2018/39 - HakroMerlinsCR_Magazin2018_2019

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MAGAZIN 2018/2019


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EDITORIAL / INHALT 3

SELBSTBEWUSSTSEIN GEFRAGT

Crailsheimer Korbjäger steigen zum zweiten Mal in Liga 1 auf

Wie bemerkte Ingo Enskat,

sportlicher Leiter

der Crailsheimer

Korbjäger, doch gleich im HT-

Interview? „Erste Liga – das ist

das, wo du hin willst, wofür du

arbeitest, dich mit den Besten

zu messen!“

Das eigentlich Bemerkenswerte

aus Sicht des neutralen

Beobachters: Die Merlins-Verantwortlichen

um Martin Romig,

Ingo Enskat und ihre vielen

fleißigen Helfer haben sich

durch den Abstieg 2016 nicht

entmutigen lassen, ohne mit

der Wimper zu zucken, frischen

Schwung aufgenommen.

Frei nach dem Motto: Abstieg

als Betriebsunfall, Mund

abputzen, weitermachen, neu

angreifen!

Um ein Haar hätte es in der vorvergangenen

Spielzeit schon

geklappt mit der prompten

Rückkehr ins Oberhaus. Letztlich

hatte sich das Team aus Gotha

in den Play-offs aber doch

als zu sperriger Brocken erwiesen.

Nach einer ganz souveränen

Hauptrunde bestätigten

die beiden dominanten Teams

aus Vechta und Crailsheim in

den Play-offs der Spielzeit

2017/18 ihre Ausnahmestellung

in der Pro A und setzten

sich letztlich sicher durch. Die

zwei Spielzeiten lang andauernde

Erstliga-Abstinenz gehört

damit der Vergangenheit

an. Bayern, Bamberg, Berlin –

Die Merlins-Fans feiern beim zweiten Spiel in Trier, nach dem die Rückkehr

in die Basketball-Bundesliga feststeht.

Foto: Steffen Förster

die Aushängeschilder Basketball-Deutschlands

müssen die

Arena Hohenlohe wieder in

ihr Navi einspeisen.

Sechs Profis sind aus der vergangenen

Aufstiegssaison geblieben.

Dazu gesellen sich

vier neue Gesichter, die sich anschicken,

zum ersten Mal in

der Geschichte der Crailsheimer

Basketballer sportlich den

Klassenerhalt in der ersten

Bundesliga (BBL) zu schaffen.

Tuomas Iisalo, dem finnischen

Trainer der Korbjäger aus

Crailsheim, war und ist es nun

vorbehalten, aus den Einzelkönnern

eine schlagkräftige

und selbstbewusste Einheit zu

Wir wünschen

...viel Erfolg!

formen. Ginge es nach Ingo

Enskat, dann würden die Merlins

über den Tellerrand – Platz

16 – hinausblicken. Soll heißen:

„Jetzt wollen wir es denen

beweisen – egal ob Bayern,

Gießen oder Bremerhaven.“

KLAUS HELMSTETTER

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4

BBL-LANDKARTE

Entfernungen

von Crailsheim

Ludwigsburg 105 km

Ulm 107 km

Würzburg 107 km

Bamberg 131 km

Bayreuth 175 km

München 220 km

Frankfurt 225 km

Gießen 275 km

Jena 312 km


Eisbären Bremerhaven

● EWE Baskets Oldenburg

● Rasta Vechta

● Basketball Löwen

Braunschweig

Alba Berlin


● BG Göttingen

Telekom Baskets

Bonn ●

Hakro Merlins

Crailsheim

Weißenfels 334 km

Göttingen 340 km

Bonn 370 km

Braunschweig 443 km

Berlin 540 km

Vechta 543 km

Oldenburg 593 km

Bremerhaven 631 km

Fraport Skyliners

Frankfurt ●

● Gießen 46ers


s.Oliver Baskets

Würzburg

MHP Riesen

Ludwigsburg

Brose Baskets

Bamberg ●

● Ratiopharm Ulm

● Science City Jena


Medi

Bayreuth


FC Bayern München

● Mitteldeutscher BC

Weißenfels


STATISTIK / OBERBÜRGERMEISTER 5

Die Spielstätten der BBL-Teams

Team Halle

Fassungsvermögen

in der

Liga seit

Berlin Mercedes-Benz-Arena 14500 1981

München Audi-Dome 6594 2011

Ulm Ratiopharm-Arena 6200 2006

Bamberg Brose-Arena 6150 1984

Bonn Telekom-Dome 6000 1996

Oldenburg EWE-Arena 6000 2000

Frankfurt Fraport-Arena 5002 1999

Bremerhaven Stadthalle 4200 2005

Ludwigsburg MHP-Arena 4200 2002

Gießen Sporthalle Gießen-Ost 3752 2015

Braunschweig Volkswagen-Halle 3603 1995

Göttingen Sparkassen-Arena 3447 2014

Bayreuth Oberfrankenhalle 3300 2010

Crailsheim Arena Hohenlohe 3200 2018

Vechta Rasta-Dome 3140 2018

Würzburg s.Oliver-Arena 3140 2015

Jena Sparkassen-Arena 3076 2016

Weißenfels Stadthalle 3000 2017

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer freut sich über den Aufstieg

der Merlins. Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre durften sich ins

Goldene Buch der Stadt Crailsheim eintragen. Foto: Joachim Mayershofer

LET’S GO CRAILSHEIM

Grimmer: Stadt und Region sind gefordert

BBL: Top 3 (Schnitt pro Spiel 2017/18)

Punkte

1. Philip Scrubb Frankfurt 18,3

2. John Bryant Gießen 18,2

3. Scott Eatherton Braunschweig 17,3

Rebounds

1. John Bryant Gießen 10,7

2. Scott Eatherton Braunschweig 9,6

3. Luke Sikma Berlin 6,9

Assists

1. Jared Jordan Tübingen 6,4

2. Michael Stockton Göttingen 5,9

3. Peyton Siva Berlin 5,8

Steals

1. Retin Obasohan Gotha 2,0

2. Quantez Robertson Frankfurt 1,9

3. Thomas Walkup Ludwigsburg 1,7

3. Deandre Lansdowne Braunschweig 1,7

Blocks

1. Julian Gamble Bonn 1,8

2. Djordje Pantelic Weißenfels 1,4

2. John Bryant Gießen 1,4

Basketballer können mit

Fußball selten etwas anfangen

– umgekehrt genauso.

Aber bei aller Verschiedenheit,

manchmal lohnt ein

Seitenblick. So sagte einst

Deutschlands früherer Nationaltorhüter

Oliver Kahn:

„Nach oben zu kommen, ist

schwierig. Oben zu bleiben,

noch viel schwieriger.“ Sicherlich

werden sich auch die Hakro

Merlins Crailsheim in der

neuen Spielzeit das eine oder

andere Mal an diese „Weisheit

des Sports“ erinnert fühlen.

Denn jedem ist klar, dass es

vom ersten Ballkontakt an um

den Verbleib in der höchsten

deutschen Basketball-Spielklasse

geht.

Im Vergleich zum ersten Aufstieg

vor vier Jahren haben

sich in allen Bereichen nicht

nur die Strukturen des Klubs

professionalisiert, sondern

sind auch die Fans um wichtige

Erfahrungen reicher: etwa die

Erfahrung, dass Spitzensport

kein Selbstläufer ist. Und dass

der buchstäbliche „Klassenunterschied“

vom unteren Tabellendrittel

der BBL zum oberen

Drittel der Pro A vermutlich

größer ist als das Leistungsgefälle

innerhalb beider Ligen.

Das bedeutet: Gerade in den

direkten Duellen mit den

„schwächeren“ Teams der BBL

müssen die Merlins ihre beste

Performance aufs Parkett bringen.

Auch die Fans sind gefordert,

nach möglichen enttäuschenden

Spielen nicht nervös zu

werden und zusätzliche Verunsicherung

zu bringen. Wer

selbst schon Sport getrieben

und Wettkämpfe bestritten

hat, der weiß, dass Hektik, Panikmache

und gegenseitige

Schuldzuweisungen selten

zum Erfolg führen. So wie sich

das Team als Einheit präsentieren

muss, so sind auch Stadt

und Region gefordert, einen

erstklassigen Auftritt hinzulegen

und Team, Trainer und die

Mannschaft neben dem Feld

mit Leidenschaft zu unterstützen.

Let’s go Merlins, let’s go

Crailsheim!

Dr. Christoph Grimmer

Oberbürgermeister


6

GESCHÄFTSFÜHRER

NOCH EINMAL 25 PROZENT WACHSTUM

Manager Martin Romig sieht die Merlins wirtschaftlich auf einem guten Weg

Martin Romig ist so etwas

wie der Kopf der

Crailsheimer Basketballer.

Von Beginn an lenkt der

„Präse“ die Geschicke der

Korbjäger aus der Horaffenstadt.

Nach einer souveränen

Saison in der Zweitklassigkeit

(Pro A) startet er jetzt mit Trainer

Tuomas IiIsalo und seinem

Team in die dritte Bundesliga-

Spielzeit.

Die Hausaufgaben im Sommer

sind gemacht. Die neue Mannschaft

für die dritte Spielzeit

eines Merlins-Teams im Feld

der Liga-Granden steht. Zeit,

dass es endlich losgeht?

Martin Romig: Auf jeden Fall.

Die Vorbereitung ging ja

schon in der vergangenen Saison

los. Fragen wie, welche

Sponsoren sind an Bord oder,

was hat sich in der Liga in den

letzten zwei Jahren verändert,

haben uns da beschäftigt. Es

gibt einen neuen Fernsehvertrag,

neue Ligapartner. Weiter

galt es, die Lizensierungsvorgaben

zu erfüllen, den Etat darzustellen.

Das Eigenkapital

musste erhöht werden. Die Gesellschafter

haben mitgezogen,

um gerüstet zu sein für

die kommenden Spielzeiten.

In der Außenbetrachtung haben

sich die Merlins, trotz des

Abstiegs aus der ersten Liga

strukturell (Geschäftsstelle;

Co-Trainer im Nachwuchsbereich)

noch einmal weiterentwickelt.

Täuscht der Eindruck?

Wir sind sportlich in die zweite

Liga abgestiegen, haben uns

aber immer vorgenommen,

die Erfordernisse der ersten

Liga weiterhin zu erfüllen. Das

fing mit der Halle an, die dem

Qualitätslevel der Bundesliga

genügt hat. Die Zuschauer bekamen

die gleiche Qualität

präsentiert, wie in der Vergangenheit,

vielleicht sogar noch

optimierter als in den zwei Erstligajahren.

Auch an der personellen

Ausstattung haben wir

gefeilt. Inzwischen haben wir

fünf hauptamtliche Jugendtrainer.

Die Geschäftsstelle

wurde auf sieben Personen erweitert,

weil die Aufgaben einfach

weiter gewachsen sind,

Merlins-Geschäftsführer Martin Romig (rechts) sitzt in seinem Büro in der Hakro-Arena, das er sich mit Marketingleiter

Lukas Lienert teilt. An der Wand: tolle großformatige Fotos der Aufstiegssaison. Foto: Klaus Helmstetter

zum Beispiel in der Sponsorenbetreuung.

Um die Vorgaben

der Liga auch in der entsprechenden

Geschwindigkeit erfüllen

zu können, haben wir

zwei Werkstudenten und einen

Praktikanten mit dazugeholt.

Die Zielsetzung für diese Saison

dürfte zweigeteilt sein.

Zum einen gilt es den sportlichen

Klassenerhalt zu schaffen,

was schwer genug ist.

Dann gilt es aber die kaum geringere

Hürde eines Budgets

von drei Millionen Euro für die

nächste Saison 2019/20 zu bewältigen!

Das muss unsere Perspektive

sein. Derzeit beträgt unser

Budget 2,5 Millionen Euro. An

gewissen Stellschrauben können

wir noch drehen, dürfen

uns aber nicht zurücklehnen.

Wir brauchen diesen Etat, um

mittel- und langfristig konkurrenzfähig

zu sein. Nächstes

Jahr, wohl ab Mai, soll noch

eine Trainingshalle für den

Nachwuchs angemietet werden.

Konkreteres möchte ich

noch nicht sagen, weil der Vertrag

noch nicht unterschrieben

ist. Wir wollen unser

Schicksal selbst in der Hand haben.

Mit der Verteilungssituation

der städtischen Sporthallen

kommen wir nicht klar. Wir

haben zwei Jugend-Bundesligamannschaften

zu betreuen.

Da sind die Ansprüche ziemlich

hoch.

Macht sich der Aufstieg wirtschaftlich

bemerkbar, zum Beispiel

indem neue Sponsoren

mit an Bord gekommen und

mehr Dauerkarten verkauft

worden sind? Hat er vor Ort einen

kleinen Basketball-Boom

entfacht?

Wirkliche Effekte kann man eigentlich

erst sehen, wenn die

Saison gelaufen ist. Der Vorverkauf

für die ersten Spiele sieht

gut aus. Für die Partie gegen

Bayern München ist der Run

auf die Karten wie immer

groß. Betrachtet man die Zeitschiene

der letzten rund fünf

Jahre, dann haben wir unser

Budget von rund 600 000 auf

jetzt 2,5 Millionen erhöht. Da

sehe ich die eigentliche Entwicklung

und in der Tatsache,

dass wir nach dem Abstieg in

dieser Hinsicht keinen Einbruch

erlebt haben. Wir haben

langjährige etablierte Partner,

die weiter mitziehen, aber

auch neue gewonnen. Wichtig

ist die Nachhaltigkeit. Wir haben

uns in der Breite weiterentwickelt.

