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Mit „bergisch pur“ - und TechnologieCentrum Gummersbach GmbH

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OBERBERGISCHE

impulse


Pferd: Innovation bei Entwicklung, Produktion, Kontrolle und Marketing (Fotos: Rüggeberg)

Innovationsregion Oberberg:

Entwicklungsfreudig und immer

auf der Suche nach guten Köpfen

Man muss nicht gleich neben der Elite-Universität sein Unternehmen ansiedeln,

um als innovativ zu gelten. Im grünen Oberbergischen Hügelland wachsen

in den Tälern und auf den Höhen fortschrittliche Lösungen in den Köpfen

und werden in den Unternehmen realisiert. Denn: Das Klima stimmt, Oberberg

ist eine echte Innovations-Region. Das sind versteckte Qualitäten, aber

starke Qualitäten.

„Unsere kleinen und mittelständischen

Unternehmen behaupten sich dank ihrer

hohen Innovationsfähigkeit auf dem

Markt“, betont Mathias Härchen, Innovations-Experte

der Industrie- und

Handelskammer zu Köln, Zweigstelle

Gummersbach. Ein wesentliches Plus:

die Struktur der heimischen Unternehmen.

Hier prägen mittelständische Familien-Unternehmen

die Wirtschaftsstruktur:

Unternehmen wie GIRA in Radevormwald,

Ahle Federn aus Lindlar

oder auch „Albrecht Kind aus Hunstig“

(AKAH). Sie sind 100 Jahre und länger

familiengeführt aktiv am Markt.

Traditions-Unternehmen, die wachsen

und die sich wandeln. „Die Quote der

konzernabhängigen Unternehmen ist

hier in Oberberg besonders gering –

ONI: Die gesamte Firma als Innovationsteam

(Foto: ONI)

4

der hohe Anteil der Familienunternehmen

ist eine Stärke der Region“,

so Rainer Lessenich, Geschäftsführer

der Gummersbacher IHK-Zweigstelle.

Das ist keine Vermutung, das ist eine

wissenschaftlich gestützte Tatsache,

bestätigt Hans-Jörg Bullinger, Präsident

der Münchener Fraunhofer-Gesellschaft

zur Förderung der angewandten

Forschung e.V.. Für ihn ist klar: „Die

erfolgreichsten Unternehmen sind die,

die mehr in Forschung und Entwicklung

investiert haben.“ Und ganz wichtig:

Im Unternehmen muss ein innovatives

Klima herrschen. Dann haben die kleinen

und mittleren Unternehmen die

Nase vorn. Denn „kürzere Wege zum

Chef fördern die Innovation“, bestätigt

Bullinger.

Kurze Wege fördern Ideen

Aus eigener Anschauung bestätigt

Rainer Lessenich, dass in oberbergischen

Unternehmen kurze Wege Normalität

sind. „Ich bin oft überrascht,

wie eng und persönlich der Kontakt

zwischen Geschäftsleitung und den

Mitarbeitern ist.“

Um Erfolg zu haben, geht das nicht

anders. So ist bei der Lindlarer ONI-

Wärmetrafo GmbH fast das ganze

Unternehmen mit Innovation und Wei-

terentwicklung beschäftigt. Die Basis

für den ONI-Erfolg waren wichtige Patente

im Bereich Wärme-Rückgewinnung.

Mittlerweile ist unser Angebot

viel breiter geworden und wir entwikkeln

in allen Bereichen“, so ONI-Inhaber

Wolfgang Oehm. ONI ist mittlerweile

Spezialist für Kühlanlagen-Technik,

Klima- und Reinraumlösungen, Druckluft

und Wärmerückgewinnungssysteme

und effiziente Energienutzung. Ingenieure

entwickeln für ihre Produkte

eigene Software-Lösungen und vieles

mehr. Hier gibt es keine Entwicklungs-

Abteilung, das ganze Unternehmen versteht

sich als eine solche.

Die Bergischen Unternehmen kommen

nicht ohne den Kontakt zu den Universitäten

und Fachhochschulen aus. Eine

wichtige Säule für den Wissenschaftstransfer

ist der Campus Gummersbach

der Fachhochschule zu Köln. Hier werden

Studierende der Fachbereiche Informatik,

Elektrotechnik und Maschinenbau

ausgebildet – Experten, die hier

in der Region eine Zukunft finden können.

Das können Unternehmensgründungen

sein. So gründete Diplom-Ingenieur Michael

Sülzer in Gummersbach nach seinem

Studium ein Unternehmen, das

Ferndiagnose-Geräte für die Automobil-Industrie

entwickelt. Klein, handlich,

ohne Kabel und mit spezieller Software.

Mitten im Wissensland

Von Peter Schmidt

Auf Grund der vorhandenen Industriestruktur

– basierend in vielen Bereichen

auf Metallindustrie und Maschinenbau

OBERBERGISCHE

impulse


– gibt es in der Region auch gute Kontakte

zur RWTH in Aachen, sie zählt zu

den besten Universitäten in Deutschland.

Die Universitäten des Ruhrgebietes

beispielsweise haben unter anderem

exzellente Fakultäten im Bereich

Medizin. Köln und Bonn bieten Chemie-

Fakultäten, die sich in der deutschen

Exzellenz-Initiative um die ersten Plätze

bewerben. Sie alle hoffen auf weitere

Gelder aus dem deutschen Förderprogramm.

Mit 1,9 Milliarden sollen

die Exzellenz-Universitäten und Fakultäten

Deutschlands weiter gefördert

werden. Anerkannt gut ist die Wirtschafts-Fakultät

in Köln. Insgesamt sind

von Oberberg aus binnen einer oder

maximal 1,5 Stunden alle wichtigen

Universitäten an Rhein und Ruhr erreichbar.

Kooperationen nutzen oberbergische

Unternehmen ganz gezielt. Studierende

erarbeiten ihre Diplomarbeiten im

Unternehmen – und davon profitieren

beide Seiten. Solche Diplomarbeitseinsätze

sind üblich. „Im Bereich der

Kooperationen mit den Universitäten

sind die Potenziale noch nicht ausgeschöpft“,

so IHK-Experte Härchen. Hier

OBERBERGISCHE

impulse

NRW-Hochschulen: Ressourcen für frisches

Wissen (Karte: Land NRW)

stecken weitere Möglichkeiten, den Innovationsmotor

intensiver anzukurbeln.

US-Forschung über

Standort-Vorzüge

Wichtig aber ist, dass diese Spitzenkräfte

für die Region begeistert werden.

Das Gehalt und die Entwicklungsmöglichkeiten

sind mit ausschlaggebend,

aber auch die Lebensumstände

und die sind gut in Oberberg. Der

Patent-Recherchen:

Lebenswichtig für innovative Unternehmen

Recherchen nach Schutzrechten Dritter sind für innovative Unternehmen ebenso

wichtig wie die Innovation selbst. So entgehen sie der Gefahr von Schutzrechtsverletzungen

und den damit verbundenen Schadensersatzforderungen.

Und so können sie eigene Entwicklungen gegenüber dem Stand der Technik

einschätzen und ggf. eine eigene Schutzrechtsanmeldung einreichen.

Recherchierbar sind technische Schutzrechte, also Patente und Gebrauchsmuster,

wie auch Marken, Firmennamen und Geschmacksmuster, die das Produktdesign

schützen. Die Herstellung, das Anbieten und der Vertrieb von so geschützten

Gegenständen sowie die Verwendung einer Marke im geschäftlichen Verkehr

können einen Eingriff in ein Schutzrecht Dritter bedeuten. Es ist ratsam, zu Beginn

eines Projekts eine Recherche nach Schutzrechten Dritter durchzuführen.

Dieses können Interessierte selbst tun. Ansonsten übernehmen Patentanwälte

und Rechercheure diese Arbeit. Bei der oft schwierigen Auswertung der Rechercheergebnisse

stehen Patentanwälte als Fachleute zur Verfügung.

Recherchetipps

Patente / Gebrauchsmuster:

http://depatisnet.dpma.de

http://ep.espacenet.com

Deutsche Marken / Geschmacksmuster:

https://publikationen.dpma.de

EU-Marken / Geschmacksmuster:

http://oami.europa.eu/CTMOnline/RequestManager/de_SearchBasic

http://oami.europa.eu/RCDOnline/RequestManager

International registrierte Marken / Geschmacksmuster:

http://www.wipo.int/ipdl/en/search/madrid/search-struct.jsp

http://www.wipo.int/ipdl/en/search/hague/search-struct.jsp

(Patentanwältin Dipl.-Ing. Cornelia Rebbereh, 51789 Lindlar)

T I T E L T H E M A

Wasserreichtum in einer grünen, naturnahen

Mittelgebirgslandschaft ist ein

wichtiger Faktor, weiß Kevin Stolarick,

der in Pittsburgh (Pennsylvania/USA)

über Standortvorzüge und -nachteile

forschte: „Neben dem sozialen und interkulturellen

Klima stellt das Angebot

an Freizeit und Erholungsmöglichkeiten

in einer Region einen relevanten Faktor

für die Standortwahl der kreativen

Spitzenkräfte dar. Hierbei werden vor

allem wassergebundene Freizeitmöglichkeiten

hoch geschätzt. Aber auch

landschaftliche Reize und die Identität

einer Region spielen eine maßgebliche

Rolle.“ Mit der höchsten Talsperrendichte

Deutschlands, vielen Bächen und

Stauseen und einer eigenen Identität

kann Oberberg echte Vorteile ausspielen.

