Ausgabe 03-2018

sgvmarketing

K6074

Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis. 03/2018

KREUZ&QUER

WANDERTIPPS

WANDERWELTEN

WANDERJUGEND

TERMINE

AKTIV-MAGAZIN

SAUERLÄNDISCHER GEBIRGSVEREIN

RÄTSEL

Foto: © shutterstock.com / Monkey Business Images

Naturpark

Sauerland Rothaargebirge

Thomas Gemke

führt den SGV

Wanderregion Sauerland

SGV Jugendhof nach Umbau

Familie, Jugend, Wandern

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FRÜHER WAR ALLES BESSER …

man hört ja so manches,

wenn man

regelmäßig im SGV-

Land unterwegs ist!

Man hört Dinge,

die durchaus Realitätsbezug haben, die schlicht und

ergreifend wahr sind. Man hört aber auch Stimmen,

bei denen man manchmal den Kopf schütteln, manchmal

sogar schmunzeln muss. Das sind jene Sätze, die

anfangen mit „Früher war alles besser…“

Wann „früher“ war, bleibt meist im Dunkeln. Man kann

schätzen, dass nicht die Zeit der Schlacht im Teutoburger

Wald kurz nach Christi Geburt gemeint ist, sondern

eher das späte 19. oder das frühe 20. Jahrhundert

oder die Nachkriegszeit oder oder oder.

Jedenfalls hat es „früher“ immer richtige Winter

gegeben und solche Sommer, dass Ruhr und Lenne

zu wahren Tummelplätzen für Wasserratten geworden

seien. So etwas gibt´s heute nicht mehr!

Wenn man ein wenig nachforscht, stellt man fest, dass

die Sage vom immerwährenden tiefsten Winter in früheren

Zeiten so nicht stimmt – und über den aktuellen

Sommer kann man sich wohl nicht beklagen. Allein,

Liebe Leserin, lieber Leser,

man hört im SGV-Land: „So viel Sommer muss es

doch auch nicht sein!“

Ein wenig „gemäßigtere“ Temperaturen täten uns

Wanderfreundinnen und Wanderfreunden sicherlich

gut, um die nächsten Touren anzugehen. Unser SGV

ist indes schon auf der „richtigen“ Wanderung: Die

Delegiertenversammlung in Feudingen hat Thomas

Gemke mit nahezu 100-prozentiger Zustimmung

zum neuen Präsidenten gewählt. Er ist der Garant

dafür, dass der SGV selbstbewusst und optimistisch

in die Zukunft schauen kann – mit einem attraktiven

SGV-Jugendhof, der sich nach seinem Umbau als

das Ziel für Kinder- und Jugendgruppen etabliert hat,

der aber noch viel mehr ist: Der SGV-Jugendhof in

Arnsberg ist die „Visitenkarte“ unseres SGV, er ist

unser Domizil, unsere Heimat, unser „Gesicht“ in der

Öffentlichkeit!

Dass die Öffentlichkeit durchaus unseren SGV im

Blick hat, erkennt man sicherlich auch daran, dass

die vier SGV-Bezirke im Hochsauerlandkreis von

Landrat Dr. Karl Schneider mit dem Ehrenamtspreis

ausgezeichnet worden sind. Womit sich der

Kreis schließt: Wandern ist top-aktuell, Wandern ist

generationenübergreifend – aber Wandern setzt auch

immer Wanderwege voraus! Und wer kümmert sich

darum? Unsere Wegezeichner sorgen seit Jahren oder

besser: seit Jahrzehnten ehrenamtlich und mit viel Herzblut

dafür, dass sich im SGV-Land keine Wanderin und

kein Wanderer verlaufen kann. Dafür an dieser Stelle ein

herzlicher Dank!

Mein Opa sagte immer: „Nicht viel reden, sondern

anpacken“. Recht hat er. Genau das machen wir im

SGV – denn nächstes Jahr steht schon das nächste

Großereignis bevor: Der Deutsche Wandertag, den wir

gemeinsam mit der Stadt Winterberg und der Stadt

Schmallenberg ausrichten werden. Die Vorbereitungen

laufen schon auf Hochtouren…

Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern

erst einmal einen richtig schönen Wanderherbst, einen

Wanderherbst, wie er früher einmal war – denn früher

war alles besser oder doch nicht?

Herzliche Grüße und Frisch Auf!

Dr. Peter Kracht, Chefredakteur

TITELGESCHICHTE

Naturpark Sauerland Rothaargebirge 4 – 5

Ein Mitmach-Naturpark

Regionalmanagerin, mehr als nur Bürojob

„...der Natur verbunden“

Dieser Herbst wird bunt! 6

Wandertouren im Sauerland 7

ÖPNV-Report NWL / VRR 8 – 9

30 Jahre Sauerland im Takt - Streckenfest

Westfalen-Tarif bis Willingen

Für Spürnasen: Das SchnupperAbo

SGV-Partner VELTINS 10

Märkischer Wandertag 26. August 2018 11

GESAMTVEREIN 12 – 15

- Thomas Gemke führt den SGV

- Abteilungsbefragung 2018

- Sauerland-Museum sucht Exponate

- SEMINAR „Verbesserung der Vereinsarbeit“

- Heimat-Projekte werden gefördert

- Feierliche Eröffnung den Julius-Ursell-Wegs

- HSK-Ehrenamtspreis für den SGV

HIKE FACHFORUM 16

„Wandern meets Torismus“

Wohin geht der Weg?

Jens Hoheisel führt 17

Naturpark Arnsberger Wald

„So verrückt ist nicht jeder!“ 17

Wegemarkierer Mario Folkerts aus Flensburg

SGV-JUGENDHOF 18 – 19

Frisch renoviert in die Zukunft

Ein Tipp unter Wanderfreunden… 19

SGV Rundweg Verse A1

DWJ – Deutsche Wanderjugend 20

AUS DEN ABTEILUNGEN 21

Jung, aktiv und erfolgreich – SGV Welver

Familien- und Jugendarbeit im SGV 22

KINDERSEITE 23

GESAMTVEREIN 24 – 25

- Druckfrisch: Das Programmheft

zum 119. Deutschen Wandertag

- Kompetenzteam erhält tatkräftige Unterstützung

- Termine Gebietskonferenzen 2018

- Rückblick SGV Gebirgsfest in Olsberg

- Weltrekord Gesundheitswandern

HIKE FACHFORUM 26

Lehrgänge Gästewanderführer & Wegemarkierer

ERLEBNIS SGV 28 – 31

SGV WANDERAKADEMIE 32

Veranstaltungen

SGV SHOP 33

GPS-Wanderatlas Deutschland 33

Impressum 33

RÄTSEL / Gewinner 34

SGV-Partner Fifty Five

REISEN, WANDERN, INFORMIEREN 35

SGV-PARTNER

UND UNTERSTÜTZER

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© Sauerland-Radwelt Foto Dennis Stratmann – Unterwegs auf dem Ruhr-Sieg Radweg

Der Naturpark

Sauerland Rothaargebirge

Ein Mitmach-Naturpark

Regionalmanagerin

im Naturpark

– mehr als nur ein Bürojob Ehrenamtliches

Sommer und damit nicht nur Ferienzeit, sondern auch die Zeit, in der die vier Regionalmanager

des Naturparks Sauerland Rothaargebirge draußen unterwegs sind, um die Naturparkanlagen zu

kontrollieren. Eine der vier Regionalmanager im Naturpark bin ich, Christina Ermert, 29 Jahre, Geografin

und seit dem 1. Januar 2017 im Team. Ich bin zuständig für den Kreis Siegen-Wittgenstein.

Ausgestattet mit einer

Werkzeugkiste bin ich zurzeit

unterwegs, um die rund

55 Naturparkanlagen im

Kreisgebiet, darunter Rast- und

Wanderparkplätze, Schutzhütten

und die angrenzenden Bäume

auf ihre Verkehrssicherheit

zu kontrollieren. Wenn nötig

und möglich, greife ich hier

auch selbst zu Hammer und

Nagel, um kleinere Mängel zu

beheben. Zur Dokumentation

des Außendienstes geht es

dann wieder zurück ins Büro

ins Kreishaus nach Siegen, wo

ich Tür an Tür mit den Kolleginnen und Kollegen der

Unteren Naturschutzbehörde sitze.

Neben den Kontrollen der Wanderparkplätze umfasst

die Arbeit eines Regionalmanagers aber noch vieles

mehr. Naturschutz mit Pflege der heimatlichen

Kulturlandschaft, die regionale Entwicklung mit

Aufbau und Erhalt einer Infrastruktur für Freizeit und

Erholung, aber auch die Entwicklung eines nachhaltigen

Tourismus, und die Umweltbildung sind die vier

zentralen Kernaufgaben des Jobs. Ein Arbeitsalltag,

der nie langweilig wird, sondern im Gegenteil sehr

abwechslungsreich und vielseitig ist.

Regionalmanagerin – Christina Ermert

Mein erstes Projekt im Kreis

Siegen-Wittgenstein war eine

Natur- und Artenschutzmaßnahme

zum Erhalt der seltenen

Galmei-Grasnelke. Jüngst

wurden im Kreisgebiet eine

Naturpark-Schule zertifiziert,

ein Lehrgang zum Natur- und

Landschaftsführer durchgeführt

und Schülern aus städtischem

Umfeld eine Klassenfahrt in

die Natur ermöglicht. Aktuell

bin ich unter anderem mit der

Neugestaltung des Hilchenbacher

Lernpfades beschäftigt und

betreue zudem die Facebook-

Seite des Naturparks, um über aktuelle Geschehnisse

im Naturpark zu informieren. Ein sehr wichtiger

Aspekt der täglichen Arbeit ist für den noch jungen

Naturpark vor allem die Vernetzungsarbeit mit den

verschiedenen Akteuren, mit denen wir konstruktiv

und vertrauensvoll zusammenarbeiten wollen.

Aufgewachsen und verwurzelt in der Region,

verbringe ich gern meine Freizeit beim Wandern und

Radfahren in der Natur. Umso schöner ist es, wenn

ich mich bei meiner Arbeit gemeinsam mit meinen

Kollegen und Kolleginnen vom Naturpark dafür einsetzen

kann, die Region für Einheimische und Gäste

noch lebenswerter zu machen.

Engagement – ganz natürlich!

Seit seiner Gründung im Jahr 2015 vereint der

Naturpark Sauerland Rothaargebirge auf 3.827 Quadratkilometern

wunderschöne Naturschutzgebiete mit

Kultur- und Industriedenkmälern. Hier finden Urlauber,

Wanderer und Radfahrer perfekte Bedingungen

in einer atemberaubenden Landschaft vor. Darüber

hinaus engagieren sich im zweitgrößten Naturpark in

Deutschland viele Personen, die sich mit ihrer Arbeit

für die stetige Weiterentwicklung der Themenbereiche

„Naturschutz, Regionalentwicklung, Erholung

und Umweltbildung“ einbringen. Eine von ihnen

ist Jutta Capito aus Neunkirchen. Bereits bei einem

der drei Vorgänger, dem Naturpark Rothaargebirge,

war sie seit 2008 als Vorsitzende der Zweckverbandsversammlung

aktiv und kann so auf zehn Jahre

Erfahrung in der Naturparkarbeit zurückblicken. Im

neugegründeten Naturpark Sauerland Rothaargebirge

ist sie als Vertreterin der Landwirtschaft im Naturpark-

Ausschuss aktiv und bekleidet dort das Amt der

Vorsitzenden. Im Kreistag Siegen-Wittgenstein bringt

sie sich als 1. Stellvertretende Landrätin und zugleich

Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Landund

Forstwirtschaft ebenfalls für die Belange des

Naturparks ein.

Jutta Capito ©

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© NPSR Foto Kerstin Berens

„... der Natur verbunden"

Ein Interview mit Joachim Sondermann, Garten- und

Landschaftsarchitekt in Olpe, seit September 2017 Mitglied

im Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V.

Warum wird man als Privatperson Mitglied bei einem Naturpark?

Ganz klar – dieser Naturpark ist mein Lebensraum, der mir sehr am Herzen liegt! Es ist mir

wichtig, die Dinge herauszuarbeiten, die schon vorhanden sind, anstatt künstliche Attraktionen

neu zu schaffen. Auch als Privatperson kann man mitgestalten und bewahren.

Zudem lernt man viele engagierte Personen kennen, für die diese Landschaft und ihre Menschen

ebenso wertvoll sind und die völlig andere Ansätze haben als man selbst. Sehr spannend!

Welche Eigenschaften machen den Naturpark Sauerland Rothaargebirge

so besonders?

Seine unglaubliche Vielfältigkeit, die ausgeprägten Jahreszeiten, die unterschiedlichen Wetter,

die unzähligen Orte voll Faszination und Ruhe. Nicht zuletzt natürlich der Heimatbonus!

© Wisent-Welt Wittgenstein – Foto Tina Scheffle

© Sauerland-Tourismus e.V.

Der Naturpark von oben – wild und reizend zugleich

Haben Sie einen Lieblingsort im Naturparkgebiet? Welchen Ort würden Sie

als Geheimtipp empfehlen?

Glücklicherweise habe ich die Fähigkeit, mich an Details und kleinen Situationen, an Pflanzen,

Steinen, alten Hölzern, einem Sonnenstrahl im Nebel und einer schönen Bachgumpe erfreuen

zu können. Also habe ich ungezählte Lieblingsplätze und entdecke immer wieder neue.

Ein Tipp wäre auf jeden Fall ein Picknick bei Sonnenuntergang an der Ruine Waldenburg mit Blick

über See und Berge. Ein ganz besonderer Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre.

Was bedeutet für Sie „Natur erleben“?

Festzustellen, dass wir Menschen ein Teil dieser Natur sind und für ihren Erhalt verantwortlich

sind. Das macht demütig und erinnert mich daran, dass wir nicht nur Nutzer der Natur sind.

Selbst, außerhalb meines grünen Berufes, bin ich Imker, genieße die Sonnenaufgänge beim

Fischen an unseren Stauseen, halte ein paar Schafe, biete Krebsen, Muscheln und Kleinfischen

großzügigen Lebensraum, wandere gerne und fotografiere dabei und freu' mich jetzt schon auf den

Herbst mit ein paar selbst gesammelten Pilzen aus heimischen Wäldern. Natur erleben bedeutet

für mich den direkten Kontakt. Da bin ich immer noch Kind, ich kann nicht an einer schönen

Moosfläche vorbeigehen, ohne mich reinlegen zu wollen, und nicht an einem Bach vorbeigehen,

ohne ein paar Steine umzudrehen und nach den Larven zu sehen!

© NPSR Foto Kerstin Berens

Mehr zur Mitgliedschaft

im Naturpark Sauerland

Rothaargebirge

finden Sie hier oder auf

der Homepage des

Naturparks unter:

www.npsr.de

KONTAKT UND INFO

Alles über den Naturpark

Sauerland Rothaargebirge erfahren unter:

Joachim Sondermann ©

www.npsr.de oder direkt im Naturpark-Büro:

Johannes-Hummel-Weg 2 · 57392 Schmallenberg

Tel. 02974 / 9691838 · E-Mail: info@npsr.de

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KREUZ&QUER 3/18


Willkommen in den Jugendherbergen zwischen NORDSEE und SAUERLAND

DIESER

WIRD Herbst

Bunt!

UNSER

TIPP

FAMILIENURLAUB ZWISCHEN

NORDSEE UND SAUERLAND

Der Herbst taucht die Landschaft in bunte Farben. Die

Sonne steht tief am Himmel. Und vor der Tür stehen die

Herbstferien! Die Jugendherbergen zwischen Nordsee und

Sauerland haben spannende Ideen für Familien, die jetzt

die Reiselust packt.

WANDERN MIT DER GANZEN FAMILIE

Starten Sie zu Fuß ins Abenteuer! Unsere Jugendherbergen

finden Sie an den schönsten Orten der Region.

Entdecken Sie Natur und Kultur entlang der vielen gut

ausgeschilderten Wanderwege. Auf spannenden Themenwanderwegen

kommen Groß und Klein auf ihre Kosten. Die

Jugendherbergs-Teams haben Kartenmaterial, Wanderführer

und viele Tipps für Sie. Und reichlich Platz zum Spielen

und Toben!

Weitere Jugendherbergen unter:

www.herbst-jugendherberge.de

DJH LVB Westfalen-Lippe gemeinnützige GmbH

Service-Center · Eppenhauser Straße 65 · 58093 Hagen

Tel.: 02331 9514-0 · info@djh-wl.de

www.nordsee-sauerland.jugendherberge.de

Die JugendHerbergen gemeinnützige GmbH

Service-Center · Woltmershauser Allee 8 · 28199 Bremen

Tel.: 0421 59830-50 · service.nordwesten@jugendherberge.de

www.nordsee-sauerland.jugendherberge.de

Für Ihren Aufenthalt in den Jugendherbergen ist eine gültige Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk erforderlich – auch direkt vor Ort abschließbar;

Bilder: DJH LVB Westfalen-Lippe gGmbH; Druckfehler und Änderungen vorbehalten; Stand 07/2018; Infos zum Datenschutz und zur konkreten Datenverarbeitung

erhalten Sie unter www. nordsee-sauerland.jugendherberge.de/datenschutz-print oder über dsb.uwe@jugendherberge.de bzw. dsb.wl@jugendherberge.de.

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Geologischer Sprung (Sauerland-Wanderdörfer – Klaus-Peter Kappest)

Wandertouren im

Sauerland

Von faszinierenden Fernblicken,

schmalen Pfaden und kleinen Fachwerkdörfern

Der Blick schweift über die idyllische Landschaft rund um den Diemelsee. Im Schein der

Sonne glitzert das tiefblaue Wasser, während sich ein Ausflugsschiff auf seiner Rundfahrt über

den Stausee seinen Weg bahnt. Gleich mehrere dieser atemberaubenden Aussichten erleben

Wanderer bei einer Tour auf dem Diemelsteig. Der 63 Kilometer lange Qualitätswanderweg

bietet ideale Bedingungen, um die reizvolle Landschaft im Osten des Sauerlands auf einer

mehrtägigen Tour hautnah zu erleben und die Besonderheiten der Region kennenzulernen

– teils fordernd und sportlich, teils sanft und genussvoll, aber immer inspirierend.

Denn hier, rund um die erste „Qualitätsregion Wanderbares

Deutschland“, bilden erlebnisreiche Tages- und

Halbtagestouren zusammen mit den zahlreichen

Mehrtages- und Fernwanderwegen ein engmaschiges

Netz an optimal ausgeschilderter Wegeinfrastruktur für

unbeschwertes Wandervergnügen. So wird das Sauerland

zu einer Wanderregion, die für jeden Anspruch

Geologischer Sprung

(Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest)

und laden Wanderer ein, die Landschaft des

Naturparks Sauerland Rothaargebirge mit

Skulpturen und Installationen international bekannter

Künstler wie Alan Sinfost oder Jochen Gerz zu

verknüpfen.

Geologischer Sprung

(Sauerland-Wanderdörfer – Klaus-Peter Kappest)

im Tal, bilden hier die Kulisse für eine abenteuerliche

Kurzwanderung. All das ist in unmittelbarer Nähe

zum Winterberger Stadtzentrum und somit optimal

für einen Nachmittagsausflug geeignet.

Waldskulpturenweg

(Sauerland-Tourismus e.V. - Georg Hennecke)

das passende Angebot bereit hält. Mal geht es über

idyllische Pfade durch dichte Wälder, mal vorbei an

plätschernden Bächen und grünen Wiesen mit Blick

auf kleine Fachwerkdörfer.

Ein absolutes Muss für Frühaufsteher unter den

Wanderurlaubern ist der Themenweg „Geologischer

Sprung“ bei Brilon. Hier hat man von der Aussichtsplattform

auf dem Bilstein eine grandiose 360-Grad-

Fernsicht auf die umgebende Landschaft, eingetaucht

in die sanften Strahlen der morgendlichen Sonne. Und

wer die Region während der Tour noch etwas genauer

unter die Lupe nehmen möchte, hat an fünf Stationen

mit Sichtrohren die Möglichkeit dazu. Deutschlandweit

einmalig ist der „WaldSkulpturenWeg“ bei Schmallenberg

entlang dem Rothaarkamm. Hier säumen elf

Kunstobjekte den 23 Kilometer langen Wegeverlauf

St. Muffert am Diemelsee

(Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest)

Einem gänzlich anderen Ansatz, nämlich der Lehre

von Pfarrer Kneipp, folgt der „Kneippwanderweg Olsberg“

unter dem Motto „Wasser, Wandern, Wohlfühlen“.

Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“, führt er die Wanderer auf

naturbelassenen Wegen rund um den Kurort, vorbei

an sechs natürlichen Kneipp-Tretstellen und widmet

sich den fünf Gesundheitssäulen „Wasseranwendungen,

Bewegung, Entspannung, Ernährung und

Heilkräuter“. Für Einsteiger bieten speziell ausgebildete

Kneipp-Animateure auch geführte Wanderungen

an. Nur 4,2 Kilometer lang, jedoch nicht weniger

spannend und abwechslungsreich als seine großen

Brüder, zeigt sich der „Winterberger Schluchten- und

Brückenpfad“. Steil aufsteigende Felswände mit wild

anmutender Vegetation, gepaart mit zahlreichen kleinen

Brücken über den sich schlängelnden Bachlauf

So zeigt sich: Wer seinen Wanderurlaub im Sauerland

verbringt, kann nicht nur jede Menge entdecken

und erleben, sondern erfährt auch einiges über

die Region. Also nichts wie los, die Wanderstiefel

geschnürt, den Rucksack gepackt und hinaus in die

schwingende Landschaft des Sauerlandes.

INFO/KONTAKT

Sauerland-Tourismus e.V.

Johannes-Hummel-Weg 1

57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg

Tel. 02974-9698-85 · Fax 02974-9698-33

E-Mail: info@sauerland.com

www.sauerland.com

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ÖPNV-REPORT

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© Johannes Schmoll

30 Jahre Sauerland im Takt

Streckenfest im Hönnetal am 7. Oktober 2018

Zum Sommerfahrplan des Jahres 1988 stellte die damalige Bundesbahndirektion

Essen die Fahrpläne auf der Oberen Ruhrtalbahn und den angrenzenden

Nebenlinien grundlegend um. Die Züge verkehrten von nun an zu einer

festen – in der Regel – stündlichen Abfahrminute. Somit ergaben sich auch

jede Stunde fest planbare Anschlüsse. Das umgesetzte Konzept war so gut,

dass es sich im Kern bis zum Fahrplanwechsel 2016/17 gehalten hat, und

noch jetzt verkehrt der RE 17 in etwa in den damaligen Taktlagen.

Für die heutige RB 54 waren die Änderungen noch radikaler. Der unstrukturierte

Fahrplan zwischen Neuenrade und Menden wurde aufgegeben, die

Züge nun im Takt bis Unna durchgebunden.

