Allersberg - Oktober 2018

seifertmedien

DAS MITTEILUNGSBLATT

FÜR DIE MARKTGEMEINDE ALLERSBERG

OKTOBER 2018 | 49. Jahrgang

Herausgeber: Seifert Medien | 90530 Wendelstein | Marktstraße 10 | Tel. 09129 - 74 44 | www.seifert-medien.de

Foto: Josef Sturm


INHALT

3 Egon plaudert

4 Trauer um Altbürgermeister

Ludwig Gmelch

5 Informationen

6 + 7 Garten-Extra

8 Casa de la Trova Programm

Jegelscheune Programm

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9-13 Aus den Ortsteilen

14-15 Termine

Marktstraße 10

90530 Wendelstein

Tel. 09129 – 74 44

Fax 09129 – 27 09 22

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GRAFIKDESIGN • DRUCK • WERBEMITTEL • MITTEILUNGSBLÄTTER

16 WAS WANN WO

17 Kinder und Jugend

18+19 Vereine

20-23 Kirchen

24-27 Auto Winterfit

29 Impressum

30-35 Das Magazin - mieten.kaufen.bauen

SIE MÖCHTEN

IM MITTEILUNGSBLATT

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DIE NÄCHSTEN AUSGABE-TERMINE

November

ca. 16.11.2018

Anzeigenschluss 02.11.2018

Dezember

ca. 13.12.2018

Anzeigenschluss 30.11.2018

Unser

Verteilgebiet:

Allersberg, Brunnau

Guggenmühle, Harrhof

Altenfelden, Eppersdorf

Reckenricht, Eulenhof

Eisbühl, Reckenstetten

Heblesricht, Ebenried

Schönbrunn, Eismannsdorf

Uttenhofen, Lampersdorf

Göggelsbuch, Kronmühle

Polsdorf, Appelhof

Wir beraten Sie gerne telefonisch unter

09129 / 7444

Oder informieren Sie sich auf unserer Webseite unter

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Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


EGON PLAUDERT

ÜBER WOS DIE LEIT REDN

von Egon Helmhagen

Man sollte meinen, dass in Zeiten von Smartphone & Co die Leute nicht mehr

persönlich miteinander reden, weil die Simserei viel einfacher geht. Aber das

stimmt bestimmt nicht für die Rentner und angeschlossene Leidensgenossen,

weil die sich dazu zu dumm anstellen und die Junga net frogn wolln. Es wird

scho nu mitanander gredt. Beim Einkaufn, beim Doktor, beim Kaffeekränzla,

am Stammtisch und im Verein. Es froucht sich bloß über wos. Am meisten

über das, was im Fernsehn zu sehn ist, weil die meistn meistns vor der Glotze

hockn.

Sie haben´s über Krankheiten und sonstige Gebresten und was dafür hilft.

Denn in Franken ist die Arznei immer für die Krankheit und nicht dagegen.

Aus der TV-Werbung weiß man auch, dass man täglich sieben verschiedene

Salben braucht. Für Brust, für die Knie (das sind schon drei), für die Ellenbogen

(nochmal zwei), für Gicht und für Rheuma. „Dabei musst fei Obacht

gebn, damitst nix verwechselt, sonst hast am Knie Kopfweh. Hä, hä!“

Außerdem gibt es Mittelchen für Gesichtsrötungen, Verdauungsbeschwerden,

Wimpern-Booster und Gedächtnislücken. „Mei Hirn is manchmol wie a

Schubladn, die dauernd klemmt und es fällt mir oft ums Verreckn net ei, af

wos ich mich grod bsunna hob!“

„Ach sog mir nix, ich hob´s oft in der Seitn, in der Hüftn, und des Aufstehn

in der Früh is fast wie Gwichthebn!“ Und schon hebt ein unterhaltsames

Lamentieren an. „Mein Leben lang hat es geheißen „Arbeit macht das Leben

süß“. Danach hab ich mich gerichtet, jetzt bin ich in Rente und hab Zucker!“

„Auf den Ruhestand arbeitet man sein Leben lang hin, und wenn er dann

kommt, erschrickt man“.

Wenn man älter wird freut man sich über negative Ereignisse. Wenn nix

Schlimms und nix Bäis passiert. Also keine Verstopfung, kein Kreuzweh, kein

Kopfweh, keine Demenz, keinen Patscher, kein Bandscheibenvorfall. „Drum

musst du jung bleibn, damitst älter wirst“.

Ein Riesenthema sind auch die Enkelkinder, und wie gescheit die sind. Und

dass die wirklich mehr smartphonen wie miteinander reden, und „wenn´s

wos redn, nou is des a ganz a andere Sprach. Krass, cracy und funky“. „Ja,

und wenn die Junga unterander redn, nou sogn´s zuan-ander „Hey Alder!“

Dabei hat schon der alte Goethe gesagt „Ich höre es gerne, wenn die Jugend

plappert, das Neue klingt, das Alte klappert“.

„Des is heitzutoch der Mainschtreem. Des is etz der Trend. Aber irgendwie

beneid ich fei die junga Leit, wie unbekümmert die unteranander mitanander

umgenga. Ich wenn bloß an a so a Pastchworkfamilie denk.

A Verwandtschaftsblousn, wo´s dich nimmer

auskennst! Früher hat alles sei Ordnung

ghabt. Verliebt, verlobt verheirat, gschiedn.

Wir habn uns damals verlobt, dann, unter

großer Anteilnahme der Verwandtschaft,

gheirat, feierlich, mit Pfarrer, in der Kirche.

Dann sind wir glückstrahlend aus der Kirch raus, unser Sohn hat a Gedicht

aufgsagt… Des woar doch aa schäi!“

Ja, unser gouts, alts Fränkisch stirbt immer mehr aus. Dou redn´s etz von

aner „Ambivalenten Wachstums-Potenz“, oder es stellt aner fest, dass „Die

Situation den Zustand in seiner existenziellen Konstellation bedroht!“ Dou

haut‘s dich einfach um. Für mich is des nix als wie Blabla! Wenn‘st sowas

hörst, kommst du dir richtig blöd vor. Erst recht, wenn dann a scharfsinniger

Politiker sagt „Hätte, hätte Fahrradkette“. Wäi ich des is erste Mol ghört hab,

war ich direkt baff. Suwos Gscheits fallert mir nie ei!

In aller Munde ist auch der Begriff „Heimat“. Also, die erste Heimat des

Menschen war das Paradies, doch wie der Adam und seine Eva ka Gout dou

und vom Baum der Erkenntnis genascht haben, hat sie der liebe Gott naus

gestampert. Die zwei waren die ersten Heimatvertriebenen. Dann haben

sie sich eine neue Heimat suchen müssen. In Afrika, am Mississippi, in Sibirien,

in China und an der Schwarzach. Den meisten hat es dann dort so gut

gefallen, dass sie nicht mehr weg wollten. Das war dann ihre neue Heimat.

Zur Wendelsteiner Heimat gehören Kärwa, Fischleinsberg, Hinteres Wernloch,

Alter Kanal, Hans Sachs, Kunigunde Kreutzer, Cochläus, katholische Kirche,

evangelische Kirche. der Wendenbrunnen, Jazz Festival und die Pfeffernüssli

vom Enßer.

Der Mensch ist, seit er besteht, auf der Suche nach einer Heimat, wo er

daheim ist, und die Großkopfertn, däi dou drobn, däi tenna etzert, wäi wenn

sie des erfundn hättn. Dou is doch des hintn höicher wie vorn!“

Natürlich reden die Leit, und da gehör ich aa derzu, aa andauernd und immer

wieder über Fußball und über dem Jogi Löw sein Schuldeingeständnis. Ich

hab´s mit meinem Freund Peter, einem echten Experten ausdiskutiert. „Zuerst

hat der Jogi 63 Toch lang analysiert, dann hat er länger gredt, als wäi a Spiel

dauert und wos hat´s gnützt? Gegn die Franzosn und gegen die Peruaner?

Net verlurn und knapp gwunn! Däi hobn scho a weng an Stopfer zsammgspielt!

Und waaßt nou wos etz is?“ Ich hab gefragt „Na, wos is´n nou etz?”

Da hat der Peter gemeint „Etz geht is Lebn wieder weiter!“

WIR HABEN LUST AUF FARBE

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OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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INFORMATIONEN

Die Marktgemeinde trauert um Altbürgermeister Ludwig Gmelch

Ludwig Gmelch bei der Verleihung der Paul-Gibrat-Medaille durch Pierre Mazarguil,

Thierry Cassan und Olivier Larribe vom Partnerschaftskomitee in Saint Céré

Ludwig Gmelch (2.v.r.)

Altbürgermeister Ludwig Gmelch ist am Donnerstag, 04. Oktober

im Alter von 90 Jahren verstorben. Erst am 30. August hatte er sein

neuntes Lebensjahrzehnt vollendet. Wegen einer schweren Demenzerkrankung

hatte er die vergangenen Monate im Altenheim der Wolfsteiner

Stiftung verbracht. Ludwig Gmelch hinterlässt neben Ehefrau

Brigitte drei Söhne mit ihren Familien, darunter sechs Enkelkinder.

Einen schweren Knacks hatte es ihm gegeben, als vor 15 Jahren sein

ältester Sohn Robert völlig unerwartet an den Folgen eines Gehirnschlags

verstarb.

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Bestimmt wäre ihm der Nachruf in der Presse eher unangenehm. Denn

seine ständige Bescheidenheit sprach eher gegen eine Würdigung seiner

Verdienste. Aber wenn ein Mann wie er 18 Jahre lang die Geschicke der

Marktgemeinde geleitet und dabei für den Markt und seine Bürgerinnen

und Bürger enormes geleistet hat, dann kann dies an einem solchen Tag

nicht unerwähnt bleiben, man kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Genauso wenig wie es die Öffentlichkeit getan hat, als er 1994 vom

damaligen Innenminister und späteren bayerischen Ministerpräsidenten Dr.

Günther Beckstein mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Schon damals wurden seine vielseitigen Verdienste, nicht nur für die Marktgemeinde

Allersberg gewürdigt. Und seine Verdienste in den Jahren 1975

bis 1993 als 1. Bürgermeister des Marktes Allersberg sind so groß, dass sie

neben dem Titel des Altbürgermeisters eine größere kommunale Ehrung

verdient gehabt hätten.