Dies schätzen auch die jungen, innovativen

Unternehmen der Region. So ist

die Gummersbacher TeraTron GmbH

nach dem Auszug aus dem hiesigen

Gründer- und TechnologieCentrum ganz

bewusst in Oberberg geblieben. Das

qualifizierte Personal kommt von hier,

die Inhaber und Geschäftsführer wohnen

gerne hier. „Wir wollten beweisen,

(Foto: ARGE TRANSCO– Sedrun)

TeraTron: Sicherheit für Tunnelbauer

dass man auch hier in der Region sich

entwickeln und moderne Unternehmen

aufbauen kann“, so Mitgeschäftsführer

Reimund Konrad beim Einzug ins neue

Firmengebäude im Gummersbacher

Gewerbegebiet Windhagen-West.

Gewerbliche und produktionsorientierte

Innovationsleistungen lassen sich

durchaus messen und vergleichen. Interessant

ist eine Stichprobe, die das

5


Hohes Erfolgspotenzial: Michael Sülzers

Diagnosegerät (Foto: Sülzer)

Gummersbacher Gründer- und TechnologieCentrum

durchführte. Von den

500 ersten Patentanmeldungen diesen

Jahres stammten drei aus Oberberg.

Das klingt zunächst einmal nicht viel,

das sind gerade einmal 0,6 Prozent.

Doch zum Vergleich: In Oberberg wohnen

nur 0,3 Prozent der Deutschen

Bevölkerung. Das zeigt den Unterschied.

Patente und patente Menschen

Patente sind eine Basis und oft das

Ergebnis konkreter Produktentwicklungen.

Doch Innovation ist mehr als

6

nur die technische Entwicklung. Zum

Beispiel bei der August Rüggeberg

GmbH & Co. KG in Marienheide. Seit

fast 110 Jahren werden hier hochwertige

Werkzeuge – Trennscheiben und

Feilen – der Marke Pferd gefertigt. Um

die Innovationsstärke weiter zu unterstützen,

gibt es hier nicht nur die üblichen

Methoden des Vorschlagswesens.

Zentrale Maßnahme ist das „Pferd-

Innovationsteam“ – hier sitzen Manager

von Entwicklung, Marketing und Produktion

zusammen und planen die gemeinsamen

Entwicklungsschritte, um nicht

am Markt vorbei zu entwickeln. Auch

für Geschäftsführer Jan Rüggeberg ist

klar: „Nur die Entwicklung einer breiten

Innovationskultur sichert langfristig

die Zukunft unseres Unternehmens.“

Menschen machen den Erfolg: zum

Beispiel Tüftler wie Gerhard Reuber,

Geschäftsführer des Automobilzulieferers

ISE, der mit immer neuen

Ideen Fortschritt kreiert. Dazu zählen

auch die zahlreichen MitarbeiterInnen,

die an ihren Arbeitsplätzen immer

wieder für Verbesserungen sorgen. Da

kann man fast in jedes oberbergische

Tal schauen – überall entwickeln sich

T I T E L T H E M A

neue Produkte. „Und in einem solchen

Klima haben es kreative Menschen

auch leichter sich zu entfalten“, bestätigt

IHK-Chef Lessenich.

Innovation braucht Unterstützung

Damit Innovation in Oberberg weiter

gefördert und unterstützt wird,

hat sich eine interessante Infrastruktur

entwickelt. Zu den Förderern, die

auch kleinen und mittleren Unternehmen

unbürokratisch helfen können,

zählt die Kooperation von Oberberg-

Innovativ:

● die IHK zu Köln,

Zweigstelle Gummersbach

● Fachhochschule Köln,

Campus Gummersbach

● das Gründer- und Technologie-

Centrum in Gummersbach

Mehr Infos:

Gründer- und TechnologieCentrum

Gummersbach GmbH

Bunsenstraße 5

51647 Gummersbach

T: (0 22 61) 81 45 00

OBERBERGISCHE

impulse


prognos-Bundesvergleich:

Unter den Stärksten

Deutschlands

Der prognos Zukunftsatlas bietet alle zwei Jahre einen Leistungsvergleich der

deutschen Regionen. Darunter waren überraschende Ergebnisse auch für die

prognos-Analysten. Die Gesamtbilanz für den Oberbergischen Kreis ist gemischt

– er gehört zu den starken im Bundesvergleich, doch auch zu denen,

die in einigen wichtigen Leit- und Wachstumsbranchen verloren haben.

Die guten Nachrichten zuerst: Im

Bundesvergleich liegt der Oberbergische

Kreis auf Rang zwei für die

Gummi- und Kunststoffindustrie. „Eine

Spitzenstellung, die ich nicht erwartet

hätte“, so prognos-Analyst Peter Kaiser.

Im Bereich der Metallindustrie

schafft die Region immerhin noch Rang

28, auch im Bereich der Autozulieferer

ist Oberberg unter den besten 50.

Verloren hat der Kreis dagegen ganz

eindeutig im Bereich der Elektroindustrie

und im Segment der Mess-, Steuer-

und Regeltechnik. So hat die Elektrobranche

zwar im Oberbergischen

immer noch hohe Bedeutung, verlor

OBERBERGISCHE

impulse

+ + + W I R T S C H A F T S F A K T E N

aber etwa 400 Stellen. Im Bereich der

Mess-, Steuer- und Regeltechnik gingen

rund 100 Arbeitsplätze verloren –

und das, obwohl diese Branche im

Bundestrend zulegte.

Positiv sind die Tendenzen in der Metall-Branche

und das gegen den

Bundestrend. Während überall Arbeitsplätze

verloren gingen, auch in den

benachbarten Regionen Rhein-Sieg,

Rhein-Berg und Erftkreis, blieb im Oberbergischen

die Situation stabil. Peter

Kaiser: „Im Oberbergischen Kreis müssen

überaus erfolgreiche Unternehmen

agieren, die mit zukunftsfähigen Produkten

ihre Marktposition behaupten.“

Prognos-Stärkekarte: je röter, je stärker

und nur wenige sind stärker

Die Informationstechnologie hat um

etwa ein Drittel mehr Beschäftigte als

noch vor zwei Jahren. Ein interessanter

und ausbaufähiger Trend – „hier

schwappen positive Effekte vom Rheinland

ins Oberbergische“, so Kaiser.

psch

7


Heinr. Betz Söhne

GmbH & Co. KG:

Neue Chefs –

neue Märkte

Die Anfrage kam per E-Mail: Indischer Einkäufer sucht

Rollen in Top-Qualität für ein riesiges Bau-Projekt. Inder,

die es sich leisten können, die wollen Qualität.

Und zwar Qualität „Made in Germany“ – oder besser

jetzt: „Made in Radevormwald“. Mit hervorragender

Qualität und modernen Ideen erobert die Traditionsfirma

Heinr. Betz Söhne (HBS) neue Märkte und sichert

sich gleichzeitig die Marktführerschaft im klassischen

Geschäft mit den Rollen – beispielsweise für

große, hängende Schiebetore.

Manfred Kemper, geschäftsführender

Gesellschafter der HBS, nutzte die

Chance, schickte eine Nachricht an

den Einkäufer und rechnete eigentlich

nicht mit einem Erfolg. Schließlich überschwemmen

die Asiaten den europäischen

Markt mit Billig-Produkten – eben

Serie Elegant öffnet neue Märkte

8

Von Peter Schmidt

HBS-Firmengebäude: solide und funktional (Fotos: HBS)

auch mit Rollen, Beschlägen und ähnlichen

Dingen. Die oberen 10 bis 15

Prozent der indischen Gesellschaft,

also rund 150 Millionen Menschen,

wollen keine einheimische Billigware.

Sie wollen beste Qualität, in Indien heißt

dies immer noch „Made in Germany“.

Mit bester Qualität hat sich Heinr. Betz

Söhne Märkte erobert und gehalten.

Bei Rollen für Schiebetore und für Falttore

ist das Radevormwalder Unternehmen

Marktführer auf dem deutschen

Markt. Ob in Industrie- und Gewerbebetrieben

oder an bäuerlichen

Scheunen – wer sein Tore aufhängt und

hin und her bewegt, bei dem rollen

meist HBS-Rollen unterm Dach.

Marktführer für Schiebetür-Rollen

Lauf- und Seilrollen – das sind die Fachbegriffe

– fertigt HBS aus Guss, Stahl

und Kunststoff, mal mit und mal ohne

Kugellager. Diese klassischen Lauf- und

Seilrollen sind die Domäne, die den Radevormwaldern

keiner wirklich streitig

macht. Insgesamt werden in diesem

Bereich bei HBS rund sechs Millionen

Stück pro Jahr produziert.

Härter ist der Wettbewerb in anderen

Bereichen, sei es bei den Schiebetoren,

den Beschlägen für Schiebeschränke

oder bei Röhrenlaufwerken für Schiebetüren

für den gewerblichen Bereich.

Und die Konkurrenz kommt nicht nur

aus Deutschland, sondern auch aus

dem fernen Asien. Im Preiskampf will

HBS gar nicht erst mitkämpfen – „wir

bieten Qualität und ein hohes Maß an

Sicherheit“, so Manfred Kemper zur

HBS-Philosophie. Zum Beispiel: Wenn

die Konkurrenz Muffen einfach punktgeschweißt

auf den Markt bringt, dann

ist das HBS-Produkt komplett verschweißt.

