Ausbildungs-Navi WE WL SOEM 2019

bewerberserviceug

Ausbildungs

1

Navi 2019

Mit 250 Ausbildungs-und Studienangeboten

von Unternehmen im Landkreis Sömmerda,

Weimarer Land und der kreisfreien Stadt Weimar


Inhaltsverzeichnis

mit 250 Ausbildungsstellen 2019 im Landkreis Sömmerda, Weimarer Land

und der kreisfreien Stadt Weimar

2

Infos zum Buch

7 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 49 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

50 – 61 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

62 – 67 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

68 – 73 Soziale und Medizinische Berufe

74 – 85 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

88 – 133 Angebote für deine Ausbildung 2019


3

Ihre Ausbildungschancen In der Region

Weimar, Weimarer Land und Sömmerda

Liebe Schülerinnen und Schüler,

der Weg zum Schulabschluss ist eine Zeit intensiver und

anstrengender Vorbereitungen: Viele von Ihnen sitzen

über den Büchern und bereiten sich auf die Prüfungen

vor. Da ist die Zeit für Freunde und Hobbys eher spärlich

gesät – und über allem steht die Frage nach der

Berufswahl: Was will ich werden? Wo will ich leben

und arbeiten? Soll ich eine Ausbildung beginnen oder

doch lieber studieren?

Das vorliegende Ausbildungs-Navi für die Region Weimar,

Weimarer Land und Sömmerda soll Ihnen dabei

ein Ratgeber sein. Ein Ratgeber, der informiert und die

Perspektiven hier vor Ort aufzeigt, denn die Region

bietet viele Chancen.

In der Region um Weimar und Sömmerda hat sich in

den letzten Jahren viel getan: Die Wirtschaft wächst,

zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen,

überall wird gebaut. Viele Unternehmen erweitern Ihre

Kapazitäten, stellen neue Arbeitnehmer ein und bilden

aus. Sie suchen aufgeschlossene und fleißige Mitarbeiter.

Zu kaum einem anderen Zeitpunkt waren diese Chancen

und Perspektiven für junge Leute in unserem Land so

vielversprechend wie heute – nutzen Sie sie!

Abitur und Universitätsdiplom führen nicht automatisch

zu einem erfüllten Leben. Die duale Ausbildung ist gefragt

wie nie zuvor. Thüringen braucht gut ausgebildete

Fachkräfte und Handwerker.

Vom Anwendungsentwickler bis zum Zweiradmechaniker

ist die angebotene Palette an Berufen groß. Welchen

Weg Sie davon gehen, liegt in Ihrer Hand. Die vorliegende

Broschüre hilft Ihnen bei dieser Wahl.

Das Ausbildungs-Navi enthält Informationen zu Berufen

und angebotenen Ausbildungsplätzen von Unternehmen,

Handwerkern und Institutionen der Region. Es soll Sie

auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz

unterstützen und unseren Firmen helfen, die offenen

Ausbildungsstellen mit Bewerbern aus der Region zu

besetzen. Darüber hinaus finden Sie in der Broschüre

viele wertvolle Tipps zur richtigen Bewerbung und zur

Selbsteinschätzung.

Nutzen Sie das Ausbildungs-Navi zur Orientierung auf

dem Weg in Ihre berufliche Zukunft. Hierfür wünsche

ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Christian Carius

Präsident des Thüringer Landtags


4

Gut zu wissen, wie die Praxis aussieht!“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

die heutige Berufswelt bietet nicht nur eine große Vielfalt

an Berufen, sondern auch eine gute Chance, den

Traumberuf zu erlernen.

In der letzten Zeit vor dem Schulabschluss stehen weitreichende

Entscheidungen bevor. Dabei geht es nicht

nur darum, den passenden Ausbildungsberuf, sondern

auch das passende Unternehmen für sich zu finden.

Diese Herausforderung beginnt jedoch schon mit der

Wahl des Berufs, welche gut vorbereitet sein sollte.

Bei über knapp 330 Ausbildungsberufen stellen sich

viele Schülerinnen und Schüler die gleichen Fragen:

In welchem Job kann ich meine Stärken optimal einsetzten?

Werde ich nach einigen Jahren noch Freude

an der Arbeit haben?

Um diese Fragen für sich zu beantworten, ist es besonders

wichtig, sich frühzeitig mit der Arbeitswelt auseinander

zu setzen und weitere grundsätzliche Fragen vorab zu

klären: Wie läuft die Ausbildung konkret ab und was

erwartet mich in einem Unternehmen?

Im vorliegenden Ausbildungs-Navi ermöglicht die Industrie-

und Handelskammer Erfurt eine Vielzahl an

Blicken hinter die Kulisse von regional engagierten

Firmen in Weimar, im Weimarer Land und Sömmerda.

Für Schüler sowie Eltern eröffnet dies eine interessante

und außergewöhnliche Betrachtungsweise. Darüber hinaus

geben wir wertvolle Tipps für den bevorstehenden

Auswahl- und Bewerbungsprozess.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die IHK-Bildungsexperten

bereit und beraten Sie gerne.

Prof. Gerald Grusser

Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt


Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in unserer region!

5

Liebe Schülerinnen und Schüler,

bald haben Sie Ihre Schulzeit erfolgreich absolviert. Jetzt

liegt eine wichtige Herausforderung vor Ihnen: die Wahl

Ihrer beruflichen Zukunft – ein Meilenstein im Leben.

Studium oder Ausbildung? Oder erst eine Ausbildung mit

fundierter Theorie und Praxis und danach eine Weiterbildung?

Viele Fragen, Informationen und Angebote. Nicht

einfach, sich zu entscheiden.

Unternehmen aus verschiedensten Wirtschaftszweigen

bieten Ihnen ca. 350 Ausbildungsberufe und noch mehr

Studienrichtungen zur Wahl. Das macht die Entscheidung

sehr schwer. Darum ist es wichtig, seine individuellen

Fähigkeiten und Stärken, Interessen und Neigungen für

die Berufswahl und die anschließende Ausbildung richtig

einzuschätzen. Sicher haben Sie an Projekten Ihrer Schule

zur Berufsorientierung teilgenommen. Die Erkundung

von Berufsfeldern und anschließende Erprobung haben

bestimmt geholfen herauszufinden, wo Interessen liegen

und welche Berufe für Sie in Frage kommen – und

welche nicht.

Haben Sie schon ein Praktikum in einem Unternehmen

gemacht? Nein? Dann empfehle ich unbedingt, dies schnell

nachzuholen. Es gibt keine bessere Möglichkeit, herauszufinden,

ob der Berufswunsch tatsächlich der Passende ist.

Nutzen Sie unsere Erfahrung und Kompetenz; wir helfen

gern bei der Suche eines Praktikumsbetriebs, beraten

gern persönlich zu interessanten Zukunftsperspektiven

und für Sie passenden Ausbildungen und organisieren

Praktika in bewährten und von uns empfohlenen Ausbildungsbetrieben.

Oft werden Entscheidungen bei der

Wahl des Ausbildungsbetriebes nach der Bekanntheit des

Unternehmens oder nach der Höhe der Ausbildungsvergütung

getroffen.

Ich möchte ausdrücklich dazu raten, sich auch über

Ausbildungsangebote kleinerer oder mittelgroßer Unternehmen

zu informieren. Häufig ist dort – quasi „direkt

um die Ecke“ – eine Ausbildung individueller und ebenso

zukunftssicher. Sie sind als Azubis in unseren Unternehmen

willkommen, die Ausbildung dort ist gut, die

Übernahme nach einer erfolgreichen Berufsausbildung

in Beschäftigung ist sicher und Sie haben beste Chancen

auf eine erfolgreiche Karriere.

Im Ausbildungs-Navi bieten Unternehmen vielfältige

Ausbildungen an. Verwenden Sie das Ausbildungs-Navi zur

Entscheidungsfindung, entdecken Sie Firmen, die Ihren

Berufswusch in ihrem Ausbildungsangebot haben. Darüber

hinaus können wir Ihnen als Firmenausbildungsverbund

viele weitere attraktive Ausbildungsangebote in unserer

Region zugänglich machen. Schreiben Sie uns eine E-mail

an info@bvtu.de oder rufen Sie uns an: 03 61-42 09 10. Am

besten jetzt gleich! Wir freuen uns darauf.

Bei Ihrer Berufswahl wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg.

Ich drücke Ihnen fest die Daumen!

Heiko Schüler

Geschäftsführer info@bvtu.de


6

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

7

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Grüne Berufe

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Handel

und Berufe im

öffentlichen Dienst

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

und Ausbildung für

Abiturienten

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


landkreis

Sömmerda

Leubingen

8

Sömmerda

Kölleda

Gebesee

Erfurt

Nohra

Klettbach

Arnstadt


Gardelegen

9

Buttstädt

Großheringen

Bad Sulza

Apolda

Meineweh

Kromsdorf

Weimar

Gutendorf

Bad Berka

Mellingen

Umpferstedt

Jena

Landkreis

Weimarer Land

und Weimar


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z. B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewirb

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

Telefon: (03 64 53) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Gebr. Becker GmbH

Im Dürstborne 2

99510 Apolda





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

(0160) 200 300 400

15. Oktober 2018



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2019



Sehr geehrte Damen und Herren,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2019 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Pestalozzi in

Weimar und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Weimarer Boxverein e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

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Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

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3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2002

Geburtsort:

Berufswunsch:

Weimar

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2009 – 07/2013

(Staatl. Grundschule, Weimar)

Realschule: seit 08/2013

(Staatl. Regelschule Pestalozzi, Weimar)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2019, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2017

(Gebr. Becker GmbH, Apolda)

Hobbys:

Snowboard fahren

Weimarer Boxverein e. V.

Jasmin Müller

Weimar, 15. Oktober 2018


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen im Weimarer Land und Weimar Seite

• B & V Hoch-, Kabel- und Tiefbau GmbH, Apolda 92

• Bayer Weimar GmbH & Co. KG, Weimar 93

• Bennert GmbH Betrieb für Bauwerkssicherung, Klettbach 94

• BLANK & SEEGERS KG Thüringer Fachgroßhandel für Haustechnik, Nohra 95

• BUNDESWEHR – Karrierecenter, Erfurt und Jena 96

• Dachbau Karpe GmbH, Kromsdorf 97

• Edelstahlbau Tannroda GmbH, Bad Berka OT Tannroda 99

• Elektro Geißler GmbH, Weimar 100

• EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH, Umpferstedt 99

• Gebr. Becker GmbH, Apolda 100

• KTW Fassadentechnik GmbH, Mellingen 104

• LAYERTEC GmbH, Mellingen 105

• ORAFOL Fresnel Optics GmbH, Apolda 107

• Ospelt food GmbH, Apolda 108

• RT-Filtertechnik GmbH, Kromsdorf 109

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Weimar-Legefeld, Sömmerda und Apolda 110

• SPIE Versorgungstechnik GmbH, Erfurt 109

• Strassing GmbH, Erfurt 112

• SWE Service GmbH, Erfurt 111

• Viega Holding GmbH & Co. KG, Großheringen 114

• Weimar GmbH – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- & Tourismusservice,

Weimar 116

• WWI THOMAS GmbH & Co. KG, Weimar 116

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 117


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• BAMATEC GmbH, Sömmerda 120

• cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und

Automationsbausteine mbH, Sömmerda 122

• Erdrich Umformtechnik GmbH, Sömmerda–Orlishausen 122

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 123

• Günther Spelsberg GmbH & Co. KG, Buttstädt 124

• M-Back GmbH, Gebesee 125

• MDC Power GmbH, Kölleda 126

• N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 127

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 128

• Stockmann Prüf- und Qualitätszentrum GmbH, Leubingen 129

• TRIMET Automotive Sömmerda GmbH & Co. KG, Sömmerda 130

• Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda mbH. Sömmerda 131

25


26

Anlagenmechaniker/in

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen obliegt in erster Linie das

Herstellen industrieller Anlagen aus Rohren und Blechen.

Dabei kann es sich sowohl um Produktionsanlagen für

die chemische Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her, die

beispielsweise im Behälter und Apparatebau, in der

Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum

Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und

Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe

von CNC -Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten

zu Baugruppen zusammenfügen. Diese montieren sie

dann zu Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der

Montage prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei

funktionieren. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden,

weisen sie in die Bedienung ein und nehmen die Anlagen

in Betrieb. Den Beruf des Anlagenmechanikers gibt es in

folgenden Fachrichtungen: Anlagenbau, Apparate- und

Behälterbau, Instandhaltungstechnik, Rohrsystemtechnik,

Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten grundlegende

technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in Mathematik

und Physik mitbringen. Anlagenmechaniker/innen

sollten gern handwerklich tätig sein und auch körperlichen

Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig, um die

Werkstücke präzise herzustellen. Aber auch körperliche

Belastbarkeit gehört zu den Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten. Anlagenmechaniker/innen

können zum Beispiel als Teamführer

Spezialkenntnisse vermitteln. Weiterführende Kurse oder

Lehrgänge in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik,

Ausbildung der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-,

Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik,

Arbeitsvorbereitung und EDV-Anwendungen besuchen.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker

ist ebenfalls möglich.

Anlagenmechaniker/in Sanitär-,

Heizung- und Klimatechnik

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik sind Experten in Sachen Gebäudetechnik:

Sie sind zuständig für die Montage von Rohrleitungen,

die Wartung und Instandsetzung von Anlagen und die

Beratung der Kunden. Heizungs- und Versorgungstechnik

liegen in ihrer Hand: von den Sanitäranlagen rund um

Küche und Bad über die unterschiedlichsten Heizungsanlagen

bis zur Klimatechnik. Elektrische Bauteile werden

angeschlossen und in Betrieb genommen, die Anlagen

programmiert und konfiguriert, Heizungen gewartet und

in-stand gesetzt. Alle Arbeiten orientieren sich an den

Wünschen der Kunden und natürlich am Umweltschutz.

Denn energie- und wassersparende Anlagen stehen hoch

im Kurs. Während dieser technischen Ausbildung suchst

du dir aus den Bereichen Wassertechnik, Lufttechnik,

Wärmetechnik und Umwelttechnik bzw. erneuerbare

Energien mindestens eine Fachrichtung aus.

