SportArt_Ausgabe_7_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 07 | Oktober - November 2018

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

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2

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Dietmar Prantl

Strategie & Schach

Fritz Luchner

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Claudia Lackner

Buchhaltung & Mountainbike

Martina Kapfinger

Vertrieb & Tischtennis

Mario Wörgotter

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4

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Hannes Jenewein

Herausgeber

Jetzt sind die

guten alten Zeiten,

nach denen wir

uns in zehn Jahren

zuruecksehnen.

Peter Ustinov

die erste Sport.Art wurde exakt vor einem

Jahr an die umliegenden Haushalte ausgeliefert.

Diese Ausgabe 7 ist sozusagen die erste

Jubiläumsaufl age. Großartig besonders wollte

ich das Ganze allerdings nicht gestalten.

Die laufenden, positiven Rückmeldungen bestärken

mich lediglich, das Magazin exakt in

dieser Form weiterzuführen – ist doch jedes

Exemplar für sich bereits einzigartig! :o)

Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit nutzen,

um mich bei den Unterstützern recht

herzlich zu bedanken. Ohne Euch wäre diese,

meiner Ansicht nach überaus wertvolle, lokale

Berichterstattung nicht möglich!

Vor allem die publizierten Vereine und

Sportler/innen berichten immer wieder vom

unerwartet schlagartigen Interesse der Öffentlichkeit.

Auch wenn es dem/der ein oder

anderen schon beinahe beängstigend vorkommt,

plötzlich von vielen Leuten darauf angesprochen

zu werden. Ein Akteur der letzten

Ausgabe 6 hat mir erzählt, dass er momentan

nirgendwo mehr hingehen könne, ohne Fragen

zu seiner Person und seinem Sport zu

beantworten. Er hätte die Reichweite offensichtlich

völlig unterschätzt. Gut so! Es zeigt,

dass die aufwendige Arbeit nicht umsonst ist,

euch das Medium defi nitiv erreicht und das

ein- oder andere sogar in den vielbeschäftigten

Köpfen hängenbleibt, gewisse Zeit überdauert!

Um künftig auch weiterhin mit abwechslungsreichen

Reportagen aus unserer heimischen

Sportwelt zu dienen, freue ich mich natürlich

laufend über Tipps bzgl. berichtenswerter

Sportarten, Vereine oder Athleten. Schon allein

die simple Frage „Hey Hannes, warum

bringst du eigentlich nie etwas über ...“, bewirkt

oft Wunder! Auch wenn mancher/m der

jeweilige Moment vielleicht nicht unbedingt

als passend vorkommen mag. Habt keine

Hemmungen, tobt euch aus! Ich bin äußerst

robust und reagiere, sofern nicht gerade als

fokussierter Fußballtrainer in höchster Betriebstemperatur

an der Seitenlinie, meist

sehr freundlich, regelrecht tiefenentspannt.

Der hin und wieder leicht grimmige Ausdruck

täuscht defi nitiv! Eine schnelle Notiz hilft mir,

mein zugegeben recht niedriges Speichervolumen

im Kurzzeitgedächtnis nicht vollkommen

überzustrapazieren und meistens

kommt im Anschluss tatsächlich etwas Gutes

dabei heraus.

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen der

brutalen Jubiläumsausgabe 7 der Sport.Art.

Man beachte bitte die engelsgleichen Fanfarenklänge

im Hintergrund!

Herzlichst Euer

Titelbild: Peter Uthmann, Tri-X Team Kufstein © Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

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6

8

14 20

ModellFliegen Langkampfen

Schwimmen Kufstein

Golf Ellmau/Woergl

Es ist wirklich beeindruckend, was die Modellfl

ieger Kufstein/Langkampfen so alles in

die Lüfte steigen lassen. Die meisten Flugzeuge

wurden binnen unzähligen Stunden

selbst konstruiert und gebaut – nicht nur für

Hardcore-Technikbegeisterte ein wirklich guter

Tipp! Die gemütliche Runde steckt zudem

sehr schnell an ...

Nach der vergangenen Reportage über die

Leichtathletiksektion, dürfen natürlich auch

die Wasserratten der Sektion Schwimmen

vom Tri-X Team Kufstein nicht fehlen. Gleich

nach dem Interview ging es für einige Ihrer

erfahreneren Sportler zur Masters-Schwimm-

EM nach Slowenien, wo durchaus beachtliche

Erfolge erreicht wurden.

Junge Sportler, welche Golf als ihre Passion

bezeichnen, gibt es unserorts nicht sehr viele.

Meist fangen Menschen im eher fortgeschritteneren

Alter damit an. An Laura Czastka (10

Jahre aus Wörgl) erkennt man sehr schnell,

dass diese Sportart auch Kinder in den Bann

ziehen kann und es durchaus Sinn macht,

schon bei weitem früher einzusteigen.

24

30

skateboard woergl

Fussball Woergl

Ich war zu Besuch beim großen Skatepark

in Wörgl. Alle Abschnitte wurden vom hiesigen

Skateboardclub Bones selbst entworfen,

gebaut und Jahr für Jahr verbessert bzw.

laufend erweitert. Wer sich unter DIY (Do-It-

Yourself) nun wackelige Holzteile, windschiefe

Halfpipes oder holprige Fahrbahnen vorstellt,

der wird sich über die herausragende Qualität

der beeindruckenden Betonarbeit wundern.

Die tolle, öffentliche Anlage lockt mittlerweile

sogar etliche professionelle Skater aus allen

Ecken der Welt regelmäßig ins Unterland und

hat sich auch auf internationaler Ebene einen

sehr guten Namen gemacht. Was junge Menschen

mit vereinter Passion erschaffen können,

ist bewundernswert!

Ein Portrait über den Angerberger Max Pfeifer,

den jungen aufstrebenden Mittelfeldmotor

vom SV Wörgl. In seinem Leben dreht sich

sehr viel um‘s runde Leder. Das annähernd

tägliche Training bringt ihn seinem großen

Traum von einer Profi fußballkarriere Schritt

für Schritt näher. Der dafür notwendige Arbeitswille,

die Beharrlichkeit und unbändige

Liebe zum Sport sind defi nitiv vorhanden.


7

Mentale 30er-technik

für emotionale Sportler

„Der Umgang mit den eigenen Emotionen

ist eine der größten Herausforderungen

für Sportler. Vor allem mit den sehr häufig

auftretenden Emotionen Wut, Ärger, Enttäuschung

gilt es gut umzugehen. Nicht

jeder ist in der Lage, diese Emotionen

wegzustecken, zu schlucken oder zu ignorieren.

Die 30er-Technik funktioniert hervorragend,

allerdings muss sie im Training

immer und immer wieder trainiert und damit

automatisiert werden. Diese Technik

nur zu kennen und zu glauben, sie dann

im Wettkampf richtig einsetzen zu können,

funktioniert unter Garantie nicht!

Die 30er-Technik am Beispiel Tennis:

Visionäre Trennungstechnik

je nach Möglichkeit: 10 Sekunden (nach Ballwechsel),

30 Sekunden (beim Seitenwechsel)

oder 3 Minuten oder 3 Stunden (nach Niederlage)

etc. Jede dieser 3 Etappen dauert immer

gleich lang:

10 Sek. - 10 Sek. - 10 Sek., 1 Min. - 1 Min. - 1Min.

oder 10 Min. -10 Min. - 10 Min.

Ziel dieser Technik ist das Wiederherstellen einer

optimalen Mentalstärke nach stressenden

Ereignissen (z.B. gemachter Fehler, Ärger, Wut,

verlorenes Match, aber auch Freude usw.). Der

Einsatz eignet sich immer dann, wenn eine vorhergehende

Situation abgeschlossen werden

muss, egal ob sie nun positiv oder negativ war.

10 Sek. Abreagieren

evtl. Separator, entladen, stimmlich oder mit Bewegung

(von Jogging bis abreagierende Geste),

alles was sich aufstaut muss

entladen werden, Postboten

müssen verbraucht werden

(Refl exhirn) – Tennis: Laut

Schreien, Schläger schmeißen,

mit dem Fuß gegen

irgendwas treten, Ball ins

Gitter knallen oder ähnliches.

10 Sek. Zentrieren

Situation abschließen,

zu sich kommen: Mitte

und Gleichgewicht wieder

fi nden (Chemiehirn) durch

Energie- und/oder Atemübungen:

Bauchatmung, Zunge

an Gaumen, Thymusdrüse

klopfen, Überkreuz Bewegungen

oder ähnliches.

10 Sek. Visualisierung

des nächsten Schrittes

(mit der Vision in die Zukunft denken!)

Wunschfi lm hineinschicken, z.B. Erfolg

(Denkhirn) = mentales Betrachten der

erfolgreichen Durchführung: Konzentration

auf optimale Ausführung des

kommenden Aufschlags/Returns,

Freude am Kampf um den nächsten

Punkt und ähnliches.“

Sportlerproblem:

• soll Fehler neutralisieren können

• ist blockiert bei Anforderungen

• ist oft außer sich vor Wut / Freude etc.

