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FINDORFF Magazin | September-Oktober 2018

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ISSN 2567-2061 SEPTEMBER | OKTOBER <strong>2018</strong><br />

<strong>FINDORFF</strong><br />

100%<br />

<strong>FINDORFF</strong><br />

Hinterhofhonig<br />

Glückliche Bienen in Findorffs Gärten<br />

PAPAGEIENSCHUTZ<br />

Exotische Vögel im Fluggehege<br />

LETTISCHE KULTUR<br />

Ilga Keßling plant Gärten<br />

NOERDMAN COMICS<br />

Die lustige Welt der Nerds<br />

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


2<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


EDITORIAL<br />

Liebe Findorfferinnen,<br />

liebe Findorffer!<br />

ten“, in der ein Jahr nach dem Einzug der AfD<br />

in den Bundestag WissenschaftlerInnen und<br />

JournalistInnen versuchen werden, eine Standortbestimmung<br />

abzugeben.<br />

Und wer sich für aktuelle politische und kulturelle<br />

Entwicklungen in unserer Stadt interessiert<br />

und gerne schreibt, kann in der Redaktion<br />

unseres Z-<strong>Magazin</strong>s mitarbeiten. Wir suchen<br />

immer junge Menschen, die die Grundlagen<br />

des journalistischen Schreibens lernen wollen.<br />

Sollten Sie eher an den Ausdrucksmöglichkeiten<br />

Ihres Körpers interessiert sein, dann sind Sie<br />

vielleicht besser bei den Turm-Actors im Theater-Grundlagenkurs<br />

aufgehoben.<br />

Gudrun Goldmann<br />

Chefredakteurin Z-<strong>Magazin</strong><br />

Sind Sie auch ein bisschen traurig, dass die täglichen<br />

Sonnenstunden langsam aber sicher weniger<br />

werden? Das lässt sich leider nicht<br />

ändern, aber Sie könnten gleich zu Beginn des<br />

<strong>September</strong>s den Sommer noch einmal richtig<br />

feiern! Der Schlachthof lädt in Kooperation mit<br />

Cosmo (früher Funkhaus Europa) dazu ein.<br />

Diesmal feiern wir mit AYO, the Queen of<br />

Acoustic Soul. Im Anschluss an das Konzert<br />

startet die Global-Pop-Party mit vier Cosmo-DJs<br />

auf zwei Tanzflächen. Der Eintritt ist wie<br />

immer frei.<br />

Auf der Bühne der Kesselhalle gibt es im Herbst<br />

noch so manches Highlight zu sehen und zu<br />

hören, aber dazu später. Ich möchte Sie an dieser<br />

Stelle auf unsere Kulturwerkstätten hinweisen,<br />

die in den Bereichen Medien, Theater und<br />

Zeitung Angebote für alle anbieten. So haben<br />

im Verlauf des letzten Jahres die KollegInnen<br />

der Medienwerkstatt das Projekt „Wirklich<br />

wahr: Alles Show!?“ entwickelt, in dem sie die<br />

aktuellen Diskussionen über Populismus, Fake<br />

News und Vertrauensverluste aufgreifen. Den<br />

Schlusspunkt setzen sie jetzt am 12. <strong>September</strong><br />

mit der Podiumsdiskussion „Tag der Wahrhei-<br />

Nun aber zu den Bühnen-Highlights: Nagelritz<br />

kommt! Und mehr muss man in Bremen dazu<br />

eigentlich nicht sagen, Dirk Langer kann singen,<br />

spielt verschiedene Instrumente, aber vor<br />

allem gibt er sein Matrosenwissen direkt an Sie<br />

weiter. Rückgabe ausgeschlossen! Eigentlich<br />

wollte ich Ihnen auch noch Hazel Brugger empfehlen,<br />

aber die Lady ist so gut, dass die Show<br />

schon ausverkauft ist.<br />

Doch neben Comedy und Kabarett gibt es noch<br />

jede Menge Musik: Zum Beispiel von der tollen<br />

Jazz-Bassistin Kinga Glyk, die seit einiger Zeit<br />

in ihrem Heimatland Polen für Furore sorgt.<br />

Oder von Faber, einem der zu Recht erfolgreichsten<br />

deutschsprachigen Singer-Songwriter<br />

der letzten Jahre.<br />

Kommen Sie vorbei!<br />

Herzlich, Ihre<br />

Gudrun Goldmann<br />

Rolladen<br />

Markisen<br />

Jalousien<br />

Insektenschutz<br />

Vordächer<br />

Terrassendächer<br />

Garagentore<br />

Rollos<br />

Wintergartenbeschattung<br />

ROLLADEN + MARKISEN | SERVICE<br />

Münchener Straße 29<br />

28215 Bremen<br />

Tel: (0421) 6 16 03 32<br />

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www.hintelmann-rolladen.de<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 3


INHALTSVERZEICHNIS<br />

NOERDMAN<br />

Informatik, Computer, Technik –<br />

das ist die Welt eines typischen<br />

Nerds. Aber sind wir nicht alle<br />

ein wenig Nerd?<br />

12<br />

RETTUNG FÜR PAPAGEIEN<br />

Ein Zuhause für geschädigte<br />

Papageien bietet das Papageienschutz-Centrum<br />

in der Salzburger<br />

Straße<br />

18<br />

HINTERHOFHONIG<br />

„Unser Honig kommt von<br />

glücklichen Bienen“, sagen<br />

die Findorffer Imker Katrin und<br />

Andreas Kasche, die im Besitz<br />

von 15 Bienenvölkern sind<br />

26<br />

FRISCH GEMISCHTES<br />

06 Aktuell, informativ, menschlich:<br />

unser buntes Stadtteilleben<br />

BIENEN IN <strong>FINDORFF</strong><br />

12 Die Findorffer Imker Katrin und<br />

Andreas Kasche produzieren mit<br />

ihren 15 Bienenvölkern süßen<br />

Hinterhofhonig<br />

ALLES NERDIG ODER WAS?<br />

18 Mit ganz viel Liebe und Augenzwinkern<br />

bringen Prof. Dr. Rolf<br />

Drechsler und Jannis Stoppe<br />

Computer- und Informatikfreaks<br />

rüber<br />

<strong>FINDORFF</strong>ER GESCHÄFTSLEUTE<br />

24 Der Herbst in Findorff bringt<br />

viel mit sich: Veranstaltungen<br />

im Schlachthof, den Freimarkt<br />

und stimmungsvolle Natur im<br />

Bürgerpark<br />

PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM<br />

26 Ganz im Zeichen des Tierwohls<br />

agiert der Verein, um Papageien<br />

in Not ein Zuhause auf<br />

Lebenszeit zu geben<br />

NACHHALTIG UND ÖKOLOGISCH<br />

32 Landschaftsarchitektin Ilga<br />

Keßling hat sehr viele Ideen für<br />

Findorffs Gärten und bringt ihre<br />

lettische Kultur mit ein<br />

FAMILIE & CO.<br />

38 „Kinder brauchen Freiräume“:<br />

Am 20. <strong>September</strong> ist Weltkindertag<br />

- viele Institutionen<br />

und Vereine sind mit Aktionen<br />

dabei<br />

4<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


INHALTSVERZEICHNIS<br />

LETTISCHE KULTUR<br />

Grenzenlos kreativ ist Landschaftsarchitektin<br />

Ilga<br />

Keßling in Findorffs Gärten<br />

und setzt auf nachhaltige<br />

und ökologisch orientierte<br />

Gestaltung<br />

32<br />

SG <strong>FINDORFF</strong><br />

Die Planung der neuen<br />

Sporthalle soll gefördert<br />

werden – und so beginnt<br />

nun zügig die heiße Phase<br />

der Planung<br />

46<br />

Deutlich jüngeres Aussehen<br />

Die nahezu schmerzfreie Injektion von Hyaluron<br />

ermöglicht unmittelbare Verjüngung und Frische.<br />

Falten werden ausgeglichen und fehlendes Hautvolumen ersetzt.<br />

Was kann behandelt werden?<br />

Nasolabialfalte auffüllen<br />

Lippenvolumen und Lippenkontur<br />

Mundwinkel anheben<br />

Wangenaufbau<br />

Jochbeinaufbau<br />

Stirnfalten glätten<br />

Augenringe mildern<br />

Lachfältchen seitlich der Augen glätten<br />

Oberlippenglättung<br />

Kinn, Nasen und Gesichtskonturmodellierung<br />

Dekolleté Behandlung<br />

Das bekommen Sie<br />

WICHTIGE ADRESSEN<br />

44 Die Ärztetafel für Findorff<br />

Ihre Vorteile<br />

• sehr gute Verträglichkeit.<br />

• Nahezu schmerzfrei<br />

• Sofortiger glättender und straffender Effekt<br />

• Das Ergebnis hält mehrere Monate an.<br />

• Sie werden es lieben<br />

SPORT IM STADTTEIL<br />

46 SG Findorff<br />

IMPRESSIONEN<br />

48 Menschen aus Findorff<br />

IMPRESSUM<br />

50 Wer, was und wann<br />

ILLEN BEAUTY CENTER<br />

HEMMSTRASSE 233, 28215 BREMEN<br />

TEL. (0421) 431 23 69<br />

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<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 5


FRISCH GEMISCHTES<br />

Beim Upcycling werden aus alten Gegenständen neue Produkte hergestellt – ein Hobby, das auf der KreativZeit von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. <strong>September</strong>, zu entdecken ist<br />

Entdecken, erleben, einkaufen: Neun Tage lang können Besucher in allen Hallen<br />

der Messe Bremen und auf dem Freigelände Produkte von rund 800 regionalen und<br />

überregionalen Anbietern testen, sich über Neuheiten aus den Bereichen Haushalt<br />

und Küche, Wohnen, Auto und Garten, Mode, Schmuck und Wellness informieren<br />

und vieles mehr. In diesem Jahr sind neben vielen bekannten auch wieder zahlreiche<br />

neue Aussteller vertreten.<br />

Das Angebot der größten Verbrauchermesse in Nordwestdeutschland dürfte erneut<br />

Zehntausende anlocken – 2017 kamen 79.500 Besucher. Beliebt ist die HanseLife<br />

zum Beispiel für ihre Mischung aus bewährten und neuen Themen. Erstmals entsteht<br />

in der Halle 5 ein Spieleparadies für die ganze Familie mit Spielzeug für die<br />

Kleinsten, klassischen Brettspielen, Programmen für Spielekonsolen und vielem<br />

mehr. Ums Spielen geht es auch in der Halle 4. Hier lassen Modellbauer Rennwagen<br />

mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde um die Wette fahren und erledigen mit<br />

Trucks oder Baggern vorgegebene Aufgaben. Dafür werden eigens sechs Kubikmeter<br />

Sand in der Halle aufgeschüttet.<br />

Zudem erwartet die Besucher an allen neun Messetagen ein umfangreiches Rahmenprogramm.<br />

So sind am Donnerstag, den 20. <strong>September</strong>, mit Paul Janke („Der<br />

HanseLife<br />

Einkaufserlebnis für die ganze Familie 15. bis 23. <strong>September</strong> in der Messe Bremen<br />

Bachelor“) und Jens Büchner („Goodbye Deutschland“) gleich zwei bekannte TV-Gesichter<br />

in den Hallen zu Gast. Auf der HanseLife-<br />

Bühne im Foyer der ÖVB-Arena gibt es an allen<br />

Tagen wechselnde Tanz-, Sport-, Informations-<br />

und Unterhaltungsangebote.<br />

Die HanseLife dauert vom 15. bis 23.<br />

<strong>September</strong> und ist täglich von 10<br />

bis 18 Uhr geöffnet – außer am<br />

Freitag (12 bis 20 Uhr). Der Eintritt<br />

kostet 10 Euro, ermäßigt<br />

8,50 Euro, täglich ab 15.30 Uhr 6<br />

Euro. Mehr Informationen gibt es<br />

unter www.hanselife.de.<br />

»»» hanselife.de<br />

Verlosung!<br />

5 x 2 Karten<br />

für die „HanseLife“<br />

Einfach eine E-Mail<br />

bis zum 14. <strong>September</strong> an:<br />

gewinnen@findorffmagazin.de<br />

Der Rechtsweg ist<br />

ausgeschlossen.<br />

6<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Verkaufsoffener<br />

Sonntag im<br />

Jan-Reiners-Center<br />

Händler locken mit<br />

Aktionen für Jung und Alt<br />

Das Jan-Reiners-Center in der Hemmstraße beteiligt sich auch in diesem Herbst am<br />

verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Freimarktes in Findorff. Am Sonntag, 28.<br />

