VNW-Tätigkeitsbericht - 2015

vnwschirg

Der VNW-Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 enthält alle wichtigen aktuellen Zahlen und eine Reihe von Beispielen, wie gut geförderter Wohnungsbau ist.

2015 / 2016

GEMEINSAM IM NORDEN

SICHER WOHNEN – GUT LEBEN


AUF EINEN BLICK

VNW-Mitgliedsunternehmen Ende 2015

Gesamt Genossenschaften Gesellschaften Sonstige Fördermitglieder

Hamburg 91 49 17 2 23

Mecklenburg-Vorpommern 150 70 74 0 6

Schleswig-Holstein 79 47 22 1 9

Insgesamt 320 166 113 3 38

Wohnungsbestand der Mitgliedsunternehmen Ende 2015

Gesamt Eigener Bestand Verwalteter Bestand

Hamburg 294.000 291.000 3.000

Mecklenburg-Vorpommern 270.000 244.000 26.000

Schleswig-Holstein 168.000 139.000 29.000

Insgesamt 732.000 674.000 58.000

Gesamt

Investitionen der Mitgliedsunternehmen 2015 in Mio. Euro

Neubau 616

Instandhaltung 669

Modernisierung 299

Insgesamt 1.584

158

84

90

57

GESAMT

852

345

GESAMT

361

GESAMT

371

181

349

187

133

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Schleswig-Holstein

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.

Hamburg – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein

Tangstedter Landstraße 83 · 22415 Hamburg

Telefon 040 / 520 11-0 · Fax 040 / 520 11-201

Prüfungsdienst Fax 040 / 520 11-266

E-Mail: info@vnw.de

www.vnw.de

Geschäftsstellen

Geschwister-Scholl-Straße 3 – 5 · 19053 Schwerin

Telefon 03 85 / 74 26-510 · Fax 03 85 / 74 26-500

E-Mail: mv@vnw.de

Fabrikstraße 7 · 24103 Kiel

Telefon 04 31 / 5 15 69 · Fax 04 31/ 55 16 94

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2015 / 2016

GEMEINSAM IM NORDEN

SICHER WOHNEN – GUT LEBEN


Andreas Breitner, Verbandsdirektor, und

WP/StB Gerhard Viemann, Direktor für den Prüfungsdienst

INHALT

02 VNW auf einen Blick

05 Gemeinsam im Norden –

sicher wohnen, gut leben

08 Olaf Scholz: Wachstum

braucht Wohnungen

10 Heiko Naß: Integration

durch Wohnen

12 Andreas Wellmann:

„Demografielabor“ Mecklenburg-Vorpommern?

14 VNW-Mitgliedsunternehmen aktiv /

Wohnungsmarkt in Norddeutschland

16 Wohnungsmarkt Hamburg

18 Wohnungsmarkt Mecklenburg-

Vorpommern

20 Wohnungsmarkt Schleswig-Holstein

22 Highlights 2015 / 2016

24 Schwerpunkte der VNW-Verbandsarbeit /

Interessenvertretung und Beratung

26 Der Prüfungsdienst im VNW

28 VNW-Gremien

30 Verbandsorganisation

31 QR-Codes-Übersicht

32 Fotohinweise / Impressum

DER KOMPLETTE

BERICHT IM INTERNET

Den ausführlichen VNW-Jahresbericht

können Sie hier nachlesen:

www.vnw.de/jahresbericht2015_16

Gekürzte Artikel sind mit einem QR-

Code gekennzeichnet. Über diesen erhalten

Sie die Langversion des jeweiligen

Textes.


GEMEINSAM IM NORDEN: SICHER WOHNEN – GUT LEBEN

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

in einem kompakteren Format als in den Vorjahren berichten wir über die Schwerpunkte und das

Engagement des Verbandes 2015/2016 sowie über die wohnungswirtschaftliche Entwicklung in Norddeutschland.

Besonders geprägt war das vergangene Jahr durch die hohe Anzahl von Menschen, die

vor Krieg flohen und bei uns in Deutschland Schutz suchten. Die Verbandsunternehmen haben diese

Aufgabe angenommen und auf verschiedene Art und Weise kurzfristig Wohnraum zur Verfügung

gestellt. Viele der Schutzsuchenden sind gekommen, um zu bleiben. Für die Wohnungswirtschaft

bedeutet das, eine erhöhte Nachfrage an bezahlbaren Wohnungen bedienen zu müssen. Neue Ideen

sind gefragt, die schnell und möglichst unbürokratisch umgesetzt werden müssen. Dafür hat sich der

VNW eingesetzt und wird dies zukünftig weiter tun.

„Die Antwort auf die Frage, wie gutes und bezahlbares Wohnen möglich wird, ist entscheidend dafür,

wie gut Flüchtlinge in unsere Gesellschaft integriert werden können“, sagt Heiko Naß, Landespastor

Schleswig-Holstein und Sprecher des Vorstands Diakonisches Werk Schleswig-Holstein. In seinem Artikel

„Integration durch Wohnen“ greift Naß die Relevanz des Wohnens und damit auch die Rolle der Wohnungsunternehmen

auf.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, bestätigt die Bedeutung der

Wohnungswirtschaft. „Damit die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt ein gutes Leben führen können,

brauchen sie Wohnungen“, sagt Scholz in seinem Beitrag „Wachstum braucht Wohnungen“.

Als Drei-Länder-Verband hat der VNW auch mit ländlichen Regionen zu tun, in denen die Bevölkerungszahl

stetig zurückgeht. Überdurchschnittliche Abwanderung und Alterung stellen Politik, Gesellschaft

und Wohnungsunternehmen vor neue Aufgaben. Andreas Wellmann, Geschäftsführer des Städteund

Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern, erläutert in seinem Statement „Demografielabor

Mecklenburg-Vorpommern?“, welche Lösungen es geben kann. „Wichtig sind vitale Städte und Gemeinden,

in denen die Menschen sich gut versorgt und wohl fühlen, das Lebensgefühl stimmt, also

Versorgungseinrichtungen, Kultur und Arbeit finden“, erklärt er.

Intern hat sich im Verband in 2015/2016 einiges getan. Die größte Veränderung war der Wechsel des

Verbandsdirektors. Nun blicken wir auf ein Jahr gelungene Zusammenarbeit zurück, in dem wir als

Vorstandsduo mit einem engagierten und kompetenten VNW-Team die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen

vertreten, sie in rechtlichen, wohnungswirtschaftlichen und betrieblichen Fragen beraten,

ihre Geschäfte geprüft sowie mit vielen Publikationen und in zahlreichen Veranstaltungen informiert

und weitergebildet haben. Immer in guten Gesprächen und Kooperationen mit Politik und

Verwaltung, Kommunen, Hochschulen, Wohlfahrtsverbänden und vielen weiteren Partnern gestalten

wir die Zukunft – ganz unter dem Motto: Gemeinsam im Norden: sicher wohnen – gut leben.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!

Andreas Breitner

Verbandsdirektor

WP/StB Gerhard Viemann

Direktor für den Prüfungsdienst

5


SPENDENAKTION DER WOHNUNGSWIRTSCHAFT

„Über Bildung

zur Integration“

Erstmals haben der VNW und die Ver -

bands unternehmen gemeinsam eine norddeutschlandweite

Spendenaktion durchgeführt.

Der VNW spendete im Herbst 2015

300 Schulranzen-Sets an geflüchtete Kinder.

Aufgrund des Bedarfs rief VNW-Verbandsdirektor

Andreas Breitner die Mitgliedsunternehmen

auf, ebenfalls zu spenden

– und das taten sie. Über 20.000 Euro

kamen zusammen – rund 500 weitere

Schulranzen-Sets konnten gespendet werden.

Viele der geflüchteten Kinder werden

die Mieter und vielleicht auch Mitarbeiter

von morgen sein. Bildung ist der entscheidende

Schritt in Richtung Integration.

Breitner betont, wie sehr er das Engagement

der Wohnungsunternehmen schätzt:

„Sehr viele der Verbandsunternehmen

engagieren sich im sozialen Bereich, mit

Stiftungen, wohltätigen Vereinen und

Nachbarschaftstreffs. Für sie ist es selbstverständlich,

das Miteinander zu unterstützen.

Darum freut es mich umso mehr,

dass die VNW-Mitgliedsunternehmen

auch bei dieser Aktion mitgemacht haben.

Herzlichen Dank!“

VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner

übergibt mit Harald Krüger, Vorstand

DRK Kreisverband Hamburg-Harburg, und

Melanie Kade, Sozialpädagogin im Unterkunftsmanagement

des DRK, Schulranzen

an geflüchtete Kinder.


WACHSTUM BRAUCHT

WOHNUNGEN

Hamburger Antworten auf die zentrale Zukunftsaufgabe

moderner Stadtentwicklung

Wir leben im Zeitalter der Städte. Jeden Tag ziehen weltweit 180.000 Menschen neu

in eine Stadt. Sie suchen ihr Glück, wollen vorankommen, wollen sich und ihre Familie

ernähren. Und sie schaffen damit wirtschaftliches Wachstum. 80 Prozent des Bruttoinlandprodukts

werden in Städten erwirtschaftet.