• will neu beginnen in neutraler Stimmung

Der mentale

Axel Mitterer

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

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8

ModellfLug langkampfen

Wissenschaft, Sport und Hobby

Lange bevor es manntragende Flugzeuge

gab, wurden bereits Flugmodelle von

begeisterten Menschen gebaut. Treibende

Kraft war zumeist der Traum, sich als

Mensch vogelgleich in die Lüfte erheben

zu wollen. Wenig bekannt ist, dass in der

Tat der Modellflug für die ersten erfolgreichen

Flüge der Menschen so wegbereitend

war. Orville und Wilbur Wright,

denen 1903 die ersten Motorflüge gelangen,

haben viele ihrer Entwürfe zuvor

mit flugfähigen Modellen ausgetestet.

Bis heute hat der Modellfl ug diese Vorreiterfunktion

beibehalten. Die revolutionären Entwürfe

von Burt Rutan aus den USA basieren

alle auf dessen Kenntnissen und Fähigkeiten

im Modellbau. Seinem Bruder Dick Rutan gelang

1986 mit einer dieser Konstruktionen,

der “Voyager”, der erste Flug um den Erdball

ohne Zwischenlandung.

Mittlerweile sind die technischen Voraussetzungen

dafür geschaffen worden, dass der

Einstieg in diesen Sport auch für den Normalverdiener

in jeder Hinsicht möglich ist. So

wird über eine Freizeitbeschäftigung technisches

Interesse geweckt, das in vielerlei Hinsicht

den Grundstein für eine weitergehende

sportliche oder wissenschaftliche Tätigkeit

legt. Ungezählt sind die Flugzeugbauingenieure

und Berufspiloten, deren erster Kontakt

mit Flugzeugen über den Modellfl ug erfolgte.

Technische Meisterleistungen im Großfl ugzeugbau

– zum Beispiel bei der Entwicklung

moderner Nurfl ügel-Flugzeuge oder Nutzung

von Solar- und Elektroenergie, haben ihren

Ursprung eindeutig im Modellfl ug, bei dem

unter anderem diese Techniken bereits seit

Jahrzehnten genutzt und vorangetrieben

werden. Manntragende Experimentalfl ugzeuge

existierten als fl ugfähiges Modell oft viele

Jahre vor der “Original-Version“, wobei eigentlich

das Modell das Original war. Selbstverständlich

werden auch in der Gegenwart

viele Entwicklungen der Flugzeugbauindustrie

von intensiven Modellstudien und -versuchen

begleitet – ganz aktuell zum Beispiel ein Höhenforschungsfl

ugzeug der NASA, das – mit

Solar-Elektro-Antrieb ausgestattet – als Modell

bereits fl iegt. Nur am Rande sei erwähnt,

dass es sich bei militärisch genutzten, so genannten

Drohnen für Aufklärungs- und Über-


9

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

wachungsaufgaben, im Prinzip um hochentwickelte

Modellfl ugzeuge handelt, die mit den gleichen Antriebs-

und Steuerungskomponenten ausgerüstet

sind, die man als aufmerksamer Beobachter auch

am Wochenende auf jedem Modellfl ugplatz im Einsatz

beobachten kann. Die im Großfl ugzeugbau als

technische Revolution gefeierten faserverstärkten

Kunststoffe für tragende Konstruktionselemente

(zum Beispiel Airbus-Leitwerke) werden im Modellund

manntragenden Segelfl ugbereich bereits seit

Jahrzehnten eingesetzt.

Im Gegensatz zu den Anfängen der Fliegerei hat

der Modellfl ug heute aber auch eine sportliche und

somit auch gesellschaftliche Bedeutung. Technisches

Know-how, konstruktives und fl iegerisches

Können sind entscheidend für den Erfolg. Bildung,

Disziplin, Teamwork und Durchsetzungsvermögen

sind die Voraussetzungen. Eigenschaften, die gerade

für die Jugend erstrebenswert sein sollten.

Wieso gerade Modellflug?

Für weltweit Millionen von begeisterten Modellbauern

ist Modellfl ug das schönste Hobby überhaupt.

Modellfl ug ist, je nach dem, wie man ihn betreibt,

Sport oder Ausgleich, Adrenalinschub oder Meditation.

Vor allem aber ist er vielseitig, wodurch es

innerhalb des Modellfl uges die unterschiedlichsten

Bereiche herauskristallisiert hat. Diese reichen vom

Hand-Wurfgleiter bis zum Turbinen-Jet-Fliegen.

Technik im Modellflug

Die Technik ist eine sehr wichtige Komponente

beim Modellfl ug. Inzwischen gibt es zwar immer

mehr Fertigmodelle zu kaufen aber früher oder

später kommt bei jedem Modellbauer der Ingenieur

durch und er wird versuchen das ein oder andere

zu optimieren. Ob Aerodynamik, Wetterkunde, Festigkeitslehre,

Werkstoffkunde, Elektrotechnik oder

Programmierung, im Modellfl ug ist für jeden etwas

dabei.

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10

Seit 1977 in Langkampfen

neben dem Fischteich


11

Modellflug als Sport

Modellfl ug erfordert gewiss keine körperliche

Fitness – ihn aktiv zu betreiben, ist allerdings

zumindest eine „Nichtdurchrostgarantie“. Die

mentale Fitness wird dann spätestens beim

Kunstfl ug gefordert, wo es auf extreme Reaktionszeiten

ankommt.

Verantwortung für das Modellflugzeug

Im Gegensatz zu vielen anderen Hobbys, wird

von einem Modellpiloten in einem hohen Maße

Verantwortung erwartet. Auf einem Modellfl

ugplatz herrschen ähnlich strikte Regeln wie

in einem Schützenhaus. Der Pilot kennt sein

Material am besten und ist auch dafür verantwortlich.

Sicherheitstechnisch muss alles

100% in Ordnung sein. Kompromisse werden

nicht geduldet. Es setzt darüber hinaus ein

hohes Maß an Disziplin voraus, eben nicht

zu fl iegen, wenn es die Umgebungsbedingungen

nicht erlauben. Auch wer Modellfl ug

nicht in einem Verein betreibt muss sich an

einige Regeln halten, um die Sicherheit jederzeit

zu gewährleisten.

Kosten des Modellfliegens

Modellfl ug ist wie jedes andere Hobby mit

Kosten verbunden. Die mögliche Spanne

ist enorm. Der ferngesteuerte Modellfl ug

beginnt mit der Erstausrüstung bei ca.

300 - 500 EUR. Nach oben gibt es keine

Grenzen. Jemand, der dem Hobby mit

normaler Intensität nachgeht, gibt in der

Regel weniger Geld dafür aus, als jemand

der zum Beispiel regelmäßig Ski fährt.

Günther Schneider, ehemaliger

Hubschrauberpilot, über die

heimische Modellfluggemeinschaft

Kufstein/Langkampfen:

„Unser beschauliches Langkampfen

ist ein Mekka für den Flugsport

– laut Bürgermeister die einzige Gemeinde

Österreichs mit drei Flugplätzen

(Helikopter, Segel-/Motorfl ugplatz

und bereits seit 1977 der Modelfl ugplatz

in der Nähe des Fischteiches).

Der vorherige, mehrjährige Standort,

unter dem Buchberg in Ebbs, konnte

aufgrund Lärmbelästigung leider nicht

mehr genutzt werden. Die direkte Nähe

zu den Wohnhäusern barg laufend Konfl

iktpotential. Hier in Langkampfen sind

wir weit weg von irgendwelchen Wohnanlagen

und können den Luftraum unseres,

offi ziell bei der Austro Control gemeldeten,

Flugplatzes im Umkreis von

500 Metern uneingeschränkt auskosten.

Jeden Mittwoch und Samstag trifft

sich ein Teil unserer ca. 15 Mitglieder am

Nachmittag in der kleinen, aber feinen,

gemütlichen Runde zum Fliegen, Zusammensitzen,

Fachsimpeln, Politisieren, etc.

– hat beinahe schon „Stammtischcharakter“.

Der Großteil unserer Aktiven ist

mittlerweile im etwas gesetzteren Alter.

Junge Menschen begeistern sich zwar

grundsätzlich für den Modelfl ug, nur fl aut

die anfängliche Motivation beispielsweise

nach dem ersten gröberen Absturz meist

relativ zügig wieder ab. Flugfertige Flieger

kann man heutzutage recht günstig erwerben.

Das anschließende Reparieren, Tüfteln,

Nachjustieren, Verbessern ist jedoch

nicht unbedingt jedermanns Sache und

benötigt neben technischem Wissen unter

anderem handwerkliches Geschick und vor

allem ein gewisses Maß an Hartnäckigkeit.

Günther Schneider

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12

Von links nach rechts: Rudolf Kühlechner, Hans Plankensteiner, Paul Schwaighofer, Günther Schneider, Erich Schneider, Gerhard Ascher

Start eines SegelfLugzeuges

mit motorisiertem Schlepper


Der Großteil unserer Flugzeuge wird von uns

selbst konstruiert und gebaut. Meist dienen

bekannte Großfl ugzeuge als Vorlage und man

versucht kleinere Imitationen herzustellen.

