Ausbildungs-Navi J-SHK-SOK-RDS 2019

bewerberserviceug

Ausbildungs

1

Navi 2019

Mit über 250 Ausbildungs-und Studienangeboten

in Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und der

kreisfreien Stadt Jena


Inhaltsverzeichnis

mit über 250 Ausbildungsstellen 2019 im Saale-Holzland-Kreis

und der kreisfreien Stadt Jena

2

Infos zum Buch

9 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

10 – 11 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

12 – 15 Was willst du überhaupt?

16 – 23 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

24 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

26 – 51 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

52 – 63 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

64 – 67 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

68 – 71 Soziale und Medizinische Berufe

72 – 83 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

84 – 118 Angebote für deine Ausbildung 2019


3


4

Der Bau bietet stellen mit Zukunft!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Thüringen ist ein starker Wirtschaftsstandort der Bauwirtschaft

in Deutschland. Wer einen der 19 Bauberufe

für seinen beruflichen Einstieg wählt, der hat sich für

eine sichere und attraktive Perspektive entschieden,

denn der Bau in Thüringen bietet Stellen mit Zukunft!

In den vergangenen zwei Jahren haben immer mehr junge

Menschen den Weg in die Bauwirtschaft aufgenommen.

Hier ist nicht nur Muskelkraft gefragt! Moderne Technologien

– von der GPS gesteuerten Baumaschine bis

zur virtuellen Baustelle – haben die Digitalisierung in

die Bauausbildung gebracht. Es ist die richtige Zeit, dass

Ihr Euer Talent in den Bauunternehmen einbringt. Nur,

wo kluge Ideen für moderne Gebäude und Straßen mit

Euren Potenzialen zusammentreffen, kann Fortschritt

entstehen und sich Lebensqualität verbessern. Ohne

Bau geht nichts!

Das vorliegende Ausbildungs-Navi 2019 zeigt aber auch,

dass unsere regionale Wirtschaft nicht nur aus dem Bau

besteht. Bitte schaut Euch das Ausbildungs-Navi genauer

an, vielleicht habt Ihr schon heute Euer AHA-ERLEBNIS

für Euren künftigen Beruf.

Ich bin Bauingenieur aus Leidenschaft seit meiner Schulzeit!

Vielleicht sind wir ja bald Kollegen im Bau?

Ich freue mich auf Euch!

Ralf Hanemann

Geschäftsführer

Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V.

Wir wissen, dass Jugendliche ihre Eltern und Freunde

als erstrangige Bezugspersonen und Ratgeber zu Fragen

ihrer Berufswahl schätzen, deshalb lohnt es sich

für alle, wenn wir zu den Berufschancen im Bau ins

Gespräch kommen!


5

Eine Ausbildung im Bau hat Zukunf t

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, sich bei der

Vielzahl an Ausbildungsberufen für einen zu entscheiden.

Bei der Flut an Informationen, die auf Schulabgänger

zukommen, ist es schwer, den Überblick zu behalten.

Außerdem muss sich jeder Jugendliche die Fragen stellen:

„Was will ich überhaupt machen?“, „Wo liegen meine

Stärken und Interessen?“ und „Wie bzw. wo finde ich

am besten einen Ausbildungsplatz?“. Es ist daher sehr

wichtig, sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinander

zu setzen.

Ich empfehle Euch daher dieses Ausbildungs-Navi als

Orientierung zu nutzen und Euch bei offenen Fragen

an die IHK-Bildungsexperten zu wenden.

Euer Dr. jur. Burkhard Siebert

Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Hessen-

Thüringen e. V.

Das Ausbildungs-Navi stellt Euch verschiedene Ausbildungsberufe

vor, nennt Euch Beratungsstellen, bei

denen ihr Euch jederzeit informieren könnt und gibt

Euch einen Überblick über Ausbildungsbetriebe in Eurer

Region. Außerdem erhaltet Ihr Tipps und Tricks für den

Bewerbungsprozess, beginnend mit dem Schreiben einer

Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch.

Einige Branchen haben leider mit Vorurteilen zu kämpfen.

Berufe am Bau haben beispielsweise mit der Zeit an

Attraktivität verloren. Die vermeintlich harte körperliche

Arbeit schreckt die meisten von Euch ab. Dabei bietet ein

Beruf im Baugewerbe eine tolle Perspektive mit guten

Karrierechancen, sehr guten Verdienstmöglichkeiten

und einer sicheren Zukunft – denn was wäre die Welt

ohne den Bau? Es gäbe keine Häuser, Straßen, Schienen,

Brücken, Büros, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr.


6

Eure Zukunftschancen in der Stadt Jena“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

den Schulabschluss in der Tasche – und das Leben kann

beginnen! Die Auswahl ist groß und bei der Vielzahl an

Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten kann man leicht

den Überblick verlieren. Jena ist eine prosperierende und

lebenswerte Stadt. Der umliegende Saale-Holzland-Kreis

verfügt ebenso über eine hohe Wirtschaftskraft und

Attraktivität. Dieses Ausbildungs-Navi bietet eine hervorragende

Orientierung für die Angebote in der Region

und der Lichtstadt.

Dr. Thomas Nitzsche

Oberbürgermeister der Stadt Jena

Junge und internationale Menschen prägen Jena: die

Kulturszene, das Kneipengewimmel und das Flair im

Paradies. Nicht zuletzt ist Jena eine Stadt des Sportes.

Vielfäl tige, breit gefächerte Angebote und natürlich die

umliegenden Berge bieten das ideale Terrain für sportliche

Aktivitäten. Es lohnt sich also ganz besonders, hier in

der Region nach einer beruflichen Zukunft zu suchen.

Nutzt die in diesem Heft zusammen getragenen Informationen,

um herauszufinden, welche Ausbildung oder

welches Studium zu Euren Neigungen und Fähigkeiten

passt. Ich bin überzeugt, es ist für jedes Interessengebiet

ein entsprechendes Angebot dabei.

Viel Freude mit dem Ausbildungs-Navi, der Euch bei

den nächsten Schritten in Richtung Zukunft eine große

Hilfe sein wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr

Euch für eine berufliche Perspektive in unserer Region

entscheidet.


7

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in der region!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Ihr werdet bald Euren Schulabschluss in der Tasche

haben. Dann beginnt für Euch mit dem Berufsleben ein

aufregender neuer Lebensabschnitt. Die Entscheidung

für eine Ausbildung und den späteren Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Bei der Vielzahl an Berufen

und Ausbildungsmöglichkeiten kann man leicht den

Überblick verlieren. Eine gute Orientierung bietet dieses

Ausbildungs-Navi. Es gibt Euch einen vielfältigen

Überblick über die Berufe und Ausbildungsangebote

hier in unserer Region.

Ich bin mir sicher: Viele von Euch stoßen während der

Lektüre auf Berufe und Bildungsangebote, an die Ihr

bisher noch nicht gedacht habt.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Ausbildungs-Navi,

das Euch mit vielen Anregungen und Infos die Berufs-,

Ausbildungs- oder Studienwahl erleichtern wird. Ich

würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch für eine berufliche

Perspektive in unserer Region entscheidet.

Die Chancen, eine Ausbildungsstelle im Saale-Holzland-Kreis,

in Jena und Umgebung zu bekommen, sind

besser denn je. Viele Betriebe, Verwaltungen und Institutionen

suchen Nachwuchs. Sie bieten Euch interessante

und herausfordernde Aufgaben sowie Karrieremöglichkeiten

für die Zukunft. Ihr könnt in Eurer Heimat

bleiben, in der Nähe Eurer Freunde und Familien und

Eure Zukunft nach Euren Wünschen aufbauen.

Ihr seid die Fachkräfte der Zukunft. Ihr könnt Euch

den Beruf aussuchen. Der Euren Fähigkeiten und

Neigungen entspricht und wo Ihr Euch künftig entfalten

und entwickeln wollt. Das Ausbildungs-Navi

vermittelt Euch einen Eindruck davon, wie viele Möglichkeiten

bestehen und gibt darüber hinaus Hinweise,

wo Ihr weitergehende Informationen bekommt.

Andreas Heller

Landrat des Saale-Holzland-Kreises


8

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

9

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Grüne Berufe

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Handel

und Berufe im

öffentlichen Dienst

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

und Ausbildung für

Abiturienten

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


Kreisfreie

Stadt Jena

Apolda

10

10

Nohra

Porstendorf

Erfurt

Jena

Rothenstein

Arnstadt

Kahla


Meineweh

Dornburg-Camburg

11

11

Eisenberg

Hainspitz

Silbitz

Hermsdorf

Korbußen

Bollberg

Reichenbach

Gera

Ronneburg

Neustadt an der Orla

Saale-

Holzland-kreis


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

12

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z. B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

13

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


14

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

15

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

16

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

17

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

07743 Jena

Telefon: (0 36 41) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


18




Jenaer Gewindetechnik GmbH

z. Hd. Frau Kerstin Möller

Göschwitzer Str. 39

07745 Jena





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

07743 Jena

(0160) 200 300 400

15. November 2018



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2019



Sehr geehrte Frau Möller,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2019 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Intergrierten Gesamtschule "Grete Unrein" in

Jena und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Judo Club Jena e. V., wo ich meine Teamfähigkeit

unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

19

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

20

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

21

Geburtsdatum: 12. 11. 2002

Geburtsort:

Berufswunsch:

Jena

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2009 – 07/2013

(Staatliche Grundschule „Friedrich Schiller“, Jena)

Realschule: seit 08/2013

(Integrierte Gesamtschule „Grete Unrein“, Jena)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2019, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2017

(Jenaer Gewindetechnik GmbH, Göschwitzer Str. 39,

07745 Jena)

Hobbies:

Snowboard fahren

Judo Club Jena e. V.

Jasmin Müller

Jena, 15. November 2018


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

22


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

23

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

24

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

25


26

Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und Jena Seite

• ABZ Nutzfahrzeuge GmbH, Jena 86

• Ammon Beschläge-Handels GmbH, Hermsdorf 86

• Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH, Hainspitz 88

• Autohaus Jentra GmbH, Porstendorf 89

• Bau-Consult Hermsdorf Gesellschaft Beratender Ingenieure mbH, Hermsdorf 90

• BR Rigterink Logistik GmbH & Co. KG, Bollberg 89

• BUNDESWEHR – Karrierecenter, Jena 91

• D-I-E Elektro AG, Jena 92

• DEHN INSTATEC GmbH, Hermsdorf-Reichenbach 93

• Ed. Züblin AG, Direktion Mitte, Jena 94

• Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena 95

• H. C. Starck Hermsdorf GmbH, Hermsdorf 96

• Jenaer Feinblech GmbH, Jena 97

• Jenaer Gewindetechnik GmbH, Jena 97

• JenaKultur, Jena 98

• KAHLA / Thüringen Porzellan GmbH, Kahla 99

• L & S Luddeneit und Scherf GmbH, Neustadt an der Orla 101

• N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 104

• Optics Balzers Jena GmbH, Jena 105

• Ospelt food GmbH, Apolda 106

• Pelzer Maschinenbau und CNC-Zerspanungstechnik GmbH, Jena 107

• prechtl Lufttechnik GmbH, Reichenbach 107

• PVA Vakuum Anlagenbau Jena GmbH, Jena-Maua 108

• Sczesny Werkzeugbau GmbH, Jena 109

• Silbitz Group GmbH, Silbitz 109

• Sprint Sanierung GmbH, Gera-Korbußen und Erfurt 110

• Stadtverwaltung Jena, Jena 112

• STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 113

• thomas zement GmbH & Co. KG, Dornburg-Camburg 114

• ZPR Zelte und Planen GmbH, Ronneburg 118


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

27


Baugeräteführer/in

Baustoffprüfer/in

28

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Baustoffprüfer/innen sind meist in Laboren, aber auch

auf Baustellen und im Gelände tätig. Ihre Arbeitsgebiete

umfassen die Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und

Betontechnik sowie Asphalttechnik. Sie untersuchen

Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten

und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben

auf der Baustelle, führen Messungen und Prüfungen im

Labor durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Bausstoffprüfer/innen arbeiten unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden dann ebenso gewöhnen wie an

die Zugluft. Auf Baustellen und in Labors ist ein hohes

Maß an Konzentration erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt und –

beispielsweise bei der Arbeit mit Chemikalien – Unfälle

vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung: Schutzhelm,

Schutzbrille, Handschuhe und Arbeitskittel und mitunter

Gehörschutz gegen Maschinenlärm sind bei ihrer Arbeit

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Geotechnik über Mörtel- und

Betontechnik bis zu Asphalttechnik. Wer beruflich vorankommen

will und eine leitende Position anstrebt,

kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies

kann eine Weiterbildung als Meister/in oder als Techniker/in

sein.


Bauzeichner/in

Berufskraftfahrer/in

Tätigkeit:

Bauzeichner/innen erstellen maßstabsgerechte Zeichnungen

und Pläne für den Architekturbau, den Ingenieurbau

sowie den Tief-, Straßen- und Landschaftsbau.

Sie setzen die Entwurfsskizzen und Vorgaben von Architekten/innen

und sowie Bauingenieuren/innen um

und schaffen damit die Grundlage für eine einwandfreie

Bauausführung. Sie führen zeichnerische, rechnerische

und organisatorische Tätigkeiten selbständig und in Kooperation

mit anderen kundenorientiert aus. Sie werten

Geländeaufnahmen bzw. Bauausschreibungsunterlagen

aus, fertigen maßstabsgetreue Zeichnungen per Hand

oder am Computer an und bereiten fertig gestellte

Unterlagen für Präsentationen auf. Im dritten Ausbildungsjahr

können sich die Auszubildenden auf einen

Ausbildungsbereich spezialisieren. Zur Auswahl stehen

dabei Tiefbau, Hochbau oder Ingenieurbau.

Anforderungen:

Bauzeichner/innen brauchen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

und technisches Verständnis. Bei

Vermessungsarbeiten und dem Erstellen von maßstabsgenauen

Zeichnungen ist ein hohes Maß an Konzentration

und Genauigkeit erforderlich. Nur so können Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und termingerecht

erledigt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Konstruktion und Planung

über Projektassistenz bis hin zu Ausschreibung und

Vergabe. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Techniker/in sein; ebenso ist eine Weiterbildung als

Fachwirt/in möglich. Darüber hinaus haben Personen

mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der

Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Bauzeichner/

innen können sich z. B. mit einem eigenen Zeichenbüro

selbstständig machen.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

29


30

Betonbauer/in / Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Biologielaborant/in

Tätigkeit:

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, sind

vielerlei Laboruntersuchungen notwendig: Wie verhalten

sich z. B. bestimmte Krankheitserreger? Welche

Nebenwirkungen hat das neue Medikament? Um Antworten

auf diese und andere Fragen zu finden, führen

Biologielaboranten/innen umfangreiche Tests durch,

bauen z. B. Versuchsreihen auf, beobachten Bakterienkulturen

in Nährmedien oder führen Tierversuche

durch. Sie setzen für ihre Tests unterschiedliche Verfahren

ein und setzen dabei modernste Labortechnik ein.

