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MEIN HOTEL ZEIGT

MIR DIE WELT

WINTER-

REISEN

zu sonnigen

Preisen

Alle Routen und Preise auf www.expinet.ch

NR. 36 | 6. SEPTEMBER 2018 | www.travelinside.ch

FOCUS

Madeira Opern- &

Azoren Musicalreisen 12–13

DESTINATION REPORT

News zu Madeira

und den Azoren 14

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 15 –17

INDISCHER

OZEAN

Counter Inside

www.travelinside.ch

Skywork Airlines: Nach dem

Grounding herrscht Knatsch

Für die Veranstalter und Reisebüros heisst es nun: Alternativflüge organisieren.

Zusatzarbeit und Unverständnis:

Skywork-Grounding sorgt für Unmut.

Seit dem Grounding ist das Skywork-

Management auf Tauchstation. «Ganz

schwach» findet dies Walter Kunz,

Geschäftsführer SRV. «In solchen Momenten

müsste man die Grösse haben,

um hinzustehen.» Die Preveza-Strecke

führt People’s fort. Kurz vor den Herbstferien

liegt es nun an Veranstaltern

und Reisebüros, welche die Flüge zusammen

mit den Österreichern weiterführen,

«allerdings zu deutlich höheren

Konditionen», wie Andreas Gerber, CEO

Aaretal Reisen, sagt. Und: Er muss die

Zusatzkosten alleine stemmen. «Unser

Partner Belpmoos Reisen ist leider

nicht bereit, mehr zu bezahlen –

Solidarität ist eben gerade nicht auf

einem Vertrag beharren, sondern

pragmatisch und gemeinsam Lösungen

finden.» Gabriela Jones, Geschäftsführerin

Belpmoos Reisen, hält fest,

dass sie einen Untervertrag mit Aaretal

Reisen abgeschlossen habe und darin

wohlweislich die Haftung bei Nichteinhaltung

geregelt habe: «Es war

Aaretal Reisen, die unbedingt mit

Skywork und nicht mit Helvetic nach

Preveza fliegen wollte.»

DERWEIL WUSSTE DAS BAZL offenbar

bereits am Montag vom bevorstehenden

Grounding – während munter

weiter Tickets verkauft wurden. Das

könnte Folgen haben.

ES

Bericht Seite 3, Kommentar Seite 5

Bedfinder will

die USA erobern

Mit ihrem Hotel-only-Produkt war

Bedfinder vor zwei Jahren in den USA

gestartet. Seither erfolgte eine Expansion

inner- und ausserhalb Europas,

und gleich kommen wieder sechs neue

Märkte dazu. Seit einiger Zeit bietet

die Start-up-Tochter der Hotelplan

Group zudem Pauschalreisen an –

zumindest in Deutschland und GB.

Nun will sie erneut über den Teich:

Noch in diesem Monat sollen die Pauschalreisen

in den USA live gehen. Die

Wertschöpfung wird im Vergleich zu

den Nur-Hotels deutlich höher sein.

Das Know-how für Packages und

Whitelabel-Lösungen holt sich Bedfinder

einerseits aus dem eigenen Hause,

andererseits von ihrem neuen COO

André Kollmeyer. «Ich habe die letzten

18 Jahre genau das gemacht», sagt der

ehemalige Thomas-Cook- und Airberlin-Holidays-Manager

im Interview mit

TRAVEL INSIDE. CEO Katja Altmann

erklärt im Übrigen die weiteren Pläne

und wann Bedfinder profitabel werden

soll.


ES/SJ

Interview Seite 6/7

DER DEAL IST DURCH

Accor ist stolz auf Mövenpick-Akquisition.

Accor hat die 83 Mövenpick-Hotels in Europa,

im Mittleren Osten, in Afrika und Asien

für CHF 560 Mio. erworben und dafür

nun die abschliessende Genehmigung

erhal ten. Duncan O’Rourke, COO Europe

Luxe Accor, machte an einem Medienanlass

klar: Accor sieht in der Akquisition von

D. O’Rourke Mövenpick ein enormes Entwicklungspotenzial.

Die Philosophie von Accor sei es,

die übernommenen Hotelmarken eigenständig im Markt

weiterzuoperieren. Man sei stolz auf die Akquisition. AH

Bericht Seite 2

LAST CALL FÜR DAS VOTING

Wer wird die Travel Personality des Jahres?

Noch bis morgen Freitag, 7. September, können Sie

mitbestimmen, wer zur Branchenpersönlichkeit des Jahres

erkoren wird. Zehn starke Kandidaten stehen zur Auswahl:

Verda Birinci-Reed, Philippe Erhart, Marcel Gehring, Hans

Kaufmann, Erich Mühlemann, Thomas Tanner, Angelo C. van

Tol, Luc Vuilleumier, Beat Walser und Stephan Widrig.

Stimmen Sie für Ihre drei Favoriten ab! Die Siegerin oder

der Sieger des Travel Personality Awards 2018 wird an der

Awards Night gekürt, die im Rahmen des Swiss Travel Day

am 25. Oktober 2018 in der Stage One in Zürich-Oerlikon

stattfindet. Jetzt abstimmen auf www.travelinside.ch/tpa


TI

facebook.com/Travelinside

twitter: @travelinsideD

Fotos: AH, zVg

das magazin für verliebte

Das Magazin für Verliebte!

Erscheint

am

7.9.2018

www.honeymoontip.com


2

TOP STORIES

Accor sieht bei Mövenpick enormes Entwicklungspotenzial

Der Deal ist abgeschlossen: Duncan O’Rourke, COO Europe Luxe Accor, informiert über den Kauf der 83 Häuser.

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

Noch bevor er an der Zentrale von

Mövenpick in Baar die zwölf dort ansässigen

Mövenpick-Mitarbeitenden

aus erster Hand informierte und ein

Willkommensvideo von Accor-Group-

CEO Sébastien Bazin übermittelte,

hielt es Duncan O’Rourke für wichtig,

die Schweizer Medien persönlich zu

orientieren. Insbesondere aus Respekt

vor der bestbekannten und traditionellen

Schweizer Marke, wie er sagte.

DER COO DER LUXUS-ABTEILUNG von

Accor, der diesen Posten seit knapp

zwei Jahren innehat und seit einem

Monat auch als CEO von Accor Zentraleuropa

(alle Brands) amtet, ist persönlich

angetan von der Übernahme.

O’Rourke hat selbst eine Mövenpick-

Vergan genheit, arbeitete er doch noch

unter dem damaligen Mövenpick-Chef

Bruno Schöpfer bis 2002 in der Gastro-

Sparte. O’Rourke war dann für Kempinski

Hotels in Genf tätig und hat

heute sein Büro bei Accor in Kloten.

Duncan O’Rourke, COO Accor.

Accor hat die derzeit 83 Mövenpick-

Hotels in Europa, im Mittleren Osten,

in Afrika und Asien für CHF 560 Mio.

erworben und dafür die abschliessende

Genehmigung erhalten – also rund

CHF 6,7 Mio. für die Managementverträge

pro Haus. Bis 2020 wird die

Gruppe auf insgesamt 125 Häuser anwachsen,

diese Expansion ist bereits

in trockenen Tüchern. Mövenpick sei

eine profitable Hotelgruppe, sagt

O’Rourke: «Wir sind extrem stolz auf

die Hotels.» Das Investment sehe Accor

langfristig, denn der französische

Hotelkonzern war bis vor kurzem mit

dem eigenen Brand Sofitel eher weniger

profiliert in der weltweiten Luxus-

Hotellerie. Nach dem Kauf von FRHI

(Fairmont/Raffles/Swissôtel) und jetzt

von Mövenpick hat sich dies rasant

geändert. Accor verfügt neben diesen

Marken sowie Pullman auch noch über

Minderheitsbeteiligungen an Banyan

Tree und Rixos Hotels.

O’ROURKE RECHNET mit einer Dauer des

Integrationsprozesses von bis zu einem

Jahr. Der Hauptsitz von Mövenpick in

Dubai mit rund 90 Mitarbeitenden soll

zwar erhalten bleiben, jedoch würden

Synergien im Hintergrund (Finanzen,

IT, HR, Vertrieb, Sales, Revenue) geprüft

und umgesetzt. Mit der am vergangenen

Dienstag erfolgten definitiven

Übernahme hat Accor auch sämtliche

bestehenden Verträge der Mitarbeitenden

übernommen. Accor sieht in der

Akquisition von Mövenpick ein enormes

Entwicklungspotenzial, sagt

O’Rourke, der selber direkt an Chris

Cahill rapportiert, welcher als CEO der

Luxus-Sparte weltweit und neuerdings

auch als stv. CEO der gesamten Gruppe

amtet. Die Philosophie von Accor – mit

ihren über 4500 Hotels weltweit – sei

es, die übernommenen Hotelmarken

sehr eigenständig im Markt weiter zu

operieren, sagt der Europa-COO.

DAHER WERDE AUCH JEDE MARKE von

einem eigenen Vice President geführt.

Speziell Mövenpick besitze einen hervorragend

guten Namen und stelle

daher für Accor ein sehr grosses

Wachstumspotenzial dar, ist O’Rourke

überzeugt.

AH

SPOTLIGHT

«Bei unseren Städtereisen-Produkten gilt

das Motto: Gebucht wie gesehen»

KARIN MARKWALDER, GENERAL MANAGER HELVETIC TOURS

Nach der Lancierung eines volldynamischen Angebots für die Städte London, Berlin, Hamburg,

Paris sowie Rom gibt die Helvetic-Tours-Chefin Auskunft.

Gab es bei Helvetic Tours früher

schon einmal Städtereisen?

Ja. Bis vor rund fünf Jahren führte Helvetic

Tours ein eigenes Städtereisen-

Programm.

Wieso wurde das Angebot gestrichen?

Vor fünf Jahren waren wir technisch

nicht in der Lage, gemäss damaligem

und heutigem Kundenbedürfnis (günstiges

Preis-/Leistungs-Verhältnis sowie

Dynamik) abzubilden. Somit fiel der damalige

Entscheid, das Produkt vorläufig

nicht mehr weiterlaufen zu lassen.

Weshalb hat sich Helvetic Tours jetzt

entschieden, Städtereisen wieder aufzunehmen?

Um preisbewussten Kunden, die City-

Trips bisher tendenziell individuell buchten,

ein attraktives, schlankes Angebot

zu unterbreiten und die Produktepalette

von Helvetic Tours um ein weiteres spannendes

Komplementärprodukt zu ergänzen.

Fortschrittliche technische Lösungen

erlauben dank der Anbindung von

Betten- und Flugdatenbanken, Flug-

Hotel-Pakete für Städte mit vergleichsweise

geringem Aufwand zusammenzustellen.

Mit welcher Technologie werden die

Packages dynamisch zusammengestellt?

Mittels Player-Hub-Technologie.

Wie definiert Helvetic Tours «voll»-

dynamisch?

Als Kombination von Betten- und Flugdatenbanken

beziehungsweise Direktanbindungen

an Airlines. Die Paketierung

von verschiedenen Leistungen geschieht

erst zum Zeitpunkt der Buchung.

Stammen die Produkte vom «Städte-

Kompetenzzentrum» Railtour?

Nein, wir greifen auf verschiedene externe

Bettenbanken zurück.

Bleibt Railtour der Spezialist für Städtereisen

im Hause DER Touristik

Suisse?

Ja. Hier kann mit persönlichem Knowhow

und spezifischen IT-Systemen auf

die individuellen Anforderungen von Privatkunden

und Gruppen eingegangen

und massgeschneiderte Städtereisenpakete

geschnürt werden.

Worin bestehen die Unterschiede zum

Helvetic-Tours-Produkt?

Zum Beispiel beim Umfang des Städtereisen-Angebotes,

der Angebotsgestaltung

und der Reisedokumente. Railtour-

Kunden erhalten etwa Services wie

Reiseführer oder den Zugang zur Railtour-Frantour-App.

Beim Produkt von

Helvetic Tours gilt «gebucht wie gesehen».

Das heisst, es können keine individuellen

Anpassungen vorgenommen

oder Zusatzleistungen über Helvetic

Tours gebucht werden.

Entsteht auf diese Weise nicht ein interner

Wettbewerb mit Railtour?

Nein. Die Hauptzielgruppe für das Helvetic-Tours-Produkt

sind Kunden, die lediglich

einen Flug und ein Hotel benötigen.

Die Reservation von Ausflügen,

Transfers, Aktivitäten vor Ort etc. ist nicht

vorgesehen. Es handelt sich ausschliesslich

um volldynamische Paketlösungen.

Nur-Hotel-Buchungen sind derzeit nicht

möglich. Ebenso wenig werden Bahnstädtereisen

angeboten.

Mit verschiedenen Marken in den

Zielgebieten aktiv zu sein, gehört ja

schon fast zur Unternehmenstradition.

Es ist richtig, dass wir auch in anderen

Bereichen bewusst Zielgebiete mit unterschiedlichen

Marken anbieten. Das ist

zum Beispiel in Asien mit Kuoni Asien,

Helvetic Tours und Asia 365 der Fall. Wir

wollen unterschiedliche Kundensegmente

ansprechen und den Marktanteil

von DER Touristik Suisse insgesamt erhöhen.

Man hört oft, dass Städtereisen kein

klassisches TO-Produkt mehr seien.

Sehen Sie das anders?

Ja. Zentral ist die Wettbewerbsfähigkeit

bezüglich Preis/Service und die Betonung

der Mehrwerte von Veranstalter-

Reisen in der Kunden-Kommunikation:

Stichwort Pauschalreisegesetz. SJ

Fotos: zVg, AH


TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 TOP STORIES

3

«Der Flughafen Bern

ist eigentlich keine Notwendigkeit»

Nach dem Grounding von Skywork befindet sich die Branche in Aufruhr.

die Existenzfrage für den Flughafen

jetzt nicht», stellt Jones klar, «ansonsten

müssten wir definitiv über die Bücher.»

Die bewegte

Geschichte der Skywork

Foto: zVg

Der Flughafen Bern will die entstandenen Lücken zeitnah schliessen.

Elisha Schuetz

Nachdem Skywork Airlines vergangene

Woche den Flugbetrieb eingestellt hat,

ist der Frust in der Branche nach wie

vor gross. Während der Flughafen Bern

mit Hochdruck nach Ersatzlösungen

sucht, müssen die lokalen Veranstalter

das Schlamassel nun ausbaden: «Es ist

nervenaufreibend und der Mehraufwand

enorm», so Gabriela Jones,

Geschäftsführerin Belpmoos Reisen.

Auch Aaretal Reisen musste eine

Wochenendschicht einlegen. «Das

Grounding kam zum schlechtmöglichsten

Zeitpunkt», sagt CEO Andreas

Gerber, «denn der Herbst ist viel besser

gebucht als der Sommer und wir sind

noch weit weg, für alle unsere Kunden

Alternativen gefunden zu haben.»

DIE UMSHIFTUNG AUF ANDERE AIRLINES

sei schwierig. Die Preveca-Strecke führt

nun People’s fort, bisher bereits als

Subcharter mit SX-Flugnummer unterwegs.

Nun sind es die Veranstalter,

welche die Flüge zusammen mit den

Österreichern weiterführen, «allerdings

zu deutlich höheren Konditionen

als Skywork», so Gerber. Und: Er muss

die Zusatzkosten alleine stemmen.

«Unser Partner Belpmoos Reisen ist

leider nicht bereit, mehr zu bezahlen

– Solidarität ist eben gerade nicht auf

einem Vertrag beharren, sondern

pragmatisch und gemeinsam Lösungen

finden.» Jones hält jedoch fest, dass

sie einen Untervertrag mit Aaretal

Reisen abgeschlossen habe und darin

wohlweislich die Haftung bei Nichteinhaltung

geregelt habe. «Es war

Aaretal Reisen, die unbedingt mit

Skywork und nicht mit Helvetic

Airways nach Preveza fliegen wollte»,

so Jones.

Die Zukunft für das Linienfluggeschäft

in Bern sehe generell «dunkelgrau

aus», findet Gerber. Das Sommerfluggeschäft

biete Chancen und sei für

ihn als Veranstalter positiv – sofern

man bereit sei, zu investieren und

etwas zu riskieren. Jones ergänzt, dass

sich für Nischenplayer durchaus

Chancen ab Bern bieten.

WERNER SCHINDLER, Geschäftsführer

Railtour/Frantour, verfolgt das

Geschehen am Flughafen Bern seit 30

Jahren. Fazit: Es sei ein einziges Kommen

und Gehen der Airlines. Zwar

«Die Buchungsmaske

zu schliessen, wäre

anständig gewesen»

Walter Kunz, Geschäftsführer SRV

betont er, wie sehr ihm «das Mösli» am

Herzen liege, aber das Pflaster Bern sei

für Regionalfluggesellschaften unbestritten

schwierig. «Schaut man über

die Grenze, käme es dort niemandem

in den Sinn, im Umkreis von 100 Kilometer

drei Flughäfen zu bauen. Eigentlich

braucht es Bern nicht.» Die Nähe

zu Zürich und Basel ortet auch Gerber

als Hauptproblem: Der Flughafen Bern

sei «nice to have», aber letztlich keine

Notwendigkeit. «Zum Glück stellt sich

UND DER FLUGHAFEN handelt: «Wir sind

mit den Fluggesellschaften, die über

passendes Fluggerät für eine Streckenaufnahme

in Bern verfügen, in Kontakt,

mit dem Ziel, die eine oder andere

Lücke zeitnah schliessen zu können»,

bestätigt CEO Mathias Gantenbein.

Mit einem Einzugsgebiet von mehr

als 3 Mio. und ca. 4000 Unternehmen

biete der Flughafen Bern einen interessanten

Markt – mit Potential für

Städteflüge. «Dies zeigen auch die

Passagierzahlen in den letzten Jahren

und das Resultat verschiedener Marktanalysen,

die wir in Auftrag gegeben

haben», so Gantenbein.

ÜBER DAS SKYWORK-MANAGEMENT will

Gantenbein nicht herziehen: «Wie in

jeder Geschäftsbeziehung gab’s Aufs

und Abs, das ist klar – ich ziehe es aber

vor, nicht in die Vergangenheit zu

reisen und mich über ein Unternehmen

zu äussern, das am Boden liegt.»

Dass Kunden bei Skywork aber noch

buchen konnten, obwohl das Grounding

zu diesem Zeitpunkt für das Management

bereits absehbar war, stösst

vielen in der Branche sauer auf.

Der Schweizer Reise-Verband (SRV)

erwägt, gar eine Amtshaftung des BAZL

sowie eine Verantwortlichkeitsklage

gegen das Management von Skywork

prüfen zu lassen. «Wir warten nun ab,

wie viele Reisebüros noch Buchungen

bei der Airline zwischen Montag bis

Mittwoch getätigt haben, und entscheiden

dann, wie wir vorgehen werden.

Selbstverständlich gehen wir sorgsam

mit unseren Mitgliedergeldern um

und entscheiden aufgrund der Verhältnismässigkeit»,

führt Geschäftsführer

Walter Kunz aus. Eine Vorprüfung

durch einen Juristen sei bereits erfolgt.

SKYWORK HÄTTE ZUMINDEST «technische

Probleme» auf der Webpage gelten

machen können, sodass «vorübergehend»

keine Buchungen mehr getätigt

werden können. «Die Buchungsmaske

zu schliessen, wäre anständig gewesen»,

so Kunz. Dass das Management

der Airline anschliessend einfach auf

Tauchstation ging, findet er «ganz

schwach»: «In solchen Momenten

müsste man einfach die Grösse haben,

um hinzustehen.» Kommentar Seite 5

1983–2010: ÄRA GRIBI

Alex Gribi gründet 1983 die Flugschule

Skywork AG mit Taxiflügen. 1989 Flottenausbau,

2003 Umwandlung in eine Chartergesellschaft,

2009 der erste Linienflug

nach Rotterdam mit einer Dash 8 Q400.

