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allgäu weit - Lernen 2018

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Verlagsanzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung mit den Heimatzeitungen (Schutzgebühr € 1,–) vom 18. September <strong>2018</strong>, Nr. 215<br />

www.allgaeu<strong>weit</strong>.de<br />

LERNEN<br />

DAS MAGAZIN RUND UM DAS THEMA BILDUNG<br />

EXKLUSIV<br />

KRIMI-AUTOR<br />

SEBASTIAN<br />

FITZEK IM<br />

INTERVIEW<br />

MUT<br />

ZUR LÜCKE<br />

STUDENTEN<br />

ERZÄHLEN VON<br />

IHREM GAP-YEAR<br />

Spezial<br />

DUALE HOCHSCHULEN<br />

IM ALLGÄU<br />

UND UMGEBUNG


2 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Berufe mit<br />

Zukunft!<br />

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FRIEDRICHS­<br />

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AUSBILDUNG &STUDIUM:<br />

AN DEN BERND­BLINDOW­SCHULEN<br />

Staatlich anerkannte Abschlüsse<br />

· Berufliches Gymnasium<br />

· Berufskolleg Fremdsprachen<br />

· Logopädie, Ergo- und Physiotherapie<br />

· Technische Assistenz (BTA,PTA,IKA)<br />

· Grafikdesign<br />

· Modedesign<br />

AN DER DIPLOMA HOCHSCHULE<br />

Fernstudium neben dem Beruf oder der Ausbildung<br />

Bachelor /Master<br />

· Technik<br />

· Design<br />

· Wirtschaft &Recht<br />

· Gesundheit &Soziales<br />

WIR BERATEN SIE!<br />

Jeden Mittwoch von 15.00-18.00 Uhr<br />

Treffpunkt: jeweils im Schulsekretariat.<br />

Oder vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin oder<br />

einen Probeunterricht.<br />

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Bernd Blindow Schulen<br />

Allmannsweilerstraße 104<br />

88046 Friedrichshafen<br />

+49 (0)7541 50120<br />

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88046 Friedrichshafen<br />

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LEBENSLANG LERNEN | 3<br />

Liebe Leserinnen,<br />

liebe Leser,<br />

Nur Mut zum Abendstudium!<br />

Berufsbegleitende Weiterbildung: Die Anstrengung lohnt sich.<br />

Sie halten das reich<strong>weit</strong>enstärkste Magazin des<br />

Allgäus rund um die Themen <strong>Lernen</strong>, Aus- und<br />

Weiterbildung in Händen. In dieser aktuellen<br />

Ausgabe präsentieren sich nicht nur zahlreiche<br />

private Schulen und Bildungsträger, sondern auch<br />

erstmals verschiedene Unternehmen aus unserer<br />

Region mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten.<br />

Viele von ihnen bieten auch duale Studiengänge<br />

an. Eine Übersicht dazu finden Sie auf der Seite 9.<br />

Auf den Seiten 12 und 13 erzählen zwei Studenten von ihrem Mut zur Lücke<br />

für ein Plus im Lebenslauf: Sie verbrachten ein Gap-Year in Australien und<br />

berichten, was ihnen die Auslandserfahrung fürs Studium, aber auch fürs<br />

Leben gebracht hat.<br />

Wenn Sie etwas über die Schulzeit von Deutschlands erfolgreichstem Thriller-Autor<br />

erfahren möchten, dann schlagen Sie die Seiten 36 und 37 auf. Im<br />

Gespräch mit unserem Magazin verrät Sebastian Fitzek, dass er eher ein<br />

Weichei ist als ein harter Kerl.<br />

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre Isabell Schmid<br />

Inhalt<br />

Private Wirtschaftsschulen Frenzel und Merkur: Produktives Lernklima 4<br />

Technikerschule Memmingen – Maschinenbau und Elektrotechnik<br />

nta-Isny: Beratungstag und Informationen zum „MINT“-Bereich 5<br />

Experten-Interview: Berufliche Weiterbildung an der Hochschule Kempten 6-7<br />

IHK Akademie Schwaben: Praxisstudiengänge befördern Karrieren 8<br />

Übersicht: Duale Hochschulen mit ihren Studiengängen 9<br />

Duale Hochschulen: Anreiz für ein berufsbegleitendes Studium 10<br />

Dual Studieren an der DHBW in Ravensburg 11<br />

Gap-Year: Abenteuerreise durch Australien 12-13<br />

Scaltel AG: IT-Dienstleister – ein Unternehmenszweig,<br />

viele Einstiegsmöglichkeiten 14-15<br />

Was, wann, wie, wo? Infos zur Weiterbildung 16<br />

Laufsport Saukel: Laufbegeistert zum Handelsfachwirt<br />

Sascha Maurer: Beratung – Training – Coaching 17<br />

Diakonisches Institut: Unverzichtbare Berufe im Sozialwesen 18<br />

Rohde & Schwarz: Mehr Raum für den Wissensdurst 19<br />

Multivac: Attraktive Ausbildungsplätze und berufliche Perspektiven 20-21<br />

Minck Elektro- & Fernmeldetechnik: Richtige Ausbildung<br />

als Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben 22<br />

dacapo IT solutions: Geheimnisse erfolgreicher Gründer 23<br />

Chr. Mayr GmbH & Co. KG: Weiterbildung ist eine gute Investition 24<br />

Deckel Maho: Ausbildung beim Weltmarktführer 25<br />

Hutamaki: Verpackungsmöglichkeiten – so bunt wie das Leben 26-27<br />

Dachser Group SE & Co. KG: Vom Allgäu in die Welt<br />

Institut für Fremdsprachenberufe: Mit Sprachen in eine sichere Zukunft 28<br />

Endress+Hauser: Praxisnähe und Perspektive 29<br />

Norma: Die Zukunft beginnt jetzt 30<br />

3M Technical Ceramics: Chance ergreifen – Karriere starten 31<br />

Molkereischule: Als erstes kommt die Süßrahmbutter 32<br />

Codesys Group: Industrie 4.0 aus dem Allgäu 33<br />

Wie Schule im Allgäu heute funktioniert 34<br />

Henze BNP AG: Spezialist für innovative Produkte 35<br />

Sebastian Fitzek: „Diktate waren der Horror“ 36-37<br />

Kleiner Exkurs in andere Länder 38<br />

Impressum 38<br />

Heutzutage kann sich jeder zu jederzeit<br />

<strong>weit</strong>erbilden. Auch wer mitten im<br />

Berufsleben steckt, kann seinen Horizont<br />

berufsbegleitend er<strong>weit</strong>ern. Alexandra<br />

Schmuck aus München hat ein Abendstudium<br />

an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie<br />

München absolviert.<br />

Im Interview erzählt uns die gebürtige<br />

Allgäuerin von den Herausforderungen<br />

ihrer Weiterbildung und warum sie es<br />

trotz großer Anstrengung wieder machen<br />

würde.<br />

Warum haben Sie sich für ein Abendstudium<br />

entschieden?<br />

Um später <strong>weit</strong>erzukommen. Ich wollte<br />

es zusätzlich als Background. Zu dem<br />

Zeitpunkt hatte ich in meiner beruflichen<br />

Laufbahn noch keine konkreten Ziele. Ich<br />

wollte einfach nur die beste Basis dafür<br />

schaffen, um mich in alle Richtungen orientieren<br />

zu können.<br />

Außerdem war es für mich auch ein<br />

Ziel. Ich wollte mich <strong>weit</strong>erentwickeln.<br />

Zwar wusste ich, dass es anstrengend<br />

wird, aber es war mein persönlicher Anspruch,<br />

es erfolgreich abzuschließen.<br />

Wie lief das Fernstudium ab?<br />

An zwei Abenden in der Woche ging<br />

ich nach der Arbeit in die Uni. Zusätzlich<br />

fanden regelmäßig Vorlesungen am Wochenende<br />

statt.<br />

Wie war das für Sie? Hatten Sie noch<br />

Freizeit?<br />

Nicht mehr viel. Ich saß jeden Abend<br />

nach der Arbeit zu Hause beim <strong>Lernen</strong><br />

oder in der Uni. In meiner Freizeit hatte<br />

ich ein schlechtes Gewissen, nicht zu<br />

Auch viele Mütter nutzen heutzutage die Möglichkeit<br />

eines Fern- oder Abendstudiums, um<br />

die Erziehung ihres Kindes mit beruflichen Zielen<br />

vereinen zu können.<br />

Fotos (2): Veronika Wurfbaum<br />

Alexandra Schmuck<br />

lernen. Es war schon sehr zehrend, das<br />

Studium nebenbei zu machen. Zumal ich<br />

in der Spedition arbeite und mein Beruf<br />

schon von Haus aus Herausforderungen<br />

und Überstunden mit sich bringt. Ich<br />

musste oft länger arbeiten und bin danach<br />

in die Uni gehetzt. Das war schon<br />

sehr hektisch manchmal.<br />

Haben Sie zwischendrin auch mal ans<br />

Abbrechen gedacht?<br />

Na klar! Und ich kann mich auch an<br />

niemanden von meinen damaligen<br />

Kommilitonen erinnern, der keine solche<br />

Gedanken hatte. Man muss ja quasi<br />

mindestens zwei Sachen unter einen Hut<br />

bekommen und allem gerecht werden.<br />

Arbeit, Studium und ein Privatleben hat<br />

man ja auch noch. Aber schlussendlich<br />

hab ich‘s durchgezogen.<br />

Welche Voraussetzungen braucht<br />

man für ein Abendstudium?<br />

Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, eine abgeschlossene<br />

IHK-Ausbildung und zwei<br />

Jahre Berufserfahrung als Ersatz für ein<br />

Abitur, sofern dieses nicht vorhanden ist.<br />

Was machen Sie heute beruflich und<br />

was hat Ihnen Ihr Abendstudium gebracht?<br />

Mein Beruf nennt sich „Leiterin Vertrieb<br />

Süd Luft/See“ in München. Das<br />

Fernstudium hat mir für meine persönliche<br />

Weiterentwicklung sehr viel gebracht.<br />

Zum einen habe ich natürlich sehr<br />

viel gelernt, zum anderen habe ich mich<br />

irgendwann an die Doppelbelastung gewöhnt.<br />

Davon profitiere ich heute noch in<br />

der Arbeit, weil ich auch in Stresssituationen<br />

ruhig bleibe.<br />

Würden Sie es wiedermachen?<br />

Ja, auf jeden Fall. Es ist schon gut, so<br />

etwas in der Tasche zu haben. Auch wenn<br />

man sich später noch einmal bewerben<br />

möchte.<br />

Interview: Isabell Schmid


4 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Angstfreies und produktives Lernklima<br />

Die privaten Wirtschaftsschulen Frenzel und Merkur bieten eine Alternative zur Real- oder Mittelschule und fördern Selbstständigkeit<br />

Individuelle Förderung ist der Privaten<br />

Wirtschaftsschule Merkur wichtig.<br />

Foto: Wirtschaftsschule Merkur<br />

Ein großes Fächerangebot im Bereich<br />

Wirtschaft sowie guter Praxisbezug in eigenen<br />

Übungsunternehmen – das macht<br />

Wirtschaftsschulen zur richtigen Adresse<br />

für alle Schüler, die einen Mittleren Schulabschluss<br />

anstreben und ihre Zukunft in<br />

kaufmännischen oder verwaltenden Berufen<br />

sehen. Diese Schulform bietet eine<br />

kaufmännische Ausbildung, die in der<br />

Wirtschaft eine hohe Akzeptanz findet.<br />

Als bayerische Besonderheit führt die<br />

Wirtschaftsschule praxisnah und modern<br />

zum Mittleren Schulabschluss. Neben<br />

einer gründlichen Allgemeinbildung vermittelt<br />

sie eine umfassende kaufmännische<br />

Grundbildung. Was sonst niemand<br />

bietet: das Fach Übungsunternehmen,<br />

in dem die Schüler arbeiten wie in einem<br />

realen Betrieb und an selbstständiges,<br />

eigenverantwortliches Arbeiten herangeführt<br />

werden.<br />

Auf die Private Wirtschaftsschule<br />

Frenzel in Kaufbeuren können Schüler<br />

nach der 5., 6. und 9. Klasse wechseln.<br />

Neuntklässler aus der Mittelschule, der<br />

Realschule und dem Gymnasium können<br />

in die 10. Klasse der zweijährigen Wirtschaftsschule<br />

eintreten und nach der 11.<br />

Jahrgangsstufe ihren Mittleren Schulabschluss<br />

ablegen.<br />

WENIGER DRUCK BEIM<br />

ÜBERTRITT IN DER GRUNDSCHULE<br />

In ihrer vierjährigen Form beginnt die<br />

Wirtschaftsschule mit der 7. Klasse und<br />

schließt mit der 10. Klasse ab. Erstmals<br />

ab dem Schuljahr <strong>2018</strong>/19 bietet die<br />

Frenzelschule auch eine 6. Klasse an, in<br />

der verstärkt allgemeinbildende Fächer<br />

im Stundenplan stehen. Die Schüler werden<br />

gezielt auf die Anforderungen der<br />

siebten Klasse der Wirtschaftsschule vorbereitet.<br />

Die Möglichkeit, nach der 5. Klasse in<br />

die Wirtschaftsschule zu gehen, nimmt<br />

Viertklässlern und deren Eltern teilweise<br />

den Übertrittsdruck in der Grundschule.<br />

Zudem können Schüler die Schule früher<br />

kennenlernen und zu ihren Mitschülern<br />

sowie den Lehrkräften eine vertrauensvolle<br />

Beziehung aufbauen, die auch während<br />

schwieriger Phasen in der Pubertät<br />

eine gute Zusammenarbeit ermöglicht.<br />

Schüler jeder Jahrgangsstufe haben<br />

die Möglichkeit, die Nachmittagsbetreuung<br />

der Frenzelschule zu besuchen. Nach<br />

dem Unterricht und einem warmen Mittagessen<br />

im Haus erledigen die Schüler<br />

ihre Hausaufgaben und lernen. Sind die<br />

Pflichten erledigt, können sie an Freizeitangeboten<br />

im sportlichen, musischen<br />

und kreativen Bereich teilnehmen.<br />

In Immenstadt hat die Private Wirtschaftsschule<br />

Merkur ihren Standort. In<br />

den Fachräumen arbeiten die Schüler der<br />

vier- und zweijährigen Wirtschaftsschule<br />

– überwiegend in kleinen Gruppen – an<br />

ihren unterrichtlichen Aufgaben. Auf eine<br />

individuelle Förderung eines jeden Schülers<br />

legt die Schule besonderen Wert. In<br />

den Pausen steht ein Außenbereich mit<br />

Sportmöglichkeiten wie Basketball, Volleyball<br />

oder Tischtennis zur Verfügung.<br />

Die privaten Wirtschaftsschulen Frenzel<br />

und Merkur sorgen für ein angstfreies<br />

Die Private Wirtschaftsschule Frenzel bereitet<br />

auf die moderne Arbeitswelt vor.<br />

Foto: Wirtschaftsschule Frenzel<br />

und produktives Lernklima, in dem jeder<br />

Schüler lernt, sich sein Wissen selbstständig<br />

zu erarbeiten. Dies ermöglicht ihm,<br />

seinen Lernprozess eigenständig zu gestalten<br />

und individuelle Lernerfahrungen<br />

und -erfolge zu erzielen.<br />

Schulischer Neuanfang ?!<br />

Die Private WirtschaftsschuleMerkur<br />

bietetWegezur<br />

Mittleren Reife<br />

durcheinen Übertritt nach der<br />

6. bis 9.Klasse aus allen Schularten.<br />

Wirhaben noch Plätze frei undbieteneineoptimale<br />

Schulbildungmit wirtschaftlichem Schwerpunkt.<br />

Private Wirtschaftsschule Merkur<br />

Liststraße8·87509Immenstadt<br />

Telefon083 23 /800139<br />

info@merkurschule.de<br />

www.merkurschule.de<br />

Unsere Bürozeiten:<br />

MontagbisFreitag 7.30 bis 12.50 Uhr


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 5<br />

Ausbildungen mit großem Plus<br />

Maschinenbau und Elektrotechnik an der Technikerschule<br />

Die Staatliche Technikerschule Memmingen<br />

verschreibt sich der Weiter- und<br />

Erwachsenenbildung in zwei Fachbereichen:<br />

Maschinenbautechnik (zweijährige<br />

Ausbildung in Vollzeit) und Elektrotechnik<br />

(dreijährige Ausbildung in Teilzeit). In<br />

keinem der beiden Zweige werden Studiengebühren<br />

erhoben.<br />

MASCHINENBAUTECHNIK<br />

Die Vermittlung fachlicher Grundlagen<br />

bildet in der Ausbildung der Maschinenbautechnik<br />

den zentralen Pfeiler. Großer<br />

Wert wird allerdings auch auf eine praxisnahe,<br />

flexible und den individuellen<br />

Neigungen entsprechende Möglichkeit<br />

zur Spezialisierung gelegt. Dabei sind<br />

die Lehrinhalte derart gestaltet, dass die<br />

Anforderungen und Bedürfnisse der späteren<br />

Arbeitgeber sowie der regionalen<br />

Wirtschaft verstärkt berücksichtigt werden<br />

können.<br />

Im ersten Jahr steht eine breite Allgemeinausbildung<br />

im Mittelpunkt, während<br />

im nächsten zwei Profile zur Wahl<br />

stehen: Profil eins behandelt die Produktions-<br />

und Fertigungstechnik, Profil zwei<br />

die Entwicklung und Konstruktion.<br />

Zudem besteht im z<strong>weit</strong>en Ausbildungsjahr<br />

in Zusammenarbeit mit der<br />

Industrie die Möglichkeit, eine betriebliche<br />

Projektarbeit anzufertigen, in der die<br />

Erfahrungen der beruflichen Erstausbildung<br />

und der mindestens einjährigen Berufserfahrung<br />

in einem Betrieb mit dem<br />

bis zu diesem Zeitpunkt in der Technikerschule<br />

erworbenen theoretischen Wissen<br />

kombiniert werden.<br />

ELEKTROTECHNIK<br />

Großes Plus dieser Teilzeitausbildung<br />

ist zweifellos, dass man von Montag bis<br />

Mittwoch seiner Berufstätigkeit nachgehen<br />

kann und ein regelmäßiges Einkommen<br />

bezieht. Donnerstags und freitags<br />

steht ganztags das Studium an der Technikerschule<br />

Memmingen auf dem Stundenplan.<br />

An jedem vierten Samstag wird<br />

zusätzlich die Technikerschule besucht.<br />

Auch angehende Elektrotechniker<br />

bekommen im ersten Jahr eine breite<br />

Allgemeinausbildung mit auf den Weg.<br />

Im z<strong>weit</strong>en und dritten Ausbildungsjahr<br />

werden, abhängig von den Teilnehmerzahlen,<br />

bis zu zwei Profile zur Wahl angeboten:<br />

Profil eins behandelt die Automatisierungstechnik,<br />

Profil zwei die<br />

Nachrichtentechnik.<br />

Staatl. Technikerschule Memmingen<br />

Bodenseestr. 45<br />

87700 Memmingen<br />

Telefon: 0 8331/9 79 00<br />

E-Mail: verwaltung@jbs-mm.de<br />

Aussichtsreich in die Zukunft<br />

Die nta Isny bietet attraktive Ausbildungen im „MINT“-Bereich<br />

Ein Begriff, den man sich merken sollte<br />

ist: „MINT“. Er steht für Mathematik,<br />

Informatik, Naturwissenschaften und<br />

Technik. Doch warum ist es lohnenswert,<br />

sich das einzuprägen? Der „MINT“-Bereich<br />

ist zukunftsweisend – für die Welt,<br />

aber auch für die persönlichen Karriereaussichten.<br />

Denn Fachkräfte werden<br />

dringend gesucht.<br />

Deswegen veranstaltet die Naturwissenschaftlich-Technische<br />

Akademie Isny<br />

(nta) den alljährlichen Beratungstag, an<br />

welchem über „MINT“-Ausbildungen informiert<br />

wird. In diesem Jahr laden die<br />

Berufskollegs am Samstag, 13. Oktober,<br />

zwischen 10 und 15 Uhr zur Beratung<br />

ein.<br />

GUTE KARRIERECHANCEN,<br />

WEITES TÄTIGKEITSFELD<br />

Allerdings stehen im „MINT“-Bereich<br />

nicht nur die Karrierechancen unter einem<br />

guten Stern, es handelt sich auch<br />

um ein <strong>weit</strong>es Tätigkeitsfeld. Es reicht<br />

von der Chemie über die Biotechnologie,<br />

Pharmazie und Physik bis hin zur Informatik.<br />

Der Arbeitsmarkt wartet auf neue<br />

Auszubildende und ist somit vielversprechend.<br />

Eine fundierte Ausbildung und die<br />

Fachhochschulreife in einem abzusolvieren,<br />

das klingt für manch einen kaum<br />

realisierbar. Doch die umfassende Betreuung<br />

an der nta macht es denjenigen<br />

Schülern leichter, die neben ihrer zweijährigen<br />

Ausbildung zusätzlich ihre Fachhochschulreife<br />

erlangen möchten.<br />

Sie ebnet Schülern mit erstem mittleren<br />

Bildungsabschluss den Weg zum<br />

Studium an einer Fachhochschule.<br />

Gleichzeitig haben die Absolventen des<br />

nta Berufskollegs nach zwei Jahren einen<br />

Berufsabschluss in der Tasche.<br />

ATTRAKTIV UND<br />

ZUKUNFTSWEISEND<br />

Wer sich also für einen Beruf interessiert,<br />

der künftig sehr gute Aussichten<br />

auf dem Arbeitsmarkt bietet, sollte sich<br />

die fünf Ausbildungsgänge zum Technischen<br />

Assistenten der nta Isny näher<br />

ansehen.<br />

Das Angebot ist groß: vom Biotechnologischen<br />

Assistenten (BioTA) über den<br />

Chemisch-Technischen Assistenten (CTA)<br />

und Pharmazeutisch-Technischen Assistenten<br />

(PTA) bis hin zum Physikalisch-<br />

Technischen Assistenten (PhyTA) und<br />

dem Assistenten für Informations- und<br />

Kommunikationstechnik (AIK/ITA).<br />

Weitere Infos unter<br />

www.nta-isny.de<br />

Technikerschule<br />

Memmingen<br />

Staatliche Fachschule für<br />

Maschinenbautechnik und<br />

Elektrotechnik<br />

Ausbildung zum<br />

Staatlich geprüften Maschinenbautechniker<br />

· Ausbildungsdauer 2Jahre inVollzeitform<br />

· Zwei Schwerpunktprofile:<br />

-Produktions- und Fertigungstechnik<br />

-Entwicklung und Konstruktion<br />

· Fachhochschulreife möglich<br />

· Ausbildungsförderung möglich<br />

Staatlich geprüften Elektrotechniker<br />

· Ausbildung in Teilzeitform in nur drei Jahren anstelle der sonst<br />

üblichen vier Jahre<br />

· Komfortable Unterrichtszeiten<br />

· Erhalt Ihres Arbeitsplatzes<br />

· Schwerpunkte: Automatisierungstechnik, Nachrichtentechnik<br />

· Fachhochschulreife möglich<br />

Die Technikerschule Memmingen ist eine etablierte<br />

Bildungseinrichtung mit bestem Ruf bei den Unternehmen –<br />

ein „Sprungbrett“ für Führungspositionen.<br />

Info: www.ts-mm.de oder 083 31 /9790-0<br />

nta-Beratungstag<br />

Samstag 10 –15 Uhr<br />

13.10.<strong>2018</strong><br />

Jetzt informieren und Ausbildungsplatz sichern!<br />

Ausbildung zum/r Technischen<br />

Assistenten/in mit Mittlerer Reife<br />

Biotechnologie (BioTA)<br />

Chemie (CTA)<br />

Pharmazie (PTA)<br />

Physik (PhyTA)<br />

Informatik (AIK / ITA)<br />

optional mit Erwerb<br />

der Fachhochschulreife<br />

www.nta-isny.de<br />

Naturwissenschaftlich-Technische Akademie Prof. Dr. Grübler gGmbH, Isny<br />

Staatlich anerkannte Fachhochschule und Berufskollegs<br />

Seidenstraße 12–35 •88316 Isny im Allgäu<br />

Telefon: +49-7562-97070 •E-Mail: info@nta-isny.de<br />

in die Hand<br />

AUSBILDUNG<br />

mit Mehrwert<br />

Nimm deine Zukunft


6 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Experten-Interview: Berufliche Weiterbildung<br />

Professor Dr. Christoph Desjardins, Hochschule Kempten: „Bei beruflicher Weiterbildung sollte es weniger darum gehen, einen Titel zu erlangen.“<br />

Professor Dr. Christoph Desjardins ist<br />

Experte für Change Management und<br />

Leadership Development. Seine Forschungsschwerpunkte<br />

liegen in den Bereichen<br />

Führungsproduktivität und Emotionale<br />

Intelligenz. Professor Dr. Christoph<br />

Desjardins trägt als Leiter der Professional<br />

School of Business & Technology die Gesamtverantwortung<br />

für die Weiterbildung<br />

an der Hochschule Kempten.<br />

Experten sprechen derzeit davon,<br />

dass sich die deutsche Wirtschaft in<br />

der Hochkonjukturphase befindet<br />

und qualifizierte Arbeitskräfte knapp<br />

werden. Wirkt sich diese Entwicklung<br />

auch auf die Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten<br />

aus?<br />

Ja, generell beschäftigen sich weniger<br />

Menschen mit dem Thema Weiterbildung,<br />

da ihre aktuellen Job- und Karrierechancen<br />

gut sind und sie vielleicht aufgrund<br />

der hohen Arbeitsbelastung keine Zeit für<br />

eine Weiterbildung haben. Das führt zu<br />

sinkenden Teilnehmerzahlen.<br />

Warum lohnt sich, Ihrer Meinung<br />

nach, trotz der guten Konjunktur eine<br />

Weiterbildung?<br />

Ganz einfach: Durch eine Weiterbildung<br />

er<strong>weit</strong>ert man sein Wissen, seinen<br />

Horizont und entwickelt vor allem seine<br />

Persönlichkeit <strong>weit</strong>er. Selbst wenn sich das<br />

nicht direkt auf den Gehaltszettel oder die<br />

Position im Unternehmen auswirkt, ist das<br />

ein enormer Gewinn für den Einzelnen.<br />

Man hat neuen Input für seine Arbeit,<br />

kann Aufgaben schneller und besser erledigen,<br />

versteht Zusammenhänge besser<br />

und hat dadurch oft auch mehr Spaß an<br />

der täglichen Arbeit. Und: Unternehmen<br />

besetzen ihre offenen Stellen gern mit den<br />

besten verfügbaren Mitarbeitern. Daran<br />

ändert auch die gute Konjunktur nichts.<br />

Auch für Unternehmen kann es sinnvoll<br />

sein, ihre Mitarbeiter bei einer<br />

berufsbegleitenden Weiterbildung zu<br />

unterstützen. Gerade in wirtschaftlich<br />

guten Zeiten ist es wichtig, qualifizierte<br />

Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden<br />

und nicht an einen Wettbewerber<br />

zu verlieren. Nicht nur mehr Gehalt kann<br />

dabei behilflich sein, sondern eben auch<br />

das Signal, dass man seine Mitarbeiter<br />

bei deren Entwicklung unterstützt und<br />

man ihr Engagement honoriert.<br />

Die Weiterbildungsangebote der<br />

Professional School werden gut nachgefragt.<br />

Wie erklären Sie sich das?<br />

Wir versuchen Weiterbildungsthemen<br />

aufzugreifen, die besonders aktuell sind<br />

oder für die ein besonderer Bedarf besteht.<br />

Beispiele dafür sind unsere Zertifikatslehrgänge<br />

Data Science & Business<br />

Analytics und Business Coaching sowie<br />

unsere Masterstudiengänge Wirtschaftspsychologie<br />

und Energiesysteme und<br />

-wirtschaft. Bei unserem internationalen<br />

MBA-Studium setzen wir verstärkt auf<br />

internationale Arbeitnehmer, die einen<br />

entsprechenden Abschluss anstreben.<br />

Was glauben Sie, sind die Gründe,<br />

warum sich jemand für eine Weiterbildung<br />

entscheidet?<br />

In der Vergangenheit waren das vor<br />

allem Teilnehmer, die z. B. einen zusätzlichen<br />

Titel wie den MBA erwerben wollten,<br />

um damit ihre Karriere zu beschleunigen.<br />

Aktuell liegt der Schwerpunkt mehr<br />

auf der Entwicklung der persönlichen<br />

Kompetenz und einer beruflichen Neuorientierung.<br />

An der Hochschule Kempten kann man nicht nur studieren, sondern es gibt mit der Professional<br />

