Pfarrbrief St. Michael Weingarten

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Pfarrbrief St. Michael Weingarten

Pfarrbrief

St. Michael

Weingarten

Nr. 95 29. Jahrgang Ostern 2006


Pfarrbrief Nr. 95 Seite 2

Auf ein Wort

Das Jahr der Berufung -

das Ja der Berufung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Als bekannt wurde, dass der nächste

Weltjugendtag in Deutschland sein würde,

gab es allerorts gemischte Gefühle.

Was würde daraus werden, in diesem

eher papstkritischen Land, wie würden

den Deutschen in ihrer organisatorischen

Gründlichkeit ein so großes Fest geraten,

wie sehr würden sich vor allem die Jugendlichen

aus dem eigenen Land daran

beteiligen? Und schließlich, als klar war,

dass ein neuer Papst, ein Deutscher, und

dazu noch Josef Ratzinger der Gast in

Köln sein würde, kam noch eine ganze

Palette an Erwartungen oder auch Ängsten

dazu. Inzwischen haben alle begriffen,

dass dieses Fest gelungen ist. Die

Deutschen haben ihre Sache gut gemacht

und der Papst sowieso. Und die

Bischöfe hatten sehr schnell die Idee,

diesem Fest ein „Jahr der Berufung“ folgen

zu lassen. Unsere Diözese war ganz

besonders schnell und hat sich schon für

dieses Jahr daran gewagt.

Und so stehen wir jetzt mitten in diesem

„Jahr der Berufung“, mit viel Papier und

viel Zutat, vom Logo bis zum Armbändchen

ist alles dabei, was momentan zum

Instrumentarium aller volksbewegenden

Initiativen gehört, ob dies nun eine „Tour

de Ländle“, eine „AOK-Diät“ oder eben

ein geistlicher Event sein mag. Schön ist

das Motto „Dein Weg bewegt“, wenn

auch die indikativische Form mehr Ziel-

vereinbarung als Wirklichkeit sein mag.

Überraschend ist die ständige Beschwörung,

dass alle berufen sind, weil sich

dann natürlich die Frage stellt, warum es

in diesem Fall ein solches Jahr mit all

dem Aufwand überhaupt gibt. Nun,

wahrscheinlich hängt das mit der leidigen

„political correctness“ zusammen, die

längst auch die kirchlichen Kreise erfasst

hat und auch dort ihre verbalen Tabuzonen

markiert.

Die Wirklichkeit ist wohl immer noch die

gleiche, wie sie im Evangelium zu lesen

ist, dass viele gerufen sind aber nur wenige

diesen Ruf als Berufung verstehen

und ernst nehmen. Und selbst dies gibt

nicht unbedingt zum Klagen Anlass,

wenn man sieht, dass in der Anfangsstunde

der christlichen Be-Geisterung

auch schon die kleine Zahl dominiert hat:

die 12 Apostel, unter ihnen noch einmal

der intime Kreis der drei, und insgesamt

wohl etwa 150 Menschen, die seine Jünger

waren, und dann in der schwersten

Stunde Jesu überhaupt, bei seiner Kreuzigung,

bleiben schätzungsweise drei

Männer übrig und immerhin eine Handvoll

Frauen. Eine kleine „Ausbeute“,

wenn man bedenkt, welche Scharen Jesus

zwischenzeitlich nachgefolgt sind.

Offensichtlich konnte Jesus selber mit

dieser kleinen Zahl leben. Und sehr offensichtlich

hat es diese kleine Zahl spä-


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ter geschafft, seine Botschaft mit sehr

viel Erfolg in ein glaubensloses Weltreich

hinein zu tragen. Und noch etwas gehört

zu diesen Strategie-Punkten Jesu: Je

näher ihm jemand war, um so unerbittlicher

waren seine Anforderungen an ihn,

je entfernter jemand zu ihm stand, um so

kulanter war er in seinen Ansprüchen. In

der Sache aber war er unerbittlich und im

Wort klar und eindeutig. Es hat ihn wenig

interessiert, ob man sein Wort angenehm

fand oder nicht, nein, es sah vielmehr

danach aus, als habe er schon mit der

Klarheit seiner Worte versucht, alle Missverständnisse

und alle falschen Hoffnungen

herauszufiltern. Wer sich auf ihn einlassen

wollte, der sollte wissen, dass das

kein Zuckerschlecken war. Und er sollte

sehr schnell merken, dass es ohne Beziehung

nicht ging. Wer ihm nachfolgen

wollte, konnte dies nicht unverbindlich

tun, nein er musste mit ihm eine Beziehung

eingehen. Und noch mehr, diese

Beziehung musste absoluten Vorrang

haben vor allen anderen Beziehungen.

Dies erklärt auch, warum es so wenige

waren, die sich haben rufen lassen. Und

dies lässt verstehen, warum diese dann

aber, obwohl sie so wenige waren, mit so

viel Wirksamkeit apostolisch tätig werden

konnten. Ihre eigentlichen Argumente

waren das eigene Leben, die eigene

Person. So konnten sie mit einem Minimum

an Aufwand einen maximalen Einsatz

leisten. Man redete nicht drum herum,

man kam erstaunlich schnell und

direkt zur Sache. Das war ehrlich und der

Angesprochene wusste sehr schnell,

woran er war. Und die Entscheidung war

einfach, nämlich entweder dafür oder

Pfarrbrief Nr. 95

dagegen. Und das Verrückte bei dieser

offensichtlichen Unerbittlichkeit in der

Vorgehensweise war, dass keiner, wenn

er sich gegen den Ruf Jesu entschieden

haben sollte, sich die Tür zu Jesus endgültig

zugeschlagen hat. Denn es gab für

ihn jederzeit die Möglichkeit, sich es

noch einmal zu überlegen und sich anders

zu entscheiden, also für den Ruf, für

Jesus, und wäre es auch am letzten Tag

seines Lebens.

Das ist vielleicht das eigentlich Faszinierende

am Ruf Jesu: es handelt sich um

keine egalitäre Massenveranstaltung,

sondern um eine echte Elitenbindung,

die aber ist nicht abhängig von Stand,

Finanzkraft oder Bildungsgrad, sondern

von der Bereitschaft zu einem uneingeschränkten

JA. Und dieses Ja ist jederzeit

möglich, es gibt dafür keine Fristüberschreitung

und keine Altersgrenze,

es gibt nur eine unaufgebbare Bedingung:

es braucht das eigene Herz dazu,

und das total. Dann wird Jesus für einen,

der sich dergestalt für ihn entschieden

hat, selbst zum Weg, und deswegen wird

einer, der sich rufen lässt und seine Berufung

lebt, wirklich ein Bewegter sein.

Ich wünsche Ihnen - wenn möglich - diese

Erfahrung, auf jeden Fall aber ein frohes

Osterfest.


Pfarrbrief Nr. 95 Seite 4

Der Förderverein St. Michael informiert

Stand Renovierung unserer Pfarrkirche

Vorwiegend in der nordwestlichen

Ecke und an der südlichen Seite

der Kirche sind leichte Absenkungen

und Hebungen gemessen

worden. Der überwiegende Teil

der Kirche verhält sich weiterhin

stabil. Die Fachleute schließen

nicht aus, dass die Bewegungen

durch jahreszeitliche Bedingungen

unterstützt werden. Um einen

möglichen Einfluss des Grundwassers

auf das Verhalten des Bauwerks

zu beobachten, wird ebenfalls

kontinuierlich der Grundwasserpegelstand

durch ein im Pfarrgarten

gesetztes Standrohr gemessen.

Auch die allgemeine Schadenssituation

der Bauteile wird in regelmäßigen

Abständen untersucht.

Das geschah zuletzt Anfang März

2006. Erfreulicherweise konnten

keine neuen Schadensbilder wie

Risse und herabfallende Putzstücke

etc. festgestellt werden.

