FINDORFF Magazin | September-Oktober 2018

vogelmediabremen

ISSN 2567-2061 SEPTEMBER | OKTOBER 2018

FINDORFF

100%

FINDORFF

Hinterhofhonig

Glückliche Bienen in Findorffs Gärten

PAPAGEIENSCHUTZ

Exotische Vögel im Fluggehege

LETTISCHE KULTUR

Ilga Keßling plant Gärten

NOERDMAN COMICS

Die lustige Welt der Nerds

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


2

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


EDITORIAL

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer!

ten“, in der ein Jahr nach dem Einzug der AfD

in den Bundestag WissenschaftlerInnen und

JournalistInnen versuchen werden, eine Standortbestimmung

abzugeben.

Und wer sich für aktuelle politische und kulturelle

Entwicklungen in unserer Stadt interessiert

und gerne schreibt, kann in der Redaktion

unseres Z-Magazins mitarbeiten. Wir suchen

immer junge Menschen, die die Grundlagen

des journalistischen Schreibens lernen wollen.

Sollten Sie eher an den Ausdrucksmöglichkeiten

Ihres Körpers interessiert sein, dann sind Sie

vielleicht besser bei den Turm-Actors im Theater-Grundlagenkurs

aufgehoben.

Gudrun Goldmann

Chefredakteurin Z-Magazin

Sind Sie auch ein bisschen traurig, dass die täglichen

Sonnenstunden langsam aber sicher weniger

werden? Das lässt sich leider nicht

ändern, aber Sie könnten gleich zu Beginn des

Septembers den Sommer noch einmal richtig

feiern! Der Schlachthof lädt in Kooperation mit

Cosmo (früher Funkhaus Europa) dazu ein.

Diesmal feiern wir mit AYO, the Queen of

Acoustic Soul. Im Anschluss an das Konzert

startet die Global-Pop-Party mit vier Cosmo-DJs

auf zwei Tanzflächen. Der Eintritt ist wie

immer frei.

Auf der Bühne der Kesselhalle gibt es im Herbst

noch so manches Highlight zu sehen und zu

hören, aber dazu später. Ich möchte Sie an dieser

Stelle auf unsere Kulturwerkstätten hinweisen,

die in den Bereichen Medien, Theater und

Zeitung Angebote für alle anbieten. So haben

im Verlauf des letzten Jahres die KollegInnen

der Medienwerkstatt das Projekt „Wirklich

wahr: Alles Show!?“ entwickelt, in dem sie die

aktuellen Diskussionen über Populismus, Fake

News und Vertrauensverluste aufgreifen. Den

Schlusspunkt setzen sie jetzt am 12. September

mit der Podiumsdiskussion „Tag der Wahrhei-

Nun aber zu den Bühnen-Highlights: Nagelritz

kommt! Und mehr muss man in Bremen dazu

eigentlich nicht sagen, Dirk Langer kann singen,

spielt verschiedene Instrumente, aber vor

allem gibt er sein Matrosenwissen direkt an Sie

weiter. Rückgabe ausgeschlossen! Eigentlich

wollte ich Ihnen auch noch Hazel Brugger empfehlen,

aber die Lady ist so gut, dass die Show

schon ausverkauft ist.

Doch neben Comedy und Kabarett gibt es noch

jede Menge Musik: Zum Beispiel von der tollen

Jazz-Bassistin Kinga Glyk, die seit einiger Zeit

in ihrem Heimatland Polen für Furore sorgt.

Oder von Faber, einem der zu Recht erfolgreichsten

deutschsprachigen Singer-Songwriter

der letzten Jahre.

Kommen Sie vorbei!

Herzlich, Ihre

Gudrun Goldmann

Rolladen

Markisen

Jalousien

Insektenschutz

Vordächer

Terrassendächer

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Rollos

Wintergartenbeschattung

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 3


INHALTSVERZEICHNIS

NOERDMAN

Informatik, Computer, Technik –

das ist die Welt eines typischen

Nerds. Aber sind wir nicht alle

ein wenig Nerd?

12

RETTUNG FÜR PAPAGEIEN

Ein Zuhause für geschädigte

Papageien bietet das Papageienschutz-Centrum

in der Salzburger

Straße

18

HINTERHOFHONIG

„Unser Honig kommt von

glücklichen Bienen“, sagen

die Findorffer Imker Katrin und

Andreas Kasche, die im Besitz

von 15 Bienenvölkern sind

26

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

BIENEN IN FINDORFF

12 Die Findorffer Imker Katrin und

Andreas Kasche produzieren mit

ihren 15 Bienenvölkern süßen

Hinterhofhonig

ALLES NERDIG ODER WAS?

18 Mit ganz viel Liebe und Augenzwinkern

bringen Prof. Dr. Rolf

Drechsler und Jannis Stoppe

Computer- und Informatikfreaks

rüber

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

24 Der Herbst in Findorff bringt

viel mit sich: Veranstaltungen

im Schlachthof, den Freimarkt

und stimmungsvolle Natur im

Bürgerpark

PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM

26 Ganz im Zeichen des Tierwohls

agiert der Verein, um Papageien

in Not ein Zuhause auf

Lebenszeit zu geben

NACHHALTIG UND ÖKOLOGISCH

32 Landschaftsarchitektin Ilga

Keßling hat sehr viele Ideen für

Findorffs Gärten und bringt ihre

lettische Kultur mit ein

FAMILIE & CO.

38 „Kinder brauchen Freiräume“:

Am 20. September ist Weltkindertag

- viele Institutionen

und Vereine sind mit Aktionen

dabei

4

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


INHALTSVERZEICHNIS

LETTISCHE KULTUR

Grenzenlos kreativ ist Landschaftsarchitektin

Ilga

Keßling in Findorffs Gärten

und setzt auf nachhaltige

und ökologisch orientierte

Gestaltung

32

SG FINDORFF

Die Planung der neuen

Sporthalle soll gefördert

werden – und so beginnt

nun zügig die heiße Phase

der Planung

46

Deutlich jüngeres Aussehen

Die nahezu schmerzfreie Injektion von Hyaluron

ermöglicht unmittelbare Verjüngung und Frische.

Falten werden ausgeglichen und fehlendes Hautvolumen ersetzt.

Was kann behandelt werden?

Nasolabialfalte auffüllen

Lippenvolumen und Lippenkontur

Mundwinkel anheben

Wangenaufbau

Jochbeinaufbau

Stirnfalten glätten

Augenringe mildern

Lachfältchen seitlich der Augen glätten

Oberlippenglättung

Kinn, Nasen und Gesichtskonturmodellierung

Dekolleté Behandlung

Das bekommen Sie

WICHTIGE ADRESSEN

44 Die Ärztetafel für Findorff

Ihre Vorteile

• sehr gute Verträglichkeit.

• Nahezu schmerzfrei

• Sofortiger glättender und straffender Effekt

• Das Ergebnis hält mehrere Monate an.

• Sie werden es lieben

SPORT IM STADTTEIL

46 SG Findorff

IMPRESSIONEN

48 Menschen aus Findorff

IMPRESSUM

50 Wer, was und wann

ILLEN BEAUTY CENTER

HEMMSTRASSE 233, 28215 BREMEN

TEL. (0421) 431 23 69

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 5


FRISCH GEMISCHTES

Beim Upcycling werden aus alten Gegenständen neue Produkte hergestellt – ein Hobby, das auf der KreativZeit von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. September, zu entdecken ist

Entdecken, erleben, einkaufen: Neun Tage lang können Besucher in allen Hallen

der Messe Bremen und auf dem Freigelände Produkte von rund 800 regionalen und

überregionalen Anbietern testen, sich über Neuheiten aus den Bereichen Haushalt

und Küche, Wohnen, Auto und Garten, Mode, Schmuck und Wellness informieren

und vieles mehr. In diesem Jahr sind neben vielen bekannten auch wieder zahlreiche

neue Aussteller vertreten.

Das Angebot der größten Verbrauchermesse in Nordwestdeutschland dürfte erneut

Zehntausende anlocken – 2017 kamen 79.500 Besucher. Beliebt ist die HanseLife

zum Beispiel für ihre Mischung aus bewährten und neuen Themen. Erstmals entsteht

in der Halle 5 ein Spieleparadies für die ganze Familie mit Spielzeug für die

Kleinsten, klassischen Brettspielen, Programmen für Spielekonsolen und vielem

mehr. Ums Spielen geht es auch in der Halle 4. Hier lassen Modellbauer Rennwagen

mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde um die Wette fahren und erledigen mit

Trucks oder Baggern vorgegebene Aufgaben. Dafür werden eigens sechs Kubikmeter

Sand in der Halle aufgeschüttet.

Zudem erwartet die Besucher an allen neun Messetagen ein umfangreiches Rahmenprogramm.

So sind am Donnerstag, den 20. September, mit Paul Janke („Der

HanseLife

Einkaufserlebnis für die ganze Familie 15. bis 23. September in der Messe Bremen

Bachelor“) und Jens Büchner („Goodbye Deutschland“) gleich zwei bekannte TV-Gesichter

in den Hallen zu Gast. Auf der HanseLife-

Bühne im Foyer der ÖVB-Arena gibt es an allen

Tagen wechselnde Tanz-, Sport-, Informations-

und Unterhaltungsangebote.

Die HanseLife dauert vom 15. bis 23.

September und ist täglich von 10

bis 18 Uhr geöffnet – außer am

Freitag (12 bis 20 Uhr). Der Eintritt

kostet 10 Euro, ermäßigt

8,50 Euro, täglich ab 15.30 Uhr 6

Euro. Mehr Informationen gibt es

unter www.hanselife.de.

»»» hanselife.de

Verlosung!

5 x 2 Karten

für die „HanseLife“

Einfach eine E-Mail

bis zum 14. September an:

gewinnen@findorffmagazin.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Verkaufsoffener

Sonntag im

Jan-Reiners-Center

Händler locken mit

Aktionen für Jung und Alt

Das Jan-Reiners-Center in der Hemmstraße beteiligt sich auch in diesem Herbst am

verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Freimarktes in Findorff. Am Sonntag, 28.

Oktober haben die Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich einige Aktionen

für Groß und Klein ausgedacht.

