Sehenswert Magazin Herbst/Winter 2018/19 OPTIMUM

yannickfetsch

sehenswert.

Das Augenoptik-Magazin von OPTIMUM Bruchköbel

GUTES SEHEN

bieten Sie Ihren

Augen das Beste

TRENDS

lassen Sie sich

inspirieren

KONTAKTLINSEN

blicken Sie hinter

die Kulissen

AUSGABE HERBST/WINTER 2018/19


Willkommen

BEI OPTIMUM

GUTES SEHEN

TRENDS

Inhalt

Willkommen | 3

Präzision für Ihre Augen | 5

Diagnose: Trockene Augen | 7

Schöne bunte Welt | 8

Lookbook | 11

Die große Vielfalt der Kunststoffbrillen | 14

Wir begrüßen Sie zu unserer neuen

sehenswert-Ausgabe.

Wie schnell die Zeit vergeht – gerade sind die schönen

Sommermonate vorbei, da hält schon der Herbst

Einzug und die Wiesen sind geschmückt mit braunen

Blättern.

In der Augenoptik hat sich wieder einiges getan und

das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Begleiten Sie uns in die spannende Branche der

Optik – mit vielen Themen rund um das Auge, das

gute Sehen und vor allem aktueller Brillenstyles.

Wir freuen uns, Sie in die vielseitigen Wissensgebiete

von Handwerk, Mode und Technologie einzuführen.

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen

In dieser Ausgabe

In unserer Ausgabe zum Herbst/Winter haben wir

eine interessante Mischung aus fachlichen Themen

gepaart mit großen Bildkollagen und topaktueller

Brillenmode. Wir nehmen Sie auf den ersten Seiten

mit in unseren Arbeitsalltag und lassen Sie hinter die

Kulissen des Augenoptikers, beziehungsweise Optometristen

schauen. Anschließend erfahren Sie, warum

viele Menschen Probleme mit trockenen Augen

haben. Zum Ende der Rubrik „Gutes Sehen“ zeigen

wir Ihnen, wie wir Farben wahrnehmen.

Welche Brillen und Sonnenbrillen sind aktuell angesagt?

In den „Trends“ finden Sie alles zu den neuesten

Brillenstyles. Als Marke der Saison haben wir dieses

Mal den Londoner Designer Tom Davies für Sie ausgewählt.

Als besonderes Highlight schaffen wir mit einer

mehrseitigen Fotoreihe Raum für Inspirationen. Das

Shooting wurde eigens für sehenswert produziert.

KONTAKTLINSE

Marke der Saison | 16

Kontaktlinsen für nah & fern | 19

Zu Besuch in der Kontaktlinsen-Manufaktur | 20

Volker Meyer

und das Team

von Optimum

Bruchköbel

Zu guter Letzt waren wir persönlich in Kiel in der

Kontaktlinsenfabrik. Wie werden Kontaktlinsen hergestellt?

Welche Materialien kommen bei modernen

Linsen zum Einsatz? Es erwartet Sie ein spannender

Blick hinter die Kulissen der Fertigungshallen unserer

Eigenmarke „Next Generation“.

Optimum Team | 23

Für Feedback oder Fragen zu allen Themen rund um

das Auge und das gute Sehen können Sie sich gerne

jederzeit bei uns melden. Unsere Kontaktdaten finden

Sie auf der Rückseite des Magazins.

3 |


Präzision für Ihre Augen

WAS VERBIRGT SICH HINTER DEM BEGRIFF „OPTOMETRIE“?

RUBRIK

Gutes

Sehen

Vielleicht ist Ihnen der Begriff Optometrie auch

schon einmal zu Ohren gekommen. Dass es sich

dabei in irgendeiner Weise um ein der Augenoptik

nahestehendes Tätigkeitsfeld handelt, lässt das

Wort selbst bereits vermuten. Doch was genau

ist die Optometrie? Mit diesem Bericht möchten

wir Ihnen spannende Einblicke in unsere tägliche

Arbeit gewähren. Wir zeigen Ihnen, was ein

Optometrist macht und was in der Zukunft von

der Optometrie zu erwarten ist.

Beginnen wir ganz von vorne: Der Ausdruck Optometrie

setzt sich aus den griechischen Wörtern opsis

(das Sehen) und metron (die Messung) zusammen.