School of Business & Technology auch Programme für Weiterbildung. Foto: Hochschule Kempten<br />

Gegenwärtig geht es also weniger<br />

um den Titel, sondern mehr um die<br />

Kompetenzen, die während der Weiterbildung<br />

erworben werden. Welche<br />

Kompetenzen sind das beispielsweise?<br />

Bei unserem MBA-Studium beispielsweise<br />

versuchen wir als ersten Schritt,<br />

unseren Teilnehmern einen Einblick in ihre<br />

persönlichen Stärken und ihre Entwicklungsfelder<br />

zu geben. Insbesondere die<br />

persönliche Weiterentwicklung ist die Voraussetzung<br />

für die erfolgreiche Übernahme<br />

von Führungsaufgaben. Bezogen auf<br />

die Führung von Mitarbeitern vermitteln<br />

wir das Verständnis für die unterschiedlichen<br />

Motivationsquellen und die Fähigkeit,<br />

diese mit Hilfe von Techniken wie Coaching<br />

und Feedback gezielt anzusprechen.<br />

Sie sprachen mehrfach von dem MBA<br />

International Business Management &<br />

Leadership. Welchen Nutzen bietet das<br />

Studium?<br />

Bei einer Tätigkeit im Ausland oder in<br />

einem internationalen Unternehmen bietet<br />

der MBA-Titel einen klaren Vorteil im<br />

Bewerbungsprozess. Das sollte aber nicht<br />

der Grund für ein Studium sein. Unsere<br />

Absolventen machen die Erfahrung, dass<br />

sich ihre Karriere nicht wegen ihres Titels<br />

entwickelt, sondern weil ihre neuen Kompetenzen,<br />

insbesondere im Bereich der<br />

Führung, positiv wahrgenommen werden.<br />

Es kommt daher oft schon während des<br />

Studiums zu Beförderungen und neuen Jobangeboten.<br />

Welche Voraussetzungen muss man<br />

für das MBA-Studium erfüllen?<br />

Sie brauchen ein Erststudium und mindestens<br />

zwei Jahre Berufserfahrung. Dazu<br />

kommen gute Englischkenntnisse und die<br />

Bereitschaft, sich persönlich <strong>weit</strong>erentwickeln<br />

zu wollen.<br />

Es gibt eine Vielzahl an Anbietern. Für<br />

jemanden, der auf der Suche nach einer<br />

Weiterbildung ist, ist es sehr schwer, das<br />

passende Angebot zu finden. Wie sollte<br />

jemand vorgehen, der nach einer berufsbegleitenden<br />

Weiterbildung sucht?<br />

Wie schon erwähnt, sollte eine Weiterbildung<br />

die persönliche sowie berufliche<br />

Entwicklung voranbringen. Bevor man sich<br />

für ein Angebot entscheidet, sollte man<br />

Folgendes hinterfragen: Was möchte ich<br />

mit der Weiterbildung erreichen? Was bin<br />

ich für ein Lerntyp? Lerne ich lieber alleine<br />

oder in einer Gruppe? Wieviel Zeit und<br />

Geld stehen mir zur Verfügung? Nachdem<br />

man sich diese Fragen beantwortet hat,<br />

sollte man sich einen Überblick verschaffen.<br />

Zum einen kann man sich bei Anbietern<br />

vor Ort informieren. Daneben bietet<br />

die Suche im Internet über Suchmaschinen<br />

oder Datenbanken sowie in Tagesund<br />

Fachzeitungen viele Infos. Falls man<br />

Angebote in die nähere Auswahl gezogen<br />

hat, sollte man sich telefonisch oder<br />

persönlich vor Ort beraten lassen. Einige<br />

Weiterbildungsanbieter veranstalten Info-<br />

Abende, bei denen man sich einen Überblick<br />

über die Studieninhalte, Dozenten<br />

sowie Räumlichkeiten verschaffen kann.<br />

Um die Qualität des Angebots zu überprüfen,<br />

sollte man sich Referenzen nennen<br />

lassen und mit einem der bisherigen<br />

Absolventen Kontakt aufnehmen.<br />

Mitten in Kempten ist der Campus der Hochschule – für jeden gut erreichbar und mit Bergblick.<br />

Foto: Hochschule Kempten<br />

Nicht jeder, der sich <strong>weit</strong>erbilden<br />

möchte, verfügt über ein Erststudium.<br />

Haben Sie für diese Zielgruppe auch Weiterbildungsmöglichkeiten?<br />

Ja, seit drei Jahren bieten wir auch einen<br />

berufsbegleitenden Bachelorstudiengang im<br />

Bereich Betriebswirtschaft an. Ein <strong>weit</strong>eres<br />

Angebot für angehende Wirtschaftsingenieure<br />

soll nächstes Jahr folgen. Dazu kommen<br />

verschiedene Zertifikatslehrgänge wie<br />

Business Coaching, Data Science & Business<br />

Analytics, Sozialmanagement und Technik<br />

für Betriebswirte, die auch ohne Erststudium<br />

absolviert werden können.<br />

FRAGEN ZUR BERUFSBEGLEITENDEN<br />

WEITERBILDUNG?<br />

Das Team der Professional School of<br />

Business & Technology ist für Sie da:<br />

Professional School of Business &<br />

Technology | Hochschule Kempten<br />

Bahnhofstr. 61, 87435 Kempten<br />

Telefon 0831/2 52 31 25<br />

<strong>weit</strong>erbildung@hs-kempten.de<br />

www.hs-kempten.de/<strong>weit</strong>erbildung<br />

www.facebook.com/psbt.kempten


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 7<br />

WEITERBILDEN NEBEN DEM BERUF<br />

Entwickeln Sie sich mit uns <strong>weit</strong>er.<br />

Berufsbegleitend, praxisnah, individuell.<br />

Bachelor<br />

Betriebswirtschaft<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Zertifikatslehrgänge<br />

BusinessCoaching<br />

Data Scienceund Business Analytics<br />

Sozialmanagement<br />

Technik fürBetriebswirte<br />

Master<br />

MBAInternational Business Management<br />

&Leadership<br />

Master Energiesystemeund -wirtschaft<br />

Master Wirtschaftsingenieurwesen<br />

MasterWirtschaftspsychologie<br />

Wir freuen uns auf Sie.<br />

Ihr Team der Professional School inKempten<br />

Professional School of Business&Technology |HochschuleKempten<br />

Bahnhofstraße 61 ·87435 Kempten·Telefon 0831 25 23 -125<br />

www.hs-kempten.de/<strong>weit</strong>erbildung·<strong>weit</strong>erbildung@hs-kempten.de


8 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Die Akademie für alle<br />

Praxisstudiengänge der IHK Akademie Schwaben befördern Karrieren<br />

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes<br />

sowie die Nachfrage der Unternehmen<br />

nach Fach- und Führungskräften, und<br />

die damit verbundenen Anforderungen<br />

an den einzelnen Menschen, sind<br />

der Maßstab der Bildungsarbeit der IHK<br />

Akademie Schwaben. Dabei darf sich die<br />

IHK Akademie als Nummer Eins bei der<br />

Fachkräftesicherung in Schwaben betiteln.<br />

Für diesen Spitzenplatz gibt es viele<br />

Gründe:<br />

PRAXISNÄHE<br />

„Aus der Praxis – für die Praxis“, so<br />

lautet der Auftrag der IHK Akademie.<br />

Dafür stehen die rund 40 Mitglieder im<br />

Ausschuss Aus- und Weiterbildung, die<br />

alle in führenden Positionen tätig sind. In<br />

diesem IHK-Gremium werden frühzeitig<br />

Trends besprochen und die Weichen für<br />

neue Bildungsangebote gestellt.<br />

DEZENTRALE STRUKTUR<br />

Elf Standorte, 136 fest angestellte Mitarbeiter,<br />

ein Ziel: Kundennähe. Möglichst<br />

kurze Wege sind für die Bildungsbesucher<br />

sehr wichtig. Diesem Kundenbedürfnis<br />

kommt die IHK Akademie mit seinen<br />

dezentralen Bildungszentren flächendeckend<br />

entgegen.<br />

So gibt es im Allgäu Bildungszentren in<br />

Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.<br />

Die Schwerpunkte des Angebots liegen<br />

bei den Praxisstudiengängen zur Vorbereitung<br />

öffentlich-rechtlicher Prüfungen<br />

im technischen und betriebswirtschaftlichen<br />

Bereich, beispielsweise Industriemeister,<br />

Fachwirte oder Betriebswirte,<br />

und geförderten Bildungsangeboten für<br />

Arbeitssuchende.<br />

Das Angebot der IHK Akademie umfasst<br />

hier Umschulungen im gewerblichtechnischen<br />

Bereich , Qualifizierungen in<br />

den Technologie-Centern oder kaufmännische<br />

Qualifizierungen, die mit arbeitsmarktrelevanten<br />

Zertifikaten abschließen.<br />

DOZENTEN<br />

Erfahren im Berufsalltag, persönlich<br />

ein Vorbild, kompetent in der Wissensvermittlung,<br />

Spaß bei ihrer Arbeit – das<br />

zeichnet die rund 820 Dozenten der IHK<br />

Akademie in Schwaben aus. Im Unterricht<br />

geben sie ihre langjährigen Erfahrungen<br />

<strong>weit</strong>er und führen die Teilnehmer Stück<br />

für Stück zu den gewünschten Lernerfolgen.<br />

Alle reden von Bildung, die IHK Akademie<br />

bietet sie in vielen Themen und<br />

Veranstaltungsformen an. 2017 besuchten<br />

18.555 Teilnehmer die 1560 durchgeführten<br />

Weiterbildungsveranstaltungen<br />

der IHK Akademie. Mit insgesamt über<br />

275.900 gehaltenen Unterrichtsstunden<br />

sind dies ausgezeichnete Werte.<br />

BERUFLICHER WIEDEREINSTIEG<br />

KAUFMÄNNISCHE<br />

QUALIFIZIERUNG<br />

AB SEPTEMBER IN KEMPTEN<br />

Förderung<br />

durch die Agentur<br />

für Arbeit, Jobcenter,<br />

DRV oder BfD<br />

möglich!<br />

Die IHK Akademie Schwaben erfüllt<br />

damit den Berufsbildungsauftrag der Industrie-<br />

und Handelskammer Schwaben<br />

auf sehr hohem Niveau. Dazu gehören<br />

insbesondere auch Weiterbildungsangebote<br />

für Branchen und Themen mit geringer<br />

Nachfrage in allen Regionen, die<br />

andere Weiterbildungsanbieter nicht im<br />

Fokus haben.<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Birgit Feige-Schuster<br />

Telefon 0831/57 586207<br />

birgit.feige@schwaben.ihk.de<br />

• IHK-Bürofachkraft mit Buchhaltung<br />

• IHK-Fachkraft Buchhaltung mit EDV<br />

• IHK-Fachkraft Rechnungswesen &<br />

Personalabrechnung<br />

• IHK-Fachkraft Personalassistent/-in<br />

Ihre Ansprechpartnerin:<br />

Nicole Hildebrand<br />

Telefon 0831 57586-201<br />

www.ihk-akademie-schwaben.de<br />

Lehrgänge in<br />

Kempten und<br />

Memmingen<br />

WIRTSCHAFT. TECHNIK. ZUKUNFT.<br />

BERUFLICHE<br />

WEITERBILDUNG<br />

ZERTIFIKATSLEHRGÄNGE<br />

•Personalreferent/-in IHK<br />

ab 5. Nov. <strong>2018</strong>, berufsbegleitend<br />

•IHK Fachkraft Rechnungswesen –kompakt<br />

ab 4. Febr. 2019, berufsbegleitend<br />

•IHK Fachkraft Personalwesen –kompakt<br />

ab 13. März 2019, berufsbegleitend<br />

•IHK Fachkraft Personalabrechnung –kompakt<br />

ab 2. April 2019, berufsbegleitend<br />

PRAXISSTUDIEN<br />

•Gepr. Industriefachwirt/-in<br />

15. Okt. <strong>2018</strong> bis 8. März 2019, Vollzeit<br />

13. Febr. 2019 bis 14. März 2020, Crash<br />

•Gepr. Handelsfachwirt/-in<br />

8. Okt. <strong>2018</strong> bis 4. März 2020, berufsbegleitend<br />

22. Okt. <strong>2018</strong> bis 1. März 2019, Vollzeit<br />

•Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in<br />

10. Nov. <strong>2018</strong> bis 7. Nov. 2020, berufsbegleitend<br />

12. Nov. <strong>2018</strong> bis 29. März 2019, Vollzeit<br />

•Gepr. Technische/r Betriebswirt/-in<br />

1. Okt. <strong>2018</strong> bis 22. Febr. 2019, Vollzeit<br />

15. Sept. <strong>2018</strong> bis 7. März 2020, berufsbegleitend<br />

•Gepr. Betriebswirt/-in<br />

7. Nov. <strong>2018</strong> bis 30. Mai 2020, berufsbegleitend<br />

Ihre Ansprechpartnerin:<br />

Birgit Feige-Schuster |Telefon 0831-57586-207 |birgit.feige@schwaben.ihk.de<br />

Bildungszentrum Kempten |Bahnhofplatz 1|87435 Kempten<br />

www.ihk-akademie-schwaben.de


LEBENSLANG LERNEN | 9<br />

Duale Hochschulen mit ihren Studiengängen<br />

im Umkreis von 200 Kilometern<br />

RAVENSBURG: 2483 STUDENTEN<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

Ravensburg/Studienorte<br />

Ravensburg und Friedrichshafen<br />

• www.ravensburg.dhbw.de<br />

staatlich<br />

Die DHBW Ravensburg bietet ein<br />

breit gefächertes Studienangebot in<br />

den Bereichen Wirtschaft (Ravensburg)<br />

und Technik (Friedrichshafen).<br />

11 Studiengänge:<br />

• BWL – Bank<br />

• BWL – Finanzdienstleistungen<br />

• BWL – Gesundheitsmanagement<br />

• BWL – Handel<br />

• BWL – Industrie<br />

• BWL – International Business<br />

• BWL – Medien- und<br />

Kommunikationswirtschaft<br />

• BWL – Messe-, Kongress- und<br />

Eventmanagement<br />

• BWL – Tourismus, Hotellerie und<br />

Gastronomie<br />

• Mediendesign<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

FRIEDRICHSHAFEN:<br />

1260 STUDENTEN<br />

6 Studiengänge:<br />

• Elektrotechnik (dual)<br />

• Informationstechnik (dual)<br />

• Luft- und Raumfahrttechnik (dual)<br />

• Maschinenbau (dual)<br />

• Systems Engineering<br />

(berufsbegleitend)<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen (dual)<br />

HOCHSCHULE AUGSBURG<br />

Hochschule Augsburg<br />

• https://www.hs-augsburg.de/<br />

duales-studium.html<br />

staatlich<br />

13 Studiengänge mit vertiefender<br />

Praxis:<br />

• Architektur<br />

• Bauingenierwesen<br />

• Betriebswirtschaft<br />

• Elektrotechnik<br />

• Informatik<br />

• Internationales Wirtschaftsingenierwesen<br />

• Leichtbau- und Faserverbundtechnologie<br />

• Maschinenbau<br />

• Mechatronik<br />

• Systems Ingineering<br />

• Technische Informatik<br />

• Umwelt- und Verfahrenstechnik<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

HEIDENHEIM:<br />

2419 STUDENTEN<br />

Duale Hochschule Baden-<br />

Württemberg Heidenheim<br />

• www.heidenheim.dhbw.de<br />

staatlich<br />

17 Studiengänge:<br />

• Angewandte Gesundheits- und<br />

Pflegewissenschaften<br />

• Angewandte Hebammenwissenschaft<br />

• BWL – Bank<br />

• BWL – Dienstleistungsmarketing/<br />

Medien und Kommunikation<br />

• BWL – Handel<br />

• BWL – Industrie<br />

• BWL – International Business<br />

• BWL – Marketing Management<br />

• BWL – Spedition, Transport<br />

und Logistik<br />

• BWL – Versicherung/Versicherungsvertrieb<br />

und Finanzberatung<br />

• Informatik<br />

• Interprofessionelle Gesundheitsversorgung<br />

• Maschinenbau<br />

• Medizintechnische Wissenschaften<br />

• Soziale Arbeit<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen<br />

STUTTGART:<br />

7448 STUDENTEN<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

Stuttgart/Studienorte Stuttgart<br />

und Horb am Neckar<br />

• www.dhbw-stuttgart.de<br />

staatlich<br />

16 Studiengänge:<br />

• Angewandte Gesundheitswissenschaften<br />

in Pflege (dual)<br />

• Angewandte Hebammenwissenschaft<br />

- Er<strong>weit</strong>erte Hebammenpraxis<br />

(berufsbegleitend)<br />

• Angewandte Pflegewissenschaft<br />

(dual)<br />

• Betriebswirtschaftslehre (dual)<br />

• Controlling & Consulting<br />

• Elektrotechnik (dual)<br />

• General Management (Teilzeit)<br />

• Informatik (dual)<br />

• Management and Finance<br />

• Management and Real Estate<br />

• Maschinenbau (dual)<br />

• Mechatronik (dual)<br />

• Rechnungswesen, Steuern und<br />

Wirtschaftsrecht (dual)<br />

• Sozialwesen (dual)<br />

• Wirtschaftsinformatik (dual)<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen<br />

(dual)<br />

HORB AM NECKAR:<br />

926 STUDENTEN<br />

10 Studiengänge:<br />

• Controlling & Consulting<br />

• Elektrotechnik (dual)<br />

• General Management (Teilzeit)<br />

• Informatik (dual)<br />

• Management and Finance<br />

• Management and Real Estate<br />

• Maschinenbau (dual)<br />

• Mechatronik (dual)<br />

• Technical Management (dual)<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen (dual)<br />

ISBA STUTTGART<br />

Isba – Internationale Studienund<br />

Berufsakademie / Studienort<br />

Stuttgart<br />

• www.isba.eu<br />

staatlich<br />

1 Studiengang:<br />

• Physiotherapie<br />

(ausbildungsintegriert)<br />

HOCHSCHULE KEMPTEN<br />

Hochschule Kempten<br />

• https://www.hs-kempten.de/<br />

studium/dual-studieren.html<br />

staatlich<br />

4 Studiengänge mit vertiefender Praxis:<br />

• Betriebswirtschaft und Tourismus<br />

• Informatik und Multimedia<br />

• Ingenierwissenschaften<br />

• Soziales und Gesundheit<br />

IBA MÜNCHEN<br />

Internationale Berufsakademie/<br />

Studienort München<br />

• www.iba-muenchen.com<br />

privat<br />

3 Studiengänge:<br />

• Betriebswirtschaftslehre<br />

• Betriebswirtschaftslehre mit<br />

interkultureller Qualifikation<br />

• Sozialpädagogik & Management<br />

(dual)<br />

Auf den Homepages der Hochschulen gibt es Verzeichnisse<br />

aller Partnerunternehmen zum Download.<br />

In der Studierendenbibliothek im Klösterle in Ravensburg können sich die Hochschulabsolventen umfassend<br />

informieren.<br />

Foto: DHBW Ravensburg


10 | LEBENSLANG LERNEN<br />

Das duale Studium boomt wie nie zuvor<br />

Kurze Studienzeiten und Praxisbezug sind für viele Studenten Anreiz für ein berufsbegleitendes Studium<br />

Text: Carina Jungchen-Wenzlick<br />

Duale Hochschulen liegen im Trend –<br />

das beweist nicht nur die Auslastung der<br />

Anmeldelisten der Schulen. Sie sind voll<br />

bis obenhin. Sondern viele angehende<br />

Studenten erkennen auch, dass es gut ist,<br />

nicht nur die Theorie hinter der Materie<br />

zu erlernen, sondern auch so früh wie<br />

möglich die praktischen Bezüge zur Arbeitswelt<br />

– also zur Realität da draußen<br />

– kennenzulernen. Genau das bietet das<br />

Studium an einer Dualen Hochschule.<br />

Großer Vorteil für die Abiturienten ist,<br />

dass sie gleich von Anfang an des Studiums<br />

Geld verdienen und in den entsprechenden<br />

Unternehmen Praxiserfahrungen<br />

sammeln können. Kleiner Nachteil<br />

– vor allem für die, die es gerne langsam<br />

angehen: das Studium hat Geschwindigkeit.<br />

Da die Studiengänge meist nur auf<br />

drei Jahre ausgelegt sind, ist ein relativ<br />

umfangreiches Programm in einem sehr<br />

kurzen Zeitraum zu absolvieren, was den<br />

jungen Studenten viel abverlangt.<br />

DUALE PARTNERUNTERNEHMEN<br />

Die Ausbildungsbetriebe zu den Studiengängen<br />

finden sich bundes<strong>weit</strong> in<br />

jeder Branche. Auch im Allgäu und der<br />

näheren Umgebung gibt es zahlreiche<br />

Partnerunternehmen, die schon seit<br />

Jahren erfolgreich mit den Dualen Hochschulen<br />

zusammenarbeiten. Listen der<br />

entsprechenden Firmen stehen auf den<br />

Internetseiten der Hochschulen. Die Unternehmen<br />

wählen die Studierenden bei<br />

fast allen Modellen selbst aus, schließen<br />

mit ihnen einen dreijährigen Vertrag und<br />

bieten ihnen über die gesamte Studiendauer<br />

hinweg eine monatliche, fortlaufende<br />

Vergütung. Durch den Wechsel<br />

zwischen Theorie- und Praxisphasen<br />

im dreimonatigen Rhythmus erwerben<br />

die Studierenden neben fachlichem und<br />

methodischem Wissen wichtige Praxiserfahrungen<br />

im Beruf. Ebenso die Unternehmen<br />

sehen die Vorteile und können<br />

innerhalb kürzester Zeit ihre Hochschul-<br />

Absolventen für ihre spezifischen Anforderungen<br />

qualifizieren.<br />

DAS KONZEPT<br />

DER HOCHSCHULEN<br />

Auch der Allgäuer Zeitungsverlag in<br />

Kempten arbeitet mit der Dualen Hochschule<br />

Baden Württemberg mit Standort<br />

Ravensburg sowie mit der Kemptener<br />

Zusammen mit den Profis entwickeln die Studenten der DHBW Ravensburg in der Außenstelle Friedrichshafen<br />

einen eigenen Rennwagen.<br />

Foto: DHBW Ravensburg<br />

Studierende der DHBW Baden-Württemberg haben eine große Auswahl an unterschiedlichen Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen<br />

und Gesundheit zur Auswahl.<br />

Foto: DHBW Ravensburg<br />

Hochschule zusammen und findet das<br />

Konzept laut dem Personalleiter Michael<br />

Oberst „klasse“.<br />

DHBW Baden-Württemberg:<br />

Die Duale Hochschule Ravensburg bedient<br />

unter anderem die Studiengänge<br />

BWL mit verschiedensten Vertiefungsrichtungen<br />

im Medien- und Kommunikationsbereich.<br />

Die Theorie- und Praxissemester<br />

sind hier klar vorgegeben.<br />

Über drei Jahre wechseln die Studenten<br />

alle drei Monate zwischen Theorie und<br />

Praxis. Dabei ist die Duale Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) die erste<br />

staatliche duale, d.h. praxisintegrierende<br />

Hochschule in Deutschland.<br />

Sie wurde am 1. März 2009 gegründet<br />

und führt das seit über 40 Jahren erfolgreiche<br />

duale Modell der früheren Berufsakademie<br />

fort. An ihren neun Standorten<br />

bietet die DHBW in Kooperation mit rund<br />

9000 ausgewählten Unternehmen und<br />

sozialen Einrichtungen eine Vielzahl von<br />

national und international akkreditierten<br />

Bachelor-Studiengängen in den Bereichen<br />

Wirtschaft, Technik, Sozialwesen<br />

und Gesundheit an. Auch berufsintegrierende<br />

und -begleitende Masterstudiengänge<br />

gehören zum Angebot. Mit derzeit<br />

rund 34.000 Studierenden und über<br />

160.000 Alumni ist die DHBW die größte<br />

Hochschule in Baden-Württemberg.<br />

Auch Partnerunternehmen<br />

der DHWB:<br />

Hochschule Kempten:<br />

Die Hochschule Kempten bedient eher<br />

die Informatikerschiene. Auch das Studienmodell<br />

ist ein anderes. In einem separaten<br />

Zweig „hochschule dual“ wird ein<br />

reguläres Bachelorstudium an der Hochschule<br />

mit intensiven Praxisphasen im Unternehmen<br />

kombiniert. Dabei verbringen<br />

die Studierenden ihre vorlesungsfreie Zeit<br />

sowie spezielle Praxissemester in einem<br />

Unternehmen ihrer Wahl. Es ist eher ein<br />

Studium mit hohem Praxisbezug als ein<br />

klassisches duales Studium. Aber auch<br />

eine Möglichkeit, Theorie und Praxis ohne<br />

Abhängigkeit zum Unternehmen zu verbinden.<br />

„Das Konzept mit der Dualen Hochschule<br />

Ravensburg passt etwas besser<br />

zu uns, weil die Taktung von drei Monaten<br />

Studium und drei Monaten Praxis<br />

effektiver für Firma und den Studenten<br />

selbst sind als nur die Ferien“, sagt<br />

Michael Oberst, Leitung Personalservice<br />

der Mediengruppe Allgäuer Zeitung.<br />

„Tendenziell verbringen die Studenten<br />

im Ravensburger Modell längere Zeiträume<br />

im Unternehmen als im Kemptener<br />

Modell.“ Bei der Allgäuer Zeitung haben<br />

bisher sehr viele Studenten aus Ravensburg<br />

ihre Dienste geleistet, deshalb „ist es<br />

umso schöner, auch einmal wieder einen<br />

Wirtschaftsinformatiker aus Kempten bei<br />

uns zu haben“, freut sich der Personaler.