2010–2014: ÄRA BORER/LANG

Rolex-Erbe Daniel Borer steigt als Investor

ein, Tomislav Lang wird CEO. Es ist der

Startschuss zu einer «neuen Skywork».

Innert drei Jahren wächst das Streckennetz

auf 34 Destinationen und die Flotte

von zwei auf sieben Maschinen. Plötzlich

befördert Skywork über 200000 Pax.

Dazu kommt der Betrieb des eigenen

Reisebüros, die Übernahme von Aaretal

Reisen und ein Sponsoring beim FC Thun.

Angestrebt wird eine Expansion nach Lugano,

Basel und/oder an einen Flughafen

im Ausland. Der Verlust bewegt sich dennoch

im zweistelligen Millionenbereich.

2013 steigt Borer aus. Man beginnt zu

sparen: Sponsoring weg, Stadtbüro weg,

Aaretal Reisen soll verkauft werden. CEO

Lang übergibt interimistisch an COO Rolf

Hartleb.

2014–2018: ÄRA INÄBNIT(S)

Nach dem Neuanfang sind für den Sommer

2014 nur noch 18 statt 34 Ziele geplant.

Im Juli 2014 wird Martin Inäbnit

neuer CEO, und ein unbekanntes Gremium

aus dem Grossraum Bern übernimmt

die Aktienmehrheit. Dass Inäbnits milliardenschwerer

Bruder Walter Inäbnit einer

der Investoren sein könnte, wird stets

bestritten. 2014 kann der neue CEO einen

Bruttogewinn ausweisen. Neue Wachstumsfelder

werden dank der Umstellung

auf Saab 2000, der Expansion nach Basel

sowie mehr Charteraktivitäten erschlossen.

Verspätungen bei den neuen Flugzeugen

und das Berner Anflugregime

sorgen aber regelmässig für Probleme.

Im Oktober 2017 wird Skywork ein erstes

Mal gegroundet – die Finanzierung für

den Winter ist nicht gesichert. Nach drei

Tagen ist der Nachweis da, es geht

vorerst weiter. Dass die erste der neuen

Embraer nicht wie geplant im März 2018

geliefert wird, ist ein erneuter Rückschlag.

Doch die Berner Veranstalter setzen

auf die Airline, zudem wird eine neue

Basis in Lugano angestrebt. Parallel sucht

man nach neuen Investoren, ohne Glück:

Am 28. August gehen die Lichter aus. SJ


4

TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

Nachhaltigkeit: mehr als Lippenbekenntnisse

Experten zufolge ist das Interesse der Kunden am Thema gross, die Nachfrage jedoch verhältnismässig klein.

Nathalie de Regt/Stephanie Günzler

Die UNWTO zählte im vergangenen

Jahr 1,323 Milliarden touristische Ankünfte

weltweit. Das sind 84 Millionen

bzw. 7% mehr als 2016. Dass dieses

Mehr an Touristen auch Auswirkungen

auf die Umwelt hat, liegt nahe. Während

in den Sommermonaten einerseits

das Thema Overtourism wieder

aufkochte, wurde in den Medien auch

vermehrt über die Umweltverschmutzung

und insbesondere das Plastikproblem

berichtet.

ERSTE MASSNAHMEN wurden schnell

ergriffen. Manche Hotels und Reedereien

verbannen Plastikröhrli, Kenia,

Tansania, Uganda, Botswana und

Südafrika sagen den Plastiksäcken den

Kampf an und verbieten nicht nur

deren Produktion im Land, sondern

auch die Einfuhr.

DOCH WIE SIEHT ES mit den touristischen

Playern in der Schweiz aus und

wie sensibilisiert sind die Schweizer

Touristen auf das Thema Nachhaltigkeit?

TRAVEL INSIDE hat nachgefragt.

Welche Labels sind

seriös?

Guten Gewissens empfehlen kann man

z.B. Zertifizierungen, welche die Kriterien

des Global Sustainable Tourism Council

(GSTC) erfüllen. Eine Labelübersicht gibt

es unter: www.fairunterwegs.org/


vor-der-reise/labelfuehrer

Ein Bewusstsein schaffen: Touristen und Einheimische sammeln gemeinsam Plastikmüll.

STEPHAN ROEMER,

CEO Tourasia

In unseren Katalogen und auf den Roadshows

werden bewusst Angebote «off the

beaten track» und Hotels mit Nachhaltigkeitsprojekten

hervorgehoben. Für letztere

haben wir bei Tourasia mit «Tourasia

Eco» ein eigenes Label geschaffen. Ich

glaube wirklich, dass diese Kombination aus Nachhaltigkeit,

Sauberkeit und abseits der Massen bei den Leuten

ankommt. Dies merkt man bereits jetzt im Kundenverhalten:

Zu Bali etwa werden kritische Fragen betreffend

Sauberkeit der Strände gestellt, während «Secondary

Destinations» wie die Philippinen oder gewisse thailändische

Inseln wie Ko Samed, Ko Chang oder Ko Kood stärker

nachgefragt sind.

KAI LANDWEHR,

Marketing Manager, Myclimate

Wir erleben den erfreulichen Trend, dass

sich mehr und mehr Menschen mit den

Klimafolgen ihrer Reisen auseinandersetzen

und für diese durch das Kompensieren

auch Verantwortung übernehmen.

Insgesamt wird ungefähr 1% aller

Schweizer Flüge mit Myclimate kompensiert, zu denen

auch Geschäftsflüge sowie organisierte Reisen unserer

Partner aus der Reisebranche zählen. Überall dort, wo die

Kompensation transparent und fest im jeweiligen Kaufoder

Buchungsprozess integriert ist, wird sie von den

Kunden auch sehr gut angenommen. Hotelplan Suisse

und DER Touristik Suisse haben die Kompensation seit

Jahren fix in ihre Verkaufsprozesse integriert. Bedauerlicherweise

sind dies aber immer noch Ausnahmen. Wir

plädieren dafür, dass die Kompensation im ersten Schritt

in Buchungsprozessen so selbstverständlich angeboten

wird wie Extragepäck, Menüvorlieben oder Reiseversicherungen.

Im Sinne einer Kostenwahrheit sollten diese

Beiträge im zweiten Schritt bereits im Reisepreis integriert

sein, unter der Voraussetzung, dass die Mittel für

konkrete Massnahmen vollumfänglich für mehr Klimaschutz

und Nachhaltigkeit eingesetzt werden.

MICHÈLE HUNGERBÜHLER,

Nachhaltigkeitsbeauftragte, Hotelplan Suisse

Die Sensibilisierung ist klar merkbar, doch

die entsprechende Nachfrage im Tourismus

ist noch marginal. Das Interesse ist

speziell bei den CO2-Kompensationen gestiegen.

Myclimate ist den Leuten ein Begriff.

Die Kompensationen unserer Kunden

waren nach Tonnen gerechnet 2017 um 14% höher

als 2016 (exklusive eigene Geschäftsreisen). In den Dossiers,

die via HIT angelegt werden, ist ein freiwilliger Myclimate-Kompensationsbetrag

integriert.

Es ist uns wichtig, nachhaltige Hotels im Angebot zu haben.

Hotelplan Suisse arbeitet hier z.B. mit der Zertifizierungsorganisation

Travelife zusammen. Bei Travelhouse

gibt es ein eigenes Ecology-Label, darunter werden Hotels

aufgeführt, die eines der Labels des Labelguides –

u.a. vom Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (Akte)

mitgestaltet – tragen. Mit Oceancare gibt es eine direkte

– und seit Angebote mit in Gefangenschaft lebenden Delfinen

und Walen bei Hotelplan Suisse nicht mehr aktiv

angeboten werden – verstärkte Zusammenarbeit. Bei Risikogebieten

für Kindersextourismus werden den Reiseunterlagen

Flyer zum Kinderschutz beigelegt. Auch das

gehört zum Thema Nachhaltigkeit.

EMMA ARVIDSSON,

Head of Corporate Responsibility, DER Touristik Suisse

Nachhaltigkeit ist in der Gesellschaft angekommen.

Für viele Kunden ist es jedoch

ein Thema, das sie mit ihrem Alltag

und nicht mit den Ferien verbinden. Sie

gehen auf dem Markt einkaufen, fahren

mit dem Velo statt dem Auto und nutzen

möglichst keine Plastiksäckli. In den Ferien vergessen

sie teils die guten Vorsätze. Das Bewusstsein hat sich jedoch

auch hier geschärft. Die Kunden fragen nach Ferien,

wo sie die Natur geniessen können und sich mit der lokalen

Bevölkerung auf Augenhöhe austauschen können.

Somit wird von den Unternehmen vermehrt erwartet,

dass sie ihre Verantwortung tragen. Bei DER Touristik

Suisse sehen wir es als Chance, Partner in den Destinationen

zu gewinnen, welche unsere Werte teilen. Neu ist

das nachhaltige Engagement bei uns markenübergreifend

organisiert und damit stärker strategisch verankert.

Wir möchten die Nachhaltigkeit in alle Bereiche integrieren

und Raum lassen für innovative Partner in den Destinationen.

Bei Manta haben wir z.B. eine Partnerschaft

mit Oceancare, Dorado unterstützt die Fundación Suiza

Para Los Indígenas und die Freunde der Galapagos Inseln,

Asia365 das Projekt Smiling Gecko in Kambodscha

und Private Safaris Projekte der Vereine Freunde der Serengeti

und Friends of Rhino Conservation Botswana.

ANDREAS MEIER,

Corporate Communications, Edelweiss Air

Wir sind überzeugt, dass viele kleine

Schritte Grosses bewirken. Deshalb unterstützen

wir die Aktion «World Clean-up-

Day», zu der wir angefragt wurden, zusammen

mit unseren Partnern. Wir fliegen

an die schönsten Ferienziele dieser Welt

und tragen eine Mitverantwortung gegenüber Mensch

und Umwelt in der Schweiz und an den Zieldestinationen.

Wir haben ein umfassendes CSR-Konzept, welches wir

zusammen mit unseren Mitarbeitenden leben.

BIANCA SCHMIDT,

Nachhaltigkeitsverantwortliche, TUI Suisse

Der TUI-Konzern hat 2015 die Nachhaltigkeitsstrategie

«Better Holidays, Better

World» lanciert und sich fünf Jahre Zeit

für die Umsetzung gegeben. Ziel ist es,

den ökologischen Fussabdruck unserer

Kunden zu verkleinern, indem wir unsere

Schiffe, Flugzeuge und Hotels möglichst energieeffizient

betreiben. Zudem unterstützen wir mit unserer TUI Care

Foundation soziale und ökologische Projekte in Ferienregionen

– etwa einen biologisch und wirtschaftlich effizienten

Weinanbau auf Kreta. Mit den TUI-Collection-Ausflügen

können Kunden diese Projekte während der Ferien

besuchen. Unseren Counter wollen wir aber noch vermehrt

für das Thema sensibilisieren und haben im September

den «Nachhaltigkeitsmonat» ausgerufen.

Fotos: zVg, RIU, DER Touristik Suisse, Christian Dancker


TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 OPINION

5

Das Scheitern von Skywork Airlines

Permanent am Limit

Etwas kann man dem Skywork-Management nicht

vorwerfen: Dass sie es nicht versucht haben. Sie haben

es in den letzten Jahren auf alle möglichen Arten probiert,

haben Neues gewagt, kreative und unkonventionelle

Lösungen gesucht, waren am Boden, sind wieder

aufgestanden. Skywork ist ein Paradebeispiel dafür, womit

Regionalairlines heute zu kämpfen haben und was

dabei alles schiefgehen kann – manches selbstverschuldet,

manches nicht.

Einige Beispiele aus jüngerer Zeit: Elba wird in den

Flugplan aufgenommen, obwohl der restaurierte Flughafen

den Anforderungen für die Saab 2000 nicht genügt.

Man muss auf dem Festland landen und die Passagiere

eine Saison lang mit Bussen und Fähren

auf die Insel bringen. Ein anderes

Mal will man zusammen mit lokalen

Partnern das Event- und

Erlebnisgeschäft forcieren, was

aber in einem grossen und unrentablen

Missverständnis mündet.

Stefan Jäggi

Man kündigt Flüge nach Lugano an, obwohl gewisse

Slots fehlen und Lugano gar nicht über das Passagierabfertigungssystem

DCS verfügt, das, wie Skywork selbst

sagt, eine «absolute Voraussetzung zur definitiven Aufnahme

der Flüge» ist. Man geht eine Partnerschaft mit

Darwin ein, einem weiteren dauerkranken Patienten, und

zerstreitet sich, was in zahlreichen Flugplanänderungen

und Annullationen endet. Man kündigt eine neue Embraer

an und muss neun Tage vor dem Start mitteilen, dass

sie sich auf unbestimmte Zeit verspätet, ohne Angabe

von Gründen.

Die Beispiele zeigen: Skywork befand sich permanent

am Limit zwischen Überleben und Scheitern. Alles geschah

auf den letzten Drücker – oder manchmal auch etwas

später. Ausserdem pflegte die Airline ein seltsames

Verhältnis zur Transparenz: Manche Sachen wurden zu

früh kommuniziert, andere dafür gar nicht. Dass die Buchungsmasken

trotz beschlossenem Grounding offenblieben,

ist das jüngste und extremste Beispiel dafür.

CEO Martin Inäbnit ist sowieso nicht als grosser Kommunikator

bekannt, vielmehr als unnachgiebiger Verhandlungspartner.

Laut deutschen Quellen könnte es diese

Sturheit gewesen sein, die eine Rettung der Airline

schliesslich verhinderte. Und auch die Partnerschaften

mit den lokalen Veranstaltern gestaltete sich dadurch

bisweilen schwierig.

Dem CEO die Alleinschuld zuzuschieben, wäre aber

verfehlt. Schwerwiegende Altlasten des vorigen Managements

und die Limitationen im Berner Anflugregime

trugen ebenso ihren Teil dazu bei. Dazukommt ein

grundsätzliches, strukturelles Problem der Luftfahrt. Wer

heute nicht zu einem grossen Konzern gehört oder voll

auf Low Cost setzt, hat es unglaublich schwer. Regionale

Airlines scheitern en masse, und die Schweiz hat in den

letzten zwölf Monaten mit Darwin und Belair zwei weitere

Beispiele geliefert.

Und so muss sich auch Skywork nach 35 Jahren –

acht davon als moderne Charter- und Linienairline – in

die lange Schlange der in Bern gescheiterten Airlines

einreihen. Dass das Chartergeschäft hier funktionieren

könnte, hat man in den letzten Jahren durchaus gesehen.

Eine Linie rentabel zu betreiben, scheint hingegen

ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Es benötigt schon

eine gehörige Portion Herzblut und einen langen (finanziellen)

Atem, um sich hier längerfristig festsetzen zu können.

Das sind schwierige Perspektiven für das Belpmoos.

Bericht Seite 3

FEEDBACK

Nezasa kann mehr

«Die grosse Frage ist: Make or

buy?» im TI vom 23. August

2018; «Riskante, aber lohnenswerte

System- Vielfalt» im TI

vom 30. August 2018.

In den letzten zwei Ausgaben

von TRAVEL INSIDE wurde die

Nezasa-Plattform jeweils erwähnt,

einmal im Interview mit

Andy Zgraggen und letzte Woche

in einem Kommentar von

Benno Iten

Stefan Jäggi. Bei beiden Erwähnungen

wird behauptet, dass man mit Nezasa nur

vorgefertigte Reisen abändern kann. Diese Aussage

ist falsch: Mit Nezasa kann man auch Reisen von

Grund auf zusammenstellen. Dabei hat man jederzeit

den Überblick auf Verfügbarkeit und aktuelle Preise

der Reisekomponenten. Ausgeklügelte Algorithmen

stellen zudem sicher, dass man nur Reisen zusammenstellt,

die örtlich und zeitlich Sinn machen.

Benno Iten, Head of Sales & Marketing, Nezasa

Wohin soll das mit der

Flugbranche noch hinführen?

«Skywork stellt Flugbetrieb ein», TI online vom

30. August 2018.

Nun reicht’s aber! Ich habe die Nase voll von den

arroganten Airliners, von den geldgierigen Flughafenbetreibern

und der tatenlos zusehenden Verbänden.

Ich bin mir sicher, dass mindestens 80% der

Reisebüros/TOs das Gleiche denken. Jeder sollte

einmal überlegen, wie viel Zeit er diesen Sommer

für annullierte und verspätete Flüge aufgewendet

hat. Ganz zu schweigen von den verursachten

Kosten für Umbuchungen und Neubuchungen. Es

sind nicht nur einzelne Fluggesellschaften, die es

betrifft, sondern es sind grundsätzlich alle Airlines,

welche mir nichts dir nichts Flüge streichen, viel

zu spät unterwegs sind oder einfach keine Crew zur

Verfügung haben (alle diese Fälle gesehen!). Dies ist

alles von den Airlinern hausgemacht. Ich behaupte

sogar, mit ihren Sommerflugplänen gehen sie bewusst

und mit Kalkül das Risiko ein, eine gewisse

Prozentzahl der Flüge nicht planmässig durchführen

zu können.

DAS RESULTAT: Immer wieder grounden Airlines.

Vor zehn Monaten die Air Berlin, jetzt Skywork und

keiner der Verantwortlichen wird je zur Rechenschaft

gezogen. Von einer Minute auf die andere

werden die Räumlichkeiten abgeschlossen und der

Schlüssel weggeworfen. Nach mir die Sintflut!! Der

Gipfel bei Skywork ist, dass man zurzeit (30.8. um

10:30 Uhr) auf dem CRS noch munter weiter

SX-Flüge buchen kann und die Tickets vermutlich

auch ausstellen könnte! Die Flugbranche hat das

Wichtigste vergessen und schaut es lediglich als

notwendiges Übel an (so ist mein Eindruck, wenn

man sieht, wie man behandelt wird): Das sind die

Passagiere. Genau diese Kunden freuen sich auf die

Ferien oder auf eine tolle Reise, für welche sie

vielleicht Monate oder gar Jahre gespart haben und

werden von den Airliner respektlos behandelt. Bei

einer Annullation des Fluges sagt man ihnen lapidar,

sie kriegen das Geld zurück, Punkt. Aber das

Geld ist in diesem Moment zweitrangig, da man

schon bei Beginn der «schönsten Zeit» des Jahres

sich ärgern muss, frustriert ist und sich mit überforderten

Mitarbeitern abmühen muss.

SCHULD SIND ABER AUCH DIE FLUGHAFENBETREIBER.

Es soll mir einmal jemand erklären, warum so

viele Slots vergeben werden, mit dem Wissen, dass

es nie und nimmer klappen wird, alle Flugzeuge

rechtzeitig abzufertigen! Ich kann mir wirklich

keinen anderen Grund vorstellen, warum es in der

Hochsaison zunehmend zu diesen Annullationen

und Verspätungen kommt.

Wo sind die Konsumentenschutzorganisationen

und die Reiseverbände, die Politikerinnen und Politiker,

welche endlich eine Kundengeld-Schutz-Versicherung

für Airlines fordern? Ohne Absicherung

der Kundengelder keine Flugrechte. Wäre wohl eine

Volksinitiative wert. Wir als kleine Reisebüros

müssen ja auch eine haben, damit wir überhaupt

beliefert werden oder im Verband mit dabei sein

können. Das Schlimme ist, jeder denkt, es ist normal,

die Kosten, welche von den Fluggesellschaften

zum Teil bewusst verursacht werden, zu übernehmen.

Es ist schade, dass eine so tolle Branche in eine

«Nur-noch-ich-und-der-Rest-geht-mich-nichts-an»-

Mentalität versinkt.

Wolfgang Boschung,

Para Travel, Freiburg


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KATJA ALTMANN / ANDRÉ KOLLMEYER

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

«Dieses Geschäft

versteht niemand

so gut wie wir»

Zwei Jahre nach der Lancierung expandiert Bedfinder

bereits rasant. CEO Katja Altmann und COO André

Kollmeyer über den weiteren Kurs des Start-ups.

