DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDEN| w.news 09.2018

hettenbach.de

09.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Digitalisierung der Energiewende • Cybersicherheit in der
Versorgungswirtschaft • Advertorial B4B Themenmagazin

NR. 09 | 2018

INTELLIGENTER

VERTEILEN

DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDE

OPTIMALE STEUERUNG VON ANGEBOT

UND NACHFRAGE

SEITE 18


Von Waldenburg in die

weite Welt!

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von elektronischen und elektromechanischen

Bauelementen für die Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern der Welt aktiv.

Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich, wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

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EDITORIAL

© Foto Linke GmbH

IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach und IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.

ACHILLESFERSE DER

ENERGIEWENDE

Wirtschaftsmagazin

der IHK

Heilbronn-Franken

www.wnews.de

HERAUSGEBER

IHK Heilbronn-Franken

Postfach 2209

74012 Heilbronn

Ferdinand-Braun-Straße 20

74074 Heilbronn

Telefon 07131 9677-0

Telefax 07131 9677-199

www.heilbronn.ihk.de

Liebes IHK-Mitglied,

trotz Türkei-Krise, einem drohenden Handelskrieg mit den USA und

anderen außenwirtschaftlichen Unsicherheiten, zeigt sich die konjunkturelle

Lage in der Region weiterhin robust (siehe Seite 8). Eine Voraussetzung

dafür, dass dies auch zukünftig der Fall sein kann, ist allerdings

eine funktionierende und erschwingliche Energieversorgung. Hierzu ist

es dringend erforderlich, dass der Netzausbau in Deutschland schneller

als bisher vorangetrieben wird. Von den – laut Bundesnetzagentur – im

Zuge der Energiewende erforderlichen 7.700 Kilometern sind derzeit

nur etwa 950 realisiert. Angesichts dessen, dass sich der Strommarkt

grundlegend verändert hat (siehe Seite 18), müssen die Transportkapazitäten

im deutschen Stromnetz dringend erhöht werden. Nur dann

kann die hohe Systemsicherheit und damit eine funktionierende Wirtschaft

in Deutschland auch in Zukunft gewährleistet werden. Hier gilt es

für alle Beteiligten schnell und unbürokratisch zu handeln, sonst könnte

der Netzausbau zur Achillesferse der Energiewende mutieren.

TITELBILD

© LauriPatterson –

istockphoto.com

Gestaltung: adextra

Ihre

Ihr

www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Inhalt

14 NACHFOLGE – OHNE BERATER GEHT ES NICHT

TITEL

18 Digitalisierung der Energiewende

22 Cybersicherheit in der

Versorgungswirtschaft

26 Energiegipfel Mainfranken-

Tauberfranken

IHK + REGION

6 Foto des Monats

8 IHK-Wirtschaftslagebericht:

Hochkonjunktur verliert Schwung

14 Nachfolge – Ohne Berater geht es

nicht

16 Sicherung der Unternehmensnachfolge

GELD + MÄRKTE

28 Malaysia – Auf dem Weg zum

Hocheinkommensland

32 Finanzierung sichern mit

Förderprogrammen

33 Förderprogramme für Unternehmer

und Startups

WIRTSCHAFTSJUNIOREN

36 Sommerkonzert der Jungen Wirtschaft

38 Nacht der Ausbildung – Einstieg in

Fahrtrichtung Zukunft

SERVICE + INFO

40 Echtes Kochhandwerk – Genießen

in der Region zu Gast in Riecks

Restaurant in Neckarsulm

44 Änderungen beachten –

Handlungsbedarf für Hersteller und

Inverkehrbringer von Elektrogeräten

© geogif – istockphoto.com

© IHK

© Narong Jongsirikul – stock.adobe.com

48

ABSOLVENTENFEIER NEU

GESTALTET

8 IHK-WIRTSCHAFTSLAGEBERICHT FÜR DAS 2. QUARTAL 2018

SEPTEMBER2018 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 4 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


INDEX

46 AUSBILDUNGSBOTSCHAFTER GEEHRT

45 25 Jahre IHK-Zentrum für Weiterbildung

46 Ausbildungsbotschafter geehrt

48 Absolventenfeier neu gestaltet

FIRMEN + LEUTE

74 Meldungen aus den Unternehmen

www.twitter.com/

IHK_Heilbronn

www.facebook.com/

ihkheilbronnfranken

Besuchen Sie uns auch im Internet

unter www.wnews.de

© IHK

AFRISO, Güglingen.................................... 76

ALPHA SYNERGETIC, Eppingen............ 78

ANCOR, Heilbronn.................................... 82

ANSMANN, Assamstadt.......................... 76

AOK, Heilbronn.......................................... 74

AUDI, Neckarsulm........................................ 6

AUTOHAUS ODENWÄLDER,

Zaberfeld..................................................... 16

BFS, Kirchheim............................................80

DHBW, Bad Mergentheim....................... 76

DHBW, Heilbronn....................................... 74

EXPERIMENTA, Heilbronn........................80

FÖRCH, Neuenstadt................................. 77

GGS, Heilbronn.......................................... 74

HOERNER BANK, Heilbronn................... 78

HMG, Heilbronn......................................... 74

HOCHSCHULE HEILBRONN,

Künzelsau.............................................. 78, 79

HOFMANN, Neckarsulm.......................... 75

HOLZ HAUFF, Leingarten........................ 16

INTERSPORT, Heilbronn........................... 75

JOB REGIONAL, Crailsheim.................... 16

LAUDA DR. R. WOBSER,

Lauda-Königshofen................................... 79

LIDL, Neckarsulm....................................... 81

MLOG, Neuenstadt...................................80

NOTHWANG, Bad Friedrichshall.......... 79

OPTIMA, Schwäbisch Hall...................... 75

PESCH SCHIRME, Erlenbach.................. 16

POCO, Heilbronn....................................... 81

RAUCH MÖBELWERKE, Öhringen.........80

RADIO TON, Heilbronn............................ 74

RIECKS RESTAURANT, Neckarsulm.......40

RÖBER, Heilbronn...................................... 76

SCHUNK, Lauffen....................................... 78

VOLKSBANK HOHENLOHE,

Öhringen...................................................... 75

WÜRTH INDUSTRIE,

Bad Mergentheim..................................... 77

WÜRTH INDUSTRIE,

Bad Mergentheim..................................... 79

XMEDIA, Heilbronn.................................... 77

RUBRIKEN

27 Newsticker „Neues aus Berlin

und Brüssel“

27 IHK-Veranstaltungen

34 Statistik: Wirtschaftszahlen

42 Seminare

50 IHK-Bekanntmachungen

82 Made in Heilbronn-Franken

82 Kultur-Tipps

82 Impressum

B4B THEMENMAGAZIN

HEILBRONN-FRANKEN

03 Familienunternehmen

8 TOP-Websites der Region

9 Main-Tauber-Kreis

13 Personalanzeigen

14 Rechtsanwälte

15 Termine & Kleinanzeigen

Ihre Bezugsadresse hat sich geändert?

E-mail an: pr@heilbronn.ihk.de

www.heilbronn.ihk.de --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


FOTO DES MONATS

AUDI, NECKARSULM

Flugtaxi-Test

Ein Flugtaxi-Testbetrieb in Ingolstadt ist Teil eines EU-Gemeinschaftsprojekts,

das durch Audi zusammen mit Partnern im Verkehrsministerium

vorgestellt wurde. Neben Bram Schot, kommissarischer

CEO der Audi AG unterzeichneten die Absichtserklärung Grazia Vittadini,

CTO der Airbus, und Christian Lösel, OB Ingolstadt. Die Audi-

Tochter Italdesign und Airbus hatten auf dem Genfer Autosalon den

„Pop-up next“ vorgestellt, ein elektrisches automatisiertes „Konzept

für horizontale und vertikale Mobilität“.

www.audi.de

SEPTEMBER2018 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


© Audi

www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


IHK + Region

HOCHKONJUNKTUR VERLIERT

AN SCHWUNG

© IHK

Besprechen den aktuellen Wirtschaftslagebericht vom 2. Quartal 2018: IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring und Dr. Helmut Kessler, stv. IHK-Hauptgeschäftsführer.

Der Aufschwung der regionalen Wirtschaft

hat im 2. Quartal 2018 etwas an Fahrt eingebüßt.

Angesichts der gestiegenen außenwirtschaftlichen

Risiken verhalten sich die

Unternehmen erst einmal abwartend. Die

Industriekonjunktur ist trotz eines erneuten

Rückgangs der Lageurteile in solider Verfassung. Auch

die Geschäfte im Baugewerbe laufen bei einer geringfügig

ungünstigeren Einschätzung der wirtschaftlichen Situation

weiter auf Hochtouren. Im Großhandel hat die Beurteilung

der Geschäftslage gegenüber dem Allzeithoch im Frühjahr

etwas nachgegeben, während der Einzelhandel angesichts

guter Rahmenbedingungen für den privaten Konsum eine

stabile wirtschaftliche Situation meldet. Zu einer Verbesserung

der Konjunkturlage ist es bei den Dienstleistern

gekommen. Anhaltend positiv entwickelt sich bei einer

leicht abgeschwächten Dynamik auch der Arbeitsmarkt.

Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage

der IHK Heilbronn-Franken, an der 428 Unternehmen mit

insgesamt 87.600 Beschäftigten aus dem gesamten IHK-

Bezirk teilgenommen haben.

Die aktuelle Geschäftslage wird von den regionalen Unternehmen

per saldo erneut etwas ungünstiger als im Vorquartal

beurteilt. Die Einschätzungen liegen aber nach wie

vor weit über dem historischen Mittelwert und in der Nähe

des Rekordniveaus vom Jahresbeginn. 55 Prozent (Vorquartal

59 Prozent) der an der Umfrage teilnehmenden

Unternehmen sprechen von einer guten Geschäftslage,

während nur drei Prozent (Vorquartal vier Prozent) der Betriebe

mit dem Geschäftsverlauf nicht zufrieden sind. Auch

die Geschäftserwartungen der Betriebe für die nächsten

zwölf Monate haben leicht nachgegeben. 34 Prozent (Vorquartal

35 Prozent) der Unternehmen erwarten einen

günstigen Geschäftsverlauf, sieben Prozent (Vorquartal

fünf Prozent) gehen von einer schlechteren Entwicklung

aus. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv, wenngleich

sich die Dynamik der Beschäftigungsplanungen etwas

abgeschwächt hat. Ein Viertel (Vorquartal 26 Prozent)

der Betriebe sieht einen Personalaufbau vor, während neun

Prozent (Vorquartal sieben Prozent) Stellenstreichungen

erwägen. Nach wie vor dämpft der Mangel an Fachkräften

das Beschäftigungswachstum. 68 Prozent (Vorquartal

71 Prozent) der Unternehmen betrachten den Fachkräftemangel

als zentrales Geschäftsrisiko.

US-Handelspolitik sorgt für Unsicherheit

Die regionale Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal

verhaltener entwickelt. Insbesondere die Außen- und

SEPTEMBER2018 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


GESCHÄFTSLAGE/GESCHÄFTSERWARTUNG GESAMTKONJUNKTUR

2/2013–2/2018 (in Prozent)

40

20

0

-20

-40

Aktuelle Geschäftslage

Erwartete Geschäftslage

2/13 3/13 4/13 1/14 2/14 3/14 4/14 1/15 2/15 3/15 4/15 1/16 2/16 3/16 4/16 1/17 2/17 3/17 4/17 1/18 2/18

Die Linien geben den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Unternehmen aller Branchen zur aktuellen Geschäftslage sowie zur erwarteten

Geschäftslage an.

AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE

in den einzelnen Wirtschaftsbereichen 2/2013–2/2018 (in Prozent)

80

60

40

20

0

-20

Großhandel

Einzelhandel

Dienstleister

Industrie

Baugewerbe

2/13 3/13 4/13 1/14 2/14 3/14 4/14 1/15 2/15 3/15 4/15 1/16 2/16 3/16 4/16 1/17 2/17 3/17 4/17 1/18 2/18

Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile der Unternehmen aus den jeweiligen Branchen zur aktuellen Geschäftslage an.

EINSCHÄTZUNG KAUFVERHALTEN

durch Einzelhändler

INFORMATIONEN

Weitere Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage können im Internet unter dem Stichwort „Konjunktur“

abgerufen werden:

saisonüblich

58,5 %

zurückhaltend

29,3 %

kauffreudig

12,2 %

www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht

KENNZAHLEN PER NEWSLETTER

Aktuelle Informationen zu den Bereichen aktuelle Wirtschaftszahlen, Konjunktur sowie Neues aus der amtlichen Statistik

enthält der IHK-Newsletter „Wirtschaft und Statistik“. Er kann kostenfrei auf der IHK-Homepage, Rubrik Newsletter

abonniert werden:

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www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


IHK + Region

80

60

40

20

78,6

21,4

0,0

Maschinenbau

Fahrzeugbau

AKTUELLE GESCHÄFTSLAGE

in einzelnen Industriebereichen 2/2018 (in Prozent)

gut befriedigend schlecht

65,9

31,7

2,4

Metallerzeugnisse

60,8

39,2

0,0

Elektrotechnik

74,0

26,0

0,0

Glasindustrie/

Steineverarbeitung

50,0

50,0

0,0

61,5

38,5

0,0

Chemische

Industrie

44,4

55,6

0,0

Die Geschäftserwartungen für die kommenden

zwölf Monate werden weiterhin überdurchschnittlich

positiv eingeschätzt. Gegenüber

dem Vorquartal haben sie per saldo aber

leicht nachgegeben. 42 Prozent (Vorquartal

41 Prozent) der Industriebetriebe rechnen

mit einer besseren Entwicklung, während

sechs Prozent (Vorquartal vier Prozent) der

Unternehmen eher pessimistisch eingestellt

sind. Bei der zukünftigen Umsatzentwicklung

erwarten 51 Prozent (Vorquartal 54 Prozent)

der Betriebe ein Wachstum, wie im Vorquar-

Ernährungsgewerbe

Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen aus einzelnen Bereichen der Industrie zur aktuellen

Geschäftslage an.

IHK-KONJUNKTURUHR:

3/2009–2/2018 (in Prozent)

Handelspolitik der Vereinigten Staaten hat

die Unsicherheit für die weitere Entwicklung

erhöht. In der Wirtschaft hat dies zu einer

abwartenden Haltung geführt, wovon auch

die Investitionsbereitschaft betroffen ist. Die

regionale Wirtschaft ist aber weiterhin in guter

Verfassung. Die Auftragsbücher sind voll,

die Kapazitäten über Normal ausgelastet, Beschäftigung

und Einkommen steigen und die

Baukonjunktur läuft auf Hochtouren. Auch

die Weltwirtschaft befindet sich insgesamt

weiterhin im Aufschwung. Der ungewisse weitere

Verlauf des Handelsstreits mit den USA

und der näher rückende EU-Austritt Großbritanniens

stellen jedoch erhebliche Risiken

dar. Vor allem eine Eskalation des Handelskonflikts

mit Amerika könnte die Konjunktur

deutlich stärker bremsen als bisher.

Industrie trotz Rückgang in solider Verfassung

In der Industrie fallen die Lageurteile auf sehr

hohem Niveau erneut weniger günstig als im

Vorquartal aus. Während 64 Prozent (Vorquartal

69 Prozent) der Industriebetriebe eine gute

Geschäftslage melden, bezeichnet nur ein

Prozent der Unternehmen wie im Vorquartal

den Geschäftsverlauf als schlecht.

Geschäftserwartungen

50

40

30

20

10

0

-10

-20

Belebung

3/09

1/10

1/13

Aufschwung

1/11

1/14

1/16 1/17 2/18

1/15

1/12

Die Auftragseingänge aus dem In– und Ausland

haben sich weniger dynamisch entwickelt.

37 Prozent (Vorquartal 41 Prozent) der

Unternehmen melden steigende Auslandsorders.

14 Prozent (Vorquartal elf Prozent) berichten

von Einbußen. Bei den Inlandsorders

verweisen 37 Prozent (Vorquartal 38 Prozent)

der Unternehmen auf einen Zuwachs, während

13 Prozent (Vorquartal sieben Prozent)

über einen Rückgang klagen. Die durchschnittliche

Kapazitätsauslastung ist auf 90 Prozent

gestiegen (Vorquartal 88 Prozent).

-30

-40

-50

Abschwung

Abkühlung

-50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50

Aktuelle Geschäftslage

Die Konjunkturuhr stellt den Zusammenhang zwischen der Lagebeurteilung und den Erwartungen der

Unternehmen in einem Vier-Quadranten-Diagramm dar. Typischerweise bewegt sich die Wirtschaft im

Uhrzeigersinn durch die vier Felder Belebung, Aufschwung, Abkühlung und Abschwung.

Bei jeweils nur leicht nach unten korrigierten Lageeinschätzungen und Geschäftserwartungen zeigt die Konjunkturuhr

für die Region Heilbronn-Franken weiterhin eine Fortsetzung der konjunkturel-len Aufschwungphase an.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


GRÖSSTE RISIKEN

BEI DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG

in den kommenden zwölf Monaten – Gesamtkonjunktur 2/2018 (in Prozent)

70

60

50

40

30

20

10

68,1

Arbeitskosten

Fachkräftemangel

42,1

Energieund

Rohstoffpreise

38,0

Inlandsnachfrage

Rahmenbenachfrage

Politische Auslandsdingungen

32,9

25,1

20,9

Wechselkurse

15,0

Sonstige

Risiken

10,0

Finanzierung

6,2

Die Balken geben jeweils die Prozentanteile der Urteile der Unternehmen zu den größten Risiken bei der

wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten an, Mehrfachnennungen sind möglich.

tal befürchten sieben Prozent Umsatzeinbußen.

Vor dem Hintergrund einer weniger dynamischen

Weltwirtschaft und der aktuellen

Zolldebatte sind die Exporterwartungen der

Industrie zurückgegangen. 41 Prozent (Vorquartal

45 Prozent) kalkulieren mit einem Exportwachstum,

elf Prozent (Vorquartal sechs

Prozent) rechnen mit einer Abnahme der Exporte.

Auch die Investitionsbereitschaft fällt

etwas weniger expansiv als im Vorquartal

aus. 40 Prozent (Vorquartal 44 Prozent) streben

ein höheres Investitionsniveau in den

nächsten zwölf Monaten an. Stabil geblieben

sind die Personalplanungen. 30 Prozent (Vorquartal

31 Prozent) erwägen Neueinstellungen,

während wie im Vorquartal sechs Prozent

einen Personalabbau in Betracht ziehen.

Geschäfte im Baugewerbe auf Hochtouren

Das Stimmungsbild im regionalen Baugewerbe

bleibt trotz einer leichten Verschlechterung

gegenüber dem Vorquartal hervorragend.

Während 77 Prozent (Vorquartal 78

Prozent) der Betriebe den Geschäftsverlauf

als gut bezeichnen, sprechen zwei Prozent

(Vorquartal null Prozent) der Bauunternehmen

von einer schlechten Geschäftslage.

Die Auftragseingänge insgesamt haben gegenüber

dem Vorquartal an Dynamik verloren.

32 Prozent (Vorquartal 50 Prozent) der

Betriebe melden steigende Auftragseingänge,

elf Prozent (Vorquartal sechs Prozent)

mussten Auftragseinbußen hinnehmen. Im

Einzelnen haben sich die Auftragseingänge

im Straßen- und Tiefbau und im Wohnungsbau

schwächer als im Vorquartal entwickelt,

während die Betriebe im öffentlichen Hochbau

und im gewerblichen Hochbau eine verbesserte

Auftragslage melden. Die Auslastung

von Maschinen und Geräten ist auf 85

Prozent (Vorquartal 78 Prozent) gestiegen.

Die Beurteilung der zukünftigen Geschäftsentwicklung

fällt weniger optimistisch als

im Vorquartal aus. 16 Prozent (Vorquartal

30 Prozent) der Betriebe rechnen mit einer

günstigeren Geschäftsentwicklung in den

nächsten zwölf Monaten, sieben Prozent

(Vorquartal zehn Prozent) blicken skeptisch

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KONTAKT

Dorothee Kienzle

IHK-Referentin Volkswirtschaft

Telefon 07131 9677-135

E-Mail dorothee.kienzle@

heilbronn.ihk.de

in die Zukunft. Als größtes Geschäftsrisiko

steht der Fachkräftemangel mit 82 Prozent an

erster Stelle. Ein Viertel plant die Schaffung

neuer Arbeitsstellen (Vorquartal 23 Prozent),

kein Betrieb will wie im Vorquartal die Beschäftigtenzahl

reduzieren.

Großhandel nach Allzeithoch schwächer

Im Bereich des Großhandels konnte bei der

gegenwärtigen Lagebeurteilung das Allzeithoch

des Vorquartals nicht gehalten werden.

Während 60 Prozent (Vorquartal 70 Prozent)

der Großhändler eine gute Geschäftslage

melden, sind wie im Vorquartal lediglich zwei

Prozent der Betriebe mit dem Geschäftsverlauf

unzufrieden. Die Beurteilung der Bestellungen

fällt per saldo ungünstiger als im

Vorquartal aus. 43 Prozent (Vorquartal 56

Prozent) der Großhandelsbetriebe melden

einen Anstieg. Wie im Vorquartal berichten

vier Prozent von sinkenden Bestellungen.

Die Geschäftsaussichten für die kommenden

zwölf Monate fallen deutlich zurückhaltender

als im Vorquartal aus. 26 Prozent (Vorquartal

37 Prozent) der Großhändler rechnen

mit einem günstigeren Geschäftsverlauf,

während sechs Prozent (Vorquartal null Prozent)

skeptisch auf die zukünftige Geschäftsentwicklung

blicken. Größtes Geschäftsrisiko

bleibt mit 83 Prozent der Fachkräftemangel.

28 Prozent der Betriebe sehen Neueinstellungen

vor, kein Unternehmen erwägt einen

Personalabbau.

Lage im Einzelhandel stabil

Das Stimmungsbild im regionalen Einzelhandel

ist gegenüber dem Vorquartal per saldo

stabil geblieben. 38 Prozent (Vorquartal

43 Prozent) der Einzelhändler halten den Geschäftsverlauf

für gut. Lediglich zwölf Prozent

(Vorquartal 17 Prozent) der Betriebe melden

eine schlechte Geschäftslage. Die Rahmenbedingungen

im Handel sind mit der sehr

günstigen Arbeitsmarktlage und steigenden

Realeinkommen weiterhin gut. Die Einschätzung

des Kaufverhaltens der Kunden durch

die Einzelhändler liegt per saldo weiter auf

dem Niveau des Vorquartals. Zwölf Prozent

(Vorquartal 15 Prozent) der Betriebe stufen

das Kaufverhalten als kauffreudig ein. 59 Prozent

(Vorquartal 53 Prozent) bezeichnen es

als saisonüblich angemessen und 29 Prozent

(Vorquartal 32 Prozent) sprechen von einem

zurückhaltenden Kaufverhalten. Größte Geschäftsrisiken

werden weiterhin in der Inlandsnachfrage

(50 Prozent) und in den Arbeitskosten

(43 Prozent) gesehen. Deutlich

vorsichtiger als im Vorquartal beurteilt der

Einzelhandel die zukünftige Umsatz– und

Geschäftsentwicklung. Während 27 Prozent

(Vorquartal 35 Prozent) der Einzelhändler

mit steigenden Umsätzen rechnen, kalkulieren

17 Prozent (Vorquartal 13 Prozent) mit

Umsatzeinbußen. 17 Prozent (Vorquartal

33 Prozent) der Unternehmen rechnen mit

einem günstigeren Geschäftsverlauf insgesamt,

während 12 Prozent (Vorquartal neun

Prozent) pessimistisch in die Zukunft blicken.

15 Prozent (Vorquartal 13 Prozent) der

Betriebe planen Neueinstellungen, sieben

Prozent (Vorquartal elf Prozent) erwägen

Personal abzubauen.

Dienstleistungssektor gewinnt an Tempo

Im Dienstleistungssektor hat sich die Beurteilung

der konjunkturellen Situation auf

überdurchschnittlichem Niveau wieder verbessert.

42 Prozent (Vorquartal 41 Prozent)

der Unternehmen bezeichnen die aktuelle

Geschäftslage als gut, während lediglich fünf

Prozent (Vorquartal sieben Prozent) mit dem

Geschäftsverlauf unzufrieden sind. Besonders

gut laufen die Geschäfte in der Informationswirtschaft

und im Verkehrsgewerbe.

Bei 27 Prozent (Vorquartal 35 Prozent) der

Dienstleister sind die Umsätze gestiegen,

während 17 Prozent (Vorquartal 29 Prozent)

über Umsatzeinbußen klagen. 41 Prozent

(Vorquartal 43 Prozent) der Betriebe melden

steigende Auftragsvolumina, während

wie im Vorquartal neun Prozent von einem

Rückgang berichten. Auch die Erwartungen

für die kommenden zwölf Monate fallen optimistischer

als im Vorquartal aus. 41 Prozent

(Vorquartal 32 Prozent) der Unternehmen

rechnen mit einem günstigeren Geschäftsverlauf.

Acht Prozent (Vorquartal sieben Prozent)

blicken pessimistisch in die Zukunft.

Zwei Drittel sehen den Fachkräftemangel

als größtes Geschäftsrisiko. Ein Viertel der

Dienstleister plant Neueinstellungen, 14 Prozent

wollen Personal abbauen.

Weitere Informationen zur aktuellen Konjunkturlage

sind online abrufbar unter:

www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 12 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


PR-BEITRAG

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IHK + Region

© Narong Jongsirikul – stock.adobe.com

Übergabe: Wenn nicht nur Waren, sondern ein komplettes Unternehmen übergeben werden soll, kann es kompliziert werden.

IHK Veranstaltung - „Unternehmensnachfolge

erfolgreich gestalten“

am 9. Oktober ab 19

Uhr in der Sparkasse Schwäbisch

Hall-Crailsheim in Crailsheim.

Mit Impulsvortrag, Podiumsdiskussion

und Beispielen

aus der Praxis.

KONTAKT

Ramona Conrad

Existenzgründung und

Unternehmensförderung

Telefon 07131 9677-136

E-Mail ramona.conrad@

heilbronn.ihk.de

OHNE BERATER GEHT ES NICHT

Eine Unternehmensnachfolge

ist ein komplexer Prozess bei

dem zahlreiche Aspekte zu

beachten sind. Ohne professionelle

und neutrale Unterstützung

von außen ist dies nur

schwer zu bewältigen.

Von Matthias Marquart

An sich sind gelungene Übergaben

für Bärbel Elixmann

alltäglich. Schließlich war dies

jahrelang ihr Geschäft, ihr

Unternehmen, BED Dienstleistungen,

ein Kurierdienst,

mittlerweile spezialisiert auf den Transport von

wichtigen Medikamenten. Die letzte Übergabe

allerdings zog sich hin und verlief wesentlich

schwieriger als erwartet. Denn dieses Mal ging

es nicht um irgendeine Medizin, nein, es ging

um ihr Unternehmen, das an einen Nachfolger

übergeben werden sollte.

Schritt in die Selbstständigkeit

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd, der

ebenso wie sie zuvor beim Computerhersteller

IBM tätig war, wagte sie 2004 den Sprung

in die Selbstständigkeit. Bärbel Elixmann:

„Ich habe damals einer Bekannten von mir

im Kurierdienst ausgeholfen, wenn diese

Personalprobleme hatte. Als dann eine Zeit

großer Umstrukturierungen bei IBM stattfand,

haben mein Mann und ich das Schicksal am

Schopf gepackt und sind als völlig Branchenfremde

in den Kurierdienst eingestiegen.“ Mit

Erfolg. Zunächst wurden hauptsächlich Fotos

und Filme zur Entwicklung für Drogeriemärkte

transportiert. Nach und nach jedoch verlagerte

sich das Geschäft in den Pharma-Bereich,

die Auslieferung von Medikamenten,

bei der auch speziell klimatisierte Fahrzeuge

zum Einsatz kommen sowie den Transport

von Schecks oder wichtigen Dokumenten zu

Banken. Elixmann: „Durch die Qualität unse-

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 14 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


er Dienstleistungen und eine hohe Kundenzufriedenheit

haben wir uns in der Branche

einen guten Ruf erworben.“ Und so florierte

das Geschäft. 2014 fanden bereits 25 Mitarbeiter,

inklusive Minijobber, bei Bärbel Elixmann

Arbeit.

Findungsphase

2014 war dann aber auch das Jahr, in dem bei

Bärbel Elixmann erstmals der Entschluss reifte

das Unternehmen abzugeben. Ihr Mann,

jetzt mittlerweile 70 Lenze jung, bekam gesundheitliche

Probleme. Die Belastungen,

speziell auch durch die Wochenendarbeit,

wurden extrem und gingen mehr und mehr

an die Substanz. Doch keines der Kinder

wollte den Betrieb weiterführen, so dass nur

ein externer Übernehmer in Frage kam. Elixmann:

„Meine erste Anlaufstelle war damals

die IHK. Ich ging zu Veranstaltungen die sich

mit dem Thema Unternehmensnachfolge befassten

und lernte Jürgen Becker, den Nachfolgemoderator

der IHK kennen. Er war es

auch, der mir riet einen Berater einzuschalten.“

Doch Berater und auch ihr guter Rat

sind meist sehr teuer. Geld, das Elixmann

nicht unbedingt in die Hand nehmen wollte.

Und so kam Franz Semmelbeck von den

Heilbronner Wirtschaftssenioren ins Spiel.

Der agile Ruheständler, der 35 Jahre bei dem

Untergruppenbacher Getriebehersteller Getrag

arbeitete und dort unter anderem Firmenan-

und verkäufe verantwortete, gab der

Unternehmerin genau den „Schub“ und die

Unterstützung, die sie benötigte, um aus der

wagen Entschluss- beziehungsweise „Findungsphase“

ihren Betrieb zu übergeben,

eine konkrete Nachfolgeregelung anzugehen.

Völlig unbürokratisch und zu tragbaren Honoraren,

die einem gemeinnützigen Zweck

zugutekommen, stand Elixmann der erfahrene

Berater Semmelbeck fortan zur Seite.

Erfolgreiche Übergabe

Franz Semmelbeck: „Das Projekt hat mich

von Anfang an gereizt und zwischen uns hat

auch die Chemie gestimmt.“ Eine wichtige

Voraussetzung wie Jürgen Becker weiß: „Eine

Unternehmensnachfolge ist eine sehr emotionale

Angelegenheit. Sicher spielen die geschäftlichen

Kennzahlen eine wichtige Rolle,

doch schließlich geht es ja oft um das Lebenswerk

des Unternehmers, da sind immer

AUF EINEN BLICK

Die WirtschaftsSenioren sind ein

gemeinnütziger Verein bestehend

aus ehemaligen Führungskräften

aus der Wirtschaft, Unternehmern

und Selbständigen,

Geschäftsführer mittelständiger

Unternehmen, Manager von

Großunternehmen und Spezialisten

mit umfassenden Erfahrungen

in ihren Fachgebieten.

Sie wollen der Gesellschaft etwas

zurückgeben und zugleich

mit Freude und Engagement

gestaltend in Wirtschaft und

Gesellschaft mitwirken. Mit dem

Honorar aus den Beratungen

unterstützen sie Organisationen,

die Kinder und Jugendliche in

schwierigen Situationen in der

Region Heilbronn-Franken unterstützen.

sehr persönliche Momente im Spiel.“ So war

es Bärbel Elixmann beispielsweise enorm

wichtig, dass keiner ihrer Angestellten durch

die Übergabe seinen Job verliert und das

Unternehmen in ihrem Sinne weitergeführt

wird. Elixmann: „Ohne Franz Semmelbeck

wäre ich von der Komplexität einer Übergabe

überfordert gewesen.“ Und Semmelbeck

konnte mit der Ludwigsburger Schweitzer Logistik

GmbH auch den richtigen Übernehmer

für Elixmann auftun. Mit Hilfe Semmelbecks

konnte dann auch schnell eine Einigung

über die Übergabemodalitäten und einen für

Elixmann zufriedenstellenden Kaufpreis für

ihr Unternehmen erzielt werden. Elixmann:

„Der Verkauf beziehungsweise die Übergabe

fand im Januar statt und obwohl ich dieses

Jahr noch im Nachfolgeunternehmen mitarbeite,

bin ich sehr erleichtert. Der Druck ist

raus und ich bin Franz Semmelbeck für seine

Unterstützung sehr dankbar. Ohne ihn hätte

das alles so nicht funktioniert.“

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IHK + Region

© Schwarzer

Diskutieren zum Thema Unternehmensnachfolge: Moderator Rudolf Stephan (links), DZ Bank AG, Fabian und Sebastian Hauff, Holz Hauff GmbH,

Michael Pesch, Pesch Schirme, Manfred Wächter, Übergeber Job Regional und Steffen Odenwälder, Autohaus Odenwälder.

SICHERUNG DER

UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Von Carolin Schwarzer

In der Region Heilbronn-Franken

stehen jährlich rund 900

Unternehmen zur Übergabe

an. Viele Unternehmer beschäftigen

sich jedoch zu spät

mit diesem Thema und wissen

nicht, dass eine Nachfolgeregelung

mehrere Jahre in Anspruch

nehmen kann.

Mit der Veranstaltung „Sicherung

der Unternehmensnachfolge“

am 20.

Juni beteiligte sich die

IHK Heilbronn-Franken

am bundesweiten Aktionstag

der Industrie- und Handelskammern

und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages

(DIHK) zur Unternehmensnachfolge.

Über 80 Gäste folgten der

Einladung ins Heilbronner Haus der Wirtschaft

(IHK). Dort berichtete Jürgen Becker,

Nachfolgemoderator bei der IHK Heilbronn-

Franken, über seine Erfahrungen bei der Beratung

von Unternehmen zum Thema Nachfolge

und stellte das Serviceangebot der IHK

Heilbronn-Franken vor. Jürgen Becker: „Bei

einer Unternehmensübergabe spielt die emo-

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


tionale Komponente eine enorm große Rolle.

Häufig legt ein Übergeber sein Lebenswerk in

die Hände eines Nachfolgers außerhalb der

Familie oder gibt es an die nächste Generation

weiter. Direkte Kommunikation ist daher unverzichtbar.“

Bei der von Rudolf Stephan, DZ Bank AG

Stuttgart, moderierten Podiumsdiskussion

erzählten Unternehmensübergeber und

-übernehmer von ihren Erkenntnissen bei

der Übergabe. Die Geschwister Fabian und

Sebastian Hauff sowie Steffen Odenwälder

berichteten von der Übernahme der Unternehmen

innerhalb der Familie. Michael

Pesch sprach über die externe Übernahme

des Einzelunternehmens Pesch Schirme

nach seiner langjährigen Tätigkeit bei einem

Automobilkonzern und Manfred Wächter

erzählte von der Übergabe seines Unternehmens

„Job Regional“. Die abschließende

Fragerunde sowie ein kleiner Imbiss boten

den Besuchern die Möglichkeit zum persönlichen

Austausch mit den Teilnehmern der

Podiumsdiskussion.

PR-BEITRAG

SANIERUNGSKLAUSEL BEI BETEILI-

GUNGSERWERBEN KEINE (VERBOTENE)

BEIHILFE

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Werden innerhalb von fünf Jahren mittelbar oder unmittelbar

mehr als 25 Prozent des gezeichneten Kapitals, der Mitgliedschafts-,

Beteiligungs- oder Stimmrechte einer Körperschaft

an einen Erwerber übertragen, sind die bis zum schädlichen

Beteiligungserwerb nicht genutzten Verluste insoweit nicht mehr

abziehbar. Bei einem Beteiligungserwerb von mehr als 50 Prozent

innerhalb dieses Zeitraums gehen nicht genutzte Verluste vollständig

unter.

Für den Beteiligungserwerb zum Zwecke der Sanierung des

Geschäftsbetriebes hat § 8c Abs. 1a KStG eine Ausnahmeregelung

zugelassen, die nicht zum Untergang von Verlustvorträgen

führt. Die Voraussetzungen sind erfüllt wenn die wesentlichen

Betriebsstrukturen erhalten werden. Dies liegt vor wenn bspw.

Die bisherigen Lohnsummen nicht unterschritten werden, der

Körperschaft durch Einlagen wesentliches Betriebsvermögens

zugeführt oder eine Betriebsvereinbarung mit einer Arbeitsplatzregelung

geschlossen wird.

Diese sog. „Sanierungsklausel“ hat die EU-Kommission im

Jahr 2011 als verbotene Beihilfe angesehen und mit Beschluss

(2011/527/EU) für nicht zulässig erklärt. Aufgrund dieses

Beschlusses mussten sämtliche Steuervorteile deutscher Unternehmer

aus der Inanspruchnahme der im Zuge der Finanzkrise

eingeführten Regelung zurückgefordert werden. Die „Sanierungsklausel“

war seither nicht mehr anwendbar.

Gegen diesen Beschluss klagten mehrere Unternehmen. Mit

Urteil vom 28.06.2018 hat nun der Europäische Gerichtshof den

Beschluss der Europäischen Kommission für nichtig erklärt. Bei

der Regelung der „Sanierungsklausel“ handelt es sich nicht um

eine (verbotene) Beihilfe. Mit dem Urteil kann die Sanierungsklausel

daher in allen noch offenen Fällen nun doch angewendet werden.

V.i.S.d.P.: Revisa GmbH & Co. KG.

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SEPTEMBER2018


Titel

INtELLIGENtER

VERtEILEN

© LauriPatterson – istockphoto.com

INtELLIGENtER

VERtEILEN

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 18 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


DIGITALISIERUNG

DER

ENERGIEWENDE

Eine nachhaltige Energieversorgung

in den drei Sektoren

Strom, Wärme und Mobilität

ist das Kernziel der

Energiewende. Dazu gehören

der beschlossene Ausstieg

aus Kernenergie und Kohle,

der gleichzeitige Ausbau erneuerbarer

Energien sowie

der effizentere Umgang mit

Energie. Bedingt durch den

technischen Fortschritt und die

zunehmende Digitalisierung

verändert sich damit zunächst

der Strommarkt.

Von Nicole Meier

Erneuerbare Energien stehen

größtenteils nur diskontinuierlich

zur Verfügung (volatil). Die

Stromnetze, ehemals Einbahnstraßen

– vom Kraftwerk zum

Verbraucher – sehen sich zunehmendem

„Gegenverkehr“ ausgesetzt. Um das

Netz nach wie vor stabil zu halten, achten

die Netzbetreiber darauf, dass weder zu viel

noch zu wenig Strom im Netz ist. Schon heute

liegen die Kosten für solche Stabilisierungsmaßnahmen

bei rund einer Milliarde Euro

pro Jahr.

Optimale Steuerung von Angebot und

Nachfrage

Da der Ausbau dezentraler Anlagen mit erneuerbarer

Energieerzeugung weiter zunimmt,

ist es wichtig, die Versorgung bei laufendem

Umbau des Energieerzeugungssystems sicherzustellen

und bezahlbar zu halten. Und

dabei hilft, neben dem zwingend erforderlichen

Aus- und Umbau der Netze, auch die

Digitalisierung. Intelligente und vernetzte

Messsysteme können die optimale Steuerung

von Angebot und Nachfrage ermöglichen.

Ob privates Umfeld oder im Unternehmen

- die ersten Schritte sind bereits getan: heute

ist es möglich, über ein Strompreissignal

zu steuern ob Wäsche gewaschen wird oder

bestimmte innerbetriebliche Prozesse laufen

oder eben nicht. Das war vor einigen Jahren

noch undenkbar und Begriffe wie Smart

Home, also die Vernetzung von Haustechnik,

Haushaltsgeräten und Komponenten der Unterhaltungselektronik

und Elektromobilität,

waren weitgehend unbekannt.

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Titel

AUF EINEN BLICK

Unterstützung für den Einstieg

finden Unternehmen bei den

Sprechtagen von IHK Heilbronn-

Franken und Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum

zum Thema „Industrie

4.0 und Digitalisierung“.