Bei ihrer Arbeit gehen sie sehr sorgfältig vor, um z. B.

genaue Messergebnisse zu erhalten. Sie arbeiten häufig

in einem Team aus Naturwissenschaftlern, Ärzten und

Tierärzten. Biologielaboranten/innen haben auch vielfältige

Einsatzmöglichkeiten in der Wachstumsbranche

Bio- und Gentechnik und arbeiten dabei sowohl in der

Human- oder Tiermedizin als auch im Pflanzenschutz

und der Schädlingsbekämpfung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Kenntnisse in Biologie

und Chemie haben, gerne mit moderner Technik (auch

Computer) umgehen, genau und sorgfältig arbeiten, gute

Beobachtungsgabe haben sowie sich gut konzentrieren

können. Nicht geeignet ist die Ausbildung für diejenigen,

die empfindlich oder allergisch gegenüber chemischen

oder biologischen Stoffen sind und auf keinen Fall Tierversuche

durchführen wollen.Verantwortungsbewusst

arbeiten Biologielaboranten/innen mit gefährlichen Mikroorganismen

oder Gefahrstoffen. Aufmerksamkeit und

Durchhaltevermögen sind wichtig, um z. B. langwierige

Versuchsreihen zu überwachen. Entsprechende Schutzkleidung

ist im Labor unverzichtbar. In Großlabors von

Industrieunternehmen ist Schichtarbeit möglich, bei einer

Beschäftigung im klinischen Bereich auch Nachtarbeit.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Biologielaborant/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Messtechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Chemie

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Biologie zu erwerben.


Brandmeister-Anwärter/in

Chemielaborant/in

Tätigkeit:

Die zweijährige Ausbildung, der sogenannte Vorbereitungsdienst,

wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf

absolviert. Zukünftige Brandmeister/innen haben einen

aufregenden Berufsalltag – Brände bekämpfen, Leben

retten, Verletzte versorgen. Auch die Ausbildung besteht

aus verschiedensten Bereichen. Im feuerwehrtechnischen

Teil der Ausbildung stehen die Einsatzlehre (Organisation

und Dienstbetrieb der Feuerwehr, Katastrophenschutz,

Unfallverhütung, Erste Hilfe), die Atemschutzlehre

(Atmung, Atemgifte, Aufbau Atemschutzgeräte, Gefahrgüter),

die Rettung und Selbstrettung, der Staffel- und

Gruppenlöscheinsatz sowie die Bedienung, Reinigung und

Wartung der vielen technischen Hilfsmittel, im Vordergrund.

Im rettungsdienstlichen Teil der Ausbildung ist

eine Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in integriert.

Anforderungen:

Um Brandmeister werden zu können, müssen die Bewerber

bereits eine abgeschlossene Ausbildung im

handwerklich-technischen oder medizinisch-pflegenden

Bereich nachweisen können und nicht älter als 32 Jahre

sein. Die Erfüllung der gesetzlichen und persönlichen

Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis

auf Widerruf muss vorliegen, ebenso wie eine

sehr gute körperliche Fitness.

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit

sind wichtige Voraussetzungen, um im Ernstfall

effektiv Menschenleben im Team retten zu können.

Ausbildungsdauer:

Aufbauqualifizierung über 2 Jahre nach erfolgreichem

Abschluss einer feuerwehrdienlichen Berufsausbildung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brandmeister/innen können sich sowohl durch bestimmte

Zusatzqualifikationen spezialisieren, z. B. Leitstellendisponent

oder Wachausbilder, als auch den beruflichen

Aufstieg zum Oberbrandmeister oder Hauptbrandmeister

anstreben (Beamte/r im mittleren Dienst). Der Aufstieg in

den gehobenen und höheren Beamtendienst ist je nach

länderrechtlichen Voraussetzungen und Weiterbildungen

möglich (z. B. Brandinspektor).

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen analysieren

Stoffe nach verschiedenen chemischen Verfahren, stellen

chemische Präparate her, reinigen und identifizieren

chemische Stoffe, trennen Stoffgemische, optimieren

gemeinsam mit Naturwissenschaftler/innen Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik und

installieren z. B. Computer-Programme, führen umweltbezogene

Arbeitstechniken durch und messen z. B.

Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Kenntnisse in Chemie und

Mathematik haben, gerne mit moderner Technik (auch

Computer) umgehen, genau und sorgfältig arbeiten, gute

Beobachtungsgabe haben sowie sich gut konzentrieren

können. Nicht geeignet ist die Ausbildung für diejenigen,

die empfindlich oder allergisch gegenüber Lösungsmitteln

oder anderen chemischen oder biologischen Stoffen

sind. An die Arbeit mit den teilweise gesundheits- und

umweltgefährdenden Chemikalien müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung: Schutzbrille,

Laborkittel und Handschuhe sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. analytische Chemie

oder Labortechniken, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/

in der Fachrichtung Chemie anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

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Elektroniker/in

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Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und konfiguieren Netzwerke


» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

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Fachinformatiker/in

Fachkraft für Lagerlogistik

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Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch denken

können, sich für technische Zusammenhänge interessieren,

eine gute Allgemeinbildung haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als Ansprechpartner

zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen. In

Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern.

Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern

– Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Eingangskontrolle, der Bedienung der Anlagen oder

der Qualitätssicherung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Lebensmittel oder zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt

Verarbeitungstechnik anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung und

Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: in der Fachrichtung Montagetechnik als Fertigungsmechaniker/in

oder Industriemechaniker/in; in der

Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder Metallbauer/in

Fachrichtung Konstruktionstechnik; in der Fachrichtung

Umform- und Drahttechnik als Stanz- und Umformmechaniker/in

und in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/in oder Feinwerkmechaniker/in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik. Fachkräfte

für Metalltechnik können den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall planen.

35


36

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sind für die Entwicklung

technischer Konzepte rund um eine Veranstaltung

zuständig. Sie planen und betreuen den technischen

Ablauf und bauen technische Anlagen, wie zum Beispiel

Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen auf und richten

sie ein. Sie bedienen aber auch die Nebelmaschine oder

das Schalt- und Mischpult während der gesamten Veranstaltung.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik kennen die

richtigen Geräte und bieten organisatorische Unterstützung:

Wann wird welcher Scheinwerfer, welches Video,

welcher Beamer usw. eingesetzt? Außerdem beraten sie

in Sachen „Gestaltung“. Gemeinsam mit Auftraggebern

und Veranstaltern überlegen Sie, was beim Zuschauer

oder Messebesucher am besten ankommt. Die Ausbildung

erfolgt in einem der Schwerpunkte Aufbau und

Durchführung oder Aufbau und Organisation.

Anforderungen:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sollten technisches

Verständnis mitbringen, auch in hektischen Situationen

einen „kühlen Kopf“ behalten sowie gut planen

und organisieren können. Sie sind in Technikräumen,

auf Beleuchterbrücken, Bühnen, in Zuschauerräumen,

Messehallen oder bei Open-Air-Veranstaltungen tätig.

Sie arbeiten teilweise auch abends, an Wochenenden

und Feiertagen. Begleiten sie Künstler/innen auf einer

Tournee, sind sie oft längere Zeit unterwegs. Wenn sie

schwere technische Geräte transportieren und aufbauen,

sind Körperkraft, technisches Verständnis und geschickte

Hände erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Meister/in für Veranstaltungstechnik oder eine

Weiterbildung als Betriebswirt/in für Event-Management

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss

im Studienfach Veranstaltungstechnik zu erwerben.

Fachlagerist/in

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen. In

Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern.

Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern

– Unfälle vermieden werden

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.


Feinoptiker/in

Fertigungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Zukünftige Feinoptiker/innen lernen alles rund um das

Thema Glasverarbeitung – über das Anfertigen von Linsen

und Prismen für Fernrohre, Mikroskope oder Teleskope,

bis hin zur Anpassung von Brillengläsern. Jedes Auge ist

nämlich anders, deshalb nehmen es Feinoptiker/innen

auch sehr genau. Sie sägen aus Glasblöcken Rohlinge,

die sie mit halb- oder vollautomatischen Maschinen oder

von Hand fräsen, schleifen und polieren. Sie programmieren,

bedienen und warten die Produktionsanlagen

und überwachen den Produktionsprozess. Bauteile montieren

sie zu Baugruppen und Geräten. Auch Metall und

Kunststoff gehören zu den täglichen Arbeitsmaterialien

eines/r Feinoptiker/in. Heute werden sehr viele Linsen,

Prismen, Okulare und Objektive mit Hilfe bestimmter

Maschinen produziert, wie man die bedient gehört

ebenso zur Ausbildung.

Anforderungen:

Wer mit Glas in kleinsten Millimeterbereichen arbeitet

sollte vor allem viel Fingerspitzengefühl besitzen, eine

ruhige Hand haben und konzentriert arbeiten können.

Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute

Mathematik- und Physikkenntnisse sind von Vorteil.

Insbesondere in großen Unternehmen der optischen

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Feinoptiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technische Optik

oder Klebetechniken, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Feinoptikermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Photonik, Optische Technologien zu erwerben. Auch eine

berufliche Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einer

Werkstatt für (augen-)optische Erzeugnisse, mit einem

Optikfachgeschäft oder einem Fach(handels)betrieb für

optische Projektionstechnik.

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben, handwerkliches

Geschick besitzen, gerne im Team arbeiten,

flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Lötrauch, Dämpfe von

Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn sie automatisierte

Anlagen überwachen, ist es nötig, auch über

einen längeren Zeitraum aufmerksam und konzentriert

zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die

auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen Betrieben

Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der Ausbildung

zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

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Fluggerätmechaniker/in

Gärtner/in

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Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen lernen, wie Flugzeuge, Hubschrauber

oder auch Raumfahrzeuge gebaut, gewartet

und instandgehalten werden. Jede Schraube, die eingebaut

wird, muss gut sitzen, damit keine Störungen auftreten

und plötzlich das Fahrwerk klemmt oder sich der Propeller

verabschiedet. Mit den drei Fachrichtungen „Fertigungstechnik“,

„Instandhaltungstechnik“ und „Triebwerkstechnik“

bietet die Ausbildung die Gelegenheit, in einen

spannenden Job einzusteigen. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Instandhaltungstechnik sind

echte Allrounder, die vor allem in der Prüfung und Sicherung

der Flugkörper und ihrer Komponenten arbeiten

sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen an Zivil- und

Militärluftfahrtzeugen durchführen. In der Fachrichtung

Fertigungstechnik sind die Fluggerätmechaniker/innen

mit der Montage des Flugkörpers und dessen Innenausstattung

beschäftigt. Was der Ingenieur auf das

Papier gezaubert hat, lassen sie zum düsenbetriebenen

Leben erwachen. Nach technischen Zeichnungen bauen

sie Einzelteile zusammen und erschaffen so Schritt

für Schritt ein ganzes Flugzeug. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik wiederum

gehen etwas tiefer ins Detail, denn sie beschäftigen

sich vor allem mit der Montage und der Kontrolle von

Triebwerkssystemen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen technisch-mathematisches

Verständnis, handwerkliches Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein,

um die Verkehrssicherheit der

Fluggeräte zu gewährleisten. Dazu halten die Fluggerätmechaniker/innen

die Sicherheits- und luftfahrtrechtlichen

Vorschriften unbedingt ein und agieren absolut zuverlässig.

Fluggerätmechaniker/innen arbeiten oft im Schichtdienst.

Bei Montageeinsätzen sind sie unter Umständen über

einen längeren Zeitraum an anderen Standorten tätig.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fluggerätmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luft- und

Raumfahrttechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in im Bereich

Flugzeugbau/Luftfahrttechnik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Luft-, Raumfahrttechnik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit

Pflanzen haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen

jedoch auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie

wetterfeste Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen,

Gehör- und Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen

Gewächshäusern tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen Pflanzenschutz

kommen sie ggf. mit Dämpfen und Gerüchen in Kontakt.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, besonders

wenn schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.


Gießereimechaniker/in

Industrieelektriker/in

Tätigkeit:

Gießereimechaniker/innen müssen auch in brenzligen

Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Gießereimechaniker/innen

schmelzen Metalle und stellen mit Hilfe

von Formen aus dem flüssigen Metall Gusstücke her, z. B.

Badezimmerarmaturen, Werkzeuge, Motorteile, Felgen

oder Schilder. Sie kennen die idealen Schmelztemperaturen

und Abkühlzeiten. Zu ihrem Job gehört auch die

Überwachung der Maschinen und Produktionsanlagen,

damit die Produkte nach dem Erkalten keine Risse oder

Blasen enthalten und tatsächlich alles stahlhart und aus

einem Guss ist. Sie spezialisieren sich in der Ausbildung

auf einen der Schwerpunkte: Schmelzbetrieb, Handformguss,

Maschinenformguss, Druck- und Kokillenguss,

Feinguss oder Kernherstellung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten zupacken können und körperlich

fit sein. Neben dem technischen Interesse sollten sie mit

den glühenden Metallen verantwortungs- und sicherheitsbewusst

arbeiten. In den Werk- und Maschinenhallen

herrscht große Hitze durch die Schmelzöfen, deshalb

tragen die Auszubildenden neben Schutzhelm, Sicherheitsschuhen

und Gehörschutz auch hitzeabweisende und

schwer entflammbare Schutzanzüge und Handschuhe.

Die verwendeten synthetischen Formsande sowie Kühlund

Schmiermittel können Haut und Atemwege reizen.

Zum Teil wird im Schichtbetrieb gearbeitet.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gießereimechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Gießerei anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Studien-Abschluss

im Fach Metallurgie, Hüttenwesen zu erwerben.

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

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Industriekeramiker/in

Industriemechaniker/in

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Tätigkeit:

Vorsicht! – Für Elefanten im Porzellanladen nicht geeignet!

Zu den Aufgaben eines/r Industriekeramiker/in gehören

die professionelle Herstellung edler und funktionaler

Keramik, wie zum Beispiel Waschbecken, Fliesen oder

Kaffeetassen. Dabei stellen Industriekeramiker/innen

nicht in stundenlanger Arbeit ein Einzelstück her, sondern

fertigen teils mit Hilfe von Maschinen, aber auch mit

viel Handarbeit eine ganze Masse an Dekorations- oder

Gebrauchsgegenständen. Als Industriekeramiker kannst

du dich auf eine von vier Fachrichtungen spezialisieren:

Anlagentechnik, Dekorationstechnik, Modelltechnik oder

Verfahrenstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Begeisterung für handwerkliches

Arbeiten aufbringen, genau und kostenbewusst, sowie

gerne im Team arbeiten. Sie sollten gern mit moderner

Technik umgehen und keine Angst vor hohen Temperaturen

haben. In den Werkhallen kann es durch die

Brennöfen oder Trocknungsanlagen heiß sein. Gips- bzw.

Metallstaub liegt in der Luft und kann Haut und Atemwege

reizen. In Betrieben der keramischen Industrie ist

Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekeramiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramikverarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Keramik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur technisches Geschick gefragt ist, sondern auch

Sorgfalt und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten

sie schon in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Maschinenbau oder Produktionstechnik zu erwerben.


Kanalbauer/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts, teilweise

in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen Kanalbauer/innen

gut mit Kollegen, Vorgesetzten und ggf.

Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten können.

