TRAVEL INSIDE_2018-390

abouttravel

© Disney

ALLE ANGEBOTE FÜR SIE & IHRE KUNDEN AUF DISNEYSTARS.COM!

NR. 39 | 27. SEPTEMBER 2018 | www.travelinside.ch

SPOTLIGHT

Carmen Breuss,

Österreich Werbung 2

DESTINATION REPORT

Neues aus der

Destination Thailand 10

21814733_Anzeige_50x62mm_RZ4.indd 6 05.09.18 16:43

FOCUS

Alles rund

um City Breaks 11

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 12–13

Young Talents 2018: Das sind

die Nachwuchs-Hoffnungen

TI-Serie: Diese vier Frauen haben den Wettbewerb des SRV gewonnen.

Wo sich die Branche trifft

ZÜRICH

25. Oktober 2O18

ab 19.OO Uhr

im Chicago 1928

in Zürich Oerlikon

Franziska Jud,

DER Touristik Suisse

Tamara Kury,

Olimar

Seraina Drews,

DER Touristik Suisse

Johanna Guinodeau,

Hotelplan Suisse

Die Jury hat entschieden: Vier Nachwuchstalente

aus der Deutsch- und der

Westschweiz haben am Young- Talents-

Wettbewerb des Schweizer Reise-Verbands

(SRV) mit ihrer Bewerbung

überzeugt. Somit werden die vier

jungen Talente vom 27. bis 31. Oktober

an der 91. SRV-Generalversammlung

auf dem Kreuzfahrtschiff Aida Prima

teilnehmen.

Eingereicht werden mussten ein

Motivationsschreiben und ein originelles

Video, welches Ideen rund um die

Nachhaltigkeit für den Reisebüroalltag

oder die Kunden beinhaltet. Denn:

Umfragen zum Thema Reisen machen

sichtbar, dass viele Kunden gerne

nachhaltig und fair unterwegs sind.

Doch das ist angeblich mühsam und

teuer. Ob dies tatsächlich so ist und

welche Ideen dazu beitragen, im Alltag

und auf Reisen nachhaltiger zu agieren

– dies legten die Siegerinnen in ihrem

Video dar.

TRAVEL INSIDE stellt die vier Nachwuchs-Hoffnungen

mit ihren Gewinner-Ideen

in einer Porträt-Serie vor. In

dieser Ausgabe: Franziska Jud von DER

Touristik Suisse.

ES

Bericht Seite 7

Main partner:

Helvetic Assistance

Co-partners:

SBB

Hertz

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ULRICH HOLT TRAVEL PERSONALITY AWARD ROMANDIE

Jacqueline Ulrich heisst die Branchenpersönlichkeit 2018 in

der Romandie. Der Travel Personality Award Romandie wurde

zum fünften Mal verliehen. Die Co-Direktorin von L’Esprit du

Voyage (Fribourg) setzte sich gegen André Schneider (Genève

Aéroport) und Michel A. Ryser (Croisitour) durch, die ebenfalls

auf der Shortlist standen. Beim Leservoting von TI français

schwangen diese Personen aus sechs ursprünglichen Kandidaten

obenauf. Die Preisverleihung fand im Mövenpick Hotel

Lausanne zum Abschluss des TTW Romandie statt.

Jacqueline Ulrich und ihre Vorgänger (v.l.): Stéphane Jayet (VT

Vacances), Modestino Capolupo (Tourisme pour Tous), David Léchot

(Indalo Space) und João Roque (TAP Air Portugal).

TI-NEWS

TäglIch akTuEll

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Fotos: zVg, TI

Das Publikumsmagazin rund ums Reisen!

Am

19.09.2018

erschienen

www.traveltip.ch


2

TOP STORIES

Gefährdet neue Amerika-Plattform das Visit USA?

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018

Im September 2019 organisiert Brand USA einen neuen B2B-Event für Europa. Schweizer Amerika-Insider zeigen sich eher skeptisch.

Die Ankündigung der touristischen

Marketingorganisation Brand USA, im

September 2019 in London mit der

«Brand USA Travel Week» eine neue

B2B-Veranstaltung für den europäischen

Markt durchzuführen, hat viele

USA-Player überrascht (TI online berichtete).

Auch wenn das Konzept noch

nicht im Detail bekannt ist, erinnert

die Idee stark an das frühere Pow Wow

Europe, das nach drei Jahren mangels

Interesse eingestellt wurde. Mit Bildungsmöglichkeiten,

B2B-Meetings

und Präsentationen innerhalb der

Travel Expo sowie Vortragsreihen soll

der fünftägige Event dazu beitragen,

die unter Druck geratenen Besucherzahlen

aus Europa wieder zu steigern.

ALS GRUNDSÄTZLICH POSITIV sieht

Werner Wiedmer (Visit USA Committee)

die Aktivität: «Alles, was den Tourismus

in die USA fördert, befürworten

wir. Nachdem der Fokus lange auf

Asien gerichtet war, haben die aktuellen

Verstimmungen mit China und die

rückläufigen Einreisezahlen aus Europa

wohl dazu beigetragen, dass man

sich wieder vermehrt auf den alten

Kontinent besinnt.» Für das Visit USA

und die Road shows in der Schweiz sieht

er keine direkte Gefahr: «Natürlich

wird der Londoner Event finanzielle

Mit der «Brand USA Travel Week»

in London soll der Tourismus aus

Europa neue Impulse erhalten.

Mittel absorbieren. Ich gehe aber davon

aus, dass nur einige USA-Verantwortliche

von TOs nach London reisen werden.

Unsere Events richten sich direkt

an die Verkaufsfront.» Für das laufende

Jahr rechnet er wiederum mit gegen

450000 USA-Einreisen aus der Schweiz.

Fast alle befragten TOs setzen ein

Fragezeichen hinter den Termin, da

dieser in die Endphase der Katalogproduktion

falle. Als wertvolle Plattform,

jedoch wahrscheinlich ohne Mehrwert

zu den bestehenden bezeichnet Pino

Andreano, Director Specialists bei

Hotelplan Suisse, die Travel Week.

Mangels Details sei eine Beurteilung

noch schwierig. «Ich bezweifle aber,

dass aus der Schweiz viele USA-Touristiker

nach London reisen. Wir recherchieren

vor Ort und treffen unsere

Partner an den Fachmessen wie dem

International Pow Wow in den USA.

Sales-Mitarbeitende nach London zu

schicken, ist illusorisch, für sie gibt es

das Visit USA und die Roadshows hier

in der Schweiz.»

Gespannt, wie das Ganze ausgestaltet

wird, ist Michael Bötschi, PM

Nordamerika bei Knecht Reisen. «Wenn

man mich gefragt hätte, was es noch

braucht, hätte ich bestimmt keine neue

Messe ins Feld geführt. Ob die Travel

Week dereinst den Besuch einer anderen

Messe überflüssig macht, bleibt

abzuwarten, bis wir Details kennen.»

ENTSCHEIDEND SEI das Ziel dahinter,

erklärt Fabio Negro, Group Head of

Destination North America bei FTI. Für

die grossen USA-Veranstalter sei es

wichtig, an solchen Events präsent zu

sein. Deshalb werde FTI dabei sein.

Obwohl sich eine solche Woche als

Know-how-Aufbau für die Reise büros

eignen würde, bezweifelt er, dass viele

von der Front nach London fahren

werden, ausser Brand USA lädt inkl.

Flug und Unterkunft ein. Zur Frage der

Finanzierung des Events meint er:

«Hypothetisch gesprochen käme sie

wohl aus dem internationalen Marketingtopf

von Brand USA und den Regionen/Städten.

Dass dadurch weniger

Geld für die Vermarktung in den

Quellmärkten zur Verfügung stünde,

darf nicht passieren. Wir hoffen, dass

Brand USA entsprechend plant.»

Verda Birinci-Reed von DER Touristik

Suisse meint: «Sofern sich die Inhalte

und Themen stark von anderen

Plattformen unterscheiden, könnte ein

Mehrwert generiert werden. Der Markt

reguliert die Nachfrage dann von

selbst.»

UH

Kommentar Seite 4

SPOTLIGHT

CARMEN BREUSS, REGION MANAGERIN DACH, ÖSTERREICH WERBUNG

«Paris zählt nun wieder zu den starken Mitbewerbern»

Nach den sehr guten Jahren 2015 und 2016 gehen die Einreisezahlen nach Österreich aus der Schweiz zurück.

Wie präsentieren sich die Einreisezahlen

aus der Schweiz nach Österreich

im laufenden Jahr?

Die Schweiz belegt bei Ankünften und

Nächtigungen in Österreich Rang drei aller

ausländischen Herkunftsmärkte. Über

die vergangenen zehn Jahre hat es kontinuierliche

Steigerungen gegeben. Nach

überdurchschnittlichen Zuwächsen in

den Jahren 2011, 2012 und 2015 gibt es

aktuell einen leichten Rückgang. Von Januar

bis Juli dieses Jahres verzeichnen

wir ein Minus von 2,1% bei den Ankünften

und –2,7% bei den Nächtigungen.