Elisha Schuetz/Stefan Jäggi

Herr Kollmeyer, Sie sind seit drei Monaten

bei Bedfinder dabei. Was für ein

Unternehmen haben Sie angetroffen?

André Kollmeyer: Ein sehr global aufgestelltes.

Dass ich Schweizerdeutsch

nicht immer verstehe, spielt hier eigentlich

keine Rolle. Wir haben das

gemeinsame Ziel, den Package-Bereich

aufzubauen und sowohl selbst als auch

über Whitelabel-Partnerschaften zu

verkaufen. Das ist ungefähr das, was

ich die letzten 18 Jahre gemacht habe.

Katja Altmann: Wir fokussieren uns ja

auf den Markt ausserhalb der Schweiz,

und da bringt André viel Know-how

mit, wie die verschiedenen europäischen

Pauschalreisemärkte funktionieren.

Sein Profil passte genau zu

unserer Suche nach einer Verstärkung.

Kollmeyer: Hingegen kenne ich den

amerikanischen Markt noch nicht, wo

Bedfinder 50% seines Umsatzes generiert.

Der Roll-out von Pauschalreisen

in den USA (siehe Box) wird für mich

eine interessante Herausforderung.

Betreffend Whitelabel- Geschäft: Bedfinder

übernimmt also die «Veranstalter-Bürde»

für Ihre Partner?

Kollmeyer: Genau. Das ist ja ein Geschäft,

für das keiner so recht die Verantwortung

übernehmen will. Unser

Slogan lautet «Tour Operating Services

Worldwide». Wir haben die Kundengeldabsicherungen,

liefern den 24/7-

Kundendienst und stellen die technische

Infrastruktur bereit. Unsere

Partner haben die starke Marke, viel

Traffic und das Frontend. Sie finden es

interessant, dass sie nicht in jedem

Land einen TO brauchen, sondern dass

sie global alles aus einer Hand bekommen

können. Und wie man ein Veranstaltergeschäft

aufbaut, weiss die Hotelplan-Gruppe

ja seit 83 Jahren.

Wie weit sind Sie im Aufbau dieses

Whitelabel-Geschäfts?

Altmann: Der erste Partner ist aufgebaut

und in der Testphase. Wir werden ihn

in den nächsten Wochen lancieren.

In welche Richtung geht es?

Altmann: Wir schauen uns genau an,

wen wir als Partner wollen. Airlines?

Oder OTAs? Metasearcher? Hotelketten,

Mietwagenfirmen, Cruiseanbieter

… das Feld ist breit. Und die Nachfrage

ist hoch, gerade wenn wir uns anschauen,

was in Europa mit den Pauschalreiserichtlinien

geschieht. Für uns ist jeder

interessant, der in der Reisebranche

aktiv ist.

Ginge es auch mit branchenfremden

Partnern?

Kollmeyer: Intern sehen wir ja, dass

Migros auch Reisen verkaufen kann.

Selbiges gilt für Aldi, Tchibo etc. Aber

es ist einfacher, den Traffic bei einem

Partner aus dem Reiseumfeld zu konvertieren.

Sie waren zuletzt Geschäftsführer von

Airberlin Holidays. Eine Airline als

Whitelabel-Partner käme wohl durchaus

infrage.

Kollmeyer: Wir werden sehen. Der

Vorteil eines Nicht-Airline-Partners ist,

dass wir dort nicht an eine einzige

Airline gebunden sind, sondern das

«Wir wollen auf jedem

Kontinent einen

Fussabdruck haben.»

komplette Flugportfolio anbieten und

die Airlines bunt mischen können.

Woher kommt denn der Flugcontent?

Aus den GDS?

Altmann: Das ist eine Quelle. Eine andere

haben wir letzte Woche lanciert:

Kiwi.com, ein Spezialist für Virtual

Interlining. Das heisst, sie suchen alle

möglichen Flugkombinationen weltweit

zusammen und sichern diese mit

einer eigenen Garantie ab. Sie können

also von Tschechien mit Wizzair nach

München und dann weiter mit Ryanair

nach London fliegen, und wenn ein

Flug zu spät ankommt, sorgt Kiwi für

Anschlussflüge und Übernachtung. So

erhalten wir mit einer einzigen Anbindung

ein weltweites Netz inklusive Low

Cost Carriers, und dies ohne in jedem

Land eine IATA-Lizenz, einen Fulfillment-Partner,

einen Consolidator etc.

aufzubauen. Dies wird uns auch helfen,

in die USA einzusteigen.

Kollmeyer: Aber der Aufbau eines globalen

Flugportfolios ist komplexer als

die Hotels. Und die Kür ist es dann, von

den Airlines GIT-Tarife zu erhalten, in

einem Format, in dem wir sie ins Dynamic

Packaging integrieren können.

Wir sind sehr dankbar, dass wir da auf

die ausgereiften IT-Strukturen der

Hotelplan Group zugreifen können.

Würde das Geschäftsmodell ohne diese

Strukturen funktionieren? Sie expandieren

ja unglaublich schnell, und

das mit einem Zehner-Team.

Altmann: Sagen wir es so: Diese zehn

Leute sind alle sehr, sehr gut ausgelastet.

Wir müssen uns stark fokussieren

und gewisse Themen auch zurückstellen

und vernachlässigen. Wir sind ein

Start-up in einer Konzernumgebung.

Innerhalb der Hotelplan-Gruppe sitzen

über 100 Leute in der Entwicklung,

Programmierung und im Business

Support. Da erhalten wir Unterstützung.

Wollen Sie Ihr Team vergrössern?

Altmann: Absolut. Nächstes Jahr werden

wir es personell verstärken, aber nicht

gleich um acht Leute aufs Mal, eher

zwei bis vier, stufenweise. Die Personalplanung

war in den letzten zwei Jahren

immer sehr schwierig. Entweder waren

es dann weniger oder wir mussten noch

aufstocken. Es ist sehr wertvoll, dass

wir da flexibel sein dürfen.

Aber ein Budget müssen Sie ja erstellen

in dieser Konzernstruktur. Lässt

sich das vernünftig bewerkstelligen?

Altmann: Nein, lässt es sich nicht. Es

hängt ja auch vieles von den Vertriebspartnern

und ihrer Entwicklung ab.

Aber natürlich benötigt man trotzdem

einen Langzeitplan. Wir arbeiten verschiedene

Varianten aus, defensive,

offensive, mittlere. Und dann verabschieden

wir gemeinsam mit der

Konzernleitung Modelle. Im Stil von:

Wir investieren X, das bringt uns Y ein.

Oder wir investieren nur die Hälfte von

X und halten die Kosten tiefer, dafür

wird auch Y kleiner. Ob diese Modelle

dann auch immer wirklich aufgehen,

steht auf einem anderen Blatt (lacht).

Wie grosszügig ist Group-CEO Thomas

Stirnimann denn mit Ihnen?

Altmann: Wir wollen und dürfen sicher

nicht unnötig Geld verbrennen, etwa


KATJA ALTMANN / ANDRÉ KOLLMEYER

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 7

wenn ein Kanal unheimlich hohe

Klickkosten oder eine riesige Fehlerquote

aufweist. Aber wir haben einen

Spielraum, um auszuprobieren.

Kollmeyer: Und Thomas ist sehr nahe

am Thema dran, er ist stark involviert.

Wenn wir ein Meeting haben, kennt er

die Margen und fragt genau nach.

Manche Faktoren bekämpfen wir dann

– zum Beispiel waren wir im Hotelonly-Bereich

überrascht, wie hoch der

Fraud- und Stornoanteil war.

even erreicht sein. Stirnimann sagte

sogar einmal, dass man spätestens

2019 einen Gewinn ausweisen wolle.

Realistisch?

Altmann: 2019 werden wir den Breakeven

nicht schaffen, das kann ich jetzt

schon sagen. Wir sind in einer Investitionsphase,

wollen Märkte besetzen

und unsere Geschwindigkeit beibehalten.

Wir bauen hier ein internationales

Geschäft auf. Innert fünf Jahren ab

Start ist wohl realistischer.

Ist die Wertschöpfung im Package-

Geschäft höher als im Hotel-only?

Kollmeyer: Ja, definitiv!

Altmann: Hotel-only ist ein Volumengeschäft

mit recht niedriger Marge, im

tiefen Prozentbereich. Der Durchschnittspreis

pro Dossier ist tief,

Transaktionskosten für Kreditkartenzahlungen

etc. gibt es trotzdem und

die Storno- und Fraudquote drückt

zusätzlich auf die Marge. Aber wir

ziehen Volumen, generieren Incentives,

das ist schon mal gut. Bei Packages

ist der durchschnittliche Warenkorb

höher, was die Fixkosten verhältnismässig

senkt und die Marge verbessert.

Sie wollen mit den Packages Märkte

besetzen – was ist das Ziel? In jedem

Land der Welt präsent zu sein?

Altmann: Wohl nicht gerade in allen.

Aber wir wollen auf jedem Kontinent

einen Fussabdruck haben. Im Hotel-only-Geschäft

gelingt uns das ja schon

gut, nun wollen wir es auch mit den

Packages schaffen. Wir wollen globale

Partnerschaften anbieten können.

Asien haben wir auf dem Schirm,

durchaus auch Südamerika.

Kollmeyer: Nur schon in Europa gibt es

noch interessante Märkte, etwa Nordics,

Spanien oder Italien. In einigen

gibt es klassische Pauschalreisen gar

nicht. Da sehen wir grosse Potenziale.

Vor Asien haben wir viel Respekt, das

sind komplexe Märkte mit anderen

kulturellen Hintergründen, grossen

Sprachbarrieren etc. Aber es ist interessant

zu sehen, wie sich die Welten

vermischen. Peakwork arbeitet an einer

Integration in China, Migros lanciert

«Orange Garten» in Asien … da werden

wir intern viel lernen können.

Wo müssen Sie sonst noch ansetzen?

Altmann: Das Flugportfolio müssen wir

weiter ausbauen, etwa mit Direktanbindungen

zu touristischen deutschen

Airlines. Das Gepäck müssen wir noch

besser zubuchbar machen. Ancillaries,

etwa Versicherungen, sind zudem

wichtig für die Marge. Dieser ganze

Bereich von Pre-Trip und In-Destination-Sales

müssen wir noch optimieren.

Kollmeyer: Es geht weiterhin um Geschwindigkeit.

Da verfolgen wir den

Start-up-Ansatz: Wir können nicht alles

voll ausgereift zu Ende bringen, sondern

bringen es bei 80% live, probieren

es mit echtem Traffic aus und verbessern

es dann. Da haben wir eine gute

Fehlertoleranz.

Sie hatten mit Google einen extrem

prominenten Launching-Partner. Profitieren

Sie immer noch davon, quasi als

Türöffner für andere Partnerschaften?

Altmann: Sagen wir es so: Wir erkannten

es damals als riesige Chance, weltweit

über Google zu distribuieren. Wir haben

es gemacht, und wir haben es gut

gemacht. Google setzt ja sehr hohe

Anforderungen an die Datenqualität,

mit einer Data Accuracy von gegen

95%. Wir erfüllen diese Anforderungen

seit zwei Jahren. Das ist ein Gütesiegel,

und es hilft uns, dass Google uns als

relevanten Partner ansieht.

Kollmeyer: Relevant ist, dass wir etwas

bauen, was nicht jeder nachmachen

kann. Der Hotel-only-Bereich ist relativ

einfach kopierbar, der Package-Bereich

sicher weniger.

Altmann: So etwas baut man nicht von

heute auf morgen. Wir sind der Pionier

für «Player-Hub-Technologie goes international»,

und ich möchte behaupten,

dass niemand dieses Geschäft so gut

versteht wie wir. Unsere Inhouse-Systeme

sind zudem auf SAP und damit

weltweit ausgerichtet.

Also ein weltweiter Pionier aus der

Schweiz?

Altmann: Es gibt schon auch andere,

die in diesem Bereich tätig sind. Darum

ist es auch so wichtig, schnellen Schrittes

weiterzumachen, neue Länder und

Märkte zu besetzen und damit für

globale Player interessant zu werden.

Foto: ES

Aber eine «Stopp-Karte» haben Sie

noch nie kassiert?

Altmann: Nein, eher einen Richtungsweiser.

Geht hier etwas langsamer vor,

versucht dort einmal dies.

Sie haben letztes Jahr einen Umsatz

von CHF 13,7 Mio. erzielt, für dieses

Jahr waren CHF 30 Mio. prognostiziert.

Schaffen Sie das?

Altmann: Nein, es zeichnet sich ab, dass

wir den Umsatz nicht verdoppeln

können. Aber wir sind im hohen

zweistelligen Prozentbereich wachsend.

Die Prognose ist äusserst schwierig

und hängt stark davon ab, wie sich

nun die neuen Whitelabel-Partnerschaften

entwickeln.

Bei der Lancierung 2017 hiess es, in

drei bis fünf Jahren sollte der Break-

Bedfinder heute: Märkte, Partner, Produkte

HOTEL-ONLY-PRODUKT: Live in 20

Quellmärkten, über die Vertriebspartner

Google, Trivago, Tripadvisor sowie die eigene

Website Bedfinder.com. Im Herbst

werden sechs neue Märkte ausgerollt: Indien,

Vereinigte Arabische Emirate, Rumänien,

Bulgarien, Griechenland und Türkei

– jeweils mit dem Vertriebspartner Trivago.

Die Partner stellen das Frontend jeweils

in der Landessprache dar und kümmern

sich um den Non-Bookable-Content

wie Hotelbilder, beschreibende Texte etc.,

während Bedfinder die Daten, Availabilities

und den Kundensupport liefert. Letzteren

bietet das Unternehmen über 14 externe

Mitarbeiter in Budapest auf Deutsch

und Englisch an; dank integrierten Übersetzungs-Apps

können die Kunden aber

ihre Fragen auch in der Landessprache

stellen.

Verfügbar sind Hotels auf der ganzen

Welt, ausser wenn Sanktionen existieren

(z.B. keine Iran-Hotels im Quellmarkt

USA). Rund 20 Bettenbanken sind angeschlossen.

PAUSCHALREISEN: Live in Deutschland

und UK, über die eigene Website sowie

die Vertriebspartner Google, Kayak, Tripadvisor

plus kleinere, lokale Metasearcher

wie Weekengo oder Ice Lolly. In ein bis

zwei Wochen wird der neue Markt USA

ausgerollt – zuerst auf der eigenen Site

Bedfinder.com, dann auch über

Kayak, später zusätzlich über Google und

weitere Partner.

Verfügbar sind Destinationen, die genau

auf die Bedürfnisse des jeweiligen Quellmarkts

abgestimmt sind – für Deutschland

und UK also primär der Mittelmeerraum

für Badeferien, sowie Städtereisen.

Die klassischen Pauschalreisen bestehen

aus Hin- und Rückflug sowie einem Hotelaufenthalt.

Transfers und Ausflüge können

nachgelagert hinzugebucht werden.

Im Package-Bereich kann Bedfinder auch

Veranstaltertarife anbieten, sowohl von

den Hotels als auch die GIT-Tarife der Airlines.

Im Oktober kommt das Portfolio von

Booking.com hinzu, allerdings nur für den

Package-Bereich.


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TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

NDC: Chance für die Reisebüros

oder schlichter Zwang?

TRAVEL TECH Am KMU-Forum des SRV lieferten Vertreter von Airlines, Travel-Tech-Unternehmen, GDS und

Veranstaltern Einblicke in die neue Distributionswelt.

Elisha Schuetz

Für viele Reisebüroinhaber ist das

Thema New Distribution Capability

(NDC), der neue Datenstandard der

Airlines, nach wie vor ein Buch mit

sieben Siegeln. Kein Wunder: Die neue

Distributionswelt ist komplex. Deshalb

organisierte der Schweizer Reise-Verband

(SRV) ein KMU-Forum, wo einige

Antworten geliefert werden sollten.

Und dies möglichst nicht wertend – alle

Referenten waren sich schliesslich einig,

dass es das gute Recht der Fluggesellschaften

sei, kundenspezifische

Angebote zu erstellen und diesen

Content zu differenzieren.

Das Ziel der GDS

«Die Airlines haben völlig recht, den

GDS in den Hintern zu treten und zu

sagen: ‹Leute, so geht es nicht mehr›»,

bilanzierte Marcel van de Wal, Commercial

Director Central Europe Travelport.

Denn: Die bisherige ATPCO-

Lösung sei tatsächlich veraltet, kompliziert

und mühsam. Das Ziel der GDS:

«Wir wollen alle Airlines auf eine neue

Ebene heben, damit sie einen Anschluss,

eine Schnittstelle zur NDC-Vertriebswelt

haben.» Auf die Frage aus

dem Publikum, wie viele Airlines denn

tatsächlich bei Travelport bereits

NDC-fähig seien, musste van de Wal

relativeren – es handle sich um «eine

Handvoll bis Ende Jahr.»

LH-Group bekräftigt Partnerschaft

mit Reisebüros

«Der neue Datenstandard ändert nichts

an der Partnerschaft zwischen Airlines

und Reisebüros», beschwichtigte Johannes

Walter, Senior Director Distribution

Global Market Management,

LH Group. So würde NDC ganz neue

Möglichkeiten eröffnen, da man (resp.

die Airlines) den Kunden besser kenne

– von Family Check-ins bis zu Happy

Meals auf dem Flug. «Im Herbst werden

zudem weitere Neuigkeiten betreffend

NDC Best Fares bekanntgegeben»,

stellte Walter in Aussicht (siehe Box).

Ebenfalls neu: Smart Offers wie Wifioder

Lounge-Voucher, die über die

neuen Distributionskanäle gebucht

werden können. Dass Best Fares nur

für Partner mit direktem Anschluss

gewährt werden, verteidigte Walter wie

folgt: «Es ist ja klar, dass wir solche

günstigeren Tarife nur über günstige

Vertriebswege anbieten können.»

Einige der Referenten und Organisatoren: (v.l.) Philipp Wellstein (CEO Welltravel), Pablo Castillo

(CIO Hotelplan Group), Christian Sigg, (Director & Head of Account Management Leisure

Schweiz Swiss), Jürg Christen (Head of Sales Switzerland Swiss), Marcel Herter (Fachexperte

Flug SRV) und Walter Kunz (Geschäftsführer SRV).

Hotelplan plant weitere

Direct-Connect-Anbindungen

Der Frage, welche Auswirkung die neue

Distributionswelt auf Mid- und Backoffice-Systeme

haben wird, gingen Alon

Meissels vom israelischen Start-up Atriis,

Philipp Wellstein von Welltravel,

Helmut Pilz von Umbrella und Pablo

Castillo, CIO Hotelplan Group, nach.

Sie stellten ihre Lösungen und die

Auswirkungen auf ihre jeweiligen

Systeme vor. Wellstein zeigte auf, dass

die neuen Entwicklungen durchaus

Chancen bieten würden: «Unsere Studie

hat ergeben, dass ein Legacy Agent

durchschnittlich 20 bis 30 Minuten für

eine Offerte braucht. Arbeitet er mit

unserer Agent Platform, sieht er alle

Optionen und Offers auf einen Klick

und braucht für dieselbe Offerte knapp

fünf Minuten.»

Egal welche Lösung, ein gemeinsamer

Konsens bestand: Der Content

muss aus diversen Quellen beschafft,

aggregiert und vergleichbar gemacht

werden. «Das oberste Credo hierbei ist

Automatisation», so Castillo. So gebe

die Hotelplan Group rund 10% des

gesamten Budgets für Research & Developing

aus. Und: Der Veranstalter

plant weitere Direct-Connect-Anbindungen

– dies für Charterairlines wie

Sunexpress oder TUIfly.

Skepsis auf Seiten der KMU

Bei den rund 50 Teilnehmern drängten

sich je mehr Fragen auf, je länger die

Veranstaltung dauerte. So wurde Jürg

Christen, Head of Sales Switzerland

Swiss, gefragt, wo denn die Verdienstmöglichkeiten

für die Reisebüros seien.

