GruenLand-4-2018

ThomasKirmaier

Ihre Golfzeitung für den Münchner

Merkur und seine Heimatzeitungen

Ausgabe 8

Oktober/November 2018

Mit allen

Clubmeistern!


Siegerfoto: Lukas Kirchner aus Tutzing gewinnt mit diesem Bild den GrünLand-Fotowettbewerb und darf nach Bad Griesbach reisen.

2019 sehen wir uns wieder!

Wie war Ihr Golfsommer?

Gut? Das Wetter

hat uns in den vergangenen

Wochen und Monaten herrliche

Bedingungen für eine

Runde in Oberbayern geschenkt.

Wer in den großen

Ferien nicht weggefahren ist,

sondern ein paar freie Tage

zu Hause verbrachte, der genoss

Temperaturen, die teils

über den Werten auf Mallorca,

Süditalien oder Griechenland

lagen. Was uns einmal

mehr vor Augen führt: Man

muss nicht verreisen, um

einen traumhaften Golfsommer

zu haben. Sogar

Deutschlands bekannteste

Golferin Sandra Gal unterbrach

ihre Tour 2018 und

schaltete ein paar Tage am

Starnberger See ab. Einige

Golfanlagen in der Region

freuten sich über den Besuch

der prominenten Golferin.

Gefallen hat auf jeden Fall

die Premiere des GrünLand

Masters. Zum ersten Mal

haben wir unser eigenes Turnier

veranstaltet. Im Golfclub

Starnberg gingen Clubmeister

gemeinsam mit unseren

Kunden ans Tee, um einen

wunderbaren Tag zu verbringen.

Begeistert waren sie

alle. Von den hervorragenden

Grüns, von traumhaften

Bedingungen, von sympathischen

und äußerst fairen

Partnern. Das Feedback unserer

Gäste hat uns bestärkt,

das GrünLand Masters 2019

fortzusetzen. Wer am Ende

den Trachtenjanker anziehen

und den Pott mit nach Hause

nehmen durfte, das lesen Sie

gleich zu Beginn dieser vierten

und letzten Ausgabe der

Golfzeitung GrünLand in diesem

Jahr. So viel sei verraten:

Wir freuen uns mit großartigen,

würdigen Siegern! Dazu

berichten wir in unserer Rubrik

Sport über ein sensationelles

Comeback und über

die Meister sowie Auf- und

Absteiger der DGL-Saison.

Ein paar wirklich spannende

Menschen wollen wir Ihnen

natürlich auch wieder vorstellen.

Haben Sie die Herren

auf der Titelseite erkannt? Jason

Jaffray heißt der Mann,

der Münchner Eishockey-Geschichte

geschrieben hat.

Mit dem EHC Red Bull München

hat der Kanadier zuletzt

dreimal hintereinander

die Deutsche Meisterschaft

gewonnen. Und jedes Jahr,

bevor die Saison auf dem Eis

beginnt, schleppt der begeisterte

Golfer Jaffray ein paar

seiner Teamkollegen auf

den Golfplatz. Warum? Weil

sie es auf dem Fairway fast

so gut können wie auf dem

Eis. Wir haben die Red Bulls

dreimal auf Golfanlagen in

der Region eingeladen. Das

Ergebnis: spannende Matchplays,

bei denen Star Jaffray

am Ende jedes Mal die Nase

vorne hatte.

Zwei ziemlich verrückte Golfer

haben wir frühmorgens

zu einem ganz besonderen

Speedgolf-Earlybird getroffen:

Matija Burger und Florian

Grill, über die wir schon

einmal berichtet hatten, als

sie 101 Löcher an nur einem

Tag gespielt hatten. Diesmal

wollten die beiden Starnberger

wissen, wie schnell man

eigentlich 18 Löcher spielen

kann. Ziemlich abgefahren

war das. Die beiden Jungs

gaben alles und stellten unter

Beweis, dass man eine Runde

Golf auch in... – ach, wissen

Sie was? Lesen Sie's einfach

selbst. In unserer Rubrik

Clubs uns Buntes werden Sie

diesmal auch eine Menge Namen

finden, die Sie sicher irgendwo

schon einmal gehört

haben. Die Clubmeister 2018

stehen nämlich fest. Wir gratulieren

allen Siegern! Da uns

die Titelkämpfe in den diversen

Golfclubs eine Art Herzensangelegenheit

geworden

sind, präsentieren wir Ihnen

in dieser Ausgabe erneut eine

Zusammenfassung der mit

Spannung erwarteten Wettbewerb.

Bilder der Besten,

Ergebnisse und Berichte über

die Geschehnisse – bei uns

finden Sie eine Übersicht

der neuen Regenten unserer

wunderbaren Golfclubs.

Natürlich waren wir in diesem

Jahr auch wieder auf

Reisen. Als Nahziel direkt

um die Ecke stellen wir Ihnen

den Golfpark München

Aschheim vor, dessen Erfolgsgeschichte

in diesem

Jahr weitergeschrieben wurde.

Wir nennen Ihnen zehn

Gründe, warum es sich

lohnt, in Aschheim aufzuteen.

Dazu wollen wir Ihnen

eine Perle in Österreich ans

Herz legen. Der Golfclub Zillertal

Uderns liegt keine zwei

Autostunden von München

entfernt. Dort können Sie ein

wenig Ryder-Cup-Atmosphäre

schnuppern und treffen

unter Umständen den einen

oder anderen Bekannten.

Wir haben's ausprobiert und

Ihnen ein aus unserer Sicht

perfektes Wochenend-Paket

geschnürt, bei dem ambitionierte

Golfer ebenso auf ihre

Kosten kommen wie Anfänger.

In unserer vierten und letzten

Ausgabe dieses Jahres

gratulieren wir zudem dem

Gewinner unseres Fotowettbewerbes.

Für das schönste

Motiv schicken wir zwei

Personen in das Golfresort

Bad Griesbach zum Golfen

und Relaxen. Wer im Übrigen

schon daran denkt, die

ersten Geschenke für Weihnachten

besorgen zu müssen

– auch dem können wir

helfen.

Ans Christkind und den

ersten Schnee wollen wir

aber noch gar nicht denken.

Eher an noch viele schöne

Golfrunden in einem goldenen

Herbst. Genau den wünschen

wir Ihnen jetzt. Noch

viele schöne Sonnenstunden

auf den Grüns und Fairways

Oberbayerns. Lassen Sie die

Saison 2018 ganz entspannt

ausklingen. 2019 sehen wir

uns wieder!

Herzlichst

Thomas Kirmaier

GrünLand-Redakteur Thomas Kirmaier traf die Eishockey-Stars (v. l.) Justin Shugg, Jason Jaffray, John Mitchell und Trevor Parkes.

2 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Inhalt

SPORT

4-7

So war das

GrünLand Masters

8

Perfektes Comeback

bei Starnberg Open

4-7

18

9

Die Deutschen

Meister 2018

10-11

DGL: die Aufund

Absteiger 2018

14

So schnell

gehen 18 Löcher

MENSCHEN

15-17

Mit Roten Bullen

auf dem Grün

8

30

18

Ranglisten:

Bayerns beste Jugend

30

Julia Scharf

und ihr Golfjahr 2018

20

CLUBS & BUNTES

20

10 Gründe für den

GP München Aschheim

28

Stylisch golfen

im Zillertal

Impressum

Verlag:

Geschäftsführer:

Anzeigen:

Redaktionsleiter:

Zeitungsverlag Oberbayern GmbH & Co. KG,

Pfaffenrieder Straße 9, 82515 Wolfratshausen

Daniel Schöningh

23-27

Die Meister

der GrünLand-Clubs

29

Die Gewinner unseres

Fotowettbewerbs

Katja Meindl (verantwortlich), Alexander Bauer, Christoph Weinbuch

Thomas Kirmaier

9

10-11

14

23-27

28

Fotos:

Grafik:

Druck:

Stefan Heigl, Matthias Lettenbichler, Herbert Wirtz, Christian Fellner,

Stefan Blümer, Thomas Kirmaier, Deutscher Golf-Verband,

Bayerischer Golf-Verband, dpa

Michael Niedermaier

Druckzentrum Penzberg

Kontakt: Starnberger Merkur, Maximilianstr. 13, 82319 Starnberg, Tel.: 0 81 51 / 26 93 25

Anzeigen:

anzeigen@starnberger-merkur.de,

Redaktion:

Auflage:

redaktion@gruenland.bayern

GrünLand erscheint in einer Auflage von 114.600 (Verlagsangabe)

15-17

29


Sonne, Mond und Sterne

Organisatoren, Veranstalter, Ausrichter, Moderatoren (v.l.): Julia Scharf, Michèle Holzwarth, Stefan Hampel, Werner Proebstl und Thomas Kirmaier

Perfekte Bedingungen, strahlende Sieger und ein Jahrhundert-Event:

Das GrünLand Masters feiert eine gelungene Premiere

Diesen warmen Sommerabend

im Golfclub

Starnberg werden die rund 50

Gäste so schnell nicht mehr

vergessen. Am 27. Juli feierte

das GrünLand Masters Premiere.

Zahlreiche Clubmeister

aus der Region waren

nach Hadorf gekommen, um

die ersten Masters-Champions

zu ermitteln. Das

Golfmedium des Münchner

Merkur und seiner Heimatzeitungen

gab zudem einigen

Kunden die Chance, großen

Golfsport ebenso zu feiern

wie den Auftakt eines Turniers,

das sich in den nächsten

Jahren im bayerischen

Golfkalender etablieren soll.

Ein Jahrhundertereignis war

es schon mal – aus astronomischer

Sicht auf jeden Fall.

Es war schon fast dunkel,

als sich zahlreiche Gäste

auf dem Putting-Grün vor

dem Clubhaus des GC Starnberg

versammelten, um

die totale Mondfinsternis

am Horizont zu bestaunen.

Decken wurden ausgebreitet,

kühle Getränke aus der

Hirschstadl-Cocktailbar waren

das Tüpfelchen auf dem

i. Es war der Ausklang eines

nahezu perfekten Golftages,

den knapp 50 Turnierteilnehmer

an einem heißen

Sommertag mit Temperaturen

über der 30-Grad-Marke

feierten. Werner Proebstl,

Präsident des gastgebenden

GC Starnberg, war voll des

Lobes: „Ihr habt es geschafft,

ein wunderbares Turnier

mit einer grandiosen Stimmung

zu veranstalten. Dass

um diese Zeit noch so viele

Menschen – und das noch

bestens gelaunt – auf der

Terrasse oder eben auf dem

Grün sitzen und miteinander

ratschen, das ist außergewöhnlich.“

Außergewöhnlich waren

auch die Ergebnisse, die

die Teilnehmer des ersten

GrünLand Masters zuvor auf

die Fairways und Grüns gezaubert

hatten. „Grüns“ ist

das Stichwort, denn bei der

Bewertung der spielentscheidenden

Flächen auf einer

Golfanlage übertrafen sich

die Sportler mit Lob. „Ich

kann mich nicht erinnern,

dass ich in Deutschland jemals

auf so guten Grüns

gespielt habe“, erzählte

zum Beispiel Felix Peyke.

Der Meister aus dem GC

München-West gewann den

Contest Nearest to the Pin

bei den Herren und darf sich

über einen Gutschein für ein

Wochenende für zwei Personen

(zwei Übernachtungen)

in einem Spielbanken-Bayern-Standort

nach Wahl

inkl. Abendessen, Getränke,

Demospiel und VIP-Jetons

freuen. Diesen Preis nahm

auch Anja Marks-Schilffarth

in Empfang, die diesen Wettbewerb

bei den Damen gewonnen

hatte.

Unser Sponsor von den

Spielbanken Bayern hatte so

ein Kuvert auch für die beiden

Sieger der Longest-Drive-Wertung

in der Tasche.

Während bei den Herren

Hohenpähls Clubmeister

Andreas Jordan den Drive

auf der siebten Bahn am

weitesten drosch, krallte sich

auch Sophia Ratberger vom

GC München-Riedhof ein

Spielbanken-Wochenende

mit Komplett-Versorgung.

Doch damit nicht genug:

Die erst 14-jährige Sophia

Ratberger stand am Ende

auch in der Damenwertung

ganz oben auf dem Podest:

Mit 24 Bruttopunkten setzte

sich die junge Dame mit

Handicap 2,9 souverän gegen

die Konkurrenz durch

und schlüpfte gekonnt in das

Masters-Jackett, das in diesem

Fall ein hübscher Janker

aus dem Trachtenhaus Jäger

in Miesbach war. Dazu gab

es ein Jahres-Abo (epaper)

des Münchner Merkur und

natürlich den handgefertigten

Henkel-Wanderpokal aus

Holz – Name der Siegerin

selbstverständlich eingraviert.

Rang zwei bei den Damen

belegte Rita Moll (Gut

Rieden), die sich über eine

Reise samt Rundumverpflegung

ins Hotel Auf der

Gsteig freute, Dritte wurde

Anja Marks-Schilffarth, die

zwei Tickets für ein Heimspiel

der FC Bayern-Basketballer

mit nach Hause nahm.

Bei den Herren schickt die

Golfzeitung GrünLand den

Drittplatzierten plus Begleitung

ebenfalls zu einem

Heimspiel eines amtierenden

Deutschen Meisters aus

München. Michael Moser,

Clubmeister des GC Schloss

Maxlrain, sicherte sich zwei

Tickets für ein Heimspiel bei

Red Bull München im Olympia-Eissportzentrum.

„Das

passt super, weil ich ja heute

mit einem ehemaligen Eishockey-Nationalspieler

auf der

Runde war“, so der glückliche

Gewinner. Der Ex-Eishockey-Star

aus Miesbach heißt

Markus Wieland, startet als

Golfer inzwischen für den

GC München Valley und kam

mit beachtlichen 24 Bruttopunkten

immerhin auf Rang

zehn. Zweiter bei den Herren

wurde Andreas Jordan, der

für seine sehr gute Leistung

zwei Übernachtungen mit

Frühstück im 5-Sterne-Wellness-Golf-Hotel

Andreus in

Südtirol (für 2 Personen plus

zwei Greenfees) erhielt.

Und dann war da noch der

Mann des Abends: Alexander

Koller. Der Clubmeister

des GC München Eichenried

ging sozusagen als Favorit

ins Rennen. Und das

nicht allein deshalb, weil er

zuvor bei der Bayerischen

Meisterschaft in Starnberg

ganz vorne mitgespielt hatte.

Nein, Koller war auch bei

der Deutschen Meisterschaft

der AK30 einer der heißesten

Anwärter auf den Titel gewesen.

Und mit seinem GC

München Eichenried hatte

er im Vorjahr schon in der

1. Bundesliga Süd der Herren

abgeschlagen, in die er

heuer gerne wieder aufgestiegen

wäre. Alexander Koller

behielt trotz Hitze kühlen

Kopf, unterschrieb eine

starke 69 und durfte sich am

Ende als würdiger Sieger feiern

lassen. „Ich hoffe, dass

sich dieses Turnier etabliert.

Der GC Starnberg hat einmal

mehr für herausragende

Bedingungen gesorgt.

Es macht immer wieder

Spaß, hierherzukommen.“

Die Grüns, die Headgreenkeeper

Andi Matzner für

die Premiere des GrünLand

Masters geschaffen hatte,

waren auch am Abend noch

Gesprächsthema Nummer

eins. „Wenn wir schon die

Clubmeister hier bei uns haben,

dann sollen sie auch auf

richtig guten Grüns putten“,

hatte Spezialist Matzner

im Vorfeld gesagt. Ist ihm

gelungen. Fast alle waren

begeistert, wie schnell und

spurtreu die Grüns waren.

Da kamen doch so manche

Damen und Herren ins

Schwitzen – zumal: Der Planet

brannte herab, daher hatte

es vor dem ersten Drive

Getränke, Sonnencreme und

Golfequipment für die Runde

gegeben. Und wer seinen

Ball mal wieder nicht in den

angenehmen Schatten eines

mächtigen Baumes schlagen

konnte, dem wurden im

Wettbewerb kühle Getränke

oder kleine Handtücher gereicht.

„Ihr habt an alles gedacht.

Es war voll und ganz

eine Wohlfühlatmosphäre da

draußen“, freuten sich die

Masters-Teilnehmer.

Und wie geht’s jetzt weiter?

Als die beiden ersten

Masters-Champions Sophia

Ratberger (Riedhof) und Alexander

Koller (Eichenried)

gerade auf Grün 18 beim

Sieger-Fotoshooting unterwegs

waren, sinnierten

Veranstalter und Ausrichter

schon über Auflage zwei im

nächsten Jahr. Für das Grün-

Land Masters 2019 hatten

im Vorfeld schon weitere

Clubs in der Region Interesse

angemeldet. „Es wäre uns

eine Freude, wenn wir in den

nächsten Jahren Home of

GrünLand Masters wären“,

unterstrich Starnbergs Präsident

Werner Proebstl wegen

der gelungen Premiere seine

Gastfreundschaft. Und wie

sehen es die Teilnehmer? „Es

war wunderbar. Es ist ein besonderes

Turnier auf einem

besonderen Platz. Insofern

passen das GrünLand Masters

und der GC Starnberg

perfekt zusammen“, bringt

es Julia Scharf auf den Punkt.

Die Sportschau-Moderatorin

hatte am Abend gemeinsam

mit Verlagsleiter

Stefan Hampel und Grün-

Land-Gründer Thomas Kirmaier

die Sieger geehrt. Eine

geeignetere Person für diesen

Job hätte es kaum geben

können, denn: Julia Scharf

ist selbst begeisterte Golferin,

Mama mit Wohnsitz im

GrünLand-Verbreitungsgebiet

und das Gesicht der ersten

Golfzeitung GrünLand,

die im September 2016

erstmals erschienen war.

Wer weiß, vielleicht ist Julia

Scharf irgendwann in den

nächsten Jahren ja sogar mal

als Clubmeisterin am Start.

Während die Sonne den ganzen

Tag das Kommando über

der traumhaften Anlage des

GC Starnberg hatte, übernahm

am Abend bzw. nachts

der Mond das Ruder. Gefeiert

wurde die Premiere des

GrünLand Masters bis nach

Mitternacht – und das unter

sternenklarem Himmel.

4 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


GrünLand Masters 2018

Die beiden GrünLand-Masters-Champions 2018, Sophia Ratberger und Alexander Koller.

Die Ergebnisse

Herren Brutto

1. Alexander Koller (GC München Eichenried) 39

2. Andreas Jordan (GC Hohenpähl) 31

3. Michael Moser (GC Schloss Maxlrain) 28

4. Dennis Fuchs (GC Wörthsee) 27

4. Felix Peyke (GC München-West) 27

4. Simon Fuchs (GC Starnberg) 27

7. Anton Hummer (GC Starnberg) 25

8. Markus Wieland (GC München Valley) 24

8. Maximilian Wander (GC Starnberg) 24

8. Thu Tran (Germering Süd) 24

11. Christian Stegmayer (GC Hohenpähl) 22

12. Sebastian Wanderer (Germering Nord) 20

12. Andreas Hlavaty (GC Iffeldorf) 20

14. Werner Proebstl (GC Starnberg) 19

15. Manfred Reckersdrees (GC Mangfalltal) 18

15. Andreas Dagge (GC Olching) 18

15. Florian Stork (G&LC Gut Rieden) 18

18. Herbert Höhlein (GC Beuerberg) 17

19. Michael Hiepp (Gut Rieden) 16

20. Holger Schmidtke (GA Patting) 15

20. Stefan Fäth (Harthausen) 15

22. Karl-Heinz Wieder (Marbella) 14

23. Ludwig Auer (GC München-Valley) 13

24. Jochen Holzkamm (GC Isarwinkel) 10

25. Manfred Brunner (Gut Rieden) 9

25. Bernd H. Litti (GC Starnberg) 9

27. Kevin Braun (GC Patting) 8

28. Hannes Lindhuber (Gut Rieden) 7

29. Daniel Pfeiffer (GC Starnberg) 6

29. Dieter Klotz (Gut Rieden) 6

29. Paul Ablaßmeier (GC München Valley) 6

32. Philipp Waldherr (GC Bad Herrenalb) 5

Damen Brutto

1. Sophia Ratberger (GC München Riedhof) 24

2. Rita Moll (Gut Rieden) 14

3. Anja Marks-Schilffarth (GP Soltau) 12

4. Sandra Gegenbauer (Germering Nord) 11

5. Heidi Stolz (GP Stenz) 10

6. Julia Pascher (GC Hohenpähl) 8

Nearest to the Pin

Damen: Anja Marks-Schilffarth

Herren: Felix Peyke

Longest Drive

Damen: Sophia Ratberger

Herren: Andreas Jordan

Während Stefan Hampel, Verlagsleiter Werbemärkte Merkur/tz, ein Interview gab,

hatten die Teilnehmer am GrünLand Masters Spaß am Golf.

Reaktionen

„Es war wunderschön. Sonne. Tolle Grüns, ein toller Platz. Ich

denke, dass sich das Turnier etablieren wird und jeder vielleicht

noch engagierter ist, Clubmeister zu werden, um dann

zum GrünLand Masters eingeladen zu werden.“

Anja Marks-Schilffarth, Augsburg Journal Verlags GmbH

„Es war einfach fantastisch. Extrem schnelle Grüns. Und jeder,

der ein bisschen Golf spielen kann, liebt solche schnellen

Grüns.“

Herbert Höhlein, Geschäftsführer

NESCURE Privatklinik am See

„Das Besondere an dem Turnier ist, dass hier die Meister der

umliegenden Clubs eingeladen werden. Wir sind sehr stolz,

dass wir die Premiere dieses Turniers bei uns austragen durften.“

Dr. Werner Proebstl, Präsident Golfclub Starnberg

und Vizepräsident Bayerischer Golfverband

„Ich hätte nie gedacht, dass ich vorne dabei sein würde. Dass

ich dann doch Masters-Siegerin geworden bin, hat mich sehr

gefreut.“

Masters-Siegerin Sophia Ratberger vom GC München Riedhof

„Das hat auf jeden Fall gefehlt. Es wäre eine tolle Sache, wenn

sich das Turnier durchsetzt. Vor allem in Starnberg, denn ich

finde, es ist der beste Golfplatz hier in der Region. Es macht

immer wieder Spaß hierherzukommen.“

Masters-Sieger Alexander Koller vom GC München Eichenried

„Man merkt an der Veranstaltung, dass der Merkur die Zeitung

aus der Region für die Region ist. Die Idee, die Clubmeister

zu einem Turnier zusammenzubringen, ist so gut, man

müsste sie erfinden, wenn sie der Merkur nicht schon erfunden

hätte.“

Hannes Lindhuber,

Leiter Unternehmenskommunikation M-net

„Die Idee ist dadurch entstanden, weil wir seit nun zwei Jahren

die Golfzeitung GrünLand herausgeben, die durchaus eine

sportliche Prägung hat. Insofern liegt es auf der Hand, dann

auch ein eigenes Event dazu auszurichten.“

Stefan Hampel, Verlagsleiter Werbemärkte Merkur/tz


6 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Das perfekte Comeback

Nach seiner Rückkehr ins Profigeschäft gleich Champion: Daniel Wünsche gewann die Starnberg Open 2018.

Daniel Wünsche (32) gewinnt nach zwei Jahren Pause

vom professionellen Golf die Starnberg Open 2018

Manchmal schreibt das

Leben die besten Geschichten.

Auch im Golfsport.

Fast zwei Jahre hatte Daniel

Wünsche Abstand vom professionellen

Golf genommen.