In einem 45-minütigen Gespräch

erörtern Experten gemeinsam

mit Unternehmen deren Status

und beantworten die wichtigsten

Fragen in puncto Industrie 4.0

und Digitalisierung. Informationen

über weiterführende Unterstützungsangebote

und Fördermittel

sowie die Vermittlung von

Experten und Kontakten zu Forschungseinrichtungen

ergänzen

die Statusermittlung. Das kostenfreie

Angebot richtet sich an alle

Mitglieder der IHK, mit besonderem

Fokus auf kleine und mittlere

Industriebetriebe. Eine vorherige

Anmeldung ist erforderlich.

Termine: 27. September und 17.

Oktober zwischen 10 und 15 Uhr.

Weitere Informationen im Internet

unter

© Noxmox – fotolia.de

www.heilbronn.ihk.de

Dok.Nr.: IHK008723

Dok.Nr.: IHK008724

Kommunizieren und kooperieren

Ebenso ermöglicht der digitale und kontinuierlich

erfasste Energieverbrauch einer

Anlage zu jeder Zeit Rückschlüsse

auf deren Zustand, eine wichtige Größe

bei der vorbeugenden Instandhaltung.

Und denkt man noch weiter, können über

Fernwartungssysteme und neue Hilfsmittel

wie Virtual oder Augmented Reality die Anlagen

auch gleich zentral gewartet werden,

ohne einen Servicetechniker vor Ort schicken

zu müssen. Die Digitalisierung der Energiewende

ist damit auch nah an der Industrie

4.0 in Unternehmen, in der eine weitestgehend

selbstorganisierte Produktion möglich

wird, in der Menschen, Maschinen, Anlagen,

Logistik und Produkte kommunizieren und

kooperieren. Die massenhafte Speicherung

und Verarbeitung von Daten und die weltweite

Vernetzung sind mittlerweile das Sinnbild

einer ganz neuen Zeit – der digitalen Revolution

oder auch der vierten industriellen

Revolution.

Schöne neue, digitale und vernetzte Energiewelt

– könnte man meinen

Doch viele Entwicklungen stecken noch

immer in den Kinderschuhen. An der einen

oder anderen Stelle stehen politische

und gesetzliche Rahmenbedingungen dieser

Vision noch entgegen. Ein Beispiel sind

Speicher, die ihr Marktpotenzial aufgrund

von Vorschriften und finanziellen Belastungen

nicht voll entfalten können. So hängt es

etwa vom gewählten Geschäftsmodell ab,

welche Steuern und Umlagen bei der Einund

Ausspeicherung des Stroms anfallen.

Um das politische Ziel von 80-95 Prozent erneuerbare

Energien am Stromverbrauch bis

2050 zu erreichen, gilt es zudem auch Folgendes

zu bedenken: Es genügt nicht allein

die Last zu decken, es geht auch um Systemdienstleistungen

wie Spannungshaltung und

Versorgungswiederaufbau, die heute noch

vor allem von konventionellen Kraftwerken

geleistet werden. Diese müssen zukünftig

auch von erneuerbaren Energien, Speichern

und Verbrauchern übernommen werden.

Unternehmen können sich beteiligen und

profitieren

Wenn sie vernünftig umgesetzt wird, kann

die Digitalisierung die Energiewende unterstützen

und beschleunigen. Dazu wird

zurzeit an allen Ecken und Enden der digitalen

Energieversorgung geforscht und

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 20 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


getüftelt. Und dabei gibt es zahlreiche

Möglichkeiten für Unternehmen sich zu

beteiligen und dabei auch zu profitieren.

Vom Demand Side Management zum Beispiel

können vor allem große Verbraucher

profitieren und zur Netzstabilität beitragen,

indem sie ihre Lasten flexibel vermarkten. Ist

zu viel Strom im Netz, schalten Unternehmen

Lasten zu und unterstützen damit die Netzbetreiber.

Voraussetzungen sind wirtschaftliche

Anreize für die teilnehmenden Unternehmen

sowie das Vorhandensein von flexiblen

Prozessen. Ein Projekt der Deutschen Energieagentur

(dena) hat die Möglichkeiten des

Demand Side Management bei bayrischen

und baden-württembergischen Unternehmen

untersucht und lieferte wertvolle Hinweise

für dessen Weiterentwicklung.

Nichtstun ist der falsche Weg

Wo zuschaltbare Lasten helfen können

das Netz zu stabilisieren, können auch abschaltbare

Lasten oder die Verschiebung

von Lastspitzen helfen. Voraussetzung dafür

ist, dass die Daten zu den Verbräuchen

der einzelnen Anlagen oder Unternehmensteile

bekannt sind und flexibel, also

auch von außen zum Beispiel durch den

Netzbetreiber, gesteuert werden können.

Eines der größten Hemmnisse – und das nicht

nur bei der Energiewende – dürfte die Sicherheit

der digitalen Systeme darstellen. Es besteht

die Sorge, durch die Digitalisierung die

Datenhoheit zu verlieren und sensible Unternehmensdaten

preiszugeben. Was digital

und vernetzt wird, kann auch Hackerangriffen

zum Opfer fallen. Immer wieder berichten

die Medien von Hackerangriffen, die Teile der

Stromversorgung lahmlegen oder Kraftwerke

und Unternehmen zum Ziel haben.

Daher gilt es, sich zu informieren aber auch

anzufangen. Nichtstun ist der falsche Weg

und eine Alternative zum Fortschritt gibt es

nicht. Es existieren vielfältige Möglichkeiten.

Der Markt und vor allem die technischen Entwicklungen

schreiten rasant voran. Wer weiß,

was nächstes Jahr, in fünf oder zehn Jahren

alles möglich sein wird.

KONTAKT

Vivien Meyer

Unternehmen, Energie & Umwelt

Telefon 07131 9677 - 305

E-Mail:

vivien.meyer@

heilbronn.ihk.de

Verwaltungsgebäude und Fertigungshalle - Backnang

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 21 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Titel

CYBERSICHERHEIT IN DER

VERSORGUNGS WIRTSCHAFT

Im Zuge der Energiewende

und mit zunehmender Digitalisierung

brechen die bisher

festen System- und Prozessgrenzen

der Versorgungswirtschaft

auf. Es entwickeln sich

Netzwerke mit unterschiedlichen

Marktteilnehmern und einer

Vielzahl von Dienstleistern.

Von Dipl.-Ing. Kay Tidten

Technologien:

Internettechnologien

Big Data

Cloud Computing

Mobile

Neue Geschäftsprozesse

und -modelle

Neue Wettbewerber

Daraus resultieren neue Geschäftsprozesse

auf der

Grundlage von Daten und

Informationen. Es werden

schnelle Datenverbindungen

von Kraftwerken zu Netzbetreibern

sowie zu Direktvermarktern und dezentralen

Erzeugungsanlagen aufgebaut.

Die Versorgungswirtschaft ist dabei in immer

größerem Maß auf IT- und Steuerungssysteme

angewiesen, um eine funktionierende

Versorgung mit beispielsweise Energie

und Wasser zu gewährleisten. Nicht zuletzt

durch Medienberichte über die WannaCry-

Ransomware-Welle im Sommer 2017 oder

die Angriffe auf das Netz des Deutschen

Bundestags sowie das Bonn-Berliner Regierungsnetz

IVBB sind Belange der Informati-

Flexibilitätsnutzung

Fernsteuerung

(Ablesung und Wartung)

Intelligente

Netzsteuerung

Übertragung und

Verteilung

Zustandsbasierte

Instandhaltung

Abrechnung in

Echtzeit

Verbrauchsdatenaufbereitung

Erzeugungsund

Lastprognose

Individuelle

zeitvariable Tarife

Messstellenbetrieb

Regionale, lokale

„Marktplätze“

Handel und

Beschaffung

Automatischer Handel

(algorithmic trading)

Energiewirtschaftliche

Treiber:

Ausbau Erneuerbare

Roadmap Smart Grid

Flexibilisierung und Vernetzung

Modulare Dienstprogramme

zur Systemsteuerung von Erzeugung

Heimbatterien

Virtuelle Kraftwerke

Predictive Maintenance

Schwarmbatterien

Erzeugung und

Speicherung

Energeiemanagementsysteme

Kunde

„Prosumer“

Digitale

Kundenschnittstellen

Vertrieb und

Marketing

Smart Home

Cross-Sales /

EnergiePlus - Geschäfte

Vermittlungsplattformen

Kundennachfrage und

Anbieterdruck

Von Wertschöpfungsstufen zum Wertschöpfungsnetzwerk

Treiber der Digitalisierung und damit einhergehende erhöhte Anforderungen an die Informationssicherheit (Quelle: BDEW).

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


EnWG: Sicherheitskatalog für Energieanlagen.

Sicherheitskatalog für Energienetze und

Meldepflichten für IT-Sicherheitsvorfälle

MsBG-E: Regelungen für den Messstellenbetrieb

Energie

Branchenstandard

und Meldepflichten

nach § 8a, b BSIG

Wasser

Stadtwerke: Eine Vielzahl von

Regelungen in einem Haus

IKT

Änderungen im

TMG und TKG

Sicherheitskatalog

laut TKG

Meldepflichten

nach dem TMG

Transport

und

Verkehr

Branchenstandard

und Meldepflichten

nach § 8a, b BSIG

Gesetzliche Anforderungen zur IT-Sicherheit am Beispiel eines Stadtwerks (Quelle: BDEW).

onssicherheit in der jüngeren Vergangenheit

zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus

geraten.

Dies führte und führt aktuell zu zahlreichen

gestiegenen gesetzlichen und regulatorischen

Anforderungen in diesem Gebiet.

Doch auch abseits von Gesetzen und Verordnungen

ist es wichtig, das Thema Datenund

Informationssicherheit (im öffentlichen

Diskurs häufig „Cybersicherheit“ genannt) in

den gesellschaftlichen Diskussionen zur Digitalisierung

von vorneherein mitzudenken.

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die

gestiegenen Anforderungen an die Datenund

Informationssicherheit vor dem Hintergrund

aktueller gesetzlicher Entwicklungen

in Deutschland und in der Europäischen

Union und enthält konkrete Empfehlungen

für Unternehmen der Versorgungswirtschaft.

IT-Sicherheitsgesetz, EU-NIS-Richtlinie und

EU-Cybersecurity-Verordnung

Im Sommer 2015 wurde in Deutschland das

IT-Sicherheitsgesetz verabschiedet, im Sommer

2016 folgte die Verabschiedung der EU-

Richtlinie zur Erhöhung der Netzwerk- und

Informationssicherheit (EU-NIS-Richtlinie)

durch das Europäische Parlament und den

Europäischen Rat.

Im Zuge des IT-Sicherheitsgesetzes und der

Umsetzung der EU-NIS-Richtlinie wurden

sogenannte Betreiber „Kritischer Infrastrukturen“

(engl. „operators of essential services“)

definiert, die für das Funktionieren des

Gemeinwesens in Deutschland eine herausragende

Rolle spielen. Diese Betreiber „kritischer

Infrastrukturen“ haben auf der einen

Seite strenge gesetzliche Anforderungen für

ihre IT-Sicherheit zu erfüllen, werden im

Gegenzug jedoch in einen vertrauensvollen

Informationsaustausch zur aktuellen Lage

der IT-Sicherheit mit den zuständigen staatlichen

Behörden eingebunden.

Beispielsweise waren aufgrund dessen Betreiber

von Energieversorgungsnetzen (Strom und

Gas) verpflichtet, gemäß IT-Sicherheitskatalog

der Bundesnetzagentur sogenannte Informationssicherheits-Managementsysteme

(ISMS)

aufzubauen und dies bis Januar 2018 durch

eine Zertifizierung gegenüber der Regulierungsbehörde

nachzuweisen. Auch andere

QUELLEN

BDEW – Bundesverband der Energie-

und Wasserwirtschaft (2016):

Die Digitale Energiwirtschaft: Agenda

für Wirtschaft und Politik.

Bundesnetzagentur für Elektrizität,

Gas, Telekommunikation, Post und

Eisenbahnen (2017): Digitale Transformation

in den Netzsektoren.

Bundesnetzagentur für Elektrizität,

Gas, Telekommunikation, Post und

Eisenbahnen (2015): IT-Sicherheitskatalog

nach § 11 Abs. 1a EnWG

für Energieversorgungsnetze.

BDEW – Bundesverband der Energie-

und Wasserwirtschaft und OE

Oesterreichs E-Wirtschaft (2018):

Whitepaper – Anforderungen an

sichere Steuerungs- und Telekommunikationssysteme.

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 23 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Titel

DER AUTOR

Dipl.-Ing. Kay Tidten ist Fachgebietsleiter

IT-Sicherheit, Kritische

Infrastrukturen beim BDEW – Bundesverband

der Energie- und Wasserwirtschaft

e. V., Berlin

„kritische Infrastrukturen“ wie zum Beispiel

virtuelle Kraftwerke, große Erzeugungsanlagen

(>420 MW), Telekommunikationsnetze

oder Datacenter stehen im Fokus des IT-Sicherheitsgesetzes.

Perspektivisch ist vor dem Hintergrund der

starken gesellschaftlichen Durchdringung

durch die Digitalisierung weiterhin mit

neuen Gesetzgebungs- und Regulierungsverfahren

zu rechnen. Unternehmen sind

daher gut beraten, dem Thema Daten- und

Informationssicherheit auch in Zukunft Ressourcen

zu widmen, um auf gestiegene Herausforderungen

angemessen reagieren zu

können. Beispielsweise starten aktuell in der

EU die Trilogverhandlungen für eine neue

Cybersicherheits-Verordnung. Die österreichische

Ratspräsidentschaft hat angekündigt,

das Verfahren bis Ende 2018 abschließen zu

wollen. Ziel der Verordnung, die nach ihrem

Inkrafttreten in allen EU-Mitgliedsstaaten

unmittelbar wirksam wird, ist die Einführung

eines Produkt-Gütesiegels für IT-Sicherheit.

Empfehlungen für die Versorgungswirtschaft

Die mit Abstand wichtigste Empfehlung für

Unternehmen jeglicher Größe muss sein, dem

Thema Daten- und Informations- beziehungsweise

Cybersicherheit in der Unternehmensstrategie

einen angemessenen Platz einzuräumen

und für eine hohe Sensibilisierung der

Geschäftsführung, des Managements und der

Mitarbeiter zu sorgen. Ebenso sollte Sicherheit

bei neuen Geschäftsmodellen und Projekten

von Anfang an mitgedacht werden („security

by design“). Unternehmen sollten sich zudem

frühzeitig darum bemühen, Nachwuchskräfte

in den sehr stark nachgefragten Bereichen Digitalisierung

und IT für das eigene Unternehmen

zu interessieren.

Sind Verantwortlichkeiten im Unternehmen

geklärt und eine Sicherheitsorganisation

etabliert, ist der Austausch mit benachbarten

Unternehmen, der Branche sowie mit

staatlichen Stellen unverzichtbar. Nur so ist

sichergestellt, dass Informationen zu neuen

Entwicklungen, gestiegenen Anforderungen

oder anderen Angriffsvektoren schnell an

den richtigen Stellen ankommen und entsprechende

Maßnahmen umgesetzt werden.

Neben dem Austausch in Branchen- und Regionalverbänden

wie dem BDEW und seinen

Landesorganisationen bieten auch staatliche

Stellen beispielsweise über den UP KRITIS

(www.kritis.bund.de) oder die Initiative Wirtschaftsschutz

(www.wirtschaftsschutz.info)

ihre Unterstützung an. Zusätzlich existieren

bei vielen Landesämtern für Verfassungsschutz

entsprechende Abteilungen für Wirtschaftsschutz,

die als kompetenter regionaler

Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Auch die technische Absicherung sowie organisatorische

Maßnahmen sind wichtige

Bau-steine einer sicheren Digitalisierung.

National und international weit verbreitet

sind beispielweise Informationsmanagement-

Systeme (ISMS) auf Basis der Norm DIN ISO/

IEC 27001. Für kleinere Unternehmen sowie

im kommunalen Bereich sind auch Ansätze

auf Basis BSI-IT-Grundschutz in Deutschland

verbreitet. Darüber hinaus existieren

diverse branchenspezifische Normen und

Empfehlungen – im Energiesektor ist hier die

sektorspezifische Norm ISO/IEC 27019 zu

nennen sowie das Best-Practice Whitepaper

von BDEW und Oesterreichs Energie.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 24 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


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Titel

ENERGIEGIPFEL MAINFRANKEN-

TAUBERFRANKEN

Otto Kirchner, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt:

„Wenn sie vernünftig

umgesetzt wird, kann die Digitalisierung

die Energiewende unterstützen

und sogar beschleunigen.“ Und der

Präsident der IHK Heilbronn-Franken,

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach ergänzte bei der Begrüßung:

„Auch im Hinblick auf Industrie 4.0 kommen die

Unternehmen mit der Digitalisierung der Energiewende

einen großen Schritt weiter.“

Denn die Digitalisierung nimmt nahezu alle Bereiche ein,

so auch die Energiewelt und die Energiewende. Warum

dies notwendig und sinnvoll ist, erläuterte Dr. Sebastian

Bolay (DIHK) in seiner kurzen Einführung. Notwendig ist

der Roll-out von intelligenten Messsystemen, um vor allem

Angebot und Nachfrage optimal steuern zu können. Darauf

aufbauend seien eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle

und die Stabilisierung der Stromnetze möglich. Bolay: „Es

geht nicht mehr nur um Prosumer (Produzent und Konsument),

sondern – viel spannender – um Flexumer (Konsumenten

und Anbieter von Flexibilität).“

Die Referenten des Energiegipfels 2018 von links: Christoph Stegner, ZAE

Bayern, Mareike Wolke, dena, Jürgen Bode, IHK Würzburg-Schweinfurt, Dr.

Sebastian Bolay, DIHK, Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach, Präsident IHK

Heilbronn-Franken und Otto Kirchner, Präsident IHK Würzburg-Schweinfurt,

Henry Vu, Tobias Fertig, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sowie Kay

Tidten, BDEW.

Zum zweiten Mal fand in Kooperation

der IHK Würzburg-Schweinfurt und der

IHK Heilbronn-Franken der Energiegipfel

Mainfranken – Tauberfranken statt. Thema

der Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmern

war „Mit Sicherheit digital – die

Stromversorgung der Zukunft“.

Sicherheit der IT-Infrastruktur

Wo Daten aufgezeichnet und an Dienstleister und Energieversorger

weitergegeben werden, taucht die Frage nach der

Sicherheit der IT-Infrastruktur auf. Kay Tidten, Fachgebietsleiter

für IT, IT-Sicherheit, kritische Infrastrukturen und

intelligente Messsysteme beim Bundesverband der Energie-

und Wasserwirtschaft (BDEW): „Die Akteure verändern

sich. Wo früher einzelne Hacker am Werk waren, entwickelt

sich heute eine weltweite Industrie, die Cyberkriminalität

betreibt. Auch sind zunehmend staatliche Akteure zu beobachten.“

Sein Rat an Unternehmen: das Bewusstsein der

Mitarbeiter schärfen, sichere Technik und Vernetzung mit

Unternehmen, Verbänden und staatlichen Einrichtungen.

Vielfältige Möglichkeiten

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Darstellung

dreier Bausteine der digitalen Energiewende. Henry

Vu und Tobias Fertig von der Hochschule für angewandte

Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) erklärten

den grundlegenden Aufbau einer Blockchain und erläuterten

die Vorteile, die sich für den Energiehandel daraus ergeben.

Mareike Wolke von der Deutschen Energieagentur

berichtete darüber, wie insbesondere große Verbraucher

zur Netzstabilität beitragen können, indem vor allem deren

Lasten durch Unternehmen flexibel vermarktet werden.

Christoph Stegner vom Bayerischen Zentrum für angewandte

Energieforschung stellte das Projekt „Smart Grid

Solar“ vor, bei dem im sogenannten Reallabor unzählige

Daten zu Stromerzeugung via Photovoltaik, Speicherung

und Stromverbrauch in Haushalten gesammelt und ausgewertet

wurden, um herauszufinden, wie digitale Lösungen

für Netzstabilität sorgen können.

Eines zeigte die Veranstaltung deutlich: Die Digitalisierung

der Energiewende ist sinnvoll und notwendig. Die dargestellten

Beispiele boten dabei nur einen kleinen Einblick in

die vielfältigen Möglichkeiten für Unternehmen, Kommunen

und die Energiewirtschaft in die digitale Energiewelt

einzusteigen. Ein Patentrezept gibt es nicht, aber zahlreiche

Angebote sowohl in Baden-Württemberg als auch in

Bayern, die Unternehmen bei einem guten und vor allem

sicheren Start in das neue Energiezeitalter unterstützen.

(red)

www.heilbronn.ihk.de

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 26 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Newsticker

Neues aus Berlin und Brüssel

Handelspolitischer Volltreffer

Berlin. DIHK-Präsident Eric

Schweitzer hat das am 17. Juli

2018 unterzeichnete Freihandelsabkommen

zwischen der EU

und Japan als einen handelspolitischen

Volltreffer gewürdigt.

Nun sei eine rasche Ratifizierung

durch Rat und Europaparlament

wichtig. Denn damit

würde die EU ihre Handlungsfähigkeit

in der Handelspolitik

unterstreichen. „Schon rein

wirtschaftlich ist das EU-Japan-

Abkommen zwischen Europa

und der weltweit drittstärksten

Wirtschaftsmacht wichtig. Die

symbolische Bedeutung ist aber

fast noch stärker“, sagte Schweitzer.

So würden diese beiden großen

Wirtschaftsräume ein klares

Zeichen für regelbasierten Handel

und gegen einseitige Importbeschränkungen

senden. Auch

sei das Abkommen kurz vor der

G20-Präsidentschaft Japans

2019 ein gutes Signal gegen den

wachsenden Protektionismus in

der Welt. „Bereits jetzt belasten

die fast schon täglich zunehmenden

Handelsschranken in

vielen Märkten die international

agierenden Unternehmen“, so

Schweitzer.

nothnagel.ilja@dihk.de

Unternehmerinnen bringen

sich in die Debatte um die Zukunft

Europas ein

Brüssel. Unternehmerinnen

wollen bei der Gestaltung der

Zukunft Europas ein entscheidendes

Wort mitreden – und sich

untereinander besser vernetzen.

Mitte Juli trafen sich rund

90 Teilnehmerinnen aus ganz

Deutschland auf Einladung des

DIHK zum Netzwerktag „Frauen

im IHK-Ehrenamt“ in Brüssel.

Vor Ort brachten sie ihre Anliegen

gegenüber Renate Nikolay

aus der EU-Kommission, Nadja

Hirsch aus dem EU-Parlament

und Kerstin Born-Sirkel vom

European Policy Centre ein.

Konkrete praktische Schwierigkeiten

bei der Anwendung der

EU-Datenschutzgrundverordnung

wurden adressiert, ebenso

wie der zunehmende bürokratische

Aufwand, der kleine und

mittlere Unternehmen belastet.

Dass Europa mehr für kleine

und mittlere Unternehmen tun

müsse, war die klare Botschaft

der Teilnehmerinnen. Bevor die

EU künftig neue Regeln erlasse,

solle sie diese auch auf Unternehmerfreundlichkeit

überprüfen.

Ihre Kritikpunkte und Lösungsansätze

zur Europapolitik

überbrachten die Teilnehmerinnen

am Ende der Sprecherin von

Kommissionspräsident Jean-

Claude Juncker, Mina Andreeva,

bei einem Besuch in der EU-

Kommission.

stavenhagen.franziska@

dihk.de

DIHK und BDI kommentieren

geplante Autozölle

Berlin. Im Rahmen der Konsultation

des US-Wirtschaftsministeriums

zu der Untersuchung, ob

US-Autoimporte die nationale

Sicherheit der USA gefährden,

haben sich der Bundesverband

der deutschen Industrie (BDI)

und der Deutsche Industrie- und

Handelskammertag (DIHK) mit

einer gemeinsamen Stellungnahme

beteiligt. Deutsche Automobilfirmen

und -zulieferer

sichern in den USA 118.000 Arbeitsplätze

in mehr als 300 Produktionsstätten,

Forschungszentren

und Verwaltungssitzen.

Die Produktion vor Ort hat sich

seit 2009 vervierfacht. 60 Prozent

der von deutschen Unternehmen

in den USA hergestellten

Fahrzeuge werden exportiert.

Um weiterhin diesen Beitrag zur

US-Wirtschaft leisten zu können,

brauchen die Unternehmen

Planungssicherheit, so BDI und

DIHK. Statt Zölle einzuführen

sollte die US-Administration

mit Partnern wie der EU daran

arbeiten, weltweit Handelsbarrieren

abzubauen.

nothnagel.ilja@dihk.de

IHK-VERANSTALTUNGEN (Auszug) Sept. - Okt. 2018

Datum Veranstaltung Ort Preis

12.09.2018 Marketing im digitalen Zeitalter – Workshop für Einzelhändler Heilbronn 50,00 €

13.09.2018 Das neue Verpackungsgesetz – Informationsveranstaltung IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

13.09.2018 Sachkundeprüfung "Versicherungsfachmann-/frau IHK" Heilbronn 300,00 €

17.09.2018 Digitale Vertriebswege und die Zukunft des Außendienstes Mannheim 71,40 €

19.09.2018 Das IHK-Ursprungszeugnis Ferdinand-Braun-Straße 5, Heilbronn kostenfrei

20.09.2018 Selbständigkeit im Nebenerwerb – Informationsveranstaltung für Existenzgründer IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

24.09.2018 Unterrichtung nach dem Gaststättengesetz IHK Heilbronn-Franken 100,00 €

25.09.2018 Sprechtag mit L-Bank und Bürgschaftsbank/MBG in Heilbronn IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

25.09.2018 China Ländersprechtag IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

27.09.2018 RKW-Sprechtag IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

27.09.2018 Sprechtag Industrie 4.0 IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

02.10.2018 Sprechtag für Freiberufler IHK Heilbronn-Franken kostenfrei

04.10.2018 -

05.10.2018

Sachkundeprüfung "Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung IHK" Heilbronn/Neckarsulm 200,00 –

300,00 €

08.10.2018 IHK-Informationsveranstaltung: "Wie mache ich mich selbständig?" IHK-Geschäftsstelle Schwäbisch Hall kostenfrei

08.10.2018 -

12.10.2018

Unterrichtung im Bewachungsgewerbe nach § 34A GEWO Heilbronn 450,00 €

Weitere Infos zu den Veranstaltungen unter www.heilbronn.ihk.de/termine

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Geld + Märkte

© Rudi1976 – stockadobe.com

MALAYSIA – AU

ZUM HOCHEINK

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


F DEM WEG

OMMENSLAND

In Malaysia kann man den Strukturwandel

hautnah miterleben. Innerhalb kurzer Zeit hat

es das Land geschafft, sich von einer durch

den Primärsektor bestimmten Volkswirtschaft

in ein Industrieland zu verwandeln und ist

dabei, zu einem modernen Dienstleistungsstandort

zu werden.

Das Land entwickelt sich zusehends

zu einem modernen

Hocheinkommensland. Über

60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes

erwirtschaftet der

Dienstleistungssektor. Die

industrielle Fertigung setzt verstärkt auf

Produktivitätssteigerungen durch Automatisierung.

Diese Entwicklung ist zwar noch

nicht abgeschlossen, und es gibt auf dem Weg

dorthin noch einige Hindernisse zu überwinden,

aber die Tendenz ist eindeutig.

In seiner noch jungen, gerade einmal

55-jährigen Geschichte, hat das Land bereits

einen enormen Wandel vollzogen. Seine

Wirtschaft war am Anfang der Unabhängigkeit

und auch davor unter britischer Kolonialherrschaft,

sehr stark von den Rohstoffen

Zinn, Kautschuk und Palmöl geprägt. Recht

bald nach der Unabhängigkeit wurde mit

Hilfe vor allem japanischer Investitionen die

Industrialisierung vorangetrieben und die

Exporte industrieller Erzeugnisse rückten in

den Vordergrund.

Dienstleistungssektor hat führende Rolle

übernommen

Der Dienstleistungsbereich ist der mit Abstand

wichtigste Sektor Malaysias. Noch vor

wenigen Jahren lag dessen Anteil am BIP bei

50 bis 55 Prozent. Inzwischen trägt er über

60 Prozent zur BIP-Entstehung bei, Tendenz

steigend. Wichtigste Sparten sind Groß- und

Einzelhandel, Informations- und Kommunikationstechnik

sowie Finanzdienstleistungen.

Inzwischen ist Malaysia einer der weltweit

führenden Hersteller von Halbleitern, elektrotechnischen

Erzeugnissen und Solarpaneelen.

Der Dienstleistungssektor hat

die führende Rolle bei der Entstehung des

Bruttoinlandsproduktes übernommen und

sowohl den Primärsektor als auch die verarbeitende

Industrie auf die Plätze verdrängt.

Bei der Ansiedlung von Investitionen kann

Malaysia mit einigen Trümpfen aufwarten:

Es bietet ein unternehmerfreundliches Umfeld

mit attraktiven Anreizen, Rechtssicherheit

und gut ausgebildeten Arbeitskräften.

Weitere Standortvorteile sind die weit verbreiteten

Englischkenntnisse und eine gut

ausgebaute Infrastruktur.

Zu den Herausforderungen, die das Land

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 29 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Geld + Märkte

© Bruder Jakob – Adobestock.com

Auf den vorhandenen Rohstoffen aufbauend hat sich Malaysia von einem Agrar- zu einem Industrieland entwickelt.

noch meistern muss, gehören die zum Teil starken Einkommensungleichheiten

und das wirtschaftliche Gefälle

zwischen den einzelnen Landesteilen.

Produktivitätssteigerung durch Automatisierung

Auf den vorhandenen Rohstoffen aufbauend hat sich Malaysia

von einem Agrar- zu einem Industrieland entwickelt.

Auch wenn die Gummi und Palmöl verarbeitende

Industrie sowie die Petrochemie und Chemie weiterhin

zu den führenden Branchen zählen, hat sich die Industriepalette

wesentlich verbreitert. Die elektrotechnische

und vor allem die elektronische Industrie, aber auch der

Transportmittel- (Kfz-, Schiff- und Offshore-Bau sowie

Flugzeugtechnik) und der Maschinenbau wurden stark

ausgeweitet.

Weiter zunehmen dürfte innerhalb des Industriesektors

die Fertigung von höherwertigen und wissensbasierten

Produkten, denn für arbeitsintensive Erzeugnisse ist Malaysia

bereits zu teuer geworden. Das Ziel lautet Produktivitätssteigerung

durch Automatisierung und soll durch

eine energieeffizientere Produktion ergänzt werden. Ein

essenzieller Input ist dabei qualifiziertes Humankapital.

Landwirtschaft und Bergbau haben tragende Rollen

Sowohl die Landwirtschaft als auch der Bergbau spielen

mit jeweils knapp über acht Prozent Anteil an der BIP-

Entstehung eine nach wie vor gewichtige Rolle in der

malaysischen Wirtschaft. Über 40 Prozent des landwirtschaftlichen

Outputs entfällt auf Palmöl. Es folgen Viehhaltung

(hauptsächlich Hühner) und Fischerei mit jeweils

knapp unter zwölf Prozent sowie Holzwirtschaft und Kautschukgewinnung

mit jeweils rund sieben Prozent. Der

Bergbausektor wird von Erdöl- und Erdgasförderung dominiert.

Kräftig zugelegt hat in den letzten Jahren der Abbau

von Bauxit und Titaneisenerz.

Regionen: Starke Gefälle prägen das Bild

Das Zentrum der wirtschaftlichen Aktivitäten liegt im

Klang Valley, das sich in einem 2.843 Quadratkilometer

großen Korridor von Port Klang bis nach Kuala Lumpur

erstreckt. Nach der Etablierung von Industrie- und Technologieparks

ist dort auch die neue Verwaltungshauptstadt

Putrajaya entstanden. Aus dem Dienstleistungs- und

Finanzzentrum Kuala Lumpur sind verarbeitende Industrien

ins Umland und damit in den Teilstaat Selangor gewandert.

Das Wirtschaftsspektrum des Klang Valley reicht von Logistik-

und Transportfirmen am Hochseehafen Klang und

dem internationalen Flughafen Kuala Lumpur über Unternehmen

der verarbeitenden Industrie bis hin zu Hochtechnologiefirmen

in Cyberjaya.

Der zweite bedeutende Industriestandort ist die Insel

Penang mit Schwerpunkt in der elektrotechnischen und

elektronischen Industrie sowie in der Medizintechnik und

im Medizintourismus. Die Öl- und Gasförderung sowie

nachgelagerte Downstream-Industrien sind an der Ostküste

der malaysischen Halbinsel (Kuantan und Terengganu)

sowie in Ostmalaysia (Sabah und Sarawak) zu finden.

Am Südzipfel der malaysischen Halbinsel profitiert

die dortige Industriezone Iskandar von der Auslagerung

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 30 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


arbeitsintensiver Produktionen aus dem

benachbarten Singapur. Zudem erfährt sie

einen immensen Immobilienboom.

Wirtschaftliche Beziehungen zwischen

Deutschland und Malaysia

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen

Deutschland und Malaysia sind seit vielen

Jahren sehr eng und bestimmen im Wesentlichen

das gute Verhältnis zwischen den

beiden Ländern.

Malaysia steht als Handelspartner für

Deutschland seit vielen Jahren mit Singapur

an der Spitze der ASEAN-Staaten. Deutsche

Einfuhrgüter sind insbesondere: Elektronische/elektrotechnische

Erzeugnisse,

Maschinen, Apparate und mechanische Geräte,

pflanzliche Öle und Fette, Kautschukprodukte

sowie chemische Erzeugnisse.

Wichtigste deutsche Ausfuhrgüter: Elektronische/elektrotechnische

Erzeugnisse,

Maschinen, Kraftfahrzeuge, optische und

pharmazeutische Erzeugnisse.

Malaysia ist Ziel ausländischer Direktinvestitionen,

die von den günstigen Rahmenbedingungen

angezogen werden, zugleich

aber auch für einen wirtschaftlich stimulierenden

Technologietransfer sorgen. Dies

gilt in besonderem Maße für die deutsche

Industrie. Insgesamt sind über 350 deutsche

Unternehmen direkt in Malaysia vertreten,

viele betreiben Produktionsstätten und exportieren

die hier hergestellten Waren weltweit.

Malaysia wird von deutschen Firmen

auch zunehmend als regionale Drehscheibe

für Südostasien und darüber hinaus genutzt.

(red)

Quellen: GTAI, Auswärtiges Amt, AHK-Malaysia

MALAYSIA Ländersprechtag

Termin: 10.10.2018

Uhrzeit: 9.00-15.00

Ort: IHK Heilbronn Franken

Anmeldeschluss: 01.10.2018

Kostenfrei

Einzelgespräche sind auf ca. 45

Minuten angesetzt (im Zeitraum

9.00-12.00 Uhr & 13.00-15.00 Uhr)

und finden in der IHK Heilbronn

statt. Alternativ kann ein Inhouse-

Gespräch vereinbart werden.

Die Teilnahme ist für Mitgliedsunternehmen

kostenlos, die Zahl

der Teilnehmer allerdings begrenzt.

Eine verbindliche Anmeldung

ist unbedingt erforderlich.

Die Anmeldungen werden in der

Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.

KONTAKT

Dalila Nadi

IHK-Referentin Außenwirtschaft

Telefon 07131 9677-121

E-Mail dalila.nadi@

heilbronn.ihk.de

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FINANZIERUNG SICHERN

MIT FÖRDERPROGRAMMEN

KONTAKT

Martin Neuberger

IHK-Referent

Wirtschaftsförderung

Telefon 07131 9677-112

E-Mail martin.neuberger@

heilbronn.ihk.de

Informationsveranstaltung am

22. Oktober 2018 um 16 Uhr im

Heilbronner Haus der Wirtschaft

(IHK).

Öffentliche Förderkredite

und Bürgschaften sind

ein wichtiger Baustein

der Finanzierung. Die

L-Bank Baden-Württemberg

bietet zinsgünstige

Förderdarlehen für nahezu alle betrieblichen

Investitionen. Zum Förderspektrum gehören

Gründungs-, Wachstums- und Erweiterungsfinanzierungen,

Liquiditäts- und Betriebsmittelkredite,

die Ressourceneffizienz sowie

die Finanzierung von Innovations- und Entwicklungsvorhaben.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

ermöglicht als Risikopartner Finanzierungen

auch bei fehlenden oder nicht ausreichenden

Sicherheiten. Mit ihrer Einbindung können

Erfolg versprechende Projekte betriebsgerecht

finanziert werden. Beteiligungskapital

der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

verbessert die Bilanzrelationen eines

Unternehmens. Damit bietet sich eine Basis

für weitere Investitionen und Finanzierungen.

Tipps und Informationen

Bei der Veranstaltung stellen Referenten der

Förderinstitute ihre Finanzierungskonzepte

für kleine und mittlere Unternehmen aller

Branchen, Start-ups, Gründer und Betriebsübernehmer

vor.

Außerdem gibt es Tipps und Hinweise für die

Kreditgespräche. Was gehört zu einer gewissenhaften

Vorbereitung auf die Kreditverhandlungen?

Welche Unterlagen werden benötigt,

damit die Gespräche bei der Bank zum

Erfolg führen? Eine sorgfältige Vorbereitung

erhöht die Chancen einer Kreditgewährung.

Neues Serviceangebot: FinanzierungsCheck

Ebenfalls vorgestellt wird der Finanzierungs-

Check zur Vorsorge und Sicherung von Unternehmen.

Dieses Serviceangebot der IHK

Heilbronn-Franken und der Bürgschaftsbank

richtet sich an Unternehmen, die eine schnelle

und neutrale Analyse ihrer finanziellen Situation

benötigen. Mit dem Finanzierungs-

Check werden Unternehmen, die aufgrund

ihrer künftigen finanziellen Lage Handlungsbedarf

sehen, Wege zur Krisenvermeidung

aufgezeigt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Um Anmeldung bis 18. Oktober 2018

wird gebeten.

www.heilbronn.ihk.de

Dok.-Nr.: TER002523

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 32 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


FÖRDERPROGRAMME FÜR UNTER-

NEHMER UND START-UPS

IHK-Broschüre „Finanzielle Gewerbeförderung“

neu aufgelegt

Zinsvergünstigte Darlehen, Zuschüsse, Bürgschaften

und Beteiligungen ermöglichen eine

betriebsgerechte Finanzierung und sichern die

Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren

Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist

es für Unternehmer und Start-ups sinnvoll, sich

rechtzeitig über die vielfältigen Fördermöglichkeiten

von Bund und Land zu informieren.

Mit der Broschüre „Finanzielle Gewerbeförderung

im Land Baden-Württemberg“ bietet

die IHK Heilbronn-Franken hierzu gezielte

Hilfestellung. Die nun aktualisierte Publikation

enthält auf 24 Seiten die wichtigsten

Förderprogramme. In kompakter Form wird

aufgezeigt, wer antragsberechtigt ist, was gefördert

wird, wie die Konditionen sind und

wo die Förderanträge zu stellen sind.

Maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte

Die Förderinstitute von Bund und Land unterstützen

mit maßgeschneiderten Finanzierungskonzepten

bei den unterschiedlichsten

Investitionsvorhaben. Die häufigste Form

der Förderung sind zinsgünstige Kredite mit

langen Laufzeiten. Ebenso attraktiv sind Zuschüsse,

die bspw. für Unternehmensberatungen

gewährt werden können. Bei fehlenden

Sicherheiten gibt es Bürgschaften, zur

Verbesserung der Eigenkapitalausstattung

können Beteiligungen beantragt werden.

AUF EINEN BLICK

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich

bei der IHK. Die Informationen

gibt es auch im Internet

unter Dok. Nr.: STU005464

www.heilbronn.ihk.de


Fenster 2.0 –

öffnen und lüften

ohne Straßenlärm.“

Friedbert Rott & Thorsten Voß l Montag GmbH

Preis des Handwerks VR-InnovationsPreis Mittelstand 2018

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

50.000 Euro &

Filmporträts für

die Preisträger!

Wir machen den Weg frei.