„Das sieht zwar nicht so gut

aus, ist aber wesentlich stabiler.“ Um

es genau zu wissen, hat die HBS die

Produkte von der Remscheider Ver-

OBERBERGISCHE

impulse


suchs- und Prüfanstalt (VPA) der Forschungsgemeinschaft

Werkzeuge und

Werkstoffe überprüfen lassen. Das Ergebnis:

Die angegebenen Traglasten

werden im Test je nach Produkt um das

Achtfache oder mehr überschritten.

Das ist ein Konzept, mit dem die beiden

geschäftsführenden Gesellschafter

Bernhard und Manfred Kemper Erfolg

haben. Die beiden übernahmen 1999

das Unternehmen von Heinz-Hermann

Becker, dem Urenkel des Gründers

Heinrich Betz. Damit endete die Familientradition

des Rollenherstellers,

doch nicht die Erfolgsgeschichte. Rund

ein Jahr haben sich die Kemper-Brüder

und Heinz-Hermann Becker regelmäßig

getroffen. „Von Anfang an zeigte

sich: Der Mann ist ehrlich, verlässlich

und gradlinig“, so Manfred Kemper.

Das Unternehmen war gesund, der bisherige

Chef stand noch einige Monate

als Berater zur Verfügung, so konnte

eine erfolgreiche Unternehmensübergabe

gemanagt werden.

Innovative Lösungen für die Zukunft

Eine erfolgreiche Regelungen der Unternehmensnachfolge

– auch das ist eine

OBERBERGISCHE

impulse

Erfolgsgeschichte. So wurden immerhin

24 sichere Arbeitsplätze in Radevormwald

gehalten, weitere 40 in Litauen

geschaffen. Dort gründete HBS

im Jahr 2000 das Tochterunternehmen

Vitrimta. In Panevezys fertigt die

Firma Vorprodukte. „Hier in Radevormwald

bleiben die Qualitätskontrolle und

Endmontage“, betont Kemper.

Mit dem neuen Inhaberteam kamen

auch neue Ideen. Sich auf das Stammgeschäft

zu verlassen war ihnen zu

gefährlich. Manche Ideen bringt Manfred

Kemper von Kunden- oder Messebesuchen

mit. So verkauft HBS seit

dem Jahr 2000 Handhangbahnen. Mit

Hilfe von Schwer- und Muskelkraft gleiten

schwerste Produkte durch die

Werkhallen. Schwebebahnähnlich hängen

die Schienen unter der Decke, die

Hallenböden bleiben frei. Diese bewähren

sich jetzt in rauesten Umgebungen,

in Lackierwerken oder auch in der Stahlindustrie.

Während des Umbaus des

neuen Berliner Hauptbahnhofes brachte

eine Hangbahn die riesigen und entsprechend

schweren Scheiben an den

Montageplatz.

Seit Neuestem wird die Serie „Elegant“

angeboten. Eine edle Version von Beschlägen

für Ganzglas-Schiebetüranlagen.

Diese Beschläge bestehen aus

eloxiertem Aluminium. Damit erobert

sich HBS neue Kundenkreise. Diese gläsernen

Roll-Türen sind beispielsweise

Heinrich Betz Söhne

GmbH & Co. KG

Gegründet: 1875

Sitz: seit 1875 in Radevormwald

Unternehmensform:

Inhabergeführtes Unternehmen –

Unternehmens-Nachfolge im Jahr

1999 durch die Brüder Bernhard

und Manfred Kemper

MitarbeiterInnen:

24 in Radevormwald, 40 in Litauen

Markt:

Rollen, Röhrenlaufwerke für Schiebetüren

bis 4 Tonnen, freitragende

Tore und Sondertore, Hangbahn-

Systeme, SB-Programm für Eisenwarenhandel

und einige Baumärkte

S E R I E M A R K T F Ü H R E R

Hohe Ansprüche bei Fertigung und Kontrolle

– denn die Qualität entscheidet über den

Markterfolg

für Besprechungs- und Konferenz-Räume

konzipiert – für alle Anwendungen,

wo Transparenz und edlere Optik gefragt

sind.

Kontakt:

Heinr. Betz Söhne GmbH & Co. KG

Blumenstraße 24

42477 Radevormwald

T: (0 21 95) 91 07-0

F: (0 21 95) 91 07-6

E: info@betzsoehne.de

I: www.betzsoehne.de

Rückblick:

Heinrich Betz war Dorfschmied. Seit

Herbst 1875 fertigte er die mächtigen

Kastenschlösser, die ehemals an stabile

Holztüren montiert wurden.

Mit der Kiepe auf dem Rücken trug er

die Schlösser nach vier Arbeitstagen

in der Schmiede nach Hagen, sorgte

für den Versand und besorgte neues

Material.

Im Familienbesitz blieb das Unternehmen

über 100 Jahre, siedelte schon

bald von Önkfeld nach Radevormwald,

wurde dort erweitert und spezialisierte

sich auf Beschläge und Rollen.

Bis 1999 war HBS in Familienbesitz,

dann übergab Heinz-Hermann Becker

das Unternehmen an die neuen Inhaber.

9


Industriegebiet Bomig: Wachstumsmotor / Wiehl: Leben im Grünen / BPW: Achsen für die Welt (Fotos: Günther Melzer)

Wirtschaftsstandort Wiehl:

Boomtown an der Wiehl

Glück, Geschick – und eine verkehrstechnische gute Lage, das sind sicherlich

wesentliche Erfolgsfaktoren, die den Wirtschaftsstandort Wiehl in den

vergangenen 30 Jahren kräftig stärkten. Die Gemeinde wandelte sich zur

Stadt, vom Freizeitort zum Wirtschaftsstandort. Heute lockt die Kombination

von Leben und Arbeiten die Menschen an, die hier von den Unternehmen gesucht

werden.

Der klassische Weg nach Wiehl führt

über die Autobahn A 4. Der Bau der

Autobahn ebnete auch den Weg zu einer

schwungvollen wirtschaftlichen

Entwicklung an der Wiehl. Bereits

1973 wurde der für Wiehl wichtige

Teilabschnitt von Köln bis zur Abfahrt

Wiehl komplett befahrbar. Die Wiehler

waren geschickt in der vorbereitenden

Planung. Im Ortsteil Bomig etablierten

sie ein Gewerbegebiet, direkt an einer

der neuen Auffahrten auf die Bundesautobahn

A 4. Da hatten die Gemeindedirektoren

schon gut vorgearbeitet –

seien es Dr. Horst Waffenschmidt –

Gemeindedirektor bis von 1964 bis

1972 –, oder auch der später Oberkreisdirektor

Dr. Dieter Fuchs, Wiehler

Stadtdirektor von 1973 bis 1979.

Wirtschaftsförderung ist in Wiehl Chefsache.

Damals wie heute. Bürgermeister

Becker-Blonigen steht heute für

die Entwicklung des Standortes. Ein

Macher, von allen Parteien der Stadt

unterstützt und unbestritten. Heute

verfügt Wiehl über die höchste Kaufkraft

im Kreis und nach der Kreisstadt

Gummersbach über die meisten sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten.

Erfolgsfaktoren:

Gewerbegebiete an der A 4

Seit 1979 geht es aufwärts. Kern des

10

Von Peter Schmidt

Aufschwungs ist immer noch das Gewerbegebiet

Bomig. Hier hat sich

auf rund 80 Hektar manch ein Arbeitsplatz-Garant

angesiedelt. Wer über die

A 4 von Köln kommt, erkennt sofort

das Industriegebiet an einem grau-roten

Industriebau auf grüner Höhe. Hier

hat der Gummersbacher Tapetenhersteller

A.S. Création AG die Chance genutzt

und 1996 eine moderne und

großzügige Produktion in Betrieb genommen.

So enstand in Bomig das

modernste, vollautomatische Hochregallager

der Tapetenindustrie. A.S.

Création ist nur ein Beispiel, wie dank

der frühen Entwicklung des Gewerbegebietes

Bomig wichtige regionale

Unternehmen im Oberbergischen bleiben

und sich ausdehnen konnten. Dazu

zählt auch die Unitechnik Cieplik +

Poppek AG, die 1982 von Gummersbach

nach Wiehl zog und von dort weltweit

Autmatisierungs- und Informatik-

Lösungen anbietet. Merten GmbH +

Co. KG, ein führender Anbieter von

Lichtschaltern, Gebäude-Systemtechnik

und Sicherheitslösungen, beschäftigt

600 MitarbeiterInnen in Wiehl sowie

in weiteren drei Werken in Deutschland

und weiteren Vertriebsstandorten.

Doch Bomig ist nicht nur Produktionsstandort

– hier haben sich auch Handel

und Dienstleistung etabliert. Autohäuser

verschiedenster Marken, mit

Freizeitpark in Wiehl (oben)

Betonmischanlage in Bomig (unten)

Möbel Nies eines der großen Möbelhäuser

der Region fanden hier ebenso

Platz wie auch Nic Duysens, Anbieter

von Wohnaccessoires. Von hier aus

wird mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Wohnambiente weltweit versandt.

OBERBERGISCHE

impulse


BPW: 1.700 Mitarbeiter arbeiten für die Traditionsfirma (Foto: BPW)

Von Wiehl in die Welt

Der Mix macht´s in Wiehl. In Bomig

und den weiteren Gewerbegebieten

beispielsweise in Marienhagen, Oberwiehl

und Oberbantenberg haben sich

viele junge Unternehmen angesiedelt

oder eben auch ältere, die sich in der

Region ausdehnen wollten und dieses

damals im Umland nicht konnten. Ausserdem

entwickelt sich in den Tälern,

an den Bächen und Flüssen seit mehr

als 100 Jahre eine starke Industrie.