<strong>Oktober</strong> haben die Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich einige Aktionen<br />

für Groß und Klein ausgedacht.<br />

REWE lockt mit Grünkohl und Glühweinausschank, die Bäckerei Rolf mit frischen<br />

Waffeln. Der Pflege- und Sozialdienst aks, der vor einigen Monaten als neuer Mieter<br />

ins Jan-Reiners-Center einzog, beteiligt sich mit einem Infostand und einem<br />

Glücksrad sowie Kinderschminken für die Kleinen, denen auch eine Hüpfburg geboten<br />

wird.<br />

Passend zum Freimarkt gibt es diesmal auch eine Lebkuchenherz-Foto-Aktion. Wie<br />

das funktioniert? Einfach ein digitales Foto z. B. vom Smartphone mitbringen oder<br />

vor Ort vom „Herzen-Team“ machen lassen, und schon wird es gegen eine Gebühr<br />

von drei Euro auf einem Lebkuchenherz platziert.<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

Sonntag, 28. <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>, 13 bis 18 Uhr<br />

Jan-Reiners-Center, Hemmstraße 240, 28215 Bremen


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Kerstin Burlage und Andreas Bäuml sind „Oakfish“ und in Findorff Zuhause –<br />

hier startet auch am 8. <strong>September</strong> die Konzertreihe „Oakfish klingt andersWO“<br />

Oakfish klingt<br />

andersWO<br />

Musik an unerwarteten Orten<br />

„Oakfish“ ist ein Akustik-Duo aus dem Bremer Westen: Sängerin Kerstin Burlage<br />

und Gitarrist Andreas Bäuml sind sich vor knapp fünf Jahren zum ersten Mal begegnet<br />

und der kreative Funke ist sofort übergesprungen. Seitdem treten sie gemeinsam<br />

als „Oakfish“ auf – mit sorgsam ausgewählten Songs aus Pop, Rock,<br />

Jazz und Soul, denen die beiden einen erfrischend neuen Sound geben: Das klingt<br />

mal zart, mal druckvoll, mal groovy – aber auch eigene Songs mit persönlichen<br />

Themen haben die Musiker im Programm.<br />

Weil „Oakfish“ in Findorff Zuhause ist, wird das Duo dort auf eine ganz spezielle<br />

„MiniaTour“ gehen: an besonderen Orten im Stadtteil – die im normalen Alltag vieles<br />

erwarten lassen, nur keine Live-Musik. „Jeder Raum hat seinen eigenen Reiz und<br />

seinen eigenen Klang“, sagt Kerstin Burlage, „wir wollen ihn bereichern um die<br />

Klänge unserer Musik und für ein bis zwei Stunden einen neuen Ort daraus zaubern.“<br />

Das erste Konzert der Reihe „Oakfish klingt andersWO“ findet am 8. <strong>September</strong><br />

in der Autowerkstatt Felsch, Bayreuther Straße 6 statt, Beginn 19.30 Uhr.<br />

Neben einem intensiven Musikerlebnis in spannender Atmosphäre können die Konzertbesucher<br />

dort auch ausgesuchte Bioweine und kleine Snacks genießen. Der<br />

Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Vorverkauf an allen Spielorten oder Reservierung<br />

unter andreas.baeuml@gmx.net.<br />

WEITERE KONZERTTERMINE:<br />

22.09., 19.30 Uhr WohnArt, Herbststraße 97 – 99<br />

20.10., 19.30 Uhr Patty’s Gym, Münchener Straße 142 – 144<br />

03.11., 19.30 Uhr La Ola Boutique, Magdeburger Straße 1a<br />

10.11., 19.30 Uhr Martha’s Corner Seifenmanufaktur, Münchener Straße 51<br />

»»» oakfish.de<br />

Von AquaPole bis<br />

SUP-Fitness<br />

Trendkurse in den Bremer Bädern<br />

Neben der regulären Aquagymnastik werden in den Bremer Bädern auch Trendkurse<br />

angeboten. Zur Auswahl stehen AquaPole, SUP-Fitness, SUP-Yoga, Aqua-<br />

Jump und High Intensity Interval Training, kurz HIIT. AquaPole beispielsweise<br />

verbindet die Effektivität und Vielseitigkeit des Pole Sports mit den positiven Eigenschaften<br />

des Wassers und ist ein intensives Training für die Körpermitte. Denn<br />

Bauch, Rücken, Schultern und Gesäß werden besonders gefordert und geformt.<br />

Das Wasser ist sowohl Unterstützung als auch Widerstand bei diesem abwechslungsreichen<br />

Training, das akrobatische und tänzerische Elemente mit einem Krafttraining<br />

verbindet.<br />

Wer auf der Suche nach einem funktionellen Eigengewichttraining ist, wird bei<br />

SUP-Fitness fündig. Auf der instabilen Unterlage werden bei jeder Bewegung besonders<br />

viele Muskeln, insbesondere die Stützmuskulatur, gestärkt und die koordinativen<br />

Fähigkeiten intensiv geschult. Bei SUP-Yoga werden sämtliche<br />

Yogaübungen auf dem Wasser durchgeführt. Dabei sind alle Muskeln permanent<br />

gefordert, um die Bewegungen des Wassers auszugleichen. Balance, Stabilität,<br />

Koordination, Kraft und das Herz-Kreislauf-System werden gestärkt. AquaJump<br />

findet auf Unterwassertrampolinen statt und ist ein straffes Trainingsprogramm für<br />

Beine, Po sowie für die gesamte Rumpfmuskulatur. Die Fettverbrennung läuft auf<br />

Hochtouren und die Massagewirkung des Wassers wird durch die Sprungbewegungen<br />

noch verstärkt.<br />

Das High Intensity Interval Training ist eine Trainingsmethode, bei der mit kurzen<br />

Trainingseinheiten große Effekte erzielt werden. Durch die hohe Belastungsintensität<br />

wird der Stoffwechsel in den einzelnen Muskelzellen erhöht und die Fettverbrennung<br />

angekurbelt. HIIT gibt es bei der Bremer Bäder GmbH in drei Varianten:<br />

AquaBootCamp HIIT, AquaCycling HIIT und AquaRunning HIIT.<br />

Und wer sich nach dem Training noch entspannen möchte, kann dies in den Saunalandschaften<br />

der Bremer Bäder GmbH machen, beispielsweise auch an den Thementagen.<br />

Bei den „Goldener Herbst“-Terminen können sich die Besucher auf<br />

diverse Aufgüsse, Salzpeelings und Banjazeremonien sowie zum Verzehr auf verschiedene<br />

Teesorten, Obst und Trockenfrüchte freuen.<br />

»»» bremer-baeder.de<br />

8<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 9


FRISCH GEDRUCKT<br />

FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

ISABEL VINCENT<br />

Dinner mit Edward<br />

Ein Buch über Freundschaft, Neuanfang,<br />

New York und kulinarische Geheimnisse<br />

erzählt in 18 köstlichen Menüs<br />

224 Seiten, Taschenbuch,<br />

Klappenbroschur<br />

ISBN: 978-3-453-42263-6<br />

10 Euro<br />

»»» umschau-verlag.de<br />

Zu ihrem ersten Dinner mit Edward erscheint<br />

Isabel mit einer Flasche Wein,<br />

aber ohne große Erwartungen. Eigentlich<br />

ist sie nur hier, weil ihre Freundin<br />

sie um den Gefallen gebeten hat, bei<br />

ihrem alten Vater nach dem Rechten<br />

zu sehen. Doch der Mann, der jetzt in<br />

der Küche steht und Hühnchenbrust<br />

und luftiges Aprikosen-Soufflé für sie<br />

zubereitet, steckt voller Überraschungen.<br />

Isabels Besuch ist der Auftakt<br />

zu einer ganzen Reihe von unvergesslichen<br />

Abenden, in deren Verlauf<br />

Edward zu ihrem teuren Freund<br />

und Ratgeber wird. Mit seiner Hilfe<br />

gelingt es ihr, das Leben neu zu betrachten<br />

und frische Wege einzuschlagen.<br />

Dinner mit Edward ist ein inspirierendes<br />

Lieblingsbuch und das<br />

perfekte Gastgeschenk für jede Dinnereinladung.<br />

Verlosung!<br />

2 x<br />

Dinner mit Edward<br />

Einfach eine E-Mail<br />

bis zum 5. <strong>Oktober</strong> an:<br />

gewinnen@findorffmagazin.de<br />

Der Rechtsweg ist<br />

ausgeschlossen.<br />

Tradiotionell hergestellte Produkte rund um die Olive bietet die Familie Uzunkara<br />

auf dem Findorffmarkt an<br />

Oliven Kontor<br />

in Findorff<br />

Schon seit Sechs Generationen besitzt die Familie von Hakan Uzunkara Ländereien<br />

im westlichen Teil der türkischen Ägäis. Die Familie bewirtschaftet viele Hektar<br />

Land mit Olivenbäumen, erntet und verarbeitet Oliven ganz traditionell in Handarbeit<br />

und stellt seit eh und jeh Olivenöl in Steinmühlen her. Seit dem Jahre 2002<br />

bewirtschaftet die Mutter von Hakan Uzunkara mit Unterstützung ihrer Familie die<br />

Olivenplantagen. Mit bis zu 50 Erntehelfern werden die reifen Oliven handgepflückt<br />

und binnen acht Stunden nach der Ernte am selbigen Tag im schonenden mechanischen<br />

Verfahren in Kaltextraktion abgepresst. Von diesem Olivenöl werden mehrere<br />

1000 Liter im Jahr hergestellt. Die Familie hat sich der Qualität verpflichtet und<br />

begleitet und überwacht alle Herstellungsprozesse. Sie legt Wert auf ökologischen<br />

Anbau, damit das hochwertige Olivenöl nach höchsten Kriterien hergestellt werden<br />

kann.<br />

Ab sofort werden die Produkte der Familie Uzunkara auf dem Findorffmarkt Bremen<br />

samstags von 8 bis 14 Uhr erhältlich sein. Auch unter www.olivenkontor.com können<br />

die Olivenprodukte bestellt werden.<br />

»»» olivenkontor.com<br />

10<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Über 100 Oldtimer und Trecker werden auch in diesem Jahr auf der<br />

BLOCK-LAND-PARTIE erwartet<br />

BLOCK-LAND-PARTIE<br />

Im Blockland geht es am<br />

16. <strong>September</strong> rund<br />

Bei der BLOCK-LAND-PARTIE beim Dorfgemeinschaftshaus, Niederblockland 20 am<br />

Blocklander Wümmedeich am 16. <strong>September</strong> von 10 bis 17 Uhr wird die Lust aufs<br />

Landleben geweckt. Auf dem Hof und auf den Weiden wird es wieder viel Aktivität<br />

und einen bunten Marktplatz geben. Um die 100 Oltdimerautos und Trecker waren<br />

im letzten Jahr dabei und haben auch in diesem Jahr ihr Kommen zugesagt. Kunsthandwerker<br />

mit Schmuck, Gartenaccessoires, Deko- und Wohnartikel, Floristik, Keramik,<br />

Taschen und Namenskissen und vieles mehr werden hier angeboten. Da sich<br />

der Heimatverein Blockland den Erhalt der bäuerlichen Traditionen auf die Fahnen<br />

geschrieben hat, sind De oll´n Handwarkers ut Worphausen un annere Dörpern<br />

eingeladen und haben ihr Kommen mit Schmied, Reepschläger, Korbflechter und<br />

Steinmetz zugesagt und führen in ihre alten Handwerkskünste ein. Die Bremer<br />