Innovative Unternehmen aus Baden-Württemberg mit beispielhaften Projekten und Leistungen gesucht! Sie haben eine technische

Innovation, kreative Marketing-, Vertriebs- oder Dienstleistungskonzepte realisiert? Eine pfiffige Idee war die Basis für Ihren unternehmerischen

Erfolg? Dann bewerben Sie sich! Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank oder im Internet unter

vr-innovationspreis.de. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2018. Der VR-InnovationsPreis 2019 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken arbeiten in Kooperation mit:

Bausparkasse Union R+V Ein Produkt der Deutsche Zentral-

Schwäbisch Hall Investment Versicherung TeamBank Genossenschaftsbank DZ Privatbank

Schwäbisch Hall

VR Smart

Finanz

Münchener Hyp

DZ Hyp

Fiducia & GAD

Süddeutsche

Krankenversicherung


Statistik

WIRTSCHAFTS-

ZAHLEN

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Umsätze

der regionalen Industriebetriebe im Juni

2018 um 2,3 Prozent gestiegen. Das Auslandsgeschäft

verzeichnete einen Rückgang in Höhe

von 3,4 Prozent. Im Juni 2018 beschäftigten die

Industriebetriebe in der Region 127.489 Mitarbeiter.

Dies waren 5.123 Personen mehr als im

Juni 2017 (+ 4,2 Prozent).

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen

Erwerbspersonen lag im Juli 2018 in der Region

Heilbronn-Franken bei 3,0 Prozent (Baden-Württemberg

3,1 Prozent).

ARBEITSMARKT

Offene Stellen

Arbeitslose

Juli 2017 Juli 2018

Juli 2017 Juli 2018

Veränd.

in %

Stadt- und Landkreis Heilbronn 4.875 5.151 + 5,7

Hohenlohekreis 1.387 1.642 + 18,4

Landkreis Schwäbisch Hall 2.456 2.771 + 12,8

Main-Tauber-Kreis 2.274 2.686 + 18,1

Region Heilbronn-Franken 10.992 12.250 + 11,4

Baden-Württemberg 105.862 118.155 + 11,6

Deutschland (früheres Bundesgebiet) 607.282 667.412 + 9,9

Deutschland (insgesamt) 750.346 822.582 + 9,6

Veränd.

in %

Stadt- und Landkreis Heilbronn 9.674 9.335 - 3,5

Hohenlohekreis 1.659 1.521 - 8,3

Landkreis Schwäbisch Hall 3.262 3.042 - 6,7

Main-Tauber-Kreis 2.181 1.902 - 12,8

Region Heilbronn-Franken 16.776 15.800 - 5,8

Baden-Württemberg 209.668 190.476 - 9,2

Deutschland (früheres Bundesgebiet) 1.897.033 1.752.774 - 7,6

Deutschland (insgesamt) 2.517.645 2.324.746 - 7,7

PREISE

Index für die Lebenshaltung

Verbraucherpreisindex Juli 2017 Juli 2018

Veränd.

Baden-Württemberg (2010 = 100) 108,8 111,2 + 2,2

Deutschland (insgesamt) (2010 = 100) 109,4 111,6 + 2,0

Gewerbliche Indizes Juli 2017 Juli 2018

in %

Veränd.

Industrielle Erzeugnisse (2010 = 100) 104,7 107,8 + 3,0

Einzelhandelspreise (2010 = 100) 107,2 109,1 + 1,8

Großhandelspreise (2010 = 100) 106,8 110,5 + 3,5

in %

Arbeitslosenquote Juli 2018

in % der

abh. EWP 1)

in % aller

EWP 2)

Stadt- und Landkreis Heilbronn 3,8 3,5

Hohenlohekreis 2,5 2,3

Landkreis Schwäbisch Hall 3,0 2,7

Main-Tauber-Kreis 2,8 2,5

Region Heilbronn-Franken 3,3 3,0

Baden-Württemberg 3,4 3,1

Deutschland (früheres Bundesgebiet) 5,3 4,8

Deutschland (insgesamt) 5,7 5,1

Aktuelle Wirtschaftszahlen inklusive der „Einfuhr- und Ausfuhrpreise“ (Gewerbliche Indizes

und Industrielle Erzeugnisse) können Sie direkt nachlesen unter www.heilbronn.ihk.de/wirtschaftszahlen.

Hinweis für den Abschluss von Wertsicherungsklauseln:

Die Berechnung der Indizes für das frühere Bundesgebiet, die neuen Länder und für spezielle

Haushalts typen wurde ab Februar 2003 bei der Umstellung auf das Preisbasisjahr

2000 eingestellt.

Weitere Informationen zu Wertsicherungsklauseln bietet das Statistische Bundesamt:

Telefon 0611 754777, Internet: www.destatis.de/wsk (interaktives Berechnungsprogramm).

Die Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg,

Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).

1) bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte,

geringfügig Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose)

2) bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen

Die Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Agenturen für Arbeit der Region; Regionaldirektion

Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit; Bundesagentur für Arbeit;

eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


VERARBEITENDES GEWERBE 3)

Beschäftigte

Juni 2017 Juni 2018

Veränd.

in %

Stadtkreis Heilbronn 10.687 10.895 + 1,9

Landkreis Heilbronn 48.428 50.152 + 3,6

Hohenlohekreis 19.856 20.560 + 3,5

Landkreis Schwäbisch Hall 25.521 27.097 + 6,2

Main-Tauber-Kreis 17.874 18.785 + 5,1

Region Heilbronn-Franken 122.366 127.489 + 4,2

BESCHÄFTIGTE Verarbeitendes Gewerbe

120.000*

72.000*

24.000

18.000

12.000

6.000

10.687

10. 895

Juni 2017

Juni 2018

48.428

50.152

19.856

20.560

25.521

27.097

17.874

18.785

122.366

127.489

Baden-Württemberg 1.143.069 1.178.022 + 3,1

Deutschland 5.500.966 5.643.023 + 2,6

Stadtkreis

Heilbronn

* gekürzt.

Landkreis

Heilbronn

Hohenlohekreis

Landkreis

Schwäbisch

Hall

Main-Tauber-

Kreis

Region

Heilbronn-

Franken

Umsatz (in 1.000 Euro)

Juni 2017 Juni 2018

Veränd.

in %

Stadtkreis Heilbronn 250.142 259.669 + 3,8

Landkreis Heilbronn 1.369.749 1.324.611 - 3,3

Hohenlohekreis 401.081 447.970 + 11,7

Landkreis Schwäbisch Hall 520.394 548.210 + 5,3

Main-Tauber-Kreis 261.415 287.683 + 10,0

Region Heilbronn-Franken 2.802.781 2.868.143 + 2,3

Baden-Württemberg 29.356.640 30.243.113 + 3,0

Deutschland 153.708.572 162.417.214 + 5,7

UMSATZ Verarbeitendes Gewerbe

3.500.000*

2.000.000*

500.000

375.000

250.000

125.000

250.142

259.669

Juni 2017

Juni 2018

1.369.749

1.324.611

401.081

447.970

520.394

548.210

261.415

287.683

2.802.781

2.868.143

davon Export (in 1.000 Euro)

Juni 2017 Juni 2018

Veränd.

in %

Stadtkreis Heilbronn 111.212 132.493 + 19,1

Landkreis Heilbronn

Hohenlohekreis 221.893 239.236 + 7,8

Landkreis Schwäbisch Hall 249.596 262.255 + 5,1

Main-Tauber-Kreis

Region Heilbronn-Franken 1.483.430 1.432.772 - 3,4

Baden-Württemberg 16.224.203 16.771.138 + 3,4

Deutschland 77.623.895 81.885.077 + 5,5

Stadtkreis

Heilbronn

Landkreis

Heilbronn

* gekürzt. Werte in 1.000 Euro.

Hohenlohekreis

Landkreis

Schwäbisch

Hall

Main-Tauber-

Kreis

DAVON EXPORT Verarbeitendes Gewerbe

1.800.000*

250.000

200.000

150.000

Juni 2017

Juni 2018

221.893

239.236

249.596

262.255

Region

Heilbronn-

Franken

1.483.430

1.432.772

3) Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten, Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe

2008 (WZ 2008); Daten 2017: jahreskorrigierte Werte

= keine Angaben aus Geheimhaltungsgründen

Die Daten stehen immer mit einer Verzögerung von rund zwei Monaten zur Verfügung und

werden monatlich aktualisiert. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches

Bundesamt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).

100.000

50.000

111.212

132.493

Stadtkreis

Heilbronn

Keine Angaben aus

Geheimhaltungsgründen

Landkreis

Heilbronn

* gekürzt. Werte in 1.000 Euro.

Hohenlohekreis

Landkreis

Schwäbisch

Hall

Keine Angaben aus

Geheimhaltungsgründen

Main-Tauber-

Kreis

Region

Heilbronn-

Franken

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 35 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Wirtschaftsjunioren

© Daniel Nill

Die Solo-Violinistin Ana-Maria Lungu begleitet von Christoph Weinhart (Piano), Blake Thomson (Kontrabass), Ruth Sabadino (Saxophon) und Christoph

Sabadino (Schlagzeug).

SOMMERKONZERT

DER JUNGEN WIRTSCHAFT

Anlässlich des 40. Jahrestages der

Gründung des Wirtschaftsjunioren-Förderkreises

fand am 21. Juni in der Kreissparkasse

unter der Pyramide ein Sommerkonzert

statt.

Von Götz von Waldeyer-Hartz

wir den Gedankenaustausch innerhalb der Wirtschaft hier

in Heilbronn-Franken. Dabei unterstützen wir vor allem die

vielfältigen Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren, investieren

in Bildung und vernetzen die hiesigen Unternehmen.“

Sein besonderer Dank galt den Vereinsgründern, allen voran

Dr. Helmut Mattes, den bisherigen Vorsitzenden und Ehrenmitgliedern

sowie dem Sommerkonzert-Initiator Götz von

Waldeyer-Hartz, welcher als Moderator die rund 200 Gäste aus

Wirtschaft und Gesellschaft durch den Abend führte.

In seiner Begrüßung würdigte der Hausherr Ralf Peter

Beitner, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse

Heilbronn, die langjährige Partnerschaft seines

Hauses mit den Wirtschaftsjunioren und ihrem Förderkreis.

IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach

ging in seinem Grußwort auf die besondere

Bedeutung des gemeinnützigen Förderkreises ein, betonte

die enge Verzahnung mit der IHK und lobte das seit 40 Jahren

geleistete ehrenamtliche Engagement. Der amtierende

Förderkreis-Vorsitzende Karl Pommée erläuterte die Aufgaben

des Vereins: „Seit nunmehr vier Jahrzehnten fördern

Musikalisches Programm

Ein Höhepunkt des Abends waren Amy & Friends – das

sind die Solo-Violinistin und Wirtschaftsjuniorin Ana-Maria

Lungu begleitet von Christoph Weinhart (Piano), Blake

Thomson (Kontrabass), Ruth Sabadino (Saxophon) und

Christoph Sabadino (Schlagzeug) – mit einer Melange aus

Pop-, Rock- und Jazz-Klassikern in neuer Interpretation.

Im Anschluss an das Konzert bot sich den Gästen die Möglichkeit,

bei einem Imbiss – spendiert von Wirtschaftsjunior

Marcel Küffner – Gespräche zu führen und den Abend

ausklingen zu lassen.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 36 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Fortschritt

ist einfach.

Weil unsere Experten

Ihr Unternehmen mit der

richtigen Finanzierung

voranbringen.

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Wirtschaftsjunioren

© WJ-Heilbronn Franken

Bei der Nacht der Ausbildung fahren Sonderbusse zu verschiedenen Unternehmen.

BUSABFAHRTEN

AM 27. SEPTEMBER

Heilbronn: Heilbronner Busbahnhof

(in unmittelbarer Nähe

des Hauptbahnhofs)

Schwäbisch Hall: ZOB Schwäbisch

Hall (74523 Schwäbisch

Hall, Salinenstr. 9)

Crailsheim: ZOB Crailsheim

(74564 Crailsheim, Worthingtonstr.

15)

Künzelsau: Busbahnhof

Künzelsau (74653 Künzelsau,

Bahnhofstraße 8)

Bad Mergentheim: Mittelstandszentrum

Tauberfranken

(97980 Bad Mergentheim,

Johann-Hammer-Straße 24)

EINSTIEG IN FAHRT-

RICHTUNG ZUKUNFT

„Hop On – Hop Off“ – unter diesem

Motto laden die Wirtschaftsjunioren

(WJ) Heilbronn-Franken

am 27. September bereits zum

siebten Mal alle Schüler, Eltern

und Lehrer zur „Nacht der Ausbildung“

(NdA) ein.

Von Sven Scheu

Bei der NdA verkehren Busse

auf Sonderrouten zwischen

verschiedenen Unternehmen.

Das Konzept kombiniert eine

Ausbildungsmesse mit einem

kostenlosen Shuttle-Service

für alle Teilnehmer. Das Ziel der Veranstaltung

ist, dass junge Erwachsene Ausbildungsbetriebe

hautnah kennenlernen und

dadurch einen leichteren Einstieg in ihr Berufsleben

finden.

In insgesamt fünf Städten der Region Heilbronn-Franken

(Heilbronn, Schwäbisch

Hall, Crailsheim, Künzelsau und Bad Mergentheim)

können am Donnerstag, 27. September

Unternehmen unterschiedlicher

Branchen besucht werden. In den Betrieben

können sich die Teilnehmer über die jeweiligen

Ausbildungsberufe und Studiengänge

informieren, erhalten individuelle Präsentationen

und die Gelegenheit zur direkten

Kontaktaufnahme mit Personalverantwortlichen.

Jeweils zwischen 17 und 22 Uhr fahren

in allen fünf Städten Busse ohne feste

Taktzeiten ab. Jederzeit kann man flexibel

zu- und umsteigen. Der Zustieg ist auch bei

den Unternehmen vor Ort möglich.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 38 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Wertheim: Wirtschaftsstandort im Grünen

Die Stadt Wertheim mit rund 23.000 Einwohnern ist das

wirtschaftliche Zentrum des Main-Tauber-Kreises und der

größte Industriestandort in der Region Heilbronn-Franken

nördlich von Heilbronn. Von den rd. 100 Weltmarktführern

der Region Heilbronn-Franken sind 23 im Main-

Tauber-Kreis beheimatet. Alleine 10 Weltmarktführer und

2 Marktführer Deutschland haben ihren Sitz in Wertheim.

Der Wirtschaftsstandort Wertheim weist damit die höchste

Dichte an Welt-, Europa- und Deutschlandmarktführern

in der Region Heilbronn-Franken auf.

Die hervorragende Anbindung an die A3 Frankfurt-München

und A81 Würzburg-Stuttgart sowie der einzige Mainhafen

Baden-Württembergs mit Anschluss an den Rhein-

Main-Donau-Kanal zeichnen Wertheim als zukunftsfähigen

Wirtschaftsstandort aus.

Der Wirtschaftsstandort Wertheim mit 12.400 Arbeitsplätzen

ist der Stammsitz weltweit operierender Unternehmen

und Standort innovativer mittelständischer Betriebe. Wertheim

ist nicht nur attraktiver Arbeitsplatz, sondern auch

Mittelpunkt und Zentralort für einen großen Umkreis, der

alle wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Funktionen

erfüllt. Das Mittelzentrum ist Tourismusziel und Einkaufszentrum,

Sitz von Behörden, Ämtern und Dienstleistungseinrichtungen

und hat ein modernes Krankenhaus. Der

Bildungsstandort Wertheim stellt Schulen aller Bildungsrichtungen

zur Verfügung und ist führend in der Ganztagesbetreuung.

Die Stadt Wertheim verfügt über ein vielfältiges

Wohnungs- und ein breites Kultur- und Freizeitangebot.

Investoren stehen mehr als 18 ha erschlossene Gewerbeund

Industrieflächen zur Verwirklichung ihrer innovativen

Ideen zur Verfügung. Vor allem das Gewerbegebiet

Almosenberg direkt an der A3 und das Industrie- und Gewerbegebiet

Reinhardshof sind für Ansiedlungen hervorragend

geeignet. Attraktive Grundstückskonditionen und

unbürokratische Hilfe bei allen Ansiedlungsfragen sind

Markenzeichen des Wirtschaftsstandortes Wertheim.

www.wertheim.de

Wirtschaftsstandort Wertheim

10 Weltmarktführer können sich nicht irren

• Größter Wirtschaftsstandort in der Region

• Günstige, voll erschlossene Gewerbeflächen

• Zentrale Lage in Deutschland und Europa

• Gute Verkehrsanbindung (A3 und A81)

• Zentrum der deutschen Glasindustrie

• Standort für die Industrie-Cluster Laborglas,

Löttechnik, Vakuumtechnik und Kabelprüftechnik

• Flächendeckende DSL-Versorgung

• Günstig Wohnen in idyllischer Umgebung

• Lebenswertes Umfeld mit vielfältigsten Kultur-,

Gastronomie-, Freizeit- und Shoppingattraktionen

Stadtverwaltung Wertheim

Referat Wirtschaftsförderung

Kontakt: Jürgen Strahlheim

Telefon: (0 93 42) 301-120

juergen.strahlheim@wertheim.de

www.wertheim.de


SERVICE + INFO

© Rieck

© Akalin

Inhaber und Küchenchef Thomas Rieck.

ECHTES KOCH-

HANDWERK

© Akalin

Die Spätzle sind selbstgeschabt, die Pommes

aus frischen Kartoffeln geschnitzt und auch die

Spaghetti kommen aus der eigenen Nudelmaschine.

Genießen in der Region zu Gast in Riecks

Restaurant in Neckarsulm.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 40 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


© Rieck

Von Carolin Schwarzer

Schon als Kind half er nach

Schulschluss und am Wochenende

gerne im Restaurant mit,

sowohl in der Küche als auch

im Service. Thomas Rieck ist im

Hotel und Gasthof an der Linde

aufgewachsen, seit 1974 wurde dieser von

seinen Eltern geführt. Nach seiner Ausbildung

zum Hotelfachmeister stieg er schnell

in den Betrieb ein und übernahm Hotel und

Restaurant im Jahr 2016. Thomas Rieck: „Ich

wollte nie etwas anderes machen. Mir war

schon immer klar, dass ich den Gasthof einmal

übernehme.“

Tradition

Das Hotel an der Linde gehört bereits seit der

Eröffnung zum Restaurant. Benannt ist es

nach einer großen, über 50 Jahre alten Linde,

unter der die Gäste in Riecks Restaurant heute

beim Speisen auf der Terrasse Schatten finden.

Das Hotel wurde durch den Zukauf von

Räumen und einen Neubau stetig erweitert.

Thomas Rieck: „Hotel und Restaurant gehören

seit jeher zusammen. Für mich ist dennoch

das Restaurant das Herzstück.“ Seit 2016

trägt es darum nicht mehr den Namen des

Hotels „an der Linde“ sondern heißt Riecks

Restaurant. „Wir möchten damit zeigen, dass

unser Restaurant nicht nur für die Hotelgäste

gedacht ist“, erklärt der Küchenchef. Mit ihm

stehen zwei weitere Köche in der Küche und

zwei Servicekräfte sowie eine Auszubildende

servieren die Speisen. Die meisten Mitarbeiter

in Riecks Restaurant sind schon mehrere

Jahre dort tätig, manche schon seit Beginn

ihrer Ausbildung.


Die Kunst des

Kochens zu

bewahren und

echtes Kochhandwerk

zu

praktizieren ist

mir wichtig.


Thomas Rieck

praktizieren

ist mir wichtig. Ich möchte

aber auch regionale Produzenten

unterstützen“, erklärt der Restaurantinhaber.

Molkereiprodukte liefert der Albhof, Käsespezialitäten

die Dorfkäserei Geifertshofen,

Säfte kommen von Beil Fruchtsaft aus Neckarsulm

und das Fleisch vom Metzger Hack

auf dem Lindelberg und vom Geflügelhof

Baumgärtner in Vohenlohe. Selbst das Eis,

das zum Nachtisch serviert wird, kommt aus

der Region, nämlich von Marlieses Bauernhofeis

in Bad Friedrichshall und auf Wunsch

wird zu den Gerichten in Riecks Restaurant

der passende, regionale Wein empfohlen.

Bei Festen und Feiern

Seit über 21 Jahren bietet Riecks Restaurant

auch Catering für Geburtstage, Firmenfeiern

oder Hochzeiten an und ist fester Cateringpartner

der Burg Stettenfels in Untergruppenbach.

Thomas Rieck: „Auch bei großen Feiern

mit über 100 Gästen ist bei uns alles selbstgemacht.“

Deshalb ist es auch kein Problem,

auf Unverträglichkeiten Rücksicht zu nehmen

und vegetarische oder vegane Gerichte zu

kreieren. „Selbst als im letzten Jahr mehrere

Feiern auf ein Wochenende fielen und wir insgesamt

40 Kilogramm Spätzle schaben mussten,

war uns das nicht zu viel“, erzählt Thomas

Rieck mit einem Lächeln. Für seine Zukunft

hat er keine großen Wünsche. „Wenn alles so

weitergeht, wie es gerade läuft, bin ich sehr

zufrieden“, sagt er und lehnt

sich entspannt zurück.

www.an-der-linde.de

© Rieck

Gutes aus der Region

Es mache ihm einfach Spaß, mit frischen und

qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu

arbeiten, sagt Thomas Rieck. „Unsere Spätzle

sind nicht nur selbst geschabt, sondern

werden auch noch aus Bioeiern hergestellt“,

erzählt der 47-Jährige stolz. Wenn die Zeit

reicht, werden sogar die Brötchen selbst gebacken

und während der Grillsaison im Sommer

sind auch Ketchup und Grillsoßen selbstgemacht

und es gibt Spargel und Erdbeeren

vom Bauernhof. „Die Kunst des Kochens

zu bewahren und echtes Kochhandwerk zu

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Freitag

12 - 14 Uhr

18 - 21:30 Uhr

Samstag und

Sonntag geschlossen.

ANSCHRIFT

Stuttgarter Straße 11

74172 Neckarsulm

© Akalin

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 41 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Service + Info

IHK-Zentrum für Weiterbildung

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN (AUSZUG)

Datum Veranstaltung Ort Nr. Preis

ab 17.09.2018 15.01.2018 Prüfungsvorbereitungskurse Geprüfte/-r Handelsfachwirt/-in für verschiedene kaufmännische

HN, Heilbronn SHA, BMGH 2830 32022H181 ff ab 3.300,00 170,00 €

17.09.2018

und

Geprüfte/-r

technische Ausbildungsberufe

IT-Projektleiter/-in Heilbronn 48530H 5.450,00 €

ab

Ab

18.01.2018

21.09.2018

Seminarreihe

Ausbilderlehrgang

1: Strategisches

zur Vorbereitung

Controlling

auf

mit

die

IHK-Zertifikat

Ausbilder-Eignungsprüfung –

Schöntal

HN, SHA, BMGH

6200H

6240_182_ff

181 GES 1.290,00

640,00 €

19.01.2018 Mit Stil Wochenendkurse

und Etikette zu mehr Souveränität und Erfolg Heilbronn 1207 181 01H 290,00 €

24.09.2018 ab 20.01.2018 Zertifikatslehrgang Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in Fachkraft für Entgeltabrechnung – „Blended-Learning“ HN Heilbronn 6232 37106H181 01H 3.550,00 890,00 €

22.01.2018 27.09.2018 Infoabend Professionell MBA Global in die Medien: University Print of Louisville und Digital Heilbronn 1338_182_01H kostenfrei 290,00 €

26.01.2018 01.10.2018 Lohn Business & Gehalt English 2018 –- aktuelle Grundstufe Änderungen B2.1 Heilbronn 6423_182_01H 2403 181 02H 290,00 420,00 €

29.01.18 02.10.2018 Treffpunkt Gepr. Weiterbildung Industriemeister/-in Lack Heilbronn 74000H 5.150,00 kostenfrei €

Ab Februar 06.10.2018 Ausbilderlehrgang Betriebswirtschaftliche zur Vorbereitung Grundlagen auf die Ausbilder-Eignungsprüfung – HN, Heilbronn SHA,CR 6453H 6220_182_01H 890,00 420,00 €

verschiedene Zeitmodelle, verschiedene Standorte

zzgl. Literatur

Ab Februar 06.10.2018 Business Modul English 1: Lohn- for und Beginners Gehaltsabrechnung – verschiedene – Grundstufe Niveaus, (samstags) HN, Heilbronn SHA, BMGH 6243H 6230_182_01H 1.100,00 395,00 €

Ab 06.10.2018

verschiedene

Führungskräftetraining

Standorte

– Mitarbeiter professionell führen und motivieren Heilbronn 6320_182_01H 1.300,00 €

08.10.2018

02.02.2018 Gepr.

Grundlagen

Industriemeister/-in

der Reisekostenabrechnung

Lebensmittel

Heilbronn

Heilbronn 73012H

2404_182_01H

5.150,00

290,00 €

08.10.

02.02.2018

- 09.11 2018

Gepr.

Gelassen

Industriemeister/-in

in Führung –

Mechatronik

das Lotusblütenprinzip Heilbronn

Heilbronn

2265_182_01H

78013H 5.400,00

620,00 €

09.

06.02.2018

- 10.10.2018

Reisekostenabrechnung

Transformationale Führung

– aktuelle

– Erfolg

Änderungen

ist die Folge

2018

guter Führung Heilbronn

Heilbronn

2264_182_01H

2405 181 04H 290,00

620,00 €

09.

07.02.2018

10.2018

Gepr.

Betriebliches

Industriemeister/-in

Gesundheitsmanagement

Metall

– einfach, direkt, praxisorientiert

Heilbronn

2420_182_01H

71135H/71136H 5.200,00

290,00 €

09.10.2018

08.–09.02.2018 Effektive

Premium-Seminar:

Personalauswahlverfahren

Mission Führung mit Leo Martin Hotel

Heilbronn

Rappenhof, 2132_182_01H

2410 181 01H 540,00

790,00 €

ab 12.02.2018 Kompaktwissen Lagermanagement/Lagerlogistik Weinsberg Heilbronn 6250 181 01H 840,00 €

09.10 IHK-Zentrum - 11.10.2018 für Weiterbildung Rhetorik · Ferdinand-Braun-Str. I: Power Talking – 20 die · 74074 Kunst Heilbronn der freien · Tel. Rede 07131 9677-986 · weiterbildung@heilbronn.ihk.de Heilbronn · 1200_182_01H www.ihk-weiterbildung.de 790,00 €

Weitere Weiterbildungsträger befinden sich auf der bundesweiten Weiterbildungsdatenbank WIS.

IHK-Zentrum für Weiterbildung · Ferdinand-Braun-Str. 20 · 74074 Heilbronn · Tel. 07131 9677-986 · weiterbildung@heilbronn.ihk.de · www.ihk-weiterbildung.de

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BUSINESSFORBUSINESS

THEMENMAGAZIN

09.18

HEILBRONN - FRANKEN

Advertorial im Wirtschaftsmagazin w.news der IHK Heilbronn-Franken

www.b4b-themenmagazin.de

EIN ZUHAUSE FÜR

TECHNIKBEGEISTERTE

TOP

THEMA

FAMILIENUNTERNEHMEN

SEITE 3

MAIN-TAUBER-KREIS

SEITE 9

RECHTSANWÄLTE

SEITE 14

PERSONALANZEIGEN DER REGION HEILBRONN-FRANKEN FÜR FACH- & FÜHRUNGSKRÄFTE SEITE 13

© Optima


09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

INHALT

SEITE 3

FAMILIENUNTERNEHMEN

SEITE 8

BESTESEITEN.DE

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MAIN-TAUBER-KREIS

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PERSONALANZEIGEN

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TERMINE & KLEINANZEIGEN

© keko64 – depositphoto.com

IMPRESSUM

B4B THEMENMAGAZIN

HEILBRONN-FRANKEN

wird redaktionell vom Verlag und

den berichtenden Unternehmen bzw.

Institu tionen verantwortet.

NACHWUCHSMANGEL GIBT ZUNEHMEND

GRUND ZUR SORGE

Digitalausgaben: kiosk.b4b-bw.de

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen:

Regional:

www.b4b-heilbronn-franken.de

Landesweit:

www.b4b-baden-wuerttemberg.de

Verlag, Redaktion und Gestaltung:

HETTENBACH GMBH & CO KG

WERBEAGENTUR GWA

Werderstraße 134, 74074 Heilbronn

Telefon 07131 7930-100

www.hettenbach.de

V.i.S.d.P.:

HETTENBACH GMBH & CO KG

WERBEAGENTUR GWA

Ansprechpartner für Werbung:

recon-marketing GmbH

Werderstraße 134, 74074 Heilbronn

Manfred Fehr (Anzeigenleiter)

Telefon 07131 7930-313

E-Mail fehr@recon-marketing.de

Mediadaten:

www.zielgruppe-wirtschaft.de

Anzeigenpreise:

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 16

gültig seit 09.12.2015

Druck:

Bechtle Druck & Service GmbH & Co. KG

Im vergangenen Monat hat in einigen Bundesländern das neue Ausbildungsjahr

begonnen. Laut einer aktuellen Umfrage der Verbände

„Die Familienunternehmer“ sowie „Die jungen Unternehmer“ planen

rund ein Viertel der deutschen Familienunternehmen noch einmal mehr

Lehrstellen anzubieten als im Vorjahr. Allerdings waren im Juli dieses

Jahres noch immer 200.700 Ausbildungsstellen nicht besetzt. Das

Interesse geeigneter Bewerber ist leider gering. Laut den Unternehmen

sind Qualität und auch Quantität der Bewerbungen ausschlaggebend

für den derzeitigen Nachwuchsmangel.

„Viele Ausbildungsplätze bleiben leer, während die Auftragsbücher

voll sind. Als Ausbilder der Nation trifft der Nachwuchsmangel die

Familienunternehmen besonders hart. Wir brauchen ein Bündel von

Maßnahmen, um wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu

begeistern und fit zu machen“, sagt Reinhold von Eben-Worlée, Präsident

des Verbands Die Familienunternehmer. Daher möchte er sich

auch dafür einsetzen, wieder mehr Schüler und junge Menschen für die

Ausbildungsberufe zu begeistern. Das Image der klassischen Ausbildung

habe sich über die Jahre verschlechtert, da der hohe Stellenwert

des Studiums immer weiter in den Fokus gerückt ist. Dieses Ungleichgewicht

ist laut von Eben-Worlée nicht gerechtfertigt, da auch Meisterberufe

sehr anspruchsvoll sind und langfristig vielfach die Einkommensentwicklung

eines Akademikers in den Schatten stellen. Bietet

sich nach der Ausbildung noch die Option eines entsprechenden Studiums,

sei die Bereitschaft größer, zuerst eine Ausbildung zu absolvieren.

www.b4b-badenwuerttemberg.de

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THEMA

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EIN ZUHAUSE FÜR

TECHNIKBEGEISTERTE

FAMILIENUNTERNEHMEN

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HEILBRONN - FRANKEN

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NR. 09 | 2018

INTELLIGENTER

VERTEILEN

DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWENDE

OPTIMALE STEUERUNG VON ANGEBOT

UND NACHFRAGE

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B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

FAMILIENUNTERNEHMEN

© Optima

Viele Optima Mitarbeiter sind ihr ganzes Berufsleben im Unternehmen beschäftigt. Möglich machen das flache Hierarchien, Entwicklungschancen

und viel Spaß bei der Arbeit.

EIN ZUHAUSE FÜR

TECHNIKBEGEISTERTE

Optima ist ein in dritter Generation familiengeführtes Unternehmen.

Neben Bodenständigkeit und

Weltoffenheit steht Optima vor

allem für Technikbegeisterung.

Woran das deutlich wird? Der

Anteil der Investitionen für die

Forschung und Entwicklung ist

traditionell hoch. Damit kommen

stets die neuesten Technologien

zum Einsatz und die Kunden des

Unternehmens können schnell

auf neue Marktanforderungen

reagieren. Experten-Teams bringen

bei Optima ihr Fachwissen

und ihre Begeisterung für Technik

in Projekten ein. Das bedeutet

für Maschinenanwender neben

einem Wettbewerbsvorsprung

die Garantie auf neue Ideen, mit

denen sie sich erfolgreich im

Markt durchsetzen.

www.optima.de

Wo immer es etwas zu dosieren, zu füllen, zu verschließen und zu verpacken

gibt, kommen die Maschinen- und Softwarelösungen von Optima

aus Schwäbisch Hall ins Spiel. Doch Optima ist mehr als ein internationales

Technologieunternehmen auf Wachstumskurs mit weltweiten

Standorten. Optima ist auch ein Familienbetrieb und ein zuverlässiger

Arbeitgeber, der Technikbegeisterten ein faszinierendes Zuhause bietet.

1922 von Otto Bühler gegründet, haben drei Generationen der Familie

Bühler die Geschicke des Schwäbisch Haller Unternehmens geleitet.

Als familiengeführtes Unternehmen ist Optima tief in Schwäbisch Hall

verwurzelt und verfügt über enge und langjährige Beziehungen zu Partnern

in der Region. Soziales Engagement und ein Standortbekenntnis

untermauern die enge Bindung zu Stadt und Kreis. Entscheidungen

treffen die Führungskräfte wohlüberlegt. In der Summe bedeutet das:

Optima ist ein verlässlicher Partner.

Als Hidden Champion aus der Region Hohenlohe steuert Optima die

Aktivitäten der Unternehmensgruppe weltweit. Eine Exportquote von

85 Prozent, 14 Auslandsniederlassungen und sieben Website-Sprachen

machen aber zugleich deutlich: Optima ist in Schwäbisch Hall daheim,

aber in der Welt zuhause. Auslandsaufenthalte während der Ausbildung

vermitteln bereits den jüngsten Mitarbeitern Sprachkenntnisse und Cultural

Behaviour. Das bedeutet für die Kunden: eine einfache Kommunikation

und unkomplizierte Projektabläufe.

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der Verpackung – DAFÜR GEBEN WIR ALLES.

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Advertorial

www.b4b-themenmagazin.de 3


09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

FAMILIENUNTERNEHMEN

DEM AKTIONSPLAN STROMNETZ MÜSSEN TATEN FOLGEN

Der Verband Die Familienunternehmer fordert, dass der Mitte August

von Bundeswirtschaftsminister Altmaier vorgestellte „Aktionsplan

Stromnetz“ zur Optimierung des Stromnetzes nicht nur eine Ankündigungspolitik

ist. Noch im Herbst dieses Jahres soll eine Ergänzung

des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes vorgelegt werden, um

künftige Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen.

Energiepolitik mit Defiziten

Der Präsident des Verbandes Die Familienunternehmer, Reinhold von

Eben-Worlée, sagt dazu: „Die wohlklingenden Worte sind wenig wert,

wenn keine Taten folgen. Im Aktionsplan von Herrn Altmaier steckt

vieles von dem, was seine Vorgänger auch schon zu Papier gebracht

haben. Ankündigungspolitik kennen wir zu Genüge. Der Bundeswirtschaftsminister

ist nun gefragt, Konkretes zu liefern.“ Energiepolitik

sei zu lange mit dem Schwerpunkt auf den Ausbau der Erneuerbaren

betrieben worden. Laut von Eben-Worlée werden kontinuierlich

Anlagen für erneuerbare Energien – für die Betreiber auch mit einer

Absatzgarantie – entwickelt, allerdings können diese vom Verbraucher

schlussendlich gar nicht genutzt werden.

Landwirte fordern höhere Entschädigungen

Protest gibt es hingegen seitens der Landwirte. Sie fordern für die

Energienetze auf ihren Flächen dauerhafte Subventionen und geben

sich mit der finanziellen Einmalentschädigung, die sie erhalten, nicht

zufrieden. Von Eben-Worlée merkt hierzu an: „Viele Bauern haben am

Ausbau der Erneuerbaren bereits ordentlich mitverdient. Nun noch

mehr Geld zu fordern, ist schlicht schamlos. Das zeigt aber auch,

dass die Energiewende von Grund auf falsch konzipiert ist. Sie mutiert

zunehmend zu einem Projekt, bei dem immer mehr Klientelgruppen

versuchen, sich eine goldene Nase zu verdienen und an die Subventionstöpfe

der Energiewende zu kommen.“ Seiner Meinung nach müsse

Bundesminister Altmaier hier standhaft bleiben, um einem dauerhaften

Entschädigungsfluss vorzubeugen.

www.b4b-badenwuerttemberg.de

SCHEUERLE STELLT TECHNOLOGIENEUHEIT VOR

Bildmitte Otto Rettenmaier, Eigentümer der TII Group vor Dr. Gerald Karch, CEO TII Group,

rechts Susanne Rettenmaier, geschäftsführende Gesellschafterin TII Group.

Eine revolutionäre selbst angetriebene Transportlösung macht anspruchsvolle

Schwerlasttransport-Projekte schneller und sicherer.

Mammoet und Scheuerle (TII Group) haben den Mammoet Trailer

Power Assist (TPA) eine technologisch neue Lösung im Schwerlastbereich

vorgestellt. Diese wurde konstruiert, um bei internationalen

Großprojekten einerseits die Effizienz zu erhöhen und andererseits die

CO 2 -Bilanz zu senken. Der TPA wurde von Scheuerle, Hersteller von

Schwerlastfahrzeugen, nach den Spezifikationen von Mammoet, dem

weltweit größten Dienstleister im Bereich technische Hebe- und Transportlösungen,

gefertigt.

©TII Grouop

Mit 1.000 PS Motorleistung und einem innovativen neuen hydraulischen

Antrieb hat der TPA mehr Power als jede andere Lösung in dieser

Trailer-Kategorie. Das Resultat des Projektes von Mammoet und

Scheuerle ist ein Trailer mit der Zugkraft zweier konventioneller Zugmaschinen,

aber ohne deren Ballast-Anforderungen. Gesamtgewicht

und Länge des Transportverbundes sind erheblich reduziert. Eine Multi-Truck-Konfiguration

wird überflüssig. Dies vermindert Risiken, die

durch die Komplexität von Steuern und Bremsen bei mehreren Fahrern

eines Transportverbundes normalerweise entstehen. Damit erhöht der

TPA die Sicherheit und Zuverlässigkeit in Schwerlasttransport-Operationen

erheblich.

Zum Familienunternehmen Transporter Industry International GmbH (TII

Group) gehören die Firmen Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH in Pfedelbach

(Deutschland), die Nicolas Industrie S.A.S. in Champs-sur-Yonne

(Frankreich), die Kamag Transporttechnik GmbH & Co.KG in Ulm sowie

die TII India (TIIger) in Bawal bei Delhi (Indien). Die Gruppe ist Weltmarktführer

bei der Herstellung von Schwerlastfahrzeugen mit hydraulisch

abgestützten Pendelachsen. Etwa siebzig Prozent aller Transporte

über 3.000 Tonnen und neunzig Prozent aller Transporte über 5.000

Tonnen weltweit werden mit Fahrzeugen der TII Group durchgeführt.

Transportiert werden unter anderem schwere Industriemaschinen,

Schiffe, Bohrinseln, flüssige Schlacke, Windkraft- und ganze Fabrikanlagen.

Die weltweit operierende Gruppe beschäftigt rund 900 Mitarbeiter.

Neben den Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich

und Indien verfügt sie über eine weltweite Vertriebs- und Serviceorganisation.

www.tii-group.com

4 www.b4b-themenmagazin.de Advertorial


B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

FAMILIENUNTERNEHMEN

DER ERSTE BLICK AUF DEN ZUKÜNFTIGEN ARBEITSPLATZ

Am 12. Juli 2018 hatte Würth Elektronik eiSos ihre 28 neuen Auszubildenden

und Studenten zu einem Informationsabend ins Stammhaus

nach Waldenburg eingeladen. Gemeinsam mit ihren Eltern konnten sie

im Rahmen einer Unternehmenspräsentation der Vorjahres-Azubis sowie

einer Betriebsbesichtigung ihren künftigen Arbeitgeber besser kennenlernen.

Die beiden Ausbildungsleiterinnen Maria Böcker und Anna

Rudolf stellten das Ausbildungskonzept vor und standen gemeinsam mit

der Geschäftsleitung in einer Fragerunde Rede und Antwort. Die Auszubildenden

und Studenten von 2017 sowie ihre Ausbilder zeigten viel

Engagement für ihre neuen Kollegen und waren den ganzen Abend über

für eine 1:1-Betreuung mit dabei. Ein gemeinsames Abendessen in der

werkseigenen Kantine rundete den Abend für die 120 Gäste ab.

