Musikherbst Magazin zum Jubiläum

travel.partner.group

Blättern Sie hier in unserem Sondermagazin zu Ehren unseres 25. Jubiläums!

DAS KULTEVENT FEIERT SEIN 25. JUBILÄUM - MIT VIELEN STARS & AKTIONEN!

25

JAHRE

Howard

Carpendale

Seite 32

WAS IHM ANGST MACHT

Marc Pircher

Seite 26

EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

Blick hinter die Kulissen

Seite 10 / 14

Hansi Hinterseer

ÜBER HEIMAT,

ERFOLG & GLÜCK

4 SEITEN INTERVIEW

Seite 18

PROGRAMME SEIT 1993

GESCHICHTE ZAHLEN & FAKTEN JUBILÄUMS-AKTIONEN BLASMUSIKFESTIVAL


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VORWORTE

LIEBE LESERINNEN

UND LESER!

Feierstimmung bei der TRAVEL

PARTNER GROUP: Der Musikherbst

feiert sein 25-jähriges Jubiläum.

Zum großen Jubiläum erhält der

Musikherbst einen neuen Namen

Musikherbst am Wilden Kaiser“.

Ganz im Zeichen „Neu“ wurde das

Festzelt erstmals im Dorfzentrum

platziert, um sich noch präsenter

vor der atemberaubenden Kulisse

des Wilden Kaisers an 2 Wochenenden

darzustellen.

Themenabende, ein exklusiver VIP

Bereich sowie Auftritte von international

renommierten Interpreten,

wie unter anderem Howard

Carpendale und Publikumsliebling

Hansi Hinterseer, lassen die Besucherzahlen

des größten Musikfestes

im Alpenraum auf 7.000 Gäste

pro Abend ansteigen.

Takeo Ischi, der jodelnde Japaner

und die Paldauer waren 1993 unter

den ersten Interpreten, die in

Ellmau auf der Bühne standen und

500 Fans zum Feiern brachten.

Über die Jahre erlangte das ursprüngliche

Busgruppen-Event einen

Kult-Charakter und zieht nicht

nur Zuschauer aus ganz Europa

und den USA an, sondern ist auch

für die auftretenden Künstler ein

wichtiger Fixpunkt in ihrem Terminkalender.

Anlässlich des Jubiläumsjahres

wurde dieses einmalige Magazin

produziert, um einen Einblick hinter

die Kulissen von 25 Jahren Musikherbst-Geschichte

zu gewähren.

Auch der ein oder andere Star zeigt

sich ganz nah und Mitwirkende

plaudern aus dem Nähkästchen.

Voller Stolz blicken wir auf aufregende

Jahre zurück und freuen

uns auf eine weitere Ära des Musikherbstes

am Wilden Kaiser. An

dieser Stelle möchte ich mich auch

bei allen Mitwirkenden recht herzlich

für die Treue und den Einsatz

über all‘ die Jahre bedanken.

Michael Poot

CEO TRAVEL PARTNER GROUP

25 JAHRE UND KEIN

BISSCHEN LEISE ...

Der Musikherbst begeistert nunmehr

seit über zwei Jahrzehnten

mit Konzerten von internationalen

Volksmusik- und Schlagerstars in

einzigartiger Bergnatur. Die Musik

erfüllt die Sehnsucht der Menschen

nach einer heilen Welt, und

man kann Travel Partner nur dazu

gratulieren, dass sie diese starke

Nachfrage mit einem so herausragenden,

unverwechselbaren

Produkt bedienen. Als einer der

bedeutendsten Incomer im Alpenraum

hat Travel Partner hier

ein beachtliches Projekt inklusive

beispielhafter Vertriebsleistung

zustande gebracht. Über 10.000

Gäste aus 11 Nationen reisten

im vergangenen Jahr zum Musikherbst

und ich bin überzeugt, dass

die Jubiläumsausgabe diese Zahlen

noch einmal übertreffen wird.

Ganz besonders freut mich, dass

die Veranstaltung aber nicht nur

von Musikfans aus Nah und Fern so

gut angenommen wird, sie genießt

auch bei der Bevölkerung sowie

den heimischen Touristikern und

Gastgebern einen hohen Stellenwert

– hat sie sich doch als wichtiger

Baustein zur Belebung der

Herbstsaison etabliert. Der Erfolg

des Musikherbstes steht und fällt

natürlich nicht nur mit der perfekten

Organisation und den beliebten

Schlagerstars, die sich hier ein

Stelldichein geben, sondern auch

mit der Attraktivität der Region, in

der Musik- und Naturgenuss aufs

Schönste miteinander verschmelzen.

Ich wünsche den Organisatoren

das Allerbeste zum 25-jährigen

Jubiläum und allen Gästen ein

unvergessliches Erlebnis in unserem

klingenden Herz der Alpen.

Josef G. Margreiter

Geschäftsführer der Tirol Werbung

3


INHALT

24

26

18

13 ZAHLEN & FAKTEN

Interessante Details rund um den

Musikherbst.

06 STIMMEN AUS DER REGION

Bürgermeister Klaus Manzl und

Veranstaltungstechniker Otto

Langhofer freuen sich über den

Erfolg der Veranstaltung.

07 GLÜCKWÜNSCHE

Stars gratulieren zum Jubiläum.

09 TRAVEL PARTNER GROUP

Wer steckt hinter dem Event? Ein

Reiseveranstalter stellt sich vor.

10 DIE GESCHICHTE

Ein Blick hinter die Kulissen - Wie

alles begann und wie das große

Event heute organisiert wird.

4

14 CHRONIK

Ein Überblick - die Programme

der vergangenen 25 Jahre.

17 JUBILÄUMS-AKTIONEN

Zum 25. Geburtstag haben wir

uns einiges ausgedacht - feiern

Sie mit uns!

18 HANSI HINTERSEER

Der Star aus Kitzbühel mag den

„Zauber des Musikherbstes“.

22 BUSFAHRER ERZÄHLEN

Sie kommen Jahr für Jahr mit

vielen Schlagerfans nach Ellmau

- und haben schon einiges erlebt.

24 TRACHTENSPECIAL

Traditionsmode Tracht - wo

kommt sie her und wie trägt man

sie heute?

26 MARC PIRCHER

Der sympathische Tiroler steckt

voller Elan.

28 REGIONALE KÜCHE

Rezepte aus der Region zum

Nachkochen.

Bildrechte © Michael Werlberger, Martin Hörl, Kzenon - stock.adobe.com


INHALT

28

30

32

Bildrechte © TVB Wilder Kaiser / Felbert Reiter, MK-Photo - stock.adobe.com

30 WANDERTIPP

Hansi‘s Wandertipp am Wilden

Kaiser - die Gaudeamus-Hütte.

32 HOWARD CARPENDALE

Er verrät, warum ihm Liebeslieder

nicht genug sind und was

ihm Sorgen bereitet.

34 BAUERNMARKT

Jeden Musikherbst-Samstag

findet in Ellmau auch der Bauernmarkt

statt. Wir stellen zwei

Aussteller vor.

36 KREUZWORTRÄTSEL

Lösungswort einsenden und

Tickets für den Musikherbst 2019

gewinnen!

37 BLASMUSIKFESTIVAL

Ein weiteres Highlight am Wilden

Kaiser im Oktober 2018 mit 25

Kapellen aus ganz Europa.

38 MUSIKHERBST 2018

Die Themenabende im Detail -

wer tritt wann auf? Was kosten

die Tickets? NEU: Exklusive VIP

Tickets

39 MUSIKHERBST 2019

Das Programm kann sich auch im

nächsten Jahr sehen lassen - mit

Roland Kaiser, Maite Kelly und

DJ Ötzi!

Impressum

Redaktionsschluss: Montag, 20. August 2018

Erscheinung: Sonntag, 16. September 2018

Herausgeber und Medieninhaber: Travel

Partner GmbH, Austraße 2a, 6352 Ellmau;

Tel: +43 (0) 50 36 36 1

Redaktion: Presse-Service Manuela Geiger,

Tel. +43 (0) 512 319 025

Grafik: Ines Entleitner, BA (FH),

Travel Partner GmbH

Koordination: TT-Sonderpublikationen,

Leitung: Frank Tschoner

Verkauf: Travel Partner GmbH

Produktion: Intergraphik GmbH

Titelbilder: Michael Werlberger, Hergen

Schimpf, Gerald Lobenwein, Auergraphics -

Fotolia

© 2018 / Änderungen und Irrtümer vorbehalten

5


STIMMEN AUS DER REGION

Der Alpenländische Musikherbst

wird kaiserlich zumMusikherbst

am Wilden Kaiser“. 1993, als dieses

Produkt der TRAVEL PARTNER

GROUP geboren wurde, war ich

noch Mitarbeiter dieses heimischen

Incoming-Büros, welches sich genauso

wie das Fest selbst, enorm

entwickelt hat. Anfangs gab es

noch manche Kritiker und gar einige,

die versuchten, dieses Ellmauer

Produkt zu kopieren. Die Kritik ist

verhallt und auch die „Raubkopien“

sind verschwunden.

Klaus Manzl ist seit 2003 Bürgermeister der

Gemeinde Ellmau und hat den Musikherbst von

Beginn an tatkräftig unterstützt.

Als Bürgermeister der Gemeinde

Ellmau gratuliere ich dem Veranstalter

zu diesem Erfolg und freue

mich, dass auch mit dem neuen

Standort in Ortsnähe ein neuer Impuls

gegeben werden konnte. Für

Ellmau primär und für die Region

Wilder Kaiser ist diese Veranstaltung

mittlerweile ein wesentlicher

Bestandteil der Saisonverlängerung

in den Herbst hinein geworden.

Wie die Zeit vergeht. Dieser

Gedanke begleitet mich in der Retrospektive

dieses Festes. Für viele

Besucher und Gäste ist der Musikherbst

schon zur Pflichtveranstaltung

geworden. Dies liegt sicher

auch an der gleichbleibenden Musikstar-Dichte.

Einige „Zugpferde“,

ein guter Mix an neuen Stars und

heimischen Erfolgsgruppen lassen

auch beim Einheimischen zum Saisonausklang

Freude entstehen.

Mein besonderer Dank gilt allen

Anrainern, die Verständnis zeigen,

wenn dieses Fest an einigen Tagen

zumindest bis in den späteren

Abend dauert. Mein Dank gilt aber

auch den Organisatoren dieses

Festes, die mit viel Aufwand und

Professionalität für einen geordneten

Ablauf sorgen.

Vor 25 Jahren durfte ich selber noch

Gäste von den Bussen abholen, das

Zelt mitdekorieren und die Sitzplätze

beschriften. Als ich dann das erste

Mal als Bürgermeister das Fest

6

eröffnete, glaubten viele nicht an

meinen Karrieresprung. Vom Platzanweiser

zum „Bürgermeister“, die

wollen uns wohl veräppeln, konnte

ich an manchen Tischen hören.

Mit Freude und mit Stolz kann ich

zurückblicken und sehe, wie sich

das Fest und damit auch der Ort

entwickelt haben. Ein nicht unwesentlicher

Bestandteil des Erfolgs

unseres Tourismus ist, dass sich die

Gäste wohlfühlen. Dazu tragen auch

der Musikherbst am Wilden Kaiser

und genauso das Blasmusikfestival

bei. Wenn Einheimische und Gäste

durch den Bauernmarkt gehen,

freuen sich Jung und Alt. Wenn am

Hartkaiser ein flotter Frühschoppen

mit zünftiger Musik aufspielt, schlägt

manches Herz höher.

Ich wünsche der Veranstaltung

als Bürgermeister von Ellmau auch

weiterhin viel Erfolg und Freude und

freue mich schon auf manch‘ gesellige

Stunden im neuen Festzelt.

Klaus Manzl

Bürgermeister Ellmau

Ich bin seit 1995 beim Musikherbst

dabei – damals fand die Veranstaltung

in einem einfachen kleinen Zelt

für ca. 1.000 Leute statt, mittlerweile

ist sie riesengroß.

Mit dem Musikherbst fühle ich mich

sehr verbunden, da ist viel Herzblut

von mir drin. Ich habe mit dem

Ton angefangen und später für die

Videotechnik gesorgt – und bin

mit der Veranstaltung gewachsen.

Heute ist der Musikherbst auf einem

hohen technischen Niveau, wir

versuchen, eine professionelle Bühne

auf dem aktuellsten Stand der

Technik, verbunden mit stets neuer

Optik zu realisieren. Ich bin stetig

auf der Suche nach neuem Outlook

und bringe immer wieder Ideen mit

ein. Jedes Jahr versuchen wir, alles

zu optimieren und alle technischen

Möglichkeiten auszuschöpfen.

Seit 2017 steht die Veranstaltung

unter neuer Führung durch

Otto Langhofer sorgt seit vielen Jahren für die

perfekte Video- und Tontechnik beim Musikherbst.

Michael Poot und Ronald Hulsebosch,

dadurch kommt auch wieder

frischer Wind in den Herbst.

Die beiden leben die Veranstaltung,

nehmen auch sehr viel Geld in die

Hand und binden mich in ihre Entscheidungen

mit ein. Übers Jahr

haben wir viele Meetings und wenn

einem von uns etwas einfällt, läutet

meist schon das Telefon. Zum

Jubiläum haben wir für die Gäste

eine komplett neue Bühnenansicht

geschaffen – man blickt quasi auf

den Wilden Kaiser und sieht in einem

Fenster die Bühne und links

und rechts die Videowalls. Hoffentlich

machen wir alle einen guten

Job, damit es den Musikherbst

noch lange mit diesem Erfolg gibt.

P.S.: Ich freu mich schon wieder

auf die Veranstaltung.

Otto Langhofer

Video- und Tontechnik

Seit den 90ern ist der Musikherbst

nicht mehr aus Ellmau wegzudenken.

Es ist mir eine besondere

Ehre, dieses Erfolgsevent von Anfang

an begleiten zu dürfen. In den

letzten 25 Jahren ist mir die Veranstaltung

sehr ans Herz gewachsen.

Ich denke gerne an die zahlreichen

Peter Moser war in 25 Jahren Musikherbst

schon mehrmals als Moderator aktiv.

lustigen Erlebnisse zurück, egal ob

auf der Bühne beim Moderieren mit

Marc Pircher, oder die amüsanten

Momente Backstage mit den Amigos

und vielen anderen. Jedes Jahr

gab es neue tolle Erfahrungen mit

den Stars der Volksmusik. Auch

das Rahmenprogramm erweitert

sich immer noch.