Wenn keine geeigneten Baupläne existieren,

nehmen wir die exakten Maße anhand von

Abbildungen heraus. Aber auch komplette

Eigenkonstruktionen, ohne jeglicher Vorlage,

fl iegen hier ihre Runden. Als Material verarbeiten

wir leichte, steife Hölzer wie zum Beispiel

Pappelsperrholz oder Balsaholz, welche

im Anschluss mit farbiger Bügelfolie überzogen

werden. Carbonfasermöglichkeiten bieten

für den Flugzeugbau geradezu perfekte,

allerdings für die Mehrheit zu kostspielige

Umsetzungen. Die hohe Kunst, Gewicht,

Schwerpunkt, Form, Auftrieb, Stabilität, Antrieb,

Geschwindigkeit, Steuerung und Lenkbarkeit

in ein ausgewogenes, fl ugfähiges

Verhältnis zu bringen, stellt dabei immer wieder

die größte Herausforderung dar. Je nach

Anforderung treiben unsere Flieger Benzin-,

Methanol/Ölgemisch-, aber auch Elektromotoren

an. Ich persönlich fl iege unter anderem

mit Biosprit vom örtlichen Lagerhaus. Auch

ein Düsenfl ugzeug mit kerosinbetriebenem

Triebwerk ist Teil unserer Flotte. Früher beschleunigten

wir unsere Segelfl ieger ohne

eigenem Antrieb mit einer ca. 150 m langen

Gummiseilvorrichtung und brachten sie so in

die Lüfte. Heute befördern wir diese, wie bei

den Großen, mittels motorisiertem Schlepperfl

ugzeug nach oben.

Für offi zielle Wettbewerbe haben wir uns nie

wirklich interessiert. Es existieren ja unzählige

Meisterschaften, wo man sich national

und international in schier allen denkbaren

Kriterien messen kann. Wir betreiben unser

schönes Hobby tiefenentspannt und ohne

der treibenden Jagd nach irgendwelchen

Trophäen oder Medaillen.

Die mittlerweile weit verbreiteten Drohnen

sind bei uns nicht gern gesehen.

Natürlich fallen diese aufgrund deren

Machart auch grundsätzlich in den Modellfl

ugbereich, nur haben wir uns dem

ursprünglichen Genre verschrieben. Moderne

Drohnen muss man ja nicht mal

mehr selbst großartig steuern, sondern

fl iegen automatisch nach GPS und der jeweiligen

Position des Betreibers. Wir stellen

aber unseren Flugplatz immer wieder

sehr gerne beispielsweise der Feuerwehr,

für Trainingszwecke mit deren Hochleistungsdrohne,

zur Verfügung. Unsere eigene

Drohne verwenden wir ausschließlich,

um abgestürzte Flugzeuge im angrenzenden

Maisfeld schneller wiederzufi nden.

Praktisch sind diese Dinger allemal.

Speziell beim Jungfernfl ug spürt man deutlich

die große Anspannung. Hat man alles

bedacht? Sind die Wetterbedingungen für

einen ersten Test ideal? Nach dem schon

annähernd manischem, immer wiederkehrenden

Check sämtlicher Funktionen, startet

man mit mulmigem Bauchgefühl schlussendlich

zum ersten mal das Flugzeug. Es ist schon

vorgekommen, dass die komplette vergangene,

akribische Arbeit eines halben Jahres, bereits

nach ein paar mickrigen Flugsekunden

gnadenlos ins Feld krachte. Dieser kurze Moment,

wenn unzählig investierte Stunden und

Tage in einem einzigen Augenblick pulverisieren,

kann ohne Übertreibung wohl als brutalster

Niederschlag eines jeden Modelfl iegers

bezeichnet werden. Die anschließende kurze

Stille und der starre, schier seelenlose, ungläubige

Gesichtsausdruck, weichen, je nach

Charakter, meist recht zügig einem handfesten

Tobsuchtsanfall. Niemand urteilt über

die darauffolgenden Minuten, sondern fühlt

und trauert mit! Der ein oder andere hat in

13

Die unverzichtbare Kaffeemaschine wird mit einem

kleinen Stromgenerator betrieben. Man gönnt sich

ja sonst nichts!

dieser Phase der rasenden Unkontrolliertheit

anscheinend schon mehrmals auf abgestürzte

Flugzeuge eingetreten! :o)

Das Flugfi eber hat mich bereits vor vielen

Jahren beim damaligen Segelfl ugplatz, unterhalb

vom Listdenkmal in Kufstein/Sparchen,

gepackt. Ich bin direkt daneben aufgewachsen

und verbrachte dort auch einen Großteil

meiner Kindheit. Die Segelfl ieger wurden mit

Hilfe einer großen Seilwinde, welche von einem

alten französischen Panzermotor angetrieben

wurde, beschleunigt.“

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14

Tri-X TEAM Kufstein

Sektion Schwimmen


15

Sportliches Schwimmen ist nicht nur

ein effektives Herz-Kreislauf-Training,

es trainiert auch den Herzmuskel. Denn

durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße

an der Hautoberfläche zusammengedrückt.

So wird das Blut zurück in den

Brustraum gedrängt und das Herz muss

kräftig dagegen arbeiten. Dadurch vergrößert

sich nach und nach das Herzvolumen

– die Herzfrequenz sinkt, der Körper

wird leistungsfähiger und stabiler.

Schwimmen sorgt außerdem für gut durchblutete

Beine und stärkt so die Venen. Der Wasserdruck

bewirkt noch mehr Gutes: Weil das

Einatmen anstrengender ist, wird die Atemmuskulatur

gestärkt. Dabei ist Schwimmen

besonders gelenkschonend und auch für Menschen

geeignet, die sich mit anderen Sportarten

schwer tun: Weil wir im Wasser nur noch

1/7 unseres Körpergewichts tragen müssen,

ist Schwimmen ideal für Menschen mit Übergewicht,

mit Gelenk- oder Rückenproblemen.

Schwimmen ist ein Allroundsport

Beim Schwimmtraining – egal, ob Brustschwimmen,

Kraulen oder Rückenschwimmen

– beansprucht Ihr sämtliche Muskelgruppen

gleichmäßig. So baut Ihr rundum

Muskulatur auf und werdet mit einem straffen

und defi nierten Körper belohnt. Natürlich

gibt es bei den unterschiedlichen Schwimmstilen

auch unterschiedliche Schwerpunkte

der Muskelbelastung. Die wirken sich aber

nur bei Leistungssportlern wirklich spürbar

aus.

Schwimmen ist aber auch ein sehr effektives

Konditionstraining: Wer mal eine halbe

Stunde wirklich zügig geschwommen ist,

weiß, dass Schwimmen wenig mit „Baden

gehen“ zu tun hat – und anstrengend ist.

Im Vergleich zum Joggen ist Schwimmen

mindestens ebenso wirksam, dafür aber

viel schonender zu den Gelenken.

Sonja Rieger (Sektionsleiterin –

Sektion Schwimmen Tri-X Kufstein):

“Ich selbst bin durch meine Kinder zum

Schwimmen gekommen. Meine eigene

sportliche Vergangenheit verbrachte ich

beim Turnen und Volleyball. Bei unserer

älteren Tochter stellte sich ganz von

alleine heraus, dass das Wasser eindeutig

ihr Element ist. Schon

mit drei Jahren konnte sie

schwimmen und von Anfang

an nicht genug vom kühlen

Nass bekommen. Aber auch

die Jüngere steht ihrer großen

Schwester in punkto Begeisterung

um nichts nach. Mein

weitsichtiger Vater erkannte

das Talent und riet uns zum

Schwimmclub – jetzt im Nachhinein

bin ich ihm dafür sehr dankbar.

Heute dreht sich ein großer

Teil unseres Lebens um den wunderbaren

Wassersport. Als mittlerweile

ausgebildete Schwimmtrainerin

bin ich regelmäßig in

den umliegenden, öffentlichen

Einrichtungen aktiv und versuche

den Nachwuchs hauptsächlich anhand Schulschwimmen

und Sommerschwimmkursen, zu

begeistern. Schon allein aus sicherheitstechnischen

Gründen sollte, meiner Ansicht nach, jeder

Mensch grundsätzlich schwimmen können.

Mich persönlich fesselt diese angenehme Ruhe

für sich selbst und die beinahe schon schwebende

Leichtigkeit, wenn man versteht, mit,

anstelle gegen das Wasser fl ießend zu arbeiten.

Aufgrund der schonenden, rhythmischen,

immer wiederkehrenden Abläufe des gesamten

Bewegungsapparates werden ganzheitlich

koordinative Fähigkeiten geformt, gefestigt und

zusätzlich beide Gehirnhälften trainiert. Laut

zahlreichen Studien lassen sich oft schulische

Leistungen durch regelmäßigen Schwimmsport

verbessern.

In unserem Club sind, zusätzlich zu den

von uns trainierten Triathleten des Tri-X

Kufstein, aktuell ca. 90 bis 100 Kinder und

ca. 30 Erwachsene aktiv. Sobald sich Halbwüchsige

25 m an einem Stück im Wasser

selbstständig fortbewegen können, darf

bei uns mitgemacht werden. Dieses Aufnahmekriterium

ist für den sicheren Ablauf

des anfänglichen Beginnertrainings wichtig.

Ansonsten werden keinerlei weitere Voraussetzungen

benötigt. Nach drei bis vier kostenlosen

Schnuppereinheiten beurteilen wir,

zusammen mit den Eltern, ob der wichtige

Spassfaktor, die Begeisterung vorhanden ist

und ein weiterführendes Training für alle Seiten

sinnvoll ist. Ohne Freude am Nass und an

der liebevollen, familiären Gemeinschaft entsteht

kontraproduktiver Zwang, der vor allem

Anja Huber aus Kufstein (6 Jahre)

dem einzelnen Kind selbst schadet. Nicht ausschließlich

die Wünsche der Eltern, sondern die

jeweiligen Talente und Neigungen des Kindes

sollten dabei unbedingt im Vordergrund stehen.