Es kommt aber

auch eine Spitze neu hinzu,

wie etwa die Übernahme der

Namensrechte durch die Firma

Hakro. Unter dem Strich haben

wir ein Wachstum von 25

Prozent von dieser zur letzten

Saison aufzuweisen.

Die Firma Hakro hat das Namenssponsoring

der Crailsheimer

Basketballer übernommen.

Damit fließt ein warmer

Geldsegen in die Kasse. Andererseits

ist der Stadtname

Crailsheim beispielsweise bei

den E-Mail-Accounts nicht

mehr präsent. Ein lachendes

und ein weinendes Auge?


GESCHÄFTSFÜHRER 7

Wir haben einen Hauptsponsor

aus der Region, der in die

Region investiert und der hat

sich einen exzellenten Werbeträger

ins Haus geholt. Also

eine Win-Win-Situation. Ein

Paradebeispiel, wie im ländlichen

Raum Konkurrenzfähigkeit

geschaffen werden kann.

Wir spielen jetzt seit Jahren in

Ilshofen. Das tut dem Verhältnis

zur Stadt Crailsheim keinen

Abbruch. Wir haben Zuschauer

aus der Region, sind

das regionale Bundesligateam

und als Basketballstandort auf

höchstem Level unterwegs.

Die Merlins werden in der ersten

Liga weiterhin in der

Arena Hohenlohe in Ilshofen

ihre Körbe werfen. Kein billiges

Vergnügen, wenn man

sich die nicht geringe Miete

dort vor Augen hält. Wie sieht

es aktuell mit alternativen

Konzepten aus? Kommt in das

Thema Halle derzeit Bewegung?

In dieser Hinsicht ist auf höherer

Ebene Aufmerksamkeit zu

spüren. Aber das ist ein langer

Weg. Es wird sicherlich kein

Thema werden, wie der Berliner

Flughafen. Verschiedene

Szenarien sind denkbar. Wir

werden mit der Rinderunion,

dem Eigentümer der Halle in

Ilshofen, über die Verbesserung

der Infrastruktur dort reden.

Aber wir sind dort ja nur

Mieter.

Welche Neuerungen stehen

ins Haus? Gibt es Ligaauflagen,

an die sich die Zuschauer

gewöhnen müssen?

Nicht für diese, sondern für die

nächste Spielzeit verlangt die

Liga ein Mindestbudget von

drei Millionen Euro. Wir müssen

für diese Saison schon ein

ausgeglichenes Betriebsergebnis

vorweisen. Das soll dazu

dienen, die Standorte zu kräftigen.

Die besten 16 Mannschaften

dieser Spielzeit werden in

der Folgesaison im Pokalwettbewerb

spielen. Hier wurde

der Modus geändert. Telekom

wird die Spiele wieder im Internet

anbieten.

Wagen Sie einen Tipp: Wo werden

die Hakro Merlins Crailsheim

am Ende der Spielzeit

sportlich landen?

Alles ist möglich. Wir sind der

kleinste Verein in der Liga.

Aber wir treten natürlich an,

um drinzubleiben!

KLAUS HELMSTETTER

Das öffentliche Training in dieser Saison verfolgten zwischen 600 und 700 Zuschauer.

Foto: Steffen Förster

MUT, SCHWEISS

UND HARTE ARBEIT!

WIR UNTERSTÜTZEN DIE HAKRO MERLINS CRAILSHEIM!

LEONHARD WEISS

Bild: PHILIPPREINHARD.COM


8

SPORTLICHER LEITER

„ICH MÖCHTE ANKOMMEN IN DER BBL“

Ingo Enskat hofft auf selbstbewusste Merlins, die nicht nur auf Platz 16 schielen

Ingo Enskat zieht als sportlicher

Leiter bei den Korbjägern

aus Crailsheim die Fäden.

In der neuen Spielzeit

freut er sich auf ganz viele

kleine Dinge und hofft, dass

die Merlins sportlich in der ersten

Liga ankommen. Sein Tipp

in Zahlen: Eine Platzierung zwischen

Rang 12 und 16.

Die Hakro Merlins Crailsheim

sind im Sommer angetreten,

um mit dem „besten Team aller

Zeiten“ in der BBL zu bestehen.

Nach den ersten Eindrücken:

Kann das Team diesem

Anspruch tatsächlich standhalten?

Ingo Enskat: Das kann man

jetzt noch nicht recht sagen.

Bei unserem Trainingslager in

Belgrad und dem Turnier in

Frankreich haben wir schon gemerkt,

was noch fehlt. Die Belastung

mit vier Spielen in

sechs Tagen war sehr hoch. Die

Mannschaft war noch sehr damit

beschäftigt, die vielen Sachen,

die Trainer Tuomas Iisalo

implementiert hat, umzusetzen.

Und weil die Abläufe

noch nicht automatisiert sind,

verliert man darüber eben die

Intensität. Deswegen glaube

ich, bedeutete die Trainingswoche

vor unserem eigenen

Turnier in Crailsheim einen guten

Schritt nach vorne. Im Vorbereitungsspiel

gegen Karlsruhe

hat die Mannschaft dann

eine tolle Leistung gezeigt. Dahin,

in diese Richtung, soll es

auf jeden Fall gehen!

Der Punktspiel-Aufgalopp erfolgt

in Bremerhaven, nahe Ihrer

Heimatstadt Bremen, wo

Sie aufgewachsen sind – etwas

Besonderes für Sie, in der

Heimatregion in die BBL zu

starten?

Und das auch noch bei einem

für uns damals in Bremen großen

Konkurrenten! Der TSV Lesum,

mein Heimatverein, ist

seinerzeit aufgestiegen bis in

die zweite Bundesliga und hat

sich dann mit dem Team aus

Neustadt zusammengetan. Daraus

entstanden die Bremen

Roosters. Bremerhaven hatte

die Eisbären und war immer einen

Tick größer als wir. Dadurch

entstand eine Konkurrenzsituation.

Man trifft dort

natürlich viele bekannte Gesichter.

Vielleicht schaffen es

auch meine Eltern zum Spiel.

In Bremerhaven herrscht auch

immer eine gute Atmosphäre

in der Halle. Deshalb wird es

bestimmt ein spannendes

Spiel. Insbesondere weil es sich

um zwei Teams handelt, die

eher im unteren Tabellendrittel

anzusiedeln sind. Da wäre

ein Sieg zu Saisonbeginn sicherlich

ein ganz wichtiges

Statement.

Die Merlins steigen jetzt zum

zweiten Mal in die erste Bundesliga

auf. Wohnt dem

immer noch ein ganz besonderer

Zauber inne, mit Größen

wie Bayern München und

Alba Berlin in einem offiziellen

Wettbewerb um Punkte zu

streiten?

Die erste Liga ist das, wo du

hinwillst. Gegen diese Mannschaften

will man spielen. Ob

es ein Zauber ist, weiß ich

nicht. Man freut sich einfach

drauf. Es bedeutet ja auch eine

Auszeichnung für die Arbeit,

die man in der Vergangenheit

geleistet hat. Von einem kleinen

Verein hat man sich prächtig

entwickelt und spielt jetzt

in der ersten Liga. Wir sind ja

kein alteingesessener Erstligist.

Für uns wäre es natürlich

das Größte, wenn wir es schaffen

würden, die Liga zu halten,

uns zu etablieren und zu

zeigen, dass man in der Klasse

angekommen ist.

Fühlt sich der zweite Aufstieg

in die deutsche Eliteliga anders

an als der erste?

Man geht unaufgeregter ran,

weiß, was einen erwartet,

kann das Niveau einschätzen.

Man weiß, welche Regularien

man erfüllen muss. Wir können

uns jetzt eher auf das

Sportliche konzentrieren. Unsere

Struktur haben wir auch

in der Pro A auf Erstliga-Niveau

gehalten und können

jetzt an das anknüpfen, was

wir uns aufgebaut haben.

Welche Kardinalfehler gilt es

zu vermeiden?

Man muss die Rolle annehmen,

ein kleines Team zu sein,

darf sich aber auch nicht dahinter

verstecken. Wir sollten

nicht von vornherein sagen, es

geht darum, den 16. Platz zu

erreichen, auch wenn das das

realistische Ziel ist. Man muss

der Mannschaft auch das Gefühl

geben, schaut, was geht,

versteckt euch nicht, sondern

geht raus und zeigt Selbstvertrauen!

In der Saison wird es sicher

Phasen geben, in denen

man ein paar schwierige

Spiele hintereinander hat.

Aber dann ist der Charakter

der Mannschaft gefragt, sich

wieder neu zu fokussieren und

sich darauf zu besinnen, was

man jetzt zu diesem Zeitpunkt

gesagt hat. Als wir abgestiegen

sind, ist uns das in der

zweiten Saisonhälfte nicht gelungen.

Da hat es die Mannschaft

nicht geschafft, diesen

Charakter herauszubilden und

zu sagen: jetzt erst recht.

Diese Mentalität müssen wir in

dieser Spielzeit deutlich mehr

an den Tag legen. Nach dem

Motto: Jetzt wollen wir es denen

beweisen. Unabhängig ob

es Bayern München, Gießen

oder Bremerhaven ist.

Die Merlins waren zuletzt

zweimal Zweiter in der Pro A

und standen davor zweimal

auf Abstiegsplätzen in der

BBL. Zu schlecht für die erste

und zu gut für die zweite Liga.

Nicht ganz ernst gemeinte

Frage: Müsste man für die Merlins

eine eigene Liga kreieren?

Im Fußball gibt es auch ähnliche

Beispiele auf Erst- und

Zweitliganiveau. Vereine, die

wenn sie aufsteigen, in der höheren

Liga darum kämpfen

müssen, in der Liga zu bleiben.

Das muss man annehmen als

Rolle!

Die Mannschaft besteht aus einem

Stamm, über die Hälfte

etablierter Spieler, die den

Aufstieg geschafft haben. Wie

sind die Zugänge inzwischen

integriert, sodass sich ein

neues effektives Gefüge bilden

kann?

Ich habe gedacht, schneller

wieder auf das Level zu kommen,

das uns letzte Saison ausgezeichnet

hat, als gesamte

Mannschaft, egal ob alte oder

neue Akteure. Im Spiel gegen

Karlsruhe bei unserem Heimturnier

haben wir einen wichtigen

Schritt in diese Richtung

gemacht.

Trainer Tuomas Iisalo geht in

sein drittes Jahr bei den Merlins

und mit zehn Profis ins

Rennen. Bestimmt ist für den

Fall der Fälle, wenn es nicht

laufen oder sich ein wichtiger

Spieler verletzten sollte, noch

etwas Geld in der Schatulle.

Bis wann und wie viele Spieler

darf man eigentlich nachverpflichten?

Wir haben ja nicht Geld auf

dem Sparbuch liegen, das wir

nicht ausgeben wollen. So

kann man als kleiner Verein

nicht denken. Das Geld, das

wir haben, steckt jetzt in dieser

Mannschaft. Wir haben versucht,

die maximale Qualität

herauszuholen. Alles, was

noch möglich sein sollte, müssten

wir uns neu erarbeiten.

Mit Joschka Ferner steht ein

Spieler im Team, der seine Wurzeln

in der Region hat – wie

wichtig ist so etwas heutzutage

für die Identifikation der

Fans?

Ich glaube, die Fans hat es

schon gefreut, dass Spieler, die

hier gute Leistungen gebracht

haben und auch gut ankamen,

zur neuen Saison wieder zurückkehrt

sind. Das schafft natürlich

Identifikation. Einen

Jungen, der hier groß geworden

ist, wünschen sich vielleicht

viele. Im Profisport geht

es aber nicht darum. Da zählt

nur die Leistung. Der netteste

Junge aus der Stadt muss Leistung

bringen. Unter anderem

deshalb betreiben wir auch unser

Jugendprogramm, in der

Hoffnung, dass in vielleicht

drei bis fünf Jahren einmal einer

so weit sein wird, dass er in

den Profikader vorstößt.

Wie sehen Sie die Gemengelage

in der Bundesliga? Kann

man von einer Zwei- oder gar

Drei-Klassen-Gesellschaft sprechen?


SPORTLICHER LEITER 9

Wenn man auf die Budgets

schaut, haben wir zwei Vereine,

die vorneweggehen: Bayern

und Bamberg. Dahinter

gibt es fünf, sechs Vereine wie

Oldenburg, Bonn, Alba, Ludwigsburg

oder andere. Dann

hat man eine zweite Tabellenhälfte,

die relativ eng zusammenliegt,

wo es immer die ein

oder andere Überraschung geben

kann. Ich glaube, das ist

eher typisch für die Profiligen.

Wo würden Sie die Merlins einordnen

– Saisonziel Klassenerhalt

und nichts anderes?

Ich möchte ankommen in der

BBL! Vor allem den Klassenerhalt

schaffen, sich aber nicht

von vornherein einschränken.

Man darf vor lauter Emotion

und um des Gewinnenwollens

nicht aus den Augen verlieren,

dass jeder Sieg, den sie holen

werden, ein großer Erfolg für

die Mannschaft ist. Wir werden

sehen, wie viele wir am

Ende holen können.

Auf was freuen Sie sich besonders

in der BBL?