Sofern nichts Unvorhergesehenes

geschieht werden die nächsten

Kontrollen im Juni durchgeführt.

Ende des Sommers 2005 wurden die letzten

Arbeiten an unserer Kirche abgeschlossen und

damit die umfangreiche Sanierungsmaßnahme

„Fundamentertüchtigung und statische Sicherung

des Gebäudes“ beendet. In regelmäßigen

Abständen werden seither an 44 Punkten die

Bewegungen der Kirche durch so genannte Nivellement-Kontrollen

gemessen. Referenzpunkt

ist die am 14. August 2003 am Walk´schen

Haus gesetzte Messmarke.

Die kommenden Monate sind für

das Bauwerk weiterhin Ruhezeit in

der Erwartung, dass sich dann die

großen Spannungen im Gemäuer

aufgelöst haben und die Kirche

stabil ist – eine gute Zeit über die

Renovierung nachzudenken und

zu planen.

Werden Sie Mitglied in unserem

Förderverein!

Der im Oktober 2001 gegründete

Förderverein unterstützt satzungsgemäß

die Pfarrgemeinde St. Michael

bei der Instandsetzung und

Unterhaltung der Pfarrkirche. Im

Vordergrund steht die Beschaffung

von Mitteln durch Spenden und

Beiträge, aber auch durch Veranstaltungen

und sonstige Aktivitäten.

In der Weingartener Bevölkerung

über die Pfarrgemeinde hinaus

für die Erhaltung und Renovierung

der Kirche zu werben und zu

informieren und eine Identifikation

mit dem historischen Bauwerk zu

schaffen, ist eine weitere wichtige

Aufgabe.


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Wie alle Vereine lebt auch der

Förderverein von der Unterstützung

seiner Mitgliedschaft. Zur Zeit

tragen ihn 86 Mitglieder und sorgen

für die finanzielle Basis. Bei

einem jährlichen Mindestbeitrag

von 25 € könnten sich sicherlich

viele Pfarrgemeindemitglieder die

Mitgliedschaft leisten – woran liegt

also die Zurückhaltung? Die Kirche

zu renovieren für uns und künftige

Pfarrbrief Nr. 95

Generationen ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Durch eine Mitgliedschaft

im Förderverein kann

man sehr leicht einen Beitrag leisten.

Wie werde ich Mitglied? Ein Anruf

bei Frau Seiderer, Tel. 2260, oder

Herrn Leifeld, Tel. 8177 genügt.

Alle anderen Vorstandsmitglieder

nehmen selbstverständlich auch

gerne Mitglieder auf.

Bitte merken Sie sich jetzt schon vor

die folgenden Veranstaltungen des Fördervereins:

Michaels - Basar (Flohmarkt )

Samstag, 13. Mai, auf dem Rathausplatz

Nach dem langen Winter ist die Freude über den Frühling und das Osterfest

besonders groß. In anderen Jahren eine mühsame Pflicht, geht man in

diesem Jahr vielleicht gerne an den Frühjahrsputz, um den Winter endgültig

zu vertreiben. Bitte, denken Sie an unseren Basar, wenn Ihnen beim

Räumen und Dekorieren das eine oder andere Teil nicht mehr gefällt. Heben

Sie es auf für unseren Basar. Einige Tage vor dem Termin richten wir

wieder auf dem Rathhausplatz eine Sammelstelle ein. Auch Ihren selbstgebackenen

guten Kuchen möchten wir wieder verkaufen. Wir hoffen und

bitten, dass Sie uns auch in diesem Jahr wieder unterstützen.

Bücherbasar

Samstag, 23. September , auf dem Rathausplatz

Auch diesen Termin möchten wir Ihnen bekannt geben, damit Sie Ihre Bücher

für uns sammeln können.

Voranzeige Konzerttermin

Sonntag, 7. Mai 2006, 18.00 Uhr im GZ

veranstalten wir ein Romantisches Konzert. Es musizieren Olga Petrov am

Flügel und Max Reimer, Violine. Olga Petrov ist geboren in Kasachstan und

arbeitete in ihrer Heimat als Musiklehrerin. Sie ist eine virtuose Meisterin am

Klavier. Max Reimer ist Schüler des Lessing-Gymnasiums, geboren in der

Ukraine und mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ im Landeswettbewerb

Baden-Württemberg. Wir dürfen uns auf ein schönes Konzert freuen.


Pfarrbrief Nr. 95

Die ganze Pfarrgemeinde

beglückwünscht

Herrn Pfarrer Jürgen Olf

zu seinem 60. Geburtstag

Wir wünschen Ihnen

Gottes Segen, Gesundheit

und besonders

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Zeit um inne zu halten,

Zeit um Atem zu schöpfen,

Zeit um sich selbst zu besinnen,

Zeit um Zeit für andere zu haben,

Zeit um Vergangenes zu überdenken,

Zeit um Neues mit frischem Mut zu initiieren

Zeit um regenerierte Energien frei werden zu lassen

und noch viele weitere Wirkungsjahre in unserer Gemeinde.


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Erster Besuch einer Delegation aus San Miguel

in Phara vom 8.4. - 17.4. 2006

Beinahe hätte uns die peruanische Post

den Besuch vereitelt. Die Unterlagen zur

Erteilung der Visa kamen nicht an. Dank

Familie Kleefeld, die im Februar eine Perureise

unternommen hatte, konnten die Papiere

durch ein arrangiertes Treffen mit

Padre Pedro in der alten Inkahauptstadt

Cuzco doch noch ihrer Zweckbestimmung

zugeführt werden. Wir lernen einmal mehr

die Klassengesellschaft unserer Welt kennen:

Hier die unbeschränkte

Reisefreiheit,

dort alle möglichen Hindernisse,

die eine offizielle

Einreise nach Europa

nahezu unmöglich

machen.

Inzwischen sind die

Visa erteilt, die Flüge

gebucht, dem Besuch

steht nun fast nichts

mehr im Wege. So Gott

will, werden am Palmsonntag,

den 8. April,

Padre Pedro, Veronica

Champi und Rene Celso

Mamani den ersten

Gottesdienst mit uns feiern.

Wie werden sie sich fühlen im Land, in

dem „Milch und Honig“ fließt, in unserem

Bilderbuchdorf, das aus peruanischer

Sicht für ein wohlorganisiertes, reiches

Deutschland stehen wird?

Bei unserem Besuch vor etwa 3½ Jahren

in Peru erlebten wir eine umfassende und

herzliche Gastfreundschaft. Nun ergibt

sich für uns die Chance, dies unseren peruanischen

Gästen zu danken und möglichst

viele konkrete Eindrücke vom

Pfarrbrief Nr. 95

Leben in unserer Pfarrei wie auch vom

Leben in Deutschland zu vermitteln.

Unseren Partnern ist unsere Art zu leben

fremd. Sie haben viel weniger Möglichkeiten

als wir, sich über Bräuche und Sitten

anderer Völker zu informieren. Sie sind

keine Reiseweltmeister und können sich

auch nicht ohne Probleme Literatur beschaffen.

Dass die meisten Peruaner vom

Gebrauch des Internets weit entfernt sind,

bedarf wohl fast nicht der

Erwähnung.

Die Karwoche wird deshalb

mit Aktivitäten und

Besichtigungen ausgefüllt

sein, die unseren Gästen

einen Eindruck von dem

vermitteln sollen, was Glauben

und Leben in Deutschland

bedeutet.

Für den Palmsonntag ist

um 14.30 Uhr im GZ ein

Gemeindenachmittag geplant,

der neben der Begegnung

auch unter dem

Motto Lebenskultur in

Deutschland stehen soll,

natürlich ganz typisch deutsch bei Kaffee

und Kuchen. Verschiedene Gruppierungen

unserer Pfarrgemeinde werden an diesem

Nachmittag aus ihrer jeweiligen Sicht mit

einem Programmbeitrag dieses Thema

beleuchten. Die Pfarrgemeinde ist dazu

herzlich eingeladen.

