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HANSEstyle 3 | 2018

Lest jetzt die neue HANSEstyle. Wir haben für Euch spannende Interviews mit den Senatoren Frank Horch und Andy Grote, sowie Hockeyspielerin Anne Schröder. Außerdem erfahrt ihr die Must-haves für den Hamburger Herbst und Gretas Hamburger Geheimtipps. Viel Spaß beim Lesen

Lest jetzt die neue HANSEstyle. Wir haben für Euch spannende Interviews mit den Senatoren Frank Horch und Andy Grote, sowie Hockeyspielerin Anne Schröder. Außerdem erfahrt ihr die Must-haves für den Hamburger Herbst und Gretas Hamburger Geheimtipps. Viel Spaß beim Lesen

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Nr. 3 | 2018

4,90 €

SICHERHEIT

Senator Andy Grote

und die Polizei

HOCKEY

Sie sollten Anne

Schröder kennen

SEXY GRETA

Die Influencerin in

der Speicherstadt

Hanseat/-in ’18: NENA &

KLAUS VON DOHNANYI

Die Bilder des Abends!

FASHION

Lieblingsteile aus

der Hansestadt

EXKLUSIV

SENATOR FRANK HORCH

WENDEpunkt

HAMBURG

VOLLEN HERZENS

JENNY FALCKENBERG

OSTSEE SPEZIAL

NEWS

&

HIGHLIGHTS

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9


RANGE ROVER EVOQUE

THE WILD LIFE

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser,

Verlässlichkeit, Weltoffenheit und das Engagement

für die Gesellschaft sind Kriterien, nach

denen wir gemeinsam mit der Jury rund um Senator

Frank Horch und unserem Partner – dem

Hamburger Abendblatt – die „Hanseatin und

den Hanseaten des Jahres“ auswählen. Uns ist

wichtig, das hanseatische Wertegefüge zu stärken

und in die Zukunft zu tragen. Es waren besonders

emotionale Momente, als die Popsängerin

Nena und der ehemalige Erste Bürgermeister

Hamburgs, Dr. Klaus von Dohnanyi, bei der diesjährigen

Preisverleihung auf die Bühne kamen

und sich für die Auszeichnung bedankten!

Wenige Tage zuvor hatte Frank Horch aus persönlichen Gründen seinen

baldigen Rücktritt als Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation angekündigt.

Das nahmen wir zum Anlass, um den beliebten Politiker noch

einmal zu treffen und mit ihm über sein Ausscheiden aus dem Amt und über

eines seiner Herzensthemen – die Energiewende im Norden – zu sprechen.

Sie werden noch viele andere spannende

Beiträge in dieser Ausgabe finden. Die

Titelgeschichte mit der sympathischen

Hamburger Galeristin, Veranstalterin

und Netzwerkerin Jenny Falckenberg

zum Beispiel.

Oder lassen Sie sich von unserem „Spezial“

inspirieren: Ich bin an der Ostsee,

in Neustadt, geboren und aufgewachsen

– kenne Ostholstein mit Grömitz und

Timmendorfer Strand recht gut. Sehen

Sie selbst, wie interessant die Region

auch in der Nebensaison ist.

Ich wünsche Ihnen eine spannende

Lektüre.

Ihr

Foto: Marius Engels

Über ein anderes für Hamburg besonders wichtiges Thema sprachen Klaus

May und ich mit Andy Grote: Während des Treffens im Norddeutschen Regatta

Verein mit anschließendem Segeltörn berichtete der Innensenator über

die für unser aller Sicherheit verantwortliche Polizeiarbeit.

Christian Bauer

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· doppelter Seeblick


INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS HANSEstyle #3 HERBST 2018

68

Anne Schröder Ostsee! Mit dem Bürgermeister

von Timmendorfer Strand

56

58

Bier aus Timmendorfer Strand

Jan Eric Nagel und sein Sudden Death

Tipps

So viel hat die kalte Jahreszeit zu bieten

60

Lichtspektakel an der Küste

Wo Fackelwanderungen und Silvestersausen

für Stimmung sorgen

BEAUTY

10

Greta

62

66

68

Auszeit im Herrensalon

Dirk Schlobach weiß, was Männer wollen

Schön im Schlaf

Die perfekte Pflegeroutine für die Nacht

SPORT

Hockey-Ausnahmetalent

So tickt Nationalspielerin Anne Schröder

Urbane Eleganz.

kreiert von wempe.

GESUNDHEIT, HAMBURG!

52

74

Das Herz im Blick

PD Dr. Rainer Kozlik-Feldmann

EVENTS

76

„Kicken mit Herz“

10 Jahre Charity-Turnier

76

Fünf Jahre Memberslounge

Das wird gefeiert!

FASHION & LIFESTYLE

OSTSEE SPEZIAL

WINE & DINE

6

Modisch durch den Herbst

Expertinnen zeigen ihre Lieblingsteile

38

Goldener Herbst in Grömitz

Auf Radtour mit Jacqueline Felsmann

78

Fleischeslust mit Tradition

Familie Süße lädt in die „Schlachterbörse“ ein

8

Brandneu in Hamburg

Spannende Eröffnungen 2018

41

Heiß, heißer, 850 Grad

Anlaufstelle für Steakliebhaber

84

ZEIKt her, was ihr habt!

Franzis kulinarische Seiten

10

16

22

24

30

4

Influencerin Greta Faeser

Ganz privat in der Speicherstadt

WIRTSCHAFT & POLITIK

Innensenator Andy Grote

Mit gesetzten Segeln

Das Innenstadtgespräch

Brigitte Engler trifft Anne-Marie Bauer

Nena und Klaus von Dohnanyi

Die Hanseatin und der Hanseat des Jahres

FACES

360 Grad Jenny Falckenberg

Die Kunstagentin im Rundum-Interview

42

43

44

48

50

52

Rustikaler Komfort

Wohlfühlferien bei Christiane Berrer

Schöne Tage

Vier besondere Grömitz-Tipps

Die neue Passage „Pier 54“

Gastronomische Vielfalt am Meer

Glanzpunkte

Hier wird die Ostseeküste zum

Strahlen gebracht

Heiraten an der Ostsee

Location sichern nicht vergessen

Bürgermeister Robert Wagner

Schon immer Küstenfan

86

94

3

4

65

98

ENERGIEWENDE

Frank Horch: WENDEpunkt

Über die Energiewende und seinen

Abschied als Senator

KUNST & UNTERHALTUNG

Grenzenlos kreativ

Davina Cochrane mischt die Kunstszene auf

STANDARDS

Editorial

Inhalt

Impressum

Ausblick: „Moin Hamburg!“, …

… Pheline Roggan

Fotos: Marius Engels

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FASHION

Cross Body Bag

von Fahrenheit aus

Barcelona (ca. 90 Euro)

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Must-haves für den Herbst

Hamburger Expertinnen zeigen ihre Lieblingsteile

Kissen, Wolldecke &

Duftkerze

Kissen (ca. 40 Euro) |

Wolldecke (ca. 140 Euro)

von Silkeborg Uldspinderi,

100% Merinowolle |

Duftkerze (ca. 20 Euro) von

The Gift Label, von Hand

gegossen aus Soja Öl

Franzbrötchen Patch

B-LAGE (ca. 8 Euro)

Vanessa Janneck

Inhaberin B-Lage

„Als Oktoberkind

ist der Herbst meine

liebste Jahreszeit im

Kleiderschrank, weil

ich ein großer Fan

der Hoodie/Mützen-

Kombi bin, die man in

Hamburg super ausleben

kann. Außerdem halte ich die Bauchtasche – oder

wie man 2018 sagt: Cross Body Bag – für das beste

Revival in diesem Jahr. Eine elegante Alternative zu

den sportiven Versionen verschiedener Labels sind die

Leder-Modelle, die man natürlich verstellen kann und

auch im Winter leicht über einem Mantel tragen kann.

Und Franzbrötchen gehen in Hamburg sowieso immer.“

Verspricht das

Ostseebad Zinnowitz

Ein lebendiges und modernes Strandleben

erwartet die Gäste des Ostseebades ebenso

wie viele kulturelle und sportliche Veranstaltungen,

die Jung und Alt zum Mitmachen motivieren.

Die unberührte Natur in der Umgebung bietet viele

Möglichkeiten zu entspannen oder sich in der

Familie an der gesunden Luft gemeinsame

erlebnisreiche Stunden zu gestalten.

Zinnowitz....bietet für jeden Geschmack etwas.

Foto: A. Liebich

Kampstraße 11 | www.b-lage.hamburg

Inhaberin Nicole Hansen vom Concept-Store „Frau Hansen“

„Was kann es Schöneres geben, als sich nach einem ausgiebigen

Herbstspaziergang auf die Couch zu verkrümeln

und zu entspannen? Nicht viel, wie ich finde. Meine Herbst-

Must-haves sind Kuscheldecke & Kissen aus wärmender

Merinowolle und eine schöne Duftkerze, die den Raum mit

einem warmen und unaufdringlichen Duft erfüllt. Herrlich!“

Osterstraße 170 | www.frauhansen.de

Mantel von ATTIC&BARN ca. 500 Euro

Heike Richers

Inhaberin Bloom Hamburg

„Mein Favorit für die Herbst-/Wintersaison ist dieser

knuffige Mantel von ATTIC&BARN aus Italien. Er

vereint gleich mehrere Trends: die aktuellen Herbstfarben

(grün!) und das Muster der Saison (karo!). Er

ist oversized und flauschig – für alle, die kein Teddyplüsch

wollen. Er umhüllt einen, ohne schwer zu sein

und ist ein absolutes statement piece!“

Eppendorfer Weg 56 | www.bloom-hamburg.de

Foto-Credits: Fahrenheit Barcelona | Frau Hansen OHG | thomas pritschet. | PhilipGätz | INAstyle

Ina Katharina Köllner

Gründerin INAstyle

„Zu meinen Herbst-Highlights gehören

neben leichten, lackierten Büffelhorn-

Ohrringen in kräftigem Rot, intensivem

Senf und Ultraviolett auch spektakuläre

Hingucker mit funkelnden Glaskristallen

in klassischem Marineblau

oder trendigem Fuchsia. Beratung,

Leichtigkeit und optimaler Sitz

bei Steckerohrringen oder Ohrclips

stehen bei uns im Fokus – online oder

im Store.“

INAstyle | Lehmweg 27 | Poelchaukamp

11 (ab November) | www.ina-style.de

Büffelhorn

Steckerohrring

MINH,

ca. 100 Euro

Steckerohrring

PEACOCK,

ca. 70 Euro

Eigenbetrieb Kurverwaltung Ostseebad Zinnowitz

Neue Strandstraße 30 - 17454 Zinnowitz

Tel.: 038377 4920 - www.zinnowitz.de

https://www.facebook.com/Zinnowitz/

Foto: D. Laubner

6


ENTDECKEN IN HAMBURG

... was Neues

Hamburgs spannende Eröffnungen

Gründer (v. l.) Thomas Sampl, Neele Grünberg, Frank Chemnitz

Hobenköök Selbst einkaufen und kochen oder bequem im Restaurant

Platz nehmen? Für Unentschlossene: In der Hobenköök im Hamburger

Oberhafen ist beides möglich. Auf 600 Quadratmetern werden frische,

saisonale Lebensmittel von etwa 200 regionalen Produzenten zum

Kauf angeboten oder direkt vor Ort zu köstlichen norddeutschen Gerichten

verarbeitet.

Stockmeyerstraße 43 | www.hobenkoeoek.de

Gründer (v. l.) Torben Glamm, Sabrina Glamm und Philipp Brugger

MoinDori Hamburg Hier wird Schreibkultur noch groß geschrieben:

Bei MoinDori stehen Notizbücher in den Regalen, die mit

handelsüblichen Verwandten so gar nichts gemein haben.

In den Elbe-Werkstätten gegerbtes Leder umgibt die blütenweißen

Seiten der teils individuell gestaltbaren Kalender und Notizhefte.

Die Einbände mit typisch hanseatischen Motiven erinnern Reisende

an die Heimat und sind immer ein schönes Geschenk.

Martinistraße 16 | www.moin-art.com

Inferno Ragazzi Neuerdings leuchtet es

neonpink in der Juliusstraße: Mit Inferno

Ragazzi ist das Schanzenviertel um

ein farbenfrohes Fashionlabel reicher

geworden. Was es gibt? Von lässigen

Longsleeves über Tank Tops, Shirts und

Hoodies bis hin zu Caps und Bandanas

alles, was Liebhaber des legeren

Stils glücklich macht. Wer hochwertige

Streetwear zu schätzen weiß und kalifornisches

Lebensgefühl durch Hamburg

tragen möchte, ist hier genau richtig.

CEO Flemming Pinck (r.) mit Managing

Partner Joe Schurer

Mater Earth Gallery Im stilwerk ist ein Treffpunkt für

Designliebhaber mit grünem Gewissen entstanden. Das

dänische Interior-Label Mater verfolgt eine ethische

Geschäftsstrategie, die lokale Produzenten, ihre Handwerkstraditionen

und die Umwelt unterstützt. Nach

Kopenhagen und London hat es nun auch einen Concept

Store in Hamburg eröffnet, der mit Einrichtung, Lichtkonzepten

und Accessoires in hoher Qualität überzeugt.

Große Elbstraße 68 | www.materdesign.com

AHOI St. Pauli Gegenüber

der Großen

Freiheit liegt

das AHOI vor

Anker. Das Restaurant

mit maritimem

Flair und

Räumlichkeiten

im Retrostil ist nicht nur was für

durstige Nachtschwärmer: Neben hauseigenem AHOI

Rum und 50 Sorten Craft Beer können anspruchsvolle

Gaumen auch geräuchtertes Zanderfilet oder eigens

kreierte hanseatische Tapas wie „Matjestartar auf Pumpernickel“

genießen. Im Service sorgen Deerns und Bartender

in Streifen-Shirts für das passende Flair.

Foto-Credits: Sascha Üreten - The Gourmet Apron // Gerrit Meier | MoinDori Hamburg | Liquid Studios | Mater | Jörn Ehrenstein

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B!aesthetics – Aesthetic verstehen.

Meine Praxen stehen für langjährige Erfahrung

in der sanften medizinischen Aesthetic

ohne Skalpell.

Als Ärztin lege ich größten Wert darauf Ihnen

alle Behandlungstechniken so verständlich

zu erklären, dass Sie danach in der Lage

sind sich eine Meinung zu bilden und für sich

selbst mit meiner Hilfe zu entscheiden, welche

Behandlung die Beste für Sie ist.

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Lifting von Wangen, Kinn und Stirn in

einer Kombination aus Radiesse®-

Facelift und PDO-Fadenlifting.

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Die mimischen Muskeln werden entspannt

und Stirn-, Zornes- und Lachfalten

verschwinden.

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Natürliche Aufplosterung der Lippen

sowie der Nasolabial-, Oberlippenund

Mundwinkelfalten.

PLASMAGE®

Ober- und Unterlidlifting mittels Plasmatechnik.

SKINBOOSTER®

Strahlende Haut durch Tiefenhydratation.

ULTHERAPY®

Facelift mit mikrofocussiertem Ultraschall.

www.baesthetics.de

8

Juliusstraße 36 | www.infernoragazzi.com

Reeperbahn 157 | www.ahoi-kiez.de

Privatpraxis Timmendorfer Strand

Poststraße 55 · 23669 Timmendorfer Strand

04503 / 89 81 800


dream

BIG

Lässiger Look und

ganz natürlich:

Greta Faeser kommt

in einem ihrer

Lieblings-Outfits zum

HANSEstyle-Shooting

in die Speicherstadt.

2017 erreicht Nachwuchsmodel Greta Faeser, wovon viele Mädchen

träumen: Sie bewirbt sich bei Germany’s next Topmodel, sticht tausende

Konkurrentinnen aus, avanciert zum Publikumsliebling und

schafft es unter die Top 15 – dann steigt sie aus. Was die 22-Jährige

zu ihrem Entschluss bewogen hat, welche Ziele sie jetzt verfolgt und

warum sich die Wahlhamburgerin an der Elbe wie zu Hause fühlt,

verrät sie im Gespräch mit HANSEstyle.

Auf Instagram folgen ihr mehr als 230.000 Menschen,

sie arbeitet für namhafte Kunden wie Nivea

und der Chef ihrer Hamburger Modelagentur

lobt sie in höchsten Tönen. Für Greta Faeser könnte

es aktuell nicht besser laufen, oder? „Es ist

nicht so, dass ich sorglos in der Weltgeschichte

herumreise. Da ist noch Luft nach oben. Manchmal

schaue ich am Ende des Monats in mein

Buchhaltungsheft und überlege mir genau, welche

Ausgaben ich mir noch leisten kann.“ Als

GNTM-Gewinnerin hätte sich Greta um Finanzielles

– zumindest erst einmal – keine Gedanken

mehr machen müssen. Doch die realistische

Chance auf den Sieg und 100.000 Euro Preisgeld

ließ die gebürtige Bad Homburgerin mit ihrem

selbst gezogenen Schlussstrich sausen. Statt

dem Ruf des Geldes zu folgen, hörte sie lieber auf

ihren Bauch. „Sich vor Heidi Klum beweisen zu

dürfen war schon toll. Aber GNTM ist in erster

Linie ein Unterhaltungsformat und je weniger

10

11


FASHION

88-62-90: Für diese Traummaße braucht es mehr als gute

Gene. Die 22-Jährige hält sich mit Kraft- und Cardiotraining fit.

Mädchen im Rennen sind, desto mehr geht es um

die Beziehungen und Spannungen untereinander.

Ich bin jemand, der überall seinen Senf dazugibt und

gern schlichtet. Irgendwann kam es mir so vor, als

müsste ich eine bestimmte Rolle einnehmen – und

von diesem Moment an habe ich mich einfach nicht

mehr wohlgefühlt.“ Greta Faeser wirkt aufrichtig,

selbstkritisch und erfrischend unprätentiös. Zu

unserem Shooting in der Speicherstadt erscheint

sie in Sneakers und Jeansrock. Geschminkt hat sie

sich selbst. Auch auf der Foto-Plattform Instagram

präsentiert sich das Nachwuchsmodel authentisch.

DIE LIEBE ZUM GAST VERBINDET,

DER SCHÖNE STRAND AUCH – UND DAS MEER.

„In meinen Bildern spiegeln sich alle

Facetten meiner Persönlichkeit wieder.“

„Mir fällt immer wieder auf, wie viele Models und

Influencer ihr Instagram-Profil nach einem gewissen

Muster gestalten. Einige nutzen bestimmte Filter, andere

zeigen sich nur retuschiert und möglichst makellos.

Der Look und die Bildsprache wiederholen

sich ständig. Auf so etwas achte ich nicht. Mal habe

ich Lust auf ein Glitzerkleid mit High Heels, im nächsten

Moment ist mir nach Latzhose und T-Shirt. Ich

denke, ich bin im positiven Sinne ein chaotischer,

spontaner Mensch. Und in meinen Bildern spiegeln

sich alle Facetten meiner Persönlichkeit wieder.“

Das wissen Gretas Follower offenbar zu schätzen,

denn täglich werden es mehr. Parallel zu ihrer Instagram-Reichweite

wächst auch das Interesse

potenzieller Kunden. Marco Sinervo, der Greta in

seiner renommierten Agentur MGM Models unter

Vertrag hat, kann sich vor Aufträgen und Anfragen

kaum retten. Für die gelernte Flugbegleiterin kein

Grund abzuheben. Im Gegenteil: „Schönheit ist

vergänglich. Und gerade im Modelbusiness ist der

Erfolgszyklus zeitlich begrenzt. Deshalb will ich, unabhängig

davon wie sich meine Karriere entwickelt,

noch Mode- und Designmanagement studieren.“

Und auch sonst geht Greta das Leben besonnen an.

Statt sich durchs Hamburger Nachtleben zu tanzen,

genießt sie freie Zeit am liebsten mit Freund Lukas

im gemeinsamen Loft auf St. Pauli oder vertieft in

einen Kriminalroman am Elbufer. „Bis ich vor zwei

Jahren nach Hamburg kam, war München für mich die

schönste Stadt Deutschlands. Aber hier hat man die

Elbe, die Alster – so viel Wasser. Die Leute sind aufgeschlossen

und gelassener drauf. Woanders möchte

ich nicht mehr wohnen.“ Und wenn die Laufstege der

Welt rufen? „Ich bin offen für das, was kommt. Ein

Traum wäre, irgendwann einmal für Victoria's Secret

zu laufen. Mein großes Vorbild ist Gisele Bündchen,

die ich unheimlich sexy und gleichzeitig sympathisch

finde. Das ist zwar alles nicht ganz wahrscheinlich,

aber wie heißt es so schön: Dream big!“

12

Über Greta Faeser

Ihren Schulabschluss machte Greta Faeser

2015 auf Long Island, wo sie zuvor drei Jahre

ein Internat besuchte. Weil es die gebürtige

Bad Homburgerin schon immer in die weite

Welt zog, begann sie im Anschluss als Flugbegleiterin

für die Lufthansa zu arbeiten.

2016 kam Greta der Liebe wegen nach Hamburg

– und blieb. Seit ihrer erfolgreichen Teilnahme

bei Germany’s next Topmodel im Jahr

2017 pausiert sie mit der Fliegerei, um ihre

Modelkarriere voranzutreiben. Greta ist bei

der renommierten Agentur MGM Models aus

Hamburg unter Vertrag und arbeitet mitunter

für namhafte Kunden wie Nivea, Schwarzkopf,

Asos oder Daniel Wellington. 2019 wird sie

nach Los Angeles und New York reisen mit dem

Wunsch, auch international durchzustarten.

Fotos von Greta: Marius Engels für HANSEstyle.

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wineBANK

FASHION

Hamburg-Tipps

von Influencerin Greta

Wo lassen Sie die Seele baumeln?

Am Wittenbergener Leuchtturm in Rissen am Elbstrand.

Da fahre ich gern alleine hin, um ein Buch zu lesen und

Kraft zu tanken. Es ist meistens menschenleer und man

fühlt sich wie auf Sylt. Ein wunderschöner Ort.

Henssler Henssler

Wo gibt es die leckersten Drinks nach Feierabend?

Ich gehe gern in die Winebank am Stephansplatz.

Das ist eigentlich ein Gentlemen’s Club, aber ab 17 Uhr

darf jeder rein. Ich bin kein Fan von hysterischen Läden,

wo man ewig auf sein Getränk wartet. Hier hat man eher

Wohnzimmeratmosphäre.

Wo könnten Sie jeden Tag essen?

Ich liebe Sushi von Henssler & Henssler am Hafen.

Aber um auch eine preisgünstige Alternative zu nennen:

Diggie Smalls in der Grindelallee. Das ist köstlich

orientalisches Street Food. Kann man jeden Tag essen,

sollte man angesichts der Kalorien aber nicht.

wineBANK | Stephansplatz 3

Geöffnet: Mo bis Sa ab 17 Uhr

www.winebank.de

Henssler Henssler

Große Elbstr. 160

Geöffnet: Mo-Sa 12 bis 15 Uhr

& 17.30 bis 23 Uhr

www.hensslerhenssler.de

Wo zeigt sich Hamburg von seiner schönsten Seite?

Die Aussicht vom Michel ist grandios. Gerade bei schönem

Wetter ist das unheimlich beeindruckend und man sieht

erst von dort oben, wie groß und vielfältig Hamburg ist.

Wo schmeckt der Kaffee am besten?

Den besten Eiskaffee gibt es bei Mad about Juice

und „normalen“ Kaffee hole ich mir im Elbgold.