Sie beschreibt somit die Lehre des Sehens und den

damit zusammenhängenden Messungen. „Optometrist“

ist kein geschützter oder eingetragener Name,

weshalb es auch unterschiedliche Definitionen und

Ansichten gibt, was dessen Aufgabenfelder betrifft.

Fest steht; der Optometrist übernimmt viele

Aufgaben, die über die Tätigkeiten des klassischen

Augenoptiker-Berufes hinausgehen. Er misst

nicht nur Sehstärke und passt Kontaktlinsen an,

sondern ist vielmehr Spezialist rund um das komplexe

beidäugige Sehen. Optometristen sind Ansprechpartner

bei Sehproblemen und führen häufig

auch Screenings durch, um die Funktionen der

Augen zu prüfen und über langfristige Zeiträume

zu beurteilen.

Mit Hilfe modernster Technik lassen sich die Augen

über Jahre hinweg kontrollieren und Veränderungen

überprüfen. So lässt sich ein umfassendes Bild

zum Verlauf der Beschaffenheit von beispielsweise

Tränenfilm, Hornhaut, Augenlinse oder gar Augenhintergrund

generieren.

5 |


Die Optometrie beschreibt also eine Zwischenstufe

der Tätigkeiten von Augenoptikern und

Augenärzten. Der Berufsstand Optometrist ist in

vielen Ländern weltweit etabliert und angesehen.

In Deutschland hingegen ist er noch relativ unbekannt

und entwickelt sich schrittweise. Zahlreiche

Interessenverbände der augenoptischen Branche

arbeiten an einer einheitlichen Definition für die

Tätigkeitsfelder des Optometristen und kämpfen

für die Anerkennung des Berufsstandes.

Denn unsere Augen stammen immer noch aus der

Zeit der Jäger und Sammler, in der es wichtiger war

in der Ferne scharf zu sehen als auf das Smartphone

oder den Laptop in der kurzen Distanz.

Gleiches gilt für spezielle Sehsituationen, wie beispielsweise

Autofahren bei Nacht oder schnelle

Blickwechsel beim Sport. Mit speziellen optometrischen

Tests können wir Ihnen die optimale Lösung

für jede Herausforderung ermöglichen.

Diagnose: Trockene Augen

Das sogenannte Sicca-Syndrom gehört zu den am

häufigsten auftretenden Symptomen am Auge.

Es wird bei circa 20% aller Personen festgestellt.

Dieser Fachbegriff steht primär für den Zustand

dauerhaft trockener Augen. Er umfasst aber auch

weitere damit zusammenhängende Symptome

wie gerötete, juckende oder brennende Augen. In

den meisten Fällen gibt es sehr gute Aussichten

auf eine Verbesserung.

Was sind die Ursachen für

trockene Augen?

DAS SICCA-SYNDROM

Welche Lösungen gibt es?

Zur Behandlung des Sicca-Syndroms muss zuallererst

die Ursache festgestellt werden. Der Besuch

beim Augenoptiker ersetzt nicht die Konsultation

beim Augenarzt, dennoch kann auch ein gut ausgebildeter

Augenoptiker/Optometrist mit Hilfe

verschiedener optischer Geräte eine detaillierte

Aussage über Menge und Qualität des Tränenfilms

geben. Zum Beispiel kann mit der sogenannten

Spaltlampe – einem hochauflösenden Mikroskop mit

verschiedenen Beleuchtungsarten und zahlreichen

Einstellungsmöglichkeiten – das Auge, die Hornhaut

und der Tränenfilm genau analysiert werden.

Auch wir leisten unseren Teil, indem wir Ihre Augen

mit modernsten Technologien und nach neuesten

Erkenntnissen prüfen. Unsere hochwertigen Testgeräte

erleichtern uns dabei die Arbeit. Zusätzlich

können wir unseren Kunden die Erkenntnisse mit

Hilfe hochauflösender Kameras direkt präsentieren,

sodass sie sich selbst ein Bild machen können.

Unsere Augen sehen vor allem durch die Digitalisierung

immer neuen Herausforderungen entgegen.

Streng genommen sind sie diesen Aufgaben jedoch

evolutionär bedingt nicht gewachsen.

