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ANTARKTIS // ANTARKTISCHE HALBINSEL

ANTARKTISCHE

HALBINSEL

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TIERE UND MÄRCHENHAFTE LANDSCHAFTEN

Der 1500 Kilometer lange und bis 300 Kilometer breite «Zipfel» von Antarktika ist

der wärmste Teil des Kontinents, an seinen Küsten kann es in den Monaten des

Südsommers auch mal Plusgrade geben und regnen. Kein Wunder, finden sich im

Südsommer in dieser Gegend auch die meisten Tiere ein, um in teilweise riesigen

Kolonien ihrem Brutgeschäft nachzugehen. Brutkolonien mit Adélie-, Zügel- und

Eselspinguinen sprudeln vor Leben, es ist laut und wuselig – und es riecht stark.

Die Halbinsel ist ebenfalls das Ziel der meisten Antarktis-Reisenden. Denn neben

den grossen Pinguinkolonien ist auch die pure Landschaft märchenhaft: Die Küsten

sind vergletschert und zerklüftet, Berge erheben sich schroff und kantig bis

3000 Meter aus dem Wasser. Und der Halbinsel vorgelagert ist eine Vielzahl kleiner

und grosser Inseln, die es zu entdecken gilt. Die Vulkaninsel Deception zum

Beispiel, oder Elephant Island, das bereits als subantarktisch gilt. Oder King George

Island, wo sich auch die grosse chilenische Forschungsstation Presidente

Eduardo Frei befindet. Hier gibt es sogar eine Landepiste für Flugzeuge. Zwischen

den Inseln breiten sich Meeresstrassen aus, die sich als Schiffspassagen mit

spektakulärer Aussicht längst zu Reiseklassikern gemausert haben: Die Gerlache-Strasse,

der Lemaire- oder der Errera-Kanal. Sie alle tragen die Namen grosser

Entdecker.

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