Dann kommt der Mann aus

Friedrichshafen plötzlich

zurück in seine alte Heimat

(Wünsche hatte lange Zeit

in Gilching gelebt und war

häufig Gast auf den Anlagen

rund um München), legt den

Ball wieder aufs Tee – und

gewinnt! Mit Runden von 66,

67 und 66 Schlägen, gesamt

14 unter Par, sicherte er sich

den Titel der Starnberg Open

2018. Auf dem Par-71-Platz

des GC Starnberg verwies der

32-Jährige die beiden Franzosen

Julien de Poyen und

Jean-Matthieu Houdayer auf

Rang zwei; beide kamen mit

jeweils 13 unter Par ins Clubhaus.

Lokalmatador Jonas

Kölbing wurde mit -8 geteilter

13.

„Wir haben nicht sehr oft die

Möglichkeit, einen so hervorragenden

Platz zu spielen.

Hier zu gewinnen, freut mich

deshalb ganz besonders!“

Mit einem gelösten und zugleich

bescheidenen Lachen

nahm Daniel Wünsche die

Siegertrophäe der Starnberg

Open 2018 entgegen. Drei

Tage lang hatte er auf dem

Championship-Parcours in

Starnberg hervorragendes

Golf auf konstant hohem

Niveau gezeigt und auf den

ebenso treuen wie schnellen

Grüns insgesamt 20-mal

zum Birdie eingelocht.

Mit zwei Schlägen Rückstand

auf den Franzosen Julien

de Poyen und schlaggleich

mit dem Russen Vladimir

Osipov war er in der Spitzengruppe

in die Finalrunde

gestartet und hatte da das

beste Ende für sich. Nach 13

Löchern lag das Trio schlaggleich

mit 14 unter Par in

Führung, danach verabschiedete

sich zunächst Osipov

mit Bogeys an 14 und 15 aus

dem Titelkampf, durch ein

Bogey an der 16 fiel auch de

Poyen einen Schlag zurück.

Nachdem schließlich sowohl

Wünsche als auch de Poyen

ihren Abschlag an Bahn 18,

einem 453 Meter langen Par

4, verzogen hatten, beförderte

der Deutsche seinen Ball

aus dem Rough mit dem

zweiten Schlag weit übers

Grün hinaus. De Poyen, dessen

Drive unter einem Baum

gelandet war, wollte vorlegen,

doch sein Ball rollte ins

Wasser, und er musste letztlich

ebenso wie Wünsche ein

Bogey notieren, wodurch er

seinen Mitspieler nicht mehr

abfangen konnte. Der kassierte

5000 Euro Preisgeld

und ebenso viele Ranglistenpunkte.

Abstand vom Golf bringt

neue Motivation

„Ich habe vor drei Jahren

gemerkt, dass es sportlich

einfach nicht gereicht hat,

um ganz nach vorne zu kommen.

Meine Motivation war

nicht mehr voll da, deshalb

habe ich einige Dinge verändert.

Ich bin zurückgezogen

nach Friedrichshafen,

in meine Heimat, und habe

etwas Abstand vom Golf

genommen. Zwar habe ich

immer noch gespielt, aber

nicht mehr regelmäßig“, so

Wünsche. Zuletzt legte er die

Schläger sogar ganz beiseite

und begann erst im April

wieder mit Golf. „Ich dachte,

das kann es noch nicht

gewesen sein – und jetzt ist

auch die Motivation wieder

da. Ich habe wieder Lust, zu

spielen!“ Dass mit Golf für

ihn noch lange nicht Schluss

ist, das hat Daniel Wünsche

in Starnberg eindrucksvoll

bewiesen.

Mächtig Eindruck hatte Lokalmatador

Jonas Kölbing

vor allem im ProAm des Turniers

hinterlassen. Er stellte

mit seiner bärenstarken 61

(-10) den Platzrekord von

Sven Strüver aus dem Jahr

1990 ein. Nach einem etwas

holprigen Auftakt in den

Wettbewerb fand Kölbing

dann aber zu seiner Form

und unterschrieb Runden

von 69, 68 und noch einmal

68 Schlägen. Mit gesamt

acht unter Par wurde

er am Ende geteilter 13 in

einem sehr gut besetzten

Feld. Kölbing zeigte sich zufrieden

mit seinem Ergebnis

und war glücklich, seinen

fünften Rang in der Order

of Merit gehalten zu haben.

Damit wahrte er die Chance,

im kommenden Jahr auf die

Challenge oder gar die European

Tour aufzusteigen.

Der Garmisch-Partenkirchener

David Heinzinger teilte

Rang fünf bei der Starnberg

Open 2018 mit dem besten

Amateur Michael Hirmer

(beide jeweils -10). Der Eichenrieder

Thomas Rosenmüller

(-7) wurde 20., der

Olchinger Patrick Kopp (-5)

landete auf Rang 27.

Endergebnis

Starnberg Open 2018

1. Daniel Wünsche (GER) 66, 67, 66 -14

2. Jean-Matthieu Houdayer (FRA) 69, 70, 61 -13

2. Julien de Poyen (FRA) 64, 67, 69 -13

4. James Wilson (ENG) 65, 69, 68 -11

5. Michael Hirmer (GER) AM 68, 69, 66 -10

5. Fabian Becker (GER) 65, 70, 68 -10

5. David Heinzinger (GER) 68, 67, 68 -10

5. Vladimir Osipov (RUS) 68, 65, 70 -10


13. Jonas Kölbing (GER) 69, 68, 68 -8

20. Thomas Rosenmüller (GER) 66, 68, 72 -7

27. Patrick Kopp (GER) 69, 68, 71 -5


MC Thomas Gögele (GER) 70, 74, – +2

MC Marc Philipp Seiler (GER) AM 69, 78, – +5

MC Dominik Mehr (GER) AM 73, 78, – +9

MC Dennis Fuchs (GER) 79, 76, – +13

MC Manuel Partsch (GER) AM 75, 81, – +14

MC Maximilian Baumgart (GER) 76, 82, – +16

MC Alexander Tranacher (GRE) 78, 81, – +17

Sieger und Verantwortliche (v.l.): Rainer Goldrian, Geschäftsführer der PGA of Germany, Jean-Matthieu

Houdayer, Daniel Wünsche, Julien de Poyen und Werner Proebstl, Präsident des GC Starnberg.

8 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Ein Platzrekord

Eine von Deutschlands Besten: Sarina Schmidt vom GC München Valley belegte bei der Deutschen Meisterschaft der Damen Platz fünf.

und zwei starke Münchnerinnen

Anni Eisenhut holt Bronze bei Deutscher Meisterschaft – Sarina Schmidt Fünfte

wei Münchner Mädchen

haben bei den

Deutschen Meisterschaften

in diesem Jahr ganz vorne

mitgemischt: Die beiden

Nationalspielerinnen Anni

Eisenhut (Münchener GC)

und Sarina Schmidt (GC

München Valley) belegen am

Ende die Plätze drei und fünf.

Esther Henseleit gewinnt

ihren ersten Deutschen Damen-Meistertitel

mit Platzrekord,

bei den Herren siegt

Nick Bachem (Marienburger

GC) ebenfalls mit deutlichem

Vorsprung vor der Konkurrenz.

Anfang September trafen

die besten 40 Golferinnen

und 80 Golfer des Landes

im GC Hardenberg aufeinander.

Esther Henseleit vom

Hamburger GC zeigte über

vier Turniertage eine konstante

Leistung und spielte

am Finaltag sogar neuen

Platzrekord. Mit ihrer 64er

Runde (-8) kam die Spielerin

des Golf Team Germany

insgesamt auf 266 Schläge

(-22) und hatte am Ende auf

Anna Lina Otten (284, -4)

vom Düsseldorfer GC ganze

18 Schläge Vorsprung. „Der

Sieg bedeutet mir sehr viel.

Das war höchstwahrscheinlich

meine letzte Deutsche

Meisterschaft. Da nochmal

den Titel mitzunehmen, den

ich auch noch nicht hatte, ist

für mich ein krönender Abschluss

meiner Amateurkarriere.

Mit so einer guten Saison

im Rücken, war es mein

Ziel, hier vorne mitzuspielen

und das Ding auch nach

Hause zu holen. Aber am

Ende kann man das nie so

planen - so ist Golf einfach

nicht - und deswegen freue

ich mich auch richtig“, sagte

die frisch gebackene Meisterin,

die eine neue Stammvorgabe

von +6,7 erreichte.

zerang mit Marie Bechtold

(GC St. Leon-Rot), die beide

auf 285 Schläge (-3) kamen.

Sarina Schmidt aus dem GC

München Valley komplettierte

das starke Abschneiden

der Münchnerinnen mit

Rang fünf (286/-2).

Bei den Herren war bis zum

frühen Morgen des Finaltags

noch alles offen, doch

dann setzte sich Nick Bachem

vom Marienburger GC

immer weiter ab. Mit einer

Zwei-Schläge-Führung startete

er auf die letzte Runde.

Er spielte sechs Birdies und

ein Eagle und notierte zum

Abschluss vor versammelter

Kulisse am 18. Grün ein

weiteres Birdie zu einer 65er

Runde (-7). Mit 204 Schlägen

(-12) ging er letztlich als

verdienter Sieger vom Platz.

Bachem blickt damit auf seine

bislang erfolgreichste Saison

zurück: „Der Meistertitel

hier bedeutet mir unglaublich

viel. Es war immer mein

Ziel, die Deutsche Lochspielmeisterschaft

und die Deutsche

Herrenmeisterschaft

zu gewinnen. Und jetzt, wo

ich im ersten Jahr bei den

Herren spiele, gleich beides

zu gewinnen, ist super.“

Den zweiten Rang sicherte

sich Tim Mayer (Frankfurter

GC) mit 211 Schlägen

(-5), die Bronzemedaille der

Deutschen Meisterschaft

der Herren ging an Nicklas

Blyth (212, -4) vom GC St.

Leon-Rot nach einer fehlerfreien

66er Runde.

Bester Bayer war Jakob van

de Flierdt (221/+5) vom

Münchener GC auf Platz 17.

Clubkollege Felix Krammer

(222/+6) teilte Rang 21 mit

Johannes Hounsgaard (GC

München Valley).

Die Münchnerin Anni Eisenhut (l.) mit der neuen Deutschen Meisterin Esther Henseleit.

So deutlich das Ergebnis für

die neue Meisterin ausfiel,

so spannend war der Kampf

um die weiteren Podestplatzierungen.

Im Kampf um Silber

setzte sich Anna Lina Otten

knapp mit 284 Schlägen

(-4) durch. Die Münchnerin

Anni Eisenhut teilt den Bron-

Eine Woche nach der

Deutschen Meisterschaft

der Damen und Herren trafen

sich die besten Nachwuchsakteure

der Republik

im GC Bad Liebenzell, um

die Meister in der AK 18 zu

ermitteln. Bei den Jungen

gewann Laurenz Schiergen

vom GC Hummelbachaue

(70, 68, 72/-6) vor Philipp

Katich (72, 68, 75/-1) vom

GC St. Leon-Rot und Patrick

Schmücking (70, 72, 73/-1)

vom Wiesbadener GC. Der

Titelkampf der Mädchen

AK 18 ging ins Stechen, in

dem Marie Bechtold (74, 71,

73/+2) vom GC St. Leon-Rot

die Nase vorn hatte. Silber

holte Anni Eisenhut (74, 69,

75/+2) vom Münchener GC

vor Celina Sattelkau (74, 72,

74/+4) vom GC St. Leon-Rot.


Deutscher Mannschaftsmeister 2018 der Damen wurde das Team aus dem Hamburger GC.

2

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Das war die DGL-Saison 2018

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Meister, Auf- und Absteiger – Das Wichtigste kurz zusammengefasst

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Die Saison 2018 in der Der GC Mannheim-Viernheim

setzte sich gegen den Jahren unser Ziel, und wir keine Ausrede sein. Neuhof

der Saison und müssen in diek

Aufstieg ist schon seit zwei verzichten. „Das soll aber Regionalligen chelten vor allem zu Beginn d

Deutschen Golf Liga ist

vorbei. Die Meister stehen

ebenso fest wie die Auf- und

Frankfurter GC mit 8,5:3,5

durch. Die Damen des GC

alle sind superhappy, dass

es jetzt zumindest mit den

hat verdient gewonnen. Wir

streiten uns dann im kommenden

In der Regionalliga Süd 1

der Damen waren 2018 ausschließlich

Oberliga absteigen. S

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Absteiger. Den größten Erfolg

aus oberbayerischer Sicht feierten

die Damen aus dem

GC München Valley, die sich

das Ticket für die 1. Bundesliga

Süd 2019 sichern konnten.

Enttäuschung dagegen

bei den Männern: Nach dem

Abstieg des GC Olching und

der verlorenen Relegation

des GC München Eichenried

wird in der Runde 2019 erstmals

St. Leon-Rot und die Herren

des GC Hösel sicherten sich

jeweils die Bronzemedaille

im Spiel um Platz drei.

6000 Golfinteressierte sahen

sich die spannenden

Begegnungen an – erneut

ein Zuschauerrekord für die

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Im Finale der Männer

sorgte Patrick Poate vom

Damen schon mal geklappt

hat", so Wilde, 43-jähriger

Diplom-Trainer und G1-Professional

der PGA of Germany.

"Alle Spielerinnen haben

ihre Leistung in ganz hervorragender

Weise abgerufen."

Pech dagegen für die Männer

aus Eichenried. Bei der Niederlage

in Herzogenaurach

mussten die Münchner auf

Moritz Lammel und Leon Bader

Jahr wieder mit den

anderen Münchner Teams

um den Aufstieg in die

1. Liga“, erklärt Eichenrieds

Kapitän Alexander Koller.

Erstmals in der Geschichte

der DGL wird im deutschen

Oberhaus der Männer 2019

keine Münchner Mannschaft

am Start sein. Bei den Damen

nach dem Aufstieg Val-

Clubs aus dem

Großraum München vertreten.

Im Kampf um die Meisterschaft

blieb es spannend

bis zum letzten Spieltag. Am

Ende hatte das Team aus dem

GC München Riedhof knapp

die Nase vor den Damen aus

dem Golfpark Aschheim. Damit

steigt Riedhof in die 2.

Bundesliga auf, die Mannschaften

des GC Eschenried

Den Titel in der Regionalliga

Süd 1 der Herren sicherteI

sich der GC Augsburg, derH

mit 22 Punkten in die 2. Bun-desliga

aufsteigt. Die Schwa-ben

profitierten allerdingsg

davon, dass Konkurrent GC D

Feldafing nicht am viertenG

Spieltag teilgenommen hatted

und damit keine Punkte sam-meln

konnte. Der GolfclubA

Wörthsee sicherte am letzteng

in der DGL-Geschichte

kein Herrenteam aus dem

Großraum München um die

Meisterschaft im deutschen

Oberhaus mitspielen.

GC Mannheim-Viernheim für

großen Jubel, als er an Loch

9 ein Hole in One erzielte

und damit einen brandneuen

SUV aus der Modellreihe

Q2 des Liga-Partners Audi

(in den USA engagiert) leys dagegen gleich zwei. und des GC Wörthsee schwä-

Spieltag den Klassenerhalt. w

m

g

u

a

S

Final Four

gewann.

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Relegation

S

Die Damen des Hamburger

GC und die Herren des GC

Mannheim-Viernheim sind

die neuen Deutschen Mannschaftsmeister

2018. Beim

Final Four der KRAMSKI

Deutschen Golf Liga presented

by Audi, das zum zweiten

Mal in Folge im Kölner

Golfclub stattgefunden hat,

zeigten die neuen Titelträger

starke Leistungen im Finale.

Die Hamburgerinnen überzeugten

gegen das Team

vom GLC Berlin-Wannsee

und gewannen mit 6:3. Auch

bei den Herren gab es am

Ende ein klares Ergebnis.

Parallel zum Final Four fanden

die Relegationsspiele

um den Aufstieg ins deutsche

Oberhaus statt. Während

die Herren aus dem

GC München Eichenried ihr

Duell in Herzogenaurach

gegen den GC Neuhof, eine

Neuauflage der Partie von

vor zwei Jahren, 4,5:7,5 verloren,

schafften die Damen

aus dem GC München Valley

den ganz großen Coup. Die

Mannschaft von Danny Wilde

setzte sich in der Relegation

in Stuttgart gegen den GC

Neuhof mit 6:3 durch. „Der

Aufsteiger: Die Herren aus dem St. Eurach G&LC spielen kommende Saison in der Oberliga.

10 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Deutscher Mannschaftsmeister 2018 der Herren wurde das Team aus dem GC Mannheim-Viernheim.

Oberligen

Die Damen aus dem G&LC

Gut Rieden haben in der

Oberliga Süd 2 einen starken

2. Platz belegt. Nur der GC

Sonnenalp-Oberallgäu war

in der Runde 2018 besser

und sicherte sich das Aufstiegsrecht

in die Regionalliga.

Absteigen muss dagegen

der Tegernseer GC Bad Wiessee

aus der Oberliga Süd 4

der Damen. Die Mannschaft

konnte das Ruder am letzten

Spieltag nicht mehr herumreißen.

In der Oberliga Süd 2 der

Herren ging in der Oberliga

Süd auf der Anlage des

GC Rottbach der schon die

ganze Saison andauernde

Dreikampf zwischen dem

GC Garmisch-Partenkirchen,

dem Münchner GC II und

dem GC Starnberg um den

Aufstieg in die Regionalliga

mit unveränderter Härte

weiter. Dementsprechend

motiviert und engagiert

gingen Starnbergs Mannen

um Captain Manuel Partsch

auf die Runde. Starnbergs

Spitzenakteur Marc-Philipp

Seiler spielte groß auf, stellte

mit einer Runde von 68

Schlägen (vier unter Par)

einen neuen Platzrekord auf

und erzielte damit natürlich

auch das beste Ergebnis aller

Teilnehmer. Auch Dominik

Mehr mit einer Par-Runde,

Patrick Miller mit eins über

Par und Tim Schäfer mit

zwei über Par spielten sehenswertes

Golf, landeten in

der Einzelwertung vorne auf

den Spitzenplätzen drei, vier

und acht und verhalfen ihrer

Mannschaft zum 2. Platz in

der Tageswertung.

Dieser Rang reichte aus, um

die Führung in der Gesamttabelle

vor dem Münchner

GC II und Garmisch-Partenkirchen

zu behaupten und

den Aufstieg in die Regionalliga

perfekt zu machen. Den

Abstieg in die Landesliga haben

der GC München-Riedhof

und der gastgebende GC

Rottbach anzutreten.

Landesligen

Der St. Eurach L&GC

scheint sich in einer Endlosschleife

von Erfolgen

und damit verbundener

Feierlichkeiten zu befinden.

Erst wurde das 45-jährige

Bestehen des Clubs gefeiert,

dann folgte der Aufstieg

der Herren aus der Landesliga

Süd 5 in die Oberliga.

Bereits nach vier Spieltagen,

die jeweils siegreich

bestritten wurden, war den

Eurachern um Trainer Steve

Hampton der Gruppensieg

und der damit verbundene

Aufstieg in die Oberliga sicher.

Auch beim Schaulaufen

am fünften und letzten

Spieltag zeigten die Männer

um Kapitän Maximilian

Bissinger ihre Klasse und

siegten erneut, wodurch die

maximale Punktzahl von 25

Zählern erreicht wurde. Neben

Kapitän Bissinger gehören

zum Meisterteam Nick

Bassermann, Daniel Hahn,

Sebastian Hahn, Fredrik

Johansson, Moritz Klapper,

Christopher Loos, Felix

Reverchon, Adrian Richter,

Stefan Schmidt, Frank

Stephan, Philipp Wagner

und Luc Waidner.

Ebenfalls in die Oberliga

aufgestiegen sind die Herren

aus dem Tegernseer GC

Bad Wiessee, die sich in der

Landesliga Süd 6 den Titel

sicherten und die Liga vor

dem GC Schloss Egmating

und dem GC Dachau dominierten.

Abschlusstabellen DGL 2018

1. Bundesliga Süd Herren

1. GC St. Leon-Rot -9 19

2. GC Mannheim-Viernheim 7 18

3. Stuttgarter GC Solitude 15 17

4. GC Herzogenaurach 18 16

5. GC Olching 215 5

2. Bundesliga Süd Herren

1. GC München Eichenried 47 22

2. Münchener GC 32 20

3. GC München Valley 17 17

4. GC Kirchheim-Wendlingen 170 9

5. GC Eschenried 195 7

Regionalliga Süd 1 Herren

1. GC Augsburg 152 22

2. GC Feldafing 122 17

3. GC Wörthsee 227 15

4. GC Bad Wörishofen 218 13

5. GC Neu-Ulm 379 7

Oberliga Süd 2 Herren

1. GC Starnberg 201 21

2. Münchener GC 178 20

3. GC Garmisch-Partenkirchen 280 16

4. GC München Riedhof 289 13

5. GC Rottbach 393 5

Landesliga Süd 5 Herren

1. St. Eurach G&LC 264 25

2. GC Tutzing 389 17

3. GC Feldafing 432 14

4. GC Beuerberg 433 11

5. GC Iffeldorf 525 8

Landesliga Süd 6 Herren

1. Tegernseer GC Bad Wiessee 196 19

2. GC Schloss Egmating 284 14

3. GC Dachau 328 12

4. GC Schloss Maxlrain 332 11

5. GolfRange Brunnthal 475 4

1. Bundesliga Süd Damen

1. GC St. Leon-Rot 25 23

2. Münchener GC 89 18

3. Frankfurter GC 115 14

4. Stuttgarter GC Solitude 139 10

5. GC Am Reichswald 160 10

2. Bundesliga Süd Damen

1. GC München Valley 96 23

2. GC München Eichenried 160 18

3. GC Fürth 191 15

4. GC Olching 188 14

5. G&LC Regensburg 248 4

Regionalliga Süd 1 Damen

1. GC München Riedhof 238 21

2. GP Aschheim 255 20

3. GC Starnberg 312 15

4. GC Eschenried 344 10

5. GC Wörthsee 349 9

Oberliga Süd 2 Damen

1. GC Sonnenalp-Oberallgäu 302 22

2. G&LC Gut Rieden 344 20

3. GC Rottbach 434 13

4. GC Oberschwaben 473 11

5. GC Schloß Klingenburg 455 9

Nach OP und Verletzung schnell wieder in den Golf-Sport zurück

Erfolg mit Golf-Physiotherapeut Carsten Rauch und seinem Experten-Team – CORPORE in Penzberg will 2019 zertifiziertes Therapiezentrum der PGA werden

Jeder wünscht sich einen gesunden

und vitalen Körper.

Deshalb gibt es Experten, die

Menschen dabei unterstützen, dieses

Ziel zu erhalten oder nach Verletzung

und/oder Krankheit wieder

zu erreichen. In der Praxis COR-

PORE in Penzberg stehen dafür

Physiotherapeut, sektoraler HP

und Golf-Physiotherapeut Carsten

Rauch sowie sein fachlich geschultes

und kompetentes Team aus 15

Mitarbeitern zur Verfügung.

„Ab 2019 wollen wir uns sogar

als offizielles Therapiezentrum der

PGA zertifizieren und unterstützen

so unseren Patienten noch besser,

beispielsweise nach einer OP oder

Verletzung schnellstmöglich zum

Sport zurück zu kommen“, sagt

Physiotherapeut und Praxis-Inhaber

Carsten Rauch

Carsten Rauch, der als passionierter

Golfspieler diese Priorität kennt

und zusammen mit seinen Patienten

optimal umsetzen möchte. Der

Penzberger Physiotherapeut weiß

um die Belastungen des Körpers

Spezielles Training für Golfer im Winter. Carsten Rauch gibt als Experte

hilfreiche Ratschläge zur Vermeidung und Behandlung von Verletzungen.

beim Golfsport. Zum einen ist es

die Prävention bei Fehlbelastungen

sowie der Ausgleich muskulärer

Defizite durch gezielten Aufbau im

Training. Deshalb wird auch der

Präventions-Bereich in Rauchs

Praxis, die man seit zwei Jahren in

Penzberg kennt, großgeschrieben.