Wir vom Perukreis bitten die ganze Pfarrgemeinde

um eine gute Aufnahme und

hoffen, dass der Besuch für beide Seiten

eine gute Erfahrung wird.

M. Lichter


Pfarrbrief Nr. 95

Der neue PGR hat seine Arbeit begonnen

Nach seiner Wahl Mitte November begann

der neue Pfarrgemeinderat seine Arbeit

mit der konstituierenden Sitzung am

14.12.2005. Neben den 12 gewählten Mitgliedern

gehören dem Pfarrgemeinderat

Pfarrer Jürgen Olf und Pastoralreferentin

Gabriele Beck an.

Das Gremium wählte Norbert Strieder zu

seinem Vorsitzenden, Gabriele Zeh zur

stellvertretenden Vorsitzenden und Stefan

Birk zu seinem Schriftführer.

Gemäß Satzung des PGR wurden die erforderlichen

Pflicht-Ausschüsse gebildet

mit folgenden Vorsitzenden aus dem

Pfarrgemeinderat:

Stiftungsrat: Pfarrer Jürgen Olf

Gemeinsamer Ausschuss Seelsorgeeinheit:

Alexander Burgey (PGR Jöhlingen)

und Norbert Strieder.

Als weitere Ausschüsse wurden vom PGR

eingerichtet:

Liturgieausschuss: Gabriele Zeh

Ausschuss für Ökumene:

Margareta Hollweck-Flinspach

Mit dem Amt des Kindergartenbeauftragten

wurde Rainer Scheuermann betraut.

Die Bildung weiterer formaler Ausschüsse

wurde zunächst noch offen gelassen.

Die meisten Mitglieder des Pfarrgemeinderats

haben noch keine vergleichbare

Gremienerfahrung.

Wir geben uns daher zunächst einmal einen

Zeitraum, um als Team zusammen zu

finden. Hierzu gehört auch die gemeinsame

Festlegung von Schwerpunkten für die

weitere Entwicklung.

Einen wichtigen Rahmen hierfür werden

sicherlich die pastoralen Leitlinien „Aufbruch

im Umbruch“ sein und das Zusam-

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menwachsen der 3 Pfarrgemeinden in der

gemeinsamen Seelsorgeeinheit mit Walzbachtal.

Im Inneren sehen wir unsere Pfarrgemeinde

in erster Linie getragen von der Initiative

der engagierten Mitglieder. Sie prägen

den Stil und das eigentliche Leben. Allen

voran die offiziellen Gruppierungen, aber

auch die zahlreichen Einzelpersonen und

Teams, ohne deren oft wenig publik werdende

Arbeit die Pfarrgemeinde so nicht

bestehen könnte. Der Pfarrgemeinderat

weiß, dass diese Personen und Gruppen

die Seele der Pfarrgemeinde und die Brückenköpfe

darstellen, auf denen sich Stabilität

und Kontinuität aufbauen. Es wurden

daher direkte Verbindungspersonen

zumindest zu den offiziellen Gruppen benannt.

Wir wollen als Lenkungsgremium Initiativen

und Ideen aus der Pfarrgemeinde unterstützen.

Dabei wollen wir ein Klima fördern,

das auch noch Abwartende dazu

einlädt, sich zunehmend dazu gehörig zu

fühlen. Eine solche Einladung zum ‚dazu

gehören’ muss begleitet werden von der

Wahrnehmung einer Kultur im Umgang

miteinander, bei der in der Grundschwingung

ein geschwisterliches Wohlwollen

füreinander erfahrbar ist.

Dieses geschwisterliche Wohlwollen

wünscht sich auch der neue Pfarrgemeinderat

von der Pfarrgemeinde. Wir bitten

Sie um Ihr Verständnis, wenn wir nicht alle

der an uns gerichteten Erwartungen und

Wünsche erfüllen können.

Stefan Birk


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Der Kommentar

Kirche des Ehrenamtes

Im Herbst des vergangenen Jahres wurden

in unserer Diözese die Pfarrgemeinderäte

gewählt. Zusammen mit den

„Hauptamtlichen“ (Gemeindepfarrern, Diakonen,

Pastoralreferenten usw.) bilden die

gewählten „Ehrenamtlichen“ das höchste

Leitungsgremium innerhalb einer Pfarrgemeinde.

In der Präambel der Satzung des PGR ist

das Selbstverständnis dieses Gremiums

verdeutlicht: „… Zusammen mit dem Pfarrer

als den vom Erzbischof bestellten verantwortlichen

Seelsorger gestalten die

Pfarrgemeinderäte das Leben der Seelsorgeeinheiten

mit ihren Pfarrgemeinden,

tragen Sorge für die Glieder der Gemeinde,

entdecken und fördern deren

Charismen und bringen die gemeinsame

Berufung und Sendung aller Glieder der

Gemeinde durch Jesus Christus zum Ausdruck.

Die Arbeit der Pfarrgemeinderäte

soll von gegenseitigem Vertrauen getragen

sein. Sie setzt Bereitschaft zum Dialog

und zur Zusammenarbeit voraus. Die

Mitglieder der Pfarrgemeinderäte sollen

sich um Gemeinschaft im Glauben und um

religiöse Bildung bemühen.“ !

Angesichts so mancher kaum verborgen

gebliebener Schwierigkeiten, ja, überhaupt

die notwendige Anzahl geeigneter und

williger Kandidaten zu finden – Schwierigkeiten,

die gerade in unserer Gemeinde

ziemlich ausgeprägt waren - erscheinen

mir einige Bemerkungen von Memorans

zur allgemeinen Situation der Ehrenämter

in Gemeinde und Kirche angebracht.

Das Ehrenamt in der Kirche ist nicht verschont

geblieben von den Konsequenzen

Pfarrbrief Nr. 95

eines dreifachen Mangels, der unsere Kirche

in Deutschland in die Krise geführt

hat: der Priestermangel, speziell der Mangel

von in der Gemeindeseelsorge engagierten

Priestern („in pastoraler Ruf- und

Reichweite“), der Finanzmangel, um flächendeckend

die Kärrner-Arbeit von bezahlten

Hauptamtlichen leisten zu können

und schließlich, wie es der Pastoraltheologe

Paul Zulehner formuliert, ein „Christenmangel“,

ein Mangel an Christen, die

sich in ihrem Verständnis von Mitwirkung

in Gemeinde und Kirche an der Frohen

Botschaft orientieren (siehe Lk 9,1-6). Die

verschiedenen Mängel stehen nicht isoliert

nebeneinander, sie bedingen sich gegenseitig.

Wo der Kirche insgesamt ihre Mitglieder

abhanden kommen - mit oder ohne

offiziellen Kirchenaustritt - wo die Ängste

vor notwendigen Veränderungen vollmundig

mit Treue zum Alten begründet werden,

da findet man auch immer weniger

Begeisterung und Freiwillige für die vielen

unbezahlten Dienste und Ämter in unseren

Gemeinden.

Um den Betrieb auch in Zeiten des Mangels

am Laufen zu halten und manchmal

auch aus einer gewissen Insensibilität heraus,

wird oft nach dem Prinzip „kleiner

Finger-ganze Hand“ verfahren. Wer schöne

Kindergottesdienste vorbereitet, soll

auch noch die Frauengemeinschaft leiten,

wer Bibelgesprächskreise organisiert, könnte

doch auch Taufgespräche führen. Gerade

in diesen Zeiten, wo alles den Bach hinunterzugehen

droht, fällt es dann den hoch

Engagierten schwer, nein zu sagen. Nach

Fähigkeit und Charisma kann schon nicht


Pfarrbrief Nr. 95

mehr gefragt werden. Schließlich muss die

Arbeit weiter gehen. So beschreiten Ehrenamtliche

oft neues Terrain, wursteln unsicher

nach bestem Wissen und Gewissen

vor sich hin, mit und ohne geistliche Begleitung.

