der-Bergische-Unternehmer_0918

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

09

2018

Work-Life-Balance

24 Wirtschaft

Startup: Limonade aus

dem Tal

32 Total digital

Mensch oder Roboter? Wer ist der

bessere Anlagestratege?

34 Im Fokus

Logistik: Speziell, schnell,

professionell


Die Wirtschaftskanzlei.

Persönlich, kompetent, mit höchster juristischer Expertise.

Wir beraten mittelständische Unternehmen, Betei li gungsgesellschaften

und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

in den Bereichen

• Handels- und Gesellschaftsrecht

• Transaktionen/M&A

• Unternehmensnachfolge

• Krisenberatung und

Sanierung

• Erbrecht

• Steuer- und Steuerstrafrecht

• Arbeitsrecht

• Immobilienrecht

Die Kanzlei ist eingebunden in die

führende mittelständische Wirtschaftsprüfungs-

und Steuer bera tungs gesellschaft

Breidenbach und Partner mit

120 Mit ar bei tern. In allen unternehmerischen

Aufgabenstellungen beraten

hochqualifizierte inter disziplinäre Teams

unsere Mandaten ziel gerichtet und mit

Augenmaß.

IM VERBUND MIT

BREIDENBACH RECHTSANWÄLTE GmbH • Wuppertal

Friedrich-Engels-Allee 32 • Telefon: +49 202 49374-0

www.breidenbach-ra.de


EDITORIAL

SITZEN IST DAS NEUE RAUCHEN - dieser Slogan durchzieht derzeit

die Medienlandschaft, ist auf den Websites von Krankenkassen und als

Buchtitel zu finden. Dabei trifft dieser griffige Spruch durchaus ins

Schwarze. Denn zahlreiche Experten schlagen Alarm: Übermäßiges Sitzen

soll die Risiken für verschiedene Krankheiten, wie etwa Herzerkrankungen,

Diabetes oder das Metabolische Syndrom eklatant erhöhen – vom Auslösen

orthopädischer Probleme ganz zu schweigen. Ohne Frage müssen wir

hier gegensteuern. Doch was tun, wenn der Bürojob einen den ganzen Tag

über in den Schreibtischstuhl zwingt? Wie unser aktuelles Titelthema zeigt,

sorgen sich fortschrittliche Unternehmen um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden.

So wird dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zunehmende

Aufmerksamkeit gewidmet.

Die Logistikbranche ist - abgesehen von einigen wenigen, global agierenden

Konzernen – in Deutschland immer noch Sache des Mittelstands. Auch

in unseren Breiten gibt es eine ganze Reihe von hoch modernen Unternehmen,

die der Wirtschaft in der Region als verlässlicher Partner für Transport

und Logistik zur Verfügung stehen. Wie unser zweites Schwerpunktthema

aufzeigt, sind heute aber zunehmend Spezialisierungen gefordert,

um im Markt entsprechende Angebote vorhalten zu können.

Das Urlaubsgefühl lässt sich beim Restaurantbesuch noch aufrechterhalten

– etwa im „Andalucia“ in Remscheid, wo mediterrane Küche und eine offene

Gastlichkeit spanisches Lebensgefühl vermitteln. Als Reisetipp haben

wir diesmal ein Ziel ganz in der Nähe ausgewählt. Vom Bergischen sind Sie

mit dem Auto in knapp drei Stunden in der Wallonie – einer bezaubernden

Region im südlichen Belgien. Auch im Herbst unbedingt eine Reise wert.

VERSROCHEN

IST

VERSPROCHEN

UND WIRD

DOCH GEBROCHEN. *

*

CREDITREFORM.

MIT SICHERHEIT MEHR WERT.

Der Kauf auf Rechnung ist ein Zahlungsversprechen Ihres Kunden. Leider

werden diese Versprechen viel zu häufig gebrochen. Wir sorgen dafür, dass

Sie schneller an Ihr Geld kommen – seriös und zuverlässig. So schonen wir

dabei noch Ihre Kundenbeziehung und sichern Ihnen ein werthaltiges

Creditreform Wuppertal

Geschäft. Sprechen Sie mit uns.




der Bergische Unternehmer 09|18 1


INHALT

14 Titel

Gesundheitsmanagement ist Chefsache

Leistungskraft erhalten, Image gewinnen, Mitarbeiter binden

32

Mensch oder Maschine:

Wer ist

der bessere Investmentstratege?

44

Die Wuppertaler Gepa ist

ein Pionier in Sachen fairer

Handel

2 www.bvg-menzel.de


48

Zauberhafte Wallonie: Natur,

Geschichte und viel Charme

Namen & Nachrichten

o4 Starthilfe-Programm ist ein Erfolg

04 Stadt des fairen Handels

05 Gewerbeimmobilien sichern

Wohlstand

06 27 Männer im Tal

07 Normalarbeitsplätze legen zu

08 Startschuss für Startup-Center

08 Schloss Burg: Mauer wird saniert

09 Wichtiger Nahversorger im Quartier

10 Wanderzertifikat für Mercure

10 Familienunternehmen und Startups

11 Zukunft muss bezahlbar sein

12 Sofortprogramm Elektromobilität

12 Tourismus ankurbeln

Titel

14 Gesundheit muss Chefsache sein

18 Interview: Die Hürde gemeinsam

überspringen

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup: Fruchtige Energie aus dem

Tal

Aus der Region

26 Gastkommentar: Industrie muss ihren

Beitrag leisten

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Mensch oder Roboter: Wer ist der

bessere Anlagestratege?

Im Fokus

34 Logistik: Speziell, schnell, professionell

42 Unter uns: Alles eine Frage der Kosten

Erfolgreich Bergisch Porträt

44 Die ganze Welt zum fairen Preis

Bergisches Land geht aus

46 Andalusische Verführung

Für Sie entdeckt

48 Wallonien: Urlaub mit Charme

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 09|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Bayer Starthilfe-Programm entwickelt

sich zur Erfolgsgeschichte

Solingen: „Stadt des

Fairen Handels“

Foto: Bayer AG

Auch der zweite Durchgang von „Restart Your Future“,

dem Programm zur Berufsvorbereitung für junge Flüchtlinge

von Bayer am Standort Wuppertal, ist ein Erfolg:

Zwei Teilnehmer beginnen im September bei Bayer direkt

eine Berufsausbildung, neun weitere Absolventen des Programms

werden im „Starthilfe“-Programm des Unternehmens

ein Jahr lang intensiv auf eine anschließende Ausbildung

vorbereitet. Damit besitzen 11 von 13 Teilnehmern

nun eine konkrete berufliche Perspektive. Das entspricht

einer Erfolgsquote von 85 Prozent. „Ich freue mich über

die positive persönliche Entwicklung, die die Teilnehmer

des Programms in den vergangenen Monaten genommen

haben. Sie finden sich in ihrer neuen Heimat zunehmend

besser zurecht und haben sich in unserem Unternehmen

wichtige berufliche Grundlagen erarbeitet. Das ist genau

die Intention des Programms, mit der wir unserer gesellschaftlichen

Verantwortung als bedeutender Arbeitgeber

gerecht werden und einen nachhaltigen Beitrag zur Flüchtlingsintegration

leisten wollen“, erklärt Standortleiter Dr.

Holger Weintritt anlässlich der Vertragsübergabe an die

erfolgreichen Absolventen von „Restart Your Future“. Die

Wuppertaler Initiative „Restart Your Future“ ist eine von

bundesweit mehreren Maßnahmen von Bayer zur Berufsvorbereitung

junger Flüchtlinge. Bayer ist überdies Mitglied

von „Wir zusammen“, der Integrations-Initiative der

deutschen Wirtschaft.

Beate Meyer, Stadt

Wuppertal, Olaf Sabelus,

CompanyArt, Wolfgang

Bönschen, Betriebsrat,

Klaus Kehl,

Ausbildungsleitung

Wuppertal, Mitte:

Standortleiter Dr. Holger

Weintritt, Gudrun

Lohkamp, HR Deutschland,

Jörg Probach, HR

Businesspartner und

Jens Schweinehagen,

HR Leitung Wuppertal

Werk (v.l.) und 11 Vertragsunterzeichner

sind

mit der Entwicklung

des Programms sehr

zufrieden.

Um fairen Handel auf kommunaler Ebene

zu stärken und einen Beitrag zu leisten,

dass Menschen in allen Teilen der

Welt faire Arbeits- und Lebensbedingungen

erhalten, hat sich Solingen um

den Titel „Stadt des Fairen Handels -

Fairtrade Town“ beworben. Weltweit beteiligen

sich rund 2.000 Kommunen an

der Kampagne, allein in Deutschland

sind es über 500. Um als Fairtrade-Town

anerkannt zu werden, muss Solingen

Aktivitäten in fünf Handlungsfeldern

nachweisen, die das Engagement für

den Fairen Handel in allen Ebenen widerspiegeln.

Seit Mitte 2017 ist eine

Steuerungsgruppe aktiv, die mit Vertreterinnen

und Vertretern aus Einzelhandel,

Gastronomie, Verwaltung, Politik,

Kirche, Zivilgesellschaft und Medien

besetzt ist. Die erforderlichen Schritte

sind inzwischen erfolgt und die Bewerbung

wurde dem in Köln ansässigen

Verein „Transfair e.V.“ eingereicht. Aufbauend

auf einem Ratsbeschluss gibt es

seit 2016 für alle städtischen Sitzungen

und Veranstaltungen Standards zum fairen,

regionalen und ökologischen Catering.

Neben dem Rathaus unterstützen

53 Solinger Einzelhandelsbetriebe die

Kampagne. „Der faire Handel sichert

Arbeits- und Lebensstandards, die für

uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit

darstellen“, erklärt Solingens

Oberbürgermeister Tim Kurzbach das

Engagement.

www.solingen.de -> Service &

Politik -> Fairtrade Town

www.fairtrade-deutschland.de

4 www.bvg-menzel.de


Räume werden knapp:

Ohne Gewerbeimmobilien kein Wohlstand

Foto: BVG

In den europäischen Städten fehlen nicht nur Wohnungen:

Auch Geschäftsgebäude werden immer mehr zur

Mangelware. Um das Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden,

müssen die EU-Staaten dringend mehr Bauflächen

bereitstellen und in die Infrastruktur investieren,

zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW) zum Wirtschaftsbau in Europa. Gefragt seien

neben öffentlicher Infrastruktur vor allem Büroflächen.

Laut IW-Berechnungen ist die Anzahl der

Bürobeschäftigten seit 2000 EU-weit um 21 Prozent in

die Höhe geschnellt und damit deutlich stärker gestiegen

als die Gesamtbeschäftigung. Heute arbeiten bereits

Die Bürojobs nehmen

zu. Dafür muss neues

Raumangebot geschaffen

werden.

72 Millionen Menschen in einem Büro –

das sind 31 Prozent aller EU-Beschäftigten.

In Deutschland arbeiten rund 13

Millionen Menschen in einem Büro. Um

eine ausreichende Zahl an Arbeitsplätzen

in den Städten zu bieten, müsse die Politik

dringend mehr in die Infrastruktur investieren

und den Bau von Wirtschaftsimmobilien

zulassen, indem sie vor allem

Bauflächen bereitstellt, fordert das IW.

Allerdings sind seit der Finanz- und

Wirtschaftskrise 2007 die Gewerbebauinvestitionen

innerhalb der EU um 14

Prozent zurückgegangen. 2017 flossen

nur noch 713 Milliarden Euro in den gewerblichen

und öffentlichen Hoch- und

Tiefbau. „Die Politik kann die nötigen

Investitionen in die Infrastruktur nicht

alleine stemmen. Kooperationen von privaten

Anlegern und dem Staat können

helfen, die Finanzierungslücken zu

schließen“, sagt IW-Immobilienexperte

Michael Voigtländer. Denn auch die zunehmende

Zahl von IT-Dienstleistern

und Unternehmensberatungen habe

Raumbedarf, daher sieht das IW dringenden

Handlungsbedarf, um das Raumangebot

zu erhöhen.

Persönliche Rechtsberatung in Wuppertal und Zentral-NRW

„Als Beschuldigter zu

schweigen ist oftmals die

beste Verteidigung.“

Tim Geißler

Rechtsanwalt,

Fachanwalt für Strafrecht

der Bergische Unternehmer 09|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Prototypen auf der Nordbahntrasse

begeistern technischen Nachwuchs

27 interessante

„Männer im Tal“

Foto: zdi-Zentrum BesT/Kolja Thomas

Die Wuppertaler Gebr. Becker GmbH war Gastgeber für

einen Sommerferienkurs des Bergischen Schul-Technikums

zdi-Zentrum BeST. Dort konnten Schülerinnen und

Schüler mit Hilfe eines 3D-Druckers ihren eigenen Ladeadapter

gestalten. Bei längeren Radtouren kann der Adapter

am Fahrrad befestigt werden und die Akkuleistung des

Smartphones ist für den Einsatz der Navigations-App immer

ausreichend. Angetrieben wird der Adapter durch den

Dynamo des Fahrrads. Die so erzeugte Energie wandeln

diverse elektronische Bauteile auf die für ein Smartphone

nötige Spannung um. Mit diesem flexibel verwendbaren

Ladeadapter lassen sich auch MP3-Player oder Lautsprecher

laden. Ob ihre Prototypen funktionieren, testeten die

Jugendlichen auf der Nordbahntrasse. Das Projekt zdi-

Zentrum BeST wird seit 2008 von der Bergischen Universität

Wuppertal getragen und finanziell vom Ministerium

für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

sowie von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Engagierten

Unternehmen im Bergischen Städtedreieck gibt das Bergische

Schul-Technikum die Möglichkeit, im Rahmen des

Projektes Nachwuchskräfte zu akquirieren und es ergänzt

bereits existierende Aktivitäten, um junge Menschen frühzeitig

für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu interessieren.

Mit dem 3D-Drucker

wurden Ladeadapter

fürs Fahrrad

produziert. Mit

dem Projekt bei der

Gebr. Becker GmbH

wurden junge Menschen

frühzeitig für

technische Berufe

interessiert.

27 interessante

Persönlichkeiten

porträtiert Autor

Matthias Dohmen

in seinem neuen

Buch.

27 Porträts enthält die Sammlung „Männer

im Tal“, die der Journalist und Historiker

Dr. Matthias Dohmen jetzt veröffentlicht

hat. Darin zu finden: Geschichte

und Geschichten aus Barmen und Ronsdorf,

Elberfeld und der Nordstadt, Vohwinkel

und Oberbarmen. Porträtiert werden

unter anderem Andreas Bialas, Bernd

Bigge, Klaus Burandt, Lutz-Werner Hesse,

Michael Kozinowski, Karl Otto Mühl,

Willfried Penner, Hermann Schulz, Peter

Vaupel und Politiker Manfred Zöllmer.

Außerdem: Stories aus dem größten deutschen

Bahnhof, über Lichtinstallationen,

über Saiten und noch mehr Seiten, den

Wehrbeauftragten, Entwicklungshilfe,

Stadtsparkasse, viel Karneval und 30

Dienstreisen nach Obersee. Dr. Matthias

Dohmen, 1947 im rheinischen Düren geboren,

hat in Bonn Germanistik, Geschichte

und Philosophie sowie Volkswirtschaft

und in Köln Theaterwissenschaften

studiert. Im letzten Jahr veröffentlichte

er unter dem Titel „Frauen im

Tal“ die Porträts von 27 prominenten

Wuppertalerinnen. In der Buchhandlung

v. Mackensen stellte der Autor jetzt sein

neues Werk vor.

Foto: Buchhandlung Klaus v. Mackensen, Wuppertal

6 www.bvg-menzel.de


Normalarbeitsverhältnisse

legen zu

Der deutsche Arbeitsmarkt boomt – vor

allem die sogenannten Normalarbeitsverhältnisse

legen laut Institut der Deutschen

Wirtschaft (IW) weiter zu.

Gleichzeitig sinkt die Zahl der befristeten

Beschäftigten, wie neue Befragungsdaten

des Statistischen Bundesamts

belegen. Der wirtschaftliche Erfolg

kommt also bei den Arbeitnehmern an.

Die Zahl der unbefristeten Beschäftigten

mit einer Arbeitszeit von mindestens

20 Wochenstunden hat sich im Jahr 2017

um 116.000 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Demgegenüber blieb die Zahl der

Teilzeitbeschäftigten mit weniger als 20

Wochenstunden und der geringfügig

Beschäftigten konstant. Deutlich rückläufig

war die befristete Beschäftigung

– sie sank um 105.000. Eine Steigerung

zeigte sich allerdings auch bei den atypischen

Beschäftigungsverhältnissen,

die um 63.000 zunahmen.

Die Zunahme geht allerdings nahezu

ausschließlich darauf zurück, dass es

mehr gemeldete Zeitarbeitnehmer gab.

Dies führt das IW vor allem auf methodische

Gründe zurück. Denn im Jahr

2017 wurde die Erfassung der Zeitarbeit

von einer freiwilligen Angabe zu einer

Auskunftspflicht geändert. Betrachte

man die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt

langfristig, zeige sich derweil

ein eindeutiger Trend: Seit 2005 –

also seit dem Wirksamwerden der

Agenda-Reformen – ist der Anteil der

Bevölkerung im Erwerbsalter, der in einem

Normalarbeitsverhältnis beschäftigt

ist, von 40,2 auf 47,9 Prozent gestiegen.

Der Anteil der atypischen

Beschäftigung nahm nur um zwei Prozentpunkte

zu.

Von Klein bis

Groß!

Für jeden Job das

richtige Angebot!

Ford Transit Familie

Alles, was Sie für

Ihren Job brauchen.

FORD TRANSIT COURIER BASIS

Energie-Rückgewinnungs-System, Ford

Easy Fuel, Airbag, Fahrerseite,

Lenksäule in Höhe und Reichweite

einstellbar

Günstig mit der monatl. Full-Service-

Leasingrate von

FORD TRANSIT KASTENWAGEN

LKW BASIS

Bordcomputer, Beifahrer-Doppelsitz, 4-

fach verstellbarer Fahrersitz, Fensterheber

vorn elektrisch

Günstig mit der monatl. Full-Service-

Leasingrate von

1,2,5,6


1,2,3,4

119,00 netto


229,00 netto

( € 141,61 brutto) ( € 272,51 brutto)

Abbildungen zeigen Wunschausstattung gegen Mehrpreis.

1

Ford Lease ist ein Angebot der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg. Angebot gilt für

Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

Kaufpreises von € 9.000,- netto (€ 10.710,00 brutto), inkl. € 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 4 Gilt

für einen Ford Transit Courier Basis 1,0-l-EcoBoost-Motor 74 kW (100 PS), 5-Gang-Schaltgetriebe, € 119,00 netto (€ 141,61

brutto) monatliche Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und

30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 09|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Stadtsparkasse Remscheid gibt den

Startschuss für StartupCenter

Schloss Burg: Mauer

wird saniert

Foto: Stadtsparkasse Remscheid

„Gründen ist einfach“, heißt der Slogan, der hinter der Idee

des StartupCenters der Stadtsparkasse Remscheid steht.

„Wir haben eine tolle Gründerszene mit vielen spannenden

Geschäftsideen in unserer Stadt“, sagt Vorstandsmitglied

Michael Wellershaus. Die enge Vernetzung mit der Remscheider

Gründerszene und der Gründerschmiede war dann

auch ausschlaggebend dafür, ein eigenes StartupCenter zu

gründen. „Wir wissen, dass der Bedarf an Beratung hoch

ist“, berichtet Stefan Grote, Abteilungsleiter Firmenkunden.