Anforderungen:

Sorgfalt ist bei diesem Beruf eine wichtige Grundvoraussetzung,

denn insbesondere bei der Arbeit an Gasanlagen

kann jeder Fehler Lebensgefahr bedeuten. Vor allem

ein großes Interesse an Technik solltest du mitbringen,

denn du wirst viel mit elektrischen Steuerungsgeräten

arbeiten, die zur Regelung der Heizungsanlagen nötig

sind. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit die

Heizung möglichst wenig Brennstoff verbraucht, aber

trotzdem gut heizt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

z. B. Gastechnik oder Sanitärtechnik spezialisieren, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Installateur- und Heizungsbauermeister/in

oder als Techniker/in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-

und Klimatechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Versorgungstechnik

zu erwerben.


Baugeräteführer/in

Berufskraftfahrer/in

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei

Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.

Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben

und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie in

Betrieben und Unternehmen des Straßen und Spezialtiefbaus.

Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte und

-fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B.

als Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Geprüfte/r Polier/in

oder Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

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Betonbauer/in / Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Chemielaborant/in

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen analysieren

Stoffe nach verschiedenen chemischen Verfahren, stellen

chemische Präparate her, reinigen und identifizieren

chemische Stoffe, trennen Stoffgemische, optimieren

gemeinsam mit Naturwissenschaftler/innen Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik und

installieren z. B. Computer-Programme, führen umweltbezogene

Arbeitstechniken durch und messen z. B.

Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Kenntnisse in Chemie und

Mathematik haben, gerne mit moderner Technik (auch

Computer) umgehen, genau und sorgfältig arbeiten,

gute Beobachtungsgabe haben sowie sich gut konzentrieren

können. Nicht geeignet ist die Ausbildung für die

diejenigen, die empfindlich oder allergisch gegenüber

Lösungsmitteln oder anderen chemischen oder biologischen

Stoffen sind. An die Arbeit mit den teilweise

gesundheits- und umweltgefährdenden Chemikalien

müssen sich die Auszubildenden gewöhnen. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzbrille, Laborkittel und Handschuhe

sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. analytische Chemie

oder Labortechniken, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/

in der Fachrichtung Chemie ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.


Dachdecker/in

Elektroniker/in

Tätigkeit:

Dachdecker/innen sorgen im wahrsten Sinne des Wortes

dafür, dass „alle unter einem Dach“ im Trockenen sitzen.

Sie sind mit einem Wort zusammengefasst: Vielseitig,

denn Dachdecker/innen arbeiten immer auf unterschiedlichen

Baustellen und bekommen immer wieder neue

Aufgaben, bei denen persönliches Können gefragt ist.

Heute ein Flachdach, morgen der Ausbau eines Dachgeschosses

mit Wärmedämmung. Dann eine Solaranlage

oder eine Dachbegrünung. Auf der nächsten Baustelle

eine tolle Fassadenbekleidung oder eine kleine Reparatur

an Regenrinne oder Schornstein. Und noch viel mehr!

Der Betrieb legt gemeinsam mit dem Auszubildenden zu

Beginn der Lehre einen Schwerpunkt fest; die Vertiefung

erfolgt dann im 3. Lehrjahr. Ausgewählt werden kann

zwischen Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik,

Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach

und Wand oder Reetdachtechnik.

Anforderungen:

Die zukünftigen Auszubildenden sollten gerne an der frischen

Luft sein, denn meistens arbeiten Dachdecker/innen

nun mal draußen. Natürlich muss auch mal zugepackt

werden, das ist klar. Aber man muss kein Muskelprotz

sein – im Handwerk ist Köpfchen und handwerkliches

Geschick gefragt. Die Maschinen erledigen die wirklich

schwere Arbeit. Auf wechselnden Baustellen in großer

Höhe ist nicht nur unter den Kollegen, sondern auch in

der Zusammenarbeit mit anderen Gewerken Teamarbeit

erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wegen der Vielseitigkeit des Dachdeckerberufes kann

man sich auch gut spezialisieren und wird ein/e gefragte/r

Expert/in. Im Unternehmen kann man Vorarbeiter/

in werden oder nach ein paar Jahren Berufserfahrung

sogar Meister/in. Im Dachdeckerhandwerk gibt es für

jeden eine lohnende berufliche Perspektive, auch bei den

Herstellern oder dem Bedachungshandel als Berater/in.

Auch interessante Weiterbildungen sind möglich, zum

Beispiel zum/zur Gebäude-Energieberater/in, Betriebswirt/in

im Handwerk oder Manager/in im Dachdeckerhandwerk.

Und sogar Studiengänge in den Bereichen

Bauingenieurwesen, Architektur oder Energie- und

Gebäudetechnologie bieten sich an.

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

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Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und konfigurieren Netzwerke

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand


Elektroanlagenmonteur/in

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Generatoren, Transformatoren und Verteileranlagen sind

für Elektroanlagenmonteure/innen keine Fremdworte. Sie

sind Experten für die Montage, Installation, Wartung und

Reparatur von Anlagen der Energieversorgungstechnik,

der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen

Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik.

Zusammen mit Elektrotechnikern und

Elektroingenieuren sind sie für die gesamte elektrische

Einrichtung zuständig. Ihr Arbeitsplatz ist in Werkstätten,

in Produktionsstätten von Auftraggebern und auf

Baustellen. Elektroanlagenmonteure/innen haben daher

mit vielen verschiedenen Kunden zu tun und wechseln

oft zwischen der Planung im Büro, den Bauarbeiten in

der Werkstatt und Installierungen am Einsatzort.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Computertechnik interessiert

sein und zupacken können. Gute Noten in Mathematik

und Physik sind von Vorteil, um die zahlreichen Anforderungen

in der Berufsschule und im Ausbildungsunternehmen

erfüllen zu können. Bei der Installation oder

Montage von Anlagen arbeiten Elektroanlagenmonteure/

innen auch im Freien, teils in größeren Höhen, und sind

dabei der Witterung ausgesetzt. Als Service- oder Montagekräfte

sind sie viel unterwegs, ggf. auch im Ausland.

Sie arbeiten z. T. im Schichtdienst oder müssen sich auf

Bereitschaftsdienste einstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroanlagenmonteure/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Informations-,

Kommunikationstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/

in der Fachrichtung Elektrotechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

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Fachinformatiker/in

Fachkraft für Lagerlogistik

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Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung und

Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: In der Fachrichtung Montagetechnik als Fertigungsmechaniker/in

oder Industriemechaniker/in; in der

Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder Metallbauer/in

Fachrichtung Konstruktionstechnik; in der Fachrichtung

Umform- und Drahttechnik als Stanz- und Umformmechaniker/in

und in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/in oder Feinwerkmechaniker/in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik. Fachkräfte

für Metalltechnik können den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall planen.

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Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sind für die Entwicklung

technischer Konzepte rund um eine Veranstaltung

zuständig. Sie planen und betreuen den technischen

Ablauf und bauen technische Anlagen, wie zum Beispiel

Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen auf und richten

sie ein. Sie bedienen aber auch die Nebelmaschine oder

das Schalt- und Mischpult während der gesamten Veranstaltung.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik kennen die

richtigen Geräte und bieten organisatorische Unterstützung:

Wann wird welcher Scheinwerfer, welches Video,

welcher Beamer usw. eingesetzt? Außerdem beraten sie

in Sachen „Gestaltung“. Gemeinsam mit Auftraggebern

und Veranstaltern überlegen Sie, was beim Zuschauer

oder Messebesucher am besten ankommt. Die Ausbildung

erfolgt in einem der Schwerpunkte Aufbau und

Durchführung oder Aufbau und Organisation.

Anforderungen:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sollten technisches

Verständnis mitbringen, auch in hektischen Situationen

einen „kühlen Kopf“ behalten sowie gut planen

und organisieren können. Sie sind in Technikräumen,

auf Beleuchterbrücken, Bühnen, in Zuschauerräumen,

Messehallen oder bei Open-Air-Veranstaltungen tätig.

Sie arbeiten teilweise auch abends, an Wochenenden

und Feiertagen. Begleiten sie Künstler/innen auf einer

Tournee, sind sie oft längere Zeit unterwegs. Wenn sie

schwere technische Geräte transportieren und aufbauen,

sind Körperkraft, technisches Verständnis und geschickte

Hände erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Meister/in für Veranstaltungstechnik oder eine Weiterbildung

als Betriebswirt/in für Event-Management sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Veranstaltungstechnik zu erwerben.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände des

Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse wie

Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung arbeiten

können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser und beim

Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.


Fachkraft im Fahrbetrieb

Tätigkeit:

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb sind in der Lage, Straßenbahnen

und Busse zu führen, aber auch Büro- und

Servicearbeiten im öffentlichen Personennahverkehr

auszuführen und schlüpfen auch mal in den Blaumann

um zu lernen wie die Fahrzeuge gewartet und repariert

werden. Fachkräfte im Fahrbetrieb tragen eine große

Verantwortung: nicht nur was den sorgsamen Umgang

mit den Fahrzeugen betrifft, sondern vor allem auch

für die Menschen, die sie befördern. Zu den täglichen

Aufgaben der Fachkräfte im Fahrbetrieb gehören unter

anderem das Planen und Disponieren des Fahrbetriebes,

das Führen von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs,

das Arbeiten im Bereich Vertrieb und Marketing,

die kaufmännische Betriebsführung und natürlich

der stetige Umgang mit Kunden, ob im Servicecenter

oder im Fahrzeug.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen

und bereit sein, die Verantwortung für die ihnen anvertrauten

Fahrzeuge und Menschen zu übernehmen. Die

Teamarbeit sollte zukünftigen Fachkräften im Fahrbetrieb

Spaß machen, ebenso die wechselnden Aufgaben, ob im

Büro, in der Werkstatt oder direkt in der Personenbeförderung.

Die Fachkräfte arbeiten im Schichtdienst, an

Werk- wie auch an Sonn- und Feiertagen. Manche Betriebe

verlangen einen Nachweis der generellen Befähigung

zum Führen von Fahrgastbeförderungsmitteln durch

medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchungen

und ein augenärztliches Zeugnis.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte im Fahrbetrieb können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Güter-/Personenverkehr

oder Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Güterverkehr und Logistik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik, Supply-Chain-Management

zu erwerben.

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Tätigkeit:

Im Freibad ist die Hölle los: Kreischende Teenies, schubsende

Jungs, Dutzende Schüler drängeln sich oben auf

dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe

sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts

passiert, und sind Ansprechpartner für alle Fragen. Gerade

an heißen Sommertagen müssen Fachangestellte

für Bäderbetriebe einen kühlen Kopf bewahren. Sie

achten darauf, dass sich alle Badegäste so verhalten,

damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu

Unfällen kommt. Natürlich beherrschen sie Erste Hilfe

und Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie überprüfen täglich

Wasserqualität und Temperatur und achten darauf, dass

alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren.

Ihr Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern,

sondern auch in Hallen- und Strandbädern.

Anforderungen:

Für eine Person, die körperlich fit und hilfsbereit ist, ist

die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

genau das Richtige. Verantwortungsbewusst und

sorgfältig achten sie nicht nur auf die Sicherheit ihrer

Badegäste, sondern auch auf die Funktionalität von

Einrichtungen, um Unfälle zu vermeiden. Die Wartung

und Instandhaltung der Schwimmbadtechnik erfordert

handwerkliche Fähigkeiten. Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

sind üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lüftungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Meister/in für Bäderbetriebe

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Sportmanagement und -ökonomie zu erwerben.

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Fachlagerist/in

Feinoptiker/in

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Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere, kennzeichnen und beschriften

die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie arbeitsplatzbezogene

Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen. In

Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern.

Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern

– Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.

Tätigkeit:

Zukünftige Feinoptiker/innen lernen alles rund um das

Thema Glasverarbeitung – über das Anfertigen von Linsen

und Prismen für Fernrohre, Mikroskope oder Teleskope,

bis hin zur Anpassung von Brillengläsern. Jedes Auge ist

nämlich anders, deshalb nehmen es Feinoptiker/innen

auch sehr genau. Sie sägen aus Glasblöcken Rohlinge,

die sie mit halb- oder vollautomatischen Maschinen oder

von Hand fräsen, schleifen und polieren. Sie programmieren,

bedienen und warten die Produktionsanlagen

und überwachen den Produktionsprozess. Bauteile montieren

sie zu Baugruppen und Geräten. Auch Metall und

Kunststoff gehören zu den täglichen Arbeitsmaterialien

eines/r Feinoptiker/in. Heute werden sehr viele Linsen,

Prismen, Okulare und Objektive mit Hilfe bestimmter

Maschinen produziert, wie man die bedient gehört

ebenso zur Ausbildung.

Anforderungen:

Wer mit Glas in kleinsten Millimeterbereichen arbeitet

sollte vor allem viel Fingerspitzengefühl besitzen, eine

ruhige Hand haben und konzentriert arbeiten können.

Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute

Mathematik- und Physikkenntnisse sind von Vorteil.

Insbesondere in großen Unternehmen der optischen

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Feinoptiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technische Optik oder

Klebetechniken, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Feinoptikermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Photonik, Optische

Technologien zu erwerben. Auch eine berufliche

Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einer Werkstatt

für (augen-)optische Erzeugnisse, mit einem Optikfachgeschäft

oder einem Fach(handels)betrieb für optische

Projektionstechnik.


Fertigungsmechaniker/in

Fluggerätmechaniker/in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben, handwerkliches

Geschick besitzen, gerne im Team arbeiten,

flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Lötrauch, Dämpfe von

Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn sie automatisierte

Anlagen überwachen, ist es nötig, auch über

einen längeren Zeitraum aufmerksam und konzentriert

zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die

auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen Betrieben

Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der Ausbildung

zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen lernen, wie Flugzeuge, Hubschrauber

oder auch Raumfahrzeuge gebaut, gewartet

und instandgehalten werden. Jede Schraube, die eingebaut

wird, muss gut sitzen, damit keine Störungen auftreten

und plötzlich das Fahrwerk klemmt oder sich der Propeller

verabschiedet. Mit den drei Fachrichtungen „Fertigungstechnik“,

„Instandhaltungstechnik“ und „Triebwerkstechnik“

bietet die Ausbildung die Gelegenheit, in einen

spannenden Job einzusteigen. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Instandhaltungstechnik sind

echte Allrounder, die vor allem in der Prüfung und Sicherung

der Flugkörper und ihrer Komponenten arbeiten

sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen an Zivil- und

Militärluftfahrtzeugen durchführen. In der Fachrichtung

Fertigungstechnik sind die Fluggerätmechaniker/innen

mit der Montage des Flugkörpers und dessen Innenausstattung

beschäftigt. Was der Ingenieur auf das

Papier gezaubert hat, lassen sie zum düsenbetriebenen

Leben erwachen. Nach technischen Zeichnungen bauen

sie Einzelteile zusammen und erschaffen so Schritt

für Schritt ein ganzes Flugzeug. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik wiederum

gehen etwas tiefer ins Detail, denn sie beschäftigen

sich vor allem mit der Montage und der Kontrolle von

Triebwerkssystemen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen technisch-mathematisches

Verständnis, handwerkliches Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein,

um die Verkehrssicherheit der

Fluggeräte zu gewährleisten. Dazu halten die Fluggerätmechaniker/innen

die Sicherheits- und luftfahrtrechtlichen

Vorschriften unbedingt ein und agieren absolut

zuverlässig. Fluggerätmechaniker/innen arbeiten oft

im Schichtdienst. Bei Montageeinsätzen sind sie unter

Umständen über einen längeren Zeitraum an anderen

Standorten tätig.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fluggerätmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luft- und

Raumfahrttechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Luft-, Raumfahrttechnik

zu erwerben.

