VNW-Tätigkeitsbericht - 2016

vnwschirg

Der VNW-Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 enthält alle wichtigen aktuellen Zahlen und eine Reihe von Beispielen, wie gut geförderter Wohnungsbau ist.

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GEMEINSAM IM NORDEN

FÜR GUTES UND

BEZAHLBARES WOHNEN

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AUF EINEN BLICK

VNW-Mitgliedsunternehmen Ende 2016

Gesamt Genossenschaften Gesellschaften Sonstige Fördermitglieder

Hamburg 101 49 17 1 34

Mecklenburg-Vorpommern 150 70 72 0 8

Schleswig-Holstein 81 48 22 1 10

Insgesamt 332 167 111 2 52

Wohnungsbestand der Mitgliedsunternehmen Ende 2016

Gesamt Eigener Bestand Verwalteter Bestand

Hamburg 300.000 297.000 3.000

Mecklenburg-Vorpommern 276.000 249.000 27.000

Schleswig-Holstein 170.000 139.000 31.000

Insgesamt 746.000 685.000 61.000

Gesamt

Investitionen der Mitgliedsunternehmen 2016 in Mio. Euro

Neubau 567

Instandhaltung 754

Modernisierung 300

Insgesamt 1.621

153

GESAMT

876

280

87

GESAMT

378

97

60

GESAMT

367 190

117

443

194

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Schleswig-Holstein

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.

Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein

Tangstedter Landstraße 83 · 22415 Hamburg

Telefon 040 / 520 11-0 · Fax 040 / 520 11-201

Prüfungsdienst Fax 040 / 520 11-266

E-Mail: info@vnw.de

www.vnw.de

Geschäftsstellen

Geschwister-Scholl-Straße 3 – 5 · 19053 Schwerin

Telefon 03 85 / 74 26-510 · Fax 03 85 / 74 26-500

E-Mail: mv@vnw.de

Fabrikstraße 7 · 24103 Kiel

Telefon 04 31 / 5 15 69 · Fax 04 31/ 55 16 94

E-Mail: sh@vnw.de


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GEMEINSAM IM NORDEN

FÜR GUTES UND

BEZAHLBARES WOHNEN

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Andreas Breitner, Verbandsdirektor, und

WP/StB Gerhard Viemann, Direktor für den Prüfungsdienst

INHALT

02 VNW auf einen Blick

05 Gemeinsam im Norden:

Für gutes und bezahlbares

Wohnen

08 Dietmar Walberg:

Serielles Bauen

10 Christian Pegel:

Mit Fahrstühlen in

die Zukunft

12 Jens Kerstan:

Energiewende im

Quartier

14 Wohnungsbau in Norddeutschland

16 Wohnen in Hamburg

20 Wohnen in Mecklenburg-

Vorpommern

24 Wohnen in Schleswig-Holstein

28 Highlights 2016 / 2017

30 Schwerpunkte der VNW-Verbandsarbeit /

Interessenvertretung und Beratung

32 Der Prüfungsdienst im VNW

34 VNW-Gremien

36 Unsere Vielfalt des bezahlbaren

Wohnens

37 Impressum

38 Verbandsorganisation

DER JAHRESBERICHT

2016/17 IM INTERNET

Alle Artikel stehen online auf der

VNW-Homepage zur Verfügung und

können auch direkt über den jeweiligen

QR-Code aufgerufen werden.

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GEMEINSAM IM NORDEN: FÜR GUTES UND BEZAHLBARES WOHNEN

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

zum ersten Mal hat der VNW im Jahr 2016 / 2017 einen Jahresschwerpunkt für die Verbandsarbeit bestimmt.

„Serielles Bauen als Beitrag zum bezahlbaren Wohnen“ war das leitende Thema. In verschiedenen

Veranstaltungen, Expertengesprächen und Artikeln haben wir uns mit diesem Schwerpunkt auseinandergesetzt.

In einer Marktstudie wurden Potenziale und Hemmnisse des seriellen Bauens analysiert.

Hintergrund für diesen Schwerpunkt ist der hohe Bedarf an schnellem, nachhaltigem und bezahlbarem

Wohnungsneubau. Einige der Verbandsunternehmen haben bereits Typenhäuser entworfen, bauen in

Serie bzw. mit vorgefertigten Modulen.

Ist serielles Bauen also nun der Königsweg für bezahlbaren Wohnraum – oder eher eine Sackgasse?

Das fragt Dietmar Walberg, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., in

seinem Artikel und verdeutlicht, welche Chancen, aber auch welche Grenzen modulares bzw. serielles

Bauen bietet, und räumt mit Vorurteilen auf. „Architektonische Qualität entsteht nicht durch Individualisierung,

wie sie auch nicht durch serielle Produktion zwangsläufig leiden muss“, erklärt der Experte.

In Sachen bezahlbares Wohnen spielt auch die sogenannte zweite Miete eine wichtige Rolle:

die Betriebs- und Nebenkosten. Als Preistreiber längst erkannt, setzen einige VNW-Mitgliedsunter -

neh men bereits auf Alternativen – eine davon ist die Versorgung der Bewohner mit eigens produzier

ter und gespeicherter Energie. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Jens Kerstan, Hamburgs Senator für Umwelt und Energie, berichtet, wie die „Energiewende im

Quartier“ aussehen kann.

Wohnen muss bezahlbar sein – für alle Mieterinnen und Mieter. Vor allem ältere Menschen haben

einen besonderen Bedarf an Gestaltung und Ausstattung von Wohnung und Wohngebäude. Barrierefreie

oder zumindest barrierearme Zugänge werden immer essenzieller – doch Umbau und Ausbau

kosten Geld. Deshalb bietet das Land Mecklenburg-Vorpommern verschiedene Förderprogramme an.

„Wohnen mit Zukunft heißt: Ohne Barrieren in die Zukunft“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie,

Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, in seinem Beitrag.

Der VNW und seine Mitgliedsunternehmen haben sich auch in diesem Jahr wieder für die Menschen in

Norddeutschland eingesetzt. Mit neuen Ideen und gewohnter Expertise. Der Verband hat die Interessen

der Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten, sie in rechtlichen, wohnungswirtschaftlichen

und betrieblichen Fragen beraten, ihre Geschäfte geprüft sowie mit vielen Publikationen

und in zahlreichen Veranstaltungen informiert bzw. fortgebildet.

Stets im guten Austausch mit den Akteuren vor Ort stehen wir „Gemeinsam im Norden:

Für gutes und bezahlbares Wohnen“.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Andreas Breitner

Verbandsdirektor

WP/StB Gerhard Viemann

Direktor für den Prüfungsdienst

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GEMEINSAM IM NORDEN: FÜR GUTES UND BEZAHLBARES WOHNEN

Öffentlich geförderter Wohnungsbau, BDS

Unterirdische Eisspeicherheizung, WIRO

Modulhäuser „15 2 “, SBV

Energieversorgung im Quartier, BVE

KfW-Effizienzhaus 40, 1904

Barrierefreie Niedrigenergiehäuser, Neptun eG

Moderne Stadthäuser, SWG Stralsund


Eine weitergehende Beschreibung der Projekte finden Sie auf Seite 36.

Wohnen am Tannenberg, WOGE Kiel / bgm

Wohnpark Petrihof, WARNOW e.G.

Barrierearmer Neubau, AWG Bad Doberan

Kieler Modell, wankendorfer

„Haus-im-Haus-Prinzip“ auf der IBA, meravis

Barrierearme KfW-Effizienzhäuser 55, GWU Eckernförde eG


SERIELLES BAUEN

Königsweg oder Sackgasse für bezahlbaren Wohnraum?

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum – in erheblichen Dimensionen – ist eine der

größten Herausforderungen, die an Politik, Bau- und Wohnungswirtschaft derzeit gestellt

werden. Die derzeitigen Baukosten gelten dabei als eine der Hürden für eine entsprechende

Umsetzung in höherer Schlagzahl.

Nicht verwunderlich ist daher, dass nach vermeintlich einfachen Lösungen gesucht wird,

um kostengünstiger an die Erstellung von Wohnraum heranzukommen. Die Schaffung von

baulichen Lösungen in Serie scheint daher auf den ersten Blick eine vernünftige Forderung

an die am baulichen Prozess Beteiligten zu sein, um Kostensenkungen zu erreichen.

Auf den zweiten Blick stellt sich das Thema differenzierter dar. Das serielle Bauen lebt,

wenn es wirtschaftliche Effekte erzielen soll, von Skaleneffekten. Skaleneffekte erzielt

man nur durch Masse. Die Erstellung von Wohnraum hat sich allerdings in den vergangenen

Jahrzehnten von diesem Gedanken weitgehend verabschiedet und auf eher individuelle

Lösungen gesetzt. Das mittelgroße Gebäude mit zwölf Wohnungen ist derzeit

das Mehrheitsprodukt im deutschen Mietwohnungsbau, geschaffen von einer mittelständisch

geprägten Bau- und Wohnungswirtschaft, geplant von einer eher kleinteilig

geprägten Architekten- und Ingenieurlandschaft.

Der so entstandene Wohnraum ist an die aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst,

er genügt den zeitgemäßen Komfort- und Qualitätsansprüchen und unterscheidet

sich häufig im Standard kaum, egal ob er im sozial geförderten Wohnungsbau oder freifinanziert

im Eigentumssektor genutzt werden soll. Die meisten Wohngebäude entstehen

so de facto als Unikat. Das alles hat seinen guten Grund: Aus Fehlern der 1970er und

1980er Jahre wurde gelernt, die bauliche und städtebauliche Maßstäblichkeit orientiert

sich an einem anderen Leitbild von Stadtkultur. Vor allem aber wird der Vielfalt heutiger

Nutzeransprüche Rechnung getragen.

Dies alles muss nicht im Widerspruch zu serieller Fertigung stehen. Es steht aber mindestens

im Widerspruch zu einem Einzug industrialisierter Produktionsweisen deutlich höheren

Umfangs im deutschen Wohnungsbau.

Ein Detail, ein Bauelement, das sich wiederholt, muss in sich stimmig sein und sollte

auch regionalen baukulturellen Ansprüchen genügen. Architektonische Qualität entsteht

nicht durch Individualisierung, wie sie auch nicht durch serielle Produktion zwangsläufig

lei den muss. Im Vordergrund stehen vielmehr das Bauelement und die formelle Ausprägung

des Gebäudes, das für den Standort, für die vorgesehenen Nutzer und für das Umfeld

entwickelt worden ist.

