Neue Philharmonie Müchen Fall/Herbst 2018

spieszdesign

Programmheft Herbstprojekt 2018

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

R. Strauss Don Juan | Till Eulenspiegel

Tschaikowsky Violinkonzert

Brahms Doppelkonzert

F. Strauss Hornkonzert

Fuad Ibrahimov Leitung

www.nphm.info


Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN dankt

für die Unterstützung des Herbstprojekts 2018.

Referat für

Bildung und Sport

Wolfratshausen

SPIESZDESIGN

BÜRO FÜR GESTALTUNG


GRUSSWORT

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Musik tut gut! Musik ist eine wunderbare Art, einander kennenzulernen und aufeinander zuzugehen.

Musik verbindet, berührt und bringt Freude für Zuhörer und MusikerInnen zugleich.

Wir freuen uns sehr, Elisabeth Kropfitsch (Violine) als eine der SolistInnen gewonnen zu haben.

Sie konzertiert weltweit und ist als Professorin an der Universität für Musik und darstellende

Kunst Wien tätig. Elisabeth Kropfitsch und die koreanischen Cellistin Meehae Ryo gründeten

gemeinsam mit der indischen Pianistin Marialena Fernandes das „Cosmopolitan Trio Vienna“.

Elisabeth Kropfitsch und Meehae Ryo werden für uns das Brahms-Doppelkonzert interpretieren.

Im Wolfratshausener Konzert tritt erstmalig unser Solohornist der NPhM César Nunes als Solist

auf. Er spielt für uns das Hornkonzert op. 8 von Franz Strauss (Richard Strauss‘ Vater).

In der vom Kulturverein Fürstenfeld geförderten Reihe „Junge Stars in Fürstenfeld“ präsentieren

sich außergewöhnlich begabte junge Musiker. Heuer begleitet die Neue Philharmonie München

den hochtalentierten und preisgekrönten 16-jährigen Violinist Tassilo Probst (Tschaikowsky,

Violinkonzert) sowie den hochbegabten 18-jährigen Hornist Finn Bohn (F. Strauss, Hornkonzert).

Des weiteren erklingen Richard Strauss‘ „Don Juan” und „Till Eulenspiegels lustigen Streiche”

unter der mitreißend-musikalischen Leitung des Chefdirigenten Fuad Ibrahimov.

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN – das international mit MusikstudentInnen und jungen

MusikerInnen aus über 20 Nationen besetzte Sinfonieorchester – überzeugt durch seine erfrischende

und lebendige Spielweise. Freuen Sie sich auf den wunderbaren, professionellen und

unverwechselbaren Klang des Orchesters.

Der Verein Musikwerkstatt Jugend e.V., zu dem die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN gehört, ist

seit über 10 Jahren in der Münchener Region beheimatet. In drei Stufen werden begabte InstrumentalschülerInnen

vom Kinderorchester über die in den letzten Jahren zum Jugendsinfonieorchester

herangewachsene Sinfonietta Isartal hin zu einem internationalen MusikstudentInnen-

Orchester, der NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN, begleitet. Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

hat sich inzwischen zu einem Klangkörper entwickelt, der sich mit seinen Konzerten und als

Festspielorchester in Oberammergau überregional einen Namen gemacht hat.

Der Vereinsvorstand möchte sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung dieses Projektes

bedanken. Nur in Zusammenarbeit mit staatlichen und städtischen Förderern, Stiftungen, Sponsoren

und Ehrenamtlichen können wir Ihnen dieses schöne Programm bieten. Ein Riesendank

geht ebenfalls an die hervorragenden MusikerInnen des Projekt-Orchesters im Herbst 2018.

Eine besondere Freude ist die Zusammenarbeit mit kbo-Kinderzentrum München, mit denen

die NPhM dieses Benefiz-Konzert im Herkulessaal gestalten wird.

Zu guter Letzt wünschen der Vorstand des Vereins der Musikwerkstatt Jugend e.V. und die

MusikerInnen der Neuen Philharmonie München Ihnen einen großartigen Hörgenuss.

Franz Deutsch (Vorsitzender),

Simon Edelmann, Steffen Kühnel, Sabine Weinert-Spieß und Angela Zahn.


KONZERTPROGRAMM | WOLFRATSHAUSEN | FÜRSTENFELDBRUCK

Freitag, 28. September 2018, 20 Uhr Wolfratshausen | Loisachhalle

Werkeinführung: Simon Edelmann, 19.15 Uhr

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Don Juan Op.20*

Franz Joseph Strauss (1822– 1905)

Horn Concerto c-moll Op.8

Allegro moderato – Andante – Tempo primo

Pause

Johannes Brahms (1833– 1897)

Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102

I. Allegro – II. Andante – III. Vivace non troppo

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 TrV 171**

Solisten: Elisabeth Kropfitsch Violine, Meehae Ryo Violoncello

César Nunes Horn

Samstag, 29. September 2018, 20 Uhr Fürstenfeldbruck | Stadtsaal

Junge Stars in Fürstenfeld 2018

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Don Juan Op.20*

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 TrV 171**

Pause

Franz Joseph Strauss (1822– 1905)

Horn Concerto c-moll Op.8

Allegro moderato – Andante – Tempo primo

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840– 1893)

Violinkonzert D-Dur op. 35

Allegro moderato – Canzonetta. Andante – Finale. Allegro vivacissimo

Solisten: Finn Bohn Horn | Tassilo Probst Violine


KONZERTPROGRAMM | MÜNCHEN

Sonntag, 30. September 2018, 19 Uhr München | Herkulessaal

Benefizkonzert zugunsten der KBO-Kinderzentrum München gGmbH

Werkeinführung: Simon Edelmann, 18.15 Uhr

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Don Juan Op.20*

* 1. Leitmotiv und Thema Don Juans – 2. Liebelei und Umgarnen – 3. erste Liebesszene –

4. Don Juan erlebt Abenteuer – 5. Umgarnen – 6. zweite Liebesszene – 7. Sieger-Motiv –

8. Maskenball – 9. Schwertkampf – 10. Erkenntnis und Tod

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840– 1893)

Violinkonzert D-Dur op. 35

Allegro moderato – Canzonetta. Andante – Finale. Allegro vivacissimo

Pause

Johannes Brahms (1833– 1897)

Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102

I. Allegro – II. Andante – III. Vivace non troppo

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 TrV 171**

** 1. Es war einmal … – 2. Entrata: – 3. O dieser Duckmäuser – 4. hop! Zu Pferde mitten durch die Marktweiber!


5. und richtet einen furchtbaren Wirrwarr an – 6. o, wie er auskneift mit Siebenmeilenstiefel! – 7. fort ist er! –

8. In einem Mauselos versteckt! – 9. Als Pastor verkleidet trieft er von Salbung u. Moral! – 10. doch aus der

großen Zehe guckt der Schelm hervor – 11. aber ob des Spottes mit der heiligen Religion erfasst ihn ein

heimliches Grauen, daß die Sache noch einmal schlimm [endet] – 12. Als Cavalier! zarte Höflichkeiten mit

schönen Mädchen tauschend – 13. doch halt! Eine hat‘s ihm wirklich angetan! – 14. Er wirbt! –

15. oho, so schnell geht‘s nicht! ein feiner Korb ist auch ein Korb – 16. fährt er ab – 17. an dem ganzen

Menschengeschlecht schwört er Rache zu nehmen! – 18. u. es kamen die Philister an! – 19. halt!

denen wollen wir einmal einige Nüsse zu knacken geben! – 20. u. ihnen auf den Köpfen herum [tanzen] –

21. nachdem er den Herrn Philistern einige ungeheuerliche Thesen aufgestellt, überläßt er sie ihrem

Schicksale! – 22. und siehe da, sie fingen in 5 Sprachen zu reden an u. keiner verstand den andern –

23. eine große Grimasse von weitem!

Solisten: Elisabeth Kropfitsch Violine, Meehae Ryo Violoncello (Brahms)

Tassilo Probst Violine (Tschaikowsky)

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN spielt alle Konzerte

unter Leitung ihres Chefdirigenten Fuad Ibrahimov.


KBO-KINDERZENTRUM MÜNCHEN

Unser Spendenkonto bei der HypoVereinsbank

IBAN DE56 7002 0270 0015 6349 51

BIC HYVEDEMMXXX

oder online unter www.neubau-kbo-kinderzentrum.de


GRUSSWORT

Sehr geehrte Gäste,

Musik verbindet – und das wollen wir im Rahmen dieses Benefizkonzerts feiern! Weil Kinder mit Musik

tanzen können, weil Verbindung mit Anderen durch Musik viel einfacher und ganz natürlich geht.

Das kbo-Kinderzentrum München im Stadtteil Großhadern ist Vorreiter, wenn es um die Behandlung

von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und Entwicklungsstörungen geht. Etwa

12.000 Kinder und Jugendliche erhalten hier jedes Jahr eine optimale Behandlung. So wie der

zweijährige Paul, der im kbo-Kinderzentrum München wieder hören gelernt hat.

Die Gebäude sind mittlerweile zu alt und zu klein geworden. Deshalb muss das kbo-Kinderzentrum

München modernisiert und mit neuen Gebäuden vergrößert werden. Für dieses Projekt ist

es unabhängig von einer Finanzierung durch öffentliche Gelder auf großzügige Spenden und

finanzielle Unterstützung angewiesen.

Das heutige Benefizkonzert trägt dazu bei, dass auch weiterhin Kindern die Möglichkeit gegeben

wird, das Leben wieder zu genießen und beschert uns gleichzeitig ein wunderbares, musikalisches

Geburtstagsgeschenk zum 50. Jubiläum des kbo-Kinderzentrums München.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und uns allen einen schönen Konzertabend

Ihr

Prof. Dr. med. Volker Mall

Ärztlicher Direktor

kbo-Kinderzentrum München

Lehrstuhlinhaber für Sozialpädiatrie

an der TU München

Alexander Lechner

Geschäftsführer

kbo-Kinderzentrum München


WERKEINFÜHRUNG

Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)

Konzert für Violine und Orchester in D-dur, op. 35

Allegro moderato

Canzonetta. Andante

Finale. Allegro vivacissimo

Tschaikowsky. 1859

Schule für Jurisprudenz

in St. Petersburg.

Der junge Tschaikowsky

in den 1860er Jahren.

Peter Iljitsch Tschaikowsky wurde am 7. Mai 1840 in Wotkinsk im Ural als

Sohn des Bergbauingenieurs Ilja Petrowitsch Tschaikowsky (1795 – 1880)

und dessen zweiter Ehefrau Alexandra Andrejewna Tschaikowskaja, geb.

