audimax ABI NRW 3/2018

audimaxde

Technik, Fashion, Drogerie – Handel ist nicht nur der Supermarkt an der Ecke. Einblicke, Ausblicke und kompaktes Wissen für dich: Alles zur Branche bei uns in der neuen audimax ABI. Weitere Themen im Heft: Duales Studium++ Wegbereiter für die Zukunft – Was steckt hinter ›Ingenieur‹?++ Studieren: Studentenleben, Studiengang, Stipendium++Nach dem Abi auf und davon: Gap-Year, Au-Pair, Work & Travel++

NRW

3-2018 / Oktober - Januar / im 17. Jahrgang www.audimax.de

ABI ...und dann?


Barbara Bialas

Macht die Zukunft sichtbar

Kleine Chips, große Wirkung: Heute schon sorgen durchschnittlich

55 Infineon-Produkte pro Auto für sichere und

umweltfreundliche Fahrt. Gleichzeitig arbeiten wir bereits

an Halbleiterlösungen für die Mobilität von übermorgen.

So machen wir die Zukunft sichtbar.

Ob Ausbildung oder Studium: Bei Infineon gehen Theorie

und Praxis immer Hand in Hand. Nutzt die Möglichkeiten,

die Euch nur ein Global Player bieten kann. Kommt zu uns

ins Team – wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Was wir Euch bieten?

› Sehr gute Vergütung

› Flexible Arbeitszeiten und 6 Wochen Urlaub

› Sehr gute Übernahmechancen

› Entwicklungsmöglichkeiten

› Möglicher Auslandsaufenthalt

Wir bilden aus an unseren Standorten in

Warstein, Dresden, Regensburg und Neubiberg

bei München.

Auszug unserer Ausbildungsberufe (w/m/div):

› Elektroniker für Betriebstechnik

› Elektroniker für Geräte und Systeme

› Mechatroniker

› Mikrotechnologe

Auszug unserer dualen Studiengänge (w/m/div):

› Elektrotechnik

› Informationstechnik

› Maschinenbau

› Technische Informatik

EURE ABI-CREW.

hat sich das Heft für euch ausgedacht. Immer nah

dran, wie ihr tickt. Weil: Lebt mit zwei Abiturienten

unter einem Dach.

Julia Wolf & Viktoria Feifer

The Queens of Umfragen. Wo haben wir die O-Töne her?

Julia und Theresa waren bei euch.

Oliver Bialas

Boss. Er sorgt fürs große Ganze, behält die Ruhe

und lässt uns machen.

Sabine Barwinek, Raphael Unger

& Susanne Wohlfart

Layout-Power: Schicke Seiten hier drin?

Den Grafik-Helden sein Dank!

Joachim Bärtl

Vertriebs-Ass. Sorgt dafür, dass ABI bei euch ankommt.

Alicia Reimann & Sabine Storch

Redaktion. Interview mit Samu? Input für den

Post-Abi-Spickzettel & Co: Die Girls sind da.

Berta

Verlagsmaskottchen und profesioneller Hund.

Hat nix gemacht außer schlafen, fressen, gassi.

Editorial 2 / 3

www.infineon.de/ausbildung


INHALT

Ausgabe

03/2018

Liebe Leute, wir wissen schon: Ihr seid gefangen zwischen Klausurenplan, Seminararbeit und Eltern

mit Was-machst-du-hinterher-Wahn. Und jetzt kommen wir noch mit diesem ABI und trölftausend

›lies dies‹, ›check das‹ ums Eck. Du musst gar nicht alles lesen. Kruschel einfach ein bisschen

rum in den Seiten, im Bus, der U-Bahn oder ner langweiligen Stunde. Denn wir waren für dich

unterwegs und haben mit zahlreichen Experten gesprochen. Immer auf der Suche nach Infos, die dir

was bringen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen! Dein audimax ABI-Team

WISSEN

KOMPAKT

08 WasIstWas: HANDEL

Von Discounter bis Baumarkt.

10 Schnelles Wissen: HANDEL

Was man lernt. Wie mans lernt.

Und was man dazu braucht.

12 In echt.Jetzt!

Echte Handels-Profis erzählen,

woraufs ankommt im Job.

18 Top 5: HANDEL

Dein Handel-Peilungs-Booster:

4 x 5 Zusatzwissen.

CHECK:

JOB

22 Got to know-Alarm: Dual!

Unsere Fakten-Parade zum

dualen Studium.

24 Kann ich!

Darf ich.

Muss ich?

Im Lebenslauf schwindeln?

Nach Überstunden fragen?

Supergründlich sein?

Eure Top-Fragen zum Thema

Bewerbung.

28 Neun mal klug:

Azubi-Wissen

Neun Schlaumeier-Fakten.

30 Anders.Besser.Gleich.

Bank & Versicherung

Studenten & Profis verraten:

Ist ihr Job wie erhofft?

CHECK:

STUDIUM

38 WasIstWas: ING

Einmal Rundum-Know-how in

Sachen ›Ingenieur studieren‹.

40 Schnelles Wissen: W-ING

Was lernt man wo und wie?

42 Anders.Besser.Gleich.

Informatik.

Studenten verraten:

Ist das Studium wie erhofft?

INSIDE

48 Das.Geht.Auch.

Faktencheck: Studieren an

Privathochschulen.

50 Schnelles Wissen: MONEY

BAföG, Stipendien & Co.

52 Kreativ Studieren

Studiengänge abseits des Mainstreams:

von Musik bis Pädagogik.

56 Klischee oder Wahrheit?

Pressefrau = Kontaktgenie?

Maler = Pinselchiller?

Unsere Klischee-Checks.

60 Spick dich!

Nach-dem-Abi-Pflichtwissen.

66 Frag Einfach: Futuregirl!

Wie ist Arbeiten beim Staat?

70 Neun mal klug: Uni-Wissen

Neun Schlaumeier-Fakten.

72 Halb.So.Wild!

Abi-Schiss? So wirst du alle

Sorgen los.

PAUSE

76 Kampf.Dem.Schiss.

Was tust du gegen Prüfungsangst?

78 Liebe.Vier.Punkt.Null.

Let’s talk about Love.

82 Laber.Alarm!

Mitschreib-Wust war gestern.

Weil: Tipps dagegen.

86 Fakten, Baby!

Eine Runde nutzloses Wissen.

DEINE

REGION

100 Gute.Gründe.

Warum ›Home, sweet home‹

ne geniale Idee ist.

102 Mix.And.Match:

Dein Info-Guide

Unsere Tipps: Veranstaltungen.

Studiengänge. Hochschul-Wissen.

HALLO

WELT

90 Neun mal klug: Gap Year

Volunteering & Co: Fakten.

92 WasIstWas: Sprach-Berufe

Dolmetscher & Übersetzer:

Wie geht das?

UND AUSSERDEM

106 Impressum

Inhalt 4 / 5

94 Whisky, Wandern, Waschen

Freya über ihr Au-pair-Jahr in Schottland.

96 Kinder hüten.Kängurus füttern

Samantha arbeitete als Au-pair

in Australien.


Illustration: © vecteezy.com

EXTRA: BERUFE IM HANDEL

Frage: Du willst Spaß? Kohle?

Never Langeweile? Und ziemlich

viel Dazu-Lern-Effekt?

Antwort: Yes!

Frage: Wie?

Zauberwort: Im Handel!

Unser Job-Extra aus der Welt

der Kassen und Kunden.

Wissen kompakt xx 6 / 7

GET UP

AND SELL.


Illustration: © Diashule / Fotolia

WAS

IST

WAS

Fashion & Schmuck

Perfekt für dich, wenn du weißt: ein Schuh ist nicht ein simples

Mittel gegen kalte Mauken, sondern eine Lebenseinstellung.

Ein Tanktop ist keine besondere Benzineinfüllvorrichtung, ein

Zweireiher keine Vogelart und ein Budapester nicht zwangsläufig

Ungar. Wenn hochwertige Stoffe, das Image von Labels und die

Beratung von Kunden, die bereit sind, für ihr Outfit Geld in die

Hand zu nehmen, dein Herz höher schlagen lassen.

Einstiegsmöglichkeiten? Zum Beispiel bei Peek & Cloppenburg,

Christ Juweliere und Uhrmacher, Breuninger. Wie? Duales Studium,

Abiturientenprogramm.

Discount

Das perfekte Ding für Macher-Menschen, die Lust haben,

anzupacken und was zu bewegen. Verantwortung kickt dich,

schnelle Aufstiegsmöglichkeiten auch. Du kannst gut mit

Menschen – Kollegen wie Kunden. Du magst es, Ware ansprechend

zu präsentieren, abzukassieren, super zu verdienen

und abends zufrieden mit dem ›Ich hab was geschafft‹-Wissen

heimzugehen. Dann bist du der Discount-Star.

Einstiegsmöglichkeiten? Zum Beispiel bei Netto, Aldi, Lidl, kik,

Woolworth & Co. Wie? Duales Studium, Abiturientenprogramm.

Diesmal: Handel.

Was gibt’s da eigentlich

so für Branchen?

Kuck!

Lebensmittel

Hochwertig präsentiert in schickem Ambiente sind Müsli, Obst, Milch,

Joghurt, Käse, Schokolade, Chips und Gummibärchen, Eis, Tee, Süßigkeiten,

Mehl, Marmelade, Toast, Wurst, Fleisch und und und dein ›Verkauf dich

glücklich‹-Erlebnis erster Wahl? Bingo! Ob Ideen zur Kundenbindung, die

Beratung im Markt, oder die Steurung von Warenfluss – Lebensmitteleinzelhandel

beim Vollsortimenter ist: ziemlich vielfältig.

Einstiegsmöglichkeiten? zum Beispiel bei Rewe oder Edeka.

Wie? Abiturientenprogramm oder Dual.

Drogerie

Du cremst, lackierst, feilst und manikürst leidenschaftlich,

machst die Haare schön und dich

dazu – kurz: Körperpflege ist dein Steckenpferd.

Kundenkontakt findest du super, du organisierst

gern, bist teamfähig und ergebnisorientiert. Du

hast auch hier die Wahl zwischen einer Ausbildung

mit Schwerpunkt in der Filiale oder mit

Schwerpunkt in der Zentrale.

Einstiegsmöglichkeiten? Zum Beispiel bei dm,

Rossmann, Müller. Wie? Duales Studium, zum

Beispiel Business Administration.

Technik

Alles was Knöpfe, Tasten, Kabel

hat, lässt dein Herz höher schlagen?

Mit deinen Kumpels diskutierst du

leidenschaftlich über Konsolen, Drucker,

Handys, PCs und Neue Medien?

Welche Technik-Trends kommen, wie

läuft der Einkauf, wie die Lagerhaltung

und wie kommt das alles an den

Mann beziehungsweise die Frau? Ob

Einkauf, Vertrieb oder Internationales

Handelsmanagement: Vielfalt pur mit

Produkten von heute und für morgen.

Einstiegsmöglichkeiten? Zum Beispiel bei

Mediamarkt, Saturn. Wie? Zum Beispiel

Internationales Handelsmanagement-Studium.

Baumarkt

Auf du und du mit

Hammer & Co. weißt

du: ein Baumarkt ist

nicht einfach nur ein

Markt für Daheim-

Rumwerkler, ein

Baumarkt ist eine

Lebensphilosophie.

Schon der Geruchsmix

aus Farbe, Metall

und Holz, dazu ein

frischer Wind aus der

Gartenabteilung und

die schicken Werkzeuge

haben es dir angetan,

die Kundschaft,

die lieber macht als

machen lässt, ebenso.

Gut 60.000 Produkte

aus den Abteilungen

Technik, Bauen,

Wohnen und Garten

warten drauf, von dir

fachkundig verkauft

zu werden.

Einstiegsmöglichkeiten?

Zum Beispiel bei Obi, Hornbach.

Wie? Zum Beispiel

Duales Studium Bachelor of

Arts (Handel).

Wissen kompakt 8 / 9


GET INSPIRED:

SCHNELLES WISSEN

HANDEL

Abiturientenprogramm?

Was ist das? Alternative

zum Studium. Speziell

im Handel bieten viele

Unternehmen extra

Ausbildungsprogramme

für Abiturienten an.

Das sind kombinierte

Aus- und Fortbildungen

im Handel. Du kannst

in drei Jahren drei

Abschlüsse machen.

Vorteil? Mehr Praxis.

Nach der Schule direkt

ab ins Berufsleben

und ohne Studium

trotzdem auf eine Chef-

Position hinarbeiten.

Welche Abschlüsse macht

man da? Meistens eine

auf 18 Monate verkürzte

Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann,

dann im Anschluss

ein Fortbildungsprogramm,

mit dem du

gezielt auf Führungsaufgaben

und den Handelsfachwirt

vorbereitet

wirst.

Wie einsteigen?

Vier Möglichkeiten: Entweder

klassisch als Auszubildender im

Einzelhandel oder Groß- und Außenhandel,

über ein duales Studium,

ein Abiturientenprogramm oder als

Kaufmann im E-Commerce.

Soll ich erst studieren?

Muss nicht! Gerade im Handel ist

ein schneller Aufstieg auch ohne

Studium drin, zum Beispiel mit dem

entsprechenden Abiturientenprogramm.

Das Institut Arbeit und

Qualifikation der Uni Duisburg

hat rausgefunden: ca. 80 Prozent

der Leitungspositionen im Handel

haben Leute inne, die mit einer Berufsausbildung

begonnen haben.

Soft Skills?

»Spaß am Umgang mit Menschen,

früh Verantwortung übernehmen

wollen, Engagement, Fleiß und

Teamfähigkeit – damit kann man

schnell Karriere machen.«

Philip Kitz, im Abiturientenprogramm

bei Rewe

Was verdiene ich?

Als Dual-Student zwischen

1.400 und 1.800 Euro im

Monat. Als reiner Azubi

zwischen 665 und 1.045 Euro

je nach Ausbildungsjahr.

Und später? Roundabout

35.000 Euro im Jahr direkt

nach dem dualen Studium,

später dann durchaus 80.000

Euro im Jahr als Bereichsleiter

im Bereich Konsumgüter/

Handel. Klaro: So viel Geld

gibt’s nicht einfach so: Einsatzund

Verantwortungsbereitschaft

müssen sein.

In der Filiale

verstauben

»Die Arbeit in der Filiale und

mit den Kunden bereitet

mir große Freude und der

Einzelhandel bietet spannende

Karrieremöglichkeiten. Bei

Netto habe ich zum Beispiel

die Chance, mich fortzubilden

und so die Karriereleiter –

etwa im Vertrieb – weiter

hochzuklettern.«

Stefan Hörger, im Abiturientenprogramm

zum Kaufmann im

Einzelhandel bei Netto

Illustrationen: © VIGE.co, scusi, drumcheg / Fotolia

Ständig Überstunden?

»Nein! Wenn mal Überstunden

anfallen, werden sie vergütet oder

durch Freizeit ausgeglichen. Die

längeren Öffnungszeiten führen

nicht zu längeren Arbeitszeiten für

den einzelnen Arbeitnehmer. Die

Unternehmen organisieren lange

Öffnungszeiten über Teilzeitarbeit

und Schichtsysteme.«

Katharina Weinert, Handelsverband

Deutschland (HDE)

Fachwirt

Was ist das? Handelsfachwirt ist

eine Fortbildung. Er kann sich an

eine abgeschlossene kaufmännische

Ausbildung anschließen oder

wird im dreijährigen Abiturientenprogramm

in Kombination mit

einer Ausbildung angeboten.

Was kann das? Du lernst, qualifizierte

Fach- und Führungsaufgaben

der mittleren Ebene zu

übernehmen.

Beste

Bewerbungszeit?

»Am besten bewirbt

man sich direkt nach

den Sommerferien mit

dem Abschlusszeugnis

der 11. beziehungsweise

12. Klasse, spätestens

aber mit dem Halbjahreszeugnis

im Februar.

Drei Tipps von mir:

Vermeide Doppelstress

mit Bewerbung und Abi-

Prüfungen. Mit einem

Ausbildungsplatz oder

Dualen Studium in der

Tasche feiert sich das Abi

entspannter und: ›Wer

zuerst kommt, mahlt

zuerst‹ – sichere dir frühzeitige

attraktive Studienund

Ausbildungsplätze

bei den besten Firmen.«

Michael Klarenaar,

Geschäftsleitung Personal

bei Roller

Checkliste:

Handel – Dein Ding?

›Kunde ist König‹ – dein Credo?

Einräumen, aufräumen, einschlichten

gehört dazu und macht

dir Spaß.

Du bist keine Schnarchnase:

Dir gefällt der schnelle Wandel,

dem die Branche unterliegt.

›Dein Laden‹ soll der beste sein:

Wettbewerbsdruck und Vergleichbarkeit

pushen dich.

Du kannst gut mit Menschen?

Bist nicht zu schüchtern?

Ansage machen gehört dazu.

Verkaufserlebnis gestalten ist

voll dein Ding

Wissen kompakt 10 / 11


IN ECHT

10

JETZT!

Jetzt heißt’s: Lesen, wie es wirklich ist.

Genug Theorie gelabert.

Echte Handels-Pros erzählen.

Live aus ihrem Arbeitsalltag.

10

Während

STATEMENTS

Join the World of Bogner!

Das duale Studium in Kooperation mit der DHBW Ravensburg startet am 1. September 2019. Das Studium zeichnet sich

durch abwechselnde Theorie- und Praxisphasen aus und ist auf sechs Semester ausgelegt. Die Theoriephasen finden

an der DHBW Ravensburg statt.

DH-Student (m/w) der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

der Praxisphasen:

• Erhältst Du einen umfassenden Einblick in alle

Bereiche der IT

• Lernst unsere Geschäftsprozesse kennen

• Wirkst aktiv an aktuellen Projekten mit

• Bist in das Tagesgeschäft eingebunden

• Erreichst den akademischen Grad Bachelor of Science

nach erfolgreichem Studienabschluss

Das solltest Du mitbringen:

• Abitur oder fachgebundene Hochschulreife

• Ausgeprägtes Interesse an der Informatik und

wirtschaftlichen Zusammenhängen

• Sehr gute analytische Fähigkeiten und konzeptionelles

Denken

• Organisationstalent und Kommunikationsstärke

(schriftlich und mündlich)

• Flexible Arbeitsweise und schnelle Auffassungsgabe

Solltest Du Fragen zu unserem Ablauf haben, kannst Du Dich gerne an unsere Ausbildungsleitung Sabine Freivogel

Tel.: +49 89/43606-468 wenden.

Wir wünschen Dir viel Erfolg und freuen uns auf Deine Onlinebewerbung auf unserer Karriereseite bogner.com/Karriere/Ausbildung.

»Ich möchte viel Kontakt zu

Menschen haben«

Luisa Otto, macht gerade ein Duales Studium zum Bachelor of

Arts Fachrichtung Handel bei Rewe

»In meinem Beruf möchte ich

viel Kontakt zu Menschen

haben. Auch abwechslungsreiche

Aufgaben und die Chance

auf eine schnelle Karriere sind

mir wichtig. Im Lebensmitteleinzelhandel ist das

so, weshalb mir die Arbeit großen Spaß macht.

Außerdem setzt sich Rewe für die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie ein. Ich finde, es ist viel

Wert, wenn mein Arbeitgeber mir zur Seite steht

und mich unterstützt, wenn ich später eine Familie

gründen möchte.«

»Der Multichannel-Ansatz

fasziniert mich«

Lars Schmidt, Junior Project Manager Multichannel

bei Mister Spex

»Der Multichannel-Ansatz im

Handel fasziniert mich, weil

er den Kunden wieder in den

Vordergrund stellt und Online

gekonnt mit Offline verbindet.

Für jeden Kundentyp gibt es somit eine Vielzahl

an Möglichkeiten, die perfekt auf seine persönlichen

und zeitlichen Präferenzen abgestimmt sind.

Die Kombination aus E-Commerce und lokalem

Service ist äußerst attraktiv und sollte in Zukunft

Standard sein.«

ABI_3_18_Bogner.indd 1 17.09.18 16:20

HANDEL

NACH

DEINEN

VORSTEL-

LUNGEN.

Erlebe mehr, als nur an der Kasse zu sitzen –

400 Handelsunternehmen erwarten Dich!

abiturienten.akademie-handel.de


Wohlfühlkultur

Ines Döppelhan,

verantwortlich

für die Personalentwicklung

bei

der Baur Gruppe

»BAUR

SPRICHT NICHT NUR

ÜBER KULTURWANDEL,

SONDERN LEBT DIESEN

MIT DER KAMPAGNE

#EMBAURMENT. TOLLES

WOHLFÜHLKLIMA.«

So vielseitig!

Sofort Ideen einbringen dürfen!

Alev Sari, Koordinatorin Kampagnenmanagement bei der Rewe Group

»Ich habe zwar darauf gehofft, aber nicht damit gerechnet,

meine Ideen vom ersten Tag einbringen zu können. Kanalübergreifende

Projekte und Kampagnen machen die

Arbeit abwechslungsreich – kein Tag gleicht dem anderen.

Außerdem hat mich die Geschwindigkeit, mit der ich hier

Verantwortung übernehmen durfte und selbst an den

gestellten Aufgaben gewachsen bin, positiv überrascht.«

Einsteigen und Durchstarten bei Netto

Netto bietet vielfältige und abwechslungsreiche

Ausbildungsmöglichkeiten im

Lebensmitteleinzelhandel

Mit bundesweit über 4.900 Auszubildenden gehört

Netto zu den führenden Ausbildungsbetrieben

im deutschen Einzelhandel. Handelsaffinen

Berufseinsteigern bietet der Lebensmittelhändler

insgesamt 15 Ausbildungsberufe, unter anderem

in Verwaltung, IT, Logistik und Vertrieb. Je

nach Spezialisierung lernen die Azubis entweder

in einer der bundesweit

rund 4.200 Netto-Filialen, in

der Unternehmenszentrale

bei Regensburg oder in einer

der 18 regionalen Niederlassungen.

Daniela Lobmeier hat

sich für die Ausbildung zur

Kauffrau für Büromanagement

entschieden: »Meine Ausbildung

bietet mir vielfältige und

abwechslungsreiche Aufgaben

im kaufmännischen Bereich. So bekomme

ich Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten bei

Netto. Langeweile hat da keine Chance!« Mit zwei

Abiturientenprogrammen, fünf dualen Bachelor-

Studiengängen und zehn Traineeprogrammen

bietet dir Netto zusätzliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Dank der Übernahmegarantie bei

besonders guten Leistungen lohnt sich dein Engagement

vom ersten Tag an. Und das Beste: Da

Netto Führungspositionen bevorzugt mit Mitarbeitern

aus den eigenen Reihen

besetzt, hast du beste Chancen

auf den Chefsessel von morgen.

Mehr Informationen unter

www.netto-online.de/karriere

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Christina Stöcklein , Flächenmanagerin

Online bei Baur

Die

Motivation,

etwas zu bewegen

»So vielseitig und verantwortungsvoll

Melanie Hartung, Online Marketing

Managerin E-Mail bei der Christ Juweliere

und Uhrmacher seit 1863 GmbH

habe ich mir als Studentin meinen ersten

Job nicht vorgestellt: von der Entwicklung

von Konzepten bis zur Datenanalyse,

von der Idee bis zur finalen Umsetzung im

Onlineshop«.

