der-Bergische-Unternehmer_1018

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

10

2018

Lebenslanges

Lernen

26 Wirtschaft

Startup: Pionierarbeit für

die Elektromobilität

34 Total digital

Wenn Maschinen den

Arbeitsmarkt entern

36 Im Fokus

Stiftungen: Elegant etwas

Gutes tun


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

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EDITORIAL

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LERNEN IST WIE RUDERN GEGEN DEN STROM. HÖRT

MAN AUF, TREIBT MAN ZURÜCK. Diese Weisheit des chinesischen

Philosophen Laozi ist wohl in manchem Poesiealbum aus den 1970er und

80er Jahren zu finden. Gerne und häufig griffen seinerzeit die Lehrkräfte

dieses Zitat aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus auf – in der Hoffnung,

ihre Eleven in ihrem Lerneifer beflügeln zu können. Aus heutiger

Sicht lässt sich unzweifelhaft sagen: „Da ist wirklich was dran.“ Technischer

Fortschritt, Digitalisierung und Globalisierung schreiten rasant voran,

hinzu kommt die alternde Gesellschaft. All diese Faktoren machen es

notwendig, sich fortwährend mit neuem Wissen zu versorgen. Kein Beruf

kommt heute ohne dauerhafte Weiterbildung aus. Darauf stellen sich die

zahlreichen Weiterbildungsinstitute in unserer Region ein und bieten maßgeschneiderte

Fortbildungsprogramme für die unterschiedlichsten Bedürfnisse.

Zugleich bieten sie Beratung zur Finanzierung. Hier gibt es diverse

Fördertöpfe, von denen Arbeitnehmer, Berufsrückkehrer, Arbeitslose und

auch Selbstständige bei entsprechenden Voraussetzungen profitieren können.

Vor diesem Hintergrund haben wir Bildung in unserem aktuellen Titelthema

im (Über-)Blick.

Eine steigende Zahl von Menschen in Deutschland geht stiften. Auch das

Engagement von Stiftungen in unseren Breiten ist beachtlich. Dahinter stecken

häufig Unternehmen, aber genauso Familien, Vereine und auch Privatpersonen.

Wo die Motivation zur Gründung liegt und auch welche pragmatischen

Gründe dafür sprechen, beleuchtet unser Fokus in der aktuellen

Ausgabe. Weiterhin empfehle ich Ihnen die Lektüre unserer weiteren spannenden

Themen - Reisen, speisen und E-Auto-Fahren: Die ganze Vielfalt

in Ihrem Bergischen Unternehmer.


INHALT

14 Titel

Bildung im (Über-)Blick

Ein langes Berufsleben erfordert fortlaufende Qualifikation

26

Pionierarbeit für

die Elektromobilität

46

Turniernachwuchs aus

Wuppertal

4 www.bvg-menzel.de


48

Malaysia vereint

Tradition und Moderne

Namen & Nachrichten

o 6 Daten bündeln

06 Arbeitsmarkt im Herbstaufschwung

07 Plagiarius 2019

08 Zu Gast in Berlin

0 8 Neu im Vorstand

0 9 Digitale Gesundheitsakte

1 0 BMWL „Mittelstand für Bargeld“

11 Ausgezeichneter Arbeitsschutz

1 2 Haupteinkaufszeit ist das

Wochenende

13 Handwerk fordert: Investition in

Menschen

14 Konjunkturprognose im Sinkflug

15 Ministerin trifft regionale

Wasserwirtschaft

Titel

16 Bildung im (Über-)blick

20 Interview: Wer viel weiß,

lernt viel dazu

Erfolgreich bergisch Startup

28 Startup: Pionierarbeit für die

Elektromobilität

Aus der Region

30 Gastkommentar: Vertrauen -

Schmierstoff der Wirtschaft

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

36 Feindliche Übernahme

Im Fokus

38 Stiftungen: Die elegante Art, Gutes

zu tun

44 Unter uns: Ehrenamt endet nicht an der

Stadtgrenze

Erfolgreich Bergisch Porträt

46 Immer sachte mit den jungen Pferden

Bergisches Land geht aus

48 Haus Landscheid Burscheid

Für Sie entdeckt

50 Malaysia: Kontrastreiche Vielfalt

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2018.qxp_RINKE_IHK 13.07.18 15:12 Seite 10

der Bergische Unternehmer 10|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Daten in regionalen Rechenzentren

bündeln

Arbeitsmarkt im

Herbstaufschwung

Foto: Frings Information Solution

Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Sonderbericht des

Weltklimarates IPCC hat die Öffentlichkeit einmal mehr

aufgeschreckt. Sollten die Klimaziele nicht eingehalten

werden, werden wir uns auch hierzulande dauerhaft auf einschneidende

Wetterextreme einstellen müssen. Jeder sollte

demnach dringend seinen Beitrag leisten, Ressourcen zu

schonen und den eigenen Energiebedarf zu drosseln. Unternehmen

können diesbezüglich bei ihren eigenen Rechenzentren

ansetzen. Laut Angabe der Firma Frings Informatic

Solutions aus Hilden gibt es in NRW über 700.000

mittelständische Unternehmen, die alle ein eigenes kleines

Rechenzentrum mit energieintensiven Servern bei oftmals

nicht vollständiger Auslastung betreiben. Dementsprechend

unnötig und kostenintensiv ist der Energieverbrauch. Ebenfalls

benötigt jedes einzelne Unternehmen eine eigene IT-

Abteilung, die den ungestörten operativen Betrieb garantiert.

Mit der Auslagerung der betriebseigenen Server und

Daten in ein professionell betriebenes regionales Rechenzentrum

können Unternehmer deutliche Zeichen setzen. Sie

agieren klimafreundlich und schonen nachhaltig und langfristig

Natur und Umwelt. On top werden die hohen Anforderungen

an IT, Sicherheit und Datenschutz automatisch

mitgeliefert. Frings Informatic Solutions betreibt solch ein

TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum für den Mittelstand mit

eigenem Service-Center rund um die Uhr und bedient flexibel

das ständige Wachstum der mobilen Nutzung für Daten

und Kommunikation, migriert und transformiert Unternehmen

jeder Art und Größe. Es werden ebenfalls

Hybrid- und Multi-Cloud-Anwendungen bereitgestellt.

Ein massiv steigender

Energieverbrauch führt

zur globalen Erwärmung.

Die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck

ist mit dem Herbstbeginn erwartungsgemäß

und saisontypisch gesunken.

Vor allem Jüngere unter 25 Jahre konnten

von dieser Entwicklung profitieren, weil

sie eine Anschlussbeschäftigung gefunden

haben oder die erhoffte Ausbildung aufnehmen

konnten. Aber auch anderen Arbeitsuchenden

boten sich jetzt neue Beschäftigungsmöglichkeiten,

da

Unternehmen mit Neueinstellungen nach

der Sommerpause wieder durchgestartet

sind und händeringend qualifiziertes Personal

für die anstehenden Aufträge suchen.

Der Agentur für Arbeit wurden

rund 1.280 Jobangebote im bergischen

Städtedreieck gemeldet. Derzeit sind

224.238 Menschen sozialversicherungspflichtig

beschäftigt – 5.240 Personen

mehr als im September 2017 und 20.000

Personen mehr als im September 2007.

„Der Arbeitsmarkt ist in unverändert stabiler

Verfassung“, sagt Martin Klebe,

Chef der Agentur für Arbeit Solingen-

Wuppertal. Die Arbeitslosenquote für die

drei bergischen Städte sinkt von 8,1 Prozent

im August auf aktuell 7,8 Prozent

(September 2017: 8,7 Prozent). Die Nachfrage

nach Arbeitskräften ist wieder gestiegen.

Konkret wurden in diesem Monat

der Arbeitsagentur 1.279 offene Stellen

gemeldet, 139 Stellen mehr als im August,

aber 181 Stellen weniger als vor einem

Jahr. Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck

5.321 freie Stellen gemeldet. Das

sind 145 Stellen mehr als vor einem Jahr

(+ 2,8 Prozent). 4.570 (85,9 Prozent) aller

Stellen sind unbefristet, 699 Stellen (13,1

Prozent) werden in Teilzeit angeboten.

Besonders gesucht sind Fachleute aus den

Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung,

Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe,

Medizinische Gesundheitsberufe

sowie Verkehr- und Logistikberufe.

6 www.bvg-menzel.de


Plagiarius-Wettbewerb 2019 – Einsendeschluss:

30. November 2018

Foto: Aktion Plagiarius e.V.

Betroffene Unternehmen, Designer und

Erfinder haben wieder die Möglichkeit,

ihre Originalprodukte sowie vermeintliche

Nachahmungen einzureichen und den Plagiator

– sei er Hersteller oder Händler - als

Preisträger des Negativpreises „Plagiarius“

vorzuschlagen. Bevor die jährlich wechselnde

Experten-Jury aus allen Einsendungen

die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen

Plagiatoren schriftlich auf ihre

Nominierung hingewiesen und erhalten die

Möglichkeit zur Stellungnahme. „Die

Angst vor öffentlicher Blamage hat schon

so manchen Plagiator dazu gebracht, eine

Einigung mit dem Originalhersteller zu suchen

und Produkte vom Markt zu nehmen,

eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben

oder Lieferanten preiszugeben“,

Der Negativpreis „Plagiarius“

wird jährlich an Hersteller und

Händler besonders dreister

Nachahmungen verliehen. Trophäe

ist ein schwarzer Zwerg

mit goldener Nase – als Symbol

für die exorbitanten Profite, die

die Produktpiraten sprichwörtlich

auf Kosten kreativer Designer

und innovativer Unternehmen

erwirtschaften.

heißt es durch die Aktion Plagiarius e.V.

Die Preisverleihung findet im Rahmen

einer Pressekonferenz auf der Frankfurter

Messe „Ambiente“ statt. Während der

„Ambiente“ werden alle eingereichten

Originale und Plagiate an prominenter

Stelle ausgestellt. Anschließend werden

die Preisträger-Produkte bei Plagiarius-

Ausstellungen einem breiten Publikum

präsentiert.

Zum Wettbewerb einzureichen sind:

- Das Originalprodukt

- Das vermeintliche Plagiat

- Das ausgefüllte Anmeldeformular

- Korrespondenz mit dem Plagiator

- Kopien von eingetragenen gewerblichen

Schutzrechten

- ggfs. wichtige Hintergrundinformationen

Das Anmeldeformular, die Teilnahmebedingungen

und Infos zur Datenverarbeitung

können unter www.plagiarius.com

in der Rubrik „Wettbewerb“ herunter geladen

werden. Fragen beantwortet Christine

Lacroix, Telefon 0 73 08/ 92 24 22

oder e-Mail info@plagiarius.com.

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der Bergische Unternehmer 10|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Einheitsfest: Wuppertal war zu

Gast in Berlin

Foto: Malte Reiter

Die Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das

Bergische Land (kurz: Junior Uni) und Wuppertal Marketing

(WMG) vertraten die bergische Hauptstadt beim Bürgerfest

auf dem Platz der Republik anlässlich des Tags der

Deutschen Einheit. Vom 1. bis 3. Oktober reisten WMG-

Geschäftsführer Martin Bang, die Mitarbeiterinnen Marie

Scherner und Julia Baum sowie Stadtführer Johannes

Schlottner in die Hauptstadt, um die Menschen auf Wuppertal

neugierig zu machen. Auf der Ländermeile wurde

auch das Kaiserwagen-Modell der Staatskanzlei NRW

aufgestellt. Die WMG verteilte neben Infos, Dönekes und

Vertellchen auch Broschüren zu Wuppertal, wie zum Beispiel

den neuen Cityguide Schwebebahn. Beim gemeinsamen

Gewinnspiel mit NRW Tourismus konnten die Besucher

ein Erlebniswochenende gewinnen: zwei

Übernachtungen im Hotel ibis Wuppertal City, der Besuch

im Zoo und Schwebebahntickets inklusive. Neugierig zu

machen ist seit jeher nicht nur Aufgabe, sondern große

Stärke der Junior Uni. Kinder, Jugendliche und junge

Menschen von vier bis 20 Jahren können an der deutschlandweit

einmaligen außerschulischen Bildungseinrichtung

in einem vielfältigen Angebot in fünf Fachbereichen

forschen, tüfteln und entdecken. In Berlin zeigte die Junior

Uni Ausschnitte aus ihrem Kursprogramm und lud die

Besucher zu einem virtuellen Rundgang in 3D durch ihren

Campus ein.

Die Wuppertaler

Kinder- und Jugend-Universität

für das Bergische

Land (Junior Uni)

lud die Besucher in

Berlin zu einem

Rundgang in 3D

durch ihren Campus

ein.

Carola Schroeder ist

Diplom-Mathematikerin

und hat sich auf

das Thema Versicherungswirtschaft

spezialisiert.

Neu im Barmenia-

Vorstand

Seit 1. Oktober gehört Carola Schroeder

als ordentliches Mitglied neben Andreas

Eurich, Frank Lamsfuß, Ulrich Lamy,

Martin Risse sowie Kai Völker zu den

Vorständen der Barmenia-Unternehmen.

Sie wird sukzessive die Ressortverantwortung

von Martin Risse übernehmen,

der aktuell die Bereiche Kapitalanlagen

und Leistung Barmenia Krankenversicherung

a. G. sowie Schaden Barmenia Allgemeine

Versicherungs-AG verantwortet

und zum Ende des Jahres in den Ruhestand

wechselt. Die Diplom-Mathematikerin

Carola Schroeder wurde 1973 in Nürnberg

geboren und absolvierte ihr Studium

an der Ludwig-Maximilians-Universität

in München. Nach dem Studium mit Nebenfach

Versicherungswirtschaft und der

anschließenden Ausbildung zur Aktuarin

(DAV) war sie bis Ende 2005 als Prokuristin

für die Gen Re Capital GmbH (Kölnische

Rück) in Köln tätig. Danach führte

sie ihr Weg als Abteilungsleiterin Asset

Allocation / ALM zur Gothaer Asset Management

AG in Köln. Im Juli 2011 wechselte

sie als Director Risk Insurance (Prokuristin)

zur KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln.

Seit Januar 2014 verantwortete sie als Bereichsleiterin

das Kapitalanlagenmanagement

der VPV Lebensversicherungs-AG,

Stuttgart.

Foto: Barmenia

8 www.bvg-menzel.de


Digitale

Gesundheitsakte

14 gesetzliche (GKV) und zwei private

Krankenversicherungen (PKV) sind mit

der elektronischen Gesundheitsakte in

Form der App Vivy an den Start gegangen.

Mit ihr kann der Patient seine persönlichen

Gesundheitsdaten speichern,

verwalten und bei Bedarf mit Leistungserbringern

wie Ärzten teilen. Die Krankenversicherungen

stellen ihren Versicherten

die App kostenfrei zur

Verfügung. Laut einer repräsentativen

Forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Bürgern

wissen mehr als zwei Drittel der

Deutschen (69 Prozent) nicht, wann ihr

nächster Impftermin ist. 43 Prozent kennen

die für sie empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen

nicht. Jeder vierte Befragte

hat bereits Mehrfachuntersuchungen erlebt,

weil Behandlungsergebnisse aus anderen

Praxen und Kliniken nicht vorlagen.

Aus demselben Grund wurde ein

Fünftel der Deutschen sogar mehrfach

geröntgt. Das soll die elektronische Gesundheitsakte

ändern. Auch zeigt Vivy

Wechselwirkungen von Medikamenten

an. Darüber hinaus können Nutzer Gesundheitsdaten

wie Befunde, Laborwerte

und Röntgenbilder in ihrer Vivy-App

speichern und mit dem behandelnden

Arzt teilen. Zugriff auf seine Daten soll

nur der Versicherte haben. Bei Datenübertragung

müssen mehrstufige Sicherheitsprozesse

durchlaufen werden. Vivy

wurde von unabhängigen Unternehmen

wie ePrivacy und dem TÜV Rheinland

getestet und als sichere Plattform zertifiziert,

heißt es von der Barmenia, die die

App eingeführt hat.

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Foto: BVG

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Ford Lease ist ein Angebot der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg. Angebot gilt für

Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

Kaufpreises von € 9.000,- netto (€ 10.710,00 brutto), inkl. € 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 4 Gilt

für einen Ford Transit Courier Basis 1,0-l-EcoBoost-Motor 74 kW (100 PS), 5-Gang-Schaltgetriebe, € 119,00 netto (€ 141,61

brutto) monatliche Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und

30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 10|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

BMWL: „Mittelstand für Bargeld“ –

Security 2018

Post ans

Kanzleramt

Foto: BVMW

Auf der Weltleitmesse Zivile Sicherheit, der „Security“ in

Essen, haben die Mitglieder des Bundesverband Mittelständischer

Werte-Logistiker (BMWL) ein deutliches Zeichen

für Bargeld gesetzt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten

Dr. Gregor Gysi und dem Leiter des Zentralbereichs

Bargeld der Deutschen Bundesbank, Stefan Hardt,

diskutierte der BMWL Vorsitzende Bernd Herkströter über

die Bedeutung des Bargeldes und des Mittelstandes. „Wir

sind von der großartigen Resonanz auf unsere Veranstaltung

und unseren Stand überwältigt. Das zeigt uns, dass wir

auf dem richtigen Weg sind“, betonte Herkströter. „Als

Bundesbank verstehen wir uns als Bargeld-Großhändler“,

erklärte Stefan Hardt. Daher, und davon gehe die Bundesbank

aus, werde sich um Münz- und Scheingeld sowie die

logistischen Leistungen der Markt weiterentwickeln. Trotz

diverser Entwicklungen im bargeldlosen Bezahlverkehr sei

Bargeld nach wie vor ein beliebtes Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel.

Und die mittelständische Geld- und

Wertdienstleisterstruktur habe insbesondere in schwierigen

Zeiten ihre Leistungsfähigkeit im Bargeldkreislauf gezeigt.