Das war der Neubeginn des Schienenpersonennahverkehrs im Sauerland, der

nach Gründung des ZRL zu einer Erfolgsgeschichte wurde. 10 Jahre später

(1998) wurde der Wochenendverkehr zwischen Menden und Neuenrade

wieder aufgenommen und heute ist das Angebot im „Sauerland-Netz“ so

gut wie noch nie! Moderne Fahrzeuge fahren im Stundentakt von Montag bis

Sonntag, von früh bis spät. Im Dezember 2016 wurde die Anbindung des

Hönnetals an Dortmund verbessert. Kürzere Reisezeiten und nur noch ein

Umstieg sorgen für mehr Attraktivität der Strecke.

Der Anfang wurde 1988 mit den Fahrplänen gemacht. In Sachen Fahrzeuge

war man noch weit zurück, wenn es auch schon neue Konzepte gab.

Damals kamen noch Dieselloks mit „Silberlingen“, Nahverkehrswaggons aus

den frühen 60er-Jahren zum Einsatz, teilweise auch Schnellzug- oder die so

genannten Umbauwagen. Von modernen schnittigen Triebwagen konnte man

nur träumen.

Dieses Jubiläum „30 Jahre Sauerland im Takt“ soll gefeiert werden.

Am 7. Oktober 2018 kehrt eine Original-Wagengarnitur aus den 80ern auf die

Strecke Fröndenberg – Neuenrade zurück. Gezogen wird der Zug von einer

Diesellok der Baureihen 212 und 218, wie damals. Der Zug verkehrt im Wechsel

mit dem Modernsten, was die DB zu bieten hat: dem LINK des polnischen

Herstellers PESA, der jetzt nach und nach im Sauerland Einzug hält.

Dazu gibt es im Bahnhof Binolen ein kleines Fest mit Draisinenfahrten, dem

beliebten „Bobby-Train“, Busfahr-Simulator, Besichtigungsmöglichkeit des

alten Stellwerks und einigem mehr.

In Fröndenberg wird es eine kleine Fahrzeugschau mit den Fahrzeugen geben,

die in den letzten 30 Jahren hier im Personenverkehr eingesetzt waren.

Für Fahrgäste aus Richtung Hemer bietet die Märkische Verkehrsgesellschaft

mbH mit historischen Bussen der „Traditionsbus Mark-Sauerland e.V.“ einen

Pendelverkehr an. Nähere Informationen unter: www.hoennetalbahn.com.

Ab 1.8.2018 im WestfalenTarif bis Willingen fahren

Fahrgäste können ab August im WestfalenTarif bis Willingen fahren. Der WestfalenTarif wird dann im Übergangsverkehr bis in die

Gemeinde Willingen (Upland) ausgeweitet.

Gute Nachricht für die Fahrgäste des Nahverkehrs, die aus Westfalen-Lippe

nach Willingen (Upland) möchten: Mit Wirkung zum 01.08.2018 wird die

Gemeinde Willingen vollumfänglich in den WestfalenTarif integriert.

Ab diesem Zeitpunkt erfolgt eine einheitliche Tarifierung zwischen Bus und

Schiene von Willingen in den gesamten Tarifraum Westfalen. Dies bedeutet,

dass Fahrgäste vom umfangreichen Ticketsortiment des WestfalenTarifs

profitieren und mit ihrem Ticket zukünftig sowohl Bus als auch Zug fahren

können. So sind neben dem Schienenverkehr alle Linien des Nordhessischen

Verkehrsverbunds (NVV) mit einem WestfalenTarif-Ticket in Willingen nutzbar.

Im Binnenverkehr der Gemeinde Willingen gilt weiterhin der NVV-Tarif.

Für Fahrten aus dem WestfalenTarif-Raum nach Willingen oder umgekehrt

gilt der WestfalenTarif. Ist also nur eine Fahrt in der Gemeinde Willingen

geplant – und nicht in den/aus dem Raum des WestfalenTarifs hinein/heraus

– gilt der NVV-Tarif.

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SGV PARTNER

Schönwetter-Periode im Mai und Juni sorgt für Absatz-Turbo bei der Brauerei C. & A. Veltins.

Jahrhundert-Sommer bringt

dynamischen Aufwärtstrend

Veltins wächst mit Pils, Biermix und Spezialitäten

Die Brauerei C. & A. Veltins hat im ersten Halbjahr

ihren soliden Wachstumskurs beschleunigt und mit

einem Gesamtausstoß von 1,61 Mio. hl um 7,8 %

zugelegt. Während im Mai das hochsommerliche

Wetter erfreuliche Impulse in Handel und Gastronomie

brachte, trug im Juni zusätzlich die Fußball-

WM ihren Anteil zum Aufwärtstrend bei. „Die Witterungsschwankungen

beeinflussten das Biergeschäft

so spürbar wie nie zuvor – der durchweg warme

und sonnige Frühsommer bescherte zusätzliche

Verzehranlässe“, bilanzierte Dr. Volker Kuhl,

Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei

C. & A. Veltins. Sämtliche Marken des Hauses

konnten deutliche Zuwächse verbuchen – die

Stamm-Marke Veltins legte um 8,0 % zu. Die

Traditionsmarke „Grevensteiner“ konnte angesichts

der großen Marktnachfrage mit 108.650 hl sogar

32 % mehr absetzen.

Absatzimpulse durch

sommerlichen Frühling

Insgesamt gestalteten sich die ersten sechs Monate

für die sauerländische Familienbrauerei sehr

erfreulich. „Bereits bis Ostern konnten wir erfreuliche

Mehrverkäufe verzeichnen“, so Dr. Volker

Kuhl. Im zweiten Quartal habe der Verkauf dann

deutlich an Fahrt gewonnen – „mit der Sonne

sprang das Sommergeschäft gleich nach Ostern

10 KREUZ&QUER 3/18

an.“ Die Monate Mai und Juni erreichten für das

sauerländische Traditionsunternehmen jeweils ein

historisches Ausstoßhoch. „Wir werden uns in Zukunft

auf neue Absatzeffekte durch die veränderten

Witterungsausschläge einstellen müssen“, urteilte

Dr. Volker Kuhl. Tatsächlich habe die Zahl der

Sonnenstunden im Mai 40 % über dem Vorjahreswert

gelegen – in einigen Regionen wurden an

bis zu 20 Sonnentagen über 25 Grad erreicht. „Die

Menschen haben schon lange nicht mehr so viele

Schönwetter-Wochenenden erlebt wie in diesem

Mai – das hat sich an unserer Rampe bemerkbar

gemacht.“ Im Juni folgte dann der Zusatzverkauf

durch die Fußball-WM, die am Ende allein für

die Brauerei C. & A. Veltins einen Mehrverkauf

von 15.000 hl ausmachte. So boten sich an den

sommerlichen Tagen auch zahlreiche Möglichkeiten

für die Wanderfreunde des SGV, denn bei

Sonnenschein lässt sich eine Wanderung noch

gleich viel mehr genießen. Die neue alkoholfreie

Produktrange der 0,0%-Biere konnte rechtzeitig

zum Frühjahrsbeginn an den Start gehen –

alkoholfreies Pils und Radler legten im ersten

Halbjahr um 35,5% zu.

Verbraucherwunsch

nach Bierspezialitäten

Das angestammte Veltins Pils bereitete den Brauern

mit einem Zuwachs von 7,7 % im hart umkämpften

Sortensegment ebenso Freude wie die traditionelle

Marke „Grevensteiner“, die nun mit dem Sortentrio

„Landbier, Ur-Radler und Hell“ unterwegs ist.

Mit einem in der deutschen Braubranche eher

selten zu findenden Zuwachs von 32 % konnte die

Marke deutlich mehr Verwender für sich gewinnen

als im Vorjahreszeitraum und damit den Trend

zu traditionsreichen Sorten zementieren.

Inzwischen führen über 17.200 Händler und rund

3.800 Gastronomen die beliebten Grevensteiner

Spezialitäten, die damit dem Verbraucherwunsch

nach mehr ursprünglicher Bierregionalität gerecht

werden. „Die Wiederkehr dieser Bierspezialitäten

mit einem süffigen Geschmack und in der urigen

Steinie-Flasche wird vom Verbraucher honoriert

– uns wird eine ehrliche Wertschätzung für ein

glaubwürdiges Traditionsbier entgegengebracht“,

so der Geschäftsführer Marketing/Vertrieb.

Das breite Sortenspektrum stelle unter Beweis,

dass der geradlinige Weg, Tradition und Innovation

miteinander zu verbinden, ein Erfolgsrezept zur

sicheren Marktverankerung sei.


Gipfeltreffen auf der

Nordhelle in Herscheid

Märkischer Wandertag

Sonntag, 26. August 2018

Start: 10 Uhr mit einem gemeinsamen

Auftakt am Wanderparkplatz Nordhelle (P5)

drei geführte Wanderungen

und eine Radtour

PARTNER UND

UNTERSTÜTZER

geselliger Ausklang

am Robert-Kolb-Turm

mit kühlen Getränken

und Gegrilltem

NahTourBus Sonderfahrt

ab 9 Uhr

Heimatgebiet

Märkisches Sauerland

Märkischer Wandertag

WANDERTIPP

Märkischer Wandertag

ANMELDUNG

bis 21. August 2018

SGV Marketing GmbH

Tel. (02931) 52 48 - 22

oder marketing@sgv.de

Weitere Informationen

auf www.sgv.de

Wander-Angebote

Treffpunkt: Wanderparkplatz Nordhelle

Startzeit: 10 Uhr

Schwierigkeit W1-W3: leicht

W1: Familientour

Länge: 5 und km Gegrilltem

Strecke: Parkplatz Nordhelle, Südhangweg

über Spinne, Sendeturm auf dem

Waldberg, entlang Kohlemeiler bis

Robert-Kolb-Turm, herrliche Panoramablicke,

Spielplatz am WDR-Sendeturm

PARTNER UND

UNTERSTÜTZER

Heimatgebiet

Märkisches Sauerland

Märkischer Wandertag am

26. August 2018 Sonntag, – jetzt anmelden!

26. August 2018

Sonntag, 26. August 2018

Drei geführte Wanderungen mit 5 km, 8,5 km und 12 km Länge sowie eine ca. 30 km lange

Radtour rund um die Nordhelle in Herscheid erwarten die Besucher des Märkischen Wandertages

am Sonntag, 26. August 2018. Das Gipfeltreffen startet mit einem gemeinsamen

Auftakt um 10 Uhr auf dem Wanderparkplatz Nordhelle. Der NahTourBus Linie 252 bietet eigens

eine Sonderfahrt um 9 Uhr ab Bahnhof Lüdenscheid an. Die SGV-Abteilung Herscheid

sorgt für einen gemütlichen Ausklang am Robert-Kolb-Turm mit kühlen Getränken und

Gegrilltem und versorgt auch unterwegs drei an der Wegespinne geführte „Stahlschmidt“ Wanderungen

die Wanderer

mit Getränken. Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis zum 21. August 2018 bei

und eine Radtour

der SGV Marketing GmbH, Tel. (02931) 52 48 – 22 oder marketing@sgv.de gebeten.

Weitere Informationen zu den angebotenen Wanderungen und zum Fahrplan NahTourBus

auch unter www.sgv.de.

W2: Naturschutzgebiet Ebbemoore/

Wolfsbruch

Länge: 8,5 km

Strecke: Parkplatz Nordhelle, entlang

NSG „Ebbemoore“, über Spinne, NSG

„Wolfsbruch“ bis Robert-Kolb-Turm

W3: Entlang Ebbekamm-Loipe

Länge: 12 km

Strecke: Parkplatz Nordhelle, über

Spinne, entlang Sauerland-Höhenflug,

um die Rüenhardt und über Rehberg,

tolle Panoramablicke über das Hochsauerland

Wander-Angebote

Treffpunkt: Wanderparkplatz Nordhelle

Startzeit: 10 Uhr

Schwierigkeit W1-W3: leicht

W1: Familientour

Länge: 5 km

Strecke: Parkplatz Nordhelle, Südhangweg über Spinne,

Sendeturm auf dem Waldberg, entlang Kohlemeiler bis Robert-Kolb-Turm,

herrliche Panoramablicke, Spielplatz am WDR-Sendeturm

W2: Naturschutzgebiete Ebbemoore/Wolfsbruch

Länge: 8,5 km

Strecke: Parkplatz Nordhelle,

entlang NSG „Ebbemoore“, über Spinne,

NSG „Wolfsbruch“ bis Robert-Kolb-Turm

W3: Entlang der Ebbekamm-Loipe

W4: Radtour

Länge: 27 km, ca. 450 Höhenmeter

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Strecke: Parkplatz Nordhelle, Ebbekammweg, Hubertusweg

Ri. Meinerzhagen, NSG „Ebbemoore“, Ri. Valbert, Quellental,

Ebbestraße, Königsfarnweg, Bärlappweg, über Höhweg

zum Rehberg auf 646m mit toller Aussicht, hinunter zur

Spinne, Nordhangweg, Robert-Kolb-Turm

Wegbeschaffenheit: etwas Asphalt, viel befestigter Waldboden,

kein Kies oder Schotterweg

Fahrradempfehlung: Mountainbike, Treckingbike, E-Bike mit

Bereifung für befestigten Waldboden, Helm wird empfohlen

Länge: 12 km

Strecke: Parkplatz Nordhelle, über Spinne,

entlang Sauerland-Höhenflug,

um die Rüenhardt und über Rehberg,

tolle Panoramablicke bis ins Hochsauerland

W4: Radtour

Länge: 27 km, ca. 450 Höhenmeter

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Strecke: Parkplatz Nordhelle, Ebbekammweg,

Hubertusweg Ri. Meinerzhagen, NSG „Ebbemoore“,

Ri. Valbert, Quellental, Ebbestraße, Königsfarnweg,

Bärlappweg, über Höhweg zum Rehberg auf 646m

mit toller Aussicht, hinunter zur Spinne, Nordhangweg,

Robert-Kolb-Turm

Wegbeschaffenheit: etwas Asphalt,

viel befestigter Waldboden, kein Kies oder Schotterweg

Fahrradempfehlung: Mountainbike, Trekkingbike,

E-Bike mit Bereifung für befestigten Waldboden,

Helm wird empfohlen

Anmeldung: SGV-Marketing GmbH unter Tel. 02931-5248-22

oder marketing@sgv.de

Anfahrt & Parken:

Mit dem NahTourBus Linie 252

Mit dem PKW: Wanderparkplatz Nordhelle

Märkischer

Wandertag

Sonntag, 26. August 2018

Start: 10 10 Uhr mit einem gemeinsamen

Auftakt am Wanderparkplatz Nordhelle (P5)

Start: 10 Uhr mit einem gemeinsamen

Auftakt am Wanderparkplatz Nordhelle drei

(P5)

geführte Wanderungen

drei geführte Wanderungen

und eine Radtour

geselliger Ausklang

am Robert-Kolb-Turm

mit kühlen Getränken

NahTourBus Sonderfahrt

ab 9 Uhr

PARTNER PARTNER UND UND UND

UNTERSTÜTZER

geselliger Ausklang

am Robert-Kolb-Turm

mit kühlen Getränken

und Gegrilltem

NahTourBus Sonderfahrt

ab ab 9 9 Uhr

ANMELDUNG

bis 21. August 2018

Heimatgebiet

Märkisches Sauerland

SGV Marketing GmbH

Tel. (02931) 52 48 - 22

oder marketing@sgv.de

Weitere Informationen

auf www.sgv.de

NahTourBus Linie 252

1 Lüd., Bahnhof 09:001 Lüd., Bahnhof

3 Lüd., Sauerfeld ZOB 09:073 Lüd., Sauerfeld ZOB

4 Lüd., Bräucken 09:104 Lüd., Bräucken

5 Lüd., Höh (Abzw.Klinikum) 09:125 Lüd., Höh (Abzw.Klinikum)

6 Lüd., Abzw. Bierbaum 09:136 Lüd., Abzw. Bierbaum

7 Lüd., Steakhaus Piepersloh 09:157 Lüd., Steakhaus Piepersloh

8 Lüd., Abzw.Waldfriedhof 09:168 Lüd., Abzw.Waldfriedhof

9 Lüd., Abzw. Spielwigge 09:179 Lüd., Abzw. Spielwigge

10 Lüd., Abzw. Stilleking 09:1810 Lüd., Abzw. Stilleking

11 Lüd., Homert 09:1911 Lüd., Homert

12 Lüd., Abzw. Wällen 09:212 Lüd., Abzw. Wällen

13 Mzhg., Abzw. Werkshagen 09:2413 Mzhg., Abzw. Werkshagen

14 Meinerzh., Fürwiggetalsp. 09:2714 Meinerzh., Fürwiggetalsp.

15 Meinerzh., Neuemühle 09:2915 Meinerzh., Neuemühle

16 Meinerzh., Neuem. Schule 09:3016 Meinerzh., Neuem. Schule

17 Herscheid, Rollsiepener Weg 09:317 Herscheid, Rollsiepener Weg

18 Herscheid, Hervel 09:3218 Herscheid, Hervel

19 Herscheid, Becke 09:3319 Herscheid, Becke

20 Herscheid, Erlen 09:3320 Herscheid, Erlen

21 Herscheid, Jagdhaus 09:3421 Herscheid, Jagdhaus

22 Herscheid, Abzw. Valbert 09:3522 Herscheid, Abzw. Valbert

23 Herscheid, Denkmal 09:423 Herscheid, Denkmal

24 Herscheid, Markt 09:4324 Herscheid, Markt

25 Herscheid, Nordhelle 09:4925 Herscheid, Nordhelle

ANMELDUNG

bis bis bis 21. 21. August 2018

SGV SGV Marketing GmbH

Tel. Tel. Tel. (02931) 52 52 5248 - 48 22 - 22 - 22

oder oder marketing@sgv.de

Weitere Informationen

auf auf auf www.sgv.de

ANMELDUNG

bis 21. August 2018

SGV Marketing GmbH

Tel. (02931) 52 48 - 22

oder marketing@sgv.de

Weitere Informationen

auf www.sgv.de

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KREUZ&QUER 3/18

11


GESAMTVEREIN

Thomas Gemke führt den SGV

Das war eine klare Sache: Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises und begeisterter Wanderer, ist der neue Präsident des SGV.

Er folgt Dr. Andreas Hollstein, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen musste.

Bei der harmonisch verlaufenen Delegiertenversammlung in der Volkshalle in Feudingen

erhielt der 60-Jährige 97,8 Prozent Zustimmung – ein überragender Vertrauensbeweis

der Delegierten. „Thomas ist ein Guter und passt zum SGV“, hatte zuvor der

scheidende Präsident Dr. Hollstein für seinen Nachfolger geworben.

Selbstverständlich ließ das Präsidium es sich nicht nehmen, Dr. Hollstein gebührend

zu verabschieden: SGV-Vizepräsident Harald Kahlert erklärte, in seiner sechsjährigen

Amtszeit habe Dr. Hollstein „vorhandene Altlasten abgebaut und den Jugendhof in

Arnsberg wieder zu einem Aushängeschild des SGV gemacht.“ Überdies habe er

mit seinem diplomatischen Geschick den Sauerländischen Gebirgsverein in ruhiges

Fahrwasser gelenkt.

Der neue Präsident gab direkt ein Versprechen ab: „Ich stehe mit Haut und Haaren

für das Amt zur Verfügung“, unterstrich Thomas Gemke unter lebhaften Beifallsbekundigungen

der Delegierten. Dass die Aufgabe keine leichte ist, machte der Landrat

des Märkischen Kreises aber auch deutlich: „Wir müssen die Menschen wieder für

unseren SGV begeistern“, rief er aus und verwies darauf, dass dringend Mitglieder in

der Altersgruppen 30 bis 35 Jahre, aber auch in den 50er-Jahren gewonnen werden

müssten. Auch dafür werde er seine ganze Kraft einsetzen.

Komplettiert wird das SGV-Präsidium durch die Wahl (für 2 Jahre)

von Hubert Prange (SGV-Hauptfachwart Wege).

Weitere Themen der Delegiertenversammlung waren neben den

üblichen Regularien (Entlastung des SGV-Präsidiums und

des Beirates der SGV-Marketing GmbH sowie die Verabschiedung

der Haushaltsvoranschläge für 2019) u.a. die Neuausrichtung

des SGV-Naturschutzzentrums, der Beitritt zum Landeswanderverband

NRW e.V. und die Positionierung von „S´Ourland“ als künftige

Familienmarke des SGV. Das Jahresthema 2018-2020 lautet

„Familienwandern – Ein Spaß für alle Generationen“, zum Weg des

Jahres 2018-2020 wurde der „Hilchenbacher Höhenring“ bestimmt.

Schließlich ging es zum Abschluss der Delegiertenversammlung

noch um das nächste „Großprojekt“ im SGV-Land: Kathrin Schneider

hielt einen Gastvortrag und machte jetzt schon Appetit auf den 119.

Deutschen Wandertag, der vom 3. – 8. Juli 2019 in Schmallenberg

und Winterberg stattfinden wird.

Abteilungsbefragung 2018

Hoffnungsfroh in

die Zukunft

Die Abteilungsbefragung 2018 brachte es an den Tag: Die meisten SGV-

Abteilungen schauen optimistisch in die Zukunft, wiewohl die Themen

„Mitgliederentwicklung und Besetzung von Vorstandsämtern“ Anlass

zu Sorgen geben. So gehen immerhin 17,8 % der 118 Abteilungen,

die an der Befragung teilnahmen, davon aus, dass ihre Mitgliederzahl

in den nächsten fünf Jahren steigen wird. Knapp 35 % gehen zumindest

von gleichbleibenden Zahlen aus.

Die Übergabe des Amtes des 1. Vorsitzenden an einen Nachfolger

sehen 15,3 % der Abteilungen als „unproblematisch“ an, knapp

40 % meinen, dass es „schwierig, aber machbar“ sei. 17,8 % der

Abteilungen halten es hingegen für „kaum möglich“, einen neuen

1. Vorsitzenden zu finden.

Bei den Fachwartpositionen stehen Wander- (114 in 118 Abteilungen)

und Wegewarte (90) selbstredend an erster Stelle. Bei den anderen

Positionen ist aber noch Luft nach oben: Nur 37 Abteilungen haben eine

Kulturwartin/einen Kulturwart, 17 eine Jugendwartin/einen Jungendwart

und nur 15 eine Familienwartin/einen Familienwart.

Sauerland-Museum sucht

Exponate für Tourismus-

Ausstellung

Das Sauerland-Museum in Arnsberg plant für die Zeit nach der Eröffnung

des Neubaus eine Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung

des Tourismus' im Sauerland mit dem Titel „Das Paradies vor der Haustür“.

Inhaltliche Schwerpunkte werden „Wintersport, Badetourismus an

den Talsperren, Radtourismus“ und natürlich auch „das Wandern“ sein.

Für diese Ausstellung sucht das Ausstellungsteam Exponate und bittet

um Mithilfe. Wer besitzt noch aus früheren Zeiten gebräuchliche Wanderutensilien

und kann diese dem Museum für den Ausstellungszeitraum

(Februar bis August 2020) zur Verfügung stellen. Seitens des SGV

sind Dr. Peter Kracht, Hauptfachwart für Kultur, und SGV-Geschäftsführer

Christian Schmidt im Expertenkreis an der Entwicklung der Ausstellung

beteiligt.