© Würth Elektronik eiSos

Im Herbst geht’s los: die neuen Azubis und Studenten mit ihren Familien beim Informationsabend.

Die neuen Kollegen starten ihre Ausbildung bei Würth Elektronik eiSos als:

• Fachlagerist/-in

• B.A. (DH) Industrie

• Industriekaufmann/-frau

• B.A. (DH) Steuerlehre

• Industriekaufmann/-frau mit Zusatz Intern. Wirtschaftsmanagement • B.Eng. (FH) Kooperatives Studienmodell Wirtschaftsingenieurswesen

• Kauffrau für Büromanagement

• B.Eng. (DH) Internationale Produktion und Logistik

• Fachinformatiker/-in – Anwendungsentwicklung

• B.Eng. (DH) Innovations- und Produktmanagement

• Fachinformatiker/-in – Systemintegration

• B.Eng. (DH) Internationales Technisches Vertriebsmanagement

• Informatikkaufmann

• B.Sc. (FH) Kooperatives Studienmodell Elektrotechnik

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Schlüsselfertigbau - Ihr Rundum-sorglos-Paket von LEONHARD WEISS

Ganzheitliche Lösungen für immer anspruchsvollere Aufgaben bestimmen das Bauen der Gegenwart und

Zukunft. Nachhaltiges Bauen im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie stellt neue Herausforderungen

an den Generalunternehmer und Bauherrn dar, die es zu lösen gilt.

Als kompetenter Partner im Schlüsselfertigbau planen wir mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung.

Unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit beginnt mit Ihrer Projektidee und geht - falls gewünscht - mit

unserem After-Sales-Service auch weit über die Schlüsselübergabe hinaus.

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09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

FAMILIENUNTERNEHMEN

UNTERSCHÄTZTE HELDEN –

BRANDNEU IM E.S. WORKWEARSTORE ® HOCKENHEIM!

Fotos: Engelbert Strauss

Ganz egal ob für die Mitte, unter einer Weste oder einfach schnell

für Obendrüber – die neuen Midlayer der fibertwin®-Kollektion

nehmen uns dieses Jahr wieder in ihre gemütlichen Arme. Und

die sind nicht nur abwechslungsreich in Design und Funktion,

unter ihnen befindet sich ab diesen Herbst/Winter auch ein ganz

neuer Held…

die anderen Jacken stehen der Climafoam in nichts nach! Eine weitere

Neuheit ist die Jacke highloft aus der e.s.dynashield Kollektion, die von

innen und auch von außen unschlagbar weich und warm ist. Obendrein

gibt es außerdem wieder Midlayer für drunter und drüber, die durch

tolle, glatte Shellloft- oder auch Thermaflor-Oberflächen und warme

Innenseiten keine Wünsche unerfüllt lassen und auch schmutzige Herausforderungen

bestehen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Wahre Helden

Doch ganz gleich welche Wärme-Variante oder welches Material –

bei dieser Kollektion, in tollen Herbst und Winter Farbvariationen, wird

wieder einmal klar: Die zunächst eher unscheinbaren Jacken, die doch

jeder im Schrank hat und für selbstverständlich hält, retten uns täglich

nicht nur optisch den (Arbeits-)Alltag! Sie bieten quasi das Rundumpaket

– dies jedoch auf eine vielleicht weniger auffällige Weise. Doch

genau deshalb sind sie für uns doch umso wichtiger. Denn genau das

macht sie doch aus – die echten Helden, oder?

www.engelbert-strauss.de

Kuschelig warm, angenehm zu tragen und absolut flexibel – die

fibertwin ® Herbst/Winter Kollektion der Midlayer (Über – und Unterziehjacken)

2018 lässt keine Wünsche offen und bietet den perfekten

Schutz für jedes noch so kalte Wetter. Die verschiedenen fibertwin ®

Wärmestufen stellen sicher, dass sich jeder, auch an den verfrorensten

Tagen, warm und geborgen fühlen kann.

Ein echter Neuzugang

Für die größten Frostbeulen reiht sich dieses Jahr auch ein besonderes

Highlight in die Reihen der Midlayer ein: Die climafoam-Jacke.

Neben einem lässigen und angesagten Look für den Alltag, besticht sie

vor allem durch einen unvergleichlichen und extra warmen Tragekomfort,

der jedoch nicht auf den ersten Blick zu entdecken ist. Doch auch

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B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

FAMILIENUNTERNEHMEN

WIE SICH FAMILIENUNTERNEHMEN BEI DER MITARBEITER-

SUCHE VON KONZERNEN ABHEBEN KÖNNEN

Knapp zwei Drittel (60,9 Prozent) der Hidden Champions in

Deutschland sind Familienbetriebe. Das ergab eine Studie des

Benchmarking Center Europe am INeKO, einem Institut an der

Universität zu Köln, die letztes Jahr durchgeführt wurde. Um

den Einfluss der Familie auf den Unternehmenserfolg zu ermitteln,

hat das Institut im Rahmen dieser Studie rund 1.200 Hidden

Champions anhand der öffentlich zugänglichen Informationen im

Hinblick auf die jeweiligen familiären Strukturen untersucht. Betrachtet

wurden dabei das Alter des Unternehmens, dessen klare

Ziele und Visionen sowie die familiären Beziehungen wie Familienstand,

Kinderanzahl, mitarbeitende Familienangehörige und

die Anzahl der Generationen.

Als Ergebnis der Studie ergab sich, dass vor allem im Familienbesitz

befindliche Unternehmen ihre Ziele und Visionen durch die Tradition der

vorangegangenen Generationen definieren und diese im Unternehmen

bewusst verankert sind. Sie berufen sich auf ihre Traditionen und verfolgen

dieselben Ziele wie ihre Vorfahren. Viele dieser Unternehmen können

auf einen Erfahrungsschatz von über 100 Jahren zurückgreifen und

haben die Idee, die Visionen des Firmengründers auch nach dessen Tod

beizubehalten. Komplettlösungen aus einer Hand stehen für viele Betriebe

im Mittelpunkt. Aber auch ein starkes Streben nach Innovationen und

Nachhaltigkeit stellen ein primäres Ziel dar. 90 Prozent der Hidden Champions

haben ihre Ziele schriftlich fixiert und kommunizieren diese mit den

Interessengruppen. Dabei stehen besonders

ein gesundes Arbeitsumfeld und zufriedene

Mitarbeiter im Fokus. Weitere Informationen

zu der Studie bietet die Website www.

benchmarking.center.

es oft daran, dass die Namen von Hidden Champions bei vielen Bewerbern

unbekannt sind.

Das Konzept des von der Heilbronner Werbeagentur Hettenbach entwickelten

Portals www.stelleninfos.de hat sich auf Hidden Champions

und die Lösung des Problems spezialisiert. Es kennzeichnet bundesweit

all diejenigen Stellen in den Orten, in denen man wirtschaftlich

mehr vom Leben hat. Da dies überwiegend auf Familienunternehmen

zutrifft, profitieren diese davon besonders im Vergleich zu den Konzernen

in teuren Metropolen. Durch die Markierung fallen die Stellenangebote

der Hidden Champions besonders ins Auge, wenn potentielle

Bewerber nach ihrem Beruf oder nach der Stellenbezeichnung suchen.

Sie werden neugierig und schauen sich ein Stellenangebot darum eher

an. Um die Aussage des Stellenportals „Grün markierte Stellen sind in

einem Ort, in dem man mehr vom Leben hat“ zu untermauern, wird

direkt bei dem Stellenangebot angezeigt, wie groß der finanzielle Vorteil

im Vergleich zum Bundesdurchschnitt ausfällt. Das hebt Familienunternehmen

von Konzernen ab und verdeutlicht potentiellen Bewerber

gleichzeitig den Vorteil, wo sie vom Leben zu haben, ganz konkret. Das

Konzept bietet daher eine gute Chance, das Interesse von Fach- und

Führungskräften für Hidden Champions zu wecken.

www.b4bbaden-wuerttemberg.de

Unter solchen Voraussetzungen sollte

man meinen, dass Familienunternehmen

eigentlich keine größeren Probleme haben,

Fach- und Führungskräfte zu finden. Die

Realität sieht allerdings anders aus. Eine

Ursache dafür verbirgt sich allein schon

hinter der Bezeichnung „Hidden Champion“.

Denn sie sagt aus, dass diese Unternehmen

im Verborgenen arbeiten. Was heißt das

konkret? Sie befinden sich in einem Ort, der

entweder kaum oder gar nicht bekannt ist.

Daraus folgt der Nachteil, dass sie bei allen

Stellensuchenden, die bei ihrer Suche den

Arbeitsort in den Vordergrund stellen, von

vorneherein hinten runterfallen. Denn die

suchen ihren neuen Arbeitsplatz natürlich

nicht in einem Ort, den sie gar nicht kennen.

Und selbst wenn sie ihn kennen, erscheint er

ihnen meist nicht attraktiv genug. Und wenn

das doch der Fall sein sollte, dann scheitert

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09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

BESTESEITEN.DE

TOP-WEBSITES DER REGION 09.18

Website des Monats:

WWW.VOLKSBANK-

SULMTAL.DE

Wir machen den Weg frei.

Die Websites wurden Mitte August über

das Analyseprogramm von Similar Web

abgefragt. Die Daten des Unternehmens

stammen aus einem Panel von Nutzerendgeräten,

von lokalen Internet Service

Providern, von eigenen Web-Crawlern und

von Websites, die ihre Mess daten direkt

zur Verfügung stellen. Anhand dieses

Algorithmus wird für messbare Internetseiten

als Schätzung ein internationaler

Rang ausgewiesen. © SimilarWeb, weitere

Infos: www.similarweb.com.

Auswertung über das

Analyseprogramm

In der Reihenfolge des SimilarWeb-Rangs

sind die Domains von Websites für die

Zielgruppen B2B und B2B/B2C jeweils

von 1 bis 50 durchnummeriert. Grundlage

für die Auswertung sind derzeit über

3.330 Internetseiten aus Heilbronn-

Franken. Die Rangliste erhebt keinen

Anspruch auf Vollständigkeit. Da sich

die Werte bei SimilarWeb monatlich

ändern, kann die aktuelle Reihenfolge

vom veröffentlichten Rang abweichen.

Nimmt Ihre Website schon an

dem Ranking teil? Jetzt kostenlos

unter www.besteseiten.de

eintragen!

Ranking

B2B

NR. WEBSITE

1 bechtle.com K 0

2 berner.eu K 0

3 systemair.com K 0

4 wuerth.com K 0

5 ebmpapst.com G 3

6 we-online.de H -1

7 winzer-service.de K 0

8 schunk.com H -2

9 decowoerner.com K 0

10 ids-imaging.com G 1

11 foerch.de H -1

12 recanorm.de G 3

13 elektronik-werkstatt.de K 0

14 wuerth-industrie.com H -2

15 ggbearings.com G 1

16 fibro.de G 6

17 bartec.de G 1

18 burkert.com G 3

19 gemu-group.com K 0

20 bti.de H -3

21 weinig.com G 13

22 ansmann.de G 10

23 wachtel-shop.com G 2

24 ecom-ex.com G 3

25 brand.de G 6

26 ziehl-abegg.com H -3

27 weima.com H -13

28 transistornet.de K 0

29 wassertank-ibc.de G 20

30 duran-group.com G 11

31 agria.de H -11

32 vacuubrand.com H -2

33 unileverfoodsolutions.de G 3

34 wittenstein.de H -5

35 vs.de G 7

36 kaco-newenergy.com H -12

37 buerkert.de G 1

38 losberger.com H -5

39 illg.de NEU

40 leisten-outlet.de H -3

41 haller-stahlwaren.de G 5

42 dema-handel.de G 3

43 markenlexikon.com H -8

44 sls-profishop.de K 0

45 hbc-radiomatic.com G 3

46 optima-packaging.com NEU

47 sbe.de NEU

48 dpv-elektronik.de H -8

49 stahlcranes.com H -6

50 bosch-engineering.de NEU

B2B/B2C

NR. WEBSITE TREND

1 stimme.de K 0

2 intersport.de K 0

3 sparkasse-heilbronn.de K 0

4 schwaebisch-hall.de K 0

5 hs-heilbronn.de K 0

6 tectake.de K 0

7 beyerdynamic.de G 2

8 sparkasse-tauberfranken.de K 0

9 d-c-fix.com H -2

10 sparkasse-sha.de K 0

11 echo24.de G 2

12 vrbank-sha.de G 3

13 fnweb.de H -2

14 pflanzen-koelle.de H -2

15 volksbank-heilbronn.de H -1

16 primeros.de G 3

17 jako.de H -1

18 vbu-volksbank.de K 0

19 spk-hohenlohekreis.de H -2

20 akon.de K 0

21 heilbronn.de K 0

22 vb-hohenlohe.de G 1

23 tfa-dostmann.de G 3

24 parts2go.de G 8

25 bad-mergentheim.de G 6

26 voba-moeckmuehl.de G 2

27 jobstimme.de H -2

28 brunnen.de G 11

29 moritz.de G 4

30 hakro.com G 4

31 schwaebischhall.de G 5

32 metallbau-onlineshop.de H -2

33 k-m.de H -11

34 jura-ersatzteile-shop.de G 4

35 volksbank-sulmtal.de NEU

36 shure.de H -7

37 satanlagenforum.de H -10

38 sabu.de NEU

39 vb-bia.de G 5

40 sport-saller.de H -16

41 spraydosen-shop.de H -4

42 satshop-heilbronn.de H -7

43 landkreis-heilbronn.de H -2

44 bosch-tiernahrung.de H -1

45 gewuerzshop-mayer.de G 5

46 wertheim.de NEU

47 raiba-kraichgau.de NEU

48 lrasha.de NEU

49 rbkj.de H -5

50 xxl-technik.de NEU

Komplette Liste mit den Rängen 1-100 online unter

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besteseiten.de/b2bhnf

besteseiten.de/b2bub2chnf

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B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

MAIN-TAUBER-KREIS

© prill – depositphoto.com

DER MAIN-TAUBER-KREIS BLICKT AUF EIN

EREIGNISREICHES JAHR 2017 ZURÜCK

Kürzlich hat das Landratsamt Main-Tauber-Kreis seinen Geschäftsbericht

für das vergangene Jahr veröffentlicht. Hieraus geht hervor,

dass die Kreisverwaltung ein besonders ereignisreiches und intensives

Jahr 2017 zu verzeichnen hat. Der zum Großteil illustrierte

Geschäftsbericht beinhaltet auf insgesamt 160 Seiten verschiedene

Daten, Fakten und Entwicklungen im Main-Tauber-Kreis. Diese

sind den einzelnen Dezernaten und Ämtern zugeordnet, sodass

auch ersichtlich ist, wo die verschiedenen Verantwortlichkeiten

liegen. Rund 890 Beschäftigte arbeiten für den Landkreis mit allen

zugehörigen Eigenbetrieben und Gesellschaften, der somit zu den

größten Arbeitgebern des Kreisgebietes gehört.

So wurde im vergangenen Jahr damit begonnen, den Breitbandausbau

im Main-Tauber-Kreis umzusetzen. Im gesamten Kreis sollen

so bis zum Jahresende 2018 leistungsfähige Internetverbindungen

flächendeckend zur Verfügung stehen. Der Landrat Reinhard Frank

ergänzt hierzu: „Für moderne, leistungsfähige und flächendeckende

Verbindungen stehen auch die Ergebnisse, die wir beim ÖPNV erreicht

haben.“ So wurden die Buslinien neu vergeben und die VerkehrsGesellschaft

Main-Tauber als Tochterunternehmen des Landkreises

übernommen. Weiterhin wurde ein neues Ruftaxi-Angebot ins Leben

gerufen.

Als erfreuliches Ereignis konnte Landrat Frank auch auf die Einweihung

des Abteigartens im Kloster Bronnbach zurückblicken. Dieser

wurde nach einer zweijährigen Sanierung fertiggestellt und bietet

seitdem den Gästen und Bewohnern der Stadt eine tolle Gelegenheit

zum Spazierengehen und Erholen. Ermöglicht haben die Erneuerung

der barocken Anlage Land, Bund und private Spender durch ihre Unterstützung.

Außerdem wurde ein Pachtvertrag für die Hotellerie und Gastronomie

abgeschlossen, der für die Zukunft des Klosters von großer

Bedeutung sein dürfte.

Veränderungen gab es zudem auch in einer anderen ehemaligen Klosteranlage

des Landkreises. Das Seniorenzentrum des Klosters Gerlachsheim

ist dort ausgezogen und nun wird das Gebäude als Bildungs- und

Bürohaus genutzt. So konnte auch die Berufliche Schule für Ernährung,

Pflege und Erziehung (EPE) in Bad Mergentheim in ihre Räumlichkeiten

zurückkehren. Umgebaut

wurde 2017 auch

das frühere Mainkaufhaus

in Tauberbischofs-

App oder Sooware nach Wunsch

heim, welches nun als

Dienstleistungsgebäude

für das Landratsamt

fungiert.

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www.alfag.de/entwicklung

ALF AG in Leingarten

07131 9065-35

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09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

MAIN-TAUBER-KREIS

IM MAIN-TAUBER-KREIS HAT MAN WIRTSCHAFTLICH MEHR VOM LEBEN

ORT STELLENINFOS-INDEX HAUSHALTSNETTOEINKOMMEN LEBENSHALTUNGSKOSTEN MONATLICHES PLUS

Wertheim 102 -138,89 € -242,68 € 103,79 €

Bad Mergentheim 102 -140,21 € -242,66 € 102,44 €

Lauda-Königshofen 102 -156,39 € -242,45 € 86,05 €

Tauberbischofsheim 102 -160,55 € -242,41 € 81,86 €

Weikersheim 101 -177,78 € -242,26 € 64,47 €

Boxberg 101 -179,31 € -242,24 € 62,94 €

Igersheim 101 -183,17 € -242,21 € 59,04 €

Külsheim 101 -183,97 € -242,20 € 58,24 €

Niederstetten 101 -185,02 € -242,20 € 57,18 €

Creglingen 101 -186,94 € -242,18 € 55,24 €

Großrinderfeld 101 -188,98 € -242,17 € 53,19 €

Freudenberg 101 -189,63 € -242,16 € 52,54 €

Grünsfeld 101 -190,26 € -242,16 € 51,89 €

Werbach 101 -191,23 € -242,15 € 50,92 €

Königheim 101 -192,46 € -242,14 € 49,69 €

Ahorn 101 -196,06 € -242,12 € 46,06 €

Assamstadt 101 -196,61 € -242,12 € 45,50 €

Wittighausen 101 -198,39 € -242,11 € 43,71 €

Quelle: stelleninfos.de

Wer wirtschaftlich mehr vom Leben haben möchte, der sollte bei

der Wahl seines Arbeits- und Wohnortes genauer hinsehen. Das lohnt

sich. Das hat das Portal www.stelleninfos.de anhand von Zahlen des

statistischen Bundesamtes, der Gesellschaft für Konsumforschung

und eines bundesweiten Mietspiegels herausgearbeitet. Für alle Orte

in Deutschland ermittelt das Portal einen „Stelleninfos-Index“. Liegt

dieser Wert für einen Ort über 100 (=Bundesdurchschnitt), hat man

in der Regel am Monatsende mehr Mittel im Geldbeutel. Die Tabelle

zeigt, dass der Wert im ganzen Main-Tauber-Kreis über dem Bundesdurschnitt

liegt. Das monatliche Haushaltsnettoeinkommen für einen Zwei-

Personen-Haushalt, in dem zwei Berufstätige leben, ist in den Städten

und Gemeinden des Landkreises zwar niedriger. Gleichzeitig sind die

Lebenshaltungskosten im Main-Tauber-Kreis im Vergleich zum Bundesdurchschnitt

aber viel geringer. Dadurch steht diesen Zwei-Personen-

Haushalten im Main-Tauber-Kreis monatlich unter dem Strich mehr zur

Verfügung. Je nach Arbeits- und Wohnort kann sich das pro Jahr auf ein

Betrag zwischen rund 525 und rund 1.245 Euro summieren.

www.stelleninfos.de

© Zoooom – depositphoto.com

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B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

MAIN-TAUBER-KREIS

NEUES GEWERBEGEBIET ERÖFFNET PERSPEKTIVEN

FÜR BAD MERGENTHEIM

Mehr als zehn Hektar für wirtschaftliche Entwicklung im Braunstall.

Das Gewerbegebiet Braunstall am Rande der Kernstadt schafft auf

zehn Hektar Fläche neuen Raum für die wirtschaftliche Entwicklung

der Stadt. Die Stadt investiert dabei rund 4,2 Millionen Euro. „Dieses

Gewerbegebiet ist dringend notwendig, um Perspektiven für unsere

Wirtschaft und die Menschen zu schaffen“, freut sich der Oberbürgermeister.

Das Gewerbegebiet Braunstall wird auf einer Fläche von

mehr als zehn Hektar individuell gestaltbare Flächen in Kernstadtnähe

für klassische Handwerks- und mittelständische Gewerbebetriebe

vorhalten. Dabei zeichnet sich das Gewerbegebiet nicht nur durch den

Glasfaseranschluss an jedem Grundstück, sondern auch durch die gute

Anbindung an die Bundesstraßen 19 und 290 sowie die Autobahn 81

aus. Gebaut werden kann bereits ab September 2018. Die komplette

Fertigstellung ist für das Jahresende 2018 geplant. Erschlossen wird

das Gebiet über den Dainbacher Weg und ab Mitte 2019 auch über die

Straße „Beim Braunstall“.

Startschuss für das Gewerbegebiet „Braunstall“, das den Wirtschaftsstandort

Bad Mergentheim weiter voranbringen soll.

© Stadt Bad Mergentheim)

Mit dem künftig zur Verfügung stehenden Angebot möchte die

Wirtschaftsförderung der Stadt nicht nur ortsansässige Unternehmen

ansprechen, die eine Vergrößerung planen, sondern auch neue Firmen,

die Interesse am Standort Bad Mergentheim haben. Denn dieser habe

sich in den vergangenen Jahren zu einem „aufstrebenden Gewerbestandort

entwickelt“, wie der Wirtschaftsförderer Marcel Stephan betont.

Mit mehr als 12.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belege

die Stadt den Spitzenplatz im Main-Tauber-Kreis. „Die nächsten Jahre

werden entscheidend sein für das weitere Wachstum unserer Stadt

im Bereich der Beschäftigten- und Einwohnerzahlen. Mit dem neuen

Gewerbegebiet schaffen wir die nötigen Entwicklungsflächen für die

Unternehmen am Rande der Kernstadt, um sich bestmöglich zu entwickeln“

zeigt sich Oberbürgermeister Glatthaar vom neuen Gewerbegebiet

überzeugt.

Für die Unternehmen wird es zunehmend schwieriger Fachkräfte

zu gewinnen. Durch die günstige Lage zur Bad Mergentheimer Kernstadt

bietet das neue Gewerbegebiet den Unternehmen die Möglichkeit

eine attraktive Arbeitsstelle mit den Vorzügen einer hohen Wohn- und

Lebensqualität anbieten zu können. Weitere Informationen zum neuen

Gewerbegebiet Braunstall sind direkt bei der Wirtschaftsförderung

der Stadt Bad Mergentheim erhältlich. Ansprechpartner dort ist

Marcel Stephan, Telefon 07931/ 57-8005, E-Mail marcel.stephan@

bad-mergentheim.de.

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09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

MAIN-TAUBER-KREIS

INVESTITION IN ZENTRALER LAGE –

TAUBERBISCHOFSHEIM BIETET VIELVERSPRECHENDE

GEWERBE- UND INDUSTRIEFLÄCHEN

© Tauberbischofsheim

SCHÖNE AUSSICHTEN

FÜR UNTERNEHMEN

Gewerbe- und Industrieflächen mit Weitblick!

Anschluss an die A 81 und Nähe zur Kernstadt

LAURENTIUSBERG

Neuer Stadtteil für

Gewerbe und Wohnen

››› www.laurentiusberg.de

Zweckverband

Industriepark A

• Baureif und erschlossen

• Für Gewerbe und Industrie

››› www.industriepark-a81.de

Tauberbischofsheim, Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises mit

13.400 Einwohnern, liegt verkehrsgünstig auf der Achse Würzburg-Heilbronn-Stuttgart

und im Einzugsbereich der internationalen

Flughäfen Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart. Betriebe, die

auf der Suche nach freien Flächen sind, werden hier auf zwei Arealen

fündig: Dem Laurentiusberg sowie dem Industriepark A81.

Das 43 ha große Konversionsareal auf dem Laurentiusberg liegt nur

800 Meter Luftlinie zum Tauberbischofsheimer Marktplatz entfernt und

innerhalb eines Sanierungsgebietes: Erwerber von Gebäuden können

deshalb für Neubauten und Sanierungen eine attraktive Bezuschussung

aus dem Sanierungstopf im Rahmen des Bund-Länder-Programms

Stadtumbau West erhalten. Das Gesamtgelände ist voll erschlossen

und bietet den Unternehmen auch gute Möglichkeiten der direkt

angrenzenden Optionsflächenbildung.

Der Industriepark A 81 ermöglicht Unternehmen beste Ansiedlungsmöglichkeiten:

ebenerdige sofort beziehbare Terrassen mit bis zu 3,6

ha Flächen und direkt angrenzendes Optionsflächenpotential. Darüber

hinaus steht im 2. Bauabschnitt eine Erweiterungsfläche von 27 ha zur

Verfügung. Auf dem Areal in voll erschlossenem Zustand haben sich

bereits Betriebe aus den Branchen Logistik, Handwerk, Handel und

Dienstleistung angesiedelt.

www.tauberbischofsheim.de

Stadt Tauberbischofsheim Wirtschaftsförderung

Barbara Kuhn· Tel. 09341/803-50 · E-Mail: barbara.kuhn@tauberbischofsheim.de

12 www.b4b-themenmagazin.de Advertorial


B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

PERSONALANZEIGEN

?

Die HETTENBACH GMBH & CO KG WERBEAGENTUR GWA ist

eine inhabergeführte Agentur, die mit 72 Jahren zu den ältesten der

Branche gehört. Ihr junges Team aus 24 Mitarbeitern realisiert ganz

nach dem Slogan „Erfolg durch Werbung“ für Kunden aus dem Inund

Ausland innovative Marketingstrategien und kreative Kommunikationskonzepte.

Webdesigner (m/w)

Zur TII Group, der Transporter Industry International GmbH, gehören

vier Spezialisten mit langer Unternehmenstradition in der Herstellung

von Schwerlasttransportern. Die TII Group ist hinsichtlich Marktanteilen,

Umsatz und Mitarbeiterzahlen Weltmarktführer in der Herstellung

von Schwerlastfahrzeugen mit hydraulisch abgestützten Pendelachsen

bis 17.200 Tonnen und darüber.

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09.2018 B4B THEMENMAGAZIN

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BSG: KEIN UNFALL-VERSICHERUNGSSCHUTZ NACH

FALSCHABBIEGEN AUFGRUND UNAUFMERKSAMKEIT

beitsstätte habe erreichen wollen. Gegen diese Entscheidung legte die

Beklagte Revision ein.

Verkehrsunfall auf Abweg stellt kein Arbeitsunfall dar. Biegt ein

Versicherter aufgrund von Unaufmerksamkeit falsch ab, so befindet

er sich nicht mehr auf einem von der gesetzlichen Unfallversicherung

versicherten Arbeitsweg. Kommt es daher auf dem

Abweg zu einem Verkehrsunfall, stellt dies kein Arbeitsunfall dar.

Dies hat das Bundessozialgericht entschieden.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: An einem frühen Abend

im November 2011 bog ein Lagerist aufgrund einer Unaufmerksamkeit

auf dem Weg zu seiner Arbeit mit seinem Pkw falsch ab. Nachdem er

dies nach etwa 2,5 km bemerkte, wendete er sein Fahrzeug. Dabei

kam es zu einem Zusammenstoß mit einem hinter ihm fahrenden Pkw,

wodurch der Lagerist erheblich verletzt wurde. Die gesetzliche Unfallversicherung

lehnte die Anerkennung des Verkehrsunfalls als Arbeitsunfall

ab, da sich der Lagerist auf einem sogenannten Abweg befunden

habe. Der Lagerist sah dies anders und erhob Klage.

Sozialgericht und Landessozialgericht gaben Klage statt

Sowohl das Sozialgericht Frankfurt a.M. als auch das Hessische Landessozialgericht

gaben der Klage statt. Der Verkehrsunfall habe einen

Arbeitsunfall dargestellt. Durch das falsche Abbiegen habe der Kläger

keinen unversichertenAbweg angetreten, weil er weiterhin seine Ar-

Bundessozialgericht verneint Vorliegen eines Arbeitsunfalls

Das Bundessozialgericht entschied zu Gunsten der Beklagten und

hob daher die Entscheidung der Vorinstanz auf. Der Kläger habe keinen

in der gesetzlichen Unfallversicherung versicherten Arbeitsunfall erlitten,

weil er sich auf einem unversicherten Abweg befunden habe. Der

Kläger habe durch das falsche Abbiegen den direkten Weg zur Arbeit

verlassen. Für die Frage, ob auf einem irrtümlichen Abweg Versicherungsschutz

bestehe, sei nicht allein maßgeblich, ob der Versicherte

weiterhin seine Arbeitsstätte habe erreichen wollen, sondern die den

Irrtum begründenden Umstände.

Kein Versicherungsschutz bei Falschabbiegen aufgrund Unaufmerksamkeit

Es bestehe Versicherungsschutz auf irrtümlich befahrenen Strecken,

so das Bundessozialgericht, wenn der Irrtum auf äußeren, mit der

besonderen Art des Weges verbundenen Gefahren, wie etwa Dunkelheit,

Sichtbehinderung durch Nebel oder schlecht beschilderte Wege

beruhe. Das Verirren resultiere in einem solchen Fall aus Umständen,

die sich gerade aus der äußeren Beschaffenheit des Verkehrsraums

ergeben, den der Versicherte zum Aufsuchen seiner Arbeitsstätte

oder zur Rückkehr von seiner Arbeitsstätte zu seiner Wohnung nutzen

müsse. Dies entspreche dem Zweck der Wegeunfallversicherung,

Versicherungsschutz auf Wegen, die wegen der versicherten Tätigkeit

zurückgelegt werden müssen, und aufgrund von Gefahren, die aus der

Beschaffenheit dieser Wege herrühren, zu gewähren. Dagegen bestehe

kein Versicherungsschutz, wenn die irrtümliche Abweichung von dem

direkten Weg auf in der Person des Versicherten liegenden Umständen,

wie etwa Unaufmerksamkeit, beruhe.

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B4B THEMENMAGAZIN 09.2018

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SERVICE + INFO

© IHK

Gruppenfoto nach der Ehrung der Ausbildungsbotschafter im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK).

AUSBILDUNGSBOT-

SCHAFTER GEEHRT

KONTAKT

Unternehmen oder Einrichtungen

die Ausbildungsbotschafter

in Schulen entsenden möchten,

können sich bei der regionalen

Koordinatorin informieren:

Dilek Tarhan

Projektkoordinatorin

Ausbildungsbotschafter

Telefon 07131 9677-469

E-Mail dilek.tarhan@

heilbronn.ihk.de

Die IHK Heilbronn-Franken ehrte

am 19. Juni im Heilbronner Haus

der Wirtschaft 40 ehemalige

Ausbildungsbotschafter aus den

Landkreisen Heilbronn, Schwäbisch

Hall und Hohenlohe.

Von Dilek Tarhan

Ausbildungsbotschafter sind

Auszubildende, die Schülern

ihre Berufe vorstellen, sie für

eine Berufsausbildung motivieren

und das duale Ausbildungssystem

mit seinen

Chancen näherbringen. Sie berichten von ihrer

persönlichen Geschichte, zeigen den Weg

zu einer Ausbildung und die Anforderungen

und Realität einer Berufsausbildung auf. Ausbildungsbotschafter

berichten als fast Gleichaltrige

authentisch von ihren Erfahrungen, geben

ein Vorbild ab und nehmen den Schülern

Unsicherheiten. Durch das große Engagement

und die Leistungsbereitschaft der Ausbildungsbotschafter

konnten zahlreiche Schüler

Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe

gewinnen und bei der späteren Berufswahl

unterstützt werden.

Steigendes Interesse bei Gymnasiasten

Mittlerweile gehen die Ausbildungsbotschafter

auch verstärkt an die Gymnasien, wo ein

steigendes Interesse an der beruflichen Ausbildung

festzustellen ist. Das zeigt sich daran,

dass knapp jeder vierte Jugendliche mit neu

abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in Baden-Württemberg

die Hochschul- oder Fachhochschulreife

besitzt. Dietmar Niedziella

Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Berufsbildung

der IHK Heilbronn-Franken, Bernhard

Hametner, BWIHK-Projektleiter „Ausbildungsbotschafter“

und Dilek Tarhan, regionale

Koordinatorin des Projektes bei der IHK Heilbronn-Franken,

nahmen die Ehrungen vor.

Auskunft auf Augenhöhe

Ausbildungsbotschafter, Dennis Kenngott,

Bankkaufmann: „Ich finde die Initiative Ausbildungsbotschafter

ist eine gute Möglichkeit

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 46 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


für Schüler, sich über verschiedene Berufe

zu informieren und vor allem auch Einblicke

in Firmen zu gewinnen. Ich selbst wurde als

Schüler damals von Ausbildungsbotschaftern

informiert und bin so auf meinen Ausbildungsbetrieb

und meinen Beruf gekommen. Die

Botschafter überzeugten mich so sehr, dass ich

auch Ausbildungsbotschafter werden wollte.“

Einen wichtigen Aspekt des Projektes verdeutlichte

auch Dietmar Niedziella: „Vorteil der

Initiative Ausbildungsbotschafter ist es, dass

junge Menschen auf Augenhöhe Auskunft

über ihre Ausbildungsberufe geben und somit

die Botschaft authentisch rüberkommt. Dass

die Initiative so erfolgreich ist, ist dem großen

Engagement der Ausbildungsbotschafter zu

verdanken. Doch auch die Unternehmen und

Schulen tragen erheblich zum Erfolg dieses

Projektes bei, sie haben den Einsatz der Ausbildungsbotschafter

erst ermöglicht.“

Auch die „Botschafter“ profitieren

Und Bernhard Hametner ergänzte: „Durch

ihr Engagement als Ausbildungsbotschafter

erwerben sie quasi nebenbei wesentliche

Grundfertigkeiten, die ihnen auf ihrem weiteren

Berufsweg hilfreich sein werden. Die Sicherheit

im Auftreten und das Selbstbewusstsein,

frei vor größeren Gruppen zu sprechen,

werden ihnen sicherlich noch oftmals zu

Gute kommen. Und auch die in einer Evaluation

erhobenen Rückmeldungen beteiligter

Lehrer zeigen deutlich, dass die Initiative

Ausbildungsbotschafter einen wichtigen Beitrag

zur Berufsorientierung junger Menschen

leistet.

AUF EINEN BLICK

Die Initiative Ausbildungsbotschafter

wird gefördert vom

Landeswirtschaftsministerium

und ist beim BWIHK angesiedelt.

Weitere Partner sind der

Baden-Württembergische Handwerkstag,

die Landesvereinigung

Baden-Württembergischer

Arbeitgeberverbände e. V. und

der Deutsche Gewerkschaftsbund

Baden-Württemberg.

Im Rahmen des 6. Innovationstages

„Die Arbeitswelt der Zukunft

gestalten − gemeinsam

Fachkräfte sichern“ in Berlin,

wurde die Landesinitiative Ausbildungsbotschafter

im Juni

2018 als eines der fünf besten

regionalen Fachkräftenetzwerke

Deutschlands prämiert.

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SERVICE + INFO

KONTAKT

Sabine Schmälzle

IHK-Referentin Berufsbildung

Telefon 07131 9677- 451

E-Mail sabine.schmaelzle@

heilbronn.ihk.de

ABSOLVENTENFEIER NEU

GESTALTET

In den letzten Jahren fanden jeweils

Feiern für die Absolventen

der Aus- und Weiterbildung in

den vier Landkreisen der Region

statt. Jetzt gibt es mit der Bestenehrung

eine Feier für die gesamte

Region.

In Anlehnung an die Landes- und Bundesbestenehrung,

zu welchen jährlich

die besten Absolventen eingeladen

werden, hat die IHK Heilbronn-Franken

ihre Feier neu konzipiert. Aus

den vier Feiern der vergangenen Jahre

wird nun das erste Mal eine Feier für die

gesamte Region. Zudem hat die Feier auch

einen neuen Namen erhalten und heißt nun

Bestenehrung.

Leistungen angemessen würdigen

Mit der Bestenehrung 2018 möchte die IHK

Heilbronn-Franken die Absolventen ehren,

die einen Abschluss von 92 Punkten oder besser

erreicht haben. Die erbrachten Leistungen

der letzten Jahre sollen angemessen gewürdigt

werden. Gleichzeitig soll den Ausbildungsbetrieben,

beruflichen Schulen, Weiterbildungsträgern,

ehrenamtlichen Prüfern und allen,

die ihren Beitrag zur Aus- und Weiterbildung

geleistet haben, herzlich gedankt werden.

Offizielle Einladung folgt

Mit dieser Meldung sollen alle Ausbildungsbetriebe

rechtzeitig über die Neugestaltung

informiert werden. Die Absolventen mit einer

Punktzahl von 92 und besser sowie ihre Ausbildungsbetriebe

werden noch eine offizielle

Einladung zur Bestenehrung 2018 erhalten,

um die erfolgreichen Abschlüsse bei einem

gemeinsamen Abend mit einem kurzweiligen

Programm zu feiern.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 48 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


IHK-Bekanntmachung

SATZUNG BETREFFEND DIE AUSBILDUNG DER

GEFAHRGUTFAHRER/GEFAHRGUTFAHRERINNEN

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer

Heilbronn-Franken hat am 19. Juli 2018 aufgrund von

• §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts

der Industrie- und Handelskammern in der im Bundesgesetzblatt

Teil III, Gliederungsnummer 701-1, veröffentlichten bereinigten

Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 93 des Gesetzes

zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht

des Bundes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),

in der jeweiligen Fassung,

• § 14 Abs. 3 der Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende

Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße,

mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern in der Fassung

der Bekanntmachung vom 30. März 2017 (BGBl. I S. 711), zuletzt

geändert durch die Berichtigung vom 20. April 2017 (BGBl. I S.

993), in der jeweiligen Fassung

folgende Satzung beschlossen:

INHALTSÜBERSICHT

I. Zuständigkeit

§ 1 Zuständigkeit

II. Schulungssystem

§ 2 Schulungssystem

§ 3 Kurspläne

III. Anerkennung der Schulungen

§ 4 Anerkennungsvoraussetzungen

§ 5 Lehrpläne

§ 6 Sachlicher und zeitlicher Umfang

§ 7 Lehrkräfte

§ 8 Schulungsmethoden

§ 9 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

§ 10 Teilnehmerzahl

§ 11 Rechtswirkungen der Anerkennung

IV. Durchführung der Schulungen

§ 12 Pflichten des Veranstalters

§ 13 Befugnisse der IHK

V. Prüfungen

§ 14 Prüfungsarten, Prüfungsdauer und Bestehen der

Prüfung

§ 15 Grundsätze für alle Prüfungen

§ 16 Zulassung zur Prüfung

§ 17 Rücktritt von der Prüfung

§ 18 Ausschluss von der Prüfung

§ 19 Niederschrift

§ 20 Bescheid bei Nichtbestehen

§ 21 Wiederholungsprüfung

VI. ADR-Schulungsbescheinigung

§ 22 Erteilung und Erweiterung

§ 23 Geltungsdauer

§ 24 Verlängerung der Geltungsdauer

VII. Schlussvorschriften

§ 25 Inkrafttreten

I. ZUSTÄNDIGKEIT

§ 1 Zuständigkeit

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken – im folgenden

IHK genannt – ist zuständig für

• die Anerkennung und Überwachung von Schulungen, die Veranstalter

in Schulungsstätten im Bezirk der IHK durchführen,

• die Durchführung von Prüfungen für Teilnehmer/Teilnehmerinnen

an von der IHK anerkannten Schulungen,

• die Erteilung, Erweiterung und Verlängerung von ADR-Schulungsbescheinigungen

für erfolgreiche Teilnehmer/Teilnehmerinnen

an von der IHK durchgeführten Prüfungen und

• die Umschreibung der ADR-Schulungsbescheinigungen des

Bundesministeriums der Verteidigung und des Bundesministeriums

des Innern.