MAD about Juice

elbgold Schanze

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Dammtorstraße 29-32

Geöffnet: Mo bis Fr

8 bis 19 Uhr

Sa 10 bis 18 Uhr

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elbgold Schanze

Lagerstraße 34c

Geöffnet: Mo bis Fr

8 bis 19 Uhr

Sa-So 9 bis 19 Uhr

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Diggie Smalls

Diggie Smalls

Grindelallee 148

Geöffnet: Mo bis So

11.30 bis 22.30 Uhr

www.diggismalls.de

Foto: Greta Faeser mit Autorin Kim Kunkel

Credits: wineBANK Hamburg | Yücel Kilic | Henssler Henssler | MAD about Juice | Elbgold | Nikki

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Ultherapy (Hautstraffung

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14


WIRTSCHAFT & POLITIK

Mit gesetzten

Segeln

Als Innensenator der Hansestadt

ist Andy Grote (50) für

bedeutende Aufgabenbereiche

verantwortlich, vor allem

für die gesamte Polizeiarbeit

und somit für die umfassende

Sicherheit in der zweitgrößten

deutschen Millionen-Metropole

zu Land und Wasser.

In HANSEstyle spricht der SPD-

Politiker über die Verbrechensbekämpfung

in Hamburg, den

Einsatz von Body-Cams und

den Umgang der Polizei mit

zum Teil rauer werdenden Einsatzsituationen.

In Action auf der Außenalster:

Innensenator Andy Grote

16 17


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Sie wollen bis 2020 etwa 100 angestellte

Polizeikräfte zusätzlich auf

Hamburgs Straßen bringen. Mit welchen

Aufgaben und Kompetenzen?

Senator Grote: Bisher setzen wir Angestellte

im Polizeidienst nur im Objektschutz

und in der Verkehrsüberwachung

ein. Mit den 100 zusätzlichen Kräften

wollen wir jetzt die lokale Präsenz, die

Sichtbarkeit von Polizei und den Einsatz

gegen Ordnungsstörungen vor Ort

in den Stadtteilen erhöhen. Der Hintergrund

dieser Personalaufstockung ist,

dass Hamburg zwar eine objektiv gute

Sicherheitslage hat – Straftaten gehen

deutlich zurück und das Risiko, Opfer

zu werden, ist in Hamburg heute geringer

als in den 80er Jahren. Trotzdem

existiert der Eindruck, dass Regeln oft

nicht eingehalten werden und die Polizei

sich nicht genügend um Ärgernisse

kümmere, wie ständiges Parken in

zweiter Reihe oder auf Fuß- und Radwegen.

Viele

Menschen

fragen

sich: Warum

sehen

manche

Grünanlagen

nach

dem Wochenende

aus wie

Schlachtfelder?

Warum dürfen sich Trinkergruppen auf

Spielplätzen festsetzen? Jeder kennt

solche Beispiele. Für all das ist die Polizei

zuständig, die jedoch mit akuter Gefahrenabwehr

und Strafverfolgung oft

Dringenderes zu tun hat und sich um

Ordnungsstörungen nicht immer sofort

kümmern kann. Das ärgert die Bürgerinnen

und Bürger. Die neuen Kräfte

werden in den Stadtteilen unterwegs

sein, um Ordnungsstörungen zu verfolgen

und um das Sicherheitsgefühl

zu stärken – ein Gefühl, das nicht von

Kriminalstatistik geprägt wird, sondern

davon, wie die Straße subjektiv erlebt

wird, ob man sich dort gerne aufhält

oder nicht. Zudem wächst die Bevölkerung

und der öffentliche Raum wird

intensiver genutzt. Dem müssen wir gerecht

werden.

Welche Befugnisse haben diese neuen

Kräfte? Wann dürfen und werden sie

eingreifen?

Um Ordnungsstörungen zu verfolgen

und gegen Verantwortliche vorzugehen,

dürfen sie Personalien feststellen und

notfalls auch Personen festhalten. Sie

tragen in der Regel keine Schusswaffe

und auch ansonsten nur Passivbewaffnung,

das heißt maximal Pfefferspray

zum Eigenschutz. Falls erforderlich erhalten

sie unverzüglich Unterstützung

durch beamtete Kollegen.

Wie kommt es, dass die Bayern immer

noch den Ruf haben, in der Sicherheitsarbeit

bessere Ergebnisse zu erzielen

als die übrigen Bundesländer?

Aus vielen Gründen ist die Situation

dort anders. Das beginnt mit der sozialen

Struktur in München, hat aber auch

mit anderen gesellschaftlichen Erwartungen

und Themen zu tun. Wir sind

zwar liberaler

in

Hamburg,

d o c h

wir sind

gleichzeitig

in der

Verfolgung

von

Straftaten

und der

Verbrechensbekämpfung

extrem erfolgreich. Dank unserer

effektiv arbeitenden, modernen Großstadtpolizei

wurden beispielsweise

mehrere Jahre in Folge zweistellige

Rückgänge bei Wohnungseinbrüchen

erzielt. Erfolgreich sind wir ebenfalls

in anderen Deliktsbereichen, wo jeder

unmittelbar Opfer werden könnte: bei

Taten wie Raub, Körperverletzung und

Taschendiebstahl. Zu unseren Schwerpunkten

gehört unter anderem auch

der Kampf gegen Drogenkriminalität

und die Dealer-Szene. Auch da sind wir

effektiv. Überall dort, wo man als Bürger

in seinem täglichen Umfeld besonders

belästigt oder bedroht wird, sind

wir tätig. Da endet unsere Liberalität.

„Das Risiko, Opfer zu werden,

ist in Hamburg

geringer als in den 80er Jahren.“

Senator Grote

Wie stehen Sie dazu, dass Polizisten

flächendeckend mit Body-Cams ausge-

Andy Grote:

Wachsamer Blick

(hier über die

Außenalster)

stattet werden?

In einer Erprobungsphase haben wir

festgestellt, dass sie ein wirksames

Einsatzmittel sind. Body-Cams wirken

deeskalierend. Sie entspannen Situationen,

die sich hochschaukeln könnten,

zum Beispiel auf St. Pauli oder am

Jungfernstieg. Bestimmte Ereignisse

sind zudem sofort dokumentiert und

werden anschließend zur Strafverfolgung

genutzt.

Die Zwangsmaßnahme der Abschiebung

löst bundesweit hitzige Diskussionen

aus. Wie geht Hamburg mit diesem

Thema um?

Für eine funktionierende, allgemein

akzeptierte Flüchtlingspolitik ist die

humanitäre Hilfe für Asylberechtigte

wichtig. Allerdings müssen Menschen

ohne Bleibeperspektive das Land auch

wieder verlassen. Die Glaubwürdigkeit

eines Rechtsstaates hängt auch davon

ab, ob und wie die Rückführung von

Ausreisepflichtigen gelingt. Hamburg

unternimmt dafür viel und ist dabei als

Landesbehörde so gut, wie man sein

kann. Am Flughafen ist eine Abschiebehafteinrichtung

entstanden, so dass

Buon Appetito!

Wie ein Urlaub in Italien - kreative italienische Küche für

erholsame Mittagspausen und unvergessliche Abende.

Genießen Sie italienische Lebensart in der Speicherstadt.

Lunch

Mo-Fr 12 - 14.30 Uhr

Dinner

Täglich 18 - 22.30 Uhr

wir nicht mehr auf andere Bundesländer

angewiesen sind. Und wir haben

als erstes Bundesland eine gemeinsame

Einheit aus Ausländerbehörde und

Polizei aufgestellt, um ausländische

Intensivtäter schnell und effektiv abzuschieben.

Wie nehmen Sie die angespannte Lage

zwischen Autofahrern und Radfahrern

in der Stadt wahr? Und wie beurteilen

Sie den zunehmenden Lkw- und Lieferverkehr

im Hinblick auf die Sicherheit

auf Hamburgs Straßen?

Verkehr in einer Millionenstadt bleibt

ein komplexes Thema. Jeder muss

Rücksicht nehmen. Das gilt auch für

das Verhältnis zwischen Auto- und Radfahrern.

Wenn ich Auto fahre, ärgere ich

mich über Radfahrer, die sich nicht an

die Verkehrsregeln halten. Sobald ich

aufs Rad steige, ärgern mich manche

Autofahrer. In der Verkehrssicherheitsarbeit

nehmen wir alle Verkehrsteilnehmer

in den Blick. Wir werden die

Kontrollen deutlich ausweiten, unter

anderem zum Thema Geschwindigkeit

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WIRTSCHAFT & POLITIK

und Rotlichtmissachtung – auch bei

Radfahrern. Darüber hinaus wird Tempo

30 vor allem vor Schulen und Kitas

weiter ausgebaut. Gleichzeitig achten

wir darauf, dass der Verkehrsfluss nicht

beeinträchtigt wird.

Durch den Ausbau des öffentlichen

Nahverkehrs, zum Beispiel bei U- und

S-Bahn Linien, reduziert sich

der Verkehr auf der Straße.

Jedes Jahr haben wir mehr

Fahrgäste im Öffentlichen

Personennahverkehr. Auch

der zunehmende Radverkehr

trägt zur Entlastung bei, so

dass Privatfahrzeuge im innerstädtischen

Bereich auf

den Straßen tendenziell abnehmen.

Anders ist das beim

Lkw-Verkehr, der gerade für

Radfahrer besondere Risiken

birgt. Hier brauchen wir innovative

Lösungen, Stichwort Abbiegeassistent.

Den möchte Hamburg für Lkw zur

Pflicht machen – zunächst werden alle

städtischen Fahrzeuge ein solches System

bekommen.

Eine wachsende Stadt braucht mehr

Sicherheitskräfte. Wie steht es um den

polizeilichen Nachwuchs?

Mit der wachsenden Stadt wachsen

auch die Aufgaben der Sicherheitsbehörden.

Deswegen haben wir 2016 ein

weitreichendes Personalverstärkungsprogramm

aufgelegt: 500 Einsatzkräfte

mehr bis 2021. Das haben wir zur Hälfte

geschafft. Dabei darf nicht vergessen

werden, dass 500 Beamte mehr im Einsatz

bedeutet, dass zuvor eine wesentlich

höhere Anzahl an Nachwuchskräften

ausgebildet werden musste – nicht

zuletzt, weil wir hohe altersbedingte

Abgänge haben. Deshalb wurde die Kapazität

der Akademie verdoppelt. Wir

kommen jetzt Schritt für Schritt zu einer

stark verbesserten Personalsituation.

Auch durch Kolleginnen und Kollegen,

die lieber länger arbeiten möchten,

als mit 60 Jahren in den Ruhestand zu

gehen. Das sind jährlich etwa 50; also

nicht wenige.

Wird es mehr Polizisten mit Migrationshintergrund

geben?

Ja. Entsprechend der gesellschaftlichen

Vielfalt werben wir gezielt junge

20

Menschen mit Migrationsbiografie an.

Bei jeder Vereidigung haben wir schon

heute Menschen mit 10 bis 15 unterschiedlichen

Herkunftshintergründen.

Und der Anteil steigt tendenziell, genauso

wie der Frauenanteil, insbesondere

bei der Kriminalpolizei. In den aktuellen

Ausbildungsjahrgängen gibt es

sogar ein weibliches Übergewicht.

„Es gibt Milieus und

Einsatzsituationen, in denen wir

auf ungewohnte

Widerstände stoßen.“

Senator Grote

Immer häufiger werden Polizisten angespuckt.

Sehen Sie einen Rückgang

im Respekt gegenüber der Polizei?

Das Bild ist widersprüchlich. Einerseits

gibt es keine Institution in der Gesellschaft,

die ein vergleichbares Vertrauen

genießt wie die Polizei. Gleichzeitig

wird das Umfeld in bestimmten Einsatzsituationen

rauer. Es gibt Milieus

und Einsatzsituationen, in denen wir

Getroffen wurde sich

im Norddeutschen

Regatta Verein (NRV).

Senator Andy Grote

mit NRV-Clubmanager

Klaus Lahme (l.),

Polit-Kolumnist Klaus

May (r.) und Verleger

Christian Bauer

Über Andy Grote

auf ungewohnte Widerstände stoßen.

Da gibt es eine Menge respektloses,

auch aggressives Verhalten.

Werden dafür neue Gesetze benötigt?

Die Strafen für Widerstand gegen und

Angriffe auf Polizeibeamte wurden bereits

erhöht. Man kann aber auch nicht

auf jedes gesellschaftliche Phänomen

mit einer Gesetzesänderung

reagieren. Als Polizist ist man

ab und zu mit schwierigen, teilweise

belastenden Situationen

konfrontiert. So werden bei Verhaftungen

immer wieder Beamte

bespuckt, selbst noch im Streifenwagen.

Dagegen haben wir

Spuckhauben eingeführt, die

den Verdächtigen über das Gesicht

gestreift werden.

Wir brauchen mehr Respekt und

mehr Bewusstsein für den Wert der Arbeit

unserer Polizei. Die Polizistinnen

und Polizisten unserer Stadt bringen

jeden Tag vollen Einsatz, mit allen Belastungen

und Risiken, damit jeder von

uns seinen Alltag ohne Angst leben

kann.

Im Gespräch mit: Klaus May und Christian

Bauer | Fotos: Marius Engels

Der SPD-Politiker (geboren 1968) wächst im schleswig-holsteinischen Büsum

auf. Nach dem Abitur verpflichtet er sich für zwei Jahre bei der Marine. Es folgt

das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Bevor

Andy Grote 2012 Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte wurde, war er etwa

zehn Jahre lang als Rechtsanwalt und Abgeordneter auf Bezirks- und Landesebene

tätig. Seit Januar 2016 ist er Innen- und Sportsenator der Freien und

Hansestadt Hamburg. Der 50-Jährige ist verheiratet und Vater eines Sohnes,

der 2017 zur Welt kam.

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SERIE

WIRTSCHAFT & POLITIK

Das Innenstadtgespräch

Für jede HANSEstyle trifft Hamburgs City Managerin, Brigitte Engler, Menschen, die die Innenstadt

bewegen. Diesmal: Anne-Marie Bauer, die Direktorin vom Hotel Tortue in den Stadthöfen

City Managerin

Brigitte Engler mit

Hoteldirektorin

Anne-Marie Bauer im

Foyer des seit Juni

eröffneten Tortue

Mit dem Tortue ist neues Leben in die frisch restaurierten

Stadthöfe gezogen. Welche Strahlkraft

besitzen die historischen Gebäude für die City?

Die Revitalisierung der Stadthöfe ist ein einzigartiges

Projekt. Verschiedene Baustile verschaffen von außen

bereits einen ersten Eindruck der individuellen

Wiederbelebung des Inneren: Geschäfte, Cafés,

Büros, Wohnungen und fünf idyllische Innenhöfe laden

Hamburger und Touristen zum Verweilen ein. Ein

alter Teil Hamburger Geschichte, der als Anziehungspunkt

vielen vermutlich nicht mehr präsent war. Das

wird sich nun ändern.

Tortue ist französisch für Schildkröte. Was hat es

mit dem Namen auf sich?

Das Tortue verdankt seinen Namen der Historie. Als

Hamburg ein Departement von Paris war, schlenderten

die Flaneure durch die Boulevards und lebten nach der

Kunst des Savoir-vivre. Die Schildkröte dient als Sinnbild

für diese weltberühmte Kunst sich niemals zu beeilen.

Wir möchten für unsere Gäste ein Rückzugsort inmitten

der Hamburger Innenstadt sein, der dazu einlädt innezuhalten

und zu genießen.

Welchen Reiz hat für Sie ein Standort inmitten

der Hamburger City?

Mit der perfekten Lage, zentral zwischen Elbe und

Alster, bietet unser Standort einen tollen Startpunkt

für diverse Unternehmungen. Sei es ein Spaziergang

in die Speicherstadt oder in die angrenzende

Hafencity, ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie

oder ein Shoppingbummel rund um die

Stadthöfe. Und wenn die Füße vom vielen

Laufen wehtun, sind wir ideal an das öffentliche

Verkehrsnetz angebunden.

Welche City-Tipps geben Sie jedem Ihrer Gäste mit

auf den Weg?

Da gibt es tatsächlich viel Empfehlenswertes. Für

Gäste, die gerne die Stadt zu Fuß erkunden wollen,

lohnen sich die kurzen Wege in die Speicherstadt

oder zum Hafen. Dort kann man seinen Ausflug noch

durch kulturelle, kulinarische oder musikalische

Highlights ergänzen. Für partyfreudige Gäste darf

ein abendlicher Ausflug zur Reeperbahn natürlich

nicht fehlen.

Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsort in der

Innenstadt?

Unser Treppenhof ist wunderschön, um die Zeit zu

vergessen. Während man den Torbogen zum Innenhof

durchquert, verstummen die Geräusche der Stadt.

Natürlich ist dieser idyllische Hof auch Teil meiner

Arbeit, daher verbringe ich meine restliche Zeit gerne

zu Hause oder auch mal auf der Hotel Vier Jahreszeiten-Terrasse

an der Alster.

Über Brigitte Engler

Foto: Marius Engels

Brigitte Engler ist seit dem Jahr 2006 Geschäftsführerin des City Management Hamburg. Ihre umfangreichen

beruflichen Erfahrungen erwarb die studierte Betriebswirtin zuvor in verschiedenen Tätigkeitsfeldern bei der Peek

& Cloppenburg KG in Hamburg. Parallel engagiert sich die gebürtige Münsteranerin in den Aufsichtsräten der Hamburg

Tourismus GmbH und der Hamburg Messe und Congress GmbH. Seit 2013 ist sie zudem als Vorstandsmitglied

im Tourismusverband Hamburg tätig. Das City Management wurde vor 19 Jahren gegründet und ist der Zusammenschluss

der Anlieger in der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Über 850 Partner engagieren sich in diesem

Netzwerk, um Hamburgs Innenstadt im (inter-)nationalen Wettbewerb zu stärken.

22

23


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Die Hanseatin und der

Hanseat des Jahres 2018

Zum zweiten Mal haben das Hamburger Abendblatt und HANSEstyle die Auszeichnung

„Hanseat/-in des Jahres“ verliehen. Geehrt wurden die Popsängerin Nena und

Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister, Dr. Klaus von Dohnanyi.

Der Abend war wunderbar! Etwa 120 geladene Gäste aus

Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien kamen in die traditionsreiche

Brasserie und Bar „Die Bank“, um dabei zu sein,

wenn zum zweiten Mal die Hanseatin und der Hanseat des

Jahres gekürt werden. Initiatoren der Preisverleihung sind

das Hamburger Abendblatt und HANSEstyle, die gemeinsam

mit einer Jury Persönlichkeiten auszeichnen, die sich in besonderem

Maße um die hanseatischen Werte und die Stadt

Hamburg verdient gemacht haben. Die Popsängerin Nena

und Dr. Klaus von Dohnanyi, ehemaliger Bundesminister für

Bildung und Wissenschaft und später Erster Bürgermeister

Hamburgs, verkörpern und leben die hanseatischen Werte

wie nur wenige.

„Nena zeichnet besonders aus, dass sie ihre einmalige

Erfolgsgeschichte und ihre Prominenz dafür nutzt, die

Gesellschaft zu verbessern und insbesondere die Chancen

junger Menschen zu fördern“, so die Begründung der Jury,

die von Laudator, dem Chefredakteur

des Hamburger Abendblattes, Lars

Haider, vorgetragen wurde. Bevor die

Preisträgerin auf die Bühne kam, war es

Nenas Tochter, Larissa Kerner, die noch

einmal mit bewegenden Worten untermauerte,

warum ihre Mutter diese Auszeichnung

verdient – es war ein emotionaler

Moment für Nena: „Da hatte ich

tatsächlich Tränen in den Augen. Ich

bin sehr glücklich und dankbar, dass

ich heute hier sein darf ... das berührt

mich total!“, gestand sie. Als bleibende

Erinnerung wurde der Preisträgerin ein

Diamant-Collier von Wempe überreicht,

das Nena so gut gefiel, dass sie es sofort

an- und den ganzen Abend nicht

mehr ablegte.

Sehr gute Gründe gab es auch für die

Wahl von Dr. Klaus von Dohnanyi: „Er

ist Sozialdemokrat, doch ihn zeichnet

aus, dass er zwar ein Parteipolitiker ist,

dabei aber nie die Partei an die erste

Stelle gesetzt hat, sondern das Wohl

(r.) Moderatorin Susann Atwell mit

Marketer Carsten Geyer

Die Moderatorin des Abends,

Susanne Böhm (RTL), im

Talk mit Jurymitglied Claus

Brandt (Regionalleiter

Nordost bei PwC)

„Über allem steht der

Wunsch, Menschen

Zwei Jurymitglieder und Unternehmerinnen:

Alexandra v. Rehlingen (l.) und Tessa Aust

auszuzeichnen, an denen

man sich orientieren kann.“

Jurymitglied Klaus Liedtke

Sichtlich gerührt: Nena und Dr. Klaus von Dohnanyi – die Hanseatin und der Hanseat des Jahres 2018.

Um Nenas Hals ein Diamant-Collier von Wempe, das sie als Erinnerung an die Auszeichnung erhielt

der Menschen, die er zu repräsentieren

hatte. Solch einen Politiker wünscht

sich die Jury! Nach außen rot, nach innen

frei, könnte man meinen.“ In einer

unvergesslichen Dankesrede für die

Auszeichnung erzählte von Dohnanyi

unter anderem aus seiner Zeit als Hamburger

Spitzenpolitker. Eine elegante

Uhr – eine Wempe Zeitmeister – wird

den Hanseaten des Jahres an diese

Auszeichnung erinnern.

Den Veranstaltern ist es ein besonderes

Anliegen, in diesen politisch unruhigen

Zeiten Werte wie Verlässlichkeit,

Toleranz und Weltoffenheit stärker

in den Fokus zu rücken. Jurymitglied

Klaus Liedtke sagt über die Preisverleihung:

„Über allem steht der Wunsch,

Menschen auszuzeichnen, an denen

man sich orientieren kann.“

(v.l.) Tim Jessulat (CIO der Agentur thjnk)

mit dem Immobilien-Experten, Rechtsanwalt

Thomas Bauer

Preisträgerin und Preisträger

2017: Dr. Isabella Vértes-Schütter und Reinhold Beckmann

2018: Nena und Dr. Klaus von Dohnanyi

Jurymitglied Klaus Liedtke

gründete National

Geographic Deutschland

Jury:

In diesem Jahr haben mit entschieden: Senator Frank Horch, Tessa Aust

(Geschäftsführerin Schmitz Tivoli), Brigitte Engler (Geschäftsführerin City

Management Hamburg), Vivian Hecker (Gesamtleitung Marketing und Events

beim Hamburger Abendblatt), Ina Krug (Geschäftsführerin „Die Bank“),

Unternehmerin Alexandra v. Rehlingen (Schoeller & von Rehlingen PR),

Claus Brandt (Regionalleiter Nordost und Partner bei PwC), Klaus Liedtke

(Gründer National Geographic Deutschland), Schauspieler Stephan Luca

und Verleger Christian Bauer (CKB mediahouse)

24 25


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Der Vorstandsvorsitzende der

Hamburger Hochbahn, Henrik Falk

(v.l.) Der Hanseat

des Jahres, Dr.

Klaus v. Dohnanyi,

Jurymitglied

Brigitte Engler

(Geschäftsführerin

City Management

Hamburg), Senator

Frank Horch und Dr.