So begeistern heuer nicht mehr nur

die Bauernmärkte und das Blasmusikfestival

tausende Gäste, auch die

Bergdoktorgala und Sigl Live verlängern

den Herbst touristisch. Ich

wünsche dem Team der TRAVEL

PARTNER GROUP mit dem neuen

Konzept „Musikherbst am Wilden

Kaiser“ und dem neuen Festplatz

alles Gute und weiterhin viel Erfolg

für die nächsten 25 Jahre!

Peter Moser

Tourismusmanager Ellmau

Bildrechte © Otto Sound, Klaus Manzl, Martin Hörl


GLÜCKWÜNSCHE DER STARS

Sigrid und Marina

Unser 1. Auftritt beim Musikherbst liegt schon Jahre zurück. Es war damals

und ist heute noch genauso beeindruckend, wie groß diese Veranstaltung ist.

Schon beim Soundcheck auf der Bühne packt einen eine gewisse Ehrfurcht,

und man freut sich einfach nur riesig, wenn man am Abend „loslegen“ darf.

Das Schönste an dieser Veranstaltung sind die Leute – die Gäste vor der Bühne

haben ehrliche Freude an guter Musik und machen jeden Musikherbst mit

großartiger Stimmung und guter Laune zu etwas ganz Besonderem. Und das

ganze Team „hinter der Bühne“ strahlt jedes Mal aufs Neue Professionalität,

Ruhe und Herzlichkeit aus. Dafür DANKE AN ALLE!

Wir gratulieren von Herzen zu diesem tollen Jubiläum und wünschen den Gästen

sowie dem gesamten Organisationsteam weiterhin so viel Freude an dieser wirklich einzigartigen Veranstaltung.

Für uns ist es jedes Mal eine Ehre, dabei zu sein und mit Euch allen „musikalisch“ zu feiern...

Andy Borg

Die Amigos

Bildrechte © Die Amigos, Sigrid & Marina, Andy Borg, monsterpics.de, die Kastelruther Spatzen, Cara Mia

Jedes Jahr kommen

Menschen

von weit her in

Ellmau zusammen,

weil sie

uns Künstler

erleben und zu

unseren Liedern

feiern möchten.

Wenn das ganze

Zelt dann mitsingt,

weiß ich: hier bin ich

richtig!

Der Wilde Kaiser und ich sind nicht nur über

den Musikherbst beruflich miteinander verbunden,

wir sind auch sehr gute Urlaubsbekannte.

Mein Bruder und ich haben bereits

als Kinder und Jugendliche in den Skiferien

mit unseren Eltern viele Winter in St. Johann

i. Tirol verbracht.

Norbert Rier

Der Musikherbst in

Ellmau ist Kult! Hier

treffen sich über 10

Nationalitäten, um

zu feiern, zu tanzen

und um Spaß

zu haben. Tausende

von Menschen

aus verschiedenen

Ländern freuen sich

auf diese Veranstaltung,

gehen als Freunde

auseinander und sagen „Servus,

bis zum nächsten Jahr“. Die Welt sollte sich

an Ellmau ein Beispiel nehmen. Unser erster Auftritt

ist schon sehr lange her, aber die Erinnerung

an eine gigantische Veranstaltung ist bis heute

geblieben...

Wir gratulieren zu 25 Jahren Musikherbst am

Wilden Kaiser und wünschen euch, dass diese

Veranstaltung noch viele Jahre erhalten bleibt.

Mit größtem Respekt auch vor der Organisation

sagen wir: Bis bald!

Kastelruther Spatzen

Gerne erinnern wir uns noch an unseren ersten Auftritt beim Musikherbst am

Wilden Kaiser. Alles war noch sehr viel kleiner, aber wir waren damals schon

begeistert von der guten Organisation des Events. In der Zwischenzeit hat sich

die Veranstaltung zu einem richtigen Highlight herauskristallisiert. Es wundert

mich immer aufs Neue, wie gut und einwandfrei die Logistik mit den vielen

Bussen organisiert ist. Ein solcher Erfolg ist dem ganzen Team zu verdanken.

Das Publikum weiß das jedes Jahr ausgezeichnet ausgewählte Musikprogramm

mit namhaften Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum zu schätzen. So beschert

der Musikherbst den Tausenden von Gästen immer wieder unvergessliche

Momente und Erinnerungen.

Wir freuen uns schon sehr auf unseren Auftritt auf der Musikherbstbühne und gratulieren

zum Jubiläum – auf weitere 25 erfolgreiche Jahre!

7


VERANSTALTER

Bildrechte © TRAVEL PARTNER GROUP

Die TRAVEL PARTNER GROUP gehört

seit über 30 Jahren zu den

führenden Tourismusunternehmen

in Österreich und hat sich im Laufe

der Jahre zur größten konzernunabhängigen

Incoming-Agentur

Österreichs entwickelt.

Kreativität und fundierte Marktkenntnisse,

sowie ein kundenorientierter

Service waren wichtige

Grundsteine für das stetige Wachstum

des Unternehmens.

Als Incoming-Agentur mit langjähriger

Erfahrung machen wir Urlaubsreisen

zu einem individuellen

und unvergesslichen Erlebnis. Passend

für jeden Geschmack, jedes

Budget und jede Zielgruppe kreieren

wir exklusive Urlaubsangebote

für die Urlaubsdestinationen

Österreich, Deutschland und andere

Länder.

Unser Produktportfolio umfasst

Individualtouristik, Rundreisen,

Gruppenreisen, Städtetrips

und Wintersportreisen. Wir sind

die Spezialisten am Urlaubsort und

kennen lokale Events und infrastrukturelle

Einrichtungen, die es

lohnen, entdeckt zu werden.

Fakten

Gründung: 1985

Gesellschaftsform: GmbH

Gesellschafter:

Ronald Hulsebosch, Michael Poot

Geschäftsführung:

Michael Poot (CEO)

Norbert Witting (CFO)

Claudia Pascher-Kneissl (Managing

Director TP Deutschland)

Standorte:

Ellmau (Hauptsitz & Zentrale der

TRAVEL PARTNER GROUP), Wien,

Heidelberg (Hauptsitz der Travel

Partner Deutschland GmbH)

Mitarbeiter: 130

Seit Unternehmensgründung ist

aber auch die Organisation und

Durchführung von Großprojekten

und musikalischen Großevents

ein wichtiges Standbein des Geschäftserfolgs.

Jährlich begrüßen

wir zahlreiche begeisterte Gäste

zu unseren selbst organisierten

Großevents in Tirol.

TRAVEL PARTNER GROUP als

Arbeitgeber

Die TRAVEL PARTNER GROUP bietet

einen sicheren Arbeitsplatz in

einem stabilen, zukunftsorientierten

und multinationalen Unternehmen.

Wir pflegen eine offene und

familiäre Arbeitsatmosphäre und

legen besonders viel Wert auf persönliche

und konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten.

Im Rahmen der Travel Partner

Academy wird eine umfassende,

ganzheitliche Entwicklungsbasis

geboten. Die Programmgestaltung

erfolgt gemeinsam mit dem Team

und garantiert somit ein ausgeglichenes

interessens- und bedarfsorientiertes

Programm, das der

Weiterentwicklung der Fach- und

Sozialkompetenzen dient.

Meilensteine

1985 Firmengründung

1993 Erster Musikherbst am

Wilden Kaiser

1996 Eröffnung des Clubdorfes

„Magic Mountains“ in Ischgl

1997 Gewinn der Tirol-Touristica

für „Magic Mountains“

2000 Eröffnung TP-Filiale in Wien

2006 Umzug in neue Firmenzentrale

in Ellmau

2014 Sieger bei „Austria‘s Leading

Companies“, Kat. Big Player

2014 Auszeichnung durch

KSV 1870 für beste Bonität

in der Tourismusbranche

2014 Gründung der Travel Partner

Deutschland GmbH

2015 Auszeichnung von kununu.com

als bester Arbeitgeber der

Branche „Tourismus“ in AUT

2017 Gründung der ADAPURA

Hotelbetreibungs GmbH

2019 Eröffnung des ersten 4*Hotels

der Marke ADAPURA in Salzburg

www.adapura.com

www.travel-partner.com

9


HINTER DEN KULISSEN

1993 war ein

besonderes Jahr...

In Deutschland werden die fünfstelligen

Postleitzahlen eingeführt,

Steffi Graf siegt in Wimbledon,

Claudia Schiffer und David Copperfield

sind ein Paar und der Eurotunnel

verbindet Großbritannien

mit dem Kontinent... Vor 25 Jahren

war einiges los.

Auch in Ellmau, denn hier verwirklicht

ein Tiroler Unternehmen

seine Idee, volkstümliche Konzerte

mitten in den Bergen zu organisieren

– den Alpenländischen

Musikherbst. „Als österreichischer

Reiseveranstalter wollten wir zum

einen das Besondere unseres Zielgebietes

zeigen und zum anderen

ein Angebot schaffen, das auf

die Gäste, die mit dem Bus unser

Land bereisen, zugeschnitten ist“,

erzählt Ronald Hulsebosch, einer

der Gründer der TRAVEL PARTNER

GROUP.

Ronald Hulsebosch ist einer der Gründer

und Gesellschafter der TRAVEL PARTNER

GROUP.

„Von Anfang an haben wir darauf

geachtet, dass der Musikherbst auf

die Wünsche und Ansprüche des

Publikums maßgeschneidert ist –

von der Auswahl der Künstler, über

die Annehmlichkeiten des Zeltes,

in dem die Konzerte stattfinden,

bis zum Ausflugsprogramm.“

Der jodelnde Japaner Takeo Ischi

und die Paldauer waren die ersten

Interpreten, die vor 500 Zuschauern

beim 1. Musikherbst auftraten.

Mehr als 100 Künstler und Bands

folgten ihnen in den nächsten

zweieinhalb Jahrzehnten, darunter

Karel Gott, Heino, Patrick Lindner,

Stefanie Hertel, Judith & Mel,

Marianne & Michael, die Wildecker

Herzbuben, Claudia Jung, Stefan

Mross, Florian Silbereisen, Vicky

Leandros, Michelle, Beatrice Egli,

Semino Rossi und Andreas Gabalier

um nur ein paar zu nennen. Mit

einigen der absoluten Publikumslieblinge

wie Hansi Hinterseer,

den Amigos, Marc Pircher, Andy

Borg, den Kastelruther Spatzen,

10

Ca. 40 Mitarbeiter der TRAVEL PARTNER

GROUP sind jeden Abend beim Musikherbst

im Einsatz.

Sigrid & Marina und Oesch’s den

Dritten wird 2018 das 25-Jährige

gefeiert. 250.000 begeisterte

Fans haben bisher mehr als 5.400

Songs erlebt – eine Rekordmarke!

Auch die Veranstalter sind immer

wieder vom Erfolg des Musikherbstes

und der besonderen Stimmung

der Veranstaltung fasziniert. „Zum

Musikherbst kommen nicht nur

Gäste aus dem deutschsprachigen

Markt, sondern aus ganz Europa.

Wenn die Gruppen ins Zelt geführt

werden, ist das jedes Mal auch für

uns ein Schauspiel: die Schweizer

bringen Kuhglocken mit und machen

von Beginn an Party. Viele

Nationalitäten haben Fähnchen

und Flaggen dabei und schwingen

sie während der Konzerte. Dieser

bunte Mix macht gerade das Flair

des Musikherbstes aus. Die Stimmung

ist jeden Abend gigantisch,

alle feiern und haben Spaß, genießen

die Musik und das Zusammensein.

Am Ende der Konzerte gehen

die Gäste singend und bestens gelaunt

zu ihren Bussen. Das ist einfach

schön.“

Mitarbeiter erzählen...

Manuela Geiger,

Presseservice Travel Partner

Ich kann mich an meinen ersten

Musikherbst noch sehr gut erinnern.

Es war Anfang Oktober

und der Winter kam in diesem

Jahr früh. Am letzten Konzertabend

war es bereits sehr kalt

und hatte Minustemperaturen,

als wir die Gäste draußen bei

den Bussen abholten und ins Zelt

begleiteten. Innen war es warm,

die Stimmung sonnig und ausgelassen

wie im Sommerurlaub

– das Dirndl gerade die passende

Kleidung. Die Gäste im Zelt – ein

riesiges Meer an gut gelaunten,

schunkelnden Menschen. Manche

sangen mit, andere tanzten

und jeder hatte einen unglaublichen

Spaß. Nach dem großen Finale

mit allen Künstlern auf der

Bühne, Blumengrüßen, Applaus

und Autogrammkarten, nahm

mich Andrea mit zu den anderen

Kollegen, die sich schon bereit

machten. Wir holten unsere Jacken,

schlüpften durch die Plane

im hinteren Bühnenbereich und

merkten: der Winter hatte zugeschlagen,

der erste Schnee war

gekommen und das gleich in ausreichender

Menge, um Kindern

Freudenjauchzer zu entlocken.

Mit unseren Pumps stolperten

wir über die rutschige Glätte,

bei jedem Schritt fühlte ich

Matschtropfen auf meine Beine

klatschen und nach dem warmen

Zelt kroch die Kälte rasch den

Körper hoch. Schließlich waren

wir an der Zufahrt zum Musikherbst-Gelände

angelangt, Andrea

dirigierte unsere Aufstellung bis

wir in zwei parallelen Reihen

standen und drückte jedem von

uns einen Leuchtstab in die Hand.

Kurz darauf kam auch schon

der erste Bus vom Parkplatz gefahren

und passierte unser Abschieds-Spalier.

Die Vorderen von

uns gingen in die Hocke, dann

langsam hoch und streckten sich

– und die Leuchtstäbe zeichneten

in allen Farben schillernd die

La Ola-Welle in die Dunkelheit.

Ich sah zum Bus hoch, in lachende

und glückliche Gesichter, sah

winkende Hände und Gesten, die

signalisierten: wir kommen wieder.

Ich weiß nicht, wie viele Busse

in dieser halben Stunde an uns

vorüberfuhren und wie oft wir

die Welle machten. Ich weiß nur

noch, dass mir plötzlich gar nicht

mehr kalt war. Dennoch bekomme

ich bis heute eine Gänsehaut,

wenn ich an die begeisterten

Passagiere im Inneren denke.