Der Mittelstand für Bargeld ist innovativ. Dazu zeigten

Mittelständler aus verschiedenen Bereichen der Branche,

was sie im Bargeldkreislauf leisten. Gregor Gysi interessierte

sich unter anderem für eine Zukunftsvision der Bargeldlogistik

via E-Bike. Technologische Entwicklung schrecke

ihn nicht, merkte er an. Denn sie schaffe auch neue

Arbeitsplätze. Dem Mittelstand sei er zugetan, weil es ihm

in der Regel und im Gegensatz zu Konzernen um nachhaltige

Entwicklungen auch im Bereich Personal ginge.

Die Teilnehmer der

Diskussion am BMWL

Stand v.l.: Stefan

Hardt, Leiter Zentralbereich

Bargeld Deutsche

Bundesbank, Dr.

Gregor Gysi, Bundestagsabgeordneter

und

Mitglied im Politischen

Beirat des

BMWL, und Bernd

Herkströter, BMWL

Vorsitzender.

In einem Schreiben zum Thema Seenotrettung

von Geflüchteten haben sich die

Oberbürgermeister von Remscheid, Solingen

und Wuppertal an Bundeskanzlerin

Angela Merkel gewandt. Burkhard

Mast-Weisz (Remscheid), Tim Kurzbach

(Solingen) und Andreas Mucke (Wuppertal)

betonen, dass sie sich der humanitären

Verantwortung gegenüber den Geflüchteten

im Mittelmeer bewusst sind.

Das Bergische Land hat seit 2015 mehr

als 15.000 Geflüchtete aus Kriegs- und

Krisengebieten aufgenommen und ihnen

auch dank des großen Engagements von

Flüchtlingsinitiativen, den Stadtverwaltungen

und der Wohlfahrtsverbände im

Bergischen ein neues Zuhause gegeben.

„Wuppertal, Solingen und Remscheid

werden auch künftig zu ihrer Verantwortung

stehen“, sagen die drei Oberbürgermeister

übereinstimmend. Gleichzeitig

fordern sie eine europäische Lösung und

eine gerechtere Verteilung der Geflüchteten

auf die europäischen Staaten. Damit

sich nicht noch mehr Menschen auf

den lebensgefährlichen Weg über das

Mittelmeer machen müssen, seien legale

Einwanderungsmöglichkeiten etwa über

ein modernes Einwanderungsgesetz notwendig.

Gleichzeitig müssen die Fluchtursachen

in den Herkunftsländern stärker

bekämpft werden, heißt es in dem

Schreiben. Die Initiative der Kanzlerin,

die Menschen vor Ort zu stärken und

Fluchtursachen in den Herkunftsländern

zu bekämpfen, wie es die Kanzlerin bei

ihrem jüngsten Afrika-Besuch signalisiert

habe, begrüßen die Oberbürgermeister

ausdrücklich. Bis zum Redaktionsschluss

stand die Antwort der

Kanzlerin aus.

10 www.bvg-menzel.de


Auszeichnung für nachhaltigen Arbeitsschutz

für Gebäudereiniger A. H. Winterberg

Foto: A.H. Winterberg AG

Mit dem neuen Arbeitsschutzzertifikat

nach ISO 45001:2018 unterstreicht die

Wuppertaler Gebäudereinigungsfirma

A. H. Winterberg ihre Bemühungen um

die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden.

Die international seit März

2018 (in der deutschen Fassung seit

22.05.2018) geltende neue Norm 45001

legt als einziger international unabhängiger

Standard die Anforderungen an

ein betriebliches Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem

fest. Die

ISO 45001 führt zum ersten Mal den

traditionellen Arbeitsschutz und das betriebliche

Gesundheitsmanagement zusammen,

denn aktuelle Herausforderungen

heißen demografischer Wandel,

Digitalisierung und Beschleunigung.

Das heißt, die Unternehmen sind noch

stärker als bisher gefordert, für sichere

und gesunde Arbeitsbedingungen zu

Arbeitsschutz in vielerlei

Facetten stellt der

Gebäudereiniger A.H

Winterberg unter Beweis.

sorgen. Konkret bedeutet das: Unfällen

vorzubeugen, arbeitsbedingte Erkrankungen

zu vermeiden und die jeweilige

Arbeitsumgebung an die Veränderungen

mit den Mitarbeitern gemeinsam anzupassen.

Ebenso setzt die Norm einen Fokus

auf die Verringerung unfallbedingter

Ausfallzeiten in der Lieferkette.

Damit bedeute das Zertifikat, dass die

A.H. Winterberg GmbH u. Co. KG ihrer

sozialen Verantwortung gerecht werde,

heißt es aus dem Unternehmen. Mit dem

neuen Zertifikat könne man zudem gegenüber

Kunden, Lieferanten und Bewerbern

nachweisen, dass man die Risiken

und Chancen im Arbeits- und

Gesundheitsschutz zuverlässig manage.

Da man sich seit vielen Jahren im Arbeitsschutz

engagiere und bereits eine

von der Berufsgenossenschaft zertifizierte

Arbeitsschutzorganisation hatte,

konnte der Gebäudereiniger die Anforderungen

der neuen Norm in kürzester

Zeit anpassen und erfolgreich zertifizieren.

So wurde Winterberg bereits 2009

mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis

ausgezeichnet.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Einzelhandel: Haupteinkaufszeit ist das

Wochenende

Cityguide führt

durch Wuppertal

Foto: Handelsverband NRW

Für den Handelsverband NRW war ein Themenschwerpunkt

des vergangenen Jahres die Begleitung des Gesetzgebungsverfahrens

für die Reform des Ladenöffnungsgesetzes.

Ziel war es, eine vereinfachte und

rechtssichere Genehmigungspraxis für verkaufsoffene

Sonntage zu gestalten. Die Teilnehmer der Jahresdelegiertenversammlung

zeigten sich erfreut über die rasche

und hohe Positionierung des Themas in der politischen

Agenda, waren jedoch enttäuscht über die gegenwärtige

Situation. Den Kommunen würden weiterhin sehr hohe

Darlegungs- und Beweislasten bei der Antragstellung

für verkaufsoffene Sonntage auferlegt. Neu eingeführte

Sachgründe hätten sich als schwierig erwiesen und seien

oftmals von den Verwaltungsgerichten kassiert worden.

„Wir brauchen weitere Hilfestellung, damit das,

was der Wille des Landesgesetzgebers war, auch in der

praktischen Antrags- und Genehmigungspraxis erkennbar

wird“, fordert Verbandspräsident Michael Radau.

Laut Verband belegen Studien, dass die Wochenenden

inzwischen online wie stationär Haupteinkaufszeiten

sind. Mit gelegentlichen verkaufsoffenen Sonntagen bekämen

die Händler ein gemeinschaftliches Marketing-

Instrument in die Hand, um sich in Zeiten wandelnder

Konsumentenbedürfnisse am Markt zu behaupten. Gesamtwirtschaftlich

erlebt der Einzelhandel das neunte

Wachstumsjahr in Folge. Ein wesentlicher Teil dieses

Wachstums entfällt auf den Onlinehandel.

Bei der Landesdelegiertenversammlung

des Handelsverbands

NRW

sprach Professor

Dr. Dr. h.c. Bert Rürup

vom Handelsblatt

Research Institut

über die neue

Unsicherheit der

Weltwirtschaft.

Die praktischen

Helfer bei der

Stadterkundung

sind kostenlos bei

Wuppertal Touristik

erhältlich.

In überarbeiteter Version wurde jetzt die

Broschüre „Wuppertal Schwebebahn“

aufgelegt. Mit dem zusätzlichen Hinweis

„Cityguide“ gekennzeichnet, handelt es

sich nunmehr um eine Stadtbeschreibung.

Alle 20 Schwebebahnhaltepunkte

werden grafisch dargestellt, dazu gibt es

kurze Texte, die alles Sehenswürdige erläutern.

Zusätzlich werden historische

Daten geliefert, mit denen die Stadt Touristen,

aber auch Bürgern näher gebracht

wird. Neue Fotos zeigen die facettenreiche

Vielfalt der Großstadt im Bergischen.

Die kompakte Broschüre (sie passt in

jede Hemdtasche) ist bei Wuppertal Touristik

an der Kirchstraße 16 erhältlich.

Neu sind auch die Citypläne für die Innenstädte

von Barmen und Elberfeld.

Insbesondere mit der sich verändernden

Situation am Döppersberg musste vor allem

in Elberfeld die Kartendarstellung

angepasst werden. Jeweils mit einem beschriebenen

und in die Karten eingezeichneten

Rundgang schaffen die Pläne

eine schnelle Übersicht und führen den

Gast an zahlreichen Sehenswürdigkeiten

vorbei. Mit einer Gesamtauflage von

mehr als 100.000 Exemplaren kommt

Wuppertal Marketing als Herausgeber

der gestiegenen Nachfrage an Informationen

zu Wuppertal nach.

Foto: WMG

12 www.bvg-menzel.de


Für eine starke Wirtschaft: „Investition in

Menschen“

Foto: Das Handwerk

Mit einem überdimensionalen blauen Bullen vor der

Frankfurter Börse setzte das Handwerk ein Zeichen

dafür, dass es in einer DAX-fixierten Wirtschaft

vor allem Investments in Menschen braucht, um

auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Mit dem blauen

„Handwerksbullen“ stellte der Zentralverband

des Deutschen Handwerks (ZDH) anlässlich des

Der blaue Handwerksbulle

machte vor der

Frankfurter Börse auf

den Fachkräftemangel

aufmerksam.

bundesweiten Tages des Handwerks im

September die Bedeutung des Handwerks

und seiner Leistungen für die

Wirtschaft in Deutschland heraus. In

einer DAX-fixierten Welt sei das Handwerk

der Wirtschaftsbereich, der vorrangig

in Menschen investiere. Es brauche

einen starken Fachkräftesockel und

eine ausgewogene Balance zwischen

berufspraktisch und akademisch Ausgebildeten,

„damit unsere Wirtschaft

auch in Zukunft vor Kraft strotzt“.

„Unsere Botschaft ist, dass es der richtigen

Investments bedarf, damit am

Ende die Erträge stimmen. Und selbstbewusst

können wir sagen, wir im

Handwerk wissen, wo es sich lohnt: Wir

investieren. In Menschen“, sagt ZDH-

Präsident Hans Peter Wollseifer. Rund

eine Million Handwerksbetriebe investieren

Tag für Tag in 5,4 Million Menschen,

die im Handwerk arbeiten. Das

Handwerk sei somit eine treibende und

stabile Wirtschaftskraft in Deutschland.

Gleichzeitig fordert der Verband,

die im Koalitionsvertrag vereinbarten

Verbesserungen im Bereich der beruflichen

Aus- und Weiterbildung umzusetzen.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon 02 02 / 25 80-0 · Telefax 0202 / 25 80-258

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Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon 02 12 / 88 01-0 · Telefax 0212 / 88 01-35

Mönchengladbach

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der Bergische Unternehmer 10|18 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Konjunkturprognose korrigiert - trotz

anhaltend gutem Konsum

Die Zukunft fährt

digital

Foto: Shuttestock

Der Machtkampf zwischen den USA und China ist auch

hierzulande zu spüren, die Exporte gehen zurück, Unternehmen

investieren wieder weniger. Das Institut der deutschen

Wirtschaft (IW) korrigiert deshalb seine Konjunkturprognose

nach unten.

In diesem Jahr steigt das Bruttoinlandsprodukt nur um 1,8

Prozent, das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im

Frühjahr prognostiziert. Das liegt laut IW vor allem am

Protektionismus, der weltweit seine Spuren hinterlässt.

Vor allem die „America first“-Politik von US-Präsident

Donald Trump sowie der Handelskonflikt mit China wirkten

sich auf den globalen Handel und die Wirtschaft hierzulande

spürbar aus. Weiterhin bremsen steigende Energiepreise

die Wirtschaft. Vor allem produzierende

Unternehmen leiden unter den Mehrkosten. Zudem ist das

Wachstum in vielen Schwellenländern, die sich in den vergangenen

Jahren gut entwickelt haben, spürbar zurückgegangen

– auch das bremst die Exporte und gleichzeitig die

Investitionen in Deutschland. Privater und öffentlicher

Konsum sind hingegen anhaltend robust und sorgen dafür,

dass die Wirtschaft zukünftig nicht stagniert. Auch auf

dem Arbeitsmarkt sieht es gut aus: Die Beschäftigung

steigt weiter und die Arbeitslosenquote sinkt 2019 im Jahresdurchschnitt

auf rund fünf Prozent.

Die international

schwierige Lage

belastet das Exportgeschäft.

Elektromobilität und autonomes Fahren:

Diese beiden Megatrends stellen die Fahrzeugbauer

seit einigen Jahren vor große

Herausforderungen. Die deutschen Kfz-

Unternehmen bereiten sich vor allem

durch Forschung auf den Strukturwandel

vor, rund 40 Prozent aller Patentanmeldungen

hierzulande kommen von der Automobilindustrie.

Im Bereich Digitalisierung

sind es sogar 43 Prozent.

Zulieferer in der Automobilbranche sind

besonders wichtig für den Innovationsstandort

Deutschland, belegt eine Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW). Auf sie entfallen rund zwei Drittel

der Patentanmeldungen im Bereich Kfz.

Im Jahr 2015 meldeten die zehn forschungsstärksten

Unternehmen der Kfz-

Branche insgesamt rund 12.500 Kfz-Patente

an. Auf die Schaeffler-Gruppe

entfielen 1.800 Anmeldungen. Bei den

Autobauern ist die Daimler AG mit rund

1.500 Patenten besonders innovativ, noch

vor VW und BMW. Seit 2005 steigen die

Investitionen der Unternehmen unter anderem

in Forschung und Entwicklung

merklich an. Ein neuer Schwerpunkt entsteht

bei Batterietechnologien sowie der

Entwicklung von Hybridfahrzeugen. Darüber

hinaus werden viele Patente für

Sensoren angemeldet, die autonomes Fahren

ermöglichen sollen. Die deutschen

Kraftfahrzeugunternehmen gestalten den

Wandel mit.

.

14 www.bvg-menzel.de


Ministerin trifft

regionale Wasserwirtschaft

Foto: Wupperverband

Die Große Dhünn-Talsperre des Wupperverbands bot die

passende Kulisse für ein gemeinsames Treffen der Vorstände

der öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsverbände

in Nordrhein-Westfalen mit Landesumweltministerin

Ursula Heinen-Esser. Die Ministerin stellte die

Verdienste der Wasserwirtschaftsverbände in den Vordergrund

ihrer Ausführungen, wies aber auch darauf

hin, dass Wasserwirtschaft dynamisch ist und sich stets

auch neuen Anforderungen stellen muss. „Die Sonderstellung

der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-

Westfalen hat die Wasserwirtschaft in ihren Einzugsge-

Landesumweltministerin

Ursula Heinen-Esser (vorne

Mitte) traf sich mit

den Vertretern der öffentlich-rechtlichen

Wasserwirtschaftsverbände.

bieten geprägt und gestaltet. Neue

Anforderungen wie die Auswirkungen

des Klimawandels und neue stoffliche

Belastungen werden die Zukunft der

Wasserwirtschaft prägen“, betonte sie.

„Heute ist die Wasserwirtschaft in NRW

auf einem sehr hohen Standard. Qualitativ

bestes Trink- und Brauchwasser, eine

Abwasserbeseitigung auf hohem technischen

Niveau und die ökologische Verbesserung

unserer Gewässer sind der Beweis

für die geleistete Arbeit“, sagt Dr.

Uli Paetzel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft

der Wasserwirtschaftsverbände

in NRW e.V. (agw) und zugleich Vorstandsvorsitzender

der

Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes.

Durch gesetzlichen Auftrag

haben die Wasserwirtschaftsverbände die

Verantwortung für die Erhaltung und

Verbesserung des Wasserschatzes in ihren

jeweiligen Flusseinzugsgebieten

übernommen. Zu ihren Aufgaben zählen

neben der Abwasserbeseitigung, die Regelung

des Wasserabflusses bei Hochwasser

und in Trockenzeiten sowie die

Überwachung der Grundwasserstände in

aktiven und ehemaligen Bergbaugebieten.

Sie kümmern sich auch um die Unterhaltung

und Renaturierung der Flüsse sowie

um den Schutz und die Bereitstellung der

erforderlichen Wasserressourcen für die

Trinkwassergewinnung

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TITEL BILDUNG IM (ÜBER-)BLICK

Karriere

kick

durch

Fort- und Weiterbildung

Weiterbildung ist heute mehr denn je ein wesentlicher

Aspekt des Berufslebens. Im Jahr 2016 investierten die

Unternehmen in Deutschland laut Institut der Deutschen

Wirtschaft (IW) rund 33,5 Milliarden Euro in die

Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Gleichzeitig nimmt

die Bereitschaft der Arbeitnehmer, berufliche Qualifizierung

zu erlangen, zu – auch in der Generation Ü50.

16 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 10|18 17


TITEL BILDUNG IM (ÜBER-)BLICK

Lebenslanges Lernen, auch als lebensbegleitendes

Lernen bezeichnet,

ist ein Konzept, das Menschen


befähigen soll, während ihrer gesamten

Lebensspanne zu lernen.“

So heißt die Definition im Online-

Lexikon Wikipedia. Das so genannte Konzept

entpuppt sich in der heutigen und sicher auch in

der zukünftigen Arbeitswelt als Notwendigkeit.

In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung

explodiert das Wissen um die verschiedensten

Grundlagen und Zusammenhänge geradezu. So

ist neben einer fundierten Ausbildung die Bereitschaft,

sich fortlaufend neue Kenntnisse anzueignen,

um sie dann am Arbeitsplatz anzuwenden,

unabdingbare Voraussetzung für ein erfülltes Berufsleben.

Weiterbildung gilt als der Schlüssel zu

Aufstieg, Erfolg und Karriere.

Markt der Möglichkeiten

Dietmar Bögge ist

Standortleiter der

DEKRA-Akademie in

Wuppertal.

Früher galt vielleicht die Maxime, dass derjenige, der auf

eine Führungsposition befördert wurde, die entsprechende

Eignung schon mitbringen werde.

Genauso breit und vielseitig, wie angewandtes

Wissen heute benötigt wird, gibt es eine zunehmend

große Zahl an Programmen, Konzepten,

Einrichtungen und Möglichkeiten zur Qualifizierung.