REWE lockt mit Grünkohl und Glühweinausschank, die Bäckerei Rolf mit frischen

Waffeln. Der Pflege- und Sozialdienst aks, der vor einigen Monaten als neuer Mieter

ins Jan-Reiners-Center einzog, beteiligt sich mit einem Infostand und einem

Glücksrad sowie Kinderschminken für die Kleinen, denen auch eine Hüpfburg geboten

wird.

Passend zum Freimarkt gibt es diesmal auch eine Lebkuchenherz-Foto-Aktion. Wie

das funktioniert? Einfach ein digitales Foto z. B. vom Smartphone mitbringen oder

vor Ort vom „Herzen-Team“ machen lassen, und schon wird es gegen eine Gebühr

von drei Euro auf einem Lebkuchenherz platziert.

Verkaufsoffener Sonntag

Sonntag, 28. Oktober 2018, 13 bis 18 Uhr

Jan-Reiners-Center, Hemmstraße 240, 28215 Bremen


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Kerstin Burlage und Andreas Bäuml sind „Oakfish“ und in Findorff Zuhause –

hier startet auch am 8. September die Konzertreihe „Oakfish klingt andersWO“

Oakfish klingt

andersWO

Musik an unerwarteten Orten

„Oakfish“ ist ein Akustik-Duo aus dem Bremer Westen: Sängerin Kerstin Burlage

und Gitarrist Andreas Bäuml sind sich vor knapp fünf Jahren zum ersten Mal begegnet

und der kreative Funke ist sofort übergesprungen. Seitdem treten sie gemeinsam

als „Oakfish“ auf – mit sorgsam ausgewählten Songs aus Pop, Rock,

Jazz und Soul, denen die beiden einen erfrischend neuen Sound geben: Das klingt

mal zart, mal druckvoll, mal groovy – aber auch eigene Songs mit persönlichen

Themen haben die Musiker im Programm.

Weil „Oakfish“ in Findorff Zuhause ist, wird das Duo dort auf eine ganz spezielle

„MiniaTour“ gehen: an besonderen Orten im Stadtteil – die im normalen Alltag vieles

erwarten lassen, nur keine Live-Musik. „Jeder Raum hat seinen eigenen Reiz und

seinen eigenen Klang“, sagt Kerstin Burlage, „wir wollen ihn bereichern um die

Klänge unserer Musik und für ein bis zwei Stunden einen neuen Ort daraus zaubern.“

Das erste Konzert der Reihe „Oakfish klingt andersWO“ findet am 8. September

in der Autowerkstatt Felsch, Bayreuther Straße 6 statt, Beginn 19.30 Uhr.

Neben einem intensiven Musikerlebnis in spannender Atmosphäre können die Konzertbesucher

dort auch ausgesuchte Bioweine und kleine Snacks genießen. Der

Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Vorverkauf an allen Spielorten oder Reservierung

unter andreas.baeuml@gmx.net.

WEITERE KONZERTTERMINE:

22.09., 19.30 Uhr WohnArt, Herbststraße 97 – 99

20.10., 19.30 Uhr Patty’s Gym, Münchener Straße 142 – 144

03.11., 19.30 Uhr La Ola Boutique, Magdeburger Straße 1a

10.11., 19.30 Uhr Martha’s Corner Seifenmanufaktur, Münchener Straße 51

»»» oakfish.de

Von AquaPole bis

SUP-Fitness

Trendkurse in den Bremer Bädern

Neben der regulären Aquagymnastik werden in den Bremer Bädern auch Trendkurse

angeboten. Zur Auswahl stehen AquaPole, SUP-Fitness, SUP-Yoga, Aqua-

Jump und High Intensity Interval Training, kurz HIIT. AquaPole beispielsweise

verbindet die Effektivität und Vielseitigkeit des Pole Sports mit den positiven Eigenschaften

des Wassers und ist ein intensives Training für die Körpermitte. Denn

Bauch, Rücken, Schultern und Gesäß werden besonders gefordert und geformt.

Das Wasser ist sowohl Unterstützung als auch Widerstand bei diesem abwechslungsreichen

Training, das akrobatische und tänzerische Elemente mit einem Krafttraining

verbindet.

Wer auf der Suche nach einem funktionellen Eigengewichttraining ist, wird bei

SUP-Fitness fündig. Auf der instabilen Unterlage werden bei jeder Bewegung besonders

viele Muskeln, insbesondere die Stützmuskulatur, gestärkt und die koordinativen

Fähigkeiten intensiv geschult. Bei SUP-Yoga werden sämtliche

Yogaübungen auf dem Wasser durchgeführt. Dabei sind alle Muskeln permanent

gefordert, um die Bewegungen des Wassers auszugleichen. Balance, Stabilität,

Koordination, Kraft und das Herz-Kreislauf-System werden gestärkt. AquaJump

findet auf Unterwassertrampolinen statt und ist ein straffes Trainingsprogramm für

Beine, Po sowie für die gesamte Rumpfmuskulatur. Die Fettverbrennung läuft auf

Hochtouren und die Massagewirkung des Wassers wird durch die Sprungbewegungen

noch verstärkt.

Das High Intensity Interval Training ist eine Trainingsmethode, bei der mit kurzen

Trainingseinheiten große Effekte erzielt werden. Durch die hohe Belastungsintensität

wird der Stoffwechsel in den einzelnen Muskelzellen erhöht und die Fettverbrennung

angekurbelt. HIIT gibt es bei der Bremer Bäder GmbH in drei Varianten:

AquaBootCamp HIIT, AquaCycling HIIT und AquaRunning HIIT.

Und wer sich nach dem Training noch entspannen möchte, kann dies in den Saunalandschaften

der Bremer Bäder GmbH machen, beispielsweise auch an den Thementagen.

Bei den „Goldener Herbst“-Terminen können sich die Besucher auf

diverse Aufgüsse, Salzpeelings und Banjazeremonien sowie zum Verzehr auf verschiedene

Teesorten, Obst und Trockenfrüchte freuen.

»»» bremer-baeder.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 9


FRISCH GEDRUCKT

FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

ISABEL VINCENT

Dinner mit Edward

Ein Buch über Freundschaft, Neuanfang,

New York und kulinarische Geheimnisse

erzählt in 18 köstlichen Menüs

224 Seiten, Taschenbuch,

Klappenbroschur

ISBN: 978-3-453-42263-6

10 Euro

»»» umschau-verlag.de

Zu ihrem ersten Dinner mit Edward erscheint

Isabel mit einer Flasche Wein,

aber ohne große Erwartungen. Eigentlich

ist sie nur hier, weil ihre Freundin

sie um den Gefallen gebeten hat, bei

ihrem alten Vater nach dem Rechten

zu sehen. Doch der Mann, der jetzt in

der Küche steht und Hühnchenbrust

und luftiges Aprikosen-Soufflé für sie

zubereitet, steckt voller Überraschungen.

Isabels Besuch ist der Auftakt

zu einer ganzen Reihe von unvergesslichen

Abenden, in deren Verlauf

Edward zu ihrem teuren Freund

und Ratgeber wird. Mit seiner Hilfe

gelingt es ihr, das Leben neu zu betrachten

und frische Wege einzuschlagen.

Dinner mit Edward ist ein inspirierendes

Lieblingsbuch und das

perfekte Gastgeschenk für jede Dinnereinladung.

Verlosung!

2 x

Dinner mit Edward

Einfach eine E-Mail

bis zum 5. Oktober an:

gewinnen@findorffmagazin.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Tradiotionell hergestellte Produkte rund um die Olive bietet die Familie Uzunkara

auf dem Findorffmarkt an

Oliven Kontor

in Findorff

Schon seit Sechs Generationen besitzt die Familie von Hakan Uzunkara Ländereien

im westlichen Teil der türkischen Ägäis. Die Familie bewirtschaftet viele Hektar

Land mit Olivenbäumen, erntet und verarbeitet Oliven ganz traditionell in Handarbeit

und stellt seit eh und jeh Olivenöl in Steinmühlen her. Seit dem Jahre 2002

bewirtschaftet die Mutter von Hakan Uzunkara mit Unterstützung ihrer Familie die

Olivenplantagen. Mit bis zu 50 Erntehelfern werden die reifen Oliven handgepflückt

und binnen acht Stunden nach der Ernte am selbigen Tag im schonenden mechanischen

Verfahren in Kaltextraktion abgepresst. Von diesem Olivenöl werden mehrere

1000 Liter im Jahr hergestellt. Die Familie hat sich der Qualität verpflichtet und

begleitet und überwacht alle Herstellungsprozesse. Sie legt Wert auf ökologischen

Anbau, damit das hochwertige Olivenöl nach höchsten Kriterien hergestellt werden

kann.

Ab sofort werden die Produkte der Familie Uzunkara auf dem Findorffmarkt Bremen

samstags von 8 bis 14 Uhr erhältlich sein. Auch unter www.olivenkontor.com können

die Olivenprodukte bestellt werden.

»»» olivenkontor.com

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Über 100 Oldtimer und Trecker werden auch in diesem Jahr auf der

BLOCK-LAND-PARTIE erwartet

BLOCK-LAND-PARTIE

Im Blockland geht es am

16. September rund

Bei der BLOCK-LAND-PARTIE beim Dorfgemeinschaftshaus, Niederblockland 20 am

Blocklander Wümmedeich am 16. September von 10 bis 17 Uhr wird die Lust aufs

Landleben geweckt. Auf dem Hof und auf den Weiden wird es wieder viel Aktivität

und einen bunten Marktplatz geben. Um die 100 Oltdimerautos und Trecker waren

im letzten Jahr dabei und haben auch in diesem Jahr ihr Kommen zugesagt. Kunsthandwerker

mit Schmuck, Gartenaccessoires, Deko- und Wohnartikel, Floristik, Keramik,

Taschen und Namenskissen und vieles mehr werden hier angeboten. Da sich

der Heimatverein Blockland den Erhalt der bäuerlichen Traditionen auf die Fahnen

geschrieben hat, sind De oll´n Handwarkers ut Worphausen un annere Dörpern

eingeladen und haben ihr Kommen mit Schmied, Reepschläger, Korbflechter und

Steinmetz zugesagt und führen in ihre alten Handwerkskünste ein. Die Bremer

Landfrauen wollen mit den Kindern basteln und natürlich wird es auch wieder eine

Hüpfburg, Ponyreiten und Kinderschminken geben. In der Diele werden hausgebackene

Kuchen und Torten der Blocklander Frauen und Butterkuchen aus dem

Steinbackofen angeboten. Mehrere Food Trucks und Essensstände bieten eine kulinarische

Vielfalt von Eiburgern über Knipp, Flammkuchen, Suppen, Bratwurst bis

SnutenLekker-Eis sowie Wein und andere Getränke an. Lakritzen, Honig und Marmeladen

runden das Angebot ab.