Kontakt: Sauerland-Museum,

Tel. 02931-944444,

sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de

12 KREUZ&QUER 3/18


SEMINARE & ANGEBOTE // ALLG. BILDUNG

Einladung zur Veranstaltung

„Verbesserung der Vereinsarbeit“

Zielgruppe: alle in der Vereinsarbeit Aktiven

Samstag, 24. November 2018, 10.00 – 14.00 Uhr (inkl. Mittagessen)

Arnsberg, SGV-Jugendhof

Diesen Tag wollen wir mit den Teilnehmern individuell gestalten. Der Erfahrungsaustausch steht im Mittelpunkt.

Ziel ist es, Lösungen für die Herausforderungen der Vereinsarbeit im SGV zu finden und sie so

zu verbessern, dass diese keine Belastung darstellt, sondern allen Beteiligten hauptsächlich Spaß macht.

Folgende Themen werden parallel angeboten.

01 Homepage-Gestaltung und

Datenschutz und

Social Media

Bildrechte

Vorstellung der Homepage von CLICKPRESS.

Was lässt sich damit machen, wie lässt sie sich

bedienen? Grundlagen zu sozialen Netzwerken

(Social Media) und wie man sie nutzen kann.

Referenten:

Michael Penzel, SGV-Abt. Dortmund Aplerbeck

Anna Rösch, SGV-Marketing GmbH

02 03

Was ist Datenschutz, und

was ergibt sich daraus?

Der rechtskonforme Umgang mit

Bildmaterial bei Veröffentlichungen

Referent:

N.N.

Es fallen keine Seminargebühren

an, da diese inklusive den

Kosten für das Mittagessen vom

Gesamtverein im Rahmen des

Projektes „Vereinsentwicklung“

übernommen werden.

Erste Hilfe bei

Wanderungen

Wie bekommt man den

Rettungsdienst an Ort und Stelle?

Wie werden die vitalen

Funktionen aufrecht erhalten?

Referent:

Manfred Wied, SGV-Abt. Deutz

(ehem. Ausbilder DRK)

Termin vormerken: 30.03.2019

01) Vereinsführung und Aufgaben des Vorstandes sowie Fusion und Kooperationen von SGV-Abteilungen,

02) Aufbau einer Jugendgruppe in den SGV-Abteilungen, 03) Strukturen und Gremienarbeit im SGV. Anmeldungen sofort möglich.

Allgemeine Bildung

Fotoseminar für Einsteiger *

Referententreffen mit Fortbildung

„Digitale Medien in den Lehrveran-

Schluss mit dem „Geknipse“ – in diesem Fotoseminar werden Ihnen

die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit Ihrer Kamera vermittelt.

Nach einem ausführlichen theoretischen Teil geht Auf es raus dem in die Weg zur staltungen eigenen der SGV-Homepage

Weiterbildung einsetzen“

Naturschutzzentrum

Natur rund um das Ehmsendenkmal und die Ruhr, um das Gelernte

– Praxisworkshop

mit neuem Logo

gleich in die Praxis umzusetzen. Hierbei bleibt auch Bislang genügend sind Zeit, 30 Abteilungen, zwei Regionen und und des Bezirks Dortmund-Ardey. Ein Vorteil ist,

Das Thema Digitalisierung schreitet in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen

voran und hält auch in den Bildungsbereich seinen

um Fragen rund um die Bedienung der verschiedenen ein Kameras Bezirk diesem individuell

zu beantworten. Anschließend werden die Fotos die Internetagentur zusammen Clickpress das Redaktionstool

fortlaufenden Einzug. ohne Lernende sich in den aller persönlichen Zielgruppen, Webseiten-Aufbau

zu denen auch

Weg gefolgt und haben über dass die Internetseiten gepflegt werden können,

SGV auf einer NATUR

großen Leinwand angesehen und besprochen. für die Gestaltung einer eigenen Homepage Erwachsene in der eines Weiterbildung Vorgängers hineindenken gehören, erwarten zu müssen. von einem

Zielgruppe: Anfänger, die Sicherheit im Umgang mit im SGV-Look ihrer Kamera eingeführt. Für nur 7,90 modernen Euro im Bildungsangebot Freie Gestaltung zunehmend des Menüs, den gleichen freie Gestaltung Komfort,

am / in

SCHUTZ

wie

gewinnen und faszinierende Landschaftsfotos machen Monat möchten. (zzgl. MwSt) und eine einmalige sie Einrichtungspauschale

können SGV-Abteilungen und Besuchszähler, ein Kontaktformular sowie Name ein

ihn aus dem der alltäglichen Inhalte, Download-Dateien, Umgang mit digitalen automatischer Medien und

ZENTRUM

innovativen Technologien in anderen Lebensbereichen gewohnt

Sa. 06.10.2018, 10.00-17.00 Uhr

DAS UMWELT-NETZWERK

SGV-Bezirke mit dem Redaktionssystem sind. für Bildungseinrichtungen, Internetseiten

spielend einfach ihre Inhalte der im Herausforderung, Internet Alle Infos sich dazu diesen können Veränderungsprozessen im internen Bereich unter durch

automatisches Lehrende Impressum und sind Dozenten weitere Vorteile. stehen vor

Sa. 13.04.2019, 10.00-17.00 Uhr

veröffentlichen. „Unsere Abteilung nutzt Aneignung dieses erforderlicher Service/Internet/Internetangebot Kompetenzen anpassen Clickpress zu müssen, um

Die Naturschutzarbeit im SGV geht neue Wege.

Ort Arnsberg, SGV-Jugendhof

selbst wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf angemessene Weise lassen

Tool schon länger und wir sind sehr zufrieden nachgelesen werden.

Nicht nur inhaltlich, wie in der letzten Ausgabe

Kosten 58,- €

sich Lehr- und Lernprozesse im Seminarraum durch den Einsatz

damit. Es ist leicht zu handeln, macht Spaß

der Kreuz&Quer berichtet, sondern auch optisch.

von digitaler Medientechnik, Kontakt: CLICKPRESS multimedialen Internetagentur, Lerninhalten Büttner/ oder mithilfe

von Apps und Schulz-Lauterbach Online-Tools, methodisch-didaktisch GbR, Iserlohn, Tel. (02371) sinnvoll

Leistungen inkl. Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken und auch die Zusammenarbeit mit Clickpress

Für den Auftritt in der Öffentlichkeit gehört dazu

Referent/en Michael Kaub, Fotojournalist und funktioniert Buchautor einwandfrei“, so Michael

auch ein neues Logo, wie unterstützen. Penzel, Durch einen gezielten Methoden- und PLZ Medienmix

u.a. es alle Reisehandbuch Einrichtungen

976316, info@clickpress.de

Sauerland

Medienwart der Abteilung Dortmund-Aplerbeck

des SGV bereits bieten sich für Lehrangebote ganz neue Möglichkeiten der medialen

Bemerkung haben. Viele

Bitte

SGV-Mitglieder

die eigene Kamera, wenn vorhanden

wird es freuen, dass das Bedienungsanleitung stilisierte Eichenlaub und Stativ, sowie

Wissenspräsentation und -vermittlung sowie für eine interaktive und

wetterfeste Kleidung und Schuhe mitbringen.

kooperative Lernbetreuung. Dieser praxisorientierte Workshop richtet

sich an Dozierende und Referenten der Wanderakademie,

wieder seinen Einzug in ein Logo halten wird.

Die Homepage der

Künftig wird das Logo auf allen offiziellen Auftritten

(Geschäftspapier, Internet…) zu finden sein.

Dortmund-Aplerbeck

SGV-Abteilung

die Interesse und Motivation haben zu erfahren, wie man E-Mail Bildungsangebote

mediendidaktisch und -technisch ausgestalten kann und

sich einen Überblick über die Möglichkeiten des digitalen Lehrens

und Lernens in der Weiterbildung verschaffen möchten.

Kurz notiert

Jahresthema 2018 bis 2020

„Familienwandern – ein Spaß

für alle Generationen“

Weg des Jahres 2018 bis 2020:

Hilchenbacher Höhenring

10 SGV WANDERAKADEMIE NRW

30 KREUZ&QUER 2/18

Allgemeine Bildung

Zielgruppe: Referenten der SGV-Wanderakademie

Sa. 27.10.2018, 13.00-17.00 Uhr

Ort Arnsberg, SGV-Jugendhof

Kosten keine

Leistungen inkl. Verpflegung

Referent/en Sandro Mengel, Dipl. Pädagoge

Bemerkung Anschließend gemütliches

Beisammensein mit westfälischem Essen.

KREUZ&QUER 3/18

Verbindlich

Veranstaltung

(bitte ankreuz

Vorname

Straße, Hausn

13

Ort

Telefon, Hand

SGV-Mitglied

(bitte ankreuzen

Wegemarkiere

Nummer (falls

Ich kann

Wegemarkie

Wichtige Inform


GESAMTVEREIN

Heimat-Projekte werden gefördert

Ina Scharrenbach aus Kamen ist seit dem 30. Juni 2017 – und damit erst seit

gut einem Jahr – Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung

des Landes NRW. Das Ressort „Heimat“ gibt es bekanntlich erst seit dem

Regierungswechsel in Düsseldorf. Zum Sauerland hat die 41-Jährige eine ganz

besondere Beziehung: Schon als Kind ist sie mit ihren Eltern ins „Land der

1000 Berge“ gefahren, „meist nur tageweise, da meine Eltern selbstständig

waren“, so die Ministerin im Gespräch mit Kreuz&Quer.

Wandern ist ohne Frage eine gute Gelegenheit, die Heimat zu erkunden und

die verschiedenen Facetten kennenzulernen. Der Begriff „Heimat“ ist heute

positiv, selbst in großen Lebensmittelmärkten macht sich Heimat breit, etwa

bei „Kartoffeln aus der Soester Börde“. Um den Heimatgedanken zu beflügeln,

hat die Ministerin ein Förder-Paket geschnürt, das bis zum Jahr 2022 laufen

soll. Insgesamt 113 Millionen Euro sollen an unterschiedlichste Projekte in

NRW verteilt werden. Die wichtigste Förderung ist der „Heimat-Scheck“, der

auch für SGV-Abteilungen durchaus hilfreich sein kann.

„Aus meinen Besuchen vor Ort habe ich erfahren, dass großes Interesse an

Projekten besteht, die wichtig sind und in den meisten Fällen nicht allzuviel

kosten. Deswegen die Idee: Bis 2022 soll es pro Jahr eine Förderung für 1.000

Heimat-Projekte in Höhe von je 2.000 Euro geben, um Ziele zu fördern, die

mithelfen sollen, Menschen vor Ort zu verbinden und für die Heimat zu aktivieren.

Überdies soll es auf der Landesebene noch Unterstützung für Großprojekte

als ‚Heimat-Zeugnisse‘ geben“, erläutert die Ministerin ihren Plan.

Ministerin Ina Scharrenbach und Dr. Peter Kracht

So manche SGV-Projekte aus den Bereichen (Themen-)Wanderwege, Naturschutz,

Heimatgeschichte und Ähnliches könnten sich für eine Förderung

anbieten. Im Laufe des Sommers sollen die Förderbestimmungen veröffentlicht

werden, ab dann können Anträge auf Förderung gestellt werden. Die Ministerin

macht deutlich, dass die Ausgestaltung „bürokratiearm erfolgen soll“.

Hat eine Heimatministerin ein Lieblingsgericht? Natürlich: „Wenn ich ehrlich bin:

‚Himmel und Erde‘ ist mein kulinarischer Favorit und das in allen verschiedenen

Variationen. Eine Sauerländer Potthucke ist aber auch nicht zu verachten …“

Weitere Details gibt es ab 16. August unter www.sgv.de

© Foto: Ralf Litera

Auf den Spuren jüdischen Lebens

SGV-Abteilung Attendorn eröffnet feierlich den „JULIUS-URSELL-WEG“

In der Stadt Attendorn gab es einst aktives jüdisches Leben, welches die

Stadt bis heute prägt. An diese Spuren erinnert in Kürze ein eigens konzipierter

Wanderweg, benannt nach Julius Ursell, Jude, Fabrikant, SGVer und

„Attendorner durch und durch“, wie Hartmut Hosenfeld, ehemaliger Schulleiter

der Albert-Schweizer-Schule und Fachmann für jüdische Geschichte in

Attendorn, erinnert.

Gemeinsam mit der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ brachte die SGV-Abteilung

Attendorn das Projekt ins Rollen, das am Sonntag, 28. Oktober 2018,

mit der feierlichen Einweihung des Weges seinen Höhepunkt erlebt. „Der 10

Kilometer lange Wanderweg mit 159 Höhenmetern führt an den ehemaligen

Punkten jüdischen Lebens in der Attendorner Innenstadt vorbei und führt weiter

zum touristischen Highlight der Stadt, dem ‚BiggeBlick‘ neben der SGV-

Hütte oberhalb des Biggesees“, berichtet Gerhard Benninghaus, Fachwart für

Wege, der zusammen mit der Vorsitzenden Claudia Schmitz seitens des SGV

Attendorn das Projekt vorantreibt.

Um 11 Uhr starten die Feierlichkeiten mit einer geführten Eröffnungswanderung

entlang dem Weg. Treffpunkt ist am Parkplatz „Camping Waldenburger

Bucht“. Von dort wird das erste Teilstück bis in die Innenstadt erwandert,

bevor es nach einem kleinen Imbiss an der Volksbank auf das zweite Teilstück

geht. Abschluss der Wanderung ist gegen 16 Uhr an der SGV-Hütte am

Biggesee. Um 16:30 Uhr findet dann die offizielle Einweihung statt, zu der

alle interessierten SGVer herzlich eingeladen sind.

„Seit der ersten Idee für den Weg bis heute ist wirklich viel passiert“, berichtet

Tom Kleine, der zusammen mit Hartmut Hosenfeld hinter „Jüdisch in

Attendorn“ und der Veranstaltungsreihe „Shalom Attendorn 2018“ steckt.

„Das Projekt erntete von Anfang an Begeisterung, so dass viele Hände zum

Erfolg beitragen“, so Kleine weiter. So sind alle Modalitäten für die Einführung

des Themenpfads in die Wege geleitet und auch ein Wegezeichen ist

per Logowettbewerb entstanden. Und mit Julius Ursell ist der ideale Namensgeber

gefunden. So recherchierte Hosenfeld, dass Ursell bis zur Machter-

14 KREUZ&QUER 3/18

greifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 Wegewart im SGV und für die

Auszeichnung der Wanderwege in Attendorn verantwortlich war.

Das Logo für den Weg stammt aus der Feder von Sabrina Schöning, die sich

wie rund 200 Mitschüler unter der Leitung von Kunstlehrer Gregor Gülker

am Logo-Wettbewerb des Rivius-Gymnasiums Attendorn beteiligt hat. Auch

Julius Ursell selbst war einst Schüler am „Städtischen Gymnasium“ – wie

das Rivius Gymnasium früher hieß, so dass auch hier ein Bogen zwischen

Vergangenheit und Gegenwart geschlagen wird.

Mehr Infos unter: https://www.juedisch-in-attendorn.org/julius-ursell-weg/

Haben sich gemeinsam für den Julius-

Ursell-Weg stark gemacht (von links):

Gerhard Benninghaus und Claudia

Schmitz von der SGV-Abteilung Attendorn

sowie die Initiatoren von „Jüdisch

in Attendorn“ Tom Kleine und Hartmut

Hosenfeld.

Vormerken:

Eröffnungsfeier

„Julius-Ursell-Weg“ in Attendorn

28. Oktober 2018

11 Uhr – Eröffnungswanderung

(Parkplatz Camping

Waldenburger Bucht)

16:30 Uhr – offizielle Einweihung

(SGV-Hütte am Biggesee)


HSK-Ehrenamtspreis für den SGV

Hohe Ehre für den SGV: Die vier im Hochsauerlandkreis beheimateten Bezirke Astenberg, Oberruhr, Hunau-Wilzenberg und Mittleres Sauerland

sind von Landrat Dr. Karl Schneider mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird alle drei Jahre verliehen.

GESAMTVEREIN

Mit der Auszeichnung unterstützt der Hochsauerlandkreis das Ehrenamt

und will damit das Bewusstsein für das bürgerschaftliche Engagement weiter

stärken.

Landrat Dr. Schneider würdigte in seiner Laudatio das Wander-Engagement

des Sauerländischen Gebirgsvereins seit inzwischen 126 Jahren. „Es ist jetzt

einfach an der Zeit, Sie als Verantwortliche zu würdigen für diese positive

Entwicklung. Es steht außer Frage, dass in den SGV-Abteilungen und Bezirken

das Herz des SGV schlägt“, so der Landrat bei der Feierstunde im Mescheder

Kreishaus.

Das „Kerngeschäft“ des SGV war und ist das Wandern. Dafür braucht es Wege,

die der SGV anlegt und pflegt. „Der SGV war und ist ein Wegekümmerer“,

skizzierte Dr. Schneider das wichtige gesellschaftliche Engagement des

SGV: „Neben den großen Fernwander-Routen, die alle mit einem großen X

gekennzeichnet sind, sind es vor allem die örtlichen Rundwege, für die sich

die örtlichen SGV-Abteilungen einsetzen. Längst sind Farbpott, Eimer und

der geschickte Pinselstrich den neueren Plaketten-Systemen gewichen. Die

qualitative Betreuung von Wanderwegen ist mittlerweile eine umfangreiche und

komplexe Aufgabe geworden. Das hat den SGV im Jahr 2015 dazu bewogen,

den Fachbereich ‚Wegemanagement‘ in der SGV-Geschäftsstelle einzurichten.“

Lobend ließ sich Landrat Dr. Schneider über den „neuen“ Jugendhof aus: „Für

mich ist der SGV-Jugendhof Arnsberg ein Beispiel, wie es erfolgreich gelingen

kann, für eine finanziell angeschlagene und bedrohte Einrichtung erfolgreich

einen ‚Turn-Around‘ einzuleiten. Vor wenigen Wochen war ich persönlich zur

offiziellen Einweihung des neuen SGV-Jugendhofes in Arnsberg. Was ich dort

sehen konnte, war ein Bild eines Hauses, das ich in meiner persönlichen

Wertung und Einschätzung als das neue und moderne SGV-Selbstverständnis

bezeichne. Es zeugt von einem neuen Selbstbewusstsein im SGV, den Menschen

– Familien mit Kindern, Gruppen jeden Alters sowie auch Radwanderern

– ein Haus anzubieten, das ihnen vielfältige Freizeitmöglichkeiten lässt.“

Zusammenfassend stellte Dr. Schneider klar: „SGVer sind Charaktere. Männer

und Frauen sind echte Typen, vermitteln Kenntnisse und Wissen nachfolgend

an Jüngere. Ihr Erbe ist Ihre Heimat … SGVer konzentrieren sich auf das, was

vor der Haustür liegt, an Ruhr, Lenne oder Röhr. Sich auskennen im Wald,

die spannenden Ecken auskundschaften, die tollen Fernausblicke auf unsere

geschwungene Sauerländer Landschaft – Höhenzüge ohne störende Einflüsse,

solange sich auf den markanten Höhenzügen keine Windräder drehen, wofür

wir Politiker sorgen, ja sorgen müssen, soweit mein Appell und auch meine

Überzeugung.“

Von links: Hansgerd Bosch (Astenberg), Heinz Wiemann (Oberruhr), Dieter Schmidt

(Hunau-Wilzenberg) und Helmutheinz Welke (Mittl. Sauerland) nahmen die Auszeichnung

von HSK-Landrat Dr. Karl Schneider (Mitte) entgegen. – Foto: Pressestelle HSK.

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FACHFORUM

„Wandern meets Tourismus“

1. Oktober 2018

SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Anmeldung

Fachforum:

„Wandern meets Tourismus“

am 1. Oktober 2018

im SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Anmeldeschluss: 5.9.2018

Ja, ich nehme an dem Fachforum teil.

Nein, ich kann leider nicht an dem Fachforum teilnehmen.

Ich werde vertreten durch:

Meine Kontaktdaten:

Name, Vorname

Firma, Institution

Anschrift

PLZ + Ort

Wohin geht der Weg?

Die künftige Ausrichtung der Wegearbeit in NRW

Moderation: Christian Schmidt,

Geschäftsführer Sauerländischer Gebirgsverein e.V., Arnsberg

9.30Uhr

Begrüßung durch den SGV-Präsidenten

Thomas Gemke

9.40 Uhr Grußwort der NRW Landesregierung

(angefragt)

9.50 Uhr Überreichung der ersten Zertifikate für ausgebildete

Gästewanderführer im Rahmen des HIKE-Projektes

10.10 Uhr Impulsreferat „Überblick der Wegearbeit in

Deutschland und Europa;

Organisation und Finanzierung der Wegearbeit“

Helmut Bangert (Verbandswegewart DWV)

10.25 Uhr 1. Podiumsdiskussion

Thema „Organisation/Netzwerke“

Vertreter aus den Bereichen Tourismus und

Wegeverantwortlichen aus Wandervereinen in NRW

anschl. Kurze Kaffeepause

10.55 Uhr Ist-Zustand und Ideal-Zustand des professionellen

Wegemanagements am Beispiel des SGV

Wibke Kopper (Wegemanagerin SGV), Hubert Prange

(Hauptfachwart für Wege SGV)

11.15 Uhr Zukunftsweisende Konzepte und nachhaltige Entwicklung

der Wanderinfrastruktur am Beispiel der LenneSchiene

Matthias Irle (Planungsbüro Irle-Plan)

12–13 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr 2. Podiumsdiskussion

Thema „Nachhaltige Finanzierung der Wegearbeit“

Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Naturparke,

Waldbauernverband und Landesbetrieb Wald und Holz

13.20 Uhr „Wie stellt sich die Wegearbeit in 20 Jahren dar?“

Telefon

E-Mail

Datum, Unterschrift

2 Workshops:

· WS 1 Organisation und Netzwerke

· WS 2 Finanzierung

14.20 Uhr Fachvortrag „Konkurrierende Natursportarten“

Erik Neumeyer (DWV)

14.40 Uhr Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops 1 und 2

Bitte senden Sie die Anmeldung

per Fax: (02931) 52 48-42 · per E-Mail: d.zimmermann@sgv.de

oder gehen Sie auf unsere Website: www.sgv.de

Ende der Veranstaltung

gegen 15.30 Uhr

TEILNAHME KOSTENFREI

Wir erlauben uns für den Mittagsimbiss und

die Tagungsgetränke eine Pauschale in Höhe

von 15,- € pro Person zu erheben, die vor Ort

bar bezahlt wird.


Jens Hoheisel führt den Naturpark Arnsberger Wald

„Das Naturerlebnis bleibt analog“

GESAMTVEREIN

Der 38-jährige Jens Hoheisel stammt aus Unna.

An der Universität Bochum hat er Biologie studiert.

Anschließend hat er als stellvertretender Leiter

beim Landschaftsinformationszentrum Wasser und

Wald Möhnesee gearbeitet. Seit Anfang des Jahres

ist Jens Hoheisel der neue Geschäftsführer des

Naturparks Arnsberger Wald.