8


GASTBEITRAG

Die Einspareffekte im Bereich des seriellen Bauens

sollten nicht überschätzt werden. Nach jahrzehntelangen

Erfahrungen – insbesondere in Schleswig-Holstein

– mit Typengebäuden und -bauteilen, die mit

hoher Marktdurchdringung errichtet wurden, konnten

niemals bauwerkskostenwirksame Einspareffekte von

mehr als 15 Prozent realiter nachgewiesen werden.

Dies ist insbesondere heutzutage wichtig, wo die Primärkonstruktion

des Gebäudes (Tragwerksstruktur und

Rohbau) einen immer geringeren Anteil an den Bauwerkskosten

unserer Wohngebäude – mit weiter sinkender

Tendenz – hat. Serielle Bauweisen hätten also insbesondere

dann eine kostenmäßige Auswirkung, wenn

sie die technische Ausstattung unserer Gebäude sowie

Teile der Ausbaugewerke umfassen. Doch auch hier

gilt: Mindestens mehrere hundert Wohnungen sind

notwendig, um spürbare Kosteneffekte zu erzielen.

Der momentane Kostendruck, der auf der Erstellung

von Wohngebäuden liegt, ist vielschichtiger als die

Optimierungsoptionen der reinen Bauwerkserstellung.

Eine Vielzahl qualitativer Standards, normativer und

gesetzlicher Anforderungen sowie projektspezifischer

Eigenschaften spielen bei den Gesamtkosten des Bauens

eine viel größere Rolle. Rationalisierung kann hier

natürlich auch Vorteile bieten, allerdings ist dabei

mehr gefragt als die serielle Produktion von Gebäu -

den oder Gebäudeteilen, vielmehr ist der gesamte

Entstehungsprozess einschließlich der Genehmigungsphase

und das Zusammenspiel von Behörden, Planung

und Ausführung zu beachten. Genehmigungs- und

Planungsverfahren müssen beschleunigt und eine allgemeine

Entschlackung von behördlichen und gesetzlichen

Rahmenbedingungen muss herbeigeführt werden,

sonst bleibt die alleinige Hoffnung auf Kostenreduktion

durch serielle Bauweisen eine Sackgasse.

Dietmar Walberg

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

für zeitgemäßes Bauen e. V.

Dipl.-Ing. Architekt, geboren 1962 in Kassel,

Studium in Berlin und Kiel bis 1991, bis 2000

projektleitender Architekt in Rastede, Berlin

und Kiel. Seit 2000 arbeitet Walberg für die

Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen

e. V., seit 2010 ist er deren Geschäftsführer.

Er hat diverse Publikationen zu bautechnischen

und bauwirtschaftlichen Themen

veröffentlicht. Walberg ist u. a. hier Mitglied:

Lenkungsgremium Grund- und Planungsnormen

NA Bau beim Deutschen Institut für

Normung DIN; Baukostensenkungskommission

und Bundeskommission AG Standards

im Bauwesen beim BMUB; NAWOH – Verein

zur Förderung der Nachhaltigkeit im

Wohnungsbau e. V.; Netzwerk Innovative

Dämmtechniken; BEEN Baltic Energy Efficiency

Network; Urban Energy, Build with CaRe

(BWC); Netzwerk Niedrigenergiehaus im Bestand

– Region Nord; Messebeirat NordBau.

VNW-Fachausschuss Architektur, Technik und

Energie.

Dietmar Walberg

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

für zeitgemäßes Bauen e. V.

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MIT FAHRSTÜHLEN

IN DIE ZUKUNFT

Förderprogramm zum nachträglichen Einbau findet

großen Anklang in Mecklenburg-Vorpommern

Der demografische Wandel macht auch vor Mecklenburg-Vorpommern nicht halt.

Wenige Geburten, steigende Lebenserwartung und Veränderungen in der Altersstruktur

insbesondere durch Wanderungen verändern die Zusammensetzung der Bevölkerung

im Land. Es wird immer mehr Ältere geben – und sie benötigen immer mehr altersgerechten

Wohnraum. Oder, wie die Enquête-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-

Vorpommern“ feststellte: „Es gibt Bedarf für eine bauliche und strukturelle Anpassung

von Wohnraum an die Bedürfnisse Älterer.“

Diese Entwicklung spiegelt sich seit Jahren zunehmend in den Wohnraumförderprogrammen

des Landes wider: Mehr altengerechte, barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen

durch Anpassungen im Bestand sowie durch Neubau sind ein wichtiger Schwerpunkt.

So werden im Programm „Barrierearmer Umbau“ der schwellen- bzw. stufenlose Umbau

oder barrierefreie Bäder in selbstgenutztem Wohneigentum gefördert. Mit dem Programm

„Wohnungsbau Sozial“ wird der Neubau bezahlbarer Wohnungen gefördert –

unter der Bedingung, dass sie barrierearm bzw. barrierefrei sind.

Ungebrochen großen Anklang findet das Sonderprogramm „Nachrüstung von Personenaufzügen

und Liften“. Es wurde 2014 erstmals aufgelegt, um die Strategie der Landesregierung

„Wohnen mit Zukunft“ angesichts des demografischen Wandels zu unterstützen.

Mit dem Programm wird seither kontinuierlich die Nachrüstung von Personenaufzügen

und Treppenliften in Mietwohngebäuden gefördert – mit einem Zuschuss von

30 Prozent, maximal 59.400 Euro pro Aufzug. Bis Ende 2016 wurde damit der Einbau von

236 Personenaufzügen gefördert und somit der barrierearme Zugang zu 3.285 Wohnungen.

Dafür flossen ca. 9,9 Millionen Euro Fördermittel.

Um mehr bezahlbaren Wohnraum für weniger mobile Menschen in Mecklenburg-Vorpommern

zu schaffen, sorgt die Förderung dafür, dass die Vermieter die Kosten für den

Einbau von Liften und Fahrstühlen nicht voll auf die Mieten umlegen dürfen. So profitieren

die Mieter von barrierearmen Wohnungen zu bezahlbaren Preisen.

Gerade vor dem Hintergrund der Alterung der Bevölkerung muss auch vorausschauend

überlegt werden, wie der Alltag für Ältere zu bewältigen ist. Nur dann werden Wohnungen

von Älteren nachgefragt. Dazu gehört, dass Versorgungseinrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten,

aber auch Ärzte gut zu erreichen sind, um nicht zwingend auf ein eigenes

Auto angewiesen zu sein. Damit diese Versorgung möglichst flächendeckend gewährleistet

ist, hat die Landesregierung mit dem Landesraumentwicklungsprogramm

ein Netz von zentralen Orten erarbeitet und die Kommunen darin kategorisiert.

10


GASTBEITRAG

Neben Ober- und Mittelzentren mit Infrastrukturangeboten,

die nur gelegentlich in Anspruch genommen

werden wie z. B. Krankenhäuser oder auch

Theater, ist große Sorgfalt darauf verwandt worden,

das Netz der Grundzentren mit elementarer Daseinsvorsorge

zu knüpfen und dies bei Investitionsentscheidungen

zu berücksichtigen. Dieser Grundausrichtung

haben wir uns konsequent auch mit der Wohnraumförderung

angeschlossen und die gesamte Förderung an

den Kategorien des Zentrale-Orte-Systems orientiert.

Aus diesem Grund werden mit dem Programm „Nachrüstung

von Personenaufzügen und Liften“ Vorhaben

in den Grund-, Mittel- und Oberzentren des Landes

unterstützt.

Auch 2017 stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern

für dieses Programm vier Millionen Euro bereit. Davon

profitieren nicht nur ältere Menschen. Auch Menschen

mit Behinderungen und Familien mit Kindern kommt

der uneingeschränkte Zugang zu den Wohnungen zugute.

Deshalb – und aufgrund der anhaltenden Nachfrage

nach Zuschüssen aus diesem Programm – sind wir

bestrebt, es in den kommenden Jahren fortzuführen.

Denn Wohnen mit Zukunft heißt: Ohne Barrieren in

die Zukunft.

Christian Pegel

Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Mecklenburg-Vorpommern

Christian Pegel

Minister für Energie, Infrastruktur

und Digitalisierung des Landes

Mecklenburg-Vorpommern

Geboren am 7. Januar 1974 in Hamburg,

studierte Pegel Rechtswissenschaften

an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität

Greifswald und wurde 2005 als Rechtsanwalt

zugelassen. Von 2006 bis 2011

war er neben seiner anwaltlichen Tätigkeit

wissenschaftlicher Mitarbeiter am

Lehrstuhl für Strafrecht an der Universität

Greifswald. Pegel war von 1997 bis

2001 Geschäftsführer der SPD-Fraktion

in der Bürgerschaft Greifswald, von

2009 bis 2012 Mitglied der Bürgerschaft

und von 2011 bis 2012 Mitglied

im Kreistag Vorpommern-Greifswald.

Seit Oktober 2016 ist er Mitglied des

Landtags Mecklenburg-Vorpommern.

Im Juni 2012 wurde er zum Chef der

Staatskanzlei berufen. Seit Januar 2014

Minister für Energie, Infrastruktur und

Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern,

wurde er am

1. November 2016 erneut zum Ressortchef

im nach der Landtagswahl 2016

teilweise umstrukturierten Ministerium

für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

ernannt.

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ENERGIEWENDE

IM QUARTIER

Die Energiewende ist nach wie vor eine große gesellschaftliche Aufgabe. Energieeinsparung,

Energieeffizienz und der Übergang zu erneuerbaren Energien sind entscheidende

Beiträge für den Klimaschutz. Sie sind gleichzeitig auch die richtige Antwort für Versorgungssicherheit

und langfristig stabile Energiekosten. Darum liegen in der Energiewende

auch große Chancen.

Von Anfang an war die Energiewende ein Projekt, das von unten gewachsen ist: Ohne

die Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, von Energie-Genossenschaften und Kommunen

wäre Deutschland heute nicht führend bei den erneuerbaren Energien, und ohne sie

wäre auch Hamburg nicht das Zentrum der Windenergie.