Welche Rolle spielen die Währungsschwankungen

im Verhältnis des

Schweizer Frankens zum Euro?

Wir haben im Jahr 2015 versucht, durch

den attraktiven Wechselkurs neue Gäste

anzusprechen und diese als Stammund/oder

Intervallgäste zu gewinnen. Zuwächse

gab es bei den Zweit- oder Drittferien

oder es erfolgte ein Wechsel in

eine höhere Kategorie. Generell bearbeitet

Österreich Werbung den Schweizer

Markt mit einer langfristigen Perspektive.

Warum sinken die Zahlen?

Einerseits wurde die Angebots- und Produktgestaltung

in der Schweiz selbst

wegen der Auswirkungen des Frankenschocks

verbessert, es wurden neue

Preismodelle z.B. bei den Skipässen lanciert.

Gebündelte Marketingaktivitäten

von Schweiz Tourismus wie auch Einzelauftritte

der Destinationen und Betriebe

am Inlandsmarkt wurden spürbar verstärkt.

Und der Faktor (An-)Reisedauer

spielt gerade bei Kurzreisen eine grosse

Rolle. So haben wir leider nur noch nach

Wien und Graz direkte Flugverbindungen.

Auf der Arlbergstrecke erschwerten immer

wieder Bauarbeiten das Weiterkommen.

Zudem gibt es auf dem Weg zu den

Skigebieten ein Nadel öhr. Last, but not

least zählt bei den Städtereisen nun Paris

wieder zu den starken Mitbewerbern.

Deutschland weist laufend neue Rekordzahlen

aus. Was ist anders?

Deutschland hat ein breiteres Tourismusportfolio

(z.B. Nord-/Ostsee) als Österreich,

der Norden liegt im Trend. Ein

gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis und

attraktive Ferienhotels auch in Grenznähe

vervollständigen das Angebot. Bei der

Verkehrsanbindung gibt es die Bewerbung

von Bahn-Angeboten durch SBB/

DB, einen massiven Ausbau des Fernbusnetzes

und hervorragende Fluganbindungen

in deutsche Städte.

Was bietet Österreich, was Deutschland

oder die Schweiz nicht haben?

Das touristische Angebot Österreichs

punktet durch die Kombination aus Natur,

Kultur und Gastfreundschaft. Besondere

Stärken sind das hochwertige Angebot

für Familien oder das lebendige

kulturelle Erbe der Städte. Im Winter sind

es die moderne Infrastruktur und die

Serviceleistungen in den Skigebieten.

Wo setzt Österreich an, um die

Schweizer wieder anzulocken?

Ziel ist es, Österreich als Ganzjahresdestination

für individuelle Auszeiten zu verankern.

Wir setzen im Marketing bei der

individuellen Customer Journey an und

kommunizieren das ganze Jahr an den

verschiedenen Touchpoints One-to-one-

Botschaften. Wir unterscheiden zwischen

Erholungs-, Aktiv- und Sportferien,

City-Trips, Kulturerlebnissen in Stadt und

Land oder spezifischen Themenreisen.

Als eigenständige Zielgruppen sprechen

wir Familien und LGBTs an. NDR

Fotos: iStock.com / bluejayphoto, zVg


TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018 TOP STORIES

3

Berner TOs wollen Menorca, Elba und

Cagliari nicht missen

Seitdem Skywork nicht mehr fliegt, fürchtet man in Bern den Verlust von wichtigen Destinationen.

Auch grosse TOs bekennen sich zu Belpmoos.

Stephanie Günzler/Elisha Schuetz

Nach dem Skywork-Aus herrscht am

Flughafen Bern viel Unsicherheit.

Derzeit sind Airport, Airlines und

Veranstalter am Verhandeln und Abwägen,

welches Angebot für den

nächsten Sommer machbar ist. Erste

Ergebnisse erwarten die Beteiligten

offenbar in den nächsten ein bis zwei

Wochen. Bei den grossen Schweizer

Veranstaltern und vor allem den kleineren

TOs vor Ort hofft man sehr auf

eine gute Lösung, damit das teils gute

Geschäft ab Bern weiterlaufen kann.

Unverzichtbare Destinationen

Mit Skywork verschwinden (zunächst)

viele wichtige Linien- und Charterverbindungen

ab Bern. Für die lokal ansässigen

Veranstalter Belpmoos Reisen

und Aaretal Reisen, welche Charterund

Kontingentsplätze bei Skywork

hatten, bricht dabei ein gutes Geschäft

weg. Am meisten würde bei den Ferien-Destinationen

der Verlust von Menorca

(Mahon) und Cagliari schmerzen,

da sind sich Andreas Gerber (Aaretal

Reisen) und Gabriela Jones (Belpmoos

Reisen) einig. «Aber auch Jersey tut

weh, das waren gute Dossiers», sagt

Jones. Ebenso werde sie Figari vermissen.

Und Elba: Da konnte Skywork mit

der Saab 2000 zwar nur bis Grosseto in

der Toskana fliegen und dann mussten

die Passagiere mit dem Bus auf die

Fähre. Aber Skywork habe versprochen

gehabt, dass sich dies 2019 bessern

solle, berichtet die Geschäftsführerin.

In Bern würde man das Ziel Menorca

schmerzlich vermissen.

Ebenfalls einig sind sich die beiden

Geschäftsführer, dass die Kapazitäten

für Mallorca und Olbia, wie sie Helvetic

Airlines derzeit anbietet, nicht ausreichen.

Ohnehin warte man noch auf

das definitive Commitment von Helvetic

zum Abflughafen Bern, so Gerber.

Er fände es begrüssenswert, wenn

Helvetic Kos, Rhodos und Kreta wieder

bedienen würde. Für die europäischen

Städteziele von Skywork hat er weniger

Hoffnung. Dort lohne es sich für Veranstalter

jedenfalls nicht, ins Risiko zu

gehen, da es in Zürich, Basel und Genf

bereits ein grosses Angebot gebe.

TO-Bekenntnis zu Bern

Auch viele grosse Schweizer TOs sprechen

sich für Bern aus. «Die Nachfrage

seitens unserer Kunden ist gross und

hat sich im letzten Jahr auch auf die

Kantone Waadt, Fribourg sowie ins

Wallis ausgeweitet», berichtet Nicole

Pfammatter, Director Dyna & Package

bei Hotelplan Suisse. «Von Jahr zu Jahr

wird Bern mehr nachgefragt.» Werner

Schindler, Geschäftsführer des Städtereisen-Spezialisten

Railtour mit Sitz

in Zollikofen, betont, die Flüge vom

«Mösli» seien sehr attraktiv, weil die

Check-in-Zeiten superkurz sind und

die Parkplätze nahe und günstig liegen.

«Zudem ist es angenehm, wenn man

zehn Minuten nach der Landung im

Bus oder Auto sitzt und eine weitere

halbe Stunde später schon zuhause ist.»

Auch Karin Markwalder, GM Helvetic

Tours, lobt all dies. Die entscheidende

Frage sei, welche Zusatzkosten

die Kunden für die Reise in Kauf nehmen.

Diese seien aufgrund der vergleichsweise

geringen Kapazität der

Aus- und Weiterbildung – ein wichtiges Thema am TTW

einsetzbaren Flugzeuge nicht wegzudiskutieren.

Helvetic Tours verfügt

Stand heute über kein Charterkontingent

ab Bern. «Ergeben sich vielversprechend

Konstellationen, ist die Integration

eines Angebots ab Bern im Sommer

2019 aber nicht ausgeschlossen», so

Markwalder. Etwas weniger euphorisch

tönt Adrian Eckert, Director Revenue

Management TUI Suisse: «Im Sommer

war die Nachfrage für Kontingentsplätze

nach Spanien und Griechenland

vorhanden. Im Winter buchten vereinzelte

Gäste Städtetrips ab Bern.» Ob TUI

weiter mit Bern plane, sei noch Gegenstand

von Verhandlungen, so Eckert.

Braucht es Linienflüge ab Bern?

Mit Skywork sind Stand jetzt Linienverbindungen

und damit auch das

Winterangebot ab Bern verschwunden.

«Aus der Sicht eines Ferienreiseveranstalters

ist die Nachfrage nicht saisonal

befristet», sagt dazu Markwalder. Die

Infrastruktur in Bern ermögliche jedoch

nur begrenzt die Direktanbindung

mit Winter-Destinationen. Bei

TUI gebe es kein allzu grosses Interesse

für Linienflüge, so Eckert. Sogar für die

Botschaften in Bern scheint der Wegfall

der Linienflüge kein allzu grosser

Verlust zu sein, die entsprechenden

Personen fliegen Insidern zufolge offenbar

ohnehin lieber ab Zürich.

Allgemein betont jedoch Markwalder:

«Wir würden uns für die Kunden

vor Ort und die Region über ein gutes

Gedeihen des Flughafens freuen.»

Ob Lernende im zweiten und dritten Lehrjahr oder Studierende – für alle gibt es ein aufschlussreiches Programm am 25. Oktober.