Das wird dadurch verstärkt, dass

immer größere Pastoralräume („Mega-

Räume“) und bürokratisch-administrative

Strukturen oder auch einfach andere Prioritätensetzungen

die eigentlich unverzichtbare

direkte Begleitung der ehrenamtlich

Engagierten durch hauptamtliche Ansprechpartner

erschweren. Das geduldige

Aufspüren und die Pflege von Charismen,

die persönliche Ermutigung, sowie die vertrauensvolle

Kommunikation fallen aus

oder werden auf ein Minimum reduziert.

Das ersetzen dann auch nicht Würdigungen

der ehrenamtlichen Dienste durch

seltsam wolkige Formulierungen im Diözesanblatt.

Im Gegenteil, trotz mancher eindringlicher

Appelle und verbaler Beteuerungen

des Gegenteils fühlen sich die

Laien vielfach allein gelassen, als Lückenbüßer

und Notstopfen. Auch muss man

befürchten, dass in diesen Umbruchzeiten

einige im kirchlichen Amt versuchen, die

Gelegenheit zu nutzen „das Rad der Kirche“

wieder zurückzudrehen, die Laien auf

die Rolle stets williger demütiger Helfer in

der Pfarrgemeinde zurückzudrängen, den

Laienräten eine untergeordnete Bedeutung

für technische Aufgaben zuzuweisen

und jedes Zeichen ihrer Aufwertung zu

verhindern. Schon der Hinweis auf den

Glaubenssinn des ganzen Gottesvolkes als

eigenständige Erkenntnis- und Bezeugungsinstanz

des Glaubens wirkt für solche Gemüter

beängstigend. Diese Befunde sind

gewiss nicht überall gleich stark und auffällig

ausgeprägt - Gott sei Dank-, doch immer

wieder als Tendenz spürbar und wirksam.

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Memorans möchte nun keineswegs

schwarz malen, auch nicht angesichts

mancher schleichender Tendenzen einer

„Re-Klerikalisierung“ des Kirchenbetriebs,

sondern im Gegenteil auch unsere Neugewählten

ermutigen und erinnern: Die Kirchenkonstitution

„Lumen Gentium“ des

II. Vatikanischen Konzils lebt noch! Ich lasse

mich gerne für diese Feststellung als

„Konzilsträumer“ bezeichnen. In diesem

wichtigen Konzils-Dokument ist die Kirche

umfassend vom Volk Gottes her konzipiert,

in dem es nur Berufene und Geistliche gibt,

darunter von Gott bestellte Amtsträger. In

einer „synodalen“ (im Gegensatz zu einer

hierarchischen) Kultur der Entscheidungsprozesse,

was Kirche und Gemeinde dient,

nehmen alle teil, alle werden umfassend

informiert und alle können dazu beitragen

gemäß Begabung und Berufung.

Solche Synodalität ist kein Gegensatz zum

kirchlichen Amt, auch wenn manchmal von

dort kurzschlüssige Befürchtungen und

Ängste um den Verlust einer eigenen

Identität kommen, und zwar merkwürdigerweise

um so ausgeprägter, je mehr sich

die genuinen seelsorgerlichen Aufgaben

unserer Priester in der Verkündigung und

Feier des Glaubens durch ein mehr administratives

Pastoral-Management in die

Ferne von Lebensgeschichten drängen lassen.

Je mehr Synodalität riskiert wird, um

so wichtiger wird doch das Amt. Natürlich,

je mehr „teilhaben und zur Identifikation

finden“ - und es gibt keinen anderen Weg

aus der Ermüdung als das „Kommt und

seht“ (Joh 1,39) - um so überzeugender

muss auch ein Argument sein.

Im Beschluss „Unsere Hoffnung“ der

Würzburger Synode (1971 - 1975, wenige

Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil,

in einer Zeit, die noch nicht von der Angst


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geprägt war, die Kirche würde einstürzen,

wenn Laien und Kleriker mit gleichem

Stimmrecht am fälligen Reformprozess

des „aggiornamento“ zusammenwirken)

heißt es: „Die eine Nachfolge muss viele

Nachfolger, das eine Zeugnis muss viele

Zeugen, die eine Hoffnung muss viele

Träger haben. Nur so kann schließlich aus

einem Erneuerungsversuch für die Kirche

eine Erneuerung unserer Kirche selbst

werden ... zu einer lebendigen Kirche des

Volkes, in der sich alle auf ihre Art Verantwortlichen

beteiligt wissen am Schicksal

dieser Kirche...“.

Es ist Zeit für eine Rückbesinnung auf diesen

prophetischen Text, der aktueller denn

je erscheint. Er erinnert an den gemeinsamen

Dienst in der lebendigen Kirche

des Volkes (nicht für das Volk). Und aus

diesem Text dürfen die ehrenamtlich in der

Pfarrbrief Nr. 95

Gemeinde Tätigen ihr Selbstbewusstsein

und Selbstverständnis (ja ein begründetes

Elitebewusstsein) nähren und darauf pochen,

auch in den Stunden der Enttäuschung

über manche davon abweichende

Realität. Bei aller Hektik des Tagesbetriebs

sollten sie sich jedoch von einem

solchen Bewusstsein stets leiten und messen

lassen

Der Herr hat zu seinen frustrierten Jüngern,

welche die ganze Nacht gefischt und

nichts gefangen hatten, gesagt: „Versucht

es noch einmal, fahrt nochmals hinaus,

trotz der ungünstigen Bedingungen! Auf

mein Wort hin!“ ( Luk 5,1-9). Auf Sein Wort

hin, auf das Wort des Auferstandenen!

Ein gesegnetes Osterfest !

David Teniers d.J.(1610 – 1690) Der wunderbare Fischzug

In der Fastenzeit 2006

Ihr Memorans 2


Pfarrbrief Nr. 95

Wir laden herzlich ein zu den Gottesdiensten

während der Heiligen Woche und an Ostern

Palmsonntag, 9. April

9.30 Uhr Palmweihe am „Alten Friedhof“

Prozession zur Kirche;

Eröffnung der Kar-Liturgie

19.00 Uhr Bußfeier

19.00 Uhr Trauermette

Karmittwoch, 12. April

Gründonnerstag, 13. April

20.00 Uhr Abendmahlsfeier (zusammen mit den

Erstkommunikanten). Gebetswache

vor der Eucharistie bis 23 Uhr, danach

im Schwesternhaus bis 6 Uhr

Karfreitag, 14. April

10.00 Uhr Kreuzwegstunde für die Kinder

und Schuljugend

15.00 Uhr Karfreitagsliturgie

19.00 Uhr Trauermette

Karsamstag, 15. April

22.00 Uhr Osterfeuer; Feier der Osternacht

(Zentralfeier unseres Glaubens)

„Was sucht ihr den Lebendigen

bei den Toten?“

Ostersonntag, 16. April

10.00 Uhr Hochheiliges Osterfest

(Feierliches Hochamt)

19.00 Uhr Feierliche Ostervesper

Ostermontag, 17. April

10.00 Uhr Hauptgottesdienst

Seite 12


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Ostergruß

Pfarrbrief Nr. 95

Osterkerze

- Licht des Lebens

Zwischen Alpha, dem Anfang

und Omega, dem Ende

und zwischen Omega, dem Ende

und Alpha, dem Anfang

steht das Kreuz der Auferstehung

und des Lebens im Lichte Gottes

Ein frohes und gesegnetes

Osterfest

wünscht Ihnen

Ihre Pfarrbrief-Redaktion


Pfarrbrief Nr. 95

Katholische öffentliche

Bücherei (KöB)

von A – Z

Seite 14

Ausleihen 2005 7.296

Besucher 2005 2.038

Fortbildung Diözesantag am 25./26.3.06 in Rastatt

Jubiläum

Am 14.4.1991 Einweihung der neu

gestalteten KöB

Kassetten Über 150 Kassetten mit Musik und

Hörspielen für Kinder können ausgeliehen

werden

Kinderbuchbestand 1969

Leser 2005 293

Neue Leser 2005 25

Neuanschaffungen 2005 251 Bücher, Spiele, Kassetten

Romanbestand 706

Sachbuchbestand 851

Spielebestand 181

Weihnachts-Buchausstellung 2006 Sonntag, 12.11. 2006, 11 – 17 Uhr

im Saal des Gemeindezentrums

Das Bücherei-Team freut sich auf Ihren Besuch im katholischen

Gemeindezentrum, Schillerstraße 4:

Sonntag nach dem Gottesdienst bis 11.45 Uhr

Dienstag 15.30 – 17.00 Uhr

Donnerstag 18.00 – 19.00 Uhr

Katholische öffentliche

Bücherei

B. Leifeld


Seite 15

Es gibt wahrscheinlich wenige Arbeitsräume,

die sich durch ausgesprochene Wohlgerüche

auszeichnen, vielleicht eine Bäckerei,

eine Schokoladenfabrik, eine

Hähnchenbraterei, eine Weinbrandkellerei,

eine Parfümerie.

Ausgesprochen gut aber riecht eine Sakristei.

Schuld daran ist der Weihrauch.

Immer, wenn er gebraucht wird, riecht es

in der Sakristei besonders gut. Und das ist

bei uns relativ häufig der Fall, also nicht

nur an Weihnachten, Ostern, dem Patrozinium

oder Erntedank, nein, jeden ersten

Freitag im Monat, dem Herz-Jesu-Freitag,

und, man höre und staune, jeden Donnerstagabend

brennt diese kostbare

Frucht der Königin von Saba bei uns. Da

wird nach der Abendmesse das Allerheiligste

ausgesetzt zum einstündigen Gebet

um Priesterberufe. Wir tun das in Erinnerung

an den Auftrag Jesu:

„Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig

Arbeiter. Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter

in seine Ernte zu schicken.“

Ostern - ein Befreiungsakt

Ostern macht Schluss

mit der Unmündigkeit

des Menschen,

denn aus dem Gottvertrauen,

das ER uns in der Osternacht

geschenkt hat,

wächst unser Selbstvertrauen.

Sakristeigeflüster

Wohlgerüche

Pfarrbrief Nr. 95

Leider sind das nur eine Handvoll Leute,

die das Woche für Woche tun. Das ist

schon verwunderlich, dass es in diesem

Jahr der Berufung nicht mehr geworden

sind. Denn hier wird tatsächlich ganz

handfest & herzlich etwas für dieses Anliegen

getan. Hier wird Gott im Gebet bestürmt.

Und wenn es stimmt, dass das

Gebet auch für die Gnade Gottes öffnet,

dann geschieht hier auch etwas zur Bereitung

des Bodens, auf dem Berufungen

wachsen können. Und Menschen, die ein

Herzensanliegen haben, greifen zum Gebet.

Sollte das in der Umkehrung bedeuten,

dass Berufungen für uns kein Herzensanliegen

mehr sind? Das wäre mehr

als traurig.

Das müsste ein Grund sein, schleunigst

aufzuwachen.


Pfarrbrief Nr. 95

Statistik 2005

Unsere Pfarrei in Zahlen (im Vergleich zu 2004)

Seite 16

Katholiken 2004 2005 Kollekten 2004 2005

Kirchenbesucher

(gezählt an 2 Sonntagen)

318

274

(296)

281

323

(302)*

Klingelbeutel (für

Aufgaben der Pfarrei)

11.647,34 10.071,18

Taufen 24 20 Adveniat 6.320,93 6.837,27

Erstkommunikanten 30 33 Misereor 4.475,83 3.760,31

Trauungen 5 2 Missionskollekte 711,33 1.324,97

Beerdigungen 32 45 Renovabis 1.487,10 1.526,89

Austritte 24 13 Sternsinger 2.879,59 4.294,72

Wiederaufnahme -- -- Flutopfer 2.350,82

Übertritt (aus einer anderen

christl. Konfession.)

-- 1

* = Durchschnittswert von den beiden gezählten Sonntagen im Jahr

Nicht statistisch erfasst ist die Arbeit

der vielen Mitglieder in unserer

Pfarrgemeinde, die sich in den Organisationen

und den Gruppen, im

caritativen und sozialen Bereich oder

als Helfer beim Fronleichnamsfest

engagieren. Sie verrichten ihre Arbeit

natürlich unentgeltlich und verzichten

auch auf ein Weihnachtspräsent

der Pfarrgemeinde. Statt dessen

erhalten caritative Einrichtungen ei-

ne großzügige Spende, mit der sie

ihre vielfältigen und sozialen Aufgaben

und Hilfen für Kranke und Benachteiligte

finanzieren können. Dieser

Einsatz am Leben der Pfarrgemeinde

ist nicht geringer zu werten

als die Spenden der Mitglieder unserer

Pfarrgemeinde. Ihnen allen an

dieser Stelle dafür ein ganz herzliches

Dankeschön.


Seite 17

Erstkommunion 2006

Pfarrbrief Nr. 95

„…dein Weg bewegt…“ ist die Überschrift

über das „Jahr der Berufung“,

das unser Erzbischof Dr. Robert

Zollitsch im vergangenen Advent

eröffnet hat. Unter die gleiche

Überschrift haben wir dieses Jahr

unsere Erstkommunionvorbereitung

gestellt.

43 Kinder sind mit ihren Familien aufgebrochen, Jesus kennen zu lernen, im

Gottesdienst heimisch zu werden, Gemeinschaft mit anderen Glaubenden zu

erleben, Versöhnung zu feiern und sich so auf ihre Erstkommunion vorzubereiten.

In der Gruppe von Jasmin Hellmann

und Selina Kruse:

Denis Somora, Julian Reck,

Jerko Jurlina, Felix Brauch,

Elisa Kaufmann, Vanessa Arnold,

Caroline Herold, Yvette Vajsmann,

Michaela Lichter

In der Gruppe von Vera Schwenke

und Samantha Hellmann:

Marlene Görner, Samuel Kopmann

Henry Sebold, Anna-Lena Koch,

Lara Koch, Alison Belle,

Tamara Mast, Lea Windbiel,

Lena Lautenschläger

In der Gruppe von Pascal Sebold

und Claro Ziegahn:

Lorena Stein, Katrin Lakes,

Davina Dunkel, Jakob Kohnle,

Elias Hoffmann, Robin Frank,

Federico Canu, Jan Eckelmann

In der Gruppe von Anica Bergmann

und Stephanie Agweli:

Fabian Elxnath, Aaron Link,

Alexander Zschernitz,

Timo Langendörfer,

Nathalie Slavik, Ina-Sophia Simon,

Chiara Breiner, Pia Steimer,

Alessandra Bendix

In der Gruppe von Johannes Grimm

und Ulrich Höfer:

Kimberly Kunz, Gitta Gungl,

Stefanie Lopp, Elina Holzmüller,

Hannah Kaulisch, Lisa Wersch,

Lina Backof, Janina Hannich

Begleitet wurde die Erstkommunionvorbereitung

in diesem Jahr von

Felix Abele, Renate Grimm, Eva-

Maria Kaulisch, Ursula Steiner, Barbara

Bogner und Ulrich Höfer.