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Gärtner/in

Gießereimechaniker/in

38

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit Pflanzen

haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen jedoch

auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise Traktoren

mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie wetterfeste

Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen, Gehör- und

Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen Gewächshäusern

tätig, in kühlen Verkaufsräumen und im Freien. Draußen

sind sie der Witterung ausgesetzt. Beim Düngen und

beim chemischen Pflanzenschutz kommen sie ggf. mit

Dämpfen und Gerüchen in Kontakt. Die Arbeit kann körperlich

anstrengend sein, besonders wenn schwere Säcke

mit Erde oder Dünger gehoben oder Zwangshaltungen

eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.

Tätigkeit:

Gießereimechaniker/innen müssen auch in brenzligen

Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Gießereimechaniker/innen

schmelzen Metalle und stellen mit Hilfe

von Formen aus dem flüssigen Metall Gusstücke her, z. B.

Badezimmerarmaturen, Werkzeuge, Motorteile, Felgen

oder Schilder. Sie kennen die idealen Schmelztemperaturen

und Abkühlzeiten. Zu ihrem Job gehört auch die

Überwachung der Maschinen und Produktionsanlagen,

damit die Produkte nach dem Erkalten keine Risse oder

Blasen enthalten und tatsächlich alles stahlhart und aus

einem Guss ist. Sie spezialisieren sich in der Ausbildung

auf einen der Schwerpunkte: Schmelzbetrieb, Handformguss,

Maschinenformguss, Druck- und Kokillenguss,

Feinguss oder Kernherstellung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten zupacken können und körperlich

fit sein. Neben dem technischen Interesse sollten

sie mit den glühenden Metallen verantwortungs- und

sicherheitsbewusst arbeiten. In den Werk- und Maschinenhallen

herrscht große Hitze durch die Schmelzöfen,

deshalb tragen die Auszubildenden neben Schutzhelm,

Sicherheitsschuhen und Gehörschutz auch hitzeabweisende

und schwer entflammbare Schutzanzüge und

Handschuhe. Die verwendeten synthetischen Formsande

sowie Kühl- und Schmiermittel können Haut und Atemwege

reizen. Zum Teil wird im Schichtbetrieb gearbeitet.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gießereimechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Gießerei anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Studien-Abschluss im Fach Metallurgie, Hüttenwesen

zu erwerben.


Hochbaufacharbeiter/in

IT-Systemelektroniker/in

Tätigkeit:

Hochbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten

oder Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten

aus. Sie führen diese Arbeiten auf der Grundlage von

technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein

und in Kooperation mit anderen selbständig durch. Sie

planen und koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen

ein, legen die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen

zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei

der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle.

Hochbaufacharbeiter/innen prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Sie tragen Baumaterialien,

stellen Mauerwerk her und betätigen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an die Zugluft in

den Rohbauten. Daneben ist Schwindelfreiheit wichtig.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfällen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Hochbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum Beton- und Stahlbetonbauer bzw. zur Beton- und

Stahlbetonbauerin, zum Feuerungs- und Schornsteinbauer

bzw. zur Feuerungs- und Schornsteinbauerin oder zum

Maurer bzw. zur Maurerin ablegen. Hochbaufacharbeiter/innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Beton- und Stahlbetonbau

oder Bauwerksabdichtung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Vorarbeiter/in oder

als Werkpolier/in im Hochbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen zu erwerben.

Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen..

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

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Industriemechaniker/in

Kanalbauer/in

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Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Maschinenbau oder Produktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts, teilweise

in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen Kanalbauer/innen

gut mit Kollegen, Vorgesetzten und ggf.

Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten können.

Auch wenn verschiedene Maschinen und Geräte die

Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen Kanalbauer/

innen kräftig zupacken und beispielsweise Baumaterialien

tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer sowie

andere Spezialmaschinen bedienen. Zudem sind laufende

Maschinen laut und erzeugen starke Vibrationen und

Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in, Schachtmeister/in,

Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/in. Durch

den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/in Bautechnik,

Techniker/in für Betriebswissenschaft. Nach dem

Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer

Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung Diplom-Ingenieur/in

Bauingenieurwesen. Ziel kann natürlich auch

die berufliche Selbstständigkeit sein.


Klempner/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Ob Kupfer, Zink oder Chrom, wenn es ums Blech geht,

sind Klempner genau die Richtigen. Ob Kirchturmdächer,

Dachgauben oder Dachrinnen: Klempner biegen, falzen

und schneiden Bleche, um sie anschließend zum Beispiel

zu Dachteilen, Rinnen oder Rohren zusammen zu löten.

Danach geht es aufs Dach zur Montage. Klempner/innen

bearbeiten Bleche und formen sie von Hand und mit Maschinen

um. Sie beherrschen die Verbindungstechniken,

insbesondere. Schweißen und Löten und verarbeiten

Kunststoffe. Ebenso prüfen, behandeln und schützen

sie Oberflächen z. B. vor Rost,befestigen Bauteile und

-gruppen in Mauerwerk, Beton und Holz und stellen

z. B. Wanddurchbrüche her. Spengler/innen decken Flächen

an Bauwerken ein und fertigen Dachrinnen oder

Regenfallrohre. Es gibt noch weitere Bezeichnungen

für den Ausbildungsberuf: Spengler/in, Flaschner/in

und Blechner/in.

Anforderungen:

Klempner/innen sollten vor allem absolut schwindelfrei

sein und gern bei jedem Wetter im Freien arbeiten. Um Metallinstallationen

optimal an die örtlichen Gegebenheiten

anzupassen, sind handwerkliches Geschick, ein gutes Auge

sowie eine sorgfältige Arbeitsweise notwendig. Die Arbeit

findet nicht immer dort statt, wo der Ausbildungsbetrieb

seinen Sitz hat. Deshalb sind die Auszubildenden oft

für ein bis zwei Wochen am Stück unterwegs. Deshalb

ist Spaß an der Teamarbeit und kräftiges Zupacken im

Bautrupp unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers stehen

Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten

im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/ in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

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Aufstiegsmöglichkeiten:

Klempner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Blechbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Klempnermeister/in ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen zu

erwerben. Eine berufliche Selbstständigkeit ist mit einem

Betrieb des Klempner-Handwerks oder des verwandten

Dachdecker-Handwerks möglich.


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Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und

Bleche und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte

Arbeitsbereiche spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau,

Schweißtechnik, Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit haben

und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie räumliches

Vorstellungsvermögen haben, um nach Modellen,

Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an Maschinenlärm,

sondern auch an den Staub gewöhnen, der beim

Brennschneiden, Bohren oder Schleifen in der Luft liegt

und die Atemwege reizen kann. Auch mit Schmier- und

Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Schwindelfrei sollten

sie sein, denn bei der Montage müssen sie auch auf Gerüste

steigen. Beim Herstellen von Metallbaukonstruktionen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen sowohl

Körpereinsatz als auch Konzentration gefragt sind. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und räumliches

Vorstellungsvermögen haben, genau und sorgfältig

arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik und Physik haben.

Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen unter freiem Himmel. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Zugluft,

die in vielen Werkhallen herrscht. Bei der Wartung und

Instandsetzung von Land- und Baumaschinen sind neben

technischem Wissen und Geschick auch Sorgfalt und

Konzentration gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen

die auszubildenden Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind

Handschuhe und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze

und Schweißschutzschild unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und

-verarbeitung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Baumaschinenmeister/in

oder eine Weiterbildung als Techniker/in der

Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.


Mannschaftsoldat/in beim Heer

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate. Die Verpflichtungszeit

richtet sich nach der Qualifizierung sowie den

Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt werden, und kann

in dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit 2

bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften

erhalten Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der

Laufbahngruppe der Mannschaften eine militärische

und zivil berufliche Qualifizierung. Unter bestimmten

Bedingungen können Soldaten und Soldatinnen auf

Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften in die

Laufbahnen der Fachunteroffiziere, der Feldwebel oder

der Offiziere wechseln.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Maschinen- und Anlagenführer/innen führen

Inprozesskontrollen durch und bedienen Steuerungsund

Regelungseinrichtungen zur Qualitätssicherung.

Die Ausbildung wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und

Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem

entsprechenden Branchenberuf fortzusetzen, wobei

dann ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinen-

und Anlagenführerausbildung von zwei Jahren

besteht. Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge,

Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

Werkstofftechnik, technisches Zeichnen, Pneumatik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a. Maschinenbaumeister/

in, Industriemeister/in Fachrichtung Metall, Techniker/in

der Fachrichtung Maschinentechnik.

43


Maurer/in

Mechatroniker/in

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Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung..

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in (hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in,

Bauleiter/in oder auch Diplom Ingenieur/in. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Mechatroniker/innen sind eine Mischung aus Mechaniker/

innen und Elektroniker/innen. Sie montieren Anlagen

und Maschinen aus mechanischen und elektronischen

Teilen, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per Hand und

mit Maschinen Metalle und Kunststoffe. Sie verbinden

verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten,

Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen, Produktionsstraßen zur

Herstellung von Autos. Ebenso nehmen sie mechatronische

Systeme in Betrieb, bedienen sie und installieren

und testen Hard- und Softwarekomponenten. Sie prüfen

z. B. elektrische Größen und Signale von mechatronischen

Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und gerne

mit technischen und elektronischen Geräten umgehen.

In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig, um die

Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Bei der Montage und Wartung von mechatronischen

Systemen sind nicht nur technisches Verständnis und

geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.


Pharmakant/in

Rohrleitungsbauer/in

Tätigkeit:

Pharmakanten/innen lernen gegen viele Krankheiten

Gegenmittel herzustellen, z. B. bei Grippe, Entzündungen

oder Kinderlähmung. Sie produzieren in der pharmazeutischen

Industrie aus chemischen und pflanzlichen

Wirkstoffen Tabletten, Salben oder Impfstoffe. Jedes

Milligramm zu viel oder zu wenig, beeinflusst die Wirkung

des Medikaments. Pharmakanten achten daher

sehr genau darauf, dass die Produktion genau nach

Vorschrift abläuft. Dazu müssen sie wissen, auf was es

bei der Herstellung der festen, halbfesten und flüssigen

Arzneimittel ankommt. Sie kennen also „ihre“ Produktionsanlage

ganz genau und prüfen regelmäßig z. B. Mess-,

Dosier- und Zähleinrichtungen, beherrschen Computerund

Prozessleittechnik. Pharmakanten produzieren nicht

nur – sie wissen auch, wie die verschiedenen Tabletten,

Salben und flüssigen Wirkstoffe verpackt und gelagert

werden müssen.

Anforderungen:

Zukünftige Pharmakanten/innen sollten sich für Naturwissenschaften

und Technik interessieren und sehr genau

und verantwortungsvoll arbeiten. Denn beim Wiegen und

Dosieren der pharmazeutischen Wirk- und Hilfsstoffe ist

Sorgfalt nötig, um niemanden zu gefährden. Pharmakanten

halten Sicherheits- und Umweltbestimmungen

verantwortungsbewusst ein und tragen Schutzkleidung,

z. B. Arbeitskittel, Schutzbrille, Einweghandschuhe und

Mundschutz. Wegen der besonderen Empfindlichkeit

einiger Medikamente führen sie einige Aufgaben auch

in Reinräumen aus. Treten an den Anlagen Störungen

auf, sind Entscheidungsfähigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit

und technisches Verständnis gefragt. In den

Unternehmen der pharmazeutischen Industrie arbeiten

Pharmakanten häufig in Wechselschicht, auch nachts

und an Wochenenden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pharmakanten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Pharmazie ablegen. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Pharmazie

zu erwerben.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/innen.

Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme mit

Hilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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46

Steinmetz/in / Steinbildhauer/in

Tätigkeit:

Steinmetze/innen und Steinbildhauer/innen sind gefragt,

wenn es um die Restaurierung von Fassaden und Skulpturen

aus Marmor, Granit, Kalk oder

Sandstein an z. B. Kirchen oder Schlössern mit zum Teil

jahrhundertealten Ornamenten und Profilen geht. Die

Schwerpunkte liegen bei der Anfertigung von Böden,

der Restaurierung von Denkmälern und Fassaden und

der Tätigkeit im Baugewerbe. Ebenso bedeutend im

Steinmetzgewerbe ist die Anfertigung hochwertiger

Grabsteine. Dabei orientieren sie sich an den Wünschen

ihrer Kunden und behauen mit viel handwerklichem und

künstlerischem Können die verschiedenen Natursteine.

Anschließend wird z. B. der schwarze Marmor fein abgeschliffen,

damit er so richtig glänzt. Mit speziellen

Maschinen lassen sich Schriften in jeden Stein gravieren.

Da Steinmetze eher Gebäude restaurieren und Steinbildhauer

eher Plastiken herstellen, erfolgt die Ausbildung in

einer der beiden Fachrichtungen: Steinmetzarbeiten oder

Steinbildhauerarbeiten.

Anforderungen:

Zukünftige Steinmetze/innen und Steinbildhauer/innen

sollten. handwerklich geschickt und künstlerisch begabt

bist. Denn sie müssen nicht nur mit Hammer, Meißel

und den Maschinen umgehen können, sondern auch

mit Stift und Zeichenblock. Das Bearbeiten und die

Montage von Steinen sind körperlich anstrengend und

werden teilweise unter Zwangshaltungen verrichtet. Das

Behauen von Steinen erfordert Sorgfalt, Geschicklichkeit

und Auge-Hand-Koordination. Insgesamt braucht

es Flexibilität, um sich auf wechselnde Arbeitsorte

und Arbeitsbedingungen, auch unter freiem Himmel,

einstellen zu können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Steinmetze/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Natur- und Kunststeinverarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Steinmetz- und Steinbildhauermeister/in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss

im Studienfach Bauingenieurwesen zu erwerben. Auch

der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einen Steinmetz- oder Steinbildhauerbetrieb.

