Thermenland_10-2018

jschlosser

AUSGABE 89 Okt. 2018

Sportlich in die kalte Jahreszeit

fact startet mit neuem Konzept

und unschlagbaren Angeboten

in den Herbst

Zur Wahl:

Die Direktkandidaten stellen sich vor

Zum Film:

Interview mit „Wackersdorf“-Regisseur

Zum Staunen:

Kulturfestival und Kulturherbst


INHALT/IMPRESSUM

www.thermenland-magazin.de

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Editorial: Koalition der Erfolgreichen 4

Mein Augenblick: Außenseiter-Wahl 4

Politik im Blut: Die Wasner von Wasen 6

Wohlfühl-Therme setzt Maßstäbe in Qualität 7

Wahltag: Direktkandidaten stellen sich vor 8

Bläserfreundschaft: Stadtkapelle Bozen zu Gast11

Europareservat: Infozentrum wird umgebaut 11

Asbacher Reden: Christan Ude nach der Wahl 20

Klimawandel: Gut für’s Obst – schlecht

für Fische 24

Gesundheit & Wellness

Blasenentzündung kommt selten von Kälte 12

Kräuterlexikon: Hirtentäschel hilft bei

Blutungen 13

Genuss & Erleben

Geschmackvoll: Birne und Fenchel für

Herbstgerichte 14

Passendes Rezept: Fenchelsalat mit Birnen 15

Rottaler Mostwochen: Im Zeichen von

Äpfel und Birn’ 15

Rotarier-Markt: Mit Genuss Hilfsprojekte

fördern 22

Kultur & Freizeit

Kulturfestival Bad Füssing: Das Programm 2

Musik, Theater, Kabarett – ein Festival

der Stars 16

Kulturherbst: Einblicke in Museen,

Galerien & Ateliers 17

Kulturfestival: Stars & Newcomer für

beste Unterhaltung 16

Interview: Was uns „Wackersdorf“ heute

noch sagt 18

Eigenproduktion: Der Watzmann ruft im

Kurort 20

Ungewohnt: Künstler öffnen ihre

Werkstatttüren 20

Spielbank: Hommage an Lehár auf der

Kulturbühne 21

Grongörgen: Gelebte Tradition mit Schau-Effekt 22

Ausstellung: Preisgekrönte Pressefotos

aus Bayern 22

Rat & Tat

Beham: Frauenkörper – wechselhaft &

wundervoll 23

Cyber-Alarm: Lovestorm statt Shitstorm 27

PassauCard: Kostenloses Sightseeing mit

Bus & Bahn 29

Service

Impressum 3

Thermenland-Horoskop 28

Wetterprophet 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

IMPRESSUM

BLÄSERFREUNDSCHAFT

BAYERN – SÜDTIROL

Sinfonisches Blasorchester

Landkreis Passau

Stadtkapelle Bozen

Herausgeber:

Thermenlandverlag*, mc medien consulting e.K.

Wolfing 1, 94060 Pocking

Kontakt: Tel.: 08531-248 92 86,

Fax: 08531-97 87 64

office@medien-consulting.eu

www.thermenland-magazin.de

Redaktion:

Chefredakteur: Martin Semmler M.A. (sam)

Mobil: +49(0)151-128 562 78

Thermenland-Magazin@gmx.de

Redaktionsschluss: bis spätestens 15. des Vormonats.

Anzeigen & Mediaberatung: Franz X. Miedl

Wolfing 1, 94060 Pocking

Tel.: 08531-248 92 86, Fax: 08531-97 87 64

Mobil: +49(0)171-8463140

franz.miedl@thermenlandverlag.de

miedl@medien-consulting.eu

Anzeigenschluss bis spätestens 15. des Vormonats.

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STADTHALLE

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EINTRITT: VVK 15€ / AK 18 €

Tickets erhalten Sie ab 15.10. (von 10:00 bis 12:00 Uhr)

im Rathaus der Stadt Pocking oder telefonisch unter

08531 / 709-39. Weitere Infos im Netz: www.pocking.de

Grafik:

Johann Berchtold

info@berchtold-pre-press.de

Druck:

Passavia Druckservice GmbH & Co KG, Passau

Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich

geschützt.

Bildquellen: Franz X. Miedl und andere.

Titelbild: fact Fitness

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts

ist ohne die schriftliche Zustimmung des Verlages nicht

erlaubt.

Fehler, Irrtümer, Änderungen vorbehalten.

* Thermenlandverlag ist eine eingetragene

Marke der trendguide media GmbH&CoKG

Geschäftsf. Elisabeth Gassner, Neugasse 8, A-6365 Kirchberg

Firmenbuch Innsbruck FN 278494a

www.trendguide.info

Ruhstorf

3


EDITORIAL

Martin Semmler M.A.

Chefredakteur

Eine Koalition

ist ein Zusammenschluss von unabhängigen

Personen oder Organisationen zur gemeinsamen

Bewältigung anstehender Aufgaben auf der

Basis von Kompromissen, auf die man sich zuvor

geeinigt hat. Möchte man meinen. Zu Beginn

der heißen Phase des Wahlkampfes um Mandate

in Bezirks- und Landtag bietet die Regierungskoalition

in Berlin jedoch für den Wahlbürger ein

desaströses Bild. Von Verständigung, Kompromissen

und gemeinsamen Anstrengungen in

der Regierungsarbeit keine Spur. Seehofer und

Nahles zahnen sich aus, wo’s geht, und Angela

Merkel weiß nicht mehr, wie sie noch Ruhe ins

Haus bringen soll. Nur schräge Kompromisse

retten immer die Situation in letzter Sekunde. Bis

zum nächsten Krach. Vertrauen stiftet das nicht.

Und profitieren tun von diesem Familiendrama

nur die, die vom Gartenzaun aus zusehen und

von denen jeder weiß, wie’s besser geht.

Doch, wie soll es denn besser gehen? Deutschland

ist eines der wohlhabendsten Länder dieser

Erde. Und Bayern ist das erfolgreichste davon.

Und das lange und gerne mitleidig beäugte Niederbayern

zieht wirtschaftlich allen davon. Während

andere Regionen Deutschlands ausbluten,

gehört der Landkreis Passau zu den Spitzenreitern

bei Rückkehrern, die ihre beruflichen Erfahrungen

nun mit in die Heimat zurückbringen.

Woher das kommt? Weil wir wissen, wie man

anpackt. Alle miteinander. Egal woher man

kommt. Was zählt ist die Gemeinschaft, das

gemeinsame Anpacken, das man etwa in der

Passauer Runde der Abgeordneten sieht. Hier

treffen sich die Mandatsträger aller Parteien, um

über die Parteigrenzen hinweg das Beste für die

Region zu erreichen. Doch jetzt ziehen wieder

Leute übers Land, die längst im Herzen des

Thermenlandes angekommenen Mitbürgern auf

Russisch erklären, dass sie keine Menschen bei

uns haben wollen, die Probleme haben, unsere

Sprache zu erlernen. Solche Volksverführer spalten

unsere Gemeinschaft, nur um ihre Ängste in

unsere Herzen zu säen, Ängste, die jeder Realität

entbehren. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

(Mt 7, 16), an ihrer Liebe zu den Menschen,

woher sie auch kommen (Mk 12, 31), und wie

gering sie auch sein mögen (Mt 25, 40). Nicht

am Hass, am Neid und ihrer Angst. Darum ist es

nur logisch, die zu wählen, die unsere Heimat

gemeinsam so erfolgreich und sicher gestaltet

haben, wie wir sie heute genießen können. Welche

Partei Sie auch immer bei der kommenden

Wahl wählen: Bei denen, die sich bereits im

Bezirk oder im Landtag für die Heimat einsetzten,

können Sie sicher sein: Sie wählen einen

der Erfolgreichen.

MEIN AUGENBLICK

Politischer Außenseiter: Westernmusiker Tom Astor

schwimmt kurz vor der Bezirks- und Landtagswahl

in der Pockinger Stadthalle am 6. Oktober nicht nur

musikalisch „Gegen den Strom“.

Herbstgrüße

4


5


AKTUELLES

Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer hat ihre politische Leidenschaft vom Uropa geerbt

Joseph Wasner von Wasen gründete den Freistaat mit

Einer der politischen

Gründerväter des Freistaats:

Joseph Wasner

von Wasen.

Archiv-Foto: Haus der

Bayerischen Geschichte

Schon vor über Hundert

Jahren war Joesph Wasner,

Gutsbesitzer von

Wasen, einem Weiler

zwischen Schönburg

und Kirchham Mitglied

des Bezirkstags, der zu

der Zeit „Landrat“ hieß.

Am 15. November 1912

meldete die „Pockinger

Zeitung“, dass der

damals 44 Jahre alte

Ökonom in einen Ausschuss

des Gremiums

gewählt wurde. Joseph

Wasner war am 23. August 1868 zuhause in

Wasen zur Welt gekommen und hat den elterlichen

Hof 1897 mit 29 Jahren zusammen mit seiner

Frau Maria übernommen. Hier betrieb er eine

erfolgreiche Rinder- und Pferdezucht. Mit Maria

hatte er drei Buben und ein Mädchen.

So ist es auch das erste Mal, dass wir von ihm

hören, als er beim Zentrallandwirtschaftsfest 1912

in München mit zwei Zuchtstuten in ihrer Klasse

den jeweils 2. Preis und mit einer dritten den 3.

Preis gewonnen hatte. Allein mit diesen drei Preisen

konnte er 430 Mark an Preisgeld mit nach Hause

nehmen. Heute wären das etwa 2300 Euro.

Auch beim Fleckvieh war der Wasner erfolgreich.

Im März 1913 wurde er unter den Gewinnern eines

1. Preises beim Preiszuchtviehmarkt genannt.

Wasner, „der Große“

Zu dieser Zeit veröffentlichte Ludwig Krönner in

seiner „Pockinger Zeitung“ den recht gehässigen

Leserbrief von einem „Freund der Wahrheit“. Darin

weist der Schreiber „eine echt Wasnerische Taktlosigkeit

ganz entschieden zurück“. Er riet Joseph

Wasner zu mehr Bescheidenheit im Auftreten,

weil „die Mitwelt (Ihnen) bereits den Beinamen:

Wasner „der Große“ gegeben hat“. Dann wurde

er derb: „Man darf seinen Mitmenschen nicht darnach

beurteilen, wie viel „Rindviecher“ er von seinen

Eltern geerbt hat und den Verstand seines

Mitmenschen nicht nach der Größe des Düngerhaufens

bemessen, den er sein eigen nennt.“

Für Krönner ging das gar nicht gut aus, denn

bereits im Juli war er gerichtlich gezwungen, eine

Gegendarstellung zu veröffentlichen.

Hilfsbereit und geradlinig

Doch abgesehen von solchen Verbalattacken von

namenlosen Neidern hatte Joseph Wasner auch

Freunde, die ihn ganz anders beschrieben: „Allgemein

ist bekannt, dass Wasner in Wasen mit

jedem, auch dem Niedersten verkehren mag und

dass er, wenn er ersucht wird, jedem hilft, wo er

helfen kann. Es mag ja sein, dass sich Wasner hie

und da gerade nicht sehr beliebt macht, da er ein

Mann ist, der, wie man sagt, ein steifes Rückgrad

hat und nicht unter Bücklingen zu allem „Ja“ sagt,

wo es gilt neue Ausgaben zu schaffen; aber Hut

ab vor solchen Männern, die brauchen wir gar

sehr notwendig.“

Urkunde

Emanzipierter Demokrat

Dieser Ansicht war wohl die Mehrheit der Wähler,

denn Joseph Wasner folgte am 30. September

1915 seinem Vorgänger Johann Haslinger von

Wopping als Abgeordneter des Bayerischen Bauernbundes

in den Landtag nach. Als politische Partei

des emanzipierten bäuerlichen Mittelstandes

mit dezidiert antiklerikalen, gegen Adel und Bürokratie

gerichteten, teils linksradikalen Positionen

stand der Bauernbund in deutlichem Gegensatz

zum Zentrum bzw. zur Bayerischen Volkspartei

(BVP), insbesondere während der Revolution

1918/19. Der Bauernbund war vor allem in Ostbayern

stark vertreten.

Mitglied des Nationalrats

Repro: Semmler

Das Besondere an Joseph Wasner aber war, dass

Viel ist nicht geblieben: Cornelia Wasner-Sommer

mit den Bildern ihrer Urgroßeltern Joseph und

Maria Wasner. Ihr Vater Johann Wasner hat noch

eine aufwändiger Relief-Plasik, die sein Großvater

1925 vom Pferdezuchtverband Niederbayern

erhielt.

Foto: Semmler

er als einer von wenigen Abgeordneten dem

Landtag zur Zeit des Königsreichs, während der

Revolution dem Provisorischen Nationalrat und

nach den ersten Wahlen dem ersten souveränen

Landtag des Freistaates Bayern angehört hat.

Damit gehörte er zu den politischen Gründervätern

des Freistaats. Nach der brutalen Niederschlagung

der Münchner Räterepublik Anfang Mai

durch Freischärler aus dem Oberland, die mordend

und plündernd durch München zogen, was

bis zu 1000 meist Unbeteiligten das Leben kostete,

legte Joseph Wasner jedoch sein Mandat am

30. Mai 1919 nieder.

„Ich hab ihn sterben sehn“

„Leider haben wir keine Dokumente oder Briefe

mehr von ihm“, bedauert Cornelia Wasner-Sommer,

„nur mein Vater hat ihn noch gekannt – aber

vielleicht habe ich ja seine politischen Gene

geerbt“. Ihr Vater war erst vier Jahre alt, als Joseph

Wasner am 9. Dezember 1938 starb. „Ich hab

meinen Opa sterben sehen“, erinnert sich Johann

Wasner, der als letzter noch die erfolgreiche Pferdezucht

der Wasner von Wasen betrieb. „Er stand

am Fenster und schaute hinaus aufs Land, dann

viel er einfach um und war tot.“

Seine Sterbebild trug ein Zitat des Hl. Franz Xaver:

„Dies trugst Du all für mich, / für mich, den Sünder,

gnädiglich. / Wie sollt ich denn nicht lieben

Dich, / Dich, Jesus, der so liebte mich?“

Martin Semmler

Jubiläumsausstellung im Rathaus Pocking

Vor 130 Jahren fuhr der erste Zug nach Passau

Seit etwa Hundert Jahren hat sich am Pockinger

Bahnhofsgebäude nicht viel verändert. Mit viel Liebe

zum Detail hat der Pockinger Heimatpfleger Karl-

Heinz Huber aus seinem Archiv Bilder und Dokumente

zusammengestellt, die die Geschichte der

Lokalbahn von Pocking nach Passau erzählen. Im

Frühjahr 1887 begann der Bahnbau. Am 6. Oktober

1888 war die Strecke schließlich befahrbar.

Im Foyer des Rathauses Pocking ist noch bis zum

Jubiläum der Jungfernfahrt am 15. Oktober die Ausstellung

zur Lokalbahn Pocking-Passau und zur Entwicklung

von Pocking durch den Einzug der Eisenbahn

zu sehen. Anschaulich dargestellt wird die

Geschichte durch alte Fotos von Heimatpfleger Karl-

Heinz Huber, die Fahrplangeschichte der Rottalbahn

von Werner Simmel und Modelle der Lokomotiven

und dazugehörigen Wagons, die sich einst auf der

Rottalbahn bewegten von Heinz Schenk.

6

Die Ausstellung ist jeweils zu den Öffnungszeiten

des Rathauses zu sehen.

sam

Foto: Archiv Karl-Heinz Huber


AKTUELLES

www.thermenland-magazin.de

Wohlfühl-Therme Bad Griesbach nach Umbau neueröffnet:

Therme setzt überregionales Zeichen für mehr

Qualität im Tourismus

Die ursprünglich geplanten, längst nötigen

Sanierungsarbeiten in der Wohlfühl-Therme Bad

Griesbach wurden durch unerwartete Fördergelder

des Freistaats zu einer gelungenen Rundum-Erneuerung

des Rottaler Wellness-Tempels.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit und Investitionen

des Zweckverbandes, an dem Landkreis,

Stadt und Bezirk beteiligt sind, in Höhe von 9,4

Millionen Euro ist die Wohlfühl-Therme kaum

wiederzuerkennen. Heller, farbiger und viel in

Holzoptik gehalten stahlt sie nun eine heimeliggemütliche

Atmosphäre aus, die zum Wohlfühlen

und Entspannen über dem Rottal einlädt.

Mitarbeiter als Basis des Wohlfühlens

Dass dies aber auch vor allem an den Mitarbeitern

des Hauses liegt, betonte nicht nur deren

Chef Dieter Lustinger, der den Thermenbetrieb

leitet, sondern auch Bezirkstagspräsident Olaf

Heinrich. Er verwies in seiner Ansprache darauf,

dass diese „viel mehr tun als ihre Pflicht und

dem Haus erst seine Seele geben“. Dieter Lustinger

hörte das gerne und unterstrich, dass

„ohne die Menschen, die hier arbeiten, das

wunderschöne Haus nur toter Stein wäre“. Der

Thermenchef freute sich, dass die weitaus meisten

Gewerke des Umbaus alle von Betrieben

aus der Region umgesetzt wurden. „80 Prozent

der Arbeiter stammten nicht aus Deutschland“,

betonte Lustinger unter dem Beifall der Gäste.