II. SCHULUNGSSYSTEM

§ 2 Schulungssystem

(1) Erstschulungen können aus folgenden Kursen bestehen:

• Basiskurs,

• Aufbaukurs Tank,

• Aufbaukurs Klasse 1,

• Aufbaukurs Klasse 7.

(2) Auffrischungsschulungen bestehen aus einem Kurs für alle

schulungspflichtigen Fahrzeugführer/Fahrzeugführerinnen.

§ 3 Kurspläne

Zur Sicherstellung der Schulungsinhalte erlässt die IHK die Kurspläne

für die Ausbildung der Gefahrgutfahrer/Gefahrgutfahrerinnen

als Verwaltungsvorschrift. Die Kurspläne beinhalten

mindestens die Kenntnisbereiche aus Unterabschnitt 8.2.2.3

ADR. Die IHK gibt den Erlass der Verwaltungsvorschrift in ihrem

Mitteilungsblatt bekannt. Sie stellt den Veranstaltern die

Kurspläne als Grundlage für die Schulungen zur Verfügung.

III. ANERKENNUNG DER SCHULUNGEN

§ 4 Anerkennungsvoraussetzungen

(1) Die Anerkennung wird auf schriftlichen Antrag des Veranstalters

erteilt, wenn die vorgesehenen Schulungen den Anforderungen

des ADR und den §§ 5 bis 10 dieser Satzung entsprechen.

(2) Der Veranstalter muss in der Lage sein, die Schulungen ordnungsgemäß

durchzuführen. Hierzu hat er auf Verlangen der

IHK geeignete Nachweise vorzulegen. Insbesondere kann die

IHK ein „Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde“, die

Auskunft aus dem Gewerbezentralregister sowie die Unbedenklichkeitsbescheinigung

des Finanzamts verlangen. Diese Nachweise

sollen zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 3

Monate sein.

§ 5 Lehrpläne

Der Veranstalter hat der IHK Lehrpläne vorzulegen. Die IHK prüft, ob

diese den Anforderungen der Kurspläne gemäß § 3 entsprechen.

§ 6 Sachlicher und zeitlicher Umfang

(1) Gegenstand der Schulungen sind die Lerninhalte der für

die einzelnen Kurse gemäß § 3 erlassenen Kurspläne.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 50 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


(2) Der Veranstalter muss nachweisen, dass er seinen Schulungen

mindestens folgende Zeitansätze zugrunde legt:

(2) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass für jeden Teilnehmer/

jede Teilnehmerin ein ausreichender Arbeitsplatz vorhanden ist.

a) Bei Erstschulungen:

• Basiskurs

• Aufbaukurs Tank

• Aufbaukurs Klasse 1

• Aufbaukurs Klasse 7

18 Unterrichtseinheiten Theorie

1 Unterrichtseinheit praktische

Übungen;

12 Unterrichtseinheiten Theorie

1 Unterrichtseinheit praktische

Übungen;

8 Unterrichtseinheiten;

8 Unterrichtseinheiten;

(3) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass geeignete visuelle

Hilfsmittel vorhanden sind, die in den zu nutzenden Räumen

sachgerecht einsetzbar sind.

(4) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignetes,

aktuelles Schulungsmaterial verfügt. In dieser Hinsicht

kommen insbesondere die einschlägigen Vorschriftenwerke

sowie Fachbücher oder Skripte in Betracht.

(5) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignetes

technisches Schulungsmaterial (Kraftfahrzeug, Ladungssicherungsmittel,

Mittel zur Durchführung der Feuerlöschübung etc.) verfügt.

b) Bei Auffrischungsschulungen:

8 Unterrichtseinheiten Theorie

4 Unterrichtseinheiten praktische Übungen.

(3) Eine Unterrichtseinheit beträgt 45 Minuten. Schulungen dürfen

nicht mehr als acht Unterrichtseinheiten pro Tag umfassen. Nach

längstens drei Unterrichtseinheiten ist eine Pause einzulegen.

(4) Der Unterricht darf grundsätzlich in der Zeit von 08.00 h bis

22.00 h stattfinden.

(5) Die Durchführung von Schulungen an Sonn- und Feiertagen,

Heilig Abend (24.12.) und Silvester (31.12.) ist nicht zulässig.

§ 7 Lehrkräfte

(1) Lehrkräfte müssen

• über allgemeine Kenntnisse der Zusammenhänge der Gefahrgutvorschriften

verfügen und

• die zur Vermittlung des Lehrstoffs in ihrem Themensektor notwendigen

besonderen Kenntnisse haben und

• zur erwachsenengerechten Vermittlung der erforderlichen

Kenntnisse befähigt sein und

• eine gültige ADR-Schulungsbescheinigung für alle Klassen in

Tanks und anders als in Tanks oder einen gültigen Schulungsnachweis

für Gefahrgutbeauftragte (Straßenverkehr) besitzen.

(2) Der Veranstalter hat der IHK aussagefähige Schulungs- und

Tätigkeitsnachweise vorzulegen. Die IHK soll ein Beurteilungsgespräch

führen; sie kann dazu Sachverständige hinzuziehen.

§ 8 Schulungsmethoden

(1) Die Schulungen sind in Form von Präsenzunterricht mit praktischen

Schulungsteilen durchzuführen. In die Vermittlung der

Kenntnisse können elektronische Lernmedien unter Anleitung

und bei durchgehender Anwesenheit einer Lehrkraft gemäß

§ 7 einbezogen werden. Die praktischen Schulungsteile sind

gemäß Kursplan durchzuführen.

(2) Die Schulungen sind in deutscher Sprache durchzuführen.

§ 9 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

(1) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignete

Räume und erforderliche Übungsplätze verfügt. Diese müssen

so beschaffen und gelegen sein, dass die Schulungen sachgerecht,

ohne Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

und ohne Störung der Teilnehmer/Teilnehmerinnen durchgeführt

werden können.

§ 10 Teilnehmerzahl

Je Schulung sind höchstens 25 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

zulässig. Die IHK kann entsprechend der Beschaffenheit der

für die Schulung genutzten Räume eine geringere Höchstzahl

festsetzen.

§ 11 Rechtswirkungen der Anerkennung

(1) Die schriftlich erteilte Anerkennung berechtigt den Veranstalter,

die in ihr bezeichneten Kurse und deren Kombinationen

im Rahmen von Schulungen durchzuführen.

(2) Die Anerkennung wird längstens auf 3 Jahre befristet.

IV. DURCHFÜHRUNG DER SCHULUNGEN

§ 12 Pflichten des Veranstalters

(1) Die Schulungen müssen die Gewähr dafür bieten, dass die

Teilnehmer/Teilnehmerinnen die vorgeschriebenen Kenntnisse

erwerben können. Der Veranstalter hat bei jeder von ihm

durchgeführten Schulung die Vorgaben des § 2 zum Schulungssystem

und die Anforderungen der §§ 5 bis 10 einzuhalten.

(2) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass dem aktuellen

Stand der Entwicklungen auf dem Gebiet des Straßengefahrguttransports

Rechnung getragen wird und dass sich die eingesetzten

Lehrkräfte entsprechend der aktuellen Rechtsentwicklung

in ihren Schulungsbereichen weiterbilden.

(3) Der Veranstalter hat der IHK rechtzeitig vor Beginn der

Schulung die Termine, den Unterrichtsplan mit der Schulungsstätte

(Räume), den Namen der jeweiligen Lehrkräfte sowie

die Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen zu übermitteln.

(4) Der Veranstalter hat die Identität der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

mittels amtlichen Lichtbildausweises festzustellen

und durch Führung von Anwesenheitslisten eine jeweils lückenlose

Teilnahme zu belegen. Die Originale der Anwesenheitslisten

sind der IHK auszuhändigen.

(5) Der Veranstalter hat der IHK die Teilnehmerdaten rechtzeitig

zu übermitteln und dafür zu sorgen, dass spätestens am

Tag der Prüfung für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin ein

Lichtbild in Passbildqualität gemäß Anlage 8 der Verordnung

zur Durchführung des Passgesetzes (Passverordnung - PassV)

vom 19. Oktober 2007, zuletzt geändert durch Artikel 1 der

Verordnung vom 15. Februar 2017 (BGBl. I S. 162), in der jeweiligen

Fassung, vorliegt. Erfolgt die Prüfung nicht im direkten

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IHK-Bekanntmachung

SATZUNG BETREFFEND DIE AUSBILDUNG DER

GEFAHRGUTFAHRER/GEFAHRGUTFAHRERINNEN

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer

Heilbronn-Franken hat am 19. Juli 2018 aufgrund von

• §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts

der Industrie- und Handelskammern in der im Bundesgesetzblatt

Teil III, Gliederungsnummer 701-1, veröffentlichten bereinigten

Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 93 des Gesetzes

zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht

des Bundes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),

in der jeweiligen Fassung,

• § 14 Abs. 3 der Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende

Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße,

mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern in der Fassung

der Bekanntmachung vom 30. März 2017 (BGBl. I S. 711), zuletzt

geändert durch die Berichtigung vom 20. April 2017 (BGBl. I S.

993), in der jeweiligen Fassung

folgende Satzung beschlossen:

INHALTSÜBERSICHT

I. Zuständigkeit

§ 1 Zuständigkeit

II. Schulungssystem

§ 2 Schulungssystem

§ 3 Kurspläne

III. Anerkennung der Schulungen

§ 4 Anerkennungsvoraussetzungen

§ 5 Lehrpläne

§ 6 Sachlicher und zeitlicher Umfang

§ 7 Lehrkräfte

§ 8 Schulungsmethoden

§ 9 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

§ 10 Teilnehmerzahl

§ 11 Rechtswirkungen der Anerkennung

IV. Durchführung der Schulungen

§ 12 Pflichten des Veranstalters

§ 13 Befugnisse der IHK

V. Prüfungen

§ 14 Prüfungsarten, Prüfungsdauer und Bestehen der

Prüfung

§ 15 Grundsätze für alle Prüfungen

§ 16 Zulassung zur Prüfung

§ 17 Rücktritt von der Prüfung

§ 18 Ausschluss von der Prüfung

§ 19 Niederschrift

§ 20 Bescheid bei Nichtbestehen

§ 21 Wiederholungsprüfung

VI. ADR-Schulungsbescheinigung

§ 22 Erteilung und Erweiterung

§ 23 Geltungsdauer

§ 24 Verlängerung der Geltungsdauer

VII. Schlussvorschriften

§ 25 Inkrafttreten

I. ZUSTÄNDIGKEIT

§ 1 Zuständigkeit

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken – im folgenden

IHK genannt – ist zuständig für

• die Anerkennung und Überwachung von Schulungen, die Veranstalter

in Schulungsstätten im Bezirk der IHK durchführen,

• die Durchführung von Prüfungen für Teilnehmer/Teilnehmerinnen

an von der IHK anerkannten Schulungen,

• die Erteilung, Erweiterung und Verlängerung von ADR-Schulungsbescheinigungen

für erfolgreiche Teilnehmer/Teilnehmerinnen

an von der IHK durchgeführten Prüfungen und

• die Umschreibung der ADR-Schulungsbescheinigungen des

Bundesministeriums der Verteidigung und des Bundesministeriums

des Innern.

II. SCHULUNGSSYSTEM

§ 2 Schulungssystem

(1) Erstschulungen können aus folgenden Kursen bestehen:

• Basiskurs,

• Aufbaukurs Tank,

• Aufbaukurs Klasse 1,

• Aufbaukurs Klasse 7.

(2) Auffrischungsschulungen bestehen aus einem Kurs für alle

schulungspflichtigen Fahrzeugführer/Fahrzeugführerinnen.

§ 3 Kurspläne

Zur Sicherstellung der Schulungsinhalte erlässt die IHK die Kurspläne

für die Ausbildung der Gefahrgutfahrer/Gefahrgutfahrerinnen

als Verwaltungsvorschrift. Die Kurspläne beinhalten

mindestens die Kenntnisbereiche aus Unterabschnitt 8.2.2.3

ADR. Die IHK gibt den Erlass der Verwaltungsvorschrift in ihrem

Mitteilungsblatt bekannt. Sie stellt den Veranstaltern die

Kurspläne als Grundlage für die Schulungen zur Verfügung.

III. ANERKENNUNG DER SCHULUNGEN

§ 4 Anerkennungsvoraussetzungen

(1) Die Anerkennung wird auf schriftlichen Antrag des Veranstalters

erteilt, wenn die vorgesehenen Schulungen den Anforderungen

des ADR und den §§ 5 bis 10 dieser Satzung entsprechen.

(2) Der Veranstalter muss in der Lage sein, die Schulungen ordnungsgemäß

durchzuführen. Hierzu hat er auf Verlangen der

IHK geeignete Nachweise vorzulegen. Insbesondere kann die

IHK ein „Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde“, die

Auskunft aus dem Gewerbezentralregister sowie die Unbedenklichkeitsbescheinigung

des Finanzamts verlangen. Diese Nachweise

sollen zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 3

Monate sein.

§ 5 Lehrpläne

Der Veranstalter hat der IHK Lehrpläne vorzulegen. Die IHK prüft, ob

diese den Anforderungen der Kurspläne gemäß § 3 entsprechen.

§ 6 Sachlicher und zeitlicher Umfang

(1) Gegenstand der Schulungen sind die Lerninhalte der für

die einzelnen Kurse gemäß § 3 erlassenen Kurspläne.

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(2) Der Veranstalter muss nachweisen, dass er seinen Schulungen

mindestens folgende Zeitansätze zugrunde legt:

(2) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass für jeden Teilnehmer/

jede Teilnehmerin ein ausreichender Arbeitsplatz vorhanden ist.

a) Bei Erstschulungen:

• Basiskurs

• Aufbaukurs Tank

• Aufbaukurs Klasse 1

• Aufbaukurs Klasse 7

18 Unterrichtseinheiten Theorie

1 Unterrichtseinheit praktische

Übungen;

12 Unterrichtseinheiten Theorie

1 Unterrichtseinheit praktische

Übungen;

8 Unterrichtseinheiten;

8 Unterrichtseinheiten;

(3) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass geeignete visuelle

Hilfsmittel vorhanden sind, die in den zu nutzenden Räumen

sachgerecht einsetzbar sind.

(4) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignetes,

aktuelles Schulungsmaterial verfügt. In dieser Hinsicht

kommen insbesondere die einschlägigen Vorschriftenwerke

sowie Fachbücher oder Skripte in Betracht.

(5) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignetes

technisches Schulungsmaterial (Kraftfahrzeug, Ladungssicherungsmittel,

Mittel zur Durchführung der Feuerlöschübung etc.) verfügt.

b) Bei Auffrischungsschulungen:

8 Unterrichtseinheiten Theorie

4 Unterrichtseinheiten praktische Übungen.

(3) Eine Unterrichtseinheit beträgt 45 Minuten. Schulungen dürfen

nicht mehr als acht Unterrichtseinheiten pro Tag umfassen. Nach

längstens drei Unterrichtseinheiten ist eine Pause einzulegen.

(4) Der Unterricht darf grundsätzlich in der Zeit von 08.00 h bis

22.00 h stattfinden.

(5) Die Durchführung von Schulungen an Sonn- und Feiertagen,

Heilig Abend (24.12.) und Silvester (31.12.) ist nicht zulässig.

§ 7 Lehrkräfte

(1) Lehrkräfte müssen

• über allgemeine Kenntnisse der Zusammenhänge der Gefahrgutvorschriften

verfügen und

• die zur Vermittlung des Lehrstoffs in ihrem Themensektor notwendigen

besonderen Kenntnisse haben und

• zur erwachsenengerechten Vermittlung der erforderlichen

Kenntnisse befähigt sein und

• eine gültige ADR-Schulungsbescheinigung für alle Klassen in

Tanks und anders als in Tanks oder einen gültigen Schulungsnachweis

für Gefahrgutbeauftragte (Straßenverkehr) besitzen.

(2) Der Veranstalter hat der IHK aussagefähige Schulungs- und

Tätigkeitsnachweise vorzulegen. Die IHK soll ein Beurteilungsgespräch

führen; sie kann dazu Sachverständige hinzuziehen.

§ 8 Schulungsmethoden

(1) Die Schulungen sind in Form von Präsenzunterricht mit praktischen

Schulungsteilen durchzuführen. In die Vermittlung der

Kenntnisse können elektronische Lernmedien unter Anleitung

und bei durchgehender Anwesenheit einer Lehrkraft gemäß

§ 7 einbezogen werden. Die praktischen Schulungsteile sind

gemäß Kursplan durchzuführen.

(2) Die Schulungen sind in deutscher Sprache durchzuführen.

§ 9 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

(1) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignete

Räume und erforderliche Übungsplätze verfügt. Diese müssen

so beschaffen und gelegen sein, dass die Schulungen sachgerecht,

ohne Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

und ohne Störung der Teilnehmer/Teilnehmerinnen durchgeführt

werden können.

§ 10 Teilnehmerzahl

Je Schulung sind höchstens 25 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

zulässig. Die IHK kann entsprechend der Beschaffenheit der

für die Schulung genutzten Räume eine geringere Höchstzahl

festsetzen.

§ 11 Rechtswirkungen der Anerkennung

(1) Die schriftlich erteilte Anerkennung berechtigt den Veranstalter,

die in ihr bezeichneten Kurse und deren Kombinationen

im Rahmen von Schulungen durchzuführen.

(2) Die Anerkennung wird längstens auf 3 Jahre befristet.

IV. DURCHFÜHRUNG DER SCHULUNGEN

§ 12 Pflichten des Veranstalters

(1) Die Schulungen müssen die Gewähr dafür bieten, dass die

Teilnehmer/Teilnehmerinnen die vorgeschriebenen Kenntnisse

erwerben können. Der Veranstalter hat bei jeder von ihm

durchgeführten Schulung die Vorgaben des § 2 zum Schulungssystem

und die Anforderungen der §§ 5 bis 10 einzuhalten.

(2) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass dem aktuellen

Stand der Entwicklungen auf dem Gebiet des Straßengefahrguttransports

Rechnung getragen wird und dass sich die eingesetzten

Lehrkräfte entsprechend der aktuellen Rechtsentwicklung

in ihren Schulungsbereichen weiterbilden.

(3) Der Veranstalter hat der IHK rechtzeitig vor Beginn der

Schulung die Termine, den Unterrichtsplan mit der Schulungsstätte

(Räume), den Namen der jeweiligen Lehrkräfte sowie

die Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen zu übermitteln.

(4) Der Veranstalter hat die Identität der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

mittels amtlichen Lichtbildausweises festzustellen

und durch Führung von Anwesenheitslisten eine jeweils lückenlose

Teilnahme zu belegen. Die Originale der Anwesenheitslisten

sind der IHK auszuhändigen.

(5) Der Veranstalter hat der IHK die Teilnehmerdaten rechtzeitig

zu übermitteln und dafür zu sorgen, dass spätestens am

Tag der Prüfung für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin ein

Lichtbild in Passbildqualität gemäß Anlage 8 der Verordnung

zur Durchführung des Passgesetzes (Passverordnung - PassV)

vom 19. Oktober 2007, zuletzt geändert durch Artikel 1 der

Verordnung vom 15. Februar 2017 (BGBl. I S. 162), in der jeweiligen

Fassung, vorliegt. Erfolgt die Prüfung nicht im direkten

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

Anschluss an die Schulung, hat der Veranstalter jedem Teilnehmer

einen Nachweis über die lückenlose Teilnahme nach

Muster der IHK zu bescheinigen.

(6) Will der Veranstalter nach Anerkennung einer Schulung Veränderungen

hinsichtlich solcher Umstände vornehmen, die für

die Anerkennung von Bedeutung waren, so hat er vorher die

Zustimmung der IHK einzuholen; dies gilt insbesondere für die

eingesetzten Lehrkräfte und die Schulungsstätten.

(7) Während der Schulung und Prüfung herrscht ein Alkoholverbot.

In den Schulungs- und Prüfungsräumen gilt ein generelles

Rauchverbot.

§ 13 Befugnisse der IHK

(1) Um die Erfüllung der Anforderungen nach §§ 4 bis 10 und

Pflichten nach § 12 sicherzustellen, kann die IHK dem Veranstalter

Auflagen erteilen, die mit der Anerkennung verbunden

oder aufgrund eines in der Anerkennung enthaltenen Vorbehalts

nachträglich angeordnet werden.

(2) Die IHK kann verlangen, dass der Veranstalter seine Schulungen

nach Aufforderung entsprechend den jeweils geltenden

Vorschriften modifiziert.

(3) Die IHK ist befugt, die ordnungsgemäße Durchführung der

Schulungen auch durch die Entsendung von Beauftragten zu

überprüfen.

(4) Die Anerkennung kann unbeschadet der Vorschriften des

Verwaltungsverfahrensgesetzes des Landes Baden-Württemberg

vom 12. Mai 2015 (GVBl. 2015, S. 324) über die Rücknahme

und den Widerruf von Verwaltungsakten entzogen werden,

wenn der Veranstalter den in dieser Satzung festgelegten Anforderungen

nicht genügt oder sie von vornherein nicht erfüllte

oder den Pflichten oder den ihm erteilten Auflagen zuwiderhandelt.

V. PRÜFUNGEN

§ 14 Prüfungsarten, Prüfungsdauer und Bestehen der Prüfung

Die Tabelle enthält die Regelungen zu Prüfungsart, zur Prüfungsdauer,

zur Anzahl der Prüfungsfragen und zum Bestehen der Prüfung.

Prüfungsart

Prüfungsdauer in

Minuten

Anzahl der

Prüfungsfragen

Mindestanzahl der

richtig zu beantwortenden

Fragen zum

Bestehen der Prüfung

Basiskurs 45 30 25

Aufbaukurs

Tank

Aufbaukurs

Klasse 1

Aufbaukurs

Klasse 7

Auffrischungsschulung

45 24 20

30 15 11

30 15 11

30 15 11

§ 15 Grundsätze für alle Prüfungen

(1) Die IHK setzt Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.

(2) Die Prüfung wird schriftlich durchgeführt. Die Prüfung kann

entweder auf Papier oder in elektronischer Form durchgeführt

werden. Die IHK bestimmt das Verfahren. Die Durchführung

der Prüfung erfolgt gemäß 8.2.2.7 ADR.

(3) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(4) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(5) Hilfsmittel sind nicht zugelassen.

(6) Vor Beginn der Prüfung wird die Identität der Teilnehmer/

Teilnehmerinnen mittels amtlichen Lichtbildausweises festgestellt.

Teilnehmer/Teilnehmerinnen, deren Identität nicht zweifelsfrei

festgestellt werden kann, dürfen an der Prüfung nicht

teilnehmen.

(7) Vor Beginn der Prüfung werden die Teilnehmer/Teilnehmerinnen

über den Ablauf der Prüfung belehrt.

(8) Für die Prüfung werden die Gemeinsamen Fragebogen

der Industrie- und Handelskammern, herausgegeben von der

DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur

Förderung der IHK-Weiterbildung mbH, verwendet. Die Prüfungsfragen

beziehen sich auf die in § 6 Abs. 1 benannten

Lerninhalte. Es werden ausschließlich Multiple-Choice-Fragen

gestellt. Jede Frage hat vier Antwortvorschläge, wovon nur

eine Antwortvorgabe richtig ist.

(9) Nach Abschluss der Prüfung sind die Schulungs- und Prüfungsunterlagen

sechs Jahre, die Prüfungsbögen selbst ein

Jahr aufzubewahren.

§ 16 Zulassung zur Prüfung

(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur jeweiligen Prüfung

nur zugelassen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin ohne

Fehlzeiten an der entsprechenden, von der IHK anerkannten

Schulung, teilgenommen hat. Die Schulung darf zum Zeitpunkt

der Prüfung nicht länger als 90 Tage zurückliegen.

(2) Die Zulassung zur Prüfung für einen Aufbaukurs kann nur

erfolgen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin die Anforderungen

des Abs. 1 erfüllt und die Prüfung für den Basiskurs

bestanden hat bzw. eine gültige ADR-Schulungsbescheinigung

vorlegt.

(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Auffrischungsprüfung

nur zugelassen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin

die Anforderungen des Abs. 1 erfüllt und eine gültige ADR-

Schulungsbescheinigung oder eine Ausnahmezulassung gem.

§ 5 GGVSEB vorlegt.

§ 17 Rücktritt von der Prüfung

(1) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin vor Beginn der Prüfung

zurück, gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche

gilt, wenn ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin zu einer Prüfung

nicht erscheint.

(2) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin im Verlauf der Prüfung

zurück, so gilt diese grundsätzlich als nicht bestanden.

Der Rücktritt ist unverzüglich, unter Mitteilung der Rücktrittsgründe,

zu erklären.

(3) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin aus einem wichtigen

Grund zurück, entscheidet die IHK über das Vorliegen eines

solchen Grundes. Macht der Teilnehmer/die Teilnehmerin als

wichtigen Grund geltend, dass er/sie wegen Krankheit die Prü-

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fung nach Beginn abbrechen musste, so hat der Teilnehmer/

die Teilnehmerin dies spätestens drei Tage nach dem Prüfungstermin,

durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später

als am Prüfungstag ausgestellt wurde, nachzuweisen. Die IHK

hat das Recht, in begründeten Einzelfällen ein amtsärztliches

Zeugnis eines Gesundheitsamtes mit Aussagen zur Prüfungsfähigkeit

einzufordern, damit entschieden werden kann, ob ein

wichtiger Grund vorliegt. Liegt ein wichtiger Grund vor, gilt die

Prüfung als nicht abgelegt.

§ 18 Ausschluss von der Prüfung

Unternimmt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin Täuschungshandlungen

oder stört er/sie den Prüfungsablauf erheblich,

kann er/sie von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen

werden. Über den Ausschluss entscheidet die IHK.

Bei Ausschluss gilt die Prüfung als nicht bestanden.

§ 19 Niederschrift

Für jeden Prüfungstermin ist eine Niederschrift anzufertigen.

Diese enthält folgende Angaben:

• Art der Prüfung

• Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

• Ort, Datum, Beginn und Ende der Prüfung

• Name der aufsichtführenden Person

• Feststellung der Identität der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

• Name und Unterschrift des Prüfers/der Prüferin

• Erklärung über die erfolgte Belehrung der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

über den Ablauf der Prüfung

§ 20 Bescheid bei Nichtbestehen

Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin

einen schriftlichen Bescheid der IHK. Der Bescheid

ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 21 Wiederholungsprüfung

Die IHK lässt bei nicht bestandener Prüfung auf Antrag eine

einmalige Wiederholung der Prüfung im Bezirk der IHK ohne

nochmalige Schulung zu, sofern die Zulassungsvoraussetzungen

gemäß § 16 weiterhin erfüllt sind.

VI. ADR-SCHULUNGSBESCHEINIGUNG

und die entsprechende Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben

der §§ 14 und 15 bestanden wurde.

(3) Die IHK schreibt die ADR-Schulungsbescheinigung gemäß § 1

um.

§ 23 Geltungsdauer

Für die Geltungsdauer der ADR-Schulungsbescheinigung ist

das Datum der Prüfung „Basiskurs“ maßgebend.

§ 24 Verlängerung der Geltungsdauer

(1) Die IHK verlängert die ADR-Schulungsbescheinigung, wenn

der Inhaber/die Inhaberin die Voraussetzungen gemäß § 16

Abs. 3 erfüllt. Hat der Inhaber/die Inhaberin innerhalb eines

Zeitraums von zwölf Monaten vor Ablauf der Geltungsdauer

der ADR-Schulungsbescheinigung oder nach Ablauf (aufgrund

einer Ausnahmegenehmigung) eine von der IHK anerkannte

Auffrischungsschulung besucht sowie die entsprechende

Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben der §§ 14 und 15 bestanden,

ist die ADR-Schulungsbescheinigung ab Ablauf ihrer

Geltungsdauer zu verlängern. Ansonsten ist das Datum der

Prüfung „Auffrischungsschulung“ maßgebend.

(2) Die ADR-Schulungsbescheinigung darf auch verlängert

werden, wenn statt der Auffrischungsschulung und der Auffrischungsprüfung

eine von der IHK anerkannte Erstschulung besucht

und die entsprechende Prüfung/entsprechenden Prüfungen

bestanden wurde/n. § 16 Abs. 1 und 2 sind anzuwenden.

Hinsichtlich des Verlängerungsdatums gilt Abs. 1 entsprechend.

VII. SCHLUSSVORSCHRIFTEN

§ 25 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am 1. Oktober 2018 in Kraft. Gleichzeitig tritt die

Satzung betreffend die Ausbildung der Gefahrgutfahrer/-innen

vom 3. Dezember 2012 (IHK-Mitteilungsblatt w.news Februar

2013, S. 44-46) außer Kraft.

Die Satzung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

Heilbronn, den 19. Juli 2018

§ 22 Erteilung und Erweiterung

(1) Die IHK erteilt eine ADR-Schulungsbescheinigung, wenn die

Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 16 Abs. 1 erfüllt sind und

die entsprechende Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben der

§§ 14 und 15 bestanden wurde.

(2) Die IHK erweitert die ADR-Schulungsbescheinigung, wenn

die Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 16 Abs. 2 erfüllt sind

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

SATZUNG BETREFFEND DIE PRÜFUNG ZUM ER-

WERB DER GRUNDQUALIFIKATION DER FAH-

RER/FAHRERINNEN IM GÜTERKRAFT- UND PER-

SONENVERKEHR

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 aufgrund von §§ 1 und 4 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt

geändert durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017

(BGBl. I S. 626), i. V. m. dem Gesetz über die Grundqualifikation

und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den

Güterkraft- oder Personenverkehr (BKrFQG) vom 14. August 2006

(BGBl. I S. 1958), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes

vom 30. Juni 2017 (BGBl. I S. 2162), sowie i. V. m. der Verordnung

zur Durchführung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes

(BKrFQV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2108), zuletzt geändert

durch Artikel 3 der Verordnung vom 14. August 2017 (BGBl. I S.

3232) folgende Satzung beschlossen:

INHALTSÜBERSICHT

§ 1 Sachliche Zuständigkeit

§ 2 Örtliche Zuständigkeit

§ 3 Prüfungsarten

§ 4 Vorbereitung der Prüfung

§ 5 Grundsätze für alle Prüfungen

§ 6 Zulassung zur Prüfung beschleunigte Grundqualifikation

§ 7 Rücktritt von der Prüfung

§ 8 Ausschluss von der Prüfung

§ 9 Durchführung der Prüfung beschleunigte Grundqualifikation

§ 10 Anforderungen in der theoretischen Prüfung

§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung des

Prüfungsergebnisses

§ 12 Niederschrift

§ 13 Erteilung der Bescheinigung

§ 14 Nichtbestehen der Prüfung

§ 15 Inkrafttreten

§ 1 Sachliche Zuständigkeit

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken - im

folgenden IHK genannt - ist zuständig für die Durchführung

von Prüfungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

(BKrFQG), sofern es sich um die Prüfung „beschleunigte

Grundqualifikation“ i. S. d. § 4 Abs. 2 BKrFQG handelt. Ansonsten

ist die IHK Region Stuttgart aufgrund der Aufgabenübertragung

vom 3. April 2008 zuständig.

§ 2 Örtliche Zuständigkeit

Örtlich zuständig ist die Industrie- und Handelskammer, in deren

Bezirk der Prüfungsbewerber/die Prüfungsbewerberin seinen/

ihren Wohnsitz hat. Im Falle der Prüfung „Grundqualifikation“ gemäß

§ 4 Abs. 1 BKrFQG ist die IHK Region Stuttgart aufgrund

der Aufgabenübertragung vom 3. April 2008 auch für Prüfungsbewerber/Prüfungsbewerberinnen

zuständig, die ihren Wohnsitz

im IHK-Bezirk Heilbronn-Franken haben. Der Prüfungsbewerber/

die Prüfungsbewerberin kann mit seiner/ihrer Zustimmung an

eine andere Industrie- und Handelskammer verwiesen werden,

wenn innerhalb eines Vierteljahres weniger als drei Bewerber/

Bewerberinnen zur Prüfung anstehen oder dem Bewerber/der Bewerberin

andernfalls wirtschaftliche Nachteile entstehen.

§ 3 Prüfungsarten

Prüfungen zum Erwerb der beschleunigten Grundqualifikation

sind:

1. „beschleunigte Grundqualifikation Regelprüfung“ gemäß § 2

Abs. 4 BKrFQV.

2. „beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger“ gemäß § 2

Abs. 7 BKrFQV (Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation Regelprüfung“-

reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand

der Prüfung gemäß § 4 PBZugV oder gemäß § 5 GBZugV

waren).

3. „beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger“ gemäß § 3

BKrFQV (Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation Regelprüfung“

- reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand

der zuvor nachgewiesenen Qualifikation waren).

§ 4 Vorbereitung der Prüfung

(1) Die IHK setzt Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.

(2) Die Anmeldung zur Prüfung hat unter Angabe der Daten zur

Person und der Prüfungsart und unter Beachtung der Anmeldefrist

auf einem Formular der IHK zu erfolgen.

(3) Die IHK soll die Prüfungsbewerber/die Prüfungsbewerberinnen

unter Berücksichtigung der Reihenfolge der eingegangenen

Anmeldungen vor dem jeweiligen Prüfungstermin schriftlich

zur Prüfung einladen. Die schriftliche Einladung kann auch

in elektronischer Form erfolgen, wenn der Prüfungsbewerber/

die Prüfungsbewerberin diese Option gewählt hat. Die Einladung

gibt dem Prüfungsbewerber/der Prüfungsbewerberin

• Ort und Zeitpunkt der Prüfung,

• die Art der Prüfung,

• die Prüfungsdauer,

• die Art der zugelassenen Hilfsmittel,

• die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung

bekannt.

§ 5 Grundsätze für alle Prüfungen

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(3) Die im § 9 genannten theoretischen Prüfungen sind schriftliche

Prüfungen. Die schriftlichen Prüfungen können entweder auf

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Papier oder in elektronischer Form durchgeführt werden. Die

IHK bestimmt das Verfahren.

(4) Die im § 9 genannten Zeitansätze sind reine Prüfungszeiten.

Vor- und nachbereitende Arbeiten, wie z. B. Erläuterungen zum

Prüfungsablauf, Erläuterungen zur Prüfungsbewertung sind

nicht Bestandteil der Prüfungszeit.

(5) Die Prüfung wird entsprechend der Anmeldung und der

Zulassungsvoraussetzungen entweder für den „Güterkraftverkehr“

oder für den „Personenverkehr“ abgelegt.

(6) Vor Beginn der Prüfung wird die Identität der Teilnehmer/

Teilnehmerinnen festgestellt. Teilnehmer/Teilnehmerinnen, deren

Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, dürfen

an der Prüfung nicht teilnehmen.

(7) Vor Beginn der Prüfung werden den Teilnehmern/Teilnehmerinnen

der Ablauf der Prüfung sowie die Prüfer/Prüferinnen

bekannt gegeben.

(8) Die Teilnehmer/Teilnehmerinnen sind nach Bekanntgabe

der Prüfer/Prüferinnen zu befragen, ob sie von ihrem Recht

zur Ablehnung eines Prüfers/einer Prüferin wegen Besorgnis

der Befangenheit Gebrauch machen wollen. Über einen Ablehnungsantrag

entscheidet die IHK.

(9) Hält sich ein Prüfer/eine Prüferin für befangen, so kann die

IHK den betroffenen Prüfer/die betroffene Prüferin von der Prüfung

ausschließen. Bestehen Zweifel an einer unparteiischen

Ausübung des Prüfungsamtes, so muss die IHK den betroffenen

Prüfer/die betroffene Prüferin von der Prüfung ausschließen.

(10) Wird einem Ablehnungsantrag stattgegeben oder ein Prüfer/

eine Prüferin ausgeschlossen, so soll der Teilnehmer/die Teilnehmerin

zum nächsten Termin eingeladen werden, sofern der ausgeschlossene

Prüfer/die ausgeschlossene Prüferin nicht sogleich durch

einen anderen Prüfer/eine andere Prüferin ersetzt werden kann.

§ 6 Zulassung zur Prüfung beschleunigte Grundqualifikation

(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß

§ 3 Nr. 1 („beschleunigte Grundqualifikation Regelprüfung“)

nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten

Ausbildungsstätte nach § 7 BKrFQG ausgestellten

Nachweises gemäß Anlage 2a BKrFQV über die Teilnahme an

einer entsprechenden Schulung vorlegt.

(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß

§ 3 Nr. 2 („beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger“)

nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten

Ausbildungsstätte nach § 7 BKrFQG ausgestellten

Nachweises gemäß Anlage 2a BKrFQV über die entsprechenden

Unterrichtsteile und den entsprechenden Nachweis

1. für den Straßenpersonenverkehr gemäß § 4 PBZugV (Bescheinigung

nach dem Muster des Anhangs III der Verordnung

(EG) Nr. 1071/2009)

bzw.

2. für den Güterkraftverkehr gemäß § 5 GBZugV (Bescheinigung

nach dem Muster des Anhangs III der Verordnung (EG)

Nr. 1071/2009)

vorlegt.

(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß §

3 Nr. 3 („beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger“) nur zugelassen,

wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten

Ausbildungsstätte nach § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises

gemäß Anlage 2a BKrFQV über die entsprechenden

Unterrichtsteile und

1. den Nachweis einer „Grundqualifikation Regelprüfung“/

“beschleunigten Grundqualifikation Regelprüfung“ gemäß

BKrFQG, die nicht Gegenstand der Umsteigerprüfung ist

oder

2. einen Führerschein mit einem gültigen Eintrag der Schlüsselzahl

95 für die Fahrerlaubnisklasse, die nicht Gegenstand

der Umsteigerprüfung ist

oder

3. einen Führerschein mit einer Fahrerlaubnisklasse, die nicht

Gegenstand der Umsteigerprüfung ist (C1, C1E, C, CE [vor

dem 10.09.2009 erworben] bzw. D1, D1E, D, DE [vor dem

10.09.2008 erworben])

oder

4. einen Fahrerqualifizierungsnachweis gemäß Anhang II der

Richtlinie Nr. 2003/59/EG (ABl Nr. L226/4 vom 10.09.2003), der

nicht Gegenstand der Umsteigerprüfung ist (C1, C1E, C, CE

[vor dem 10.09.2009 erworben] bzw. D1, D1E, D, DE [vor dem

10.09.2008 erworben])

oder

5. eine Fahrerbescheinigung nach Anlage 3 der BKrFQV

oder

6. eine Fahrerbescheinigung nach § 5 Abs. 3 BKrFQV

vorlegt.

(4) Wurde die Zulassung zur Prüfung aufgrund gefälschter Unterlagen

oder falscher Angaben ausgesprochen, wird sie von

der IHK widerrufen.

§ 7 Rücktritt von der Prüfung

(1) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin vor Beginn der Prüfung

zurück, gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche

gilt, wenn ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin zu einer Prüfung

nicht erscheint.

(2) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin im Verlauf einer Prüfung

zurück, so gilt diese grundsätzlich als nicht bestanden.

Der Rücktritt ist unverzüglich, unter Mitteilung der Rücktrittsgründe,

zu erklären.

(3) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin aus einem wichtigen

Grund zurück, entscheidet die IHK über das Vorliegen eines

solchen Grundes. Macht der Teilnehmer/die Teilnehmerin als

wichtigen Grund geltend, dass er/sie wegen Krankheit nach

Beginn der Prüfung abbrechen musste, so hat er/sie dies unverzüglich

spätestens drei Tage nach dem Prüfungstermin

durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später als am

Prüfungstag ausgestellt wurde, nachzuweisen. Die IHK hat das

Recht, in begründeten Einzelfällen ein amtsärztliches Zeugnis

eines Gesundheitsamtes mit Aussagen zur Prüfungsfähigkeit

einzufordern, damit entschieden werden kann, ob ein wichtiger

Grund vorliegt. Liegt ein wichtiger Grund vor, gilt die Prüfung

als nicht abgelegt.