Hamburg will auch bei der Wärmeversorgung die Energiewende voranbringen. Denn

in einem durchschnittlichen Haushalt gehen rund drei Viertel des Energiebedarfs aufs

Konto der Heizung. Entsprechend hoch ist das Potenzial für Energieeinsparungen

und für den Klimaschutz. Hohe energetische Standards der Gebäude sind eine wichtige,

aber nicht die einzige Voraussetzung. Genauso wichtig sind die effiziente, klima -

freund liche Energieerzeugung und die Einbindung erneuerbarer Energien, die oft

am güns tigsten in Wärmenetzen gelingt. Nicht zuletzt sind hohe Heizkosten auch

ein soziales Problem. Gefragt sind also intelligente Lösungen, die sich wirtschaftlich

genauso rechnen wie ökologisch.

Wie gut Klimaschutz und kostengünstige Energieversorgung zusammengehen können,

zeigt seit Anfang des Jahres ein gemeinsames Projekt des Bauvereins der Elbgemeinden

und des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie. In der Wohnanlage Heidrehmen

in Sülldorf werden zukünftig 800 Wohneinheiten dezentral und günstig mit Strom

und Wärme versorgt. Möglich wird das durch die Kombination eines Blockheizkraftwerks

mit Solaranlagen, Wärmespeicher und lokalem Wärmenetz. Der direkt vom Blockheizkraftwerk

bezogene Strom kostet weniger Gebühren und Abgaben, die Ersparnis können

Mieterinnen und Mieter direkt an ihrer Stromrechnung ablesen.

12


GASTBEITRAG

Die Umweltbehörde hat ein eigenes Programm aufgelegt,

um Wärme aus erneuerbaren Energien, Wärmespeicher

und Wärmenetze im Quartier finanziell

zu fördern. Das Projekt von BVE und Hamburg Energie

in der Wohnanlage Heidrehmen ist das erste, das wir

damit möglich machen konnten. Die technische Lösung,

die Kooperation der Partner und der unmittelbare

Nutzen für die Mieterinnen und Mieter sind beispielhaft.

Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel an vielen

anderen Orten in Hamburg Schule macht. Denn

die Energiewende soll weiter vielfältig bleiben. Damit

wir unsere Ziele erreichen, brauchen wir die Zusammenarbeit

vieler verschiedener Akteure und die Vielfalt

unterschiedlicher Lösungsansätze. Und nicht zuletzt

sollen möglichst viele direkt von der Energiewende

profitieren.

Jens Kerstan

Senator in der Behörde für Umwelt und Energie

der Freien und Hansestadt Hamburg

Jens Kerstan

Senator in der Behörde für Umwelt und

Energie (mit Abteilung Landschaftsplanung

und Stadtgrün) der Freien und Hansestadt

Hamburg

Am 18. Februar 1966 in Hamburg geboren,

aufgewachsen in Bergedorf. An das Studium

der Volkswirtschaftslehre an der Universität

Hamburg schließen sich eine Traineestelle

bei der Körber AG sowie darauffolgend eine

Tätigkeit als Projektleiter Marketing bei der

Hauni Maschinenfabrik AG an. Von 1995 bis

2011 Vorsitzender des Naturschutzverbands

Gesellschaft für ökologische Planung (GÖP)

in Hamburg. Seit 1998 Mitglied der GAL /

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, stellvertretender

GAL-Landesvorsitzender von 2001 bis 2008.

Seit 2002 Mitglied der Hamburgischen

Bürgerschaft und bis 2015 Sprecher verschiedener

Behörden. Zwischen 2004 und 2008

außerdem Vorsitzender des Unterausschusses

„Vermögen und öffentliche Unternehmen“.

Anschließend bis 2015 Fraktionsvorsitzender

der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion Hamburg.

Seit April 2015 Senator in der Behörde

für Umwelt und Energie.

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01 WOHNUNGSBAU

IN NORDDEUTSCHLAND

1,6 Mrd.

Gesamtinvestitionen

876 Mio.

Investitionen

378 Mio.

Investitionen

367 Mio.

Investitionen

INVESTITIONEN

Die 332 Mitgliedsunternehmen des VNW sind ein wichtiger wirtschaftlicher und

sozialer Faktor in der Metropolregion Norddeutschland. Im Jahr 2016 investierten sie

rund 1,6 Milliarden Euro in Neubau, Modernisierung und Bestandspflege (Hamburg:

876 Millionen Euro, Mecklenburg-Vorpommern: 378 Millionen Euro, Schleswig-

Holstein: 367 Millionen Euro). Mit ihren Investitionen sichern sie rund 25.000 Arbeitsplätze

im Baugewerbe und geben rund 1,5 Millionen Menschen ein Zuhause.

HAMBURG

2016 haben die 101 Mitgliedsunternehmen in Hamburg 876 Millionen Euro investiert.

Die Fertigstellungen sind von 1.923 Wohnungen im Jahr 2015 auf 1.723 im Jahr 2016

gefallen. Gründe liegen in einem hohen Bauüberhang. Für 2017 planen die Unternehmen

1.775 Wohnungen fertigzustellen.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

2016 haben die 150 Mitgliedsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern 378 Millionen

Euro investiert. Die Neubautätigkeit ist von 463 Wohnungen in 2015 auf 431

leicht gefallen. Die Unternehmen planen für 2017 die Fertigstellung von 620 Wohnungen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

2016 haben die 81 Mitgliedsunternehmen in Schleswig-Holstein 367 Millionen Euro

investiert. Sie haben 946 Wohnungen neu gebaut und liegen damit über den

Neubautätigkeiten aus 2015 – da sind es 670 Fertigstellungen gewesen. In 2017

sollen 920 Wohnungen fertiggestellt werden.

(Angaben in Euro)

14


31.000

170.000

Wohnungen

139.000

27.000

276.000

Wohnungen

249.000

3.000

300.000

Wohnungen

297.000

WOHNUNGEN

eigener Bestand

verwalteter Bestand

332

Mitgliedsunternehmen

gesamt

746.000

Wohnungen

5,61

Euro durchschnittliche

Nettokaltmiete / m²

HH

300.000

43

MV

276.000

55

SH

170.000

25

Wohnungsbestand

Ende 2016

Anteil am

Mietwohnungsbestand in %

6,34

5,07

5,41

durchschnittliche

Nettokaltmiete/m² in Euro

15


WOHNEN IN HAMBURG

16


Die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG und die

Altonaer Spar- und Bauverein eG realisieren zwei benachbarte

Neubauprojekte in der Hamburger HafenCity.

Die beiden KfW-Effizienzhäuser 55 werden insgesamt über

102 Wohnungen, davon 36 öffentlich gefördert, und sieben

Gewerbeeinheiten verfügen. Die Visualisierung zeigt das

Projekt der Hamburger Wohnen eG an der Shanghaiallee /

Kobestraße. Quelle: Baugenossenschaft Hamburger

Wohnen eG / Visualisierung: siebrecht münzesheimer +

bof architekten 17


WOHNEN IN HAMBURG

Die SAGA Unternehmensgruppe hat

im Jahr 2016 mit dem Bau von mehr

als 1.750 Wohnungen begonnen und

sorgt damit erneut für modernen

und günstigen Wohnraum in lebenswerten

Quartieren. In den kommenden

Jahren wird der Konzern die

hohen Neubauzahlen verstetigen

und eigene Systemhäuser zur Reduzierung

der Baukosten entwickeln.

Quelle: SAGA Unternehmensgruppe/

Foto: Thomas Duffé

WOHNUNGSMARKT HAMBURG

Der Wohnungsmarkt in Hamburg funktioniert. Dies

zeigt auch die Anfang des Jahres 2017 vorgelegte

„CRES Studie zum Hamburger Mietwohnungsmarkt“.

Das Center for Real Estate Studies (CRES) wurde von

den wohnungswirtschaftlichen Verbänden beauftragt,

die tatsächliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter in

den Hamburger Bezirken und Stadtteilen zu ermitteln.

Im Ergebnis liegt die Durchschnittsmiete der VNW-Mitgliedsunternehmen

bei 6,34 Euro/m² und der privatwirtschaftlichen

Vermieter bei 9,22 Euro/m². Damit

ergibt sich für Hamburg eine Durchschnittsmiete von

8,15 Euro/m² netto-kalt pro Monat. Bis Ende 2016 wurden

in Hamburg 12.471 Wohnungen genehmigt. Damit

wurde das im Bündnis für das Wohnen und im Vertrag

für Hamburg vereinbarte Ziel von jährlich 10.000 zu genehmigenden

Wohnungen deutlich übertroffen. 2016

wurden in Hamburg insgesamt 7.722 Wohnungen fertiggestellt

– davon 2.433 im geförderten Neubau. Das

sind 11 Prozent Sozialwohnungen mehr als 2015. Bewilligt

wurden 2.290 öffentlich geförderte Wohnungen

mit Mietpreisen und Belegungsbindungen und zusätzlich

1.017 Einheiten in Flüchtlingsunterkünften mit der

Perspektive Wohnen, die nach ihrer Nutzung als Flücht-

6.000

10.000 *

* geplante jährliche Baugenehmigungen

neues „Bündnis für das

Wohnen in Hamburg“

BÜNDNIS FÜR DAS WOHNEN IN HAMBURG

Im Jahr 2016 wurde ein neues „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“

geschlossen. Anstatt bisher jährlich 6.000 Baugenehmigungen zu erteilen,

sollen im neuen Bündnis 10.000 genehmigt werden – davon ab 2017

3.000 öffentlich geförderte Wohnungen. Das sind 1.000 mehr als vorher.

In keinem anderen Bundesland werden im Verhältnis zur Einwohnerzahl

mehr Sozialwohnungen gebaut als in Hamburg. Ergänzend wurde

ein „Vertrag für Hamburg – Wohnungsneubau“ zwischen Senat und Bezirken

geschlossen, in dem die bezirklichen Zielzahlen im Wohnungsneubau

sowie weitere Regelungsmechanismen vereinbart wurden. Ziel

des Wohnungsbaus ist ein Drittelmix aus geförderten Mietwohnungen,

frei finanzierten Mietwohnungen und Eigentumswohnungen.

18


ca. 1,77 Mio. Einwohner

755,22 km²

2.351 Einwohner pro km²

Stand 2015. Zahlen für 2016 liegen

aufgrund von Problemen bei der Meldebehörden-Software

noch nicht vor.