Empfohlen wird, die Augen mindestens einmal

jährlich prüfen zu lassen. Aufgrund dieser regelmäßigen

Abfolge lassen sich eventuelle Veränderungen

frühzeitig erkennen und analysieren. Durch

enge Zusammenarbeit mit dem Augenarzt kann

der Optometrist auch im Falle einer vorliegenden

Krankheit die richtige Empfehlung für Ihr gutes

Sehen aussprechen.

1. Trockenes Auge durch vermehrte Verdunstung

des Tränenfilms

Dies ist die häufigste Art des trockenen Auges. Das

Auge produziert zwar ausreichend Tränenflüssigkeit,

jedoch sorgen die äußeren Umstände dafür,

dass diese zu schnell wieder verdunstet – das Auge

fühlt sich dauerhaft trocken an. Dies tritt heutzutage

immer öfter bei Personen auf, die vorwiegend

am Bildschirm beziehungweise in klimatisierten

Räumen arbeiten. Häufig ist in der Folge zu beobachten,

dass das Auge nun viel Flüssigkeit produziert.

So widersprüchlich es klingt; das Auge tränt

und ist dennoch zu trocken.

2. Trockenes Auge durch zu geringe Bildung von

Tränenflüssigkeit

Es ist eher selten der Fall, dass das Auge grundsätzlich

nicht in der Lage ist, ausreichend Tränenflüssigkeit

zu produzieren. Dennoch kommt auch dies vor.

Die Gründe hierfür sind vielseitig. Oftmals ist es

altersbedingt. Bei anderen Betroffenen hängt es mit

einer Krankheit zusammen, ist gar durch einen Unfall

oder eine Vernarbung entstanden.

Je nach Befund spricht der Fachmann im Anschluss

eine Empfehlung aus. In manchen Fällen reicht

schon eine regelmäßige Behandlung durch warme

Kompressen und Massage der Augenlider aus,

um die Tränenproduktion wieder anzureichern.

Die regelmäßige Anwendung ist sehr wichtig.

In anderen Fällen helfen zusätzliche Tränenersatzmittel,

die Augen künstlich zu benetzen.

Zu guter Letzt kann bereits eine Brille mit nicht

mehr aktueller Stärke der Grund für trockene und

gerötete Augen sein, da sich diese stetig zu stark

anstrengen müssen.

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7 |


Schöne bunte Welt

WIE WIR FARBEN SEHEN

Schauen Sie sich einmal um. Wie viele Farben

sehen Sie gerade?

Richtig. Im Grunde sind es unendlich viele. Denn

jede Farbe gibt es in unendlich vielen Abstufungen.

Dazu kommt noch: Wenn sich die Beleuchtung

in Ihrer Umgebung auch nur minimal ändert,

erscheinen auch alle Objekte andersfarbig. Das

Farbensehen ist für uns etwas Alltägliches und

doch ein sehr komplexer und spannender Vorgang.

Wir Menschen nehmen dabei nicht alle Farben in

unserer Umgebung war. Viele Pflanzen zum Beispiel

strahlen permanent ultraviolette Farben aus, welche

wir nicht sehen können. Die für uns sichtbare Strahlung

befindet sich im Bereich von 380 Nanometer

(„Violett“) bis 780 Nanometer („Rot“). Schwarz und

Weiß sind übrigens keine Farben. Weiß wirft jegliche

Strahlung zurück, Schwarz absorbiert alles auftreffende

Licht.

Grundsätzlich ist das, was wir als Farbe wahrnehmen,

immer eine Reflexion eines Gegenstandes. Licht

trifft auf eine Oberfläche und wird von dieser

gespiegelt. Dabei spielt nicht nur die Beschaffenheit

des Gegenstandes eine wichtige Rolle, sondern auch

die der Lichtquelle. Sie kennen das vielleicht: Man

kauft sich ein Kleidungsstück und stellt später fest,

dass die Farbe zuhause oder im Freien ganz anders

wirkt als im Geschäft.

Gelangt nun also ein von einem Gegenstand reflektierter

Lichtstrahl in unser Auge, trifft dieser auf die

Netzhaut. Diese besitzt circa 125 Millionen Rezeptoren;

Stäbchen für das Sehen bei Dämmerung und

Dunkelheit, Zapfen für das Farbensehen bei Helligkeit.