An dieser Stelle allen ein ganz herzliches DANKE für allen Einsatz, alle ermutigenden

und wegweisenden Erfahrungen, gemeinsam gemeisterte

Schwierigkeiten und die immer sehr gute Gemeinschaft, die es uns auch erlaubt,

Glauben zu teilen. G. Beck


Pfarrbrief Nr. 95

Weihnachtskonzert des Kirchenchores

Seite 18

Mit seinem Weihnachtskonzert am 7. Januar 2006 hat der Kirchenchor zu Beginn des neuen

Jahres seine Vielseitigkeit auch außerhalb seiner liturgischen Aufgaben unter Beweis

gestellt. Das in drei Teile gegliederte anspruchsvolle Programm wurde sowohl beim ersten

Teil mit den a-capella vorgetragenen Stücken des Weingartener Kirchenchores, als auch

beim zweiten instrumentalen Teil von Querflöte und Harfe und zuletzt beim gemeinsam mit

dem Jöhlinger Kirchenchor gesungenen „Panis angelicus“ und dem Hauptwerk „Oratorio de

Noël“ von Camille Saint-Saens gekonnt und mit hohem Niveau dargeboten.

Der lang anhaltende Applaus war Anerkennung und Würdigung der Leistungen. Es war in

hohem Maße der Fähigkeit der Dirigentin Monika Schindele zu verdanken, dass dieses

Konzert einen schönen Abschluss der Weihnachtszeit bildete. Der Dank der Vorstandschaft

und aller Sänger(innen) geht an die Konzertbesucher für ihr Interesse am musikalischen

Schaffen des Kir-chenchores, so wie für den Spendenbeitrag zur Renovation

unserer Kirche. Am 25.01.2006 konnte an Frau Seiderer und Herrn Leifeld vom Förderverein

ein Betrag von 900 € übergeben werden. Inzwischen ist auch eine schöne CD

zum Preis von 14 € erschienen. Wer sie erwerben möchte, wende sich bitte an die Vorsitzende

des Kirchenchors Frau G. Zülch (Tel. 2565) oder an die Mitglieder des Kirchenchores.

I. Schrimpf


Seite 19

Pfarrbrief Nr. 95

Impressionen von einer Reise ins Heilige Land

„Was, du gehst nach Israel, ist das nicht viel

zu gefährlich?“ das bekam ich häufig zu

hören, als ich von meiner Reise ins Heilige

Land erzählte. Ins Heilige Land, nicht nur

nach Israel sollte es gehen. Vor sieben Jahre

war ich das letzte Mal dort, und es war

jetzt meine fünfte Reise in das für mich so

faszinierende Land. Auf Wunsch gerade

von jungen Erwachsenen habe ich mich

entschlossen, vom 5. bis 14. Sept. 2006

wieder eine Reise ins Hl. Land anzubieten.

Doch zuvor wollte ich mich mit eigenen Augen

über die Situation im Land nach der

zweiten „Intifada“ überzeugen. Ich war mit

einer Gruppe von 18 Gruppenverantwortlichen

unterwegs, die mit Mitgliedern ihrer

jeweiligen Gemeinden eine Reise ins Hl.

Land planten.

Im Pilgerheim in Tabgha, direkt am See

Gennesaret gelegen, konnten wir die Ruhe

und Stille, aber auch die Landschaft der

Bibel auf uns wirken lassen. Nach wie vor

trifft man auf viele Pilgergruppen aus vielen

Ländern der Erde.

Auf dem Berg der Seligpreisungen konnten

wir einen Gottesdienst der arabischen

Christen miterleben, der vom Patriarchen

von Jerusalem zelebriert wurde. Die arabischen

Christen, die schon immer im Hl.

Land lebten, haben es besonders schwer;

sie stehen zwischen den Fronten von Juden

und Muslimen und sind meist die Verlierer.

Sie gehören der Mittelschicht an, haben

eine gute Ausbildung, viele verlassen aber

das Land, weil sie geringe Zukunftsaussichten

für sich sehen. Bei den vielen Gesprächen,

die wir mit ihnen führen konnten, wurde

immer wieder die Bitte an uns herangetragen:

„Vergesst uns nicht, wir, die wir im

Land Jesu die Stellung halten, brauchen

eure Besuche, eure moralische Unterstützung.

Auch für euch sind und bleiben wir

hier. Die christlichen Stätten müssen erhalten

bleiben.“

Ruhig und friedlich das Land in Galiläa. Ruhig

und friedlich aber auch das Westjordanland.

Wachhäuschen, wechselnde Fahnen,

nur so merkte man, dass man mal in Israel,

mal in Palästina war. Beim Besuch in Jericho

wechselten wir den Bus und - welch

nette Geste - Busfahrer und Guide aus Israel

erhielten Proviant von den Palästinensern,

die uns abholten. Die Freude darüber,

dass Deutsche sie besuchten, war groß.

Zwei Übernachtungen in Bethlehem - die

Mauer, 8 bis 9 Meter hoch, umgibt die Stadt

- doch keine Probleme beim Übergang an

der Grenze. Das Leben in der Stadt ist erbärmlich,

60% Arbeitslosigkeit, viele geschlossene

Geschäfte. Noch gibt es 40%

Christen hier, es waren einmal 80%. „Seit

sieben Jahren war ich nicht mehr in Jerusalem,

es legt nur ca. zehn Kilometer von hier

entfernt“, so sagten mir Palästinenser. „Wie

sieht es in Bethlehem aus?“ fragten uns

wiederum die israelischen Guides. „Wir waren

schon seit sieben Jahren nicht mehr

dort.“ „Heute haben sie unser Grundstück

beschlagnahmt; die Mauer wird genau hier

durchführen“, sagte uns eine Palästinenserin

bei einem Gesprächsabend.

Der Besuch im Caritas-Baby-Hospital war

wie immer ergreifend, ebenso der Aufenthalt

in der Abrahams-Herberge, einem Ort,

wo man sich um den Kontakt zwischen Juden,

Christen und Muslime bemüht.

Die Fahrt nach Jerusalem, der „Stadt des

Friedens“ (wie Jerusalem wörtlich übersetzt

heißt) war wie immer ein Erlebnis. Auch hier

viele Touristen, viele heilige Stätten. Zum

Abschluss ein Gespräch mit israelischen


Pfarrbrief Nr. 95

Guides, viele schon älter, einige von ihnen

haben den Holocaust überlebt, gerade aber

bei ihnen die Freude, deutsche Gäste wieder

begrüßen zu können und der Hinweis:

„Kauft auch die neue Briefmarke. Sie zeigt

die deutsche und israelische Flagge – Erinnerung

an 40 Jahre diplomatische Beziehungen

zwischen unseren Ländern.“

Israel-Palästina, ein zerrissenes Land, aber

wann war dieses Land in der viel tausend

jährigen Geschichte nicht umkämpft? Die

Menschen hüben wie drüben sehnen sich

nach Frieden - das habe ich selbst erlebt.

Kinderecke

Seite 20

Es sind wenige Fanatische, die aber leider

das Geschehen bestimmen.

Ich freue mich schon darauf, im September

ins Heilige Land, das man auch das „fünfte

Evangelium“ nennt, zurückzukehren.

Haben auch Sie Interesse an einer Reise

nach Israel? Noch sind einige Plätze frei.

Informationen erhalten Sie bei der Reisegruppe

der Kolpingsfamilie, Brigitta

Bohr, Tel. 8689. Übrigens: Noch nie ist in

Israel ein Tourist ums Leben gekommen.

B. Bohr

Schau genau:

Der Postbote hatte drei Wochen Urlaub. Was hat sich in dieser Zeit in der Straße

verändert? Finde 10 Unterschiede und kreuze sie an


Seite 21

Neues aus der Nachbarschaft

Wir laden zu folgendem öffentlichen Vortrag herzlich ein:

„Kein Tag kommt zweimal“

Referent: Prälat Martin Klumpp, Theologe, Therapeut

am Mittwoch, den 19. Juli 2006, um 20:00 Uhr

im kath. Gemeindehaus Jöhlingen (Martinussaal)

Pfarrbrief Nr. 95

Die Hospizgruppe besichtigte das neue stationäre Hospiz Arista in Ettlingen

Vor der Eröffnung des Hospizes in

Ettlingen am 1. März hatten die Hospizgruppen

der Region die Möglichkeit,

das Haus mit einer ausführlichen

Führung zu besichtigen. Wir nutzten

diese Möglichkeit am 20. 02. 2006.

