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Magazin für - Magazin Inspiration - Bad Windsheim

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Ein Kultur- und

Ein Kultur- und Heimatkalender der Umgebung, zwischen Würzburg und Nürnberg Drum herum und mittendrin Vielerorts wird gesportelt im September, aber auch Musikliebhaber kommen auf ihre Kosten. Vor allem jedoch: Gefeiert wird, ob nun traditionelle fränkische Kirchweihen oder Feste vom Stadtfest in Dinkelsbühl über das Herbstfest in Neustadt bis hin zum Krautfest in Krautostheim. Bis 3.9. Scheinfeld/Uffenheim: In Scheinfeld und Uffenheim wird der September schwungvoll eingeläutet, in beiden Orten wird Kirchweih gefeiert. In Scheinfeld an neuem Ort, nämlich in der Hauptstraße und am Stadtseegelände, in Uffenheim am Festplatz. Beiden gemeinsam sind die klassischen Karussells und Buden, die dort zu finden sind. 1.9. Neustadt: Der Start in die Karpfensaison begeht der Aischgrund unter anderem in Neustadt mit dem Karpfen-Marktplatz, mit von der Partie sind in der Zeit von 9 bis 15 Uhr Karpfenprinzessin Katrin Uano und Karpfen in vielerlei Variationen. 1.9. Obernzenn: Das Thema Fisch dominiert auch in Obernzenn das Geschehen, beim Marathonfischen kann samstags ab 12 Uhr gestartet werden, Ende ist sonntags zur gleichen Zeit. Gruppenplätze sind möglich, auch muss kein Besucher das Gelände hungrig verlassen. 2.9. Scheinfeld: In der Zeit von 13 bis 18 Uhr verwandelt sich die Hauptstraße in einen Wein-, Bauern- und Handwerkermarkt. Unter anderem zeigen Direktvermarkter die Vielfalt des regionalen Angebots auf. 2.9. Scheinfeld: Treffpunkt Äußeres Schlosstor, von dort aus geht es für Interessierte durch Teile des Fürstenschlosses Schwarzenberg. Unter anderem stehen bei der um 14 Uhr beginnenden Führung die Ahnensäle und die Schlosskirche offen. 15.9. Rothenburg: Die Verteidigungsanlagen der Stadt sind das Ziel einer Sonderführung. Interessierte treffen sich um 16 Uhr am Marktplatz, von dort aus geht es zum Wehrgang, Türmen und Toren. Die Teilnahme kostet sechs Euro, für Kinder ab zwölf Jahren drei Euro, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. 15.-18.9. Burgbernheim: Vier Tage lang stehen Karussells, Los- und andere Buden dort, wo üblicherweise der Verkehr rollt. Der Marktplatz wird zum Festplatz, und in den Gaststätten wird gefeiert. Sonntags ziehen die Kirchweihburschen von der Rodgasse aus durch den Ort und widmen sich witzigen Gegebenheiten des vergangenen Jahres, am Montag finden Frühschoppen und der Schützenumzug statt. 16.9. Markt Erlbach: Die örtlichen Unternehmen präsentieren sich, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr können Interessierte sich von der Leistungsfähigkeit und den Angeboten der heimischen Wirtschaft im Industriegebiet überzeugen. Veranstaltet wird die Gewerbeschau vom Bund der Selbstständigen. 16.9. Obernzenn: Das Blaue Schloss der Grafen von Seckendorff-Aberdar, zumindest ein Teil davon, steht zur Besichtigung offen. Beginn einer Führung ist um 14 Redaktionsschluss ist der 10. des jeweiligen Vor-Monats. Eine Veröffentlichung kann nicht zugesichert werden. Kontaktmöglichkeiten auf Seite 3. Uhr, zu sehen sind unter anderem der Festsaal und die Repräsentationsräume. 