Das Portfolio reicht von einer Erstberatung in der

Frühphase der Gründung bis hin zu komplexen Finanzierungen.

Weiterhin geht es um ein effektives Netzwerken.

Dazu hat die Stadtsparkasse auch Know-how-Geber in das

Projekt eingebunden. Etablierte Remscheider Unternehmer

stehen den Jungunternehmern mit ihrer Erfahrung und ihrem

Wissen zur Verfügung. Sie geben nicht nur Tipps für

die Gründung, sondern begleiten sie in der Gründungsphase

und auch darüber hinaus mit ihren eigenen Netzwerken.

Das sogenannte Pitch Deck dient dann zur Entscheidung, in

welcher Weise eine Finanzierung des Businessplanes unterstützt

werden kann. Dem Gründer können dafür Mittel bereitgestellt

werden. Dem Businessplan folgt dann ein Pitch

vor den Know-how-Gebern, die von der Unternehmensidee

überzeugt werden sollen. Wenn alles zueinander passt, wird

der Gründer in seiner weiteren Arbeit durch das Advisory

Board – den Beirat – betreut. Anlaufstelle für das Startup-

Center werden Räumlichkeiten im Kundencenter Alleestraße

sein.

Stefan Grote, Abteilungsleiter

Firmenkunden

bei der Stadtsparkasse

Remscheid,

Sandra Winter vom

Kreditmanagement,

Unternehmer Hans

Rudi Küfner und Sparkassen-Vorstandsmitglied

Michael Wellershaus

(v.l.) wollen

Gründern in der Region

zur Seite stehen.

Die Sanierung von Schloss Burg schreitet

weiter voran. Bergfried und Grabentorhaus

sind bis auf wenige Restarbeiten

fertig gestellt. Die restaurierten Gebäude

wurden bereits mit einem Festakt neu

eingeweiht und offiziell dem Schlossbauverein

übergeben, auch der Bergfried

wurde wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Nun sind die Arbeiten an der Umfassungsmauer

am Parkplatz gestartet.

Ein modernes Verfahren sorgt dafür,

dass die stark geschädigte Mauer ihr ursprüngliches

Aussehen behält, aber durch

ein neues Tragesystem im Hintergrund

dauerhaft sicher und standfest wird. Gearbeitet

wird dabei mit Injektionen, mit

denen Beton hinter das sichtbare Mauerwerk

gelangt. Große Vorteile dieser Methode:

Die Arbeiten können voraussichtlich

noch in diesem Jahr abgeschlossen

werden und der Parkplatz steht weiterhin

in großen Teilen zur Verfügung. Gesperrt

bleiben die Stellplätze, die es auch

bisher aus Gründen der Sicherheit schon

waren, zudem wird ein kleiner Teilbereich

auf dem unteren Parkdeck für die

Baustelleneinrichtung benötigt.

Foto: Stadt Solingen

8 www.bvg-menzel.de


CAP-Markt ist wichtiger Bestandteil der

Nahversorgung im Quartier

Foto:

Das integrative Konzept des Wuppertaler CAP-

Marktes ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt konnte das

Projekt der proviel GmbH schon sein zweijähriges

Bestehen feiern. Inzwischen hat sich der Frischemarkt

im Quartier zu einem etablierten Nahversorger

entwickelt. „In gewisser Weise haben wir vor

zwei Jahren mit viel Leidenschaft und Mut ein Experiment

gewagt“, blickt proviel-Geschäftsführer

Christoph Nieder auf den Start des CAP-Markts am

Eckbusch zurück. Aber mit einem erprobten Konzept,

einer erfahrenen Marktleitung und viel Engagement

aller im Team sei daraus in kurzer Zeit ein

Das CAP-Team mit proviel

Geschäftsführer

Christoph Nieder (3.

Reihe, 2.v.r.) ist stolz

auf die kleine Erfolgsgeschichte,

auf die der

Frischemarkt bereits

zurückblicken kann.

Geschäft entstanden, das die Kunden

nicht mehr missen möchten. Der große

Dank von Marktleiterin Marion Radtke

gilt besonders den zahlreichen Kunden,

die den CAP-Markt täglich nutzen. Bis

zum zweiten Geburtstag hat der Markt

rund 300.000 Kunden gezählt, die hier

ihren Wocheneinkauf erledigen oder

auch mal nur „etwas für zwischendurch“

einkaufen. proviel als Träger betreibt

den CAP-Markt am Eckbusch als eigene

Abteilung. Die Werkstatt für Menschen

mit psychischer Behinderung bietet den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute

Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen,

einer regelmäßigen Arbeit

nachzugehen und sich kontinuierlich

weiterqualifizieren zu können. Inzwischen

hält man über 5.000 Artikel aus

dem EDEKA-Sortiment bereit, ergänzt

und bereichert durch die Bäckerei

Polick, den Hof Sonnenberg für frische

Eier und Kartoffeln, die Metzgerei Sonnenschein

für Bestellmöglichkeiten von

Frischfleisch sowie die Biohöfe aus dem

Windrather Tal für saisonale Frische.

Geöffnet ist montags bis freitags von 7

bis 20 Uhr und am Samstag von 8 bis

15 Uhr.

www.cap-wuppertal.de

www.proviel.de

STARKE SÄULEN FÜR IHR RECHT

WALTER, COLSMAN & PARTNER

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Erbrecht

Handels- und

Gesellschaftsrecht

Arbeitsrecht

Fon 02 02 – 45 03 80

Fax 02 02 – 45 46 66

rechtsanwaelte@w-c-p.de

www.w-c-p.de

Vertragsrecht

Familienrecht für

Unternehmer/Innen

Gewerbe-Mietrecht

der Bergische Unternehmer 09|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Mercure in Remscheid ist erstes Hotel im

Städtedreieck mit „Wanderzertifikat“

Familienunternehmen

und Startups

Foto: BSW

Das Mercure-Hotel in Remscheid ist das erste, das die

Zertifizierung „Qualitätsgastgeber Wanderbares

Deutschland“ im Städtedreieck bekommen hat. Der

Bergisch Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) hatte

die Bewerbung um die Auszeichnung angeregt. Jetzt

hängen Urkunde und Plakette im Hotel, das gut angebunden

an die A1 und in Nähe des historischen Ortsteils

Lennep gelegen ist. Aber das Wichtigste sind die

Wanderwege: der Bergische Jakobsweg (Pilgerwanderweg)

liegt in 900 Metern Entfernung, 1.400 Meter ist

der R6 entfernt. Die Zertifizierung zeichnet das Mercure

Hotel als Qualitätsgastgeber aus. Vergeben wird sie

durch den Deutschen Wanderverband. Voraussetzung

ist, dass das jeweilige Hotel ein paar Standards einhält,

zu denen gehören unter anderem geschultes Personal,

das Auskunft geben kann über die Wanderstrecke und

die Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung. Ferner

sollte das Hotel Informationsmaterial bereithalten,

Trockenmöglichkeiten für durchnässte Wanderschuhe

anbietet sowie eine Wanderapotheke. Auch sollte das

Hotel Buchungen für nur eine Nacht möglich machen.

Das Mercure Hotel nimmt eine Vorreiterrolle als wanderfreundliches

Hotel in der Region ein. Direktor

Marco Klij: „Wir möchten Wanderer gezielt betreuen,

denn gerade bei uns in der Nähe gibt es so viele nette

Anlaufpunkte. Mit unserem Angebot möchten wir natürlich

auch einen Schritt für die gesamte Region tun,

um sie zu beleben und zu kommunizieren.“

Tobias Eisenhut (l.)

vom Verein Bergisches

Land Tourismus

Marketing

übergab das Zertifikat

an Marco Klij,

Hoteldirektor Mercure

in Remscheid.

Eine Studie von BDI und der Deutschen

Bank zeigt, dass größere Familienunternehmen

gezielt den Austausch mit Startups

suchen. Dabei wünschen sich fast

zwei Drittel Unterstützung bei der Kontaktanbahnung

über Online-Plattformen

oder Netzwerk-Veranstaltungen. Nahezu

die Hälfte der größten Familienunternehmen

in Deutschland kooperiert bereits

mit Startups, strategische Zukunftsthemen

stehen dabei klar im Vordergrund.

Das ergibt eine aktuelle Befragung, die

der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam

mit dem Institut für Mittelstandsforschung

(IfM) Bonn veröffentlichten. So

geben 54 Prozent der befragten Unternehmen

auf die Frage nach dem Motiv zu

einer Kooperation an, neue Technologien

erschließen zu wollen. Für rund die Hälfte

der Unternehmen sind weitere Gründe,

die digitale Transformation zu meistern

sowie Produkte und Dienstleistungen

weiterzuentwickeln. An der Umfrage

nahmen rund 250 der 4700 größten Familienunternehmen

in Deutschland teil,

die mindestens 50 Millionen Euro im

Jahr umsetzen. „Start-ups“ wurden bei

der Befragung als innovative, schnell

wachsende Unternehmen verstanden, die

jünger als zehn Jahre sind. „Immer häufiger

werden heute jahrzehntelang bewährte

Geschäftsmodelle angegriffen

und sicher geglaubte Marktanteile radikal

neu verteilt. Familienunternehmen

müssen ihre Geschäftsmodelle bei immer

kürzeren Produktzyklen und Entwicklungen

infolge der Digitalisierung oft

schnell anpassen oder neu erfinden“, sagt

Stefan Bender, Leiter Firmenkunden

Deutschland bei der Deutschen Bank.

Foto: BVG

10 www.bvg-menzel.de


Ohoven fordert: Die Zukunft nicht

aufs Spiel setzen

Foto: BVMV

Mario Ohoven, Präsident

des Bundesverbands

mittelständische

Wirtschaft

Im Streit um das Rentenpaket und die von der SPD

geforderte Stabilisierung der Alterssicherung bis

2040 warnt der Mittelstand vor dem Hintergrund der

neuesten Prognose-Zahlen zu notwendigen hohen

Rentenzuschüssen aus Steuergeldern davor, dass der

Sozialstaat schneller wachse als die Wirtschaft. „Die

Rentenversprechen von Schwarz-Rot belasten künftige

Generationen in unverantwortlicher

Weise“, kritisierte Mario Ohoven, Präsident

des Bundesverbands mittelständische

Wirtschaft die dazu notwendigen

hohen Steuerzuschüsse gegenüber der

Passauer Neuen Presse. Die Regierung

schade damit Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit

und bürde Kindern und Enkeln

eine schwere Hypothek auf. „Die Gegenwart

darf nicht die Zukunft ersticken.

Sonst wird aus der freien Marktwirtschaft

eine Staatswirtschaft“, fordert

Ohoven. Seit 2015 wachse der Sozialstaat

schneller als die Wirtschaft, sieht der

Mittelstandspräsident den Bundeshaushalt

in „eklatanter Schieflage“. Die Unternehmen

bräuchten investitionsfreundliche

Rahmenbedingungen. Er nennt aus

Sicht des Mittelstands notwendige Schritte:

Die Senkung der Steuerlast für Unternehmen

von rund 30 Prozent zumindest

auf 25 Prozent wie künftig in Frankreich.

Eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung

um mindestens 0,5 Prozentpunkte

und die Zahlung rentenversicherungsfremder

Leistungen aus

Steuergeldern. Der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz

solle auf unter 40

Prozent festgeschrieben werden.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

E-Mail: info@vbu-net.de

Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon: 0212 / 8801-0 · Telefax: 0212 / 8801-35

www.vbu-net.de

der Bergische Unternehmer 09|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Sofortprogramm Elektromobilität:

Ein Angebot auch für Unternehmen

Tourismus in der

Region ankurbeln

Foto: G. Bäldle

Wolfgang Pritzkow hat mit Unterstützung des Landes eine

private Ladestation für sein Elektroauto installiert. Der

Wuppertaler war der 500. Nutzer, der vom Programm des

NRW-Wirtschaftsministeriums profitierte. Dazu kam

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

nach Wuppertal, um sich vor Ort über Nutzung und

Praktikabilität zu informieren. Um die Nutzung von E-

Fahrzeugen zu erleichtern, fördert das Land die Errichtung

von Wallboxes und Ladesäulen mit bis zur Hälfte der

Kosten. 1.350 Förderanträge von Handwerkern, Kleinunternehmern

und Verbrauchern wurden inzwischen bewilligt.

Pinkwart: „Elektrofahrzeuge werden für immer mehr

Menschen zu einer echten Alternative zu Fahrzeugen mit

Verbrennungsmotoren: Sie sind technisch ausgereift und

punkten mit weniger Wartungs- und Energiekosten und

enormem Fahrspaß. Das kommt bei Bürgerinnen und Bürgern

ebenso an wie bei Handwerkern, Unternehmen und

Kommunen“. Das private Engagement zusammen mit der

Förderung ist zukunftsweisend. Denn Elektromobilität

wird sich durchsetzen müssen, um das Leben in Städten

weiterhin lebenswert zu gestalten – auch im Bergischen

Städtedreieck. „Bis 2025 wird sich Elektromobilität durchsetzen.

Das ist das Ergebnis der Analyse, die wir gemeinsam

mit der Uni Wuppertal für unsere Studie ‚Automotive-Region

Bergisches Städtedreieck 2030‘ erstellt haben.

Jede einzelne Aktivität ist ein wichtiger Zukunftsbaustein“,

stimmte Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer

der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH, zu.

NRW-Wirtschaftsminister

Andreas

Pinkwart ließ sich

in Wuppertal von

Wolfgang Pritzkow

über Nutzung und

Praktikabilität einer

Ladestation für

Elektroautos informieren.

Auf einer Klausurtagung des Vorstandes

des Bergisches Land Tourismus Marketing

e.V. (BLTM – „Die Bergischen Drei“)

wurden Pläne und Strategien auf den Weg

gebracht, wie man gemeinsam das Thema

Tourismusförderung intensivieren kann.

Dabei wollen beide Seiten – die drei lokalen

Marketingorganisationen auf der einen,

der BLTM auf der anderen Seite -

wechselseitig Nutzen stiften. „Es war bei

allen Beteiligten der Klausurtagung eine

Aufbruchstimmung zu spüren, deren

Schwung wir nun für die gemeinsame

Vermarktung unserer Heimatregion nutzen

werden“, fasst Holger Piwowar, Geschäftsführer

des BLTM, zusammen. Teilnehmer

waren neben dem

geschäftsführenden Vorstand (Vorsitzende

Uta Schneider und Geschäftsführer

Holger Piwowar) auch die Vertreter der

Städte Solingen (Lutz Peters, Büro des

Oberbürgermeisters), Remscheid (Andreas

Meike, Leiter des Stadtmarketing) und

Wuppertal (Martin Bang, Geschäftsführer

Wuppertal Marketing GmbH). Die Tagung

stand im Zeichen der Entwicklung

der Strategie zur intensiven Verzahnung

der regionalen und lokalen Maßnahmen,

um die gemeinsame touristische Bewerbung

möglichst effizient umzusetzen. So

wurden zu einzelnen Themen, wie zum

Beispiel der Bewerbung auf den Social

Media Kanälen, bereits konkrete Verabredungen

vereinbart. Ebenfalls fest geplant

ist, dass sich die Beteiligten nun in kurzen

Abständen in Arbeitskreisen zusammensetzen,

um einzelne Themenschwerpunkte

zu bearbeiten und sie abschließend zu

konkreten Ergebnissen und zur Umsetzung

zu überführen. Thema eines solchen

Arbeitskreises werden etwa die Wanderwege

im Städtedreieck sein.

www.die-bergischen-drei.de

12 www.bvg-menzel.de


Digitale Modellkommunen sind

partnerschaftliche Innovationstreiber

Foto: © MWIDE NRW/E. Lichtenscheidt

Zu Beginn der Förderphase der Digitalen Modellkommunen

Nordrhein-Westfalen hat sich Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit den ausgewählten

Regionen zu einer Auftaktkonferenz getroffen.

Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der

Stadtspitzen, kommunalen Spitzenverbände, Bezirksregierungen

und aus Wirtschaft und Gewerkschaft tausch-

Wuppertals Oberbürgermeister

Andreas Mucke,

Wirtschafts- und Digitalminister

Prof. Dr. Andreas

Pinkwart, Birgitta Rademacher,

Regierungspräsidentin

Düsseldorf, und

Staatssekretär Christoph

Dammermann. (v.L.)

te sich der Minister über geplante Projekte

aus. „Es ist beeindruckend, wie weit

die Ideen in den Modellkommunen bereits

entwickelt sind. Ich freue mich sehr,

dass wir durch das Engagement aller Beteiligten

ohne Zeitverzug starten können.

Durch die intensive Zusammenarbeit bei

vielen tollen Vorhaben entsteht bereits in

dieser frühen Phase eine große Dynamik,

die auch über die Stadtgrenzen hinauswirkt“,

sagte der Minister. Die auf der

Konferenz vorgestellten Projektideen reichen

von Konzepten für digitale Bildungs-

und Lernräume und Vorhaben in

den Bereichen Mobilität, Handel, Sicherheit

sowie smarte Energie bis hin zu digitalen

Lösungen im Gesundheitswesen,

vor allem bei der Vernetzung leistungsstarker

Kliniken in den Modellregionen.

Das digitale Bürgeramt sei nicht mehr

weit, so Pinkwart: „Bereits bei der Ausarbeitung

der Konzepte legen wir Wert

darauf, dass die innovativen Projekte vor

Ort auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen

werden können. Die Modellkommunen

agieren als partnerschaftliche Innovationstreiber

und tauschen ihre

wertvollen Erfahrungen mit den Städten

und Gemeinden im Land aus.“





der Bergische Unternehmer 09|18 13


TITEL GESUNDHEITSMANAGEMENT

GESUNDHEITSMANAGEMENT

SOLLTE CHEFSACHE SEIN!

14 www.bvg-menzel.de


Aktive Unternehmen brauchen aktive Mitarbeiter. Nicht umsonst rückt die betriebliche

Gesundheitsfür- und vorsorge immer mehr in den Fokus. Analysen, Umfragen und Erfahrungen

zeigen, dass das Geld hier gut investiert ist. Ein gut durchdachtes und

schlüssig konzipiertes Gesundheitsmanagement bringt Zugewinn bei Image und Mitarbeiterbindung

und reduziert nachweislich krankheitsbedingte Fehltage.

der Bergische Unternehmer 09|18 15


TITEL GESUNDHEITSMANAGEMENT

Gesunde Ernährung

und Bewegung kann

auch in einen Bürojob

integriert werden.

Kindheit: Spiel und Spaß möglichst

lange und häufig in der freien Natur.

Wobei: Die Realität sieht

heute sicherlich anders aus, seit

Spielkonsole und PC selbst in die

Kinderzimmer der Jüngsten

schon Einzug gehalten haben. Dann geht es weiter:

In der Schule wird schon ziemlich viel gesessen.

Das setzt sich je nach Ausbildungswunsch fort, gerade

in dem weit umfassenden Feld der Bürojobs.

Und auch wer einen beruflichen Werdegang wählt,

der von körperlicher Bewegung und auch Anstrengung

geprägt ist, wird am Arbeitsplatz einseitige

Belastungen vorfinden. Dann ist es so, dass wir zumeist

mit dem Auto, Bus oder Bahn zur Arbeit und

wieder zurückfahren und anders als in früheren

Jahrzehnten wird die Freizeit nicht mehr von Betätigung

in Haus und Garten dominiert. Denn hier

nehmen uns technische Geräte viel Arbeit ab. Siehe

Rasenroboter, die gerade den Siegeszug durch heimische

Gärten angetreten haben. Der Roboter rotiert,

während sich sein Eigentümer auf der Terrasse

sonnt, gerne auch mit einem süßen Stück Torte

oder einer kalorienreichen Grillwurst. Kurzum:

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir am

Arbeitsplatz und treffen dabei auf Bedingungen, die sich je

nach Ausprägung positiv oder negativ auf unsere Gesundheit

auswirken können.