Aber auch für bereits erwachsene Ein- oder

Wiedereinsteiger stehen natürlich genügend

unterschiedliche passende Alters- und Leistungsgruppen

zur Verfügung. Für die gesunde

Basis des Vereines legen wir auf ein ausgewogenes

Verhältnis zwischen Breiten- und Wettkampfsportlern

großen Wert.

Weil uns in Kufstein bekanntlich kein Hallenbad

zur Verfügung steht, trainieren wir während der

kälteren Jahreszeit im Innsola Kiefersfelden.

Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Zusätzlich absolvieren wir immer wieder Trockeneinheiten

in der Sporthalle. Leider existiert

in ganz Tirol kein einziges, wettkampftaugliches

Sektionsleiterin

Sonja Rieger als Fahnenträgerin

bei der heurigen

Masters-EM in Slowenien


16

Peter Uthmann

Open-Water-Schwimmer

dunkles wasser kann manchmal

ganz schoen unheimlich sein!

Peter Uthmann


17

50 m Hallen-Sportbecken. Diese Tatsache

erschwert nachvollziehbar die Entwicklung

heimischer Hochleistungsschwimmer.“

Joachim Lengsfeld (Sprinter Kraul & Delphin)

Peter Uthmann (27 Jahre, Open Water

Schwimmer aus Kufstein – Bild links):

„Ich habe erst vor ca. einem halben Jahr

mit ernsthafterem Schwimmtraining hier

im Verein begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt

bin ich zwar immer wieder intensiv

geschwommen, aber eine erwähnenswerte

Regelmäßigkeit hatte sich nie ergeben.

Sportlich lag bei mir das Hauptaugenmerk

ca. 15 Jahre lang eindeutig auf Handball. Das

Interesse für Wettkampfschwimmen wurde

während eines Neuseelandurlaubes geweckt,

wo ich mit ein paar Kollegen kurzerhand an

einem für mich prägenden Open-Water-

Event teilnahm. Mein Lebensmittelpunkt

hat sich von Bielefeld, nach dem Studium

für Sport- und Eventmanagement an der

Fachhochschule Kufstein, in die sympathische

Festungsstadt verlegt und mittlerweile

ziehe ich mindestens zwei bis drei Mal pro

Woche hochmotiviert die Bahnen. Platzierungswünsche

wären nach der bis dato

doch recht überschaubaren Trainingzeit im

Vergleich zum Mitbewerb etwas vermessen.

Ich versuche meine eigenen, immer

wieder neu gesteckten, Ziele Stück für

Stück zu erreichen und mich so ständig zu

verbessern. Beim heurigen Hallstättersee-

Schwimm-Marathon über 10 km landete

ich beispielsweise im Mittelfeld (Platz 51

von 110 Startern), was durchaus als Erfolg

zu bewerten ist. Aufgrund der fehlenden

Erfahrung bin ich das Rennen vermutlich

etwas zu verhalten angegangen. Gegen Ende

der Strecke waren, meiner Ansicht nach,

noch zu viele unverbrauchte Reserven, sogenannte

Körner, vorhanden. Die um 11 Minuten

verpasste 3 Stundenmarke versuche ich

im nächsten Jahr zu knacken.

Lange Distanzen so ab 4 bis 5 km liegen mir

generell bei weitem besser. Ich brauche meist

ca. eine Stunde, um richtig in den Rhythmus

zu kommen. Zu den größten Herausforderungen

im Open-Water-Bewerb zählen sicherlich

das Getümmel beim Massenstart, wo schon

hin und wieder der ein oder andere Fuß im

Gesicht landet und im Vergleich zur linierten

Bahn im hellen Kunstbecken die bei weitem

schwierigere Orientierung im dunklen Wasser.

Ohne die ständigen Wendungen kann man

meiner Ansicht nach viel besser abschalten

und kommt aufgrund der ständig gleichbleibenden

Bewegung viel besser in den „Flow“.“

Joachim Lengsfeld (45 Jahre aus Oberaudorf

– Bild oben): „Ich habe mich vor ca.

2 Jahren für den Schwimmclub in Kufstein

entschieden, weil der Nächstgelegene in Rosenheim

ganze 30 km entfernt liegt, bin in der

familiären Gemeinschaft, trotz meiner nicht zu

überhörbaren „Deutschheit“, freundlich, zuvorkommend

aufgenommen, „integriert“ worden

und fühle mich pudelwohl. Mein zunehmend

unbequemerer Körperumfang drängte mich

nach 20 Jahren Pause wieder zum geliebten

Schwimmsport. Meine Kindheit verbrachte ich

in Südafrika direkt an der Küste, wo der regelmäßige

Schwimmsport über die Schulen organisiert

wurde.

Kraulen und Delphin über Kurzstrecken (50

und 100 m) sind meine bevorzugten Disziplinen.

Mir gefällt es, mich binnen kurzer Zeit

völlig auszupowern und die damit verbundene

Geschwindigkeit im Wasser. Ich freue mich

schon auf die anstehende Masters-Schwimm-

EM in Slowenien, wo ich versuchen werde die

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18

Carolina Schiefer

2-fache ÖM-Teilnehmerin

der zusammenhalt ist

fuer uns das wichtigste!

Carolina Schiefer & Franziska Farthofer


19

Gesamtatmosphäre zu genießen und meine

eigenen Bestzeiten zu verbessern. Die

schlussendlichen Platzierungen sind dabei

absolute Nebensache. Verbesserungspotential

sehe ich bei mir noch an einigen Stellen.

Die nach dem Start erlaubte 15-Meter-

Tauchphase nutze ich beispielsweise noch

nicht sehr gut aus, sondern befi nde mich bereits

nach ca. sieben bis acht Metern wieder

an der Oberfl äche. Unter Wasser ist man, mit

richtiger Technik und ausreichend Luft, eine

Spur schneller. Mit jeder einzelnen Trainingseinheit

versuche ich einfach einen Schritt

weiterzukommen. Nach der Teilnahme an der

diesjährigen Masters-EM ist die Masters-WM

im nächsten Jahr mein großes Ziel.

Unabhängig jedes Leistungsvermögens oder

der Herkunft werden beim Tri-X Kufstein alle

Sportler gleich freundschaftlich behandelt, das

familiäre Ambiente steckt an und motiviert

weiterhin sein Bestes zu geben. Ich möchte

diese Gelegenheit nützen, um mich dafür bei

den Vereinsverantwortlichen herzlich zu bedanken.“

Carolina Schiefer (12 Jahre aus Kufstein

– Bild links): „Ich bin vor sechs Jahren über

die traditionellen Schulschwimmmeisterschaften

in Kufstein zum Schwimmsport

gekommen. Die meisten Schulen im Umkreis

entsenden zu dieser jährlichen Veranstaltung

ihre Sportler und das hat mir von

Anfang an sehr gut gefallen. Mittlerweile

trainiere ich fünf mal pro Woche Triathlon

(2 x Schwimmen, 2 x Laufen, 1 x Radfahren).

Zusätzlich absolviere ich regelmäßig

zu Hause mit dem Terraband (breites Gummiband)

leichte Kräftigungs-, Stabilisations-

und Dehnübungen. Bei der letzten

Veranstaltung in Kitzbühel bin ich 400 m

geschwommen, 8 km mit dem Rad gefahren

und zum Schluss noch 2 km gelaufen.

Franziska Farthofer

Trotz des vergleichbar hohen Aufwandes fi nde

ich immer noch genügend Zeit, mit meinen

Freunden abseits jeglicher Sportanlagen tolle

Dinge zu unternehmen. Langweilig wird es bei

mir defi nitiv nie! :o)

Natürlich nehme ich, neben Triathlonwettkämpfen

auch an reinen Lauf- oder Schwimmbewerben

teil. So konnte ich mich heuer zum Beispiel

bei der 600 m Laufstrecke über den Tiroler

Einzelmeistertitel freuen. Im 3 x 800 m Staffelbewerb

wurde ich, zusammen mit meinen

beiden Teamkolleginnen, auch Tiroler Meister.

Solche tollen Erfolge machen schon Spass und

motivieren ungemein. Mein großes Vorbild ist

die sympathische Schweizer Triathletin Nicola

Spirig. Sie hat von EM über WM bis Olympia

schon alles gewonnen. Bei den Wettkämpfen

ist mein Vater immer dabei und unterstützt

mich großartig. Das ist nicht selbstverständlich

und dafür möchte ich gerne mal Danke sagen.“

Franziska Farthofer (14 Jahre aus Kufstein

– Bild oben): „In der ersten Klasse

Volksschule wurden Flyer vom Schwimmclub

Kufstein verteilt und ich habe den dann meinen

Eltern gezeigt. Wir entschlossen uns, das

Ganze mal auszuprobieren und meine beste

Freundin war ja auch schon beim Verein. Mir

hat es auch ab der ersten Sekunde super gefallen

und ich könnte mir ein Leben ohne Sport

nicht mehr vorstellen. Ich bin wirklich sehr froh,

so ein tolles Hobby gefunden zu haben. Beim

Tri-X Kufstein trainiere ich 2 x Laufen und 3 x

Schwimmen pro Woche und mache zusätzlich

daheim regelmäßig die aufgegebenen Trockenübungen.