Holger Liekefett (V 3

Business Consultants)

Die beiden Ehrengäste und die Gastgeber: (v.r.) Vivian Hecker (Hamburger

Abendblatt), Dr. Klaus von Dohnanyi, Nena und Christian Bauer (HANSEstyle)

(v.l.) Jacob Böhlke und Peter Wenig

(Hamburger Abendblatt) mit Nenas

Lebensgefährten, Philipp Palm

Harriet Jessulat (Signify)

Dreimal Penske Sportwagen

Hamburg: Kai Rodovsky (r.), Simone

Borchert und Max Fischer

Kristina Tröger (Club europäischer

Unternehmerinnen) mit Michael Lang

(Intendant Ohnsorg-Theater)

Schauspielerin Sandra Quadflieg mit dem

Laudator des Abends, Hamburger Abendblatt

Chefredakteur Lars Haider

Hausherrin in der „Bank“:

Jurymitglied Ina Krug

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(v.l.) Thorsten Dzulko (Standortleiter Hamburg PwC),

Christina Block (Gesellschafterin der Block Gruppe),

Autorin Franziska Heinemann-Schulte und Philipp

Steeg (Geschäftsführer Wempe Jungfernstieg)

Drei Unternehmer: (v.l.) Gerd Benoit,

Stefan Görges, Jürgen Hunke

Verkaufsfinale

auf der

Sinstorfer Höhe

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täglich 9–19 Uhr, auch sonn- und feiertags

26

Jurymitglied: der Hamburger

Schauspieler Stephan Luca

Der Preisverleihung mit köstlichem Menü

folgte für die rund 120 Top-Entscheider ein

Get-together auf der Terrasse

Alexandra v. Rehlingen (Schoeller &

von Rehlingen PR) und Unternehmer

Axel Schnoeckel lauschen der Laudatio


WIRTSCHAFT & POLITIK

Gesche und Sven Muchow (der reporter)

Spitzenmediziner unter sich: (v.l.) Dr. Philip Catalá-Lehnen (Lans

Medicum), Dr. Neda Nabavi (Fachärztin für Plastische und Ästhetische

Medizin), Professor Pavel Dufek (Schön Klinik) und Professor Karsten

Sydow (Albertinen Krankenhaus)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dream-Team: Nicole mit ihrem

Ehemann, Unternehmer

Thomas Seyer

Haben sich gemeinsam über die

Auszeichnung gefreut: Nena und

Klaus von Dohnanyi

(v.l.) Niels Natzel (Wempe), Erfolgsproduzentin

Heikedine Körting (u.a. Die drei ???) und Claus

Heinemann (Gebr. Heinemann)

Presenting Partner

(r.) Zwei Mal HANSEstyle: Marketingleiterin

Nicole Kortwinkel und

Redaktionsleiterin Kim Kunkel

(l.) Künstlerin Larissa Kerner sprach

ergreifende Worte über ihre Mutter,

Nena

Sponsoren

Unterstützer

Susanne Böhm im unterhaltsamen

Interview mit Senator Horch

Kulturmanager Tom Reichstein und

Unternehmer Johann Grau

28

29


WOTAN WILKE

MÖHRING

FRANZISKA

WEISZ

JOHN

NEUMEIER

SYLVIE

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TOMASCHEWSKY

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BOMMES

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LUCA

KAI

WIESINGER

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SCHWEINS

KOSTJA

ULLMANN

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SCHWEIGER

MORITZ

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LINDA

ZERVAKIS

ANNA

BEDERKE

STEVEN

GÄTJEN

JASMIN

GERAT

SIBEL

KEKILLI

TILL

BRÖNNER

SUSANNE

BÖHM

Die 360-Grad-Beiträge finden Sie online unter

www.hansestyle.hamburg

HAMBURG

VOLLEN HERZENS

Kunst-Agentin, Künstler-Förderin, Dreifach-Mami. Zudem ist ihr Nachname mit einer der

größten Kunstsammlungen der Welt verbunden: Jenny Falckenberg (38). Früher Reiterin, heute

spielt sie bei den Hockey-„Chixx“ und ist international vernetzt. Als Botschafterin für Krug

Champagner plant sie gerade exklusive Events unter anderem in Paris und London. Und in

Hamburg schmeißt sie mit dem „Bal du Masque“ eine der heißesten Partys des Jahres. In

HANSEstyle erzählt die Powerfrau aus ihrer Jugend zwischen Britney Spears, dem Internat in

England und ihrer Schulzeit in der Hansestadt. Außerdem verrät sie, wie sie es schafft, Beruf

und Familie zu vereinbaren und ob ein berühmter Nachname eher Fluch oder doch ein Segen ist.

Mit Fotos von Michael de Boer | Outfit: Anni Carlsson

Jenny Falckenberg. Rundum

in HANSEstyle

Fotos: Tim Wendrich (14), Ulrich Lindenthal-Lazhar (2), Michael de Boer (6)

Als ich 14 Jahre alt war, hat mein Vater angefangen, sich

intensiv mit Kunst auseinanderzusetzen. Seitdem war

es auch für mich großes Thema

Mein Vater war für mich in Sachen Kunst der größte

Einfluss. Unabhängig davon, ob mir nun gefällt was er

sammelt oder nicht.

Britney Spears, New Kids On The Block, Take That. Richtig

laut und dazu tanzen. Alles mit Choreographien fand

ich in meiner Jugend toll.

Ich bin früher Meisterschaften geritten.

Nach der Trennung von meinem

ersten Mann war mir klar,

dass ich arbeiten will. Und zwar

selbständig. Das war in vielen

Dingen ein harter Kampf. Aber

ich bin weiter und immer weiter

gelaufen. Und jetzt bin ich hier.

Kaufe ein Werk, wenn es dir

gefällt. Dann freust du dich

unabhängig von der Wertentwicklung

auch nach fünf Jahren

noch, dass du es hast.

31


Wenn ich die Kunst gut finde,

aber den Künstler nicht so gerne

mag: Damit kann ich leben.

Umgekehrt geht das nicht.

„Außer wenn du unermesslich reich bist,

kaufe Kunst aus Leidenschaft. Kaufe sie

nur, weil du sie liebst und weil du möchtest,

dass sie Teil deines Lebens wird. “

Jenny Falckenberg

Künstler mit rechter Gesinnung

würde ich nicht vertreten. Das

wäre mir den Profit nicht wert

und ich könnte es auch als Mutter

nicht rechtfertigen.

Jeder Künstler braucht Zeit, um

sich zu etablieren.

Am besten nimmt man junge

Künstler in Ausstellungen mit

bekannteren Künstlern auf –

damit sie gesehen werden.

Ich brauche kein Monopol

auf die Künstler. Mir ist es am

liebsten, wenn sie weltweit in

anderen Galerien, mit denen

ich zusammenarbeite, ausgestellt

werden.

Ich bin beruflich sehr viel unterwegs.

In Deutschland, aber

auch international. Gerade

komme ich aus Monaco, direkt

davor war ich für ein paar Tage

in München.

Mit kleinen Kindern wäre

dieses Leben überhaupt nicht

möglich. Mein Mann ist Sportkommentator

und arbeitet in

den meisten Fällen abends und

nachts. So klappt es mit unserer

Aufteilung ganz gut. Dafür

bin ich ihm wirklich dankbar.

Ich bin dreifache Mutter. Klar,

man kann es Patchwork nennen.

Aber wir sind eine richtige

Familie.

An Männern finde ich sexy,

wenn sie sportlich und team-

32 33


fähig sind. Ich muss wissen, dass mich der Mann in den

Arm nehmen und beschützen kann.

Abitur habe ich auf der internationalen Schule in Hamburg

gemacht. Zuvor war ich in England auf dem Internat

und kam mit der Mittleren Reife zurück.

Was man auf dem Internat lernt, was man im normalen

Schulbetrieb nicht lernt? Bierflaschen mit Feuerzeugen

zu öffnen.

Durch die Zeit, die ich in der Jugend nicht zu Hause war,

bin ich wahnsinnig offen geworden. Ich kann mich in

fast allen Situationen schnell akklimatisieren. Wo andere

vielleicht anfangen zu lamentieren, suche ich schon

nach einer Lösung.

Im Anschluss an das Abitur bin ich für zwei Jahre in

die USA gegangen und habe dort Kriminalpsychologie

studiert, später in Deutschland Psychologie. Anschließend

noch Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt

Marketing.

Ich habe sehr jung geheiratet. Aus dieser ersten Ehe

stammen meine beiden Jungs.

Im Alter von 21 Jahren habe ich meinen ersten Sohn

bekommen.

„Wenn ich nach

solchen Tagen nach

Hause komme, freue

ich mich natürlich

sehr auf zu Hause.

Aber an Wäschewaschen

denke ich dann

ganz sicher nicht. “

Jenny Falckenberg

Mein Mann und ich kochen

gerne zusammen und probieren

dabei gerne viel Neues aus.

Aber wenn man meine Kinder

nach ihrem Lieblingsessen

fragt: Spaghetti Bolognese.

Ich liebe Gulasch, Rouladen und

Grünkohl. Jetzt habe ich Hunger.

Falckenberg. Der Name ist in

meinem Beruf Fluch und Segen.

Der Name ist ein bisschen die

Nadel in meinem Fleisch. Aber

das ist gut – es treibt mich an.

Wegen meines Namens stellen

viele Menschen sehr hohe

Erwartungen an mich.

Klar, der Name ist ein Türöffner.

Aber durch die Tür musst du

selber durchgehen. Und der Flur

danach ist ziemlich lang.

Es ist nicht schwierig, hoch

geschossen zu werden. Es ist

schwierig, oben zu bleiben.

Als junge Mutter hast du eine besondere Leichtigkeit.

Mit Anfang zwanzig weißt du noch nicht, was alles

Schlimmes passieren könnte. Man geht einfach davon

aus, dass alles gut wird.

Mit Jenny Falckenberg

am Set. Langweilig wird

es mit ihr nie

Humor und Hartnäckigkeit

sind meine Stärken. Und ich bin

herzlich und empathisch.

Charmant, humorvoll, direkt – und lieber laut als leise: Jenny Falckenberg

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Die Erfahrung macht das Leben.

Man sollte in der Beziehung seinen Kindern immer ein

Vorbild sein können. Wenn es nicht mehr geht, dann

geht es nicht mehr. Dann darf man auch nicht wegen

der Kinder zusammenbleiben.

Mein jetziger Mann war der weltbeste Hockeyspieler.

Einmal am Tag essen wir mit der Familie zusammen.

Das ist ein festes Ritual.

34


„Ich habe mir mein Standing

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Verlässlichkeit ist mir besonders wichtig. Ich komme

zum Beispiel nie zu spät.

Ehrlichkeit und Loyalität bedeuten mir viel.

Hamburg hat ein sehr interessiertes Publikum. Und

die notwendige Finanzkraft. Vor allem haben wir viele

Menschen in der Stadt, die Kultur machen und fördern

wollen. Damit sind wir als Kulturstandort weit vorn.

Mittags gehe ich gerne in Die Bank, ins Henriks oder ins

Tarantella. Abends ins Casse-Croûte – das ist besonders

zum Gänseessen ein Highlight.

Die Dachterrasse vom Hotel

Fontenay ist wirklich gelungen.

Ich bin seit zwölf Jahren in

einer Hockeymannschaft: im

HTHC bei den „Chixx“. Es ist das

coolste Frauen-Team. Und ich

danke meiner Kapitänin dafür,

dass sie mich immer wieder im

Sturm spielen lässt.

Für Make-up und Haare, gerade

für Schneiden und Färben, ist

selbst erarbeitet. Mich nervt

es, wenn jemand sagt, ich sei

nur wegen meines Namens

so weit gekommen. Denn das

stimmt null.“

Jenny Falckenberg

mein Favorit Jörg Oppermann. Für

Make-up ist auch Wendy Verdin-Kohlmeier

am Eppendorfer Baum ein Tipp.

Meine Hamburger Lieblingsdesignerinnen

sind „Anni Carlsson“ und „SoSUE“.

Und für daily wear mag ich Closed.

Über Jenny Falckenberg

1980 in Hamburg geboren. Mittlere Reife macht

Jenny Falckenberg im Internat in England, das

Abitur an der Internationalen Schule in Hamburg.

Nach dem Studium der Psychologie und

einem Abschluss in Kommunikationsdesign

macht sie sich als Kunst-Agentin selbständig.

Mit ihrer Leideschaft für Kunst ist die Galeristin

in der Familie nicht alleine: Ihr Vater, Professor

Dr. Harald Falckenberg, besitzt eine der größten

Kunstsammlungen der Welt. Jenny Falckenberg

ist Mutter dreier Kinder und mit dem

Hockey-Olympiasieger und Sportkommentator

Christian Büdi Blunck verheiratet.

Zudem engagiert sie sich für die Vereine Sternschnuppe

und Kitz 4 Kids. Hinweis: Am 17. November

2018 steht wieder die große Kitz 4 Kids

Gala im Grand Elysée Hotel Hamburg an, wo

Geld für Kinder gesammelt wird, die es dringend

brauchen.

Tipp: Dreimal im Jahr veranstaltet Jenny Falckenberg

im Restaurant Bastion den Salon

d´art. Bei Musik und leckerem Menu stellt sie

interessante Künstlerinnen und Künstler vor.

Fotograf: Michael de Boer

Hair- & Make-up: Manoila Baydemir / Bigoudi

05.10.18 –

Große Freiheit 36

SEASICK STEVE

07.10.18 –

Uebel & Gefährlich

AGAINST THE

CURRENT

support: THE FAIM

09.10.18 –

Barclaycard Arena

JASON DERULO

11.10.18 – Laeiszhalle

PER GESSLE'S

ROXETTE

12.10.18 –

Uebel & Gefährlich

YELLOW DAYS

15.10.18 – Laeiszhalle

THE MYSTERY OF

THE BULGARIAN

VOICES FEAT.

LISA GERRARD

17.10.18 – Gruenspan

KOVACS

17.10.18 – Mehr! Theater

SASHA

19.10.18 – Knust

MY BABY

20.10.18 – Gruenspan

JESPER MUNK

support: OLMO + MATHILDA

20.10.18 – Mehr! Theater

JOHN BUTLER

TRIO

22.10.18 –

Uebel & Gefährlich

ROOSEVELT

25.10.18 – Docks

LEON BRIDGES

25.10.18 – Mojo Club

NILS WÜLKER

25.10.18 –

Nochtspeicher

LEMAITRE

& DAGNY

26.10.18 – Fabrik

THE KILKENNYS

27.10.18 – Laeiszhalle

ANGELO

BRANDUARDI

28.10.18 – Knust

SHARON SHANNON

+ BAND

29.10.18 – Docks

JORJA SMITH

support: MAVERICK SABRE

29.10.18 – Markthalle

CONNAN

MOCKASIN

30.10.18 – Knust

METRIC

30.10.18 – Fabrik

ARRESTED

DEVELOPMENT

02. & 03.11.18 –

Kampnagel

ÜBERJAZZ

05.11.18 –

Uebel & Gefährlich

GENETIKK

06.11.18 – Laeiszhalle

an evening with

PETER CETERA

09.11.18 – Docks

CHVRCHES

11.11.18 – Laeiszhalle

KLAUS HOFFMANN

& BAND

14.11.18 – Mojo Club

OSCAR AND THE

WOLF

14.11.18 – Knust

VENNART

15.11.18 – Mojo Club

ALINA BARAZ

16.11.18 – Mojo Club

NIGHTMARES

ON WAX

17.11.18 – Fabrik

THE IRISH FOLK

FESTIVAL

18.11.18 –

Elbphilharmonie, kl. Saal

LISA BASSENGE

TRIO

21.11.18 – Nochtwache

THE LAST

BANDOLEROS

23.11.18 – Mojo Club

BERNHOFT &

THE FASHION

BRUISES

support: LAWRENCE

24.11.18 – Mehr! Theater

KYLIE MINOGUE

25.11.18 – Docks

SHINEDOWN

opener: PRESS TO MECO

support: STARSET

25.11.18 – Mojo Club

NICOLA CONTE

& SPIRITUAL

GALAXY

01.12.18 – Mehr! Theater

LIL PUMP

04.12.18 – Mehr! Theater

NILS LANDGREN:

CHRISTMAS WITH

MY FRIENDS

04.12.18 – Mojo Club

JUDITH

HOLOFERNES

16.12.18 – Sporthalle

CYPRESS HILL

07.02.19 –

Elbphilharmonie, kl. Saal

VIKTORIA

TOLSTOY &

JACOB KARLZON

08.02.19 –

Große Freiheit 36

MAX MUTZKE

& MONOPUNK

13.02.19 – Mojo Club

PRIME CIRCLE

support: MAKE PLAIN

16.02.19 – Sporthalle

GOOD CHARLOTTE

opener: BOSTON MANOR

support: MOOSE BLOOD

21.02.19 – Mehr! Theater

ERSTE ALLGEMEINE

VERUNSICHERUNG

›Alles ist erlaubt – 1000

Jahre EAV‹ Abschiedstour

17.03.19 – Fabrik

JOOLS HOLLAND

& MARC ALMOND

04.10.18 – Bright Light Bright Light, Nochtwache

09.10.18 – Conner Youngblood, Molotow // 10.10.18 – Palace, Molotow

12.10.18 – Me + Marie, Nochtwache // 19.10.18 – Palace Winter, Molotow SkyBar

20.10.18 – Dark Rooms, Prinzenbar // 22.10.18 – Slaves, Knust

25.10.18 – Caligula's Horse, HeadCrash // 11.11.18 – Noah Kahan, Molotow

11.11.18 – Welshly Arms, Logo // 13.11.18 – The Grand East, Nochtwache

15.11.18 – Pale Grey, Turmzimmer (Ue&G) // 19.11.18 – The Holy, Nochtspeicher

13.12.18 – All The Luck In The World, Knust // 20.12.18 – Odeville, Knust

21.12.18 – Torfrock, Sporthalle

03.01.19 – Alin Coen & STÜBAphilharmonie, Laeiszhalle

28.01.19 – Lejana, Nochtspeicher

36

TICKETS: → (0 40) 4 13 22 60 → KJ.DE


OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE

So nah und kein bisschen fern

Heiße Temperaturen und unzählige

Sonnenstunden haben Ostsee-Besuchern

und Einheimischen einen unvergesslichen

Sommer beschert. Umso schöner, dass der

goldene Herbst nahtlos hieran anknüpft

und einiges an Programm bereithält.

HANSEstyle freut sich auf die Nebensaison

an der Lübecker Bucht und hat sich

mit Gastgeberinnen und Gastgebern vor

Ort getroffen, um ihnen die besten Tipps

für kühlere Tage zu entlocken und über

bevorstehende Projekte zu sprechen.

Den Anfang macht Jacqueline Felsmann

vom Tourismus-Service Grömitz

Jacqueline Felsmann über ...

Für Jacqueline Felsmann einer der schönsten

Plätze: der Fahrradweg entlang des Grömitzer

Yachthafens

... die Sommersaison 2018

Der Sommer war für Einheimische und Urlauber ein absoluter

Rekordsommer. An so viel Strandwetter am Stück können sich

wohl nur die wenigsten Grömitzer erinnern. Nach dem regenreichen

letzten Jahr war das vor allem für unsere Leistungsträger

wie Restaurantbetriebe, Strandkorbvermieter und Freizeitanbieter

jeglicher Art ein Segen. Und auch unsere Zimmervermittlung

ist diesen Sommer ins Schwitzen gekommen – nahezu jedes

Bett war ausgebucht und die Bedingungen für Outdoor-Veranstaltungen

waren optimal.

38 39


OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

Jacqueline Felsmann über ...

Lensahn

Grube

Dahme

Heiß, heißer, 850° C

Hakim Abazi: Grömitzer Vollblutgastronom

... den Reiz der dritten Jahreszeit und die Wintermonate

Dick eingemummelt am Strand spazieren zu gehen und

sich die salzige, klare Ostseeluft um die Nase wehen zu

lassen ist ein Hochgenuss. Das Treiben mit einem heißen

Kakao in der Hand aus einem der Cafés auf der Promenade

zu beobachten, während die Herbstsonne im Gesicht

kitzelt, ist natürlich auch schön. Und da gibt’s gerade in

den Ferien einiges zu sehen. Zum Beispiel, wenn beim Drachenfest

die bunten Riesen am Himmel tanzen oder das

Lichtermeer Ende Oktober den Seebrückenvorplatz und die

Seebrücke erstrahlen lässt. Wer die Ruhe schätzt und den

Strand fast für sich allein haben möchte, kommt im winterlichen

Grömitz auf seine Kosten. Und sind die Tage etwas

rauer, freut man sich auf wärmende Momente in der Panorama-Sauna

mit Blick auf die Ostsee oder den knisternden

Kamin in der Ferienwohnung.

... das OstseeFerienLand als Fahrradfahrerparadies

Mit über 300 Kilometern Radweg ist die Region einfach ideal

für entspanntes Radeln mit ganz viel „Ausguck“. Der Weg

entlang der Steilküste, oberhalb des Yachthafens von Grömitz,

ist wohl die „Loge“ aller Radtouren. Auf der einen Seite

wechseln sich verschiedenste Felder und Wiesen ab, auf der

anderen Seite schweift der Blick stets über das Meer – mal

kristallblau und klar, mal smaragdgrün – immer eine Augenweide

und ein absoluter Ruhepool. So kann man die Region

erkunden und gleichzeitig aktiv werden. Und während einer

ausgiebigen Tour gibt es am Wegesrand zahlreiche Möglichkeiten,

bei einem Stück Kuchen oder Fischbrötchen wieder

Kräfte zu tanken und sich zum Abschluss mit einem guten

Essen zu belohnen.

... bevorstehende Highlights 2019

Die Fahrradwoche im Mai kann ich nur jedem Zweirad-Fan

ans Herz legen. Gemeinsam mit ortskundigen Guides geht

es durch das ganze OstseeFerienLand und zu den schönsten

Plätzen. Generell gibt es im Frühling und Sommer wieder viel

zu erleben. Ob auf dem Wasser, am Strand oder entlang der

Promenade – es warten zahlreiche Musikveranstaltungen,

sportliche Wettkämpfe, kulinarische Feiertage wie der Weltfischbrötchentag

und das Strandfrühstück oder die Künstlerpromenade

„GRÖMENADE“.

40

Über Jacqueline Felsmann

Grömitz

Entdecker-Tipp für Radfahrer: die Rund Tour

Kellenhusen

Entlang der Küste radeln Sie von Grömitz nach Kellenhusen

über Dahme und Grube bis in das grüne

Zentrum Ostholsteins nach Lensahn. Die knapp

65 Kilometer lange Strecke ist auch für Einsteiger

geeignet und führt durch alle fünf Orte des Ostsee-

FerienLandes. Und ganz nebenbei entdecken Sie

Highlights wie die Erlebnis-Seebrücke Kellenhusen

oder den Leuchtturm Dahmeshöved.

... Gründe, warum jeder Hamburger Grömitz

ein Mal besuchen sollte

Ein einziges Mal reicht kaum, um Grömitz richtig kennenzulernen

und zu entdecken. Es sei denn, man plant einen längeren

Aufenthalt. Warum? Für manche ist es der acht Kilometer

lange, weiße Sandstrand, für andere der Yachthafen

oder die entspannte Atmosphäre an der Wassersportschule,

andere wieder schätzen die naturbelassene Steilküste oder

den Lensterstrand oder das wohl schönste Höhenfeuerwerk

an Deutschlands Ostseeküste „Ostsee in Flammen“ oder den

Bummel auf Promenade und Seebrücke oder oder oder... All

das an einem Tag erleben? Unmöglich!

1993 geboren und aufgewachsen in Grömitz, ging es für Jacqueline Felsmann nach dem Abitur zunächst nach Hamburg.

Dort absolvierte sie ein dreijähriges Hotel-, Tourismus- und Eventmanagement-Studium. Es folgte der Berufseinstieg im

Marketing für das Hotel Weissenhaus Grand Village Resort & Spa an der Hohwachter Bucht, im Anschluss wechselte

sie zum Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. nach Scharbeutz. Seit August 2017 arbeitet Jacqueline Felsmann im Bereich Marketing

und Pressearbeit des Tourismus-Service Grömitz.

Foto: Marius Engels, OstseeFerienLand | Text: Kim Kunkel

HANSEstyle: Ist der Name „850° C Steaks & Mehr” Programm?