„Ohne sie wären wir heute noch nicht fertig!“

Bayern setzt auf Qualität statt Masse

Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer lobte

seine eigenen Mitarbeiter, die Wege gefunden

hätten, um angesichts von hohen EU-Rechtsvorgaben

dennoch Mittel der Regionalförderung in

Höhe von 3,1 Millionen Euro für den Umbau zur

Verfügung stellen zu können. Pschierer hob hervor,

dass 42 Prozent aller Gäste-Übernachtungen

in Niederbayern in den Heilbädern und Kurorten

generiert werden, weshalb die finanzielle Unterstützung

der Bad Griesbacher Maßnahme von

überregionaler Bedeutung sei. Auch hier werde

auf Qualität statt Masse gesetzt, was aus seiner

Sicht die Zukunft des Tourismus in Bayern insgesamt

darstelle. Ihm gehe es im Tourismus nicht

um Masse, sondern einerseits um eine bessere

Wertschöpfung, anderseits darum, dass auch die

Einheimischen damit gut leben könnten. „In ein

lebendiges Dorfwirtshaus kehrt auch ein Tourist

gern ein“, betonte Pschierer und appellierte: „Wo

auch immer wir diese Gaststätten noch haben,

sorgen wir dafür, dass sie leben!“

„Mit der Wohlfühl-Therme hat Niederbayern einen

wichtigen Besuchermagneten“: Bayerns Wirschaftsminister

Franz Pschierer lobte vor allem die gelebte

Wohlfühl-Atmosphäre im gesamten Haus. Im Publikum

von links: Altlandrat Hanns Dorfner, Landrat

Franz Meyer, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer,

MdL Walter Taubeneder, Bezirkstagspräsident Olaf

Heinrich, Bezirksrat Josef Heisl und ganz rechts

Thermen-Leiter Dieter Lustinger. Foto: Semmler

Tourismus-Magnet Passauer Land

Nach Ansicht von Franz Meyer seien auch künftige

Fördergelder des Staates im Landkreis Passau

gut investiert, betonte der Landrat in seinem

Grußwort. Denn nur durch stetige Investitionen

in die Qualität der Touristischen Angebote habe

es der Landkreis inzwischen mit 4,6 Millionen

Übernachtungen bis zur Nummer 2 im besucherstärksten

Bundesland gebracht.

Martin Semmler

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AKTUELLES

Bezirkstags- und Landtagswahl 14. Oktober 2018

Diese Kandidaten stellen sich

Am Sonntag, 14. Oktober kandidieren 179 Niederbayern von 13 Parteien für ein Landtagsmandat und 158 Kandidaten bewerben sich für

11 Parteien um einen Sitz im Bezirkstag von Niederbayern. Um seinen Lesern eine kleine Entscheidungshilfe zu bieten, hat das Thermenland

Magazin Direktkandidatinnen und -kandidaten um einen „Thermenland Tweet“ gebeten, wie ihn US-Präsident Donald Trump benutzt, um

die Welt in Atem zu halten.

Weil der Platz im Heft eng ist, erging eine Einladung dazu an die Direktkandidaten des Wahlkreises Passau-West, weil dieser sich am weitesten

mit dem Verbreitungsgebiet des Thermenland Magazins deckt, und an alle Parteien, die bereits aus diesem Wahlkreis heraus mit Abgeordneten

in einem Parlament vertreten sind, also CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD sowie FWG, ÖDP und Bayernpartei.

Die Kandidaten wurden per E-Mail an die Adresse angeschrieben, die im Internet zu finden war. War keine zu finden, erging die Einladung

an die Kreis- und Landesorganisation. Bis zum Stichtag hatten sich außer der FWG-Kandidaten alle mit einen Tweet zu Wort gemeldet.

Für die FWG kandidieren Jürgen Fundke aus Bad Griesbach für den Bezirkstag und Christian Lindinger aus Ruhstorf für den Landtag. Weder

Lindinger noch die Bayern-FWG haben geantwortet und die E-Mail an die Kreisorganisation wurde an die Kanzlei von FWG-Kreisschatzmeister

Otto Obermeier weitergeleitet, wo sie gelöscht wurde.

Die Thermenland-Tweets werden in der Reihenfolge abgedruckt, in der sie hereingeflattert kamen.

sam

Was macht eigentlich der Bezirkstag?

Die Aufgaben des Bezirks Niederbayern sind

sehr eng mit dem Wohl der Bürgerinnen und

Bürger in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld

verbunden.

Soziales, Gesundheit und Bildung

Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt

der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren

und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen,

die auf Hilfeleistungen angewiesen sind.

Er ist für die gesamte ambulante Eingliederungshilfe

sozialhilferechtlich zuständig, und

damit für die Finanzierung verantwortlich. Mit

dem Bezirksklinikum Mainkofen mit angegliedertem

Pflegeheim, den Bezirkskrankenhäusern

Landshut, Straubing und Passau sichert er

die psychiatrische und teilweise auch neurologische

Versorgung Niederbayerns. Er ist außerdem

Träger von Fach- und Sonderschulen.

Kultur, Wirtschaft und Umwelt

Der niederbayerischen Kultur- und Heimatpflege

ist der Bezirk besonders verpflichtet. Daneben

verfolgt er aktiv die europäische Integration.

In seine Zuständigkeit fällt neben einer

gezielten Wirtschaftsförderung auch der Naturund

Umweltschutz. So trägt er zur Pflege und

zum Schutz der heimischen Fischgewässer

und Fischbestände bei und unterhält aus diesem

Grund die Fischereifachberatung.

Ehrenamt im Dienst der Heimat

Der Bezirkstag ist das oberste Entscheidungsgremium

des Bezirks zu dessen Zuständigkeitsbereichen.

Die eigentliche Arbeit der

ehrenamtlichen Bezirksräte findet dabei in den

Ausschüssen statt: dem Bezirksausschuss,

dem Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung,

dem Sozialhilfe- und dem Rechnungsprüfungsausschuss.

Die in den Gremien

gefassten Beschlüsse werden von der Bezirksverwaltung

mit Sitz in Landshut vollzogen. Der

Bezirkstag überwacht zudem die Bezirksverwaltung

mit rund 2.200 Beamten, Angestellten

und Arbeitern.

Weitere Infos: www.bezirk-niederbayern.de

sam

Die Direktkandidatinnen und -kandidaten für den Bezirkstag

Anita Hofbauer, ÖDP

Zur Person: 46 Jahre,

geb. in Bad Griesbach,

wohnhaft in

Vilshofen, Rektorin

an der Musik-Grundund

-Mittelschule

Ruhstorf a.d. Rott

und an der Grundschule

Tettenweis.

Ehrenamt: Kreisrätin

und ÖDP-Fraktionssprecherin,

Sängerin im Diözesankammerchor

und im Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach e.V.,

Vorstandsmitglied im Eine-Welt-Kreis Vilshofen

e.V. und im Bruder-Konrad-Verein Parzham e.V.

„Wer seine Heimat liebt, zerstört sie nicht. Deshalb:

Agrarindustrie und Betonflut eindämmen,

bäuerliche Landwirtschaft fördern, mehr bio,

fair und regional, unsere herrliche Kulturlandschaft

erhalten, nicht zubetonieren. Und damit alle

mobil bleiben, braucht es einen guten ÖPNV.“

Cornelia Wasner-Sommer, CSU

Zur Person: 53

Jahre, Landwirtin,

wohnhaft in Neuhaus

am Inn.

Internet: www.facebook.com/bezirksraetin.cornelia.wasner.sommer/

Ehrenamt: Bezirksrätin,

Kreisrätin u.

Gemeinderätin, Vorsitzende

des Fördervereins des Caritas-Frühförderungsdienstes

Passau, stv. Landesvorsitzende

und Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft

Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

„Die Europatherme Bad Füssing, die Wohlfühltherme

Bad Griesbach sowie das Bezirksklinikum

Mainkofen samt Außenstelle Passau: Das sind

meine Steckenpferde. Gerne setze ich mich weiterhin

tatkräftig und hoch motiviert dafür ein, die

richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Thomas Pfeffer, BP

Zur Person: 28 Jahre,

wohnhaft in Lalling

(Lkr. Deggendorf),

Erzieher in der

ambulanten Jugendund

Familienhilfe

sowie pädagogischer

Teamleiter.

Ehrenamt: Bayernbund,

Bund Bairische

Sprache, Freiwillige

Feuerwehr

Internet: www.facebook.com/

Thomas.Pfeffer.BP/ u.www.thomaspfeffer-bp.de/

„Verbesserung der medizinischen Versorgung

durch den Aufbau einer Tagesklinik der Kinderund

Jugendpsychiatrie in Pocking, die Teilhabe

von Menschen mit Behinderung verbessern, die

Rettung der bedrohten bairischen Sprache

vorantreiben, welche besonders in Pocking auf

dem Rückzug ist.“

8


GESUNDHEIT & WELLNESS

www.thermenland-magazin.de

Direktkandidatinnen und -kandidaten stellen sich vor

als Direktkandidaten zur Wahl

Andreas Winterer, SPD

Zur Person: 37 Jahre,

verheiratet, ein Sohn,

wohnhaft in Vilshofen

an der Donau, Gymnasiallehrer

(Ek, WR).

Ehrenamt: Kreisrat

und Fraktionssprecher,

SPD-Kreisvorsitzender,

Revisor beim Kreisjugendring

Passau.

Internet: www.andreas-winterer.de

„Unsere Heil- und Thermalbäder schaffen Arbeit

und Kaufkraft im Rottal.

Schon als Kreisrat habe ich mich für die Kurorte

stark gemacht: Resolution für mehr ambulante

Badekuren beantragt oder Sonderförderung der

Kur-Infrastruktur angemahnt.

#Unterstützung_nicht_nur_im_Wahlkampf!“

Martin Probst, FDP

Zur Person: 26 Jahre

alt, wohnhaft in

Ruhstorf a.d. Rott,

Verwaltungsfachangestellter.

Ehrenamt: Vorsitzender

OV Pocking/Bad

Füssing, Mitglied in

Aufsichtsrat und

Rechnungsprüfungsausschuss der Wohnungsgenossenschaft

Bad Füssing eG.

Internet: probstmartin.wordpress.com,

www.facebook.com/MartinProbstFDP

„Meine Beweggründe für den niederbayerischen

Bezirkstag zu kandidieren liegen darin, dass ich

als junger Mensch ein frisches junges Denken

einbringen und den jungen Menschen im

Stimmbezirk 206 Passau-West eine aussagekräftige

Stimme im Bezirkstag verleihen möchte.“

Christina Süß, Linke

Zur Person: 28 Jahre,

Elektronikerin

ür Fahrzeug und

Antriebstechnik,

wohnhaft in Pocking

„Berufe der Altenund

Gesundheitspflege

aufwerten,

Pflegemindestlohn in

Höhe von 14,50

Euro einführen. Gute Pflege hat schon viele

geheilt – Profitdenken nicht. Hilfe statt Stigmatisierung

bei psychischen Erkrankungen, Hilfsangebote

flächendeckend und heimatnah anbieten.“

Angelika Eibl, AfD

Zur Person: wohnhaft in Vilshofen, Lehrerin i.R.

Internet: www.facebook.com/

angelikaeibl.bezirkstagskandidatin.3

„Das Bäderdreieck

ist ein Magnet für

alle Altersgruppen.

Eine große Anzahl

z.B. an Reha-Patienten

und sonstigen

Gästen sichert vielen

Menschen einen

sicheren Arbeitsplatz.

Es gilt dieses zu erhalten und auszubauen.

Dafür werde ich mich einsetzen.“

Dirk Wildt, Grüne

Zur Person: Dirk

Wildt, 55 Jahre, Software-Entwickler.

Internet: www.facebook.com/dwildt1

und dirk-wildt.de/

„Bad Birnbach, Bad

Füssing und Bad

Griesbach geben die

richtige Antwort auf

die Erd-Erhitzung:

Viel Grün, viele Bäume, viel Schatten: Gut für

Vögel und Insekten, gutes Klima für Kurgäste.

Allerdings begrenzt auf Innenbereiche. Ich

möchte die Konzepte auf Außenbereiche ausweiten.“

UNSERE HEIMATKANDIDATEN

IM STIMMKREIS PASSAU-WEST

Bezirkstagswahl

14. Oktober

RICHTIG!14. Oktober

SO WÄHLEN

SIE RICHTIG!

Landtagswahl

14. Oktober

Franz

MEYER

Bezirkstag

Liste 1 Platz 3

Cornelia

WASNER-SOMMER

Direktkandidatin

Bezirkstag

Walter

TAUBENEDER

Direktkandidat

Landtag

Stefan

MEYER

Landtag

Liste 1 Platz 5

Kreuzen Sie auf dem

großen blauen

Stimmzetteltel zur Bezirkstagswahl

unseren Heimatkandidaten auf dem

Wahlvorschlag Nummer 1/CSU an.

Kreuzen Sie auf dem

kleinen blauen Stimmzettel zur

Bezirkstagswahl den Wahlvorschlag

Nummer 1/CSU an.

Kreuzen Sie auf dem

kleinen weißen Stimmzettel zur

Landtagswahl den Wahlvorschlag

Nummer 1/CSU an.

Kreuzen Sie auf dem großen

weißen

Stimmzettel zur Landtagswahl

unseren Heimatkandidaten auf dem

Wahlvorschlag

Nummer 1/CSU an.

9


AKTUELLES

Die Direktkandidatinnen und -kandidaten für den Landtag

Walter Dankesreiter, ÖDP

Zur Person: 53

Jahre, verheiratet,

Biobauer in Otterskirchen

und Tiefenbach.

Ehrenamt: Kreisrat

und Gemeinderat,

Pfarrgemeinderat,

Mitglied im KLB-

Arbeitskreis Landwirtschaft,

Bauernsprecher beim Biokreis.

„Wir müssen das größte Artensterben seit den

Dinosauriern stoppen. Deshalb brauchen wir

wieder ein blühendes Bayern –Landschaftsschutz

und Artenvielfalt! Kampf dem Klimawandel

100% erneuerbare Energien jetzt, am besten

dezentral und in Bürgerhand!“

Bettina Illein, FDP

Zur Person: Dipl. Jur.

Univ. Bettina Illein,

44 Jahre alt, verheiratet,

ein Hund,

wohnhaft in Tettenweis,

Rechtsanwältin

in Tettenweis und

Eggenfelden.

Ehrenamt: Mitglied

der Deutsch-Österreichischen

Juristenvereinigung, Vorstandsmitglied

Bund der Steuerzahler Passau/Rottal Inn,

Mitglied Landesfachausschuss Recht und Inneres

der FDP Bayern, Vorsitzende der Freien

Demokraten Passau-Land und jeden Winter

Igelmama.

Internet: www.facebook.com/BettinaIlleinFDP/

„Seehofer hat die Kur getötet. Die FDP durch

gerechtere Umsatzbesteuerung der Hotellerie

entgegengesteuert. Jetzt setzen wir uns für eine

Stärkung der Kurbetriebe im Rahmen der Anerkennung

von Prävention ein. Und ich mich

dafür, dass die FDP wieder in Bayern mitregiert.

Mit mir.“

Johannes Hagnauer, Linke

Zur Person: 34 Jahre,

geb. in Passau,

wohnhaft in

Schwandorf, verheiratet,

werdender

Vater, Lehrer.

„Pflegenotstand bekämpfen,

mehr

Pflegekräfte durch

gesetzlichen Patienten-Personal-Schlüssel,

Aufwertung der Pflegeberufe,

Pflegemindestlohn von 14,50 Euro einführen.

Öffentlichen Nahverkehr, Bus und Bahn

ausbauen und Preise senken –bis er langfristig

kostenlos zur Verfügung steht“

Sabine Mayerhofer, SPD

Zur Person: 48 Jahre,

geb. in Pocking,

verheiratet, eine

Tochter, wohnhaft in

Neuhaus am Inn,

Realschullehrerin in

Bad Griesbach.

Ehrenamt: Vorsitzende

SPD-Ortsverein

Neuhaus am Inn,

Aufsichtsratstätigkeit

im Bankenwesen und aktive Mitgliedschaft in

vielen örtlichen Gremien und Vereinen.

Internet: www.facebook.com/Sabine.Mayerhofer

„Als waschechte Rottalerin kämpfe ich dafür,

dass unsere wunderschöne Heimat auch in

Zukunft nicht von den großen bayerischen

Metropolen abgehängt wird und so l(i)ebenswert

bleibt. Gute Arbeit vor Ort und eine funktionierende

Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen.“

Oskar Atzinger, AfD

Zur Person: 55 Jahre,

wohnhaft in Salzweg,

Zahnarzt.

Ehrenamt: Stadtrat

in Passau, Vorsitzender

des Krieger- und

Soldatenvereins Ilzstadt.

Internet: www.oskaratzinger-afd.de/

„Regelmäßig besuche ich das Bäderdreieck und

war schon in allen fünf Thermen. Diese bieten

nicht nur Wellness, sondern fördern die Gesundheit

auch nachhaltig. Daher spricht sich meine

Partei auch dafür aus, die Gesundheitsausgaben

für Prävention und Reha-Maßnahmen zu

erhöhen.“

Toni Schuberl, Grüne

Zur Person: 35 Jahre, Jurist, Historiker, wohnhaft

in Passau und Zenting.

Internet: www.facebook.com/toni.schuberl u.

www.schuberl.de

„Der Lärmschutz an der künftigen A 94 bei Bad

Füssing muss besser,

die Rottalbahn

muss attraktiver, das

Busnetz muss dichter

und die Staus

durch die unsinnigen

Grenzkontrollen

bei Pocking müssen

beendet werden.