Fotos: iStock.com / aluxum, Armin Grässl

Am Swiss Travel Day am 25. Oktober

im Stage One in Zürich Oerlikon steht

die Aus- und Weiterbildung im Fokus.

Während für die Lernenden des zweiten

und dritten Lehrjahres am TTW ein

«Trainee Program» aufgelegt wird,

richtet sich die «Education & Career

World» an Touristiker und Studierende.

Das «Trainee Program» ist wieder in

zwei Varianten aufgeteilt, die ein Seminar

zum Thema Reiserecht, eine

Schulung zu Kundentypen, zum Thema

Knigge und zum Thema Kundenverblüffung

sowie einen Workshop

unter dem Titel «Mobilität der Zukunft»

umfassen. Ausserdem gibt es Workshops

zu den Trend-Destinationen

Nordsee, Polen, Costa Rica und Ras al

Khaimah. Bei einem interaktiven Quiz

zur Ausstellung können die Lernenden

einen einwöchigen Sprachaufenthalt

von Globo-Study gewinnen.

Zum Auftakt der «Education & Career

World» schildern Annette Kreczy von

DER Touristik Suisse, Erich Mühlemann

von TUI Suisse und Daniel

Reinhart von Hotelplan Suisse im

Format «Karrierechancen im Tourismus»

ihren Werdegang und gehen auf

die Anforderungen und Karrierechancen

im Reisebüro von morgen ein.

Danach nehmen Christina Renevey

(Travel Job Market) und Hanna Rychener

Kistler (IST Zürich/EIT Lausanne)

die Anforderungen im Job von heute

und morgen unter die Lupe. Am

Nachmittag werden die Weiterbildungsangebote,

die es im Tourismus

gibt, vorgestellt. Was zeichnet welche

Schule aus und welche ist die richtige

Wahl für eine Tourismus-Karriere? Den

Abschluss bildet ein Einblick in die

Arbeit eines National Tourist Office

von Véronique Platschka von Mauritius

Tourismus.

NDR

Interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen an

der Education & Career World 2017.


4

TOP STORIES

Mit neuen Geschäftsmodellen gegen die klassischen TOs

Am FVW-Kongress wurde ein besonderer Fokus auf die innovativen Start-ups gelegt.

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018

Mitte September trafen sich in Köln die Entscheidungsträger

der deutschen Reisebranche – aber auch

viele Schweizer Branchenexponenten waren zugegen.

Der Anlass drehte sich primär um Travel Technology,

neue Geschäftsmodelle und um die für den

deutschen Markt spezifischen Themen wie die neue

Pauschalreiseverordnung. Aus der Schweiz waren

hauptsächlich Branchenexponenten anwesend,

welche sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung

und «disruptive business models» beschäftigen. So

waren u.a. Katja Altmann von Bedfinder, Roland

Zeller und Crew von Viselio sowie Manuel Hilty von

Nezasa vor Ort.

In Deutschland gibt es noch immer 1600 Reiseveranstalter.

Die Anzahl ist zwar abnehmend, aber

Start-ups mit neuen und disruptiven Geschäftsmodellen

drängen in den Markt. Sie nutzen die neuesten

Technologien, aber auch innovative, auf eine

Web-affine Kundschaft ausgerichtete Produktionsund

Vertriebsarten. Interessant sind die verschiedenen

Produktions-, aber vor allem die Distributionsansätze

dieser neuen Marktteilnehmer. Am

FVW-Kongress konnten vier Start-ups während drei

Minuten ihr Businessmodell vorstellen, welche dann

von Karlheinz Kögel (HLX Touristik) und Georg

Ziegler (Director Brand, Content & Community,

Holidaycheck) kommentiert wurden.

Katja Altmann, Bedfinder

Die Aufgabe von Bedfinder besteht darin, Wachstum

für die Hotelplan-Gruppe durch internationale Expansion

zu generieren. Dabei setzt man ausschliesslich

auf Instant-book-Kanäle und startete vor zwei

Jahren als erster Partner mit «book on Google».

Bedfinder liefert den Preis und die Verfügbarkeit.

Der Nutzer verlässt jedoch nicht die Google-Seite und

schliesst die Buchung auch dort ab. Innert 24 Monaten

wurde der OTA in Zusammenarbeit mit Meta-

Suchma schinen und durch verschiedene «White

Vier Start-ups stellen sich vor.

label»- Integrationen in 26 Märkten ausgerollt. Weil

der Verkauf von «Hotel only» nur tiefe Margen generiert,

wird Bedfinder neu auch Pakete mit Flug und

Hotel anbieten und dabei auf das Veranstalter-Knowhow

von Hotelplan zurückgreifen. Die Pauschalangebote

werden zuerst in den USA verfügbar sein.

Michael Tenzer, Viamonda

Der Ansatz von Viamonda ist, eine individuelle

Fernreise digital plan- und buchbar zu machen. Man

geht davon aus, dass der Fernreisemarkt in Zentraleuropa

rund EUR 15 Mia. Umsatz generiert, Fernreisen

aber weder bei grossen, noch bei spezialisierten

Veranstaltern online plan- und buchbar sind. Der

USP von Viamonda ist der Verbund touristischer

Expertise mit einer digitalen Systeminfrastruktur.

Somit kann sich der Kunde auf die Qualität und Sicherheit

eines Veranstalters verlassen. Im Vertrieb

wird auf «White label»-Lösungen und auf die Zusammenarbeit

mit OTAs, Meta-Suchmaschinen, aber

auch stationäre Agenturen gesetzt.

Annika Lucien, Evaneos

Evaneos ist eigentlich kein Start-up mehr, denn

gegründet wurde das französische Unternehmen

bereits 2009. Es geht darum, Reisende individuell

online mit ausgewählten, lokalen Agenturen im

Zielgebiet in Verbindung zu bringen. Heute beschäftigt

Evaneos 1300 Agenten in rund 60 Zielen.

Bis heute wurden 300000 Reisende bedient, das Ziel

ist, bis im Jahr 2020 800000 Reisende mit knapp

2000 Agenten zu erreichen. Dafür hat das Unternehmen

in Funding-Runden ein Kapital von USD 108

Mio. generiert. Evaneos hat sich entschieden, die

Märkte selbst zu bewerben, und investiert viel in

guten Content für die Suchmaschinenoptimierung.

Christian Diener, Unplanned

«Life’s best moments happen unplanned» lautet der

Slogan dieses Start-ups. Reisen und Ferien hätten im

2018 einen wichtigen Pluspunkt verloren, denn die

Digitalisierung habe den Faktor «Abenteuer» gestohlen.

Unplanned bietet deshalb massgeschneiderte

Trips ins «Unbekannte» an. Der Interessent legt

lediglich seine Reisedaten fest und nennt sein Budget

für Anreise und Unterkunft. Ein paar Fragen helfen

dem Unplanned-Team, den Interessenten besser

kennen zu lernen, um dann eine massgeschneiderte

Überraschungsreise zu kreieren. Eine Woche vor

Abreise erhält der Kunde einen Umschlag, welcher

die wichtigsten Infos zu Anreise und Unterkunft

beinhaltet, aber nicht geöffnet werden soll. Drei Tage

vor Abreise folgt eine E-Mail mit Wettervorhersage,

Packliste und Ort sowie Zeitpunkt der Abreise. Erst

zum Zeitpunkt der Einfindung am Abreiseort soll

der Umschlag geöffnet werden. Unplanned setzt vor

allem auf Social-Media-Marketing und spricht als

Zielgruppe hauptsächlich Millennials an.

Die Frage, in welches Start-up sie investieren

würden, beantwortete Karlheinz Kögel klar mit

Bedfinder, Georg Ziegler hingegen mit Unplanned.

Beide glauben auch, dass die vorgestellten Start-ups

in fünf Jahren noch am Markt sein werden.

Hans-Peter Brasser, Köln

OPINION

Brand USA will das Reisegeschäft aus Europa in die USA ankurbeln

«Make America great again»

Mit der «Travel Week» im September 2019 in London

will die US-Reiseindustrie einen Game-Changer-Event

zur Tourismusförderung aus Europa etablieren. So weit

so gut: Denn die Zahlen aus den europäischen Märkten

sind rückläufig oder bestenfalls stagnierend. Die

Schweiz generiert – angesichts der

Be völ kerungsanzahl – mit 400 000 bis

500 000 Einreisen nach wie vor eine

stattliche Grösse im europäischen

Vergleich.

Angelo Heuberger

Die Gründe für die Stagnation sind vielfältig: Eine

gewisse Sättigung seitens der Besucher ist normal, aber

auch die doch recht höheren Preise in den USA tragen

dazu bei. Insider vermuten auch, dass der Generationenwechsel

mit zwar interessierten Leuten, aber einer differenzierteren

Sichtweise als die Nachkriegsgeneration

sowie die gegenwärtig tägliche, eher negative Mediencover

age aufgrund des jetzigen US-Präsidenten ebenfalls

zur Sättigung beitragen. Der Rekord aus dem Jahr

2015 mit 536 000 Einreisen aus der Schweiz dürfte in

absehbarer Zeit wohl kaum mehr erreicht werden, für die

TOs eine Challenge.