Hakim Abazi: Ich habe mich mit meinem Konzept an klassischen

amerikanischen Steakhäusern orientiert, doch es gibt

einen heißen Unterschied: Wir bereiten das Fleisch mit einem

Southbend-Grill zu, der Temperaturen von bis zu 850 Grad erreicht.

Durch die große Hitze karamellisiert das austretende

Eiweiß zu einer aromatischen Kruste. Innen bleibt das Steak

wunderbar zart und saftig. Ich möchte meinen Gästen ein besonderes

Geschmackserlebnis bieten, weil Essen für mich viel

mit Kultur zu tun hat. Satt werden kann man überall – genießen

nicht. Und mit meinem Spezialgrill bin ich in Grömitz der einzige,

der nächste steht in Hamburg.

Welches Gericht auf Ihrer Karte ist Pflicht?

Es kostet zwar etwas mehr, aber wenn jemand die Eigenschaften

unseres Spezialgrills voll auskosten möchte, würde ich ihm

ein 400 Gramm US Rib-Eye Steak empfehlen. Das Zusammenspiel

von Fett, Eiweiß und Wasser im Fleisch ergibt unter der

Hitze des Grills ein perfektes Ergebnis. Wir bieten auch sehr

hochwertiges regionales Färsen-Rindfleisch aus Mecklenburg-

Vorpommern an. Von der Fleischqualität und den Standards

unserer Zulieferer überzeuge ich mich persönlich.

5-Sterne-Auszeit im Ostseebad Grömitz

Hakim Abazi hat für sein Steakrestaurant

einen Spezialgrill aus den USA importiert

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Sechs Minuten vom Strand entfernt befinden sich in der 5-Sterne

Ferienwohnungsanlage acht Appartments, jedes hat eine Sauna,

18 qm große Südterrasse mit zwei Wellnessliegen, Balkonmöbeln sowie

Fußboden-heizung und elektrische Jalousien an allen Fenstern.

Außerdem gibt es vier Wohnungen im Erdgeschoss mit jeweils zwei

Schlafzimmern, drei Wohnungen haben einen separaten Eingang.

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Telefon: 04562 2251021 | Mobil 0171 6205819

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OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

Genießen Sie

DEN HERBST

Vier besondere Grömitz-Tipps

für die „goldene“ Jahreszeit

Christiane Berrer mit

Hund Wookie vor

ihrem Backsteinhaus

Wohlfühlferien mit Backstein Deluxe

Womit sie ihre Gäste glücklich macht und warum sie aus tiefstem Herzen an

den Mauern ihrer Ferienhäuser hängt, erfahren Sie hier von Christiane Berrer

Das Backsteinhaus stand schon nah dem Strand am Ende

der Stettiner Straße, als Grömitz noch ein Fischerdorf und

Christiane Berrer ein kleines Mädchen war. Ihre Eltern hatten

in den 50er Jahren zunächst mit der Vermietung einzelner

Zimmer begonnen, später wurden eher bescheidene

Ferien-Apartments daraus. Sie selbst lebte mit ihrer eigenen

Familie als freischaffende Künstlerin in München. Doch die

Gedanken der kreativen Grömitzerin wanderten immer wieder

in die Heimat: „Ich habe mir überlegt, wie ich das Erbe

meiner Eltern erhalten und gleichzeitig etwas eigenes daraus

machen kann. Es war mir ein Anliegen, die Vermietung

auf einem neuen Level fortzuführen und so wurde die Idee zu

Backstein DeLuxe geboren.“ In aufwändigen Restaurationsund

Umbauarbeiten entstand nach von ihr selbst gefertigten

Entwürfen 2008 ein Feriendomizil mit drei Gästehäusern und

hohem Komfort. „Wir kümmern uns auch um individuelle

Wünsche, zum Beispiel gibt es einen Einkaufsservice, damit

der Kühlschrank schon bei der Ankunft gefüllt ist. Unsere

Gäste dürfen ihre Hunde mitbringen und wer mit Baby anreist,

bekommt vom Wickeltisch bis zur Treppensicherung alles,

was er braucht. Ein Strandkorb am Meer ist in der Buchung

inklusive. Und auch eine gemütliche Nacht im Schlafstrandkorb

ist möglich. Unsere Gäste müssen sich eigentlich um

nichts kümmern“, lächelt die Unternehmerin zufrieden. Mittlerweile

umfasst das Portfolio von Backstein DeLuxe neben

dem Backsteinhaus auch die 2010 fertiggestellte Backsteinvilla

sowie die 2013 eröffnete Backsteinkate. Die Mischung

aus Komfort in uriger Umgebung wissen laut Christiane Berrer

Urlaubshungrige aus ganz Deutschland zu schätzen. Den

Großteil machen aber Gäste aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachen,

Schleswig-Holstein und Hamburg aus. „Durch die

schnelle Erreichbarkeit kommen in den Wintermonaten sehr

viele Wochenendgäste aus Hamburg, was für uns von unschätzbarem

Wert ist.“

Ihre Tipps für einen Kurztripp nach Grömitz?

„Anfangen würde ich mit einem Spaziergang an unserem

feinsandigen, weitläufigen Strand – der ist an der Lübecker

Bucht einmalig. Entlang der Promenade gibt es tolle Möglichkeiten

einzukehren, ein Glas Wein zu genießen oder

etwas Leckeres zu essen. Bei gutem Wetter kann ich jedem

eine Partie Boule in unserem schönen Kurpark empfehlen.

Und wenn es zu kalt ist oder regnet, lockt die Sauna in der

behaglichen Backsteinkate.“

Christiane Berrer

Sie wurde 1960 in Lübeck geboren, wuchs in Grömitz auf

und absolvierte ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin

im Harz. Mit ihrem Mann und drei gemeinsamen Kindern

lebte sie später für zehn Jahre in München.

Text: Kim Kunkel | Foto: Marius Engels

Fotos: Tourismus-Service Grömitz (2)

Tauchgondel

Unternehmen Sie in der weltweit neuartigen Tauchgondel

einen Tauchgang trockenen Fußes in die Ostsee. Dabei

erhalten Sie Erläuterungen über die Tiere und Pflanzen,

die je nach Sicht und Jahreszeit zu beobachten sind.

Der Film „Die Ostsee 3D“ entführt Sie zudem auf eine

Reise durch die Geheimnisse der Ostsee.

Tauchgang ca. 40 Minuten, Öffnungszeiten wetterbedingt

ab 10 Uhr

www.tauchgondel.de

Zum Anfassen: Der Zoo Arche Noah

Das Ostseebad Grömitz beheimatet einen über 10 Hektar

großen und liebevoll angelegten Zoo mit Affe, Kamel,

Löwe und mehr. In dem familiengeführten Betrieb

lassen sich verschiedenste Tiere unserer Erdkontinente

beobachten und häufig sogar streicheln und füttern. Bei

kostenfreien Führungen, jeweils um 11 und 15.30 Uhr, erzählen

die Tierpfleger spannende Geschichten über die

Zoobewohner.

Geöffnet täglich ab 9 Uhr. Bis Einbruch der Dunkelheit.

www.zoo-arche-noah.de

Grömettage

Leidenschaftliche Grömitzer Küchenchefs warten mit

ganz besonderen Köstlichkeiten der eigenen Küche auf

und bieten genussreiche Erlebnisse während fünf „duftender“

Wintermonate.

www.groemettage.de

Grömitzer Welle

Die Badelandschaft der Grömitzer Welle bietet eine Menge

Abwechslung und Badespaß für jede Generation – bei

Lufttemperatur von 33 Grad und aufbereitetem 27 bis 33

Grad warmen Ostseewasser. Im großen Wellenbecken

heißt es alle 30 Minuten zwischen 10 und 20 Uhr „Wellen

marsch“ und man kann 1 Meter hohe Surfwellen erobern.

Darüber hinaus sorgen die fast 70 Meter lange

Wasserrutsche und der Strömungskanal für weitere Action.

Kleine Abenteurer plantschen und toben im Becken,

mit ganz viel Wasserspielzeug und einer kleinen Rutsche.

Geöffnet täglich von 7 bis 22 Uhr

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Tauchen, ohne nass zu werden:

die Tauchgondel in Grömitz

Ristorante

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Telefon: 04364 17 59

Waldstr. 5 | 23746 Kellenhusen

42

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OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

Über Michael Beese & Oliver Hintze

Starkes Team: die Brüder

und Unternehmer Michael

Beese (l.) und Oliver Hintze

(r.) in der Wurstbude an der

Kurpromenade 54

„Pier 54“ täglich ab 11 Uhr offen – auch im Winter

„Wir haben nun ganzjährig geöffnet“, sagt Oliver

Hintze. Als gelernter Hotelfachmann weiß er, wie

wichtig Flexibilität ist. „Die Saison wird von Jahr zu

Jahr länger. Sie beginnt mittlerweile im März und endet

im November. Zwischendurch liegen Weihnachten

und Silvester. In einem so touristisch geprägten

Ort wie Grömitz kann man es sich nicht mehr erlauben,

drei Monate zuzumachen. Auch wenn's kalt ist,

gibt es bei uns auf die Schnelle etwas zu essen.“

Außerdem: Die Passage mit ihren rund 60 Sitzplätzen

kann in Teilen und sogar komplett für Veranstaltungen

oder private Feierlichkeiten gemietet werden.

Für das Design und die funktionale Innenarchitektur

war übrigens das Hamburger Unternehmen Flötotto

verantwortlich. Und auch kulinarisch haben sich die

Gastronomen für das Angebot der neuen Passage

in der Hansestadt inspirieren lassen. Da stellt sich

den Nordlichtern die Frage: Wo gibt’s denn nun das

bessere Fischbrötchen? „Ganz klar in Grömitz“, lacht

Hintze und guckt aufs Meer. „Hier schwimmt der

Fisch noch vor der Tür.“

Die Brüder wuchsen gemeinsam in Grömitz

auf. Der 1965 geborene Michael absolvierte

Anfang der 80er Jahre eine Lehre zum Koch

im Hamburger Grand Hotel Atlantic. Es folgten

weitere Stationen in deutschen Spitzenrestaurants,

wo er unter anderem von Alfons

Schuhbeck und Eckart Witzigmann lernen

konnte. Mit einem Studium an der staatlichen

Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe

in Heidelberg rundete der heute 53-Jährige

sein gastronomisches Know-how ab. Oliver

Hintze ist gelernter Hotelfachmann mit

Lebensmittelpunkt in Hamburg. Als Spezialist

für den Vertrieb sammelte der 47-Jährige mitunter

beim HSV, der Stella AG, der heutigen

Barclaycard Arena sowie dem Premiumimmobilienmakler

Dahler & Company vielfältige

Berufserfahrung. Mittlerweile sind Michael

Beese und Oliver Hintze für das Familienunternehmen,

die Sachau KG in Grömitz, tätig.

Gemeinsam mit Mutter Helga und Bruder Jörn

sind sie für die Vermietung zahlreicher Gewerbeobjekte

vor Ort zuständig – darunter auch

die Passage „Pier 54“. Neben der Familie,

spielen Sport, Kulinarik und Reisen eine große

Rolle im Leben der beiden.

44

Aus alt mach neu ...

… und immer mit Meerblick

Seit 1983 ist die Passage „Pier 54“ an der Grömitzer Strandpromenade

ein traditionsreicher Treffpunkt. Um ihn auch für künftige Generationen

zu erhalten, ist ein neues Gastrokonzept entstanden. Michael Beese und

Oliver Hintze erzählen, was es Neues an alter Stelle zu entdecken gibt.

„Wir haben den Charme der 80er rausgekehrt und

versucht, einen Food-Court zu schaffen, der zeitgemäß

ist und den hohen Ansprüchen unserer Gäste

an Vielfalt und Qualität gerecht

wird“, so Eigentümer

Michael Beese. Konkret

heißt das: Auf rund 300

Quadratmetern Fläche haben

vier unterschiedliche

Gastrokonzepte Platz gefunden.

Das Bistro Piccolo

bringt italienisches Flair

an die Promenade und setzt auf kulinarische Klassiker

wie Pizza und Pasta. Nebenan bei Asia Thang

rufen Sushi, Nudel- und Reisgerichte die Liebhaber

„Wir bieten kulinarische

Vielfalt in zentraler Lage.“

Michael Beese

fernöstlicher Küche auf den Plan. Wer Lust auf frischen

Fisch mit Meerblick hat, wird im Fish & Coffee

glücklich. Und die hausgemachte Currysauce in

der Wurstbude sollte sich

kein Bratwurstfan entgehen

lassen! „Durch die zentrale

Lage inmitten der Flaniermeile

bieten wir einen unkomplizierten

Anlaufpunkt

für alle Strandgäste. Man

kann schnell etwas to go

holen, hat durch die moderne

und liebevolle Gestaltung aber auch eine hohe

Aufenthaltsqualität. Und es ist für jeden Geschmack

etwas dabei“, erläutert Beese weiter.

Text: Kim Kunkel | Foto: Marius Engels

Hamburg

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Es muss ja nicht immer Sommer sein:

Wer im Urlaub vor allem Erholung sucht, wird im winterlichen

Grömitz an der Ostsee fündig. Menschenleere, schier endlose

Strände, das Ostseewasser starr erfroren, die Wintersonne strahlt

vom blauen Himmel. Genießen Sie bei einem Spaziergang diese

friedliche Atmosphäre und den frischen salzigen Wind, der den

Kopf wieder frei macht für das Wesentliche.

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OSTSEE SPEZIAL

Glanzpunkte

Am Wochenende der Zeitumstellung

erwartet Sie ein Lichtermeer

entlang der Ostseeküste.

(oben) Beleuchtete Seebrücke in Grömitz

Timmendorfer Strand –

26. bis 28. Oktober

Der kunstvoll illuminierte Strandpark

bietet zum Einbruch der Dunkelheit ein

einzigartiges Ambiente. Die Besucher

können sich auf spektakuläre Feuershows

und Feuerkünstler freuen und

auf riesige Stelzenläufer in beleuchteten

Kostümen und verschiedene Walk Acts.

Die bunten Lichtinstallationen bieten

ein farbenfrohes Lichterspiel. Das Programm

startet am Freitag ab 14 Uhr, am

Samstag und Sonntag ab 12 Uhr. Kostenfrei

und Open Air. Auch für die kleinen

Besucher wird die Timmendorfer Strand

Niendorf Tourismus GmbH an beiden Tagen

etwas Besonderes zum Mitmachen

parat haben.

Kellenhusen – 27. Oktober

In Kellenhusen erwartet Sie um 18 Uhr ein

Fackelumzug der Wald Piraten mit „Lübecks

Freibeutermukke“ und eine Feuershow

durch den Ort zum Kurzentrum.

Anschließend gibt es eine Illuminationsschau

und ein kleines Strandfeuerwerk

– dazu Spanferkel und leckere Getränke.

Grömitz – Lichtermeer mit Musik vom 24. bis 28. Oktober

Erleben Sie den Strand von einer ganz neuen, leuchtenden Seite: Täglich

nach Einbruch der Dunkelheit wird die 398 Meter lange Grömitzer

Seebrücke mit unzähligen LED-Lichtern illuminiert und erstrahlt

in bunten Farben. Auf dem Seebrückenvorplatz wartet nach einer der

zahlreichen Fackelwanderungen durch den herbstlichen Ort bereits

ein liebevoll dekoriertes, durchsichtiges Zelt, so dass die Gäste auch

von hier aus den Blick auf die leuchtende Ostsee haben. Bei warmen

Getränken, Live Musik und kleinen Shows lässt es sich ganz wunderbar

in den Herbstabend hineinleben.

Musikalisch erfreuen Sie ab 18 Uhr:

Singer & Songwriter „Lukas Kowalski“ –

Mittwoch, 24. Oktober

Rock & Pop mit „Joe Green“

Donnerstag, 25. Oktober

Rock ‘n’ Roll-Show mit dem

Rockabilly Trio „Biggs B Sonic“ –

Freitag, 26. Oktober

Blues, Swing & Rock´n Roll mit dem

Duo „Andrew Martin“ –

Samstag, 27. Oktober

Pop, Soul und Jazz mit der

Pianistin und Sängerin „Debby Smith“ –

Sonntag, 28. Oktober

Fotos: Tourismus-Service Grömitz (2),

Großer Lichterumzug

Am Samstag, 27. Oktober, startet am

Seebrückenvorplatz um 18 Uhr der große

Lichterumzug durch Grömitz. Mit bunten

Laternen, Fackeln und Musik geht es

durch den Ort bis zurück zum Seebrückenvorplatz.

Highlight dort ist um 21

Uhr ein Höhenfeuerwerk.

Fackelmarsch

48


Traumhochzeit

an der Ostsee

URLAUB AN DER OSTSEE

Heiraten am Strand …

… und schon heute die Location auswählen und sichern

Das Meer und der Strand an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins bieten für die Hochzeit

einzigartige Kulissen. Ob Leuchtturm, Schiff, Seebrücke oder unter freiem Himmel direkt mit

den Füßen im Sand – Heiratswillige haben die „Qual der Wahl“

An Bord der Viermastbark Passat in Travemünde in den

Hafen der Ehe segeln. Auf dem historischen Großsegler,

können sich Verliebte in drei unterschiedlichen Räumlichkeiten

von März bis Oktober trauen lassen. Im Anschluss

kann in den Veranstaltungsräumen auf der Passat bis

in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden.

Bei Sonnenaufgang hat das Brautpaar von hier den

besten Blick auf die rosarot leuchtende Traveeinfahrt.

www.luebeck.de

50

Auf der 398 Meter langen Seebrücke im Ostseebad Grömitz

können sich begeisterte Ostsee- oder Grömitz-

Fans das Ja-Wort geben. Auf dem Brückenkopf mit dem

Blick bis rüber nach Boltenhagen oder ganz exklusiv

„unter Wasser“ in der Tauchgondel mit bis zu 28 Gästen

– gleich zwei besondere Locations stehen zukünftigen

Eheleuten hier für einen unvergesslichen Tag bereit.

www.groemitz.de/seebruecke

Wild, romantisch und mit einem zauberhaften Blick über die

Lübecker Bucht – das zeichnet eine standesamtliche Trauung

in 29 Metern Höhe auf dem Dahmer Leuchtturm aus. In ganz

kleinem Kreis mit bis zu sieben Gästen steht das Trauzimmer

in luftigen Höhen für den schönsten Tag des Lebens bereit.

www.dahme.com/leuchtturm.php

Zwischen Wald und Wellen, im familiären Ostseebad Kellenhusen,

kann der Bund der Ehe auf der Erlebnisseebrücke

eingegangen werden. Um den schönen Moment abzurunden,

verewigt sich das Brautpaar im Anschluss an

die Trauung mit einem Liebesschloss an der Seebrücke.

www.kellenhusen.de

Weitere Informationen zu einer Hochzeit an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins

erhalten Sie beim Ostsee-Holstein-Tourismus e.V.

Fotos und Text: Ostsee-Holstein-Tourismus e.V.

Z Gas Fn

Ein Urlaub im Strandhotel LUV ist so behaglich und großzügig, als wären Sie zu Hause. Das Boutique Hotel

Strandhotel LUV in Niendorf/Ostsee wurde 2016 eröffnet und verbindet nordische Klarheit mit modernem

Ambiente. Der freie Seeblick? Ob aus den seeseitigen Zimmern oder aus dem großzügigen Wintergarten:

die traumhafte Strandlage ist Balsam für die Seele. Das charmante Restaurant „Strandküche LUV“ setzt

kulinarische Glanzpunkte, wenn Wind und Weite hungrig machen.

Strandhotel-LUV-265076317167562/

Öffnungszeiten der Rezeption:

8:00 – 18:00 Uhr

Pi:

Die exquisiten Zimmer bieten viel Raum und Bewegungsfreiheit,

die verwendeten Materialien sind hochwertig und sorgfältig ausgewählt.

Übernachtung

inklusive Frühstück bereits

ab 54,50 € pro Person

(Doppelzimmer Landseite)

STRANDHOTEL LUV | Strandstraße 125 | 23669 Niendorf / Ostsee

Telefon 04503-70820 | info@strandhotel-luv.de | www.strandhotel-luv.de


OSTSEE SPEZIAL

Schon immer Küstenfan

Robert Wagner ist der neue Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer

Strand. Während des HANSEstyle-Besuchs an seiner neuen Wirkungsstätte

spricht der Aachener auch über drängende politische Themen.

HANSEstyle: Wie kam es zu Ihrer Kandidatur?

Robert Wagner: Als nach einem weiteren Bewerber

für die Wahl zum Bürgermeister in Timmendorfer

Strand und Niendorf gesucht wurde, erhielt ich telefonisch

ein Angebot zur Kandidatur. Ich habe nicht

sofort „Ja“ gesagt, sondern zunächst meinen Jahresurlaub

hier verbracht, um mich mit der Region und

den handelnden Personen vertraut zu machen. Im

Anschluss stand die Entscheidung fest – dass ich

sehr gerne für das Bürgermeisteramt kandidiere.

Wie haben Sie es geschafft, die Wähler von sich zu

überzeugen?

Es war ein recht ambitionierter Wahlkampf. Ich habe

sehr hohe Ansprüche an mich gestellt und mit Haustürwahlkampf

und dem Besuch von Vereinen und

Verbänden den Bürgerkontakt gesucht. Ich möchte

– nicht nur im Wahlkampf – stets ansprechbar, erlebbar

und nahbar sein, das ist mein erklärtes Ziel.

Empfinden Sie es als Vorteil, keiner Partei anzugehören?

Ohne durch ein Parteibuch eingeengt zu werden,

kann ich sach- und themenorientiert arbeiten. Das

empfinde ich als großen Vorteil.

Welche Verbindung hatten Sie vor Ihrer Kandidatur

zur Lübecker Bucht?

Schon immer war ich Küstenfan. Auch Timmendorfer

Strand hat mich bei meinem ersten Besuch vor vielen

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Robert Wagner: Bürgermeister

und Vorsitzender des Aufsichtsrats

der Timmendorfer Strand

Niendorf Tourismus GmbH

52


OSTSEE SPEZIAL

Jahren sofort begeistert – allein schon die Lage an

der Ostsee mit diesem faszinierenden Farbenspiel

von Himmel und Wasser.

Welche politischen Themen sind derzeit die

drängendsten?

Wir müssen bezahlbaren Mietwohnraum schaffen,

damit die Einheimischen hier wohnen bleiben

können. Wir wollen dem Fachkräftemangel entgegensteuern,

damit wir nicht den gleichen Abwanderungsprozess

erleben wie einige andere Top-Destinationen.

Gleichzeitig benötigen wir für Touristen

und Berufspendler eine bessere Erreichbarkeit der

Region durch die öffentlichen Verkehrsmittel. Und

ganz aktuell müssen wir uns um das Eissport- und

Tenniscentrum (ETC) kümmern.

WinterStrand

Du möchtest den frischen Norden in vollen Zügen genießen?

Dich mal wieder rundherum verwöhnen lassen?

Dann bist du in Timmendorfer Strand & Niendorf/Ostsee goldrichtig!

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Constantin von Jascheroff, Tim Wilde, Brigitte Zeh und Timur Bartels

Ein Sommertag mit Freunden im Barefoot Hotel!

Die beliebten Schauspieler haben gemeinsam Anfang Juni einen

wunderbaren Sommertag im Rahmen eines Image-Filmdrehs im

Barefoot Hotel verbracht. Sie konnten sich von der Qualität der

Geräte im Gym, den wunderbaren Wellnessangeboten im Spa, der

ehrlichen und modernen Küche im Restaurant, z. B. von „Til´s Bolo“

und last, but not least von den wunderschönen Zimmern überzeugen

und ließen den Abend in entspannter Atmosphäre mit einem guten

Glas Wein in der Loungeecke ausklingen.

