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© Foto: Matthias

© Foto: Matthias Fischer Portrait Juliane fühlt was. © Foto: RBL und was es heißt, zu gewinnen, oder eben auch mal richtig auf die Mütze zu kriegen. „Ich möchte den Menschen, den Sportlern gerecht werden.“ Respekt und Empathie ist auch hier die beste Voraussetzung. Davon hat sie reichlich, und Motivation hat sie gepachtet. Also Tokio wäre schon toll, interpretieren wir mal. Die Leidenschaft für die Menschen im Sport und für deren Geschichten verleitet Juliane immer mehr zur Verwirklichung eigener journalistischer Ideen. Der blinde Bergsteiger war so eine, gleich aus der Kategorie „Wow“, die hautnahe Begleitung des Deutschland- Achters eine weitere, im Vergleich fast gewöhnliche Produktion. Zuletzt eine Dokumentation über die deutschen Teilnehmer bei den Invictus Games, einer irgendwie paralympischen Schattenveranstaltung, weil dort Kriegsversehrte miteinander ihre Wettkämpfe gegeneinander austragen und sich damit gegenseitig stärken. Diese ist aber eigentlich nur bekannt, weil Grinse-Prinz Harry Schirmherr ist. Und in Deutschland, weil Juliane sich dieses Themas, Typ „ganz dickes Brett“, angenommen hat: Para und Krieg zusammen, huijuijui. Titel: „Sport gegen den Krieg im Kopf“. Juliane kann das. Weitermachen. Selber lange Leistungssportlerin, fällt es Juliane nicht schwer, sich in die Sportler hineinzuversetzen. Unten: Preisverleihung German Paralympics Media Award, Gruppenfoto mit „meiner Laudatorin“ Verena Bentele © Foto: Tom Maelsa /DGUV © Foto: privat Anzeige Sport ist so facettenreich und bunt, erzählt un bändig viele Geschichten, also haben Eigentlich feiern wir durchweg den Hamburger Sport. Hauptsache, es dreht sich und bewegt sich, rollt, prellt, schwimmt oder so. Und wir sind sehr motiviert, Euch Sportler dabei zu begleiten und allen interessierten Spaßvögeln darüber zu berichten, egal ob 1. Liga oder Liegestütz vorm Bett. wir uns überlegt, dass wir zwischendurch mal neue Schnittstellen auftun: Wer liebt diese vielen Geschichten und vermittelt sie uns, uns Betrachtern, wenn wir vor der Mattscheibe sitzen und vornehmlich mal andere Sport machen lassen (was ja auch sehr herrlich ist)? Also trafen wir uns mit der Hamburger Journalistin und Autorin Juliane Möcklinghoff vom NDR. Das ist die, die mit dem blinden Extrem-Bergsteiger Andy Holzer extrem in die Berge ging, die erlebte, wie ein Blinder fühlt, und die daraus mit großer Leidenschaft und einer Botschaft für uns Sehende gleich zwei beeindruckende, viel beachtete Dokumentationen produziert hat. Juliane ist „noch 39“, grinst sie, nunmehr seit 2006 für den NDR am Ball – wobei Bälle nicht so zwingend ihr Ding sind. Alles andere dafür umso mehr. Das war schon mit 14 so, da blieb sie nach einem Praktikum bei der New York Times, okay, es war die Dattelner Morgenpost, gleich dort hängen, verdiente als Fotografin ein Vermögen (für 14-jährige Ruhrpott-Kids), für jedes Foto gab´s 20 Maaaak. Abi auch in Datteln, Studium Publizistik, Sport und Politik in Münster, nebenbei Agentur, TV, Funk, Privat, öffentlich-rechtlich beim WDR, alles, was ging und sie weiterbrachte. Dann war sie fertig – noch lange nicht, und sie gönnte sich ein Volontariat beim NDR in Hamburg. „Das war ein Segen“, sagt sie heute. Eher ein Zufall brachte sie mit Mister Sportschau Ernst Huberty zusammen und der, heute ist er 91, fand Juliane wohl ganz klasse und war überzeugt: „Die möchte ich vor der Kamera sehen.“ Da hat sich der NDR offensichtlich brav dran gehalten. Sie wühlt bei NDR Aktuell fleißig mit rum und liebt Sport-Großprojekte, wer nicht. Nicht ganz anspruchslos schwärmt sie für Olympische Spiele, Paralympics, Weltmeisterschaften, und der Zufall wollte es, dass sie in Rio mehrfach am Start war. Erst Olympische Spiele, dann fielen zwei Kollegen für die Paralympics aus (wie blöd …) und bumms, da war Juliane wieder, die so gefühlvoll über die Leistungen der Athleten berichtete, dass nicht nur sie selbst glasige Augen bekam „Es sind die Menschen, das lässt mich nicht los, sie entbehren so viel, hängen sich rein, ich erlebe die Sportler © Foto: Daniel Kopp so emotional, klar, offen, unverblümt, das möchte ich dann auch vermitteln“, und das fällt ihr nicht schwer. Ganz im Gegenteil, als ehemalige erfolgreiche Ruderin weiß sie schon, was hinter einem konsequenten Training steckt ALLES AN BORD? SAVE THE DATE Herbstrauschen am 12. & 13. Oktober! Mehr Infos auf awn.de Besuchen Sie uns auch auf der HAMBURG BOAT SHOW vom 17. bis 21. Oktober 2018 Halle B5 . Stand-Nr. 607 22 Mal eben einen 6.000er…Im Hintergrund der Mount Everest (v.l.n.r: Andy Holzer rechts, sein Kletterpartner links von Juliane). DER AUSRÜSTER FÜR WASSERSPORT + + awn.de + + 040 89 96 97 - 500 + + AWN Wassersportzentrum Hamburg + + Holstenkamp 58 + + awn_hamburg@awn.de