Ludwig Gmelch wurde 1928 in Dennenlohe (jetzt Markt Pyrbaum) geboren,

kam aber schon mit neun Jahren nach Allersberg. Bereits 1960 bis 1972

gehörte er dem Marktgemeinderat an. 1975, nach dem plötzlichen Tod

von Bürgermeister Josef Schön, schickte ihn die CSU ins Rennen um den

Bürgermeisterstuhl. Gegen den seinerzeitigen 2. Bürgermeister Karl Lukas

(Freie Wähler) und 3. Bürgermeister Manfred Langer (SPD) setzte er sich in

der Stichwahl durch und wurde in den Jahren 1981 und 1987 in seinem Amt

bestätigt, bevor er 1993, knapp 65-jährig in den wohlverdienten Ruhestand

ging. Just zu dem Zeitpunkt, als die Geburt seines ersten Enkels bevorstand

und er sich riesig darauf freute.

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

Ludwig Gmelch hatte keine leichte Aufgabe übernommen, denn es galt die

Marktgemeinde zusammenzuführen und die beträchtlichen Aufgaben zu

meistern, die durch die Eingemeindungen in den Jahren 1971 und 1972 auf

Allersberg zugekommen waren. Mehr als 100 Millionen Mark investierte der

Markt Allersberg im Verlauf der 18 Amtsjahre von Ludwig Gmelch ohne die

Verschuldung in eine unermessliche Höhe zu treiben. Rund 60 Ortsstraßen in

Allersberg, 40 Ortsstraßen in den Ortsteilen und 12 Gemeindeverbindungsstraßen

wurden ausgebaut, was ihm auch einmal den Beinamen „Straßenbaubürgermeister“

eingebracht hatte. Aber der Bedarf war da und Ludwig

Gmelch stellte sich den Anforderungen. Die Sanierung des Freibades, der

Erwerb mit anschließendem Umbau und Sanierung des ehemaligen Bahnhofsgeländes,

die Errichtung von Feuerwehrhäusern und der Ausbau des

Feuerschutzes, der Ausbau der Entwässerungseinrichtungen und der Bau von

Entlastungskanälen, der Neubau der jetzigen Mittelschule, die Förderung der

Vereinsarbeit mit Investitions- und laufenden Zuschüssen, der Jugendarbeit

und die Sportförderung waren ihm wichtige Anliegen, die er auch umsetzte.

Die Ausweisung von Baugebieten wie der großen Fläche südlich der Freystädter

Straße und die Ausweisung des Gewerbegebietes am Langweidgraben

waren ihm wichtige Aufgaben für die Zukunft Allesbergs. Auch die

Planung der Umgehungsstraße im Süden und Osten Allersbergs ging er mit

Vehemenz an, wie sie später verwirklicht wurde.

Ein wichtiges Anliegen war ihm auch die Aussöhnung mit dem Nachbarland

Frankreich. Die seit 1970 bestehende Freundschaft mit Saint Céré

beobachtete er genau, beteiligte sich selbst an einer Begegnungsreise und

unterstützte die Bestrebungen zu Beginn der 1980er Jahre, daraus eine Partnerschaft

zu machen. Zusammen mit seinem damaligen Amtskollegen aus

Saint Céré, Dr. André Boyer, unterzeichnete er die Partnerschaftsurkunde. Erst

vor einigen Jahren, aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft,

wurde er dafür vom Partnerschaftskomitee in Saint Céré mit der eigens

eingerichteten Abbé Paul-Gibrat-Medaille ausgezeichnet. Für ihn war diese

Ehrung eine große Freude.

Ludwig Gmelch war Vorsitzender des Zweckverbandes Brunnbach-Gruppe,

im Wechsel mit seinem Freystädter Amtskollegen auch des Zweckverbandes

Mörsdorfer Gruppe, des seinerzeit noch existierenden Schulverbandes Allersberg

und Mitglied im Verwaltungshauptausschuss der Wolfsteiner Altenheimstiftung,

gehörte aber auch 18 Jahre lang, von 1978 bis 1996 dem Kreistag

an und versuchte auch dort, für Allersberg möglichst viel zu erreichen. Aber

nicht nur in der Kommunalpolitik war Ludwig Gmelch engagiert. Er war

jahrelang Vorsitzender der Kolpingfamilie und auch Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

der katholischen Pfarrei und wirke viele Jahre als Laienschauspieler

in den Theateraufführungen von Kolping und DJK mit.

Text und Fotos: Reinhold Mücke


INFORMATIONEN

Störung in der Wasserversorgung - hier wird Ihnen geholfen

Sie wohnen im Gemeindegebiet Allersberg

und haben z.B. einen Wasserrohrbruch?

Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern, die Sie bei einer Störung in

der Wasserversorgung anrufen können.

Wasserversorgung Allersberg - nur Allersberg-Ort

Rund um die Uhr Störungsannahme Tel.: 0151 / 20 68 29 91

Zweckverband zur Wasserversorgung der Brunnbach-Gruppe

Ortsteile: Altenfelden, Appelhof, Brunnau, Eisbühl, Eismannsdorf,

Eppersdorf, Eulenhof, Fischhof, Göggelsbuch, Grashof, Guggenmühle,

Harrhof, Kronmühle, Lampersdorf, Polsdorf, Reckenricht,

Schönbrunn, Wagnersmühle

Ortsteile Markt Pyrbaum: Oberhembach, Pruppach, Neuhof

Ortsteile Stadt Hilpoltstein: Heuberg, Lochmühle, Altenhofen,

Auholz, Riedersdorf

Ortsteile Stadt Roth: Harrlach, Finstermühle, Eichelburg, Heubühl,

Birkach, Zwiefelhof

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 0171 / 5 76 49 95

Zweckverband zur Wasserversorgung der Mörsdorfer-Gruppe

Ortsteile: Ebenried, Heblesricht, Realsmühle, Stockach, Uttenhofen

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 09179 / 94 90 80

(Wasserwerk Freystadt wird weitergeleitet.)

Zweckverband zur Wasserversorgung der Mönninger-Gruppe

Ortsteil Reckenstetten

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 0170 / 8 06 99 49

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

Gartenabfälle Container

Gartenabfälle müssen unbedingt über die hierfür aufgestellten Container

entsorgt werden und dürfen nicht in der freien Natur abgelagert werden.

Die Container finden Sie an folgenden Stellen:

Allersberg

Containerstandort: Rother Straße (Bauhof)

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November, jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Das Grüngut darf auf der Freifläche abgeladen werden. Der Bauhof kümmert

sich um die Beladung der Container.

Ebenried

Containerstandort: ehemaliges Raiffeisenlagerhaus

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November: jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Göggelsbuch

Containerstandort: Pumpstation

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November: jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Zusätzliche Annahme:

Kompostieranlage Pyras, Firma Hoffmann

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.00 bis 12.00 Uhr und 12.30 bis

17.00 Uhr, Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 09174 / 38 98 oder 09171 / 84 70

Auskunft: Herr Michael Distler, Herr Carsten Holzheit

Außerhalb der Containerbereitstellungszeiten sowie bei vollem Container

dürfen keine Gartenabfälle am Containerstandort abgelegt werden! Sie können

die Gartenabfälle zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Kompostieranlage

Pyras und den Recyclinghöfen Georgensgmünd und Wendelstein entsorgen.

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

STEAK-WELTREISE &

MUSIK VON WELT IM BARDOLINO

Anzeige

Zur Herbstzeit kommen im Bardolino wieder alle Fleisch-Liebhaber in den Genuss der

Steak-Wochen: Auf der Saisonkarte stehen argentinisches Rumpsteak oder Rinderfilet

vom Grill zu Genießerpreisen von 17 bzw. 21 Euro inklusive einer Beilage – auf Wunsch

verfeinert mit einer schmackhaften Sauce. Wie wär’s mit einer würzig-süßlichen Gorgonzola-Birnensauce,

einer aromatischen Lakritz-Rosinensauce oder einer nussig-pikanten

Steinpilz-Pfeffersauce? Am 5. Oktober geht’s los.

Akkordeon-Virtuose

Fred Munker und seine

"Fisarmonica“ aus der

legendären Akkordeonschmiede

„Beltuna“

Begeben Sie sich bis einschließlich 20. November auf eine kulinarische Weltreise mit vielen weiteren Premium-

Fleischsorten aus aller Welt wie das US Beef Rumpsteak und dem Masterchef US Beef Burger, das Chateaubriand vom

Charolais-Rinderfilet aus Frankreich, das T-Bone Steak aus Italien, das Hereford Premium-Rinderfilet aus Irland

sowie das Chuleta de Ibérico (Karree)

aus Spanien.

Besonderes Highlight sind

die musikalischen Donnerstags-

Termine mit Akkordeon-Virtuose

Fred Munker. Lassen Sie sich in

die stimmungsvolle Welt des Tango

Argentino transportieren, nach

Amerika mit Jazz & Swing sowie nach

Frankreich mit Chanson & Musette.

Jeden Donnerstag live ab 19:00 Uhr

vom 11.10. bis einschließlich

15.11.2018 (außer am 01.11.).

Um Tischreservierung wird gebeten.

Restaurant Bardolino …

wo Genießer zu Hause sind.

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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GARTEN-EXTRA

Tipps für Ihre Rasenpflege im Herbst

RASEN BENÖTIGT IM HERBST WENIGER STICKSTOFF

Für den Rasen gehört die Düngergabe im Herbst zu den wichtigsten im Jahr. „Aber aufgepasst“, warnt Judith Bircher,

Gartenbauingenieurin beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert, „der Nährstoffbedarf der Rasenpflanzen verändert

sich in der kalten Jahreszeit. Deshalb sollte man jetzt unbedingt einen speziellen Herbstdünger wählen. Dieser

enthält weniger Stickstoff als herkömmlicher Langzeitdünger und regt deshalb das Wachstum der Gräser nicht so

sehr an.