18.9. Rothenburg: Neben historischen Romanen gehören biografische Romane zu den häufigsten Werken des Autors Gunter Haug. Ab 20 Uhr stellt er in der Stadtbücherei seine Arbeit zu Ferdinand Porsche – ein Mythos wird geboren vor. Von einer Lebensgeschichte voller Tempo und Leidenschaft ist die Rede, der Eintritt kostet vier Euro. Ab 21.9. Herzogenaurach: Bis 7. Oktober ist anlässlich der Veranstaltungsreihe Herzogenauracher Kulturtage die Fotoausstellung Engagement in Afrika im Stadtmuseum zu sehen. Zeitgleich lockt dort die Ausstellung Football, Art and Design. 21.9. Hausenhof: Regelmäßig Schauplatz für kleine, aber feine, da anspruchsvolle Veranstaltungen ist die Camphill Dorfgemeinschaft in Hausenhof. Ab 19 Uhr wird mit Knorkes kleiner Schöpfungsgeschichte ein Märchen der Moderne gezeigt, aufgeführt von Franziska Lange, Klaus Bartels und dem Langenstädter Chor. 22.9. Scheinfeld: Als ein großes Ei angeschwemmt wird, wird alles ein bisschen anders auf der Insel, auf der Professor Habakuk Tibatong Tieren das Sprechen beigebracht hat. Besonders, als das Urmel herausschlüpft, das nicht nur einige Abenteuer bestehen muss, sondern auch das Leben der Tiere nachhaltig verändert. Das Kindertheater Chapeau Claque führt das Stück Urmel auf dem Eis in der Wolfgang-Graf- Halle auf, Beginn ist um 15 Uhr. 23.9. Münchsteinach: Im Münster St. Nikolaus beginnt um 9.30 Uhr ein Gottesdienst im Zeichen des 1100. Jubiläum von Münchsteinach. Professor Reinhold Friedrich spricht über Wilhelm Löhe, einem gebürtigen Fürther, der als Pfarrer von Neuendettelsau 1841 die ersten Missionare für die Seelsorge von Auswanderern in Nordamerika ausgebildet hat. Ab 14 Uhr spielen fünf Musikkapellen abwechselnd im Klosterhof der Gemeinde, unter freiem Himmel erklingt traditionelle Blasmusik ebenso wie Modernes. 29.9. Scheinfeld: Ein Konzert jenseits des Üblichen findet ab 19.30 Uhr im Ahnensaal des Schlosses Schwarzenberg statt. „Baroque and Blue“ Classic goes Jazz vereint zwei Kammermusiker und zwei Jazzer und ermöglicht damit ein ebenso vielseitiges wie überraschendes Konzert. Veranstalter ist der Förderverein Schwarzenberger Schlosskonzerte, Karten zu zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro) gibt es an der Abendkasse, telefonisch können sie unter anderem bei der Touristinfo unter 09162/12424 bestellt werden. 30.09. Krautostheim: Der Krautanbau in Krautostheim lässt sich bis in das Jahr 1470 nachweisen, seit zehn Jahren zeugt eine in Stein gehauene Krautbäuerin von der Geschichte. Beim Krautfest steht naturgemäß das Gemüse im Mittelpunkt, im Ort und in den Höfen gibt es aber auch andere Leckereien. Geplant sind außerdem Führungen durch den Ort und ein Standkonzert. Angussteak und allerlei! Öffnungszeiten Mai bis Oktober: 11 – 14 Uhr (warme Küche bis 13.30 Uhr) und ab 17 Uhr (warme Küche bis 21 Uhr); Sonntag von 11 – 14 Uhr und von 17 – 20 Uhr geöffnet (warme Küche); Montag: Ruhetag � ������� � � ��� � ������� �

Aus der Region inspiration 19 Geheimnisse des Hochplateaus Sonderausstellung im Knauf-Museum zeigt Grabungsfunde aus Bullenheim Ippsi ist auch dabei. Für die Ausstellung Mythos Bullenheimer Berg im Knauf-Museum in Iphofen wurden erstmals alle bekannten archäologischen Funde einer Befestigungsanlage, die sich vor mehr als 2800 Jahren auf dem Hochplateau des Berges befunden hat, zusammengetragen. Ebenfalls in einer der Vitrinen zu finden ist ein Schädel, der entsprechend seines Fundorts in einer Kreisgrabenanlage in Ippesheim Ippsi genannt wurde. Er ist üblicherweise im dortigen Schloss ausgestellt. Dabei ist die Kreisgrabenanlage bei Ippesheim bedeutend