»BEI CHRIST STEHEN DIE PERSÖNLICH-

KEIT, DIE BEGEISTERUNG FÜR HOCH-

WERTIGE LIFESTYLE-PRODUKTE UND

DIE MOTIVATION, ETWAS ZU BEWEGEN

UND MITZUGESTALTEN, IM VORDER-

GRUND.«

Meine Zukunft:

Kauffrau für

Marketingkommunikation

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.

Starten Sie Ihren Berufsweg als Auszubildender (m/w) oder

Dualer Student (m/w) mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre,

Handel oder Business Informatics bei Gebr. Heinemann!

Sie haben Lust, im Team zu arbeiten und mit Ihren Ideen

die Zukunft des Duty Free Handels mitzugestalten?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung für 2019.

gebr-heinemann.de/karriere


Zukunftsweisend

und nah am Kunden!

Robert Kritzler, Advertising

Account Executive bei Amazon

Kein Platz für Langeweile!

Melissa de Almeida, Online Marketing Manager RTA

(Real Time Advertising) bei Otto

MIT

EIGENEN IDEEN

»Als ehemalige Werkstudentin war mir das Arbeitsumfeld

ECHT WAS ERREICHEN

Ȇberrascht

hat mich die

Bandbreite

der möglichen

Projekte. Nirgendwo ist es so

agil und kaum eine andere

Branche ist zukunftsweisender

und doch so nah am Kunden wie

der Online-Handel. Ohne Schlips,

dafür mit viel Verantwortung.«

Empathie und

Fingerspitzengefühl

schon bekannt, weshalb mir schon früh eigene kleine Projekte

anvertraut wurden. Meine Arbeit ist sehr vielfältig: Ich habe

mit immer neuen spannenden und innovativen Themen zu tun.

Für Langeweile bleibt da kein Platz.«

Die Zeit

verfliegt

Maurice Späth, Dualer Student

BWL-Handel bei Dehner Garten-Center

Ich bin Fatma und ich suche Auszubildende

sowie Nachwuchs- und Führungskräfte,

die ECHT WAS ERREICHEN möchten –

bei einem Arbeitgeber, der jedem die Chance

gibt, seinen Weg zu machen. Genau wie ich.

Vor zehn Jahren bin ich als Azubi gestartet und

bin heute Marktmanagerin. Eine Perspektive,

die ich auch meinem Team bieten möchte,

und es deshalb bestärke, eigene Ideen

ein zubringen und gemeinsam umzusetzen.

Zeig auch du, was in dir steckt!

Bewirb dich:

REWE.DE/karriere

Julia Dierlmeier, Marketing Assistant

bei Thomas Sabo

»Die Zeit verging wie im Flug: Zwischen spannenden

»BEWERBER SOLLTEN AUCH OR-

GANISATORISCHES GESCHICK

SOWIE DIE KOMPETENZ, HER-

AUSFORDERUNGEN SÄMTLICHER

ART STETS LÖSUNGS-

ORIENTIERT BEGEG-

NEN ZU KÖNNEN,

MITBRINGEN. GERA-

DE BEI DEN KUNDEN

IM LUXUS-SEGMENT

IST EMPATHIE UND FIN-

GERSPITZENGEFÜHL BEI DER KOM-

MUNIKATION GEFRAGT.«

Projekten an der Hochschule, der studentischen Kultur

und dem abwechslungsreichen Aufgabenspektrum im

Dehner Markt kam niemals Langeweile auf. Dank

diverser Praktika in der Unternehmenszentrale habe

ich einen tieferen Einblick in die Praxisabläufe bei

Dehner gewonnen. Ich konnte meinen Ehrgeiz und

Fleiß perfekt einbringen und früh einzelne verantwortungsvolle

Führungsaufgaben übernehmen.

Es macht einfach Spaß!«

Fatma A.,

REWE Marktmanagerin


Icon made by Freepik, Yannick, Zlatko Najdenovski from www.flaticon.com; Illustrationen: © Alex White, Valenty, VIGE.co, polygraphus, tikisada / Fotolia

WE PROUDLY PRESENT:

TOP 5 HANDEL

Dein Wissens-Booster im praktischen 2 x 5 Format.

What‘s new?

Bitte mitbringen

Lebendige Branche, der Handel! Entsprechend gibt es

immer viel neues Vokabular. Hier unsere Auswahl:

Was du skill-technisch

brauchst als künftiges

Handels-Ass:

1

2

Internet Pure Player: Pure Player vertreiben ihre Ware ausschließlich

übers Internet. Manchmal richten sie zusätzlich

auch stationäre Shops ein.

Stationärer Handel: Der stationäre Handel wird vom E-Commerce

bedroht. Doch in den Branchen Lebensmittel, Spielwaren

oder Möbel wird noch überwiegend offline geshoppt.

Kommunikationstalent

BLAH

BLAH

Spaß dran, an

Zahlen messbar

zu sein

Wissen kompakt 18 / 19

3

4

5

M-Commerce: Eine Unterart des E-Commerce, die den

Verkaufsvorgang über mobile Endgeräte bezeichnet.

Omnichannel: Die Königsdisziplin: Die unterschiedlichen

Vertriebswege sind miteinander verknüpft, sodass der Kunde

beispielsweise online bestellen und im Laden abholen kann

(Click&Collect).

Multichannel: Beim Multichannel verkauft ein Händler seine

Ware über mehrere Kanäle, die allerdings nicht miteinander verknüpft

sind, wie über Katalog und gleichzeitig per Onlineshop.

TREND

Fingerspitzengefühl

und

Sensibilität

Gespür für

Trends und

Kundenwünsche

›Hands on‹-

Mentalität: Nicht

millionenmal

›Was, wenn…?‹

denken, sondern

machen!

Lieber praxisnahes Lernen

statt trockener Theorie?

Wir suchen Mitdenker. Werde Teil eines internationalen

Handelsunternehmens, das auf Leistung, Dynamik und Fairness

setzt. Starte gemeinsam mit uns in eine erfolgreiche Zukunft.

Wir bieten dir mehr als 20 verschiedene duale Studiengänge.

Entdecke mehr auf kaufland.de/karriere


Illustrationen: © vecteezy.com

CHECK: JOB Apple oder Samsung.

Party oder Lernen.

Snapchat oder Instagram.

Ständig die Entscheiderei!

Good news!

Die Frage: studieren oder

Ausbildung kannst du vergessen!

Zauberwort: Duales Studium.

Check: Job 20 / 21

DOPPEL.

GEMOPPEL.


Got to DREAM.

Es gibt so Sachen, die passen

perfekt zusammen. Beispiel: Studium

TEAM.

plus Ausbildung. Gibt nämlich zwei

Abschlüsse. Heißt duales Studium. Unser

›Got to know‹-Alarm liefert alle Fakten.

LÄUFT SO: Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab. Sie

SUPER! DU SIEHST VON AN- IST DAS DENN ANERKANNT? Definitiv yes! Die Anzahl der Un-

DUAL

FANG AN, WIE ES IN DER VON

HEISST:

DIE VERKNÜPFUNG VON

PRAKTISCHER ARBEIT IN EI-

NEM UNTERNEHMEN UND THE-

ORETISCHEN VORLESUNGEN

IN EINER HOCHSCHULE ODER

BERUFSAKADEMIE. MEIST

HAST DU EINEN REGELMÄSSIG

ABWECHSELNDEN RHYTHMUS

ZWISCHEN THEORIE UND

PRAXIS.

HÄH, PRAXISINTEGRIERT?

›Praxisintegrierend‹ heißt: In

einem praxisintegrierenden dualen

Studiengang ergänzt du das Studium

durch längere Praxisphasen in

einem Unternehmen. Eine richtige

zusätzliche Berufsausbildung

durchläufst du allerdings nicht!

Dauert meist drei bis vier Jahre.

gibt’s in Blöcken von jeweils mehreren Wochen oder Monaten,

ergo: Du verbringst zum Beispiel das Semester an der Hochschule

und die Semesterferien im Unternehmen.

WOHER? Die Schwaben haben’s erfunden: Baden-Württemberg

ist das Mutterland des dualen Studiums. Mittlerweile eine

deutsche (und teilweise sogar europäische) Erfolgsgeschichte,

kannst du dual in allen Bundesländern studieren.

ABSOLUT DEIN DING,

WENN DU WEISST, WAS

DU WILLST, WENN DU

MIT DER DOPPELBE-

LASTUNG STUDIUM

UND ARBEIT GUT

KLARKOMMST, WENN

DU DICH GUT ORGANI-

SIEREN KANNST. GUT

ÜBERLEGEN, OB DU DAS

STEMMST!

ENDE VOM LIED: Bei ›ausbildungsintegrierenden‹ dualen Studiengängen

hast du zwei Abschlüsse in der Tasche! Den Bachelor als

akademischen Hochschulabschluss und den Azubi-Abschluss von der

zuständigen Kammer. Während dieser Art des Dual-Studiums besuchst

du abwechselnd deinen Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule und eine

Hochschule.

UND PARTY? Geht schon! Immer

wieder mal. Aber klassisches

Studentenleben mit regelmäßig

Party bis in die Puppen und

vormittags frei sieht anders aus

als im dualen Studium. Das muss

dir klar und im Idealfall nicht so

wichtig sein.

KOHLE Manche Unternehmen

kommen sogar zusätzlich

zur Ausbildungsvergütung

für Studiengebühren und

Semesterbeiträge auf. Bei

praxisintegrierenden Studiengängen

die Vergütung für deine

Praxisphasen vorher festlegen

und vertraglich regeln.

DIR GEWÄHLTEN SPARTE ZU-

GEHT. NULL PRAXISSCHOCK!

WO BEWERBEN? Fürs

ausbildungsintegrierende duale

Studium bitte beim Unternehmen.

Ausbildungsvertrag unterschieben

= automatisch ein Studienplatz

an der Hochschule, mit der der

Ausbildungsbetrieb arbeitet.

KARRIERE? Beste Jobchancen

warten: Absolventen von dualen

Studiengängen sind gefragt.

Berufserfahrung, Stressresistenz

und gutes Selbstmanagement, da

schlagen Personalerherzen höher.

Oft kommt ein Jobangebot direkt

von deinem Ausbildungsbetrieb.

Job suchen ist also nicht. Klaro,

denn du hast drei Jahre lang

gezeigt, was du kannst, bist eingearbeitet

und kennst die Abläufe

aus dem EffEff.

ternehmen, die ein duales Studium anbieten, ist von 2006 bis 2011

um über die Hälfte gestiegen. 2014 hatten knapp 41.500 ein duales

Studium im Angebot. Heute hast du die Wahl zwischen über 5.000

Studiengängen aus verschiedenen Bereichen.

MONEY Als Dualer in

ausbildungsintegrierenden

Studiengängen zahlt

dir dein Unternehmen

oft das gleiche Gehalt wie

seinen ›normalen‹ Azubis.

Manche auch mehr.

PLEASE BRING BOCK

AUF LEISTUNG, SELBST-

DISZIPLIN, FLEISS. WENN

ANDERE SEMESTERFERIEN

HABEN, ARBEITEST DU IM

UNTERNEHMEN.

KNETE KRIEGST DU BAFÖG? ALS DUAL-STUDENT BIST DU GENAU

SO BAFÖG-BERECHTIGT WIE ALS KLASSISCHER STUDENT.

HÄH, AUSBILDUNGSINTEGRIEREND?

›Ausbildungsintegrierend‹ heißt was? Du studierst und absolvierst

zeitgleich zum Studium eine vollständige Berufsausbildung. Dauert

meist vier Jahre. Es wird ein Studium mit Bachelor-Abschluss und

eine Ausbildung mit IHK/HWK-Abschluss beziehungsweise fachschulischem

Abschluss kombiniert.

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22 / 23

Check: Job


Illustrationen: © elenabsl, Daniel Berkmann, VIGE.co, 4zevar, Gstudio Group / Fotolia

KANN ICH!

DARF ICH.

MUSS ICH?

Thema:

Bewerbung

Darf ich schwindeln, kann ich mich

selbstüberzeugt präsentieren, muss ich

gründlich sein? Eure FAQs in Sachen

Anschreiben & Bewerbung.

… gründlich sein?

… alles reinpacken?

… Pleiten verschweigen?

Yes! Deine Bewerbung wird eine unter vielen

sein! Outest du dich schon bei Grundlagen als

Schlampsau, landest du direkt auf dem ›Nein,

danke‹-Stapel. Da nützen dir auch gute Noten

nichts – Personaler werfen oft nicht mal einen

Blick auf Schlonz-Bewerbungen. Drum gilt:

Unbedingt die puppenleicht einzuhaltenden

Anforderungen an Formatierungen oder

Fehlerfreiheit beachten!

… rumschlampen?

Unter keinen Umständen! Fehler im Unternehmensnamen

oder schusselige Buchstabenverhaspler

im Stil von ›Abritur‹ statt ›Abitur‹ sind

ähnlich schlecht wie offensichtliche orthografische

Schwächen. Daher: langsam schreiben,

Rechtschreibprüfung an und das Produkt deiner

Mühen Freunden oder Eltern zum Korrekturlesen

geben. Fehlerfreiheit ist extrem wichtig.

… als PDF schicken?

Unbedingt. PDF ist die Muss-Devise. Entweder alles

in eine Datei packen oder auf zwei Dateien aufteilen:

einmal Anschreiben plus Lebenslauf, einmal

Zeugnisse. Beschränkung bitte auf drei MB.

An- oder Motivationsschreiben,

Lebenslauf (bitte

lückenlos) und gut lesbare

(Schul-)Zeugnis-Scans sind

Standard, und zwar in dieser

Reihenfolge. Dazu – wenn

aussagekräftig – Zeugnisse

von Ehrenamt, längeren

Nebenjobs, Praktika, ungewöhnlichen

Sprachkenntnissen

und so weiter. Gut

überlegen, welche Zeugnisse

wirklich was Besonderes

aussagen, nicht jedes

Flötenschulen-Attest reinpacken. Einführendes Deckblatt?

Kann sein, muss aber nicht.

… Namen nennen?

Musst du: Den richtigen Ansprechpartner rausfinden

und die Bewerbung an ihn adressieren. Version 1: In

der Stellenausschreibung ist Frau Müller als Ansprechpartnerin

genannt? Bingo! Version 2: Niemand

oder nur ›Personalabteilung‹ genannt? Anrufen und

nachfragen, wem genau du dein Glanzstück schicken

darfst. Keine Scheu vorm Telefon! Die Unternehmen

wissen solches Engagement zu schätzen.

Vorstellungsgespräch ergattert? Glückwunsch! Ob Sitzenbleiben oder grottige

Noten: Steh dazu. Lügen und verschweigen ist sowieso nicht erlaubt. Also lieber

erklären, warum die Dinge sind, wie sie sind. Zeig dich dem Personalentscheider

mit Stärken und Schwächen, nicht als Bewerbungs-Ratgeber-Klon.

… mich anpreisen?

Zum Teil. Versetze dich in den

Personalentscheider. Würde dein Anschreiben

dich überzeugen? Schaffst du es zu vermitteln,

dass genau du der oder die Richtige für die

Ausbildungsstelle bist? Erkläre, warum der von

dir gewählte Beruf zu dir, deinen Fähigkeiten

und Interessen passt! Bitte nicht: vermeintliche

Qualitätsmerkmale wie »Schon als Kind wollte

ich gerne Pilot sein, darum will ich jetzt zur

Lufthansa«.

… überzeugend sein?

Wäre gut. Und zwar so: Anstatt 08/15-Formulierungen oder größenwahnsinniger

Selbstbeweihräucherung argumentierst du, warum du gerade diese Ausbildung in

gerade diesem Unternehmen machen möchtest. Was gerade dich als next Top-Azubi

hervorhebt. Schneidere dein Anschreiben auf die jeweilige Firma und die Stelle zu.

Standardanschreiben haben wenig Chancen. Beispiel: Du willst Mediengestalter-

Azubi werden und hast die Abizeitung mitentworfen? Erwähnen! Überleg, was

deine Stärken sind! Du hast dich sozial engagiert? Warst Klassensprecher, spielst seit

Jahren Handball im Verein? Das passt zu Anforderungs-Stichworten wie ›teamfähig‹,

›engagiert‹, ›zuverlässig‹ oder ›kooperativ‹. Du bist in einem Fach top? Stell den Bezug

zur Ausbildung her!

… nobelpreisverdächtig schreiben?

Naja. Du solltest nicht gerade im Micky-Mouse-

Stil kommunizieren. Formuliere aktiv und in

prägnanten Sätzen. Es ist nicht der Sinn des

Anschreibens, aufzulisten, was du wann gemacht

hast (steht im Lebenslauf) und wie grandios du

bist (kannst du nicht beurteilen). Das Anschreiben

hebt deine Motivation, dein Interesse und

deine Qualifikation hervor. Langweilige Standardphrasen

sind ein No-Go. Du hast genau eine

Seite, um von dir zu überzeugen.

Check: Job 24 / 25


… mich selbst loben?

Deine eigene Bewertung deiner Fähigkeiten hat

im Anschreiben bitte nix verloren. Niemand

will wissen, ob du findest, du kannst super Englisch

oder auf einem Bein hüpfen. Lieber als dich

selbst zu loben, versuchst du den Personalentscheider

damit zu locken, klug deine Fähigkeiten

mit dem Anforderungsprofil zu matchen.

Die Bewertung überlässt du dem Leser.

… pingelig sein?

… ein Bewerbungsfoto verwenden?

Seitdem das ›Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz‹

(AGG) in Kraft ist, müssen Stellenangebote

(geschlechts-)neutral formuliert und Bewerber

objektiv beurteilt werden - jeder soll die gleichen

Chancen haben. Deshalb findest du auch keine

Hinweise auf ›Bewerbungsfoto‹ in Stellenausschreibungen

mehr. Bei vielen Unternehmen sind

Bewerbungen ohne Foto ok und werden immer

üblicher. So viel der politisch korrekte Antwort-

Teil auf diese Frage. Fest steht trotzdem: Ein Foto

macht die Bewerbungen persönlicher und hinterlässt

einen anderen Eindruck. Die Entscheidung,

ob mit oder ohne Foto, ist allerdings dir überlassen.

Wenn aber mit Foto, dann: Kein Automatenfoto,

lieber Fotostudio. Kein Selfie, kein tiefer

Ausschnitt, kein sexy Makeup, neutrale Klamotte,

wenn Piercing dann konsequent: entweder auf

dem Foto und dann auch im Bewerbungsgespräch

ohne oder immer mit. Foto auf Lebenslauf oder

Deckblatt.

Bitte ja! Auch was die äußere Form angeht! Dir

ist ein Fehler passiert? Nicht durchstreichen,

nicht einfach stehenlassen nach dem Motto

»schaut schon keiner so gründlich an«, sondern:

neu ausdrucken. Gilt auch bei Flecken, Eselsohren,

zerknittertem Papier! Oder wenn der

Drucker die Seiten anders einzieht, als von dir

erhofft! Bei Kopien und Scans: auf Top-Qualität

achten! Der Personalmensch weiß: Wenn du dir

schon bei der Bewerbung keine Mühe machst,

wird's im Job noch schlimmer.


Illustrationen: ©Eka Panova, mimacz / Fotolia

NEUN.

MAL.KLUG!

Neun Infos, die dich schlauer machen.

Thema diesmal: Azubi-Wissen!

GET.PLANNED.

1

Azubi, yes? Aber was genau? Weißt du nicht?

Nicht schlimm. Hier Orientierungshilfen von

Dr. Monika Hoffman

Schritt für Schritt! Nicht gleich bis zur Rente

denken! Erst überlegen, was du kannst und willst,

dann losgehen. Sobald du an der ersten Etappe

angelangt bist, wiederholst du die Prozedur. Du

schätzt dich neu ein und schaust dich neu um.

Dann legst du ein neues Ziel fest.

Früher Vogel Klar, du hast auch anderes zu tun.

Trotzdem: mit der Berufswahl früh anfangen. Erstens

kannst du deine Noten noch pimpen. Zweitens

stellst du sicher, dass du keine Bewerbungsfristen

verpasst. Drittens ist die Berufswahl, wenn

sie eine echte Wahl sein soll, zeitaufwändig.

Deine Stärken Was du wählst, soll zu dir passen.

Also brauchst du ein realistisches Selbstbild. Beobachte

dich selbst und finde deine eigenen Kompetenzen

raus. Außerdem checken: In welchen

Bereichen weiß und kann ich besonders viel?

Nicht nur an Schulfächer denken, auch an Hobbys.

Ebenfalls aufschlussreich: Was sind meine

Stärken, was meine Schwächen?

Rat von anderen! Fragen, fragen, fragen! Nur so

geht’s. Hab keine Scheu! Frag gute Lehrer, welchen

Weg sie sich für dich vorstellen können, frag

Azubis über ihren Arbeitsalltag.

Richtig recherchieren »Leon hat gesagt...« oder »Ich

hab da mal was gelesen...« reicht nicht. Qualifizierte

Entscheidungen brauchen gute Recherche:

Internet, Schnuppertage an Unis und FHs, Workshops

zur Berufsfindung, Beratungsgespräche

bei der Arbeitsagentur oder Praktika.

CHEFCHECK

Please watch out beim Ausbildungsbetrieb-

Auswählen:

Kümmern – Es gibt eine feste Ansprechperson

für Azubis im Betrieb. Du weißt, wo du bei Fragen

hingehst.

Beibringen – Der Ausbildungsplan wird zwei Mal

jährlich intensiv besprochen.

Zahlen – Du wirst tarifgerecht bezahlt, dein Recht

auf Freizeit wird beachtet, es gibt ein Stundenkonto.

Gute Gesellschaft: Top 5-Azubi

5

Money: Was du verdienst, hängt von

der Richtung ab, die du einschlägst und

kommt außerdem auf die Größe deines

Betriebs an. Die Vergütung liegt in den

meisten Fällen zwischen 200 und

750 Euro im ersten Ausbildungsjahr.2

3

Schulische Ausbildung

Schulische Ausbildungen gibt es auch,

zum Beispiel zum Physiotherapeuten. Sie

finden überwiegend in der jeweiligen

Fachschule statt und sind um praktische

Phasen ergänzt. Schulische Ausbildungen

kosten in der Regel Geld.

Industriekauffrau/-mann

895–1.020 € 3 Jahre

Fachinformatiker/-in

695–888 € 3 Jahre

Bankkauffrau/-mann

950–1.070 € 2-3 Jahre

Kauffrau/-mann Einzelhandel

750–925 € 3 Jahre

4

Kauffrau/-mann für

Versicherungen und Finanzen

930–1.090 € 3 Jahre

8

Wie wär’s mit Nische?

»Eher ungewöhnlich, aber nicht weniger interessant

ist die Ausbildung zum Konditor. Auch seltene

Handwerksberufe wie Boots-, Holzinstrumente- oder

Klavierbauer sowie der Fluggerätemechaniker sind

hervorragende Nischen mit Zukunft. Manche entscheiden

sich für den Beruf des Bürsten- und Pinselmachers

oder arbeiten als Bestattungsfachkraft.