Eine grüne Verkehrswende

für Menschen

statt Autos. Beide Stimmen grün!“

Kai-Uwe Hafer, BP

Zur Person: Vortragender

in der

Erwachsenenbildung,

wohnhaft in

Passau.

„Als Landtagskandidat

der Bayernpartei

würde ich mich

dafür einsetzen,

dass Wohnraum

bezahlbar bleibt und nicht zu Spekulationszwecken

dient. Und die A94 muss endlich fertig

werden, damit noch mehr Gäste aus München

schnell und einfach in die schönen Thermen

kommen können.“

Walter Taubeneder, CSU

Zur Person: Mitglied

des Bayerischen

Landtags, wohnhaft

in Neuhaus am Inn.

Ehrenamt: Präsident

Kulturkreis Kloster

Asbach; Kreisvorsitzender

des BRK

Passau sowie weitere

politische Ämter.

Internet: www.facebook.com/walter.taubeneder/

u. www.waltertaubeneder.de

„In Bayern geht’s uns so gut wie nie, dies

haben wir der Leistungsfähigkeit unserer Bevölkerung

und der guten Arbeit der CSU zu verdanken.

Wir haben heute deutschlandweit die

geringste Arbeitslosigkeit, beste Finanzen und

können in eine gute Zukunft blicken.

Ihr MdL Taubeneder.“

Alle Bilder der Direktkandidatinnen und -kandidaten

sind von ihnen gelieferte.

10


AKTUELLES

www.thermenland-magazin.de

Konzert im Rahmen der „Bläserfreundschaft“ am 27. Oktober 2018

Stadtkapelle Bozen zu Gast in der Stadthalle

Die Konzertreihe „Bläserfreundschaft Bayern

– Südtirol“ geht in eine neue Runde. Mit

der Stadtkapelle Bozen trifft sich eines der

wichtigsten und bekanntesten Blasorchester

Südtirols mit dem Sinfonischen Blasorchester

(SBO) des Landkreises Passau am Samstag,

27. Oktober, um 19 Uhr in der Stadthalle

Pocking zum musikalischen Stelldichein.

Das Gastorchester, die Stadtkapelle Bozen, geht

zurück auf eine im Jahre 1919 vom katholischen

Jugendbund Bozen gegründete „Jugendkapelle

des katholischen Jugendbundes“. Unter der

faschistischen Herrschaft musste das Orchester

1937 aufgelöst werden und fand erst 1957

unter dem Namen „Jugendkapelle Bozen“ eine

Fortsetzung. 1967 wurde daraus angesichts des

gestiegenen Alters der Orchestermitglieder die

„Musikkapelle Bozen“, 1996 dann die „Stadtkapelle

Bozen“. Seit 1989 steht Alexander Veit am

Dirigentenpult der Kapelle. Unter seiner Leitung

nahm das Orchester an zahlreichen nationalen

und internationalen Wettbewerben mit großem

Erfolg teil und gab im In- und Ausland eine große

Anzahl viel beachteter Konzerte.

Besonders die Zusammenarbeit mit

nationalen und internationalen Star-

Musikern sowie mit bekannten Südtiroler

Chören hat die Tätigkeit der Stadtkapelle

Bozen in den letzten Jahren

geprägt und ihr weit über die Grenzen

Südtirols einen hervorragenden Ruf verliehen.

Als Gastgeber der „Bläserfreundschaft“ gibt sich

wieder das SBO des Landkreises Passau unter

Kreiskapellmeister Hans Killingseder die Ehre.

Stammbesucher der Konzertreihe konnten sich

nun bereits über viele Jahre hinweg am herausragenden

musikalischen Niveau, an der Wandlungsfähigkeit

und am harmonischen Orchesterklang

der Landkreismusiker erfreuen. Es kommt

nicht von ungefähr, dass dieses Orchester als

musikalisches Aushängeschild des Landkreises

gilt und nicht zuletzt für seine beachtens- und

hörenswerten Konzerte bekannt ist.

Die Zuhörer in der Stadthalle dürfen sich –

wieder einmal –auf ein hochklassiges Konzert

freuen, das seinen Reiz aus der Qualität der beiden

Orchester wie auch aus dem sicherlich interessanten

Vergleich zweier Blasmusiktraditionen

zieht. Einen Besuch ist dieser Orchesterwettstreit

allemal wert.

Michael Sester · Pressesprecher SBO

Die Eintrittskarten (15 Euro (VVK) / 18 Euro (AK) –

Jugendliche bis 16 Jahre 10 Euro),

erhalten Sie ab 15. Oktober im Rathaus Pocking sowie

Restkarten an der Abendkasse.

Rathaus Pocking (Stadtparkzimmer), Tel.: 08531 / 709-39:

Montag, 15.10., bis Freitag, 19.10. und Montag, 22.10.,

bis Donnerstag, 25.10., jeweils von 10 Uhr bis 12 Uhr

25 Jahre Infozentrum Ering

Letzte Besuchsmöglichkeit vorm Umbau

Das Infozentrum in Ering besteht mittlerweile

seit 25 Jahren und ist über das Thermenland

hinaus als Anlaufstation für das Europareservat

Unterer Inn bekannt. Zum Jubiläum bekommt

das Haus eine Rundumverjüngungskur spendiert.

Darum bieten sich bis 15. Oktober letzte

Gelegenheiten, das Eringer Infozentrum noch

einmal in seiner bisherigen Form zu besuchen.

Dann wird das Gebäude geräumt und die Ausstellung

abgebaut, bevor im Frühling mit den

Renovierungs-Arbeiten begonnen wird. Noch

bis Montag, 15. Oktober ist das Infozentrum also

jeweils montags bis samstags von 10 bis 12 und

von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis

17 Uhr für Besucher geöffnet.

Es ist laut Zentrumsleiterin Andrea Bruckmeier

geplant, während der Umbauphase im kommenden

Jahr neben dem Infozentrum einen

Bürocontainer zu installieren, um weiterhin eine

Anlaufstelle für Besucher und Interessierte

anbieten zu können. „Voraussichtlich im April

2020 werden die Umbaumaßnahmen abgeschlossen

und die neue Ausstellung fertig sein“,

so Bruckmeier. „Spätestens dann sollten Sie

unbedingt mal wieder rein schauen.“

Vogelzug im Europareservat

Bis zur Umbaupause ist aber vor allem der

Vogelzug noch großes Thema im Europareservat.

Die Stauseen am Unteren Inn zwischen der

Letzte Chance für einen interessanten Ausflug: Die

Natur-Ausstellung ist nur noch bis 15. Oktober zu

sehen.

Foto: Europareservat

11

Salzachmündung und der Mündung der Rott bei

Neuhaus gehören zu den wichtigsten Drehscheiben

im interkontinentalen Vogelzug zwischen

Europa, Afrika und Asien. Auf den Schlickbänken

und seichten Verlandungszonen

versammeln sich Zehntausende Watvögel,

Enten und andere Wasservögel. Die meisten

von ihnen ziehen nach einigen Tagen oder

Wochen weiter nach Süden. Einige gefiederte

Gäste aus dem Norden dagegen verbringen

den ganzen Winter bei uns, zu ihnen zählen

Kormorane und die hochnordischen Schellenten.

Die Biologin Dr. Beate Brunninger führt zu

diesem Thema noch am 7. und 14. Oktober

jeweils 10 Uhr durch das Europareservat. Treffpunkt

ist das Infozentrum Ering, Innwerkstraße

15. Für Kinder ist die Führung kostenlos. sam

CALIDA, ANITA, MEY,PRIMA DONNA, CHANTELLE,

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Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9–18 Uhr, Sa9–16 Uhr


GESUNDHEIT & WELLNESS

Nicht nur das kühlere Herbstwetter führt gerne einmal zu Blasenentzündungen

Der Feind der Blase schleicht sich von hinten ein

Die Blasenentzündung - auch bekannt als Harnwegsinfektion

oder Zystitis - zählt zu den häufigsten

Infektionskrankheiten überhaupt. Jede

zweite Frau erkrankt mindestens einmal in

ihrem Leben daran, Männer dagegen sind eher

selten davon betroffen. Typische Anzeichen

einer Blasenentzündung sind Schmerzen und

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang

sowie Schmerzen im Unterleib. Der Urin

kann getrübt sein und seinen Geruch verändern.

Auch Blut im Urin ist möglich.

Das sind die Ursachen

Üblicherweise handelt es sich bei der Blasenentzündung

um eine Infektion der Harnwege

mit Bakterien, selten sind Viren, Parasiten oder

Pilze im Spiel. Die Keime gelangen meist von

außen über die Harnröhre in die Blase und führen

dort zu einer Entzündung und Reizung der

Blasenwand.

Der häufigste Auslöser für eine Blasenentzündung

sind Escherichia coli-Bakterien. Sie gehören

zur normalen menschlichen Darmflora. Wird

nach dem Stuhlgang fälschlicherweise von hinten

nach vorne gesäubert, können Keime in die

Harnröhre und von dort in die Blase gelangen.

Beim Mann geht eine Blasenentzündung fast

immer mit einer Entzündung der Prostata einher,

beziehungsweise eine Prostataentzündung löst

die anschließende Blasenentzündung aus.

Gelegentlich kann es als Nebenwirkung bestimmter

Medikamente oder durch eine Bestrahlung

zu einer Blasenentzündung kommen. Auch

Abwehrschwäche und bestimmte Stoffwechselstörungen

wie Diabetes, Geschlechtsverkehr

und Schwangerschaft, Harnstau, Restharn in der

Blase und Dauerkatheter können eine Blasenentzündung

begünstigen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Nicht jedes leichte Brennen in der Harnröhre

muss zum Arztbesuch führen. Bei ersten Anzeichen

einer Harnwegsinfektion können Hausmittel

oft helfen, das Schlimmste zu verhindern. Auf

jeden Fall zum Arzt sollten Sie mit einer Blasenentzündung

aber, wenn

• Sie ein Mann sind: Bei Männern sind Harnwegsentzündungen

selten. Wenn Sie dennoch

auftreten, sollte unbedingt die Ursache

geklärt werden.

• Sie schwanger oder zuckerkrank sind beziehungsweise

Medikamente einnehmen, die

das Immunsystem schwächen

• ein Kind betroffen ist


• die Krankheitszeichen nach drei Tagen nicht

verschwunden sind

• Fieber auftritt

Sie immer wieder unter Blasenentzündungen

leiden

Wird eine Blasentzündung nicht behandelt,

kann es zu Komplikationen kommen, etwa zu

einer Nierenbeckenentzündung.

Blasenentzündung selbst behandeln

Unkomplizierte Blasenentzündungen heilen in

vielen Fällen von selbst aus. Eine Behandlung

kann aber helfen, schneller gesund zu werden

und die Symptome zu lindern. Dazu gibt es

natürliche Helfer:

Hilfe aus dem Kräutergarten

Frauen, die ansonsten gesund sind, müssen bei

unkomplizierten wiederkehrenden Harnwegsinfekten

nicht zwangsläufig ein chemisches Antibiotikum

einnehmen. Eine pflanzliche Alternative

sind Extrakte aus Kapuzinerkresse und

Meerrettich. Sie wirken harnwegsdesinfizierend

und verringern die Keimzahl in der Blase.

Positive Erfahrungen wurden auch mit Präparaten

gemacht, die entzündungshemmende und

abschwellende Substanzen aus Liebstöckel, Tausendgüldenkraut

und Rosmarin kombinieren.

Sie bieten sich auch zur Langzeittherapie an.

Daneben haben Extrakte aus Bärentraubenblättern

nicht nur eine durchspülende, sondern

auch keimtötende Wirkung und sind bei den

ersten Anzeichen einer Blasenentzündung

durchaus sinnvoll. Sie eignen sich jedoch nicht

für die Dauerbehandlung. Am besten lassen Sie

sich in Ihrer Apotheke dazu beraten.

Tee trinken und abwarten

Empfohlen wird eine ausreichende, aber nicht

übertriebene Trinkmenge, normalerweise sollten

es etwa 1,5 Liter Flüssigkeit täglich sein. Der

Grund: Körpereigene antibakteriell wirkende

Schutzstoffe sollten nicht zu sehr verdünnt, Keime

aber trotzdem ausgespült werden. Gut

geeignet sind Nieren- und Blasentees, die es

zum Beispiel in der Apotheke gibt. Kräutertees

mit Goldrute, Hauhechel, Birken- Bärentraubenoder

Orthosiphonblättern wirken leicht harntreibend,

entzündungshemmend und regen das

Durchspülen der Blase an. Auch eine Wärmflasche

kann die Beschwerden lindern, weil Wärme

die glatte Muskulatur der Blase entspannt

und so die Schmerzen mildert. Bei starken

Schmerzen können zusätzlich krampflösende

Medikamente, wie zum Beispiel Butylscopolamin,

hilfreich sein, um die Blasenmuskulatur zu

entspannen. Bei einer unkomplizierten Zystitis

mit nur leichten Beschwerden kann auch eine

reine Schmerztherapie mit Ibuprofen erwogen

werden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Marienapotheker Gerald Kunz

12

Wärme tut gut: Eine Wärmflasche bringt Linderung bei

einer Blasenentzündung. Foto: AOK-Mediendienst

So können Sie Blasenentzündungen

vorbeugen

Immer wieder eine Blasenentzündung – das

muss nicht sein. Denn Sie können bereits mit

einfachen Maßnahmen vorbeugen:

• Etwa 1,5 Liter pro Tag trinken.

• Regelmäßig zur Toilette: Die Blase regelmäßig

und vollständig entleeren – Keime, die

zu einer Infektion führen könnten, werden

so ausgespült.

• Immer von vorne nach hinten säubern: Das

verringert das Risiko, dass Bakterien aus dem

Magen-Darmtrakt in die Harnröhre gelangen.

• Baumwollunterwäsche tragen und diese bei

60° waschen: Das macht den meisten Keimen

den Garaus.

• Intimhygiene: Den Intimbereich am besten

nur mit warmem Wasser oder dafür entwickelten

Produkten waschen. Übertriebene

Hygiene im Intimbereich stört das empfindliche

Gleichgewicht körpereigener Schutzfaktoren.

• Kalte Füße vermeiden und feuchte Badesachen

gleich nach dem Schwimmen ausziehen:

Kälte und Nässe begünstigen das Eindringen

von Bakterien – man hat sich

"verkühlt".

Auch D-Mannose, ein bestimmter Zucker,

kommt zur Vorbeugung von immer wiederkehrenden

Harnwegsinfektionen in Betracht. Ähnlich

soll der Saft oder Extrakte aus Cranberrys

wirken. Die Forschung ist sich aber auch nach

jahrzehntelangen Untersuchungen nicht einig,

wie gut diese Beeren wirklich wirken und ob

sie zur dauerhaften Einnahme geeignet sind.

Eventuell kann eine Behandlung durch Zäpfchen

mit Milchsäurebakterien helfen.

Ihr Arzt oder Apotheker informiert Sie zu geeigneten

Präparaten.

Gerald Kunz


GESUNDHEIT & WELLNESS

www.thermenland-magazin.de

Kräuterlexikon

Von Hollastaudn und Kronawittn

CAPSELLA BURSA-PASTORIS –Hirtentäschel

Man nennt dieses Kraut auch Taschenkraut,

Schneiderbeutel oder Bauernsenf. Es wächst

überall, sogar an den kargsten Stellen, wie etwa

zwischen Pflastersteinen. Oft gedeiht es aber

prächtig im eigenen Garten, als Unkraut zwischen

Salat und Gemüse. Hier lässt es sich am

einfachsten ernten, mitsamt der Wurzel auszupfen,

von der Erde befreien und in kleinen

Büscheln luftig im Schatten trocknen. Man kann

das Kraut das ganze Jahr über verwenden, aber

Frühjahrspflanzen sind am Wirkstoffreichsten.

Hirtentäschel ist sehr kaliumreich und enthält

außer Flavonoiden auch ein Peptid mit blutstillender

Wirkung.

In der Volksmedizin wird Hirtentäschel in Form

von Tee oder Tinktur als probates Mittel gegen

Blutungen angewendet. Vor allem gegen übermäßig

starke Menstruationsblutungen, aber

auch bei Nasenbluten. Diese Anwendungsgebiete

nennt auch das BGA, obwohl viele Mediziner

die Anwendung eher ablehnen, zumindest

die Anwendung als allein wirkendes Mittel.

Denn die Pflanzen schwanken sehr stark in

ihrem Wirkstoffgehalt. Dennoch findet man Hirtentäschelkraut

in einigen Teemischungen

gegen Menstruationsbeschwerden und in sogenannten

Blutreinigungstees. Es ist oft Bestandteil

von Frühjahrs- oder Herbstkuren zur Entschlackung

und wirkt unterstützend bei Rheuma

und Gicht und auch bei Leber- und Galleleiden.

Im Frühjahr und auch das ganze Jahr über, kann

man die jungen Grundblätter als gesunde Salatbeigabe

verwenden.

Sie bereiten Hirtentäscheltee, oder auch die

meisten Teemischungen, indem Sie 1-2 Teelöffel

zerkleinertes Kraut mit ¼ Liter kochendem

Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen,

abseihen und 2 Tassen täglich trinken.

Bei akuten Beschwerden und bedenklich starken

Blutungen muss natürlich umgehend ein

Arzt aufgesucht werden und wenn Sie bereits

Medikamente zur Stabilisierung des Blutdrucks

nehmen, sollten Sie vor der Anwendung von

medizinischen Kräutertees unbedingt mit Ihrem

Arzt reden, denn es könnte zu Wechselwirkungen

kommen.

Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass

Hirtentäschel auch herz- und kreislaufwirksam

ist. Es wirkt ausgleichend und regulierend auf

das geschwächte Herz, besonders bei älteren

Menschen. Dabei ist es sogar gleichgültig, ob

der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig ist. Auch

hier ist eine Teemischung am sinnvollsten, z. B.

eine Mischung aus 10 Teilen Hirtentäschelkraut,

10 Teilen Weißdornblüten, 5 Teilen Melissenblätter

und 5 Teilen Baldrianwurzel.

Von dieser Mischung nehmen Sie 2 Teelöffel,

übergießen sie mit ¼ Liter kaltem Wasser, lassen

das Ganze 10 Stunden ausziehen, dann

abseihen, anwärmen und schluckweise trinken.

Hildegard von Bingen schrieb zum Hirtentäschel:

Wird das Kraut gesotten und damit öfter

gegurgelt, so heilt es vielerlei Halsgeschwüre.

Zerstoße das Kraut und seihe den Saft daraus,

sodann gebe den Saft in die eiternden Ohren

und es wird besser werden.

Andere alte Schriften erwähnen auch, dass

Täschelkraut, in rotem Wein gekocht, als Spülung

und zum Gurgeln verwendet, lockere Zähne

wieder festigt.

Ihre Kräuterfrau

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13


GENUSS & ERLEBEN

Genusstipp zum Weltveg

Birne und Fenchel – Traump

Zwischen sechs und zehn Prozent der Menschen

in Deutschland verzichten bereits weitgehend

auf Fleisch. Stattdessen kommen pflanzliche

Produkte und viel Obst und Gemüse auf

den Teller. Ideal für die Herbstküche sind Fenchel

und Birnen, ein Traumpaar für leckere

Gerichte.

Die Birne und der Fenchel, Gaumenkitzler sind

sie beide: Die stolze und süßschmeckende

Herbstschöne und die geschmacklich an Lakritz

erinnernde Gemüseknolle. Genießer überzeugen

sie schon seit langem als Solisten, inzwischen

jedoch auch im Duett in köstlichen

Herbstgerichten.

Viel Vitamin- und Mineralstoffe

Fenchel punktet mit seinem außergewöhnlichen

Geschmack und „inneren Werten“ wie viel Vitamin

C und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium,

Magnesium und Eisen. „100 Gramm roher Fenchel

enthalten die Hälfte der empfohlenen

Zufuhr an Folat“, erklärt Sabine Lauxen, Sprecherin

der EU-geförderten Obst- und Gemüsekampagne

5 am Tag.

Birnen für Aroma und Süße

Zum Weltvegetariertag: Ein Herz für Obt und Gemüse!

Grafik: vebu.de

Im Vergleich zum Fenchel enthält die Birne

deutlich weniger Vitamine und Mineralstoffe.

Genießer schätzen ihr Aroma und das milde,

säurearme Fruchtfleisch. Birnen fördern zudem

die Verdauung, sättigen gut und haben relativ

Hintergrundinformationen zur

„5 am Tag“-Kampagne:

5 am Tag ist eine Ernährungskampagne, die

sich dafür engagiert, dass die Menschen

täglich 5 Portionen Obst und Gemüse

essen – das entspricht einer Menge von

650 Gramm für Erwachsene. Die deutsche

5 am Tag-Kampagne ist ein gemeinnütziger

eingetragener Verein. Zu den Mitgliedern

gehören renommierte wissenschaftliche

Fachgesellschaften wie die Deutsche

Gesellschaft für Ernährung und die Deutsche

Krebsgesellschaft, Krankenkassen,

Ministerien, Stiftungen sowie zahlreiche

Partner aus der Wirtschaft. Die Kampagne

wird seit 2002 von der Europäischen Union

mitfinanziert.

wenige Kalorien. Damit sind sie eine ideale Zwischenmahlzeit

für unterwegs, bei der Arbeit

oder in der Schule.

Leckeres Geschmacksgespann

Kulinarisch einfach hinreißend ist die Kombination

aus Fenchel und Birne. Der perfekte Start

in ein Herbstmenü ist ein Salat aus rohem Fenchel

und Birnen, der in wenigen Minuten zubereitet

ist. Zusätzliche Geschmacksakzente im

Salat setzen herzhafte Käse wie Roquefort und

Gorgonzola oder auch Kresse und Walnüsse.

„Den hohen Gehalt an Folsäure kann man nur

bei rohem Fenchel ausschöpfen, der ganz frisch

und dunkel gelagert sein sollte. In gegartem

Fenchel ist der Folsäure-Gehalt sehr viel geringer,

weil dieses wichtige Vitamin hitzeempfindlich

ist“, erklärt Lauxen.

Idee für Suppe oder Gratin

Wer im Herbst lieber etwas Warmes im Magen

hat, ist mit einer Fenchel-Birnen-Suppe gut

bedient. Für diese wird das Gemüse zusammen

mit Kartoffeln und Zwiebeln in Brühe gegart und

unter Zugabe von Sahne püriert. Die schmalen

Birnenspalten kommen danach dazu und werden

nur kurz erwärmt. Lecker und sättigend ist

die Zubereitung von Fenchel, Birnen und Gorgonzola

als Gratin, das sehr gut mit selbstgemachtem

Kartoffelpüree harmoniert.

„Bei warmen Speisen zeigt sich, dass der Anisgeschmack

des Fenchels durch Blanchieren,

Backen oder Dünsten abnimmt. Zusätzlich mildernd

wirkt sich die Kombination mit Süße aus,

also mit Birnen oder mit Orangen, Tomaten und

roter Paprika“, erklärt Lauxen.

Mehr Veggie-Genuss mit 5 am Tag

Gemüse und Obst schmecken nicht nur

Veggies. Viele Genuss-Rezepte gibt es auf

der Website der 5 am Tag-Kampagne auf

www.5amtag.de. In der Rubrik „Genuss“ gibt es

saisonale Rezepte und – weil bunt gesund ist –

Rezepte nach Farben. Fünf Portionen täglich

werden so zum Kinderspiel, auch für Große.

Guten Appetit!

5 am Tag/sam

14


GENUSS & ERLEBEN

www.thermenland-magazin.de

etariertag am 1. Oktober

aar für leckere Herbstgerichte

Herbstsprichwort:

„Äpfel mit Birnen vergleichen“

Äpfel und Birnen wachsen beide auf Bäumen,

sind im Herbst erntereif und dennoch zwei ganz

verschiedene Obstarten. Ein sinnvoller Vergleich

geht daher nur zwischen verschiedenen Apfeloder

Birnensorten: bei Äpfeln zum Beispiel ein

Vergleich von Jonagold und Delicious oder bei

Birnen von Williams Christ und Abate.

Auch in anderen Sprachen gibt es „fruchtige“

Redewendungen, um zu verdeutlichen, dass ein

Vergleich hinkt. Im Englischen heißt es zum Beispiel

„Äpfel mit Orangen vergleichen“. 5amTag

Rezept-Tipp

Fenchelsalat mit Birnen, Feta, Walnüssen

und Trauben

Zubereitungszeit: 20 min

Schwierigkeitsgrad: leicht

Brennwert/Portion: 294 kcal / 1229 kJ

Das braucht man für 4 Portionen:

500 g junger Fenchel, 120 g rote Weintrauben,

120 g Feta, 40 g Walnusskerne, 2 Birnen, 2 EL

Zitronensaft, 2 EL weißer Balsamico, 2 - 3 EL

Walnussöl, 2 TL Honig, Salz, Pfeffer aus der Mühle,

Minze zum Garnieren.

So wird’s gemacht:

Den Fenchel waschen, halbieren, falls nötig,

den harten Strunk herausschneiden. Die Fenchelhälften

längs in dünne Scheiben hobeln. Die

Trauben waschen, abzupfen, halbieren und,

falls nötig, entkernen. Die Nüsse grob hacken.

Die Birnen waschen, schälen, vierteln, das

Kernhaus heraus schneiden und die Viertel in

schmale Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft

beträufeln.

Den Fenchel mit den Trauben und den Birnen

auf großen Tellern dekorativ anrichten. Die

Nüsse darüber streuen und den Feta darüber

bröckeln. Den Essig, den Honig und das Öl darüber

träufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit

Minze garnieren und servieren.

Nährwerte pro Portion: 8,7 g EW, 19 g KH, 20 g

F, 1,5 BE, 4,5 g Bst., 21 mg Chol. Foto: 5 am Tag

Noch den ganzen Oktober dauern die Rottaler Mostwochen an

Ein Füllhorn voll Äpfel und Birn’

Zur Eröffnung der vierten Rottaler Mostwochen

haben sich insgesamt 14 Hoheiten aus

anderen Lebensmittel-Bereichen aus Bayern

und Österreich der Rottaler Mostkönigin

Juliane Eder in der Wellnesswelt der Rottal

Terme ihre Aufwartung gemacht.

Mostkönigin Juliane Eder stellte ihnen die neue

Mostbroschüre des Landkreises vor. Auch heuer

präsentieren sich darin rund zwei Dutzend Gastwirte

und Direktvermarkter aus dem Rott- und

Inntal. Wichtig für alle Gourmets und solche, die

es werden wollen: Die Wirte lüften dabei so

manches Küchengeheimnis und lassen sich

beim Kochen ausnahmsweise über die Schulter

schauen. Die in der Broschüre vorgestellten

Mostgerichte sind bei den Wirtshäusern im Rahmen

der Mostwochen regelmäßig auf der Speisekarte.

Die Mostbroschüre ist über die Kurverwaltung

(T. +49-8563-963040 oder

kurverwaltung@badbirnbach.de) kostenlos

erhältlich.

Zum online Blättern oder Downloaden gibt es

sie auch im Internet unter:

https://media.badbirnbach.de/katalog/Mostwochen-2018

Die Mostwochen dauern noch bis zum

30. Oktober an.

KVBB/sam

Royales Schaulaufen in der Rottal Terme: Mostkönigin

Juliane Eder (2.v.r.) konnte 13 Königinnen-Kolleginnen

und sogar einen König aus allen Teilen

Bayerns sowie aus Österreich in der Wellnesswelt

der Rottal Terme begrüßen. Foto: Kurverwaltung

15


KULTUR & FREIZEIT

Bad Füssinger Kulturfestival bringt im Oktober erstklassige Unterhaltung auf die Bühne

Musik, Theater, Kabarett – ein Festival der Stars

Mit der Operette „Ein Walzertraum“ von Oscar Straus (18.10.) und dem

Musical „Footloose“ (4.10.) bilden zwei besonders unterhaltsame Tanztheater

einen Schwerpunkt im zweiten Teil des Bad Füssinger Kulturfestivals.

„Ein Walzertraum“ ist zwar die bekannteste Operette von Oscar

Straus, der um die Jahrhundertwende in Wien mehrere erfolgreiche Operetten

schrieb. Später komponierte er jedoch am Broadway und Filmmusiken

in Hollywood. So auch zu Max Ophüls Klassiker „Der Reigen“

mit fast allen populären Stars des französischen Kinos der 1950er Jahre.

Auf der Bühne war „Der Reigen“ verboten, im Kino ein Skandal. Die Operette

jedoch ist einfach ein Wiener „Walzertraum“ zum Schwelgen.

Hit-Musical der 80er

Einen anderer Skandal liegt dem Musical „Footloose“ zugrunde: In Elmore

City, einer Kleinstadt in Oklahoma, herrschte seit dem Jahr 1861 ein Tanzverbot.

Erst 1980 wagten es die Teenager der Stadt, öffentlich gegen dieses

Gesetz aufzubegehren. Es war ein Kampf zwischen der Jugend und

der konservativen Kirchengemeinde. Als dort nach 120 Jahren eine erste

Tanzveranstaltung organisiert wurde, berichtete ganz Amerika darüber

und bereits 1984 brachte Regisseur Herbert Ross die Geschichte mit

Kevin Bacon, Dianne Wiest und der blutjungen Sarah Jessica Parker in

die Kinos. Mit dem Titelsong „Footloose“ eroberte Kenny Rogers international

die Hitparaden und Bonnie Tylers „Holding Out For A Hero“ zum

rockigen Evergreen.

Klassische Highlights

Nach der klassischen Eröffnungsgala mit einem bestens aufgelegten

Justus Frantz und dem andalusischen Festkonzert des Kurorchesters mit

einer entsprechend feurig agierenden Anna Fuhrländer steht am ersten

Oktobersamstag traditionell das nächste Klassik-Highlight an: Am 6. Oktober

konzertieren die Münchner Symphoniker in der Christuskirche

Glashaus-Konzerte

Wer das Konzert von Darius M. Hummel & Band (5.10.) besucht, darf sich

auf Stücke von Stevie Wonder, Louis Armstrong, Dave Brubeck u. a. freuen.

Der begnadete Saxophonist Darius M. Hummel, bekannt von „Capain Cook

und seine singenden Saxophone“, verbindet in diesem Ensemble gekonnt

unterschiedliche Stile und lassen auch Werke von Mozart und Rimski-

Korsakow in neuem Gewand erscheinen.

Die Konzerte im Glashaus der Kurgärtnerei haben sich inzwischen zu einem

Geheimtipp der besonderen Art entwickelt. Hier am 13. Oktober gastieren

die „Blues Brothers“, die integrative Band aus Pocking, bei der Menschen

mit Beeinträchtigung und Nichtbehinderte gemeinsam den mitreißenden

Sound des Chicago-Blues und jazzige Unterhaltungsmusik von den 1920er

bis zu den 1980er unter die Leute bringen.

Komödien und Kabarett

Einen hintersinnigen Totalangriff auf die Lachmuskulatur startet Bruno

Jonas am 12. Oktober im Großen Kurhaus mit seinem aktuellen Kabarett-Programm

„Nur mal angenommen…“. Nur einen Tag zuvor (11.10.)

präsentiert sich hier der unverwüstliche Roberto Blanco als Womanizer

in der schrillen Boulevard-Komödie „Der Mustergatte“, eine Rolle in der

bereits Heinz Rühmann und Harald Juhnke brillierten.

Begleitet wird das Hauptprogramm des Kulturfestivals wie in jedem Jahr

von herausragenden Kinofilmen. So lässt die Filmgalerie dieses Jahr oscarprämierte

Hollywood-Komödien über die Leinwand flimmern: Im Oktober

gibt es hier noch „Manche mögen’s heiß“ (3 Golden Globes/1 Oscar)

(9.10.) und „Mrs. Doubtfire“ (2 Golden Globes/1 Oscar) (17.10.) zu

sehen.

Das gesamte Programm für das Kulturfestival 2018 ist im Internet unter

www.bad-fuessing.de/bad-fuessinger-kulturfestival zu finden. Das gedruckte

Programmheft ist beim Kur- & GästeService erhältlich.

Tickets gibt es beim Veranstaltungsbüro des Kur- & GästeService

im Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, Telefon +49-8531-975522,

ticket@badfüssing.de, www.badfuessing.de

Öffnungszeiten:

MO–FR 9–12 Uhr und 13–16.30 Uhr (außer an Feiertagen)

16


KULTUR & FREIZEIT

„Kunst und Kultur im Innviertel“ gibt Ausflugstipps im Kunstland Innviertel

Ungewohnte Einblicke in

Museen, Galerien & Ateliers

Auch im goldenen Oktober warten einige glänzende

Veranstaltungen im Innviertel aus dem

Bereich von Kunst und Kultur. Hier ein paar

Tipps für kulturelle Ausflüge ins herbstlich-bunte

Innviertel:

Bei Nacht im Museum, das klingt nach einem

ganz besonderen Erlebnis! Das Heimatmuseum

in der Marktgemeinde Obernberg am Inn öffnet

im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“ am

Samstag, 6. Oktober ab 18 Uhr bei freiem Eintritt

seine Pforten. Das Museum beherbergt eine der

größten handwerklichen Sammlungen des Innviertels,

darunter ist auch so manches Gewerbe

repräsentiert, das es heute gar nicht mehr gibt.

Hinter den Kulissen der Kunst

Wer an Werkstätten, Galerien und Ateliers Interesse

zeigt, ist am Wochenende 20./21. Oktober

gut beraten, die einmal jährlich stattfindenden

„Tage der offenen Ateliers“ zu nutzen. Im

gesamten Bundesland Oberösterreich werden

Tür und Tor von verschiedensten Künstlerwerkstätten

aufgesperrt, um interessierten Gästen

Einblicke hinter die Kulissen und Leinwände zu

geben. Von Malerei und Grafik über Bildhauerei

und Keramik bis hin zu neuen Medien, Fotografie,

Schrift- oder Textilkunst zieht sich der künstlerische

Bogen. Alle teilnehmenden Ateliers findet

man im Internet auf einer interaktiven Karte

unter: www.doris.at/themen/kultur/atgal.aspx

Musik zum Tanzen und Zuhören

Vieles im Oktober steht im Zeichen der Musik,

auch neben der großen Musikmesse „Music

Austria“, die alle zwei Jahre in Ried im Innkreis

stattfindet (in diesem Jahr 11.-14. Oktober

2018). Dort lädt die „Rieder Musiknacht“ in verschiedenen

Lokalen der Innenstadt dazu ein, bei

Live-Musik elegant bis ausgelassen das Tanzbein

zu schwingen. In der Rieder Galerie 20erhaus

zeigt der Künstler Reinhard Gupfinger zur Zeit,

wie er Töne bzw. Klänge in dreidimensionale

Objekte übersetzt.