Man erhalte null Marge, müsste aber

Investitionen tätigen, falls man auf den

NDC-Zug aufspringen wolle. «Verdienste

gibt es durchaus», bekräftigte

Christen, «denn die GDS-Gebühr von

CHF 16 fällt dann ja weg.» Als weitere

Beispiele führte Christen die günstigeren

Sitzplatzreservationen, Kindertarife

oder die Best Fares ins Feld.

Argumente, die nicht überall Zustimmung

fanden. Hinter vorgehaltener

Hand wurde bemerkt, dass den

Reisebüros schliesslich nicht die Wahl

gelassen werde, sondern man zwinge

sie mittels höherer Tarife und eines

Lufthansa Group führt neue Tarife

für NDC-Partner ein

Quasi-Malus-Systems, sich dem Willen

der Airlines zu beugen. Und: Welches

wären denn künftig die Konditionen,

wenn erst die Schnittstellen bestehen?

Wenn das Reisebüro z.B. keine Optionen

mehr tätigen könne, sei eine Anbindung

schlicht nicht opportun.

Fazit des Fachexperten

Marcel Herter, seines Zeichens Fachexperte

Flug SRV und Moderator des

KMU-Forums, resümierte, dass heute

bereits rund 50 Airlines NDC-fähig

seien. Wer aber schlussendlich die

Kosten für die beträchtlichen Investitionen

übernehme – dies stehe noch

in den Sternen. Was jedoch klar sei:

«Wir müssen uns von der Vorstellung

ein für alle Mal verabschieden, dass wir

dem Kunden Full Content bieten

können.» Zudem stellte Herter die

Frage in den Raum, ob sich die Zahlungsströme

von den GDS hin zu den

Airlines verschieben würden, sprich:

zukünftig direkt im Airline-System

bezahlt werden müssten.

Dass durch NDC ausschliesslich

Vorteile entstehen, sei illusorisch.

Denn: Trotz kryptischer Eingabe bei

den GDS seien diese Buchungswege ja

relativ schnell. «Man kann sich fragen,

ob die zunehmende Komplexität, die

Individualisierung der Produkte und

die schiere Anzahl Datensätze schlussendlich

nicht zu Lasten der Schnelligkeit

bei der Buchungsanfrage führen.»

Herters Ball wurde von van de Wal

sogleich aufgenommen: «Definitiv.

Deshalb funktioniert der Buchungsprozess

ja künftig auch Schritt für

Schritt, um die Systemantwortzeiten

in einem erträglichen Mass zu halten.»

Die Lufthansa Group will im ersten Halbjahr 2019 ein so genanntes «Continuous

Pricing» einführen. Es handelt sich dabei um eine Verfeinerung der Buchungsklassen,

wobei neue Tarife zwischen den einzelnen Buchungsklassen aufgeschaltet werden.

Beim neuen, dynamischen Preissystem fallen die Preisunterschiede der Tarife demnach

geringer aus als im bisher bestehenden. Diese kontinuierlichen Preise werden aber

aufgrund technischer Begebenheiten nur jenen Vertriebspartnern zugänglich gemacht,

welche die Direkt- und NDC-Kanäle der Lufthansa Group nutzen – alle anderen gucken

in die Röhre. Rund 2000 Partner sind bisher über solche Kanäle angebunden; in den

klassischen GDS dürften die Tarife hingegen vorerst nicht geladen werden. Man wolle

hiermit nicht einzelne Vertriebspartner explizit von der neuen Tarifvielfalt ausschliessen,

wie Swiss-Mediensprecher Stefan Vasic gegenüber TI erläutert. Nur: Technisch sei dies

momentan gar nicht anders möglich.

ES

Foto: ES


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TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

Dem Internet sei Dank: Der ethnische

Reiseverkehr läuft weiterhin wie geschmiert

RETAILERS

Mehmet Göktas, Präsident des Türkisch-Schweizerischen Reisebüroverbands, erklärt die Gründe.

Markus Fässler

«50 bis 70% des Jahresumsatzes generieren

unsere Mitglieder durch Verkäufe

von Flugtickets an Landsleute.» Das

sagt Mehmet Göktas, Präsident des

Türkisch-Schweizerischen Reisebüroverbands

(TISAB). Er selbst ist Besitzer

von Altay Reisen in Zürich. 1996 wurde

der Verband von Schweizer Turkish-Airlines-Agenturen

gegründet. Sie alle

verkauften nur Flugtickets und sicherten

sich die Umsätze durch den ethnischen

Reiseverkehr.

HEUTE, 22 JAHRE SPÄTER, ist es kaum

mehr vorstellbar, dass ein Reisebüro

alleine davon leben konnte. Damals sei

die Türkei touristisch gesehen zudem

noch ein absoluter Neuling unter den

Destinationen gewesen, so Göktas. Und

der Flugticketverkauf beschränkte sich

fast ausschliesslich auf Landsleute, die

ihre Familien in der Türkei besuchen

wollten. Natürlich hat im Laufe der

Jahre die Nachfrage nach den Flugtickets

abgenommen. Jedoch nicht in

dem Masse, in dem man es vermuten

würde. Ein Grund dafür ist laut Göktas

ausgerechnet das Internet, das vielen

Reisebüros das Leben schwer macht.

«Insbesondere die älteren Türken verstehen

das Internet entweder nicht

oder sind ihm gegenüber sehr skeptisch

eingestellt.» Gerade in Deutschland

komme es immer wieder zu Betrugsversuchen,

indem ein Onlineportal

auftaucht, günstige Tickets anbietet

und nach dem Verkauf unauffindbar

ist. Ebenfalls wollen viele die Kreditkarte

nicht einsetzen oder besitzen gar

keine. Das gilt übrigens auch für die

jüngeren Generationen. «Zwar buchen

sie weniger nur Flugtickets, dafür

Pauschalarrangements.» Denn sie

verbinden einen Familienbesuch oftmals

mit Badeferien.

Gerade die Paulschalreisen sind es

dann auch, die im Laufe der Jahre den

Weg ins Programm der 24 Mitglieder

des Türkisch-Schweizerischen Reisebüroverbands

gefunden haben. Ebenso

sind sie alle keine reinen Turkish-Airlines-Agenturen

mehr, sondern oftmals

IATA-Agenturen oder arbeiten auch

sonst mit vielen anderen Fluggesellschaften

zusammen.

AN DEN AUFGABEN des Verbandes hingegen

hat sich in den vergangenen 22

Jahren nicht viel geändert. Oberste

Priorität bleibt weiterhin, durch

ständige Beratung und Betreuung das

Qualitätsniveau der Mitglieder stetig

zu erhöhen. Und er nimmt eine wichtige

Rolle bei den Verhandlungen etwa

mit den Airlines ein. Mehmet Göktas

sagt, dass man sich zum Beispiel mit

Turkish Airlines mehrmals im Jahr in

Alle zwei Jahre wieder: Fly VLM fliegt nicht mehr

AIRLINES

Mehmet Göktas ist der Präsident des Türkisch-Schweizerischen

Reisebüroverbands.

Die belgische Airline hat Liquidation angemeldet – nicht zum ersten Mal.

der Schweiz und am Hauptsitz in

Istanbul für einen Austausch treffe.

Inhalt der Gespräche sind dann etwa

drohende Gebührenerhöhungen oder

die Feedbacks und Anregungen von

Kunden.

Aber der Tisab ist auch so etwas wie

der Beobachter des Schweizer Markets.

«Wir informieren Turkish Airlines,

wenn wir sehen, dass die Verkäufe

anziehen und es mehr Flugkapazitäten

braucht. Weiter finden auch immer

wieder Gespräche etwa mit Sunexpress

oder Veranstaltern wie Bentour und

FTI statt», so Göktas. Zudem ist es so,

dass die Airlines sich beim Tisab für

Ratschläge melden. Das war vor rund

zwei Jahren der Fall, als Germania

Flüge nach Antalya und Ankara in Erwägung

zog.

MEHMET GÖKTAS GLAUBT auch in Zukunft

weiterhin an den ethnischen

Reiseverkehr. Das zeigt etwa auch das

Beispiel von Mitglied Handeys Kreuzlingen.

Obwohl das Büro an der Grenze

zu Deutschland liegt, hat Handeys

sogar Kunden aus Konstanz, Singen

oder gar aus Bregenz. «Unsere Landsleute

haben Vertrauen in unsere Büros»,

sagt der Präsident.

«SHS Aviation, der Mehrheitsaktionär

der SHS Antwerp Aviation (VLM), hat

heute auf einer ausserordentlichen

Generalversammlung beschlossen, die

belgische Fluggesellschaft aufzulösen

und zu liquidieren.» Das teilte das

Unternehmen letzten Freitag mit. Das,

nachdem Fly VLM erst seit Ende Oktober

2017 mit neuen Gesellschaftern

zurück im Business war.

BEREITS IM JAHR 2016 musste die belgische

Fluggesellschaft Vlaamse

Luchttransportmaatschappij (VLM)

Konkurs anmelden und wurde daraufhin

von der SHS Aviation aufgekauft.

Diese Firma war zu 60% in niederländischem

und zu 40% in chinesischem

Besitz. 2015 versuchte sich der Carrier

zudem an der Route Genf–Antwerpen

und flog zwischenzeitlich auch ab

Friedrichshafen deutsche Ziele an.

Doch auch diese Vorhaben scheiterten.

Damals noch optimistisch: Carl Runge, Chief Operating Officer VLM Airlines, mit Pressesprecher

Yves Panneels bei der Lancierung des Antwerpen-Zürich-Flugs im Februar dieses Jahres.

Nach dem Neustart im vergangenen

Herbst flog Fly VLM zuerst London an.

Anfang Februar kam dann Zürich

hinzu. Das erklärte Ziel war es, das

Quasi-Belgien-Monopol, welches die

Swiss dank des Codeshare mit Brussels

Airlines innehatte, ab dem Flughafen

Zürich zu brechen. Wenig später folgten

die Destinationen München, Maribor

und Birmingham. Noch im Juni

wurde der Flugplan auf Aberdeen, Köln

und Rostock ausgeweitet. Doch nur

wenige Wochen darauf folgte die

Kehrtwende: Die Airline stellte die

Verbindungen nach Aberdeen, Birmingham,

Köln-Bonn, Maribor, München

und Rostock ein. Stattdessen

wollte sich der Carrier fortan auf

Business-Charterflüge sowie die Linien

Antwerpen–London City Airport und

Antwerpen–Zürich konzentrieren.

DOCH AUCH DAS änderte offenbar

nichts mehr am Schicksal der Fly VLM.

Mit der Meldung der Liquidation

wurden auch die Linienflüge zwischen

Antwerpen und Zürich sowie London

City eingestellt. Unklar ist zurzeit noch,

was mit der slowenischen Schwester

geschieht. Zuletzt war die slowenische

VLM Airlines jedoch nicht mehr aktiv,

obwohl die Aktionäre sie einst ausbauen

wollten.

NIK

Fotos: zVg, TI


TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 TRAVEL MARKET

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Schweizer Top Shots und der Wandel –

die Highlights des Swiss Travel Summit

SWISS TRAVEL SUMMIT Etihad, NDC, Hotelplan und Human Resources:

Die Themen und Referenten versprechen spannende Diskussionen.

Konzernchef Thomas Stirnimann

übernahm. Auf dem «heissen Stuhl»

wird sich Stirnimann kritischen Fragen

zur aktuellen Entwicklung beim

grössten Schweizer Veranstalter

stellen, aber auch die Herausforderungen

und

Pläne der weiteren

Tochterfirmen erläutern

– etwa, was das

spannende Start-up

Bedfinder angeht.

Fotos: Armin Grässl, Engiadinota, zVg

Während des Swiss Travel Summit im Stage One in Zürich-Oerlikon tritt u.a. Peter Baumgartner (oben), Senior

Strategic Advisor bei Etihad, auf. Hotelplan-Group-CEO Thomas Stirnimann nimmt auf dem «heissen Stuhl» Platz.

Stefan Jäggi

Die einzige Konstante ist die Veränderung:

So abgenutzt das Sprichwort

auch sein mag, so wahr ist es, wenn

man die aktuellen Entwicklungen in

der Reisebranche betrachtet. Schauen

wir uns die Etihad-Gruppe an: lange

Zeit ein aufsteigender Stern, massive

Expansion, die geplante Eroberung

Europas – doch das Risiko zahlte sich

nicht aus, und die Airline-Beteiligungen

stürzten den arabischen Konzern

in eine Krise.

Ein Schweizer soll es nun richten:

Peter Baumgartner, von 2016 bis 2018

CEO von Etihad Airways, hat im Juli

ebenfalls einen Wandel erlebt und

kümmert sich nun als Senior Strategic

Advisor von Konzernchef Tony Douglas

um die internationalen Partnerschaften.

Am Swiss Travel Summit, der am

25. Oktober 2018 nachmittags in Zürich-Oerlikon

stattfindet, wird er in

seiner Keynote über die Strategie und

Zukunft von Etihad sprechen und

seine Ansichten zur Entwicklung der

Luftfahrt darlegen.

APROPOS LUFTFAHRT: Dass sich der

Airline-Vertrieb in einem massiven

Wandel befindet, ist spätestens seit der

Einführung der GDS-Gebühr vor drei

Der Engadin-Airport

bekommt ein neues Gewand

AIRPORTS Der Regionalflughafen Samedan

startet ein grosses Modernisierungsprojekt.

In einer ersten Phase soll die Infrastruktur

modernisiert werden. Das Betriebsgebäude

«Landside» mit Terminal,

Kontrollturm, Büroräumlichkeiten,

Restauration sowie der gesamten Personen-

und Warenkontrolle steht dann

im Mittelpunkt. Südwestlich davon

entstehen neue Helikopterhangars für

die Rega und weitere regionale Helikopterunternehmen.

Die erste Phase

soll ab 2021 realisiert werden. Das

Projekt wird vom Regionalflughafen

Samedan zusammen mit Hosoya

Schaefer Architects und Blarer & Reber

Architekten entwickelt.

IN EINER SPÄTEREN PHASE sollen dann

nordöstlich des Kontrollturms neue

Hallen für Betriebsfahrzeuge und

Feuerwehr sowie Flugzeughangars

entstehen. Parallel zum Ersatz der

Hochbauten werden auch die Erneuerung

und die Anpassung von Vorfeldflächen,

Rollwegen und Parkplätzen

umgesetzt sowie technische Anlagen

auf den heutigen Stand gebracht.

Jahren kein Geheimnis

mehr.

Doch die Entwicklungen

rund um Direct

Connect, NDC, One Order etc.

gehen schnell. Wer kein Top-Experte

auf dem Gebiet ist, verliert schnell

einmal den Anschluss. Am Summit

werden deshalb genau diese Top-Experten

die Fragen der Reisebranche

beantworten und Unklarheiten aus

dem Weg räumen.

Eine ziemlich abrupte Veränderung

hat auch Hotelplan Suisse hinter sich.

Mitte Juni musste/wollte/sollte CEO

Kurt Eberhard seinen Sessel räumen,

UND DANN GIBT ES die

Situationen, in denen der

Wandel nicht gesucht wird,

sondern man sich um Kontinuität

bemüht. Eine zu hohe Fluktuation

bei den Fachkräften

kann ein Unternehmen rasch

destabilisieren. Doch wie hält

man seine Top-Mitarbeiter bei

Laune? Und wenn sie doch einmal

abspringen, wie findet man in Zeiten

des Fachkräftemangels neue? Geschäftsführer

und Human-Resources-Experten

diskutieren dieses stets

brandaktuelle Thema am Swiss Travel

Summit. Sichern Sie sich schon heute

Ihr Ticket für den wichtigsten Kongress

der Schweizer Outgoing-Touristik!

Der Swiss Travel Summit findet eingebettet in den

Swiss Travel Day am Donnerstag, 25. Oktober 2018,

von 14 bis 18 Uhr in der Stage One in Zürich-Oerlikon

statt. Tickets auf www.swisstravelday.ch/ticket

So soll der Engadin Airport

dereinst aussehen.

Als Arbeitgeber und Zubringer für

den Tourismus ist der Flughafen Samedan

ein wichtiger Wirtschaftsmotor.

Als Basis für Rettungs- und Transportflüge

der lokalen Helikopterunternehmen

trägt er massgeblich zur Versorgungssicherheit

der Region bei. Das

sieht auch Regierungspräsident Mario

Cavigelli so, der anlässlich einer Projektpräsentation

sagte, dass der Flughafen

eine grosse Bedeutung für das

Engadin und den Kanton Graubünden

habe.

Die Modernisierung des Flughafens

sei auch für den Tourismus dringend

notwendig, betont derweil Gerhard

Walter, CEO der Engadin St. Moritz

Tourismus AG. Denn: «Ein Flughafen

ist eine besondere Visitenkarte für eine

Destination.»

TI


12

FOCUS

Eine musikalische Luxusreise

Für Opernliebhaber hat das Mandarin

Oriental Barcelona ein besonderes

Arrangement geschnürt.

OPERN- UND MUSICALREISEN

Musik und Kultur in Bilbao

Bichsel Musikreisen organisiert auch diesen Herbst und über die Festtage zahlreiche Reisen; geführt oder individuell.

Eines der Highlights ist hierbei «Musik und Kultur in Bilbao». Im Palacio Euskalduna steht «La Bohème» auf dem

Programm, eine Oper von Giacomo Puccini mit Ainhoa Arteta, Teodor Ilincai, Artur Rucinski, dem Chor und dem

symphonischen Orchester des Euskadiko unter Leitung von Pedro Halffter. Zudem bietet Bichsel Musikreisen eine

Stadtrundfahrt und Rundgang durch die engen Strassen der Altstadt mit Plaza de Arriaga, Kirche San Nicolás, Teatro

Arriaga, dem Markt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Hängebrücke seinen Gästen an. Eine Sonderführung

im Guggenheim-Museum darf ebenfalls nicht fehlen.

Speziell für Opernfans hat das Mandarin Oriental in

Barcelona ein «Opera Flavours Experience»-Luxusarrangement

geschnürt, das die perfekte Kombination

aus den weltbesten Opernstücken, Sternegastronomie

und einem luxuriösen 5-Sterne-Aufenthalt bietet.

Gäste können zwischen den Stücken Don Quixote, I

Puritani, L’Italiana in Algeri und Madama Butterfly

auswählen. Auch eine private VIP-Führung durch

das historische Gebäude der Oper gehört zum Arrangement

sowie eine Cava-Verköstigung im privaten

Club Circulo del Liceo, der im englischen Stil eingerichtet

ist und aufgrund seiner beeindruckenden

Kunstkollektion seit seiner Gründung 1847 von der

ortsansässigen High Society beliebt ist.

Das «Opera Flavours Experience»-Arrangement ist

vom 14. September 2018 bis zum 29. Januar 2019 im

Luxus-Doppelzimmer inklusive Frühstück, Degustationsmenü,

Cava-Cocktails, Premiumtickets für eine

Aufführung der Spielsaison 2018/19 in der Liceu

Opera Barcelona nach Wahl, Opernführung und

Transfer zur Oper buchbar.

TI

Operngenüsse für

die festlichen Tage

Atlas Reisen verknüpft

Opernbesuche

mit einem festlichen

touristischen Programm.

Das Mandarin Oriental in Barcelona.

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

Atlas Reisen hält besondere

Operngenüsse für die festlichen

Tage zum Jahresende

bereit und verknüpft das

klassische Opernreiseerlebnis

mit einem exklusiven

und feierlichen touristischen

Programm. Die gestiegene

Nachfrage bestärkt den

Musikreisespezialisten in

der Auswahl dieser Angebote.

Die Elbphilharmonie ist

seit seiner Eröffnung ein

Besuchermagnet und begeistert

Fans der klassischen

Musik durch einen spektakulären

Bau am Hamburger

Hafenbecken und fabelhafte

musikalische Inszenierungen.