Quelle: Statistische Ämter

lingsunterkunft dem Hamburger Wohnungsmarkt zur

Verfügung stehen. In Neubau, Modernisierung, Instandhaltung

und das Wohnumfeld haben die Hamburger

Verbandsunternehmen in 2016 876 Millionen Euro investiert.

Investitionen 2016

in Mio. Euro

Wohnungsbestand

Ende 2016

3.000

POSITIONEN DES VNW LANDESVERBANDES

HAMBURG E.V.

Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsunternehmen

haben The menschwerpunkte für das Arbeitsprogramm

2017 bis 2019 gesammelt. Der Vorstand des Landesverbandes

Hamburg hat daraus ein Positionspapier

erstellt, das zur Kommunikation mit Behörden, Bezirken

und Partnern verwendet wird. Insbesondere werden

die Positionen in das Bündnis für das Wohnen eingebracht.

Der Landesverband setzt sich z. B. für eine

transparente Darstellung der Auswirkungen planerischer

und ordnungsrechtlicher Entscheidungen auf die

Baukosten und den Mietpreis ein, bei der Konzeptvergabe

städtischer Grundstücke für ein optimiertes Verfahren.

Es werden Vorschläge zur Verbesserung und

Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren diskutiert

sowie Rahmenbedingungen für bezahlbares Bauen

und Wohnen.

WOHNUNGSBAUFÖRDERUNG

Mit den Wohnraumförderprogrammen stellt der Senat

rund 245,74 Millionen Euro Subventionsbarwert für den

Neubau und die Modernisierung von Wohnungen zur

Verfügung. Das sind 70,83 Millionen mehr als im Vorjahr.

52 Prozent aller Hamburger Haushalte liegen innerhalb

der Einkommensgrenzen des 2. Förderwegs,

38 Prozent davon innerhalb des 1. Förderwegs. Mit der

Modernisierungsförderung von 26,64 Millionen Euro

kann der Wohnungsbestand kontinuierlich und sozialverträglich

modernen Wohnverhältnissen sowie an

energieeffiziente und barrierefreie Standards angepasst

werden.

WOHNUNGSMARKT

HAMBURG

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

153

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

Neubau

Instandhaltung

Modernisierung

0

8.000

6.000

4.000

2.000

0

GESAMT

876

443

280

rd. 245,74

Mio. Euro

GESAMT

300.000

eigener Bestand

verwalteter Bestand

Subventionsbarwert stellt der Senat mit den Wohnraumförderprogrammen

für den Neubau und die Modernisierung von Wohnungen

zur Verfügung – 70,83 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 *

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

297.000

* Quelle: Behörde für Stadtentwicklung

und Wohnen, Hamburg

Quelle: Statistikamt Nord

19


WOHNEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN

20


In der Altstadt von Güstrow hat die Allgemeine WohnungsbauGenossenschaft

Güstrow - Parchim und Umgebung eG

zwei Mehrfamilienhäuser mit acht Wohnungen und einer

gewerblichen Einheit neu gebaut. Der Fokus des Neubaus

liegt auf großen, familiengerechten Wohnungen. Quelle:

AWG Güstrow21


WOHNEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN

Die NEUWOGES hat dieses rund 40

Jahre alte Wohngebäude in der Neubrandenburger

Oststadt umfassend

saniert und modernisiert. Es sind 50

moderne Zwei- und Dreizimmerwohnungen

entstanden, davon 30 barrierefrei.

Alle Wohneinheiten wurden

außerdem mit Balkonen ausgestattet.

Zuschüsse erhielt die NEUWOGES

über das Landesprogramm Personenaufzüge

und Lifte. Quelle: VNW /

Foto: Lena Fritschle

WOHNUNGSMARKT MECKLENBURG-VORPOMMERN

Die regionalen Wohnungsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern

sind weiter stabil. Die Baugenehmigungen

für Wohnungen sind von 6.262 auf 6.231 leicht gefallen.

Die durchschnittliche Leerstandsquote betrug Ende

2016 5,8 Prozent im eigenen Bestand und liegt damit

um 0,34 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Auch die Fluktuationsrate ist rückläufig. Zu beachten

ist allerdings, dass sich die Entwicklung im Flächenland

Mecklenburg-Vorpommern sehr differenziert vollzieht.

Die Durchschnittsmiete ist im Vergleich zum Vorjahr

von 5,00 Euro/m² um 1,4 Prozent auf 5,07 Euro/m² gestiegen.

In der Fläche liegt die Durchschnittsmiete unter

diesem Wert, in den Groß- und Universitätsstädten

meist darüber. Die Fertigstellungszahlen des Jahres

2016 lagen mit 431 Wohnungen knapp 7 Prozent unter

dem Ergebnis des Vorjahres. Für 2017 planen die Unternehmen

hingegen den Neubau von 620 Wohnungen.

Die Investitionen der Mitgliedsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

sind mit rund 281 Millionen Euro

für die Modernisierung und Instandsetzung über

Vorjah resniveau und sollen in 2017 auf 298 Millionen

Euro steigen. Die Ausgaben für den Wohnungsneubau

steigen ebenfalls an und sollen im Jahr 2017 rund 155

Millionen Euro ausmachen.

WOHNUNGSWIRTSCHAFTLICHES

GESAMTKONZEPT NÖTIG

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßt

die Entscheidung der neuen Landesregierung, den Bau-

NEUE ANFORDERUNGEN DURCH PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT

Mit zunehmend älter werdender Bevölkerung nimmt das Thema Pflege

an Bedeutung zu. Ende 2015 waren rund 79.000 Personen in Mecklenburg-Vorpommern

pflegebedürftig, ein Anstieg um 9,2 Prozent gegenüber

der Erhebung von 2013. Der Anteil der Pflegebedürftigen an der

Gesamt bevölkerung variiert in den Landkreisen. Den höchsten Anteil

hält der Landkreis Vorpommern- Rügen (6,3/100 Einwohner), die niedrigste

Quote die Hansestadt Rostock (4,1/100 Einwohner). Mehr als drei

Viertel der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut. Die Nachfrage

nach ambulanter Hilfe, aber auch nach intelligenten technischen Assistenzsystemen

in der Wohnung steigt.

22


Bereich dem Infrastrukturministerium zuzuordnen, und

freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. In der

Koalitionsvereinbarung der Regierungsparteien sind

gute Ansätze zu finden, es fehlt jedoch ein wohnungswirtschaftliches

Gesamtkonzept, das eine komplexe

Sichtweise beinhaltet. Die Entwicklung der ländlichen

Räume, die Neuausrichtung des Stadtumbaus, Digitalisierung

in der Wohnungswirtschaft und „Wie weiter

mit dem Klimaschutz?“ sind Themen für die Weiterführung

der Allianzgespräche.

NEUES FÖRDERPROGRAMM „NEUBAU SOZIAL“

Für die Programmjahre 2016/2017 hat das Land ein seit

langem gefordertes Zuschuss-Förderprogramm „Neubau

sozial“ aufgelegt (in 2016: 12,5 Mio. Euro / in 2017: 14,5

Mio. Euro). Bedingung ist, dass es am Markt einen Wohnungsmangel

gibt, der sich in einer Leerstandsquote von

weniger als vier Prozent ausdrückt. Die anfängliche Miete

beträgt 5,50 Euro/m² Wohnfläche; gekoppelt an eine

Belegungsbindung von 20 Jahren. Durch die Begrenzung

auf Standorte mit geringem Leerstand sind nur wenige

Unternehmen förderfähig. Andererseits gibt es

Neubaubedarfe landesweit, die es erforderlich machen,

das Zuschussprogramm „Neubau sozial“ auch auf Städte

und Gemeinden mit Wachs tums perspektive zu übertragen,

unabhängig von der festge legten Leerstandsquote.

Der Bedarf an altengerechten, zumindest barrierereduzierten

Wohnungen mit Personenaufzug und vertretbaren

Mieten rechtfertigt diese Forderung. Bisherige frei

finanzierte Neubauvorhaben können in einem Preissegment

von anfänglich 5,50 Euro/m² nicht realisiert werden.

BEZAHLBARKEIT DES WOHNENS SICHERN

Die Entwicklungen kommunaler Gebühren und Abgaben

sowie die Kosten für die Lieferung von Wärme und

Warmwasser haben sich auch in 2016 als Preistreiber erwiesen.

Durch den seit 2014 fortgeschriebenen Gebührenspiegel

konnten insbesondere bei den Fernwärmepreisen

akzeptable Lösungen erzielt werden. Als neuer

Handlungsschwerpunkt für 2017 zeigen sich die Entwicklungen

der Gebühren für Abwasser und Müll.

Ebenfalls wichtiges Thema ist und bleibt die Festlegung

der Angemessenheit im Rahmen der Kosten der Unterkunft

– diese korrespondiert häufig nicht mit den Kosten

entwicklungen der kalten Betriebskosten.

WOHNUNGSMARKT

MECKLENBURG-VORPOMMERN

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

Investitionen 2016

in Mio. Euro

87

7.500

5.000

2.500

7.500

5.000

2.500

Neubau

ca. 1,6 Mio. Einwohner

23.211,05 km²

69 Einwohner pro km²

Instandhaltung

Modernisierung

0

0

GESAMT

378

194

97

14,5 Mio.

Euro

Wohnungsbestand

Ende 2016

27.000

GESAMT

276.000

eigener Bestand

249.000

verwalteter Bestand

Zuschüsse gewährt das Land 2017 im Förderprogramm „Neubau

sozial“. In 2016 waren es bereits 12,5 Mio. Euro. Die Nachfrage nach

der Zuschussförderung ist verhalten. Die Wohnungswirtschaft befindet

sich daher aktuell in Gesprächen mit dem Ministerium.

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Stand 2015. Zahlen für 2016 liegen

aufgrund von Problemen bei der Meldebehörden-Software

noch nicht vor.