Schwungvolles wird auch am Freitag, 19. Oktober

in der Pfarrkirche Münsteuer nahe Reichersberg

am Inn erklingen. Der Innsbrucker Professor

Peter Waldner, seines Zeichens ein versierter

Kenner und Könner der historischen Aufführungspraxis,

bringt zahlreiche Werke süddeutscher,

österreichischer und italienischer Barockkomponisten

an der historischen Egedacher-

Orgel aus dem Jahr 1712 zur Aufführung.

Abenteuer Familie in der Kunst

Dem Thema „Ich, du, wir – Abenteuer Familie“

ist eine Sonderschau im DARINGER Kunstmuseum

Aspach gewidmet.

Heute ist sie gelüftet und steht im Heimatmuseum

Obernberg: In dieser Truhe wurden dereinst die

wertvollen Schätze des Marktes aufbewahrt. Welche

Schätze lassen sich während der „Langen Nacht“ im

Heimatmuseum noch entdecken?

Foto: ARGE Kunst und Kultur – Mitten im Innviertel.

Zwei Innviertler Künstleroriginale stehen im Mittelpunkt

einer Werkschau im Kunsthaus Burg

Obernberg: Wolfgang Friedwagner und Ali Vogl

präsentieren unter dem Titel „Retrospektive“

einen Überblick über ihre Zeichnungen, Collagen,

Druckgrafiken und Malereien.

Rita Atzwanger/sam

Ausstellung „Sound Shifting – from Soundscape to Sound-

shape“ von Reinhard Gupfinger

Vernissage am Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr Galerie 20gerhaus,

Bahnhofstraße 20, 4910 Ried/Innkreis

Ausstellungsdauer: bis 3. November · www.20gerhaus.at

Lange Nacht der Museen

Samstag, 6. Oktober, ab 18 Uhr | Heimatmuseum Obernberg,

Marktplatz 22, und Kunsthaus Burg Obernberg, Bezirksgerichtsgasse

4, 4982 Obernberg/Inn

www.museum-obernberg.at

Rieder Musiknacht

Freitag, 12. Oktober, 18 Uhr | Innenstadt, 4910 Ried/Innkreis

Ausgewählte Lokale laden Tanzbegeisterte mit Live-Musik

unterschiedlichster Genres ein.

Orgelkonzert „Von der Lebensfreude“

Freitag, 19. Oktober, 19 Uhr | Pfarrkirche Münsteuer,

4981 Reichersberg am Inn

Prof. Mag. Peter Waldner, Innsbruck an der Egedacher-Orgel:

Österreichische, süddeutsche, italienische Orgelmusik des

Barock

Ausstellung „Retrospektive – Wolfgang Friedwagner,

Ali Vogl“

Kunsthaus Burg Obernberg, Bezirksgerichtsgasse 5,

4982 Obernberg/ Inn

Ausstellungsdauer: bis 21. Oktober (jeweils Freitag, Samstag,

Sonntag 14-18 Uhr) · www.burg-obernberg.at

www.thermenland-magazin.de

Kultur

INNspiriert

Kunst erleben,

spüren, berühren

Sonderausstellung

Ich, du, wir -

Abenteuer Familie

So, 16.09. - So, 21.10.

DARINGER Kunstmuseum Aspach

Fr, Sa, So 14-17 Uhr

Führungen Samstag 14 Uhr

www.daringer.at

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KULTUR & FREIZEIT

Im Polit-Drama „Wackersdorf“ arbeitet Regisseur Oliver

„Im Internet verpufft der Frust, der früh

Die Geschichte des bürgerlichen Widerstands

gegen den von Franz Josef Strauß forcierten Bau

einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage

(WAA) in Wackersdorf bei Schwandorf in der

Oberpfalz gehört inzwischen zum kollektiven

Bewusstsein der deutschen Zeitgeschichte. Als

ich im Frühjahr 1986 als junger Reporter für den

Münchner Privatsender „Radio 1“ (der lokalen

Keimzelle von „Antenne Bayern“) vor Ort Stimmungsbilder

des Protestes einfing, durfte auch

ich erfahren, wie sich CS-Gas seinen Weg die

Nase hinauf in den Mundraum brennt und dann

seinen würgenden Geschmack über Gaumen

und Zunge verbreitet. Die Doppel-LP vom Anti-

WAAhsinns-Festival 1986 hat in meinem Plattenschrank

noch immer einen Ehrenplatz. Über

100.000 Besucher waren im Juli nach Burglengenfeld

gekommen zum bis dahin größten

Rockkonzert der deutschen Geschichte –damals

dabei u.a. Wolfgang Ambros, BAP, Herbert Grönemeyer,

Haindling, Udo Lindenberg, Rio Reiser

und Die Toten Hosen.

Der Film „Wackerdorf“, der gerade in den Kinos

läuft, ist keine Dokumentation der Ereignisse

von damals, sondern zeigt sehr aktuell wie

abgehobene Berufspolitiker den Widerstand

ihrer zum Teil über Generationen treuen Wähler

heraufbeschwören und wie wirklicher bürgerlicher

Widerstand gegen eine abgehobene

Berufspolitik funktioniert. Da kam uns ein Interview

mit Regisseur Oliver Haffner ganz zu Pass,

der in der Filmgalerie Bad Füssing seinen Film

vorgestellt hat.

sam

„Die Regierung wollte eine

ganze Region verschaukeln“

Herr Haffner, was hat Sie auf die Idee gebracht,

einen Film ausgerechnet über Wackersdorf zu

drehen?

Oliver Haffner: Nach dem Reaktorunglück in

Fukushima und dem deutschen Atomausstieg

dachte ich über das Thema Atomkraft nach –

und kam auf Wackersdorf. Ich habe mich

gewundert, dass es bislang keinen Film dazu

gab. Das ist ein zentrales Ereignis der bayerischen

Nachkriegsgeschichte, ja die Geburt der

bayerischen Zivilgesellschaft. Ich habe Produzent

Ingo Fliess angesprochen, und er fand das

Thema toll. Er hatte auch selbst in Wackersdorf

demonstriert.

Wieso ist damals diese riesige Protestbewegung

entstanden?

Haffner: In erster Linie aus dem Gefühl heraus,

dass man die Region verschaukeln wollte. Die

bayerische Regierung glaubte, dem damaligen

Armenhaus Bayerns im Oberpfälzer Wald die

WAA als Goldgrube verkaufen zu können, und

dachte, dass sich niemand wehren würde. Das

haben die Leute gespürt. Es war auch ein Konflikt

zwischen dem reichen München und der

armen Region, zwischen der Arroganz der

Macht und einer Gegend, die sich nicht für

dumm verkaufen lassen wollte. Dass sich dann

immer mehr Menschen auch der konkreten

Bedrohung durch die Atomenergie bewusst

geworden sind, ist das Verdienst einzelner Leute,

die Aufklärungsarbeit geleistet haben.

„Landrat Hans Schuierer

ist ein Held wider Willen“

Einen dieser Menschen rücken Sie in den Mittelpunkt:

den Schwandorfer SPD-Landrat Hans

Schuierer. Wieso ist er eine interessante Figur

fürs Kino?

Haffner: Weil er ein Held wider Willen ist. Er ist

ein zutiefst bürgerlicher Mensch, glaubte an das

System und an den Rechtsstaat – und es

erschütterte ihn, dass dieser ausgehebelt wurde,

dass ohne Genehmigung Bauten abgerissen

wurden, dass Demonstrationen verboten wurden.

Er hätte nicht für möglich gehalten, dass

das in einer Demokratie möglich ist. Man darf

nicht vergessen: Die Erfahrung des totalitären

Staates saß bei ihm tief, sein Vater war im Konzentrationslager

Flossenbürg.

Schuierer wurde vom Befürworter der WAA zu

ihrem vehementesten Gegner.

Haffner: Am Anfang hat er in der WAA nur den

wirtschaftlichen Nutzen gesehen. Aber als er

merkte, dass er die Angelegenheit falsch eingeschätzt

hatte, war er fähig umzudenken. Ich

empfinde das als große Leistung, einen Fehler

eingestehen zu können. Und er wurde eine

Galionsfigur des Widerstands. Dass der Landrat

mitdemonstrierte, war für viele Leute ein maßgeblicher

Grund, sich an dem Protest zu beteiligen.

Schuierer hat dabei seine wirtschaftliche

Zukunft riskiert, er hätte alle Rentenansprüche

verlieren und vor dem Nichts stehen können.

Dieser Mann verkörpert Prinzipientreue und

Glaubwürdigkeit, wonach wir uns heute so sehnen.

„Alle 800 Komparsen hatten

ihre Geschichte zur WAA“

Wie präsent ist das Thema WAA heute noch in

der Region?

Haffner: Zum Komparsen-Casting kamen 800

Menschen, und alle haben ihre eigene Wackersdorf-Geschichte

erzählt. Es gab viele Brüche in

den Biographien, zum Beispiel erhielten Lehrer

Berufsverbot, weil sie demonstrierten. Und viele

können nicht vergessen, was sie damals erlebt

Stellte sein Politi-Drama „Wackersdorf“ persönlich

zum Kinostart in Bad Füssing vor: Regisseur Oliver

Haffner mit Karin und Christian Mitzam von der

Filmgalerie.

haben: wie die Polizei Rauchbomben warf und

mit Wasserwerfern CS-Gas schoss. Dieser

Gewalteinsatz des Staates, dem man vertraute,

hat die Menschen schwer erschüttert. Für alle,

die damals beteiligt waren, ist das heute noch

ein großes Thema.

In Ihrem Film zeigen Sie gerade auch die Wirkung

des politischen Konfliktes bis in die Familien

hinein. Warum ist das für Sie von so zentraler

Bedeutung?

Haffner: Heute wird vergessen, dass die Region

gespalten war. Das ist in der Erinnerung von den

Bildern der Demonstrationen und der Gewalt

verdrängt worden. Viele dachten damals, die

WAA bringe der armen Region eine wirtschaftlich

goldene Zukunft. Manche Leute, die in ihrem

Dorf als einzige gegen die WAA waren, wurden

deshalb ausgeschlossen. Da gingen Risse durch

Familien, viele Freundschaften wurden zerstört.

„Der Widerstand war

bürgerlicher, als man denkt“

Wie sah der Widerstand, der sich gegen die WAA

gebildet hatte, eigentlich aus?

Im Zentrum steht die Wandlung des Landrats Hans

Schuierer, der letztlich am Bauzaun sein gesamtes

bürgerliches Dasein für seine Heimat riskiert.

Foto: if... Productions/Erik Mosoni

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KULTUR & FREIZEIT

www.thermenland-magazin.de

Haffner ein Stück Zeitgeschichte mit aktuellen Bezügen auf

er zu großen Demonstrationen führte“

Organisiert den Widerstand: Monika Gegenfurtner,

gespielt von Anna Maria Sturm, deren Mutter Irene

tatsächlich eine Vorkämpferin des Protests am Bauzaun

war. Foto: if... Productions/Erik Mosoni

Haffner: Es gab die alternative Szene und die

Bürgerlichen. Am Anfang war auch der christliche

Widerstand ganz stark, dem es darum ging, die

göttliche Schöpfung zu bewahren. Der Protest

ging weit über Hüttendörfer und Steinewerfer

hinaus. Er war bürgerlicher, als man denkt.

Das waren Menschen, die ihre Heimat verteidigen

wollten. Und doch wäre der Protest

nach der Einschätzung von Hans Schuierer

ohne der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

irgendwann zusammengebrochen. Denn die

Brutalität der Polizei hatte die Leute doch eingeschüchtert.

Gab es für diese Gewalt gegen friedlichen Protest

eigentlich jemals eine Entschuldigung?

Haffner: Kein Ministerpräsident hat sich je dafür

entschuldigt. Es gibt auch keinen offiziellen

Gedenkort für die Proteste. Das ist ein unaufgearbeitetes

Kapitel staatlichen Fehlverhaltens,

und für die Region ein nicht verarbeitetes

Trauma. Wir möchten mit diesem Film der Region

und der Protestbewegung Anerkennung

zollen.

„Mit dem heutigen Polizeigesetz

wäre der Widerstand damals

schnell zerschlagen worden“

Kürzlich gingen 30.000 Menschen gegen die

Polizeigesetze auf die Straße. Das war die größte

Demonstration seit Jahrzehnten. Kommt der

Film genau zur richtigen Zeit?

Haffner: Ja, es gibt in Bayern wieder Tendenzen

von staatlicher Seite, die Freiheit zu demontieren.

Und es gilt, die Demokratie nicht von sicherheitsbesessenen,

autoritären Politikern zerstören

zu lassen. Der aktuelle Ministerpräsident beruft

sich ja offensiv auf Franz Josef Strauß. Da ist es

ganz gut, daran zu erinnern, was alles im Keller

modert. Mit dem aktuellen Polizeigesetz wäre es

damals übrigens viel einfacher gewesen, die

Demonstrationen zu zerschlagen und die Leute

ins Gefängnis zu schicken.

Ist ein langfristiger Widerstand wie damals heute

denkbar?

Haffner: Man muss sich vor Augen halten: Diese

Leute haben sieben Jahre lang demonstriert. Es

gibt heute eruptive Entladungen wie bei der

Demonstration gegen das Polizeigesetz. Aber

Polit-Trio unterschätzt die Oberpfälzer: Frederic Linkemann

als ambitionierter Staatssekretär, August

Zirner als überkorrekter Innenminister und der leutselige

Umweltminister Sigi Zimmerschied.

Foto: if... Productions/Erik Mosoni

das Problem ist der Durchhaltewille. Die Leute

lassen sich schnell zerstreuen und darauf setzt

die Politik.

„Erst aus einem tiefen Wissen

kann sich eine Haltung entwickeln“

Wie erklären Sie sich, dass das politische Engagement

in der Gesellschaft nachgelassen hat?

Haffner: Es gibt heute nicht mehr dieses Verständnis

von Gemeinschaft. Davon zeugt auch, dass

Vereine immer weniger Zulauf bekommen. Man

will sich heute nicht mehr binden und für etwas

stehen, hält sich lieber alle Optionen offen.

Ein weiterer Grund sind sicher die sozialen

Medien. Sie haben einen schrecklichen Nebeneffekt:

Die Leute entladen dort ihren Protest,

indem sie einen Gefällt-mir-Button drücken,

und denken, ihre Schuldigkeit getan zu haben.

Aber dieser Protest verpufft, und es staut sich

keine Energie mehr an, die sich vielleicht in

Demonstrationen entladen würde.

In einer Szene des Films wird deutlich, wie weit

die 80er Jahre von unserem Internet-Zeitalter

entfernt sind. Da sucht eine Bibliothekarin für

Hans Schuierer am Microfiche-Apparat nach

Büchern zum Thema Atomenergie. Wofür steht

diese Szene?

Haffner: Eine große Frage war für uns: Wie lange

hat es damals gedauert, sich zu informieren?

Man konnte nicht auf Wikipedia klicken, sondern

musste ein Buch lesen. Das erforderte Anstrengung,

das kennen wir gar nicht mehr. Wir können

uns die Informationen zusammenklicken,

und oft reichen uns diese schon. Aber erst aus

einem tiefen Wissen kann sich eine Haltung entwickeln.

Und das ist das Hauptplädoyer des

Films: Wir müssen wieder eine Haltung zur Welt

entwickeln.

Vorführzeiten in der Filmgalerie unter

www.kino-bad-fuessing.de

Die Druckerei dahoam.

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KULTUR & FREIZEIT

Alpen-Rustikal im ländlichen Bad

„Der Watzmann“ lockt nach Bad Birnbach

Der Legende nach war es Pressesprecher Viktor

Gröll, der in seinem Musikschrank eine alte

Watzmann-LP von 1974 stehen hat und eines

Tages vor nicht allzu langer Zeit die Idee hatte:

„Das könnt’ doch was für unser Bad Birnbach

sein.“ Schnurstracks unterbreitete er die Eingebung

dem austropop-erfahrenen Impressario

Christian Auer. Der war begeistert und bringt

nun im Oktober seine eigene Interpretation

„Der Watzmann – ein Rustikal auf Birnbacher

Art“ als Eigenproduktion der Kurverwaltung auf

die Bühne des Artriums.

„Groß und mächtig, schicksalsträchtig“ – so das

Original von Wolfgang Ambros, Manfred Tauchen

und Josi Prokupetz – ragt der Watzmann

als Schicksalsberg über einem kleinen Dorf. Es

kommt, wie es kommen muss: Mit dem ersten

Donnerhall erfolgt er auch, der Ruf des Watzmann,

der ins Verderben führt!

Verlockung und Verderben

Für Christian Auer passt das Rustikal um Verlockung

und Verderben am Berg ganz gut nach

Bad Birnbach. In seiner Interpretation steht der

Berg für das Streben nach Erfolg, Macht und

Geld. Die Gailtalerin, die den Buam auf den

Berg schickt, steht für die Versprechen des Kommerzes.

In diesem Spannungsfeld, so Auer sinngemäß,

habe das Stück auch in einem Kurort

einen Platz, wo der ein oder andere durchaus

auch einmal sein Leben reflektiert. Traditionell

wird die verführerische Figur von einem Mann

gespielt.

In der Bad Birnbacher Eigenproduktion übernimmt

die Rolle Jürgen Fischer, der schon im

Musical „Bodyguard“ in die Hauptrolle Kevin

Kostners schlüpfte und so einem breiten Publikum

bestens bekannt ist. An seiner Seite in der

Rolle des „Buam“ präsentiert sich der Augsburger

Schauspieler und Tenor Benedikt Bader.

