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SIEBEN: Oktober 2018

Der goldene Oktober bringt viele Veranstaltungen mit sich... Leineberglandmesse, Verkaufsoffener Sonntag Alfeld, Orgelherbst...

2 Editorial Aus dem

2 Editorial Aus dem Inhalt Wir müssen reden infa Verlosung 4 Liebe Leserinnen und Leser, über drei Dinge soll man niemals reden, wenigstens dann nicht, wenn man sich noch nicht so gut kennt: Religion, Politik und Krankheit. Das rät ein Sprichwort. Bei diesen Themen kann man sich nämlich nur ins Fettnäpfchen setzen. Sie kennen uns, die SIEBEN:, aber schon seit 1996 und deshalb darf man vielleicht auch über „Tabu“-Themen reden. Über Krankheiten schreiben wir regelmäßig. Das liegt daran, dass es seit vielen Jahren eine Patienten-Akademie in Alfeld gibt. Da dort alle möglichen Krankheiten zur Sprache kommen, wurde die auch schon alle in unserem Magazin vorgestellt. Mit Religion ist das etwas anderes. Aber auch sie kommt immer mal wieder in Artikeln - insbesondere in unserem Terminkalender - vor. Dort wird regelmäßig auf Veranstaltungen hingewiesen, die in Kirchen stattfinden oder einen kirchlichen Hintergrund haben. Und oftmals hat auch gerade das Editorial etwa „moralisch Predigendes“ an sich. Deshalb auch jetzt zur Politik. Darüber müssen wir einmal ernsthaft reden. Denn es geht um Schadensbegrenzung für die Demokratie. Nie hätten wir gedacht, dass sich in unserem Land etwas entwickelt, dass die Zeit auf 1933 zurückdrehen will. Die Stimmung ist nicht mehr zu übersehen. ´Sollen es doch mal Die versuchen, mal sehen, ob dann nicht die Etablierten die Zeichen der Zeit erkennen.` So dachte man 1933. Mit dieser Haltung kam ein Diktator an die Regierung und später an die alleinige Macht im Land. Es geht uns hier nicht um Panikmache oder darum, um ein paar Zeilen reißerisch zu füllen. Sondern es breitet sich spätestens dann ein mulmiges Gefühl aus, wenn die „Sonntagsfrage“ die AfD vor den Sozialdemokraten einordnet. „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät“, hat Erich Kästner gesagt. Wiederholt sich die Geschichte? Hoffentlich nicht. Aber dann sollten die Demokraten nicht nur denken, sondern auch reden. Miteinander. Auch mit denen, die von der Nazi-Krankheit befallen sind und den Glauben an die Politik verloren haben. Lesen schadet übrigens auch nicht. Viel Freude mit dieser Ausgabe wünscht Ihre SIEBEN: AIM Leineberglandmesse 6 – 11 Handwerk 12 – 13 Veranstaltungen 14 – 23 Gesundheit 24 Jazz-Nacht 25 Orgelherbst 27 Fagus 30 Fotoausstellungen 31 Zum Titel: DIE SIEBEN: wünscht Ihnen einen gemütlichen Herbst © JenkoAtaman - Fotolia.com

Kulturvereinigung Alfeld 3 Die Glasmenagerie von Tennessee Williams Zerbrechliche Träume Drei Generationen Thalbach in einem Stück – das ist eine Sensation im deutschsprachigen Theater. Katharina Thalbach, die letzte Aktive des berühmten „Berliner Ensembles“, erfolgreiche Theater- und Filmschauspielerin, führt die Regie in dem Schauspiel von Tennessee Williams. „Die Glasmenagerie“… da fragt man sich erst einmal, was ist eigentlich eine „Menagerie“? Das ist eine historische Form der Tierhaltung, eher ein Gebäude, und als solches der Vorläufer des zoologischen Gartens, der sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte, weiß Wikipedia. Bei der titelgebenden Glasmenagerie handelt es sich um eine Sammlung zerbrechlicher Glastiere. Sie wurde von Laura Wingfield zusammengestellt, einer der Kinder von Amanda Wingfield. Sie lebt mit ihren beiden erwachsenen Kindern Tom und Laura in einer kleinen Wohnung in St. Louis. Seit dem Verschwinden des Vaters sind die drei ganz auf sich allein gestellt; zurück blieben nur sein Foto und ein Grammophon. Der Tristesse des ärmlichen Alltags entflieht jedes Familienmitglied auf seine eigene traumwandlerische Art und Weise: Mutter Amanda schwärmt von ihrer Jugend und einer Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt war. Sohn Tom verbringt jede freie Minute im Kino und schreibt heimlich Gedichte. Tochter Laura konzentriert sich auf die Sammlung ihrer Glastiere. Durch die Glasmenagerie kann sie ihr eigenes Leben immer wieder vergessen. Mit Jim O´Connor, einem Arbeitskollegen von Tom, tritt die Realität in das Leben der Familie: Er wäre der optimale Heiratskandidat für Laura, doch nach anfänglicher Annäherung der beiden zerbricht nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen. St. Louis in den 1930er Jahren ist weniger weit von der Gegenwart entfernt als man denken könnte. Es geht um Realitätsflucht, Selbstverwirklichung und die Unfähigkeit, Fantasiewelten zu verlassen. Am Ende bricht Tom aus seiner Traumwelt zwischen Kino und Alkohol aus und erschafft sich durch seine „reale“ Flucht ein neues Leben. Die Erinnerung an seine Familie – vor allem an seine Schwester Laura – lässt ihn allerdings nicht los. (red/hst) Informationen: 21. Oktober 2018 – Die Glasmenagerie 19 Uhr, Theatersaal des Gymnasiums Alfeld Schauspiel von Tennessee Williams Theater am Kurfürstendamm Regie: Katharina Thalbach Mit: Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Leonard Scheicher und Florian Donath Kartenvorverkauf Bürgeramt Marktplatz 12 Alfeld (Leine) Telefon: 05181 703-111 Telefax: 05181 703-222 E-Mail: strobell@stadt-alfeld.de buergeramt@stadt-alfeld.de Öffnungszeiten Mo., Di. und Do.: 8.00 Uhr – 17.00 Uhr Mi. und Fr.: 8.00 Uhr – 13.00 Uhr Sa.: 10.00 Uhr – 13.00 Uhr Tickets online erhältlich unter: www.kulturvereinigung-alfeld.de Reservierte Karten sind innerhalb von 8 Tagen abzuholen. Die Abonnements werden mit Ermäßigung angeboten und für die ganze Spielzeit verbindlich abgeschlossen. Abonnements sind übertragbar. Dies gilt eingeschränkt für Abonnements, auf die ein Preisnachlass gewährt wurde. Gruppenermäßigung auf Anfrage. Die Abendkasse ist jeweils 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung geöffnet, es sei denn, im Programm ist eine andere Uhrzeit angegeben. DRK-Kreisverband Alfeld e.V. Besuchen Sie uns auf der AIM! Fotos: Veranstalter DRK-Kreisverband Alfeld e.V. Hausnotruf, Hauswirtschaftliche Hilfen, Ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Stationäre Pflege Wir sind für Sie da: Tel.: (0 51 81) 70 80 Informationen: www.drk-alfeld.de

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