Schreiner werden im Möbelbau immer benötigt. Es

sind oft exotische Handwerksberufe, die eine lange

Tradition haben.« Andreas Sinzinger, Berufsberater

CHECKEN

6

Lebt ein Azubi in dir?

du bist jetzt eher an praktischer als

an theoretischer Tätigkeit interessiert:

12 Jahre Büffelei reichen erst mal

du schätzt die Chance auf den unmittelbaren

Übergang ins Berufsleben gleich

nach deiner Ausbildung

du willst möglichst schnell deine

eigene Kohle verdienen

du hast Lust auf

geregelte Arbeitszeiten

du willst deinen Beruf

von der Pike auf lernen

du weißt: nach der Lehre

kannst du immer noch studieren

du hast Lust, dir eine

solide berufliche Basis zu schaffen

7

Betriebs-Ausbildung

Betriebliche oder duale Ausbildungen sind eine Art

der Ausbildung. Sie finden, du ahnst es bereits, abwechselnd

im Betrieb und im Klassenzimmer einer

Berufsschule statt. Entweder ein- bis zweimal die

Woche oder in Form von Blockunterricht. Insgesamt

dauert eine betriebliche Ausbildung zwei

bis dreieinhalb Jahre. Meistens kannst du die Zeit

verkürzen und Abschlüsse – wie den zum Fachwirt,

Meister oder Techniker – draufsatteln. Sonderausbildungen

für Abiturienten, auch ›Abiturientenausbildungen‹

genannt, werden in großen Unternehmen

angeboten. Du kriegst ein passgenaues

Ausbildungsprogramm und wirst gut auf deine

Karriere im Ausbildungsbetrieb vorbereitet.

9

Aufwärts, ho!

Einmal Azubi, immer Azubi? Ne! Die Karriereleiter steil rauf geht’s auch via Ausbildung! Die meisten

Unternehmen werden alles andere tun, als ihre gut ausgebildeten Azubis ziehen zu lassen. Lieber wird noch ein

berufsbegleitendes Studium gesponsert – Abi hast du ja in der Tasche. Und wenn es dich dann doch noch in den

Hörsaal zieht: Ein späteres Studium steht dir natürlich auch offen. Im Gegensatz zu deinen Kommilitonen weißt

du dann aber schon, wie der Hase im Berufsleben läuft.

Check: Job 28 / 29


ANDERS – BESSER –

GLEICH?

Diesmal in ›anders besser gleich‹ : Leute aus der

Praxis verraten: Sind Job oder Studium wie

erhofft? Fokus diese Runde? Azubis und Dual-

Studenten bei Banken und Versicherungen. Und

bitte:

»Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist überdurchschnittlich«

Sascha Kraus ist im sechsten Fachsemester seines dualen Studiums ›BWL/Bank‹ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

»Von wegen Männerdomäne und konservativ!«

Leopold Braun ist Auszubildender als

Kundenbetreuer bei der Allianz

Anders: »Im Gegensatz zu einem normalen

Studium ist der Studiengang zeitlich

anspruchsvoller. Statt Semesterferien genießen

heißt es arbeiten. Dafür werde ich

nach sechs Semestern mit Berufserfahrung

und großen Übernahmechancen belohnt.«

Besser: »Die Verknüpfung von Theorie

und Praxis ist überdurchschnittlich. Die

Inhalte kann ich in meiner täglichen Arbeit

auch anwenden. Die

Dozenten, die

selber viel Berufserfahrung

sorgen für ein greifbares Verständnis.«

Gleich: »Der Aufbau des Studiums ist

genau passend. Mit überschaubaren Kursgrößen

von circa 30 Studierenden herrscht

eine konstruktive und ruhige Atmosphäre.

Die Inhalte werden mit jedem Semester

herausfordernder, sodass ich mich stetig

angemessen gefordert fühle.«

Mitbringen: »Der duale Studierende sollte

seinen Aufwand gut managen können,

um schnell an sein Ziel zu gelangen.

Dabei hilft ein großes Interesse an der

Finanzwelt und dem aktuellen Gesche-

»Das Versicherungsgeschäft ist nur etwas für

konservative Menschen? Dieses Klischee hat

sich für mich beim ersten Treffen mit Kollegen

erledigt. Von tätowierten Vollbartträgern über

Frauen mit veganer Lebenseinstellung habe

ich jeden erdenklichen Typ kennengelernt. Die

Anzugträger gibt es zwar, aber es darf auch

mal ein Poloshirt sein. Männerdomäne? Von

wegen: In meinem Azubi-Jahrgang sind sogar

mehr Frauen als Männer. Mein Arbeitsalltag

ist sehr abwechslungsreich, auch weil ich viel

unterwegs bin. Direkter Kundenkontakt ist

mehr zu. Und wie oft ich unterwegs bin, kann

ich selbst steuern. Geschäftstermine außerhalb

der normalen Geschäftszeiten kommen zwar

vor, sind aber nicht die Regel. Unsere Kunden

möchten nach der Arbeit schließlich auch ihren

Feierabend haben.«

Check: Job 30 / 31

mitbrin-

hen. Kreative Ideen, wie Banken künftig

mir wichtig und macht Spaß. Ich fahr gerne

gen oder

aussehen sollten, können perfekt für die

mal zu ihnen nach Hause, um Versicherungs-

derzeit in

Hausarbeiten verwendet werden.«

fragen vor Ort zu klären. Im Gespräch gehe

der Branche

ich immer auf mein Gegenüber ein: Manchmal

tätig sind,

rede ich viel, manchmal höre ich dem Kunden


Ausbildung und duales Studium 2019

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*Vorbehaltlich Akkreditierung AQ Austria

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In meiner Ausbildung habe ich gelernt, … mit verschiedenen

Menschen umzugehen. Für das persönliche

Kundengespräch ist es sehr wichtig, sich

auf unterschiedliche Menschentypen einzustellen

und ein gewisses Feingefühl für seinen Gesprächspartner

zu entwickeln. Denn Mandanten schenken

ihrem Finanzberater im besten Fall ihr vollstes Vertrauen,

wenn sie Privates und die finanzielle Situation

offen legen. Ein schöner Nebeneffekt ist, sich

schon während der Ausbildung durch erfolgreiche

Kundengespräche etwas zum Azubi-Gehalt dazu

verdienen zu können. Das frühe Vertrauen, das

deine Führungskraft in dich setzt, ist besonders

motivierend und spornt an, gute Leistungen zu erbringen.

In drei Worten beschrieben ist meine Ausbildung …

solide, herausfordernd und reizvoll.

Abiturienten, die eine Ausbildung in der Finanzberatung

anstreben, rate ich … sich einfach in einer

Swiss Life Select Kanzlei in der Nähe zu bewerben

oder dort anzufragen. Wichtig ist vor allem, dass

sie Spaß am Umgang mit Menschen haben und sich

flexibel auf neue Situationen einstellen können. Du

passt zu diesem Beruf, wenn du ehrgeizig, aufgeschlossen

und ambitioniert bist, deine beruflichen

Ziele zu erreichen. Mit der richtigen Motivation

und Ausdauer steht einer erfolgreichen Karriere als

Finanzberater nichts im Weg.

Mein schönstes Erlebnis während der Ausbildung

war … bis jetzt, als mich eine 60-jährige Familienmutter

zu Tränen gerührt umarmte und mir dafür

dankte, dass ich nach vielen Jahren, in denen

sie den Überblick über ihre finanzielle Situation

verloren hatte, endlich Ordnung in ihre Finanzunterlagen

brachte. Das hat mir gezeigt, wie wichtig

meine Tätigkeit für die Menschen ist und wie viel

Einfluss ich als Finanzberaterin darauf habe, ihnen

freudige Momente bis ins hohe Alter zu bescheren.

An meiner Ausbildung schätze ich am meisten, …

dass ich nicht nur fachlich geschult werde, sondern

vor allem meine Persönlichkeit weiterentwickeln

kann. Dadurch lerne ich mich selbst und andere

Menschen besser kennen und auch, mit ihnen umzugehen.

So kann ich auch Situationen, in denen

ich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun

habe, entspannter angehen und schneller einschätzen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich durch meine

Ausbildung eine so gute Menschenkenntnis bekommen

würde.

Die Finanzberatung ist für mich die ideale Branche,

weil … ich eine sinnvolle Tätigkeit für die Gesellschaft

mit meinen eigenen Karrierezielen verbinden

kann. Es ist ein schönes Gefühl, den Menschen bei

der Planung ihrer individuellen Ziele zur Seite zu

stehen und mir gleichzeitig meine eigenen beruflichen

und privaten Wünsche erfüllen zu können.

Check: Job 34 35 / 35


Illustration: © vecteezy.com

CHECK: STUDIUM

Braucht’s Schwachmaten-Sprüche

wie: »Karohemd und Samenstau, ich

studier Maschinenbau«, »Dem Ingeniör

is nix zu schwör«? Finden wir

auch. Was es braucht: Kompakte

Infos zu ING-Studiengängen.

Und die kommen hier.

Check: Studium 36 / 37

BAU.

DICH.

SCHLAU.


Illustration: ©rungkhun_chansri / Fotolia

WAS

IST

ING?

Bei Basteleien an der Welt

von morgen ganz vorne

mit dabei: Ingenieure! Ist

was für dich? Hier unser

Schnell-Fakten-Check.

Please bring:

Interesse an Biologie, Mathematik, Chemie und Physik. Technischen

Sachverstand und Verständnis. Mehr als brauchbare

Englischkenntnisse. Einen sehr spezifischen und differenzierten

Umgang mit Sprache. Analytisches Denken. Hohes

Abstraktionsvermögen. Teamplayer-Denke.

ING - was heißt das?

ING steht für Ingenieurwissenschaften. Man unterscheidet die großen Bereiche bzw. Studienrichtungen

Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Wirtschafts- und Bauingenieurwesen. Die Spezialisierungen

sind immens: Bergbau, Bio- und Chemieingenieurwesen, Verfahrens-, Druck-, Elektro- oder

Energietechnik, Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Versorgungstechnik, Lebensmitteltechnologie, Luft- und

Raumfahrttechnik, Mechatronik, Optische Technologien, Raumplanung, Schiffstechnik, Technisches

Gesundheitswesen, Umweltschutz- und Entsorgungstechnik oder Werkstoff- und Materialwissenschaften

und mehr. Warum diese Auflistung? Weil wir dir die Wahnsinns-Vielfalt zeigen wollen.

Was arbeitet man?

Ingenieure sind wissenschaftlich

ausgebildete Fachleute, die auf technischem

Gebiet arbeiten. Sie schaffen

Lösungen für technische Probleme

und entwickeln zukunftsträchtige

Technologien in fast allen Bereichen

unseres Lebens – wie fahrerlose

U-Bahnen, ultraleichte KFZ-Karosserien

oder ein energieeffizientes Haus,

das sich selbst mit Strom versorgt.

Nicht umsonst bedeutet das lateinische

Wort ingenium »sinnreiche

Erfindung« oder »Scharfsinn«.

Wo studiert man das?

Uni, Technische Uni, Gesamthochschule oder Fachhochschule.

Und an Berufsakademien als Teil einer

dualen Ausbildung. Außerdem bieten auch private

Hochschulen ingenieurlastige Studiengänge an. Hier

zahlst du für dein Studium, hast aber meist kleinere

Gruppen und eine andere Art von Betreuung.

Muss ich Mathe–Maniac sein?

Vorrangig bitte Interesse an den drei Naturwissenschaften

mitbringen: Biologie, Chemie und vor allem

Physik. Auch Mathe sollte dir keine Qualen verursachen.

Wie immer gilt die Korrelation: Brauchbare

Schulnote macht das Studium einfacher.

Und was noch?

Sicherer PC-Umgang, gängige Softwareund

gute Englischkenntnisse. Außerdem

sollten deine sozialen Kompetenzen so

weit ausgeprägt sein, dass du dich in die

Lage von Menschen, die mathematischnaturwissenschaftlich

eher auf Weißbrot-

Niveau unterwegs sind, versetzen kannst.

Und die Zukunft

Sieht gut aus: Pro Jahr scheiden circa

40.000 Ingenieure aus dem Beruf

aus, weil: Rente. Die sogenannte

›Ersatzrate‹ – das Verhältnis von jüngeren

zu älteren Ingenieuren – liegt

aber nur bei 0,9 Prozent. Gerade

bei Maschinen- und Fahrzeugtechnik,

Mechatronik, Automatisierungs-

und Elektrotechnik sind die

Jobchancen bestens.

Wie entscheiden?

Wenn du trotz viel Rumlesen keine spezielle

ING-Neigung entdecken kannst: Entscheide dich

im Bachelor lieber für einen eher breit ausgerichteten

Studiengang! Bringt Einblicke in verschiedene

Bereiche! So cool die Vielfalt ist, so sehr macht

sie die Entscheidung schwer. Und: Ganz grundsätzlich

Schiss, ob du wirklich fit genug für ein

ING-Studium bist, hast du auch? 40 Fragen unter

www.think-ing.de/tools/eignungstest helfen dir,

dich einzuschätzen.

Check: Studium 38 / 39


GET INSPIRED

SCHNELLES WISSEN

W-ING

W-ING

Wer kann das?

Was brauch ich?

Spezialisierung möglich?

Wie entscheiden?

steht für Wirtschaftsingenieur.

Was heißt das?

Klassischer Allrounder:

Als W-Ing vereinst du

ökonomisches, also

beriebswirtschaftliches

Know-how und technisches

Wissen. Nennt

man auch „Schnittstellen-Disziplin“

oder

Bindestrich-Fach, weil

Kombi aus Wirtschaftsund

Ingenieurwissenschaften.

Was kann das?

Als W-Ing kannst du

technische Fragestellungen

mit kaufmännischer

Kompetenz lösen.

Heißt was?

Heißt: Als W-Ing

verstehst du die

technischen Aspekte,

checkst Konstruktion

und Funktionsweise,

bist gleichzeitig firm

in Vertriebs- und

Marketing-Abläufen

und -Aufgaben.

Mathe- und Technik-Brains mit

Bock auf einen breit angelegten Job

mit vielen Schnittstellen in andere

Arbeitsbereiche.

Was lernt man?

Du wirst ein bisschen eine eierlegende

Wollmilchsau: dein Studium

enthält Stoff aus Naturwissenschaft,

Technik und Wirtschaft parallel.

Was wird man?

Als W-Ing kann man im Job

Verbindungen zwischen BWLern,

Ingenieuren, Sozial- und Naturwissenschaftlern

oder Volkswirten

knüpfen. Ziel: Ein W-Ing ist ein

Generalist mit breitem Wissen. Er

koordiniert die Zusammenarbeit

zwischen unterschiedlichen Disziplinen

und trifft eigene Management-

Entscheidungen. Beispiel gefällig?

Automobilhersteller. Neues Auto

in der Produktion. Ingenieure

entwickeln z.B. die Teile des Autos,

Karosserie etc, ITler sorgen für

ausgeklügeltes connected-car-

Innenleben, Selbsteinparkung bis

Regensensor, Logistiker optimieren

die Zulieferung der nötigen Teile,

BWLer kalkulieren alles und der W-

Ing ist mitten drin und koordiniert.

Mathe ist ein Muss, denn du

brauchst es in beiden Teilen,

Wirtschaft und Ingenieurwesen.

Gut: Um mit den

Anforderungen im Studium

klarzukommen, kannst du an

den meisten Hochschulen einen

Mathe-Vorkurs besuchen.

Und was noch?

Ein W-Ing-Studium ist keine

Eierschaukelei: neben Matheund

Naturwissenschaften-Peilung

brauchst du auch Talent

für wirtschaftliche Themen

und Sprachen. Analytisches

Denkvermögen ist außerdem

ein Basic. Wenn du also eher

ein generalistischer Springins-Feld

bist, dem Gründlichkeit

und Detailverliebtheit ein

Graus ist, lieber Finger weg.

Illustrationen: © Jan Engel, Gstudio Group, VIGE.co / Fotolia

In den allermeisten Studiengängen:

ja! Du kannst dich auf ein Fachgebiet

innerhalb des Wirtschaftsingenieurwesens

spezialisieren. Je nach

Ausrichtung der Hochschule liegen

diese eher im Bereich Wirtschaft

oder Technik. Schwerpunkte, die

sich anbieten, sind z. B. Facility Management,

Bauingenieurwesen,

Maschinenbau, Elektrische Energietechnik

oder Prozesstechnik.

Und die Zukunft?

W-Ings gehören trotz steigender

Studentenzahlen momentan mit

zu den gefragtesten Fachkräften

auf dem Arbeitsmarkt: Berufschancen

und Karriereaussichten sind

also bombe! Größter Arbeitgeber:

Die produzierende Industrie, aber

auch der Dienstleistungssektor

und der Groß- und Außenhandel

bauen vermehrt auf das technischwirtschaftliche

Know-how und die

berufsübergreifenden Kompetenzen

von Wirtschaftsingenieuren.

Wichtig: Wenn du dich

für W-Ing entschieden

hast, solltest du die Studienangebote

der einzelnen

Hochschulen gut checken.

Die Ausrichtungen

– wie viel Wirtschafts-,

wie viel ING-Anteil hat

das Studium – variieren

von Hochschule zu

Hochschule.

Gut zu wissen

Ein W-Ing-Studium ist

eine der Königsdisziplinen,

weil sie sehr unterschiedliche

Ansätze aus

wirtschaftlichem und

technischem Denken

in sich vereint. Weil du

oft komplette Produktionsabläufe

managst und

verwaltest, brauchst du

hohe Sozialkompetenz,

Kommunikationsbereitschaft

und organisatorisches

Talent.

Checkliste:

Ist ein W-ING in dir?

Du hast eine hohe Affinität zur

Mathematik?

Du hast auch schon ein solides

Mathe-Grundwissen?

Nerd ist nicht: Du hast eine

hohe Sozialkompetenz?

Du hast Organisationstalent?

You can say you to me: Dein

Englisch ist mehr als brauchbar?

Du kannst ganzheitlich denken

und verlierst dich nicht in den

kleinsten Details?

Du bist ein Teamplayer?

Check: Studium 40 / 41


ANDERS – BESSER –

GLEICH?

Nils und Lisa studieren IT-Fächer. In ›anders

besser gleich‹ verraten sie: Ist das Studium wie

erhofft? Dazu ihre Tipps, was sie beachten würden,

hätten sie am Anfang schon gewusst, was

sie heute wissen. Und bitte:

»Am besten früh angewöhnen: Kontinuierlich lernen!«

Das ist der Rat von Nils Schuberth,

6. Semester Informatik:

»Nicht gleich aufgeben!«

Diese Erfahrung hat Lisa Konow,

5. Semester IT-Sicherheit und Mobile Systeme an der HS Stralsund, gemacht:

»Vor Beginn des Studiums stellte ich mir

vor allem die Frage, ob ich den mathematischen

Anforderungen gewachsen

sein würde. Heute bin ich froh, diesen

Weg gegangen zu sein, auch wenn der

Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen

ist. Man ist gut beraten, sich über die

Lerninhalte hinaus und unabhängig vom

Studium in neue Themengebiete einzuarbeiten.

Kontinuierliches Lernen und

Aufarbeiten des Stoffs sollte man sich

früh angewöhnen, da es in den meisten

Modulen wenig gibt, das man mal so im

Vorübergehen auswendig lernen und in

der Prüfung runterbeten kann. Ein Platz

als Werkstudent kann helfen, frühzeitig

praktische Erfahrung zu sammeln und

die persönlichen Vorlieben auszuloten.

Deshalb würde ich mich aus heutiger

Sicht spätestens nach dem Grundstudium

um eine Werkstudentenstelle bewerben.«

Anders: »Ich habe zwar mit wenigen Frauen

im Studiengang gerechnet, aber ich bin praktisch

immer allein zwischen Männern. Das ist

aber gar nicht schlimm.«

Besser: »Meine Kommilitonen und ich haben

das Glück, an unserer Hochschule an der

IT-Sicherheitskonferenz teilnehmen zu dürfen,

zu der zahlreiche Referenten aus der Praxis

kommen. Das finde ich spannend, weil mich

ursprünglich vor allem der Sicherheitsaspekt

angesprochen hat. Mittlerweile habe ich auch

Spaß an der Softwareentwicklung gefunden.«

Gleich: »Ich habe natürlich gehofft, die eine

oder andere Sicherheitslücke auch mal ausnutzen

zu dürfen und natürlich zu lernen, wie

ich diese am besten umgehen oder beseitigen

kann. Einiges habe ich dann in System- und

Netzwerksicherheit gelernt. Die praktischen

Übungen waren anspruchsvoll, aber spannend.

Die Erwartung, etwas Zukunftsorientiertes

zu studieren, bestätigt sich immer wieder.«

Mitbringen: »Studieninteressierte sollten

Motivation und Ausdauer für das Studium

mitbringen und nicht

gleich aufgeben, wenn

die erste Prüfungsphase

nicht so gut gelaufen ist,

oder sie nicht sofort alles

verstehen. Vorteilhaft ist

eine Ausbildung in der

Fachrichtung.«

Check: Studium 42 / 43


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INSIDE: ABI

School’s out forever? Yes!

Bald ist das pralle Leben dran.

Schon vorher Bescheid wissen über

Studium, Lehre, Hochschule, Uni,

BAföG, Kindergeld, jobben und so?

Geht mit: ABi »inside«. Und: Dem

Hallo Zukunft-Spickzettel.

Check: Inside Job 46 / 47

GET.

THE PARTY.

STARTED.


Foto: © yayasya / Fotolia

DAS.GEHT.AUCH.

Ganz klassisch studieren an Uni oder Hochschule?

Haut dich nicht vom Hocker? Muss auch anders

gehen? Tut es – Stichwort: Privathochschule

Was kostet das?

Noch immer vorhandenes Klischee: Können

sich nur reiche Söhnchen, Töchterchen,

Schnösel leisten. Wahrheit: Es gibt mittlerweile

zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten

(Stipendien, BAföG, ›nachlaufende Studiengebühren‹:

Die Studiengebühren werden

erst erhoben, wenn du im Job entsprechend

verdienst). Durchschnittlich kostet ein Bachelorstudium

an einer privaten Hochschule im

Monat 520 Euro, Lebenshaltungskosten nicht

eingeschlossen.

Was ist eine Privathochschule?

Private Hochschulen sind Hochschulen in privater

Trägerschaft, die akademische Grade verleihen dürfen

und – häufig – staatlich anerkannt sind. Gibt es bei uns

erst seit 1980. Die meisten privaten Hochschulen sind

FHs. Ein Studium an einer Privathochschule kostet Studiengebühren.

Denn eine Privathochschule bekommt

das Geld, das sie braucht, um ihren Lehrbetrieb zu

realisieren, nicht oder nicht ausschließlich vom Staat.

Sie muss selbst dafür sorgen, dieses Geld verfügbar zu

haben. Und kann es in die Qualität der Lehre und die

Ausstattung stecken.

Inside 48 / 49

Und was genau ist da anders?

Begrenzte Studentenzahl, Top-Ausstattung,

Top-Lehre, sehr guter Betreuungschlüssel, hohe

Leistungsbereitschaft der Studenten, geringe Abbruchquoten,

enger Kontakt zur Wirtschaft, super

Karrierechancen und häufig ein Lehrfokus auf

wirtschaftliche Studiengänge. Die Dozenten, nicht

selten prominente Gastdozenten, kommen in der

Regel aus der Praxis und arbeiten selbst in dem Feld,

das sie unterrichten. Standard sind außerdem kleine

Lerngruppen sowie die intensive Unterstützung

und Förderung der Studierenden. Das Studium ist

straff organisiert. Und: Es kostet Geld.

Wer passt dahin?