Zur Weiterbildung gehören berufliche

Maßnahmen, wie Lehrgänge, Umschulungen,

Seminare und Meisterkurse. Ebenso zählen

Sprachunterricht, das Nachholen von Schulabschlüssen,

nebenberufliche Studiengänge oder

freizeitorientierte Bildungsangebote zum Angebot.

Früher galt vielleicht die Maxime, dass derjenige,

der auf eine Führungsposition befördert

wurde, die entsprechende Eignung schon mitbringen

werde. Das kann heute so nicht mehr

stehenbleiben. Weil kaum jemand zum Chef geboren

wird, ist die Entwicklung von Führungsqualitäten

besonders gefragt. Auch in diesem

Bereich arbeiten die Unternehmen mit Beratungsfirmen,

Instituten und Weiterbildungseinrichtungen

zusammen, um potenzielle Aspiranten

für eine Führungsaufgabe fit zu machen.

Daneben ist die Erlangung von Medienkompetenz

für nahezu jeden Arbeitnehmer natürlich

enorm wichtig. Nicht zu vergessen die für die

Arbeitswelt unabdingbaren Schlüsselkompetenzen

– allen voran die Fähigkeit zur Teamarbeit,

weil heute zunehmend in Gruppen und Projekten

gearbeitet wird. Alles in allem also ein breites

Feld, auf das sich die Anbieter von beruflicher

Weiterbildung eingestellt haben.

18 www.bvg-menzel.de


DEKRA-Akademie ist bundesweit tätig

Die DEKRA-Akademie in Wuppertal zum Beispiel

widmet sich unter anderem den Feldern

Transport, Lager, Logistik und Gefahrgut, Handwerk,

Industrie und Baugewerbe, kaufmännische

und IT-Angebote, Dienstleistung und Service,

Gesundheit und Soziales, Berufsintegration, Umweltschutz

und Arbeitssicherheit. Hinter jedem

Themenbereich steckt eine Vielzahl von Weiterbildungsmaßnahmen,

die recht individuell auf die

unterschiedlichen Ansprüche und Bedarfe der

Teilnehmenden zugeschnitten sind. Dass die

DEKRA-Akademie bundesweit an rund 150

Standorten vertreten ist, sei ein großer Vorteil,

sagt der Wuppertaler Standortleiter Dietmar Bögge.

Dies trage zur inhaltlichen Vielfalt bei, außerdem

könnten große, ebenso bundesweit tätige

Kunden mit Filialgeschäft ihre Mitarbeitenden

wohnortnah weiterbilden lassen. Wichtiger Auftraggeber

für die DEKRA-Akademie ist die Arbeitsverwaltung.

Hier offenbart sich ein gutes Zusammenspiel

zwischen öffentlicher Hand, dem

Bildungsträger und der Wirtschaft. Gut sichtbar

ist das bei der von der DEKRA durchgeführten

Ausbildung für die derzeit händeringend gesuchten

Berufskraftfahrer. „Die Akademie sorgt dafür,

dass die Unternehmen die Fachkräfte bekommen,

die sie braucht“, erklärt Dietmar Bögge und

bestätigt, dass Logistikunternehmen häufig auf

die Akademie zukämen, um Kontakt zu ausgebildeten

Kraftfahrern herzustellen.

Ab Dezember am neuen Standort

Auch der Staat unterstützt

die Weiterbildung.

Bund

und Länder haben

verschiedene Förderprogramme

aufgelegt.

Hinzu

kommt das Engagement

der Arbeitsagentur.

Egal, ob die Teilnehmer nun eine geförderte Qualifizierung

wahrnehmen, sich auf eigene Faust

weiterbilden lassen oder über ihren Arbeitgeber

die Möglichkeit zur Weiterbildung aufgreifen:

„Lebenslanges Lernen ist auch unsere Maxime“,

betont Dietmar Bögge. Das soll auch am neuen

Standort in der Konsumstraße 45 in Wuppertal

gelten. Mitte Dezember wird die Bildungseinrichtung

dort neue Räume beziehen. „Wir werden mit

öffentlichen Verkehrsmitteln noch besser zu erreichen

sein und mehr Parkplätze anbieten können“,

kündigt er erfreut an.

Bundesagentur setzt auf

Qualifizierung

wbstraining.de

An der „Weiterbildungsfront“ arbeiten sowohl eigene

Dozenten als auch Honorarkräfte. Die digitale

Unterstützung sei aus dem Unterricht nicht

mehr wegzudenken, sagt der Standortleiter. Das

Besondere beim „E-Learning“ bei der DEKRA ist

jedoch der Einsatz von Lernprozessbegleitern, die

als Ansprechpartner für fachliche oder technische

Fragen stets zur Verfügung stehen. „Der Vorteil

beim digitalgestützten Lernen ist, dass ein Einstieg

in die Kurse und Seminare zumeist fortlaufend

möglich ist.“ Die DEKRA-Akademie ist auch

ein bewährter Partner, etwa wenn es um die gesetzlich

vorgeschriebenen Schulungen, die oftmals

in einem festgelegten Turnus vorgesehen

sind, geht. So sind Seminare zur Arbeitssicherheit

oder zum Brandschutz ebenso gefragte Angebote.

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Auch der Staat unterstützt die Weiterbildung. Die

Bundesagentur für Arbeit hat in den vergangenen

zehn Jahren ihre Ausgaben diesbezüglich verdoppelt.

Die Agentur investiert in diesem Bereich derder

Bergische Unternehmer 10|18 19

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TITEL BILDUNG IM (ÜBER)BLICK

WER VIEL WEIß, LERNT NOCH VIEL DAZU

Als Vorstand der Technischen Akademie Wuppertal (TAW) weiß Armin Schulz um

die Bedeutung des lebenslangen Lernens. Seit einem halben Jahr steht der diplomierte

Ingenieur mit großen Erfahrungen in der beruflichen Weiterbildung an

der Spitze der traditionsreichen bergischen Bildungseinrichtung, die unlängst

ihr 70-jähriges Bestehen feierte. Nach wie vor sieht sich die Akademie als Partner

der heimischen Wirtschaft, hat sich aber im Laufe der Zeit zu einem etablierten

und gefragten Bildungsanbieter mit bundesweiter Nachfrage entwickelt. Pro

Jahr kommt die TAW auf rund 1.750 Veranstaltungen mit über 15.000 Teilnehmenden.

Dafür stehen über 2.000 Dozenten zur Verfügung.

Herr Schulz, wer lässt sich durch die TAW

qualifizieren? Welche Personenkreise kommen

zu Ihnen?

In der Regel sind dies berufstätige Erwachsene.

Die Teilnahme richtet sich nach den drei wesentlichen

Produktbereichen, die wir anbieten. Als

da wären die klassischen Seminare, das Inhouse-Geschäft,

das wir in den Unternehmen

nach deren thematischen Vorgaben bzw. Wünschen

veranstalten, und die berufsbegleitenden

Bachelor- und Masterstudiengänge. Letzteres ist

ein wachsender, für uns sehr relevanter Zweig.

Zu den Studierenden, die ja sechs oder sieben

Semester zu uns kommen, baut man sicherlich

eine engere Bindung auf. Wenn ich nach Studienabschluss

in die leuchtenden Augen der Absolventen

sehe, die sagen: „Ihr habt mein Leben positiv

verändert“, ist das schon ein schönes

Gefühl.

Kommen Ihre Teilnehmer überwiegend aus der

Region?

Wir sind in erster Linie ein Dienstleister für die

bergische Wirtschaft. Aber schon längst ist es so,

dass Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet unser

Angebot wahrnehmen. Überdies haben wir ja

weitere Standorte in Bochum, Wildau bei Berlin,

Cottbus, Altdorf bei Nürnberg und sogar im polnischen

Breslau. Eine Flugreise muss heute nicht

mehr kosten als eine Autofahrt. Insofern nehmen

die Leute auch längere Wegstrecken in Kauf,

wenn sie bei uns Inhalte finden, die sie interessieren

und die zu ihnen passen.

Die Technische Akademie setzt aber schon

lange nicht mehr nur auf die Vermittlung von

technischem Wissen, oder?

Das stimmt. Ursprünglich kommen wir natürlich

aus dem technischen Bereich, darauf lag zu Beginn

der Fokus. Die Kriegsgeneration stand hinsichtlich

neuem Wissen schlecht da. So gab es

den Wunsch aus den Unternehmen heraus, vor

Ort eine Einrichtung zu haben, zu der sie ihre

Mitarbeitenden zur Qualifizierung hinschicken

konnten. Mit den Jahren hat es sich gezeigt, dass

technisch versiertes Personal zum Beispiel auch

Managementqualitäten braucht. Bewusst stellen

wir unser Portfolio weit auf, auch um mögliche

Nachfragerückgänge abzufedern. Wenn Unternehmen

eine Krise spüren, werden die Ausgaben

für Werbung und Weiterbildung zurückgefahren.

Das ist nun einmal so. Weil wir aber mit unserem

Angebot unterschiedliche Branchen ansprechen,

sind wir da nicht so abhängig.

Hat der Begriff vom lebenslangen Lernen heute

eine noch höhere Bedeutung als früher?

Ja, das ist sicher so. Der Berufseinstieg ist heute

früher als noch vor zehn Jahren, gleichzeitig findet

der Eintritt in die Rente später statt. Zugleich

vermehrt sich das Wissen explosionsartig. Wir

stellen fest, dass unsere Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen

Altersgruppen kommen. Wer heute

Anfang 50 ist, hat noch mindestens zehn, vielleicht

15 Jahre Berufstätigkeit vor sich. Da kann

man von Qualifizierung noch ganz klar profitieren.

Ich bin fest davon überzeugt, dass institutio-

20 www.bvg-menzel.de


nelle Weiterbildung auch noch viele Jahre von

Bedeutung sein wird. Natürlich können Sie sich

heute alle möglichen Kenntnisse im Internet aneignen.

Es gibt aber Inhalte, die kann ich nicht

am Computer lernen. Dafür brauche ich den Rahmen

und den Raum, in dem Menschen zusammenkommen

und sich austauschen können.

Macht die TAW sich die Digitalisierung denn

nicht zunutze?

Selbstverständlich. Dort, wo es geht und sinnvoll

ist. Warum sollte ich nicht im Vorfeld eines Seminars

den Teilnehmenden bestimmte Module als

Video zur Verfügung stellen, damit sie sich damit

schon einmal auseinandersetzen. Erfahrungen

austauschen, diskutieren, mit anderen ins Gespräch

kommen – das macht man dann im Hörsaal.

Menschen wollen kommunizieren, das ist so.

Wie finden Sie Ihre Inhalte?

Regelmäßig wird jedes unserer Seminare überprüft

hinsichtlich der Teilnehmerzahl und Inhalte. Unsere

Produktmanager kennen sich fachlich sehr gut aus.

Sie besuchen Konferenzen, lesen Fachliteratur und

sprechen mit unseren Teilnehmern und Dozenten.

Gerade Letztere pflegen häufig sehr enge Kontakte

zu den Unternehmen. Daher bekommen wir auch

aus dieser Richtung wertvolle Impulse für unser

Programm. Was wir künftig verstärkt in den Blick

nehmen werden, ist die Internationalisierung. Wenn

wir ein Seminar beispielsweise auf Englisch anbieten,

profitiert der Teilnehmer sowohl in fachlicher

als auch in sprachlicher Hinsicht.

Wer trägt die Kosten für Ihre Weiterbildungsangebote?

Das ist unterschiedlich. Bei den Studierenden

sind es meistens jüngere Leute, die selbst Geld

für ihr Studium in die Hand nehmen. Dann sind

es natürlich die Firmen, die die Qualifizierung

ihrer Mitarbeitenden übernehmen oder zumindest

bezuschussen.

Berufliche Weiterbildung ist in aller Munde.

Bei großen Unternehmen sind Qualifizierungsangebote

für die Beschäftigten ziemlich

selbstverständlich. Wie sieht es bei kleineren

und mittelständischen Firmen aus?

Die TAW ist ein eingetragener Verein, der sich

nach wie vor als Einrichtung und Dienstleister für

die regionale Wirtschaft versteht und mit den Unternehmen

vor Ort deren Probleme lösen will.

Doch mitunter ist es schon so, dass Weiterbildung

noch zu häufig unter dem Kostengesichtspunkt

diskutiert wird. Mitarbeiterqualifizierung ist aber

existenziell wichtig für einen Betrieb. Zum einen

kommt frisches Wissen ins Unternehmen. Zum

anderen erwarten gerade junge Mitarbeiter heute,

dass sie Weiterbildungsmöglichkeiten bekommen.

Wenn ihr Arbeitgeber das nicht unterstützt, wird

er sie möglicherweise verlieren. Im Sinne der

Mitarbeiterbindung und hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit

sind Qualifizierungsmaßnahmen

ein wesentliches Instrument.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

Armin Schulz ist Vorstand

der nach wie vor

als Verein geführten

Technischen Akademie

Wuppertal.

der Bergische Unternehmer 10|18 21


TITEL BILDUNG IM (ÜBER)BLICK

zu lernen, zudem haben sie schlechte Erinnerungen

an ihre Schulzeit. Sie lassen sich vor allem

dann weiterbilden, wenn sie sich vorab beraten

lassen. Dadurch können sie die Angebote auswählen,

die am besten passen“, zeigt die Expertin die

Notwendigkeit umfassender und kompetenter Beratung

auf dem Markt für Fortbildung auf. Die

Arbeitsagentur bietet überdies an, Berufsabschlüsse

nachzuholen und sogenannte Teilqualifikationen

zu erreichen. „Solche Angebote sind für

Geringqualifizierte besonders geeignet, weil sie

mit diesem Ansatz ihre Arbeitsmarktchancen verbessern

können. Hier ist allerdings noch Luft nach

oben: Bisher nutzen viele Betroffenene diese

Möglichkeiten noch nicht ausreichend“, erklärt

Susanne Seyda.

Weiterbildung: Wer bezahlt?

zeit rund 1,2 Milliarden Euro, richtet sich allerdings

besonders an geringqualifizierte Arbeitslose.

Für sie ist die Unterstützung sehr wichtig,

kommen ihnen doch betriebliche Angebote nicht

zugute. Das wirkt: Immer mehr Menschen mit geringer

Qualifikation lassen sich qualifizieren. So

ließen sich 2016 rund 34 Prozent der Geringqualifizierten

weiterbilden, etwa sechs Prozentpunkte

mehr als noch zehn Jahre zuvor. Gerade für sie

seien Fort- und Weiterbildungen wesentlich, sagt

Dr. Susanne Seyda, Senior Economist für Fachkräftesicherung

und Weiterbildung am Institut der

Deutschen Wirtschaft (IW). Weiterbildungen

sorgten dafür, dass Menschen im Beruf nicht den

Anschluss verlieren. Gleichzeitig stärkten die Angebote

den gesellschaftlichen Zusammenhalt und

förderten die soziale Integration. Menschen ohne

Berufsabschluss erledigen besonders oft sogenannte

Einfacharbeit, also Tätigkeiten mit viel

Routine, bei denen alle Details vorgegeben sind

und für die keine Ausbildung und keine Fachkenntnisse

erforderlich sind. „Viele von diesen

Geringqualifizierten sind es nicht mehr gewohnt

Menschen wollen

kommunizieren. Daher

sind Begegnung

und Austausch bei

Weiterbildungsmaßnahmen

ein Mehrwert

für Teilnehmer

und Unternehmen,

in die das neu erworbene

oder aufgefrischte

Wissen

getragen wird.

Um berufliche Fortbildung zu finanzieren, gibt

es verschiedene Möglichkeiten. Bund und

Länder haben verschiedene Förderprogramme

aufgelegt. Ob man davon profitiert, hängt

von den persönlichen Voraussetzungen ab.

Möglichkeiten gibt es für Arbeitnehmer – wie

etwa das Aufstiegsbafög – für Arbeitslose,

Berufsrückkehrer und Selbstständige. Wer

sich um Zuschüsse der Länder bewirbt, muss

in dem betreffenden Bundesland wohnen

oder arbeiten. In Nordrhein-Westfalen zum

Beispiel gibt es den so genannten Bildungscheck

für Arbeitnehmer in Betrieben mit

höchstens 249 Mitarbeitern. Das zu versteuernde

Jahreseinkommen darf 40.000 Euro

(bei gemeinsam Veranlagten: 80.000 Euro)

nicht übersteigen. Auch Selbstständige, die

die Einkommensgrenzen einhalten, und Berufsrückkehrer

können den Bildungsscheck

erhalten. Weil die Unternehmen von der beruflichen

Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden

profitieren, unterstützen viele Betriebe die

Fortbildungsambitionen ihrer Belegschaft,

mit Geld und/oder Bildungsurlaub. Zudem

können Arbeitgeber auch öffentliche Zuschüsse

zur Qualifizierung ihrer Beschäftigten

beantragen. Und schließlich können Weiterbildungskosten

– darunter auch Fahrt- und

Übernachtungskosten – steuerlich geltend

gemacht werden.

22 www.bvg-menzel.de


Mit Gesetz zu mehr Qualifizierung

Mit einem Qualifizierungschancengesetz will

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Weiterbildung

in den Unternehmen – vor allem im Digitalbereich

– stärken. Dazu hat die Bundesregierung

im September einen Gesetzentwurf

vorgelegt, der die staatliche Unterstützung für

weiterbildende Unternehmen deutlich ausweitet.

Damit will man vor allem dem digitalen und demografischen

Strukturwandel begegnen, der das

erfolgreiche deutsche Wirtschafts- und Sozialmodell

vor neue Herausforderungen stellt. Ohne

Weitblick ist dieses Problem aktuell gar nicht so

offensichtlich. Denn derzeit verzeichnet die Bundesrepublik

den höchsten Beschäftigungsstand

seit der Wiedervereinigung und der Arbeitsmarkt

von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit

einem qualifizierten Berufsabschluss entwickelt

sich in Richtung Vollbeschäftigung. Unzweifelhaft

ändern sich die Zeiten aber rasant. „Der demografische

und technologische Wandel wird die

wirtschaftliche und strukturelle Veränderung des

Arbeitsmarktes beschleunigen und verstärkte qualifikatorische

Anpassungsprozesse bei Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern fordern“, heißt es

im Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus

Heil. Dies betreffe – wenn auch in unterschiedlichem

Ausmaß – Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer unabhängig von Qualifikation, Beschäftigungsbranche

und Betriebsgröße.