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 11<br />

Dual Studieren an der DHBW Ravensburg<br />

Das berufsbegleitende Studium an der DHBW Ravensburg vereint Theorie und Praxis. Neuer Studiengang „IT Security“<br />

Die DHBW Ravensburg bietet ein breit<br />

gefächertes Studienangebot in den Bereichen<br />

Wirtschaft (Campus Ravensburg)<br />

und Technik (Campus Friedrichshafen) an.<br />

Derzeit bilden bundes<strong>weit</strong> rund 1200 Partnerunternehmen<br />

ihren zukünftigen Fachund<br />

Führungskräftenachwuchs in dualen<br />

Bachelorstudiengängen an der Studienakademie<br />

Ravensburg mit Campus Friedrichshafen<br />

aus.<br />

Zentrales Merkmal der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg ist das duale<br />

Studienkonzept mit wechselnden Theorie-<br />

und Praxisphasen sowie die enge<br />

Kooperation zwischen der Hochschule und<br />

ihren Partnerunternehmen. Die Studieninteressierten<br />

bewerben sich direkt beim<br />

Partnerunternehmen, sie erhalten über<br />

die gesamten drei Jahre eine monatliche<br />

Vergütung. Die DHBW übernimmt die<br />

akademische Ausbildung, die mit einem<br />

Bachelor abschließt.<br />

NEUER STUDIENGANG: IT SECURITY<br />

Im Oktober beginnen die ersten Studierenden<br />

am Technikcampus Friedrichshafen<br />

der DHBW Ravensburg in dem<br />

neuen Studienschwerpunkt IT Security.<br />

Einer von ihnen ist Johannes Valenti. Sein<br />

Partnerunternehmen ist RAFI, ein führender<br />

Hersteller von elektromechanischen<br />

Bauelementen, kompletten Bediensystemen<br />

und elektronischer Baugruppen für<br />

die Mensch-Maschine-Kommunikation<br />

aus Berg bei Ravensburg.<br />

„Als künftiger dualer Student im Studienschwerpunkt<br />

IT Security bin ich kürzlich<br />

bei RAFI schon als das Experiment vorgestellt<br />

worden“, sagt Johannes Valenti. Wie<br />

bei RAFI spielt das Thema IT Security bei<br />

vielen Firmen eine immer größere Rolle. Es<br />

geht vor allem um zwei Aspekte: um die<br />

Sicherheit der Unternehmen und um die<br />

Sicherheit der Produkte.<br />

Die DHBW Ravensburg hat eigens auf<br />

diese Entwicklungen das neue Studienangebot<br />

IT Security zugeschnitten.<br />

Johannes Valenti hatte sich schon 2016<br />

bei RAFI für ein duales Studium Informatik<br />

beworben – war damals allerdings nicht<br />

genommen worden. Als klassischen Programmierer<br />

konnte sich Ausbildungsleiterin<br />

Edeltraud Wahl den Bewerber nicht so<br />

recht vorstellen.<br />

Als dann IT Security ins Spiel kam,<br />

nahmen Wahl und Valenti das Gespräch<br />

wieder auf. „Ich denke, dass ich damit<br />

das Passende gefunden habe“, so Valenti.<br />

Fächerübergreifend denken ist dabei ein<br />

Stichwort. Wer sich mit den Sicherheitsaspekten<br />

von Unternehmen und Produkten<br />

beschäftigt, muss sich zwingend auch mit<br />

rechtlichen Belangen beschäftigten, er<br />

muss mit Behörden kommunizieren und<br />

als eine Art Schnittstelle im Betrieb die<br />

Mitarbeiter in Sicherheitsaspekten schulen<br />

und beraten.<br />

Mit dem dualen Studium hat es für<br />

Johannes also erst im z<strong>weit</strong>en Anlauf<br />

geklappt. Die Zeit hat er genutzt, um ein<br />

halbes Jahr durch Europa zu reisen. Er hat<br />

viele Städte gesehen, „und da habe ich<br />

auch gemerkt, dass ich kein Großstadtmensch<br />

bin. Jetzt hier in Berg bei RAFI<br />

anzufangen und in Friedrichshafen zu studieren,<br />

passt mir also ganz gut.“<br />

Und sogar mit der Wunschfirma RAFI<br />

hat es am Ende noch geklappt. „Rafi hat<br />

mich schon immer interessiert, ich habe<br />

dort auch als Schüler schon ein Praktikum<br />

gemacht. Die Schnittstelle Mensch-<br />

Maschine-Kommunikation finde ich sehr<br />

spannend“, sagt der angehende duale<br />

Student. Bereits die Oma hat schon bei<br />

RAFI gearbeitet.<br />

„Mir gefällt auch, dass es ein mittelständisches<br />

Familienunternehmen ist. Ich<br />

habe bisher erlebt, dass ich dort bei allem<br />

sehr viel Unterstützung erhalte.“ Im Oktober<br />

beginnt nun sein duales Studium am<br />

Technikcampus Friedrichshafen der DHBW<br />

Ravensburg – und bei RAFI, im ersten<br />

Jahrgang in IT Security. „Das Experiment<br />

und ich sind gespannt darauf.“<br />

„Bei IT-Security geht es nicht nur um<br />

klassisches Programmieren, sondern es<br />

spielen viele andere Aspekte eine Rolle,<br />

etwa gesellschaftliche und rechtliche. Das<br />

finde ich sehr interessant.“<br />

Johannes Valenti,<br />

Studienanfänger IT Security<br />

DUALES STUDIUM AN<br />

DER DHBW RAVENSBURG<br />

STARK IN WIRTSCHAFT UND TECHNIK<br />

ravensburg.dhbw.de<br />

TECHNIK AM CAMPUS FRIEDRICHSHAFEN<br />

– Elektrotechnik<br />

– Wirtschaftsingenieurwesen<br />

– Informatik<br />

– Maschinenbau<br />

– Luft- und Raumfahrttechnik<br />

WIRTSCHAFT AM CAMPUS RAVENSBURG<br />

– BWL –Bank<br />

– BWL –Finanzdienstleistungen<br />

– BWL –Gesundheitsmanagement<br />

– BWL –Handel<br />

– BWL –Industrie<br />

– BWL –International Business<br />

– BWL –Messe-, Kongress- und Eventmanagement<br />

– BWL –Medien- und Kommunikationswirtschaft<br />

– BWL –Tourismus, Hotellerie und Gastronomie<br />

– Wirtschaftsinformatik<br />

– Mediendesign


12 | LEBENSLANG LERNEN<br />

Abenteuerreise durch Australien<br />

Mut zur Lücke für ein PlusimLebenslauf: Studenten erzählen von ihrem „Gap-Year“ –Motorschaden und Insektenangriff inklusive<br />

Interview: Isabell Schmid<br />

Immer mehr junge Erwachsene nehmen<br />

sich nach dem Schulabschluss eine<br />

Auszeit, um die Welt zu sehen, ihre<br />

Sprachkenntnisse zu verbessern oder<br />

Erfahrungen fürs Leben zu sammeln. Ein<br />

sogenanntes „Gap Year“ gilt mittlerweile<br />

bei vielen Unternehmen als Plus im Lebenslauf.<br />

Kevin Schott und Luca Schleyer<br />

hatten Mut zur Lücke. Im Interview<br />

erzählen sie uns von ihren Abenteuern,<br />

ihren Hochs und Tiefs, einer kleinen Katastrophe<br />

und die eine oder andere Anekdote.<br />

Eine Reise nach Australien.<br />

Warum habt Ihr Euch dazu entschieden,<br />

ein Jahr Auszeit zu nehmen?<br />

Kevin Schott: Zum einen konnten wir<br />

uns beide nicht für ein Studium entscheiden,<br />

zum anderen wollten wir nach der<br />

Schule eine Pause vom <strong>Lernen</strong>, um zu<br />

reisen.<br />

Wie hat es sich ergeben, dass Ihr gemeinsam<br />

gefahren seid?<br />

Kevin Schott: Luca hatte es mir vorgeschlagen<br />

und dann war die Sache schnell<br />

beschlossen.<br />

Luca Schleyer: Wir sind schon seit dem<br />

Kindergarten beste Freunde. Ich hätte<br />

mir nicht vorstellen können, mit jemand<br />

anderem so lange unterwegs zu sein.<br />

Auf unserer Reise haben wir viele Leute<br />

getroffen, die sich mit ihren Freunden<br />

gestritten und danach getrennte Wege<br />

eingeschlagen haben. Bei uns lief zum<br />

Glück alles gut.<br />

Luca Schleyer: Unser Hauptanliegen<br />

war es, einfach mal richtig <strong>weit</strong> wegzukommen<br />

und viel <strong>weit</strong>er geht’s ja nicht.<br />

Außerdem gibt es dort fast alles: Strand,<br />

Großstädte, Berge, Dschungel, Wüste<br />

und mehr. Australien lässt sich außerordentlich<br />

gut mit dem Rucksack bereisen<br />

und es gibt eine richtige „Backpackerszene“.<br />

Außerdem lieben wir das Meer.<br />

Was habt Ihr in diesem Jahr gemacht?<br />

Gab es verschiedene Stationen?<br />

Kevin Schott: Den ersten Monat haben<br />

wir in Sydney verbracht. Dort haben wir<br />

uns ein Auto gekauft, mit dem wir nach<br />

Melbourne gefahren sind, wo wir eine<br />

Arbeit als Altkleidertüten-Austräger für<br />

Melbournes Vororte gefunden haben.<br />

Nach einiger Zeit dort sind wir durch<br />

das Land Richtung Norden nach Darwin<br />

gereist. Von dort haben wir nach einem<br />

Motorschaden mit Verzögerung Cairns<br />

im Osten erreicht. Für die letzten zwei<br />

Monate sind wir zurück nach Sydney<br />

geflogen, wo wir nochmal gearbeitet<br />

haben.<br />

Luca Schleyer: Auf unserer Fahrt<br />

durchs Landesinnere und durchs Outback<br />

war eine Station der Ayers Rock.<br />

Den wollten wir natürlich sehen.<br />

Welche Arbeitsplätze habt Ihr angesteuert?<br />

Habt Ihr Euch zuvor beworben?<br />

Kevin Schott: Wir haben hauptsächlich<br />

Cafés angesteuert, da wir zuvor bereits in<br />

Kempten als Baristas tätig waren, haben<br />

uns aber auch für viele andere für Backpacker<br />

ausgeschriebene Jobs beworben.<br />

Luca Schleyer: Ich muss zugeben,<br />

dass wir uns in der Hinsicht nicht sehr gut<br />

vorbereitet haben. Viele besorgen sich<br />

schon von Deutschland aus Jobs oder<br />

wenden sich an Backpackerorganisationen,<br />

die speziell darauf ausgerichtet sind,<br />

den Reisenden die Suche zu erleichtern.<br />

Wir hatten uns in Deutschland die Monate<br />

zuvor ein kleines finanzielles Polster<br />

erspart, um nicht sofort arbeiten zu müssen.<br />

Man will ja erstmal ankommen. Außerdem<br />

ist für mich der Reiz an der Sache<br />

der, nicht genau zu wissen, wo man landet<br />

und in welche Jobs man reinrutscht.<br />

Es hat etwas Aufregendes, nicht zu wissen,<br />

worauf man sich einlässt. Etwas zu<br />

sehr Durchgeplantes macht der Abenteuerlust<br />

meiner Meinung nach einen Strich<br />

durch die Rechnung.<br />

Was hat Euch am besten gefallen?<br />

Kevin Schott: Sydney.<br />

Luca Schleyer: Für mich war Melbourne<br />

die schönste Stadt zum Leben.<br />

Nicht so chaotisch wie Sydney, aber dennoch<br />

spürbarer Großstadtflair. Was die<br />

Natur angeht, war die Great Ocean Road,<br />

die wir genommen haben, ein absolutes<br />

Highlight. Kilometerlange weiße Strände<br />

und überraschend wenig Menschenandrang.<br />

Warum Australien?<br />

Kevin Schott: Weil es sich durch seine<br />

Größe und seine verschiedenen Klimazonen<br />

sehr gut für eine lange, vielfältige<br />

Reise eignet.<br />

Kevin Schott und Luca Schleyer am Sandstrand in Australien<br />

Hat Euch die Erfahrung etwas über<br />

Euch selbst gelehrt?<br />

Luca Schleyer: Zuallererst habe ich<br />

gelernt, Verantwortung für mich selbst<br />

zu übernehmen. Wenn man das erste Mal


LEBENSLANG LERNEN | 13<br />

Blick auf das Sydney Opera House Fotos (5): © Kevin Schott, Lucas Schleyer On Tour durchs australische Outback<br />

für eine längere Zeit <strong>weit</strong> weg ist von zu<br />

Hause, ist man wirklich auf sich selbst<br />

gestellt. Man muss dafür sorgen, Geld zu<br />

verdienen, und planen, wie man am besten<br />

zum nächsten Reiseziel gelangt (vor<br />

allem bei so <strong>weit</strong>en Entfernungen).<br />

Was war Die größte Herausforderung<br />

auf der Reise?<br />

Kevin Schott: Die finanzielle Unsicherheit.<br />

Luca Schleyer: Ich habe fünf Wochen<br />

als Bäcker in Sydney durchgearbeitet<br />

mit nur einem freien Tag in der Woche.<br />

Ich musste um 4 Uhr Morgens im Laden<br />

stehen und alles vorbereiten, das heißt<br />

praktisch um 3 Uhr aufstehen. Außerdem<br />

ging es bei der Arbeit hoch her. Zehn<br />

Stunden am Tag ohne Pause – das war<br />

schon hart.<br />

Ich wurde nur bar bezahlt, weil mein<br />

geiziger Boss Backpacker generell nicht<br />

angemeldet hat. Also bin ich jede Woche<br />

mit einem Batzen Geld im Rucksack<br />

sofort ins Hostel gerannt und habe versucht,<br />

es so gut es ging zu verstecken.<br />

Trotz dieser Anstrengungen war es eine<br />

gute Sache für mich, denn dadurch hatten<br />

wir ein gutes finanzielles Polster, um<br />

den Rest unserer Reise zu genießen und<br />

uns ein paar Dinge zu gönnen.<br />

Gab es einen Schockmoment?<br />

Kevin Schott: Als wir im östlichen<br />

Outback wegen eines irreparablen Motorschadens<br />

stehen geblieben sind. Zum<br />

Glück hat eine Familie uns das Auto bis<br />

zum nächsten kleinen Örtchen abgeschleppt,<br />

wo sie uns auch für drei Nächte<br />

Unterkunft gewährt haben.<br />

Luca Schleyer: Für mich war es auch<br />

der Motorschaden. Wir standen mitten in<br />

der Nacht am Straßenrand in der Wildnis<br />

und wussten wirklich nicht <strong>weit</strong>er. Wir<br />

hatten keine Ahnung, was in so einer Situation<br />

zu tun ist. Also warteten wir erstmal<br />

den nächsten Morgen ab und streckten<br />

dann einfach mal unseren Daumen<br />

raus. Was hätten wir sonst tun sollen?<br />

Erzählt mir die lustigste Anekdote!<br />

Kevin Schott: Wir mussten bereits<br />

schmunzeln, als wir uns bei einem Hähnchenschnellrestaurant<br />

beworben haben,<br />

weil die Situation zwischenzeitlich so aussichtslos<br />

erschien. Letzten Endes haben<br />

wir aber beide noch einen Job gefunden.<br />

Luca Schleyer: Da fällt mir der Insektenangriff<br />

ein. Auf unserer Reise vom Ayers<br />

Rock immer <strong>weit</strong>er in den Norden, haben<br />

wir oft abends Halt gemacht, um etwas zu<br />

essen und dann im Auto zu schlafen. Wir<br />

begriffen nur leider nicht, dass je <strong>weit</strong>er<br />

nördlich man fährt, es auch immer tropischer<br />

wird. Beim letzten nächtlichen Zwischenstopp<br />

vor Darwin wurden wir komplett<br />

von Insekten überrascht. Sie kamen<br />

aus dem Nichts und waren wirklich überall.<br />

Und ich rede nicht von ein paar Mücken,<br />

wie das manchmal in Deutschland<br />

der Fall ist. Gefühlt fliegen da alle Arten<br />

Auf tierische Wegbegleiter ist in Australien Verlass.<br />

von Insekten auf einen zu. Heuschrecken,<br />

Schaben, Fliegen, Käfer usw. verfolgten<br />

uns zum Auto, um uns das Leben zur Hölle<br />

zu machen. Das führte zu einem harten<br />

nächtlichen Kampf ums Überleben, an den<br />

ich heute noch mit einem Lächeln zurückdenke.<br />

Habt Ihr das gesamte Jahr gemeinsam<br />

verbracht? Auch mal zusammengerauscht?<br />

Kevin Schott: Ja und nein. Mit Luca kann<br />

man fast nicht zusammenrauschen.<br />

Luca Schleyer: Ja, haben wir und das<br />

war 1a. Zusammengerauscht sind wir<br />

nie. Allerdings hatten wir am Ende auch<br />

verschiedene Jobs, sodass wir uns oft nur<br />

abends gesehen haben und es so auch<br />

nicht wirklich die Möglichkeit gab, sich<br />

richtig zu streiten.<br />

Fernweh?<br />

Kevin Schott: Die nächste Reise<br />

kommt bestimmt.<br />

Luca Schleyer: Seitdem ich eine längere<br />

Zeit wieder hier bin und mein Studium<br />

begonnen habe, schon ein wenig. Kevin<br />

und ich reden schon darüber, möglicherweise<br />

noch einmal zu verreisen. Vielleicht<br />

nach Asien. Wann und wie lange wissen<br />

wir allerdings auch noch nicht genau.<br />

Was studiert Ihr und was sind Eure beruflichen<br />

Ziele?<br />

Kevin Schott: Print-Medien-Management<br />

und wahrscheinlich die Arbeit bei<br />

einem Verlag.<br />

Luca Schleyer: Ich studiere soziale<br />

Arbeit in Regensburg. Allerdings bin ich<br />

erst im z<strong>weit</strong>en Semester, also stehen mir<br />

noch alle Wege offen.<br />

Was hat Euch das Gap-Year für Euer Berufsleben<br />

gebracht?<br />

Kevin Schott: Mehr Sicherheit im Umgang<br />

mit internationalen Personen.<br />

Luca Schleyer: Kann ich nicht wirklich<br />

sagen. Aber ich denke, es macht sich<br />

nicht schlecht im Lebenslauf.<br />

Was fürs Leben?<br />

Kevin Schott: Auch in schwierigen Situationen<br />

immer positiv zu bleiben.<br />

Luca Schleyer: Man lernt, mit Leuten<br />

in Kontakt zu kommen und bestimmte<br />

Barrieren abzubauen, die einem als<br />

Deutscher schon ein stück<strong>weit</strong> antrainiert<br />

werden.<br />

Würdet Ihr es wieder machen?<br />

Kevin Schott: Ja.<br />

Luca Schleyer: Auf jeden Fall!<br />

Auf was habt Ihr Euch bei der Rückkehr<br />

am meisten gefreut?<br />

Kevin Schott: Auf ein eigenes Schlafzimmer,<br />

da wir in Hostels gewohnt haben.<br />

Luca Schleyer: Auf meine Freunde<br />

und Familie natürlich. Und auf mein<br />

eigenes Bad. Ich habe es aber auch genossen,<br />

mal nicht selber kochen zu müssen<br />

und endlich mal wieder ein eigenes<br />

Zimmer ohne „Hostelbuddies“ zu haben<br />

(schmunzelt).<br />

Ein Tipp an Studenten, die sich für ein<br />

Gap-Year entscheiden?<br />

Kevin Schott: Für Männer empfiehlt<br />

sich das Anschaffen einer „White Card“,<br />

um auf Baustellen arbeiten zu dürfen;<br />

ansonsten gibt es auch oft in Hostels Arbeit<br />

zu finden.<br />

Luca Schleyer: Nehmt genug Geld<br />

mit, damit ihr auch etwas von der Zeit<br />

genießen könnt. Zuallererst sollte man<br />

sein Visum beantragen.<br />

Das funktioniert online. Man braucht<br />

durchschnittliche Englischkentnisse, um<br />

alle Fragen beantworten zu können und<br />

notfalls kann man sich auch helfen lassen.<br />

Danach geht’s natürlich daran, einen<br />

Flug zu buchen.<br />

Tipp: Infos zum Gap Year gibt‘s unter<br />

www.auslandsaufenthalt.de und<br />

www.work-and-travel-australien.org


14 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Alles wird vernetzt<br />

IT-Dienstleister – ein Unternehmenszweig, viele Einstiegsmöglichkeiten<br />

SCALTEL AG<br />

Buchenberger Str. 18, 87448 Waltenhofen<br />

Telefon: 0831/54 0540 Fax: 0831/54 0541 09<br />

www.scaltel.de<br />

Die Berufsausbildung ist der erste<br />

Schritt in die Arbeitswelt. Kaum eine<br />

Branche hat so viele Möglichkeiten, Menschen<br />

jeden Alters für sich zu gewinnen,<br />

wie die IT. „Connectivity“ ist das Schlagwort<br />

– alles wird vernetzt. Somit ist die<br />

IT allgegenwärtig in unserem Leben.<br />

Egal welche Firma – ob produzierendes<br />

Gewerbe, Krankenhaus oder Freizeitpark<br />

– jeder muss in Zeiten der Digitalisierung<br />

Schritt mit seiner Unternehmensorganisation<br />

und somit der internen IT-<br />

Landschaft halten. Die SCALTEL Gruppe<br />

bietet Auszubildenden, Umschülern,<br />

Bacheloranden, Praktikanten, Quereinsteigern<br />

und Berufserfahrenen hierzu<br />

umfassende Chancen.<br />

MODERNE LABORE,<br />

HAUSEIGENE TESTCENTER<br />

Hier können die Mitarbeiter (durch)<br />

starten, sich <strong>weit</strong>erbilden und durch die<br />

SCALTEL-Akademie praktische Fähigkeiten<br />

erlernen und auch Zertifikate erhalten.<br />

Zur praktischen Anwendung stehen<br />

den Mitarbeitern moderne Labore zur<br />

Verfügung, und im hauseigenen Testcenter<br />

können diese und auch Externe ihr<br />

Wissen unter Beweis stellen. Die SCALTEL<br />

bietet viele Berufe rund um die IT. Von der<br />

Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration<br />

oder Anwendungsentwicklung,<br />

dem IT-Systemkaufmann/-frau, bis<br />

hin zum Berufsbild des IT-Systemtechnikers,<br />

IT-Architekts, Servicetechnikers<br />

oder Servicemanagers, für Berufseinsteiger<br />

und Erfahrene. Die aktuellen Jobangebote<br />

gibt es auf der Website unter:<br />

https://www.scaltel.de/karriere.<br />

PERSÖNLICHE COACHINGS<br />

UND LERNGRUPPEN<br />

Durch persönliches „Coaching on<br />

the Job“, Know-how-Austausch in den<br />

Technologie-Teams sowie Lerngruppen<br />

„lernt man einander kennen“ und kann<br />

das eigene Wissen festigen. Durch die<br />

praktische Arbeit an eigenen Projekten<br />

wird der SCALTEL Mitarbeiter zum wichtigen<br />

Bindeglied zwischen dem Unternehmen<br />

und den Kunden. Alleine in kleinen<br />

Räumen sitzen und vor sich hinarbeiten,<br />

diese Zeiten sind längst überholt. Die<br />

neue Generation des Arbeitens steckt<br />

in großen Büros mit den verschiedenen<br />

Technologie-Teams, wie Netzwerk, Datacenter,<br />

Wireless & Mobility, Security usw.<br />

ENGE KONTAKTE ZUM KUNDEN,<br />

INDIVIDUELLE LÖSUNGEN<br />

Dort wird zusammen das erstellte Angebot<br />

für den Kunden besprochen, die<br />

Präsentation vor Ort oder via Videokonferenz<br />

vorgestellt und Kunden für die individuellen<br />

Lösungen begeistert. Von der<br />

Implementierung bis hin zur Inbetriebnahme<br />

ist der Mitarbeiter, je nach Arbeitsumfeld<br />

involviert, genauso wie bei<br />

den daraus resultierenden Folgeaufträgen<br />

und Empfehlungen. Dabei stehen an<br />

erster Stelle immer der 5-Sterne-Service<br />

und der enge Kontakt zum Kunden.<br />

Man lernt Herausforderungen aus dem<br />

Blickwinkel des Kunden zu sehen und findet<br />

lösungsorientierte Ansätze für ganzheitliche<br />

Optimierung. Die Berufsbilder<br />

eines IT-Dienstleisters sind breit gefächert.<br />

Vom Techniker, Service-Techniker,<br />

Projektmitarbeiter, IT-Architekt, Programmierer<br />

über Vertrieb- und Marketing,<br />

den kaufmännischen Bereichen wie<br />

z.B. Einkaufs-, Auftrags- und An gebots-<br />

Teams, der Buchhaltung, Personalwesen<br />

und Lagerarbeiter. Durch interne, aber<br />

auch externe Schulungen werden diese<br />

immer <strong>weit</strong>er gefördert und unterstützt.<br />

Nach der Ausbildung und im Berufsalltag<br />

wird das Know-how durch den<br />

internen Wissenstransfer unserer Spezialisten<br />

täglich <strong>weit</strong>ergegeben. Die<br />

persönliche Weiterentwicklung in den<br />

„Professional-Level“ wird immer mehr<br />

von Mitarbeitern angestrebt und forciert.<br />

Durch die große Vielfalt der Berufsbilder<br />

in einem mittelständischen Unternehmen,<br />

wie bei der SCALTEL Gruppe,<br />

besteht somit die Möglichkeit, auf der<br />

Karriereleiter stetig einen Schritt <strong>weit</strong>er<br />

zu gehen. Nicht selten kann der Eintritt<br />

des Azubis, vom Projektleiter bis hin zum<br />

IT-Architekten führen.<br />

DIE ZUKUNFT BESTENS IM GRIFF<br />

Zwei Dinge kann man im Leben nicht<br />

ändern, das Gestern und das Morgen.<br />

Aber wer das Heute stetig im Blick hat<br />

und „lebenslang <strong>weit</strong>er lernt“ hat seine<br />

Zukunft bestens im Griff.<br />

Insgesamt beschäftigt die SCALTEL Gruppe 220 Mitarbeiter und davon 25 Azubis in den Ausbildungsberufen Fachinformatiker/in – Systemintegration, Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung und IT-<br />