Mit dieser neuen Plattform – eine Art neuer Pow Wow

Europe – zielt Brand USA wohl kaum auf oder gegen die

Aktivitäten der diversen VUSA Committees in Zentraleuropa

ab, welche seit Jahrzehnten recht erfolgreich am

Markt operieren und sich insbesondere auf die B2B-

Counter-Profis konzentrieren. Vielmehr könnte dieser

neue Anlass für den in London Anfang November stattfindenden

World Travel Market (WTM) und auch für die

Berliner ITB zur Konkurrenz heranreifen. Werden die USA-

Anbieter künftig nur noch die «Travel Week» belegen?

Ob sich die USA-Einkäufer aus Zentraleuropa tatsächlich

im September nach London begeben werden, bleibt abzuwarten.

Bei der ersten Austragung dürften diese Spezialisten

wohl kaum zu Hause bleiben können, sondern

müssen sich den neuen Event anschauen, sofern sie

dann die Zeit finden.

Bericht Seite 2

Foto: Christian Wyrwa


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6

TTW ROMANDIE

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018

TTW Romandie hat überzeugt

Der Mix aus Market Place, Aus- und Weiterbildung sowie Networking lockte 876 Besucher nach Lausanne.

Urs Hirt

Zwei Tage stand das Mövenpick Hotel

in Lausanne-Ouchy letzte Woche ganz

im Zeichen des TTW Romandie, der

wichtigsten Outgoing-Veranstaltung

für die Westschweizer Reisebranche.

Das vielfältige Programm kam bei den

insgesamt 876 Teilnehmern – gleich

viele wie letztes Jahr – überaus gut an.

Den Auftakt machte am Mittwochmorgen

der Asia Workshop, an dem fünf

TOs sowie Singapore Tourism den über

70 Besuchern verschiedene Regionen

und Reisearten vorstellten. Am Donnerstag

stand der Arabian Workshop

auf dem Programm. Gut 60 Teilnehmer

interessierten sich für die Neuheiten

und Insidertipps der sechs präsentierenden

Anbietern.

Mit den Envol-Destinationsschulungen

und dem thematischen Focus

Cruises, unterstützt durch Genève

Aéroport, bot der TTW Romandie auch

an beiden Nachmittagen ein abwechslungsreiches

und interessantes Ausund

Weiterbildungsangebot, das auf

grossen Anklang stiess. Und auf dem

Market Place konnten die rund 60

Aussteller jeweils von 12.15 bis 18.00

Uhr den interessierten Besuchern ihre

Produkte-Neuheiten präsentieren und

Geschäftsbeziehungen pflegen bzw.

neu aufbauen.

Traditionell legt der TTW Romandie

viel Wert auf den Branchennachwuchs.

An den Ständen auf dem Market Place wurden Kontakte

geknüpft und Neuheiten präsentiert.

Nachwuchs-Förderung Trainee Program: die Mittwoch-Gruppe mit Betreuer Manuel

Chablais (l.) und Stéphane Jayet (Westschweizer Ausbildungschef, r.).

Auch dieses Jahr wurde den teilnehmenden

Lernenden an beiden Tagen

ein attraktives Programm geboten.

Nach dem morgendlichen Abstecher

zum Flughafen Lausanne-Blécherette

und der Präsentation des Geschäftsfliegers

Fly 7 standen der Besuch des

Traditioneller Networking-Treffpunkt zum Abschluss des ersten Tages:

der Cüpli-Apéro von TRAVEL INSIDE und Europcar.

TTW Market sowie die Teilnahme an

Workshops und Präsentationen im

Zentrum des Trainee Program.

VERSCHIEDENE VERLOSUNGEN – zu gewinnen

gab es Flüge mit Edelweiss,

Emirates, Aegean Airlines sowie eine

Destinationsbezogene Envols und themenspezifischer

Focus waren Teil des Aus- und Weiterbildungsangebotes.

Kreuzfahrt von CroisiEurope –, der

traditionelle Apéro von TRAVEL INSIDE

und Europcar am Mittwochabend sowie

die Verleihung des Travel Personality

Award Romandie zum Abschluss

am Donnerstagabend rundeten das

Programm ab.

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Jacqueline Ulrich ist die Westschweizer Travel Personality of the Year

Jacqueline Ulrich bei ihrer Dankesrede.

Zum Abschluss und als Höhepunkt des

TTW Romandie wurde bereits zum fünften

Mal die Travel Personality of the Year

gekürt. Wer würde auf den letztjährigen

Gewinner David Léchot (Indalo Space)

folgen? Aus ursprünglich sechs Kandidatinnen

und Kandidaten hatten es die folgenden

drei in einem Online-Voting durch

die Leserschaft des TRAVEL INSIDE

français in die Endausscheidung geschafft:

Michel A. Ryser (Croisitour), André

Schneider (Genève Aéroport) und Jacqueline

Ulrich (L’Esprit du Voyage).

Letztlich entschied sich die Jury für Jacqueline

Ulrich. Das Engagement der

Co-Direktorin von L’Esprit du Voyage (Fribourg)

bei der Verteidigung der Interessen

der Reisebranche und in der Förderung

der Ausbildung waren entscheidend in

den Beratungen der Jury. Bis 2001, als

sie zu Marly Voyages wechselte, war ihr

Karriereweg durch Kuoni geprägt. 2007

erfolgte dann die Gründung von L’Esprit

du Voyage. Ulrich ist u.a. auch für die

Ausbildung in Fribourg verantwortlich und

wirkt beim SRV (Schweizer Reise-Verband)

bei der Neufassung der mündlichen

Prüfungen 2019 mit.

Die Jury setzte sich zusammen aus Präsidentin

Véronique Hermanjat (ex IST Lausanne,

heute Tourismusdelegierte der

Region Cossonay-Aubonne-Morges), Michael

Bolt (Hotela), Ivan Haralambof

(Balexert, früher Swissair/Swiss), Max E.

Katz (SRV-Präsident) und Dominique Sudan

(TRAVEL INSIDE français). Unterstützt

wurde die Award-Verleihung durch die

Sozialversicherung Hotela als Presenting

Sponsor, das Fremdenverkehrsamt der

Dominikanischen Republik und Circuits

du Monde.

UH

Fotos: TI


Foto: ES

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018 TRAVEL MARKET

7

Eine nachhaltige Gewinner-Idee

ASSOCIATIONS In der ersten Folge unserer

Serie «Young Talents 2018» stellt die

Gewinnerin Franziska Jud ihre Idee vor.

Franziska Jud arbeitet seit August als Praktikantin

in der Unternehmenskommunikation von DER

Touristik Suisse. Nach dem Studium kam sie, nach

einem Umweg über ein Marketing-Studium in der

Musikbranche, in die Reisewelt, «denn nun wollte

ich die Seite der Unternehmenskommunikation

sehen», wie die 24-Jährige ausführt. Reiseerfahren

war sie bereits: nebst vielen Ferienaufenthalten in

der Ferne verbrachte sie ein Auslandjahr in Nottingham

und absolvierte ein Austauschsemester in

Rotterdam – notabene ihrer Lieblingsstadt.

KAUM BEI DER TOURISTIK SUISSE ihre neue Stelle

angetreten, wurde sie sogleich intern auf den

Young-Talents-Wettbewerb des SRV angesprochen.

Da sie das Thema Nachhaltigkeit grundsätzlich

beschäftigt und Jud leidenschaftlich gerne Videos

dreht, fällte sie den Entscheid, am Wettbewerb

teilzunehmen. «Mein ursprünglicher Gedanke war,

dass das Thema den Leuten möglichst einfach und

spielerisch zugänglich gemacht werden sollte,

auch mit einem gewissen Spassfaktor», so Jud. Ihre

Idee: eine App, die als alltäglicher Begleiter Vorschläge

unterbreitet, wie man den Büroalltag

nachhaltiger gestalten kann.

Zum Beispiel: Kunststoff- statt PET-Flaschen zu

benutzen, Abfall einsammeln und trennen oder die

Treppe dem Aufzug vorzuziehen. «Man könnte auch

seinen Arbeitsweg à la Google Maps eintragen, und

die App belohnt den Nutzer, wenn man den Weg

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem

Velo zurücklegt, indem sie entsprechende Punkte

ver teilt.» Die User könnten sich somit mit anderen

messen, die Unternehmen eigene Gruppen gründen

und die Mitarbeiter gegeneinander antreten lassen.

Die Rangliste sorge für den nötigen Ehrgeiz und die

Motivation, nachhaltiger zu leben, während die

App auch ganz konkrete Ideen beinhalte, was man

spezifisch tun könne.