Unterstützung kommt unter anderem von den

Bayerbacher Perchten und einem eigens

gegründeten Projektchor.

sam

Aufführungstermine sind am FR 5., SA 6., FR 12.

und SA 13. Oktober um 20 Uhr sowie am

Steile Nummer im Thermenland: Benedikt L. Bader (2.

von links) und Jürgen Fischer mit drei verführerischen

Perchten vom Bayerbacher Chörlein bringen den Watzmann

in Bad Birnbach auf die Bühne. Foto: Gröll

SO 7. Oktober um 15 Uhr jeweils im Artrium

Bad Birnbach

Karten gibt es ab sofort in der Gästeinformation

im Artrium und unter +49-8563-963046.

Kulturkreis Kloster Asbach

„Verkommt die politische Kultur?“

Münchens Alt-OB und Kabarettist Christian Ude

ist wenige Tage nach der Landtagswahl Gastreferent

bei den „Reden zur Kultur“ des Kulturkreises

Kloster Asbach. Ude war Redakteur und

Rechtsanwalt, ehe er viermal zum Münchner

Oberbürgermeister, dreimal zum Deutschen

Städtetagspräsidenten und keinmal zum Bayerischen

Ministerpräsidenten gewählt wurde.

Im vergangenen Jahr wurde sein politisches Buch

„Die Alternative oder: Macht endlich Politik!“

schon nach wenigen Tagen ein Spiegel-Bestseller.

Er fordert darin einen offenen politischen Diskurs

um politische Alternativen und Projekte.

Wer ist wirklich das Volk?

Ude kritisiert die Tabuisierung unbequemer Themen,

Denkverbote und Einschränkungen des

Fragerechts, angebliche „Alternativlosigkeit“ und

tatsächliche „asymmetrische Demobilisierung“,

aber auch politische Anmaßungen wie „Ich bin

der Bürger“ und „Wir sind das Volk!“. Gerade als

bayerischer Vollblutpolitiker beklagt Ude die

zunehmende Vergiftung des politischen Klimas,

besonders in den digitalen Medien und stellt an

diesem Abend generell die Frage „Verkommt die

politische Kultur?“

Lädt ein zum offenen

Diskurs über politische

Alternativen:

Bayerns SPD-Urgestein

Christian Ude.

Foto: Kulturkreis

Asbach

Der Vortragsabend findet am Freitag, 19. Oktober

um 19.00 Uhr im historischen „Tafelsaal“

von Kloster Asbach statt. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss an die Referate besteht im „Klosterhof

Asbach“ Gelegenheit, mit den jeweiligen

Referenten des Abends und den Verantwortlichen

des „Kulturkreises Kloster Asbach“ bei

einem gemütlichen Zusammensein persönlich

ins Gespräch zu kommen.

eB/sam

Tag der offenen Ateliers in Niederbayern

Künstler öffnen ihre Werkstatttüren

Wie entsteht eigentlich eine Bronzeskulptur?

Und wie formt man Gold- und Silberobjekte?

Diesen und ähnlichen Fragen kann man beim

Aktionstag „Ateliers in Niederbayern“ nachgehen,

wenn bildende Künstlerinnen und Künstler

zum Tag der offenen Tür einladen! Am 14.

Oktober zeigen 179 Künstler von 13 bis 18 Uhr,

wo und wie sie arbeiten, und präsentieren dabei

ihre Werkräume und Materialien. Spannend ist

es für die Besucher, nicht nur fertiggestellte

Kunstwerke zu betrachten, sondern anhand von

Skizzen und Entwürfen auch deren Entstehungsprozess

zu verstehen. Dazu gehören z.B.

Hans Gröger in Pillham, Christine Jovanovic in

Neuhaus, Otto Müller in Bad Füssing und Leopold

Schmidt in Rotthalmünster.

Kunst zum Anfassen

Die zwanglose Begegnungsmöglichkeit nimmt

Hemmschwellen, eröffnet persönliche Kontakte zu

den Kunstschaffenden und erweitert das eigene

Kunstverständnis. Kein Werkraum gleicht dabei

dem anderen: Ein ausgebauter Stadel, ein ehemaliger

Supermarkt, der heimische Küchentisch oder

20

eine Kellerwerkstatt – sie alle können Atelier sein.

Der Blick hinter die Kulissen überrascht zudem mit

einer Vielfalt an Arbeitsbereichen: Von Textil- und

Glaskunst, Installation und Zeichnung, Malerei,

Bildhauerei und Fotografie bis hin zu Bühnenbildgestaltung,

Computerkunst und Neuen Ausdrucksformen

gibt es viel zu entdecken.

Unter www.ateliers-in-niederbayern.de kann

man sehen, welches Atelier am Aktionstag mitmacht.

Es gibt auch ein Faltblatt, das man kostenlos

anfordern kann unter +49-871-97512-

730 oder kultur@bezirk-niederbayern.de. ke


KULTUR & FREIZEIT

www.thermenland-magazin.de

Vorbericht Spielbank Bad Füssing

Nur die Liebe

macht (hält)

uns jung…!

Hommage an den großen

Operetten-Meister

Franz Lehár

BÜHNE. BAR. RESTAURANT. CASINO.

Die Kulturbühne der Spielbank Bad

Füssing wird am Freitag, dem 5. Oktober

2018, zum Schauplatz für „Operette

vom Feinsten“ mit einer großen

Musiktheater-Show zu Ehren von Franz

Lehár, einem der großen Meister der

Operette, der vor 70 Jahren die Bühne

des Lebens und der Operette (das war

für ihn wohl ein und dasselbe!) verlassen

hat.

Aber was ist geblieben von einem der produktivsten

Komponisten? Ein umfangreiches Werk von Operetten,

die heute noch die Spielpläne aller Musiktheater

bereichern – und für die Zuschauer die Epoche

der K. und K. Monarchie lebendig werden lassen.

Wer lässt sich nicht begeistern von der „Lustigen

Witwe“, dem „Graf von Luxemburg“, der „Zigeunerliebe“

und dem „Land des Lächelns“? Und ist es

nicht äußerst interessant, mit wem dieser Franz

Lehár befreundet war, und manche künstlerisch

bedeutende Begegnung in seiner Wahlheimat Bad

Ischl stattgefunden hat – mit ebenso großen Kollegen

wie Oscar Straus, Leo Fall und Giacomo Puccini

(der bei ihm am Operetten-Schreiben Gefallen

fand, und andererseits Léhar dazu brachte, seinen

späteren Operetten „einen Hauch von Oper“ zu vermitteln?!

Das alles bringt die MusiktheaterTruppe „Theater

unterwegs“ an diesem Abend auf die Kulturbühne

im Wintergarten der Spielbank Bad Füssing, und das

mit einem Ensemble internationaler Künstler: neben

Intendantin Petra Weber-Schuwerack singen und

spielen die Sopranistinnen Anete Liepina (Riga) und

Elisabeth Jahrmann (Wien), der Tenor Yan Liu

(Sezuan/Saarbrücken), der Bariton Michael Weiland

(Wien) und der spanische Pianist Robert Secilla.

Geschichten und Anekdoten von Franz-Josef Schuwerack

(Eggenfelden) zeigen Hintergründe auf und

stellen amüsante Verbindungen her.

Und – wie der Titel verspricht: das Ganze könnte

durchaus eine gelungene Rezeptur zum Jung-Werden

oder Jung-Bleiben werden – warum auch nicht?

www.spielbanken-bayern.de

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren.

Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de

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KULTUR & FREIZEIT

Leonhardiritt in Grongörgen

Gelebte Tradition mit Schau-Effekt

Der Leonhardiritt im kleinen Weiler Grongörgen

zwischen Haarbach und Wolfakirchen gehört

neben dem in Aigen am Inn zu den bedeutendsten

im Thermenland. Das Landvolk dankt mit

einem großartigen Umritt für eine gute Ernte

und ein glücklich verlaufenes Bauernjahr. Der

Festtermin liegt am letzten Wochenende vor

dem 6. November, dem kirchlichen Namenstag

des Heiligen Leonhard. Heuer ist das am

28. Oktober. (In Aigen erst am 4. November)

Standkonzert mit Festumritt

Am Vorabend findet um 18 Uhr ein Gedenkgottesdienst

mit Lichterprozession für die verstorbenen

Mitglieder des Heimat- sowie Leonhardivereins

von Grongörgen zum nahen Oberndorf

Momentaufnahmen aus dem Leben Bayerns

Bereits zum dritten Mal ist der Bayerische Journalisten-Verband

(BJV) mit der Ausstellung der

besten bayerischen Pressefotos des Vorjahres

Teil des Bad Füssinger Kulturfestivals. „Mal ehrlich:

manchen Artikel in der Zeitung oder Zeitschrift

würden wir gar nicht lesen, würde uns

das passende Bild nicht dazu anregen“, erklärte

Kurdirektor Rudolf Weinberger bei der Eröffnung

der Ausstellung. „Das geschriebene Wort wird

oft erst verständlich und mit Leben erfüllt, wenn

es durch entsprechende Bilder ergänzt und in

Bezug gebracht wird.“

Der BJV möchte durch den Wettbewerb „Pressefoto

Bayern“ das Bewusstsein und die Wertschätzung

für die Pressefotografie beim Leser und bei

den Verlagen stärken. „Die Pressefotografen tragen

durch durch ihre tagtägliche Arbeit für Magazine,

Tageszeitungen oder Unternehmen ein

Stück Bayern hinaus in die Welt“, erklärte Thomas

Geiger, Vorsitzender der Pressefotografen im

Bayerischen und Deutschen Journalisten-Verband

statt. Am Sonntag, 28. Oktober wird um 9 Uhr

der Festgottesdienst mit Dompropst Dr. Michael

Bär gefeiert. Anschließend gibt es beim traditionellen

Frühschoppen des Heimatvereins Haarbach

im Gasthaus Fischer einen Lichtbildervortrag

von Dr. Wilfried Hartleb über den

Mittermoar Hof in Riedertsham.

Den Höhepunkt des Tages bildet nach einem

Standkonzert der Wolfachthaler Blaskapelle an

der Wallfahrtskirche um 14 Uhr der Festzug mit

Pferdesegnung. Prächtig geschmückte Festwagen

mit Darstellungen der Heiligen, des ländlichen

Handwerks und mit Trachtengruppen, eine

alte Kutsche mit den Ehrengästen und viele

Pferde werden unterwegs sein.

Elmar Grimbs/sam

(DJV). „Sie bilden die Wirklichkeit ab als Mosaikteilchen

in einem großen Bild, das sich formt -

doch dieses Mosaik ist in Gefahr.“

Verlage lassen Pressefotografen ausbluten

In den vergangenen Jahren habe sich der Trend

fortgesetzt, dass Verlagshäuser ihre Fotografen

abschafften. Verbände, Institutionen und Werbeagenturen

lieferten Bilder kostenlos in die

Verlage. Redakteure sollen bei Terminen nebenbei

auch knipsen. „Dass es sich beim Fotografen

um einen Ausbildungsberuf handelt, spielt keine

Rolle mehr“, so Geiger, der selbst Fotografenmeister

ist. „Der Rest der benötigten Fotos

kommt von Freien, die teilweise mit einem

unverschämten Honorar abgespeist werden.“

So zahle etwa ein fränkisches Verlagshaus nur

3,57 Euro pro Bild. „Diese Arbeiten sind vom

Aufwand und vom Können und Wissen der

Fotografen her sehr viel mehr wert als ein solches

Honorar!“

Martin Semmler

Benefiz-Markt der Rotarier

Mit schönen Dingen und Genuss helfen

„Hl. Leonhard bitt für uns“: Auf einem klassischen

Votivbild schwebt Sankt Leonhard, der Patron der

Haustiere, über der gotischen Kirche in Grongörgen,

davor einige Pferde und der Festwagen mit der Darstellung

des Heiligen. Repro: Elmar Grimbs

Die Ausstellung mit den besten bayerischen

Pressefotografien des Jahres 2017 ist bis zum

18. Oktober im Foyer des Kleinen Kurhauses zu

sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter

www.bjv.de/pressefoto

Bayerns beste Pressefotos: Begeistert von den Bildern

zeigten sich stv. Landrätin Gerlinde Kaupa,

MdL Walter Taubeneder, Kurdirektor Rudolf Weinberger

mit Veranstaltungschefin Manuela Bauhuber

und Thomas Geiger, Vorsitzender der Pressefotografen

in BJV und DJV.

Foto: Semmler

Der Rotary Club Rottaler Bäderdreieck veranstaltet

am 13. Oktober am Bad Füssinger Rathausplatz

von 8 bis 17 Uhr den 21. Land- und Flohmarkt,

der heuer unter der Schirmherrschaft des Bayerischen

Kultusministers Bernd Sibler steht. Wie

jedes Jahr gibt es neben Flohmarktständen viele

kulinarische Köstlichkeiten aus der Region zu probieren,

aber auch Stände mit typischen Kulturund

Brauchtumsangeboten. Ein Zelt mit

Musik bietet alle Möglichkeiten für einen geselligen

Tag. Die offizielle Eröffnung findet um ca. 12

Uhr statt.

Gesamter Erlös für Hilfsprojekt

Das Beste an dem Markt daran: Der Erlös

kommt dem Projekt „Kinderfüße brauchen Hilfe“

in Indien zugute. Alle Einnahmen durch den

Verkauf von Speisen und Getränken sowie die

Standgebühren der Fieranten fließen in das

Hilfsprojekt. Die Hilfsaktion kann natürlich auch

durch Spenden auf das Konto

Rotary Club Rottaler Bäderdreieck

Rottaler Raiffeisenbank eG

BIC: GENODEF1POC

IBAN: DE15740670000100025550

Verwendungszweck: Kinderfüße brauchen Hilfe

unterstützt werden. Eine Spendenquittung wird

auf Verlangen zugesandt (Bitte geben Sie dazu

Ihre Adresse bei der Überweisung unter Verwendungszweck

an). Mit der Spende wird körperbehinderten

Kindern in Indien geholfen, sich

wieder in die Gemeinschaft und ein späteres

Berufsleben zu integrieren.

sam

22


KULTUR & FREIZEIT

23

www.thermenland-magazin.de

Frauenkörper – wechselhaft und wundervoll

Obwohl ich längst in der Lebensmitte angekommen

bin, sichtbar und spürbar, fehlt mir noch

immer die Bereitschaft, meine Geschwindigkeit

und die Ansprüche an mich und meinen Körper

den natürlichen körperlichen und seelisch-geistigen

Veränderungsprozessen anzupassen. Immer noch

verfalle ich dem Trugschluss, dass mich der strenge

und disziplinierte Umgang mit mir und meinen Verantwortungen

unantastbar macht und allzeit belastbar

hält – weit gefehlt!

Ich werde zunehmend dünnhäutiger, bin schneller

gereizt und zur rechten Zeit erschöpft und kraftlos!

Ich weine ohne erkennbaren Grund und werde von

Ängsten heimgesucht, sie sich oft grundlos aufbäumen

und so viel Raum einnehmen, dass ich kaum

atmen kann…

Sich zu den Wechseljahren zu bekennen, die hormonelle

Umstellung anzunehmen und sich auf die

Veränderungen des Körpers einzulassen ist nach

wie vor ein sehr heikles Thema, zu dem sich kaum

eine Frau mit Geduld und Liebe

bekennt.

Es fühlt sich an, als würde man

ungeschminkt oder nackt aus dem

Haus gehen – keine Frau kokettiert

gerne mit dem Wechselspiel der

Hormone. Für viele Frauen ist und

bleibt es ein Tabu-Thema. Dabei

trifft es uns alle – vorausgesetzt wir

dürfen diesen Lebensabschnitt

überhaupt erleben!

Wir alle möchten gerne alt werden,

aber keiner möchte danach aussehen.

Das ist allerdings wider die Natur, die

nicht nur im zyklischen Wechsel ihrer

Jahreszeiten einzigartiges leistet!

Unserer moderner Lebensstil ist

geprägt ist von Geschwindigkeit, Leistung und Konkurrenzkampf.

Dabei spielt ein blendendes Äußeres

eine ebenso große Rolle wie die Versorgung der

Kinder, einen perfekten Haushalt zu führen und

beruflich sein Bestes zu geben – um attraktiv für

die Gesellschaft und die Idealbesetzung als Partner

zu bleiben…

Wir haben außerdem unsere Schwerpunkte

verlagert, deren Inhalte zwar moderner, aber

nicht unbedingt gesünder für uns Frauen sind.

Frau Prof. Ingrid Gerhard betont in ihrem Gesundheitsratgeber

Das Frauen Gesundheitsbuch: „Die

Menschen und ihre Lebensweise haben sich über

die letzten Jahrzehnte sehr stark verändert –die

klassischen Lebensbereiche Kinder, Küche, Kirche

wurden abgelöst von Karriere, Kinder, Körperkult.“

Die heutigen Werte können wir unmöglich ändern;

sie sind gelebte Wahrheit und entsprechen einem

Wandel, der unaufhaltsam und stetig ist.

Gewiss hat dieser Wandel auch seine Vorzüge:

Frauen können sich beruflich besser entfalten, die

Verantwortung für die Kinder wird besser aufgeteilt

und organisiert. Die zusätzliche berufliche Präsenz

der Frauen setzt allerdings nicht nur enorme Leistungsbereitschaft

voraus, sondern auch ein gepflegtes

und attraktives Äußeres –sportlich schlank,

hübsch und allseits flexibel!