älter als die Befestigungsanlage auf dem Bullenheimer Berg. Deren Blütezeit wird für die Jahre um 880 bis 800 vor Christi und damit für das Ende der Bronzezeit angenommen. Entsprechend viele der gezeigten Fundstücke stammen aus diesem Zeitraum, darunter Fuß- und Armringe aus Bronze, außerdem sogenannte Lappenbeile, die unter anderem zur Holzbearbeitung herangezogen wurden, und deren Gussformen. Allein aufgrund der Größe der Anlage wird angenommen, dass die Gemeinschaft auf dem Bullenheimer Berg gut organisiert war. Sie profitierte von dem fruchtbaren Ackerboden der Gegend, der den landwirtschaftlichen Anbau erleichterte. Die Dimension der Anlage wird Ausstellungsbesuchern anhand eines begehbaren Modells vorgestellt, das im Erdgeschoss des Museums- Anbaus zu finden ist. Dort erfahren Interessierte auch die Hintergründe zu den archäologischen Untersuchungen der Befestigungsanlage, die in ihren Ausmaßen Anfang der 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in vollem Umfang erkannt wurde. Die Räume im zweiten Stock sind den zahlreichen Hortfunden auf dem Hochplateau gewidmet. Als Hortfunde werden Gegenstände bezeichnet, die wahlweise vergraben, versenkt oder absichtlich abgelegt wurden. Häufig handelte es sich um Gaben an Götter, zumindest hielten sich die Bewohner an bestimmte Regeln, wie sie die Objekte hinterließen. Im Fall des Bullenheimer Berges wird davon ausgegangen, dass die Gegenstände von Armringen über Im September KARPFEN KÜSST KRABBE Frankenkarpfen geht auch mal fremd... vom 29. September bis 1. Oktober 2012 Kirchweih in Linden www.gasthof-linden.de info@gasthof-linden.de Familie Keitel-Heinzel Linden 25 91635 Windelsbach Telefon 0986194330 Kostbarkeiten im Obergeschoss des Museumsanbaus, dort sind unter anderem Goldhüte zu sehen, die einst eine Art Kalenderfunktion innehatten. Foto: Markus Mergenthaler Beile bis zu Sicheln gezielt an heiligen Plätzen abgelegt wurden, der Bullenheimer Berg gilt daher auch als heiliger Berg. Die Erläuterung dazu folgt spätestens im dritten Stock, dort treffen die Besucher nicht nur auf den Nachbau eines sogenannten Kultwagens, sondern auch auf die Figur eines bronzezeitlichen Priesters samt eindrucksvollem Goldhut. Sämtliche bislang in Deutschland entdeckten Goldhüte wurden auf einer Linie im Bereich des 49. Breitengrades gefunden. Der Bullenheimer Berg liegt auf 49,6 Grad, daher ist nicht unwahrscheinlich, dass zwei dort aufgefundene Goldbleche tatsächlich die letzten Überreste eines Goldhuts sind. Weitere Funde, die unmittelbar auf kultisch motivierte Rituale hinweisen, sind bronzene Radkappen eines Kultwagens. Die Exponate stammen zu einem Großteil aus der Archäologische Staatssammlung München, dem Germanisches Nationalmuseum Nürnberg und dem Mainfränkisches Museum Würzburg. Die Ausstellung Mythos Bullenheimer Berg ist bis 4. November in Iphofen zu sehen. Geöffnet hat das direkt am Marktplatz gelegene Knauf-Museum dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. Erwachsene zahlen vier Euro Eintritt, Kinder zwei Euro. CHRISTINE BERGER �������������� �������������������� �������� Ihr Zweirad Fachgeschäft �������������� �������������� �� ���� �� �� �� ��������������� ������������������ ������������������ ��������� ������������������ �������� ������������������ �������������������������

September 2010:Layout 1 - Magazin Inspiration - Bad Windsheim
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