Assier (1813 – 1854) geboren. 1844 erhielt Fanny Dürbach (1822 – 1895)

eine Anstellung als Gouvernante zur Unterrichtung der Tschaikowsky-

Geschwister. Sie stammte aus dem ab 1801 zu Frankreich gehörenden

Montbéliard, dem früheren württembergischen Mömpelgard. Durch

sie und seine Mutter wurde er in die französische und in die Anfangsgründe

der deutschen Sprache eingeführt und erhielt durch die Mutter

den ersten Klavierunterricht. Fanny Dürbach berichtete in ihren Erinnerungen:

„An den Wochentagen war die Zeit ab sechs Uhr früh genauestens

eingeteilt, und der festgesetzte Tagesablauf wurde pünktlich eingehalten.

Da die freien Stunden, während derer die Kinder treiben durften, was sie

wollten, knapp bemessen waren, bestand ich darauf, daß sie sie zu körperlicher

Übung nutzten, wogegen Pierre sich regelmäßig widersetzte, da er

sich nach dem Unterricht stets ans Piano begeben wollte.“

1848 übersiedelte die Familie zunächst für ein Jahr nach Moskau und

anschließend nach St. Petersburg. Die damit verbundene Trennung von

Fanny Dürbach hatte erste traumatische Einflüsse auf die Psyche des

Achtjährigen, die sich in der Folge in immer wiederkehrende Depressionen

äußerten. In St. Petersburg lernte er die Oper und das Theater

kennen und erhielt Klavierunterricht. Da sich die beruflichen Pläne des

Vaters dort nicht verwirklichen ließen, kehrte die Familie nach Alapajew

in den Ural zurück. Den Unterricht übernahm nun die Stiefschwester

Sinadia Tschaikowskaja (1829 – 1878) aus der ersten Ehe des Vaters, die

nach ihrem Schulabschluss auf dem Jekaterinky-Internat zur Familie

zurückkehrt war. Die Kusine Lydia Tschaikoskaja (1830 – 1892) berichtet

in einem Brief aus dem Jahre 1849: „Von morgens bis mittags haben wir

Unterricht bei Sina; danach arbeiten wir, lesen am Abend, und manchmal

tanzen wir miteinander oder singen, wenn Petja [Peter] uns am Klavier begleitet.

Er spielt sehr schön; man könnte meinen, er ist schon ein erwachsener

Mann. So wie er jetzt spielt, ist es gar kein Vergleich mehr mit seinem Spiel

in Wotkinsk.“


WERKEINFÜHRUNG

Trotz ersichtlicher musikalischer Begabung wurde der Zehnjährige für

eine juristische Laufbahn bestimmt und im September 1850 in die

Vorbereitungsklasse der Schule für Jurisprudenz in St. Petersburg aufgenommen,

was eine erneute Trennung von der Familie bedeutete.

Erst 1852 traf die Familie nach der Pensionierung des Vaters wieder

in St. Petersburg ein, wo die Mutter zwei Jahre später an der Colera

verstarb. Ihr früher Tod löste einen erneuten Depressionsschub aus.

Neben der juristischen Ausbildung erhielt der Fünfzehnjährige nun professionellen

Klavierunterricht bei dem aus Deutschland stammenden

Pianisten Rudolf Kündiger (1832 – 1913). In dessen Erinnerungen fand

sich eine Beurteilung der Leistungen seines Schülers: „Von 1855 bis 1858

wurde unsere Arbeit lediglich in den Sommermonaten unterbrochen. In all

dieser Zeit erbrachte mein Schüler durchaus Erfolge, doch waren diese nie

solcherart, daß sie in mir ausnehmend Hoffnung seinetwegen weckten. Auf

die Frage von Ilja Petrowitsch, ob es sich lohne, daß sich sein Sohn gänzlich

einer musikalischen Laufbahn widme, gab ich denn auch eine abschlägige

Antwort ...“

Unmittelbar nach dem juristischen Abschlussexamen erhielt der Neunzehnjährige

eine Anstellung im Justizministerium eine für ihn eher

ungeliebte Tätigkeit, die ihm jedoch die Möglichkeit zu weiteren Studien

und eine erste Reise nach Westeuropa als Dolmetscher für einen

Freund seines Vaters ermöglichte. Die erfolgreiche Teilnahme an den

Kompositionskursen der Russisch Musikalischen Gesellschaft veranlasste

ihn, sich 1862 am neugegründeten Petersburger Konservatorium einzuschreiben,

das aus der Musikschule von Anton Rubinstein (1829 – 1894)

hervorgegangen war. Anton Rubinstein wurde sein wichtigster Lehrer,

obwohl er dem kompositorischen Schaffen seines Schülers stets reserviert

gegenüberstehen sollte. Ein Jahr später quittierte Tschaikowsky

den Dienst im Justizministerium und wurde bereits 1865 mit einer Kantate

über Schillers Ode An die Freude zum Abschlussexamen zugelassen.

Die mit einer Silbermedaille prämierte Kantate hatte die unmittelbare

Berufung als Lehrer für Musiktheorie an den Moskauer Ableger von

Rubinsteins Musikschule zur Folge, deren Leitung der jüngere Bruder

Nikolaj Rubinstein (1835 – 1881) inne hatte. Im September 1866 wurde

diese zum Moskauer Konservatorium umgewandelt und Tschaikowsky

gehörte somit zu dessen Gründungskollegium. In dieser für ihn erfolgreichen

Zeit fiel der Beginn der Arbeit an der 1. Symphonie. Sein

Kommilitone und lebenslanger Freund Hermann Laroche (1845 – 1904)

überlieferte die teilweise extremen Auffassungen: „Es soll hier nicht verschwiegen

werden, daß Peter Iljitsch während seiner frühen Jahre, die ich

Tschaikowsky 1866.

Tschaikowsky 1893.


WERKEINFÜHRUNG

Tschaikowsky Gemälde

von Nikolai Kusnezow,

1893, Tretjakow-Galerie.

Tschaikowsky mit Ehefrau

Antonina Miljukowa 1876.

hier beschreibe, eine große Zahl schädlicher Abneigungen musikalischer

Art unterhielt, von denen er sich erst im Laufe der Zeit vollständig befreite.

Nicht einmal, nicht zehnmal, mehr als hundertmal wohl hörte ich, was er

wie einen Schwur gelobte: niemals ein einziges Klavierkonzert, eine einzige

Sonate für Violine und Klavier, ein einziges Trio, Quartett und so weiter zu

komponieren ...“

Als Vorstudien zum im Frühjahr 1878 in der Schweiz komponierten

Violinkonzert kann die Sérénade mélancolique für Violine und Orchester

opus 26 aus dem Jahre 1875 und das Valse-Scherzo für Violine und

Orchester opus 34 von 1877 gelten. Im Jahr zuvor hatte Tschaikowsky

eine ehemalige Studentin des Konservatoriums Antonia Iwanowna

Miljukowa (1849 – 1917) geheiratet, eine für ihn destruktive Verbindung,

die er nach drei Wochen beendete und mit seinem Bruder Italien und

die Schweiz bereiste. Dort komponierte er in Clarens nach einer depressiven

Phase wieder „in schaffensfreudiger Stimmung“ im März und April

1878 sein Violinkonzert. Während seine Mäzenin Nadeschda von Meck

(1831 – 1894) von dem Konzert begeistert war, lehnte der Geiger und

Begründer der russischen Violinschule Leopold Auer (1845 – 1930) das

ihm zugedachte Werk zunächst als unspielbar ab. Daraufhin widmete

Tschaikowski es dem russischen Virtuosen Adolf Brodsky (1851 – 1929),

der die Uraufführung des Werkes am 4. Dezember 1881 in Wien unter

der Leitung von Hans Richter (1843 – 1916) spielte. Trotz der vernichtenden

Kritik des Wiener Kritikers Eduard Hanslick (1825 – 1904) gehört die

Komposition zum Standardrepertoire aller Geigenvirtuosen weltweit.

Der russische Violinist

Adolph Brodsky machte

das Werk bekannt.

Tschaikowsky mit Violinist

Iossif Kotek. Er half bei

der Ausarbeitung des

Violinkonzerts.

Tschaikowskys Mäzenin

Nadezhda von Meck.


WERKEINFÜHRUNG

Franz Joseph Strauss (1822 – 1905)

Konzert für Horn und Orchester in C-dur, op. 8

Allegro moderato

Andante

Tempo primo

Franz Joseph Strauss wurde am 26. Februar 1822 als Sohn des Gendarmen

Johann Urban Strauss (1800 – 1859) und Maria Anna Kunigunde

Walter (1800 – 1870) in Parkstein geboren. Seine Mutter war die Tochter

des Parksteiner Türmers Michael Walter Senior und beherrschte wie

ihre drei jüngeren Brüder viele Musikinstrumente, die ebenfalls den

Beruf des Türmers bzw. Stadtmusikers ergriffen und deren Nachkommen

später zu den besten Instrumentalisten der Münchner Hofkapelle

gehörten. Im Textteil zur Bildmonographie von Richard Strauss hat der

Musikwissenschaftler Richard Petzoldt (1907 – 1974) einen Vergleich zur

Bach-Familie hergestellt: „Die Familie Walter, der seine Mutter entstammte,

hatte, in gewisser Weise der Familie Bach ähnlich, nur Türmer, Geiger,

Oboisten und Opernsängerinnen zu Mitgliedern, und in der Türmerstube

des oberpfälzischen Städtchens Parkstein war auch Franz Joseph Strauss im

Jahre 1822 geboren worden. Auf allerlei Instrumenten heimisch, hatte sich

der Jüngling sein Brot als Tanzmusiker und zeitweise als Nabburger Türmergehilfe

[bei seinem Onkel Michael Walter Junior (1802 – 1877)] verdient, bis

er durch Empfehlung eines Verwandten in die Kapelle des Herzogs Max in

München aufgenommen wurde.“ (Richard Petzoldt: Richard Strauss.- Leipzig

1962, S. 7f.)

Heute können wir uns den Werdegang vom sozial wenig angesehenen

Türmergesellen zum Solohornisten der Münchner Hofkapelle

und Professor an der Akademie der Tonkunst nicht mehr vorstellen.

Anderenorts wurden die Türmer zumeist Stadtpfeifer genannt: „Der

Bildungsgang eines Stadtpfeifers war so beschwerlich, wie sein Dienst auf

dem Turm im Winter kalt und bei Gewitter gefährlich war. Der Unterricht

hingegen war meist dürftig, der Meister roh, das Lernen auf vielen Instrumenten

konnte nicht anders als oberflächlich sein. (...) Noch am Ende des

18. Jahrhunderts mußten die Stadtpfeifer auf vielen Instrumenten geübt

sein. Ein Leipziger Stadtpfeiferaspirant war 1796 gehalten, die Violinstimme

eines Trios, ein Waldhornkonzert, die konzertierende Choralstimme auf der

Zugtrompete und dem Kontrabaß und einen ‚simplen’ Choral auf allen vier

Sorten Posaunen vorzuspielen.“ (Hans Engel: Musik und Gesellschaft. Bausteine

zu einer Musiksoziologie.- Berlin 1960, S. 215)

Franz Joseph Strauss.