Wir besitzen drei verschiedene Zapfenarten.

Sie nehmen entweder blaues, grünes oder rotes

Licht wahr und können unterschiedlich stark gereizt

werden. Die Farbeinflüsse und deren Intensität

werden über die Sehnervenbahnen an unser Gehirn

weitergeleitet.

Aus der Kombination dieser enormen

Informationsmengen setzt das

Gehirn dann eine Farbwahrnehmung

zusammen. Unsere Augen können

dabei übrigens mit den besten

Kameras der Welt Schritt halten.

Wir lösen die einfallenden Bilder

ungefähr mit 10 Millionen Pixeln

auf, können den Fokus in Sekundenbruchteilen

von der Nähe auf die

Ferne stellen und umgekehrt. Die

Iris regelt den Lichteinfall so präzise,

dass wir uns auch bei starker Dunkelheit

gut zurechtfinden.

Kommen wir abschließend noch

zu einem spannenden Gedankenspiel:

Ob Sie und Ihr Gegenüber eine

bestimmte Farbe gleich wahrnehmen

oder nicht, wird sich nicht

überprüfen lassen. Vielleicht ist für

ihn „Pink“ das, was für Sie schon immer „Violett“ war. Im Laufe Ihres Lebens haben Sie gelernt, eine

bestimmte Farbe einer bestimmten Bezeichnung zuzuordnen. Ob dies aber mit der Wahrnehmung anderer

Menschen übereinstimmt, ist nicht klar. Diese Theorie wird auch dadurch bekräftigt, dass Farbsehschwächen

häufig gar bis ins Erwachsenenalter unbemerkt bleiben.

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Goldener Herbst

DAS SEHENSWERT-SHOOTING 2018

RUBRIK

Trends

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An den Kameras: Unsere Fotografen

Sascha Gerritzen, Madleine Geisler

Vor den Kameras: Unsere Models

Katharina Pohl, Jil Struck, Lynn Struck,

Michael Masyk, Felix Kliewe

Hinter den Kameras:

Unsere Assistenten

Christian Lanzinger & Claudia Düvert

Unsere Visagistin Anna Zaremba

Unser Organisator Yannick Fetsch

Blick hinter die Kulissen

unseres sehenswert-Shootings?

Zum Making-of-Video:

rebrand.ly/making-of-18

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Die große Vielfalt der

Kunststoffbrillen

FARBENFROHE BRILLEN,

BUNTE MUSTER UND SCHICKE STYLES

Gleichermaßen schick wie auch robust und hautverträglich

– eine Brillenfassung muss zahlreiche

Normen erfüllen und wird ausgiebig geprüft,

bevor sie ihren Träger findet. Brillenfassungen

aus Kunststoff sind nach wie vor voll im Trend.

Sie sind farbenfroh,

vielseitig und setzen

gekonnt Akzente.

Vor allem die Farbentiefe

und die oftmals

auffälligen Musterungen

sorgen für

abwechslungsreiche

Fassungsdesigns. Bei

vielen Brillen ist die

Vielfalt des Kunststoffs

ein Zufallsprodukt,

welches durch das Vermischen unterschiedlicher

Farben entsteht. In diesem Fall ist jede

Brille ein Unikat mit individuellem Muster.

In der Regel werden die Farben jedoch

sehr gezielt zusammengestellt und

präzise verarbeitet. Die meisten

hochwertigen Brillen werden aus

sogenanntem Acetat gefertigt.

Acetat ist ein Naturprodukt

auf der Basis von Baumwolle

und deshalb besonders

hautverträglich. Es lässt

sich durch Erwärmung

verformen und exakt

an die Kopfform des

Trägers anpassen.

Darüber hinaus kann Acetat in jeder erdenklichen

Farbe produziert werden. Beliebig viele verschiedene

Farbplatten können miteinander verbunden

werden, um neue Muster entstehen zu lassen.

Die meisten Fassungshersteller

beziehen

ihre Rohmaterialien

dabei aus von der

Firma Mazzucchelli.

Bereits seit 1849

stellt das italienische

Unternehmen Materialien

explizit für

Brillenfassungen her

und ist heute vor

allem für das hervorragende

Acetat

bekannt. Wer die Farbpaletten

von Mazzucchelli

sieht, merkt schnell: Geht nicht, gibt’s nicht.

