Dokumentation Planungswerkstatt - Technische Universität Darmstadt

intern.tu.darmstadt.de

Dokumentation Planungswerkstatt - Technische Universität Darmstadt

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Dokumentation

Planungswerkstatt »Standort Lichtwiese«

Werkstattverfahren im Auftrag der

Technischen Universität Darmstadt, Dezernat V - Bau und Immobilien

Dezember 2005

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

A. Ausgangssituation 5

Anlass und Ziel 6

Grundlagen 7

Aufgabenstellung 8

Luftbild Betrachtungsgebiet 9

Übersicht vorhandene und geplante Gebäude 10

Übersicht Fachbereichsquartiere 11

Fotodokumentation Ortsbegehung 12

Verfahrensbeteiligte 14

Ablauf der Planungswerkstatt 16

B. Arbeitsergebnisse 17

Team 1 - Skizzen, Modell, Erläuterungen 18

Team 2 - Skizzen, Modell, Erläuterungen 22

Team 3 - Skizzen, Modell, Erläuterungen 26

Team 4 - Skizzen, Modell, Erläuterungen 30

C. Vergleich der Arbeiten 35

Vergleich Baumassenverteilung 36

Vergleich Freiraumkonzepte 38

Vergleich Erschließungskonzept 40

Vergleich Kennwerte Gesamtkonzept 43

Vergleich Kennwerte zentraler Bereich 44

D. Resümee 45

Zusammenfassung der Zwischendiskussion 46

Zusammenfassung der Abschlussdiskussion 48

Resümee 50

Impressum 52

a:dk architekten datz kullmann Inhaltsverzeichnis

3


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Teil A: Ausgangssituation

a:dk architekten datz kullmann 5


TU Darmstadt

Chancen und

Potentiale

4 Teams

Zwischen- und

Abschlussdiskussion

Dokumentation,

Vergleich und

Zusammenfassung

6

Anlass und Ziel

Ausgangssituation

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Die TU Darmstadt zählt zu den renommiertesten technischen Universitäten

in Deutschland. Ihre Gebäude und Liegenschaften konzentrieren sich

auf zwei Areale: Den traditionsreichen Standort Stadtmitte sowie das

Erweiterungsgebiet auf der Lichtwiese am südöstlichen Stadtrand.

Um Chancen und Potentiale der künftigen städtebaulichen Entwicklung

des Hochschulstandortes Lichtwiese aufzuzeigen und zu definieren,

hat die TU Darmstadt in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt

Darmstadt eine sogenannte Planungswerkstatt initiiert und durchgeführt.

Diese Planungswerkstatt fand vom 8. bis zum 11. November 2005 im

Karolinensaal des Hessischen Staatsarchivs in Darmstadt statt.

Im Rahmen der Planungswerkstatt wurden von vier interdisziplinär

besetzten Teams (bestehend aus Architekten, Stadtplanern und

Landschaftsarchitekten) planerische und inhaltliche Grundsatzüberlegungen

für die Zukunft des Standortes Lichtwiese erarbeitet. Dabei ergaben

sich zum Teil übereinstimmende, zum Teil aber auch unterschiedliche

Vorstellungen der künftigen Entwicklung des Standortes Lichtwiese.

Diese Ansätze und Konzepte wurden in einer Zwischen- und einer

Abschlussdiskussion durch ein Plenum aus Vertretern von Stadt und

TU Darmstadt sowie externen Fachberatern diskutiert, verglichen und

kommentiert.

In der vorliegenden Broschüre werden die Arbeitsergebnisse der vier Teams

anhand von Skizzen, Modellfotos und einem Erläuterungstext dokumentiert.

Zusätzlich wurden die Arbeiten in CAD-Zeichnungen übertragen.

Grundlegende Aspekte wie Baumassenverteilung, Freiraumkonzept und

Verkehrskonzept werden dadurch objektiviert und vergleichbar gemacht.

Ergänzend werden die wichtigsten Kennwerte der einzelnen Arbeiten

ermittelt und dargestellt. Zudem werden die wesentlichen Aussagen der

Zwischen- und Abschlussdiskussion zusammengefasst und dokumentiert.

Abschließend werden Empfehlungen für das weitere Vorgehen

ausgesprochen.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Grundlagen

Die Untersuchungsgebiet - der Hochschulstandort Lichtwiese - wurde Mitte

der sechziger Jahre als Erweiterungsgebiet erschlossen, um die relativ

engen Grenzen des Areals in der Stadtmitte verlassen und den damaligen

Wachstumsprognosen entsprechen zu können.

Aus diesen Prognosen wurde ein enormer Flächenbedarf für die künftige

Entwicklung der Hochschule abgeleitet und planerisch festgeschrieben.

Ende der achtziger Jahre wurden diese Vorstellungen neu überdacht.

Rahmen- und Bauleitplanungen wurden vorbereitet, in denen die Belange

der Hochschulentwicklung mit einer möglichst weitgehenden Schonung

des Landschaftsraumes Lichtwiese in Einklang gebracht werden sollten.

Diese Pläne wurden jedoch nicht zum Abschluss gebracht. Als abgestimmte

Planung lag zum Zeitpunkt der Planungswerkstatt lediglich der in

Aufstellung befindliche Flächennutzungsplan der Stadt Darmstadt vor, der

Ende 2005 beschlossen werden soll.

Einen ausführlichen Überblick über die Planungsgeschichte und bietet die

Broschüre »Materialien Planungswerkstatt Standort Lichtwiese«, die zur

Vorbereitung des Verfahrens erstellt und an die Teilnehmer verteilt wurde.

Diese Broschüre steht als Datei im Format PDF auf der Webseite des

Dezernat V der TUD zum Download bereit (siehe Impressum S. 52).

1. Ausbaustufe ENDAusbaustufe

Abb. Planungen des Hochschulbauamtes von 1964, M. 1:20.000

Ausgangssituation

bisherige Planungen

Überblick

Planungsgeschichte

a:dk architekten datz kullmann Ausgangssituation

7


Leitbild

Fragen

Ansprüche und Bedürfnisse

8

Aufgabenstellung

Ausgangssituation

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Im Rahmen der Planungswerkstatt sollten planerische und inhaltliche

Grundsatzüberlegungen für die Zukunft des Standortes Lichtwiese getroffen

werden. Dabei stand die Suche nach einem übergeordneten Leitbild für den

künftigen Charakter der Lichtwiese im Vordergrund. Zudem sollten die vier

Teams folgende Fragen beantworten:

- In welchem Maße sind Erweiterungen des Standortes langfristig

notwendig und wünschenswert?