DURCH DAS ENTSPRECHEND PROGRAMMIERTE Design

könne die App auch auf dem Tablet oder als

Website auf dem PC verwendet werden. «Mit dem

passenden Add-on wäre es zudem ein Leichtes, die

App ins Intranet zu integrieren, sodass die Tipps

jederzeit abrufbar sind», führt das Young Talent

aus. Eine beliebige Weiterentwicklung der App

mit Zu satzfunktionen, z.B. für Nachhaltigkeits-Events,

sei anschliessend je nach den Bedürfnissen

der Un ternehmen offen und möglich.

Etliche Unternehmen schreiben sich bekanntlich

das Thema Nachhaltigkeit gross auf die Fahnen –

reine PR? «Das denke ich nicht», sagt Jud, «eine

gewisse Ernsthaftigkeit steckt bestimmt dahinter.»

Denn: In der Reisebranche zerstöre man ohne

nachhaltiges Handeln die Grundlagen des eigenen

Geschäfts. Natürlich hofft das Young Talent, dass

ihre Idee nicht einfach eine vage Idee bleibt: «Intern

Seit August in der Reisebranche: Franziska Jud.

bei DER Touristik Suisse habe ich bereits vernommen,

dass die Umsetzung eva luiert und in Erwägung

gezogen wird».

Von den letztjährigen Gewinnerinnen des Wettbewerbs

hat Jud das Feedback erhalten, dass die

SRV-GV «schon etwas ganz Besonderes» sei. Sie freut

sich auf ihre erste Kreuzfahrt – und darauf, mit

möglichst vielen Entscheidungsträgern der Reisebranche

Kontakte knüpfen und spannende Gespräche

führen zu können. «Nachhaltigkeit wird

sicherlich ein Thema sein, schliesslich eignet sich

dieser Rahmen perfekt», so Jud.


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8

TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018

«Die Schweizer Partner müssen Gas geben,

wenn sie ein Stück vom Kuchen möchten»

CRUISE Kevin Bubolz, Managing Director Europe Norwegian Cruise Line, und Jürgen Stille, Senior Director

Business Development Continental Europe, waren zu Besuch in Zürich. Das sagten die beiden über …

… die Zusammenarbeit mit dem

Schweizer Vertrieb

Kevin Bubolz: «Wir sind sehr zufrieden. Wir haben

bei unserem Besuch alle grossen Partner getroffen.

Unser Mann in der Schweiz, Michael Nowatzki, ist

sehr aktiv unterwegs und hat viele Ideen. Dafür

braucht es Partner, die schnell aufspringen und

dabei sind. Das funktioniert hier sehr gut.»

Jürgen Stille: «Die Nachfrage nach NCL-Produkten ist

weltweit sehr gross, die Schweizer Partner müssen

also schnell reagieren.»

… die Herausforderungen im

Schweizer Markt

Stille: «In der Schweiz sind diese nochmals etwas

spezieller, da die Passagierzahlen seit Jahren stagnieren

– während rundherum alle Märkte wachsen.

Da muss man sich schon mal fragen, warum das so

ist. Wir müssen uns also überlegen, wie wir die

Jungen, die bisher nur Land- und Clubferien gewohnt

sind, für Kreuzfahrten begeistern können. Das sind

alles auch Themen, über die wir uns gerne mit unseren

Partnern austauschen.»

Bubolz: «Es ist wichtig zu vermitteln, dass Kreuzfahrten

nicht so verstaubt sind, wie es in vielen Köpfen

noch der Fall ist. Nehmen wir als Beispiel die Go-Kart-

Bahn auf der Norwegian Joy und der Bliss. Diese kam

super an. Kreuzfahrten sind heute etwas ganz anderes.

Dies zu vermitteln, ist aber auf allen Märkten

eine riesige Herausforderung.»

… die neue Norwegian Encore

Bubolz: «Wir wollten auf dem letzten Schiff der

Breakaway-Plus-Klasse keine grundlegenden Anpassungen

mehr vornehmen. Die Encore, die wir am

31. Oktober 2019 von der Meyer-Werft in Empfang

nehmen werden, wird also voraussichtlich wieder

über eine Go-Kart-Bahn verfügen. Ebenfalls gehen

wir davon aus, dass es wieder eine Laser-Tag-Arena

geben wird. Wir waren selbst ein bisschen erstaunt,

wie gut diese bei den Gästen angekommen ist. Zumal

die Idee aus einer Not heraus entstanden ist, weil

wir bei der Norwegian Joy nicht wussten, was wir

mit dem freien Platz auf dem Deck machen sollten.»

… die Saison 2018

Bubolz: «Von 2015 bis 2017 lag die Bruttoumsatzentwicklung

bei der Norwegian Cruise Line Holdings

in der Schweiz bei +78%. Auch für 2018 sieht es

wieder positiv aus. Bei Norwegian Cruise Line liegen

wir bei den Passagierzahlen für die Schweiz aktuell

etwas unter den Vorjahreszahlen. Das hat mehrere

Gründe: Unter anderem hatten wir wegen eines

Drydock-Aufenthalts eine verkürzte Venedig-Saison.

Für die restliche Zeit war die Nachfrage nach den

Jürgen Stille (l.) und Kevin Bubolz waren für einmal am See und nicht auf dem Meer anzutreffen.

Routen aus der ganzen Welt so gross, dass für den

Schweizer Markt weniger Plätze übrigblieben. Venedig

ist bei den Schweizern immer sehr gefragt. Die

Preise sind aber wieder gestiegen, so dass wir beim

Umsatzvolumen trotzdem fast ans Vorjahr herankommen.

Für 2019 sind wir sowohl beim Umsatz als

auch bei den Passagieren schon im zweistelligen

Prozentbereich im Plus gegenüber der Vorjahresperiode.

Aber der Schweizer Markt stagniert seit Jahren,

da kann man nicht jedes Jahr 30% wachsen. Zudem

geht es nicht mehr um jedes einzelne Bett, sondern

darum, beim Umsatz zu wachsen.»

Stille: «Die Gruppen werden nie direkt eingebucht

und zurückgeholt, wenn die Nachfrage von Individualreisenden

steigt. Das war dieses Jahr überproportional

der Fall, weil das Interesse aus der ganzen

Welt so gross war und noch früher gebucht wurde

als sonst. Hätten wir die Kapazität gehabt, würde

2018 ein erneutes Rekordjahr in der Schweiz werden.»

… die kommenden Saisons

Bubolz: «2019 kommt die Norwegian Spirit nach

Europa. Die Vorausbuchungen liegen bereits wieder

auf Rekordniveau. Die Schweizer Partner müssen

Gas geben, wenn sie noch ein Stück vom Kuchen

abhaben möchten. Europa ist der Renner schlechthin,

weil die Gäste aus der ganzen Welt kommen. Ein

Australier macht zum Beispiel keine Karibik-Kreuzfahrt,

aber eine in Europa. 2020 kommt dann die

Pearl aus Alaska. Pläne für ein sechstes Schiff in

Europa und dann den Hafen in Amsterdam einzubinden,

hatten wir schon lange im Hinterkopf.

Amsterdam ist dank der Fluganbindungen aus der

Schweiz sehr gut erreichbar. Die Joy geht im Sommer

2019 nach Alaska. Wir sahen die riesige Nachfrage

für die Region und haben uns entschieden, die

grössere Joy hier einzusetzen und stattdessen die

kleine Norwegian Spirit in China zu positionieren.»

… die aus der Schweiz am

stärksten gebuchten Routen

Bubolz: «Aus der Schweiz sind das klar die Südamerika-Routen.

2018 sind 70% der Buchungen aus der

Schweiz für Kreuzfahrten ausserhalb Europas. Dieser

Wert war 2017 noch nicht so hoch. Sehr beliebt sind

auch speziellere Repositionierungsfahrten. Und

natürlich die Hawaii-Routen, wo wir als einzige

Reederei Inselhüpfen mit dem Kreuzfahrtschiff

anbieten können.»

… die Nachhaltigkeit

Bubolz: «Norwegian Cruise Line ist der Trash Free

Seas Alliance von Ocean Conservancy beigetreten.

Zudem wollen wir das Einwegplastik an Bord reduzieren.

Die Nachhaltigkeit ist schon seit der

Gründung der Reederei ein Thema. Wir haben beispielsweise

einen eigenen Vice President für Nachhaltigkeit,

der zusammen mit einem mehrköpfigen

Team an zahlreichen Projekten arbeitet. Die Abteilung

ist unter anderem auch für unseren Nachhaltigkeitsreport

zuständig, den wir seit drei Jahren

veröffentlichen. Die Verbannung von Plastikröhrli

auf unseren Schiffen war nur ein erster Schritt.

Diesen konnten wir sehr schnell umsetzen und

sparen so nun rund 50 Millionen Stück pro Jahr ein.