Einen speziellen Lieblingsort hat Ingo Enskat nicht in Crailsheim. Auf jeden

Fall genießt er die Spaziergänge mit Hund Bo. Foto: Klaus Helmstetter

Nicht auf eine bestimmte Sache,

sondern die Chance, sich

mit den Besten zu messen, in

ausverkauften Hallen, wo du

dich präsentieren kannst, mit

dem worauf wir hier in Crailsheim

stolz sein dürfen. Ich

freue mich darauf, dass wir bei

unseren Heimspieltagen wieder

ein tolles Rahmenprogramm

organisieren. Ich freue

mich darauf, dass die Mannschaft

hoffentlich mit genau

so tollem Basketball begeistert

wie im letzten Jahr. Ich

freue mich auf unsere Heimspieltage,

zwei Stunden vor

Spielbeginn schon vor Ort zu

sein, die letzten Arbeiten am

Aufbau in der Halle mitzuerleben,

die Jungs eintrudeln zu sehen.

Dann wird das Ganze wieder

live bei Telekom übertragen.

Es gibt viele Sachen.

Manchmal beobachtetest du

das Ganze nur und freust dich,

dass es so gewachsen ist.

Wenn Sie für die neue Saison

einen Wunsch frei hätten, der

nicht den Klassenerhalt betrifft,

welcher wäre das?

Ich hoffe einfach, dass wir den

Leuten hier mit dem, was wir

tun, Freude bereiten, dass sie

zu unseren Heimspielen kommen

und begeistert nach

Hause gehen. Das ist das, was

uns antreibt. Wenn das passiert,

haben wir das, was unsere

Leidenschaft ist, weitergegeben.

Wagen Sie einen Tipp: Wo werden

die Merlins am Ende der

Spielzeit landen?

Zwischen Platz 12 und 16!

KLAUS HELMSTETTER


10

TRAINER

GROSSER BLONDER AUS DEM HOHEN NORDEN

Tuomas Iisalo hat seit März 2016 auf der Crailsheimer Trainerbank das Sagen

Mit seinen 1,95 Meter

Körpergröße strahlt

er viel Ruhe und Gelassenheit

aus. Oft trägt er ein

Lächeln auf den Lippen, hat

stets ein offenes Ohr für die

Fans. Der Finne Tuomas Iisalo

ist seit März 2016 als Trainer

bei den Crailsheim Merlins in

Amt und Würden.

Der 36-Jährige ist mit Frau und

drei Kindern (acht, fünf und

ein Jahr alt) in der Horaffenstadt

heimisch geworden,

kann sich inzwischen gut auf

Deutsch ausdrücken und verständlich

machen. „Das war

mein großes Ziel. Nur so kann

man die Menschen und die lokale

Kultur verstehen.“ Auch

wenn er sich im Englischen, sobald

es um Basketball geht,

wohler fühlt.

Der große Blonde gilt als akribischer

Arbeiter, sehr detailverliebt,

stets analytisch. Als Spieler

hat er internationale Erfahrung

gesammelt, trug insgesamt

57-mal das Trikot seines

Landes.

„BRAUCHEN

VIELE GUTE

WERFER“

In der ersten Bundesliga hat

Tuomas Iisalo mit dem Heimspiel

gegen die Löwen aus

Braunschweig (79:88 verloren)

am 16. März 2016 seinen Einstand

auf der Trainerbank der

Crailsheim Merlins gefeiert

und wird auswärts bei den Eisbären

Bremerhaven am Freitag,

28. September, wieder zurückkehren

in das Konzert der

Liga-Granden des deutschen

Basketballs.

„Wir stehen vor einer langen

Saison, in der große Herausforderungen

auf uns zukommen.

Für unsere Art zu spielen brauchen

wir viele gute Werfer auf

den Positionen 1 bis 4. Als Basis

haben wir auf sechs Akteure

aus dem Vorjahr vertraut

und wollten dazu Spieler

holen, die das Team vom letzten

Jahr ergänzen. Nun müssen

wir sehen, wie schnell sich

Merlins-Trainer Tuomas Iisalo muss auch diese Saison wieder die Erfolgsformel entdecken.

die entsprechende Balance

entwickelt.“

Die Teamchemie, glaubt Tuomas

Iisalo, ist nicht so schnell

gewachsen wie bei der Truppe

aus dem Vorjahr – und das hat

genau mit diesem Aspekt zu

tun. „Zuletzt waren die Rollen

klar verteilt. Die aktuelle

Mannschaft hat mehr Potenzial,

aber keine so klare Rollenverteilung,

wenn man sich beispielsweise

vor Augen hält,

dass Brion Rush, Ben Madgen

und Sebastian Herrera allesamt

für die Positionen 1, 2

und 3 infrage kommen. Und

eine klare Rollenverteilung

lässt auch die Teamchemie

rasch wachsen.“ Wichtig für

die neue Saison: Die Mannschaft

soll als Kollektiv auftreten,

„in Offensive und Defensive.

Da kann es ein bisschen

länger dauern, bis das Team

seinen Rhythmus findet. Wir

sprechen also nicht über individuelle

Fehler, sondern jeder

steht für das Kollektiv in der

Verantwortung. Ein Prozess,

der Zeit braucht und nicht

ohne Vertrauen abläuft.“

Im modernen Basketball,

glaubt Iisalo, sei das Drei-

Karikatur: Frank Stiefel

Punkte-Spiel immer wichtiger

geworden. Dementsprechend

wollen die Hakro Merlins

Crailsheim ihr Heil auch in

treffsicheren Schützen von außen

suchen und eine effektive

Transition-Defense spielen. Iisalos

Credo: Auf alle Fälle einfache

Punkte der Gegner,

etwa durch Fastbreaks vermeiden!

Die Kunst – und Aufgabe

– des Coaches sieht er darin, zu

bewerkstelligen, dass der einzelne

Spieler möglichst viel seines

individuellen Potenzials

für das Team in die Waagschale

werfen kann.


TRAINER / STECKBRIEF 11

Der Umgang mit den Schiedsrichtern

steht nicht ganz oben

auf der Agenda des Crailsheimer

Coachs. Lebhaft und lautstark

oder leise und zurückhaltend

– wie sollte die Kommunikation

ausfallen? „Die Referees

kann ich nicht managen.

Im Übrigen bremst Co-Trainer

Vesa Vertio ab und zu mein

Temperament“, sagt Iisalo.

Grundsätzlich hält er den Umgang

mit den Unparteiischen

auch für kulturell bedingt. „In

Finnland geht es da viel strenger

zu!“

Die periodische Saisonplanung

für die BBL unterscheidet

sich deutlich von der letztjährigen

in der Pro A. „Dort

sollten wir zum Saisonende in

den Play-offs unsere Topform

erreicht haben. Jetzt müssen

wir von Beginn an von Spiel zu

Spiel hohe Intensität an den

Tag legen. Die Basis dafür wird

im täglichen Training gelegt.

Da entsteht ein Prozess, den

wir Tag für Tag mitverfolgen

können.“ So gesehen seien die

Testspiele letztlich auch nur

Momentaufnahmen. „Auch

wenn wir gegen Karlsruhe vielleicht

unser bestes Spiel seit

drei Jahren gemacht haben.“

VON BEGINN

AN HOHE

INTENSITÄT

Das A und O: In einen Trainingsrhythmus

kommen, an

dessen Ende die gewünschte

Balance steht. „Einen Schlüssel

dazu gibt es nicht. Verschiedenste

Faktoren müssen bestmöglich

zusammenwirken“,

erklärt Iisalo.

In der BBL freut sich der Crailsheimer

Coach besonders auf

den Wettkampf mit den Besten.

Konkret: „Gewinnen und

hoffentlich schnell lernen. Ich

war schon bei meinen ersten

Spielen als Coach in der BBL

vom hohen Level in der Liga beeindruckt.“

Für Crailsheim wünscht sich

Tuomas Iisalo, dass die gelungene

Mixtur von Leistung und

Engagement des Teams einerseits

und Energie und Enthusiasmus

des Umfelds andererseits

weiterhin zur Erfolgsformel

gereiche.

Auf einen konkreten Saisontipp

mag sich der Merlins-Trainer

nicht festlegen. „Dazu bin

ich zu sehr Pragmatiker“, sagt

Iisalo, der noch auf seinen ersten

BBL-Sieg wartet – die zehn

Bundesliga-Spiele unter seiner

Führung verlor Crailsheim.

KLAUS HELMSTETTER


12

STATISTIK / STECKBRIEFE

ProA: Auszeichnungen 2017/18

Spieler des Monats

Oktober: Craig Bradshaw

(Shooting Guard, USA, PS Karlsruhe Lions)

November: Sherman Gay

(Center, USA, Crailsheim Merlins)

Dezember: Alex Herrera

(Center, USA, Phoenix Hagen)

Januar: Seth Hinrichs

(Power Forward, USA, SC Rasta Vechta)

Februar: Alex Herrera

(Center, USA, Phoenix Hagen)

März: Alex Herrera

(Center, USA, Phoenix Hagen)

April: Seth Hinrichs

(Power Forward, USA, SC Rasta Vechta)

Youngster des Monats

Oktober: Jonas Grof

(Point Guard, Deutschland, Phoenix Hagen)

November: David Krämer

(Shooting Guard, Deutschland, Orange-Academy Ulm)

Dezember: William McDowell-White

(Point Guard, Australien, Baunach Young Pikes)

Januar: William McDowell-White

(Point Guard, Australien, Baunach Young Pikes)

Februar: Kevin Yebo

(Power Forward, Deutschland, Team Ehingen Urspring)

März: David Krämer

(Shooting Guard, Deutschland, Orange-Academy Ulm)

April: Lucien Schmikale

(Shooting Guard, Deutschland, Gladiators Trier)

Spieler und Trainer der Spielzeit

Spieler des Jahres: Seth Hinrichs

(Power Forward, USA, Vechta)

Youngster des Jahres: William McDowell-White

(Point Guard, Australien, Baunach Young Pikes)

Trainer des Jahres: Michael Mai

(USA, Karlsruhe)

BBL: Auszeichnungen 2017/18

Bester Spieler (Most Valuable Player – MVP) der Hauptrunde:

Luke Sikma (Alba Berlin)

Bester Spieler (Most Valuable Player – MVP) der Finals:

Danilo Barthel (FC Bayern München)

Trainer der Saison:

Aito Garcia Reneses (Alba Berlin)

Bester deutscher Nachwuchsspieler U22:

Andreas Obst (Rockets Gotha)

Bester Offensivspieler der Saison:

Phil Scrubb (Alba Berlin)

Bester Defensivspieler der Saison:

Yorman Polas Bartolo (Bonn)


STECKBRIEFE 13

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14

STATISTIK / STECKBRIEFE

ProA: Top10 (Schnitt pro Spiel 2017/18)

Punkte

1. Davonte Lacy Ehingen 18,5

2. Corban Collins Kirchheim 17,1

3. David Krämer Ulm 16,9

4. Jonathon Williams Hamburg 16,4

5. Malte Ziegenhagen Chemnitz 15,8

6. Alex Herrera Hagen 15,7

7. Louis Olinde Baunach 15,4

8. Shyron Ely Heidelberg 15,1

8. Charles Barton jr. Kirchheim 15,1

10. Sherman Gay Crailsheim 14,8

Rebounds

1. Alex Herrera Hagen 8,4

2. Joseph Lawson III Chemnitz 7,9

3. Kevin Yebo Ehingen 7,4

4. Dan Oppland Nürnberg 7,2

4. Justin Raffington Hamburg 7,2

6. Maurice Pluskota Karlsruhe 6,6

6. Jermaine Bucknor Trier 6,6

6. Evan McGaughey Heidelberg 6,6

9. Seth Hinrichs Vechta 6,4

9. Jonathan Malu Ehingen 6,4

Assists

1. Achmadschah Zazai Ehingen 8,1

2. Charles Barton jr. Kirchheim 7,3

3. William McDowell-White Baunach 6,8

4. Frank Turner Crailsheim 6,4

5. Devon Moore Ehingen 6,1

6. Marcell Pongo Ulm 5,8

7. Richard Williams Karlsruhe 5,7

8. Christopher Carter Vechta 5,3

9. Davonte Lacy Ehingen 5,2

9. Till-Joscha Jönke Hanau 5,2

Steals

1. Christopher Carter Vechta 2,1

2. William McDowell-White Baunach 2,0

2. Chase Adams Hanau 2,0

2. Craig Bradshaw Karlsruhe 2,0

5. Mardracus Wade Nürnberg 1,9

6. Richard Williams Karlsruhe 1,8

6. Jarelle Reischel Karlsruhe 1,8

6. Devonte Brown Paderborn 1,8

6. Frank Turner Crailsheim 1,8

6. Niklas Würzner Heidelberg 1,8

Blocks

1. Alex Herrera Hagen 2,2

2. Sherman Gay Crailsheim 1,9

3. Justin Raffington Hamburg 1,3

4. Louis Olinde Baunach 1,1

4. Robert Oehle Nürnberg 1,1

4. Andrew Smith Vechta 1,1

7. Bradley Hayes Ehingen 1,0

8. Ethan O’Day Paderborn 0,9

8. Javon Baumann Hagen 0,9

8. Daniel Keppeler Baunach 0,9


POSITIONEN / STECKBRIEFE 15

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16

SPIELERVORSTELLUNG

VOM ANFÜHRER BIS ZUM AUSTRALIER

Mit Ben Madgen läuft erstmals ein Spieler aus Down Under für die Merlins auf

Die Hakro Merlins aus

Crailsheim gehen mit

zehn Profis in ihre

dritte Spielzeit in der Basketball-Bundesliga.

Im Folgenden

stellt Ingo Enskat, der sportliche

Leiter, den aktuellen Spielerkader

vor.