Damit die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt ein gutes Leben führen können, brauchen

sie Wohnungen. Was aber oft vergessen wird: Wohnungsbau ist nicht nur eine

soziale, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. San Francisco zeigt uns, was

passiert, wenn Metropolen mit hohem Wirtschaftswachstum dieses Thema vernachlässigen:

Die Stadt ist Opfer des Technik-Booms im Silicon Valley. Normalverdiener wie Krankenschwestern

oder Busfahrer können sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten.

Aber auch die Facharbeiter der New Economy wandern ab, weil es keine guten Wohnungen

gibt. Die Wirtschaft ist alarmiert. Solche Verhältnisse drohen auch den wirtschaftlichen

Metropolen in Deutschland. Zu lange wurde der Wohnungsbau vernachlässigt.

Ich selbst habe bei meinem Amtsantritt ein Wohnungsbau-Defizit von 40.000 Wohneinheiten

übernommen.

Der Hamburger Senat hat deshalb 2011 zusammen mit den Bezirken sofort ein Wohnungsbauprogramm

gestartet. In den letzten drei Jahren wurden jährlich mehr als

10.000 Wohnungen genehmigt. Den unterstützenden Konsens für den Wohnungsbau

organisieren wir im Hamburger „Bündnis für das Wohnen“. Da kommen alle zusammen,

die vom Wohnungsbau Ahnung haben: die Bauträger, die Behörden, die Mieter und die

Eigentümer. Dieses Bündnis hat sich gut bewährt.

In Hamburg funktioniert der Wohnungsneubau auch als sozialer Wohnungsbau, weil wir

mit den Konzeptausschreibungen privatwirtschaftliche Initiative und soziale Anforderungen

zusammenführen. So achten wir bei der Vergabe städtischer Grundstücke darauf,

dass mindestens ein Drittel der Neubauten für den sozialen Wohnungsbau verwendet

werden. Auch Themen wie Energieeffizienz und Barrierefreiheit gehören dazu. Die Investoren

lassen sich gerne darauf ein, denn städtische Grundstücke sind begehrt, und sie

bekommen so die Möglichkeit einer höheren Ausnutzung. Auf diese Weise erreichen wir

auch das Ziel, dass die Neubauwohnungen insgesamt dem Prinzip des Drittelmix folgen:

ein Drittel Eigentumswohnungen, ein Drittel Mietwohnungen im freien Wohnungsmarkt

und ein Drittel staatlich geförderte Wohnungen. Jedes Jahr stellen wir bisher

rund 2.000 Sozialwohnungen fertig.

8


GASTBEITRAG

Privatwirtschaftlicher Wohnungsbau leistet einen wichtigen

Beitrag. Für bezahlbare Wohnungen spielen aber

auch der öffentliche Wohnungsbau und Baugenossenschaften

eine unverzichtbare Rolle.

In Hamburg stellt die öffentliche Wohnungsbaugesellschaft

SAGA GWG rund 130.000 Mietwoh nungen, das

sind 14 Prozent des Wohnungsmarktes. Noch einmal so

viele kommen von den traditionellen Wohnungsbaugenossenschaften

hinzu.

Insgesamt 39 Prozent aller Sozialwohnungen in Hamburg,

also deutlich mehr als ein Drittel, werden vom

städtischen Wohnungsbauunternehmen vermietet und

in Stand gehalten. Die Mieten liegen deutlich unter

dem Mietenspiegel und haben einen guten Ruf. Es ist

aus meiner Sicht keine Frage: Sozialer Wohnungsbau

verlangt natürlich auch die Stärkung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften.

Hinzu kommt: Wohnungsbau

ist nicht nur eine Voraussetzung für Wachstum, sondern

auch selbst ein Investitionsprogramm. Hamburg

investiert allein für den sozialen Wohnungsbau jährlich

fast 200 Millionen Euro.

Der Trend zur Stadt wird auch in Zukunft anhalten. Bis

zum Ende der 2020er Jahre rechnen wir in Hamburg

mit 2 Millionen Einwohnern. Der Wohnungsbau schafft

die Grundlage dafür, dass wir aus dieser Entwicklung

eine Erfolgsgeschichte für den sozialen Zusammenhalt

und wirtschaftliches Wachstum machen.

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister der Freien und

Hansestadt Hamburg

Geboren am 14. Juni 1958 in Osnabrück,

aufgewachsen seit Kindertagen in Hamburg.

Studium der Rechtswissenschaften

im Rahmen der einstufigen Juristenausbildung

in Hamburg; seit 1985 als

Rechtsanwalt in Hamburg zugelassen;

Oktober 2005 bis November 2007 Erster

Parlamentarischer Geschäftsführer der

SPD-Bundestagsfraktion; November 2007

bis Oktober 2009 Bundesminister für Arbeit

und Soziales; seit März 2011 Erster

Bürgermeister der Freien und Hansestadt

Hamburg.

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister der Freien

und Hansestadt Hamburg

9


INTEGRATION

DURCH WOHNEN

– eine gemeinsame Aufgabe für Wohnungswirtschaft und

Wohlfahrtsverbände

„Wohnen in all seinen Formen ist etwas Triviales und zugleich Existentielles: Hier nimmt

das für jeden von uns prägende und Identität stiftende private Leben seinen Anfang“,

wird Heinrich Zille in der Enzyklopädie „Geschichte des Wohnens“ (Deutsche Verlags-

Anstalt, Stuttgart 1997) zitiert.

Schaffen wir das? Mit dieser großen Frage sind wir in das Jahr 2016 gestartet. Nach dem

ersten Quartal des Jahres hat sich die Perspektive etwas verändert. Aus dem „ob“ ist ein

„wie“ geworden. Wie wollen wir das schaffen? Die Antwort auf die Frage, wie gutes und

bezahlbares Wohnen möglich wird, ist entscheidend dafür, wie gut Flüchtlinge in unsere

Gesellschaft integriert werden können. Der große Bedarf an neuem Wohnraum macht es

notwendig, schneller zu planen. Gleichzeitig aber wollen alte Fehler vermieden werden.

Die Anforderungen in Metropolen und ländlichen Räumen sind dabei unterschiedlich.

Bildung, Ausbildung, Arbeit und Mobilität sind weitere Integrationsfaktoren.

„Wir sind Nachbarn. Alle“, lautet das Jahresthema der Diakonie. Wohnen ist ein existentielles

Gut, und seine Gestaltung steht auch unter einer ethischen Verantwortung. Angesprochen

sind sowohl Bund, Land und Kommunen, die gute Rahmenbedingungen schaffen

müssen, als auch die Wohnungsunternehmen in ihrem unternehmerischen Mut, um

finanzierbaren Wohnraum zu bauen. Gefragt sind aber auch die sozialen Netzwerke und

Akteure im Sozialraum, wie die Diakonie oder die Kirchengemeinden.

Es gibt gute Beispiele einer gelungenen Kooperation zwischen Diakonie und Wohnungsunternehmen.

In Kiel-Gaarden, einem Stadtteil mit sozialen Brennpunkten, gestaltet

die Diakonie in einer neuen Wohnanlage Nachbarschaftsprojekte und organisiert Treffen

für die Mieterinnen und Mieter. Die Bedürfnisse von Neu- und Altbewohnern werden

aufein ander bezogen und abgestimmt. Beim internationalen Frauenfrühstück kommen

Frauen mit ihren Kindern aus dem Quartier zusammen. Das Osterfrühstück wird gemeinsam

gefeiert und das Fastenbrechen auch. Die Wohngruppe für Menschen mit Demenz

ist ein Teil der Wohnanlage. Pflegedienste unterstützen Bewohnerinnen und Bewohner,

selbstbestimmt im Alter leben und in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Das gibt

ein Gefühl der Sicherheit. So lässt sich Inklusion für viele Personengruppen verwirklichen,

und es entstehen durchmischte Wohngebiete. 30 Prozent beträgt der Anteil der Mieter

mit Migrationshintergrund in diesem Quartier mit hoher Lebensqualität für alle.

10


GASTBEITRAG

Die Gestaltung von Wohnraum schafft Orte für die

individuelle und gemeinschaftliche Lebensentfaltung.

Geschichten werden transportiert und Soziales symbolisiert.

Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen,

Diakonie und andere Wohlfahrtsverbände

können gemeinsam dafür sorgen, dass sich Menschen

vernetzen, Türen sich öffnen und Eigeninitiative sich

entwickelt. Sie sind wichtige Gestaltungsakteure. Das

Thema Wohnen geht alle an!

Heiko Naß

Landespastor und Sprecher des Vorstands

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Heiko Naß

Landespastor und Sprecher des Vorstands

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Heiko Naß hat Theologie in Kiel, Bonn und

Heidelberg studiert, sein Vikariat ab 1991 in

der Stephanus-Gemeinde in Kiel absolviert

und war später Pastor in Garding (Nordfriesland).

Ab 1998 war er gemeinsam mit

seiner Ehefrau in der Heiligengeistgemeinde /

Pauluskirche in Kiel-Düsternbrook tätig.