Auch wenn verschiedene Maschinen und Geräte die

Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen Kanalbauer/

innen kräftig zupacken und beispielsweise Baumaterialien

tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer sowie

andere Spezialmaschinen bedienen. Zudem sind laufende

Maschinen laut und erzeugen starke Vibrationen und

Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers stehen

Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten

im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/ in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Meister/in

oder Techniker/in in den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach

Ausbildungsfachrichtung) einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität zu erwerben.

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Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Maler/in und Lackierer/in

Mannschaftsoldat/in beim Heer

Tätigkeit:

Maler/innen und Lackierer/innen schwingen täglich den

Pinsel und holen das Beste aus Häusern und Fassaden

heraus. Ob Beton, Stahl, Holz oder Metall, sie wissen,

welche Farbe, die jeweils richtige ist und welches Verfahren

angewendet wird. Die Ausbildung wird in 3 Fachrichtungen

angeboten: Bauten- und Korrosionsschutz,

Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und

Denkmalpflege. Maler und Lackierer der Fachrichtung

Bauten- und Korrosionsschutz schützen Fassaden und

Wände vor schädlichen Einflüssen, wie Rost, Verwitterung

und Bränden. Dazu reinigen sie die Oberflächen, bessern

sie aus und tragen spezielle Schutzmittel und anstriche

auf. In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung

sind sie eher dekorativ tätig. Sie erneuern und verschönern

Innen- und Außenwände von Gebäuden mithilfe

verschiedener Maltechniken, Tapeten und Farben. In

der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

kümmern sie sich speziell um alte, historische Gebäude.

Sie sanieren und erhalten die alten Oberflächen und

Gegenstände, bringen aber auch neue Verzierungen

und Malereien an.

Anforderungen:

Zukünftige Maler/innen und Lackierer/innen sollten ein

gutes Farbsehvermögen haben, möglichst schwindelfrei

sein, zupacken können und gerne mit Menschen zu tun

haben. Sie sind oft auf wechselnden Baustellen tätig, im

Freien und in Gebäuden, und arbeiten auf Gerüsten und

Arbeitsbühnen mitunter in großen Höhen. Auf den Baustellen

sind sie der Witterung ausgesetzt, oft herrscht Lärm,

und Staub liegt in der Luft. Der Umgang mit Lacken und

Korrosionsschutzmitteln kann die Atemwege belasten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Maler/innen und Lackierer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Dämmung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit z. B. einen Abschluss im

Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft zu erwerben.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B.

mit einem Maler- und Lackiererbetrieb.

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate. Die Verpflichtungszeit

richtet sich nach der Qualifizierung sowie den

Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt werden, und kann

in dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit 2

bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften eine militärische und zivil berufliche

Qualifizierung. Unter bestimmten Bedingungen können

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Maschinentechnik.

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Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Maschinen- und Anlagenführer/innen richten Maschinen

und Produktionsanlagen ein, bedienen diese und rüsten

sie um. Sie steuern und überwachen die Maschinenbelegung

und optimieren den Materialfluss, planen

Arbeitsabläufe, stimmen sich mit vor- und nachgelagerten

Bereichen ab und legen Auftragsziele fest, wählen

Prüfverfahren und Prüfmittel aus, stellen Störungen fest

und beseitigen sie, suchen Werkstoffe aus und bearbeiten

diese nach technischen Unterlagen. Maschinen- und

Anlagenführer/innen führen Inprozesskontrollen durch

und bedienen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen

zur Qualitätssicherung. Die Ausbildung wird in folgenden

Schwerpunkten angeboten: Metall- und Kunststofftechnik,

Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik,

Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder

Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.

Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/in Fachrichtung

Metall, Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik.

Mechatroniker/in

Tätigkeit:

Mechatroniker sind eine Mischung aus Mechaniker und

Elektroniker. Sie montieren Anlagen und Maschinen aus

mechanischen und elektronischen Teilen, nehmen sie in

Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker spanen, trennen

und formen per Hand und mit Maschinen Metalle

und Kunststoffe. Sie verbinden verschiedene Werkstoffe

durch Schrauben, Löten, Kleben oder Schweißen und

installieren elektrische Baugruppen und Komponenten.

Weiterhin bauen und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen und

setzen Baugruppen und Einzelteile zu Maschinen und

Systemen zusammen. Sie montieren und demontieren

Maschinen, Systeme und Anlagen und programmieren

mechatronische Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur Herstellung von Autos. Ebenso

nehmen sie mechatronische Systeme in Betrieb, bedienen

sie und installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten.

Sie prüfen z. B. elektrische Größen und Signale

von mechatronischen Systemen und stellen Steuer- und

Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und

gerne mit technischen und elektronischen Geräten

umgehen. In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig,

um die Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre

Arbeit benötigen. Bei der Montage und Wartung von

mechatronischen Systemen sind nicht nur technisches

Verständnis und geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben.


Mikrotechnologe/in

Physiklaborant/in

Tätigkeit:

Mikrotechnologen/innen stellen in verfahrenstechnischen

Prozessen mikrotechnische Produkte her. Ihre Tätigkeit

ist von Logistik, Verfahrenstechnik, Qualitätsmanagement,

Entsorgung und technischem Support geprägt.

Die Ausbildung erfolgt in einem der Schwerpunkte

Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik und wird je

nach Ausbildungsbetrieb in einem Einsatzgebiet vertieft.

Mikrotechnologen/innen mit dem Schwerpunkt Halbleitertechnik

stellen diese Chips aus Silizium und anderen

Werkstoffen her. In feine Siliziumscheiben werden Löcher

und Rillen geätzt und zum Beispiel Metallkontakte

angebracht. Dabei bearbeiten die High-Tech-Spezialisten

in ihren Schutzanzügen eine Fläche, die nicht größer als

ein Haardurchmesser ist. Im Schwerpunkt Mikrosystemtechnik

werden insbesondere Träger für die Bauelemente

durch Beschichtungsverfahren sowie Mikrosysteme durch

Bestücken, Löten, Bonden, Versiegeln und Testen hergestellt.

Mikrotechnologen/innen mit dem Schwerpunkt

Mikrosystemtechnik stellen zum Beispiel Sensoren her,

um Airbags bei einem Aufprall aufzublasen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten extrem genau und sauber

arbeiten. Sie setzen zum Beispiel Elektronenstrahlen ein

und arbeiten in einem Reinraum in staubfreier Luft, denn

schon ein Staubkorn kann einen Mikrochip zerstören. Die

Reinräume dürfen nur durch Schleusen betreten werden;

spezielle Reinigungsmaßnahmen und besondere Schutzkleidung,

z. B. Spezialanzüge, Mundschutz, Handschuhe

und Haube, sind erforderlich. Dämpfe von Reinigungs-,

Fluss- und Lösungsmitteln liegen in der Luft. Die einschlägigen

Sicherheitsbestimmungen müssen deshalb

unbedingt eingehalten werden. Des Weiteren sollten

die Auszubildenden ein hohes Konzentrationsvermögen

und gute Sehfähigkeit vorweisen. Gute Noten in Mathe

und Physik, sowie ein Interesse an moderner Technik ist

ebenfalls hilfreich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mikrotechnologen/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Mikro-, Nanound

Halbleitertechnologie, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in

der Fachrichtung Mikrosystemtechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mikrotechnik,

Mikrosystemtechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Physiklaboranten/innen haben Ihren Arbeitsplatz häufig

in Forschungs- und Entwicklungslabors von Universitäten,

großen Unternehmen und Prüfanstalten. Sie

führen Versuchsreihen durch und messen zum Beispiel

die Temperatur, das Gewicht oder andere physikalische

Größen. Als „rechte Hand“ von Physikern und Physikingenieuren

bereiten sie Messungen und Versuchsreihen

vor, wählen geeignete Messgeräte und Apparaturen

aus und stellen sie je nach Arbeitsaufgabe zusammen,

kombinieren sie und bauen sie auf. Bei ihrer Arbeit gehen

sie sehr genau vor, damit jede Zahl – auch hinter dem

Komma – stimmt. Dazu werten Physiklaboranten/innen

die Ergebnisse der Messungen und Versuchsreihen mit

Hilfe von EDV aus und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Technisches Verständnis, Spaß an Naturwissenschaften

und gute Noten in Mathematik und Physik sind für diesen

Ausbildungsberuf unerlässlich. Physiklaboranten und

-laborantinnen arbeiten äußerst genau. Sorgfältig und

zielstrebig führen sie auch langwierige Versuchsreihen

durch. Bei der sehr verantwortungsvollen und abwechslungsreichen

Arbeit stehen die Einhaltung der Arbeits- und

Sicherheitsvorschriften an erster Stelle. Entsprechende

Kleidung und Verhaltensregeln z. B. im Umgang mit radioaktivem

Material, sind zu beachten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Physiklaboranten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Physiktechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Physikingenieurwesen

zu erwerben.

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Produktionstechnologe/in

Rohrleitungsbauer/in

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Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet, der

Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion auf

andere Verpackungen oder Gebindegrößen umstellt,

wenn neue innovative Produkte entwickelt werden,

braucht der Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/innen arbeiten in

den Pilotbereichen der Industrie. Sie optimieren und

koordinieren die Vorgaben von Produktentwicklern und

Konstrukteuren, von Prozessentwicklern, von Zulieferern

und Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich

Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrieroboter

oder andere Handhabungssysteme, führen

Wartungsarbeiten durch und organisieren logistische

Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und

Reststoffe. Sie simulieren Prozesse, produzieren und testen

Muster und Prototypen und ermitteln Prozess- und

Qualitätsabweichungen, und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch und kommunikativ gut

drauf sein. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe

erwarten aber mindestens den Realschulabschluss, manche

sogar Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, je nach Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik,

EDV oder Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Geprüfter Prozessmanager/

in Produktionstechnologie, Industriemeister/in oder

Techniker/in.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/

innen. Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme

mithilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Polier/in im Bereich Tiefbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.


Spezialtiefbauer/in

Straßenbauer/in

Tätigkeit:

Für den Bau von Straßen- und Eisenbahntunneln, Fernsehturm-

und Brückenfundamenten werden Spezialisten/

innen gebraucht. Spezialtiefbauer/innen führen mithilfe

großer Maschinen in erster Linie Tiefenbohrungen durch,

um Baugruben und Fundamente herzu-stellen. Außerdem

fertigen sie Verbundelemente und Verankerungssysteme

an und führen Bodenverdichtungen und -verbesserungen

aus. Beim Bau von Brückenfundamenten arbeiten sie

häufig unter der Wasseroberfläche, in Tunnelbaumaschinen

oft im Überdruckluftbereich.

Anforderungen:

Ausbildungsbetriebe sind Industriebetriebe des Baugewerbes.

Für diese sind die Auszubildenden zusammen

mit ihrem Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Baugruben aus und betätigen Bohranlagen

und Motorrammen. Meist arbeiten sie unter freiem

Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an den

Maschinenlärm, Schmutz oder Staub. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt und – beispielsweise beim

Ausheben von Baugruben – Unfälle vermieden werden.

Schutzkleidung, beispielsweise Schutzhelm und Sicherheitsschuhe,

ist auf der Baustelle unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Spezialtiefbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Bohrgeräteführung

oder Tunnelbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterqualifizierung zum Vorarbeiter/in und weiter zum

Polier/zur Polierin im Bereich Tiefbau oder Techniker/

in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt

Tiefbau ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, je nach Ausbildungsfachrichtung

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

47


Technische/r Konfektionär/in

Technische/r Modellbauer/in

48

Tätigkeit:

Feuerwehr, Camper oder auch Bauarbeiter haben ständig

damit zu tun: technische Konfektionsware. Dazu

zählen zum Beispiel Sprungtücher, Zelte oder auch

Gerüstverkleidungen. Sie werden aus Kunststoffbahnen

oder Naturgewebe hergestellt und müssen je nach

Einsatzzweck ausgeschnitten, zusammengenäht oder

geschweißt und geklebt werden. Diese Aufgabe übernehmen

technische Konfektionäre/innen. Sie stellen

zum Beispiel auch Arbeitsschutzkleidung, Autoplanen

oder auch Ölauffangwannen her und bringen je nach

Bedarf Riemen, Ösen oder Gurte an. Bei ihrem Job achten

Sie auf Qualität, denn technische Konfektionsware

muss belastbar und sicher sein. Leben und Gesundheit

können davon abhängen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten geschickt sein, technisches

Verständnis besitzen und gern kreativ arbeiten. Ihre

Aufgaben führen Technische Konfektionäre und Konfektionärinnen

konzentriert und präzise aus, denn Produkte

wie Lkw-Planen oder Zelte müssen großen Belastungen

standhalten. Bei der Arbeit an lauten Maschinen tragen

sie Gehörschutz, es riecht teilweise nach Klebstoff und

Lösungsmitteln. In großen Betrieben ist Schichtarbeit

möglich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Konfektionäre/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schneiderei

oder Kunststoffverarbeitung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Textilwirtschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Textil-, Bekleidungstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bevor ein Auto, ein Metallteil oder ein sonstiger Gebrauchsgegenstand

in einem Produktionsprozess hergestellt

werden kann, ist es erforderlich, dass diese

Produkte vorab als Modelle meist in einem kleineren

Maßstab gefertigt werden müssen. Diese Modelle müssen

zunächst geplant und entwickelt werden. Die Planung

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett,

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Entsprechend der Planung

werden die Modelle teilweise aus unterschiedlichen

Materialien (in der Regel in einem kleineren Maßstab)

hergestellt. Nach den Modellen werden dann die entsprechenden

Produkte entwickelt und in Serie gefertigt.

Technische Modellbauer/innen sind für die Planung

und Herstellung von Modellen für Serienprodukte in

den Bereichen „Gießerei“, „Karosserie und Produktion“

sowie „Anschauungsmodelle“ zuständig. In diesen drei

Fachrichtungen werden sie auch ausgebildet.

Anforderungen:

Bei der Umsetzung der Vorgaben in dreidimensionale

Modelle benötigen sie räumliches Vorstellungsvermögen.

Geschickt und exakt montieren sie Kleinteile.

Der Umgang mit handgeführten Maschinen erfordert

handwerkliche Fähigkeiten und technisches Verständnis.

Präzises und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig, denn die

Modelle müssen Maßgenau sein. Die Auszubildenden

sollten außerdem Interesse an vertieftem Umgang mit

EDV besitzen, teamorientiert arbeiten und gute Grundkenntnisse

in Englisch mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Modellbauer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in CAD,

CNC-Technik oder Metallbearbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Modellbaumeister/in absolvieren. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Produkt-, Industriedesign oder

Produktentwicklung zu erwerben.


Tischler/in

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für, welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird und das

gelegentliche Heben und Tragen von Lasten unvermeidbar

ist, solltest du körperlich fit sein. Für das Anlegen von

Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken benötigst

Du räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster- oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.

Verfahrensmechaniker/in in der

Steine- und Erdenindustrie

Tätigkeit:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

stellen aus mineralischen Rohstoffen Asphalt für

neuen Straßenbeleg her oder produzieren Mauersteine

für den Häuserbau. Sie stellen Zement, Kalk, Beton und

Gipsplatten her sowie verschiedene Betonteile, wie

z. B. Kalksandsteine, Pflastersteine oder Bordsteine. An

speziellen Fertigungsanlagen überwachen und steuern

sie die Herstellung der verschiedenen Baustoffe, damit

die Baustellen mit Produkten in guter Qualität versorgt

werden. Dazu entnehmen Verfahrensmechaniker/innen

in der Steine- und Erdenindustrie Materialproben bzw.