Von diesem Moment an wusste

ich, warum der Musikherbst auf

die Gäste, aber auch auf die Mitarbeiter

von Travel Partner eine

solche Faszination ausübt und

warum sich die viele Mühe und

die langen Vorbereitungen im

Vorfeld lohnen...

Bildrechte © Hubert Bernard Koessen, Manuela Geiger, Martin Hörl


HINTER DEN KULISSEN

Georg Steiner

Leitung Events / Gruppenreisen

Viktoria Speer

Abteilung Events / Gruppenreisen

Philipp Treichl

Abteilung Operations Gruppen

Bildrechte © TRAVEL PARTNER GROUP

Die Planungen für den Musikherbst

starten zwei Jahre vorher,

wenn wir die Konzerte konzipieren.

Die Stars haben viele Termine,

TV-Auftritte, CD-Produktionen,

Tourneen – da dauert es

immer einige Zeit, bis wir ein

Programm, das in sich stimmig

ist, fertig haben. 18 Monate

vor der jeweiligen Veranstaltung

steht dann meist alles. Die

Künstler genießen es, bei uns

aufzutreten: in einer so schönen

Landschaft, vor so vielen Leuten

und einem internationalen Publikum,

da bietet der Musikherbst

schon eine ganz besondere Bühne.

Unser Ziel ist es, immer alles

sehr professionell und dennoch

persönlich zu organisieren, damit

alle – Sänger wie Zuschauer

– gerne zu uns kommen. Ebenfalls

wichtig ist auch die technische

Ausstattung, die bei uns

auf einem hohen Niveau ist. Für

Künstler gibt es nichts Schlimmeres

als eine Technik, die nicht

stimmt. Wir arbeiten in allen

Bereichen mit absoluten Profis

zusammen – vom Parkplatzkonzept

angefangen über die Sicherheitsleute

bis zum Zeltaufbau.

Während der Konzerte ist es immer

wieder schön zu sehen, wie

vielen Leuten der Musikherbst

Spaß macht und Freude bereitet.

Dafür arbeiten wir! Die Auswertung

der Fragebögen ist dann

ebenfalls eine tolle Bestätigung

für uns. Ab und an tauchen dabei

auch interessante neue Namen

auf und wir schauen uns

dann diese Nachwuchskünstler

an. Die Stars sind kurz vor ihrem

Auftritt alle unterschiedlich –

manche völlig konzentriert, andere

noch ganz locker. Bei Andy

Borg beispielsweise könnte es

vorkommen, dass er mal einen

Auftritt verpasst, weil er noch

so im Gespräch ist, er ist ein

unglaubliches Improvisationstalent.

Allen großen Namen gemeinsam

ist, dass sie fernab von

Starallüren sind. Alle sind bodenständige

Menschen, mit denen

man wunderbar reden kann.

Meine Aufgabe ist es, hinter

der Bühne für das Wohl der

Künstler zu sorgen. Das beginnt

bereits Monate vorher, wenn wir

uns um die Hotels für die Stars

und ihre Teams kümmern und

alle Details klären. Zum ersten

Mal treffe ich die Sänger dann

beim Soundcheck im Zelt am

Nachmittag. Oft gibt es dann

schon eine kleine Jause und ich

zeige den Künstlern ihre Garderobe.

Die meisten sind sehr pflegeleicht

und viele kennen sich

schon gut aus, da sie öfter bei

uns sind. Ich sorge auch dafür,

dass die Garderoben einladend

sind, Obstkorb und Wasser bereitstehen,

Spiegel, Garderobenständer

und Sitzgelegenheiten

vorhanden sind. Meist halten

sich die Stars im Künstlerbereich

hinter der Bühne auf, bedienen

sich dort selbst am Buffet

und nehmen Getränke aus

dem Kühlschrank. Einige geben

uns ihre Wünsche im Voraus

bekannt. Beatrice Egli mag z. B.

gerne Ingwertee, Trockenobst

und Nüsse und die Amigos trinken

nur Cola Zero. Hansi Hinterseer

möchte auf der Bühne stilles

Wasser aus Plastikflaschen – da

musste ich einmal sehr hektisch

eine halbe Stunde vor dem Auftritt

im ganzen Zelt danach suchen,

denn wir hatten nur Glasflaschen.

Jetzt habe ich immer

einen großen Vorrat davon parat

und verstehe auch, dass sie auf

der Bühne viel praktischer sind.

Ich bin als sogenannter Läufer

beim Musikherbst im Einsatz,

eine tolle Aufgabe, denn wir sind

der erste Kontakt für die Gäste.

Die Läufer bekommen die Busse

zugeteilt und alle Infos dazu auf

einem Zettel – wie viele Gäste

an Bord sind, welche Plätze

für sie reserviert wurden usw.

Es ist jedes Mal überwältigend,

in einen Bus voller begeisterter

Leute zu steigen. Ich frage kurz

wie die Stimmung ist und bekomme

ein 50-faches „Juchu“

zurück – das ist großartig. Die

nächsten zehn, fünfzehn Minuten

bin ich dann der Ansprechpartner

für die Leute und kümmere

mich darum, dass sie über

den weiteren Ablauf informiert

werden. Wir gehen gemeinsam

zum Zelt, durch die Einlasskontrolle

und ich bringe die Gäste

zu ihren Tischen. Wir haben ein

ausgeklügeltes System, damit

jede Gruppe einmal im vorderen,

im mittleren und hinteren

Bereich sitzt, wobei jeder Zeltteil

seine Vorteile hat. Nachdem

die Gäste Platz genommen haben,

wünsche ich ihnen einen

schönen Abend und dann ist der

Name Programm und ich laufe

zum nächsten Bus. Nach den

beiden Musikherbst-Veranstaltungen

wiege ich einige Kilos

weniger, aber es ist eine Gaudi,

dabei zu sein und ich bin sicher,

dass dieses persönliche Kümmern

um die Gäste einer unserer

Erfolgsfaktoren ist.

Bettina Treichl

Leitung B2C / E-Commerce

Der Musikherbst ist alle Jahre wieder

etwas Besonderes und ich bin

sehr gerne dabei – an der Abendkasse

und als Platzanweiserin.

Wenn die Leute ins Zelt kommen,

merkt man ihnen die Vorfreude

auf das Konzert an, das macht unglaublich

Spaß. Viele Gäste haben

Fähnchen dabei. Wer noch etwas

benötigt, kann an der Kasse

Leuchtstäbe, Sitzkissen und CDs

erwerben.

11


Wir bedanken uns bei unseren Partner-Regionen

für die freundliche Unterstützung:


Der Musikherbst

in Zahlen

35.000

Nächtigungen

werden

durch die

Veranstaltung

in Ellmau und

Umgebung

generiert.

Mehr als

100

KünstlerInnen und Bands

standen bisher auf der Bühne.

500

5.200 m²

misst das Musikherbst-Zelt und

ist somit das größte Festzelt Tirols.

Besucher zählte der

1. Musikherbst 1993.

2018 kommen mehr als

12.000

Gäste nach Ellmau, zu den Stars

der Schlager- und Volksmusik.

Pro Veranstaltung werden ca.

25.000

Liter Bier

und

10.000

Brezen konsumiert.

130 Busse werden pro

Konzertabend auf dem Parkplatz

eingewiesen.

Faktenbox

• Hansi Hinterseer und Marc Pircher

gehören zu den treuesten

Musikherbst-Interpreten:

2018 sind sie bereits zum 16.

Mal dabei

Nimmt man alle Polonaisen der

letzten 25 Jahre zusammen,

wäre diese fast

2.000 km

lang, was einer Strecke von

Ellmau bis Madrid enspricht.

Die Planung & Organisation für den

Musikherbst nehmen ca.

2 Jahre

in Anspruch, weshalb

die Vorbereitungen

für 2 Events

immer

parallel laufen.

Bisher wurden

5.400

Lieder auf der

Musikherbst-Bühne

performt.

• Neben einheimischen Gästen

reisen auch viele Fans aus

Norwegen, Schweden, Dänemark,

Frankreich, Belgien,

den Niederlanden, Luxemburg,

Italien, der Schweiz und

Deutschland an

• Besucher mit der weitesten

Anreise kamen aus den USA

• Für die perfekte Temperatur

im Zelt sorgt ein aufwändiges

und ausgeklügeltes Lüftungsund

Heizungssystem

• Über 130 Mitarbeiter sorgen

vor und hinter den Kulissen

für den perfekten Ablauf

• Veranstalter ist die TRAVEL

PARTNER GROUP, Österreichs

größte, konzernunabhängige

Incoming-Agentur, welche

jährlich über 430.000 Gäste

nach Österreich bringt

• Der Musikherbst bringt Ellmau

und der Umgebung jährlich

ca. € 6 Mio. an Wertschöpfung

13


14

PROGRAMM-CHRONIK


PROGRAMM-CHRONIK

25

JÄHRIGES

JUBILÄUM

26.09.2018 - 30.09.2018 | 03.10.2018 - 07.10.2018

• • •

• • •

• • •

• • •

• • •

4

• • •

ABENDE

STARS

MIT IHREN

• • •

• DER SCHLAGER- UND VOLKSMUSIK •

• • •

• • •

• • •

ANDY BORG | HANSI HINTERSEER | MARC PIRCHER | NIK P.

DIE KASTELRUTHER SPATZEN | OESCH’S DIE DRITTEN

HOWARD CARPENDALE | SIGRID & MARINA | DIE AMIGOS

Eine Übersicht aller Programme der letzten Jahre finden Sie auch auf www.musikherbst.at

15


Weihnachten

mit Hansi Hinterseer

& dem Tiroler Echo

Im Advent, wenn’s draußen früh dunkel wird und die erste Kerze am

Adventkranz angezündet wird, beginnt die „stade“, vorweihnachtliche

Zeit. Bei einem Weihnachtskonzert in Innsbruck am 2. Dezember 2018

ANZEIGE

werden Hansi Hinterseer und das Tiroler Echo die schönsten

Winter- und Weihnachtslieder präsentieren.

Sonntag,

2. Dezember 2018

Congress Innsbruck

Saal Dogana

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

Tickets erhältlich bei

www.oeticket.at

sowie bei allen

Ö-Ticket Vorverkaufsstellen


So feiern wir 25 Jahre Musikherbst – feiert alle mit!

„Für mich ist Glück“ –

bei unserer Tombola

gewinnen und Gutes tun

Bildrechte © Michael Werlberger, Fotolia365 - stock.adobe.com, malus_d - stock.adobe.com, JFsPic - stock.adobe. com, hanakaz1991 - stock.adobe.com

Mitten drin – neuer Standort

und V.I.P.-Tribüne mit

Almhütte

Mit 25 ziehen auch die beharrlichsten

Nesthocker aus – der Musikherbst

hat sein Zelt an einem

neuen Platz aufgeschlagen: Ganz

selbstbewusst mitten im Dorfzentrum

von Ellmau – mit freiem

Blick auf das Wilde-Kaiser-Massiv.

Auch das Innenleben des Festzelts

bietet etwas

Neues: eine V.I.P.-Tribüne

rechts neben der

Bühne. Wer sich ein

V.I.P.-Ticket gönnt,

genießt dank der

erhöhten Plätze einen

freien Blick auf die Bühne

u n d ein exklusives Catering mit

Speisen und Getränken aus der

direkt angebauten Almhütte. Promi-Besuch

nicht ausgeschlossen...

Eine schöne Geschenkidee! Mehr

Infos unter Tel. +43 (0) 50 36 36

1620.

Show der schönsten Bilder

Vor den Konzerten bringen wir die

schönsten Fotos vom Vortag groß

raus. Also einfach die Stimmung

am Musikherbst einfangen, auf

Facebook, Instagram oder Twitter

unter dem #Musikherbst posten

und am nächsten Abend die Foto-Show

auf

der Leinwand

im Festzelt

genießen.

facebook.com/musikherbst

Lose kaufen und sich über wertvolle

Preise freuen! Zum Jubiläum

gibt es erstmals eine Tombola

beim Musikherbst und das Ganze

auch noch für einen wohltätigen

Zweck! Wir haben uns

mächtig ins Zeug gelegt und tolle

Preise zusammengestellt. Unsere

Sponsoren haben zahlreiche Artikel

gestiftet und die Künstler, die

in diesem Jahr auftreten, haben

noch ganz viele Sachen von sich

beigesteuert... Es lohnt sich! Um

€ 5,- kann man bei den Kollegen

des Sozialsprengels ein Packerl

mit fünf Losen erwerben - mit garantiertem

Gewinn! Tolle Preise wie

z. B. Funkelndes von

den Swarovski

Kristallwelten

warten

auf Euch...

Wir drücken

die Daumen

und wünschen toi, t o i ,

toi! Wie hoch der Erlös ist und

an welche Einrichtung die Spende

geht, wird nach der Veranstaltung

auf der Musikherbst-Facebookseite

bekannt gegeben!

Bänder statt Buttons

Die Musikherbst-Buttons, die bis

2017 als Eintrittstickets galten,

sind heute bereits begehrte

Sammlerobjekte. Zum Jubiläum

macht sich der Musikherbst besonders

fein und es gibt erstmals

schicke Armbänder, die als Türöffner

fungieren.

Selfie mit Hansi

vorm Zelt

Ein grandioses Bergpanorama

und Hansi

Hinterseer als lebensgroßes

Display warten

vor dem Eingang zum

Festzelt auf alle, die

wunderschöne Erinnerungsbilder

mit nach

Hause nehmen wollen!

Also „Rück‘ a bisserl zu

mir rüber“, lächeln und

KLICK!

Glücks-Gefühle schenken –

Gutscheine als Top-Tipp

Die Tante hat Geburtstag, die

Mama soll mal entspannen... wer

seinen Liebsten eine Freude machen

will, kann sie seit kurzem mit

unseren Musikherbst-Gutscheinen

überraschen. Einfach bei unseren

Kollegen von Profitours in Ellmau

anfragen – Tel. + 43 (0) 5358 3691

und office@profitours.com

„Du bist meine große Liebe“ –

Silberhochzeits-Paare feiern

auf der Bühne

Alle, für die 1993 die Hochzeitsglocken

läuteten, blicken in diesem

Jahr auf 25 Jahre Ehe zurück. Da

gratulieren wir herzlich zur Silberhochzeit

und lassen die Ehepaare

auf der Bühne hochleben! Silberhochzeits-Paare,

die den Musikherbst

2018 besuchen und vor

der Veranstaltung an der Abendkasse

unter dem Stichwort „Silberhochzeit“

Bescheid geben (am

besten Kopie der Hochzeits-Urkunde

vorlegen), dürfen sich auf

eine besondere Ehrung freuen.