- Sollen die zentralen Flächen des Standortes weiterhin freie Mitte bleiben

oder bebaut werden?

- Welchen Charakter sollen die inneren und äußeren Freiflächen des

Hochschulstandortes aufweisen?

- Um welche Nutzungen und Angebote könnte der Standort Lichtwiese

ergänzt werden?

- In welchem Maß kann innerhalb der vorhandenen Baustrukturen

nachverdichtet werden, ohne dass die Qualität des Standortes leidet?

- Wie sollen bereits konkret geplante sowie mittelfristig beabsichtigte

Projekte in die vorhandenen Strukturen integriert werden?

- Wie können die ÖPNV-Anbindung sowie das Fuß- und Radwegenetz

verbessert und gestärkt werden?

- Gibt es Konsequenzen für die Ausbildung der Ränder der Lichtwiese

sowie für die Wahrnehmbarkeit des Hochschulstandortes vom Stadtgebiet

(Breslauer Platz und Nieder-Ramstädter Straße)?

Dabei sollten insbesondere die Ansprüche und Bedürfnisse der planerischen

Entwicklung der TUD in Hinblick auf das künftige Lehren, Lernen und Leben

auf der Lichtwiese geklärt und mit den Belangen des Landschaftsschutzes

und der Naherholung in Einklang gebracht werden.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Luftbild Betrachtungsgebiet

Das Untersuchungsgebiet im Rahmen der Planungswerkstatt umfasste

den nördlichen Teil der Liegenschaften der TUD an der Lichtwiese (nördlich

der weiß gestrichelten Linie). Im Luftbild eingezeichnet ist außerdem

die Grenze der gemäß Flächennutzungsplan als »Sondergebiet TUD«

bebaubaren Fläche.

Grenze

Liegenschaften TUD

(ca. 106 ha)

Grenze

Sondergebiet TUD im

Flächennutzungsplan

(ca. 33 ha)

Grenze

Betrachtungsgebiet

(ca. 64 ha)

a:dk architekten datz kullmann Ausgangssituation

9


10

Übersicht vorhandene und geplante Gebäude

Ausgangssituation

»Zentraler Bereich«

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Die Abbildung zeigt vorhandene und geplante Gebäude auf der Lichtwiese.

Der Bereich um die Mensa wird im Folgenden als »Mitte« oder »zentraler

Bereich des Hochschulstandortes« bezeichnet.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Schwambstraße

Lichtwiesenweg

Übersicht Fachbereichsquartiere

Böllenfalltorweg

Die Abbildung zeigt die entsprechend dem ursprünglichen Entwicklungskonzept

entstandenen, inselartigen Quartiere. Diese werden im Folgenden als

»Bauquartiere« bzw. »Fachbereichsquartiere« bezeichnet.

Petersenstraße

a:dk architekten datz kullmann Ausgangssituation

11


12

Dokumentation Ortsbegehung

1 2

3 4

5 6

7 8

Ausgangssituation

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

9 10

11 12

12

10

11

9

8

7

6

5

4

3

a:dk architekten datz kullmann Ausgangssituation

13

1

2


Teams

14

Verfahrensbeteiligte

Ausgangssituation

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Arbeitsgruppen

Aufgrund ihrer Zuständigkeit oder besonderen Erfahrung wurden vom

Veranstalter die nachfolgend genannten Teilnehmer eingeladen. Diese

sollen in Arbeitsgruppen grundsätzliche Überlegungen für die künftige

Entwicklung des Standtortes Lichtwiese entwickeln.

Team 1

Prof. Johann Eisele, FB Architektur TUD

Achim Held, Grünflächen- und Umweltamt Darmstadt

Winfried Rohloff, Stadtplanungsamt Darmstadt

Ute Schneider, Architektin, Rotterdam

Verena Würtz, Studentin FB Architektur TUD

Team 2

Wiebke Fleischmann, Grünflächen- und Umweltamt Darmstadt

Prof. Manfred Hegger, FB Architektur TUD

Sven Kling, Architekt, Darmstadt

Henrik Lund, Architekt, Kopenhagen

Wolfgang Urban, Stadtplanungsamt Darmstadt

Team 3

Angela Bezzenberger, Landschaftsarchitektin, Darmstadt

Jürgen Faiss, Landschaftsarchitekt, Darmstadt

Prof. Gerd Hamacher, Architekt, Darmstadt

Birgit Kohlhaas, Architektin, Darmstadt

Heike Matcha, Wissenschaftliche Mitarbeiterin FB Architektur TUD

Prof. Günter Pfeifer, FB Architektur TUD

Team 4

Christian Böttler, Architekt, Dezernat V Bau und Immobilien TUD

Ferdinand Heide, Architekt, Frankfurt

Franz Hirschmann, Landschaftsarchitekt, Nürnberg

Janna Jessen, Studentin FB Architektur TUD

Ariane Rössler, Architektin, Dezernat V Bau und Immobilien TUD

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Fachberater:

Folgende Teilnehmer wurden eingeladen, um die Planungswerkstatt mit

ihrem fachlichen Rat - insbesondere während der Auftaktveranstaltung, der

Zwischendiskussion am 2. Tag und der Abschlussdiskussion - zu begleiten:

Stadt Darmstadt

Dieter Wenzel, Stadtrat

Dr.-Ing. Harald Kissel, Amtsleiter Stadtplanungsamt

Doris Fath, Amtsleiterin Grünflächen- und Umweltamt

Ingrid Pilz, Grünflächen- und Umweltamt

Norbert Stoll, Straßenverkehrsamt

Fachberater TUD

Prof. Dr. Werner Durth, FB Architektur

Felix Weidner, ASTA

Sofia von den Driesch, Dez. V Bau und Immobilien

Weitere Fachberater:

Gisela Stete, Verkehrsplanerin, Darmstadt

Gäste

Zur Information und Einbindung wurden folgende Gäste zur

Planungswerkstatt eingeladen:

Vertreter der Fachbereiche Lichtwiese

Dr. Hans Weitzel, FB Material- und Geowissenschaften

Jörg Gutwald, FB Bauingenieurwesen und Geodäsie

Jürgen Hofferer, FB Maschinenbau

Prof. Dr. Markus Busch, FB Chemie

Hochschule und hochschulnahe Einrichtungen

Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer, ULB

Karl-Heinz Kratz-Lucas, ULB

Silke Müller, Studentenwerk

Fachhochschule Darmstadt

Bernhard Heyer, Bau- und Liegenschaftsverwaltung FHD

Moderationsteam

Ellen Kloft, Architektin, Darmstadt (Moderation)

Thorsten Schmidt, Architekt, Leitung Dez. V Bau und Immobilien TUD

Christian Datz, Architekt, Mainz

Christof Kullmann, Architekt, Mainz

Fachberater

Gäste

a:dk architekten datz kullmann Ausgangssituation

15


16

Ablauf der Planungswerkstatt

Dienstag, 08. November 2005

10.00 Uhr Auftakt der Veranstaltung; Moderation: Ellen Kloft

Ausgangssituation

Begrüßung der Teilnehmer, Fachberater und Gäste

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Vorstellung der Veranstalter, Moderatoren und Betreuer

Vorstellung des geplanten Ablaufes, inhaltliche Einführung

12.30 Uhr Bustransfer zur Lichtwiese, Ortsbegehung

14.30 Uhr Beginn der Entwurfsarbeit

17.30 Uhr Präsentation erster Entwurfsansätze

18.30 Uhr Ende des offiziellen Tagesprogramms

Mittwoch, 09. November 2005

09.00 Uhr Fortsetzung der Entwurfsarbeit

17.00 Uhr Tages-Abschlussdiskussion; Moderation: Ellen Kloft

Vergleich und Bewertung der unterschiedlichen Ergebnisse

Konsensfindung

18.30 Uhr Ende des offiziellen Tagesprogramms

Donnerstag, 10. November 2005

09.00 Uhr Vertiefte Bearbeitung spezifischer Aspekte

10.00 Uhr Kurzvortrag Prof. Pahl Planungsstand Bahn-Haltepunkt

14.30 Uhr Abschlussdiskussion; Moderation: Ellen Kloft

Betrachtung und Bewertung des Arbeitsergebnisses

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Teil B: Arbeitsergebnisse

a:dk architekten datz kullmann 17


Team 1

18

Winfried Rohloff

Prof. Johann Eisele

Ute Schneider

Verena Würtz

Achim Held

Arbeitsergebnisse

Analyse Nutzungen / Quartiere

Analyse Erschließung / Adressen

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Leitbild der Arbeit ist eine »pulsierende

Mitte«: Der Schwerpunkt der

künftigen baulichen Entwicklung soll

im zentralen Bereich des Hochschulstandortes

liegen. Zudem sollen die

Randbereiche der Quartiere durch

Nachverdichtung und Arrondierung

verbessert werden. Durch diese

Maßnahmen könnte der zur Zeit

absehbare Flächenbedarf der Hochschule

erfüllt werden.

Die Bebauung im Zentrum orientiert

sich an der Höhe der vorhandenen

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Institutsgebäude (6 Geschosse, ca.

25 Meter). Hier entstehen das Bibliotheks-

und Hörsaalzentrum sowie

weitere Flächen für zentrale Einrichtungen

und vermietbare Flächen

für privatwirtschaftliche Unternehmen.

Außerdem sind dort Kurzzeit-

Wohnen für Gäste der Hochschule,

Einkaufsmöglichkeiten und ein

Dienstleistungszentrum vorgesehen.

Die Erdgeschosse der Baukörper

sind offen und durchlässig gestaltet.

Die Gebäude im zentralen Bereich

können nacheinander in mehreren

Bauphasen errichtet werden. Die

konsequente Umsetzung des Konzepts

setzt in der letzten Phase den

Abriss der heutigen Mensa voraus.

Die Zuordnung der Quartiere zu bestimmten

Fachbereichen soll bestehen

bleiben.

Ziel der Freiraumplanung ist der

Erhalt der Lichtwiese als zusammenhängender,

parkartiger Landschaftsraum.

Die bebauten Quartiere

werden durch unterschiedlich

dimensionierte lineare Freiräume

Team 1

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

19


Team 1

20

Bauminseln auf der Wiese

Diagonalbezüge in den Landschaftsraum

Durchwegungen in den Erdgeschossen

Grüne Höfe der Quartiere

getrennt; die optische Verbindungen

und die Wegebeziehungen zwischen

dem zentralen Bereich des Hochschulstandortes

und dem umgebenden

Landschaftspark bleiben

erhalten.

Die Petersenstraße soll als »Leitallee«

betont werden. Nördlich der

zentralen Bebauung entsteht ein

langgestreckter Freiraum als zentraler

Erschließungsraum für Fußgänger.

Zudem befinden sich hier

Bus- und Straßenbahnhaltestellen.

Arbeitsergebnisse

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Phase I+II:

Bibliotheks- und Hörsaalzentrum

Fachbereichsübergreifende Flächen

Phase III:

Ergänzung der Fachbereiche

alternative Entwicklungsflächen

Fuß- und Radwege sollen besser

verknüpft und ausgebaut werden.

Besondere Bedeutung haben die

Anbindung an die umgebenden

Wohngebiete sowie an den Bahn-

Haltepunkt im Osten.

Zusätzlich soll ein schneller Radweg

zur Innenstadt über den Breslauer

Platz geschaffen werden. Die Straßenbahn

wird der Nieder-Ramstädter

Straße zum Hochschulstandort

bis zum Bahn-Haltepunkt verlängert;

dort soll eine Wendeschlei-

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

fe vorgesehen werden. Die lange

Ost-West-Achse von der Nieder-

Ramstädter Straße bis zum zentralen

Bereich der Hochschule soll

räumlich gegliedert und gestaltet

werden.