überwachen automatische Einrichtungen zur Probenahme

und leiten die Proben an das Materiallabor weiter. Sie

werten die Messdaten aus und korrigieren anhand von

Messdaten und Analyseergebnissen den Produktionsprozess.

Die Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in in der

Steine- und Erdenindustrie wird in den Fachrichtungen

Baustoffe, Transportbeton, Gipsplatten oder Faserzement,

Kalksandsteine oder Porenbeton, vorgefertigte

Betonerzeugnisse sowie Asphalttechnik, ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein und

körperliche Ausdauer besitzen. Teamarbeit sollte ihnen

Spaß machen und die Bereitschaft zum sorgfältigen und

verantwortungsbewussten Arbeiten sollte vorliegen. An

Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an die Hitze, Staub und Dämpfe der Mischanlagen.

Das Tragen von Schutzkleidung ist unerlässlich.

Manche Anlagen befinden sich im Freien, hier ist man der

Witterung ausgesetzt. Schichtarbeit ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, Steuerungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Verfahrenstechnik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Verfahrenstechnik oder Baustoffingenieurwissenschaft

zu erwerben.

49


Werkstoffprüfer/in

Werkzeugmechaniker/in

50

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mithilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mithilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung von

Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und genau

arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen haben.

An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder Fräsen

entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran, oft den

ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur durch präzises

und konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

exakt nach Vorgabe ausgeführt und – z. B. beim Arbeiten

mit scharfkantigen Metallteilen oder beim Schweißen,

wo man sich leicht verbrennen oder die Augen verletzen

kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.


Zerspanungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

51

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathematik haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Nur durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder

scharfkantige Metallteile vermieden werden. Zudem

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten

sie schon während der Ausbildung im Schichtdienst,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und Jena Seite

52

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Jena und Gera 87

• Ammon Beschläge-Handels GmbH, Hermsdorf 86

• Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH, Hainspitz 88

• BR Rigterink Logistik GmbH & Co. KG, Bollberg 89

• BUNDESWEHR – Karrierecenter, Jena 91

• D-I-E Elektro AG, Jena 92

• EXTERN – M. Schmidt e. K., Rothenstein 95

• Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena 95

• H. C. Starck Hermsdorf GmbH, Hermsdorf 96

• JenaKultur, Jena 98

• KAHLA / Thüringen Porzellan GmbH, Kahla 99

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Meineweh, Jena und Gera 100

• Landratsamt Saale-Holzland-Kreis, Eisenberg 102

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Jena, Kahla, Eisenberg und Hermsdorf 103

• Optics Balzers Jena GmbH, Jena 105

• PVA Vakuum Anlagenbau Jena GmbH, Jena-Maua 108

• Silbitz Group GmbH, Silbitz 109

• Sprint Sanierung GmbH, Gera-Korbußen und Erfurt 110

• SRH Wald-Klinikum Gera GmbH, Gera 111

• Stadtverwaltung Jena, Jena 112

• STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 113

• thomas zement GmbH & Co. KG, Dornburg-Camburg 114

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena, Erfurt und Gera 115

• Volksbank Eisenberg eG, Eisenberg 116


Ausbildungsberufe

Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

53


Bankkaufmann/frau

Industriekaufmann/frau

54

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes Maß

an Konzentration und eine eigenverantwortliche Arbeitsweise

erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie bei ihrer

späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen verfügen müssen,

sollten sich die Auszubildenden, auch in ihrer Freizeit,

regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.


Justizsekretär/in

Tätigkeit:

Beamte des mittleren Justizdienstes sind bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern,

Staatsanwälten und Rechtspflegern nehmen sie wichtige

Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen

damit wesentlich zur Rechtsgewährung gegenüber

dem Bürger bei. Zu Beginn der Ausbildung werden die

Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu

„Justizsekretäranwärtern” ernannt. In allen Abteilungen

bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tragen die

Justizsekretäre für den reibungslosen Ablauf der Verfahren

besondere Verantwortung. Sie sind Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Das Erscheinungsbild

der Justiz wird deshalb von ihnen erheblich mitgeprägt.

Zu den vielseitigen Aufgaben dieser Ausbildung gehören

u. a.: die Anlegung und Verwaltung der Akten; die

Überwachung von Fristen und Terminen; die Bewirkung

der Zustellung von Schriftstücken und der Ladung von

Parteien, Zeugen und Sachverständigen; die Protokollführung

in Strafverhandlungen, als auch die Berechnung

und Einziehung von Gerichtskosten.

Anforderungen:

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Entschlussfreudigkeit,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind für

diesen Beruf ebenso notwendig wie die Fähigkeit zum

selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten.

Justizsekretäre/innen sind häufig die ersten Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordert der Beruf auch

Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein

gutes Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Besonders geeignete Beamte/innen des mittleren Justizdienstes

können nach einer Dienstzeit von mindestens

zwei Jahren für die Laufbahn des Gerichtsvollzieherdienstes

zugelassen werden. Nach einer weiteren Ausbildung von 18

Monaten und dem Ablegen der Gerichtsvollzieherprüfung

können sie zum/zur Gerichtsvollzieher/in ernannt werden.

Den/die qualifizierteste/n Beamten/in steht ferner die

Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Justizdienst

offen. Die Zulassung zum Aufstieg ist frühestens nach

einer Dienstzeit von vier Jahren möglich. Nach einer

Einführungszeit von drei Jahren (Rechtspflegerstudium)

können sie die Aufstiegsprüfung ablegen und in die Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes als Rechtspfleger/in

übernommen werden.

Fachangestellte/r für Medienund

Informationsdienste

Tätigkeit:

Unter „Medien“ werden hier nicht Rundfunk und Fernsehen

verstanden. Die Fachangestellten für Medien- und

Informationsdienste haben viel mehr mit Print-Medien

(Bücher, Zeitschriften), elektronischen Medien (CD-

ROMs, Videos usw.) und virtuellen Medien (Internet)

zu tun. Sie arbeiten als Informationsspezialisten und

beschaffen für ihre Arbeitgeber Nachrichten aus Zeitungen,

Bibliotheken, Archiven, Datenbanken und aus

dem Internet, z. B. über mögliche neue Kundengruppen,

die Aktivitäten der Konkurrenz oder die allgemeine

Marktlage. Denn, der Erfolg eines Unternehmen oder

einer wissenschaftlichen Arbeit hängt vor allem davon

ab, wie viel Wissen einem zur Verfügung steht. Die Suche

nach bestimmten Infos ist aber bei der heutigen Informationsflut

sehr zeitaufwändig und erfordert ein genaues

und systematisches Vorgehen, so dass diese Aufgabe am

besten Spezialisten übernehmen. Als Fachangestellter

für Medien und Informationsdienste kann man sich in

fünf Fachrichtungen spezialisieren: Archiv, Bibliothek,

Information und Dokumentation, Bildagenturen sowie

medizinische Dokumentation.

Anforderungen:

Für eine Person, die wissbegierig ist, ist die Ausbildung

zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

genau das Richtige. Da sich die Aufgaben

hauptsächlich um die Themen Verwaltung und Pflege

von Daten drehen, ist Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit

für diesen Beruf unabdingbar. Auch ein Interesse an

Deutsch sollte vorhanden sein, da Daten nutzerfreundlich

aufbereitet werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste

können sich so-wohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für Informationsdienste

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Bibliothekswesen/Informationswissenschaft

zu erwerben.

55


56

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Betriebswirtschaftslehre oder Business

Administration zu erwerben.

Kaufmann/frau für Dialogmarketing

Tätigkeit:

Der Name des Berufsprofils sagt es schon. Fachkräfte

für Dialogmarketing oder Kaufleute für Dialogmarketing

treten hauptberuflich mit Kunden in den direkten Dialog.

Zu den Instrumenten des Dialogmarketings gehören

telefonische, schriftliche oder elektronische Kontakte.

Zum Beispiel kontaktieren Mitarbeiter eines Callcenters

Kunden nach dem Kauf eines Produkts per E-Mail oder

Telefon, um ihn auf weitere Produkte aufmerksam

zu machen, die für ihn interessant sein könnten, um

ihm weitere Informationen über das bereits gekaufte

Produkt zukommen zu lassen, oder um zu eruieren,

ob das Produkt den Erwartungen entspricht, die der

Kunde mit ihm verbunden hat. Die Aufgaben während

der Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing

sind sehr vielfältig. Zum einen sind die Fachleute im

Dialog für die Kundengewinnung, -betreuung und -bindung

verantwortlich. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer

Kunden und gehen immer darauf ein. Darüber hinaus

lernen sie, wie man Strategien entwickelt, mit denen

man die Kunden noch stärker an sich binden oder neue

dazugewinnen kann. Ist die Strategie erstellt, helfen sie

bei ihrer Umsetzung mit.

Anforderungen:

Kaufleute für Dialogmarketing müssen vor allem eins sein:

kommunikativ! Sie sollten sich mündlich und schriftlich

gut ausdrücken, eine hervorragende Überzeugungskraft

besitzen und kundenorientiert denken. Kaufleute für Dialogmarketing

verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit

vor dem Computer, wo sie per Telefon, E-Mail, Chat oder

Co-Browsing mit ihren Kunden kommunizieren. Vorwiegend

sind sie in (Großraum-)Büros tätig. Kaufleute für

Dialogmarketing arbeiten z. T. auch im Schichtbetrieb

rund um die Uhr und auch am Wochenende.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Dialogmarketing können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Telefonmarketing

oder Kostenmanagement, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/in

für Callcentermanagement anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Marketing, Vertrieb zu erwerben.

Die berufliche Selbstständigkeit z. B. mit einem Call-Center,

ist möglich.


Kaufmann/frau im E-Commerce

Tätigkeit:

Dieser neue Ausbildungsberuf mit Zukunft beschäftigt

sich mit allen Themen rund um den Onlinehandel. In

der Ausbildung erlangt man nicht nur kaufmännisches

Know-how, sondern weiß auch, wie Online-Shops technisch

funktionieren und kennt bestimmte Kniffe des

Online-Marketings, die einem erleichtern, als Händler

Dinge online zu verkaufen. Kaufleute im E-Commerce

wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung

von Waren und Dienstleistungen und präsentieren

das Angebot verkaufsfördernd in Online-Shops, auf

Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Mit

Kunden kommunizieren sie z. B. per E-Mail, Chat oder

telefonisch und nehmen Anfragen, Reklamationen oder

Lieferwünsche entgegen. Sie richten Bezahlsysteme ein,

überwachen Zahlungseingänge und veranlassen die Übermittlung

bestellter Waren und Dienstleistungen. Für die

kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie

die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und

werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern im Internet arbeiten, kaufmännisches

Verständnis besitzen, kommunikativ sein und

auch bei Stress einen kühlen Kopf bewahren. Kaufleute

im E-Commerce arbeiten hauptsächlich am Bildschirm

in (Großraum-)Büros und stellen mit Sorgfalt Produktdaten

zu Waren oder Dienstleistungen zusammen. Mit

Kundendaten gehen sie verantwortungsvoll um und

beachten die rechtlichen Regelungen, insbesondere im

Hinblick auf den Datenschutz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im E-Commerce können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Onlinemarketing

oder Controlling, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Handelsfachwirt/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben. Die Selbstständigkeit

z. B. als Onlinehändler/in oder als Vermittler von

Dienstleistungen und Erzeugnissen, die im Onlinevertrieb

angeboten werden, ist möglich.

Kaufmann/frau für Tourismus

und Freizeit

Tätigkeit:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in den Unternehmen

der Tourismus- und Freizeitbranche tätig wie

zum Beispiel Museen oder Tourist-Informationen. Sie

erstellen und vermarkten vor Ort touristische und freizeitwirtschaftliche

Produkte und erbringen Dienstleitungen.

Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkaufsund

Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen

Tourismus um. Doch auch hinter den Kulissen werden

sie eingesetzt und lernen, wie man Veranstaltungen

organisiert und Marketingaktionen plant, bei deren

Durchführung sie selbstverständlich mit eingebunden

sind. Um eine Region oder eine Freizeitaktivität den

Leuten schmackhaft zu machen, brauchen Kaufleute für

Tourismus und Freizeit viel Kreativität überlegen sich

ständig neue Möglichkeiten um Touristen anzulocken.

Dazu ist der ständige freundliche und souveräne Kontakt

mit Menschen aller Nationen das tägliche Business.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben

und dabei offen und kommunikativ sein. Ein gutes Organisationsgeschick

und auch in stressigen Situationen

Verantwortung zu übernehmen und schnell zu handeln

sind Eigenschaften zukünftiger Tourismuskaufleute. Die

Auszubildenden sollten zudem sprachbegabt sein und

gut rechnen können, um sorgfältig Preise kalkulieren

zu können und bei den Reiseveranstaltern durchzusetzen.

Häufig ist zeitliche Flexibilität gefragt, denn viele

Verkaufs- und Informationsstellen haben auch an den

Wochenenden und an Feiertagen geöffnet und saisonale

Arbeitsspitzen sind keine Seltenheit.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Tourismusfachwirt/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Hotel-,

Tourismusmanagement zu erwerben. Eine berufliche

Selbstständigkeit mit einem Reise- oder Verkehrsunternehmen

ist möglich.

57


58

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Groß- und

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

internationale Wirtschaft zu erwerben.


Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können

sowie Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache

wird in vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr

sowie in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder

beispielsweise Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Logistik zu

erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

59


60

Mediengestalter/in Bild und Ton

Tätigkeit:

Die Zahl der Fernseh- und Hörfunkprogramme nimmt

immer weiter zu. Die Sendungen werden mit modernster

Technik produziert und übertragen, die von Profis bedient

wird. Oft arbeiten die Sender mit speziellen Firmen

zusammen, die für sie die Filme, Übertragungen, Aufnahmen

und Sendungen produzieren. Mediengestalter/

innen Bild und Ton stellen nach redaktionellen Vorgaben

Bild- und Tonprodukte her (wie z. B. die Aufnahme von

Fernsehfilmen, Talkshows, Direktübertragungen oder

Nachrichtensendungen). Dafür müssen sie die technischen

Geräte und Anlagen beherrschen und einsetzen,

insbesondere die Aufnahmetechnik, Bild- und Tonträger,

Licht- und Beschallungstechnik, Bildgestaltungs- und

Schnitttechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Verständnis und Interesse für

Technik besitzen, gute Kenntnisse in Mathe und Physik

besitzen, einwandfrei hören und gern im Team arbeiten.

Mediengestalter/innen sollten zeitlich und räumlich

flexibel sein und auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Bei ihren Aufnahmen beachten sie gestalterische

Gesichtspunkte, hierfür sind Kreativität und Sinn

für Ästhetik erforderlich. Geschickt und konzentriert

schneiden sie Bild- und Tonmaterial zusammen. Sie sind

lernbereit und halten sich über Kommunikations- und

Übertragungseinrichtungen auf dem Laufenden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Bild und Ton können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Medienrecht, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Medienfachwirt/in Digital

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Medien-, Multimediatechnik zu erwerben. Die berufliche

Selbstständigkeit mit einem Betrieb im Bereich Bild- und

Tontechnik ist möglich.