Der Vorteil: Die Pflanzen lagern vermehrt Kraftreserven wie Kohlenhydrate in den Wurzelbereich ein und senkt so das

Risiko für Winterkrankheiten.“ Wichtig ist nun vor allem die Versorgung mit Kalium und Phosphat. Kalium erhöht die

Salzkonzentration im Zellsaft und senkt damit dessen Gefrierpunkt. Es wirkt wie ein natürliches Frostschutzmittel und

macht die Gräser für das Winterwetter widerstandsfähiger. Phosphat fördert das Wurzelwachstum und sorgt so dafür,

dass die Pflanzen auch in den kalten Monaten gut versorgt sind und ein schönes Grün zeigen. Welche Nährstoffe ein

Dünger enthält, verrät der sogenannte NPK-Wert auf der Packung. N steht für Stickstoff, P für Phosphat, K für Kalium.

Der organisch-mineralische Cornufera Herbstrasendünger beispielsweise enthält ein Nährstoffverhältnis, das genau auf

das Ende der Gartensaison abgestimmt ist. Von September bis Anfang November kann er ausgebracht werden und

wirkt dann etwa zehn Wochen lang. Besonders gleichmäßig verteilen lässt sich Rasendünger mit einem Streuwagen.

Hauer

RASEN KANN AUCH IM HERBST VERTIKUTIERT WERDEN

Die besten Jahreszeiten für das Vertikutieren des Rasens sind Frühjahr

und Herbst. „Wer im Frühling nicht dazu gekommen ist, kann die Arbeit

jetzt machen. Zeit ist bis Ende Oktober“, so Judith Bircher, Gartenbauingenieurin

beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. „Zuerst

wird der Rasen gemäht und dann die Fläche kreuzweise mit dem

Vertikutierer bearbeitet. Die leichten Schnitte, die das Gerät setzt, lösen

Verdickungen und Verfilzungen - das wirkt wie eine Verjüngungskur.

Unkraut und Moos wird gründlich beseitigt, so dass sich die unerwünschten

Gewächse über den Winter nicht ausbreiten können. Wichtig

ist es, das gelöste Pflanzenmaterial anschließend von der Rasenfläche

zu entfernen.“ Auf Bereiche, die anschließend etwas kahl aussehen,

sollte frisches Saatgut ausgebracht werden. Der Herbst ist ideal für die

Ausbesserung solcher Schadstellen, da der Boden noch warm ist, die

Sonne die Erde aber nicht mehr so stark austrocknet.

Hauert

Tipps

RASENAUSSAAT IM

HERBST ODER FRÜHLING

Im Prinzip kann man - außer bei

Frost - Grassamen das ganze

Jahr über aussäen. Die Profis

für Garten und Landschaft

empfehlen allerdings, dies im

Frühjahr oder Herbst zu tun,

da der Boden nicht zu trocken

sein sollte. Dies ist im Sommer

häufig der Fall. Im Herbst gibt

es in der Regel mehr Niederschlag

und außerdem sorgt

Tau für eine gleichmäßige

Bodenfeuchtigkeit. Ideal für die

Rasenneuanlage sind Bodentemperaturen

über zehn Grad,

deshalb bieten sich vor allem

die Monate September und

Oktober an.

BGL

RASENPFLEGE: DAS LETZTE MÄHEN IM JAHR

Mit den sinkenden Temperaturen im Herbst lässt das Gräserwachstum

nach - aber auch dann ist regelmäßiges Mähen wichtig. Der Rasen wird

so lange gekürzt, wie er wächst. Je nach Wetterlage ist das bis in den

Oktober oder sogar November hinein der Fall. „Auch für den letzten

Schnitt sollte man die gleiche Mäheinstellung wählen, die das ganze

Jahr verwendet wurde“, sagt Judith Bircher, Gartenbauingenieurin

beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. „Bleiben die Grashalme im

Winter zu lang, werden sie leicht von Pilzen befallen. Sind sie zu kurz

geschnitten, kann in der lichtarmen Zeit keine ausreichende Photosynthese

stattfinden, die wichtig für die Energieversorgung und Kraft der

Pflanzen ist. Das Schnittgut sollte jetzt möglichst komplett entfernt

werden, da es bei den kühlen Temperaturen nicht mehr verrottet und

den Boden verschmieren würde.“

Hauert, Grünes Presseportal

WER LEGT SICH SONST FÜR SIE MIT

VIER ELEMENTEN INS ZEUG?

92342 Freystadt | T: 09179. 9494-0 | www.gruber-mde.de

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


GARTEN-EXTRA

Buchsbaumzünsler sind nach wie vor im Landkreis Roth sehr aktiv

Die Raupen können den Buchsbaum vollständig zerstören.

Sie fressen zuerst die Blätter und anschließend die Rinde der Äste. Bei

starkem Befall stirbt der Buchsbaum ab.

Befallene Pflanzen erkennt man an der beige-gelblichen Farbe, haben

kaum noch Blätter und sind von den bis zu 5 cm langen gelb-grün, schwarz

gepunkteten Raupen eingespinnt.

Die Schädlinge überwintern in ihrem eingesponnenen Kokon.

Bei Temperaturen über 7 ° Grad werden sie aktiv.

Aus den Raupen entstehen die weiß schwarzgemusterter Buchsbaumzünsler-

Falter. Die Vorderflügel haben braune Außenränder. Im Jahr entstehen bis

zu vier Generationen des Buchsbaumzünslers. Die Falter sitzen unter den

Blättern, leben aber lediglich ca. 9 Tage. In dieser Zeit legen die Weibchen

ihre Eier. Ein Weibchen kann bis zu 150 Eier ablegen. Für die Eierablage

bevorzugen die Tiere v.a. Buchsbäume, die noch nicht befallen sind. So wird

die Ausbreitung begünstigt

Wie entsorgen Sie den abgeschnittenen Buchsbaum?

Das Schnittgut darf nicht über den Kompost, Gartencontainer oder die

Biotonne entsorgt werden. Die befallene Pflanze bitte in den Restmüll geben.

Ist der Buchsbaum für die Restmülltonne zu groß, können Sie ihn auch

kostenlos, aber luftdicht verpackt in Säcke, in allen Recyclinghöfen im Landkreis

entsorgen.

Da die Containerkapazitäten an den Recyclinghöfen aber begrenzt sind,

können größere Mengen (mehr als 240 Liter oder 3 Säcke) nur an der

Umladestation Pyras angenommen werden.

Quelle: Auszüge aus der Internetseite Landkreis Roth

Wie können Sie den Buchsbaumzünsler bekämpfen?

Sie müssen die Gespinste und die Raupen entfernen. Dies erreichen Sie meist

nur durch das komplette Zurückschneiden der Pflanze. Sie können es auch

mit chemischen schonenden Mitteln versuchen.

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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CASA DE LA TROVA WENDELSTEIN

JEGELSCHEUNE WENDELSTEIN

KABARETT

Donnerstag, 18. Oktober

20.00 Uhr

Arnulf Rating

Tornado

Arnulf Rating führt uns auf eine

Exkursion in digitale und andere

Welten und zeigt, welche Spinner

und Spindoktoren an unserem

Weltbild drehen. Mit guter Beobachtungsgabe,

Scharfsinn und Sprachwitz

filtert er aus dem Sprachmüll

der Meldungen den Rohstoff heraus.

Er weiß: Der Schnee von gestern

kann die Lawine von morgen sein.

FOLK

Sonntag, 21. Oktober

20.00 Uhr

Tony Ireland

Scottish, irish & contemporary folk

Freitag, 19.10.2018

20 Uhr

4. Wendelsteiner

Poetry Slam

Samstag, 20.10.18

20 Uhr

Jim Mullen Group feat.

Zoe Francis - Try Your

Wings

8

Arnulf Ratings aktuelles Kabarettprogramm

ist eine Reise in die Welt

der Manipulation. Wir können uns

heute jederzeit unsere Blutfettwerte

anzeigen lassen und die Bundesligaergebnisse

an jedem Ort der Welt

runterladen – aber in welcher Lobby

unser erwählter Abgeordneter in

Brüssel entscheidet, was demnächst

bei uns auf den Tisch kommt –

davon haben wir keine Ahnung.

Aus dem gelobten Informationszeitalter

haben wir uns unversehens

mit ein paar Klicks ins Postfaktische

katapultiert. Die Verwirrung ist

groß. Politiker und professionelle

Welterklärer sind sauer. Früher

bestimmten sie, was eine Nachricht

war und wie sie formuliert wurde.

Sie brauchten nur eine Krawatte

und ein Nachrichtenstudio, um die

Wahrheit zu verkünden. Heute kann

jeder Depp aus seinem Badezimmer

höhere Klickzahlen erreichen als

der elegante Sprecher in seinem

gebührenfinanzierten Nachrichtenstudio.

Seit Trump per Twitter regiert

und russische Trolle unsere Wahlen

beeinflussen, ist der Alarm groß: Die

Demokratie ist in Gefahr.

Kartenvorverkauf

• Tel. 09129 / 33 72 und www.latrova.de

• Gemeindebücherei Wendelstein

• Ticketshop Wendelstein

• ST Ticket Point Schwabach

• Buchhandlung Sägerhof Schwanstetten

• bei allen Reservix Vorverkaufsstellen

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

Tony Ireland aus Schottland ist seit

den 70ern Profimusiker. Er spielt

schottische, irische und zeitgenössische

Folk Musik auf verschiedenen

Instrumenten sowie Basspedals.

Seine Stimme, die Liedauswahl,

die deutschen „introductions“ der

Songs, sein voller, abwechslungsreicher

Sound, sein Humor sowie seine

Schlagfertigkeit sorgen für einen

unvergesslichen Abend – nicht nur

bei Folkbegeisterten.

Tony Irelands Repertoire ist äußerst

vielseitig. Es reicht von traditionellen

schottischen und irischen Folksongs bis

zu sozialkritischen Liedern zeitgenössischer

Songwriter/-innen. Humorvolle

Songs verlocken zum Mitsingen. Der

Auftritt wird zu einem abwechslungsreichen

Vergnügen für alle Konzertbesucher.

Seine witzigen, selbstironischen

Erklärungen, Natürlichkeit und Spontanität

sind Garant für einen raschen

Kontakt zum Publikum.

Zwei akustische Gitarren, Cittern,

Dulcimer, Mandoline und Basspedale

spielt Tony live in unterschiedlichen

Kombinationen. Er erzielt so einen

für Solomusiker ungewöhnlich

abwechslungsreichen und überaus

vollen Sound ohne

jegliche Hilfe durch

Computer. Seine Stimme

ist dabei mit zunehmendem

Alter immer

besser geworden – wie

ein guter Single Malt.