Sie werden am Schlagerabend

(28.9. / 5.10.) auf

die Bühne gebeten und

einer der Künstler

singt ein Lied für

die Jubilare!

17


Hansi

Hinterseer

„Beim Musikherbst liegt immer

ein ganz besonderer Zauber

in der Luft“

Hansi Hinterseer steht seit

vielen Jahren in Ellmau auf der Bühne.

Wir sprachen mit ihm über die

wichtigsten Dinge in seinem Leben.

18

Bildrechte © Michael Werlberger


HANSI HINTERSEER

Du bist an der legendären

Streif aufgewachsen. Wolltest

Du als Kind schon Skirennläufer

werden oder hattest Du andere

Berufswünsche?

Als Bub wollte ich Bergbauer werden

wie mein Großvater. Später

dann war‘s der Skisport, der mich

gepackt hat. Heute ist, nach der

Familie, die Musik für mich die

Nummer 1.

Wer heute als Tourist oben am

Starthaus steht und die Mausefalle

hinabblickt, kann sich

nicht vorstellen, dass sich jemand

dort freiwillig hinabstürzt.

Was braucht es, damit

ein Sportler diese Herausforderung

meistert?

Ich bin am Hahnenkamm auf der

Seidlalm aufgewachsen, sozusagen

mitten auf der Piste. Im Winter

bin ich mit dem ersten Schnee

auf den Skiern gestanden und

auch mit den Brettln in die Schule

gefahren. Natürlich braucht es

viel Übung, eine gute Kondition

und auch eine gewisse Lockerheit.

Und der Spaß sollte mit dabei sein,

denn erzwingen kann man auch

beim Skifahren nichts. Und natürlich

sind Umsicht und Rücksicht

auf andere auf der Piste ebenfalls

enorm wichtig.

„Wenn Dich die Leute

nicht mögen, dann kannst

Du singen wie ein Zeiserl,

aber Du kommst nicht an.“

damals sind bis heute richtig gute

Freunde von mir. Ich habe schon

in jungen Jahren als Sportler gewusst,

wie Niederlage und Erfolg

zusammenhängen. Der Skisport

hat mir schon irrsinnig viel gebracht,

auch für das, was ich jetzt

mache. Ich habe das alles ja schon

einmal erlebt: Journalisten, Medien,

Fans, Hochs und Tiefs und wie

man damit umgeht. Das war schon

eine gute Schule, die ich da gehabt

habe. Da habe ich natürlich schon

einen großen Vorteil in Sachen Erfahrung.

Unterscheiden sich diese beiden

Welten – der Sport und die

Musik – gar nicht so sehr voneinander?

Manches deckt sich, aber es gibt

einen enormen Unterschied:

Wenn Du im Sport Deine Leistung

bringst, dann bist Du auch beliebt.

Ob Du sympathisch bist oder

nicht, wenn Du der Beste bist,

dann kommst Du auch an. Aber

beim Singen ist das anders. Wenn

Dich die Leute nicht mögen, dann

kannst Du singen wie ein Zeiserl,

aber Du kommst nicht an.

den Einheimischen beisammen.

Das macht für mich diese ganz

besondere Stimmung aus. Und

das ist das Tolle an der Musik, sie

bringt Menschen zusammen. Wo

immer wir zur Musik zusammenkommen,

singen und tanzen wir

gemeinsam und haben jede Menge

Spaß. Die Sorgen bleiben beim

Musizieren draußen. Dieses schöne

Gefühl lässt sich mit Worten gar

nicht beschreiben.

Und für alle Gäste: Nehmt‘s Euch

die Zeit, abseits der Konzerte auch

die Natur zu genießen, das wunderschöne

Bergpanorama.

Ist es etwas Besonderes für Dich

beim Musikherbst aufzutreten?

Natürlich hat es einen ganz eigenen

Reiz daheim zu spielen, in den

Tiroler Bergen. Das sind eine Atmosphäre

und eine Kulisse, die bekommt

man woanders beim besten

Willen nicht auf die Bühne. Die

ist in meiner Tiroler Heimat einfach

von Gott gegeben, ein Geschenk.

Der Wilde Kaiser ist nicht nur ein

Wahrzeichen Tirols, er grüßt mich

auch bei jeder Rückkehr nach Kitzbühel.

Wer schon einmal in und um

Welche Sportler haben Dich

am meisten beeindruckt?

Bildrechte © Michael Werlberger, Matthias Schöffmann

Alle fünf bis zehn Jahre erscheinen

Ausnahme-Athleten im Skizirkus.

Damals wie heute gibt es tolle

Sportlerpersönlichkeiten, die mich

auf der Piste, aber auch als Typen

überzeugen. Zu meinen Vorbildern

als Bub zählten ganz klar der Toni

Sailer, Karl Schranz, Anderl Molterer,

David Zwilling und auch mein

Vater Ernst Hinterseer.

Wie hat Dich der Skisport geprägt?

Es war eine wichtige Zeit für mein

späteres Leben, durch den Sport

habe ich den Umgang mit dem Erfolg

gelernt. Ich wusste schnell,

was es bedeutet, immer öffentlich

präsent, anständig und ehrlich zu

sein. Einige Skifahrerkollegen von

„Hände zum Himmel“ und „Viva Tirol“ - bei Konzerten von Hansi Hinterseer

ist gute Stimmung garantiert.

Du feierst – wie der Musikherbst

– Dein 25-Jähriges.

Mehr als die Hälfte davon (16

Mal) bist Du beim Musikherbst

aufgetreten. Was verbindest

Du mit dieser Veranstaltung?

Wenn wir in den Tiroler Bergen

zum Singen, Musizieren und Feiern

zusammenkommen, liegt immer

ein ganz besonderer Zauber in der

Luft. Aus allen Himmelsrichtungen

trifft man sich heuer schon im 25.

Jahr hier in Ellmau und sitzt mit

Kitzbühel den Blick hat wandern

lassen, dem wird er immer wieder

von den unterschiedlichsten Orten

aus – im Tal wie auch am Berg –

eindrucksvoll ins Auge gefallen

sein. Weit über die Grenzen Österreichs

steht das markante Massiv

stellvertretend für die Erhabenheit

und Schönheit der Kitzbüheler Alpen

und auch für das Gefühl der

Zuverlässigkeit und Tradition, die

mir so sehr am Herzen liegen. Seit

meiner Kindheit begleitet mich der

Wilde Kaiser.


HANSI HINTERSEER

Der erste Musikherbst fand

1993 statt. Kannst Du dich erinnern,

was Du in diesem Jahr

gemacht hast?

Weit weg von daheim war ich damals.

In Amerika, auf Hawaii.

Was wünschst Du dem Musikherbst

zum 25. Geburtstag?

Georg Steiner und seinem Team

möchte ich herzlich Danke sagen.

Großartig, was Ihr mit dem Musikherbst

über 25 Jahre auf die Beine

gestellt habt. Und ich wünsch‘

Euch für die Zukunft, dass Ihr in

der neuen Location noch viele tolle

Konzerte auf die Bühne bringt, die

jährlich Tausende von Fans nach

Tirol und an den Wilden Kaiser ziehen.

In vielen Deiner Songs spielen

die Berge eine Hauptrolle. Was

ist Heimat für Dich?

Die Berge, meine Familie und

Freunde, das Brauchtum wie die

Tiroler Musi und auch der Dialekt

– das sind meine Wurzeln, meine

Vergangenheit, Gegenwart und

Zukunft.

Was bedeuten die Gipfel Tirols

für Dich?

Die Alpen waren schon lange vor

unserer Zeit da und werden noch

stehen, wenn wir nicht mehr sind.

Wenn ich Freiheit und Entspannung

genießen möchte, suche ich

die Ruhe am Berg. Die Berge sind

meine Heimat. Die Bewegung in

der Natur und der Weitblick tun

gut. Wenn man genau hinschaut,

entdeckt man in Tirol am Weg Silberdisteln

und Enzian und an den

Bergwänden Gämsen. Viele Wildtiere

sind bei uns noch daheim.

Der Respekt vor der Natur ist seit

meiner Kindheit in mir verwurzelt,

ihre Schönheit entdeckt man

schon in den kleinsten Dingen – die

Natur ist aber auch eine Urgewalt.

Daran werden wir vor allem dann

erinnert, wenn Unwetter niedergehen.

Gerade dann ist eine intakte

Natur wichtig, damit von Wind und

Wasser nicht noch größere Narben

gerissen werden.

Du engagierst dich für die Initiative

„Die Seele der Alpen“,

warum?

Es ist genial, was einige Visionäre

aus dem Tourismus in Österreich

gemacht haben. Ohne den Tourismus

wären wir bis heute ein Bergbauernvolk.

Doch ein bisserl mehr

Verständnis und Weitsicht, Lebenserfahrung

und Geduld, würd‘

ich mir wünschen, damit der artenreiche

und lebenswerte Alpenraum

für kommende Generationen

bewahrt wird. Mit meinen Liedern

und Sendungen möchte ich dazu

beitragen, die Menschen für die

Natur zu sensibilisieren. Lasst‘s

uns gemeinsam auf unser Hoamatl

aufpassen.

Nutzt Du die Berge im Sommer

auch zum Wandern und Klettern?

Nach Möglichkeit bin ich täglich in

Bewegung, wenn die Piste weiß ist

mit den Skiern, ansonsten gerne

zu Fuß am Hahnenkamm oder ich

gehe Golfen. Tennis spiele ich auch

oder ich bin mit dem Rad unterwegs.

In Kitzbühel habe ich das

Glück, Sport vor der Haustür machen

zu können. Ich wohne dort,

wo andere zum Skifahren und

Bergwandern hinreisen und Urlaub

machen.

Stichwort Urlaub, wo erholst

Du dich noch gerne?

Das Meer hat mit seiner Weite einen

besonderen Reiz. Im Urlaub

fahr ich da gerne hin. Aber auch

den Bodensee habe ich bereits besucht.

Heimatverbunden. Er wohnt da, wo andere Urlaub machen: Hansi Hinterseer

genießt die Berge so oft es geht.

20

Was muss unbedingt mit in den

Koffer, wenn Du auf Tournee

gehst?

Wenn ich aus Tirol wegziehen

müsste, hätte ich das Heimweh

im Gepäck. Auf Tourneen: Fotos

von Romana, Jessica und Laura

und meinem Enkerl hab ich dabei.

Wichtig ist mir bei aller Freude an

der Musik, dass ich nach einigen

Tagen unterwegs zwischendurch

auch immer wieder nach Hause

fahren kann.

Wie hältst Du dich für die

Tourneen und Auftritte fit?

Ich bin ja mit dem Sport groß geworden,

der hat mich mein Leben

lang begleitet. Aber ich quäle

mich nicht im Fitness-Studio. Das

Bildrechte © Michael Werlberger, auergraphics - stock.adobe.com


HANSI HINTERSEER

Bildrechte © Michael Werlberger, auergraphics - stock.adobe.com

„Ohne Gesundheit ist

alles nichts, die kann

man sich nicht kaufen.“

ist überhaupt nichts für mich. Ich

gehe lieber in den Bergen wandern

oder schwimmen. Tennis spielen

und Fahrrad fahren gehören auch

dazu. Alles, was ich draußen tun

kann, macht mir Spaß.

Was bedeuten Dir deine Fans?

Sie sind das A und O. Musik kann

Grenzen überwinden und lässt sie

verschwinden. Unter Musikfreunden

pflegt man Freundschaft.

Von der Bühne und vom TV

kennt man Dich nur gut gelaunt

und strahlend. Sicher gibt es

auch Momente, in denen Du

nicht so gut drauf bist und dennoch

auf die Bühne musst. Wie

schaltest Du da um?

Ich bin wirklich so ein Typ, der

versucht, aus jeder Situation das

Beste zu machen. Und besonders,

wenn ich daheim in den Tiroler Bergen

bin oder auf der Bühne stehe

und die Leute Freude mit meinen

Liedern haben, dann geht‘s mir

einfach gut. Man sollte jeden Tag

nehmen, wie er kommt und das

Beste draus machen, statt sich das

Leben verregnen zu lassen. Mit der

richtigen Einstellung kann man allem

eine gute Seite abgewinnen.

Wenn man so oft unterwegs ist wie

ich und in der Öffentlichkeit steht,

bist Du immer gefordert. Du sollst

immer lächeln und gut drauf sein,

repräsentieren und auch gute Miene

machen, wenn man eigentlich

lieber auf den Tisch hauen würde.

Aber ich bin auch nur ein Mensch

und werde im Alltag, im Beruf genauso

wie im Privaten mit herausfordernden

Situationen konfrontiert.

Dann ist es umso schöner,

wenn Du einen Partner und Familie

hast, die sagen: „Das passt schon,

das bekommen wir hin.“ Und wenn

es losgeht, brauchst Du eine gute

Mannschaft und Freunde, auf die

Du zählen kannst.

Was macht Dich glücklich?

Glück kann viele Seiten haben.

Vielleicht nennen wir es lieber Zufriedenheit.

Man greift die Chancen

auf, die man bekommt und versucht

das Beste draus zu machen.

Das Allerwichtigste, das größte

Glück ist natürlich die Gesundheit.

Dass meine Familie und ich

gesund sind. Das ist nicht selbstverständlich.

Ohne Gesundheit ist

alles nichts, die kann man sich

nicht kaufen. Glück ist für mich

auch die schöne Gegend, in der ich

leben darf, Glück ist es, Erfolg zu

haben. Dass die Menschen mögen,

was ich mache und sich an meiner

Musik freuen.

Was macht Dich traurig?

Bei jedem kann der Moment kommen,

der alles über den Haufen

wirft und nichts ist mehr wie es

einmal war. Und wenn man das

sieht und erlebt, dann weiß man,

was man tun möchte. Ohne langes

Zögern. Bei den „Schmetterlingskindern“

ist das so, da setz ich

mich gerne ein, damit Schmerzen

gelindert werden können und die

Gesichter der betroffenen Kinder

wieder vor Lachen strahlen. Ich

mach keine großen Worte darum,

aber es gab schon so einige

bewegende Momente und Begegnungen,

die werd‘ ich mein Leben

nicht vergess’n.