„Ich habe einen Naturpark übernommen, der gut

funktioniert“, betont Hoheisel. Allerdings könne

man die Attraktivität noch steigern. Außerdem

möchte der Diplom-Biologe die vorhandene

Infrastruktur vor allem erhalten und nicht weiter

ausbauen. So soll zum Beispiel der Klangpfad im

Arnsberger Wald erneuert werden. Wichtig ist dem

Biologen Hoheisel, den Naturschutz und den sanften

Tourismus zu verbinden. In Zukunft soll auch

ein neuer Naturparkplan aufgestellt werden. Dabei

will der 38-Jährige die Bevölkerung in der Region

miteinbeziehen. Außerdem möchte Hoheisel die

Bildung im Natur- und Umweltschutz ausbauen.

Jens Hoheisel hat auch die Digitalisierung im

Auge. Allerdings betont er: „Die Digitalisierung

von Natur hat ihre Grenzen.“ Für den dreifachen

Familienvater ist es besonders wichtig, dass die

Naturparkbesucher ihre Umgebung mit allen Sinnen

wahrnehmen. „Die Natur findet draußen statt“,

erklärt Hoheisel. Nach seiner Ansicht klappt die

Zusammenarbeit mit dem SGV gut. In Zukunft ist

aber eine noch engere Zusammenarbeit vorgesehen,

um die Wegezeichnung und Wegeführung

stetig zu verbessern und einheitliche Standards

zu schaffen. Ziel sei es, die Besucher gut zu

lenken und auch aus zentralen Naturschutzpunkten

herauszuhalten. Nach Ansicht von Geschäftsführer

Jens Hoheisel sollte es weniger Wege geben. Die

bestehenden Wege will er aber attraktiver machen,

um die Besucher

darauf zu halten.

Dazu sollen auch

die fünf neuen

WaldKulTour-

Wege dienen.

Diese Strecken

zwischen 2 und

8 Kilometern

Länge für

Tagestouristen

beschäftigen sich

vor allem mit der Bewirtschaftung der Wälder.

Weiterer Höhepunkt ist dieses Jahr das 10-jährige

Jubiläum der Waldroute, das gebührend gefeiert

werden soll. Auch bei diesem Weg sieht der neue

Mann für den Naturpark Arnsberger Wald noch Luft

nach oben.

Text: Torsten Dreyer

„So verrückt ist nicht jeder!““

Wegemarkierer Mario Folkerts kommt extra aus Flensburg

An Anfang stand die Neugier, wie Wanderwege

markiert werden. Mario Folkerts war viel in der

Welt unterwegs und ist immer gerne gewandert.

„Ich habe mich immer gefreut, wenn Wege gut

markiert waren“, erklärt der 54-jährige Wahl-

Flensburger. Auf der anderen Seite haben ihn

schlecht markierte Wege geärgert. Mario Folkerts

war bis vor zwei Jahren in keinem Wanderverein.

Er wandert am liebsten alleine und genießt Natur

und Ruhe. Doch die Frage nach der Wegemarkierung

ließ ihn nicht mehr los. Schließlich stieß

er auf die SGV-Wanderakademie. Im März 2016

machte Mario Folkerts dort seine Ausbildung zum

Wegemarkierer.

Mario Folkerts wurde natürlich gleich in den

Sauerländischen Gebirgsverein aufgenommen und

als Wegemarkierer eingesetzt. „Der SGV ist einfach

professionell. Es gibt Ansprechpartner und es

funktioniert“, betont der 54-jährige ehemalige

Seemann. Er betreut jetzt im dritten Jahr ein Gebiet

in Lennestadt-Saalhausen. Dafür investiert er

rund zwei Wochen pro Jahr. Eine Woche macht er

im Sauerland Markierungsurlaub. Hinzu kommen

noch verlängerte Wochenenden: „Ich mag Wege

und Schilder. Außerdem wandere ich einfach

gerne. Dabei habe ich eine Neigung, Dinge zu

optimieren“, erklärt Folkerts seine Begeisterung.

Inzwischen ist er auch in Norddeutschland als

Wegemarkierer aktiv. Er betreut den europäischen

Fernwanderweg E1 von Flensburg bis Eckernförde

und ist Hauptwegewart im Wanderverband

Norddeutschland. Auch im Sauerland hat er

eine zweite Wabe in Schmallenberg-Nordenau

hinzubekommen. Allerdings überlegt Folkerts,

ob es nicht zu viel wird. Schließlich müssten alle

Strecken regelmäßig abgelaufen werden und wenn

ein Sturm wie Friederike übers Land zieht, fragt

er sich im hohen Norden, ob seine Markierungen

noch da sind.

Seine Umgebung in Flensburg reagiert auf seine

Tätigkeit mit Unverständnis. „Alleine wandern

und dann noch arbeiten – das verstehen viele

nicht“, erzählt Folkerts. Für ihn ist diese Aufgabe

aber einfach schön. Er kann es sich auch zeitlich

leisten, häufiger ins Sauerland zu fahren, weil er

nicht mehr Vollzeit arbeitet. Der Wegemarkierer

aus Leidenschaft hat nur eine kleine Wohnung und

kein Auto. „Wegemarkierung ist meistens eine

Einzelgänger-Tätigkeit. Schwierig ist, daran zu

denken, dass Wanderer sofort verstehen und nicht

denken wollen.“

Mario Folkerts hat den Vorteil, zwei völlig verschiedene

Wanderregionen und -vereine zu

kennen. Auch die Wegemarkierung

unterscheidet sich grundsätzlich. Im

Norden werden die Wanderzeichen

fast ausschließlich gemalt, während

bei uns meistens Plättchen geklebt

werden. Wegemarkierer Folkerts sieht

das differenziert: „Plättchen sind auch

nicht immer optimal. Teures Neues ist

nicht immer besser.“ Pinseln dauere

aber länger, weil man den Untergrund

intensiver vorbehandeln muss.

Text: Torsten Dreyer

Nach getaner Arbeit genießt der 54-Jährige eine

Rast vor der Hütte: Ruhe, Natur und ein gutes

Gefühl lassen ihn strahlen.

Wegemarkierungsarbeit ist meistens eine einsame

Tätigkeit. Mario Folkerts aus Flensburg genießt sie

aber. Ein Exot zu sein, ist für ihn nichts Besonderes.

KREUZ&QUER 3/18

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JUGENDHOF

SGV-Jugendhof modernisiert 22 Gästezimmer

und möbliert alle Zimmer neu

Frisch renoviert in die Zukunft

Ihr Erlebnis-Gastgeber

im Sauerland

A

Frische Grün- und warme Holz-Töne – mit

diesem Farbspiel werden künftig die kleinen und

großen Gäste im SGV-Jugendhof in Arnsberg auf

den Zimmern begrüßt. Nach nur fünfmonatiger

Umbauzeit zeigt sich das 110 Betten zählende

Gästehaus von seiner modernen Seite. „Wir

wollten den Anforderungen und Wünschen

unserer Gäste gerecht werden und alle Zimmer

mit eigenem Bad ausstatten“, erzählt Hausleitung

Danielle Hoffschulte. „Mehrbettzimmer mit Etagenduschen

gehören von nun an der Vergangenheit

an“, so Hoffschulte weiter. Gemeinsam mit

ihrem Team sorgte sie dafür, dass auch während

des Umbaus der Betrieb für die Gäste im Altbau

des Hauses reibungslos funktionierte.

Offiziell wurde der

Umbau im Beisein

zahlreicher Gäste, Helfer

und Handwerker Anfang

Mai eingeweiht.

Dass der Umbau sich gelohnt hat, zeigen

die zahlreichen Buchungen, die bereits für

das zweite Halbjahr vorliegen. Jedes Zimmer

wurde zudem neu möbliert, was die Räume

freundlich und einladend macht.

Geschäftsführer Christian Schmidt, der

zusammen mit dem Soester Architekten

Matthias Hille und den zahlreichen Handwerkerfirmen

den Umbau gemanagt hat, zeigt

sich ebenfalls zufrieden. „Den SGV freut

sehr, dass im Rahmen der Ausschreibungen

überwiegend Handwerker aus der Region

ausgewählt werden konnten.“ Und die Umbauzeit

in nur fünf Monaten während des laufenden

Betriebs spricht für sich. Schmidt beziffert

die Umbaumaßnahmen

inklusive

Brandschutz und

Anschaffung neuer

Möbel mit insgesamt

800.000 Euro. Die

Maßnahmen wurden

vom Landschaftsverband

Westfalen-

Lippe gefördert.

Der SGV Jugendhof in Arnsbe

gemütliche Familienzimmer, g

tolle aufregende Programme m

aber auch Ruhe in der Natur,

Doch auch Helfer aus den eigenen Reihen waren

mit Herz und Hand bei der Sache. „Die SGV-Abteilung

Arnsberg hat mit zahlreichen ehrenamtlichen

Helfern dazu beigetragen, dass diverse Maßnahmen

in Eigenleistung kostengünstig umgesetzt werden

konnten“, berichtet Schmidt. Pünktlich zu Ende

April konnten die Arbeiten abgeschlossen werden,

Fr – So

24. – 26.8.2018

so dass die ersten Schulklassen die neuen Gästezimmer

beziehen konnten.

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Ein Tipp unter Wanderfreunden…

SGV Rundweg Verse A1

Foto: Axel Peter Müller

Der Verse-See bei Lüdenscheid eignet sich zur Tiefenentspannung. Der A1 Weg ist eben mit

geringer Steigung. Er ist damit auch für Menschen geeignet, die nicht so gut zu Fuß sind. Mit

dem PKW oder Bus ist er gut zu erreichen. Der erste Teil Weg verläuft unter schattigen Bäumen

und viele Bänke laden dazu ein, sich zu setzen und die Wasserfläche zu genießen.

Dann geht es nach ca. 5 km links hoch nach Niederholte, vorbei an saftigen grünen Wiesen.

Oben angekommen, wird der Aufstieg mit einem wunderbaren Ausblick in Richtung Ebbegebirge

belohnt.

Mehr Informationen und weitere tolle Wandertipps finden Sie unter GPS-Wanderatlas Deutschland

www.ich-geh-wandern.de/sgv

Auf der Alm 36 l 59821 Arnsberg

Telefon: (02931) 5202-0

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KOMPAKT

Streckenlänge: 11 km,

Gehzeit (ohne Pause): 2h 57min

Einfache Wanderung, tauglich für Straßenschuhe,

überwiegend hügeliges Gelände,

mehrheitlich auf befestigten Wegen, durchgängig

beschildert, barrierefrei, für Familienausflug

geeignet, ganzjährig begehbar

Höhenmeter ca. 384m 384m

Wegstrecke aufwärts: 4028m,

Wegstrecke abwärts: 3672m

Telefon: 02931/21466

Notdienst: 0171/8054711

Telefon: 02931/10815

Notdienst: 0160/5843610

Tiergartenstraße 35 - 59821 Arnsberg

info@elektrobetrieb-schmidt.de

www.elektrobetrieb-schmidt.de

Kohlbergtreffen in Altena-Dahle

Sonntag, 14. Oktober 2018

Beginn 11.30 Uhr am Ehrenmal

Parkmöglichkeit: Wanderparkplatz

unterhalb des Quitmannsturms

Der anschließende Wandertreff wird in diesem Jahr nicht wie gewohnt

am Denkmal stattfinden. Gerne können Sie im Anschluss an die

Gedenkveranstaltung in der Gaststätte Droste, Hasenkampstraße 1,

58762 Altena einkehren. Da die Gaststätte im Ort liegt, wird die Anreise

mit dem PKW empfohlen. Der Fußweg durch den Wald beträgt ca. 35

Minuten.

Für eine bessere Planbarkeit wird um Anmeldung per Mail an

marketing@sgv.de oder telefonisch unter 02931-5248-22

bis spätestens 4. Oktober 2018 gebeten.

KREUZ&QUER 3/18

19


DWJ

Wochenende „Action pur“

im SGV-Jugendhof

Unter dem Motto „Action pur – spielerisch gemeinsam vereint“ trafen sich vom 22. bis 24. Juni über

dreißig Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern im SGV-Jugendhof in Arnsberg, um ein actionreiches

Wochenende zusammen zu verbringen.

Nach der Begrüßungsdisco und Kennenlernspielen am Freitagabend standen am Samstag zahlreiche

Workshops auf dem Programm. Auf dem Parkplatz des Jugendhofs konnten die Kinder und Jugendlichen

lernen, wie mit einem BMX-Rad richtig gefahren wird, wie damit Sprünge gemacht werden können und

vieles mehr. Die Begeisterung war groß, denn bis zum Ende des Workshops konnten fast alle einen

kleinen „bunny hop“. Doch auch im Jugendhof-Wald kamen die Teilnehmenden auf ihre Kosten, denn dort

konnten sie die in den Bäumen angebrachten Kletter- und Balancier-Elemente unter Anleitung und gut

gesichert ausprobieren. Wem das alles zu sportlich war, konnte sich kreativ betätigen und im angebotenen

Bastelworkshop bunte Stiftehalter und Handyhalterungen für zuhause kreieren.

Dazu gab es einen gemütlichen Grillabend mit dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft, es wurden

Bäume mit Waldgeistern aus Salzteig geschmückt, gefolgt von einer beindruckenden Nachtwanderung mit

hunderten von Glühwürmchen sowie dem Chaosspiel am Sonntag. Action pur und viele begeisterte Kinder

und Jugendliche.

Save the date!

Jugendwartetagung für

alle SGV-Jugendwarte

Datum: 29. – 30. Oktober 2018

Ort:

SGV-Jugendhof, Arnsberg

Leitung: DWJ im

SGV-Jugendvorstand

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AUS DEN ABTEILUNGEN KINDER

WANDERTIPP WELVER

Durch die Kulturlandschaft

der Hellbörde

Abteilungsreport SGV Welver

Jung, aktiv und erfolgreich

Bis zum Jahre 2009 war die Gemeinde Welver ein

weißer Fleck auf der Landkarte des Sauerländischen

Gebirgsvereins. Erst als die Gemeinde das Projekt

„Wandern in Welver“ ins Leben rief, entwickelte sich

parallel eine Initiative, die einen Wanderverein gründen

wollte. Dabei gab es in Welver mit seinen 21 Ortsteilen

schon über 100 Vereine, aber keiner konzentrierte sich

auf das Wandern. Am 30.11.2009 gründeten schließlich

13 Personen die SGV-Abteilung Welver.

Zu einem Zeitpunkt, an dem viele andere Abteilungen

bereits auf eine 100-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken

konnten. Inzwischen ist die Mitgliederzahl

der jungen Abteilung auf 55 angestiegen. Mit einem

attraktiven Programm unter dem Motto „Wandern und

Wandern und Kultur

Kultur“ präsentiert sich die noch junge Abteilung. Sie

geht davon aus, dass dieses Angebot in Zukunft noch

den einen oder anderen von einer Mitgliedschaft überzeugen

wird. Schon jetzt gibt es viele Gastwanderer,

die künftig als Mitglieder gewonnen werden sollen.

Das Kamingespräch „Die besten

SGV-Werber“ hat im November 2017

bereits zum vierten Mal stattgefunden.

Das geschäftsführende SGV-Präsidium

hat die Abteilungen und Einzelpersonen,

die im vergangenen Jahr die meisten

Mitglieder geworben haben, zu einem

Abendessen in gemütlicher Kaminfeuer-Atmosphäre

eingeladen.

Ziel ist es, die guten und erfolgreichen

Entwicklungen im Verein genau

zu kennen und andere Abteilungen zu

motivieren, den Beispielen zu folgen.

In den nächsten Ausgaben unseres

Mitgliedermagazins stellen wir euch

die tollen Beispiele vor.

Pyrenäen

Power-Wanderung für

ambitionierte Wanderfreunde

Derzeit führt die kleine Gemeinschaft bis zu 35 Veranstaltungen

jährlich durch. Mit circa 25 Touren im Jahr

liegt dabei der Schwerpunkt eindeutig beim Wandern.

Es werden verschiedene Streckenlängen angeboten,

so dass sich jeder entsprechend seiner Kondition die

passende Tour heraussuchen kann. Insbesondere die

alljährlich stattfindende Power-Wanderung mit Streckenlängen

von über 35 Kilometern ist sicher nur etwas

für ganz ambitionierte Wanderer. Einmal im Jahr wird

auch eine mehrtägige Wanderung angeboten. Dabei

geht es hauptsächlich auf mehreren Etappen über heimatnahe

Premiumwanderwege, aber auch schon Mal

in fernere Regionen. Höhepunkt war diesbezüglich eine

fünftägige Wanderreise in die spanischen Pyrenäen.

Sehr beliebt ist auch die „Frühstückswanderung“, denn

wie ein guter Tag beginnt auch für den SGV Welver ein

gutes Wanderjahr immer mit einem zünftigen, gemeinsamen

Frühstück, eingebettet in eine kleine Tour.

Wandern und Kultur

Neben einigen Radwanderungen ergänzen gemeinsame

Besuche kultureller Veranstaltungen das Angebot. Auch

in diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf

die Internetseite des SGV Welver. Hier werden unter

www.sgv-welver.de neben aktuellen Hinweisen auf

das Programm auch Wanderberichte zu der einen oder

anderen Tour präsentiert. Im kommenden Jahr will die

Abteilung ihr 10-jähriges Bestehen mit einem schönen

Sommerfest feiern.

Texte: Torsten Dreyer

Die Gemeinde Welver liegt im Nordwesten des Kreises

Soest und darf sich „geografischer Mittelpunkt

Westfalens“ nennen. Räumlich liegt Welver als Teil

der „Soester Börde“ südlich des Münsterlandes und

nördlich des Sauerlandes, also irgendwie zwischen den

bekannten örtlichen Landschaftsregionen. Das Gelände

ist überwiegend flach. Bei entsprechender Witterung

können vor allem die Wiesen- und Waldwege festeres

Schuhwerk erfordern, ansonsten ist das Streckenprofil

leicht und bedarf keiner besonderen Ausrüstung.

Ausgehend vom Parkplatz am südlichen Rand von

Kirchwelver startet der Wanderweg A 4, den wir im

Uhrzeigersinn begehen.

Der kurzweilige Rundkurs durch die abwechslungsreich

gegliederte Wald-, Feld- und Wiesenlandschaft der

Soester Börde ist rund 13,5 km lang.

Wir folgen der Beschilderung „A 4“ vorbei an der ev.

und kath. Kirche und dem alten Klostergebäude (heute

mit Café), bevor wir hinter dem Heimathaus das „Klosterholz“

betreten. Die hier unmittelbar angrenzenden

„Wälder um Welver“ stehen seit dem Jahre 2003 unter

Naturschutz. Es handelt sich um ein Waldgebiet, das

sich durch seine Artenvielfalt auszeichnet.

Naturschutzgebiet

Neben schmalen Forst- und Wiesenwegen geht es im

weiteren Verlauf auch über verkehrsarme Wirtschaftswege.

Jenseits des Waldes dominiert hier die Landwirtschaft,

so dass ein Wechsel von Feldern und Wiesen

die gesamte Tour prägt. Aufgrund der topografischen

Gegebenheiten mit eher flachem Terrain ergeben sich

hier und da weite Blicke über die Kulturlandschaft. Auf

dem weiteren Weg begegnet man aber auch Gräftenanlagen

(Einzelhofsiedlungen) ehemaliger Rittergüter, alten

Kirchen, Brücken über die Ahse, überregional bedeutsamen

Feuchtwiesengebieten und dem alten Rittergut

„Sängerhof“. Auf dem letzten Abschnitt geht es noch

einmal durch das Klosterholz bevor rechter Hand der

Friedhof mit schönem Blick auf die katholische Kirche

auftaucht. Hinter dem Friedhof biegen wir rechts in einen

schmalen Wiesenweg ein und befinden uns bald wieder

mitten im historischen Teil von Kirchwelver.

In den Ortschaften Dinker und Eilmsen kann man einkehren.

Auch zum Abschluss gibt es mit dem Klostercafé

eine Einkehrmöglichkeit. Lohnenswert ist auch eine Besichtigung

des Heimathauses, das jeden ersten Sonntag

im Monat für Besucher geöffnet ist.

KREUZ&QUER 3/18

Möhnesee

21


FAMILIEN- UND JUGENDARBEIT

Familien- und Jugendarbeit im SGV

Claudia Weber, Hauptfachwartin

für Familie, sowie

Carsten Schreiber, Hauptjugendwart

der DWJ im

SGV, geben in Kreuz&Quer

Antworten darauf, wie aktive

Familien- und Jugendarbeit

gelingen und vor allem auch,

wie sie finanziert werden

kann.

Claudia Weber,

Hauptfachwartin für Familie

Frau Weber, mit dem

Familienwettbewerb 2018 legen Sie den Fokus

auf nachhaltige Familienarbeit in den Abteilungen.

Wie sieht Familienarbeit im SGV derzeit aus?

Viele Abteilungen kennen das Thema „Überalterung“

nur zu gut. Mitglieder zu finden und dann

noch Jüngere, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen

oder sogar Posten übernehmen, wird von

vielen Abteilungen als sehr schwierig beschrieben.

Aber es gibt auch Abteilungen, die haben sich

dem Thema ‚Wie binden wir jüngere Menschen

an unseren SGV?‘ gestellt und setzen auf aktive

Kinder- und Familienarbeit.

Was ist das Geheimnis einer erfolgreichen Kinderund

Familienarbeit?

Das Wichtigste ist bei allen Abteilungen, einen

‚Kümmerer‘, besser noch ein ‚Team von Kümmerern‘

für die Kinder- und Familienarbeit zu finden.

Alle wollen auf jeden Fall mit den ‚neuen‘ Angeboten

die ‚alten‘ Mitglieder behalten, aber auch neue

Mitglieder, möglichst jüngere, hinzugewinnen.

Kooperationspartner werden gesucht und gefunden,

z.B. mit Kindergärten oder Grundschulen,

und es entstehen viele attraktive Angebote in den

Abteilungen für Jung und Alt. Mittlerweile können

einige dieser Abteilungen durch Mitgliederzuwächse

den Altersdurchschnitt enorm senken.

Wir alle wissen: „Ohne Moos – nix los!“ Wie

können die Abteilungen attraktive Programme

finanzieren?

Jede Abteilung muss hier natürlich selbst prüfen,

welche Finanzierungsmöglichkeiten für sie in Frage

kommen wie z.B.

• Finanzielle Unterstützung durch die eigene SGV-

Abteilung z.B. in Form eines Budgets für die

Kinder- und Familienarbeit

• Teilnehmerbeiträge sollten nicht zu

hoch sein, so dass auch mehrere

Kinder aus einer Familie oder Kinder

aus finanzschwachen Familien

teilnehmen können. Eine Staffelung der

Teilnehmerbeiträge in ‚Mitglieder‘ und

‚Nichtmitglieder‘ könnte ein Anreiz für

eine Mitgliedschaft sein.