Nach den ausverkauften Dichterwettstreiten

in der Jegelscheune

in den drei Vorjahren kommt auch

2018 wieder ein Poetry Slam nach

Wendelstein. Auch bei der vierten

Ausgabe wird die Zusammenarbeit

mit dem Zirndorfer Slam-Star

Michael Jakob fortgesetzt, der sich

wieder um die Moderation und

Organisation des Poetenwettstreits

kümmert. Er zählt zu den führenden

Köpfen der deutschsprachigen Poetry

Slam Szene, war selbst zweimal

fränkischer Meister und organsiert

Poetry Slams in mehr als 20 Orten

Süddeutschlands.

Auf seine Einladung hin, machen

sich auch 2018 einige der besten

Interpreten der deutschen Slam-

Szene auf den Weg nach Wendelstein

und werden dort auf lokale

Herausforderer treffen. Bei Drucklegung

bereits bestätigt waren: Juston

Buße aus Berlin, der amtierende

fränkische Meister Steven aus

Erlangen und Bayernslam-Finalistin

Maron Fuchs aus Bamberg.

Aber auch Autor*innen aus

Wendelstein und Umgebung

sind aufgefordert das Mikrofon

in die Hand zu nehmen. Die

Regeln: Selbst verfasste Texte

und maximal 7 Minuten pro

Beitrag. Anmeldung unter:

0160-941 965 97

michaeljakob.de

Eintritt:

11,-- Euro (incl. Gebühren)

14,-- Euro

Kein ZAC-Rabatt!

Jim Mullen und Helmut Nieberle

präsentieren Gitarren-Jazz voller

Energie und Raffinesse. Eigenkompositionen

wechseln sich ab

mit Jazzstandards in eigenwilligen

Arrangements. Dazu bringt Sängerin

Zoe Francis Songs aus ihrem neuen

Album „Remembering Blossom

Dearie“ mit. Für das rhythmische

Fundament sorgen Erst Techel und

Scotty Gottwald.

Jim Mullen, geb. in Glasgow, tourte

als gefragter Sideman weltweit und

spielte u. a. mit Gene Harris, Mose

Allison, Jimmy Smith und Percy

Sledge.

Er gewann mehrere wichtige britische

Jazz Awards in der Kategorie

„Best Guitar“.

Helmut Nieberle gehört zu

den versiertesten Mainstream-

Jazzgitarristen und ist einer

der seltenen 7-String-Player in

Europa.

Eintritt:

18,-- Euro zzgl. Gebühren

21,-- Euro Abendkasse

Veranstaltungsort:

Jegelscheune Wendelstein,

Forststr. 2, 90530 Wendelstein

www.jegelscheune.de

Tickets:

• Gemeindebücherei Wendelstein

• Schwabacher Tagblatt

• Feuchter Bote sowie alle weiteren

Reservix-Vorverkaufsstellen und

unter www.reservix.de

• An ausgewählten VVK-Stellen

wird ZAC-Rabatt gewährt (nicht

Gemeindebücherei Wendelstein)


AUS DEN ORTSTEILEN

Faires Frühstück mit dem Weltladen in der Grundschule

Allersberg (st) An der „Fairen Woche“ mit dem Thema „Gemeinsam

für ein gutes Klima“ beteiligte sich die Sybilla-Maurer-Grundschule

mit dem Eine-Welt-Laden in Allersberg. Deutschlandweit gibt es

die faire Woche seit 15 Jahren mit über 2000 Veranstaltungen. So

besuchte das Team des Eine-Welt-Ladens „Encuentro“ aus Allersberg

diese Woche die Grundschule und bereitete ein faires Frühstück zu.

Gut machten die Kinder der Klasse 3 a mit ihrer Lehrerin, Konrektorin

Susanne Klemm, dabei mit. Serviert wurden die Brote mit leckerem

Aufstrich sowie Karotten-, Gurken- und Paprika-Sticks allen 273

Kindern der zwölf Klassen, darunter 67 Erstklässler.

Begonnen wurde aber zunächst mit der ersten Schulversammlung, die

Rektorin Martina Scherbaum moderierte. Das Sozialziel „Grüßen“ stand

dabei im Mittelpunkt und wurde von der Klasse 2 b mit Lehrerin Inge Wieser

durch ein kleines Theaterstück den Kindern anschaulich näher gebracht. Das

Stück wurde anschließend diskutiert und besprochen, wobei sich die Schüler

bestens mit Beiträgen einbrachten. Alle Klassen werden das erste Sozialziel

des Jahres nun weiter thematisieren und in ein paar Wochen ein Feedback

geben, wie es klappt. Weitere Sozialziele, die den Umgang miteinander

erleichtern, werden im Schuljahreslauf folgen,

Dann stand das faire Frühstück im Mittelpunkt. Von Oktober bis Juli gibt es in

der Allersberger Grundschule jeden Mittwoch ein gesundes Pausenfrühstück,

sagte Rektorin Scherbaum. Monika Klimczak und ihr Team mit Iris Huber,

Rike Kestler und Sabine Stütz-Sponsel, von denen die Initiative ausging,

nutzten die Gelegenheit, über faire Produkte und fairen Handel zu sprechen.

Bestens mundete den Kindern das leckere Pausen-Frühstück mit Brotaufstrichen aus

dem Eine-Welt-Laden und Gemüse-Sticks mit dem das Weltladen-Team Allersberg in

der Sybilla-Maurer-Grundschule aufwartete.

Sie verdeutlichten, das fair gerecht heißt und dafür steht, dass Kakaobauern

gerechten Lohn für ihre Arbeit erhalten, damit sie ihre Kinder in die Schule

schicken können. Auch werden beim Öko-Anbau keine Pestizide verwendet,

was dem Schutz der Umwelt und dem Klima zu Gute kommt, informierten

sie. Wer hat denn schon mal faire Schokolade gegessen oder war schon im

Weltladen? Diese Frage richteten sie an die Buben und Mädchen, die eifrig

bei der Sache waren.

Alle Hände voll zu tun hatte das Weltladen-Team anschließend um alles für

das Frühstück vorzubereiten, das Bauernbrot und die Sticks mundgerecht

herzurichten. Mehrere Hundert Brotscheiben wurden mit leckeren Aufstrichen

aus dem Weltladen, wie Mango Frucht, Curry Ananas, Tomate Joghurt,

Kokos Mango, Butternut, Kichererbse, Aubergine und Cocoba Nuss Nougat

Creme bestrichen. In der Pause durften die Kinder dann alles probieren und

es schmeckte ihnen prima. Auch das Lehrpersonal und die Polizei die zu einer

Verkehrsunterweisung vor Ort war probierten mit. Alles wurde restlos weggeputzt.

Auf die Frage an die Kinder, was ihnen denn am Besten geschmeckt

habe, kam die übereinstimmende Antwort: die Nuss-Nougat-Creme. Aber auch

alles andere war sehr gut, versicherten sie. Großes Lob bekam das Eine-Welt-

Laden-Team von allen Seiten. Es war ein schöner Tag, waren sich alle einig.

Text und Fotos: Josef Sturm

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Sie hatten vor, Ihre Fenster zu streichen? Oder wollten Sie in neue

Fenster investieren? Das ist vielleicht unnötig! Die Alu-Verblendung

ist auf alle gängigen Standard-Holzfenster anwendbar. In vielen

schönen Farben möglich! Kein Bauschutt, Lärm oder Schmutz während

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und nach tel.

Vereinbarung

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Allersberg e.V.

13. Vortrag der UVWA

Das Phänomen Energievampir

Am Donnerstag, den 13. September

2018, lud zu diesem Thema die Unternehmervereinigung

Wirtschaftsraum

Allersberg, kurz UVWA, in das Gilardihaus

nach Allersberg ein. Fast 80

Personen hatten sich zum

13. Vortrag angemeldet und deshalb

musste kurzfristig in den neuen Trakt

des Gebäudes, in den großen Vortragssaal,

umgezogen werden.

Als Referentin war Frau Kerstin Eicker,

Coach und Resilienztrainerin aus

Nürnberg, eingeladen. Auf sehr

lebendige Art und Weise gab sie

den Zuhörern im Laufe des Abends

viele Werkzeuge aus ihrer Coaching-

Schatzkiste an die Hand, um sich im Alltag besser gegen die sogenannten

‚Energievampire‘ zu wappnen: gegen Personen und Alltagssituationen, die

uns immer wieder Kraft und Nerven kosten. So empfahl sie den Zuhörern,

den Energieräubern mit Humor entgegenzutreten, ihr Verhalten zu spiegeln

oder ihnen einfach aus dem Weg zu gehen. Man müsse aber immer unterscheiden,

um welche Art von Vampir es sich handelt, sagte Eicker und stellte

mit einem kurzen Ausflug in die bunte Vampirwelt ‚Das ewige Opfer‘, den

‚Skorpion‘, das ‚Trampeltier‘, und den ‚Pittbull‘ vor – und zeigte auf, welche

Gegenmaßnahmen man bei jedem von ihnen ergreifen kann.

Aber es gibt auch energieraubende Situationen, deren Verursacher wir

selbst sind. Meist laden wir den Vampir mit übernommenen Verhaltensund

Denkmustern selbst in unser Leben ein, stellte sie fest. „ Menschen

sabotieren sich selbst“, sagte sie. Etwa durch tief sitzende, einschränkende

Glaubenssätze wie ‚das schaffe ich sowieso nicht‘ oder ‚das habe ich noch

nie gekonnt‘. Ihr Ursprung liegt oft in Kränkungen und Erfahrungen, die wir

als Kinder erlebt haben. Sie hinterlassen bleibende Spuren, durch die wir uns

selbst immer wieder in unseren Möglichkeiten limitieren.

Es sind diese meist unbewussten Denk- und Verhaltensmuster, die uns für

Energieräuber so interessant machen. Wir haben diese Muster in sehr jungen

Jahren erlernt. Aber was man gelernt hat, das kann auch wieder verlernen,

davon ist Eicker überzeugt.

Sie ist sich sicher, dass man ein ganzes Stück Lebensqualität und Kraft

gewinnen kann, wenn man seinen Vampiren draußen und auch im Inneren

auf die Spur kommt.

Sie glaubt auch, dass jeder um seine persönlichen Energieräuber weiß.