„Selbstverständlich ist unsere Einrichtung

auch für alle fitten Spieler

offen die Ihre Leistungsfähigkeit im

Golfspiel verbessern wollen“, sagt

der erfahrene Therapeut, der für jeden

seiner Patienten beim Erstgespräch

ein sehr persönliches und

individuelles Programm erstellt. In

den großzügigen Praxisräumlichkeiten

im Herzen von Penzberg

stehen auf einer Fläche von 260

qm mit 8 Behandlungsräumen und

einem Trainingsbereich modernste

Therapie- &Trainingsgeräte zur

Verfügung. „Im Winter besteht hier

für Golfer die Möglichkeit, unter

qualifizierter Anleitung an speziellen

Geräten zu trainieren, um im

nächsten Frühjahr besser in die

Saison zu starten und persönlichen

Zielen auf dem Grün näher zu kommen“,

sagt Carsten Rauch.

GABRIELA KÖNIGBAUER

Weitere Infos unter

www.corpore-gesundheit.de

Telefon 08856/9034120


Diese acht Modelle haben wir unter die Lupe genommen: die Scorekarten der Clubs aus dem Gut Bergkramerhof, aus Tutzing, Beuerberg, Feldafing (o.v.l.) sowie aus Iffeldorf, Riedhof, Valley und Eurach (u.v.l.).

Kartenspiele

Wer macht sich eigentlich

Gedanken über

Scorekarten? Was drin steht,

wie sie aussehen, wie stabil

sie sind? Sicher die wenigsten

unter uns Golfern. Auf

dem heimischen Platz greift

man eh nur noch in den seltensten

Fällen zu. Gut, wenn

man eine Schreibunterlage

für die wöchentliche Nachmittagszockerei

braucht,

dann leistet die Karte oftmals

gute Dienste. Spielt

man auswärts, schaut's

schon ein wenig anders aus.

Kennt man sich auf einem

fremden Golfplatz nicht

aus, sollte das Stück Papier

zumindest einige wertvolle

Informationen enthalten:

Distanzen, Platzübersicht,

lokale Regeln. Eines ist klar:

Die Scorekarte stellt aus Gäste-Sicht

schon so etwas wie

eine Visitenkarte eines Golfclubs

dar. Ihr zu wenig Wert

beizumessen, ist sicher ein

Fehler. Unser Autor Christian

Fellner hat sich die Aushängeschilder

von acht Vereinen

in der Region einmal näher

angeschaut – und versucht,

sie neutral zu bewerten.

Das ist erst einmal nicht so

einfach. Auf welche Kriterien

soll man denn die Karten prüfen?

Inhalt – klarer Fall. Optik

– auch logisch. Aber dann

wird’s schon eng. Im Format

sind die ersten acht Exemplare,

die der Redaktion vorliegen,

schon mal alle gleich:

Ganz klassisch DIN A6.

Macht ja auch Sinn, soll ja zumindest

in die Hosentasche

passen oder auf die Ablage

am Trolley. In den kommenden

Ausgaben werden wir immer

wieder Scorekarten unter

die Lupe nehmen – und sie

nach einem Sternesystem bewerten.

Die ersten acht Clubs

sind: Golfanlage Bergkramerhof

GmbH, Golfclub Beuerberg,

St. Eurach Land- und

Golfclub, Golfclub Feldafing,

Golfplatz Iffeldorf GmbH,

Golfclub München-Riedhof,

Golfclub Tutzing und die

Golf Valley GmbH. Wir testen

auch in dieser alphabetischen

Reihenfolge – nicht nach Präferenz

der Golfanlage.

Golfanlage

Bergkramerhof GmbH

Aufbau/Optik: Der Bergkramerhof

setzt auf die Farbe

blau – wie in seiner gesamten

Erscheinung, zum Beispiel

auch im Internet. Der Name

der Anlage sowie ein Foto des

zehnten Grüns samt tiefem

Bunker ziert die Front. Ob es

das schönste Motiv dieses eigentlich

sehr abwechslungsreichen

Golfplatzes ist, darf

jeder selbst entscheiden. Die

Scorekarte besteht aus sechs

Seiten, die klassisch nach

dem sogenannten Wickelfalz

gefaltet sind.

Inhalt: Die Karte beginnt auf

der ersten Innenseite mit den

Platzregeln sowie den Kontaktdaten.

Daneben erstreckt

sich die eigentliche Scorekarte

über zwei Seiten. Auf der

Rückseite gibt es eine detaillierte

Übersicht über die

Grüns der 18-Loch-Anlage

mit den möglichen Fahnenpositionen

1 bis 4 sowie Breite

und Tiefe der Grüns. Zwei

Werbepartner vervollständigen

die Faltkarte. Unter

den Platzregeln finden sich

die Hinweise auf die Entfernungsmarkierungen

auf den

Fairways, auch darüber, wie

die Rechen an den Bunkern

platziert werden sollen, dass

Hunde angeleint dabei sein

dürfen. Was auf dieser Scorekarte

fehlt, ist definitiv eine

Platzübersicht, auch wenn

man sich am Bergkramerhof

nicht so leicht verlaufen

kann. Lediglich zweimal

muss ein großes Waldstück

durchlaufen werden.

Fazit: Die detaillierte Darstellung

der Grüns ist vor allem

für Turnierspieler hilfreich,

die Optik auf der Front ist

nicht die beste, da gibt es

mit Sicherheit schönere Aufnahmen.

Zudem fehlen Hinweise

zu Gewitterunterständen

oder Toiletten.

Bewertung: ★★★

Golfclub Beuerberg

Aufbau/Optik: Ganz klassische

Aufmachung, schlicht

in Weiß gehalten mit dem

Logo des Golfclubs als Blickfang

sowie dem Logo der

Leading Golf Courses. Kein

Foto auf der Frontseite. Die

Rückseite ziert ebenfalls eine

großflächige Anzeige. Auch

der Golfclub Beuerberg hält

sich an ein einheitliches Erscheinungsbild,

die Scorekarte

passt perfekt zum Internetauftritt.

Inhalt: Die Scorekarte findet

sich gleich im Mittelpunkt

auf der ersten Doppelseite.

Auf der dritten Seite befinden

sich die Platzregeln sowie

weitere Hinweise – unter

anderem sämtliche Standorte

von insgesamt sechs Blitzschutzhütten.

Grafisch sehr

gut gelöst: Kleine Abbildungen

erläutern die möglichen

Fahnenpositionen anhand

einer kleinen Fahne, die am

Flaggenstock oben, mittig

oder unten angebracht ist.

Auf der Rückseite befindet

sich eine Platzübersicht, auf

der einmal mehr die Blitzschutzhütten

ausgewiesen

sind. Mit einem Stempel ist

der Zugangs-Code für die

WC-Anlagen aufgedruckt.

Fazit: Sehr übersichtlich gestaltet,

zudem auf sehr stabilem

Papier gedruckt. Dass

die Beuerberger auf ein Foto

verzichten, kann man ihnen

nicht negativ anrechnen.

Bewertung: ★★★★

St. Eurach Land & Golfclub

Aufbau/Optik: Einen traumhaften

Ausblick auf die Berge

hat der Golfplatz in St. Eurach

defintiv zu bieten. Doch

auch die Euracher setzen wie

die Kollegen in Beuerberg

auf ein schlichtes Auftreten.

Wunderbar thront das schöne

Logo auf der Front, die

im Querformat gehalten ist.

Ein Werbepartner ziert die

Rückseite der sechsseitigen

Wickelfalz-Karte.

Inhalt: So schön das Logo

vorne platziert ist, so seltsam

ist die Aufmachung der Karte

im Inneren. Denn klappt man

sie auf, findet man sofort die

Platzübersicht sowie die Scorekarte,

allerdings stehen

beide auf dem Kopf. Dafür ist

speziell die Grafik sehr gut

gelungen, ist extrem aufwändig

mit sehr vielen Details

(auch Schutzvorrichtungen

und Toiletten) gestaltet. Es

findet sich auch ein Hinweis

auf die Kinder-Abschläge,

die mit Mickey-Mouse-Zeichen

auf dem Platz markiert

sind. Sehr ausführlich sind

auf der Außenseite die Platzregeln

formuliert. Gerade

in St. Eurach gibt es einige

Bahnen (17, 18), die solche

klare Regelungen erfordern.

Die Scorekarte klärt in dieser

Hinsicht bestens auf.

Fazit: Schlicht, aber funktionell.

Nur sollten die Inhalte

auf der Innenseite um 180

Grad gedreht werden. Ein

kleiner Makel.

Bewertung: ★★★

Golfclub Feldafing

Aufbau/Optik: Auch hier

kommt der Klassiker mit

sechs Seiten und Wickelfalz

zum Einsatz. Die Frontseite

ist ein echter Hingucker.

Natürlich präsentiert der

GC Feldafing den Starnberger

See, prahlt mit der Lage

direkt am Westufer. Vom

Platz selbst sieht man auf

diesem Foto wenig, viel jedoch

von der bezaubernden

Umgebung. Was sofort auffällt:

Es fehlt der Name des

Clubs. „Königlich Golfen am

Starnberger See“ steht da

lediglich zu lesen. Dass es

sich um Feldafing handelt,

ist tatsächlich nur bei der

Platzübersicht im Innenteil

erkennbar. Kurios.

Inhalt: Die Scorekarte steht

auf den Innenseiten im Fokus,

ein helles Blau dient

als Hintergrund. Die Karte

selbst ist ein wenig anders

gestaltet als bei der Mehrzahl

der Clubs. Die Längenangaben

stehen rechts,

links sind das Par und der

Schwierigkeitsindex der Bahnen

vermerkt, dazwischen

können die Scores notiert

werden. Die Grafik des Platzes

ist sehr schlicht, gerade

einmal die Lage der Bahnen

ist zu erkennen. Die möglichen

Fahnenposition (vorne,

Mitte, hinten durch farbige

Flaggen) ist vermerkt.

Viel Kleingedrucktes findet

sich auf der Rückseite. Die

Schriftgröße könnte älteren

Golfern durchaus Probleme

bereiten. Aber: Es gibt

eben auch einiges zu sagen

in Feldafing: Die Hunderegelung

beispielsweise: Nur

Mitglieder dürfen ihre Vierbeiner

mitbringen. Auch auf

das Einhalten der Spielzeit

werden die Golfer hingewiesen:

4:20 Stunden, basta.

Wirkt alles ein wenig streng.

Nun gut, Feldafing ist eben

der drittälteste Golfclub des

Freistaats. Pflichtbewusstsein

und Etikette werden

dort offenbar sehr groß geschrieben.

Was ja an sich

nichts Negatives ist.

Fazit: Optisch schön, der Inhalt

stimmt auch. Was sich

die Verantwortlichen überlegen

investieren sie in eine neue

Platzgrafik... Da gibt es Besseres.

könnten: Vielleicht

Bewertung: ★★★★

12 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Kartenspiele: Vor jeder Turnierrunde müssen die Scorekarten getauscht werden, damit alles seine Richtigkeit hat.

Golfclub Iffeldorf

Aufbau/Optik: Waren die

Scorekarten bisher auf mattem

Papier gedruckt, kommt

nun der Golfclub Iffeldorf

mit glänzender Unterlage

daher. Der Blick aufs Wettersteingebirge

ziert die Front

– na logisch, ist ja auch ein

Pfund, mit dem man wuchern

kann. Auch wenn

man vom Platz aus die Berge

nicht oft in den Blick bekommt.

Der Schnappschuss

führt zu einer Frontseite im

Querformat. Klassisch ist

der Aufbau mit sechs Seiten

im Wickelfalz.

Inhalt: Irgendwie sieht es

aus, als wäre den Iffeldorfern

der Platz ausgegangen. Die

Scorekarte auf der Innenseite

zieht sich nicht über das

komplette Format. Neben

den kleinen Kästchen für die

Ergebnisse geht es um die

Etikette, finden sich die klassischen

Hinweise für Gäste:

Platzverbot bei Betreten von

Biotopen beispielsweise.

Den Platz raubt letztlich eine

Art Anzeige für das Restaurant

auf der letzten Innenseite.

Das Clubhaus haben

die Iffeldorfer zuletzt ja im

großen Stile umgebaut und

modernisiert. Eine große

Anzeige und eine Platzgrafik

befinden sich auf der

Außenseite. Letztere ist allerdings

nicht sehr aussagekräftig,

dient lediglich dazu,

sich nicht zu verlaufen.

Das ist aber kaum

möglich, höchstens

auf dem

langen, aber

sehr idyllischen

Weg

zwischen

den Bahnen

11 und 12.

Fazit: Ausbaufähig.

Sehr dünnes Papier.

Optisch sind vor allem

die Innenseiten nicht schön

gestaltet.

Bewertung: ★★

Golfclub München Riedhof

Aufbau/Optik: Ein sehr spärliches

Exemplar. Die Riedhofer

bauen weder auf Optik,

noch auf viel Information.

Nur ein einfaches Faltblatt

mit vier Seiten bietet der exklusive

Club im Münchner

Süden. Ohne Foto, ohne

Schnickschnack. Nur was für

Sportler.

Inhalt: Die Scorekarte des

Clubs ist nichts anderes, als

es der Name sagt. Sie ist

dazu da, die Ergebnisse zu

Christian Fellner

notieren. Dafür haben vier

Spieler Platz. Immerhin erkennt

man, dass der Platz

sogar für Damen von den

gelben Abschlägen geratet

ist. Eine Besonderheit.

Unten

am Rand

der Karte

stehen noch

sehr knappe

Hinweise zu

den Spielmodalitäten:

Man erfährt,

dass es einen Extra-Plan

für die Fahnenpositionen

gibt, die nach

Zonen 1 bis 6 eingeteilt sind.

Auch die Position der Blitzschutzhütten

und Toiletten

sind angegeben. Grafisch

kann einem Gast dann allerdings

lediglich ein Birdiebook

weiterhelfen.

Fazit: Ob bewusst oder nicht

– eigentlich schade, dass der

Club nicht mehr bietet. Immerhin:

Robust ist die Karte.

Bewertung: ★

Golfclub Tutzing

Aufbau/Optik: Wie beim

Golfclub Riedhof begnügen

sich auch die Tutzinger mit einer

sehr rudimentären Scorekarte.

Ganz im Gegensatz zur

sehr schönen, neu gestalteten

Homepage. Die nur vierseitige

Karte ziert vorne lediglich

das Logo, die Rückseite eine

klare Grafik der Anlage.

Inhalt: Naja, viel mehr als

die Scorekarte gibt es eben

nicht. Auch die bietet viel

Platz, denn in Tutzing existieren

lediglich zwei Abschläge:

gelb und rot. Für einen

Werbepartner ist unterhalb

auf einem schmalen Streifen

noch Platz. Sehr ansprechend

ist die Platzgrafik.

Einfach gemacht, aber sehr

übersichtlich. Sogar die

Kinder-Abschläge sind eigens

eingezeichnet. Die vier

Schutzhütten ebenfalls.

Fazit: Nur das Nötigste bietet

der Golfclub Tutzing auf

seiner Scorekarte. Nicht einmal

eine E-Mail- oder Internet-Adresse

befindet sich bei

den Kontaktdaten. Zudem ist

das Papier sehr dünn, einen

kleinen Regenschauer überlebt

die Karte wohl kaum.

Bewertung: ★★

Golf Valley

Aufbau/Optik: Viel Platz

braucht der Golfclub in Valley.

Logisch, er hat ja auch

drei Neun-Loch-Schleifen

zu bieten. Daher kommt die

Scorekarte mit acht Seiten im

sogenannten Zickzack-Falz

daher. Auf glänzendem, sehr

robustem Papier. Das Logo

des Golf Valley ziert die Front

– mit dem Hinweis auf ein

„Links Course Design“. Das

Foto eines Sonnenuntergangs

über dem Platz komplettiert

die Optik.

Inhalt: Die drei möglichen

Kombinationen der Kurse A,

B und C finden sich allesamt

wieder in der umfangreichsten

Scorekarte in diesem

Test. Natürlich stehen sie im

Zentrum. Valley verzichtet

auf drei verschiedene Karten,

sondern bringt alles in

einer unter. Darunter leidet

der Infogehalt verständlicherweise

ein wenig. Denn

eine Platzgrafik mit den drei

Schleifen wäre durchaus ein

schönes optisches Zubrot

gewesen. Auf der letzten Seite

finden sich die Platzregeln

sowie die Etikette-Hinweise.

Auch da herrscht ein strikter

Ton: Keine Straßen- oder

Turnschuhe, Regelspielzeit

4:30 Stunden, keine Probeschwünge

auf den Abschlägen,

bei Netto 0 muss der

Ball aufgehoben werden...

jawohl, Sir. :-) Unter den

Platzregeln sind sämtliche

Waste-Areas ausgewiesen.

Fazit: Schade ist, dass die

Valleyer kein schöneres Fotomotiv

für ihre Titelseite

gefunden haben. Da gibt die

Anlage deutlich mehr her.

Scorekarte immer in der Hosentasche.

Die Platzgrafik fehlt einfach,

da die Anlage ja ein wenig in

sich verschlungen ist.

Bewertung: ★★★

Das Tierheim

Starnberg braucht

Ihre Hilfe!

Tierschutzverein Starnberg u.U.e.V. • Franziskusweg 34 • 82319 Starnberg

Telefon: 08151/8782 • www.tierheim-starnberg.de

Es ist nicht genug zu wissen,

man muss es auch anwenden.

Es ist nicht genug zu wollen,

man muss es auch tun. (Goethe)

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Vorher und nachher: Die beiden Golfverrückten Matija Burger (helle Kappe) und Florian Grill vor und nach ihrem Speed-Golf-Experiment vor dem Clubhaus bzw. am Maibaum des GC Starnberg.

18 Löcher in einer Stunde

und zwölf Minuten

Matija Burger (38) und Florian Grill (40)

machen den Speed-Golf-Selbstversuch im GC Starnberg

Wie schnell kann man 18

Löcher Golf eigentlich

spielen? Ready Golf wird ab

2019 Bestandteil der offiziellen

Golfregeln sein (wir haben

berichtet). Das Spiel soll

beschleunigt werden, damit

Runden von sechs Stunden

endlich der Vergangenheit

angehören. Dass es schneller

geht, und zwar deutlich, beweisen

zwei Männer im Golfclub

Starnberg, die für eine

Runde Golf – mitsamt beachtlichem

Score – eine Zeit

aufstellten, die erst einmal

unterboten werden muss.

GrünLand war bei dieser verrückten

Aktion live mit dabei.

Es gibt so Events, die sind

einfach ganz besonders.

Wenn der Wecker um 4.15

Uhr klingelt, um auf den

Golfplatz zu fahren, ist das

so eine kuriose Nummer.

Wir haben's getan. Um 4.50

Uhr rein ins Auto und ab

zum Golfclub Starnberg.

Bayern 1 legt nach den

Fünf-Uhr-Nachrichten „Morning

has broken“ von Cat

Stevens auf. Apropos Cat:

Die Kätzchen am Straßenrand

schielen staunend aus

den Büschen, wer da schon

so früh am Morgen unterwegs

ist. So früh, da selbst in

Starnberg die Straßen noch

leer sind. Wir erreichen den

Parkplatz in Hadorf, wo Matija

„Türe“ Burger (38) und

Florian Grill (40) auf uns

warten und sich aufwärmen.

Es ist stockfinster, als die

ersten Bälle auf der Driving

Rang fliegen, sieht kein

Mensch, wo sie landen werden.

Ein Lotteriespiel. Selbst

die Greenkeeper runzeln die

Stirn wegen dieses extremen

Early-Bird-Golf-Dingens.

„Einfach kann ja jeder“, sagt

Florian Grill. Gemeinsam mit

Freund und Clubkollege Burger

möchte er heute wissen,

wie schnell man eine Runde

gehen kann. Speed Golf total

(siehe Kasten mit Regeln).

Beide stehen mit leichten

Taschen und jeweils sechs

Schlägern an Abschlag eins.

Die weißen Tees sind die

Startlinie, der Maibaum an

der 18 unser Ziel, denn wir

begleiten die beiden im positiven

Sinne Wahnsinnigen

mit dem Cart.

Start um 6.27 Uhr. Türe Burger

hat das Los gewonnen

und rennt los zum Drive.

Fairwaytreffer. Vier Minuten

später schlägt Kumpel Grill

ab. Er hat keine Hölzer, sondern

nur Eisen und Putter

dabei. Es ist ein bisschen wie

Biathlon. Die beiden sind

permanent in Bewegung,

erreichen ihren Ball, atmen

tief durch, konzentrieren

sich, schlagen die Kugel,

packen geschwind ihre sieben

Sachen (sechs Schläger

und Bag) und laufen weiter.

Unterwegs schnauft Burger:

„Irgendwie gewöhnt man

sich dran“. Kollege Grill hat

erste Probleme: „Meine

Hände und der Handschuh

sind pitschnass, ich habe

keinen Grip.“ Schwierig: Die

sonst so schnellen Grüns im

GC Starnberg sind noch ummantelt

mit Tau – und deswegen

ungewöhnlich langsam.

Die Durchgangszeit

nach neun Löchern: Matija

Burger hat nach 35 Minuten

und 35 Sekunden Halbzeit,

Florian Grill nach 38 Minuten

und 17 Sekunden.

Im Clubhaus brennt Licht,

die Gastro trifft die ersten

Vorbereitungen für die Clubmeisterschaft

und fängt an,

das Spanferkel anzugrillen.

Die Sau müssen auch die

beiden Jungs auf dem Platz

rauslassen. Bislang ist noch

kein weiterer Golfer weit und

breit zu sehen. Die beiden

Speed-Golf-Herren haben

freie Bahn. Wobei der Ball

natürlich nicht immer auf

dem Fairway liegt. „Auf der

16 habe ich Zeit verloren

und ein besseres Ergebnis

verkackt“, sagt Burger. Sein

Abschlag liegt im Rough, der

Ball will sich nicht finden lassen,

obwohl die Sonne inzwischen

aufgegangen ist. Also

Ersatzball raus, droppen und

weiter (siehe Artikel mit Regeln).

Florian Grill kämpft,

eine Rippenverletzung hatte

ihn zuletzt geschwächt

und nicht trainieren lassen.

Matija Burger locht seinen

letzten Putt auf der 18 , packt

die Tasche und schlägt nach

einer Stunde, zwölf Minuten

und 17 Sekunden am Maibaum

an. Aber wo ist Grill?

Mit seiner Zeit von einer

Stunde, 18 Minuten und 28

Sekunden hat er dieses Duell

verloren. „Egal, es war eine

geile Nummer.“ So wirklich

k.o. schauen beide nicht aus.

Athleten.

Im Clubhaus diskutieren wir

gemeinsam, was man beim

nächsten Mal optimieren

könnte, während draußen

der Regen einsetzt. Glück gehabt.

„Ich glaube schon, dass

man das unter einer Stunde

machen kann“, sagt Burger.

Wie? Ohne Tau, vielleicht auf

einer Abendrunde bei guten

Temperaturen im Sommer,

ohne nasse Handschuhe,

mit mehr Vorbereitung und

noch besseren Schlägen.

Das gesamt gewertete Ergebnis

beim Speedgolf setzt sich

zusammen aus Zeit in Minuten

plus Score nach 18 Löchern.

Im Fall von Matchwinner

Matija Burger wäre das

eine 156 (72 Minuten plus

84 Schläge). Der Weltrekord

datiert auf das Jahr 2016 und

liegt bei 108, 77 Schläge in

31 Minuten. „Das ist krank“,

schreibt Starnbergs Büroleiterin

Michèle Holzwarth

in die eigens eingerichtete

Whatsapp-Gruppe „Friday-Quickie“.