Landfrauen wollen mit den Kindern basteln und natürlich wird es auch wieder eine<br />

Hüpfburg, Ponyreiten und Kinderschminken geben. In der Diele werden hausgebackene<br />

Kuchen und Torten der Blocklander Frauen und Butterkuchen aus dem<br />

Steinbackofen angeboten. Mehrere Food Trucks und Essensstände bieten eine kulinarische<br />

Vielfalt von Eiburgern über Knipp, Flammkuchen, Suppen, Bratwurst bis<br />

SnutenLekker-Eis sowie Wein und andere Getränke an. Lakritzen, Honig und Marmeladen<br />

runden das Angebot ab.<br />

Mitbringen sollten die Gäste der BLOCK-LAND-PARTIE viel Zeit und beste Sonntagslaune,<br />

um dieses außergewöhnliche Event mit Leib und Seele zu genießen. Da<br />

nur zwei Wege zum Dorfgemeinschaftshaus führen und der Parkraum begrenzt ist,<br />

wird darum gebeten, möglichst mit dem Fahrrad zu kommen.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 11


Mit Leidenschaft widmen sich die beiden Imker, Katrin<br />

und Andreas Kasche ihren Bienen und der Honigernte.<br />

Sie haben noch viele Ideen, was sie mit ihrem Honig<br />

machen können<br />

12<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


„Unser Honig kommt<br />

von glücklichen<br />

Bienen“<br />

HINTERHOFHONIG AUS <strong>FINDORFF</strong>ER GÄRTEN<br />

TEXT | IRA SCHEIDIG<br />

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND HINTERHOFHONIG/IMKEREI KASCHE<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 13


HINTERHOFHONIG AUS <strong>FINDORFF</strong>ER GÄRTEN<br />

Im Hinterhof ihres Wohnhauses in der Fürther Straße und im Kleingartengebiet Tulpe leben ihre Bienenvölker und befruchten zahlreiche Pflanzen im Stadtteil<br />

Das muss man erst mal schaffen: sich quasi als ungewollten Selbstversuch<br />

am Vorabend des Termins bei einer Imkerei von einer Biene stechen zu<br />

lassen. So geschehen und mit geschwollener und großflächig geröteter<br />

Wade also los zu Katrin und Andreas Kasche. Dort kann ich mir sogleich<br />

fachlich kompetenten Rat holen, was denn nun am besten hilft. Die Biene<br />

konnte übrigens wirklich nichts dafür, sondern es war allein meiner Unachtsamkeit<br />

geschuldet. Denn Bienen stechen eigentlich nur, wenn sie<br />

sich in Gefahr wähnen. „Direkt nach einem Stich hilft ein sogenannter<br />

Stichheiler, mechanisch oder elektrisch“, rät Andreas Kasche. Er ist mit seiner<br />

Frau Katrin, gebürtige Findorfferin, Besitzer von insgesamt 15 Bienenvölkern,<br />

eins davon auf dem Balkon, die anderen im Kleingartengebiet<br />

Tulpe in Findorff und in Horn. Die beiden leben mit der einjährigen Tochter<br />

Svea und Hund Butjer seit vier Jahren in der Fürther Straße und widmen<br />

sich leidenschaftlich nebenberuflich der Imkerei mit ihrem<br />

„Hinterhofhonig“. Kennen sie schon den Honig „Findorffer Gärten“? Vielleicht<br />

ist die eine oder andere Biene ja auch durch Ihren Garten geflogen<br />

und die Ernte findet sich nun im Honigglas. Ist doch eine schöne Vorstellung!<br />

„Ich kann mich in meiner Kindheit an die Bienenkästen meines Opas in<br />

Schweden erinnern, das hat mich früh interessiert. Dann habe ich vor<br />

etwa 15 Jahren eine Dokumentation über Stadtimkerei in Manhattan auf<br />

Hochhäusern gesehen und mich gefragt, wovon sie leben“, erinnert sich<br />

der Lehrer, der auch an seiner Schule an der Ronzelenstraße ein Bienenprojekt<br />

betreut. Er machte sich schlau und erfuhr, dass die Stadt ein guter<br />

Lebensraum für die Biene ist. Es gibt hier eine viel größere Vielfalt an<br />

Blühpflanzen und reichlich Futter im Gegensatz zum Land, wo zunehmende<br />

Monokulturen und Pestizideinsatz in der Landwirtschaft die Lebensbedingungen<br />

erschweren. Denn die Biene ist in Gefahr. Vom<br />

Bienensterben ist immer wieder die Rede. Der Bestand ist deutlich zurückgegangen,<br />

obwohl die Bienen von immenser Bedeutung für uns und<br />

unsere Umwelt sind. Sie sorgen mit ihrer Bestäubungsleistung von Wild-<br />

14<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


HINTERHOFHONIG AUS <strong>FINDORFF</strong>ER GÄRTEN<br />

und Kulturpflanzen für biologische Vielfalt und sind für unser Ökosystem<br />

unverzichtbar. Die Biene ist in aller Munde. Der Roman „Die Geschichte<br />

der Bienen“ von Maja Lunde steht seit langem auf der Bestellerliste weit<br />

oben. Vielleicht steht die Biene und ihr Sterben symbolisch für Probleme<br />

in unserer Welt und ist ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt.<br />

Liebe zur Imkerei und zur Natur<br />

Zurück zur Natur wollten auch Katrin und Andreas Kasche. Nach einer<br />

einjährigen Wartezeit, denn die Imkerei boomt, machte er 2012 einen<br />

Imkerkurs beim Bremer Imkerverein, sie zwei Jahre später, um die Grundlagen<br />

zu lernen. Mit einer Bienenkiste fing es klein an. Zu ihren Aufgaben<br />

gehören das Zufüttern, Behandeln von Krankheiten wie gegen die Varroamilbe,<br />

Ernten und einfach nur den Bienen bei ihrer Arbeit zuzuschauen.<br />

Beide lieben es, die Bienen zu beobachten. „Das Surren ist<br />

beruhigend, Imkern ist das neue Yoga“, lacht Andreas Kasche. „Die Bienen<br />

kann man vorsichtig anfassen, sie sind richtig flauschig, vor allem die<br />

Drohne.“ Angst haben beide nicht, auch wenn natürlich der eine oder<br />

andere Stich nicht ausbleibt, erzählen sie. „Bei Gewitter sollte man lieber<br />

nicht an sie ran, das mögen sie nicht. Aber man gewöhnt sich an die Stiche.<br />

Es heißt auch, Imker bekämen deswegen kein Rheuma.“ Beide arbeiten<br />

übrigens in der Regel ohne Schutzkleidung, so sehr vertrauen sie<br />

ihren Tieren, und bei der letzten Ernte gab es gerade mal einen Stich.<br />

Und auch ich, obwohl ich den Tieren hier ganz nahe komme, gehe ohne<br />

eine weitere schmerzhafte Erinnerung nach Hause. „Unsere Freunde hatten<br />

anfangs etwas Angst, sie merkten aber schnell, dass nichts passiert.<br />

Auch mit unseren Nachbarn gibt es keine Probleme“, berichten die beiden.<br />

Kennen Sie schon den Honig „Findorffer Gärten“?<br />

Eine von vier erhältlichen Sorten der Imkerei Kasche<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 15


HINTERHOFHONIG AUS <strong>FINDORFF</strong>ER GÄRTEN<br />

Sie mögen die Arbeit mit der Natur und auch, dass sie etwas Handfestes<br />

produzieren, berichten sie. Rund 600 Kilogramm Honig haben sie in diesem<br />

Jahr geerntet. „Im Durchschnitt ernten wir 40 Kilogramm pro Volk,<br />

es können auch mal 60 bis 80 Kilo sein. Zweimal im Jahr ernten wir, einmal<br />

die Frühtracht, später die Sommertracht. Die Bienen sammeln mehr<br />

Honig als sie selbst brauchen und wir nehmen ihnen nicht alles weg, sondern<br />

lassen ihnen einen Teil des Honigs als Nahrung“, erzählen die beiden<br />

von ihrer nachhaltigen Imkerei. Neben den „Findorffer Gärten“ gibt<br />

es noch Horney, Rapsody und Espressoney in Gläsern mit sehr geschmackvoll<br />

gestalteten Etiketten, hochwertig gedruckt bei der Steintorpresse.<br />

Erhältlich ist der Honig bei Holtorfs Heimathaven, Nur<br />

Manufaktur, Magellan Store und YellowBird Coffee. Man darf aber auch<br />

gerne bei Ihnen an der Tür in der Fürther Straße klingeln und den Honig<br />

erwerben. „Die Findorffer lieben natürlich unseren Honig der Sorte Findorffer<br />

Gärten“, erzählen sie lachend. Transparent möchten sie sein und<br />

die Prozesse zeigen. Jeder Interessierte darf sich bei Ihnen melden. „Unser<br />

Honig schmeckt nicht immer gleich und sieht auch nicht immer gleich aus<br />

und darf das auch, denn es ist ein Naturprodukt. Er ist eine wilde Mischung<br />

aus den Bremer Vorgärten, Kleingärten, Parks und weiterer Grünflächen“,<br />

betont Katrin Kasche, die hauptberuflich als<br />

Marketingmanagerin arbeitet und sich nebenher vor allem um den Vertrieb<br />

des Honigs und um Verwaltungsaufgaben kümmert.<br />

Bremer Stadtfabrikanten als Netzwerk<br />

Das Imkerpaar ist begeistert bei den Bremer Stadtfabrikanten dabei, ein<br />

Netzwerk von rund 30 kleinen unabhängigen Bremer Manufakturen, die<br />

sich für ehrliche und faire Produkte engagieren und zweimal den 2. Platz<br />

beim Wettbewerb „Ideen für Bremen“ belegten. „Hier wird der Cross-<br />

Over-Gedanke hochgehalten, es gibt viele befruchtende Ideen untereinander<br />

von ganz unterschiedlichen Typen und Produkten. Das ist hier in<br />

Bremen ganz toll, man knüpft schnell Netzwerke und auch die Großen<br />

schauen da genau drauf.“ Auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook<br />

oder Twitter sind sie aktiv und haben einen eigenen Blog. Pläne für<br />

die Zukunft haben die beiden reichlich. „Zum Beispiel überlegen wir, ein<br />

Honigbier zu brauen. Das lernte ich auf einer Imkermesse in Celle kennen.<br />

Für solche Sachen sind wir zu haben, aber wir haben noch ganz viele<br />

Ideen“, so der 38-Jährige. Man darf gespannt sein. Erst mal kommt aber<br />

im Dezember das zweite Kind und wird auch von Anfang an mit den Bienen<br />

der Eltern aufwachsen und wahrscheinlich ein echter Honigfan werden.<br />

www.hinterhofhonig.de<br />

16<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


HINTERHOFHONIG AUS <strong>FINDORFF</strong>ER GÄRTEN<br />

„Unser Honig schmeckt immer anders und<br />

sieht anders aus. Es ist ein Naturprodukt.“<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 17


Zwei Nerds unter sich: Damit aber auch<br />

„Normalsterbliche“ verstehen, wie Nerds<br />

ticken, haben sich Prof. Dr. Rolf Drechsler<br />

(rechts) und Jannis Stoppe zusammengetan,<br />

um auf humorvolle Weise darzustellen, wie es<br />

sich als Nerd denn so auf dieser Welt lebt.<br />

Das Ergebnis ist der „Nœrdman“.<br />

18<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


DIE<br />

LUSTIGE<br />

WELT DER<br />

NERDS<br />

TEXT | PROF. DR. ROLF DRECHSLER<br />

GRAFIK & FOTOS | JANNIS STOPPE, PROF. DR. ROLF DRECHSLER<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 19


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS<br />

Auch der Nœrdman hat einen Hang zu guten Vorsätzen am Neujahrsmorgen – jedenfalls fast ...<br />