Wir achten jedoch nicht genug auf die natürliche Abgrenzung. Energieräuber

kommen nämlich nicht zu Personen, die ausgeglichen und stabil sind.

Im Laufe des Abends gab Frau Eicker tiefe Einblicke in ihre Erfolgsrezepte

gegen Energieräuber. Damit könne jeder selbst entscheiden,

wo und an welcher Stelle er damit anfängt, sein Leben wieder eigenverantwortlich

in die Hand zu nehmen. Ziel ist es, sich ein Stück Lebensraum

zurückzuerobern.

Zum Schluss ihres mitreißenden Vortrags bekamen die Zuhörer von ihr noch

einen Merkzettel mit sieben guten Tipps, die dabei helfen sollen, für das

Radar eines Energievampirs unsichtbar zu werden.

Besonders einen Satz betonte sie immer wieder:

„Sortieren Sie Ihren Bekannten- und Freundeskreis und ziehen Sie, wenn

nötig, die Reißleine!“

Im Anschluss an den Vortrag stellte sie sich noch vielen persönlichen Fragen

der Zuhörer.

Beim anschließenden lockeren Beisammensein wurde noch angeregt über

den Vortrag diskutiert.

Die Vorträge der UVWA sind für die Bevölkerung unentgeltlich, es kamen

an diesem Abend jedoch freiwillige Spenden in Höhe von Euro 354,--,

zusammen. Diese wird die UVWA der Gemeinde zur Sanierung des Freibads

übergeben.

Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum

Allersberg e.V.

Eine Spende von € 500,-- für die Renovierung des Freibades in Allersberg

überreichte der Vorstand der UVWA an den Bürgermeister Daniel Horndasch.

€ 364,-- davon kamen aus den Spenden für den 13. Vortrag ‚Energievampire‘

am 13.9.2018 und den Rest legte die UVWA drauf.

Elfriede von Lüdinghausen, Vorstandsvorsitzende

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


AUS DEN ORTSTEILEN

Grüne Zukunft bei den Bayerischen Staatsforsten

Forstbetrieb begrüßt die neuen Azubis in Allersberg

Im Forstbetrieb Allersberg hat im September für drei neue Auszubildende

bei den Bayerischen Staatsforsten die berufliche Zukunft begonnen.

Kommissarischer Forstbetriebsleiter Harald Schiller, die Teamleiterin Andrea

Gutiérrez-Perea und der Ausbildungsmeister Thomas Beyerlein begrüßten

die neuen Auszubildenden herzlich am Forstbetriebssitz in Allersberg.

Zwei der „Neuen“, Maximilian Kirschner (15) aus Thalmässing und Tomas

Sauerbrey (16) aus Vorra, haben sich für den Ausbildungsberuf des Forstwirts

entschieden und damit „für den schönsten Arbeitsplatz der Welt - den Wald“,

wie Harald Schiller bei der Vorstellung der Auszubildenden betonte. Der Dritte

im Bunde, Niko Fischer (16) aus Roth, beginnt als einer der ersten bei den

Bayerischen Staatsforsten die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement

und wird das moderne Waldunternehmen mit seinen breit gefächerten

Aufgaben aus einem ganz anderem Blickwinkel kennenlernen.

„Wir freuen uns, jungen Menschen einen Weg in eine spannende berufliche

Aufgabe bieten zu können. Wir schaffen und besetzten hier wichtige Arbeitsplätze.

Für das Unternehmen Bayerischen Staatsforsten sind die jungen

Mitarbeiter eine wichtige Investition in die Zukunft“, bekräftigt Harald

Schiller und wünschte allen drei Auszubildenden einen guten Start ins Berufsleben.

„Beim Personal tut Verjüngung not. Dies ist identisch mit der nachhaltigen

Bewirtschaftung des Waldes, auch hier weichen ältere Bäume den

jüngeren. Nachwuchs muss sein, so lautet das Motto“, ist sich Schiller sicher.

Zusammen mit den Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist der erfahrene

Forstwirtschaftsmeister Thomas Beyerlein für insgesamt sechs Auszubildende zu Forstwirten

verantwortlich. Zuständig für die Fortwirtsausbildung ist er mittlerweile seit 15

Jahren und kann somit auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Die Lehre zum Kaufmann für Büromanagement am Forstbetrieb Allersberg dagegen

ist Premiere. Daher ist diese nicht nur für Niko Fischer, sondern auch für die Teamleiterin

Andrea Gutiérrez-Perea Neuland, auf die sie sich aber mit Herzblut vorbereitet

hat. Zudem gehört Niko Fischer mit zu den ersten Lehrlingen überhaupt in diesem

Die drei Auszubildenden (in der vorderen Reihe) wurden von Harald Schiller,

Andrea Gutiérrez-Perea und Thomas Beyerlein (hintere Reihe von links) vor dem

Betriebssitz des Staatsforstbetriebs Allersberg willkommen geheißen

Ausbildungsberuf bei den Bayerischen Staatsforsten, da in diesem Herbst erst der

zweite Jahrgang bayernweit seine Ausbildung aufgenommen hat.

Die Aussichten auf eine spätere feste Übernahme ins Arbeitsleben der grünen

Branche sind derzeit insgesamt rosig und damit auch für die drei Auszubildenden

beim Allersberger Staatsforstbetrieb, sowohl im Wald als auch im

Büro. Durch die steigenden Anforderungen im Waldumbau in Richtung Klimawandel

werden für Pflanzung, Pflanzenschutz und Pflege dringend Arbeitskräfte

gebraucht. Ebenso nehmen Naturschutz-und Erholungsaufgaben einen

erweiterten Stellenwert ein. Aber auch durch die ständige Weiterentwicklung

der Informations- und Kommunikationstechnologie sind gut ausgebildete

Mitarbeiter für ein modernes Büromanagement immer gesucht.

Bei den Bayerischen Staatsforsten ist die Lehrlingsausbildung ein wichtiges

Thema: Zum 1. September haben 73 Lehrlinge in unterschiedlichen Berufen

angefangen, davon 63 Forstwirte und zehn Bürokaufleute und Revierjäger.

Die Bayerischen Staatsforsten sind damit einer der größten forstlichen

Ausbilder in Deutschland. Die vom Forstbetrieb Allersberg zu bewirtschaftenden

Staatswälder erstrecken sich mit rund 18700 Hektar über fünf Landkreise.

Insgesamt 47 Beschäftigte erzielen bei einem Gesamteinschlag von

etwa 125000 Festmeter im Jahr aus den Bereichen Holzverkauf, Jagd und

Vermietung/Verpachtung einen Jahresumsatz von über neun Millionen Euro.

Der Gewinn beträgt rund zwei Millionen Euro pro Jahr.

Text und Foto: Reinhold Mücke

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Malermeister Thomas Schmidt spendete für krebskranke Kinder

SPENDENAKTION ZUM

20-JÄHRIGEN FIRMENJUBILÄUM

Bei dem Gewinnspiel auf der

Gewerbeschau 2018 für die Elterninitiative

krebskranker Kinder e.V.

Nürnberg, kamen 150 € zusammen.

Der Gewinner eines Arbeitsgutscheins

in Höhe von 500 € ist Herr

Lange aus Allersberg. Die zweite

Gewinnerin möchte anonym bleiben

und spendet ihren Gewinn von

100 € der Krebshilfe. Zusätzlich

spendete Thomas Schmidt 600,00€.

Zusammen konnten für die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V.

Nürnberg 850 € überreicht werden.

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Spätsommerfest bei Wolfsteiner Altenheimstiftung

Gottesdienst in der Kapelle

Landrat und Heimleiterin begrüßen die Gäste

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Mit drei Sitztänzen erfreuten die Heimbewohner

Allersberg (st) So dringend der Regen auch nötig war, beim Spätsommerfest

der Wolfsteiner Altenheimstiftung beeinträchtigte er doch etwas den

Ablauf. Aber sowohl die Bewohner wie auch die zahlreichen Besucher

ließen sich davon die Stimmung nicht verderben. Im Gegenteil es wurde

ganz einfach einiges ins Innere der Räume verlegt, näher zusammengerückt

und gemeinsam gefeiert. Über den guten Besuch freuten sich nicht nur die

Verantwortlichen, sondern auch die Heimbewohner, die, soweit es ihnen ihre

Gesundheit erlaubte, kräftig mitfeierten und den Tag sichtlich genossen.

Begonnen wurde das Spätsommerfest mit einem ökumenischen Gottesdienst,

der kurzerhand in die schöne Kapelle verlegt wurde. Viele Helfer waren

ehrenamtlich im Einsatz um die Senioren zu betreuen, die Gäste zu bewirten,

für einen reibungslosen Ablauf des Festes zu sorgen und das Seniorenheim

in den Mittelpunkt Allersbergs zu rücken. Pfarrerin Martina Strauß und Pfarrvikar

Michael Radtke gelang es im mitreißenden Gottesdienst die Menschen

zu begeistern und ihre Herzen aufzuschließen für das Wort und die Liebe

Gottes. Auch diesmal, wie seit 15 Jahren sorgte dabei der Chor Cantico unter

Leitung von Michael Pfaller mit exzellenten rhythmischen Liedern für die

musikalische Gestaltung.

Über den sehr guten Besuch des Gottesdienstes freute sich Pfarrvikar Radtke,

der eingangs festhielt, dass es sehr schön sei, miteinander feiern zu dürfen

und im Gebet und Gesang verbunden zu sein mit dem Segen des dreieinigen

Gottes. Unter die Überschrift „Lobe den Herrn meine Seele und was in mir ist

seinen Heiligen Namen“ habe man den Gottesdienst gestellt, sagte Pfarrerin

Strauß, und so wurde auch gemeinsam im Psalm 109 gebetet. Mit der Vergesslichkeit

im Alter befasste sich Pfarrerin Strauß in ihrer Predigt. Viele der Älteren

stöhnen über ihre Vergesslichkeit und wichtig dabei seien Erinnerungsstützen.

Und manchmal sei es auch gut und eine Gnade, wenn man vergessen kann,

etwa starke Schmerzen oder großes Leid das einem im Leben widerfahren

sei. Ist es also wirklich so schlimm, wenn man etwas vergisst, fragte sie. Ihre

Antwort lautete nein, denn wirklich schlimm sei es, wenn man vergessen wird.