Um 9 Uhr ist der Spuk auch

schon wieder vorbei. Unsere

beiden Speedies müssen los.

Papa Türe (der Spitzname

kommt von einem Tennisspieler

namens Mariano Puerta/Tor,

Tür) hat Babydienst,

Florian Grill hat noch nicht

genug und trainiert noch. Als

die ersten Normalo-Golfer

Richtung Abschlag spazieren,

haben zwei golfverrückte

Sportler bereits 18 Löcher

hinter sich. Wir verlassen den

Parkplatz des GC Starnberg,

im Radio trällern die Bee

Gees „You Win Again“.

Halbzeit: Florian Grill nach 9 Löchern

SPEED-GOLF-REGELN

Die internationalen Regeln des Speedgolf sind zwischenzeitlich

weitgehend einheitlich. Carts sind

verboten und die Spieler tragen selbst ihre Schläger.

Die Anzahl der Schläger ist auf sechs beschränkt.

Die Grundstrafen sind die selben, ebenso die Regeln

bei Hindernissen, Hemmnissen oder ungewöhnlich

beschaffenem Boden etc. Lediglich bei Bällen, die

im Rough „verschwinden“ gilt ein vereinfachtes Verfahren

für das ins Spiel bringen eines neuen Balles.

Analog der Verfahrensweise bei seitlichem Wasser,

darf der Spieler unter Hinzuziehen eines Strafschlages

am Kreuzungspunkt zwischen Fairway und

Rough einen neuen Ball ins Spiel bringen. Zudem ist

die Etikette etwas anders, die Fahne muss vor dem

Einlochen nicht entfernt werden, niemand stört sich

daran, wenn die Golftasche auf dem Grün abgelegt

wird und von Fall zu Fall kann auf das Harken der

Bunker verzichtet werden. Start/Ziel ist nicht das 1.

bzw. 9 Loch, sondern die Start bzw. Ziellinie. Hier

beginnt die Zeitmessung bzw. hier endet sie. Es

wird in Abständen von 3 -5 Minuten gestartet. Zwischen

den Schlägen muss gelaufen oder schnell gegangen

werden. Gehen ist nicht erlaubt (Ausnahme:

Verletzungen oder starke Ermüdung). Durchspielen

lassen ist Pflicht. Der schnellere Spieler hat Vorrang.

Ein einfaches „Fore“ lässt den vorausspielenden

Golfer kurz einhalten, während der schnellere Spieler

überholt. Geht ein Ball verloren (Rough, Wasser,

Aus, o.ä.), so soll der nächste Ball so nahe wie möglich

der Stelle gedroppt werden (Strafschlag), wo der

Ball verschwunden ist.

Mehr unter www.speedgolfgermany.com

14 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Mit Roten Bullen auf dem Grün

Gemeinsame Runde im Golfpark Gut Häusern: Münchens Eishockey-Stars (v.l.) John Mitchell, Derek Joslin, Jason Jaffray und Justin Shugg.

Die Stars des dreifachen Deutschen Meisters EHC Red Bull München beweisen,

dass sie neben Eishockey auch Golf können

ie Saison in der Deutschen

Eishockey Liga

(DEL) läuft seit wenigen

Tagen. Dreimal in Serie

gewann der EHC Red Bull

München zuletzt den Titel.

Natürlich sind die Bullen

vom Münchner Oberwiesenfeld

da die Gejagten. Das

Team von Don Jackson wird

alles daran setzen, auch in

der Runde 2018/19 wieder

ganz vorne mitzuspielen.

Ein vierter Titel in Serie?

Das wäre Rekord; so etwas

hat es in der DEL-Geschichte

noch nie gegeben.

„Team“ ist das Stichwort,

denn der amtierende Champion

hat seinen Kader diesmal

doch stärker umbauen

müssen als in den Jahren

zuvor. Um da eine funktionierende

Mannschaft für

eine lange und harte Punkterunde

zu formen, sind

hin und wieder – neben den

schweißtreibenden Trainingseinheiten

– auch so genannte

Teambuildingmaßnahmen

zur Abwechslung

ganz gut. Also vielleicht

auch Golf? Ja. Unbedingt.

Unsere Anfrage beim Club

hat ergeben, dass zahlreiche

Jungs aus dem Kader

des EHC Red Bull München

gelegentlich gerne das Eis

gegen ein Fairway tauschen

und 18 Löcher spielen. Bevor

der Puck zum ersten

Mal in der jetzt laufenden

DEL-Saison aufs Eis fiel, hatten

wir die Chance herauszufinden,

wie gut die Stars

des EHC Red Bull mit Eisen

und Hölzern sind. Das Ergebnis

überrascht keineswegs,

denn: Vor allem die

kanadischen Spieler haben

die freie Zeit nach dem dritten

Titel zu Hause genutzt,

um zum Fischen oder eben

zum Golfspielen zu gehen.

In Nordamerika hat Golf

ohnehin einen viel höheren

Stellenwert als in Deutschland.

Auf den folgenden Seiten

berichten wir über drei witzige

und durchaus interessante

Golfrunden auf den

Anlagen in Gut Häusern, im

GC München West und im

GC Starnberg. Insgesamt

sechs Top-Stars des Deutschen

Eishockey-Meisters

haben wir eingeladen: die

Stürmer Jason Jaffray, John

Mitchell, Justin Shugg und

Trevor Parkes sowie die Verteidiger

Ryan Button und

Derek Joslin. Ziel: Sie durften

beweisen, dass sie den

Golfball richtig weit fliegen

lassen und Ergebnisse auf

die Scorekarte bringen können,

über die so mancher

Golfprofessional froh wäre.

Das Wichtigste aber: Die

Herren hatten großen Spaß,

fanden den einen oder anderen

neuen Golf-Buddy und

wuchsen vielleicht ein kleines

bisschen mehr zusammen.

Teambuilding nennt

man das – und GrünLand

war dabei.

Augsburg

● 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

● Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

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und Indoor-Putting-Grün,

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Unterwegs

mit Jaff, Shuggi, Josi,

Mitchi, Parksi und Buttsi

Hat mächtig Spaß auf dem Golfplatz: Jason Jaffray, Stürmer des EHC Red Bull München, organisiert die Runden für sich und seine Mitspieler.

Es gibt Athleten, die jede

Mannschaft gerne hätte.

Die Erfolg garantieren. Jason

Jaffray ist so einer. 2015

war der Eishockey-Profi nach

Europa geflogen, um für den

EHC Red Bull München zu

spielen. Dreimal hintereinander

feierte der Mann aus

West-Kanada nun die Deutsche

Meisterschaft mit den

Roten Bullen.

München ist wieder wer

auf der deutschen Eishockey-Karte.

Auch und vor

allem dank Jaffray. „Jason

ist ein Vorbild in jeder Beziehung,

man kann nur von

ihm lernen", sagt Münchens

Erfolgscoach Don Jackson.

„Er ist sehr wichtig für uns."

Trotz Jaffrays inzwischen

doch fortgeschrittenen Alters

(37) setzen sie weiter auf die

Nummer 15. Kein Wunder, er

ist ein Teamplayer, er geht

dahin, wo es weh tut, motiviert

seine Kollegen auf und

neben dem Eis, arbeitet hart

für die Mannschaft, steht

aber nie wirklich als Star im

Rampenlicht. „Ich liebe München.

Meiner Familie geht es

gut hier, die Fans sind klasse.

Es ist ein Privileg, für diesen

Club spielen zu dürfen“, sagt

er. Wie lange er noch Profi-Eishockey

spielen kann,

wird die Zukunft zeigen.

Zeit zum Golfspielen wird er

dann, wenn der 40er näherrückt,

wieder deutlich mehr

haben. Golf – das ist so etwas

wie ein Lieblingshobby

für den Familienvater. Klar

können Eishockey-Profis

richtig gut golfen – vor allem

die aus Nordamerika. Jaffray:

„Ich glaube, bei uns hat Golf

einen höheren Stellenwert

als in Deutschland. Mein

Sohn wächst quasi mit Golf

auf. Das ist bei uns zu Hause

völlig normal. Er spielt sogar

inzwischen öfter als ich.“

So viel Zeit, die Fairways und

Grüns rund um München zu

beackern, bleibt ja nicht, weil

die Saison in der Deutschen

Eishockey-Liga (DEL) natürlich

Tribut fordert. Dazu

Champions Hockey League,

in die München großartig

gestartet ist, Trainingseinheiten,

Video-Analysen und und

und... Manchmal, meistens

bevor die ersten Pflichtspiele

im Jahr anstehen, organisiert

Jaffray dann aber doch ein

paar Runden Golf mit seinen

Teamkollegen. So wie in diesem

Jahr, das anders als die

Jahre zuvor begonnen hat,

denn der EHC Red Bull München

hat nach den Abgängen

einiger Stars (Dominik

Kahun/Chicago Blackhawks

und Brooks Macek/Las

Vegas Knights wechselten in

die NHL; Steve Pinizzotto/

Kölner Haie und Jon Matsumoto/Iserlohn

Roosters

schlossen sich Konkurrenten

an und Vorrunden-Topscorer

Keith Aucoin beendete seine

Karriere) den Kader ordentlich

verändern müssen.

„Wir werden sehen, was unsere

neuen Jungs so drauf

haben“, sagt Co-Captain Jason

Jaffray. Beim Golf konnte

er den Neuzugängen schon

mal auf den Zahn fühlen.

GrünLand hat sechs Stars

des EHC Red Bull München

eingeladen. Bei der Runde im

Golfpark Gut Häusern, die

zwischenzeitlich durch ein

Gewitter unterbrochen werden

musste, spielten Jaffray

und Justin Shugg (kam aus

Köln) Matchplay gegen John

Mitchell (aus Nürnberg) und

Derek Joslin, der schon in

der abgelaufenen Saison für

München verteidigt hatte.

„Wir lieben Golf und spielen,

wann immer es unsere Zeit

zulässt“, sagt Mitchell. Wenn

er lacht, kommt das Eishockey-Gesicht

in voller Pracht

zum Vorschein. Vorne fehlen

die Schneidezähne, auf Nase

und Stirn sind noch Narben

einiger Cuts zu sehen. Mitchell:

„Tja, es ist ein harter

Sport, aber mir geht es gut

und ich freue mich auf meine

neue Aufgabe bei Meister

München.“ Dass die Golfkugel

bei Eishockey-Profis

richtig weit fliegen kann, beweisen

die Jungs in Gut Häusern

gleich zum Auftakt: Auf

der Zwei donnert Jaffray seinen

Ball mit dem Driver 270

Meter das Fairway hinunter,

Joslin packt auf der Drei den

Hammer aus und schlägt die

Kugel 310 Meter weit. Beeindruckend,

auch wenn nicht

jeder Ball gerade bleibt.

Wenn diese Jungs auf die Runde

gehen, wollen sie Spaß

haben. So wie am zweiten

Tag, der erneut vier Jungs des

EHC Red Bull München auf

die Golfanlage München West

nach Odelzhausen führt. Dort

treffen sie Headprofessional

Keith Read. Ein Kalifornier,

mit dem man auch wunderbar

über Politik („Trump is

an …...“) und Sport sprechen

kann. Und irgendwie hat John

Mitchell mit Headpro Read

ein Déjà-Vu: „Er erinnert mich

an diesen einen Typen von

Jurassic Park.“ Diesmal schaffen

die Vier (statt Derek Joslin,

dessen Frau und Baby inzwischen

in Deutschland eingetroffen

sind, spielt Verteidiger

Ryan Button mit) die 18 Löcher

ohne Regenpause, aber

mit einem spannenden Score.

Golfender Eishockey-Star: Münchens Neuzugang

Trevor Parkes gehört zu den besten Golfern

im Team des EHC Red Bull München.

DAS SIND DIE JUNGS,

MIT DENEN GRÜNLAND

AUF DEM GOLFPLATZ STAND:

JASON JAFFRAY

geb. 30. Juni 1981, Kanadier, Stürmer,

seit drei Jahren beim EHC Red Bull München

DEREK JOSLIN

geb. 17. März 1987, Kanadier, Verteidiger,

seit zwei Jahren beim EHC Red Bull München

RYAN BUTTON

geb. 26. März 1991, Kanadier, Verteidiger,

seit einem Jahr beim EHC Red Bull München

JOHN MITCHELL

geb. 22. Januar 1985, Kanadier, Stürmer,

kam von den Nürnberg Icetigers

JUSTIN SHUGG

geb. 24. Dezember 1991, Kanadier, Stürmer,

kam von den Kölner Haien

TREVOR PARKES

geb. 13. Mai 1991, Kanadier, Stürmer,

kam von den Augsburg Panthern

So sieht das aus, wenn gearbeitet wird: Verteidiger Ryan Button (l.) und Stürmer John Mitchell.

16 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


TM

Rote Bullen auf dem Golfplatz: Justin Shugg (l.) spielte mit, Jason Jaffray (oben r.) und Derek Joslin.

„Mitchi und Buttsi lagen

nach neun Löchern eins auf,

am Ende haben sie aber sieben

down verloren“, sagt

Jason Jaffray, der wie Justin

Shugg ungefähr ein Handicap

von zehn spielt. Das

Team Button/Mitchell (beide

etwa Handicap 20) ist im

Schlussspurt eingebrochen.

Vielleicht lag es auch daran,

dass die beiden mit Leihschlägern

spielen mussten,

denn ihre eigenen haben sie

zu Hause in Kanada. „Das

wird es gewesen sein, genau!“,

scherzt Button.

Zur dritten und letzten Runde

tauchten erneut vier Rote

Bullen im Golfclub Starnberg

auf. Perfektes Golfwetter und

eine besondere Begegnung,

denn Starnbergs Büroleiterin

Michèle Holzwarth, Bundesligaspielerin

in Berlin, ist Fan

der Berliner Eisbären. Und

genau die hatte Red Bull

München im Finale um die

Deutsche Meisterschaft ein

paar Monate zuvor in einer

dramatischen Playoff-Serie

besiegt. Jaffray erinnert sich:

„Das war sehr intensiv. Vielleicht

unsere aufregendste

und spannendste Meisterschaft,

weil sie erst im siebten

und allerletzten Spiel

entschieden wurde.“

Die Herren Jaffray, Mitchell

und Shugg stehen diesmal

mit Neuzugang Trevor Parkes

(kam aus Augsburg) am

Tee. „Was sind das denn für

starke Jungs“, flüstern Mitglieder

begeistert von den

Drives der Herren im Red-

Bull-Outfit. Die Bälle passieren

auch diesmal deutlich

die 250-Meter-Marke und

damit die erste Baumgruppe

der 440 Meter langen Bahn

(Par 5). Und wieder bilden

Jaffray und Shugg ein Team,

John Mitchell hat diesmal

mit Parkes, den alle liebevoll

„Parksi“ rufen, einen bärenstarken

Partner. Auf Bahn

elf, einem 290 Meter langen

Par 4, schießt „Parksi“ seinen

Drive tatsächlich aufs

Vorgrün. Die Gruppe, die

vor dem Eishockey-Quartett

unterwegs ist, staunt nicht

schlecht. Am Ende hat aber

doch wieder die Crew Jaffray/

Shugg die Nase vorn, weil

beide Runden von 84 bzw.

87 Schlägen spielen. Parkes

kommt gar mit einer 81 und

neun über Par ins Ziel. „Ein

richtig schöner Golfplatz.

Vor allem die hinteren neun

Löcher sind landschaftlich

großartig angelegt“, freut

sich der Tagessieger, der

nach fünf Stunden Golf allerdings

ein Problem hat: „Ich

habe jetzt mächtig Hunger,

ich könnte vier Schnitzel verdrücken.“

Und Mitchell? „Bei

mir hat heute gar nichts geklappt,

das waren bestimmt

über 100 Schläge.“ Waren es

nicht. Jaffray rechnet aus: 99.

Immerhin.

Die Zeit für Golf wird in

diesen Tagen und Wochen

knapp. Die DEL-Saison ist

in vollem Gange und die

Mannschaft hat ein großes

Ziel: den vierten Titel in Folge

holen. Das ist in der Geschichte

der DEL noch keinem

Club gelungen. Ob die

Neuzugänge die namhaften

Abgänge ersetzen können,

wird sich zeigen. Jason

Jaffray sieht der Punkterunde

zuversichtlich entgegen:

„Ich glaube, wir haben in

etwa das gleiche Leistungsniveau

wie in der vergangenen

Saison.“

Wie geht das weiter mit den

Red Bulls? Der Fokus liegt

aktuell natürlich zu hundert

Prozent auf der DEL-Saison.

Vielleicht gibt es in der

freien Woche im November

(Deutschland Cup) mal wieder

ein Zeitfenster für eine

Runde Golf. Zum Jahreswechsel

bleibt es intensiv,

und in den ersten Monaten

2019 biegt die Eishockey-Saison

dann in die Zielgerade

ein. Natürlich möchte der

dreifache Meister Red Bull

München dann wieder ganz

vorne mit dabei sein.

Die Weichen sind gestellt,

und der Club hat kurz vor

Ende des Transferschlusses

mit Matt Stajan (mehr als

1000 NHL-Spiele für Calgary

und Toronto) noch einen

richtig dicken Fisch an Land

gezogen. In Sachen Golf hat

sich der Verein auf jeden Fall

gut verstärkt, ob das nun

auch auf das deutlich wichtigere

Ressort Eishockey

zutrifft, das wird sich in den

kommenden Wochen und

Monaten zeigen.

Heimaturlaub zu Hause in

Kanada ist vorbei. Inzwischen

sind auch Frauen und

Kinder wieder in good old

Germany eingetroffen, um

ihre Männer bei der Arbeit

anzufeuern. Als Fazit bleibt

festzuhalten, dass nordamerikanische

Eishockeyspieler

in den meisten Fällen auch

großartige Golfer sind. Natürlich

schießen die Herren

Jaffray und Co. den Puck

schärfer als den Golfball,

aber wenn sie die weiße Kugel

voll auf dem Blatt des

Drivers haben, fliegt der Ball

weit. Richtig weit. GrünLand

wünscht den golfenden Eishockey-Stars

des EHC Red

Bull München eine erfolgreiche

und verletzungsfreie Saison

– und freut sich schon

jetzt auf die nächste gemeinsame

Golfrunde.

Alle Infos zum EHC Red Bull

München gibt es unter

www.redbullmuenchen.de

C H A R I T Y C U P

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G LF

Das GOLFSRUDEL ist ein Zusammenschluss

von Golfbegeisterten

aller Alters- und Handicapklassen.

Gegründet vor gut

einem Jahr mit dem Ziel alles

dafür zu tun, dass alle Mitglieder

genauso golfverrückt werden,

wie die Gründer. Für uns

soll Golf ein jüngeres Image bekommen,

weniger aufgeregt, weniger

spießig, einfach ein Sport

für jedermann werden. Dabei

steht bei uns natürlich auch der

sportliche Ehrgeiz im Zentrum.

Jede Runde wird gewertet und

das sogenannte GHCP (Golfsrudel

Handicap) angepasst, um

immer einen aktuellen Wert der

Spielstärke sicherzustellen. Dabei

geht das GHCP bei uns nach

unten wie nach oben gleichermaßen.

Die sich über ein Jahr angesammelten

besten zehn Runden

führen zum Sieg im Golfsrudel

Cup. Damit wird jeder Spieler

für jede Runde belohnt. Um ins

Golfsrudel aufgenommen zu

werden, braucht man mindestens

zwei Fürsprecher. Nur so

können wir gewährleisten, dass

die Idee des Clubs auch über

weitere Mitglieder hinweg gehalten

werden kann.

Alles begann vor 5 Jahren zu

dritt auf Mallorca. Schnell wurden

daraus 10 Personen in

Portugal Faro. Inzwischen ist

Aschheim zum Home of the

GOLFSRUDEL geworden, wo

vergangenes Jahr auch der nicht

eingetragene Verein gegründet

wurde. Schnell stand auch die

Idee eines eigenen Golfturniers.

Mit freundlicher Unterstützung

der Vorstände im Golfpark München

Aschheim war schnell ein

großer Rahmen klar. „Think Big“

war das Motto im Rudel. Das

Ziel: Nicht irgendein, sondern

das Golfturnier im Amateurbereich

auf die Beine zu stellen.

Klar war, dass alle Einnahmen

einer gemeinnützigen Organisation

zu Gute kommen sollten.

Mit der Nicolaidis Young Wings

Stiftung unter der Schirmherrschaft

von Thomas Müller wurde

das Rudel schnell fündig.

Ein Jahr der Planung, tausende

E-Mails, hunderte Telefonate.

Dazu Blut, Schweiß und Tränen

säumen den Weg zum

GOLFSRUDEL CHARITY CUP

2018 – einem der Amateur-Turnier-Highlights

des Jahres. 144

Spieler sollten es eigentlich am

21.07.18 werden. Doch das Wetter

machte dem Golfsrudel kurzerhand

einen Strich durch die

Rechnung. So wurde aufgrund

von Gewittern das Turnier auf

06. Oktober verschoben. Und

so steigerte das Rudel die Vorfreude

noch weiter auf das Highlight

des Jahres. Auf die Spieler

wartet bereits bei der Anreise

zum Platz ein alter amerikanischer

Schulbus mitten auf dem

Aschheimer Golfplatz. Dazu

zwei große Werbebanden auf

jedem Abschlag, die das Logo

der Sponsoren auf jedem einzelnen

Loch präsentierten. „Es

wird ein Gefühl aufkommen, als

würde man die BMW International

Open im Kleinen spielen“

verspricht das Rudel. Bereits

im Clubhaus zur Anmeldung

wird es die erste Überraschung

für die Teilnehmer geben. Denn

dann erhalten alle Spieler ihr eigens

produziertes Birdiebook,

das alle Sonderwertungen und

die dazugehörigen Sponsoren

im Detail präsentieren. Und davon

wird es reichlich geben. Mit

insgesamt drei Nearest to the

Pin Wertungen und drei Longest

Drives – einer davon am schwer

zu spielenden Par 4 der Bahn 15,

bei dem die Longhitter über eine

im Dogleg links liegende Baumgruppe

spielen müssen, um die

geringste Distanz zur Fahne zu

erreichen. Auch die „Best on the

Island Challenge“ bei der man

mit dem zweiten Schlag die geringste

Distanz zur Fahne auf

dem Inselgrün erreichen muss.

Das sind bis dato unbekannte

Sonderwertungsziele.

Zusammen mit den Sonderwertungen

werden in drei Nettoklassen

und einer Bruttowertung

über 20 Preise ausgespielt.

Ein Doppelpreisausschluss

wird für zahlreiche strahlende

Gesichter bei der abendlichen

Siegerehrung sorgen. Neben

der Abendveranstaltung mit eigenem

DJ wird sicher auch die

Ziehung der Tombola-Gewinner

ausschlaggebend für einen

nach wie vor gut besuchten

Event sein. Schließlich warten

auf die Hauptgewinner unter

anderem Golfreisen und viele

weitere einzigartige Preise.


Bayerns Top Ten in den

Altersklassen 18, 16 und 14

Lilian Klug vom GC München Valley gehört zu den besten Golferinnen Bayerns in der AK 18.

Zum ersten Mal seit zehn

Jahren fand der Ryder

Cup ohne deutsche Beteiligung

statt. Der Kontinentalvergleich

zwischen Europa

und den USA ist der Traum eines

jeden Nachwuchsgolfers.

Wer sind eigentlich in Bayern

die besten Jugendgolfer?