Konrad Wysocki

Für Basketballverhältnisse fast

schon ein Franchise-Player,

sieht man die Zeit, die er hier

ist und was er mit uns alles erlebt

hat, Auf- und Abstiege.

Ich denke, das verbindet. Konrad

hat letztes Jahr seine beste

Saison gespielt, seit er bei uns

ist, hat alle noch einmal positiv

überrascht und will jetzt beweisen,

dass er diese Leistungen

auch in der BBL abrufen

kann. Ich glaube, das treibt ihn

an. Und mit Tuomas Iisalo hat

er auch den richtigen Trainer

und das richtige Spielsystem,

um seine Stärken ausleben zu

können.

Frank Turner

Der Kopf der Mannschaft. Er

hat eine ganz tolle Entwicklung

gemacht, als Spieler und

auch als Person, ist tatsächlich

der Anführer geworden. Ich

vermute, das war ihm selber

gar nicht so bewusst, als er im

Sommer zurückgekommen ist.

Er hat gesehen, dass die Führungsrolle

offen war und füllt

sie jetzt aus. Ich glaube, er will

auch allen beweisen, dass er

Motor und Kopf der Mannschaft

sein kann und wird.

Sherman Gay

Ein Phänomen für mich. Er

macht genau die Sachen, die

er kann. Und das mit einer unglaublichen

Effektivität. Er ist

über das Alter hinaus, in dem

man sagt, ich probiere jetzt

einmal Sachen, die dann ganz

wild sind und eben toll ausfallen

können oder auch nicht.

Ich bin mir sicher, dass er uns

auch in der BBL mit seinen Stärken

und Schwächen ein ähnliches

Niveau geben kann wie

letztes Jahr in der Pro A.

„Floor General“ nennt man Spielmacher wie Frank Turner. Karikaturist

Frank Stiefel hat ihn als Napoleon dargestellt.

Karikatur: Frank Stiefel

Sebastian Herrera

Selbst bei uns hat wohl kaum

einer gedacht, dass er sich wirklich

kontinuierlich zum Starter

entwickeln würde. Der typische

deutsche Rollenspieler,

der relativ hochprozentig

seine Würfe von außen verwandelt

hat. Er macht solide

seinen Job, und man merkt

ihm sein junges Alter auf dem

Feld meistens nicht an. Die BBL

stellt natürlich noch einmal

eine ganz neue Herausforderung

dar, sich genauso gut zu

präsentieren.

Philipp Neumann

Kann für mich mit eine der

Überraschungen der neuen

Saison werden, hat im Sommer

sehr gut gearbeitet, ist

richtig gut in Form, hat mit seiner

Physis an beiden Enden

des Feldes eine gute Präsenz.

Ich denke, er möchte noch einmal

beweisen, nach zuletzt

eher durchwachsenen Spielzeiten,

dass er auch in der BBL

eine gute Rolle spielen kann,

wie er es ja schon einmal in Oldenburg

getan hat.

Michael Cuffee

Allrounder im Team. Nicht

böse gemeint: Kann nichts perfekt,

aber alles wirklich gut.

Für was ihn der Coach auch immer

braucht, kann er ihn aufs

Feld bringen und dadurch

neue Impulse setzen.

Brion Rush

Er wird, glaube ich, eine ganz

tragende Rolle in der Mannschaft

haben. Die Erwartungshaltung

ist natürlich sehr

hoch. Er soll einerseits in entscheidenden

Momenten mit

seinem Potenzial die Mannschaft

tragen und auch einmal

das Spiel für uns gewinnen.

Gleichzeitig muss er aber, auf

das komplette Spiel gesehen,

sowohl als Passgeber wie auch

als Verteidiger das gesamte Paket

abliefern. Keine einfache

Rolle für ihn. Er hat aber auch

ein sehr hohes Potenzial. Das

wird er heuer mit einer ganz

wichtigen Rolle bei uns abliefern

müssen. Hat sich bisher

toll integriert. Keine Diva.

Ben Madgen

Unser erster Australier bei den

Merlins. Er ist es gewohnt, auf

höchstem Niveau in Europa zu

spielen. Sehr kommunikativ,

von der Art her, kann er die

Spieler immer wieder zusammenhalten,

ist auch ein wichtiger

Schütze von außen. Sehr

gutes Gesamtpaket aus Spielverständnis,

individuellem Talent

mit einem guten Charakter.

Joschka Ferner

Joschka hat sich in Ulm in der

zweiten Mannschaft als tragender

Spieler aber auch in

der ersten Mannschaft in der

Bundesliga immer wieder Einsätze

verdient. Er kennt das Niveau

der BBL, das merkt man

auch. Joschka weiß, was passiert.

Für ihn geht es jetzt darum,

seine Rolle in der Mannschaft

zu finden. Wie groß die

wird, liegt mit Sicherheit auch

an ihm selber. Er kann sich ähnlich

gut entwickeln wie Seba

letztes Jahr bei uns.

Joe Lawson

Eine ganz positive Überraschung.

Er hat sofort gezeigt,

dass er seinen Wert für die

Mannschaft hat, agiert sehr unauffällig,

bringt eine sehr gute

Physis mit, schießt von außen

sehr hochprozentig. Sein erstes

Jahr in der BBL. Jetzt gilt es,

die geschilderten Stärken konstant

in der Saison abzurufen.


SPIELERKADER / SPIELPLAN 17


18

STATISTIK / STECKBRIEFE

ProA: Zuschauer Saison 2017/18

Team Gesamt Spiele Schnitt Kapazität Ausl.

Vechta 62479 20 3124 3140 99 %

Trier 53 953 19 2840 5900 48 %

Hamburg 48586 15 3239 3400 95 %

Crailsheim 39510 20 1976 3000 66 %

Hagen 36 412 16 2276 3145 72 %

Chemnitz 34 829 15 2322 2919 80 %

Köln 26291 17 1547 4000 39 %

Paderborn 20627 15 1375 3000 46 %

Karlsruhe 20186 18 1121 1323 85 %

Heidelberg 15977 18 888 1512 59 %

Hanau 14848 16 928 1564 59 %

Kirchheim 13826 15 922 1800 51 %

Ehingen 13778 15 919 1500 61 %

Baunach 12743 15 850 1500 57 %

Nürnberg 12311 15 821 2140 38 %

Ulm 12060 15 804 2147 37 %

Gesamt 438416 264 1661 2624 63 %

BBL: Zuschauer Saison 2017/18

Team Gesamt Spiele Schnitt Kapazität Ausl.

Berlin 231153 24 9631 14500 66 %

München 147355 25 5894 6594 89 %

Bamberg 129150 21 6150 6150 100 %

Oldenburg 105706 19 5563 6000 93 %

Ulm 105400 17 6200 6200 100 %

Bonn 95700 18 5317 6000 89 %

Frankfurt 86 888 19 4573 5002 91 %

Ludwigsburg 70544 20 3527 4200 84 %

Gießen 57222 17 3366 4003 84 %

Bremerhaven 56912 17 3348 4200 80 %

Bayreuth 55724 18 3096 3300 94 %

Göttingen 54263 17 3192 3447 93 %

Würzburg 52329 17 3078 3140 98 %

Braunschweig 47183 17 2775 3603 77 %

Tübingen 45746 17 2691 3132 86 %

Gotha 44 696 17 2629 3533 74 %

Jena 42867 17 2522 3076 82 %

Weißenfels 41980 17 2469 3000 82 %

Gesamt 1470818 334 4404 4949 89 %


STECKBRIEFE 19

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Wir spielen in der 1. LIGA!

Viel Erfolg bei den PLAYOFFS!

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20

STATISTIK

ProA: Merlins-Spieler-Statistiken Saison 2017/18

Spieler Spiele Minuten Punkte Zweier Dreier Feldwürfe Freiwürfe Rebounds Assists Steals Blocks

Sherman Gay 38 23:45 14,8 67,1 % 0 % 66,9 % 70,1 % 5,9 1,1 1,0 1,9

Frank Turner 38 27:41 13,6 60,3 % 31,8 % 52,6 % 68,7 % 3,1 6,4 1,8 0,1

Chase Griffin 38 21:31 12,1 56,3 % 39,3 % 45,3 % 92,7 % 2,9 2,7 0,5 0

Michael Cuffee 39 23:48 11,4 54,4 % 40,9 % 46,2 % 69,4 % 4,5 2,1 0,4 0,2

Konrad Wysocki 39 25:09 10,3 57,3 % 41,6 % 46,9 % 80,9 % 6,2 3,9 0,8 0,2

Sebastián Herrera 38 23:03 8,1 51,9 % 41,2 % 47,2 % 70,1 % 2,3 2,1 1,0 0,1

Martin Bogdanov 36 17:52 7,0 42,4 % 44,9 % 43,5 % 64,7 % 1,4 3,4 0,6 0,1

Derrick Marks 16 16:22 6,5 47,8 % 40,6 % 44,9 % 80,8 % 1,6 2,1 0,7 0,2

Philipp Neumann 19 13:17 6,1 61,5 % 0 % 60,4 % 63,0 % 5,2 0,7 0,2 0,8

Michael Smith 29 10:38 4,6 50,0 % 26,5 % 42,9 % 75,7 % 1,7 0,8 0,4 0

Michael Jost 39 12:31 3,7 48,1 % 32,3 % 41,0 % 68,8 % 1,8 0,9 0,2 0,1

Patrick Flomo 31 10:01 2,7 66,0 % 0 % 64,8 % 53,8 % 2,7 0,3 0,6 0,4

Stefan Vasovic 1 0:21 0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 0 0 0

Sören Urbansky 1 0:21 0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 0 0 0

ProA: Team-Statistiken Saison 2017/18

Team Spiele Punkte Zweier Dreier Feldwürfe Freiwürfe Rebounds Assists Steals Turnover Blocks

Crailsheim 39 90,5 57,4 % 39,0 % 50,0 % 72,7 % 38,2 23,9 7,3 11,9 3,3

Vechta 39 86,0 53,5 % 36,2 % 47,6 % 73,0 % 35,1 21,3 9,2 11,2 2,7

Karlsruhe 37 83,9 53,6 % 34,9 % 46,6 % 73,6 % 37,3 19,7 9,0 15,4 2,5

Trier 39 80,2 48,8 % 36,3 % 43,9 % 75,7 % 36,3 18,5 6,2 13,0 1,8

Hagen 33 79,9 48,9 % 36,6 % 44,1 % 70,6 % 40,2 20,6 5,7 15,0 4,7

Kirchheim 30 77,7 50,0 % 32,4 % 43,7 % 71,5 % 37,1 18,2 5,9 11,8 1,7

Chemnitz 30 77,4 50,2 % 35,2 % 44,4 % 76,5 % 35,8 18,1 6,2 15,0 1,8

Heidelberg 35 77,1 51,1 % 34,9 % 45,2 % 73,0 % 32,5 17,3 7,8 12,5 2,7

Ehingen 30 75,8 50,2 % 37,2 % 45,9 % 73,9 % 32,5 21,1 6,8 15,5 2,3

Hanau 33 75,4 47,8 % 35,3 % 43,2 % 73,7 % 33,7 16,0 7,7 12,2 1,3

Hamburg 30 75,3 50,8 % 31,3 % 43,4 % 71,6 % 36,1 14,0 6,0 14,4 2,5

Baunach 30 74,7 52,7 % 31,9 % 45,6 % 75,5 % 33,6 17,1 6,6 16,2 3,0

Köln 33 73,2 49,5 % 34,4 % 43,3 % 68,4 % 34,6 17,3 9,5 16,0 3,0

Ulm 30 72,8 50,0 % 29,4 % 41,0 % 73,4 % 35,4 15,1 5,7 16,3 2,0

Nürnberg 30 71,5 50,4 % 30,5 % 44,4 % 70,0 % 35,5 17,3 7,6 15,3 2,2

Paderborn 30 70,7 48,6 % 29,2 % 41,3 % 72,8 % 35,6 15,7 6,9 14,9 2,6


STATISTIK 21

BBL: Team-Statistiken Saison 2017/18

Team Spiele Punkte Zweier Dreier Feldwürfe Freiwürfe Rebounds Assists Steals Turnover Blocks

Berlin 47 89,68 56,3 % 42,1 % 50,7 % 79,2 % 35,3 22,5 8,9 14,4 2,0

München 48 87,54 61,5 % 36,5 % 52,9 % 76,9 % 34,5 21,9 7,8 12,8 2,3

Gießen 34 86,74 52,0 % 36,9 % 45,8 % 78,9 % 38,2 18,8 5,1 14,2 2,7

Ludwigsburg 40 86,48 53,7 % 34,8 % 46,2 % 76,1 % 35,4 17,9 9,8 11,7 2,0

Oldenburg 39 86,13 56,8 % 40,1 % 50,3 % 77,5 % 31,4 19,2 6,9 11,6 1,6

Bayreuth 37 83,19 54,3 % 37,1 % 47,8 % 74,7 % 34,2 17,8 7,1 12,4 1,7

Bonn 37 82,19 55,8 % 37,7 % 47,8 % 72,0 % 34,0 16,8 6,7 12,5 3,1

Bamberg 41 81,39 54,2 % 38,9 % 48,2 % 81,9 % 31,7 17,8 5,9 11,2 2,1

Weißenfels 34 80,82 51,4 % 35,2 % 45,0 % 83,5 % 32,4 16,5 5,7 11,7 2,7

Ulm 34 80,82 52,2 % 38,3 % 46,8 % 79,2 % 32,9 17,0 5,1 11,4 1,9

Würzburg 34 79,12 53,8 % 35,6 % 45,8 % 77,7 % 33,5 16,8 5,8 11,2 2,3

Göttingen 34 78,94 51,9 % 33,9 % 44,4 % 74,2 % 33,3 18,2 6,4 12,7 2,2

Jena 34 78,74 50,8 % 37,5 % 45,4 % 74,3 % 33,0 18,8 7,3 12,7 2,0

Bremerhaven 34 77,85 51,5 % 37,0 % 45,8 % 72,2 % 35,2 14,7 5,4 13,8 2,5

Frankfurt 39 76,97 52,5 % 37,2 % 46,3 % 74,4 % 32,2 15,9 6,9 14,0 2,5

Gotha 34 75,47 50,0 % 35,2 % 44,1 % 76,3 % 31,9 15,9 6,1 14,7 1,7

Braunschweig 34 74,32 51,2 % 32,1 % 44,4 % 72,6 % 34,5 17,7 6,5 14,4 2,8

Tübingen 34 74,26 49,4 % 34,7 % 43,5 % 70,9 % 29,6 18,9 6,0 11,5 2,1

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v Gartenmauern

v Pflasterbau

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v Teichanlagen

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v Außentreppen

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v Zäune

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Kürbisausstellung Blühenden Barock Ludwigsb. - Sonntag, 7.10. 33,-