§ 8 Ausschluss von der Prüfung

Unternimmt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin eine Täuschungshandlung

oder stört er/sie den Prüfungsablauf erheblich, ist

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

er/sie von der weiteren Teilnahme an der Prüfung auszuschließen.

Über den Ausschluss entscheidet die IHK. Bei Ausschluss

gilt diese Prüfung als nicht bestanden.

§ 9 Durchführung der Prüfung beschleunigte Grundqualifikation

(1) Die Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“ gemäß

§ 3 („beschleunigte Grundqualifikation Regelprüfung“, „beschleunigte

Grundqualifikation Quereinsteiger“, „beschleunigte

Grundqualifikation Umsteiger“) besteht aus einer theoretischen

Prüfung.

(2) Für die Prüfung werden die Gemeinsamen Fragebogen

der Industrie- und Handelskammern, herausgegeben von der

DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung - Organisation zur Förderung

der IHK-Weiterbildung mbH, verwendet.

(3) Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und Fragen

mit direkter Antwort (z. B. Freitext, Lückentext oder Rechnungen,

Auswertung von Grafiken und Piktogrammen).

(4) Die Dauer der Prüfung für die beschleunigte Grundqualifikation

beträgt:

2. 2.1

3. 3.1

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

-- --

2.2 Güterkraftverkehr -- Güterkraftverkehr

2.3 Personenverkehr -- Personenverkehr

3.2

3.3

3.4

3.5

3.6

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

--

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

--

--

--

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

3.7 Güterkraftverkehr -- Güterkraftverkehr

Prüfungsart

Prüfungsdauer in Minuten –

theoretische Prüfung

3.8 Personenverkehr -- Personenverkehr

Regelprüfung gemäß § 3 Nr. 1 90

Quereinsteiger gemäß § 3 Nr. 2 60

Umsteiger gemäß § 3 Nr. 3 45

(5) Die Prüfung darf wiederholt werden.

(6) Nach Abschluss der Prüfung sind die Unterlagen zur Prüfung

zwei Jahre und das Ergebnis der Prüfung siebzig Jahre

aufzubewahren.

§ 10 Anforderungen in der theoretischen Prüfung

(1) Gegenstände der theoretischen Prüfung:

Die in der Anlage 1 der BKrFQV genannten Kenntnisbereiche sind

Gegenstand der jeweiligen Prüfungen für den Güterkraftverkehr

und den Personenverkehr gemäß der nachstehenden Tabelle:

Kenntnisse

Kennt-

Fähigkeiten

nisbe-

reiche lage 1 der

gemäß An-

BKrFQV

1. 1.1

1.2

1.3

beschleunigte

Grundqualifikation

Regelprüfung

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

beschleunigte beschleunigte

Grundqualifikation

Grundqualifikation

Quereinsteiger

Umsteiger

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

Güterkraftverkehr

Personenverkehr

1.4 Güterkraftverkehr Güterkraftverkehr Güterkraftverkehr

1.5 Personenverkehr Personenverkehr Personenverkehr

1.6 Personenverkehr Personenverkehr Personenverkehr

--

--

--

(2) Grundsätze für die Prüfungsaufgaben beschleunigte

Grundqualifikation

1. Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und Fragen

mit direkter Antwort (z. B. Freitext, Lückentext oder Rechnungen,

Auswertung von Grafiken oder Piktogrammen). Die

Kenntnisbereiche 1., 2. und 3. werden, soweit sie Gegenstand

der Prüfung sind, zu gleichen Teilen berücksichtigt.

2. Multiple-Choice-Fragen werden mit maximal vier Punkten

bewertet. Sie können mehrere Antwortvorschläge enthalten,

von denen bis zu vier Antwortvorgaben richtig sein können.

3. Fragen mit direkter Antwort haben eine Wertigkeit von maximal

fünf Punkten.

§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung des

Prüfungsergebnisses

(1) Bewertung der Prüfungen für die beschleunigte Grundqualifikation

1. Die Bewertung der Prüfungsfragen – außer bei Multiple-

Choice Fragen - ist nur in ganzen oder halben Punkten zulässig.

2. Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl

gemäß nachfolgender Aufstellung erreicht wurden.

Prüfungsart beschleunigte Grundqualifikation

mögliche Gesamtpunktzahl

Regelprüfung 60

Quereinsteiger 40

Umsteiger 30

(2) Die Bewertung der Prüfungsleistung erfolgt durch die IHK.

Aufgrund der erbrachten Prüfungsleistungen stellt die IHK das

Prüfungsergebnis fest und erklärt die Prüfung für bestanden oder

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nicht bestanden.

§ 12 Niederschrift

Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin ist eine Niederschrift anzufertigen.

Diese enthält folgende Angaben:

• den Namen, den Vornamen, ggf. den Geburtsnamen, das Geburtsdatum

und den Geburtsort, Geburtsland sowie die Anschrift

und Nationalität des Teilnehmers/der Teilnehmerin,

• Ort, Datum, Beginn und Ende der Prüfung,

• die Art und Bestandteile der Prüfung,

• die Feststellung der Identität des Teilnehmers/der Teilnehmerin

sowie die Erklärung seiner/ihrer Prüfungsfähigkeit,

• die Belehrung des Teilnehmers/der Teilnehmerin über sein/ihr

Recht, Prüfer/Prüferinnen wegen Besorgnis der Befangenheit

abzulehnen,

• Bewertung der erbrachten Prüfungsleistung,

• das Prüfungsergebnis, die Erklärung über das Bestehen oder

Nichtbestehen der Prüfung,

• Name/Namen und Unterschrift(en) der Prüfer/Prüferinnen.

§ 13 Erteilung der Bescheinigung

Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin

eine Bescheinigung der IHK über das Bestehen der Prüfung.

§ 14 Nichtbestehen der Prüfung

Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin

einen schriftlichen Bescheid der IHK über das Nichtbestehen der Prüfung.

Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

Heilbronn, den 19. Juli 2018

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-

Württemberg hat die vorstehende Satzung im Einvernehmen mit

dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mit Schreiben

vom 23. Juli 2018 – Az.: 42-4221.2-02/84 - gemäß § 8 Absatz 2 und

Abs. 3 des Gesetzes über die Grundqualifikation und Weiterbildung

der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraftoder

Personenverkehr (BKrFQG) vom 14. August 2006 (BGBl. I

S. 1958), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 30.

Juni 2017 (BGBl. I S. 2162), in Verbindung mit Artikel 1 der Verordnung

der Landesregierung Baden-Württemberg zur Übertragung

einer Ermächtigung nach § 8 Abs. 3 des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes

vom 7. November 2006 (GBl. S. 321) und § 2

der Verordnung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg

über Zuständigkeiten nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-

Gesetz vom 8. Januar 2008 (GBl. S. 57) genehmigt.

Die vorstehende Änderung der Satzung wird hiermit ausgefertigt

und veröffentlicht.

Heilbronn, den 26. Juli 2018

§ 15 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am 1. Oktober 2018 in Kraft. Gleichzeitig tritt die

Satzung betreffend die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation

der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr vom 5. Dezember

2007 (IHK-Mitteilungsblatt w.news 5/2008, S. 54-56) außer Kraft.

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

SATZUNG BETREFFEND DIE SCHULUNG, DIE

PRÜFUNG UND DIE ERTEILUNG DES SCHULUNGS-

NACHWEISES FÜR GEFAHRGUTBEAUFTRAGTE

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 aufgrund

• von §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des

Rechts der Industrie- und Handelskammern in der im Bundesgesetzblatt

Teil III, Gliederungsnummer 701-1 veröffentlichten

bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 93 des Gesetzes

zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform

im Verwaltungsrecht des Bundes vom 29. März 2017 (BGBl. I S.

626), in der jeweiligen Fassung,

• der Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten

in Unternehmen (Gefahrgutbeauftragtenverordnung - GbV)

vom 25. Februar 2011 (BGBl. I S. 341), zuletzt geändert durch

Artikel 2 der Verordnung vom 17. März 2017 (BGBl. I S. 568), in

der jeweiligen Fassung

folgende Satzung beschlossen:

INHALTSÜBERSICHT

I. Zuständigkeit

§ 1 Zuständigkeit

II. Schulungssystem

§ 2 Schulungssystem

III. Anerkennung der Schulungen

§ 3 Anerkennungsvoraussetzungen

§ 4 Lehrpläne

§ 5 Sachlicher und zeitlicher Umfang

§ 6 Lehrkräfte

§ 7 Schulungsmethoden

§ 8 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

§ 9 Teilnehmerzahl

§ 10 Rechtswirkungen der Anerkennung

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IHK-Bekanntmachung

IV. Durchführung der Schulungen

§ 11 Pflichten des Veranstalters

§ 12 Befugnisse der IHK

V. Prüfungen

§ 13 Prüfungsarten

§ 14 Vorbereitung der Prüfung

§ 15 Grundsätze für alle Prüfungen

§ 16 Zulassung zur Prüfung

§ 17 Grundprüfung

§ 18 Ergänzungsprüfung

§ 19 Verlängerungsprüfung

§ 20 Rücktritt von der Prüfung

§ 21 Ausschluss von der Prüfung

§ 22 Niederschrift

§ 23 Bescheid bei Nichtbestehen der Prüfung

VI. Schulungsnachweis

§ 24 Voraussetzungen für die Erteilung und Erweiterung

§ 25 Geltungsdauer

§ 26 Verlängerung der Geltungsdauer

VII. Schlussvorschriften

§ 27 Inkrafttreten

I. ZUSTÄNDIGKEIT

§ 1 Zuständigkeit

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken - im folgenden

IHK genannt - ist zuständig für:

• die Anerkennung und Überwachung von Schulungen, die Veranstalter

in Schulungsstätten im Bezirk der IHK durchführen,

• die Durchführung von Prüfungen,

• die Erteilung, Erweiterung und Verlängerung von Schulungsnachweisen,

• die Umschreibung von Schulungsnachweisen gemäß § 7 Abs. 3 GbV

II. SCHULUNGSSYSTEM

§ 2 Schulungssystem

Die Schulungen werden nach Verkehrsträgern unterteilt. Schulungen

können einzeln oder kombiniert durchgeführt werden für:

• den Straßenverkehr

• den Eisenbahnverkehr

• den Binnenschiffsverkehr

• den Seeschiffsverkehr

III. ANERKENNUNG DER SCHULUNGEN

§ 3 Anerkennungsvoraussetzungen

(1) Die Anerkennung wird auf schriftlichen Antrag des Veranstalters

erteilt, wenn die vorgesehenen Schulungen den Anforderungen

der GbV und den §§ 4 bis 9 dieser Satzung entsprechen.

(2) Der Veranstalter muss in der Lage sein, die Schulungen

ordnungsgemäß durchzuführen. Hierzu hat er auf Verlangen

der IHK geeignete Nachweise vorzulegen. Insbesondere kann

die IHK die Vorlage des polizeilichen Führungszeugnisses, die

Auskunft aus dem Gewerbezentralregister sowie die Unbedenklichkeitsbescheinigung

des Finanzamts verlangen. Diese

Nachweise dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter

als 3 Monate sein.

§ 4 Lehrpläne

Der Veranstalter hat der IHK Lehrpläne vorzulegen. Die Lehrpläne

müssen die Sachgebiete, die sich aus den Unterabschnitten

1.8.3.3 und 1.8.3.11 ADR/RID/ADN sowie aus § 8 GbV

i. V. m. § 5 Abs. 1 ergeben und die geplanten Zeitansätze für

die jeweiligen Sachgebiete enthalten. Dies gilt analog für den

Seeschiffsverkehr.

§ 5 Sachlicher und zeitlicher Umfang

(1) Gegenstand der Schulung des ersten Verkehrsträgers müssen

insbesondere folgende Sachgebiete sein:

• Nationale Rechtsvorschriften (insbesondere GbV, GGBefG,

GGVSEB, GGVSee, GGAV, StVO, WHG)

• Klassifizierung

• Anforderungen an Verpackungen, Großpackmittel, Großverpackungen

• Kennzeichnung, Bezettelung von Versandstücken

Gegenstand der Schulung des ersten Verkehrsträgers und jedes

weiteren Verkehrsträgers müssen insbesondere folgende

Sachgebiete sein:

• Aufbau und Systematik der besonderen Rechtsvorschriften für

den Gefahrguttransport

• Verantwortliche und Verantwortlichkeiten der am Transport gefährlicher

Güter beteiligten Personen

• Besonderheiten der Klassifizierung (freigestellte Güter und

(bedingt) freigestellte Beförderungen)

• Dokumentation (Inhalt und Verwendung der Begleitpapiere)

• Anforderungen zur Beförderung an Fahrzeuge, Container,

Tanks (insbesondere Zulassung, Prüfung und Kodierung)

• Besonderheiten bei Kennzeichnung, Bezettelung und orangefarbenen

Tafeln

• Durchführung der Beförderung (insbesondere Versandarten,

Versandbeschränkungen, Verpacken, Befüllen, Beladen, Entladen,

Ladungssicherung, Sicherheitsanforderungen und Beförderungsausrüstung).

(2) Der Veranstalter hat seinen Schulungen mindestens folgende

Zeitansätze zugrunde zu legen:

• 22 Stunden und 30 Minuten für den ersten Verkehrsträger

(30 Unterrichtseinheiten (UE)),

• 7 Stunden und 30 Minuten für jeden weiteren Verkehrsträger (10 UE).

(3) Eine UE beträgt 45 Minuten. Schulungen dürfen nicht mehr

als 7 Stunden und 30 Minuten (10 UE) pro Tag umfassen. Nach

längstens 3 UE ist eine Pause einzulegen.

(4) Der Unterricht darf grundsätzlich in der Zeit von 08.00 Uhr

bis 22.00 Uhr stattfinden.

(5) Die Durchführung von Schulungen an Sonn- und Feiertagen,

Heilig Abend (24.12.) und Silvester (31.12.) ist nicht zulässig.

§ 6 Lehrkräfte

(1) Lehrkräfte müssen

• über allgemeine Kenntnisse der Zusammenhänge der

Gefahrgutvorschriften verfügen und

• die zur Vermittlung des Lehrstoffs in ihrem Sachgebiet notwendigen

besonderen Kenntnisse haben und

• zur erwachsenengerechten Vermittlung der erforderlichen

Kenntnisse befähigt sein und

• einen gültigen Gb-Schulungsnachweis für den/die zu schulenden

Verkehrsträger besitzen.

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(2) Der Veranstalter hat der IHK aussagefähige Schulungs- und

Tätigkeitsnachweise vorzulegen. Die IHK soll ein Beurteilungsgespräch

führen; sie kann dazu Sachverständige hinzuziehen.

§ 7 Schulungsmethoden

(1) Die Schulungen sind in Form von Präsenzunterricht durchzuführen.

In die Vermittlung der Kenntnisse können elektronische

Lernmedien unter Anleitung und bei durchgehender Anwesenheit

einer Lehrkraft gemäß § 6 einbezogen werden.

(2) Die Schulungen sind in deutscher Sprache durchzuführen.

§ 8 Schulungsstätten und Schulungsmaterial

(1) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignete

Räume verfügt. Diese müssen so beschaffen und gelegen sein,

dass die Schulungen sachgerecht, ohne Störung der öffentlichen

Sicherheit und Ordnung und ohne Störung der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

durchgeführt werden können.

(2) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass für jeden Teilnehmer/

jede Teilnehmerin ein ausreichender Arbeitsplatz vorhanden ist.

(3) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass geeignete visuelle

Hilfsmittel vorhanden sind, die in den zu nutzenden Räumen

sachgerecht einsetzbar sind.

(4) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass er über geeignetes,

aktuelles Schulungsmaterial und die einschlägigen Vorschriftenwerke

verfügt.

§ 9 Teilnehmerzahl

Je Schulung sind höchstens 25 Teilnehmer/Teilnehmerinnen zulässig.

Die IHK kann entsprechend der Beschaffenheit der für die

Schulung genutzten Räume eine geringere Höchstzahl festsetzen.

§ 10 Rechtswirkungen der Anerkennung

(1) Die schriftlich erteilte Anerkennung berechtigt den Veranstalter,

die in ihr bezeichneten Schulungen gemäß § 2 und deren

Kombinationen durchzuführen.

(2) Die Anerkennung wird auf längstens 3 Jahre befristet.

IV. DURCHFÜHRUNG DER SCHULUNGEN

§ 11 Pflichten des Veranstalters

(1) Die Schulungen müssen die Gewähr dafür bieten, dass die

Teilnehmer/Teilnehmerinnen die vorgeschriebenen Kenntnisse

erwerben können. Der Veranstalter hat sich bei jeder von ihm

durchgeführten Schulung nach dem in § 2 beschriebenen Schulungssystem

zu richten und die Anforderungen der §§ 4 bis 9

einzuhalten.

(2) Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, dass jeder Teilnehmer/jede

Teilnehmerin in der Schulung über aktuelle einschlägige

Vorschriften verfügt.

(3) Der Veranstalter hat nachzuweisen, dass dem aktuellen

Stand der Entwicklung auf dem Gebiet des Gefahrguttransportrechts

Rechnung getragen wird und dass sich die eingesetzten

Lehrkräfte entsprechend der aktuellen Rechtsentwicklung

in ihren Schulungsbereichen weiterbilden.

(4) Der Veranstalter hat der IHK rechtzeitig vor Beginn der

Schulung die Termine, den Unterrichtsplan mit der Schulungsstätte

(Räume), den Namen der jeweiligen Lehrkräfte sowie

die Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen zu übermitteln.

(5) Der Veranstalter hat die Identität der Teilnehmer/Teilnehmerinnen

mittels amtlichen Lichtbildausweises festzustellen

und durch Führung von Anwesenheitslisten eine jeweils lückenlose

Teilnahme zu belegen. Die Anwesenheitslisten sind der

IHK nach Beendigung der Schulung zuzusenden.

(6) Der Veranstalter hat für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin,

der/die ohne Fehlzeiten an einer Schulung von Gefahrgutbeauftragten

im Rahmen einer anerkannten Schulung

teilgenommen hat, eine Teilnahmebescheinigung, die den Vorgaben

der IHK entspricht, auszustellen.

(7) Will der Veranstalter nach Anerkennung einer Schulung Veränderungen

hinsichtlich solcher Umstände vornehmen, die für

die Anerkennung von Bedeutung waren, so hat er vorher die

Zustimmung der IHK einzuholen; dies gilt insbesondere für die

eingesetzten Lehrkräfte und die Schulungsstätten.

(8) Während der Schulung und Prüfung herrscht ein Alkoholverbot.

In den Schulungs- und Prüfungsräumen gilt ein generelles

Rauchverbot.

§ 12 Befugnisse der IHK

(1) Um die Erfüllung der Anforderungen nach den §§ 4 bis

9 und Pflichten nach § 11 sicherzustellen, kann die IHK dem

Veranstalter Auflagen erteilen, die mit der Anerkennung verbunden

oder aufgrund eines in der Anerkennung enthaltenen

Vorbehalts nachträglich angeordnet werden.

(2) Die IHK kann verlangen, dass der Veranstalter seine Schulungen

nach Aufforderung entsprechend den jeweils geltenden

Vorschriften modifiziert.

(3) Die IHK ist befugt, die Durchführung der Schulungen - auch

durch die Entsendung von Beauftragten - zu überprüfen.

(4) Die Anerkennung kann unbeschadet der Vorschriften des

Verwaltungsverfahrensgesetzes des Landes Baden-Württemberg

über die Rücknahme und den Widerruf von Verwaltungsakten

entzogen werden, wenn der Veranstalter den in dieser

Satzung festgelegten Anforderungen nicht genügt oder sie von

vornherein nicht erfüllte oder den Pflichten oder den ihm erteilten

Auflagen zuwiderhandelt.

V. PRÜFUNGEN

§ 13 Prüfungsarten

Prüfungen nach GbV sind

1. die Grundprüfung nach einer Schulung, die mindestens 22 Stunden

und 30 Minuten (30 UE) umfasste,

2. die Ergänzungsprüfung nach einer Schulung, die mindestens

7 Stunden und 30 Minuten (10 UE) umfasste,

3. die Verlängerungsprüfung.

§ 14 Vorbereitung der Prüfung

(1) Die IHK setzt Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.

(2) Die Anmeldung zur Prüfung hat unter Angabe der Daten zur

Person und der Prüfungsart und unter Beachtung der Anmeldefrist

auf einem Formular der IHK zu erfolgen.

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

(3) Die IHK soll den Teilnehmer/die Teilnehmerin vor dem jeweiligen

Prüfungstermin schriftlich zur Prüfung einladen. Die schriftliche

Einladung kann auch in elektronischer Form erfolgen, sofern

der Teilnehmer/die Teilnehmerin dieser Option zugestimmt hat.

Die Einladung gibt dem Teilnehmer/der Teilnehmerin

• den Ort und den Zeitpunkt der Prüfung,

• die Art der Prüfung,

• die Prüfungsdauer,

• die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung,

• die nach § 15 Abs. 7 zugelassenen Hilfsmittel,

• sowie die in §§ 20 und 21 getroffenen Regelungen über Rücktritt

und Ausschluss von der Prüfung bekannt.

§ 15 Grundsätze für alle Prüfungen

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Prüfung wird schriftlich durchgeführt. Die Prüfung kann

entweder auf Papier oder in elektronischer Form durchgeführt

werden. Die IHK bestimmt das Verfahren. Die Durchführung

der Prüfung erfolgt gemäß 1.8.3.12.2 und 1.8.3.12.5 ADR/RID/

ADN. Dies gilt analog für den Seeschiffsverkehr.

(3) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(4) Vor Beginn der Prüfung wird die Identität der Teilnehmer/

Teilnehmerinnen mittels amtlichen Lichtbildausweises festgestellt.

Teilnehmer/Teilnehmerinnen, deren Identität nicht zweifelsfrei

festgestellt werden kann, dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen.

(5) Vor Beginn der Prüfung werden den Teilnehmern/Teilnehmerinnen

der Ablauf der Prüfung sowie der Prüfer/die Prüferin

bekannt gegeben.

(6) Die Teilnehmer/Teilnehmerinnen sind nach Bekanntgabe

des Prüfers/der Prüferin zu befragen, ob sie von ihrem Recht

zur Ablehnung eines Prüfers/einer Prüferin wegen Besorgnis

der Befangenheit Gebrauch machen wollen. Über einen Ablehnungsantrag

entscheidet die IHK.

(7) Als Hilfsmittel sind ausschließlich die einschlägigen Vorschriftentexte

in schriftlicher Form und ein netzunabhängiger,

nicht kommunikationsfähiger Taschenrechner zugelassen.

(8) Für die Prüfung werden die Gemeinsamen Fragebögen der

Industrie- und Handelskammern, herausgegeben von der DIHK-

Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur Förderung

der IHK-Weiterbildung mbH, verwendet. Die Fragen und Fallstudien

berücksichtigen die in § 5 Abs. 1 genannten Sachgebiete.

(9) Die Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung der

Gemeinsamen Fragebögen der Industrie- und Handelskammern

für Prüfungen nach der GbV oder von Teilen dieser Fragebögen

außerhalb der unmittelbaren Prüfungsabwicklung ist untersagt.

(10) Bei den Fragen mit direkter Antwort sind je nach Schwierigkeitsgrad

1, 2, 3 oder 4 Punkte erreichbar. Bei jeder Fallstudie

sind insgesamt 10 Punkte erreichbar.

(11) Bei Multiple-Choice-Fragen ist ein Punkt erreichbar. Die

Fragen enthalten vier Antwortvorschläge, wovon nur eine Antwortvorgabe

richtig ist.

(12) Die Bewertung der Prüfungsleistung ist außer bei Multiple-

Choice-Fragen in halben und ganzen Punkten zulässig.

(13) Nach Abschluss der Prüfung sind die Unterlagen sechs

Jahre, die Prüfungsbögen selbst ein Jahr aufzubewahren.

§ 16 Zulassung zur Prüfung

(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Grundprüfung nur

zugelassen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin das Original

einer vom Veranstalter ausgestellten Teilnahmebescheinigung

gemäß § 11 Abs. 6 über die Teilnahme an einer Schulung,

für die die Prüfung abgenommen werden soll, vorlegt.

(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Ergänzungsprüfung

nur zugelassen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin

einen gültigen Schulungsnachweis gemäß § 4 oder

§ 7 Abs. 3 GbV i. V. m. 1.8.3.7 ADR/RID/ADN (gilt analog für

den Seeschiffsverkehr) und das Original einer vom Veranstalter

ausgestellten Teilnahmebescheinigung gemäß § 11 Abs. 6

über die Teilnahme an einer Schulung, für die die Prüfung abgenommen

werden soll, vorlegt.

(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Verlängerungsprüfung

nur zugelassen, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin

einen gültigen Schulungsnachweis gemäß § 4 oder

§ 7 Abs. 3 GbV i. V. m. 1.8.3.7 ADR/RID/ADN (gilt analog für

den Seeschiffsverkehr) für die die Prüfung abgenommen werden

soll, vorlegt und der Prüfungstermin innerhalb der Geltungsdauer

des Schulungsnachweises liegt.

(4) Wurde die Zulassung zur Prüfung aufgrund gefälschter Unterlagen

oder falscher Angaben ausgesprochen, wird sie von

der IHK widerrufen.

§ 17 Grundprüfung

(1) Die Prüfungsfragebogen für die Grundprüfung enthalten

Fragen mit direkter Antwort, Multiple-Choice-Fragen und miteinander

verknüpfte Fragen nach einer Aufgabenbeschreibung

(Fallstudie).

(2) Die Tabelle enthält die Regelungen zur Prüfungsdauer, zum

Bestehen der Prüfung, zur maximal erreichbaren Punktzahl

und zur Verteilung der Punkte.

Anzahl der

Verkehrsträger

Prüfungsdauer

in Minuten

Maximal

erreichbare

Punktzahl

Mindestpunktzahl

zum Bestehen

der

Prüfung

1 100 60 30

2 150 90 45

3 200 120 60

4 250 150 75

Verteilung der Punkte

50 Punkte für Fragen (davon

max.13 Punkte für Multiple-

Choice-Fragen), 10 Punkte für die

Fallstudie

70 Punkte für Fragen (davon max.

18 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen), 20 Punkte für zwei

Fallstudien

90 Punkte für Fragen (davon max.

23 Punkte für Multiple-Choice-Fragen),

30 Punkte für drei Fallstudien

110 Punkte für Fragen (davon

max. 28 Punkte für Multiple-

Choice-Fragen), 40 Punkte für vier

Fallstudien

(3) Nach der Grundprüfung vermerkt die IHK auf der Teilnahmebescheinigung

gemäß § 11 Abs. 6 die Teilnahme an der

Prüfung und händigt sie dem Teilnehmer/der Teilnehmerin aus.

(4) Die Grundprüfung darf einmal ohne nochmalige Schulung

wiederholt werden.

§ 18 Ergänzungsprüfung

(1) Die Tabelle enthält die Regelungen zur Prüfungsdauer, zum

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 60 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Bestehen der Prüfung, zur maximal erreichbaren Punktzahl

und zur Verteilung der Punkte.

Anzahl der

Verkehrsträger

Prüfungsdauer

in Minuten

Maximal

erreichbare

Punktzahl

Mindestpunktzahl

zum Bestehen

der

Prüfung

1 50 30 15

Verteilung der Punkte

20 Punkte für Fragen (davon max.

5 Punkte für Multiple-Choice-Fragen),

10 Punkte für die Fallstudie

(3) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin aus einem wichtigen

Grund zurück, entscheidet die IHK über das Vorliegen eines

solchen Grundes. Macht der Teilnehmer/die Teilnehmerin als

wichtigen Grund geltend, dass er/sie wegen Krankheit die Prüfung

nach Beginn abbrechen musste, so hat der Teilnehmer/

die Teilnehmerin dies spätestens 3 Tage nach dem Prüfungstermin,

durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später

als am Prüfungstag ausgestellt wurde, nachzuweisen. Die IHK

hat das Recht, in begründeten Einzelfällen ein amtsärztliches

Zeugnis eines Gesundheitsamtes mit Aussagen zur Prüfungsfähigkeit

einzufordern, damit entschieden werden kann, ob ein

wichtiger Grund vorliegt. Liegt ein wichtiger Grund vor, gilt die

Prüfung als nicht abgelegt.

2 100 60 30

3 150 90 45

40 Punkte für Fragen (davon max.

10 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen), 20 Punkte für zwei

Fallstudien

60 Punkte für Fragen (davon max.

15 Punkte für Multiple-Choice-Fragen),

30 Punkte für drei Fallstudien

§ 21 Ausschluss von der Prüfung

Unternimmt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin Täuschungshandlungen

oder stört er/sie den Prüfungsablauf erheblich,

kann er/sie von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen

werden. Über den Ausschluss entscheidet die IHK.

Bei Ausschluss gilt die Prüfung als nicht bestanden.

(2) § 17 Abs. 1, 3 und 4 gelten entsprechend.

§ 19 Verlängerungsprüfung

(1) Die Prüfungsfragebogen für die Verlängerungsprüfung

enthalten Fragen mit direkter Antwort und Multiple-Choice-

Fragen.

(2) Die Tabelle enthält die Regelungen zur Prüfungsdauer, zum

Bestehen der Prüfung, zur maximal erreichbaren Punktzahl

und zur Verteilung der Punkte.

Anzahl der

Verkehrsträger

Prüfungsdauer

in Minuten

Maximal

erreichbare

Punktzahl

Mindestpunktzahl

zum Bestehen

der

Prüfung

1 50 30 15

2 75 45 22,5

3 100 60 30

4 125 75 37,5

Verteilung der Punkte

30 Punkte für Fragen (davon max.

7 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen)

45 Punkte für Fragen (davon max.

10 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen)

60 Punkte für Fragen (davon max.

13 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen)

75 Punkte für Fragen (davon max.

16 Punkte für Multiple-Choice-

Fragen)

(3) Die Verlängerungsprüfung darf unbegrenzt wiederholt werden.

Die Prüfung muss innerhalb der Geltungsdauer des Schulungsnachweises

abgelegt werden.

§ 20 Rücktritt von der Prüfung

(1) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin vor Beginn der Prüfung

zurück, gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche gilt, wenn

ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin zu einer Prüfung nicht erscheint.

(2) Tritt ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin im Verlauf der Prüfung

zurück, so gilt diese grundsätzlich als nicht bestanden.

Der Rücktritt ist unverzüglich, unter Mitteilung der Rücktrittsgründe,

zu erklären.

§ 22 Niederschrift

Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin ist eine Niederschrift

anzufertigen. Diese enthält folgende Angaben:

• Name, Vorname(n), ggf. Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort,

Geburtsland, Nationalität sowie Anschrift des Teilnehmers/der

Teilnehmerin,

• Ort, Datum, Beginn und Ende der Prüfung,

• Name der aufsichtführenden Person,

• Art und Bestandteile der Prüfung,

• Feststellung der Identität des Teilnehmers/der Teilnehmerin sowie

die Erklärung seiner/ihrer Prüfungsfähigkeit,

• die Belehrung des Teilnehmers/der Teilnehmerin über sein/ihr

Recht, Prüfer/Prüferinnen wegen Besorgnis der Befangenheit

abzulehnen,

• Bewertung der erbrachten Prüfungsleistung,

• Prüfungsergebnis, Erklärung über das Bestehen oder Nichtbestehen

der Prüfung,

• Name und Unterschrift des Prüfers/der Prüferin.

§ 23 Bescheid bei Nichtbestehen der Prüfung

Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin

einen schriftlichen Bescheid der IHK. Der Bescheid

ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

VI. SCHULUNGSNACHWEIS

§ 24 Voraussetzungen für die Erteilung und Erweiterung

(1) Die IHK erteilt den Schulungsnachweis, wenn die Zulassungsvoraussetzungen

gemäß § 16 Abs. 1 erfüllt sind und die

entsprechende Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben der §§

15 und 17 bestanden wurde.

(2) Die IHK erweitert den Schulungsnachweis, wenn die Zulassungsvoraussetzungen

gemäß § 16 Abs. 2 erfüllt sind und die

entsprechende Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben der §§

15 und 18 bestanden wurde.

(3) Schulungsnachweise nach § 7 Abs. 3 Gefahrgutbeauftragtenverordnung

– GbV werden auf Antrag von der IHK in einen

(regulären) Schulungsnachweis nach § 4 GbV umgeschrieben.

§ 25 Geltungsdauer

Der Schulungsnachweis wird für fünf Jahre, beginnend mit dem

Tag der bestandenen Grundprüfung erteilt. Bei Erweiterung

des Schulungsnachweises ändert sich die Geltungsdauer des

Schulungsnachweises nicht.

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

§ 26 Verlängerung der Geltungsdauer

Die IHK verlängert den Schulungsnachweis für den/die darin

bescheinigten Verkehrsträger, wenn der Inhaber/die Inhaberin

die Zulassungsvoraussetzung nach § 16 Abs. 3 erfüllt und die

entsprechende Prüfung unter Einhaltung der §§ 15 und 19 bestanden

wurde. Hat der Teilnehmer/die Teilnehmerin innerhalb

der letzten zwölf Monate vor Ablauf der Geltungsdauer des

Schulungsnachweises die Verlängerungsprüfung bestanden,

wird der Schulungsnachweis um fünf Jahre ab Ablauf seiner

Geltungsdauer verlängert. Hat der Teilnehmer/die Teilnehmerin

mehr als zwölf Monate vor Ablauf der Geltungsdauer

des Schulungsnachweises die Verlängerungsprüfung bestanden,

so ist für die Verlängerung des Schulungsnachweises dieses

Prüfungsdatum maßgebend.

§ 27 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am 1. Oktober 2018 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Satzung betreffend die Schulung, die Prüfung

und die Erteilung des Schulungsnachweises für Gefahrgutbeauftragte

vom 7. Juni 2011 (IHK-Mitteilungsblatt w.news

Juli/August 2011, Nr. 7/8, S. 64-66) außer Kraft.

Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

Heilbronn, den 23. Juli 2018

VII. SCHLUSSVORSCHRIFTEN

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DIE SACHKUNDE-

PRÜFUNG IM BEWACHUNGSGEWERBE

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 auf Grund von §§ 1 und 4 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), das

zuletzt durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl.

I S. 626) geändert worden ist, in Verbindung mit § 34a Gewerbeordnung

(GewO) in der Fassung der Bekanntmachung vom

22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel

1 des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3562) und der

§§ 5a ff. der Bewachungsverordnung (BewachV) in der Fassung

der Bekanntmachung vom 10. Juli 2003 (BGBl. I S. 1378), zuletzt

geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Dezember 2016

(BGBl. I S. 2692), folgende Prüfungsordnung beschlossen:

§ 1 Sachkundeprüfung

Der Nachweis der Sachkunde gem. § 34a GewO i.V.m. § 5a

BewachV kann durch eine Prüfung nach Maßgabe der folgenden

Bestimmungen erbracht werden. Zweck der Sachkundeprüfung

ist der Nachweis, dass die in diesen Bereichen tätigen

Personen Kenntnisse über für die Ausübung dieser Tätigkeiten

notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen

Pflichten und Befugnisse sowie deren praktische Anwendung

in einem Umfang verfügen, die ihnen die eigenverantwortliche

Wahrnehmung dieser Wachaufgaben ermöglichen.

§ 2 Errichtung, Zusammensetzung und Berufung von Prüfungsausschüssen

(1) Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, im

Folgenden IHK genannt, errichtet einen oder mehrere Prüfungsausschüsse

für die Sachkundeprüfung. Sie kann gemeinsame

Prüfungsausschüsse mit anderen Industrie- und Handelskammern

errichten.

(2) Die IHK beruft die Mitglieder des Prüfungsausschusses, die/

den Vorsitzende/ -n und seine/ -n Stellvertreter/ -in für die Dauer

von längstens 5 Jahren.

(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen für die Prüfungsgebiete

sachkundig und für die Mitwirkung im Prüfungswesen

geeignet sein.

(4) Der Prüfungsausschuss besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn ein/

-e Vorsitzende/ -r und mindestens zwei weitere Mitglieder

mitwirken. Er beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen

Stimmen; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des Vorsitzenden

den Ausschlag.

(5) Die §§ 83, 84, 86 und § 89 des Verwaltungsverfahrensgesetzes

für Baden-Württemberg (LVwVfG) in der Fassung vom 12.

April 2005 (GBl. S. 350), zuletzt geändert durch Artikel 1 des

Gesetzes vom 12. Mai 2015 (GBl. S. 324), finden entsprechende

Anwendung. Bei der Sachkundeprüfung darf nicht mitwirken,

wer Angehörige/ -r der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers

nach § 20 Abs. 5 LVwVfG ist.

(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind ehrenamtlich

tätig. Für bare Auslagen, Zeitversäumnis und sonstigen Aufwand

wird eine Entschädigung gemäß der Regelung über die

Entschädigung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen

der IHK Heilbronn-Franken, deren Zuständigkeit

sich nicht aus dem Berufsbildungsgesetz, sondern aus anderen

Gesetzen und Verordnungen, insbesondere der Gewerbeordnung

ergibt, vom 30. Juli 2015, bekanntgemacht in der

w.news 9/2015, gezahlt.

§ 3 Prüfungstermine und Anmeldung zur Prüfung

(1) Die IHK bestimmt Ort und Zeitpunkt der Prüfung sowie die

Zusammensetzung des Prüfungsausschusses und gibt die Prüfungstermine

und Anmeldefristen in geeigneter Form rechtzeitig

bekannt.

(2) Die Anmeldung erfolgt unter Beachtung der Anmeldefrist

schriftlich oder online auf den von der IHK dafür vorgesehenen,

vollständig auszufüllenden Formularen.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 62 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


(3) Die Entscheidung über den Prüfungstag, den Prüfungsort,

den Prüfungsablauf und die erlaubten Hilfsmittel sind der/dem

Prüfungsteilnehmer/-in rechtzeitig mitzuteilen.

§ 4 Nichtöffentlichkeit der Prüfung und Verschwiegenheit

(1) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(2) Im mündlichen Teil der Prüfung können jedoch anwesend sein:

a) beauftragte Vertreter/ -innen der Aufsichtsbehörden,

b) Mitglieder eines anderen Prüfungsausschusses für die

Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe,

c) Vertreter/ -innen der Industrie- und Handelskammern,

d) Personen, die beauftragt sind, die Qualität der Prüfung

zu kontrollieren, oder

e) Personen, die in einen Prüfungsausschuss berufen werden sollen.

Diese Personen dürfen nicht in die laufende Prüfung eingreifen

oder in die Beratung über das Prüfungsergebnis einbezogen

werden.

(3) Unbeschadet bestehender Informationspflichten, insbesondere

gegenüber der IHK, haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses

und sonstige mit der Prüfung befasste Personen über alle Prüfungsvorgänge

Verschwiegenheit gegenüber Dritten zu wahren.

§ 5 Belehrung, Befangenheit

(1) Die Prüfungsteilnehmer/-innen sind vor der Prüfung über

den Prüfungsablauf, die zur Verfügung stehende Zeit, die in

der schriftlichen und mündlichen Prüfung jeweils zu erreichende

Gesamtpunktzahl, die Bedingungen über die Zulassung zur

mündlichen Prüfung und die Folgen bei Täuschungshandlungen

und Ordnungsverstößen zu belehren.

(2) Zu Beginn des jeweiligen Prüfungsteils wird die Identität der

Prüfungsteilnehmer/-innen festgestellt. Die Prüfungsteilnehmer/-

innen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/-innen zu befragen,

ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung einer/eines Prüferin/

Prüfers wegen Besorgnis der Befangenheit gemäß §§ 20 und

21 LVwVfG Gebrauch machen wollen.

(3) Für Mitglieder des Prüfungsausschusses gilt entsprechend

§ 20 Absatz 4 LVwVfG.

(4) Über einen Befangenheitsantrag entscheiden die Prüfer/-

innen des Prüfungsausschusses ohne Mitwirkung der/des

betroffenen Prüferin/Prüfers. Bei Stimmengleichheit gibt die

Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Richtet sich der

Ablehnungsantrag gegen die/den Vorsitzende/ -n, so ist Einstimmigkeit

der beisitzenden Prüfer/-innen erforderlich. Wird

einem Befangenheitsantrag stattgegeben, so soll die/der Prüfungsteilnehmer/

-in zum nächsten Prüfungstermin eingeladen

werden, sofern die/der ausgeschlossene Prüfer/ -in nicht sogleich

durch eine/ -n andere/ -n Prüfer/ -in ersetzt oder die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in einem anderen Prüfungsausschuss zugeteilt

werden kann. Besteht die Besorgnis der Befangenheit

bei allen Prüfungsausschussmitgliedern, entscheidet die IHK.