Ein Meisterwerk im

Advent sind die Aufführungen

von Puccinis «Tosca». Die

Reise wird ab der Schweiz

begleitet und beinhaltet

neben dem Opernbesuch

auch ein Konzert des Philharmonischen

Staatsorchesters,

Führungen durch die

Hafenstadt sowie eine Hafenrundfahrt.

In der Dresdner Semperoper

kommen die Silvesterreisenden

in den Genuss von

«La Traviata» von Guiseppe

Verdi. Neben diesem weltbekannten

Werk bleibt den

Besuchern auch Zeit, die

Stadt an der Elbe zu Fuss, per

Schiff und per Bus zu erkunden.

Ebenfalls ein Highlight:

die Silvesterreise nach Berlin,

inklusive Neujahrskonzert

in der Grossen Orangerie

des Schlosses Charlottenburg.

TI

FESTIVAL VERDI IN PARMA & BUSSETO

Das beeindruckende Teatro Regio di Parma.

Von Ende September bis 22. Oktober 2018 findet das

«Festival Verdi» in Parma und Busseto statt. Das Programm

ist gespickt mit Highlights:

MACBETH

27. Sept.–5. Okt. 2018 – Teatro Regio di Parma

UN GIORNO DI REGNO

28. Sept.–3. Okt. 2018 – Teatro Giuseppe Verdi di Busseto

LE TROUVÈRE

29. Sept.–4. Okt. 2018 – Teatro Farnese

ATTILA

30. Sept.–6. Okt. 2018 – Teatro Regio di Parma

MEZZOGIORNO IN MUSICA

06.–21. Okt. 2018 – Palazzo Ducale del Giardini

GALA VERDIANO

10. Okt. 2018 – Teatro Regio di Parma

FUOCO DI GIOIA

16. Okt. 2018 – Teatro Regio di Parma

ORCHESTRA GIOVANILE

DELLA VIA EMILIA

17. Okt. 2018 – Teatro Giuseppe Verdi di Busseto

FILARMONICA ARTURO TOSCANINI

19. Okt. 2018 – Teatro Regio di Parma

Fotos: Pixabay.com, Mandarin Oriental


TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 FOCUS

13

TUI senkt die Preise für

Musicals von Stage

Das Musical «Anastasia» spielt in

St. Petersburg.

Ob Disney-Klassiker oder die

neueste Produktion vom

Broadway: Wer bis zum 29.

September eins der ausgewählten

15 Stage-Musicals

bei TUI bucht, kann bis zu

25 % pro Person sparen. Die

Ermässigungen gelten für

alle Musicals und Shows bis

Ende Mai 2019 in den Städten

Berlin, Hamburg, Oberhausen

und Stuttgart.

Musical-Fans profitieren von

der Aktion, da die Preisnachlässe

nicht nur für die Klassiker,

sondern auch für neue

Produktionen wie «Anastasia

– das Broadway Musical»,

«Cirque du Soleil Paramour

– das Musical» und

«Bat out of hell» gelten. Noch

mehr Vorteile bietet die Buchung

eines Musical-Ticketpakets

inklusive Übernachtung

zum Sparpreis.

«Anastasia – das Broadway

Musical» wird im

Stuttgarter Stage Palladium

Theater gezeigt und entführt

die Zuschauer ins

Sankt Petersburg der 1920er­

Jahre. Es erzählt die Geschichte

der jungen Russin

Anya, die herausfindet, dass

sie die verschollene Tochter

des Zaren ist.


TI

OPERN- UND MUSICALREISEN

TRENDS & HIGHLIGHTS

Railtour/Frantour und Twerenbold

Reisen geben Einblicke in ihr Portfolio.

«Die gefragtesten Musical-Destinationen sind bei

uns Hamburg und London», erklärt Daniela Kriesi,

Destinations Manager bei Railtour/Frantour. Die

Gründe liegen auf der Hand: Das Angebot ist vielfältig

und ansprechend. «Betreffend den Neuigkeiten

für das kommende Jahr, kann ich bereits verraten,

dass das Cirque du Soleil Paramour ab 14. April

2019 ins Stage Theater Neue Flora nach Hamburg

kommt», so Kriesi.

«Bei einigen Festtagsreisen besuchen wir die Aufführung

‹Mamma Mia›, was sich im Moment besonderer

Beliebtheit erfreut», stellt Nicole Catania, Product

Manager Twerenbold Reisen, fest. Natürlich

fehlen auch Reisen in die Elbphilharmonie nicht;

dem Badener Familienunternehmen war es

schliesslich zur Eröffnung gelungen – als erster

Schweizer Veranstalter – den grossen Saal der

Hamburger Elbphilharmonie exklusiv zu mieten.

Neben Hamburg werden auch Reisen zu den renommiertesten

Opernhäusern in Europa angeboten.

Dazu zählt beispielsweise das traditionsreiche Teatro

La Fenice in Venedig. Auf der Silvesterreise

kommen die Gäste in den Genuss des berühmten

Neujahrskonzertes.

Die Elbphilharmonie in Hamburg ist eine Attraktion.

DIE HIGHLIGHTS VON RAILTOUR/FRANTOUR IM

HERBST:

• Disneys König der Löwen – Hamburg, London

(Dauervorstellung)

• Disneys Aladdin – bis 3.2.19 in Hamburg, ab

21.3.19 in Stuttgart, London bis 9.2.19

• Ghost das Musical – bis 07.10.18 in Berlin, ab

28.10.19 in Hamburg

NEWS VON TWERENBOLD REISEN FÜR 2019:

• Mit dem Schiff in die Elbphilharmonie mit der

Excellence Coral

• Musikreise Hamburg mit Berlin mit Besuch der

wiedereröffneten Staatsoper «Unter den Linden»

• Mit dem Schiff in die Oper auf der Donau mit der

Excellence Melodia

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Twerenbold Reisen

Anbieter Nr. 1 für erstklassige Musikreisen

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Busflotte vor der Semperoper Dresden

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14

DESTINATION REPORT

PORTUGAL/MADEIRA & AZOREN

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

Madeira für

Geniesser

Bei Discovering Madeira lassen sich Food- und Weintouren auf der

Insel Madeira buchen. Diese führen zum Beispiel in die Markthalle

von Funchal – den Mercado dos Lavradores. Hier gibt es die unglaublichsten

Früchte in den buntesten Farben, viele davon sieht

der Besucher sicher zum ersten Mal. Probieren kann man sie frisch

oder getrocknet. Fangfrisch liegt zudem reihenweise der Schwarze

Degenfisch zum Kauf bereit. Auf der Terrasse lassen sich Kaffee

oder Poncha in der Sonne geniessen. Die Food-Touren führen zudem

zu Schokoladenproduzenten, kleinen Restaurants und

Snackstationen in Funchals Altstadt oder zum berühmten Winzer

Blandy’s. Info: www.discoveringmadeira.com

TAP führt den Flight Pass ein

Portugal-Vielflieger können sich ein

Ticket-Kontingent kaufen und Geld

sparen.

Sonnendestinationen

vom Spezialisten

AZOREN

MADEIRA

PORTUGAL

KAPVERDEN

ÄGYPTEN

JORDANIEN

Massgeschneiderte

Reisen

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Passagiere, die häufig nach Portugal reisen,

können mit dem neuen Flight Pass von TAP Air

Portugal Geld einsparen. Das System funktioniert

so: Der Kunde legt zu Beginn fest, wie viele Flüge

er kaufen möchte – er hat die Wahl zwischen vier

bis 100 Strecken. Er entscheidet sich, in welchem

Zeitraum er das Ticket-Kontingent nutzen möchte

– zwischen einem Monat und einem Jahr. Und

er legt bei Bedarf fest, ob er diese Tickets nur für

sich oder auch für Kollegen, Freunde oder Familienangehörige

verwenden möchte – es können

bis zu 30 Nutzer pro Pass sein. Die Preisersparnis

ergibt sich aus der Zahl der gebuchten Tickets.

Im besten Fall sind das bis zu 40 % des normalen

Ticketpreises in der gewählten Buchungsklasse.

DER TAP FLIGHT PASS kann für Inlandsflüge in

Portugal (inklusive der Insel-Destinationen), für

Flüge zwischen Deutschland, Österreich, der

Schweiz und Portugal, und für Flüge zwischen

Portugal und Zielen innerhalb Europas sowie

Marokko genutzt werden. Die Vorteile des Victoria-Programms

für Vielflieger gelten trotzdem

ohne Einschränkung.

SG

Im Hinterland der portugiesischen Riviera

Cascais ist für Velogäste gerüstet.

Die Küstenstadt Cascais westlich von Lissabon wirkt durchaus

urban. Gleich vor den Toren der Stadt beginnt jedoch

der Naturpark Sintra-Cascais. Dort ist für Velofahrer alles

parat. Für sie führt direkt neben der Autostrasse ein breiter

Veloweg hinaus zum Strand von Guincho. Die Gemeinde

bietet Leihräder, sogenannte Bicas, an. Auch der Weg nach

GOLFPARADIES AZOREN

Das ganzjährig milde Klima macht die Azoren zum Traum für

Golfer. Noch sind die Plätze vom grossen Andrang verschont.

Derzeit gibt es auf den Inseln drei Golfplätze: Batalha Golf Club

(São Miguel): Die 27 Löcher sind so gestaltet, dass man drei

verschiedene Runden spielen kann. Für Anfänger und Hobbyspieler

stehen eine Kurzspielanlage, Driving Range, Pitching

und Putting Green sowie Übungsbunker bereit. Furnas Golf

Course (São Miguel): Der 18-Loch-Platz zählt zu den schönsten

in Portugal. Japanische Sicheltannen und andere exotische

Pflanzen wachsen entlang der Greens. Terceira Golf Course

(Terceira): Der 18-Loch-Platz ist der leichteste der Azoren. SG

Guincho mit seinen beeindruckenden Sanddünen ist

velogängig. Auf wenig befahrenen Strassen geht es anschliessend

durch Wälder und die Hügel des Sintragebirges

oder immer entlang der Küste bis zum Cabo da Roca – dem

westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, wo die

Felsen fast senkrecht 140 Meter zum Atlantik abfallen. Wer

mag, kann sich einen Besuch dieses Ortes mit einer Urkunde

bestätigen lassen.

TI

Terceira Golf Course (Terceira): Der 18-Loch-Platz gilt als der leichteste

der Azoren.

Fotos: Madeira Promotion Bureau_Rui Vieira, TAP Air Portugal, Visitazores


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Stephan Giuliani

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Preis- und Verkaufsbedingungen. Regelmässig überprüfen Sie den Erfolg mittels

Kundencontrolling.

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durch die Sales-Kanäle

• Ausbau und Entwicklung des Kundenportefeuilles

• Entwicklung und Implementierung von Sales- und Co-marketing Plänen mit

dem Ziel, die Markenbekanntheit und Penetration laufend zu steigern

• Wahrnehmung der Schnittstelle zwischen dem Kunden und den internen

MSC Divisionen

Um diesem Aufgabenbereich gerecht zu werden,

bringen Sie folgende Anforderungen mit:

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Engagement für Querschnittgelähmte –

Freiwillige Helfer gesucht

Die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) ist der nationale Dachverband

der Querschnittgelähmten. Als aktive und engagierte Non-Profit-Organisation

erbringen wir Dienstleistungen von Nottwil aus in der Schweiz.

Für die Reiseangebote, welche wir jedes Jahr für unsere Mitglieder ausarbeiten, suchen wir

Freiwillige Gruppenleiter

für Gruppenreisen mit Rollstuhlfahrern

Sie begleiten in dieser Funktion unsere Gruppen in ein- oder zweiwöchigen Einsätzen

in die ganze Welt. Vorgängig werden Sie in einem eintägigen Kurs (Freitag, 16.11.2018)

in diese Aufgabe eingeführt.

Hauptaufgaben

Sie sind für die ordnungsgemässe praktische Durchführung und Abwicklung der Reise

verantwortlich. Sie bereiten sich vorgängig auf die Reise vor, studieren die von uns zur

Verfügung gestellten Unterlagen und nehmen an allfälligen Infotreffen teil. Während der

Reise sind Sie zuständig für die reibungslose Abwicklung des Reiseprogramms. Vor und

nach der Reise findet jeweils ein Briefing/Debriefing statt.

Anforderungsprofil

Sie sind flexibel, weltoffen, interessiert an anderen Kulturen, haben Durchsetzungsvermögen,

zeigen soziales Engagement und sind bereit, einen freiwilligen Einsatz zu

leisten. Reiseerfahrung und Sprachkenntnisse (E/F) von Vorteil.

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Übernahme der Reisekosten, Mahlzeit- und Weggeldentschädigung für die Reise,

kostenlose Kurse der SPV, Briefing-Unterlagen der SPV.

Gerne erteilt Ihnen unser Reisebüro weitere Auskünfte unter der Telefon 041 939 54 15.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis 12. Oktober 2018.

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entlang der gesamten Mobilitätskette im ÖVund

Reisegeschäft

Abschlussorientiertes und aktives Verkaufen von

nationalen und internationalen ÖV-/Bahnleistungen

sowie Pauschalarrangements und

Individualreisen weltweit

Sicherstellen eines professionellen Service

après-vente

Entwickeln und realisieren von Marketing- und

Verkaufsförderungsmassnahmen

Ihr Profil

Abgeschlossene KVöV-Ausbildung mit Schwerpunktjahr

Verkauf oder KV-Reisebüro oder

Zweitausbildung als Reiseverkäufer/in

Mehrjährige Berufserfahrung im Reisebüro

und/oder ÖV-Reisezentrum

Gute Kenntnisse der Systeme Sabre, Touronline

und Prisma2/CASA von Vorteil

stilsicheres Deutsch sowie gute Englischkenntnisse

Unser Angebot

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eine sorgfältige Einführung

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Er kennt die Details und ist bei Fragen gerne für

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18

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TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018

EUROPE

Dates (from/to) Destination Offer Price Service Valid for Booking

16.09.18 Rostock Flight CHF 160 Return flight incl. taxes. Min. stay: 2 nights. Max: 1 month.

Blackout dates: 16.07.–17.08.18. Credit card payment only.

31.10.18 Malta Flight EUR 100 (additional charges)

(limited availability)

04.11.18 26.11.18 Strassbourg Gourmet

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and 10kg hand luggage. Avaiable from Zurich and Geneva.

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09.11.18 Eastern

Caribbean

27.11.18 Southern

Caribbean

06.12.18 Southern

Caribbean

08.12.18 15.12.18 Bahamas &

Florida

Cruise

Cruise

Cruise

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cabine and taxes)

From EUR 774 (inside cabine)

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From EUR 624 (inside cabine, incl.

taxes)

14.12.18 Asia/Oceania Flight From CHF 220 (Asia) / CHF 330

(Ocean.) + tax./busin.from CHF 1740

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From/to Boston. Route: St. Thomas; Philipsburg; Basseterre;

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IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2017/18):

> 5021 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint wöchentlich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Stefan Jäggi (SJ), Chef redaktor;

Nicole Krättli (NIK), stv. Chefredaktorin; Nathalie de

Regt (NDR), Markus Fässler (FAE), Stephanie Günzler

(SG), Angelo Heuberger (AH),Elisha Schuetz (ES)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Cornelia Brunschwiler (Leitung), Natalie Ischi

(Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Selina Frommer, Bruno Indelicato, Dimitri Kistler (Event

& Marketing)

Layout/DTP: Christoph Fontanive (Leitung),

Angela Kaiser, Angela Schäfer

Anzeigenverkauf: Primus Media GmbH,

Hammerstrasse 81, 8032 Zürich; Muriel Bassin

(Leitung), Sandro Paschini, Barbara Senn, Debora

Bertschinger (Sales Support)

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Stephan Giuliani

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

Gedruckt

in der Schweiz

Gedruckt

in der Schweiz


Fotos: STC, LH Group, TI, Manta, Sanjeev Velmurugan, Easyjet, zVg

TRAVEL INSIDE

36 | 6. September 2018 PEOPLE & EVENTS

19

Jegerlehner steigt bei BCD Travel auf

Michel Jegerlehner

MICHEL JEGERLEHNER ist seit dem 1. September Director

Switzerland von BCD Travel. Er koordiniert damit

die Geschicke der gesamten Schweizer Organisation

und berichtet an RAINER WEFERS, Senior Director Operations

Germany South & Switzerland. Jegerlehner ist

bereits seit 26 Jahren im Business-Travel-Bereich tätig.

2015 stieg er als Director Sales & Account Management

bei BCD Travel ein und trieb strategische Projekte mit

zahlreichen Kunden voran. Ende 2017 wurde er zum

Director Strategic Sales EMEA ernannt und widmete sich

dem Neukundengeschäft.

CARIN WIRD ACCOUNT MANAGER

SCHWEIZ DER LH GROUP

Seit dem 1. September 2018 ergänzt SERGIO CARIN als

Account Manager Schweiz für TMCs und Business-Agenten

der Lufthansa Group das 14-köpfige Team unter der Leitung

von GREGOR KONCILJA, Head of Account Management

Schweiz. In dieser neuen Funktion wird er die Zusammenarbeit

mit dem Business Travel Trade ausbauen

und stärken. Carin bringt langjährige Erfahrung bei

Swiss und der LH Group in den Bereichen Global

Key Account, Revenue Management sowie Joint

Venture & Partnership Sales mit.

Europcar sponsert «Weltklasse Zürich»

Carlos Sardinha, Chef von Europcar Schweiz und

Sponsor von «Weltklasse Zürich», liebt die magischen

Momente im Letzigrund-Stadion. Während

diese Sportstätte bei den Fussballfans wenig

Anhänger findet, werden die Events um die

Spitzen- Leichtathletik von Jahr zu Jahr attraktiver

inszeniert. Als offizieller Servicepartner und Athleten-«Transporteur»

dieses Diamond-League-Finals

lädt Europcar jeweils zwanzig Kunden und

Carlos Sardinha

Geschäftspartner ins Sponsorenvillage. Für diese

Gäste ist der Anlass mit den sportlichen, aber auch stimmungsvollen Höhepunkten vor 25 000

Zuschauern ein absolutes Highlight.

AH

SAN FRANCISCO AUF EUROPA-TOUR

V.l.: Howard Pickett (SF

Travel), Jon Ballesteros (San

Francisco Intl. Airport),

Hubertus Funke (SF Travel),

Melinda Yee Franklin (United

Airlines), Joe D’Alessandro

(President & CEO SF Travel),

Gwyneth J. Borden (Golden

Gate Restaurant Association),

Percy Stevens, Elisa beth

Wieseltahler-Toelly (beide ST

Travel) und Peter Gamez (Two

Roads Hospitality).

Sergio

Carin

55 Michelin-Sterne zählen die Restaurants von San Francisco zusammen. In den Genuss

von zwei Sternen kamen die USA-Spezialisten im Restaurant Ecco des Zürcher

Hotels Atlantis Giardino, wo das Team von San Francisco Travel zum Galadinner einlud.

Unter anderem verkosteten die Reiseprofis Kreationen der Sterneköche Stuart Brioza

und Nicole Krasinski aus San Francisco. Joe D’Alessandro, President und CEO der San

Francisco Travel Association, hob die starke Verbindung zwischen San Francisco und

Zürich hervor: Einerseits sind die beiden Orte Partnerstädte, andererseits gibt es seit

dem Einstieg von United Airlines in diesem Frühjahr nun sogar zwei tägliche Flugverbindungen,

zumindest im Sommer.

SJ

PAVLOVIC HAT ZUM SWITZERLAND

TRAVEL CENTRE GEWECHSELT

Pavle Pavlovic

Neff wird Myclimate-Geschäftsführer

Myclimate hat mit STEPHEN NEFF einen neuen Geschäftsführer,

nachdem RENÉ ESTERMANN die

Schweizer Klimaschutzstiftung im Juni dieses Jahres

verlassen hat. Neff war bis Anfang des Jahres Geschäftsführer

des Schweizer Cleantech-Unternehmens

und EPFL-Spin-offs Neurobat AG, einem Lösungsanbieter

zur Reduktion von CO2-Emissionen beim Heizen und

Kühlen von Gebäuden. Davor leitete der schweizerisch-kanadische

Doppelbürger acht Jahre lang das

Unternehmen Pewatron AG in Zürich, einen Spezialisten

und Reseller für Sensoren, Stromversorgungssysteme

und elektronische Komponenten.