Erfolge geben Selbstbestätigung und

spornen an, immer wieder weiterzuarbeiten.

Besonders stolz bin ich auf den vergangenen

Tiroler Meistertitel im 100 m Delphinbewerb.

Ich schwimme aber auch gerne die restlichen

Disziplinen (Kraul, Brust, Rücken). Mein Vorbild

ist die österreichische Olympiateilnehmerin

Lena Kreundl. Sie hat bei den letzten Sommerspielen

2016 in 200 m Lagen leider knapp das

Semifi nale verpasst. Mein persönliches nächstes

Ziel sind die kommenden Österreichischen

Meisterschaften. Da will ich unbedingt dabei

sein!

Bedanken möchte ich mich gerne bei meinen

lieben Eltern, die mich laufend unterstützen

und bei meinen Trainern, die es immer wieder

schaffen mich zu motivieren.“

Kontakt: Sonja Rieger · Tel. 0664.1870454

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20

Laura Czastka

Golf aus Leidenschaft


21

Wenn erwachsene Menschen bei strömendem

Regen auf einer Wiese stehen

und versuchen, mit einem Schläger einen

kleinen weißen Ball in ein Loch zu rollen,

hat das schon etwas Kindisches an sich.

Wie soll man wohl die Faszination, die

der Golfsport ausüben kann, einem Laien

am besten erklären? Die Antwort mag

banal klingen: Weil das Leben ein Spiel

ist. Beim Golf wünscht man sich auch

ein „schönes Spiel“, bevor der Wettstreit

gegen sich selbst beginnt. Denn im Endeffekt

gibt es keine Gegner auf Amateur-

Ebene, außer sich selbst.

Klar ist es möglich, dass man statt fünf Schlägen

vier in die Score-Card einträgt, dass man

den Ball mit der Schuhspitze zehn Zentimeter

verschiebt, um der bösen Wurzel aus dem Weg

zu gehen, dass man einen fremden Ball im

Wald fi ndet und vorgibt, es wäre der eigene.

Aber wehe: Wenn jemand draufkommt, dass

geschummelt wurde – der eigene Ruf ist vollends

ruiniert. Außerdem ist die Befriedigung

über die eigene Leistung endenwollend, wissend,

dass man statt der tollen 97er-Runde

ja eigentlich 103 Schläge gebraucht hätte.

Neben Selbstdisziplin und Beherrschung

lehrt Golf vor allem Demut. „Jetzt kann

ich’s“, ist der kürzeste Golfer-Witz. Man

freut sich über jeden gelungenen Schlag,

schließlich geht es bei der Arbeit mit

Schläger und Ball ja um Millimeter. Passen

Griff, Winkel und Treffmoment nicht

punktgenau, hoppelt die Kugel ein paar

Meter weit – Peinlich! Oder zischt ab in

den Wald – Ärgerlich! Weiter in Sachen

Demut: Dankbar sollte ein Golfer auch

sein, dass er zu den Privilegierten gehört,

den Sport an der frischen Luft ausüben

zu dürfen, während andere jetzt gerade

in der Fabrik hackeln oder im Büro sitzen

müssen. Lebe den Moment des Glücks,

wenn du über grüne Wiesen schreitest

und es nur den Ball, den Schläger und

die Fahne gibt – zumindest für vier, fünf

Stunden. Das Feine ist, dass man nicht

notwendigerweise einen Partner braucht,

um zum Üben auf die Runde zu gehen –

keine Terminabsprachen wie beim Tennis,

keine Absagen, Verspätungen. Der Nachteil:

Gelingt Sensationelles, etwa ein „Hole

in one“, also Einlochen mit einem Schlag,

hat’s keiner gesehen. Dies mindert die

Freude, denn Golfer-Latein im Clubhaus

ist mindestens so berüchtigt wie jenes der

Jäger.

Ich durfte eine aufstrebende junge Golferin

bei der wunderschönen, nächstgelegenen

9-Loch Kaisergolf Anlage in Ellmau treffen.

Laura Czastka (10 Jahre aus Wörgl): „Ich

habe mitverfolgt, wie meine Mama die Platzreife

(Voraussetzung für Golfspieler) absolviert

hat und wollte diesen interessanten Sport auch

ausprobieren. Mit sechs Jahren hielt ich somit

das erste Mal einen Schläger in der Hand und

war von ersten Augenblick an vollkommen

fasziniert. Seit diesem Zeitpunkt verbringe

ich gerne jede freie Minute auf dem Golfplatz.

Mittlerweile trainiere ich 1 x pro Woche in Ellmau

und 2-3 x pro Woche in München. Ein

Trainer hat mich während einem Turnier gesehen

und für das bayerische Leistungstraining

gescouted. Wir sind dabei fast immer draußen

an der frischen Luft. Nur wenn es die Wetterverhältnisse

überhaupt nicht zulassen sollten

(Schnee, Sturm, Hagel, ...), weichen wir auf die

tolle Trainingshalle in München aus, wo von Videosystem

zur Schlaganalyse bis zahlreichen

Abschlag- und Puttmöglichkeiten, sämtliche

Voraussetzungen für umfangreiches Golftraining

vorhanden sind. Zusätzliche Trockenübungen

für zu Hause gehören auch laufend

zum Gesamttraining dazu. Recheis Hannes,

meinem netten Trainer in Ellmau, habe ich

meinen coolen Schwung zu verdanken und

Lamprecht Robert, mein sehr guter Leistungstrainer

in München-Eichenried, hilft mir auch,

mich ständig weiterzuentwickeln. Der Spass

kommt dabei nicht zu kurz und es wird immer

wieder gelacht. Mir reichen diese beiden

vollkommen aus und ich bin rundum glücklich.

Manche Spieler haben sogar bis zu fünf unterschiedliche

Trainer.

Früher kletterte ich nebenbei noch regelmäßig

in der Kletterhalle Wörgl. Um mich noch besser

meiner absoluten Passion, dem Golfsport,

zu widmen, mache ich das aber nur noch im

Winter.

Momentan nehme ich am Bayerischen Mini-

Team-Cup und am heimischen Cupbewerb

in der Altersklasse AK10 teil, den ich in der

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22

Recheis Hannes und

Lamprecht Robert sind

die besten Trainer der Welt!

Laura Czastka


23

Vergangenheit bereits 2 x gewinnen konnte.

Mein momentanes Handicap 38 versuche ich

natürlich ständig zu verbessern. Das individuelle

Handicap beschreibt die Spielstärke eines

jeden Golfers. Die Schwierigkeit unterschiedlicher

Löcher ist mittels einem Par (durchschnittliche

Anzahl an Schlägen eines sehr

guten Golfers mit Handicap 0) angegeben.

Ich brauche momentan also im Schnitt noch

38 Schläge zum Beenden eines klassischen

18-Loch-Platzes mehr, als ein professioneller

Golfer mit Handicap 0. Jeder Golfer beginnt

mit Handicap 54 und ich habe mich in der

Zwischenzeit bereits um 16 Schläge verbessern

können. Darauf bin ich schon etwas stolz!

Momentan bin ich mit der Schlagweite meiner

Eisen (Schläger für mittellange Weiten bspw.

aus dem Fairway – Bereich zwischen Abschlag

und Green) nicht ganz zufrieden. Beim letzten

Turnier testete ich ein 6er Eisen der nächsten

Generation und damit hat das Ganze auf Anhieb

viel besser geklappt. Die richtige Ausrüstung

ist, neben dem regelmäßigen Training, für

einen Golfer auch sehr wichtig. Trotzdem fl iegt

hin und wieder ein Schläger, wenn ich mich

über einen komplett versemmelten Schlag so

richtig ärgern muss! :o)

Mir gefallen Löcher mit weiten Distanzen besser.

Ich liebe es einfach, den kleinen Ball mit

meinem Driver (Schläger für große Distanzen)

in höchstmöglicher Geschwindigkeit vom Abschlag

hinauszupfeffern und zu sehen wie

dieser schier endlos Richtung Green fl iegt.

Meine großen Vorbilder Tommy Fleetwood,

Rory McIlroy, Tiger Woods und Jordan Spieth

spornen mich immer wieder an, mein Bestes

zu geben. Im Zuge des heurigen 10-tägigen

St. Andrews Golfcamps in Schottland konnten

wir die vergangenen British Open besuchen

und unsere Stars aus direkter Nähe

bewundern – ein wirklich tolles Erlebnis!

Mein großes Ziel ist, auch irgendwann eine

Profi karriere zu starten.“

PGA Dipl. Professional Hannes Recheis

(40 Jahre, Leiter Golfakademie Wilder

Kaiser in Ellmau) – zerstörte bereits

mit einem Wutschlag auf sein Golfbag

drei Graphitschäfte auf einen Streich:

„Ich habe als 12-jähriger mit dem Golfen

hier beim Kaisergolf in Ellmau begonnen,

an zahlreichen Turnieren teilgenommen,

im Anschluss die PGA Ausbildung zum

Golftrainer abgeschlossen und unterrichte

seit 2005 professionell Sportler jeder

erdenklichen Alters- und Leistungsgruppe.