Straßenbauer/in

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.


Tiefbaufacharbeiter/in

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Sie planen und koordinieren ihre

Arbeit, richten Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum

Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz

auf der Baustelle. Sie prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen

sie von Anfang an. Meistens arbeiten sie unter freiem

Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

Staub oder chemische Dämpfe und Gase. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und

die Prüfung zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in,

zum/zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur

Spezialtiefbauer/in ablegen. Wer beruflich vorankommen

will und eine leitende Position anstrebt, kann

eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies

kann eine Weiterbildung als Meister/in sein.

Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz

schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende Material

schützt, wählen Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne,

Glanz- und Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest,

wie die Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das

richtige Beschichtungsmaterial aus und lackieren per

Hand oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen

die Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Beschichtung mit bestimmten

Verfahren, etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in in der Fachrichtung

Lack oder zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Farb- und Lacktechnik sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Verfahrenstechnik oder

Chemieingenieurwesen zu erwerben.

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48

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mit Hilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mit Hilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathe, Physik und Chemie

haben, gerne im Team arbeiten, Interesse an Technik

haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und

Kautschuktechnik können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung

Kunststoff und Kautschuk oder Techniker/in der

Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik zu

erwerben.

Werkzeugmechaniker/in

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und

Werkzeugbau sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.


Zerspanungsmechaniker/in

Zimmerer/in

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch mit

Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt und

Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder scharfkantige

Metallteile vermieden werden. Zudem tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon

während der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen Zimmerer/

innen auf die Baustelle. Sie bauen Dachstühle oder

nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen und

Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben.

Sie stellen Betonschalungen aus Holz her, montieren

Wandverkleidungen und Trennwände oder ganze Fertighäuser.

Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten

und restaurieren historische Holzarbeiten. Dabei

arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach

Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben. Für

ihre handwerkliche Maßarbeit setzen sie moderne

technische Geräte ein.

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum Heben

und Tragen schwerer Holzbalken und Bauteile wie

Treppen oder Fenster notwendig. Das Herstellen von

Verschalungen und Verkleidungen oder das Bedienen von

Greif- und Flaschenzügen erfordert Geschicklichkeit und

ein gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination und

Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten von Dachstühlen

oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem

Dach erforderlich. Um sich vor Verletzungen zu schütze

tragen sie Schutzkleidung, z. B. Arbeitshandschuhe und

Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz, Mundschutz

und Schutzbrille. Sie arbeiten auf wechselnden Baustellen,

nicht selten in großen Höhen. In Rohbauten sind

sie dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder Leimen

ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie die Konstruktionen

vormontieren, herrscht oft Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trockenbau

oder Bausanierung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Zimmerermeister/in oder

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Holztechnik

oder Architektur zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

49


Unternehmen im Weimarer Land und Weimar Seite

50

• BLANK & SEEGERS KG Thüringer Fachgroßhandel für Haustechnik, Nohra 95

• BUNDESWEHR – Karrierecenter, Erfurt und Jena 96

• DRK-Seniorenzentrum Weimar gGmbH, Weimar 98

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 102

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Meineweh, Weimar und Sömmerda 103

• Leopold Schäfer GmbH, Apolda 105

• LIDL Vertriebs GmbH & Co. KG, Weimar und Gutendorf 106

• RT-Filtertechnik GmbH, Kromsdorf 109

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Weimar-Legefeld, Sömmerda und Apolda 110

• Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

• Strassing GmbH, Erfurt 112

• SWE Service GmbH, Erfurt 111

• Thüfleiwa Thüringer Fleischwaren Produktions- und Vertriebs AG, Apolda 112

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena und Erfurt 113

• VR Bank Weimar eG, Weimar 115

• Weimar GmbH – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- & Tourismusservice,

Weimar 116


Ausbildungsberufe

kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda und Weimar 121

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 123

• M-Back GmbH, Gebesee 125

• MDC Power GmbH, Kölleda 126

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 128

• TRIMET Automotive Sömmerda GmbH & Co. KG, Sömmerda 130

• WGS Wohnungsgesellschaft Sömmerda mbH, Sömmerda 132

• Wohnungsbaugenossenschaft Sömmerda/Thüringen eG., Sömmerda 133

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Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

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Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potentielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zu Ungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/

in, Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch

einen beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. als unabhängige/r

Finanzdienstleistungsberater/in oder Börsenmakler/in.


Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit Ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in ablegen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Immobilienkaufmann/frau

Tätigkeit:

Wer mit Immobilien zu tun hat, darf keine Angst vor

Paragrafen haben. Immobilienkaufleute kennen die

wichtigsten gesetzlichen Vorschriften, ob im Grundstücksrecht,

Bau- und Mietrecht oder Steuer- und Kaufvertragsrecht.

Die Profis für Grundstücke, Wohnungen

und Häuser arbeiten in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft.

Sie verwalten Wohnungen und Gebäude,

vermitteln, vermieten oder verpachten Immobilien

oder kümmern sich um die Finanzierung beim Kauf. Sie

beraten Kaufinteressenten, Mieter und Vermieter und

wickeln alle Geschäfte rund um Haus und Grundstück ab.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten selbständig und verantwortungsbewusst

arbeiten und gut rechnen können. Beim

Einholen und Bewerten von Angeboten für den Kauf oder

Verkauf von Immobilien sind Sorgfalt und kaufmännisches

Denken erforderlich. Flexibilität, Verhandlungsgeschick,

Kommunikationsfähigkeit sowie Kunden- und Serviceorientierung

spielen beim Führen von Kaufverhandlungen

oder in der Beratung der Kunden hinsichtlich der Sanierung

von Bauobjekten eine große Rolle. Um vorhandene Mängel

bei der Bauabnahme zu erkennen und deren Beseitigung

zu planen, sind Beobachtungsgabe und organisatorische

Fähigkeiten nötig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Immobilienkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Maklergeschäft oder

Vertragsrecht, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur IT Immobilienfachwirt/in oder

als Immobilienbetriebswirt/in anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Immobilienwirtschaft

oder Betriebswirtschaftslehre zu erwerben.

53


Industriekaufmann/frau

IT-Systemkaufmann/frau

54

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Welches Computersystem oder welche Telefonanlage

soll es sein? Informations- und Telekommunikations-System-Kaufleute

(IT-System-Kaufleute) haben die

Aufgabe, diese Fragen von Kunden zu beantworten. Und

die Antwort wird immer eine andere sein, je nachdem,

um welche Art von Kunden es sich handelt und wie viel

Geld zur Verfügung steht. Als IT-Systemkaufmann/frau

informieren und beraten Sie Kunden über die verschiedenen

Computer- und Telekommunikationsanlagen und

bieten Ihnen „maßgeschneiderte“ Lösungen an. Egal

ob der Kunde ein neues System möchte oder sein altes

erweitert: Vom ersten Gespräch bis zur Installation in

der Firma sind Sie sein Ansprechpartner.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren Beim

Ausarbeiten von Angeboten für kundenspezifische

Systemlösungen der IT-Technik sind kaufmännisches

Denken und Verhandlungsgeschick erforderlich. Wenn

IT-Systemkaufleute Anwender in der Bedienung neuer

Programme schulen, ist neben Kommunikationsfähigkeit

und Kunden- und Serviceorientierung auch Flexibilität

wichtig, um sich an die unterschiedlichen Arbeitsorte

und wechselnden Arbeitsbedingungen vor Ort anzupassen.

IT-System-Kaufleute sind immer über neueste technische

Entwicklungen im Bereich der IT-Technologien informiert

und benötigen demzufolge ein hohes mathematisches

Verständnis und logisches Denkvermögen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT-Systemkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. IT-Anwendungsberatung,

Softwareentwicklung oder Technischer Vertrieb,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur IT-Kundenbetreuer/in Betriebswirt/in für Informationsverarbeitung

ablegen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Informatik zu erwerben.


Justizsekretär/in

Tätigkeit:

Beamte des mittleren Justizdienstes sind bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern,

Staatsanwälten und Rechtspflegern nehmen sie wichtige

Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen

damit wesentlich zur Rechtsgewährung gegenüber

dem Bürger bei. Zu Beginn der Ausbildung werden die

Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu

„Justizsekretäranwärtern“ ernannt. In allen Abteilungen

bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tragen die

Justizsekretäre für den reibungslosen Ablauf der Verfahren

besondere Verantwortung. Sie sind Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Das Erscheinungsbild

der Justiz wird deshalb von ihnen erheblich mitgeprägt.

Zu den vielseitigen Aufgaben dieser Ausbildung gehören

u. a.: die Anlegung und Verwaltung der Akten; die

Überwachung von Fristen und Terminen; die Bewirkung

der Zustellung von Schriftstücken und der Ladung von

Parteien, Zeugen und Sachverständigen; die Protokollführung

in Strafverhandlungen, als auch die Berechnung

und Einziehung von Gerichtskosten..

Anforderungen:

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Entschlussfreudigkeit,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind für

diesen Beruf ebenso notwendig wie die Fähigkeit zum

selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten.

Justizsekretäre/innen sind häufig die ersten Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordert der Beruf auch

Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein

gutes Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Besonders geeignete Beamte/innen des mittleren Justizdienstes

können nach einer Dienstzeit von mindestens

zwei Jahren für die Laufbahn des Gerichtsvollzieherdienstes

zugelassen werden. Nach einer weiteren Ausbildung von 18

Monaten und dem Ablegen der Gerichtsvollzieherprüfung

können sie zum/zur Gerichtsvollzieher/in ernannt werden.

Den/die qualifizierteste/n Beamten/in steht ferner die

Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Justizdienst

offen. Die Zulassung zum Aufstieg ist frühestens nach

einer Dienstzeit von vier Jahren möglich. Nach einer

Einführungszeit von drei Jahren (Rechtspflegerstudium)

können sie die Aufstiegsprüfung ablegen und in die Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes als Rechtspfleger/in

übernommen werden.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Betriebswirtschaftslehre oder Business

Administration zu erwerben.

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56

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

usw., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Gesundheitswesen

Tätigkeit:

Kaufleute im Gesundheitswesen entwickeln gemeinsam

mit Kollegen neue kundenorientierte Maßnahmen und

kalkulieren die Kosten dafür. Sie rechnen die Leistungen

mit den Kunden oder Krankenkassen ab, erledigen die

Buchführung. Sie kennen die rechtlichen Regelungen

des Gesundheits- und Sozialwesens, informieren und

betreuen Kunden, planen und kontrollieren Arbeitsabläufe,

bearbeiten Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens

und führen Kalkulationen durch und wirken

bei der Aufstellung des Haushaltes auf der Basis unterschiedlicher

Finanzierungsquellen mit. Sie bearbeiten

personalwirtschaftliche Vorgänge, übernehmen die

Buchhaltung und ermitteln den Bedarf an benötigten

Materialien, Produkten und Dienstleistungen, beschaffen

und verwalten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an kaufmännischen Aufgaben

haben, sich für Fragen rund um das Thema „Gesundheit“

interessieren, kontaktfreudig sein und sich sprachlich gut

ausdrücken können, gerne im Team arbeiten sowie bereit

sein, sich regelmäßig weiterzubilden. An das Arbeiten vor

dem Bildschirm müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an die medizinische Fachsprache. Sie

nutzen medizinische Dokumentationssysteme, wenden

Gebührenordnungen an oder veranlassen die Beschaffung

von Arzneimitteln. Bei den vielfältigen Aufgaben

ist konzentriertes Arbeiten erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend und termingemäß

ausgeführt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Gesundheitswesen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Kundenbetreuung

oder Einkauf, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in im Sozial- und

Gesundheitswesen oder beispielsweise Betriebswirt/in für

Management im Gesundheitswesen ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gesundheitsmanagement/

ökonomie zu erwerben.


Kaufmann/frau im Groß- und

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft

oder Internationale Wirtschaft zu erwerben.

Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

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Kaufmann/frau für Tourismus

und Freizeit

Kaufmann/frau für Versicherung

und Finanzen

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Tätigkeit:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in den Unternehmen

der Tourismus- und Freizeitbranche tätig wie

zum Beispiel Museen oder Tourist-Informationen. Sie

erstellen und vermarkten vor Ort touristische und freizeitwirtschaftliche

Produkte und erbringen Dienstleitungen.

Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkaufsund

Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen

Tourismus um. Doch auch hinter den Kulissen werden

sie eingesetzt und lernen, wie man Veranstaltungen

organisiert und Marketingaktionen plant, bei deren

Durchführung sie selbstverständlich mit eingebunden

sind. Um eine Region oder eine Freizeitaktivität den

Leuten schmackhaft zu machen, brauchen Kaufleute für

Tourismus und Freizeit viel Kreativität überlegen sich

ständig neue Möglichkeiten um Touristen anzulocken.

Dazu ist der ständige freundliche und souveräne Kontakt

mit Menschen aller Nationen das tägliche Business.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben

und dabei offen und kommunikativ sein. Ein gutes Organisationsgeschick

und auch in stressigen Situationen

Verantwortung zu übernehmen und schnell zu handeln

sind Eigenschaften zukünftiger Tourismuskaufleute. Die

Auszubildenden sollten zudem sprachbegabt sein und

gut rechnen können, um sorgfältig Preise kalkulieren

zu können und bei den Reiseveranstaltern durchzusetzen.

Häufig ist zeitliche Flexibilität gefragt, denn viele

Verkaufs- und Informationsstellen haben auch an den

Wochenenden und an Feiertagen geöffnet und saisonale

Arbeitsspitzen sind keine Seltenheit.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Tourismusfachwirt/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Hotel-,

Tourismusmanagement zu erwerben. Eine berufliche

Selbstständigkeit mit einem Reise- oder Verkehrsunternehmen

ist möglich.

Tätigkeit:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten Neuund

Bestandskunden bei der Wahl ihrer Finanzprodukte

und Versicherungen, bearbeiten Schadens- und Leistungsfälle,

planen Marketingmaßnahmen und arbeiten im

Innen- oder Außendienst. Im Außendienst geht es in

erster Linie um die persönliche Betreuung privater und

gewerblicher Kunden sowie um die Neukunden-Akquise.