Du willst: Drei Tage die Woche frei, zwischendrin

Laberfächer und abends schön Zeit

für fette Partys? Bitte wegbleiben. Du willst

schnell und karriere-zielgerichtet und mit hohem

Praxisbezug studieren? Du bist leistungsbereit?

Du bist bereit, in deine Ausbildung

Geld zu investieren? Internationalität ist dir

wichtig? Bitte kommen!

Wo geht das zum Beispiel?

Kleine Auswahl: ism International School

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Oekonomie und Management, Bucerius Law

School, WHU.


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STIPENDIEN & CO.

Studieren kostet Geld. Das nicht alle haben.

Weil: Lernen anstatt arbeiten! Es gibt Abhilfe.

Was kostet's?

Das Deutsche Studentenwerk

hat sich das in

seiner 20. Sozialerhebung

angeschaut und

kommt zu folgendem

Ergebnis: 794 Euro im

Monat. Wenn du weg

von Mama wohnst. Wie

das kommt? Durchschnittlich

so: Miete:

298 Euro, Ernährung:

165 Euro, Klamotten:

52 Euro, Lernmittel: 30

Euro, Auto/öffentliche

Verkehrsmittel: 82 Euro,

Gesundheit: 66 Euro,

Telefon/Internet/

Rundfunk- und

Fernsehgebühren:

33 Euro,

Freizeit/Sport/

Kultur: 68 Euro.

Family-Guys

Jetzt Klartext in Sachen Eltern: Sie

›müssen‹ zahlen, laut Gesetz sind

sie dazu verpflichtet, deine erste

Ausbildung zu finanzieren. Bis zu

670 Euro Unterhalt sind für Nichtmehr-Zuhause-Wohner

vorgesehen,

abhängig vom Einkommen deiner

Eltern. Voraussetzung: Du musst die

Regelstudienzeit einhalten. Circa

87 Prozent der Eltern pampern hierzulande

ihre studierenden Kinder

– mit durchschnittlich 476 Euro pro

Monat!

Was ist BAföG?

BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Der Staat stellt

finanzielle Mittel zur Verfügung,

damit jeder unabhängig seiner sozialen

und wirtschaftlichen Situation

eine Ausbildung machen oder ein

Studium aufnehmen kann. Ob und

wie viel Geld du bekommst, hängt

von deiner finanziellen Situation

und der deiner Eltern ab, außerdem

davon, ob du noch zu Hause

wohnst. 2016 wurde das BAföG

angehoben, jetzt unterstützt dich

der Staat mit maximal 735 Euro pro

Monat. 50 Prozent davon müssen

unverzinst zurückgezahlt werden.

Bildungskredit

Gibt’s auch: Das Bildungskreditprogramm.

Hilft ebenfalls

bei der Ausbildungsfinanzierung,

ergänzend oder

alternativ zum BAföG. Der

Bildungskredit ist von deinem

Einkommen und Vermögen

oder dem deiner Eltern

unabhängig. Deine finanzielle

Situation wird vorher nicht

durch eine Bonitätsprüfung

abgecheckt.

Der Bildungskredit wird

monatlich im Voraus in gleich

bleibenden Raten durch die

Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) ausbezahlt.

Du kannst klassischerweise

monatliche Auszahlungen

von 100, 200 oder 300 Euro

beantragen. Du zahlst ihn

nach einer mit der ersten

Auszahlung beginnenden

Frist von 4 Jahren zurück in

monatlichen Raten von 120

Euro zurück.

Illustrationen: © VIGE.co, vladwel, bakhtiarzein / Fotolia

Wer kriegt Stipendien?

Du musst nicht Mr. & Mrs. Superstreber

Brain sein! Stipendien

bekommen nicht nur engagierte

Hochbegabte – im Grunde kann

sich jeder dafür bewerben. Denn

viele Stiftungen vergeben ihre

Förderung unabhängig von guten

Noten. Auswahlkriterien können

beispielsweise der Geburtsort, der

Beruf der Eltern oder das Studienfach

sein. Es lohnt, sich auch

bei kleineren, eher unbekannten

Stiftungen zu bewerben.

Stipendien wofür?

Es gibt unzählige Arten von

Stipendien. Gefördert werden zum

Beispiel ganz allgemein die Lebenshaltungskosten,

Sprachkurse,

Studiengebühren oder Praktika.

MONEY

Wo gibt es Infos?

Sehr praktisch:

stipendienlotse.de.

Die Seite vom Bundesministerium

für Bildung

und Forschung mit

großer Datenbank und

viel Hilfestellung.

Oder:

mystipendium.de

Ein Projekt der Initiative

für transparente

Studienförderung, als

Start-up gestartet, heute

(nach eigenen Angaben)

Europas größte Stipendienplattform.

Checkliste:

Stipendien-Orga

Rechtzeitig mit der Stipendien-

Suche anfangen!

Deadlines beachten! Zu spät

heißt: Für diese Runde bist du raus.

Such via Stipendien-Datenbaken

und nicht (nur) über freie Netz-

Recherche!

Auf Stipendien bewerben, bei

denen dein Profil zum Stipendiaten-

Profil passt! Nicht nur an die

größten Stipendiengeber denken!

Bewerbung pünktlich, ohne

Fehler und individuell auf den

Stipendiengeber zugeschnitten!

Keine Massenbewerbung!

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KREATIV STUDIEREN.

EINE AUSWAHL.

Studiengänge abseits des Mainstreams.

Orchideenfächer im Check:

Vom Pädagogik bis Musik.

KINDHEITSPÄDAGOGIK

Wer Erzieher werden will, denkt meist nur an eine Ausbildung. Aber das geht auch akademisch: Entweder

berufsbegleitend nach einer abgeschlossenen Ausbildung oder du kombinierst beides und studierst

dual. Der Vorteil: Du hast am Ende zwei Abschlüsse in der Tasche. Studieninhalte sind zum Beispiel

Erziehung, Bildung und Entwicklung des Kindes, Methoden der sozialen Arbeit oder Grundfragen

menschlicher Existenz. Daneben sammelst du in Projekten beziehungsweise deiner Ausbildung jede

Menge Praxiserfahrung. Wo das geht? Zum Beispiel an der Hochschule Koblenz berufsbegleitend im

Bachelor ›Frühkindliche Erziehung‹ oder dual an der Katholischen Hochschule Köln.

RESTAURIERUNGSWISSENSCHAFTEN

Restaurationswissenschaftler verstehen sich als

Spurenleser für Kunst und Geschichte. Sie setzen

sich mit Kunstwerken wissenschaftlich auseinander

und versuchen, Farben und Technik zu analysieren.

Anhand dieser Informationen können sich

anschließend Restauratoren ans Werk machen und

die Objekte erhalten oder wiederherstellen. Neben

fundiertem Wissen zu Material und Werkstoffen,

benötigen Restaurierungswissenschaftler auch

kunstgeschichtliche Kenntnisse. Das Studium besteht

meistens aus Kunsttechnologie, Materialwissenschaften

sowie Konservierungswissenschaften

und ist eng verknüpft mit der Denkmalpflege. Die

Arbeitsplätze befinden sich im Studium wie im

Berufsleben meistens in Werkstätten, Ateliers und

Laboren. Einen Bachelor in Restaurierungswissenschaften

bietet die FH Potsdam unter dem Titel

›Konservierung und Restaurierung‹ an.

BLASORCHESTERLEITUNG

Auf dem Lehrplan stehen neben Dirigieren auch

Fächer wie Repertoirekunde, Probenmethodik,

Instrumentenkunde und Geschichte des Blasorchesters.

Die nötige Praxis sammeln angehende

Dirigenten durch die selbstständige Leitung

eines Blasorchesters. Die Aufnahmebedingungen

variieren je nach Hochschule, als feste Bestandteile

gehören aber ein Vordirigat, das Vorspiel

eines Blasinstruments oder Schlagzeugs sowie

ein Gespräch zu den Hürden. Angeboten wird

das Studium an der Hochschule für Musik Augsburg

sowie an den Musikhochschulen Trossingen,

Mannheim und Stuttgart. Hauptberufliche Stellen

als Blasorchesterleiter sind spärlich gesät und

vorwiegend im süddeutschen Raum zu finden.

Musikschulen und Vereine suchen mittlerweile

verstärkt Blasorchesterleiter, um sich durch professionelle

Anleitung zu verbessern. Allerdings

laufen die Verträge häufig nur auf Honorarbasis.

TANZPÄDAGOGIK

Für den pädagogischen, musik- und bewegungswissenschaftlichen

Part müssen zwar auch

Bücher gewälzt und Hausarbeiten geschrieben

werden, der Bärenanteil heißt aber: Praxis, Praxis,

Praxis. Hier trainieren Primaballerinas neben

B-Boys. Das Spektrum reicht von Klassik

über Modern bis Improvisation. Die tanzenden

Pädagogen sollen dabei vor allem ihren eigenen

Stil entwickeln. Um später in Fitnessstudio,

Jugendzentrum und Altenheim die eigenen

Schüler kompetent beim Tanzbeinschwingen

anzuleiten, beschäftigen sich die Studierenden

mit Geschichte und Theorie des Tanzens,

therapeutischen Fragestellungen sowie Kommunikations-

und Bewegungslehre. Neben der

Bildungsarbeit zählen zu den weiteren Berufsfeldern

natürlich auch die eigene Bühnenpräsenz

in Film, Videoclip, Musical, Theater – oder eben

als Backgrounddancer für Lady Gaga und Co.

Festanstellungen sind genauso rar wie Hauptrollen,

weshalb die Leidenschaft vorrangig vor der

finanziellen Absicherung als Studienmotivation

stehen sollte.

EURYTHMIE

Wäre es nicht der perfekte Eisbrecher, beim ersten

Kennenlernen den eigenen Namen zu tanzen?

Wer das Hobby zum Beruf machen möchte,

kann Eurythmie – also Bewegungskunst – studieren.

Die Lehre wurde von Rudolf Steiner Anfang

des 20. Jahrhunderts entwickelt. Ziel war

es, Dichtung und Musik durch menschliche

Bewegungen darzustellen. Im Studium lernen

Studierende die Grundlagen der Laut- und Toneurythmie,

Musik und Sprachgestaltung sowie

Grundlagen der Pädagogik. Arbeiten lässt sich

nach dem Studium in Waldorf- oder Grundschulen,

die Wert auf alternative Ausbildungsmethoden

legen. Angeboten wird der Studiengang beispielsweise

an der Alanus Hochschule für Kunst

und Gesellschaft. Ergänzen lässt sich das Studium

dort durch weitere pädagogische Konzepte

wie Kunsttherapie, Waldorfpädagogik oder Heilpädagogik.

Check: Studium 52 / 53


Die perfekte Verbindung!

Dual Studieren an der Hochschule Koblenz.

Alle Infos unter hs-koblenz.de/duales-studium

Illustration: ipanki/fotolia.com

Lehrer: »Nenne mir bitte drei berühmte Männer mit

dem Anfangsbuchstaben B!«

Schüler: »Beckenbauer, Breitner, Basler.«

Lehrer: »Hast du noch nie was von Brahms,Bach,

oder Beethoven gehört?«

Schüler: »Nee, Regionalliga hat mich noch nie

interessiert!«

Lehrerin: »Bei jedem Atemzug,

den ich mache, stirbt ein

Mensch.«

Schülerin: »Versuchen Sie's doch

mal mit Mundwasser!«

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UNSERE BACHELORSTUDIENGÄNGE:

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WAHRHEIT

KLISCHEE

JETZT! MAL:

GANZ EHRLICH!

Alles Fake? Oder Realität? Unsere Klischee-

Wahrheit-Checks durchscannen Jobs und Studiengänge.

Diesmal: Medien, Bank und bisschen Kunst.

WAHRHEIT

PressesprecherIn

KLISCHEE

WAHRHEIT

WAHRHEIT

KLISCHEE

Den ganzen Tag zwischen großformatigen

Bildern, schwarz gewandeten Künstlern und

sensiblen Restauratoren zugange, beginnt der

Arbeitstag einer Kultur-Pressefrau bestenfalls

mittags, wenn sie sich mit einem barttragenden

Kulturjournalisten auf ein Gläschen

Chablis beim Japaner trifft, um über die neueste

Ausstellung zu philosophieren. Danach

geht sie in ihr Büro, um gemütlich abgeschottet

vom Rest der Welt die richtigen Worte

für das kommende Pressegespräch in Stein

zu meißeln. Wenn das erledigt ist, blättert

sie sich ohne Hast gründlich durch etliche

Bildbände des kommenden Ausstellungskünstlers,

den sie am nächsten Tag treffen

wird. Allerdings sicher nicht nach 18 Uhr,

denn schließlich machen Museen am Abend

zu, weshalb sie sich über ausgesprochen

geregelte Arbeitszeiten freuen darf.

Eva Martin, Pressesprecherin und Leiterin der Abteilung

Öffentlichkeitsarbeit, Neues Museum

Nürnberg

KLISCHEE

»Tatsächlich gehen Künstler, Autoren,

Musiker und Journalisten

in meinem Büro ein und aus. Wer

gerne introvertiert und in aller Ruhe

Vorgang A abarbeiten möchte, um sich

danach Vorgang B zu widmen, ist hier suboptimal aufgehoben.

Programmheft texten, Kooperationen betreuen

und Kontakthalten zu regionalen und überregionalen

Redaktionen – gelebtes Multitasking ist meine Job-Devise!

Abendliche Ausstellungseröffnung? Ich halte Begrüßungsreden,

schüttle Hände, lerne Künstler und Sponsoren

kennen und habe vorher das Catering und die nötigen

Sicherheitsmaßnahmen veranlasst. Sonntags-Konzert im

Auditorium? Ich kenne jede Tuba mit Vornamen und bin

da. Sonderprojekte mit anderen Kultur-Einrichtungen? Ich

pflege mein Netzwerk und organisiere Meetings. Special-

Events, um das Museum als Raum für Kultur weiter

publik zu machen? Ich stelle das Programm zusammen

und führe durch den Abend. Das alles schaffe ich natürlich

nicht ganz alleine, sondern nur mit meinem tollen fünfköpfigen

Team, das ich koordiniere und leite.«

Inside 56 / 57


WAHRHEIT

Foto: © konradbak, Sergey Nivens, Elnur / Fotolia

Illustration:© Rogatnev / Fotolia

WAHRHEIT

KLISCHEE

Redaktionsleitungs-Stellen bedeuten vor allem

eines: Macht! Kommt der Redaktionsleiter – nie

vor 10.30 Uhr – ins Büro, stehen Volontäre und

Grafikabteilung zunächst Spalier, um seine

Frühstückswünsche zu erfragen und entsprechend

tätig zu werden. Mit beißendem Spott

kritisiert er dann die Texte der Volontäre, um

sich danach zur kreativen Themenfindung ins

Allerheiligste zurückzuziehen. Nach stundenlanger

Zeitungslektüre erscheint er am Nachmittag

wieder im Großraumbüro, um sich in aller

Ruhe an seine Texte zu setzen. Mit dem Rest des

Verlagsteams, vor allem der Anzeigenabteilung,

hat er keine Berührungspunkte, schließlich ist

er für den Inhalt zuständig und für sonst nichts.

Klassisches Tagesgeschäft, Mails, Telefonate und

das Wort ›Gründlichkeit‹ gibt es in seinem Job so

gut wie gar nicht: Solchen Alltagskram überlässt

er den Volontären, um in

seiner Kreativität nicht

beeinträchtigt zu

werden und

pünktlich um

17 Uhr nach

Hause zu

können.

Medien: Journalismus

WAHRHEIT

Julia Wolf & Viktoria Feifer,

Redaktionsleiterinnen bei audimax MEDIEN

KLISCHEE

»Volles Programm! Wir verantworten alle Publikationen,

die audimax herausgibt: im Jahr immerhin um

die 30 Stück. Welche Themen für welches Magazin

wie aufbereiten, wie die Hefte planen, welches Thema

kriegt welche Darstellungsform? Fragen, die wir uns

vor der Hefterstellung stellen. Sieht das schick aus, passen

die Headlines, taugt der Anleser, sind die Fließtexte

gut? Fragen, die wir uns während der Hefterstellung

stellen. Und die wir gemeinsam mit unserem Team

während der ganzen Produktionsphase beantworten

und gegebenenfalls ändern. Klar, dass sich das nicht

aus dem stillen Kämmerchen machen lässt: Wir sind

mitten im Redaktionsgeschehen, unsere Schreibtische

quasi das Zentrum des Großraumbüros, um für alle

Fragen parat zu stehen. Ob Grafik, Volontäre oder

Anzeigenkunden: Wir kennen unsere Hefte in- und

auswendig von der ersten Produktionssekunde bis

zur letzten. Wer einen 9-to-5-Job will, wird in einer

Redaktionsführungsposition unglücklich, genauso

jemand, der ›nur‹ schreiben und journalistisch arbeiten

will. Ein Redaktionsleiter-Job ist viel umfangreicher als

ein reiner Redakteurs-Job: Koordinieren, planen, das

Produkt entwickeln, dabei im Auge haben, dass die

Hefte sich auch verkaufen lassen müssen, mit Autoren,

den Volontären und Kunden kommunizieren und dabei

supergründlich sein, denn an den Heftproduktionen

hängt viel Budget und Umsatzpotenzial, für das wir

verantwortlich sind. All das ist gelebte Redaktionsleitung.

Und schreiben? Ja, das auch, immer wieder.«

KLISCHEE

Der Tag des Bankers beginnt, wenn er gelangweilt

in seinen Anzug steigt. In der Bank angekommen

tut er jeden Tag das Immergleiche: Er

führt Überweisungen für Senioren aus, setzt

seine Unterschrift unter Kredit-Aufschwätzungs-Briefe

und zählt Geld. Gähn. Weiterentwicklung?

Fehlanzeige! Der Alltag des Bankers

ist eintönig und lässt wenig Raum zur persönlichen

Entfaltung. Der duale BWL-Student mit

Schwerpunkt Bankwesen pendelt zwischen

schnödem Theoriestudium

und ebenso

abwechslungsarmer

Praxis hin und

her.

WAHRHEIT

KLISCHEE

Nach einer feuchtfröhlichen Nacht mit seinen

Kunst-Kumpels steht der Maler irgendwann

pinselschwingend an der Leinwand – er malt

nur, wenn er grade eine Eingebung hatte. Wenn

der Rest der Welt seine Kunst nicht mag, selber

schuld. Kunst liegt schließlich

im Auge des

Betrachters. Der

Künstler hat es

nicht nötig zu socializen

oder auf

sich aufmerksam

zu machen.

dual: Bankwesen

Künstler

WAHRHEIT

Maximilian Zeller absolviert ein praxisintegriertes

BWL-Studium beim MDAX-Unternehmen Aareal Bank

KLISCHEE

»Im Praxisalltag durchlaufe

ich viele Bankbereiche. Da ich

eine Menge unterschiedlicher

Aufgabenfelder in der Praxis

kennenlerne, kann ich schon heute

herausfinden, wo ich einmal Schwerpunkte nach

meinen persönlichen Stärken setzen möchte. Seit

dem ersten Tag im Unternehmen werde ich als

vollwertiger Mitarbeiter angesehen und arbeite

an Projekten und Aufgaben, die meinen späteren

Berufsalltag widerspiegeln. Fachlich und persönlich

habe ich mich deutlich weiterentwickelt und freue

mich auf neue Tätigkeitsfelder in der Zukunft.«

WAHRHEIT

Christian,

studiert Freie Kunst mit Schwerpunkt Malerei

KLISCHEE

»Als Maler überleben zu können, ist megaanstrengend

und eine Gratwanderung aus Selbstvermarktung

und Respekt vor und Achtsamkeit für die eigene

kreative Schaffenskraft. Du musst diszipliniert sein

und nicht nur arbeiten, wenn du grad Bock hast. In

der Szene unterwegs sein. Galeristen kennen. Für

dich selbst werben. Versuchen, Ausstellungen zu

ergattern. Zu potenziellen Käufern freundlich sein

ohne zur Kunst-Bitch zu werden und dich selbst zu

verlieren. Das permanente Kritisiert-Werden konstruktiv

aufnehmen. Ohne total an dir zu zweifeln.

Und meistens noch nebenher jobben.«

Inside 58 / 59


SPICK DICH!

Wie war das nochmal? Was

ist ein Bachelor? Kriegst

du noch Kindergeld? Was

ist der NC? Alles mal gehört,

aber vergessen? Dein

Abi-und-dann-Spickzettel

schafft Abhilfe.

› Studium ‹

› Studium ‹ kommt aus dem

Lateinischen und heißt so viel wie

› nach etwas streben; sich um

etwas bemühen ‹. Die älteste

heute noch existierende Universität

ist die Universität Ez-Zitouna in

Tunesien – gegründet im Jahr 737.

Master

Das Masterstudium baut auf den

Bachelor auf und dauert zwei bis

vier Semester.

NC-Studiengänge

Sind die besonders schwer? Nein.

Sie sind besonders beliebt.

Wenn eine Hochschule in einem

Studiengang die Bewerber nach

NC auswählt, wollen mehr Leute

das Fach studieren, als es

Plätze gibt.

Abi-Note beim NC

Zählt beim NC immer nur die Abi-

Note? Nicht immer und nicht nur,

aber sehr häufig. Manche Hochschulen

gewichten die Noten in

bestimmten Fächern mehr als in

anderen Fächern.

Bachelor

So heißt der erste berufsqualifizierende

Studienabschluss,

den du in der Regel nach sechs

Semes-

tern erreichst.

Was ist

eine Uni?

Eine Uni ist

eine Hochschule

mit Promotionsrecht.

Der Schwerpunkt liegt auf

wissenschaftlicher Forschung

und Lehre. Das Fächerangebot

ist häufig sehr groß.

Was ist FH?

´Eine Fachhochschule ist praxisbezogener

als eine Uni und

integriert daher ein Praxissemester

in das Studium. Es wird

vor allem Wissen vermittelt,

weniger geforscht. In manchen

Bundesländern nennen sich Fachhochschulen

nur noch Hochschulen,

manchmal mit dem Zusatz

›für angewandte Wissenschaften‹.

NC – was ist das

nochmal?

Numerus Clausus: Hat ein Studiengang

einen NC, wird für

ihn nur eine bestimmte Anzahl

von Studienplätzen vergeben.

Umgangssprachlich meint man

mit NC den Abi-Schnitt, den

man braucht, um einen Platz

in einem Studiengang zu bekommen.

Studium abbrechen?

Darfst du. Wenn du merkst,

dass das Studium nicht das

Richtige für dich ist, ist

das kein Weltuntergang. Bill

Gates, Steven Spielberg und

Mark Zuckerberg haben ihr

Studium auch abgebrochen und

es dennoch zu etwas gebracht.

Bachelor-Grade

Jede Studienrichtung ist anders,

deswegen gibt es auch

unterschiedliche Abschlüsse:

den Bachelor of ... Arts,

Fine Arts, Music, Musical

Arts, Education, Science,

Engineering und Laws.

NC – wer legt den fest?

Niemand. Der NC ergibt sich

jedes Semester neu aus Angebot

und Nachfrage nach Plätzen in

einem Studiengang. Vereinfacht

gesagt: Erst bekommen Leute

mit einem 1,0er-Abi einen

Platz, dann die mit 1,1 und so

weiter, bis es zum Beispiel

bei 2,5 keine Plätze mehr gibt.

Dann liegt der NC bei 2,5.