Systemkaufmann/frau an den Standorten Waltenhofen und Wiesbaden.<br />

Foto: SCALTEL Gruppe


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 15<br />

OB EINSTEIGER ODER BERUFSERFAHRENER<br />

Werde zum Überflieger!<br />

Wir entwickeln individuelle Lösungen für die IT-Herausforderungen des Kunden und begleiten ihn<br />

durch ein umfangreiches Beratungs- und Service-Angebot.<br />

Allein im letzten Jahr hat das SCALTEL-Team rund 860 Weiterbildungstage<br />

absolviert und ca. 140 Zertifikate abgelegt. Weiterbildung<br />

wird bei uns großgeschrieben! Gestärkt wird das<br />

Ganze durch unsere eigene Akademie (STARTBAHN) mit innerbetrieblichen<br />

Seminaren, Trainings und Teamevents für alle<br />

Mitarbeiter.<br />

In unserem eignen Testcenter in Waltenhofen kannst Du Zertifizierungsprüfungen<br />

von Herstellern wie Cisco, Dell EMC,<br />

VMWare, Microsoft und vielen <strong>weit</strong>eren dazu ablegen.<br />

Als bodenständiges Familienunternehmen und verlässlicher<br />

Arbeitgeber setzen wir auf hoch motivierte Mitarbeiter. Wir fördern<br />

Dich durch erfahrene Mentoren, Schulungen und Teamspirit.<br />

Entwickle Deine praktischen Erfahrungen und komme in<br />

ein junges Team mit Spezialisten, die sich gleichermaßen für<br />

Kunden und Kollegen einsetzen.<br />

FACTS<br />

• Intensive Einarbeitung<br />

• Verlässlicher Arbeitgeber<br />

• Modernes IT-Unternehmen<br />

• Umfassendes Weiterbildungsangebot<br />

• Eigenverantwortliches Arbeiten<br />

• Abwechslungsreiches Aufgabengebiet<br />

• Mitgestaltungsmöglichkeiten<br />

• Teamevents<br />

• Faire Entlohnung<br />

• Kurze Entscheidungswege<br />

• Persönliches Miteinander<br />

Sei dabei – mit Sicherheit und Teamwork in der<br />

Zukunftsbranche IT!<br />

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an bewerbung@scaltel.de<br />

Personalabteilung |Telefon: +49 831 54054-0 |www.scaltel.de/karriere


16 | LEBENSLANG LERNEN<br />

Was, wann, wie, wo? – Weiterbildung<br />

Wer im Berufsleben nach Aufstieg und Erfolg strebt oder einen neuen Weg einschlagen möchte, dem bieten sich viele Wege<br />

Text: Isabelle Reinhardt<br />

Die Weiterbildungsmöglichkeiten gleichen<br />

auf den ersten Blick einem Dschungel.<br />

Sich Hilfe zu suchen, ist beim Thema<br />

„Weiterbildung“ deswegen ein wichtiger<br />

Ansatz. Dabei sind das Bildungsportal Allgäu<br />

sowie die Bundesagentur für Arbeit<br />

nützliche Anlaufstellen. Sie können einen<br />

Überblick verschaffen und halten außerdem<br />

Ratschläge zur Finanzierung bereit.<br />

Gerade bei einem persönlichen Beratungstermin<br />

ist es bedeutend, vorab<br />

so viele Informationen wie möglich zum<br />

Lebenslauf, der eigenen Person und den<br />

groben Vorstellungen anzugeben, damit<br />

sich der Berater umfassend auf das Gespräch<br />

vorbereiten kann. Wer sich lieber<br />

per Telefon informieren möchte, kann<br />

sich an die Weiterbildungsberatung des<br />

Bundesministeriums für Bildung und<br />

Forschung (BMBF) unter 0800/2 01 79 09<br />

wenden.<br />

Doch wann ist eine Weiterbildung sinnvoll?<br />

Entweder die Anforderungen im<br />

derzeitigen Job steigen, oder es besteht<br />

der Wunsch, auf der Karriereleiter den<br />

nächsten Schritt nach oben zu machen<br />

– in beiden Fällen ist eine Weiterbildung<br />

nahezu unerlässlich. So kann beispielsweise<br />

der erfolgreiche Abschluss einer<br />

Meisterprüfung Fundament für die eigene<br />

Selbstständigkeit sein oder in einem<br />

bestehenden Angestelltenverhältnis<br />

dazu führen, anspruchsvollere Aufgaben<br />

übertragen zu bekommen, die mit einer<br />

größeren Verantwortung belastet sind.<br />

Doch abgesehen davon ermöglicht die<br />

Meisterprüfung auch ein Studium an einer<br />

Hochschule – ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung.<br />

Ein wichtiges Stichwort ist die zunehmende<br />

Digitalisierung in vielen Berufsfeldern.<br />

Weil zunehmend Arbeiten vom<br />

Computer automatisiert abgewickelt<br />

werden, ändern sich auch die Ansprüche<br />

an die Mitarbeiter, an denen es nun liegt,<br />

die Maschinen richtig zu bedienen – oft<br />

bedarf es dann einer Weiterbildung.<br />

ABENDSCHULE, ALLGEMEINE<br />

UND BERUFLICHE WEITERBILDUNG<br />

Bildungsträger und -berater informieren rund um das Thema Weiterbildung auf der Bildungsmesse Allgäu in Kempten. Das Format hat sich allerdings 2017<br />

geändert. Die Themen Jobs, Bildung und Gründung werden nun auf der Freiraum Messe Allgäu in Memmingen gebündelt.<br />

Foto: Ralf Lienert<br />

Neben der Meisterprüfung gibt es auch<br />

noch andere Wege, sich für die Aufnahme<br />

an Hochschulen zu qualifizieren. Man<br />

kann altersunabhängig viele Abschlüsse<br />

nachholen und dabei <strong>weit</strong>erhin in geregelten<br />

Arbeitszeiten seinem Beruf nachgehen.<br />

Die Abendrealschule ermöglicht<br />

den Realschulabschluss oder mittleren<br />

Schulabschluss. Abendgymnasium und<br />

Kolleg enden mit der allgemeinen Hochschulreife.<br />

Das Telekolleg bietet beide<br />

Abschlüsse. Wem es nicht möglich war,<br />

einen schulischen Bildungsgang bis zur<br />

Hochschulreifeprüfung zu durchlaufen,<br />

kann sich einer Begabtenprüfung unterziehen.<br />

Ergibt die Prüfung, dass man aufgrund<br />

seiner Begabung, Persönlichkeit<br />

und Vorbildung geeignet ist, steht dem<br />

Hochschulstudium nichts mehr im Wege.<br />

Allgemeine Weiterbildungen sind<br />

vielfältig: Beispielsweise gibt es Kurse,<br />

die Teamfähigkeit trainieren oder Medienkompetenz<br />

schulen bis hin zu Sprachkursen.<br />

Solche Formen der Weiterbildung<br />

werden gemeinhin als Schlüsselkompetenzen<br />

bezeichnet. In diesem Gebiet sind<br />

auch die „Soft Skills“ einzuordnen, denn<br />

sie sind wie Schlüsselkompetenzen nicht<br />

berufsbezogen.<br />

Handelt es sich bei „Hard Skills“ um<br />

das Fachwissen, sind mit „Soft Skills“ Fähigkeiten<br />

im zwischenmenschlichen Umgang<br />

gemeint. Gerade wer sich beruflich<br />

neu orientieren möchte, kann mit den<br />

„Soft Skills“ punkten, denn sie machen<br />

bei Bewerbungen oft den Unterschied.<br />

Schließlich wird Fachwissen vorausgesetzt,<br />

während sowohl Schlüsselkompetenzen<br />

als auch „Soft Skills“ zum persönlichen<br />

Bonus werden können.<br />

Eine Vorstufe zur beruflichen Weiterbildung<br />

sind Anpassungsqualifizierungen.<br />

Dabei handelt es sich um Kurse und<br />

Seminare, die bisher Erlerntes auffrischen<br />

oder er<strong>weit</strong>ern. Dazu zählen beispielsweise<br />

Softwareschulungen oder die Vermittlung<br />

innovativer Arbeitstechniken.<br />

Bedeutsam werden Anpassungsqualifizierungen,<br />

wenn es um die Sicherung des<br />

bestehenden Arbeitsplatzes geht oder<br />

um die Suche nach einer neuen Stelle.<br />

Bei der beruflichen Weiterbildung geht<br />

es zwar auch darum, bereits vorhandene<br />

Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten<br />

zu vertiefen, allerdings mit dem Ziel, einen<br />

höheren Abschluss zu erreichen, beruflich<br />

aufzusteigen oder sich gar selbstständig<br />

zu machen.<br />

Für einige Berufssparten gibt es online<br />

unter www.<strong>weit</strong>erbildung.de Kursangebote,<br />

die man sich nach Preis, Region,<br />

Dauer und anderen Kategorien anzeigen<br />

lassen kann. Die Bundesagentur für<br />

Arbeit bietet eine Suchmaschine unter<br />

kursnet-finden.arbeitsagentur.de, bei<br />

der sich zusätzlich der gewünschte Veranstaltungsort<br />

angeben lässt.<br />

Um fündig zu werden sollte man allerdings<br />

wissen, wonach man sucht.<br />

Wer noch nicht weiß, in welche Richtung<br />

die Weiterbildung genau gehen soll, ist<br />

besser auf der Seite berufsfeld-info.de<br />

aufgehoben, denn dort werden verschiedenste<br />

Berufsfelder aufgeführt.<br />

STUDIENMODELLE<br />

FÜR BERUFSTÄTIGE<br />

Manchmal arbeitet man schon seit vielen<br />

Jahren oder gar Jahrzehnten im selben<br />

Beruf, hat zuvor eine Ausbildung abgeschlossen,<br />

möchte nun aber doch noch<br />

studieren. Auch wenn viele das Gegenteil<br />

glauben: Der Zug ist nicht abgefahren,<br />

egal ob mit 30 oder 50 Jahren. Und man<br />

muss keineswegs seinen Beruf an den<br />

Nagel hängen. Möglich ist das, indem<br />

man berufsbegleitend, in Teilzeit oder<br />

per Online-Kurs studiert. Einen Überblick<br />

zu diesen Modellen kann man sich online<br />

beim „Campus Wissenschaftliche Weiterbildung<br />

Bayern“ verschaffen. Dort lässt<br />

sich die Suche nach Fächergruppe, Art<br />

des Abschlusses, Studienformat oder Region<br />

filtern. Außerdem könnte ein Fernstudium<br />

eine Option sein.<br />

UMSCHULUNG: DIE<br />

BERUFLICHE NEUORIENTIERUNG<br />

Wenn die Nachfrage nach dem erlernten<br />

Beruf auf dem Arbeitsmarkt sinkt,<br />

man aufgrund einer Erkrankung seinen<br />

Beruf nicht mehr ausführen kann oder es<br />

technisch zu einer Neuorientierung des<br />

gesamten Berufsfeldes kommt, liegt eine<br />

Umschulung nahe. Prinzipiell ist auch<br />

das eine Form der Weiterbildung, jedoch<br />

geht es dabei weniger darum, bestehendes<br />

Wissen zu vertiefen. Die Umschulung<br />

dient der beruflichen Neuorientierung<br />

und damit dem Erlernen neuer Fähigkeiten.<br />

Unterschiedliche Formen sind die<br />

schulische, duale, betriebliche und überbetriebliche<br />

Umschulungsform.<br />

Die Freiraum Messe Allgäu bietet in<br />

Memmingen Informationen rund um die<br />

Themen Jobs, Bildung und Gründung.<br />

Nächster Termin:<br />

23. Februar 2019<br />

Stadthalle Memmingen<br />

Ulmer Str. 5<br />

87700 Memmingen


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 17<br />

Die richtige Adresse für Laufbegeisterte<br />

Rund um Laufschuhe, Laufbekleidung<br />

sowie Laufzubehör dreht sich alles bei<br />

„Laufsport Saukel“ in Kempten. Für angehende<br />

Studenten bietet der Betrieb eine<br />

Stelle im Rahmen eines dualen Studiums<br />

zum geprüften Handelsfachwirt an. Inhaber<br />

Joachim Saukel verrät im Interview,<br />

was Studenten in seinem Unternehmen<br />

lernen können und welche Anforderungen<br />

an sie gestellt werden.<br />

Was macht Laufsport Saukel?<br />

Als führendes Fachgeschäft für Läufer,<br />

Walker und Leichtathleten geht es bei uns<br />

vor allem um die persönliche Beratung –<br />

egal auf welchem Leistungsniveau. Bei<br />

unseren individuellen Empfehlungen hilft<br />

die Video-Laufbandanalyse und die dynamische<br />

Fußabdruckmessung.<br />

Was zeichnet Ihr Unternehmen aus?<br />

Durch unsere hohe Fachkompetenz und<br />

langjährige Erfahrung erhält der Kunde<br />

bei uns die beste Beratung. Darüber hinaus<br />

sind wir aber auch ein sehr<br />

dynamisches Unternehmen.<br />

Mit unserem sportbegeisterten<br />

Team organisieren wir große<br />

Laufveranstaltungen, führen<br />

eine eigene Laufschule und<br />

sind in Sachen Laufsport immer<br />

am Puls der Zeit. So bieten wir<br />

unseren Mitarbeitern ein sehr<br />

abwechslungsreiches Umfeld.<br />

Ihr Betrieb bietet das duale Studium<br />

zum geprüften Handelsfachwirt an.<br />

Was sollten Bewerber mitbringen?<br />

Sie sollten begeisterte Läufer sein und<br />

gerne mit Menschen umgehen, daher ist<br />

Kontaktfreudigkeit sehr wichtig. Dazu<br />

wünschen wir uns Eigeninitiative und eine<br />

verantwortungsvolle Arbeitsweise.<br />

Und fachlich?<br />

Eine gute allgemeine oder fachgebundene<br />

Hochschul- oder Fachhochschulreife.<br />

Was bekommen die angehenden Studenten<br />

im Gegenzug von ihrem Betrieb<br />

geboten?<br />

Sie haben nach erfolgreichem Abschluss<br />

drei IHK-Abschlüsse in der Tasche<br />

– als Kaufmann im Einzelhandel, als<br />

geprüfter Handelsfachwirt und als Ausbilder<br />

(AdA). Dazu kommt die Zertifizierung<br />

der IHK als „Experte Laufberatung“,<br />

die uns für die Mitarbeiter im Verkauf<br />

sehr wichtig ist. Für all diese Aus- und<br />

Weiterbildungsmaßnahmen<br />

übernehmen wir bei attraktivem<br />

Gehalt die anfallenden<br />

Kosten. Wir legen großen<br />

Wert darauf, unsere Studenten<br />

intensiv zu betreuen und<br />

bestmöglich auf Ihren <strong>weit</strong>eren<br />

beruflichen Werdegang in<br />

dieser spannenden Branche<br />

vorzubereiten.<br />

Leben – Reflexion – Coaching<br />

Sascha Maurer: Diplom-Psychologe, -Betriebswirt und Heilpraktiker<br />

Leben ist Bewegung, ist Veränderung,<br />

ist Transformation. Leben ist Rhythmus,<br />

Polarität und Entwicklung. Leben bedeutet<br />

Scheitern, Misserfolg und <strong>Lernen</strong>, wie<br />

auch Gewinnen, Erfolg und Wachsen.<br />

Leben findet in vielfältigen Lebenskontexten,<br />

Beziehungen und Organisationen<br />

statt, in den wir gefordert und gefördert<br />

werden. Leben nutzt und verändert unsere<br />

Lebenstalente, Stärken und Ressourcen.<br />

Leben findet immer in uns, durch uns<br />

und wegen uns statt. Lebenslang.<br />

LEBEN ALS ENTWICKLUNGSPROZESS<br />

Leben ist eine „Reise zu höherem Bewusstsein“<br />

(Beckwith, 2008), die als Entwicklungsprozess<br />

auf verschiedenen Ebenen<br />

des Bewusstseins verlaufen kann:<br />

1. Leben geschieht Dir.<br />

2. Leben geschieht mit Dir.<br />

3. Leben geschieht durch Dich.<br />

4. Leben bist Du.<br />

Bewusstseinsentwicklung erfordert eine<br />

bewusste Lebensführung, eine aktive,<br />

selbstbestimmte und selbstverantwortliche<br />

Steuerung und Gestaltung der persönlichen<br />

Lebensordnung, des individuellen<br />

Lebensstiles und des systemischen<br />

Lebenskontextes. Eine ausgewogene<br />

und <strong>weit</strong>gehend natürliche Lebensführung<br />

und -ordnung, die sich an chronobiologischen<br />

Rhythmen orientiert, die<br />

psychischen und physischen Ressourcen<br />

zur Selbststeuerung fördert und nutzt,<br />

im Einklang mit dem sozio-kulturellen<br />

und ökologischen Umfeld steht, und zu<br />

Lebensqualität, Wohlbefinden und Gesundheit<br />

führt.<br />

Hilfreich dazu<br />

ist die regelmäßige<br />

Reflexion<br />

der Lebenssituation,<br />

des<br />

Berufs, der Persönlichkeit,<br />

der<br />

Beziehungen,<br />

des Umfelds,<br />

der Kommunikation<br />

und des Verhaltens in Gesprächen<br />

mit verständnisvollen, wertschätzenden,<br />

aber auch aufrichtigen Gesprächspartnern.<br />

Mit Menschen, die achtsam und<br />

liebevoll, ebenso klar wie konfrontierend<br />

den Spiegel vorhalten können. Doch nicht<br />

immer finden sich solche Qualitäten im<br />

privaten Umfeld, umso wichtiger ist es im<br />

Falle von Scheitern, Stagnation, Sinnkrisen<br />

oder Neuausrichtung, sich professionelle<br />

Unterstützung durch einen psychologischen<br />

Berater und Coach zu holen.<br />

Denn in der Reflexion liegt für uns alle<br />

das größte Potential für <strong>Lernen</strong>, Wachstum,<br />

Sinn, Erfolg, Wohlbefinden, Gesundheit<br />

und Lebensqualität. Lebenslang.<br />

SASCHA MAURER<br />

BERATENDER PSCHOLOGE, TRAINER COACH<br />

DIPLOM-PSCHOLOGE DIPLOM-BETRIEBSWIRTFH<br />

HEILPRAKTIKER GEBIET DER PSCHOTHERAPIE<br />

MOBIL -- <br />

TEL -- <br />

SMAURERMLIFETALENTSDE<br />

RINGWEG <br />

D- FÜSSENHOPFEN AMSEE<br />

BERATUNG,TRAINING UND COACHING<br />

FÜR EIN LEBEN MIT SINN,ERFOLG UND WOHLBEFINDEN<br />

TALENTE<br />

FÜHRUNG<br />

VERÄNDERUNG<br />

GESUNDHEIT<br />

_ FÜHRUNGSKRÄFTEENTWICKLUNG UND TALENTFÖRDERUNG<br />

_ ORGANISATIONSBERATUNG,PROZESSBEGLEITUNG UND MODERATION<br />

IN VERÄNDERUNGSPROZESSEN<br />

_ BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND BURNOUT-PRÄVENTION<br />

_ BERUFLICHE UND PERSÖNLICHE REFLEXION UND NEUAUSRICHTUNG


18 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Unverzichtbare Berufe im Sozialwesen<br />

Diakonisches Institut: Physiotherapie – Logopädie – Ergotherapie<br />

Arbeiten Sie gerne mit Menschen?<br />

Besitzen Sie Einfühlungsvermögen und<br />

Teamfähigkeit? Sind Sie bereit, Verantwortung<br />

zu tragen? Haben Sie zugleich<br />

Interesse an medizinischem Fachwissen?<br />

Dann könnte einer dieser Berufe zu Ihnen<br />

passen.<br />

Physiotherapie:<br />

Wenn Sie sich mit dem Bewegungssystem<br />

des Menschen auseinandersetzen<br />

wollen, Schmerzen lindern, Funktionsstörungen<br />

beseitigen und eine physiologische<br />

Bewegung für Alltag und Sport<br />

anbahnen wollen, sind Sie in der Physiotherapie<br />

richtig.<br />

Logopädie:<br />

Sprache und Kommunikation stehen<br />

in der Logopädie im Mittelpunkt Ihres<br />

therapeutischen Handelns. LogopädInnen<br />

untersuchen, behandeln und beraten<br />

Kinder wie Erwachsene aller Altersgruppen<br />

mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Atem-,<br />

Schluck-, Redefluss- oder Hörstörungen.<br />

Ergotherapie:<br />

Die Begleitung von Menschen jeden<br />

Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit<br />

eingeschränkt oder von Einschränkungen<br />

bedroht sind, ist die Aufgabe der Ergotherapie.<br />

Das Ziel dabei ist, Menschen eine<br />

selbständige Lebensführung, Teilhabe<br />

an der Gesellschaft und Lebenszufriedenheit<br />

zu ermöglichen.<br />

Die Schulen am Diakonischen Institut<br />

für Soziale Berufe in Weingarten bei Ravensburg<br />

bieten eine hohe Ausbildungsqualität<br />

und Professionalität an. Sie<br />

erhalten durch Ärzte und Therapeuten<br />

im Anstellungsverhältnis eine intensive<br />

medizinische Ausbildung. Dozentinnen<br />

und Dozenten vermitteln aktuelles therapeutisches<br />

Wissen und Kompetenzen, die<br />

durch eine gute Vernetzung in der Praxis<br />

am Patienten vertieft werden.<br />

Unsere Ausbildungsqualität zeigt sich<br />

durch eine hohe Vermittlungsquote unserer<br />

Absolventen an renommierte Institutionen<br />

im Gesundheitswesen. Durch die<br />

aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen<br />

erhalten die Berufe eine neue Attraktivität.<br />

Die Krankenkassen haben die<br />

Honorare für therapeutische Leistungen<br />

deutlich erhöht, was sich in den Gehältern<br />

der Therapeuten niederschlägt. Berufspolitisch<br />

wird das eigenständige und eigenverantwortliche<br />

Handeln von Therapeuten<br />

sowie die Akademisierung angestrebt.<br />

Diakonisches Institut für Soziale Berufe<br />

Gotthilf-Vöhringer-Weg 1<br />

88214 Ravensburg<br />

Telefon 07 51/9 943830<br />

info-ravensburg@diakonisches-institut.de<br />

www.diakonisches-institut.de<br />

Weingarten<br />

Studium<br />

Bachelor Logopädie (B.A.) in Kooperationmit<br />

der PädagogischenHochschule Weingarten<br />

Bachelor Ergotherapie und Physiotherapie<br />

(B.Sc.) in Kooperationmit der Fernhochschule<br />

Hamburg, StudienstandortStuttgart<br />

ausbildungsbegleitend<br />

Diakonisches Institut fürSoziale Berufe<br />

Schulen für Ergotherapie, Logopädie und<br />

Physiotherapie<br />

Hähnlehofstraße5,88250 Weingarten<br />

Tel.: 07 51 /5696999-0<br />

Mail: info-weingarten@diakonisches-institut.de<br />

www.diakonisches-institut.de<br />

Schulen für<br />

Ergotherapie (DVE-zertifiziert)<br />

Logopädie<br />

Physiotherapie<br />

Beginn: 1. Oktober<br />

Ausbildungskosten: 160Euromonatlich<br />

Schuleigene Praxis für Logopädie<br />

Info-Nachmittage:<br />

Freitag, 19.10.,16.11., 14.12.<strong>2018</strong><br />

15 –17Uhr


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 19<br />

„Aus-und Weiterbildung<br />

nehmen beiuns einen<br />

zentralen Stellenwertein“<br />

Rohde&Schwarz ist ein welt<strong>weit</strong> führender Hersteller von<br />

Kommunikationslösungen. Das familiengeführte Unternehmen<br />

legt viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Andreas Tschugg, Ausbildungsleiter<br />

bei Rohde&Schwarz Messgerätebau GmbH<br />

erklärt, was potentielle Mitarbeiter erwarten können.<br />

Herr Tschugg, was macht Rohde&Schwarz in puncto Ausund<br />

Weiterbildung aus?<br />

Mehr Raum für Sie.<br />

Und Ihren<br />

Wissensdurst.<br />

Wasjemandkann, siehtman,wennman ihm dieChancegibt,<br />

es zu zeigen. Deshalb lassenwir Ihnen vom ersten Taganden<br />

nötigen Freiraum:Für IhreBegeisterung,IhreKreativitätund<br />

den Mut, Neuesauszuprobieren. Egal ob SieeineAusbildung<br />

beginnen möchten oder bereitsüberBerufserfahrungen als<br />

Techniker/Meister(m/w) oder Ingenieur(m/w) verfügen.<br />

www.careers.rohde-schwarz.com<br />

Aus- und Weiterbildung nehmen bei uns einen zentralen Stellenwert<br />

ein. Wir bilden die Berufe Elektroniker für Geräte und Systeme<br />

(m/w), Industrieelektriker (m/w), Industriemechaniker (m/w) und<br />

Industriekaufmann (m/w) aus –und das auf einem hohen Niveau.<br />

Dazu gehören zum Beispiel eine moderne Lehrwerkstatt, feste<br />

Ansprechpartner und eine individuelle Förderung. Neben einer<br />

fundierten Ausbildung setzen wir auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung<br />

unserer Mitarbeiter. Diese ist sogar Teil der Unternehmensstrategie.<br />

Unsere R&S Academy bietet neben technischen<br />

Trainings auch Weiterbildungen an, umpersönliche Kompetenzen<br />

zu stärken oder etwas für die Gesundheit zutun.<br />

Auch gestandene Techniker, Meister und Ingenieure profitieren<br />

von einem umfangreichen Weiterbildungsangebot.<br />

Was bieten Sie diesen an?<br />

ZielgruppenspezifischeTrainings und persönliche Weiterentwicklungsgespräche<br />

sind Teil der individuellen Entwicklungsplanung.<br />

Außerdem bestehtmit dem‚YoungTalentDevelopment Programm‘<br />

auch die Möglichkeit, in eine Führungslaufbahn einzusteigen.<br />

Warum wird bei Ihnen neben der fachlichen Weiterbildung<br />

auch die Führungskräfteentwicklung großgeschrieben?<br />

Ein gemeinsames Führungsverständnis gehört zuunserer Firmenphilosophie.<br />

Deshalb unterstützen und begleiten wir sowohl junge<br />

neue als auch erfahrene Führungskräfte mit einem speziellen Führungskräfteprogramm.<br />

Das gilt natürlich auch für Kollegen, die neu<br />

bei Rohde&Schwarz einsteigen.<br />

Andreas Tschugg ist<br />

Ausbildungsleiter bei<br />

der Rohde &Schwarz<br />

Messgerätebau GmbH


20 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

MULTIVAC istein welt<strong>weit</strong> führenderAnbietervon ganzheitlichen Verpackungslösungen.<br />