WERKEINFÜHRUNG

Richard Strauss (1864 – 1949) schrieb in seinen Erinnerungen an meinen

Vater über ihn: „Durch eine schwere Jugend war mein Vater im Charakter

verbittert worden. Früh Waise geworden, kam er zu seinem Onkel [Michael]

Walter in Nabburg, der dort Türmerdienste versah und ein harter, strenger

Mann gewesen sein muß. Mein Vater mußte viele Nachtwachen für ihn

versehen, während welcher er für sich ein wenig Latein betrieb. (...) Mein

Vater war sehr jähzornig: mit ihm zu musizieren war immer ein etwas aufregendes

Vergnügen. Er hatte einen untrüglichen Sinn für richtiges Zeitmaß.

(...) Aber gut musizieren habe ich von ihm gelernt, wenn ich unzählige Male

die schönen Mozartschen Hornkonzerte und Beethovens Hornsonate begleiten

musste. (...) Er war auch ein guter Violinspieler, wirkte zur Zeit, als seine

geschwächte Lunge ihn am Hornblasen hinderte, jahrelang als Bratscher

im Münchner Solo-Streichquartett.“ (Richard Strauss: Betrachtungen und

Erinnerungen.- Zürch 1949, S. 156ff.)

Durch die Empfehlung seines Onkels Joseph Walter (1806 – 1872), der

bereits in München in der private Kapelle von Herzog Max in Bayern

(1808 – 1888), dem Vater der späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich

(1837 – 1898) auch Sisi genannt, tätig war wurde Franz Strauss

1837 zunächst als Gitarrist eingestellt. Herzog Max war ein begeisterter

Zitherspieler und zu seinen weiteren Hausmusikern gehörte der

Zither-Virtuose Johann Petzmayer (1803 – 1884). Strauss dürfte dort

wohl auch eines der kürzlich angeschafften Hörner gespielt haben,

denn aus dem Nachlass in Schloss Possenhofen wurden 2010 in München

10 Naturhörner versteigert, gefertigt im Zeitraum von 1827 bis

1839 in der Werkstatt von Christian Gottlob Eschenbach (1767 – 1858)

im vogtländischen Neukirchen. 1847 wechselte Franz Strauss als Eleve

in das Hoforchester. Nach den dortigen Regularien wurden Eleven nicht

etwa nach Gutdünken sondern mit der folgenden Begründung eingestellt:

„Damit für die Zukunft solche junge Musiker nachgezogen werden,

welche, schon an das hiesige Ensemble und den hier eingeführten Gang des

K[önglichen] Dienstes gewöhnt, bei ihrer seiner Zeit erfolgenden Anstellung

als wirkliche Hofmusiker gleich wirksam ins Ganze eingreifen können und

mit dem Repertoire schon völlig vertraut sind.“

Der Eleven-Status ohne Einkommen konnte sich über mehrere Jahre

bis zur Vakanz einer Stelle hinziehen. Strauss wurde aber bereits

ein Jahr später zum Hofmusiker ernannt. In Der Bayerische Landbote

vom 5. Juli 1851 wurde unter den Familiennachrichten die Eheschließung

von „Franz Strauß, k. Hofmusikus v[on] h[ier] mit Elise Seiff, Musikmeisterstochter

v. h.“ in der St. Bonifazius-Pfarrkirche angezeigt. Als die


WERKEINFÜHRUNG

verheerende Choleraepidemie München während der Allgemeinen

Deutschen Industrie-Ausstellung im Sommer 1854 heimsuchte, überlebte

Franz Strauss als Einziger seine junge vierköpfige Familie. Erst

neun Jahre später wurde er mit Josephine Pschorr (1838 – 1910)

getraut, einer Tochter von Georg Pschorr Senior (1798 – 1867) und

Juliana Pschorr (1809 – 1862) geb. Riegg und heiratete damit in die

großbürgerliche Bierbrauerfamilie ein. Am 11. Juni 1864 wurde der

Sohn Richard Georg Strauss geboren, drei Jahre später die Schwester

Johanna (1867 – 1966). In diese für den Vater familiär glückliche Zeit

fiel die Komposition seines Hornkonzertes opus 8, das er 1865 in einem

Akademiekonzert aufführte. Von Hans von Bülow (1830 – 1894) als

Joachim auf dem Waldhorn bezeichnet wurde er 1871 Hornlehrer an der

Königlich bayerischen Musikschule und lehrte über seine Pensionierung

als Kammermusiker im Jahre 1889 hinaus bis 1892 als Professor an der

Königlichen Akademie der Tonkunst. In den vier Jahrzehnten vor seinem

Tod am 31. Mai 1905 galt seine besondere Fürsorge und Anteilnahme

der sorgfältigen musikalischen Ausbildung seines Sohnes und dessen

Entwicklung als Komponist und Dirigent eigener Werke.

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Don Juan, Tondichtung nach Lenau für Orchester op. 20

1. Leitmotiv und Thema Don Juans

2. Liebelei und Umgarnen

3. erste Liebesszene

4. Don Juan erlebt Abenteuer

5. Umgarnen

6. zweite Liebesszene

7. Sieger-Motiv

8. Maskenball

9. Schwertkampf

10. Erkenntnis und Tod

Richard Strauss stellte seiner 1889 in München vollendeten Tondichtung

die folgenden 1844 gereimten Verse aus dem Fragment gebliebenen

Don Juan von Nicolaus Lenau (1802 – 1850) voran:

„Den Zauberkranz, den unermeßlich weiten,

Von vielfach reizend schönen Weiblichkeiten

Möcht’ ich durchziehn im Strome des Genusses,

Am Mund der letzten sterben eines Kusses.

Der junge Richard Strauss

um 1888.


WERKEINFÜHRUNG

Richard Strauss um1894.

O Freund, durch alle Räume möcht’ ich fliegen,

Wo eine Schönheit blüht, hinknien vor jede

Und, wär‘s auch nur für Augenblicke, siegen.

Ich fliehe Überdruß und Lustermattung,

Erhalte frisch im Dienste mich des Schönen,

Die einzle kränkend schwärm’ ich für die Gattung.

Der Odem einer Frau, heut Frühlingsduft,

Drückt morgen mich vielleicht wie Kerkerluft.

Wenn wechselnd ich mit meiner Liebe wandle

Im weiten Kreis der schönen Frauen,

Ist meine Lieb’ an jeder eine andre;

Nicht aus Ruinen will ich Tempel bauen.

Ja! Leidenschaft ist immer nur die neue;

Sie läßt sich nicht von der zu jener bringen,

Sie kann nur sterben hier, dort neu entspringen,

Und kennt sie sich, so weiß sie nichts von Reue.

Wie jede Schönheit einzig in der Welt,

So ist es auch die Lieb’ der sie gefällt.

Hinaus und fort nach immer neuen Siegen,

So lang der Jugend Feuerpulse fliegen!

Es war ein schöner Sturm, der mich getrieben,

Er hat vertobt und Stille ist geblieben.

Scheintot ist alles Wünschen, alles Hoffen;

Vielleicht ein Blitz aus Höh’, die ich verachtet,

Hat tödlich meine Liebeskraft getroffen,

Und plötzlich ward die Welt mir wüst, umnachtet;

Vielleicht auch nicht; – der Brennstoff ist verzehrt,

Und kalt und dunkel ward es auf dem Herd.“

Richard Strauss dirigierte die Uraufführung seines Don Juan in seiner Eigenschaft

als Großherzoglich Sächsischer Kapellmeister am 11. November

1889 in Weimar selbst, und schrieb am 15. November Tage an den

Vater: „Was soll ich über ‚Don Juan’ noch schreiben, ihr hättet hören müssen,

ich selbst konnte den (nach Aussage a l l e r ) zauberhaften Klang nicht so

recht von meinem Pulte aus beurteilen, doch so viel ist sicher, daß ich mich

in der Berechnung der Effekte, Orchesterbehandlung nirgends getäuscht

habe. Das Blech ist sehr schwer und anstrengend, klang aber nirgends brutal,

sondern durch die drei Trompeten und die polyphone Behandlung viel

milder als in früheren Sachen. Wundervoll klang das Oboensolo mit den

vierfach geteilten Kontrabässen und Sordinen [Dämpfer], die Hörner mit


WERKEINFÜHRUNG

Sordinen, ebenso das glühende Mittelthema in H-dur. Merkwürdig ist mir

immer noch der durchschlagende Erfolg beim g e s a m t e n Publikum, so

einstimmig habe ich ihn noch bei keinem Werke von mir erlebt. Auch das

Orchester war, nachdem es sich von seinem ersten Schrecken erholt hatte,

sehr entzückt von dem Werke.“

Richard Georg Strauss (1864 – 1949)

Till Eulenspiegels lustige Streiche für Orchester op. 28

Richard Strauss wurde auf den Till-Eulen-Spiegel-Stoff durch eine Aufführung

der Oper Eulenspiegel von Cyrill Kistler (1848 – 1907) auf einen

Text von August von Kotzebue (1781 - 1819) am 5. April 1889 in Würzburg

angeregt. Er plante zunächst eine Oper mit dem Titel Till Eulenspiegel

bei den Schildbürgern und fertigte dazu in Weimar im Zeitraum von

1893 bis 95 einen Textentwurf an. Seine inhaltliche Beschäftigung mit

Eulenspiegel führte schließlich zur Komposition der symphonischen

Dichtung Till Eulenspiegels lustige Streiche. Nach alter Schelmenweise – in

Rondeauform – für großes Orchester gesetzt. Seinem lieben freunde Dr.

Arthur Seidl [1863 – 1929] gewidmet.

Zunächst verweigerte Strauss detaillierte Informationen über den

Handlungsablauf und trug dann aber doch für einen Konzertführer

des Münchner Komponisten und Musikschriftstellers Wilhelm Mauke

(1867 – 1930) die folgenden Bemerkungen in dessen Partitur ein:

„Es war einmal ein Schalksnarr“ (Takt 1)

„Namens ‚Till Eulenspiegel’“ (Takt 7)

„Das war ein arger ‚Kobold’“ (5 Takte vor Ziffer 3)

„Auf zu neuen Streichen!“ (6 Takte vor Ziffer 6)

„Wartet nur, ihr Duckmäuser!“ (2 Takte vor Ziffer 8)

„Hop! Zu Pferde mitten durch die Marktweiber“ (7 Takte nach Ziffer 9)

„Mit Siebenmeilenstiefeln kneift er aus“ (4 Takte vor Ziffer 11)

„In einem Mauseloch versteckt“ (4 Takte nach Ziffer 11)

„Als Pastor verkleidet trieft er von Salbung und Moral“

(8 Takte vor Ziffer 13)

„Doch aus dem großen Zehe guckt der Schelm hervor“

(5 Takte nach Ziffer 13)

„Faßt ihn ob des Spottes mit der Religion doch ein heimliches

Grauen an vor dem Ende“ (Ziffer 14)

„Till als Kavalier zarte Höflichkeiten mit schönen Mädchen

tauschend“ (10 Takte vor Ziffer 15)

Richard Strauss um1900.