Module im Studium

Module sind thematische Abschnitte,

in die dein Studium

in Lehrveranstaltungen (Vorlesungen,

Seminare und Übungen)

unterteilt ist. Die Noten

der einzelnen Veranstaltungen

werden addiert und ergeben

so deine Durchschnittsnote

für das jeweilige Modul. Alle

Modulnoten fließen in deine

Abschlussnote ein.

Kindergeld

Solange du in deiner ersten

Berufsausbildung oder deinem

ersten Studium bist, bis

zum Ende des 25. Lebensjahres,

kriegen deine Eltern Kindergeld.

Das gilt auch, wenn du

noch ohne Ausbildungsplatz

oder Studium bist, auch wenn

du nebenher Geld verdienst,

zum Beispiel mit einem Studenten-

oder Ferienjob.

Illustrationen: © incomible, GraphicsRF / Fotolia Inside 60 / 61


Was ist eine Fakultät?

Wissenschaftliche Fachbereiche

einer Hochschule werden in Fakultäten

gruppiert. Der Fakultätsleiter

ist der Dekan.

Müssen Eltern zahlen?

Ja. Ein Studium fällt unter den

Oberbegriff Ausbildung. Möchtest

du nach dem Abi studieren, müssen

deine Eltern Unterhalt zahlen –

auch dann, wenn sie lieber hätten,

dass du eine Lehre oder sonstwas

machst. Die Unterhaltspflicht

besteht im Fall einer Hochschulausbildung

grundsätzlich bis zum

Krankenversicherung

Wie ist das mit der Krankenversicherung?

Sobald du eine Ausbildung

beginnst, versichert dich

dein Arbeitgeber. Während des

Studiums bist du im Normalfall

bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei

bei deinen Eltern mitversichert.

Das gilt ebenso für die Zeit

zwischen Abi und Ausbildung

oder Studium.

Ende der Regelstudienzeit, danach

gilt eine ›Schonfrist‹ von drei

Monaten bis zum Abschluss.

Staatlich anerkannt

Wir haben staatliche und staatlich

anerkannte Hochschulen. Sie

werden in Universitäten, Fachhochschulen

sowie Kunst- und

Musikhochschulen unterteilt.

Staatlich anerkannte Hochschulen

dürfen Hochschulgrade wie

Bachelor oder Master verleihen.

Hat eine private Hochschule eine

staatliche Anerkennung, ist das

ein verlässliches Gütesiegel.

ECTS-System

Kurzform für European Credit

Transfer and Accumulation System.

Sorgt dafür, dass Studienleistungen

international

einheitlich vergleich- und umrechenbar

sind. Dafür wird für

jede erbrachte Leistung eine

bestimmte Anzahl von Punkten,

so genannte »Credit Points«,

vergeben.

Study abroad

Eine gute Idee ist ein Auslandsstudium,

zum Beispiel

ein oder zwei Semester an einer

(Partner-)Hochschule im

Ausland. An vielen Hochschulen

gibt es ein International

Office, das dir bei der Planung

eines solchen Auslandsaufenthaltes

hilft.

Auswahlverfahren

Wenn es mehr Bewerber als

Studienplätze gibt, dann

muss es eine Auswahl geben.

Dabei kann jede Hochschule

individuelle Auswahlverfahren

anwenden. Dazu zählen

Wissenstests genauso wie

Einzelinterviews. Auch Noten

und Praktika können eine Rolle

spielen.

Credit Points

Credit Points (CP) stehen für

den Arbeitsaufwand (Workload),

den eine Veranstaltung

mit Vor- und Nachbereitung

erfordert. Ein CP soll

25 bis 30 Stunden Aufwand

entsprechen. Pro Semester

sammelt man rund 30 Credit

Points.

Anwesenheitspflicht?

Eine feste rechtliche Regelung

für oder gegen die Anwesenheitspflicht

gibt es nicht.

Je nach Bundesland, Hochschule,

Veranstaltungsart und

teilweise sogar innerhalb der

Studienfächer ist dies unterschiedlich

geregelt. Wenn

Anwesenheitspflicht besteht,

gilt: Wer mehr als zwei Mal unentschuldigt

fehlt, wird nicht

zur Prüfung zugelassen.

Nach dem Abi jobben

Wie viel ist da erlaubt? Wenn

du keine Abgaben wie Sozialversicherungen

machen möchtest,

solltest du einen Minijob

wählen, bei dem du nicht

mehr als 450 Euro im Monat

verdienst. Außerdem zu beachten:

Damit deine Eltern weiter

Kindergeld bekommen, muss

ersichtlich sein, dass du dich

trotz Job um einen Ausbildungsoder

Studienplatz bemühst.

Praxissemester

Was nützt das? Vorteile eines

Praktikums passend zu deinem

Studium: Einblicke in deine

künftigen Arbeitsfelder und

Kontakte knüpfen in interessanten

Unternehmen. Ein Praktikum

kann der erste Schritt

in Richtung Festanstellung

sein.

Inside 62 / 63


Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Auslandsjahr - was

geht da?

Ein ganzes Jahr rumchillen

und gar nichts machen – lieber

nicht! Kommt im Lebenslauf komisch

rüber. Jobben, Soziales

Jahr, ein Projekt im Ausland

(auch hier lieber was Sinnvolles

als nur Party in Thailand), den

Jakobsweg wandern – all sowas

ist ok.

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit soll

›in der Regel‹ ausreichen, um

das Studium erfolgreich abzuschließen.

Hochschulranking

Ein Ranking ist eine Sortierung

in Listen, um bestimmte

Themen/Institute/Objekte zu

vergleichen. Hochschulrankings

haben ihren Ursprung

in den USA, sind mittlerweile

aber auch in Deutschland

sehr beliebt. Es kursiert

eine Vielzahl verschiedener

Hochschul-Bewertungen in unseren

Zeitungen, Zeitschriften

und im Internet – mehr

oder weniger aktuell und mehr

oder weniger präzise.

Staatsexamen

Ein Staatsexamen ist eine

zweistufige Abschlussprüfung.

Sie wird in solchen Studiengängen

abgelegt, in denen

hauptsächlich der Staat der

spätere Arbeitgeber ist, zum

Beispiel: Juristen, Mediziner,

Lehrer. In solchen Studiengängen

sind Ausbildung

und Prüfung vom Landes- beziehungsweise

Bundesgesetzgeber

einheitlich geregelt.

Gap Year

Wenn du dir nach dem Abi erst

mal ein Jahr Zeit nimmst, um

rauszufinden, was du möchtest,

spricht man von Gap Year,

meist in Zusammenhang mit einem

Auslandsaufenthalt. Oder

einem sozialen Jahr.

Dual

›Duales Studium‹ heißt Praxis

und Studium in einem. Während

der vorlesungsfreien Zeit arbeitest

du in einem Partnerunternehmen

und sammelst Praxiserfahrung.

Studier mit uns! Wirtschaft / IT / Technik

Wer wir sind...

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit über 4.100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,2 Millionen Quadratmetern und einem jährlichen Mietumsatz von

rund 1,3 Milliarden Euro bewirtschaften wir eines der größten und anspruchsvollsten Immobilienportfolios Europas. Wir entwickeln,

planen, bauen und modernisieren technisch und architektonisch hochkomplexe Immobilien für Hochschulen, Justiz

und Landesverwaltung - auch im Auftrag des Bundes. Mehr als 2.200 Beschäftigte arbeiten in der Zentrale in Düsseldorf und

den sieben Niederlassungen.

Für folgende Studiengänge kannst Du Dich bewerben …

Bachelor of Engineering

Technisches Facility Management

Elektrotechnik

Wirtschaftsingenieurwesen – Elektrotechnik

Bachelor of Arts

BWL – Immobilienwirtschaft

BWL – Accounting und Controlling

Energie- und Wassermanagement

Willkommen im Team




Bauen im Bestand

Versorgungs- und Entsorgungstechnik

Elektrotechnik: Schwerpunkt Energietechnik

Bachelor of Science

Bauingenieurwesen

Wirtschaftsingenieurwesen Bau

Wirtschaftsinformatik – IT-Consulting

Dein Interesse ist geweckt?

Dann bewirb Dich hier: www.blb.nrw.de > Karriere

Gerne hilft Dir auch

unser Facebook-Team

Fachwirt für Vertrieb im

Einzelhandel (m / w) /

geprüfter Handelsfachwirt (m / w)

Ausbildungsstart Sommer 2019

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Ihre Chance: Nach bereits 18 Monaten Abschluss Kaufmann im Einzelhandel IHK (m / w),

anschließende 18-monatige Fortbildung zum Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel (m / w)

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Ihre Aufgabe: Ihre Hauptaufgabe ist die kundengerechte Warenpräsentation. Zudem

nehmen Sie kaufmännische Aufgaben wahr: Inventuren, Reklamationen sowie die Kontrolle

und Steuerung der wirtschaftlichen Prozesse in der Filiale.

Ihr Profil: Für die kombinierte Aus- und Fortbildung benötigen Sie das

Abitur oder die Fachhochschulreife. Sie arbeiten gerne im Team und

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brutto und ab dem 19. Monat, bis zum Ende der Fortbildung, zahlen wir

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Illustration: © Kakigori Studio / Fotolia

FRAG.EINFACH:

FUTURE-GIRL

Was gibt’s denn da für Jobs?

Die Bandbreite ist riesig: Öffentliche Verwaltung, Jobs in

der Energieversorgung, der Wissenschaft, Bildung und

Forschung, Gesundheit, bei Vereinen, Verbänden und

Stiftungen, bei Landes- und Bundesbanken oder Versicherungen.

Vom Kanalarbeiter bis zum Nuklearmediziner,

von der Erzieherin über den Bundeswehr-Offizier bis hin zum

Staatssekretär im Finanzministerium ist alles dabei.

Wie kann man beim Staat studieren?

Future-Girl weiß Bescheid in Sachen Berufe und

Zukunft. Diesmal: Berufseinstieg beim Staat.

Wie läuft der

Berufseinstieg?

Du absolvierst in der Regel ein dreijähriges

Studium (gehobener Dienst). Normalerweise

entscheidet man sich

frühzeitig für ein Beamtenverhältnis,

absolviert einen zweijährigen Vorbereitungsdienst,

wird dann für mindestens

zwei Jahre auf Probe eingestellt und

wenn alles passt zum Beamten auf

Lebenszeit ernannt. Das heißt dann

auch: Du hast keinen Arbeitsvertrag,

kannst also nicht kündigen. Würdest du

vom Staatsdienst wegwollen, müsstest

du deine Entlassung beantragen. Im

Gegenzug kannst du auch nicht gegen

deinen Willen entlassen werden.

Hast du ein Beispiel?

Nicht nur eins! Du kannst an der

Hochschule der Deutschen Bundesbank

das dreijährige duale Bachelorstudium

›Central Banking‹

belegen und wirst Beamter im

gehobenen Staatsdienst. Oder du

studierst bei der Bundeswehr: Entweder

zum nicht-technischen Verwaltungsdienst

in der Bundeswehrverwaltung

– dafür machst du ein Studium bei der Hochschule

des Bundes. Oder du willst offizierstechnisch

in der ›Truppe‹ einsteigen – dann wartet die

Universität der Bundeswehr in München oder

Hamburg auf dich. Oder du studierst ›Arbeitsmanagement‹

an der Hochschule der Bundesagentur

für Arbeit.

FG

Die meisten Studiengänge, die in den öffentlichen Dienst

beim Bund, im Landesdienst oder in der Kommunalverwaltung

führen, werden an den Hochschulen des Bundes und der

Länder für öffentliche Verwaltung angeboten.

Was ist gut am

Staatsdienst?

Krisensicher, unkündbar und

vernünftig bezahlt. Plus

sicherer und hoher Rente.

Welcher

Dienst?

Mit Fachabi oder

Abi startest du im

gehobenen Dienst

(im Bereich nichttechnischer

Dienst). Für den

technischen Dienst im

gehobenen Dienst brauchst

du ein abgeschlossenes Studium.

Kommt also erst später in Frage,

das Studium kannst du beim Staat

absolvieren.

Inside 66 / 67

Wie geht das?

Grundsätzlich sind Ausbildung und

Studium im öffentlichen Dienst

dual. Sie verbinden also theoretische

Lehrgänge an Verwaltungsschulen oder

Fachhochschulen mit konkreter Arbeitspraxis

in einer Behörde.

Was gibt’s da für Sparten?

Nichttechnischen

Dienst

und technischen Dienst.

Nichttechnischer Dienst ist

zum Beispiel Verwaltungsarbeit, aber

auch Polizei- und Justizvollzug. Technischer

Dienst sind etwa Ingenieure, Mechatroniker, Naturwissenschaftler,

aber auch Feuerwehrleute.

Ist man automatisch

Beamter?

Nein, es gibt Angestellte und Beamte im

öffentlichen Dienst. Beamter wirst du

außerdem erst nach einer »Test«-Phase.

Was genau heißt

»öffentlicher Dienst«?

Staatsdiener und Auge des Gesetzes: Du übernimmst

die Aufgaben des Staates (drum sagt

man auch »Staatsdienst«), führst Gesetze aus oder

überwachst, dass sie eingehalten werden.


Gesucht

wird:

Als Tourismuskaufmann/-frau, Geomatiker/-in oder in

300 weiteren dualen Ausbildungsberufen kommst Du

schnell weiter. Für noch höhere Ziele sorgen berufliche

Fortbildungen – etwa zum/zur Dachdeckermeister/-in.

www.praktisch-unschlagbar.de

Aus- und Weiterbildung

„Die beste Adresse,

um sich über das

Stellenangebot im

öffentlichen Dienst

zu informieren?

Das ist für mich

Interamt!“

Ihr Arbeitsplatz: Die Welt!

LAURA STICHLING

Anwärterin in der Thüringer Steuerverwaltung

Haben Sie Interesse an einer abwechslungsreichen Tätigkeit in

den Bereichen Rechts- und Konsularwesen, Ressourcenmanagement,

Wirtschaft und Entwicklungspolitische Zusammenarbeit,

Kultur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Können Sie sich

vorstellen, sowohl im Auswärtigen Amt in Berlin als auch an den

rund 230 deutschen Auslandsvertretungen weltweit eingesetzt

zu werden und ca. alle vier Jahre Ihren Dienstort weltweit zu

wechseln?

Das Auswärtige Amt stellt nach einem Auswahlverfahren (schriftlich:

Ende Oktober/Anfang November 2018, mündlich: Ende

Februar – Anfang April 2019) Anwärter/-innen für den

gehobenen Auswärtigen Dienst

in den Vorbereitungsdienst ein.

Beginn des Studiums: Ende Juli 2019

Die Ausbildung besteht aus einem dreijährigen dualen Fachhochschulstudium

an der Hochschule des Bundes für öffentliche

Verwaltung, Fachbereich Auswärtige Angelegenheiten (Berlin

und Ausland).

Ihr Profil:

• Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

• Hohes Maß an Sozialkompetenz

• Bereitschaft, nach dem Studium ca. alle vier Jahre den

Dienstort weltweit zu wechseln

• Deutsche/Deutscher im Sinne von Art. 116 des Grundgesetzes

• Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache

(Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Farsi, Französisch, Japanisch,

Koreanisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch,

Serbisch, Spanisch oder Türkisch), sowie die Bereitschaft, sich

Grundkenntnisse in Französisch bis zur Einstellung anzueignen;

Kenntnisse weiterer Fremdsprachen sind willkommen.

• Gesundheitliche Eignung

• Zustimmung zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung

nach § 9 des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation

bevorzugt eingestellt. Wir freuen uns über Bewerbungen von

Personen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungszeitraum

02. Juli bis 08. Oktober 2018 (13 Uhr MESZ)

Sie sind interessiert? Auf unserer Webseite www.diplo.de/gehobenerdienst finden Sie

ausführliche Informationen und das ab 02. Juli 2018 freigeschaltete Online-Bewerbungsformular.

Auswärtiges Amt, Akademie Auswärtiger Dienst, e-mail: 1-ak-12@diplo.de

ALLER ANFANG IST LEICHT.

Bestens informiert: Das kostenlose Stellenportal von Interamt verrät, wo

es im öffentlichen Dienst die Stelle gibt, die zu Ihnen passt, deutschlandweit.

Und sorgt dafür, dass Sie einfach, schnell und effizient an Ihr Ziel kommen.

IMMER AUF DEM LAUFENDEN: WWW.INTERAMT.DE


Illustrationen: © cienpiesnf, mimacz / Fotolia

NEUN.MAL.

KLUG!

Neun Infos, die dich schlauer machen.

Thema diesmal: Klarkommen an der Uni!

Mit MeinProf.de

1

WIE FINDE ICH DIE BESTEN

HOCHSCHULEN?

Ob ehrwürdige Traditionsuniversität mit renommierter

Lehre oder die anwendungsorientierte

Hochschule, an der die Praxis im Vordergrund

steht, eines bleibt gleich: Lernen musst du für deinen

Abschluss überall, und das geht am besten mit

engagierten Dozenten. Und wer könnte besser beurteilen

als Studenten selbst, wie die Lehre an ihrer

Hochschule ist? Eben! Die Créme de la Créme, wo

Deutschlands Studis ihren Dozenten die besten

Noten für die Lehre geben, findest du mit dem

Hochschulranking von MeinProf.de heraus.

2

WAS SOLL ICH STUDIEREN?

Auf MeinProf.de findest du rund 18.000

Studiengänge. Von A wie Accessoire Design bis

Z wie Zentralbankwesen – hier ist bestimmt der

richtige Studiengang für dich dabei.

3

WO SOLL ICH STUDIEREN?

Willst du Ingenieur werden? Oder liebäugelst

mit Wirtschaftswissenschaften? Die bestbewerteten

Studiengänge kannst du bei MeinProf.de

ganz einfach nach Studienrichtung filtern und dir

somit zum Beispiel die besten Studiengänge für

Ingenieure anzeigen lassen.

4

BEI WEM

SOLL ICH

STUDIEREN?

Je nachdem, was für ein

Lerntyp du bist, findest

du in den Top-Listen

von MeinProf.de genau

die richtigen Kurse

und Dozenten. Suche

dir, wenn du eher zum

selbstständigen Lerntyp

gehörst, am besten

Kurse, in denen das

Material Bestwertungen

bekommen hat.

Für die Lerntypen, die

intensiv betreut werden

wollen, kommen

eher Kurse in Frage, die

besonders in den Kategorien

Verständlichkeit

und Interesse punkten

konnten.

5

TAUSEND

FRAGEN?

TAUSEND ANT-

WORTEN!

Woher sollst du dich

im Hochschulbetrieb

auskennen – logisch,

dass der Sprung von

der Schule an die

Hochschule immer ein

Sprung ins Ungewisse

ist. Die meiste Peilung

kriegst du durch

fragen, fragen und

nochmal fragen. Und

Antworten, Antworten,

Antworten? Wer

hat die? Über 466.000

davon findest du auf

MeinProf.de!

6

WIE KOMME ICH DURCH DIE

PRÜFUNGEN?

Fast die Hälfte aller Bewertungen auf MeinProf.de

enthalten Kommentare: Welche Fragen kamen in

der Klausur vor? Worauf achtet der Dozent besonders?

Am besten liest du dir vor Auswahl deiner

Kurse einmal alle relevanten Bewertungen durch.

So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

9

IN WELCHER VORLESUNG HABE

ICH AM MEISTEN SPASS?

Du kannst dir auf MeinProf.de die besten Kurse

nach Verständlichkeit, Interesse oder Material

suchen. Aber auch Spaß gehört unbedingt dazu,

wenn du erfolgreich studieren willst. Deshalb

kannst du dir auch den Kurs mit dem größten

Spaßfaktor suchen auf MeinProf.de.

7

WO KANN

ICH BÜCHER

AUSLEIHEN?

Nicht jede Hochschule

hat nur eine Bibliothek.

An manchen großen

Unis zum Beispiel hat

fast jedes Fach eine eigene

Bibliothek. Licht

ins Bibliotheksdickicht

bringen auf alle Fälle

die Einrichtungsbewertungen

auf Mein-

Prof.de. Hier bewerten

Studenten die Bibliotheken,

beispielsweise

nach Bestand und Öffnungszeiten.

8

WAS GIBT’S

WANN IN

DER MENSA?

Nicht nur Bibliotheken,

auch Mensen

sind nicht gefeit vor

den Bewertungen der

Studenten. Dein Vorteil,

denn wenn andere

schon wissen, wo’s die

besten Nudeln gibt,

kannst du gleich losmampfeln.

Praktisch,

oder? Was mittags auf

den sprichwörtlichen

Tisch (mensa lat. bedeutet

›Tisch‹) kommt,

verrät dir übrigens die

audimax-App ›Mensa-

Jäger‹, die 550 Mensa-

Speisepläne anzeigt.

Einfach runterladen!

MeinProf

MEINPROF.DE: Website, auf

der Studenten die Kurse

ihrer Dozenten bewerten.

ZAHLENWISSEN: fast 470.000

Bewertungen, mehr als 650

Hochschulen, rund 50.000

Dozenten, gegründet 2005.

Inside 70 / 71


Illustrationen: © Malchev / Fotolia

HALB.SO.WILD!

Kurzer Psycho-Check, bitte! Deine Gedankenwelt

zeigt – du hast bisschen Schiss! Vor der Zukunft.

Dass du alles nicht schaffst, kannst, weißt und so.

Hier gibt’s Hilfe!

Sorge 3

Bin jetzt

schon

panisch!

Wie

soll das

jemals was

werden mit

dem Abi?

Keep calm and relax. Niemand will dich reinhauen.

Das Abi-Prüfungs-Universum ist kein wabernder grauer

Kosmos, in dem du auf das völlig Unbekannte treffen

wirst. Eure Lehrer bereiten euch vor – sie legen

meistens keinen gesteigerten Wert auf noch ein Jahr

mit euch! Du kannst mit den Abiprüfungen gefühlter 20

Vorjahrgänge üben, bis dein Hirn qualmt. Das Abi 2019

wird nicht fieser oder schwerer werden.

Klar, manche Aufgaben liegen einem mehr, manche weniger

– aber es ist extremst unwahrscheinlich, dass du

in Fach X drei Punkte schreibst, wenn du bisher immer

acht zusammengebastelt hast. Wenn die Prüfungsaufgaben

der Vorjahre halbwegs flutschen, wird das auch so

bleiben. Wenn nicht, hast du noch Zeit zum Trainieren.

Also: Jammer-Gedanken verbannen, die Zeit lieber zum

Was-dagegen-Tun nutzen.

Sorge 1

Alle wissen schon,

was sie nach dem

Abi machen.

Nur ich nicht.

Das ist natürlich kompletter Blödsinn.

Logo gibt es die, für die sonnenklar ist – ich studiere

Fach XY. Ob ihnen das Studium dann auch tatsächlich

Spaß macht – nobody knows. Auch klar: Wenn du dazu

neigst, dich unter Druck zu setzen, neigst du dazu, die

Leute, die wissen, wohin ihre Reise gehen soll, als Norm

zu sehen. Und dich entsprechend als einzigen Versager

weit und breit.

Fest steht: Über 50 Prozent wissen nach dem Abi nicht,

wie und was. Woher auch? Zwölf Jahre Schule, zwei

Jahre Post-Pubertät, null Jahre reines Leben! Da kann

niemand zu 1.000 Prozent wissen, ob ein Mechatroniker,

Lehrer, Jurist in ihm wohnt.