Der Individualverkehr soll weiterhin

über die Petersenstraße und

den Böllenfalltorweg geführt, dann

jedoch möglichst frühzeitig in Parkgaragen

abgefangen werden. Diese

Garagen sollten baulich unauffällig

gestaltet werden. Die vorhandene

Hauptachse und

Fachbereichsquartiere

Parkpalette am FB Architektur soll

zu Gunsten einer Grünverbindung

nach Süden in den Wald entfernt

werden.

Team 1

»Stärkung der Mitte durch repräsentative

Gebäude«

»Differerenzierung der Freibereiche in

öffentliche, halböffentliche und private

Flächen«

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

21


Team 2

22

bislang: Hochschule außerhalb der Stadt (1)

künftig: Hochschule als Stadtteil

Lichtwiese als innerstädtische Parklandschaft

Wolfgang Urban

Sven Kling

Hendrik Lund

Prof. Manfred Hegger

Wiebke Fleischmann

Arbeitsergebnisse

1 2

Hochwertige Ränder zum Park

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Entwicklung von der Mitte nach Außen

Leitbild der Arbeit ist der Begriff

»Stadtteil Lichtwiese«. Statt des

isolierten Hochschulstandortes soll

eine lebendige, urbane Lichtwiese

entstehen, die sich zu einem vollständigen

Stadtteil entwickelt.

Die TU Darmstadt nimmt an dieser

dynamischen Entwicklung teil, darüber

hinaus öffnet sich der Standort

aber auch für nicht universitäre

Nutzer. Gewünscht ist eine urbane

Nutzungsmischung, mit (hochschulnahem)

Gewerbe, Wohnungen,

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Einkaufs-, Freizeit- und Dienstleistungsangeboten.

Im Zentrum des Hochschulstandortes

liegt ein Streifen mit großflächigen,

zweigeschossigen Gebäuden

(»Strip«), der zentrale Funktionen

wie das Bibliothek- und Hörsaalgebäude

sowie gemeinschaftliche

Flächen der verschiedenen Fachbereiche

aufnimmt. Die Erdgeschossbereiche

sind offen und durchlässig

konzipiert und werden über eingeschnittene

Höfe belichtet. Mehrge-

schossige Aufbauten setzen in den

flächigen Strukturen zusätzliche Akzente.

An diesen zentralen Bereich

werden modulartige Gebäudegruppen

bestehend aus Institutsbauten,

Werkhöfen und Versuchshallen

angelagert (»Plug-In«). Im Nordwesten

des bebaubaren Bereiches

werden Wohnnutzungen vorgesehen.

Die Entwicklung des Standortes

kann sich in mehreren Phasen vollziehen,

wobei für die Entwicklung

Team 2

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

23


Team 2

24

Entwicklungsphasen

0

1

2

3

4

des Strip die vorhandene Mensa

abgerissen werden muss.

Innerhalb der eher flächigen Bebauung

werden eher städtische

Hof- und Platzräume vorgesehen,

die durch ein Netzwerk von Wegen

verbunden sind. Der Bereich der

Lichtwiese zwischen Hochschule und

Schwambstraße wird als städtischer

Park aufgefasst.

Der zentrale Bereich soll durch eine

ringförmige Verkehrsführung erschlossen

werden. Dieser Ring ist

Arbeitsergebnisse

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Höhenverlauf der Gebäude:

»Plug-In« 1-3 Geschosse, 6 Geschosse zur Mitte

»Strip« 3 Geschosse mit 6-geschossigen Hochpunkten

Lichtwiese als innerstädtischer Parkraum

sowohl an die Petersenstraße und

den Böllenfalltorweg als auch an

den Lichtwiesenweg angeschlossen.

Innerhalb der Bebauung werden an

verschiedenen Stellen Stellplätze

und Parkgaragen für den Individualverkehr

vorgeschlagen.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Erste Entwicklungsschwerpunkte:

Bibliotheks- und Hörsaalzentrum, Bahn-Halt

Nutzungsverteilung

Verkehrskonzept

Erweiterungsflächen

Detailüberlegung »Plug-In«

Platzräume und Parkierung

Team 2

»Eine Hierarchie definierter dezentraler Räume

anstatt großflächiger Freiräume«

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

25


Team 3

26

Angela Bezzenberger

Jürgen Faiss

Birgit Kohlhaas

Prof. Gerd Hamacher

Heike Matcha

Prof. Günter Pfeifer

Arbeitsergebnisse

Freiraumkonzept

Entwicklungskonzept

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Leitgedanke der Arbeit ist das Bild

einer »lichten Wiese«. Im Zentrum

der Überlegungen steht die

Bebauung des Zentrums mit einer

flexiblen, wandelbaren Struktur, die

verschiedenen zentralen Funktionen

(Mensa, Bibliothek, Hörsäle, fachbereichsübergreifende

Arbeits- und

Kommunikationsbereiche) Raum

bietet.

Potentiale für die weitere bauliche

Entwicklung entstehen durch

Ergänzung und Verdichtung der

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Quartiere. Dabei sollen die Eingangssituationen

zum Hochschulstandort

durch prägende Bauten

betont werden.

Die Freiräume der Lichtwiese werden

als weitläufige, offene Wiesen

erhalten. Die internen Freiräume

um den zentralen Baukörper sollen

urbanen Charakter erhalten. Am

westlichen Ende des Planungsgebietes

(Ecke Lichtwiesenweg / Nieder-Ramstädter

Straße) wird eine

Wohnbebauung vorgeschlagen (be-

reits in den neunziger Jahren waren

hier Pläne für ein Studentenwohnheim

entwickelt worden). Als östlicher

Auftakt soll hier ein markanter,

hoher Wohnturm entstehen.

Für diese Entwicklung werden mehrere

Phasen vorgeschlagen: Im ersten

Schritt wird der zentrale Bereich

von der Erschließungsfunktionen

für den Individualverkehr befreit.