Das Leben wird nicht mehr von körperlicher Betätigung

bestimmt und in vielen Fällen von gesunder

Ernährung schon mal gar nicht.

Leistungskraft schwindet

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir

am Arbeitsplatz und treffen dabei auf Bedingungen,

die je nach Ausprägung positiv oder negativ

auf unsere Gesundheit wirken können. Neben langem

Sitzen oder Stehen sind dies immer gleiche

Bewegungsabläufe, schweres Heben und Tragen

nehmen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Nicht

außer Acht zu lassen der Stress durch Termin- und

Leistungsdruck und hohes Arbeitstempo. Unbedingt

zu betrachten sind ebenso die Anforderungen

der Digitalisierung, denen sich nicht jeder Arbeitnehmer

gewachsen fühlt. In diesem Zusammenhang

ist auch das Gefühl des Ich-muss-stets-undständig-erreichbar-sein

zu sehen. All das löst

Druck aus, nicht umsonst nehmen psychische Erkrankungen

in den Reports und Jahresberichten

der Krankenkassen eine gewichtige Stellung bei

den krankheitsbedingten Fehlzeiten ein. Zu berücksichtigen

ist das Alter der Beschäftigten. Ein

junger Arbeitnehmer hat zweifelsohne eine andere

Leistungskraft als ein älterer. Doch auf die Erfahrung

langjähriger Beschäftigter mag kein Unternehmen

verzichten. Also muss an dieser Stelle die

Belegschaft differenziert betrachtet werden.

16 www.bvg-menzel.de

w.bv

el

.de


Ihr betriebliches

Gesundheitsmanagement

beginnt bei DELTA-V

Seit über 20 Jahren:

Ihre

Top-A

-Adres

essese

im Ber

ergi

sc

he

n Land


r die opti

ma

le und

ergonomom

isch

che

Ei

nr

ichtung vo

n Bü

ro

und

Betrieb

elektr

omotorisch

höh

env

erstel

ellba

lbare

Sitz-/

Ste

hschreibt

btisc

he

ab € 3

99,

9,

–*

Kundenbewertung

SEHR GUT

4.73/5.00

(Stand August 2018)

Einzigartiges und

vielseitiges Sortiment

mit optimalen Lösungen für Ihre

Büro- und Betriebseinrichtung

Klarer Preisvorteil

durch Industrie-Netto-Preise,

mit bis zu 20% Projekt-Rabatt

und extra 2% Online-Rabatt*

Service Pur

mit kostenlosem Liefer- und

Aufstellservice durch qualitätsgeprüfte,

eigene Aufbauteams

Online-Shop delta-v.de

und Hauptkatalog

mit über 20.000 Artikeln und vielen

attraktiven Sonderangeboten

* Nur für Industrie, Handel, Gewerbe und vergleichbare Institutionen bestimmt.

Showroom Erlebniswelt Büro und Betrieb

Entdecken Sie viele Einrichtungsideen auf mehr als 1.000 m 2 :

Besuchen Sie uns in Wuppertal-Oberbarmen:

Montag bis Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr

oder nach persönlicher Vereinbarung: Tel. 0 23 39/90 98 50

DELTA-V GmbH • Büro- und Betriebseinrichtungen

Eichenhofer Weg 71 • 42279 Wuppertal

der Bergische Adresse: Unternehmer Eichenhofer Weg 09|1871, 42279 Wuppertal

Tel. Fachberatung: 0 23 39/90 98 50 • Fax: 0 23 39/90 17 95 01

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung finden Sie unter delta-v.de

e-Mail: info@delta-v.de • Online-Shop: delta-v.de


TITEL GESUNDHEITSMANAGEMENT

DIE HÜRDE GEMEINSAM ÜBERSPRINGEN

In die Mitarbeitergesundheit zu investieren, zahlt sich aus, sagt Sascha Schnitzler. Der Inhaber des

Gesundheits- und Bewegungszentrums medora bringt in Remscheid an zwei Standorten seine Kundinnen

und Kunden in Bewegung. Bei der Kooperation mit Unternehmen setzt der gelernte Physiotherapeut

auf flexible Modelle.

Herr Schnitzer, Sitzen ist das neue Rauchen.

Können Sie diese Einschätzung bestätigen?

Leider ja, das Problem der Inaktivität ist allgegenwärtig.

Nachts schläft der Mensch, steht morgens

auf, frühstückt und setzt sich ins Auto und

fährt zur Arbeit. Dort wird vielfach den ganzen

Tag gesessen, dann nach Feierabend ins Auto gestiegen,

um nach Hause zu fahren. Und dort ist

dann schnell die Couch nahe, Bewegung kommt

vielfach zu kurz. Das Inaktivitätsproblem fängt ja

bei den Jugendlichen schon an. Wir haben immer

mehr junge Menschen, die mit verschiedenen Defiziten

zu uns kommen. Auch Übergewicht gehört

dazu.

Sie beraten auch Betriebe in Bezug auf die

Gesundheitsförderung der Belegschaft und

bieten Kooperationen mit Unternehmen an.

Welche Erfahrungen machen Sie da?

Wenn wir in einen Betrieb gehen und dort Maßnahmen

zur Bewegungsförderung anstoßen, treffen

wir in der Regel auf drei Gruppen: Eine davon

ist ausgesprochen bewegungsaffin und bereits

selbst aktiv. Eine weitere bekommen Sie nicht bewegt,

da gibt es keine Motivation und auch keine

Einsicht, dass man in sportlicher Hinsicht etwas

tun müsste. Und bei der dritten Gruppe wissen die

Leute ganz genau, dass sie sich zu wenig bewegen.

Nur kriegen sie irgendwie die Kurve dazu nicht

und wissen auch nicht genau, wie sie mit dem Fitnessprogramm

starten sollen. Das sind die Mitarbeiter,

die wir in besonderer Weise ansprechen und

bei denen es gute Möglichkeiten gibt, sie in Bewegung

zu bringen. Es muss nicht jeder direkt zum

Hochleistungssportler werden, aber jede Aktivität

ist besser als keine. Wenn die Menschen zu uns

kommen, führen wir zu Beginn ein richtiggehendes

Anamnese-Gespräch. Das eröffnet dann manchem

doch die Augen.

Wie sehen Sie die Bereitschaft der hiesigen

Unternehmen, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

zu fördern?

Wir haben viele Kooperationspartner aus der

bergischen Wirtschaft, die etwas für die Gesundheit

ihrer Beschäftigten tun möchten. Das muss

gar nicht monetär sein, es kann auch Zeit sein,

die man für Bewegungsprogramme bereitstellt.

Denn Zeit und Flexibilität sind für Arbeitnehmer

heute wichtige Faktoren – auch beim individuellen

Sportprogramm.

Wenn Sie Betriebe beraten, wie gehen Sie da

vor?

Ich schaue mir die Räumlichkeiten und Gegebenheiten

vor Ort an und erarbeite dann mit den Entscheidern

ein Programm. Man muss immer schauen,

was ist möglich, was macht Sinn und wie

können wir für die Mitarbeitenden das Beste zur

Bewegungsförderung erreichen. Maßnahmen im

Betrieb sind gut, eine weitere Variante ist eine Kooperation

mit unseren Gesundheitszentren.

Wie kann die aussehen?

Natürlich ist es ein Anreiz, wenn der Arbeitgeber

den Beitrag für den Besuch im Fitnessstudio bzw.

Gesundheitszentrum unterstützt. Das nützt aber

gar nichts, wenn der Mitarbeiter ein paar Mal

kommt und die Dinge dann wieder schleifen lässt.

Daher plädiere ich für die Variante, dass der Beschäftigte

in Vorleistung geht. Er dokumentiert

seine Trainingseinheiten, wir zeichnen das ab

und er legt die Liste am Ende eines zuvor definierten

Zeitraums beim Arbeitgeber vor. Dann

gibt es die vereinbarten Zuschüsse zum Beitrag.

Manche Unternehmen übernehmen ihn auch

komplett. Wie schon gesagt: Auch der Faktor Zeit

spielt eine Rolle. Auch hierüber kann es Vereinbarungen

zwischen Arbeitgeber und Arbeitneh-

18 www.bvg-menzel.de


mer geben. Wir sind da flexibel, es ist zum Beispiel

auch möglich, eine Zehnerkarte

abzutrainieren. Wichtig ist nur, dass das Unternehmen

und die Belegschaft sich mit dem Modell

identifizieren. Toll ist natürlich, wenn die Vorgesetzten

mit gutem Beispiel voran gehen und selbst

aktiv sind. Aber auch da braucht es hier und da

einen Anstoß.

Sie sehen also im betrieblichen Gesundheitsmanagement

einen echten Zugewinn für die

Unternehmen?

Unbedingt. Förderung von Bewegung und Gesundheit

im Unternehmen ist heute ein Imagegewinn

und unterstützt die Mitarbeiterbindung.

Ganz wichtig: Regelmäßige Bewegung trägt dazu

bei, krankheitsbedingte Fehltage zu reduzieren.

Alles in allem kann der Arbeitgeber nur gewinnen.

Wie viel Bewegung sollte ich denn in meinen

Alltag einstreuen, um fit zu werden bzw. zu bleiben?

Das kann man pauschal schwer sagen, weil das von

den Zielen, die man sich gesteckt hat, und auch vom

individuellen Fitnesszustand abhängt. Wer 90 Minuten

in der Woche Sport treibt, kann schon einen

Fortschritt erreichen. Wer mehr will, muss sich natürlich

steigern.

Die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio bzw.

Gesundheitszentrum kostet. Ist das auch ein

Grund, warum die Menschen zögerlich sind?

Vielleicht. Sicherlich muss sich hier in der Einstellung

Grundlegendes wandeln. Wir geben für alles

Mögliche Geld aus, teilweise auch viel. Nur die Gesundheit,

die soll immer kostenlos sein. Bei dieser

Einstellung stimmt etwas nicht. Sollten die Kosten

aber die Hürde sein, kann der Arbeitgeber sie mit

seinem Mitarbeiter gemeinsam überspringen. Davon

haben dann beide was.

Sie setzen mit der medora auf Qualität. Wie

gehen Sie mit der Konkurrenz der Billiganbieter

um?

An unserem Konzept halten wir bewusst fest und

die Erfahrung gibt uns recht. Wir sind eben kein Fitnessstudio,

sondern ein Gesundheitszentrum. Auf

unserer Trainingsfläche sind immer Fachleute wie

Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler unterwegs,

die die Kundinnen und Kunden begleiten, sie

korrigieren und sie motivieren. Wir machen nicht

alles, aber was wir machen, machen wir vernünftig.

Die Leute, die zu uns kommen, legen Wert auf eine

fachliche und engmaschige Betreuung. Und diesem

Anspruch werden wir gerecht.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

Sascha Schnitzler ist

Inhaber des Gesundheitszentrums

Medora,

das in Remscheid zwei

Standorte betreibt.

der Bergische Unternehmer 09|18 19


TITEL GESUNDHEITSMANAGEMENT

Vom Anzug rein in

die Sportschuhe.

Wer sich im Job

nicht bewegt, muss

nach Feierabend dafür

sorgen.

Ergonomie alleine reicht nicht

Ergo: Das Feld betrieblicher Gesundheitsvor- und

-fürsorge ist komplex und es ist nicht mit einem

Arbeitsplatz nach ergonomischen Vorgaben getan.

Bestenfalls stellt ein Unternehmen – egal ob klein

oder groß – ein Konzept auf, um seine Mitarbeiter

individuell und bestmöglich in Sachen Gesundheitsprävention

zu fördern. So heißt es im Fehlzeiten-Report

2016, der vom Wissenschaftlichen Institut

der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld

und der Beuth Hochschule für Technik Berlin

jährlich herausgegeben wird: „Um erfolgreich am

Markt bestehen zu können, ist es für die Unternehmen

notwendig, auf die zur Verfügung stehenden

Leistungspotenziale und Ressourcen der Beschäftigten

zurückgreifen zu können. In diesem

Zusammenhang spielt die Unternehmenskultur

eine wesentliche Rolle.

Denn diese korrespondiert mit Themen wie der

Mitarbeiterbindung, der Leistungs-, Kunden- und

Qualitätsorientierung und kann sich somit positiv,

aber auch negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter

auswirken.“ Eine Arbeit gesundheitsgerecht

zu gestalten bedeutet also, die objektiven Arbeitsbedingungen

zu optimieren und andererseits die

arbeitende Person zu befähigen, den gestellten

Anforderungen gewachsen zu sein.

Fitness und Beratung

Dem Thema wird wachsende Bedeutung beigemessen.

Dies zeigte auch die Anfrage unserer Redaktion

bei verschiedenen Unternehmen in der

Region. Allerdings wird nicht überall der betrieblichen

Gesundheitsfürsorge die Aufmerksamkeit

geschenkt, die sie haben sollte. Größere Firmen

wie die Vaillant Group in Remscheid stellen sich

hinsichtlich der betrieblichen Gesundheitsfürsorge

indes breiter auf. Drei Stellen wurden dazu im

Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement

geschaffen, das unter dem Dach des Personalwesens

angesiedelt ist. Eine Betriebssanitäterin, ein

Sozialpädagoge und eine Ökotrophologin sorgen

für das fachliche Know-how. Im Mittelpunkt der

Gesundheitsförderung steht dabei zum einen die

Bewegung. Sportkurse wie Rückenfit, Afterwork-

Fitness, Boxfitness, Pilates, Laufkurse und die

bewegte Pause sollen die Belegschaft motivieren,

für körperlichen Ausgleich zu sorgen. Dazu gehört

auch das Angebot, Massagen wahrzunehmen.

Weiterhin gibt es Vorsorgeangebote, etwa Grippeschutzimpfung,

Hautkrebsscreening und Lungenfunktionstest.

Aktionstage sind Themen wie gesunder

Schlaf oder genereller Achtsamkeit

gewidmet. Raucherentwöhnung und gesunde Er-

Hier gibt es Unterstützung

Der Leitfaden „Gesund arbeiten – Wie Sie

Mitarbeiter leistungsfähig erhalten“ kann

über das RKW Kompetenzzentrum bestellt

oder heruntergeladen werden (www.rkwkompetenzzentrum.de).

Das Kompetenzzentrum

unterstützt kleine und mittlere Unternehmen

in Deutschland dabei, ihre

Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu

halten. Das Web-Portal www.psyga.info informiert

zu relevanten Handlungsfeldern

und bietet eine Sammlung ausgewählter

Praxis- und Handlungshilfen zum Download.

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen

erhalten hier handhabbare Lösungen

für die Praxis.

20 www.bvg-menzel.de

w.bv

el

.de


nährung werden in einem Kursprogramm thematisiert.

„Die Angebote werden von der Belegschaft

sehr gut angenommen. Die Kurse und Vorsorgetermine

sind regelmäßig ausgebucht“, beschreibt

Rebecca Jahn aus der Unternehmenskommunikation

den Zuspruch der Beschäftigten.

Auch der Wuppertaler Zangenhersteller Knipex

hat eine Reihe von gesundheitsfördernden Angeboten

installiert. Dazu wurde ein Arbeitskreis Gesundheit

gegründet, dem der Personalleiter, Betriebsrat,

Werkarzt, Leiter EHS, die

Sicherheitsfachkraft und zwei Personalreferenten

angehören. Unter anderem werden regelmäßige

Schulungen zur ergonomischen Gestaltung von

Arbeitsplätzen für Führungskräfte und Konstrukteure

durchgeführt. Weiterhin engagieren sich die

innerbetrieblich so genannten „Ergo-Scouts“ vor

Ort für das Thema Ergonomie. Regelmäßige Gesundheitstage

beispielsweise zur Bedeutung von

gesunder Ernährung, Vorsorgeuntersuchungen

„Die Angebote

werden von der

Belegschaft sehr

gut angenommen.

Die Kurse und

Vorsorgetermine

sind regelmäßig

ausgebucht.“

oder Sucht gehen auf Prävention gesondert ein.

Derzeit in Vorbereitung ist ein Gesundheitstag

speziell für Schichtarbeiter. Auch der Bewegungsförderung

wird breiter Raum gegeben. Zwei Rückenfitness-Kurse

wöchentlich können besucht

werden, zudem sind Yoga, Funcional Training –

da stehen die Muskeln im Vordergrund – und

Laufkurse für Anfänger im Angebot. Einmal im

Monat kommt die mobile Massage ins Haus, wobei

hier die Mitarbeiter Zeit und Kosten investieren.

Ebenso kann im Betrieb an der Grippeschutzimpfung

teilgenommen werden. Dass die

Beschäftigten auch außerhalb der Arbeit mit Belastungen

konfrontiert werden, weiß das Unternehmen.

So gibt es eine Kooperation mit einer

Pflegeberatung, die kostenlos zur Pflege von Angehörigen

berät. Die Psychosoziale Beratung widmet

sich Themen wie Stress am Arbeitsplatz,

Trauerbewältigung oder familiären Problemen.

Hier ist die Erstberatung kostenlos, anschließend

BETRIEBLICHE GESUNDHEIT

„Gesunde Mitarbeiter

sind Ihr größtes Kapital.“

Gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wertvoller denn je. Um diese

kümmern wir uns seit vielen Jahren mit verschiedensten Maßnahmen und Projekten, die immer

auf den jeweiligen Betrieb, die vorhandenen Mittel und Möglichkeiten abgestimmt sind.

Für eine unverbindliche Erstberatung steht Ihnen Inhaber Sascha Schnitzler persönlich, unter

0 21 91.92 87 0 oder schnitzler@medora-remscheid.de zur Verfügung.

BUSINESS

2x in RS | Allee-Center Theodor-Heuss-Platz 8 · Zentrum-Süd Rosenhügeler Straße 4a · www.medora-remscheid.de

der Bergische Unternehmer 09|18 21


TITEL GESUNDHEITSMANAGEMENT

nere Firmen mit wenigen personellen Ressourcen

gesundheitsfördernde Angebote machen, die über

den gesetzlich geforderten betrieblichen Arbeitsund

Gesundheitsschutz hinausgehen? Möglichkeiten,

sich hierzu schlau zu machen, bieten beispielsweise

die Berufsfachverbände, weitere

Institutionen oder auch die Krankenkassen, die

Leitfäden zu dem Thema entwickelt haben. Hier

lohnt sich auch mal die Nachfrage nach fachlicher

Beratung.

Zeit ist für viele Arbeitnehmer

auch

beim Sport ein

wichtiger Faktor. Insofern

ist es günstig,

wenn Aktivität

in den beruflichen

Alltag integriert

oder zumindest direkt

an ihn angeschlossen

werden

kann.

wird um eine geringe Selbstbeteiligung gebeten.