„Ich lieb‘ die Schönheit meiner

Berge.“

Welcher ist Dein Lieblingssong?

Am liebsten höre ich die traditionellen

Tiroler Lieder. In jedem von

uns schlummert doch diese Sehnsucht

nach Zufriedenheit. Und

deswegen hat mir die Volksmusik

auch immer gefallen. Gerade die

Musik der Alten. Wenn man sich

die ganzen alten Gschtanzln anhört,

die bejahen ja das Leben. Ich

mag aber auch Schlager, zu denen

man tanzen kann, Country, Soul

und die Musik der 70er und 80er.

Das hängt von meiner Stimmung

ab. Manchmal drehe ich auch einen

Rocksong im Radio auf oder

höre die aktuellen Charts.

Die Menschen sind heute viel

fitter und agiler als frühere Generationen.

Wie gehst Du mit

dem Alter um?

Älterwerden ist der Lauf des Lebens.

Ich vergleich das gern mit

dem Aufstieg auf einen Gipfel,

wenn ich Freiheit und Entspannung

genießen möchte. Der Weitblick tut

gut. Man gewinnt an Gelassenheit.

Aber mit der Ruhe am Berg wird

die Luft auch dünner. Ich bin so oft

es geht draußen in den Bergen an

der frischen Luft, im Sommer wie

auch im Winter.

Was möchtest Du gerne Deinem

Enkel mitgeben?

Unser Enkerl ist unser Sonnenschein.

Die nächste Generation

heranwachsen zu sehen ist einfach

Freude pur. Dem Kleinen das Gefühl

von Liebe und Vertrautheit zu

vermitteln, ist so wichtig. Gerade

in unserer heutigen schnellen Gesellschaft

wird es immer wichtiger,

sich Zeit füreinander zu nehmen.

Umsicht, Weitsicht, Rücksicht.

Auch die Wertschätzung der Natur,

aber auch von Mensch zu Mensch

sollte man bewahren. Die Familie

steht bei uns an erster Stelle. Es

war mir schon immer wichtig, dass

wir als Familie viel Zeit miteinander

verbringen. Und das pflegen

wir alle gern.

Was für Wünsche hast Du an

die Zukunft?

Dass die Menschen endlich lernen,

dass Gewalt keine Lösung ist. Dass

man sich wieder mehr zuhört und

versucht zu verstehen. Und Gesundheit,

die wünsch‘ ich jedem.

Foto mit Hansi

Hansi Hinterseer steht als

Wachsfigur bei Madame

Tussauds in Wien – beim

Musikherbst gibt es den

Künstler nicht nur live,

sondern auch als

lebensgroßes Display.

So kann sich jeder in aller

Ruhe mit Hansi

fotografieren lassen!


ERLEBNISSE

Über 100 Busse strömen während des Musikherbstes täglich zum großen Festzelt

in Ellmau. Viele der Busfahrer reisen schon seit vielen Jahren zum Kult-Event

und haben schon so einiges mit ihren Gästen erlebt ...

Magisches

Bus-Management

„Was mich immer wieder erstaunt

ist, wie sich innerhalb von nicht mal

einer halben Stunde 130 Reisebusse,

die auf engstem Raum zusammenstanden,

quasi in Luft auflösen“

– Es ist von keinem Zaubertrick die

Rede, sondern vom Bus-Management

beim Musikherbst. Hinter

dem gut geölten Ablauf, der mit

scheinbarer Leichtigkeit passiert,

steckt jahrzehntelange Erfahrung

und eine logistische Herausforderung

höchsten Ranges.

Während die 6.500 Gäste im Zelt

die Show ihrer Stars genießen,

überwachen Martin van der Kuur

und seine Kollegen von Travel

Partner zusammen mit dem Security-

und Ambulanz-Team, dass alles

rund läuft. „Die Behörden sind

bei der Abnahme des Zeltes immer

wieder überrascht, wie ernst und

gewissenhaft wir sämtliche Vorschriften

nehmen“, so Georg Steiner.

„Dabei wird alles überprüft

– von der Bruchsicherheit des Geschirrs

über die Qualität der Speisen

bis zum rettungstechnischen

Konzept mit den Einsatzplänen für

Security und Sanitäter.“

130 Busse stehen an manchen Musikherbst-Abenden auf den Parkplätzen in und um Ellmau.

Hans Schwab

Kompliment an

Travel Partner

Ich war als Busfahrer

schon einige

Male beim

Musikherbst in

Ellmau und bin

dort immer wieder

gerne, weil

die Organisation einmalig ist. Die

Zufahrt zum Festgelände und das

Einweisen auf die Parkplätze klappen

sehr gut und oft sind es seit

Jahren dieselben Leute, die die Reisebusse

in Empfang nehmen. Die

haben viel Erfahrung und man freut

sich auch, bekannte Gesichter wiederzusehen.

Michael Paegel

Die Gäste sind begeistert!

Zum Musikherbst nach Ellmau bin

ich selbst schon fünf Mal gefahren,

R&T Reisen ist noch viel öfter dort

gewesen. Alles ist top durchgeplant

und sehr gut organisiert – ob Parken,

Abholen der Gäste vom Bus,

Einlass ins Zelt oder Rückverteilung.

Es klappt immer alles wunderbar.

Unser Hotel liegt auch nicht

weit entfernt, wir sind vielleicht 15

Minuten dorthin unterwegs.

Das Ausflugsprogramm mit der

Schifffahrt am Achensee und dem

Besuch von Rattenberg kommt bei

unseren Gästen ebenfalls gut an

und alle sind begeistert.

Mitarbeiter der TRAVEL PARTNER GROUP

begleiten die Gäste von den Busparkplätzen

bis hin zu ihren Tischen im Festzelt.

Bei der Abfahrt der Busse sind Martin

und sein Team ebenso zur Stelle

wie beim Empfang der Gäste. „Wir

optimieren jeden Tag aufs Neue die

Parkplatzkapazität“, berichtet der

Travel Partner-Mitarbeiter, „es ist

ein sehr intensives Zusammenspiel

zwischen uns, den Security-Leuten

und den Busfahrern. Wir sorgen

dafür, dass wir den Platz so gut

ausnutzen wie möglich, die Gäste

aber dennoch angenehm zwischen

den Fahrzeugreihen hindurch kommen.“

22

Interessant finde ich, dass auch unsere

französisch sprechenden Kunden

die Lieder beim Musikherbst

lieben, obwohl sie die Sprache

gar nicht verstehen. Im Bus

sind meine Gäste immer

gut drauf und lustig

und wir verleben

gemütliche Tage am

Wilden Kaiser.

Bildrechte © Martin Hörl, Hans Schwab


ERLEBNISSE

Bruno Leuzinger

Stimmungskanonen

und Gleitschirmflug

Zum 25. Mal wird

Bruno Leuzinger

von Gössi Carreisen

seinen Bus

in diesem Jahr

von Horw in der

Schweiz nach Ellmau am Wilden

Kaiser lenken. Im Inneren des

Fahrzeugs wie immer super Atmosphäre:

„Bei den Musikreisen

hören wir über die Lautsprecher

die Musi und freuen uns dann bereits

auf die Konzerte“, erzählt der

Chauffeur. „Oft mache ich auch ein

Wunschkonzert und lasse die Gäste

wählen, welche Songs gespielt

werden.“

Mit 85 Jahren in der Luft: Samuel Trachsel

schwebte mit Bruno Leuzinger über dem Ellmauer

Bauernmarkt.

Am Bauernmarkt-Samstag war es

soweit – vom 1.553 Meter hohen

Hartkaiser gingen Bruno Leuzinger

und sein Co-Pilot in die Luft und

schwebten – bewundert von der

ganzen restlichen Reisegruppe am

Gössi-Gleitschirm über Landschaft

und Dorf. „Samuel genoss den

Flug sehr und war ganz begeistert,

dass er diese Erfahrung machen

konnte.“

Für die Zukunft wünscht sich der

Chauffeur, dass der Musikherbst

noch viele weitere Jahre stattfindet

und vielleicht einmal einer

der Künstler mit ihm einen Gleitschirmflug

unternimmt.

Zwei besonders treue Musikherbst-Fans

hat er immer mit an

Bord, wenn es nach Ellmau geht.

„Am Wilden Kaiser kennt man sie

schon sehr gut. Sie sorgen schon

bei der Anreise für tolle Stimmung

und Spaß.

Grüße aus dem

„Holzmichelland“ Sachsen

Wir sind wieder da aufs Neue

und halten nach wie vor dem

Musikherbst die Treue.

Die ersten Jahre mit Busunternehmen

aus der Region Dresden angereist,

erfolgte ab dem Jahr 1996 mit dem Pkw

der „Privatreisegeist“

– und er hält bis gegenwärtig an.

Seit nun mehr 25 Jahren,

jeweils im September oder Oktober,

hat sie uns fest in der Hand,

die „Musikherbstwelle“

und natürlich beziehen wir

seit über 20 Jahren

immer unser Stammquartier in Ellmau,

die Pension „Mirabelle“.

Bildrechte © Bruno Leuzinger

Treue Fans sind diese beiden Damen aus der

Schweiz. Immer gut gelaunt und mit Landes-Flagge

wehend sind sie beim Musikherbst schon bekannt.

Bei den Konzerten tragen sie

dann Lederhosen und Hüte, haben

Leuchthandschuhe und schwingen

Schweiz-Fahnen – sie sind sehr lustig

und gut drauf.“ Gemeinsam mit

seinen Gästen genießt Bruno Leuzinger

dann den Musikherbst, der

ihm auch selber sehr gut gefällt.

Der leidenschaftliche Gleitschirmpilot,

der immer in der Luft ist,

wenn er nicht gerade Bus fährt,

kennt Ellmau auch von oben. „Auf

der Anreise zum Musikherbst habe

ich einmal ganz spontan eine Aktion

für meine Passagiere gemacht,

einen Wettbewerb, bei dem der

Gewinner einen Tandemflug mit

mir erhielt.“ Der 85-jährige pensionierte

Lokführer Samuel Trachsel

war der Glückliche.

Unser Aufenthalt in Ellmau

war in all den Jahren immer ein tolles Erlebnis,

das bleibt festzuhalten

als bisheriges Ergebnis.

Die gesamte Betreuung

und Gastfreundlichkeit ist empfehlenswert,

was für uns machte die Aufenthalte

bisher immer sehr begehrt.

Bereits heute bekunden wir und sagen,

wir kommen gern auch im nächsten Jahr 2019 wieder,

um zu genießen die herzliche Gastfreundlichkeit,

die echte Stimmung und die fröhlichen Lieder.

Einer der Stammgäste

i.A. der Reisegruppe

Reinhard Hahmann

23


TRACHTENSPECIAL

Der Trend zur Tracht

Musikherbst-Zeit ist Dirndl- und Lederhosen-Zeit. Fesch schauen sie darin aus, die Stars

auf der Bühne, die Mädels und Jungs vom Veranstalter Travel Partner und die Zuschauer,

die sich extra für die Konzerte in Schale werfen. Zeit, sich einmal etwas näher mit der

Tracht zu beschäftigen.

Ursprung

Die Bauern in Mitteleuropa trugen

seit dem Mittelalter einfache und

praktische Arbeitskleidung. Nach

und nach entwickelten sich daraus

je nach Region unterschiedliche

Trachten. In Tirol gab es im 18.

Jahrhundert die größte Trachtenvielfalt.

Zu kirchlichen und traditionellen

Festen schmückte man

sich mit bunten festlichen Trachten.

In der Epoche der Romantik

entdeckte die Stadtbevölkerung

ihr Interesse für das Land, die

Natur und die Tracht – zu einer

Zeit, in der die Bauern kaum mehr

Trachten trugen und sie als altmodisch

empfanden. In Kufstein und

Innsbruck bildeten sich damals die

ersten Vereine zur Erhaltung der

Tracht.

Früher zeigte man mit der Tracht

seine Zugehörigkeit zu einem

Stand oder ob man verheiratet

oder noch ledig war. Später wurde

das Regionale wichtiger und

noch heute sehen Kenner an der

Tracht, wer woher stammt.

Mode und Tracht

Damals wie heute ist die Tracht

– der Begriff leitet sich übrigens

von „tragen“ ab – auch

Modeerscheinungen unterworfen.

„Die Tracht wird immer

wieder dem Zeitgeist angepasst“,

weiß Veronika Dengg von der Zillertaler

Trachtenwelt. „So gibt es

am Markt derzeit beispielsweise

Hoodies im Trachtenstil oder trachtig

angehauchte Chucks und Sneakers.

Designer wie Karl Lagerfeld

haben das Thema Tracht ebenfalls

aufgegriffen – edle Strickmodelle,

Rüschenblusen oder Folkloreröcke

sind derzeit im modischen Bereich

sehr gefragt.“

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Tiroler Tracht

Die Tiroler Tracht an sich gibt es

nicht, sondern jeweils verschiedene

Taltrachten, wie etwa die Zillertaler

oder Unterinntaler Tracht.

Diese Trachten sind typisch für die

jeweiligen Regionen und seit Generationen

unverändert – ein Erkennungsmerkmal

dafür, wo man herkommt.

„Tracht steht mit unserer

Kultur und Heimatverbundenheit in

enger Verbindung“, erklärt Veronika

Dengg, „die Taltrachten sind für

festliche Anlässe wie Prozessionen,

Schützen- und Musikfeste seit jeher

ein unerlässlicher Teil der Festkultur.“

Seit der Jahrtausendwende tragen

auch junge Menschen im Alltag

wieder mehr Tracht. „Die Leute

wünschen sich in unserer sehr

schnelllebigen Zeit etwas Bleibendes

und kehren zu ihren Wurzeln

zurück, zeigen damit ‚da komm ich

her, da gehör‘ ich hin‘“.

Tipp

Im Tiroler Volkskunstmuseum

in Innsbruck (Universitätsstraße

2, direkt an der

Hofkirche) ist den Trachten

ein eigener Ausstellunsgbereich

gewidmet.