MANTA LUD ZUR FRÜHSTÜCKS-ROADSHOW

GOSSIP

PAVLE PAVLOVIC ist seit dem 1. September Leiter

Hotel einkauf & Produktmanagement beim Switzerland

Travel Centre (STC) und ersetzt CLAUDIA ZANETTI, die

sich neuen Aufgaben im Unternehmen widmet. Pavlovic

war elf Jahre für Kuoni Reisen tätig, zunächst als Product

Manager bei Unique Travel, ab 2010 als General

Manager für Adria365. Zuletzt war der ehemalige Spitzensportler

bei Hotelplan Suisse als Manager Direct

Sales der Marken travel.ch, Migros Ferien und Hotelplan

tätig. Der diplomierte Produktmanager führt nun ein

Team von zehn Personen und wird den Bereich Produktmanagement

aufbauen und neu strukturieren. Das Switzerland

Travel Centre verfügt laut eigenen Angaben über

das grösste buchbare Angebot zum Ferienland Schweiz.

Stephen

Neff

Thomas Meier, Geschäftsführer Manta Reisen,

Lucy Jean-Louis, Senior Sales Executive,

Mason’s Travel Seychellen, und Olivia Koch,

Verkaufschefin Manta Reisen, präsentierten

während vier Tagen an den Manta-Frühstück-Workshops

viele Neuigkeiten aus der

Produktepalette der druckfrischen Kataloge

2019 sowie Informationen zu Themen Tauchen,

Nachhaltigkeit und vielem mehr. Die

insgesamt 120 Teilnehmenden in St. Gallen,

Bern, Zürich und Luzern werden ihre Kunden

mit vielfältigen News über die Malediven, Sri

Lanka, Mauritius und die Seychellen begeistern.

TI

›› Können Sie sich noch an den Film «Catch me if you can» mit LEONARDO DI-

CAPRIO erinnern? Dort spielte der Hollywoodstar einen Hochstapler, der in verschiedene

Rollen schlüpfte. Unter anderem war er auch als Pilot unterwegs.

Easyjet hat diesen Streifen als Basis genommen, um mehr Mädchen für den Pilotinnenberuf

zu begeistern. Am Flughafen London Southend wurde die berühmte

Pilotenszene mit Kindern im Alter zwischen

fünf und neun Jahren neu gefilmt,

wobei ein Mädchen im Mittelpunkt

stand. Angeführt wird die Truppe von

der neunjährigen Kapitänin HANNAH

REVIE. Deren Mutter EMILY ist eine

echte Easyjet-Pilotin. Auch die anderen

Kinder sind alles Sprösslinge von Easyjet-Piloten.

Das Video gibt’s unter youtu.

be/jp-W0P1S_HA.

Die Youngsters übernehmen bei Easyjet.


SWISS TRAVEL DAY

25. Oktober 2018 | Stage One | Zürich Oerlikon

JETZT

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BESTELLEN

TTW

09h00 – 18h00

Ausstellerliste und Programm unter

ttw.ch

SWISS TRAVEL SUMMIT

14h15 – 18h00

Agenda unter

swisstravelsummit.ch

SWISS TRAVEL AWARDS

19h15 – 20h45

Agenda unter

swisstravelsummit.ch

Bestellen Sie hier Ihr Ticket:

www.swisstravelday.ch/tickets


Indischer Ozean

counter inside

Beilage zu TRAVEL INSIDE

Nr. 36 | 6. September 2018

Fluglösungen Honeymoon Spezialisten

Wie kommt man hin? Das ABC für Verliebte Die Geheimtipps


Januar – Dezember 2018

DIE TUI SUISSE

HIGHLIGHTS AUF

DEN MALEDIVEN!

Afrika

und Orient

erleben

inkl.

Studienreisen

n Riu Atoll 4, eröffnet im Mai 2019

n Riu Maldiva 5, eröffnet im September 2019

n 10 weitere Hotels neu im Portfolio unter

anderem Nautilus, Finolhu und Kudadhoo.

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Telefon: 044 455 44 14, E-Mail: arabia@tui.ch


Indischer Ozean

counter inside | september 2018 PROFIL 3

Die Protagonisten

im Indischen Ozean

Fotos: iStock.com / Simeon / AleksandarNakic / Freeartist / Jag_cz / Givaga / borchee

La Réunion

Für Aktive ist La Réunion der

richtige Ort. Wandern, Velofahren,

Surfen, Tauchen und vieles mehr:

Das französische Überseedepartement

bietet alles Erdenkliche.

Dank der Zugehörigkeit zu Frankreich

ist der Standard hoch, für

Schweizer reicht eine ID für die

Einreise.

Saint-Denis

ca. 843 600

MEZ +3 Std. im Winter,

+2 Std. im Sommer

Amtssprache = Französisch,

Umgangssprache =

Kreolisch

Euro (EUR), gängige Kreditkarten

werden fast überall

akzeptiert, EC-Automaten

vorhanden

Malediven

Die Traumstrände übertrumpfen

sich gegenseitig: Honey mooner,

Erholungssuchende oder Wassersportler

finden hier das Gewünschte.

Zudem wollen sich die

Malediven dem «Durchschnittsverdiener»

öffnen. So entstehen

neue und bezahlbare Gästehäuser

auf den malerischen Inseln.

Male

ca. 417 500

MEZ +4 Std. im Winter,

+3 Std. im Sommer

Amtssprache = Dhivehi

Maledivische Rufiyaa

(MVR), Kreditkarten werden

in allen Resorts akzeptiert,

ansonsten sind USD und

EUR weitverbreitet

Mauritius

Auf Mauritius gibt es tolle Luxushotels

und auf die Besucher

wartet eine Gastronomie der

Spitzenklasse. Was noch immer

wenige wissen: Die Insel eignet

sich für Aktivsportler. Dank der

vielfältigen Landschaft kann man

etwa wandern, kitesurfen, golfen,

segeln oder klettern.

Port Louis

ca. 1,26 Mio.

MEZ +3 Std. im Winter,

+2 Std. im Sommer

Amtssprache = Englisch,

Umgangssprachen

= Kreolisch, Indisch,

Fran zösisch

Mauritius-Rupie (MUR),

Kreditkarten weitläufig

akzeptiert

Seychellen

Auf den Seychellen trägt man der

Natur Sorge. Grosse Teile stehen

unter Naturschutz oder werden

nur für eine gewisse Anzahl

Touristen geöffnet. Zum Pflichtprogramm

gehört das berühmte

Insel-Hüpfen. Als Ausgangspunkte

eignen sich die Hauptinseln

Mahé, Praslin und La Digue.

Victoria (auf Mahé)

ca. 94 700

MEZ +3 Std. im Winter,

+2 Std. im Sommer

Amtssprache = Kreolisch

(die Seychellois sprechen

einen eigenen kreolischen

Dialekt, der sich Seselwa

nennt), Englisch und

Französisch

Seychellen-Rupie (SCR),

Kreditkarten weitläufig

akzeptiert

Sri Lanka

Lange Zeit war das Land wegen

Bürgerkriegen touristisch von der

Landkarte verschwunden. In den

vergangenen Jahren entstand

aber ein regelrechter Boom. Kein

Wunder: Die Insel lässt sich das

ganze Jahr über bereisen und

bietet Strände, Kultur, Natur und

Erlebnisse en masse.

Colombo

ca. 21,2 Mio.

MEZ +4 ½ Std. im Winter,

MEZ +3 ½ Std. im Sommer

Singhalesisch, Tamilisch,

Englisch

Sri-Lanka-Rupie (LKR),

Kreditkarten weitläufig

akzeptiert


4 TRANSPORT

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Winterflugplan 2018/19

Destination

SEYCHELLEN ( MAHÉ )

AIRLINE ABFLUGSORT VIA FREQUENZ FLUGGERÄT

Air Seychelles * ZRH AUH Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa B-787 / A320

GVA AUH Mo, Mi, Fr, Sa B-787 / A320

Austrian Airlines ZRH / GVA / BSL VIE Mi B-767

Edelweiss ZRH NONSTOP Sa A340

Emirates ZRH / GVA DXB 2× täglich A380 / B-777

Ethiopian Airlines GVA ADD Mi, Fr, So B-787 / B-737

Etihad * ZRH AUH Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa B-787 / A320

GVA AUH Mo, Mi, Fr, Sa B-787 / A320

Joon by Air France ZRH / GVA / BSL CDG Mo, Fr, Sa A-340

Qatar Airways ZRH / GVA DOH 4× pro Woche A350 / A330

Thomas Cook Airlines / Condor ZRH / GVA / BSL FRA Di, Fr B-767

Turkish Airlines ZRH / GVA / BSL IST Di, Fr, So A330

Destination

SRI LANKA ( COLOMBO )

AIRLINE ABFLUGSORT VIA FREQUENZ FLUGGERÄT

Edelweiss ZRH NONSTOP Do, Sa A340

Emirates ZRH / GVA DXB 2× täglich A380 / B-777

Etihad* ZRH AUH täglich B-787 / A320

GVA AUH Mo, Mi, Fr, Sa, So B-787 / A320

KLM ZRH / GVA / BSL AMS Mo, Fr B-787

Oman Air ZRH MCT täglich A330 / B-737

Qatar Airways ZRH DOH 11× pro Woche A350 / B-777

GVA DOH täglich A350 / B-777

Sri Lankan Airlines ** ZRH AUH täglich B-787 / A320

GVA AUH Mo, Mi, Fr, Sa, So B-787 / A320

Turkish Airlines ZRH / GVA / BSL IST täglich A330

* Codeshare zwischen Etihad und Air Seychelles ** Codeshare zwischen Etihad und Sri Lankan Airlines


Indischer Ozean

counter inside | september 2018 TRANSPORT 5

Destination

LA RÉUNION (SAINT-DENIS)

AIRLINE ABFLUGSORT VIA FREQUENZ FLUGGERÄT

Air Austral ZRH CDG täglich B-777

GVA CDG Mi, Do B-777

Air France ZRH / GVA / BSL ORY 9× pro Woche B-777

Destination

MALEDIVEN (MALE)

AIRLINE ABFLUGSORT VIA FREQUENZ FLUGGERÄT

Air France ZRH / GVA / BSL CDG Do, Sa B-787

Austrian Airlines ZRH / GVA / BSL VIE Do, Sa B-767

Edelweiss ZRH NONSTOP Mi, Sa (Okt +Do) A330 / A340

Emirates ZRH / GVA DXB 2× täglich A380 / B-777

Etihad ZRH / GVA AUH Do, Fr, Sa, So B-787 / A320

Lufthansa ZRH / GVA / BSL FRA Mi, Sa A330

Oman Air ZRH MCT Mi, Fr, Sa A330 / B737

Qatar Airways ZRH / GVA DOH 4× pro Woche A350

Thomas Cook Airlines / Condor ZRH / GVA / BSL FRA Mo, Mi, Sa B-767

Turkish Airlines ZRH / GVA / BSL IST täglich A330

Destination

MAURITIUS

AIRLINE ABFLUGSORT VIA FREQUENZ FLUGGERÄT

Air Mauritius ZRH / GVA / BSL CDG täglich A350

ZRH / GVA / BSL AMS Mo, Do, Sa B-787

ZRH / GVA / BSL LHR Fr, Sa, So A340

GVA NONSTOP Fr A340

Austrian Airlines ZRH / GVA / BSL VIE Do, Sa B-777

Edelweiss ZRH NONSTOP Di, Fr (Okt +So) A340

Emirates ZRH / GVA DXB 2× täglich A380 / B-777

KLM ZRH / GVA / BSL AMS Mo, Do, Sa B-787

Lufthansa ZRH / GVA / BSL FRA Mi, Fr, So A330

Thomas Cook Airlines / Condor ZRH / GVA / BSL FRA Di, Mi, Fr, Sa, So B-767

Turkish Airlines ZRH / GVA / BSL IST Mo, Di, Mi, Fr, So A330


6 TRENDS

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Das ABC für Honeymooner

Mauritius, die Seychellen und die Malediven gehören zu den bevorzugten

Flitterwochenzielen von Schweizer Hochzeitspaaren.

A Anreise

Edelweiss fliegt nonstop von

Zürich auf die Malediven und ab

Winter auf die Seychellen sowie

von Zürich und Genf nach Mauritius.

Daneben bieten verschiedene

Fluggesellschaften wie Austrian Airlines,

Lufthansa, Turkish Airlines,

Qatar Airways, Emirates, Etihad,

Air Seychelles oder Condor 1-Stopp-

Verbindungen für mindestens eine

der Inseln.

B

Brautpaare

Die Hotels auf Mauritius sind

betreffend der Angebote für Brautpaare

fast unschlagbar. Diese reichen

von bis zu 100% Nachlass auf die

Übernachtung für die Braut über

Upgrade bei den Zimmern bis hin zu

vielen Extras wie kostenlose Mahlzeiten,

Spa-Anwendungen oder Blumenbäder.

Aber auch auf den anderen

Inseln werden interessante Packages

für Honeymooner geschnürt. Voraussetzung

ist aber der Nachweis, dass

das Paar erst kürzlich geheiratet hat

bzw. ein Ehe-Jubiläum feiert.

C

Candlelight-Dinner

Ein Dinner unter dem Sternenhimmel

ist ein Must-do in den

Flitterwochen − ob auf der Terrasse

der Suite oder Villa, am weissen Sandstrand,

auf einem meerumspülten

Felsen oder gar auf einer einsamen

Insel. Ein privater Butler sorgt dabei

dafür, dass es den Frischvermählten

an nichts fehlt.

C

H

G

J

D

Dokumente

Wer im Ausland rechtskräftig

heiraten möchte, benötigt in der

Regel folgende Dokumente:

• Geburtsurkunde: neuen Datums,

ausgestellt auf dem mehrsprachigen

internationalen Formular

durch das Zivilstandsamt am Geburtsort

• Personenstandausweis: neuen Datums,

ausgestellt durch das Zivilstandsamt

am Heimatort

• Niederlassungsbescheinigung: neuen

Datums, ausgestellt durch die

Einwohnerkontrolle am schweizerischen

Wohnsitz

• Pass oder Identitätskarte: ausgestellt

durch die Einwohnerkontrolle am

schweizerischen Wohnsitz; zusätzlich

Kopie der ersten drei bis sechs

Seiten des Reisepasses

• Ehefähigkeitszeugnis: Geltungsdauer

sechs Monate, ausgestellt durch

das Zivilstandsamt am schweizerischen

Wohnsitz oder wenn

im Ausland wohnhaft durch das

Zivilstandsamt des Heimatortes

• Falls geschieden: Scheidungs- und

ursprüngliche Hochzeitsurkunde

• Falls verwitwet: Sterbeurkunde

E

Einreise

Der Pass sollte mindestens

sechs Monate über das Rückreisedatum

hinaus gültig sein. Auf allen

Inseln wird ein Touristenvisum, das

maximal 30 Tage gültig ist, bei der

Ankunft kostenlos ausgestellt.

F

Flitterwochen

Mauritius und die Malediven

wechseln sich an der Spitze der

Beliebtheitsskala der Schweizer Honeymooner

immer wieder ab. Auf

Platz drei folgen dann jeweils die

Seychellen.

Golfen

G

Mauritius kann auf eine lange

Golftradition zurückblicken. Dementsprechend

vielfältig ist das Angebot

an 9- und 18-Loch-Plätzen. Auf

den Seychellen gibt es nur zwei Golfplätze.

Die Anlage des Reef Hotel Golf

Club auf der Hauptinsel Mahé verfügt

über neun Löcher, ist aber nur für

Spieler mit einem Handicap geöffnet.

Auf der Insel Praslin befindet sich der

18-Loch-Platz, der zum Luxusresort

Constance Lémuria gehört. Auf den

Malediven gibt es tatsächlich auch

vier Golfclubs, wobei diese nur sechs

bis neun Löcher aufweisen und für

Resortgäste reserviert sind.

H Heiraten

Auf Mauritius kann problemlos

auch standesamtlich geheiratet

werden. Das Angebot, das zahlreiche

Hotels ihren heiratswilligen Gästen

unterbreiten, ist ausgesprochen

vielseitig und attraktiv. Ob heiraten

am Strand unter Palmen, auf einem

Fischerboot in einer seichten Lagune

oder sogar unter Wasser – alles ist

möglich. Ähnliche Möglichkeiten

bieten die Seychellen. Als muslimisches

Land sind Hochzeiten von


Indischer Ozean

counter inside | september 2018 TRENDS 7

Nicht-Muslimen auf den Malediven

nicht offiziell anerkannt. Dennoch

bieten viele Resorts Hochzeitszeremonien

an.

Impfungen

I

Auf keinen der Inseln werden

Impfungen benötigt.

J Joie de Vivre

Der traditionelle Sega, der zum

Kulturerbe der Kreolen gehört, ist

Ausdruck des «Joie de Vivre». Seine

Wurzeln hat diese Gesangs- und

Tanzform in der afrikanischen Musik

aus der Zeit der Sklaverei und ist

auf Mauritius und den Seychellen

verbreitet. Er wird vor allem an Samstagabenden

am Strand vor einem

grossen Feuer und in vielen Hotels

vorgeführt. Eine Tanzaufführung

kann auch bei Hochzeiten eingeplant

werden.

K

Kreuzfahrt

Nicht nur die grossen Kreuzfahrtschiffe

legen auf ihren Touren

Stopps bei den Inseln im Indischen

Ozean ein. Mit den Segelschiffen Sea

Pearl oder Sea Shell von Silhouette

Cruise können die Inseln der Seychellen

entdeckt werden.

L

Landfläche

Die 115 Inseln der Seychellen

zusammengerechnet, ergeben eine

Landfläche von 459 km 2 . Etwas kleiner

sind die Malediven: die 26 ringförmigen

Atolle, bestehend aus mehr

als 1000 Koralleninseln, umfassen

298 km 2 Landfläche. Mauritius ist

mit 2040 km 2 etwa so gross wie der

Kanton Zürich.

M Mauritius & Malediven

Mauritius gilt als Schmelztiegel

der Kulturen. Die umfangreichen

Zuckerrohrfelder tauchen die Insel

M

in ein üppiges Grün. Zu den Malediven

(Bild) zählen immerhin fast

1200 Inseln, aber nur rund 200, die

innerhalb der 26 natürlichen Atolle

liegen und eine maximale Grösse von

13 km 2 erreichen, sind überhaupt

bewohnt. Auf den schönsten Inseln

wurden jeweils einmalige Resorts

gebaut.

N

Nationalparks

Rund die Hälfte der Landesfläche

der Seychellen steht unter

Naturschutz. Die sieben Nationalparks

verteilen sich auf verschiedene

Inseln. Allein bei fünf handelt es

sich um Marine-Nationalparks, so

u. a. der Ste.-Anne-Marine-Nationalpark

oder der Ile-Coco-Marine-Nationalpark.

Der wohl bekannteste Park

ist der Vallée-de-Mai-Nationalpark

(siehe auch unter U). Der Morne-

Seychellois-Nationalpark mit seinem

910 m hohen Berg erstreckt sich über

mehr als 20% der Gesamtfläche der

Insel Mahé.

Mauritius hingegen verfügt nur

über einen Nationalpark. Der Black-

River-Gorges-Nationalpark befindet

sich im südwestlichen Teil der Insel

und bietet eine grosse Anzahl

endemischer Flora und Fauna, die

während Wanderungen bestaunt

werden kann.

Der Schutz der Inseln hat auf

den Malediven eine hohe Priorität.

Inzwischen sind mehrere grössere

Areale des Staatsgebiets als Marine-

Nationalparks ausgewiesen. Unter

besonderem Schutz stehen auch die

Korallenriffe.

O

Ochsenkarren

Die Seychellen-Insel La Digue

kann man auf ganz besondere Art erkunden.