Die folgenden Ranglisten

sind Abschlussergebnisse

der Saison 2018. Der Bayerische

Golfverband hat diese

Endklassements erst kürzlich,

nach den Deutschen

Meisterschaften der Jugend,

veröffentlicht. Sie geben einen

Überblick, wer es mit

der weißen Kugel auf den

Fairways und Grüns in den

jeweiligen Altersklassen am

besten beherrscht. Dazu bekommt

man ebenfalls einen

kleinen Einblick darüber, welche

Clubs viel für Jugendgolf

tun. Hinter den Namen finden

Sie den jeweiligen Club,

den CR-Wert, der die Stärke

des Spielers kategorisiert,

sowie die gewerteten Runden

auf den Turnieren, die

für eine Einstufung herangezogen

werden.

Jungen AK 18

1. Felix Krammer (Münchener Golf-Club) -4,8 6

2. Benedikt Fischer (G&LC Regensburg) -4,2 6

3. Ruwald Ausborn (GC Herzogenaurach) -3,8 6

4. Moritz Hermann (GC Herzogenaurach) -3,5 6

5. Nicolas Horder (GC München Valley) -3,1 6

6. Philip Appelmann (GC Olching) -2,5 6

7. Marc-Philipp Seiler (GC Starnberg) -2,2 6

8. Felix Swoboda (GC Am Reichswald) -2,0 6

9. David Gärtner (GC Olching) -1,7 6

10. Adrian Meßmer (GC München Eichenried) -1,2 6

Jungen AK 16

1. Marek Smolich (GC Herzogenaurach) -0,7 6

2. Yannick Malik (Münchener GC) -0,3 6

3. Linus Lang (GC Bad Wörishofen) -0,1 6

4. Viktor Krause (GC Olching) +0,9 6

5. Max-L. Wallenwein (GC Augsburg) +1,1 6

6. Justin Deibler (GC Waldegg-Wiggensbach) +1,3 6

7. Felix Straub (GC Olching) +2,0 6

8. Felix Fäßler (GC Sonnenalp-Oberallgäu) +2,5 6

9. Marcus Stemmler (GC Olching) +2,7 6

10. Pablo Brunner (GC Olching) +2,8 6

Mädchen AK 18

1. Anni Eisenhut (Münchener GC) -3,9 6

2. Nina Lang (GC Am Reichswald) -3,2 6

3. Lilian Klug (GC München Valley) -0,6 6

4. Theresa Bochdanovits (GC Am Reichswald) -0,1 6

5. Pilar Heynitz (Münchener GC) +0,1 3

6. Eva Lucia Lindner (1. GC Fürth) +0,5 6

7. Selina Weiher (GP München Aschheim) +1,4 6

8. Luisa Deutzmann (1. GC Fürth) +3,2 6

9. Nathalie Irlbacher (GC München Eichenried) +3,9 6

10. Nina Straßner (1. GC Fürth) +4,2 6

Mädchen AK 16

1. Magdalena Maier (Münchener GC) -0,3 12

2. Chiara Horder (GC München Eichenried) +0,5 14

3. Theresa Steinberg (GC Olching) +1,7 15

4. Clara Goetz (GC München Eichenried) +3,2 15

5. Lisa Marie Schumacher (1. GC Fürth) +4,1 12

6. Lea Marie Hollenberg (GP München Aschh.) +5,6 11

7. Sophia Ratberger (GC München-Riedhof) +6,8 13

8. Maya-Sophie Lindner (1. GC Fürth) +6,9 13

9. Selina Knoerzer-Suckow (GC Chieming) +7,4 12

9. Lena Marie Hemmers (GC Augsburg) +7,4 11

Das Triple ist geschafft. Die Seniorenmannschaft des Golf

Resort Bad Griesbach wird zum dritten Mal in Folge Bayerischer

Mannschaftsmeister in der AK 65. In einem äußerst

spannenden Finale holten sich die Bad Griesbacher Mitte

September im GC Gerolsbach den Titel im Stechen gegen die

Mannschaft aus Wörthsee.

Jungen AK 14

1. Tim Wiedemeyer (GC Olching) +1,7 6

2. Carlos Kuchenmeister (GC München Valley) +4,1 6

3. Korbinian Walther (Jura Golf Hilzhofen) +5,0 6

3. Philipp Macionga (GC Augsburg) +5,0 6

5. Simon Taubenberger (Münchener GC) +5,1 6

6. Luis Ertinger (GC Herzogenaurach) +5,8 6

7. Martin Obtmeier (GC Straubing) +6,4 6

8. Lucas Kaufmann (GC Pleiskirchen) +6,7 6

9. Etienne Wüst (GC Augsburg) +8,2 6

10. Benedikt Schuster (Münchener GC) +8,4 6

Mädchen AK 14

1. Marie-Agnes Fischer (G&LC Regensburg) +3,3 6

2. Annika Voll (GC Straubing) +4,5 6

3. Antonia Alefeld (Münchener GC) +4,6 6

4. Tanja Lorenz (GC Wörthsee) +5,5 6

5. Aline Brede (Münchener GC) +8,3 6

6. Sophie Bierstorfer (Münchener GC) +9,1 6

7. Charline Kuchenmeister (GC München Valley) +11,1 6

8. Madeleine Orlowski (GC Starnberg) +12,5 6

9. Carolina Wiederer (GC Schwanhof) +13,3 6

10. Livia Grottel (Münchener GC) +14,7 6

Pokale für Bayerns Beste – Golfspieler mit Behinderung im GC Abenberg

Die fünfte Ausgabe der

Internationalen Bayerischen

Meisterschaft der

Golfspieler mit Behinderung

fand Mitte September im GC

Abenberg statt. Der Bayerische

Golfverband begrüßte

36 Teilnehmer aus Deutschland,

Österreich und Tschechien.

Bei besten Bedingungen gab

es am Samstag und Sonntag

spannende Titelkämpfe

um die Pokale in den einzelnen

Klassen. In vier Handicap-Klassen,

einer separaten

Damenwertung und einer

zusätzlichen Sonderklasse

für Rollstuhlfahrer, spielten

die Teilnehmer um die weißblaue

Krone. In der HCP

Klasse A siegte der 18-jährige

Pascal Ferreira Schramm

aus dem GP Aschheim. Mit

58 Bruttopunkten siegte das

Nachwuchstalent nicht nur

in Klasse A, sondern spielte

auch das beste Ergebnis

des Wochenendes. Nationalspielerin

Jennifer Sräga

aus dem GC Augsburg gewann

das Damen-Brutto

mit 49 Punkten. Sieger der

Klasse B wurde Reiner Bobinger

von der GolfRange

Augsburg mit 45 Bruttopunkten,

den Titel in der

Klasse C sicherte sich Harry

Steingraber aus dem GP

Aschheim mit 33 Bruttopunkten.

Amann Edgar aus

dem GC Montfort Rankweil

wurde mit 17 Bruttopunkten

Bayerischer Meister in

der Klasse D und gewann

zusätzlich die Sonderwertung

für Rollstuhlfahrer. „Es

ist jedes Mal faszinierend

zu sehen, wie ausgelassen

und freudig die Stimmung

der Behinderten beim Golfen

ist. Da könnten sich einige

,normale' Golfer ein

Scheibchen abschneiden“,

resümierte Gerd Kehrbach,

Präsident des GC Abenberg.

„Wir sind stolz als Golfclub

diese tollen Sportler bei uns

auf der Anlage zu haben und

werden uns auch 2019 wieder

für die Austragung der

Meisterschaften bewerben.“

18 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


90 Jahre Golfclub GAP –

Eine Zeitreise

olf in Bayern war lange

Zeit eine einsame

Geschichte. Vor dem Zweiten

Weltkrieg existierten genau

vier Clubs im Freistaat.

München und Bad Kissingen

machten 1910 den Anfang,

am Starnberger See folgte

1926 der Golfclub Feldafing.

1928 war es dann auch am

Fuße der Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen

soweit:

Die Hoteliers und Touristiker

drängten bereits Mitte

der 1920er-Jahre darauf, den

Fremdenverkehr durch einen

Golfplatz anzukurbeln. Ein

bisschen Überredungskunst

brauchte es, doch 1928 gründete

sich dann der Golfclub

Garmisch-Partenkirchen

– vor exakt 90 Jahren. Ein

Anlass, den der Verein mit

einem langen Jubiläumswochenende

gebührend feierte.

Unter das Motto „Zeitreise“

hatten die Verantwortlichen

ihren runden Geburtstag

gestellt. Eine Reise vielleicht

deshalb, da der Golfclub

nicht nur eine bewegte Geschichte,

sondern vor allem

auch einen entscheidenden

Ortswechsel hinter sich hat.

1974 zog der Club aus dem

Garmisch-Partenkirchner

Ortsteil Burgrain von Gut

Schwaigwang ein wenig weiter

nördlich nach Oberau

um. Zunächst mit ebenfalls

neun Löchern, ab 1990 dann

mit 18 Bahnen, die auch heute

noch als ein golferisches

Juwel südlich von München

gelten.

Einfach hatten es die Mitglieder

selten. Zu Beginn

gestaltete die wirtschaftliche

Situation den Start sehr

schwierig. Einen Golfplatz zu

unterhalten, war schon um

1930 nicht einfach. Immer

wieder mussten die damals

noch getrennten Gemeinden

Garmisch und Partenkirchen

Finanzspritzen leisten. Für

eine Saison setzte der Spielbetrieb

komplett aus.

Der Krieg brachte schwerwiegende

Folgen für die Mitglieder

mit sich. Die Amerikaner

beschlagnahmten den Platz,

ließen auch nach Kriegsende

nur wenige Deutsche spielen.

Es gab feste Kontingente,

wann immer US-Angehörige

aufteen wollten, musste ihnen

Vortritt gewährt werden.

„Die Situation war nicht einfach“,

fasst Ehrenmtglied

Hans Echter heute zusammen.

Als achtjähriger Bursch

hatte er 1949 erstmals das

GC-GAP-Präsident Wolfgang Schübl (2.v.r.) ehrte die langjährigen Mitglieder (v.l.) Harri Mangold,

Horst Hofmann, Ulrike Eichler, Heinrich Zieglwalner, Ludwig Ammer und Hartmut Trautmann

Gelände in Burgrain betreten.

Wie alle Anwohner bot

er seine Dienste als Caddie

unter anderem auch General

Eisenhower an – und ein

paar Mark oder Dollar abzustauben.

Trotz vieler Vermittlungsbemühungen

wurden

die Bedingungen nicht besser,

für die deutschen Golfer

immer unbefriedigender. Es

reifte der Plan, einen eigenen

Platz zu bauen. Ideen gab

es genügend. Echter: „Wir

sind in der Gegend herumgefahren

und haben uns einige

Orte angeschaut.“ Nach

Grafenaschau, Ohlstadt, an

den Riegsee, für das Tal bei

Elmau existierten sogar bereits

konkrete Pläne. Letztlich

fiel die Entscheidung auf ein

nicht mehr genutztes landwirtschaftliches

Anwesen bei

Oberau, das Gut Buchwies.

Nicht allen Mitgliedern gefiel

dieses Vorhaben. Es kam

zum Bruch. Der Club spaltete

sich, einige Golfer blieben in

Burgrain und gründeten dort

noch im Umzugsjahr des

Golfclub Garmisch-Partenkirchen

nach Oberau den Landund

Golfclub Werdenfels.

Auch vor Ort in Oberau war

es kein Leichtes, den Verein

mit seinem Platz, den der

renommierte Golfplatzarchitekt

Donald Harradine

gezeichnet hatte, zu etablieren.

Vor allem der Ausbau

auf 18 Löcher wurde zu einer

Mammutaufgabe für die

Golfer. Sieben Jahre zog sich

das Genehmigungsverfahren

hin. Kein Wunder: Die

Anlage liegt im Landschaftsund

Wasserschutzgebiet,

aus dem die Stadt München

einen Teil ihres Trinkwassers

abschöpft. Mit den

Gemeinden und Behörden,

aber auch den Anwohnern

wurde es ein zähes Ringen,

das letztlich nach vielen verschiedenen

Planungen von

Erfolg gekrönt wurde.

Passenderweise startete der

Golfclub seinen Feiermarathon

im Golfclub Werdenfels.

Drei Tage mit drei Turnieren,

gemeinsam mit den

Nachbarn, die heute alles

andere als verfeindet sind.

Ein Sommer-Grillfest auf der

Driving Range mit Aktionen

wie einem Longest-Driveund

Nearest-to-the-Pin-Wettbewerb

oder dem Chippen

mit Kunststoff-Bällen in ein

BMW-Cabrio gehörte zu dem

stimmigen Fest. Mit dabei

waren einige Zeitzeugen, die

in der Vergangenheit vor allem

sportlich Großes geleistet

haben. Der Golfclub Garmisch-Partenkirchen

genießt

nicht ohne Grund noch heute

einen guten Ruf, schließlich

zählen seine Mannschaften

im Deutschen Clubpokal

in den 1950er- und 1960-Jahren

zu den Top-Teams. 1958

gewannen die Oberbayern

Hans Echter ist Ehrenmitglied im GC Garmisch-Partenkirchen.

gar, holten den nationalen

Titel nach Garmisch-Partenkirchen.

Ludwig Ammer,

der zur erfolgreichen Mannschaft

gehörte, erhielt an

diesem Abend genauso eine

kleine Anerkennung wie die

Senioren, die 1993 und 1994

in ihrer Altersklasse den Titel

nach Oberau gebracht hatten.

Stellvertretend für sie

standen Horst Hofmann,

Heinrich Zieglwalner, Hartl

Trautmann und Harri Mangold.

Ulrike Eichler, eine

der Grandes Dames im

bayerischen und deutschen

Golfsport, durfte bei den Geehrten

freilich nicht fehlen.

„Sie ist unsere erfolgreichste

Golferin alle Zeiten“, hob

Wolfgang Schübl hervor.

Fünf bayerische und fünf

deutsche Titel sprechen für

sich. Der Präsident blickt

nach drei Tagen auf eine gelungene

Veranstaltung zurück.

„Diesen Geist sollten

wir mitnehmen für die Zukunft“,

appellierte er an die

Mitglieder. Schließlich gibt

es in zehn Jahren schon wieder

Grund zum Feiern.

Christian Fellner


Zehn Gründe für

einen Besuch im Golfpark

München Aschheim

Es war einmal eine Kiesgrube.

Eine Mülldeponie hätte

später daraus werden sollen.

Es kam anders. Vor knapp

30 Jahren gab die Gemeinde

Aschheim im wahrsten Sinne

des Wortes Grünes Licht

für einen Golfplatz. Stück für

Stück ist in den Jahren ein

hübscher Golfpark geworden,

der inzwischen 18 Löcher bietet

– und noch viel mehr.

Viel Natur, eine vorbildliche

Jugendarbeit, Ideen, Programme,

Innovationen – fast

ein Märchen ist das. Als wir

den Golfpark München Aschheim

im Sommer 2018 frühmorgens

besuchen, betritt

gerade ein Bundeswehr-Zug

das Clubhaus. Ungewöhnlich.

„Wir haben uns gedacht, wir

schauen mal beim Golf vorbei“,

verrät der ranghöchste

Offizier. Die Greenfees seien

nicht gerade günstig, meint

einer seiner Kameraden, der

in Straubing Birdies jagt.

Münchner Preise eben. Wir

stellen während unseres Besuchs

im Golfpark München

Aschheim fest, dass die Anlage

jeden Euro wert ist. Und

das nicht nur wegen des Blickes

Richtung München, der

einem bei guter Witterung

ein Panorama auf Bergkette

und City gewährt. Diese Golfanlage

ist schon bei Sonnenaufgang

stark frequentiert

– und das kommt nicht von

ungefähr. Wir haben für Sie

zehn Gründe zusammengetragen,

warum sie unbedingt

in Aschheim Golf gespielt haben

sollten.

1. „Langer Abschlag anstatt

lange Anfahrt“ - so wirbt

der Golfpark München

Aschheim im Internet.

Und tatsächlich. Es ist jene

Golfanlage, die am nächsten

dran ist an Münchens

City. „...nur 20 Minuten

vom Marienplatz“, heißt

es weiter. Jetzt kommt es

natürlich auch ein wenig

auf den Verkehr an und

auf die Zeit, in der der

GP München Aschheim

Blick von Tee 4 im GP München Aschheim Richtung Grün

besucht werden soll, aber

die Logistik spricht klar

für die Anlage. Derzeit ist

die Autobahn-Baustelle

auf Höhe der Allianz Arena

zwar noch ein kleines

„unbewegliches Hemmnis“,

aber wer es bis zur

Anschlussstelle Aschheim

geschafft hat, der wird

keine zehn Minuten mehr

brauchen, um ans Ziel zu

kommen. Und die Anreise

wird sich lohnen, denn ...

2. ... der Platz lässt kaum

Wünsche offen. Dort, wo

vor drei Jahrzehnten noch

eine Kiesgrube war, liegt

heute einer der landschaftlich

vielleicht reizvollsten

Golfanlagen der Region.

Das Gelände wurde vor der

Entstehung mit Bauschutt

aufgefüllt und ermöglichte

den Gestaltern viel Raum

und Kreativität bei der Planung

und Anordnung des

Platzes. Ein hübsch hügeliges

Areal bietet Golfern

aller Handicapklassen ein

Naturerlebnis der besonderen

Art. Pflanzen- und

Tiervielfalt, teils traumhafte

Blicke Richtung München

und immer wieder durch

Trockenmauern gestaltete

Abschlagboxen bilden eine

terrassenartige Landschaft

auf mehreren Ebenen. Das

Rough ist tricky, die Grüns

haben spannende Breaks.

Spielbahn sechs ist mit

511 Metern (von Gelb) am

schwersten; Highlight: Am

neu platzierten, leicht erhöhten

Abschlag, wo der

Wein wächst, kommt schon

fast toskanisches Flair auf.

Tipp: Fairway anvisieren,

rechts und links lauern Gefahren

wie auch auf ...

3. ... Bahn 13. Eine einzigartige,

spektakuläre Bahn.

Mit gut 300 Metern (von

Gelb) und Par 4 scheint

diese Aufgabe durchaus

machbar, aber ein Biotop

rechts und eine tückische

kleine Insel in der Landezone

vor dem Dogleg nach

rechts erfordern eine sehr

kluge Strategie und präzises

Spiel. Wer den zweiten

Ball zur Attacke aufs Grün

gut platziert, wird ebenfalls

mit einem Highlight der

Anlage belohnt: Die Fahne

steckt nämlich im einzigen

Inselgrün Münchens, so

die Clubverantwortlichen.

Ohnehin ist dieser Bereich

des Platzes ebenfalls optisch

reizvoll, denn Baumlinien

und Abendsonne

zaubern die Back Nine

ebenfalls in eine norditalienische

Atmosphäre, die

nicht nur zahlreiche Mitglieder

zu schätzen wissen,

sondern auch ...

4. ... Promis. Der Promifaktor

ist im Golfpark München

Aschheim nicht von der

Hand zu weisen. Was zum

einen an einem aktiven

und erfahrenen Clubmanagement

liegt, und zum

anderen an dem bereits

erwähnten Standortvorteil.

Die Bayern-Fußballer Thomas

Müller oder Philipp

Lahm sowie FCB-Sportdirektor

Hasan Salihamidzic

schlagen hier ebenso ab

wie Robert Lewandowski,

der auf der Anlage derzeit

an seiner Platzreife feilt. Als

wir den Golfpark München

Aschheim besuchen, treffen

wir den Papa von Mats

Hummels. Auch absolute

Spitzengolfer schauen gelegentlich

vorbei. Zum Beispiel

Tour-Pro Alex Cejka

und Bundesliga-Star Max

Oelfke vom neuen Deutschen

Meister Mannheim-Viernheim,

der sich

in Aschheim auf das Final

Four vorbereitete und wie

viele andere einen ...

Platz vorfand. „Wir hatten

mit der langen Hitzephase

Glück. Immer dann,

wenn es eng geworden

ist und wir hätten reagieren

müssen, kam Gott sei

Dank der Regen“, erklärt

Günter Mayer, selbst seit

vielen Jahren ein leidenschaftlicher

Golfer. Mayer

glaubt, dass Golfplätze

über kurz oder lang die

letzten Rückzugsorte für

sein werden. „Wenn sie

es nicht schon sind.“ Von

einer nahezu perfekten

uns auf einer Runde mit

überzeugen. Grüns und

das Rough teils sehr tückisch,

herrlich leuchtend. Tierisch

geht es ohnehin

zu im Golfpark München

5. ... bestens gepflegten

uns Head-Greenkeeper

Tier- und Pflanzenwelt

Platzpflege dürfen wir

dem Headgreenkeeper

Fairways trotz langer

Hitzephase sattgrün,

Randbereiche

Aschheim, denn

...

Wer bei diesen zehn Gründen Lust auf den

Golfpark München Aschheim bekommen hat –

hier noch in Kürze die wichtigsten Zahlen

und Zusatzinfos:

Golfpark München Aschheim, Fasanenallee 10,

85609 Aschheim, Telefon: 089 / 99 02 420,

Internet: www.gp-ma.de, Mail: info@gp-ma.de,

Platz: 5735 Meter von Gelb, Par 72;

Greenfee Gäste: 70 Euro (Mo. bis Fr.), 90 Euro

(Sa., So. und Feiertag). Startzeiten ab 7 Uhr nötig;

die Damen spielen in der Regionalliga Süd,

die Herren sind in der Saison 2018 in die Oberliga

abgestiegen. Restaurant „Green's“ ab 10 Uhr

täglich geöffnet, Mitglied im Münchner Kreis

und bei den golfstars Bayern (neun Partnerclubs).

20 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Vogelperspektive: das Clubhaus des GP München Aschheim sowie Tee 1 (rechts) aus der Luft.

6. ... ein Bussard macht neuerdings

auf sich aufmerksam.

Er ist so etwas wie

ein Maskottchen geworden.

Vor Wochen machten

sich Mitglieder Sorgen um

den Greifvogel, der schon

fast unter Artenschutz

steht im GP München

Aschheim. Greenkeeper

Mayer: „Die haben mich

angerufen und gesagt,

er habe sich einen Flügel

gebrochen.“ Es stellte

sich alles als halb so wild

heraus. Als man dem Vogel

auf die Federn rückte,

um ihn zu pflegen, flog er

plötzlich los. Wer Glück

hat, kann den Bussard

über der Anlage kreisen

sehen. Hoffentlich werden

da die zahlreichen Fasane,

die es auf der Anlage

gibt, nicht neidisch, denn

eigentlich ist der Fasan ja

das Wappentier des GP

München Aschheim, der

allerdings zahlreichen

weiteren Tierarten inzwischen

ein wertvolles Zuhause

geworden ist, wovon

auch das Zertifikat ...

7. ... Golf & Natur zeugt.

Auch in Aschheim beteiligen

sie sich an diesem

DGV-Programm, das sich

der besonderen Pflege der

Natur im Einklang mit den

golfenden Menschen verschrieben

hat. Seit dem

Sommer dieses Jahres ist

der GP München Aschheim

an der Fasanenallee

10 Träger des Golf-Zertifikats

im Rahmen des Programms

Golf & Natur. Wie

bewusst und mit Sorgfalt

hier auf den Lebensraum

für Tiere wie Rehe, Mäuse,

Frösche, Eichhörnchen,

Bienen und vielen mehr

eingegangen wird, verrät

ein Blick weg vom Fairway

auf jene Zonen, in denen

man seinen Ball am liebsten

nicht wissen will. Damit

das auch nicht so ist,

gibt es im GP München

Aschheim ...

8. ... großzügige Übungsanlagen.

Sind auch dringend

nötig in einem Golfclub,

der rund 1200 Mitgliedern

eine Heimat ist. Da

braucht es eine großzügige

Driving Range, die

uns als sehr breit und mit

tollen Zielgrüns in Erinnerung

geblieben ist. Dazu

ein weiteres, leicht erhöhtes

Putting-Grün direkt vor

dem Clubhaus. Zwischen

diesen beiden Grüns erhaschen

wir einen Blick auf

eine Gruppe Kinder, die

im Golfpark die Ferien mit

Slackline und vielfältigen

Spielen genießt. Und auch

das ist ein Trumpf des GP

München Aschheim ...