Mediengestalter/in Digital und

Print

Tätigkeit:

Mediengestalter/innen für Digital und Print beraten ihre

Auftraggeber (Verlage, Werbeagenturen, Produktionsunternehmen)

über die kostengünstige, zielgruppen- und

mediengerechte Aufbereitung der vorliegenden Daten

und planen und steuern den gesamten digitalen Produktionsprozess.

In der Ausbildung können Sie zwischen

drei Fachrichtungen wählen: Beratung und Planung (Sie

betreuen und beraten Kunden, erstellen Angebote für

Medienprodukte, planen Projekte, bearbeiten Aufträge

und präsentieren die Ergebnisse), Konzeption und

Visualisierung (Sie analysieren Zielgruppen, erstellen

Medienkonzeptionen, präsentieren den Kunden Entwürfe

und arbeiten diese für die mediengerechte Weiterverarbeitung

aus) oder Gestaltung und Technik (Sie gestalten

Medienprodukte und planen Produktionsabläufe). Sie

kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den

digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen

Verwendungszweck zusammen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten aufgeschlossen für technische

Neuerungen sein, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

haben, eigenverantwortlich arbeiten, gern im Team

arbeiten sowie auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei sprachlicher

oder grammatischer Unsicherheit, Farbblindheit

sowie gravierender Sehschwäche.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Digital und Print können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Druckvorstufe, Desktop-Publishing oder Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Printmedien, Techniker/in im Bereich Druckund

Medientechnik oder Medienfachwirt/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druck- und

Medientechnik oder Mediendesign, -kunst zu erwerben.


Personaldienstleistungskaufmann/frau

Tätigkeit:

Personaldienstleistungskaufleute sind Spezialisten auf

der Suche nach den perfekten Mitarbeitern. Sie schreiben

Stellen aus, treffen eine Vorauswahl und führen

Bewerbungsgespräche durch. Schließlich wirken sie bei

der Personaleinstellung und bei Vertragsabschlüssen

mit. Personaldienstleistungskaufleute disponieren den

Personaleinsatz und planen die Personalentwicklung,

indem sie z. B. Weiterbildungsmaßnahmen organisieren.

In der Personalsachbearbeitung führen sie Personalakten

und erstellen Entgeltabrechnungen.

Anforderungen:

Zukünftige Personaldienstleistungskaufleute brauchen

mehr als nur gute Noten in Mathe und Deutsch, sondern

vor allem eins: eine gute Menschenkenntnis und

Kommunikationsfähigkeit. Gespräche zu führen und

schnell erste Einschätzungen über eine Person zu geben

gehören zu den Grundfertigkeiten. Wenn sie Personalakten

führen, Angebote oder Statistiken erstellen oder

Kosten kalkulieren, sind Sorgfalt und kaufmännisches

Denken gefragt. Vorwiegend sind sie in Büro- und Besprechungsräumen

oder auf Jobmessen tätig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Personaldienstleistungskaufleute können sich einen beruflichen

Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung als

Personaldienstleistungsfachwirt/in oder eine Weiterbildung

als Betriebswirt/in für Personalwirtschaft sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach

Personalmanagement, -dienstleistung zu erwerben.

Veranstaltungskaufmann/frau

Tätigkeit:

Ob Konzerte, Messen, internationale Kongresse, Stadtoder

Betriebsfeste: jede dieser Veranstaltungen muss

genau geplant, vorbereitet und durchgeführt werden,

damit alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei haben sie

die Kosten immer fest im Griff. Denn jede Veranstaltung

darf maximal so viel kosten, wie auch ‚rein kommt‘.

Veranstaltungskaufleute beraten deshalb die Kunden,

erstellen ein Konzept, kalkulieren die Kosten, schätzen

die Besucherzahlen, organisieren die Technik, erstellen

Ablaufpläne und sind vor, während und nach dem

Event stets für den Kunden erreichbar. Oft geht es auch

ganz schön hektisch zu: Da sagt ein Sänger im letzten

Augenblick ab. Die Beleuchtung funktioniert nicht, die

Kühlanlage für Getränke fällt aus. Oder aus der Nachbarschaft

fühlt sich jemand in seiner Ruhe gestört.

Veranstaltungskaufleute sind richtige Improvisationstalente,

die in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten

und für jedes Problem fast immer eine Lösung finden.

Anforderungen:

Veranstaltungskaufleute sind vorwiegend in Büros am

Computer tätig, aber auch auf Messen bzw. an den

verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch sind sie

sehr eigenständig, was allerdings auch unregelmäßige

Arbeitszeiten möglich macht, z. B. vor und während

Veranstaltungen oder wenn abends noch Gespräche

mit Kunden anstehen. Veranstaltungskaufleute sollten

deshalb Spaß an kaufmännischen Arbeiten haben, als

auch kundenorientiert und kontaktfreudig auftreten.

Eine gute sprachliche Ausdrucksweise, häufig auch in

Englisch, ist erforderlich. Für die Veranstaltungsplanung

benötigen sie Kreativität, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick

sowie eine große Portion Improvisationstalent.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Veranstaltungskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Veranstaltungsmanagement

oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/ zur Veranstaltungsfachwirt/in ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Event-Management zu erwerben.

61


Verkäufer/in

Verwaltungsfachangestellte/r

62

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben kundenorientiert und

nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, stellen

Urkunden aus, z. B. Reisepässe, Personalausweise, beschaffen

und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren Arbeitsprozesse

in ihrem Aufgabenbereich, bearbeiten Vorgänge

mithilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung und Ausführung

von Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten

Zahlungsvorgänge.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben, gerne Texte

formulieren und Briefe schreiben, Verantwortung übernehmen,

zuverlässig sein, sorgfältig und konzentriert

arbeiten, Spaß an der Arbeit am Computer haben sowie

gerne mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Bereich, spezieller

Bürokommunikation, Rechnungswesen oder auch Buchführung

und Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich: Verwaltungsfachwirt/in,

Sozialwirt/in, Verwaltungsbetriebswirt/in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#girl

power

63


Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und Jena Seite

64

• Ospelt food GmbH, Apolda 106


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

65


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

66

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#Viel Erfolg

bei deiner

Ausbildung!

67


Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und Jena Seite

68

• Ruhwedel Pflegedienst für Intensivpflege Jena GmbH, Jena 108

• SRH Wald-Klinikum Gera GmbH, Gera 111

• Stadtverwaltung Jena, Jena 112

• Waldkliniken Eisenberg GmbH, Eisenberg 117


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

69


70

Altenpfleger/in

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder den

Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist auch

ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht älter

als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit

einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. In stationären Einrichtungen

oder im Rahmen der ambulanten Versorgung

pflegen, betreuen und beobachten Gesundheits- und

Krankenpfleger/innen Patienten nach ärztlichen Vorgaben.

In der Behandlungspflege führen sie erforderliche

medizinische Behandlungen durch und bereiten Patienten

auf diagnostische, therapeutische oder operative

Maßnahmen vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben

in der Grundpflege. Sie erledigen die auf der Station

anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben,

planen, koordinieren und dokumentieren Pflegemaßnahmen.

Darüber hinaus assistieren sie bei ärztlichen

Untersuchungen und operativen Eingriffen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/

in, baut auf einem mittleren oder höheren Bildungsabschluss

auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen

an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die

Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern, seelische und körperliche

Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen, selbständiges

Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit

zum Umgang mit dem Menschen sind Voraussetzungen.

Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/

in, baut auf einem mittleren oder höheren Bildungsabschluss

auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen

an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die

Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern, seelische und körperliche

Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen, selbständiges

Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit

zum Umgang mit dem Menschen sind Voraussetzungen.

Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. Gesundheits- und

Krankenpflegehelfer und -helferinnen übernehmen

Assistenzaufgaben und werden auf Anweisung und

unter Aufsicht von Gesundheits- und Krankenpflegern

und -pflegerinnen mit allgemein pflegerischen und

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten betraut. Sie reinigen

und desinfizieren Pflegeutensilien und kümmern sich

darum, dass die Betten frisch bezogen werden. Außerdem

kümmern sie sich um das Wohl der Patienten, indem sie

sie betten oder ihnen bei der Körperpflege helfen. Die

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer beobachten aber

auch Temperatur, Blutdruck und Puls der Patienten und

verabreichen Eisbeutel, Wärmflaschen oder Umschläge.

Anforderungen:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen beachten

die Arbeits- und Hygienevorschriften genau und tragen

Schutzkleidung. Im Umgang mit Patienten benötigen

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen Kontaktbereitschaft,

Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen,

Beherrschtheit sowie psychische Stabilität. Sorgfältig

und verantwortungsbewusst dosieren sie Medikamente

und reinigen und desinfizieren Pflegeutensilien. Über

Patientendaten bewahren sie Verschwiegenheit. Das

Umbetten, Heben oder Stützen der Patienten sind körperlich

anstrengend. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/

innen und in wechselnden Diensten – auch nachts und

am Wochenende – tätig und leisten Bereitschaftsdienste.

Ausbildungsdauer:

1 – 2 Jahre je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Gesundheitsund

Krankenpflegehelfer/innen eine verkürzte Ausbildung

zum Gesundheits- und Krankenpfleger/zur Gesundheitsund

Krankenpfleger/in absolvieren. Im Anschluss besteht

die Möglichkeit zu Weiterbildungen z. B. als Fachwirt/in

im Gesundheits- und Sozialwesen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach

Pflegemanagement, -wissenschaft zu erwerben. Wer

sich beruflich selbstständig machen möchte, kann dies

zum Beispiel freiberuflich in der ambulanten Pflegehilfe.

Notfallsanitäter/in

Tätigkeit:

Notfallsanitäter/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und gilt als höchste nichtärztliche Qualifikation im

Rettungsdienst. Notfallsanitäter sind die Ersten, die an

einem Unfallort erscheinen. Dort verschaffen sie sich

einen Überblick über die Lage und den Zustand von eventuell

Verletzten und übernehmen deren Versorgung. Um

Menschenleben zu retten, leisten Notfallsanitäter Erste

Hilfe und führen, wenn nötig, lebensrettende Maßnahmen

durch. Sie versorgen die Patienten so lange, bis der

Notarzt erscheint und dürfen in bestimmten Notfällen

auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bzw. dem

Arzt assistieren. Gelernt wird in Blockeinheiten in der

Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im

Krankenhaus. Notfallsanitäter/innen sind für die Pflege

des Rettungsfahrzeuges zuständig und desinfizieren es

nach einem Transport, sie kontrollieren die medizinischen

Geräte, zum Beispiel den Defibrillator und füllen die

Medikamente auf.

Anforderungen:

Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in bringt eine

ziemliche Verantwortung mit sich. Weil es hier häufig um

Leben und Tod geht, müssen Entscheidungen in kürzester

Zeit getroffen werden. Deshalb müssen sie bei Hektik und

Stress einen kühlen Kopf bewahren, um in brenzligen

Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zukünftige

Notfallsanitäter/innen müssen mindestens die Realschule

abgeschlossen haben. Der Hauptschulabschluss reicht nur

aus, wenn zusätzlich bereits eine mindestens zweijährige

andere Ausbildung beendet wurde. Notfallsanitäter/innen

haben sehr unregelmäßige Arbeitszeiten, da Unfälle zu

jeder Tag- und Nachtzeit passieren können. Sie müssen

immer hoch konzentriert sein, egal zu welcher Stunde,

egal bei welchem Wetter.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Notfallsanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Medizinprodukte als „MPG-Beauftragter“. Einen

beruflichen Aufstieg können Notfallsanitäter/innen

durch eine Aufstiegsweiterbildung als Praxisanleiter/in

für Notfallsanitäter anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen zu

erwerben.

71


Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis und Jena Seite

72

• ALDI GmbH & Co. KG, Jena und Gera 87

• H. C. Starck Hermsdorf GmbH, Hermsdorf 96

• Landratsamt Saale-Holzland-Kreis, Eisenberg 102

• Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Jena, Kahla, Eisenberg und Hermsdorf 103

• Ospelt food GmbH, Apolda 106

• Silbitz Group GmbH, Silbitz 109

• SRH Wald-Klinikum Gera GmbH, Gera 111

• Stadtverwaltung Jena, Jena 112

• STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 113

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena, Erfurt und Gera 115

• Volksbank Eisenberg eG, Eisenberg 116

• Waldkliniken Eisenberg GmbH, Eisenberg 117


Studiengänge

Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

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Bachelor of Arts

Banking and Finance (Berufsakademie für

Bankwirtschaft, Hannover) (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten

in Banken, Finanzabteilungen von Unternehmen,

Beratungsgesellschaften und Verbänden. Im dualen

Studiengang Banking and Finance an der BA für Bankwirtschaft

werden die Studienphasen an der BA eng mit

den Praxisphasen in der Bank verzahnt. Den Studierenden

soll eine wissenschaftlich fundierte Problemlösekompetenz

vermittelt werden. Hierfür werden betriebs- und

bankwirtschaftliches Know-how, Kompetenzen in der

Vertriebs- und Kundenorientierung und die Fähigkeit zu

unternehmerischen Denken erworben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern zunächst

ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich geeigneten

Unternehmen abzuschließen. Als persönliche Eigenschaften

sollte man mitbringen: Ausdauer und Willensstärke,

Belastbarkeit und Mobilität in Bezug auf die Entfernung

zwischen Studien- und Praxisort.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen

und Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die

Arbeit in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen

erwerben die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des

Groß- und Einzelhandels. Angebote wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

praxisintegrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis. Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

sowie Kompetenz im Umgang mit neuen

Medien sind weitere Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Management im

Gesundheitswesen (DHGE Gera) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Management im Gesundheitswesen

vermittelt alle Kompetenzen, die zur Führung

einer Gesundheitseinrichtung erforderlich sind. Es befähigt

die Studierenden, hochflexibel in allen Bereichen

des Gesundheitswesens tätig zu werden – besonders in

der gefragten Kombination von kaufmännischen und

medizinischen Kenntnissen. Medizinisches Wissen und

Medizintechnik entwickeln sich rasant. Doch durch die

enge Verzahnung von theoretischen und praktischen

Studienabschnitten ist es möglich, Lehrinhalte der Betriebswirtschaft

mit dem aktuellsten Know-how des

Praxispartners zu verknüpfen und anzuwenden. Die

Absolventen der Studienrichtung kennen sich im Management,

im Controlling und in der Verwaltung des

Gesundheitswesens gleichermaßen aus. Sie sind in der

Lage, diese betriebswirtschaftlichen Herausforderungen

zu meistern und auch komplexe Reformprozesse im

Gesundheitswesen positiv zu beeinflussen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Interesse an medizinischen Fachgebieten

und kaufmännisch-wirtschaftlichen Zusammenhängen,

Freude beim Umgang mit Menschen, Flexibilität und

hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Management in

öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen

(DHGE Gera) (6)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Management in öffentlichen

Unternehmen und Einrichtungen (Public Management)

bildet Nachwuchskräfte aus, die sich in Verwaltung und

Wirtschaft gleichermaßen auskennen. Kommunales

Finanzmanagement und andere Verwaltungsstrukturen

bestimmen das Profil des Studiums. Die Studierenden

eignen sich profunde volkswirtschaftliche, juristische,

mathematisch-statistische und informationstechnologische

Kenntnisse an und erwerben Fähigkeiten zur

Lösung komplexer praktischer Problemstellungen.