Mitbringen sollten die Gäste der BLOCK-LAND-PARTIE viel Zeit und beste Sonntagslaune,

um dieses außergewöhnliche Event mit Leib und Seele zu genießen. Da

nur zwei Wege zum Dorfgemeinschaftshaus führen und der Parkraum begrenzt ist,

wird darum gebeten, möglichst mit dem Fahrrad zu kommen.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 11


Mit Leidenschaft widmen sich die beiden Imker, Katrin

und Andreas Kasche ihren Bienen und der Honigernte.

Sie haben noch viele Ideen, was sie mit ihrem Honig

machen können

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„Unser Honig kommt

von glücklichen

Bienen“

HINTERHOFHONIG AUS FINDORFFER GÄRTEN

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND HINTERHOFHONIG/IMKEREI KASCHE

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 13


HINTERHOFHONIG AUS FINDORFFER GÄRTEN

Im Hinterhof ihres Wohnhauses in der Fürther Straße und im Kleingartengebiet Tulpe leben ihre Bienenvölker und befruchten zahlreiche Pflanzen im Stadtteil

Das muss man erst mal schaffen: sich quasi als ungewollten Selbstversuch

am Vorabend des Termins bei einer Imkerei von einer Biene stechen zu

lassen. So geschehen und mit geschwollener und großflächig geröteter

Wade also los zu Katrin und Andreas Kasche. Dort kann ich mir sogleich

fachlich kompetenten Rat holen, was denn nun am besten hilft. Die Biene

konnte übrigens wirklich nichts dafür, sondern es war allein meiner Unachtsamkeit

geschuldet. Denn Bienen stechen eigentlich nur, wenn sie

sich in Gefahr wähnen. „Direkt nach einem Stich hilft ein sogenannter

Stichheiler, mechanisch oder elektrisch“, rät Andreas Kasche. Er ist mit seiner

Frau Katrin, gebürtige Findorfferin, Besitzer von insgesamt 15 Bienenvölkern,

eins davon auf dem Balkon, die anderen im Kleingartengebiet

Tulpe in Findorff und in Horn. Die beiden leben mit der einjährigen Tochter

Svea und Hund Butjer seit vier Jahren in der Fürther Straße und widmen

sich leidenschaftlich nebenberuflich der Imkerei mit ihrem

„Hinterhofhonig“. Kennen sie schon den Honig „Findorffer Gärten“? Vielleicht

ist die eine oder andere Biene ja auch durch Ihren Garten geflogen

und die Ernte findet sich nun im Honigglas. Ist doch eine schöne Vorstellung!

„Ich kann mich in meiner Kindheit an die Bienenkästen meines Opas in

Schweden erinnern, das hat mich früh interessiert. Dann habe ich vor

etwa 15 Jahren eine Dokumentation über Stadtimkerei in Manhattan auf

Hochhäusern gesehen und mich gefragt, wovon sie leben“, erinnert sich

der Lehrer, der auch an seiner Schule an der Ronzelenstraße ein Bienenprojekt

betreut. Er machte sich schlau und erfuhr, dass die Stadt ein guter

Lebensraum für die Biene ist. Es gibt hier eine viel größere Vielfalt an

Blühpflanzen und reichlich Futter im Gegensatz zum Land, wo zunehmende

Monokulturen und Pestizideinsatz in der Landwirtschaft die Lebensbedingungen

erschweren. Denn die Biene ist in Gefahr. Vom

Bienensterben ist immer wieder die Rede. Der Bestand ist deutlich zurückgegangen,

obwohl die Bienen von immenser Bedeutung für uns und

unsere Umwelt sind. Sie sorgen mit ihrer Bestäubungsleistung von Wild-

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


HINTERHOFHONIG AUS FINDORFFER GÄRTEN

und Kulturpflanzen für biologische Vielfalt und sind für unser Ökosystem

unverzichtbar. Die Biene ist in aller Munde. Der Roman „Die Geschichte

der Bienen“ von Maja Lunde steht seit langem auf der Bestellerliste weit

oben. Vielleicht steht die Biene und ihr Sterben symbolisch für Probleme

in unserer Welt und ist ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt.

Liebe zur Imkerei und zur Natur

Zurück zur Natur wollten auch Katrin und Andreas Kasche. Nach einer

einjährigen Wartezeit, denn die Imkerei boomt, machte er 2012 einen

Imkerkurs beim Bremer Imkerverein, sie zwei Jahre später, um die Grundlagen

zu lernen. Mit einer Bienenkiste fing es klein an. Zu ihren Aufgaben

gehören das Zufüttern, Behandeln von Krankheiten wie gegen die Varroamilbe,

Ernten und einfach nur den Bienen bei ihrer Arbeit zuzuschauen.

Beide lieben es, die Bienen zu beobachten. „Das Surren ist

beruhigend, Imkern ist das neue Yoga“, lacht Andreas Kasche. „Die Bienen

kann man vorsichtig anfassen, sie sind richtig flauschig, vor allem die

Drohne.“ Angst haben beide nicht, auch wenn natürlich der eine oder

andere Stich nicht ausbleibt, erzählen sie. „Bei Gewitter sollte man lieber

nicht an sie ran, das mögen sie nicht. Aber man gewöhnt sich an die Stiche.

Es heißt auch, Imker bekämen deswegen kein Rheuma.“ Beide arbeiten

übrigens in der Regel ohne Schutzkleidung, so sehr vertrauen sie

ihren Tieren, und bei der letzten Ernte gab es gerade mal einen Stich.

Und auch ich, obwohl ich den Tieren hier ganz nahe komme, gehe ohne

eine weitere schmerzhafte Erinnerung nach Hause. „Unsere Freunde hatten

anfangs etwas Angst, sie merkten aber schnell, dass nichts passiert.

Auch mit unseren Nachbarn gibt es keine Probleme“, berichten die beiden.

Kennen Sie schon den Honig „Findorffer Gärten“?

Eine von vier erhältlichen Sorten der Imkerei Kasche

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 15


HINTERHOFHONIG AUS FINDORFFER GÄRTEN

Sie mögen die Arbeit mit der Natur und auch, dass sie etwas Handfestes

produzieren, berichten sie. Rund 600 Kilogramm Honig haben sie in diesem

Jahr geerntet. „Im Durchschnitt ernten wir 40 Kilogramm pro Volk,

es können auch mal 60 bis 80 Kilo sein. Zweimal im Jahr ernten wir, einmal

die Frühtracht, später die Sommertracht. Die Bienen sammeln mehr

Honig als sie selbst brauchen und wir nehmen ihnen nicht alles weg, sondern

lassen ihnen einen Teil des Honigs als Nahrung“, erzählen die beiden

von ihrer nachhaltigen Imkerei. Neben den „Findorffer Gärten“ gibt

es noch Horney, Rapsody und Espressoney in Gläsern mit sehr geschmackvoll

gestalteten Etiketten, hochwertig gedruckt bei der Steintorpresse.

Erhältlich ist der Honig bei Holtorfs Heimathaven, Nur

Manufaktur, Magellan Store und YellowBird Coffee. Man darf aber auch

gerne bei Ihnen an der Tür in der Fürther Straße klingeln und den Honig

erwerben. „Die Findorffer lieben natürlich unseren Honig der Sorte Findorffer

Gärten“, erzählen sie lachend. Transparent möchten sie sein und

die Prozesse zeigen. Jeder Interessierte darf sich bei Ihnen melden. „Unser

Honig schmeckt nicht immer gleich und sieht auch nicht immer gleich aus

und darf das auch, denn es ist ein Naturprodukt. Er ist eine wilde Mischung

aus den Bremer Vorgärten, Kleingärten, Parks und weiterer Grünflächen“,

betont Katrin Kasche, die hauptberuflich als

Marketingmanagerin arbeitet und sich nebenher vor allem um den Vertrieb

des Honigs und um Verwaltungsaufgaben kümmert.

Bremer Stadtfabrikanten als Netzwerk

Das Imkerpaar ist begeistert bei den Bremer Stadtfabrikanten dabei, ein

Netzwerk von rund 30 kleinen unabhängigen Bremer Manufakturen, die

sich für ehrliche und faire Produkte engagieren und zweimal den 2. Platz

beim Wettbewerb „Ideen für Bremen“ belegten. „Hier wird der Cross-

Over-Gedanke hochgehalten, es gibt viele befruchtende Ideen untereinander

von ganz unterschiedlichen Typen und Produkten. Das ist hier in

Bremen ganz toll, man knüpft schnell Netzwerke und auch die Großen

schauen da genau drauf.“ Auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook

oder Twitter sind sie aktiv und haben einen eigenen Blog. Pläne für

die Zukunft haben die beiden reichlich. „Zum Beispiel überlegen wir, ein

Honigbier zu brauen. Das lernte ich auf einer Imkermesse in Celle kennen.

Für solche Sachen sind wir zu haben, aber wir haben noch ganz viele

Ideen“, so der 38-Jährige. Man darf gespannt sein. Erst mal kommt aber

im Dezember das zweite Kind und wird auch von Anfang an mit den Bienen

der Eltern aufwachsen und wahrscheinlich ein echter Honigfan werden.

www.hinterhofhonig.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


HINTERHOFHONIG AUS FINDORFFER GÄRTEN

„Unser Honig schmeckt immer anders und

sieht anders aus. Es ist ein Naturprodukt.“

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 17


Zwei Nerds unter sich: Damit aber auch

„Normalsterbliche“ verstehen, wie Nerds

ticken, haben sich Prof. Dr. Rolf Drechsler

(rechts) und Jannis Stoppe zusammengetan,

um auf humorvolle Weise darzustellen, wie es

sich als Nerd denn so auf dieser Welt lebt.

Das Ergebnis ist der „Nœrdman“.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


DIE

LUSTIGE

WELT DER

NERDS

TEXT | PROF. DR. ROLF DRECHSLER

GRAFIK & FOTOS | JANNIS STOPPE, PROF. DR. ROLF DRECHSLER

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 19


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS

Auch der Nœrdman hat einen Hang zu guten Vorsätzen am Neujahrsmorgen – jedenfalls fast ...