Leckerbissen der Toskana - 9.10-14.10. 499,-

Chrysanthema Lahr - Samstag, 20.10. 44,-

Musical „Der Glöckner von Notre-Dame“

im SI-Centrum Stuttgart - Mittwoch, 31.10. 99,-

Musical König der Löwen in Hamburg - 2.11-04.11. 339,-

Ein kulinarischer Streifzug durch das Elsass - 16.11.-18.11. 299,-


22

GEGNER IN DER BBL

VON BAYERN MÜNCHEN BIS VECHTA

17 Gegner der Hakro Merlins Crailsheim in der Basketball-Bundesliga im Überblick

Alba Berlin

Nach einigen Enttäuschungen

in den Vorjahren hat der

71-jährige spanische Trainerfuchs

Alejandro Garcia Reneses

die Korbjäger von Alba Berlin

in der vergangenen Saison

wieder auf Erfolgskurs gebracht:

„Aito“ führte die Berliner

bis ins Pokalfinale und zur

Vizemeisterschaft. „Es ist

schön zu sehen, dass die

Neuen voll reinpassen und

schon das spielen, was wir uns

von ihnen erhoffen konnten.

Da wächst was zusammen“,

zog Berlins langjähriger Geschäftsführer

Marco Baldi bereits

während der Saisonvorbereitung

eine zufriedene Zwischenbilanz.

Vier Neuzugänge

gingen im Sommer an Bord:

Nationalcenter Johannes Thiemann

(Ludwigsburg), der isländische

Nationalspieler Martin

Herrmannsson (Chalon/Frankreich)

und Rokas Giedraitis (Rytas/Litauen).

„Rokas ist ein starker

Spieler, guter Schütze, er

kann mit seiner Athletik den

Korb attackieren. Er ist schnell

und bewegt sich auch ohne

Ball sehr gut – was zu der Art

passt, wie wir spielen. Wir wollen

ihm helfen, das nächste Level

seiner Entwicklung zu erreichen.

Gleichzeitig wird er

dazu beitragen, uns als Team

auf das nächste Level zu hieven“,

sagt Alba-Sportdirektor

Himar Ojeda über den litauischen

Nationalspieler. Für

Akeem Vargas, den es zu Ligakonkurrent

Frankfurt zog, engagierten

die Berliner den

23-jährigen, knapp zwei Meter

großen A-2-Nationalspieler

Kenneth Ogbe (Utah Valley

University). Ansonsten steht

„Aito“ das erfolgreiche Teamgerüst

der zurückliegenden

Saison auch weiterhin zur Verfügung,

allen voran Leitwolf

Luke Sikma, Center-Hüne Dennis

Clifford, Playmaker Peyton

Siva, der serbische Jungnationalspieler

Stefan Peno und die

beiden A-Nationalspieler Joshiko

Saibou (früher bei den

Merlins) und Niels Giffey.

Löwen Braunschweig

Frank Menz geht bei den Basketball

Löwen Braunschweig

Joshiko Saibou spielte 2014/15 für die Merlins in der BBL. 2017/18 wurde

der Nationalspieler Vizemeister mit Alba Berlin. Foto: Archiv/Steffen Förster

in sein drittes Jahr als Headcoach.

Nach Platz 16 in der Saison

2016/17 und Platz 12 in der

zurückliegenden Spielzeit,

scheint einiges dafür zu sprechen,

dass die Niedersachsen

den nächsten Schritt in Richtung

der oberen Tabellenhälfte

gehen können. Nachdem

US-Center Scott Eatherton

seinen Vertrag bereits im

März vorzeitig verlängert

hatte, konnten sich die Niedersachsen

auch mit dem bulligen

US-Aufbauspieler DeAndre

Lansdowne, dem Österreicher

Thomas Klepeisz sowie Spielmacher

Bazoumana Kone auf

eine Fortführung der Zusammenarbeit

einigen. Auch die

Nachwuchstalente Luis Fiegge

und Lars Lagerpusch blieben

bei der Stange. Zwei hochveranlagte

deutsche Akteure für

den Frontcourt kamen dazu:

Dejan Kovacevic (Würzburg)

sowie College-Rückkehrer und

A-2-Nationalspieler Christian

Sengfelder. Bereits ein gutes

Stück mehr an Erfahrung

bringt Travis Taylor (28) mit.

Der dritte Neuzugang auf den

langen Positionen war zuletzt

mit 14,4 Punkten Topscorer

und Toprebounder (7,4) beim

bulgarischen Erstligisten Samokov

und wurde in der Saison

2014/15 an der Seite von Löwen-Kapitän

Klepeisz zum

wertvollsten Spieler (MVP) der

österreichischen Bundesliga

gewählt. „Joe Rahon hat ein

tolles Auge für seine Mitspieler,

liest das Spiel sehr gut und

leistet sich wenig Ballverluste“,

charakterisiert Menz

seinen neuen Spielgestalter,

der in der vergangenen Saison

beim belgischen Erstligisten

United Limburg überzeugen

konnte. Ein Rückschlag in der

ansonsten vielversprechend

verlaufenen Saisonvorbereitung

der Löwen war der Ausfall

des 21-jährigen US-Neuzugangs

Brayon Blake (University

of Idaho), der in einem

Testspiel eine Schulterverletzung

erlitt.

Brose Bamberg

Nach einer sportlich wie wirtschaftlich

alles andere als zufriedenstellenden

Spielzeit

2017/18 hat Bambergs Aufsichtsratsvorsitzender

und

Hauptgeldgeber Michael Stoschek

die finanziellen Zuwendungen

seines Unternehmens

reduziert und den Reset-

Knopf beim entthronten neunfachen

Meister gedrückt.

„Vom Gejagten zum Jäger“,

heißt künftig die selbst gewählte

Identität der Domstädter,

die den deutschen Vereinsbasketball

in den zurückliegenden

Jahren dominierten und

seit 2004 neun Meisterschaften

und vier Pokalsiege einfahren

konnten. Teure Stars wie

Daniel Hackett oder Dorell

Wright mussten im Sommer gehen.

Und auch auf der Trainerbank

gab es eine Veränderung.

Anstelle von Headcoach

Luca Banchi (jetzt AEK Athen),

der im zurückliegenden März

seinen Landsmann Andrea

Trinchieri abgelöst hatte, gibt

künftig der 51-jährige Lette Ainars

Bagatskis, der zuletzt den

israelischen Spitzenklub Maccabi

Tel-Aviv und zudem von

2011 bis 2017 die lettische Nationalmannschaft

betreute,

die Kommandos. Die Riege der

Leitwölfe führt der Bamberger

Königstransfer Tyrese Rice

(Shenzen/China) an, der Maccabi

Tel-Aviv 2014 zum Triple

aus nationaler Meisterschaft,

Pokalsieg und Euro-League-

Gewinn dirigierte. Aber auch

der serbische Nationalspieler

Stevan Jelovac (Nishni Novgorod/Russland),

der griechische

Routinier Nikos Zisis, der

Deutschamerikaner Bryce Taylor,

die A-Nationalspieler Patrick

Heckmann und Elias Harris

sowie US-Power-Forward

Augustine Rubit stehen für

den Faktor Erfahrung. Mit Aufbauspieler

Maurice Stuckey

und Leon Kratzer (beide Würzburg),

Daniel Schmidt (Erfurt)

sowie dem zuletzt an den italienischen

Erstligisten Capo

d’Orlando ausgeliehenen

20-jährigen Litauer Arnoldas

Kulboka wurden Spieler zurückgelotst,

die einst genauso

wie der weiterhin fest eingeplante

Louis Olinde das Bamberger

Nachwuchsprogramm

durchlaufen hatten. Eine Ausländerposition

wurde an den

erst 22-jährigen Cliff Alexander

vergeben. Das US-Kraftpaket

absolvierte bereits als

19-Jähriger acht NBA-Spiele

für die Portland Trailblazers

und stand zuletzt in Diensten

des französischen Asvel Basket

Villeurbanne.


GEGNER IN DER BBL 23

Eisbären Bremerhaven

Das war verdammt knapp: Als

Tabellensechzehnter konnten

die Eisbären Bremerhaven

dem drohenden Abstieg in die

Pro A am letzten Spieltag der

BBL-Hauptrunde 2017/18 gerade

noch entrinnen. In der

Sommerpause wurden an der

Nordseeküste viele Uhren auf

null gestellt. Lediglich Headcoach

Arne Woltmann, früherer

Assistenztrainer der A-Nationalmannschaft,

der erst im

Dezember 2017 vom Geschäftsführer-

auf den Trainerposten

gewechselt war und dort Sebastian

Machowski abgelöst

hatte, Eigengewächs Adrian

Breitlauch und Fabian Bleck erinnern

noch an die vergangene

Spielzeit. Bundesligaerfahrung

bringen lediglich

Rückkehrer Anthony Canty

(Hamburg Towers) und der Ex-

Oldenburger Jan-Niklas Wimberg

(zuletzt Erfurt) mit, alle

anderen Neuzugänge gehen

erstmals im Oberhaus des deutschen

Basketballs auf Korbjagd.

Kris Jenkins (Yakima Sun-

Kings/Japan) konnte in seiner

noch nicht allzu langen Karriere

bereits für einiges Aufsehen

sorgen. Der bullige Forward

versenkte im Finale des

NCAA-Championships 2016 einen

Dreier in letzter Sekunde

und sicherte den Villanova

Wildcats damit die US-Collegemeisterschaft.

Der litauische

Forward Paulius Sorokas

machte beim italienischen

Zweitligisten Bertram Tortona

auf sich aufmerksam, ebenfalls

aus der italienischen A2

kam US-Flügelspieler Elston

Turner (Neapel). Kein leichtes

Erbe tritt US-Wirbelwind Chris

Warren als Nachfolger von Publikumsliebling

Jordan Hulls

(Würzburg) an. Sein Back-up

heißt Jordan Brangers und

überzeugte am South Plains

College mit guten Quoten.

2,11-Meter-Mann Keith Benson

(Osaka Evessa/Japan) und

der 138-fache NBA-Spieler Darnell

Jackson (PAOK Thessaloniki/Griechenland)

sollen unter

den Brettern aufräumen.

EWE Baskets Oldenburg

Zum ersten Mal seit zehn Jahren

sind die EWE Baskets Oldenburg

in der neuen Saison

nicht international vertreten.

„In der vierten Klasse Europas

zu spielen entspricht nicht unserem

Leistungslevel“, begründete

Baskets-Klubchef Hermann

Schüller den etwas überraschenden

Verzicht auf die

Teilnahme am FIBA-Europe-

Cup, nachdem sich die Hoffnung

auf einen Platz in der

Champions League zerschlagen

hatte. „Es gibt keinen

Grund mehr, mit angezogener

Handbremse zu spielen. Stattdessen

heißt es ,Feuer frei’, damit

wir die bestmögliche Position

nach der Hauptrunde erreichen“,

sagt Schüller und erklärt

einen Platz unter den

Top 4 der BBL-Hauptrunde

zum Ziel des Vorjahressiebten.

US-Power-Forward Nathan

Boone (Sakarya/Türkei) und

der mazedonische Distanzwerfer

Vojdan Stojanovski (Andorra/Spanien)

kamen neu

dazu. „Will Cummings bringt

viel Qualität mit nach Oldenburg.

Er ist ein sehr guter

Scorer, der viel Druck auf die

gegnerische Defensive ausübt“,

charakterisiert Oldenburgs

Sportmanager Srdjan

Klaric den ebenfalls neuen US-

Spielmacher, der vom türkischen

Eurocup-Sieger Darüssafaka

Istanbul kam und bereits

in der Saisonvorbereitung mit

starken Auftritten Lust auf

mehr wecken konnte. Der Verzicht

auf das internationale Geschäft

hat der Attraktivität des

Basketball-Standortes Oldenburg

ganz offensichtlich kaum

geschadet. „Mr. Oldenburg“

Rickey Paulding, der österreichische

Nationalcenter Rasid

Mahalbasic, US-Spielmacher

Frantz Massenat, Karsten

Tadda, Philip Schwethelm und

die Nachwuchsspieler Marcel

Keßen, Haris Hujic und Trainersohn

Robert Drijencic schnüren

auch in der kommenden

Saison ihre Basketballstiefel

für die Niedersachsen.