9. ... die Jugendarbeit. Es

gibt eigentlich alles, was

Kinder, Jugendliche und

Familien brauchen. Eine

Jugendwartin, die sowohl

an der sportlichen als

auch an der persönlichen

Entwicklung der Stars

von morgen arbeitet, ein

ausgetüfteltes Konzept,

um diese Ziele zu erreichen,

einen couragierten

Förderverein, dem als

Schirmherren Hasan Salihamidzic

und Alex Cejka

vorstehen, Feriencamps,

Eltern-Kind-Golfen, Jungen-

und Mädchenmannschaften

sowie natürlich

flexible Mitgliedschaftsmodelle,

die individuell

zugeschnitten werden

können, damit sich wirklich

niemand ausgeschlossen

fühlen muss,

wobei hier direkt Punkt

zehn ansetzt ...

10. ... die Inklusion. Ein Thema,

das im GP München

Aschheim einen sehr hohen

Stellenwert genießt.

Mit zahlreichen Aktionen

bringt das Management

hierzu immer wieder

ranghohe Vertreter aus

Politik und Wirtschaft auf

die Clubterrasse, um auf

Behinderung im Sport

oder Barrierefreiheit aufmerksam

zu machen.

Besonderes Projekt: die

„Handicap Stars“. Seit

2004 gibt es in Aschheim

Golf als Therapie für behinderte

Kinder – mit

dem Ziel, die körperlichen

Handicaps der Kids

mit Hilfe des Golfspiels

erträglicher zu machen.

Kinder mit unterschiedlichen

Behinderungen

nehmen dabei am Golftraining

mit den gesunden,

nicht behinderten

Kindern teil. Der Erfolg

ist so überwältigend, sowohl

für die behinderten

Kinder, deren Eltern, als

auch aus Sicht der nicht

dass das Projekt zwischenzeitlich

ein fester

Bestandteil der Jugendarbeit

geworden ist. Von

so viel Inklusion überzeugte

sich auch schon

der neue Präsident des

bandes, Malte Uhlig. Er

betonte, dass in keiner

anderen Sportart Handicap

und Inklusion so nah

beieinander liegen wie im

behinderten Junioren,

Bayerischen Golf Ver-

Golfsport.

Fazit: Zum Golfpark München

Aschheim ist es aus

allen Richtungen rund um

München nur ein Katzensprung.

Vorbeischauen und

ausprobieren – mitreden

kann ohnehin nur der, der

selbst vor Ort war.

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Es war ein Rekordsommer: Da mussten die Golfplätze reichlich bewässert werden.

Gräser brauchen Wasser - Strategien gegen die große Hitze

Sonne satt, wochenlang

kein Tag unter 30 Grad,

tropische Nächte - dieser

Sommer war außergewöhnlich.

Regen: Fehlanzeige. Was

für Biergärten und Freibäder

ein Segen, war für Bauern

und Greenkeeper der Horror.

Grün wächst bekanntlich nur

mit ausreichender Bewässerung

und die kam nicht

vom Himmel, sondern musste

aus Brunnen, Seen und

Flüssen entnommen werden.

Manche Clubs schlugen der

Natur ein Schnippchen und

zogen die Grüns und Fairways

mit einem Seil ab, um

den Tau direkt als Wasser an

die Wurzeln weiterzuleiten.

Ein Jahrhundertsommer? Ja,

aber Sonne satt wie dieses

Jahr soll laut Klimaforschern

häufiger kommen – und damit

die Frage, woher Wasser

nehmen? Unser Autor Bernd

Stegmaier hat sich bei den

Golfclubs der Region umgehört.

GC Schloß Egmating:

Fairwaybewässerung

bewährt

Clubmanager Felix Leib:

„Unser großer See an der 4

und unsere Fairwaybewässerung

haben während des

heißen Julis und August

ausgereicht. Zusätzliche

Regner haben drohende

braune Stellen gut versorgt.

Dieser Sommer hat gezeigt,

wie gut und zukunftssicher

unser Platz geplant wurde.“

Der Geschäftsführer von

Arabella Golf, Hubert Oswald,

fügt hinzu: „Wir haben

auf Mallorca soeben ein

Projekt abgeschlossen und

für einen Millionenbetrag

auf Golf Son Muntaner das

bestehende Gras gegen ein

neues sehr Hitze beständiges

Bermuda-Gras ausgetauscht.“

Dies spare 25 Prozent

des Wassers, sei aber in

unseren Breiten nicht nötig

und möglich, da die neue,

genügsame Spezialsorte

erst ab 25 Grad zu wachsen

beginnt.

St. Eurach L&GC:

Sonnenbrand für die Grüns

Der ehemalige BMW-Open-

Platz St. Eurach ist in der

glücklichen Lage, dass der

Platz viel Wasser speichert.

„Allerdings haben wir auch

in diesem Jahr ganz schön

,Sonnenbrand' bekommen“,

meint Club-Manager Felix

Otto. „Die Greenkeeper

haben die Grüns weniger

heruntergemäht, um die

empfindliche Grasnarbe zu

schützen. Wenn es mit den

Sommern so weiter geht,

überlegen wir uns neue Teiche

oder gar Brunnen, wenn

Wasserwirtschaftsamt und

Landratsamt mitspielen“, so

Otto. Die Investitionen aber

sind happig. Ein Teich kostet

rund 50.000 Euro, ein Brunnen

das Doppelte.

Golfpark Gerolsbach

Am Rande der Hallertau gibt es

mit dem Wasser (noch) keine

Probleme. GC Gerolsbach-Geschäftsführer

Dietmar

Strunz: „Wir haben nach

sechs Dürrewochen einige

steilere Anstiege nicht mehr

bewässern können. Unsere

Greenkeeper waren frühmorgens

schon mit einem umfunktionierten

Güllefass und

Pumpen unterwegs, um aus

den Teichen das letzte Wasser

zu holen.“ Sie hätten so versucht,

an den neuralgischen

Stellen die fehlende Fairwaybewässerung

zu ersetzen.

Anschließend blieb nur Nachsäen,

um Fremdgräsern keine

Chance zu geben. Abschläge

und vor allem Grüns wurden

immer gegossen.

GC Hohenpähl

Die Geschäftsführerin von

Hohenpähl, Dagmar Neumann:

„Wasser war zum

Glück kein Problem. Durch

unsere relative Nähe zu den

Alpen haben wir immer wieder

Gewittergüsse abbekommen,

wenn weiter nördlich nichts

mehr herunterkam.“ Martin

Gattinger, Head-Greenkeeper

von Hohenpähl, betont, man

habe die Grüns weniger gemäht,

dafür gewalzt, um sie

schnell zu halten. Auch die

Fairways wurden seltener gemäht.

Gerade Gastgolfer aus

dem (deutlich trockeneren)

Norden freuten sich, so grüne

Fairways zu sehen.

Quellness Golf Resort

Bad Griesbach

„In den Jahren 2003, 2006,

2009, 2013 und 2018 hatten

wir echte Trockensommer“,

resümmiert Andi Gerleigner,

Geschäftsführer des

Quellness Golf Resorts Bad

Griesbach, die Saison. Dennoch

seien der Beckenbauer

und der Porsche Course an

der Rott glimpflich davongekommen

und die Grüns seien

top. Die Hänge in Brunnwies

und Uttlau, an denen

Wasser abläuft, seien schon

mal verbrannt. Allerdings

überlege man derzeit, ob die

Kapazität der Seen als Wasserspeicher

für zukünftige

heiße Sommer nicht erhöht

werden müsse. Dafür sei, so

Gerleigner, dann aber durchaus

ein sechsstelliger Betrag

fällig.

GC Starnberg

Der Golfclub Starnberg

schaffte es mit einem

hervorragenden Greenkeeping-Team,

gut über die

Runden zu kommen. Die

Mannen um Headgreenkeeper

Andy Matzner kühlten

die Fairways bereits am

Nachmittag durch Gießen

herunter, so dass sich die

Gräser nachts besser regenerieren

konnten. Das Wasser

aus eigenen Brunnen,

so Clubmanagerin Michèle

Holzwarth, reichte gut aus.

GC Feldafing:

See vor der Haustür

Eigentlich müsste der Traditionsclub

direkt am Starnberger

See überhaupt keine

Probleme haben. Florian

Kohlhuber, Geschäftsführer

des Clubs: „In der Tat dürfen

wir Seewasser entnehmen,

natürlich in Grenzen

und bezahlen auch dafür.“

Aber, so Kohlhuber weiter,

ohne Probleme sei auch

das nicht. „Wir beobachten

an unserer Pumpstation die

Wasserqualität und in den

heißen Sommern vor allem

die Wassertemperatur. Algen

und Verunreinigungen durch

Seevögel sind das eine, Wassertemperaturen

von 26

Grad das andere. Die Grüns

mögen das Wasser nicht zu

warm.“ Die Mengen, die der

GC Feldafing aus dem See

entnehmen darf, seien in einem

langfristigen Vertag geregelt.

Nasse Sommer gleichen

dann heiße Perioden

wieder aus: Kohlhuber: „Ärger

gab’s bisher noch nie.“

GC Riedhof

Ganz entspannt sieht Geschäftsführer

Kariem Baraka

die Situation des GC Riedhof.

„Es rentiert sich, dass

wir eine Fairwaybewässerung

gebaut haben und das dafür

nötige Wasser aus dem

eigenen Brunnen nehmen

können. Von uns aus kann

der nächste Sommer wieder

richtig schön werden.“

GC Wörthsee

Der GC Wörthsee ist in der

glücklichen Lage, zu den

Gemeindebrunnen einen eigenen

zu besitzen, verfügt

über eine Fairwayberegnung

und konnte daher mit geringen

Mehrausgaben im Vergleich

zu anderen Sommern

beste Fairways, Abschläge

und vor allem Grüns bieten.

Geschäftsführer Thomas

Rauschenbach: „Natürlich

sind Kanten und Buckel

schon mal braun geworden.

Diese Stellen erholten sich

allerdings mit den ersten

Regentagen fast wieder vollständig.“

Die drei Seen im

„Bermuda-Dreieck“ täten

das Ihre dazu, um mit Pumpen

die Wasserversorgung

zu unterstützen.

GC Tutzing

Der GC Tutzing hatte im August

einen doppelt so hohen

Verbrauch für die Bewässerung

des Golfplatzes wie im

Juli und den vierfachen von

April. Clubmanager Dankmar

Zinke: „Als Konsequenz aus

dieser Hitzeperiode werden

wir in diesem Oktober eine

neue, hochmoderne Beregnungsanlage

installieren,

die eine exaktere und gezieltere

Beregnung erlaubt.

Eine Wassereinsparung von

rund 30 Prozent ist damit

verbunden, so dass wir das

eingesparte Wasser anderweitig

verwenden können.“

Die Greenkeeper wurden

angewiesen, dass bei extremer

Trockenheit sowohl die

Greens als auch die Fairways

nicht so niedrig geschnitten

werden wie sonst üblich.

Längerer Rasen sei widerstandsfähiger

gegen intensive

Sonneneinstrahlung. Die

Mitglieder hätten für diese

Maßnahme großes Verständnis.

GC Auf der Gsteig

Was vor Jahren beim Bau des

Platzes eine neuartige Idee

war, scheint sich jetzt zu bewähren.

Dieter Müller, Manager

des Golfclubs: „Unsere

Grüns und Abschläge

sind im Zellsystem gebaut.“

Vereinfacht heißt das: Unter

den jeweiligen Flächen wurde

eine Wanne eingebaut,

die von den Greenkeepern

(oder dem Regen) mit Wasser

gefüllt werden kann. Diese

Bewässerung für die vergleichsweise

kleinen Flächen

ist ungemein effektiv und

Wasser sparend. Allerdings

hätte der Torfboden, der

ebenfalls lange Regenwasser

hält, in diesem Supersommer

Risse bekommen – an

vier Bahnen. Müller: „Seit

April hat es bis Ende August

keine nennenswerten Regenmengen

gegeben und unser

Platz hat außer ein paar

Zisternen keine Teiche oder

Seen.“

GC Margarethenhof

Der Golfplatz oberhalb des

Tegernsees kann dem heißen

Sommer eine gute Seite abgewinnen.

Clubmanager Serhat

Kurnaz verzeichnete im Sommer

deutlich mehr Greenfeespieler

als in anderen Jahren.

Kurnaz: „Klar, die Grüns waren

langsamer, weil höher

also sonst und es hat auch

schon mal braune Stellen.“

Golf Valley

Beim Bau des relativ neuen

Golfplatzes in Valley wurde

schon weitsichtig gedacht.

Geschäftsführer Thomas

März: „Alles, was auf unseren

150 Hektar Fläche an

Wasser runterkommt, wird

gesammelt und in unsere

Seen abgeleitet: Selbst das

Wasser aus den Bunkern,

das von den Dächern, Parkflächen

und Grünflächen.

So kamen wir recht gut über

die Hitze, wenngleich es am

Ende schon eng wurde. Unsere

Erkenntnis für die Zukunft:

Noch mehr und noch

rechtzeitiger mit dem Wasser

haushalten.“

GC Dachau

Im August wurde die letzten

drei Wochen die Fairwayberegnung

abgestellt.

Head-Greenkeeper Thomas

Kohl: „Wir waren einfach am

Ende unseres Wasser-Kontingents,

das uns das Landratsamt

zugestanden hat.“ Für

die Zukunft, so Kohl, würden

die Greenkeeper einfach

noch besser haushalten und

rechtzeitig mit dem Wasser

sparen, damit das Kontingent

länger reicht. Kohl: „Unsere

Golfer waren glücklich

über die zusätzliche Länge,

die ihnen die harten Fairways

geschenkt haben.“

22 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


GOLFCLUB

STARNBERG

HÖCHSTE

QUALITÄT FÜR

MITGLIEDER UND

GÄSTE

Die Clubmeister aus dem GC Starnberg

Die Clubmeister 2018

GC Starnberg

Nach wochenlangem Traumwetter

musste es ausgerechnet

zum sportlichen

Saisonhighlight regnen –

auch im GC Starnberg. Der

Stimmung schadete dies

aber nicht. Die gebügelten

Grüns ließen eine treue und

schnelle Spieloberfläche zu.

Nach den ersten 18 Löchern

gab es zwei geteilte Führende:

Dominik Mehr und Tim

Schäfer spielten beide eine

76. Der Leaderflight wurde

von Marc-Philipp Seiler

komplettiert. Bei den Damen

ging Denise Böhm mit

82 Schlägen in Führung. Die

Kurz-Schwestern Marion

und Angela waren ihr dicht

auf den Fersen. Am Sonntag

ging es dann in die Entscheidung.

Auch in diesem

Jahr wurden nicht nur der

Clubmeister und die Clubmeisterin

ausgespielt, sondern

auch die jeweiligen

Altersklassen-Besten. In

der AK65-Damen-Wertung

gewann Hanni Frommhold

vor Dörte Buss. Bei den Herren

AK 65 machte Werner

Himmer das Rennen vor

dem am Sonntag stark aufspielenden

Manfred Linsner,

am Ende siegte aber doch

die Konstanz über zwei Runden

von Werner Himmer.

Bei den AK-50-Herren siegte

überraschend Tobias Hepp.

Dietrich Fey, der im vergangenen

Jahr die Konkurrenz

für sich entschieden hatte,

wurde in diesem Jahr Zweiter.

Bei den Damen gewann

Claudia Drum vor Sabrina

Berringer. Claudia Drum

hatte das gesamte Jahr sehr

konstantes Golf gespielt

und krönte die Saison mit

dem Titel der Damen in der

Altersklasse 50. Die AK-30-

Damen Konkurrenz konnte

die Damenmannschafts-Kapitänin

Angela Kurz vor ihrer

Schwester Marion Kurz

gewinnen. Bei den Herren

30 setzte sich Dominik Mehr

vor seinem Herren-Kapitän

Manuel Partsch durch.

Susan Simet und Maximilian

Werner erspielten über beide

Runden die besten Nettorunden

und gewannen somit

bei den Damen und bei den

Herren jeweils die Nettowertung.

Susan Simet schaffte

es als einzige Spielerin, ihr

Handicap an beiden Tagen

zu unterspielen. Bei den

Damen gewann schließlich

Favoritin Denise Böhm, die

Herrenkonkurrenz entschied

Dominik Mehr für sich.

Damen:

1. Denise Böhm (82+81)

2. Angela Kurz (86+83)

3. Marion Kurz (83+87)

Herren:

1. Dominik Mehr (76+74)

2. Patrick Miller (78+74)

3. Max Werner (82+73)

Damen 30:

1. Angela Kurz (86+83)

2. Marion Kurz (83+87)

3. Susanne Simet (88+90)

Herren 30:

1. Dominik Mehr (76+74)

2. Manuel Partsch (79+77)

3. Tim Schäfer (76+80)

Damen AK 50:

1. Claudia Drum (91+94)

2. Sabrina Berringer (92+98)

3. Kerstin Janke (104+92)

Herren AK 50:

1. Tobias Hepp (83+82)

2. Dietrich Frey (86+83)

3. Florian Eitle (88+83)

Damen AK 65:

1. Hannelore Frommhold

(100+101)

2. Dörte Buss (116+106)

Herren AK 65:

1. Werner Himmer (88+86)

2. Manfred Linsner (96+84)

3. Heinz Edenhofer (92+89)

GC Wörthsee

Klassisch am ersten September-Wochenende

fanden

auch im GC Wörthsee die

Clubmeisterschaften 2018

statt. Insgesamt 78 Spielerinnen

und Spieler starteten

am Freitagmorgen unter

dauerhaftem Regen in die

erste Runde der Titelkämpfe.

Trotz der schwierigen

Wetterverhältnisse sind alle

Spieler an den Start gegangen,

und es gab sogar die

eine oder andere Unterspielung.

Auch in der zweiten Runde

wollte das Wetter einfach

nicht mitspielen, und die

tapferen Teilnehmer mussten

erneut 18 Löcher im Regen

bewältigen. Das schien

die meisten dennoch kühl

zu lassen, denn auch am

zweiten Tag wurden sehr

gute Runden gespielt. Am

Sonntag (Finaltag) starteten

dann nach dem Cut je 15

Spieler/innen der jeweiligen

Gruppen in die spannenden

Matches um den Titelkampf.

Besonders hervorzuheben

ist die sensationelle Runde

des neuen Wörthseer

Herren-Clubmeisters Max

Böhm, der mit einer 66 von

den weißen Abschlägen seinen

Rückstand der ersten

beiden Runden aufholen

konnte. In einem spannenden

Stechen konnte er sich

dann gegen den schlaggleichen

Felix Schröder durchsetzen.

Damen:

1. Simone Schießl

(83+90+90)

2. Gabriele Becker

(87+97+82)

3. Larissa Ramsauer

(88+95+94)

Herren:

1. Maximilian Böhm

(78+78+66)

2. Felix Schroeder

(72+74+76)

3. Andreas Wittmann

(78+78+76)

Damen AK 30:

1. Simone Schießl

(83+90+90)

2. Gabriele Becker

(87+97+82)

3. Fiona Lorenz

(102+109+106)

Herren AK 30:

1. Andreas Wittmann

(78+78+76)

2. Heinie von Michaelis

(77+77+81)

3. Dominik Bortenlänger

(82+77+78)

Seniorinnen:

1. Charlotte Fischer

(85+94+81)

2. Barbara Hipp

(89+87+85)

3. Christine Grün

(90+87+88)

Senioren:

1. André Bernreiter

(75+82+79)

2. Thomas Ruttinger

(83+83+82)

3. Fouad Groß

(85+88+80)

GC Feldafing

Trotz Regen und Kälteeinbruchs

wurde auch im GC

Feldafing die Clubmeisterschaft

2018 am ersten

September-Wochenende

ausgerichtet. Die tapferen

Teilnehmer kämpften trotz

der Witterung um jeden

Schlag und die begehrten

Medaillen. Die Ergebnisse

bestätigten, dass auch bei

Nässe gute Scores erzielt

werden können. Bei den

Herren setzte sich Mannschaftsspieler

Carlo-Maria

Sprinz mit 141 Schlägen

knapp vor Christian Jakob

(144) durch. Bei den Damen

siegte Janina Bachmaier

(165) vor Alexandra Wollersheim

(169). Bei den Senioren

hatte Jan Suck (162) die

Nase vorn, Platz zwei ging

an Rudi Gering (166).

Damen:

1. Janina Bachmaier

(89+76)

2. Alexandra Wollersheim

(86+83)

3. Caroline Legler

(84+87)

Herren:

1. Carlo-Maria Sprinz

(71+70)

2. Christian Jakob

(74+70)

3. Tim Holzmüller

(78+70)

Senioren:

1. Jan Suck (84+78)

2. Rudolf Gering (82+84)

3. Wilfried Eben (86+83)

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Die Clubmeister aus dem GP München Aschheim

Die Clubmeister 2018

GC München-Riedhof

Bei mäßigem, verregnetem

Wetter hat auch der GC München-Riedhof

seine Clubmeister

über zwei bzw. drei

Runden ausgespielt. Dabei

konnte Tarek Baraka seinen

Titel bei den Herren in 2018

erneut verteidigen. Nach

einer mäßigen 83 (+11) am

Freitag legte er am Samstag

eine sensationelle 69 (-3)

nach und somit den Grundstein

für seinen Erfolg. Mit

einer 79 (+7) am Finaltag ließ

er nichts mehr anbrennen.

Bei den Damen gelang Elsa

Wrenger ein Start-Ziel-Sieg.

Elsa Wrenger überzeugte

schon in Runde eins mit einer

76 (+4) und brachte ihren

Vorsprung nach Runden von

85 (+13) und 74 (+2) sicher ins

Ziel. Den Clubmeistertitel der

Senioren sicherte sich Headgreenkeeper

Peter Shaw. Er

nutzte sozusagen seinen

„Heimvorteil“ und kam mit

den kaltnassen Bedingungen

am besten zurecht. Shaw gewann

nach Runden von 79

(+7) und 78 (+6) Schlägen.

Jugendclubmeisterin wurde

Die Clubmeister aus dem Münchener GC

Sophia Ratberger mit nur einem

Schlag Vorsprung. Die

GrünLand-Masters-Siegerin

spielte eine 81 (+9) am Samstag

und eine 77 (+5) am Sonntag.

Mit einem deutlichen

Vorsprung gewann Philip

Wehbe die Nettoclubmeisterschaften

mit insgesamt

87 Nettopunkten nach zwei

Spieltagen.

Damen:

1. Elsa Wrenger

(76+85+74)

2. Sophia Ratberger

(87+81+77)

3. Janna Kugler

(90+85+82)

Herren:

1. Tarek Baraka

(83+69+79)

2. Stuart Pringle

(80+80+77)

3. Marius Niedermeier

(84+77)

Senioren:

1. Peter Shaw

(79+78)

2. Michael Reithmayer

(82+82)

3. Stephan Scheer

(86+82)

Die Clubmeister aus dem GC München-Riedhof

Münchener GC

Die Clubmeisterschaften

sind auch im sportlich ambitionierten

Münchener GC

das alljährliche Highlight.

In diesem Jahr forderten die

widrigen Wetterbedingungen

den Spielerinnen und Spielern

alles ab. „An dieser Stelle

ein Riesenkompliment an

alle Teilnehmer, die sich am

Wochenende im Dauerregen

auf unseren beiden Plätzen

tapfer geschlagen haben“,

schreibt der Club auf seiner

Homepage. Im MGC laufen

die Clubmeisterschaften

etwas anders ab. Zunächst

werden neun Löcher auf

den Anlagen in Straßlach

und Thalkirchen gespielt.