Von der ehemals starken Textilindustrie

ist kaum etwas geblieben – die früher

bedeutenden Steinbrüche sind jetzt

Naturschutzgebiete. Doch aus Schmiedehämmern

wurden große metallverarbeitende

Werke. Als Familienun-

OBERBERGISCHE

impulse

W I R T S C H A F T S S T A N D O R T E

ternehmen im Oberbergischen ist die

Bergische Achsen KG (BPW) eines der

prominentesten Unternehmen der Region.

Zwischen Wiehl und Oberwiehl erstreckt

sich das Stammwerk, hier werden

Achsen beispielsweise für LKW,

Traktoren und Schienenfahrzeuge entwickelt

und gebaut. Mit 1.700 ArbeitnehmerInnen

allein am Standort Wiehl

und weltweit 4.500 zählt das Unternehmen

zu den größten in der Region.

Zu den wichtigen alteingesessenen

Unternehmen zählt unter anderem

auch die Kampf Schneid- und Wickeltechnik

GmbH + Co. KG, heute Teil des

Jagenberg-Konzerns. In Wiehl-Mühlen

werden Schneid- und Wickelmaschinen

für internationale Märkte produziert.

Das Kind & Co. Edelstahlwerk KG in

Wiehl-Bielstein ist ebenfalls ein Traditions-Unternehmen.

Heute kommen

die Werkzeugstähle des 1888 gegründeten

Unternehmens weltweit zum Einsatz.

Mit der Entscheidung für Bomig hat

sich die Wiehler Stadtführung damals

klar entschieden. Hier sollte sich ein

Wirtschaftsstandort entwickeln. Ein

Standort, der heute so attraktiv ist,

dass hier Unternehmen der Umgebung

wie die Nümbrechter Sarstedt AG &

Co., Anbieter von Medizin-Verbrauchsgütern,

und der Automobilzulieferer

Delphi Deutschland GmbH weitere

Fertigungsstätten betreiben. Das war

vor dem Bau der A 4 nicht so eindeutig

– schließlich haperte es mit der

Verkehrsanbindung. Noch in den 60er

Jahren setzt Wiehl auf Freizeit und

Tourismus. 1964 fand in der oberbergischen

Gemeinde die Landesgartenschau

statt, Wiehl war anerkannter

Kurort.

11


Chefsache im Rathaus

Heute herrscht südlich der A 4 Arbeitsteilung:

Nümbrecht sowie Reichshof-

Eckenhagen sind Kurorte, Wiehl setzt

auf die gewerbliche Entwicklung in einer

grünen Region. Wenn die Unternehmen

Unterstützung benötigen, setzt

sich der Wiehler Bürgermeister ein:

„Der kurze Draht zu den Unternehmen

ist mir wichtig“. Unkonventionelle

Lösungen unterstützt er mit seinem

Brauerei-Open-Air: Magnet für Top-Acts

(Foto: Erzquell)

12

Team um den Wirtschaftsförderer Uwe

Bastian. So benötigte Kind & Co. Platz.

Die Wirtschaftsförderer Wiehls suchten

kreative Möglichkeiten, um die

Firmenerweiterung zu ermöglichen.

Also wurde die Landstraße verlegt und

führt nun in einem eleganten Bogen um

das vergrößerte Werksgelände. Jetzt,

wo die Gewerbegebiete ziemlich ausgebucht

sind, organisiert die städtische

Wirtschaftsförderung die Vermittlung

von freien Räumlichkeiten. Anbieter

können auf der städtischen Internet-

Präsenz ihre freien Kapazitäten – ob

nun Büros, Hallen, Läden oder Gewerbeflächen

– offerieren. Wenn Interessenten

dort nichts finden, „dann unterstützen

wir sie bei der Suche und

stellen direkten Kontakt her“, so

Becker-Blonigen. Sollte sich in Wiehl

nicht die gesuchte Lösung finden, dann

telefoniert Werner Becker-Blonigen

auch mit den Nachbargemeinden.

Wichtig ist, dass Arbeitsplätze in der

Region bleiben oder entstehen, dafür

ist eine Kooperation auch über kommunale

Grenzen notwendig.

Imageprägend für Wiehl und die gesamte

Region ist sicherlich auch die

Werner Becker-Blonigen: kurzer Draht zu

den Unternehmen (Foto: Melzer)

Erzquell-Brauerei in Wiehl-Bielstein.

Seit 1900 wird hier Kölsch und Pils

gebraut. Dank dieser mittlerweile über

100-jährigen Brautradition darf das

obergärige Bier hier den Namen Kölsch

tragen. So wurde es 1986 bei der Unterzeichnung

der Kölsch-Konvention

beschlossen. Daher ist Wiehl-Bielstein

der östlichste Kölsch-Brauort.

Die Brauerei profitiert von dem sauberen

Bergischen Quellwasser. Hier wird

zum Vorteil, was letztlich die besondere

Wirtschaftsstruktur in Wiehl ausmacht.

Eine gewerbliche und industri-

OBERBERGISCHE

impulse


Bier, Tapeten und Dienstleister in alten

Fabriken

OBERBERGISCHE

impulse

Foto: Melzer Foto: A.S. Création Foto: Erzquell

elle Entwicklung in einer attraktiven

Kulturlandschaft. Wiehl profitiert noch

heute von der starken Freizeitorientierung

der 70er Jahre. Der Wiehler

Kurpark wurde damals gestaltet, Wildpark

und Waldlehrpfad anlässlich der

Landesgartenschau 1964 angelegt.

Der Mix hat sich ausgezahlt. „Heute

ist Wiehl ein attraktiver Wirtschaftsstandort,

in dem es sich leben lässt“,

weiß der Bürgermeister.

Einkaufsstadt und Freizeitangebot

Wiehl hat sich auch als Stadt entwikkelt,

mit einer reichhaltigen Einkaufsstruktur,

geprägt von inhabergeführten

Fachgeschäften. Der „Wiehler Ring“

als Werbegemeinschaft von Händlern,

Gastronomen, Dienstleistern sowie

Freiberuflern gestaltet das Leben im

Städtchen mit. Geschäftsführer Uwe

Bastian, gleichzeitig Wirtschaftsförderer

der Stadt Wiehl: „Das Ziel des

Rings ist es, die Attraktivität Wiehls als

Geschäfts- und Einkaufsstadt weiter

W I R T S C H A F T S S T A N D O R T E

zu erhöhen.“ In Wiehl finden sich mehrere

Herrenausstatter, Damenbekleidungs-Geschäfte

von Dessous bis zur

Abendmode, Schuhgeschäfte, Kinderbedarf,

Geschenkläden, Reisebüros

und natürlich Drogerien, Lebensmittelgeschäfte

und weitere Läden für den

täglichen Bedarf. Auch die größeren

Orte Bielstein, Oberwiehl und Drabenderhöhe

bieten dank der vorhandenen

Handelsstruktur attraktive Einkaufsmöglichkeiten.

Zur Wohnqualität zählt auch ein breites

Freizeitangebot. So verfügt Wiehl

über die einzige Eishalle im Oberbergischen,

über zwei Freibäder und ein

Hallenbad, zahlreiche weitere Sport-

Wiehl in Zahlen:

Einwohner: 27.348

Fläche: 53,27 Quadratkilometer

Einwohnerdichte: 500 Einwohner/Quadratkilometer

Schulen: Fünf Grundschulen, eine Realschule, eine Hauptschule, ein Gymnasium,

Schulen für geistig Behinderte, Lernbehinderte, Sprachbehinderte

Sozialversichungspflichtig Beschäftigte: 9.581

Erreichbarkeit: Autobahn A 4 (Anschlussstellen Gummersbach/Wiehl

und Wiehl-Bielstein/Drabenderhöhe), Bahn: Von Köln bis Bahnhof

Dieringhausen, dann per Taxi oder Bus bis Wiehl.

Steuersätze:

● Grundsteuer A: 230 %

● Grundsteuer B: 381 %

● Gewerbesteuer: 420 %

Freie Gewerbeflächen: ca. 6 Hektar kommunaler Gewerbeflächen

(weitere Reserveflächen in privatem Besitz)

Geschichte: Auch wenn Wiehl 1131 – genau vor 875 Jahren – erstmalig

urkundlich erwähnt wurde, muss die Siedlung um einiges älter sein, da nur

florierende Siedlungen Steuern zahlten. Wie überall im Bergischen waren später

die Bäche und Flüsse Grundlage der Industriealisierung. Mitte des 19. Jahrhunderts

lebten im Dorf Wiehl gerade einmal 300 Menschen. Mit Anschluss

an das Eisenbahnnetz um 1897 und ganz besonders durch den Bau der

Autobahn A 4 kam der wirtschaftliche Aufschwung. Einen Bevölkerungs-

Zuwachs erlebte Wiehl nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Zuzug zahlreicher

Siebenbürgener, die in Drabenderhöhe ein neues Zuhause fanden und

bis heute ein Stück der Wiehler Kultur prägen.