Richards Ehefrau Pauline

Strauss de Ahna um1900.

Richard Strauss mit

Pauline und Franz 1910.


WERKEINFÜHRUNG

Richard Strauss um1904.

Richard Strauss. Gemälde

von Max Liebermann um

1918.

„Sie hat’s ihm wirklich angethan!” (3 Takte vor Ziffer 16)

„Er wirbt um sie“ (5 Takte nach Ziffer 16)

„Ein feiner Korb ist auch ein Korb!“ (1. Takt vor Ziffer 17)

„Schwört Rache zu nehmen an der ganzen Menschheit“

(7 Takte nach Ziffer 18)

„Philistermotiv” (Ziffer 20)

„Nachdem er den Philistern ein paar ungeheuerliche Thesen aufgestellt,

überläßt er die Verblüfften ihrem Schicksal“

(5 Takte vor Ziffer 22)

„Grimasse von weitem“ (Ziffer 24)

„Till’s Gassenhauer“ (1 Takt vor Ziffer 26)

„Das Gericht“ (Ziffer 38)

„Er pfeift gleichgiltig vor sich hin“ (5 Takte nach Ziffer 38)

„Hinauf auf die Leiter! Da baumelt er, die Luft geht ihm aus, eine

letzte Zuckung. Till’s Sterbliches hat geendet.“ (Ziffer 40)

Die Uraufführung fand am 5. November 1895 im Gürzenichsaal in Köln

unter der Leitung von Franz Wüllner (1832 – 1902) statt.

Ferrucio Busoni (1866 – 1924) schrieb nach einer Aufführung an seine

Frau: „Strauss’s Eulenspiegel klang wie ein moderner Papa Haydn der in

seiner naivsten Laune ist und die alten Wiener Aristrokraten die selbst mitspielen,

zum Lachen bringt.“

Aus französischer Sicht beurteilte Romain Rolland (1866 – 1944) wie

folgt: „Hier ist das Bestreben von Strauß, mit einigen musikalischen Zeichnungen

bald einen Charakter, bald einen Dialog, bald eine Situation, bald

eine Landschaft oder einen Gedanken darzustellen, d.h. die verschiedensten

und mannigfaltigsten Einfälle eines kapriziösen Geistes sind hier ganz besonders

auffällig. Es ist wahr, daß er sich auf einige Volksthemen stützt, deren

Sinn in Deutschland sehr leicht verstanden werden muß,und daß er sie nicht

ganz, wie er angibt, in Rondoform entwickelt, sondern mit einer gewissen

Logik: derart, daß abgesehen von einigen Grillen, die ohne Programm nicht

zu entziffern sind, das Ganze trotzalledem von musikalischer Einheit ist. Die

in Deutschland sehr beliebte Symphonie scheint mir weniger originell als die

andern [Macbeth, Don Juan, Tod und Verklärung, Also sprach Zarathustra,

Don Quichote, Ein Heldenleben] zu sein. Man möchte sie für einen sehr

raffinierten Mendelssohn halten, mit merwürdigen Harmonien und kompliziertester

Instrumentation.“ (Romain Rolland: Musiker von heute. Deutsch

von Wilhelm Herzog.- München 1925, S. 164.)


WERKEINFÜHRUNG

Johannes Brahms (1833 –1897)

Konzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-moll,

op. 102

I. Allegro

II. Andante

III. Vivace non troppo

„Aimez-vous Brahms“ war 1959 der Titel eines Roman-Bestsellers

der französischen Autorin Françoise Sagan (1935 – 2004), der auch in

Deutschland unter dem Titel „Lieben Sie Brahms?“ zu einer Redewendung

wurde, zugleich aber auch die Schwierigkeiten des Bildungsbürgertums

mit der Musik des Komponisten zum Ausdruck brachte.

Schon zu Lebzeiten galt die Musik des im ärmlichen Gängeviertel von

Hamburg als Sohn eines Kontrabassisten geborenen Johannes Brahms

als nicht leicht rezipierbar. Seinem Klavier- und Kompositionslehrer in

Hamburg Eduard Marxsen (1806 – 1887), bei dem der Zehnjährige Unterricht

erhalten hatte, blieb Brahms sein Leben lang freundschaftlich

verbunden und fragte ihn noch als etablierten Komponisten immer

wieder um Rat, wenn ihn Selbstzweifel plagten. Seine Zeitgenossen

taten sich mit seiner Musiksprache schwer, wie wir den Ausführungen

von Hermann Kretzschmar (1848 – 1924) in seinem Führer durch den

Concertsaal aus dem Jahre 1887 entnehmen können: „Brahms ist unter

allen Sinfonikern unsers Jahrhunderts der Einzige, welcher Beethoven in

der Logik und Oekonomie des Satzbaues, in der ununterbrochenen Gediegenheit

des Materials und der Arbeit, in dem vornehmen Verzicht auf das

Conventionelle erreicht. Seine Werke, naturgemäß die Sinfonien voran, sind

deshalb auch nicht durchweg leicht zu geniessen.“

In Wien ansässig eilte Brahms der Ruf voraus, er selbst und seine Musik

seien ausgesprochen melancholisch. Auf Joseph Hellmesberger

(1828 – 1893), dem Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, geht

das Bonmot zurück: „Wenn der Brahms einmal recht gut gelaunt ist, singt

er ‚Das Grab ist meine Freude’.”

Eine besondere musikalische Gattung stellen Werke für zwei oder mehrere

Soloinstrumente und Orchester dar, die sich im ausgehenden 18.

und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der Bezeichnung

Sinfonia concertante großer Beliebtheit erfreuten. Stets waren für eine

Aufführung hervorragende Solisten ihres jeweiligen Instrumentes erforderlich.

In dem Maße wie das Interesse an Aufführungen diesen

Johannes Brahms um

1853.


WERKEINFÜHRUNG

Johannes Brahms um

1889.

von Bläsern dominierten konzertanten Symphonien abnahm, bürgerte

sich der Begriff Tripelkonzert (Beethoven) oder Doppelkonzert ein.

Von seiner fünften Italienreise im Sommer 1887 in die beschauliche

Sommerresidenz in Thun im Berner Oberland zurückgekehrt notierte

sich Brahms erste kompositorische Einfälle für eine fünfte Symphonie,

gedachte dann aber diese für ein Violoncello-Konzert zu verwerten,

das er dem Cellisten Robert Hausmann (1852 – 1909) widmen wollte.

Vorausgegangen waren die beiden Sonaten für Violoncello und

Klavier Nr. 1 in e-moll, opus 38 aus dem Jahre 1865 und Nr. 2 in F-dur,

opus 99, die ein Jahr zuvor bereits in Thun entstanden war. Brahms

Sympathie für das Violoncello geht auf eigene praktische Erfahrungen

in früher Jugend zurück: „Es ist wenig bekannt, daß der junge Brahms

einiges Geschick auf dem Cello entwickelte. 1895 teilte er dem berühmten

Cellisten Julius Klengel [1859 – 1933] mit: ‚Sie müssen wissen, daß wir engere

Kollegen sind. Als Knabe habe auch ich Cello gespielt und es sogar bis zu

einem Rombergschen [Bernhard Romberg (1787 – 1841)] Konzert gebracht.‘“

(Bärenreiter Urtextausgabe dieser Sonate)

Die Hinzunahme der Violine und damit die Erweiterung der im Entstehen

begriffenen Komposition zu einem Doppelkonzert für Violine. Violoncello

und Orchester sollte der Brahms-Biographie von Max Kalbeck

(1850 – 1921) folgend „den verlorenen Freund seiner Jugend wiedergewinnen

helfen, und das Violoncell sich dabei als gefälliger Vermittler anbieten,

das ganz persönliche Violoncell Robert Hausmanns, der den Meister um ein

Konzertstück für sich gebeten hatte.“

Robert Hausmann war seit 1879 Mitglied im Joachim-Quartett in Berlin

und hatte zusammen mit Brahms dessen 2. Violoncello-Sonate am 22.

November 1886 im kleinen Musikvereinssaal in Wien uraufgeführt. Eine

weitere Aufführung fand im Frühjahr 1887 privat bei Amalie Joachim

(1839 – 1899) geb. Schneeweiss statt. Bei dem verlorenen Brahms-

Freund handelt es sich um den Geiger Joseph Joachim (1831 – 1907),

der sich 1884 von seiner Frau hatte scheiden lassen. Da sich Brahms

im Ehestreit auf die Seite von Amalie stellte ruhten die seit 1853 bestehenden

freundschaftlichen Beziehungen. Unmittelbar nach Abschuss

des Doppelkonzertes schrieb Brahms am 11. August 1887 an die Pianistin

Helene Freifrau von Hildburg (1839 – 1923) geb. Franz: „Ich brauche absolute

Einsamkeit, nicht sowohl um mir das Mögliche zu leisten, sondern um

nur überhaupt an meine Sache zu denken. Das liegt an meinem Naturell,

es ist aber auch sonst einfach zu erklären. (...) Wer nun, wie ich, Freude am

Leben und an der Kunst außer sich hat, der ist nur zu geneigt, beides zu


WERKEINFÜHRUNG

genießen – und Andres zu vergessen. Es möchte auch wohl das Richtige

und Gescheiteste sein. Aber gerade jetzt, da ein neues größeres Werk vor

mir liegt, freue ich mich doch ein wenig seiner und muß sagen: ich hätte es

nicht geschrieben, wenn ich mich am Rhein und in Berchtesgaden noch so

schön des Lebens gefreut hätte.“

Brahms Kalkül ging auf und eine erste Probe mit dem versöhnten Joachim,

mit Hausmann und ihm selbst am Klavier fand am 21. September

1887 in Baden-Baden statt, gefolgt von einer weiteren zwei Tage

später mit dem dortigen Kurorchester. Am 18. Oktober 1887 wurde

das Werk im Gürzenichsaal in Köln mit den beiden Solisten und Johannes

Brahms am Dirigentenpult uraufgeführt. Auch dieses Konzert

fand – wie schon das Violinkonzert von Peter Tschaikowsky – vor den

kritischen Ohren des Wiener Kritikerpapstes Eduard Hanslick (1825 –

1904) keine Gnade: „Dieses Kunstwerk dünkt mir jedoch mehr die Frucht

eines großen combinatorischen Verstandes zu sein, als eine unwiderstehliche

Eingebung schöpferischer Phantasie und Empfindung. Wir vermissen

daran die Frische und Ursprünglichkeit der Erfindung, den melodischen und

rhythmischen Zauber.“

Ungeachtet der kritischen Stimmen seiner Zeitgenossen und angesichts

der wiedererlangten Freundschaft mit Joachim schätzte Brahms

selbst sein Doppelkonzert als ein „Stück, das ich wohl zärtlicher als andere

ansehen werde, der schönen Erinnerungen wegen, die es mir verschafft.“

Das Joachim-Quartett.