• Manche Städte bzw. Kreise fördern

die Kinder- und Jugendarbeit über

freiwillige, soziale Leistungen

• Sponsoren suchen oder Zuschüsse über

Stiftungen beantragen für z.B. eine größere

Anschaffung oder ein Fest

• Geld einnehmen über bestimmte Aktionen, z.B.

Waffelbacken auf dem Wochenmarkt

Da jedes Kind in den Abteilungen auch gleichzeitig

Mitglied in der deutschen Wanderjugend ist,

können Abteilungen für ihre Kinderaktionen dort

Fördergelder beantragen und abrechnen.

Herr Schreiber, wie sieht die finanzielle Unterstützung

durch die Deutsche Wanderjugend

genau aus?

Die Deutsche Wanderjugend

LV NRW ist die

Jugendorganisation der

Deutschen Gebirgsund

Wandervereine in

Nordrhein-Westfalen. Alle

Mitglieder dieser Gebirgsund

Wandervereine, die

das 27. Lebensjahr noch

nicht vollendet haben

Carsten Schreiber,

Hauptjugendwart der DWJ im SGV

sowie diejenigen, die in der DWJ LV NRW eine

Funktion ausüben, sind Mitglied der DWJ LV NRW

e.V.

Als Jugendverband und anerkannter Träger der

Jugendarbeit nach SGB VIII erhält die Wanderjugend

NRW deshalb vom NRW-Landesministerium

für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Mittel aus dem Kinder- und Jugendförderplan des

Landes NRW. Einen Teil dieser Mittel kann sie an

aktive Kinder- und Jugendgruppen weitergeben.

Was wird gefördert?

Gefördert werden können z.B. Freizeitaktivitäten

wie der Besuch eines Kletterwaldes, Erlebniswanderungen,

Tanz-Workshops, der Bau von

Insektenhotels oder auch Ferienangebote wie

Zeltlager, Outdoor-Kids-Woche und mehrtägige

Ferienfahrten. Dabei wird zwischen sog. Bildungsmaßnahmen

(alle oben genannten) und

freizeitpädagogischen Maßnahmen unterschieden.

Aktivitäten, die nicht länger als 1,5 Stunden dauern

(z.B. Bastelnachmittag, Ausflüge zum Bowling,

Spiel-Abend in der Hütte) fallen in diese Kategorie

und werden mit einem anderen Satz gefördert als

die Bildungsmaßnahmen. Selbst ein Sommerfest

für die Kinder und Jugendlichen einer SGV-Abteilung

kann durch die DWJ-vergebenen Zuschüsse

gefördert werden.

Wo stelle ich Anträge?

Anträge für diese finanzielle Förderung können

bei der Deutschen Wanderjugend LV NRW gestellt

werden. Die dafür notwendigen Formulare gibt es

in der Geschäftsstelle in Wuppertal. Die Informationen

zu den Zuschüssen werden jedes

Jahr auch mit einem Rundschreiben

zum Jahresende an die Jugendwarte

verschickt. Gibt es in einer Abteilung

keinen Jugendwart, erhalten auf Wunsch

die Vorsitzenden die entsprechenden

Informationen.

Was ist zu beachten?

Notwendig für einen korrekten Nachweis

sind:

• Rechnungen, Quittungen und Belege müssen

im Original vorgelegt werden.

• Führen einer Teilnehmerliste

• Wünschenswert wäre es, wenn den Abrechnungsunterlagen

die Ausschreibung für die

Aktivität oder Informationen über die Veranstaltung

beigelegt werden.

In welcher Höhe die finanzielle Förderung gezahlt

wird und wie hoch der Satz für die einzelnen Aktivitäten

ist, erfährt man über die DWJ-Geschäftsstelle.

Die Richtlinien der DWJ für die Vergabe der

Mittel sind dort ebenfalls auf Anfrage erhältlich.

Termin verschoben!

Familienwandertag in Herscheid

5. August 2018

Der Termin wird auf 2019 verschoben.

Weitere Infos folgen in der nächsten Kreuz&Quer.

Familienwettbewerb 2018

Nutzen Sie die neue Gewinnchance

Bewerbungsunterlagen können bis zum

30. November 2018 bei Claudia Weber oder

der Geschäftsstelle in Arnsberg eingereicht werden.

Weitere Infos unter www.sgv.de -> Familie

22 KREUZ&QUER 3/18


KINDERSEITE DIE KINDERSEITE

Raus in die Natur,

rein ins Spielerlebnis!

Kuhstall *

(Bewegungsspiel)

Geeignet für:

Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern

Mitspieler:

10-30

Spieldauer:

ca. 15 Min.

So geht's: Die Gruppe teilt sich in Dreierteams auf. Ein oder zwei Personen sollten übrig bleiben. Jeweils

ein Dreierteam bildet einen Kuhstall. Der Kuhstall besteht aus Stall und Kuh. Den Stall bilden zwei Personen,

indem sie sich an den Händen fassen, mit dem Gesicht nach innen gerichtet. Die dritte Person stellt sich als Kuh

in den Stall hinein (also zwischen die Hände der anderen). Das Ziel der Person, die jetzt noch ohne Kuhstall ist,

besteht darin, einen Platz in einem Kuhstall zu bekommen – sei es als Teil des Stalls oder als Kuh.

Die Chance dazu besteht jedes Mal, wenn die Spielleitung eines der folgenden Kommandos gibt:

"Stall": Die Personen, die den Stall darstellen,

trennen sich und suchen

sich jeweils eine neue Kuh (die stehen bleibt

und sich – wie Kühe halt - bemerkbar macht).

"Kuh": Alle Kühe verlassen ihren Stall und

suchen sich einen neuen.

Wir, die SGV-Familie Wühler, geben

euch regelmäßig Tipps, was man draußen

Tolles unternehmen kann. Viel Spaß und

tolle Erlebnisse – draußen in der Natur!


Malwettbewerb

"Kuhstall": Alle Teilnehmenden geben ihre Position

auf und suchen sich eine neue, als Kuh oder

als Teil des Stalls.

Tipp: Je mehr "Kuhställe", desto mehr Spaß!

* Das vorgestellte Spiel stammt aus dem Kartenset „69 Spiele- und

Picknick-Ideen für Familien- und Kita-Wanderungen“.

Es wurde vom Deutschen Wanderverband im Rahmen der Initiative

„Let‛s go – Familien, Kids und Kitas“ herausgegeben. Weitere Spieleideen

und Informationen finden Sie unter www.familien-wandern.de.

3 Wanderrucksäcke mit

„Outdoor-Equipment“ zu gewinnen!

Male dein schönstes Draußen-Erlebnis

im Sommer 2018!

Einverständniserklärung bitte

ausfüllen und mitsenden:

Wir, die gesetzlichen Vertreter des obenstehenden

Kindes, sind damit einverstanden,

dass das gestaltete Bild unseres Kindes in

den Medien des Sauerländischen Gebirgsvereins

e.V. (Kreuz&Quer, Homepage…) mit

Angabe des Namens und des Alters des

Kindes veröffentlicht werden darf.

Name und Alter des Kindes

Name und Adresse des Sorgeberechtigten mit Datum und Unterschrift

Einsendeschluss: 30. September 2018

Bitte einsenden an: SGV Geschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

2 KREUZ&QUER 3/18

KREUZ&QUER 3/18

23


GESAMTVEREIN

Druckfrisch da:

Das Programmheft zum

119. Deutschen Wandertag

Auf dem diesjährigen Deutschen Wandertag in Detmold stellt sich der

Deutsche Wandertag 2019 sowohl als Aussteller auf der Tourismusbörse

als auch auf der Bühne vor. Am Stand des DWT 2019 steht

druckfrisch das neue Programmheft mit über 150 Fußwanderungen,

Rad- und Mountainbike-, Segway- und Motorrad-Touren sowie kulturellen

Angeboten bereit. Gemäß dem Motto

„Treffen der Generationen“ ist hier für Jeden

etwas dabei.

Zusätzlich zu den Touren, die Sie im

Programmheft finden, können Einzelpersonen oder Gruppen auch erstmalig

ihren persönlichen, lokalen Wanderführer buchen, der ihnen seine Heimat

zeigt. Der lokale Wanderführer freut sich auf Ihren Anruf und arbeitet dann gerne mit Ihnen zusammen

eine schöne Tour für Sie oder Ihre Gruppe aus. Die Wanderführer finden Sie mit Kontaktdaten

unter www.deutscher-wandertag.2019.de/Programm/Rent-a-Guide.

Die vorgefertigten, geführten Touren können Sie wie gewohnt über die Karte im Programmheft

oder aber online ab September unter www.deutscher-wandertag-2019.de buchen.

Vergessen Sie nicht, schon Ihre Wandertagsplakette vorzubestellen. Gerne nehmen wir auch Ihre

Sammelbestellung für Ihre Abteilung/ Wandergruppe entgegen. Mit dieser bekommen Sie auch beim

DWT 2019 Vergünstigungen und andere Vorteile.

Ein Vorgeschmack auf die

Region Schmallenberg und Winterberg

Treffen der Generationen!

Um ihren Gästen einige Höhepunkte der ersten

„Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“

und zugleich die Region des 119. Deutschen

Wandertages zu präsentieren, haben der SGV

und die Deutsche Wandertag 2019 gGmbH Ende

April zu einem Schnupperwochenende nach

Schmallenberg und Winterberg eingeladen. Auf

dem Programm standen Erläuterungen des SGV-

Wegemarkierungssystems und Informationen zu

den „Aushängewanderwegen“ des Sauerlandes,

dem Kammweg, dem Rothaarsteig und dem Sauerland-Höhenflug. Auf der „Panorama-Erlebnis-Brücke“,

der höchsten Aussichtsbrücke im Sauerland, genossen 19 Teilnehmer unter anderem aus dem

Werratal-, dem Rennsteig- und dem Schwarzwaldverein atemberaubende Ausblicke auf Winterberg.

TRAILDORADO im SGV-Jugendhof

Deutschlandweit einzigartiges Sport- und

Motivationsevent für Läufer & Wanderer

Am 13./14. Oktober 2018 widmet sich zum nunmehr 6. Mal das TRAILDORADO-Wochenende rund

um den SGV-Jugendhof in Arnsberg ganz den Themen „Laufen, Wandern, Motivation, Inspiration und

genussvolle Grenzerfahrung“. Am Samstag um 12 Uhr erfolgt der Startschuss zur 24h-Trail-Challenge.

Innerhalb von 24 Stunden können Läufer und Wanderer (auch als 4er-Staffel) einen wunderschönen und

abwechslungsreichen 4km langen Rundkurs durch die Natur des Arnsberger Waldes so oft absolvieren,

wie sie möchten. Ganz gleich, ob erfahrener Läufer, Wanderer oder neugieriger Einsteiger, hier kommt

wirklich jeder auf seine Kosten. „Die schöne Strecke,

entspannte Atmosphäre und das umfassende

Rahmenprogramm mit Lagerfeuer, XXL-Athletenbuffet,

netter Musik sowie zahlreichen Erlebnisberichten,

Vorträgen und Praxisworkshops sorgen Jahr für

Jahr für exzellente Stimmung und sensationelles

Feedback“, so Organisator Dr. Michele Ufer, international

gefragter Experte für Sport und Managementpsychologie

und erfolgreicher Extremläufer. Es sind

noch Startplätze frei. Nähere Infos und Anmeldung

unter www.traildorado.com.

Die Termine für die

Gebietskonferenzen 2018

Gebiet Süd/West: Fr, 09.11.18 um 18 Uhr

Im Freizeithaus Ratingen West (Erfurter Straße 37,

Eingang zum Berliner Platz, 40880 Ratingen)

Gebiet Süd/Ost: Sa, 10.11.18 um 10 Uhr

Im Restaurant „Pulverwald“ Erndtebrück

(Jahnstraße 6, 57339 Erndtebrück)

Gebiet Nord/West: Fr, 16.11.18 um 18 Uhr

Im Restaurant „Im Justenkamp“

(Nortkirchenstr. 22, 44263 Dortmund)

Gebiet Nord/Ost: Sa, 17.11.18 um 10 Uhr

Im SGV-Jugendhof in Arnsberg

(Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg)

Michael Penzel

Kompetenzteam

erhält tatkräftige

Unterstützung

Michael Penzel heißt das neue Gesicht im Kompetenzteam

Vereinsentwicklung. Gemeinsam mit Hans-Hermann

Weber, Thomas Kempf und SGV-Geschäftsführer

Christian Schmidt steht der 58-Jährige künftig den

SGVern mit Rat zur Seite. Er ist Mitglied im SGV

Dortmund-Aplerbeck und wohnhaft in Herne. Zu seinen

Schwerpunkten zählt neben Pressearbeit, Homepage,

Mitgliedergewinnung auch die Fotografie. Außerdem

führt er gerne Wanderungen.

An folgenden Terminen finden 2018 noch kostenfreie

Info-Termine für Bezirks- und Abteilungsvorstände statt:

14. September und 30. November (SGV-Jugendhof,

Arnsberg). Uhrzeiten nach Vereinbarung. Bitte Teilnahme

bei Birgit Irre unter Tel. (02931) 5248-17 oder

mitglied@sgv.de anmelden.

Kontaktdaten Kompetenzteam:

Christian Schmidt

Tel.: (02931) 5248-13,

c.schmidt@sgv.de

Michael Penzel

Tel.: (02323) 9870154,

michael.penzel@gmx.de

Hans-Hermann Weber

Tel.: 0171 4455600 oder (02754) 8588,

weber-hans-hermann@t-online.de

Thomas Kempf

Tel.: 0157 85262922,

t.kempf@gmx.com

24 KREUZ&QUER 3/18


Das war das 69. SGV-Gebirgsfest in Olsberg

GESAMTVEREIN

Der SGV begrüßte rund 3.000 Besucher

bei strahlendem Sonnenschein

Am ersten Wochenende im Juli veranstaltete der SGV sein 69. Gebirgsfest an der

Konzerthalle in Olsberg. Eines kann man sagen: Petrus muss ebenfalls ein Wanderfreund

sein, denn rund 600 Wanderer erkundeten am 30.06. und 01.07.2018

die Gegend in und um Olsberg. Einige entschieden sich für eine angebotene geführte

Tour, andere unternahmen eigene Wanderungen. Um den Tag gemeinsam

ausklingen zu lassen, waren alle Wanderer zur Einkehr auf dem Platz vor der Konzerthalle

eingeladen. Ein besonderes Highlight an diesem Samstagabend: Das

typisch sauerländische Kartoffelbraten, welches von der Freiwilligen Feuerwehr

Bigge-Olsberg für die Wanderer organisiert wurde. Am Sonntag, dem 01.07.2018

begrüßte der SGV rund 3.000 Besucher beim großen Wander- und Familienfest.

An diesem Tag gab es mehr als nur ein Highlight. Radio Sauerland begleitete

die Veranstaltung von 10:00 bis 14:00 Uhr mit einer Sonntagssendung live vor

69.

SGV

GEBIRGS

FEST

2018

Wandern mit Freunden

30.06. – 01.07.

Ort. Mit verschiedenen Interviewbeiträgen präsentierte sich der Verein allen

Interessierten sehr vielfältig und keineswegs angestaubt. Kinder vergnügten

sich auf der Hüpfburg, Beppo der Clown begeisterte Alt und Jung und das

Bühnenprogramm hielt für alle Gäste das Passende bereit. Die Luirlinge, der

Musische Kreis mit den Kutscherhausjungen aus Bochum-Hordel, der lokale

Chor Singing Voices sowie der Spielmannszug Bigge-Olsberg sorgten für

Unterhaltung. Bei dem großen Festumzug durch Olsberg nahmen rund 500

Wanderfreunde teil.

Im Jahr 2020 feiert der SGV ein Jubiläum: das 70. SGV-Gebirgsfest. Wir hoffen,

dass alle Wanderfreunde zahlreich an dieser Veranstaltung und besonders

am Festumzug teilnehmen!

Das gab’s auch:

„Neues Emschertal

am Phoenix-See“

Essen/Dortmund – (idr). Rund 45 Liter Wein

hat das Emschertal im vergangenen Jahr

hergegeben. Das sei zwar weniger als in den

Vorjahren, aber der einzige Ruhrgebietswein

habe eine sehr gute, konzentrierte Qualität,

resümierte die Emschergenossenschaft (EG)

im Juni bei der Vorstellung des Jahrgangs

2017. Angebaut werden die Trauben für den

guten Tropfen mit dem Namen „Neues Emschertal

– Phoenix" auf einem EG-eigenen

Weinberg am Nordostufer des Dortmunder

Phoenix-Sees. Den Erlös aus dem Weinverkauf

spendet der Wasserverband für

einen guten Zweck. Bei der Gelegenheit

eröffnete die EG am Phoenix-See den ersten

Weinlehrpfad der Region. An fünf Stationen

erfahren Besucher Wissenswertes rund um

den Weinanbau an der Emscher und Allgemeines

über die Weinproduktion. Infos auch

unter www.eglv.de

Weltrekord Gesundheitswandern

„Wir haben es geschafft! Der Weltrekord ist unser“, verkündete Ingobert Balkenhol, zertifizierter Gesundheitswanderführer

(DWV) und Hauptinitiator des Olsberger Gesundheitswandertags, und streckte dabei jubelnd

die Hände in die Luft. Beim weltgrößten Gesundheitswandertag waren am Freitag, 06.07.2018, genau 452

Teilnehmer unterwegs, die nicht nur eine sechs Kilometer lange Strecke durchs Sitterbachtal hinter sich

ließen, sondern auch verschiedene Übungen zur Gesundheitsprävention absolvierten.

23 Schüler des Berufskollegs Olsberg, allesamt aus dem Bildungsgang „Allgemeine Hochschulreife –

Schwerpunkt Freizeitsport“, sechs Wanderführer des SGV und der zertifizierte Gesundheitswanderführer waren

als Begleiter mit dabei und betreuten die anwesenden Wanderer – größtenteils Mitschüler sowie Mitarbeiter

von Unternehmen, aber auch Einzelpersonen. Geplant wurden die Übungen entlang der Strecke als Projekt

vom Team der „Sauerländer Gesundheitswanderer“. Die Schüler wurden frühzeitig eingebunden und werden

demnächst noch zu Gästewanderführern ausgebildet. Nach der letzten gemeinsamen Übung auf der Wiese vor

der Konzerthalle Olsberg gab es noch eine Stärkung für alle Teilnehmer.

„Mit vielen aktiven Teilnehmern, aber auch den Aktiven im Hintergrund war dies die weltweit größte Gesundheitswanderung.

Nicht in New York, Moskau oder Berlin, sondern hier in Olsberg“, betonte Ingobert Balkenhol

zum Abschluss der Veranstaltung zufrieden.

KREUZ&QUER 3/18

25


DWV/EWV

Neues aus DWV und Europa

Gedankenaustausch

Kassel – Auch außerhalb Deutschlands ist die Mitgliederwerbung ein wichtiges Thema. Das ergaben zwei Konferenzen in Kassel mit Vertretern

des Deutschen, mit Vertretern, des Französischen und Schwedischen Wanderverbandes, Fédération Française de la Randonnée Pédestre

(FFRP) und der Svenska Turistföreningen (STF) im Frühjahr. STF-Präsident Peter Nygårds berichtete, wie es seinem Verband gelungen sei, dank seines attraktiven

und modernen Images neue Mitglieder an sich zu binden. Viele Schweden fühlten sich im STF als Teil einer sympathischen Gemeinschaft. Weitere Themen waren

der „Tag des Wanderns“ sowie das „Gesundheitswandern“. Der Vertreter Schwedens, FFRP-Präsident Robert Azaïs, DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und

Aloys Steppuhn, 1. Vizepräsident der Europäischen Wandervereinigung (EWV), verabredeten

eine künftig noch engere Zusammenarbeit auf der Europa-Ebene.

Zertifizierung der Wege und Regionen

Kassel – Um sich auf den aktuellen Stand in der Erfassung und Bewertung von Qualitätswegen

und Qualitätsregionen „Wanderbares Deutschland“ zu bringen, trafen sich im April die

dafür bundesweit zuständigen Zertifiziererinnen und Zertifizierer in Kassel (Bild). Während des

Treffens präsentierte DWV-Koordinatorin Liane Jordan neue Erfassungsvorgaben. Diskutiert

wurde die Mehrfachnutzung auf Wanderwegen durch Wanderer und Mountainbiker.

Wandern für Senioren

In den Anfangsjahren der Qualitätsinitiative vor rund 15 Jahren waren

lediglich zwei Zertifizierer für den DWV aktiv, heute sind es 18.

Kassel/Dortmund – Mit dem Gesundheitswandern, zertifiziert nach dem vom Deutschen

Wanderverband entwickelten Programm, hat sich der DWV während des 12. Deutschen Seniorentages in Dortmund präsentiert. DWV-Referentin Christine Merkel

bot dort Übungen zum Mitmachen an, die die persönliche Koordinationsfähigkeit fördern und das Gleichgewicht verbessern. Merkel: „Das ist für Angehörige

dieser Altersgruppe besonders wichtig, um Stürzen vorzubeugen.“ Außerdem gab es einfache Übungen zur Förderung der Beweglichkeit und zur Kräftigung. Das

DWV-Gesundheitswandern gehört zur Bewegungsinitiative des DWV „Let´s go – jeder Schritt hält fit“ und ist Teil von „IN FORM – Deutschlands Initiative für

gesunde Ernährung und mehr Bewegung“, an dessen Stand der DWV in Dortmund auch über das Deutsche Wanderabzeichen und dessen Erwerb informierte.

Die Initiative verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Das Wanderabzeichen dient als Maßnahme

gesundheitlicher Prävention und kann nur bei Wanderungen der regionalen DWV-Wandervereine und deren örtlichen Untergliederungen erworben werden. Es ist

rang- und wertgleich mit dem bekannten Deutschen Sportabzeichen (!) – es ist zudem anerkannt und wird gefördert von den Gesundheits-/Krankenkassen im

Rahmen ihrer Bonus-Angebote.

Weitere Informationen: www.in-form.de und www. gesundheitswanderfuehrer.de

DWV-Angebote auf der TourNatur

Düsseldorf – Auf der Messe „TourNatur“ (31. August bis 2. September) sorgt der Deutsche Wanderverband (DWV) für

mehrere Höhepunkte. Traditionell bekommen am Messe-Freitag (31.08.) ab 11:15 Uhr die frisch zertifizierten Qualitätswege

Wanderbares Deutschland ihre Urkunden. Überreicht werden sie in diesem Jahr von DWV-Präsident

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Staatssekretär Jochen Flasbarth (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz u.a.).

Ferner gibt es eine Kinder-Rallye sowie Veranstaltungen zur „Digitalisierung des Wanderns“. Sowohl das neue

Format „TourNatur Branchen Opening“ am Samstag, 01.09. ab 9 Uhr, als auch das Symposium „Natursport.Umwelt.

Bewusst“ ab 13 Uhr in der International Lounge greifen das Thema auf. Im vergangenen Jahr kamen mehr als

46.000 Besucher zur TourNatur, in diesem Jahr werden sich dort über 5.000 Destinationen präsentieren.

Lebe die

Freiheit.