Wiederholungsgefahr garantiert war das einhellige Fazit des Besuches!

BAREFOOT HOTEL TIMMENDORFER STRAND

SCHMILINSKY STR. 2 | 23669 TIMMENDORFER STRAND

WWW.BAREFOOTHOTEL.DE

TEL: +49 4503 760 910 00

E-MAIL: RESERVIERUNGSANFRAGE@BAREFOOTHOTEL.DE

54

Energisch mit einer Portion Humor: Der Rheinländer Robert

Wagner ist jetzt dort Bürgermeister, wo andere gerne

Urlaub machen

Was passiert mit dem ETC?

Die Standortwahl ist geklärt. Dort, wo das jetzige ETC

ist, soll auch später Eissport und Tennis angeboten

werden. Derzeit suche ich aktiv nach Investoren für

einen Neubau, gerne auch in Kombination mit einem

Sporthotel.

Kommt Ihnen als Politiker das kommunikationsfreudige,

rheinländische Temperament zugute?

Ich habe keine Berührungsängste. Ich bin in einer

Gastronomen-Familie zwischen Lieferanten, Gästen

und Kunden aufgewachsen. Wer so groß wird, kann

auf Menschen zugehen, sich auf sie einlassen und

ihnen zuhören.

Und was gefällt Ihnen besonders an der norddeutschen

Mentalität?

Ich mag das nordisch Noble, das Besonnene. Hier

muss man sich ein bisschen mehr bemühen, damit

die Menschen sich einem gegenüber öffnen. Im Norden

spürt man, dass Tugenden wie Verlässlichkeit

und Nachbarschaftshilfe viel zählen. Es herrscht ein

Zusammenhalt, den es so sicherlich nicht überall gibt.

Bürgermeister

Robert Wagner und

Christian Bauer im

Gespräch in

Timmendorfer

Strand

Fotos: Marius Engels

Deutschlands berühmtester Strand zeigt sich auch im Winter

traumhaft schön.

Mit seinem Mix aus kontrastreicher Natur, den legendären Cafés

sowie einer Shopping-Vielfalt auf höchsten Niveau, ist dieser Ort

auch im Herbst und Winter immer einen Ausflug wert.

Auch das Land hinterm Strand ist sehenswert, herrlich, hügelig

und voller traumhafter Routen und Ziele für Radler und Wanderer

– vor allem rund um den Hemmelsdorfer See.

DIESES PROJEKT WIRD GEFÖRDERT MIT

MITTELN DES EUROPÄISCHEN FONDS

FÜR REGIONALE ENTWICKLUNG.

26. und 28. Oktober 2018

Lichtermeer

Erlebe den kunstvoll illuminierten

Timmendorfer Strandpark mit spektakulären

Feuer shows und Stelzenläufern

in beleuchteten Kostümen.

6. Januar 2019

Tannenbaum-Geknister

Lodernde Flammen laden zum

gemütlichen Verweilen ein. Alle Gäste

und Einheimischen bringen ihren

ausgedienten Tannenbaum an den

Strand mit.

25. und 27. Januar 2019

Winter-StrandKlub

Es ist die coolste Strandparty des

Nordens. Wenn die DJs im großen

StrandKlub-Zelt direkt an der Maritim

Seebrücke in Timmendorfer Strand ihre

neuesten House- und Lounge-Sets

abfeuern, wird es richtig heiß am Strand.

16. Februar 2019

Niendorfer Fackelfest

Mystische-feierliche Stimmung kommt

am Niendorfer Freistrand auf.

Erlebe wie Meter hohe Fackeln

entzündet werden und schau, ob

du bei heißen Getränken und kulinarischen

Leckerbissen ein kleines

bisschen vom nahenden Frühjahr

spüren kannst.

www.timmendorfer-strand.de/events

Timmendorfer Strand

Niendorf


OSTSEE SPEZIAL

Sudden Death Brewing

Mit original Timmendorfer Bier „anstoßen“: Das können Sie jetzt! Die Gründer Jan

Eric Nagel und Oliver Schmökel haben lange an der perfekten Rezeptur getüftelt.

Jan Eric Nagel über ...

… die Idee zum ersten Timmendorfer Bier

Als Fans der Eishockeymannschaft Boston Bruins

haben Oliver und ich eine USA-Reise unternommen.

Während dieser Tour haben wir in Boston auch die

berühmte Samuel Adams Brauerei besucht. Dass

dort über 60 verschiedene Bierstile gebraut werden

hat uns doch sehr beeindruckt und gut geschmeckt.

Wieder zu Hause angekommen, fanden wir die hiesigen

Industrie-Pilsener langweilig. Da half nur eines:

selbst brauen! Für das nötige Know-how hat Olli ein

Diplom als Biersommelier in Österreich gemacht.

SONNTAG,

7.10. + 4.11.

VERKAUFSOFFEN

13:00-18:00 UHR

(GASTRONOMIE

AB 12:00 UHR)

… den ungewöhnlichen Namen und das Sortiment

Der Name ist unserer Leidenschaft für den Eishockeysport

geschuldet. Wir wollten etwas, das

cool und international klingt, aber auch zu der

Geschichte unserer „Brauerei“ und zu uns persönlich

passt. Da lag es nahe, einen Begriff aus

diesem Sport zu wählen. Sudden Death bezeichnet

den Modus der Verlängerung beim Hockey,

bei dem das nächste Tor über Sieg oder Niederlage

entscheidet. Das ist der spannendste Moment

in einem Spiel und genauso spannend sollen

auch unsere Biere sein. Die Rezepte werden

von uns selbst entwickelt und stetig verbessert.

Gebraut haben wir zuerst im heimischen Keller,

jetzt in der Brauerei Klüvers in Neustadt. Zu unserem

festen Repertoire zählen mittlerweile drei

Craft-Beer-Sorten, die teils kräftig, vor allem aber

fruchtig daherkommen und mit handelsüblichen

Marken nicht zu vergleichen sind. Einfach mal

probieren...

… Heimatverbundenheit und die Hamburger

Braukunst

Wir sind echte Küstenjungs und beide in Timmendorfer

Strand aufgewachsen. Und auch die Eishockeyleidenschaft

rührt von hier. Unser Verein,

der ETC, war früher sehr erfolgreich und ich war

fast jedes Wochenende zu den Heimspielen im

Stadion. Olli hat sogar selbst aktiv als Torwart gespielt.

Also war uns klar, dass wir unsere Sudden

Death Brewery in unserem Heimatort gründen. Außerdem

gibt es nichts Schöneres, als abends im

Spätsommer im Strandkorb zu sitzen und ein kühles

Bier zu trinken. In Hamburg schmecken mir die

Biere der Brauereien Buddelship und Landgang

besonders gut.

Liebt das kühle Bier am Meer: Jan Eric Nagel mit zwei

Flaschen Sudden Death aus der eigenen Produktion

Über Jan Eric Nagel & Oliver Schmökel

Neben der Leidenschaft für Bier und Eishockey haben

Betriebswirt Jan Eric Nagel und Biersommelier Oliver

Schmökel auch ihre Heimat Timmendorfer Strand gemeinsam.

Während der 1983 geborene Oliver Schmökel hier

lebt, hat es Jan Eric Nagel mit Frau und Tochter in das nur

neun Kilometer entfernte Techau verschlagen. Oliver, der

Vater eines kleinen Jungen ist, hat vor der Gründung von

Sudden Death Brewing 10 Jahre als Fitnessökonom gearbeitet.

Der 1972 geborene Jan Eric Nagel arbeitet weiterhin

hauptberuflich als geschäftsführender Gesellschafter in

einem Timmendorfer Textileinzelhandelsunternehmen.

Foto: Marius Engels, im Gespräch mit Kim Kunkel

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Besser einkaufen. Besser leben.

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Große Gala zum 10-Jährigen

Das 5-Sterne Superior Hotel Gran BelVeder feierte ein glänzendes Jubiläum

Bürgermeister Owerien sagte in seiner Begrüßungsrede

zum Auftakt: „Mein Dank

geht an Moritz Schmid-Burgk und seine

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier im

Hause. … Sie alle haben in den vergangenen

zehn Jahren hervorragende Arbeit

geleistet und dieses Haus zu einem der

besten Hotels an der schleswig-holsteinischen

Ostsee-Küste geführt.“

Für das leibliche Wohl sorgte Sternekoch

Gunter Ehinger, dazu korrespondierend

Weine vom Weingut Korrell sowie Champagner

aus dem Hause Louis Roederer.

Vorweihnachtszeit

Wenn Timmendorfer Strand und Niendorf festlich glänzen

Am 3. November leitet ein kostenfreies Open Air-Event traditionell

die Advents- und Weihnachtszeit im Ort ein und

schafft durch das Lichterspiel (vor)weihnachtliche Stimmung.

Leckere Waffeln, duftender Glühwein, Kinderpunsch,

dampfende Bratwurst und leckere Gulaschsuppe gibt es ab

13 Uhr auf dem Timmendorfer Platz – bei Musik.

Laternenumzug mit Fanfarenzug zum Bärenwald

Ab 18 Uhr werden die Kinder mit ihren Laternen vom Famila

Parkplatz, begleitet mit einem Fanfarenzug und Fackelträgern

der Freiwilligen Feuerwehr, sternförmig auf dem Timmendorfer

Platz eintreffen. Um 18.30 Uhr eröffnet Pastor

Vogel gemeinsam mit Bürgervorsteherin Anja Evers, Bürgermeister

Robert Wagner, Tourismuschef Joachim Nitz mit einer

kleinen Ansprache die Aktion „Timmendorf strahlt“. Ab

dann werden mehr als 150.000 Lichter in den Bäumen und

auf dem Brunnen bis Mitte Februar leuchten.

Fischers Wiehnacht vom 30. November bis 2. Dezember

Ob auf dem Wasser, an Land oder auf der Hafenbühne: Mit

kulinarischen Highlights, tollen Geschenk-Ideen und umfangreichem

Rahmenprogramm werden Sie im urigen Niendorfer

Hafen verwöhnt. Täglich gibt es auf der Hafenbühne

58

Timmendorfer Strand:

von der Weihnachtszeit

verzaubern lassen

ein Live-Programm, um 17 Uhr läuft per Schiff der Nikolaus in

den Hafen ein und im Weihnachts-Piraten-Lager bei Lagerfeuer

und Piratenbrot um 18 Uhr Fackeltanz.

Musikalischer Winterzauber ab 19. Dezember

Herrliche Vorweihnachtszeit in Timmendorfer Strand – der

Duft von Plätzchen, dampfendem Glühwein, gebrannten

Mandeln sowie allerlei Süßem, glückliches Kinderlachen

und das festliche Leuchten von mehr als 110.000 Lichtern

verzaubern den gesamten Ort. Der Weihnachtsmann kommt

jeden Tag ab 15 Uhr und erfreut die Kleinen und Großen Herzen.

Auch auf der Showbühne gibt es Programm.

Weihnachtsmarkt im Herzen von Timmendorfer Strand

Fotos: TSNT GmbH (2)

Produkt: Anzeige, Datum: 17.09.2018, Farbe: 4/0, Format: 170x125 mm,

Bei Rückfragen: brandLOVERS, Angelina Sander, Tel. 040 22 63 997-73, angelina@brandlovers.de

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Der Scharbeutzer Bürgermeister Volker Owerien (re,) mit

Hoteldirektor Moritz Schmid-Burgk

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Hotel Gran BelVeder GmbH & Co. KG

Strandallee 146 • 23683 Scharbeutz/Timmendorfer Strand

Tel.: 04503 3526-600 • Fax 04503 3526-699

E-Mail: info@belveder.de • www.hotel-belveder.de

Musikalisch ging es heiß her mit der Band

Beatfish, die mit ihrer stimmgewaltigen

Frontfrau für heiße Tanzmusik sorgten.

Höhepunkt war der Anschnitt einer großen

Eis-Geburtstagstorte in Form der

Nautilus, dem Markenzeichen des Hotels,

bevor bis in die Morgenstunden weiter gefeiert

wurde.


Lichtvolles Travemünde

Vom 26. bis 28. Oktober. Die Vorderreihe im

Seebad Travemünde wird zur Bühne für Inszenierungen

und Aktionen. Gucken, Shoppen und

Schlemmen beim Flanieren entlang der Trave. Ein

leuchtendes Rentier-Rudel wird die Shopping-

Meile und weitere Teile der Stadt ins perfekte

Licht rücken. Krönender Abschluss für einen

Travemünde-Tag ist die Lichterlounge an den

Strandterrassen jeweils Freitag, 26., bis Sonntag,

28. Oktober 2018, von 16 bis 23 Uhr mit Live-

Acts und leckeren Cocktails. Ebenso die bis Ende

Februar leuchtende Illumination der Nordermole.

Fackelwanderungen in Timmendorfer Strand

Am 2. November und 7. Dezember. Beginn jeweils

19.30 Uhr, ab Seebrücke

Fackelwanderungen in Niendorf

Am 23. November und 21. Dezember. Beginn

jeweils 19.30 Uhr, ab Niendorfer Balkon

OSTSEE SPEZIAL

Stimmungsvoll

Zwischen Fackelwanderungen und Stadtbummel erwachen Weihnachtsgefühle

und die Vorfreude auf den Jahreswechsel

So sieht ein

Jahreswechsel in

Kellenhusen aus

Willkommen 2019

Silvester und Anbaden an Neujahr in Grömitz

Mit einer Riesen-Silvester-Sause begrüßt Grömitz das neue Jahr.

Am nächsten Tag geht’s zum Anbaden an die Seebrücke. Ein Muss

für alle Wagemutigen ist der Sprung in die eisigen Fluten.

Silvester on the Beach in Timmendorfer Strand

Hier erleben Sie den Jahreswechsel mit der beliebten Silvester-

Party entlang der Maritim Seebrücke und einem fantastischen

Feuerwerk. Im Anschluss daran bildet der Strand ein großes Parkett,

um das neue Jahr traditionell mit einem klassischen Walzer

zu begrüßen.

Silvester am Meer in Travemünde

Der festlich gestaltete Brügmanngarten lädt zum glücklichen

Ausklang des alten Jahres ein. Drei große Feuerwerke begleiten

die Gäste Travemündes in das neue Jahr. Den Höhepunkt bildet

das große Höhenfeuerwerk gegen 0.20 Uhr an der Nordermole.

Travemünder Glücksmomente

„Strand ist immer –

wenn du ihn mal für dich alleine hast... das ist Glück“.

Dies ist nicht nur der Leitspruch der Travemünder

Glücksmomente sondern ein Sehnsuchtsmoment. Es

wird zum Lebensgefühl, wenn man ein paar Herbsttage

in Travemünde verbringt. Denn dort ist es

besonders schön, wenn die Strände leerer werden,

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der Wind stärker und die Luft frischer. Dann kann

man die Ruhe genießen, die frische Meeresbrise bei

einem entspannten Strandspaziergang spüren und

danach in einer wohlig-warmen Oase entspannen,

offline gehen und die Seele baumeln lassen.

Glücksmomente

in komfortablen Travemünder Hotels

Hotel Lieblingsplatz

Boutique-Hotel in Traumlage: 39 Euro p. P. im DZ

Villa WellenRausch

Historie trifft Zeitgeist: 49 Euro p. P. im DZ

Maritim Strandhotel

Entspannung pur: 49 Euro p. P. im DZ

Wohlfühlhotel A-ROSA

Exklusives SPA-ROSA: 69 Euro p. P. im DZ

ATLANTIC Grand Hotel

Wellness-Auszeit: 69 Euro p. P. im DZ

www.365tage-glueck.de

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Fotos: Kurbetrieb Kellenhusen

Sturmerprobte Tipps zum Glücklichsein:

Zu jeder Tageszeit mit einem fröhlichen Moin, Moin grüßen | Herrlich lange Strandspaziergänge bei Meeresrauschen

| Dicke Pötte in der Travemündung gucken | Muscheln und Donnerkeile am Brodtener Steilufer

suchen | Drachen steigen und Seele baumeln lassen | Sich bei steifer Brise mit heißem Grog aufwärmen |

Fischereihafen entern und mindestens ein Matjesbrötchen verdrücken | Immer warme Socken und dicke

Pullis an Bord haben | Kalten Ostwind im Seebadmuseum abwarten und in der Alten Vogtei Tee trinken |

Alten Leuchtturm und Viermastbark PASSAT mit Fernrohr bewundern | Lecker essen gehen – gerne auch

Kurs auf Sternerestaurants | Mit Körper und Geist bei Ayurveda anheuern | Urlaub unbedingt verlängern!


BEAUTY

BEAUTY

Gepflegte Auszeit

für den Mann

Nicht nur Bartträger wie

Inhaber Dirk Schlobach

kommen im Barber

House auf ihre Kosten

Wer das Barber House in der Hamburger Altstadt betritt, macht eine

kleine Zeitreise. Holzvertäfelte Spiegel, lederbezogene Stühle und gerahmte

Schwarz-Weiß-Fotografien erinnern an das New York der 30er Jahre.

Dunkle Wände und warmes Licht lassen den Puls herunterfahren – Hektik

hat in den Herrensalons von Dirk Schlobach nichts verloren. In HANSEstyle

erklärt der Unternehmer, warum Mann das zu schätzen weiß.

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BEAUTY

IMPRESSUM

m Minutentakt öffnet sich die Eingangstür

seiner Filiale im Kontorhausviertel. Es kommen

Kunden, die einen Termin haben – oder einen

machen möchten. Im Herrensalon herrscht Hochkonjunktur.

„Das Pflegebedürfnis der Männer ist mit

der Bartwelle gewachsen, die vor knapp fünf Jahren

aus Amerika nach Europa geschwappt ist“, erklärt

Dirk Schlobach. Etwa zeitgleich eröffnete er damals

sein erstes Barber House in München. Im Angebot:

Männerhaarschnitte, Bartpflege, Mani- und Pediküre.

An die Schere und das Messer dürfen bei ihm nur

Barbiere, die das jahrhundertealte Friseurhandwerk

für den Mann beherrschen. Ein Konzept, das

aufzugehen scheint. Nach einem weiteren Geschäft

in München, gibt es nun auch ein Barber House in

Hamburg. Warum hier? „Für mich verkörpert der

Hamburger kultiviertes Denken und Handeln mit

hohem Qualitätsbewusstsein – quasi die Blaupause

für moderne Gentlemen“, so der 41-Jährige.

„Genau diese Zielgruppe möchte ich ansprechen.“

Schlobach lässt seinen Blick durch den voll besetzten

Laden schweifen. Sorge, dass mit der Bartwelle auch

der Kundenstrom abreißen könnte, hat er nicht.

„Unsere Klientel reicht von Unternehmern über

Beamte bis hin zu Hafenarbeitern. Und neben einem

guten Haarschnitt wollen alle dasselbe: Entschleunigung

in entspannter Atmosphäre – gerade

in schnelllebigen Zeiten wie diesen.“

Gutes zu tun. Und beim Mann ist das eben auch

mit Ruhe verbunden“, schmunzelt Schlobach. Am

gefragtesten sind klassische Herrenhaarschnitte

– an den Seiten und hinten kurz, oben etwas länger

– dicht gefolgt von Bartpflege und Maniküre-

Behandlungen. Wer ein Mal da war, kommt meistens

wieder – im Schnitt alle drei bis fünf Wochen. Pflege

und die damit verbundene Auszeit kann Mann sich

aber auch zu Hause gönnen. Und dazu braucht es

nicht viel: „Ich empfehle jedem Mann einen hochwertigen

Rasierhobel und Pinsel, Gesichtscreme

und eine gut duftende Seife. Wer die morgens bewusst

aufschäumt, mit allen Sinnen wahrnimmt und

das Rasieren als Ritual zelebriert, startet garantiert

gelassener in den Tag.“

Produktempfehlungen (auch im Salon erhältlich):

Mühle R 89 klassischer

„geschlossener“ Rasierhobel

Preis: ca. 35 Euro

Meißner Rasierseife Wild Orange

Preis: ca. 25 Euro

Triumph & Disaster

Moisturising Tube

Preis: ca. 45 Euro

VERLEGER Christian Bauer (V.i.S.d.P. / cb@ckb.hamburg)

VERLAGSBEIRAT Marie Brömmel, Heinz H. Behrens, Hans-Ulrich

Jörges, Klaus Liedtke, Stephan Luca, Klaus May, Michael Waack,

Prof. Dr. Michael Zerres

REDAKTIONSLEITUNG Kim Kunkel

GRAFIK Annette Reineke

FREIE MITARBEITER Manoila Baydemir, Michael de Boer, Marius

Engels, Brigitte Engler, Natalja Fischer, Franziska Heinemann-

Schulte, Ulrich Lindenthal-Lazhar, Tatjana Munneke, Mortimer

Newell, Beate Reichmann, Nathalie E. Reinschmidt, Christine

Rogge, Florian Schmidt

POLITIK: Klaus May

STADTGESCHICHTE(N): Heinz H. Behrens

COVER FOTOGRAFIE Michael de Boer für HANSEstyle

MARKETING, EVENTS & ONLINE Nicole Kortwinkel

VERMARKTUNG Yvonne Popall, Aline Sodjinou, Lutz Egloff,

Christian Bauer (verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen),

Tel.: 040 - 4153-7680, Mail: anzeigen@ckb.hamburg

DRUCK: Möller Druck und Verlag GmbH,

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg

VERTRIEB / MAGAZIN-DISTRIBUTION: Direktvertrieb. Kontrollierte

Verbreitung über festgelegte Vertriebspartner. Für Direktbezug

und Abonnement wenden Sie sich bitte an den Verlag. Teilauflage

über A&Z Bull Werbedienstleistungsges. mbH, Winsener Stieg 13,

21079 Hamburg. Teilauflage über Pressevertrieb Nord KG, Schnackenburgallee

11, 22525 Hamburg. Teilauflage über Valora Retail

Services GmbH, Danziger Straße 35a, 20099 Hamburg

ABONNEMENT:

HANSEstyle erscheint derzeit viermal im Jahr. Abo-Jahrespreis:

20 € (entspricht 5 € pro Ausgabe / Porto hier bereits enthalten).

Jederzeit kündbar. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Adresse und

Namen an: abo.hansestyle@ckb.hamburg

VERLAGSINFORMATION:

HANSEstyle ist eine Publikation der CKB mediahouse GmbH und

darf nur mit Verlagsgenehmigung in Lesezirkeln geführt werden.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste

und Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträgern dürfen nur

nach Zustimmung des Verlages erfolgen. Der Verlag haftet nicht

für unverlangte Zusendung von Fotos, Manuskripten etc.

VERLAG: CKB mediahouse GmbH,

Alsterterrasse 7, 20354 Hamburg

Tel: 040 - 4153-7680 | Geschäftsführer: Christian Bauer

www.meine-hamburger-city.de

www.hansestyle.hamburg

www.healthcare-life.de

www.metropole-kreativ.hamburg

www.hanseat-des-jahres.de

www.ckb.hamburg

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„… alle wollen dasselbe:

Entschleunigung in entspannter Atmosphäre ….“

Während die Barbiere ihrem Handwerk nachgehen,

lehnen sich die Herren zurück. Gesprochen

wird kaum, manch einer scheint sogar zu schlafen.

Szenen, die man im Frauensalon seltener zu Gesicht

bekommt. „Unser Konzept ist speziell auf die

Bedürfnisse des Mannes ausgelegt. Beim Thema

Pflege geht es darum, für sich ganzheitlich etwas

Fotos: Marius Engels / HANSEstyle

Viel mehr? Am Meer?

Geht nicht!