In zehn individuell eingerichteten

Zimmern bietet das Hospiz Arista

Platz für 10 Bewohner. Kein Zimmer

in dem Hospiz gleicht dem anderen.

Farbgebung und Einrichtung sind unterschiedlich

und es können auch

persönliche Möbel oder Gegenstände

mitgebracht werden. In jedem Zimmer

gibt es einen Sessel für Angehörige

oder Freunde, der bei Bedarf zu

einem Bett umgebaut werden kann.

Im Untergeschoss gibt es ein Zimmer

für Bewohner, die ein Haustier mitbringen

wollen. Besonders beeindruckt

waren wir von einem Zimmer

im 2. Obergeschoss: es bietet selbst

im Liegen die Möglichkeit den Himmel

zu sehen, was durch einen kreisförmigen

Lichtausschnitt in der Decke

über dem Bett erreicht wird. Ein

Zimmer ist besonders schallgeschützt

für den Fall, dass jemand

gerne laute Musik hören möchte. Ein

Raum der Stille lädt zu Gespräch und

Ruhe ein. Das ganze Haus ist hell.

sehr ansprechend und gemütlich eingerichtet.

Wir alle waren begeistert, an wie viele

individuelle Wünsche man bei dem

Bau dieses Hauses gedacht hat.

Hospiz:

Leben im Hospiz bedeutet, dass eine nicht mehr heilbare Krankheit und

das Sterben eines Menschen angenommen werden. Mit der tödlichen

Krankheit wird so umgegangen, dass die Hospizbewohner im ureigensten

Sinne geachtet und respektiert werden und bis zu ihrem Tod möglichst

schmerzfrei leben können, umsorgt von Familie und Freunden; also Leben

erfahren dürfen bis zu ihrem Tod.


Pfarrbrief Nr. 95

Seite 22

Claudia Rommel

Die Ökumenische Hospizgruppe Walzbachtal/Weingarten ist unter der

Tel.-Nr. 0170/6692478 rund um die Uhr erreichbar:

• Für Schwerkranke, Angehörige und deren Freunde, die sich aussprechen

möchten und/oder Begleitung wünschen.

• Für trauernde Menschen.

• Für Interessenten an unserer Arbeit, die Informationen möchten, Anregungen

oder Fragen haben.

• Auch in akuten Krisensituationen können Sie uns gerne jederzeit anrufen.

Kontaktperson: Claudia Rommel, Tel.-Nr. 07203/922577 (kath. Pfarramt

Jöhlingen) oder Tel.-Nr. 07203/7255 (priv.)

********************************************************

bw Das Bildungswerk

der Pfarrei St. Martin informiert

Wir laden herzlich ein:

Sonntag,

9. April 2006

Freitag,

28. April 2006

Brasilien –

Land der Gegensätze

Raumfahrt –

die andere Sicht

der Welt

Dia-Vortrag

von Pfarrer

Karlheinz Speckert

Vortrag mit Film

von

Gerhard Thiele,

Astronaut der ESA

Das Bildungswerk-Team freut sich auf Ihren Besuch

Martinussaal

Jöhlingen

19.00 Uhr

Martinussaal

Jöhlingen

20.00 Uhr


Seite 23

Wussten Sie schon, . . .

Pfarrbrief Nr. 95

... dass die weihnachtliche Adveniat-Kollekte in unserer Pfarrgemeinde insgesamt

6.837,27 € einbrachte? (2004: 6.320,93 €). Die Afrika-Kollekte

am Fest der „Erscheinung des Herrn“ betrug 355,12 € (2005:

282,90 €) und die Spenden der Sternsinger-Aktion 2006 beliefen sich

auf 3.284,55 €. (2005: 4.294,72 €). Allen, die mit ihrer Spende ein

Stück weit beitragen zur Linderung von Not und Elend in dieser Welt,

aber auch den Sternsingern und ihren Begleitern sei an dieser Stelle

ein herzliches „Dankeschön“ gesagt.

... dass es sich immer lohnt, einen Blick auf die Homepage unserer Pfarrgemeinde

(www.st-michael-weingarten.de) zu werfen? Seit einigen Wochen

gibt es nun auch die Möglichkeit, die sonntägliche Predigt unseres

Pfarrers hier nachzulesen.

...dass die „Kolpingkicker“ bei ihrem Jahresrückblicks-Treffen mit ihrer

„Schlamperkasse“ wieder zugeschlagen haben? 420 Euro wurden

„erschlampert“ und gespendet, um den Betrag dem privaten Kinderheim

"Villa Kunterbunt" in Büchenau zur Verfügung zu stellen.

... dass laut Bericht der BNN vom 16. Februar d. J. über den Frauenfasching

in Weingarten angeblich nur „die Erstkommunikanten und alte Leute"

an der jährlichen Gemeindewallfahrt zur Michaelskapelle teilnehmen?

Selbst nicht dabei gewesen und dann noch schlecht recherchiert

?

... dass sich in diesem Jahr der 110. Geburtstag der Grundsteinlegung unserer

Pfarrkirche St. Michael jährt? Wir zitieren aus der Festschrift

zum „100jährigen Weihejubiläum unserer Kirche“ auf der Seite 29:

„Bereits am 31. Mai 1896 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung

zur neuen Kirche St. Michael durch Dekan Grau aus Büchenau. Die

Urkunde, während der Zeremonie von Pfarrer Baur verlesen, nennt

die Unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Maria sowie den heiligen

Erzengel Michael als Patrone der neuen Kirche.“

...dass der „Memorans“ seinen 70. Geburtstag gefeiert hat? Herzlichen

Glückwunsch und Gottes Segen auf Ihrem weiteren Lebensweg.

Wir freuen uns, Sie mit ihren aufweckenden Worten in unserer Gemeinde

beheimatet zu wissen. Auch 40 Jahre nach dem II. Vatikanum

ermuntern Sie uns immer wieder neu, die erfüllende Aufgabe des gelebten

und engagierten Christseins umzusetzen.


Pfarrbrief Nr. 95

Freud und Leid

in unserer Pfarrgemeinde in der Zeit

vom 1. Dezember 2005 bis 15. März 2006

IMPRESSUM

Durch das Sakrament der Taufe wurden

in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen:

Linus Manau Schneider, Waghäusel-Kirrlach

Niklas David Zimmermann, Ringstr. 43

Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

Keine kirchlichen Trauungen im besagten Zeitraum

Aus unserer Mitte wurden vom Herrn abberufen:

Seite 24

Gertrud Polenz geb. Link, Gartenstr. 25, 88 J.

Matthias Spitz, Rieslingweg 3, 25 J.

Günther Schira, Kiefernweg 18, 56 J.

Elisabeth Mayer geb. Stockmayer, Jöhlinger Str.114, 93 J.

Eugen Lauber, Mozartstr. 10, 66 J.

Leo Laturnus, Fasanenweg 5, 87 J.

Paula Lay geb. Tell, Fichtenweg 1, 93 J.

Johann Udri, Jöhlinger Str. 98, 81 J.

Hildegard Görner geb. Schäfer, Umkehrstr. 1, 85 J.

Irma Johanna Zeil geb. Keller, Rosenstr. 35, 86 J.

Rudolf Görner, Hans-Thoma-Weg 2, 78 J.

Holger Lang, Ahornweg 5, 37 J.