Gleiches gilt für die Schuldnerberatung. Und wie

ist die Resonanz der Belegschaft auf gesundheitsfördernde

Angebote? „Die Rückenfitness-Kurse

und Mobile Massage haben sich etabliert“, berichtet

Personalreferentin Sandra Urspruch. Auch

beim zum ersten Mal in diesem Jahr angebotenen

Laufkurs seien Feedback und Teilnahme sehr positiv

gewesen. Bei den Gesundheitstagen zähle

das Thema – mal sei der Zuspruch sehr gut,

manchmal eher durchschnittlich. Zurückhaltender

gebe sich die Belegschaft bei den Beratungsangeboten:

„Sie werden regelmäßig genutzt, der Bedarf

müsste aber unseren Einschätzungen nach

größer sein“, sagt die Personalreferentin.

Gegenwarts- und Zukunftsthema

Gesunde und motivierte Mitarbeitende sind eine

Voraussetzung für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit

eines Unternehmens. So ist ein betriebliches

Gesundheitsmanagment ein wichtiges

Gegenwarts- und Zukunftsthema für den unternehmerischen

Erfolg – auch, weil das Renteneintrittsalter

sukzessive steigt und die Beschäftigten

immer länger im Betrieb bleiben. Dabei spielt es

keine Rolle, ob es sich dabei um einen Globalplayer,

einen starken Mittelständler oder einen Handwerksbetrieb

handelt. Doch wie können auch klei-

Stichwort Analyse: Am Anfang steht der Status

Quo. Zu betrachten sind die einzelnen Arbeitsplätze

bzw. die Aufgaben, die wie etwa beim

Handwerk außerhalb des eigenen Betriebs anfallen.

Gibt es hier einseitige Bewegungsabläufe?

Werden beispielsweise Rücken, Arme oder Nacken

besonders belastet? Wie viel Zeit verbringen

die Mitarbeiter sitzend oder im Auto? Auch das

Betriebsklima bedarf einer ehrlichen Betrachtung.

Wo wird Stress aufgebaut und wo lässt er sich vermeiden?

Wird ausreichend kommuniziert? Haben

die Beschäftigten das Gefühl, einen sicheren Arbeitsplatz

zu haben? Dies sind Fragen, die für jeden

Betrieb individuell erweitert werden können.

Die Antworten sollten gründlich ausgearbeitet

Präventionsgesetz

Im Rahmen des Präventionsgesetzes wurde

die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

durch die Krankenkassen weiter ausgebaut.

So sollen die Kassen verstärkt gesundheitsfördernde

Strukturen in Unternehmen fördern

– etwa durch Analyse der Arbeitssituation,

Beratung zur Gestaltung gesundheitsförderlicher

Arbeitsbedingungen und der Umsetzung

verhaltenspräventiver Maßnahmen beispielsweise

zur Stressbewältigung. Um verstärkt

kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu

erreichen, haben die Krankenkassen unter

Nutzung bestehender Strukturen gemeinsame

regionale BGF-Koordinierungsstellen für

betriebliche Gesundheitsförderung in den

Bundesländern eingerichtet.

22 www.bvg-menzel.de

w.bv

el

.de


und analysiert werden. Dazu die Beschäftigten in

das Thema einbeziehen.

Kleine Schritte sind ein Anfang

Stichwort Ergononomie: „Ein Arbeitsplatz ist

dann ergonomisch gestaltet, wenn er keine Gesundheitsgefahren

und arbeitsbedingten Erkrankungen

verursacht und ein angenehmes Arbeiten

Praktische Umsetzung

Die rechtliche Basis für die Gestaltung von

Arbeitsstätte, Arbeitsraum, Arbeitsplatz und

Arbeitsumgebung bildet neben dem Arbeitsschutzgesetz

die Arbeitsstättenverordnung

(ArbStättV). Verantwortlich im Sinne der Gesetze

ist der Arbeitgeber. Ein wesentliches

Hilfsmittel für die praktische Umsetzung der

ArbStättV sind die Technischen Regeln für

Arbeitsstätten (ASR).

im Sinne von Wohlbefinden ermöglicht. Auch die

informationstechnische Gestaltung (sogenannte

Software-Ergonomie) und die Arbeitsumgebung

mit Lärm, Beleuchtung und räumlichen Verhältnissen

haben großen Einfluss auf einen ergonomischen

Arbeitsplatz“, heißt es im Ratgeber des

RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum

der Deutschen Wirtschaft e. V. Zu betrachten sind

also der eigentliche Arbeitsplatz, die Arbeitsmittel

und deren Anordnung.

Kisten mit Rohmaterial zum Beispiel können in

Arbeitshöhe aufgestellt werden, damit der Mitarbeiter

sich nicht immer bücken muss. Auch gut

sortierte Werkzeugwagen können rückenschonend

eingesetzt werden. So sollen laut RKW-Leitfaden

„unnatürliche Körperhaltungen, aufwändige Körperbewegungen,

hoher Kraftaufwand bzw. Tätigkeiten

mit hohen Lasten vermieden werden.“ Die

Digitalisierung kann hier Hilfestellung geben,

etwa durch Assistenzsysteme, die sich automatisch

auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters

einstellen. In manchen Berufen muss ordentlich

geschleppt werden – da muss man nur

zum Handwerk, zur Pflege und zum Baugewerbe

schauen. Trotz technologischem Fortschritt ist

hier noch lange nicht bei jedem Handgriff für Entlastung

gesorgt. So könnte man in diesen Fällen

für Ausgleich sorgen, etwa indem man die Mitarbeiter

zum Besuch der Rückenschule oder eines

Gesundheitsstudios motiviert und am besten

gleich den Kontakt herstellt. Ein Bonbon ist hierbei

die – zumindest teilweise – Übernahme der

Kosten.

Stichwort Stress: Auf die persönliche Beanspruchung

des Arbeitnehmers kann der Arbeitgeber

kaum Einfluss nehmen. Aber er oder seine Führungskräfte

können ein offenes Ohr und bestenfalls

auch Gespür für die Sorgen und Nöte der Belegschaft

haben. Man muss keine Sozialberatung

ins Haus holen, aber mit ein bisschen Mühe sind

schnell Flyer und Broschüren von örtlichen Beratungsstellen

zusammengetragen, die dann in ausreichender

Zahl und gut sichtbar im Betrieb zur

Mitnahme ausgelegt werden können. Stress am

Arbeitsplatz sollte durch eine offene Kommunikation

vermieden werden. Dazu gehört auch, neue

Technologien, Arbeitsabläufe und Strategien vorausschauend

und mit Geduld einzuführen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

Spielerisch wird hier

mit Hilfe der Gymnastikbälle

Bewegung

in den Büroalltag

eingebaut.

der Bergische Unternehmer 09|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Fruchtige Energie

aus Wuppertal

24 www.bvg-menzel.de


Ein Unternehmen bei Ebay zu ersteigern, ist wohl kaum alltäglich. Doch im Fall

der „Liwonaden Manufaktur UG“ mit Sitz in Niedersachen war das ein Glücksfall.

Vor einem Jahr erhielt Sven Ibach (43) als Privatperson den Zuschlag bei der Auktion.

Mit seinem Gebot von 14.050 Euro war der Wuppertaler der Meistbietende

für die Marke „Liwo“ – die Limonade aus Wuppertal, die 2014 an der Bergischen

Universität entwickelt wurde.

Glauben an Liwo:

Der regionale Vertriebsleiter

Andreas

Schulze, Martina

Wolff (Siva

Trends Sales Managerin

Deutschland)

und Sven

Ibach (v.l.) vor

dem Liwo-Lagerbestand

bei Getränke

Doeden in

Wuppertal.

Motivation war der Lokalpatriotismus.

„Wir wollten die Liwo gerne in Wuppertal

halten“, betont Ibach. Früher

habe es so viele Brauereien in Wuppertal

gegeben, die alle verschwunden sind. Jetzt

sollte nicht auch noch das Erfrischungsgetränk aus

der Stadt verschwinden. Der gelernte Bürokaufmann

glaubt an das Potenzial der Liwo, die durch

ihre Zusammensetzung mit natürlichen Zutaten vor

allem den gesundheitlichen Aspekt von Getränken

hervorhebt. Statt nur Zucker, wird auch Isomaltulose

verwendet. Der Energielieferant wird langsamer abgebaut

als der übliche Haushaltszucker und sorgt so

langanhaltend für einen Energieschub. Vitamine,

Grünteeextrakt sowie Ballaststoffe ergänzen die Inhaltsstoffe.

Treue Fans

„Es gibt in Wuppertal einige treue Fans“, sagt Martina

Wolff (43), Sales Managerin Deutschland bei Siva

Trends. Produziert wird die etwas andere Limonade

allerdings nicht in Wuppertal, auch wenn es weiterhin

eine Postanschrift hier gibt. Denn im Bergischen

gibt es weder eine Quelle noch einen Brunnen für die

Herstellung. Deshalb musste der Betrieb für die Produktion

auf Niedersachen und Südbayern ausweichen.

Ziel sei es, auch überregionale Liwo-Anhänger

zu finden. Eine Aufgabe, an der die drei ursprünglichen

Firmengründer, BWL-Absolventen aus Wuppertal

und Düsseldorf, gescheitert waren und deshalb

den Entschluss für die Versteigerung fällten. Die

Branche für Erfrischungsgetränke sei hart umkämpft,

aber die Liwo habe durch ihren einzigartigen

Charakter gute Chancen auf dem Markt, betont

Ibach. Er weiß, wovon er redet. Immerhin hat er

schon viele Jahre Erfahrungen in der Getränkebranche

gesammelt und sich vor vier Jahren selbstständig

gemacht. Ibach ist dazu eine Kooperation mit der

Vertriebsfirma Siva Trends GmbH eingegangen, die

unter anderem den Energiedrink „Flying Horse“ vertreibt

und damit bereits eine erfolgreiche Marke im

Markt hat. Dieses gesamte Know-how fließt auch in

die Weiterentwicklung der Wuppertaler Limonade

ein. Seit dem Eigentümerwechsel hat das erfahrene

Team von Siva Trends und Sven Ibach an der Marke

gearbeitet. So wurde etwa das Logo überarbeitet und

erhielt ein junges, dynamisches Bild. Bei Promotion-Aktionen,

etwa auf Stadtteilfesten, präsentierten

sie die Liwo. „Wir haben da ein super Feedback erhalten“,

sagt Ibach.

Liebeserklärung an die Stadt

Nun steht die neue Sorte „Açai-Limon“ als Liwo-

Botschafter in den Regalen der Region. Unter anderem

bei den Akzenta-Märkten, bei Edeka-Billstein

oder in diversen Kiosken, wie dem im Barmer Bahnhof,

findet das erfrischende und dunkelrote Getränk

mit der gesunden Açai-Beere aus Südamerika guten

Anklang, erklärt Andreas Schulze (42), regionaler

Verkaufsleiter der Liwonaden Manufaktur. Zudem

sei man in Gesprächen mit weiteren Supermärkten

sowie Gastronomen und auch offen für andere Kooperationen.

Über 2.000 Flaschen wurden bereits in

den ersten sechs Wochen verkauft, erzählt Sven

Ibach. Übrigens in PET- statt Glasflaschen. Über

8.000 Stück davon lagern noch bei Getränke Doeden

in Wuppertal-Oberbarmen. In den nächsten Tagen

sollen noch 100.000 Dosen mit der zweiten, neuen

Variante mit dem Geschmack Pfirsich-Passionsfrucht

kommen. Sie trägt den Namen „Wupp-di-ka“

– eine Liebeserklärung an die Stadt.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: Mazzalupi/Liwo

Liwonaden Manufaktur UG

Tel 017630667924

Mail info@liwo-drink.de

Net www.liwo-drink.de

der Bergische Unternehmer 09|18 25


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

INDUSTRIE MUSS BEITRAG LEISTEN

Ernteausfälle, Niedrigwasser in deutschen Flüssen und überall

Waldbrandgefahr. Die extreme Hitze der letzten Wochen fordert ihren

Tribut, doch Wetterextreme sind menschengemacht. Dabei

kann jeder von uns seinen persönlichen Beitrag zu einer nachhaltigen

Zukunft leisten, aber auch die Industrie hat eine besondere

Verantwortung. Mit meinem Kollegen leite ich ein Start-Up in

Remscheid, das sich mit den Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung

beschäftigt. Wir fahren Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge und versuchen

so, Umweltbewusstsein zu fördern. Auch unser Team ist hoch

motiviert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Umwelt zu leisten.

Einer unserer Ingenieure fährt jeden Tag 20 Kilometer mit dem

Rennrad zur Arbeit. Unsere Büroarbeit funktioniert nahezu papierlos.

Gleichzeitig zeigen sich immer mehr Unternehmen offen für

unsere Anlagen, mit denen sie den Ausstoß ihrer CO²-Emissionen

deutlich senken können. Unsere leistungsstarke und innovative

Höchsttemperatur-Wärmepumpe kann dabei helfen, die verfehlten

europäischen Klimaziele zu erreichen. Doch werden die von der Politik

gesetzten Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um die gesteckten

Klimaziele zu erreichen. Aus meiner Sicht wäre eine Besteuerung

des CO²-Ausstoßes die wirksamste Methode, um diese

Ziele umzusetzen. Im Jahr 2050 will Deutschland sogar klimaneutral

sein. Das klingt utopisch, wenn aktuell noch rund 40 Prozent des

Stroms aus Kohlekraftwerken stammt und Wärme fast ausschließlich

über fossile Energieträger erzeugt wird. Ein erster Schritt für

Unternehmen hin zu einer ressourcenschonenden Umwelt muss daher

die Einsparung fossiler Energieträger sein. Die Niederlande beenden

die Förderung von Erdgas, ab 2021 sollen sämtliche Neubauten

ohne Erdgas geheizt werden. In der Summe können viele

solcher kleinen Schritte eine große Wirkung erzielen. Unser Unternehmen

wurde durch den Deutschen Städtetag für den Deutschen

Umweltpreis vorgeschlagen. Allein die Nominierung zeigt, dass

wir, die Viking Heat Engines Germany GmbH, auf dem richtigen

Weg hin zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Zukunft

sind. Gemeinsam können wir die Zukunft umweltfreundlich

gestalten – packen wir es an!

Andreas Mück, Standort-Leiter

der Viking Heat Engines Germany GmbH

Foto: BVG

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 09|18

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unrechtmässiges Abwerben

von Mitarbeitern

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

ist das Abwerben von Arbeitern,

Angestellten und sonstigen Beschäftigten

grundsätzlich zulässig. Ein

Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren

Wettbewerb (UWG) kann jedoch unter

besonderen Umständen vorliegen. Für

das Oberlandesgericht Frankfurt ist die

Abwerbung auch einer Vielzahl von Mitarbeitern

eines Mitbewerbers nur dann unlauter,

wenn abgeworben wird, um den

Mitbewerber gezielt zu behindern. Ein Anhaltspunkt

dafür kann sein, dass „putschartig“

ganze Geschäftsbereiche einschließlich

der damit verbundenen Kunden

abgeworben werden. Dagegen kann nicht

auf eine gezielte Behinderung geschlossen

werden, wenn die Abwerbung die Wettbewerbsposition

des Mitbewerbers „nur“ erheblich

beeinträchtigt. Beschluss des OLG

Frankfurt vom 15. Mai 2018, 6 W 39/18,

Jur PC Web-Dok. 82/2018.

Keine Bestellungen mittels

„Dash Button“

Das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 312j Abs.

3 S. 1 BGB) verpflichtet den Unternehmer

beim Abschluss von entgeltlichen Verbraucherverträgen

im elektronischen Geschäftsverkehr

dazu, die Bestellung so zu

gestalten, dass der Verbraucher dabei ausdrücklich

bestätigt, dass er sich zu einer

Zahlung verpflichtet. Erfolgt die Bestellung

über eine „Schaltfläche“, muss diese

gut lesbar mit nichts anderem als den

Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“

(oder mit einer entsprechenden eindeutigen

Formulierung) beschriftet sein.Diese

Vorgaben erfüllen nach einem Urteil des

Landgerichts München Bestellungen über

einen sogenannten Dash Button, wie er

von dem Portalbetreiber Amazon verwendet

wird, nicht. Bei diesem Button handelt

es sich um ein mit dem W-Lan der Nutzer

verbundenes Gerät, mit dem bestimmte

Produkte – etwa Haushalts- oder Drogeriewaren

– ohne weiteres Zutun auf

Fotos: MEV

Knopfdruck nachbestellt werden können.

Auf dem Gerät selbst befindet sich nach

einer individuellen Konfiguration auf der

Vorderseite lediglich ein Logo des Herstellers,

auf der Rückseite sind technische

Details vermerkt. Im Anschluss an den

Knopfdruck erhält der Verwender eine sogenannte

(Push-)Nachricht auf sein

Smartphone über die Bestellung – sofern

die Funktion aktiviert ist. (Urteil des LG

München I vom 1. März 2018, 12 O

730/17, K&R 2018, 338).

Werbeanzeige auf einer

Internetseite

Ein Vertrag über die Platzierung einer

elektronischen Werbeanzeige unter einer

Domain ist nach Auffassung des Bundesgerichtshofs

rechtlich ein Werkvertrag.

Das bedeutet: Das beauftragte Unternehmen

hat seine Vertragspflicht mit der Platzierung

der Anzeige erfüllt.

Das Erreichen einer bestimmten Werbewirksamkeit

der Werbeanzeige gehört

nicht zum wesentlichen Inhalt eines solchen

Vertrages – es sei denn, Entsprechendes

wurde ausdrücklich vereinbart.

Fehlt es an einer derartigen Vereinbarung,

führt dies nicht dazu, dass der Werkvertrag

wegen unzureichender Bestimmtheit

als unwirksam anzusehen wäre. Vielmehr

trägt grundsätzlich der Besteller das Risiko,

dass mit der Werbung die gewünschte

Wirkung tatsächlich erzielt werden kann.

(Urteil des BGH vom 22. März 2018, VII

ZR 71/17, CR 2018, 386).

Fiskus verweigerte

Handwerkerleistungen kurz

nach dem Einzug

Der Gesetzgeber hat gewisse Grenzen gezogen,

innerhalb derer Handwerkerleistungen

steuerlich geltend gemacht werden

können. Kritisch wird es nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern der

LBS immer dann, wenn derartige Arbeiten

in engem zeitlichen Zusammenhang

mit der Errichtung eines Gebäudes stehen.

Der Fall: Als eine Familie ihren Neubau

bezog, waren etliche Handwerkerleistungen

noch nicht erbracht – so zum Beispiel

das Anbringen des Außenputzes an der

Fassade, Pflasterungsarbeiten und das

Verlegen eines Rollrasens. Weil die Unternehmen

in einem bereits bewohnten Objekt

tätig waren, wollten die Steuerzahler

den Lohnkostenanteil der Handwerkerleistungen

in Anspruch nehmen. Das Fi-

28 www.bvg-menzel.de


nanzamt verwies darauf, dies sei bei neu

errichteten Objekten grundsätzlich nicht

möglich. Und genau darum handle es sich

hier. Dass die Familie bereits eingezogen

sei, ändere nichts an der Rechtslage. Das

Urteil: Die Richter verwiesen die Steuerzahler

auf den engen zeitlichen und sachlichen

Zusammenhang der Arbeiten mit

der Neubaumaßnahme. Diese machten

eine Anerkennung der Handwerkerleistungen

durch den Fiskus unmöglich. Das

treffe sowohl auf die Anbringung des Fassadenputzes

als auch auf die Gestaltung

der Außenanlagen zu. Der Fall ist wegen

seiner grundsätzlichen Bedeutung derzeit

vor dem Bundesfinanzhof (Aktenzeichen

VI R 53/17) anhängig. (Finanzgericht Berlin-Brandenburg,

Aktenzeichen 6 K

6199/16).