Informatik ist langweilig, Computer kann sowieso keiner verstehen,

und so lange mein Smartphone funktioniert, ist die Welt doch

in Ordnung. Könnte man meinen. Und wenn ein echter Nerd diesen

Aussagen widersprechen sollte, dann lächeln wir doch nur

müde: Das ist eben ein Nerd. Er lebt in seiner Welt… Doch halt,

vielleicht steckt in uns allen ein wenig Nerdsein?

Informatiker lieben Abkürzungen und englischen Kauderwelsch, und

manchmal fragt man sich neidvoll, wie man mit so komplexen Dingen so

souverän umgehen kann. Man würde es gerne selbst verstehen und beherrschen,

aber wenn man Informatiker sprechen hört, ist der Zugang

nicht einfach. Es mag wie eine fremde Sprache klingen, die man leider

nicht gelernt hat. Dabei sind viele Informatiker gerne bereit, andere an

ihrem Wissen teilhaben zu lassen, und nehmen sich mitunter sehr viel

Zeit für umfassende Erklärungen. Es wird aber schwierig, wenn man gar

nicht richtig zuhört, weil man glaubt, es sei ohnehin aussichtslos, den Einstieg

zu finden. Etliche Hilfesuchende rufen dann Freunde zu Hilfe oder

gar ganz verzweifelt die Tochter oder den Sohn an (mit mehr oder weniger

glaubhaften Ausreden, man hätte ganz zufällig den Grill angeworfen

oder aus Versehen einen Kuchen gebacken…) – und während man dann

(leider) noch den Salat oder die Schlagsahne vorbereiten muss, könnte

die Wartezeit vielleicht im Arbeitszimmer mit dem defekten Computer

überbrückt werden… So bekommt man schnell und umfassend Hilfe, das

Internet funktioniert wieder, der Drucker druckt, und vielleicht kann man

sogar wieder fernsehen. Aber das nächste Mal bekommt man es wieder

nicht alleine geregelt.

Mit diesem Zustand möchte sich der Bremer Informatik-Professor Rolf

Drechsler nun aber nicht mehr abfinden. Auch wenn er tagtäglich Studierenden

die Welt der Informatik näherbringen kann, bleibt da doch die

breite Masse, denen er auch gerne einen Zugang zur Informatik ermöglichen

möchte. So hatte er vor etwa zwei Jahren die Idee, die in der Universität

notwendige Ernsthaftigkeit etwas beiseitezurücken und es einmal

auf eine humorvolle Weise zu versuchen, Technik im Alltag zu erklären

und Wissen zu vermitteln. „Viele Dinge sind im Grunde sehr einfach, und

es ist im Leben oft nützlich, wenn man versteht, wie sie funktionieren.

Der Digitalisierung sollten wir nicht mit Skepsis oder gar Angst begegnen,

sondern sie als Möglichkeit sehen, unser Leben zu bereichern und in vielen

Teilen einfacher und komfortabler zu gestalten“, erklärt Drechsler.

Sehr hilfreich war es dabei, dass einer seiner ehemaligen Mitarbeiter, Jannis

Stoppe, ein großes Talent im Zeichnen hat und sich bereit erklärte, die

grafische Gestaltung der Comics zu übernehmen.

Der Held der Comics heißt „Nœrdman“. „Der Nœrdman ist der Nerd aus

dem Norden. Er interessiert sich für Technik, er ist ein bisschen verschroben

und hat ein bremisch-ruhiges Gemüt“, erklärt Stoppe, und er-

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS

Der Nœrdman sinniert über die Verbreitung von Technik in unserer Gesellschaft

und stellt fest, dass es mittlerweile so viele Mobiltelefone gibt wie Menschen

auf der Erde. Und trotzdem geht die Rechnung nicht auf ...

gänzt: „Dieses zusammengezogene Œ ist übrigens nicht zufällig entstanden,

sondern steht in der Mathematik für ohne Einschränkung.“

Jeden Montag erscheint ein neuer Comic, in dem es um Internet, Computer

und Technik geht – mit einer gehörigen Portion nordisch trockenem

Humor. „Man muss ja nicht immer mit absoluter Ernsthaftigkeit auf

diese Welt blicken“, sagt Drechsler. Der Nœrdman bringt eine nahezu unendliche

Geduld mit, auch wenn der Neujahrs-Comic doch suggeriert,

dass auch er Gefühle hat. Dennoch bleibt er seinem Vorsatz treu und erklärt

mit viel Gelassenheit Unterschiede zwischen Snapchat, Instagram,

Facebook, Wikipedia, Google und dem Internet.

Dabei sinniert der Nœrdman aber auch über die Verbreitung von Technik

in unserer Gesellschaft beispielsweise darüber, dass es mittlerweile so viele

Mobiltelefone gibt wie Menschen auf der Erde. Inzwischen dürfte die

Zahl sogar noch größer sein: Schätzungen zufolge waren bereits 2015 ca.

sieben Milliarden Mobiltelefone in Nutzung. In Deutschland kamen bereits

2013 über 100 Millionen Handys auf gut 80 Millionen Einwohner.

Selbstverständlich gibt es aber auch Nœrdman-Comics für diejenigen, die

sich lieber nur über das Wetter unterhalten. Wenn man in Bremen lebt,

muss man für gewöhnlich nicht lange warten, bis dieser Comic wirklich

passt ...

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DIE LUSTIGE WELT DER NERDS

Mit der ihm eigenen Ruhe und Gelassenheit erklärt der Nœrdman seinen „unwissenden“ Menschen die Unterschiede zwischen Snapchat, Instagram, Facebook,

Wikipedia und dem Internet im Allgemeinen – klappt nur nicht immer

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichten Rolf Drechsler und Jannis

Stoppe gemeinsam mit Andrea Fink ein Buch darüber, wie Computer

funktionieren (Drechsler, R., Fink, A. & Stoppe, J. (2017). Computer –

Wie funktionieren Smartphone, Tablet & Co.? Berlin: Springer). Auch dieses

Buch spricht eine breite Leserschaft ohne spezielle Vorkenntnisse an,

aber es handelt sich eben doch um ein Buch mit dem primären Ziel, Wissen

zu vermitteln – auch wenn es in einer sehr natürlichen und lockeren

Art und Weise geschrieben ist. Demgegenüber betont Drechsler, dass die

grundlegende Idee der Comics darin besteht, Themen aus den Bereichen

Technik und Informatik leicht verständlich und humorvoll darzustellen,

und zu einer Diskussion über diese Themen anzuregen. „Wir wollen mit

den Nœrdman-Comics spannende Inhalte aus der technischen Informatik

in den Fokus rücken“, sagt Stoppe. „Selbstverständlich ist es schwierig,

akademische Inhalte in vier oder sechs Bildern zu vermitteln, aber es geht

ja eigentlich auch nur darum, die Faszination für Computer und Technik

zu wecken.“ Der Nœrdman möchte dazu beitragen, die Hemmschwelle

gegenüber Technik zu verringern und Interesse zu wecken – insbesondere

für diejenigen unter uns, die es bislang vorzogen, mit Kuchen und

Grillpartys den IT-Support anzulocken…

Prof. Dr. Rolf Drechsler ist Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur

(AGRA) im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen

und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums

für Künstliche Intelligenz (DFKI) am Standort Bremen.

Dr. Jannis Stoppe hat 2017 seine Promotion an der Universität Bremen in

der AGRA abgeschlossen und ist nun Mitarbeiter am Deutschen Zentrum

für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremerhaven.

Roland Wolff

Sachverständiger (DGSV), Strahlenschutz, Radonschutz

& Medizinphysiker

Sicherer Umgang mit Strahlung in Medizin, Technik und Umwelt

Strahlenbelastung minimieren, Gesetze und Regelwerke beachten.

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


DIE LUSTIGE WELT DER NERDS

Jannis Stoppe bei der Arbeit - jeden Montag erscheint ein neuer Comic:

Computer und Technik + nordisch-trockener Humor = Nœrdman!

Alles über den Nœrdman:

www.noerdman.de

www.twitter.com/noerdman

www.facebook.com/noerdman

www.instagram.com/noerdman

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 23


Findorffer Geschäftsleute e.V.

Willkommen Herbst!

Ja, die Tage werden wieder kürzer und die Monate mit sommerlichen Rekordtemperaturen

sind sicherlich für dieses Jahr auch vorbei. Doch wie immer gibt es im Stadtteil viele Aktionen

und Angebote, die die nächsten Wochen und Monate nicht langweilig werden lassen. Wie im

Vorwort schon avisiert, hält der Schlachthof viele kulturelle Highlights bereit, die wie immer

abwechslungsreich und breit gefächtert sind. Außerdem steht die 5. Jahreszeit vor der Tür

( für den Findorffer ansich völlig wörtlich zu nehmen), denn: ab dem 19. Oktober „Ischa

Freimaak“! Wer den Trubel mag, ist hier auf der Bürgerweide bekanntermaßen bestens aufgehoben.

Das Pedant dazu, nämlich Natur, Stille, Erholung und viel frische Luft befindet

sich gleich gegenüber in Form des Bürgerparks. Mit festen Schuhen durch das erste Herbstlaub

zu rascheln ist immer wieder ein schönes Erlebnis für die Sinne. Wir freuen uns auf den

Spätsommer und Herbst!

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


Hemmstraße

Münchener Straße

Utbremer Ring

TEXT & FOTOS | ANNETTE RAUBER

Hemmstraße

1

Herbststraße

Admiralstraße

Neukirchstraße

Bürgerpark

Plantage

Findorffstraße

1

Naturheilpraxis Schwanenberg

Geibelstraße 4/Ecke Herbststraße | 28215 Bremen

Tel. (0421) 4 91 99 81

www.naturheilpraxis-schwanenberg.de

Andrea Hella Schwanenberg beginnt beim ersten Besuch mit der Augendiagnostik.

„Ich sehe die Augen 10 bis 40fach vergrößert über ein Augenmikroskop

und kann mit diesem Einblick entsprechende Hinweise zu

möglichen Erkrankungstendenzen ableiten“, erklärt die Heilpraktikerin.