31.08. – 02.09.2018

Die Messe rund um Reiseziele und Ausrüstung für Outdoor-Aktive.

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Einen Vorgeschmack von der Schönheit und Vielfalt der Wanderregion des 119. Deutschen

Wandertages vom 3. bis 8. Juli nächsten Jahres in der Ferienwelt Winterberg und des

Schmallenberger Sauerlandes bekamen im Frühjahr 19 Wanderfreunde als Vertreter aus den

regionalen Wandervereinen unter dem Dach des Deutschen Wanderverbandes. Sie waren

aus ganz Deutschland angereist, um an einem Schnupperwochenende die beiden benachbarten

Regionen mit dem touristischen Schwerpunkt „Wandern" durch Eigenwahrnehmung

kennenzulernen. Das Sauerland ist die erste vom Deutschen Wanderverband zertifizierte

„Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Bestandteil des Programms waren neben

„Natur, Umwelt und Landschaft“ auch künstlerische Akzente – unser Bild zeigt Schauspielerin

Christiane Scheda auf der Terrasse des Panorama Restaurants auf der Winterberger

Kappe, die die wanderfreudigen Besucher begleitete und mit ihren Comedy Acts unterhielt.

Regionales Essen ist

beim Wandern beliebt

Kassel – Eine Einkehr am Wegesrand ist Wanderern offenbar

wichtig. Das hat jetzt die Studie „Wandermonitor 2017“ der

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften unter

Leitung von Professor Heinz-Dieter Quack ergeben. Von den

1.118 Wanderer-Befragten nutzen der Studie zufolge 73,2 %

ein gastronomisches Angebot, obwohl sie eigenen Proviant

dabeihaben. Tageswanderer sind durchweg bereit, dafür

einen Umweg von exakt 933 Meter zu gehen, Mehrtageswanderer

sogar gut einen Kilometer. Dazu Carsten Petry (Bild) vom Deutschen

Wanderverband, zuständig für das Thema „Qualitätsgastgeber Wanderbares

Deutschland“: „Wesentlich für eine spontane Einkehr-Entscheidung ist, dass

der gastronomische Betrieb durch Hinweisschilder mit Angaben zur Länge

des Umweges und zu den Öffnungszeiten für den Wanderer bereits am Weg

erkennbar ist.“ Hier bestehe für die meisten Wander-Destinationen noch

erheblicher Nachholbedarf zur Förderung der örtlichen Gastronomie. Laut

Studie werden von den meisten Wanderern (77,9%) gastronomische Einrichtungen

mit einem einfachen und regionalen Angebot bevorzugt. Der „perfekte

Wanderweg“ verfügt aus Sicht von fast einem Drittel der Befragten über ein

regionales, saisonales und biologisches Speisenangebot. Kehren Wanderer

ein, geben sie durchschnittlich 14,27 Euro aus.

26 KREUZ&QUER 3/18


LEHRGÄNGE GÄSTEWANDERFÜHRER

In unserem kostenfreien Lehrgang bekommen angehende „Gästewanderführer“ das Rüstzeug an die Hand,

um qualitätsvolle Wanderungen für Wandergäste und Menschen aus der Region zu planen, anzubieten

und durchzuführen. Dazu muss er ein „Allrounder“ sein und auf die verschiedensten Zielgruppen und ihre

Bedürfnisse eingehen können.

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Durch eine zusätzliche Hausarbeit kann das Zertifikat „Gästewanderführer“ erlangt werden.

ERSTAUSBILDUNG 2018 (TEILE 1+2)

LEHRGANG 1 | 27./28.10.2018 und 10./11.11.2018 | Ort: Netphen | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 2 | 10./11.11.2018 und 24./25.11.2018 | Ort: Duisburg | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

ERSTAUSBILDUNG 2019 (TEILE 1+2)

LEHRGANG 3 | 16./17.02.2019 und 09./10.03.2019 | Ort: Olsberg | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 4 | 09./10.03.2019 und 23./24.03.2019 | Ort: Drolshagen-Hützemert | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 5 | 23./24.03.2019 und 06./07.04.2019 | Ort: Hagen (Westf.) | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGÄNGE WEGEMARKIERER

Der kostenfreie Tageslehrgang richtet sich sowohl an bereits ausgebildete Markierer, die ihren Ausweis verlängern müssen, als auch an ganz neue

Interessenten. Vormittags werden alle Teilnehmer auf den neuesten Stand gebracht. Der Schwerpunkt liegt dabei neben den Markierungsgrundlagen

auf Neuerungen in den Bereichen Markierungstechnik und rechtliche Voraussetzungen. Nachmittags folgt ein Praxisteil für alle Teilnehmer, die

zum ersten Mal einen Wegemarkiererlehrgang besuchen.

KOMBINIERTE ERSTAUSBILDUNG UND FORTBILDUNG 2018

LEHRGANG 4 | 29.09.2018 | Ort: Netphen | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 5 | 06.10.2018 | Ort: Duisburg/Essen | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 6 | 03.11.2018 | Ort: Overath | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 7 | 10.11.2018 | Ort: Bochum | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

KOMBINIERTE ERSTAUSBILDUNG UND FORTBILDUNG 2019

LEHRGANG 8 | 02.03.2019 | Ort: Drolshagen | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 9 | 09.03.2019 | Ort: Arnsberg | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

LEHRGANG 10 | 16.03.2019 | Ort: Bad Fredeburg | Zeit: 09.00 – ca. 17.00 Uhr

Verbindliche Anmeldung (bitte leserlich schreiben und zurück per Post, Fax oder E-Mail an die SGV Wanderakademie NRW

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg · Fax (02931) 52 48 – 42 · d.zimmermann@sgv.de)

Veranstaltung

HIKE Gästewanderführer-Lehrgang

HIKE Wegemarkierer-Lehrgang

(bitte ankreuzen) Erstausbildung Nachschulung

TEILNAHME

KOSTENFREI

am / in

Lehrgang-Nr.

Vorname, Nachname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

Telefon, Handy

E-Mail

SGV-Mitglied (bitte ankreuzen)

ja nein

SGV-Abteilung/Gesamtverein

Ort, Datum

Unterschrift

* HINWEIS: Pauschale für Verpflegung von ca. 15-20€/Person/Tag

KREUZ&QUER 3/18

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Erlebnis SGV

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet KREUZ&QUER

aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken (bearbeitet von Jörg Haase).

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase · Auf der Platte 19 · 59955 Winterberg

E-Mail: joerghaase@sgv.de

WICHTIGER HINWEIS

Es dürfen nur Personen abgedruckt werden, die im Vorfeld ihre Einwilligung

zur Veröffentlichung in der K&Q gegeben haben. Daher ist bei

jeder Einsendung mit Bild vom Einsender das Einverständnis für die

Veröffentlichung in K&Q einzuholen.

Wanderregion an

Englands Südküste

Hüsten – Die weiten Höhen und weißen Klippen bei Brighton an der Südküste Englands

waren das Wanderziel dieser SGV-Abteilung. Bei sonnigem Maiwetter ging es kilometerweit

an den schneeweißen Klippen der Seven Sisters entlang oder über die South Downs

mit Weitsicht in die fruchtbare Ebene. Bei der Überquerung von Feldern und Wiesen auf

uralten Pfaden mussten etliche „stiles“ (Stiegen über Zäune) und zig „kissing gates“

(Viehgatter) überwunden werden. Auch so manche Kuh- und Schafsherde stand auf den

Wegen. Auch wurden sehr alte Kreidebilder in der Hanglage gesichtet, wie z.B. der „Long

Man of Wilmington“ (ca. 70 Meter hoch und vermutlich über 500 Jahre alt – im Hintergrund

des Fotos). „Zum Schluss gab es noch etwas Regen, der aber die gute Laune nicht

schmälern konnte. So lernte man die Gemütlichkeit in den englischen ‚pubs‘ kennen“, so

der Berichterstatter.

SGV putz(t) munter

Arnsberg - An der alljährlichen stadtweiten Reinigungsaktion an

der Grenze zwischen Winter und Frühling beteiligte sich auch der

Arnsberger SGV: Bei Minusgraden und einem scharfen Nordwind

säuberten die freiwilligen Helfer das Gelände rechts und links

der Straße nahe der SGV-eigenen Hermann-Balkenhol-Hütte im

Hellefelder Bachtal ab Kreisverkehr Teutenburg bis zu den Tennisplätzen.

Die Helfer – stellvertretend zeigt das Bild drei von

ihnen: Wolfgang Veidl, Karl-Heinz Schuster und Klaus Peters

(v.li.) – füllten allein auf dieser Strecke etliche Säcke mit Unrat. Und das waren nicht nur

Plastikbecher, Schnapsflaschen und Papiertüten, sondern auch Stühle, Fußmatten und sogar

ein Straßenbegrenzungspfahl. Über die vielen kuriosen Fundstücke konnte man nur staunen.

Aber auch über die Tatsache, dass eine solche Aktion alle Jahre wieder stattfinden muss,

obwohl es vielfältige umweltfreundiche und vor allem legale Entsorgungsmöglichkeiten gibt.

Bei heißer Erbsensuppe mit Würstchen, gestiftet von Sammlern des Arnsberger Hegeringes,

konnten sich die Helfer in der gut geheizten SGV-Hütte wieder aufwärmen.

Abwechslungsreiche Radtour

im Emsland

Neheim – Das Emsland war Zielgebiet einer mehrtägigen Radwanderfreizeit dieser SGV-

Abteilung. Vom Standquartier in Meppen steuerten die 13 Teilnehmer unter der Leitung

von Peter Becker mit ihren Fahrrädern viele interessante Punkte an, unter anderem

die Emshafenstadt Haren mit ihrem großen Yachthafen, die an dem Flüsschen Hase

gelegene Stadt Haselünne und das Moormuseum in Groß-Hesepe. Auch die gemütliche

Altstadt von Meppen erhielt SGV-Besuch wie auch der Speichersee Geeste, der heute

ein beliebtes Naherholungsgebiet ist.

Von Strom und kostbaren

Ikonen – ein Programm

der Gegensätze

Recklinghausen/ SGV-Land – Mehr als 30 Kulturwartinnen und Kulturwarte

erlebten Ende März einen eindrucksvollen „Kultur-Tag“ in

Recklinghausen. Dr. Peter Kracht, Hauptfachreferent für Kultur, hatte ins

nördliche Ruhrgebiet eingeladen und ein „Programm der Gegensätze“

zusammengestellt. Am Morgen trafen sich die ‚Kulturmenschen‘ zunächst

am Umspannwerk Recklinghausen (1928 erbaut), in dem das

„Museum Strom und Leben“ untergebracht ist. Eine Führung veranschaulichte

die spannende Geschichte der Elektrizität. Die Teilnehmer

durften sogar in einem alten Straßenbahnwagen Platz nehmen – auf

Holzbänken, versteht sich …

Im „Kolpinghaus“ berichtete Stadtführer Gerd Schenk über „1000

Jahre Recklinghausen“ und präsentierte überdies einen Film über

den „Umbau“ der Emscher. Nach dem Mittagessen ging es dann ins

Ikonenmuseum, die größte Sammlung von Ikonen außerhalb der orthodoxen

Welt. Die Kulturwarte staunten nicht schlecht, welche sakralen

Schätze hier im Schatten der Petruskirche präsentiert werden. Anschließend

stand noch ein kleiner Stadtrundgang auf dem Programm.

Dabei durften die SGVer auch die barocke Gymnasialkirche, die normalerweise

nicht geöffnet ist, von innen erleben. Zum Abschluss gab

es im „Kolpinghaus“ das obligatorische Kaffeetrinken – und viel Lob

für den gelungenen Tag in Recklinghausen.

28 KREUZ&QUER 3/18

Aus Truppenübungsplatz wurde

Naturschutzgebiet

Neheim – Auf einer Wanderung mit dem Titel „Wildpferde und Steinkiste” machten die Wanderfreunde dieser

in Arnsberg aktiven SGV-Abteilung Bekanntschaft mit dem ehemaligen Standortübungsplatz „Büecke“ bei

Soest, der heute ein sehr wertvolles und ausgedehntes Naturschutzgebiet (NSG) ist. Unter der Leitung von

Wanderwartin Gisela Rose ging es bei herrlichem Sommerwetter auf eine etwa elf Kilometer lange Tour rund

um die Weidelandschaft Kleiberg, den Kern des NSG. Sie ist zwar in der Fläche für Besucher gesperrt, doch

an einigen Aussichtspunkten bieten sich gute Einblicke in das Areal, das einst Übungsgebiet der belgischen

Garnison war – jetzt werden hier Heckrinder und Konik-Pferde gehalten. An dem Wandertag waren die sonst

eher menschenscheuen Tiere besucherfreundlich gestimmt und kamen dem Zaun sehr nahe, stellten stolz ihren

Nachwuchs vor und ließen sich auch bereitwillig fotografieren. Später erreichten die Wanderer die so genannte

„Steinkiste“ bei Hiddingsen – die Reste eines Steinkammergrabes aus der Zeit um 3000 v.Chr. – und machten

Station an der vitalen Büecker Femelinde, die den Platz einer uralten Gerichtsstätte markiert.

Auf spirtuellem Weg von Kloster zu Kloster

Hüsten – Ein spiritueller Wanderweg über eine Strecke von 15 Kilometern verbindet

die baulich imposante Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede

und das Bergkloster Bestwig der Schwestern der heiligen Maria Magdalena

Postel. Neun Impulse luden die 15 Mitwanderer des SGV Hüsten zu einem

nicht alltäglichen Wandererlebnis ein, einmal auf Schritt und Tritt über den

eigenen Lebensweg nachzudenken. Sie befassten sich u.a. mit Themen, wie

„Mobilität, Bewahrung der Schöpfung, Übernahme von Verantwortung“, der

„Begegnung mit Neuem und Fremden“ oder gar mit den eigenen Träumen

und Visionen. An der Burgruine Eversberg (Bild) genossen die SGVer bei Meschede

einen weiten Ausblick über das Ruhrtal in die Sauerländer Bergwelt.


Einer Bahntour durch's Moor folgt

Genuss beim Spargelbauer

Soest/Möhne – Ein schmackhaftes Spargelmahl und reichlich Informationen mit Wissenswertem

zum edlen Frühjahrsgemüse durch Spargelbauer Alois standen im Mittelpunkt einer Fahrt des

SGV-Bezirks Möhne, an der rund 100 Wanderfreunde aus den Abteilungen teilnahmen. Mit zwei

Bussen ging es erwartungsvoll auf Tour – und sie wurden nicht enttäuscht, da das Mahl opulent

und die Infos vom Spargelbauern im Areal des Spargelanbaus sehr reichhaltig waren.

Dem leiblichen Genuss (Bild) schloss sich eine Fahrt mit der Moorbahn durch das Uchter Moor

an. In beschaulichem Tempo zockelte das Bähnchen durch die hochinteressante Moorlandschaft.

Ihr sachkundiger Begleiter bot vielfältige Informationen über die Entstehung des Moores und seine

Nutzung durch Abbau. Gruselig wurde es, als er von einer anno 2000 gefundenen und mehr als

2.000 Jahre alten Moorleiche berichtete.

Randvoll mit Vielfalt an Eindrücken ging es zurück zum Spargelhof, wo sich ein reichhaltiges

Kuchenbuffet erneut um das leibliche Wohl der Ausflügler kümmerte. Schlussakzent war das Dankeschön

an die Organisatoren um die Bezirksvorsitzende Gaby Otten für einen neuerlich tollen Tag.

Ziel erreicht: Detmold

Dinslaken/Detmold – Am 30. Juni kam die von Margot Roschmann (2. v.re.)

geführte Wandergruppe in „Deutschlands Wanderhauptstadt 2018“ an - in

Detmold. Sie startete am 10. Januar bei winterlichen Witterungsverhältnissen

am heimischen Bahnhof (K&Q berichtete). Es folgten mit personell

variierender Beteiligung mehrere Anwander-Etappen bis zur Metropole des

Lipperlandes (Es gibt aber auch Mitwanderer, die von A – Z dabei waren.).

Aus den ursprünglich geplanten 250 Kilometern wurden exakt und penibel

erfasste 262 km. „Routen mussten hier und da geändert werden, weil ‚Friedericke‘

mit unsäglichen Windstärken gewütet hatte und/oder geplante Wege

nicht mehr vorhanden waren“, so die Wanderführerin. „Das alles hat aber die

Stimmung überhaupt nicht getrübt.“ Viele schöne Wanderwege, Schlösser,

Bäche und Seen begleiteten die Gruppe. Alle Eindrücke zusammen führten

zu Fazit und Wander-Perspektive für’s nächste Jahr: „Frisch Auf – nach

Winterberg“, berichtete Vorsitzende Erika Scherrer (re.).

Erlebnis SGV

Gesundheit tanken im Wiehengebirge

Marl – Eine Wanderwoche im Wiehengebirge stand bei dieser SGV-Abteilung auf dem Programm.

Dazu reisten die Teilnehmerinnen nach Bad Holzhausen. Der gepflegte Kurgarten mit Wassertretbecken,

Sportgeräten und Barfuß- und Sinneslehrpfad nutzten alle gerne. Mehrere Wanderungen durch das

Mühlenbachtal rund um den Limberg und auch eine Busfahrt nach Lübbecke machten allen viel Freude

und waren so der persönlichen Gesundheit jedes Mitreisenden dienlich. Musikalisches setzte am Ende

den Schlusspunkt der erholsamen Tage.

Gutes Angebot führte zu guter Beteiligung

Kamen/Möhne – „Zusammenfassend kann ich feststellen: Wir haben einiges für unsere Mitglieder getan

– die Zahl der Teilnehmer war erfreulich groß – wir befinden uns auf einem guten Weg.“ Das sagte die

Vorsitzende Gaby Otten als Fazit der Vereinsarbeit des Jahres 2017 im SGV-Bezirk Möhne.

Es folgten Berichte der Fachreferenten, die das mit fachspezifischen Beispielen in Erinnerungen riefen. Wege:

Wegewart Joseph Salmen arbeitete an der Fertigstellung des Bezirks-Rundweges Möhne, der dann in die

touristische Vermarktung gehen wird. Ferner stellte er fest, dass das vom Gesamtverein unter dem Namen

HIKE (Heimat-Innovation-Kompetenz-Erlebnis) für die Mitmacher kostenfrei angebotene Fortbildungs- und

Erstausbildungsprogramm für Wegezeichner sehr gut angenommen wurde. Für den Herbst 2018 und Anfang

2019 werden weitere Lehrgänge angeboten. Salmen: „In der Regel sollte jeder Wegemarkierer nach fünf

Jahren an einer Fortbildung teilnehmen.“

Für den Fachbereich „Wandern und Freizeit“ gab Bezirkswanderwartin Marianne Lier einen Rückblick auf

die 2017 durchgeführte Veranstaltungen: „Die Tendenz geht bei den Fußwanderungen eher zu Halbtageswanderungen,

bei Radwanderungen hingegen zu Ganztagsfahrten“. Als Fachwart für Naturschutz und Kultur

wies Peter Otten auf zwei inhaltlich recht widersprüchliche Angebote hin: Kulturwartetagung in der Abtei

Königsmünster in Meschede und die Besichtigung einer Müllentsorgungsfirma in Iserlohn.

Sie zeichnen für die regionale SGV-Arbeit im Bezirk Möhne

verantwortlich: (v.li.): Joseph Salmen (Wegewart), Werner

Altenähr (2. Wanderwart), Marianne Lier (Wanderwartin), Gabi

Otten (Vorsitzende), Reinhard Böhmer (Schatzmeister), Peter

Otten (Natur- und Kulturwart) und Klaus Lukat (Schriftführer

und als Vorsitzender der Abteilung Kamen zugleich Gastgeber

der Jahresversammlung).

Der für die Finanzen zuständige Schatzmeister Reinhard Böhmer

konnte einen zufriedenstellenden Kassenbericht vorlegen.

„Ein geringes Minus konnte ich aus Rücklagen decken“.

Das alles fand die Kassenprüfung in Ordnung.

Die Jahresversammlung bietet aber nicht nur einen Rückblick,

sondern auch Ausblick auf das, was demnächst zum

Mitmachen einladen soll. Am 16. Juni: Busfahrt zum Freilichtmuseum

in Hagen, 30. Juni: Teilnahme am 69. Gebirgsfest

in Olsberg, 15. Juli: Bezirkswandertag in Kallenhardt,

19. August: 118. Deutscher Wandertag in Detmold, 1. Dezember:

Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Essen mit Besuch

des Planetariums in Bochum.

Abschließend appellierte die Vorsitzende an die (wenn auch

wenigen) nicht vertretenen Bezirksabteilungen, in Zukunft

doch für Präsenz zu sorgen. Sie lud schon zur nächsten

Jahresversammlung am 23. März 2019 ein. Gastgeber ist

dann der SGV Werl.

Facettenreiche Kultur

an der Bilsteinhöhle

SGV-Land/Warstein – Mitte April sorgten 40 kulturverantwortliche Fachwarte

des SGV-Gesamtvereins in der Waldwirtschaft an der Warsteiner

Bilsteinhöhle für ein volles Haus. Sie trafen sich auf Einladung des

Hauptfachreferenten für Kultur, Dr. Peter Kracht, zu einem informativen

und erlebnisreichen Tag. Eingeladen waren besondere Referenten:

Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne stellte höchstpersönlich

seine Stadt in Gegenwart und Zukunft vor. Weitere Vorträge zeigten an

praktischen Beispielen aus der heimischen Kulturarbeit auf, welche vielfältigen

Aufgaben von örtlichen „Kulturmenschen“ übernommen werden

können – sei es der Schutz mittelalterlicher Burgwälle im Arnsberger

Wald oder die Ausschilderung eines Stadtrundgangs durch Hamm.

Danach stellte Stefan Enste (re.) den Verein „Bilsteintal“ vor, der das

Gelände samt der alten Jugendherberge übernommen und in ehrenamtlicher

Leistung beispielhaft für die breite Öffentlichkeit hergerichtet

und zugänglich gemacht hat. Nach der stärkenden Mittagspause zeigte

er den Tagungsteilnehmern noch „in natura“ den Wildpark und die

eindrucksvolle Bilsteinhöhle. Ein gemeinsames Kaffeetrinken ließ den

für alle sehr lohnenden Kultur-Tag in Warstein ausklingen.

Straßen.NRW pflanzt

2.100 Straßenbäume

NRW/SGV-Land – Straßen.NRW hat in den vergangenen Monaten

im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen zahlreiche Bäume

gepflanzt. Rund 2.100 Bäume wurden seit Oktober 2017 entlang

den Straßen gesetzt. Zusätzlich verbessern 175 Obstbäume Lebensraum

und Nahrungsgrundlage für Insekten sowie 109.000

Sträucher, die auch nicht nur optisch für Verbesserungen von

Straßenverläufen sorgen. Für diese Bepflanzungen hat Straßen.

NRW etwa 1,5 Millionen Euro eingesetzt. „Eine sinnvolle Investition,

die nach Fortsetzung schreit“, meint das Wandervolk im SGV.