Auf unserer Privatdestination Harvest Caye sind wir

beispielsweise noch einen Schritt weitergegangen

und haben jegliches Einwegplastik und Styropor

verbannt. Es ist gut, dass die Aufmerksamkeit für

die Nachhaltigkeit da ist – und die Branche stellt

sich dem Thema. Die Reedereien, die Häfen und die

Städte – wir alle müssen aber an einem Strang ziehen,

denn es braucht Branchenlösungen. Als Wirtschaftsunternehmen

bringt es nichts, als einsamer

Held dazustehen und dann zugrunde zu gehen. Das

ist auch nicht nachhaltig.» Markus Fässler

Foto: FAE


JETZT TICKETS KAUFEN

www.swisstravelday.ch / ticket

AM SWISS TRAVEL DAY

Donnerstag, 25. Oktober 2018 | 14.00 – 18.00 Uhr | Stage One Zürich Oerlikon

13.45 Einlass Arena

14.00 Begrüssung durch Angelo Heuberger, Veranstalter

und Herausgeber, Primus Verlag

Einführung ins Kongressprogramm durch Tagungsmoderator

Stefan Jäggi, Chefredaktor,

TRAVEL INSIDE

14.10 «Etihad: Partnerschafts-Strategien in

einer digitalen Welt»

Keynote von Peter Baumgartner, Senior Strategic

Advisor Etihad Aviation Group

14.45 «Direct Connect, NDC, One Order…

So verpassen Sie den Anschluss nicht»

Experten-Diskussion mit:

Marcel Herter, Fachexperte Flug, Schweizer

Reise-Verband

Jürg Christen, Head of Sales Switzerland, Swiss

Klaus Stapel, Manager Aviation Developments,

Airplus

Moderation: Elisha Schuetz, Redaktor,

TRAVEL INSIDE

15.30 Kaffee-Pause auf der Piazza Turistica

16.20 «New Work: Wie die Reisebranche Fachkräfte

gewinnt und bindet»

Impulsreferat von:

Michael Schmitz, Vorstand, Cooperative Change

Group CCG

Gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit zusätzlich:

Dany Gehrig, CEO, Globetrotter Travel Service

Kai Sannwald, Gründer und CEO, Sunny Cars

Jean-Philippe Spinas, Senior Consultant / Head

Practice Group Consumer & Retail, Kienbaum

Moderation: Stephanie Günzler, Redaktorin,

TRAVEL INSIDE

17.20 «Thomas Stirnimann, wie sieht Ihre Vision für

den grössten Schweizer Reisekonzern aus?»

Ein Live-Interview auf dem «Heissen Stuhl» mit

Thomas Stirnimann, CEO, Hotelplan Group

Moderation: Stefan Jäggi, TRAVEL INSIDE

18.00 Networking-Cocktail auf der Piazza Turistica, offeriert

von Amadeus, Europcar & TRAVEL INSIDE

Experten stellen sich aktuellen Themen – Das jährliche Touristik-Podium von

Swiss Travel Day

Der Swiss Travel Summit findet im Rahmen des Swiss Travel Day statt. Mehr Informationen zum gesamten Event finden Sie online unter www.swisstravelday.ch.

Ticket und Anmeldung

Im Vorverkauf kostet das Ticket CHF 150 (inkl. MwSt.). Im Preis inbegriffen sind der Eintritt zum TTW, die Pausenverpflegung und der anschliessende Networking-Cocktail

(18.00–19.15 Uhr). Weitere Ticketkategorien zum Swiss Travel Day sehen Sie online.

Online-Anmeldung auf www.swisstravelday.ch/ticket. Tickets sind mit CHF 10 Aufpreis auch an der Tageskasse erhältlich. Die Platzzahl ist beschränkt.

Main Sponsor:

Premium Sponsors:

Conference Sponsor:

Technical Partner:


10

DESTINATION REPORT

THAILAND

Maya Bay bleibt

länger geschlossen

Die letzten vier Monate war die zu Koh Phi Phi gehörende Maya Bay gesperrt. Während dieses Zeitraums hatte die

Nationalpark-, Wildtier- und Pflanzenschutzbehörde von Thailand (DNP) eine Studie zur Bewertung der Qualität der

Küsten- und Meeresumwelt durchgeführt, die sich mit dem Zustand der Riff- und Strandressourcen, der Umweltkontrolle

und des Tourismusmanagements befasste. Nun hat die Leitung des Nationalparks Mu Ko Phi Phi beschlossen,

dass die Bucht mehr Erholung brauche – und verlängerte die Schliessung um einen Monat. Touristen ist

es frühestens ab dem 1. November erlaubt, «the Beach» wieder zu besuchen.

Mövenpick expandiert immer weiter

Mövenpick Hotels & Resorts übernimmt das

Management für das Nai Lert Park Hotel in

Downtown Bangkok. Das Resort im Upscale-Segment

soll nach der Übernahme und einer Renovierung

Anfang 2019 wiedereröffnen. Zu bieten

hat das Haus 294 Gästezimmer sowie zahlreiche

Einrichtungen für Freizeit und Arbeit. Es ist das

dritte Mövenpick-Haus in Bangkok.

Erstes Waldorf Astoria

in Thailand eröffnet

Premiere: Am 31. August

öffnete das erste Waldorf

Astoria in Südostasien seine

Türen. Das Waldorf Astoria

Bangkok befindet sich an

der Kreuzung Ratchaprasong.

Es wurde vom preisgekrönten

André Fu und seinem

Designstudio AFSO

entworfen.

UNTER SEINER HAND entstand

mit dem Waldorf Astoria

Bangkok ein ganzheitliches

Hotelerlebnis, das die

moderne Architektur des

Gebäudes mit traditionellem

thailändischem Kunsthandwerk

vereint. Highlight

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018

des Waldorf Astoria Bangkok

ist sein 730 Quadratmeter

grosser Magnolia Ballroom

mit einer geschwungenen

Treppe und acht Meter hoher

Decke, der bis zu 700

Gästen Platz bietet.

DIE 171 ZIMMER UND SUITEN

erstrahlen in elegantem

Thai-Flair und verfügen über

Spa-inspirierte Bäder mit

einer Marmorbadewanne.

Einen Rückzugsort bildet

das Waldorf Astoria Spa mit

vielzähligen Wellnessbehandlungen,

Outdoorpool

und Fitnessstudio.


TI

E-Tickets sollen die

Besucher beschränken

Das neue Resort in

Hua Hin eröffnet am

30. September 2018.

VON PAD THAI BIS TOM YUM GOONG

Die thailändische Küche gehört zu den besten weltweit.

Wer mit Gebeco reist, kann sich die Geschmacksexplosionen

selbst auf der Zunge zergehen

lassen. Gemeinsam mit dem Food-Start-up

Foodboom, Thai Airways und dem thailändischen

Fremdenverkehrsamt hat Gebeco eine Food-Erlebnisreise

entwickelt, die die Highlights des Landes

mit Ausflügen in die lokale Küche kombiniert. Auf

der 11-Tage-Erlebnisreise erfahren die Gäste Thailand

hautnah: beim Kochen mit den Einheimischen,

während des Einkaufs auf dem Markt oder während

des «Bangkok Vegetarian Festivals» im Oktober. ES

DERWEIL ERÖFFNET IN DREI TAGEN das neue Mövenpick

Asara Resort & Spa in Hua Hin, ein stilvolles

Strandhotel direkt am Meer mit Blick auf

den Golf von Thailand. Das Fünf-Sterne-Hotel –

zuvor als Asara Villa & Suite Hua Hin geführt –

wurde komplett renoviert und neu gestaltet. Das

luxuriöse Resort verbindet modernes Design mit

traditionellem Thai-Charme in einem erstklassigen

Strand-Spot, umgeben von üppigen tropischen

Gärten und grosszügigen Pools. ES

Geschmacksexplosion: Die Thai-Küche begeistert.

Zugangssperren, Rauch- und

Übernachtungsverbote – die

thailändischen Behörden

wollen die Schäden im lokalen

Ökosystem lindern und

greifen mit entsprechenden

Massnahmen durch.

MITHILFE VON E-TICKETS

sollen nun die Besucherzahlen

in den beliebten Nationalparks

begrenzt werden.

Die E-Tickets sollen dieses

Jahr eingeführt werden,

teilte die Nationalpark-,

Wildtier- und Pflanzenschutzbehörde

von Thailand

(DNP) mit. Anschliessend

soll das System dann auf

weitere Inseln ausgeweitet

werden. Die DNP hat ein

Komitee zusammengestellt,

das Unternehmen aussuchen

soll, welche die Tickets

verkaufen dürfen.

Bis Oktober soll das Komitee

einen der drei zur

Auswahl stehenden Anbieter

definitiv auswählen. Das

System soll verhindern, dass

Tourismusanbieter die Onlinereservierung

dominieren

– und alle sollen dieselbe

Chance haben, Zugang zu

den beschränkten Gebieten

zu erhalten. Ein weiterer

Vorteil: Das Vorgehen soll

die grassierende Korruption

und den Schwarzmarkthandel

mit den begehrten Tickets

eindämmen.

Als Erstes wird die Behörde

die Tickets im Nationalpark

Hat Noppharat Thara-

Mu Ko Phi Phi an der Westküste

Thailands und im

Nationalpark Moo Ko Similan

auf den Similan-Inseln

einführen.