Im Jahr 2005 wurde Heiko Naß Referent

der Kirchenleitung und stellvertretender

Pressesprecher der damaligen Nordelbischen

Evangelisch-Lutherischen Kirche. Seit dem

1. Dezember 2009 war er Oberkirchenrat und

Dezernent für Theologie und Publizistik im

Nordelbischen Kirchenamt und im anschließenden

Landeskirchenamt der Nordkirche.

11


„ DEMOGRAFIELABOR“

MECKLENBURG-

VORPOMMERN?

Demografie behandelt eigentlich die Zusammensetzung, Zahl und Alter sowie die regionale

Verteilung der Bevölkerung. Verbunden ist mit diesem Begriff in Deutschland, dass

wir als Gesellschaft immer älter werden (weniger Kinder und längere Lebendauer).

In Mecklenburg-Vorpommern hat der Landtag sogar eigens eine Enquete-Kommission

eingesetzt, die sich mit dem Thema „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“

beschäftigt. Man will hier Strategien entwickeln, was die veränderte Alterszusammensetzung

für die Gesellschaft, die kommunale Daseinsvorsorge und damit das Leben der

Menschen bedeutet. Was ist der Hintergrund dafür?

Kurz nach der Wiedervereinigung war Mecklenburg-Vorpommern das Bundesland mit

der durchschnittlich jüngsten Bevölkerung. Der wirtschaftliche Transformationsprozess

änderte dies. Viele Betriebe schlossen, die Arbeitslosigkeit stieg rasant. Junge Menschen

und Familien zogen in andere Bundesländer, in denen sie Arbeit fanden. Damit sank die

Bevölkerungszahl von ca. 1,9 Millionen auf mittlerweile ca. 1,6 Millionen, und das Durchschnittsalter

stieg an. Damit erreicht Mecklenburg-Vorpommern als erstes eine Entwicklung,

die ganz Europa bevorsteht, wenn die Prognosen denn stimmen. Wir werden zum

„Labor“ dieser Entwicklung.

Städte und Gemeinden sind von dieser Entwicklung betroffen und entwickeln Strategien,

wie man attraktiv bleibt, die Daseinsvorsorge neuen Bedürfnissen anpasst und

manchmal auch lernt zu schrumpfen. Sie stellen sich der Herausforderung, weniger Kita

und Schule und mehr Angebote für ältere Menschen.

Die Lage ist aber regional sehr unterschiedlich. Wenn in der politischen Diskussion im

Osten Vorpommerns der Begriff „Wolfserwartungsland“ strapaziert wird, dann greift das

zu kurz. Die Gestaltungskraft der Politik wird ausgeblendet.

Wichtig sind vitale Städte und Gemeinden, in denen die Menschen gut versorgt sind und

sich wohl fühlen – dazu gehören eine gute Infrastruktur, soziale und kulturelle Einrichtungen

sowie ausreichend Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr hat die gute wirtschaftliche

Lage dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern

erstmals unter 10 Prozent sank. Mit der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes endete

auch der Abwärtstrend insgesamt. Gerade die Zentren, allen voran Rostock, wachsen.

12


GASTBEITRAG

Wir benötigen daher sozialen Wohnungsbau in den

Zentren. In ländlichen Räumen brauchen wir, auch

wenn es dort Leerstand gibt, bedarfsgerechten Neubau

von Wohnraum für ältere und mobilitätseingeschränkte

Menschen. Daneben wird auch weiterer Rückbau

von nicht mehr marktgerechtem Wohnraum erforderlich

bleiben. Das erhöht die städtebauliche Qualität

der Quartiere. Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung

sollte fortgesetzt werden.

Lebenswerte Siedlungsräume sind uns wichtig. Hier

eröffnen neue Technologien mit Breitband neue Wege.

Daher sollte man auch hier smart und village 4.0 denken.

So wird vieles möglich und macht Zukunft gestaltbar.

Siedlungsräume sind auch Schlüssel für Integration.

Wenn vieles ineinandergreift und auch das Ehrenamt

unterstützt, entwickelt sich eine neue Gemeinschaft.

Die Städte und Gemeinden leisten viel und werden

noch viel leisten. Dies sind freiwillige Leistungen, und

dafür brauchen die Kommunen die Unterstützung des

Bundes und des Landes. Das ist gut angelegtes Geld,

denn eine gelungene Integration schafft Chancen und

bereichert unsere Gesellschaft.

Die Enquetekommission des Landtages hat hier

viele gute Ideen zusammengetragen, die Sie unter

www.landtag-mv.de abrufen können.

Andreas Wellmann

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Städte- und Gemeindetag

Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Andreas Wellmann

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Städte- und Gemeindetag

Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Studium der Rechtswissenschaften an der

Universität Bremen mit anschließendem

Referendariat in Niedersachsen. Zunächst ab

2000 als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt

Verwaltungsrecht in Hannover. Ab 2002 bei

der Hansestadt Wismar im Hauptamt als

Verwaltungsjurist tätig. Seit 2009 in leitender

Position als Leiter des Amtes für Zentrale

Dienste sowie ab 2011 2. Stellvertreter des

Bürgermeisters (Senator). Ab 1. Oktober 2014

abgeordnet zum Land Mecklenburg-Vorpommern

und dort als Leiter des Büros des Ministerpräsidenten

des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Erwin Sellering tätig. Ab dem

1. April 2015 ist er als Geschäftsführendes

Vorstandsmitglied des Städte- und Gemeindetages

Mecklenburg-Vorpommern tätig.

13


01 WOHNUNGSBAU

IN NORDDEUTSCHLAND

1,5 Mrd.

Gesamtinvestitionen

852 Mio.

Investitionen

361 Mio.

Investitionen

371 Mio.

Investitionen

INVESTITIONEN

Die 320 Mitgliedsunternehmen des VNW sind ein wichtiger wirtschaftlicher und

sozialer Faktor in der Metropolregion Norddeutschland. Im Jahr 2015 investierten sie

rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau, Moder nisierung und Bestandspflege (Hamburg:

852 Millionen Euro, Mecklenburg-Vorpommern: 361 Millionen Euro, Schleswig-Holstein:

371 Millionen Euro). Mit ihren Investitionen sichern sie 25.000 Arbeitsplätze

im Baugewerbe und geben 1,4 Millionen Menschen mehr als nur ein Dach über dem

Kopf, ein Zuhause.

HAMBURG

2015 haben die 91 Mitgliedsunternehmen in Hamburg 852 Millionen Euro investiert.

Die Fertigstellungen sind von 1.429 Wohnungen in 2014 auf 1.923 in 2015 gestiegen.

Für 2016 planen die Unternehmen den Neubau von 2.000 Wohnungen.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

2015 haben die 150 Mitgliedsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern 361 Millionen

Euro investiert. Die Neubautätigkeit ist von 297 Wohnungen im Jahr 2014 auf

463 Wohnungen im Jahr 2015 gestiegen. Für das Jahr 2016 planen die Unternehmen

den Neubau von 566 Wohnungen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

2015 haben die 79 Mitgliedsunternehmen in Schleswig-Holstein 371 Millionen Euro

investiert. Die Neubautätigkeit ist von 773 Wohnungen im Jahr 2014 auf 670 im Jahr

2015 gefallen. Für 2016 planen die Unternehmen den Neubau von 983 Wohnungen.

(Angaben in Euro)

14


29.000

168.000

Wohnungen

139.000

26.000

270.000

Wohnungen

244.000

3.000

294.000

Wohnungen

291.000

WOHNUNGEN

eigener Bestand

verwalteter Bestand

320

Mitgliedsunternehmen

gesamt

732.000

Wohnungen

5,60

Euro durchschnittliche

Nettokaltmiete / m²

HH

294.000

41

MV

270.000

51

SH

168.000

27

Wohnungsbestand

Ende 2015

Anteil am

Mietwohnungsbestand in %

6,22

5,00

5,38

durchschnittliche

Nettokaltmiete/m² in Euro

15


WOHNUNGSMARKT HAMBURG

HafenCity – die

Stadt wächst

Hamburg wächst weiter

BEVÖLKERUNG UND WOHNUNGSBAU

Zum 30. Juni 2015 hatte Hamburg 1.770.162 Einwohner

(Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011). Das ist ein

Zuwachs von 21.247 Einwohnern gegenüber dem Vorjahresstichtag,

damit ist ein wesentlich stärkeres Bevölkerungswachstum

als in den Vorjahren zu verzeichnen.

MIETEN ENTWICKELN SICH MODERAT

In Hamburg liegt die Neuvertragsmiete bei einer 75 m²

großen Standardwohnung bei 9,90 Euro/m² im 3. Quartal

2015 – bei einer Spanne von 5,40 Euro bis 20,10 Euro.

Die Neuvertragsmieten sind gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitpunkt

nur um 1,7 Prozent gestiegen.

WOHNRAUMFÖRDERUNG AUF HOHEM NIVEAU

Im Jahr 2015 wurden 2.034 neue geförderte Mietwohnungen

fertiggestellt. Die Hamburgische Investitionsund

Förderbank (IFB) hat für 3.028 neue Wohneinheiten

Mietpreis- und Belegungsbindungen bewilligt. Knapp

1.000 davon sind Flüchtlingsunterkünfte. Der Senat setzt

in der Schaffung neuen Wohnraums auf Kontinuität

und hat für 2016 Mittel für mindestens 2.000 geförderte

Mietwohnungen im Neubau mit Mietpreis- und Belegungsbindungen

zur Verfügung gestellt.