Entlang der Petersenstraße werden

Parkplätze auf Schotterrasenflächen

eingerichtet; außerdem innerhalb

Team 3

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

27


Team 3

28

Arbeitsergebnisse

Phase 1

Freiflächengestaltung

Parkierungskonzept

Phase 2

Ausbau ÖPNV

Phase 3

Errichtung einer

flexiblen Gebäude-

struktur im Zentrum

Phase 3

Erweiterung durch Ergänzung

und Verdichtung

der Quartiere

des Quartiers Maschinenbau, auf

der Parkpalette des FB Architektur

und südlich des Quartiers Chemie.

Der zentrale Bereich des Hochschulstandortes

wird »freigeräumt«

und durch langgestreckte Felder in

Ost-West-Richtung neu strukturiert.

Nördlich der Mensa wird eine Straßenbahntrasse

vorgesehen, die bis

zum neuen Bahn-Haltepunkt führt

und dort in einer Wendeschleife

endet. In späteren Entwicklungsschritten

sollen die Schotterasen-

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Bebauungskonzept

Nutzungskonzept

Erschließungskonzept

parkplätze durch mehrgeschossige

Parkgaragen ersetzt werden.

Im nächsten Schritt soll ein zentraler

Gebäudekomplex errichtet werden,

der als große, gläserne Hüllstruktur

mit drei wandlungsfähigen,

multifunktionalen Geschossebenen

gedacht ist. Das Ost-West gerichtete

Gebäude belegt mit einer Länge

von ca. 280 Metern die gesamte

Breite des zentralen Bereichs des

Hochschulstandortes. Durch diese

Ausrichtung soll die neue Bedeutung

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Isometrie Gesamtkonzept

Schemazeichnung Energiekonzept

der Ost-West-Achse für die ÖPNV-

Erschließung unterstrichen werden

(Straßenbahntrasse von Westen /

Bahn-Haltepunkt im Osten). Die

vorhandene Mensa könnte in die

neue Baustruktur integriert werden.

Die Fassade des Gebäudes ist zweischalig

aufgebaut. Die Aufheizung

der Luft innerhalb der Fassadenebenen

soll zur Versorgung anderer

Gebäude mit Heizenergie genutzt

werden. Die Struktur ist als urbanes

Zentrum des Standortes Lichtwiese

Schemazeichnung Luftkollektor

zu verstehen, ein Ort für Experiment,

Wandel und den interdisziplinären,

offenen Diskurs.

Team 3

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

29


Team 4

30

Janna Jessen

Ferdinand Heide

Franz Hirschmann

Ariane Rössler

Christian Böttler

Leitidee der Arbeit ist der Erhalt des

besonderen Charakters des Universitätsstandortes

und des Landschaftsraumes

Lichtwiese.

Arbeitsergebnisse

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

»Gebaute Inseln« im Landschaftsraum

Beibehaltung des Ursprungskonzepts

Vorhandene Qualitäten wie die klar

ablesbaren Quartiere und die weiten

Durchblicke zwischen den Quartieren

sollen erhalten und weiter

entwickelt werden. Mängel wie die

fehlenden räumlichen Qualitäten im

Zentrum, das ausschließlich funktionalen

Gesetzmäßigkeiten folgende

Erschließungssystem sowie die

Anordnung des ruhenden Verkehrs

sollen behoben werden.

Dazu werden die vier vorhandenen

Quartiere der Fachbereiche

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

als räumlich ablesbare Einheiten

akzeptiert und gestärkt. Außerdem

werden die Quartiere um jeweils

ein weiteres Baufeld ergänzt. Die

Ergänzung und Nachverdichtung der

vorhandenen Quartiere ermöglicht

einen baulichen Flächenzuwachs

von ca. 50 %. Diese Ergänzungen

werden in Form von mehrgeschossigen

Institutsgebäuden oder flachen

Hallen mit einer Bruttogrundrissfläche

von insgesamt ca. 100.000 qm

BGF vorgeschlagen. Die Zuordnung

der Quartiere zu den einzelnen

Fachbereichen wird zugunsten einer

Nutzungsmischung aufgegeben.

Dadurch soll die interdisziplinäre

Arbeit an der Hochschule gefördert

werden.

Die Erschließungsstraßen von Norden

(Petersenstraße), Süden (zum

Böllenfalltorweg), Westen (Lichwiesenweg)

und Osten (Weg zum neuen

Bahn-Haltepunkt) liegen jeweils

zwischen den vorhandenen Quartieren

und den neuen, ergänzenden

Baufeldern. Durch diese Anordnung

Team 4

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

31


Team 4

»Markante, in die

Tiefe gestaffelte

Bauquartiere«

32

entstehen neue »Schnittstellen«

zum Zentrum sowie ebenfalls neue

»Adressen« entlang der Straße.

Die Ringerschließung des Zentrums

soll erweitert werden und um den

gesamten Bereich von der FB Architektur

bis zum FB Maschinenbau

führen. Dazu wird die Mensa auf

der Nordseite umfahren. Durch

den Rückbau der Petersenstraße

im Bereich des Zentrums entsteht

ein zusammenhängender, zentraler

Freiraum.

Arbeitsergebnisse

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Die Bereiche zwischen den Quartieren

werden von Bebauung freigehalten.

Dadurch bleibt die Verbindung

zwischen Landschaftsraum und

Zentrum erhalten. Die frei geführten

Wege des Landschaftsparks stehen

im Kontrast zur orthogonalen Struktur

des zentralen Platzes und seiner

umlaufenden Straßen. Die neuen

Bibliotheks- und Hörsaalgebäude

sollen im Zentrum als kräftige

Baukörper entstehen. Diese Gebäude

definieren gleichzeitig klare und

eindeutige Freiräume. Im östli-

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

bislang: Fachbereichsbezogene Quartiere künftig: Nutzungsmischung

»Vier klar abgegrenzte Inseln stärken das Zentrum«

chen Bereich könnte der Freiraum

als große Wiese gestaltet werden,

westlich der heutigen Mensa als

steinerne Platzfläche. Die vorhandene

Mensa soll in diese Komposition

mit einbezogen werden. Dies könnte

entweder durch eine zusammenhängende,

bauliche Struktur oder durch

mehrere, nebeneinander platzierte

Baukörper erreicht werden.