Medi Bayreuth

„Das war die beste Saison

ever“, sagt Bayreuths Aufsichtsratsvorsitzender

Manfred

Schöttner überaus zufrieden

zurückblickend auf die

Spielzeit 2017/18: Als Hauptrundensechster

glückte den

Wagnerstädtern zum zweiten

Mal in Folge der Play-off-Einzug,

dazu war man im Top-

4-Turnier um den BBL-Pokal sowie

im Viertelfinale der Basketball-Champions-League

vertreten.

Headcoach Raoul Korner

ist der Mann, der das Selbstverständnis

der Bayreuther vom

Abstiegskandidaten zum Playoff-Anwärter

gewandelt hat.

Bereits zweimal hat der Österreicher

sein Händchen bei der

Rekrutierung von Spielern erfolgreich

unter Beweis gestellt,

in den zurückliegenden

Monaten war er besonders gefragt

– insgesamt acht neue

Spieler kamen in die Wagnerstadt.

Im Spielaufbau ziehen

künftig David Stockton (Utah

Jazz), Sohn der NBA-Legende

John Stockton, der Kanadier

Kassius Robertson (University

of Missouri) und der Deutschamerikaner

Nik Raivio (Legnano/Italien)

zusammen mit

A-Nationalspieler Bastian Doreth

die Fäden. Der US-Amerikaner

Adonis Thomas (Bandirma/Türkei),

College-Absolvent

Lukas Meisner (Columbia

University) und der slowenische

Nationalspieler Gregor

Hrovat (Ljubljana/Slowenien)

sollen auf den Flügelpositionen

für Gefahr sorgen. Weil

Center-Neuzugang Hassan

Martin (Ryukyu Kings/Japan)

in den nächsten Wochen aufgrund

einer Muskelverletzung

pausieren muss, bekam Nationalcenter

Andreas Seiferth mit

dem slowenischen Europameister

Ziga Dimec (Krka Novo

Mesto) kurzfristig ein neues

Pendant im Frontcourt an die

Seite gestellt. Noch aus den zurückliegenden

Spielzeiten bekannt

und geschätzt sind US-

Power-Forward und Muster-

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24

GEGNER IN DER BBL

Bayern München

Die Korbjäger des FC Bayern

München haben ihre Mission

in der zurückliegenden Saison

mit Bravour erfüllt und mit

dem Gewinn des Doubles aus

Meisterschaft und BBL-Pokal

gegen das wiederaufstrebende

Team von Alba Berlin

den Olymp des deutschen Basketballs

erobert. Headcoach

Dejan Radonjic, der seinen in

die Kritik geratenen Landsmann

Sasa Djordjevic Anfang

April auf der Münchner Kommandobrücke

abgelöst hatte,

kann beim nun anstehenden

Angriff auf die Euroleague auf

einen Großteil seiner Meistermannschaft

setzen – mit Maik

Zirbes (Roter Stern Belgrad/Serbien)

und Jared Cunningham

(Ziel NBA?) haben die Münchner

lediglich zwei Stammspieler

verlassen, zudem hat der

33-jährige Anton Gavel seine

Karriere beendet und die Kapitänsbinde

an A-Nationalspieler

Danilo Barthel, den „Most

Valuable Player (MVP; wertvollster

Spieler)“ der zurückliegenden

Finalserie, weitergegeben.

Hochkarätige Neuzugänge

gingen an Bord. Gleich

zweimal bediente man sich bei

Ex-Meister Brose Bamberg

und lotste A-Nationalspielmacher

Maodo Lo sowie den eingebürgerten

kroatischen Centerspieler

Leon Radosevic an

die Isar. Von Medi Bayreuth

wechselte Jung-Nationalspieler

Robin Amaize in die bayerische

Landeshauptstadt.

Schließlich kam vom FC Barcelona

auch noch der finnische

Präzisionsschütze Petteri Koponen

(30) dazu. Flügelspieler

Nemanja Dangubic (25) wurde

von Roter Stern Belgrad geholt.

Zuweilen kursiert das Gerücht

von einer bevorstehenden

Rückkehr von Paul Zipser

aus der nordamerikanischen

Profiliga NBA (Chicago Bulls),

auch ein Ersatz für den erneut

langzeitverletzten Power Forward

Milan Macvan könnte

sich bezahlt machen.

Gießen 46ers

Im Sommer 2013 mussten die

damals finanziell arg gebeutelten

Hessen als letztes verbliebenes

Gründungsmitglied der

Basketball-Bundesliga den

schweren Gang in die Zweitklassigkeit

antreten. Nach

zwei Jahren in der Pro A, gekrönt

mit der Meisterschaft

2015 und dem Wiederaufstieg,

haben sich die Gießen

46ers in den zurückliegenden

drei Spielzeiten im Mittelfeld

der BBL eingerichtet – ohne

Abstiegssorgen und jeweils

mit Play-off-Ambitionen bis in

die letzten Wochen der Hauptrunde

hinein. Auf der Kommandobrücke

hat der Ex-Hagener

Ingo Freyer die erfolgreiche

Aufbauarbeit von Aufstiegscoach

und Publikumsliebling

Denis Wucherer in der zurückliegenden

Saison nahezu

ansatzlos fortgeführt. Herzstück

des letztjährigen Teams

war der vorübergehend ins

sportliche Abseits geratene,

ehemalige Bundesliga-MVP

John Bryant, der in Gießen

seine Chance bekam und diese

mehr als eindrucksvoll zu nutzen

verstand. Der 46ers-Kapitän

absolvierte alle 34 Saisonspiele,

kam in knapp 31 Minuten

Spielzeit auf 18,2 Punkte

und 10,7 Rebounds pro Spiel

und am Saisonende bei der

Wahl des wertvollsten Spielers

der BBL-Saison 2017/18 (MVP)

auf den zweiten Platz. „Ich

fühle mich beim Klub und in

Gießen sehr wohl“, bekannte

der 31-jährige Centerkoloss,

der in Kürze den deutschen

Pass erwartet, und verlängerte

sein Engagement gleich um

weitere zwei Jahre. Mit Lokalmatador

Benjamin Lischka (früher

Crailsheim Merlins), Center

Mahir Agva und den US-

Amerikanern Jeril Taylor und

Max Landis haben weitere

Stammspieler den Hessen die

Treue gehalten. Neu dazu kamen

mit Larry Gordon und David

Bell zwei Weggefährten

von Headcoach Freyer aus gemeinsamen

Hagener Tagen.

Weil sich US-Aufbauroutinier

Bell in der Saisonvorbereitung

beim Krafttraining einen Riss

des Brustmuskels zuzog, lotste

man mit Swingman Brandon

Thomas (unter anderem Artland

Dragons, Bayern München)

einen überaus erfahrenen

BBL-Haudegen ins Hessische.

Ebenfalls neu im 46ers-

Dress: der deutsch-amerikanische

College-Absolvent Max

Montana (San Diego Aztecs/

USA) und Point Guard Siyani

Chambers (Wels/Österreich).

MHP Riesen Ludwigsburg

Nach Platz 8 in der Saison

2016/17 und dem Aus in der

ersten Play-off-Runde gegen

Ulm lief es bei den MHP Riesen

Ludwigsburg in der vergangenen

Spielzeit weitaus erfolgreicher.

In der Hauptrunde reihten

sich die Schwaben mit 26

Siegen und acht Niederlagen

gleich hinter Bayern München

und Alba Berlin auf dem dritten

Tabellenplatz ein, marschierten

dann bis ins Playoffs-Halbfinale

und waren als

erster deutscher Vertreter im

Endturnier der Basketball-

Champions-League vertreten.

Dem starken Abschneiden

folgte in den zurückliegenden

Monaten eine kaum minder

starke Fluktuation. Lediglich

der Deutsch-Amerikaner

Adam Waleskowski und Kapitän

David McCray hielten den

Schwaben die Treue, alle anderen

Leistungsträger verabschiedeten

sich, allen voran

der fast ausnahmslos überzeugende

US-Amerikaner Thomas

Walkup sowie Nationalcenter

Johannes Thiemann (Berlin)

und Spielmacher Kerron Johnson

(Pistoia/Italien). Eine Mischung

aus bereits ligaerprobten

Akteuren und hierzulande

noch unbekannten Spielern

soll jetzt in die Bresche springen.

„Malcolm Hill ist ein sehr

vielseitiger Spieler, der die BBL

schon gut kennt. Ich habe ihn

zuletzt in Utah im Rahmen der

Summer League gesehen –

auch dort hat er sehr gut verteidigt.

Wir denken, dass er

ein guter Ersatz für die Rolle

als Point Forward ist“, hat

Headcoach John Patrick dem

US-Neuzugang aus Bonn eine

zentrale Aufgabe zugedacht.

BBL-Erfahrung bringen auch

Lamont Jones, letztjähriger

Topscorer beim Mitteldeutschen

BC, Center Bogdan Radosavljevic

(Berlin), der kanadische

Flügel- und Centerspieler

Owen Klassen (Würzburg),

Spielmacher Konstantin Klein

(Bonn) und Jungnationalspieler

Karim Jallow (München)

mit. Bei den beiden College-

Absolventen Kelan Martin

(Butler University) und Thomas

Wilder (Western Michigan

Broncos) setzen die Schwaben

auf das Näschen von Headcoach

Patrick für US-Talente.

Ebenfalls erstmals nach

Europa kommt Shooting Guard

Jeff Ledbetter (30, Austin

Spurs). Zudem erhielt der nur

1,68 Meter große Jordon Crawford

einen Vertrag.

Mitteldeutscher BC

Der Mitteldeutsche Basketball

Club aus Weißenfels musste

kurzfristig auf Trainersuche gehen.

Headcoach Igor Jovovic

zog eine Ausstiegsoption und

verließ den Klub nach zwei Jahren

in Richtung des polnischen

Spitzenteams Stelmet Zielona

Gora. Ein Nachfolger konnte

mit Co-Trainer Aleksandar Scepanovic

intern rekrutiert werden.

Mit Sergio Kerusch hat lediglich

ein Leistungsträger

dem Tabellenfünfzehnten der

Saison 2017/18 die Treue gehalten.

Bei der Suche nach Neuzugängen

gaben die Wölfe auch

Spielern eine Chance, die ihre

Klasse bereits erfolgreich unter

Beweis stellen konnten, zuletzt

aber pausieren mussten.

Zu dieser Kategorie zählen die

US-Amerikaner Trevor Releford

und Alex Ruoff sowie der

Ex-Bayreuther David Brembly.

Point Guard Releford kam in

der letzten Saison beim griechischen

Tabellendritten Promitheas

Patras verletzungsbedingt

in nur sechs Partien zum

Einsatz. „Trevor hat bewiesen,

dass er in einer der stärksten Ligen

in Europa nicht nur mitspielen,

sondern den Ton angeben

kann. Nach seiner unglücklichen

Verletzung letzte Saison

ist er nun wieder hungrig

und kann beim MBC an seine

Top-Form anknüpfen“, sagt

Scepanovic. Nach einer bärenstarken

Saison bei der BG Göttingen

mit durchschnittlich 15

Zählern, 4,8 Rebounds und 4,7

Assists pro Partie war Alex Ruoff

im Sommer 2017 zu Joventut

Badalona gewechselt, wo

er aber ebenfalls aufgrund einer

Verletzung nicht zum Einsatz

kam. Da er erneut verletzt

ist und seine Rückkehr aufs Parkett

nicht absehbar ist, hat der

MBC reagiert und Combo-Guard

Lee Moore (Germani Basket

Brescia) verpflichtet. David

Brembly wurde in Ulm und zuletzt

in Bremerhaven immer

wieder von Verletzungen gestoppt

und konnte seither

nicht mehr an die Form anknüpfen,

die ihn 2015 in den

engeren Dunstkreis der deutschen

Nationalmannschaft gebracht

hatte. Neu in Weißenfels

sind auch der junge kanadische

Distanzwerfer Adika Peter-McNeilly

(Ludwigsburg),

der italienische Shooting Guard

Kenneth Viglianisi (Trapani),

der deutschstämmige

College-Absolvent Hans Brase

(Iowa State University) und

Nachwuchstalent Ferdinand

Zylka (Erfurt) sowie US-Center

James Farr (Chalon/Frankreich)

und der ebenfalls 2,08

Meter große Kroate Aleksandar

Marelja (Koszalin/Polen).


GEGNER IN DER BBL 25

Rasta Vechta

„Rasta ist der geilste Klub der

Welt“ – so lautet der Slogan

von BBL-Aufsteiger Rasta

Vechta auf der klubeigenen

Website. Bereits 2013 und

2016 hatten die Niedersachsen

den Aufstieg in die Bundesliga

geschafft, mussten aber jeweils

postwendend wieder

den Rückweg in die Pro A antreten.