Also: Realitätsabgleich! Hör auf, dich mit solchen

selektiven Wahrnehmungen unter Druck zu setzen: Viele

haben dieselben Probleme wie du.

Was Eltern allergisch reagieren lässt, ist nicht deine

Unentschlossenheit. Was Eltern nervt, ist, wenn du

faul bist und rumschmarotzt: Sie gehen morgens in die

Arbeit, du schläfst gemütlich deinen vortägigen Gaming-

Marathon aus, lässt dein Kaffeezeugs stehen, den vollen

Mülleimer sowieso und verbringst die Netto-Lebenszeit

eines Tages von circa 16 Stunden am Handy.

Das nervt. Was Eltern nicht nervt: Wenn du die Initiative

ergreifst, dir Jobs suchst, ein Praktikum vielleicht, das

Leben testest und dadurch ein aktives Familienmitglied

bist, kein angelaschter Frustzellenhaufen im Chill-Modus.

Sorge 4

Ich krieg

Stress zuhause,

wenn ich

keinen Plan

hab.

Inside 72 / 73

Aus dir soll – das steht fest – ein glücklicher Mensch

werden. Ein Mensch mit Träumen, aus denen er Ziele

macht. Das schaffst du wahrscheinlich nicht alleine, und

dein Schnippi-liebe-Fee-bitte-mach-mich-glücklich-Finger

ist meistens auch kaputt. Deshalb brauchst du: dich

selbst, verständnisvolle Eltern, ein paar echte Freunde

und Lust am Ausprobieren.

Nach Juli hast du definitiv dein Abi-Zeugnis in der

Tasche. Das ist schon mal gar nicht so schlecht, denn

jetzt hast du jede Menge Möglichkeiten.

Und nun: Nimmst du dir die Zeit, dich selbst besser

kennen zu lernen. Was gefällt dir jetzt, wo aller Zwang,

dich notenhalber für Dinge und Inhalte zu interessieren,

weg ist? Was macht dir Spaß? Das findest du in Ruhe

raus, nach ein paar Wochen, einem Monat oder einem

Jahr – so lange es halt dauert. Durch Praktika und Jobs.

Sorge 2

Was soll

nur mit mir

werden

nach dem

Abi?

Sorge 5

Wenn ich mich

falsch

entscheide,

hab ich

versagt!

Du hast versagt, und zwar dem Leben gegenüber, wenn

du eine Entscheidung durchziehst, obwohl sie dich

unglücklich macht. Du bleibst ja auch nicht bei deiner

ersten Liebe, wenn du nix mehr fühlst.

Also: Wenn du merkst, oh nee, das Studium ist ganz

anders als gedacht, viel schrecklicher, viel schwerer, der

ganze Lehrbetrieb macht dich unglücklich – unbedingt

ändern!

Schon klar: Das ist ne Gratwanderung. Es gibt immer

und überall im Leben Dinge, die man scheiße findet.

Wenn man sich durchbeißt, kann man dran wachsen.

Aber: Wenn sie einen unglücklich machen, dann wächst

man nicht dran, und dann muss man die Entscheidung

revidieren. Und dich beim nächsten Mal besser

informieren.


Illustration: © J. D. S shutterstock.com

PAUSE

Jetzt isT Pause! Ab ins Leben!

An dieser Stelle wie immer:

Was du magst. Was dir hilft.

Und wie Liebe 4.0 geht.

Plus: Bisschen Klugscheisserwissen.

Kann ja nie schaden.

Check: Pause Job 74 / 75 74 / 75


KAMPF. DEM.SCHISS.

Wir wollen wissen: Was tust du gegen Prüfungsangst?

Live aus eurer Pause aufs Papier gezaubert.

Und bitte:

STATEMENTS

»Ich hab gar

keine Prüfungsangst.«

Kitty, 16

»Mir hilft es,

davor eine zu rauchen.«

Lukas, 18

»Ich hab schon so viele Prüfungen geschrieben,

dass ich meine Angst abgebaut

habe. Einzelne Prüfungen machen auch

gar nicht so viel aus. Man sollte einfach

nicht daran denken, dass der Test wichtig

sein könnte.«

Ivo, 17

»Mein Tipp:

Musik hören zur Entspannung.« Mika, 17

Pause 76 / 77

»Ich bereite mich einfach

gut vor, dann habe ich

auch nicht so viel Angst.«

Juliane, 17

»Einfach nicht kommen!«

Beatrice, 17

»Tabletten oder Tropfen zur Beruhigung

nehmen, zum Beispiel was mit

Baldrian.«

Nora, 16

»Lernen und entspannt reingehen –

die einzelne Prüfung zählt nur ein

bisschen.«

Willi, 17


»LET'S TALK ABOUT

LIEBE 4.0«

WhatsApp. Skype. Onlinedating. So viele

Möglichkeiten, uns digital zu kuscheln und zu

knutschen. Aber: Was heißt das für unser

Love Life? Richard Lemke verrät's uns

Herr Lemke, wie kommunizieren Paare heute im

Vergleich zu vor 20 Jahren? Empirische Aussagen

über die Unterschiede in Häufigkeit und Umfang

der Paarkommunikation können wir nicht treffen,

da keine Vergleichsdaten von früher vorliegen

– sie wurden damals gar nicht erhoben. Das muss

ich ganz klar voranstellen. Dennoch ist es plausibel,

dass sich die Kommunikation im Zuge der

Digitalisierung mehr über den Tag verteilt hat. Ich

schicke heute mal zwischendurch eine Nachricht

zu Aspekten, wegen derer ich vor zwanzig Jahren

nicht eben kurz zum Telefonhörer gegriffen hätte.

Können Sie ein Beispiel nennen? ›Ich denke

gerade an dich.‹ Oder auch etwas ganz Banales:

›Du, vor mir an der Kasse steht eine Frau, die sieht

genauso aus wie deine Schwester.‹ Ganz typische

Inhalte solcher subtilen Kurznachrichten, die

durch die modernen Möglichkeiten viel häufiger

geworden sind, basieren auf gemeinsam geteiltem

Wissen. Das kann durchaus positiv sein. Es gibt

aber auch Paare, die darüber klagen, dass der andere

das Handy nutzt, wenn sie gemeinsam Zeit

Interview: Julia Wolf

verbringen. Diese beiden Aspekte zeigen Fluch

und Segen dieser Kommunikation sehr gut.

Wie verändert sich die Art der Kommunikation?

Sie wird flüchtiger. Dinge, die mir einfallen,

kann ich ohne große Anrede und Umschweife

schnell meinem Partner schreiben. Daneben lädt

die digitale Kommunikation auch zu sexuellen

Spielereien ein, die im telefonischen Gespräch so

nicht vorkämen – oder die Hürde größer wäre.

Woran liegt das? In der schriftlichen

Kommunikation sind wir enthemmter als

am Telefon oder erst recht im persönlichen

Gespräch. Das hat viel mit Blickkontakt zu

tun, der häufig etwas sehr Prüfendes hat.

Schriftlich kann ich Dinge anders formulieren,

genauer überlegen und keiner merkt mir

mein Nervositätslevel an. Am Telefon könnte

dagegen plötzlich meine Stimme zittern. Die

geschriebene Nachricht lädt einfach eher

dazu ein, Häppchen erotischer Gedanken zu

formulieren. Zum Beispiel: ›Ich kann mich in der

Pause 78 / 79


Snapchat eine Rolle. Hier zählt das Gefühl, dass die Daten nicht auf Dauer

auf Handy-Festplatten verewigt sind. Daneben werden Audionachrichten

unglaublich viel genutzt. Sie nehmen einen Zwischenstatus ein: Der

Empfänger kann die Stimme des anderen hören und doch den Zeitpunkt

dafür frei wählen. Sprachnachrichten scheinen nicht nur praktisch zu sein,

sondern auch eine besondere Erlebensqualität zu liefern.

Dennoch birgt die oft flüchtige digitale Kommunikation auch Risiken.

Genau. Zum Beispiel, dass Menschen ihre Grundkonflikte wie Eifersucht

in fehlende Hinweisreize hineinprojizieren. So bietet die bloße Antwort

›Ok‹ viel Raum für Spekulationen und Missverständnisse.

Wäre ein Tipp, ausführlicher zu antworten? Nein, der Tipp ist: An dem

Punkt, an dem ich unsicher werde, die Kommunikationsform zu wechseln.

Und etwa im Telefonat die missverständliche Nachricht anzusprechen.

Vorlesung gerade gar nicht konzentrieren, weil

ich dauernd an gestern Abend denken muss.‹

Das hat etwas sehr Verbindendes. Diese Art der

Kommunikation hat es vorher nicht gegeben.

Natürlich nutzen das nicht alle Paare, das ist

Typsache.

Verbessern flüchtige Nachrichten die Qualität

der Beziehung? Auch das ist typabhängig.

Für viele sind sie im Alltag extrem stabilisierend:

die Gewissheit, dass der andere an mich

denkt. Für unsichere Bindungstypen bietet die

flüchtige Kommunikation aber auch riesiges

Sprengstoffpotenzial. Denn Menschen, die

ohnehin zu Unsicherheiten hinsichtlich der

Stabilität ihrer Beziehung neigen, projizieren

diese auch in die digitale Kommunikation

hinein: ›Der hat meine Nachricht schon seit über

drei Stunden gelesen und antwortet mir nicht.‹

Es entstehen massive Kränkungsszenarien anhand

winziger Hinweisreize. Das kann für eine

Beziehung einen Stressor darstellen, der nicht

durch die Kommunikationsform entsteht, aber

sich in ihr äußert.

Wie lautet denn der Königsweg in Sachen

Paarkommunikation? Den gibt es nicht. Aber

wenn ich merke, dass mir etwas nicht bekommt,

sollte ich es lassen. Jede Person, jeder

Bindungstyp, muss für sich ein guttuendes

Kommunikationslevel in der Partnerschaft

finden – und sich dabei von empfundenen

Verpflichtungen, wie einem täglichen Telefonat

in der Fernbeziehung, unter Umständen

verabschieden.

Kommunikation ist heute auf vielen Wegen

möglich. Welche Apps werden am meisten

genutzt? Messenger-Dienste wie Whatsapp sind

in Partnerschaften mit Abstand das wichtigste

Kommunikationsmittel. Bei Paaren, die sich

gerne erotisierende Bilder schicken, spielt auch

Schauen wir uns nun den Beginn einer Beziehung an, Stichwort Onlinedating.

Welche Plattformen werden hier am meisten genutzt? Es gibt auch dazu

ganz wenige objektive Daten, da die meisten von Datingunternehmen

selbst gewonnen werden. Es lässt sich jedoch vermuten, dass in den letzten

Jahren in der Altersgruppe der jüngeren Erwachsenen Tinder zum erfolgreichsten

Datingportal wurde. Selbst Menschen, denen Onlinedating bis

dato zu absurd war, haben durch den Tinder-Hype die App zumindest aus

Neugier installiert.

Woran liegt das? An der Einfachheit. Und am richtigen Zeitpunkt.

Onlinedating hatte das Stigma der Verrückten und Übriggebliebenen

verloren. Das interessante Feature des Hin- und Herwischens und die

unkomplizierte Verknüpfung mit dem Facebook-Konto brachten ideale

Bedingungen. Außerdem war Tinder anfangs motivfrei und ergebnisoffen

– und nicht wie klassische Apps mit Sehnsucht wie ›Sich endlich verlieben‹

überfrachtet.

Wie sollte ich vorgehen, wenn ich einen Onlinedating-Partner näher

kennenlernen möchte? Hierfür gibt es eine ganz einfache Regel: So früh

wie möglich real treffen. Das liegt wieder an den fehlenden Hinweisreizen.

Auch wenn ich mir Bilder des Datingpartners ansehen kann, verbleiben

Lücken wie die Stimme und der Geruch des anderen. Wir tendieren dazu,

diese schwarzen Flecken unbewusst aufzufüllen – und dann von der realen

Person enttäuscht zu sein. Je kürzer also die Online-Zeit vor dem ersten

Treffen, desto positiver der Eindruck und der Erfolg des Ganzen.

Richard Lemke

ist Kommunikationswissenschaftler am Institut für Publizistik an der Uni Mainz. In der Forschung

beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der Frage, wie und warum das Internet unsere Sexualität

und unser Liebesleben verändert.

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Illustrationen: © Olga Bazanova, Om Yos, sabbra_cadabra / Fotolia

LABER.ALARM? SO

GEHT MITSCHREIBEN.

Lehrer redet. Abi-Stoff. Tafel abpinseln ist nicht:

Du musst mitschreiben. Bloß: Wie geht das?

Hat dir keiner beigebracht.

Hier der ultimative Troubleshooter.

FEST STEHT: Des einen Freud, des anderen Leid:

Es gibt keine festgelegte Form, wie eine Mitschrift

auszusehen hat. Fest steht allerdings auch: Zu lang

ist sinnlos. Weil: Zum einen in einer vollgepackten

Schulstunde außer mit profunden Stenokenntnissen

nicht zu realisieren und zum anderen nicht Sinn

einer präzisen Zusammenfassung. Zu kurz ist ineffektiv,

weil man anhand kruder Stichpunkte, die man

vor vier Monaten hektisch zusammengeschmiert

hat, den Inhalt der Schulstunde nicht nachvollziehen

kann. Zum Trost vorab für alle: Mit der Mitschrift tut

sich am Anfang fast jeder schwer. Eine hohe Kunst,

die es erst zu erlernen gilt, denn wirklich trainiert

hast du diese Techniken in der Schule bisher nicht.

Aber: Ein wenig Training und Konsequenz in der

Umsetzung, und schon sind deine Aufzeichnungen

zumindest kein planloses Gekritzel mehr. Erprobte

Arbeitstechniken helfen da weiter – unser ›Gewusst

wie! Mitschreiben‹ fasst die gängigsten SOS-Tipps

zusammen und leistet Hilfestellung.

Maximal ein Drittel einer Schulstunde – oder später

an der Hochschule Lehrveranstaltung – kann

man notieren – für deine Mitschriften heißt das, sie

müssen so sinnvoll sein, dass du den Rest aus diesem

Drittel ableiten und rekonstruieren kannst.

PROBLEM: DEIN LEHRER SPRICHT ZU

KOMPLIZIERT ZUM MITSCHREIBEN.

Lösung: Abstrahiere beim Zuhören. Das erfordert

Übung, zahlt sich aber aus. Verwende deine

eigenen Worte und kurze Sätze. Sollte dein Lehrer

gern den Dozenten geben und eine Vorliebe

für professorale Fremdwörter hegen: Hab keine

Scheu, sie ins Deutsche zu übertragen. Unbekannte

Fremdwörter zunächst aufschreiben und zuhause

nachschlagen.

PROBLEM: MEINE MITSCHRIFTEN

SIND EIN WUST.

Lösung: Leg dir für jedes Schulfach oder im Studium

für jede Lehrveranstaltung einen Ordner an.

Datum, Thema der Stunde oder Veranstaltungstitel

unbedingt aufs Blatt! Hefte alle Mitschriften

sofort ab. Beschrifte Blätter, die bitte ausschließlich

A4-Format haben sollten, nur einseitig und

mit großem Rand. Der Rand hilft dir später, Ergänzungen,

Korrekturen, Fragezeichen, Erklärungen

unterzubringen. Wenn du keine Ränder

magst, beschreib die Seite nur zu zwei Dritteln!

Klingt banal, ist aber Gold wert! Gewöhne dir ein

festes Schema an, wichtige Aussagen hervorzuheben,

etwa mit immer der gleichen Farbe oder

immer der gleichen Unterstreichung. Schreibe die

Blätter nicht lückenlos voll, sondern lass Platz für

eigene Gedanken. Arbeite eher mit Stichpunkten

als mit ganzen Sätzen.

PROBLEM: VOR LAUTER SCHREIBEN

KOMME ICH NICHT ZUM ZUHÖREN.

Lösung: Wenn du dich dabei ertappst, hektisch

immer weiterzuschreiben und vor lauter Schreiben

den gedanklichen Faden verloren zu haben

– stopp! Durchschnaufen und geistig zurück auf

›Los!‹ mit folgenden Fragen: Welches Problem

soll in der Stunde besprochen werden? Was ist

das Thema? Wogegen/wofür spricht der Lehrer?

Was soll bewiesen werden? Mitschreiben heißt

aktiv zuhören, echtes Hinhören und gedankliches

Mitverfolgen der Schulstunde. Mach dir

immer klar: Du willst die Kernaussage und die

wesentlichen Fakten des Lehrervortrags dokumentieren,

nicht seinen chronologischen Verlauf.

Pause 82 / 83


PROBLEM: ICH VERLIERE BEIM

ZUHÖREN DEN ROTEN FADEN

Lösung: Wenn du merkst, dass du gedanklich

ausgestiegen bist, stellst du dir die oben genannten

Fragen und wartest auf einen Gliederungs-Absatz

in der Stunde, bei dem du wieder

einsteigen kannst. Nicht einfach panisch den

Stift zum Glühen bringen, sonst rödelst du immer

weiter. Grundsätzlich nie zu früh losschreiben,

sondern auf einen Sinnabschnitt warten!

PROBLEM: ICH TU MICH SCHWER,

WESENTLICHES ZU ERKENNEN

Lösung: Bei einem Vortrag Sinnvolles von

weniger Sinnvollem, Wichtiges von weniger

Wichtigem zu unterscheiden, ist gar nicht so

einfach. Hab den Mut, dem, was der Lehrer sagt,

bewusst zu folgen und es für dich selbst in Sinnabschnitte

einzuteilen. Erst wenn ein Sinnabschnitt

beendet ist, kannst du das Wesentliche

des Gesagten sinnvoll fixieren. Schreib eher

sparsam mit. Schreib auf alle Fälle wichtige

Fakten und Namen auf und übernimm gegebenenfalls

Skizzen. Idealerweise notierst du

auch Daten oder Jahreszahlen, wenn du aber

durcheinanderkommst, kannst du die notfalls

in der Nachbereitung ergänzen.

PROBLEM: ICH BIN ZU LANGSAM

Lösung: Immer wiederkehrende Kürzel definieren.

Erfinde dein eigenes Kürzelsystem (es sei

denn, du kannst Steno), um immer wiederkehrende

Wortbausteine oder Begriffe schneller

aufschreiben zu können. Gewöhne dir außerdem

die Verwendung gängiger Abkürzungen

wie z.B., ca. und andere an. Außerdem auf ganz

banale Dinge wie das richtige Arbeitsmaterial

achten: Passt dein Stift zu dir? Liegt er gut in der

Hand? Kannst du mit ihm schnell und sicher

schreiben? Flitzt er übers Papier?

PROBLEM: ICH VERSTEH MEINE

NOTIZEN SPÄTER NICHT MEHR!

Lösung: Gewöhn dir unbedingt an, deine Mitschriften

gleich nachzubearbeiten. Sind sie lesbar?

Sind sie verständlich? Sind sie vollständig?

Gliedere deinen Text mit Unterstreichungen

und Zwischenüberschriften. Unbekannte Begriffe

schlägst du nach. Eigene Anmerkungen

oder Gedanken kennzeichnest du direkt in der

Mitschrift als solche, damit du später den Stoff

der Stunde von deinen eigenen Gedanken unterscheiden

kannst. Such dir ein paar Kurskollegen

und bereitet die Stunde gemeinsam nach.

PROBLEM: ICH HAB DOCH EIN

BUCH, ALSO BRAUCH ICH NICHTS

AUFZUSCHREIBEN!

Lösung: Obwohl der Inhalt der Stunde im Buch

steht – Stift raus! Häufig setzt das Buch andere

Schwerpunkte als der Lehrer, ist in manchen

Punkten zu ausführlich und geht auf die Aspekte,

die der Lehrer megawichtig findet, zu

kurz ein. Das Buch ist eine Arbeitshilfe, deshalb

solltest du es natürlich lesen und als Guideline

verwenden, den Rest der Stunde aber

nochmal nachvollziehen. Gerade gute Lehrer

gehen mit spannenden Aspekten oft über den

reinen Buch-Lernstoff hinaus.

PROBLEM: ICH WEISS NICHT, WIE

WICHTIG ZITATBELEGE UND LITE-

RATURHINWEISE SIND.

Lösung: Solche Dinge immer sorgfältig notieren,

damit du weißt, wo du weiterführende

Informationen herkriegst. Lesehinweise und

Zitate mit einem bestimmten Symbol versehen,

das erleichtert das Erkennen beim Überfliegen

deiner Mitschrift.

DIE GLORREICHEN 7

7

BLITZ-TIPPS FÜR w

DEINE MITSCHRIFT

1 Datum, Stunde, Lehrer, Thema drauf.

2 Nicht wörtlich mitschreiben!

3 Nachbearbeiten! Zu Hause gucken: Checkst du

noch, was du aufgeschrieben hast? Gerade in

Problemfächern megawichtig! Wenn nein: Lücken

ergänzen mit Netzrecherche & Co.

4 Kerngedanken zusammenfassen.

5 Check deine Mitschrift mit deinem Buch gegen!

6 Bei Lücken: Mit eigenen Worten ergänzen, nicht

aus dem Buch abschreiben! Hilft, den Stoff zu

verstehen und zu verinnerlichen.

7 Ordentlich sein! Übersichtlich schreiben, unterschiedliche

Wichtigkeit durch unterschiedliche

Farben verdeutlichen, unterstreichen.

Pause 84 / 85


FAKTEN, BABY!

Wissen macht sexy und bringt

einen bei ›Wer wird Millionär‹

schamfrei über die 4.000 Euro-

Frage. Kann also nicht schaden.

Hier ein Schippchen zum

Warmposen.

Wie macht der Fuchs? Ist es

›Ring-dingding-ding-dingeringeding‹?

2013 widmete das

norwegische Komikerduo Ylvis dieser

Frage mit ›The Fox‹ einen Song.

Apropos tierische Rätsel. In den

1930ern soll der Physiker Ludwig

Prandtl bewiesen haben, dass die

pummelige Hummel eigentlich

gar nicht abheben dürfte.

Zu fett zum Fliegen? Der Hummel

ist’s egal! Sie kennt die Gesetze

der Aerodynamik ja nicht. Lange

war das die (eher scherzhafte)

Erklärung für das ›Hummel-Paradoxon‹.

Erst 1996 bewies der

Brite Charles Ellington, dass Insektenflügel

effizienter arbeiten

als Flugzeugtragflächen.

Nicht nur TV-Wissenschaftlerin:

Die Schauspielerin Mayim Bialik,

bekannt als Amy Farrah Fowler aus

›The Big Bang Theory‹, besitzt

auch im wahren Leben einen

Doktor in Neurobiologie.

Filmwissen, die Zweite: In ›Zurück

in die Zukunft‹ musste

Marty McFly den DeLorean auf 88

Meilen – oder 140 Kilometer – pro

Stunde beschleunigen, um durch die

Zeit zu reisen. Eigentlich schrieb

diese Grenze ein US-Gesetz vor.

Damals durften Tachos maximal diese

Geschwindigkeit anzeigen.

Tatsächlich schaffte der

DeLorean 200 Kilometer pro

Stunde – für einen Sportwagen

ziemlich mau. Kein Wunder,

dass sein Hersteller pleiteging.

Von 1981 bis 1982

rollten nur ein paar Tausend

Autos vom Band.

Seltenheitswert hat auch die

Petition eines Amerikaners:

Die US-Regierung solle bis

2016 mit dem Bau eines

Todessterns à la ›Star

Wars‹ beginnen. Das Weiße

Haus wies die Idee zurück: Es

bräuchte nur einen Piloten,

um die Schwachstelle der Station

auszunutzen.