KREUZ&QUER 3/18

29


An der Berghütte Čantoryje in Tschechien war Start für eine Wandertour in die Bergwelt

der Beskiden.

Wanderkappen überreichte Wanderführer Harald

Kahlert den PTTK-Wanderer zur Erinnerung an die

gemeinsame Tour mit dem SGV.

Landrat Ryszard Winarski (Mitte) empfing in Ratibor

die SGV-Wandergruppe aus dem Märkischen

Sauerland – Gastgeschenke erinnern nun daheim

an die Begegnung.

Erlebnis SGV

Mit PTTK-Wanderfreunden in den Beskiden auf Tour

SGVer zu Besuch im polnischen Partnerkreis Ratibor

Ratibor/Iserlohn – Seit der Kohlberg-Gedenkrede des damaligen Landrates Henryk Siedlaczek 2004 in Altena-Dahle – zuletzt Abgeordneter des Sejm., dem Parlament Polens – besteht

der Kontakt der Märkischen SGVer zum polnischen Partnerkreis Ratibor. Damals zu einem Besuch nach Schlesien erfolgte eine Einladung, der 2005 immerhin 45 Mitglieder aus sechs

SGV-Abteilungen des Märkischen Kreises (MK) folgten. Das eigentliche Ziel, partnerschaftliche Kontakte zu dem polnischen Wanderverband PTTK zu bekommen, konnte aber erst

sieben Jahre später erreicht werden. Zum Hintergrund: PTTK gehört ebenso wie der SGV der Europäischen Wanderververeinigung (EWV) an, dessen 1. Vizepräsident Aloys Steppuhn

(Hemer), ehem. MK-Landrat, ist. Anfangs unterstützten die SGVer mit Sozialtransporten zuletzt insgesamt vier Sozialstationen im Kreis Ratibor. Ab 2013 folgten dann ergänzend zum

offiziellen Programm im Partnerkreis gemeinsame Wandertouren mit der PTTK. 2013 waren die Sauerländer im Riesengebirge, 2014 in den Westkarpaten und 2016 in der Hohen Tatra.

Als vor zwei Jahren die SGVer anlässlich des 15jährigen Bestehens der Partnerschaft der beiden Kreise von den Höhen Pogrzebiens auf die Mährische Pforte mit den Ausläufern der

Beskiden blickten, entstand der Wunsch, dieses „Grenzgebirge“ zu Tschechien Schritt für Schritt kennenzulernen. Es sollte doch noch bis 2018 dauern, bis der Besuch stattfand,

verbunden mit Wanderungen durch dieses herrliche, einst österreich-schlesische Mittelgebirge.

Auf dem Wege dorthin besuchten (nach Zwischenstopp in Gleiwitz) die SGVer mit ihrem Vizepräsidenten Harald Kahlert selbstverständlich zunächst Ratibor, wo sie von Landrat Ryszard

Winarski im Landratsamt empfangen wurden. In den Gesprächen mit der Gruppe wurde überlegt, weitere außerhalb vom Wandern liegende partnerschaftliche Kontakte im MK selbst

zu vermitteln oder dabei behilflich zu sein. Abends stand das Eichendorffzentrum in Lubowitz (Geburtsort des Freiherrn) im Mittelpunkt, an dessen Entstehung der damalige Vize-Vors.

des Bundes der Vertriebenen in NRW, Hans-Joachim Muschiol (Mitglied der SGV-Abt. Iserlohn), beteiligt war.

Sehr angetan waren die Sauerländer vom Kennenlernen der Beskiden mit Standquartier in Wisla (Weichsel). Die gewittrige Großwetterlage über diesem Mittelgebirge erschwerte

manche geplante Exkursion. Nach längerem unfreiwilligen Aufenthalt in einer Berghütte an der schwarzen Weichsel konnte dann doch der 1.220 Meter hohe Barania Góra (Widderberg)

erklommen werden. Neben dem Besuch des Schlosses des polnischen Staatspräsidenten in Wisla ging es nach Bielsko-Biała. Die geplante Wanderung auf der Szyndzielnia musste

nach Erreichen des Gipfels aufgrund eines großen Unwetters abgebrochen werden. Das gleiche Schicksal erwischte die Gruppe beim Besuch von Tschechiens drittgrößter Stadt Ostrava,

wo nach einer Stadtbesichtigung geplant war, eine Wanderung auf den 1.323 Meter hohen Lysá hora, den höchsten Gipfel der Mährisch-Schlesischen Beskiden, zu unternehmen.

Doch die polnischen Wanderfreunde improvisierten schnell: Alternativ ging es zur Besichtigung des Bergbaumuseums im Landek-Park, das zu den größten seiner Art in Europa gehört.

Nach so viel schlechtem Wetter sollte dann doch auch eine Belohnung auf einem der Wislaer Hausberge folgen: Dem 995 Meter hohen Velká Čantoryje. Er bot vom Aussichtsturm auf

dem Gipfel an der polnisch-tschechischen Grenze Ausblick auf die umliegenden Höhen. „Da es die Sonne endlich gut meinte, fiel dann der Abschied von Wisla recht schwer, doch

zuvor wurden erste gemeinsame Pläne für einen Gegenbesuch von Ratibors Wanderfreunden im kommenden Jahr in Iserlohn und im Märkischen Kreis geschmiedet“, steht in dem

Reisebericht für K&Q zu dem internationalen Wanderprojekt.

Mit einer Flaschenpost ins Jubiläumsjahr

Zeitreise durch 125 Jahre SGV Bad Laasphe

Bad Laasphe – Das Programm zum 125-Jährigen dieser SGV-Abteilung im Wittgensteiner

Land war gestaltet als eine Zeitreise durch die lange Zeit dieses Vereins, der sich für die

noch schlummernde und von einem Reiseziel für Urlauber ziemlich entfernte Region im

heutigen Südwestfalen entfernt war. Dank des Engagements des SGV und besonders

der Persönlichkeit Karl Kneebusch (Professor für Geschichte und Erdkunde im In- und

Ausland) sollte sich das schon bald ändern.

„Das Wittgensteiner Land“, so begann er, „hat aufgrund seiner etwas abgeschiedenen Lage

noch Ende des 19. Jahrhunderts zu den am wenigsten bekannten Gebieten Westfalens

gezählt.“ In einem Reisebericht „Reisen und Wandern“ der Gelsenkirchener Zeitung vom

10. Mai 1931 wird dies auch für Laasphe (damals noch ohne den Titel „Bad“) bestätigt.

In dem Artikel „Ferien in einem idyllischen Waldstädtchen“ ist zu lesen:

„Es gab eine Zeit, da war Laasphe, dieses an den Ausläufern des Rothaargebirges entzückend

gelegene südwestfälische Städtchen, in einem Dornröschenschlaf gefangen, da

wusste niemand in den westfälischen und rheinischen Großstädten von der verborgenen

Schönheit an den waldbekränzten Ufern der oberen Lahn. Bis eines Tages Laasphes Erwecker

erschien. Es war dies Professor Kneebusch, der sich überall mit Wort und Schrift

für Laasphe einsetzte. Laasphe hatte es dem temperamentvollen Professor angetan. Es war

seine große Leidenschaft geworden. Er hat nichts unterlassen, alle Hebel in Bewegung zu

setzen, um dieses Städtchen zu einem bekannten Luftkurort zu machen.“

Von Dortmund aus, wo Kneebusch 1880 eine Lehrerstelle erhielt, besuchte er häufig das

Sauerland und erteilte den „Gebirgsbewohnern“ Winke und Ratschläge, um den Fremden

das Wandern angenehm zu machen und den Touristenzufluss zu verstärken. Er gab einen

„Führer durch das Sauerland“ heraus – „Der Kneebusch“ war über eine sehr lange Zeit

das Nachschlagewerk für die Tourismuswerbung. 1901/2 baute er sich einen Alterssitz in

Laasphe, an dem er sich nicht lange erfreuen konnte: Er verstarb nur 53-jährig. Seit 1906

erinnert an ihn das vom SGV zu seinen Ehren am Türmelchen errichtetes Denkmal – unser

Bild in Urform – mit (unten) handschriftlicher Bemerkung von Hugo Kracht!

In diese Zeit fiel auch die Gründung des SGV-Gesamtvereins

in den Jahren 1890/91. Und nur zwei Jahre später wurde am

3. Januar 1893 die Laaspher SGV-Abteilung gegründet. Initiator und 1. Vorsitzender

war Bürgermeister Geisler. Ihm lag insbesondere der Ausbau des Fremdenverkehrs

am Herzen. Bereits 1904 wurde Laasphe in die Liste der Luftkurorte aufgenommen.

Hier kam nun die zweite Persönlichkeit für die Tourismusentwicklung ins Spiel: Hugo

Kracht. Er entwickelte Konzepte für eine Wanderinfrastruktur und realisierte sie. Auf Rektor

Großmann (ab 1905 Vorsitzender) und Hugo Kracht geht die Anlage des Laaspher

Wegenetzes zurück.

Was einst 1893 von den Vätern für Ausbau und Steigerung des Fremdenverkehrs angestoßen

wurde, zieht sich wie ein roter Faden durch die Abteilungsgeschichte. Die touristische

Infrastruktur erfuhr laufend Aufwertung durch Beschilderung, Bänke, Sitzgruppen und

Schutzhütten. 1931 wurde eine Verkehrsabteilung errichtet mit den noch heute typischen

Aufgaben: Gästebetreuung, Werbung auf Messen und Anzeigenwerbung in verschiedenen

Zeitungen, Prospekte und Reiseführer, Vorträge und bunte Abende ebenso wie Wanderungen

und Ausflugsfahrten.

Wenn auch heute ein Teil der Aufgaben „kommerziell privatisiert“ wurde, so sorgt der SGV

mit seinem ehrenamtlichen Engagement Jahr für Jahr für das Wichtigste: die Wegeinfrastruktur,

ohne die ein Kennenlernen und Erleben der Natur mit ihren Schönheiten und

der Umwelt unmöglich wären. Wichtig auch die Kooperation mit örtlichen Institutionen,

die ähnliche Ziele verfolgen oder vom Tourismus wirtschaftlich abhängig sind. „Hand-in-

Hand“ ist da gefragt.

Am Ende des Festabends gab der Vorsitzende Dieter Lütke für die Zukunft das Motto aus:

· Im 19. Jahrhundert gegründet · im 20. Jahrhundert 100 Jahre bestanden

· im 21. Jahrhundert schon wieder 25 Jahre vollbracht

Da kann es doch nur heißen: „Frisch Auf – dem 22. Jahrhundert entgegen!“

30 KREUZ&QUER 3/18


Wiederwahl für Gaby Otten und

Joseph Salmen

Möhne/Kamen – Die Vorstandswahlen bei der in Kamen durchgeführten

Jahresversammlung des SGV-Bezirks Möhne zeigte es deutlich: Die Mitglieder

sind mit ihrem Vorstand sehr zufrieden. Deshalb gab es jeweils

Wiederwahlen für die langjährige Vorsitzende Gaby Otten (Bild) sowie

den Verantwortlichen für die regionale Wegearbeit, Joseph Salmen – der

Wegewart wird sich in diesem Jahr speziell um die Fertigstellung und

Nachmarkierung der Wegezeichen des Bezirks-Rundweges Möhne kümmern.

Nach Fertigstellung wird die Route auf der Internetplattform www.

ich-geh-wandern.de veröffentlicht. Gedacht ist ferner an die Erstellung eines über die Abteilungen

verteilbaren Werbeprospektes, damit so auch andere interessierte Wanderfreunde erreicht und zum

Wandern animiert werden.

Horst Borkenstein

Aplerbeck – Gute Personalentscheidungen konnte die

Jahresversammlung dieser Dortmunder SGV-Abteilung

treffen: Als Vorsitzender konnte Horst Borkenstein (re.)

mit der Fortsetzung der Vereinsarbeit betraut werden – der

Bezirksvorsitzende Wolf-Dieter Sonnenburg gratuliert als

Erster zur Wiederwahl. Auch der für die Vereinsfinanzen

zuständige Gerd Schramm wurde bestätigt, ferner Manfred

Krause als Wanderwart und Dietrich Büscher als Naturschutzwart. „Für alle wiedergewählten

Vorstandsmitglieder gab es tosenden Applaus“, berichtet Pressewart Michael Penzel. Neu in den

Vorstand wurden Margret Wünnenberg (Schriftführerin) und Monika Penzel (Wegewartin) gewählt.

Josef Weingarten

Lendringsen – Erinnerungen an alte Zeiten standen beim Besuch von

SGV-Vizepräsident Harald Kahlert bei Josef Weingarten im Mittelpunkt,

der sein 90-Jähriges feiern konnte. Ein ganzer Trupp Senioren-Wanderer

hatte sich aufgemacht, um ihrem langjährigen Vorsitzenden und heutigen

Ehrenvorsitzenden des Lendringser SGV ihre Aufwartung zu machen.

Zentrales Thema waren die Erinnerungen an die 560 Kilometer

lange Wimpelwanderung, die 2002 von Iserlohn nach Wundsiedel zum

dortigen Deutschen Wandertag führte. Der Jubilar war einer der wenigen, die in gut drei Wochen von

der ersten bis zu letzten Etappe mit von der Partie waren.

Klaus Thorwarth

PERSONALIEN

Unna – Klaus Thorwarth, Kulturwart des SGV

Unna, hat sich mit großem Engagement der ein

wenig kränkelnden Musikgruppe des Vereins angenommen

und „dem Patienten erfolgreich frisches

Leben eingehaucht" – für einen beruflich

als „Vollblut-Apotheker“ Tätigen eine zweifellos

angemessen gute Tat!. Unter dem Namen „SGV-

Volksmusikanten“ ist die Gruppe inzwischen auf

21 Mitwirkende gewachsen, mit dem besonderen

Effekt: Die neuen Musikfreunde waren bisher noch nicht SGV-Mitglieder.

„Die alte und langjährig gepflegte Harmonie ist jetzt wieder eingekehrt“,

so seine Bewertung und: „Mit der Erfahrung der älteren Mitglieder wie

beispielsweise Doris Witt und Dieter Kranefeld wagten wir wieder zwei

'halböffentliche' Auftritte mit kleinen Konzerte im ‚Domizil‘ (Einrichtung des

‚Betreuten Wohnens') und sind beim Publikum recht gut angekommen, was

sogar in einem just erschienenen kleinen Buch des Pfarrers Erhard Kayser

verewigt wurde." Engagement und sich kümmern lohnen sich.

Ein Zuhause für Insekten

Hüsten – Vollen Einsatz zeigten bei einer Aktion dieser SGV-Abteilung die

Kinder unter der Leitung von Ute Henze bei dem Bau von Überwinterungsoder

Nisthilfen für die verschiedenen heimischen Insekten. Sie hatte dabei

auch aktive Unterstützung von Klaus Tebbe (Bild), der Sohn Tim zu dem

Ereignis begleitete. Stolz präsentierten die kleinen Akteure nach ein paar

Stunden jede Menge „Hotelzimmer“ für Florfliegen, Wildbienen, Ohrwürmer

und ähnliches Getier.

Erlebnis SGV

Im Sauerland wandern und dabei

Sauerländer Spezialität genießen

Arnsberg – „Wandern und Genießen“ – Unter diesem Motto wanderte diese SGV-Abteilung vom Bahnhof

Freienohl zum SGV-Jugendhof in Arnsberg. Willy Verbanc (re.) als Wanderführer konnte an einem

sonnig-warmen Frühlingstag 40 Teilnehmer am Treffpunkt begrüßen und brachte sie sogleich auf Trab:

13 Kilometer bergauf und bergab, eine wunderschöne Landschaft mit einigen Sturmschäden durch

„Friederike“ erlebten die Wanderer hautnah.

Am späten Nachmittag und kurz vor dem Ziel traf die Gruppe eine zweite mit neun Wanderern, die

eine Kurzstrecke zum SGV-Jugendhof unternahmen, um dort die Sauerländer Spezialität „Potthucke“

gemeinsam mit ihnen zu genießen. Eine tolle Idee für ein Wandervorhaben, das großen Zuspruch fand.

Treu von Anbeginn

Homburger Land – In diesem Jahr hat diese SGV-Abteilung im Oberbergischen Land ihr „Silberjubiläum“

und kann auf ihr 25-jähriges Bestehen voller SGV-spezifischer Aktivitäten und auf viel Zuspruch zurückblicken.

Besonders erfreulich ist, daß viele Mitglieder aus dem Gründungsjahr 1993 dem Verein immer noch

die Treue halten. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft konnten geehrt werden: Ferdinand Feldmann, Christa

Gotthardt, Dieter von Harlessem, Anni und Dieter Herberholz, Marlies Knotte, Beatrix und Dr. Reinhold

Pittius, Marlis Scherer, Doris und Adalbert Schmidt, Hildegard und Wolfgang Stapp, Heinz-Otto Werner.

Sieben SGVer sind schon 10 Jahre dabei und konnten auch mit Urkunde und Nadel ausgezeichnet werden.

NACHRUF

Hartmut Siebel

Krombach – Diese Siegerländer SGV-

Abteilung trauert um Hartmut Siebel,

ihren Ehrenvorsitzenden, der am 15. Juni

im Alter von 81 Jahren seine letzte Wanderung

antreten musste. Er war über

40 Jahre SGVer, davon 29 Jahre an der

Spitze des Vereins. In seiner Zeit als

Vorsitzender hat er viel für die Abteilung

geleistet: Herausragend war seine Mitwirkung am Umbau

des vereinseigenen Wanderheimes, 1992 hat er das

100-jährige Jubiläum verantwortlich mitgestaltet sowie

den Druck des Wanderplanes angekurbelt, auch die Aufstellung

von Wandertafeln organisierte er. Die Mitgliederzahl

steigerte er von 157 (1971) auf über 300 (1999), in

den letzten rund 18 Jahren führte er die Seniorenabteilung.

„Verein und Mitglieder haben ihm viel zu verdanken“, so

Vorsitzender Uwe Kuhn in seinem Nachruf. „An vielen

Stellen ist seine Tätigkeit sichtbar.“

KREUZ&QUER 3/18 31


VERANSTALTUNGEN MITTE AUGUST BIS MITTE NOVEMBER 2018

Die jeweiligen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung.

Nach dem Reiserecht verantwortlich ist der jeweilige Leiter der Veranstaltung.

Rodentelgenkapelle in Arnsberg

– geschichtliche Entwicklung

Führung durch die Kapelle mit Referat:

Geschichtliche Entwicklung der Kapelle –

Baugeschichte – Wallfahrtskapelle – Renovierung

– Baudenkmal

22.08.2018, Arnsberg-Bruchhausen

Edwin Müller, Tel. (02932) 31084

Exkursion auf dem

Neanderlandsteig

Geologie der Region, Flora und Fauna, Kultur

und Geschichte

24.08.2018 – 26.08.2018, Velbert

Karl Gundermann, Tel. (02762) 8958 oder

kd.gundermann@t-online.de

Natur und Umwelt auf dem Weg

zum Venner Moor

Schloss Nordkirchen, Ottmarsbocholt, Senden,

Davensberg, Schloss Westerwinkel

25.08.2018, Münsterland

Hans-Dieter Frackmann,

Tel. (02307) 80785

Blütenwelt in Bad Ems

Blumenkorso (Volksfest seit 1379)

und Stadtführung

26.08.2018, Bad Ems

Gisela Bender, Tel. (02173) 75772

Der Nationalpark „De Meinweg“

(NL)

Die speziellen Tiere und Gewächse im

Nationalpark

26.08.2018, „De Meinweg“ Niederlande

Heinz Rund, Tel. (02173) 52375

Nicht nur Wandersocken –

Geschichte der Firma Falke

Firmengeschichte, Produktionsabläufe,

anschließend Stadtbesichtigung Schmallenberg

29.08.2018, Schmallenberg

Bärbel Auer, Tel. (02104) 48527

Bergbaugeschichte in Bommern

Bergbaugeschichte erleben auf Lehrpfaden und

beim Besuch im Museum

01.09.2018, Witten-Bommern

Marlene und Hermann-Josef Roppertz,

Tel. (0211) 93890368

Kurpark und Lippeaue in Hamm,

gestern und heute

Kurpark mit Kurhaus, Gradierwerk, naturnahe

Gewässerentwicklung der Lippeaue, Schloss

Heessen

02.09.2018, Hamm

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Heimatgeschichte am

Niederrhein

Wanderung auf dem Arnold-Mock-Weg

05.09.2018, von Neuss bis Grevenbroich

Klaus Cemmel, Tel. (02104) 5085489

Geschichtliches aus Bergkamen

Oberaden und Heil gestern und heute

08.09.2018, Bergkamen

Wilhelm Grundmann, Tel. (02306) 82519

Historische Werkzeugfabrik in

Ennepetal

Freiformschmiede für Spezialwerkzeuge

08.09.2018, Ennepetal

Hans-Friedrich Neuerburg,

Tel. (02104) 40739

Insel Amrum mit Hallig Hooge –

Kultur und Naturschutz

7-tägiger Aufenthalt auf Amrum mit Wattwanderung,

Insel-Kultur, Besuch der Hallig Hooge

10.09.2018 – 16.09.2018, Amrum –

Nordfriesland

Dörte Kieseheuer, Tel. (02932) 22322

32 KREUZ&QUER 3/18

Bergische Streifzüge: Exkursion

auf dem Overather Pilgerweg

Bergische Lebensbedingungen im 18. Jahrh.