Überlassung eines PKW an

geringfügig beschäftigten

Ehepartner zulässig?

Für ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis

(Minijob) gelten besondere Regelungen:

Übersteigt der Arbeitslohn regelmäßig

nicht 450 Euro im Monat, kommt

für Zwecke der Lohnsteuer ein Pauschsteuersatz

in Höhe von 2 % des Arbeitsge

auseinandergesetzt, ob die Kombination

beider Regelungen (geringfügige

Beschäftigung und 1 %-Regelung) auch

zulässig ist, wenn es sich um ein Ehegatten-Arbeitsverhältnis

handelt. In einem

Streitfall wurde der geldwerte Vorteil aus

der Privatnutzung des PKW auf das Entgelt

aus der geringfügigen Beschäftigung

angerechnet, wobei letztlich nur noch ein

Arbeitslohn von 15 Euro monatlich ausgezahlt

wurde. Das Gericht entschied, dass

diese Vereinbarung einem Fremdvergleich

standhält und damit das Ehegatten-Arbeitsverhältnis

anzuerkennen ist. In die

Beurteilung sind auch der Umfang der tatsächlichen

betrieblichen Nutzung z. B. für

Botenfahrten und die Wertigkeit des Fahrzeugs

mit einzubeziehen. Der Arbeitgeber

konnte daher die Aufwendungen für den

PKW und den Arbeitslohn seines Ehegatten

als Betriebsausgaben berücksichtigen.

Auch der Umstand, dass dem Ehegatten

im Rahmen des Minijobs eine freie und

unbegrenzte private Nutzung ohne Kostenbeteiligung

ermöglicht wurde, spielte

für das Gericht keine Rolle. Dies sei auch

deshalb nicht unangemessen, weil der

nach der 1 %-Regelung ermittelte Lohnanteil

unabhängig von der Höhe der privat

gefahrenen Kilometer sei. Allerdings – so

Beratungskompetenz aus Erfahrung

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

Steuerberater

RMB Rosenfeld & Bachtig GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

RMB

Steuerberater

Düsseldorf

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

Schumannstrasse 84

40237 Düsseldorf

+49 (0) 211 672044

www.rmb-steuerberatung.de

info@rosenfeld-bachtig.de

Rosenfeld & Bachtig GmbH

Schumannstrasse 84

40237 Düsseldorf

+49 (0) 211 96612553

www.rb-wirtschaftspruefung.de

info@rosenfeld-bachtig.de

entgelts in Betracht; bei der Sozialversicherung

gelten z. T. besondere

Beitragssätze. (1) Grundsätzlich kann im

Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses

dem Arbeitnehmer

auch ein Dienst-PKW für die private

Nutzung überlassen werden, die nach der

1 %-Regelung besteuert wird. Das Finanzgericht

Köln (2) hat sich mit der Frader

Bergische Unternehmer 09|18 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

räumt das Gericht aber auch ein – bestehe

kein allgemeiner Erfahrungssatz, in welchen

Fällen die Überlassung eines PKW

im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses

nicht (mehr) üblich

sei. Da in beiden Fällen Revision gegen

die Entscheidungen des Finanzgerichts

Köln eingelegt worden ist, bleibt abzuwarten,

wie der Bundesfinanzhof (3) diese

Frage entscheiden wird. (1) Siehe hierzu

auch die Aufstellung im Informationsbrief

Januar 2018 Nr. 6. (2) Urteile vom

27. September 2017 3 K 2546/16 (EFG

2018 S. 750) sowie 3 K 2547/16 (EFG

2018 S. 755). (3) Az. des BFH: X R 45/17

und X R 44/17. Quelle: Rinke Treuhand.

Architekt muss an die Finanzen

seines Bauherrn denken

Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an

einer Immobilie kann man in höchst unterschiedlicher

Intensität durchführen.

Wenn ein üblicher Architektenvertrag geschlossen

wurde, dann darf der Bauherr

davon ausgehen, dass keine „Luxussanierung“

stattfindet. So hat es die Rechtsprechung

nach Information des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS entschieden.

Der Fall: Der Eigentümer einer Immobilie

beauftragte einen Architekten damit, die

Reparaturarbeiten für seinen undicht gewordenen

Swimmingpool zu planen und

zu überwachen. Dabei ließ der Architekt

nicht nur den Fliesenbelag entfernen und

den Untergrund neu abdichten, wie es

nach Überzeugung einer Sachverständigen

funktionstauglich gewesen wäre und

ausgereicht hätte. Er ordnete zusätzlich

auch die Erneuerung eines Teils des Beckenrandes

an. Der Bauherr war damit

nicht einverstanden und forderte fast

8.000 Euro für die entstandenen Mehrkosten

zurück. Das Urteil: Der Zivilsenat

nutzte den Fall, um sich grundlegend zu

den Pflichten eines Architekten zu äußern.

„Eine Planung ist dann mangelhaft,

wenn sie zwar technisch funktionstauglich

ist, aber zu einem nicht erforderlichen

Aufwand führt“, hieß es in der schriftlichen

Urteilsbegründung. Ein Architekt

habe „wirtschaftlich-finanzielle Gesichtspunkte

seines Auftraggebers zu beachten“.

Wenn er wirklich der Überzeugung

gewesen sei, die von ihm angeordneten

Arbeiten seien trotz des hohen Aufwands

sinnvoll gewesen, so hätte er noch einmal

ausdrücklich Rücksprache mit den Bauherrn

halten müssen, so die Richter.

(Oberlandesgericht Braunschweig, Aktenzeichen

8 U 58/17).

Haftung eines faktischen

Geschäftsführers für

Steuerschulden

Von einem sogenannten faktischen Geschäftsführer

spricht man, wenn der Geschäftsführer

die Geschäfte der GmbH

führt, ohne bereits formell zum Geschäftsführer

bestellt worden zu sein (zum

Beispiel bei noch fehlender Eintragung im

Handelsregister). Tritt ein solcher Geschäftsführer

nach außen hin so auf, als

könne er umfassend über fremdes Vermögen

verfügen und als nehme er faktisch

die Aufgaben eines Geschäftsführers

wahr, kann er für Steuerschulden, die gegen

die GmbH festgesetzt und nicht beglichen

wurden, persönlich in Haftung genommen

werden. (Quelle: Beschluss des

FG Köln vom 15. Dezember 2017, 13 V

2969/17, ZInsO 2018, 737).

Geplante Änderungen im Zusammenhang

mit den Beiträgen

zur Sozialversicherung

Die Bundesregierung plant u. a. Beitragssenkungen

im Bereich der Krankenversicherung

und Beitragssatzänderungen bei

der Pflege- und Arbeitslosenversicherung

ab 2019. Im Einzelnen ist

Folgendes vorgesehen:

Beitragssatz Anteil

bisher ab 2019 Arbeitgeber –

Arbeitnehmer

————————————————

Gesetzliche

Krankenversicherung

allgemeiner

Beitrag unverändert 14,6 % jeweils 50 %

Zusatzbeitrag kassenindividuell bisher:100 %

Pflegeversicherung

(1) 2,55 % 2,85 % ab 2019: jeweils

50 %

Arbeitslosenversicherung

3,00 % 2,70 % jeweils 50 %

————————————————

(1) Der Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung

für Kinderlose in Höhe von

30 www.bvg-menzel.de


0,25 % bleibt unverändert. (2) Ausnahme:

In Sachsen tragen die Arbeitnehmer

einen um 0,5 % höheren Anteil an der

Pflegeversicherung (ab 2019 wären dies

dann 1,925 %). Quelle: Rinke Treuhand.

Keine Rückabwicklung nach

Kaufpreisminderung

Ist eine gekaufte Sache mangelhaft,

kann der Käufer wahlweise Nachbesserung

verlangen, vom Vertrag zurücktreten,

den Kaufpreis mindern oder Schadensersatz

für seine vergeblichen

Aufwendungen geltend machen

(§ 437 BGB). Der Bundesgerichtshof

hatte zu entscheiden, ob der Käufer eines

mangelhaften Gegenstandes – hier

eines Neuwagens der Luxusklasse – an

ein von ihm gewähltes Gewährleistungsrecht

gebunden ist. Die Bundesrichter

vertreten hierzu die Auffassung,

dass mit einer wirksam ausgeübten Minderung

des Kaufpreises diese Erklärung

bindend wird. Damit ist der Käufer daran

gehindert, hiervon wieder Abstand

zu nehmen und stattdessen wegen desselben

Mangels den Kaufvertrag rückgängig

zu machen und Schadensersatzansprüche

zu fordern (sogenannter

großer Schadensersatz). Mit der wirksamen

Ausübung der Minderung hat der

Käufer zugleich das ihm vom Gesetzgeber

eingeräumte Wahlrecht zwischen

Festhalten am und Lösen vom Kaufvertrag

„verbraucht“. Etwas anderes gilt

nur, wenn zusätzlich ein weiterer gravierender

Mangel auftritt. (Urteil des

BGH vom 9. Mai 2018; VIII ZR 26/17;

BB 2018, 1409).

Experte für professionelle Mitarbeiteroptimierung

COACHING | BERATUNG | SEMINARE

FÜHRUNG,

LEISTUNG,

WACHSTUM.

0202 2 54 50 06

service@akademie-educate.de

www.akademie-educate.de

der Bergische Unternehmer 09|18 31


TOTAL DIGITAL GELDANLAGE

Mensch oder Roboter:

Wer ist der bessere Investment-Stratege?

Die weltweite Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 hat dem Ruf der Banken geschadet. Immer mehr Sparer

und Anleger fragten sich, wem sie in dieser prekären Situation noch ihr Geld anvertrauen können.

Die Politik schürte das Unbehagen zusätzlich, als mit einem fast 500 Milliarden Euro schweren Rettungsschirm

strauchelnde Geldinstitute aufgefangen werden sollten. Übrigens das teuerste Gesetz,

das in der deutschen Geschichte jemals aufgelegt wurde. Der freie Fall der Zinsen tat ein Übriges, den

Glauben an die Seriosität der Investmentbanker zu erschüttern. Da scheint es doch eine gute Idee zu

sein, sich nach einem anderen Anlage-Spezialisten umzuschauen: Einem Roboter mit Geldverstand.

In der Tat. Digitale Anlagemanager kommen

immer besser ins Investmentgeschäft. Prognosen

zufolge sollen bereits 2020 acht Billionen

Dollar von Robo-Beratern verwaltet

werden, so eine Schätzung des Forschungsdienstes

BI Intelligence. Diese Zahl macht klar, dass

längst nicht nur Startups die HighTech-Automaten

in den Finanzmarkt bringen. Auch große Bankhäuser

haben das neue Anlagemodell für sich entdeckt

und setzen eigene Systeme ein. Sogar Verwalter

von Mischfonds nutzen Kollege Roboter,

wenn es um die Gestaltung der Portfolios geht.

Anleger schätzen am digitalen Investment mehrere

Vorteile. Zum einen die Bequemlichkeit der

Online-Vermögensverwaltung, zum anderen die

vermeintlich bessere, weil objektivere Performance

eines Robo-Advisors, der nicht von Emotionen

gesteuert wird, und drittens die Möglichkeit,

Gebühren und Kosten einzusparen und auf diese

Weise die Rendite zu erhöhen. Ob sich die Eigenschaften

der Roboter auch im Ergebnis positiv

niederschlagen, ist allerdings zweifelhaft. Denn

einen richtigen Börsencrash mussten die Maschinen

- jung, wie sie sind - noch nicht überstehen.

Die Feuertaufe steht also noch aus.

Fragwürdige Anlageformen

Die Beliebtheit der digitalen Anlageprofis lässt

sich aber auch in der Rückschau plausibel erklären:

Viele Menschen, die in den Krisenjahren

hohe Verluste verkraften mussten, geben die

Schuld an dem Dilemma häufig den Bankberatern,

die allzu oft den Kauf riskanter, hochspekulativer

Papiere empfohlen hatten. Dabei kannte die

Kreativität mancher Institute kaum Grenzen. Immer

neue Produkte, bei denen es sich oftmals um

schlechte Hypotheken oder andere fragwürdige

Anlageformen handelte, überschwemmten den

Markt. Und zahlreiche Anleger griffen in Vorfreude

auf die in Aussicht gestellte extreme Rendite

ohne viel zu überlegen zu.

Gut, aber noch nicht gut genug

Roboter agieren nicht aus Gewinnstreben. Sie wägen

Risiko und Sicherheit ab und treffen dann die

Entscheidung, die für den Anleger am besten

passt. Stimmt das wirklich?

Experten beantworten diese Frage eher kritisch.

Denn Robo-Advisor sind zwar schon sehr leistungsstark

und werden mit der Zeit noch besser

werden, da die Entwicklung der künstlichen Intelligenz

rapide Fortschritte macht. Trotzdem sind

sie noch nicht in der Lage, wie ein Mensch zu

agieren. Vor allem nicht bei unvorhersehbaren Ereignissen

wie beispielsweise Börsenturbulenzen

und Kursschwankungen. Allerdings muss man

zugestehen: Die Maschinen können durchaus unstrukturierte

Daten auslesen, entsprechende

Schlüsse daraus ziehen und intelligente Entscheidungen

treffen. Dies gilt mittlerweile für nahezu

80 Prozent aller Investmententscheidungen, die

zumeist Routine sind, haben Fachleute an der

Frankfurt School of Finance erkannt. So verwundert

es nicht, dass spezielle Computerprogramme

32 www.bvg-menzel.de


Künstliche Intelligenz

nimmt bei der

Anlageberatung

mehr Gewicht ein.

Ideales Teamwork

von Mensch und Maschine

ist indes die

beste Voraussetzung

für eine gelungene

Geldanlage.

in der Vermögensverwaltung vielfach bereits zum

Standard gehören und ein ganz normales Arbeitsinstrument

im Berateralltag darstellen. Banken

und Finanzdienstleister bieten bereits jetzt eigene

Internet-Plattformen an, über die jeder Anleger

selbständig und ohne Unterstützung eines Beraters

sein Geld online verwalten kann. Bei Bedarf

liefern vorprogrammierte Softwareanwendungen

individuelle kundenorientierte Empfehlungen. Bei

der Anpassung eines vorhandenen Portfolios mit

Hilfe mathematischer Algorithmen orientieren

sich die Robo-Advisor an der augenblicklichen

Marktsituation.

Im Team die besten Fähigkeiten

kombinieren

Die Summe der Eigenschaften legt den Schluss

nahe, dass Roboter über kurz oder lang zu ernsthaften

Konkurrenten für Fondsmanager und andere

Anlageberater werden könnten. Und wieder

sind sich die Experten einig: Die ideale Lösung

sieht so aus, dass Mensch und Roboter nicht gegeneinander,

sondern miteinander arbeiten. Gerade

in unwägbaren Situationen ist es unverzichtbar,

dass der Mensch letztendlich entscheidet, was getan

wird und was nicht.

Praktisch bedeutet das: Hinter dem Monitor sollte

stets ein kluger Kopf sitzen, um nötigenfalls einzugreifen

und zu korrigieren. Nicht zuletzt auch

deshalb, weil es Robotern in den meisten Fällen an

Wissen und Kompetenz fehlt. Geschieht etwas

Ungewöhnliches oder etwas Unbekanntes, sind sie

oft überfordert, die Ursachen zu verstehen, die

Gründe nachzuvollziehen und mit der gebotenen

Flexibilität richtig darauf zu reagieren.

Arbeiten Mensch und Maschinen zusammen, kann

aus dieser Kombination sehr wohl ein ideales

Teamwork entstehen. Denn dann ergänzen sich

menschliche Erfahrung und die nahezu grenzenlosen

Möglichkeiten der Datenanalyse zu einer optimalen

Basis für kundenorientierte Anlageberatungen.

Schnell und immer auf der Höhe des aktuellen

Marktgeschehens.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

Rückzieher

Eine Maschine mit menschlichem Gesicht wollte

die Commerzbank ihren Kunden zur Seite stellen,

die für jeden Anlegertyp die passende Antwort

hatte und mit ausgefeilten Logarithmen

die Risiken im Griff behalten sollte. Der ehrgeizige

Plan sah vor, dass Kunden über das Internet

ihre Anlage-Entscheidungen selbst treffen

und auf Wunsch einen Robo-Berater hinzuziehen

können. Das Projekt, das 2018 an den Start

gehen sollte, wurde jetzt abgesagt. Stattdessen

steht der hergebrachte Roboter der Online-

Tochter Comdirekt wie gewohnt zur Verfügung.

der Bergische Unternehmer 09|18 33


IM FOKUS TRANSPORT AUF DEUTSCHEN STRASSEN

Speziell –

schnell –

professionell

34 www.bvg-menzel.de


Über Deutschlands Straßen, Schienen und Wasserwegen werden

jährlich rund 4,3 Milliarden Tonnen Waren bewegt. Das schafft

Arbeitsplätze und Wachstum. So erzielte die deutsche Güterverkehrslogistik

in 2017 einen Umsatz von 263 Milliarden Euro und

liegt damit hinter dem Handel und der Automobilindustrie auf

Platz Drei im Wirtschaftsranking. Rund drei Millionen Menschen

sind in diesem dynamischen Zukunftsmarkt beschäftigt.

der Bergische Unternehmer 09|18 35


IM FOKUS TRANSPORT AUF DEUTSCHEN STRASSEN

Abgesehen von einigen wenigen,

global agierenden Konzernen ist

die Logistikbranche am Wirtschaftsstandort

Deutschland traditionell

eine Domäne des Mittelstands.

Nach Angaben der

Bundesvereinigung Logistik BVL sind zurzeit

etwa 60.000 Unternehmen in dem profitablen Servicebereich

unterwegs, um Güter und Waren aller

Art zu transportieren. Doch die Aufgaben beschränken

sich bei weitem nicht nur darauf, Produkte

von A nach B zu bringen. Von der sachgerechten

Lagerung über die Kommissionierung bis

zum Verpacken der Artikel kümmern sich kompetente

Logistikexperten um die komplette Transportkette,

unterstützt von intelligenten Systemen.

Denn auch Logistikunternehmen haben die Vorteile

erkannt, die eine digitale, gut vernetzte IT-Technik

bietet. Beispielsweise bei der schnellen Steuerung

von Prozessen, bei der Überprüfung von

Warenfluss und Lagerbestand mit Hilfe mobiler

Datenerfassung sowie bei der Kommunikation mit

dem Auftraggeber in Echtzeit.

Herkömmliche Geschäftsmodelle auf

dem Prüfstand

Da die Herausforderungen im Logistiksektor aufgrund

des stark wachsenden Transportbedarfs von

Gütern ständig zunehmen, stellen sich immer mehr

Speditionen die Frage nach der Tragfähigkeit ihres

Geschäftsmodells. In diesem Zusammenhang setzt

sich vielfach die Erkenntnis durch, dass die Zukunft

in der Spezialisierung liegt. Einfach deshalb,

weil ein Spezialist sein Metier besser beherrscht als

ein Generalist, der auf vielen Feldern tätig ist und

deshalb auf jedem einzelnen Gebiet meist weniger

zustande bringt. Mittelständische Transportunternehmen,

die ihr Portfolio gezielt auf die besonderen

Wünsche ihrer Kunden ausrichten, haben die Möglichkeit,

bei Bedarf flexibler und rascher zu reagieren.

Gleichzeitig sind sie in der Lage, durch den individualisierten

Service die Abläufe im

Kundenbetrieb maßgeblich zu optimieren und auf

diese Weise dem Auftraggeber einen deutlichen

Mehrwert zu liefern. Mit dem entsprechenden

Branchenmix im Portfolio sind spezialisierte Unternehmen

zudem besser in der Lage, Konjunktureinbrüche

und andere Krisen zu verkraften.