Motorisierten Verkehr gibt

es dort kaum, dafür unzählige Velos

und Ochsenkarren. Mit Letzteren

Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa,

Mauritius – ein perfekter Ort für Jedermann

Im Paradis Beachcomber fühlen sich Gäste paradi(e)sisch

wohl. Sieben Kilometer Strand umgeben die grosszügige

Anlage des Hotels, das eindrucksvoll auf der Le Morne

Halbinsel vor dem magischen Berg Le Morne liegt. Das Hotel

schmückt sich mit diversen, hochwertigen Zimmerkategorien,

einschliesslich grosszügigen Suiten, die direkt am Strand

liegen und privaten Villen mit eigenem Beach-Bereich.

Eine Fülle von Land und Wassersportarten mit eigener

Tauchschule, ein spektakulärer hauseigener 18-Loch Golfplatz

sowie Zugang zu weiteren renommierten Plätzen in der

Nachbarschaft, machen es zum absoluten Sehnsuchtsziel

für Aktivurlauber.

www.beachcomber.com


8 TRENDS

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

T

Auf Mauritius zählt das Aapravasi

Ghat, einst ein Lager für indische

Einwanderer in der Hauptstadt Port

Louis, zu den UNESCO-Welterbestätten

genauso wie die Kulturlandschaft

Le Morne. Der Morne Brabant ist ein

556 m hoher Berg auf der gleichnamigen

Halbinsel im Südwesten der

Insel.

O

U

V Vulkane

Der Trou aux Cerfs, der in

grauer Vorzeit Mauritius gebar, ist

längst nicht mehr aktiv. Der etwa

300 m durchmessende Krater hat sich

aber zu einem beliebten Ausflugsziel

entwickelt. Ein Ort von besonderer

Magie ist zudem Grand Bassin, ein

See in einem Vulkankrater, der für

die Hindus eines der wichtigsten

Heiligtümer ist.

Da die Malediven aus zahlreichen

Atollen bestehen, kann man auch

hier von vulkanischem Ursprung

ausgehen. Man geht davon aus, dass

in Urzeiten Inseln mit Vulkanen

langsam versanken und sich oben

auf dem runden Vulkankegel die

Riffkorallen ansiedelten.

Auch das Aldabra-Atoll auf den

Seychellen (siehe auch Buchstabe

U) ist vulkanischen Ursprungs. Das

Fundament, auf dem es steht, ist ein

Vulkan in einem Kilometer Tiefe, der

vor Millionen von Jahren nach einem

Ausbruch im Meer versunken ist.

W www-Adressen

tourism-mauritius.mu/de

seychelles.travel/de

visitmaldives.com/de

kann sich das Paar gemächlich über

die Insel kutschieren lassen.

P

Pferderennen

Wer die Einwohner von Mauritius

hautnah erleben möchte, sollte

sich auf die Pferderennbahn Champ

de Mers begeben. Von Mai bis November

ist fast ganz Mauritius jedes

Wochenende im Wettfieber und die

Stimmung ist wie auf einem fröhlichen

Volksfest.

Q Quad-Touren

Auf Mauritius lässt sich das

Inselinnere perfekt auf einer geführten

Tour mit einem Quad erkunden,

denn zu manch einem der schönen

Orte führt keine Strasse.

R Reisezeit

Grundsätzlich kann man die

Inseln das ganze Jahr über bereisen.

Hauptsaison auf Mauritius ist von

November bis April. Auf den Seychellen

teilt sich die Hauptsaison auf

die Monate April/Mai und Oktober/

November auf. Die beste Reisezeit für

die Malediven ist zwischen November

und April.

S

Seychellen

Das Archipel aus 115 Granitund

Koralleninseln teilt sich in zwei

Inselgruppen auf. Insgesamt sind

nur etwas mehr als zwanzig Inseln

bewohnt. Da jedes Eiland seinen

eigenen Charakter besitzt, lohnt

sich Insel-Hopping. Je nach Distanz

kann dies per Boot, Flugzeug oder

Helikopter geschehen.

T

Tauchen

Für Tauchliebhaber und

Schnorchler eignen sich insbesondere

die Malediven mit ihren zahlreichen

Korallenriffs. Besonders

spannend ist dabei der Besuch von

Aafahru Falhu im Nord-Malé-Atoll,

dem wohl grössten Schiffsfriedhof

des Archipels. Wer sich aber auf

den Malediven eine Overwater-Villa

mietet, kann praktisch direkt vom

Bett aus in ein riesiges natürliches

Aquarium eintauchen. Auf allen Inseln

können auch Tauchkurse belegt

werden.

U

UNESCO-Natur- &

-Kulturerbe

Auf den Seychellen zählt das Naturreservat

Vallée de Mai auf der Insel

Praslin zusammen mit der berühmten

Coco-de-Mer-Palme und ihrer

grössten Kokosnuss der Welt zum

UNESCO-Weltnaturerbe. Auch das

Aldabra-Atoll gehört seit 1982 dazu

und bietet eine grosse Zahl an Naturwundern

der Tier- und Pflanzenwelt.

Es kann nur für einen Tagesausflug

und nur unter sehr strengen Auflagen

besucht werden.

Aufgrund seiner ökologischen

Bedeutung wurden Teile des Baa-

Atolls auf den Malediven 2011 von

der UNSECO zum damals ersten

und einzigen Biosphärenreservat

überhaupt erklärt.

X

XS-Inseln

Auf den Malediven gibt es

zahlreiche Mini-Inselchen, die unbewohnt

und auch unbebaut sind.

Sie lassen sich nur mit einem Boot

erreichen und auf manchen dieser

XS-Inseln kann das Brautpaar

die totale Zweisamkeit geniessen

und sogar übernachten. Am Morgen

bringt dann ein Butler ein leckeres

Frühstück im Picknick-Korb vorbei.

Y Yachtcharter

Eine besondere Art, die Seychellen

zu erleben, ist eine Kreuzfahrt auf

einer privaten Segelyacht mit Crew,

die das Paar in die einsamsten Buchten

der malerischen Inselwelt führt.

Die Inseln der Malediven können mit

einem Katamaran entdeckt werden.

Verschiedene Resorts bieten auch

Hotelyachten zur Miete an – vom

schnittigen Motorboot bis hin zum

traditionellen Dhau.

Z

Zeitverschiebung

Mauritius, Seychellen: MEZ +3 h

Malediven: MEZ +4 h


n Nathalie de Regt

Fotos: Seyvillas, zVg, Tamarina Golf Course, iStock.com / Dmitry_Chulov / TPopova / jonist / strmko / Frankonline


Indischer Ozean

counter inside | september 2018 SERVICE 9

Die Geheimtipps der Spezialisten

Eva Thurnherr

Product Manager Indian Ocean,

Travelhouse

«Rodrigues ist die noch unbekannte Perle im Indischen

Ozean. Hier finden die Gäste kilometerlange, weisse Sandstrände

praktisch für sich alleine und die Bevölkerung hat

eine Herzlichkeit und Gelassenheit, wie man sie nur selten

irgendwo findet. Das «Tekoma Boutik Hotel» mit insgesamt

15 Zimmern ist eine Topadresse auf Rodrigues und perfekt

zum Entspannen. Die Lagoon-Zimmer bieten dabei von

der Terrasse aus einen atemberaubenden Blick auf den

Indischen Ozean

Philippe Raselli

Geschäftsführer,

Holiday Maker Tours

«Eine Mietwagenrundreise bietet die beste Möglichkeit, die

kleine Urlaubsoase im Indischen Ozean – La Réunion – auf

eigene Faust zu entdecken. Die Strassen sind gut ausgebaut

und so lässt es sich bequem und sicher die Naturschönheiten

der Insel bereisen und bestaunen. Ich empfehle

zudem, einen Helikopterflug über die Talkessel von Cilaos

und Mafate einzuplanen. Aus der Vogelperspektive ist die

wilde Schönheit des Landes besonders spektakulär und

bietet ein einmaliges Erlebnis.»

Andrea Schlosser

Senior Manager Sales & Operations Longhaul,

TUI Suisse

«Niyama Private Islands Maldives im Dhaalu-Atoll besteht

aus den beiden Inseln Chill und Play, die über einen Steg

verbunden sind. Die Vision des Resorts ist es, seine Gäste

zu überraschen – und das tun sie auch. Ob Fine Dining unter

Wasser im Subsix, einem Dinner im Baumhaus Nest oder im

afrikanischen Tribal wie bei den Massais – es ist ein Paradies

für Foodies und Gourmets. Erlebnisse wie nächtliche

Schnorchelausflüge, Sunrise-Yoga oder ein Abstecher zu

den Delfinen machen den Aufenthalt unvergesslich.»

Fotos: Tekoma Hotel, Markus Fässler, Niyama / Christopher Wadsworth, zVg

Die Spezialisten für den Indischen Ozean

ANBIETER MALEDIVEN SEYCHELLEN MAURITIUS LA RÉUNION SRI LANKA

Big Blue Tours × × × × ×

Dreamtime Travel × × ×

FTI × × × × ×

ITS Coop Travel × × × ×

Globus Reisen × × × × ×

Holiday Maker Tours × × × × ×

Hotelplan × × × × ×

Kompas Travel × × × × ×

Kuoni × × × × ×

Legends Travel × × × × ×

Let’s go Tours × × × ×

Manta Reisen/Kuoni × × × × ×

Migros Ferien × × × × ×

Neckermann (Thomas Cook) × × ×

Stohler Tours × × × × ×

Take it Travel × × ×

Travelhouse × × × × ×

TUI Suisse × × × × ×

Nur Deutschschweizer Spezialisten mit selber produzierten Katalogangeboten. Keine Garantie auf Vollständigkeit.

Nützliche Websites

Fremdenverkehrsamt La Réunion:

www.reunion.fr/de

Fremdenverkehrsamt Malediven:

www.visitmaldives.com/de

Fremdenverkehrsamt Mauritius:

www.tourism-mauritius.mu/de

Fremdenverkehrsamt Seychellen:

www.seychelles.travel/de

Fremdenverkehrsamt Sri Lanka:

www.srilanka.travel

Reisehinweise EDA:

www.eda.admin.ch


10 DESTINATIONS

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Ganga Talao ist für die Hindus eines

der wichtigsten Heiligtümer.

Die innere Schönheit von Mauritius

Natürlich ist Mauritius insbesondere für seine schönen Strände bekannt. Aber die Insel

im Indischen Ozean bietet auch im Landesinneren eine unglaubliche Vielfalt.

Das Zentralplateau von Mauritius

liegt in 400 bis 600 Metern Höhe

über Meer. Dort leben 400000

Menschen, über ein Drittel der

ganzen Bevölkerung. Und das sind

die Highlights:

Auf Städtetour

Im Zentrum von Mauritius sind die

Städte Rose Hill, Quatre Bornes, Vacoas

und Curepipe angesiedelt. Erstere

lädt dank vieler Geschäfte entlang

der Hauptstrasse zum Shoppen ein.

Das gilt auch für Quatre Bornes.

Schnäppchenjäger kommen auf dem

Markt definitiv auf ihre Kosten. Die

Stadt Vacoas wiederum ist sicherlich

den Golfern ein Begriff. Denn hier ist

der Gymkhana Golf Club beheimatet

– notabene der älteste Golfplatz der

südlichen Erdhalbkugel. In Curepipe

warten die kühlsten Temperaturen

auf Mauritius – nach ein paar heissen

Tagen am Strand sind diese umso

willkommener. Der Ort ist zugleich

Heimat zweier Sehenswürdigkeiten:

des Trou aux Cerfs, des Kraters des

schlafenden Vulkans, von wo aus

man einen 360°-Rundumblick über

das Zentralplateau geniesst, sowie

des botanischen Gartens. Dieser wurde

1870 angelegt und beherbergt

seltene Bäume und einheimische

Pflanzen.

Der Ganga Talao

Grand Bassin, auch als Ganga Talao

bekannt, liegt nicht weit vom Mare

aux Vacoas-Reservoir entfernt. Dabei

handelt es sich um einen natürlichen

See, der sich im Krater eines schlafenden

Vulkans gebildet hat. Für die

Hindus ist er eines der wichtigsten

Heiligtümer. Im Februar während

der Maha-Shivaratri-Woche pilgern

jeweils Tausende zum See, um Shiva

ihre Geschenke zu überreichen.

Besteigung der Moka-Mountain-

Range-Berge

Der Le-Pouce-Berg liegt 811 Meter

über dem Meeresspiegel und sieht

aus wie ein hochgehaltener Daumen.

Er ist der dritthöchste Berg der Insel

Mauritius und gehört zur Moka

Mountain Range. Nah an Le Pouce

liegt Pieter Both mit 820 Metern. Beide

Berge eignen sich für Wanderungen.

Erreicht werden können sie von

Saint Pierre und Port Louis aus. Für

Besteigungen bieten sich erfahrene

Führer an. Vom Gipfel aus kann man

die ganze Insel überblicken.

Besuch der Rumfabrik Rhumerie

de Chamarel

In der Rumfabrik Rhumerie de Chamarel

wird Rum aus selbst angebautem

Zuckerrohr destilliert. Immer

wieder gibt es Degustationsmöglichkeiten

der edlen Tropfen. Vor Ort hat

es zudem ein Restaurant.

Geschichtsstunde im Folk

Museum of Indian Immigration

In diesem Museum erfahren die Besucherinnen

und Besucher alles über

die «Coolies». Diese Flut an Arbeitern

kam nach der Abschaffung der Sklaverei

im Jahre 1835 nach Mauritius,

um hier ihr Geld zu verdienen. Ihnen

ist es zu verdanken, dass die damals

unwirtschaftliche Zuckerrohrindustrie

einen Aufschwung erlebte. Im

Jahre 1909 endete die Einwanderungswelle

aus Indien und es gab

rund 450000 «Coolies» auf Mauritius.

Deren Nachfahren machen heute

zwei Drittel der Bevölkerung von

Mauritius aus.

La Maison Créole

Das historische Anwesen in Moka

wurde im Jahre 1830 erbaut. Das spezielle

am Haus: Es besitzt 109 Türen.

Hier wird man in die Kolonialzeit

zurückversetzt. Das Restaurant im

Eureka House wartet mit kreolischer

Küche auf. n Markus Fässler

In der Rhumerie de Chamarel finden immer wieder Rum-Degustationen statt.

Fotos: iStock.com / GoodOlga / Joesboy


Advertorial

Die Constance Hotels and Resorts im

Indischen Ozean mit acht Häusern sind ideal

für alle, die erlesenen Luxus und sich über

das Besondere sowie die Liebe zum Detail

freuen. Familien, Hochzeitspaare, Ruhesuchende,

Sportler, Golfer und Gourmets

finden in den Häusern alles, was das Herz

begehrt: Constance Prince Maurice und

Constance Belle Mare Plage auf Mauritius,

Constance Lemuria und Constance Ephelia

auf den Seychellen, Constance Halaveli und

Constance Moofushi auf den Malediven,

das Constance Tsarabanjina auf Madagaskar

und das neue Constance Aiyana, Pemba

auf Sansibar.

CONSTANCE EPHELIA MAHÉ,

1

SEYCHELLES auf der Seychellen­

Hauptinsel Mahé, grosszügige Anlage direkt am

Marine Nationalpark von Port Launay an zwei

der schönsten Strände der Insel, 5 000 qm

grosser Wellnessbereich.

CONSTANCE LEMURIA PRASLIN,

2 SEYCHELLES auf der zweitgrössten

Seychellen­Insel Praslin, 2016 renoviert, drei

feinsandige Traumstrände und der einzige

18­Loch­Meisterschaftsgolfplatz der Seychellen

– für Hotelgäste greenfeefrei bespielbar.

3

CONSTANCE MOOFUSHI MAL­

DIVES im Süd Ari­Atoll, Barfuss­Insel,

Premium­ All­Inclusive­Resort, Hausriff und 30

der besten Tauchreviere in naher Umgebung.

CONSTANCE HALAVELI MAL­

4

DIVES im Nord Ari­Atoll, alle Villen

über dem Wasser oder am weissen Sandstrand

mit privatem Pool, grosszügige Open­Air­

Badezimmer in den Strandvillen.

CONSTANCE BELLE MARE

5 PLAGE am 2 km langen Sandstrand

an der Ostküste von Mauritius, 2016 renoviert,

zwei 18­Loch­Meisterschaftsgolfplätze

«Legend» und «Links» – bis 31.01.19 für

Hotel gäste greenfeefrei bespielbar.

CONSTANCE PRINCE MAURICE

6 an der Nordostküste von Mauritius auf

einer privaten Halbinsel, höchste Privatsphäre,

exquisite Kulinarik und Weinkeller mit über

25000 Weinen, einziges schwimmendes

Restaurant der Insel, bis 31.01.19 «Deluxe

Golfer‘s Paradise Package» mit u.a. kostenfreien

Club Cars auf Legend und Links.

CONSTANCE TSARABANJINA

7 MADAGASCAR 65 km vor der

Nordwestküste von Madagaskar, Robinson

Crusoe­Feeling, All­Inclusive­Resort,

komfortable Villen / Holzbungalows mit Meerblick,

direktem Strandzugang und

privater Veranda.

NEUES JUWEL

CONSTANCE AIYANA PEMBA,

8 ZANZIBAR – neues Hotel der Constance

Hotels and Resorts, an der äussersten

Nordspitze der Insel Pemba gelegen. Die

besondere Architektur in tropischer Vegetation

und die hellen Farben im gesamten Resort

strahlen Ruhe und Zufriedenheit aus. 30 Villen

direkt am Meer in 5 verschiedenen Kategorien

mit 1–3 Schlafzimmern erwarten die Gäste.

MY CONSTANCE MOMENT

Gästen wird es ermöglicht

ganz besondere

Momente an ganz

besonderen Orten zu

Erleben. Besonderes

Augenmerk auf die

kleinen Gäste. Zum

Beispiel:

Feel Like a Team Member – einmal hinter

die Kulissen schauen und für einen Tag ein

vollwertiges Teammitglied sein mit Uniform

und Namensschild

Hang Loose – neue Sitzbereiche mit

Erlebnis­ Charakter (Relaxen am, über oder

unter dem Wassser)

1

2

3 4

5

6

7 8

Weitere Informationen: www.constancehotels.com


12 DESTINATIONS

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Blaues La Réunion

Wandern steht auf La Réunion natürlich hoch im Kurs. Aber auch

in den tieferen Lagen der Insel gibt es so manches zu entdecken –

zum Beispiel Buckelwale.

Whale Watching

La Réunion gilt als einer der besten

Orte auf der Welt, um Wale zu beobachten

– insbesondere Buckelwale.

Mehrere reunionesische Dienstleister

bieten Whale-Watching-Touren

an. Dabei versprechen sie, sich stets

ihrer Verantwortung für die Umwelt

und den Schutz der Meereslebewesen

bewusst zu sein. Die Hochsaison ist

von Juni bis September. Nebst den

22 Walarten, darunter Pottwale und

Finnwale, gibt es rund um La Réunion

aber auch viele Fische und Korallen

zu beobachten. Und auch Delfine

sind hier immer wieder anzutreffen.

Während der Whale-Watching-Saison

können Besucher auf La Réunion

von der Küste im Westen der Insel

oder von der Küstenpromenade Le

Barachois in Saint-Denis aus Wale

mit blossem Auge sehen. Dank eines

Hörpostens vor Saint-Denis lauschen

Beobachter über eine Unterwasser-

Funkboje dem Gesang dieser Wale.

Boote starten vom Pier in Saint-

Gilles-les-Bains und Saint-Pierre. Die

Beobachtung von Schlankdelfinen

und grossen Tümmlern ist das ganze

Jahr über möglich.

Das Unterwasserschutzgebiet

Die marine Naturschutzzone wurde

2007 gegründet und erstreckt sich

über 40 Kilometer Küste (20 Kilometer

davon sind Korallenriffs) vom Cap

La Houssaye bis nach Saint-Paul und

La Roche aux Oiseaux in L’Étang-Salé.