Betriebe erhalten Zuschüsse

Weil sich Berufe langsamer ändern als die potenziellen

Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien,

entscheide die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer in immer stärkerem Maße

über Arbeitsmarkt- und Beschäftigungschancen.

Die Bundesregierung hat sich vor diesem Hintergrund

zum Ziel gesetzt, die Weiterbildungsförderung

und die Beratung zu verstärken sowie die

Förderregelungen nach dem Zweiten Buch Sozial-

Der demografische und technologische

Wandel wird die wirtschaftliche und strukturelle

Veränderung des Arbeitsmarktes

beschleunigen.

FACHKRÄFTE

GEWINNEN UND

BINDEN

BERUFSBEGLEITEND WEITERBILDEN

ODER STUDIEREN:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

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im Betrieb

Bachelor Business

Administration

Geprüfter Wirtschaftsfachwirt

(IHK)

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der Bergische Unternehmer 10|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK

Weiterbildungsinitiative Bergisches Land

Weiterbilden -

Weiterkommen!

Von der Hilfskraft zur

Fachkraft

Die "Weiterbildungsinitiave Bergisches Land" der Agenturen für Arbeit

Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.

i

Kontakt für Interessierte:

Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Informationen über das Programm finden Sie auch unter:

www.arbeitsagentur.de

=> Unternehmen =>Personalentwicklung => Weiterbildung von Beschäftigten

44 www.bvg-menzel.de


Sie suchen dringend qualifizierte Fachkräfte? Oft verbergen sich Perspektiven in Ihrer eigenen

Mitarbeiterschaft - jemand, der/die über eine Qualifizierung einen Berufsabschluss erwerben

kann, schon viele Kenntnisse besitzt aus dem Bereich, in dem sie/er bereits als Hilfskraft tätig

ist – in dem Sie als Arbeitgeber nun dringend eine qualifiziert Fachkraft benötigen...

Gerade im Hinblick auf die sich verändernde Arbeitswelt und die demografische Entwicklung ist

es unerlässlich, alternative Wege der Mitarbeitersuche, -bindung und –qualifizierung zu gehen.

Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeiter/innen erhalten von der Agentur für Arbeit Zuschüsse, um

angelernte Kräfte zu Fachkräften weiter zu entwickeln. Bei Betrieben mit bis zu neun Arbeitnehmer/innen

übernimmt die Agentur für Arbeit auf Antrag sogar die kompletten Kosten.

Sprechen Sie gerne Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an oder nutzen

Sie die kostenlose Service-Nummer 0800 4 5555 20!

Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und finden mit Ihnen individuelle

Lösungen.

Gemeinsame E-Mail-Adresse:

Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Bergisch Gladbach:

Tatjana Seebauer, Tel: 02261 304-220

Mettmann:

Stefan Konzak, Tel: 02103 9595-15

Jürgen Vater, Tel: 02051 910-215

Solingen-Wuppertal:

Annette Speer, Tel: 0202 2828-171

Martina Wildförster, Tel: 02191 4606-553

Agentur für Arbeit

Solingen – Wuppertal

der Bergische Unternehmer 08|17 45


TITEL BILDUNG IM (ÜBER)BLICK

einen über 45-jährigen Mitarbeiter weiter, übernimmt

die Bundesagentur die Lehrgangskosten

komplett – auch wenn der Beschäftigte nicht vom

Strukturwandel betroffen ist. Bisher muss der Betrieb

50 Prozent der Kosten tragen. Weiterhin sollen

Firmen auch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt für

die Zeit der Weiterbildung erhalten. Sehr kleine

Betriebe bekommen 75 Prozent Zuschuss, große

Unternehmen 25 Prozent.

Nicht mit der Giesskanne verteilen

gesetzbuch (SGB II) und dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch

(SGB III) aktuellen und künftigen

Herausforderungen anzupassen. Auch im Interesse

der Fachkräftesicherung gelte es, Qualifikationen

durch Fortbildungen zu erneuern und berufliche

Aufstiege oder - wenn nötig - auch Umstiege

zu ermöglichen. Durch das neue Gesetz soll unter

anderem die Weiterbildungsförderung für beschäftigte

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße

ermöglicht und damit weiter geöffnet

werden. Alle Unternehmen, die Mitarbeiter in einem

Engpassberuf weiterbilden, können einen Zuschuss

erhalten, wenn sie einen Teil der Lehrgangskosten

übernehmen. Das gleiche gilt auch

für die Weiterbildung von Mitarbeitern mit Tätigkeiten,

„die durch Technologien ersetzt werden

können“. Der Zuschuss richtet sich nach der Größe

der Unternehmen. Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern

erhalten 100 Prozent, Betriebe mit maximal

249 Mitarbeitern bekommen 50 Prozent und

Großunternehmen erhalten 25 Prozent. Bildet ein

Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten

Fachliteratur zählt

zur Pflichtlektüre,

will man beruflich

weiterkommen. Doch

natürlich setzen sich

zunehmend digitale

Angebote auch im

Bereich der Weiterbildung

durch.

Nicht ganz unkritisch sieht das Institut der Deutschen

Wirtschaft (IW) den Gesetzentwurf. Die

geplanten Maßnahmen könnten zu staatlichen

Mehrausgaben ohne spürbare Effekte führen. Anstatt

der vorgesehenen breiten Förderung solle die

gezielte Beratung und Weiterbildung von An- und

Ungelernten ausgebaut werden, fordert das IW.

Von der Investition in Weiterbildung profitierten

beide Seiten. Die Unternehmen haben besser qualifizierte

Mitarbeiter. Und die Beschäftigten sichern

durch ihre zusätzlichen Kenntnisse ihren

Arbeitsplatz und haben in Gehaltsverhandlungen

gute Argumente. Folglich sei es sinnvoll, dass Arbeitgeber

und Arbeitnehmer gemeinsam entscheiden

können, wie viele Weiterbildungsmaßnahmen

sie durchführen und wie sie die Kosten aufteilen.

Adult Education Survey

Der Adult Education Survey wird seit 2007

im Abstand von zwei bis drei Jahren in

Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem

Weiterbildung abgelöst, mit

dem schon seit Anfang der siebziger Jahre

Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung

in Deutschland erhoben werden.

Für den Survey hat das Meinungsforschungsinstitut

Kantar im Oktober 2016 im Auftrag

des BMBF insgesamt rund 7.750 Interviews

mit Personen zwischen 16 und 69 Jahren

durchgeführt, davon allein knapp 650 mit 65-

bis 69-Jährigen.

26 www.bvg-menzel.de


Generation 50plus macht immer öfter

Weiterbildungen

Doch egal, aus welcher Perspektive man das Thema

betrachtet: Die Notwendigkeit, Lernen als lebenslange

Aufgabe zu betrachten, kommt bei den

Menschen an. In 2016 nahmen 50 Prozent aller

Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an

mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teil.

Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem

Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012

bereits deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis

des vom Bundesministerium für Bildung und

Forschung (BMBF) geförderten Adult Education

Survey (AES) 2016, mit dem das Weiterbildungsverhalten

der Bevölkerung erhoben wurde. Besonders

weiterbildungsaktiv sind danach die jüngeren

Altersgruppen bis zum Alter von 50 Jahren, aber

genauso hat die Generation 50plus in den letzten

zehn Jahren ihre Weiterbildungsbeteiligung kontinuierlich

gesteigert. Auch bei den über 65-Jährigen

nimmt immerhin noch jeder Fünfte an Weiterbildungsmaßnahmen

teil. Einen gewichtigen Teil des

Programms der Weiterbildungsinstitute bilden die

Anforderungen der Digitalisierung, zudem finden

mehr als 40 Prozent aller Weiterbildungsmaßnahmen

in digital gestützter Form statt. Die betriebliche

Weiterbildung umfasst knapp drei Viertel aller

Weiterbildungsaktivitäten. So nahmen Erwerbstätige

im Untersuchungszeitraum Qualifizierungsangebote

am häufigsten wahr. Es folgten Personen in

schulischer oder betrieblicher Ausbildung.

Weiterbildung: Wer nimmt teil?

Die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildungsund

Qualifizierungsmaßnahmen sind individuell

sehr verschieden, verdeutlicht die Studie. So nehmen

Deutsche ohne Migrationshintergrund –

dazu zählt die AES auch die Bürgerinnen und

Bürger, die in ihrer Kindheit als Erstsprache

Deutsch gelernt haben – häufiger an Weiterbildungen

teil als Deutsche mit Migrationshintergrund

und Ausländer. Doch haben diese beiden Gruppen

in den letzten Jahren deutlich aufgeholt. So ist die

Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund

seit 2012 um zehn Prozentpunkte

auf 43 Prozent gestiegen.

Ab 10.12.2018 finden Sie uns in neuen Räumlichkeiten

Konsumstr. 45, 42285 Wuppertal

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG

der Bergische Unternehmer 10|18 27


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Pionierarbeit für die

Elektromobilität

Sie betreiben ein stückweit Pionierarbeit und gehen mit gutem Beispiel voran:

Detlef (52) und Kevin Bornewasser (26) von der Remscheider Bornewasser e. K.

haben Anfang des Jahres die Marke „Emobitec“ ins Leben gerufen, mit der sie sich

auf die Ladeinfrastruktur in der Elektro-Mobilität spezialisiert haben.

28 www.bvg-menzel.de


Kevin (l.) und Detlef

Bornewasser

haben mit Emobitec

ein weiteres

Standbein aufgebaut.

Das Vater-Sohn-Gespann ist damit eines

der ersten E-Mobilitätsexperten der Region.

Zum Rundumpaket gehört die individuelle

Beratung und Planung, die Installation

der Ladetechnik sowie der Abrechnungsservice

und die Wartung aus einer Hand. „Wir wollen das

Thema Ladeinfrastruktur mit vorantreiben“, erklärt

Emobitec-Geschäftsführer Detlef Bornewasser. Der

Elektroinstallateur blickt bereits auf 25 Jahre Erfahrung

im Bereich der Elektrotechnik zurück. Das Unternehmen

wurde durch den Zentralverband der

Deutschen Elektro- und Informationstechnischen

Handwerke zum „E-Mobilität Fachbetrieb“ zertifiziert.

Damit hat das Team ein umfassendes Knowhow

zu den technischen Anforderungen für die

Ladeinfrastruktur erworben.

Bestmögliche Lösung

Außerdem arbeite Emobitec herstellerunabhängig,

betont Kevin Bornewasser, der für die Technik sowie

das Projektmanagement verantwortlich ist. Damit

wolle man den Kunden die bestmögliche Lösung für

ihre individuellen Projekte anbieten. Der Markt der

Ladetechniken entwickele sich ständig weiter, neue

Hersteller kommen hinzu. Deshalb legt das Team

Wert drauf, sich nach und nach von den Herstellern

zertifizieren zu lassen und das technische Wissen

auf dem aktuellen Stand zu halten.

Seit Emobitec existiert, wurden bereits einige Projekte

umgesetzt. Je nachdem, ob noch Fördermöglichkeiten

vom Kunden in Anspruch genommen werden,

können bis zur Realisierung rund zehn Monate

vergehen. Hierzu berät das Team die Kunden individuell,

übernimmt auch das Ausfüllen und Einreichen

der Anträge. Der erste Schritt ist allerdings die Beratung

vor Ort – sowohl bei Privatkunden als auch bei

Firmen, für die gegebenenfalls die Frage nach einem

Geschäftsmodell interessant sein kann. Anschließend

erfolgt die technische Umsetzung.

Öffentliches Ladenetzwerk ist

ausbaufähig

Die kleinsten Ladestationen, etwa für die heimische

Garage, sind Wallbox mit unterschiedlichen Ladeleistungen.

Neben der herkömmlichen Ladesäule gibt es

auch Solar-Carports sowie Schnellladesäulen oder E-

Bike-Ladesäulen. „Wir merken in unserer Praxis, dass

der Kunde sehr viel Informationen zur gesamten E-

Mobilität benötigt“, sagt Detlev Janning vom Marke-

ting. Das beinhalte Fragen zu Geschäftsmodellen,

Fahrzeugen oder Ladetechniken. Themen wie Reichweite,

Haltbarkeit der Batterie oder Amortisierungsrate

haben sich in den letzten Jahren verbessert. Bei Betrieben

wie Liefer-, Pflege- oder Kurierdiensten, aber

auch bei Handwerkern mit einem Einsatzradius von

rund 150 Kilometern funktioniere die E-Mobilität

sehr gut. Die Reichweiten seien hier kein Problem.

Inzwischen gibt es auch erste E-Transportfahrzeuge,

die zum Beispiel für Bäckereien eine Rolle spielen.

Bornewassers selbst ersetzen zwei Firmenfahrzeuge

durch E-Autos. Der Nissan ist seit Anfang des Monats

im Einsatz. Auf den Mercedes E-Vito müssen sie allerdings

noch warten. „Als ich das erste Mal ein E-Auto

gefahren habe, habe ich gemerkt, wie entspannt Auto

fahren sein kann“, erklärt Detlef Bornewasser den Effekt

des fast geräuschlosen Elektroantriebs. Doch das

öffentliche Ladenetzwerk ist im Bergischen noch ausbaufähig.

In Remscheid, beispielsweise, gibt es erst

vier Ladesäulen. Mit einer halböffentlichen Ladesäule

auf ihrem Firmengrundstück an der Olper Höhe wollen

die Bornewassers das Netzwerk erweitern. Sie soll

Ende des Jahres in Betrieb gehen und wird durch die

firmeneigene Photovoltaikanlage gespeist.

Ökobilanz verbessern

E-Mobilität sei für viele Firmen als Geschäftsmodell

lukrativ, merkt Janning an. „Hoteliers, Gastronomen

oder Handelsunternehmen können mit Ladestationen

und Ladenetzen neue Einnahmequellen erschließen.

Arbeitgeber unterstützen zudem das umweltbewusste

Verhalten ihrer Mitarbeiter, wenn sie Lademöglichkeiten

für deren E-Bikes oder E-Autos zur Verfügung

stellen. Obendrein können sie die Ökobilanz ihres Unternehmens

verbessern“, erklärt Detlef Bornewasser.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: Emobitec

Emobitec Bornewasser e.K.

Olper Höhe 4

42899 Remscheid

Tel 017630667924

Mail info@emoitec.de

Net www.emoitec.de

der Bergische Unternehmer 10|18 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

IT-Security als Baustein der Digitalisierung

Die voranschreitende Digitalisierung eröffnet Unternehmen

zweifelsohne vielfältige Chancen: In Zeiten von Industrie 4.0

lassen sich beispielsweise Produktionsprozesse durch die digitale

Vernetzung von Maschinen, Produkten und Menschen

höchst effizient gestalten. Mobile Endgeräte ermöglichen zudem

flexible Arbeitsweisen. Unter anderem sorgen sie dafür,

dass Mitarbeiter an jedem Ort der Welt ihre E-Mails checken

oder Informationen abrufen können. Gleichzeitig birgt der

digitale Wandel Risiken: Da Daten nicht mehr zentral an einem

Ort gesammelt, sondern auf Mobilgeräten, in Rechenzentren

und Clouds gespeichert werden, ergeben sich für Cyberkriminelle

neue Angriffsmöglichkeiten. Malware,

Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage verursachen

jährlich Milliardenschäden. Ein Angriff auf Betreiber von

kritischen Infrastrukturen kann sogar Auswirkungen auf das

Leben Dritter haben.

Dennoch sehen viele Unternehmer IT-Security als Ballast.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Informationssicherheit hilft

Firmen, den ungestörten Ablauf ihrer Geschäftsprozesse und

das Erreichen der Unternehmensziele zu sichern. IT-Security

ist letztlich ein elementarer Baustein des digitalen Wandels

und untrennbar mit diesem verbunden. Angesichts zunehmender

Cyber-Bedrohungen ist ein Umdenken in den Chefetagen

dringend erforderlich. Nur wer frühzeitig über digitale

Gefahren informiert ist und schnell darauf reagieren kann,

hat die Freiheit, seine Prozesse und Produkte bedenkenlos

weiterzuentwickeln. Da IT-Security-Lösungen aufgrund der

steigenden Gefahren technisch immer komplexer werden und

eine stetige Überwachung notwendig ist, bedarf es eines

übergeordneten, unternehmens- und branchenspezifisch angepassten

Information Security Management Systems

(ISMS), um eine maximale Risikominimierung zu erreichen.

Nur so wird die Digitalisierung zur Chance statt zum Risiko.

Nur so können der ungestörte Ablauf der Geschäftsprozesse

und das Erreichen der Unternehmensziele gesichert werden.

r-tec Geschäftsführer Dr. Stefan Rummenhöller

Foto: BVG

30 www.bvg-menzel.de


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lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

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zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

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Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

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der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 10|18 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Abzugsverbot für Schuldzinsen

Nach § 4 Abs. 4a EStG sind betriebliche

Schuldzinsen grundsätzlich nicht abzugsfähig,

soweit sie auf Überentnahmen zurückzuführen

sind. Eine Überentnahme

liegt vor, wenn die Entnahmen in einem

Wirtschaftsjahr höher sind als die Summe

aus Gewinn und Einlagen; sind die

Entnahmen niedriger als diese Summe,

spricht man von Unterentnahmen. Nichtabzugsfähig

sind Schuldzinsen in Höhe

von 6 % der Überentnahmen des Wirtschaftsjahres

zuzüglich der Überentnahmen

und abzüglich der Unterentnahmen

aus vorangegangenen Wirtschaftsjahren,

(1) höchstens jedoch der tatsächliche

Aufwand an Schuldzinsen, soweit er über

2.050 Euro hinausgeht. Schuldzinsen, die

im Zusammenhang mit der Anschaffung

von Anlagevermögen stehen, bleiben bei

dieser Berechnung unberücksichtigt. Der

Bundesfinanzhof hat in einem neuen Urteil

(2) die Bemessungsgrundlage für die

Ermittlung der nichtabziehbaren Schuldzinsen

begrenzt. Danach können die

nichtabziehbaren Schuldzinsen höchstens

auf Basis des kumulierten Entnahmeüberschusses

(d. h. aller Entnahmen abzüglich

aller Einlagen) ermittelt werden.