36 www.bvg-menzel.de


Der Bedarf an

Gütertransport

ist steigend.

Das sieht man

täglich auf den

Autobahnen.

Die Parameter für den

wirtschaftlichen Erfolg

Effizienz und Profitabilität eines Logistik-Dienstleisters

werden heute maßgeblich von vier Faktoren

bestimmt: Zum einen die Kosten, die vor allem

beim Vorhalten von Beständen, beim Handling und

beim Transport zu Buche schlagen und daher so gering

wie möglich gehalten werden müssen. Zum

anderen Schnelligkeit und Flexibilität, wobei Lieferzeiten

von 24 Stunden und darunter vielfach

schon an der Tagesordnung sind. Zum dritten die

Forderung nach Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit

im Güterverkehr, zusammengefasst unter

dem Dachbegriff „Green Logistics“. Und schließlich

ausreichende Kapazitätsreserven, um unvorhersehbare

Störungen in Planung und Ablauf robust

aufzufangen.

Über das normale Angebot hinaus

Darüber hinaus verstärken der steigende Wettbewerb

aus dem Ausland und die Tatsache, dass einfache

Transportleistungen immer einfacher auszutauschen

sind, die Notwendigkeit, über neue

Strategien nachzudenken. So geht der Trend beispielsweise

dahin, zusätzlich zu den Standardleistungen

im Speditionsgewerbe produktnahe Serviceangebote

ins Programm aufzunehmen – etwa

Montagearbeite, Reparaturen oder Maßnahmen zur

Entsorgung. Auch die Offerte, die Logistik der

letzten Meile zu erledigen, hat angesichts der

schwierigen Situation im innerstädtischen Straßenverkehr

gute Aussichten auf verstärkte Nachfragen

von Verladern. Dies kann auch die Spedition Mäuler

aus Remscheid bestätigen, die unter anderem

die Organisation und Durchführung komplexer logistischer

Geschäftsprozesse für Industrie, Handel

der Bergische Unternehmer 09|18 37


IM FOKUS TRANSPORT AUF DEUTSCHEN STRASSEN

Gravierende Veränderungen per

Mausklick

und Produktion übernimmt. Dieser besondere Industrieservice

umfasst zum Beispiel temporäre

Teilbetriebsverlagerungen, Vor- und Endmontage,

Verpackung und Qualitätskontrolle sowie die komplette

Warenwirtschaft, die Versandleitung und

Werksverkehre. Ein weiterer Schwerpunkt, mit

dem sich das Unternehmen im Markt ein exklusives

Standing verschafft, ist die Chemie-Logistik

mit einem modernen Gefahrgut-Hochregallager für

brennbare, wassergefährdende und toxische Stoffe.

Ausgelegt nach neuesten sicherheitstechnischen Erkenntnissen

und Regularien, verfügt die Anlage

über ein spezielles CO2-Löschsystem und eine

Wärmerückgewinnung für zusätzlichen Umweltschutz.

Insgesamt stehen am Standort Remscheid

10.000 qm Lagerfläche mit etwa 13.000 Stellplätzen

bereit.

Der Lebenszyklus zahlreicher Produkte verkürzt sich. Was

früher für Jahre produziert wurde, wird heute durch immer

neue Entwicklungen in wesentlich geringeren Zeitabständen

abgelöst. Daraus resultieren höhere Liefersequenzen.

Entscheidende Veränderungen im Logistik-Markt

werden durch den stark wachsenden Internet-Versandhandel

verursacht, der neben dem Non-Food-

Bereich mittlerweile auch das Segment Lebensmittel

umfasst. Vor diesem Hintergrund gewinnt der

regionale Transport an Bedeutung. Damit legt

hauptsächlich der Paketversand an private Verbraucher,

aber auch im B2B-Bereich kräftig zu und hat

sich zu einem Geschäftsfeld mit überdurchschnittlichen

Zuwachsquoten entwickelt.

Wie der Bundesverband Paket & Express Logistik

meldet, wurde 2017 ein Umsatzplus von 4,9 % gegenüber

dem Vorjahr erzielt. Ebenso stieg das Sendungsaufkommen

deutlich. So wurden 2017 rund

3,25 Mrd. Sendungen ausgeliefert, etwa 190 Millionen

mehr als 2016. Dies entspricht einem Wachstum

von 6,1%. Für das laufende Jahr rechnet der

Verband mit einer Steigerung von bis zu 5,5%. Inzwischen

liefern KEP-Unternehmen in Deutschland

11 Mio. Pakete pro Zustelltag aus und stehen

dabei mit etwa 6 Mio. Kunden in Kontakt.

Ein weiterer Punkt für den Wachstumsschub ist der

kürzere Lebenszyklus zahlreicher Produkte. Was

früher für Jahre produziert wurde, wird heute

durch immer neue Entwicklungen in wesentlich geringeren

Zeitabständen abgelöst. Dies führt zu

deutlich schnelleren Liefersequenzen. Zugleich

nimmt die Vielfalt der Waren zu, die produziert

und im Handel angeboten werden. Die Folge: Die

zu transportierenden Stückzahlen steigen. Ein Vorgang,

der das Verladegeschäft aufwendiger und

zeitintensiver macht.

Gute Fahrt unterwegs in der Nische

Firmen, die über Spezialfahrzeuge verfügen, erhöhen

im Hinblick auf die veränderten Bedürfnisse

von Herstellern und Versendern ihre Wettbewerbsfähigkeit

und damit ihre Chancen im Markt. Ein

gutes Beispiel aus der Region bietet die Michael

Flues Kühllogistik aus Wuppertal, die sich im Nahverkehrstransport

auf die Beförderung von temperaturgeführten

Lebensmitteln im Frischebereich

von 0 - 4°C spezialisiert hat. Hinzu kommen Waren

aus dem Tiefkühlbereich bis -20°C. Ergänzt wird

das Leistungsspektrum durch Kommissionierung,

die Einlagerung von Fremdware und die Übernahme

von Rechnungsstellungen. Für die anspruchs-

38 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 09|18 39


IM FOKUS TRANSPORT AUF DEUTSCHEN STRASSEN

Das Thema „Autonomes Fahren“ wird auch von der Logistikbranche

beobachtet. Grund dafür ist unter anderem die

schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt für

Berufskraftfahrer.

vollen Aufgaben ist die Spedition gut gerüstet. Der

Fuhrpark besteht aus 16 Lkw mit Temperaturschreiber,

teilweise auch mit Zweikammerkühlung.

Kühlsprinter für die Auslieferung von Kleinmengen

sowie drei Sattelzüge für Großaufträge sichern

den Wuppertalern eine hohe Flexibilität, um Kundenwünsche

zeitnah umzusetzen.

Fachkräftemangel wird zum Problem

Neben zunehmenden Defiziten bei den Verkehrswegen

im Lande macht der Logistikbranche der eklatante

Fachkräftemangel große Sorgen. Wie das

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

ausgerechnet hat, müssten pro Jahr mehr

als 20.000 neue Fahrer eingestellt werden – nur um

allein das altersbedingte Ausscheiden von Berufskraftfahrern

zu kompensieren. Erschwerend bei der

Suche nach geeigneten Mitarbeitern sind sicher

auch die herausfordernden Arbeitsbedingungen.

In Zukunft einfach ohne Fahrer

Die prekäre Situation auf dem Arbeitsmarkt ist mit

ein Grund, das Thema autonomes Fahren in den

Fokus zu stellen. Im Hamburger Hafen geht zum

Beispiel bereits die vierte Generation autonom

fahrender Containertransporter an den Start. Aber

auch anderswo nehmen automatisierte Transportsysteme

Fahrt auf. Als ideale Versuchsfelder für

die Erprobung und Entwicklung der smarten Logistik

haben sich abgeschlossene Betriebsgelände

erwiesen.

Unter anderem kommen hier fahrerlos manövrierende

Trailer von Zugmaschinen und Wechselbrücken

zum Einsatz, die mit Hilfe von Lasertechno-

40 www.bvg-menzel.de


Die Herausforderungen der nächsten Jahre

Neben der intelligenten Fuhrparksteuerung und der

Forderung nach flexibler Zustellung von Lieferungen

gemäß Kundenwunsch stehen weitere Aufgaben auf

der Agenda, die das Logistik-Gewerbe maßgeblich

beeinflussen und verändern werden. Dazu gehören

gezielte Vorausplanung

Dabei geht es um die Feststellung von benötigten

Kapazitäten, die mit Hilfe von Big-Data-Analysen im

Vorfeld ermittelt werden und einen reibungslosen

Ablauf von Zustellaufträgen ermöglichen.

Multichannel-Logistik

Die Verbindung zwischen Online-Shop und standortgebundenem

Filialgeschäft zählt zu den wichtigen

Trends der kommenden Jahre.

Drohnen

Zwar steht der Einsatz als Mittel zu Warenbeförderung

noch am Anfang, doch es zeichnet sich ab, dass

Drohnen vor allem in ländlichen Gebieten, aber auch

in der City mit starkem Verkehrsaufkommen eine alternative

Lösung für die Auslieferungen von Gütern

sein könnten.

mobile 3D-Drucker

Bei Bedarf lassen sich die Geräte nutzen, um während

der Fahrt Teile und andere Gegenstände unterwegs

während der Fahrt zum Kunden anzufertigen.

Datenbrillen im Einsatz

In modernen Logistikzentren vielleicht schon bald

ein Standard. Über die leistungsstarken Datenbrillen

erhalten die Mitarbeiter Informationen über die infrage

kommenden Lagerplätze und Auskunft, wie sie

am schnellsten dorthin kommen.

Künstliche Intelligenz

Routinearbeiten wie das Ausladen eines Lkw oder

das Einräumen von Lagerplätzen übernehmen bereits

heute oftmals Roboter. Die Zusammenarbeit

zwischen Mensch und Maschine wird sich dank der

Künstlichen Intelligenz künftig noch umfangreicher,

sichererer und anspruchsvoller realisieren lassen.

verstärkter Umweltschutz

Die EU hat sich ein ehrgeizige Klimaziel gesetzt: Bis

2020 soll die Energie-Effizienz um mindestens 20%

verbessert werden. Hier sind gerade auch Speditionen

gefordert. So müssten beispielsweise unnötige

Fahrten weitgehend vermieden und Kapazitäten besser

ausgelastet werden. Positiv: Immer mehr Unternehmen

stellen ihre Fahrzeugflotten auf Hybrid- oder

..............................

Stromantrieb um mit der Maßgabe, durch die Reduzierung

schädlicher Emissionen die Umweltbelastung

deutlich zu reduzieren.

Ein wichtiger Baustein

für künftige

Innovationen ist die

wartungsfreie Lithium-Ionen-Technologie

mit schneller

Ladefähigkeit.

logie und künstlicher Intelligenz millimetergenau

an Laderampen rangieren können. Laut Fraunhofer

Institut ist es möglich, dass ein einzelnen Operateur

in der Leitzentrale bis zu 50 automatisierte

Fahrzeuge gleichzeitig steuert. Die erste eigenständige

Fahrt des Fraunhofer-Lkw ist übrigens

für den Sommer 2019 geplant. Und die Entwicklung

geht weiter. Ein wichtiger Baustein für künftige

Innovationen ist die wartungsfreie Lithium-

Ionen-Technologie mit schneller Ladefähigkeit,

die mittelfristig die herkömmlichen Blei-Säure-

Batterien ersetzt wird.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

der Bergische Unternehmer 09|18 41


IM FOKUS UNTER UNS

Alles eine Frage

der Kosten

Experten schätzen, dass bis zum Jahr 2040 die Leistungen im

Güterverkehr im Vergleich zu heute um ein Viertel steigen

werden. Das bedeutet: Rund 860 Milliarden Tonnenkilometer

werden dann über Deutschlands Strassen bewegt. Also gute

Aussichten auf lukrative Geschäfte? Durchaus. Vorausgesetzt,

Speditionen und Logistikunternehmen investieren jetzt

in die innovative Optimierung ihrer Betriebe, um im starken

Wettbewerb mithalten zu können.

Wachstum allein reicht allerdings

nicht aus, um dauerhaft rentabel zu

sein. So ist es beispielsweise nicht

damit getan, nur auf die Erweiterung

des Fuhrparks zu setzen. Vielmehr gilt es,

Strukturen und Prozesse den Anforderungen des

Marktes zügig und konsequent anzupassen. Dabei

spielen die Zukunftsthemen Digitalisierung, Urbanisierung,

E-Commerce und Nachhaltigkeit

eine zunehmend wichtige Rolle. Ein Unternehmen

hier auf den aktuellen Stand zu bringen, kostet

Geld. Und nicht nur das. Gefragt ist ebenso

eine fachliche Beratung rund um den Komplex

Finanzierung. Vor allem die zahlreichen Startups

im Logistikbereich sind auf eine kompetente Begleitung

bei der Ermittlung ihres Finanzierungsbedarfs

und der Erstellung des Businessplans angewiesen.

Geldhäuser sind gut gerüstet

Die Banken und Sparkassen in der Region haben

sich auf die individuellen Bedürfnisse von Transport

und Logistik eingestellt. Um den Aufbau

neuer Organisationsabläufe und die Umsetzung

innovativer Projekte zu finanzieren, brauchen die

Geldinstitute eine umfassende Branchen-Expertise,

eine breite Erfahrung im Kapitalmarktgeschäft,

ein Gespür für wichtige Trends und eine

genaue Kenntnis der lokalen Wettbewerbssituation.

Mit diesem Know-how ausgestattet, werden

die persönlichen Beratungsteams zu vertrauenswürdigen

Finanzierungspartnern für den Mittelstand.

Zahlreiche Lösungen im Angebot

Auch wenn das Zinsniveau immer noch auf einen

niedrigen Niveau verharrt: Es muss nicht in jedem

Fall der klassische Bankkredit sein, um Investitionen

auf den Weg zu bringen. Denn es gibt überzeugende

Alternativen. Factoring zur Sicherung der

Liquidität gehört ebenso dazu wie der Einsatz von

Mezzanine-Kapital oder die Realisierung von Konsortialfinanzierungen,

die durch feste Laufzeiten

und die Beteiligung mehrerer Geldgeber Finanzierungssicherheit

garantieren. Unabhängig davon,

für welche Lösung sich ein Unternehmen entscheidet,

sollte stets das bewährte Dreieck der Finanzierung

Berücksichtigung finden: Flexibilität, Sicherheit

und Kostenoptimierung sind die Faktoren, die

maßgebend für eine stabile, zuverlässige Geldbeschaffung

sind. Hinzu kommen die Größe des betreffenden

Betriebs sowie der Anlass, der eine Finanzierung

über Dritte erforderlich macht.

Unternehmensanleihen legen zu

Eine attraktive Finanzierungmöglichkeit für mittelständische

Firmen sind Unternehmensanleihen

42 www.bvg-menzel.de


In Finanzierungsfragen

leisten die Ban-

ken im Bergischen

Land gerade für den

Mittelstand wertvolle

e

Unterstützung. tützun

Deshalb

macht es Sinn,

sich

auf die Expertise

eines erfahrenen

en

en

Geldinstituts itut

zu verlassen.

unterschiedlicher Art. So gewinnt beispielsweise

das Schuldscheindarlehen im Mittelstand verstärkt

Sympathien. 2017 wurden insgesamt 136 Schuldscheindarlehen

mit einem Gesamtvolumen von

rund 27,4 Milliarden Euro emittiert – Tendenz steigend.

Die wachsende Beliebtheit hat ihre Gründe.

Schuldscheine sind zwar verbriefte Darlehen, aber

nicht an der Börse notiert. Entsprechend geringer

fallen die Emissionskosten aus. Auch die sonst üblichen

Publizitätsverpflichtungen entfallen. Damit

verschaffen Schuldscheindarlehen einen vergleichsweise

günstigen Zugang zum deutschen Kapitalmarkt.

Und: Schuldscheine sind bereits ab einem

Volumen von 20 bis 30 Millionenen Euro zu

zeichnen. Andere Unternehmensanleihen bewegen

sich dagegen deutlich in höheren Dimensionen.

Werden Anleihen von deutschen bzw. internationalen

Firmen ausgegeben, sprechen Experten von

Corporate Bonds. Ein Investment-Tool mit besonderem

Charme, da die Bonität der einzelnen Unternehmen

den Zinssatz für die emittierte Anleihe

beeinflusst. Das Rating, das einem Anbieter

zugemessen wird, wirkt sich somit auf die Gestaltung

der Konditionen aus. Generell ist zu sagen,

dass eine Anleihe mit erstklassiger Beurteilung

eine niedrigere Rendite ausweist als eine Anleihe

mit weniger positivem Rating. Mit Skepsis und

Zögern reagiert der deutsche Mittelstand beim

Thema Börsengang. Auch in der Logistik und

Transport-Branche sind aktuell nur wenige Firmen

bereit, sich über diesen Weg Finanzierungsmittel

zu beschaffen. Möglicherweise wird sich

das langsam ändern. Denn auch in dieser sensiblen

Frage leisten die Banken im Bergischen Land

wertvolle Unterstützung. Deshalb macht es Sinn,

sich in Finanzierungsfragen auf die Expertise eines

erfahrenen Geldinstituts zu verlassen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: BVG

Deutsche Bank

Wer zu spät kommt, den bestrafen die Zinsen.

Finanzieren Sie jetzt, damit Sie später

keine Kompromisse machen müssen.

Stärken Sie heute Ihr Geschäft von morgen und nutzen Sie die aktuell

günstigen Zinsen. Mit den interessanten Finanzierungsmöglichkeiten

der Deutschen Bank für Unternehmen.

deutsche-bank.de/gewerbliche-finanzierung

Wenn aus Bank Hausbank wird.

Sprechen Sie mit uns:

Filiale Wuppertal

Friedrich-Ebert-Str. 1–11

42103 Wuppertal

Heinz-Gerhard Strotkötter

Telefon (0202) 390-4000

der Bergische Unternehmer 09|18 43


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Die ganze Welt

zum fairen

Preis

Der

globale Handel muss gerechter werden. Vor allem die Kleinbauern,

die rund 70 Prozent der Rohstoffe für unsere Ernährung produzieren,

haben Anspruch auf eine angemessene Bezahlung ihrer Erzeugnisse.

Seit über 40 Jahren setzt sich die GEPA dafür ein, ihre Partner

in 48 Ländern der Erde nachhaltig zu fördern und ihnen neue, zukunftssichere

Absatz-Chancen zu eröffnen.

Traditionsbedingt liegt der Schwerpunkt

der Aktivitäten nach wie vor auf Lateinamerika.

Von hier kommt auch ein Großteil

der umsatzstärksten Produktgruppe,

die über GEPA fair gehandelt wird. „Mit 43 Prozent

gehört Kaffee zu den meistgekauften Artikeln in

unserem Sortiment. Allgemein stammten 2016

rund vier von 100 Tassen, die in Deutschland getrunken

wurden, aus Fairem Handel“, berichtet

GEPA-Geschäftsführer Dr. Peter Schaumberger,

im Hause zuständig für die Bereiche Marketing

und Vertrieb.