Ab ca. 5 Jahren kann mit Golftraining

begonnen werden. Am Anfang üben die

Kids sogenanntes Snack Golf, wo versucht

wird, einen Tennisball mit größerem Plastikschläger

in die Richtung eines Zieles zu

schießen. Am Ziel selbst, eine kleine Pyramide

mit Klettband, bleiben die Tennisbälle

kleben und die Kleinen freuen sich riesig

über jeden einzelnen Erfolg. Manchmal

wird der Tennisball auch einfach nur geworfen.

So wird die wichtige Auge-Hand-Koordination

gefördert und das Kind lernt völlig

spielerisch die Grundlage des Golfsportes

kennen: „Ich will ein Ziel treffen!“

Im ersten Jahr ist beim GC Wilder Kaiser

in Ellmau das Golftraining für Kinder völlig

kostenlos. Mitzubringen ist eigentlich, neben

herkömmlicher Sportbekleidung, lediglich großer

Spass und Freude an der Bewegung. Das

restliche Equipment ist vorhanden.

Für die nächste Zukunft würde ich mir wünschen,

dass noch mehr einheimische Kinder

in Ellmau den tollen Sport für sich entdecken.

Unsere wunderschönen Golfplätze sind nicht

nur für die Touristen aus der ganzen Welt, sondern

auch für die Entwicklung und Förderung

eigener zukunftsträchtiger Sportler gedacht.

Hoffentlich gelingt es mir, dies in den kommenden

Jahren etwas voranzutreiben. Immer

wieder höre ich, Golf wäre elitär und teuer. Es

kommt immer auf die Art und Weise an, wie

man etwas betreibt. Für den Jahresbeitrag

von 330,– Euro können Erwachsene, sofern

die Wetterverhältnisse es halbwegs zulassen,

ein ganzes Jahr hindurch die durchaus anspruchsvolle

9-Loch Kaisergolf Anlage in Ellmau

benützen. Kinder bis 14 Jahre bezahlen

dafür lediglich 99,– Euro und von 15 bis 18

Jahren sind nur 165,– jährlich zu berappen.

Natürlich sind Beiträge in exklusiven Golfclubs

mit allen möglichen Annehmlichkeiten bei weitem

kostenintensiver und ja, es existieren defi -

nitiv Anlagen, wo ein gewisses Klientel eventuell

etwas lieber unter sich dem Golfspiel frönt.

In einem Autohaus, wo ausschließlich Bentleys

zum Verkauf angeboten werden, trifft man sicherlich,

im Vergleich zum Gebrauchtwagenhändler

um die Ecke, auch andere Kunden. Es

ist sehr schade, dass sich dieses Vorurteil in

vielen Köpfen fest verankert hat und dadurch

Menschen vom wunderbaren Sport Golf abhält

bzw. es ihnen nicht einmal in den Sinn kommen

lässt, es selbst einfach mal auszuprobieren.

Sie wären sicherlich überrascht wie viel

Spass das Ganze bereitet. Spätestens, wenn

der erste, halbwegs gut getroffene Ball vom

Abschlag in Richtung Green fl iegt, schaue ich

regelmäßig in breit grinsende Gesichter.

Kaisergolf Ellmau · golf@muehlberghof.at

www.muehlberghof.at

Hannes Recheis (Golftrainer Ellmau)


24

Skateboard Woergl

Tricks, verdammt Lebenseinstellung guter Sound

und

Photos Astleitner: Alex Gretter, Photo Park: Hannes Sautner


25

Skateboarden ist eine der wenigen

Sportarten die bis heute nicht in Ligen

oder Verbänden organisiert ist.

Zwar gibt es regelmäßige Skateboard-

Wettbewerbe und auch Weltmeisterschaften,

dennoch ist Skateboarding

noch ein weitestgehend ursprünglicher

Trendsport, der für seine Anhänger

vielmehr noch eine Lebenseinstellung

ist. So kann man beim Skateboarden

schon noch von einer richtigen Szene,

ja einer Subkultur sprechen. Klar ist

um den Sport herum auch eine große

Industrie entstanden die über Boards,

Skateschuhe, DVDs und Klamotten,

alles anbietet was man als Skater

braucht.

Aber den Spirit und ursprünglichen Charakter

des Skateboardens hat sich die Szene

weitestgehend erhalten. Ein Grund dafür

könnte sein es kein Hobby ist, das man

innerhalb von ein paar Wochen lernt. Um

sicher, trickreich und stylish zu fahren,

braucht man Jahre und muss auch die

eine oder andere Verletzung in Kauf nehmen.

Leute die nur skaten um „cool“ zu

sein, geben relativ schnell wieder auf. Daher

besteht die Szene überwiegend aus

Skatern, für die dieses Hobby eine absolute

Leidenschaft ist.

Sport.Art hat Roman Astleitner (Bild

links), den Mitinitiator der beeindruckenden

Skateboardanlage in

Wörgl, für euch getroffen: „2005 begannen

wir mit unserem Verein „Union

Skateboardclub Wörgl Bones“ und der

tatkräftigen Unterstützung von Marco

Pilotto (Pilotto Skateboardshop in Wörgl)

am Gelände des Innufers neben der

Autobahn mit dem Bau der, mittlerweile

wohl europaweit größten, DIY (Do-It-

Yourself) Beton-Skateboardanlage in

Wörgl. In den vergangenen 13 Jahren

wurden immer wieder Teile ergänzt

und optimiert. Heute erstreckt sich der

öffentliche Park über rund sagenhafte

2.500 m 2 . Tirol kann mit seinen zahlreichen,

guten Skateboardparks (Kufstein,

Wörgl, Brixlegg, Jenbach, Hall,

Innsbruck, etc.) durchaus als Hotspot

bezeichnet werden.

Wie das Wort „öffentlich“ bereits sagt,

kann hier wirklich jeder vorbeikommen

und Spass haben. Neben den 20 bis 30

heimischen Skateboardern, dem sogenannten

harten Kern, der annähernd

täglich in Wörgl trainiert und eine gute

Zeit hat, pilgern mittlerweile regelmäßig

Skateboarder nicht nur aus ganz Europa

zu unserem Park. Skateboarder of the

Year 2011, Grant Taylor und die Legende

Ed Templeton aus Amerika waren, neben

vielen weiteren Stars, schon vor Ort.

Aber auch zahlreiche Familien verleben

hier immer wieder, zusammen mit ihren

Kindern, spannende Nachmittage. Dabei

muss jedoch unbedingt auf die Sicherheit

geachtet werden. Bei uns gilt „Skateboarder

haben Vorrang!“. Wenn Kinder

mit Scootern oder Fahrrädern in stark befahrene

Zonen fahren, entstehen häufi g gefährliche

Situationen. Eltern sollten ihre, mit

Helm bzw. Schützern ausgestatteten, Halbwüchsigen

darauf aufmerksam machen,

beaufsichtigen und meist gut gemeinte Infos

von den alteingesessenen Skatern vor

Ort positiv auffassen. Wir versuchen alle, so

gut wie möglich aufeinander Rücksicht zu

nehmen und schmerzhafte Unfälle wegen

Unachtsamkeit zu vermeiden. Wenn Kids

die coolen Skateboardtricks der Großen beobachten,

wollen sie sowieso meist relativ

zügig selbst auf‘s Brett. Diesem nachvollziehbaren

Wunsch sollten Eltern keinesfalls

im Wege stehen.

Skateboarden ist vergleichsweise extrem

günstig. Ein gutes Anfängerbrett ist bereits

um ca. 120 bis 180 Euro im Fachhandel

erhältlich und hält bei normalem Umgang

mit Sicherheit über ein halbes Jahr, wenn

nicht noch länger. Neben Gleichgewicht,

Koordination, Stabilität und Kraft werden

viele weitere motorische Fähigkeiten erworben

bzw. gefestigt. Natürlich lässt sich auf

Dauer sicherlich nicht jeder einzelne blaue

Fleck oder jede Abschürfung vermeiden. In

einer Welt, wo unser überbehüteter Nachwuchs

am besten in Glaskuppeln, mit stetig

geringer werdenden körperlichen Selbsterfahrungen

aufwächst – mit Sicherheit eine

gute Alternative. Aus jedem einzelnen Sturz

werden automatisch Lehren gezogen: Was

habe ich falsch gemacht? Wie kann ich

mich künftig besser abrollen? Kinder lernen

extrem schnell und feiern bereits nach kürzester

Zeit die ersten Erfolgserlebnisse. Das

geradeaus Herumkurven haben sie meistens

im Nu heraussen und macht großen

Spass!

2020 ist Skateboard das erste Mal bei den

Olympischen Spielen in Tokyo dabei. Ich

hoffe sehr, dass dieser Umstand den Sport

nicht in seinen Grundfesten verändert und

vollends kommerzialisiert. Das tiefenentspannte,

durch und durch freundschaftliche

Ambiente ist dadurch in Gefahr. Ähnliches

widerfuhr in der Vergangenheit leider dem

Snowboardsport.“

PILOTTO

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26

Patrick Freitag

Skateboard hat mein Leben geregelt

als skater muss du

schmerzen lieben!

Patrick Freitag

© www.philippphoto.com


Patrick Freitag (28 Jahre aus Söll): „Ich

begann das Skateboarden mit 14 oder

15 Jahren mit einer Truppe von vierfünf

Kollegen in Scheffau. Bis zu diesem

Zeitpunkt war ich ständig mit dem BMX

oder mit den Inlineskates unterwegs.