Quelle: Statistische Ämter

Quelle: Statistikamt Nord

23


WOHNEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

24


Die Flensburger Arbeiter-Bauverein eG hat in Flensburg-

Sandberg fünf architektonisch hochwertige Gebäude mit

insgesamt 158 Wohnungen neu gebaut. Im Januar 2017

wurde der letzte Bauabschnitt fertiggestellt. Eine wesentliche

Herausforderung an das Konzept bestand darin, Wohnraum

für eine breite Zielgruppe zu schaffen: Paare, Studenten,

Wohngemeinschaften, Senioren – kleine bis mittlere

Haushalte. Um dieser Anforderung gerecht zu werden und

gleichzeitig baulich auf Veränderungen im Wohnungsmarkt

reagieren zu können, wurde bei der Gestaltung der Grundrisse

gesteigerter Wert auf eine variable Raumaufteilung

gelegt. Quelle: Flensburger Arbeiter-Bauverein eG / Foto:

Marianne Lins, 25Flensburg


WOHNEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Die Grundstücks-Gesellschaft TRAVE

mbH modernisiert seit 2014 in Lübeck-Moisling

ihre Wohngebäude

aus den 1960er Jahren. Rund 220

Wohnungen sind dort bisher umfangreich

und neubauähnlich modernisiert

worden. Alle Wohnungen wurden

aus Mitteln der Wohnraumförderung

mitfinanziert und können

daher weiterhin zu günstigen Mieten

angeboten werden. Quelle: Grundstücks-Gesellschaft

TRAVE mbH /

Foto: byRudolf Fotografie

WOHNUNGSMARKT IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Auch 2016 war die Entwicklung der Wohnungsmärkte

in Schleswig-Holstein stabil. Dank kontinuierlich hoher

Investitionen konnten die Mitgliedsunternehmen den

Leerstand auf niedrigem Niveau halten bzw. noch weiter

reduzieren. Die Investitionen beliefen sich 2016 auf

rund 367 Millionen Euro in die Modernisierung, die Instandsetzung,

aber auch in den Neubau und in das

Wohnumfeld. Der durchschnittliche Leerstand lag bei

1,6 Prozent. Die Fluktuation blieb mit durchschnittlich

9,4 Prozent weitgehend unverändert. Der Mietdurchschnitt

hat sich investitionsbedingt leicht erhöht und

liegt im Bestand bei 5,41 Euro/m 2 (zuvor 5,38). Die positive

Entwicklung bei den Baugenehmigungen hat noch

einmal deutlich Fahrt aufgenommen. Mit 16.244 lagen

diese im Jahr 2016 um 3.230 höher als 2015. Vergleichbar

hohe Genehmigungszahlen gab es zuletzt Ende

der 1990er Jahre. Die Mitgliedsunternehmen haben in

2016 946 Wohnungen neu gebaut – 276 Wohnungen

mehr als im Jahr 2015.

STEIGENDE WOHNKOSTENBELASTUNG DURCH

STEIGENDE NEBENKOSTEN

Grundsätzlich verteuern steigende Nebenkosten, insbesondere

für Energie, das Wohnen seit Jahren. Laut Statistischem

Bundesamt sind die Kosten für Haushalts energie

(ohne Strom) zwischen 2000 und 2016 um 72 Prozent

gestiegen. Allerdings gibt es hier seit 2013 auch Rückgänge.

Das Plus beim Strom lag bei 103 Prozent. Die kalten

Betriebskosten haben sich nach den Berechnungen

um 24 Prozent erhöht. In letzter Konsequenz beschneidet

das auch die Spielräume zur Entwicklung der Nettokaltmieten.

Die Nettokaltmieten stiegen im selben Zeitraum

um 19 Prozent. Nach mehrjährigem Rückgang zog

die Teuerungsrate insgesamt zuletzt wieder leicht an

(auf 0,5 Prozent in 2016 – davor 0,3 Prozent).

ANSPRUCHSVOLLES INVESTITIONSUMFELD

Auf der Investitionsseite sind die Kosten für den Wohnungsbau

weiter gestiegen. Kostentreiber waren vor

allem schärfere ordnungsrechtliche Vorgaben und da-

NEUBAUBEDARF Das Land schätzt den Neubaubedarf auf gut

154.000 Einheiten bis 2030. Angesichts des prognostizierten Bedarfs

müsste der Großteil schon bis 2020 entstehen (78.000). Bedarfsschwerpunkte

sind erwartungsgemäß die kreisfreien Städte (mit

großen Unterschieden) und die Hamburg-Rand-Kreise.

26


durch steigende Preise vor allem auf der Materialseite

und in den Ausbaugewerken. Auch Markteffekte kommen

aufgrund knapper Kapazitäten auf der Planungsund

Ausführungsseite zum Tragen. Immer komplexere

Anforderungen treiben ebenso die Planungskosten in

die Höhe. Gleiches gilt für zusätzliche kommunale Auflagen.

Im Ergebnis sind die Bauwerkskosten zwischen

2000 und 2016 durchschnittlich um 49 Prozent gestiegen.

Deutlich steigen seit Jahren auch die Bodenprei -

se. Zusätzlich wird das Investitionsklima durch wiederkehrende

politische Bestrebungen zur Verschärfung des

Mietrechts belastet. Die Summe der Anforderungen,

damit verbundene Kosten und das Fehlen von Planungssicherheit

erschweren es, guten und bezahlbaren Wohnraum

zu schaffen. Der Landesverband setzt sich in Politik

und Verwaltung dafür ein, Anforderungen und Auflagen

zu überdenken und ggf. auf ein sinnvolles Maß zu

begrenzen.

Investitionen 2016

in Mio. Euro

117

60

ca. 2,84 Mio. Einwohner

15.799,65 km²

180 Einwohner pro km²

GESAMT

367 190

Wohnungsbestand

Ende 2016

31.000

GESAMT

170.000

Stand 2015. Zahlen für 2016 liegen

aufgrund von Problemen bei der Meldebehörden-Software

noch nicht vor.

Quelle: Statistische Ämter

WOHNUNGSBAUFÖRDERUNG

Der Bestand an Sozialwohnungen in Schleswig-Holstein

ist infolge der Bindungsverkürzung durch das SHWoFG

auf 50.000 Einheiten gesunken. Der Bindungsabbau wird

teilweise durch den Aufbau neuer Bindungen kompensiert.

In der Hauptsache ist es die Wohnungswirtschaft,

die in dieses Wohnungsmarktsegment investiert. Im

Zeitraum 2015/2016 wurden Fördermittel in Höhe von

150 Millionen Euro für den Bau von 1.380 Wohnungen

vergeben. Das damit insgesamt ausgelöste Investitionsvolumen

beläuft sich auf 345 Millionen Euro. 270 Millionen

Euro für weitere Projekte sind in der Beratung.

Das Land stellt zur Umsetzung Fördermittel aus dem

laufenden Programm 2015 – 2018 zur Verfügung (316

Millionen Euro für den Mietwohnungsbau). Weitere

400 Millionen Euro stehen im Sonderprogramm „Erleichtertes

Bauen“ bereit. In Anpassung an die Marktrealitäten

wird erstmals auch für den Neubau ein Investitionszuschuss

von 250 Euro/m² geförderter Wohnfläche gewährt.

Ohne Berücksichtigung des geförderten Neubaus bzw.

von Belegungsrechtsankäufen würde der Sozialwohnungsbestand

bis 2030 um gut 60 Prozent zurückgehen.

WOHNUNGSMARKT

SCHLESWIG-HOLSTEIN

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

16.000

14.000

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

Neubau

Instandhaltung

Modernisierung

Fördermittel wurden im Zeitraum

2015/2016 für den Bau von 1.380

Wohnungen vergeben.

0

16.000

12.000

8.000

4.000

0

27

eigener Bestand

139.000

verwalteter Bestand

rd. 150 Mio. Euro

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Quelle: Statistikamt Nord


02

HIGHLIGHTS

2016 / 2017

17

Tagungen

117

Seminare

4.100

Teilnehmer

JUNI

JUNI

SEPTEMBER

NOVEMBER

Verbandstag

8. Fachforum

Rechnungswesen

Arbeitstagung

4. Norddeutscher

Mietrechtstag

16. Juni 2016

Kiel

26. / 27. Juni 2016

Boltenhagen

5. – 7. September 2016

Rostock-Warnemünde

7. November 2016

Lübeck

220 Teilnehmer

124 Teilnehmer

Wohnen. Bauen. Leben.

„Quo vadis Mietrecht?“

860 Teilnehmer

120 Teilnehmer

28


JANUAR

FEBRUAR

MÄRZ

MAI

20. ManagementForum

Fachtagung

BAU

3. Fachtagung

„Digitalisierung in der

Wohnungswirtschaft“

Norddeutscher

Genossenschaftstag

17./18. Januar 2017

Rostock-Warnemünde

7./8. Februar 2017

Braunschweig

1. März 2017

Hamburg

16./17. Mai 2017

Bremen

Wir. Bauen. Wohnen.

240 Teilnehmer

70 Teilnehmer

„Smartes Arbeiten – mit

oder trotz Big Data“

130 Teilnehmer

„Wohnungsgenossenschaften

als Partner der

Kommune“

200 Teilnehmer

29


L332

Puppenbrücke

An der Untertrave

Holstentor

Alfstraße

Fischstraße

Braunstraße

Laeizhalle

Wallanlagen

Bürgerpark

Messe

Bremen

ÖVB-Arena

Bremen Hbf

l e

Außenallee

Travepromenade

Bertlingstraße

HOTEL SCANDIC HAMBURG EMPORIO

GÄNSEMARKT

Laeizhalle

LAEIZHALLE

EMPORIO

EMPORIO

SCHWERPUNKTE DER VNW-VERBANDSARBEIT

03

INTERESSENVERTRETUNG

UND BERATUNG

Der VNW vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit

und bietet ihnen umfassende Dienstleistungen wie Beratungen, Fort- und Weiterbildungen

an. Für Wohnungsgenossenschaften ist der VNW als gesetzlicher Prüfungsverband tätig.

h/wir nehme/n verbindlich am

rddeutschen mietrechtstag

. November 2016 in Lübeck teil.

nehmen

ax

il

eLduNg

bis zum 14. Oktober 2016

ax an

/ 520 11-201

per E-Mail an

vier@vnw.de

schrift

prechpartNer

er maaß, Nicola olivier

040 / 52011-221 • E-Mail: olivier@vnw.de

NahMegebühreN

uro je Teilnehmer/in

sive Getränke und Verpflegung)

ahmebescheinigungen werden auf Wunsch

estellt.

VeraNstaLtuNgsort

Radisson Blu Senator Hotel

Willy-Brandt-Allee 6, 23554 Lübeck

Tel. 0451 / 1420

www.senatorhotel.de

ENTSCHEIDUNGSHILFE 4c 35

SCHÖNHEITSREPARATUREN

IM MIETRECHT

L332

Wi ly-Brandt-Allee

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RADISSON

BLU SENATOR

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RIVERSIDE

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Holstenstr.

vNW

verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.v.