So sei es wichtig, sich zu erinnern was Gott einem Jeden Gutes getan hat,

darauf kommt es an. Er schenkt uns immer noch Gutes, wie etwa jetzt den

dringend notwendigen Regen und er beweist und jeden Tag durch seine guten

Gaben, wie das Singen der Vögel, oder den Händedruck eines Besuchers,. Ich

bin doch nicht vergessen. Jeden Tag aufs Neue beweist und Gott so, dass er uns

nicht vergessen hat, verdeutlichte Strauß.

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

Besucher und Bewohner schickten gemeinsam Luftballons auf die Reise

Spontanen Beifall für den beeindruckenden Gottesdienst spendeten die Besucher,

unter denen Heimleiterin Sabine Stubenhofer Landrat Herbert Eckstein,

Hilpoltsteins stellvertretende Bürgermeisterin Ulla Dietzel, Roths stellvertretenden

Bürgermeister Hans Raithel und einige Markträte Allersbergs sowie

Gerhard Pieknick willkommen heißen konnte, der 37 Jahre die Geschicke

des Heimes geleitet hat und jetzt selbst Bewohner ist. Sie freute sich, dass

auch viele ehemalige Mitarbeiter gekommen waren und hielt fest, wir sind

dankbar diese wunderschöne Kapelle unser eigen nennen zu dürfen. Wir

haben alles auf die Beine gestellt, um das Fest zu ermöglichen, auch wenn

alles mühsam geworden ist, hielt sie fest, ehe sie all den vielen Ehrenamtlichen

für ihre Mithilfe, allen Mitwirkenden, wie dem Förderverein Wolfsteiner

Altenheimstiftung, den Fotofreunden des Kultur- und Verschönerungsvereins

und nicht zuletzt den Bediensteten, die alle am Sonntag ehrenamtlichen

Dienst leisteten, ein großes Dankeschön sagte.

Landrat Eckstein stellte in seinen Grußworten fest, dass es für alle nicht

leicht ist, in der heutigen Zeit so ein Haus zu führen. Deshalb, so betonte

er, gelte es allen Dank zu sagen, die 365 Tage im Jahr diese Arbeit machen.

Zu helfen und sich helfen zu lassen im Alter, das sei keine Schande, hielt er

fest. Sind wir wieder mehr zufrieden und feiern wir gemeinsam trotz Regen

in fröhlicher Runde, rief er abschließend allen zu. Und das ließen sich die

Festgäste nicht zweimal sagen. Sie genossen das gute Essen, die leckeren

Kuchen und das Bauerhof-Eis im Miteinander mit den Heimbewohnern und

bei bester Unterhaltung. Probiert wurde das Losglück beim Förderverein

und bestaunt die schönen Bilder des Fotoclubs. Eine große Zuschauerkulisse

verfolgte schließlich die Sitztänze, die Marion Katheder mit den Bewohnern

einstudiert hatte. Riesigen Beifall gab es für den Begrüßungsbändertanz, die

„kleine Schäffnerin“ und die „Russische Polka“, die die Bewohner darboten.

Rundum wohl fühlten sich die Kinder im Spieleparcour und beim Schminken

und ein Highlight für Groß und Klein war schließlich die Luftballonaktion, die

Farbe in den regenverhangenen Himmel zauberte. Angetan waren die Besucher

auch beim Rundgang durch den erst jüngst eingeweihten „Garten der

Begegnung“. Lobende Worte gab es hier von Stubenhofer für den ehemaligen

Bürgermeister Bernhard Böckeler, der den Anstoß zur Förderung des

Projektes über das Programm Leader plus gab und sich dafür einsetzte.

Text und Fotos: Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

Nach Rekordsommer ist „Heimisches Obst“

Produkt des Monats

Die Obstbäume in der Region tragen reichlich Früchte – der diesjährige

Sommer war Grund-lage für ein rekordverdächtiges Obstjahr. Dies nahm die

Lokale Agenda des Landkreises Roth und das Umweltamt der Stadt Schwabach

zum Anlass „Heimisches Obst“ zum Produkt des Monats zu küren.

Äpfel und Birnen – die beliebtesten heimischen Obstsorten – gibt es jetzt

wieder frisch beim Direktvermarkter und in den Hofläden. Davon überzeugten

sich Landrat Herbert Eckstein, Oberbürgermeister Thürauf sowie

Werner Wolf und Ute Mahl von der Landwirtschaftsverwaltung mit einer

Reihe von weiteren Mitarbeitern persönlich beim Bio-Obsthof Bub in Oberreichenbach.

Der Bio-Obsthof Bub ist einer der 17 Direktvermarkter, die im

neuen Flyer zu finden sind. Die Bub’s produzieren eine Reihe von Apfel- und

Birnensorten in Bioqualität. Vor Ort schilderten Günther Bub und seine

Familie sehr eindrucksvoll die Abläufe beim Anbau von Bioobst. Landrat

Herbert Eckstein zeigte sich vom innovativen Betrieb der Familie Bub sichtlich

beeindruckt. Denn neben Bioobst sind die Bub’s auch im Tabak- und Haselnussanbau

aktiv, bauen seit vielen Jahren die Sonderkultur Spargel an und

betreiben eine Teichwirtschaft mit Karpfenzucht. Jeder Betrieb braucht allerdings

auch einen Absatzmarkt, ergänzte Werner Wolf vom Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten in Roth und richtet einen Appell an alle Bürger

„Esst heimisches Obst!“. Obst aus heimischen Anbau schmeckt nicht nur

frischer und aromatischer – es schont durch die kurzen Transportwege auch

die Umwelt und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Wo man heimisches Obst kaufen kann, ist im aktuellen Flyer zu finden.

Ernährungsinfos und passende Rezepte, welche vom Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten in Roth zur Verfügung gestellt werden, runden

das Faltblatt ab.

Die Flyer liegen u.a. bei den Gemeinden, in den Filialen der Sparkasse und

Raiffeisen-banken und im Landratsamt Roth aus.

In der Stadt Schwabach liegt er für Sie im Bürgerbüro, in den Filialen der

Sparkasse und an vielen öffentlichen Einrichtungen bereit.

Auf den angegebenen Webseiten kann der Folder aufgerufen bzw. auch

ausgedruckt werden.

Weitere Informationen:

Landkreis Roth – Lokale Agenda 21, Tel. 09171/81-1326,

Stadt Schwabach, Umweltschutzamt, Tel. 09122/860-584 oder auch im

Internet unter www.agenda21-roth.de ,

www.direktvermarkter-roth.de oder

www.schwabach.de

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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TERMINE

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18.10.2018

18.30 bis 21.30 Uhr

150 Jahre Feuerwehr

ein Abend zum Jubiläum der Feuerwehr

Allersberg mit einem Kurzvortrag

von Dr. Anett Haberlah-Pohl.

Anmeldung erwünscht unter

Tel. 09176/509-80

Veranstaltungsort: Bücherei Allersberg

19.10.2018

19.30 Uhr

Wein- und Liederabend

der KAB in geselliger Runde.

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“/Kolpinghaus, 1.Stock (Filmzimmer)

19.10. bis 21.10.2018

Herbstfest bei Sport Schöll

Freitag: Großes Torwandschießen,

Team-Turnier mit 50 Mannschaften.

Samstag: Großes Weinfest mit Tanz

und Top Live Band. Die besten Weine

der Winzerfamilie Gamm aus Markt

Einerheim.

Sonntag: Musikalischer

Frühschoppen, große Grillstation und

vieles mehr! Am Nachmittag tolles

Kuchenbüfett.

3 Tage Sport-Sonderverkauf mit

verkaufsoffenem Sonntag!

19.10. bis 22.10.2018

Wirtshauskirchweih beim

Gasthof „Endres“ in Göggelsbuch,

Infotelefon: 09174/9052

20.10.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

20.10.2018

16.00 bis ca. 17.30 Uhr

Führung mit Drahtzieher

Michl durch das Gilardianwesen

mit der Ausstellung „Vom Drahtzug

zum Christbaumschmuck“

Kosten: 5,00 €, Kinder bis 10 Jahre frei.

Infotelefon: 09176/50960

20.10.2018

18.00 Uhr

Kolping - Weltgebetstag

Wanderung mit Gebetsandacht in

einer Dorfkapelle in der Marktgemeinde

und anschließender Einkehr.

Treffpunkt: Kath. Pfarrkirche „Maria

Himmelfahrt“

Infotelefon 09176/3229859

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

21.10.2018

9.30 bis 17.00 Uhr

Allerheiligenmarkt und

verkaufsoffener Sonntag

Veranstaltungsort: Marktplatz

Infotelefon: 09176/50960

25.10.2018

11.30 Uhr

Karpfenessen in Schwarzach.

Fahrgemeinschaften werden

gebildet. Verzehr auf eigene Kosten.

Veranstalter: VdK Bayern –

Ortsverband Allersberg

Veranstaltungsort: Info-Pavillon/Alter

Festplatz

Infotelefon: 09176/7610

26.10.2018

14.00 bis 21.00 Uhr

Langer Freitag – Aktion

zur Bibliothekswoche

„Tag der Bibliotheken“ mit Kaffee

und Kuchen, Sekt und Häppchen

Veranstaltungsort: Bücherei Allersberg

27.10.2018

Tagesausflug Weinfahrt

Veranstalter: Kolpingfamilie Allersberg

Infotelefon: 09176/3229859

27.10.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

27.10.2018

20.00 Uhr

Weinfest mit Live-Musik

mit der Band „Just Fun“

Veranstaltungsort: DJK Jugend- und

Sportheim St. Georg“

Infotelefon: 09174/48988

29.10.2018

14.00 bis 16.00 Uhr

Kürbis schnitzen zu Halloween

im Kinder- und Jugendbüro

Kosten: 3,00 €, Anmeldung

erforderlich

Infotelefon: 09176/50962

30.10.2018

14.30 bis 18.00 Uhr

Besuch der Boulderhalle

im E4 Nürnberg mit dem Kinder- und

Jugendbüro für Kinder zwischen

12 und 16 Jahren. Kosten: 4,00 €

Anmeldung erforderlich:

09176/50962

31.10.2018

14.30 bis 18.00 Uhr

Grusel Kitchen für Kinder

zwischen 6 und 14 Jahren

Gemeinsames Vorbereiten und Essen

eines schaurigen Halloween-Mahls

Kosten: 5,00 €

Anmeldung erforderlich:

09176/50962

31.10.2018

19.30 Uhr

Schafkopfrennen im DJK

Jugend- und Sportheim „St. Georg“

Infotelefon: 09174/48988

01.11.2018

18.00 Uhr

Schafkopfturnier in der Sportgaststätte

Kegelbahn

Veranstalter: 1. SKK Blau-Weiß

Allersberg e. V.