Dr. Gunther Joppig

Der bekannte Geiger

Joseph Joachim.

Der Cellist Prof. Robert

Hausmann.

Der Musikkritiker Eduard

Hanslick auf einer Litho

von Rudolf Krziwanek.

Alle Abbildungen der Werkeinführung © wikipedia


DIRIGENT

Fuad Ibrahimov– Dirigent

Seit November 2014 ist Fuad Ibrahimov der Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters

Aserbaidschan, Chefdirigent der Neuen Philharmonie

München und des Baku Chamber Orchestra.

In seiner noch jungen Karriere als Dirigent hat er bereits das Royal

Philharmonic Orchestra (London), Orchestre Symphonique de Mulhouse

(Frankreich), Nord Czech Philharmonic, das MDR Sinfonieorchester (Leipzig),

die Staatskapelle Halle, das Göttinger und Nürnberger Sinfonieorchester,

die Philharmonie Südwestfalen, das Wiener Kammerorchester,

das Kritische Orchester® Berlin, das sich aus Musikern aus den Orchestern

wie den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, der Staatskapelle

Dresden zusammensetzt, geleitet. 2012 hat er als Gast Dirigent

seine erste eigenständige Opernproduktion mit dem Kölner Gürzenich-

Orchester an der Oper Köln übernommen. 2013 – 2015 hat er bereits

Wiedereinladungen zum Kölner Gürzenich-Orchester erhalten. Im Juni

2011 wurde er von Maestro Fabio Luisi zum „Pacific Music Festival“ in

Japan eingeladen.

Fuad Ibrahimov wurde 1982 in Schuscha / Aserbaidschan geboren.

Bereits mit 15 Jahren erhielt er seine erste Anstellung als Bratscher im

Staatlichen Sinfonieorchester Aserbaidschan.


FUAD IBRAHIMOV

Gleichzeitig begann er sein Viola-Studium an der dortigen Musikakademie.

Dieses führte er nach der Diplomprüfung ab 2002 an der

Musikhochschule Köln in der Klasse Prof. Rainer Moog weiter. Nach dem

Solistendiplom setzte er sein Studium ab 2006 in der Dirigierklasse von

Prof. Michael Luig fort und bestand im Jahr 2011 die Diplomprüfung

im Fach Dirigieren mit der Bestnote.

Während dieser Zeit erhielt Ibrahimov ein Stipendium der Stiftung

„Freunde der Aserbaidschanischen Kultur“, sowie des Dr. Carl Dörcken-

Werner Richard Stiftung und führte Konzerte in zahlreichen deutschen

Städten unter der Schirmherrschaft der Yehudi Menuhin Foundation.

Außerdem im Jahr 2010 erhielt er einen Sonderpreis des DAAD, der an

besonders talentierte ausländische Studierende vergeben wurde.

Seit seiner Kindheit konzertiert Fuad Ibrahimov national und international

als Solist und als Mitglied unterschiedlicher Kammerensembles

und Orchesters.

Maßgeblich inspiriert auch durch Meisterkurse unter anderem bei

Mstyslaw Rostropowitsch, der ihn besonders prägte, legte er auch in

seiner eigenen Dirigententätigkeit früh einen besonderen Schwerpunkt

auf die Arbeit mit hochbegabten Nachwuchsmusikern.

Mit der auf seine Initiative gegründeten staatlichen „Jungen Philharmonie

Aserbaidschan“ nahm er schon 2008 erstmals am Festival „Young

Euro Classic“ in Berlin.

2010 betreute er ein Gemeinschaftsprojekt deutscher Musikschulen

mit dem venezolanischen „El Sistema“ und arbeitete in Venezuela unter

anderem mit der „Sinfonica“ des Bundesstaates Guárico. ​

Seit dem Jahr 2013 erhält er das Präsidenten-Stipendium der Republik

Aserbaidschan. Im März 2017 bekam Fuad Ibrahimov vom Präsidenten

der Republik Aserbaidschan einen Verdienstorden für kulturelles

Engagement.


SOLISTIN

Elisabeth Kropfitsch – Violine

Die Geigerin Elisabeth Jess-Kropfitsch konzertiert seit Jahren in den

Musikzentren der Welt. Ihr Repertoire umfasst sowohl die großen Violinkonzerte

als auch die geigerischen Höhepunkte von Bach, Paganini

bis Kreisler und das gesamte Kammermusikrepertoire.

Sie ist Primaria des weltbekannten Jess-Trio-Wien und gestaltet so seit

frühester Jugend zusammen mit ihren Geschwistern Stefan (Cello) und

Johannes Jess-Kropfitsch (Klavier) eine Vielzahl von Konzerten auf der

ganzen Welt. Mit ihm gestaltete sie Zyklen mit sämtlichen Klaviertrios

von Ludwig van Beethovens im Wiener Konzerthaus sowie Auftritte

in Funk und Fernsehen. Im Jahr 2013 gründete Elisabeth Kropfitsch

mit der indische Pianistin Marialena Fernandes und der koreanischen

Cellistin Meehae Ryo das Cosmopolitan Trio Wien, das auf internationalen

Bühnen und Festivals konzertiert.

Elisabeth Jess-Kropfitschs einzigartiges Violinspiel setzt die Schule von

Wolfgang Schneiderhan fort, bei dem sie von frühester Jugend an bis

zu der mit Auszeichnung absolvierten Diplomprüfung an der Hochschule

für Musik und darstellende Kunst in Wien studierte.

Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe u.a. den internationalen Violinwettbewerb

„Città di Senigallia“ und vollzieht einen nahtlosen Übergang

von lernender zu lehrender Künstlerin: sie wurde Dozentin an

der Wiener Musikhochschule im Konzertfach Violine, Assistentin bei

den Professoren Melkus, Ozim, Pospichal und Frischenschlager und


ELISABETH KROPFITSCH | VIOLINE

unterrichtete am Joseph Haydn Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt (Kooperation mit der Musikhochschule Bratislava)

war Sie als Professorin mit einer eigenen Klasse für Violine tätig. Ab 1. Oktober 2011 wurde sie

zur Universitätsprofessorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende

Kunst Wien berufen.

Die Konzerttätigkeit wuchs im Rahmen der beruflichen Ausbildung und künstlerischen Vervollkommnung.

Ihre internationale Karriere mit begann mit Konzerten in Wien (Konzerthaus,

Musikverein), Paris, Salzburg, Mailand (Teatro Piccolo), Palermo (Teatro Golden), Jerusalem (Rebecca

Crown Hall), Berlin (Philharmonie), Rom, Basel, Tel Aviv (Beit Ariela), Barcelona (Palau de

Musica), London (Purcell-, Wigmore Hall), Warschau (Philharmonie), Hamburg (Musikhalle), New

York (Carnegie Recital Hall, Lincoln Center), Zürich (Tonhalle), Graz (Stefaniensaal), Peking (Beijing

Concert-Hall), Nagoya, etc.

Solistische Auftritte mit dem Mozarteum Orchester Salzburg (Brahms, Beethoven), den Festival

Strings Lucerne (Martinu), dem Orchester des Südwestdeutschen Rundfunks (Bach), dem Niederösterreichischen

Tonkünstlerorchester (Mendelssohn, Gattermeyer), dem Bohuslav Martinu Symphonie

Orchester (Blechinger), den Wiener Solisten (Haydn), der Wiener Sinfonietta (Mendelssohn), dem

Laibacher Philharmonischen Orchester (Beethoven), der Capella Istropolitana (Bach), Moskauer

und St. Petersburger Symphoniker (Beethoven) u.a. führten sie zu außerordentlichen Erfolgen.

Elisabeth Jess-Kropfitsch war Mitglied des beim Bundeskanzleramt installierten Musikbeirates,

Mitglied der Gleichberechtigungskommission sowie Vorstandsmitglied des Ersten Österreichischen

Frauenkammerorchesters. Dort ist sie Konzertmeisterin und des öfteren als Solistin zu

hören. Zudem organisiert sie als künstlerische Leiterin die Konzertreihe und das Abonnement

von „classic muerz“ des Kunsthauses Mürz zuschlag. Sie war Obfrau der Personalvertretung des

Joseph Haydn Konservatoriums Eisenstadt. Elisabeth Jess-Kropfitsch ist Vorstandsmitglied der

ESTA und Präsidentin des Vereins der Freunde der Wiener Streich- und Saiteninstrumente an

der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Elisabeth Jess-Kropfitsch spielte zahlreiche Schallplatten und CDs beiden Labels Rondo, EMI

und Hungaroton ein. Während ihrer Japan- und Chinatournee interpretierte die Künstlerin in

zahlreichen Großstädten 15mal das Violinkonzert in A-Dur von W.A. Mozart, das von sieben

Fernsehstationen live übertragen wurde.

Über ihren Werdegang und den ihrer beiden Brüder Johannes und Stefan Jess-Kropfitsch ist im

größten österreichischen Verlag „Niederösterreichisches Pressehaus“ das Buch „Jess zur Musik - von

den Anfängen bis zum 1000. Konzert“ erschienen.

Violine

Das Konzertinstrument ist ihre im Jahr 1751 gebaute Violine d‘Elia von Giambattista Guadagnini.


SOLISTIN

Meehae Ryo – Violoncello

Die Künstlerin des Musiklabels Deutsche Grammophon, Meehae Ryo

ist eine der angesehensten Cellistinnen der Republik Korea. Ihre technische

Virtuosität, fesselnde Melodie und ihre Leidenschaft für die

Musik begeistern stets ihr Publikum. Neben ihrer Rolle als gefeierte

Solokünstlerin gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Lehrende

an ihre Schüler weiter.

Meehae erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren.

Nachdem sie viele nationale Wettbewerbe in ihrer Heimat Südkorea

gewonnen hatte, bat sie ihre Eltern, nach einer Schule zu suchen, die

aus ihr eine echte Musikerin machen würde. Sie bekam einen Platz

an der Juilliard School in New York, als sie sechzehn Jahre alt war. Ihr

Studium mit DMA Grad beendete sie dann an der Universität von

Michigan in den USA.