Ein junger Körper kann diesen Ansprüchen zweifelsohne

viele Jahre gerecht werden. Eine gute Einstellung

und funktionierende Netzwerke spielen

dabei eine entscheidende Rolle. Was aber vor allem

wir Frauen oft außer Acht lassen, ist der hormonelle

Wandel unseres Körpers, der Aufmerksamkeit verdient

und eine schrittweise Veränderung der

Lebensweise erfordert.

Im Laufe der Wechseljahre, die ein Jahrzehnt und

länger andauern können, verändert sich nicht nur

der Körper einer Frau, auch Geist und Seele

erleben eine bedeutende Entwicklung, die ernst

genommen und beachtet werden will. Der Blick auf

Sabine Beham und ihre Freundin Lilli.

das Umfeld verändert sich, aber auch die eigenen

Bedürfnisse.

Ungeachtet dessen kommen zusätzliche Herausforderungen

im Laufe unseres Lebens mit dazu, auf

die wir uns schlecht vorbereiten können: Krankheit,

Verlust eines geliebten Menschen oder pflegebedürftige

Angehörige, die auf uns angewiesen sind.

Der natürliche Hormonverlust einer Frau kann

auch als Chance gesehen werden, das Leben in

Abschnitten mit neuen Prioritäten einzuleiten. Wer

sich darauf einlassen kann, wird neue Vorzüge entdecken,

die sehr bereichernd sein können. Und sei

es nur darum, das Leben zu entschleunigen und

Verantwortung abzugeben, um Freiräume zu schaffen,

um wertvolle Freundschaften und soziale Kontakte

zu pflegen!

Frauenärzte/innen sind zumeist im Bereich

sanfter Hormon und Heil-Therapien sehr kundig

und können spürbare Unterstützung und

wertvolle Empfehlungen leisten, individuell und

auf die speziellen Bedürfnisse einer jeden Frau,

ihre Lebenssituation und deren persönliche

Risikofaktoren abgestimmt.

Es gibt eine Vielzahl sanfter Alternativen; das sind

im wesentlichen Pflanzenhormone, wie z. B. in Rotklee,

Türkischem Rhabarber, Salbei oder der Traubensilberkerze,

die aber, obwohl sie als sanft gelten,

auch unerwünschte Nebenwirkungen haben können

– besonders, wenn der Körper fast keine eigenen

Östrogene mehr produziert. Eine sensible und

fachkundige Beratung sollte frau in jedem Fall in

Anspruch nehmen.

Die Rolle der Ernährung spielt besonders in den

Wechseljahren eine bedeutende Rolle. Pflanzenkost

sollte an oberster Stelle stehen.

Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollgetreide (soweit

verträglich) und Salat enthalten neben wichtigen

Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen

auch sekundäre Pflanzenstoffe, die jede Körperzelle

zum Schutz vor vorzeitiger Alterung und zur Aufrechterhaltung

ihrer Funktion braucht!

Eine besondere Rolle spielen in dieser

Phase die Pflanzenhormone. So sind

Isoflavonoide hochkonzentriert in Hülsenfrüchten

enthalten, besonders in

Sojabohnen und Kichererbsen, und

die Lignane in Getreide und Pflanzen,

besonders reichlich in Leinsamen.

Beschäftigung für Gemüt und

Wohlbefinden: Treiben Sie Sport!

Interessant ist, dass viele Mediziner

das passende Sportprogramm fast für

wichtiger erachten als die perfekte

Ernährung! Unzählige Studien zeigen,

dass Sport die Beschwerden der

Wechseljahre puffert und darüber

Foto: Beham

hinaus den Alterungsprozess enorm

einbremst! Das gilt sowohl für die körperlichen, als

auch für die geistigen Fähigkeiten. Sport erhöht die

Sauerstoffaufnahme und somit auch die Versorgung

aller Organe und Häute. Es werden Glückshormone

freigesetzt und das Immunsystem wird

angekurbelt.

Achten Sie auf das richtige Tempo und suchen Sie

sich Bewegung, die Ihnen Spaß macht!

Lieben Sie mit allen Sinnen!

Ein erfülltes Sexleben ist keine Selbstverständlichkeit.

Achtsamer Umgang miteinander und ein liebevoller

Austausch der eigenen Bedürfnisse überwindet

Vorbehalte und kann auf eine Art ein

Neubeginn in der Liebe sein. Wer die körperliche

Liebe auch im Alter mit Lust und Freude zulassen

kann, macht sich selbst das schönste Kompliment.

Vielleicht wird dadurch das Altern erträglicher und

die Angst vor allem, was noch kommt, unbedeutender.

Ihre Sabine Beham


RAT & TAT

Herausforderungen und Chancen des

Gute Obsternte aber Ende d

Angesichts des Hitze- und Trockensommers

diskutierte Bezirkstagspräsident

Dr. Olaf Heinrich mit Fachleuten

aus Obstbau und Fischerei über

die Konsequenzen des Klimawandels

in Niederbayern „Niederbayern

ist eine Obstbauregion der Zukunft“,

zitierte dabei Alfons Vilser, Bio-

Obstbauer aus Alteglofsheim, einen

Kollegen aus Südtirol bei der

Gesprächsrunde im Lehr- und Beispielsbetrieb

für Obstbau Deutenkofen.

„Niederbayern ist eine verkannte

Obstbauregion“, bestätigte

der Leiter des Lehr- und Beispielsbetriebs

Hans Göding.

Klimawandel ist gut fürs Obst

Anders als Landwirte, die Ackerbau betreiben,

erwarten die Obstbauern dieses Jahr außerordentlich

gute Erträge bei gleichzeitig sehr hoher

Qualität. „Entscheidend hierfür waren die hervorragenden

Bedingungen im Mai“ erläuterte

Hans Göding. Dann fände die wichtigste Phase

der Zellteilung in der sich gerade bildenden

Frucht statt. Insgesamt verbessern sich die klimatischen

Bedingungen in Niederbayern durch

mehr Wärme und Licht im Frühjahr. Selbst der

gestiegene Kohlendioxid-Ausstoß sei gut für den

Obstbau, denn CO² benötigen Obstbäume wie

alle Pflanzen zur Photosynthese. Die ebenfalls

häufiger auftretenden Nachtfröste im Frühjahr

können aber fatale Auswirkungen haben – so

wie es 2017 der Fall war.

Problem sind Wetterextreme

Erfolgreicher Obstbau hänge letztendlich von

den Schutzmaßnahmen ab, die Obstbauern in

der Lage sind zu leisten. Denn mit häufigen

Fisch-Babys: Gefährdete Arten wie die Rutte werden im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb des

Bezirks Niederbayern nachgezüchtet.

Foto: Daniela Blöchinger

Bei einer Führung erläuterte Betriebsleiter Hans Göding (rechts) dem Bezirkstagspräsidenten Olaf Heinrich

(links) die Effekte, die ein Hagelschutznetz bewirkt.

Foto: Bezirk Niederbayern/Sabine Bäter

Wetterextremen sei weiterhin zu rechnen. Hilfen

für die Bewältigung der Herausforderungen

durch den Klimawandel leistet der Lehr- und

Beispielsbetrieb in Deutenkofen durch Beratung

sowohl von Erwerbsobstbauern als auch von

Hobbygärtnern und Besitzern von Streuobstwiesen.

Außerdem wird unter anderem in Deutenkofen

seit einigen Jahren wieder die Ausbildung

zum Baumwart angeboten. Baumwarte sind die

Spezialisten für die Pflege und den Erhalt von

Obstgehölzen – ein Fach, das fast in Vergessenheit

geraten war, mittlerweile aber wieder

gefragter ist denn je.

Erderwärmung ist eher Chance

Dieses Jahr war es die ausgeprägte Trockenheit,

die den Kulturen zu schaffen gemacht hat. Das

bekam auch der junge Obstbauer Daniel Dorfmeister

aus Aholming zu spüren. „Wir sind dieses

Jahr mit der Pflanzung von 2.000 Jungbäumen

gestartet und ziemlich schnell war klar,

dass wir ohne Bewässerung nicht auskommen

werden. Durch Tröpfchenbewässerung haben

wir unsere Bäume gut durch die trockene Zeit

gebracht.“ Dorfmeister hatte sich von Hans

Göding bereits bei der Planung seiner Apfelpflanzung

beraten lassen. Die globale Erwärmung

sehe er aus niederbayerischer Sicht weniger

als Bedrohung, sondern eher als Chance.

24


RAT & TAT

www.thermenland-magazin.de

Klimawandels in Obstbau und Fischzucht

er Fischwirtschaft zu erwarten

Fischerei vor Herausforderungen

Ein nicht ganz so optimistisches Bild zeichnete

Dr. Stephan Paintner, Fischereifachberater des

Bezirks Niederbayern. Starkregen und Trockenperioden,

also Hoch- und langanhaltendes

Niedrigwasser, wechseln sich ab und bedeuten

Stress für Fische in allen Gewässern. Unter solchen

Bedingungen kommt es auch bei den

Fischzuchtbetrieben nicht nur zu einem verminderten

Wachstum der Fische und damit zu

geringeren Erträgen, sondern im Extremfall

sogar zu „Totalausfällen“. Vor allem in der Forellenteichwirtschaft

sei die Wasserzufuhr entscheidend.

Arktische Fischarten wie die Rutte, die

auch im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb

in Lindbergmühle bei Zwiesel gezüchtet

wird, stellen bei 19 Grad Celsius ihre Aktivität ein

und halten eine Art Sommerschlaf.

Klimawandel verändert Landschaft

Die negative Entwicklung durch die globale

Erwärmung sei in den vergangenen zehn Jahren

deutlich spürbar geworden, so Jörg Illing, Berater

des Fischerzeugerrings Niederbayern, der

180 Betriebe in Niederbayern betreut. Er rechnet

fest damit, dass die Fischproduktion in Niederbayern

langfristig zurückgehen und sich

durch den Wegfall vieler Fischweiher auch die

Kulturlandschaft verändern werde. Anlagen, die

für die Zukunft gerüstet sein sollen, müssten

entsprechend geplant und mit entsprechender

Technik ausgestattet werden.

Bezirk investiert 2,2 Millionen

Ein Beispiel dafür ist der Betrieb in Lindbergmühle

mit seiner 2010 installierten Teilkreislaufanlage,

die Wasser spart und dennoch beste

Bedingungen für die Tiere gewährleistet. Im

Bereich der Fischerei investiert der Bezirk derzeit

rund 2,2 Millionen Euro in die Modernisierung

und die Erweiterung der Betriebs- und Schulungsgebäude,

um noch mehr Beratung für Ratsuchende

leisten zu können. Im Rahmen der

Modernisierung ist auch der Bau einer Vollkreislaufanlage

vorgesehen.

Jeder Einzelne ist gefordert

„Der Klimawandel wird Niederbayern verändern

und der Bezirk Niederbayern schaut nicht tatenlos

zu“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Das Bezirksklinikum Mainkofen wird schon

seit 2004 mit einer klimaneutralen Hackschnitzelheizung

beheizt. 2017 habe man beschlossen

Einsparpotentiale bei allen Gebäuden und

Liegenschaften des Bezirks auszuloten, erläuterte

Heinrich. Die einzelnen Maßnahmen sollen

in den kommenden Jahren Schritt für Schritt

umgesetzt werden. Noch besser als technische

Lösungen für mehr Energieeffizienz und den

Einsatz regenerativer Energien sei die Energie,

die erst gar nicht verbraucht werde, unterstrich

der Bezirkstagspräsident. „Dabei ist jeder Einzelne

gefordert, indem er sorgsam mit unseren

Ressourcen umgeht, sein Nutzerverhalten

darauf einstellt und mehr regional produzierte

Lebensmittel konsumiert.“

sb/BzNdb/sam

25


RAT & TAT

Neues Schuljahr – neue Vorsätze:

Warum nicht mal Lovestorm statt Shitstorm?

Für viele beginnt bereits im September ein neues

Jahr: Schüler, Studenten, Azubis. Und der

eine oder die andere hat dafür in den Ferien

auch bestimmt Vorsätze gefasst: Mehr lernen,

wacher sein oder besser aufpassen – wobei

auch immer. Warum also sich nicht vornehmen,

einfach netter zu sein, Gutes zu tun – das geht

auch online.

Für ein besseres Internet

Das Internet durch positive Nutzung zu einem

besseren Ort machen – das war auch das Motto

des Safer Internet Day 2018. Das Info-Portal für

junge Leute Handysektor.de hat zum Thema

„Online Gutes tun“ nun ein Spezial online

gestellt und fordert Jugendliche auf, sich für ein

besseres Internet stark zu machen. Ob beim

Engagement für Hilfsprojekte, der Unterstützung

schwächerer Mitschüler oder dem Einsatz

gegen Hate Speech - auch mit kleinen Gesten

kann man im Internet helfen.

Mit Smartphones gegen Hunger

Viele Jugendliche wollen sich für etwas Gutes

engagieren, finden im Alltag zwischen Schule,

Lernen und Fußballverein aber oft keine Zeit

dafür oder wissen gar nicht erst, wo sie genau

anfangen sollen. Egal ob ihnen Tier- und Naturschutz

am Herzen liegt oder sie Kindern in Not

ein Essen spendieren wollen: Handysektor zeigt

Apps und Webdienste, mit denen gute Projekte

oft mit nur wenigen Klicks unterstützt werden

können.

Gemeinsam besser lernen

Ist im Zusammenhang mit Schule von Austauschen

und Teilen die Rede, klingeln vor allem bei

Erwachsenen schnell die Alarmglocken: „Da geht

es doch nur ums Abschreiben!“ Das Internet bietet

jedoch ganz neue Möglichkeiten der Kooperation

beim Lernen, die weit über das Kopieren

der Mathe-Hausaufgaben hinausgehen. Handysektor

präsentiert dafür praktische Tools und

Webseiten, die eine produktive Zusammenarbeit

ermöglichen und einen kreativen Austausch

anregen. Davon haben dann alle was.

Bild Lexikon: unendlichgeliebt.de

Nett sein ist ansteckend

Der Umgang miteinander im Internet kann auch

für junge Menschen belastend sein. So berichtet

jeder fünfte Jugendliche nach Ergebnissen der

aktuellen JIM-Studie* davon, schon Erfahrungen

mit Beleidigungen und Mobbing im Netz

gemacht zu haben. Handysektor.de ruft daher

dazu auf, beleidigenden Kommentaren und fie-

J

Heilpraktikerin

Jeder Mensch hat seinen Klang!

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sen Bemerkungen im Netz mit Freundlichkeit zu

begegnen und statt Negativem einfach einmal

Komplimente zu verteilen. Unter dem Motto

Lovestorm statt Shitstorm wird zudem auch auf

das neue Projekt „Werte leben online“ von Juuuport

e.V. hingewiesen.

LfM/sam

*Die gesamten Ergebnisse der JIM-Studie 2017

gibt es unter www.mpfs.de.

Burnout-Prophylaxe

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Rottaler Bäderdreieckes zentral in Pocking. Als ambulant betreuteWohngemeinschaft

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möglichst selbstbestimmtes Leben in der Häuslichkeit erlaubt. Maximal zwölf Bewohner

leben in einem gemeinsamen Haushalt zusammen und werden von Betreuungskräften

stundenweise oder auf Wunsch auch ganztags unterstützt.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Unterholzner

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayrischen Staats-

ministeriums

für Gesundheit

und Pflege gefördert.

27


Widder (21.3.-20.4.)

Liebe:

Egal, ob es sich um die Tages-, Nacht- oder Freizeitplanung

handelt: Lassen Sie den Partner teilhaben. Teilen Sie sich

Ihrem Partner mit, denn es steht Ihnen nicht an die Stirn

geschrieben, was Sie denken und fühlen. Der Oktober wird

dann weniger trübsinnig als befürchtet.

Körper:

Sie müssen besser auf Ihre Gesundheit achten, damit Sie alles

bewältigen können, was Sie sich vorgenommen haben.

Magenprobleme und Sodbrennen sind keine Fremdwörter für

Sie. Sport und eine ausgewogene Ernährung für den geplagten

Magen sind angesagt.

Beruf:

Vielleicht werden Sie aufgefordert, Ihre Pläne und die Art und

Weise, wie Sie diese durchführen, nochmal zu überdenken.

Nicht jeder Widerstand hat etwas Negatives. Dasselbe gilt für

Kritik. Fühlen Sie sich nicht gleich auf den Schlips getreten, es

ist nicht böse gemeint.

Stier (21.4.-20.5.)

Liebe:

Trotz genauer Planung lassen sich manche Veränderungen

nicht so leicht umsetzen, wie es sich der Stier wünscht. Behal-

ten Sie bei Komplikationen die Ruhe und lassen Sie nicht die

ganze Unzufriedenheit am Partner aus. Er/sie kann nichts

dafür!

Körper:

Jeder will Sie bei seinen Aktivitäten und Sportveranstaltungen

dabei haben. Wer sich großer Beliebtheit erfreut, wird viel ein-

geladen. Sie müssen lernen, Nein zu sagen, sonst sind Sie am

Ende völlig erschöpft und Spaß und Erfolg werden zur Tortur.

Beruf:

Es ist eine gute Zeit, darüber nachzudenken, wie Sie die not-

wendige Geduld und Ausdauer aufbringen können, die Sie

benötigen, um nicht unterfordert und orientierungslos nach

neuen Aufgaben und Abwechslung zu suchen. Ansonsten soll-

ten Sie lieber noch ein wenig warten.