ES

Fotos: zVg, KOSIN SUKHUM, Mövenpick, Pixabay.com


TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018 FOCUS

11

CITY BREAKS

Brücke zwischen

Vergangenheit und Gegenwart

Die litauische Hauptstadt Vilnius

bekommt am 18. Oktober dieses

Jahres ein neues Kunstmuseum.

In der Sammlung werden den zukünftigen

Besucherinnen und Besuchern

rund 4500 Kunstwerke

von 225 litauischen Künstlern gezeigt.

Das Museum zeigt Arbeiten

aus der Sowjetzeit nach 1960, die

hinter dem Eisernen Vorhang über

Jahre hinweg verborgen blieben.

Die Verantwortlichen des Museums

möchten diese Werke nun für

alle zugänglich machen. Entworfen

hat den futuristischen Neubau

der Architekt Daniel Libeskind.

Dieser konzipierte unter anderem

auch das Jüdische Museum in

Berlin. Das neue Kunstmuseum in

Vilnius soll eine Brücke zwischen

Vergangenheit und Gegenwart bilden.

Fotos: iStock.com/Asergieiev, Amsterdam Pass, MO Museum

Neue City-Cards in München, Amsterdam und Wien

In drei europäischen Hauptstädten bieten City-Cards ermässigten und bequemen Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten.

Amsterdam lässt sich mit dem neuen Pass bequemer und

günstiger erkunden.

Hotelnews

AMSTERDAM: In der niederländischen

Hauptstadt hat das Park Inn by Radisson

Amsterdam City West die Tore geöffnet. Es

liegt 5 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum

und 10 Minuten vom Flughafen

Schiphol entfernt. Nebst 476 Hotelzimmern

und Suiten gibt es u.a. einen Ballsaal.

LONDON: The Westin London City soll 2020

eröffnen und liegt am Ufer der Themse. Es

gibt 220 Gästezimmer, darunter 29 Suiten

und eine Presidential Suite.

LÜBECK: Am Marktplatz in unmittelbarer

Nähe zu den Wahrzeichen der Stadt, wie

Marienkirche oder dem Holstentor, eröffnet

das erste Motel One mit 122 Zimmern.

WIEN: Der neue Vienna Pass von Österreichs Hauptstadt

kann direkt aufs Smartphone geladen werden.

Er ermöglicht Wien-Besuchern freien Eintritt in

mehr als 60 der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten

sowie die Möglichkeit, die Hop-on-Hop-off- Busse der

Vienna Sightseeing Tours auf allen Routen unlimitiert

zu nutzen. Er bietet auch Vortritt bei vielen

Einlasskontrollen, um Sehenswürdigkeiten ohne

Wartezeit besichtigen zu können.

MÜNCHEN: Für die Erkundung des Kunst-, Kultur- und

Freizeitangebots in München gibt es zwei offizielle

Gästekarten: die München Card und den München

City Pass. Neben dem Nahverkehrsticket bietet die

München Card eine breite Auswahl an Ermässigungen

und Rabatten auf Eintrittsgelder in Museen,

Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

der Stadt. Auch Stadtführungen können zu einem

ROM: Romantik Hotels & Restaurants zieht

nach Wien und Brügge mit dem Romantik

Hotel The Inn at The Roman Forum nun

nach Rom. Das Hotel liegt direkt am Forum

Romanum und verfügt über ein einzigartiges

Detail: historische Gänge und eine

hauseigene Krypta im Untergeschoss, die

auch Teil des Forum Romanum sind.

TIFLIS: Das Stamba Hotel ist in einem ehemaligen

Verlagshaus aus dem 20. Jahrhundert

untergebracht und beheimatet 150

rund 52 Quadratmeter grosse Zimmer. Zudem

gibt es ein Restaurant, eine Bar, einen

Dachterrassenpool und ein modern-klassisches

Kasino. Das Haus liegt im Vera-Viertel

von Tiflis.

FAE

ermässigten Preis gebucht werden. Ergänzende

Angebote für Shopping und Gastronomie runden

die München Card ab. Beim München City Pass ist

alles enthalten: Museen, Ausstellungen, Touren und

Sehenswürdigkeiten bieten kostenlosen Eintritt und

teils bevorzugten Einlass ohne Wartezeiten. Dazu

kommen Angebote für Shopping und Gastronomie.

AMSTERDAM: Der neue Amsterdam Pass ermöglicht

Besuchern, über 30 Top-Sehenswürdigkeiten der

niederländischen Hauptstadt zu erkunden. In ihm

enthalten sind Museen, Ausflugstouren, eine Fahrt

mit einem Hop-on-Hop-off-Bus, Bootstouren sowie

Ermässigungen für weitere 15 Erlebnisse. Das komplette

Ausflugsangebot kann mittels eines QR-Codes

direkt auf ein Smartphone oder Tablet geladen

werden. Der Pass ist für ein, zwei, drei oder fünf Tage

erhältlich.

TI

INDIVIDUELLE STÄDTETRIPS

MIT PERSÖNLICHEM SCOUT

Wer gerne individuell reist, kann bei

Marco Polo einen Scout als persönliche

Reiseleitung buchen. Diese sind einheimisch

und können auch einen Einblick

in die Stadt abseits der Touristenströme

geben. Der Routenvorschlag aus dem

Katalog kann nach den eigenen Wünschen

und der Jahreszeit flexibel angepasst

werden. Neben der Trenddestination

Lissabon bietet Marco Polo in dieser

Saison Barcelona, Istanbul, Madrid,

Marrakesch, Moskau, Rom und St. Petersburg

als Ziele für individuelle

Kurztrips.

TI

St. Petersburg mit seinem Winterpalast

und der Alexandersäule

ist eine Reise wert.


12

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14 PEOPLE & EVENTS 39 | 27. September 2018

«Around the World»:

Peter Lenggenhager gewinnt

Das Sommerquiz «Around the World» ist zu Ende – und sieben Gewinner freuen sich über ihren Preis.

Preisübergabe im TI-Büro (v.l.): Muriel Bassin (TRAVEL INSIDE), Peter Lenggenhager (Reisebüro

Tramax, Zug) und Hicham Lahkim Bennani (Country Manager Air France/KLM Schweiz).

Nathalie de Regt

Die Sieger des Wettbewerbs «Around

the World» von TRAVEL INSIDE stehen

fest. Das Quiz war wie schon in den

Vorjahren ein voller Erfolg.

Der Gesamtsieg dieses Jahr geht an

PETER LENGGENHAGER vom Reisebüro

Tramax in Zug. Er gewinnt zwei

Langstrecken-Flugtickets von Air

France/KLM in der Economy Class.

Übergeben wurde ihm der Preis von

Hicham Lahkim Bennani, Country

Manager Air France/KLM Schweiz. «Ich

fiel fast aus dem Bett, als ich per SMS

vom Gewinn erfuhr», sagt Lenggenhager.

Er war im Rahmen seiner Ferien

gerade in seinem Hotelzimmer in Yogyakarta

und ist erst seit kurzem wieder

zurück in der Schweiz. Nun kann er

also bereits die nächsten erholsamen

Tage planen. «Entweder fliege ich mit

meiner Lebenspartnerin nach La

Réunion oder nach Peru», sagt er. Beide

Länder hat Lenggenhager, der über 40

Jahre Berufserfahrung in der Tourismusbranche

verfügt, noch nie bereist.

Lenggenhager nimmt seit Jahren am

«Around the World»-Wettbewerb teil.

Er möge die kniffligen Fragen und

finde es gut, dass man auch etwas

überlegen und recherchieren muss.

Der zweite Platz in der Gesamtwertung

geht an MAYA METZGER, die als

Verkaufsberaterin bei Hotelplan Suisse

in Zürich arbeitet. Sie gewinnt eine

Advents-Flussreise (Wert CHF 700) mit

dem Reisebüro Mittelthurgau für zwei

Personen. «Bis jetzt stand das Glück

nicht auf meiner Seite. Über den Mittelthurgau-Gutschein

freue ich mich

deshalb sehr. Ich besuche jedes Jahr

den Christkindlmarkt in Salzburg und

freue mich, weitere Städte kennenzulernen.

Mir schweben da Würzburg,

Rothenburg und Bamberg vor. Die

Excellence-Schiffe bieten sicher viel

Komfort für eine Adventsreise.»

Der dritte Platz, ein Einkaufsgutschein

vom Flughafen Zürich im Wert

von CHF 300, geht an URSINA SCHMID,

die in Zug für BTA First Travel arbeitet.

Die richtigen Antworten

«Der Sommerwettbewerb ‹Around the

World› gefällt mir besonders, weil man

bei dieser Gelegenheit viel über Veranstalter,

Hotels und Airlines lernt. Über

meinen Gewinn freue ich mich riesig.

Ich shoppe fürs Leben gern und freue

mich sehr auf eine Einkaufstour am

Flughafen Zürich», so Schmid.