Anschließend müssen die

Teilnehmer auf dem 27-Loch-

Platz in Straßlach noch einmal

zwei 18-Loch-Runden

an einem Tag gehen, bis die

Meister schließlich feststehen.

Bei den Herren setzte

sich in diesem Jahr Felix

Krammer durch. Bei den

Damen sowie in der AK30

der Damen siegte Bundesligaspielerin

Sylvia Wilms. Die

Konkurrenz in der AK30 der

Herren entschied Sebastian

Marschner für sich. Bei den

AK50-Herren triumphierte

Peter Bierstorfer, bei den

Damen AK 50 Brigitte Flierl.

In der AK 65 der Männer gewann

Bernhard Kremer, bei

den Master-Senioren stand

Fritz Pöllath ganz oben.

Herren:

1. Felix Krammer

(39+35+67+67)

2. Christoph Zimmermann

(36+34+70+74)

3. Carl Heger

(37+33+75+74)

Herren AK 30:

1. Sebastian Marschner

(38+35+72+69)

2. Markus Zoller

(34+37+74+71)

3. Thomas Weiler

(36+36+73+77)

Damen:

1. Sylvia Wilms

(41+34+73+72)

2. Tanja Morant

(37+36+81+72)

3. Thea Hoffmeister

(38+42+77+76)

Mädchen:

1. Annabelle Sapper

(43+36+78+73)

2. Antonia Alefeld

(43+46+72+79)

3. Stefanie Mayer

(46+45+88+84)

GP München Aschheim

Trotz der ausgiebigen Regenfälle

am Samstag und an den

Vortagen haben sich im Golfpark

München Aschheim

knapp 100 Teilnehmer der

Herausforderung Clubmeisterschaften

2018 gestellt.

Unter den schwierigen Bedingungen

setzten sich bei

den Herren und Damen erstmalig

die beiden erst 16 Jahre

alten Lea Hollenberg und

Maximilian Holler durch, die

sich parallel auch gleich den

Titel bei den Mädchen und

Jungen sicherten.

Richtig spannend wurde es

auch in den anderen Wertungsklassen,

in denen die Ergebnisse

zum Teil sehr eng zusammenlagen.

Hier konnten sich

Benjamin Kern (Herren AK30),

Klaus Schmidberger (Herren

AK50) und Uwe Krüger

(Herren AK65) über ihre ersten

Clubmeistertitel freuen.

Besonders hervorzuheben ist

auch die Leistung von Martina

Hoffmann, die nicht nur

ihren Titel in der Damen AK50

erfolgreich verteidigen konnte,

sondern mittlerweile auch

mit sieben Clubmeistertiteln

zu den erfolgreichsten Clubmeisterinnen

der Golfpark-Geschichte

gehört.

Herren:

1. Maximilian Holler (79+73)

2. Benjamin Kern (79+77)

3. Frederik Basista (82+75)

Herren AK 30:

1. Benjamin Kern (79+77)

2. Frederik Basista (82+75)

3. Julian Hoffbauer (86+81)

Jungen:

1. Maximilian Holler

(79+73)

2. Henry Lütkemeyer

(88+72)

3. Maximilian Höpfner

(84+82)

Damen:

1. Lea Hollenberg

(79+83)

2. Bernadette

Sandor-Ambrus

(85+82)

3. Lita Huber

(86+84)

Mädchen:

1. Lea Hollenberg

(79+83)

2. Bernadette

Sandor-Ambrus

(85+82)

3. Theresa Bodensteiner

(96+92)

Herren AK 50:

1. Klaus Schmidberger

(82+88)

2. Bernd Folle

(88+84)

3. Christian Wirth

(87+86)

Herren AK 65:

1. Uwe Krüger

(94+90)

2. Wilhelm Kreitmeier

(92+94)

3. Michael Patzelt

(94+95)

Damen AK 50:

1. Martina Hoffmann

(93+85)

2. Daniela Fahlberg

(94+92)

3. Hildegard Randacher

(104+94)

24 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Die Clubmeister von der GolfRange Germering

GolfRange Germering

Mehr als 100 Golferinnen

und Golfer waren bei der

GolfRange Germering in

diesem Jahr bei den Clubmeisterschaften

im Einsatz.

In den Kategorien Herren,

Damen, Senioren und Seniorinnen

wurde auf beiden

Anlagen gespielt – Nord

und Süd. Nur die Jugend

beschränkte sich auf den

Platz Süd. Da die Herren 54

Löcher vor der Brust hatten,

starteten sie bereits am Freitag,

als es noch leicht regnete.

Pünktlich zum Start am

Samstag meldete sich dann

aber der Sommer zurück.

Auch bei der GolfRange

wurde wieder großes Golf

gespielt, zwei Teilnehmer

freuten sich besonders, da

sie handicaptechnisch den

Sprung in die Einstelligkeit

schafften und dafür anschließend

im Teich baden

gehen mussten/durften. Mit

einer launigen Siegerehrung

ließen die Teilnehmer die

Clubmeister 2018 hochleben

und schlossen die Titelkämpfe

bei einem gemeinsamen

Essen ab.

Bei den Herren setzte sich

auf der Anlage Süd Thu Tran

mit Runden von 68, 68 und

75 Schlägen durch, im Norden

gewann Nenad Kovacevic

(77, 76 und 75).

Bei den Damen siegten

Claudia Lindner im Süden

und Melanie Stark im Norden.

Bei den Senioren sind

Andreas Langner (Süd) und

James Kittrell (Nord) die

neuen Clubmeister 2018.

Bei den Seniorinnen gewannen

Petra El Ghanam (Süd)

und Ulrike Kober (Nord).

Die Konkurrenz bei den Jugendlichen

entschied Philip

Scheel für sich.

Die Clubmeister aus Gut Rieden

Herren Süd:

1. Thu Tran

(68+68+75)

2. Alexander Schmitz

(75+74+72)

3. Stefan König

(75+74+74)

Herren Nord:

1. Nenad Kovacevic

(77+76+75)

2. Benjamin Kuhn

(73+74+84)

Damen Süd:

1. Claudia Lindner

(69+73)

2. Birgit Kuhn

(86+86)

3. Claudia Bubulj

(85+87)

Damen Nord:

1. Melanie Stark

(89+87)

2. Sandra Gegenbauer

(92+89)

3. Erika Sacher

(86+98)

Senioren Süd:

1. Andreas Langner

(83+75)

2. Ravinder Paul

(76+83)

3. Andreas Lippert

(81+80)

Senioren Nord:

1. James Kittrell

(74+84)

2. Adalbert Schmid

(86+79)

3. Wolfgang Jank

(88+84)

Seniorinnen Süd:

1. Petra El Ghanam

(92+102)

2. Maureen Sulman

(97+98)

3. Ulrike Günthert

(101+96)

Seniorinnen Nord:

1. Ulrike Kober (90+89)

2. Kathrin Nauschütt (88+95)

3. Angelika Stürzer (91+92)

Golfanlage Gut Rieden

In diesem Jahr war es enorm

spannend bei der Meisterschaft

der Neun-Loch-Anlage

auf Gut Rieden. Am

ersten Tag gingen Guido

Huppertz und Stefan

Lischetzke mit je 71 Schlägen

in Führung. Dicht gefolgt

vom Titelverteidiger Michael

Hiepp mit einer 73er Runde.

Bei den Damen konnte Rita

Moll als Dauersiegerin der

vergangenen Jahre diesmal

nur mit einem Schlag Vorsprung

(87 Schläge) vor Angelika

Schimming und Petra

Schleicher in den zweiten

Turniertag starten. Somit war

das Ergebnis am Sonntagmorgen

komplett offen und

es wurde gemunkelt, dass

2018 die Siegesserie der amtierenden

Meisterin enden

könnte. Doch das sah Rita

Moll erst recht als Herausforderung,

sich am Sonntag

noch einmal von den Konkurrentinnen

abzusetzen

und erspielte mit einer 83

(Gesamt 170) den Titel zum

achten Mal in direkter Folge.

GC Garmisch-Partenkirchen

Das hat's definitiv noch

nie geben: Der Golfclub

Garmisch-Partenkirchen

kürte am Wochenende erstmals

Clubmeister in der

Altersklasse 80 und dürfte

damit vielleicht eine Vorreiterrolle

übernehmen.

Noch waren die älteren

Mitglieder ein wenig scheu,

doch Edmund Eschelbach

hat den Anfang gemacht

und sicherte sich den Titel

über zweimal neun Löcher.

Zweifacher Champion ist in

dieser Saison Hans Fuchs:

Er gewann den Titel bei den

Herren und den Senioren.

Bei den Damen setzte sich

Birgid Bartelt knapp vor ihrer

erst elfjährigen Tochter

Anna Bartelt durch. Brigitte

Fries durfte sich als Vereinsmeisterin

bei den Seniorinnen

feiern lassen, Lorenz

Heinzinger schlug in der

AK65 der Herren zu. Die Titel

im Jugendbereich gingen

an Anna Bartelt und Xaver

Ostler.

Petra Schleicher erspielte mit

176 einen souveränen 2. Platz

vor Angelika Schimming, die

mit 177 Schlägen den 3. Platz

erlangte. Bei den Herren

schaffte es Guido Huppertz

in diesem Jahr, die Führung

zu behalten und gewann mit

144 Schlägen den Meistertitel

dicht gefolgt von Andreas

Bachmeier (Platz 2), Michael

Hiepp (Platz 3) und Michael

Maier (Platz 4), die alle drei

mit einer Gesamtschlagzahl

von 145 Schlägen ebenfalls

eine grandiose Leistung auf

dem Platz zeigten.

Damen:

1. Rita Moll

(87+83)

2. Petra Schleicher

(88+88)

3. Angelika Schimming

(88+89)

Herren:

1. Guido Huppertz

(71+73)

2. Andreas Bachmeier

(75+70)

3. Michael Hiepp

(73+72)

Herren:

1. Hans Fuchs (78+76)

2. Stefan Hofmann (78+77)

3. Peter Falk (79+77)

Senioren AK 50:

1. Hans Fuchs (78+76)

2. Peter Falk (79+77)

3. Lorenz Heinzinger (82+77)

Senioren AK 65:

1. Lorenz Heinzinger (82+77)

2. Hans-Werner Echter (79+83)

3. Georg Biehler (83+86)

Damen:

1. Birgid Bartelt (84+83)

2. Anna Bartelt (92+80)

3. Olivia Bakal (88+85)

Seniorinnen AK 50:

1. Brigitte Fries (94+91)

2. Ingrid Horner (96+93)

3. Gabriele Huber (96+95)

Mädchen:

1. Anna Bartelt (92+80)

2. Olivia Bakal (88+85)

3. Franziska Fuchs (105+117)

Jungen:

1. Xaver Ostler (100+83)

2. Alexander Bartelt (90+94)

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Die Clubmeister aus dem GC Beuerberg.

Die Clubmeister 2018

GC Beuerberg

Wie auf den umliegenden

Anlagen hatten auch die

Mitglieder des GC Beuerberg

mit den widrigen Wetterverhältnissen

bei den

Clubmeisterschaften 2018

zu kämpfen. Aber Golf ist

ein Outdoor-Sport, umso

motivierter waren die Teilnehmer

bei den diesjährigen

Titelkämpfen auf die Runde

gegangen, um ihre Königinnen

und Könige zu küren.

Bei den Herren setzte sich

Benedikt Lug durch, der mit

einer 76er-Runde ins Turnier

gestartet war, dann aber sehr

solide und konstant gutes

Golf gespielt hat. Mit zwei

Ergebnissen von 73 Schlägen

kam er auf gesamt 222 und

entschied die Konkurrenz für

sich. Bei den Damen setzte

sich mit Angelica Bergengruen

die Favoritin durch.

Sie brachte eine 82 und eine

84 ins Clubhaus und stand

mit gesamt 166 Schlägen

am Ende ganz oben auf dem

Tableau. Die Konkurrenz

bei den Senioren bzw. den

Seniorinnen dominierten

Claudio Trono (83+80) sowie

Judith Schwarz-Pfeifer

(90+95), bei den Super-Senioren

(über 65 Jahre) hatte

am Ende Folkhart Olschowy

(81+83) die Nase vorn.

Auch die Jugend suchte im

GC Beuerberg ihren Meister

und fand ihn schließlich

in Vitus Bernau, der stolze

43 Bruttopunkte aufs Konto

scheffeln konnte. Wie es

sich für den GC Beuerberg

gehört, wurden die neuen

Clubmeister gebührend

mit einer Siegerehrung und

einem gemütlichen und

lustigen Abend gefeiert.

GC Auf der Gsteig

Bei guten Wetterbedingungen

traten dieses Jahr 49

Golfspieler zu den Clubmeisterschaften

des Golfclubs

Auf der Gsteig in Lechbruck

an. Dabei kämpften die

Sportler über drei Tage um

die begehrten Titel. Einen

spannenden Wettkampf lieferten

sich die Damen. Mit

einem Schlag Unterschied

konnte sich Angelika Wiedemann

(166 Schläge) den

Titel der Clubmeisterin vor

Andrea Somann (167) sichern.

Beide lieferten sich

einen echten Showdown

auf Bahn 18, die beide noch

dazu jeweils mit einem Birdie

beendeten. Platz drei

belegte mit 173 Schlägen die

Vorjahressiegerin Andrea

Jungmann. Bei den Herren

erspielten sich Bülent Saritas

und Florian Schmid am

ersten Spieltag mit jeweils

73 Schlägen die Führung. An

den folgenden Spieltagen

dominierte Bülent Saritas,

der über drei Runden mit 221

Punkten eine hervorragende

Leistung zeigte. Auf den weiteren

Plätzen folgten Florian

Schmid (223) und Simon

Hack (233). Die Wertung

der Senioren gewann Ralf

Nüssgen mit 165 Schlägen

vor Hagen Fastner (173) und

Sieghard Posch (174).

Herren:

1. Bülent Saritas

(73+72+76)

2. Florian Schmid

(73+71+79)

3. Simon Hack

(83+79+71)

Damen:

1. Angelika Wiedemann

(82+84)

2. Andrea Somann

(83+84)

3. Andrea Jungmann

(86+87)

Senioren:

1. Ralf Nüssgen

(85+80)

2. Hagen Fastner

(86+87)

3. Sieghard Posch

(86+88)

GAT Margarethenhof

Man braucht Konstanz im Leben.

In der schnelllebigen Zeit

ist es ab und an mal gut, wenn

es eben keine Überraschungen

gibt. Bei den Clubmeisterschaften

der Anlage GAT

Margarethenhof setzten sich

in drei von vier Kategorien die

Favoriten und Vorjahressieger

durch. Vincent Ohana, Karin

Sassenscheidt und Dr. Erkan

Erdal haben jeweils ihre Titel

verteidigt. Eine Überraschung

gab es dann aber doch noch bei

den Damen: Nach 36 Löchern

standen Anne Walther und

Brigitte Kemnitzer mit gesamt

206 Schlägen gleichauf an der

Spitze. Ein Stechen musste darüber

entscheiden, wer sich in

diesem Jahr die Krone aufsetzen

darf. In der Verlängerung

setzte sich schließlich Anne

Walther durch und ergatterte

den Titel Clubmeisterin 2018.

Herren:

1. Vincent Ohana

(75+83)

2. Benedikt Boensch

(79+86)

3. Tobias Walter

(82+86)

Damen:

1. Anne Walther

(106+100)

2. Brigitta Kemnitzer

(111+95)

3. Ines-Kristin Weber

(108+107)

Senioren:

1. Erkan Erdal

(85+83)

2. Josef Horn

(84+88)

3. Luitpold Roever

(98+89)

Seniorinnen:

1. Karin Sassenscheidt

(92+99)

2. Emmy Liebl

(100+99)

3. Gisela Goder

(98+106)

Tölzer GC

Er versuchte zu flüchten, am

Ende fingen ihn seine Clubkameraden

und ein Hund

dann aber doch ein: Der neue

Clubmeister des Tölzer GC

heißt Maxi Stein-Petrossi. Er

setzte sich in der Herrenkonkurrenz

durch und versuchte

noch, vor dem Wurf in den

Teich zu flüchten. Vergebens.

Er wurde eingefangen und

dann doch noch nass gemacht,

nachdem er zuvor die

Konkurrenz der Titelkämpfe

in Tölz nass gemacht hatte.

Bei den Damen setzte sich

Karo Haferkorn durch, die

Konkurrenz bei den Senioren

entschied Klaus Schiewe für

sich, während bei den Seniorinnen

Bettina Haferkorn die

Nase vorn hatte. Bei den Jugendlichen

spielte Max Carling

das beste Golf und darf

sich ebenfalls Clubmeister

2018 nennen. Die Nettowertung

ging an Marina Echsle.

Die Clubmeister aus dem Tölzer GC.

Die Clubmeister aus dem GAT Margarethenhof.

26 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


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oment der Entscheidung: Antonio Reséndiz Vargas sinkt erleichtert auf die Knie und holt sich die Krone im GC Hohenpähl.

Foto: Alexander Koch

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St. Eurach L&GC

Bei den Clubmeisterschaften

des St. Eurach Land- und

Golfclubs gingen Romana

Forst und Adrian Steeger als

Sieger hervor. Steeger setzte

gleich mit einer 68er-Auftaktrunde

eine Duftmarke und

war mit weiteren Ergebnissen

von 73 und 75 Schlägen (gesamt

216) nicht mehr einzuholen.

Zweiter wurde Moritz

Klapper (231) vor Adrian Richter

(245). Romana Forst triumphierte

nach Runden von

79 und 88 Schlägen (gesamt

167) ebenfalls deutlich vor

Lena Ström (189) und Anne

Bretschneider (197). Bei den

Jugendlichen setzte sich Felix

Greil (105/99 = 204) durch.

Aber auch die etwas reiferen

Herren trugen ihre Duelle

aus. In der Altersklasse AK30

holte sich Klaus Abendschein

(80/76) die Trophäe, in der

Gruppe AK50 triumphierte

Stefan Schmidt (78/78), und

in der AK65 ließ sich Gero

Haas mit zwei 87er-Runden

den Sieg nicht nehmen. Im

Anschluss an die finale Runde

würdigte Erhard Heck, Präsident

des St. Eurach L&GC, die

neuen Clubmeister bei immer

noch sengender Sonne auf

der Terrasse des Clubhauses.

Der Beifall aller Mitglieder fiel

für die Gewinner dieser Hitzeschlacht

besonders lautstark

und anhaltend aus.

Herren:

1. Adrian Steeger

(68+73)

2. Moritz Klapper

(77+76)

3. Adrian Richter

(77+82)

Damen:

1. Romana Forst

(79+88)

2. Lena Ström

(97+92)

3. Anne Bretschneider

(101+96)

ie Clubmeister des St. Eurach L&GC mit Präsident Erhard Heck (l.).

Jugend:

1. Felix Greil

(105+99)

2. Maximilian Hofschen

(105+103)

Senioren AK 30:

1. Klaus Abendschein

(80+76)

2. Daniel Stefanov

(95+82)

3. Sascha Reuter

(126+124)

Senioren AK 50:

1. Stefan Schmidt

(78+78)

2. Michael Reithmayer

(81+81)

3. Peter Kilian

(84+80)

Senioren AK 65:

1. Gero Haas

(87+87)

2. Fritz Gattinger

(90+86)

3. Bernhard Hein

(84+92)

GC Hohenpähl

Nachdem die Teilnehmerzahl

in den vergangenen

Jahren bei den Clubmeisterschaften

des GC Hohenpähl

kontinuierlich zurückgegangen

war, wurde in diesem

Jahr der Versuch unternommen,

mit einem neuen

Termin und einem neuen

Format mehr Mitglieder für

das sportliche Saisonhighlight

zu begeistern. „Diese

Idee wurde von allen Seiten

sehr positiv aufgenommen“,

heißt es aus dem Club.

Bei den Herren hätte sich

allerdings der eine oder andere

Spieler drei Durchgänge

gewünscht, damit die

sportliche Note noch mehr

betont wird. Seriensieger

Dr. Andreas Jordan musste

sich heuer mit Platz zwei begnügen.

Er spielte Runden

von 72 und 80 Schlägen und

musste dem neuen Champion

Antonio Reséndiz Vargas

(74, 74) den Vortritt lassen.

Favoritensieg dagegen bei

den Damen: Gewohnt sicher

und mit einer souveränen

Leistung wurde Dorothea

Wenzel (84, 87) Clubmeisterin.

Mit einem Eagle an Bahn

drei war Christian Hartmann

bei den Senioren am Sonntag

nicht mehr zu stoppen,

Rosemarie Seltmann (95,

94) gewann die Konkurrenz

der Seniorinnen. Bei den

Senioren AK65 konnte sich

Hans-Bernhard Port mit einer

85 am Finaltag noch auf

Platz eins schieben.

Herren:

1. Antonio Reséndiz Vargas

(74+74)

2. Dr. Andreas Jordan

(72+80)

3. Luiz Antonio Ettenhuber

(80+76)

Damen:

1. Dorothea Wenzel

(84+87)

2. Martina Muth

(85+95)

3. Gabriele Donhauser

(98+94)

Seniorinnen:

1. Rosemarie Seltmann

(95+94)

2. Delia Dörendahl

(96+96)

3. Birgit Bothmer

(103+90)

Senioren:

1. Christian Hartmann

(84+82)

2. Matthias Krapf

(83+86)

3. Rainer Tichy

(84+86)

Senioren AK 65:

1. Hans-Bernhard Port

(89+85)

2. Wolfram Schmidt

(83+94)

3. Roland Schneider

(87+91)

Mehr Einblick …

… in de die Welt der

1000 m 2

Ausstellung

Mehr Infos

GC Bergkramerhof

Der Sommer 2018 wird als

Jahrhundertsommer in die

Wetteraufzeichnungen eingehen.

Auch die Clubmeisterschaft

2018 des GC Bergkramerhof

wird lange in Erinnerung

bleiben. Ein wunderschönes,

heißes Wochenende,

an welchem keine Wolke

Schatten spendete. Zwei glühende

Tage, die gerade den

Spielern, die am Samstag

zwei Runden mit jeweils 18

Löcher zu spielen hatten,

alles abverlangte. Das am

Samstagabend bereitgestellte

Fässchen Bier wurde verschmäht

und missachtet.

Alle wollten nur noch nach

Hause und Kraft für den

nächsten Tag (Sonntag) tanken.

Am Sonntag schmeckte

das Bier, das Ian Lyons, Vizepräsident

und Cheforganisator

dieser Meisterschaften,

jedem Spieler, der auf der

Bahn 18 seinen Ball einlochte,

persönlich brachte, umso

besser. Alle ankommenden

Flights wurden von denen,

die es bereits hinter sich

hatten, erwartet und mit

Applaus und Jubel begrüßt.

Naturgemäß wurden die Zuschauer

immer mehr und die

Stimmung immer ausgelassener.

Der Jubel hob an, als

Max Buchberger, der neue

Clubmeister der Herren, seinen

bergab liegenden Ball

von jenseits des Sees mitten

aufs Grün schoss. Geschätzte

Entfernung: 180 Meter.

Schotte Lyons trat dann zur

Ehrung der Besten im echten

Kilt auf und spielte Dudelsack.

Die Siegerehrung

selbst zog sich. Es mussten

ja zwölf bis 14 Sieger gekürt

werden. Martina Bremm (83,

83) setzte sich bei den Damen

durch.

Herren:

1. Max Buchberger

(75+73+78)

2. Jörg Griesbach

(86+86+71)

3. Moritz Reumuth

(86+85+76)

Damen:

1. Martina Bremm

(83+83)

2. Laura Merkel

(87+86)

3. Katarina Sangberg

(91+87)

Jugend:

1. Maxi Freytag

(83+75)

2. Jonathan Werner Elter

(83+86)

3. Nicolas Peschke

(91+89)

Senioren:

1. Dzèmo Riedle

(88+84)

2. Max Lochner

(85+88)

3. Werner Bauer

(88+92)

Seniorinnen:

1. Rosemarie Bauer

(86+87)

2. Antonie Spiller

(83+91)

3. Renate Much-Kauschke

(94+91)

Thomas Weißmann gratuliert dem Sieger Max Buchberger.