INTERESSENVERTRETUNG VNW

UND VNW LANDESVERBAND HAMBURG E.V.

BÜNDNIS FÜR DAS WOHNEN

Für eine echte Entlastung am Wohnungsmarkt wird jedoch

vor allem Neubau von Wohnungen benötigt. Die

Gespräche über eine Neuauflage des „Bündnisses für

das Wohnen in Hamburg“ wurden im zweiten Halbjahr

2015 aufgenommen und dauern noch an. Hierbei sollen

vor allem die Zielzahlen erhöht, die Anforderungen an

bezahlbares Bauen und Wohnen gesichert, erhöhte und

WOHNUNGEN FÜR FLÜCHTLINGE

Im Oktober 2015 hat der Senat ein Konzept zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive

Wohnen beschlossen, die im Standard des sozialen Wohnungsbaus errichtet werden sollen. Insgesamt sollen so

5.600 Wohnungen bis Ende 2016 entstehen. Dabei müssen jedoch die Leitbilder guter Stadtentwicklung im

Auge behalten und auf kleinteiligere und vor allem gemischte Siedlungen gesetzt werden. Deshalb sollten die

Wohnungen nicht ausschließlich an Flüchtlinge vermietet werden, damit eine gute und schnelle Durchmischung

der Quartiere und ein Zugang aller Wohnungssuchenden zu diesen Wohnungen gewährleistet wird, um auch

für die Flüchtlinge die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern.

16


letztlich unwirtschaftliche Anforderungen verhindert

werden. Außerdem soll die gute Zusammenarbeit von

Senat und Wohnungswirtschaft im Bündnis für das

Wohnen fortgesetzt werden. Allerdings belasten derzeit

die geplanten Mietrechtsänderungen des Bundesministeriums

für Justiz und die veränderten Rahmenbedingungen

am Markt die Gespräche. Für ein Bündnis werden

langfristig verlässliche Rahmenbedingungen benötigt.

Das Bündnis war in 2011 befristet auf die 20. Legislaturperiode

geschlossen worden und muss daher neu verhandelt

werden.

2015 haben die Verbandsunternehmen die Zielzahlen

aus dem Bündnis mit insgesamt 1.923 neu gebauten

Wohnungen (davon 1.000 Wohnungen SAGA GWG)

leicht übertroffen. Mit dem Bündnis für das Wohnen

ist der Neubau in den letzten Jahren in Schwung gekommen,

dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren

ebenfalls fortsetzen.

ZUWANDERUNG UND FLÜCHTLINGE: INTEGRATION

DURCH DIE VERBANDSUNTERNEHMEN

Im Jahr 2015 haben 61.598 Menschen in Hamburg Schutz

gesucht. Insgesamt hat Hamburg 22.299 Menschen aufgenommen.

Die Mitgliedsunternehmen sehen in der Integration

der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft neben

der Unterbringung die vordringlichste Aufga be und bieten

vielfältige Hilfe an. Zunehmend vermieten Wohnungsgenossenschaften

ihre Wohnungen an Flüchtlingsfamilien

und sorgen so für eine schnelle Integration in unsere

Gesellschaft. Die Wohnungsunternehmen setzen dabei

auf eigene Sozialarbeiter, Nachbarschaftstreffs, Veranstaltungen,

Deutschkurse u. v. m. Viele Mieter unterstützen

das Angebot ihres Vermieters ehrenamtlich.

MIETPREISBREMSE UND MIETRECHT VERHINDERN

INVESTITIONEN

Die Mietpreisbremse wurde in Hamburg zum 1. Juli 2015

flächendeckend eingeführt. Die Mietpreisbremse gilt für

angespannte Wohnungsmärkte, die von den Ländern bestimmt

werden, und begrenzt Mietpreiserhöhungen bei

Neuvermietungen auf 10 Prozent über der ortsüblichen

Vergleichsmiete. Das Bundesministerium plant derzeit

das Zweite Mietrechtspaket. Viele Maßnahmen würden

dadurch unwirtschaftlich und letztlich verhindert. Die

Kumulation der mietrechtlichen Belastungen wirkt als

Investitionsblocker in den Wohnungsunternehmen.

WOHNUNGSMARKT

HAMBURG / KOMPLETT

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

ca. 1,77 Mio. Einwohner

755,22 km²

Investitionen 2015

in Mio. Euro

158

349

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

6.000

4.000

2.000

Neubau

2.351 Einwohner pro km²

GESAMT

852

Instandhaltung

Modernisierung

345

22.299

Wohnungsbestand

Ende 2015

3.000

GESAMT

294.000

eigener Bestand

291.000

verwalteter Bestand

Menschen hat Hamburg 2015 aufgenommen. Die Mitgliedsunternehmen

sehen in der Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft

neben der Unterbringung die vordringlichste Aufga be und

bieten vielfältige Hilfe an.

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Zahlen für 2015 lagen bei Redaktionsschluss

noch nicht vor. Quelle: Statistikamt Nord

17


WOHNUNGSMARKT MECKLENBURG-VORPOMMERN

Neubau im

Gebäude der ehemaligen

Sparkasse

in Grevesmühlen

Signale stehen auf Wachstum

WACHSENDE BEVÖLKERUNGSZAHL

Die Bevölkerung wuchs im ersten Halbjahr 2015 im

Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent bzw.

1.461 Einwohner auf 1.600.599 Einwohner. Dieses

Wachs tum resultiert ausschließlich aus einem Wanderungsgewinn.

WOHNUNGSMÄRKTE WEITERHIN STABIL –

STEIGENDE NEUBAUZAHLEN

Die Mietwohnungsmärkte zeigen sich weiterhin stabil.

Die Baugenehmigungen sind von 4.792 in 2014 auf 6.257

in 2015 gestiegen. Die durchschnittliche Leerstandsquote

betrug Ende 2015 im eigenen Bestand 6,14 Prozent

(2014: 6,6 Prozent). Die durchschnittlichen Netto- Kaltmieten

stiegen, regional unterschiedlich, von 4,92 Euro/

m²/monatlich moderat auf 5,00 Euro/m²/monatlich. Die

in 2014 auf 297 Wohnungen angestiegenen Fertigstellungszahlen

wurden in 2015 mit 463 Wohnungen deutlich

überschritten. Das sind 166 Wohnungen bzw. 55 Prozent

mehr als im Vorjahr. Für 2016 planen die Unternehmen

den Neubau von 566 Wohnungen.

INTERESSENVERTRETUNG VON VNW UND VNW

LANDESVERBAND MECKLENBURG-VORPOMMERN E.V.

NAMENSÄNDERUNG

Die Arbeitsgemeinschaft mecklenburgisch-vorpommerscher

Wohnungsunternehmen e. V. hat am 2. Dezember

2015 auf ihrer Mitgliederversammlung eine Namensänderung

in VNW Verband norddeutscher Wohnungsun-

SERIELLES BAUEN

Dem Thema kostengünstiges Bauen und Sanieren

widmet der Landesverband in 2016 besonderes

Augenmerk und wird sich deshalb in Veranstaltungen

mit dem seriellen Bauen und der 2. Modernisierungswelle

befassen.

18


ternehmen Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

e. V. beschlossen. Damit passt er sich der einheitlichen

Namensgebung des VNW und der beiden anderen

VNW-Landesverbände an.

WOHNUNGEN FÜR FLÜCHTLINGE – GROSSE GESELL-

SCHAFTLICHE VERANTWORTUNG

Vorrangiges Thema ist die Unterbringung von Schutzsuchenden

und Flüchtlingen. 2015 haben mehr als 20.000

Flüchtlinge den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern

gefunden. 2016 wird dieser Zustrom anhalten. Mittlerweile

vermieten mehr als 70 Verbandsunternehmen

über 1.900 Wohnungen an Hilfesuchende. Dies ist eine

große wirtschaftliche, logistische und gesellschaftliche

Leistung. Sie übernehmen mit der Integration dieser

Menschen gesellschaftliche und soziale Verantwortung.

ALLIANZ FÜR DAS WOHNEN MIT ZUKUNFT IN

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Die im Dezember 2014 ins Leben gerufene „Allianz für

das Wohnen mit Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern“

hat sich bewährt. In konstruktiver Atmosphäre

wurden mit den Allianzpartnern aus Wirtschaft und Politik

die für die Wohnungswirtschaft relevanten Themen

diskutiert und nach Machbarkeit und im Einvernehmen

in konkretes Handeln überführt. Positive Ergebnisse

in 2015 waren u. a. ein generelles Moratorium

für die Abrissförderung und ein Neubauprogramm. An

der Arbeit der Allianz wird sich der Landesverband auch

in 2016 weiter beteiligen.