Diesmal will sich der

Klub aus der Kreisstadt im Oldenburger

Münsterland mit

gereifter Organisation und einem

Etat von deutlich unter

drei Millionen Euro in der BBL

etablieren. Den Weg in die

höchste Spielklasse treten die

Niedersachsen ohne ihren

Meistertrainer Douglas Spradley

an, mit dem man sich aufgrund

unterschiedlicher Vorstellungen

von der zukünftigen

Arbeit nicht auf eine Fortsetzung

der sportlich so erfolgreichen

Zusammenarbeit einigen

konnte. Das Zepter an der

Seitenlinie hat nunmehr der

bisherige Assistenztrainer Pedro

Calles übernommen. Eine

Mischung aus Aufstiegshelden

und Verstärkungen soll den

Niedersachsen den Klassenerhalt

in der BBL erkämpfen. Die

beiden US-Guards Josh Young

und Chris Carter, Power Forward

Seth Hinrichs, Kämpferherz

Robin Christen und Jugendnationalspieler

Philipp

Herkenhoff gehen mit den

Pferdestädtern in die BBL. Neu

dazugekommen sind Flügelund

Centerspieler Michael Kessens

aus Bremerhaven, US-

Swingman Austin Hollis (Gießen

46ers), Spielmacher Max

diLeo (Köln) und nicht zuletzt

Quantez Robertson spielt seit zehn Jahren in Frankurt. 2015/16 duellierte

er sich mit Merlins-Center Matt Stainbrook. Foto: Archiv/Steffen Förster

T.J. Bray von Kolossos Rhodos.

Der hochgewachsene 26-jährige

Guard stand vor zwei Jahren

auf dem Sprung in die BBL,

eine Knieverletzung in der Vorbereitung

verhinderte damals

jedoch ein Engagement in Ludwigsburg.

Eine zentrale Lücke

im Kader müssen die Rastaner

bis zum Saisonstart noch füllen,

weil sich US-Rookie Chris

Cokley nicht für die noch vakante

Position im Frontcourt

empfehlen konnte.

Fraport Skyliners

Die Fraport Skyliners ohne

Quantez Robertson, das wäre

wie Frankfurt ohne Main oder

Handkäs ohne Musik. Und so

wird der mittlerweile 33-jährige

US-Amerikaner auch in

der kommenden Saison für die

Hessen auf Korbjagd gehen

und in seine nunmehr zehnte

Saison in der Bankenmetropole

starten. Das zweite Urgestein

ist der kanadische Headcoach

Gordon Herbert, der es

mittlerweile mit Unterbrechungen

auf insgesamt neun

Spielzeiten bringt, die Hessen

zur deutschen Meisterschaft

(2004) sowie zum Gewinn des

FIBA-Europe-Cups (2016) führen

und dabei auch immer wieder

Nobodies zu gestandenen

Profis formen konnte. Herberts

jüngste Erfolgsbeispiele

sind Jungnationalspieler Isaac

Bonga, der sich im Sommer einen

Vertrag bei den Los Angeles

Lakers in der NBA sichern

konnte, Liga-Topscorer Phil

Scrubb, der künftig für Zenit

St. Petersburg auf Korbjagd gehen

wird, und der vor Jahresfrist

noch gänzlich unbekannte

Neuseeländer Tai

Webster (jetzt Galatasaray Istanbul).

Mit dem finnischen

Nationalspieler Shawn Huff,

Centerspieler Jonas Wohlfarth-Bottermann,

Power Forward

Marco Völler und den

Nachwuchsspielern Richard

Freudenberg, Armin Trotvac,

Garai Zeeb sowie Pechvogel Niklas

Kiel kann Herbert auf ein

solides Gerüst bekannter Akteure

setzen. Defensivspezialist

Akeem Vargas kam von

Alba Berlin. Für den Backcourt

lotste Herbert zudem mit

Brady Heslip (Trabzonspor/Türkei)

und Trae Bell-Haynes (Vermont

University) zwei kanadische

Landsleute und den US-

Spielmacher Jason Clark (Antwerpen/Belgien)

an den Main.

Ein Hochkaräter ging dem kanadischen

Cheftrainer mit Centerspieler

Erik Murphy ins

Netz. Der 2,08 Meter große

Neuzugang kommt vom französischen

Erstligisten und

Champions-League-Teilnehmer

Nanterre und verfügt

auch über die Erfahrung aus

24 Einsätzen für die Chicago

Bulls in der NBA. Ebenfalls neu

in Frankfurt: das 20-jährige

schwedische Toptalent Elijah

Clarance (Illinois State University),

das sich als bester Punktesammler

bei der letzten

U-20-Europameisterschaft auszeichnen

konnte.

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26

GEGNER IN DER BBL

Ratiopharm Ulm

Für Ratiopharm Ulm verlief die

zurückliegende Spielzeit enttäuschend.

Von den insgesamt

30 Siegen – darunter 27 in

Folge in der Saison 2016/17

(BBL-Rekord) – waren die

Schwaben mit diesmal nur 16

Erfolgen und 18 Niederlagen

weit entfernt. Die Schützlinge

von Headcoach Thorsten Leibenath

landeten in der Endabrechnung

auf dem zehnten Tabellenplatz

und verpassten damit

erstmals seit 2011 die Playoff-Teilnahme.

Katin Reinhardt,

der während der zurückliegenden

Saison zu den

Schwaben stieß und gleich

zum Topscorer avancierte

(14,4 Punkte pro Spiel) bildet

zusammen mit Nationalspielmacher

Per Günther, dem neuseeländischen

Power Forward

Isaac Fotu, US-Swingman Ryan

Thompson und den deutschen

Nachwuchshoffnungen Ismet

Akpinar und David Krämer das

Gerüst, um das Leibenath

seine Neuverpflichtungen für

die anstehende Saison arrangierte.

Ligaerfahrung bringen

der 22-jährige A-2-Nationalspieler

Maximilian Ugrai

(Jena) und der US-Amerikaner

Dwayne Evans (Ludwigsburg)

mit, die zusammen mit College-Absolvent

Gavin Schilling

Athletik und Schnelligkeit im

Frontcourt garantieren sollen.

Ein wichtiges Puzzleteil für die

kommende Saison stellt der Euroleague-erfahrene

Aufbauspieler

Patrick Miller (Gaziantep/Türkei)

dar, der mit seiner

Athletik und seinem schnellen

ersten Schritt Löcher in die gegnerische

Verteidigung reißen

soll. „Wir werden einen Aufbauspieler

mit einer spektakulären

Spielweise erleben, der

zudem seine Fertigkeiten von

der Dreipunktelinie bei uns

weiterentwickeln möchte“,

verspricht Leibenath. Ebenfalls

neu in Ulm: US-Forward Javonte

Green, der sich mit

durchschnittlich 17,7 Punkten,

6,8 Rebounds und 1,5 Assists

beim italienischen Zweitligisten

Triest in den Fokus für höhere

Aufgaben gespielt hatte.

s.Oliver Würzburg

Eine positive Bilanz von 19:15

Siegen reichte den Unterfranken

in der zurückliegenden Saison

nur zum neunten Tabellenplatz:

Das Saisonziel der Playoff-Teilnahme

war damit verfehlt.

Anstelle von Trainerroutinier

Dirk Bauermann (nach

China) hat Denis Wucherer das

Kommando übernommen.

Schon als Spieler war der

123-fache Nationalspieler ein

Lieblingsschüler von Bauermann.

Nun folgt er ihm nach

und verspricht: „Wir wollen

mit guter Teamchemie, Leidenschaft

und viel Aggressivität in

der Verteidigung spielen.

Wenn uns das gelingt, sind die

Play-offs ein realistisches

Ziel!“ Wucherer hat Tabula

rasa gemacht: Lediglich der

Deutsch-Kroate Kresimir Loncar

erinnert nunmehr noch an

die Vorjahresformation und

bildet zusammen mit den Neuzugängen

Johannes Richter

(Erfurt), Florian Koch (Ludwigsburg)

und Brad Loesing (Oldenburg)

ein bundesligaerfahrenes

deutsches Korsett. Die beiden

US-Guards Skyler Bowlin

(Jena) und Cameron Wells (Varese/Italien)

sowie den englischen

Center Gabriel Olaseni

(Fuenlabrada/Spanien) kennt

Wucherer noch aus seiner Gießener

Trainerzeit. Mit Jordan

Hulls (Eisbären Bremerhaven)

wechselte einer der besten

Werfer der BBL nach Mainfranken.

„Durch seine Offensiv-

Qualitäten zieht er sehr viel

Aufmerksamkeit der gegnerischen

Verteidigung auf sich,

gleichzeitig hat er ein gutes

Auge für die freien Mitspieler

und versteht das Spiel“, weiß

Wucherer. Neuland in der BBL

betreten die beiden 2,03 Meter

großen Forwards Xavier

Cooks und Perry Ellis. Der Australier

Cooks avancierte im Trikot

der Winthrop University

Eagles zuletzt zum „Spieler

des Jahres“ in der Big South

Conference der College-Liga

NCAA, Ellis kommt vom italienischen

Erstligisten Cantu.

Wir gratulieren den Hakro Merlins Crailsheim

zum Aufstieg in die 1. Liga.

Viel Erfolg für Saison 2018/2019!

Aichele

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Science City Jena

Der Aufsteiger der Saison 2016

hat das verflixte zweite Jahr in

der BBL erfolgreich und ohne

Zittern überstanden und die

Vorjahresausbeute von elf Siegen

und den 13. Tabellenplatz

bestätigt. Verlassen konnten

sich die Thüringer einmal

mehr auf ihre Oldies but Goldies:

Julius Jenkins, Immanuel

McElroy und Derek Allen – allesamt

schon weit jenseits des

35. Lebensjahres – haben allen

Unkenrufen zum Trotz bewiesen,

dass sie noch lange nicht

zum alten Eisen zählen, und

sollen diesen Beweis auch in

der kommenden Saison antreten.

Gemeinsam mit McElroy

und Allen repräsentiert Topscorer

Jenkins über 15 000

BBL-Punkte und nicht zuletzt

ein gutes Stück Kontinuität

bei der Kaderzusammenstellung.

Genauso haben Julius

Wolf, Oliver Mackeldanz und

der 33-jährige Litauer Martynas

Mazeika den Saalestädtern

die Treue gehalten. Als Ersatz

für den nach Ulm abgewanderten

Power Forward Maximilian

Ugrai kam der positionsgleiche

Sid-Marlon Theis

von BBL-Absteiger Tübingen.

US-Forward Kyle Weaver

(nach Neptunas/Litauen) wird

durch Jamar Abrams (Gießen

46ers) ersetzt. Der nigerianische

Nationalspieler mit dem

nur schwer aussprechbaren Namen

Ikenna „Ike“ Ugochukwu

Iroegbu soll künftig den Spielaufbau

der Saalestädter ankurbeln.

In der zurückliegenden

Saison verpasste der 23-jährige

Iroegbu den Sprung in

den Kader der Los Angeles Clippers

und überzeugte dann in

der G-League bei den Agua Caliente

Clippers. Als siebter Kontingentspieler

und zur Abmilderung

personeller Probleme

während der Saisonvorbereitung

kam unlängst noch Dru

Joyce (Ulm, Trier, Oldenburg,

Braunschweig, Würzburg), zuletzt

beim französischen Erstligisten

Limoges unter Vertrag,

für zunächst zwei Monate

zum Kader der Jenaer. „Dru

Joyce ist ein sehr guter Spieler,

der uns mit Sicherheit weiterhelfen

und in wichtigen Situationen

eine gute Struktur sowie

Stabilität verleihen wird“,

erklärt Chefcoach Harmsen

die überraschende Verpflichtung

des 33-jährigen Aufbauroutiniers,

einem der besten

Freunde des NBA-Superstars

LeBron James.


GEGNER IN DER BBL

27

Ex-Merlin Yorman Polas Bartolo (links), jetzt für Bonn aktiv, wurde vergangene

Saison zum besten Verteidiger der BBL gekürt. Foto: Archiv/Ric Badal

Telekom Baskets Bonn

Die Entscheidung stand relativ

schnell nach dem Aus der

Rheinländer im zurückliegenden

Play-off-Viertelfinale gegen

Ex-Meister Bamberg fest:

Headcoach Predrag Krunic

gibt auch weiterhin den Takt

auf der Kommandobrücke bei

den Rheinländern an: mindestens

bis Sommer 2019, gelingt

der erneute Play-off-Einzug

dann sogar noch ein weiteres

Jahr. Krunic, der zwischenzeitlich

auch in Oldenburg, Bayreuth,

Weißenfels sowie beim

polnischen Erstligisten Wloclawek

in der Verantwortung

stand, geht somit in seine insgesamt

bereits zehnte Saison

auf dem Hardtberg. Mit einer

ausgewogenen Mischung aus

bewährten Akteuren und vielversprechenden

Neuzugängen

soll der serbisch-bosnische

Basketball-Lehrer erneut die

BBL-Play-offs anpeilen und

eine gute Rolle in der Basketball-Champions-League

spielen.

Der US-Amerikaner Josh

Mayo, Leitwolf und Spielmacher

in Personalunion, Defensivspezialist

und Ex-Merlin Yorman

Polas Bartolo, Centerspieler

Martin Breunig und Spielmacher

TJ DiLeo haben den

Baskets die Treue gehalten.

Zur Verstärkung auf den deutschen

Positionen kam Flügelspieler

Jarelle Reischel von

Zweitligist Karlsruhe. Den zum

belgischen Erstligisten Oostende

abgewanderten Nemanja

Djurisic ersetzt der montenegrinische

Power Forward

Bojan Subotic (Talin/Estland).

Anstelle von Julian Gamble

(Nanterre/Frankreich) soll

künftig dessen ebenfalls 2,08

Meter großer US-Landsmann

Charles Jackson (Bandirma Kirmizi/Türkei)

an den Brettern

aufräumen, während sich Krunic

vom ungemein athletischen

Combo Guard Ra’Shad

James (Yesilgiresun Belediye/

Türkei) „Überraschungsmomente

im Spiel“ erwartet.