Über Dirk Schlobach

Dirk Schlobach ist in Frankfurt geboren und studierte in Rotterdam Europäisches

Management. Im Anschluss lernte er als Handelsstratege bei der Daimler AG, Marken

richtig zu inszenieren. Nach drei Jahren wechselte er in die Unternehmensberatung

und zog von Stuttgart nach München. Vor zehn Jahren, mit 31, machte sich

Schlobach als Berater selbstständig. Vor vier Jahren eröffnete er sein erstes Barber

House – in der Pacellistraße in München. Mittlerweile leitet er drei Standorte, einen

davon in Hamburg. Der 41-Jährige ist verheiratet und hat zwei Söhne im Alter

von sechs und acht Jahren. Er liebt es, gemeinsam mit seiner Familie Neues zu

entdecken und würde nie zweimal an denselben Urlaubsort fahren.

Eine Frau – seltener Besuch im Barber House.

Autorin Kim Kunkel mit Dirk Schlobach

Entdecken Sie Ihre Auszeit mit Wellness, Spaß und Sport.

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auf drei Ebenen! Panoramasauna

mit Meerblick,

Dachterrasse, Saunagarten

mit Strandzugang,

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Spaß und Action mit rasanten

Rutschen, Wildwasserkreisel,

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Kinderwelt, Außenbecken,

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Fitness-Club mit

modernsten

Geräten, vielfältiger

Kursauswahl und

qualifizierten Trainern

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Ostsee Therme · Strandallee 143 · 23683 Scharbeutz

Tel.: 04503 3526-11 · www.ostsee-therme.de


Die perfekte Pflegeroutine für

die Nacht

1

2

3

Während des Schlafs startet unsere Haut jede Nacht ein Verjüngungsprogramm.

Deshalb ist regelmäßige Abendpflege Step by Step so wichtig. Reinigung

und Konzentrate machen die Haut aufnahmebereit für wirkungsvolle Cremes.

1. Reinigung

Die gründliche Reinigung abends versteht

sich selbst – ob Milch-, Gel- oder

Schaumtextur ist hauttypabhängig.

Pflichtübung

1| C-clean off the day als sanfte Reinigungsmilch

befreit die trockene, empfindliche

Haut gründlich von Make-up, Talg

und Umweltgiften. Ein abendliches Muss!

Aloe Vera spendet Feuchtigkeit, Mandelöl

pflegt und schützt vor freien Radikalen.

Beste Vorbereitung für die Nachtpflege.

Von viliv; ca. 33 € | Schuback Parfümerien

Feintuning

2| T-tone your skin hat als Gesichtswasser

einen perfekten Nachreinigungseffekt.

Der Toner spendet Feuchtigkeit, stabilisiert

den Säureschutzmantel der Haut und

macht sie aufnahmebereit für Seren

und Cremes. Mit stärkendem Edelweißund

Bambusextrakt. Von viliv; ca. 33 |

Meister Parfumerie

Tiefenreinigung

3| Papaya-Peeling hat ein aus der Papayafrucht

gewonnenes Enzym, das super

sanft ohne Peelinggranulate (!) abgestorbene

Hautschüppchen entfernt. Für jeden

Hauttyp geeignet, wird es mit Wasser aufgeschäumt,

einmassiert und nach kurzer

Einwirkzeit abgespült. Von Malu Wilz;

ca. 25 € | Kosmetiksalon Hautsache

1

3

2. Aktivierung

2

Die vorgereinigte Haut nimmt die Wirkstoffe

jetzt besonders gut auf, wenn sie kurz

eingeklopft oder einmassiert werden.

Pflegekick

1| Der transparente Gesichtsspray Ultra Pure

Solutions Hyaluron & Collagen mit mikrofeinen

Texturen hat winzige Nanopartikel,

die eine tieferreichende Wirkung entfalten

können. Die Haut wird optimal vitalisiert,

gefestigt und widerstandsfähig gemacht.

Für die tägliche Anwendung. Von M2

Beauté; ca. 89 € | Alsterhaus

Schönheitskur

2| Concentrate Repair Active Night hat den

regenerierenden Extrakt aus der schwarzen

Alge, Trüffel stärkt die natürliche Kollagenproduktion

und ein Weiden-Extrakt erhöht

die Hauterneuerung. Von Babor; 7 Ampullen

ca. 35 €; Babor Hamburg

Schlafmaske

3| Die Age-Control Overnight-Beautymaske

entfaltet während des Schlafs ihre Wirkung

und spendet sofort langanhaltende Feuchtigkeit

– Kamelienöl stärkt die Hautbarriere,

griechisches Lakesis-Öl soll Falten glätten.

Als Crememaske zweimal pro Woche anwendbar.

Von Charlotte Meentzen; ca.

36 € | Douglas

3. Pflege

3

Wenn man das Pflegeprodukt erst

dann aufträgt, wenn die Haut

noch nicht ganz trocken ist, wird

mehr Feuchtigkeit gespeichert

1

2

4

Sleeping Creme

1| Bei der Sensitive Calming Sleep Creme wird die hauteigene Hyaluronproduktion

optimal angeregt und das Zellgewebe durch Vitamin F gestärkt.

Diese Nachtcreme mit Protein-Vitamin B Komplex eignet sich besonders für

empfindliche Haut, sie beruhigt und lindert Irritationen. Von Phyris; ca. 39 € |

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3| Das Iconic Reborn Radiant Serum hat hochkonzentrierte speziell über Nacht

wirksame Inhaltsstoffe wie feuchtigkeitspendendes westindisches Sandelholz,

kollagenaufbauenden persischen Schlafbaum und glättendes Arganöl. Es zieht

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Overnight Lip Repair

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Erfrischend ist das Eukalyptus-Aroma. Vor dem Schlafengehen punktuell auftupfen.

Von Elizabeth Arden; ca. 25 € | Parfümerie Pieper

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Nachtschichten

Im Schlaf regeneriert sich der Teint. Während wir entspannen und die Körperfunktionen runtergefahren

werden, „arbeitet“ die Haut auf Hochtouren. Es ist bekannt, dass die Zellteilungsrate ab

kurz vor Mitternacht achtmal höher abläuft als am Tag, wobei auch abgestorbene Hautzellen durch

neue ersetzt werden. Unterstützen kann man das mit einer gut auf die Haut abgestimmten Pflege.

Am besten durchzuführen als tägliches Ritual mit Reinigung, kleinen Pflege-Extras, die die Haut

vorbereiten und der passenden Nachtschicht in Form von nährenden Ölen, Seren und Cremes. Es

gilt die Devise: alle leichten Produkte zuerst, dann erst reichhaltigere Kraftpakete, um die Feuchtigkeit

in der Haut zu speichern und den Verjüngungsprozess anzukurbeln. Guten Schönheitsschlaf!

Beate Reichmann

leitet das

HANSEstyle Beautyund

Wellness-Ressort

Beitrag Beate Reichmann, Fotos: PR (10)

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SPORT

SPORT

TOKIO

KANN KOMMEN

Sie dribbelt drei Kontrahentinnen gleichzeitig aus, steht

nur einen Wimpernschlag später vorm Tor, schießt und

bringt ihre Mannschaft scheinbar mühelos in Führung. Wer

Hockey-Nationalspielerin Anne Schröder auf dem Platz

erlebt, versteht, warum die 24-Jährige als Ausnahmetalent

und große Hoffnung für Olympia 2020 gehandelt wird.

Abseits des Rasens spricht die temperamentvolle Wahlhamburgerin

über Entbehrungen, Erfolge und ungenutzte

Chancen der Hockeystadt Hamburg.

Anne Schröder vom Der Club an der

Alster ist eine der torgefährlichsten

Mittelfeldspielerinnen der Welt.

Für HANSEstyle fotografiert von

Marius Engels

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SPORT

Wie sind Sie zum Hockey gekommen und

was macht den Sport für Sie einzigartig?

Ich habe zuerst nur meiner zweieinhalb

Jahre älteren Schwester nachgeeifert,

die im Grundschulalter beim Krefelder

HTC angefangen hatte – als Vierjährige

stand ich dann auch auf dem Platz. Aber

Hockey hat für mich schnell einen größeren

Stellenwert eingenommen. Die familiäre

Atmosphäre, die den Sport umgibt,

ist einzigartig. Es ist ein riesiges Netzwerk,

in dem man sich auch clubübergreifend

kennt. Und selbst, wenn wir auf

dem Platz Rivalen sind, geht es hinter

den Kulissen sehr freundschaftlich zu.

Mein Tag

Mein Moment

Mein Resort

Warum haben Sie sich 2013 für den Wechsel

vom Rüsselsheimer RK zum Club an

der Alster entschieden?

Durch meinen ehemaligen Trainer Berti

Raut, der jetzt Jugendkoordinator im Club

an der Alster ist, hatte ich direkt eine persönliche

Verbindung zu dem Club. Er kannte

mich schon als kleines Mädchen und

hat meinen Stil maßgeblich mitgeprägt.

Aber auch das schöne Gelände, die tollen

Mitglieder und die sportlichen Chancen

haben mich sehr angezogen.

Was schätzen Sie an Hamburg?

Ich wohne in Winterhude und liebe es, bei

schönem Wetter mit einem Kaffee durch

die hübschen Straßen zu schlendern.

Hamburg gibt mir Ruhe, was ein gutes

Kontrastprogramm zum Sport ist.

Heimspiel: Anne Schröder im Der Club an der Alster

Foto: Marius Engels

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Traumziele in Mecklenburg-Vorpommern

Wellness pur auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Die Strandhotels Fischland und Dünenmeer sind zwei

exklusive Adressen für naturnahen Wellness- und Erholungsurlaub

an der Ostsee in faszinierender Naturlage.

Beide Häuser bieten unterschiedliche Highlights: Im Strandhotel

Fischland finden Sie im Gourmetrestaurant Ostseelounge

den einzigen Michelin-Stern auf der Halbinsel. Und

der rund 1.600 qm große Wellness-Bereich lädt zum Relaxen

und Wohlfühlen ein. Zu den Besonderheiten im Strandhotel

Dünenmeer gehört das SPA-Bistro, wo Sie sich es auch im

Bademantel gemütlich machen können. Noch ein Tipp: die

Köstlichkeiten aus der hauseigenen Patisserie … hhmmm …

(l.) Natur, Gastronomie, Bewegung: So vielfältig wie das

gastronomische Angebot sind auch die Freizeitmöglichkeiten

während eines Aufenthalts in den Strandhotels


SPORT

Könnte die Stadt aus Ihrer Sicht mehr tun,

um den Sport noch populärer zu machen?

Ich glaube, Hamburg hat Glück mit den Persönlichkeiten,

die hier im Hockeysport vertreten

sind. Durch international bekannte

Ausnahmespieler wie Tobias Hauke, Moritz

Fürste oder Janne Müller-Wieland vermarktet

sich vieles fast von selbst. Aber ich denke,

die Hockeymetropole Hamburg könnte

noch viel mehr Aufmerksamkeit generieren

– zum Beispiel durch Events wie einen

Bundesliga-Tag mit mehreren zuschauerstarken

Derbys hintereinander.

„In der Halle wollen

wir das Ding auf

jeden Fall holen!“

Anne Schröder

Welche Entbehrungen bringt das Leben

einer Bundesliga- und Nationalspielerin

mit sich?

Ich trainiere pro Woche dreimal mit dem

Club und dreimal für die Nationalmannschaft.

Hockeyspieler investieren ähnlich

viel Zeit in den Sport wie Profi-Fußballer,

aber bewegen sich finanziell auf einem

deutlich niedrigeren Niveau. Nebenbei studieren

oder arbeiten die meisten deshalb

noch – vor allem das Privatleben kommt da

oft zu kurz.

Stehen Ihnen Ihre Emotionen als temperamentvolle Spielerin manchmal

im Weg?

Natürlich hemmt es einen, wenn man sich zu sehr über eine Fehlentscheidung,

Gegnerin oder Ähnliches aufregt. Womöglich ziehst du damit sogar

das komplette Team herunter. Du kannst der Mannschaft aber auch einen

Push geben und sie zu Höchstleistung motivieren. Es ist ein Balanceakt

und ich versuche meine Gefühle mittlerweile ganz bewusst in die richtige

Richtung zu lenken. Zur Not müssen mich Trainer oder Mitspielerinnen

kurz zurechtweisen (lacht).

Wie haben Sie das überraschende Aus im Viertelfinale nach Ihrem super

Start bei der Hockey-WM in London verarbeitet?

Wir haben endlos viel geredet. Jeder hat sich bei der Fehlersuche vor allem

an die eigene Nase gefasst und die Probleme der Mannschaft im Allgemeinen

analysiert. Der intensive Austausch war erkenntnisreich und

hat unser Gemeinschaftsgefühl definitiv noch gestärkt.

Welche sportlichen Ziele setzen Sie sich mit der Nationalmannschaft?

Mein persönliches Fernziel ist, noch einmal mit der Nationalmannschaft

bei den Olympischen Spielen in Tokio antreten zu dürfen. Dafür müssen

wir uns nächstes Jahr aber erst einmal qualifizieren. Und mit dem Club an

der Alster haben wir uns in der Halle und auf dem Feld für den Europacup

qualifiziert – das ist unsere neue Challenge. In der Halle wollen wir das

Ding auf jeden Fall holen!

Foto: Frank Uijlenbroek (Worldsportpics)

4- und 5- Sterne klassifiziert

52 Ferienhäuser im Ostseeferiendorf

11 Haustypen (bis zu 6 Personen)

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genießen Sie ein langes Wochenende in den Strandhäusern

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Die Ferienhäuser sind mit 4- und 5-Sternen klassifiziert und

liegen in reiner Südlage an der Lübecker Bucht in Pelzerhaken.

«««« «««««

Insgesamt stehen 52 hochwertig ausgestattete Strandhäuser

am Leuchtturm in elf Haustypen zur Auswahl. Im Sommer

2018 wurden 17 neue Ferienhäuser eröffnet. Die neuen Massivholzhäuser

bieten auf 95 bis 115 Quadratmetern viel Raum

und ein gesundes, natürliches Raumklima.

Wie können Sie sich als Mittelfeldspielerin

besonders gut einbringen?

Ich kann mich gut aus brenzligen Situationen

wie einem Eins gegen Zwei

befreien und der Mannschaft helfen,

indem ich das Pressing des Gegners

auflöse. Andererseits habe ich offensiv

einen schnellen Zug zum Tor, um

Torchancen einzuleiten. Ich würde sagen,

ich habe einen ganz guten Überblick

und generelles Spielverständnis.

Über Anne Schröder:

So jubelt das Damen-Team vom Der Club an der Alster: 2018 wurden Sie

Deutsche Meisterinnen im Feld- und Hallenhockey

Sie ist deutsche Hockey-Nationalspielerin. 1994 in Düsseldorf geboren, begann sie als Vierjährige mit dem Hockeysport in

Krefeld und wechselte nach einem Umzug der Familie nach Mainz in den Rüsselsheimer RK, für den sie knapp dreizehn

Jahre lang spielte. 2013 kam sie für ihr Psychologiestudium nach Hamburg, unterstützte fortan die Damen vom Der Club an

der Alster im Mittelfeld und holte 2016 in Rio mit der Nationalmannschaft Bronze, 2018 wurde sie mit ihrem Club Deutsche

Meisterin in der Halle und auf dem Feld. Gerade hat die 24-Jährige mit ihrem Master in Psychologie begonnen und könnte

sich auf lange Sicht eine Karriere als Mental Coach im Sport vorstellen.

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GESUNDHEIT, HAMBURG!

GESUNDHEIT, HAMBURG!

EINE HERZENSANGELEGENHEIT

„Die Quote der

Behandlungserfolge

bei schweren

Herzfehlern liegt

mittlerweile

bei 90 Prozent.“

PD Dr. Rainer Kozlik-Feldmann

Die Geburt eines Babys lässt das Herz seiner Eltern vor Glück hüpfen – doch was geschieht, wenn der

Nachwuchs Probleme mit dem eigenen hat? Privatdozent Dr. Rainer Kozlik-Feldmann wird täglich

mit herzkranken Kindern und den Ängsten betroffener Eltern konfrontiert. In HANSEstyle erklärt

der Direktor der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Eppendorf den richtigen Umgang mit

einer solchen Diagnose und worauf Eltern achten sollten.

Wie gut behandelbar sind Herzerkrankungen bei Kindern?

Man muss zwischen angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen

unterscheiden. Eine Herzmuskelentzündung

zum Beispiel entsteht oft infolge eines grippalen

Infekts und zählt zu den erworbenen Herzerkrankungen.

Fehlerhafte Verschlüsse oder geringfügig ausgebildete

Herzteile sind dagegen angeboren. Etwa jedes 100. Neugeborene

kommt mit einem solchen Herzfehler zur Welt.

Dank der raschen Entwicklung in der Behandlung angeborener

Herzfehler ist die Zahl der hierdurch bedingten Todesfälle

seit den Neunzigerjahren drastisch zurückgegangen.

Mittlerweile liegt die Quote der Behandlungserfolge

bei rund 90 Prozent.

ersten sechs Schwangerschaftswochen sind entscheidend

für die Herzentwicklung des Kindes, doch Eltern können darauf

so gut wie keinen Einfluss nehmen. Daher ist es wichtig,

nicht nach einem Schuldigen zu suchen, sondern positiv zu

bleiben und nach vorn zu schauen. Die Behandlungsmöglichkeiten

sind heute besser denn je.

Ab wann können Kinder am offenen Herzen operiert werden?

Operationen sind prinzipiell schon sehr früh möglich. Wenn

es bereits während der Schwangerschaft Auffälligkeiten

gibt, sollte die Entbindung in einem Zentrum mit Neonatologie-Abteilung

stattfinden. Das UKE beispielsweise hat eine

solche Sektion für Neugeborenenmedizin.

74

Serie: Gesundheit, Hamburg!

Im Gespräch mit den Top-Medizinern aus Hamburg

und der Metropolregion. Noch mehr finden Sie

unter www.healthcare-life.de, dem Onlineportal

für Gesundheit im Norden

Im Gespräch mit: Florian Schmidt | Foto: Christine Rogge

Wie wichtig sind die Vorsorgeuntersuchungen während der

Schwangerschaft und die Neugeborenenuntersuchungen?

Vorsorgeuntersuchungen nehmen bei der Pränataldiagnostik

einen wichtigen Teil ein. Durch die Untersuchung mit Ultraschall

können Herzfehler ab der 20. Schwangerschaftswoche

mit hoher Sicherheit diagnostiziert oder ausgeschlossen

werden. Unmittelbar nach der Geburt erfolgen die ersten

Früherkennungsuntersuchungen U1 und U2. Seit Anfang des

Jahres wird zusätzlich ein Sättigungsscreening durchgeführt,

das anzeigt, ob der Organismus ausreichend mit Sauerstoff

versorgt ist. Angeborene Herzfehler können so rechtzeitig erkannt

und sofort behandelt werden.

Auf welche Symptome sollten Eltern bei ihren Kindern achten?

In der Regel werden Auffälligkeiten am Herzen des Kindes

bereits im Rahmen der Vor- und Nachsorgeuntersuchungen

entdeckt. Sollten Eltern bei ihren Kindern dennoch Symptome

wie anhaltende Schwäche, Blässe, eine geringe Gewichtszunahme

oder Wachstumsverzögerungen feststellen,

sollten sie zum betreuenden Kinderarzt gehen. Bei begründetem

Verdacht veranlasst dieser die Überweisung in ein

passendes Zentrum zur weiteren Abklärung.

Gibt es Ursachen für die Herzerkrankung eines Kindes und

können Eltern vorbeugen?

Für Herzfehler gibt es viele Ursachen, auch genetische. Die

PD DR. RAINER KOZLIK-FELDMANN

Wie wichtig ist die Einbeziehung der gesamten Familie?

Immens wichtig! Denn auch die Eltern und Geschwister

müssen bei solchen Erkrankungen aufgefangen werden.

Hinsichtlich des weiteren Verlaufs muss viel besprochen,

verarbeitet und organisiert werden. Wie ist zum Beispiel die

Pflege des kranken Kindes mit dem Job oder der Betreuung

von Geschwisterkindern vereinbar? Wir versuchen den Familien

dabei so viel Normalität wie möglich zu erhalten. Die

Mutter sollte ihr Kind auch weiter stillen, weil Muttermilch

einen Infektionsschutz bietet.

Welche Therapiemöglichkeiten werden außerdem angeboten?

Im neuen Kinder-UKE können neben Herzerkrankungen

auch Stoffwechselstörungen und alle weiteren Erkrankungen

des Kindes behandelt werden. Der Campus ist zudem

mit einer Elternlounge und einem Spielzimmer ausgestattet,

um allen Beteiligten den Aufenthalt so erträglich wie möglich

zu gestalten. Das Familienbaumhaus bietet Angehörigen

herzkranker Kinder ein zu Hause auf Zeit. Für die Dauer

der Behandlung können Familien hier kostenfrei wohnen

und den kleinen Patienten beistehen. Ein Projekt, das allein

durch Spenden möglich wurde. Deshalb sind Benefiz-Veranstaltungen

wie „Kicken mit Herz“ eine so große Hilfe für

uns – die Instandhaltungskosten des Familienbaumhauses

können zum Beispiel durch die Erlöse des jährlichen Fußballspiels

getragen werden.

Der Mediziner studierte bis 1987 Humanmedizin an der Düsseldorfer Heinrich Heine-Universität und begann anschließend

als wissenschaftlicher Assistent an der dazugehörigen Kinderklinik und promovierte auch dort. 1991 wechselte er an die

Kinderpoliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1998 wurde er leitender Oberarzt der Abteilung für Kinderkardiologie

und pädiatrische Intensivmedizin. Im Oktober 2014 übernahm Dr. Kozlik-Feldmann die Leitung der Klinik und

Poliklinik für Kinderkardiologie im Universitären Herzzentrum (UHZ).


Nr. 1 | 2018

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Nr. 1 | 2017

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1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9

Anzeigenmagazin Ausgabe 2018

EVENTS

Da lacht das Herz

HAMBURGER LEIDENSCHAFT

leidenschaftliche Hamburger

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Bei strahlendem Sonnenschein ging

das Benefiz-Fußballspiel „Kicken mit

Herz“ in diesem Jahr in die zehnte

Runde. Auf dem Rasen des SC Victoria

kämpften die prominenten „Allstars“

und das UKE-Ärzte-Team, die „Placebo-

Kickers“, wieder einmal um den Sieg

und ausverkaufte Zuschauerränge. Die

Einnahmen des Traditionsturniers – es

wurde ein Scheck über 103.500 Euro

überreicht – kamen wie immer der Kinderherzmedizin

des UKE zugute.

(v.l.) PD Dr. Kozlik-Feldmann, Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher,

„Kicken mit Herz“-Initiator Prof. Dr. Thomas Mir und Robert Eusterholz (UKE)

Fotos: Michi Plambeck | Claudia Tedja

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Der Hochbahn-Chef

über Hamburgs Zukunft

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SPORT

Beach Girls vom HSV

ABC-VIERTEL

Tipps aus der City

DER

VISIONÄR

NEUE SERIE: HAMBURGER IKONEN

Dr. Michael Otto

im Interview

DIRNDL

Trends aus Hamburg

Was die Welt

zusammenhält?!

Mit Kultursenator Dr. Carsten Brosda

Essen gehen

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DR. FLORENTINE

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Herzspezialistin

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Plastische & Ästhetische Chirurgie

am Ballindamm: DR. NEDA NABAVI

Frauengesundheit im

MAMMAZENTRUM

Beauty trifft Medizin

DR. SONJA SATTLER

Sportmediziner

DR. HELGE

RIEPENHOF

Krebs: was nun?

DR. ERIK ENGEL

Strahlendes Lächeln

DR. RENA EICHER

Ankündigung: Das nächste Sonderheft

„Gesundheit, Hamburg!“ erscheint

im Frühjahr 2019. Sie vertreten eine

Klinik oder Praxis, bei der das Wohl der

Menschen im Vordergrund steht und

Sie möchten inserieren? Dann freuen

wir uns auf Ihre Nachricht.