Die Absolventen verfügen als qualifizierte Betriebswirte

über modernstes Verwaltungswissen und sind bestens

auf eine Tätigkeit als Fach- und Führungskraft in öffentlichen

Unternehmen und Einrichtungen vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

Interesse an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten und analytisches-mathematisches

Denkvermögen, Kompetenz im Umgang mit neuen Medien,

Flexibilität und hohe Motivation für die Anforderungen

aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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76

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (7)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik (DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Soziale Arbeit (DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Ein Schwerpunkt des dualen Bachelorstudiums soziale

Dienste widmet sich der sozialen Arbeit in Jugend-, Sozial-

und Gesundheitsämtern. Die Studierenden lernen die

Grundlagen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, der Psychologie

und Soziologie genauso kennen wie die Grundlagen

der Verwaltung und des Rechts, der Sozialmedizin und

der Sozialökonomie. Sie lernen Entscheidungen zu treffen,

welche Hilfe mit welchen Mitteln die wirksamste ist.

Sie lernen, die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen

in Notlagen zu erkennen und zu respektieren. In den

praktischen Phasen des Studiums betreuen Anleiter

die Studierenden, um ihnen Lösungsmöglichkeiten und

Entscheidungen transparent zu machen. Die Absolventen

der Studienrichtung soziale Dienste sind in der Lage,

ihr fachliches und methodisches Wissen so zu nutzen,

dass sie Hilfs- und Unterstützungsprozesse erfolgreich

gestalten können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb Interesse an sozialpolitischen und –pädagogischen

Fragestellungen und gute Kommunikationsfähigkeiten,

Freude beim Umgang mit Menschen, Sensibilität für die

Belange sozial schwacher und benachteiligter Menschen

sowie die Fähigkeit, anderen Menschen in belastenden

Situationen zu helfen und sie zu unterstützen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Engineering

Produktionstechnik (DHGE Eisenach) (11)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Gießereitechnik (Direktstudium -

TU Bergakademie Freiberg) (12)

Studieninhalte:

Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht

denkbar. Ein besonderer Vorteil der Gießereitechnik ist,

dass fast alle metallischen Werkstoffe verarbeitet werden

können. Modernste umweltorientierte Fertigungsanlagen,

automatische Prozesse und eine computergestützte

Bauteilentwicklung prägen das Bild. Gießerei-Ingenieur

sein bedeutet, mit metallischen Werkstoffen im flüssigen

und festen Zustand umzugehen, im Simultaneous

Engineering mit Konstrukteuren zusammenzuarbeiten

und ressourcenschonende Fertigungstechniken zu beherrschen.

In den ersten vier Semestern erwerben die

Studierenden solide und umfassende Kenntnisse in

den mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen

und werkstofftechnologischen

Grundlagen. Darüber hinaus wird Basiswissen im Bereich

Betriebswirtschaftslehre vermittelt. Im 5. und 6.

Semester stehen die spezifischen Gießerei-technischen

Fächer im Mittelpunkt. Auf dem Studienplan stehen unter

anderem Formstoffe und Formtechnik, Gusswerkstoffe

und Gießereiprozessgestaltung.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung

(HZB). Das ist für ein Studium an der Universität:

die allgemeine Hochschulreife (Abitur) – ermöglicht den

Zugang zu allen Studiengängen oder die fachgebundene

Hochschulreife – berechtigt zum Zugang zu bestimmten

Studiengängen oder eine durch Rechtsvorschrift oder

von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig

anerkannte Hochschulreife

Hinweis: Die Fachhochschulreife (erworben an einer

Fachoberschule) stellt keine Zugangsberechtigung zum

Studium an der Universität dar.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester im Direktstudium

mit Praxisanteilen


Bachelor of Science

Pflege (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) (13)

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik (DHGE Gera) (14)

Studieninhalte:

Im Sinne einer modernen bedarfsorientierten und integrierten

Gesundheitsversorgung eröffnet der Studiengang

Pflege (DUAL) attraktive und zukunftssichere Arbeits- und

Karrierechancen für Pflegekräfte, die in der direkten Patientenversorgung

tätig sind, und dies für alle Bereiche

des Gesundheitswesens der stationären, teilstationären

und ambulanten Versorgung, in Rehabilitations- und

Kurkliniken, Altenpflegeheimen, Hospizen und Behinderteneinrichtungen.

Aber auch Tätigkeiten in verschiedenen

Behörden wie Krankenkassen, Gesundheitsämtern und

Verbänden sind möglich. Das Bachelorstudium Pflege

DUAL qualifiziert für vielseitige Aufgaben in sich dynamisch

entwickelnden Berufsfeldern und verbindet einen

berufsqualifizierenden Abschluss als Gesundheits- und

Krankenpfleger/in mit einem ersten akademischen Abschluss

(Bachelor of Science). Lehre und Studium sollen

den Studierenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden

so vermitteln, dass sie selbständig und wissenschaftlich

fundiert Pflege ausüben können. Neben den klassischen

theoretischen Lehrveranstaltungen und der praktischen

Ausbildung beinhaltet das Studium auch Skills-Training

und Simulationen im SkillsLab des Fachbereichs.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem kooperierenden

Krankenhaus. In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert wird deshalb Interesse an pflegerischen Fragestellungen

sowie eine schnelle Auffassungsgabe und

hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis

nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

8 Fachsemester/ 4 Jahre

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der Betriebswirtschaftslehre

und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete Informationssysteme,

Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst neben

Basismodulen auch branchenspezifische Elemente aus

dem industriellen und dem Consulting-Bereich. Kenntnisse

aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften, der

mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik, Statistik

und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden des wissenschaftlichen

Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum ab.

Die Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik

sind als qualifizierte Fachkräfte für die Planung, Entwicklung

und den Betrieb von effizienten IT-Systemen in der

Praxis sofort verantwortlich einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Beamten-Anwärter/in

im gehobenen nichttechnischen Dienst

(Thür. Verwaltungsfachhochschule Gotha) (15)

Studieninhalte:

Das Duale Studium, der sogenannte Vorbereitungsdienst,

wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert. Der

Vorbereitungsdienst schließt mit der Laufbahnprüfung

ab. Die Anwärter/innen werden während des Vorbereitungsdienstes

auf ihre Verantwortung im demokratischen

sozialen Rechtsstaat bei der Erfüllung ihrer Aufgaben

vorbereitet. Ihre Ausbildung ist darauf ausgerichtet, dass

sie sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen

demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes

zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten

haben. Ihre Ausbildung führt sie zur Berufsbefähigung.

Sie vermittelt ihnen die berufliche Grundbildung, die

wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden, die

berufspraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die

Fähigkeit zum problemorientierten Denken und Handeln,

die sie zur Erfüllung der Aufgaben in dieser Laufbahn

benötigen. Bedeutung und Auswirkung des europäischen

Einigungsprozesses werden berücksichtigt; die Anwärter/

innen erwerben Europa-spezifische Kenntnisse. Auch die

allgemeinen beruflichen Fähigkeiten, insbesondere zur

Kommunikation, sozialen Kompetenz und Zusammenarbeit,

zum kritischen Überprüfen des eigenen Handelns

sowie zum selbständigen und wirtschaftlichen Handeln,

werden gefördert.

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird die Fachhochschulreife oder das

Abitur vorrausgesetzt! Die Bewerber sollten außerdem

Spaß am systematischen Arbeiten haben, Teamfähigkeit

und ein gutes Kommunikationsvermögen besitzen sowie

über ein Interesse an rechtlichen Grundlagen verfügen.

Für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes sollten die

Bewerber das 32. Lebensjahr nicht vollendet haben und

die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein

Beamtenverhältnis besitzen.

Ausbildungsdauer:

Das duale Studium für die Laufbahn des gehobenen

nichttechnischen Verwaltungsdienstes dauert drei Jahre.

Fachstudien und berufspraktische Studienzeiten bilden

eine Einheit. Die Fachstudien werden gemäß § 15 Thüringer

Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahn

des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der

staatlichen und kommunalen Verwaltung (ThürAPOgD)

an der Thüringer Verwaltungsfachhochschule im Fachbereich

Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine

Verwaltung (KSAV) durchgeführt.

Diplom Ing. (BA)

Bauingenieurwesen

Straßen-, Ingenieur- und Tiefbau (BA Sachsen/

Glauchau) (16)

Studieninhalte:

Das Bauingenieurwesen ist der traditionsreichste Studiengang

der Akademie. Ziel des dualen Studiums im Studiengang

Bauingenieurwesen,Studienrichtung Straßen-,

Ingenieur- und Tiefbau ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für die Planung und Errichtung von

Bauwerken bis zur Erdoberfläche sowie für die Planung

und Errichtung von Brücken, Straßen und Wegen. Im

Mittelpunkt des Studiums stehen Konzeption, Planung,

Konstruktion, Berechnung sowie Ausführungsplanung.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet

sowohl einen generalistischen als auch anwendungsorientierten

Qualifikationserwerb. In unserer

globalisierten Wirtschaft wird über die Hälfte aller

Bruttoanlageinvestitionen im Bausektor getätigt. Für

Bauingenieure bestehen auf dem Arbeitsmarkt hervorragende

Karrieremöglichkeiten.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung sind ein Ausbildungsvertrag mit

einem anerkannten Praxispartner der B A und der Nachweis

der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife

oder ein gleichwertiger Nachweis (Anerkennung der

Gleichwertigkeit durch das zuständige Ministerium des

Freistaates – SMWK), oder eine Meisterprüfung oder eine

abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit einer

erfolgreich bestandenen Zulassungsprüfung.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Diplom Rechtspfleger/in FH

Laufbahn des gehobenen Justizdienstes,

Laufbahnzweig Rechtspflegerdienst

(DHGE Gera) (17)

Studieninhalte:

Rechtspfleger/innen als Beamte des gehobenen Justizdienstes,

sind als selbständiges Organ der Rechtspflege,

welches sich durch die Änderung der Gerichtsorganisation

neben den allseits bekannten Rechtspflegeorganen (Richter,

Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar) entwickelt

hat, bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig.

Im Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegegesetz

übertragenen Geschäfte entscheiden die Rechtspfleger/

innen in eigener Verantwortung und sind hierbei nur

dem Gesetz unterworfen. Die sachliche Unabhängigkeit

bei der Ausübung der Funktionen unterscheidet den

Rechtspfleger in seiner Tätigkeit von den Beamten der

gehobenen Laufbahnen aller übrigen Verwaltungen.

Diese Sonderstellung ist im Rechtspflegegesetz bundeseinheitlich

geregelt. Die Aufgaben bei den Gerichten

unterteilen sich in die der freiwilligen und die

der streitigen Gerichtsbarkeit. Das Schwergewicht der

Aufgaben eines/r Rechtspflegers/in liegt auf dem Gebiet

der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die zum sachlichen

Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehört. Hierzu

zählt das umfangreiche und rechtlich schwierige Gebiet

des Grundbuchrechts, das Registerrecht, Nachlasssachen

oder das Familien- und Betreuungsrecht. Im Rahmen

der streitigen Gerichtsbarkeit sind Rechtspfleger beteiligt

bei Insolvenzverfahren, Zwangsversteigerung,

Zwangsverwaltung und Zwangsvollstreckungsverfahren.

In Strafverfahren vollstrecken Rechtspfleger die

vom Richter rechtskräftig verhängten Strafen bei der

Staatsanwaltschaft.

Anforderungen:

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den

gehobenen Justizdienst kann sich bewerben, wer: die

Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen

als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen

kann; die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG

besitzt und die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung

in das Beamtenverhältnis auf Widerruf nach den

aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften,

insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz

in Verbindung mit § 7 Beamtenstatusgesetz, erfüllt. Der

Rechtspflegerberuf verlangt neben der Fähigkeit komplexe

Sachverhalte zu erfassen, Zusammenhänge zu verstehen

und Rechtsfragen herauszufiltern auch die Bereitschaft

sich dem recht suchenden Bürger anzunehmen und

ihm eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen

Möglichkeiten zu helfen. Rechtspfleger/innen müssen

Sie Verfahrensfragen klären, Verfahren leiten, über

eingehende Anträge entscheiden und diese Entscheidungen

angemessen vermitteln und rechtfertigen. All

dies setzt ein umfassendes Fach- und Allgemeinwissen

sowie Einfühlungsvermögen, Entschlusskraft, Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und ein gutes

Ausdrucksvermögen voraus.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungsund

Prüfungsordnung für die Anwärter der Laufbahn des

gehobenen Justizdienstes (ThürRAPO). Zu Beginn der

Ausbildung werden die Bewerber in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf zu „Rechtspflegeranwärtern” ernannt.

81


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Handelsfachwirt/in – ALDI

(19)

Studieninhalte:

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist eine doppelt qualifizierende

Erstausbildung für Abiturienten. Sie führt zu

einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf (Kaufmann/frau im Einzelhandel) und

parallel dazu zu dem bundesweit einheitlich geregelten

Abschluss Handelsfachwirt/in. Neben den Inhalten

des/der Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben die

Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Darüber hinaus schließen die

Auszubildenden die Ausbildereignungsprüfung ab. Alles

mit dem Ziel der Übernahme einer ersten Position mit

Führung, um Verantwortung für eine Verkaufsstelle zu

übernehmen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter nach 30 Monaten (Handelsfachwirt/in)

sowie ein dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat)

nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten drei Teile

der Ausbildung, d. h. der Ausbildung zum/r Kaufmann/

frau im Einzelhandel, der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

und der Ausbilder-Eignung, bestehen

die besten Voraussetzungen, für eine Karriere bei ALDI

Lidl Abiturientenprogramm

Vertrieb (18)

Studieninhalte:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Schon nach drei Jahren besteht die Möglichkeit die

Leitung einer eigenen Filiale mit rund 15 Mitarbeitern

zu übernehmen – inklusive der Möglichkeit, sich zum/

zur Verkaufsleiter/in weiterzuentwickeln.


#Ent decke

dich

Neu

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der ausbildenden

Unternehmen

mit über 250 Ausbildungsstellen

im Saale-Holzland-Kreis und der

kreifreien Stadt Jena


AUSBILDUNG

mit Power



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-jena.de

Jena + Münchenbernsdorf + Gotha + Erfurt

Neubau 2018


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»Ich freu mich auf

Kollegen, die bei ALDI

durchstarten möchten!«

Unsere Ausbildungsangebote im Verkauf:

I Verkäufer (m/w)

I Kaufmann im Einzelhandel (m/w)

I Handelsfachwirt (m/w)

I Duales Bachelor Studium

I Duales Master Studium

Als Nr. 1 im Discount bieten wir bereits während der Ausbildung eine

sehr attraktive Vergütung! Und anschließend natürlich hervorragende

Übernahme- und Karrieremöglichkeiten.