Wirtschaftsförderung:

Stadt Wiehl

Uwe Bastian

Bahnhofstr. 1

51674 Wiehl

T: (0 22 62) 9 93 02

F: (0 22 62) 9 93 10

E: u.bastian@wiehl.de

I: www.wiehl.de

stätten, eine Tropfsteinhöhle, einen

Freizeitpark und einiges mehr. Diese

freizeitorientierte Infrastruktur wird

gepflegt – so bleibt Wiehl ein interessanter

Wohnort für Jung und Alt. Ein

Argument, um junge Leute vom Wohnort

Wiehl zu überzeugen und so der

Überalterung entgegenzuwirken, die

allen Regionen droht. Wiehl gehört zu

den wohlhabenderen Kommunen der

Region und kann für die Infrastruktur

so den ein oder andere Euro investieren.

Der Bürgermeister hat das Thema

„demographischer Wandel“ schon

seit einiger Zeit vorausschauend zur

Chefsache erklärt. Diese Art der Standortpolitik

hat in Wiehl eine äußerst erfolgreiche

Tradition.

13

Foto: LindlarTouristik

Foto: Melzer


14

Wir sind Ihre Weiterbildungseinrichtung

in Ihrer Nähe:

● Vom Hauptschulabschluss

bis zum Abitur finden Sie bei

uns den Zweiten Bildungsweg

● Deutsch als Fremdsprache

ebnet Ihren Mitarbeitern den Weg

in eine erfolgreiche Zukunft. Wir

bieten überregional anerkannte

Kurse mit Zertifikaten.

● Eine Vielzahl von Fremdsprachen

können Sie bei uns buchen. Wir

schulen MitarbeiterInnen Ihres

Betriebes zum Beispiel in aktuellen

Computerkursen oder Führungstrainings

und vieles mehr!

Die vielen Möglichkeiten entnehmen

Sie bitte unserem Programmheft. Als

leistungsfähige VHS suchen wir immer

wieder geeignete Kooperationspartner.

Sie haben Ideen - Sie haben Wünsche -

wir setzen sie um!

Das Team der KVHS

Telefon: (0 22 61) 81 90-0

Telefax: (0 22 61) 81 90-27

e-Mail: info@vhs.oberberg.de

Internet: www.vhs-oberberg.de

Wir beraten Sie persönlich!

Warenwirtschaftssystem:

Freeware

für kleine

und mittlere

Unternehmen

Geschäftsprozesse effizient gestalten,

das funktioniert schon lange nicht mehr

mit Kladden und Bleistift. Moderne Warenwirtschaftssysteme

sind notwendig

– doch die Anpassung gerade für kleinere

und mittlere Unternehmen ist

aufwendig und damit teuer.

„KONTOR.Net“ ist ein professionelles

System, das sich mit seinen 20 Modulen

für Unternehmen mit bis zu 250

Mitarbeitern eignet. Dieses System

unterstützt Angebots-Verwaltungen,

Disposition, Marketing und vieles mehr.

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wird angeboten unter:

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Steuerberatungsgesellschaft

Bunsenstraße 10 a

51647 Gummersbach

Telefon: 0 22 61 / 81 95 0

Telefax: 0 22 61 / 81 95 199

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IT-Leistungsmesse:

Regionale

IT-Spezialisten

präsentieren

sich

Zwei Tage lang ist das Gummersbacher

Berufskolleg Ziel der IT-Experten und IT-

Interessierten Oberbergs. Bereits zum

dritten Mal organisiert das IT-Forum

Oberberg e.V. die regionale Leistungsschau.

Die Schirmherrschaft übernahm

NRW´s Innovationsminister Prof. Dr.

Andreas Pinkwart. Präsentiert werden

klassische Web-Anwendungen ebenso

wie hoch spezialisierte Experten-Lösungen.

Termin: Freitag, 8. September,

12.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, 9. September,

10.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Berufskolleg Oberberg,

Ernst-Zimmermann-Str. 26,

51645 Gummersbach

Infos: www.it-leistungsmesse.de

DR. HARZEM & PARTNER GRUPPE

Als Teil der Dr. Harzem & Partner Gruppe mit 7 Standorten im Rheinland und rd. 350 Mitarbeitern stehen wir

Ihnen in Gummersbach mit fünf Partnern und insgesamt rund 65 Mitarbeitern, von denen 17 die Qualifikation

als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Rechtsanwalt haben, zur Verfügung. Wir vereinen Experten verschiedener

Fachdisziplinen, die Beratung aus einer Hand gewährleisten. DHPG-Berater kennen die Anforderungen

des Tagesgeschäftes und die regionalen Besonderheiten, die oft die Basis für einen grenzüberschreitenden

Geschäftserfolg bieten.

Wir begleiten mittelständische Unternehmen und Konzerne, Verbände, Betriebe der öffentlichen Hand, gemeinnützige

Organisationen und Privatpersonen mit einem umfassenden und ganzheitlich orientierten Angebot

aus einer Hand.

Seit mehr als 25 Jahren sind wir Mitglied von NEXIA International. Sie profitieren hierdurch von einer Beratung,

die lokales Markt-Know-How und die Vorteile eines internationalen Netzwerkes miteinander verknüpft.

OBERBERGISCHE

impulse


Weiterbildung:

Motor für Innovation

Rasant verändern sich Technologien und mit ihnen unsere Arbeitswelt. Unternehmer

wie Angestellte sind gefordert, mit den Entwicklungen Schritt zu halten.

Lebenslanges Lernen ist das Zauberwort, das fast zwangsläufig immer

dann fällt, wenn es um Weiterbildung geht. In der Praxis bilden sich jedoch

nur 40 Prozent aller Beschäftigten fort. Es gilt daher die berufliche Weiterbildung

zu fördern.

Ein Muss für Weiterbildungsträger,

Unternehmerinnen und Unternehmer

sowie Privatpersonen ist die etablierte

Weiterbildungsmesse Oberberg, die am

28.10.2006 zum dritten Mal stattfindet.

Hier stehen unter anderem Workshops

auf dem Programm zu Themen

wie Bildungsscheck und Meisterbafög.

Auf der Messe präsentieren sich alle

Oberbergischen Weitbildungsanbieter,

somit bietet sie einen wirklich umfassenden

Überblick über die Möglichkeiten,

die in der Region zur Verfügung

stehen.

Info: www.wirtschaftsstandortoberberg.de

OBERBERGISCHE

impulse

Schon vor geraumer Zeit bildeten sich

erste Kooperationen, um die Weiterbildungs-Angebote

zu bündeln. Das

BildungsCentrum Oberberg (BCO)

ist eine solche Kooperation von der

Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach,

dem Gründer- und TechnologieCentrum

(GTC), dem Steinmüller-Förderzentrum

und der Volkshochschule

der Stadt Gummersbach.

Info: www.bildungscentrum.info.

Technologietransfer zwischen Wissenschaft

und Wirtschaft zu fördern,ist

das Ziel von OberbergInnovativ. Die

drei Partner, die FH Köln, Campus Gummersbach,

das Gründer- und TechnologieCentrum

(GTC) sowie die Industrie-

und Handelskammer zu Köln, Zweigstelle

Gummersbach – setzen sich intensiv

für die wirtschaftliche und technologische

Entwicklung der Region ein.

Weil Innovationen nicht so ganz ohne

Weiterbildung auskommen, passt es

recht gut, dass sich alle drei Partner

umfangreiche berufliche Weiterbildungsangebote

zur Verfügung stellen.

Die gesamte Palette reicht von Kursen

für Existenzgründungen, Seminaren zu

neuen technologischen Entwicklungen

bis hin zu berufsspezifischen Fortbildungen

und Qualifizierungen zu Managementthemen.

Im Rahmen von OberbergInnovativ finden

jeweils ein- bis zweimal jährlich das

Marken- und Patentforum und das

Gummersbach Industrieforum statt.

Info: www.oberberg-innovativ.de.

Das Renus Trio

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Elke Knabe

Tobias Richter Dieter Bierkämper „Renus“ Foerst

(Bass) (Schlagzeug) (Piano)

Jazzmusik vom Feinsten, gefällig, spritzig,

künstlerisch und abwechslungsreich,

für Ihre betriebliche oder private Feier.

Näheres und Hörproben finden Sie unter

www.jazz-oberberg.de Bitte fordern Sie

unverbindlich unsere Demo-CD an.

Kontakt:

Dr. Reiner Foerst

Hohe Straße 11, 51643 Gummersbach

Tel. 0 22 61-81 43 73, Email: info@DrFoerst.de

15


16

Fotos: Klaus Zölzer

Regionale Gatronomie:

Mit „bergisch pur“

genießen

„bergisch pur“ – unter diesem Namen werden erfolgreich landwirtschaftliche

Produkte im Bergischen Land vermarktet. Jetzt gibt es „bergisch pur“ Produkte

auch in der Gastronomie. Die ersten zehn oberbergischen Gastronomen

wurden Partner der Regionalvermarktung. Die Gäste können sich jetzt auf

Produkte eines umfangreichen Angebotes von Fleisch über Honig, Marmeladen

bis hin zu Fisch, Säften und hochprozentige Bränden freuen.

Bei der Präsentation waren sich alle

einig. Theo Boxberg, Touristik-Manager

der „Naturarena Bergisches Land“,

weiß, dass die Gäste ihre Ferien- und

Freizeitregion auch kulinarisch erleben

wollen. Für die Gastronomen ist die Kooperation

ein klares Plus. Sie profitieren

sicherlich von der gut eingeführten

Marke „bergisch pur“, besonders

wichtig ist, dass sie eine ganz besondere

Qualität anbieten. Etliche Gastronomen

haben die landwirtschaftlichen

Betriebe besucht – „und diese

Reise hat uns gezeigt, mit wieviel Aufwand

und unter welchen hervorragen-

den Bedingungen die „bergisch pur“

Nahrungsmittel produziert werden“, betont

Ingeborg Wiesweg, Mitinhaberin

des Landhotels „Zur Hufschmiede“.