Die Print-Auflage der aktuellen Ausgabe

ist bereits vergriffen. Zu lesen

aber weiterhin als E-Paper online unter

www.hansestyle.hamburg.

Ansprechpartnerinnen: Nicole Kortwinkel

und Yvonne Popall | Mail: anzeigen@ckb.hamburg

Publikationen der CKB mediahouse GmbH | Alsterterrasse 7 | 20354 Hamburg | Tel. 040 - 41 53 76 80

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Jorge Gonzalez trat in High Heels an:

„Um Aufmerksamkeit für herzkranke

Kinder zu erregen, ist mir jedes Mittel

recht."

Wiederholungstäter: Singer-Songwriter Olli

Schulz jagte für den guten Zweck schon

2013 dem Ball hinterher. Und das mit

großem Spaß

Happy Birthday,

Memberslounge Club!

Moderatorin Nova Meierhenrich als

Tombola-Fee: „Zu sehen, wie viele Menschen

für die gute Sache einstehen, ist

wunderschön.“

Zum fünften Geburtstag der Memberslounge folgten Mitglieder und Clubfreunde

der Einladung von Gründer Sharam Honarbakhsh zur Party im Woolrich Store an

den Hohen Bleichen.

Sie haben den passenden Schlüssel: Dierk Behn (GF VARIOUS Beteiligungs GmbH) Sharam

Honarbakhsh (Gründer Memberslounge Club) Tildo Appelhoff (HSV Markenkommunikation)

Love art

at home.

15 - 18

Nov

Hamburg Messe

Ein gelungener Abend mit Fiona Langemaack

(Woolrich-HH), Dr. Henning Jüchter

(PROCEANIS-Gründer) und Sandra Böke

76

Zählten zu den Gästen: Pedram Nejad (GF

Paisley) – Sabine Stamm ( TV & Event Moderatorin)

Bengt Eckmann (MDMWG GmbH)

Vanessa Diller, Ina Köllner (Schmuck

Designerin) , Friederike Voswinckel (Freelance

Recruiter bei McKinsey & Company)

Untitled

Courtesy of ART22 Gallery

80 nationale und internationale Galerien

Zeitgenössische Kunst von 100 bis 7.500 Euro

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WINE & DINE

WINE & DINE

SÜSSE: DIE SPEZIELLE WÜRZE

DER SCHLACHTERBÖRSE

Margit (64) und Wolfgang (71)

Süße bieten seit fast fünfzig Jahren

im ehrlich urtümlichen Ambiente

der „Schlachterbörse“ Fleisch vom

Besten an. Und mit Tochter Jasmin (43)

als Nachfolgerin wird dieser

Anspruch auch weitere Jahrzehnte

aufrechterhalten werden.

Die „Schlachterbörse“ liegt am Ende einer Gasse der Kampstraße

im Schanzenviertel. Kommt man herein, fühlt man

sich wie in einer urigen hanseatischen Kneipe: schweres

dunkles Holz und ein Tresen aus Kaiser Wilhelms II. Zeiten,

rustikale Tische mit lederbezogenen Bänken, die an nietenbeschlagene

Banden grenzen und die Wände in tiefrotem

Ochsenblutrot. Unzählige Bilder mit Prominenten und Zeitungsausschnitte

von den 70er- Jahren bis heute zieren die

Wände – in jedem Winkel gibt es viel zu entdecken.

Mit zwei Generationen in fester Hand:

Ehepaar Margit Süße & Wolfgang Süße mit

Tochter Jasmin Süße

Wolfgang Süße übernahm die „Schlachterbörse“ 1971 von

Richard Tscharnke. Der aus Karlsruhe stammende aufstrebende

Junggastronom hatte – nach der Ausbildung zum

Koch am Hotel Brenners Park in Baden-Baden, Stationen in

der Schweiz und in Marktheidenfeld – gerade den Ordinger

Hof in St. Peter Ording übernommen, als Tscharnke ihn ansprach:

„Hier wirst Du nix. Im Winter kommen keine Gäste,

da kannst Du nur mit dem Schäferhund über die Eisschollen

laufen.“ Süße fuhr also nach Hamburg und schaute sich das

Lokal an, das zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch „Gastwirtschaft

zum gemütlichen Schlachterheim“ hieß. Traditionsreich

und voller Kult über die Jahrzehnte geprägt war es,

hier sang sogar einst Hans Albers, Sohn eines Schlachters,

seine Lieder auf der Treppe.

78 79


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WINE & DINE

Süße wollte die Pariser Schlachterhof-Atmosphäre

nach Hamburg holen

Der junge Süße schlug ein – erinnerte ihn das Ganze doch an

das Flair der Lokale rund um den berühmten Schlachthof in

Paris – da seien „Schlachter, Nüttchen, Geschäftsleute und

Touristen unterwegs gewesen und auf dem Tresen hätte immer

ein Glas mit Soleiern gestanden“. So etwas in der Art

wollte er auch anbieten, allerdings ohne „leichte Mädchen“

– dafür mit qualitativ hochwertigem Fleisch in ehrlichen Portionen

zu guten Preisen. Anfangs schloss er sein Lokal nachts

Für die Leserinnen und Leser von HANSEstyle:

Der Steak-Tipp aus der Schlachterbörse

auf, denn er bediente auch die Schlachter vom Schlachthof,

geöffnet war von 2 Uhr morgens bis 17 Uhr, bis der Hamburger

Schlachthof vor zwanzig Jahren schloss. Tochter Jasmin

denkt zurück: „Als Kind war ich selten hier, meine Eltern hielten

mich hier raus, aber was ich erinnere, sind Männer mit

blutverschmierten Schürzen, die sich mit allem möglichen

Fleisch stärkten. Und ganz früher war sogar dienstags und

donnerstags Auktion. Jede Firma hatte ihren eigenen Platz

und sie haben dann ungestört Geschäfte machen können, an

den Tischen, die teilweise abgeschottet in Winkeln stehen.“

Für HANSEstyle frisch angerichtet

und direkt von Marius Engels in der

Schlachterbörse fotografiert

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Die Sky Suite (64 m²) und die Penthouse Suite

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Sauna & einem Soundsystem von Bang & Olufsen.

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Für 2 Personen:

600 g Porterhouse-Steak

5 Kartoffeln (z. B. Sorte Glorietta)

Meersalz

grober Pfeffer

Handvoll Speck (klein gewürfelt)

eine mittelgroße Zwiebel

etwas Petersilie

Kartoffeln kochen und in Scheiben schneiden

Mit Zwiebel, Speck, Salz und Pfeffer goldbraun braten

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in eine heiße Pfanne legen.

Auf jeder Seite kurz scharf anbraten, den Herd herunterdrehen und

das Steak noch sechs Minuten braten, dabei hin und wieder in der

Pfanne drehen.

Mit Petersilie und grobem Pfeffer garnieren

Dazu einen Baron de Ley 2012

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Wie die Eltern ist die Kunsthistorikerin mit Charme „am Werk“

Dass die 1975 geborene Tochter von Margit und Wolfgang

Süße einmal die Schlachterbörse übernehmen würde, war

ihr in ihren Jugendjahren nicht bewusst. Im Gegenteil: mit 16

Jahren wollte sie unbedingt weg, ging auf ein Internat nach

England und machte ihr General Certificate of Education im

Advanced Level. Danach studierte sie Kunstgeschichte am

Sotheby’s Institute of Art in London und absolvierte ihren

Bachelor. Sie überlegte nach Paris zu gehen, als plötzlich

personeller Notstand bei den Eltern in der Schlachterbörse

herrschte. Sie half aus und blieb – für immer. Kunst wurde

zum Hobby und immer mehr lebte sich die damals Mitte

Zwanzigjährige in die Tradition der Schlachterbörse ein.

Deshalb können ihre Eltern ihr auch eines Tages beruhigt

das Zepter überlassen, denn verändern will sie nichts: „Der

Laden besticht durch sein kultiges Ambiente und den hohen

Anspruch an Speisen, besonders Fleisch mit höchster Qualität

– das bleibt so. Hier und da wird mal restauriert, aber am

Interieur wird nichts verändert.“

Dass sie es heute nicht mehr nötig hat, Marketing in eigener

Sache zu machen, zeigen die Reservierungen – 120 Sitzplätze

gibt es, wer reservieren will, muss rasch sein, schnell

sind sie weg. Ihr Vater fuhr am Anfang noch quer durch St.

Pauli und lud alle Nachtschwärmer ein, vorbeizukommen –

teilweise hatte er sogar 24 Stunden geöffnet. Heute sind die

Öffnungszeiten dann doch etwas ziviler, von 16 Uhr bis 24

Uhr, sonntags ist Ruhetag.

Immer noch ist die Schlachterbörse ein Anlaufpunkt für bekannte

Persönlichkeiten und Stars: unlängst war die Kultgruppe

Earth, Wind & Fire zu Tartar und Kalbskotelett da.

Vater Wolfgang begrüßte schon die Bee Gees, Prince, AC/DC,

Udo Jürgens, Helmuth Kohl und viele andere. Und wenn Jasmin

Süße von Schauspieler Nicolas Cage erzählt, leuchten

immer noch ihre Augen: Der wartete nämlich extra mit seinen

Bodyguards auf sie, weil sie neue Batterien für ihre Kamera

an der Tankstelle kaufen musste. Ob Tochter Clara (7) hier

auch ihre Lieblings-Stars treffen und in ihre Fußstapfen treten

wird, das weiß man nicht, aber die Weichen

sind gestellt: „Mama, kannst Du mir mal ein

Schnitzel holen?“ Die Schlachterbörse ist offensichtlich

ganz nach ihrem Geschmack...

Auf ein Steak in die Schlachterbörse

Familie Süße lädt montags bis samstags

zwischen 16 und 24 Uhr zum Schlemmen

und Wohlfühlen in ihr uriges Restaurant –

sonntags ist Ruhetag.

Tipp: Durch die zentrale Lage inmitten des

Schanzenviertels können sich Nachtschwärmer

hier optimal für spätere Stunden stärken.

Reservieren ist gerade am Wochenende ratsam!

Schlachterbörse | Kampstraße 42

www.schlachterboerse.de

Autorin Nathalie E. Reinschmidt inmitten der

„Süßen“ – v.l. Margit, Jasmin und Wolfgang Süße

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

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Meierhof lockt mit einem besonderen Day SPA Angebot: Im stilvollen Ambiente der Hof-

Therme können Gäste traditionelle Reinigungsrituale im orientalischen Hamam genießen, die

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Die Hof-Therme steht Hotelgästen wie Tagesbesuchern von

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WINE & DINE

Kolumne: Franzis kulinarische Seiten

ZEIK-MAHL

„ZEIK-Mahl“ ist nur eines der Wortspiele,

das die Kreativität, Persönlichkeit

und Neugestaltung des ZEIK

in der Sierichstraße ausmacht.

Maurizo Oster, ehemaliger Küchenchef im VLET an

der Alster, hat die etablierte Adresse übernommen,

doch mehr als das. Zusammen mit seinem Sous Chef

Robin Bender und Freundin Johanna lässt er jungen

und frischen Wind durch das kleine Restaurant in

Winterhude wehen.

Die Leidenschaft für ihr erstes eigenes Restaurant ist

überall spürbar. Das beginnt schon mit den selbst

gegossenen Betonschalen, in denen das köstliche

Dinkel-Malz-Brot mit Kirsche im Heubett ruht. Dazu

gibt es Fassbutter und das einzigartige und doch

wandelbare ZEIK-Gewürz, welches immer einen

Querschnitt des jeweiligen Menüs abbildet, da aus

jedem der acht Gerichte eine Zutat für ebendieses

Gewürz verwendet wird.

Selten bin ich von einem Restaurant auf Anhieb so

begeistert, dass ich gleich zweimal in einer Woche

zurückkehren muss, doch hier lohnt sich fast ein

täglicher Besuch. Die kleine Karte mit ständig wechselnden

acht Gängen – hier auch Gerichten – macht

dieses vielfältig möglich.

Schon der erste Einstimmer aus

der Küche, ein Tapioka-Chip

mit einem Pilz-Sellerie Püree,

schwarzem Knoblauchgel, Thymiankresse,

Buchweizen und

einer eingelegten Perlzwiebel

lässt einiges erahnen. Ebenso

der darauffolgende Gruß in

Form einer Brotcreme aus gerösteter

Hefe mit Frischkäse

und Liebstöckel.

Ein schön runder Vorgeschmack,

der große Freude macht auf

meine Vorspeise: Eine Brioche

ÜBER DIE AUTORIN

Regelmäßig schreibt die Hamburger

Food-Bloggerin und

leidenschaftliche Restauranttesterin

Franziska Heinemann-

Schulte über Gastronomien,

in denen sie sich besonders

wohl fühlt.

Mehr von ihr finden Sie unter

www.tastehamburg.com und

auf Instagram: @tastehamburg

Autorin Franziska Heinemann-Schulte inmitten der

„ZEIK-Kreateure“ Robin Bender (l.) und Maurizio Oster (r.)

mit Kürbis gebacken, getoastet

und mit Kürbisbutter eingestrichen.

Dazu gibt es süßsauer

eingelegten Kürbis, der

durch Nussbutter-Crumble und

frisch gepflückte Gartenkresse

sanft aufgefangen wird.

Als köstliche Erfrischung zwischendurch

wird uns ein geräucherter

Apfelsaft mit Johannisbeere

und Dillessig gereicht.

Sowohl mein hauchzartes – weil

langsam gegartes – Lamm mit

Steckrübenpüree, Schalotten

und Sauce Hollandaise als auch

Kabeljau mit Kohlrabi und Sauerampfer

verraten viel über die großen Ambitionen

des neuen ZEIK, irgendwie sterneverdächtig, so oft

reichen wir uns unsere Gabeln hin und her.

Süß säuerlich, frisch und kalt gefällt mir das Dessert

„Joghurt/Holunderblüte/Fenchel“ sehr und noch

mehr die drei verabschiedenden süßen Kleinigkeiten,

eine Eierlikörpraline, ein Blaubeergelee mit

Joghurt und eine Nougatpraline mit Salzhaselnuss.

Es ist ein mehr als „ZEIKgemäßes“ Restaurant. Was

hier alles gepökelt, angeschwitzt, mariniert, fermentiert,

geräuchert und sonst wie gekonnt zubereitet

wird, frisch und selbstgemacht aus hochwertigen

regionalen und saisonalen Produkten, ist eine wahre

Bereicherung. Nicht nur für Winterhude.

Text: Franziska Heinemann-Schulte | Foto: Marius Engels

Über Maurizio Oster & Robin Bender

Geboren 1989 in Hamburg und im schleswig-holsteinischen

Osterstedt aufgewachsen,

absolvierte Maurizio Oster eine

Kochlehre in Neumünster. Anschließend

heuerte er auf der MS Europa an, erweiterte

sein technisches Know-how und

erschloss sich die kulinarische Vielfalt

fremder Gewässer. Es folgten Stationen

in der Hamburger Spitzengastronomie –

darunter das Ono von Steffen Henssler,

das Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten

sowie zuletzt das Vlet an der Alster – wo

Oster als Küchenchef tätig war. Seine

facettenreichen Erfahrungen und ein hohes

Maß an Kreativität befähigen den

jungen Koch zu mehr: Seit April dieses

Jahres leitet der 29-Jährige das Zeik in

der Sierichstraße. Mit Sous Chef Robin

Bender an seiner Seite, der die eigene

Karriere im Hamburger Sterne-Hotel Louis

C. Jacob startete, kreiert Oster seine Menüs

aus saisonalen und regionalen Produkten.

Als Team wollen sie an die alten

Erfolge des Zeik anknüpfen.

84 85


ENERGIEWENDE

WENDE punkt

Frank Horch (70) hat aus persönlichen

Gründen seinen Rücktritt als Senator

für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

angekündigt. Im Exklusivinterview

mit HANSEstyle spricht der beliebte

Politiker über eines seiner Herzensthemen

– die Energiewende – und über

sein Ausscheiden aus dem Amt.

„Ich bin von der Stadt überzeugt – nicht nur als

Heimat, sondern auch als Wirtschaftsstandort,

wie es in Deutschland keinen zweiten gibt“,

so Senator Frank Horch während des Treffens

86 87


ENERGIEWENDE

ENERGIEWENDE

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In den letzten Jahrzehnten gab es grundlegende

Veränderungen in der Energiepolitik.

Lange Zeit wurde auf Kernenergie

gesetzt, doch spätestens durch die

Tragödie in Fukushima war der Bann

gebrochen. Nach einer solchen Katastrophe

in einem hochtechnologischen

Land wie Japan konnte niemand mehr

sagen, dass Kernenergie sicher ist. Das

war zumindest in Deutschland der endgültige

Anfang vom Ende der Kernenergie

– Ende 2022 soll das Land ohne

Atomenergie auskommen.

HANSEstyle: Was bedeutet „Energiewende

im Norden“?

Senator Frank Horch: Um den Energiebedarf

im Anschluss an den Ausstieg

aus der Kernenergie decken zu können,

wird Kohleenergie als Überbrückung

dienen. Doch wir sind gezwungen,

neue Wege zu finden. Energiewende

– das ist ein Jahrhundertprojekt.

Energiewende bedeutet, dass wir die

Herangehensweise in allen Belangen

– aus wirtschaftlicher Sicht, aus ökologischer

Sicht und im Hinblick auf die

Nachhaltigkeit – nicht nur theoretisch

diskutieren, sondern auch in die Praxis

einsteigen. Dazu zählt nicht nur die

Energiegewinnung, sondern auch alle

folgenden Prozesse: die Speicherung,

Weiterleitung und Nutzung überschüssiger

Energie zum Beispiel.

Der Wohlstand in Deutschland basiert

vor allem auf industrieller Fertigung.

Im Großen wie im Kleinen. Nicht nur in

der Schwerindustrie oder in der Automobilindustrie

– jeder Industriezweig

ist ganz entscheidend neben dem

Menschen in erster Linie von Energie

abhängig. Wirtschaftspolitik bedeutet

auch Energiepolitik. Ohne Energie

kann nichts produziert werden. Bislang

88

„Ich möchte natürlich nicht, dass wir überall im Land Windanlagen

aufstellen, doch wir müssen uns schließlich auch entscheiden: Ohne Energie

geht es nicht – der Strom fällt nicht von alleine aus der Steckdose.“

Senator Frank Horch

Senat0r Frank Horch

mussten wir uns wegen der Verfügbarkeit

von Kohleenergie darüber keine

Sorgen machen – doch jetzt müssen

wir umdenken. Denn auch wenn der genaue

Zeitpunkt des Ausstiegs aus der

Kohleenergie noch nicht festgelegt ist,

er wird kommen.

Wie sind die Voraussetzungen in

Hamburg?

Gerade in Norddeutschland haben

wir topographisch eine sehr gute Ausgangsposition.

Wir befinden uns zwischen

der Nord- und Ostsee. Wir haben

Wind als Energieausgangsquelle,

Onshore und Offshore, die in großer

Regelmäßigkeit nutzbar ist. Hinzu

kommt unser gutes nachbarschaftliches

Verhältnis zu Schleswig-Holstein,

so dass wir gemeinsam in der Lage sein

können, den Bedarf zu 100 Prozent mit

Windenergie zu decken. Dies ist eine

Grunderkenntnis, wenn wir über die

Energiewende im Norden sprechen.

Wir sind mit den Bundesländern sehr

engagiert und werden dabei von vielen

Unternehmen flankiert, die gemeinsam

mit uns diesen Weg gehen. Ich möchte

natürlich nicht, dass wir überall im

Land Windanlagen aufstellen, doch wir

müssen uns schließlich auch entscheiden:

Ohne Energie geht es nicht – der

Strom fällt nicht von alleine aus der

Steckdose. Die Installation von Windrädern

zur Nutzung von Offshore Windenergie

in der Nord- und Ostsee halte

ich für vertretbar.

Welche Lebensbereiche umfasst die

Energiewende?

Die Anwendung ist überall! Nehmen

Sie nur einmal den Verkehr, ob Individualverkehr,

Schienenverkehr oder

Sharing-Modelle wie bei Fahrrädern.

Die ganze Verkehrssituation muss un-

ter einem Mobilitätsgedanken neu gefasst und auch

technologisch neu aufgebaut werden. Aber wer nur

an Elektromobilität und Elektroantriebe oder Batterien

denkt, der denkt zu kurz – weil auch die Batterieherstellung

einen energetischen Fußabdruck

hinterlässt. Deswegen müssen wir von Fall zu Fall

individuell entscheiden, ob der Einsatz von Elektromobilität,

Wasserstoff oder Brennstoffzellen am

meisten Sinn macht. Die große technologische Herausforderung

wird sein, dies auch wirtschaftlich umzusetzen,

denn was zu teuer ist, macht kein Mensch.

Die einen behaupten, es gäbe keinen Klimawandel,

die anderen, dass die Welt nicht mehr zu retten ist.

Was sagen Sie?

Tatsache ist, dass wir eine Erderwärmung haben

– durch vielerlei Einflüsse. Wir müssen uns Gedanken

um unsere Erde machen und dabei um Aufgabenstellungen

wie die dringend notwendige CO2-

Reduzierung kümmern. Das wird uns aber nicht nur

mit Verboten gelingen – ich bin grundsätzlich ein

Gegner von Verbotsregelungen. Wir müssen es durch

Technologie und Innovationen schaffen. Wir müssen

praktische Ansätze finden, so dass die Lebensqualität

durch eine verantwortungsbewusste und nachhaltige

Lebensweise nicht eingeschränkt wird.

So ist es auch im Verkehr: Wenn wir die Stickoxid

Werte in Hamburg reduzieren wollen, müssen wir innovative

Ansätze weiterentwickeln. Elektromobilität,

Carsharing und das autonome Fahren sind hierzu

wichtige Eckpfeiler.

„Wenn nicht jetzt,

dann nie. Es ist Zeit,

zu handeln!“

Senator Frank Horch

Wir waren noch nie in der Lage, so viele Investitionen

auf den Weg zu bringen wie jetzt. In der Gesamtbetrachtung

leben wir auf höchstem Wohlstand. Die

wirtschaftliche Entwicklung – ob im Bund oder im

Land Hamburg – ist so stark, dass genügend Geld

vorhanden ist. Wir müssen uns auf den Weg machen!

Wir haben nicht nur die finanziellen Mittel, sondern

aus der Industrie und der Wissenschaft auch das

Know-how, um diese Entwicklung zu begleiten. In einer

Wirtschafts- oder Finanzkrise können all die Dinge,

die notwendig sind, nicht mehr so leicht auf den

Weg gebracht werden. Wenn nicht jetzt, dann nie. Es

ist Zeit, zu handeln!

cantinetta ristorante & bar

Italienische Gourmetkultur mitten im Weltkulturerbe

Im cantinetta ristorante erwartet Sie ein modernes, unverwechselbares

Design, gepaart mit kreativer italienischer Küche. In entspannter

Atmosphäre genießen Sie dank der großzügigen Panoramafenster einen

einzigartigen Blick auf das Brooksfleet in der Speicherstadt.

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„Pranzo con Espresso“ zur Auswahl, abends werden besondere italienische

Spezialitäten handwerklich perfekt zubereitet. Das Brasato al Barolo,

60 Stunden geschmorter Rinderschaufelbug und die Cacciucco, eine

toskanische Fischsuppe, zählen zu den Klassikern in der cantinetta

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ENERGIEWENDE

Sie haben sich immer wieder dafür

stark gemacht, dass die Bundesländer

bei der Energiewende zusammenarbeiten.

Wie wichtig sind diese nationalen

Kooperationen für den Erfolg?