Im Innendienst liegt der Schwerpunkt auf Verwaltungsaufgaben:

Hier bearbeitet man Vertragsabschlüsse der

Außendienst-Kollegen, verwaltet existierende Verträge

und kalkuliert Versicherungsprämien mithilfe spezieller

Software. Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen

„Finanzberatung“ und „Versicherung“ angeboten. Die

Hauptaufgaben in der Finanzberatung liegen darin,

Kunden zu Kapitalanlagen, zur Altersvorsorge und zu

anderen Finanzierungsthemen zu beraten. In der Fachrichtung

Versicherung betreut man Versicherungsnehmer,

bearbeitet Schaden- und Leistungsfälle und erarbeitet

Versicherungskonzepte. In beiden Fachrichtungen übernimmt

man Tätigkeiten im Bereich Controlling und

Rechnungswesen.

Anforderungen:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen können sich

mündlich und schriftlich gut ausdrücken, besitzen Überzeugungskraft

und mathematische Sicherheit. Auch

logisches Denkvermögen ist wichtig. Dabei gehen sie mit

Vermögenswerten von Kunden verantwortungsbewusst

um. Außerdem sollte man Flexibilität mitbringen und

kundenorientiert denken. Denn die Kundengespräche

führen Kaufleute für Versicherung und Finanzen oft auch

in den Abendstunden oder am Wochenende, je nach den

zeitlichen Möglichkeiten der Kunden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Versicherung und Finanzen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Anlage- und Vermögensberatung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Versicherungen und Finanzen ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft

zu erwerben.


Mannschaftsoldat/in beim Heer

Veranstaltungskaufmann/frau

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate. Die Verpflichtungszeit

richtet sich nach der Qualifizierung sowie den

Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt werden, und kann

in dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit 2

bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften eine militärische und zivil berufliche

Qualifizierung. Unter bestimmten Bedingungen können

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Tätigkeit:

Ob Konzerte, Messen, internationale Kongresse, Stadtoder

Betriebsfeste: jede dieser Veranstaltungen muss

genau geplant, vorbereitet und durchgeführt werden,

damit alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei haben sie

die Kosten immer fest im Griff. Denn jede Veranstaltung

darf maximal so viel kosten, wie auch ‚rein kommt‘.

Veranstaltungskaufleute beraten deshalb die Kunden,

erstellen ein Konzept, kalkulieren die Kosten, schätzen

die Besucherzahlen, organisieren die Technik, erstellen

Ablaufpläne und sind vor, während und nach dem

Event stets für den Kunden erreichbar. Oft geht es auch

ganz schön hektisch zu: Da sagt ein Sänger im letzten

Augenblick ab. Die Beleuchtung funktioniert nicht, die

Kühlanlage für Getränke fällt aus. Oder aus der Nachbarschaft

fühlt sich jemand in seiner Ruhe gestört. Veranstaltungskaufleute

sind richtige Improvisationstalente,

die in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten und

für jedes Problem fast immer eine Lösung finden.

Anforderungen:

Veranstaltungskaufleute sind vorwiegend in Büros am

Computer tätig, aber auch auf Messen bzw. an den

verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch sind sie

sehr eigenständig, was allerdings auch unregelmäßige

Arbeitszeiten möglich macht, z. B. vor und während

Veranstaltungen oder wenn abends noch Gespräche

mit Kunden anstehen. Veranstaltungskaufleute sollten

deshalb Spaß an kaufmännischen Arbeiten haben, als

auch kundenorientiert und kontaktfreudig auftreten.

Eine gute sprachliche Ausdrucksweise, häufig auch in

Englisch, ist erforderlich. Für die Veranstaltungsplanung

benötigen sie Kreativität, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick

sowie eine große Portion Improvisationstalent.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Veranstaltungskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Veranstaltungsmanagement

oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/ zur Veranstaltungsfachwirt/in ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Event-Management zu erwerben.

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Verkäufer/in

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Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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power

61


Unternehmen im Weimarer Land und Weimar Seite

62

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 102

• Ospelt food GmbH, Apolda 108

• Thüfleiwa Thüringer Fleischwaren Produktions- und Vertriebs AG, Apolda 112


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• M-Back GmbH, Gebesee 125

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 128

63


64

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten lebensmittelrechtlicher

Vorschriften wichtig. Dazu benötigen

die Auszubildenden ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur

Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Eingangskontrolle, der Bedienung der Anlagen oder

der Qualitätssicherung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Lebensmittel oder zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt

Verarbeitungstechnik sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Fachkraft im Gastgewerbe

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die

in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung, im

Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie informieren

und bedienen Gäste, kümmern sich um den Ausschank,

nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung von Speisen,

richten den Restaurantbereich her, helfen bei Planung

und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen und

führen Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen

sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können sie die Ausbildung

zum/zur Restaurantfachmann/frau, Hotelfachmann/frau,

Hotelkaufmann/frau oder Fachmann/frau

für Systemgastronomie beenden.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Fleischer/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

65


Hotelfachmann/frau

Koch/Köchin

66

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedienung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten.

Sie kennen die Vorschriften für Lebensmittelhygiene,

kennen die Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel,

erarbeiten Speisepläne und Menüfolgen, planen und

organisieren den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren

Qualität, Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte

fachgerecht in Kühlräumen und Gefriergeräten und

kontrollieren die Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige

Speisen zu und berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische

Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.


Restaurantfachmann/frau

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen und

betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und

dazu passende Getränke. Sie planen und organisieren

Veranstaltungen und Festlichkeiten mit, indem sie den

Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und pflegen sowie

Abrechnungen erstellen und die Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die deutsche

Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, gut Kopfrechnen können, geschickt sein und

unter Zeitdruck arbeiten können sowie kontaktfreudig

und hilfsbereit sein. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Weinseminare,

Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung oder Rhetorik

(freies Sprechen). Wer beruflich aufsteigen möchte, kann

dies im Rahmen einer Weiterbildung als Betriebsleiter/

in für Hotel und Gaststätten oder als Restaurant- und

Barmeister/in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.

67

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Unternehmen im Weimarer Land und Weimar Seite

68

• AWO Kreisverband Jena-Weimar e. V., Weimar 92

• DRK-Seniorenzentrum Weimar gGmbH, Weimar 98

• Grone Bildungszentren Thüringen gGmbH, Weimar 101


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

69


Altenpfleger/in

Altenpflegehelfer/in

70

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/in

in der Alten- und Krankenpflege anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.


Erzieher/in

Tätigkeit:

Erzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische

Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen, Berufsfachschulen,

Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen.

Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder

und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen

Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der

Heimerziehung tätig. Sie arbeiten hauptsächlich in Kinderbetreuungseinrichtungen,

zum Beispiel in kommunalen

und kirchlichen Kindergärten, Kinderkrippen, Schul- und

Betriebskindergärten sowie Horten oder Heimen für

Kinder und Jugendliche. Erzieher/innen sind auch in

Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren,

Familien- oder Suchtberatungsstellen, Tagesstätten,

Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in

ambulanten sozialen Diensten tätig.

Anforderungen:

Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland

zu Bundesland unterschiedlich geregelt. In der Regel

wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt

auch Hauptschüler mit abgeschlossener Berufsausbildung

können aufgenommen werden. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein

Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Zulassungsvoraussetzung

kann auch der Nachweis einer Praktikumsstelle für die

praktische Ausbildung sein. Die gesundheitliche Eignung

für den Beruf muss i. d. R. vorliegen.

Ausbildungsdauer:

2 bis 4 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Erzieher/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Frühpädagogik für Kinder

bis zu einem Alter von drei Jahren, Kindergartenerziehung

oder Jugendarbeit als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Fachwirt/in für Erziehungswesen

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Erziehungs- und

Bildungswissenschaft zu erwerben.

Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit

einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. In stationären Einrichtungen

oder im Rahmen der ambulanten Versorgung

pflegen, betreuen und beobachten Gesundheits- und

Krankenpfleger/innen Patienten nach ärztlichen Vorgaben.

In der Behandlungspflege führen sie erforderliche

medizinische Behandlungen durch und bereiten Patienten

auf diagnostische, therapeutische oder operative

Maßnahmen vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben

in der Grundpflege. Sie erledigen die auf der Station

anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben,

planen, koordinieren und dokumentieren Pflegemaßnahmen.

Darüber hinaus assistieren sie bei ärztlichen

Untersuchungen und operativen Eingriffen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/

in, baut auf einem mittleren oder höheren Bildungsabschluss

auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen

an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die

Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in

den naturwissenschaftlichen Fächern, seelische und

körperliche Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen,

selbständiges Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und

die Fähigkeit zum Umgang mit dem Menschen sind

Voraussetzungen. Die Bereitschaft zu Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Gesundheits-

und Krankenpfleger/innen sich weiterbilden, z. B. als

Fachkrankenpfleger/innen für Intensivpflege/Anästhesie,

Nephrologie oder Psychiatrie. Sie können auch Fachwirt/

in im Gesundheits- und Sozialwesen oder Betriebswirt/in

für Management im Gesundheitswesen werden. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, beispielsweise einen Bachelorabschluss

im Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaft zu

erwerben. Wer sich beruflich selbstständig machen

möchte, kann dies zum Beispiel freiberuflich in der

ambulanten Pflegehilfe.

71


Notfallsanitäter/in

Sozialassistent/in

72

Tätigkeit:

Notfallsanitäter/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und gilt als höchste nichtärztliche Qualifikation

im Rettungsdienst. Notfallsanitäter sind die Ersten, die

an einem Unfallort erscheinen. Dort verschaffen sie sich

einen Überblick über die Lage und den Zustand von eventuell

Verletzten und übernehmen deren Versorgung. Um

Menschenleben zu retten, leisten Notfallsanitäter Erste

Hilfe und führen, wenn nötig, lebensrettende Maßnahmen

durch. Sie versorgen die Patienten so lange, bis der

Notarzt erscheint und dürfen in bestimmten Notfällen

auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bzw. dem

Arzt assistieren. Gelernt wird in Blockeinheiten in der

Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im

Krankenhaus. Notfallsanitäter/innen sind für die Pflege

des Rettungsfahrzeuges zuständig und desinfizieren es

nach einem Transport, sie kontrollieren die medizinischen

Geräte, zum Beispiel den Defibrillator und füllen die

Medikamente auf.

Anforderungen:

Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in bringt eine

ziemliche Verantwortung mit sich. Weil es hier häufig

um Leben und Tod geht, müssen Entscheidungen in

kürzester Zeit getroffen werden. Deshalb müssen sie bei

Hektik und Stress einen kühlen Kopf bewahren, um in

brenzligen Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Zukünftige Notfallsanitäter/innen müssen mindestens

die Realschule abgeschlossen haben. Der Hauptschulabschluss

reicht nur aus, wenn zusätzlich bereits eine

mindestens zweijährige andere Ausbildung beendet

wurde. Notfallsanitäter/innen haben sehr unregelmäßige

Arbeitszeiten, da Unfälle zu jeder Tag- und Nachtzeit

passieren können. Sie müssen immer hoch konzentriert

sein, egal zu welcher Stunde, egal bei welchem Wetter.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Notfallsanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Medizinprodukte als „MPG-Beauftragter“. Einen

beruflichen Aufstieg können Notfallsanitäter/innen

durch eine Aufstiegsweiterbildung als Praxisanleiter/in

für Notfallsanitäter anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen zu

erwerben.

Tätigkeit:

Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Sozialassistenten/innen arbeiten in der

Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie

hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und

fördern. Sie arbeiten in Wohnheimen für alte und junge

Menschen, in Kindergärten und -horten sowie in

Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen

mit Behinderung. Sie sind auch bei ambulanten sozialen

Diensten, Familienberatungsstellen, diakonischen

Diensten oder Sozialämtern beschäftigt.

Anforderungen:

Vorausgesetzt wird in der Regel ein Hauptschulabschluss

(3-jährige Ausbildung) oder ein mittlerer Bildungsabschluss

(2-jährige Ausbildung). Die Anforderungen an

das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem

Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt sein. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen

oder den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

müssen die persönliche Zuverlässigkeit (mittels

Führungszeugnis) und die gesundheitliche Eignung als

Aufnahmevoraussetzungen nachgewiesen werden.

Ausbildungsdauer:

2 bis 3 Jahre, je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Sozialassistenten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in bestimmten

Einrichtungen wie Kindergärten, Jugendheime und

Werkstätten, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Erzieher/in, Haus- und Familienpfleger/in

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach soziale Arbeit

zu erwerben.


Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Tätigkeit:

In der Zahnarztpraxis sind Zahnmedizinische Fachangestellte

meist die ersten Ansprechpartner für die Patienten.

Sie organisieren den Praxisablauf, vergeben Termine,

dokumentieren Behandlungsabläufe und sorgen für

die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Sie helfen

bei der Behandlung mit und lagern z. B. den Patienten

richtig, saugen Speichel ab, verarbeiten Füllungs- und

Abformmaterialien. Auch einfache Laborarbeiten führen

Zahnmedizinische Fachangestellte durch und stellen z. B.

einfache Hilfsmittel her, um eine Bissnahme herzustellen.

Sie gehen verantwortungsvoll und sorgfältig mit

Arzneimitteln um, führen Zahn-Prophylaxe-Maßnahmen

durch und erklären Patienten z. B. wie man sich die

Zähne richtig putzt.