Alle zentralen Einrichtungen (optional

auch das studentische Wohnen)

werden im zentralen Bereich unter-

gebracht. Private und forschungsnahe

Einrichtungen sollen nicht im

zentralen Bereich, sondern in den

Quartieren entlang der Erschließungsstraßen

angeordnet werden.

Hier bietet sich die Möglichkeit, in

»Schaufenstern der Wissenschaft«

den Austausch von Hochschule und

Öffentlichkeit zu fördern. Von den

Erschließungsstraßen aus sollen die

Gebäude innerhalb der Quartiere

direkt oder über interne Höfe erschlossen

werden (ähnlich wie heute

das Gebäude des FB Architektur).

Team 4

»Synergie durch

Funkionsmischung«

»Verdichtung und

Ergänzung der Quartiere«

»Ringerschließung«

a:dk architekten datz kullmann Arbeitsergebnisse

33


34

Luftbild Standort Lichtwiese, 2005 (Aufnahme: Nikolaus Heiss)

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Teil C: Vergleich der Arbeiten

a:dk architekten datz kullmann 35


36

Team 1

M. 1:8.000

Team 2

M. 1:8.000

Bestand

Vergleich Baumassenverteilung

Bauliche Erweiterungen

Bestand

Bauliche Erweiterungen

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Vergleich der Arbeiten


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Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

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a:dk architekten datz kullmann

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Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

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M. 1:8.000

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M. 1:8.000

Bestand

Bauliche Erweiterungen

Bestand

Bauliche Erweiterungen

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a:dk architekten datz kullmann Vergleich der Arbeiten

37

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Team 3


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Team 4


38

Team 1

Team 2

Vergleich Freiraumkonzept

Vergleich der Arbeiten

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

M. 1:8.000

Team 3

Team 4

a:dk architekten datz kullmann Vergleich der Arbeiten

39



40

Team 1

Team 2

Vergleich Erschließungskonzept


Vergleich der Arbeiten









Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

a:dk architekten datz kullmann




Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«






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a:dk architekten datz kullmann Vergleich der Arbeiten

41






Team 3



Team 4


42

Vergleich der Arbeiten

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Team 1

Team 2

Team 3

Team 4

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

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* der Ermittlung der GRZ liegt das

106 ha große Gesamtgrundstück

der TUD zu Grunde (siehe S. 9)

Vergleich Kennwerte Gesamtkonzept

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a:dk architekten datz kullmann Vergleich der Arbeiten

43

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GRZ

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Geschossfläche

Überschreitung

Grenzen FNP


GRZ

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Geschossfläche

44

Vergleich Kennwerte im zentralen Bereich

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Vergleich der Arbeiten

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Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

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Geschossflächenzahl GFZ

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Zentraler Bereich

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a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Teil D: Resümee

a:dk architekten datz kullmann 45


Diskussion im

Plenum

Bebauung des

zentralen Bereichs

Urbaner Standort

Entwicklung der

Quartiere

Grünverbindungen

Bibiliotheks- und

Hörsaalzentrum

46

Zusammenfassung der Zwischendiskussion

Resümee

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Nach einem gemeinsamen Rundgang mit Vorstellung der vier unterschiedlichen

Arbeitsansätze fand am Abend des zweiten Tages eine ausführliche

Zwischendiskussion statt. Hierbei äußerten sich Teilnehmer und Fachberater

sowohl zu allgemeinen Themen bezüglich der Entwicklung des Standortes

Lichtwiese als auch zu den einzelnen Ansätzen und Überlegungen der

vier Teams.

Vor allem die künftige Nutzung des zentralen Bereichs des Hochschulstandortes

wird intensiv diskutiert. Alle vier Teams schlagen hier die Anordnung

zentraler Funktionen vor – Nutzungsmaß und Inhalte werden jedoch unterschiedlich

gesehen. Das Spektrum reicht von einer möglichst geringen

Bebauung der Mitte (Team 4: Mensa, Bibliothek und Hörsäle als solitäre

Baukörper auf einer großen, zentralen Freifläche) bis zur Anordnung sechsgeschossiger

Baublöcke, die neben den Mensa, Bibliothek und Hörsälen in

großem Umfang allgemeine Verfügungsflächen für die Fachbereiche sowie

Flächen für Drittmittelprojekte und Forschungsabteilungen privater Unternehmen

bieten (Team 1). Team 3 schlägt vor, eine flexible, veränderbare

Struktur im Zentrum des Hochschulstandortes Lichtwiese zu errichten.

Team 2 setzt die Idee eines »urbanen« Hochschulstandortes auf der Lichtwiese

konsequent um. Der Bedarf nach einer solchen Entwicklung sowie die

Geschlossenheit der Struktur werden jedoch überwiegend kritisch gesehen.

Ebenso scheint die Ansiedlung eines entsprechend dichten Netzes aus

Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen an diesem Standort nicht

realistisch.

Unterschiedliche Sichtweisen bestehen auch in der künftigen Entwicklung

der Fachbereichs-Quartiere: Team 1, 3 und 4 schlagen eine Nachverdichtung

und Arrondierung der Quartiere vor, wobei Team 1 die bisherige

Zuordnung der Quartiere zu den Fachbereichen beibehalten will. Team 4

schlägt dagegen vor, diese Zuordnung zugunsten einer interdisziplinären

Mischung aufzugeben. Im Ansatz von Team 2 lösen sich die Grenzen der

Quartiere auf - diese verbinden sich zu einer übergeordneten Gesamtstruktur.

Von Seiten des Grünflächen- und Umweltamtes wird die Bedeutung des

Grünzuges Darmbach / Woog als wichtigster städtischer Grünzug in Darmstadt

unterstrichen. Dieser bietet die Möglichkeit einer Radwegeverbindung

zwischen Stadtmitte und Lichtwiese. Diese Verbindung und ihre Verknüpfung

mit dem Hochschulstandort Lichtwiese könnte jedoch erheblich ausgebaut

und verbessert werden.

