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Rettet den Sternenhimmel

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Die Bundesregierung

insbesondere der Bundesminister für Bildung,

Wissenschaft und Forschung, die Bundesministerin

für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, die

Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus

sowie der Bundesminister für Verkehr, Innovation

und Technologie,

wird ersucht:

Wann haben Sie

zuletzt den

nächtlichen Himmel

beobachtet?

Die Beleuchtung von Gebäuden zwischen 23 Uhr

und 4 Uhr früh zu unterbinden

sowie Unternehmen, Handelsketten, Diskotheken,

Fußballvereine etc. anzuhalten, Licht nicht

unkontrolliert und verschwenderisch in den

Himmel zu streuen

© FPÖ

eine Beschränkung von nach oben strahlenden

Lichtquellen wie Laserflutlicht oder „Skybeamer“

in Erwägung zu ziehen


Wir Freiheitliche nehmen diese Warnungen

ernst und werden unter dem Motto „Rettet den

Sternenhimmel“ eine Resolution gegen die zunehmende

Lichtverschmutzung einbringen.


Unterzeichnen bitte auch Sie diese Resolution!

Lichtverschmutzung geht uns alle an.

über die Gefahren der Lichtverschmutzung

umfassend zu informieren

die Folgen der Lichtverschmutzung wissenschaftlich

erforschen zu lassen und zu diesem Zweck einen

„Sternenpark für astronomische Studien“ zu

schaffen

Lichtverschmutzung

geht uns alle an.

Ing. Mag. Reinhard Teufel

Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag

© 2018 Rettet den Sternenhimmel. All Rights Reserved.


Wann haben Sie

zuletzt den nächtlichen

Himmel beobachtet?

Es ist schon länger her?

Dann holen Sie dieses Versäumnis nach.

Sie werden Erstaunliches beobachten.

Es wird Ihnen auffallen, dass unser Nachthimmel nicht nur von

Sternen erhellt wird, sondern auch andere, mitunter bewegte

Lichtquellen für eine diffuse Aufhellung des Firmaments sorgen.

Es sind von Menschen erschaffene, installierte und betriebene

Lichtquellen, die in die unteren Schichten der Atmosphäre

streuen und dieses Phänomen verursachen.

Dabei handelt es sich nicht nur um Anlagen zur Erhellung

von Gebäuden, die ihr Licht weitgehend ungenutzt zu den

Seiten und nach oben abstrahlen. Auch von Diskotheken

werbewirksam eingesetzte Laserflutlichtanlagen können für

eine unnatürliche Aufhellung des Nachthimmels sorgen.

Wissenschaftler warnen daher zu

Recht vor dem Verlust

der Dunkelheit.

Was manche als originell empfinden oder zumindest als harmlos

einstufen, ist in Wahrheit eine bedenkliche „Lichtverschmutzung“,

deren negative Auswirkungen auf Fauna und Flora noch gar

nicht voll abschätzbar sind:

Viele Insekten, etwa ein Großteil der heimischen

Schmetterlinge, sind nachtaktiv. Ihr Verschwinden

beeinträchtigt nicht nur das Leben anderer Tiere, denen

sie als Nahrung dienen, sondern auch Pflanzen, die auf die

Bestäubung durch Nachtfalter angewiesen sind.

Pflanzen werden in ihrem Wachstumszyklus beeinflusst.

Was in Gewächshäusern erwünscht sein mag, stört das

sensible Gleichgewicht der Natur.

Bäume verlieren in der Nähe von Beleuchtungsquellen

später ihre Blätter, was wiederum zu Frostschäden führt.

Ein Versagen der biologischen Kontrollmechanismen führt

zur Massenvermehrung von Schadinsekten, Pilzen

und Viren.

Weiße Lichtquellen mit hohem Blauanteil stören nicht nur

die Navigation von Insekten, sie beeinträchtigen auch die

Orientierung von Zugvögeln und nachtaktiven Tieren wie

Fröschen oder Fledermäusen

Der permanente künstliche „Vollmond“ beeinträchtigt

auch die innere Uhr des Menschen. Der Schlaf-/

Wachrhythmus wird ebenso gestört wie unser

Hormonhaushalt.

Die Folgen sind eine Schwächung unserer Immunabwehr

und ernste Erkrankungen.

JA, wir unterstützen die Resolution der FPÖ zur Reduktion der Lichtverschmutzung

Name Ort Unterschrift

Ich stimme zu, dass die von mir angegebenen Daten von dem Verantwortlichen verarbeitet werden.

Hierfür können die Daten an die Parlamentsklubs auf Bundes- und Landesebene, FPÖ Landesorganisationen oder FPÖ Bildungseinrichtungen übermittelt werden.

Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden. Mehr Informationen unter: www.fpoe.at/datenschutz.

Tel.: + 43 - 2742 - 9005 - 13440

Fax.: + 43 - 2742 - 9005 - 13450

Email: post.fpklub(at)noel.gv.at

Landtagsklub Niederösterreich

Landhausplatz 1 / Haus 1

3109 St. Pölten

Die Unterschriftenliste bitte vollständig und

leserlich (BLOCKSCHRIFT) ausfüllen und uns

per Post, Email oder Fax zusenden:

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