Informatik ist langweilig, Computer kann sowieso keiner verstehen,<br />

und so lange mein Smartphone funktioniert, ist die Welt doch<br />

in Ordnung. Könnte man meinen. Und wenn ein echter Nerd diesen<br />

Aussagen widersprechen sollte, dann lächeln wir doch nur<br />

müde: Das ist eben ein Nerd. Er lebt in seiner Welt… Doch halt,<br />

vielleicht steckt in uns allen ein wenig Nerdsein?<br />

Informatiker lieben Abkürzungen und englischen Kauderwelsch, und<br />

manchmal fragt man sich neidvoll, wie man mit so komplexen Dingen so<br />

souverän umgehen kann. Man würde es gerne selbst verstehen und beherrschen,<br />

aber wenn man Informatiker sprechen hört, ist der Zugang<br />

nicht einfach. Es mag wie eine fremde Sprache klingen, die man leider<br />

nicht gelernt hat. Dabei sind viele Informatiker gerne bereit, andere an<br />

ihrem Wissen teilhaben zu lassen, und nehmen sich mitunter sehr viel<br />

Zeit für umfassende Erklärungen. Es wird aber schwierig, wenn man gar<br />

nicht richtig zuhört, weil man glaubt, es sei ohnehin aussichtslos, den Einstieg<br />

zu finden. Etliche Hilfesuchende rufen dann Freunde zu Hilfe oder<br />

gar ganz verzweifelt die Tochter oder den Sohn an (mit mehr oder weniger<br />

glaubhaften Ausreden, man hätte ganz zufällig den Grill angeworfen<br />

oder aus Versehen einen Kuchen gebacken…) – und während man dann<br />

(leider) noch den Salat oder die Schlagsahne vorbereiten muss, könnte<br />

die Wartezeit vielleicht im Arbeitszimmer mit dem defekten Computer<br />

überbrückt werden… So bekommt man schnell und umfassend Hilfe, das<br />

Internet funktioniert wieder, der Drucker druckt, und vielleicht kann man<br />

sogar wieder fernsehen. Aber das nächste Mal bekommt man es wieder<br />

nicht alleine geregelt.<br />

Mit diesem Zustand möchte sich der Bremer Informatik-Professor Rolf<br />

Drechsler nun aber nicht mehr abfinden. Auch wenn er tagtäglich Studierenden<br />

die Welt der Informatik näherbringen kann, bleibt da doch die<br />

breite Masse, denen er auch gerne einen Zugang zur Informatik ermöglichen<br />

möchte. So hatte er vor etwa zwei Jahren die Idee, die in der Universität<br />

notwendige Ernsthaftigkeit etwas beiseitezurücken und es einmal<br />

auf eine humorvolle Weise zu versuchen, Technik im Alltag zu erklären<br />

und Wissen zu vermitteln. „Viele Dinge sind im Grunde sehr einfach, und<br />

es ist im Leben oft nützlich, wenn man versteht, wie sie funktionieren.<br />

Der Digitalisierung sollten wir nicht mit Skepsis oder gar Angst begegnen,<br />

sondern sie als Möglichkeit sehen, unser Leben zu bereichern und in vielen<br />

Teilen einfacher und komfortabler zu gestalten“, erklärt Drechsler.<br />

Sehr hilfreich war es dabei, dass einer seiner ehemaligen Mitarbeiter, Jannis<br />

Stoppe, ein großes Talent im Zeichnen hat und sich bereit erklärte, die<br />

grafische Gestaltung der Comics zu übernehmen.<br />

Der Held der Comics heißt „Nœrdman“. „Der Nœrdman ist der Nerd aus<br />

dem Norden. Er interessiert sich für Technik, er ist ein bisschen verschroben<br />

und hat ein bremisch-ruhiges Gemüt“, erklärt Stoppe, und er-<br />

20<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS<br />

Der Nœrdman sinniert über die Verbreitung von Technik in unserer Gesellschaft<br />

und stellt fest, dass es mittlerweile so viele Mobiltelefone gibt wie Menschen<br />

auf der Erde. Und trotzdem geht die Rechnung nicht auf ...<br />

gänzt: „Dieses zusammengezogene Œ ist übrigens nicht zufällig entstanden,<br />

sondern steht in der Mathematik für ohne Einschränkung.“<br />

Jeden Montag erscheint ein neuer Comic, in dem es um Internet, Computer<br />

und Technik geht – mit einer gehörigen Portion nordisch trockenem<br />

Humor. „Man muss ja nicht immer mit absoluter Ernsthaftigkeit auf<br />

diese Welt blicken“, sagt Drechsler. Der Nœrdman bringt eine nahezu unendliche<br />

Geduld mit, auch wenn der Neujahrs-Comic doch suggeriert,<br />

dass auch er Gefühle hat. Dennoch bleibt er seinem Vorsatz treu und erklärt<br />

mit viel Gelassenheit Unterschiede zwischen Snapchat, Instagram,<br />

Facebook, Wikipedia, Google und dem Internet.<br />

Dabei sinniert der Nœrdman aber auch über die Verbreitung von Technik<br />

in unserer Gesellschaft beispielsweise darüber, dass es mittlerweile so viele<br />

Mobiltelefone gibt wie Menschen auf der Erde. Inzwischen dürfte die<br />

Zahl sogar noch größer sein: Schätzungen zufolge waren bereits 2015 ca.<br />

sieben Milliarden Mobiltelefone in Nutzung. In Deutschland kamen bereits<br />

2013 über 100 Millionen Handys auf gut 80 Millionen Einwohner.<br />

Selbstverständlich gibt es aber auch Nœrdman-Comics für diejenigen, die<br />

sich lieber nur über das Wetter unterhalten. Wenn man in Bremen lebt,<br />

muss man für gewöhnlich nicht lange warten, bis dieser Comic wirklich<br />

passt ...<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 21


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS<br />

Mit der ihm eigenen Ruhe und Gelassenheit erklärt der Nœrdman seinen „unwissenden“ Menschen die Unterschiede zwischen Snapchat, Instagram, Facebook,<br />

Wikipedia und dem Internet im Allgemeinen – klappt nur nicht immer<br />

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichten Rolf Drechsler und Jannis<br />

Stoppe gemeinsam mit Andrea Fink ein Buch darüber, wie Computer<br />

funktionieren (Drechsler, R., Fink, A. & Stoppe, J. (2017). Computer –<br />

Wie funktionieren Smartphone, Tablet & Co.? Berlin: Springer). Auch dieses<br />

Buch spricht eine breite Leserschaft ohne spezielle Vorkenntnisse an,<br />

aber es handelt sich eben doch um ein Buch mit dem primären Ziel, Wissen<br />

zu vermitteln – auch wenn es in einer sehr natürlichen und lockeren<br />

Art und Weise geschrieben ist. Demgegenüber betont Drechsler, dass die<br />

grundlegende Idee der Comics darin besteht, Themen aus den Bereichen<br />

Technik und Informatik leicht verständlich und humorvoll darzustellen,<br />

und zu einer Diskussion über diese Themen anzuregen. „Wir wollen mit<br />

den Nœrdman-Comics spannende Inhalte aus der technischen Informatik<br />

in den Fokus rücken“, sagt Stoppe. „Selbstverständlich ist es schwierig,<br />

akademische Inhalte in vier oder sechs Bildern zu vermitteln, aber es geht<br />

ja eigentlich auch nur darum, die Faszination für Computer und Technik<br />

zu wecken.“ Der Nœrdman möchte dazu beitragen, die Hemmschwelle<br />

gegenüber Technik zu verringern und Interesse zu wecken – insbesondere<br />

für diejenigen unter uns, die es bislang vorzogen, mit Kuchen und<br />

Grillpartys den IT-Support anzulocken…<br />

Prof. Dr. Rolf Drechsler ist Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br />

(AGRA) im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen<br />

und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums<br />

für Künstliche Intelligenz (DFKI) am Standort Bremen.<br />

Dr. Jannis Stoppe hat 2017 seine Promotion an der Universität Bremen in<br />

der AGRA abgeschlossen und ist nun Mitarbeiter am Deutschen Zentrum<br />

für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremerhaven.<br />

Roland Wolff<br />

Sachverständiger (DGSV), Strahlenschutz, Radonschutz<br />

& Medizinphysiker<br />

Sicherer Umgang mit Strahlung in Medizin, Technik und Umwelt<br />

Strahlenbelastung minimieren, Gesetze und Regelwerke beachten.<br />

Lausanner Straße 47 | 28325 Bremen<br />

0421/98500688 | rwstrahlen@online.de<br />

www.wolff-roland.dgusv.de<br />

22<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS<br />

Jannis Stoppe bei der Arbeit - jeden Montag erscheint ein neuer Comic:<br />

Computer und Technik + nordisch-trockener Humor = Nœrdman!<br />

Alles über den Nœrdman:<br />

www.noerdman.de<br />

www.twitter.com/noerdman<br />

www.facebook.com/noerdman<br />

www.instagram.com/noerdman<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 23


Findorffer Geschäftsleute e.V.<br />

Willkommen Herbst!<br />

Ja, die Tage werden wieder kürzer und die Monate mit sommerlichen Rekordtemperaturen<br />

sind sicherlich für dieses Jahr auch vorbei. Doch wie immer gibt es im Stadtteil viele Aktionen<br />

und Angebote, die die nächsten Wochen und Monate nicht langweilig werden lassen. Wie im<br />

Vorwort schon avisiert, hält der Schlachthof viele kulturelle Highlights bereit, die wie immer<br />

abwechslungsreich und breit gefächtert sind. Außerdem steht die 5. Jahreszeit vor der Tür<br />

( für den Findorffer ansich völlig wörtlich zu nehmen), denn: ab dem 19. <strong>Oktober</strong> „Ischa<br />

Freimaak“! Wer den Trubel mag, ist hier auf der Bürgerweide bekanntermaßen bestens aufgehoben.<br />

Das Pedant dazu, nämlich Natur, Stille, Erholung und viel frische Luft befindet<br />

sich gleich gegenüber in Form des Bürgerparks. Mit festen Schuhen durch das erste Herbstlaub<br />

zu rascheln ist immer wieder ein schönes Erlebnis für die Sinne. Wir freuen uns auf den<br />

Spätsommer und Herbst!<br />

24<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


Hemmstraße<br />

Münchener Straße<br />

Utbremer Ring<br />

TEXT & FOTOS | ANNETTE RAUBER<br />

Hemmstraße<br />

1<br />

Herbststraße<br />

Admiralstraße<br />

Neukirchstraße<br />

Bürgerpark<br />

Plantage<br />

Findorffstraße<br />

1<br />

Naturheilpraxis Schwanenberg<br />

Geibelstraße 4/Ecke Herbststraße | 28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 4 91 99 81<br />

www.naturheilpraxis-schwanenberg.de<br />

Andrea Hella Schwanenberg beginnt beim ersten Besuch mit der Augendiagnostik.<br />

„Ich sehe die Augen 10 bis 40fach vergrößert über ein Augenmikroskop<br />

und kann mit diesem Einblick entsprechende Hinweise zu<br />

möglichen Erkrankungstendenzen ableiten“, erklärt die Heilpraktikerin.<br />

Weiterhin ermöglicht eine genaue Gesichtsanalyse Wesensmerkmale,<br />

Mangelzustände und Belastungen des Menschen aufzuzeigen Über die<br />

Anamnese vervollständigt sich dann das Bild. „Jedes Symptom hat seine<br />

Ursache. Es kommt darauf an herauszufinden, auf welcher Ebene es entstanden<br />

ist und es dann ursächlich zu behandeln“, erklärt die Heilpraktikerin<br />

ihre Philosophie. Zur weiteren Ursachenabklärung als auch für die<br />

anschließende Therapie stehen ihr dabei verschiedene Möglichkeiten und<br />

Wege zur Verfügung, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen<br />

oder abzuwenden. Neben der Bioresonanz und Elektroakupunktur n. Dr.<br />

Voll und der Psychokinesiologie n. Dr. Klinghardt liegen die Schwerpunkte<br />

auch auf der Homöopathie, Traumatherapie n. Dr. A. Clinton sowie Ernährungsberatung.<br />

Ebenso Schüßler-Salze und Akupunktur bei Augenleiden<br />

spielen eine wesentliche Rolle.<br />

Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg betreibt in der Geibelstraße<br />