73

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung sind Sorgfalt und

keine Angst vor Kontakt mit Bakterien oder menschlichem

Speichel. Ebenso sollten die Neigung zum helfenden

Umgang mit Menschen, ausgeprägtes Interesse

für zahnmedizinische Sachverhalte, Flexibilität, rasche

Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl

und Verschwiegenheit vorhanden sein. Zahnmedizinische

Fachangestellte haben oft engen Körperkontakt

mit Patienten und kommen mit Desinfektionsmitteln

und zahnmedizinischen Chemikalien in Kontakt. Haben

Zahnmedizinische Fachangestellte Not- und Bereitschaftsdienst,

sind sie auch nachts oder an Wochenenden tätig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahnmedizinische Fachangestellte können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Hygiene

im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/ zur Zahnmedizinische/r

Fachassistent/in anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Zahnmedizin zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Unternehmen im Weimarer Land und Weimar Seite

74

• B & V Hoch-, Kabel- und Tiefbau GmbH, Apolda 92

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 102

• Lidl Vetriebs-GmbH & Co. KG, Weimar und Gutendorf 106

• Ospelt food GmbH, Apolda 108

• Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

• Strassing GmbH, Erfurt 112

• SWE Service GmbH, Erfurt 111

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena und Erfurt 113

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 117


Studiengänge

duales studium

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 121

• BAMATEC GmbH, Sömmerda 120

• cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und Automationsbausteine

mbH, Sömmerda 122

• Erdrich Umformtechnik GmbH, Sömmerda-Orlishausen 122

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 123

• MDC Power GmbH, Kölleda 126

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 128

• Stockmann Prüf- und Qualitätszentrum GmbH, Leubingen 129

75


76

Bachelor of Arts

Bankwirtschaft und Bankmanagement

(BA Glauchau) (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten

in Banken, Finanzabteilungen von Unternehmen, Beratungsgesellschaften

und Verbänden. In den branchenbezogenen

Pflichtmodulen der Studienrichtung Bankwirtschaft

werden spezielle berufsbezogene Kenntnisse,

Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Die Module in

der Studienrichtung orientieren sich an den aktuellen

Geschäftsfeldstrukturen der Banken. In 6 Semestern

werden solide Fachkenntnisse und betriebspraktische

Handlungskompetenz vermittelt. Jedes Semester besteht

aus einem Halbsemester in der Studienakademie

(Theorie) und einem Halbsemester im Unternehmen

(Praxis). Diese Studienabschnitte sind eng miteinander

verzahnt: inhaltlich sind sie so aufeinander abgestimmt,

dass wissenschaftlich-theoretische Studieninhalte auf

praktische Problemstellungen transferiert und vertieft

werden können. Gleichzeitig wird dieser Reflektionsprozess

durch Dozenten der BA Sachsen und Mentoren auf

Seiten der Praxispartner begleitet und betreut.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern

zunächst ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich

geeigneten Unternehmen abzuschließen. Bewerber/innen

ohne allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder

Fachhochschulreife können die Zugangsvoraussetzung

über eine Zugangsprüfung erwerben. Es existieren keine

Bewerbungsfristen. Aufgrund der kompakten Studienorganisation

fallen im Studienbetrieb der Staatlichen

Studienakademie Leipzig keine Semesterferien im herkömmlichen

Sinn an, den Studierenden steht jedoch ihr

individueller, Urlaub beim Praxispartner zu.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden immer

seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Markterfolg

von Unternehmen und Einrichtungen werden somit

ausgeprägt durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert die Spezifika von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management durch

dafür speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte. Die

Struktur des Studiums entspricht dieser Entwicklung.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Basisgebieten

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und E-Business sowie

Kooperationsmanagement. Im Sinne einer umfassenden

Herausbildung von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und

Fremdsprachen integriert..

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und

Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die Arbeit

in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen erwerben

die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des Großund

Einzelhandels. Angebote wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

Praxis-integrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

neben der Hochschulreife das Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten,

analytisches und mathematisches Denkvermögen, Motivation,

Leistungswille und Teamgeist sowie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben der Praxis. Gute

Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie

Kompetenz im Umgang mit neuen Medien sind weitere

Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Industrie- und Logistikmanagement

(IUBH Erfurt) (6)

Studieninhalte:

Egal ob bei der Organisation von Warenströmen, Just-In-

Time- Produktionen oder Bedarfskalkulationen: in den

Bereichen Industrie- und Logistikmanagement müssen

Sie sich verschiedensten Herausforderungen stellen

und dem sich ständig verändernden Markt immer einen

Schritt voraus sein. Der duale Studiengang Betriebswirtschaftslehre

mit den Vertiefungen Industrie- bzw. Logistikmanagement

vermittelt Ihnen genau das Know-How,

das Sie für Ihre Karriere in diesen Branchen benötigen.

Mit dem Studiengang schaffen Sie die Voraussetzung

für Ihren erfolgreichen Einsatz in der Entwicklung und

Umsetzung von Geschäftsprozessen, der Gestaltung

von Marketing und Vertrieb sowie der Analyse von

Informationstechniken. Das Studium in allgemeinen,

technischen sowie ökonomischen Kompetenzfeldern

eröffnet Ihnen die Chance, die Geschicke weltweit

operierender Handels-, Logistik- und Dienstleistungsunternehmen

mitzubestimmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

77


78

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik

(DHGE Gera) (7)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Management im

Gesundheitswesen (DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Management im Gesundheitswesen

vermittelt alle Kompetenzen, die zur Führung

einer Gesundheitseinrichtung erforderlich sind. Es befähigt

die Studierenden, hochflexibel in allen Bereichen

des Gesundheitswesens tätig zu werden – besonders in

der gefragten Kombination von kaufmännischen und

medizinischen Kenntnissen. Medizinisches Wissen und

Medizintechnik entwickeln sich rasant. Doch durch die

enge Verzahnung von theoretischen und praktischen

Studienabschnitten ist es möglich, Lehrinhalte der

Betriebswirtschaft mit dem aktuellsten Know-how

des Praxispartners zu verknüpfen und anzuwenden.

Die Absolventen der Studienrichtung kennen sich im

Management, im Controlling und in der Verwaltung des

Gesundheitswesens gleichermaßen aus. Sie sind in der

Lage, diese betriebswirtschaftlichen Herausforderungen

zu meistern und auch komplexe Reformprozesse im

Gesundheitswesen positiv zu beeinflussen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Interesse an medizinischen Fachgebieten

und kaufmännisch-wirtschaftlichen Zusammenhängen,

Freude beim Umgang mit Menschen, Flexibilität und hohe

Motivation für die Anforderungen aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (9)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium Mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Supply Chain Management

in Industrie und Handel

(iba Erfurt) (10)

Studieninhalte:

Industrielle Produktion, Distribution, Logistik sowie

der Handel sind wichtige Elemente der deutschen Wirtschaft.

Veränderte Märkte, intensivierter Wettbewerb,

aber auch die Auswirkungen der Globalisierung stellen

Unternehmen in diesen Bereichen vor immer neue

Herausforderungen und zeigen diesen die Grenzen

weiterer Steigerungen der Effizienz in ihren Bereichen

auf. In der Fachrichtung „Supply Chain Management in

Industrie und Handel“ vermitteln wir den Studierenden

daher ein umfassendes Verständnis der relevanten

betriebswirtschaftlichen Methoden für Unternehmen

aus Industrie und Handel sowie der Anbieter logistischer

Dienstleistungen. Wir betrachten dabei Industrie,

Handel und Logistik nicht als unabhängig voneinander

agierende Einheiten, sondern aus der Wertschöpfungskette

übergreifenden Perspektive des Supply Chain

Managements. Als Studierender sind Sie eingebunden

in die Unternehmensplanung, das Prozess- und Qualitätsmanagement,

das Finanz- und Rechnungswesen, das

Supply Chain Management, die Logistik und den Einkauf.

Außerdem vermitteln wir grundlegende Kenntnisse des

Managements aus der Perspektive komplexer Supply

Chain-Strukturen und befähigen Sie, das Wettbewerbsumfeld

und Supply-Netzwerk Ihres Praxisunternehmens

zu analysieren und entscheidungsunterstützend zum

Erfolg beizutragen.

Anforderungen:

Für ein Studium an der Internationalen Berufsakademie

müssen Sie folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:

1. Nachweis eines der folgenden Abschlüsse: allgemeine

Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife,

Fachhochschulreife, Meisterprüfung, vergleichbare Abschlüsse

der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Fachwirt/in).

Außerdem können auch beruflich Qualifizierte

eine Hochschulzugangsberechtigung haben, wenn nach

dem Realschulabschluss eine mindestens zweijährige

Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen worden ist

und Berufserfahrung nachgewiesen wird. 2. Praxisvertrag

mit einem Unternehmen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre, bzw. 6- semestrig oder 3,5 Jahre, bzw 7- semestrig

mit interkultureller Qualifikation am Studienort

Erfurt

79


80

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Handel (11)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, Allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Logistik (12)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logistik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und

in der Logistikverwaltung. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels/Logistik,Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 6 Semester


Bachelor of Arts

Tourismuswirtschaft

(IUBH Erfurt) (13)

Studieninhalte:

Die Tourismusbranche verzeichnet ein kontinuierliches

Wachstum. Sie ist heute einer der bedeutendsten Dienstleistungssektoren

weltweit und wird weiterhin an

Bedeutung gewinnen. Im dualen Studium erlernen sie

zum einen das grundlegende Handwerkszeug, um später

z. B. für den reibungslosen Ablauf einer Reise sorgen

zu können. Nach ihrem Studium kennen sie sich mit

aktuellen Entwicklungen im Tourismus sowie in den Bereichen

Destinationsmanagement, Tourismusmarketing,

Prozess- und Qualitätsmanagement gut aus. Da sie nicht

nur das fachliche Know-how der Tourismusbranche für

eine Karriere als Manager benötigen, vermittelt ihnen

das Studium auch die notwendigen betriebswirtschaftlichen

und rechtlichen Kenntnisse und macht sie fit für

ihren Job in Bezug auf ihre Präsentations- und rhetorischen

Kompetenzen, ihr Organisationstalent sowie

ihre Fremdsprachenkenntnisse. Das praxisnah vermittelte

Wissen können sie im Rahmen Ihres Einsatzes in

Ihrem Praxisunternehmen anwenden und vertiefen. Das

duale Studienkonzept ist gekennzeichnet durch einen

regelmäßigen wöchentlichen Wechsel zwischen Theorie

und Praxis. Durch die Wahl einer Vertiefung im dualen

Studium haben sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit,

sich in drei besonders attraktiven Betätigungsfeldern

des Tourismus zu spezialisieren und so gezielt auf Ihren

Traumjob vorzubereiten. Die möglichen Vertiefungsbereiche

sind: Hotelmanagement, Eventmanagement oder

Reiseveranstalter und Reisemittler..

Anforderungen:

Sie können zum Bachelor-Studium an der IUBH zugelassen

werden, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen

erfüllen: allgemeine Hochschulreife (Abitur); fachgebundene

Hochschulreife (fachgebundenes Abitur) oder Fachhochschulreife;

erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung;

erfolgreicher Abschluss eines Bildungsgangs zum staatlich

geprüfter Techniker oder staatlich geprüfter Betriebswirt;

Studieren ohne Abitur: Qualifizierte Berufstätige ohne

Hochschulzugangsberechtigung, die über eine mindestens

zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung verfügen

und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig

waren, sind grundsätzlich berechtigt, ein Studium an der

IUBH duales Studium nach bestandenen Eignungstest

aufzunehmen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semster mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(FH Erfurt) (14)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen. Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger) sowie

ein 6-wöchiges Vorpraktikum. Das Vorpraktikum ist vor

Beginn des Studiums abzuleisten und für die Zulassung zum

Studium nachzuweisen. Alternativ kann es bis zum Ende

des 2. Semesters abgeleistet werden. Das Vorpraktikum

ist in der Regel in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb

des Baugewerbes abzuleisten. Eine abgeschlossene Berufsausbildung

als Maurer/in, Betonbauer/in, Zimmerer/

in, Straßenbauer/in, Bauzeichner/in wird als Vorpraktikum

anerkannt. In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre (7 Semester) mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

81


82

Bachelor of Engineering

Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

(DHGE Eisenach) (15)

Studieninhalte:

Eine einwandfreie Produktion und das damit verbundene,

professionelle Qualitätsmanagement spielen in den Unternehmen

der Industrie eine entscheidende Rolle zur

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Zu den Aufgaben

der Fertigungsmesstechnik zählen die Feststellung von

Abweichungen zu den gestellten Anforderungen an die

erzeugten Produkte, die Erkennung der Ursachen dieser

Abweichungen und eine Lösungsfindung. Dieses Studienangebot

richtet sich vor allem an junge Menschen mit

vielseitigen Interessen. Es umfasst ein breites Spektrum

an Themen aus den Bereichen der Naturwissenschaften

und Technik. Neben den Grundlagenfächern werden

spezifische Inhalte wie Fertigungsmesstechnik, Konstruktion/CAD,

Fertigungstechnik, Werkstoffkunde,

Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Zertifizierungsmanagement

sowie viele weitere Themen gelehrt.

Ergänzt wird das Studium durch betriebswirtschaftliche

Fächer, Informatik, und Fachenglisch. Die theoretische

Wissensvermittlung wird durch fachspezifische und

fachübergreifende Laborarbeiten gefestigt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern,

insbesondere Physik und Mathematik, Sinn für technische

Zusammenhänge, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis

nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Informations- &

Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (16)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (17)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein

und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (18)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

83


84

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (19)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden

des wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Handelsfachwirt/in – ALDI (20)

Tätigkeit:

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist eine doppelt qualifizierende

Erstausbildung für Abiturienten. Sie führt zu

einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf (Kaufmann/frau im Einzelhandel) und

parallel dazu zu dem bundesweit einheitlich geregelten

Abschluss Handelsfachwirt/in. Neben den Inhalten

des/der Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben die

Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Darüber hinaus schließen die

Auszubildenden die Ausbildereignungsprüfung ab. Alles

mit dem Ziel der Übernahme einer ersten Position mit

Führung, um Verantwortung für eine Verkaufsstelle zu

übernehmen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter nach 30 Monaten (Handelsfachwirt/in)

sowie ein dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat)

nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglicheiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten drei Teile

der Ausbildung, d. h. der Ausbildung zum/r Kaufmann/

frau im Einzelhandel, der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

und der Ausbilder-Eignung, bestehen

die besten Voraussetzungen, für eine Karriere bei ALDI.


Diplom-Rechtspfleger/in

FH - Laufbahn des gehobenen Justizdienstes,

Laufbahnzweig Rechtspflegerdienst (21)

Studieninhalte:

Rechtspfleger/innen als Beamte des gehobenen Justizdienstes,

sind als selbständiges Organ der Rechtspflege,

welches sich durch die Änderung der Gerichtsorganisation

neben den allseits bekannten Rechtspflegeorganen (Richter,

Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar) entwickelt

hat, bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig.

Im Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegegesetz

übertragenen Geschäfte entscheiden die Rechtspfleger/

innen in eigener Verantwortung und sind hierbei nur

dem Gesetz unterworfen. Die sachliche Unabhängigkeit

bei der Ausübung der Funktionen unterscheidet den

Rechtspfleger in seiner Tätigkeit von den Beamten der

gehobenen Laufbahnen aller übrigen Verwaltungen.