In einem – nach historischem

Vorbild rekonstruiertem

– Fotostudio posieren

48 handgeschnitzte und

überlebensgroße Holzfiguren

in stattlichen Tiroler

Festtagstrachten.

Bildrechte © Zillertaler Trachtenwelt


TRACHTENSPECIAL

Zu welchen Anlässen ziehst

Du gerne eine Tracht an?

Bildrechte © ChristArt - stock.adobe.com, Michael Werlberger, Zillertaler Trachtenwelt, Tourismusverband Wilder Kaiser / Chris Thomas, Gerald Lobenwein

Aktuelle Trachten-Trends

Die Herren tragen die klassische

Lederhose in kurzer oder Kniebund-Variante,

neu sind Jeans in

Lederhosen-Optik. Und wer auch

am Badesee zeigen möchte, dass

er ein Insider ist, freut sich sicher

über die neuen Badeshorts im Lederhosen-Look.

Die Dirndl für die

Damen sind derzeit reduzierter

und eher schlicht gehalten. Die

Stoffe sind luftig leicht, die Farben

sind dezent gehalten, zarte

Pastelltöne und feine Folkloremuster

liegen im Trend.

Accessoires für den Besuch

des Musikherbstes

Wir empfehlen bequeme Haferlschuhe

oder Sneakers für den

Herrn und einen lässigen Filzhut

für jedes Wetter. Bei den Damen

praktische Trachtentaschen mit

trendigen Motiven – beispielsweise

Hirschen.

Das Kassettl

Die Festtagstracht

am Wilden Kaiser

Das Kassettl, die Unterinntaler

Festtagstracht, die Frauen am

Wilden Kaiser nur zu ganz besonderen

Anlässen tragen, ist

rund 200 Jahre alt und sehr

kostbar. Zu Hochzeiten, zum

Erntedankfest und zu kirchlichen

Feiertagen schmücken

sich die Damen damit. Der

Name leitet sich von „Korsett“

ab und deutet schon an, dass

die Kleidung nicht gerade bequem

ist, dennoch wird sie mit

Stolz getragen. Zum Kassettl

gehören ein Hut mit Goldquasten,

eine Haarspange und ein

breiter Halsschmuck sowie

Blumen an der Bluse.

Bei festlichen Anlässen oder

auch wenn wir mit Freunden auf

der Hütte beisammensitzen.

Und wann immer mir danach

ist. Gern auch auf der Bühne.

Welches Accessoire gehört

für Dich auf jeden Fall zur

männlichen Tracht dazu?

Der Ranzen gehört für mich

dazu, oft ist dieser traditionelle

Gürtel kunstvoll bestickt

und wird auch von Generation

zu Generation

weitergegeben.

Welche Tracht trägst Du am

liebsten? Gibt es ein Lieblings-Accessoire?

Am liebsten kombiniere ich zu

einem modernen Outfit wie einer

coolen Jeans einen Trachtengürtel.

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MARC PIRCHER

Marc

Pircher

Marc Pircher packt

Herausforderungen

beim Schopf

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Seit vielen Jahren arbeitet Marc Pircher bereits

mit der TRAVEL PARTNER GROUP zusammen

und pflegt mittlerweile schon ein freundschaftliches

Verhältnis zu den Mitarbeitern. Für unseren

Bericht hat uns der sympathische Zillertaler in

Ellmau in der Firmenzentrale besucht.

Bildrechte © Ines Entleitner


MARC PIRCHER

Warum Zufälle das Leben des ehrgeizigen Künstlers entscheidend

beeinflussten und was eine Telefonzelle damit zu tun hat.

Bildrechte © Martin Hörl

D ieses Geburtstagsgeschenk

sorgte für Schlagzeilen: Zu seinem

40sten bekam Marc Pircher von

einem guten Kumpel einen Fallschirmsprung

geschenkt. Ein TV-

Team rückte an und fand nach der

Landung einen völlig erschöpften

Sänger vor, der sich kaum mehr

an die Aktion erinnern konnte.

„Ich war an diesem Tag schon vorher

müde, hatte zwar keine Angst,

war aber von der Situation überfordert“,

erzählt Marc Pircher im

Rückblick. Doch wer nun denkt,

dass der Zillertaler mit dieser Erfahrung

abgeschlossen hat, der

irrt gewaltig. „Ich werde das auf

jeden Fall nochmals versuchen,

allein schon, um es für mich positiv

abzuschließen. Ich konnte den

Fallschirmsprung nicht genießen,

dabei ist es ein unglaublicher Kick.

Rauszuspringen, wenn sich die

Hubschraubertür plötzlich öffnet,

das muss man erstmal machen.“

„Es kann jeden Künstler nur

einmal geben. Wenn jemand

versucht, einen anderen

nachzuahmen, hat er schon

verloren.“

Eine Herausforderung annehmen

und sich und anderen etwas beweisen

– das ist typisch für den

Tiroler, der voller Energie und Tatendrang

steckt. Wenn er ein neues

Album auf den Markt bringt, ist

das zunächst für ihn „ein furchtbares

Gefühl“. Nicht zu wissen, wie es

ankommt, wie die Fans reagieren.

„Das ist wie bei einem Wettkampf“,

meint Marc Pircher. „Ich kann mir

vorstellen, dass auch Skifahrer vor

dem ersten Rennen der Saison am

aufgeregtesten sind.“ Einmal veröffentlichte

er eine CD gleichzeitig

mit Helene Fischer – ihre kam

auf Platz 2, seine auf Platz 1 der

Charts und das Adrenalin schoss

nur so durch seinen Körper.

„Das ist das Schöne und Faire in

unserer Branche, das Publikum

entscheidet, ob es ihm gefällt oder

nicht, das kann man nicht künstlich

beeinflussen“, freut sich Marc

Pircher. „Es kann auch nur jeden

Künstler einmal geben. Wenn jemand

versucht, einen anderen

nachzuahmen, hat er schon verloren.

Im Sport kann man ex aequo,

also gleich schnell sein, aber bei

uns gibt es das nicht.“ Er selbst

wollte immer anders sein als die

anderen, etwas machen, das so

noch nicht da war. Und als er dies

endlich geschafft hatte – den Mix

aus Zillertaler Polka-Rhythmen

und deutschem Schlager, der ihn

heute so auszeichnet – hätte er

beinahe zu lange gezögert. „Ich

hatte damals gerade den Grand

Prix der Volksmusik gewonnen und

war so engstirnig zu denken, mit

einem etwas anderen Stil würde

ich die Leute vor den Kopf stoßen.“

Doch das Gegenteil war der Fall

und Marc Pircher landete mit „Sieben

Sünden“ einen Riesen-Hit, der

sich in Österreich mehr als ein halbes

Jahr und in Deutschland dreieinhalb

Monate in den Charts hielt.

Einem weiteren Zufall hat der

Künstler seine Karriere zu verdanken.

Der musikalische Bub, der

sich die Lieder schnell aneignete,

die sein Vater zur Unterhaltung der

Pensionsgäste im heimischen Zillertal

sang, wollte eigentlich Langläufer

werden. Als er mit 14 Jahren

mit der Schule Wien besuchte

und aus einer Telefonzelle zuhause

anrief, hatte die Mama eine gute

und eine schlechte Nachricht für

ihn: Das Skigymnasium in Stams,

eine Internatsschule für Skisportler,

lehnte seine Aufnahme ab.

Dafür hatte Heinz Habe bei der

Geburtstagsfeier eines Freundes

das Talent des jungen Musikers erkannt

und ihn zu einem Auftritt in

der RTL-Sendung Heimatmelodie

eingeladen. „In dieser Telefonzelle

entschied ich mich damals dann

für die Musik.“ Und nach seiner

ersten „mega aufregenden“ Bühnenerfahrung

war für den Zillertaler

schnell klar „das taugt mir, das will

ich weitermachen“.

Beim Musikherbst ist Marc Pircher

eine feste Größe und unterhält das

Publikum nicht nur als Sänger, sondern

auch als Moderator bestens.

„In einem Zelt dieser Größenordnung

und bei so einer professionell

organisierten Veranstaltung aufzutreten,

hat man auch nicht jede

Woche“, schmunzelt der Künstler,

der 200 Tage im Jahr unterwegs

ist und 100.000 Kilometer auf den

Tacho fährt. Um sich dabei etwas

wie zuhause zu fühlen, kommt sein

Polster (Kopfkissen) immer mit.

„Im Hotel liebe ich es, das ruhigste

Zimmer zu haben – absolute Stille

ist zum Schlafen wunderbar, aber

sonst halte ich sie nicht aus.“

Auf der Musikherbst-Bühne ist Marc Pircher

mittlerweile zum festen Bestandteil geworden:

heuer tritt er schon das 16. Mal in Ellmau auf.

Nachgefragt

Auf einer längeren Busfahrt

würde ich gerne

mal neben...

Roger Federer sitzen. Er ist

für mich ein so ausgeglichener

Mensch, der über viele

Jahre Top-Leistungen bringt.

Ich würde ihn gerne einmal

kennenlernen.

Ich kann...

Leute unterhalten.

Ich kann nicht...

geduldig auf eine Antwort

warten, die drei Wochen

dauert.

Berge sind für mich...

Fluch und Segen zugleich.

Wenn ich hier bin, habe ich

Fernweh und wenn ich weg

bin, habe ich Heimweh.

Als Musikinstrument

wäre ich...

ein Schlagzeug.

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REGIONALE KÜCHE

Broda-

Krapfen

Zubereitung

Butter zergehen lassen, mit Mehl,

Salz und Milch zu einem Teig verkneten.

Daraus eine Rolle mit ca. 5

cm Durchmesser formen und in 1

cm dicke Scheiben schneiden.

Diese rund auswalken, auf eine

Hälfte die Fülle geben, die andere

Hälfte darüber schlagen und den

Rand gut andrücken. Die Krapfen

in heißem Backfett schwimmend

goldbraun backen.

Fülle:

Frischen Broda 3 bis 4 Tage in einer

Schüssel an einem warmen Platz

stehen lassen bis er leicht gelblich

ist (fertiger Broda ist in der Sennerei

erhältlich). Die Kartoffeln reiben,

mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch

und Topfen vermischen.

Zutaten

• 3/4 kg Mehl

• 5 dag Butter

• Salz

• 1/4 l heiße Milch

Fülle:

• 3/4 kg Broda

(Bauerntopfen)

• Salz, Pfeffer

• Schnittlauch

• 2 kleine gekochte

Kartoffeln

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Tipp

Die Rezepte auf dieser Seite

stammen aus dem Kochbuch

Unterländer Kost – Verantwortung

für unser

Land, erhältlich in der Bezirkslandwirtschaftskammer

Kitzbühel. Das Buch kann

auch beim TVB Wilder Kaiser

erworben werden.

Kasspatzln

Zutaten

• 35 dag Mehl

• 1/4 l Wasser

• 2 Eier

• Salz, Pfeffer

• 1 kleine Zwiebel

• 5 dag Butter

• 10 dag Bierkäse

• Petersilie oder

Schnittlauch

Zubereitung

Mehl, Wasser, Eier und Salz zu

einem festen Teig verrühren.

Diesen durch ein Spatzlsieb in

kochendes Salzwasser drücken.

Ca. 2 min kochen lassen, dann

die Spatzln abseihen und kalt abschrecken.

Die feingehackte Zwiebel in Butter

anrösten, Spatzln mitrösten

und würzen. Den Bierkäse würfelig

schneiden und dazugeben.

Vor dem Servieren mit Petersilie

oder Schnittlauch bestreuen.

Mahlzeit!

Bildrechte © anitasstudio - stock.adobe.com, kab-vision - stock.adobe.com, K.C. - stock.adobe.com


REGIONALE KÜCHE

Meine Lieblingsrezepte

Oberländer

Kasmuas

Zutaten

• 100 g Butter bzw.

Butterschmalz

• 200 g Maismehl

• 90 g Mehl

• 2 l Wasser (evtl. mit

Suppenwürfeln) oder

Fleischsuppe

• Almkäse

• etwas Majoran

Zubereitung

Den Großteil der Butter in einer

Eisenpfanne zergehen lassen.

Mehl dazugeben und gut anbrennen,

aber nicht verbrennen lassen.

Mit Wasser bzw. Suppe aufgießen.

Bildrechte © K.C. - stock.adobe.com, ExQuisine - stock.adobe.com, Michael Werlberger

Gebackene

Apfelringe

Zutaten

• 2 große mürbe Äpfel

• 250 g Mehl

• 200 ml Milch

• 2 Eier

• 1 Prise Salz

• etwas Zitronensaft

• Fett zum Ausbacken

• Staubzucker

Zubereitung

Zuerst das Mehl in eine Schüssel

geben, salzen, Milch und Eier dazugeben

und alles gut verrühren

bis ein dickflüssiger Teig entsteht.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse

entfernen und in ca. 1 cm dicke

Ringe schneiden, mit Zitronensaft

leicht beträufeln.

In einer Pfanne das Fett heiß werden

lassen. Die Apfelringe in den

Teig tauchen und im heißen Fett

ausbacken, dabei öfter wenden.

Sobald sie schön goldbraun sind,

aus der Pfanne nehmen und auf

Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch heiß mit Staubzucker bestäuben

und servieren.

Ein Genuss!

Bei ständigem Umrühren zum Kochen

bringen und würzen, Maismehl

einrühren, weiter kochen

lassen und dabei gut rühren.

Leicht köcheln lassen und fein

geschnittenen Käse darüber

streuen, mit einem Esslöffel ab

und zu in das Mus bis zum Pfannenboden

stechen bis es dumpf

klingt.

Den Rest vom Butterschmalz

auf die Oberfläche geben, dann

Pfanne auf die Seite stellen

und das Mus eine viertel Stunde

ruhen lassen. Mit frischem

Schwarzbrot servieren.

dag = Dekragramm

1 dag = 10 Gramm

Die Mengenangaben

passen für 4 bis 6 Personen.

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WANDERTIPP

„Der Herrgott hat voll Liebe

sich gründlich umgeschaut

und dann den Wilden Kaiser

ins Paradies gebaut“

Stolz und erhaben steht es da – das Bergmassiv, das Hansi Hinterseer so viel bedeutet. Dem Wilden Kaiser

und den Tiroler Bergen hat er einige seiner schönsten Lieder gewidmet. Für alle, die das beeindruckende

Bergpanorama und die vielfältige Natur genießen wollen, hat Hansi einen Wandertipp parat:

Wandern zur Gaudeamushütte

Zwei Varianten der Wanderung

stehen zur Wahl – für geübte

Wanderer mit einer guten Kondition

und eine leichtere Alternative

für alle, die es gemütlicher angehen

möchten.