DEBORA BETSCHINGER, beim Primus

Verlag für den Wettbewerb verantwortlich,

rekapituliert: «Es ist sehr erfreulich,

dass wir dieses Jahr besonders

viele neue Teilnehmer verzeichnen

konnten. Dies lag einerseits an den

verlockenden Haupt- und Etappenpreisen

und andererseits an der neuen

Online-Promotion. Die Fragen schienen

dieses Jahr sehr anspruchsvoll zu sein

und es war nicht leicht, die richtigen

Antworten ausfindig zu machen. Wir

gratulieren den Gewinnern und bedanken

uns herzlich bei allen für die

Teilnahme.»

1. Etappe 1a,b,c 2a 3c 4c 5c 6b 7b 8a Insider: c

2. Etappe 1c 2b 3a 4b 5b 6c 7b 8a Insider: a

3. Etappe 1c 2b 3b 4b 5b 6c 7b 8b Insider: a

4. Etappe 1b 2a 3a 4c 5a 6b 7a 8a Insider: c

DIE STATEMENTS DER VIER ETAPPENSIEGER

Alle Etappensieger haben einen Mietwagengutschein von Sunny Cars im Wert von CHF 150 gewonnen.

1. ETAPPE: JASMIN MOSER-WYSS,

HAURI REISEN, OLTEN

«Dieses Jahr habe ich das

erste Mal so richtig mitgemacht

und hatte nicht damit

gerechnet, dass ich

den ersten Etappenpreis

gewinne. Ich war begeistert und dankbar

über den Gutschein von Sunny Cars.»

2. ETAPPE: DANIEL AMEZ-DROZ,

REISEBÜRO MONAMI, KLOSTERS

«In der ersten Runde habe

ich aus Spass mitgemacht,

da die Fragen sehr

spannend und die Antworten

auch für einen ‹alten›

Hasen lehrreich waren. Ab der zweiten

Runde packte mich dann der Ehrgeiz.»

3. ETAPPE: KATJA ITTIG,

HOTELPLAN, BRIG

«Jedes Jahr hat es mich

gereizt, teilzunehmen.

Dieses Jahr bin ich dazu

gekommen. Es war interessant

und hat Spass gemacht.

Der Etappensieg beim ersten Mal

hat mich natürlich riesig gefreut!»

4. ETAPPE: CORNELIA WYRSCH,

MAGELLAN REISEN, EMMENBRÜCKE

«Ich nehme nur sehr

selten an Wettbewerben

teil. Das Around-the-

World-Quiz hat mich

angesprochen, weil die

Fragen interessant und sehr lehrreich

waren.»

IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2017/18):

> 5021 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint wöchentlich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Stefan Jäggi (SJ), Chef redaktor;

Nicole Krättli (NIK), stv. Chefredaktorin; Nathalie de

Regt (NDR), Markus Fässler (FAE), Stephanie Günzler

(SG), Angelo Heuberger (AH), Elisha Schuetz (ES)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Cornelia Brunschwiler (Leitung), Natalie Ischi

(Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Selina Frommer, Bruno Indelicato, Dimitri Kistler (Event

& Marketing)

Layout/DTP: Christoph Fontanive (Leitung),

Angela Kaiser, Angela Schäfer

Anzeigenverkauf: Primus Media GmbH,

Hammerstrasse 81, 8032 Zürich; Muriel Bassin

(Leitung), Sandro Paschini, Barbara Senn, Debora

Bertschinger (Sales Support)

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Stephan Giuliani

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

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Case postale 1582,

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Fax +41 (0)22 908 69 09

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Gedruckt

in der Schweiz

Gedruckt

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Fotos: FAE, zVg


Fotos: TUI Suisse, Cathay Pacific, zVg, Knecht Reisen

TRAVEL INSIDE

39 | 27. September 2018 PEOPLE & EVENTS

15

GIGL WECHSELT INNERHALB TUI-KONZERN

Per Ende 2018 verlässt MARION GIGL nach sechs Jahren TUI

Suisse. Die 43-Jährige hat u.a. massgeblich zur Transformation

von Flex Travel zu TUI beigetragen. Auch die Einführung der Luxusmarke

Airtours in den Schweizer Markt fiel in ihren Aufgabenbereich

als Director Sales & Operations. Per 1. Januar 2019 wechselt

Gigl zum Robinson Club und wird dort Director Marketing & Sales.

Sie ist damit für die strategische Ausrichtung des Bereiches, die internationale

Markt- und Brandposition sowie die Umsetzung der

Marion Gigl Wachstumspläne in der DACH-Region zuständig. Eine Nachfolge ist

noch nicht bestimmt. TUI Suisse sucht zudem einen neuen Senior

Manager TUI Events. NUNZIA INGRASSIA wird per Ende Jahr die Leitung des Teams auf

eigenen Wunsch abgeben, das Unternehmen aber nicht verlassen.

TK-Zürich-Chef geht in Rente

ALTAN BÜYÜKYILMAZ, Chef von Turkish Airlines (TK) in Zürich,

geht mit 56 Jahren und nach diversen Stationen in der Schweiz

in Pension. Büyükyilmaz war seit Mai 2016 Direktor in Zürich

und zuvor bereits in Basel und Genf als Manager für TK tätig. Zudem

war er vor zwölf Jahren bereits einmal Marketing Manager

für TK in Zürich. Seine Nachfolge tritt TARKAN INCE an, der für

Turkish Airlines in Toronto, Lagos und im Headquarter in Istanbul

arbeitete.

Rochade bei DER Touristik Suisse

Mike Honegger

GOSSIP

Altan Büyükyilmaz

NEFFY MENCIA DE LA CRUZ wird DER Touristik Suisse nach rund

1½ Jahren verlassen, MIKE HONEGGER übernimmt seine Position

im Agent Sales für die Reisebüros der Deutschschweiz. Honegger

absolvierte seine Lehre als Kaufmann im öffentlichen Verkehr und

war anschliessend Luftverkehrsangestellter am Flughafen Zürich.

Seither ist er Teil von Kuoni und DER Touristik Suisse und arbeitete

zuletzt im Service Center der Nordamerika- und Karibik-Abteilung.

›› Peinlich, peinlich – bei der Beschriftung

einer neuen Maschine von CATHAY

PACIFIC wurde kurzerhand das F vergessen

und auf dem Flugzeug prangte der

Schriftzug «CATHAY PACIIC». Die in Hongkong

stationierte Airline ging aber gleich

in die Offensive, bevor es andere taten,

Da ging wohl etwas vergessen...

und schrieb auf Twitter: «Ups, diese sonderbare

Beschriftung wird nicht lange bleiben! Das geht zurück in die Werkstatt!»

Der Eintrag wurde binnen Stunden tausendfach geteilt.

PARADIESISCHE ROADSHOW

Basel war dieses Jahr nebst Leipzig und Hamburg die einzige deutschsprachige Stadt,

die für eine La-Réunion-Roadshow in die Villa Merian auserkoren wurde. Trotz bestem

Wetter, Apéro und reichhaltigem Buffet- Dinner kamen nur 23 Personen aus der Reisebranche.

Für Helen Weidler vom La Réunion Tourismusausschuss eine Enttäuschung,

die erneut zeigt, dass offenbar nur noch Zürich für solche Anlässe die erwarteten Anmeldungen

erhält. Dabei könnte die zu Frankreich gehörende Insel im Indischen Ozean

von den Reisebüros viel mehr beworben werden. Eric Cousin von Connection Réunion

nennt da u.a. die fantastischen Berggebiete. Mit leichten EU-Einreisevorschriften, Euro-

Währung und guten Flugverbindungen müsste dieses versteckte Paradies eigentlich

weit oben auf den Buchungslisten der Fernziele stehen.

Konrad Baeschlin

Winter-Edutainment

mit Knecht Reisen

PROMOTIONS

Das Edutainment in Bellwald vom Freitag,

14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, von

Knecht Reisen verspricht wieder eine raffinierte

Mischung aus Information, Know-how und

viel Spass.

Das neunköpfige Team für die

La-Réunion-Promotion: (hinten

v.l.) Françoise Cristina (Hotel Relais

de l’Hermitage), Dorothée

Delavallade (Iloha Seaview Hôtel

& Palm Hôtel & Spa), Chantal

Schaeffter (Lux Resorts & Hotels,

Aline Chan-Tien (Côté Sun Hôtels),

Meriem Djaffar (Air Austral),

Eric Cousyn, Renate Boss (beide

Connections Réunion & Diana

Dea Lodge & Spa), (unten v.l.)

Helen Weidler (Insel La Réunion

Tourismusausschuss), Bianca

Goff (Terres Métisses).

Organisation: Knecht Reisen

Datum: Freitag, 14.12., bis Sonntag, 16.12.2018

Ort/Unterkunft: Hotel «Zur alten Gasse» oder gegen Aufpreis

«The Onya Resort & Spa», Bellwald

Preis: CHF 99

Leistungen: 2 Übernachtungen im Hotel Zur alten Gasse im DZ, 2x Frühstück,

Mittagessen und Abendessen, Begrüssungsapéro, Tischgetränke,

Skipass Samstagnachmittag + Sonntag, Workshop-Parcours

Anmeldung: Per E-Mail an marketing@knecht-reisen.ch

Ausschreibung Seite 5

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