Du hast Interesse? Dann sprich uns gern in einer unserer Filialen an

oder bewirb Dich online. Wir freuen uns auf Dich!

ALDI GmbH & Co. KG Nohra

Österholzstraße 12, 99428 Nohra (bei Weimar)

fuer-echte-kaufleute.de


88

Regional – nachhaltig – modern!

Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH aus

Hainspitz bei Eisenberg – Frische „par excellence“ und eine

Produktvielfalt, die ihresgleichen sucht: Mit diesen Eigenschaften

ist die Marke Astenhof schnell zu einem festen Begriff in der

Lebensmittelindustrie geworden. Das Frischgeflügel- und

Delikatessen-Sortiment wird höchsten Qualitätsansprüchen

gerecht und erfüllt das Kundenbedürfnis nach einer optimalen

Wertschöpfung.

Unser Betrieb gehört zur Sprehe® Unternehmensgruppe und ist QS und IFS zertifiziert. Die Sprehe® Gruppe ist

deutschlandweit tätig und eines der führenden Unternehmen in der Geflügel- und Feinkostproduktion. Unsere

Produkte findet man in vielen bekannten Handelsketten, in Großmärkten und im Gastronomiebereich.

An unserem Standort in Hainspitz bilden wir aus:

• Kaufmann für Büromanagement (m/w)

• Fachinformatiker Systemintegration (m/w)

• Fachlagerist (m/w)

• Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Wir bieten Dir:

• Übernahmegarantie bei erfolgreich abgeschlossener Ausbildung

• Übertarifliche Vergütung und Prämien

• Zusätzliche Fort- und Weiterbildung

• Übernahme Schulbücherkosten

• ein sehr gutes Betriebsklima

Deine aussagekräftige Bewerbung richtest Du bitte per Email an Christiane Reuter

unter: c.reuter@sprehe.de

Unsere ehemalige Auszubildende Lisa K. berichtet:

„Meine Ausbildung bei der Firma Astenhof in Hainspitz war allumfassend. Ich konnte alle relevanten

kaufmännischen Bereiche durchlaufen. Der Einblick in den produktiven Bereich hat mir geholfen,um

einzelne Abläufe besser zu verstehen. Insgesamt war meine Ausbildungszeit interessant, lehrreich,

spannend und abwechslungsreich - eine geile Zeit! Über meine Übernahme habe ich mich sehr

gefreut. Heute arbeite ich in der Finanzbuchhaltung.“

Gegessen wird immer!

In allen Ferien kannst Du dein Taschengeld mit einem Ferienjob

bei uns aufbessern, jederzeit sind auch Praktika möglich!

€ €

Bei Interesse steht das Personalbüro unter der Telefonnummer 036691-71411 gern zur Verfügung.

Astenhof® Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH | Eisenberger Str. 5 | 07607 Hainspitz

www.astenhof.net


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Als mittelständisches, familiengeführtes Logistikunternehmen bieten wir Ihnen eine zukunftsorientierte,

sichere Ausbildung zum 1. August 2019 für folgende Berufe an:

• Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung

• Fachkraft Lagerlogistik (m/w)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

BR Rigterink Logistik GmbH & CO. KG ·

Personalabteilung

Im Gewerbepark 5· 07646 Bollberg

oder per E-Mail an: bewerbung@rigterink.com


90

DU HAST KÖPFCHEN,

WIR DEN PLAN!

AUSBILDUNG ZUM BAUZEICHNER

AM STANDORT HERMSDORF ODER ERFURT

QUALIFIZIERTE

AUSBILDUNG

Du lernst in einem der größten und

leistungsfähigsten Planungsunternehmen

in Thüringen bei dem Entwicklungsmöglichkeiten,

Perspektive

und Ausbildungsvergütung stimmen.

GUTE ENTWICKLUNGS-

MÖGLICHKEITEN

Wir bilden dich zum „Experten” aus

und unterstützen dich, einer von uns

zu werden. Wenn du dich anstrengst,

kannst du schnell Verantwortung

übernehmen und hast gute Aufstiegschancen.

ZUKUNFTSPERSPEKTIVE

Mit einem guten Abschluss stehen dir

alle Türen offen. Du hast die Option,

dein Fachabi zu machen und ein

DUALES STUDIUM BAUINGENIEUR-

WESEN zu absolvieren.

BEVOR HEUTE BAUWERKE ENTSTEHEN, werden diese in einem

virtuellen Computermodell schon einmal komplett errichtet. Nach den Vorgaben

unserer Architekten und Bauingenieure erstellen unsere BAUZEICHNER/INNEN in

diesen digitalen dreidimensionalen Modellen die Ausführungsunterlagen für

Wohnhäuser, Industriebauten, Shoppingcenter oder sanierungsbedürftige

Schlösser und Burgen. In unserem Unternehmen helfen dir moderne Computerprogramme

bei der Arbeit, jedoch benötigst du gute Mathenoten, räumliches

Vorstellungsvermögen und eine exakte Arbeitsweise um den Beruf mit Leidenschaft

auszuführen.

Mehr erfahren?

www.bauconsult-hdf.de/karriere

Bau-Consult Hermsdorf Gesellschaft beratender Ingenieure mbH

Uthmannstraße 14 | 07629 Hermsdorf | T 036601 574-0 | bch@bauconsult-hdf.de


91

HIER SICHERST DU

DEINE ZUKUNFT.

UND DIE VON DEUTSCHLAND.

Mach, was wirklich zählt:

ALS MANNSCHAFTSSOLDAT (M/W) BEIM HEER

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Gleich informieren

und beraten lassen:

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Karriereberatung Jena

Leutragraben 2–4

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92

Wir sind ein bundesweit agierendes, innovatives und expandierendes Unternehmen.

Als anerkannter Ausbildungsbetrieb und einem Erfahrungsschatz aus mehreren

Jahrzehnten praktischer Arbeit bilden wir am Standort Jena, sowohl im elektrotechnischen

als auch im kaufmännischen Bereich, ständig mehr als 20 junge

Menschen für unseren Eigenbedarf aus.

Wir bieten Ausbildungsplätze in den Berufen:

» Elektroniker/-in in den Fachrichtungen:

- Energie- und Gebäudetechnik

- Informations- und Telekommunikationstechnik

» Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Gerne geben wir Dir auch die Möglichkeit den angestrebten Ausbildungsberuf und unseren

Betrieb während eines Praktikums kennenzulernen.

Interesse? Dann sende uns Deine Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, schriftlich

oder per E-Mail, zu Händen von Frau Susanne Tetzel – susanne.tetzel@die-eag.com

Sie steht Dir ebenfalls zu allen Fragen bezüglich unserer Ausbildungsangebote zur Verfügung.

D-I-E Elektro AG

D-I-E Elektro AG

Göschwitzer Straße 56

07745 Jena

info@die-eag.com

www.die-eag.com

Tel.: 0 36 41 / 29 34-0

Fax: 0 36 41 / 29 34-7 99


ELEKTRONIKER m / w

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Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker sind überall gefragt wo Strom fließt. Zu ihren vielfältigen Aufgabenbereichen gehört unter

anderem das Messen, sowie Steuern und Regeln aufwändiger Energie- und Ersatzstromversorgungsanlagen.

Auf der Baustelle lernst du alles vom Verlegen der Kabel, dem Verdrahten von Schaltschränken bis zur

Installation von Beleuchtungsanlagen. Später programmierst du Steuerungen für Licht-, Alarm-, und Brandmeldeanlagen

und installierst Datennetze.

Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik installieren und konfigurieren Software,

Komponenten, Geräte und Netzwerke. Sie prüfen elektrische Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen

und gewährleisten dadurch die Sicherheit für Andere. Störungen und Fehler müssen sofort

analysiert und behoben werden.

DEHN INSTATEC GmbH

07629 Hermsdorf-Reichenbach

Holzlandstraße 3

www.dehn-instatec.de

Bewirb dich online

oder per Post!


Deine Zukunft bei Ed. Züblin AG als Beton- und Stahlbetonbauer

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Projektleiter

Bauleiter

Polier

Vorarbeiter

Facharbeiter

Azubi

Ausbildungsvergütung:

1. Lehrjahr 765,00 €

2. Lehrjahr 970,00 €

3. Lehrjahr 1.190,00 €

Kontakt: Gerald Endlich

Tel.: 03641 59 13 • Mail: mitte-jena@zueblin.de


BEWIRB

DICH BEI UNS!

Die Firma EXTERN Matthias Schmidt e. K. aus Rothenstein/Thüringen ist als

mittelständisches Unternehmen mit 35 Mitarbeitern im Bereich der Heizund

Hausnebenkostenabrechnung tätig. Das Unternehmen wurde 1995

gegründet und ist Teil der EXTERN Gruppe unabhängiger Messdienstleister.

Wir bieten ein breites Dienstleistungsspektrum rund um die verbrauchsgerechte

Erfassung, Ablesung und Abrechnung von Heizkosten, Warm- und

Kaltwasserkosten und weiteren Hausnebenkosten, Rauchwarnmelderservice.

Wir montieren Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler, Wasserzähler

und Rauchwarnmelder. Wir setzen moderne Software zur Abrechnung,

Funkablesung und Datenaustausch ein.

Für die abwechslungsreiche Tätigkeit in unserer Firmenzentrale suchen

wir Unterstützung.

Dazu bieten wir einen

Ausbildungsplatz

zum/zur

Kaufmann/Kauffrau

für Bürokommunikation.

Wir freuen uns über

deine Bewerbung!

EXTERN

Matthias Schmidt e. K.

Haupstraße 42

07751 Rothenstein

Tel.: (03 64 24) 780-0

jena@extern-schmidt.de

www.extern-schmidt.de

95

AUSBILDUNGSPLATZ GESUCHT?

WILLKOMMEN AN DER UNIVERSITÄT JENA!

WIR BIETEN AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN

IN FOLGENDEN BEREICHEN:

• Verwaltungsberufe

• Gewerblich-technische Berufe

• Handwerksberufe

• Grüne Berufe

Mehr Informationen unter:

www.uni-jena.de/Berufsausbildung


96

JUNGE

TALENTE

GESUCHT!

CHANCENVIELFALT ENTDECKEN

ÜBER UNS

Die H. C. Starck Hermsdorf GmbH gehört

zur internationalen H. C. Starck-Gruppe, die

weltweit führend in der Entwicklung und

Herstellung von leistungsstarken Pulvern

und Bauteilen aus Technologie-Metallen und

technischer Keramik ist.

Die H. C. Starck Hermsdorf GmbH ist spezialisiert

auf die Herstellung kundenspezifischer

Bauteile und Komponenten aus hochschmelzenden

Metallen wie Molybdän, Wolfram,

Tantal und Niob.

DU MÖCHTEST EINEN BERUF

MIT ZUKUNFT ERLERNEN?

DANN KOMM ZU UNS!

H. C. Starck Hermsdorf GmbH

Yvonne Bergner

Robert-Friese-Str. 4

07629 Hermsdorf

UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE

» Zerspanungsmechaniker (m/w)

» Industriemechaniker (m/w)

» Fachkraft für Metalltechnik (m/w)

» Elektroniker für Betriebstechnik

» Industriekaufmann (m/w)

» Physiklaborant (m/w)

» Chemielaborant (m/w)

UNSERE STUDIENMÖGLICHKEITEN

» Bachelor of Engineering – Produktionstechnik

» Dipl. Wirtschaftsingenieurwesen

DU BIETEST

» einen guten und qualifizierten Schulabschluss

» Teamfähigkeit, Freude am Lernen, Interesse und

Neugier, Dich weiterzuentwickeln

WIR BIETEN

» eine praxisnahe Ausbildung durch Ausbildungsbeauftragte

» einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach erfolgreich bestandener

Prüfung

» Ausbildungsvergütung nach Tarif (West)

» Erstattung der Fahrtkosten

E-Mail

yvonne.bergner@hcstarck.com

Telefon

(03 66 01) 922 - 227

www.hcstarck.com


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JENAER

GEWINDETECHNIK

GMBH

Die Jenaer Gewindetechnik GmbH ist ein in Jena

ansässiges mittelständiges Unternehmen und Teil

einer weltweit agierenden Gruppe mit Produktionsstandorten

in Deutschland, Japan, Großbritannien

und den USA. Mit unseren Produkten für die Antriebstechnik

sind wir anerkannter Partner für

Werkzeugmaschinenhersteller, die Mess- und Automatisierungstechnik,

die Automobilbranche oder

die Halbleiterindustrie.

Wir suchen flexible und technisch interessierte

Nachwuchskräfte, die ab August 2019 eine

Ausbildung bei uns absolvieren möchten.

» ZERSPANUNGSMECHANIKER [m/w]

» INDUSTRIEMECHANIKER [m/w]

» FACHKRAFT FÜR METALLTECHNIK

FR ZERSPANUNGSTECHNIK [m/w]

Du bist interessiert und möchtest gern Teil

unseres Unternehmens werden? Dann bewirb Dich

jetzt und sende Deine Bewerbungsunterlagen an:

Jenaer Gewindetechnik GmbH // z. Hd. Frau Kerstin Möller

Göschwitzer Straße 39 // Telefon (0 36 41) 68 98-17

E-Mail k.moeller@jena-tec.de // Website www.jena-tec.de

WIR FREUEN UNS

AUF DEINE

BEWERBUNG!


Starten Sie mit JenaKultur in Ihre Zukunft!

Der Eigenbetrieb JenaKultur, ein Unternehmen der Stadt Jena, ist mit

über 200 Beschäftigten ein Verbund von kreativen Köpfen, die in

unterschiedlichen Geschäftsfeldern dafür Sorge tragen, dass die

städtische Kultur- und Bildungsszene lebendig und innovativ bleibt.

Sie sind zuverlässig, engagiert sowie kommunikativ und möchten in

einem modernen Unternehmen an der kulturellen und touristischen

Entwicklung Ihrer Region mitarbeiten?

Wir bilden aus

98

· Kauffrau/-mann für Tourismus u. Freizeit

· Fachangestellte/-r für Medien- u. Informationsdienste

· Fachkraft für Veranstaltungstechnik

· Veranstaltungskauffrau/-mann

Alle Ausbildungsangebote finden Sie um den Jahreswechsel unter

www.jenakultur.de/karriere.

Wir bitten Sie Ihre Bewerbung erst dann per E-Mail an folgende

Adresse zu senden: jenakultur-bewerbung@jena.de.

JenaKultur . Personal/Organisation . Knebelstraße 10 . 07743 Jena


99

BEI UNS SCHAUEN SIE ÜBER DEN TELLERRAND HINAUS

Die KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH zählt zu den modernsten Porzellanherstellern Europas. Unter

dem Motto: „Design mit Mehrwert“ entwickelt KAHLA innovative Porzellankonzepte für moderne

Menschen. Eine nachhaltige Fertigung am Standort Kahla (Thüringen) steht dabei im Vordergrund.

In dem Familienunternehmen arbeiten 300 MitarbeiterInnen am Erfolg des Firmenkonzeptes. Mehr

als 100 internationale Designpreise kenn zeichnen die erfolgreiche Unternehmensstrategie.