Erfreuliche Zuwachs-Raten für 2016

Die Zahlen im letzten GEPA-Geschäftsbericht

von 2016 zeigen nach oben. So stieg der erwirtschaftete

Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,3

Prozent auf beachtliche 73,8 Millionen Euro. Diese

erfreuliche Entwicklung hat sicherlich viel mit

dem zunehmend attraktiver werdenden Angebot

zu tun. 2017 war ein Investitionsjahr. Bereits jetzt

kann man absehen, dass nach Einführung des

neuen IT-Systems die Umsätze 2018 ansteigen.

Neben der umfangreichen Lebensmittelkollektion,

die mit Kaffee, Tee, Schokolade, Honig, Wein

und anderen Spezialitäten Appetit auf mehr

macht, gibt es auch eine Palette kunsthandwerklicher

Waren, die Themenwelten zugeordnet werden.

Schicke Heimtextilien in Trendfarben, Praktisches

aus Korb und Dekoratives aus Keramik,

dazu Kosmetika für Pflege und Optik laden zum

Ausprobieren und Einkaufen ein.

Partner-Hilfe zur Selbsthilfe

Zurzeit rückt Afrika als Partnerland verstärkt in

den Fokus. „Wir wollen uns auf dem Schwarzen

Kontinent noch intensiver engagieren, um dort

Kooperativen in Landwirtschaft und Kleinindustrie

noch gezielter zu unterstützen. Dieses Ziel erreichen

wir auf unterschiedlichen Wegen. Zum einen

natürlich durch die Zahlung fairer Preise, zum

anderen durch direkte Handelsbeziehungen und

langfristige Partnerschaften, durch kompetente

Beratung bei Produktion und Export und durch

die Förderung von biologischen, nachhaltigen Anbaumethoden“,

beschreibt Dr. Peter Schaumberger

die Arbeitsweise seiner Organisation, die dabei

auf die Hilfe ihrer kirchlichen Gesellschafter zurückgreifen

kann. Rund 80 Prozent der GEPA-

Produkte stammen inzwischen aus geprüftem biologischem

Anbau. Auch das hat dem Unternehmen

bereits viele Auszeichnungen eingebracht. Unter

anderem die Nachhaltigkeitspreise in den Kategorien

„Deutschlands nachhaltigste Marke“, „Top 3:

44 www.bvg-menzel.de


GEPA

Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft

mit der Dritten Welt mbH

GEPA-Weg 1

42327 Wuppertal

Fon 0202 26683-0

Fax 0202 26683-10

Mail info@gepa.de

Net www.gepa.de

Geschäftsführer Dr.

Peter Schaumberger

ist stolz auf die hervorragende

sensorische

Qualität des

GEPA-Kaffees.

Deutschlands nachhaltigste Kleinunternehmen“

aus 2014 sowie „Deutschlands nachhaltigstes Produkt

201“ gemäß REWE-Verbraucher-Voting für

den GEPA-Klassiker „Café Orgánico“.

Gesicherte Qualität aus fernen

Ländern

Über ein bundesweites Netzwerk von Weltläden,

im Bio- und Naturkosthandel sowie in hochwertigen

Supermärkten, Firmenkantinen Bildungseinrichtungen

und in der Gastronomie finden Verbraucher

heute eine wachsende Auswahl von fair

gehandelten Qualitätsprodukten der GEPA. Aber:

Wie wird die Qualität der aus fernen Ländern importierten

Produkte überhaupt sichergestellt?

Der GEPA-Chef erklärt: „Wir arbeiten nur mit Unternehmen

und Organisationen zusammen, die

bereits nach anerkannten Fair Trade-Kriterien

zertifiziert wurden. Im Übrigen setzen wir bei unseren

Partnern selbstverständlich auch auf eigenverantwortliches

Handeln, beraten aber bei der

Produktentwicklung. Wir verfügen in der GEPA-

Zentrale über eine umfassende Qualitätssicherung,

die von jeder Charge vor der Verschiffung

eine Probe bekommt und überprüft. So sind wir in

der Lage, genau den Geschmack des deutschen

Verbrauchers zu treffen.“

Eine klare politische

Überzeugung

Womit wir an einem anderen wichtigen Punkt

angekommen wären – nämlich der Frage, weshalb

deutsche Kunden zu den oft teureren Fair-

Trade-Waren im Regal greifen. Dr. Peter

Schaumberger spricht Klartext: „Wir betreiben

sicherlich keinen Ablasshandel, um das Gewissen

unserer Kunden zu besänftigen. Die Entscheidung

für den fairen Handel steht vielmehr

bei den meisten Abnehmern für eine politische

Haltung, die sich gegen die bisherige Struktur

des Welthandels richtet. Immer mehr Menschen

werden sich bewusst, dass die Erzeuger im globalen

Süden gegenüber anderen Produzenten aus

den reichen Ländern des Nordens außerordentlich

benachteiligt sind. Und wollen aktiv etwas

dagegen tun. Wir von der GEPA setzen uns mit

unseren 165 hochmotivierten Mitarbeitern dafür

ein, das Kaufverhalten der Konsumenten hierzulande

dauerhaft zu verändern. Ich bin überzeugt,

dass wir auf dem Weg dorthin bereits ein gutes

Stück vorangekommen sind und noch mehr erreichen

können.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 09|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Andalusische Verführung

Für leckeres mediterranes Essen und eine aufgeschlossene Gastlichkeit bedarf es keiner Reise in

den Süden Europas, es reicht eine kleine Fahrt durch das Bergische Land. Denn das Restaurant Andalucía,

inmitten der Remscheider Innenstadt, weckt die Urlaubsgefühle aller Sinne

Köstlich würzige Gerüche und ein Hauch

salzige Meeresbrise strömen aus der

Küche auf direktem Wege in die Nase

des eintretenden Gastes. Das Auge erblickt

eine Vielzahl an neuen Eindrücken und fordert

das Bedürfnis, den Blick durch den Raum

schweifen zu lassen: Eine hohe, dunkle Holztheke

ist das Herzstück des Gastraums und wird von

zahlreichen Tischen und Sitzgelegenheiten drum

herum gesäumt. Die cremefarben gestrichenen

Wände aus Wackersteinen und die roten Akzente

verleihen dem einladenden Raum die Optik eines

südspanischen Innenhofes. Dekorartikel wie das

Bild eines Stierkämpfers, Kastagnetten oder das

kleine Flamencokleid und die dazu passenden

Schuhe, die an den Wänden drapiert sind, runden

die Inneneinrichtung ab.

Blickfang, der Appetit macht

Von der Decke baumeln kleine braune Tonkrüge,

typische Alltagsgegenstände und mittlerweile bei

Touristen beliebte Mitbringsel aus dem Urlaub im

Süden der iberischen Halbinsel. Noch beliebter ist

nur noch der spanische Schinken, der in den Tavernen

und Schänken kleiner Dörfer landestypisch

ebenfalls stilecht von der Decke hängt. So auch

hier. In feinen Scheiben geschnitten wird dieser

beispielsweise gemeinsam mit Chorizo (spanischer

Paprikawurst) und Käse als Tapas serviert.

Beim „All-you-can-eat“-Tapas-Buffet (jeweils

dienstags und donnerstags) bietet sich der luftgetrocknete

Qualitätsschinken sogar von einer in

Folie gekleideten Akustikgitarre an. Ein echter

Blickfang, der Appetit macht. Daneben reihen sich

46 www.bvg-menzel.de


Gastronom Miguel Hita-

Esteben und Teamleiterin

Susanne Kowalski

sorgen für schönes Ambiente

und gute Stimmung

im Remscheider

„Andalucia“.

saftige Oliven, schmackhafte Datteln im Speckmantel,

verschieden gefüllte Kroketten, frischfrittierter

Fisch, Tortilla (spanisches Kartoffelomelette),

kleine Fleischklöße in Tomatensoße und

allerlei weitere Leckereien auf der Speisekarte

ein. Neben Tapas bietet das Restaurant auch komplette

Menüs an, also sättigende Teller mit Fisch

und Fleisch, Pommes und Salat. Auf Bestellung

bereitet das Andalucía auch spanische Paella für

mehrere Personen zu. Dazu lassen sich leckerere

Weine aus spanischem Anbau servieren, alkoholische

Cocktails oder das importierte Bier von der

Halbinsel.

Gastronomenfamilie

Seit 1999 gibt es das Restaurant Andalucía in

Remscheid, seit 2008 an der Elberfelder Straße.

Der Name leitet sich von der autonomen Region

im Süden des Landes ab, die ähnlich wie ein deutsches

Bundesland aufgebaut ist. Von hier stammen

die Eltern des Inhabers Miguel Hita-Esteben.

Der 33-Jährige stammt aus einer Familie von Gastronomen.

Bereits seine Eltern führten ein spanisches

Restaurant in der Werkzeugstadt. Heute ist

er selbst Familienvater und setzt die lange Tradition

fort. „Ich bin praktisch in die Gastronomie hineingeboren“,

sagt er mit einem Lächeln. Spanische

Gelassenheit und Freude findet man auch bei

seinem Personal im Andalucía. Teamleiterin

Susanne Kowalski hat die rund zwölfköpfige

Mannschaft gut im Griff und meistert regelmäßig

auch größere Herausforderungen im vollbesetzten

Lokal.

Tablao flamenco

Besonders beliebt ist das Andalucía für größere Familienfeiern,

Geburtstage, Taufen, Kommunionen

und Konfirmationen, aber auch für Weihnachtsessen

und Betriebsfeiern. Insgesamt 120 Plätze bietet

das Lokal, inklusive den Tischen zweier nahezu abgetrennter

Séparées mit 30 und 35 Plätzen. An besonders

sonnigen Tagen hält Hita-Esteban auch

eine kleine Sonnenterrasse gleich vor dem Restaurant

bereit. In unregelmäßigen Abständen verwandelt

sich das Restaurant in einen „tablao flamenco“,

ein klassisch spanisches Lokal mit kleiner Bühne

und Flamenco-Darbietungen, vornehmlich Gitarrenmusik

und Gesang. Wer sich also nach einem

wohltuenden Kurzurlaub sehnt, die Seele baumeln

lassen, den Gaumen verführen will, aber keine weiten

Strecken auf sich nehmen mag, der ist im Andalucía

bestens aufgehoben.

Text und Foto: Cristina Segovia-Buendía

Restaurant Andalucía

Elberfelder Straße 44

42853 Remscheid

Fon 02191 842 83 18

Mailinfo@andalucia-remscheid.de

Net www.andalucia-remscheid.de

KONFERENZ.

SEMINAR.

MEETING.

TEAM-

BUILDING.

Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie gemeinsam mit unserem Kreativteam

Ihre Veranstaltung. Unser lichtdurchfluteter Tagungsbereich „LERNzeit“ verspricht

beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

Mercure Hotel Remscheid

Jägerwald 4 | 42897 Remscheid

Tel.: +49 (2191) 6071-900 | Fax: +49 (2191) 6071-100

marco.klij@accor.com | www.mercure.com | www.accorhotels.com

der Bergische Unternehmer 09|18 47


FÜR SIE ENTDECKT WALLONIEN

ZAUBERHAFTE WALLONIE:

EIN URLAUB MIT CHARME

Wochenendtripp, Wellness-, Erholungs- oder Aktivurlaub, Auszeit vom

Alltag, Reise in die Vergangenheit – Wallonien bietet sich für die verschiedensten

Ansprüche an.

48 www.bvg-menzel.de


Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 09|18 49


FÜR SIE ENTDECKT WALLONIEN

Eine riesige Kinoleinwand,

rund 80 Figuren

in Uniformen,

ein 360-Grad-Panoramagemälde

und viele

Originalfundstücke

geben im Memorial

1815 einen umfassenden

Eindruck von der

legendären Schlacht

bei Waterloo (Foto

oben links). Derweil

findet man in der romanischen

Eglise

Saint Etienne in Marche-en-Famenne

traumhaft schöne Kirchenfenster

(Foto

rechts).

Vom Bergischen Land nur etwa drei Stunden

Fahrzeit entfernt liegt die Wallonische

Region im Süden Belgiens. Je

nachdem in welche Ecke der Wallonie

man reist, fährt man ein bisschen länger oder kürzer.

Überwiegend wird hier Französisch gesprochen,

nur im äußersten Osten spricht man Deutsch.

Wer Natur, Ruhe und Genuss liebt, findet genau

das richtige Umfeld. Majestätische Wälder, romantische

Flusstäler und unverfälschte Regionalküche

sind nie weit voneinander entfernt.

Fünf Provinzen

Das Gebiet gliedert sich in die fünf Provinzen

Hennegau, Lüttich, Namur, Luxemburg und Wallonisch-Brabant,

von denen jede ihre eigenen Besonderheiten

aufweist. Als da wären das romantische

Maastal, das prägend für die Provinz Namur

ist. Entlang der Maas findet man satt-grüne Täler

und steile Schluchten, Schlösser und Parks. Das

Hohe Venn in Ostbelgien ist eine in Europa einzigartige

Hochmoorlandschaft und bietet ein unvergleichliches

Naturerlebnis. Es liegt in der Provinz

Lüttich. Wer Erholung mit der Besichtigung

von Schlössern und Abteien verbinden will, ist im

Lütticher Land genau richtig. Die Ardennen liegen

in der Provinz Luxemburg. Ein Dorado für Wanderer

und sportlich aktive Urlauber. Vor den Toren

Brüssels liegt die Provinz Wallonisch-Brabant mit

ihren sanften Wiesen und Hügeln. Hier liegt unter

anderem der Ort Waterloo, an dem Napoleon 1815

seine letzte Niederlage einstecken musste. Ein vielfach

gelobtes Museum erinnert mit dem Memorial

1815 im Ort Braine-l‘Alleud an die Schlacht von

Waterloo. Eine riesige Kinoleinwand, rund 80

Figuren in Uniformen, ein großes 360-Grad-Panoramagemälde

und viele Originalfundstücke erinnern

an die legendäre Niederlage Napoleon Bonapartes

gegen die von General Wellington geführten

Truppen. Lohnenswert ist auch das Aufsteigen zum

Löwenhügel, denn von dort oben hat man den ganzen

Überblick auf das einstige Schlachtfeld.

Pittoreske Dörfer atmen Mittelalter

Typisch für die grüne Landschaft Südbelgiens

sind weiterhin die bezaubernden Dörfer. Wéris

zum Beispiel schmiegt sich mit seinen Fachwerkfassaden,

Bauerngärten und dem trutzigen Château-Ferme,

ein Wehrhof aus dem 18. Jahrhundert,

an einen Waldhang. Die romanische Pfarrkirche

Sainte-Walburge aus unverwüstlichem Stein ist

unbedingt eine Besichtigung wert. Das charmante

Dorf Mirwart liegt in der Provinz Luxemburg

inmitten herrlichster Natur. Die Hauptstraße wird

von dem majestätischen Schloss aus dem 10. Jahrhundert

überragt. Beliebt bei Touristen ist weiterhin

das am Fluss Ourthe gelegene Durbuy mit seinem

mittelalterlichen Stadtkern, den engen Gassen

und Kopfsteinpflaster. Das Château de Durbuy ist

eine der Sehenswürdigkeiten der kleinsten Ort-

50 www.bvg-menzel.de


Tipp

Die Wallonen öffnen im nahenden Herbst

an zwei Wochenenden ihre Türen. Am 15.

und 16. September und am 6. und 7. Oktober

findet in der gesamten Region die

Veranstaltungsreihe „Wallonie Weekends

Bienvenue“ statt – ein Programm mit

Künstlern, Handwerkern, kreativen Entdeckungen

und zahlreichen Einheimischen,

die ihre Türen für Besucher öffnen, um

die Leidenschaft für ihre Hobbys und ihre

Heimat mit ihnen zu teilen. Jede der teilnehmenden

Gemeinden organisiert Ausstellungen,

Feinschmeckerwanderungen,

Bühnenprogramme oder Reitvorführungen

und viele weitere Überraschungen.

www.walloniebienvenue.be

schaft Belgiens mit Stadtrechten. Wer fernab von

Ruhe und Natur ein bisschen mehr Trubel haben

will, fährt zu einer Stippvisite in die größeren Städte.

Die Hauptstadt Walloniens ist Namur, Ausflüge

lohnen sich auch nach Lüttich, Charleroi, Mons

oder auch ins kleinere Dinant mit der gotischen

Stiftskirche Notre Dame de Dinant, erbaut im 13.

und 14. Jahrhundert. Dinant liegt malerisch am

Flussufer der Maas und wird von steilen Klippen

umrahmt. Oberhalb der Stadt thront die jahrhundertealte

befestigte Zitadelle, die heute ein Museum

mit Panoramablick beherbergt.

Aktivurlaub und Genuss

Wilde Flüsse, Flusstäler und atemberaubende Naturkulissen

laden zu aktiven Stunden im Süden

Belgiens ein. Für alle Generationen gibt es zahlreiche

Sportmöglichkeiten und wer fit ist, erkundet

die Gegend einfach mit dem Rad. Die Unterbringung

erfolgt in Hotels für verschiedene

Ansprüche, Ferienwohnungen, Pensionen oder auf

dem Camping-Platz. Gourmets kommen natürlich

auch auf ihre Kosten. Allzu verlockend die typisch

belgischen Pralinen mit ihrem cremigen Schmelz.

Auf der herzhaften Seite positionieren sich der Ardenner

Schinken, Käsespezialitäten und natürlich

die belgischen Pommes frites. Flüssig kommen das

Abteibier, aber auch Wein, Wacholderschnaps und

Whiskey daher. Allesamt schöne Mitbringsel für

die Daheimgebliebenen. Oder aber man beschenkt

sich selbst und lässt die Reise in die facettenreiche

Urlaubsregion mit derlei Gaumenfreuden zuhause

noch ein wenig nachklingen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: WBT, Emmanuel Mathez, David Samyn,

Villede Marche-en-Famenne, J. P. Remy, D. Vasilov.

Das Château de Jehay

(Foto links) gehört

zum außergewöhnlichen

Kulturerbe Walloniens.

„The Owl

Destillery“ präsentiert

stolz den ersten

echten Whisky aus

Belgien - „The Belgian

Owl“ (Foto rechts).

der Bergische Unternehmer 09|18 51


HANDELSREGISTER

Seit über 20 Jahren Partner für

Handel+ Handwerk+ Industrie

Digital-, Gestaltung+Druck Offset-, Großformat-, für alle modernen Sieb- und Druckverfahren

Etikettendruck

Obere Sehlhofstraße 22 • 42289 Wuppertal • Telefon 0202.44 30 44

www.wupperdruck.de • info@wupperdruck.de

125 JAHRE-HEIZOEL-VORST

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035

wein, sekt,

tee, spirituosen,

bier, wasser &

kohlensäure

Unbenannt-2 1 10.12.12 14:47

WERBEN HILFT VERKAUFEN!

Probieren Sie es an dieser Stelle einmal aus.

Weitere Infos erhalten Sie bei uns:

Tel.: 0202/45 16 54 ·

info@bvg-menzel.de · www.bvg-menzel.de

bayreuther str. 50 c

42115 wuppertal

tel.: (0202) 30 50 85

weinquelle-hornig.de

BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.08.2018 HRB 29196: Feuchter

mobile Dienste GmbH, Wuppertal,

Westfalenweg 210, 42111 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.07.2018. Geschäftsanschrift:

Westfalenweg 210, 42111 Wuppertal.