Meehae‘s Leidenschaft für Musik führte dazu, dass sie zu einer beliebten

Solistin am Violoncello wurde. Zu den zahlreichen Orchestern gehören:

der Wiener Konzertverein, die Berliner Symphoniker, die Stuttgarter Philharmoniker,

die Thüringen Philharmonie, das Prag Radio Symphony Orchestra,


MEEHAE RYO | VIOLONCELLO

das Belgrad Philharmonic Orchestra, die Toronto Philharmonia, das Hong

Kong Philharmonic Orchestra, das Thailand Philharmonic Orchestra, das

Martinu ° Philharmonic Orchestra, das Bulgarische National-Rundfunk-Sinfonieorchester,

das Hradec Králové Philharmonic Orchestra, das Israel Symphony

Orchestra, das Kasachstan National Symphony Orchestra, das Korean

Symphony Orchestra, das Seoul Philharmonic Orchestra und viele weitere.

2013 gründete sie gemeinsam mit der Violinistin Elisabeth Kropfitsch

und der Pianistin Marialena Fernandes das „Cosmopolitan Trio Vienna“.

Innerhalb weniger Jahre waren sie in mehreren Konzertsälen in Frankreich,

Italien, Wien und anderenzu sehen. Eine bemerkenswerte Aufführung

fand im September 2016 statt, als das Berliner Symphonieorchester

das Trio einlud in Südkorea eine Konzerttour durchzuführen. Darüber

hinaus spielten und spielen viele berühmte Solisten mit Meehae, wie

zum Beispiel Schlomo Mintz, Martha Argerich, Maria Solozobova, Anton

Sorokow, Aiman Mussakhajayeva, Andreas Buschatz und weitere.

Die Cellistin präsentierte sich in vielen bekanntesten Konzertsälen, zum

Beispiel im Goldenen Saal des Musikvereins Wien, in der Verdi Hall

(Mailand), im Herkulessaal (München), im Smetana-Saal (Prag), in der

Dvořák Hall (Prag), in der Liszt Hall (Budapest), in der Carnegie Hall (New

York), im Saal der Berliner Philharmonie (Berlin), im Großen Saal des

Mozarteums (Salzburg), in der Lisinski Hall (Zagreb), in der Philharmonie

im Gasteig (München), im Congress Culture Center (Zlín), im Opernhaus

Kairo (Kairo), im Gran Teatro de Elche (Elche), in der Kharkov Philharmonie

(Charkiw), im National Auditorium of Music (Torrevieja), im Teatro La

Fenice (Venedig) und in der Aram Khachaturian Concert Hall (Eriwan).

Darüber hinaus verfügt Meehae Ryo über eine große Erfahrung als

Jurymitglied. Sie wurde als Jurorin zum Antonio-Janigro-Cello-Wettbewerb

(Kroatien), Luigi-Boccherini-Internationaler-Cello-Wettbewerb

(Italien), Beethoven-Cello-Wettbewerb (Tschechische Republik) und

Aram-Khachaturian-Internationaler-Wettbewerb (Armenien) eingeladen.


SOLIST

Tassilo Probst – Violine | Junge Stars - Fürstenfeldbruck

Tassilo Probst wurde im Juli 2002 in München, in eine musikinteressierte

Familie geboren. Er besucht nun die 12. Klasse des Gymnasiums.

Mit 14 Jahren gab er sein erfolgreiches Solistendebüt mit dem Glasunow

Violinkonzert mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter der Leitung von

Generalmusikdirektor Christian Simonis, worauf sich Wiedereinladungen

des Orchesters anschlossen. Im November/ Dezember 2017 lud ihn die

Bayerische Philharmonie als „Junge Elite“ im Rahmen ihrer Konzerte ein. Im

Juni und Juli 2017 spielte Tassilo sehr erfolgreich seine ersten Rezitale auf

großen öffentlichen Bühnen. Im Oktober 2016 nahm Tassilo auf Einladung

der Kronberg Academy an dem Kammermusikprojekt „Mit Musik Miteinander“

teil. Öffentlich unterrichtet von namhaften Dozenten konzertierte

er gemeinsam mit ihnen. Lange Jahre spielte Tassilo sehr erfolgreich bei

den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von

Heinrich Klug, 2014 „Haydn-Spaß“, 2015 „Mozart & Ravel“, 2016 Vivaldi „Die

vier Jahreszeiten“, 2017 „Peter und der Wolf“, als Solist und im Orchester

mit. Er konzertierte bereits sehr erfolgreich auf großen Bühnen wie dem

Gasteig München, dem Herkulessaal der Münchner Residenz, der Allerheiligen-Hofkirche

München, dem Brunnenhof der Residenz München, im Schloss

Dachau, dem Bayerischen Rundfunk, dem alten Rathaussaal in Wasserburg,

dem August-Everding-Saal Grünwald, dem Kurhaus Bad Wörishofen u.v.m.

Tassilo trat solistisch bereits in jungen Jahren im Schloss Schleißheim und

im Münchener Golfclub e.V. für den Lions Club und in vielen weiteren Benefiz-Konzerten

auf. Ferner konzertierte er bereits in sehr jungen Jahren

u.a. gemeinsam mit seinem Bruder und Vater auf dem Petersplatz in Rom

bei einer Audienz von Papst Benedikt XVI sowie im Pantheon.


TASSILO PROBST | VIOLINE

Tassilo ist vielfacher 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“, in den Kategorien Violine Solo, Violine

Duo, Klavier Trio und Streichquartett. 2015 war er erstmals alt genug, um zum Bundeswettbewerb

zugelassen zu werden und wurde sogleich mit seinem Duo-Partner mit einem 1. Bundespreis mit

Höchstpunktzahl, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und einem

Stipendium für den „Europäischer Musikworkshop Altomünster“ ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde

dem Duo der 2. Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin zuerkannt. 2016 erspielte Tassilo

sich gleich zwei erste Bundespreise. Als Solist mit Höchstpunktzahl, abermals mit Sonderpreis der

Deutschen Stiftung Musikleben, und einen 1. Preis in der Kategorie Klavier-Kammermusik, verbunden

mit einem Sonderpreis des Bärenreiter-Verlags sowie einem Stipendium für den Meisterkurs „International

Summer Academy for Young Artists“. Eine weitere besondere Auszeichnung war im Juni

2016 die Nominierung für den „Tassilo Kulturpreis“ der Süddeutschen Zeitung. Im April 2017 erspielter

er sich beim „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb Violine Junior“ in Düsseldorf den ersten

Preis. Bei den internationalen und renommierten Meisterkursen der Kronberg Academy 2017 war

er einer der ausgewählten „aktiven“ Teilnehmer und durfte am Abschlusskonzert seine Virtuosität

zeigen. Im Mai 2017 erhielt er die besondere Auszeichnung eines „Gerd Bucerius-Stipendiums“ der

Deutschen Stiftung Musikleben. Im Rahmen der Arosa Music Academy im Herbst 2017 wurde Tassilo

der „Hans-Schaeuble-Award 2018“ zuerkannt. Seit 2018 erhält Tassilo über die Deutsche Stiftung Musikleben

eine zusätzliche Förderung der „Jürgen und Monika Blankenburg Stiftung“ Hamburg. Seinen

vierten 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert erspielte Tassilo sich im Mai 2018 in der Kategorie „Duo“

Klavier und ein Streichinstrument. Ebenso wurde ihm im Mai 2018 das „Gerd Bucerius-Stipendium“

für ein weiteres Jahr zuerkannt.

Ausbildung

Mit 4 ½ Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode bei Hannelore

Dörries. Seit Anfang 2015 ist er Schüler des Österreichers David Frühwirth. Im Sommer 2015 bestand

er die Aufnahmeprüfung für Jungstudenten an der Hochschule für Musik und Theater in München,

zunächst unterrichtet von Prof. Sonja Korkeala und seit dem Sommersemester 2017 von Prof. Ingolf

Turban. Tassilo Probst sucht trotz seines jugendlichen Alters den Weg einer vielfältigen Ausbildung.

Ein „Gerd Bucerius-Stipendium“ der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglicht ihm im Rahmen der

Akademieblöcke der Zhakhar Bron Akademy in Interlaken Schweiz, Besuche der Meisterkurse von

Prof. Zakhar Bron. Weitere Meisterkurse besuchte er bei Prof. Ingolf Turban, Prof. Julia Fischer, Prof.

Boris Kuschnir, Prof. Christoph Poppen und dem Barock Geiger Rüdiger Lotter. Ferner spielt er

Saxophon und Klavier.

Violine

Beim 25. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Februar 2017 der Deutschen Stiftung

Musikleben in Hamburg erspielte sich Tassilo Probst die über 300 Jahre alte, wunderbare, klangstarke

Meistervioline „Giovanni Grancino (Mailand 1690)“, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger

Familienbesitz. „Eine Anerkennung seiner besonderen Leistungen, trotz seines sehr jungen Alters!“


SOLIST CÉSAR NUNES | HORN

César Nunes – Horn | Solist in Wolfratshausen

César Nunes (1992) wuchs in Oporto, Portugal auf. Im Alter von 6 Jahren

erhielt er seinen ersten Musikunterricht auf der Flöte und Orgel. 2003

wechselte er dann an das Oporto Music Conservatory in die Hornklasse

von Professor Hélder Carneiro. Gleichzeitig erhielt er Unterricht an der

Costa Cabral Music Academy bei Professor Hélder Vales und Ricardo

Matosinhos. 2012 begann er sein Bachelor an der ESMAE – University

of Music and Performing Arts Porto, wo er die Gelegenheit hatte, mit

Professoren wie Abel Pereira, Bohdan Sebestik, Hugo Carneiro, Nuno

Vaz und Ricardo Matosinhos zu arbeiten. Für das letzte Jahr seines

Bachelors ging er nach Leipzig zu den Professoren Thomas Hauschild

und Bernhard Krug an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn

Bartholdy“.

César nahm an Meisterkursen und Workshops mit zahlreichen Hornisten

wie Froydis Red Wekre, Radovan Vlatkovic, David Johnson, Jeffrey

Nelson, Thomas Hauschild, Bernhard Krug, Christian Lampert, Szabolcs

Zempléni, François Bastian, Jan Golebiowski, Jan Schroeder, Hélder Vales,

Abel Pereira, Leonardo Feroleto, Hélder Carneiro und Nuno Vaz teil.

Über die letzten Jahre spielte er in zahlreichen Orchestern: Ashot

Tigranyan Cultural Musical Foundation (Armenien), Neue Philharmonie

München, Internationale Junge Orchesterakademie (Bayreuth),

Orquestra Metropoliten de Lisboa, Orquestra Filarmonia de Vermoim,

Orquestra de Câmara de Braga, Orquestra de Gaia, Oporto Chamber

Ensemble, Orquestra de Câmara da Maia, Orquestra do Norte, Orquestra

de Jovens dos Conservatórios Oficiais, Orquestra Sinfonieta (ESMAE).