WIR BILDEN IN FOLGENDEN BERUFEN AUS:

• Industriekauffrau/-mann (m/w/d)

• Industriekeramiker Verfahrenstechnik (m/w/d)

• Industriemechaniker (m/w/d)

• Industriekeramiker Anlagentechnik (m/w/d)

• Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

• Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d)

• Mediengestalter (m/w/d)

IHRE SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:

KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH | Personalabteilung | Christian-Eckardt-Straße | 07768 Kahla

E-Mail: personal@kahlaporzellan.com | www.kahlaporzellan.com | www.facebook.com / kahla.fanpage


100

Lieber die Zukunft in die Hand

nehmen, statt nur dabei zu sein?

Wir suchen Mitdenker.

Starte deine Ausbildung 2019

in einer unserer Filialen

Du willst nicht nur zuschauen, sondern direkt mitanpacken? Starte mit einer Ausbildung bei

uns durch. Du erhältst einen Einblick hinter die Kulissen, übernimmst früh Verantwortung und

arbeitest in einem Team aus tollen Kollegen.

Kauffrau/-mann im Einzelhandel

Beginn: August/September 2019

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung: Mind. mittlerer

Schulabschluss

Vergütung: 1. Jahr 950 €/Monat*

2. Jahr 1.050 €/Monat*

3. Jahr 1.200 €/Monat*

Verkäufer/-in Frische

Beginn: August/September 2019

Dauer: 2 Jahre

Voraussetzung: Erfolgreicher

Schulabschluss

Vergütung: 1. Jahr 950 €/Monat*

2. Jahr 1.050 €/Monat*

Deine Vorteile

Freue dich auf eine praxisorientierte Ausbildung. Bei uns erwarten dich neben spannenden

Ausbildungsprojekten auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, eine attraktive Vergütung,

gute Übernahmechancen und ein persönlicher Pate.

Dein Kontakt

Janet Rückert

Komm zu uns und starte in deine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Entdecke mehr auf kaufland.de/karriere

*Liegt die Tarifvergütung über der auf das jeweilige Ausbildungsjahr bezogenen einheitlichen Vergütung, erhältst du die Tarifvergütung.


101

Mobilität ist der Herzschlag unserer Zeit

Dafür entwickeln wir mit den Ideen von heute schon die Technik von morgen und setzen

mit unseren Produkten und Dienstleistungen weltweit Maßstäbe in Sachen Gleisbearbeitung.

Innovation und Hightech stecken in jedem Winkel unserer bis zu 70 Tonnen schweren

Maschinen. Dazu leistet jeder unserer knapp 100 Beschäftigten seinen ganz persönlichen

Beitrag. Unser inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Neustadt an der Orla

bietet kurze Wege und fördert die Individualität des Einzelnen.

Wir bauen nicht nur komplexe Maschinen und halten weltweit Schienenwege instand, sondern

stellen auch Weichen für Ausbildung in folgenden Bereichen:

• Mechatroniker/in

• Industriemechaniker/in

• Konstruktionsmechaniker/in

• Elektroniker/in

• Fachkraft für Metalltechnik

• Industrieelektriker/in

Neugierig? Dann freuen wir uns

auf deine Bewerbung:

L&S Luddeneit und Scherf GmbH

Wimmlerstraße 25

07806 Neustadt an der Orla

E-Mail: ausbildung@l-und-s.de

Tel: 036481-5645-0

www.l-und-s.de


Ausbildung im

Landratsamt

Saale-Holzland-Kreis

102

Ausbildung im Öffentlichen Dienst:

Vielfältige Einsatzmöglichketien

Anspruchsvolle Aufgaben

Moderne Technik

Teamarbeit

Gute Karrierechancen

Das Landratsamt

Saale-Holzland-Kreis

bildet 2019 aus:

• 3 Verwaltungsfachangestellte

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

guter Realschulabschluss

• 1 Bachelor of Arts

Studiengang Soziale Arbeit

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

Abitur oder Fachabitur

• 1 Beamte/r im gehobenen

nichttechnischen Dienst

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

Abitur oder Fachabitur

Azubis und Absolventen vor dem Eisenberger

Schloss Christiansburg, dem Sitz der

Kreisverwaltung Saale-Holzland-Kreis.

Kontakt: Landratsamt Saale-Holzland-Kreis

Christine Hüttich, Tel. 036691 70-144

Mail: ps@lrashk.thueringen.de


103

Wir werden nicht nur täglich besser.

Wir fühlen uns dabei auch

ernst genommen.

Immer was los, ständig etwas zu tun – das ist die Welt des Handels. Was für uns unbedingt dazugehört: gemeinsam anpacken,

offen miteinander reden, voneinander lernen und den Spaß am Erfolg gemeinsam erleben.

Ausbildung zum Kaufmann (w/m)

im Einzelhandel

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

3-jährige Ausbildungsdauer

Du unterstützt bei der Inventur und prüfst den Wareneingang.

Im dritten Ausbildungsjahr erstellst du Personaleinsatzpläne

und leitest erste eigene Schichten.

Weitere Ausbildungsinhalte sind z. B. Kassiertätigkeit,

Kundenkontakt, Warenpräsentation sowie Gewährleistung

von Frische, Qualität und Sauberkeit.

Dein Profil

Erfolgreicher Schulabschluss (Hauptschule oder Mittlere

Reife)

Engagement und Begeisterung für den Handel

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. Jahr: 950 €, 2. Jahr:

1.050 €, 3. Jahr: 1.200 €)

Abiturientenprogramm

Vertrieb

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

In drei Jahren erhältst du drei Abschlüsse: Nach der Ausbildung

zum Kaufmann (w/m) im Einzelhandel, folgt die

Weiterbildung zum geprüften Handelsfachwirt (w/m) inkl.

der Weiterbildung zum Ausbilder (w/m)

Dein Profil

Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Begeisterungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. – 6. Monat: 1.050 €,

7. – 18. Monat: 1.200 €, ab dem 19. Monat: übertarifliche

Bezahlung).

Lidl lohnt sich.

Lidl ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel – und hat als Arbeitgeber viel zu

bieten. Wir legen Wert darauf, dass sich dein Einstieg bei uns lohnt! Du wirst bestens betreut, findest tolle

Perspektiven, viel Abwechslung und Freiraum zu wachsen. Und auch deine Bezahlung kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf dich und deinen Start im Verkauf, in der Logistik oder in unserer Verwaltung!

Jetzt bewerben auf jobs.lidl.de


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Kompetenzzentren in Balzers und Jena bieten ein einzigartiges Angebotsspektrum von optischen

Beschichtungen, Glasbearbeitung, Strukturierungs- und Verbindungstechnologien, bis hin zur Fertigung

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Unsere Ausbildungsberufe am Standort Jena:

Mikrotechnologe (m/w) Feinoptiker (m/w) Industriekaufmann /-frau

• Herstellung optischer Komponenten

mit Verfahren der

Mikrostrukturierung

• Bedienung von Maschinen

und Anlagen der Vakuumbeschichtungstechnologie

• Messen, Prüfen und Kontrollieren

optischer Bauelemente

• Reinigen optischer Oberflächen

mit unterschiedlichen

Verfahren

• Vielseitige Tätigkeiten in den

Abteilungen Einkauf, Auftragsabwicklung,

Buchhaltung

und Personal

• Produktionsabläufe organisieren

und kontrollieren

Dein Profil:

• Mittlere Reife mit einem guten Abschluss in naturwissenschaftlichen und

technischen Fächern oder (Fach-) Abitur

• Gute Englischkenntnisse

• Interesse an technischen oder betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen

Wir bieten:

• Eine qualifizierte, abwechslungsreiche Ausbildung mit sehr guten

Übernahmechancen bei erfolgreichem Abschluss

• Zusatzleistungen im Gesundheitsmanagement

• Attraktive Ausbildungsvergütung mit zusätzlichen Schichtzuschlägen

• Gute Zukunftsperspektive in der stetig wachsenden Photonik-Industrie

Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findest Du unter

www.opticsbalzers.com.

Optics Balzers Jena GmbH · Otto-Eppenstein-Straße 2 · 07745 Jena ·

T 03641 352930 · www.opticsbalzers.com


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Wir suchen Dich als Auszubildende/r:

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Fachrichtung Drehen und Fräsen

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CNC-Zerspanungstechnik GmbH

Ansprechpartner:

Herr Quaas/ Geschäftsführer

Prüssingstr. 39a, 07745 Jena

Tel. 03641/63370,

Mail: info@pelzer-jena.de


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thomas zement ist ein Unternehmen der thomas-gruppe. Die

mittelständische Unternehmensgruppe ist mit über 60 Standorten

in Deutschland und Polen im Bereich Baustoffe aktiv. In

der thomas-gruppe arbeiten 1.800 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Gemeinsam erwirtschaften wir einen Umsatz von

400 Mio. € im Jahr.

Wir produzieren am Standort Dornburg-Camburg (bei Jena)

Zemente und stellen Sonderbaustoffe sowie Spezialbindemittel

her. In unserem Kalksteintagebau werden Baumaterialien

für den Straßenbau, Gesteinskörnungen für Asphalt und Beton

und spezielle Produkte für den Garten- und Landschaftsbau

erzeugt. Außerdem befindet sich ein Teil der Verwaltung der

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Unsere Ausbildungsberufe

Industriekaufmann/-frau

Verfahrensmechaniker/in

Baustoffprüfer/in

Baugeräteführer/in

Elektroniker/in

Industriemechaniker/in

Alle unsere Berufe kannst Du in einem Praktikum bei uns kennenlernen!

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich bei uns!

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Ausbildung zum / zur

Justizsekretär/-in

Duales Studium zum / zur

Diplom-Rechtspfleger/-in (FH)

Justizsekretäre sind Beamte des mittleren Justizdienstes und bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern, Staatsanwälten

und Rechtspflegern nehmen sie wichtige Aufgaben im Bereich der

Rechtspflege wahr und tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung

gegenüber dem Bürger bei. Sie übernehmen unter anderem die Anlegung

und Verwaltung der Akten, die Aufnahme von Anträgen, die Protokollführung

in Strafverhandlungen, die Berechnung von Gerichtskosten

und die eigenständige Abwicklung der Geldstrafenvollstreckung.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines zweijährigen Vorbereitungsdienstes

nach der Thüringer Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die

Laufbahn des mittleren Justizdienstes. Die praxisbezogene und zugleich

theoriegeleitete Ausbildung gliedert sich in vier fachtheoretische

(im Ausbildungszentrum Bobritzsch/Sachsen) und vier berufspraktische

Ausbildungsabschnitte an verschiedenen Ausbildungsbehörden

im Freistaat Thüringen. Sie finden jeweils im Wechsel statt und

bauen aufeinander auf.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den mittleren Justizdienst

kann sich bewerben, wer:

den Realschulabschluss (mittlere Reife) oder den Hauptschulabschluss

und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung bzw.

Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis

oder einen gleichwertigen Bildungsstand nachweist,

die Anforderungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis auf

Widerruf nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz erfüllt und

einen Nachweis von Kenntnissen im Maschinenschreiben mit einer

Mindestleistung von 140 Anschlägen in der Minute vorlegt. Der

Nachweis über die Maschinenschreibkenntnisse kann bis zum Ende

des vierten Ausbildungsabschnittes nachgereicht werden.

Rechtspfleger sind als Beamte des gehobenen Dienstes bei den Gerichten

und den Staatsanwaltschaften tätig. Das Schwergewicht der

Aufgaben liegt auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die

zum sachlichen Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehören. Im

Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegergesetz übertragenen Geschäfte

entscheiden sie in eigener Verantwortung und sind dabei nur

dem Gesetz unterworfen. Zu ihren Aufgabengebieten zählen u.a.: das

Grundbuchrecht, Registerrecht, Nachlassrecht und Familien- und

Betreuungsrecht. Die Rechtspfleger entscheiden über Anträge, sind

für die Eintragung in öffentliche Register zuständig, leiten Insolvenzverfahren

und führen Zwangsversteigerungsverfahren durch. Bei der

Staatsanwaltschaft obliegen ihnen die Vollstreckung der vom Richter

verhängten Strafen. Das duale Studium erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungs- und

Prüfungsordnung der Laufbahn des gehobenen Justizdienstes

(ThürRAPO). Der Vorbereitungsdienst umfasst das Fachstudium an der

Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg

an der Fulda (Hessen) und berufspraktische Studienzeiten an verschiedenen

Ausbildungsbehörden im Freistaat Thüringen.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den gehobenen

Justizdienst kann sich bewerben, wer:

die Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten

Bildungsstand nachweisen kann,

die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG besitzt und

die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf nach den aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen

Vorschriften, insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz,

erfüllt.

Das sollten Sie mitbringen

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein,

Entschlussfreudigkeit, Zuverlässigkeit

und Teamfähigkeit sind ebenso notwendig

wie die Fähigkeit zum selbstständigen und

eigenverantwortlichen Arbeiten. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordern die

Berufe auch Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

sowie ein gutes Einfühlungsvermögen.

Ihre Bewerbung

Einstellungstermin: 1. September jeden Jahres

Die Bewerbung ist bis 31. Dezember des Vorjahres

zu richten an:

Herrn Präsidenten des

Thüringer Oberlandesgerichts

Bitte nutzen Sie ausschließlich den Online-

Bewerbungsbogen des Stellenportals

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Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) BA Banking and Finance

http://www.ba-bankwirtschaft.de/dual-studieren/#!

Studienangebot, Stand: 16. 04. 2018

(4) BA Betriebswirtschaft FR Groß- & Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(5) BA Betriebswirtschaft FR Management im

Gesundheitswesen

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Management_im_Gesundheitswesen.html,

Stand. 16. 04. 2018

(6) BA Betriebswirtschaft FR Management in öffentlichen

Unternehmen und Einrichtungen

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Management_in_oeffentl_Unternehmen-und-

Einrichtungen.html, Stand: 16. 04. 2018

(7) BA Betriebswirtschaft FR Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 16. 04. 2018

(8) BA Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(9) BA Soziale Arbeit

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Soziales/

Soziale_Dienste.html, Stand: 16. 04. 2018

(10) B. Eng. Mechatronik & Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 16. 04. 2018

(11) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(12) B. Sc. Gießereitechnik

http://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/studiuman-der-tu-bergakademie-freiberg-2378/studiengang/

studiengangsflyer_ba_giessereitechnik.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(13) B. Sc. Pflege

https://www.eah-jena.de/de-de/studium/studienangebote/bachelor-dual-pflege,

Stand 02. 08. 2018

(14) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(15) Beamten Anwärter/in im gehobenen nichttechnischen

Dienst

http://www.thueringen.de/th3/vfhs/ksav/index.aspx,

Stand: 16. 04. 2018

(16) Diplom Ingenieur/in BA

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/471/BI.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(17) Diplom Rechtspfleger/in FH

https://www.thueringen.de/th4/olg/ausbildung/

gehobener_dienst/index.aspx Stand: 16. 04. 2018

(18) Handelsfachwirt/in – Aldi

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/ausbildung-bei-aldi-nord.html,

Stand: 16. 04. 2018

(19) Lidl Abiturientenprogramm Vertrieb

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

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Impressum

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Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V.

Aus- und Fortbildungszentrum

Apoldaer Str. 3, 99091 Erfurt

www.biw-bau.de

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Gabi Ifland

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Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

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