§ 6 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße

(1) Bei Täuschungshandlungen oder erheblichen Störungen

des Prüfungsablaufes kann die/der Prüfungsteilnehmer/ -in

durch die Prüfungsaufsicht oder ein Mitglied des Prüfungsausschusses

von der weiteren Teilnahme vorläufig ausgeschlossen

werden.

(2) Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen entscheidet

der Prüfungsausschuss nach Anhörung der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers.

In schwerwiegenden Fällen,

insbesondere bei vorbereiteten Täuschungshandlungen,

kann die Prüfung für nicht bestanden erklärt werden. Das Gleiche

gilt bei innerhalb eines Jahres nachträglich festgestellten

Täuschungen.

§ 7 Rücktritt, Nichtteilnahme

Tritt die/der Prüfungsbewerber/ -in nach der Anmeldung und

vor Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt

die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt die/der Prüfungsteilnehmer/

-in nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt sie/er an

der Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt,

gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines

wichtigen Grundes entscheidet die IHK.

§ 8 Gliederung und Durchführung der Sachkundeprüfung

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 5 c Abs. 1 BewachV

aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil.

(3) Der schriftliche Prüfungsteil kann entweder auf Papier oder

in elektronischer Form durchgeführt werden. Der schriftliche

Prüfungsteil kann im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt werden.

Die IHK bestimmt das Verfahren.

(4) Der schriftliche Prüfungsteil dauert 120 Minuten. Der mündliche

Prüfungsteil soll pro Prüfungsteilnehmer/-in etwa 15 Minuten

dauern. In dem mündlichen Prüfungsteil können bis zu 5

Prüfungsteilnehmer/-innen gleichzeitig geprüft werden.

(5) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei dem schriftlichen

Prüfungsteil.

(6) Gegenstand des schriftlichen Prüfungsteils sind die in § 4 BewachV

festgelegten Prüfungsgebiete. Gegenstand des mündlichen

Prüfungsteils sind die in § 5 a Abs. 3 i. V. m. § 4 BewachV

aufgeführten Gebiete mit dem Schwerpunkt der in § 4 Satz 1

Nr. 1 und 5 BewachV genannten Gebiete. Der Prüfungsausschuss

ist gehalten, die überregional erstellten Prüfungsaufgaben

zu übernehmen.

(7) Zum mündlichen Prüfungsteil wird nur zugelassen, wer

den schriftlichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb

von zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des

schriftlichen Prüfungsteils, zum mündlichen Prüfungsteil anmeldet

und diesen ablegt. Der mündliche Prüfungsteil kann

innerhalb der zwei Jahre beliebig oft wiederholt werden.

(8) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen Verhältnisse

behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies gilt

insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln

und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter wie

Gebärdendolmetscher für hörbehinderte Menschen. Die Art der

Behinderung ist mit der Anmeldung zur Prüfung nachzuweisen.

§ 9 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die

Sachgebiete gemäß § 4 BewachV, die aufgrund der Feststellung

gemäß § 13c Abs. 2 GewO ergänzend zu prüfen sind.

(2) Abweichend von § 8 Abs. 4 richtet sich in diesem Fall die

Dauer des schriftlichen Prüfungsteils nach der Anzahl der Fragen

in den Sachgebieten, die zu prüfen sind, im Verhältnis zu

der Gesamtzahl der Prüfungsfragen nach § 8 Abs. 4 Satz 1.

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 63 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

§ 10 Ergebnisbewertung

(1) Der schriftliche und der mündliche Prüfungsteil sind mit

Punkten zu bewerten.

(2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens 50 Prozent der zu vergebenden

Gesamtpunkte erzielt hat.

(3) Der mündliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn mindestens

50 Prozent der zu vergebenden Gesamtpunkte für die mündliche

Prüfung erreicht werden.

§ 11 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in in den geprüften Bereichen jeweils

mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(2) Der mündliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in mindestens 50 Prozent der erreichbaren

Punkte erzielt hat.

(3) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in die aufgrund der Feststellung gem. § 13c

Abs. 2 GewO zu ergänzenden Prüfungsteile bestanden hat.

§ 12 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses

(1) Der Prüfungsausschuss entscheidet mehrheitlich jeweils

über das Bestehen oder Nichtbestehen des schriftlichen und

des mündlichen Prüfungsteils. Bei Stimmengleichheit entscheidet

die/der Vorsitzende.

(2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist der/dem

Prüfungsteilnehmer/ -in nach Abschluss der Korrektur, das Ergebnis

des mündlichen Prüfungsteils nach Abschluss der Beratungen

über diesen mitzuteilen.

(3) Wurde der schriftliche oder der mündliche Prüfungsteil nicht

bestanden, erhält die/der Prüfungsteilnehmer/ -in einen schriftlichen

Bescheid der IHK. Der Bescheid enthält den Hinweis,

dass die Prüfung nach Anmeldung wiederholt werden kann.

(4) Prüfungsteilnehmer/-innen, die den schriftlichen und mündlichen

Prüfungsteil bestanden haben, erhalten von der IHK eine

Bescheinigung nach Anlage 4 der BewachV.

34a der Gewerbeordnung und zur Bewachungsverordnung

(BewachVwV) ausgestellt.

§ 13 Prüfungswiederholung

Die Prüfungen können beliebig oft wiederholt werden.

§ 14 Niederschrift

Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die

einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder

sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von

den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.

§ 15 Aufbewahrungsfristen

(1) Nach Abschluss der Prüfung ist das Ergebnis der Prüfung

fünfzig Jahre aufzubewahren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten

sind ein Jahr, die Niederschriften gem. § 14 zehn Jahre

aufzubewahren. Weitere Prüfungsunterlagen sind, soweit vorhanden,

ein Jahr aufzubewahren.

(2) Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen

eines Rechtsmittels gehemmt.

(3) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen.

§ 16 Rechtsbehelfsbelehrung

Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an

die/den Prüfungsteilnehmer/ -in mit einer Rechtsbehelfsbelehrung

zu versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung

und den Ausführungsbestimmungen

des Landes Baden-Württemberg.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung

im Mitteilungsblatt der IHK in Kraft. Die Prüfungsordnung

vom 18. Februar 2003, zuletzt geändert durch Beschluss vom

12. August 2014, tritt mit Inkrafttreten der neuen Prüfungsordnung

außer Kraft.

Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

Heilbronn, den 23. Juli 2018

(5)Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die die spezifische

Sachkundeprüfung nach § 13c Abs. 2 GewO bestanden

haben, wird hierüber eine Bescheinigung nach Anlage

4 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Vollzug des §

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DIE SACHKUNDE-

PRÜFUNG VERSICHERUNGSVERMITTLER/

VERSICHERUNGSBERATER

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 auf Grund von §§ 1 und 4

des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrieund

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920),

das zuletzt durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017

(BGBl. I S. 626) geändert worden ist, in Verbindung mit § 34d

der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom

22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel

1 des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3562) und Abschnitt

1 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 64 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


-beratung (Versicherungsvermittlungsverordnung - VersVermV)

vom 15. Mai 2007 (BGBl. I S. 733), die zuletzt durch Artikel 98 des

Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist,

folgende Prüfungsordnung beschlossen:

§ 1 Sachkundeprüfung Versicherungsvermittler/-berater

Der Nachweis der Sachkunde gemäß § 34d Abs. 5 S. 1 Nr. 4

GewO kann durch eine Prüfung nach Maßgabe der folgenden

Bestimmungen erbracht werden.

§ 2 Berufung von Prüfern/Prüferinnen und Zusammensetzung

von Prüfungsausschüssen

(1) Die IHK errichtet einen oder mehrere Prüfungsausschüsse

für die Sachkundeprüfung. Sie kann gemeinsame Prüfungsausschüsse

mit anderen IHKs errichten.

(2) Die IHK beruft die Mitglieder der Prüfungsausschüsse für

die Dauer von längstens fünf Jahren.

(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen für die

Prüfungsgebiete sachkundig, mit der aktuellen Praxis der Versicherungsvermittlung

oder -beratung durch eigene Erfahrung

vertraut und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet

sein. Sie dürfen nicht Personen prüfen, die von ihnen selbst

ausgebildet worden sind.

(4) Der Prüfungsausschuss besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

Der Prüfungsausschuss wählt eine/ -n Vorsitzende/ -n

und deren/dessen Stellvertreter/ -in. Der Prüfungsausschuss ist

beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder,

wenigstens aber drei Mitglieder, mitwirken. Er beschließt mit

der Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit

gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag.

(5) Die §§ 83, 84, 86 und § 89 des Verwaltungsverfahrensgesetzes

für Baden-Württemberg (LVwVfG) in der Fassung vom 12.

April 2005 (GBl. S. 350), zuletzt geändert durch Artikel 1 des

Gesetzes vom 12. Mai 2015 (GBl. S. 324), finden entsprechende

Anwendung. Bei der Sachkundeprüfung darf nicht mitwirken,

wer Angehörige/ -r der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers

nach § 20 Abs. 5 LVwVfG ist.

(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind ehrenamtlich

tätig. Für bare Auslagen, Zeitversäumnis und sonstigen Aufwand

wird eine Entschädigung gemäß der Regelung über die Entschädigung

der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen

der IHK Heilbronn-Franken, deren Zuständigkeit sich nicht aus

dem Berufsbildungsgesetz, sondern aus anderen Gesetzen und

Verordnungen, insbesondere der Gewerbeordnung ergibt, vom

30. Juli 2015, bekanntgemacht in der w.news 9/2015, gezahlt.

(7) Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse können nach Anhörung

der IHK und der/des Betroffenen aus wichtigem Grunde

abberufen werden.

§ 3 Prüfungstermine und Anmeldung zur Prüfung

(1) Die IHK bestimmt Prüfungsausschuss, Ort und Zeitpunkt der

Prüfung und gibt die Prüfungstermine und Anmeldefristen in

geeigneter Form rechtzeitig bekannt.

(2) Die Anmeldung erfolgt unter Beachtung der Anmeldefrist

schriftlich oder online auf den von der IHK dafür vorgesehenen,

vollständig auszufüllenden Formularen. Dabei hat der/die

Prüfungsteilnehmer/-in anzugeben, in welchem der in § 8 Abs. 6

vorgegebenen Sachgebiete er/sie praktisch geprüft werden will.

(3) Die Entscheidung über den Prüfungstag, den Prüfungsort,

den Prüfungsablauf und die erlaubten Hilfsmittel sind dem/der

Prüfungsteilnehmer/-in rechtzeitig mitzuteilen.

§ 4 Nichtöffentlichkeit der Prüfung und Verschwiegenheit

(1) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(2) Bei der Prüfung können beauftragte Vertreter/ -innen der

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Mitglieder eines

anderen Prüfungsausschusses im Sinne von § 2 dieser Satzung,

Personen, die beauftragt sind, die Qualität der Prüfung

zu kontrollieren, Personen, die in einem Prüfungsausschuss berufen

werden sollen sowie Mitarbeiter/ -innen der IHK anwesend

sein. Diese Personen dürfen weder in die Prüfung noch in

die Beratung über das Prüfungsergebnis einbezogen werden.

(3) Unbeschadet bestehender Informationspflichten, insbesondere

gegenüber der IHK, haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses

und sonstige mit der Prüfung befasste Personen

über alle Prüfungsvorgänge Verschwiegenheit gegenüber Dritten

zu wahren.

§ 5 Belehrung, Befangenheit

(1) Zu Beginn der Prüfung wird die Identität der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers

festgestellt. Die Prüfungsteilnehmer/-

innen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/-innen zu befragen, ob

sie von ihrem Recht zur Ablehnung einer/eines Prüferin/Prüfers

wegen Besorgnis der Befangenheit gemäß §§ 20 und 21 LVwVfG

Gebrauch machen wollen.

(2) Für Mitglieder des Prüfungsausschusses gilt entsprechend

§ 20 Absatz 4 LVwVfG.

(3) Über einen Befangenheitsantrag entscheiden die Prüfer/-

innen des Prüfungsausschusses ohne Mitwirkung der/des

betroffenen Prüferin/Prüfers. Bei Stimmengleichheit gibt die

Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Richtet sich der

Ablehnungsantrag gegen die/den Vorsitzende/ -n, so ist mindestens

eine Zweidrittelmehrheit der anderen Prüfer/-innen

erforderlich. Wird einem Befangenheitsantrag stattgegeben,

so soll die/der Prüfungsteilnehmer/ -in zum nächsten Prüfungstermin

eingeladen werden, sofern die/der ausgeschlossene

Prüfer/ -in nicht sogleich durch eine/einen andere/ -n Prüfer /-in

ersetzt oder die/der Prüfungsteilnehmer/ -in einem anderen

Prüfungsausschuss zugeteilt werden kann. Besteht die Besorgnis

der Befangenheit bei allen Prüfungsausschussmitgliedern,

so hat die IHK zu entscheiden.

§ 6 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße

(1) Bei Täuschungshandlungen oder erheblichen Störungen des

Prüfungsablaufes kann die/der Prüfungsteilnehmer/ -in durch

die Prüfungsaufsicht oder ein Mitglied des Prüfungsausschusses

von der weiteren Teilnahme vorläufig ausgeschlossen werden.

(2) Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen entscheidet

der Prüfungsausschuss nach Anhörung der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers.

In schwerwiegenden Fällen, insbesondere

bei vorbereiteten Täuschungshandlungen, kann die

Prüfung für nicht bestanden erklärt werden. Das Gleiche gilt bei

innerhalb eines Jahres nachträglich festgestellten Täuschungen.

§ 7 Rücktritt, Nichtteilnahme

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

Tritt eine/ein Prüfungsteilnehmer/ -in nach der Anmeldung und

vor Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt

die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt die/der Prüfungsteilnehmer/

-in nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt er an der

Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so

gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines

wichtigen Grundes entscheidet die IHK.

§ 8 Durchführung und Gliederung der Prüfung

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 3 Abs. 1 VersVermV

aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Die schriftliche

Prüfung dauert 160 Minuten. Die praktische Prüfung soll in

der Regel 20 Minuten dauern. Der schriftliche Prüfungsteil kann

entweder auf Papier oder in elektronischer Form durchgeführt

werden. Der schriftliche Prüfungsteil kann im Antwort-Wahl-Verfahren

durchgeführt werden. Die IHK bestimmt das Verfahren.

(3) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei der schriftlichen Prüfung.

(4) Im schriftlichen Prüfungsteil soll anhand von praxisbezogenen

Aufgaben nachgewiesen werden, dass der/die Teilnehmer/-in

die versicherungsfachlichen und rechtlichen Kenntnisse erworben

hat und praktisch anwenden kann. Die schriftliche Prüfung

erstreckt sich insbesondere auf die nachfolgenden fachlichen

Grundlagenbereiche:

a) Rechtliche Grundlagen für die Versicherungsvermittlung und

die Versicherungsberatung

b) Sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere:

• Gesetzliche Rentenversicherung;

• Private Vorsorge durch Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherung;

• Grundzüge der betrieblichen Altersvorsorge (Direktversicherung

und Pensionskasse durch Entgeltumwandlung);

• Staatliche Förderung und steuerliche Behandlung der privaten

Vorsorge und der durch Entgeltumwandlung finanzierten betrieblichen

Altersvorsorge;

c) Unfallversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung

d) Verbundene Hausratversicherung, verbundene Gebäudeversicherung

e) Haftpflichtversicherung, Kraftfahrtversicherung, Rechtsschutzversicherung.

(5) Zu den im Absatz 4 genannten Versicherungssparten sollen

insbesondere der zielgruppenspezifische Bedarf, die Angebotsformen,

der Leistungsumfang, der Versicherungsfall, die

rechtlichen Grundlagen und die marktüblichen allgemeinen

Versicherungsbedingungen sowie die inhaltlichen Vorgaben

gemäß Anlage 1 der VersVermV beachtet werden.

(6) Im praktischen Prüfungsteil, der als Simulation eines Kundenberatungsgespräches

durchgeführt wird, wird jeweils ein/-e

Prüfungsteilnehmer/ -in geprüft. Hier soll die/der Prüfungsteilnehmer/

-in nachweisen, dass sie/er über die Fähigkeiten

verfügt, kundengerechte Lösungen entwickeln und anbieten zu

können. Dabei kann die/der Prüfungsteilnehmer/ -in wählen

zwischen den beiden Sachgebieten:

a) Vorsorge, mit folgenden Inhalten:

• Lebensversicherung,

• Private Rentenversicherung,

• Unfallversicherung,

• Berufsunfähigkeitsversicherung,

• Krankenversicherung,

• Pflegeversicherung

oder

b) Sach-/Vermögensversicherung, mit folgenden Inhalten:

• Haftpflichtversicherung,

• Kraftfahrtversicherung,

• Verbundene Hausratversicherung,

• Verbundene Gebäudeversicherung,

• Rechtsschutzversicherung.

(7) Das Gespräch wird auf der Grundlage einer Fallvorgabe

durchgeführt, die auf eine der beiden folgenden Situationen

Bezug nimmt:

• Versicherungsvermittler/-in und Kunde/Kundin

• Versicherungsberater/-in und Kunde/Kundin

(8) Zur praktischen Prüfung wird nur zugelassen, wer den

schriftlichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb von

zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des schriftlichen

Prüfungsteils, zum praktischen Prüfungsteil anmeldet und diesen

ablegt. Die praktische Prüfung kann innerhalb der zwei

Jahre beliebig oft wiederholt werden.

(9) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen

Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden.

Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung

von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen

Dritter wie Gebärdendolmetscher für hörbehinderte

Menschen. Die Art der Behinderung ist mit der Anmeldung zur

Prüfung nachzuweisen.

§ 9 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die

Sachgebiete gemäß §§ 1 und 3 VersVermV, die aufgrund der Feststellung

gem. § 4a Abs. 1 VersVermV ergänzend zu prüfen sind.

(2) Im Fall der spezifischen Sachkundeprüfung gemäß § 4a Abs.

1 VersVermV können die in § 8 Abs. 2 genannten Zeiten gekürzt

werden.

§ 10 Ergebnisbewertung

(1) Die Sachkundeprüfung ist mit Punkten zu bewerten.

(2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in in vier der fünf Bereiche gemäß § 8 Absatz

4 lit. a bis e jeweils mindestens 50 Prozent und in dem weiteren

Bereich mindestens 30 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(3) Der praktische Teil der Prüfung ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens 50 Prozent der erreichbaren

Punkte erzielt.

(4) Die Prüfung ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in beide Prüfungsteile bestanden hat.

§ 11 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/-in mindestens 50% der erreichbaren Punkte

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 66 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


erzielt.

(2) Sofern eine praktische Prüfung stattfindet, ist der praktische

Teil bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens

50% der erreichbaren Punkte erzielt.

(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in die aufgrund der Feststellung gem. § 4a Abs. 1 Vers-

VermV zu ergänzenden Prüfungsteile bestanden hat.

§ 12 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses

(1) Der Prüfungsausschuss stellt gemeinsam das Ergebnis der

einzelnen Prüfungsleistungen und das Gesamtergebnis fest.

(2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist der/dem Prüfungsteilnehmer/

-in als vorläufiges Ergebnis mitzuteilen. Die

Bestätigung des Ergebnisses des schriftlichen Prüfungsteils,

das Ergebnis des praktischen Prüfungsteils und das Gesamtergebnis

sind in der Regel nach Abschluss der Beratungen

über den praktischen Prüfungsteil mitzuteilen. Es ist auf die

Regelung des § 8 Absatz 8 ausdrücklich hinzuweisen.

(3) Wurde der schriftliche oder der praktische Prüfungsteil

nicht bestanden, erhält die/der Prüfungsteilnehmer/ -in darüber

einen schriftlichen Bescheid.

(4) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die den

schriftlichen und praktischen Prüfungsteil bestanden haben, wird

eine Bescheinigung nach Anlage 2 der VersVermV ausgestellt.

(5) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die die spezifische

Sachkundeprüfung nach § 13c Abs. 2 der Gewerbeordnung

bestanden haben, wird hierüber eine Bescheinigung

ausgestellt.

einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder

sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von

den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.

§ 15 Aufbewahrungsfristen

(1) Nach Abschluss der Prüfung ist das Ergebnis der Prüfung

fünfzig Jahre aufzubewahren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten

sind ein Jahr, die Niederschriften gem. § 14 zehn Jahre

aufzubewahren. Weitere Prüfungsunterlagen sind, soweit vorhanden,

ein Jahr aufzubewahren.

(2) Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen

eines Rechtsmittels gehemmt.

(3) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen.

§ 16 Rechtsbehelfsbelehrung

Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an

den Prüfungsteilnehmer mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu

versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung

und den Ausführungsbestimmungen des

Landes Baden-Württemberg.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Prüfungsordnung tritt nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt

der IHK Heilbronn-Franken in Kraft. Die Prüfungsordnung

vom 24. März 2009, zuletzt geändert durch Beschluss

vom 12. August 2014, tritt mit Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung

außer Kraft.

Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

Heilbronn, den 23. Juli 2018

§ 13 Prüfungswiederholung

Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.

§ 14 Niederschrift

Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DIE SACH-

KUNDEPRÜFUNG GEPRÜFTER/GEPRÜFTE

FINANZANLAGENFACHMANN/-FRAU IHK

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 auf Grund von §§ 1 und 4 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), das

zuletzt durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I

S. 626) geändert worden ist, in Verbindung mit §§ 34f, 34g, 34h

der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom

22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel

1 des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (BGBl. I S. 3562), und

Abschnitt 1 der Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung

(Finanzanlagenvermittlungsverordnung – FinVermV) vom 2. Mai

2012 (BGBl. I S. 1006), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung

vom 28. April 2016 (BGBl. I S. 1046) geändert worden ist, folgende

Prüfungsordnung beschlossen:

§ 1 Sachkundeprüfung Geprüfte/-r Finanzanlagenfachmann/-

frau IHK

Der Nachweis der Sachkunde gemäß § 34f Abs. 2 Nr. 4 GewO

auch in Verbindung mit § 34h Abs. 1 Satz 4 GewO kann durch

eine Prüfung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen erbracht

werden.

§ 2 Berufung von Prüfern und Zusammensetzung von Prüfungsausschüssen

(1) Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

(im Folgenden: IHK) errichtet einen oder mehrere Prüfungsausschüsse

für die Sachkundeprüfung. Sie kann gemeinsame

Prüfungsausschüsse mit anderen IHKs errichten.

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 67 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

(2) Die IHK beruft die Mitglieder der Prüfungsausschüsse für

die Dauer von längstens fünf Jahren.

(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen für die Prüfungsgebiete

sachkundig, mit der aktuellen Praxis der Finanzanlagenvermittlung

und -beratung durch eigene Erfahrung vertraut

und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein.

(4) Der Prüfungsausschuss besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

Der Prüfungsausschuss wählt eine/-n Vorsitzende/-n

und deren/dessen Stellvertreter. Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig,

wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder, wenigstens

aber drei Mitglieder, mitwirken. Er beschließt mit der

Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit

gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag.

(5) Die §§ 83, 84, 86 und § 89 des Verwaltungsverfahrensgesetzes

für Baden-Württemberg (LVwVfG) in der Fassung vom 12.

April 2005 (GBl. S. 350), zuletzt geändert durch Artikel 1 des

Gesetzes vom 12. Mai 2015 (GBl. S. 324), finden entsprechende

Anwendung. Bei der Sachkundeprüfung darf nicht mitwirken,

wer Angehörige/-r der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers

nach § 20 Abs. 5 LVwVfG ist.

(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind ehrenamtlich

tätig. Für bare Auslagen, Zeitversäumnis und sonstigen Aufwand

wird eine Entschädigung gemäß der Regelung über die

Entschädigung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen

der IHK Heilbronn-Franken, deren Zuständigkeit

sich nicht aus dem Berufsbildungsgesetz, sondern aus anderen

Gesetzen und Verordnungen, insbesondere der Gewerbeordnung

ergibt, vom 30. Juli 2015, bekanntgemacht in der

w.news 9/2015, gezahlt.

(7) Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse können nach Anhörung

der/des Betroffenen aus wichtigem Grunde abberufen

werden.

§ 3 Prüfungstermine, Anmeldung zur Prüfung

(1) Die IHK bestimmt Ort und Zeitpunkt der Prüfung sowie die

Zusammensetzung des Prüfungsausschusses und gibt die Prüfungstermine

und Anmeldefristen in geeigneter Form rechtzeitig

bekannt.

(2) Die Anmeldung erfolgt unter Beachtung der Anmeldefrist

schriftlich oder online auf dem von der IHK dafür vorgesehenen,

vollständig auszufüllenden Formular. Dabei hat der Prüfling

anzugeben,

a) ob die Prüfung auf einzelne Kategorien von Finanzanlagen

nach § 34f Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 (Investmentfonds), Nr. 2 (Geschlossene

Fonds) oder Nr. 3 (Sonstige Vermögensanlagen)

der Gewerbeordnung beschränkt werden soll,

b) ob er/sie von dem praktischen Prüfungsteil gem. § 3 Abs. 5

FinVermV befreit ist. Dies ist schriftlich durch Vorlage der Erlaubnis

nach § 34d oder § 34e GewO, durch Vorlage des

Sachkundenachweises im Sinne des § 34d Abs. 2 Nr. 4 GewO

oder einen nach § 19 VersVermV gleichgestellten Abschluss (§

3 Abs. 5 Nr. 1) oder durch Vorlage des (beschränkten) Sachkundenachweises

nach § 34f GewO bzw. der Sachkundeprüfung

nach § 2 FinVermV (§ 3 Abs. 5 Nr. 2) nachzuweisen.

(3) Die Entscheidung über den Prüfungstag, den Prüfungsort,

den Prüfungsablauf und die erlaubten Hilfsmittel sind der/dem

Prüfungsteilnehmer/ -in rechtzeitig mitzuteilen.

§ 4 Nichtöffentlichkeit der Prüfung und Verschwiegenheit

(1) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(2) Bei der Prüfung können jedoch anwesend sein:

a) beauftragte Vertreter/-innen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(Bundesanstalt),

b) Mitglieder eines anderen Prüfungsausschusses für die Sachkundeprüfung

„Geprüfter/Geprüfte Finanzanlagenfachmann/-

frau IHK“,

c) Vertreter/-innen der Industrie- und Handelskammern,

d) Personen, die beauftragt sind, die Qualität der Prüfung zu

kontrollieren, oder

e) Personen, die in einen Prüfungsausschuss berufen werden

sollen. Diese Personen dürfen weder in die Prüfung noch in

die Beratung über das Prüfungsergebnis einbezogen werden.

(3) Unbeschadet bestehender Informationspflichten, insbesondere

gegenüber der IHK, haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses

und sonstige mit der Prüfung befasste Personen

über alle Prüfungsvorgänge Verschwiegenheit gegenüber Dritten

zu wahren.

§ 5 Belehrung, Befangenheit

(1) Zu Beginn des jeweiligen Prüfungsteils wird die Identität der

Prüfungsteilnehmer/-innen festgestellt. Die Prüfungsteilnehmer/-

innen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/-innen zu befragen,

ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung einer/eines Prüferin/

Prüfers wegen Besorgnis der Befangenheit gemäß §§ 20 und

21 LVwVfG Gebrauch machen wollen.

(2) Für Mitglieder des Prüfungsausschusses gilt entsprechend

§ 20 Absatz 4 LVwVfG.

(3) Über einen Befangenheitsantrag entscheiden die Prüfer/-

innen des Prüfungsausschusses ohne Mitwirkung der/des

betroffenen Prüferin/Prüfers. Bei Stimmengleichheit gibt die

Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Richtet sich der

Ablehnungsantrag gegen die/den Vorsitzende/ -n, so ist mindestens

eine Zweidrittelmehrheit der anderen Prüfer/-innen

erforderlich. Wird einem Befangenheitsantrag stattgegeben,

so soll die/der Prüfungsteilnehmer/ -in zum nächsten Prüfungstermin

eingeladen werden, sofern die/der ausgeschlossene

Prüfer/ -in nicht sogleich durch eine/ -n andere/ -n Prüfer/ -in

ersetzt oder die/der Prüfungsteilnehmer/ -in einem anderen

Prüfungsausschuss zugeteilt werden kann. Besteht die Besorgnis

der Befangenheit bei allen Prüfungsausschussmitgliedern,

so hat die IHK zu entscheiden.

§ 6 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße

(1) Bei Täuschungshandlungen oder erheblichen Störungen

des Prüfungsablaufes kann die/der Prüfungsteilnehmer/ -in

durch die Prüfungsaufsicht oder ein Mitglied des Prüfungsausschusses

von der weiteren Teilnahme vorläufig ausgeschlossen

werden.

(2) Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen entscheidet

der Prüfungsausschuss nach Anhörung der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers.

In schwerwiegenden Fällen,

insbesondere bei vorbereiteten Täuschungshandlungen,

kann die Prüfung für nicht bestanden erklärt werden. Das Gleiche

gilt bei innerhalb eines Jahres nachträglich festgestellten

Täuschungen.

§ 7 Rücktritt, Nichtteilnahme

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 68 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Tritt ein/-e Prüfungsteilnehmer/ -in nach der Anmeldung und

vor Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt

die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt die/der Prüfungsteilnehmer/

-in nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt er an der

Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so

gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines

wichtigen Grundes entscheidet die IHK.

§ 8 Durchführung und Gliederung der Prüfung

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 3 Abs. 1 FinVermV

aus einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil. Der

schriftliche Prüfungsteil dauert für die Prüfung aller Kategorien

nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 FinVermV in Verbindung mit § 3 Abs. 2 Satz

1 FinVermV (Vollprüfung) 165 Minuten. Der praktische Prüfungsteil

soll in der Regel 20 Minuten dauern. Der/Dem Prüfungsteilnehmer/

-in soll eine Vorbereitungszeit zur praktischen Prüfung von

20 Minuten gewährt werden. Der schriftliche Prüfungsteil kann

entweder auf Papier oder in elektronischer Form durchgeführt

werden. Der schriftliche Prüfungsteil kann im Antwort-Wahl-Verfahren

durchgeführt werden. Die IHK bestimmt das Verfahren.

(3) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei dem schriftlichen

Prüfungsteil.

(4) Im schriftlichen Prüfungsteil soll anhand von praxisbezogenen

Aufgaben nachgewiesen werden, dass die/der Prüfungsteilnehmer/

-in die grundlegenden fachlichen und rechtlichen

Kenntnisse erworben hat und diese praktisch anwenden kann.

Gegenstand des schriftlichen Prüfungsteils sind fachliche

Kenntnisse, insbesondere über rechtliche Grundlagen und

steuerliche Behandlungen von:

a) Beratung und Vermittlung von Finanzanlageprodukten, die

in § 34f Abs. 1 Satz 1 GewO genannt sind,

b) Investmentvermögen (offene Fonds) (§ 34f Abs. 1 Satz 1 Nr.

1 GewO),

c) geschlossene Fonds (§ 34f Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO) und

d) sonstigen Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des

Vermögensanlagengesetzes (§ 34f Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 GewO).

(5) Zu den in Absatz 4 genannten Bereichen sollen die inhaltlichen

Vorgaben gemäß Anlage 1 der FinVermV beachtet werden.

(6) Im praktischen Prüfungsteil, der als Simulation eines Kundenberatungsgespräches

durchgeführt wird, wird jeweils ein/-e

Prüfungsteilnehmer/-in geprüft. Hier soll die/der Prüfungsteilnehmer/

-in nachweisen, dass sie/er über die Fähigkeiten verfügt,

kundengerechte Lösungen zu entwickeln und anzubieten.

(7) Das Gespräch wird auf der Grundlage einer Fallvorgabe

durchgeführt, die auf eine Situation Finanzanlagenvermittler/-

in und Kunde/Kundin Bezug nimmt. Die Fallvorgabe bezieht

sich auf den im schriftlichen Prüfungsteil gewählten inhaltlichen

Schwerpunkt gem. Absatz 4b), c) oder d).

(8) Zum praktischen Prüfungsteil wird nur zugelassen, wer den

schriftlichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb von

zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des schriftlichen

Prüfungsteils, zum praktischen Prüfungsteil anmeldet und diesen

ablegt. Die praktische Prüfung kann innerhalb der zwei

Jahre beliebig oft wiederholt werden.

(9) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen

Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden.

Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung

von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen

Dritter wie Gebärdendolmetscher für hörbehinderte

Menschen. Die Art der Behinderung ist mit der Anmeldung zur

Prüfung nachzuweisen.

§ 9 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die

Sachgebiete gemäß §§ 1 und 3 FinVermV, die aufgrund der

Feststellung gem. § 5 FinVermV ergänzend zu prüfen sind.

(2) Im Fall der spezifischen Sachkundeprüfung gemäß § 5 Fin-

VermV sind die in § 8 Abs. 2 genannten Zeiten entsprechend

anzupassen.

§ 10 Ergebnisbewertung

(1) Die Sachkundeprüfung ist mit Punkten zu bewerten.

(2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in in den geprüften Bereichen jeweils

mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(3) Der praktische Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in mindestens 50 Prozent der erreichbaren

Punkte erzielt.

(4) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in beide Prüfungsteile bestanden hat oder nur der

schriftliche Prüfungsteil bestanden ist und der praktische Prüfungsteil

gem. § 3 Abs. 5 FinVermV nicht zu absolvieren ist.

(5) Der praktische Prüfungsteil ist nicht zu absolvieren, wenn

die/der Prüfungsteilnehmer/ -in von diesem gem. § 3 Abs. 5

FinVermV befreit ist.

§ 11 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn die/der

Prüfungsteilnehmer/ -in in den geprüften Bereichen jeweils

mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(2) Sofern eine praktische Prüfung stattfindet, ist der praktische

Prüfungsteil bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in

mindestens 50% der erreichbaren Punkte erzielt.

(3) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn die/der Prüfungsteilnehmer/

-in die aufgrund der Feststellung gem. § 5 Fin-

VermV zu ergänzenden Prüfungsteile bestanden hat.

§ 12 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses

(1) Der Prüfungsausschuss stellt gemeinsam das Ergebnis der

einzelnen Prüfungsleistungen und das Gesamtergebnis fest.

(2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist der/dem Prüfungsteilnehmer/

-in als vorläufiges Ergebnis mitzuteilen. Die

Bestätigung des Ergebnisses des schriftlichen Prüfungsteils,

das Ergebnis des praktischen Prüfungsteils und das Gesamtergebnis

sind in der Regel nach Abschluss der Beratungen über

den praktischen Prüfungsteil mitzuteilen.

(3) Wurde der schriftliche oder der praktische Prüfungsteil

nicht bestanden, erhält die/der Prüfungsteilnehmer/ -in darüber

einen schriftlichen Bescheid, in dem auf die Möglichkeit

der Wiederholungsprüfung hinzuweisen ist.

(4) Wenn die/der Prüfungsteilnehmer/ -in die Prüfung erfolg-

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 69 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

reich abgelegt hat, wird eine Bescheinigung nach Anlage 2

der FinVermV ausgestellt. Soweit die/der Prüfungsteilnehmer/

-in den praktischen Prüfungsteil gem. § 3 Abs. 5 FinVermV nicht

zu absolvieren hat, ist ein entsprechender Hinweis in der Bescheinigung

aufzunehmen.

(5) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die die spezifische

Sachkundeprüfung nach § 5 FinVermV bestanden haben,

wird hierüber eine Bescheinigung ausgestellt.

§ 13 Prüfungswiederholung

Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.

§ 14 Niederschrift

Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die

einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder

sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von

den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.

§ 15 Aufbewahrungsfristen

(1) Nach Abschluss der Prüfung ist das Ergebnis der Prüfung

fünfzig Jahre aufzubewahren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten

sind ein Jahr, die Niederschriften gem. § 14 zehn Jahre

aufzubewahren. Weitere Prüfungsunterlagen sind, soweit vorhanden,

ein Jahr aufzubewahren.

(3) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen.

§ 16 Rechtsbehelfsbelehrung

Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an

den/die Prüfungsteilnehmer/ -in mit einer Rechtsbehelfsbelehrung

zu versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung

und den Ausführungsbestimmungen

des Landes Baden-Württemberg.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung im

Mitteilungsblatt der IHK in Kraft. Die Prüfungsordnung vom 26.

Juli 2012 tritt mit Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung außer Kraft.

Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

Heilbronn, den 23. Juli 2018

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

(2) Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen

eines Rechtsmittels gehemmt.

PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DIE SACHKUNDEPRÜ-

FUNG ZUM/ZUR GEPRÜFTEN FACHMANN/-FRAU

FÜR IMMOBILIARDARLEHENSVERMITTLUNG IHK

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat am 19. Juli 2018 auf Grund von §§ 1 und 4 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), das

zuletzt durch Artikel 93 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl.

I S. 626) geändert worden ist, in Verbindung mit § 34i Absatz 2

Nummer 4 der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung

vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert

durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Oktober 2017 (BGBl. I S.

3562), und Abschnitt 1 der Verordnung über die Immobiliardarlehensvermittlung

(Immobiliardarlehensvermittlungsverordnung

– ImmVermV) vom 28. April 2016 (BGBl. I S. 1046), folgende Prüfungsordnung

beschlossen:

§ 1 Sachkundeprüfung Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung

IHK

Der Nachweis der Sachkunde gemäß § 34i Abs. 2 Nr. 4 GewO

kann durch eine Prüfung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen

erbracht werden.

§ 2 Berufung von Prüfern und Prüferinnen und Zusammensetzung

von Prüfungsausschüssen

(1) Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken (im

Folgenden: IHK) errichtet einen oder mehrere Prüfungsausschüsse

für die Sachkundeprüfung. Sie kann gemeinsame Prüfungsausschüsse

mit anderen IHKs errichten.

(2) Die IHK beruft die Mitglieder der Prüfungsausschüsse für

die Dauer von längstens fünf Jahren.

(3) Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse müssen für die

Prüfungsgebiete sachkundig, mit der aktuellen Praxis der

Immobiliardarlehensvermittlung und -beratung durch eigene

Erfahrung vertraut und für die Mitwirkung im Prüfungswesen

geeignet sein. Sie dürfen nicht Personen prüfen, die von ihnen

selbst ausgebildet worden sind.

(4) Ein Prüfungsausschuss besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

Der Prüfungsausschuss wählt eine/-n Vorsitzende/-n und

deren/dessen Stellvertreter/-in. Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig,

wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder, wenigstens

aber drei Mitglieder, mitwirken. Er beschließt mit der

Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit

gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

(5) Die §§ 83, 84, 86 und § 89 des Verwaltungsverfahrensgesetzes

für Baden-Württemberg (LVwVfG) in der Fassung vom 12.

April 2005 (GBl. S. 350), zuletzt geändert durch Artikel 1 des

Gesetzes vom 12. Mai 2015 (GBl. S. 324), finden entsprechende

Anwendung. Bei der Sachkundeprüfung darf nicht mitwirken,

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 70 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


wer Angehörige/ -r der/des Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmers

nach § 20 Abs. 5 LVwVfG ist.

(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind ehrenamtlich

tätig. Für bare Auslagen, Zeitversäumnis und sonstigen Aufwand

wird eine Entschädigung gemäß der Regelung über die

Entschädigung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen

der IHK Heilbronn-Franken, deren Zuständigkeit

sich nicht aus dem Berufsbildungsgesetz, sondern aus anderen

Gesetzen und Verordnungen, insbesondere der Gewerbeordnung

ergibt, vom 30. Juli 2015, bekanntgemacht in der

w.news 9/2015, gezahlt.

(7) Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse können nach Anhörung

der/des Betroffenen aus wichtigem Grund abberufen

werden.

§ 3 Prüfungstermine und Anmeldung zur Prüfung

(1) Die IHK bestimmt Ort und Zeitpunkt der Prüfung sowie die

Zusammensetzung des Prüfungsausschusses und gibt die Prüfungstermine

und Anmeldefristen in geeigneter Form rechtzeitig

bekannt.