4 ihre ganzheitlich und psychoenergetisch orientierte Praxis<br />

In diesem Jahr feierte die Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg mit<br />

ihrer Praxis 20jähriges Jubiläum, welche sich seit über einem Jahr neu in<br />

der Geibelstraße 4 in Bremen-Findorff befindet. Die staatlich-examinierte<br />

Krankenschwester freut sich, 1998 den Schritt in die Selbstständigkeit als<br />

Heilpraktikerin gemacht zu haben: „Es war immer mein Wunsch, Menschen<br />

unterstützend und wenn möglich heilend zur Seite zu stehen und<br />

Erkrankungen ursächlich zu behandeln“, erzählt Andrea Hella Schwanenberg<br />

und ergänzt: „Ich bin dankbar über das schulmedizinische Wissen,<br />

das ich in 13 Jahren u.a. im Krankenhaus als Krankenschwester<br />

gewonnen habe und bin seither viele neue Ausbildungswege im Bereich<br />

Naturheilverfahren und Psychologie gegangen. Diese Vielfältigkeit ermöglicht<br />

es mir, den Menschen auf all seinen Ebenen wie Körper, Seele<br />

und Geist mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu behandeln und<br />

zu begleiten.“<br />

„Häufige Ursachen für Beschwerden sind unter vielen anderen auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten<br />

oder nicht verarbeitete Traumata, die z.B.<br />

zu chronischen Fehlspannungen und Erkrankungen führen können“, berichtet<br />

die Heilpraktikerin. Ganzheitliche Therapiemöglichkeiten bieten<br />

sich bei den verschiedensten Indikationen an. Von Herz-Kreislauferkrankungen<br />

über Störungen des Immunsystems, Stoffwechsel- und Umwelterkrankungen<br />

bis zur Abwendung schwerer Erkrankungen gibt es viele<br />

Möglichkeiten, Leiden zu lindern oder sie zu beheben.<br />

In ihrer Naturheilpraxis sind Menschen jeden Alters willkommen – vom<br />

Säugling bis zum hohen Alter. „Auch vorsorgende oder regelmäßige<br />

Checks sind möglich, um zu erfahren, ob alles in Ordnung ist“, ergänzt<br />

Andrea Hella Schwanenberg. Wer es also wie Oscar Wilde nach dem<br />

Motto „Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch<br />

den Körper zu heilen“ hält, ist bei Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg<br />

richtig.<br />

Homöopathie, Bach-Blüten und Pflanzenheilkunde<br />

sind einige der Therapiemethoden, die Andrea Hella<br />

Schwanenberg in ihrer Praxis anbietet<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 25


Ein bundesweit einzigartiges Papageienschutzprojekt<br />

im Kleingartengebiet in Findorff<br />

26<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


Ein Zuhause<br />

für geschädigte<br />

Papageien<br />

Papageienschutz-Centrum<br />

besteht seit 20 Jahren<br />

TEXT | IRA SCHEIDIG<br />

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM BREMEN E. V.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 27


PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM<br />

„Gefangenschaft ist niemals artgerecht! Artgerecht ist nur die Freiheit!“ heißt es auf der Webseite des Papageienschutz-Centrums<br />

Erst wenn man genau hinschaut und sich und den Tieren einen Moment<br />

Zeit lässt, tauchen sie plötzlich auf aus dem dschungelähnlichen Grün.<br />

Dann sieht man ihre leuchtenden Farben oder ihr graues Gefieder. Hören<br />

tut man sie schon vorher. In der Salzburger Straße im Kleingartengebiet<br />

in Findorff gibt es ein in Deutschland einzigartiges Papageienschutzprojekt:<br />

ein naturnah gestaltetes Fluggehege für Papageien, die an körperlichen<br />

Schädigungen und Verhaltensstörungen leiden. Dort finden sie bis zu<br />

ihrem Lebensende ein neues Zuhause. Hier können sie klettern, schlafen,<br />

ruhen, sich verstecken und spielen. Langeweile, wie so viele andere Vögel,<br />

die in Käfigen gehalten werden, kennen sie hier nicht. Rund 60 Tiere<br />

leben in zwei sechs Meter hohen gläsernen, dicht bewachsenen und begrünten<br />

Hallen auf einer Fläche von 560 Quadratmetern und werden von<br />

Tierpflegern betreut. Dominique Grünwaldt ist eine von ihnen und bereitet<br />

gerade ein paar Leckereien für die Vögel vor. Einige Papageien nähern<br />

sich neugierig, nehmen vorsichtig einzelne Happen aus der Schale<br />

und knabbern darauf herum. Ich werde genau beäugt, während ich mich<br />

langsam zwischen ihnen im Fluggehege bewege, was sonst nur den Mitarbeitern<br />

vorbehalten ist. Mit viel Respekt bewundere ich sie, halte Abstand,<br />

um sie nicht zu bedrängen. Wegfliegen können sie jederzeit, sollten<br />

sie Angst bekommen. Manche tragen deutliche Spuren ihrer früheren<br />

Schädigungen so wie Nelly, die sich sehr stark das Gefieder rupft.<br />

Papageien sind Wildtiere, keine Haustiere<br />

Das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. betreibt das Gehege seit<br />

2003. In einer ehemaligen Gärtnerei wurde mit viel Arbeit und Herzblut<br />

ein möglichst naturnaher Lebensraum geschaffen. Den Verein gibt es<br />

schon viel länger. „Als meine Frau Elisabeth Willich-Braune in den 70er<br />

Jahren nach Südamerika reiste und sah, wie die Vögel dort in freier Natur<br />

lebten, kam sie mit dem Entschluss zurück, dass es so, wie die Tiere hier<br />

gehalten werden, nicht geht und es geändert werden muss. Papageien<br />

An Publikumstagen öffnet das Fluggehege seine Türen für interessierte große<br />

und kleine Besucher<br />

28<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM<br />

sind Wildtiere, keine Haustiere“, so Hans-Hermann Braune, Vorsitzender<br />

des Vereins. Ein langer Kampf begann, auch auf politischer Ebene. „Der<br />

Tierschutz ist bei Heimtierhaltung wenig präsent“, ärgert sich Braune.<br />

1998 wurde der Verein von einer kleinen Gruppe von Papageienhaltern<br />

gegründet, die zu der Einsicht gelangten, wie sehr Papageien in Gefangenschaft<br />

leiden. Ihre Zielsetzung war, durch die Arbeit zur Beendigung<br />

der Papageienhaltung beizutragen. Der Verein betreibt seitdem umfassende<br />

öffentliche Aufklärung über die Schädigungen, die Papageien in Gefangenschaft<br />

erleiden, setzt sich gegen die Vermarktung der Tiere ein<br />

sowie gegen die Zucht für die Gefangenschaft. Braune nennt die Zahl von<br />

etwa 10.000 angemeldeten Papageienzüchtern allein in Deutschland,<br />

dazu kommen Hobbyzüchter. Nun blickt der Verein bereits auf sein 20-<br />

jähriges Bestehen zurück. Das Centrum ist bundesweit und zum Teil auch<br />

im Ausland aktiv. 2006 erhielt das Papageienschutz-Centrum den Tierschutzpreis<br />

der Mechtold-Stiftung für Tierschutz, drei Jahre darauf folgte<br />

der Bremer Tierschutzpreis. „Wir haben etwas bewegt und es gibt Erlebnisse,<br />

die positiv stimmen“, berichtet der Vorsitzende, der übrigens überzeugter<br />

Veganer ist. „Man kann sich nicht für den Tierschutz einsetzen<br />

und Tiere essen.“<br />

Fluggehege so naturnah wie möglich<br />

Das Fluggehege soll Not leidenden Papageien helfen und die Menschen<br />

über das Leid in Gefangenschaft gehaltener Papageien aufklären. „Wir<br />

dienen den Vögeln“, so der Vorsitzende. „Papageien sind Wildtiere mit<br />

entsprechenden Bedürfnissen und keine Haustiere“, macht er deutlich.<br />

„Jede Gefangenschaft ist schädigend, sie können sich nicht frei bewegen,<br />

Hans-Hermann Braune ist der Vorsitzende des vor 20 Jahren gegründeten Papageienschutz-Centrums<br />

Bremen e.V.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 29


PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM<br />

nicht im Schwarm leben, nicht flüchten, obwohl sie Fluchttiere sind und<br />

haben keine natürliche Umwelt“, nennt er viele Gründe gegen die Papageienhaltung.<br />

Die Tiere, die im Fluggehege leben, sind durch frühere Haltung<br />

und Zähmung so geschädigt, dass sie in freier Wildbahn nicht mehr<br />

überleben könnten. Er macht klar, dass ihr Leid zwar in Gefangenschaft<br />

nicht gelindert, aber gemildert werden kann, wenn sich bei der Gestaltung<br />

ihres Lebenstraumes an ihren natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen<br />

orientiert wird. Also nicht in Käfigen, nicht allein und mit viel Vegetation.<br />

Da helfen die angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter mit<br />

kompetenter Beratung, eine wichtige Aufgabe des Centrums. „An unseren<br />

Publikumstagen kommen zwischen 50 und 250 Menschen. Es ist uns<br />

wichtig, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sie so zu erreichen“, so<br />

der Tierschützer.<br />

Etwa 100.000 Euro Kosten kamen 2017 zusammen, zum größten Teil<br />

aus Spenden finanziert. 15.000 Euro davon vom Tierschutzverein, auch<br />

für Fundtiere, die hier aufgenommen werden, berichtet Braune. Über<br />

Spenden freut sich der engagierte Verein sehr. Aus dem angrenzenden<br />

Kleingartengebiet bekommen sie Bäume und Äste sowie viel dort angebautes<br />

Obst und Gemüse als Futter, ebenso von einigen Händlern vom<br />

Findorffmarkt. Es gibt rund 100 Mitglieder und auch Patenschaften für<br />

einen bestimmten Vogel können übernommen werden in der Höhe nach<br />

den individuellen finanziellen Möglichkeiten. „Patenschaften sind für uns<br />

ganz wichtig“, betont Braune. Auf der Internetseite wird übrigens jeder<br />

hier lebende Papagei in Texten, Fotos und Videos vorgestellt. „Jeder Vogel<br />

ist ein Individuum und hat seine Eigenarten“, so Braune. Neue Tiere können<br />

zurzeit nicht mehr aufgenommen werden, weil der Platz und das<br />

Geld fehlen „Pro Tier haben wir etwa 120 Euro Kosten im Monat.“<br />

Am 16. <strong>September</strong> und 14. <strong>Oktober</strong> von 14 bis 17 Uhr finden die nächsten<br />

Publikumstage mit Führungen im Papageienschutz-Centrum statt.<br />

Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 50 Cent.<br />

Nähere Informationen:<br />

www.papageienschutz.de<br />

Papageienschutz-Centrum e. V.<br />

Salzburger Straße 2a<br />

Telefon (0421) 16 30 723<br />

info@papageienschutz.de<br />

Mit Spenden und Patenschaften helfen<br />

Hans-Hermann Braune und die Tierpflegerin Dominique Grünwaldt setzen sich<br />

mit viel Herzblut für den Schutz der Papageien ein<br />

30<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 31


Die Findorfferin in ihrem Naherholungsgebiet<br />

– der Hängematte in ihrem Garten<br />

32<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


Ilga Keßling<br />

LETTISCHE KULTUR<br />

IN <strong>FINDORFF</strong>S GÄRTEN<br />

TEXT | KATJA ALPHEI<br />

FOTOS | STEFFEN ALPHEI, ILGA KESSLING<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 33