Sobald die metergroßen Kunststoffplatten beim

Brillenproduzenten angekommen sind, werden

Einzelteile aus den Platten gefräst und weiter

bearbeitet. Durch verschiedene Oberflächenbehandlungen

wie Polieren, Bürsten oder Mattieren

lassen sich zusätzlich zu Farbe und Muster spannende

Effekte für den finalen Look der Brille kreieren.

Farbenfrohe Brillen, bunte Muster und schicke

Styles – vor allem die aktuelle Brillenmode von

jungen Manufakturen und angesagten Designern

ist vielseitig und spannend. Sicher findet

sich auch Ihr neues Lieblingsstück.

Darf es etwas weniger sein?

Mit dieser transparenten Brille von Marc O’Polo

liegt man aktuell voll im Trend. Die Brillenfront ist

eine Verbindung aus großer Form mit Schlüssellochsteg

und fast durchsichtigem Kunststoff. Das

schwedische Modehaus weiß es, mit zurückhaltenden

aber gleichzeitig stylischen Brillenentwürfen

wie diesem zu überzeugen. Besonders praktisch:

Die minimale Farbbeimischung sorgt dafür, dass

sich die Fassung noch besser ins Gesicht einfügt und

unterstreicht den natürlichen Hautton des Trägers.

Ein klares Konzept

Durch klare Linien konzentriert man sich bei Ray-Ban

mit diesem Modell auf das Wesentliche. Im Vordergrund

steht das sehr stark melierte Havannabraun.

Durch den breiten Fassungsrand kommt das gängige

Muster perfekt zur Geltung. Seit jeher ist dieser

Mix aus verschiedenen Brauntönen sehr beliebt, da

er neutral ist und sich dadurch perfekt in das Gesicht

des Brillenträgers einfügt. Vollendet wird der klassische

Entwurf durch Kunststoffbügel in der typischen

Ray-Ban-Form mit gleicher Farbgebung.

Brille der Zukunft

Götti galt schon immer als Vorreiter der Branche.

Die Schweizer machen auch vor einem der neuesten

Trends nicht halt: Brillenfassungen aus dem 3D-Drucker.

Der hierzu genutzte Kunststoff ist sehr speziell,

gehört zu den leichtesten Materialien und hat eine

einzigartige Haptik, die an Sand erinnert. Jede Brille

wird auf Bestellung gefertigt und ist ein individuelles

Unikat. Der Träger kann zwischen zahlreichen Formen

und Farben wählen und sich so sein persönliches Lieblingsstück

zusammenstellen. In Einheit mit der Leichtigkeit

und perfekten Passform leitet man bei Götti

ein neues Zeitalter der Kunststoffbrillen ein.

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Marke der Saison

TOM DAVIES – HANDGEFERTIGTE

MEISTERSTÜCKE AUS LONDON

Hier legt der Meister noch selbst Hand an – Tom

Davies ist nicht etwa ein Künstlername oder ein

Lizenzprodukt, sondern der Name des Unternehmensgründers

und Chefdesigners höchstpersönlich.

Seit 2001 kreiert Tom Davies hochwertige

Brillen, welche im Londoner Office designt und in

der eigenen Manufaktur gefertigt werden.

Zuvor sammelte Tom Davies fünf Jahre lang

Erfahrung in der optischen Branche, arbeitete für

ein Startup in Hong Kong, welches Produkte für

namhafte internationale Kunden wie Tissot oder

Fossil herstellte. Schnell hatte er das Gefühl, dass

selbst diese hochwertigen Produkte nicht seinem

persönlichen Standard entsprachen. Er setzte sich

zum Ziel, Brillenfassungen mit dem bestmöglichen

Tragekomfort zu entwerfen, die gleichzeitig elegant,

stilvoll und von herausragender Fertigungsqualität

sind.

handgefertigter Spitzenqualität und der Möglichkeit,

Brillen nach individuellen Maßen fertigen zu

lassen. Schnell begeistert er mit seinen Entwürfen

erst London, dann ganz Großbritannien und von

dort aus mittlerweile den kompletten Globus in

ausgewählten Stores.

Die zahlreichen Fans des englischen Brillenlabels

erfreuen sich vor allem an den raffinierten Details.