WOHNEN MUSS BEZAHLBAR BLEIBEN

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des Landesverbandes

bleibt die Gewährleistung günstiger Rahmenbedingungen

für bezahlbares Wohnen. Das niedrige Zinsniveau

auf dem Kapitalmarkt sichert ein gutes Investitionsklima

und die Rentabilität von Investitionen sowohl

in den Neubau als auch für die Bestandssanierung.

Investitionen 2015

in Mio. Euro

84

Neubau

ca. 1,6 Mio. Einwohner

23.211,05 km²

69 Einwohner pro km²

GESAMT

361

187

90

Instandhaltung

Modernisierung

1.900

Wohnungsbestand

Ende 2015

26.000

GESAMT

270.000

eigener Bestand

244.000

verwalteter Bestand

Mittlerweile vermieten mehr als 70 Verbandsunternehmen aus

Mecklenburg-Vorpommern über 1.900 Wohnungen an Hilfesuchende.

Sie übernehmen mit der Integration dieser Menschen gesellschaftliche

und soziale Verantwortung.

Im vergangenen Jahr haben sich die Entwicklungen

kommunaler Gebühren und Abgaben sowie die Kosten

für die Lieferung von Wärme und Warmwasser weiter

als Preistreiber erwiesen. Als neuer Handlungsschwerpunkt

zeigen sich die Entwicklungen der Gebühren für

Abwasser und Müll. Diese werden in 2016 Schwerpunkt

der Interessenvertretung.

WOHNUNGSMARKT MECKLENBURG-

VORPOMMERN / KOMPLETT

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

7.500

5.000

2.500

0

7.500

5.000

2.500

0

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Zahlen für 2015 lagen bei Redaktionsschluss

noch nicht vor. Quelle: Statistikamt Nord

19


WOHNUNGSMARKT SCHLESWIG-HOLSTEIN

Gepflegter

Altbau in Kiel

Stabile Wohnungsmärkte

MODERATER ANSTIEG DER EINWOHNERZAHL

Ausgehend vom Zensus 2011 konnte Schleswig-Holstein

bis zur Jahresmitte 2015 einen Bevölkerungszuwachs

um 1,44 Prozent verbuchen – auf 2,841 Millionen Einwohner.

STABILE WOHNUNGSMÄRKTE –

REGIONAL BEGRENZT STEIGENDE MIETEN

Auch 2015 war die Entwicklung der Wohnungsmärkte

in Schleswig-Holstein stabil. Dank kontinuierlich hoher

Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung

konnten die Mitgliedsunternehmen den Leerstand auf

niedrigem Niveau halten. Der Durchschnitt lag bei

2,6 Prozent. Das Niveau der Nettokaltmieten blieb stabil.

Der Mietdurchschnitt lag im Bestand bei 5,24 Euro

(zuvor 5,10 Euro).

Mit Blick auf die Kappungsgrenze und die Ende 2015

eingeführte Mietpreisbremse haben einzelne Marktteilnehmer

deutlichere Mieterhöhungen durchgeführt. Vor

allem in einigen Kommunen des Hamburger Umlands,

vereinzelt auch in anderen Wohnungsteilmärkten, ist

nachfragebedingt mit weiter steigenden Angebotsmieten

zu rechnen.

INTERESSENVERTRETUNG DURCH VNW UND VNW

LANDESVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

OFFENSIVE FÜR BEZAHLBARES WOHNEN

Wohnungsbau ist der beste Mieterschutz: Mit diesem

Ansatz hat das Land Schleswig-Holstein gemeinsam mit

den Verbänden der Wohnungswirtschaft 2013 die Offensive

für bezahlbares Wohnen erfolgreich gestartet,

um der regional steigenden Wohnungsnachfrage mit

verstärkten Neubauinvestitionen zu begegnen. Bestandteil

der Offensive sind laufend verbesserte Förderrahmenbedingungen,

die spürbare Anreize für zusätzliche

Investitionen in den preiswerten Neubau geben

sollen. Bis 2015 wurden im Rahmen der Offensive für

bezahlbares Wohnen gut 5.300 Wohnungen finanziert.

MIETBREMSE BRINGT KEINE ENTLASTUNG

Nach Einführung einer weiter abgesenkten Kappungsgrenze

für bestehende Mietverträge hat Schleswig-Holstein

die sogenannte Mietbremse umgesetzt (Teil des

I. Mietrechtspakets). 12 Kommunen wurden in die Mietpreisverordnung

aufgenommen. Für 5 Jahre darf bei

Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete um

höchstens 10 Prozent überschritten werden. Die erhoff-

DENKMALSCHUTZGESETZ Das seit einem Jahr geltende Denkmalschutzgesetz beschäftigt die Wohnungswirtschaft

weiter. Die Inventarisierung von Kulturdenkmalen durch das Landesamt für Denkmalpflege läuft. Auch

im Wohnungsbau der Nachkriegsjahre gab es Unterschutzstellungen. Konkret stellt das die weitere Umsetzbarkeit

von Langfristprojekten in Frage und damit erhebliche Investitionen in den bedarfsgerechten Wohnungsbau.

Der VNW begleitet in der Diskussion mit den Denkmalschutzämtern und darüber hinaus im Denkmalrat.

20


te Entspannung an den Wohnungsmärkten wird damit

kaum erreicht. Steigende Mieten sind das Resultat eines

nicht bedarfsgerechten Angebots und hoher Wohnungsbaukosten.

Die Mietbremse ändert daran nichts

und ist eher eine Belastung für das Investitionsklima.

Mehr bedarfsgerechter Neubau und dazu passende

Rahmenbedingungen wären die richtige Antwort.

ca. 2,84 Mio. Einwohner

15.799,65 km²

180 Einwohner pro km²

KLIMAPAKT SCHLESWIG-HOLSTEIN

Klimaschutz muss effektiv, bezahlbar und sozialverträglich

sein. Der Klimapakt Schleswig-Holstein verfolgt dieses

Ziel. Im Jahr 2012 und zuletzt 2015 hat die Arbeitsgemeinschaft

für zeitgemäßes Bauen e. V. im Auftrag

des Landes Klimapakt-Zwischenbilanzen vorgelegt. Die

Klimapaktpartner kommen durchweg zu besseren Ergebnissen

als die übrigen Player. Ausweislich der VNW-

Energiewendebilanz schneiden die VNW-Mitglieder im

Kreis der Klimapaktpartner am besten ab.

Investitionen 2015

in Mio. Euro

57

GESAMT

371

181

Wohnungsbestand

Ende 2015

29.000

GESAMT

168.000

Zu dem im Koalitionsvertrag angekündigten Landesklimaschutzgesetz

liegt zwischenzeitlich ein Entwurf vor.

Dieser schreibt klimapolitische Ziele fest, die in Teilen ambitionierter

sind als die des Bundes. Direkte wohnungswirtschaftliche

Bezüge sind dort aber nicht enthalten.

STARKER ZUSTROM ASYLSUCHENDER – ZUSAMMEN-

ARBEIT IM FLÜCHTLINGSPAKT SCHLESWIG-HOLSTEIN

2015 kamen ca. 55.000 Asylsuchende nach Schleswig-

Holstein – 47.380 mehr als im Vorjahr. Mit Blick auf die

daraus erwachsenden Herausforderungen hat am 6. Mai

2015 eine erste Flüchtlingskonferenz unter Federführung

des Landes stattgefunden. Ein Flüchtlingspakt mit

Kammern, Verbänden und Institutionen wurde geschlossen.

Unter anderem wurden die zentralen Erstaufnahmekapazitäten

massiv ausgebaut. Die Mitgliedsunternehmen

engagieren sich in sehr nennenswertem Umfang mit

Wohnraumangeboten aus dem Bestand, durch zusätzlichen

bedarfsgerechten Neubau und integrationsfördernde

Angebote. Mit einem 400-Millionen-Euro-Sonderprogramm

„Erleichtertes Bauen“ und temporären Erleichterungen

im Landesbaurecht will das Land für schnellen

zusätzlichen und bezahlbaren Wohnungsneubau sorgen.

Unter dem Dach des Flüchtlingspaktes findet die laufende

Zusammenarbeit und Diskussion mit dem Land, den

Kommunen und anderen in einer Arbeitsgruppe Wohnen

statt. Der Verband unterstützt u. a. mit mehrspra chigen

Handreichungen rund ums Thema Wohnen, die zwischenzeitlich

auch auf bundesweite Nachfrage stoßen.

WOHNUNGSMARKT SCHLESWIG-

HOLSTEIN / KOMPLETT

BAUGENEHMIGUNGEN

WOHNUNGSNEUBAU

133

14.000

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

Neubau

Instandhaltung

Modernisierung

ca. 55.000

0

12.000

8.000

4.000

0

eigener Bestand

139.000

verwalteter Bestand

Asylsuchende kamen 2015 nach Schleswig-Holstein – 47.380 mehr

als im Vorjahr. Der Verband unterstützt u. a. mit mehrsprachigen

Handreichungen rund ums Thema Wohnen, die zwischenzeitlich

auch auf bundesweite Nachfrage stoßen.