Weiterhin ermöglicht eine genaue Gesichtsanalyse Wesensmerkmale,

Mangelzustände und Belastungen des Menschen aufzuzeigen Über die

Anamnese vervollständigt sich dann das Bild. „Jedes Symptom hat seine

Ursache. Es kommt darauf an herauszufinden, auf welcher Ebene es entstanden

ist und es dann ursächlich zu behandeln“, erklärt die Heilpraktikerin

ihre Philosophie. Zur weiteren Ursachenabklärung als auch für die

anschließende Therapie stehen ihr dabei verschiedene Möglichkeiten und

Wege zur Verfügung, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen

oder abzuwenden. Neben der Bioresonanz und Elektroakupunktur n. Dr.

Voll und der Psychokinesiologie n. Dr. Klinghardt liegen die Schwerpunkte

auch auf der Homöopathie, Traumatherapie n. Dr. A. Clinton sowie Ernährungsberatung.

Ebenso Schüßler-Salze und Akupunktur bei Augenleiden

spielen eine wesentliche Rolle.

Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg betreibt in der Geibelstraße

4 ihre ganzheitlich und psychoenergetisch orientierte Praxis

In diesem Jahr feierte die Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg mit

ihrer Praxis 20jähriges Jubiläum, welche sich seit über einem Jahr neu in

der Geibelstraße 4 in Bremen-Findorff befindet. Die staatlich-examinierte

Krankenschwester freut sich, 1998 den Schritt in die Selbstständigkeit als

Heilpraktikerin gemacht zu haben: „Es war immer mein Wunsch, Menschen

unterstützend und wenn möglich heilend zur Seite zu stehen und

Erkrankungen ursächlich zu behandeln“, erzählt Andrea Hella Schwanenberg

und ergänzt: „Ich bin dankbar über das schulmedizinische Wissen,

das ich in 13 Jahren u.a. im Krankenhaus als Krankenschwester

gewonnen habe und bin seither viele neue Ausbildungswege im Bereich

Naturheilverfahren und Psychologie gegangen. Diese Vielfältigkeit ermöglicht

es mir, den Menschen auf all seinen Ebenen wie Körper, Seele

und Geist mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu behandeln und

zu begleiten.“

„Häufige Ursachen für Beschwerden sind unter vielen anderen auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

oder nicht verarbeitete Traumata, die z.B.

zu chronischen Fehlspannungen und Erkrankungen führen können“, berichtet

die Heilpraktikerin. Ganzheitliche Therapiemöglichkeiten bieten

sich bei den verschiedensten Indikationen an. Von Herz-Kreislauferkrankungen

über Störungen des Immunsystems, Stoffwechsel- und Umwelterkrankungen

bis zur Abwendung schwerer Erkrankungen gibt es viele

Möglichkeiten, Leiden zu lindern oder sie zu beheben.

In ihrer Naturheilpraxis sind Menschen jeden Alters willkommen – vom

Säugling bis zum hohen Alter. „Auch vorsorgende oder regelmäßige

Checks sind möglich, um zu erfahren, ob alles in Ordnung ist“, ergänzt

Andrea Hella Schwanenberg. Wer es also wie Oscar Wilde nach dem

Motto „Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch

den Körper zu heilen“ hält, ist bei Heilpraktikerin Andrea Hella Schwanenberg

richtig.

Homöopathie, Bach-Blüten und Pflanzenheilkunde

sind einige der Therapiemethoden, die Andrea Hella

Schwanenberg in ihrer Praxis anbietet

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Ein bundesweit einzigartiges Papageienschutzprojekt

im Kleingartengebiet in Findorff

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


Ein Zuhause

für geschädigte

Papageien

Papageienschutz-Centrum

besteht seit 20 Jahren

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM BREMEN E. V.

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PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM

„Gefangenschaft ist niemals artgerecht! Artgerecht ist nur die Freiheit!“ heißt es auf der Webseite des Papageienschutz-Centrums

Erst wenn man genau hinschaut und sich und den Tieren einen Moment

Zeit lässt, tauchen sie plötzlich auf aus dem dschungelähnlichen Grün.

Dann sieht man ihre leuchtenden Farben oder ihr graues Gefieder. Hören

tut man sie schon vorher. In der Salzburger Straße im Kleingartengebiet

in Findorff gibt es ein in Deutschland einzigartiges Papageienschutzprojekt:

ein naturnah gestaltetes Fluggehege für Papageien, die an körperlichen

Schädigungen und Verhaltensstörungen leiden. Dort finden sie bis zu

ihrem Lebensende ein neues Zuhause. Hier können sie klettern, schlafen,

ruhen, sich verstecken und spielen. Langeweile, wie so viele andere Vögel,

die in Käfigen gehalten werden, kennen sie hier nicht. Rund 60 Tiere

leben in zwei sechs Meter hohen gläsernen, dicht bewachsenen und begrünten

Hallen auf einer Fläche von 560 Quadratmetern und werden von

Tierpflegern betreut. Dominique Grünwaldt ist eine von ihnen und bereitet

gerade ein paar Leckereien für die Vögel vor. Einige Papageien nähern

sich neugierig, nehmen vorsichtig einzelne Happen aus der Schale

und knabbern darauf herum. Ich werde genau beäugt, während ich mich

langsam zwischen ihnen im Fluggehege bewege, was sonst nur den Mitarbeitern

vorbehalten ist. Mit viel Respekt bewundere ich sie, halte Abstand,

um sie nicht zu bedrängen. Wegfliegen können sie jederzeit, sollten

sie Angst bekommen. Manche tragen deutliche Spuren ihrer früheren

Schädigungen so wie Nelly, die sich sehr stark das Gefieder rupft.

Papageien sind Wildtiere, keine Haustiere

Das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. betreibt das Gehege seit

2003. In einer ehemaligen Gärtnerei wurde mit viel Arbeit und Herzblut

ein möglichst naturnaher Lebensraum geschaffen. Den Verein gibt es

schon viel länger. „Als meine Frau Elisabeth Willich-Braune in den 70er

Jahren nach Südamerika reiste und sah, wie die Vögel dort in freier Natur

lebten, kam sie mit dem Entschluss zurück, dass es so, wie die Tiere hier

gehalten werden, nicht geht und es geändert werden muss. Papageien

An Publikumstagen öffnet das Fluggehege seine Türen für interessierte große

und kleine Besucher

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM

sind Wildtiere, keine Haustiere“, so Hans-Hermann Braune, Vorsitzender

des Vereins. Ein langer Kampf begann, auch auf politischer Ebene. „Der

Tierschutz ist bei Heimtierhaltung wenig präsent“, ärgert sich Braune.

1998 wurde der Verein von einer kleinen Gruppe von Papageienhaltern

gegründet, die zu der Einsicht gelangten, wie sehr Papageien in Gefangenschaft

leiden. Ihre Zielsetzung war, durch die Arbeit zur Beendigung

der Papageienhaltung beizutragen. Der Verein betreibt seitdem umfassende

öffentliche Aufklärung über die Schädigungen, die Papageien in Gefangenschaft

erleiden, setzt sich gegen die Vermarktung der Tiere ein

sowie gegen die Zucht für die Gefangenschaft. Braune nennt die Zahl von

etwa 10.000 angemeldeten Papageienzüchtern allein in Deutschland,

dazu kommen Hobbyzüchter. Nun blickt der Verein bereits auf sein 20-

jähriges Bestehen zurück. Das Centrum ist bundesweit und zum Teil auch

im Ausland aktiv. 2006 erhielt das Papageienschutz-Centrum den Tierschutzpreis

der Mechtold-Stiftung für Tierschutz, drei Jahre darauf folgte

der Bremer Tierschutzpreis. „Wir haben etwas bewegt und es gibt Erlebnisse,

die positiv stimmen“, berichtet der Vorsitzende, der übrigens überzeugter

Veganer ist. „Man kann sich nicht für den Tierschutz einsetzen

und Tiere essen.“

Fluggehege so naturnah wie möglich

Das Fluggehege soll Not leidenden Papageien helfen und die Menschen

über das Leid in Gefangenschaft gehaltener Papageien aufklären. „Wir

dienen den Vögeln“, so der Vorsitzende. „Papageien sind Wildtiere mit

entsprechenden Bedürfnissen und keine Haustiere“, macht er deutlich.

„Jede Gefangenschaft ist schädigend, sie können sich nicht frei bewegen,

Hans-Hermann Braune ist der Vorsitzende des vor 20 Jahren gegründeten Papageienschutz-Centrums

Bremen e.V.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 29


PAPAGEIENSCHUTZ-CENTRUM

nicht im Schwarm leben, nicht flüchten, obwohl sie Fluchttiere sind und

haben keine natürliche Umwelt“, nennt er viele Gründe gegen die Papageienhaltung.

Die Tiere, die im Fluggehege leben, sind durch frühere Haltung

und Zähmung so geschädigt, dass sie in freier Wildbahn nicht mehr

überleben könnten. Er macht klar, dass ihr Leid zwar in Gefangenschaft

nicht gelindert, aber gemildert werden kann, wenn sich bei der Gestaltung

ihres Lebenstraumes an ihren natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen

orientiert wird. Also nicht in Käfigen, nicht allein und mit viel Vegetation.

Da helfen die angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter mit

kompetenter Beratung, eine wichtige Aufgabe des Centrums. „An unseren

Publikumstagen kommen zwischen 50 und 250 Menschen. Es ist uns

wichtig, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sie so zu erreichen“, so

der Tierschützer.

Etwa 100.000 Euro Kosten kamen 2017 zusammen, zum größten Teil

aus Spenden finanziert. 15.000 Euro davon vom Tierschutzverein, auch

für Fundtiere, die hier aufgenommen werden, berichtet Braune. Über

Spenden freut sich der engagierte Verein sehr. Aus dem angrenzenden

Kleingartengebiet bekommen sie Bäume und Äste sowie viel dort angebautes

Obst und Gemüse als Futter, ebenso von einigen Händlern vom

Findorffmarkt. Es gibt rund 100 Mitglieder und auch Patenschaften für

einen bestimmten Vogel können übernommen werden in der Höhe nach

den individuellen finanziellen Möglichkeiten. „Patenschaften sind für uns

ganz wichtig“, betont Braune. Auf der Internetseite wird übrigens jeder

hier lebende Papagei in Texten, Fotos und Videos vorgestellt. „Jeder Vogel

ist ein Individuum und hat seine Eigenarten“, so Braune. Neue Tiere können

zurzeit nicht mehr aufgenommen werden, weil der Platz und das

Geld fehlen „Pro Tier haben wir etwa 120 Euro Kosten im Monat.“

Am 16. September und 14. Oktober von 14 bis 17 Uhr finden die nächsten

Publikumstage mit Führungen im Papageienschutz-Centrum statt.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 50 Cent.