Für die Sportlichen beginnt die

Tour im Ortszentrum von Going

(772 m) und führt vom Blattlhof

entlang des Badhausgrabens auf

einer Fahrstraße bis zur Wochenbrunner

Alm (1.085 m), Gehzeit

ca. 1 Stunde. Von dort geht‘s dann

weiter zur Gaudeamushütte.

Wer die kürzere Variante bevorzugt,

fährt mit dem Auto an einer

Mautstelle vorbei bis zum Parkplatz

der Wochenbrunner Alm.

Von hier geht es auf einer Forststraße

bequem durch Mischwald

Die Gaudeamushütte liegt an der Südseite des Wilden Kaisers auf 1.263 m. Von ihrer Sonnenterrasse

hat man einen wunderbaren Blick auf die eindrucksvollen Felsen, auf das sich unten dahinschlängelnde

Tal und die gegenüberliegenden Gipfel wie das Ellmauer Tor und die Karlspitzen.

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und über duftende Almwiesen bis

zur Gaudeamushütte (1.263 m),

Gehzeit ca. 40 Minuten bis 1 Stunde.

Das erste Haus an dieser Stelle

wurde bereits 1899 erbaut, die

heutige Gaudeamushütte stammt

von 1927 und wurde 2003 komplett

saniert. Die Wirtsleute Anni

und Martin verwöhnen die Gäste

mit Tiroler Köstlichkeiten und

hausgemachten Kuchen.

Wer zu Fuß von Going gekommen

ist und nicht zum Parkplatz zurück

muss, kann den Rückweg auch

über die so genannte Märchenwiese

antreten und bis zur Tannbichlkapelle

und dann weiter über den

Tannbichlgraben und den Ortsteil

Prama bis zum legendären Stanglwirt

in Going wandern.

Köstliche Mehlspeisen und mehr: für Stärkung

ist auf der Gaudeamushütte bestens gesorgt.

Bergvagabunden-

Tipp

Wer gut zu Fuß ist, kann von

der Gaudeamushütte zum

Bergsteigergrab aufsteigen.

Man folgt dem Wegweiser bei

der Hütte und gelangt teils

durch lichten Wald, teils durch

üppige Latschenfelder zum

Grab des Much Wieser. Nach

etwa einer Stunde sieht man

das Kreuz schon von Weitem.

Es steht auf dem höchsten

Punkt des Baumgartenköpfl

(1.572 m). Der „Koasamuch“

war ein Kitzbüheler

Schuldirektor und passionierter

Bergsteiger. Trotz einer

Kriegsverletzung an der Hand

erkletterte er sämtliche Gipfel.

Als er 1952 starb, wurde

er seinem Wunsch entsprechend,

auf einem Gipfel des

Wilden Kaisers beerdigt.

Bildrechte © Michael Werlberger, Tourismusverband Wilder Kaiser / Roland Schonner


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Howard

Carpendale

HOWARD CARPENDALE

„Ich bin kein einfacher Mensch“

Falsche Ausfahrt –

der erfolgreiche Entertainer erzählte uns,

was ihm Sorgen macht und warum ihm

Liebeslieder zuwenig sind

Der Musikherbst feiert in diesem

Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.

Können Sie sich erinnern,

was Sie 1993 gemacht haben?

Spontan fällt mir zum Jahr 1993 ein,

dass ich meinen ersten ECHO erhalten

habe. Dann könnten wir ja eigentlich

gemeinsam das 25-jährige

Jubiläum feiern!

Wie beeinflusst Ihr Privatleben

Ihre Musik? Wann haben

Sie die besten Ideen für neue

Song-Texte?

Inzwischen arbeite ich mit fünfzehn

jungen Leuten zusammen. Mit ihnen

treffe ich mich über mehrere

Tage hinweg und erzähle aus meinem

Leben und über meine Gedanken.

Wir sprechen dann über

mögliche Textthemen. Anschließend

verschwinden sie in verschiedenen

Studios und kommen dann mit frappierenden

Ideen wieder heraus.

Sie sehen sich mehr als Entertainer

denn als Schlagersänger

und sprechen in Ihren Liedern

auch ernste Themen an. Warum

ist Ihnen dies wichtig?

Ich habe das Gefühl, dass die Arbeit,

die ich mache, eine gewisse Wichtigkeit

hat. Ich glaube sowieso, Unterhaltung

ist sehr wichtig. Die Welt

braucht ein WIR, auf das man sich

verlassen kann. Die Kunst ist es, das

in einen Text zu packen, der nicht

wie eine Lehrstunde wirkt, sondern

die Menschen einfach sensibilisiert.

In Ihrem Song „Wenn nicht wir“

heißt eine Zeile „Und steht die

Welt auch Kopf“. Beziehen Sie

das auch auf aktuelle Entwicklungen?

Haben Sie manchmal

Angst um die Zukunft der Welt?

Mich erinnert der aktuelle Weltenlauf

an eine entspannte Fahrt in einem

Auto mit 140 Stundenkilometern

auf der Autobahn: Alles scheint

wunderbar, doch dann haben wir

auf einmal eine Ausfahrt genommen,

die uns in ein Durcheinander

geführt hat – und inzwischen haben

wir nach dieser Ausfahrt so viele

weitere Abzweigungen genommen,

dass wir gar nicht mehr wissen, wo

der Weg zurück zur Autobahn ist.

Und das macht mir Angst, dass wir

offenbar nicht mehr wissen, wie wir

diesen Berg von Problemen angehen

sollen.

„Die Welt braucht ein

Wir auf das man sich

verlassen kann!“

Inwieweit haben sich Ihre Songs

im Laufe Ihres Lebens verändert?

Ab einem gewissen Alter kann man

nicht mehr nur einfache, eingängige

Liebeslieder singen. Das ist zu wenig.

Ich möchte den Menschen mit

meinen Texten etwas sagen, auch

wenn es nicht mein Ziel ist, politische

Lieder zu singen. Es ist heute

mehr nötig denn je, den Menschen

Mut zu geben und vielleicht auch

Wege aufzuzeigen, ein bisschen

glücklicher und zuversichtlicher zu

sein – trotz allem, was wir im Moment

erleben.

Haben Sie einen Lieblingssong

von sich?

Das ändert sich immer wieder. Aktuell

ist es der Song „Unter einem

Himmel“ aus dem letzten Album

„Wenn nicht wir.“ Der Song ist musikalisch

modern und erzählt unsere

Welt auf eine solch poetische Art –

mit einem Bild, das global anfängt

und am Ende bei zwei Menschen

landet.

Sie kommen ursprünglich aus

Südafrika, haben in Großbritannien

gelebt und wohnen heute

in der Nähe von München. Was

ist Heimat für Sie?

Es mag eine Menge Dinge in Deutschland

geben, die nicht in Ordnung

sind, doch es gibt nicht viele Länder,

wo ich mich wohl fühlen würde und

wo es diese Mischung gibt aus der

Bereitschaft, Dinge zu diskutieren

und gleichzeitig eine gewisse Fröhlichkeit

zu empfinden. In Skandinavien

könnte ich mich auch zuhause

fühlen – in den USA hingegen gar

nicht mehr in der jetzigen Situation,

denn dort durchzieht nicht erst seit

Trump ein Virus des Gegeneinanders

das ganze Land. Aber auch wir

in Deutschland müssen die Augen

offen halten...

Wird Ihr Auftritt beim Musikherbst

am Wilden Kaiser etwas

Besonderes für Sie sein?

Jeder Auftritt ist etwas Besonderes,

denn es kommt immer auf den Moment

an. Ich gucke mir vor meinen

Auftritten mein Publikum durch den

Bühnenvorhang an und inhaliere die

Bildrechte © Howard Carpendale, Robert Kneschke - stock.adobe.com


HOWARD CARPENDALE

Bildrechte © Howard Carpendale, Robert Kneschke - stock.adobe.com

Atmosphäre. Das Knistern vor einem

Auftritt ist immer unterschiedlich

– je nachdem, ob ein Auftritt

zum Beispiel in einem Festzelt, in einer

Arena oder einem Stadion stattfindet.

Sind Sie privat auch gerne in

den Bergen?

Ich bin früher viel Ski gefahren und

habe auch den ein oder anderen

Golfplatz in den Bergen spielen können.

Die Atmosphäre in den Bergen

ist einfach besonders und bietet einen

hohen Entspannungsfaktor –

auch oder gerade, weil man aktiv ist!

Was bedeuten Ihre Fans für Sie?

Das Gefühl ist einerseits nach 50

Jahren sehr intensiv, denn es gibt

einige Leute, die meine komplette

Karriere begleitet haben. Andererseits

freue ich mich, dass ich inzwischen

fast immer der älteste im

Konzertsaal bin, wenn ich mit meiner

elfköpfigen Band auf Tournee

gehe. Es gibt inzwischen viele junge

Leute die Riesenstimmung in den

Arenen machen.

Sie selbst kennen kein Lampenfieber,

warum? Haben Sie einen

Tipp für jemanden, der vor einem

wichtigen Ereignis nervös ist?

Da kann ich leider nicht weiterhelfen.

Dieter Thomas Heck zum Beispiel

kam vor den ZDF-Hitparaden

immer zu mir und fragte mich, wie

ich so ruhig vor meinen Auftritten

sein könne – er war wirklich immer

sehr nervös vor einer Sendung. Ich

habe ihn immer zurückgefragt, warum

ich Lampenfieber haben solle,

denn ich mache ja das, was ich am

besten kann und was mir am meisten

Spaß macht!

Sie haben viele Künstler-Kollegen

kennengelernt. Wer davon

hat Sie am meisten beeindruckt?

Ich habe die Beatles in London getroffen

und konnte in England auch

die BeeGees im Tonstudio kennenlernen.

Lionel Richie war ein guter

Freund in Amerika und Celine Dion

war meine Nachbarin in Florida. Das

sind schon alles tolle Kollegen. Am

meisten beeindruckt hat mich aber

mein Treffen mit Nelson Mandela –

er hatte eine unglaublich positive

Ausstrahlung – trotz seiner Historie!

70 ist das neue 50. Können Sie

das für sich selbst auch bestätigen?

Glauben Sie es mir oder nicht – darüber

denke ich keine Sekunde lang

nach. Die Zahlen bedeuten mir gar

nichts. Man wird nur alt, wenn man

ständig über die Vergangenheit

nachdenkt. Mir ist natürlich vollkommen

klar, dass ich nicht mehr

der Jüngste bin und irgendwann alles

vorbei ist. Aber deswegen versuche

ich jetzt die Zeit zu genießen

und sitze nicht zu Hause und sammle

Briefmarken. Da spiele ich lieber

Konzerte für mein Publikum.

Was möchten Sie gerne Ihrem

Enkel mitgeben?

Verlässliche Werte wie Ehrlichkeit,

Achtsamkeit und Respekt, aber auch

Begeisterung, Fleiß und Hingabe.

In über 50 Jahren Musikkarriere hat Carpendale

bereits 36 Alben veröffentlicht. Das aktuellste

ist 2017 erschienen und zeigt den Künstler

von seiner modernen Seite.

Mögen Sie Ihren Spitznamen

Howy und wer darf Sie so nennen?

Ich möchte nicht, dass mein Enkelkind

Opa zu mir sagt, sondern Howy,

obwohl ich diesen Spitznamen eigentlich

nicht leiden kann. Nicht mal

meine Frau darf mich so nennen –

wie gesagt nur mein Enkelkind.

Sie haben dieses Jahr Ihre langjährige

Lebensgefährtin geheiratet.

Warum war es Ihnen

wichtig, die Partnerschaft offiziell

zu machen?

Meine Liebe zu Donnice ist geprägt

von einem großen Verantwortungsgefühl.

Ich habe Donnice immer alles

gegeben, was ein Mensch einem

anderen Menschen geben kann. Das

war eine meiner größten Taten, dass

ich der Frau, die ich sehr liebe, geholfen

habe. Jetzt war die Zeit gekommen,

durch die Heirat die Partnerschaft

offiziell zu machen.

Was ist Ihnen in einer Beziehung

besonders wichtig?

Das echte Leben findet innerhalb

der eigenen vier Wände statt. Ich

kenne nicht viele Menschen, die mit

mir leben könnten. Ich bin kein einfacher

Mensch, werde schnell ungeduldig.

Meine Beziehung zu Donnice

ist in dieser Hinsicht perfekt. Sie

lässt mich sein, wie ich wirklich bin.

Davor habe ich großen Respekt.

Was für Wünsche haben Sie an

die Zukunft?

Bei mir persönlich läuft alles bestens.

Ich habe meine Familie um mich und

beruflich ein tolles Team und eine

Band, die mich teilweise seit über 30

Jahren begleitet und deren Mitglieder

zu Freunden geworden sind. Für

die Welt hoffe ich auf kluge Entscheidungen

von Hoffnungsträgern wie

Macron in Frankreich, der für neue

Energie und Impulse in der Weltpolitik

sorgen kann. Wir brauchen mehr

Politiker mit Visionen.

Nachgefragt

Neben wem würden Sie

bei einer längeren Busfahrt

gerne sitzen und sich

ausführlich unterhalten?

Donald Trump – um ihm

einmal deutlich seine Verantwortung

gegenüber der Welt

aufzuzeigen!

Neben wem möchten Sie

auf keinen Fall sitzen?

Donald Trump – ich empfinde

ihn als unangenehmen und

gefährlichen Despoten.

Ich kann...

auch herzhaft über mich

selbst lachen. Selbstironie ist

mir wichtig!

Ich kann nicht...

verstehen, wenn sich jemand

zu wichtig nimmt!

Ich liebe...

meine Frau, meine Familie

und meinen Beruf!

Ich hasse...

generell nicht!

Als Musikinstrument

wäre ich...

ein Rhythmusinstrument!

33


BAUERNMARKT ELLMAU

Tradition erleben - am Bauernmarkt in Ellmau

Brauchtum und Kunsthandwerk haben in der Region am Wilden Kaiser noch einen hohen Stellenwert.