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Zahlen für 2015 lagen bei Redaktionsschluss

noch nicht vor. Quelle: Statistikamt Nord

21


02

HIGHLIGHTS

2015 / 2016

15

Tagungen

108

Seminare

3.900

Teilnehmer

JUNI

Verbandstag

SEPTEMBER

Arbeitstagung

NOVEMBER

3. Norddeutscher

Mietrechtstag

11. Juni 2015

Stralsund

„Wir vereint im

Norden – 25 Jahre

Drei-Länder-

Verband“

200 Teilnehmer

21. – 23. September 2015

Lübeck

„Wohnen – Bauen – Leben“

über 1.000 Teilnehmer

2. November 2015

Lübeck

140 Teilnehmer

22


JANUAR

FEBRUAR

MÄRZ

APRIL

19. ManagementForum

Energietage

in Hamburg

Fachtagung

„Digitalisierung in der

Wohnungswirtschaft“

Norddeutscher

Genossenschaftstag

14./15. Januar 2016

Rostock-Warnemünde

5./6. Februar 2016

Hamburg

2. März 2016

Hamburg

21./22. April 2016

Travemünde

240 Teilnehmer

50 Teilnehmer

100 Teilnehmer

120 Teilnehmer

23


L332

Puppenbrücke

An der Untertrave

Holstentor

Alfstraße

Fischstraße

Braunstraße

Laeizhalle

SCHWERPUNKTE DER VNW-VERBANDSARBEIT

03

INTERESSENVERTRETUNG

UND BERATUNG

Der VNW vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit

und bietet ihnen umfassende Dienstleistungen wie Beratungen, Fort- und Weiterbildungen

an. Für Wohnungsgenossenschaften ist der VNW als gesetzlicher Prüfungsverband tätig.

am 16. November 2015 in Lübeck

mietrecht im Wandel

aNMelduNg zuM

3. NorddeutscheN Mietrechtstag

VeraNstaltuNgsort

Radisson Blu Senator Hotel

Willy-Brandt-Allee 6, 23554 Lübeck

Tel. 0451 / 1420

www.senatorhotel.de

3. Norddeutscher Mietrechtstag

16. November 2015 / Lübeck

mietrecht im Wandel

Am 1. Juli 2015 übernahm Andreas Breitner, Schleswig-Holsteins Innenminister a. D., den Posten

des Verbandsdirektors. Die ersten Monate der Verbandsarbeit waren stark geprägt

durch das Thema „Flüchtlingsunterbringung“. Die Verbandsunternehmen nahmen sich der

Herausforderung an und schafften Wohnraum für Tausende geflüchtete Menschen. Verbandsdirektor

Breitner setzte sich in diesem Zusammenhang für ein Wohnortzuweisungsgesetz

ein. Ebenfalls wichtiges Verbandsthema war das zweite Mietrechtspaket. Der VNW wie auch

der Bundesverband GdW setzten sich intensiv gegen die Pläne des Justizministeriums ein.

Rechtsberatung

VNW

Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen e.V.

Nicola Olivier

Tangstedter Landstraße 83

22415 Hamburg

Bitte

ausreichend

frankieren

L332

Willy-Brandt-A lee

Puppenbrücke

RADISSON

BLU SENATOR

HOTEL

Holstenstr.

vNW

EMPIRE

U S

verband norddeutscher Wohnungsunternehmen RIVERSIDE

e.v.

HOTEL

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

An der Untertrave

Im Vordergrund standen im Verbandsjahr 2015/16 die Beratungen zum Miet-, Gesellschafts-,

Genossenschafts- und Betriebskostenrecht sowie die Kommentierung aktueller

Urteile des Bundesgerichtshofes. Über aktuelle Entwicklungen wurden die Mitglieder bei

Inhouse-Schulungen, Seminaren, Fachausschusssitzungen von VNW und GdW sowie beim

3. Norddeutschen Mietrechtstag informiert.

3. Norddeutscher

Mietrechtstag

16. November 2015,

Lübeck

SOZIALMANAGEMENT UND

QUARTIERS ENTWICKLUNG

Die Verbandsunternehmen engagieren

sich zunehmend in der Quartiersentwicklung.

Um ein „lebenslanges Wohnen“

für Mieter und Mitglieder zu garantieren,

werden Lösungen zur Versorgung

und Pflege der Bewohner im

Quartier gesucht. Interkulturelle Arbeit

im Quartier wird ebenfalls zum Schwerpunkt.

Dabei helfen die Erfahrungen

im Sozialmanagement und das ehrenamtliche

Engagement der Bewohner.

Wohnungsgenossenschaften

Aufgrund der ansteigenden

Mietpreise werden zunehmend

Lösungen für bezahlbaren Wohnraum

gesucht. Die Mietenpolitik der Wohnungsgenossenschaften

und ihre genossenschaftlichen

Ziele werden in der

Öffentlichkeit stärker wahrgenommen

und sind Bestandteil von vielen Diskussionen

und Beratungen. Dies führt auch

zu zahlreichen Ideen der Neugründung

von Wohnungsgenossenschaften.

Betriebswirtschaft

Durch die derzeit niedrigen Zinsen werden viele Neubauten geplant. Allerdings verteuern

vor allem hohe Bau- und Grundstückskosten sowie Auflagen von Bund und Ländern den

Wohnungsbau. Ob der Bau unter diesen Bedingungen noch wirtschaftlich ist, zeigt die

Investitionsrechnung des VNW „VoFi3.0“. Im Fachausschuss Betriebswirtschaft/Steuern

werden die entsprechenden Parameter sowie Finanzierungsstrategien diskutiert.

24


42015

3. VNW-Genossenschaftstag

Norddeutscher Mietrechtstag, 16. November 2015, Lübeck

22./23. April in Lübeck-Travemünde

xxx

xxxx

ManagementForum 2016

xxx

xxxx Stiftungen und Vereine

xxx

Neue Wege in der Personalberatung

xxxx Genossenschafts-App

Magazin

Kommunikation

Die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes wird geprägt von aktuellen politischen und gesellschaftlichen

Veränderungen. In 2015/16 äußerte sich der Verband daher unter anderem

zu den Themen Flüchtlingsunterbringung und Integration, Mietrechtspaket und Mietpreisbremse,

Förderprogramme und Energieeinsparverordnung. Mit zahlreichen Pressemitteilungen,

Stellungnahmen, dem VNW-Magazin, Broschüren, Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen

informiert der VNW die Öffentlichkeit und bezieht Position.

1 2016

Das Magazin informiert in fünf

Ausgaben jährlich über die Vielfältigkeit

unserer Branche.

Technik und Energie

Der VNW bietet zwei neue, regelmäßig

stattfindende Diskussions- bzw. Veranstaltungsformate

an. Der VNW-Impuls

ist ein ca. dreistündiger Workshop zu

einem speziellen Thema, mit dem Ziel,

mit Experten Fragen zu klären und Input

aus der Praxis zu bieten. Der VNW-Dialog

ist ein ca. dreistündiger Dialog mit

bis zu 12 Fachleuten. Hier wird eine Fragestellung

bearbeitet, um den Mitgliedsunternehmen

eine Empfehlung für die

Praxis bieten zu können.

Nach dem Abschluss des Projekts

ALFA Nord wurden durch

BETA NORD

verschiedene Stellen weitergehende

Untersuchungen zum effizienten Betrieb technischer

Anlagen durchgeführt. Mit der Erkenntnis, dass nur eine laufende

Betriebsführung der Anlagen den prognostizierten

effizienten Betrieb sicherstellen kann. Im Nachfolgeprojekt

BETA Nord soll geprüft werden, ob die dauerhafte (externe)

Betriebsführung der haustechnischen Anlagen ein Schlüssel

zur Betriebseffizienz und der damit verbundenen Energieeinsparung

sein kann und ob sie wirtschaftlicher ist.

Wohnungswirtschaft

Das Referat Wohnungswirtschaft

bearbeitet woh nungswirtschaftliche

und -politische

Aufgaben. Wesentlichen

Raum nahmen die Neuverhandlung

des „Bünd nisses für

das Wohnen“, die Begleitung

der Erstellung des „Hamburger

Mietenspiegels 2015“ sowie

die Verhandlungen über

Rahmenver träge zur Stromund

Gasbeschaffung ein.

Personal

Themen wie die Versorgung von Flüchtlingen mit

Wohnraum, Integration der neuen Nachbarn, die Verschärfung

der energetischen Standards und Mietrechtsreformen

müssen von den rund 7.000 Mitarbeitern

der Verbandsunternehmen kompetent bearbeitet

werden. Das Bildungsangebot des VNW mit seinen

jährlich über hundert Seminaren, Workshops, Tagungen

und Trainings leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

So hat der VNW mit seinen Seminaren zu Ausländerrecht

und interkultureller Kompetenz zeitnah auf

das Flüchtlingsthema reagiert. Eins der wichtigsten

Themen im Fachausschuss Personal 2015/16 ist „ Wohnungsunternehmen

als attraktive Arbeitgeber“.

rd. 7.000

Beschäftigte sind in den VNW-

Mitglieds unternehmen angestellt

IT / Multimedia

Die Digitalisierung birgt großes Potenzial für die Wohnungswirtschaft. Aspekte wie eine

moderne unternehmensinterne IT, optimierte effiziente IT-gestützte Unternehmensprozesse,

vielfältige neue Möglichkeiten der technischen Ausstattung sowohl im Wohnumfeld

als auch in den Wohnungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Der Fachausschuss hat

sich 2015/16 primär mit den ERP-Systemen beschäftigt, hierzu eine Umfrage bei seinen

Mitgliedern durchgeführt und Unterstützungswünsche bei der Vorbereitung eines Systemwechsels

aufgenommen. Weitere Arbeitsschwerpunkte waren bzw. sind Lösungsansätze

zum Mobile Device Management, Ticketsysteme, IT-Prozesslösungen, Themen des

vernetzten Wohnens sowie Fragen nach neuen Geschäftsmodellen.