Nähere Informationen:

www.papageienschutz.de

Papageienschutz-Centrum e. V.

Salzburger Straße 2a

Telefon (0421) 16 30 723

info@papageienschutz.de

Mit Spenden und Patenschaften helfen

Hans-Hermann Braune und die Tierpflegerin Dominique Grünwaldt setzen sich

mit viel Herzblut für den Schutz der Papageien ein

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


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Die Findorfferin in ihrem Naherholungsgebiet

– der Hängematte in ihrem Garten

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


Ilga Keßling

LETTISCHE KULTUR

IN FINDORFFS GÄRTEN

TEXT | KATJA ALPHEI

FOTOS | STEFFEN ALPHEI, ILGA KESSLING

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GRÜNKONZEPTE

Ein Zusammenspiel aus den natürlichen Elementen Pflanzen und Gestein

In Lettland geboren und aufgewachsen, wurde der heutigen Findorfferin

Ilga Keßling als Tochter eines Forstwissenschaftlers und einer Agrarwissenschaftlerin

die Leidenschaft für Natur und Umwelt praktisch in die

Wiege gelegt. Lettland, eine Republik ein wenig kleiner als Bayern, hat mit

etwa 700 staatlichen Naturschutzgebieten eine ausgeprägte Tradition des

Naturschutzes. Nach wie vor wird in privaten Haushalten die Selbstversorgung

großgeschrieben, indem in den heimischen Nutzgärten Obst und

Gemüse angebaut wird. Die gut gefüllten deutschen Supermärkte überraschten

Ilga Keßling anfangs sehr, zumal sie schnell feststellen musste,

dass selbst Angebautes weitaus besser schmeckt. Um der Bewirtschaftung

eines arbeitsaufwändigen Obst- und Gemüsegartens ausreichend Zeit widmen

zu können, sind die lettischen Ziergärten hingegen so gestaltet, dass

sie leicht zu pflegen sind. Naturrasen, Stauden, Beeren und wildwachsende

Kräuter sind wichtige Bestandteile eines lettischen Ziergartens.

Auch hier in Deutschland pflegt Ilga Keßling diesen natürlichen Umgang

mit den Ressourcen. So geht sie gern in ihren Garten oder in den Wald,

wenn sie Hunger hat, und pflückt, was dort wächst. Auch der Apotheke

zieht sie ihren Kräutergarten vor und stellt selbst Teekreationen her aus

den dort wachsenden Heilpflanzen.

Wenn der Plan steht, kann mit der Gartengestaltung begonnen werden

Aufgrund des langen Brauchs von Naturgärten wurde in Ilga Keßlings Heimat

erst spät das Studium der Landschaftsarchitektur ins Leben gerufen.

Als Studentin des gerade mal zweiten Durchgangs absolvierte sie 1999 ihr

Diplom. Ein Auslandssemester und ihre guten Sprachkenntnisse brachten

die Lettin zeitweise nach Deutschland, wo sie nun dauerhaft lebt und

arbeitet und vielen einheimischen Kollegen mit ihrem wertvollen Wissensschatz

in Pflanzenkunde weit überlegen ist. Seit 2010 in Bremen, bereichert

sie auch unsere Landschaften und Gärten und erfüllt ihre

vielfältigen Aufgaben mit liebevoller Hingabe. Dabei geht sie sehr flexibel

auf die individuellen Wünsche und Vorstellungen ihrer Kunden ein. Sie

bietet von der ersten Beratung über die Planung und Leitung der Bauar-

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


GRÜNKONZEPTE

Mit größter Sorgfalt und Präzision nimmt der Gestaltungsplan Formen an

beiten bis hin zur Durchführung der Gartenbepflanzung und der anschließenden

Gartenpflege alle Stadien eines Projekts an und setzt hierbei

ausschließlich auf nachhaltige und ökologisch orientierte Gestaltung. Trotz

sorgfältiger Überlegungen und genauer Entwürfe sehen Ilga Keßlings Gärten

nie geplant aus, sondern sie fügen sich natürlich in die Umgebung des

Hauses ein. Bei aufwändigeren Baumaßnahmen arbeitet sie mit ausgewählten

Partnerbetrieben zusammen, die ebenso an ursprünglichen und

naturnahen Konzepten festhalten.

Grenzenlos kreativ

Ilga Keßlings Ideen sind keine Grenzen gesetzt. So arbeitet sie gerade an

ihrem ersten Abo-Garten. Mit den Gartenbesitzern wurde ein monatliches

Budget festgelegt, mit dem sie Schritt für Schritt den geplanten

Wunschgarten umsetzen wird. Die Kosten verteilen sich gleichmäßig auf

einen individuellen Zeitraum und man kann den Entwicklungsprozess

des Gartens stetig miterleben. Außerdem möchte sie ein Pflanzentauschprojekt

initiieren, bei dem im Rahmen eines Umbaus überflüssig gewordene

Pflanzen nicht entsorgt werden müssen, sondern an Interessierte

weitergegeben werden können. Neben Privatgärten und Pflanzbeeten für

Kindergärten und Schulen plant sie aber auch brachliegende öffentliche

Flächen innerhalb der Stadt, die sie wieder zu einem lebenswerten Raum

und zu einem Treffpunkt für jeden gestalten möchte, mit einer kleine

Bühne für kulturelle Veranstaltungen, einem Hindernisparcours für Kinder,

Beeten zum Teepflücken und entsprechender Kochstelle, die auch

zum Zubereiten von Suppen aus frisch gepflücktem Gemüse und Kräutern

genutzt werden kann.

Bei der Gartengestaltung ist nicht nur Feinmotorik gefragt

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 35


GRÜNKONZEPTE

Geplant und doch natürlich – ein Garten, der zum Verweilen einlädt

Vom Leben mit der Natur lernen

Mit ihrem Partner Volker Kranz der Firma Baumrausch (www.baumrausch.de)

verbindet Ilga Keßling ein ganz besonderes Projekt. Im letzten

Sommer reisten sie gemeinsam ins zentralasiatische Kirgisistan, um dort

die Menschen dabei zu unterstützen, das weltweit einmalige Ökosystem

ihres Landes zu stabilisieren und somit weiterhin ihr Einkommen zu sichern.

Da Kirgisistan kein Industriestaat ist, leben die Menschen dort mit

und von der Natur, die ihnen gegeben wurde. Die Walnusswälder der Republik

sind die größten der Welt und stellen die Lebensgrundlage dar, die

nun seit geraumer Zeit bedroht scheint. Das Vieh überweidet die Wälder

und nimmt ihnen die Nährstoffe, die sie zum Überleben benötigen. Nach

der Analyse der dort vorgefundenen Situation und der Ausarbeitung permakultureller

Konzepte, schulten Ilga Keßling und Volker Kranz die Bauern

vor Ort darin, die Zusammenhänge zu erkennen, und berieten sie,

den richtigen Weg zu finden, nachhaltig und gesund in ihrer Umwelt zu

leben.

Gleichermaßen profitierten auch die deutschen Landschaftsarchitekten

von dem Bild, das ihnen dort geboten wurde. Die Menschen in Kirgisistan

sind von ihrer Natur abhängig. Maschinen gibt es kaum, nahezu alles wird

in Handarbeit geleistet und Tiere sind Bestandteil eines jeden Haushalts.

Diese Erlebnisse machten ihnen deutlich, wie ökologisches, ökonomisches

und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen das Leben bereichern

kann.

Den Kräutern auf der Spur

Vielen sind wildwachsende Kräuter im eigenen Garten ein Dorn im Auge,

sie bezeichnen sie unliebsam als „Unkräuter“ und entfernen sie. In der

Natur jedoch sei alles im Gleichgewicht, sagt die Expertin, alles sei auf

seine Art nützlich. Im Rahmen einer Kräuterwanderung stellt Ilga Keßling

interessante Pflanzen vor, die vor unserer Haustür oder aber auch an ungewöhnlichen

Orten wachsen und deren vielseitige Wirkungen oft unbekannt

sind. Wer an ihrem umfangreichen Wissen teilhaben möchte, ist

herzlich dazu eingeladen, einen individuellen Termin für eine Wanderung

in einer Kleingruppe mit ihr zu vereinbaren.

Veranstaltungstipp

Am 25. September um 19 Uhr lädt Ilga Keßling zu einem Vortrag zum

Thema „Giftpflanzen“ ins fif-Café in der Herbststraße 83 ein. Gefährliche

Pflanzen begegnen uns nicht nur in den heimischen Gärten, sondern auch

im Straßenbegleitgrün, in Parks, in wilder Natur und sogar auf Spielplätzen.

An diesem Abend möchte sie mit ihren Gästen diverse Giftpflanzen

besprechen und sich mit deren Heilwirkung auseinandersetzen. Außerdem

wird sie darüber aufklären, wie man sich bei Kontakt mit diesen

Pflanzen richtig verhält und wie man Kindern einen angemessenen Umgang

mit Giftpflanzen beibringt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, es wird aber um Spenden

gebeten.

www.ikgruen.de

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


2x in Bremen

Gastronomie

mit

Im Restaurant Zum Platzhirsch

mit festlichen 4-Gang-Menü, Mitternachtssnack, großer Getränkeauswahl

und Musik vom DJ pro Person für € 89,50

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten.

Eintrittskarten ab sofort erhältlich. Tel (0421) 16 51 70 70

Große Silvсtрparty

Unser Herbst-Highlight

Ganze Gans

für 4 Personen

inkl. Beilagen für € 82,50

Kohlfahrten

freitags und samstags

von Mitte Januar bis Mitte März

für € 51,50

Familienfeiern bis 140 Personen

(Geburtstage, Konfirmationen etc.)

Grillevents bis 250 Personen

auf unserer Sommerterrasse

Ostertorsteinweg 50 | 28203 Bremen

Tel. (0421) 16 98 06 88

www.platzhirsch-ostertor.de

Bitte vormerken!