In diesen Orchestern arbeitete César mit Dirigenten wie Rodolfo

Saglimbeni, Yoel Gamzou, Oksana Lyniv, Fuad Ibrahimov, Matthias

Foremny, Christoph König, Eduardo Garcia-Barrios, Rafa Agulló Albors,

António Saiote, Kamen Goleminov, Fernando Marinho, Gil Magalhães,

Francisco Ferreira, António Ferreira, António Baptista.

Im Rahmen seiner Orchestertätigkeit ist er in zahlreichen Ländern wie

Portugal, Spanien, Schweiz, Niederlande, Deutschland, Armenien, Aserbaidschan

und China aufgetreten. César arbeitet regelmäßig mit den

Orchestern Ashot Tigranyan Cultural Musical Foundation Armenien, Neuen

Philharmonie München, Sinfonietta Isartal, Internationale Junge Orchesterakademie

Bayreuth und als Solohornist im Cairo Symphony Orchestra.

Seit 2009 ist er als Dozent in einer portugiesischen Blaskapelle tätig.

Als Solist spielte er 2012 und 2013 mit dem Oporto Chamber Ensemble

und dem Oporto Music Conservatory Orchestra.


SOLIST FINN BOHN | HORN

Finn Bohn – Horn | Junge Stars - Fürstenfeldbruck

Finn Bohn, geboren 2000 in Starnberg, erhielt seinen ersten Hornunterricht

im Alter von sechs Jahren bei Maximilian Hochwimmer. Später

wurde er von Kornelia Nawra und Johannes Kaltenbrunner unterrichtet.

Seit September 2015 ist er Jungstudent bei Prof. Johannes Hinterholzer

an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Er belegte zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Prof. Christian Lampert, Prof.

Thomas Hauschild, Fergus McWilliam und Froydis Ree Wekre.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert” erhielt er mehrfach Preise auf Regoinal-,

Landes- und Bundesebene. Außerdem erhielt er einen Sonderpreis

beim Wettbewerb des dritten Positively Brass & Percussion Symposiums

in Trossingen.

In den Jahren 2013 und 2014 spielte er im Festivalorchester des VBW und

im Attacca, dem Jugendorchester der Bayerischen Staatsoper. Derzeit ist

er Mitglied im Odeon Jugendsinfonieorchester München und in den Landesjugendorchestern

Rheinland-Pfalz und Bayern.

Im Rahmen von Patenschaftsprojekten konzertierte er gemeinsam mit

großen Orchestern wie den Münchner Philharmonikern oder der Staatsphilharmonie

Mainz.

Als Solist spielte er 2017 mit der Kammerphilharmonie Dacapo München.


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Anny Chen

Violine (KM),

Hamburg, Deutschland

Harutyun Abaghyan

Violine,

Évreux, Frankreich

Afonso Almeida Rosas

Violine,

Porto, Portugal

Marta Florit García

Violine, Palma de

Mallorca, Spanien

Jaime García Fernandez

de Usera, Violine,

La Coruna, Spanien

Paloma García Fernandez

de Usera, Violine,

La Coruna, Spanien

María Luís García d. Santos

Violine,

Lisboa, Portugal

Mariia Hraschenko

Violine,

Kiev, Ukraine

Justs Liepiņš

Violine (VS),

Riga, Lettland

Sofia Petishkina

Violine,

Kiev, Ukraine

María Salas

Violine, Sanlúcar

de Barrameda, Spanien

Ostap Shpik

Violine,

Lviv, Ukraine

Anna Maria Toporkiewicz

Violine,

Tymbark, Polen

Maryia Traihel

Violine,

Białystok, Polen

Sergio Ángel de la Poza

Anguís, Violine (SF 2.),

Castellón, Spanien

Julia Belitskaya

Violine,

Kiev, Ukraine


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Mirela Carreras

Violine,

Angeles, Spanien

Pablo Falagán Álvarez

Violine, Ponferrada (Leon),

Spanien

María Huélamo Romero

Violine,

Sevilla, Spanien

Esther Jiménez Prados

Violine,

Cabra, Spanien

Svitlana Klinkova

Violine,

Kiev, Ukraine

Ana Lourenço

Violine,

Göteborg, Schweden

Therese Mitreuter

Violine (VS),

München, Deutschland

Myloslava Snitko

Violine,

Kiev, Ukraine

Nežka Starc

Violine,

Kranj, Slovenien

Khrystyna Zay

Violine,

Kiev, Ukraine

Marie-Luise Zenker

Violine,

Frankfurt, Deutschland

Alejandro Parra González

Viola (SF),

Sevilla, Spanien

Sergio Alegre Vicente

Viola (VS),

Pontevedra, Spanien

Manuel Camara

Viola,

Lisboa, Portugal

Lucía Gil Ortega

Viola,

Castellón, Spanien

Anna Pankina

Viola,

Kiev, Ukraine


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Ana Peixoto

Viola,

Vila Real, Portugal

Anastasia Savina

Viola,

Kiev, Ukraine

Bodil Schnurrer

Viola,

Egling, Deutschland

Cristiana Torres

Viola,

Guimarães , Portugal

Santiago Velo Quintairos

Viola,

Ourense, Portugal

Wei-Cheng Wang

Cello (SF),

München, Deutschland

Runa Büsing

Cello,

Frankfurt, Deutschland

Katja Deutsch

Cello (VS),

Icking, Deutschland

Simon Edelmann

Cello,

Hamburg, Deutschland

Clara Eglhuber

Cello,

Freising, Deutschland

Gabriel González Rodero

Cello,

Gijón, Spanien

Jorge Municio Corcho

Cello,

Cáceres, Spanien

Edyta Słomska

Cello,

Dresden, Deutschland

Raquel Miguelez Iglesias

Kontrabass (SF),

Pontevedra, Spanien

Markus Baumann

Kontrabass,

Egling, Deutschland

Kamil Biadała

Kontrabass,

Łodź, Polen


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Gonçalo Feijão

Kontrabass,

Faro, Portugal

Noèlia Grau

Kontrabass,

Reus, Spanien

Dmytro Rudyk

Kontrabass,

Temopil, Ukraine

Elza Bleikša

Flöte, Riga, Lettland

München, Deutschland

Blanka Borkowska

Flöte,

Brüssel, Belgien

Jiayu Jin

Flöte,

München, Deutschland

Dominyka Šeibokaité

Flöte,

Bern, Schweiz

Isabel Maria Adán

Oboe,

Zaragoza, Spanien

Nevio Keller,

Oboe,

Zürich, Schweiz

Natalia Mielnik

Oboe,

Bielsko-Biała, Polen

Luisa Bandeira Santos

Oboe,

Basel, Schweiz

Sara Berbel Toledo

Klarinette,

Cuenca, Spanien

Telmo Costa

Klarinette,

Basel, Schweiz

Samuel Eder

Klarinette,

Riezlern, Österreich

Marta Fitzsimmons

Carnero, Klarinette, Es-Kl.

Spanien / Rotterdam, NL

Dolores Navas Valverde

Klarinette,

Rotterdam, Niederlande


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Manuel García García

Fagott,

Arjona, Spanien

Daniel Goldblum

Fagott,

Hudson, U.S.A.

Patrick Oliveira

Fagott,

Bragança, Portugal

João Vieira

Fagott,

Ponta Delgada, Portugal

Luis Barbé

Horn,

Florida, Uruguay

Cesar Nunes

Horn,

Porto, Portugal

Maria Laura Oliveira

Horn,

Vila de Prado, Portugal

Nicolas Reiter

Horn,

Gaggenau, Deutschland

Sze Fong Yeong

Horn,

Brüssel, Belgien

Hugo Alexandre Araújo

Trompete,

Fátima, Portugal

André Nunes

Trompete, Angra de

Heroísmo, Portugal

Cornelia Wolf

Trompete,

Detmold, Deutschland

Mario Fitzsimmons

Carnero, Posaune,

Málaga, Spanien

Maximilian Petz

Posaune,

Ehrwald, Österreich

Christoph Stähler

Posaune,

Leipzig, Deutschland

Jesus Navas Valverde

Tuba,

Heroísmo, Spanien


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Marc Dinges

Schlagwerk,

Beselich, Deutschland

Leopard, Gertrud

Schlagwerk,

Otepää, Estland

Joaquim Osório

Schlagwerk,

Coimbra, Portugal

Hernrique Miguel Sousa

Ramos, Pauke,

Braga, Portugal

Clara Simarro-Röll

Harfe,

Paris, Frankreich

Die NPhM auf der Bühne

des Oberammergauer

Passionstheaters im

Sommer 2017 mit

Dirigent Ainars Rubikis

in Wagners Oper vom

„Fliegenden Holländer”.

© Andreas Stückl


DAS ORCHESTER

© Sabine Weinert-Spieß

Die NPhM im Herkulessaals Herbst 2017 unter Leitung von Fuad Ibrahimov.

Neue Philharmonie München

Die Neue Philharmonie München hat sich seit ihrer Gründung 2005 zu

einem beachteten semiprofessionellen Orchester der Region München

entwickelt.

Die Förderung von NachwuchsmusikerInnen durch erfahrene Solisten

und Experten ist Teil des Konzeptes der Musikwerkstatt Jugend e.V., für

das sie 2006 den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung erhielt.

Inzwischen setzt sich die Neue Philharmonie München aus Musikstudenten

vor allem aus ganz Europa und weiteren Ländern der Welt zusammen.

So treffen die verschiedenen Nationen mit Ihrem kulturellen

Hintergrund nicht nur zum großartigen Musizieren zusammen, sondern

führen ebenfalls viele Gespräche miteinander und feiern Feste.

Das Orchester tritt regelmäßig im Herkulessaal der Münchner Residenz,

in der Stadthalle Kassel und bei zahlreichen Gastkonzerten im In- und

Ausland auf. Im März des Jahres 2015 feierte die NPhM ihr 10-jähriges

Bestehen.

Zur Jahreswende 2015/16 wurde die Neue Philharmonie München

unter Leitung von Fuad Ibrahimov zum 2. Mal nach China eingeladen.

Nach Konzerten in Shanghai und Peking (September 2014) gastierte das

Orchester erfolgreich in Hongkong und Umgebung.


KONZERTRÜCKBLICK

Foto © Tobias Gasser

Konzertreise 2015/16 nach Hongkong mit Fuad Ibrahimov und Pianistin Jieni Wan.

Im Herbst 2017 reiste das Orchester wiederholt zu Konzerten in die

Philharmonie Baku (Aserbaidschan).

In den Sommern 2015, 2016 sowie 2017 überzeugte die Neue Philharmonie

München als Festivalorchester unter Leitung des Generalmusikdirektors

der „Komischen Oper Berlin” Ainaris Rubikis mit ausverkauften

Vorstellungen im Passionstheater Oberammergau bei der von Christian

Stückl inszenierten Verdi-Oper NABUCCO und R. Wagners Oper „Der

fliegende Holländer”.