Diese fallen oft erst auf den zweiten oder dritten

Blick ins Auge und sorgen für den gewissen

Wow-Effekt, obwohl die meisten Fassungen eher

schlicht und zurückhaltend im Design sind.

Gut Ding will Weile haben

Mit eben dieser perfekten Mischung schafft es Tom

Davies – der auch heute noch, also mehr als 15 Jahre

nach der Gründung, Chefdesigner ist – stetig

aufs Neue für Begeisterung zu sorgen. Die aktuelle

Kollektion ist clean, schick und an gewissen Punkten

angenehm verspielt.

Das Ganze in der Wunschfarbe und mit Name,

Initialen oder persönlicher Gravur im Bügel – mehr

Individualisierung geht nicht. Egal, ob Standardmaße

oder Unikat: Jede Brille wird im Werk von Tom

Davies handgefertigt. Pro Fassung werden dafür 16

bis 22 Stunden Arbeitszeit benötigt. Nur bestens

ausgebildete Fassungsbauer schaffen es dabei in

die Dienste von Tom Davies.

Wir sind seit vielen Jahren große Fans von Tom

Davies und seinen herausragenden Brillenkollektionen.

Tom ist ein sympathischer Typ, der seinen

Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen ermöglicht

und trotz zahlreicher Angestellter immer nah

bei seinen Kunden ist. Dabei teilen wir ein gemeinsames

Faible: die Begeisterung für besondere

Brillenmode.

Zurück aus Hong Kong legte er also direkt mit diesen

ambitionierten Ideen und der Gründung seines

eigenen Brillenlabels los. Fortan kombiniert Tom

seinen Sinn für Design, Stil und Exklusivität mit

Jede Fassung kann entweder als fertiges Modell

oder nach eigenen Wünschen individuell maßgefertigt

werden. Hier ein Millimeter schmaler, dort

zwei Millimeter länger und ein spezielles Scharnier.

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Kontaktlinsen für nah & fern

DAS GIBT ES?

RUBRIK

Kontaktlinse

Wer eine Gleitsichtbrille trägt, kennt das Prinzip:

Gutes Sehen ist in allen Distanzen möglich, ohne

die Brille zu wechseln. Nur wenigen Personen ist

jedoch klar, dass dies auch mit Kontaktlinsen funktioniert.

Sogenannte multifokale Linsen (auch als

bifokale oder Gleitsicht-Kontaktlinsen bezeichnet)

sind die optimale Wahl für aktive Personen

ab 40 Jahren.

Zahlreiche unterschiedliche Systeme beziehungsweise

Bauarten multifokaler Kontaktlinsen sind

heute auf dem Markt. Eines haben sie alle gemeinsam:

Durch die unterschiedlichen Stärken in der

Linse werden viele verschiedene Bilder von den

Augen an das Gehirn gesendet. Das Gehirn denkt

mit – es sucht sich einfach den Seheindruck mit der

höchsten Schärfe aus und ermöglicht somit das

klare Sehen in unterschiedlichen Distanzen.

Die erste Frage, die häufig in Bezug auf Gleitsicht-

Kontaktlinsen gestellt wird, lautet schlicht: „Wie

funktioniert das?“. Denn der Gedanke, dass eine

direkt auf dem Auge liegende Linse mehrere Sehstärken

hat und man dennoch klar sehen kann, klingt

etwas befremdlich. Dazu können wir Ihnen sagen:

Viele wichtige Aufgaben für gutes Sehen übernimmt

das Gehirn und dieses ist bekannterweise zu erstaunlichen

Leistungen fähig.

Kontaktlinsen sind vor allem beim Sport perfekt.

Aber auch im Kino, für Partys, Konzerte und vieles

mehr bieten sie eine tolle Alternative zur Brille.

Mit Linsen, die Ferne und Nähe kombinieren, sind

Sie optimal für den Alltag ausgestattet. Garantiert

finden wir auch für Sie die passende Kontaktlinse.

Sprechen Sie uns gerne an.

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Zu Besuch in der

Kontaktlinsen-Manufaktur

WIE WERDEN INDIVIDUELLE LINSEN HERGESTELLT?

Zweimal im Jahr treffen wir uns mit mehreren

Kollegen aus ganz Deutschland zu Tagungen,

Workshops und vor allem zum intensiven Erfahrungsaustausch

des gemeinsamen Fortschritts.