GRÜNKONZEPTE<br />

Ein Zusammenspiel aus den natürlichen Elementen Pflanzen und Gestein<br />

In Lettland geboren und aufgewachsen, wurde der heutigen Findorfferin<br />

Ilga Keßling als Tochter eines Forstwissenschaftlers und einer Agrarwissenschaftlerin<br />

die Leidenschaft für Natur und Umwelt praktisch in die<br />

Wiege gelegt. Lettland, eine Republik ein wenig kleiner als Bayern, hat mit<br />

etwa 700 staatlichen Naturschutzgebieten eine ausgeprägte Tradition des<br />

Naturschutzes. Nach wie vor wird in privaten Haushalten die Selbstversorgung<br />

großgeschrieben, indem in den heimischen Nutzgärten Obst und<br />

Gemüse angebaut wird. Die gut gefüllten deutschen Supermärkte überraschten<br />

Ilga Keßling anfangs sehr, zumal sie schnell feststellen musste,<br />

dass selbst Angebautes weitaus besser schmeckt. Um der Bewirtschaftung<br />

eines arbeitsaufwändigen Obst- und Gemüsegartens ausreichend Zeit widmen<br />

zu können, sind die lettischen Ziergärten hingegen so gestaltet, dass<br />

sie leicht zu pflegen sind. Naturrasen, Stauden, Beeren und wildwachsende<br />

Kräuter sind wichtige Bestandteile eines lettischen Ziergartens.<br />

Auch hier in Deutschland pflegt Ilga Keßling diesen natürlichen Umgang<br />

mit den Ressourcen. So geht sie gern in ihren Garten oder in den Wald,<br />

wenn sie Hunger hat, und pflückt, was dort wächst. Auch der Apotheke<br />

zieht sie ihren Kräutergarten vor und stellt selbst Teekreationen her aus<br />

den dort wachsenden Heilpflanzen.<br />

Wenn der Plan steht, kann mit der Gartengestaltung begonnen werden<br />

Aufgrund des langen Brauchs von Naturgärten wurde in Ilga Keßlings Heimat<br />

erst spät das Studium der Landschaftsarchitektur ins Leben gerufen.<br />

Als Studentin des gerade mal zweiten Durchgangs absolvierte sie 1999 ihr<br />

Diplom. Ein Auslandssemester und ihre guten Sprachkenntnisse brachten<br />

die Lettin zeitweise nach Deutschland, wo sie nun dauerhaft lebt und<br />

arbeitet und vielen einheimischen Kollegen mit ihrem wertvollen Wissensschatz<br />

in Pflanzenkunde weit überlegen ist. Seit 2010 in Bremen, bereichert<br />

sie auch unsere Landschaften und Gärten und erfüllt ihre<br />

vielfältigen Aufgaben mit liebevoller Hingabe. Dabei geht sie sehr flexibel<br />

auf die individuellen Wünsche und Vorstellungen ihrer Kunden ein. Sie<br />

bietet von der ersten Beratung über die Planung und Leitung der Bauar-<br />

34<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


GRÜNKONZEPTE<br />

Mit größter Sorgfalt und Präzision nimmt der Gestaltungsplan Formen an<br />

beiten bis hin zur Durchführung der Gartenbepflanzung und der anschließenden<br />

Gartenpflege alle Stadien eines Projekts an und setzt hierbei<br />

ausschließlich auf nachhaltige und ökologisch orientierte Gestaltung. Trotz<br />

sorgfältiger Überlegungen und genauer Entwürfe sehen Ilga Keßlings Gärten<br />

nie geplant aus, sondern sie fügen sich natürlich in die Umgebung des<br />

Hauses ein. Bei aufwändigeren Baumaßnahmen arbeitet sie mit ausgewählten<br />

Partnerbetrieben zusammen, die ebenso an ursprünglichen und<br />

naturnahen Konzepten festhalten.<br />

Grenzenlos kreativ<br />

Ilga Keßlings Ideen sind keine Grenzen gesetzt. So arbeitet sie gerade an<br />

ihrem ersten Abo-Garten. Mit den Gartenbesitzern wurde ein monatliches<br />

Budget festgelegt, mit dem sie Schritt für Schritt den geplanten<br />

Wunschgarten umsetzen wird. Die Kosten verteilen sich gleichmäßig auf<br />

einen individuellen Zeitraum und man kann den Entwicklungsprozess<br />

des Gartens stetig miterleben. Außerdem möchte sie ein Pflanzentauschprojekt<br />

initiieren, bei dem im Rahmen eines Umbaus überflüssig gewordene<br />

Pflanzen nicht entsorgt werden müssen, sondern an Interessierte<br />

weitergegeben werden können. Neben Privatgärten und Pflanzbeeten für<br />

Kindergärten und Schulen plant sie aber auch brachliegende öffentliche<br />

Flächen innerhalb der Stadt, die sie wieder zu einem lebenswerten Raum<br />

und zu einem Treffpunkt für jeden gestalten möchte, mit einer kleine<br />

Bühne für kulturelle Veranstaltungen, einem Hindernisparcours für Kinder,<br />

Beeten zum Teepflücken und entsprechender Kochstelle, die auch<br />

zum Zubereiten von Suppen aus frisch gepflücktem Gemüse und Kräutern<br />

genutzt werden kann.<br />

Bei der Gartengestaltung ist nicht nur Feinmotorik gefragt<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 35


GRÜNKONZEPTE<br />

Geplant und doch natürlich – ein Garten, der zum Verweilen einlädt<br />

Vom Leben mit der Natur lernen<br />

Mit ihrem Partner Volker Kranz der Firma Baumrausch (www.baumrausch.de)<br />

verbindet Ilga Keßling ein ganz besonderes Projekt. Im letzten<br />

Sommer reisten sie gemeinsam ins zentralasiatische Kirgisistan, um dort<br />

die Menschen dabei zu unterstützen, das weltweit einmalige Ökosystem<br />

ihres Landes zu stabilisieren und somit weiterhin ihr Einkommen zu sichern.<br />

Da Kirgisistan kein Industriestaat ist, leben die Menschen dort mit<br />

und von der Natur, die ihnen gegeben wurde. Die Walnusswälder der Republik<br />

sind die größten der Welt und stellen die Lebensgrundlage dar, die<br />

nun seit geraumer Zeit bedroht scheint. Das Vieh überweidet die Wälder<br />

und nimmt ihnen die Nährstoffe, die sie zum Überleben benötigen. Nach<br />

der Analyse der dort vorgefundenen Situation und der Ausarbeitung permakultureller<br />

Konzepte, schulten Ilga Keßling und Volker Kranz die Bauern<br />

vor Ort darin, die Zusammenhänge zu erkennen, und berieten sie,<br />

den richtigen Weg zu finden, nachhaltig und gesund in ihrer Umwelt zu<br />

leben.<br />

Gleichermaßen profitierten auch die deutschen Landschaftsarchitekten<br />

von dem Bild, das ihnen dort geboten wurde. Die Menschen in Kirgisistan<br />

sind von ihrer Natur abhängig. Maschinen gibt es kaum, nahezu alles wird<br />

in Handarbeit geleistet und Tiere sind Bestandteil eines jeden Haushalts.<br />

Diese Erlebnisse machten ihnen deutlich, wie ökologisches, ökonomisches<br />

und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen das Leben bereichern<br />

kann.<br />

Den Kräutern auf der Spur<br />

Vielen sind wildwachsende Kräuter im eigenen Garten ein Dorn im Auge,<br />

sie bezeichnen sie unliebsam als „Unkräuter“ und entfernen sie. In der<br />

Natur jedoch sei alles im Gleichgewicht, sagt die Expertin, alles sei auf<br />

seine Art nützlich. Im Rahmen einer Kräuterwanderung stellt Ilga Keßling<br />

interessante Pflanzen vor, die vor unserer Haustür oder aber auch an ungewöhnlichen<br />

Orten wachsen und deren vielseitige Wirkungen oft unbekannt<br />

sind. Wer an ihrem umfangreichen Wissen teilhaben möchte, ist<br />

herzlich dazu eingeladen, einen individuellen Termin für eine Wanderung<br />

in einer Kleingruppe mit ihr zu vereinbaren.<br />

Veranstaltungstipp<br />

Am 25. <strong>September</strong> um 19 Uhr lädt Ilga Keßling zu einem Vortrag zum<br />

Thema „Giftpflanzen“ ins fif-Café in der Herbststraße 83 ein. Gefährliche<br />

Pflanzen begegnen uns nicht nur in den heimischen Gärten, sondern auch<br />

im Straßenbegleitgrün, in Parks, in wilder Natur und sogar auf Spielplätzen.<br />

An diesem Abend möchte sie mit ihren Gästen diverse Giftpflanzen<br />

besprechen und sich mit deren Heilwirkung auseinandersetzen. Außerdem<br />

wird sie darüber aufklären, wie man sich bei Kontakt mit diesen<br />

Pflanzen richtig verhält und wie man Kindern einen angemessenen Umgang<br />

mit Giftpflanzen beibringt.<br />

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, es wird aber um Spenden<br />

gebeten.<br />

www.ikgruen.de<br />

36<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


2x in Bremen<br />

Gastronomie<br />

mit <br />

Im Restaurant Zum Platzhirsch<br />

mit festlichen 4-Gang-Menü, Mitternachtssnack, großer Getränkeauswahl<br />

und Musik vom DJ pro Person für € 89,50<br />

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten.<br />

Eintrittskarten ab sofort erhältlich. Tel (0421) 16 51 70 70<br />

Große Silvсtрparty<br />

Unser Herbst-Highlight<br />

Ganze Gans<br />

für 4 Personen<br />

inkl. Beilagen für € 82,50<br />

Kohlfahrten<br />

freitags und samstags<br />

von Mitte Januar bis Mitte März<br />

für € 51,50<br />

Familienfeiern bis 140 Personen<br />

(Geburtstage, Konfirmationen etc.)<br />

Grillevents bis 250 Personen<br />

auf unserer Sommerterrasse<br />

Ostertorsteinweg 50 | 28203 Bremen<br />

Tel. (0421) 16 98 06 88<br />

www.platzhirsch-ostertor.de<br />

Bitte vormerken!<br />

„Spargelparty“<br />

am 11. Mai 2019<br />

im Restaurant Platzhirsch<br />

im Ostertor<br />

Kuhgrabenweg 30 | 28359 Bremen<br />

Tel. (0421) 16 51 70 70<br />

www.restaurant-zum-platzhirsch.de


„Familie & Co“<br />

Grafik by sketchnotes-by-diana.com<br />

Motto zum Weltkindertag <strong>2018</strong><br />

„Kinder brauchen Freiräume“<br />

38<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


„Familie & Co“<br />

<br />

<br />

Unsere<br />

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags<br />

am 20. <strong>September</strong> lautet<br />

„Kinder brauchen Freiräume“.<br />

Damit rufen UNICEF Deutschland<br />

und das Deutsche Kinderhilfswerk<br />

Bund, Länder und Kommunen dazu<br />

auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung<br />

von Kindern und Jugendlichen zu<br />

schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen<br />

appellieren an Politikerinnen und Politiker, die<br />

Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen<br />

und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend<br />

zu berücksichtigen. „Kinder und Jugendliche wollen ihren Platz in unserer<br />

Gesellschaft einnehmen. Dafür ist es notwendig, dass wir ihnen Freiräume<br />

eröffnen, damit sie ihre Ideen und Wünsche einbringen und ihr<br />

persönliches Potenzial entfalten können“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer<br />

von UNICEF Deutschland. „Es liegt in der Verantwortung<br />

der Politik, hierfür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Nur<br />

eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden<br />

und mitgestalten können, wird wirklich kinderfreundlich und damit zukunftsfähig.“<br />