Dies ist ein klarer Verkaufsvorteil: „Wer

die freilaufenden Hühner gesehen hat,

verkauft deren Eier mit einem guten

Gewissen und wirklich engagiert. Das

merkt auch der Gast“, schätzt Margot

Fischer, Inhaberin des „Lobscheider

Hofes“.

Diese Partner-Restaurants bieten mindestens

zwei Hauptgerichte in „bergisch

pur“ Qualität an. Dazu dann even-

OBERBERGISCHE

impulse


tuell noch Vorspeisen, Säfte oder Hochprozentiges.

Weiterhin werden bayerischen

Spezialitäten, internationale

Gerichte und mediterranen Küche angeboten.

So kann sich der Gast auf frische,

nach hohen Standards garantiert

aus dem Bergischen Land stammende,

Produkte freuen.

Die Kooperation liegt im Trend, berichtet

Frank Herhaus vom „bergisch pur“

Beirat: „Regionale Küche ist schon lange

aktuell. Doch nie wusste der Gast

genau, woher die Zutaten für die Speisen

stammen.“ Die Zeiten sind vorbei

– dank der Kooperation der Gastwirte

mit der Regionalvermarktung.

Aktion:

Familien-Ferien-Wochen

Um noch mehr Menschen auf den besonderen

regionalen Geschmack zu

bringen, starten die teilnehmenden

Gastronomen eine Sommeraktion. Hier

werden während der Ferien Familienplatten

und –teller zu fairen Preisen

angeboten.

psch

OBERBERGISCHE

impulse

W I R T S C H A F T S F A K T E N

Geschmacksproben

„bergisch pur“ Restaurants und ihre Gerichte

(Auswahl wechselt saisonal):

Engelskirchen

● Hotel zur Post (www.ihr-hotel-zur-post.de):

Gulaschsuppe, Bratforelle, Rheinischer Sauerbraten

● Tapas y mas (www.tapasymas.de): spanische Spezialitäten

wie Tortillas, aber auch das klassische Hüftsteak

Gummersbach

● Schwarzenberger Hof, Hülsenbusch (www.landhaus-schwarzenberger-hof.de):

Gebeizte Lachsforelle, Rindertafelspitz, gebratener Ziegenkäse

● Lobscheider Hof (www.lobscheider-hof.de): Bergische und bayerische

Spezialitäten wie Kaiserschmarren, Pannenbrei, Möhrkespott (Lammeintopf)

Kürten

● Dürscheider Hof (www.duerscheiderhof.de):

Blutwurstforelle, Rücken vom Bergischen Milchlamm, Tafelspitz

Lindlar

● Landhotel Schulte (www.landhotel-schulte.de):

Bauernomelette, Rinderzunge, geräucherte Forelle

● Artgenossen (www.artgenossen-gmbh.de):

Eierspätzle-Pilzpfanne, geräuchertes Forellen-Filet

● Restaurant Biesenbach: Heidschnucken-Ragout, Speiseforelle

Nümbrecht

● Park Hotel (www.nuembrecht.com): Bergischer Rauchfleischteller,

Rindersaftgulasch, Rinderschmorbraten

Radevormwald

● Zur Hufschmiede (www.zurhufschmiede.de):

Tafelspitz-Capaccio, geschmolzener Schafskäse, Forellenfilet

Wipperfürth

● Landgasthof Tönnes (www.landgasthof-toennes.de):

Tafelspitz, Rinderrouladen, Bergische Forellen

17


Der 41-jährige Ismail Atac vertreibt

bereits seit sechs Jahren erfolgreich

Temperierboxen. Diese Behälter sind

für den Transport temperaturempfindlicher

Produkte wie Blutkonserven konzipiert:

Die Temperatur wird per Mikroprozessor

reguliert, ein Akku hilft,

stromlose Zeiten zu überbrücken. Akustische

und optische Signale melden eine

Über- oder Unterschreitung der vorgewählten

Temperatur. Als Beleg für

eine geschlossene Kühlkette druckt

das Gerät einen minutengenauen Temperaturnachweis

aus. „Unsere Transportboxen

sind sogar in mobilen Krankenhäusern

in Afghanistan im Einsatz“,

erzählt der gelernte Industriemechaniker.

CompGuide-Mitgründer Vural Aslan

kennt Atac privat schon seit einigen

Jahren. Der 30-jährige Aslan testete

zuletzt als Medizinprodukteprüfer in

Altenheimen und Krankenhäuser medi-

18

Foto: Andrea Dercks

CompGuide GmbH

Reha-Bedarf:

Beratung und Technik

als Marktlücke

Seit Anfang März erschließen die Geschäftsführer der Comp-

Guide GmbH Ismail Atac und Vural Aslan in Oberberg neue

Märkte in der Medizintechnik-Branche. Die CompGuide-

Schwerpunkte: Der Vertrieb von Kühlboxen für Medizinprodukte

und der Verleih medizinischer Rehabilitationshilfsmittel.

Außerdem führt CompGuide Prüfungen von

Medizinprodukten durch. Trotz geballter technischer Kompetenz

steht immer der Dienst am Menschen im Mittelpunkt.

zinische Geräte. „Ich habe keine Kunden

mehr gesehen, nur noch Geräte

geprüft – das wollte ich nicht mehr“.

Gemeinsam mit Ismail Atac entstand

dann die Idee, ein eigenes Unternehmen

zu gründen und den bereits erfolgreich

funktionierenden Kühlbox-

Vertrieb dort zu integrieren. Die Gründer

profitieren von Ismail Atacs unternehmerischem

Know how und von

den Kontakten und dem technischen

Wissen von Vural Aslan. Denn Aslan

war unter anderem im Ein- und Verkauf

und als Disponent in mehreren

Sanitätshäusern tätig. Seine langjährigen

Kundenbeziehungen möchte er

nun für seine eigene Firma einsetzen.

Im CompGuide-Lager im Gründer- und

TechnologieCentrum stehen Krankenbetten,

Gehhilfen und Krankenfahrstühle

bereit. Damit CompGuide seine

Produkte an Patienten verleihen

kann, mussten zuvor Verträge mit den

Krankenkassen abgeschlossen werden

– das schreibt der Gesetzgeber

vor. „Wenn wir auf den Verleiherlisten

der Krankenkassen stehen, dürfen wir

Angebote einreichen und bekommen

Aufträge“, erklärt Aslan. Ist ein Patient

langfristig auf ein Gerät angewiesen,

kaufen es die Krankenkassen.

Gleiches gilt für speziell angefertigte

Geschäftseröffnung:

März 2006

Besonderheiten:

Rehabedarf-Verleih mit

Schulungs- und Einführungsservice,

Verkauf von Spezial-

Temperierboxen

E X I S T E N Z G R Ü N D U N G

Hilfen. Auch für diese Geschäfte ist

der Platz auf der Liste notwendig. Außerdem

helfen persönliche Kontakte zu den

Entscheidern der Kassen, um die Anfragen

zu erhalten.

CompGuide ist der einzige Rehabedarf-Verleih,

der auch Temperierboxen

im Angebot hat und die Prüfung von Medizinprodukten

anbietet. Doch Medizintechnik

allein ist für die beiden Gründer

nicht alles: „Für uns steht der Patient

immer im Mittelpunkt“, betont Atac. Aus

diesem Grunde will CompGuide in den

GTC-Seminarräumen Schulungen veranstalten.

Dort sollen das Personal von

Pflegeeinrichtungen und Angehörige

von Kranken mit dem Gebrauch der Hilfsmittel

vertraut gemacht werden. „Wir

wollen sicherstellen, dass die Geräte

richtig angewendet werden. Nur so helfen

sie dem Patienten optimal“, betont

Aslan. So haben sich die Unternehmer

vorgenommen, den Kranken viel Zeit

zu widmen: „Unsere medizintechnisch

qualifizierten Mitarbeiter bauen die rollende

Gehhilfe zusammen und erklären

die Bremsfunktion so lange, bis sie wirklich

sicher angewendet werden kann“,

beschreibt Aslan die Unternehmensphilosophie.

Andrea Dercks

Kontakt:

CompGuide GmbH

Bunsenstraße5

51647 Gummersbach

T: (0 22 61) 81 44 02

F: (0 22 61) 81 49 10

E: info@compguide.de

I: www.comguide.de

OBERBERGISCHE

impulse


OBERBERGISCHE

impulse

Aeronautic-Team:

Auftrieb bei jedem Wetter

Ballonfahrten auf hohem Niveau, komplette Dienstleistung für die Sponsor-

Partner aus einer Hand: Mit diesem Konzept steigt das Waldbröler Aeronautic-

Team seit 1999 immer weiter auf. Das Unternehmen wächst, obwohl der

Markt für Ballonfahrtunternehmen insgesamt schrumpft.

Ohne finanzielle Abenteuer gelang

1999 der Start in die Selbstständigkeit.

In den Jahren zuvor hatten zunächst

Michael Kloss und später auch

Ehefrau Angelika die notwendigen Lizenzen

erworben. Michael Kloss verdingte

sich als freiberuflicher Pilot für

verschiedene Anbieter von Ballonfahrten.

Dabei reifte die Entscheidung zur

Selbstständigkeit. Mit einem kleinen

Ballon für gerade einmal vier Gäste ging

es los, kurze Zeit später wurde ein

größerer angeschafft, der acht Gäste

tragen konnte. Gebraucht gekauft –

denn auf finanzielle Experimente wollten

sich die Eltern dreier Kinder nicht

einlassen.