Das neue Urteil ist immer dann vorteilhaft,

wenn die Summe der Verluste größer

ist als die Summe der Gewinne;

überwiegen die Gewinne, bleibt es im

Ergebnis bei der bisherigen Berechnungsmethode.

(1) Betrachtet werden alle

Wirtschaftsjahre seit Betriebseröffnung,

frühestens jedoch ab dem Wirtschaftsjahr

1999 bzw. 1998/1999.

(2) Vom 14. März 2018 X R 17/16.

Quelle: Rinke Treuhand

Wie ein Arbeitszeugnis

aussehen muss

Ein Arbeitnehmer hat nicht nur einen

Anspruch auf ein sachlich richtiges

Zeugnis, sondern er kann auch verlangen,

dass die übliche äußere Form gewahrt

ist. Für das Landesarbeitsgericht

Mainz ist es nicht zu beanstanden, wenn

Fotos: MEV

das Zeugnis zweimal gefaltet ist, um den

Zeugnisbogen in einem Geschäftsumschlag

zu versenden – wenn das Originalzeugnis

kopierfähig ist und die Knicke

sich nicht auf den Kopien abzeichnen.

Auch ist ein Zeugnis optisch

ordnungsgemäß, wenn der Arbeitgeber

die Blätter mit einem Heftgerät miteinander

verbindet (umgangssprachlich „tackert“).

Ein vom Arbeitnehmer darin

vermutetes „Geheimzeichen“ vermochten

die Richter nicht zu erkennen. (Urteil des

LAG Mainz vom 9. November 2017, 5 Sa

314/17, AA 2018, 54).

Kein Markenschutz für Domain

mit beschreibendem Charakter

Lediglich beschreibende Begriffe – etwa

die Domain „billigermietwagen.de“ –

können nach einer Entscheidung des Europäischen

Gerichts nicht als Marke eingetragen

werden. (Urteil des EuG vom 25.

Januar 2018, T-866/16, K&R 2018, 172).

Fristlose Kündigung wegen

ausserdienstlicher Verfehlung?

Die Polizei fand bei einem Mann 1,5 Kilogramm

einer Mischung chemischer

Stoffe, die als gefährlich bewertet wurden.

In der Folge wurde er wegen des

Versuchs eines Sprengstoffvergehens

verurteilt. Als der Arbeitgeber, ein Chemieunternehmen,

bei dem der Mann im

Labor beschäftigt war, davon erfuhr,

sprach er eine fristlose Kündigung aus.

Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts

Düsseldorf waren die Voraussetzungen

einer personenbedingten Kündigung

wegen außerdienstlichen

Verhaltens nicht gegeben. Zwar kann

auch bei außerdienstlichem Verhalten

eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses

in Betracht kommen –

aber nur, wenn der Arbeitnehmer durch

sein Verhalten als ungeeignet oder unzuverlässig

anzusehen ist. Dabei kommt

es auf Art und Schwere des Delikts,

die nach dem Arbeitsvertrag geschuldete

Tätigkeit sowie die Stellung im Betrieb

an. In diesem Fall rechtfertigte der

Versuch eines Sprengstoffvergehens als

außerdienstliche Straftat keine fristlose

Kündigung, wenn die Arbeitsaufgabe,

die Stellung im Betrieb und die lange

Betriebszugehörigkeit berücksichtigt

wird. (Urteil des LAG Düsseldorf

vom 12. April 2018, 11 Sa 319/17,

AA 2018, 79).

32 www.bvg-menzel.de


Richtige Summe,

falsches Konto

nommen – noch nicht abschließend die

Nichtausübung des Vorkaufsrechts. Auch

eine Beschwerde des Notars in dieser Sache

vor Gericht war nicht erfolgreich.

Das Urteil: „Zahlt der Käufer vereinbarungswidrig

statt auf das Anderkonto eines

Notars direkt an den Verkäufer, so

tritt damit Erfüllung ein“, stellten die

Oberlandesrichter fest. Das sei zumindest

Das Recht bei notariellen Kaufverträgen

ist stark formalisiert. Durch solche starren

Regeln sollen alle Vertragsparteien geschützt

werden, zumal es häufig um erhebliche

Summen geht. Doch einen kleinen

Fehler hat die Justiz nach Information

des Infodienstes Recht und Steuern der

LBS in einem konkreten Fall einem Erwerber

zugestanden: Er hatte das falsche

Konto erwischt. Der Fall: Eigentlich hätte

der Käufer – wie üblich und auch hier vereinbart

– die Kaufsumme auf das Anderkonto

des zuständigen Notars überweisen

müssen, der das Geld dann an den Verkäufer

weitergeleitet hätte. Stattdessen

überwies er versehentlich die Summe direkt

auf das Konto des Verkäufers. Das

mag zunächst nach einer bloßen Formalie

klingen. Aber im konkreten Fall hätte es

böse für den Erwerber ausgehen können,

denn der Notar beantragte wegen des fehlenden

Geldeinganges die Löschung des

Vorkaufsrechts. Der Käufer hätte seine

Ansprüche verlieren können. Das Grundbuchamt

weigerte sich jedoch, die Löschung

zu vollziehen. Der Nichteingang

auf das Anderkonto belege – für sich gedann

der Fall, wenn eine anderweitige

Zahlungsweise nicht vollständig und ausdrücklich

ausgeschlossen wurde. Solch

eine Direktzahlung, so der Zivilsenat im

Urteil, gebe schließlich „dem Verkäufer

nichts anderes als dasjenige, was ihm zusteht

– nur eher als geschuldet“. Deswegen

könne man nicht von einer automatischen

Auflösung des Vertrages durch eine derartige

Fehlüberweisung reden. (Oberlandesgericht

Nürnberg, Aktenzeichen 15 W

1859/17).

Bauarbeiten fortlaufend

überprüfen

Als ursächlich für den Einsturz eines

Hauses im Rheinland wurde eine Baustelle

auf dem Nachbaranwesen mit erheblichem

Erdaushub ermittelt. Im Zivilprozess

stellte sich heraus, dass der mit

den Aushubarbeiten betraute Bauunternehmer

gegen die anerkannten Regeln

der Technik verstoßen habe. Ein solches

Verhalten spricht laut Information des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

in den Augen der Justiz bereits von sich

aus für die Vermutung, dass eventuell

auftretende Schäden darauf zurückzuführen

sind. Wenn ein Unternehmen an

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der Bergische Unternehmer 10|18 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

solchen Aushubarbeiten teilnehme, dann

müsse es nicht nur vor Beginn, sondern

auch während der Arbeiten prüfen und sicherstellen,

dass dem Nachbargebäude

kein Schaden drohe. Im konkreten Fall war

es um einen Streitwert in Höhe von rund

200.000 Euro gegangen. (Oberlandesgericht

Köln, Aktenzeichen 16 U 6/17).

Freibeträge bei Erbschaften

Die Höhe der Erbschaftssteuer richtet

sich nach dem Verwandtschaftsgrad der

Erben: So sind Ehegatten und Lebenspartner

einer eingetragenen Lebenspartnerschaft

bis zu einem vererbten

Vermögenswert in Höhe von 500.000

Euro von der Steuer befreit. Für Kinder,

Stief- und Adoptivkinder liegt diese

Grenze bei 400.000 Euro. Wer ein Eigenheim

erbt, muss für die Berechnung der

fälligen Erbschaftssteuer den Verkehrswert

ansetzen. Für Ehegatten und Kinder

gilt allerdings eine Ausnahme: Wenn sie

mindestens zehn Jahre lang selbst darin

wohnen, bleibt die geerbte Immobilie

immer steuerfrei. Bei Kindern gilt diese

Regelung aber nur, wenn die Wohnfläche

kleiner als 200 Quadratmeter ist.

(Quelle: LBS-Infoservice).

Vorsteuerabzug aus

Rechnungen erleichtert

Bei der Umsatzsteuer setzt der Vorsteuerabzug

aus Leistungsbezügen anderer

Unternehmer eine Rechnung voraus, die

– unter anderem – die vollständige Anschrift

des Unternehmers angibt (§ 15

Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 4

Satz 1 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes).

Allerdings reicht nun die Anschrift, unter

der der Unternehmer postalisch erreichbar

ist. Nicht mehr erforderlich ist

es, dass die Rechnung außerdem einen

Ort angibt, an dem er seine Tätigkeit

ausübt. Dies hat der Bundesfinanzhof

(BFH) unter Aufgabe seiner bisherigen

Rechtsprechung nunmehr in zwei Fällen

entschieden. Im ersten Fall erwarb der

Kläger, ein Autohändler, Kraftfahrzeuge

von einem Einzelunternehmer, der „im

Onlinehandel“ tätig war, ohne dabei ein

„Autohaus“ zu betreiben. Er erteilte dem

Kläger Rechnungen, in denen er als seine

Anschrift einen Ort angab, an dem er

postalisch erreichbar war. Im zweiten

Fall bezog die Klägerin als Unternehmer

in neun Einzellieferungen 200 Tonnen

Stahlschrott von einer GmbH. In den

Rechnungen war der Sitz der GmbH entsprechend

der Handelsregistereintragung

als Anschrift angegeben. Tatsächlich befanden

sich dort die Räumlichkeiten einer

Anwaltskanzlei. Die von der GmbH

für die Korrespondenz genutzte Festnetzund

Telefaxnummer gehörten der Kanzlei,

die als Domiziladresse für etwa 15

bis 20 Firmen diente. Ein Schreibtisch in

der Kanzlei wurde gelegentlich von einem

Mitarbeiter der GmbH genutzt. Der

Bundesfinanzhof bejahte in beiden Fällen

den Vorsteuerabzug mit ordnungsgemäßen

Rechnungen. Für die Angabe der

„vollständigen Anschrift“ des leistenden

Unternehmers reiche die Angabe eines

Ortes mit „postalischer Erreichbarkeit“

aus. Die Rechtsprechungsänderung ist

für Unternehmer, die nach ihrer Geschäftstätigkeit

zum Vorsteuerabzug berechtigt

sind, von großer Bedeutung. Die

Frage, ob bei der Inanspruchnahme des

Vorsteuerabzugs ordnungsgemäße Rechnungen

vorliegen, ist bei ihnen regelmäßig

Streitpunkt in Außenprüfungen. Die

neuen Urteile des BFH erleichtern damit

den Vorsteuerabzug. (Quelle: BFH, Pressemitteilung

Nr. 42 vom 1. August 2018,

Urteile des BFH vom 21. Juni 2018, Az.

V R 25/15 und VR 28/16).

Erstattung von Vorsteuerbeträgen

aus EU-Mitgliedstaaten

In Deutschland ansässige Unternehmer,

die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind

und im Zusammenhang mit ihrer unternehmerischen

Tätigkeit im Ausland Vorsteuerbeträge

entrichtet haben (z. B. anlässlich

einer Geschäftsreise oder als

Aussteller bei einer Messe), können diese

regelmäßig in einem besonderen Verfahren

vergütet bekommen. Das Vergütungsverfahren

ist grundsätzlich für Unternehmer

vorgesehen, die in dem Staat,

in dem die Erstattung beantragt wird,

keine steuerpflichtigen Umsätze erzielen,

d. h. somit nicht dem „normalen“ Besteuerungsverfahren

unterliegen und deshalb

in diesem Staat keine Umsatzsteuer-Anmeldungen

abzugeben haben. Anträge

34 www.bvg-menzel.de


auf Erstattung von Vorsteuerbeträgen aus

anderen EU-Ländern sind ausschließlich

in elektronischer Form (1) über das Bundeszentralamt

für Steuern (www.bzst.de)

einzureichen; liegen die Voraussetzungen

vor, leitet das Bundeszentralamt den

Antrag an den Erstattungsstaat weiter.

Im Vergütungsantrag sind neben den unternehmerischen

Daten und Erklärungen

besondere Angaben für jede Rechnung

oder jedes Einfuhrdokument zu machen.

(2) Beträgt das Entgelt für den Umsatz

bzw. die Einfuhr 1.000 Euro oder mehr

(bei Rechnungen über Kraftstoffe: mindestens

250 Euro), sind in einigen Staaten

elektronische Kopien der Originalrechnungen

und Einfuhrbelege dem

Vergütungsantrag beizufügen. (3) Der

Vergütungsantrag ist spätestens bis zum

30. September des auf das Jahr der Ausstellung

der Rechnung folgenden Kalenderjahres

zu stellen (maßgebend ist der

rechtzeitige Eingang beim Bundeszentralamt

für Steuern). Zu beachten ist, dass

regelmäßig nur die Vorsteuer vergütet

werden kann, die auch ein im jeweiligen

Erstattungsland ansässiger Unternehmer

geltend machen könnte; hier gelten in einigen

Mitgliedstaaten zum Teil erhebliche

Einschränkungen (z. B. bei Repräsentations-

und Bewirtungskosten,

Fahrzeugen, Kraftstoffen). Der Vergütungsbetrag

muss mindestens 50 Euro

(bzw. den entsprechenden Betrag in der

Landeswährung) betragen. (4) (1) Siehe

§ 18g UStG (2) Siehe dazu Abschn. 18g.1

Abs. 4 und 5 UStAE. (3) Siehe Abschn.

18g.1 Abs. 6 UStAE. (4) Siehe Abschn.

18g.1 Abs. 3 UStAE.

(Quelle: Rinke Treuhand).

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TOTAL DIGITAL FEINDLICHE ÜBERNAHME

Wenn Maschinen den

Arbeitsmarkt entern

Die Invasion wird kommen. In wenigen Jahren können Computer zwischen drei und vier Millionen Arbeitsplätze

besetzen. Theoretisch sind bereits heute die Jobs von 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten hierzulande von der feindlichen Übernahme betroffen. Und: Laut einer Umfrage

des IT-Verbandes Bitkom unter 500 deutschen Unternehmen sieht sich mittlerweile jede vierte Firma

durch die Digitalisierung sogar in ihrer Existenz bedroht.

Nun sind nicht alle Berufsbilder gleichermaßen

von der digitalen Konkurrenz

bedroht. Experten des Instituts für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung IAB,

einer Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit,

haben sich die Mühe gemacht, den Anteil der Routine-Tätigkeiten

in rund 3.900 Einzelberufen zu berechnen.

Während Roboter und Algorithmen ohne

weiteres kognitive oder manuelle Routine-Aufgaben

nach programmierbaren Regeln erledigen können.

geraten sie bei Arbeiten, bei denen es auf kreative

und soziale Intelligenz sowie auf die Fähigkeit

zu Wahrnehmung und Feinmotorik ankommt,

schnell an ihre Grenzen. Wie die Forscher feststellten,

wird es noch einige Zeit dauern, bis Computer

diese Funktionen ebenfalls ausüben können.

Roboter auf dem Vormarsch

Gleichzeitig warnen die IAB-Experten, dass in den

Bereichen „Fertigungsberufe“ und „Fertigungstechnische

Berufe“ das Automatisierungspotenzial

überdurchschnittlich hoch ist. So lassen sich zwischen

65 und mehr als 70 Prozent aller Tätigkeiten

in diesen Segmenten durch digitale Technik umsetzen.

Auch die Fachleute im Bitkom-Verband sehen

die Entwicklung kritisch. Nachdem in nur fünfzehn

Jahren 90 Prozent der Arbeitsplätze in der Kommunikationstechnik

verloren gingen, steigt zurzeit das

Risiko für die Mitarbeiter in Banken und Versicherungen.

Ebenso gibt die Entwicklung in der chemischen

und pharmazeutischen Branche Anlass zur

Sorge. Rund 83,3 Prozent der dort anfallenden

Hilfsarbeiten können jetzt schon problemlos Roboter

übernehmen.

Weiterbildung ist das Gebot der

Stunde

Besteht überhaupt die Möglichkeit, die gravierenden

Veränderungen in der Arbeitswelt unbeschadet

zu überstehen? Ohne aktive Weiterbildung sicher

nicht. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer in

Deutschland muss zurück auf die Schulbank, um

sich auf die Aufgaben der Zukunft vorzubereiten.

Das vorhandene Wissen im Unternehmen reicht

dazu vielfach nicht aus. Zu dieser ernüchternden

Erkenntnis kommt das Weltwirtschaftsforum

WEF in seiner aktuellen Studie zur Zukunft der

Arbeitsplätze 2018.

Für immer mehr Firmen ein Grund, kräftig in die

Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren.

36 www.bvg-menzel.de


Gerade Routinearbeiten

können durch

Computer und Roboter

ersetzt werden.

Aber: Es lässt sich auch ablesen, dass die lebenslange

Beschäftigung bei einem Betrieb bald Seltenheitswert

besitzen wird. Eine Vielzahl von Unternehmen

setzt verstärkt auf neue Mitarbeiter,

die sich mit der digitalen Technologie auskennen.

Dabei holt sich das Personal-Management zunehmend

externe Spezialisten, Freiberufler oder Zeitarbeiter

ins Haus, um befristet anspruchsvolle

Projekte realisieren zu lassen. Dagegen werden in

den kommenden Jahren Bürojobs, die sich lediglich

mit der Erfassung und Verarbeitung von Daten

beschäftigen, kaum mehr benötigt werden und

somit wegfallen.

Unterschiedliche Experten-Meinungen

Schwarzsehen für den Bestand der Arbeitsplätze

in Deutschland liegt offensichtlich im Trend. Dabei

teilen beileibe nicht alle Experten diese Meinung,

wie die Ergebnisse verschiedener Studien

belegen.

Beispielsweise sieht das Institut der deutschen

Wirtschaft keine Anzeichen, dass die fortschreitende

Digitalisierung zu einem flächendeckenden

Abbau von Arbeitsplätzen führt. Eine Untersuchung

des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung,

die vom Bundesforschungsministerium

in Auftrag gegeben wurde, geht sogar noch einen

Schritt weiter. Die Analyse kommt zu dem Schluss,

dass durch den digitalen Wandel und den Einsatz

vernetzter, intelligenter Technik mehr Arbeitsplätze

geschaffen als vernichtet werden. Als Gewinner

der Digitalisierung sehen die Forscher die Branchen

Energie- und Wasserversorgung, die Elektronikindustrie,

den Fahrzeugbau sowie sonstige verarbeitende

Gewerbe, die einen durchschnittlichen

Beschäftigungszuwachs von drei bis vier Prozent

verzeichnen.

Gute Chancen durch die Digitalisierung rechnet

sich vor allem die Technik-Branche aus. Denn der

Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften steigt.

Damit erteilen viele Betriebe der Perspektive einer

menschenleeren Fabrik eine deutliche Absage.

Vielmehr erfordert die aktuelle Situation wesentlich

mehr Techniker, die sich um die Wartung und

Funktionen der Systeme kümmern, vorhandene

Maschinen bedienen und neue entwickeln können

sowie in der Lage sind, erforderliche Optimierungen

professionell umzusetzen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 10|18 37


IM FOKUS STIFTUNGEN

Die elegante Art,

Gutes zu tun.

38 www.bvg-menzel.de


Ob Unternehmer oder Privatmann: Immer mehr Menschen in Deutschland „gehen stiften“.

2017 ist die Zahl der Stiftungen hierzulande um 549 Neugründungen auf insgesamt

22.274 Einrichtungen gestiegen. Dies entspricht einem Wachstums von 2,1 Prozent.

Damit bleibt das Stiften eines der erfolgreichsten Modelle, um sich nachhaltig für

die Gesellschaft zu engagieren.

der Bergische Unternehmer 10|18 39


IM FOKUS STIFTUNGEN

aktiv für das Gemeinwohl zu engagieren. Vielfach

als Gegenleistung für die Zuwendungen, die sie

der Gesellschaft zu verdanken haben. Etwa eine

gute Ausbildung, persönliche Förderung oder exzellente

Startbedingungen für den Sprung in die

Selbstständigkeit.

Es gibt aber auch andere pragmatische Argumente,

die für den Nutzen einer Stiftung sprechen.

Dabei geht es aus Unternehmersicht oftmals um

• steuerliche Vorteile

Stiftungen bewirken viel Gutes.

„Sie tragen unter anderem rund

150 Krankenhäuser und 270 Museen

oder pflegen mindestens

154.000 Hektar Naturschutzflächen“,

erläutert Prof. Dr. Michael

Göring, Vorstandsvorsitzender im Bundesverband

Deutscher Stiftungen. Als führendes Kompetenzzentrum

genießt der größte und älteste Stiftungsverband

in Europa länderübergreifend einen ausgezeichneten

Ruf. Über 8.400 Stiftungen sind der

Institution mitgliedschaftlich verbunden. Damit

verwaltet der Verbund etwa drei Viertel des deutschen

Stiftungsvermögens.

Den Spitzenplatz im deutschen Stiftungs-Ranking

hält Nordrhein-Westfalen mit 123 Neugründungen

und 4.370 rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen

Rechts. Die Stiftungsaufsicht übernehmen

hier die verschiedenen Bezirksregierungen; oberste

Aufsichtsbehörde ist das NRW-Innenministerium.

Stiftungen aus Unternehmersicht

Die Gründe, eine Stiftung ins Leben zu rufen,

sind vielfältig. Immer mehr Unternehmer sehen

sich beispielsweise in der sozialen Verantwortung,

die Welt ein Stück weit besser zu machen und sich

Den Spitzenplatz im deutschen Stiftungs-Ranking

hält Nordrhein-Westfalen mit 123 Neugründungen

und 4.370 rechtsfähigen Stiftungen des bürgerlichen

Rechts.

Bei der Einkommensteuer wird ein erweiterter

Sonderausgabenabzug von bis zu 1 Million Euro

gewährt. Bei der Vermögensübertragung fällt weder

zu Lebzeiten noch nach dem Tode eine Schenkungs-

bzw. Erbschaftssteuer an.

• die Regelung des Nachlasses

Wenn Familienunternehmen vererbt werden, können

die hohen Steuern den Betrieb in Liquiditätsschwierigkeiten

bringen. Mit Hilfe einer Stiftung

lässt sich das verhindern. Zudem ist das Stiftungsvermögen

dem Zugriff von Gläubigern des Stifters

entzogen. Natürlich eröffnet die Gründung

einer Stiftung auch die Möglichkeit, missliebige

Familienmitglieder vom Erbe auszuschließen.

Darüber hinaus sind Stiftungen ein bewährtes

Instrument für

• die Lösung des Nachfolgeproblems

• die Wahrung des Lebenswerkes

• die Sicherung des eigenen Vermögens

• den Erhalt des Namens

• die aktive Gestaltung des Ruhestands

• die Kontrolle über den Einsatz

der Stiftungsmittel

Notwendige Maßnahmen im Vorfeld

Entscheidend ist, dass der Zweck der Stiftung

stets vom Gründer bestimmt wird. Um die relevanten

Daten und Bestimmungen zu dokumentieren,

ist vor der eigentlichen Gründung neben der

Klärung der Kapitalfrage die Ausarbeitung einer

Satzung erforderlich. Das Papier sollte auf jeden

Fall folgende Angaben enthalten: Name und Sitz

der Stiftung, Aufgabe und Zweck, Auskunft über

das Vermögen, Anweisungen zur Bildung des

40 www.bvg-menzel.de


Auch im Bergischen

Land ist

das Stiftungswesen

weit verbreitet.

Vorstandes und der Verwaltung. Weitere Regelungen

können bei Bedarf in die Satzung eingefügt

werden. Gut überlegt werden sollte auch die

Rechtsform der geplanten Stiftung. Die gängigste

Variante ist die rechtsfähige Stiftung bürgerlichen

Rechts. Eine solche Organisation steht unter staatlicher

Aufsicht, die den Bestand der Stiftung sichert

und gewährleistet, dass der in der Satzung

festgeschriebene Wille des Stifters umgesetzt

wird. Im Gegensatz dazu benötigt eine Treuhandstiftung

nach ihrer Gründung keine feste Satzung.

Da der Treuhänder zahlreiche Aufgaben sowie die

Verwaltung des Stiftungsvermögens übernimmt,

lassen sich Kosten sparen. Als dritte Alternative

gibt es die Stiftungs-GmbH, die allerdings ein

Startkapital von 25.000 Euro erfordert. Dafür bietet

sie die Möglichkeit, die Satzung jederzeit zu

verändern und neue Ziele zu definieren. Schließlich

wäre noch der Stiftungsverein zu erwähnen,

der mit lediglich sieben Mitgliedern gegründet

werden kann. Zuständig für die Aufsicht ist hierbei

das Finanzamt.

Der erklärte Wille zum

Vermögensübertrag

Voraussetzung für die Gründung einer rechtsfähigen

Stiftung des bürgerlichen Rechts ist in

Deutschland das sogenannte Stiftungsgeschäft.

Dabei handelt es sich um eine schriftliche, verbindliche

Erklärung des Stifters, in der er sich

verpflichtet, einen präzisen Kapitalbetrag für die

Realisierung des Stiftungszwecks auf die Organisation

zu übertragen. Im nächsten Schritt muss

die zuständige Aufsichtsbehörde die Errichtung

der Stiftung anerkennen.

Wer sich entschließt, eine Stiftung zu gründen,

muss sich darüber im Klaren sein, keinen Anspruch

mehr auf das Stiftungsvermögen zu haben.

Auch Erträge oder Überschüsse bleiben im Eigentum

der Stiftung und können nicht zurückgefordert

werden. Zahlreiche Experten sind übrigens

der Meinung, dass ein Mindestkapital von 50.000

Euro investiert werden müsste, damit eine Stiftung

überleben kann.

Bergische Stiftungsvielfalt

Selbstverständlich ist auch im Bergischen Land

das Stiftungswesen weit verbreitet. Das Spektrum

der geförderten Projekte ist enorm. Dafür liefert

unter anderem die Bürgerstiftung Remscheid ein

überzeugendes Beispiel. 2002 gegründet, verfolgt

die Einrichtung das Ziel, Bürger und Unternehmen

in der Stadt zu ermuntern, sich gemeinnützig

für Remscheid zu engagieren. Zu den Förderschwerpunkten

zählen die Bereiche Jugend, Kultur

und Soziales. Schaut man sich die Liste der

Kanzlei Jackwerth

www.kanzlei-jackwerth.de

Rheinisches Stifterforum

Wir befördern Ihr Social Campaigning

www.rheinisches-stifterforum.de

www.beratung-jackwerth.de

Beratung Jackwerth

der Bergische Unternehmer 10|18 41


IM FOKUS STIFTUNGEN

Im Namen der Gemeinnützigkeit

Rund 95% der Stiftungen in Deutschland

verfolgen Ziele, die der Gesellschaft zugutekommen.

Dazu gehört beispielsweise

die Förderung der Jugend- und Altenhilfe,

des öffentlichen Gesundheitswesens und

des Sports. Ebenso finden Kunst und Kultur,

Bildung, Erziehung, Wissenschaft und

Forschung weitreichende Unterstützung.

Weitere Stiftungszwecke beziehen sich auf

den Schutz von Umwelt, Verbrauchern und

Tieren sowie auf die Stärkung der Heimatverbundenheit,

der Völkerverständigung

und des demokratischen Staatwesens.

Wie das Innenministerium des Landes

NRW berichtet, haben hier Stiftungen

vielfältige Projekte aus unterschiedlichen

Bereichen realisiert. Unter anderem

• Kindergärten, Jugendzentren, Waisenhäuser,

Behinderteneinrichtungen, Altenbegegnungsstätten

und Pflegedienste

• den Erhalt und die Erweiterung privater

Kunst- und Raritätensammlungen

• Naturreservate für bedrohte Tierarten

und seltene Pflanzen

• die Restaurierung von historischen Fachwerkhäusern

und anderen Baudenkmälern

•die Förderung von Künstlern und jungen

Wissenschaftlern

• die Erforschung und Bekämpfung von

Krankheiten

• die berufliche Qualifizierung arbeitsloser

Jugendlicher

• die Integration von Aussiedlern und

Ausländern

• internationale Jugendbegegnungen

Aktivitäten genauer an, erstaunt die Vielfalt der

Maßnahmen. Die Bandbreite reicht von der Instandsetzung

der Gräber der Familie Böker als

verdiente Remscheider Bürger über die Errichtung

eines Mehrgenerationen-Fitnessplatzes bis

zur Unterstützung des Teo Otto Theaters. Einen

besonderen Raum nimmt auch die Beschäftigung

mit dem Thema Demenz ein: ebenso steht die Jugendarbeit

an Remscheider Schulen im Fokus.

Auch in Solingen haben Stiftungen eine lange

Tradition. Die älteste wurde 1905 vom Schokoladenfabrikanten

Johannes Carl Maria Ruß zu Ehren

seiner Eltern gegründet. Inzwischen verwaltet

die Stadt die Organisation, die sich für die Förderung

talentierter, aber bedürftiger Schüler einsetzt.

Die Pflege von Kunst, Kultur und Architektur

hat ebenfalls einen hohen Stellenwert. So

kümmern sich die Freunde des Deutschen Klingenmuseums

aktiv um den Fortbestand des berühmten

Hauses.

Wuppertal zwischen Wissenschaft

und Kultur

Von lebendigem Mäzenatentum profitiert auch

Wuppertal. Die Brennscheidt-Stiftung, 1993 vom

hiesigen Unternehmer Heinz-Olof Brennscheidt

gegründet, hat sich die Förderung des Von der

Heydt-Museums zur Aufgabe gemacht. So kam

zum Beispiel die Anregung zur berühmten Manet-Ausstellung

vor einem Jahr von dem Stifter

selbst, der mit seinem Sponsoring die Werkschau

überhaupt erst ermöglichte.

Dagegen setzt die gemeinnützige E/D/E-Stiftung

aus dem Jahr 2002 andere Akzente. Sie unterstützt

begabte Profis aus den Bereichen Bauelemente,

Beschläge, Werkzeuge und Maschine mit

Stipendien zur Fortbildung in ihrem Beruf. Die

Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, eine über die

Stadtgrenzen hinaus renommierte Unternehmer-

Initiative, setzt ihren Schwerpunkt bei der Förderung

von Wissenschaft, Kultur und Wohlfahrtspflege.

Bekannt sind die Jackstadt International

Teaching Grants, durch deren Vergabe die Internationalisierung

der Hochschullehre im deutschsprachigen

Raum über die temporäre Integration

ausländischer Dozenten vorangebracht werden

soll.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

42 www.bvg-menzel.de


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IM FOKUS UNTER UNS

„Unser Ehrenamt endet

nicht an der Stadtgrenze“

Das Rheinische Stifterforum RSF vernetzt und fördert

das soziale Engagement von mittelständischen Unternehmen

und Non-Profit-Organisationen (NPO) mit ehrenamtlicher

Unterstützung. So ist ein vielschichtiges Geflecht

entstanden, das zahlreiche Möglichkeiten zur Präsentation

bietet und für neue Kontakte und Partnerschaften

sowie für einen regen Meinungsaustausch in der Community

sorgt. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Hilfe

für Kinder und Jugendliche, für die sich das RSF gezielt

einsetzt. Wir sprachen mit der Gründerin des

Rheinischen Stifterforums Rechtsanwältin Maren Jackwerth,

über Zweck, Nutzen und Erfolge ihrer Initiative.

Frau Jackwerth, seit wann gibt es das Rheinische

Stifterforum?

Vor fünf Jahren, genauer gesagt im Juli 2013 auf einer

Auftaktveranstaltung im Düsseldorfer Hotel InterContinental,

habe ich das Forum gegründet. Als

Podiumsgäste waren damals bei dem ersten RSF-Info-Abend

mit dabei Frau Dr. Strack-Zimmermann/

FDP, Dr. Paffenholz/IHK Düsseldorf, Frau Dr. Wüstemann/Gerda

Henkel Stiftung sowie Josef Hinkel.

Der Inhaber der bekannten Bäckerei in der Landeshauptstadt

ist zugleich unser Botschafter beim Mobilen

Gewächshaus. Dieser Pflanzen-Workshop für Kitas

und Grundschulen zählt zu den ersten eigenen

Projekten des Rheinischen Stifterforums.

Was hat Sie veranlasst, diese Institution ins

Leben zu rufen?

Das hat verschiedene Gründe. In Zeiten knapper

Kassen müssen sich Non-Profit-Organisationen immer

wieder neu erfinden. Ein wichtiges Mittel ist die

Vernetzung mit anderen, gleichgesinnten Personen

und Unternehmen. Mit Hilfe von Kooperationen können

Kosten gespart und Synergien entwickelt werden.

Zudem besteht die Chance, eine gute Idee anderen

Vereinen oder Stiftungen zugänglich zu machen, so

dass auch weitere Regionen davon profitieren. Denn

das Ehrenamt endet nicht an Stadtgrenzen, wie beispielsweise

das Mobile Gewächshaus zeigt. Dieses

Projekt wird mittlerweile in Düsseldorf, Meerbusch

und Essen angeboten, wo wir übrigens in 2017 Grüne-Hauptstadt-Partner

sein durften.

Die Unterstützung von Kinder- und Jugendeinrichtungen

spielt in Ihrer Organisation eine

bedeutende Rolle.

Korrekt. Das RSF bewirkt auch eine neue Sichtweise.

Unter anderem beschäftigen wir uns mit der

Frage, wie 320 Kitas in Düsseldorf zum Thema

Gesunde Ernährung angesprochen werden können.

Die logische Antwort: Indem mehrere NPO zusammenarbeiten

und somit allen Kitas ein entsprechendes

Angebot unterbreitet werden kann.

44 www.bvg-menzel.de


Maren Jackwerth betreibt

die Kanzlei Jackwerth

und leitet eine

Agentur für Kommunikation

und Kunst. Sie beschäftigt

sich intensiv

mit dem Bereich Unternehmerische

Sozialverantwortung.

Die Düsseldorfer

Anwältin

erarbeitet für mittelständische

Unternehmen

und Non-Profit-Organisationen

passgenaue

Kommunikationslösungen,

um diese als

Marke zu etablieren und

ihr soziales Engagement

in Szene zu setzen. Darüber

hinaus betreibt

die Beratung Jackwerth

das Rheinische Stifterforum

RSF sowie den Verlag

ardea-ALBA. Dessen

Produkte, wie die Firmenpräsente

& die Düsseldorfer

Siegel-Produkte

kommen indirekt dem

RSF zu Gute, da ein Teil

vom Verkaufserlös direkt

in die Arbeit des

RSF fließt.

Ihre Kanzlei betreut außerdem kleine und

mittlere Unternehmen, die sich im sozialen

Bereich engagieren?

Das stimmt. Gerade Familienunternehmen geben

der Gesellschaft gerne etwas zurück. Etwa durch

die Förderung örtlicher Vereine. Da sich Vereine

und Stiftungen nicht regelmäßig in der Tagespresse

präsentieren können, übernehmen wir es, die

Öffentlichkeit auf den umfangreichen Einsatz in

der Region aufmerksam zu machen.

Mittelständische Firmen können dank verstärkter

Medienpräsenz sicher einen deutlichen

Imagegewinn verbuchen.

Nicht nur. Gerade Unternehmen dieser Größe

können auf diese Weise ihr häufig bereits gelebtes

Engagement „das ist doch selbstverständlich“

nach außen tragen und sichtbar machen. Wenn

zum Beispiel umweltfreundliche Holzverpackungen

verwendet werden, sollten das die jeweiligen

Kunden durchaus erfahren. Eine gute Voraussetzung,

die Wettbewerbsfähigkeit im Markt zu stärken

oder sogar eine Alleinstellung zu erreichen.

Unterstützen Sie auch Unternehmen und NPO,

die erstmals beabsichtigen, sozial in Aktion zu

treten?

In jedem Fall. „Social Campaigning“ ist ein Spezialgebiet

unserer Kanzlei. Mit ein Grund, weshalb

wir als kompetenter Partner überzeugende

Leistung bringen. Individuell zugeschnitten auf

die Erwartungen und Wünsche unserer Klienten.

Auf welche Weise machen Sie die sozialen Aktivitäten

Ihrer Zielgruppe bekannt?

Zum einen betreibt das Rheinische Stifterforum

online eine Vernetzungsplattform, auf der aktuelle

Projekte und Maßnahmen vorgestellt werden.

Auch im unserem Magazin CSR & KUNST, herausgegeben

vom Verlag ardea-ALBA, erscheinen

zahlreiche Artikel zum Thema.

Was kostet es, auf Ihrem Online-Portal ein

Projekt zu kommunizieren?

Die Präsentation wird durch den Mitgliedsbeitrag

abgedeckt, der sehr moderat veranschlagt ist. Unternehmen

zahlen 300 Euro, NPOs 120 Euro jeweils

zzgl. Mehrwertsteuer. Sollte einem Verein

dieser Betrag nicht möglich sein, findet sich immer

auch eine andere Möglichkeit. Verwendet

werden die Einnahmen für Verwaltungsaufgaben

und Veranstaltungen. Etwaige Überschüsse fließen

in eigene RSF-Projekte. Natürlich sind zusätzliche

Spenden jederzeit willkommen.

Ihre Meetings rund um das Thema unternehmerische

Sozialverantwortung sind gut besucht.

Ihre Seminare vermitteln neue Erkenntnisse

und interessamte Informationen. Geben

Sie uns ein Beispiel?

Wir beschäftigen uns unter anderem mit der Frage,

wie man das Ehrenamt stärken kann und wie

Non-Profit-Organisationen es anstellen, erfolgreich

ehrenamtliche Mitarbeiter zu akquirieren.

Interessant ist ebenfalls, sich die gelebte Vernetzung

in NRW zwischen Wirtschaft und NPO

einmal genauer anzuschauen. Praxisgerechte

Ratschläge zum konsequenten Netzwerken oder

Erfolgskurse für Frauen erfreuen sich auch großer

Beliebtheit. Genauso wie unsere Vernetzungs-Treffen

und Vortragsabende, die zu den

Highlights im RSF-Programm gehören.

Beraten Sie darüber hinaus auch Klienten in

Fragen des allgemeinen Stiftungsrechts?

Ja, unbedingt. Neben dem Fachgebiet Stiftungsrecht

berate ich als Anwältin auch Unternehmen,

Verbände und Institutionen im Wirtschaft- und

Gemeinnützigkeitsrecht, im Bereich Veranstaltungen

& Sponsoring, im Kunst- und Kulturrecht

sowie im Internetrecht, insbesondere, wenn

es um DSGVO-Anforderungen geht.

Frau Jackwerth, wir wünschen Ihnen weiterhin

viel Erfolg und danken für das Gespräch.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Beratung Jackwerth

Beratung Jackwerth

Königsallee 14

40212 Düsseldorf

Fon 0211 6687944

Fax 0211 6687945

Mail info@beratung-jackwerth.de

Net www.beratung-jackwerth.de

der Bergische Unternehmer 10|18 45


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Immer sachte mit

den jungen Pferden

Liebevoll, aber konsequent: Familie Scherenberg weiss,

worauf es bei einer erfolgreichen Ausbildung ihrer Remonten

ankommt. Seit 1970 verpaaren die renommierten Pferdezüchter

auf ihrem Hof in Wuppertal-Nächstebreck sorgfältig

ausgewählte Stuten mit erstklassigen Hengsten. Die

Nachkommen werden artgerecht aufgezogen, sachkundig

angeritten und professionell für die Dressur oder das

Springen geschult.

Klaus Scherenberg, seine Frau Corinna,

Sohn Marcel und Tochter Jaqueline,

die zurzeit an der Universität Wirtschaftspsychologie

studiert, vereint

eine große Leidenschaft: Pferde, Pferde, Pferde.

„Seitdem mein Vater vor fast fünfzig Jahren mit

der Zucht begann, hat uns die Begeisterung für

die edlen Tiere nicht mehr losgelassen“, erzählt

der Chef des Hauses. „Natürlich sind die Ansprüche

des Marktes gestiegen. Mit Romantik hat das

Business nicht mehr viel zu tun. Denn die Anschaffung

eines Pferdes bedeutet für viele Kunden

ein Investment, das möglichst bald eine Rendite

abwerfen muss. Aus diesem Grund genießt eine

profunde Ausbildung bei uns oberste Priorität.“

Dressur und Springen in

der Pferdeschule

Diese Aufgabe übernimmt Marcel Scherenberg,

der bald seine Prüfung als Pferdewirtschaftsmeister

ablegen wird. Der Junior hat seine Erfahrungen

unter anderem bei Schockemöhle und anderen

Spitzenställen gesammelt und zählt heute zu der

jungen Garde aussichtsreicher Springturnierreiter

mit etlichen Siegen bei S-Springen**. Beispielsweise

war er 2016 Fünfter bei der Westfalenmeisterschaft.

Bis zu 40 Turniere reitet der Wuppertaler

für den elterlichen Stall im Jahr. Bis S***

platziert, hat sich Marcel Scherenberg zudem auf

die reiterliche Weiterbildung bis hin zur Turnierreife

spezialisiert. Auf dem neu angelegten, 38 x

80 Meter großen Parcours finden Reiter, Kunden

und Pferde ideale Voraussetzungen zum Trainieren.

Um die Ausbildung und Vorstellung der Dressurpferde

kümmert sich auf dem Scherenberg-Hof

eine erfahrene Bereiterin, die über Jungpferdeprüfungen

bis zur mittelschweren Klasse reitet und

ausbildet.

Eine lückenlose Präsentation

im Internet

Die exzellente Qualität der Ausbildung hat sich

bis weit über die Grenzen Deutschlands herumgesprochen.

„Wir verkaufen unsere Pferde weltweit

bis nach Japan, in die USA, nach Kanada und

zahlreiche andere Länder. Der Hauptteil des Geschäfts

läuft mittlerweile über das Internet. Hier

können sich Interessenten genau über ihr Wunschpferd

informieren und sich per Video ein Bild von

seiner Statur, seiner Leistung und seinem Potenzial

machen. Dabei sehen wir es als unsere Verpflichtung,

möglichen Käufern so ehrlich und so

umfassend wie möglich über die Stute, den Hengst

oder den Wallach ihrer Wahl Auskunft zu geben.

Ich glaube, dass diese Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit

im Kundenumgang viel zu unserem guten

Ruf in der Branche beigetragen haben“, erklärt

Corinna Scherenberg.

Perfekter Nachwuchs auf vier Beinen

14 Westfalen-Fohlen sind in diesem Jahr auf der

Zuchtstation in Nächstebreck zur Welt gekommen.

Noch hat der Ernst des Lebens für die Babies

46 www.bvg-menzel.de


Klaus Scherenberg, seine

Frau Corinna und

Sohn Marcel sind Pferdezüchter

aus Passion.

Zum Fotoshooting auf

dem hauseigenen Parcours

haben die Scherenbergs

zwei typische

Vertreter dieser international

geschätzten Rasse

mitgebracht. Links die

achtjährige Stute Fol Epi,

die bereits etliche Gewinne

und Top-Platzierungen

bis zur Klasse

M** errungen hat.

Rechts der fünf Jahre

alte Starbucks, ein vielversprechendes

Springpferd

mit guten Voraussetzungen

zum Sieger.

nicht begonnen. „In den ersten drei Lebensjahren

lässt sich ein Fohlen mit einem Welpen vergleichen.

Das richtige Futter, viel Bewegung und viel

Zuwendung sorgen dafür, dass das kleine Pferd

gesund und behütet aufwächst und Vertrauen zu

den Menschen fasst“, erläutert Klaus Scherenberg

das Konzept einer zielführenden Aufzucht. Erst

mit vier Jahren beginnt das Anreiten; mit sieben

Jahren dürfen die Jungpferde in der höchsten

Klasse an Turnieren teilnehmen.

Zu Gast im Wohlfühl-Hotel

in Wuppertal

Mit 48 Hektar Grünland steht den Scherenbergs

im Sommer ausreichend Gelände für die Draußenhaltung

der eigenen Pferde sowie der rund 20

Pensionspferde zur Verfügung. Gleichzeitig liefern

die weitläufigen Weiden das benötigte Futter

für die Tiere. Die Aufnahme von Gastpferden ist

ein zweites Standbein, das die Zucht sinnvoll ergänzt.

Pferdebesitzer können beispielsweise ihre

trächtigen Stuten unter Einsatz modernster Überwachungseinrichtungen

wie Videokamera und

Geburtswächter abfohlen lassen. Ebenso ist es

möglich, sowohl die Aufzucht der Nachkommen

als auch die Ausbildung und den Unterricht von

Pferden und Reitern in die bewährten Hände der

Scherenbergs zu legen. „Bei uns findet jedes Pferd

ein echtes Zuhause mit persönlicher Betreuung.

Ob in der Reithalle, auf dem Außenplatz, auf dem

Springparcours oder auf der Sommerweide – wir

sorgen dafür, dass es unseren Gästen gut geht. Zu

diesem Zweck stehen auch zwei große Paddocks,

ein Solarium sowie eine Freiführanlage mit Longierzirkel

zur Verfügung“, beschreibt Corinna

Scherenberg ihr Wohlfühl-Paket für die vierbeinigen

Besucher.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Pferdezucht

Klaus Scherenberg

Mollenkotten 154

42279 Wuppertal

Fon 0202 642659

Fax 0202 26209077

Mail info@scherenberg.com

Net www.scherenberg.com

der Bergische Unternehmer 10|18 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Haus Landscheid

Ein Restaurant und Tagungshotel für hohe Ansprüche finden

Gourmets und Geschäftsleute in Burscheid. Historisches Ambiente,

Komfort, Service und eine regionale, frische Küche wissen zu

überzeugen.

Historie und Moderne treffen auf

Gut Landscheid mehrfach aufeinander:

Das gilt nicht nur für

Architektur und Umgebung des

alten Rittersitzes mitten im

Grünen auf Burscheider Stadtgebiet.

Auch die Gastronomie des luxuriös gestalteten

Restaurants und Tagungshotels überzeugt

mit gutbürgerlicher bergischer Küche und ihrer

diversen Neuinterpretation.

Bei Hochzeitspaaren, großen Festgesellschaften

und Unternehmern der Region ist Gut Landscheid

längst kein Geheimtipp mehr. Ein Grund dafür

dürfte sicherlich die idyllische Lage sein, umgeben

von grünen Ländereien und Wäldern, sowie

der Charme des alten Rittersitzes. Im Jahr 1301

fand das Gut seine erste urkundliche Erwähnung.

Das heutige Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert

und ist denkmalgeschützt. 2010 wurde es

von Investor Kurt Lammert übernommen und von

Grund auf hergerichtet. Wie ein kleines weißes

Schlösschen mit gläsernem Entrée ragt das Gut

hervor. Ein eigenes Trauzimmer, ein wunderschöner

Gartenbereich hinterm Haus und eine Golfanlage

gehören zum Komplex, umgeben von einem

üppigen Wald.

Restaurant „13Null1“

Neben dem Restaurant „13Null1“ – das Jahr, in

dem das Gut seine erste urkundliche Erwähnung

fand – und einer wunderbaren Sonnenterrasse,

bietet sich auch das heimelige Weinkellergewölbe

für kleinere Veranstaltungen und romantische

Dinner an. Regelmäßige Themenveranstaltungen,

wie ein Elsässer- oder mallorquinischer Abend, an

denen Spezialitäten jener Regionen aufgetischt

werden, wie etwa Flammkuchen oder Tapas, sor-

48 www.bvg-menzel.de


Ein alter Rittersitz mitten

im Grünen bildet

das attraktive Fundament

für Haus Landscheid.

gen zusätzlich für kulinarische Abwechslung auf

dem ehemaligen Rittersitz. Grundsätzlich aber

sticht die Gastronomie auf Gut Landscheid durch

ihre hervorragende saisonale Küche hervor, bei

der vor allem auf gute, frische und regionale Produkte

Wert gelegt wird: „Unsere Jungköche sind

sehr innovativ, verarbeiten nur frisch, achten sehr

auf Qualitäten und waren bei jedem Produzenten

vor Ort, um die Produkte persönlich zu begutachten“,

berichtet Chantal Wedell, Pressesprecherin

des Hauses. Fleisch, Obst und Gemüse werden

stets von umliegenden Höfen bezogen. „Unsere

Gänse kommen vom Gut Oberscheid in Odenthal,

unsere Pilze von Pilzzüchter Marseille aus Leichlingen

und unser Fleisch kommt von der Fleischerei

Lattner in Wermelskirchen.“ Neben der bergischen

Forelle werden auch andere fangfrische

Fischspezialitäten aus der Nordsee und dem Atlantik

angeboten. Kreiert werden mit den Zutaten

pfiffige Menüs der modernen bergischen Küche.

Voll ausgestattete Tagungsräume

Im integrierten Tagungshotel stehen zudem 16 luxuriös

ausgestattete Zimmer zur Verfügung,

ebenso wie verschiedene, vollausgestattete Tagungsräume,

die sich bestens für Seminare und

Workshops eignen. „Durch unsere geostrategische

Lage, abgelegen und dennoch zentral an der A1,

heißen wir regelmäßig viele große Unternehmen

der Region bei uns willkommen“, freut sich Wedell.

„Und wir bieten in allen Bereichen, von der

Hochzeit, über die Familienfeier bis zum Tagungsaufenthalt,

einen kompletten Allround-Service

für unsere Kunden an.“ Das Gut Landscheid

ist mittlerweile so beliebt, das Investor Lammert

ein weiteres angrenzendes Areal von 50 Hektar

dazu erworben hat, um Gut Landscheid auszubauen.

Wie jetzt bekannt wurde, soll ein weiteres Seminargebäude

sowie zusätzliche 20 bis 30 Hotelzimmer

und Büros hinzukommen, um der hohen

Nachfrage gerecht zu werden. Wer eine besondere

und dennoch nahe Lokalität für eine anstehende

Weihnachtsfeier sucht, dem rät Wedell dazu möglichst

schnell zu reagieren. „Noch haben wir einige

Termine frei.“ Vom Bankett über das Buffet

oder das Gericht à la carte stehen den Festgesellschaften

alle Möglichkeiten offen. Das geschulte

Personal auf Gut Landscheid hilft gerne bei der

Planung und sorgt für unvergesslich schöne Aufenthalte

in einem der ältesten Rittersitze des schönen

und geschichtsträchtigen Bergischen Landes.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Foto: Gut Landscheid

Hotel Restaurant Gut Landscheid

Haus Landscheid 1-2

51399 Burscheid

Fon 0 21 74 3 98 90

Mail info@gut-landscheid.de

Net www.gutlandscheid.de

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der Bergische Unternehmer 10|18 49


FÜR SIE ENTDECKT MALAYSIA

Malaysia - Ein Land mit

wechselvoller Geschichte

Malaysias Beliebtheit als Reiseland ist ungebrochen,

denn die Reize dieses Landes liegen

nach wie vor in der zum Teil noch wenig

berührten Natur und in seinen

kontrastreichen Städten.

50 www.bvg-menzel.de


Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 10|18 51


FÜR SIE ENTDECKT MALAYSIA

Vorherige Seiten:

Platz der Unabhängigkeit

in Kuala Lumpur

Foto oben links: In

1753 erbaute Christ

Church im kolonialen

Verwaltungsviertel

von Malakka.

Foto oben rechts:

FoodStreet in Kuala

Lumpur. Foto unten:

Buddha Statue am

‚Ipoh Cave Temple‘

Auf der westlichen Halbinsel sind es die

alten Urwälder mit Bergen, die die

Zweitausendmetergrenze überschreiten,

die Sandstrände entlang der touristisch

weniger entwickelten Ostküste und natürlich die

Städte Malakka, Kuala Lumpur, Penang, die mit

ihren klangvollen Namen eine historisch wechselvolle

Geschichte widerspiegeln.

Zum Beispiel Malakka, das 1403 gegründet, zu den

ältesten Städten Malaysias zählt. Als ehemalige

Niederlassung der Britischen Ostindien-Kompanie

ist die Stadt geprägt von historischen Bauten, wie

dem immer noch prachtvollen „The Stadthuys“, das

1650 dem niederländischen Gouverneur als offizielle

Residenz diente. Und dazwischen immer wieder

buddhistische und hinduistische Tempel in

friedlicher Nachbarschaft.

Von Tempeln, Garküchen und

Skyscrapern

Die Hauptstadt Kuala Lumpur mit ihren 1,5 Millionen

Einwohnern beeindruckt mit ihrer Skyline, unter

anderem natürlich mit den weltberühmten Petronas

Twin Towers. Die Einheimischen sehen

diesen Bauboom kritisch, nennen die Skyscraper

„eine große Herde weißer Elefanten“, aus Großmannssucht

entstanden, trotz des Booms eigentlich

viel zu teuer für ein Land wie Malaysia. Doch das

KL die Hauptstadt ist, beweist sie mit immer neuen,

spektakulären Baumaßnahmen, die oft bis an die

Grenze des Primärurwaldes grenzen. Aber das

Einzugsgebiet der in der Stadt Arbeitenden verlangt

von den Menschen und der Natur ihre Opfer.

Fährt man an der Westküste nach Norden, bieten

sich die Cameron Highlands für einen Zwischenstopp

an. Eine Wohltat für die Sinne: frische, kühle

Luft, sattes Grün von Bergen und Teeplantagen,

bunte Vielfalt von Früchten und Gemüse. Weiter

geht es nach Penang. Unterwegs empfiehlt sich ein

Stopp in Kuala Kangsar, der alten Sultanstadt von

Perak, um eine der schönsten Moscheen der Welt,

die Ubudiah-Moschee zu besichtigen - ein Kunstwerk,

das durch seine goldenen Kuppeln blendet

und begeistert. Die Kombination aus maurischen

und indischen Elementen verleiht dem Bauwerk

ein ganz besonderes Flair. In Penang angekommen,

findet man sich in einem harmonischen Miteinander

verschiedener Kulturen und Epochen wieder.

In der Altstadt Georgetown etwa ein englisches

52 www.bvg-menzel.de


Fort, am Hafen eine chinesische Häuserreihe auf

Pfählen im Wasser stehend oder die „Street of Harmony“

die versucht, die vier Hauptreligionen der

Stadt anhand von passenden Gebäuden zu repräsentieren.

Moslems, Buddhisten, Hindus

und Christen

Auf dem Weg zur Ostküste bietet sich eine Übernachtung

in Banding Island an. Dieses Regenwaldgebiet

ist der Eingang zu einem der ältesten Regenwälder

der Welt. Dort leben noch viele Orang Asli

Stämme. Bootsausflüge auf dem Temenggor-See

und Wanderungen durch den Dschungel bilden einen

entspannenden Kontrast zu den bisher trubeligen

Stadterkundungen. Besonders zu empfehlen ist

eine Übernachtung im Royal Belum Resort, das

sich zu 100 Prozent dem ökologischen Prinzip der

Renaturierung auch im Bereich der Hotellerie verschrieben

hat. Der Gast fühlt sich eins mit der ihn

umgebenden ursprünglichen Natur. Ein Respektieren

auf beiden Seiten! Durchquert man das Gebiet

des Regenwaldes, erreicht man die nördliche Ostküste,

die sich ursprünglicher als die Westseite präsentiert,

aber auch touristisch weniger „komfortabel“

ist. Hier bekommt der Reisende zum ersten

Mal die sichtbare Bestätigung, dass der Islam die

Staatsreligion Malaysias ist. Die einzelnen Städte

sind muslimischer geprägt, wobei auch hier der stetige

wirtschaftliche Handel von der chinesischen

Minderheit auszugehen scheint. Wenn in Westmalaysia

auch nur 15 Prozent der Bewohner chinesischer

Abstammung sind, scheinen sie doch das

Bild des Kaufmanns rund um die Uhr, sieben Tage

die Woche, zu verkörpern. Wobei dieses Miteinander

verschiedener Kulturen - auf den Touristen -

ein friedliches Bild vermittelt. Hier an der Ostküste

befindet sich das Petronas-Werk, das als eins der

500 größten Unternehmen der Welt der Region zu

einigem Wohlstand verholfen hat. Als letzte Station

der Rundreise freut man sich auf einen Badeaufenthalt

in Kuatang, in einem der vielen Resorts am

Meer, um die gesammelten Eindrücke einer lebendigen

und vielfältigen Kultur auf sich wirken zu

lassen - und vielleicht wiederzukommen, um die

östliche Halbinsel Malaysias zu erkunden? Ein

Land, das sich zu entdecken lohnt.

Text und Fotos: daniela weinheimer

Chinesischer Pavillon

im Park des Ipoh Tempels

(Foto oben links).

Ubudiah-Moschee in

Kuala Kangsar (Foto

oben rechts).

Belum Resort in Banding

Island (Foto unten).

der Bergische Unternehmer 10|18 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

17.09.2018 HRB 29274: SG Equipment

Finance GmbH, Wuppertal, Robert-Daum-Platz

5, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Robert-

Daum-Platz 5, 42117 Wuppertal.

Zweigniederlassung errichtet unter

Firma: TRUCKPORT Zweigniederlassung

der SG Equipment Finance

GmbH, 63791 Karlstein, Geschäftsanschrift:

Am Sportplatz 3, 63791

Karlstein. Der Erwerb, die Verwaltung

und die Veräußerung von Beteiligungen

im In- und Ausland für

eigene Rechnung, der Erwerb, die

Veräußerung und die Vermietung

von Wirtschaftsgütern aller Art, der

Erwerb und die Veräußerung von

Forderungen sowie die Erbringung

von Serviceleistungen in diesem

Zusammenhang. 1.025.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaf t durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jehmlich, Jochen,

Wuppertal, *27.06.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

van Bebber, Marie-Luise, Neuss,

*18.06.1971; Brönner, Frank, Waldaschaff,

*07.06.1970; Geiger, Lars,

Münster, *29.12.1971; Neßwald, Jörg,

Kleinostheim, *20.12.1961; Strauch,

Andreas, Wuppertal, *30.07.1965.

Einzelprokura: Wibbe, Andreas,

Wuppertal, *13.02.1964. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen

Prokuristen beschränkt auf die Niederlassung

in Karlstein: von der Linden,

Heinz, Mömlingen, *25.10.1962.

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der SG

Equipment Finance SA & Co. KG,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 21647) nach Maßgabe des

Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 30.08.2018. Als

nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung

der formwechselnden Umwandlung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3

UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe

schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch

nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die formwechselnden

Umwandlung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

17.09.2018 HRB 29277: PCD Dienstleistungen

UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Sauerbreystraße 2a,

42697 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.07.2018. Geschäftsanschrift:

Sauerbreystraße

2a, 42697 Solingen. Gegenstand:

Die Vermittlung von IT / APP Applikationen

und IT Dienstleistungen, z.

B. Vermittlung von Webdesignern.

Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Di Concilio,

Dino, Solingen, *30.06.1975, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.09.2018 HRB 29279: KPR Immobilien-

und Verwaltungs GmbH, Heiligenhaus,

Hauptstraße 120, 42579

Heiligenhaus. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.08.1996, mehrfach

geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.07.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und mit ihr

die Sitzverlegung von Essen (bisher

Amtsgericht Essen HRB 25427)

nach Heiligenhaus beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 120,

42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Der An- und Verkauf sowie die Vermittlung

und Verwaltung von Immobilien

und die Hypotheken- und

Darlehensvermittlung. Stammkapital:

150.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Ist

ein Geschäftsführer berechtigt, die

Gesellschaft allein zu vertreten, ist

er zugleich befugt, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Geschäftsführer: Remsperger,

Klaus-Peter, Ratingen, *20.05.1950,

einzelvertretungsberechtigt. Die

Zweigniederlassung in Heiligenhaus

ist aufgehoben.

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

18.09.2018 HRB 29281: AZ VV

GmbH, Wuppertal, Langerfelder Str.

115, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.09.2018.

Geschäftsanschrift: Langerfelder

Str. 115, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Die Vermögensverwaltung

von eigenem Grundbesitz und Unternehmensbeteiligungen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Zurynski, Adam, Köln, *21.12.1987,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.09.2018 HRB 29280: Aeos Co-

Investment GmbH, Solingen, Mankhauser

Straße 7a, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

19.07.2018. Geschäftsanschrift:

Mankhauser Straße 7a, 42699 Solingen.

Gegenstand: - der Erwerb von

Eigenkapitalanteilen an Unternehmen

und Assets im In- und Ausland,

insbesondere im Energie- und Telekommunikationsbereich;

- die unternehmerische

Führung von eigenen

und fremden Kapitalbeteiligungen

und - die Erbringung und Vermarktung

von Beratungsdienstleistungen

im Zusammenhang mit dem Erwerb,

der Verschmelzung, der Eigen- und

Fremdkapitalfinanzierungen sowie

der Veräußerung von Unternehmen,

Assets und Unternehmensbeteiligungen

sowie den damit verbundenen

unternehmerischen Fragestellungen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Fiebes, Guido,

Bergisch Gladbach, *12.06.1968,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.09.2018 HRB 29282: Road Heroes

GmbH, Wuppertal, Clausewitzstraße

21, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.08.2018. Geschäftsanschrift:

Clausewitzstraße

21, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Der Vertrieb digitaler Marketingund

Personaldienstleistungen sowie

der Betrieb von Internetplattformen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kremp, Pascal, Wuppertal,

*23.01.1988; Schulz, Patrick,

Wuppertal, *25.03.1988, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.09.2018 HRB 29288: TNJ Holding

GmbH, Remscheid, Eugenstraße

1a, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.08.2018. Geschäftsanschrift:

Eugenstraße 1a,

42897 Remscheid. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere

der Erwerb und die Veräußerung

von Gesellschaftsbeteiligungen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jeck, Tiberius

Nikolaus, Remscheid, *17.05.1970,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.09.2018 HRB 29289: F & K Projektverwaltungs

GmbH, Remscheid,

Kronprinzenstraße 34, 42857

Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.06.2018. Geschäftsanschrift:

Kronprinzenstraße 34,

42857 Remscheid. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung

an der Wohnpark Heiligenhaus

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Remscheid und die Übernahme von

deren Geschäftsführung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Der oder

die Geschäftsführer sind für Geschäfte

zwischen der Gesellschaft

einerseits und der Wohnpark Heiligenhaus

GmbH & Co. KG andererseits

von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit. Geschäftsführer:

Flöth, Sebastian, Radevormwald,

*12.09.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.09.2018 HRB 29290: SGDG Trading

Technologie GmbH, Wuppertal, Ludwig-Richter-Straße

12 A, 42329 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.07.2018. Geschäftsanschrift:

Ludwig-Richter-Straße 12 A, 42329

Wuppertal. Gegenstand: Dienstleistungen

wie der Transport zu Land,

Luft und Wasser, des Weiteren der

Import und Export von Waren aller

Art sowie der E- Commerce, insbesondere

mit Haushaltswaren wie Küchengeräten,

Entwicklungssoftware,

Installationsüberwachungssystemen,

ferner Gesundheitsprodukten

und Nahrungsergänzungsmitteln

sowie Babynahrung. Der Import und

Export von Waren, die einer besonderen

Erlaubnis bedürfen, ist ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Liang, Sanfeng,

Wuppertal, *25.03.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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bestens gerüstet!

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Hauptverwaltung

Wuppertal

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Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

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Niederlassung

Remscheid

Lenneper Str. 47 -49

42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

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HANDELSREGISTER

25.09.2018 HRA 24766: Wohnpark

Heiligenhaus GmbH & Co. KG,

Remscheid, Kronprinzenstraße 34,

42857 Remscheid. (Gegenstand des

Unternehmens ist die ganzheitliche

immobilienwirtschaftliche Beratung,

die Entwicklung von Immobilienprojekten

(Projektent-wicklung) sowie

die Liegenschaftsverwaltung (Verwaltung

und Betreuung von Immobilien)

einschließlich der Tätigkeit

als Immobilienmakler; die Beratung

von Unternehmen der Immobilienbranche.

Die Gesellschaft ist zu

allen Geschäften und Maßnahmen

berechtigt, die dem Gegenstand des

Unternehmens dienen, einschließlich

Tätigkeiten und Rechtsgeschäften,

die der Genehmigung gem. §

34 b und/oder c GewO bedürfen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Kronprinzenstraße 34,

42857 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

F & K Projektverwaltungs

GmbH, Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29289), mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.09.2018 HRB 29292: ALMEMA

Grundstücksverwaltungs GmbH, Erkrath,

Bahnstr. 49, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

11.09.2018. Geschäftsanschrift:

Bahnstr. 49, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere von Grundbesitz.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Klokow, Maik,

Erkrath, *13.01.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Mit der ALMEMA Beteiligungs

GmbH mit Sitz in Erkrath

(Amtsgericht Wuppertal, HRB 24315)

als herrschendem Unternehmen ist

am 11.09.2018 ein Gewinnabführungsvertrag

geschlossen. Ihm hat

die Gesellschafterversammlung vom

11.09.2018 zugestimmt.

25.09.2018 HRA 24764: IPT14 GmbH

& Co. KG, Mettmann, Jubiläumsplatz

3, 40822 Mettmann. (Die Verwaltung

von eigenem Vermögen, insbesondere

von Immobilien). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Jubiläumsplatz 3, 40822 Mettmann.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: BIB „Zwei“

Verwaltungsgesellschaft mbH, Mettmann

(Amtsgericht Wuppertal HRB

14199), mit der Befugnis -auch für

jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der IPT14

GmbH, Mettmann (Amtsgericht

Wuppertal, HRB 23146) nach Maßgabe

des Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 27.08.2018.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der

formwechselnden Umwandlung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

formwechselnden Umwandlung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird.

26.09.2018 HRB 29302: Jacobi Studios

GmbH, Haan, Sombers 3, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.09.2018. Geschäftsanschrift:

Sombers 3, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Handel und Onlinehandel

mit Textilien aller Art sowie Accessoires,

Kopfbedeckungen, Lifestyleprodukten

und Schuhen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Jacobi, Niklas Christopher, Haan,

*24.01.1995, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.09.2018 HRB 29303: VE Beteiligungen

GmbH, Haan, Windhövel 1,

42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.09.2018. Geschäftsanschrift:

Windhövel 1, 42781

Haan. Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Dr.

Bogatzki, Arnd, Haan, *26.01.1970,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.09.2018 HRB 29304: Grimmert-Recycling

GmbH, Wülfrath, Dieselstraße

9, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.08.2018.

Geschäftsanschrift: Dieselstraße 9,

42489 Wülfrath. Gegenstand: Recycling,

Schrott- und Metallhandel,

Containerdienst, Demontagen von

Maschinen und Abbrucharbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Grimmert, Fabian

Andre Peter, Velbert, *22.08.1988,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

56 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.09.2018 HRA 24768: F & K Wohnprojekt

GmbH & Co. KG, Remscheid,

Kronprinzenstraße 34, 42857 Remscheid.

(Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb und die Veräußerung

von Grundbesitz sowie die

Durchführung von Baumaßnahmen,

insbesondere auch Bauträgermaßnamen

im Sinne von § 34c Gewerbeordnung.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Kronprinzenstraße

34, 42857 Remscheid. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: F & K Projektverwaltungs

GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29289),

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.09.2018 HRB 29308: Norvale

Company GmbH, Remscheid, Wallstr.

43, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.07.2018. Geschäftsanschrift:

Wallstr. 43, 42897

Remscheid. Gegenstand: Verkauf

und Vertrieb von Medizintechnik und

-Zubehör, technische Ausstattung

medizinischer Einrichtungen, Beratung

medizinischer Einrichtungen,

Projektierung und Durchführung

technischer Ausstattung medizinischer

Einrichtungen, Garantieservice,

Abwicklung von Garantie- und

Postgarantiefällen, Wartung medizinischer

Ausstattung, Personalschulung,

Beratungsdienstleistungen,

Marktrecherchen, Planung und Implentierung

von Business- Lösungen

für Kunden bezüglich vorhandener

und Einführung neuer Produkte,

Marketingrecherchen, Vertretungsdienstleistung

und Bau und Design.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Tomashenko, Anatolii,

Moskau / Russische Föderation,

*30.05.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

01.10.2018 HRB 29312: Vektor

GmbH, Wuppertal, Rübenstr. 28,

42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.08.2018.

Geschäftsanschrift: Rübenstr. 28,

42289 Wuppertal. Gegenstand: Der

Immobilienkauf und -verkauf, die

Verwaltung, sowie das Management,

der Besitz und die Entwicklung

von Immobilien, die Erbringung

von Bauleistungen sowie der

Handel mit Baustoffen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Maximov, Igor, Moskau /

Russische Föderation, *05.09.1959,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

29.08.2018. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht: Den Gläubigern

der an der formwechselnden

Umwandlung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem

die Eintragung der formwechselnden

Umwandlung in das Register

des Sitzes derjenigen Rechtsträger

deren Gläubiger sie sind, nach § 19

Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die formwech-

… so bewegt man Maschinen

Tel. 02 02 / 2 70 41-0

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Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.10.2018 HRA 24769: Office Partner

Systems GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Buchenhofener Str. 23-25,

42329 Wuppertal. (Gegenstand des

Unternehmens der Gesellschaft ist

der Vertrieb und die Erbringung

von Dienstleistungen aller Art im

Zusammenhang mit Bürosystemen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Buchenhofener Str. 23-25,

42329 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt die

Gesellschaft einzeln. Die GmbH und

ihre Geschäftsführer sind für Rechtsgeschäfte

der Gesellschaft mit ihren

Gesellschaftern sowie den Gesellschaftern

der GmbH von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftender Gesellschafter:

OPS Verwaltungs GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29238).

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der Office

Partner Systems GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal, HRB 10453)

nach Maßgabe des Beschlusses

der Gesellschafterversammlung vom

selnden Umwandlung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

02.10.2018 HRB 29318: Mellor Bauconsulting

GmbH, Velbert, Zur Steinbeck

3, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.09.2018.

Geschäftsanschrift: Zur Steinbeck

3, 42549 Velbert. Gegenstand:

Dienstleistungen für Bauprojekte:

Beratungsleistungen und Projektmanagement

für Neubau / Umbau /

Rückbau von Projekten jeder Größenordnung

(z. B. Energieanlagen

einschl. Kernkraftwerken) sowie

koordinierende Arbeitsvorbereitung,

Fotografie/Luftbildaufnahmen

und Dozententätigkeit. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Mellor, Joachim, Velbert,

*26.04.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.10.2018 HRB 29319: ProCalm Negotiation

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Am Todtenberg 46,

42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.08.2018. Geschäftsanschrift:

Am Todtenberg

46, 42329 Wuppertal. Gegenstand:

Verhandlungs- und Konfliktlösungen

für global aufgestellte Industrieunternehmen.

Stammkapital: 4.800,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Goeke,

Sabine, Wuppertal, *02.10.1963,

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.10.2018 HRA 24770: ACL Beteiligungs-GmbH

& Co. KG, Solingen,

Wuppertaler Straße 261 a, 42653

Solingen. (Der Erwerb, das Halten

und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen

jedweder Art. Die Gesellschaft

ist berechtigt sich an anderen

Gesellschaften zu beteiligen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Wuppertaler Straße 261 a,

42653 Solingen. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

ACL Verwaltungs-GmbH, Solingen

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29315).

05.10.2018 HRB 29320: Teknoworld

GmbH, Erkrath, Lessingstraße 32,

40699 Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.07.2018. Geschäftsanschrift:

Lessingstraße 32, 40699

Erkrath. Gegenstand: Softwareentwicklung,

Web-Design, Verkauf, Beratung

und Montage von Alarmanlagen

und Sicherheitstechnik. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Özyurt,

Sevinc Ismet, Erkrath, *29.03.1978,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 10|18 57


VORSCHAU

Im November 2018

Foto: Shutterstock Foto: Shutterstock

Titel: Unternehmensnachfolge: Stabwechsel auf dem

Chefsessel

Porträt:

Weiberwirtschaft: Hier sprechen wir!

Unter uns:

Erfolgreich Bergisch

Für Sie unterwegs:

London: Wehmut vor dem Brexit

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

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42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

im Jahresabonnement beträgt 25.00 E.

im Fokus: Kulinarisch durch den Advent

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und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

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