Von Seiten der Universitäts- und Landesbibliothek wird betont, dass eine

Bibliothek auch in Zukunft durch elektronische Medien lediglich ergänzt,

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

jedoch nicht ersetzt wird. Besonders hohe Bedeutung kommt den wissenschaftlichen

Arbeitsplätzen innerhalb der Bibliothek zu. Es wird vorgeschlagen,

den Begriff Bibliothek weiter zu fassen. Vorgeschlagen wird: Zentrum

für Medien, Kommunikation und wissenschaftliches Arbeiten. Angemerkt

wird auch, dass die gemeinschaftlichen Einrichtungen für alle Fachbereiche

in gleicher Weise erreichbar sein sollten. Dies würde auch die Identifikation

aller Fachbereiche mit dem gemeinsamen Standort fördern.

Von verschiedenen Seiten wird eine Einschränkung des Individualverkehrs

auf der Lichtwiese gefordert. Gleichzeitig wird eine deutliche Verbesserung

des ÖPNV-Anschlusses gewünscht. Vorschläge hierzu sind eine Verbesserung

der bestehenden Busverbindung (diese könnte, statt wie bisher als

Stichanbindung als Ringverbindung über den Lichtwiesenweg geführt werden)

und eine Anbindung der Lichtwiese an das Straßenbahnnetz. Falls dies

nicht kurz- oder mittelfristig möglich ist, sollte in jedem Fall eine Trasse für

die Straßenbahn freigehalten werden.

Es wird gefordert, dass die Entwicklungskonzepte in mehreren Schritten

realisiert werden können.

Verkehr und Erschließung

Phasenhafte Entwicklung

a:dk architekten datz kullmann Resümee

47


Zentraler Bereich

Urbanität

Mensa

48

Zusammenfassung Abschlussdiskussion

Resümee

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Am Nachmittag des letzten Tages der Planungswerkstatt werden die Arbeiten

der vier Teams vor dem Plenum als Beamer-Präsentation vorgestellt

und erläutert; danach werden die unterschiedlichen Ansätze im Plenum

noch einmal ausführlich diskutiert.

Alle vier Arbeitsteams bringen in ihren Überlegungen den Bedarf des Hochschulstandortes

Lichtwiese nach einem starken, Identifikation stiftenden

Zentrum zum Ausdruck. Unterschiede bestehen in der baulichen Formulierung

und – vor allem – in Anteil und Bedeutung der Freiflächen im zentralen

Bereich des Standortes. Das Spektrum reicht hier von einer weit gehenden

Überbauung des Zentrums bei Schaffung »städtischer« Platzräume

(Team 2) bis zum Vorschlag, die Bebauung in diesem Bereich auf bestimmte,

gemeinschaftlich genutzte Gebäude zu begrenzen (Mensa, Bibliotheks-

und Hörsaalzentrum) und einen weitläufigen, zusammenhängenden Freiraum

als Zentrum des Hochschulstandortes zu gestalten (Team 4). Team

1 und Team 3 schlagen jeweils größere Baublöcke bzw. Baustrukturen vor,

die von langgestreckten Freibereichen flankiert werden.

Ähnliche Ziele bestehen bei allen vier Teams ebenfalls im Wunsch nach

einem »urbanen« Zentrum für die Lichtwiese, wobei der Begriff Urbanität

nicht zwingend baulich definiert wird, sondern zunächst vor allem eine

hohe Dichte an Nutzungsangeboten und Kommunikationsmöglichkeiten beschreibt.

Seitens des Grünflächen- und Umweltamtes wird angemerkt, dass

die Zielsetzung eines »urbanen« Hochschulstandortes Lichtwiese mit den

Vorgaben und Zielen des Landschaftsplans in Einklang stehen muss.

Insgesamt kritisch gesehen wurde die vorhandene Mensa: Team 1 und

2 sehen innerhalb der phasenhaften Entwicklung einen Abriss und Neubau

dieses Gebäudes vor. Im Konzept von Team 3 ist eine Integration der

bestehenden Mensa in die neue Baustruktur denkbar. Die Arbeit von Team

4 ermöglicht den Erhalt der Mensa am bisherigen Ort; gewünscht wären

jedoch auch von diesem Team bauliche Ergänzungen der Mensa (eventuell

Flächen aus dem Raumprogramm des Bibliotheks- und Hörsaalzentrums),

die zu einer besseren städtebaulichen und architektonischen Einbindung

des Gebäudes führen könnten. Seitens der TUD wird angemerkt, dass ein

Abriss der vorhandenen Mensa mittelfristig nicht realistisch erscheint.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Hochschulbezogene Wohnformen (Dozenten- und Gästewohnen) auf der

Lichtwiese werden begrüßt – diese können zur Belebung und Vielfalt des

Standortes beitragen und den Standort als »Campus« stärken. Studentisches

Wohnen könnte eher in den angrenzenden Wohngebieten oder im

Umfeld bereits vorhandener Wohnheime angesiedelt werden, nicht jedoch

im zentralen Bereich des Hochschulstandortes oder der Fachbereichsquartiere.

Allgemeine Wohnnutzungen, soweit sie über unmittelbar hochschulbezogenen

Wohnformen hinausgehen, werden von Seiten des Stadtplanungsamtes

eher kritisch gesehen. Zwar besteht gegenwärtig ein kurzfristiger

Bedarf an Wohnbauflächen, der jedoch mittelfristig durch Konversionsprojekte

an anderer Stelle im Darmstädter Stadtgebiet befriedigt werden

kann.

Ebenfalls einig sind sich alle Teams, dass die Anbindung der Lichtwiese an

das ÖPNV-Netz erheblich verbessert werden muss. Der Wunsch nach einer

Straßenbahnanbindung für den Hochschulstandort wird nochmals unterstrichen;

eine entsprechende Trasse soll bei einer künftigen Entwicklung in jedem

Fall freigehalten werden. Der Sinn einer Verknüpfung mit dem geplanten

Bahn-Halt im Osten des Geländes wird in Frage gestellt, da ein entsprechender

Umsteigepunkt bereits am Ostbahnhof vorgesehen ist. Seitens der

Stadt Darmstadt wird eine Straßenbahnanbindung zunächst nicht gesehen,

eine Verbesserung und ein Ausbau der Busanbindung als Ringverkehr über

den Lichtwiesenweg bis zur Nieder-Ramstädter Straße jedoch wird befürwortet.