St. Michael Weingarten

Herausgeber: Katholische Pfarrgemeinde, 76356 Weingarten, Kirchstraße 1, Tel. 2229

Redaktionsteam: Stefan Birk, Hubert Daul, Jürgen Olf, Heinigerd Rebel, Harald Wagner

An diesem Pfarrbrief arbeiteten mit: G. Beck, B. Bohr , M. Bohr, B. Leifeld, M. Lichter,

C. Rommel, I. Schrimpf, U. Seiderer, N. Strieder,

Druck: Ulrich Laub Titelbild: Anian W. Steinert


Seite 25

Termine - Informationen - Adressen

Pfarramt

Kirchstr. 1, Tel.: 2229, Fax: 4985

Pfarrer: Jürgen Olf;

Sprechzeiten nach den Gottesdiensten

und nach Vereinbarung

Pastoralreferentin: Gabriele Beck

Sprechzeiten nach den Gottesdiensten

und nach Vereinbarung

Pfarrbüro: Anna-Maria Beha

Sprechzeiten: Dienstag, Mittwoch und

Freitag: jeweils 08.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Montag und Donnerstag: geschlossen

e-mail: pfarrbuero@st-michael-weingarten.de

Konto Nr.: 30208005 (BLZ 66061724);

Volksbank Weingarten-Walzbachtal

Pfarrgemeinderat:

Vorsitzender: Norbert Strieder,

Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Förderverein zur Erhaltung der

Pfarrkirche St. Michael e.V. :

Vorsitzende: Ursula Seiderer,

Im Herrschaftsbruch 33, Tel.: 2260

Mesner/Hausmeister: Konrad Spohrer,

Jöhlinger Str. 96, Tel. 1347

Oberministranten-Team:

Johannes Grimm, Tel. 4735; Felix Laub,

Tel. 1587; Ruben Spohrer, Tel. 1347

www.ministranten-weingarten.de

e-mail: Minis-Weingarten@web.de

Schwesternhaus/Sozialstation:

Schillerstraße 4, Tel. 2236

kath. Gemeindezentrum (GZ):

Schillerstraße 4, Tel. 2909

Charisma

Kontaktadresse: Franz Nikolaus,

Elsterweg 3, Tel. 8901

Pfarrbrief Nr. 95

Kindergärten

St. Elisabeth: Schillerstraße 4,

Leiterin: Birgit Campanella, Tel. 3376

St. Franziskus: Kanalstraße 65,

Leiterin: Irene Fuchsen, Tel. 5377

St. Michael: Wiesenstraße 43,

Leiterin: Bettina Schlimm, Tel. 2644

Jugend (KJG)

Kontaktadressen:

Ph. Kiefer, Karlstraße 3, Tel. 5243

A. Wagner, Gartenstraße 27 Tel. 609756

S. Hardock, Kanalstraße 34, Tel. 1364

Religiöse Kinderstunde

Jeden Sonntag parallel zum Gottes-

dienst in der Kirche für Kinder von 3

bis 8 Jahren im GZ, Schilllerstr.4

Kontaktadresse: Renate Grimm,

Im Brügel 11, Tel. 4735

Altenwerk

Altennachmittage, jeden 2. Mittwoch

im Monat, 14.30 Uhr

Jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat

Seniorengymnastik im GZ

Jeweils am 4. Mittwoch im Monat:

9.00 Uhr Altengottesdienst

Kontaktadresse: Heinz Thome,

Burgstraße 45, Tel. 8572

Wohnviertel-

Besuchsdienst

Kontaktadresse: Rita Reineck,

Goethestraße 57, Tel. 5299

Bibelkreis

Kontaktadresse: Sieglinde Hugle

Schillerstraße 10, Tel. 706663


Pfarrbrief Nr. 95

Kolpingfamilie

www.kolping.de/kf/kolpingsfamilie-weingarten

e-mail: kolping-weingarten@web.de

Kontaktadresse: Harald Wagner,

Gartenstraße 27, Tel. 5015

Peru-Kreis

Kontaktadresse: Markus Lichter,

Wilzerstraße 18, Tel. 3409

Kolping

Familienkreis

Kontaktadresse: Martina Lopp,

Burgstraße 13, Tel. 3635

Frauengemeinschaft

Jeden Dienstag um 19.30 Uhr

Gymnastik im GZ.

Jeden 3. Mittwoch im Monat

9.00 Eucharistiefeier der Frauen

Die Termine für die Altenheimbesuche, so-

wie Beginn oder evtl. Änderungen entneh-

men Sie bitte dem Pfarrblatt oder der Turm-

berg-Rundschau.

Kontaktadresse: Sonja Weiß,

Eulenweg 2, Tel. 706523

Bücherei

KöB = Katholische öffentliche Bücherei

Ausleihe: sonntags nach dem Gottes-

dienst bis 11.45 Uhr

dienstags von 15.30 - 17.00

donnerstags von 18.00 - 19.30 im GZ

Kontaktadresse: Barbara Leifeld,

Kantstraße 4, Tel. 8177

Elisabethenverein e.V.

Kontaktadresse: Konrad Breindl,

Tulpenstraße 4, Tel. 8803

Seite 26

Selbsthilfegruppe

für Frauen nach einer Krebserkrankung

Zwei Mal im Monat jeweils um

19.30 Uhr im GZ, Schillerstr.4

Kontaktadresse: Sieglinde Keller,

Tel. 8081

Kirchenchor

Chorproben jeden Mittwoch um

19.45 Uhr im GZ, Schillerstr. 4

Kontaktadresse: Gertrud Zülch,

Silvanerweg 10, Tel. 2565

Schola

Kontaktadresse: Sonja Kraut

Ausschüsse des

Pfarrgemeinderates

Stiftungsrat

Kontaktadresse: Pfr. Jürgen Olf

Kirchstraße 1, Tel. 2229

Liturgie-Ausschuss

Kontaktadresse: Gabriele Zeh,

Bahnhofstraße 155, Tel. 3186

Ausschuss für Ökumene

Kontaktadresse: Marga Hollweck-

Flinspach, Durlacher Str.1, Tel. 5327

Ausschuss für Katechese

Kontaktadresse: Heidrun Strieder,

Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Informationsausschuss

Kontaktadresse: Hubert Daul,

Bahnhofstraße 127, Tel. 2776

Caritas-Ausschuss

Kontaktadresse: (im Moment offen)


Seite 27

Pfarrbrief Nr. 95

MISEREOR-Fastenaktion 2006

MISEREOR 2006 greift das Thema der

Geschlechtergerechtigkeit und damit eine

der großen Herausforderungen seiner

Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika

auf. Im weltweiten Kampf gegen die

Armut gilt Gerechtigkeit zwischen den

Geschlechtern als wichtige Aufgabe, ihr

Gelingen als Meilenschritt. Wenn festgefahrene

Geschlechterrollen das Leben an

der Armutsgrenze prägen, wird schnell

deutlich, dass Ungerechtigkeit zwischen

den Geschlechtern und Armut in vielerlei

Hinsicht zusammenhängen. Armut basiert

auf ungleicher Einkommensverteilung, auf

ungleicher Verteilung von Vermögen, auf

ungleichem Zugang zu bezahlter Beschäftigung,

zu Bildung und Information.

Besonders in den armen Ländern der Süd-

Kontinente sind es Mädchen und Frauen, die unter

dieser Ungleichheit zu leiden haben. So werden in

den Entwicklungsländern 80% der Nahrungsmittel

von Frauen produziert, doch sie sind weithin vom

Erbrecht ausgeschlossen und haben kaum Möglichkeiten

Land zu erwerben.

Frauen bilden die Hälfte der Weltbevölkerung, schaffen

gut 65% der geleisteten Arbeitsstunden, doch sie

erhalten nur 10% des Welteinkommens und sie besitzen

weniger als 1% des Welteigentums

Wenn Sie Ihre Spende bargeldlos überweisen wollen,

verwenden Sie bitte eines der folgenden Konten:

Kath. Pfarrgemeinde Weingarten

Nr. 30208005 (BLZ 660 617 24)

Volksbank Weingarten-Walzbachtal

oder

direkt

bei

MISEREOR

Nr. 52100 Sparkasse Aachen

(BLZ 390 500 00)

Auf Wunsch stellt Ihnen das Pfarramt gerne eine Spendenquittung aus.

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