Das Ökosystem bietet mehr als 3500

Tierarten Schutz. Die 25 Quadratkilometer

grosse Fläche ist aufgeteilt

in die allgemeine Sicherheitszone,

verstärkte Sicherheitszone (45%

der Fläche) und integrale Sicherheitszone

(5% der Fläche). Strenge

Regeln wurden aufgestellt, um die

Wassersportarten wie Jet-Ski, Kajak,

Angeln und Fischen, Tauchen etc. zu

reglementieren. In den integralen Sicherheitszonen

ist jegliche Aktivität

verboten, damit die Korallenriffs sich

erholen und wieder vermehren können.

Die Regeln sind auf Anschlagtafeln

an den Stränden zu lesen. In der

Lagune von L’Ermitage gibt es zudem

eine mit Bojen markierte Strecke, die

Entdeckungsstationen aufweist. Der

Unterwasserpfad kann kostenlos mit

einem Guide besichtigt werden.

Tauchschätze im Wasser

Der Meeresgrund an der Westküste

der Insel Le Pain de Sucre zieht Schildkröten

und Caranx-Arten an. Am Cap

Lahoussaye wachsen Korallenkolonien.

Und beim Pierre du Préfet warten

Clownfische, Garnelen und Muränen.

Zudem liegen hier Schiffswracks, die

während eines Tauchgangs erkundet

werden können. In L’Étang-Salé eignen

sich die Felswände Tombant aux

Oiseaux und die Pointe du Portail für

einen Strömungstauchgang. Die von

den vulkanischen Klippen hervorgerufenen

Strömungen tragen den

Taucher bis zu den Grottes Mystérieuses.

Erfahrene Taucher können dort

Unterwasserhöhlen und Canyons,

die von Gorgonien, Rochen, Zackenbarschen

und Schildkröten bevölkert

werden, erkunden.

Im Süden in Saint-Pierre gibt es

mindestens dreissig Möglichkeiten

und Ziele für Tauchgänge. In der

Regel handelt es sich dabei um Basalt-

Felsenklippen, die aus Lavaströmen

entstanden sind. Und im Osten in

Sainte-Rose vor der Anse des Cascades

liegt die Arche, imposant, aber

dennoch für Taucher aller Niveaus

zugänglich.

Wassersport

Schnorcheln, Kajakfahren, Stand-up

Paddling und seit dem 11. Dezember

2015 auch wieder das Surfen, das

Bodyboarding und alle anderen Wassersportaktivitäten:

In Boucan Canot

ist das alles dank eines 680 Meter langen

Anti-Hai-Netzes möglich. Dieses

wurde zwischen dem natürlichen

Wasserbecken von Boucan und dem

Hotel Le Saint Alexis gespannt. Es

besteht aus soliden, 40x40 cm grossen

Maschen, ist mit Stahlkabeln im

Meeresgrund verankert und reicht

bis in 11 Meter Tiefe hinab. Ein weiterer

bekannter Strand auf La Réunion

ist der Roches Noires. Hier wurde

am 2. Februar 2016 ein Anti-Hai-

Netz montiert. Der Strand wurde am

5. Februar 2016 offiziell für Badegäste

und Surfer freigegeben.


n Markus Fässler

Wale und Delfine lassen sich auf La Réunion bestens beobachten.

Foto: IRT / Eric Lamblin


Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Einfach mal

abhängen

Auf den Seychellen gibt es einen Traumstrand

am anderen. Eine Auswahl.

Mittlerweile gibt es ja für fast alles

einen speziellen Tag. So hat auch die

Hängematte den ihrigen. Dieser wird

jeweils am 22. Juli gefeiert. Grund Genug

für den Seychellen-Spezialisten

Seyvillas, ein paar besonders schöne

Strände auf der Insel im Indischen

Ozean zusammenzustellen.

Bird Island

Auf Bird Island lassen sich von der

Hängematte aus wunderbar Vögel

beobachten. Jährlich nisten auf der

flachen Koralleninsel Millionen von

Russseeschwalben. Zudem kommen

Meeresschildkröten zur Eiablage an

den Strand. Da das Gebiet unter

Naturschutz steht, gibt es nur eine

Lodge. Dafür haben deren Bewohner

die sieben Strände auf Bird Island

ganz für sich alleine.

Fairyland Beach, Mahé

Der im Südosten von Mahé am Ende

der Anse Royale gelegene Abschnitt

ist auch unter dem Namen «Relax

Beach» bekannt. Dank eines vorgelagerten

Riffs ist das Meer hier

besonders ruhig und seicht – ideale

Bedingungen zum Schwimmen und

Schnorcheln. Gute Schwimmer können

sich auf zur kleinen Insel Chauve

Souris machen.

Pointe au Sel, Mahé

Schräge Palmen sind das Aushängeschild

des Pointe au

Sel an der Südostküste

von Mahé. Da das Wasser

flach und ruhig ist, eignet

sich der Ort gut für

Kindern und Schnorchler.

Wer nach einem

ausgiebigen Strandtag

Hunger verspürt, findet

in einem der in der

Nähe gelegenen Restaurants

mit Sicherheit etwas

Passendes.

Baie Lazare, Mahé

Die Baie Lazare ist nach dem französischen

Seefahrer Lazare benannt. Der

Sage nach liegt hier irgendwo noch

immer ein Piratenschatz vergraben.

Auf die Besucherinnen und Besucher

warten aber auch riesige Kokosnusspalmen

und Granitfelsen.

La Passe, Silhouette

Der Strand La Passe auf Silhouette

Island ist ein wahres Naturparadies

– und überaus exklusiv. Denn auf

der Insel befinden sich nur zwei

Hotels. Der Rest der Insel steht unter

Naturschutz. Die Anreise erfolgt mit

dem Helikopter oder Boot.

Vögel gibt es auf Bird Island

zu beobachten.

Anse Cocos, La Digue

Anse Cocos im Osten von La

Digue ist perfekt zum Relaxen.

Vielfach ist man hier alleine, denn

der Strand erreicht man erst nach

rund 40 Minuten zu Fuss. Der Marsch

lohnt sich aber. Am Ziel warten natürliche

Pools zwischen den Felsen

für die Abkühlung und viele Schattenplätze

zum Entspannen.

Am Strand von Anse Cocos

warten spektakuläre Granitformationen

auf die Besucher.

Anse Georgette, Praslin

Die Anse Georgette zählt zu den

schönsten Stränden der Seychellen.

Dafür verantwortlich ist die

Mischung aus türkisblauem Meer,

weissem Sand und Palmen. Der unberührte

Strand befindet sich auf

dem Gelände des Constance Lémuria

Resorts. Wer vorab im Resort anruft,

bekommt auch als Nicht-Hotelgast

eine Genehmigung. n Markus Fässler

Indian Ocean: der neue Katalog ist da

Fotos: Seyvillas

Stampfenbachstrasse 144

8006 Zürich

Tel. 044 215 30 80

www.holidaymaker.ch

info@holiday-maker.ch

Malediven, Seychellen, Mauritius, La Réunion,

Sansibar, Sri Lanka


14 DESTINATIONS

Indischer Ozean

counter inside | september 2018

Die Malediven werden bezahlbar

Die Destination ist seit Längerem daran, sich auch für den Durchschnittsverdiener

zu öffnen. Dafür sorgen unter anderem Gästehäuser.

«In London finden Sie ein Hotelzimmer

für GBP 6000, aber auch eines

für 100», sagte Ahmed Shiaan, Maledivens

Botschafter für Belgien, die

Niederlande und Luxemburg, einst

im Gespräch mit Counter Inside. Eine

solche Schere soll künftig auch auf

den Malediven möglich sein. Zwar

sind die Malediven nach wie vor

eine Highend-Destination. Aber die

Regierung will auch die weniger gut

betuchten Gäste ins Land bringen.

«Wir hören oft, dass jemand die

Malediven sehen will, sich das aber

nicht leisten könne.» Deshalb entstehen

u.a. an verschiedenen Orten

Gästehäuser mit moderaten Preisen.

Counter Inside stellt ein paar dieser

Unterkünfte vor.

Wunderschön gelegen und trotzdem bezahlbar: das Canopus Retreat Thulusdhoo

Canopus Retreat Thulusdhoo

Die moderne Unterkunft im North

Male Atoll bietet eine Vielzahl an

Möglichkeiten, die Malediven zu

geniessen. Dazu gehören etwa Inselpicknick,

Angeln, Sandbankausflüge,

Kajakfahren, Delfin-Kreuzfahrt,

Schnorcheln, Surfen, Tauchen und

Wassersport. Das Canopus Retreat

Thulusdhoo ist in 30 Minuten mit

dem Schnellboot von Malé aus erreichbar.

Thulusdhoo ist besonders

bei Surfern bekannt. Zudem gibt es

ein eigenes, zertifiziertes Tauch- und

Wassersportzentrum.

Arena Beach Hotel Maafushi

Das Arena Beach Hotel in Maafushi

liegt an der Küste des Süd-Malé-Atolls.

Die Insel bietet einen herrlichen

Blick auf die türkisfarbene Lagune,

die sich in den Indischen Ozean erstreckt.

Das 3-stöckige Hotel verfügt

über 50 Zimmer. Zudem hat das Haus

den Privatstrand gleich vor der Türe.

Dort können die Gäste schnorcheln

und tauchen. Die Insel befindet sich

14 km vom Flughafen entfernt und

ist mit einer kurzen Schnellbootfahrt

oder mit einer öffentlichen Fähre

erreichbar. Es ist auch nur wenige

Minuten von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

von Maafushi entfernt.

Kiha Beach Dharavandhoo

Das Hotel ist nur 20 Minuten Flugzeit

von Maledivens Hauptstadt entfernt.

Rund um die Insel im Baa-Atoll sind

unter anderem Schildkröten zuhause.

Mantarochen besuchen das Atoll,

um dort Plankton zu fressen. Und

die Walhaie sammeln sich jährlich

nur gerade zwei Kilometer vom Hotelzimmer

entfernt, um zu brüten.

Das Leben auf Dharavandhoo ist

einfach, aber dafür im Einklang mit

der Natur.

Reveries Diving Village Laamu

Auf der idyllischen Insel Laamu Gan

mit seinen unberührten, weissen

Sandstränden und lebendigen, unberührten

Korallenriffen gelegen,

bieten das Reveries Diving Village

reales maledivisches Inselleben. Die

Touristen finden hier etwa einen

Süsswassersee. Zudem gibt es alte

Ruinen des buddhistischen Tempels

zu erkunden. Die Insel ist ab dem

internationalen Flughafen innert

35 Minuten per Flugzeug erreichbar.

Eine zwanzigminütige Fahrt über

drei Inseln bringt die Gäste dann

zum Reveries Diving Village.


n Markus Fässler

Erstes Unterwasser-Skulpturenmuseum auf den Malediven

Das Unterwasser-Museum ist

gleichzeitig ein lebendes Kunstwerk.

Es ist das erste Unterwasser-Skulpturenmuseum

der Malediven:

Eine Kunstinstallation, zu der ein

100 Meter langer Unterwassersteg

vom Strand des Fairmont Maldives

Sirru Fen Fushi in den Ozean

hinausführt, wo das Museum über

dem Meeresspiegel bis weit in den

Horizont hinausragt.

Das Kunstwerk von Jason de

Caires Taylor sind künstliche Riffe

aus detailgetreuen Skulpturen, die

aus einem ungiftigen, pH-neutralen

und meerwasserbeständigen Material

hergestellt sind. Mit einer rauen

Aussentextur versehen, bieten die

langlebigen Skulpturen vor allem

Korallenlarven die Möglichkeit zum

Ansiedeln und Gedeihen, während

Nischen, dunkle Mulden und Hohlräume

neuen Lebensraum für Fische

sowie Krustentiere schaffen.

Als lebendes Kunstwerk, das sich

durch die Ansiedelung unterschiedlichster

Lebewesen immer wieder verändern

wird, schafft es neuen Lebensraum

für die Unterwassertierwelt.

Dank der Ansiedelung verschiedener

Meeresbewohner werden die Skulpturen

zum Leben erweckt, helfen

dem lokalen Ökosystem ins Gleichgewicht

zu kommen und schaffen so

eine enge Symbiose zwischen Kunst

und Natur.

Edelstahl-Kunstwürfel

Herzstück der Installation ist ein

riesiger, nach unten geöffneter,

durchlässiger Edelstahl-Kunstwürfel,

dessen Aussenwände der Gorgonie-

Fächerkoralle nachempfunden ist.

Die insgesamt sechs Meter hohe

Installation ragt drei Meter aus dem

Wasser heraus und greift dabei die

Linie des Horizonts auf. Das Coralarium

genannte Kunstwerk besteht

insgesamt aus drei Schichten: Die

Spitze bilden schwarze Skulpturen

oberhalb des Edelstahlwürfels. Im

Inneren stehen Skulpturen, die auf

Sockeln in verschiedenen Höhen

platziert sind, um die Gezeiten zu

symbolisieren, während abstrakte

hybride Formen die Basis bilden.

Das gemeinsame Projekt von Jason

de Caires Taylor und Fairmont

Maldives Sirru Fen Fushi konzentriert

sich auf die Wiederansiedlung

von Korallen sowie das biologische

Gleichgewicht. Erklärtes Ziel ist es,

Themen wie den Schutz der Meere,

Klimawandel und die fragile Schönheit

der Inselnation ins Bewusstsein

zu rücken. Mehrmals täglich finden

Führungen für kleine Gruppen

statt, bei denen der Meeresbiologe

des Fairmont Maldives Sirru Fen

Fushi spannende Details und Fakten

vermittelt. Nachts ist das Museum

mit einem integrierten Lichtsystem

illuminiert, sodass auch dann die

Tierwelt angezogen wird. n FAE

Fotos: Canopus Retreat Thulusdhoo, Fairmont-Maldives-Sirru-Fen-Fushi-Unterwasser-Museum


Indischer Ozean

counter inside | september 2018 DESTINATIONS 15

Ganzjahresdestination Sri Lanka

Küste, Natur, Kultur, Erlebnis: Sri Lanka ist unheimlich vielfältig –

und kann erst noch das ganze Jahr über bereist werden.

Strände

Sri Lanka präsentiert mal ebenso

1600 Kilometer Küste. Damit avanciert

das Land natürlich zu einer

absoluten Top-Destination für Wassersportler

oder aber solche, die einfach

gemütlich am Meer ausspannen

wollen. Nicht wie in anderen, im

Indischen Ozean gelegenen Ländern,

kann man das in Sri Lanka das ganze

Jahr über tun. Verantwortlich

dafür sind die Monsunwinde, die

zu verschiedenen Zeiten Regen ins

Land bringen. So liegt die beste

Reisezeit im Süden und Westen zwischen

Oktober und April, im Osten

zwischen April und September. Die

bekanntesten Strände im Süden sind

Tangalle, Beruwala, Mirissa, Bentota,

Unawatuna und Galle. Im Südwesten

gibt es zudem noch den Hikkaduwa,

welcher nur rund 100 Kilometer

südlich von Colombo liegt. Im Osten

gehörten Arugam Bay und Uppuveli

zu den Topzielen. Im Westen wartet

etwa die Lagune von Negombo.

Der Tempel des heiligen Zahns

ist das Highlight in Kandy.

Nationalparks

Sri Lanka ist nur gerade 1,5 Mal so

gross wie die Schweiz. Das Land

wartet aber gleich mit mehreren

Nationalparks auf. Dazukommen

unzählige Schutzgebiete. Dank der

kleinen Fläche des Landes können

auf einer Reise mehrere Parkbesuche

miteinander verbunden werden. Zu

einem der beliebtesten Ziele gehört

der Yala-Nationalpark. Denn er ist

berühmt für seine grosse Anzahl an

Leoparden. Der Park ist im September

wegen der Paarungszeit geschlossen

und öffnet manchmal erst Mitte Oktober

seine Tore wieder. Der Gal-Oya-

Nationalpark im Südosten gehört zu

den schönsten Gegenden des Landes.

Rund 45% der Fläche ist von Wald

bedeckt. Die vielen kleinen Inseln

des Parks eignen sich bestens für eine

Bootssafari. Nebst Vögeln leben im

Park unter anderem 32 verschiedene

Säugetierarten wie etwa Elefanten,

Axishirsche, Sambarhirsche, Wasserbüffel

oder Affen. Ebenfalls ein

Besuch wert ist der Wilpattu, der

grösste und älteste Nationalpark

Sri Lankas. Er ist wegen der Bürgerkriege

erst im Jahr 2010 wieder für

Touristen geöffnet worden und ist

das Zuhause des seltenen Lippenbärs,

von Elefanten und auch einer grösseren

Anzahl sri-lankischer Leoparden.

UNESCO-Erbe

Sri Lanka verfügt über insgesamt

sechs UNESCO-Weltkulturerbe und

zwei UNESCO-Weltnaturerbe. Anuradhapura

etwa steht seit 1982 auf der

Liste der Weltkulturerbe. Der antike

Stadtteil diente einst als Regierungssitz

verschiedener Königsdynastien.

Anuradhapura ist gleichzeitig eine

Pilgerstätte für die Buddhisten. Weiter

auf der Liste zu finden sind Dambulla

(seit 1991), Polonnaruwa (seit

1982), Sigiriya (seit 1982), Galle (seit

1988) und Kandy (seit 1988). Letzterer

ist einer der Hotspots für Touristen in

Sri Lanka. Ein Grund dafür ist der heilige

Zahntempel. Dieser beherbergt

die Zahnreliquie Buddhas, was täglich

religiöse Buddhisten anzieht. Auf

der Liste der Weltnaturerbe finden

sich der Sinharaja-Nationalpark und

das zentrale Hochland. Das Hochland

ist Lebensort vieler einheimischer

Tiere. Das Klima hier oben ist kühler

als andernorts im Land. Das zeigt sich

an der grünen Natur. Zudem finden

sich im Hochland kulturelle Städte

wie das bereits erwähnte Kandy und

Nuwara Eliya.

Per Zug

Auf besondere Art lässt sich das

Hochland Sri Lankas im Zug erleben.

Per Schiene ist die Hauptstadt

Colombo an der Westküste mit dem

kulturellen Dreieck im Landesinnern

verbunden. Aber auch die restliche

West- und teilweise auch die Ostküste

sind mit Schienen erschlossen.

Wichtig zu wissen: Es gibt drei Klassen.

Die erste ist klimatisiert, leider

lassen sich darum aber die Fenster

nicht öffnen. Authentischer und

origineller reist man in der zweiten

und dritten Klasse. Weiterer Vorteil:

Das Ticket kostet umgerechnet nur

wenige Franken für ein paar Stunden

Fahrt. Fenster und Türen sind offen,

die Atmosphäre ist angenehm und

das Zuginnere überraschend sauber

und gepflegt – zumindest für Südasien.

Man muss allerdings den Duft mögen,

denn das mitgebrachte Curry,

das die Einheimischen während der

Fahrt zu sich nehmen, verbreitet sich.

Wer selbst nichts dabei hat, kann

sich zumindest bei den Händlern,

die immer wieder vorbeischauen,

mit feinem Tee und Nüssen versorgen.

Draussen zieht die sattgrüne

Landschaft vorbei mit Wasserfällen,

Teeplantagen und Nebelfeldern. Die

Gleise sind jedoch auch ein beliebter

Fussweg, um schnell von einem Dorf

zum nächsten zu kommen. Gefahr

droht nicht: Der Zug fährt nur wenige

Male am Tag und kündigt sich laut

an.

n Markus Fässler

Foto: iStock.com / yotrak

IMPRESSUM COUNTER INSIDE «INDISCHER OZEAN»

Redaktion:

Markus Fässler

Nathalie de Regt

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Verlag: Primus Verlag AG, Zürich, Cornelia Brunschwiler

(Leitung), Natalie Ischi (Vertrieb), Fabienne Fröhlich (IT, Web

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Anzeigenverkauf: Primus Media GmbH, Hammerstrasse 81, 8032 Zürich.

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