Auf dem Bauernmarkt am Musikherbst-Samstag kann man sich davon überzeugen.

Blumengrüße von

Angelika Leoni

Wer den Wohnraum in Ellmau

betritt, fühlt sich augenblicklich

bei Freunden zuhause. Das neue

Geschäft lädt im Dorf in eine gemütliche

Atmosphäre ein – mit

viel Holz, alpenländischem Schick

und einer modernen Note. Man

kann Kaffee trinken oder sich ein

Glas Wein genehmigen, hausgemachte

Kuchen oder Antipasti

genießen und wunderschöne Deko-Ideen

für das eigene Zuhause

mitnehmen.

Der Wohnraum

ist ein Mix aus

Café, Bar und

Geschäft für

Wohnaccessoires.

Gleich

rechts nach

dem Eingang beginnt das Reich von

Angelika Leoni – eine Augenweide.

In sanften Erdfarben reihen sich

Vasen aus Ästen, Gebinde aus

Zweigen und kunstvolle Kränze

aneinander, dazwischen leuchten

in tiefem Rot und kräftigem Orange

Blüten in voller Pracht.

Die gebürtige Ellmauerin ist mit

Herz und Seele Floristin und hat

sich vor 25 Jahren (zeitgleich mit

dem Start des Musikherbstes) mit

ihrer Blumenleidenschaft selbstständig

gemacht. Am liebsten

sucht sie draußen in der Natur die

Materialien, aus denen sie dann

ihre kleinen Wunderwerke gestaltet.

„Für den Bauernmarkt werde

ich extra wieder einige Herzen mit

Edelweiß machen, Türkränze binden

und Gestecke zusammenstellen“,

verspricht die Blumenfee.

Der Wohnraum wird während des

Bauernmarktes geöffnet sein –

willkommen daheim.

Liebevoll zusammengestellt - Kreative Blumengestecke

sind bei Angelika Leoni in Ellmau

erhältlich.

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Traditionen entdecken und erleben - auf dem

Bauernmarkt in Ellmau.

Die Landfrauen und Bäuerinnen sorgen mit

regionalen Spezialitäten für kulinarischen Genuss.

Holz- und Stein-Kunst von

Leo Exenberger

Er sieht ein Stück Holz oder eine

Wurzel und erblickt darin schon

die fertige Figur – Leo Exenberger

ist Kunsthandwerker und fertigt

aus Holz und Steinen wahre

Schmuckstücke. Ob Eule, Hase,

Adler, Steinbock oder Hamster –

„es gibt kaum etwas, das ich noch

nicht geschnitzt habe“, erzählt

der Ellmauer, der seine Kunstwerke

am Bauernmarkt präsentiert.

Dabei benötigt

er keinerlei Vorlage,

gestaltet

jede Figur aus

dem Kopf und

seiner inneren

Vorstellungskraft

heraus.

Er arbeitet mit Materialien aus

der Region des Wilden Kaisers,

bspw. Lärchenholz, das wetterbeständig

ist und sich auch für Dekostücke

für den Garten eignet.

Das Schnitzen hat er sich selbst

beigebracht. „Als Bub musste ich

nach der Schule die Kühe hüten,

dafür brauchte ich einen Stock

und an dem habe ich meine ersten

Schnitzversuche unternommen.

Den Gästen gefielen diese

Schnitzereien und ich habe mir

damit ein paar Groschen dazuverdient“,

erinnert sich Leo Exenberger.

An seinem Stand am Bauernmarkt

hat er auch wunderschöne Almhütten

im Tiroler Stil – mit Schindeldach

und Steinen – die sich in

der Adventszeit ideal als Krippe

eignen. Und für die Künstler, die

beim Jubiläums-Musikherbst auftreten,

bereitet er gerade eine

besondere Überraschung vor...

Das Aroma der Berge in der Flasche

Wolfgang Kaufmann aus Ellmau ist ein Edelbrand-Sommelier.

In seiner Destillerie führt der junge Mann die jahrhundertealte

Tradition des Schnapsbrennens fort und

kreiert köstliche Brände und Liköre, die bereits mehrfach

prämiert wurden. Aus der eigenen Quelle auf seinem Hof

sprudelt das Wasser unter anderem für den Mountain

Gin und den Mountain Rum. Im Wohnraum in Ellmau

und in der neuen Schaubrennerei Mühlberg Rem (Ellmau,

Mühlberg 5, Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18

Uhr) kann man diese verkosten und erwerben.

Bildrechte © Blumen Horngacher / Cornelia Hoschek, Günter Standl - www.guenterstandl.de, Tourismusverband Wilder Kaiser,, Martin Hörl, Günther Albers - stock.adobe.com


Mitmachen und Gewinnen!

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Wir verlosen

2x 2 Karten

Kat. B für den

STARABEND mit

Hansi Hinterseer

beim Musikherbst

am Wilden Kaiser

am Samstag,

29. September

2018.

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Senden Sie uns

das Lösungswort

mit Ihrer Anschrift

und Telefonnummer

per E-Mail an

musik@travelpartner.com

oder

per Postkarte an

Travel Partner

GmbH, Kennwort

Musikherbst

Rätsel“,

Austraße 2a,

A-6352 Ellmau

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Einsendeschluss:

21.09.2018

Eine Barablöse

der Preise ist

nicht möglich.

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

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Senkrecht:

1 Muenz Sam buchstäblich anders ist alles in allem miteinander

2 Ende(!) Gelände: Was ist so endlich nach der letzten Zugabe?

3 Mit dem Freund geh‘ ich auf den Limomix

4 Haarig: Er wurde von Mozart betont opernmäßig vermählt

5 Der Hans der kann‘s in Ellmau: Klingt(!) irgendwie nach

Rückschauer?

6 Nach dem dortigen Musikherbst drehen sich alle um

7 Ton für Ton 5. Jahreszeit in [6 senkrecht]

8 So was wie Legendenstatue: „Der Hansi – hm, was sag ich

nur? / Ist so was wie ne … !“

9 Die Terze verdreht(!) sind chronologisch dem Moderator

vorbehalten

10 Der Gloickenklang wurde östlich von Ellmau ge-Ort-et

11 Nach oben(!) zu sehen: Mit ihm wird der Sound körperbetont

ge-Test-et

12 Die fliegt doch: Nach oben wie unten liegt‘s schmerzerfüllt im Ohr

13 Hier wurde die Volkspartei in aller Abkürze vom Olivpython

verschluckt

Waagrecht:

4 Am Vormittag gesellig, und musikalisch begleitet:

Klingt(!) nach zeitig einkaufen?

8 Aus den Buchstaben des Imkers dreht sich der Deutsche

sein Volksfest

9 Der Sack hängt dir am Buckel

10 Kommt raus wenn die Band das Lied mal verkehrt(!) spielt

14 Der verrückte Ronald ist vornämlich Herr Schwarzenegger

15 Auf der Bühne zum Tier: Auf Ladebühne vorgeführtes Schwein?

16 Der Italiener sieht im Vertreter sogar buchstäblich drei

17 Wütender Monarch bei Ellmau Massiv verfestigt

18 Von links wie rechts ein kleiner Scherz

19 So bist du nicht solo, aber auch nicht einverständlich

20 Wenn Sänger nur den Mund bewegen, klingts für Briten wie

„Spiel zurück!“

21 Den verrückten Bast brauchen takt(!)volle Dirigenten

Die Auflösung finden Sie ab 24.09.18 unter

www.musikherbst.at/neuigkeiten


BLASMUSIKFESTIVAL AM WILDEN KAISER

Bildrechte © Edith Stüfer, Martin Hörl, Anneke - stock.adobe.com, paulmz stock.adobe.com, melanjurga stock.adobe.com, Tourismusverband Wilder Kaiser

Das Blasmusikhighlight am Wilden Kaiser

Ellmau am Wilden Kaiser bereitet

sich auf ein musikalisches Großereignis

vor: am 12. und 13. Oktober

wird das beschauliche Dorf fest in

der Hand der Blech- und Holzbläser,

der Schlagwerker und Dudelsackspieler

sein. Denn dann findet

inmitten der grandiosen Bergwelt

der Kitzbüheler Alpen wieder das

Internationale Blasmusikfestival

statt.

Für die dritte Auflage dieses Events

haben sich bereits 25 Kapellen mit

insgesamt 1.200 Musikanten aus

ganz Europa angemeldet.

Dudelsack-Klänge vor Alpen-Panorama: die

schottische St. Ronan Silver Band war 2017 zu

Gast.

Ein Bauernmarkt mit Tiroler

Schmankerln und Handwerkskunst

der Region bietet direkt im Dorfzentrum

die perfekte Bühne für

Platzkonzerte der verschiedenen

Formationen.

Den Höhepunkt bildet der große

Festumzug durch Ellmau, an dem

sämtliche angemeldete Kapellen

teilnehmen und von regionalen

Schützen-, Landjugend- und

Trachtenvereinen begleitet werden.

Im Anschluss daran gibt es

ein Gesamtspiel aller Musikanten

vor der Kulisse des Wilden Kaisers

– ein Gänsehaut-Moment für alle

Beteiligten.

Den längsten Weg nach Ellmau

haben in diesem Jahr sicher die

Drummer Girls of Surgut, die aus

Sibirien anreisen, und die Uralband

aus Russland. Sie werden

zusammen für die exotische Note

und eine humorvolle Show sorgen.

PROGRAMM

FREITAG, 12.10.2018

Konzert am Berg

Blasmusikkonzert auf 1.550

m Höhe am „Hartkaiser“ -

inkl. 360° Rundumblick.

Konzert im Festzelt

Abends sorgen die Musikkapellen

für ein

abwechslungsreiches

Programm auf 2 Bühnen.

SAMSTAG, 13.10.2018

Festumzug & Bauernmarkt

Feierliche Parade durch Ellmau

aller Blasmusikkapellen.

Uriger Bauernmarkt mit Tiroler

Schmankerln im Dorf.

Konzert im Festzelt

Großer Abschlussabend mit

internationaler Beteiligung.

Ein großes Gemeinschaftsspiel aller Kapellen findet am Samstag vor der Kulisse des Wilden Kaisers

statt. Ein wahres Klangfeuerwerk!

Tickets unter +43 (0) 5358 3691 oder office@profitours.com

sowie bei allen Ö-Ticket Verkaufsstellen.

www.blasmusik-festival.com

Größtes internationales Blasmusikfest Westösterreichs

am 12. und 13. Oktober 2018 in Ellmau am Wilden Kaiser

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MITTWOCH

Traditionsabend

Ticket: € 9,--

26.09. und 03.10.

Beim Traditionsabend erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit

Einmarsch der Bundesmusikkapelle Ellmau, traditionellen Tiroler Tänzen,

originellen Musik- und Gesangseinlagen und die offizielle Begrüßung des

Ellmauer Bürgermeisters mit Fassanstich.

Mit der Bundesmusikkapelle Ellmau, den Kitzböhmischen

und der Trachtengruppe Hauser sowie den Hollerstauden

DONNERSTAG

FREITAG

Volksmusikabend

Mitreißende Volksmusikklänge, die gute Laune verbreiten und zum mitschunkeln

animieren. Der sympathische Marc Pircher moderiert den Abend

und spielt mit seiner steirischen Harmonika auf. Auch die Kastelruther Spatzen

und Oesch‘s die Dritten garantieren gute Unterhaltung.

Mit Marc Pircher, Oesch‘s die Dritten und

den Kastelruther Spatzen

Tickets: Kat. C € 32,-- | Kat. B € 42,-- | Kat. A € 52,-- | VIP € 129,--

Schlagerabend

27.09. und 04.10.

28.09. und 05.10.

Großartige und hochkarätige Schlagerstars machen den Freitagabend zu

einem unvergesslichen Erlebnis. Howard Carpendale ist seit langem wieder

einmal live in Tirol zu sehen und kommt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums

an den Wilden Kaiser.

Mit Andy Borg, den Amigos und Howard Carpendale

Tickets: Kat. C € 39,-- | Kat. B € 49,-- | Kat. A € 59,-- | VIP € 139,--

SAMSTAG

Starabend

29.09. und 06.10.

Der Publikumsliebling Hansi Hinterseer gilt jährlich als Höhepunkt der Veranstaltung

und wird am Samstag die Musikherbst-Besucher mit seinem

Charme verzaubern. Weitere bekannte Künstler sorgen für einen fulminanten

Abschluss des Musikherbstes am Wilden Kaiser.

Mit Sigrid & Marina, Nik P. und Hansi Hinterseer

Tickets: Kat. C € 39,-- | Kat. B € 49,-- | Kat. A € 59,-- | VIP € 139,--

Tickets sind erhältlich über Profi Tours,

+43 (0) 5358 3691 oder über Ö-Ticket

www.musikherbst.at

Bildrechte © stockphoto-graf - Fotolia


Bildrechte © Frauenschuh, Kerstin Joensson, Sandra Ludewig, vectortwins - stock.adobe.com

NEU 2018: exklusiver VIP-Bereich

Den Stars ganz nah!

Genießen Sie die Veranstaltung in unserem exklusiven VIP-Bereich,

in unmittelbarer Nähe zur großen Bühne. Vom erhöhten Podest aus erleben Sie die Künstler

hautnah und in der VIP-Almhütte werden Sie kulinarisch verwöhnt.

Inkludiert sind Speisen vom Buffet (warm und kalt) sowie Wein, Bier, Sekt und Softdrinks.

VIP

IHRE VORTEILE:

• Qualitativ hochwertiges Buffet (Metzger Trixl & Straif)

von 18:30 - 23:00 Uhr

• Kostenlose Getränke von 18:30 - 23:00 Uhr

• Reservierter Tisch in der VIP-Almhütte bis 23:00 Uhr

• Reservierter Tisch auf der VIP-Tribüne bis 23:00 Uhr

• Persönlicher Service am Buffet, in der VIP-Almhütte

und auf der VIP-Tribüne

PREISE: DO € 129,-- | FR & SA € 139,--

Erhältlich unter +43 (0) 50 3636 1620 oder

unter viktoria.speer@travel-partner.com

MUSIKHERBST AM WILDEN KAISER 2019

25. - 28. September | 02. - 05. Oktober 2019

ROLAND KAISER | HANSI HINTERSEER | MAITE KELLY

ANDY BORG | MARC PIRCHER | SEMINO ROSSI | DJ ÖTZI

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