Diese Sonderstellung ist im Rechtspflegegesetz bundeseinheitlich

geregelt. Die Aufgaben bei den Gerichten

unterteilen sich in die der freiwilligen und die

der streitigen Gerichtsbarkeit. Das Schwergewicht der

Aufgaben eines/r Rechtspflegers/in liegt auf dem Gebiet

der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die zum sachlichen

Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehört. Hierzu

zählt das umfangreiche und rechtlich schwierige Gebiet

des Grundbuchrechts, das Registerrecht, Nachlasssachen

oder das Familien- und Betreuungsrecht. Im Rahmen

der streitigen Gerichtsbarkeit sind Rechtspfleger beteiligt

bei Insolvenzverfahren, Zwangsversteigerung,

Zwangsverwaltung und Zwangsvollstreckungsverfahren.

In Strafverfahren vollstrecken Rechtspfleger die

vom Richter rechtskräftig verhängten Strafen bei der

Staatsanwaltschaft.

Anforderungen:

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den

gehobenen Justizdienst kann sich bewerben, wer: die

Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen

als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen

kann; die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG

besitzt und die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung

in das Beamtenverhältnis auf Widerruf nach den

aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften,

insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz in

Verbindung mit § 7 Beamtenstatusgesetz, erfüllt. Der

Rechtspflegerberuf verlangt neben der Fähigkeit komplexe

Sachverhalte zu erfassen, Zusammenhänge zu verstehen

und Rechtsfragen herauszufiltern auch die Bereitschaft

sich dem recht suchenden Bürger anzunehmen und

ihm eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen

Möglichkeiten zu helfen. Rechtspfleger/innen müssen

Sie Verfahrensfragen klären, Verfahren leiten, über eingehende

Anträge entscheiden und diese Entscheidungen

angemessen vermitteln und rechtfertigen.

All dies setzt ein umfassendes Fach- und Allgemeinwissen

sowie Einfühlungsvermögen, Entschlusskraft, Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und ein gutes

Ausdrucksvermögen voraus.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

85


86

Abiturientenprogramm Vertrieb

- LIDL (22)

Tätigkeit:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglicheiten:

Schon nach drei Jahren besteht die Möglichkeit die

Leitung einer eigenen Filiale mit rund 15 Mitarbeitern

zu übernehmen – inklusive der Möglichkeit, sich zum/

zur Verkaufsleiter/in weiterzuentwickeln.

REWE Abiturientenprogramm (23)

Tätigkeit:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm für

Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb von 3 Jahren

zum/r Marktmanager/in oder langfristig zum/r selbstständigen

REWE Kaufmann/frau zu qualifizieren. Neben den

Inhalten des/r Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel) und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt/in)

Aufstiegsmöglicheiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten beiden

Teile des Abiturientenprogramms, d. h. der Ausbildung

zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel und der Weiterbildung

zum/r Handelsfachwirt/in, bestehen die besten

Voraussetzungen, in einem REWE-Markt als Marktmanager/in

einzusteigen und/oder im weiteren Verlauf der

Karriere bei der REWE selbstständiger Partnerkaufmann/

frau zu werden.


87

Check die

Community unter:

www.same-here.de

Eine Initiative der IHK Erfurt

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der ausbildenden

Unternehmen

mit über 180 Ausbildungsstellen

im landkreis Weimarer Land

und In der Stadt Weimar


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Ansprechpartner für Schulen

Daniela Meyer | meyer@biw-bau.de

Daniela Pilz-Riedel | pilz-riedel@biw-bau.de

BAUINDUSTRIEVERBAND

HESSEN-THÜRINGEN e.V.


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Vielseitig

Verantwortungsvoll

Die Bayer Weimar GmbH und

Co. KG ist ein modernes Unter-

nehmen mit Sitz in Weimar.

Unsere Hauptaufgabe ist die

Herstellung und Verpackung von

hormonhaltigen festen Arzneifor-

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In unserem Unternehmen sind

ca. 500 Mitarbeiter/-innen mit

verschiedenen Qualifikationen,

vom Facharbeiter- bis zum akademischen

Abschluss, beschäftigt.

Die hohe Qualität unserer Ausbildung

wurde mehrfach von der

IHK Erfurt mit der Auszeichnung

„Hervorragender Ausbildungsbetrieb“

anerkannt.

Wir bieten verschiedene Einsatz

und Entwicklungsmöglichkeiten

in unseren Produktions-, Technik-

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Wir sind tarifgebunden und gewähren

unseren Mitarbeitern und

Auszubildenden eine Vielzahl von

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in verschiedenen Gewerken an

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Naturstein- und Ziegelmauerwerk // Beton- und Putzarbeiten

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Dachdecker / Spengler

Schiefer- und Biberschwanzdeckungen // Bitumenabdichtungen

Blechbekleidungen // Rinnen // Bekrönungen

Kontakt

Bennert GmbH

Betrieb für Bauwerkssicherung

Meckfelder Straße 2

99102 Klettbach

Personalabteilung

Tel.: +49 36 209 / 480 0

Fax.: +49 36 209 / 480 165

Mail: jobs@bennert.de

Steinmetze / Steinbildhauer

traditionelle Steinmetz -und Steinbildhauerarbeiten

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Garten- und

Landschaftsgestalter

Erd- und Tiefbauarbeiten // Mauer- und Treppenanlagenbau

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Ausbildungsdauer:2Jahre,

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LehrjahralsFachkraftfürLagerlogistik.

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installiert werden. Du beschäftigst dich aber auch mit deren

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des HOGA-Ausbildungsverbundes

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Du willst nicht nur zuschauen, sondern direkt mitanpacken? Starte mit einer Ausbildung bei

uns durch. Du erhältst einen Einblick hinter die Kulissen, übernimmst früh Verantwortung und

arbeitest in einem Team aus tollen Kollegen.

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2. Jahr 1.050 €/Monat*

3. Jahr 1.200 €/Monat*

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Beginn: August/September 2019

Dauer: 2 Jahre

Voraussetzung: Erfolgreicher

Schulabschluss

Vergütung: 1. Jahr 950 €/Monat*

2. Jahr 1.050 €/Monat*

Deine Vorteile

Freue dich auf eine praxisorientierte Ausbildung. Bei uns erwarten dich neben spannenden

Ausbildungsprojekten auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, eine attraktive Vergütung,

gute Übernahmechancen und ein persönlicher Pate.

Dein Kontakt

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Komm zu uns und starte in deine erfolgreiche berufliche Zukunft.

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*Liegt die Tarifvergütung über der auf das jeweilige Ausbildungsjahr bezogenen einheitlichen Vergütung, erhältst du die Tarifvergütung.


WIR BILDEN AUS:

KTW Fassadentechnik GmbH

Hochbaufacharbeiter mit

Schwerpunkt Maurerarbeiten

(ab 3. Lehrjahr optional MAURER mit Gesellenbrief)

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Wir warten auf Dich:




Du möchtest gern mit Deinen Händen handwerklich etwas schaffen – Du arbeitest gern

an der frischen Luft – Du möchtest am Ende des Tages augenscheinlich sehen, was Du

geleistet hast und stolz auf Deine Arbeit sein…

DANN SEI WILLKOMMEN IN UNSEREM TEAM! Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen

mit ca. 60 Mitarbeitern, die sich mit Sanierung von Fassaden über

Beschichtungen von Bauteilen z.B. Balkone, Loggien, Terrassen sowie Fugenabdichtungen,

Tragwerksverstärkungen und Dachabdichtungen beschäftigen.

Übernahme garantiert, Aufstiegschancen (z.B. zum Polier) nach der Ausbildung

Ausbildungsvergütung (Lehrjahr 2018/2019):

1. Lehrjahr: 765 €

2. Lehrjahr: 970 €

3. Lehrjahr: 1190 €

Voraussetzung:





Abgeschlossene Schulausbildung (Hauptschule, Fachoberschulreife/Mittlere Reife)

Technisches Verständnis, Interesse an der Baubranche, Sorgfalt, Genauigkeit, Lernbereitschaft

Teamfähigkeit, körperliche Fitness

Vorheriges Praktikum zum Schnuppern bieten wir gerne an

Bewirb Dich per E-Mail oder per Post:

KTW Fassaden-Technik GmbH

Susanne Deininger

Magdalaer Str. 102a

99441 Mellingen

info@ktweimar.de

www.ktweimar.de


Dein Ausbildungsplatz zum/r Feinoptiker/in

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute vor der Haustür liegt: Ein kollegiales Team zum Wohlfühlen,

zukunftssicher und gut gelegen zwischen Weimar und Jena: LAYERTEC aus Mellingen.

Wir sind ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen aus Mellingen. Mit über 270 Mitarbeitern

entwickeln und produzieren wir anspruchsvolle Optiken in hohen Stückzahlen für namhafte Laserhersteller,

aber auch Einzelteile für Forschungseinrichtungen und Universitäten weltweit. Die Fertigung umfasst sowohl

die Feinoptikherstellung (Planflächen, Linsen, Asphären), als auch deren Beschichtung.

Bist du handwerklich begabt? Hast du Interesse an Technik und Physik? Dann komm zu LAYERTEC und

werde Feinoptiker/in. Ab August 2019 bieten wir wieder 5 Ausbildungsplätze zum/r Feinoptiker/in mit dem

Ziel der späteren Übernahme in eine Festanstellung.

Du lernst bei uns

• die konventionelle und CNC-gesteuerte Bearbeitung

von Glas, Kristallen und Halbmetallen

• das „Schleifen, Läppen und Polieren“ von

optischen Bauteilen (plan, rund, zylindrisch

und Freiform)

• das „Fügen“ von Baugruppen

• das Fertigen nach technischen Zeichnungen

• Messen und Prüfen von optischen Bauteilen

auf optische und geometrische Anforderungen

Wir erwarten

• einen guten Realschulabschluss, Fachhochschulreife

oder allgemeine Hochschulreife

• technisches Verständnis

• handwerkliches Geschick

• Teamfähigkeit

• Sorgfalt und Genauigkeit

Wünschenswert sind

• Interesse an Physik und Technik

• Grundkenntnisse der englischen Sprache

• Grundkenntnisse am PC

• Gute Noten in Mathe und Physik

Dich erwartet

• eine 3 ½-jährige interessante Ausbildung in

einem innovativen Umfeld zum/r Feinoptiker/in

• eine ausführliche Grundlagen-Ausbildung am

Jenaer Bildungszentrum

• sehr gute Übernahmechancen

• Lehrgehalt und 28 Tage Urlaub im Jahr

• ein gut erreichbares Betriebsgelände über die

Bahnverbindung Weimar - Jena

Bewerben kannst du dich per Post oder E-Mail.

Sende dein Anschreiben, deinen tabellarischen

Lebenslauf, deine letzten Zeugnisse und andere

Praktikums- oder Qualifikationsnachweise an:

Kontakt:

LAYERTEC GmbH

z.Hd. Frau Lehmann

Ernst-Abbe-Weg 1

99441 Mellingen

bewerbung@layertec.de

036453 744 768 (Frau Lehmann)

Lerne uns vorher bei einem Schülerpraktikum

oder einer Ferienarbeit kennen. Wir freuen uns

auf Dich!

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Wir werden nicht nur täglich besser.

Wir fühlen uns dabei auch

ernst genommen.

Immer was los, ständig etwas zu tun – das ist die Welt des Handels. Was für uns unbedingt dazugehört: gemeinsam anpacken,

offen miteinander reden, voneinander lernen und den Spaß am Erfolg gemeinsam erleben.

Ausbildung zum Kaufmann (w/m)

im Einzelhandel

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

3-jährige Ausbildungsdauer

Du unterstützt bei der Inventur und prüfst den Wareneingang.

Im dritten Ausbildungsjahr erstellst du Personaleinsatzpläne

und leitest erste eigene Schichten.

Weitere Ausbildungsinhalte sind z. B. Kassiertätigkeit,

Kundenkontakt, Warenpräsentation sowie Gewährleistung

von Frische, Qualität und Sauberkeit.

Dein Profil

Erfolgreicher Schulabschluss (Hauptschule oder Mittlere

Reife)

Engagement und Begeisterung für den Handel

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. Jahr: 950 €, 2. Jahr:

1.050 €, 3. Jahr: 1.200 €)

Abiturientenprogramm

Vertrieb

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

In drei Jahren erhältst du drei Abschlüsse: Nach der Ausbildung

zum Kaufmann (w/m) im Einzelhandel, folgt die

Weiterbildung zum geprüften Handelsfachwirt (w/m) inkl.

der Weiterbildung zum Ausbilder (w/m)

Dein Profil

Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Begeisterungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. – 6. Monat: 1.050 €,

7. – 18. Monat: 1.200 €, ab dem 19. Monat: übertarifliche

Bezahlung).

Lidl lohnt sich.

Lidl ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel – und hat als Arbeitgeber viel zu

bieten. Wir legen Wert darauf, dass sich dein Einstieg bei uns lohnt! Du wirst bestens betreut, findest tolle

Perspektiven, viel Abwechslung und Freiraum zu wachsen. Und auch deine Bezahlung kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf dich und deinen Start im Verkauf, in der Logistik oder in unserer Verwaltung!

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108


Über uns:

Wir entwickeln, produzieren und

vertreiben Filter und Filterelemente

für die unterschiedlichsten

Einsatzzwecke. Die

Haupteinsatzbereiche unserer Filter

sind die Hydraulik, die Lufttechnik,

die Kraftstofftechnik, die

Wassertechnik und die Kältetechnik.

Wir suchen Auszubildende zum/zur:

Fertigungsmechaniker/in

Mechatroniker/in

Maschinen- u. Anlagenführer/in

Industriekaufmann/frau

Wir bieten Dir:

Kostenübernahme von

überbetrieblichen

Lehrgängen,

Fachbezogene

Zusatzqualifikation,

Kostenerstattung für

Lehrbücher

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Sende Deine Bewerbung an:

RT Filtertechnik GmbH - Werk Kromsdorf, Süßenborner Weg 42, 99441 Kromsdorf

oder per E-Mail an bewerbung@rt-filter.de

AUSBILDUNGSPLÄTZE BEI SPIE

Die Ausbildung von jungen Menschen gehört zu den elementaren

Punkten in unserem Unternehmen. Wer heute am Markt bestehen

will, braucht motivierten Nachwuchs, der bei uns die Chance

bekommt, in einem modernen und doch traditionsreichen

Unternehmen seinen Traumberuf zu erlernen und somit seine

Zukunft aktiv mitzugestalten.