Gegenstand: (1) Die Gesellschaft

verfolgt ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige und mildtätige

Zwecke im Sinne des Abschnittes

„Steuerbegünstigte Zwecke“

der Abgabenordnung. (2) Zweck

der Gesellschaft und damit Gegenstand

des Unternehmens ist die

Förderung des Wohlfahrtswesens

und die Altenhilfe. Den Zweck des

Unternehmens und damit der Wohlfahrtspflege

umfasst dabei jede

Maßnahme, die der allgemeinen

Fürsorge hilfsbedürftiger Menschen

dient. (3) Der Gesellschaftszweck

wird verwirklicht insbesondere

durch den Betrieb eines ambulanten

sozialpflegerischen Dienstes

zur Versorgung pflegebedürftiger

Menschen in Kooperation mit der

Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung. (4)

Die Gesellschaft darf alle sonstigen

Geschäfte betreiben, die der

Erreichung und Förderung des

Hauptzwecks der Gesellschaft unmittelbar

oder mittelbar dienlich

sind. Sie kann sich an anderen Unternehmen

gleicher oder ähnlicher

Art beteiligen und solche gründen

oder übernehmen. Sie kann andere

wegen Gemeinnützigkeit oder

Mildtätigkeit steuerbegünstigte

Organisationen, die denselben

Hauptzweck verfolgen, unterstützen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Die Geschäftsführer sind

für Rechtsgeschäfte mit der wegen

Gemeinnützigkeit oder Mildtätikeit

steuerbegünstigten Organisation

„Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung“ mit

dem Sitz in Wuppertal, eingetragen

im Stiftungsregister der Bezirksregirung

Düsseldorf unter Nr. 21.13 -

St. 269, von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer:

Kirst, Thomas, Sprockhövel,

*26.06.1958; Meyer, Jan, Dorsten,

*21.12.1976.

15.08.2018 HRB 29199: S & B

Bauunternehmung GmbH, Erkrath,

Niermannsweg 11, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.09.2016 Die Gesellschafterversammlung

vom 12.06.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. (2) (Firma, Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Mülheim an der Ruhr (bisher Amtsgericht

Duisburg HRB 28938) nach

Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg 11, 40699

Erkrath. Gegenstand: Betonbauerarbeiten,

Maurerarbeiten und Trockenbau.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pejin, Branislav,

Mülheim an der Ruhr, *15.11.1951,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.08.2018 HRB 29203: ProHaus

GmbH, Wuppertal, Oberer Grifflenberg

77, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.07.2018. Geschäftsanschrift:

Oberer Grifflenberg 77, 42119 Wuppertal.

Gegenstand: Projektentwicklung

und Errichtung von Immobilien

sowie An- und Verkauf bebauter und

unbebauter Grundstücke. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Herlet, Alenca, Essen, *30.04.1970,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.08.2018 HRB 29202: Haus &

Grund Solingen Verwaltungs- und

Service GmbH, Solingen, Kölner Str.

133, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.07.2018.

Geschäftsanschrift: Kölner Str. 133,

42651 Solingen. Gegenstand: Die

Immobilienverwaltung sowie die

Erbringung sämtlicher damit zusammenhängenden

Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Verch, Andrea,

Solingen, *11.04.1954, einzelvertretungsberechtigt.

17.08.2018 HRA 24740: Hans Peter

Heister UG (haftungsbeschränkt) &

Co. KG, Wuppertal, Dahler Straße 54,

42389 Wuppertal. (Gegenstand des

Unternehmens ist die Vermögensverwaltung.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Dahler

Straße 54, 42389 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Hans Peter

Heister Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29191), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.08.2018 HRB 29205: Historie &

Wert Aktiengesellschaft, Wuppertal,

Friedrich-Engels-Allee 123, 42285

Wuppertal. Aktiengesellschaft. Satzung

vom 06.08.2018. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Engels-Allee

123, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Handel mit Grundstücken und

grundstücksgleichen Rechten aller

Art, die Einbringung von Dienstleistungen

im Immobilienbereich, die

Entwicklung und Bewirtschaftung

von Immobilien sowie von Beteiligungen

sowie die Bauträgertätigkeit

im Sinne der MaBV. Grundkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Vorstandsmitglied

bestellt, so vertritt

es die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Vorstandsmitglieder bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Vorstandsmitglieder oder durch ein

Vorstandsmitglied gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Vorstand:

Baierl, Christian, Wuppertal,

*24.04.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht:

20.08.2018 HRA 24741: Fillinger Immobilien

UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Remscheid, Ziegelstraße

18, 42859 Remscheid. (Das Halten

und Verwalten eigenen Vermögens.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Ziegelstraße 18, 42859

Remscheid. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Fillinger Beteiligungs-UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29200), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.08.2018 HRB 29209: KF Transporte

GmbH, Wuppertal, Zur Dörner

Brücke 21, 42283 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

26.03.2018. Geschäftsanschrift: Zur

Dörner Brücke 21, 42283 Wuppertal.

Gegenstand: Transporte aller Art innerhalb

von Deutschland und Europa

sowie das Kommissionieren von

Waren im eigenen Lager. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Sachpazaridis, Kevin,

Wuppertal, *08.05.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.08.2018 HRB 29212: TEOMA Europe

GmbH, Mettmann, Vogelskamp

118, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.07.2018. Geschäftsanschrift:

Vogelskamp 118,

40822 Mettmann. Gegenstand: Vertrieb

von elektronischen und mechanischen

Bauteilen und Komponenten

aus Metall oder Kunststoff. Vertrieb

von Entwicklungs- und Qualitätssicherungsdienstleistungen.

Vertrieb

von Auftragsprodukten aus Metall,

Kunststoff oder anderen Materialien.

Vertrieb, Handel und Veredelung

von Holz und Holzprodukten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Liu, Nisi, Shenzen

/ China, *01.10.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Paalen,

Ralf Uwe, Mettmann, *01.11.1963.

22.08.2018 HRB 29216: M. Plöttner

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Breite Straße 42-44, 42369 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.07.2018. Geschäftsanschrift:

Breite Straße 42-44, 42369 Wuppertal.

Gegenstand: Die Geschäftsführung

und die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin

an der Herbert Plöttner Garten- und

Landschaftsbau GmbH & Co. KG mit

dem Sitz in Wuppertal. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Plöttner, Klaus, Wuppertal,

*04.01.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.08.2018 HRB 29217: Foxfound

Handels GmbH, Wuppertal, Rudolfstraße

153, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

22.06.2017. Geschäftsanschrift:

Rudolfstraße 153, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Der Einzelhandel

und der Großhandel auch als

online-Handel mit Gartenmöbeln,

Gartenartikeln, Kleinmöbeln, Haustierbedarf,

technischen Artikeln und

Baumaterialien, Eisenwaren, Fahrrad-

und Haushaltsbedarf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Feng, Minghua,

Wuppertal, *05.03.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

Deutscher Ring 88

42327 Wuppertal

Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

www.wachundschliessgesellschaft.de

Niederlassung

Remscheid

Lenneper Str. 47 -49

42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

der Bergische Unternehmer 09|18 53


HANDELSREGISTER

24.08.2018 HRB 29218: GEOSEC

Deutschland GmbH, Solingen, Ober

der Mühle 30, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

17.03.2014 Die Gesellschafterversammlung

vom 06.08.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz der

Gesellschaft) und mit ihr die Sitzverlegung

von Berlin (bisher Amtsgericht

Charlottenburg HRB 158252

B) nach Solingen beschlossen. Geschäftsanschrift:

Ober der Mühle

30, 42699 Solingen. Gegenstand:

Die Ausführung von geotechnischen

Spezialarbeiten wie Verstärkung

des Baugrundes und/oder von Bauland,

die Verstärkung und/oder Erhöhung

von Gründungsbauwerken

aller Art und die Auffüllung von

Hohlräumen im Untergrund. Stammkapital:

30.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gualerzi, Daniele,

Collecchio / Italien, *13.01.1973;

Occhi, Andrea, Parma / Italien,

*02.02.1973; Occhi, Marco, Parma /

Italien, *15.05.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.08.2018 HRA 24742: Mathias

Krimmel Sanitär / Heizung e.K.,

Solingen, Eifelstraße 36a, 42699

Solingen. (ist der Betrieb eines Heizungsbau-,

Sanitär- und Klimafachbetriebes

sowie die Bereitstellung

und Übernahme von technischen

und sonstigen Dienstleistungen.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Eifelstraße 36a, 42699 Solingen.

Inhaber: Krimmel, Mathias,

Solingen, *13.04.1985.

27.08.2018 HRA 24743: DUS urban

ventures GmbH & Co. KG, Haan,

Paul-Klee-Straße 6, 42781 Haan.

(Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb, die Verwaltung und

die Veräußerung von Immobilien.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Paul-Klee-Straße 6, 42781

Haan. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen Organe sind befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

tk family office GmbH,

Haan (Amtsgericht Wuppertal HRB

29135). Einzelprokura: Eikelmann,

Stefan, Düsseldorf, *29.01.1968;

Künstner, Thomas Wolfram, Haan,

*11.12.1965. Entstanden durch Umwandlung

im Wege des Formwechsels

der DUS urban ventures GmbH,

Monheim (Amtsgericht Düsseldorf,

HRB 73851) nach Maßgabe des

Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 26.07.2018. Als

nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der

formwechselnden Umwandlung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

formwechselnden Umwandlung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird.

28.08.2018 HRA 24745: CT cargo

Transporte e.K., Wuppertal, Sonntagstraße

29, 42275 Wuppertal.

(Durchführung von Transporten).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Sonntagstraße 29, 42275 Wuppertal.

Inhaber: Kehrer, Marcel, Wuppertal,

*17.10.1978.

29.08.2018 HRB 29224: LGOR Beteiligungs

GmbH, Wülfrath, Dieselstraße

70, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.05.2015 Die

Gesellschafterversammlung vom

18.06.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1

und 2 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) und mit

ihr die Sitzverlegung von Schwelm

(bisher Amtsgericht Hagen HRB

10318) nach Wülfrath, die Änderung

der Firma und die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen.

Geschäftsanschrift: Dieselstraße

70, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Der Erwerb sowie das Halten und

Verwalten von Beteiligungen an

anderen Unternehmen sowie anderen

Vermögenswerten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer

ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Geschäftsführer: Gorschlüter, Lars,

Velbert, *20.05.1970, einzelvertretungsberechtigt.

29.08.2018 HRB 29229: F & K

Management GmbH, Remscheid,

Kronprinzenstraße 34, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.06.2018 mit Änderung vom

16.08.2018. Geschäftsanschrift:

Kronprinzenstraße 34, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäfts-führung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung an der F &

K Verwaltungs GmbH & Co. KG mit

dem Sitz in Remscheid und die Übernahme

von deren Geschäftsführung.

Stammkapital: 26.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Flöth, Sebastian, Radevormwald,

*12.09.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

54 www.bvg-menzel.de


Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

30.08.2018 HRB 29233: Oranje

Immo Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Buschland 3, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

27.08.2018. Geschäftsanschrift:

Buschland 3, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beteiligung und Verwaltung

der Oranje Immo GmbH &

CO. KG. Die Gesellschaft kann sich

ferner an anderen Unternehmen

der gleichen Art beteiligen, solche

erwerben und/oder in ihnen die

Stellung eines persönlich haftenden

Gesellschafters übernehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: van Erp, Mark

Hendrikus Adrianus Andreas Maria,

Wuppertal, *25.03.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.08.2018 VR 30974: Medical Education

and Training for Africa e.V.,

Remscheid (Walter-Freitag-Straße 1,

42899 Remscheid). eingetragener

Verein. Die Satzung ist errichtet am

07.07.2018.

31.08.2018 HRB 29234: Innodrei

GmbH, Solingen, Grünewalder Straße

29-31, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.08.2018.

Geschäftsanschrift: Grünewalder

Straße 29-31, 42657 Solingen. Gegenstand:

Die Unternehmensberatung,

insbesondere im Bereich Innovations-

und Organisationsberatung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Heuer, Felix, Solingen,

*05.03.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.08.2018 HRB 29237: Pop Up Sales

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Alsenstraße 44 A, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.01.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 07.08.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1.1 und § 1.2 (Firma, Sitz

und Geschäftsjahr) und § 2 (Unternehmensgegenstand)

und mit

ihr die Änderung der Firma, die

Sitzverlegung von Berlin (bisher

Amtsgericht Charlottenburg HRB

193567 B) nach Wuppertal sowie

die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Weiterhin

wurden § 3 (Stammkapital) Absatz

3.2. und 3.3 und § 6 (Sonstiges)

des Gesellschaftsvertrages ersatzlos

gestrichen. Geschäftsanschrift:

Alsenstraße 44 A, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen und die

Übernahme der Geschäftsführung

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

schaftsvertrag vom 02.07.2018. Geschäftsanschrift:

Reinwardtstraße

40, 42899 Remscheid. Gegenstand:

Die Stellung eines externen Datenschutzbeauftragen

sowie die Beratung

von Unternehmen und Ärzten.

Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kalinowski, Patrick,

Remscheid, *18.04.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

… so bewegt man Maschinen



Zum Alten Zollhaus 20–24 · 42281 Wuppertal · www.marcustransport.de

bei anderen Unternehmen, insbesondere

die Geschäftsführung und

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der Pop

Up Sales GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Wuppertal. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer: Koglin,

Andreas, Bonn, *17.10.1964.

Bestellt als Geschäftsführer:

Scheffel, Sascha, Wuppertal,

*29.12.1974; Scheffel, Jörg, Wuppertal,

*06.06.1966, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.09.2018 HRB 29240: PK Consulting

UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Reinwardtstraße 40,

42899 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellim

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.09.2018 HRA 24748: Metallbearbeitungsmanufaktur

und Schmiedekunst

Reifers e. K., Solingen,

Gröditzberg 52, 42699 Solingen.

(- Anfertigung und Montage von Balkonkonstruktionen,

Eingangs- und

Terassenüberdachungen und Stahltreppen,

- Wartung und Reparatur

von Fertigbauelementen (z.B. Türen,

Fenster und Toranlagen), - Herstellung

von kunsthandwerklichen Objekten,

Skulpturen, Beschlag und

Zierrat, - Allgemeine Bauschlossertätigkeiten,

- Schweißtechnik, - Maschineninstandsetzung,

- Montage

von Nutzfahrzeugaufbauten (z. B.

Ladebordwände, Kipperpritschen

nach Herstellervorgaben), - TÜV

Vorbereitung.). Einzelkaufmann.

Der Inhaber hat das Vermögen der

Metallbearbeitungsmanufaktur und

Schmiedekunst Reifers UG (haftungsbeschränkt)

mit Sitz in Solingen

(Amtsgericht Wuppertal, HRB

27758) im Wege der Umwandlung

durch Verschmelzung aufgrund

des Verschmelzungsvertrages vom

17.08.2018 und des Zustimmungsbeschlusses

der Gesellschafterversammlung

vom 17.08.2018 als

Ganzes übernommen. Geschäftsanschrift:

Gröditzberg 52, 42699

Solingen. Inhaber: Reifers, Christina

Alexandra, Solingen, *24.02.1976.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an der

Verschmelzung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

Verschmelzung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

04.09.2018 HRA 24749: radprax

Holding GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Bergstraße 7 - 9, 42105 Wuppertal.

(Die Beteiligung an anderen Gesellschaften

und die Erbringung von

Dienstleistungen an Unternehmen

der radprax-Gruppe.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Bergstraße 7 - 9, 42105 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: radprax

Verwaltungs GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29162),

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Der Sitz ist von Arnsberg (bisher

Amtsgericht Arnsberg, HRB 10465)

nach Wuppertal verlegt. Entstanden

durch Umwandlung im Wege

des Formwechsels der DIe Med

GmbH, Arnsberg (Amtsgericht Arnsberg,

HRB 10465) nach Maßgabe

des Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 03.08.2018.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der

formwechselnden Umwandlung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

formwechselnden Umwandlung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird.

der Bergische Unternehmer 09|18 55


VORSCHAU

Im Oktober 2018

Foto: Shutterstock Foto: Shutterstock

Titel: Bildung im (Über-)Blick: Lebenslanges Lernen

gerät immer stärker in den Fokus

Porträt:

Pferdezucht im Bergischen

Unter uns:

Erfolgreich Bergisch

Für Sie unterwegs:

Malaysia: Kontrastreiche Vielfalt

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail info@bvg-menzel.de

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Net www.bvg-menzel.de

Net www.der-bergische-unternehmer.de

Verlag und Anzeigenverwaltung:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Katja Weinheimer

Fon 0202 70538874

Fax 0202 450086

Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

Mail info@bvg-menzel.de

Redaktion:

Stefanie Bona (verantwortlich)

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Marketing, Konzeption/Layout:

Eduardo Rahmani

Fon 0202 70538894

Fax 0202 450086

Mail eduardo.rahmani@bvg-menzel.de

Anzeigenleitung:

Manfred Lindner

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail anzeigen@bvg-menzel.de

Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

im Jahresabonnement beträgt 25.00 €.

im Fokus: Gutes tun für den Bürger: Stiftungen

und Gemeinschaften

56 www.bvg-menzel.de


BAUSTOFFE · TRANSPORTE · ENTSORGUNG · CONTAINER · SCHROTT · METALLE

Rudolf Ernenputsch GmbH & Co.KG · Otto-Hahn-Str. 65 · 42369 Wuppertal

Tel.. 0202/40711 · Fax: 0202/40715 · E-mail. info@transporte-ernenputsch.de

Unbenannt-3 1 22.10.10 11:25

SEIT 12 JAHREN IHRE HUNDETAGESSTÄTTE

www.huta-ratingen.de

fon 02102.94 24 944

direkt am Breitscheider Kreuz

Thielen Alutechnik UG

CNC-Bearbeitung

Thielen Alutechnik

Pilghauser Str. 49

42657 Solingen

Tel.: 02 12 - 221 04 60

Fax: 02 12 - 226 70 99 6

www.alutechnik-thielen.de

thielen-alutechnik@t-online.de

Tel.: 0202 / 393 77 44

Mobil: 0176 / 676 97 585

E-Mail: mail@service-daluca.de

Web: http://service-daluca.de

Kompetenter Service für Haus & Büro

Ringstraße 18

42349 Wuppertal

Gebäudereinigung | Glasreinigung

Gartenpflege | Winterdienst

Sanitär & Heizung | Renovierung | Trockenbau

Umzüge | Möbelmontage

Hol- und

Bringservice

thoelen

h ä r t e t e c h n i k

Tel. 0202 - 61 28 274

Fax 0202 - 61 28 275

www.thoelen-haertetechnik.de

MALSCHULE ARTISTICA

Kursleiter: G. Medagli

www.medagli.de

Mobil 015788159041

Vohwinkeler Str. 154

42329 Wuppertal

Kurse für Acryl- und Ölmalerei, Aquarell,

Pastelle, Tempera & Gouache. Zeichnen

und malen wie die alten Meister.

Abstrakte und informelle Malerei. Kurse

für Anfänger und Fortgeschrittene.

WERBEN HILFT VERKAUFEN!

Probieren Sie es an dieser Stelle einmal aus. Weitere Infos erhalten Sie bei uns:

Tel.: 0202/45 16 54 · info@bvg-menzel.de · www.bvg-menzel.de

BERGISCHE VERLAGSGESELLSCHAFT

MENZEL GMBH & CO. KG

Format: 59 x 30 mm incl. 4c

3 Anzeigen für 238,- Euro*

6 Anzeigen für 425,- Euro*

12 Anzeigen für 750,- Euro*

*die genannten Preise sind Nettopreise


Showroom Wuppertal Eröffnung 2018

Uellendahlerstraße 447, 42109 Wuppertal

Telefon +49 202-519876-70

info@lechner-hayn.de, www.die-bueroeinrichter.de



wir sind ihr büro.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine