Sessionsheft 2019 KG ZiBoMo

zibomo

Das aktuelle Heft zur Karnevalssession 2018 / 2019 in Münster Wolbeck

Ziegentratsch

Ziegentratsch

Das aktuelle Interview führten Wilbernd Jäger als Senatssprecher und Wilbert

Brodrecht mit dem Hippenmajor 2018/2019, Dirk I.

Lieber Dirk, da ja die Zahl 11 für uns

Karnevalisten eine magische Zahl

ist, darfst du nun 11 Fragen zu deiner

Person und deine Liebe zur ZiBoMo

beantworten.

Frage 1: Dirk, ein großer Teil der Familie

Mentrup ist in der ZiBoMo aktiv gewesen

oder heute noch dabei. Hat das den

Anstoß zu Deiner Kandidatur gegeben?

Seitdem meine Eltern die Gaststätte

Mentrup geschlossen haben, hatte ich

Zeit, mich aktiv beim ZiBoMo-Umzug

zu beteiligen. Zuerst mit unserer

Rennradgruppe „Stramme Waden

Wolbeck, danach mit meinem Kegelclub

„Die kleinen Strolche“ und danach mit

der Gruppe „Hocamen + friends“. Alle

sagten irgendwann mal zu mir, ich könnte

doch auch mal Hippenmajor werden. Da

habe ich dann immer gesagt, um mich

zu schützen, im Jahr 2029, dann liegen

50 Jahre zwischen Kinderhippenmajor

und richtigem Hippenmajor, nun ging es

zehn Jahre schneller.

Frage 2: Was hat denn dazu geführt

das Du das Amt des Hippenmajor

angenommen hast?

Ein intensives Gespräch mit Torsten

Laumann und Thomas Deipenbrock

und letztendlich die Aussage von

meiner Frau „Mach es“. Wenn sie nicht

zugestimmt hätte, hätte ich es nie

gemacht, weil so ein Amt nur geht, wenn

die ganze Familie mitspielt!

Frage 3: Was fasziniert Dich am

Wolbecker Karneval?

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Obwohl wir in Wolbeck mittlerweile

knapp 10.000 Einwohner haben, hat

hier jeder die Möglichkeit, Nachbarn

und Mitbürger auf unkomplizierte Art

kennenzulernen. Jeder wird sofort

freundlich aufgenommen. Man kommt

mit jedem schnell ins Gespräch und dass

wir sogar Freunde aus Angelmodde,

Abschlau und Alverskirchen mitfeiern

lassen, ist doch großartig. Speziell

der Frühschoppen führt viele im Zelt

zusammen, die die Liebe oder die

Arbeit in die ganze Welt verstreut hat,

und die trotzdem gerne immer wieder

zurückkommen.

Frage 4: Was machst Du eigentlich

beruflich?

Ich bin gelernter Holzkaufmann im Großund

Außenhandel und verkaufe Holz

aus der ganzen Welt an Holzhändler

in NRW und Hessen. Ich habe mich

vor knapp zehn Jahren mit meiner

Frau selbstständig gemacht und die

Holzvermarktung Mentrup gegründet.

Zusätzlich bin ich öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger für

Schnittholz und Hobelware im Innen- und

Außenbereich. Das bedeutet, es geht

hier um Fußböden, Terrassenhölzer, und

zum Beispiel Hobelware. Hier arbeite

ich für Gerichte, aber erstelle auch viele

Privatgutachten oder gebe Seminare.

Frage 5: Was sind Deine Hobbys?

Mein größtes Hobby ist natürlich der

Fußball! Ich spiele schon seit meinem

sechsten Lebensjahr beim VfL Wolbeck

und habe mittlerweile auch mindestens

20 Jahre Trainererfahrung. Zurzeit

trainiere ich die U11-2 und die Alten

Herren (wobei die beratungsresistent

sind). Dann bin ich beim TV Wolbeck

aktiv in der Gruppe Kraft und Ausdauer.

Mit der Kraft hat es bei mir noch nicht so

geklappt, aber mit der Ausdauer klappt

es ganz gut. Ich laufe gerne Strecken

über zehn Kilometer bis Halbmarathon,

auch wenn man mir es nicht ansieht.

Dann habe ich noch meinen Kegelclub

„Die kleinen Strolche“. Wir kegeln

alle vier Wochen in der Kiepe und

pflegen noch andere Aktivitäten wie

Schützenfest, Bosseln oder Kegeltouren.

Des Weiteren bin ich noch Mitglied der

Nikolai-Achatiusbruderschaft, in der ihr

beide ja auch aktiv seid. Vor kurzem

war ich noch mit Wilbert zusammen im

Offizierscorps.

Frage 6: Dirk, eine Doppelfrage: Mit

Brettern, die die Welt bedeuten, hast

Du auf der berühmten Insel schon

Erfahrungen gemacht, und beim VFL

haben die Schiris ja auch mit Dir schon

Ihre Erfahrung gemacht. Wie kam es

dazu?

Zuallererst wundere ich mich über diese

Fragen. Ich weiß gar nicht, wie ihr an

solche Informationen gekommen seid.

Aber wie ihr ja wisst, was auf der Insel

passiert bleibt auch auf der Insel. Das

war schon immer so und das bleibt

auch so. Zu meinen Erfahrungen mit

Schiedsrichtern könnte ich ganze

Bücher schreiben, aber irgendwie sehen

die das Spiel meistens anders als ich.

So kommt es schon mal vor, dass es

auch lautstarke Auseinandersetzungen

gibt. Aber mittlerweile bin ich ja auch

älter und besonnener geworden und

dementsprechend leiser am Rand. Ich

kann auch schon mal über die eine oder

andere Fehlentscheidung hinwegsehen.

Frage 7: Wen hast du dir als Adjutanten

ausgesucht und warum gerade diese?

Meine Adjutanten sind Henning Blees

und Christian Wolbeck. Henning Blees

ist mein Kegelbruder und ein guter

Freund von mir. Meine Frau und ich

hatten mit Henning auch schon mal

eine kurze WG-Phase, als er mal

Unterschlupf brauchte. Wir waren auch

zusammen bei den Strammen Waden

Wolbeck. Henning ist auch Mitglied

bei den Wolbecker Ultras. Das ist eine

ganz berüchtigte Gruppe, die den

Wolbecker Fußball mit totaler Hingabe

und totaler Fußballintelligenz anfeuern.

Mit Christian bin ich auf der berüchtigten

Herrenstraße groß geworden. Wir

waren auch zusammen bei den

Strammen Waden beim VfL Wolbeck

und spielen immer noch zusammen

bei den Alten Herren. Christian ist bei

den XXL-fen und bei der Musikgruppe

cherry-t und damit auch immer schon

der ZiBoMo verbunden. Beide sind

beruflich „Leerkörper“, Henning bei der

Baumschule in Wolbeck und Christian

bei einer Grundschule in Beckum. Somit

bin ich mit beiden sehr gut aufgestellt!

Frage 8: Wie sieht es mit der Jugend

aus, welche Wahl hast du für das Amt

des Jugendhippenmajors getroffen?

Hier habe ich es mir ganz einfach

gemacht und meinen Sohn Florian

zum Jugendhippenmajor gekürt.

Meine Tochter Finja wäre noch zu

jung gewesen und mein ältester Sohn

Felix will mich lieber im Hintergrund

unterstützen. Florian ist 15 Jahre alt und

geht in Wolbeck zur Realschule. Er spielt

Fußball, Tennis und natürlich viel zu viel

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