Zum Königstransfer bei den

Rheinländern könnte sich

James Webb III entwickeln:

Der 2,06-Meter-Mann verbrachte

den Großteil der letzten

Saison mit guten Statistiken

bei den Delaware 87ers

und kam im Januar zu zehn

NBA-Einsätzen bei den Brooklyn

Nets. Shane Gibson (AEK

Larnaca/Zypern), 2017 in der

Balkan-League zum MVP gewählt,

komplettiert die Bonner

Guard-Rotation.

BG Göttingen

Johan Roijakkers ist die verlässlichste

Konstante bei der BG

Göttingen. Bereits seit 2012 ist

der mittlerweile 35-jährige

Niederländer Cheftrainer der

Niedersachsen. In dieser Funktion

sieht er sich fast alljährlich

derselben Herausforderung

ausgesetzt: mit geringen finanziellen

Mitteln den Neuaufbau

eines konkurrenzfähigen

Teams zu gestalten. Für die

kommende Saison 2018/19

war die Herausforderung

nicht ganz so groß, denn die

Veilchen können diesmal auf

ein solides Gerüst bereits bewährter

Akteure aufbauen:

Dennis Kramer, Joanic Grüttner-Bacoul,

Lenny Larysz, Stephen

Haukohl, Dominic Lockhart

und nicht zuletzt die beiden

US-Amerikaner und Führungsspieler

Michael Stockton

und Darius Carter haben den

Niedersachsen die Treue gehalten.

Dazu kamen für die deutschen

Stellen Rückkehrer Mathis

Mönninghoff (Tübingen)

und Power Forward Jacob Albrecht

(Essen). Pendarvis Williams

vom italienischen Zweitligisten

Agrigento gilt als Allzweckwaffe

auf den kleinen

Positionen. „Penny ist ein sehr

vielseitiger Spieler und kann

alle Backcourt-Positionen spielen.

Seine Qualitäten sind genau

das, was wir in unserem

System brauchen“, versichert

der Veilchen-Coach, der zudem

Shooting Guard Tre Coggins

vom spanischen Zweitligisten

Clavijo anlocken konnte.

Der Serbe Mihailjo Andric (Partizan

Belgrad/Serbien) und der

US-Amerikaner Derek Willis

(Grand Rapids Drive) verstärken

indes den Frontcourt.

FLORIAN KIRCHNER

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28

MERLINS-JUNIOREN

„GROSSE EHRE FÜR UNSERE JUGENDARBEIT“

U 16 und U 18 der Merlins spielen in Bundesligen gegen deutsche Nachwuchselite

Auf eine äußerst erfolgreiche

Saison dürfen die

Nachwuchsteams der

Crailsheim Merlins zurückblicken.

In der Jugendbasketball-

Bundesliga (JBBL; U 16) und

der Nachwuchsbasketball-Bundesliga

(NBBL; U 18) haben die

beiden Aushängeschilder der

Nachwuchsabteilung des Erstligarückkehrers

die Play-offs erreicht.

Das war so sicherlich

kaum zu erwarten, insbesondere

nicht bei der U 18, die als

Liganeuling für Furore in der

Bundesliga gesorgt hat.

Jene tollen Eindrücke konnte

auch nicht das frühe Ausscheiden

in der ersten K.-o.-Runde

gegen topgesetzte Team trüben.

„Es ist eine große Ehre für

uns und unsere Jugendarbeit

im Verein, überhaupt in den

Play-offs dabei gewesen zu

sein“, betont Ingo Enskat.

„Das beweist uns, dass wir auf

dem richtigen Weg sind. Da ist

etwas am Wachsen“, hofft der

sportliche Leiter der Merlins,

dass mittelfristig der ein oder

andere Nachwuchsspieler einen

Platz in der Profimannschaft

findet. „Wir haben

knapp ein halbes Dutzend, die

das Zeug dazu hätten.“

Allerdings weiß der Basketball-Experte

aus Erfahrung,

dass der Weg dorthin noch

weit und steinig ist. „Da können

noch viele Dinge dazwischenkommen

wie beispielsweise

schwere Verletzungen.“

Um sich an die erste Mannschaft

heranzutasten, hält es

Enskat für extrem wichtig,

dass die Heranwachsenden

früh erste Erfahrungen im Herrenbereich

in der Regionalliga

sammeln können. „Wir haben

dort wieder ein ganz junges

Team am Start und wissen

auch, dass es dort Schwankungen

geben wird. Wir wollen

die Liga halten, aber noch viel

wichtiger ist es, die Spieler auf

möglichst hohem Niveau zu

entwickeln.“

Die Talente kommen aus Serbien,

Kroatien und Tschechien,

aber auch aus Stuttgart,

Ludwigsburg oder Speyer. Sie

leben in betreuten Wohngemeinschaften

oder teilweise

im Internat in Kirchberg. Ganz

Vincent Hofmann und Vladan Lazic (von links) sind zwei tragende Säulen

der Merlins-Mannschaft in der NBBL.

Foto: Steffen Förster

Redaktion: Andreas Harthan (verantw.), Klaus

Helmstetter, Joachim Mayershofer, Ralf Mangold

Mitarbeiter: Vincent Burger, Florian Kirchner,

Michael Wiedmann

Fotos: Ric Badal, Steffen Förster, Klaus Helmstetter,

Ralf Mangold, Joachim Mayershofer, Philipp

Reinhard, Michael Wiedmann; Karikaturen:

Frank Stiefel

Korrektorat: Melanie Dollinger, Irene Ruff

Impressum

Grafik/Layout: Otmar Höck, Joachim Mayershofer,

Jörk Meider, Peter Oberndörfer

Anzeigen: Jörg Heiland (verantw.)

Herausgeber: SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH & Co. KG,

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt,

Ludwigstraße 6 –10, 74564 Crailsheim

Druck: DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb,

Ludwig-Erhard-Straße 109, 74564 Crailsheim

besonders freut es Enskat, dass

auch einige Spieler aus der Region

den Sprung in die Nachwuchsleistungsteams

geschafft

haben. „Die Jungs haben

hier sehr gute Rahmenbedingungen

und wissen das

auch zu schätzen.“

Beinahe täglich steht eine Trainingseinheit

auf dem Programm.

Zudem gibt es Individual-

und Krafttraining. Markus

Zilch und Benjamin Schweigert

heißen die Ansprechpartner

für die Jugendlichen, sie

steuern zudem deren Trainingsintensität.

„Markus

bringt viel Erfahrung als ehemaliger

Zweitligatrainer mit,

und Benny ist schon viele Jahre

ein Teil unserer erfolgreichen

Nachwuchsarbeit.“

Beinahe wie bei den Profis haben

die Nachwuchsspieler oftmals

schon Agenten und empfehlen

sich über Videos.

„Wenn uns das überzeugt, laden

wir den Spieler für ein

paar Tage ins Probetraining

ein, damit wir uns selbst ein

Bild machen können, ob der

Junge Perspektive hat.“

Das Ziel für die kommende

Runde lautet, die Erfolge des

Vorjahres zu bestätigen. „Das

wird nicht leicht, beide Leistungsteams

sind in eine ganz

schwere Gruppe gelost worden.“

Wichtiger als die einzelnen

Ergebnisse der Mannschaft

ist Enskat die individuelle

Entwicklung der Talente.

Kai Buchmann coacht weiterhin

die zweite Mannschaft

und auch das NBBL-Team,

Marko Stankovic ist hauptverantwortlich

für die U 16. Unterstützt

werden sie ab der kommenden

Runde von Oscar Wieland

und Leon Löwig, die bereits

Erfolge als Nachwuchstrainer

in Berlin vorweisen können.

Beide werden auch Teil

des Trainerteams der zahlreichen

Kindermannschaften der

Merlins sein und sind in das

Schul- und Kindergartenprogramm

des Erstligisten eingebunden.

„Der Zulauf an Nachwuchsspielern

ist sehr gut. Allerdings

stoßen wir mit unseren

Kapazitäten immer mehr

an unsere Grenzen“, sagt Enskat.

RALF MANGOLD


MERLINS II / TICKETS 29

MERLINS II SETZEN AUF JUGEND

Saisonziel lautet Klassenerhalt – Liam Carpenter ist zurück

Karten für

Heimspiele

Die zweite Mannschaft

der Crailsheim Merlins

musste nach dem Wiederaufstieg

in die erste Regionalliga

Südwest im Vorjahr beinahe

bis zum Schluss um den

Klassenerhalt zittern. Nachwuchsspieler

aus der NBBL bekamen

dabei viele Einsatzzeiten,

um sich auf möglichst hohem

Niveau an das athletischere

Spiel beim Herren-Basketball

zu gewöhnen. „In dieser

Runde haben wir sogar einen

noch unerfahreneren Kader,

wahrscheinlich sogar die

jüngste Truppe der gesamten

Liga“, erklärt Ingo Enskat. Es

wird weiter auf die Nachwuchskräfte

gesetzt. Die

zweite Mannschaft soll ein

Ausbildungsteam sein und dafür

nimmt der sportliche Leiter

der Merlins sogar einen möglichen

Abstieg in Kauf. „Diese

Unerfahrenheit wird sicher für

einige Leistungsschwankungen

im Verlauf der Saison sorgen.

Da müssen wir wohl auch

Lehrgeld bezahlen, dessen

sind wir uns aber bewusst.“

Dennoch soll möglichst hochklassig

Basketball gespielt werden,

deshalb heißt das Ziel der

Zweiten Klassenerhalt.

Antonis Sivorotka ist der Routinier bei den Merlins II.

Foto: Steffen Förster

Viele Jahre schon im Team ist

Antonis Sivorotka. Er ist Identifikationsfigur

und Leitwolf für

die zahlreichen ambitionierten

Nachwuchstalente in der

zweiten Mannschaft. Zudem

ist Liam Carpenter zurückgekehrt.

Mit Arsenio Arrington

stieß noch ein neuer Profi aus

den USA als dritter Leistungsträger

zum Viertligisten.

Zu den Heimspielen kommen

immer 200 bis 300 Zuschauer

in die Hakro-Arena. „Meist

sind es unsere eingefleischten

Fans, die auch unsere Zweite

unterstützen“, sagt Enskat.

Durch Kooperationen mit umliegenden

Vereinen aus Schwäbisch

Hall oder Aalen soll die

Basis in der Region gestärkt

werden. Eine breite Basis haben

sich die Merlins im eigenen

Jugendbereich geschaffen,

es wird sogar Basketball in

einigen städtischen Kindergärten

und Schulen angeboten.

Auch für Mädchen und Frauen

gibt es Trainingsmöglichkeiten

und Mannschaften im

Spielbetrieb. „Wir könnten sogar

noch mehr machen, aber

die Hallenkapazitäten geben

einfach nicht mehr her“, hofft

Enskat zukünftig auf Besserung.

RALF MANGOLD

Abb. symbolisch

Karten für die Heimspiele der

Hakro Merlins Crailsheim in

der Arena Hohenlohe in Ilshofen

gibt es im

Vorverkauf online unter

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reservix.de/events sowie bei

Haller Tagblatt

Haalstraße 5+7, Schwäbisch Hall,

Telefon 0791/ 40 4121

Rundschau

Grabenstraße 14, Gaildorf,

Telefon 07971/ 95880

Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6 –10, Crailsheim,

Telefon 07951/4090

Der Stall

Wilhelmstraße 1–5, Crailsheim,

Telefon 07951/ 94470

Zudem können Karten auch an der

Abendkasse an der Arena

Hohenlohe in Ilshofen gekauft

werden.

„Wenn du alles gibst,

kannst du dir nichts

vorwerfen.“

Dirk Nowitzki

Eine erfolgreiche Saison

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STATISTIK

BBL: Saison 2017/18

Pro A: Saison 2017/18

Platz Team

BBL-Tabelle BBL-Play-offs Pro-A-Tabelle

Pro-A-Play-offs

Siege Niederlagen

1 München 31 3

2 Berlin 29 5

3 Ludwigsburg 26 8

4 Bamberg 22 12

5 Bonn 21 13

6 Bayreuth 21 13

7 Oldenburg 21 13

8 Frankfurt 20 14

9 Würzburg 19 15

10 Ulm 16 18

11 Gießen 16 18

12 Braunschweig 14 20

13 Jena 14 20

14 Göttingen 10 24

15 Weißenfels 10 24

16 Bremerhaven 8 26

17 Gotha 7 27

18 Tübingen 1 33

Viertelfinale:

1. München 3 4. Bamberg

8. Frankfurt

2 5. Bonn

2. Berlin

7. Oldenburg

3

2

3. Ludwigsburg

6. Bayreuth

Halbfinale:

München 3 Berlin

Ludwigs-

Bamberg 1 burg

München

Berlin

Pokalsieger

Finale:

3 Meister

2 München

München

3

0

3

0

3

0

Platz Team

Siege Niederlagen

1 Vechta 27 3

2 Crailsheim 27 3

3 Heidelberg 19 11

4 Köln 19 11

5 Karlsruhe 18 12

6 Trier 17 13

7 Hanau 15 15

8 Hagen 15 15

9 Kirchheim 15 15

10 Hamburg 13 17

11 Chemnitz 13 17

12 Nürnberg 11 19

13 Paderborn 9 21

14 Baunach 8 22

15 Ehingen 8 22

16 Ulm 6 24

1. Vechta

8. Hagen

2. Crailsheim

7. Hanau

Vechta

Karlsruhe

Vechta

Crailsheim

Viertelfinale:

3

0

3

0

Halbfinale:

3

1

Finale:

4. Köln

5. Karlsruhe

3. Heidelberg

6. Trier

Crailsheim

Trier

1 Meister

1 Vechta

0

3

2

3

3

1

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