Basisfür unserendauerhaften Erfolg undnachhaltigesWachstumsindunsere qualifizierten<br />

undengagiertenMitarbeiter.<br />

Alseiner dergrößten Arbeitgeberinder Region bieten wirNachwuchskräftenein breites<br />

Ausbildungsangebot undvielfältige berufliche Perspektiven.<br />

www.multivac.com


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 21<br />

Attraktive Ausbildungsplätze<br />

Qualifiziertes Ausbildungsangebot und vielfältige berufliche Perspektiven bei MULTIVAC<br />

MULTIVAC mit Sitz in Wolfertschwenden<br />

ist einer der welt<strong>weit</strong> führenden<br />

Anbieter von Verpackungslösungen für<br />

Lebensmittel aller Art, Life Science- und<br />

Healthcare-Produkten sowie Industriegütern.<br />

Der Verpackungsspezialist zählt<br />

zu den größten Arbeitgebern in der Region<br />

und bietet seinen Mitarbeitern attraktive<br />

Arbeitsplätze und interessante<br />

Entwicklungsmöglichkeiten in einem internationalen<br />

Umfeld.<br />

UNTERSCHIEDLICHE<br />

AUSBILDUNGSMODELLE<br />

Dazu zählen unterschiedliche Modelle<br />

der Aus- und Weiterbildung. In partnerschaftlicher<br />

Zusammenarbeit mit<br />

Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen<br />

fördert MULTIVAC aktiv den<br />

akademischen Nachwuchs.<br />

Insbesondere am Firmenhauptsitz in<br />

Wolfertschwenden gibt es für Studierende<br />

technischer und kaufmännischer<br />

Fakultäten verschiedene Einstiegsmöglichen<br />

– ob Praktika und Praxissemester,<br />

Studien- und Abschlussarbeiten, Werkstudententätigkeiten,<br />

duale Studiengänge<br />

oder ein Studium mit vertiefter Praxis.<br />

In Kooperation mit der DHBW Ravensburg<br />

ist beispielsweise ein duales Studium<br />

in den Fachbereichen Elektrotechnik,<br />

Informatik, Wirtschaftsinformatik und<br />

Wirtschaftsingenieurwesen möglich.<br />

„Bei diesem Studienmodell wechseln<br />

sich jeweils dreimonatige Theorie- und<br />

Praxisphasen kontinuierlich ab. So erwerben<br />

die Studierenden neben fachlichem<br />

und methodischem Wissen die im<br />

Berufsalltag erforderlichen Handlungsund<br />

Sozialkompetenzen“, erklärt Sonja<br />

Schwarz, Personalreferentin Ausbildung<br />

bei MULTIVAC.<br />

Für Studierende der Hochschulen<br />

Kempten und Ulm bietet der Verpackungsspezialist<br />

zudem ein Studium mit<br />

vertiefter Praxis in unterschiedlichen<br />

Fachbereichen an: Elektrotechnik, Informatik,<br />

Lebensmittel- und Verpackungstechnologie,<br />

Maschinenbau, Mechatronik<br />

und Wirtschaftsingenieurwesen.<br />

AUSBILDUNG IN<br />

DREIZEHN BERUFEN<br />

Darüber hinaus bildet MULTIVAC an<br />

seinen Produktionsstandorten Lehrlinge<br />

in dreizehn Ausbildungsberufen aus.<br />

Im aktuellen Ausbildungsjahr <strong>2018</strong>/2019<br />

wurden Auszubildende für die Berufe<br />

Elektroniker für Automatisierungstechnik,<br />

Fachinformatiker für Systemintegration<br />

und Anwendungsentwicklung, Fachkräfte<br />

für Lagerlogistik, Industrieelektriker<br />

für Betriebstechnik, Industriekaufleute,<br />

Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker,<br />

Informatikkaufleute,<br />

Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker<br />

sowie Technische Produktdesigner<br />

eingestellt.<br />

Am Hauptsitz von MULTIVAC in Wolfertschwenden werden etwa 1900 Mitarbeiter beschäftigt. Welt<strong>weit</strong><br />

sind es etwa 5300.<br />

Foto: MULTIVAC<br />

„Mit qualifizierten und motivierten<br />

Ausbildern für jeden Beruf stellen wir die<br />

hohe Qualität unserer Ausbildung sicher.<br />

Gleichzeitig ist dadurch gewährleistet,<br />

dass sich jeder Auszubildende seinen<br />

individuellen Fähigkeiten gemäß entwickeln<br />

kann“, sagt Sonja Schwarz. „Unsere<br />

Auszubildenden schätzen an MULTIVAC<br />

vor allem die spannenden Aufgaben, die<br />

Abwechslung in der Ausbildung und das<br />

gute Arbeitsklima. Als großes mittelständisches<br />

Unternehmen können wir ihnen<br />

verschiedene Abteilungen und Bereiche<br />

zeigen, und unsere Auszubildenden<br />

bekommen einen breiten Einblick in ihr<br />

Berufsfeld. Etwas Besonderes sind auch<br />

unsere Maschinen. Wir legen Wert auf<br />

neueste Technik und höchste Qualität.<br />

Das schafft viele neue Herausforderungen<br />

und macht das Arbeiten bei uns besonders<br />

interessant.“<br />

GLOBAL PLAYER<br />

Die MULTIVAC Gruppe beschäftigt<br />

welt<strong>weit</strong> etwa 5300 Mitarbeiter und<br />

ist mit mehr als 80 Tochtergesellschaften<br />

auf allen Kontinenten vertreten, am<br />

Hauptsitz in Wolfertschwenden sind es<br />

etwa 1900 Mitarbeiter.<br />

Neben dem Stammsitz in Wolfertschwenden<br />

verfügt MULTIVAC über Produktionsstätten<br />

in Enger, Irschenberg<br />

und Nettetal sowie im österreichischen<br />

Lechaschau. Das MULTIVAC Portfolio<br />

umfasst unterschiedliche Verpackungstechnologien<br />

ebenso wie Automatisierungslösungen,<br />

Etikettier- und Qualitätskontrollsysteme.<br />

Abgerundet wird das<br />

Angebot durch dem Verpackungsprozess<br />

vorgelagerte Lösungen im Bereich Portionieren<br />

und Slicen.<br />

Weitere Infos gibt es unter<br />

https://studenten.multivac.com und<br />

https://ausbildung.multivac.com<br />

KONTAKT<br />

Die Ausbildung bei MULTIVAC ist abwechslungsreich. Qualifizierte Ausbilder gewährleisten, dass sich jeder Auszubildende seinen individuellen Fähigkeiten<br />

gemäß entwickeln kann.<br />

Foto: MULTIVAC<br />

MULTIVAC Sepp Hagenmüller<br />

SE & Co. KG<br />

Bahnhofstr. 4<br />

87787 Wolfertschwenden<br />

Telefon 0 8334/6 01-0<br />

multivac@multivac.de<br />

www.multivac.com


22 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus<br />

Die richtige Ausbildung ist der Schlüssel zum Aufstieg und Erfolg im Berufsleben<br />

Die Firma Minck Elektro- und Fernmeldetechnik<br />

GmbH ist ein mittelständisches<br />

Unternehmen mit rund 140 Mitarbeitern.<br />

Von beiden Standorten Marktoberdorf<br />

und Memmingen betreuen wir unsere<br />

Kunden schnell und flächendeckend.<br />

ELEKTROTECHNIK<br />

Der Geschäftsbereich „Elektrotechnik“<br />

ist der größte der drei Kernbereiche der<br />

Firma. Von der Standardinstallation bis<br />

zur Bustechnik, modernen Beleuchtungssystemen<br />

für Gewerbe und öffentliche<br />

Bauvorhaben, Nieder- und Mittelspannungsanlagen<br />

bis zur stilistisch einwandfreien<br />

Akzentbeleuchtung bietet Minck<br />

Leistung in Lösungsvorschlägen und<br />

deren Umsetzung. Unser Fachpersonal<br />

steht für Beratung, Installation, Logistik<br />

und Wartung und ist ein Garant für hochwertige<br />

Arbeit, fach- und termingerechte<br />

Ausführung sowie einen gründlichen<br />

Service – auch lange nach erfolgreichem<br />

Projektabschluss.<br />

KOMMUNIKATIONSTECHNIK<br />

Gute Kommunikation beginnt mit dem<br />

Zuhören und der Wahrnehmung von Signalen.<br />

Wir hören genau zu und sehen genau<br />

hin, achten auf Entwicklungen und<br />

sondieren in Verbindung mit Lieferanten<br />

und Systemherstellern zukünftige Strömungen<br />

des Marktes. Kommunikation<br />

und Technik für die maximale Kundenzufriedenheit.<br />

SICHERHEITSTECHNIK<br />

Die Verbesserung des Betriebs- und<br />

Spionageschutzes durch die Integration<br />

von Videosystemen mit Einbruchmeldeanlagen<br />

oder die Verbindung von Alarmanlagen<br />

mit der Fluchttürsteuerung zur<br />

Einhaltung der gesetzlichen Auflagen sind<br />

nur zwei Beispiele aus einer Reihe von<br />

Kombinationen zur Systemintegration der<br />

Komponenten: Einbruchmeldetechnik, Videotechnik,<br />

Zutrittskontrollsysteme, Zeitwirtschaftssysteme,<br />

Brandmelde- und<br />

Rettungswegtechnik sowie Gefahrenmanagement.<br />

Um die optimale System-Lösung<br />

zu realisieren, pflegen wir einerseits<br />

leistungsfähige Partnerschaften zu anerkannten<br />

Systemherstellern, andererseits<br />

beobachten wir aufmerksam den Markt<br />

und seine Trends, damit wir schnell und<br />

effizient agieren können.<br />

Wir arbeiten ausschließlich mit hervorragend<br />

geschultem und qualifiziertem<br />

Fachpersonal. Dazu suchen wir immer<br />

Nachwuchs – gern auch ausgelernte<br />

Elektriker. Auch 2019 stellen wir wieder<br />

mindestens acht Ausbildungsplätze für<br />

die beiden vielseitigen Berufe Elektroniker/in<br />

für Energie- und Gebäudetechnik<br />

sowie Elektroniker/in für Informationsund<br />

Telekommunikationstechnik zur Verfügung.<br />

„Hier ist man jeden Tag aufs Neue gefordert,<br />

ob beim Ausbau der Kabelwege<br />

oder bei Installationsarbeiten mit Datenkabel.<br />

Ich würde mich jederzeit wieder<br />

für den gleichen Ausbildungsbetrieb<br />

entscheiden.“<br />

Raphael Götz,<br />

Azubi im 2. Lehrjahr<br />

Unsere langjährige Erfahrung in Ausbildung<br />

und Schulung garantieren bei<br />

gutem Mitwirken für Berufsabschluss<br />

und Übernahme. Engagierte Ausbilder<br />

sowie das kollegiale Betriebsklima tragen<br />

viel zu einem guten Ausbildungsabschluss<br />

bei.<br />

„Ich habe mich für einen technischen<br />

Beruf interessiert und – die Ausbildung<br />

ist genau so, wie ich sie mir vorgestellt<br />

habe: Moderne Technik und eine Menge<br />

neuer Herausforderungen die Spaß<br />

machen.“<br />

Peter Frank,<br />

Azubi im 2. Lehrjahr<br />

3 3<br />

www.minck.de<br />

Unsere Azubis:<br />

Wir bieten auch Praktika an!<br />

lä ig!<br />

Wir bilden sie aus: Die Profis und Fachkräfte von morgen.<br />

Ausbildungsberuf in Memmingen:<br />

–Elektroniker/in für Informationsund<br />

Telekommunikationstechnik<br />

Ausbildungsberufe in Marktoberdorf:<br />

–Elektroniker/in für Energieund<br />

Gebäudetechnik<br />

–Elektroniker/in für Informationsund<br />

Telekommunikationstechnik<br />

Minck Elektro- &Fernmeldetechnik GmbH<br />

87700 Memmingen |Elisabethenstraße 6<br />

Tel.: 08331/952 30<br />

Minck Elektro- &Fernmeldetechnik GmbH<br />

87616 Marktoberdorf |Eberle-Kögl-Str. 13<br />

Tel.: 08342 /960 90


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 23<br />

Geheimnisse erfolgreicher Gründer<br />

Ein Unternehmen zu gründen, ist nicht immer einfach. Wie der Triumph gelingt, verraten Christian Dalla Torre und Ulf Neubauer<br />

Text: Anne-Sophie Schuhwerk<br />

Ein erfolgreiches Unternehmen in einer<br />

zukunftsträchtigen Branche zu gründen,<br />

ist für viele junge Leute ein Lebenstraum.<br />

Sie haben die Vision eines florierenden<br />

Betriebs mit zahlreichen Kunden<br />

und Mitarbeitern. Für Christian Dalla<br />

Torre und Ulf Neubauer ist dies bereits<br />

Realität. Die beiden Geschäftsführer<br />

des Kemptener IT-Systemhauses HighTi<br />

vereinen unter ihrem Dach die Marken<br />

„IT neubauer“ sowie „dacapo IT solutions“<br />

und wissen, auf was Gründer achten sollten.<br />

STUFE FÜR STUFE ZUM<br />

ERFOLGREICHEN UNTERNEHMEN<br />

„Der Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen<br />

ist wie eine Treppe“, sagt<br />

Dalla Torre. „Man geht sie Stufe für Stufe,<br />

Schritt für Schritt“, erklärt der 37-Jährige.<br />

Seit zehn Jahren sorgt er mit dacapo dafür,<br />

dass seine Kunden, die hauptsächlich<br />

aus dem Allgäu kommen, sich um ihre IT<br />

keine Sorgen machen müssen.<br />

„Angefangen hat alles als klassische<br />

One-Man-Show“, erzählt der Kemptener<br />

Geschäftsmann und schmunzelt beim<br />

Blick in die Vergangenheit. Schon während<br />

des Informatikstudiums bekam er<br />

zahlreiche Hilfs-Anfragen von kleineren<br />

Unternehmen und Privatpersonen und<br />

gründete daraufhin sein erstes Unternehmen.<br />

Einer seiner Tipps für Gründer sind Fokussierung<br />

und Geduld. Gerade bei Unternehmen,<br />

die so breit aufgestellt sind<br />

wie seines. dacapo hat sich nicht auf eine<br />

kleine Nische in der großen IT-Welt spezialisiert,<br />

sondern bietet seinen Kunden ein<br />

umfangreiches Repertoire. „Gerade dann<br />

ist die Gefahr groß, sich zu verzetteln“,<br />

sagt Dalla Torre. „Gründer sollten sich<br />

Thema für Thema einarbeiten. Es geht<br />

darum, erst einmal etwas zum Abschluss<br />

zu bringen, bevor etwas Neues angerissen<br />

wird“, so der Experte.<br />

EHRLICHER UMGANG<br />

MIT KUNDEN<br />

Christian Dalla Torre (links) und Ulf Neubauer, die beiden Gründer und Geschäftsführer des Kemptener IT-Systemhauses HighTi, in ihren Firmenräumen im<br />

regen Austausch.<br />

Foto: Anne-Sophie Schuhwerk<br />

Auch die persönliche Komponente<br />

spielt für ihn eine wichtige Rolle. „Natürlich<br />

geht es um IT. Doch der Mensch<br />

kommt zuerst“, sagt der heutige Vertriebschef<br />

des Unternehmens. Es geht<br />

ihm um intensiven Kontakt, um einen<br />

ehrlichen Umgang mit den Kunden.<br />

„Wenn eine Anfrage hereinkommt und<br />

der Terminkalender voll ist, sollte das<br />

auch kommuniziert werden. Manchmal<br />

ist ein Termin erst am nächsten Tag möglich.<br />

Wichtig ist, dass Kunden nie verschaukelt<br />

werden“, erklärt Dalla Torre.<br />

Zur guten Kundenbeziehung gehören<br />

für ihn und Neubauer auch, sich ausreichend<br />

Zeit für Projekte zu nehmen. „Wir<br />

machen gute Arbeit, weil wir uns intensiv<br />

mit den Arbeitsprozessen unserer Auftraggeber<br />

beschäftigen. Wir wollen zuerst<br />

wissen, wie in einem Unternehmen<br />

gearbeitet wird, bevor wir die passende<br />

IT-Lösung anbieten“, sind sich die beiden<br />

Geschäftsführer einig. Prozessorientiert<br />

schauen sie unter die Haube und liefern<br />

das maßgeschneiderte System.<br />

Ebenfalls wichtig für Gründer sei, ausreichend<br />

Zeit in ein berufliches Netzwerk<br />

zu investieren. „Vor einigen Jahren habe<br />

ich auf einer Liste alle Leute geschrieben,<br />

mit denen ich in Kontakt kommen wollte“,<br />

erzählt Dalla Torre und kann heute<br />

einen Erfolg verbuchen. „Mit jedem stehe<br />

ich heute in regem Austausch oder habe<br />

Geschäftsbeziehungen. Hier muss man<br />

einfach dranbleiben.“<br />

DIE EIGENEN ZIELE IM BLICK<br />

Genauso wie an den eigenen Zielen.<br />

„Stetige Entwicklung bringt ein Unternehmen<br />

<strong>weit</strong>er“, sagt Dalla Torre. Der Geheimtipp<br />

des IT-Profis für strategisches<br />

Arbeiten: Bunte Stifte und Papier. „Nichts<br />

behindert hier so sehr wie Technik. Schön<br />

aufsetzen kann man den Plan hinterher<br />

noch. Während man ihn fasst, braucht<br />

man einen freien Kopf und am besten<br />

eine anregende Umgebung“, ist sich der<br />

Geschäftsführer sicher.<br />

Die anregende Umgebung hat sich<br />

Dalla Torre in den Räumen des Unternehmens,<br />

in dem aktuell 14 Mitarbeiter<br />

beschäftigt sind, selbst geschaffen. In<br />

großzügigen Räumen residiert dacapo<br />

im dritten Stockwerk eines modernen<br />

Passivhauses an der Kemptener Stadtmauer.<br />

Die Besonderheit: Die komplette<br />

Fläche richtete der Geschäftsführer nach<br />

Feng-Shui aus. Pflanzenwände, sanft<br />

plätschernde Brunnen und indirekte Beleuchtung<br />

machen das Büro zu etwas<br />

Besonderem.<br />

„Mal ganz davon abgesehen, dass mir<br />

persönlich die Einrichtung sehr wichtig<br />

ist, will ich auch meinen Mitarbeitern etwas<br />

bieten“, sagt Dalla Torre und kommt<br />

damit zum Thema Motivation. „Wer gute<br />

Leute findet, muss sich strecken, um sie<br />

zu halten“, sagt Dalla Torre. „In einem<br />

Das Feng-Shui-Herzstück im Büro von dacapo<br />

Foto: Anne-Sophie Schuhwerk<br />

passenden Umfeld sind wir außerdem alle<br />

viel zufriedener und produktiver.“<br />

Positive Einstellung rät er auch beim<br />

Thema Mitarbeiter. „Jeder sollte in dem<br />

Bereich eingesetzt werden, den er gern<br />

und damit automatisch auch gut macht.<br />

Es hilft nichts, nur an Dingen zu nörgeln,<br />

die nicht funktionieren“, sagt Dalla Torre<br />

überzeugt. Ebenfalls wichtig sind ihm gezielte<br />

Auszeiten. „Ich halte nichts davon,<br />

im Urlaub mit einem Rechner am Pool zu<br />

sitzen. Dauernde Erreichbarkeit zerstört<br />

die Auszeit, die Gründer brauchen, um<br />

hinterher wieder Gas zu geben.<br />

„Gerade in Ruhephasen kommt man<br />

auf gute Ideen für die Zukunft“, weiß<br />

Dalla Torre aus eigener Erfahrung. Sein<br />

nächstes Projekt hat der Geschäftsführer<br />

schon vor Augen. „Unser Unternehmen<br />

kümmert sich künftig auch um Förderungen,<br />

die Kunden vom Staat erhalten können“,<br />

gibt der Geschäftsführer bekannt.<br />

Als eines von bundes<strong>weit</strong> 40 Büros wird<br />

dacapo in dieser Angelegenheit zertifizierter<br />

Berater. „Auf diesen und alle <strong>weit</strong>eren<br />

Punkte freuen wir uns schon sehr“,<br />

sagt Dalla Torre. „Wir bleiben in Bewegung<br />

und lernen nie aus.“<br />

An der Stadtmauer 4<br />

87435 Kempten<br />

Telefon: 0831/52 369666<br />

kontakt@dacapo-it.de<br />

www.dacapo-it.de


24 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Weiterbildung ist eine gute Investition<br />

Das Unternehmen mayr® ermöglicht einen guten Start in eine sichere Zukunft<br />

mayr® ist ein international führendes<br />

Unternehmen der mechanischen Antriebstechnik.<br />

Die Kupplungen und Bremsen<br />

aus Mauerstetten sichern tagtäglich<br />

die Maschinenbewegungen dieser Welt.<br />

Tradition und Innovation sind dabei die<br />

tragenden Säulen, die seit Generationen<br />

die Stabilität und Zuverlässigkeit des unabhängigen<br />

Familienunternehmens garantieren.<br />

ACHT AUSBILDUNGSBERUFE<br />

mayr® Antriebstechnik zählt zu den renommierten<br />

Ausbildungsbetrieben in der<br />

Region und bildet bereits seit mehreren<br />

Jahrzehnten junge Menschen aus. Mit<br />

insgesamt acht Ausbildungsberufen ist<br />

die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten<br />

groß: Sie reicht von den kaufmännischen<br />

Berufen Technische/r Produktdesigner/<br />

in, Industriekaufmann/frau und Fachinformatiker/in<br />

(Fachrichtung Anwendungsentwicklung<br />

und Systemintegration)<br />

über Mediengestalter/in bis hin zu<br />

den technisch-gewerblichen Berufen Industriemechaniker/in,<br />

Mechatroniker/in<br />

und Fachkraft für Lagerlogistik.<br />

Alle Abteilungen arbeiten mit modernsten<br />

Ausbildungsmitteln, Arbeitsgeräten<br />

und Fertigungsmaschinen.<br />

Das erfahrene und qualifizierte Ausbildungsteam<br />

begleitet, fördert und fordert<br />

die jungen Menschen. Eine attraktive<br />

Vergütung sowie sehr gute Sozialleistungen<br />

runden das Ausbildungsangebot ab.<br />

WEITERBILDUNG IST EINE<br />

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT<br />

Zusätzlich bietet mayr® in Kooperation<br />

mit der Hochschule Kempten Möglichkeiten<br />

eines dualen Studiums an:<br />

Das Verbundstudium „Bachelor of<br />

Engineering-Maschinenbau“ mit dem<br />

integrierten Berufsabschluss als Industriemechaniker/in<br />

oder Mechatroniker/in<br />

umfasst dabei Studium und Berufsausbildung<br />

– also zwei Abschlüsse in viereinhalb<br />

Jahren.<br />

Daneben ist auch ein Studium mit vertiefter<br />

Praxis im Unternehmen möglich.<br />

Hier sind die Studenten während der vorlesungsfreien<br />

Zeit im Betrieb und sammeln<br />

umfassende Praxiserfahrung.<br />

Der Vorteil des dualen Studiums: Die<br />

jungen Menschen können das in der<br />

Hochschule erworbene Fachwissen effektiv<br />

in der Praxis umsetzen, sich wichtige<br />

Berufserfahrung aneignen und sich schon<br />

frühzeitig einen Arbeitsplatz im Unternehmen<br />

sichern. Darüber hinaus bietet<br />

Praxiserfahrungen während einer Ausbildung oder eines dualen Studiums zu sammeln, gehört zu den<br />

wichtigsten Meilensteinen auf dem Weg in den Beruf.<br />

Foto: mayr® Antriebstechnik<br />

mayr® Antriebstechnik Praktikumsplätze<br />

für Schüler, Studenten und Absolventen<br />

sowie die Möglichkeit, Abschlussarbeiten<br />

(Bachelor/Master) im Unternehmen<br />

zu schreiben.<br />

Mit dem Neubau des Kommunikationszentrums<br />

„mayr.com“ schafft<br />

mayr® Antriebstechnik einen Raum<br />

für die Gestaltung seiner Kommunikation.<br />

Hier kommuniziert das Unternehmen<br />

zum Beispiel mit Kunden und<br />

Partnern, Schülern, Studenten und<br />

den eigenen Mitarbeitern. Die Schlagworte<br />

sind Knowledge und Learning.<br />

Denn bei den heute sich schnell verändernden<br />

Anforderungen und Märkten<br />

ist Weiterbildung eine Investition in die<br />

Zukunft.<br />

Karriere bei<br />

Legen Sie den Grundstein<br />

für eine sichere Zukunft<br />

mayr ® Antriebstechnik zählt zu den renommierten Ausbildungsbetrieben<br />

in der Region und bildet bereits seit mehreren Jahrzehnten junge<br />

Menschen aus. Zusätzlich bieten wir Studierenden attraktive Möglichkeiten,<br />

ihre Berufskarriere zustarten. Unser Angebot umfasst:<br />

• Acht verschiedene Ausbildungsberufe<br />

• Verbundstudium<br />

„Bachelor of Engineering -<br />

Maschinenbau“ mit integriertem<br />

Berufsabschluss als Industriemechaniker/in<br />

oder Mechatroniker/in<br />

• Studium mit vertiefter Praxis<br />

• Praktikumsplätze für Schüler,<br />

Studenten und Absolventen<br />

• Abschlussarbeiten (Bachelor/Master)<br />

Chr. Mayr GmbH +Co. KG<br />

Eichenstr. 1•D-87665 Mauerstetten<br />

Telefon 08341/804-0<br />

www.mayr.com •info@mayr.de<br />

Ihr zuverlässiger Partner<br />

Alle Abteilungen arbeiten mit modernsten Ausbildungsmitteln, Arbeitsgeräten<br />

und Fertigungsmaschinen. Eine attraktive Vergütung sowie sehr<br />

gute Sozialleistungen runden das Ausbildungsangebot ab.