Startgebühr: 10,00 €

Infotelefon: 09176/1272

02.11.2018

19.30 Uhr

Lochrennen – Kartenturnier

eines regionalen Kartenspiels

Veranstalter: Feuerwehr Birkach

Veranstaltungsort: Landgasthof

„Jägersruh“

Infotelefon: 09174/2374

03.11.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

03.11.2018

15.00 bis 20.00 Uhr

Einladung zum Start des

Kinder- und Jugendbüros

in der Kirchstraße 1 mit Kaffee und

Kuchen, vielen Spielen und Lagerfeuer

mit Stockbrot

Infotelefon: 09176/50962

03.11.2018

8.30 bis 16.00 Uhr

Erste-Hilfe-Kurs

Eintrittspreis: 45,00 €. Anmeldung ist

erforderlich unter 09141 86990

(KV Südfranken)

Veranstaltungsort: BRK Allersberg

03.11.2018

19.00 bis 23.00 Uhr

Fränkisches Schlachtfest

Veranstalter: Soldaten-, Krieger- und

Kameradschaftsverein Göggelsbuch-

Lampersdorf. Wo? DJK Sportheim

09.11.2018

20.00 Uhr

Theater in Allersberg

„Witwenalarm“

Bayerischer Krimi in 3 Akten von Walter

G. Pfaus - Wilhelm Köhler Verlag

Infotelefon: 09180/1619

Karten gibt es eine Stunde vor

Theaterbeginn im Saal an der

Theaterkasse im Kolpinghaus.

Kosten: 7,00 €, Ermäßigt: 4,00 €

Veranstalter: DJK Allersberg e. V.

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“/Kolpinghaus

10.11.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

10.11.2018

20.00 Uhr

Theater in Allersberg

„Witwenalarm“

Bayerischer Krimi in 3 Akten von Walter

G. Pfaus - Wilhelm Köhler Verlag

Infotelefon: 09180/1619

Karten gibt es eine Stunde vor

Theaterbeginn im Saal an der

Theaterkasse im Kolpinghaus.

Kosten: 7,00 €, Ermäßigt: 4,00 €

Veranstalter: DJK Allersberg e. V.

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“/Kolpinghaus

10.11. & 11.11.2018

13.00 bis 19.00 Uhr

9.00 bis 18.00 Uhr

Herbstschau –

Kleintierausstellung

Infotelefon: 091767786

Veranstaltungsort: Kleintierzuchtverein

Allersberg e. V.

11.11.2018

11.00 Uhr (Beginn:11.11 Uhr)

Faschingseröffnung des

Faschingskomitee gemeinsam mit

den Kindern der Sybilla-Maurer-

Grundschule: Infotelefon:

0170/4716024: Veranstalter:

Faschingskomitee Allersberg e.V.

Veranstaltungsort: Hinterer Markt

11.11.2018

15.00 und 20.00 Uhr

Theater in Allersberg

„Witwenalarm“

Bayerischer Krimi in 3 Akten von Walter

G. Pfaus - Wilhelm Köhler Verlag

Infotelefon: 09180/1619

Karten gibt es eine Stunde vor

Theaterbeginn im Saal an der

Theaterkasse im Kolpinghaus.

Kosten: 7,00 €, Ermäßigt: 4,00 €

Veranstalter: DJK Allersberg e. V.

Veranstaltungsort: Gasthaus „Altes

Spital“/Kolpinghaus


TERMINE

15.11.2018

18.00 Uhr

Sterben, Tod und Trauer –

Gräber und Friedhöfe in

Franken

Lichtbildervortrag von Bezirksheimatpflegerin

Dr. Andrea Kluxen über

die Entwicklung der Grab- und

Friedhofsgestaltung Franken

Treffpunkt: GilardiHaus Innenhof

Eintritt frei

16.11.218

8.00 bis 13.00 Uhr

Bundesweiter Vorlesetag

der Bücherei Allersberg für die Klassen

der Grundschule Allersberg

Treffpunkt: Sybilla-Maurer-Grundschule.

Veranstaltungsort: Bücherei Allersberg

Infotelefon: 09176/50980

17.11.2018

08.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

17.11.2018

16.00 bis ca. 17.30 Uhr

Führung mit Drahtzieher

Michl durch das Gilardianwesen

mit der Ausstellung „Vom Drahtzug

zum Christbaumschmuck“

Kosten: 5,00 €, Kinder bis 10 Jahre frei.

Infotelefon: 09176/50960

18.11.2018

08.30 Uhr

Frühmesse mit dem Liederkranz in

der Kath. Pfarrkiche „Maria Himmelfahrt“

18.11.2018

09.00 bis 11.00 Uhr

Gottesdienst in der St.

Georgkirche mit anschließendem

Gedenken am Kriegerdenkmal.

Appell für den Frieden auf Erden

Veranstalter: Soldaten-, Krieger- und

Kameradschaftsverein Göggelsbuch-

Lampersdorf

18.11.2018

14.00 Uhr

Volkstrauertag Feuerwehr

Birkach und Kriegerverein Birkach

am Denkmal am Rothsee in Birkach

18.11.2018

16.00 bis 17.30 Uhr

Lesung in der Bücherei:

„Hast a weng Zeit“ Fränkische

Vorfreude auf die besinnliche Zeit

Anmeldung unter 09176/50980

18.11.2018

19.00 Uhr

Ökumenischer Abendgottesdienst

in der Christuskirche

„Nach der Lichter“

20.11.2018

17.00 bis 18.30 Uhr

Begegnungscafé / Asyl

Café im Evang. Luth. Gemeindezentrum.

Veranstalter: Flüchtlingshelferkreis

Allersberg

Sie möchten Ihre

Veranstaltung

veröffentlichen,

dann schreiben Sie

uns eine E-Mail an:

info@seifert-medien.de

Konzept

GraphiK

DrucK

MitteilunGsblätter

WerbeMittel

Marktstraße 10

90530 Wendelstein

www.seifert-medien.de

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Tel. 0 91 29 – 74 44

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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WAS | WANN | WO

FAMILIENERHOLUNGS- UND TAGUNGSSTÄTTE SULZBÜRG

KOCHEN MIT WILDEN

KRÄUTERN, SAMEN, FRÜCHTEN

UND WURZELN

Samstag

20.10.

14.30 -

18.30 Uhr

Referentin: Christine Garibasch, Kräuterpädagogin aus Pyrbaum

Kosten: 25,00 € (inkl. anschließende gemeinsame Brotzeit)

Ort: Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg, Schloßberg 17, 92360 Mühlhausen

Anmeldung: bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn:

Tel 09185-92280 oder E-Mail: info@sulzbuerg.com

Es geht an diesen Nachmittag

„Rund um köstlich-gesunde Aufstriche und Brote“.

Zur besten Erntezeit geht es auf Entdeckungstour um die wilden Kräuter,

Samen, Früchte und Wurzeln kennenzulernen, die uns auf Schritt und Tritt

begegnen. Anschließend werden diese „Köstlichkeiten“ samt ihrer Vitamin- und

Mineralstoffpower zu Aufstrichen und Pestos, Brot und Brötchen verarbeitet.

Alle Rezepte sind einfach und schnell herzustellen, sind vegetarisch / vegan

oder können ganz leicht abgewandelt werden. Abschließend werden diese

gleich verkostet. Bitte Schneidbrett, Messer, Schüssel (ca. 1 Lt.) mitbringen!

ROCK’N’ROLL UND BOOGIE WOOGIE

CLUB FEIERT AUCH IM 33 JAHR

Der 1. RR u. BW Club Schwanstetten feiert auch im 33. Jahr

seines Bestehens im Rahmen des traditionellen Herbstballes

am 27. Oktober 2018 in der Gemeindehalle Schwanstetten.

Samstag

27.10.

Neben einer tollen Tanzkapelle gibt es viele Überraschungen. Wenn Sie Lust

haben mit uns zu feiern, sollten Sie sich bereits jetzt Ihre Eintrittkarte sichern.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

GESUNDHEITSVORTRAG DER VOLKSHOCHSCHULE IM LANDKREIS ROTH

THEMA „DARM“: DICK ODER DÜNN –

STEUERN DARMBAKTERIEN UNSER

GEWICHT?

Samstag

20.10.

14.30 -

18.30 Uhr

Viele stellen sich immer wieder die Frage: „Warum können

manche Menschen essen, was sie wollen und haben ihre

Traumfigur und ich selbst brauche nur Schokolade „anzuschauen“ und schon

nehme ich ein Gramm zu. Wie aktuelle Forscherergebnisse zeigen, kann ein

Grund die individuelle Darmflora sein. Welche Bakterien im Darm leben, lässt

sich durch unsere Ernährung positiv beeinflussen.

Die diplomierte Ernährungswissenschaftlerin Christiane Warzecha-Biegler

widmet sich diesem Thema bei ihrem Vortrag am 8. November 2018 von

19.30 bis 21.00 im GilardiHaus. Sie zeigt uns, auf was es ankommt und mit

welchen Nahrungsmitteln wir unser geeignetes Gewicht erhalten.

Sie sind zu ihrem Vortrag herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich bei der vhs Allersberg an.

Entweder per E-mail: vhs@allerberg.de, online: www.vhs-roth

oder telefonisch unter 09176/50963.

Quelle: Volkshochschule im Landkreis Roth

FAMILIENERHOLUNGS- UND TAGUNGSSTÄTTE SULZBÜRG

YOGA

Samstag

10.11.

14 - 17 Uhr

Referentin: Silke Fischer, Heilerzieherin und Yoga-Lehrerin

Kosten: 16,00 € (inkl. Kaffee und Kuchen),

maximal 15 Teilnehmerinnen

Ort: Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg, Schloßberg 17,

92360 Mühlhausen

Anmeldung: bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn: Tel 09185 92280

oder E-Mail: info@sulzbuerg.com

Yoga ist keine Religion und bedeutet Verbindung von Atem, Körper und Geist

Sanftes Dehnen und Atemachtsamkeit führen in die Stille und Entspannung.