„Spargelparty“

am 11. Mai 2019

im Restaurant Platzhirsch

im Ostertor

Kuhgrabenweg 30 | 28359 Bremen

Tel. (0421) 16 51 70 70

www.restaurant-zum-platzhirsch.de


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Motto zum Weltkindertag 2018

„Kinder brauchen Freiräume“

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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


„Familie & Co“



Unsere

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags

am 20. September lautet

„Kinder brauchen Freiräume“.

Damit rufen UNICEF Deutschland

und das Deutsche Kinderhilfswerk

Bund, Länder und Kommunen dazu

auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung

von Kindern und Jugendlichen zu

schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen

appellieren an Politikerinnen und Politiker, die

Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen

und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend

zu berücksichtigen. „Kinder und Jugendliche wollen ihren Platz in unserer

Gesellschaft einnehmen. Dafür ist es notwendig, dass wir ihnen Freiräume

eröffnen, damit sie ihre Ideen und Wünsche einbringen und ihr

persönliches Potenzial entfalten können“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer

von UNICEF Deutschland. „Es liegt in der Verantwortung

der Politik, hierfür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Nur

eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden

und mitgestalten können, wird wirklich kinderfreundlich und damit zukunftsfähig.“

„Städte und Gemeinden müssen Strukturen und Einrichtungen

entwickeln, die sicherstellen, dass die Kinderinteressen mehr

„Familie & Co“

Seiten

Gewicht bekommen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des

Deutschen Kinderhilfswerkes. „Kinder und Jugendliche brauchen beispielsweise

einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die Planung

von Spielplätzen oder von Jugendeinrichtungen geht. Die kommunale Politik

muss Freiräume eröffnen, in denen echte Mitbestimmung und Entfaltung

möglich wird.“ Kinder und Jugendliche brauchen aber auch in

Schule und Freizeit mehr Freiräume.

Ebenso sind Eltern dazu aufgerufen, ihren Kindern die Möglichkeit zu

geben, sich frei zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Freiräume, in

denen sie sich eigenständig ihr Umfeld erschließen und ihre eigene Persönlichkeit

ausbilden können. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen

auf Meinungsäußerung, Beteiligung und freie Entfaltung sind in der weltweit

gültigen UN-Kinderrechtskonvention garantiert, die Deutschland

1992 ratifiziert hat. Zum Weltkindertag rufen UNICEF Deutschland und

das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam zum Einsatz für die Verwirklichung

der Kinderrechte auf. Anlässlich des Weltkindertags am 20. September

entwickeln bundesweit zahlreiche Initiativen unter dem

gemeinsamen Motto „Kinder brauchen Freiräume“ Aktionen und machen

mit Informationsständen auf die Kinderrechte aufmerksam.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF

Deutschland

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 39


„Familie & Co“


Suse Lübker

Das Bremer

Kinderlexikon

Von Achterdiek bis Ziegenmarkt


Ein Lexikon ist ein dickes Buch für Erwachsene, das immer nur im Regal

steht? Und Heimatkunde ist langweilig und dröge? Kein bisschen! Suse

Lübker beweist mit dem Bremer Kinderlexikon, wie viel Spaß ein Lesestreifzug durch

die Stadt und ihre Geschichte machen kann. In kurzen Texten gibt sie zu über 80

wichtigen Stichwörtern rund um Bremen spannende, lustige und interessante Infos,

die sicher auch den einen oder anderen Erwachsenen erstaunen werden. Von Achterdiek

bis Ziegenmarkt nimmt sie die kleinen Leser mit auf eine Entdeckungsreise,

die von Wiebke Hasselmann in witzigen Bildern illustriert wurde.

Ein Leselexikon für alle plietschen Hanseaten ab 8 Jahren.

Carl Schünemann Verlag 2015

96 farbige Seiten, Hardcover [D]

ISBN 978-3-944552-62-0

Preis: 12,90 Euro



Weshalb fliegen Wildgänse immer in einer V-Formation? Mit welcher Rakete

gelangen Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS? Und fällt eigentlich

jeder Gegenstand nach unten, wenn man ihn loslässt? Im Rahmen des

Bremer Raumfahrtjahres STERNSTUNDEN 2018 dreht sich bei der Science-Show

„Himmelwärts“ alles um das Thema Fliegen. Hier können große und kleine Besucher

bei spannenden Experimenten erleben, wie Flaschen zu Triebwerken oder Papierbögen

zu Raketen umfunktioniert werden.

Die Science-Show „Himmelwärts – der Traum vom Fliegen“ wird täglich um 12 Uhr

und um 15 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist im Universum®-Ticket enthalten. Die Plätze

sind begrenzt, eine Reservierung ist leider nicht möglich.

„Himmelwärts“

Science-Show im Universum

www.universum-bremen.de


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FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018




„Familie & Co“


Valija Zinck

Drachenerwachen

Wer einen Drachen rettet,

rettet die ganze Welt!


Als Frau Tossilo ihren pinkfarbenen Reisekoffer öffnet, erlebt sie eine große

Überraschung. Das sind ja gar nicht ihre Kleider! Wie hypnotisiert starrt sie

auf ein goldgeädertes Ei, aus dem plötzlich ein Drache schlüpft. Im achten Stock!

Mitten in Berlin! Frau Tossilo ist mit dem Drachenbaby völlig überfordert und bittet

ihre Nachbarskinder Janka und Johann um Hilfe. Keiner von ihnen ahnt, dass

der Drache einem internationalen Konzern gehört. Dessen Schergen sind bereits

unterwegs, um den Drachen um jeden Preis zurückzuholen. Und schon sind Janka

und Johann mittendrin in einem atemberaubenden Abenteuer.

Laufzeit: 4 Stunden, 40 Minuten

4 CDs Multibox, ungekürzte Lesung

ISBN: 978-3-8398-4185-3

Preis: 16,95 Euro

www.argon-verlag.de

Verlosung!

1 x Drachenerwachen

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Oktober an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 41


„Familie & Co“

Häfft – für mehr Power

Das kultige Hausaufgabenheft




Viel Platz für Hausaufgaben und Notizen bietet Schülern ab der 5. Klasse das

häfftige Kalendarium im DIN A5-Format von August 2018 bis Juli 2019. Auch

der Event-Ticker mit Star-Geburtstagen, die Messetermine und Festivals dürfen

darin natürlich nicht fehlen. Und das Beste: Die Unterhaltung kommt bei allen Kalenderfinessen

nicht zu kurz, denn die Kultfiguren Brot & Schwein mit ihren kuriosen,

aber auch interessanten Infos inklusive Dummfug, Zitaten und Sprüchen

begleiten die Schüler durchs ganze Jahr! Die vielen nützlichen Listen und Übersichten

u. a. für Verliehenes, Geschenkideen, Adresslisten,

Festivalplaner, Konzerte und Taschengeld schützen

die Schüler vor Orgapannen, während die

Jahresübersicht, der Ferienterminator

und die Monatsvorschauen perfekte

Planungshilfen bieten. Und wer für

Freistunden und Pausen – und natürlich

auch nur dann ;-) – Spaß und

Unterhaltung sucht, kann sich mit

Käsekästchen, Tic-Tac-Toe, Schiffe

versenken, Sudoku, Stadt-Land-

Fluss und den begehrten „Style your

Häfft“-Ausmalseiten vom anstrengenden

Schulalltag etwas ablenken.

Hausaufgabenheft, Haefft-Verlag, EUR 3,99

Verlosung!

2 Ananas-Exemplare

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Oktober an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Tiere brauchen

Menschen –

Kinder brauchen

Tiere

Unter diesem Motto des Deutschen Tierschutzbundes stehen die Jugendprojekte

des Bremer Tierschutzvereins e.V. Kinder ab acht Jahren und Jugendliche

ab 12 Jahren können bei uns als junge TierschützerInnen aktiv werden. Wir

treffen uns einmal wöchentlich im Bremer Tierheim. Hier erfahrt ihr mehr über aktuelle

Tierschutzthemen und artgerechte Tierhaltung. Gemeinsam basteln wir Spielzeuge

für die Tierheimtiere, führen Hunde aus, schmusen und spielen mit den

Katzen, statten den Kaninchen einen Besuch ab und vieles mehr. Auch bei großen

und kleinen Veranstaltungen, die die ehrenamtlichen Mitglieder unserer Arbeitsgruppe

Öffentlichkeitsarbeit organisieren, helfen wir kräftig mit! Plakate wollen

gestaltet, Aktionen geplant und Unterschriften gesammelt werden. Wenn ihr euch

also für Tierschutz interessiert und selbst aktiv werden möchtet, dann macht doch

einfach mit! Wir treffen uns immer am Mittwoch von 16 bis ca. 17.45 Uhr (für Jugendliche

ab 12 Jahren) und am Donnerstag von 16.45 bis 18 Uhr (für Kinder von

8 bis 11 Jahren) in der Hemmstraße 491. Hier erfahrt ihr mehr: Sine Ulukaya, Telefon

(0421) 35 22 14.

www.bremer-tierschutzverein.de


42

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


„Familie & Co“


Grafik by sketchnotes-by-diana.com

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 43


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

Carmen Groninga

Winterstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 50 61

ALLGEMEINMEDIZIN

Regina Lüers

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

HAUTKRANKHEITEN

NEUROLOGIE

Dr. Forssmann & Lübbert

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ZAHNMEDIZIN

Silke Aner

Halberstädter Straße 17

28215 Bremen

(0421) 35 22 66

Alle Angaben sind ohne Gewähr

Dr. Matthias Gutwinski

Göttinger Straße 22

28215 Bremen

(0421) 35 58 59

Dr. Gabriele Hartlap

Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

AUGENHEILKUNDE

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 354 14 14

Dr. Christiane König

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

HALS-NASEN-OHREN

HEILPRAKTIKER

Dr. Regine von Gerkan

Lohmannstraße 98

28215 Bremen

(0421) 37 58 21

Kathleen Giersch

Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis für Komplementärmedizin

Hans Gerhard Jäger

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 51 09

Naturheilpraxis Schwanenberg

Andrea Hella Schwanenberg

Geibelstraße 4

28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

INNERE MEDIZIN

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

Dr. Stephanie Schulz

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

KINDERHEILKUNDE

Dr. Soldan & Brecher-Müller

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

KIEFER-CHIRURGIE

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich

Innsbrucker Straße 120

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer und

Stefan Balkausky

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

PSYCHOTHERAPIE

Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

28215 Bremen

(0421) 49 73 530

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

28215 Bremen

(0421) 35 74 43

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

Izedin Fejzullah

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

UROLOGIE

Dr. Dörte Arendt-Bremer

Dresdener Straße 6

28215 Bremen

(0421) 37 08 80

Andreas Becker

Goesselstraße 3

28215 Bremen

(0421) 35 42 31

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-,

Mund- und Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

APOTHEKEN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

44

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 45


Projekt „Fuchsbau“ der SG Findorff

Die Sportdeputation setzt ein positives Zeichen und

beschließt eine Förderung der Planung

Kurz vor den Sommerferien hat die Sportdeputation beschlossen, dass

für zwei Sporthallenprojekte in Bremen die Planungsphase finanziell unterstützt

werden soll. Zur Freude der SG Findorff ist das Projekt „Fuchsbau“

genau eins dieser beiden Projekte.