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SCHON AN MORGEN.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an:

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Heinrich-Credner-Straße 18 | 99087 Erfurt

T: (03 61) 7 78 48 17 | F: (03 61) 7 78 48 34

Gerne auch per Mail an: andrea.baehr@spie.com

www.spie-sag.com

Wir suchen Auszubildende:

• Tiefbauer/in

• Rohrleitungsbauer/in

• Straßenbauer/in

• Baugeräteführer/in

• Elektroanlagenmonteur/in


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Senger-Kraft GmbH & Co. KG | Apolda | Erfurt | Sömmerda | Leipzig | Leipzig-Radefeld | Naumburg | Weimar | Weißenfels

Senger-Kraft Automobile GmbH | Bad Salzungen | Schwabhausen | Schmalkalden

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Holzdorfer Allee 2, 99428 Weimar, info@senger-kraft.de

www.senger-kraft.de


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ENTSCHEIDE DICH JETZT!

Ausbildungsberufe 2019 der Stadtwerke Erfurt Gruppe

Duale Ausbildungsberufe

· Berufskraftfahrer/-in

· Fachkraft im Fahrbetrieb

· Elektroniker/-in für Betriebstechnik

· Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe

· Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

· Gärtner/-in (Fachrichtung Zierpflanzenbau)

· IT-Systemelektroniker/-in

· Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

(Fachrichtung Nutzfahrzeuge)

· Industriekauffrau/-mann

Duales Studium

· Dienstleistungsmanagement

· Wirtschaftsinformatik

Freiwilliges Ökologisches Jahr

· egapark Erfurt

· Stöberhaus

· Wertstoffhöfe

www.stadtwerke-erfurt.de/ausbildung


Ein Unternehmen der MHI Gruppe

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Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Landmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

und Baumaschinen-

Büromanagement

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Weis E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /763-543 Internet: www.strassing.de

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kurz Thüfleiwa – sind ein modernes mittelständisches Unternehmen, das

sich der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren nach Original Thüringer

Rezeptur verschrieben hat: Aus guter Tradition, vielfach ausgezeichnet im

Geschmack und stets in höchster Qualität.

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und Spaß bei der Arbeit.

Ich suchte nach Absicherung und einem

familienfreundlichen Arbeitgeber.“

„ Gute Aufstiegschancen,

eine planbare Zukunft

und eine faire

Bezahlung sind uns

genauso wichtig, wie

nette Arbeitskollegen

und ein freundliches

Arbeitsklima.“

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Ausbildung zum / zur

Justizsekretär/-in

Duales Studium zum / zur

Diplom-Rechtspfleger/-in (FH)

Justizsekretäre sind Beamte des mittleren Justizdienstes und bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern, Staatsanwälten

und Rechtspflegern nehmen sie wichtige Aufgaben im Bereich der

Rechtspflege wahr und tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung

gegenüber dem Bürger bei. Sie übernehmen unter anderem die Anlegung

und Verwaltung der Akten, die Aufnahme von Anträgen, die Protokollführung

in Strafverhandlungen, die Berechnung von Gerichtskosten

und die eigenständige Abwicklung der Geldstrafenvollstreckung.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines zweijährigen Vorbereitungsdienstes

nach der Thüringer Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die

Laufbahn des mittleren Justizdienstes. Die praxisbezogene und zugleich

theoriegeleitete Ausbildung gliedert sich in vier fachtheoretische

(im Ausbildungszentrum Bobritzsch/Sachsen) und vier berufspraktische

Ausbildungsabschnitte an verschiedenen Ausbildungsbehörden

im Freistaat Thüringen. Sie finden jeweils im Wechsel statt und

bauen aufeinander auf.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den mittleren Justizdienst

kann sich bewerben, wer:

den Realschulabschluss (mittlere Reife) oder den Hauptschulabschluss

und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung bzw.

Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis

oder einen gleichwertigen Bildungsstand nachweist,

die Anforderungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis auf

Widerruf nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz erfüllt und

einen Nachweis von Kenntnissen im Maschinenschreiben mit einer

Mindestleistung von 140 Anschlägen in der Minute vorlegt. Der

Nachweis über die Maschinenschreibkenntnisse kann bis zum Ende

des vierten Ausbildungsabschnittes nachgereicht werden.

Rechtspfleger sind als Beamte des gehobenen Dienstes bei den Gerichten

und den Staatsanwaltschaften tätig. Das Schwergewicht der

Aufgaben liegt auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die

zum sachlichen Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehören. Im

Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegergesetz übertragenen Geschäfte

entscheiden sie in eigener Verantwortung und sind dabei nur

dem Gesetz unterworfen. Zu ihren Aufgabengebieten zählen u.a.: das

Grundbuchrecht, Registerrecht, Nachlassrecht und Familien- und

Betreuungsrecht. Die Rechtspfleger entscheiden über Anträge, sind

für die Eintragung in öffentliche Register zuständig, leiten Insolvenzverfahren

und führen Zwangsversteigerungsverfahren durch. Bei der

Staatsanwaltschaft obliegen ihnen die Vollstreckung der vom Richter

verhängten Strafen. Das duale Studium erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungs- und

Prüfungsordnung der Laufbahn des gehobenen Justizdienstes

(ThürRAPO). Der Vorbereitungsdienst umfasst das Fachstudium an der

Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg

an der Fulda (Hessen) und berufspraktische Studienzeiten an verschiedenen

Ausbildungsbehörden im Freistaat Thüringen.

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den gehobenen

Justizdienst kann sich bewerben, wer:

die Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen als gleichwertig anerkannten

Bildungsstand nachweisen kann,

die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG besitzt und

die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf nach den aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen

Vorschriften, insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz,

erfüllt.

Das sollten Sie mitbringen

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein,

Entschlussfreudigkeit, Zuverlässigkeit

und Teamfähigkeit sind ebenso notwendig

wie die Fähigkeit zum selbstständigen und

eigenverantwortlichen Arbeiten. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordern die

Berufe auch Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

sowie ein gutes Einfühlungsvermögen.

Ihre Bewerbung

Einstellungstermin: 1. September jeden Jahres

Die Bewerbung ist bis 31. Dezember des Vorjahres

zu richten an:

Herrn Präsidenten des

Thüringer Oberlandesgerichts

Bitte nutzen Sie ausschließlich den Online-

Bewerbungsbogen des Stellenportals

Interamt:

www.interamt.de

Alle Infos unter:

www.thueringen.de/

th4/olg/ausbildung

Wir bieten unseren Anwärtern

Beamtenverhältnis auf Widerruf

Anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche

Tätigkeiten

Überdurchschnittlich hohe Anwärterbezüge

Gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten

Gesundheitsmanagement der Justiz

(z.B. Yoga, Massage, Joggen, etc.)


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Vollgas geben? Dann mach doch eine

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Seit über 115 Jahren zählt Viega zu den bedeutendsten

Technologieführern der Installationstechnik.

Obwohl unsere Firma in diesem Zeitraum rasant gewachsen

ist, sind wir immer ein bodenständiges,

grund solides Familienunternehmen geblieben. So

kennt man uns.

Eine fundierte Ausbildung ist für uns genauso selbstverständlich

wie die Aussicht auf langfristige persönliche

Entwicklungsperspektiven und ein fairer, menschlicher

Umgang miteinander. Um unseren Bedarf

an qualifiziertem Nachwuchs zu sichern, bilden wir

zum Ausbildungsbeginn 2019 in unserem Zweigwerk

in Großheringen/Thüringen in folgenden Berufen aus:

■ Industriemechaniker (m/w)

■ Zerspanungsmechaniker (m/w)

■ Gießereimechaniker (m/w)

■ Anlagenmechaniker SHK (m/w)

■ Fachinformatiker für Systemintegration (m/w)

Wir bilden ständig ca. 200 junge Menschen aus.

Gehörst auch Du bald dazu? Dann freuen wir uns

über Deine Bewerbung, die Du uns bevorzugt online

über unser Karriereportal unter azubiblog.viega.de

zukommen lässt.


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Telefon 03643 745302

E-Mail management@weimar.de

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SANITÄR-, HEIZUNGS- UND

KLIMATECHNIK

DEINE ZUKUNFT. DEIN BERUF.

Mit der Wahl der Ausbildung fällt eine wichtige Entscheidung für

Deine berufliche Zukunft. Deshalb bieten wir an, uns kennenzulernen.

Zum Beispiel bei einem Praktikum. Ob nur ein paar Tage oder

einige Wochen. Lerne uns kennen, werde ein Teil des Teams.

ENTSCHEIDUNG GETROFFEN?

Dann starte in die Ausbildung. Wir bilden aus im Betrieb und in der

Berufsschule geht es um Praxis und Theorie rund um Heizungs-,

Sanitär- und Klimatechnik.

• Dauer dreieinhalb Jahre, Verkürzung der Lehrzeit bei guten

Leistungen möglich

• Attraktive Ausbildungsvergütung

• Übernahme nach bestandener Gesellenprüfung

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UNS AUF DICH.

DU HAST INTERESSE?

Dann sende uns deine Bewerbung!

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Tel.: (0 36 43) 77 82-22

Oder einfach per Mail an:

ausbildung@wwi-thomas.de


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Unternehmen

mit über 70 Ausbildungsstellen

im landkreis Sömmerda


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DICH!

EINDRÜCKE EINES EHEMALIGEN BAMATEC-AUSZUBILDENDEN

Nach Ablegung des Abiturs begann ich 2010 meine Berufsausbildung zum Mechatroniker bei der

BAMATEC GmbH Sömmerda. Ich erinnere mich noch gern an meine Ausbildungszeit zurück. Neben

den vielen fachlich relevanten Fähigkeiten, die mir im Betrieb sowie auf Lehrgängen vermittelt wurden,

half mir die Ausbildung auch durch das freundliche Verhältnis zu den Kollegen und Vorgesetzten

charakterlich zu wachsen und aus mir herauszukommen. Besondere Freude bereiteten mir die

Arbeiten an Werkzeugmaschinen sowie die Gelegenheiten, bei denen ich mit meinem Sprachwissen

glänzen konnte.

Die Ausbildung bei der BAMATEC GmbH gab mir auch den Mut, nach der erfolgreichen Abschlussprüfung

noch einen weiteren Bildungsweg einzuschlagen und so studiere ich mittlerweile höheres

Lehramt für die Fächer Physik und Englisch. Noch heute greife ich gern auf die Fähigkeiten zurück,

die ich aus meiner Berufsausbildung mitbringe, besuche meinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb

regelmäßig und verdiene mir als gelernter Mechatroniker in der Vorlesungsfreien Zeit ein paar Euros

dazu. Andy Hafermalz, wohnhaft in Kindelbrück – Student an der Technischen Universität Dresden

AUSBILDUNGSBERUFE

» MECHATRONIKER/-IN

» ZERSPANUNGSMECHANIKER/-IN

» DUALES STUDIUM (BACHELOR)

AN DER BERUFSAKADEMIE – FACHBEREICH TECHNIK

Festanstellung nach Eignung sowie erfolgreichem Berufsabschluss

WIR FREUEN UNS AUF DEINE BEWERBUNG!

BAMATEC GmbH Sömmerda

Am Unterwege 5

99610 Sömmerda

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Kollegen, die bei ALDI

durchstarten möchten!«

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I Kaufmann im Einzelhandel (m/w)

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Als Nr. 1 im Discount bieten wir bereits während der Ausbildung eine

sehr attraktive Vergütung! Und anschließend natürlich hervorragende

Übernahme- und Karrieremöglichkeiten.

Du hast Interesse? Dann sprich uns gern in einer unserer Filialen an

oder bewirb Dich online. Wir freuen uns auf Dich!

ALDI GmbH & Co. KG Nohra

Österholzstraße 12, 99428 Nohra (bei Weimar)

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Entwicklung und Fertigung mit 250 Mitarbeitern in Deutschland.

Wir liefern unsere Geräte und Systeme in mehr als 80 Ländern.

Unser Maschinenpark ist auf dem neuesten Stand und Weltniveau.

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• Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

• Duales Studium (Bachelor)

der Fachrichtung Mechatronik und Automation

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• Duales Studium (Bachelor)

der Fachrichtung Konstruktion

Ansprechpartner

Doreen Fascher

Tel.: 03634 6860-130

d.fascher@cab.de

Adresse

cab Produkttechnik Sömmerda GmbH

Am Unterwege 18-20

99610 Sömmerda

www.cab.de

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Tel. (03635) 458 341 • www.funkwerk.com


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Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) BA Bankwirtschaft und -management

http://www.ba-glauchau.de/cms/duales-studium/

studienplanung-und-organisation.html,

Stand: 16. 04. 2018

(4) BA Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html, Stand: 16. 04. 2018

(5) BA Betriebswirtschaft FR Groß- & Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(6) BA Betriebswirtschaft FR Industrie- & Logistikmanagement

https://www.iubh-dualesstudium.de/studium/industrielogistikmanagement-bachelor-betriebswirtschaftslehre/,

Stand: 11. 09. 2018

(7) BA Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

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(8) BA Betriebswirtschaft FR Management im

Gesundheitswesen

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

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Stand. 16. 04. 2018

(9) BA Betriebswirtschaft FR Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 16. 04. 2018

(10) BA Betriebswirtschaft FR Supply Chain Management in

Industrie und Handel

https://www.iba-erfurt.com/Duales-Bachelor-Studium/

BWL-Supply-Chain-Management-in-Industrie-und-Handel,

Stand: 11. 09. 2018

(11) BA Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft & Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html,

Stand: 16. 04. 2018

(12) BA Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft & Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

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(13) BA Tourismuswirtschaft

https://www.iubh-dualesstudium.de/studiengang/

tourismuswirtschaft/?city=erfurt, Stand: 16. 04. 2018

(14) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/

duales-studium/bauingenieurwesen-dual/,

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(15) B. Eng. Fertigungsmesstechnik & Qualitätsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Fertigungsmesstechnik-und-Qualitaetsmanagement.html,

Stand: 16. 04. 2018

(16) B. Eng. Informations- & Kommunikationstechnologien

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 16. 04. 2018

(17) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

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(18) B. Eng. Mechatronik & Automation

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(19) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

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(20) Handelsfachwirt/in – Aldi

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/ausbildung-bei-aldi-nord.html,

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(21) Diplom Rechtspfleger/in FH

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(22) Lidl Abiturientenprogramm Vertrieb

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(23) REWE Abiturientenprogramm

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Auftraggeber

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