INTERESSENVERTRETUNG

UND BERATUNG / KOMPLETT

25


PRÜFUNGSDIENST

04

DER PRÜFUNGSDIENST

IM VNW

Die Durchführung von Prüfungen nach § 53 GenG für die im VNW organisierten Genossenschaften

ist gesetzliche Aufgabe des Prüfungsbereiches und daher auch Schwerpunkt

der Tätigkeit. In 2015 wurden 153 Prüfungen für Genossenschaften und 20 Prüfungen für

Unternehmen in anderer Rechtsform durchgeführt. Die Prüfungen konnten auf der

Grundlage einer detaillierten Prüfungsplanung planmäßig abgewickelt werden. Überhänge

für 2016 bestanden bis auf wenige Ausnahmen, die zwischenzeitlich abgearbeitet sind,

nicht. Die Prüfungen für das Geschäftsjahr 2015 zeigen grundsätzlich geordnete wirtschaftliche

Verhältnisse unserer nachhaltig wirtschaftenden Mitgliedsunternehmen und

bestätigen die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Sofern Bestätigungsvermerke

zu erteilen waren, wurden diese ganz überwiegend ohne Einschränkung erteilt.

Der Prüfungsbereich des VNW hält darüber hinaus für seine Mitgliedsunternehmen ein

umfassendes und in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebautes Dienstleistungsangebot

mit den Schwerpunkten betriebswirtschaftliche Beratung und Fortbildung

vor. Prüfungsnahe Beratungsleistungen wurden in 2015 insbesondere im Zusammenhang

mit Immobilienbewertungen, Unternehmensrestrukturierungen und Neugründungen von

Genossenschaften erbracht. Einen Schwerpunkt der Prüfung und Beratung stellten die

neuen immobilienwirtschaftlichen Prüfungs- und Rechnungslegungsstandards des IDW

dar, die auch in GdW-Stellungnahmen umgesetzt sind. Der Prüfungsdienst hat hierzu

ausführliche Informationen veröffentlicht, spezifische, Excel-geführte Tools entwickelt

und diese den Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt. Weiterer Schwerpunkt der

Beratung war in 2015 unverändert das in Kooperation mit dem vdw Niedersachsen und

Bremen entwickelte Excel-Tool zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Neubau- und

Modernisierungsmaßnahmen „VoFi 3.0“. Neu eingeführt und stark nachgefragt ist das

ebenfalls in der Kooperation entwickelte Wirtschafts- und Finanzplanungs-Tool WiFiP.

Weitere Beratungsleistungen wurden im Zusammenhang mit der Erstellung elektronischer

Unternehmenshandbücher, der Durchführung interner Revisionen und der Erstellung

von Unternehmenskonzepten erbracht.

8. Fachforum

Rechnungswesen /

Unternehmenssteuerung

27./28. Juli 2016,

Boltenhagen

Die Steuerabteilung des VNW wird mit Niederlassungen in Schwerin und Hamburg geführt.

Neben der laufenden Beratung einschließlich der Erstellung von Steuererklärungen

umfasst die Steuerberatung die Erstellung von Steuerbilanzen und steuerlichen Planungsrechnungen

sowie in 2015 auch insbesondere die Erstellung der E-Bilanz. Die Steuerabteilung

des VNW bietet darüber hinaus, unter Beachtung der Regelungen zur Unbefangenheit,

die Unterstützung bei der Buchführung und der Jahresabschlusserstellung sowie bei

der Durchführung von Lohn- und Gehaltsbuchhaltung an. Aktuelle Beratungsschwerpunkte

betrafen in 2015 Fragestellungen zur Flüchtlingsunterbringung und zur Durchführung

des Energie-Contractings.

Die Durchführung der umfangreichen Prüfungs-, Steuer- und betriebswirtschaftlichen Beratungsleistungen

wurde in 2015 mit insgesamt 36 Mitarbeitern im Prüfungsdienst einschließlich

des Innendienstes und 5 Mitarbeitern der Steuerabteilung erbracht. Nach insgesamt

4 Neueinstellungen in 2015 hat sich das Durchschnittsalter des Prüfungsteams

weiterhin deutlich verringert. Für alle Mitarbeiter des Prüfungsdienstes, insbesondere für

die jüngeren Mitarbeiter, wird ein umfangreiches Fort- und Ausbildungsprogramm vorgehalten.

26


Neustadt

Travemünde

Lübeck

A1

A1

Grömitz

L332

Puppenbrücke

An der Untertrave

OSTSEE

BOLTENHAGEN

Boltenhagen

Klütz

Wismar

Grevesmühlen

EMPIRE

RIVERSIDE

HOTEL

Kühlungsborn

Rostock

A19

A20

VNW

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

Berlin

Laeizhalle

WANDEL IM PRÜFUNGSBEREICH DURCH DIGITALISIERUNG –

EIN STATE MENT VON GERHARD VIEMANN, DIREKTOR FÜR

DEN PRÜFUNGSDIENST

IT-Systeme und Digitalisierung beherrschen heute alle Bereiche

des Geschäftslebens und werden weiter zu grundlegenden

Veränderungen der Marktbedingungen führen. In vielen

Unternehmen ändern sich die Geschäftsmodelle. Die

digitale Revolution findet auch in der Wohnungswirtschaft

statt und stellt dort neue Herausforderungen an den Wirtschaftsprüfer.

Aber so wie die IT das heutige Wirtschaftsleben in rapidem Tempo

verändert hat, hat sich auch die Prüfung bereits weitgehend gewandelt. Prüfungstechniken

sind heute fast vollständig digitalisiert. Neue Anforderungen werden

hinzukommen, die zu beachtende Regulatorik wird stetig umfangreicher und komplexer,

die technischen Ansprüche werden höher.

Die mit dem vdw Niedersachsen und Bremen vereinbarte Kooperation der Prüfungsbereiche

wurde in 2015 fortgesetzt und verfestigt sich fortlaufend. Dies zeigt sich insbesondere

in gemeinsamen und einheitlichen Maßnahmen zur Sicherung der Prüfungsqualität

und der Praxisorganisation. Durch gemeinsame BackOffice- Bereiche in der Berichtskritik

und in der Prüfungsberichterstellung, die gemeinsame Entwicklung von Beratungsangeboten

und die gemeinsame Prüferfortbildung sowie durch die gegenseitige personelle

Unterstützung werden positive Synergieeffekte erzielt, die auch die Ertragslage des VNW

in erheblichem Maße positiv beeinflussen.

Die Durchführung von Bildungsveranstaltungen für die Mitgliedsunternehmen

Veranstaltungsort

ist weiterhin

wesentlicher Bestandteil der Angebotspalette des VNW-Prüfungsbereiches. www.iberotelboltenhagen.de Die

Iberotel Boltenhagen

Tel. 038825 / 384-0 • Fax 038825 / 384-8701

E-Mail: info@iberotelboltenhagen.de

Mitarbeiter des VNW haben auch in 2015 unter hohem persönlichem Einsatz über 400

Teilnehmer/-innen informiert und trainiert. Umfangreiche Seminar- und Weiterbildungsangebote

waren auch in 2015 das aus sieben Modulen bestehende Weiterbildungsprogramm

„Qualifizierter Aufsichtsrat VNW“ sowie die an vier Veranstaltungsorten stattfindende

Seminarreihe „Jahresabschluss und Lagebericht 2015“. Das Fachforum „Rechnungs-

ZimmerreserVierung

eingerichtet.

Stichwort: VNW

Rate: 129 Euro / Einzelzimmer inkl. Frühstück

zum 30. Mai 2015.

wesen/Unternehmenssteuerung“ in Boltenhagen wurde in 2015 mit über 120 Teilnehmern

durchgeführt. Führungskräfte der Mitgliedsunternehmen, insbesondere aus den Bereichen

Rechnungswesen, informieren sich hier über aktuelle und grundsätzliche Fragestellungen

und nutzen die Gelegenheit, den fachlichen Austausch mit Referenten und Kollegen

zu pflegen.

Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität einer beratenden Prüfung, die Effizienzsteigerung

der Prüfungen durch eine Verkürzung der Prüfungszeiten sowie der Ausbau

der Steuerberatung und der betriebswirtschaftlichen Beratungsleistung werden zukünftig

Tätigkeitsschwerpunkte des Prüfungsbereiches im VNW sein.

am 6./7. Juli 2015 in Boltenhagen

VNW

Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen e.V.