Auch aus ökonomischen Gründen

bleibt der Todesstern

Fiktion. Laut der Hochrechnung

pennsylvanischer Wirtschaftsstudenten,

betrügen

alleine die Kosten für den

benötigten Stahl 850 Billiarden

US-Dollar, das

13.000-fache des Welt-Bruttoinlandsprodukts.

Außerdem

würde es 800.000 Jahre

dauern, so viel Rohmaterial

herzustellen.

Eine weitere Ressourcenverschwendung:

Der Flop des

Atari-Videospiels ›E.T.‹

von 1982. Es wurde jedoch

zu einem der schlechtesten

Spiele aller Zeiten gekürt.

Einem urbanen Mythos nach

sollen Millionen Exemplare

in der Wüste verscharrt worden

sein.

Am 26. April 2014 wurde die

Wahrheit aufgedeckt. Bei Almamogordo,

New Mexico, wurden

über 700.000 Atari-

Spiele ausgegraben. Die Firma

hatte hier ihre Ladenhüter

verbuddelt.

Ein Mythos anderer Art dreht

sich um Shakespeares ›Macbeth‹.

Schon die Aussprache

des Titels bringt angeblich

Unglück über die Aufführung.

Weniger bekannt ist das

Pfeif-Verbot im Theater.

Hintergrund: Früher bestand

die Beleuchtung aus Gaslampen.

Diese pfiffen, wenn sie leckschlugen.

Bei ›Sommers Weltliteratur

to go‹ finden Lesefaule

die Klassiker in kompakten

Videos zusammengefasst. Die

Protagonisten sind Playmobil-

Figuren.

Nicht faul, aber mit der

Muskel krankheit Myotonie gestraft,

sind die ›Fainting

Goats‹. Bei Gefahr verfallen

die Ziegen in Schreckstarre

und kippen um.

Und warum fällt der Toast

immer auf die Butterseite?

Schuld ist der Schreiner. Denn

bei normaler Tischhöhe schafft

der Toast aus physikalischen

Gründen nur anderthalb Umdrehungen.

Illustation: © ajilia, Foto: © Maryia Bahutskaya / Fotolia

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Illustation: © vecteezy.com

EXTRA: AUSLAND

Pack die Badehose ein und

alles andere, was du fürs

Nach- dem-Abi-Welt-Entdecken

brauchst! Ob als Volunteer,

Work & Traveler oder

Au Pair – unser ›»Hallo, Welt«‹

mit jeder Menge Infos.

Check: Hallo Welt! Job 88 / 89

VÖLLIG.

LOS.GELÖST.


Illustrationen: ©Web Buttons Inc, VIGE.co, mimacz / Fotolia

NEUN.

MAL.

KLUG!

1

WAS, WENN ICH MEINE

FAMILIE ZU SEHR VERMISSE?

Komplett normal! Nutz die Chance und frag dich:

Was bedeuten die anderen für mich? Warum sind

sie mir so wichtig? Was geben sie mir, das ich nicht

in mir habe? Am Anfang nerven solche Fragen,

aber sie bringen dich weiter! Du wächst dran.

2

WAS IST WORK & TRAVEL?

Rumreisen und im Land arbeiten: Du bereist

ein Land und verdienst dir einen Teil der nötigen

Kohle dafür mit Gelegenheitsjobs. Australien,

Neuseeland und Kanada sind die ›Dauerbrenner‹.

Denn für sie gibt es das ›Working Holiday Visum‹,

mit dem man bis zu einem Jahr im Land bleiben

und jobben kann: Kellnern, Feld-, Farm- und Erntearbeiten

oder Jobs in der Tourimus-Industrie –

die Job-Auswahl ist groß, allerdings musst du dich

dahinterklemmen, um einen zu ergattern. Passt

zu dir, wenn du dich selber organisieren kannst

und nicht gleich zusammenbrichst, wenn du mal

hinlangen musst. Cool, weil: Freiheit! Wie viel work

und wie viel travel – it’s up to you! Vielfalt! Gleichgesinnte!

Neun Infos, die dich

schlauer machen. Thema diesmal:

Tschüss nach dem Abi. Ausland ist

angesagt: Gap Year.

Au-Pair. Work & Travel.

3

WAS IST VOLUNTEERING?

Wie auch immer geartete Sozialarbeit im

Ausland. Du lebst gemeinsam mit der Bevölkerung

und arbeitest unentgeltlich in einem gemeinnützigen

Projekt: Ob Englischlehrkraft auf Bali,

Elefantenschützer in Namibia oder Mitarbeiter

in einem Pflegeheim in Vietnam – es gibt unzählige

Möglichkeiten. Du kannst mit Freiwilligenarbeit

zwar kein Geld verdienen – im Gegenteil, du

zahlst für deinen Aufenthalt – dafür leistest du

aber einen ›Welt-Besser-Mach-Beitrag‹. Passt zu

dir, wenn du nicht nur rumchillen, sondern helfen

willst, anpacken kannst und neugierig bist auf

authentisches Leben in einem fremden Land. Cool,

weil: Gutes tun! Dich selbst erfahren! Massig über

Land, Kultur und Menschen lernen!

4

WAS IST AU-PAIR?

Familienmitglied auf Zeit: In deiner Gastfamilie

erlebst du den Alltag in einer fremden Welt

mit Kindern, Haushalt und allem, was dazu gehört.

Du lebst mit deiner Gastfamilie unter einem

Dach, lernst deren Kultur kennen und perfektionierst

deine Sprachkenntnisse. Als Au-Pair übernimmst

du für eine bestimmte Stundenanzahl

pro Woche die Betreuung der Kids und leichte

Hausarbeiten. Als Gegenleistung wohnst und isst

du bei deiner Gastfamilie und kriegst Taschengeld,

oft ist ein Sprachkurs integriert. Passt zu dir, wenn

Kinder bei dir keine Allergien auslösen und du dir

zutraust, dich in ein bestehendes Familiensystem

zu integrieren. Cool, weil: Mehr ›Alltag hautnah‹ im

Ausland geht fast nicht!

Gap Year

5

WAS, WENN ICH

MICH EINSAM FÜHLE?

Wird schon mal vorkommen. Aber: Du bist nicht

allein! Schnapp dir nette Kollegen, sag ihnen »Leute,

heute geht’s mir scheiße!«, und du wirst sehen,

wie viele sagen: »Kenn ich, gestern war das bei mir

auch so, aber heute sieht die Welt schon wieder

anders aus!« Tröstend, weil du merkst: Diese Gefühle

sind ganz normal.

6

WAS, WENN MEIN

ENGLISCH GROTTE IST?

Dein Schulenglisch reicht erst mal. Garantiert.

Wird am Anfang vielleicht manchmal bisschen

Gestottere geben, aber zum Rum- und Durchkommen

reicht’s. Einfach drauflosreden – und siehe da:

Es wird von Tag zu Tag besser werden. 100 Pro.

7

WAS BRINGT DAS

IM LEBENSLAUF?

Solange du nicht nur Party machst und wochenlang

in Thailand am Strand rumgammelst, sondern

was Sinnvolles aus deiner Auslandszeit

machst: Jede Menge. Personalleute sehen daran:

Du bist mutig, engagiert, weltoffen, flexibel und

kein Mamahansel.

Au-Pair

Work & Travel

8WAS IST FREIWILLIGENDIENST?

Der Unterschied zur Freiwilligenarbeit?

Freiwilligendienste sind von offizieller Seite organisiert:

Eine in Deutschland ansässige ›Entsendeorganisation‹

organisiert den Freiwilligendienst,

der ›Ausführende‹ erhält, je nach Rechtsform,

eine unterschiedlich hohe staatliche Bezuschussung

für seinen Dienst. Du kannst zum Beispiel

ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges

Ökologische Jahr (FÖJ) weltweit im Ausland

ableisten. Freiwilligenarbeit dagegen wird

von privaten Veranstaltern als eine spezielle Form

nachhaltigen & sozialen Reisens angeboten.

9

WAS IST BEI HEIMWEH-ANFALL?

Zuerst mal: Zulassen. Dann was Cooles

unternehmen, eine Sache, die du nur an deinem

Auslandsort machen kannst. Dir klar machen,

wie toll das gerade ist und was du verpassen würdest.

Und dann: Handy raus und Mama anrufen.

Kann auch mal guttun.

Hallo Welt! 90 / 91


Illustration: © Andriy Dykun / Fotolia

WAS

IST

WAS

Dolmetscher

Please notice: Dolmetscher und Übersetzer sind zwei komplett

verschiedene Berufe. Als Dolmetscher bist du immer live dabei:

Du überträgst Gesprochenes von einer Ausgangssprache in eine

Zielsprache. Allermeistens dolmetschst du aus der Fremdsprache

in deine Muttersprache. Es gibt verschiedene Dolmetsch-Arten:

Simultan: Du dolmetschst sofort, also direkt und im Idealfall zeitgleich,

was ein Mensch spricht. Konsekutiv: Du hörst erst zu, was

ein Mensch sagst, merkst es dir und dolmetschst es dann gebündelt.

Diesmal: »You can say you

to me« oder: Berufe mit

Fremdsprachen. Was geht

da? Was muss man können?

Und wo lernt man das?

Kuck!

Übersetzer

Du verbringst den allergrößten Teil deines Arbeitstags an deinem Schreibtisch,

häufig alleine. Als Fachübersetzer übersetzt du Fachtexte aller Art,

also zum Beispiel Sachbücher, Korrespondenzen, Artikel, Beipackzettel

oder Gebrauchsanweisungen, und zwar meistens in deine Muttersprache.

Als literarischer Übersetzer widmest du dich logischerweise der Belletristik,

also Romanen, Theaterstücken oder Lyrik.

Was lern ich?

Du trainierst die Fähigkeit, einen Text zu analysieren und in

einer anderen Sprache so zu formulieren, dass er für den betreffenden

Kulturbereich verständlich ist, auch wenn er aus einem

ganz anderen Kulturbereich stammt. Du übersetzt also nicht

nur Wort für Wort, sondern widmest dich dem ganzen Text

und der berühmten Ebene dessen, was zwischen den Zeilen so

mitschwingt.

Wo lern ich?

An Unis, FHs und Instituten

oder Schulen.

In den klassisch

akademischen Ausbildungen

machst du

deinen Bachelor, an

Instituten oder Schulen

einen Abschluss als

staatlich geprüfter oder

anerkannter Übersetzer/Dolmetscher.

Der

Bachelor ist allgemeiner

angelegt, wie in den

Studiengängen ›Sprache,

Kultur, Translation‹,

›Übersetzungswissenschaft‹

oder ›Translation‹.

Im Master gibt’s

coole Spezialisierungen

wie Gebärdensprache,

Konferenzdolmetschen

(auch Arabisch) oder

Orientalische und Asiatische

Sprachen.

Hallo Welt! 92 / 93

Was lern ich?

Die Fähigkeit, einen gesprochenen Text schnell, im Idealfall vorauseilend

zu verstehen und wiedergeben zu können. Klingt easy, ist

aber trickreich im Detail, denn du musst schon beim Zuhören und

Losdolmetschen weiter zuhören, was dein Partner als nächstes sagt,

seine Aussagen analysieren und nach Wichtigkeit sortieren und

dann in der Zielsprache rüberbringen, ohne wie ein Roboter oder

ein defekter Google-Translator zu klingen.

Was geht damit noch?

Logo: Sprachlehrer – wer eine Sprache so genial beherrscht, kann

sie auch unterrichten. Oder: Korrektor – du analysierst und, wenn

nötig, verbesserst zum Beispiel Format, den Stil oder die Grammatik

des Textes, für den du als Korrektor zuständig bist.

Was brauch ich?

Als Übersetzer: Ein ausgeprägtes Gefühl für alles Gesprochene

und Geschriebene, Liebe zum verbalen und nonverbalen

Ausdruck und zu Kommunikation insgesamt. Allergrößtes

Sprachtalent, stilistische Vielseitigkeit und Begabung für all

die vielen Feinheiten, die Sprache eben ausmachen. Liebe zur

Grammatik, gründlichster Umgang damit. Zusätzlich jede

Menge Know-how in mindestens einem Fachgebiet.

Als Dolmetscher: Du musst spontan entscheiden können,

was du wie übersetzt. Du brauchst ein Gespür für Menschen

und Situationen. Und Verantwortungsbewusstsein. Plus: Du

musst es ertragen können, immer nur die Meinungen und

Gedanken von anderen zu vermitteln, auch wenn du sie selbst

kacke findest.

Sprachen?

Am Anfang stehen

die Klassiker Englisch,

Spanisch, Französisch,

Italienisch und Russisch

zur Auswahl. Häufig

kombinierst du zwei

oder mehr Sprachen

miteinander und erlernst

somit eine Hauptund

eine Nebensprache.


Text & Fotos: Freya Fehse, Tom Sini/unsplash

Lesen, wie es wirklich ist: Freya erzählt von Schottland

Freyas Tipps

WHISKY, WANDERN,

WASCHEN

So erlebte Freya ihr Jahr als Au-pair in Schottland.

S

chon vor dem Abi stand für mich fest: Ich

muss erstmal weg. Aber wohin? Schottland

soltle es sein. Die Kultur und Sprache faszinierte

mich von Anfang an und auch die atemberaubend

schöne Landschaft sprach für sich.

Mit der Agentur ›MultiKultur‹ plante ich meinen

Aufenthalt als Au-pair. Acht Monate würde ich

am Familienleben teilnehmen und kleine Aufgaben

als Babysitter und im Haushalt erledigen.

Mit Taschengeld, Kost und Logis.

Am ersten August war es soweit: Frühmorgens

ging es über Amsterdam nach Edinburgh,

Schottlands Hauptstadt. Auch wenn Schottland

(noch) zu Großbritannien gehört, sind die

Schotten ein sehr stolzes Völkchen und legen auf

ihre Unabhängigkeit viel Wert. Am Flughafen

angekommen wurde ich von meiner Gastfamilie,

bestehend aus Mutter und Tochter, abgeholt.

Die Kleine hatte ein Plakat mit meinem Namen

gebastelt. Die ersten Wochen gingen ruhig zu

und ich wurde mit allem vertraut gemacht. Zu

meinen Aufgaben zählten Kochen, Putzen und

mich mit der Zehnjährigen zu beschäftigen.

Mein Wohnort befand sich in der schönen Gegend

Stirlingshire in den Lowlands, angrenzend

an die ersten Ausläufer der Highlands.

Nach einem Monat Eingewöhnung wurden die

Au-pairs von der schottischen Agentur ›Ecossé‹

einander bekannt gemacht. Unser erstes Treffen

war ein Cèilidh in Edinburgh. Cèilidh (›Kaylie‹

ausgesprochen) ist ein traditionell schottischer

Tanzabend, der sowohl aus Gruppen- als auch

Paartänzen besteht. Es wird gehüpft, gedreht

und herumgerannt. Hier bleibt keiner am Rand

sitzen – außer die Füße tun weh.

CHARMANTES EDINGBURGH

Nach einem dieser Abende beschloss ich, am

folgenden Wochenende Edinburgh zu erkunden.

Schnell erklärte sich jemand in der gemeinsamen

WhatsApp-Gruppe der Au-Pairs – eine

kunterbunte Mischung aus Deutschen, Franzosen,

Spaniern und Italienern – dazu bereit, mich

in Edinburgh für zwei Nächte aufzunehmen.

Inken und ich verstanden uns auf Anhieb super,

gingen zusammen auf die Cèilidhs und machten

Schottland unsicher. Edinburgh ist eine wunderschöne

alte Stadt, die durch ihren unvergleichlichen

Charme überzeugt. Hier trifft sich die Welt

zum Studieren und Arbeiten. Die Lage direkt am

Meer und doch in hügeliger Landschaft, mit dem

Castle auf einem erloschenen Vulkan beschreibt

nur am Rande, wie eindrucksvoll diese Stadt ist.

Inmitten des alltäglichen Lebens ragt ›Arthur›s

Seat‹ in die Höhe – der Aufstieg ist ein Muss. Mit

251 Meter gilt er zwar noch als Hügel, ist aber

trotzdem nicht zu unterschätzen.

Das Wetter ist insbesondere beim Packen zu beachten.

Hier walten an einem Tag alle Jahreszeiten.

Schottlands Schönheit strahlt im seltenen

Sonnenschein umso mehr. Eine gute Regenjacke

und festes Schuhwerk retten hier das Leben, für

einen Regenschirm ist der Wind leider zu stark.

Unbedingt probieren Cèilidh tanzen und später in der Stadt das Nachtleben

und Scones essen! Es gibt viele Leckereien genießen.

und auch Haggis ist gar nicht so schlecht.

Das geht nur hier Highland Cows streicheln!

Wandern, dann am Strand liegen

Und kommt doch mal überraschend ein furchtbarer

Schauer, dann kann jeder auf die Gastfreundschaft

der Schotten zählen, die gerne mit

Handtuch und Tee zur Seite stehen.

UNTERSTÜTZUNG VON NAH UND FERN

Im Gegensatz zu Deutschland sind die Menschen

hier unglaublich freundlich. Jeder hilft,

wo er kann. Die Leute bedanken sich mit einem

›Cheers‹ beim Busfahrer und auch sonst ist es

einfach, mit Einheimischen ins Gespräch zu

kommen. Das Essen ist lecker – ob Shortbread

oder Shepherd›s Pie, jeder kommt auf seine

Kosten. Der berühmte Schottenrock wird nur

bei festlichen Anlässen getragen, bei Cèilidhs

und von Dudelsackspielern. Mit den Farben des

Karomusters oder auch Tartan wird die Zugehörigkeit

zu einem Clan oder Wohnraum ausgedrückt,

natürlich gibt es aber auch alltägliche

Tartans für Jedermann.

Auch ich hatte so einige Probleme mit der Zugehörigkeit.

Meine Gastfamilie und ich trennten

uns nach knapp vier Monaten, da ich mich

nicht ganz so wohlfühlte, wie gedacht. Doch

mit Hilfe meiner Agentin war das alles kein

Problem und trotz der Meinungsverschiedenheit

flossen die Tränen beim Abschied.

Meine neue Familie war ganz wunderbar und

auch meine Freundin Inken stand mir immer

mit Rat und Tat zur Seite. Was wären auch

acht Monate ohne irgendwelche Fehlschläge?

Und auch, wenn Familie und Freunde fehlen

und manche Situationen aussichtslos erscheinen,

war für mich immer jemand da. Meine

Unvergesslich Die Highland Games,

Castle-Besuche und der Ausblick auf Loch

Lomond vom Gipfel des Ben Lomond.

Bitte nicht Den Müll überall hinwerfen

und die grauen Eichhörnchen füttern, auch Roadtrip Ob mit Zelt oder Unterkunft,

wenn sie süß sind.

ein Roadtrip in die Highlands ist ein Muss.

beste Freundin schrieb mir täglich und Skype-

Telefonate mit den Lieben auf der anderen Seite

des Meeres ließen die Distanz weniger weit erscheinen.

GELIEBTES SCHOTTLAND

Die Zeit als Au-pair hat mich viel gelehrt: Über

Verantwortung, Eigenständigkeit und, dass ich

am Ende immer selbst für mein Glück zuständig

bin! Ich habe viel zu viel erlebt, um alles hier

aufzuzählen, und doch zu wenig, um dieses

Land nicht von ganzem Herzen zu vermissen.

Ob Städtereisen nach Glasgow und Inverness,

Pub Crawls, Abende vor dem Kamin mit Whisky

und Gitarre, Karaoke, Wandern in den Highlands

oder einfach nur durch die Wildnis vor der

Haustür streifen. Diese Zeit war eine Erfahrung,

die ich um nichts in der Welt eintauschen mag

und ich bin unglaublich dankbar für die Freundschaften

(fürs Leben), die ich geschlossen habe,

die Liebe, die mir meine Gastfamilien erwiesen

haben, und die wundervollste Zeit, die mir dieses

Land beschert hat.

Hallo Welt! 94 / 95


Text & Fotos: Samantha Uhlig, Mike Wilson/unsplash.com

Lesen, wie es wirklich ist: Samantha erzählt von Australien

Samanthas Tipps

KINDER HÜTEN UND

KÄNGURUS FÜTTERN.

Samantha arbeitete sechs Monate als Au-pair in

Australien. Sie erinnert sich an eine tolle Zeit

Meine Reise nach Down Under begann Ende

September 2017, kurz nachdem ich im Juli

mein Abitur gemacht hatte. Warum ich

ausgerechnet nach Australien reisen wollte?

Der Kontinent und insbesondere Haie haben

mich schon seit meiner Kindheit in ihren Bann

gezogen – woher diese Faszination kam, weiß

ich aber bis heute nicht.

Mein Abenteuer

fing direkt mit einer

Herausforderung

an: Mein erster

Flug – und das

alleine. Erstaunlicherweise

war

ich ruhig, obwohl

ich sonst bei außergewöhnlichen

Ereignissen definitiv

total nervös

bin. Nach über

24 Stunden in windigen Höhen, hatte ich wieder

festen Boden unter den Füßen: Ich landete

in Perth im Westen Australiens. Meine Gastfamilie

erwartete mich schon voller Vorfreude.

Ich lernte meine Hostmum Meg, die dreijährige

Lexi und deren achtjährige Cousine Adi kennen.

Der Anblick war wirklich entzückend – die

Kleinen hatten nämlich schon ihre Pyjamas an.

FAMILIENLEBEN IM AUSTRALIAN KIND OF WAY

Ich kam gut mit meiner Gastfamilie aus, sie war

sehr nett. Natürlich waren wir auch mal genervt

voneinander. Wenn man sich ein halbes Jahr lang

täglich sieht, ist das aber ganz normal, denke ich.

Streit hatten wir trotzdem nie. Und Probleme,

mich mit der Familie oder anderen Leuten zu verständigen,

hatte ich auch keine.

Einen Teil meiner Freizeit verbrachte ich mit den

Kindern, unternahm auch mal etwas mit Meg

alleine oder gemeinsam mit ihren Arbeitskollegen.

Zudem hatte ich das Glück, dass meine

Hostmum später als die meisten anderen Australier

das Haus verließ, weshalb ich oft erst ab

halb neun auf Lexi aufpassen musste. Mit ihr verbrachte

ich die meiste Zeit.

Die kleine Lexi mit ihrer blonden Lockenmähne

und einer Vorliebe für untypische Mädchensachen,

habe ich sofort ins Herz geschlossen. An

ihr merkte ich richtig, wie die Zeit verging: Als

ich ankam, trug sie noch Windeln und als ich

abreiste, konnte sie teilweise schon alleine auf

die Toilette gehen. Adi, die Ältere, war sehr aufgeweckt,

kreativ und hatte ihren eigenen Kopf. Sie

sprudelte geradezu voller neuen Ideen.

Obwohl die beiden Mädchen ihre eigenen Zimmer

hatten und noch dazu ein gemeinsames

Unbedingt probieren Die Dessertbar

›Whisk Creamery‹, Fish and Chips und

Apple Cider – lecker!

Das geht nur hier Koalabären, Emus,

Kängurus und Kakadus in freier Natur

oder vor der eigenen Haustür zu sehen

Spielzimmer, zerrten sie oft die

Matratzen in einen Raum und

schliefen gemeinsam ein.