Die Gruppe ist mittlerweile auf 15 Inhaber und

Geschäftsführer augenoptischer Betriebe angewachsen,

wodurch umfangreiches Wissen

vereint werden kann. Zuletzt haben wir uns im

schönen Kiel getroffen und dort als besonderes

Extra Deutschlands älteste und traditionsreichste

Kontaktlinsen-Manufaktur besucht. Bei der Firma

Wöhlk werden die speziell für uns gefertigten

Kontaktlinsen der Serie „Next Generation“ produziert.

Gerne möchten wir Ihnen einen Blick hinter

die Kulissen geben.

Heinrich Wöhlk –

Erfinder und Visionär

Die Unternehmensgeschichte beginnt

mit Heinrich Wöhlk, der von 1913 bis

1991 lebte. Er wurde in Kiel geboren,

war bereits als Kind stark weitsichtig

und trug eine Brille mit 9,0 Dioptrien.

Vor allem bei seiner ersten Arbeitsstelle

als Konstrukteur in der Kieler Firma Anschütz

hegte er den Wunsch, ohne Brille

auszukommen. Damals gab es lediglich

sogenannte Sklerallinsen. Diese lagen

nicht – wie heutige Kontaktlinsen – auf der Hornhaut

sondern auf der Sklera (weißer Bereich, der

die Hornhaut umgibt). Der Tragekomfort war sehr

schlecht, denn die Schalen waren groß, unbequem

und ließen keinen Sauerstoff an das Auge.

Der handwerklich begabte Wöhlk machte sich

kurzerhand auf, um seine eigenen Sklerallinsen zu

formen. Er entwarf spezielle Geometrien, die exakt

für seine Augen bemessen waren. Durch diese

individuelle Anpassung konnte er die Linsen bei

ersten Tests bereits circa fünf Stunden auf dem

Auge behalten, was für damalige Verhältnisse ein

sehr gutes Ergebnis war. Wöhlks erste Linsen hatten

zwar noch keine optische Wirkung, aber zumindest

schon mal einen hohen Tragekomfort.

Seine Versuche konnte Wöhlk erst nach dem zweiten

Weltkrieg weiter führen. Er schaffte es, seine

Sklerallinsen mit entsprechenden Optiken zu versehen,

gründete eine Firma und startete den

Verkauf. Dieser wurde jedoch bald wieder eingestellt,

da der Tragekomfort immer noch nicht hoch

genug war und die meisten Skleralschalen von den

Kunden wieder zurückgegeben wurden.

Wie so vieles in der Geschichte der Menschheit,

kam der Durchbruch eher durch Zufall. Heinrich

Wöhlk experimentierte mit Plastik, welches erstmals

direkt auf die Hornhaut gelegt wurde, anstatt

auf die Sklera. Zu seinem Erstaunen spürte

man dies auch nach sehr langer Tragedauer kaum

und die Linse fiel entgegen aller Erwartungen

nicht einfach vom Auge. Er nannte seine Erfindung

„Contactlinse“.

Ein Blick hinter die Kulissen

Mit dieser Weltneuheit konnte Heinrich Wöhlk in

den 1950er Jahren schnell Erfolge feiern. Kurzerhand

wurde sein Wohnzimmer zur Produktionsstätte

und der Keller zum Entwicklungslabor. Noch

heute befindet sich das Traditionsunternehmen

Wöhlk in Kiel, natürlich aber in geeigneten Räumlichkeiten.

Hier arbeiten mittlerweile über 160

Menschen jeden Tag an der perfekten Kontaktlinse.

Unser Rundgang wurde von Mitarbeitern der jeweiligen

Abteilung geleitet, was wir sehr sympathisch

fanden. So bekamen wir einen guten Eindruck von

der täglichen Arbeit und lernten die Persönlichkeiten

kennen, die hinter den Produkten der Firma

Wöhlk stehen.

Wir starteten die Führung mit einem Besuch im

Chemielabor. Die Kunststoffe für die Kontaktlinsen

werden im Hause Wöhlk gefertigt und nicht zugekauft.