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

An der Untertrave

U

S

4. Norddeutscher Mietrechtstag

7. November 2016 / Lübeck

Quo vadis mietrecht?

§

§

Entscheidungshilfe 35 /

4. Norddeutscher Mietrechtstag

7. November 2016, Lübeck

§ §

§

Der Schwerpunkt des Verbandsjahres 2016 / 2017 lag beim Thema „Serielles Bauen als Beitrag

zum bezahlbaren Wohnen“. Im Laufe des Verbandsjahres hat der VNW eine Markt studie

beauftragt, einen Wettbewerb angeboten und eine Fachexkursion durchgeführt. Des Weiteren

wurden die verschiedenen Aspekte des seriellen Bauens in einer Artikelserie im VNW-

Magazin besprochen und vielfältige Vorträge bei den VNW-Veranstaltungen gehalten.

Umfangreiches Material steht allen Interessierten auf der VNW-Homepage zur Verfügung.

Am Verbandstag im Juni 2017 beginnt der Jahresschwerpunkt 2017/2018: Digitalisierung.

Rechtsberatung

Im Verbandsjahr 2016/17 stand die Beratung zum Miet-, Betriebskosten-, Wohnungseigentums-,

Gesellschafts-, Genossenschafts-, Multimedia- sowie neuerdings auch zum Datenschutzrecht

im Vordergrund. Der BGH hat die Anforderungen an die Betriebskostenabrechnung

gelockert, weshalb die Angabe der Vorwegabzüge entfallen kann. Des Weiteren

spielte die Kommentierung aktueller Urteile des Bundesgerichtshofes und der Instanzgerichte

eine wichtige Rolle. Breiten Raum nahmen die Seminartätigkeit und diverse Inhouse-Schulungen

bei Mitgliedsunternehmen ein. Im Mai 2016 veröffentlichte der Fachausschuss

Recht die vielbeachtete Entscheidungshilfe „Schönheitsreparaturen im Mietrecht – Ein

Leit(d)faden für Vermieter von Wohnraum“. In Zukunft wird er sich insbesondere mit dem

Thema Digitalisierung befassen.

0511 / 1265-111

oder per E-Mail an

SOZIALMANAGEMENT UND QUARTIERS ENTWICKLUNG

i.birnbaum@vdw-online.de

Genossenschaftstag 2017 in Bremen teil.

Begrüßungs-Barbecue am 15. Mai ab 19 Uhr

„Lebenslanges Wohnen“ war in diesem Jahr weiterhin wichtiges Gesamte Tagung 16./17. Mai 2017Handlungsfeld

Ich nehme am 16. Mai 2017 teil:

Städtebauliche Exkursion von 9 –12 Uhr oder

der Verbandsunternehmen in der Quartiersentwicklung. Pläne Forum für Aufsichtsräte für von die 10–12 Uhr Versorgung

PARK

Unternehmen

und Pflege der Bewohner im Quartier konnten konkretisiert und teilweise bereits

Name

Name

umgesetzt werden. Infolge der starken Zuwanderung in 2015 bleibt die interkulturelle

Arbeit ein Schwerpunkt im Bereich des Sozialmanagements. Die Mitglie-

Name

ZimmerreserVierung

Tel. / Fax

Tagungshotel Dorint Park Hotel

E-Mail

Courtyard Marriott Bremen

Unterschrift

der des Fachausschusses Quartiersentwicklung haben eine Weiterbildung zum

teilnahmegebühren

430 euro je Teilnehmer/in für die gesamte Veranstaltung

(inkl. Unterlagen und Verpflegung, ohne Übernachtung)

qualifizierten Quartiersentwickler konzipiert, die im April 2017 gestartet ist. SCANDIC

50 euro je Teilnehmer/in für das Begrüßungs-Barbecue

HAMBURG

Betriebswirtschaft

anmelDung

bitte bis zum 9. Mai 2017 per Fax an

Ja, ich/wir nehme/n verbindlich am norddeutschen

Nach Anmeldung wird eine Rechnung versandt. Bei

Abmeldungen bis zum 8. Mai 2017 wird die gezahlte

Tagungsgebühr zurückerstattet. Geht die Abmeldung

nach dem 8. Mai 2017 beim vdw ein, erhalten Sie die

Hälfte der ge zahlten Tagungsgebühr zurück.

Veranstaltungsort

Dorint Park Hotel

Im Bürgerpark • 28209 Bremen

Tel.: 04 21 / 34 08-0 • Fax: 04 21 / 34 08-602

https://hotel-bremen.dorint.com

Einzelzimmer: 139 Euro / Nacht inkl. Frühstück

Theodor-Heuss-Allee 2, 28215 Bremen, Tel.: 0421/69640-0

Einzelzimmer: 109 Euro / Nacht zzgl. Frühstück 19 Euro

abrufkontingent jeweils unter dem Stichwort

„Genossenschaftstag“ bis zum 16. april 2017.

Die nach wie vor niedrigen Zinsen beflügeln die Planung vieler Neubauten.

Allerdings verteuern weiterhin vor allem hohe Bau- und

Grundstückskosten sowie Auflagen von Bund und Ländern den Wohnungsbau.

Insbesondere Vorgaben hinsichtlich der Energieeffizienzstandards

erschweren das Schaffen langfristig bezahlbaren Wohnraums.

Angaben zur Wirtschaftlichkeit des Bauens ermöglicht die

Investitionsrechnung des VNW „VoFi-Rechnung 3.0“.

Falkenstr.

Findorffstraße

Theodor-Heu s-A lee

Hochstraße Breitenweg

Ho lerallee Ho lera lee

Hermann-Böse-Str.

An der Weide

Gustav-Deetjen-A

DORINT

HOTEL

Am Barkhof

Parka lee

Wachmannstraße

Georg-Gröning-Str.

Schwachhauser Heerstr.

SCANDIC

HAMBURG

SCANDIC

HAMBURG

vdw EMPORIO

Verband der Wohnungs- und immobilienwirtschaft

in niedersachsen und Bremen e. V.

Leibnizufer 19 • 30169 Hannover

Tel.: 0511 /1265 - 01 • E-Mail: info@vdw-online.de

www.vdw-wohnen.de

© Neue Dorint GmbH

15. – 17. Mai 2017 / BreMen

norddeutscher

Genossenschaftstag

2017

Wohnungsgenossenschaften

als Partner der Kommune

VNW-Genossenschaftstag

2017

15.–17. Mai 2017,

Bremen

Wohnungsgenossenschaften

Auch 2016/2017 haben

die Genossenschaften

verlässlich für stabile

und bezahlbare Mieten

gesorgt. Das konnte

die vom VNW beauftragte

CRES-Studie

bestätigen. Die faire

Mietenpolitik der Wohnungsgenossenschaften

wird in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen.

Ihr positives gesellschaftliches

Bild bietet einen Kontrast zu steigenden

Mietpreisen und der dringlicher werdenden

Suche nach Lösungen für bezahlbaren

Wohnraum.

30


Kommunikation

Die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes wird geprägt von aktuellen politischen und gesellschaftlichen

Veränderungen. Mit zahlreichen Pressemitteilungen, Stellungnahmen, dem

VNW-Magazin, Broschüren, Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen informiert

der VNW die Öffentlichkeit und bezieht Position. In 2016 / 2017 äußerte sich der Verband

unter anderem zu wohnungswirtschaftlichen Themen wie Wohnraumförderung, Neue

Wohnungsgemeinnützigkeit, Verteuerung von Baukosten durch hohe Vorgaben, gesetzliche

Regelungen u. v. m. Im Referat Kommunikation wird seit Juli 2016 eine Volontärin ausgebildet.

Der Fachausschuss Kommunikation und Marketing hat sich in 2016 / 20 17 insbesondere

mit dem Thema Krisenkommunikation beschäftigt und Inhalte für die neue Internetseite

„Arbeiten in der Wohnungswirtschaft“ entwickelt.

Das Magazin informiert in fünf

Ausgaben jährlich über die Vielfalt

unserer Branche.

Technik und Energie

Aufbauend auf den Erkenntnissen von ALFA Nord startete der VNW im Oktober 2016 ein

Folgeprojekt: BETA Nord soll in der Praxis prüfen, ob die dauerhafte (externe) Betriebsführung

haustechnischer Anlagen ein Schlüssel zur Betriebseffizienz und der damit verbundenen

Energieeinsparung sein kann. Neben Effizienz setzt der VNW auf Elektromobilität:

Auf dem Grundstück an der Tangstedter Landstraße werden zwei E-Ladestationen mit

insgesamt vier Ladepunkten errichtet.

Wohnungswirtschaft

Im Bereich Wohnungswirtschaft werden wohnungswirtschaftliche

und -politische Aufgaben

bearbeitet. Neben Liane Hercher, VNW-

Referentin, ist seit Sommer 2016 auch Christoph

Kostka, Geschäftsführer Landesverband

Schleswig-Holstein, für diesen Bereich zuständig.

Sie stehen den Verbandsunternehmen

beratend zur Seite, insbesondere wenn es um

praxisbezogene Fragen rund um die Vermietung

der Wohnung geht. Rahmenverträge

zur Strom- und Gasbeschaffung werden verhandelt

und diese den Unternehmen zu günstigen

Konditionen angeboten. Die Wohnraumförderungsprogramme

der Länder werden

kontinuierlich hinsichtlich ihrer Effizienz

auf den Prüfstand gestellt.

PERSONAL

Angesichts eines drohenden

Fachkräftemangels gewinnt

gutes Personal management

weiter an Bedeutung. Um die Wohnungswirtschaft als attraktiven

Arbeitgeber vorzustellen und bekannt zu machen, haben die Mitglieder

des Fachausschusses Personal Inhalte für die neue Internetseite

„Arbeiten in der Wohnungswirtschaft“ entwickelt. Potenzielle

Bewerber erhalten hier einen Überblick über die Vielzahl

unterschiedlicher Berufe und Be schäf ti gungs angebo te. Für die

Entwicklung der Mitarbeiter bietet der VNW über 100 Seminare,

Trainings, Workshops und Tagungen sowie neue Lehrgänge, z. B.