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Liebe:

Viele Reisen - und das noch mit dem geliebten Partner - dann

ist die Welt perfekt! Doch nicht immer kann das realisiert werden.

Sie sollten nicht alleine auf Tour gehen, da Ihre romanti-

sche Leidenschaft sehr anziehend wirkt. Das kann Sie Ihre

Beziehung kosten!

Körper:

Abenteuerurlaub mit Überlebenstraining, das ist so ganz nach

dem Geschmack der Zwillinge. Doch werden Sie dieses sport-

liche Durchhaltetraining alleine antreten müssen. Für Sie ist

das sicher kein Problem, da Sie immer schnell Anschluss und

Gleichgesinnte finden.

Beruf:

In der ersten will Ihnen jemand Ihre Stellung streitig machen.

Durch aufmerksames Beobachten werden Sie diese Person

erkennen und davon überzeugen können, dass es sich mitei-

nander besser arbeiten lässt, als voller Neid und Missgunst

gegeneinander.

Krebs (22.6.-22.7.)

Liebe:

Sie sind nicht der Typ, der erst den Streit braucht, um dann

bei der Versöhnung in den Genuss einer heißen Liebesnacht

zu kommen. Suchen Sie einen Mittelweg, bei dem alle glück-

lich sind. Sie sollten sich für die Urlaubszeit ganz auf Ihren

Partner konzentrieren.

Körper:

Die Grippe-Viren, die gerade im Anflug sind, haben bei Ihnen

die besten Chancen, weil ein überfüllter Terminkalender Probleme

schafft und Sie diese dann auch noch in sich hinein-

fressen. Das Resultat sind fehlende Abwehrkräfte sowie Tage

voller Müdigkeit und schlechter Laune.

Beruf:

Freundschaften am Arbeitsplatz wollen gepflegt werden. Für

Sie ist dieser unterstützende Beistand besonders wichtig, da

Sie ihn brauchen um Leistung zu bringen, sich durchzusetzen,

etwas Neues zu beginnen und sich vor einem missgünstigen

Kollegen zu schützen.

Löwe (23.7.-23.8.)

Liebe:

SERVICE

Ihr Thermenland-Herbst-Horoskop

Nur im Thermenland-Magazin Exklusiv von Siegi Lilith

Bei den Löwen erwacht der Jagdtrieb, doch leider vergisst er

dabei, dass er sich schon ein Heim mit Partner und Nachwuchs

geschaffen hat. Lenken Sie Ihre Energien doch einfach

darauf, Ihren Partner zu umwerben.

Körper:

Mit jedem Tag des Monats wächst Ihr Energiehaushalt. Und

mit steigender Power wächst der Wunsch nach Bewegung.

Für den Oktober bedeutet dies: bei „Couching“, „Chillen“ und

„Relaxen“ zu entspannen, bis der Akku ausreichend gefüllt ist.

Genießen Sie dazu ein gutes Tässchen Tee.

Beruf:

Delegieren Sie Ihre Arbeiten und planen Sie bei Ihren Terminen

mehr Zeit ein. So müssen Sie keine Angst haben, etwas

Wichtiges vergessen zu haben oden den Eindruck zu erwecen,

Sie wären mit der Situation überfordert und somit inkompetent.

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Liebe:

Sie haben viele Wünsche und Träume, was ihre Zukunft

betrifft. Bis jetzt haben Sie aber nicht den Mut gefunden, sich

Ihrem Partner anzuvertrauen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

dafür. Wenn Sie das Gespräch gut vorbereiten, kann nichts

schief gehen und Sie bekommen Ihre Unterstützung.

Körper:

Da Sie wissen, dass Ihre Haut auf manche Reizstoffe sehr

empfindlich reagiert, sollten Sie nicht bei jedem Date gleich

in den Kosmetik- bzw. Parfümtopf fallen. Lassen Sie sich beraten

und greifen Sie ruhig mal zu Naturmitteln.

Beruf:

Verfallen Sie nicht in Hektik, wenn plötzlich alles infrage gestellt

wird. Lassen Sie die letzten Aktionen nochmals Revue passieren

und überdenken Sie die Situation, damit es durch daraus

entstehende Fehler nicht noch schlimmer wird. Für die

Zukunft sieht’s dann gar nicht so schlecht aus.

Waage (24.9.-23.10.)

Liebe:

Wenn Ihr Partner Sie nicht einengt, besteht die Aussicht auf

eine dauerhafte Beziehung. Beziehungs-Waagen sowie Singles

müssen Ihre Ansprüche zurückschrauben. Den perfekten

Partner gibt es nur im Roman. Beide müssen Abstriche

machen und Kompromisse eingehen.

Körper:

Es ist nicht alltäglich, dass Sie vor Energie strotzen. Setzen Sie

sie gezielt ein, dann ist der Akku nicht schon in den nächsten

Tagen wieder leer. Wenn alles nach Plan läuft, verhilft Ihnen

Ihre gute Laune, dass Ihre körperlichen Probleme nicht so

schwer wiegen.

Beruf:

Ihren Urlaub sollten Sie noch etwas hinauszögern. Die Lorbeeren

für das Projekt, in das Sie viel Zeit und Energie gesteckt

haben, werden sonst die Kollegen einstecken und die damit

verbundene finanzielle Aufbesserung wird sich nicht auf Ihrem

Konto einfinden.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Liebe:

Sollte ein guter alter Freund vor der Tür stehen und sich den

Liebeskummer bei Ihnen ausweinen, könnte es leicht passieren,

dass sich das Anlehnungsbedürfnis in ein aneinander

Kuscheln wandelt. Mag sein, dass sich daraus eine glückliche

Partnerschaft ergibt.

Körper:

Sie lassen sich auch im Sport leicht zu etwas überreden. Übertreiben

Sie es nicht, denn Sie neigen zu Verletzungen, die

leicht zu vermeiden wären. Einfach mal früher aufhören oder

eine niedrigere Schwierigkeitsstufe wählen. Sie tun Ihrem Körper

damit einen großen Gefallen.

Beruf:

Misserfolge könnten Sie von Ihren Plänen abbringen. Lernen

Sie daraus und gehen Sie Ihren Weg bis zum Ende. In der

zweiten Monatshälfte erhalten Sie die benötigte Unterstützung,

um siegreich Ihr Ziel zu erreichen.

Schütze (23.11.-21.12.)

Liebe:

Ihre Lust zum Kuscheln macht Sie liebesbedürftig, anhänglich,

weil Sie sich so die Beziehung vorstellen. Wenn der Partner

nicht so will wie Sie, dann sollten Sie es vielleicht auf die sanfte

Tour versuchen, statt mit Trotz und Aggression zu reagieren.

Körper:

Nehmen Sie ein paar Probestunden im Fitnesscenter, um sich

darüber klar zu werden, welche Sportart Ihnen auch längere

Zeit Freude bereiten wird, bevor Sie unnötiges Geld für Fitnessgeräte

ausgeben, die Sie sowieso nicht öfters als ein- bis

zweimal benützen.

Beruf:

Manche Kollegen entpuppen sich in Stresssituationen als wahre

Hektiker. Passen Sie auf, denn daraus resultierende Fehler

brauchen einen Sündenbock. Sichern Sie sich ab, damit es

sich nicht zur angesägten Sprosse Ihrer Karriereleiter wird.

Doch Sie sind auf alles vorbereitet.

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe:

Der goldene Oktober bringt für den Steinbock eine Unzahl

von Möglichkeiten, seiner Flirtkunst Ausdruck zu verleihen.

Doch Sie sollten sich für eine/-n entscheiden, bevor es langweilig

wird. Bei einem Beziehungsstreit müssen Sie viel Überzeugungsarbeit

leisten.

Körper:

Achten Sie darauf, dass Sie für genügend entspannenden Aus-

gleich sorgen, z.B. durch Meditation, Yoga und ausreichend

Schlaf. Gehen Sie mit Ihren Ressourcen sparsam um und rei-

zen Sie sie nie voll aus. Sie haben es nicht nötig, sich völlig zu

verausgaben.

Beruf:

Sie sind ein Teamplayer und wissen, dass ohne Fairness, Toleranz

und Kompromisse nicht gut zusammengearbeitet werden

kann. Doch, wenn man immer nur die Aufgaben vorge-

setzt bekommt, die sonst keiner machen will, wird es Zeit,

dem einen Riegel vorzuschieben.

Wassermann (21.1.-19.2.)

Liebe:

Ihr Partner ist nicht sehr gut auf Sie zu sprechen, da Sie von

einem Fettnäpfchen in das nächste hüpfen, und erwartet auch

noch eine glaubwürdige Erklärung. Sie beneiden Singles, von

denen niemand eine Entschuldigung erwartet, denn sie können

ohne Hemmungen losflirten und sich umschwärmen lassen.

Körper:

Arbeiten, Reisen, Unterhaltung nonstop und die unkontrollier-

te Einnahme von Genussmitteln macht Sie anfällig für alle

möglichen Herbstdepressionen. Planen Sie einen dringend

benötigen Erholungsurlaub einem ruhigen Ort, der evtl. Heil-

fasten, Wandern oder Entspannungsübungen im Angebot hat.

Beruf:

Sie werden vor eine große Aufgabe gestellt, die Ihre ganze

Phantasie und Energie fordert. Sie werden aber bemerken,

dass Sie alles nur aus der falschen Perspektive betrachtet

haben und es wird letztendlich doch noch eine Erfolgsgeschichte

daraus.

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe:

Sie sollten mit Ihrer Gutmütigkeit nicht die Faulheit anderer

Menschen unterstützen. Haben Sie nicht schon genug zu tun?

Nicht immer nur „Ja“ sagen, nur um Ihre Ruhe zu haben.

Schaffen Sie klare Fronten, sonst gehen Sie das Risiko ein, ausgenutzt

zu werden.

Körper:

Im Oktober dreht sich alles um Ihre Ohren. Erstens sollten Sie

ganz Ohr sein, was Ihr Arzt und Therapeut Ihnen erklärt. Denn

zweitens lässt sonst eine Ohrenentzündung grüßen, die Ihnen

den ganzen Oktober Probleme machen wird.

Beruf:

Es gibt für den Fisch nicht vieles, was im das Arbeitsleben ver-

leidet. Bevor Sie vor Langeweile nicht wissen, wie Sie Ihre

Arbeitszeit überbrücken sollen, suchen Sie sich eine neue Aufgabe

oder eine Verbesserung des Arbeitsablaufes. Ihr Vorge-

setzter wird es Ihnen vergüten.

Genießen Sie jeden Sonnentag im goldenen Oktober!

Ihre Sternenschnuppe Siegi Lilith

Benötigen Sie ein persönliches Horoskop zum Beispiel für eine anstehende Partnerschaft, ein

geschäftliches Vorhaben oder als Präsent zur Heirat oder zur Geburt eines Kindes? Dann melden

Sie sich bitte via E-Mail bei Sternschnuppe_666@hotmail.de oder unter Tel. 0151-12856278

bei der Redaktion.

28


SERVICE

www.thermenland-magazin.de

Die 100-jährige Wettervorhersage für den Oktober

Zwei Wochen „Goldener Oktober“

und der erste Schnee

Mit dem Oktober hält nun endgültig der Herbst Einzug ins Thermenland.

Sind auch die Temperaturen um den 22. September schon deutlich

e ingebrochen, hält sich der bunte „Bavarian Summer“ noch ein paar

Wochen. Nach den Aufzeichnungen des fränkischen Abtes Mauritius

K nauer wird der Herbst in einem Venusjahr warm und schön, währt aber

nicht lange. „Darum ist mit allem Fleiß zu trachten, dass die Weinberge

und auch der Winterbau zeitig gedeckt werden“, mahnt der Abt, „denn

um Mitte November wintert es gewöhnlich zu und taut vor Weihnachten

auch nicht wieder auf.“

Und hier ist mit dem kurzen schönen Teil des Herbstes leider schon der

September gemeint. Nur der 1. Oktober ist laut Knauer noch „ein schöner

Tag“. Dann gibt’s eine Woche Regen, am Anfang auch mit viel Wasser,

Donner und Blitz gefolgt von trübem Wetter. Doch der Oktober

schenkt und auch noch einmal gut zwei Wochen goldenes Herbstwetter:

Vom 10. bis 27. Oktober gibt es fast durchgängig schönes, warmes und

gutes Wetter. Dann aber friert es ein und es schneit zum ersten Mal. Mit

trübem Wetter und Nieselregen klingt der Monat schließlich dann aus.

sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius

K nauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Klosters Langheim, bekannt

als „100-jähriger Kalender“.

Einfach mobil im Landkreis Passau

Kostenloses Sightseeing dank PassauRegioCard

Kur- und Urlaubsgäste können mit der PassauRegioCard

nicht nur viele Attraktionen im ganzen Landkreis Passau

kostenlos kennen lernen, sondern auch gratis zu ihnen

hin gelangen.

Besonders einfach haben es die Gäste Bad Füssings. Diese können die

Vorteile der PassauRegioCard ganz einfach auf die Kur- und Gästekarte

des Kurorts buchen lassen. Damit hat man dann eine Eintrittskarte für

viele Attraktionen im Landkreis Passau, in Oberösterreich und Südböhmen

in Händen. Im Preis inklusive sind zum Beispiel der Eintritt zu den

Thermen Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach, zu Museen, Ausstellungen,

Sportanlagen und Freizeitparks. Einen praktischen Überblick

bietet der Reiseführer mit Landkarte aus dem Passauer Land, den es

beim Kauf der PassauRegioCard kostenlos dazu gibt.

Sonntag jeweils um 0.25 Uhr ab Passau zu den Haltestellen auf den

sieben Hauptkorridoren im Landkreis.

Und was viele nicht wissen: Das Ticket für die Weiterfahrt mit einem Bus

der Passauer Stadtwerke kostet nur 50 Cent - vorausgesetzt, man erwirbt

den Schein dafür bereits beim Fahrer des Überlandbusses. Dafür spart

man sich 70 Prozent des regulären Fahrpreises.

Für Fragen zu Fahrplan oder Tarifen gibt es die Mobilitätszentrale in

Passau. Hier werden auch Rufbus-Buchungen entgegengenommen

(montags bis freitags 8-17 Uhr). Die Telefonnummer: +49-851-75637-0.

Weitere Infos im Internet unter www.immermobil-passau.de ÖPNV/sam

Und: Zu den Vorteilen der PassauRegioCard gehören die Gratis-Fahrten

mit Bus oder Bahn im Landkreis Passau.

Immer mobil im Passauer Land

Im Landkreis Passau gibt es viele Möglichkeiten, mobil zu sein: So liegt

Bad Füssing an einem von sieben Hauptkorridoren, die nach Passau führen,

und auf denen der Stundentakt gilt.

Aber auch kleinere Orte haben guten Anschluss - dank des Rufbusses.

Das Haltestellennetz im Landkreis Passau wurde mit der Einführung des

Rufbusses um 160 auf 1200 erweitert. Somit sind jetzt auch Querverbindungen

zwischen den Korridoren möglich. Der Rufbus muss mindestens

eine Stunde vor der geplanten Abfahrt telefonisch oder im Internet

gebucht werden (www.immermobil-passau.de). Angeboten werden

außerdem Abend- und Nachtverbindungen ab Passau in den Landkreis

um 20.30 und 22.30 Uhr (an Sonn- und Feiertagen 21 Uhr). Auch dieser

Bus muss frühzeitig gebucht werden.

Nachtschwärmer können am Wochenende ohne Buchung den Nachtexpress

nutzen. Er fährt auf allen Hauptlinien am Samstag und am

Verbindung nach Buchung :Der Rufbus

* mind. eine Stunde vor Abfahrt lt. Fahrplan; Buchung tel. oder online möglich

www.immermobil-passau.de

Mobilitätszentrale

Passau

Rufbusbuchung: 0851/21370606, tägl. 6.30 - 21 Uhr

Fahrplanauskünfte: 0851/75 637-0, montags -freitags, 8-17 Uhr

*

29


SERVICE

NOTRUF

Polizei 110 Notruf 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (auch HNO- und Augenärzte) 116 117

Integrierte Leitstelle Passau 112 (Krankentransport) 0851/19222

(in lebensbedrohlichen Fällen; aus Mobilfunknetz mit Vorwahl)

Frauenhaus 0851/89272 Giftnotruf München 089/19240

Telefonseelsorge 0800/1110222

Kinderschutzbund 0851/2559

Tiernotruf Sternenhof +49(0)8531-135709-0

Apothekennotdienst – Oktober 2018

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.00 Uhr morgens des

angegebenen Tages bis um 8.00 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.

Apotheke Telefon Adresse Oktober 2018

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz, 94060 Pocking 10./20./30.

Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 08./18./28.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 05./15./25.

Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str. 12, 94060 Pocking 09./19./29.

Apotheke am Stadtplatz 08531-1771 Am Stadtplatz 2, 94060 Pocking 07./17./27.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer Str. 10, 94152 Neuhaus 06./16./26.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 01./11./21./31.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 02./12./22.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 06./16./26.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 04./14./24.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 01./11./21./31.

Markt-Apotheke 08533-1651 Marktplatz 36, 94094 Rotthalmünster 03./13./23.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 08./18./28.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 04./14./24.

St. Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 06./16./26.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 07./17./27.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 09./19./29.

Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 02./12./22.

Wolfach-Apotheke 08542-91484 Marktplatz 14, 94496 Ortenburg 03./13./23.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 05./15./25.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 10./20./30.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 05./15./25.

30


Stift Reichersberg lädt ein!

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