Heute verfügt das Aeronautic-Team

über vier Ballons. In den Körben der

zwei kleineren können drei Gäste mitfahren,

in denen der beiden größeren

sind es immerhin neun Gäste. Die Zeiten

sind vorbei, in denen Angelika und

Michael Kloss noch nebenbei gearbeitet

haben, um die Investitionen zu stemmen.

Das Unternehmen ernährt die

Familie und finanziert auch einige freiberufliche

Piloten nebst Bodenpersonal.

Um die Balloncrew auf die Firmenziele

bestens einstimmen zu können, wurde

2002 eine gewerbliche Ballonschule

gegründet. In der Aeronautic Schule

Oberberg können alle privaten und kommerziellen

Pilotenlizenzen erworben

werden.

I M P R E S S U M

Herausgeber:

Oberbergischer Kreis - Der Landrat

und Gründer- u. TechnologieCentrum

Gummersbach GmbH (GTC)

Kontakt-Anschrift:

Bunsenstr. 5, 51647 Gummersbach

Anzeigenleitung:

GTC Gummersbach GmbH

T: (0 22 61) 81 45 00

F: (0 22 61) 81 49 00

E: info@gtc-gm.de

Redaktion:

V.i.S.d.P.: Susanne Roll, GF GTC GmbH

Chefredaktion: Peter Schmidt (psch)

Redaktion: Andrea Dercks (ad),

Volker Dick (vd), Elke Knabe (ek)

J U N G E U N T E R N E H M E N

Es funktioniert, weil Angelika und Michael

Kloss sich als mitdenkende Partner

ihrer Sponsoren verstehen. „Wir

bieten weit mehr als nur Werbefläche

für eine Marke.“ Ein Beispiel ist die

SABO Maschinenfabrik GmbH: Für den

Gummersbacher Rasenmäher-Hersteller

sind die Ballons Bestandteil des

Marketingkonzeptes. Die Händler können

den knallroten SABO-Ballon als

Höhepunkt auf ihren Familientagen einsetzen.

Er ist zwar das Highlight – doch

das Aeronautic-Team organisiert fast

die kompletten Aktionstage. Vom Rasenmäher-Hindernis-Parcour

über Kinderaktionen

und Musik bis hin zum Luftballon-Weitflugwettbewerb.

Eine echte

Partnerschaft hat sich entwickelt,

bestätigt Silke Krause, die bei SABO

das Ballonteam betreut: „Die kümmern

sich engagiert um unsere Gäste, vertreten

unsere Philosophie nach außen

und sind schon fast unsere „geheimen

Mitarbeiter“.“ Für SABO interessant:

Ballons sind echte Hingucker, stehen

für ein positives Image und bieten eine

enorme Werbefläche, die auch auf

Messen wirkt.

Leistung überzeugt: Auch den Bierbrauer

Bitburger, der bundesweit mit

18 verschiedenen Partnern arbeitet.

„Dass wir 50 Fahrten garantieren können,

das hat den Kunden überrascht“,

erinnert sich Angelika Kloss. Die echten

Zahlen aber sind noch besser – die

Redaktionsanschrift:

Journalistenbüro profil/

Oberbergische Impulse

Bismarckstr. 1, 51643 Gummersbach

T: (0 22 61) 92 62 10

F: (0 22 61) 92 62 24

E: redaktion@oberbergische-impulse.de

Layout & Satz:

CE Grafik-Design

Zum Würmel 6, 51643 Gummersbach

T: (0 22 61) 2 99 66

I: www.ce-grafik-design.de

Druck:

Gronenberg GmbH & Co. KG, Wiehl

Druckauflage/Erscheinungszeitraum:

11.000 Exemplare/4 x pro Jahr

Abo: 4 Ausgaben für 20 Euro – Info im Internet: www.oberbergische-impulse.de

Schwebende Werbung über dem Wasser

(Fotos: Aeronautic-Team)

Ballons sind ca. 80 Mal im Jahr auf

Himmelfahrt.

Bei der Wahl der Partner wählen Angelika

und Michael Kloss sorgfältig aus.

Schließlich müssen Ballon und Produkt

zusammenpassen. So wendet sich das

Aeronautic-Team besonders an Unternehmen,

die

● über ein gutes Image verfügen,

● ein High-End-Produkt mit hoher

Qualität vertreten und

● die wirtschaftlich erfolgreich sind.

Wirtschaftlich erfolgreich ist auch das

Aeronautic-Team. Von April bis Oktober

sind die Ballons bei entsprechendem

Wetter in der Luft. Gäste aus dem

Ruhrgebiet, aus der Rheinschiene und

der Lahnregion fahren mit, denn weit

gestreut sind die Startplätze. Das Team

bietet echte Highlights – das Drei-Gänge-Menü

im Korb, die Trauung über den

Wolken oder die grandiose Alpenüberquerung

im Januar.

Peter Schmidt

Kontakt:

Aeronautic-Team

Michael & Angelika Kloss

Bettinger Weg 6

51545 Waldbröl

T: (0 22 91) 91 12 84

F: (0 22 91) 91 12 85

E: info@aeronautic.de

I: www.aeronautic.de

19


Prof. Dr. Peter Göttel:

Mehr Verantwortung,

weniger Regeln

Mit 65 Jahren aufhören zu arbeiten?

Der Gedanke ist Peter Göttel fremd.

Vor allem deshalb, weil offenbar immer

wieder interessante Aufgaben an ihn

herangetragen werden, beispielsweise

jetzt die Möglichkeit, für ein bis zwei

Monate im Jahr als Deutschlehrer nach

China zu gehen.

Dabei war „Pädagogik“ für ihn zu Beginn

der Hochschullaufbahn eher ein

Fremdwort: „Als ich im Oktober 1974

hier an die FH gekommen bin, hatte

ich überhaupt keine Lehrerfahrung“,

berichtet Göttel. Doch er wagte den

Sprung ins kalte Wasser – mit Erfolg.

Auch vor Verantwortung schreckte er

20

schon damals nicht zurück: Kaum anderthalb

Jahre an der Hochschule,

wurde er als Prodekan Stellvertreter

des Dekans, für ihn die ideale Möglichkeit,

das Haus zu erkunden: „Man lernt

etwas am besten dadurch kennen, indem

man tief in die Materie eintaucht“,

begründet er den Schritt.

Zu viele Vorschriften

Von Volker Dick

Viele Jahre Dekan, sechs Jahre dessen Stellvertreter, vier Jahre Abteilungssprecher:

Prof. Dr. Peter Göttel hat die Fachhochschule (FH) am Standort

Gummersbach mit geprägt. Mehr als 30 Jahre Wissensvermittlung liegen

hinter ihm. Bald geht er in den Ruhestand – allerdings nur auf dem Papier.

Bürokratische Beschränkungen waren

ihm schon damals ein Gräuel. Zahlreiche

Vorschriften hält er für übertrieben,

weil darunter das Engagement der

Studierenden leide. Wenn Paragrafen

beispielsweise flexible Lösungen unmöglich

machen,

kommt der Professor

in Fahrt: „Es

gibt diese vielen

Regeln, weil heute

niemand mehr

persönlich Verantwortungübernehmen

will.“

Die deutsche Regelungswut

lässt

ihn möglicherweise

das Nachbarland

Frankreich

umso mehr lieben.

„Mich reizt das etwasunkonventionellere

Leben, das

man dort führen

kann“, schwärmt

er. Deshalb wird er

nach seiner Eme-

Foto: Volker Dick

P O R T R Ä T

ritierung im Juli auch viel Zeit in Frankreich

verbringen. Seine Wohnung in

Bergneustadt will er aber behalten, wo

er seit 1975 lebt.

Weltweit Freunde gewonnen

Aus der internationalen Erfahrung

heraus begann er schon früh, für die

FH Kontakte zu Hochschulen im Ausland

herzustellen und so den Standort

Gummersbach weltweit bekannt zu

machen – auch durch seine Gastdozenturen

rund um den Globus. Am Campus

selbst kümmerte er sich um die

ausländischen Studierenden, holte sie

am Bahnhof ab und half bei Behördengängen.

„Ich habe dadurch Freunde auf

der ganzen Welt gewonnen und habe

viel von den Studierenden gelernt, etwa

über Kultur, Religion und Lebenseinstellungen“.

Einen Studenten aus dem

Tschad begleitete er z.B. in einen Baumarkt,

um einen Stromgenerator zu

kaufen: Der junge Mann wollte daheim

seinen CD-Player vorführen – der Familie

aber fehlte der Stromanschluss.

Dass die FH in Gummersbach „über

Jahrzehnte nicht wahrgenommen worden

ist“, wurmt ihn. Immerhin unterstreicht

er ihre Bedeutung für die Region,

in erster Linie mit Blick auf die

Zweige Maschinenbau und Elektrotechnik.

Den FH-Neubau wertet er als „Gewinn

für Gummersbach“, wobei er

allerdings betont: „Die Qualität einer

Hochschule bemisst sich nicht nach der

Fassade, sondern nach der Qualität

und dem Engagement der Lehrenden.“

Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Phys. Peter Göttel wurde am 11.

Mai 1941 in Krakau geboren, wuchs in Ostwestfalen auf

und studierte in Bonn Physik und Betriebswirtschaft.

Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kernforschungszentrum

Jülich und am Institut Laue-Langevin in

Grenoble. Seine Lehrgebiete liegen in den Bereichen Informatik

und Kernkrafttechnik.

OBERBERGISCHE

impulse


Landhaus Wirth:

Flöße bauen,

Biwaks aufbauen

und lecker schlemmen

Vor rund zehn Jahren hat Axel Wirth eine Marktlücke entdeckt. Heute zählt das

Landhaus Wirth zu den wichtigen Anschriften für die Trainer der großen Unternehmen.

Sein Restaurant „Im Krug“ lockt zudem seit Jahren mit bester Küche.

Axel Wirth´s Begeisterung wirkt ansteckend.

Bei Wind und Wetter ist er

mit den Seminarleitern und den Teilnehmern

an der frischen Luft: im Hochseilgarten,

beim Floßbau, während

Übernachtungs- oder zur Abseilaktion.

Top-Management und mittleres

Management zeigen hier, was sie so

drauf haben. Haben Sie den Mut, sich

über 20 Meter abzuseilen, gesichert

von den anderen? Schaffen Sie es, gemeinsam

eine Seilbrücke über eine

Schlucht zu bauen? Das sind die Aufgaben

in den Teamseminaren, denen

sich die Führungskräfte der Unternehmen

stellen. Die ManagerInnen von

T-Mobile waren schon beim Outdoorseminar,

wie auch die des Bauunternehmens

Strabag, Stiebel-Eltron,

der Kreissparkasse Köln und der

Deutsche Telekom. Vodafone schulte

die Manager aus Russland und Europa

hier in Oberberg.

Outdoor und Hightech

Mit den Team- und Outdoor-Seminaren

haben wir eine Marktlücke entdeckt

und uns einen guten Ruf erworben“,

weiß Axel Wirth, der gemeinsam

mit seiner Schwester Anne Foechtlerlé

das Haus in Marienheide führt. Das

OBERBERGISCHE

impulse

funktioniert, weil er sich mit Engagement

um den Outdoor-Bereich kümmert

und für die Aktionen der Trainer

fast immer die passende Schlucht, den

richtigen Bach und die besten Waldstandorte

findet. Aber auch das restliche

Tagungs-Angebot stimmt mit modernster

Präsentations- und Seminartechnik.

Alle der sechs Tagungsräume

verfügen über WLan-Anschluss und ein

öffentlicher Computer-Terminal steht

künftig neben der Rezeption.

Das Angebot wird von den Unternehmen

gut genutzt – im Herbst und Frühjahr

bestimmen die Firmenkunden das

Geschäft. In der restlichen Zeit „nutzen

unsere Ferien- und Wochenendgäste

unser Haus.“ Auch bei diesem

Geschäft profitiert Axel Wirth davon,

dass er nicht jeden Trend mit macht.

Statt auf WM-Gäste zu warten, kreierte

er eigene Angebote. An der „Straße

der Arbeit“ (siehe Oberbergische Impulse

2/2006) zum Beispiel. Mit Erfolg:

Das Haus füllt sich auch zur Fußballzeit.

Alte Fuhrmannskneipe ist modern

„Viele der Seminargäste kommen dann

später mit der Familie zur Erholung

wieder zu uns“, freut sich Wirth. Das

ist wirklich ein Lob für sein Haus und

für die gute Küche. Das Restaurant „Im

Krug“, eine der alten Fuhrmannskneipen,

ist für seine erstklassige Küche

bekannt. Ebenfalls für den Service nach

Bedarf, den die Unternehmen der Region

gerne in Anspruch nehmen. Ein

Anruf genügt, alles wird vorbereitet.

Dann kommen die Gäste aus der Umgebung

und werden pünktlich und ganz

nach Wunsch bedient. „Früher wurden

Geschäftsabschlüsse mit einem ausführlichen

Essen beendet, doch soviel

Zeit ist heute nicht mehr. Darauf haben

wir uns eingestellt.“ Schnelligkeit

und beste Qualität zu angemessenen

Preisen – das überzeugt.

Axel Wirth entdeckt immer wieder mit

innovativen Angeboten Marktlücken.

Jetzt plant er wieder Neues. Demnächst

wird die Parkanlage am Haus

erweitert. Auch hier, direkt am Haus,

sind Outdoor-Elemente installiert.

Gleichzeitig wird das Wellness-Programm

um buchbare Ganzkörper-

Entspannungsmassagen ausgebaut.

Impulse bringt auch die Kooperation

mit zwei weiteren Gastronomiebetrieben

in Marienheide: dem Café Frettlöh

und dem Strandhaus mit eigenem

Biergarten. „Wir ergänzen uns hervorragend“,

freut sich Wirth und seine

Gäste freuen sich über ein vielseitiges

Angebot.

Peter Schmidt

Kontakt

Landhaus Wirth

Friesenstr. 8

51709 Marienheide

T: (0 22 64) 2 70

F: (0 22 64) 27 88

E: info@landhaus-wirth.de

I: www.landhaus-wirth.de

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(Fotos: Landhaus Wirth)


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Foto: privat

Fotos: Freizeitcamp Aggertalsperre

Erholung am Wasser:

Aktiv oder einfach faulenzen

Im Rheinland drängen sich die Menschen am Baggerloch. Sie wollen ihre

Freizeit am Wasser genießen. Wie gut haben es doch die Menschen im Oberbergischen.

Sie wohnen in der Region mit der größten Talsperrendichte Deutschlands.

Das heißt konkret: Wassersport und Erholung in allen Facetten und

dies in einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft.

Das ist schon ein Spitzenwert: Allein

zehn größere Talsperren liegen komplett

oder teilweise im Oberbergischen

Kreis. Dazu noch zig Stauweiher und

-seen. Das Oberbergische ist eine wasserreiche

Region mit vielen Bachtälern

und hohem Erholungswert.

Dabei gelten allein fünf der zehn Sperren

als Freizeittalsperren. Hier ist

Wassersport in vielen Facetten erlaubt

– einzig Motorbootfahren ist durchweg

verboten. Die Wuppertalsperre bringt

es auf eine stattliche Wasserfläche von

227 Hektar, die Bever bleibt mit rund

200 Hektar nur wenig darunter. Die

Aggertalsperre bietet noch 120 Hektar

Wasseroberfläche – damit sind die-

se Sperren auch für raumgreifende

Wassersportarten besonders attraktiv.

Neben segeln und surfen gibt es

hier auch Tauchmöglichkeiten, Badestrände

und vieles mehr.

Vielseitige Infrastruktur

Um die Freizeittalsperren hat sich eine

attraktive Infrastruktur entwickelt.

Tauch- und Segelschulen bieten ihre

Dienste an, es werden Tret- und Ruderboote

verliehen. Camper und Wohnmobilisten

nutzen die Möglichkeiten

auf den Zeltplätzen und in den Freizeitcamps.

In der Nähe sind Angelscheine

für Freizeitangler erhältlich. Und natürlich

stellt die Gastronomie bei gutem

OBERBERGISCHE

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Wetter auch die Stühle und Tische vor

die Tür. Dann schmecken Eis und Kaffee

an der frischen Luft besonders gut.

Auch die beiden kleineren Talsperren

bieten spezielle Angebote. So besticht

die Lingese-Talsperre durch ihre Lage

mitten im Wald und bietet so Ruhe und

Erholung. Die Brucher Talsperre ist zu

Fuß in einer Stunde umrundet. Sie eignet

sich für den kurzen Gang auch mit

Kinderwagen zur Badebucht am anderen

Ufer.

Wasser läßt sich nicht nur an den Talsperren

erleben, reizvoll sind auch Touren

mit Kanu oder Kajak auf den Flüssen

der Region. Denn einige Teile von

Wipper/Wupper, von Agger und Wiehl

sind interessante Wasserwanderrouten.

Dies sind keine allzu anspruchvollen

Touren – also auch für EinsteigerInnen

geeignet.

Wer es ruhig mag, für den eignen sich

ganz besonders die Trinkwassertalsperren.

Die Neye wie auch die Wiehl-

Talsperre bieten ungestörten Naturgenuss

für Wanderer und Naturliebhaber.

Peter Schmidt

OBERBERGISCHE

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Freizeittalsperren

A K T I V

● Aggertalsperre

Freizeitcamp Aggertalsperre,

Derschlager Str. 4,

51647 Gummersbach-Lantenbach,

T: (0 22 61) 6 65 27,

I: www.freizeitcamp.de

● Bever-, Brucher-, Lingese-Talsperre

Interessengemeinschaft Zeltplätze

Bever-Talsperre, Mühlenweg 6,

42499 Hückeswagen,

T: (0 21 92) 20 18,

I: www.ig-bever.de

● Wuppertalsperre

Freizeitanlage Kräwinklerbrücke,

Kräwinklerbrücke 1, 42897 Remscheid,

T: (0 21 91) 61 02 73,

I: www.kraewi.de

Trinkwassertalsperren

● Genkel-Talsperre (bei Gummersbach)

● Kerspe-Talsperre (bei Wipperfürth)

● Neye-Talsperre (bei Wipperfürth)

● Schevelinger-Talsperre (bei Wipperfürth)

● Wiehl-Talsperre (bei Reichshof-Eckenhagen)

Von oben: Lingese-, Brucher-,

Bever-, Schevelinger-Talsperre

Mehr Infos:

Naturarena

Bergisches Land:

www.bergischesland.de

Das Schneetelefon

in Reichshof:

(0 22 65) 3 45

Fotos: Wupperverband

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OBERBERGISCHE

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