„Städte und Gemeinden müssen Strukturen und Einrichtungen<br />

entwickeln, die sicherstellen, dass die Kinderinteressen mehr<br />

„Familie & Co“<br />

Seiten<br />

Gewicht bekommen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des<br />

Deutschen Kinderhilfswerkes. „Kinder und Jugendliche brauchen beispielsweise<br />

einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die Planung<br />

von Spielplätzen oder von Jugendeinrichtungen geht. Die kommunale Politik<br />

muss Freiräume eröffnen, in denen echte Mitbestimmung und Entfaltung<br />

möglich wird.“ Kinder und Jugendliche brauchen aber auch in<br />

Schule und Freizeit mehr Freiräume.<br />

Ebenso sind Eltern dazu aufgerufen, ihren Kindern die Möglichkeit zu<br />

geben, sich frei zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Freiräume, in<br />

denen sie sich eigenständig ihr Umfeld erschließen und ihre eigene Persönlichkeit<br />

ausbilden können. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen<br />

auf Meinungsäußerung, Beteiligung und freie Entfaltung sind in der weltweit<br />

gültigen UN-Kinderrechtskonvention garantiert, die Deutschland<br />

1992 ratifiziert hat. Zum Weltkindertag rufen UNICEF Deutschland und<br />

das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam zum Einsatz für die Verwirklichung<br />

der Kinderrechte auf. Anlässlich des Weltkindertags am 20. <strong>September</strong><br />

entwickeln bundesweit zahlreiche Initiativen unter dem<br />

gemeinsamen Motto „Kinder brauchen Freiräume“ Aktionen und machen<br />

mit Informationsständen auf die Kinderrechte aufmerksam.<br />

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF<br />

Deutschland<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 39


„Familie & Co“<br />

✺<br />

Suse Lübker<br />

Das Bremer<br />

Kinderlexikon<br />

Von Achterdiek bis Ziegenmarkt<br />

✪<br />

Ein Lexikon ist ein dickes Buch für Erwachsene, das immer nur im Regal<br />

steht? Und Heimatkunde ist langweilig und dröge? Kein bisschen! Suse<br />

Lübker beweist mit dem Bremer Kinderlexikon, wie viel Spaß ein Lesestreifzug durch<br />

die Stadt und ihre Geschichte machen kann. In kurzen Texten gibt sie zu über 80<br />

wichtigen Stichwörtern rund um Bremen spannende, lustige und interessante Infos,<br />

die sicher auch den einen oder anderen Erwachsenen erstaunen werden. Von Achterdiek<br />

bis Ziegenmarkt nimmt sie die kleinen Leser mit auf eine Entdeckungsreise,<br />

die von Wiebke Hasselmann in witzigen Bildern illustriert wurde.<br />

Ein Leselexikon für alle plietschen Hanseaten ab 8 Jahren.<br />

Carl Schünemann Verlag 2015<br />

96 farbige Seiten, Hardcover [D]<br />

ISBN 978-3-944552-62-0<br />

Preis: 12,90 Euro<br />

✿<br />

✪<br />

Weshalb fliegen Wildgänse immer in einer V-Formation? Mit welcher Rakete<br />

gelangen Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS? Und fällt eigentlich<br />

jeder Gegenstand nach unten, wenn man ihn loslässt? Im Rahmen des<br />

Bremer Raumfahrtjahres STERNSTUNDEN <strong>2018</strong> dreht sich bei der Science-Show<br />

„Himmelwärts“ alles um das Thema Fliegen. Hier können große und kleine Besucher<br />

bei spannenden Experimenten erleben, wie Flaschen zu Triebwerken oder Papierbögen<br />

zu Raketen umfunktioniert werden.<br />

Die Science-Show „Himmelwärts – der Traum vom Fliegen“ wird täglich um 12 Uhr<br />

und um 15 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist im Universum®-Ticket enthalten. Die Plätze<br />

sind begrenzt, eine Reservierung ist leider nicht möglich.<br />

„Himmelwärts“<br />

Science-Show im Universum<br />

www.universum-bremen.de<br />

❁<br />

40<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


❁<br />

✺<br />

„Familie & Co“<br />

<br />

Valija Zinck<br />

Drachenerwachen<br />

Wer einen Drachen rettet,<br />

rettet die ganze Welt!<br />

✪<br />

Als Frau Tossilo ihren pinkfarbenen Reisekoffer öffnet, erlebt sie eine große<br />

Überraschung. Das sind ja gar nicht ihre Kleider! Wie hypnotisiert starrt sie<br />

auf ein goldgeädertes Ei, aus dem plötzlich ein Drache schlüpft. Im achten Stock!<br />

Mitten in Berlin! Frau Tossilo ist mit dem Drachenbaby völlig überfordert und bittet<br />

ihre Nachbarskinder Janka und Johann um Hilfe. Keiner von ihnen ahnt, dass<br />

der Drache einem internationalen Konzern gehört. Dessen Schergen sind bereits<br />

unterwegs, um den Drachen um jeden Preis zurückzuholen. Und schon sind Janka<br />

und Johann mittendrin in einem atemberaubenden Abenteuer.<br />

Laufzeit: 4 Stunden, 40 Minuten<br />

4 CDs Multibox, ungekürzte Lesung<br />

ISBN: 978-3-8398-4185-3<br />

Preis: 16,95 Euro<br />

www.argon-verlag.de<br />

Verlosung!<br />

1 x Drachenerwachen<br />

Einfach eine E-Mail bis<br />

zum 31. <strong>Oktober</strong> an:<br />

gewinnen@<br />

findorff-magazin.de<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 41


„Familie & Co“<br />

Häfft – für mehr Power<br />

Das kultige Hausaufgabenheft<br />

❁<br />

✿<br />

✪<br />

Viel Platz für Hausaufgaben und Notizen bietet Schülern ab der 5. Klasse das<br />

häfftige Kalendarium im DIN A5-Format von August <strong>2018</strong> bis Juli 2019. Auch<br />

der Event-Ticker mit Star-Geburtstagen, die Messetermine und Festivals dürfen<br />

darin natürlich nicht fehlen. Und das Beste: Die Unterhaltung kommt bei allen Kalenderfinessen<br />

nicht zu kurz, denn die Kultfiguren Brot & Schwein mit ihren kuriosen,<br />

aber auch interessanten Infos inklusive Dummfug, Zitaten und Sprüchen<br />

begleiten die Schüler durchs ganze Jahr! Die vielen nützlichen Listen und Übersichten<br />

u. a. für Verliehenes, Geschenkideen, Adresslisten,<br />

Festivalplaner, Konzerte und Taschengeld schützen<br />

die Schüler vor Orgapannen, während die<br />

Jahresübersicht, der Ferienterminator<br />

und die Monatsvorschauen perfekte<br />

Planungshilfen bieten. Und wer für<br />

Freistunden und Pausen – und natürlich<br />

auch nur dann ;-) – Spaß und<br />

Unterhaltung sucht, kann sich mit<br />

Käsekästchen, Tic-Tac-Toe, Schiffe<br />

versenken, Sudoku, Stadt-Land-<br />

Fluss und den begehrten „Style your<br />

Häfft“-Ausmalseiten vom anstrengenden<br />

Schulalltag etwas ablenken.<br />

Hausaufgabenheft, Haefft-Verlag, EUR 3,99<br />

Verlosung!<br />

2 Ananas-Exemplare<br />

Einfach eine E-Mail bis<br />

zum 31. <strong>Oktober</strong> an:<br />

gewinnen@<br />

findorff-magazin.de<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

✪<br />

Tiere brauchen<br />

Menschen –<br />

Kinder brauchen<br />

Tiere<br />

Unter diesem Motto des Deutschen Tierschutzbundes stehen die Jugendprojekte<br />

des Bremer Tierschutzvereins e.V. Kinder ab acht Jahren und Jugendliche<br />

ab 12 Jahren können bei uns als junge TierschützerInnen aktiv werden. Wir<br />

treffen uns einmal wöchentlich im Bremer Tierheim. Hier erfahrt ihr mehr über aktuelle<br />

Tierschutzthemen und artgerechte Tierhaltung. Gemeinsam basteln wir Spielzeuge<br />

für die Tierheimtiere, führen Hunde aus, schmusen und spielen mit den<br />

Katzen, statten den Kaninchen einen Besuch ab und vieles mehr. Auch bei großen<br />

und kleinen Veranstaltungen, die die ehrenamtlichen Mitglieder unserer Arbeitsgruppe<br />

Öffentlichkeitsarbeit organisieren, helfen wir kräftig mit! Plakate wollen<br />

gestaltet, Aktionen geplant und Unterschriften gesammelt werden. Wenn ihr euch<br />

also für Tierschutz interessiert und selbst aktiv werden möchtet, dann macht doch<br />

einfach mit! Wir treffen uns immer am Mittwoch von 16 bis ca. 17.45 Uhr (für Jugendliche<br />

ab 12 Jahren) und am Donnerstag von 16.45 bis 18 Uhr (für Kinder von<br />

8 bis 11 Jahren) in der Hemmstraße 491. Hier erfahrt ihr mehr: Sine Ulukaya, Telefon<br />

(0421) 35 22 14.<br />

www.bremer-tierschutzverein.de<br />

✺<br />

42<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


„Familie & Co“<br />

<br />

Grafik by sketchnotes-by-diana.com<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 43


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA<br />

ÄRZTE & APOTHEKEN IN <strong>FINDORFF</strong><br />

Carmen Groninga<br />

Winterstraße 54<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 50 61<br />

ALLGEMEINMEDIZIN<br />

Regina Lüers<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 55 45<br />

HAUTKRANKHEITEN<br />

NEUROLOGIE<br />

Dr. Forssmann & Lübbert<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 46 82<br />

ZAHNMEDIZIN<br />

Silke Aner<br />

Halberstädter Straße 17<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 22 66<br />

Alle Angaben sind ohne Gewähr<br />

Dr. Matthias Gutwinski<br />

Göttinger Straße 22<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 58 59<br />

Dr. Gabriele Hartlap<br />

Augsburger Straße 8<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 354647<br />

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 10 10<br />

Dr. Jörg Janssen<br />

Admiralstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 43 66<br />

Dr. Spatz & Partner<br />

Gemeinschaftspraxis<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 35 35<br />

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis<br />

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 10 10<br />

Dr. Michael Schlenz<br />

Admiralstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 41 31<br />

AUGENHEILKUNDE<br />

FRAUENHEILKUNDE<br />

Frank Davidsmeyer<br />

und Martina Bolte<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 354 14 14<br />

Dr. Christiane König<br />

Hemmstraße 212 – 240<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 04 744<br />

HALS-NASEN-OHREN<br />

HEILPRAKTIKER<br />

Dr. Regine von Gerkan<br />

Lohmannstraße 98<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 58 21<br />

Kathleen Giersch<br />

Falkenberger Straße 66<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 390 90 50<br />

Naturheilpraxis für Komplementärmedizin<br />

Hans Gerhard Jäger<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 51 09<br />

Naturheilpraxis Schwanenberg<br />

Andrea Hella Schwanenberg<br />

Geibelstraße 4<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 4 91 99 81<br />

INNERE MEDIZIN<br />

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke<br />

Am Weidedamm 4<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 18 18<br />

Dr. Stephanie Schulz<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 35 35<br />

Dr. Klaus Zimmermann<br />

Brandtstraße 54<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 57 67<br />

KINDERHEILKUNDE<br />

Dr. Soldan & Brecher-Müller<br />

Hemmstraße 212<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 350 90 50<br />

KIEFER-CHIRURGIE<br />

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich<br />

Innsbrucker Straße 120<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 17 77<br />

ORTHOPÄDIE<br />

Orthopädische Gemeinschaftspraxis<br />

Regina Langhammer und<br />

Stefan Balkausky<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 20 95<br />

PSYCHOTHERAPIE<br />

Dipl.-Psych. Ursula Drees<br />

Freiberger Straße 21<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 49 73 530<br />

Psychotherapeutische Praxis<br />

Ute Kampen<br />

Dresdener Straße 15<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 74 43<br />

SPRACHHEILKUNDE<br />

Atemschulung, Sprechtechnik,<br />

Stimmtraining<br />

Elisabeth Frintrop<br />

Frielinger Straße 44<br />

28215 Bremen<br />

(0178) 59 17 533<br />

Findorffer Logopädiehaus<br />

Dorothea Hunke<br />

Karlshafener Straße 36<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 378 14 11<br />

Praxis für Logopädie und PäPKi<br />

Andreas Pohl<br />

Plantage 13<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 62 822<br />

Izedin Fejzullah<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 61 000<br />

UROLOGIE<br />

Dr. Dörte Arendt-Bremer<br />

Dresdener Straße 6<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 08 80<br />

Andreas Becker<br />

Goesselstraße 3<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 42 31<br />