„Bautechnische Grund lagen“ oder „Qualifizierte

Führungskraft“, an. Im kommenden Jahr wird der

Fokus u. a. auf dem Thema Arbeiten 4.0 liegen.

ARBEITEN IN DER WOHNUNGSWIRTSCHAFT

IT / Multimedia

Die Digitalisierung ist und bleibt relevantes Thema in der Wohnungswirtschaft. Effiziente

IT-gestützte Unternehmensprozesse sowie eine vielfältige technische Ausstattung in Wohnung

und Wohnumfeld sind bei vielen Wohnungsunternehmen bereits selbstverständlich.

2016 / 2017 hat sich der Fachausschuss einen Überblick über weitere Schnittpunkte zwischen

Digitalisierung und Wohnungswirtschaft verschafft: Neben etablierten Lösungen,

wie der Handwerkerkopplung oder im Zahlungsverkehr, gewinnen mobile Lösungen, z. B.

mobile Wohnungsabnahme, an Bedeutung. In Mieterportalen sind moderne Kommunikationsmittel

auf dem Vormarsch. 2017 / 2018 wird sich der Fachausschuss insbesondere mit

den Themen Hausautomation und erweiterten (neuen) Geschäftsmodellen für Wohnungsunternehmen

beschäftigen.

INTERESSENVERTRETUNG

UND BERATUNG

31


PRÜFUNGSDIENST

04

DER PRÜFUNGSDIENST

IM VNW

Die Durchführung von Prüfungen nach § 53 GenG für die im VNW organisierten Genossenschaften

ist gesetzliche Kernaufgabe des Prüfungsbereiches und war auch in 2016

Schwerpunkt der Tätigkeit. Es wurden 152 Prüfungen für Genossenschaften und 20 Prüfungen

für Unternehmen in anderer Rechtsform durchgeführt. Die Prüfungen konnten

auf der Grundlage einer detaillierten Prüfungsplanung unter Verwendung der wohnungswirtschaftlich

zugeschnittenen Prüfungssoftware AuditSolutions planmäßig abgewickelt

werden. Überhänge für 2017 bestanden bis auf wenige Ausnahmen, die zwischenzeitlich

abgearbeitet sind, nicht. Die Prüfungen für das Geschäftsjahr 2016 zeigen überwiegend

geordnete wirtschaftliche Verhältnisse unserer nachhaltig wirtschaftenden Mitgliedsunternehmen

und bestätigen die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Sofern

Bestätigungsvermerke zu erteilen waren, wurden diese ohne Einschränkung erteilt.

WP/StB Gerhard Viemann,

Direktor für den Prüfungsdienst

Der Prüfungsbereich des VNW hält darüber hinaus für seine Mitgliedsunternehmen ein

umfassendes und in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebautes Dienstleistungsangebot

mit den Schwerpunkten betriebswirtschaftliche Beratung und Fortbildung vor.

Prüfungsnahe Beratungsleistungen wurden in 2016 insbesondere im Zusammenhang mit

Immobilienbewertungen, Unternehmensrestrukturierungen und Neugründungen von Genossenschaften

erbracht. Einen Schwerpunkt stellten Beratungsleistungen im Zusammenhang

mit der Einführung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) dar. Der Prüfungsdienst

hat hierzu ausführliche Informationen veröffentlicht sowie einen BilRUG-Check

und einen Muster-Anhang angeboten. Weiterer Schwerpunkt der Beratung war in 2016

unverändert das in Kooperation mit dem vdw Niedersachsen Bremen entwickelte Excel-

Tool zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen

„VoFi 3.0“. Stark nachgefragt ist auch das ebenfalls in der Kooperation entwickelte

Wirtschafts- und Finanzplanungs-Tool WiFiP. Weitere Beratungsleistungen wurden im

Zusammenhang mit der Erstellung elektronischer Unternehmenshandbücher, der Durchführung

interner Revisionen und insbesondere mit der Erstellung von Unternehmenskonzepten

erbracht. Die prüfungsnahe Beratung im IT-Umfeld der Unternehmen gewinnt an

Bedeutung und wird zunehmend nachgefragt. Hierzu gehören insbesondere die Migrationsprüfungen

im Zusammenhang mit dem Wechsel der ERP-Software und die Überprüfung

der Einhaltung von Anforderungen der Finanzverwaltung hinsichtlich des digitalen

Datenzugriffs. Neu entwickelt wurden Beratungsangebote zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung

und Tax Compliance.

Die Steuerabteilung des VNW wird mit Niederlassungen in Schwerin und Hamburg geführt.

Neben der laufenden Beratung einschließlich der Erstellung von Steuererklärungen

umfasst die Steuerberatung die Erstellung von Steuerbilanzen und steuerlichen Planungsrechnungen

sowie in 2016 auch insbesondere die Erstellung der E-Bilanz. Die Steuerabteilung

des VNW bietet darüber hinaus, unter Beachtung der Regelungen zur Unbefangenheit,

die Unterstützung bei der Buchführung und der Jahresabschlusserstellung sowie bei

der Durchführung von Lohn- und Gehaltsbuchhaltung an. Aktuelle Beratungsschwerpunkte

betrafen in 2016 Fragestellungen zur Flüchtlingsunterbringung und zur Durchführung

des Energie-Contractings.

32


Unternehmen

Name

Name

Name

Tel. / Fax

E-Mail

Unterschrift

Neustadt

Travemünde

Lübeck

A1

A1

Grömitz

L332

Puppenbrücke

An der Untertrave

OSTSEE

BOLTENHAGEN

Boltenhagen

Klütz

Wismar

Grevesmühlen

EMPIRE

RIVERSIDE

HOTEL

Kühlungsborn

Rostock

A19

A20

VNW

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

Berlin

Laeizhalle

Die Durchführung der umfangreichen Prüfungs-, Steuer- und betriebswirtschaftlichen Beratungsleistungen

wurde in 2016 mit insgesamt 36 Mitarbeitern im Prüfungsdienst einschließlich

des Innendienstes und 2 Mitarbeitern der Steuerabteilung erbracht. Nach insgesamt

5 Neueinstellungen in 2016 hat sich das Durchschnittsalter des Prüfungsteams

weiterhin deutlich verringert. Für alle Mitarbeiter des Prüfungsdienstes, insbesondere für

die jüngeren Mitarbeiter, wird ein umfangreiches Fort- und Ausbildungsprogramm angeboten.

Die mit dem vdw Niedersachsen und Bremen vereinbarte Kooperation der Prüfungsbereiche

wurde in 2016 fortgesetzt und hat sich verfestigt. Dies zeigt sich insbesondere in gemeinsamen

und einheitlichen Maßnahmen zur Sicherung der Prüfungsqualität und der

Praxisorganisation, in gemeinsamen Back-Office-Bereichen der Berichtskritik und der Prüfungsberichtserstellung,

in der gemeinsamen Entwicklung von Beratungsangeboten und

in der gemeinsamen Prüferfortbildung. Der gegenseitige Prüferaustausch ist wesentliche

Grundlage der Personaldisposition in beiden Verbänden. Durch die Kooperation werden

positive Synergieeffekte erzielt, die auch die Ertragslage des VNW positiv beeinflussen.

Die Durchführung von Bildungsveranstaltungen für die Mitgliedsunternehmen anmelDung ist Veranstaltungsort weiterhin

wesentlicher Bestandteil der Angebotspalette des VNW-Prüfungsbereiches. Die Mitar-

bitte bis zum 10. Juni 2016

Iberotel Boltenhagen

per Fax an

Tel. 038825 / 384-0 • Fax 038825 / 384-8701

040 / 520 11-201

E-Mail: info@iberotelboltenhagen.de

oder per E-Mail an

www.iberotelboltenhagen.de

schwoch@vnw.de

Ja, ich/wir nehme/n verbindlich am

beiter des VNW haben auch in 2016 unter hohem persönlichem Einsatz 8. FachForum über Rechnungswesen 400 / Teilnehmer/

Unternehmenssteuerung

am 27. / 28. Juni 2016 in Boltenhagen teil.

-innen informiert und trainiert. Umfangreiche Seminar- und Weiterbildungsangebote waren

auch in 2016 das aus sieben Modulen bestehende Weiterbildungsprogramm „Qualifizierter

Aufsichtsrat VNW“ sowie die an vier Veranstaltungsorten stattfindende Seminarreihe

„Jahresabschluss und Lagebericht 2016“. Das Fachforum „Rechnungswesen

ZimmerreserVierung

eingerichtet.

/ Unternehmenssteuerung“

in Boltenhagen wurde in 2016 mit über 120 Teilnehmern durchgeführt.

zum 27. April 2016.

Stichwort: VNW

Rate: 134 Euro / Einzelzimmer inkl. Frühstück

ansprechpartner

Andreas Daferner, Andrea Schwoch

Tel.: 040/520 11-224 • E-Mail: schwoch@vnw.de

Führungskräfte der Mitgliedsunternehmen, insbesondere aus den Bereichen Rechnungswesen,

informieren sich hier über aktuelle und grundsätzliche Fragestellungen und nut-

teilnahmegebühr

440 Euro je Teilnehmer/in für die gesamte Veranstaltung

(inkl. Unterlagen und Verpflegung, ohne Übernachtung)

zen die Gelegenheit, den fachlichen Austausch mit Referenten und Kollegen zu pflegen.

Baltische Allee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen

Im Tagungshotel haben wir ein Abrufkontingent

U

Bitte reservieren Sie Ihr Zimmer direkt im Hotel bis

Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität einer beratenden Prüfung, die Effizienzsteigerung

der Prüfungen durch eine Verkürzung der Prüfungszeiten sowie die Entwicklung

neuer Angebote im Bereich der IT-Prüfung werden zukünftig ebenso Tätigkeitsschwerpunkte

sein wie der Ausbau der Steuerberatung und der betriebswirtschaftlichen

Beratungsleistung.