Sie sind sehr wichtig. Grundsätzlich

brauchen wir ein gemeinsames Verständnis

darüber, was Energiewende

überhaupt bedeutet. Da noch nicht in

allen Bundesländern das gleiche Verständnis

darüber herrscht, werden einzelne

immer wieder einen eigenen Weg

gehen wollen. Doch da muss gegengehalten

werden. Es ist kein Weg für einen

einzelnen, es ist ein gemeinsamer Weg.

Wir brauchen die Zusammenarbeit

nicht nur national, wir brauchen sie

auch international. Dabei suchen wir

den Austausch nicht nur mit unseren

Nachbarn in Südskandinavien – ich

spreche bei Delegationsreisen auch

in Japan oder in Entwicklungsländern

über Kooperationen. Durch die Digitalisierung

haben wir neue Möglichkeiten,

uns zu vernetzen und über Ländergrenzen

hinaus zu kommunizieren. Wenn

wir diese Möglichkeiten nicht nutzen,

wäre das ein großer Fehler.

Sie haben kürzlich aus persönlichen

Gründen Ihren Rücktritt als Senator

angekündigt, damit beenden Sie eine

Ausnahmekarriere.

Ich bin ja nicht an der Elbchaussee in

Blankenese geboren. Ich bin der Sohn

eines Soldaten – mein Vater hat sich

„Verlässlichkeit,

Authentizität und Vertrauen.

Mir war und ist besonders

wichtig, dass die Menschen

zusammenfinden.“

Senator Frank Horch

stets darum bemüht, dass die Familie

satt wird. Ich bin in einem wirklich kleinen

Ort zur Schule gegangen und hatte

zum Teil das Gefühl, dass es verlorene

Jahre waren, weil ich nicht genügend

lernen konnte. Doch von dort bin ich in

die Welt hinaus, habe ein duales Studium

absolviert, fuhr zur See, arbeitete

in Asien und Indien. Ich war lange Zeit

nur mit Menschen aus anderen Ländern

zusammen – für mich gibt es heute gar

keine Ausländer mehr. Diese Erfahrungen

– auch auf Schiffen unter schwierigen

Bedingungen – waren für mich sehr

hilfreich.

Mein Schaffen in der freien Wirtschaft

mündete letztlich im Amt des Präses

der Handelskammer Hamburg. Es reihte

sich das eine an das andere – und

dann gab es Olaf Scholz, der gesagt

hat: Wenn ich die Wahl gewinne, möchte

ich „ihn“ haben. Und das hat damals

ja ganz gut geklappt.

Womit wird man Ihre Amtszeit besonders

in Verbindung bringen?

Das bekannteste Projekt ist natürlich

die Fahrrinnenanpassung der Elbe,

weil ich mich seit mittlerweile 15 Jahren

damit beschäftige. Dass Hamburg

die Planfeststellung zur Elbvertiefung

nach jahrelangem Hin- und Her doch

noch erlassen hat, zeigt, dass man mit

Zähigkeit und harter Überzeugungsarbeit

in der Lage ist, Menschen für eine

Vision zu begeistern. Das schenkt

Hoffnung, dass auch bei künftigen

Aufgabenstellungen etwas bewegt

werden kann, wie bei der Straßenoder

Brückenplanung; aber auch hinsichtlich

der Energiewende.

Sie gehören zu den beliebtesten Politikern

der Stadt. Was war Ihnen den

Hamburgerinnen und Hamburgern gegenüber

immer besonders wichtig?

Verlässlichkeit, Authentizität und

Vertrauen. Mir war und ist besonders

wichtig, dass die Menschen zusammenfinden.

So war es schon als Klassensprecher

in der Schule.

Was hat Sie in den letzten Jahren

angetrieben?

Ich bin parteilos, habe mich also nie

an Parteibüchern orientiert. Ich habe

für Hamburg gearbeitet. Ich bin von

der Stadt überzeugt – nicht nur als

Heimat, sondern auch als Wirtschaftsstandort,

wie es in Deutschland keinen

zweiten gibt.

Text: HANSEstyle | Fotos: Marius Engels

Senator Frank Horch

Frank Horch ist ein echtes Nordlicht: In der Nähe von Cuxhaven geboren,

in Hamburg Schiffsbau studiert, später Mitglied der Geschäftsführung

bei Blohm+Voss und Präses der Handelskammer Hamburg.

Als Soldatensohn stammt er aus wirtschaftlich einfachen Verhältnissen:

Er wird Ingenieur, Manager und unter Olaf Scholz Senator für Wirtschaft,

Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.

Obwohl Horch zu den beliebtesten Politkern in Hamburg gehört und

auch in Wirtschaft und Politik größten Respekt genießt, hat er seinen

Rücktritt angekündigt. Aus persönlichen Gründen – seine Frau ist erkrankt

und Frank Horch möchte sich noch intensiver als bisher um sie

kümmern. Damit verabschiedet sich aus dem Senat ein ausgewiesener

Wirtschaftsexperte, der für die Stadt brennt und für hanseatische

Werte wie Verlässlichkeit, Toleranz und Weltoffenheit steht.

Senator Frank Horch und Christian Bauer am Rande

des Interviews. Fotografiert von Marius Engels

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Dynamischer Stromtarif für Haushaltskunden

Der NEW 4.0-Partner Stadtwerke Norderstedt arbeitet als einer der ersten Versorger Deutschlands an

einem dynamischen Stromtarif für Haushaltskunden. Im Jahr 2017 wurden deutschlandweit insgesamt

5.518 Gigawattstunden Ökostrom abgeregelt, weil es keinen Abnehmer gab. So entstanden 610 Millionen

Euro Entschädigung für das Einspeisemanagement (Einsman). Der im NEW 4.0-Teilprojekt entwickelte

Tarif der Stadtwerke Norderstedt soll Haushalten spürbare Preisnachlässe in den Einsman-Zeiten gewähren,

um auf der Verbrauchseite ein Gegengewicht zu den Überkapazitäten in der Erzeugung aufzubauen.

Im Gespräch mit Thorsten Meyer

von den Stadtwerken Norderstedt.

Was ist das Ziel des Projekts – welche Fragen sollen bis

zum Projektende 2020 beantwortet werden?

Wir wollen herausfinden, ob es gesellschaftlich akzeptiert und

kaufmännisch möglich ist, dynamische Stromtarife einzuführen.

Darüber hinaus wollen wir verschiedene Tarife ausgestalten,

die auf Basis der Kundenerfahrungen entwickelt werden.

Die Tarife werden so gestaltet, dass sie Anreize liefern, die

eigenen Verhaltensmuster so zu verändern, dass je nach Verfügbarkeit

Strom verbraucht bzw. gespeichert wird oder Verbräuche

verschoben werden. Die Beschaffung der benötigten

Strommengen erfolgt über einen eigens im Rahmen des NEW

4.0-Projekts geschaffenen Energie-Marktplatzes. Ziel ist es,

die Nachfrage nicht nur bei Windabregelungen, sondern auch

später bei hohen Windmengen zu steuern. Im Rahmen des

Forschungsprojekts werden dabei geeignete Schwellen erarbeitet,

ab welcher MW-Zahl im Netz der Strom günstig angeboten

werden kann.

Thorsten Meyer

Der Kommunikationselektroniker

sowie

Diplom-Ingenieur

der Medienbetriebstechnik

leitet das

Energiewendeprojekt

SINTEG / NEW 4.0 bei den Stadtwerken Norderstedt

im Bereich Vertrieb und Netze seit Februar 2018.

Ausbau und Betrieb von Glasfasernetzen. Das in Norderstedt

flächendeckend ausgebaute Glasfasernetz ist die optimale

Voraussetzung zum Einsatz digitaler Stromzähler (Smart Meter).

Inzwischen sind fast alle rund 45.000 Messpunkte mit

einem Smart Meter ausgestattet. Gut ein Drittel dieser Smart

Meter sind über ein Kommunikationsmodul an das Glasfasernetz

angeschlossen und informieren den Haushalt quasi in

Echtzeit über seinen Stromverbrauch.

Die Verbräuche werden so nachvollziehbar und eine monatliche

Rechnung der echten Verbräuche schafft Transparenz

und Bewusstsein. Der im Jahr 2012 eingeführte Tarif „Gezeitenstrom"

war einer der ersten zeitvariablen Tarife bundesweit

und verfügte über drei feste Zeitzonen. Das Wochenende ist

dabei fast um die Hälfte günstiger als der Werktag. Damals

wie heute war das Ziel die Flexibilisierung und Verlagerung

der Verbräuche. Mittlerweile ist die monatliche Abrechnung

sowie die Darstellung aller Verbrauchsdaten im Kundenportal

fester Bestandteil aller angebotenen Sondertarife.

Was ist der Status quo des Projekts?

Die technischen Voraussetzungen zur Anbindung der Testhaushalte

wurden in den vergangenen Monaten geschaffen.

Nun akquirieren wir die Testhaushalte über Mailings, Werbung

und Informationsabende. 2.000 Haushalte ist die selbstdefinierte

Zielvorgabe, aber kein Muss. Eine derzeit in der Entwicklung

befindliche App wird dem Kunden die Möglichkeit

geben, in seinen persönlichen Einstellungen zu definieren,

nach welchen Vorgaben sein Verbrauch gesteuert werden

soll. Je weniger Vorgaben der Haushalt macht, desto flexibler

ist sein Verbrauch und desto höher ist sein Sparpotenzial

durch günstige Arbeitspreise.

Längst nicht alle Menschen setzen sich in ihrem Alltag mit

dem Thema Strom auseinander. Wie versuchen Sie, das

Angebot attraktiv zu machen?

Motivierendes Element ist der niedrige Preis und die mögliche

Ersparnis. Trotzdem bleibt NEW 4.0 ein Forschungsprojekt.

Die Barrieren zur Teilnahme werden soweit wie möglich

reduziert, indem Techniker vor Ort die nötigen Installationen

vornehmen. Visualisierungen sind ein weiteres Feld. Die Darstellung

von Informationen muss klar, einfach und unmissverständlich

sein. Regelmäßige Workshops und Informationsveranstaltungen

mit den Kunden liefern uns wichtiges Feedback,

das unmittelbar wieder in das Projekt einfließt. Letztlich ist

Teil des Projekts, herauszufinden, wie Menschen zur aktiveren

Auseinandersetzung mit ihrem Stromverbrauch motiviert

werden können. Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen

können. Durch die flexiblen Tarife und den Rabatt können die

Kunden bis zu einem Sechstel der Stromkosten sparen, was

bei der Aufladung eines E-Autos einen spürbaren Unterschied

macht. Ein anderer intrinsischer Faktor ist, das Gefühl zu haben,

etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Wir wollen mit dem

Projekt vor allem Transparenz schaffen.

Bis dahin gilt es noch viele Randthemen zu klären. Ein wichtiges

Thema ist das Feld „Versicherung“. Schalten wir einem

Kunden, z.B. wegen offener Rechnungen, den Strom ab, dürfen

wir ihn nicht aus der Ferne wieder anschalten. Entsteht

aus Unachtsamkeit ein Hausbrand, weil auf einem nicht eingeschalteten

Herd ein Handtuch liegengeblieben ist, sind wir

verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Die Flexibilisierung

der Verbräuche durch automatisch schaltbare Steckdosen ist

aber ein zentrales Element des NEW 4.0-Projekts. So kann

der Haushalt genau die Geräte anschließen, mit denen er den

günstigen Strom immer dann verbraucht, wenn er verfügbar

ist, ohne sich darum kümmern zu müssen, wann es soweit ist.

Fest angeschlossene Geräte, wie E-Herd oder Nachspeicherheizungen,

stehen dabei nicht im Fokus. Außerdem weisen

wir die Haushalte ausdrücklich darauf hin, dass hitzeentwickelnde

Verbraucher nicht angeschlossen werden dürfen.

Trotzdem ist dieser Bereich rechtlich nicht abschließend geregelt.

Untersuchen Sie abseits der Tarifmodell-Entwicklung

auch weitere Aspekte der flexiblen Stromnutzung?

Wir sprechen mit Sharp Deutschland darüber, Testhaushalte

mit Akkus auszustatten. In windreichen Phasen werden

diese Akkus, deren Kapazität die von Laptops, Akkusaugern

und Smartphones deutlich übersteigt, geladen. Der Haushalt

entscheidet dann in windarmen Phasen, wofür er den gespeicherten

Strom verwendet. Einen Schritt weiter gedacht,

tauschen die Haushalte den gespeicherten Strom über eine

preisbestimmende Handelsplattform untereinander aus und

werden so vom Verbraucher quasi zum Erzeuger. Dieses Teilprojekt

ist Zukunftsmusik und ein interner Test, um zu eruieren,

welche Möglichkeiten sich entwickeln lassen.

Wie kamen die Stadtwerke Norderstedt auf die Idee,

das Teilprojekt mit dem Titel der dynamischen Tarife

anzugehen?

Die Stadtwerke Norderstedt verfügen durch die Tochtergesellschaft

willhelm.tel GmbH über fast 20 Jahre Erfahrung im

WER

WIND

SÄT

MUSS

STROM

ERNTEN


KUNST & UNTERHALTUNG

„Ich finde überall Inspiration –

auch in der U-Bahn.“

Davina Cochrane

„GRENZEN GIBT

ES NUR IM KOPF“

Wer ins Millerntor-Stadion will,

kommt an ihr nicht vorbei: Visual

Artist Davina Cochrane brachte

die meterhohe Graffiti-Version einer

mutigen und selbstbewussten

Frau an die Wand. Und das war

erst der Anfang ...

Das sogenannte Mural mit dem

Titel „This is us“ ist das Ergebnis

einer Kollaboration zwischen

Davina Cochrane und der Hamburger

Kalligraphie-Künstlerin Xuli

Künstler aus aller Welt bewarben sich darum, die

Wände der „Millerntor Gallery“ mit der eigenen

Deutung des diesjährigen Themas „IdentiKEY“

verschönern zu dürfen. Es war Davina Cochrane,

die mit ihrer Antwort auf die Frage nach dem

„Schlüssel zur eigenen Identität“ überzeugen

konnte. Das Ergebnis dieser Gedanken prangt unübersehbar

neben dem Eingang des Fußballstadions.

„Eine große Ehre“, wie die Künstlerin sagt.

„Aber ich empfinde mich nicht als Künstlerin“, so

Davina. „Der Begriff ist für mich auch mit Eigenschaften

wie Unzuverlässigkeit oder innerlichem

Chaos behaftet. Ich überlasse eigentlich nichts

dem Zufall. Bei mir muss immer alles gut strukturiert

sein“, erklärt sie. Sich selbst bezeichnet Davina

Cochrane, deren Vater aus dem schottischen

Dundee stammt, als Visual Artist. Warum? „Weil

ich mich nur ungern in eine Form pressen lasse

und die englische Sprache – aus meiner Sicht –

mehr Interpretationsspielraum und Platz für Fantasie

lässt.“

94 95


KUNST & UNTERHALTUNG

Davina Cochrane, die am liebsten mit ihrem

Künstler- und Spitznamen „Dave“

angesprochen wird, hat ihre ganz eigene

Sicht auf die Welt. Das war schon als

Kind so: „Mir sind Dinge aufgefallen, die

niemand anders wahrgenommen hat.

Zum Beispiel ein Fleck am Kantstein, der

interessant geformt war.“ Während andere

Mädchen auf der Kirmes im Karussell

saßen, bemalte sie die Straße mit Kreide.

Die Eltern erkannten das künstlerische Talent

ihrer Tochter und förderten es schon

im Grundschulalter mit Malkursen. Nach

dem Abitur machte Dave einen Bachelor

in Illustration an der University of the Arts

in London. „In dieser pulsierenden Stadt

zu sein hat mich wirklich geprägt. London

ist wahnsinnig laut, bunt und schnell. Inspiration

und Kreativität warten da an jeder

Straßenecke.“

Und manchmal sogar in der U-Bahn: „Auf

den ewig langen Fahrten durch die Stadt

habe ich gern die Leute um mich herum

beobachtet. Details wie Narben, die Farbe

der Augen oder außergewöhnlich geschwungene

Lippen faszinieren mich.“

Mit dem Kugelschreiber und Textmarker

hält sie ihre Eindrücke auf Papier fest

– spontan und schnörkellos. „Mich berührt

Authentizität. Die Werke von Egon

Schiele sind ein gutes Beispiel dafür. Er

übertreibt gewisse Eigenschaften, unterstreicht

den Kern einer Persönlichkeit.“

Genau wie der österreichische Expressionist,

hat auch sie den Menschen zum

Kernthema ihrer Arbeiten gemacht. „Ich

zeichne nur Lebendiges – am liebsten in

warmen Farben wie gelb, orange, rot oder

pink. Grundsätzlich zeichne ich Frauen

lieber als Männer, weil sie durch ihre Kurven

ein anmutigeres Bild abgeben. Ich bin

durch und durch Ästhet.“

Nach fünf Jahren kehrt Davina Cochrane

Anfang 2016 mit dem Uni-Abschluss in

der Tasche in ihre Heimat Hamburg zu-

96

Über Davina Cochrane

rück. Eine große Umstellung für die Kreative: „Bezogen auf die Kunstszene

ist London sehr viel breiter aufgestellt als Hamburg. Dass die Stadt

so wahnsinnig teuer ist, hat sicher zu dieser Entwicklung beigetragen. In

London gibt es – im wahrsten Sinne des Wortes – unendlich viele Überlebenskünstler,

die ihre Ideen mit dürftigen Mitteln und viel Fantasie umsetzen.

Ich selbst bin dafür aber nicht geschaffen und habe mich wieder

nach Struktur gesehnt.“ Die hoffte Dave zunächst in einer Werbeagentur,

später dann als Assistentin in einer Filmproduktionsfirma zu finden. Ein

richtig gutes Gefühl wollte sich trotzdem nicht einstellen. Was ihr zum

Glück fehlte, entdeckte Dave schließlich als Besucherin der Millerntor

Gallery. „Die kreative Atmosphäre dort hat mich umgehauen und mir vor

Augen geführt, dass ich wieder eigene Kunst machen muss. Ich habe zu

mir gesagt: Dave, nächstes Jahr bist du auch hier.“ Das Ziel vor Augen

sprach sie ihre Bekannte Jana an, die als freischaffende Kalligraphie-

Künstlerin Xuli bereits einen Namen in der Szene hatte. Die beiden tüftelten

an einer gemeinsamen Idee und bewarben sich schließlich als Team

für die Millerntor Gallery 2017. Das Wandgemälde mit dem Titel „This is

us“ kam gut an und Cochranes Karriere als Künstlerin ins Rollen.

Daves aktuelles Projekt überragt so manches Haus

Es folgen weitere Ausstellungen wie die Affordable Art Fair und Anfragen

für Auftragsarbeiten. „Die sind ganz unterschiedlich: Ich entwickle

zum Beispiel visuelle Treatments und Moodboards für Regisseure. Gerade

erst habe ich für das Hamburg Festival im Londoner Künstlerviertel

Shoreditch eine zehn Meter hohe Wand gestaltet.“ Nebenbei studiert Davina

seit Kurzem 3D-Animation am SAE Institute Hamburg. Mit den neu

erworbenen Fähigkeiten will sie eine Start-up-Idee umsetzen, die, wie sie

meint, unsere Wahrnehmung der Realität verändern könnte, denn „Grenzen

gibt es nur im Kopf“, sagt sie.

Zuschauer erwünscht:

Davina Cochrane beim Live Painting in Maastricht

Die Hamburgerin mit schottischen Wurzeln ist 1990 geboren und in Wellingsbüttel aufgewachsen. Seit zwei Jahren

lebt und arbeitet sie im Schanzenviertel. Entspannung und Inspiration findet sie am Hamburger Hafen, aber auch in

den kreativen Vierteln Altona und St. Pauli. Davina hat zwei Brüder, ist liiert und absolut sportbegeistert. Sie selbst

spielt Hockey und jubelt gelegentlich auf den Rängen Hamburger Fußballstadien. Zwischen St. Pauli und dem HSV hat

sie sich nie entscheiden wollen – das Herz der 28-Jährigen schlägt für beide Vereine.

Text: Kim Kunkel | Aufmacherbild: Marius Engels | Foto diese Seite: Max Bublak

Ein Ort, so einzigartig wie kostbar.

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Kraft tanken.

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Der See wird still. Die Berge ruhen wie sanfte Könige. In allem liegt ein Reichtum, den

nur er alleine bieten kann: Der alpine Herbst. Stolz. Satt. Still. Endlich zufrieden mit sich

öffnet er die Türen im DAS KRONTHALER neu: Das Wandern ist voll Wunder.

Der benachbarte Wald ist Gelb, Rot, Golden – und das Biophilia-Waldbaden schenkt

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ÜBER 450 BÖDEN + TÜREN AM LAGER

OUTRO

„Moin Hamburg!“,

sagt …

Pheline Roggan

Sie sind Hamburgerin, doch beruflich sehr

viel unterwegs. Worauf freuen Sie sich, wenn

Sie heimkommen?

Auf meine Familie, meine Freunde, mein Zuhause,

mein Bett, mein Fahrrad, die Elbe, den

Hafen, die Möwen und den Wind.

In welchen Ecken fühlen Sie sich besonders

wohl?

St. Pauli. Alles von der Schanze runter bis zum

Hafen. Das ist das Hamburg, das ich liebe und

in dem ich mich hauptsächlich bewege.

Sie spielen in der Erfolgsserie „ jerks“ eine

der Hauptrollen. Was macht für Sie den Reiz

aus?

Der unkorrekte, schwarze Humor. Das Aussprechen

von Dingen, die man sich eigentlich

nicht sagt. Die entspannten Kollegen und die

unkonventionelle freie Art zu arbeiten.

Ihre bislang schönste Rolle?

Sehr ans Herz gewachsen ist mir Mignon aus

dem Film „Was hat uns bloß so ruiniert“ von

Marie Kreutzer. Eine etwas orientierungslose

Seele die sich voller Elan, aber ohne Durchhaltevermögen

in immer neue Projekte stürzt, immer

sagt was sie denkt, meistens einen Tick zu

direkt, dadurch oft Leute vor den Kopf stößt,

aber charmant mit Humor und französischem

Akzent! Durch diesen Akzent konnte ich Sprache

ganz anders einsetzen als im Hochdeutschen,

das hat mir unglaublich viel Spaß gebracht

und ganz neue Spielweisen eröffnet.

In Hamburg sagt man Tschüss. Was sagen

Sie?

Tschü-üss langes Doppel Ü oder Tschüsssss

kurzes Ü

Über Pheline Roggan

Sie wurde 1981 in Hamburg geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung

an der Schule für Schauspiel Hamburg. Ihren Durchbruch

hatte sie 2009 als weibliche Hauptrolle in Fatih Akins Kinofilm

„Soul Kitchen“, der unter anderem mit dem Silbernen Löwen bei den

Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet wurde. Seither war Pheline

Roggan in zahlreichen Kinoproduktionen zu sehen, zum Beispiel in

der Komödie „Russendisko“ mit Matthias Schweighöfer. Auch auf den

Brettern, die die Welt bedeuten, ist die 37-Jährige zu Hause: Zuletzt

stand Roggan im Rahmen der Niebelungenfestspiele 2018 in Worms

auf der Bühne. Im TV ist sie seit 2016 – als schonungslose Version von

sich selbst – in der erfolgreichen Serie Jerks zu sehen, in der sie neben

ihrem Kollegen und guten Freund Fahri Yardim und an der Seite von

Christian Ulmen, der auch Regie führt, eine der Hauptrollen spielt.

Gerade laufen die Dreharbeiten zur dritten Staffel.

Fotos: Stefan Dotter

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Die neue Ausgabe erscheint Anfang Dezember 2018.

Seien Sie wieder gespannt auf Hamburger Persönlichkeiten, Unternehmen

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