Nachdem wir vom neuen Skateboardpark

in Wörgl erfuhren lag es natürlich

äußerst nahe, diesen einmal ausgiebig

zu testen. Seit diesem prägenden „Erstkontakt“

verbringe ich hier gerne den

Großteil meiner Freizeit.

Wenn ich nach der Arbeit auf dem Skateboard

stehe, mit guter Musik in den Kopfhörern

meine Runden drehe, immer wieder

neue Tricks übe und mit meinen Freunden

eine gute Zeit verlebe, kann ich bestmöglich

abschalten und Energie für die sonstigen

Herausforderungen des Lebens tanken. Außerdem

hält mich dieser wunderbare Sport

defi nitiv von eventuellen Dummheiten fern,

welchen vor allem gelangweilte junge Leute

ohne jegliche Ziele oder Aufgaben nicht

selten auf dem Leim gehen. Ich verdanke

meiner Passion daher sehr viel und könnte

mir ein Leben ohne Skateboard nicht mehr

vorstellen.

Heuer war ich, wegen einem Mittelfußbruch,

leider etwas längere Zeit außer

Gefecht und konnte 2018 noch an keinen

Events aktiv teilnehmen. Wie bereits

Asti (Roman Astleitner) erwähnt hat, ist

bei den zahlreichen umliegenden Skaterparks

sehr viel geboten. Die schlussendliche

Platzierung ist dabei allerdings

zweitrangig. Wir treffen Gleichgesinnte,

skaten, feiern und haben Spass. Ich bin

mit meinem Style zufrieden und bekomme

auch laufend positive Rückmeldungen.

Das freut mich natürlich und spornt

an. Ob es bei Wettbewerben gut oder

schlecht läuft, hängt meist von der Tagesverfassung

ab. In Salzburg konnte ich

beispielsweise bereits einen größeren

Contest gewinnen und in Brixlegg verpasste

ich letztes Jahr bei ca. 30 Startern

knapp das Finale der letzten 12.

Am wohlsten fühle ich mich beim Poolfahren.

Wie der Name „Pool“ schon sagt,

erinnern die betonierten Formen im Skatepark

an ein Schwimmbad. Der individuellen

Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen

gesetzt. Wo man einfährt, wo wieder heraus

(die sogenannten Lines), welche Tricks

an welchen Positionen ausgeführt werden,

etc. – alles liegt am Skater selbst. Wichtig

ist nur, dass man dazwischen nicht mit dem

Fuß anschiebt, sondern die notwendigen

Geschwindigkeiten ausschließlich anhand

geschickter Gewichtsverlagerungen und der

gegebenen Steigungen und Gefällen des

jeweiligen Abschnittes bezieht. Ich lege dabei

wert auf den guten Style. Dieser vereint

sämtliche relevanten Aspekte wie zum Beispiel

Sauberkeit der Ausführung, Kontrolle,

Stabilität bzw. Sicherheit des Fahrens und

Landens, Flüssigkeit, Kreativität, Schwierigkeit

und Komposition der zahlreichen Tricks,

Ausnützung des gesamten zur Verfügung

stehenden Areals, etc. – erst die Summe aller

dieser Komponenten entscheidet über einen

guten „Run“. Der Gesamteindruck sollte

problemlos wirken, als ob es das Natürlichste

der Welt und federleicht wäre.

Das Federleichte geht einem trotzdem hin und

wieder zwangsläufi g verloren. Die Sprunggelenksbänder

habe ich mir auf beiden Seiten

sicherlich schon 6 bis 7 mal gerissen, beide

Handgelenke gebrochen, mehrfache Gehirnerschütterungen

erlitten, die Liste ließe

27

© www.philippphoto.com

sich wohl noch etwas länger fortführen. Als

Skateboarder darf man einfach keine Angst

vor Schmerzen haben. Abschürfungen oder

Prellungen stehen, speziell wenn man neue

Tricks übt, an der Tagesordnung und diese

sollten einen nicht vom sofortigen Weitermachen

abhalten. Wenn ich mich nach einem

intensiven Skatetag, mit beispielsweise aufgeschürften

Knien, in die Badewanne lege

und das erste Brennen langsam nachlässt,

empfi nde ich die Gesamtsituation sogar relativ

angenehm. So spürst du, dass du lebst!

:o)

Der Respekt vor Masse mal Geschwindigkeit,

der Rampe, dem Beton, kurz gesagt gegenüber

der Physik wird immer wieder auf‘s

Neue schmerzlich gelehrt und jeder einzelnen

Selbstüberschätzung folgt meist die peinigende

Demut.

Mein persönlicher Lieblingsskater ist Raven

Tershy. Sein gewaltiger Style beeindruckt

mich immer wieder auf‘s Neue.“

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Pascal Deutsch

Respekt ist wichtiger als Preise

Ein Skater, der nicht Skaten kann,

Skatet bis er Skaten kann!

© www.philippphoto.com


Pascal Deutsch (21 Jahre aus Wörgl –

Bild links oben): „In unserer Familie ist

der Fußball seit jeher relativ präsent.

Mein Vater, selbst langjähriger Fußballer

und mittlerweile engagierter Trainer

beim FC Kufstein und mein Bruder Patrick,

der dem runden Leder bereits seit

er laufen kann nachjagt, sind davon begeistert.

Ich selbst probierte es auch mit

ca. 12 Jahren einmal und stellte sofort

fest, dass diese Matrix einfach nicht zu

mir passt.

Das Skateboarden habe ich mit ca. 15 Jahren

für mich entdeckt – für mein jetziges Empfi

nden leider etwas spät. Trotzdem freue ich

mich, eine für mich sinnvolle, immer wieder

auf‘s Neue herausfordernde Passion gefunden

zu haben. Ich fuhr hin und wieder mit

meinen Kumpels zum Skatepark in Wörgl mit

und irgendwann hat mich das Fieber heillos

gepackt. Mein Vater kaufte mir ein gutes Brett

und ab diesem Zeitpunkt war ich sozusagen

„wunderbar verräumt“. :o)

Seit den mittlerweile 7-8 Jahren verbringe

ich annähernd die gesamte zur Verfügung

stehende Freizeit beim Skateboarden. Es kann

durchaus sein, dass ich sogar 7 x pro Woche

je ca. 3 Std. meine Runden drehe, neue Tricks

übe oder einfach nur eine entspannte Zeit mit

meinen Freunden genieße.

29

Am Anfang war der Respekt vor den größeren,

sehr guten Skatern noch recht groß und ich

traute mich nicht die Cracks direkt anzusprechen.

Je häufi ger ich jedoch übte, litt, mich

freute und wieder verzweifelte, sprich die

gesamte Bandbreite des Skateboardens für

alle Anwesenden täglich sichtbar durchlebte,

umso mehr nahmen sie daran teil – gleiches

verbindet, gehört zusammen! Und so wuchs

ich automatisch nach und nach immer tiefer

in die örtliche „Szene“ hinein. Das meiner

Ansicht nach Beeindruckendste an unserer

Gemeinschaft ist, dass, im Vergleich zu vielen

anderen Sportarten, ohne fi xe Trainingstage,

ohne der Anwesenheit irgendwelcher Trainer

oder Instruktoren, sich jeder um jeden kümmert,

mit guten Tipps geholfen wird und man

sich, unabhängig jeden Alters, der Herkunft

oder des jeweiligen Könnens, respektiert. Es

ist inspirierend mitanzusehen, wie ein beispielsweise

30-jähriger Erwachsener von

sich aus eine/n motivierte/n 10-jährige/n zur

Seite nimmt und liebevoll erklärt bzw. zeigt,

wie manche Dinge vielleicht besser klappen

könnten. Man merkt, hier ist noch etwas in

Ordnung, die Welt ist defi nitiv nicht so kaputt,

wie sie in den täglichen Nachrichten dargestellt

wird!

An irgendwelchen Contests nehme ich in der

Regel nicht teil. Sich nach außen mit Erfolgen

bzw. Platzierungen zu defi nieren und das eigene

Können, den Style mittels Punkten bewerten

zu lassen, ist für mich persönlich nicht

wirklich relevant. Natürlich existieren unter

uns auch sehr gute Skater, welche bei den

Events immer wieder beeindruckende Leistungen

zeigen. Mir gefällt es, mit den Jungs

geile Sessions zu fahren, mich ständig zu

verbessern und weiterzuentwickeln. Eventuell

kommt ja noch die Zeit, wo mich Wettkämpfe

zusätzlich anspornen. Momentan ist alles gut,

so wie es ist.

Mein großer Wunsch für die Zukunft wäre eine

Flutlichtanlage für den Skatepark in Wörgl.“

Flyer, Plakate, Broschüren, Kataloge, Werbebanner, Logos, u.v.m.

Werbeagentur Brandstift · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · Tel. 0699.1149 96 94 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at


30

Max Pfeifer

Der Angerberger beim SV Wörgl

Photos © SV Wörgl


31

Trotz seiner erst 21 Jahren, ist Max Pfeifer

als Fußballer schon sehr weit herumgekommen

– bis zur U10 in Angerberg,

dann Wörgl, Wacker Innsbruck, Kufstein

und übers Fußballinternat in Bad Aibling

für 2,5 Jahre in die Jugendabteilung vom

SpVgg Unterhaching. Als der angestrebte

Profisprung verwehrt blieb, wechselte

er für 1 Jahr zum italienischen Drittligisten

FeralpiSalò. Auch dort konnte sich

der sympathische Angerberger noch

nicht gegen die hochkarätige Konkurrenz

im Profibereich durchsetzen. So

landete er vor ca. 1,5 Jahren wieder

beim heimischen Regionalligaclub SV

Wörgl, wo er mittlerweile regelmäßig in

der Startformation steht.