Diese Bustrasse könnte später auch als Straßenbahntrasse genutzt

werden. Bezüglich der Straßenanbindung wird der Vorschlag gemacht, die

Petersenstraße von zwei auf eine Fahrbahn zu reduzieren, die in beiden

Richtungen befahren wird. Die zweite Fahrbahn könnte dann als »schnelle«

Radverbindung zur Stadtmitte ausgebaut werden.

Von verschiedenen Seiten wird angemerkt, dass die Planungswerkstatt nur

erste Anregungen und Vorschläge für die künftige Entwicklung des Standortes

Lichtwiese liefern kann. In der Folge sollten weitere strategische und

planerische Überlegungen angestellt und als Entwicklungskonzept für den

Standort Lichtwiese dokumentiert werden.

Wohnen

Verkehr und Erschließung

weiteres Vorgehen

a:dk architekten datz kullmann Resümee

49


Positives

Ergebnis

Entwicklungsziele

TUD – FNP

Landschaftsraum

Zentraler Bereich

Quartiere

Verkehr und Erschließung

Anbindung des

Standortes

50

Resümee

Resümee

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Die Planungswerkstatt »Standort Lichtwiese« wurde abschließend von allen

Beteiligten als erfolgreicher und wichtiger Arbeitsschritt für die künftige

Entwicklung des Hochschulstandortes gesehen. Besonders positiv wurden

die anregende und integrative Arbeitsatmosphäre und die offenen und konstruktiven

Diskussionen gewertet.

Die Planungswerkstatt hat gezeigt, dass die Entwicklungsziele der

TU Darmstadt mit den Vorgaben des Flächennutzungsplanes und des Landschaftsplanes

in Einklang gebracht werden können. Der offene und weitläufige

Charakter des Landschaftsraumes soll erhalten bleiben; der inzwischen

waldartig zugewachsene Bereich im Nordwesten der Lichtwiese als Park

aufgelichtet werden.

Außerdem wurde deutlich, dass der zentrale Bereich des Hochschulstandortes

eine geeignete Fläche für künftige Bauvorhaben darstellt: Zusätzlich zur

vorhanden Mensa könnte auch das geplante Bibliotheks- und Hörsaalzentrum

in diesem Bereich sinnvoll angeordnet werden. Ob - und wenn ja - in

welchem Maß und mit welchen Nutzungen weitere Gebäude und Funktionen

im Zentrum des Hochschulstandortes entstehen sollten, wurde kontrovers

diskutiert und bedarf weiterer Überlegungen. In Abhängigkeit davon sollte

möglichst zeitnah ein durchgängiges Gestaltungskonzept für die Freiräume

des zentralen Bereichs entwickelt und umgesetzt werden.

Darüber hinaus haben die Arbeiten gezeigt, dass das ursprüngliche Konzept

der inselartigen Bauquartiere um den zentralen Bereich weiterhin tragfähig

wäre: Die Quartiere bieten Potentiale zur Nachverdichtung und Arrondierung,

außerdem könnten sie durch definierte Erweiterungsflächen ergänzt

werden. Diese Maßnahmen könnten den gegenwärtig absehbaren langfristigen

Entwicklungsbedarf der TU Darmstadt befriedigen. Die Raumkanten

der Quartiere und ihrer Ergänzungen sollten zum zentralen Bereich und zur

umgebenden Landschaft hin prägnant ausformuliert werden.

Ein Schwerpunkt der Bearbeitung und Diskussionen war die verkehrliche

Erschließung des Standortes. Eine deutliche Verbesserung des ÖPNV-Anschlusses

und ein Zurückdrängen des MIV standen dabei im Vordergrund.

Wenn die von einer Reihe von Beteiligten vorgeschlagene Straßenbahn-Anbindung

mittelfristig nicht realisiert werden kann, sollte eine Trasse hierfür

dennoch langfristig freigehalten werden.

Die Anbindung des Hochschulstandortes nach Westen (Lichtwiesenweg)

und nach Osten (Bahn-Halt) sollen als sichere und attraktive Verbindungen

ausgebaut werden. In den 4 Arbeiten werden hierzu unterschiedliche Ideen

entwickelt. Eine Verschiebung des geplanten Bahn-Haltes nach Norden -

wie sie von mehreren Teams vorgeschlagen wird - ist jedoch nicht möglich.

a:dk architekten datz kullmann


Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Die Erkenntnisse aus der Planungswerkstatt Standort Lichtwiese sollen weiteren

planerischen Überlegungen sowie künftigen Wettbewerbsverfahren zu

Grunde gelegt werden. Alle weiteren Schritte sollten in enger Abstimmung

zwischen der TU Darmstadt und dem Stadtplanungsamt erfolgen und in

geeigneter Form dokumentiert werden.

weiteres Vorgehen

a:dk architekten datz kullmann Resümee

51


52 Impressum

Dokumentation

Planungswerkstatt

»Standort Lichtwiese«

Impressum

Die Planungswerkstatt »Standort Lichtwiese« wurde im Auftrag der

Technischen Universität Darmstadt, vertreten durch den Präsidenten

Prof. Dr. Ing. Johann Dietrich Wörner durchgeführt.

Interne Koordination und Durchführung TU Darmstadt:

Dezernat V - Bau und Immobilien

Dezernatsleitung

Herr Thorsten Schmidt

Karolinenplatz 5

64289 Darmstadt

Telefon: +49-(0)6151-16 31 28

Telefax: +49-(0)6151-16 25 86

e-mail: schmidt.th@pvw.tu-darmstadt.de

Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation:

a:dk

architekten datz kullmann

Schillerplatz 16

55116 Mainz

Telefon: +49-(0)6131-27 58 35 0

Telefax: +49-(0)6131-27 58 35 11

e-mail: info@a-dk.de

Die Broschüre »Materialien Planungswerkstatt Standort Lichtwiese«, die

als Grundlage und Aufgabenstellung für das Werkstattverfahren erarbeitet

wurde, steht unter der Adresse

www.tu-darmstadt.de/pvw/dez_v/01_inhalt/projekte/aktuelleprojekte.tud

zum Download bereit.

Der Abdruck des Luftbildes auf Seite 9 erfolgt mit freundlicher

Genehmigung des Vermessungsamtes Darmstadt.

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