Vorausgegangen war eine umfangreiche Bewerbung, die die SG Findorff

Anfang Mai beim Sportamt abgegeben hatte und in der ausführlich dargestellt

wurde, welche Ideen und Ansätze hinter dem Projekt stecken.

Insgesamt vier Projekte aus der Stadt Bremen waren im Rennen und

das Projekt Fuchsbau war in der Bewertung schlussendlich klare Nr. 1.

Das hat das gesamte Projektteam mit Stolz erfüllt.

Ein Blick zurück: Was steckt hinter dem Projekt Fuchsbau?

Sport leistet einen Beitrag für ein gutes soziales Miteinander und Sport

fördert die Gesundheit. Damit leistet die SG Findorff gesellschaftlich

wertvolle Arbeit für Findorff. Das Sport- und Bewegungsangebot wendet

sich dabei an Kinder und Jugendliche, genauso wie an ältere Menschen.

Es gibt inklusive Gruppen für Menschen mit Handicap und es

wurden spezielle Angebote zur Integration von geflüchteten Menschen

entwickelt.

Doch guter Sport braucht gute Sportanlagen. Und hier kommt die SG

Findorff an ihre Grenzen. So weist der Sportentwicklungsplan für Bremen

ein rechnerisches Defizit bei den Sporthallen in Findorff aus. In der

Praxis zeigt es sich daran, dass Findorff mit der Sporthalle an der Bezirkssportanlage

nur über eine einzige große Sporthalle (mit den Ausmaßen

eines Handball-Feldes) verfügt, während es in Walle bzw.

Gröpelingen jeweils mindestens drei Sporthallen dieser Größe gibt.

Die Idee: eine neue inklusive Sporthalle

Doch es gibt an der BSA Findorff eine Fläche, die nach Abstimmung mit

dem Sportamt Bremen für eine weitere große Sporthalle genutzt werden

könnte. Das Konzept der SG Findorff ist es, hier eine multifunktionale

barrierefreie 2-Feldsporthalle zu bauen. In dieser Halle könnten die

typischen Wettbewerbssportarten, wie Handball, Volleyball, Badminton,

Korbball und Futsal (Hallenfußball) sowie unterschiedlichste Bewegungssportangebote

praktiziert werden. Nutzer der Sporthalle sollen

dann sowohl die Oberschule Findorff, als auch die SG Findorff sein.

Darüber hinaus könnten Schulen in benachbarten Stadtteilen und andere

Sportvereine vom Projekt profitieren. Bei geschätzten Baukosten

von ca. 2,5 Mio. Euro kann die SG Findorff das Projekt realisieren,

wenn die Hälfte der Investition gefördert wird.

Rückendeckung aus dem Stadtteil und dem Verein ist bemerkenswert

Die Idee zu einer eigenen Sporthalle wurde bei der SG Findorff erstmals

2013 diskutiert. Ein Jahr später wurde ein erster Beschluss auf der Jahreshauptversammlung

gefasst, das Projekt weiter zu verfolgen. Eine

erste öffentliche Vorstellung folgte dann 2015 im Beirat und endete mit

einem einstimmigen Votum des Beirats zur Unterstützung des Projekts.

Im Jahr darauf wurde dieser Beschluss noch einmal wiederholt.

Doch die Haushaltsmittel in Bremen sind knapp. Daher war es ein starkes

Zeichen, dass im April 2017 bei der Senatorin für Soziales dem

Staatsrat Jan Fries insgesamt 1.200 Unterstützer-Unterschriften aus dem

Stadtteil übergeben werden konnten. Im Februar dieses Jahres gab dann

noch einmal einen einstimmigen Beschluss im Beirat zur Unterstützung

des Projekts. Vielleicht der letzte Baustein für das positive Votum in der

Sportdeputation für das Findorffer Projekt. Der Dank des Vereins gilt

daher den vielen Menschen in Findorff, die das Projekt bisher so eindrucksvoll

unterstützt haben.

Wie geht es weiter?

Das Projektteam der SG Findorff hat nun einen ersten Kontakt zu

einem Architekten aufgenommen, der sich auf Sporthallenprojekte spezialisiert

hat. Ziel ist es, dass die Planungsphase zügig begonnen werden

kann. Am Ende steht dann hoffentlich ein genehmigter Bauantrag. Und

danach wird es darum gehen, in einem nächsten wichtigen Schritt auch

den notwendigen Investitionskostenzuschuss für das Projekt einzuwerben.

Bis zum Bau der Halle bleibt also noch ein langer und anstrengender

Weg, also kein 100

m-Sprint, sondern ein

Marathonlauf! Das

Wichtigste (der Start)

ist jedoch erst einmal

geschafft.

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

46

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


SG Findorff Fußballcamp 2018

Am 4. August fand auf der Bezirkssportanlage

in Findorff das Fußballcamp der SG Findorff statt

Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen wurde 20 Kindern

im Alter von 6 bis 10 Jahren der Sport Fußball spielerisch nähergebracht.

Nach einer kleinen Willkommensrunde am Anfang bekam jedes

Kind ein extra für diesen Tag angefertigtes T-Shirt, welches sowohl das

Logo der SG Findorff, als auch den Schriftzug des Fußballcamps trug.

Das Fußballcamp begann mit ein paar Aufwärmspielen, bei denen sich

die Gruppe erstmals besser kennenlernen konnte. Danach startete auch

gleich das Training, welches aus verschieden Pass- und Torschussübungen

bestand. Als Abschluss der ersten Hälfte des Tages gab es ein erstes

Trainingsspiel, bei dem die Kinder in zwei Mannschaften aufgeteilt wurden.

Gegen 12 Uhr wurde dann zusammen Mittag gegessen. Dabei gab es

Würstchen und Nudelsalat. Außerdem gab es reichlich Obst und Gemüse,

wie z. B. Wassermelone, Gurken, Möhrchen etc. Als Nachtisch durfte an

diesem heißen Tag Eis natürlich nicht fehlen.

Nach der Mittagspause ging es aufgrund der Temperaturen in die Halle.

Dort waren bereits drei verschiedene Stationen aufgebaut, welche die Kinder

im Rahmen des DFB-Paule-Fußball-Abzeichens durchlaufen mussten,

um am Ende das Abzeichen zu bekommen. Es handelte sich dabei um

eine Torschussstation, eine Passstation und eine Art Hindernisparcours,

durch welchen die Kinder hindurchdribbeln sollten. Für die Kinder war

es ein Riesenspaß und eine tolle Herausforderung. Nachdem alle Kinder

die Stationen erfolgreich durchlaufen hatten, kam es zu einem der Highlights

des Tages, dem Torschuss inklusive Geschwindigkeitsmessung. Der

Geschwindigkeitsmesser zeigte den Kindern genau, wie hart und schnell

sie schießen konnten und sorgte für ordentlich Spaß.

Als sich der Tag dem Ende neigte, gab es zum Abschluss ein Mini-Turnier,

bei dem die Gruppe in vier Mannschaften aufgeteilt wurde. Ein Spiel dauerte

jeweils fünf Minuten. Am Ende des Fußballcamps gab es die Siegerehrung

und die Urkunden für das bestandene DFB-Abzeichen wurden

übergeben, welches jedes Kind mit Bravour gemeistert hatte.

Das Fußballcamp der SG Findorff war ein toller Erfolg. Die Kinder und

Betreuer hatten den ganzen Tag über viel Spaß dabei, ihre Fußballkünste

weiter zu trainieren. Sport verbindet über Grenzen hinweg. Wir bedanken

uns bei der Unterstützung des Fußballcamps durch das Projekt „Integration

durch Sport“ des DOSB und des Bundesministeriums des

Innern, für Bau und Heimat.

Mats und Hendrik

(FSJler der SG Findorff)

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Gesellin Frauke Burfien vom Malereibetrieb Pierach ist auf dem Weg

zur Baustelle

Herrlich – den Sonnenschein genießt

Mariella bei einer ausgiebigen

Einkaufstour durch Findorff

„Ich bin auf dem Weg zum Sanitätshaus“, erzählt Ingrid

Brettmann. Zum Glück ist in Findorff alles gut zu Fuß zu

erreichen.

„Nach den Grillkäse-Spezialitäten ist es wieder Zeit für

Schmelz- und Raclettekäse“, empfiehlt Katrin Grosch vom

Findorffer Käsekontor

Eine Freistunde im Stundenplan

nutzt Lehrerin Verena Stolle für

Erledigungen

Umgezogen: Hasan Gül befindet sich mit seinem Schuh- und

Schlüsselservice nun im Eckladen Hemmstraße/Fürther Straße

48

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Sven Wohlleben von Fahrrad Bindhammer empfiehlt: „Zum Herbst hin die

Beleuchtungsanlage überprüfen lassen und mit Reflexartikeln fahren!“

„Ich bin erst letzte Woche

nach Findorff gezogen und

es gefällt mir und meiner

Familie sehr gut hier“, erzählt

Neu-Findorfferin Inka

Linda Kiefer hat gerade Urlaub und

genießt den spätsommerlichen

Sonnenschein

Marzena Bartczak und Sylwia Hüttich vom Schokoladen haben bald wieder

Herbstpralinen in Form von Kürbissen und Walnüssen im Angebot – lecker!

Margret Seifert ist begeisterte Findorfferin und

gerne in den Geschäften des Stadtteils unterwegs

Auf der Bank im Sonnenschein wartet Marusya

Markova entspannt auf ihren Bus

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

Tel. +49 (421) 200 75 90

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Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

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50

FINDORFF Magazin | September - Oktober 2018


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