„Seit mich mein Vater mit ca. 3 Jahren das

erste Mal zum Fußballclub in Angerberg

mitgenommen hat, bin ich dieser wunderbaren

Sportart treu geblieben und sie nimmt

mittlerweile einen sehr großen Teil meines

Lebens ein. Meinen größten Wunsch, irgendwann

Profi spieler zu werden, verfolge

ich überaus konsequent. Meine bisherigen,

doch recht zahlreichen Stationen dokumentieren

offensichtlich diesen unbändigen

Antrieb. Natürlich wurde mir in der Vergangenheit

immer wieder, meist über Dritte,

berichtet, was der ein oder andere von

meinen mehrmaligen Wechseln hält oder

in welcher Art auch immer kommentierte.

Mir persönlich ist das vollkommen egal. Es

darf hierzulande Gott sei dank jeder einzelne

sein Leben so gestalten, wie er will

und die zahlreichen Meinungen Außenstehender

sollte den eigenen, zielstrebigen

Weg nicht sonderlich beeinfl ussen.

Als Fußballer steht man generell in der

Öffentlichkeit und wird laufend beurteilt

oder kritisiert.

Beim SV Wörgl trainieren wir 4 x pro

Woche (jeweils ca. 2 Std.) und abseits

des gemeinschaftlichen Mannschaftstrainings

absolviere ich zusätzlich 1-2 x

pro Woche zusammen mit meinem persönlichen

Athletiktrainer Roland Ortner

(Innsbruck) Kraft-, Konditions-, Koordinationsübungen.

Jeder Spielerkörper ist

verschieden, hat unterschiedliche Stärken

bzw. Schwächen und diese können

demnach auch im Mannschaftssport nur

individuell verbessert werden. Wenn man

die wöchentlichen Spiele dazurechnet bin

ich somit annähernd täglich mit Fußball

beschäftigt.

Trotzdem schaffe ich es immer wieder, mit

meinen Freunden abseits des Platzes gute

Zeiten zu verbringen. Meist treffe ich nach

Trainingseinheiten meine Kumpels. Wenn

etwas rarer, nicht ständig im Überfl uss verfügbar

ist, wird es automatisch kostbarer

und mehr geschätzt. Ich möchte die für mich

wichtigen Freunde auf keinen Fall missen.

Beim SV Wörgl bin ich, als offensiver zentraler

Mittelfeldspieler, für die Verbindung zwischen

Abwehr und Angriff zuständig. Der komplette

360° Aktionsradius in der Mitte schränkt

mich nicht ein und ich kann mich, je nach

Spielsituation, in sämtliche Richtungen des

Platzes entfalten. Mit präzisen Schnittstellenpässen

versuche ich unseren Sturm in

aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen

und auch selbst des Öfteren erfolgreich

auf‘s Tor zu schießen. Hier liegt momentan

meiner Ansicht nach mein größtes Verbesserungspotential.

Die geringe, eigene Torquote

ist mir schon etwas länger ein Dorn im Auge

und ich arbeite täglich an meiner sogenannten

Abgeklärtheit oder inneren Ruhe vor dem

Kasten. Um unter höchstem Gegner-, Raum-

und Zeitdruck notwendige Automatismen abrufen

zu können, sind vor allem im Training

immer wiederkehrende identische Spielsituationen

nötig. Irgendwann denkt man nicht

mehr nach, sondern ruft nur noch gewohnte,

vielfach ausgeführte Bewegungsmuster ab.

Schritt für Schritt versuche ich mich an dieses

hohe Niveau heranzutasten, bin überzeugt,

dass die kontinuierliche Arbeit auf Dauer

Früchte tragen wird und ich meine, momentan

im Schnitt ein bis zwei, Topchancen pro

Spiel in absehbarer Zukunft kaltschnäuziger

verwerten kann.

Selbstverständlich ist meine Position auch

defensiv gefordert! Passwege zustellen,

Zweikämpfe gewinnen aber auch im organisierten,

gemeinschaftlichen Pressing und

im schnellen Umschalten ausschlaggebende

Akzente zu setzen, bedarf, trotz hohem Laufpensum

über die gesamte Spielzeit bestmög-

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


32

ich trage die rueckennummer 23,

weil die ganzen coolen Nummern

7, 9, 10 oder 11 schon weg waren!

Max Pfeifer

Photos © SV Wörgl


33

liche Konzentration. Dies ist auch der Grund,

warum ich vergleichsweise sehr viel trainiere.

Mit zunehmender Müdigkeit nimmt die Konzentrationsfähigkeit

ab und man trifft in direkter

Relation schlechtere Entscheidungen bzw.

nimmt die jeweilige Spielsituation nur mehr

eingeschränkt war. Fußball ist äußerst komplex

und vereint unzählige Komponenten.

Wo meine Stärken liegen? Diese Frage über

einen selbst zu beantworten ist nicht ganz einfach.

Nun gut, meine Technik bzw. die Ballbehandlung

passt, das generelle Spielverständnis

und die Fähigkeit das Spiel zu lesen sind

ganz gut, meine Beidbeinigkeit hilft sauberen

Fußball zu spielen und als absoluter Teamplayer

und fi xer Bestandteil der Mannschaft erfülle

ich, trotz des relativ überschaubaren Alters,

bereits regelmäßig Aufgaben eines Führungsspielers.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich persönlich

im Prinzip ganz zufrieden. Wir stehen

aktuell im gesicherten Mittelfeld mit Tuchfühlung

zur Spitze und unser Fußballspiel ist konstant

sehr solide. Natürlich könnte der ein oder

andere zusätzliche Punkt am Konto stehen ...

das Fußballerleben ist allerdings kein Wunschkonzert

und unsere Kontrahenten schlafen

nicht. Ein schlussendlicher Platz im oberen

Drittel würde ich für unseren Kader, in Verbindung

mit den zur Verfügung stehenden fi nanziellen

Mitteln, durchaus als Erfolg bewerten.

Manche umliegende Vereine in unserer Liga

haben diesbezüglich andere Möglichkeiten.

Natürlich sehnt sich jeder laufend nach dem

Maximum und ich teile täglich den unbändigen

Hunger nach Erfolg! :o)

Für die Zukunft des SV Wörgl würde ich mir

mehr reine Eigenbauspieler in der Kampfmannschaft

wünschen. Die Identifi kation mit

dem direkten Umfeld würde

intensiver, die Zuschauerränge

nachvollziehbar besser

gefüllt und der Abstand

zwischen Fans und Spielern

automatisch geringer. Das

Gemeinsame, insbesondere

die zusätzliche Energie von

der Tribüne macht Fußball erst

komplett und lässt Teams immer

wieder über sich hinauswachsen.

Aktuell hat, meines

Wissens nach, nur ein einziger

Spieler unseres gesamten Kaders

den kompletten Nachwuchs

in Wörgl durchlebt. Im

Sommer verließen uns ganze 10

Spieler und ebenso viele stießen

wieder dazu. Solche umfangreichen

Spielerwechsel sind für

eine kontinuierliche, längerfristige

Mannschaftsentwicklung nicht

gerade förderlich. Mit verwurzelten,

heimischen Kickern ließe sich

auch in diesem Bereich einiges

verbessern. Eine gute zweite Mannschaft ist

für diesen Prozess extrem wichtig. Der aktuelle

Durchmarsch von der 2. Klasse Ost bis in die

jetzige Bezirksliga Ost ist sicherlich ein erster

Schritt in die richtige Richtung und lässt für die

Zukunft hoffen. Aussichtsreiche, junge Talente

brauchen genügend qualitative Spielzeit auf

passendem, spielerischen Niveau. Langfristig

wird sicherlich der Aufstieg in die Landesliga

angestrebt, was den möglichen großen Sprung

in die Kampfmannschaft etwas verringert bzw.

für den ein oder anderen erleichtert.

Die Faszination des Fußballs offenbart sich

unter anderem, wenn beispielsweise bereits

verloren geglaubte Partien mit unbändigem

Einsatz und Willen in den letzten Augenblicken

doch noch gedreht und gefeiert werden

können. Diese großen Emotionen sind

unbeschreiblich und fesseln vermutlich jeden

Fußballbegeisterten immer wieder auf‘s Neue.

Ich kann mich noch sehr gut an das heurige

Aufeinandertreffen gegen den FC Pinzgau

Saalfelden erinnern, wo wir auswärts bereits

nach 8 Spielminuten 2:0 hinten lagen und in

der 82. Minute den vielumjubelten Siegestreffer

zum 2:3 erzielten. So etwas mitzuerleben

ist tatsächlich unbezahlbar!

Für meine eigene Zukunft wünsche ich mir,

weiterhin von gröberen Verletzungen verschont

zu bleiben und, dass sich mein großes

Ziel, irgendwann einen Profi vertrag zu erhalten,

mittelfristig erfüllt.“

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