Auch die komplette Forschungsabteilung

ist hier stationiert. Die eigene Entwicklung und

Herstellung der Grundmaterialien ermöglicht kurze

Einführungszeiten für neue Produkte. Fasziniert

begutachteten wir Tauchbecken zum Färben der

Linsen, hochpräzise Analyse-Geräte und gläserne

Behältnisse mit brodelnden Flüssigkeiten.

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Von dort aus ging es direkt in die Kontaktlinsen-

Produktion. Natürlich stellt man bei Wöhlk auch

Kontaktlinsen her, die nach wenigen Tagen entsorgt

und dementsprechend auf Masse produziert

werden. Das Alleinstellungsmerkmal der Firma sind

aber die in Perfektion gefertigten Individual-Linsen.

Wir sind nach wie vor überrascht und fasziniert, wie

viel in dieser Abteilung von Hand entsteht. Natürlich

kann eine moderne Kontaktlinse nur mit Hilfe hochpräziser

Maschinen geschliffen werden. Dennoch

werden diese größtenteils manuell bedient und jede

einzelne Linse wird aufwendig per Hand endkontrolliert.

So lässt man in puncto Qualität keine Fragen

offen. Alle Produkte sind 100% Made-in-Germany.

Im Anschluss wurden wir durch die Logistik geführt.

Hier kommt jede Linse in die passende Verpackung

und findet ihren Bestimmungsort. Tauschlinsen

werden meist auf Vorrat produziert und im Lager

platziert. Individuelle Produkte werden umgehend

zum Besteller versendet – zum Beispiel zu uns.

Der Besuch in Kiel hat uns sehr viel Freude

bereitet. Die Führung im Werk war spannend und

beeindruckend. Unsere Eigenmarke „Next Generation“

passen wir nun mit noch mehr Hintergrundwissen

und Begeisterung an.

Volker Meyer

Inhaber und Augenoptikermeister

Optimum Team

MIT BEGEISTERUNG AN IHRER SEITE

Manuela Wäschle

Augenoptikerin | Gleitsichtbrillen- und Kontaktlinsenspezialistin

Alena Röder

Augenoptikerin | Sehanalyse und Beratung

Gabi Wutschke

Fremdsprachensekretärin | Organisation und

Marketing

Pauliina Mkassi

Augenoptikermeisterin | Spezialistin für

Kinderoptometrie (zertifiziert durch WVAO)

Olga Kühn

Augenoptikermeisterin | Spezialistin für Gleitsichtbrillen

sowie vergrößernde Sehhilfen

André Zander

Augenoptikermeister | Spezialist für

Gleitsicht- und Sportbrillen

Simone Muth

Augenoptikermeisterin | Spezialistin für

Kinderoptometrie und Gleitsichtbrillen

Shenja Frohnapfel

Auszubildende | Werkstattspezialistin

Haftungsausschluss Dieses Magazin wurde in Zusammenarbeit von Rocktician e.K., Gernotstr. 10, 69502 Hemsbach und Optimum Volker Meyer Augenoptik

GmbH, Hauptstraße 54, 63486 Bruchköbel entwickelt. Es wird damit nicht beabsichtigt, medizinischen Rat zu erteilen. Zu allen Fragen rund um die Gesundheit

Ihrer Augen konsultieren Sie bitte einen Facharzt. Die Ersteller übernehmen keine Haftung für die Aktualität, Korrektheit, Qualität oder Vollständigkeit

der im Magazin gemachten Angaben. Für Anregungen und Rückfragen stehen die Ersteller gerne zur Verfügung.

Disclaimer zur Genderneutralität In einigen Bezeichnungen findet sich ausschließlich die männliche oder weibliche Version. Der Verzicht auf die geschlechtsspezifische

Schreibweise dient lediglich der besseren Leserlichkeit bzw. dem Lesefluss. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind jederzeit als

geschlechtsneutral zu verstehen.

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Kontakt

OPTIMUM Volker Meyer Augenoptik GmbH

Hauptstraße 54 | D-63486 Bruchköbel

Tel.: 06181 97 177 0 | Fax: 06181 97 177 17

info.bruchkoebel@meyeroptik.de

www.meyeroptik.de/bruchkoebel

Öffnungszeiten

Mo – Do

Fr

Sa

09.00 – 13.00 Uhr

14.30 – 19.00 Uhr

09.00 – 19.00 Uhr

09.00 – 15.00 Uhr

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