Unter Leitung des Dirigenten Yoel Gamzou, dem neuen Musikdirektor

am Theater Bremen, konzertierte die mehrfach erfolgreich NPhM in

München und Kassel.

In diesem Herbst konnte Chefdirigent Fuad Ibrahimov die Wiener

Violinistin Elisabeth Kropfitsch und ihre koreanische Cellopartnerin

Meehae Ryo als Solistinnen für das Brahms-Doppelkonzert gewinnen.

Mit der Violinistin Maria Solozobova (Zürich) wird die NPhM unter Leitung

Ibrahimovs im Frühjahr 2019 u.a. in der Tonhalle Zürich Konzerte geben.

Musikalisch betreut wird die NPhM von Mitgliedern des Symphonieorchesters

des bayerischen Rundfunks, des bayerischen Staatsorchesters

sowie von erfahrenen Hochschulprofessoren.


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Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr

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Samstag von 9.30 bis 13.00 Uhr – Montag geschlossen

Bei uns können Sie

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Frühjahr 2017:

Konzert im Herkulessaal

mit Vivi Vassileva

am Schlagwerk unter

Leitung der Dirigentin

Oksana Lyniv.

© Sabine Weinert-Spieß

Die NPhM auf Konzertreise

im Herbst 2017 in

Aserbaidschan vor der

Philharmonie Baku.

©Tabias Gasser

Herbst 2017 Herkulessaal:

Leitung: Fuad Ibrahimov

mit Werken von Glinka

„Ruslan und Ludmila”,

Rachmaninov 2. Klavierkonzert

mit Pianist

Murad Adigezalzade

und Rimsky Korsakov

„Scheherazade”

© Sabine Weinert-Spieß

Frühjahr 2018 :

Yoel Ganzou dirigiert die

NPhM im Herkulessaal.

Solist ist Gilles Apap.

© Sabine Weinert-Spieß


VORSCHAU DER SINFONIETTA ISARTAL-PROJEKTE

MUSIKWERKSTATT

JUGEND

VORSCHAU PROJEKTE DER SINFONIETTA ISARTAL

Herbst 2018

Konzertprojekt mit Johannes Zahn

Freitag, 2. November, 20 Uhr

Himmelfahrtskirche München Sendling

Samstag, 3. November, 20 Uhr

Aula der Grundschule Icking

Programm:

L. van Beethoven: Egmont-Overtüre

C. M. v. Weber: 1. Klarinettenkonzert

L. v. Beethoven: 5. Symphonie

Frühjahr 2019

Konzertprojekt mit Johannes Zahn

Dienstag, 12. März, 20 Uhr

Carl Orff Saal Gasteig / München

Mittwoch, 13. März, 20 Uhr

Aula Grundschule Icking

Programm:

Ouvertüre N.N., Solokonzert N.N.

R. Schumann: 4. Symphonie

Dirigent: Johannes Zahn

Dirigent: Johannes Zahn

Fidelis Edelmann Klarinette


VORSCHAU DER NPHM-PROJEKTE | ORCHESTER-KONTAKTDATEN

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

VORSCHAU PROJEKTE DER NPHM 2019

Frühjahr 2019

Konzertprojekt mit Fuad Ibrahimov

Freitag, 1. März, 20 Uhr

Wolfratshausen / Loisachhalle

Samstag, 2. März, 20 Uhr

Ulm / Haus der Begegnung

Sonntag, 3. März, 18 Uhr*

Zürich (CH) / Tonhalle

Montag, 4. März, 20 Uhr

München / Herkulessaal der Residenz

Benefizkonzert Bayerische Krebsgesellschaft

Programm:

L. van Beethoven: Egmont-Overtüre

P. I. Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur

P. I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“

P. I. Tschaikowsky: Rokoko-Variationen*

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Maria Solozobova Violine

Denis Schapovalo Violoncello*

Herbst 2019

Konzertprojekt mit Kiril Stankow

Italien-Tournee mit 3 Konzerten:

24. September: Latina,

25. September: Rom,

26. September: N.N.

Samstag, 28. September, 20 Uhr

Wolfratshausen / Loisachhalle

Sonntag, 29. September, 19 Uhr

Fürstenfeldbruck / Stadtsaal

Montag, 30. September, 20 Uhr

München / Herkulessaal der Residenz

Programm:

S. S. Prokofjew: „Symphonie classique“ / Nr. 1

R. Strauss: Konzert für Oboe und kl. Orchester

F. M. Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 „Italienische“

Dirigent: Kiril Stankow

Lennart Höger Oboe

Karten für alle Konzerte erhältlich bei

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KONTAKTDATEN

ORCHESTER - KONTAKTDATEN

NPHM – Organisation

Franz Deutsch

Tel. 08178 / 900 18

deutsch@nphm.info

Sieglinde Schmidt

Tel. 0172 / 822 86 57

Siegi@schmidt-page.de

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Sponsorenbetreuung

Angela Zahn

Tel. 089 / 64 93 98 64

zahn@nphm.info

Dr. Adalbert Hohenester

adalbert.hohenester@gmx.de

Orchestervertretung

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Mitgliederbetreuung

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Notenwart

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Rechnungsprüfer

Helga Grundner-Hohenester

Gestaltung

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

design@spiesz.de

Tel. 0731 / 972 67 33

Bankverbindung

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kennwort: NPHM

Sparkasse Bad Tölz-

Wolfratshausen

IBAN: DE 10 7005 4306 0055

3666 45

BIC: BYLADEM1WOR

www.nphm.info


FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Musik tut gut! Werden Sie Freund, Förderer, Stifter, Sponsor

Das Orchester braucht Ihre Unterstützung

Das Orchester wurde von einem privaten Verein gegründet. Alle Organisations- und Verwaltungsarbeiten

werden ehrenamtlich erbracht, d.h. alle Spenden kommen den Musiker*innen

direkt zugute. Diese erhalten keine Gagen (nur in Ausnahmefällen eine geringe Aufwandsentschädigung);

allerdings werden die Fahrtkosten erstattet und die Musiker aus ganz Europa

erhalten während des Projekts Kost und Logis. Allein durch Eintrittsgelder und öffentliche Förderung

ist das nicht zu finanzieren, wir sind daher dringend auf private finanzielle Unterstützung

angewiesen.

Unsere Mitglieder – unsere Freunde des Fördervereins

Ihre Mitgliedschaft ist Grundlage dafür, dass die Arbeit des Orchester überhaupt erst möglich

wird. Die Mitgliedschaft im Förderverein bietet Ihnen auch Vorteile: Sie erhalten Vorab-Informationen

zu den kommenden Konzerten und Sie können vergünstigte Konzertkarten erhalten.

Jahresbeitrag: 30 Euro

Mit Spenden helfen

Sie können Ihre Spenden von der Steuer absetzen. Als gemeinnütziger Verein stellen wir Spendenbescheinigungen

Ihnen gerne aus. Außerdem wird Ihr Name (sofern gewünscht) in unserem

Programmheft abgedruckt.

Unsere Förderer – unsere Stifter – unsere Sponsoren

Werden Sie Förderer, Stifter oder sogar Sponsor! Ihr Name / Firmenlogo wird (sofern gewünscht)

in unserem Programmheft auf einer extra Seite abgedruckt. Möchten Sie eine Werbung im

Programmheft schalten, sprechen Sie uns an. Maße/Ort richtet sich nach der Höhe Ihrer Zuwendungen.

Firmenlogos der Stifter und Sponsoren erscheinen auf Plakat und Flyer, die Rückseite

des Programmhefts ist für Sponsoren reserviert. Wir informieren Sie, wenn Sie es möchten,

zweimal jährlich über unsere Newsletter frühzeitig zu allen aktuellen Aktivitäten, Projekten und

Konzerten. Sie erhalten außerdem für alle Konzerte eine persönliche Einladung und können sich

Eintrittskarten reservieren lassen. Gerne laden wir Sie zu unseren Generalproben, Nachfeiern

und besonderen Veranstaltungen ein. So haben Sie die Möglichkeit, die Dirigenten, Solisten

und Orchestermusikern aus ganz Europa persönlich kennenzulernen.

Förderer: Jahresbeitrag* ab 500 Euro

Stifter: Jahresbeitrag* ab 3.000 Euro

Sponsoren: Jahresbeitrag* ab 7.000 Euro

*auch einmalig möglich

Bankverbindung: Musikwerkstatt Jugend e.V.

Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen

IBAN: DE10 7005 4306 0055 3666 45

BIC: BYLADEM1WOR


FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Unsere Freunde, Förderer, Stifter und Sponsoren

AKO Capital AG, Zürich

Bank Vontobel AG

Erich und Ute Decker

Kulturstiftung

Gemeinde Icking

Generalkonsulat der

VR China in München

Goetheinstitut München

Hermes Arzneimittel GmbH

KW AG

LfA Förderbank Bayern

Opel Steingraber,

Holzkirchen

Raiffeisenbank Isar-

Loisachtal

SVG Bayern AG

Sparkasse Bad Tölz-

Wolfratshausen

Traudl Bergau

Air China

Blumen Geisler

Hohenschäftlarn

Bayerischer Musikrat /

Förderung internationaler

musikalischer Begegnungen

Bezirk Oberbayern

Caroli Dienst

DB Schenker AG

Ev. Kirchengemeinde

Ebenhausen

Fotostudio Dörr

Frühwirt Elektrotechnik

Hans Gottwald

Dr. Adalbert Hohenester

Dr. Hellmut Kirchner

Dr. Martin und Ulrike Kölsch

Kulturfonds der Bayerischen

Landesregierung

Landratsamt Bad-Tölz

Nikola Keim

MTS Incoming and Touristic

Services s.l.

Wolfgang Scharff Geigenbau

Sieglinde Schmidt

Alexandra Schmittmann

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

Verein zur Förderung junger

Musiker e. V.

Julie Maria Freifrau von Schrenk

Der Förderverein der Neuen Philharmonie München / Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kontakt

Hammerschmiedweg 6

82515 Wolfratshausen

Tel.: 08178 – 90 018

Fax: 08178 – 90 89 188

E-Mail: deutsch@

musikwerkstattjugend.de

Registergericht:

Amtsgericht Wolfratshausen

Registernummer: VR 864

Geschäftsführender Vorstand

Franz Deutsch, 1. Vorsitzender

Simon Edelmann,

Orchestervertretung

Steffen Kühnel

Sabine Weinert-Spieß,

SPIESZDESIGN

Angela Zahn, Organisation /

Sponsorenbetreuung

Beirat

Prof. Alfredo Perl,

Musikhochschule Detmold

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Sadlo (†),

HS für Musik München &

Uni Mozarteum Salzburg

Dr. Adalbert Hohenester,

Rechtsanwalt

Johannes Zahn, Dirigent


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Förderer der Neuen Philharmonie München

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