Andrea Schwoch

Tangstedter Landstraße 83

22415 Hamburg

Rechnungswesen/

Unternehmenssteuerung

anmeldung Zum 7. FachForum

Bitte

ausreichend

frankieren

Baltische Allee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen

Im Tagungshotel haben wir ein Abrufkontingent

U

Bitte reservieren Sie Ihr Zimmer direkt im Hotel bis

S

7. FachForum

6./7. JULI 2015 / BOLTENHAGEN

Rechnungswesen/

Unternehmenssteuerung

%

7. Fachforum

Rechnungswesen /

Unternehmenssteuerung

6./7. Juli 2015,

Boltenhagen

27


VNW-GREMIEN

05 VERBANDSORGANE

VNW-VERBANDSAUSSCHUSS

Dieter Vetter (Vorsitzender)

SWG, Stralsund

Raimund Dankowski (stellv. Vorsitzender)

SBV, Flensburg

Jana Kilian (stellv. Vorsitzende)

HANSA, Hamburg

Sven Auen

WOGE, Kiel

René Gansewig

NEUWOBA, Neubrandenburg

Arno Gutzmer

WIG, Bad Doberan

Matthias Herter

meravis, Hamburg

Dr. Thomas Krebs

SAGA GWG, Hamburg

Karl-Dieter Lehrkamp

WG Anklam, Anklam

Kai Lorenz

Neue GeWoGe, Pinneberg

Wilfried Pahl

BG Mittelholstein, Kiel

Rüdiger Sokolowski

Wohnungsgenossenschaft Rostock-Süd

Marcel Sonntag

NEUE LÜBECKER, Lübeck

Ulrich Stallmann

Walddörfer, Hamburg

Ingo Theel

Baugenossenschaft freier Gewerkschafter,

Hamburg

Wilfried Wendel

SAGA GWG, Hamburg

Uwe Wirries

ADLERSHORST, Norderstedt

Ralf Zimlich

WIRO, Rostock

Marko Lohmann

(beratendes kooptiertes Mitglied)

Bergedorf-Bille, Hamburg

VNW-PRÜFUNGSAUSSCHUSS

Dem Prüfungsausschuss des Verbandsausschusses

gehören an:

Wilfried Pahl (Vorsitzender)

René Gansewig

Dr. Thomas Krebs

Ingo Theel

Dieter Vetter

Uwe Wirries

VERBANDSVORSTAND,

VORSTAND IM SINNE DES § 26 BGB

Verbandsdirektor

Andreas Breitner

Direktor für den Prüfungsdienst

Gerhard Viemann

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Die Verbandsausschussmitglieder beim VNW-Verbandstag 2015 in Stralsund.

28


VORSTÄNDE DER

LANDESVERBÄNDE

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND HAMBURG E.V. – VORSTAND

Marko Lohmann

Marko Lohmann (Vorsitzender)

Michael Wulf (stellv. Vorsitzender)

Torsten Gerke

Matthias Herter

Dr. Hardy Heymann

Dirk Hinzpeter (seit 22. 3. 2016)

Dr. Thomas Krebs

Claus-Dietrich Scholze

Wilfried Wendel

Kooptiert: Monika Böhm

Vorsitzende des Arbeitskreises Hamburger

Wohnungsbaugenossenschaften e.V.

Geschäftsführerin: Steffi Ritter

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND MECKLENBURG-VORPOMMERN E.V. – VORSTAND

Dieter Vetter (Vorsitzender)

René Gansewig (stellv. Vorsitzender)

Arno Gutzmer (stellv. Vorsitzender)

Karl-Dieter Lehrkamp

Uta Meckert (seit 2. 12. 2015)

Klaus-Dieter Thauer

Martin Wiechers

Dieter Vetter

Gäste: Gerda Behrend

Ralf Zimlich

Geschäftsführer: Roland Blank

VNW VERBAND NORDDEUTSCHER WOHNUNGSUNTERNEHMEN

LANDESVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. – VORSTAND

Raimund Dankowski

Raimund Dankowski (Vorsitzender)

Helmut Knüpp (stellv. Vorsitzender)

Marcel Sonntag (stellv. Vorsitzender)

Detlef Aue

Sven Auen (seit 26. 2. 2016)

Jörg Mach

Dr. Matthias Rasch (seit 26. 2. 2016)

Holger Timm

Geschäftsführer: Christoph Kostka

29


VERBANDSORGANISATION

VERBANDSTAG

Vertreter der Wohnungsunternehmen

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband

Hamburg e.V.

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

e.V.

VNW Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen

Landesverband

Schleswig-Holstein e.V.

Bezirksarbeitsgemeinschaften

Bezirksarbeitsgemeinschaften

Westmecklenburg

Landkreis Rostock

Mecklenburgische Seenplatte

Vorpommern-Rügen

Vorpommern-Greifswald

Rostock

Nord

Mitte

Süd-West

Süd-Ost

VERBANDSAUSSCHUSS

18 Mitglieder

VERBANDSVORSTAND

Geschäftsbereich I

Verbandsdirektor

Andreas Breitner

Geschäftsbereich II

Direktor für den Prüfungsdienst

WP/StB Gerhard Viemann

Verwaltung

Geschäftsstellen:

Hamburg, Schwerin, Kiel

Interessenvertretung und Beratung:

Aus- und Weiterbildung / Projekte

Genossenschaften / Quartiersentwicklung

Kommunikation

Medienrecht / Betriebskostenrecht /

Veranstaltungen

Recht

Technik und Energie

Wohnungswirtschaft

Prüfungsdienst:

Prüfungsplanung

Prüfungsdurchführung

Berichtskritik

Berichtserstellung

Steuerberatung

betriebswirtschaftliche

Beratung

30


Übersicht über die verwendeten QR-Codes

Auf dieser Seite sind noch einmal alle im Bericht eingesetzten

QR-Codes aufgelistet. Der komplette VNW-Jahresbericht 2015/2016

sowie die Langversion einiger Texte können so im Internetauftritt

des VNW aufgerufen werden.

DER KOMPLETTE

BERICHT IM INTERNET

www.vnw.de/jahresbericht2015_16

WOHNUNGSMARKT

HAMBURG

WOHNUNGSMARKT

MECKLENBURG-

VORPOMMERN

WOHNUNGSMARKT

SCHLESWIG-HOLSTEIN

INTERESSENVERTRETUNG

UND BERATUNG

31


Fotohinweise

Seite 20: Altonaer Spar- und Bauverein eG, Hamburg

Seite 22: WOBAG Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft

mbH, Grevesmühlen

Seite 24: Baugenossenschaft Mittelholstein eG, Kiel

Fotografen

Seite 5: Lucas Wahl, Hamburg

Seite 6/7: Lena Fritschle, Hamburg

Seite 9: Florian Jaenicke, München

Seite 16/17: Jann Wilken, Hamburg

Seite 22: Nicole Brinkmann, Grevesmühlen

Seite 28: Dietmar Lilienthal, Rostock

Impressum

Herausgeber:

Verband norddeutscher

Wohnungsunternehmen e. V.

Tangstedter Landstraße 83

22415 Hamburg

Redaktion:

Dr. Peter Hitpaß, v.i.S.d.P., Lena Fritschle,

Kerstin Haase

Konzept und Gestaltung:

Klötzner Company Werbeagentur GmbH

www.kloetzner.de

Lithographie:

Alsterwerk

Druck:

MPW Media-Print Witt

Aktuelle Informationen finden Sie unter

www.vnw.de


VNW-MITGLIEDSUNTERNEHMEN

„WIR SIND MIETPREISBREMSE“

5,60

Euro durchschnittliche Nettokaltmiete / m 2

WIR BIETEN: EIN SICHERES ZUHAUSE

UND BEZAHLBARE WOHNUNGEN

1,584

Mrd. Euro Investitionen in den Neubau sowie

in die Modernisierung und Instand haltung der

Wohnbestände

VNW ALS WIRTSCHAFTLICHER

UND SOZIALER FAKTOR

1,4

Mio. Menschen bieten die VNW-Mitgliedsunternehmen

gutes und sicheres Wohnen und

sind damit ein wichtiger wirtschaftlicher und

sozialer Faktor in Norddeutschland.

40

Prozent Anteil an

allen Mietwohnungen

400

Auszubildende

VNW AKTION ENERGIEWENDE

- 15

rd.

ARBEITGEBER

7.000

Zwischen 2005 und 2013: Senkung

Energie verbrauch um 13 Prozent, Senkung

CO 2

-Emissionen um 15 Prozent

Beschäftigte sind in den

VNW-Mitglieds unternehmen angestellt

DER VERBAND

GENOSSENSCHAFTLICHE PRÜFUNGEN

INFORMATIONEN

153

nach § 53 GenG für unsere

Mitgliedsgenossenschaften in 2015

50

106

13

GESAMT

275

126

SEMINARE & TAGUNGEN MIT MEHR ALS

3.900

Teilnehmern

Rundschreiben

Rundbriefe

Presse-Infos

Steuer-Infos

33


VNW

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Tangstedter Landstraße 83 • 22415 Hamburg

Tel.: 040 / 520 11 - 0 • Fax: 040 / 520 11 - 201

E-Mail: info@vnw.de • www.vnw.de

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