Bitte nicht Bei über 30 Grad auf

einem schlechten Fahrrad per Google

Maps eine Strecke fahren, die ihr

nicht kennt

ABENTEUERREISE DURCH AUSTRALIENS SCHÖNHEIT

In dem Vorort Ballajura, in dem ich lebte, gab es

leider keine Leute in meinem Alter. Dafür sah

ich fast immer Kakadus, sobald ich aus meinen

Fenster schaute. Durch ein Einführungstreffen

in der Partneragentur der deutschen Au-pairund

Work-and-Travel-Agentur ›active abord‹

lernte ich erstmals Gleichaltrige kennen. Mit

ihnen unternahm ich beispielsweise auch eine

Whale Watching Tour. Leider sahen wir nicht

viel von den Walen – aufgrund der guten Gesellschaft

war der Trip aber trotzdem kein Reinfall.

Mit einer Freundin, die ich beim Whale Watching

kennenlernte, und einem weiteren Mädchen

buchte ich eine Reise durch den Westen

Australiens. Es war fabelhaft: Wir sahen freilebende

Delfine und Pelikane, Emus, Kängurus

und vieles mehr – typisch Australien eben! Wir

waren an wunderschönen Orten und Action

gab es auch genug: Sandsurfing und Abseilen

standen auf dem Programm. Der einzige Nachteil

war, dass wir immer stundenlang im Auto

saßen und durchs Nirgendwo fuhren. Radio und

Netz? Fehlanzeige!

Eine weitere Reise unternahm ich mit einer

guten Freundin nach Melbourne. Sie hatte vor

ihrer Zeit in Perth drei Monate dort gelebt und

Organisieren Über Agenturen

oder diverse Websites

Unvergesslich DMit Autos zu

einsamen Stränden fahren, Monkey

Mia und Kängurus füttern

konnte ihr Insiderwissen mit mir

teilen. Wir machten außerdem eine

sehr spannende Rundreise mit einer größeren

Reisegruppe – danach wusste ich, weshalb die

›12 Apostel‹ die meistbesuchte Attraktion in

Australien ist.

Unvergesslich war es auch, Koalas in freier

Wildbahn und die kleinsten Pinguine der Welt

zu sehen. Aber trotz aller Niedlichkeit: Mir war

von allen einheimischen Tieren das Känguru am

liebsten. Haien bin ich leider nicht begegnet –

obwohl ich einen Tauchkurs machte und diesen

auch erfolgreich abschloss.

Mein Fazit: Wenn du dir überlegst, nach dem

Abi ins Ausland zu gehen, tu es! Was kannst

du schon verlieren? Die Erfahrungen, die ich

gesammelt habe, werde ich nie vergessen. Auf

jeden Fall muss ich mir niemals denken: »Ach,

wäre ich damals nur nach Australien gegangen.«

Hallo Welt! 96 / 97


Illustation: ©vecteezy.com

REGION IM FOKUS

Deine Devise: »home sweet home!«

Kluges Kind! Weil: Was NRW

kann, kann halt nur NRW.

Sehen wir auch so.

Deshalb jetzt: ein Plädoyer für

ein Studium in Steinwurfnähe.

Check: NRW Job 98 / 99

PLEASE.

DON T GO!


Illustrationen: © vecteezy.com / freepik.com

WILD.UND WEST.

UND CURRYWURST.

Party in Köln. Rumchillen in Münster. Pommes essen

im Pott. Du bleibst, wo es am schönsten ist:

in NRW! Und das nicht, weil Mutti um die Ecke

wohnt. Unsere Gute-Gründe-Parade.

HÜBSCHES DING: Rheinsteig.

Fünf Jahreszeiten. Zeche

Zollverein. Belgisches Viertel.

Die Eifel. Massig Stauseen. Rhein

in Flammen. Helge Schneider.

Rheinuferpromenade. Aachen.

Sorry, aber brauchts da noch Argumente

zum Dableiben? Millionen

Touristen können nicht irren.

BODYSTYLER: Biken. Surfen.

Klettern. Bergsteigen. Kanufahren.

Segeln. Drachenfliegen.

Wandern. NRW hat alles, was es

zum Theorie-Ausgleich braucht.

BRAINTEASER: Bitte wählen:

Fast 2000 Bachelor-Studiengänge

von Agribusiness bis

Zukunftsenergien buhlen um

deine Gunst. Berufsbegleitend

oder Vollzeit, Fernstudium oder

Präsenz.

KOSMOPOLIT: Partnerschaften

und Forschungskooperationen

mit Institutionen auf der

ganzen Welt – das bieten die

Hochschulen, dazu internationale

Studiengänge mit Unterrichtssprache

Englisch: So bist du in

NRW und der Welt daheim.

CAPTAIN FUTURE: Nach

dem Spiel ist vor dem Spiel: NRW

ist ein überaus erfolgreicher Wirtschaftsstandort

– momentan für

dich noch weit weg, aber die Zeit

wird kommen, in der dich Karrieremöglichkeiten

interessieren:

Viele Studiengänge sind auf die

Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt.

Die Arbeit mit neuesten

Forschungsergebnissen und

moderne Ausstattung sind dein

Sprungbrett in die Arbeitswelt

von morgen.

ANTIPOSER: Chi-Chi und

Schnickschnack brauchts in NRW

nur ab und zu. Ansonsten gilt:

Mehr Sein als Schein. Einsilbigkeit

und Einzelgängertum bleiben

außerhalb der Landesgrenzen.

Bei uns musst du keine Angst haben vor

Kontaktarmut im Studium: Was fürs Leben

gilt, gilt auch fürs Studium.

HOME RUN: Eltern nerven. Klar. Gerade

kurz vor dem Abi. Aber trotzdem.

In globalisierten Zeiten ist es manchmal

besser, als du dir jetzt grade vorstellen

kannst, nicht allzu weit vom Nest entfernt

zu sein. Heimkommen heilt. Zumindest

die Seele. Ist der Weg nicht so

weit – umso besser.

HÜFTGOLD: Okay, ernährungswissenschaftlich

wäre das zu diskutieren.

Aber: Currywurst. Himmel und Ähd.

Killepitsch. Printen. Halver Hahn. Pillekuchen.

Und natürlich: Bier. Kölsch. Pils.

Alt. NRW ist das Bundesland mit den

meisten Biersorten. Muss keiner nach

Bayern deshalb.

SCHLAUMEIER: Die akademische

Ausbildung in NRW ist Top: Exzellente

Lehrqualität und international einen

ausgezeichneten Ruf. Höchste Standards

gewährleistet die Überprüfung aller Studiengänge

und Institutionen durch unabhängige

Akkreditierungsagenturen.

PROMIBODEN: Udo Lindenberg,

Alice Schwarzer, Gerhard Schröder, Joseph

Beuys, Nena, Konrad Adenauer oder

Beethoven – alle in NRW geboren. Und

das ist nur eine Auswahl. Scheint hier an

der Luft zu liegen.

NRW 100 / 101


MIX&MATCH:

DEIN INFO-GUIDE

Neue Studiengänge, Veranstaltungen

und ein paar kuriose Fakten.

AZUBI- & STUDIENTAGE

›Finde deinen Traumberuf‹ – unter

diesem Motto präsentieren die

Aussteller auf den Azubi- und

Studientagen Job- und Studienangebote.

Vor Ort sind Hochschulen,

Unternehmen und Weiterbildungseinrichtungen.

Ein Besuch

bringt dir garantiert informative

und interessante Gespräche

und Entscheidungshilfen für

Was-mach-ich-nach-dem-Abi-

Verzweiflungsanfälle.

Wann und Wo:

09. und 10. November in Leipzig

Info: www.azubitage.de/leipzig

GAMER IN DIR GRAFIK, STORY, SPIELMECHANIK: MAS-

SENHAFT ENTWICKLUNGSARBEIT MACHT SPIELE ZU

IT-KUNSTWERKEN. IM BACHELORSTUDIENGANG ›GAMES

ENGINEERING‹ AN DER UNI WÜRZBURG LERNEN GAMER

UND GAME-ARTISTS, WIE MAN SPIELE KONZIPIERT – ENG

VERZAHNT IN THEORIE UND PRAXIS. DANACH WARTEN

SPANNENDE JOBCHANCEN IN DER GAMINGBRANCHE.

MITMACHEN Beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung. Sucht

euch in einer Gruppe von mindestens fünf Leuten eine der gestellten

Aufgaben aus und bearbeitet diese – noch bis zum 10. Dezember könnt

ihr eure Arbeiten einreichen. Die Aufgaben dieses Jahr drehen sich um

Influencer, Olympia und verrohte Sprache. Alle Einsendungen werden

mit money, money, money prämiert – je besser die Arbeit, desto mehr

Geld wartet. Gehört eure Einsendung zu den fünf besten, winkt eine

Klassenreise nach Paris, Prag oder Berlin. Die Teilnahme lohnt sich

also! Alle Infos, Aufgaben und Teilnahmebedingungen findest du unter

www.schuelerwettbewerb.de

INTERNATIONAL SPIRIT

Ungefähr jeder zehnte

Student in Deutschland ist als

ausländischer Studierender

eingeschrieben – vor allem in

den MINT-Fächern.

QS WORLD UNIVERSITY TOUR

Lieber Kalender, bitte erinnere

mich an die QS World University

Tour, denn die Frage aller Fragen

heißt: Abi und dann? Auf der

Bachelor-Messe beraten Universitäten

aus Frankreich, Großbritannien,

Spanien, Italien und den

USA zum Auslandsstudium und

geben hilfreiche Tipps zur Studienwahl.

Wo? Hamburg. Wann?

02. November. Eintritt frei!

Info: topuniversities.com

ERZIEHER MIT BACHELOR Im dualen Bachelorstudiengang ›Kindheitspädagogik‹ an der Katholischen

Hochschule Köln lernst du Theorie und Praxis gleichermaßen und kannst so mit zwei Abschlüssen

ins Berufsleben starten. Studieninhalte sind beispielsweise die Erziehung, Bildung und Entwicklung

des Kindes, Grundfragen menschlicher Existenz ebenso wie wissenschaftliches Denken und Arbeiten.

Praxiserfahrung sammelst du in mindestens drei Einrichtungen und mindestens zwei verschiedenen

Tätigkeitsfeldern. Nach vier Jahren bist du nicht nur staatlich anerkannter Erzieher, sondern auch Kindheitspädagoge.

Mehr Infos unter www.katho-nrw.de/kindheitspädagogik

Got to

know!

SPITZENREITER AN DER

RUHR-UNI BOCHUM GIBT’S

DEUTSCHLANDWEIT DIE

BESTE LERNUMGEBUNG.

ERSTI-TIPPS AN JEDER UNI

GIBT'S AUF FACEBOOK ERSTI-

GRUPPEN. HIER STEHEN TIPPS

RUND UMS STUDIUM, STADT

KENNENLERNEN UND ABENDS

WEGGEHEN. NEUE LEUTE TREF-

FEN FÄLLT SO AUCH LEICHTER.

FRAUENELITE Mit einer Frauen-

Männer-Relation von 81 zu 19 hat

die Imam Abdulrahman Bin Faisal

Uni in Saudi Arabien das höchste

Ungleichgewicht in Richtung

Frauen, umgekehrt an der TUT Japan:

9 Frauen auf 91 Männer.

HORIZON Eines der zentralen Events für Studien- und

Berufsorientierung. Die Messe für Studium und Abiturientenausbildung

informiert dich über Hochschulen, Unternehmen

und Bildungsorganisationen aus der jeweiligen Region, ganz

Deutschland und dem Ausland. Die Macher hinter der HORI-

ZON setzen auf qualitätsorientierte Information zu allen Fragen

nach dem Abi. Klassisches oder duales Studium, Ausbildung,

Ausland, Orientierung oder Gap Year – Info pur ist angesagt!

Über 100 Hochschulen, Unternehmen und Organisationen

erwarten dich. Genial: Eintritt frei!

Wann und wo:

01. und 02. Dezember in Mainz, 09. und 10. Februar in Stuttgart

Info: www.horizon-messe.de

TOP Zehn deutsche Unis sind im Times Higher Education

(THE) Hochschulrankig unter den Top-100-Hochschulen der

Welt. Darunter die TU München, die Uni Heidelberg und die

Humboldt Uni in Berlin. Auch Tübingen, Aachen und Bonn

sind Top-Uni-Standorte. Kriterien sind beispielweise die Lernumgebung,

die Menge an Publikationen, die Reputation in der

Forschung sowie die internationale Ausrichtung.

Dieser

kennt alle deine zukünftigen

Mann

Profs.

Schau mal rein

auf MeinProf.de

MeinProf.de


MIX&MATCH

BRANDNEU

Das ist der Bachelorstudiengang

›Mechatronik & digitale Automation‹

an der OTH Amberg-Weiden.

Ab diesem Wintersemester können

ihn Studenten das erste Mal

belegen. Im Mittelpunkt: Die Zukunft

des Ingenieurwesens – zum

Beispiel selbstfahrende Autos,

intelligente Haushaltsgeräte oder

Smart Factories. Ganz den Trends

Automatisierung, Digitalisierung

und Robotik folgend also. Die

Praxis kommt auch nicht zu kurz:

Innovative Forschungsprojekte

warten auf dein Wissen, das

du zum Beispiel im hochschuleigenen

Robotiklabor erweitern

kannst. Nach Abschluss arbeiten

die Ingenieure von morgen an der

Schnittstelle von Maschinenbau,

Elektro- und Informationstechnik.

Mehr Infos: www.oth-aw.de

PERFECT MATCH AN DER

UNI LEIPZIG: DER BA-

STUDIENGANG ›DIGITAL

HUMANITIES‹. VERBIN-

DET EINE AUSGEWÄHLTE

GEISTESWISSENSCHAFT

MIT ANGEWANDTEN IN-

FORMATIKKENNTNISSEN.

YES! Immer mehr Mädels entscheiden sich für ein MINT-

Studium. Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt:

Girls go more Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik.

Zahlen? Zahlen! Im Wintersemester 2017/18 studierten mehr als

177.000 Mädchen Ingenieurwissenschaften – gut 11.000 mehr als

zwei Jahre zuvor. Ähnlich in der Informatik: 2015/16: Nur 39.000

Informatik-Studentinnen. 2017/18: mehr als 45.000. Geht doch!

MONEY DU BRAUCHST

KOHLE FÜR DEIN BALD

BEGINNENDES STUDEN-

TENLEBEN? SCHON MAL AN

EIN STIPENDIUM GEDACHT?

DIE SIND NICHT NUR FÜR

HOCHBEGABTE: AUCH SOZI-

ALES ENGAGEMENT ZÄHLT.

WELCHE STIPENDIEN ZU DIR

PASSEN, FINDEST DU AUF

mystipendium.de HERAUS.

STUDIUM FÜR ERZIEHER

MIT DEM BERUFSBEGLEI-

TENDEN FERNSTUDIUM

›PÄDAGOGIK DER FRÜHEN

KINDHEIT‹ AN DER HOCH-

SCHULE KOBLENZ KANNST

DU NACH DER AUSBILDUNG

NOCH DEINEN BACHELOR

MACHEN. DAS STUDIUM

SETZT SICH AUS SELBST-

STUDIUM, PRÄSENZPHASEN

SOWIE BERFUSINTEGRIE-

RENDEN PROJEKTPHASEN

ZUSAMMEN.

hs-koblenz.de/fruehpaed

DIGITALE GRÜNDERZENTREN

helfen, wenn aus einer Geschäftsidee

ein erfolgreiches Unternehmen

entwickelt werden soll. Sie

vernetzen Start-upper, stellen

Büroräume zur Verfügung und

helfen bei der Businessplanerstellung

oder der Geldgebersuche.

Das bayerische Kabinett

hat die Eröffnung zwölf solcher

Zentren beschlossen.

MR. ROBOTA

Der Bachelorstudiengang

›Robotik und Autonome

Systeme‹ an der Uni Lübeck

umfasst sechs Semester für

verschiedene Methoden der

Physik, Mathematik, Informatik

und Elektrotechnik, die im Bereich

der Robotik angewendet

werden. Außerdem befassen

die Studierenden sich mit der

Regelung dynamischer Systeme,

Künstlicher Intelligenz und

autonomer Systeme. Voll

zukunftstauglich!

WIR SUCHEN NACHWUCHS!

Für September 2019 suchen wir für unser Team in Nürnberg:

» Dual Studierende mit der Ausbildungsrichtung

Fachinformatiker/Systemintegration + Wirtschaftsinformatik

» Auszubildende zum/zur IT-Systemkaufmann/-frau

» Auszubildende zum/zur Fachinformatiker/in — Systemintegration

Die IT ist Deine Welt? Dann bist Du bei uns genau richtig! Damit du perfekt auf Deine Karriere

vorbereitet bist, durchläufst Du bei uns alle wichtigen Stationen des Unternehmens und wirst

individuell gefördert. Auf Dich warten interessante Tätigkeiten in einem motivierten Team, ein

attraktives Einstiegsgehalt, viele Sozialleistungen u.v.m.

Infos und Bewerbung unter: www.sandata.de/karriere

Bei Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung: 0911 / 952 32 75

WARTE.

SCHLANGE!

SANDATA Die Die IT-Gruppe SANDATA

Hassfachalarm! 45 Minuten sind laaaang.

Unser Tipp: Medidatives Malen! Jede Minute

einen Schlangen-Ring bunt ausmalen.

Deine Hochschule, dein Campus, deine Zukunft …

Die IT-Gruppe

BESSER VORBEREITEN Längere Praktika im Studium führen nicht automatisch dazu, dass Absolventen

besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind – das lernen wir aus einem Fachgutachten der Unis

Potsdam und Oldenburg. Die beteiligten Forscher schlagen statt längerer Praxisphasen eine bessere

Betreuung während der Praktika vor: Die Qualität der Praxisphasen steigern, könnten verbindliche

Qualitätsstandards, außerdem sollte im Vorfeld besprochen werden, welche Aufgaben und Zielsetzungen

beide Seiten, also Praktikant und Unternehmen, mit dem Praktium verfolgen.

15 Bachelorstudiengänge in 4 Fakultäten:

Betriebswirtschaftslehre – Elektrotechnik, Medien & Informatik – Maschinenbau/Umwelttechnik – Wirtschaftsingenieurwesen

www.oth-aw.de/studieren


MIX&MATCH

BACHELOR & MORE Von Hamburg bis München

gibt’s das Studienwahl-Event ›Bachelor & More‹. Bachelor-Studiengänge

der verschiedensten Fachrichtungen

und die unterschiedlichsten Hochschulen geben

Einblicke in ihr Programm, ihre Ausrichtung sowie

ihre Angebote. Du kannst die Ansprechpartner vor

Ort mit Fragen löchern und dir so den Mega-Überblick

verschaffen. Coole Vorträge zu allerlei ›Abi und dann?‹-

Themen tun ihr Übriges, um aus einem Schüler einen

tiptop-informierten Abiturienten zu machen.

Wann und wo: Wien, 17.11., Stuttgart, 10.11., Köln, 25.11.,

Frankfurt, 02.12., Hamburg, 08.12., München, 19.01., Münster,

27.01. Eintritt 5 € Tageskassen, 3 € vorab.

Infos: www.bachelor-and-more.de

EFFEKTIV STUDIEREN DIE UNI MIT DER BESTEN

LEHRQUALITÄT IN DEUTSCHLAND IST DIE LMU

MÜNCHEN. DIE GRÖSSTE INTERNATIONALE

AUSRICHTUNG HAT DIE FREIE UNI BERLIN. DAS

ERGAB DAS THE-HOCHSCHULRANKING.

DACH ÜBERM KOPF Neben dem richtigen

Studiengang ist nix wichtiger als eine

richtig schöne Wohnung. Auf

www.wg-gesucht.de findest du Wohnungen

oder WGs einfach und kostenlos.

KALAYDO Karrieretage quer durch

Deutschland. Im Herbst tourt die

Jobmesse durch verschiedene Städte.

Immer mit dabei: Personalverantwortliche

hochkarätiger Unternehmen und

ein kostenloses Rahmenprogamm.

Zum Beispiel: Jobtipps, Karriereplanung,

Hinweise zu Bewerbungsverfahren.

Wann und Wo:

11. Oktober in Bonn, 20. Oktober in

Stuttgart, 15. November in Köln

Mehr Infos: www.karrieretag.org

Impressum

Die nächste Ausgabe

audimax MEDIEN GmbH

audimax ABI erscheint im

Hauptmarkt 6 - 8 · 90 403 Nürnberg, Telefon: 0911. 23 77 9 - 0

Februar 2019.

E-Mail: info@audimax.de, www.audimax.de

Titel: audimax ABI-Reifeprüfung, Illustration: ©J.D.S /shutterstock.com

Herausgeber: Oliver Bialas

Idee, Konzeption & Chefredaktion: Barbara Martin-Bialas (V.i.S.d.P.)

Redaktionsleitung: Julia Wolf, Viktoria Feifer

Redaktion: Alicia Reimann, Sabine Storch

Redaktionelle Mitarbeit: Freya Fehse, Samantha Uhlig

Gestaltung: Sabine Barwinek, Susanne Wohlfart, Raphael Unger

Hochschulkommunikation: Dr. Rowena Sandner

Anzeigenberatung: Markus Erhardt, Ivo Leidner, Josefine Lorenz, Antje Schmidtpeter,

Harry Ramming, Stefan Schroeder

Vertrieb: Joachim Bärtl

Produktionsfördernde Hilfsmittel: Milchkaffee, Smoothie grün und gelb, Merci Schokolade (im

Idealfall weiße Knusper), Reformhaus-Wasabi-Nüsse (die so schön im Hirn brennen), Haribo Goldbären

(4 kg), Bertas nasser Fellgeruch (alles zusammengenommen = gesunde Mischung).

Druck: Jungfer Druckerei und Verlag, Herzberg am Harz. audimax-ABI-Reifeprüfung erscheint dreimal

jährlich auf chlorfrei gebleichtem Papier und enthält keine Produktwerbung. audimax ist politischunabhängig.

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit von Termin angaben wird keine Gewähr über nommen.

Für unverlangt einge sandte Ma nus kripte, Fotos und Illustra tionen wird nicht gehaftet. Beteiligungsverhältnisse

der audimax MEDIEN GmbH gemäß §8 Abs.3 BayPrG: 100% Bialas Holding GmbH.

Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 15. Verbreitete Auflage laut IVW 2/18: 100.024 Exemplare. ISSN 1612-9075

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dual Studierende

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Auszubildender

Ihre berufliche Zukunft bei der apoBank,

der führenden Bank im Gesundheitswesen.

Als führende Bank im Gesundheitswesen liegt uns am Herzen, dass sich unsere über 400.000

Kunden in jeder Lebensphase auf uns verlassen können. Dasselbe gilt für unsere Auszubildenden

und dual Studierenden. Das merken Sie daran, dass Ihnen Ihre Ausbilderinnen und Ausbilder den

Rücken stärken und dass Sie wertvolle Bekanntschaften schließen. Verantwortung, Verlässlichkeit

und Freude – das verstehen wir unter Bedeutung.

Kommen Sie ins Team und gestalten Sie gemeinsam mit uns den Zukunftsmarkt Gesundheit!

Bewerben Sie sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau oder für unser

duales Studium mit Fachrichtung BWL – Finanzdienstleistungen.

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Einstieg in die Ausbildung oder das duale Studium bei uns nichts im Wege.

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