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 25<br />

Ausbildung beim Weltmarktführer<br />

DECKEL MAHO Pfronten bietet fünf Ausbildungsberufe und vier duale Studiengänge<br />

DECKEL MAHO Pfronten<br />

DECKEL MAHO-Str. 1 87459 Pfronten<br />

Telefon: 0 8363/89-0 www.dmgmori.com<br />

Als Hersteller von Hightech-Fräsmaschinen<br />

mit über 30 Jahren Erfahrung<br />

ist DECKEL MAHO Pfronten GmbH Weltmarkt-<br />

und Technologieführer der 5-Seiten-<br />

und simultanen 5-Achsen-Komplettbearbeitung.<br />

Das Unternehmen bietet<br />

seinen Kunden mit den Maschinen der<br />

monoBlock®-, duoBlock®- und Portal-<br />

Baureihe ein lückenloses Angebot für alle<br />

Branchen und für Dimensionen vom kleinen<br />

Werkstück bis zum Mega-Bauteil mit<br />

mehreren Metern Länge und Gewichten<br />

bis 150 Tonnen.<br />

Großer Wert wird gelegt auf eine<br />

strategische und langfristige Personalentwicklung,<br />

die es ermöglicht, freie<br />

Positionen durch interne Mitarbeiter zu<br />

besetzen. Mit einer hervorragenden Ausbildung<br />

wird dazu von Anfang an die Basis<br />

gelegt. Fünf Ausbildungsberufe und<br />

vier duale Studiengänge stehen zur Auswahl.<br />

Erste spannende Einblicke in diese<br />

Berufe und Studiengänge kann man<br />

beim jährlich stattfindenden Tag der Ausbildung<br />

gewinnen, zu dem Schulen aus<br />

der gesamten Region eingeladen sind.<br />

Um die verschiedenen technischen Berufe<br />

noch intensiver kennenzulernen und<br />

auszuprobieren, ist ein Schnupperpraktikum<br />

im hauseigenen Ausbildungscenter<br />

genau das Richtige!<br />

MEHR ALS 100<br />

AUSZUBILDENDE IN PFRONTEN<br />

AUSBILDUNG<br />

+Industriemechaniker (m/w)<br />

+Elektronikerfür Automatisierungstechnik (m/w)<br />

+Mechatroniker (m/w)<br />

+Technische Produktdesigner (m/w)<br />

+Industriekaufleute (m/w)<br />

Unter den ca. 1300 Beschäftigten<br />

der DECKEL MAHO Pfronten sind mehr<br />

als 100 Auszubildende – das bedeutet,<br />

dass das Unternehmen mit einer Ausbildungsquote<br />

von über zehn Prozent zu<br />

den größten Ausbildungsunternehmen<br />

in der Region zählt. Hier wird in Kooperation<br />

mit den zuständigen Berufs- und<br />

Hochschulen praxisnah und zukunftsorientiert<br />

ausgebildet. Innerbetrieblicher<br />

Unterricht im jeweiligen Ausbildungsberuf<br />

steht genauso auf der Tagesordnung<br />

wie beispielsweise Englischunterricht.<br />

Darüber hinaus umfasst die Ausbildung<br />

internationale Messeeinsätze sowie Austauschprogramme<br />

mit <strong>weit</strong>eren DMG<br />

MORI-Gesellschaften.<br />

Neben der klassischen Ausbildung<br />

und dem dualen Studium bietet DECKEL<br />

MAHO Pfronten hochmotivierten Hochschulabsolventen,<br />

die durch einen guten<br />

Abschluss und ihre Persönlichkeit überzeugen,<br />

mit einem Traineeprogramm den<br />

idealen Einstieg in das Berufsleben. Während<br />

der 24-monatigen Laufzeit erhalten<br />

Interessierte eine umfassende, individuelle<br />

und aufgabenbezogene Ausbildung<br />

mit „training-on-the-job“ und „off-thejob“.<br />

Die Kandidaten erwarten spannende<br />

Aufgaben und Projektverantwortung<br />

– dabei werden sie umfassend von ihren<br />

Paten aus dem jeweiligen Fachbereich<br />

und der Personalabteilung betreut. Im<br />

Anschluss an die Ausbildung, das Studium<br />

oder das Trainee-Programm bietet<br />

DECKEL MAHO Pfronten seinen Mitarbeitern<br />

regelmäßige Weiterbildungen an.<br />

Denn nur mit der Top-Leistung der Mitarbeiter<br />

kann das Unternehmen Höchstleistungen<br />

erbringen, die welt<strong>weit</strong> starke<br />

Marktposition halten und in Zukunft<br />

<strong>weit</strong>er ausbauen. Mit hochmodernen<br />

Hightech-Arbeitsplätzen ermöglicht das<br />

Unternehmen, das zum international<br />

DUALE STUDIENGÄNGE<br />

+Maschinenbau<br />

tätigen Technologiekonzern DMG MORI<br />

gehört, jungen Menschen einen attraktiven<br />

Einstieg in die Berufswelt. Insgesamt<br />

arbeiten im DMG MORI-Konzern 7310<br />

Mitarbeiter, davon 343 Auszubildende.<br />

Die DECKEL MAHO Pfronten GmbH ist ein Unternehmen des DMG MORI-Konzerns, einer der welt<strong>weit</strong><br />

führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen. Das Angebot umfasst sowohl Dreh- und Fräsmaschinen<br />

als auch Advanced Technologies, wie ULTRASONIC, LASERTEC und ADDITIVE MANUFACTURING sowie<br />

Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen. Unsere Technologie-Exzellenz bündeln wir in den<br />

Leitbranchen „Aerospace“, „Automotive“, „Die &Mold“ und „Medical“.<br />

Als „Global One Company“ sind wir mit 157 internationalen Standorten welt<strong>weit</strong> in 79 Ländern präsent.<br />

Insgesamt stehen über 12.000 Mitarbeiter in direktem Kontakt zu unseren Kunden.<br />

DEIN WERKZEUG ZUM ERFOLG:<br />

DECKEL MAHO Pfronten GmbH<br />

Personalmanagement |FrauNicoleBechtel<br />

DECKEL MAHO-Str. 1|D-87459 Pfronten<br />

karriere.pfronten@dmgmori.com<br />

Tel. +49 (0) 8363 89 268<br />

www.dmgmori.com<br />

+Wirtschaftsingenieurwesen<br />

+Elektrotechnik<br />

+Mechatronik


26 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Idyllische Lage: Die Niederlassung von Huhtamaki in Ronsberg ist unter den 100 Standorten des Konzerns einer der größten. Flexible Verpackung wird hier großgeschrieben.<br />

Foto: Huhtamaki<br />

Möglichkeiten – so bunt wie das Leben<br />

Verpackungsspezialist Huhtamaki bietet Ausbildung, Berufsschule Plus sowie berufsbegleitendes und duales Studium<br />

Wenn das Ende der Schulzeit näherrückt,<br />

sind oft noch alle Fragen offen,<br />

wie es <strong>weit</strong>ergehen soll. Viele hadern<br />

mit sich selbst, wollen sich nicht so recht<br />

für einen Weg entscheiden, um sich nicht<br />

andere Möglichkeiten zu verbauen. Andere<br />

hingegen wissen ganz genau, was<br />

sie wollen. Doch eines steht fest: Hilfe<br />

finden bei Interesse alle – bei Huhtamaki<br />

in Ronsberg.<br />

SCHNUPPERTAG:<br />

EINBLICK IN ZWEI BERUFE<br />

Erste Eindrücke sammeln und sich einen<br />

Überblick über das Unternehmen<br />

verschaffen: Diese Chance haben Schüler<br />

beim Schnuppertag. Huhtamaki lässt<br />

an diesem Tag unverbindlich hinter die<br />

Kulissen blicken. Zwei ausgewählte technische<br />

Ausbildungsberufe können beim<br />

Schnuppern näher kennengelernt werden.<br />

Ziel ist, dass sich künftige Auszubildende<br />

ein besseres Bild davon machen<br />

können, was sich hinter der Berufsbezeichnung<br />

verbirgt, welche Themen in<br />

der Ausbildung behandelt werden und<br />

wie Arbeitsplatz und Alltag im Betrieb<br />

aussehen. Zudem sind die Ausbilder vor<br />

Ort, sodass eine erste Kontaktaufnahme<br />

gegeben ist. Notwendig ist vorab eine telefonische<br />

Anmeldung.<br />

Unter dem Motto „Probieren geht über<br />

Studieren“ steht das Schülerpraktikum –<br />

genau die richtige Adresse für all jene,<br />

die noch tiefere Einblicke in die Firma<br />

bekommen wollen. Gerade, wer eine<br />

Ausbildung bei Huhtamaki in Betracht<br />

zieht, kann im Rahmen des Praktikums<br />

den Ausbildungsberuf seiner Wahl näher<br />

kennenlernen.<br />

Übrigens: Das Ausbildungsangebot<br />

ist mit neun unterschiedlichen Berufen<br />

vielfältig. Egal, welcher Schulabschluss<br />

angestrebt wird und ob das Interesse<br />

im Bereich der Gestaltung und Bildbearbeitung,<br />

Betriebswirtschaft, Chemie,<br />

Physik, Mathematik, Informatik oder<br />

Technik liegt. Auch wenn man sich im Arbeitsalltag<br />

eher im Büro oder in der Produktion<br />

sieht – die Chancen stehen gut,<br />

dass einer der Ausbildungsberufe von<br />

Huhtamaki passt.<br />

Im Regen stehen gelassen wird in diesem<br />

Betrieb kein Schüler. Die Ausbilder<br />

sind sorgfältig geschulte Spezialisten, die<br />

Auszubildende behutsam an das Arbeitsleben<br />

heranführen, alle notwendigen<br />

Kenntnisse vermitteln und bei der Integration<br />

ins Unternehmen helfen.<br />

MODELL BERUFSSCHULE PLUS:<br />

ABITUR WÄHREND DER AUSBILDUNG<br />

Nach dem mittleren Bildungsabschluss<br />

stehen viele vor der Frage: Abitur oder<br />

Ausbildung? Schulbank drücken oder<br />

Geld verdienen? Bei Huhtamaki gibt es<br />

für dieses Entweder-oder eine einfache<br />

Lösung: Beides gleichzeitig machen.<br />

Im Rahmen des Modells „Berufsschule<br />

Plus“ können Berufsanfänger zeitgleich<br />

zu ihrer Ausbildung innerhalb von drei<br />

Jahren das Abitur erwerben. Das bringt<br />

den Vorteil mit sich, gegenüber dem traditionellen<br />

Weg 1,5 bis 2 Jahre an Zeit<br />

einzusparen.<br />

BERUFSBEGLEITENDES STUDIUM<br />

AN DER BUSINESS SCHOOL<br />

Ausgelernte Auszubildende haben<br />

bei Huhtamaki die Möglichkeit, <strong>weit</strong>erzumachen<br />

– nämlich mit einem berufsbegleitenden<br />

Studium an der Steinbeis-<br />

Hochschule, School of Management<br />

and Technology (SCMT). Zieht man den<br />

Vergleich zum herkömmlichen Studium,<br />

bringt das duale Studium an der Business<br />

School den Vorteil mit sich, dass man<br />

<strong>weit</strong>erhin in der Firma beschäftigt bleiben<br />

kann, wertvolle Berufserfahrungen<br />

sammelt, Geld verdient und gleichzeitig<br />

einen Studienabschluss erwerben kann.<br />

Wer erfolgreich sein Abitur abgeschlossen<br />

hat, kann anstelle einer Ausbildung<br />

ein duales Studium an der Hochschule<br />

Kempten beginnen.<br />

Die Praxisphasen während des Studiums<br />

können bei Huhtamaki abgeleistet<br />

werden. Großer Pluspunkt: Man kann<br />

das Studentenleben an der Hochschule<br />

genießen, während der Semesterferien<br />

wertvolle Berufserfahrungen im Betrieb<br />

sammeln und bekommt zugleich eine attraktive<br />

Vergütung.<br />

Dann gibt es allerdings auch einige<br />

Absolventen, die nach Schule und Ausbildung<br />

fürs Erste genug von theorielastigen<br />

Unterrichtsstunden haben und lieber<br />

anpacken und arbeiten wollen. Die Alternative<br />

zum dualen Studium bietet immer<br />

noch Wege, sich zu einem späteren Zeitpunkt<br />

<strong>weit</strong>erzubilden und beruflich aufzusteigen.<br />

Wer sein Wissen vertiefen oder sich<br />

spezialisieren möchte, hat die Möglichkeit<br />

der Meister- oder Technikerschule,<br />

des IHK-Bilanzbuchhalters, des IHK-Betriebswirts<br />

oder <strong>weit</strong>ere Optionen. Stellt<br />

sich die angestrebte Weiterentwicklung<br />

für Huhtamaki als nutzbringend heraus,<br />

übernimmt das Unternehmen die vollen<br />

Kosten der Maßnahme.<br />

DER KONZERN<br />

HUHTAMAKI<br />

Als einer der führenden Verpackungsspezialisten<br />

entwickelt der finnische<br />

Huhtamaki-Konzern mit circa 17.400<br />

Mitarbeitern Verpackungskonzepte mit<br />

Schwerpunkt auf Lebensmittel und Getränke<br />

in den Geschäftsbereichen Flexible<br />

Packaging, Foodservice und Fiber<br />

Packaging und erzielt damit einen Jahresumsatz<br />

von rund drei Milliarden Euro<br />

(2017). Die Niederlassung in Ronsberg im<br />

Ost<strong>allgäu</strong> ist unter den rund 100 Standorten<br />

verteilt auf 34 Länder einer der größten<br />

Standorte innerhalb des Konzerns.<br />

Interesse geweckt?<br />

Weitere Infos gibt es unter<br />

www.hro-jobs.de


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 27<br />

Wirmachen<br />

Verpackungen<br />

für Produkte,<br />

diejeder kennt.<br />

Bist Du dabei ?<br />

Unsere Ausbildungsberufe (w/m) sind so<br />

vielseitigwie unsere Verpackungen:<br />

•Chemielaborant •Chemikant<br />

•Elektroniker •Fachinformatiker<br />

•Industriekaufmann •Industriemechaniker<br />

•Mediengestalter •Medientechnologe<br />

•Packmitteltechnologe<br />

In welchen Bereichen noch Plätzefür 2019<br />

frei sind, findest Du unter:<br />

www.hro-jobs.de


28 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Vom Allgäu in die Welt<br />

Die Ausbildung junger Menschen hat bei Dachser hohen Stellenwert<br />

Dachser wurde 1930 von Thomas<br />

Dachser in Kempten gegründet und hat<br />

sich seitdem zu einem der größten Logistikunternehmen<br />

Europas entwickelt.<br />

Heute arbeiten über 29.000 Menschen<br />

an welt<strong>weit</strong> 396 Standorten für das Unternehmen.<br />

Dachser transportiert und lagert die<br />

Waren seiner Kunden aus dem Lebensmittel-<br />

und Industriegüterbereich und<br />

bietet Transportlösungen im Bereich<br />

der Luft- und Seefracht an. Moderne IT-<br />

Systeme sorgen dafür, dass die Kunden<br />

jederzeit wissen, wo die Ware gerade<br />

ist, und wann sie geliefert wird. Aus<br />

diesem Grund ist Dachser einer der<br />

größten IT-Arbeitgeber im Allgäu.<br />

AUSBILDUNGSBERUFE<br />

UND DUALER STUDIENGANG<br />

Dachser tritt für gemeinsame Werte<br />

und gesellschaftliche Verantwortung<br />

ein. Einen besonders hohen Stellenwert<br />

genießt die Ausbildung junger<br />

Menschen. Für das Ausbildungsjahr<br />

2019 stellt Dachser für das Head Office<br />

in Kempten engagierte Auszubildende<br />

sowie dual Studierende ein.<br />

Zum einen bietet Dachser die Ausbildungsberufe<br />

Kaufmann (m/w) für<br />

Speditions- und Logistikdienstleitung,<br />

Kaufmann (m/w) für Büromanagement<br />

oder Fachinformatiker (m/w) – Fachrichtung<br />

Anwendungsentwicklung –<br />

an.<br />

Hinzu kommen Studienplätze für den<br />

dualen Studiengang Bachelor of Arts<br />

(m/w) Betriebswirtschaft – Fachrichtung<br />

Spedition/Transport/Logistik. Im<br />

Dreimonatstakt wechseln die Studierenden<br />

zwischen theoretischen Phasen<br />

an den kooperierenden Hochschulen<br />

und praktischen Ausbildungsphasen in<br />

Niederlassungen sowie dem Head Office<br />

in Kempten.<br />

AUCH KULTURELLER<br />

AUSTAUSCH IM FOKUS<br />

Wissensvermittlung durch Fachexperten,<br />

eine intensive Tutorenbetreuung,<br />

innerbetriebliche Unterrichte,<br />

interkultureller Austausch im Rahmen<br />

von Auslandsaufenthalten und verschiedenste<br />

Veranstaltungen stehen<br />

bei der Ausbildung im Fokus.<br />

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung<br />

ist es Ziel, alle Absolventen zu übernehmen<br />

– ganz nach dem Motto: Dachser<br />

bildet für Dachser aus. Ein Motto, das<br />

Auszubildenden ein Stück Sicherheit<br />

mit auf den Weg gibt.<br />

SETZE ALLE RÄDER<br />

IN BEWEGUNG.<br />

In unserem Head Office in Kempten bieten wir folgende<br />

Ausbildungs- und Studienplätze an:<br />

• Kaufmann (m/w) für Spedition<br />

und Logistikdienstleistung<br />

Bist du dabei?<br />

DACHSER Group SE &Co. KG<br />

Head Office •Frau Christin Hornung<br />

Thomas-Dachser-Straße 2•87439 Kempten<br />

christin.hornung@dachser.com<br />

• Bachelor of Arts (m/w) Betriebswirtschaft mit<br />

Schwerpunkt Spedition, Transport und Logistik<br />

WILLKOMMEN IN DER FAMILIE.<br />

www.dachser.de/karriere<br />

MitSprachenineinesichere Zukunft<br />

KemptenerFachakademieund Anmeldungennochbis Septembermöglich<br />

Berufsfachschule bilden seit über 30 Jahren aus<br />

Sie sehen Ihre Zukunft im Bereich mehrsprachiger<br />

Medien-Kommunikation? Wir<br />

legenden Grundstein fürIhreinternationale<br />

Karriere in der„größten Wachstumsbranche<br />

der EU“. Nehmen Sie nach dem (Fach-)<br />

Abiturander Fachakademie fürÜbersetzen<br />

&Dolmetschen Kempten dasStudium zum<br />

staatlich geprüften Übersetzer/Dolmetscherund<br />

„BachelorofArtsÜbersetzen“ auf<br />

undprofitieren Sievon unserer30-jährigen<br />

Erfahrung.<br />

Miteiner hohenErfolgsquotehaben bislang<br />

mehr als600 Studierende nach einem<br />

intensiven und praxisnahen dreijährigen<br />

Internationale Kommunikation -<br />

Sprachen für globale Märkte und Medien<br />

FACHAKADEMIE<br />

für Übersetzen &Dolmetschen<br />

3-jähriges Studium<br />

mit Doppelabschluss<br />

Staatsexamen &Bachelor of Arts<br />

INSTITUT FÜR<br />

FREMDSPRACHENBERUFE<br />

KEMPTEN<br />

BERUFSFACHSCHULE<br />

für Fremdsprachenberufe<br />

2-jährige Ausbildung<br />

mit staatlicher Prüfung zum<br />

Fremdsprachenkorrespondenten<br />

Rathausplatz 2•87435 Kempten •Tel. 0831 26025<br />

www.ifb-kempten.de •www.facebook.com/sprachstudium<br />

Studium in zwei Fremdsprachen und dem<br />

Fachgebiet Wirtschaft die staatliche Abschlussprüfung<br />

abgelegt. Ihre Chancen auf<br />

demArbeitsmarkt sind im In-und Ausland<br />

gutund breitgefächert,sodassunsereAbsolventen<br />

z.B. für das Auswärtige Amt in<br />

Moskau oder Brasilia, am Max-Planck-InstitutinBrüssel<br />

oder im Event-Management<br />

fürgroße Formel 1-Veranstaltungen genauso<br />

tätig sind wie inwelt<strong>weit</strong> agierenden<br />

Logistik-Unternehmen, imTourismus oder<br />

der Modewelt, bei Entwicklungshilfeorganisationen<br />

oder Übersetzungsbüros und<br />

Lokalisierungs- oder Untertitelungsfirmen<br />

vonLondonbis LosAngeles.<br />

Nach der Mittleren Reife können Sie an<br />

derBerufsfachschulefür Fremdsprachenberufe<br />

Kempten die zweijährige Ausbildung<br />

zumstaatlichgeprüften Fremdsprachenkorrespondenten<br />

in zwei Fremdsprachen und<br />

dem Fachgebiet Wirtschaft aufnehmen.<br />

Die mehr als 700 Absolventen, die wir erfolgreichausgebildethaben,<br />

brauchten sich<br />

um ihre berufliche Zukunft keineSorgenzu<br />

machen, wie die Stellenausschreibungen<br />

v.a. mittelständischerExport-Unternehmen<br />

nichtnur ausdem gesamten Allgäu zeigen,<br />

sondernauchvon Patentanwälten oder Unternehmensberatern<br />

in ganz Deutschland,<br />

bei denen sich die Berufsfachschule auf<br />

Grund der hervorragenden Qualifikation<br />

Fachakademiefür<br />

Übersetzen&Dolmetschen<br />

und Berufsfachschulefür<br />

Fremdsprachenberufe<br />

Rathausplatz 2 I 87435Kempten<br />

Telefon0831/26025<br />

fachakademie@ifb-kempten.de<br />

www.ifb-kempten.de<br />

www.facebook.com/sprachstudium<br />

ihrer Schüler eines sehr guten Rufes erfreut.<br />

Nach derAusbildungbietetsich dieeinzigartige<br />

Möglichkeit, auch ohne Abitur<br />

einen akademischenGradzuerlangen. An<br />

der University of Central Lancashire können<br />

Sie in nur einem Jahr den Abschluss<br />

„BachelorofArtsinInternational Business<br />

Communication“ erwerben.<br />

An beiden Schulenermöglichen wiralso<br />

wertvolle Doppelqualifikationen –durch<br />

effizienten Unterricht inkleinen Kursen,<br />

auf den Arbeitsmarkt zugeschnittene Seminare<br />

und Workshops, Erasmus-Partneruniversitäten<br />

undwelt<strong>weit</strong>e Praktika.<br />

Infos: www.ifb-kempten.de, Beratungsgespräch/Schnuppertag<br />

am Rathausplatz<br />

2, 87435Kempten, Tel. 0831/26025,und<br />

www.facebook.com/Sprachstudium


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 29<br />

Man lernt nie aus in Nesselwang<br />

Endress+Hauser ist Spitzenreiter in Sachen Ausbildung und einer der besten Arbeitgeber Deutschlands<br />

Die Endress+Hauser Wetzer GmbH +<br />

Co. KG mit Sitz in Nesselwang kann sich<br />

zu einem der besten Arbeitgeber in ganz<br />

Deutschland zählen und ist Spitzenreiter<br />

in Sachen Ausbildung.<br />

terranden ihre Abschlussarbeit in Zusammenarbeit<br />

mit dem Unternehmen schreiben<br />

können. So bekommen sie einen Fuß<br />

in die Tür und haben gute Chancen für die<br />

Zukunft. Eine Win-win-Situation für beide<br />

Seiten. Für eine berufliche Veränderung<br />

oder auch Weiterentwicklung gibt es diverse<br />

Möglichkeiten von „On-the-job-„<br />

bis „Off-the-job-Seminaren“ bis hin zu individueller<br />

Unterstützung bei einem <strong>weit</strong>erführenden<br />

Studium während des Jobs.<br />

Zusätzlich steht die Tür immer offen für<br />

einen beruflichen Wechsel am Standort<br />

oder auch über Standorte hinweg für eine<br />

neue berufliche Herausforderung.<br />

AN DEUTSCHLANDS SPITZE<br />

– WARUM?<br />

Woran liegt das? Was sind die Gründe<br />

und wie zeichnet sich ein Unternehmen<br />

für einen solchen Titel aus?<br />

Der Standort des Familienunternehmens<br />

in Nesselwang mit globaler<br />

Präsenz fokussiert sich nicht nur auf Innovation,<br />

sondern allem voran auf die<br />

Zufriedenheit seiner Mitarbeiter. Unabhängig<br />

davon, ob in der Ausbildung oder<br />

als Abteilungsleitung: das Unternehmen<br />

behandelt jeden gleichwertig.<br />

„Vom Schnupperpraktikanten zum<br />

Geschäftsführer“ – Endress+Hauser legt<br />

großen Wert darauf, die Absolventen<br />

nach einem guten Abschluss für das Unternehmen<br />

begeistern zu können. Dank<br />

spannender Aufgaben und vielseitiger<br />

Herausforderungen kann sich jeder kontinuierlich<br />

beruflich sowie persönlich<br />

<strong>weit</strong>erentwickeln.<br />

Neben besten Karriereaussichten darf<br />

man umfangreiche Sozialleistungen und<br />

ein individuelles Weiterbildungsprogramm<br />

erwarten.<br />

100-SEITIGER KATALOG<br />

AN MÖGLICHKEITEN<br />

Im großen Spektrum an Möglichkeiten<br />

während und nach der Ausbildung<br />

bei Endress+Hauser ist für jeden etwas<br />

dabei. Ein über 100-seitiger Katalog<br />

führt die Lehrgänge beziehungsweise<br />

Weiterbildungsmodule jedes Jahr erneut<br />

auf.<br />

Sei es technisches Fachwissen, Methodik,<br />

Verhalten, Kommunikation bis<br />

hin zu Sprachen und Freizeitangeboten<br />

– an der Weiterbildung wird nicht gespart.<br />

EXTERNE<br />

BILDUNGSMASSNAHMEN<br />

Sollte einmal nichts Passendes dabei<br />

sein, besteht ebenfalls die Möglichkeit<br />

von individuellen externen Bildungsmaßnahmen,<br />

um die Mitarbeiter und<br />

Mitarbeiterinnen für ihre Aufgabenbereiche<br />

zu qualifizieren oder <strong>weit</strong>erzuentwickeln.<br />

Bereits in den Lehrjahren dürfen die<br />

Auszubildenden ihre Selbstständigkeit<br />

auf die Probe stellen, eigene Aufgaben<br />

und Projekte von Anfang bis Ende durchführen.<br />

„Learning by Doing“ ist das Rezept<br />

zum Erfolg bei Endress+Hauser. Ob<br />

kaufmännisch, kreativ oder technisch –<br />

hier lernt man nie aus.<br />

Auch Hochschulkontakte werden vom<br />

Unternehmen gepflegtund ausgebaut mit<br />

der Möglichkeit, dass Bachelor- und Mas-<br />

PRAXISNÄHE<br />

PERSPEIE<br />

People forProcess Automation<br />

Als Student bin ichmit eigenen<br />

Projekten direkt eingebunden in die<br />

Entwicklung innovativer Lösungen.<br />

Als Menschhabe ichhier meinen<br />

Platzgefunden und bin voll und ganz<br />

ins Team integriert. Das istmeine<br />

Formel für Zufriedenheit.<br />

Endress+Hauser ist ein internationalführender Anbieter vonMessgeräten,Dienstleistungen und Lösungen für<br />

die industrielle Verfahrenstechnik. Eine Mitarbeit beiuns verbindet immer zwei Seiten: die technischeplus<br />

die menschliche. Das Ergebnis: ein Mehr an ufriedenheit. eden ag. nformieren + ewerben geht am einfachsten<br />