(2) Die Anmeldung erfolgt unter Beachtung der Anmeldefrist

schriftlich oder online auf dem von der IHK dafür vorgesehenen,

vollständig auszufüllenden Formular. Dabei hat der/die

Prüfungsteilnehmer/-in anzugeben, ob er/sie von dem praktischen

Prüfungsteil gem. § 3 Abs. 5 ImmVermV befreit ist. Dies

ist schriftlich durch

a) Vorlage der Erlaubnis nach § 34d Abs. 1, § 34e Abs. 1, § 34f

Abs. 1 oder § 34h Abs. 1 GewO oder

b) einen Sachkundenachweis im Sinne des § 34d Abs. 2 Nr. 4

GewO oder einen diesem nach § 19 Abs. 1 der Versicherungsvermittlungsverordnung

gleichgestellten Abschluss oder

c) einen Sachkundenachweis im Sinne des § 34f Abs. 2 Nr. 4

GewO oder

d) einen Sachkundenachweis nach § 34h Abs. 1 S. 4 in Verbindung

mit § 34f Abs. 2 Nr. 4 GewO nachzuweisen.

(3) Die Entscheidung über den Prüfungstag, den Prüfungsort,

den Prüfungsablauf und die erlaubten Hilfsmittel sind dem/der

Prüfungsteilnehmer/-in rechtzeitig mitzuteilen.

§ 4 Nichtöffentlichkeit der Prüfung

(1) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(2) Im praktischen Teil der Prüfung können jedoch anwesend sein:

a) beauftragte Vertreter/-innen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht,

b) Mitglieder eines anderen Prüfungsausschusses für die Sachkundeprüfung

„Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung

IHK“,

c) Vertreter/-innen der Industrie- und Handelskammern,

d) Personen, die beauftragt sind, die Qualität der Prüfung zu

kontrollieren, oder

e) Personen, die in einen Prüfungsausschuss berufen werden

sollen.

Diese Personen dürfen nicht in die laufende Prüfung eingreifen

oder in die Beratung über das Prüfungsergebnis einbezogen

werden.

(3) Unbeschadet bestehender Informationspflichten, insbesondere

gegenüber der IHK, haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses

und sonstige mit der Prüfung befasste Personen

über alle Prüfungsvorgänge Verschwiegenheit gegenüber Dritten

zu wahren.

§ 5 Belehrung, Befangenheit

(1) Zu Beginn des jeweiligen Prüfungsteils wird die Identität der

Prüfungsteilnehmer/-innen festgestellt. Die Prüfungsteilnehmer/-

innen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/-innen zu befragen,

ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung eines/einer Prüfers/Prüferin

wegen Besorgnis der Befangenheit gemäß §§ 20 und 21

LVwVfG Gebrauch machen wollen.

(2) Für Mitglieder des Prüfungsausschusses gilt entsprechend

§ 20 Abs. 4 LVwVfG.

(3) Über einen Befangenheitsantrag entscheiden die Prüfer/-

innen des Prüfungsausschusses ohne Mitwirkung des/der

betroffenen Prüfers/Prüferin. Bei Stimmengleichheit gibt die

Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag. Richtet sich der

Ablehnungsantrag gegen den/die Vorsitzenden, so ist mindestens

eine Zweidrittelmehrheit der anderen Prüfer/-innen

erforderlich. Wird einem Befangenheitsantrag stattgegeben,

so soll der/die Prüfungsteilnehmer/-in zum nächsten Prüfungstermin

eingeladen werden, sofern der/die ausgeschlossene

Prüfer/-in nicht sogleich durch eine/-n andere/-n Prüfer/-in ersetzt

oder der/die Prüfungsteilnehmer/-in einem anderen Prüfungsausschuss

zugeteilt werden kann. Besteht die Besorgnis

der Befangenheit bei allen Prüfungsausschussmitgliedern, so

hat die IHK zu entscheiden.

§ 6 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße

(1) Bei Täuschungshandlungen oder erheblichen Störungen

des Prüfungsablaufes kann der/die Prüfungsteilnehmer/-in

durch die Aufsicht oder ein Mitglied des Prüfungsausschusses

von der weiteren Teilnahme vorläufig ausgeschlossen werden.

(2) Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen entscheidet

der Prüfungsausschuss nach Anhören des/der Prüfungsteilnehmers/Prüfungsteilnehmerin.

In schwerwiegenden Fällen,

insbesondere bei vorbereiteten Täuschungshandlungen, kann

die Prüfung für nicht bestanden erklärt werden. Das Gleiche

gilt bei innerhalb eines Jahres nachträglich festgestellten Täuschungen.

§ 7 Rücktritt, Nichtteilnahme

Tritt ein/-e Prüfungsteilnehmer/-in nach der Anmeldung und vor

Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt die

Prüfung als nicht abgelegt. Tritt der/die Prüfungsteilnehmer/-

in nach Beginn der Prüfung zurück oder nimmt er/sie an der

Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so

gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines

wichtigen Grundes entscheidet die IHK.

§ 8 Durchführung und Gliederung der Prüfung

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 3 Abs. 1 Imm-

VermV aus einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil.

Der schriftliche Prüfungsteil dauert 150 Minuten. Der

praktische Prüfungsteil soll in der Regel 20 Minuten dauern.

Dem Prüfungsteilnehmer soll eine Vorbereitungszeit zur praktischen

Prüfung von 20 Minuten gewährt werden. Der schriftliche

Prüfungsteil kann entweder auf Papier oder in elektronischer

Form durchgeführt werden. Der schriftliche Prüfungsteil kann

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SEPTEMBER2018


IHK-Bekanntmachung

im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt werden. Die IHK bestimmt

das Verfahren.

(3) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei dem schriftlichen

Prüfungsteil.

(4) Im schriftlichen Prüfungsteil soll der/die Prüfungsteilnehmer/-

in anhand praxisbezogener Aufgaben nachweisen, dass er/

sie die grundlegenden fachlichen und rechtlichen Kenntnisse

auf dem Gebiet der Immobiliardarlehensvermittlung erworben

hat und diese Kenntnisse praktisch anwenden kann. Gegenstand

des schriftlichen Prüfungsteils sind die in § 1 Abs. 2 Nr. 2

und 3 ImmVermV aufgeführten Inhalte.

(5) Zu den in Abs. 4 genannten Bereichen sollen die inhaltlichen

Vorgaben gemäß Anlage 1 der ImmVermV beachtet

werden.

(6) Im praktischen Prüfungsteil, der als Simulation eines

Kundenberatungsgespräches durchgeführt wird, wird jeweils

ein/-e Prüfungsteilnehmer/-in geprüft. Hier soll der/die

Prüfungsteilnehmer/-in nachweisen, dass er/sie über die Fähigkeiten

verfügt, kundengerechte Lösungen zu entwickeln und

anzubieten.

(7) Das Gespräch wird auf der Grundlage einer Fallvorgabe

durchgeführt, die auf eine Situation Immobiliardarlehensvermittler

und Kunde Bezug nimmt.

(8) Zum praktischen Prüfungsteil wird nur zugelassen, wer den

schriftlichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb von

zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des schriftlichen

Prüfungsteils, zum praktischen Prüfungsteil anmeldet und diesen

ablegt.

(9) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen

Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden.

Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung

von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen

Dritter wie Gebärdendolmetscher für hörbehinderte

Menschen. Die Art der Behinderung ist mit der Anmeldung zur

Prüfung nachzuweisen.

§ 9 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die

Sachgebiete gemäß §§ 1 und 3 ImmVermV, die aufgrund der

Feststellung gem. § 5 ImmVermV ergänzend zu prüfen sind.

(2) Im Fall der spezifischen Sachkundeprüfung gemäß § 5 Imm-

VermV sind die in § 8 Abs. 2 genannten Zeiten entsprechend

anzupassen.

§ 10 Ergebnisbewertung

(1) Die Sachkundeprüfung ist mit Punkten zu bewerten.

(2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in in jedem der in § 1 Abs. 2 Nr. 2 und Nr.

3 ImmVermV genannten und geprüften Bereiche jeweils mindestens

50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(3) Der praktische Prüfungsteil ist bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in mindestens 50 Prozent der erreichbaren

Punkte erzielt.

(4) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in beide Prüfungsteile bestanden hat

oder nur der schriftliche Prüfungsteil bestanden ist und der

praktische Prüfungsteil gem. § 3 Abs. 5 ImmVermV nicht zu

absolvieren ist.

(5) Der praktische Prüfungsteil ist nicht zu absolvieren, wenn

der Prüfling von diesem gem. § 3 Abs. 5 ImmVermV befreit ist.

§ 11 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung

(1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in in den geprüften Bereichen jeweils mindestens

50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt.

(2) Der praktische Prüfungsteil ist bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in mindestens 50 Prozent der erreichbaren

Punkte erzielt.

(3) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn der/die

Prüfungsteilnehmer/-in die aufgrund der Feststellung gem. § 5

ImmVermV zu ergänzenden Prüfungsteile bestanden hat.

§ 12 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses

(1) Der Prüfungsausschuss stellt gemeinsam das Ergebnis der

einzelnen Prüfungsleistungen und das Gesamtergebnis fest.

(2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist dem/der

Prüfungsteilnehmer/-in als vorläufiges Ergebnis mitzuteilen. Die

Bestätigung des Ergebnisses des schriftlichen Prüfungsteils,

das Ergebnis des praktischen Prüfungsteils und das Gesamtergebnis

sind in der Regel nach Abschluss der Beratungen über

den praktischen Prüfungsteil mitzuteilen.

(3) Wurde der schriftliche oder der praktische Prüfungsteil

nicht bestanden, erhält der/die Prüfungsteilnehmer/-in darüber

einen schriftlichen Bescheid, in dem auf die Möglichkeit der

Wiederholungsprüfung hinzuweisen ist.

(4) Wenn der/die Prüfungsteilnehmer/-in die Prüfung erfolgreich

abgelegt hat, wird eine Bescheinigung nach Anlage 2

der ImmVermV ausgestellt.

(5) Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen, die die spezifische

Sachkundeprüfung nach § 5 ImmVermV bestanden haben,

wird hierüber eine Bescheinigung ausgestellt.

§ 13 Prüfungswiederholung

Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.

§ 14 Niederschrift

Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die

einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder

sonst auffällige Feststellungen zu entnehmen sind. Sie ist von

den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.

§ 15 Aufbewahrungsfristen

(1) Nach Abschluss der Prüfung ist das Ergebnis der Prüfung

fünfzig Jahre aufzubewahren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten

sind ein Jahr, die Niederschriften gem. § 14 zehn Jahre

aufzubewahren. Weitere Prüfungsunterlagen sind, soweit vorhanden,

ein Jahr aufzubewahren.

(2) Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen

eines Rechtsmittels gehemmt.

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 72 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


(3) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen.

Die Prüfungsordnung wird hiermit ausgefertigt und veröffentlicht.

§ 16 Rechtsbehelfsbelehrung

Entscheidungen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an

den/die Prüfungsteilnehmer/-in mit einer Rechtsbehelfsbelehrung

zu versehen. Diese richtet sich im Einzelnen nach der Verwaltungsgerichtsordnung

und den Ausführungsbestimmungen

des Landes Baden-Württemberg.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung im Mitteilungsblatt

der IHK in Kraft. Die Prüfungsordnung vom 22. März

2016 tritt mit Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung außer Kraft.

Heilbronn, den 23. Juli 2018

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

ÄNDERUNG DER GEBÜHRENORDNUNG DER

IHK HEILBRONN-FRANKEN

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

hat in ihrer Sitzung am 19. Juli 2018 gemäß den §§

3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der

Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I

S. 920), zuletzt geändert durch Art. 93 des Gesetzes vom 29. März

2017 (BGBl. I S. 626) folgende Neufassung des Buchstaben E des

Gebührentarifs zur am 1. September 2016 in Kraft getretenen Gebührenordnung

beschlossen:

E. Sachverständige

1. Bearbeitung und Entscheidung über

einen Antrag auf öffentliche Bestellung

des Sachverständigen für ein

bestimmtes Sachgebiet

1.1. Antrag auf öffentliche Bestellung 500,00 €

1.2. öffentliche Bestellung und Vereidigung

eines Sachverständigen

2. Verlängerung einer befristeten Sachverständigenbestellung

220,00 €

2.1. Verlängerung einer Bestellung 400,00 €

2.2. Rücknahme eines Antrags auf Verlängerung

150,00 €

2.3. Ablehnung des Antrags auf Verlängerung 300,00 €

3. Bearbeitung und Entscheidung über

einen Antrag auf Erweiterung/Änderung

des Sachgebiets

4. Bearbeitung eines Antrages auf Rücknahme

der öffentlichen Bestellung

400,00 €

150,00 €

5. Widerruf der öffentlichen Bestellung 500,00 €

Heilbronn, 19. Juli 2018

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

hat mit Schreiben vom 20. Juli 2018 – Az.: 42-4221.2-02/85

gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung

des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember

1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Art. 93 des Gesetzes

vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626), i .V. m. § 2 Abs. 1 des Gesetzes

über die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg

vom 27. Januar 1958 (GBl. S. 77), zuletzt geändert durch Art. 35 der

Verordnung vom 23. Februar 2017 (GBl. S. 99, 103), die Änderung

der Gebührenordnung genehmigt.

Die vorstehende Änderung der Gebührenordnung wird hiermit

ausgefertigt und im Mitteilungsblatt w.news 9/2018 veröffentlicht.

Heilbronn, 25. Juli 2018

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

Präsident

Elke Döring

Hauptgeschäftsführerin

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SEPTEMBER2018


Firmen + Leute

HMG,

HEILBRONN

18. „Trollinger

Marathon“

Zum 18. „Trollinger Marathon“

hatten sich 7.663

Läufer angemeldet, davon

waren 952 Kinder und Jugendliche.

6.526 gingen dann

auch tatsächlich an den Start,

6.420 kamen ins Ziel, dem

Frankenstadion. Eine „super

Finisher-Quote“ von 98 Prozent,

meinte Projektleiter Holger

Braun von der Heilbronn

Marketing GmbH (HMG). Die

größte Mannschaft stellte Lidl

mit 2017, gefolgt von der Volksbank

mit 702 Teilnehmern. Für

Audi gingen 383 Läufer an

den Start. Kaufland war mit

171 Sportlern vertreten.

heilbronn-marketing.de

© GGS

Traditionelles Hütewerfen der Master-Absolventen.

GGS, HEILBRONN

Master-Absolventen

RADIO TON,

HEILBRONN

Eigener Podcast

Im Gegensatz zum Beispiel

zum Radio sind Podcasts jederzeit

abrufbar. Deshalb

plant die Radio Ton-Regional

Hörfunk GmbH & Co. KG jetzt

eigene Podcasts. Wie mitgeteilt

wird, ging kürzlich die

erste Episode des Radio Ton

Podcasts „Werde glücklich –

lass dich scheiden“ online

und landete gleich unter den

35 besten Podcasts in der Kategorie

Gesundheit. Es ging

darum, Misserfolge in Erfolge

umzuwandeln. Geplant ist im

Sommer eine „lange Podcast-

Nacht“ mit Inhalten, die so

bisher nicht im Radio laufen.

www.radioton.de

© AOK

Christian Peter von der Selbsthilfegruppe Sirius und Michaela

Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken

freuen sich über das Bilderbuch Super-Sam.

Zur zehnten Feier der Verleihung des Mastergrads

der German Graduate School of Management and

Law gGmbH (GGS) trafen sich 44 Absolventen der Studiengänge

MBA in Management, LL.M in Business Law

und M.Sc. in Management. Auch 36 Absolventen des

Studiengangs M.Sc. in Business Law wurden verabschiedet.

Sie hatten ihren Titel bereits an der Leeds University

erhalten. Außerdem geehrt wurden die fünf Absolventen

aus dem Graduiertenkolleg der GGS, die an der

Europa-Universität Frankfurt/Oder promoviert haben.

www.ggs.de

AOK,

HEILBRONN

Information zu SMS

Der Verein Sirius hat mit Hilfe der AOK Heilbronn-

Franken die Übersetzung eines informativen

Kinderbuchs über die seltene Krankheit Smith-

Magenis-Syndrom (SMS) veröffentlicht. Das Wissen

erkrankter Menschen über die Symptome sei gering,

und das Buch informiere kindgerecht darüber.

SMS ist eine genetische Krankheit, die beim Reifen

des Kindes im Mutterleib auftritt und die je nach

Schädigung des Chromosoms sehr unterschiedliche

Beschwerden hervorruft, wie kurze Statur, Höroder

Muskelschwäche.

www.bw-aok.de

SEPTEMBER2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 74 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


HOFMANN,

NECKARSULM

Staplercup

Fünf Frauen und 90 Männer traten

beim „13. Hofmann StaplerCup“

gegeneinander an. Als

Regionalmeister Nord-Baden-

Württemberg qualifizierte sich

Tobias Weißmann (Fa. Hornschuch,

Weißbach) für das Finale

in Aschaffenburg. Beste Fahrerin

wurde Magali Collot aus Wörth

am Rhein (Platz 38). 550 Besucher

folgten den Vorläufen und

dem Finale. „In atemberaubenden

Tempo“, schreibt die Hofmann

Fördertechnik GmbH, ging

es auf dem Parcours um die beste

Zeit beim Aufnehmen und Abladen

der Last.

www.hofmann-foerdertechnik.com

© Hofmann

INTERSPORT,

HEILBRONN

Auf der

„OutDoor-Messe“

Im Geschäftsjahr 2017/18 könne

die Intersport Deutschland

eG zwar stabile Umsätze

vorweisen, aber der deutsche

Sportmarkt bleibe umkämpft,

was sich im leichten Rückgang

des Umsatzes (-1 Prozent) zeige,

hieß es auf der Pressekonferenz

aus Anlass der „Out-

Door-Messe Friedrichshafen“.

Dort präsentierte die Intersport

auch ihre neue Strategie

„One Intersport“, mit der die

1.100 Händler im Länderverbund

Deutschland, Österreich,

Slowakei, Tschechien und Ungarn

„wirtschaftlich noch profitabler“

werden sollen.

www.intersport.de

VOLKSBANK

HOHENLOHE,

ÖHRINGEN

Internationaler

Banktest

© Optima

Auf rund 3.000 Quadratmetern entstehen ausreichend Platz und eine moderne Arbeitsumgebung für die weitere Entwicklung

von Maier Packaging.

OPTIMA, SCHWÄBISCH HALL

Übernahme Maier, Grassau

Die Maier Packaging GmbH in Grassau wird hundertprozentige

Tochtergesellschaft der Optima

Packaging GmbH & Co. KG. Beide verbinde eine

langjährige Zusammenarbeit, die nun intensiviert

werde. Maier hat 44 Beschäftigte, optimiert bestehende

Tiefzieh- und Füllmaschinen, baut Einzelmodule

dafür, stellt Banderolier- und Etikettiermaschinen

her und ist im Stanz- und Formenbau tätig,

vorwiegend für die Molkerei- und Lebensmittelindustrie.

Ein neues Gebäude soll 2019 für eine moderne

Arbeitsumgebung sorgen.

www.optima-packaging.com

Die Volksbank Hohenlohe

eG in Künzelsau wurde

vom Internationalen Institut für

Banktests beim Vergleich dreier

Banken für die Beratung

von Firmenkunden mit der Gesamtnote

1,38 ausgezeichnet.

Für die Beratung bei Baufinanzierungen

erhielt sie mit 1,47

ebenfalls die beste Note unter

vier getesteten Banken. Durchgeführt

werden die Vergleiche

vom Institut für Banktests in

Lizenz der Zeitung „Die Welt“.

Ausgangspunkt sei ein „Mystery

Shopping“, so die Mitteilung,

in Form einer realen Beratungssituation.

www.vb-hohenlohe.de

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 75 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Firmen + Leute

AFRISO,

GÜGLINGEN

Innenraumsirene

Die Innenraumsirene AIS 10

PRO der Afriso Euro-Index

GmbH warnt Hausbewohner

vor Gefahren durch Rauch,

Leckagen, Einbruch und überrascht

„etwaige unerwünschte

Besucher mit einem unüberhörbaren

Alarmton“. Sie

kann entweder allein oder in

Verbindung mit anderen Einrichtungen

des „Afriso Smart

Home Systems“ betrieben

werden. An die Sirene können

bis zu 20 Sensoren, Kontakte,

Transmitter, Sonden, Rauchmelder

und so weiter angeschlossen

werden. Eine „Repeater-Funktion“

überträgt Alarme

auch in andere Etagen.

www.afriso.de

ANSMANN, ASSAMSTADT

Siegreiche Hörgerätebatterie

Die Stiftung Warentest hat die Leistungsfähigkeit der Batterietypen

10, 312 und 13 für Hörgeräte getestet. Bei der Typ-13-Zelle für

hochverstärkende große Geräte, die hinter dem Ohr getragen werden,

wurde die Ansmann AF mit der Qualitätsnote gut (1,9) Testsieger.

Bewertet wurde vor allem die Laufzeit, die beim Test bei normaler

und hoher Belastung (laute Umgebung) geprüft wurde. Von den 13

getesteten Knopfzellen erreichten nur drei die Note gut, bei der

Kapazität (Laufzeit) bekam Ansmann ein „sehr gut“.

www.ansmann.de

© DHBW

© Ansmann

RÖBER,

HEILBRONN

„bAV-Preis“

Für seine Abschlussarbeit an

der Hochschule Koblenz

hat Daniel Röber den „Stuttgarter

bAV-Preis” erhalten.

Das Thema seiner Arbeit lautete:

„Rekrutierung und Motivierung

von Fach- und Führungskräften

der Generation

Y durch betriebliche Altersversorgung

und Zeitwertkonten“,

ein für den Mittelstand interessantes

Thema, schreibt die

Röber Consulting GmbH. In

zahlreichen Fachartikeln sei

bereits darüber berichtet worden,

so im Juni in einem „Interview

des Monats“ der „versicherungspraxis24“.

www.roeber-consulting.de

„Eine Bestätigung der erfolgreichen Arbeit von Professor Kim“ nannte DHBW-Präsident Arnold van Zyl (rechts) die Wiederwahl.

Rektorin Gabi Jeck-Schlottmann gratuliert Seon-Su Kim.

Der bisherige Amtsinhaber Prof. Dr. Seon-Su Kim

wurde als Leiter der Zweigstelle Bad Mergentheim

der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

(DHBW) Mosbach durch den örtlichen Hochschulrat

bestätigt, „gegen ein starkes Bewerberfeld“, wie es

in der Hochschulmitteilung heißt. Er habe das Profil

DHBW,

BAD MERGENTHEIM

Seon-Su Kim im Amt bestätigt

der Außenstelle als Leiter für Internationales geschärft,

so Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann.

Prof. Kim ist Wirtschaftswissenschaftler und seit 2012

Leiter der Zweigstelle.

www.mosbach-dhbw.de

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XMEDIA, HEILBRONN

20 Jahre

Ihren 20. Geburtstag feiert die Promotion- und Eventagentur xmedia

im Herbst dieses Jahres. Gegründet 1998, veranstaltet das Team

um Monika und Ralf Stegmann unter anderem das beliebte Heilbronner

Open-Air-Kino. Im eigenen Shop x’Lädle gibt es eine Vielzahl

an kreativen Werbemitteln, die Unternehmen auf Messen und

als Giveaways einsetzen können. Für diese Zielgruppe wird alljährlich

im September die Hausmesse „Heilbronner Werbemitteltag“

veranstaltet. Kompetente Aussteller beraten hier rund um das Thema

Werbeartikel.

www.x-media.net

Das Team der xmedia.

© xmedia

© Archiv Würth Industrie Service

Spendenübergabe der Würth Industrie Service und Würth IT an Sprungbrett e.V..

Zum sechsten Mal fand im Juni der Spendenlauf

der Würth Industrie-Service GmbH & Co. KG auf

dem Drillberg in Bad Mergentheim statt. Am Lauf, der

zusammen mit der Würth IT GmbH durchgeführt wird,

nahmen 300 Läufer teil, dazu noch die Kinder und

Jugendlichen des Vereins Sprungbrett. Bei dem Lauf

WÜRTH INDUSTRIE,

BAD MERGENTHEIM

Laufen für einen guten Zweck

geht es nicht um Bestzeiten, sondern um das Mitmachen,

denn für jede gelaufene Runde spendet Würth.

Für 2.351 Runden oder 2.600 Kilometer kamen 5.000

Euro für den Verein Sprungbrett zusammen.

www.wuerth-industrie.com

FÖRCH,

NEUENSTADT

Akquisition in

Schweden

Die Theo Förch GmbH & Co.

KG hat „nach einer langjährigen

und erfolgreichen

Zusammenarbeit“ einhundert

Prozent der Aktienanteile ihres

bisherigen schwedischen

Vertriebspartners erworben.

Die Normteknik i Sverige AG

in Södertälje ist seit 2006 im

schwedischen Markt aktiv

und erwirtschaftet aktuell mit

35 Beschäftigte einen Jahresumsatz

von neun Millionen

Euro. Die neue Tochtergesellschaft

wird von Förch als Verbundunternehmen

eingegliedert,

die bisherigen Eigentümer

bleiben in leitenden Positionen

tätig.

www.foerch.com

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 77 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Firmen + Leute

ALPHA

SYNERGETIK,

EPPINGEN

Vertretung eröffnet

Das Alpha Synergetik Institut

ist außer in Karlsruhe nun

auch in Eppingen vertreten.

Neben „Ausbildung und

Selbstheilung auf neuronaler

Ebene“ werden Einzel- und

Gruppencoaching für Unternehmen

und Sportteams angeboten,

heißt es in der Mitteilung

von Gottfried Merl. Alpha

Synergetik sei das einzige Institut

in Deutschland, das „auf

neuronaler beziehungsweise

unterbewusster Ebene arbeite“.

Ziel des Coachings sei es,

die Führung eines Unternehmens

oder einer Mannschaft

„auf neuronaler Ebene im

Team zu optimieren“.

www.asi-tc.de

HOERNER

BANK AG,

HEILBRONN

Neues Bankgebäude

eingeweiht

Zur offiziellen Eröffnung des

neuen Bankgebäudes der

Hörnerbank im Februar 2018

waren über 70 Gäste eingeladen,

darunter auch Heilbronns

Oberbürgermeister

Harry Mergel sowie IHK-Präsident

Prof. Dr. Dr. h. c. Harald

Unkelbach. Das vierstöckige

Bankgebäude bietet auf 1.000

Quadratmetern über 30 moderne

Arbeitsplätze, einen

variablen Veranstaltungsraum

sowie eine Dachterrasse

mit Panoramablick über

Heilbronn.

www.hoernerbank.de

Mit dem Paket aus der Simulationssoftware Mechatronics Concept Designers von Siemens PLM Software, einer Komponentenbibliothek

digitaler Zwillinge und entsprechendem Support ermöglicht Schunk den einfachsten Einstieg in die Simulation von

Handhabungslösungen.

Prof. Dr. Christoph Tiebel (links),

Studiendekan Betriebswirtschaft und

Sozialmanagement, Hochschule

Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule,

Campus Künzelsau und Martina Siere

Heinsohn, Schulleiterin/Geschäftsführerin

der Merkur Akademie International

in Karlsruhe.

SCHUNK, LAUFFEN

„Paukenschlag“ zur Automatica

© Hochschule Heilbronn

Im Rahmen einer Partnerschaft werden Siemens und

Schunk „den Einstieg in die Simulation von Handhabungslösungen

radikal vereinfachen“. Siemens PLM

„als führender Anbieter von Simulationssoftware“ und

die Schunk GmbH & Co. KG als „Kompetenzführer für

Greifsysteme und Spanntechnik“ schnüren „ein attraktives

Einsteigerpaket aus dem Mechatronics Concept

Designer von Siemens, einer Kompetenzbibliothek

digitaler Zwillinge von Schunk und entsprechendem

Support“. Die Testphase soll sechs Monate dauern.

www.schunk.com

HOCHSCHULE HEILBRONN,

KÜNZELSAU

Zusammenarbeit mit Merkur Akademie

Wie die Merkur Akademie International mitteilt, hat sie als 1903

gegründete Privatschule eine Zusammenarbeit mit der Außenstelle

der Hochschule Heilbronn, der Adolf-Würth-Hochschule geschlossen.

Studiendekan Prof. Christoph Tiebel hob die Praxisorientierung

des neuen Partners hervor. Wie gemeldet wird, solle die

Schule bei Studienorientierung und Berufsfindung profitieren. Geplant

seien gemeinsame Projekte mit Oberstufenschülern; sie durchlaufen

– maximal 29 an der Zahl – ein Aufnahmeverfahren.

www.hs-heilbronn.de

© Schunk

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© Lauda © Hochschule Heilbronn

Prof. Dr.-Ing. Mohamed Ibrahim vom Studiengang Energiemanagement (von

links), Umweltminister Franz Untersteller MdL, Thomas Speidel Präsident Bundesverband

Energiespeicher, Moderator Werner Eckert Leiter der SWR Umweltredaktion,

Eckard Veil Vorstand ZEAG Energie AG und Stefan Siegmund Stellvertretender

Bereichsleiter dena.

HOCHSCHULE HEILBRONN,

KÜNZELSAU

Symposium Elektromobilität

Die Plätze reichten nicht aus, als der Studiengang Energiemanagement

zum Vortrag „Mobilitäts- und Energiewende“ mit Gast Franz

Untersteller einlud. Er eröffnete mit „Elektromobilität und Digitalisierung

in Norwegen“ die Runde der Vortragenden. Thomas Speidel

(Bundesverband Energiespeicher) betonte die Notwendigkeit von

Energiespeichern, ebenso wie Eckhard Veil (ZEAG Energie); Stromspeicher

seien wichtig für die Stromversorgung. Stefan Siegmund

(Energieagentur) nannte e-fuels „unverzichtbar“.

www.hs-heilbronn.de

NOTHWANG,

BAD

FRIEDRICHSHALL

Bundesehrenpreis

LAUDA DR. R. WOBSER, LAUDA-KÖNIGSHOFEN

Neues Gerätedesign

Auf der Achema, der Messe für die Prozessindustrie

und die Labortechnik, gab es bei der

Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG „mehrere

Weltpremieren“. Wie der Hersteller von Temperiergeräten

meldet, gehörte dazu neben den neuen

Integral- und Ultracool-Gerätelinien auch das neue

Erscheinungsbild. Erstmals wurden alle Geräte mit

der „neuen Formensprache“ gezeigt. Das „homogene

Bild“, so der geschäftsführende Gesellschafter

Dr. Gunther Wobser sei nach dem neuen Markenauftritt

„ein Schlüsselereignis“.

www.lauda.de

Das Bundesministerium für

Ernährung und Landwirtschaft

hat der Großmetzgerei

Nothwang einen Bundesehrenpreis

verliehen. Der Wurstspezialist

erhielt die Auszeichnung

der Deutschen

Landwirtschaftsgesellschaft

in seinem Jubiläumsjahr, in

dem das Familienunternehmen

sein 200-jähriges Bestehen

feiert. Seniorchef Hans-

Hermann Nothwang auf der

Preisverleihung: Der Preis

zeige, „dass wir mit unseren

traditionellen Rezepten und

unserer modernen Produktion

die Geschichte unserer

Vorfahren fortsetzen“.

www.nothwang.com

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 79 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SEPTEMBER2018


Firmen + Leute

BFS,

KIRCHHEIM

Jahresversammlung

der Partner

Die BFS Business Fleet Services

GmbH expandiert weiter.

Das sei das Ergebnis des

14. Europameetings in Nürnberg

mit 100 BFS-Partnern,

meldet der Lkw-Vermieter. Er

sei jetzt in drei weiteren Ländern

vertreten, in der Schweiz,

in Kroatien und den Niederlanden.

Die Zahl der Partner

und Orte ist auf mehr als 80

gestiegen. Bei den Partnern

handle es sich „durchgehend

um hochqualifizierte Werkstätten“.

Seit dem letzten Meeting

sind Partner in Hoyerswerda,

Senftenberg und den Niederlanden

dazugekommen.

www.bfs.tv

Der neue Online-Konfiguratior.

RAUCH MÖBELWERKE, ÖHRINGEN

Schrank-Konfigurator

Mit ihrem Online-Konfigurator hilft die Rauch Möbelwerke

GmbH Kunden, Schränke und Kommoden

nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die

neue Kollektion „yourJOYce“ habe mit Drehtüren,

Schwebetüren und Schubkästen viel zu bieten, so der

Hersteller, die Fronten in Pastelltönen oder Rustikal,

Hochglanz oder matt. So lassen sich die Varianten

„spielend leicht“ ausprobieren – auch ganz bequem

von zu Hause aus, Form und Größe in Verhältnis zur

Wand, dazu das äußere Design bis zur Wahl der Griffe.

www.rauchmoebel.de

© Experimenta

© Kardex Mlog

© Rauch Möbelwerke

Der Präsident des VfB, Wolfgang Dietrich (links), freut sich mit Prof. Dr. Bärbel G.

Renner und Dr. Wolfgang Hansch über die Kooperation mit der experimenta.

EXPERIMENTA,

HEILBRONN

Kooperation mit dem VfB

Eine Zusammenarbeit mit der experimenta Science Center der Region

Heilbronn-Franken gGmbH soll ab 2019 die Kinder- und Jugendarbeit

des VfB Stuttgart um spannende, experimentelle Erlebnisse erweitern,

heißt es in einer Mitteilung. Wie VfB-Präsident Dietrich zur Zusammenarbeit

sagte, gefalle ihm das Konzept der experimenta „ausgesprochen

gut“ und er hoffe, „zahlreiche unserer jungen Fans dafür begeistern zu

können“. Der VfB ist auch mit seinem „Kernprodukt Fußball“ in der Ausstellung

vertreten.

www.experimenta.science

MSequence Variante Speed.

MLOG,

NEUENSTADT

Palettenpuffer

Der „dynamische Palettenpuffer MSequence“ der Mlog Logistics

GmbH soll die Kosten im Warenausgang senken und gleichzeitig

Lieferflexibilität und -qualität erhöhen. Er werde „speziell, aber nicht

nur dort, eingesetzt wo gemischt-bestückte Paletten eine Sequenzierung

erfordern“. Das sei „mit standardisierten Logistikmodulen zu

wirtschaftlichen Konditionen und schneller Amortisation“ möglich, so

die Mitteilung. Das System eigne sich für Branchen, wo es zu solchen

Engpässen in der Lieferkette komme.

www.kardex-mlog.de

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© Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Baden-Württemberg

Staatssekretärin Katrin Schütz (von links), Jens Urich, Lidl-Geschäftsleitung Personal, Marion Spengler, zuständig für Ausbildung

und Studium bei Lidl, IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring und IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach mit dem

Dualis-Zertifikat für einen ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb, verliehen durch die IHK Heilbronn-Franken.

LIDL, NECKARSULM

Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Nicht nur die Ausbilder, auch die Rahmenbedingungen

und die Organisation der Ausbildung

sind bei Lidl überdurchschnittlich gut, was mit der

feierlichen Übergabe der Dualis-Urkunde durch

IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach

RANG

bereits zum zweiten Mal nach 2015 bestätigt wurde.

Auch Staatssekretärin Katrin Schütz zeigte sich

angetan.

www.lidl.de

POCO,

HEILBRONN

Komplett-Übernahme

Die Poco Einrichtungsmärkte

GmbH hat sich in der

heutigen Form seit 2008 entwickelt.

Damals war in das

Unternehmen durch Andreas

Seifert (XXXLutz Gruppe) die

Domäne Einrichtungsmärkte

eingebracht worden. Wie es

in der Mitteilung weiter heißt,

haben sich die Gesellschafter

nach den „Turbulenzen

der vergangenen Wochen

im Zusammenhang mit der

Steinhoff-Bilanzierung und

der Auseinandersetzung der

beiden Gesellschafter“ geeinigt,

dass der Steinhoff-Konzern

seinen 50-Prozent-Anteil

an Seifert abgibt.

www.poco.de

BEI ENTSCHEIDERN UND

FÜHRUNGKRÄFTEN IN DER REGION

IHK-Zeitschriften erreichen laut der aktuellen TNS Infratest

Studie 2015 pro Ausgabe 40,1 Prozent der Entscheider und

Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Das sind

vier Mal so viel Leser wie der nächstplatzierte Wirtschaftstitel

in Deutschland.

In der Region gibt es kein anderes Medium, das da mithalten

kann. Oder kennen Sie etwa eines?

THEMENMAGAZIN

HEILBRONN - FRANKEN

Anzeigenberatung: recon-marketing GmbH Telefon 07131/7930-313 fehr@recon-marketing.de Mediadaten: www.zielgruppe-wirtschaft.de


kultur-tipps

MADE IN HEILBRONN-FRANKEN

Der Kaif Energy Drink der Ancor GmbH

aus Igersheim wurde im Jahr 2011

entwickelt und wird mittlerweile weltweit

vertrieben. Besonders beliebt ist er in

Dubai. Das Wort „Kaif“ stammt aus dem Arabischen

und heißt soviel wie „Erholung“ oder

„Wohlbefinden“. Speziell für die arabische

Kundschaft besitzt der Enerydrink aus Heilbronn-Franken

das offizielle Halal-Gütesiegel,

welches bestätigt, dass er nach muslimischen

Richtlinien und Vorgaben für die Lebensmittelherstellung

produziert wurde. Geschmacklich

wird Kaif von einer deutlichen und kräftigen

Karamell-Note dominiert. Die Basis bildet

Zitronensäure. Auf künstliche Süßstoffe oder

Konservierungsstoffe hat die Bad Mergentheimer

Ancor GmbH in der Rezeptur verzichtet.

(bya)

ENERGY AUS DER REGION

Schlagen auch Sie ein Produkt „Made in Heilbronn-Franken“ vor:

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Am 20. September

erhalten

Besucher des

Klosters Bronnbach

einen Rückblick auf

Alltägliches und Festliches

aus der Zeit der

50er und 60er Jahre.

Denn ab 17 Uhr erklärt

Annemarie Heußlein,

wie zu dieser Zeit im

Kloster gelebt wurde.

Treffpunkt ist der Klosterladen

Bronnbach.

kloster-bronnbach.de

KULTUREN, SOUNDS UND RÜCKBLICKE

Am 22. September

ab

13 Uhr findet

das Multikultur- und Vier Frauen, vier Saxophone, ein Sound!

Familienfest in der

Wandel halle im Kurpark linarischen, musikalischen

Bad Mergentheim statt. und tänzerischen Angeboten.

Dort präsentieren sich verschiedene

Die Besucher erwar-

Nationen mit tet ein abwechslungsreiches

ihren landestypischen ku-

Rahmenprogramm

SEPTEMBER2018 82

© stageboxx.künstler

mit Gesang, Salsa,

Folkloretänze und

vielem mehr.

bad-mergentheim.de

Das Quartett

Sistergold präsentiert

am 12.

Oktober in Bad Rappenau

seine persönlichen

Glanz- und

Lieblingsstücke. Songs

von den Beatles, Abba

und Leonard Bernstein,

Klezmermusik

und Eigenkompositionen

werden gekonnt in

Szene gesetzt. Mit Witz

und Können führen die

vier Saxophonistinnen

charmant durch

ein abwechslungsreiches,

übermütiges und immer

groovendes Programm.

www.sistergold.de

© Kaif

www.heilbronn.ihk.de

IMPRESSUM

Die w.news ist das offizielle Organ der

IHK Heilbronn-Franken.

Sie erscheint elfmal im Jahr jeweils zum

15. eines Monats.

Online-Ausgaben:

www.wnews.de,

kiosk.wnews-wirtschaftsmagazin.de

Herausgeber:

IHK Heilbronn-Franken

Ferdinand-Braun-Straße 20

74074 Heilbronn

Telefon 07131 9677-0

www.heilbronn.ihk.de

Geschäftsstellen:

Bad Mergentheim

Telefon 07931 9646-0

Schwäbisch Hall

Telefon 0791 95052-0

Redaktion:

Matthias Marquart (Koordination)

Yvonne Allgeier

Carolin Schwarzer (Volontärin)

Julia Sommerfeld

Telefon 07131 9677-109

E-Mail pr@heilbronn.ihk.de

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