12.09.2018, Overath

Margret Völz und Klaus Heinze,

Tel. (02173) 995361

Die Wiedergeburt einer Kirche in

Ostpreußen

Vortrag von Dr. Bärbel Beutner

13.09.2018, Nicolai-Haus/Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Sternenhimmel über

Schmallenberg

Der nördliche Sternenhimmel im Herbst,

charakteristische Sternenbilder

16.09.2018, Schmallenberg

Edwin Müller, Tel. (02932) 31084

Los Canarios – Urlaubsinseln im

Atlantik

Die Kanaren: Regenwälder, Wüsten, Vulkanasche

und der Teide

Foto- und Video-Präsentation von Heribert

Schulte und Reinhard Camatta

19.09.2018, Arnsberg

Reinhard Camatta, Tel. (02933) 79303

Auf den Spuren der Römer

zwischen Dorsten und Oberaden

Dorsten Holsterhausen, Lippramsdorf, Haltern

am See, Olfen, Uferkastell Beckinghausen und

Oberaden

22.09.2018, Dorsten – Oberaden

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Kultur und Natur zwischen

Lippeauen und Hellweg

(Freischütz Schwerte)

Kurler Busch, Asseln (Zechen Holstein u. Schleswig),

Wambel (Hauptfriedhof u. Rennbahn),

Schüren (Emscher), Hörde (Phoenixsee),

Schwerter Wald, Holzwickede

29.09.2018, Dortmund – Schwerte

Wolfgang Weßelbaum,

Tel. (02306) 81999

Steinbrüche – besondere

Kulturlandschaften

29.09.2018, Hagen-Dahl

Vera Haese, Tel. (02129) 3423465

Kulturhistorisches zwischen

Drensteinfurt und Ahlen

Haus Steinfurt, Pfarrkirche St. Regina, Die

ehemalige Synagoge, Haus Siekmann

Sendenhorst, Ahlener Industriegeschichte,

Parklandschaft Kreis Warendorf

06.10.2018, Drensteinfurt-Sendenhorst

und Ahlen

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 86136

Theodor Fontane – ein Lebensbild

Vortrag von Jochen von Nathusius

11.10.2018, Nicolai-Haus/Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Grande Traversate delle Alpi

– die große Alpenquerung des

Piemonts

Multi-Media-Präsentation von Reinhard Camatta

und Klaus Drees

17.10.2018, Arnsberg

Reinhard Camatta, Tel. (02933) 79303

Heimische Tierwelt und die

Bedeutung des Waldes –

Wildwald Voßwinkel

17.10.2018, Arnsberg-Voßwinkel

Erhard Reuther, Tel. (02932) 39318

Wilhelm Conrad Röntgen –

Entdecker der Röntgenstrahlen

Exkursion auf den Spuren des bedeutenden

Physikers inkl. Museumsbesuch

20.10.2018, von Remscheid-Gerstau

nach Solingen Unterburg

Klaus Cemmel, Tel. (02104) 5085489

Sole, Dampf und Kohle

im Kreis Unna

Kurpark Königsborn, Pförtnerhaus Zeche

Königsborn 2/5, Förderturm Bönen, Flierich

Kirche und Backhaus, Lenningsen Bahnhof

21.10.2018, Kreis Unna

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Fachwerktour Fröndenberg

Fröndenberg historische Altstadt

(Fachwerkhäuser), Ruhraue mit

Kettenschmiedemuseum

28.10.2018, Fröndenberg

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 539537

Informationen zu den folgenden Veranstaltungen bekommen Sie bei der

SGV-Wanderakademie NRW, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41, E-Mail: wanderakademie@sgv.de

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, im

SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Blasen, Brüche und Blessuren –

Erste Hilfe für unterwegs

So. 19.08.2018

Touristische Qualifikation von

Wanderführern im Rahmen des

Projektes „Sehnsuchtsziel Natur“

(Teil 1)

Sa. 25.08.2018 oder So. 26.08.2018

Von Hexenei und Krauser Glucke

– die spannende Welt der Pilze

Sa. 15.09.2018

Faszination Lagerfeuer –

Mittelpunkt für Begegnungen

Sa. 22.09.2018

Von Hexenei und Krauser Glucke

– die spannende Welt der Pilze

So. 30.09.2018

Fotoseminar für Einsteiger

Sa. 06.10.2018

Touristische Qualifikation von

Wanderführern im Rahmen des

Projektes „Sehnsuchtsziel Natur“

(Teil 2)

Sa. 06.10.2018 oder So. 07.10.2018

Landschafts- und Naturschutzgebiet

rund um Netteberge

Bauernschaft Selm-Netteberge, Landschafts- und

Naturschutzgebiet Netteberge, Naturschutzgebiet

Wälder bei Cappenberg-West

04.11.2018, Selm-Netteberge

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Geschichte und Kultur

rund um Kamen

Kamener Altstadt, Ev. Pauluskirche

(ehem. St. Severin), Hansestadt Kamen

10.11.2018, Kamen

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie NRW

im Rahmen des Monatstreffs Arnsberg an jedem dritten Mittwoch im Monat einen länderkundlichen

Lichtbildervortrag mit umweltrelevanten und politischen Gesichtspunkten an.

Die Veranstaltung findet jeweils um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Nähere Informationen unter www.dav-hochsauerland.de oder telefonisch unter

(02933) 7 93 03 (Reinhard Camatta)

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen unseres Kooperationspartners:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen bekommen Sie unter der Anschrift:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke · Tel. (05453) 9 96 60 · Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org · www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AwbG) anerkannt.

Spinnenkurs

27.08.-30.08.2018

Einführung in die Pilzmikroskopie

19.10.-21.10.2018

Mooskurs

22.10.-25.10.2018

Naturschutzwarte-Tagung –

Herbst 2018

Sa. 13.10.2018

Ausbildung zum SGV-Wanderführer,

Teil 1 + 2

1: Sa.-So. 13.-14.10.2018

2: Sa.-So. 27.-28.10.2018

Referententreffen mit Fortbildung

„Digitale Medien in den Lehrveranstaltungen

der Weiterbildung

einsetzen“ – Praxisworkshop

Sa. 27.10.2018

Ausbildung zum zertifizierten

Schulwanderführer

Mo. 05.11.2018 – Mi. 07.11.2018

Verbandsoffener Wanderführerlehrgang

(kompakt) – Ausbildung zum

zertifizierten Wanderführer und zertifizierten

Natur- und Landschaftsführer

(ZNL)

Fr. 16.11.2018, 16.00 Uhr –

So. 25.11.2018, nach dem Frühstück

Reiserecht – auf Nummer sicher gehen

während des Wanderführerlehrganges vom 16.11.

– 25.11.2018 (genauen Termin bitte erfragen!)

Flechtenkurs

25.10.-28.10.2018

Laufkäferkurs

02.11.-04.11.2018

Einführung in die

Gesteinsbestimmung

16.11.-18.11.2018

Die SGV-Wanderakademie NRW bietet in Kooperation mit der

Waldakademie im Wildwald Vosswinkel Veranstaltungen zu

verschiedenen Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der Veranstaltungen informieren

Sie sich bitte im Wildwald Vosswinkel, Tel. (02932) 97 23-0

oder im Internet www.wildwald.de


SGV-SHOP

Kennzeichenhalter mit SGV-Logo

Kontakt:

Judith Grüterich-Hoppe

SGV-Shop / Assistenz Wegemanagement

E-Mail: shop@sgv.de

Telefon: (02931) 52 48-47

Fax: (02931) 52 48-15

Stückpreis

EUR 4,50

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Art.-Nr. Weste „Wanderführer“:

Größe S: 900077

Größe M: 900078

Größe L: 900079

Größe XL: 900080

Größe XXL: 900081

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Bestellmöglichkeiten

> per Post: SGV-Shop, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de

Gewünschte Produkte bitte auswählen, Personalien

angeben und senden...

STÜCK

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 52 48-13,

Telefax (02931) 5248-15

Internet: www.sgv.de, E-Mail: info@sgv.de

Verantwortlich: Präsident Thomas Gemke

Vizepräsidenten: Claudia Schmitz, Harald Kahlert, Edgar Rüther

Kreuz&Quer Produktion

gefördert durch:

Koordination:

SGV Marketing GmbH, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 52 48-22, Telefax (02931) 52 48-15, E-Mail: marketing@sgv.de

Geschäftsführer: Christian Schmidt

Chefredakteur: Dr. Peter Kracht

impressum

Redaktion: Torsten Dreyer, Jörg Haase, Manfred Kipp, Dr. Peter Kracht, Anna Rösch,

Christian Schmidt, Isabell Heimann

Anzeigenservice: MASAK, Marketing-Service-Agentur Manfred Kipp,

Telefon (0157) 89 68 77 27, E-Mail: m.kipp@sgv.de

Gestaltung und Druckvorstufe: IDEENpool GmbH, Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

GPS-Wanderatlas Deutschland

Veröffentliche jetzt in wenigen Schritten

deine eigene Wandertour!

Die seit dem Jahr 2011 bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen SGV

und GPS-WAD ist auch an der steigenden Anzahl von Internetabfragen interessierter

Wanderfreunde/-innen zu erkennen. Die unter www.ich-geh-wandern.de/sgv unter „SGV-

Quality Wanderungen" eingestellten 810 Wanderwege mit einer Gesamtstreckenlänge von

über 20.000 km sind bisher von rund 15 Mio. Besuchern angesehen und 159.000 Mal

als pdf- oder gpx-Datei kostenlos heruntergeladen worden.

Um ein noch breiteres Angebot an empfehlenswerten Wandertouren zu unterbreiten,

können ab sofort unter „SGV ad hoc Wandertouren" von jedem SGV-Mitglied kostenlos

und individuell Wandertouren eingestellt werden. Eine durchgängige Markierung der

Tourenvorschläge ist nicht erforderlich. Die Aufzeichnung der Tour als GPX-Track genügt.

Wie stelle ich als SGV-Mitglied eine eigene

Tour bei GPS-WAD ein?

Falls auch Du vielen SGVern die Möglichkeit bieten möchtest, an Deinen Wandertouren

teilzunehmen, dann ist einmalig ein persönliches Nutzerkonto anzulegen. Unter „Wanderung

erstellen“ können die Wandertouren eingestellt werden. GPS-WAD liefert zudem

wertvolle Tipps, wie eine Wandertour interessant im Internet präsentiert werden kann.

Übrigens: Falls Du bereits persönliche Wandertouren bei GPS-WAD eingestellt hast,

so kannst Du diese über den Reiter „Bearbeiten“ und mit einem Klick auf „SGV-ad hoc

Tour“ unter das SGV-Dach bei GPS-WAD-Frontpage stellen.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 15 EUR inkl. Versandkosten

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Bilder wird keinerlei Gewähr

übernommen. Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe

ist der 10. Oktober 2018.

KREUZ&QUER 3/18

33


Das Schmallenberger Sauerland mit seiner geschwungenen Landschaft, seinen herrlichen Höhen und Tälern, den tiefen Schluchten

und dichten Wäldern, seinen kühlenden Bächen und seinen so vielfältigen Wanderwegen ruft wieder zu einem Top-Wander-Ereignis.

Unter dieser Prämisse treffen sich bereits zum 38. Male aktive Wanderer

aus ganz Deutschland, um dieses Gefühl von Heimat und den Charme der

Qualitätsregion Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe

hautnah zu erleben. Treffen sich, um diesen Teil des Sauerlandes zu erkunden,

zu erfahren, wiederzusehen - in Gemeinschaft oder individuell - ganz nach

den eigenen Wünschen.

Der Schmallenberger Sauerland Tourismus hat, gemeinsam mit dem SGV

und den Forstämtern, wieder einen bunten Strauß an geführten Wanderungen

ausgewählt. So steht an jedem Tag der Wanderwoche, neben den vielen individuellen

Angeboten, eine interessante „Mitmach-Tour“ auf dem Programm.

Lassen Sie sich einladen in das wahre Land der tausend Berge. Aktive Tage in

geselliger Runde mit Gleichgesinnten, ausgewählte schöne Wege und Ziele

unter fachkundiger Führung warten auf Sie und wollen unvergessen erlebt

werden. Ob beim Köhlerkaffee mitten in der freien Natur oder beim „Après-

Wandern“ am jeweiligen Ziel bei Imbiss, Kaffee und Kuchen.

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Egal ob mit Bus oder Bahn des ÖPNV oder per

Wanderbus, mit dieser Card können Sie sich kostenlos und hoch flexibel

durch das Schmallenberger Sauerland und die Ferienregion Eslohe

bewegen.

Kostenlose Nutzung vieler Einrichtungen und

Erlebniswelten (Schwimmbäder, Museen etc.)

sind ebenfalls möglich.

Infos gibt es auf www.sauerland-card.de

oder beim Schmallenberger Sauerland

Tourismus.

Schmallenberger Sauerland Tourismus

im Holz- und Touristikzentrum, Poststraße7, 57392 Schmallenberg

Telefon: 02972/97400 · Telefax: 02972/974026

E-Mail: info@schmalenberger-sauerland.de

Webseite: www.schmallenberger-sauerland.de

DIENSTAG, 24. JULI 2018

Variation des N3 ab Niedersorpe

Rundtour ab Niedersorpe, ca. 14 km

MITTWOCH, 25. JULI 2018

Wanderung auf dem Sauerland-Höhenflug

von Bad Fredeburg nach Reiste, ca. 14 km

DONNERSTAG, 26. JULI 2018

Von Niederberge nach Grevenstein, ca. 16 km

FREITAG, 27. JULI 2018

Fledermaus zur Nachtigall

von Kückelheim / Eslohe nach Bracht, ca. 18 km

SAMSTAG, 28. JULI 2018

Von Vorwald nach Latrop, ca. 14 km

Änderungen vorbehalten.

DAS SOLLTEN SIE WISSEN:

· Alle Wanderungen beginnen um 9.30 Uhr.

· Teilnehmergebühr: Pro Tag 3,00 € (Kinder bis 14 Jahre frei!)

· Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

· Bustransfers stehen für Sie bereit:

Fahrpreis: je Hin- und Rückfahrt 3,50 € für Erwachsene,

Kinder bis 14 Jahre frei

· Wir empfehlen festes Schuhwerk.

· Bitte verpflegen Sie sich während der Wanderung aus Ihrem Rucksack.

Wir empfehlen ca. 2 Liter Getränke je Wandertag.

· Bitte führen Sie Ihren Hund an der Leine.

· Am Ziel werden ein warmes Gericht, Kaffee und Kuchen, sowie Getränke

angeboten (kostenpflichtig).

Ein detailliertes Programm zur Schmallenberger

Sauerland Wanderwoche ist ab ca. Anfang Juni

erhältlich beim Schmallenberger Sauerland Tourismus.

Neben vielen ausgewiesenen Wanderveranstaltungen bleibt das Schmallenberger

Sauerland mit seiner Vielzahl von individuellen Wander- und Freizeiterlebnissen

ein Eldorado für Individualisten. Mehrere 100 Wanderwege weist die

eindrucksvolle Wander-Daten-Bank aus und viele dieser Wanderwege tragen ein

Gütesiegel und sind für ihre außergewöhnliche Schönheit und Beschaffenheit

ausgezeichnet. Dabei ist die Zertifizierung zum Premiumwanderweg nach

dem „Deutschen Wandersiegel“ eine der aussagekräftigsten bezogen auf die

allgemeinen Ansprüche an einen Wanderweg.

Der Schwedensteig – Heidenstraße hat diese bedeutende Auszeichnung

erworben und dem, der diesen Weg erwandert hat, bleibt nur das Urteil:

Er hat diese Auszeichnung verdient.

Eindrucksvolle Aussichten, reizvolle, ständig wechselnde Waldbilder paaren „Eine unserer Lieblingswanderungen. Bei dieser Tour stimmt einfach alles. Viele

sich mit regional-typischer Fachwerkarchitektur und prägen den Charakter Pfade, immer wieder schöne Aussichten und Einkehrmöglichkeiten. Wir waren

dieser abwechslungsreichen Wandertour. Wiesen, kleine Heideflächen, ein von dieser Wanderung restlos begeistert!“

Bächlein und kleine, erlebnisreich erschlossene Felsformationen erwarten

den Wanderer ebenso wie idyllische Plätze zum Verweilen oder gemütliche

Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg.

Wer eine gute Kondition hat, der sollte sich auf den Weg machen zu

Alle Details zum Schwedensteig sowie zu weiteren Wandertouren unter:

diesem, einem außergewöhnlichen und unvergesslichen Erlebnis.

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Bei einer Wanderrast die herrliche Aussicht genießen.

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Online-Anmeldung bis 20.05.2018

(Aufpreis bei Nachmeldung –

Nachmeldungen möglich

bis 1 Stunde vor dem Start) unter

oder beim Verkehrsverein

Bödefeld Freiheit und Land e. V.

St. Vitus-Schützenstraße 2

57392 Schmallenberg-Bödefeld

Telefon: 02977 - 355 oder 709 154

Telefax: 02977 - 709 155

Suchen, finden, gewinnen...

?

Bild 01

Bild 02

Wandertouren im

Sauerland

Seite: ___

Mit Land Seite: und Leuten unterwegs ___

Von faszinierenden Fernblicken,

schmalen Pfaden und kleinen Fachwerkdörfern

38. Schmallenberger

Sauerland Wanderwoche

Der Blick schweift über die idyllische Landschaft rund um den Diemelsee. Im Schein der

Bild 03

24. bis Bild 28. Juli 2018 04

Sonne glitzert das tiefblaue Wasser, während sich ein Ausflugsschiff auf seiner Rundfahrt über

den Stausee seinen Weg bahnt. Gleich mehrere dieser atemberaubenden Aussichten erleben

!

Wanderer bei einer Tour auf dem Diemelsteig. Der 63 Kilometer lange Qualitätswanderweg

Heimat ist kein Ort,

Tourtermine für die

Heimat ist ein Gefühl

Wanderwoche

bietet ideale Bedingungen, um die reizvolle Landschaft im Osten des Sauerlands auf einer

mehrtägigen Tour hautnah zu erleben und die Besonderheiten der Region kennenzulernen

– teils fordernd und sportlich, teils sanft und genussvoll, aber immer inspirierend.

Seite: ___

Seite: ___

Denn hier, rund um die erste „Qualitätsregion Wanderbares

Deutschland“, bilden erlebnisreiche Tages- und Naturparks Sauerland Rothaargebirge mit

und laden Wanderer ein, die Landschaft des

Halbtagestouren zusammen mit den zahlreichen

Skulpturen und Installationen international bekannter

Mehrtages- und Fernwanderwegen ein engmaschiges Künstler wie Alan Sinfost oder Jochen Gerz zu

im Tal, bilden hier die Kulisse für eine abenteuerliche

Netz an optimal ausgeschilderter Wegeinfrastruktur für verknüpfen.

Kurzwanderung. All das ist in unmittelbarer Nähe

Einsendeschluss ist der 30. September 2018. Viel Glück!

unbeschwertes Wandervergnügen. So wird das Sauerland

zu einer Wanderregion, die für jeden Anspruch

für einen Nachmittagsausflug geeignet.

zum Winterberger Stadtzentrum und somit optimal

Einem gänzlich anderen Ansatz, nämlich der Lehre

KONTAKT/INFORMATIONEN

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen). von Pfarrer Die Kneipp, Gewinner folgt der „Kneippwanderweg werden Olsberg“

unter dem Motto „Wasser, Wandern, Wohlfüh-

in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

len“. Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“, führt er die Wanderer auf

naturbelassenen Wegen rund um den Kurort, vorbei

an sechs natürlichen Kneipp-Tretstellen und widmet

sich den fünf Gesundheitssäulen „Wasseranwendungen,

Bewegung, Entspannung, Ernährung und

Geologischer Sprung

Heilkräuter“. Für Einsteiger bieten speziell ausgebil-

Waldskulpturenweg

(Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest)

(Sauerland-Tourismus e.V. - Georg Hennecke)

SGV RÄTSEL

Finden Sie in diesem Magazin die

Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die

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und den dazugehörigen Seitenzahlen

bitte...

- auf einer Postkarte notieren und

senden an:

SGV-Geschäftsstelle,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden

...per E-Mail: info@sgv.de

...per Fax: (0 2931) 52 48 15

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plätschernden Bächen und grünen Wiesen mit Blick

Es zieht Sie nach draußen? Bei

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jedem

Fachwerkdörfer.

Wetter? Ob im Frühling, im Sommer, im Herbst die Region. oder Also im nichts Winter, wie los, die Wanderstiefel in der

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geschnürt, den Rucksack gepackt und hinaus in die

Meeresbrise oder in der frischen Wanderurlaubern Bergluft: ist der Themenweg Die „Geologischer Kollektion von Fifty Five hält für jedes schwingende Wetter Landschaft das passende des Sauerlandes. Kleidungsstück

bereit. Viele unserer Produkte sind mit unserer FIVE-TEX Membran ausgestattet, um Ihnen optimalen

Sprung“ bei Brilon. Hier hat man von der Aussichtsplattform

auf dem Bilstein eine grandiose 360-Grad-

(Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest)

St. Muffert am Diemelsee

INFO/KONTAKT

Fernsicht auf die umgebende Landschaft, eingetaucht

Schutz bei Wind & Wetter zu bieten. Als versierter Hersteller von Outdoorbekleidung wissen wir, dass funktionelle

in die sanften Strahlen der morgendlichen Sonne. Und dete Kneipp-Animateure auch geführte Wanderungen

Sauerland-Tourismus e.V.

Bekleidung weit mehr ist als wer ein die Region wasserdichtes während der Tour noch etwas Stück genauer Stoff an. Nur mit 4,2 Kilometer Ärmeln lang, jedoch und nicht Kapuze weniger dran.

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Erst das perfekte

1

Zusammenspiel

von Material, Passform, mit Sichtrohren Ausstattung die Möglichkeit dazu. Deutschlandweit & Design macht Brüder, zeigt sich den der „Winterberger Unterschied.

Schluchtenunter

die Lupe nehmen möchte, hat an fünf Stationen spannend und abwechslungsreich als seine großen

57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg

und

Brückenpfad“. Steil aufsteigende Felswände mit wild

Geologischer Sprung

(Sauerland-Wanderdörfer – Klaus-Peter Kappest)

So zeigt sich: Wer seinen Wanderurlaub im Sauerland

verbringt, kann nicht nur jede Menge entdecken

und erleben, sondern erfährt auch einiges über

Tel. 02974-9698-85 · Fax 02974-9698-33

E-Mail: info@sauerland.com

einmalig ist der „WaldSkulpturenWeg“ bei Schmallenberg

entlang dem Rothaarkamm. Hier säumen elf anmutender Vegetation, gepaart mit zahlreichen kleinen

Brücken über den sich schlängelnden Bachlauf

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Kunstobjekte den 23 Kilometer langen Wegeverlauf

der die Ärmel der Innenjacke auch noch abgezippt werden können, eine vielseitige Kollektion entwickelt. Natürlich

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info@fiftyfive.eu. Wir freuen uns auf Sie!

Fotos: Schmallenberger Sauerland Tourismus

Auflösung Rätsel –

K&Q-Ausgabe 02/2018

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der K&Q-Ausgabe 02/2018!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen waren...

Schwedensteig – Heidenstraße (W1)

Der neue Premiumwanderweg in Westfeld

Premium Wandern – auf historischen Pfaden

Bild 01:

Seite 40

Länge: 15,1 km (Rundweg)

alternativ 6,9 oder 12,5 km möglich

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Koordinaten: geographisch 51.161429 N 8.415882 E

UTM 32U 459155 5667938

Zeit: ca. 4,5 – 5 Stunden

Höhenunterschied: 476 m

Ausstattung: festes Schuhwerk

Wanderkarten: Schma lenberger Sauerland 1:25.000

Nordenau & Westfeld 1 : 19.000

Highlights: Gipfel-Tour

botanische Highlights

Au sichten

Hubertusstein

Kape le Ohlenbach

Beste Zeit: April – November

Einkehrmöglichkeit: direkt am Wegesrand

Eine Jahreskarte für Familien

für den Wildwald Vosswinkel

haben gewonnen:

Bild 02:

G. Berger, Bad Berleburg

Seite 37

V. Schöning, Hagen

Bild 03: Eine Tageskarte für Familien

Nette Wu. schrieb:

Seite 06 hat gewonnen:

Ihre Bewertung: 5 von 5 Sternen

Im Frühling lockt ein weiteres TOP-Ereignis

und eine Teilnahme ist noch möglich: B. Hagen, Meschede

14. Bödefelder Hollenmarsch

Fr. 25. und

Sa.

Bild

26. Mai 2018

04:

Seite 11 Die Gewinner werden

www.hollenmarsch.de

benachrichtigt.

34 KREUZ&QUER 3/18


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