S

8. FachForum

27./28. JUNI 2016 / BOLTENHAGEN

Rechnungswesen/

Unternehmenssteuerung

8. Fachforum

Rechnungswesen /

Unternehmenssteuerung

27./28. Juli 2016,

Boltenhagen

33


VNW-GREMIEN

05 VERBANDSORGANE

VNW-VERBANDSAUSSCHUSS

Dieter Vetter (Vorsitzender)

SWG, Stralsund

Raimund Dankowski (stellv. Vorsitzender)

SBV, Flensburg

Jana Kilian (stellv. Vorsitzende)

HANSA, Hamburg

Sven Auen

WOGE, Kiel

René Gansewig

NEUWOBA, Neubrandenburg

Arno Gutzmer

WIG, Bad Doberan

Matthias Herter

meravis, Hamburg

Dr. Thomas Krebs

SAGA Unternehmensgruppe, Hamburg

Karl-Dieter Lehrkamp

WG Anklam, Anklam (bis 31. 1. 2017)

Kai Lorenz

Neue GeWoGe, Pinneberg

Wilfried Pahl

BG Mittelholstein, Kiel

Rüdiger Sokolowski

Wohnungsgenossenschaft Rostock-Süd

Marcel Sonntag

NEUE LÜBECKER, Lübeck

Ulrich Stallmann

Walddörfer, Hamburg

Ingo Theel

BGFG, Hamburg

Wilfried Wendel

SAGA Unternehmensgruppe, Hamburg

Uwe Wirries

ADLERSHORST, Norderstedt

Ralf Zimlich

WIRO, Rostock

Marko Lohmann

(beratendes kooptiertes Mitglied)

Bergedorf-Bille, Hamburg

VNW-PRÜFUNGSAUSSCHUSS

Dem Prüfungsausschuss des Verbands-

ausschusses gehören an:

Wilfried Pahl (Vorsitzender)

René Gansewig

Dr. Thomas Krebs

Ingo Theel

Dieter Vetter

Uwe Wirries

VERBANDSVORSTAND,

VORSTAND IM SINNE DES § 26 BGB

Verbandsdirektor

Andreas Breitner

Direktor für den Prüfungsdienst

Gerhard Viemann

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Die Verbandsausschussmitglieder beim VNW-Verbandstag 2015 in Stralsund.

34


VORSTÄNDE DER

LANDESVERBÄNDE

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND HAMBURG E.V. – VORSTAND

Marko Lohmann

Marko Lohmann (Vorsitzender)

Michael Wulf (stellv. Vorsitzender)

Torsten Gerke

Matthias Herter

Dr. Hardy Heymann

Dirk Hinzpeter

Dr. Thomas Krebs

Claus-Dietrich Scholze

Wilfried Wendel

Kooptiert: Monika Böhm

Vorsitzende des Arbeitskreises Hamburger

Wohnungsbaugenossenschaften e.V.

Geschäftsführerin: Dr. Iris Beuerle

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND MECKLENBURG-VORPOMMERN E.V. – VORSTAND

Dieter Vetter (Vorsitzender)

René Gansewig (stellv. Vorsitzender)

Arno Gutzmer (stellv. Vorsitzender)

Karl-Dieter Lehrkamp (bis 31.1.2017)

Uta Meckert

Klaus-Dieter Thauer

Martin Wiechers

Dieter Vetter

Gäste: Gerda Behrend

Ralf Zimlich

Kommissarische Geschäftsführerin: Liane Hercher

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. – VORSTAND

Raimund Dankowski

Raimund Dankowski (Vorsitzender)

Helmut Knüpp (stellv. Vorsitzender bis 30. 9. 2016)

Dr. Ulrik Schlenz

(seit 1. 10. 2016, stellv. Vorsitzender seit 8. 12. 2016)

Marcel Sonntag (stellv. Vorsitzender)

Detlef Aue

Sven Auen

Jörg Mach

Dr. Matthias Rasch

Holger Timm

Geschäftsführer: Christoph Kostka

35


PROJEKTE AUS DEN MITGLIEDSUNTERNEHMEN

UNSERE VIELFALT DES

BEZAHLBAREN WOHNENS

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

13

01 Die Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG baut 132 öffentlich geförderte

Wohnungen in Hamburg-Wandsbek. Visualisierung: bloomimages

02 Die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH erwärmt mit einer unterirdischen

Eisspeicherheizung 39 Wohnungen und eine Tierarzt-Praxis im Rostocker Stadtteil

Groß Klein. Quelle: WIRO / Foto: Jens Scholz

03 Die WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG und die Baugenossenschaft Mittelholstein eG

haben im Frühjahr 2016 ihren gemeinsamen barrierearmen Neubau „Wohnen am Tannenberg“

in Kiel-Projensdorf mit 51 Wohnungen fertiggestellt. Quelle: WOGE Kiel / Foto:

Birgit Schewe

04 Die Wohnungsgenossenschaft WARNOW Rostock-Warnemünde e.G. hat im Wohnpark

Petrihof am Ufer der Warnow 118 barrierearme Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten

gebaut. Quelle: WARNOW / Foto: Alexander v. Wangelin

05 Der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg eG hat die Modulhäuser „15 2 “ mit fünf verschiedenen

Haustypen entwickelt. Das erste Modulhaus wird in Flensburg-Fruerlund errichtet. Quelle:

SBV / Visualisierung: Asmussen + Partner, Flensburg

06 Der Bauverein der Elbgemeinden eG versorgt 800 Wohnungen in einem Quartier in

Hamburg-Sülldorf gemeinsam mit Hamburg Energie dezentral mit Strom und Wärme.

Quelle: BVE

36


07 Die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G. vermietet in Hamburg-Wandsbek 29 neu

gebaute öffentlich geförderte Wohnungen im barriereduzierten KfW-Effizienzhaus 40.

Quelle: Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G. / Foto: halledt

08 Die AWG Bad Doberan hat am Buchenberg drei Häuser mit insgesamt 42 Wohnungen

neu gebaut. Alle Wohnungen sind mit dem Fahrstuhl erreichbar und haben ebenerdige

Duschen. Quelle: AWG Bad Doberan

09 Die Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG hat ihr erstes Bauvorhaben

nach dem Kieler Modell im Mai 2017 an die Stadt Bad Segeberg übergeben. Quelle:

wankendorfer / Foto: Christina Tönnsen, Geschäftsfotos

10 Die Baugenossenschaft Neptun eG hat in der Rostocker Innenstadt nachverdichtet und

ein barrierefreies Niedrigenergiehaus mit 13 Wohnungen gebaut. Quelle: Neptun eG /

Foto: Peter Fiedler

11 Die Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH hat innenstadtnah vier moderne Stadthäuser

mit insgesamt 51 Wohnungen gebaut – zwei davon behindertengerecht. Quelle:

SWG Stralsund / Foto: Susanne Senneke

12 Die meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH hat auf der IBA in Hamburg-Wilhelmsburg

ein Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten nach dem „Haus-im-Haus-Prinzip“ gestaltet.

Die Stadthaustypologie des Gebäudes entsteht durch das Stapeln und Aneinanderreihen

einzelner Wohnungen. Quelle: meravis / Foto: Regine Rabanus

13 Das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen Eckernförde eG hat in Kiel-Suchsdorf

gemeinsam mit der Wankendorfer Bau genossenschaft für Schleswig-Holstein eG drei

KfW-Effizienzhäuser 55 mit insgesamt 33 barrierearmen Wohnungen und einer Gemeinschaftseinrichtung

gebaut – davon mehr als ein Drittel öffentlich gefördert. Quelle: GWU

Eckernförde / Foto: Peter Lühr

Impressum

Herausgeber:

Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen e. V.

Tangstedter Landstraße 83

22415 Hamburg

Redaktion:

Lena Fritschle, v.i.S.d.P., Annika Klaußmann

Konzept und Gestaltung:

Klötzner Company Werbeagentur GmbH

www.kloetzner.de

Lithographie:

Alsterwerk

Druck:

MPW Media-Print Witt

Aktuelle Informationen finden Sie unter

www.vnw.de

37


VERBANDSORGANISATION

VERBANDSTAG

Vertreter der Wohnungsunternehmen

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband

Hamburg e.V.

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

e.V.

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband

Schleswig-Holstein e.V.

Bezirksarbeitsgemeinschaften

Bezirksarbeitsgemeinschaften

Westmecklenburg

Landkreis Rostock

Mecklenburgische Seenplatte

Vorpommern-Rügen

Vorpommern-Greifswald

Rostock

Nord

Mitte

Süd-West

Süd-Ost

VERBANDSAUSSCHUSS

18 Mitglieder

VERBANDSVORSTAND

Geschäftsbereich I

Verbandsdirektor

Andreas Breitner

Geschäftsbereich II

Direktor für den Prüfungsdienst

WP/StB Gerhard Viemann

Verwaltung

Geschäftsstellen:

Hamburg, Schwerin, Kiel

Interessenvertretung und Beratung:

Aus- und Weiterbildung / Projekte

Genossenschaften / Quartiersentwicklung

Kommunikation

Medienrecht / Betriebskostenrecht /

Veranstaltungen

Recht

Technik und Energie

Wohnungswirtschaft

Prüfungsdienst:

Prüfungsplanung

Prüfungsdurchführung

Berichtskritik

Berichtserstellung

Steuerberatung

betriebswirtschaftliche

Beratung

38


VNW-MITGLIEDSUNTERNEHMEN

„WIR SIND MIETPREISBREMSE“

5,61

Euro durchschnittliche Nettokaltmiete / m 2

WIR BIETEN: EIN SICHERES ZUHAUSE

UND BEZAHLBARE WOHNUNGEN

1,621

Mrd. Euro Investitionen in den Neubau sowie

in die Modernisierung und Instand haltung der

Wohnbestände

VNW ALS WIRTSCHAFTLICHER

UND SOZIALER FAKTOR

1,5

Mio. Menschen bieten die VNW-Mitgliedsunternehmen

gutes und sicheres Wohnen und

sind damit ein wichtiger wirtschaftlicher und

sozialer Faktor in Norddeutschland.

40

Prozent Anteil an

allen Mietwohnungen

440

Auszubildende

VNW AKTION ENERGIEWENDE

- 15

rd.

ARBEITGEBER

7.200

Zwischen 2005 und 2015:

Senkung des spezifischen Energieverbrauchs

um ca. 15 Prozent

Beschäftigte sind in den

VNW-Mitglieds unternehmen angestellt.

DER VERBAND

GENOSSENSCHAFTLICHE PRÜFUNGEN

INFORMATIONEN

152

38

15

nach § 53 GenG für unsere

Mitgliedsgenossenschaften in 2016

128

GESAMT

328

147

SEMINARE & TAGUNGEN MIT MEHR ALS

4.100

Teilnehmern

Rundschreiben

Rundbriefe

Presse-Infos

Steuer-Infos

39


VNW

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

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