Zahnärzte Findorff<br />

Innsbrucker Straße 96<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 17 77<br />

Die Zahnärzte<br />

Dr. Edzard Fink & Peter Knor<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 85 85<br />

Dr. Anke Charlotte Krüger<br />

Hemmstraße 202<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 60 67<br />

Dr. Thomas Reschka<br />

Heinrich-Böll-Straße 1<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 35 20<br />

Schumann & Rolfsen<br />

Praxis für chirurgische Zahn-,<br />

Mund- und Kieferheilkunde<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 81 78 0<br />

Findorff-Apotheke<br />

Admiralstraße 159<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 78 78<br />

Roland Apotheke<br />

Hemmstraße 231<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 19 55<br />

Vitalis-Apotheke<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 38 18 14<br />

APOTHEKEN<br />

Dr. Karsten Jacob<br />

Hemmstraße 133<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 42 42<br />

44<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 45


Projekt „Fuchsbau“ der SG Findorff<br />

Die Sportdeputation setzt ein positives Zeichen und<br />

beschließt eine Förderung der Planung<br />

Kurz vor den Sommerferien hat die Sportdeputation beschlossen, dass<br />

für zwei Sporthallenprojekte in Bremen die Planungsphase finanziell unterstützt<br />

werden soll. Zur Freude der SG Findorff ist das Projekt „Fuchsbau“<br />

genau eins dieser beiden Projekte.<br />

Vorausgegangen war eine umfangreiche Bewerbung, die die SG Findorff<br />

Anfang Mai beim Sportamt abgegeben hatte und in der ausführlich dargestellt<br />

wurde, welche Ideen und Ansätze hinter dem Projekt stecken.<br />

Insgesamt vier Projekte aus der Stadt Bremen waren im Rennen und<br />

das Projekt Fuchsbau war in der Bewertung schlussendlich klare Nr. 1.<br />

Das hat das gesamte Projektteam mit Stolz erfüllt.<br />

Ein Blick zurück: Was steckt hinter dem Projekt Fuchsbau?<br />

Sport leistet einen Beitrag für ein gutes soziales Miteinander und Sport<br />

fördert die Gesundheit. Damit leistet die SG Findorff gesellschaftlich<br />

wertvolle Arbeit für Findorff. Das Sport- und Bewegungsangebot wendet<br />

sich dabei an Kinder und Jugendliche, genauso wie an ältere Menschen.<br />

Es gibt inklusive Gruppen für Menschen mit Handicap und es<br />

wurden spezielle Angebote zur Integration von geflüchteten Menschen<br />

entwickelt.<br />

Doch guter Sport braucht gute Sportanlagen. Und hier kommt die SG<br />

Findorff an ihre Grenzen. So weist der Sportentwicklungsplan für Bremen<br />

ein rechnerisches Defizit bei den Sporthallen in Findorff aus. In der<br />

Praxis zeigt es sich daran, dass Findorff mit der Sporthalle an der Bezirkssportanlage<br />

nur über eine einzige große Sporthalle (mit den Ausmaßen<br />

eines Handball-Feldes) verfügt, während es in Walle bzw.<br />

Gröpelingen jeweils mindestens drei Sporthallen dieser Größe gibt.<br />

Die Idee: eine neue inklusive Sporthalle<br />

Doch es gibt an der BSA Findorff eine Fläche, die nach Abstimmung mit<br />

dem Sportamt Bremen für eine weitere große Sporthalle genutzt werden<br />

könnte. Das Konzept der SG Findorff ist es, hier eine multifunktionale<br />

barrierefreie 2-Feldsporthalle zu bauen. In dieser Halle könnten die<br />

typischen Wettbewerbssportarten, wie Handball, Volleyball, Badminton,<br />

Korbball und Futsal (Hallenfußball) sowie unterschiedlichste Bewegungssportangebote<br />

praktiziert werden. Nutzer der Sporthalle sollen<br />

dann sowohl die Oberschule Findorff, als auch die SG Findorff sein.<br />

Darüber hinaus könnten Schulen in benachbarten Stadtteilen und andere<br />

Sportvereine vom Projekt profitieren. Bei geschätzten Baukosten<br />

von ca. 2,5 Mio. Euro kann die SG Findorff das Projekt realisieren,<br />

wenn die Hälfte der Investition gefördert wird.<br />

Rückendeckung aus dem Stadtteil und dem Verein ist bemerkenswert<br />

Die Idee zu einer eigenen Sporthalle wurde bei der SG Findorff erstmals<br />

2013 diskutiert. Ein Jahr später wurde ein erster Beschluss auf der Jahreshauptversammlung<br />

gefasst, das Projekt weiter zu verfolgen. Eine<br />

erste öffentliche Vorstellung folgte dann 2015 im Beirat und endete mit<br />

einem einstimmigen Votum des Beirats zur Unterstützung des Projekts.<br />

Im Jahr darauf wurde dieser Beschluss noch einmal wiederholt.<br />

Doch die Haushaltsmittel in Bremen sind knapp. Daher war es ein starkes<br />

Zeichen, dass im April 2017 bei der Senatorin für Soziales dem<br />

Staatsrat Jan Fries insgesamt 1.200 Unterstützer-Unterschriften aus dem<br />

Stadtteil übergeben werden konnten. Im Februar dieses Jahres gab dann<br />

noch einmal einen einstimmigen Beschluss im Beirat zur Unterstützung<br />

des Projekts. Vielleicht der letzte Baustein für das positive Votum in der<br />

Sportdeputation für das Findorffer Projekt. Der Dank des Vereins gilt<br />

daher den vielen Menschen in Findorff, die das Projekt bisher so eindrucksvoll<br />

unterstützt haben.<br />

Wie geht es weiter?<br />

Das Projektteam der SG Findorff hat nun einen ersten Kontakt zu<br />

einem Architekten aufgenommen, der sich auf Sporthallenprojekte spezialisiert<br />

hat. Ziel ist es, dass die Planungsphase zügig begonnen werden<br />

kann. Am Ende steht dann hoffentlich ein genehmigter Bauantrag. Und<br />

danach wird es darum gehen, in einem nächsten wichtigen Schritt auch<br />

den notwendigen Investitionskostenzuschuss für das Projekt einzuwerben.<br />

Bis zum Bau der Halle bleibt also noch ein langer und anstrengender<br />

Weg, also kein 100<br />

m-Sprint, sondern ein<br />

Marathonlauf! Das<br />

Wichtigste (der Start)<br />

ist jedoch erst einmal<br />

geschafft.<br />

SG <strong>FINDORFF</strong><br />

Hemmstraße 357-359<br />

28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 35 27 35<br />

www.sg-findorff.de<br />

46<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


SG Findorff Fußballcamp <strong>2018</strong><br />

Am 4. August fand auf der Bezirkssportanlage<br />

in Findorff das Fußballcamp der SG Findorff statt<br />

Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen wurde 20 Kindern<br />

im Alter von 6 bis 10 Jahren der Sport Fußball spielerisch nähergebracht.<br />

Nach einer kleinen Willkommensrunde am Anfang bekam jedes<br />

Kind ein extra für diesen Tag angefertigtes T-Shirt, welches sowohl das<br />

Logo der SG Findorff, als auch den Schriftzug des Fußballcamps trug.<br />

Das Fußballcamp begann mit ein paar Aufwärmspielen, bei denen sich<br />

die Gruppe erstmals besser kennenlernen konnte. Danach startete auch<br />

gleich das Training, welches aus verschieden Pass- und Torschussübungen<br />

bestand. Als Abschluss der ersten Hälfte des Tages gab es ein erstes<br />

Trainingsspiel, bei dem die Kinder in zwei Mannschaften aufgeteilt wurden.<br />

Gegen 12 Uhr wurde dann zusammen Mittag gegessen. Dabei gab es<br />

Würstchen und Nudelsalat. Außerdem gab es reichlich Obst und Gemüse,<br />

wie z. B. Wassermelone, Gurken, Möhrchen etc. Als Nachtisch durfte an<br />

diesem heißen Tag Eis natürlich nicht fehlen.<br />

Nach der Mittagspause ging es aufgrund der Temperaturen in die Halle.<br />

Dort waren bereits drei verschiedene Stationen aufgebaut, welche die Kinder<br />

im Rahmen des DFB-Paule-Fußball-Abzeichens durchlaufen mussten,<br />

um am Ende das Abzeichen zu bekommen. Es handelte sich dabei um<br />

eine Torschussstation, eine Passstation und eine Art Hindernisparcours,<br />

durch welchen die Kinder hindurchdribbeln sollten. Für die Kinder war<br />

es ein Riesenspaß und eine tolle Herausforderung. Nachdem alle Kinder<br />

die Stationen erfolgreich durchlaufen hatten, kam es zu einem der Highlights<br />

des Tages, dem Torschuss inklusive Geschwindigkeitsmessung. Der<br />

Geschwindigkeitsmesser zeigte den Kindern genau, wie hart und schnell<br />

sie schießen konnten und sorgte für ordentlich Spaß.<br />

Als sich der Tag dem Ende neigte, gab es zum Abschluss ein Mini-Turnier,<br />

bei dem die Gruppe in vier Mannschaften aufgeteilt wurde. Ein Spiel dauerte<br />

jeweils fünf Minuten. Am Ende des Fußballcamps gab es die Siegerehrung<br />

und die Urkunden für das bestandene DFB-Abzeichen wurden<br />

übergeben, welches jedes Kind mit Bravour gemeistert hatte.<br />

Das Fußballcamp der SG Findorff war ein toller Erfolg. Die Kinder und<br />

Betreuer hatten den ganzen Tag über viel Spaß dabei, ihre Fußballkünste<br />

weiter zu trainieren. Sport verbindet über Grenzen hinweg. Wir bedanken<br />

uns bei der Unterstützung des Fußballcamps durch das Projekt „Integration<br />

durch Sport“ des DOSB und des Bundesministeriums des<br />

Innern, für Bau und Heimat.<br />

Mats und Hendrik<br />

(FSJler der SG Findorff)<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Gesellin Frauke Burfien vom Malereibetrieb Pierach ist auf dem Weg<br />

zur Baustelle<br />

Herrlich – den Sonnenschein genießt<br />

Mariella bei einer ausgiebigen<br />

Einkaufstour durch Findorff<br />

„Ich bin auf dem Weg zum Sanitätshaus“, erzählt Ingrid<br />

Brettmann. Zum Glück ist in Findorff alles gut zu Fuß zu<br />

erreichen.<br />

„Nach den Grillkäse-Spezialitäten ist es wieder Zeit für<br />

Schmelz- und Raclettekäse“, empfiehlt Katrin Grosch vom<br />

Findorffer Käsekontor<br />

Eine Freistunde im Stundenplan<br />

nutzt Lehrerin Verena Stolle für<br />

Erledigungen<br />

Umgezogen: Hasan Gül befindet sich mit seinem Schuh- und<br />

Schlüsselservice nun im Eckladen Hemmstraße/Fürther Straße<br />

48<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Sven Wohlleben von Fahrrad Bindhammer empfiehlt: „Zum Herbst hin die<br />

Beleuchtungsanlage überprüfen lassen und mit Reflexartikeln fahren!“<br />

„Ich bin erst letzte Woche<br />

nach Findorff gezogen und<br />

es gefällt mir und meiner<br />

Familie sehr gut hier“, erzählt<br />

Neu-Findorfferin Inka<br />

Linda Kiefer hat gerade Urlaub und<br />

genießt den spätsommerlichen<br />

Sonnenschein<br />

Marzena Bartczak und Sylwia Hüttich vom Schokoladen haben bald wieder<br />

Herbstpralinen in Form von Kürbissen und Walnüssen im Angebot – lecker!<br />

Margret Seifert ist begeisterte Findorfferin und<br />

gerne in den Geschäften des Stadtteils unterwegs<br />

Auf der Bank im Sonnenschein wartet Marusya<br />

Markova entspannt auf ihren Bus<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong> 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

IMPRESSUM<br />

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50<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>September</strong> - <strong>Oktober</strong> <strong>2018</strong>


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