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30 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Zukunft beginnt jetzt<br />

Mit Ausbildung, Studium oder Handelsfachwirt durchstarten<br />

NORMA bietet eine ausgezeichnete<br />

fachliche Ausbildung in Theorie und Praxis<br />

mit allen Möglichkeiten für den optimalen<br />

beruflichen Werdegang. Zur Wahl<br />

stehen zwei unterschiedliche Ausbildungsberufe:<br />

Kaufmann im Einzelhandel<br />

und Verkäufer. Darüber hinaus erhalten<br />

Auszubildende regelmäßige Schulungen<br />

und werden perfekt auf Prüfungen vorbereitet.<br />

Eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung<br />

ist bei NORMA selbstverständlich.<br />

Bei guten Leistungen besteht<br />

zudem die Möglichkeit, dass Auszubildende<br />

ins Team übernommen werden und von<br />

<strong>weit</strong>eren Aufstiegschancen profitieren. Alle<br />

Interessierten können jetzt die Chance<br />

nutzen und sich für einen der erstklassigen<br />

Ausbildungsplätze bewerben.<br />

STUDIUM:<br />

BACHELOR OF ARTS<br />

Das Bachelor-Studium bei NORMA bietet<br />

die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen<br />

und parallel eigenverantwortliche<br />

Aufgaben zu meistern. Der Vorteil dabei:<br />

Man verdient bereits ab dem ersten Monat<br />

sein eigenes Geld.<br />

In Zusammenarbeit mit der Dualen<br />

Hochschule Ravensburg bietet NORMA<br />

eine attraktive Kombination von Studium<br />

und Ausbildung, die als Bachelor of Arts<br />

mit Studienrichtung Global Sourcing abgeschlossen<br />

wird. Darüber hinaus übernimmt<br />

der Betrieb alle anfallenden Studiengebühren.<br />

Wer sein (Fach-)Abitur erfolgreich abgeschlossen<br />

hat, kann bei NORMA in<br />

Sachen Karriere richtig durchstarten: mit<br />

dem Handelsfachwirt. In nur drei Jahren<br />

können mit nur einer Ausbildung gleich<br />

drei Abschlüsse absolviert werden. Damit<br />

ist man perfekt aufgestellt für eine<br />

steile Karriere in der Welt des Handels.<br />

FIRMENBILD NORMA:<br />

LEITSATZ „MEHR FÜRS GELD“<br />

Regelmäßige Schulungen und gute Aufstiegschancen bietet NORMA Auszubis an.<br />

Foto: NORMA<br />

NORMA steht für eine Erfolgsgeschichte<br />

mit Tradition. Aus einer regionalen<br />

Fürther Ladenkette ist einer der bedeutendsten<br />

deutschen Discounter geworden.<br />

Angetrieben von dem Bedürfnis,<br />

seinen Kunden „Mehr fürs Geld“ zu bieten,<br />

setzt NORMA sein kontinuierliches<br />

Wachstum erfolgreich fort – dank einer<br />

modernen, durchdachten Firmenpolitik.<br />

Wöchentlich aktuelle Angebote aus<br />

den Bereichen Food und Nonfood ergänzen<br />

das umfangreiche Sortiment des<br />

täglichen Bedarfs unter anderem um saisonale<br />

Trendartikel zum Thema Haushalt,<br />

Familie und Freizeit.<br />

Dem Verbraucher werden Qualitätsprodukte<br />

zu garantierten Niedrigpreisen<br />

geboten. Grund dafür ist einerseits ein<br />

scharf kalkuliertes Warensortiment und<br />

andererseits eine Unternehmensgröße,<br />

die in umfangreichen Mengen auf den<br />

Weltmärkten einkaufen lässt, um so besonders<br />

niedrige Einkaufspreise zu erzielen.<br />

Vor allem aber werden enorme<br />

Kosten durch das rationell efziente und<br />

moderne Verkaufssystem eingespart.<br />

Hinter jeder Erfolgsgeschichte stehen<br />

Menschen. Menschen, die motiviert und<br />

engagiert die Qualitätsphilosophie von<br />

NORMA umsetzen. In flachen Hierarchien<br />

wird zusammen daran gearbeitet, dass<br />

die Erfolgsgeschichte <strong>weit</strong>ergeht: immer<br />

im Interesse der Kunden.<br />

Derrichtige Wegnachdem<br />

Abi–Studium&Ausbildung<br />

bei Norma<br />

Eine<br />

Ausbildung<br />

bei Norma<br />

Bachlor of Arts (M/W)<br />

Duales Studiummit vertiefter Praxis (BWL)<br />

Überzeugendes Abitur oder Fachabitur<br />

Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen<br />

Analytisches Denken sowie Verständnis für<br />

betriebswirtschaftliche Vorgänge<br />

Hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit<br />

Studium+ mit NORMA:<br />

Das Duale Bachelor Studium bei NORMA bietet<br />

Ihnen eine Vielzahl von Managementaufgaben in<br />

unserem Unternehmen. Diese praxis- und anwendungsorientierte<br />

Ausbildung in Kombination mit<br />

einem Bachelor-Studium erfolgt in einem dreijährigen<br />

Studiengang (BWL mit Schwerpunkt Konsumgüterhandel),<br />

der sich aus theoretischen Studienund<br />

praktischen Ausbildungszeiten im 3monatigen<br />

Wechsel zusammensetzt.<br />

Wir bieten:<br />

•Hervorragende Ausbildung auf hohem Niveau<br />

•Ausgezeichnete Karriere-Chancen nach dem<br />

Studium,<br />

z.B. als Führungskraft im Bereich Vertrieb<br />

Exzellente Praxisorientierung:<br />

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums führt<br />

Sie der Weg direkt in die Praxis. Für die perfekte<br />

Vorbereitung ist gesorgt.<br />

Ausbildungsvergütung:<br />

1. Jahr 1.400,– Euro, 2. Jahr 1.600,– Euro,<br />

3. Jahr 1.800,– Euro.<br />

Alle jeweils anfallenden Studiengebühren werden<br />

von NORMA übernommen.<br />

Handelsfachwirt (m/W)<br />

abiturientenprogramm in 36 Monaten<br />

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene<br />

Hochschulreife oder Fachhochschulreife<br />

Hohe Lern- und Leistungsbereitschaft<br />

Selbständiges Denken und Handeln<br />

Belastbarkeit und Verantwortungsbereitschaft<br />

Bereitschaft zur Mobilität<br />

Aus- und Weiterbildung bei NORMA:<br />

Die Aus- und Weiterbildung zum Handelsfachwirt<br />

bei NORMA eröffnet Ihnen spannende<br />

Einblicke in die Welt des Handels und eine exzellente<br />

Vorbereitung auf eine Karriere immittleren<br />

Management. NORMA bietet für Abiturienten<br />

ein spezielles mehrstufiges Programm an, das Sie<br />

innerhalb von 36 Monaten zum Handelsfachwirt<br />

qualifiziert.<br />

Wir bieten:<br />

•Erstklassige, praxisbezogene Ausbildung im<br />

Einzelhandel<br />

•Ausgezeichnete Karriere-Chancen nach der<br />

Ausbildung, z.B. als Nachwuchsführungskraft<br />

•Überdurchschnittlich hohe Vergütung<br />

Ihre Ausbildung –Dauer:<br />

•Nach 18 Monaten Abschluss zum Kaufmann<br />

im Einzelhandel<br />

•Weiterbildung zum Handelsfachwirt (m/w)<br />

•Die Weiterbildung zum Ausbilder.<br />

Ausbildungsvergütung:<br />

1. Jahr 1.050,– Euro, 2. Jahr 1.250,– Euro,<br />

3. Jahr 2.000,– Euro<br />

AufdenGeschmackgekommen?<br />

Dannbewirbdichjetzt!<br />

Unabhängig davon, für welchen Ausbildungsberuf<br />

Sie sich entscheiden, können<br />

Sie sich sicher sein, eine abwechslungsreiche<br />

und umfassende Ausbildung<br />

zu erhalten, bei der Sie sich auf unsere<br />

Unterstützung verlassen können.<br />

•Intensive Betreuung und Einarbeitung<br />

•Interne Schulungen und eine fachkundige<br />

Betreuung<br />

•Urlaubs- und Weihnachtsgeld<br />

•Hohe Übernahmechancen bei entsprechender<br />

Leistung<br />

Ausgezeichnetals<br />

Top-Arbeitgeber<br />

im Mittelstand<br />

<strong>2018</strong><br />

Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung &Co. KG<br />

z.Hd. Herrn Voigt<br />

Robert-Bosch-Str.2<br />

D-88451 Dettingen an der Iller<br />

oder per E-Mail an: det.verkauf@norma-online.de<br />

Kaufmannfür Büro-<br />

Management (3 Jahre), (m/W)<br />

Mindestens eine gute mittlere Reife<br />

Ausbildung in unserer Verwaltung<br />

Spaß an Kommunikation und<br />

Organisation<br />

FACHLAGERISt (2 Jahre) oder fachkraft<br />

FürLagerlogistik (3 Jahre), (M/W)<br />

Mindestens einen guten Mittelschulabschluss<br />

mit guten Noten<br />

in Mathe und Deutsch<br />

Ausbildung in unserem Logistikzentrum<br />

Engagement und Spaß an Organisation<br />

Genaue, sorgfältige Arbeitsweise<br />

verkäufer (2 Jahre) oder kaufmann<br />

im einzelhandel (3 Jahre), (M/W)<br />

Mindestens einen guten Mittelschulabschluss<br />

mit guten Noten<br />

in Mathe und Deutsch<br />

Ausbildung in einer unserer Filialen<br />

Spaß am Umgang mit Menschen<br />

Eigeninitiative, Respekt und<br />

zeitliche Flexibilität<br />

Unabhängig davon, für welchen Ausbildungsberuf<br />

du dich entscheidest, kannst du dir<br />

sicher sein, eine abwechslungsreiche und umfassende<br />

Ausbildung zu erhalten, bei der du<br />

dich auf unsere Unterstützung verlassen<br />

kannst.<br />

•IntensiveBetreuung und Einarbeitung<br />

•Interne Schulungen und eine fachkundige<br />

Betreuung<br />

•Eine hohe Ausbildungsvergütung<br />

(1. Jahr: 950 €, 2. Jahr: 1050 €,<br />

3. Jahr: 1250 €)<br />

•Urlaubs- und Weihnachtsgeld<br />

•Hohe Übernahmechancen bei entsprechen<br />

der Leistung


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 31<br />

Chance ergreifen – Karriere starten<br />

3M Technical Ceramics eröffnet die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze ab dem Jahr 2019<br />

3M Technical Ceramics<br />

Max-Schaidhauf-Straße 25<br />

87437 Kempten<br />

Telefon 0831/5 61 80<br />

Die Schule ist bald zu Ende. Der Start<br />

ins Berufsleben steht an. Und schon tauchen<br />

die großen Fragezeichen auf: Welcher<br />

Beruf ist der richtige für mich? Wo<br />

bekomme ich eine gute Ausbildung? Welches<br />

Unternehmen fördert meine Fähigkeiten<br />

und gibt mir eine langfristige Entwicklungsperspektive?<br />

Die erste Frage<br />

kann man nur selbst beantworten – die<br />

Antwort auf die beiden anderen Fragen<br />

hat 3M Technical Ceramics für seine Auszubildenden<br />

parat.<br />

EINBLICKE IN EIN GLOBALES<br />

INDUSTRIEUNTERNEHMEN<br />

Wer gerne organisiert, ein Händchen<br />

für Zahlen hat, engagiert ist und vielseitig<br />

interessiert, der ist als Auszubildende(r)<br />

für einen kaufmännischen Beruf bei 3M<br />

genau richtig. Dort bekommt man vielfältige<br />

Einblicke in die Arbeitsabläufe<br />

eines modernen, globalen Industrieunternehmens.<br />

Auszubildende arbeiten im<br />

Team, führen eigene Projekte und erlernen<br />

praxisnah ihren zukünftigen Beruf.<br />

Für den Ausbildungsbeginn im September<br />

2019 bietet das Unternehmen im<br />

kaufmännischen Bereich Ausbildungsplätze<br />

als Industriekaufmann (m/w),<br />

Kaufmann für Büromanagement (m/w)<br />

Zusammen geht‘s besser: Die Azubis und Ausbilder von 3M kurz vor ihrem interaktiven Outdoor-<br />

Teamtraining. <br />

Foto: 3M Technical Ceramics<br />

und Fachkraft für Lagerlogistik (m/w).<br />

Wer es liebt, knifflige technische Probleme<br />

zu lösen oder gerne mit Materialien<br />

experimentiert, der kann sich als<br />

Auszubildende(r) bei 3M direkt am spannenden<br />

Entstehungsprozess innovativer<br />

und zukunftsweisender Produkte beteiligen.<br />

Dort lernt man die Vielfalt von 3M<br />

kennen und wird von den Ausbildern in<br />

der bestens ausgestatteten Lehrwerkstatt<br />

exzellent betreut. Im Jahr 2019<br />

werden Ausbildungsplätze als Industriemechaniker<br />

(m/w) und Maschinen- und<br />

Anlagenführer (m/w) vergeben. Also:<br />

Nicht zögern, die Chance ergreifen und<br />

bei 3M mit einer einer gewerblich-technischen<br />

Ausbildung die Karriere starten.<br />

Innovation durch Chemie – im Labor<br />

nimmt sie Form an. Als Chemielaborant<br />

(m/w) sind Auszubildende bei 3M zuständig<br />

für die Vorbereitung, Durchführung,<br />

Dokumentation und Analyse von Versuchsreihen<br />

und chemischen Messungen.<br />

Darüber hinaus bekommen sie die Gelegenheit,<br />

mit aufregenden Technologien zu<br />

arbeiten, die das Fundament der Produkte<br />

von morgen sind. Wer ein Teil von 3M ist,<br />

bewegt und verändert etwas mit seinen<br />

Ideen und schließt sich einem Team engagierter<br />

Forscher und Entwickler an.<br />

AUSBILDUNGSSTART MIT<br />

OUTDOOR-TEAMTRAINING<br />

Wie jedes Jahr erwartet die Neulinge<br />

bei der 3M Technical Ceramics eine interessante<br />

Einführungswoche. „Der Start in<br />

die Ausbildung ist für die Jugendlichen<br />

eine spannende und aufregende Zeit.<br />

Daher ist es wichtig, die Azubis von Beginn<br />

an zu unterstützen und ihnen den<br />

Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern“,<br />

sagt Ausbildungsleiterin Corinna Kittel.<br />

Aufgrund dessen veranstaltet der Standort<br />

in Kempten seit einigen Jahren ein interaktives<br />

Outdoor-Teamtraining, an dem<br />

die Azubis aller Ausbildungsberufe und<br />

Lehrjahre sowie die Ausbilder teilnehmen<br />

können. Dabei stehen Teambildung<br />

und das gegenseitige Kennenlernen an<br />

erster Stelle.


32 | LEBENSLANG LERNEN ANZEIGE<br />

Als erstes kommt die Süßrahmbutter<br />

Drei Berufsanfänger erzählen vom Ausbildungsbeginn an der Molkereischule Kempten und was Milchtechnologie spannend macht<br />

Text: Isabelle Reinhardt<br />

Nicht jeder kann spontan etwas mit<br />

Milchtechnologie anfangen. Höchstens insofern,<br />

dass es eben um Milch geht. Doch<br />

hinter dem Begriff steckt eine Menge: Auszubildende<br />

dieses Fachgebiets verarbeiten<br />

Milch nicht etwa nur zu Joghurt, Käse oder<br />

Butter, sie überwachen auch die Herstellungsprozesse,<br />

führen Qualitätskontrollen<br />

durch, bedienen technische Anlagen und<br />

sorgen danach für die fachgemäße Reinigung.<br />

Die Molkereischule in Kempten bildet<br />

mit Blockunterricht einen Baustein der umfangreichen<br />

Ausbildung. Warum sie sich für<br />

den Beruf des Milchtechnologen entschieden<br />

haben, erklären drei Auszubildende.<br />

• Lucia Schafroth „Ich habe viel bei<br />

meinem Nachbarn auf dem Bauernhof<br />

mitgeholfen“, begründet die 18-jährige<br />

Lucia ihr Interesse an der Milchtechnologie.<br />

Später half sie auf einer Käseralpe.<br />

„Eigentlich wollte ich schon vor zwei<br />

Jahren mit der Ausbildung anfangen“,<br />

erzählt sie <strong>weit</strong>er. Doch nach der Mittleren<br />

Reife darf sie noch nicht Auto fahren.<br />

Zu Zeiten des Blockunterrichts täglich<br />

zwischen ihrer Heimat Immenstadt und<br />

Kempten zu pendeln, wäre schwierig<br />

geworden. Deswegen entscheidet Lucia<br />

sich zunächst für eine Ausbildung zur<br />

Assistentin für Ernährung und Versorgung.<br />

Eine gute Vorstufe zu ihrem jetzigen<br />

Berufswunsch, denn: „Man lernt im<br />

hauswirtschaftlichen Bereich viel über<br />

Lebensmittelhygiene und Personalhygiene.“<br />

Auch in der Milchtechnologie ist<br />

Hygiene ein zentraler Bestandteil.<br />

Was den Beruf für Lucia interessant<br />

macht? „Mich reizt die Käseherstellung<br />

am meisten“, sagt sie. Deshalb hat sie ein<br />

klares Ziel vor Augen, wo sie nach ihrer<br />

Ausbildung arbeiten möchte: „Auf einer<br />

Alpe in der Schweiz.“ Damit sie dort viele<br />

Aufgaben selbstständig übernehmen<br />

kann, hofft Lucia, eine Menge Wissen<br />

und Fertigkeiten aus der Molkereischule<br />

mitnehmen zu können. Die Labor-Einweisung<br />

sowie eine Einführung in die Butterei<br />

standen bereits an ihrem z<strong>weit</strong>en<br />

Tag in Kempten auf dem Ausbildungsprogramm.<br />

„Ich weiß jetzt schon, wie man<br />

Süßrahmbutter herstellen kann“, freut<br />

sich die Schülerin.<br />

Links wird im Schulgebäude gelernt, rechts im<br />

Wohnheim entspannt. Foto: Ralf Lienert<br />

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Die Milchverarbeitung ist komplex und erfordert eine Menge an technischem Fachwissen.<br />

Im Oktober kehrt Lucia wie alle anderen<br />

Auszubildenden in den Betrieb<br />

zurück – in ihrem Fall in eine Käserei in<br />

Kimratshofen. Anfang Dezember erwartet<br />

sie dann der Start der Berufsschule in<br />

Kempten.<br />

GESAMTE PRODUKTION<br />

IM AUGE BEHALTEN<br />

Foto: Ralf Lienert<br />

„Planen, machen, bewerten. Wir möchten<br />

unseren Schülern die gesamte Produktion<br />

von Milchprodukten näherbringen“,<br />

betont Dr. Valentin Sauerer, Leiter<br />

des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums<br />

für Molkereiwirtschaft (LVFZ) in Kempten.<br />

Damit erklärt er das Grundprinzip<br />

der ganzheitlichen Ausbildung zum<br />

Milchtechnologen am LVFZ. „Das bedeutet,<br />

dass wir die Qualität eines Produktes<br />

auch nach seiner Fertigstellung nochmals<br />

genau überprüfen und uns nicht damit<br />

zufrieden geben, dass der Käse fertig ist.“<br />

Zuständig ist die Molkereischule bei<br />

den angehenden Milchtechnologen für<br />

die überbetriebliche Ausbildung. Somit<br />

ergänzt das LVFZ das duale System von<br />

Betrieb und Berufsschule.<br />

Doch wieso noch mehr Schule, als es<br />

bei Ausbildungen sonst üblich ist? „Heutzutage<br />

spezialisieren sich die Betriebe zunehmend,<br />

beispielsweise auf die Käserei<br />

oder die Herstellung von Milchtrockenprodukten“,<br />

erklärt Dr. Sauerer. Somit sei<br />

es den Betrieben nicht mehr möglich, alle<br />

Bereiche der Milchtechnologie abzudecken.<br />

„Das gleichen wir mit fünf Wochen<br />

Intensivschulung pro Jahr aus.“<br />

Jene Schüler, die nicht wie Lucia täglich<br />

pendeln können, bekommen kostenlos<br />

einen Platz in den Gemeinschaftszimmern<br />

des Wohnheims – inklusive Frühstück,<br />

Mittagessen und Abendessen.<br />

Sind alle Zimmer des sechsstöckigen Gebäudes<br />

belegt, zählt das Wohnheim bis<br />

zu 125 Auszubildende. In der schulfreien<br />

Zeit gibt es ein Freizeitangebot.<br />

• Florian Holzmaier Er hat für einige<br />

Wochen das Wohnheim bezogen. Der<br />

32-Jährige kommt aus Wasserbug am<br />

Inn. Mit der Landwirtschaft ist der Auszubildende<br />

von klein auf wegen seines<br />

Onkels vertraut. Zum Unterricht in der<br />

Molkereischule sagt er: „Es ist Schule,<br />

wie man es in Erinnerung hat. Aber lieber<br />

sitze ich im Unterricht, anstatt in der<br />

Nachtschicht zu arbeiten.“ Nach Fachabitur<br />

und Ausbildung zum Elektroniker<br />

arbeitete Florian fünf Jahre als Maschinenfahrer<br />

in einer Molkerei. Dem Fach<br />

fremd ist folglich auch er nicht. „Nach<br />

fünf Jahren weiß man, was einem taugt<br />

und was nicht.“ Weil er in der Firma <strong>weit</strong>erkommen<br />

wollte, beginnt er nun die<br />

Ausbildung zum Milchtechnologen. Die<br />

Vielfalt der Tätigkeit und die zahlreichen<br />

Möglichkeiten, im Beruf eingesetzt zu<br />

werden, reizen Florian.<br />

• Ihsanullah Safi Auch sein Onkel hat<br />

einen Bauernhof – allerdings in Afghanistan.<br />

Ihsanullah ist 25 Jahre alt und kam<br />

Ende 2015 allein nach Deutschland. Seine<br />

Ziele hat er sich hoch gesteckt: Nach der<br />

Ausbildung zum Milchtechnologen möchte<br />

Ihsanullah studieren. Eine Illusion? Das<br />

Gespräch verrät, dass dem nicht so ist.<br />

Denn der junge Afghane spricht schnelles<br />

Deutsch, manchmal fast zu schnell. Durch<br />

einen Familienfreund erfuhr er von der<br />

Ausbildung zum Milchtechnologen und<br />

belas sich im Internet, denn in Afghanistan<br />

gibt es keinen vergleichbaren Beruf.<br />

Seine Entscheidung fällte Ihsanullah<br />

nach einem einwöchigen Praktikum in<br />

einer Molkerei in Haag. „Ich bin ein großer<br />

Fan von Milchprodukten“, schwärmt<br />

der junge Mann lächelnd. Doch dann zögert<br />

er kurz und fügt hinzu: „Außer von<br />

würzigem Käse.“ Seine größte Angst vor<br />

seiner Anreise nach Kempten war allerdings<br />

nicht der deftige Bergkäse. Sorge<br />

bereitete Ihsanullah der Allgäuer Dialekt:<br />

„Ich hatte ein bisschen Angst, aber Gott<br />

sei Dank hat alles geklappt.“ Versteht er<br />

etwas nicht, hat der 25-Jährige die Erfahrung<br />

gemacht, dass Lehrer wie Mitschüler<br />

sehr hilfsbereit sind.<br />

EIN BERUF,<br />

DEN DIE MENSCHEN BRAUCHEN<br />

Seine Freunde in Afghanistan konnten<br />

Ihsanullahs Berufswunsch erst nicht<br />

verstehen. In seiner Heimat ist es nicht<br />

üblich, die Arbeit zu wechseln. Doch der<br />

Auszubildende lässt sich von seinem<br />

Traum nicht abbringen. Zu sehr freut er<br />

sich, wenn er etwas Gutes hochwertig<br />

und hygienisch produzieren kann: „Ich<br />

habe ihnen gesagt, dass Milchtechnologe<br />

ein lebendiger Beruf ist. Den werden<br />

die Menschen immer brauchen – jetzt<br />

und auch in Zukunft.“<br />

Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für<br />

Molkereiwirtschaft Kempten<br />

Auf dem Bühl 84<br />

87437 Kempten<br />

Telefon: 0831/57 12 50<br />

lvfz-kempten@lfl.bayern.de<br />

www.lfl.bayern.de/lvfz/kempten


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 33<br />

Industrie 4.0 aus dem Allgäu<br />

Die CODESYS Group: Führender Hersteller von Software für die industrielle Automatisierung<br />

1994 wurde die 3S-Smart Software Solutions<br />

GmbH von Dieter Hess und Manfred<br />

Werner gegründet. Aktuell arbeiten<br />

in dem Softwarehaus in Kempten in der<br />

Memminger Straße unter dem Dach der<br />

CODESYS Group mehr als 140 Mitarbeiter.<br />

Um Raum für <strong>weit</strong>ere Arbeitsplätze<br />

zu schaffen, läuft momentan bereits die<br />

fünfte Gebäudeer<strong>weit</strong>erung in Kempten-<br />

Oberwang.<br />

MARKTFÜHRER FÜR<br />

AUTOMATISIERUNGS-SOFTWARE<br />

In den Niederlassungen in China, den<br />

USA und Italien arbeiten mehr als 20 Beschäftigte<br />

an der Entwicklung und Vermarktung<br />

von CODESYS – dem Kernprodukt<br />

des Unternehmens. CODESYS ist ein<br />

Softwaretool zur Programmierung von<br />

Maschinensteuerungen und Industrie-<br />

PCs. Allein im letzten Jahr wurden mehr<br />

als eine Million Steuerungsgeräte an<br />

Kunden in aller Welt ausgeliefert, die mit<br />

CODESYS programmierbar sind. Im Kundenkreis<br />

finden sich große Namen aus der<br />

internationalen Automatisierungsbranche<br />

wie ABB, Bosch, Schneider Electric oder<br />

WAGO.<br />

Die CODESYS Group ist seit Jahren<br />

Marktführer für Automatisierungs-Software.<br />

Dazu hat auch die enge Zusammenarbeit<br />

mit Vertriebs- und Technologiepartnern<br />

auf allen Kontinenten beigetragen.<br />

Ein jährlicher Umsatzzuwachs im zweistelligen<br />

Bereich ist seit der Firmengründung<br />

die Regel.<br />

ENGE ZUSAMMENARBEIT MIT<br />

UNIVERSITÄTEN UND HOCHSCHULEN<br />

Bei anhaltend günstigen Geschäftsbedingungen<br />

ist die CODESYS Group immer<br />

auf der Suche nach qualifizierten und motivierten<br />

Mitarbeitern, vor allem in den<br />

softwarenahen Bereichen.<br />

Für Studierende bietet das Unternehmen<br />

vielfältige Einstiegsmöglichkeiten.<br />

Schnupperpraktika und Werkstudententätigkeiten<br />

werden ebenso angeboten<br />

wie Bachelor- und Masterarbeiten sowie<br />

ein Duales Studium. Mit der Technischen<br />

Universität München und der Hochschule<br />

Kempten besteht eine enge Zusammenarbeit,<br />

die auch gemeinsame Forschungsprojekte<br />

umfasst.<br />

Weitere Infos gibt es unter<br />

www.codesys.com und<br />

unter den <strong>weit</strong>erführenden Links:<br />

www.codesys.com/student,<br />

www.codesys.com/jobs<br />

Hauptsitz der CODESYS Group mit mehr als 160 Mitarbeitern welt<strong>weit</strong> ist Kempten.<br />