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Herrliches Panorama: Der Golfclub Zillertal Uderns bietet einen der schönsten Plätze Österreichs.

Keine zwei Autostunden von München: das KOSIS Sports Lifestyle Hotel –

idealer Ausgangspunkt für eine Runde im Golfclub Zillertal Uderns

Schifoan is's des Leiwandste...

– das hat der Österreichische

Liedermacher

Wolfgang Ambros einmal

gesungen. Längst ist daraus

ein Klassiker geworden. Seine

Heimat hat aber weit mehr

zu bieten als nur Pistengaudi

und Jagertee. Golfspielen

zum Beispiel. GrünLand hat

eine Perle im Zillertal besucht

– keine zwei Autostunden

von München entfernt

gibt es ein Fleckchen Grün,

das wir Ihnen unbedingt ans

Herz legen wollen. Eigentlich

sind es zwei Fleckchen, denn

ein Hotel braucht es ja auch

noch. Wir glauben, das ideale

Ziel für eine Golf-Wochenendreise

gefunden zu haben.

Es ist ein Paradies für Skifahrer.

Knapp 40 Kilometer

vor Innsbruck biegen wir

ab nach links ins Zillertal.

Rechterhand lassen wir den

Achensee liegen. Im Zillertal

- da gibt es eine Arena, wie

wir aus der Radiowerbung

wissen. Zahlreiche Pisten

und Routen für alpine Wintersportler.

Die Region hat

aber auch im Sommer ein

Schmankerl zu bieten. Vor

allem für Golfsportler. Aber

der Reihe nach. Rund zehn

Minuten, nachdem wir die

Autobahn verlassen haben,

erreichen wir Fügen. Einen

malerischen, aber auch modernen

Ort, in dem am Fuß

der Spieljochbahn das KOSIS

Sports Lifestyle Hotel liegt.

Direkt am schmucken Dorfplatz

hinter zwei herrschaftlichen

Kastanienbäumen

begrüßt uns das Vier-Sterne-Haus,

das im vergangenen

Winter umgebaut und

modernisiert worden war. „...

genießt euer royales Dasein

in vollen Zügen, ganz so wie

ihr es euch verdient habt und

das im Tiroler Zillertal, dem

ganzjährigen Urlaubsort im

Westen von Österreich“,

werben die Besitzer. KOSIS –

das kommt vom Eigentümer

Werner Kostenzer (damals

noch Hotel Sonne), dessen

Sohn Thomas Huber heute

das Hotel als Geschäftsführer

leitet. Die Männer sind im

Ort bekannt als „Die Kosis“.

Männer mit Bart: GrünLand-Redakteur Thomas Kirmaier

traf Clubmanager Peter Rzehak, früher erfolgreicher

Skiweltcup-Rennfahrer Österreichs.

Hier gibt’s alles, was das

Herz begehrt. Schmucke

Zimmer, holzvertäfelte, rustikale

Stuben, aber auch

eine coole Bar, in der sich

der Ort trifft zum Party machen.

Keine Angst: Es geht

hier friedlich und gesittet zu,

aber lustig und mit vielen gut

gelaunten Menschen. Die

Rezeption ist modern, an

der Fassade sollen zahlreiche

LED-Ketten das Gebäude

mehr sexy machen. Es ist

der ideale Ausgangsort für

eine oder zwei Runden Golf

im Golfclub Zillertal Uderns.

Diverse Angebote wie Golfer-Greenhorn-Package

(Mitte

Oktober) oder Golf-3er

Friends & Couple Days zeugen

davon, dass die KOSIS

nicht nur auf die Wintersportler

setzen, die hier sowieso in

Strömen kommen, sondern

auch auf die Golfer, die den

vergleichsweise noch ruhigen

Sommer beleben sollen.

Kulinarisch haben KOSIS-

Gäste sowieso die Wahl: Neben

der Fun Food Bar, die

auch berühmt für ihr Nightlife

ist, warten noch das à

la Carte Restaurant Wine &

Dine sowie der Dinners Club

& Tasting Room inklusive

Show-Küche darauf, Gäste

kulinarisch auf höchstem Niveau

zu verwöhnen. Heißer

GrünLand-Tipp: Die Preise

sind ab 75 Euro inklusive

Halbpension wirklich moderat,

daher ist die Penthouse-Suite

(herrlich geräumig

mit königlichem Bad,

Kaminfeuer, riesigem Flachbild-TV

und King-Size-Bett)

ab 129 Euro inklusive Halbpension

wirklich zu empfehlen,

weil das Preis-Leistungs-Verhältnis

stimmt.

Unser Highlight: In diesen

Suiten haben Gäste eine eigene

Sauna auf dem Balkon.

Traumhaft entspannen beim

Eukalyptus-Aufguss nach der

Arbeit auf Grün und Fairway.

Apropos Grün: Das ist nach

wie vor satt grün im Golfclub

Zillertal Uderns. Natürlich

hat auch dort der ungewöhnlich

heiße Sommer seine

Spuren hinterlassen, aber im

Vergleich zu einigen Anlagen

im Münchner Raum ist hier

alles gut im Saft. Und siehe

da, wen treffen wir im mondänen,

noch jungen Golfclub

Zillertal (Eröffnung 2015),

der sich einst berufen fühlte,

als österreichischer Vertreter

in die Ryder-Cup-Bewerbung

zu gehen (es wurde

dann doch Wien)? Thomas

Riechert, ehemaliger Professional

im GC Starnberg,

der sich nun im GC Zillertal

Uderns niedergelassen hat

und nun im schönen Austria

seinen Dienst tut. „Das mit

dem Ryder Cup war eher eine

Art Gag, um noch bekannter

zu werden, aber ich glaube,

man sieht, dass diese Anlage

durchaus einiges zu bieten

hat“, erklärt PGA-Professional

Riechert.

Das KOSIS Sports Lifestyle Hotel in Fügen

ist idealer Ausgangspunkt für Golfer.

Der Platz des GC Zillertal

Uderns ist mit 5701 Metern

von Gelb sehr fair, zeigt sich

aber bissig, wenn der Ball im

Rough liegt. Wir spielen zunächst

ein paar Löcher Richtung

Berg, tolles Panorama

dann auf dem 122 Meter langen

Par 3 der vierten Spielbahn

– und ja, die Anlage

auf 65 Hektar wird eigentlich

von Loch zu Loch schöner.

Die Back Nine gefallen uns

noch besser. Tee 10 befindet

sich wie ein kleines Übungsgelände

und ein Teil der

Clubterrasse direkt auf der

begrünten Tiefgarage. Spannende

Architektur. Vorsicht

auf Bahn 15: Sie ist mit 540

Metern eine ziemlich kniffelige

Aufgabe, die eine kluge

Strategie erfordert, denn

das Grün liegt versteckt im

hintersten Zipfel des Areals.

Klasse auch Bahn neun, auf

der mutig und präzise zugleich

gespielt werden muss,

um das zauberhafte Inselgrün

vor dem Clubhaus mit

dem zweiten Schlag erreichen

zu können. Eigentlich

das schönere Finish im Vergleich

zur 18.

Alles in allem eine gelungene

Anlage, die zurecht

zu den besten Österreichs

und selbstverständlich zu

den Leading Golf Courses

gehört. Die Symbiose aus

Lifestyle und Funktionalität

merkt man schon am Empfang.

Golfdirektor ist mit

Peter Rzehak – wie könnte

es anders sein – ein ehemaliger

österreichischer

Weltcup-Skirennläufer. Der

heute 48-Jährige war 1999

Zweiter bei der Hahnenkamm-Abfahrt

in Kitzbühel.

KURZINFOS:

Vizepräsident des Clubs ist

mit Leonhard Stock ein weiterer

Ski-Held Österreichs,

der 1980 Abfahrts-Gold bei

Olympia in Lake Placid holte.

Das Clubhaus ist riesig, der

Proshop hat alles, was man

braucht. Es gibt Aufzüge, einen

Spielbereich für Kinder

und eine breit angelegte Driving

Range. GrünLand-Tipp:

Nach der Runde einen Golfer

(wird korrekt mit Pink Grapefruit

gemacht) und einen

kleinen Eiskaffee schlürfen.

Köstlich und perfekt, um

gestärkt wieder Richtung

Fügen und unser Hotel

KOSIS zu fahren, wo schon

der Eukalyptus-Aufguss auf

uns wartet. Wissen Sie was?

Nicht Schifoan, Goifspuin is'

des Leiwandste...

★★★★ KOSIS Sports Lifestyle Hotel

Dorfplatz 2, A-6263 Fügen, www.hotel-kosis.at

Golfclub Zillertal Uderns

Golfstraße 1, A-6271 Uderns, www.golf-zillertal.at

28 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


GrünLand-Fotowettbewerb 2018

Danke an Lisa Behringer. Ihr Motiv aus dem GC Eschenried ist unser Platz 3.

Der Gewinner steht fest: Lukas Kirchner aus Tutzing

gewinnt eine Reise ins Quellness Golf Resort Bad Griesbach

latz 2 für die Münchnerin

artina Bremm

ilder sagen manchmal

mehr als tausend Worte.

Unter diesem Motto waren

wir mit einem Gewinnspiel

in die Golfsaison 2018 gestartet.

Die Aufgabe: „Schicken

Sie uns Ihr schönstes

Golfmotiv und gewinnen

Sie eine Reise im Wert von

800 Euro ins Quellness Golf

Resort Bad Griesbach.“ Wir

waren auf der Suche nach

dem schönsten Golffoto des

Jahres 2018. Unsere Leser

waren fleißig und haben uns

zahlreiche, größtenteils wunderschöne

Motive geschickt.

Die GrünLand-Jury hat zunächst

die zehn und anschließend

noch einmal die

drei schönsten Motive ausgewählt

– und sich nun für das

Siegermotiv entschieden. Es

stammt von Lukas G. Kirchner

aus Tutzing, der eine herrliche

Morgenstimmung im

GC Tutzing eingefangen und

seine Liebe zum Golfsport

quasi unter der aufgehenden

Sonne ins Grün gezaubert

hat (siehe Seite 2). Er darf

sich über eine Reise für zwei

Personen nach Niederbayern,

ins Quellness Golf Resort

Bad Griesbach, freuen.

Es ist das größte Golf Resort

in Europa. Zehn abwechslungsreiche

Golfplätze, drei

luxuriöse Golfhotels und vier

idyllische Gutshöfe machen

seinen Aufenthalt garantiert

zu einem einzigartigen Erlebnis.

Sieger Lukas Kirchner

erhält zwei Übernachtungen

inkl. Halbpension für zwei

Personen im 5-Sterne Quellness-

und Golfhotel MAXIMI-

LIAN sowie zwei Greenfees

pro Person auf den Plätzen

der Wahl im Golf Resort Bad

Griesbach.

In der neuen hauseigenen

MAX-Therme mit Sportaußen-

und Thermal-Innenbecken

wartet das wohltuende

Bad Griesbacher

Thermal-Mineralwasser auf

den Hobbyfotografen. Natürlich

kann der Wert der

Greenfees auf Wunsch auch

indoor auf dem Golfsimulator

„abgespielt“ werden

(nach Verfügbarkeit). Der

Gesamtwert dieses Preises

liegt bei 800 Euro.

Und auch die Zweit- und

Drittplatzierten sollen nicht

leer ausgehen. Platz zwei

geht an Martina Bremm aus

München, die mit ihrem „Jubel“

hervorragend dokumentiert,

dass Golf durchaus

etwas mit Emotionen zu tun

hat. Dafür bekommt sie von

uns zwei Greenfee-Gutscheine

für die Golfanlage Gut

Rieden. Auf Platz drei hat es

Lisa Behringer geschafft mit

dem Motiv „Spiegelung“,

das sie im GC Eschenried

aufgenommen hat. Dafür

gibt es zwei Greenfee-Gutscheine

für den St. Eurach

L&GC. Herzlichen Glückwunsch

den Gewinnern!

Das Siegerfoto hat uns Lukas G. Kirchner aus Tutzing geschickt.

© weundpe.de

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Julia Scharf ist Sportmoderatorin der ARD und präsentiert u.a. die Sportschau.

Foto: Mick Mazzei

Mein Golf-Jahr 2018

Unsere Kolumnistin diesmal:

Julia Scharf. Sie

ist Sportmoderatorin der

ARD und präsentiert u.a.

die Sportschau. Hauptsächlich

ist die Münchnerin beim

Fußball und bei Übertragungen

des Ski-Weltcups zu sehen.

Im BR Fernsehen ist sie

Gastgeberin der Kultsendung

Blickpunkt Sport. Nebenbei

unterrichtet die diplomierte

Sportwissenschaftlerin an

der Munich Business School

TV-Journalismus und coacht

auch Unternehmer und Führungskräfte

für TV-Auftritte.

Julia Scharf lebt südlich von

München, spielt Golf und ist

Mitglied im GC Beuerberg.

Mein Golf-Jahr 2018… tja,

was hatte ich nicht alles vor:

regelmäßiges Range-Training

- einige Turniere spielen

und viel für den Nachwuchs

tun. Ach ja, dann wollte ich

auch noch in Russland eine

Runde spielen. Die Bilanz am

Jahresende ist ernüchternd.

Die Range-Tage kann ich an

einer Hand abzählen. Turnierbilanz:

null. Immerhin

war ich bei der ersten Ausgabe

des Grünland-Masters

in Starnberg. Das hat mich

motiviert. Die vielen Golfer,

für die der Sport im Vordergrund

steht. So viele Clubmeister

und Sportler, denen

die hochsommerlichen Temperaturen

nichts ausmachten.

Und dann noch eine

Siegerin, die mit 14 Jahren

allen gezeigt hat, dass wir Erwachsenen

vieles zu verkopft

angehen und in vielen Dingen

ein Problem oder eine

Herausforderung sehen, wo

Sophia mit einem breiten Lächeln

und jugendlicher Unbekümmertheit

einfach den

Ball ins Loch spielt. Meist

mit sehr wenigen Schlägen.

Trotzdem hat das alles nicht

dazu geführt, dass ich meinen

Golfschwung und meine

Nettominuten auf dem Platz

verbessere.

„Woran hat’s gelegen?“ - ist

dann eine berühmte Frage

von uns Sportmoderatoren,

vor allem direkt nach

Fußballspielen. Wer was auf

sich hält, verpackt die Frage

in eine lustige, kreative Formulierung

- am Ende bleibt

es aber trotzdem die gleiche

Frage. Woran hat’s gelegen,

dass ich den Schläger in

dieser Saison so selten in

der Hand hatte? Es war ein

WM-Sommer. Fußball-WM

in Russland. Das haben bis

heute viele Sportfans schon

wieder vergessen - oder verdrängt.

Die Bilanz des DFB-Teams

ist ungefähr so ernüchternd

wie meine persönliche

Golf-Bilanz 2018. Als Gruppenletzter

ausgeschieden,

so schlecht war eine Deutsche

Mannschaft noch nie.

Für mich persönlich lief die

WM besser. Ich war nicht für

die deutschen Spiele zuständig.

Ich reiste durch ganz

Russland, meist mit Kevin

Kuranyi, und berichtete von

den Abend-Spielen der anderen

Mannschaften. Ich war

beim Vorrunden-Schmankerl

Spanien gegen Portugal

bzw. Spanien gegen Cristiano

Ronaldo. Im ersten Spiel

war der Superstar ja noch

in Torlaune und sorgte fast

im Alleingang für drei Tore.

Ich reiste von Moskau nach

Sotschi, wieder nach Moskau,

nach Wolgograd, nach

Kazan, wieder nach Moskau,

wieder nach Sotschi und

irgendwann nach St. Petersburg.

Der Alltag hinter den Fernsendungen:

Koffer packen,

Flughafen, Hotel, ins Stadion

um Training und Pressekonferenz

zu sehen, zurück

ins Hotel, viel lesen und

andere Spiele schauen, am

Matchday morgens Telefonkonferenzen

mit den Kollegen

in Deutschland, Abfahrt

ins Stadion, Sendung und

Spiel. Mit Glück und ohne

Verlängerung ist man um

0.30 Uhr wieder im Hotel.

Da bleibt keine Zeit für Golfplätze

in den herrlichen Birkenwäldern

Russlands. Ich

war schon froh, dass ich vor

dem Halbfinale einen Tag

Zeit hatte, um mir einmal

den roten Platz in Moskau

anzuschauen.

Trotzdem war es eine tolle

Zeit, ich habe viel von einem

tollen Land gesehen. Russland

ist sehr vielfältig, die

Menschen sind gastfreundlich

und sportbegeistert. Es

war toll, die Atmosphäre

dort mitzubekommen und

sich unabhängig von der politischen

Berichterstattung

ein eigenes Bild vom größten

Land der Erde zu machen.

Trotzdem war es auch

spannend, sich mit unseren

politischen Korrespondenten

und Russland-Experten

der ARD auszutauschen.

Aber zurück zum Golf. In

so einem arbeitsintensiven

Sommer verstaubt das Golfbag

leider manchmal. Erst

recht, wenn man zwei Kinder

hat. Meine große Tochter

spielt zwar auch schon Golf

und geht ins Kindertraining.

Meine Hoffnung war, dass

ich in dieser Zeit wenigstens

auf die Range gehen kann.

Aber da ist auch noch die

kleine Schwester, die noch

zu klein ist, um ins Training

zu gehen. Als Golfer stecke

ich also in diesem Dilemma,

das alle jungen Golf-Familien

kennen. Große Leidenschaft

für Golf, große Ambitionen,

die noch aus der Zeit stammen,

in der man keine Kinder

hatte und von einem schnellen

Durchmarsch zum Single-Handicap

geträumt hat.

Und plötzlich muss man

alles zurückschrauben. Ich

habe mich dann in den letzten

Jahren darauf konzentriert,

meiner Tochter den

Weg in den Golfsport zu ermöglichen.

Wir haben Glück

im GC Beuerberg. Dort gibt

es ein tolles Kindertraining.

Die Bambinis können schon

mit vier Jahren beginnen,

und wenn man Golf-Kindertraining

richtig macht, dann

ist es sehr vielfältig für Kinder.

Sie sind an der frischen

Luft. Es wird - ähnlich wie

im Tennis - viel Ballschule

gemacht. D.h. die Kinder

machen alles Mögliche mit

dem Ball, ob Hockey, Tennis,

Baseball oder andere

Geschicklichkeitsspiele. In

einem Lauf-Parcours mit

Hindernissen dürfen sie sich

vorher auch austoben.

Leider gibt es so ein Kindertraining

nicht in vielen

Clubs. Aber es gibt immer

mehr im Münchner Raum,

die tolle Angebote haben.

Leider fehlen oft die Kurzplätze,

sodass die Kinder

schon sehr früh einfach ein

paar Löcher spielen können

und das Spiel verstehen.

Der GC St. Leon-Rot ist da

ein tolles Beispiel. Dort fand

2015 der Solheim Cup statt,

den ich gemeinsam mit

Sophia Popov für die ARD

moderiert habe. Dort gibt

es neben den 18-Loch-Plätzen

und dem „normalen“

9-Loch-Kurzplatz noch einen

6-Loch-Kinderplatz mit

60-Meter-Löchern. So können

auch die Kleinsten nach

jedem Training noch kurz

Bahnen spielen. Damit motiviert

man sie auch und sie

wissen, wofür sie die vielen

Übungen machen.

Auch ich möchte mich in

den nächsten Jahren mehr

für Golf-Kindertraining einsetzen.

Und da ich das Zeitproblem

junger Eltern kenne,

möchte ich - hoffentlich

schon in der nächsten Saison

- ein „Eltern-Kind-Turnier“

ins Leben rufen. Einige Partner

dafür habe ich schon. Für

Unterstützung in jeder Hinsicht

bin ich dankbar. Wenn

es dann soweit ist, werdet

Ihr sicher in GrünLand mehr

darüber erfahren.

Ich wünsche allen Golfern

einen schönen Winter. Viel

Spaß beim Skifahren und im

Wintersport oder in wärmeren

Ländern beim Golfen!

Eure Julia

30 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018


Das ist GrünLand 2018

GP Aschheim

GC Wörthsee

GC Starnberg

Gut Rieden

Golfrange Brunnthal

GC Feldafing

GC Tutzing

GC Riedhof

Münchener GC

Golfplatz Stenz

GC Hohenpähl

Auf der Gsteig

St. Eurach LGC

GC Iffeldorf

GC Bergkramerhof

GC Beuerberg

Tölzer GC

GC Isarwinkel

GC Valley

Golfplatz Waakirchen-Tegernsee

GAT Margarethenhof

Tegernsee Golf-Club

Bad Wiessee

GC GAP

G&LC Karwendel

L&GC Werdenfels

Is denn heut' scho Weihnachten?

Die Golfsaison 2018 neigt

sich dem Ende zu, in

weniger als drei Monaten

kommt das Christkind. Bestimmt

wird in den kommenden

Wochen immer mal

wieder die Frage auftauchen:

Was schenken? Wir haben

zwei Tipps für Sie: ein Buch

und eine Uhr. Beides wollen

wir Ihnen im wahrsten Sinne

des Wortes ans Herz legen,

weil wir glauben, dass

beides für Golfer geeignete

Geschenke sind. Es ist eine

Anregung, entscheiden müssen

und dürfen Sie natürlich

selbst.

Da wäre zum einen das Buch

„Für gutes Golf ist's nie zu

spät“ von Autor Bernd Litti.

Der Münchner widmet sich

in seinem neuesten Werk

der größten Zielgruppe im

deutschen Golf: den Best

Agern. Auf ca. 250 Seiten

mit zahlreichen Bildern zeigt

Litti in Zusammenarbeit

mit PGA-Pro Frank Schefer,

dass es für gutes Golf nie

zu spät ist und dass Golf im

Alter gesund ist. Bernd Litti

zeigt auf, wie Sie Ihre Zeit

auf dem Platz am erfolgreichsten

genießen können.

Neben Tipps zur Technik

verschiedener Golfschläge

liefert das Buch auch nützliche

Hinweise zu Material,

Taktik, Turniervorbereitung

sowie viele Mentaltricks zur

Verbesserung des Scores.

Auch Fitness und Ernährung

werden behandelt. Kurzum:

Kaufempfehlung. Das Werk

„Für gutes Golf ist's nie zu

spät“ kostet 24,90 Euro und

hat folgende ISBN-Nummer:

978-3-88579-566-7.

Unser zweiter Tipp ist die

Approach X40 von Garmin.

Dabei handelt es sich um eine

GPS-Armbanduhr, die neben

neben dem Spiel auch die Fitness

im Blick behält. Über einen

integrierten Sensor misst

sie Tag und Nacht die Herzfrequenz

am Handgelenk.

Was wir mögen: das schlanke

und optisch tolle Design

(stylisch), die verschiedenen

Farben und natürlich die

Funktionen: Nutzer können

auf der Approach X40 die Distanzen

und Hindernisse von

über 40.000 vorinstallierten

Plätzen abrufen. Die automatische

Erfassung der Schlagweite

und das Tracking der

Schlagposition zeigen Spieltendenzen

auf. Preis: 249,99

Euro. Ihre Gesundheit – und

Ihr Golfspiel – sollten es Ihnen

wert sein.


BÜHNE. BAR. RESTAURANT. CASINO.

für

SPIEL

MACHER

Winner 1 · 83707 Bad Wiessee · Tel. 08022 98350

www.spielbanken-bayern.de

32 Ihre Golfzeitung für den Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen Oktober/November 2018

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren. Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de

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