Foto: CODESYS Group<br />

Von Kempten in die Welt:<br />

Hochtechnologie aus dem Allgäu<br />

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Systeme, Basistechnologie, Anwendungstechnologie<br />

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34 | LEBENSLANG LERNEN<br />

Weg vom sturen Frontalunterricht hin zum eigenständigen Arbeiten: Auch das ist ein Ziel an den Schulen, wie hier im Chemieunterricht der Agrarklasse der Kemptener Fachoberschule. Anna, Antonia, Marvin,<br />

und Simon (von links) erforschen mit Chemielehrerin Claudia Rietzler die Eigenschaften von Kohlenwasserstoff.<br />

Foto: Martina Diemand<br />

Wie Schule im Allgäu heute funktioniert<br />

Es gibt jede Menge Technik, Lerngruppen, gezielte Förderung des Einzelnen – ein Blick in verschiedene Kemptener Schulen<br />

Schule war früher: Der Lehrer schrieb<br />

was an die Tafel, die Schüler (zumindest<br />

einige) hörten zu. Wenn man Glück hatte,<br />

funktionierte der Tageslichtprojektor.<br />

Heute ist das anders, wie unsere Reportage<br />

aus diversen Kemptener Schulen zeigt:<br />

Es gibt jede Menge Technik, Lerngruppen,<br />

gezielte Förderung des Einzelnen und<br />

neue Zweige wie Agrarwirtschaft, Biound<br />

Umwelttechnologie. So viel Schulentwicklung<br />

war noch nie, sagt deshalb auch<br />

der zuständige Schulamtsdirektor. Schüler<br />

müsste man noch mal sein...<br />

NEUE ZWEIGE,ZUSÄTZLICHE<br />

FÄCHER, TALENTKLASSEN FÜR<br />

BESONDERS BEGABTE SCHÜLER<br />

Neue Zweige wie Agrarwirtschaft und<br />

Musik, zusätzliche Fächer, Talentklassen<br />

zur Förderung begabter Schüler, spezielle<br />

Hilfestellungen für diejenigen, die sich<br />

beim <strong>Lernen</strong> schwer tun und neue Lernkonzepte:<br />

An den Kemptener Schulen tut<br />

sich etwas. „So eine aktive Schulentwicklung<br />

wie derzeit habe ich noch nie erlebt“,<br />

sagt Hans Fasser, einer der Direktoren des<br />

staatlichen Schulamts für das Ober<strong>allgäu</strong>,<br />

Lindau und Kempten. Agrarwirtschaft,<br />

Bio- und Umwelttechnologie – so heißt<br />

der Zweig, der seit vergangenem Schuljahr<br />

an der Kemptener Fachoberschule<br />

(FOS) angeboten wird. „Die Wünsche der<br />

Schüler ändern sich. Es sind neue Bereiche<br />

gefragt, auch hinsichtlich des späteren<br />

Studiums“, erklärt Schulleiterin Helga<br />

Traut den Schritt.<br />

Ein <strong>weit</strong>erer Zweig ist das eine, aber<br />

auch allgemein passiert an den Schulen<br />

viel. Für die Fachoberschulen gibt es eine<br />

neue Schulordnung und neue Stundentafeln,<br />

wie Traut erklärt. „Ab der zwölften<br />

Klasse können die Schüler beispielsweise<br />

zwei Wahlpflichtfächer aussuchen, die<br />

über den eigenen Zweig hinausgehen.“ In<br />

den elften Klassen haben die Kemptener<br />

FOS-Schüler zudem sogenannte „Zeit-füruns-Stunden“<br />

(ZfU), in denen sie untereinander<br />

Organisatorisches wie die Planung<br />

einer Klassenfahrt und aktuelle Probleme<br />

besprechen.<br />

„Die Schüler sollen so lernen, selbst Verantwortung<br />

zu übernehmen“, sagt Traut.<br />

Und die wissen die Angebote zu schätzen.<br />

„So etwas wie den Agrarzweig gab es vorher<br />

einfach nicht“, sagt Anna Merbeler, die<br />

dafür jeden Tag von Bernbeuren (Oberbayern)<br />

nach Kempten pendelt. Auch die<br />

ZfU-Stunden kommen gut an: „Wir können<br />

eigene Ideen einbringen und Vorschläge<br />

machen“, sagt Schülerin Antonia Friedrich.<br />

Die Schüler und ihre Stärken in den<br />

Mittelpunkt stellen, das ist an allen Schultypen<br />

das Ziel. An den Mittelschulen gibt<br />

es unter anderem Sozialarbeiter, Heil- und<br />

Sonderpädagogen. Vor einigen Jahren<br />

wäre das noch undenkbar gewesen, sagt<br />

Schulamtsdirektor Fasser. Die Lehrpläne<br />

seien ebenfalls geändert worden. Allerdings<br />

weniger inhaltlich. Viel mehr gehe<br />

es darum, selbstständiges Arbeiten und<br />

die Fähigkeiten des Einzelnen zu fördern.<br />

PRAXISKLASSEN MIT ZWÖLF<br />

STATT DREI WOCHEN PRAKTIKUM<br />

Das kann Tanja Nieberle, Leiterin der<br />

Robert-Schuman-Mittelschule in Sankt<br />

Mang, bestätigen. „Wem Faktenwissen<br />

fehlt, der lernt heute, wie und wo er es<br />

sich erarbeiten kann.“ Auch die Berufsorientierung<br />

sei heute vielfältiger gestaltet.<br />

Beispielsweise gebe es Berufseinstiegsbegleiter,<br />

die intensiv mit den Schülern<br />

arbeiten. Wie viel Wert auf individuelle<br />

Förderung gelegt wird, zeigen auch die<br />

Praxisklassen. Dort bekommen Schüler,<br />

die mit reinem Theorieunterricht Probleme<br />

haben, die Möglichkeit, sich auf<br />

praktisches Arbeiten zu konzentrieren. Sie<br />

haben beispielsweise zwölf statt der üblichen<br />

drei Wochen Praktikum.<br />

„Eine große Bandbreite ist für alle Schüler<br />

wichtig“, sagt Elisabeth Schindele,<br />

Leiterin der Realschule an der Salzstraße.<br />

Dort gibt es eine Talentklasse für Schüler,<br />

die zusätzlich Lust zum <strong>Lernen</strong> haben. Sie<br />

belegen Französisch als z<strong>weit</strong>e Fremdsprache.<br />

Um später das allgemeine Abitur<br />

machen zu können, sei das eine der Voraussetzungen.<br />

Ein <strong>weit</strong>eres Puzzleteil an der Schule ist<br />

das „Kompass“-Projekt. Der Name steht<br />

für Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein.<br />

Die Lehrer achten besonders<br />

darauf, wo Lücken sind und wo die Stärken<br />

der Schüler liegen.<br />

„Veränderungen sind wichtig, um auf<br />

der Höhe der Zeit zu bleiben“, ist sich Hermann<br />

Brücklmayr, Direktor des Carl-von-<br />

Linde-Gymnasiums, sicher. Seit vier Jahren<br />

gibt es dort einen musischen Zweig,<br />

der das Angebot in Kempten komplettieren<br />

soll. Auch am Gymnasium spiele es<br />

eine große Rolle, die Schüler einzubinden<br />

– wenn möglich sogar inhaltlich. „Im Religionsunterricht<br />

gibt es dafür allerdings<br />

mehr Spielraum als in der Mathematik“,<br />

sagt er. „Was sich an den Schulen tut, ist<br />

bemerkenswert“, fasst Fasser zusammen.<br />

Simone Härtle


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 35<br />

Spezialist für innovative Produkte<br />

Henze BNP AG verarbeitet Hochtemperaturkeramik Bornitrid<br />

Das junge, dynamische Familienunternehmen<br />

Henze BNP AG verarbeitet und<br />

veredelt die technische Hochtemperaturkeramik<br />

Bornitrid. Seit 25 Jahren wird<br />

Bornitrid zu technischen Präzisionsteilen,<br />

Beschichtungen, Sprays und Pulver aufbereitet.<br />

Bornitrid-Produkte von Henze kommen<br />

in über 30 Industriebranchen als<br />

Trennmittel, Füllstoff, Schmierstoff und<br />

als Bauteil im Hochtemperaturbereich<br />

zum Einsatz.<br />

KONSTANTE QUALITÄT,<br />

JAHRZEHNTELANGES KNOW-HOW<br />

Henze BNP wird heute in z<strong>weit</strong>er Generation<br />

von Christoph und Matthias<br />

Henze geführt. Am Standort Lauben arbeiten<br />

40 Mitarbeiter. Konstante Qualität,<br />

jahrzehntelanges Know-How und die<br />

fachkundige Beratungskompetenz der<br />

Mitarbeiter zeichnen das Unternehmen<br />

seit jeher aus.<br />

Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege<br />

führen zu einer großen Flexibilität,<br />

um schnell auf die Bedürfnisse<br />

der Kunden einzugehen. Deswegen wird<br />

auch oft gemeinsam mit Kunden ein<br />

maßgeschneidertes Bornitrid-Produkt<br />

entwickelt.<br />

Regelmäßig bietet Henze BNP Schülern<br />

die Möglichkeit, in die Verwaltung<br />

und die Produktion hineinzuschnuppern.<br />

So können sich die Jugendlichen ein besseres<br />

Bild davon machen, was sich hinter<br />

den Berufsbezeichnungen verbirgt, welche<br />

Themen in der Ausbildung behandelt<br />

werden und wie die Arbeitsplätze<br />

aussehen. All das hilft schlussendlich bei<br />

der Entscheidung, ob sie Teil des Henze-<br />

Teams sein möchten.<br />

STUDENTEN BEDIENEN<br />

PRODUKTIONSMASCHINEN<br />

In der Produktion werden immer wieder<br />

Studenten aus den Fachrichtungen<br />

Maschinenbau, Produktionstechnik, Fertigungstechnik<br />

und anderen Bereichen<br />

flexibel eingesetzt.<br />

Sie bedienen und bestücken Produktionsmaschinen<br />

wie beispielsweise CNCgesteuerte<br />

Bearbeitungsmaschinen. Außerdem<br />

fertigen die Studenten Bauteile<br />

in Einzelfertigung und Kleinserien.<br />

Freie Stellen sind auf der Homepage<br />

www.henze-bnp.de zu finden oder<br />

telefonisch unter 08374/58 9970.<br />

Bewerbungen können per E-Mail an<br />

bewerbung@henze-bnp.de<br />

versendet werden.<br />

Kleiner Exkurs in andere Länder<br />

Glück hat, wer in Deutschland lebt: Was Schule in anderen Ländern bedeutet und wie sie funktionieren muss<br />

Kenia: Von der Rinderherde in die Schule<br />

Schule ist für uns Deutsche eine Selbstverständlichkeit.<br />

Viele sehen sie als Laster<br />

und nur wenige erkennen den großen<br />

Wert, den Bildung mit sich bringt. 9000<br />

Kilometer von unserer fortschrittlichen<br />

Republik entfernt sieht das anders aus.<br />

Im ostafrikanischen Kenia und Tansania<br />

leben die Massai, ein Nomadenvolk. Die<br />

Schule kann maximal ein Kind aus einer<br />

Großfamilie besuchen, das sein Wissen<br />

an die übrigen Kinder <strong>weit</strong>ergibt.<br />

Einen Schulbus gibt es nicht. Als Nomaden<br />

leben die Massai in der Wildnis<br />

Afrikas, fernab der Zivilisation. Da ist<br />

keine Straße, geschweige denn eine Bushaltestelle.<br />

Wenn die Ferien beginnen,<br />

brechen die Massaikinder mit ihren wenigen<br />

Habseligkeiten auf dem Rücken zu<br />

Fuß auf. Wo genau sie ihre Familie finden,<br />

wissen sie nicht, denn die ist längst mit<br />

den Rindern zu neuen Weidegebieten<br />

gezogen. Manchmal sind es nur wenige<br />

Kilometer, die die Kinder zurücklegen<br />

müssen. Manchmal sind es aber auch 70<br />

Kilometer.<br />

Obwohl die Nomaden von ihren Rindern<br />

und Ziegen leben und kein Geld<br />

verdienen, müssen sie Bücher, Schreibmaterial<br />

und Schuluniform bezahlen.<br />

Das kostet eine Familie ungefähr zehn<br />

Rinder – für einen Massai ein Vermögen.<br />

Und dabei ist die Grundschule sogar kostenlos.<br />

Overheadprojektor, Beamer und<br />

Whiteboard sind in den Klassenzimmern<br />

Kenias und Tansanias nicht zu finden.<br />

Eine alte Tafel und Kreide müssen ihren<br />

Zweck erfüllen. Über 70 Schüler umfasst<br />

eine Klasse. Lehrer gibt es an einer Schule<br />

oft nur einen für mehrere hundert<br />

Kinder. Individuelle Förderung wird dort<br />

nicht diskutiert. Es ist Segen genug, am<br />

Unterricht teilnehmen zu dürfen und Wissen<br />

nach Hause, in die eigene Familie zu<br />

bringen.<br />

So sehen Schulen in Afrika aus. Eine solche Schule kann maximal ein Kind aus einer<br />

Großfamilie besuchen, das sein Wissen an die übrigen Kinder <strong>weit</strong>ergibt. Der Heimweg<br />

von Nomadenkindern ist ungewiss. Wo sie ihre Eltern finden, wissen sie nicht,<br />

denn die sind längst mit ihren Rindern <strong>weit</strong>ergezogen. Foto: Straka


36 | LEBENSLANG LERNEN <br />

Exklusiv<br />

<br />

Foto: FinePic Muenchen, H.Henkensiefken<br />

„Diktate waren der Horror“<br />

Krimi-Autor Sebastian Fitzek kommt im November ins Allgäu. Uns erzählt er von seiner Schulzeit und von seinen Ängsten<br />

DEUTSCHLANDS<br />

ERFOLGREICHSTER<br />

AUTOR<br />

VON<br />

PSYCHO<br />

THRILLERN<br />

IM INTERVIEWININI<br />

<br />

Interview: Isabell Schmid<br />

Sind Sie gerne in die Schule gegangen?<br />

Eigentlich schon. Ich war kein Streber,<br />

aber meine Eltern waren beide Lehrer, da<br />

wird man von klein auf daran gewöhnt,<br />

dass es Schule gibt und es wichtig ist,<br />

da hinzugehen. Dann hatte ich großes<br />

Glück, ich hatte wirklich coole Lehrer.<br />

Inzwischen geht meine älteste Tochter in<br />

meine ehemalige Schule.<br />

Was mochten Sie an der Schule überhaupt<br />

nicht?<br />

Das frühe Aufstehen. Das ist immer<br />

noch nicht mein Ding, obwohl ich jetzt<br />

durch meine Kinder dazu gezwungen bin.<br />

Aber voll da bin ich erst so ab 10 Uhr. Da<br />

hat man in der Schule leider schon zwei<br />

Stunden hinter sich.<br />

War Deutsch Ihr Lieblingsfach?<br />

Ja. Aber nur, wenn ich in Aufsätzen<br />

Geschichten schreiben durfte. Diktate<br />

waren der Horror.<br />

Ihre Lieblings-Schullektüre?<br />

Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts.<br />

Allein der Titel schien mir passend.<br />

Von wem haben Sie am meisten gelernt?<br />

Von meinen Eltern. Und von meinem<br />

leider viel zu früh verstorbenen<br />

Freund Rüdiger, der mir beibrachte, dass<br />

es die Phantasten sind, die die Welt verändern.<br />

Und nicht die Erbsenzähler.<br />

Welcher Notendurchschnitt stand in<br />

Ihrem Abschlusszeugnis?<br />

1,6<br />

Was würden Sie in dem Schulfach „Lebenslanges<br />

<strong>Lernen</strong>“ unterrichten?<br />

Lesen und Kommunikation. Das klingt<br />

jetzt sehr erwachsen, aber ich glaube,<br />

dass das wirklich das Wichtigste ist, was<br />

wir in diesem Leben brauchen, um Dinge<br />

einschätzen und für uns einsortieren<br />

zu können. Inzwischen stürzen so viele<br />

Informationen, schwierige politische<br />

Geschehnisse so schnell auf uns ein, dass<br />

wir uns austauschen müssen, Meinungen<br />

abgleichen, am besten mit guten<br />

Freunden und nicht nur per Messenger,<br />

sondern persönlich. Aber das muss<br />

man lernen. Jede Beziehung ist Kommunikation.<br />

Wie kommuniziere ich mit<br />

meinem Partner, meinem Chef, meinem<br />

Freund? Wenn wir nicht miteinander<br />

kommunizieren lernen, verstehen wir uns<br />

nicht. Darüber könnte meine Frau Ihnen<br />

einen Vortrag halten. (schmunzelt)<br />

Geben Sie Schülerinnen und Schülern<br />

eine Weisheit mit auf den Weg.<br />

Wer bin ich, dass ich das könnte? Ich<br />

persönlich handele nach dem Grundsatz:<br />

Nimm das, was du tust, ernst, aber dich<br />

selbst nicht so wichtig.<br />

Sie haben Jura studiert. Ab wann<br />

wussten Sie, dass Sie Schriftsteller werden<br />

wollen?<br />

Fast seit dem ersten Buch, das ich<br />

gelesen habe. Seitdem hab ich mich<br />

immer gefragt, ob ich das auch könnte,<br />

Geschichten erzählen und zwar so,


ANZEIGE LEBENSLANG LERNEN | 37<br />

dass viele Menschen sie spannend<br />

finden.<br />

21 Ihrer Bücher sind Thriller. Wann<br />

kommt Ihr erster Liebesroman?<br />

Das kann ich nicht sagen, aber ausgeschlossen<br />

ist das tatsächlich nicht. Ich<br />

komme immer von der Idee her, über das<br />

Genre denke ich da nicht nach. Wenn ich<br />

eine gute Story für einen Liebesroman<br />

habe, werde ich sie aufschreiben.<br />

Der Insasse, Die Blutschule, P.S.: Ich<br />

töte Dich, Der Augenjäger. Die Titel Ihrer<br />

Bücher sind schon sehr unheimlich. Welcher<br />

Mensch verbirgt sich hinter solchen<br />

Geschichten? Sind sie ein „harter Kerl“?<br />

Eher das Gegenteil, ich behaupte sogar,<br />

dass ich ein Weichei bin. Das möchte<br />

ich jetzt nicht <strong>weit</strong>er ausführen, aber<br />

glauben Sie mir, ich bin das Gegenteil<br />

von einem harten Kerl. Daher schreib<br />

ich auch Thriller, ich schreibe mir meine<br />

Ängste von der Seele. Klingt etwas abstrus,<br />

aber ist so. Analog geht es ja meinen<br />

Lesern.<br />

Sie kommen aus Berlin und geben<br />

im November eine Lesung in Kempten.<br />

Freuen Sie sich aufs Allgäu?<br />

Ja, sehr. Ich bin gern im Allgäu, nicht<br />

nur, weil die Landschaft so schön ist,<br />

sondern auch und vor allem wegen der<br />

netten, entspannten Menschen. Das ist<br />

keine Schleimerei!<br />

Der Autor<br />

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist<br />

Deutschlands erfolgreichster Autor von<br />

Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die<br />

Therapie“ (2006) ist er mit allen Romanen<br />

ganz oben auf den Bestsellerlisten zu<br />

finden. Mittlerweile werden seine Bücher<br />

in vierundzwanzig Sprachen übersetzt<br />

und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen<br />

und Theateradaptionen.<br />

Als erster deutscher Autor wurde Sebastian<br />

Fitzek mit dem Europäischen Preis<br />

für Kriminalliteratur ausgezeichnet.<br />

Er lebt mit seiner Familie in Berlin.<br />

Foto: Gene Glover<br />

UM DIE WAHRHEIT ZU FINDEN, MUSS<br />

ER SEINEN VERSTAND VERLIEREN.<br />

Vor einem Jahr verschwand der kleine<br />

Max Berkhoff. Nur der Täter weiß,<br />

was mit ihm geschah. Doch der sitzt<br />

im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie<br />

und schweigt. Max’ Vater bleibt nur ein<br />

Weg, um endlich Gewissheit zu haben:<br />

Er muss selbst zum Insassen werden.<br />

Lesung am<br />

13. November<br />

in Kempten<br />

Das Hardcover<br />

Droemer HC<br />

24. Oktober <strong>2018</strong><br />

Seiten: 384<br />

Preis: 22,99 €<br />

ISBN: 978-3-426-28153-6<br />

Das E-Book<br />

Droemer eBook<br />

24. Oktober <strong>2018</strong><br />

Seiten: 384<br />

Preis: 14,99 €<br />

ISBN: 978-3-426-43981-4<br />

Sebastian Fitzek liest aus seinem<br />

neuen Psychothriller „Der Insasse“<br />

Termin: 13. November <strong>2018</strong>,<br />

Kornhaus Kempten<br />

Das Hörbuch<br />

Argon Verlag<br />

Gekürzte Ausgabe, Audiobook<br />

Gelesen von Simon Jäger<br />

24. Oktober <strong>2018</strong><br />

Preis: 16,95 €<br />

ISBN: 978-3829816363


38 | LEBENSLANG LERNEN<br />

Kleiner Exkurs in andere Länder<br />

Glück hat, wer in Deutschland lebt: Was Schule in anderen Ländern bedeutet und wie sie funktionieren muss<br />

China: Unterricht unter Überwachung<br />

Schule im Hochsicherheitstrakt. Jedes<br />

Klassenzimmer ist mit einer Überwachungskamera<br />

ausgestattet, die Eltern<br />

dürfen das Schulgelände nicht betreten,<br />

hohe Mauern ragen rund um das Gebäude<br />

auf, die Schüler sammeln sich morgens<br />

auf dem Gehsteig, werden von ihrem Lehrer<br />

in die Schule geführt und abends dort<br />

wieder abgesetzt: Alltag in Peking. Im<br />

Unterricht geht es nicht weniger streng zu.<br />

Still lauschen die Schüler den Worten des<br />

Lehrers. Eine Frage zu stellen, erfordert<br />

großen Mut. Gruppenarbeiten stehen nicht<br />

auf dem pädagogischen Lehrplan. Ohrfeigen<br />

hingegen schon, denn von ihnen wird<br />

häufig Gebrauch gemacht. Spielen auf dem<br />

Schulhof ist in den Pausen untersagt, denn<br />

die Kinder dürfen während der Unterrichtszeit<br />

das Schulgebäude nicht verlassen. Nur<br />

die Begleitung eines Lehrers erlaubt es,<br />

sich vom Gelände zu entfernen.<br />

Immer montags wird die Nationalflagge<br />

in Anwesenheit aller Schüler gehisst<br />

und sie singen die Nationalhymne. Dann<br />

folgt eine Gymnastikaufführung, die jeder<br />

Schüler fehlerfrei mitmachen muss.<br />

Der Rückmarsch zum regulären Unterricht<br />

erfolgt diszipliniert und in höchster<br />

Ordnung, versteht es sich von selbst.<br />

Besonders verausgaben müssen sich<br />

die Kinder beim Sportunterricht. Selbst in<br />

der größten Hitze müssen sie viel rennen.<br />

Der ein oder andere Kreislaufkollaps ist<br />

da keine Seltenheit, ändert aber nichts<br />

am strengen Sportprogramm.<br />

Der Druck ist immens. Leistung steht<br />

an chinesischen Schulen an oberster Stelle.<br />

Wer Fehler macht, wird ausgelacht.<br />

Kreativität und kritisches Hinterfragen<br />

sind kaum von Bedeutung. Vielmehr<br />

steht das Auswendiglernen an oberster<br />

Stelle.<br />

Papua-Neuguinea:<br />

Keine Schule in den Bergen<br />

Schulpflicht gibt es in Papua-Neuguinea<br />

nicht. Über ein Drittel der Bevölkerung<br />

sind Analphabeten, was jedoch<br />

nicht an der fehlenden Schulpflicht<br />

liegt. Viele Eltern können schlichtweg<br />

nicht genug Geld aufbringen, um ihre<br />

Kinder zur Schule zu schicken, oder sie<br />

können bereits nach kurzer Zeit das<br />

Schulgeld nicht mehr bezahlen und der<br />

Schulbesuch des Kindes wird abgebrochen.<br />

Doch nicht nur Geld ist ein Problem.<br />

Ein Großteil der Kinder wohnt in<br />

solch abgeschiedenen Dörfern, dass ihr<br />

Schulweg mehrere Stunden lang ist, den<br />

sie oftmals zu Fuß zurücklegen müssen.<br />

Manche Bergdörfer liegen sogar so <strong>weit</strong><br />

von der nächsten Schule entfernt, dass<br />

ein Schulbesuch undenkbar ist.<br />

Liegt dann doch eine Schule in einigermaßen<br />

greifbarer Nähe, ist sie<br />

häufig schlecht ausgestattet, verfügt<br />

über unzureichende Materialien für den<br />

Unterricht oder es gibt zwar ein Schulgebäude,<br />

aber keinen Lehrer, der die<br />

Kinder unterrichten könnte.<br />

Für Mädchen stehen in Papua-Neuguinea<br />

die Chancen auf Bildung noch<br />

ein ganzes Stück schlechter als für Jungen.<br />

Sie sind die ersten, die den Schulbesuch<br />

abbrechen müssen, wenn das<br />

Geld nicht mehr ausreicht, während ihre<br />

Brüder <strong>weit</strong>erhin lernen dürfen.<br />

Texte: Isabelle Reinhardt<br />

Manche Bergdörfer liegen so <strong>weit</strong> von der nächsten Schule entfernt, dass ein Schulbesuch<br />

undenkbar ist. Fotos: panthermedia.net/Byelikova<br />

IMPRESSUM<br />

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DAS MAGAZIN RUND UM DAS THEMA BILDUNG<br />

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mit den Heimatverlagen<br />

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Geschäftsführung Markus Brehm<br />

Verlagsleitung Reiner Elsinger<br />

Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion<br />

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Redaktion Isabell Schmid<br />

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Anzeigen Hannes Nägele,<br />

Telefon 0831/206-438, naegele@azv.de<br />

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Grafik und Layout<br />

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Druck Allgäuer Zeitungsverlag GmbH,<br />

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© <strong>2018</strong> I Für Text und von uns gestaltete<br />

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