Dieser Samstagnachmittag gestaltet sich aus einfachen Körperübungen und

bewusstem Atmen, das sich in tiefer Entspannung vollendet. Sanfte Musik

untermalt so manche Einheiten.

Sich selber spüren, Zusammensein kontemplative Momente erleben, auch

mal lachen sich berühren und gegenseitig gut tun, ist das Ziel.

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

HERZLICHE EINLADUNG ZUM

FASCHINGSAUFTAKT IN ALLERSBERG

Sonntag

11.11.

ab 11.11 Uhr

Am 11.11. beim Brunnen am Hinteren Markt

Traditionell beim Brunnen am Hinteren Markt wird auch

heuer wieder der Faschingsauftakt in Allersberg gefeiert. Rund geht es dort

am Sonntag, 11. November, ab 11.11 Uhr, wenn durch das Allersberger

Faschingskomitee der offizielle Startschuss für die Kampagne 2019 gegeben

wird. Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, diesen Spektakel mitzufeiern.

Die Original Allersberger Flecklashexen sowie die Minihexen trainieren

bereits eifrig um fit zu sein für das närrische Treiben in der fünften Jahreszeit.

Auch beim Auftakt sind sie mit dabei und selbstverständlich auch die

Aktiven des Allersberger Faschingskomitee sowie zahlreiche Tillträger und

Gäste des Vereins. Ihr Unwesen werden vor allem zum Spaß des Nachwuchses

die Flecklashexen in ihren bunten Flickenkostümen und gruseligen

Masken treiben. Abgerundet wird der närrische Auftakt durch Grußworte von

Bürgermeister Daniel Horndasch, Vorsitzenden Bastian Schöll und seinem

Stellvertreter Alexander Böck. Gemeinsam mit allen Faschingsfreunden wird

auf das Gelingen des Faschings 2019 angestoßen und kräftig geübt wird

der Schlachtruf „Allersberg Allaa“, in den dann alle lautstark einstimmen.

Gesorgt ist beim Auftakt in die 50. Session des Allersberger Faschingskomitees

auch für Musik und für das leibliche Wohl mit Getränken und Würstchen.

Josef Sturm


KINDER UND JUGEND

Musik-Show mit den Bubbels in Ebenried

Ebenried (st) Die „Bubbels“ gastierten im Rahmen des Allersberger

Ferienprogramms in Ebenried. In ihrer begeisternden Musik-Show

verwandelten sich die beiden Pädagogen Petra und Markus Wengler

in Bubbelmaus und Bubbelbär. Der Ansturm der Kinder war gewaltig,

dass sogar in den großen Raum der Fachschule für Heilerziehungspflege

ausgewichen werden musste.

Im Namen der Marktgemeinde hießen Daniela Nees und Dominik Geiß die Besucher

aus Nah und Fern willkommen und freuen sich über das riesige Interesse. Auf

kindgerechte Art mit einfachen aber charmanten Geschichten und herzig-erfrischenden

Mitmachliedern sorgten anschließend Bubbelmaus und Bubbelbär für

Begeisterung bei den Kindern. Der Auftritt wurde mit beobachten, lachen, singen,

klatschen, bewegen und tanzen so zu einem gemeinsamen und ganzheitlichen

Erlebnis für alle. Mitreißen ließen sich die Mädchen und Buben vom Geschehen.

Warum zu Hause sitzen, wenn draußen die Sonne wartet, fragten Bubbelmaus

und Bubbelbär, die keine Luft auf Langeweile hatten und die Kinder mitnahmen

auf eine Abenteuertour. Mit strahlenden Augen und roten Backen machten sie

sich zum Beispiel auf die Reise, um mit ihrem besten Freund Flipper im tiefen

Wasser zu schwimmen und nach Schätzen zu tauchen. „Wir wollen raus auf den

See“ sangen sie kräftig mit, ehe mit einer Rakete gemeinsam zum Trommel-,

Käse- und Zappelstern geflogen wurde, was viele als besonderes Highlight sahen.

Es wurde der einzigartige Sommerferien-Partytanz um ein Lagerfeuer getanzt mit

Bubbelmaus und Bubbelbär sowie der kleine Bubbelhund begeisterten die vielen

Kinder, die zum Kinder-Musik-Spaß mit den Bubbels in Ebenried gekommen waren.

dem ganzen Saal und als die Bubbelmaus Lust auf ein Eis hatte, tauchte sogar der

wunderbare Eisverkäufer Luigi mit seinen komischen Eissorten Bratwurst-, Spinatund

sogar Schäufele-Eis auf. Und nicht fehlen durfte schließlich zum Abschluss

der Rockshow als Höhepunkt auch der Auftritt des kleinen Bubbelhundes der mit

seinen neuesten Streichen viel Quatsch mit den Kindern machte.

Das der Nachmittag nicht nur die Kinder begeisterte, sondern auch ihnen

großen Spaß gemacht hat, das bestätigten die beiden Künstler. Es war ein

tolles Publikum in Ebenried, das sich mitreißen ließ und große Freude an der

Show hatte, sagten sie.

Text und Foto: Josef Sturm

Das neue Kitajahr 2018/2019 hat nun wieder begonnen

Wir begrüßen die neuen Kinder und Eltern bei uns im Kindergarten und der Krippe.

Die Eingewöhnung ist mittlerweile zum größten Teil abgeschlossen und alle

haben sich gut in das neue Gruppengeschehen eingelebt. Sie kennen nun den

Tagesablauf, Rituale und auch schon die alten Kinder.

Auch für unsere neuen Vorschulkinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt,

sie freuen sich auf die anstehenden Herausforderungen. Einmal wöchentlich

findet der Maxitreff, der unterschiedliche Themenbereiche wie Kreativität,

Mathematik oder Bewegung und Musik umfasst, statt. Zudem übernehmen

unsere Maxis Patenschaften für unsere Jüngsten. Sie begleiten sie in den

ersten Wochen und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Darauf sind die Großen

stolz, mit viel Freunde und Engagement teilen Sie ihr Wissen.

Am Donnerstag, den 20.09.18 war Weltkindertag. Das Motto dieses Jahr

lautete „Kinder brauchen Freiräume“. Wir als Team haben uns deshalb dazu

entschlossen verschiedene pädagogische Aktivitäten in unterschiedlichen

Räumen für die Kinder anzubieten. So haben wir beispielsweise im Garten

die Farbschleuder ausprobiert, es wurde mit verschiedenen Instrumenten

Herbstlieder gesungen oder auch Märchen vorgelesen. Die Kinder durften

sich dabei frei entscheiden wo sie gerne teilnehmen mochten.

Rechtsanwalt

Michael Schwarz

Pfinzingplatz 1 • 90537 Feucht

Tel. (0 91 28) 30 28 • Fax (0 91 28) 1 35 04

E-Mail: RA.Schwarz.Michael@gmx.de

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

17


VEREINE

Schützengesellschaft Allersberg

Startschuss zum Königsschießen

Erster Bürgermeister Daniel Horndasch hält an der Tradition fest und eröffnete

das 130. Königsschießen in der fast 150-jährigen Vereinsgeschichte der

Schützengesellschaft Allersberg 1869. In Anwesenheit der Schützen, darunter

viele Jugendliche, begrüßte Schützenmeister Rudi Lauber den 1. Bürgermeister

der Marktgemeinde und dankte, dass er vor der Marktratssitzung

den ersten Schuss abgibt. Seine „Schussfestigkeit“ die er auch bei Sitzungen

beweist hat er mit einer glatten Zehn auf der Zielscheibe bestätigt. Für die

Zuwendung der Marktgemeinde sprach Rudi Lauber seinen Dank aus.

Text: H. Krauß

Foto J. Gmelch

Zweiter Fabriktreff des Fördervereins Gilardi-Anwesen

Zu einem zweiten Treffen hatte der

Verein zur Förderung und Sanierung

des Gilardi-Anwesens Allersberg die

ehemaligen Mitarbeiter der Christbaumschmuckfirma

Jacob Gilardi

eingeladen. Der zweite Fabriktreff, so der Titel der Zusammenkunft,

hatte zum Ziel, den ehemals im Traditionsunternehmen Beschäftigten

Einblick in die museale Ausstellung zu geben, die im Sommer dieses

Jahres eröffnet wurde.

18

Mit Maschinengeräuschen, wie sie diese bei ihrer Arbeit tagtäglich gehört

haben, wurden die Gilardi-Mitarbeiter bei der Führung mit Vorsitzenden Bernhard

Böckeler und seiner Stellvertreterin Grete Farsbotter sowie Kreisheimatpflegerin

Dr. Annett Haberlah-Pohl im Ausstellungsraum empfangen. Fasziniert

und begeistert waren die Gäste von der Ausstellung, die, so waren sie sich

einig, wunderbar gelungen ist. Im kommenden Jahr, so wurde beschlossen, soll

ein weiterer Fabriktreff folgen bei laufenden Maschinen und Zeitzeugenfilmen.

Brandneu war für die Besucherinnen und Besucher die Mitteilung von

Haberlah-Pohl, dass der Fernsehsender 3-SAT Interesse bekundet hat,

Filmaufnahmen über Christbaumschmuck und die museale Ausstellung in

Allersberg unter Einbeziehung ehemaliger Mitarbeiter zu machen. In der

Weihnachtszeit soll der Beitrag dann ausgestrahlt werden. So wurde sozusagen

der „Draht“ der ja bei den in der Manufaktur hergestellten Produkten

eine große Rolle gespielt hat, weitergesponnen. Gilardi war und ist für den

Markt Allersberg ein wichtiger Meilenstein, waren sich die Teilnehmer des

Fabriktreffs einig, was anschaulich die Schautafeln dokumentierten. Festgehalten

ist darauf die wichtige, durch Allersberg führende Salzstraße. Auch das

Firmen-Gründerschild mit der Aufschrift „Jacob Gilardi, Allersberg bei Nürnberg,

Spezialfabrik für Lametta und Christbaumschmuck, gegründet 1689,“

wurde begutachtet.

Eifrig studierten die Teilnehmer auch die Bilder aus früheren Jahren und aus

der Blütezeit des Unternehmens im 18. Jahrhundert. Fast ganz Allersberg, so

erzählten sie dabei, war in früheren Jahren im Christbaumschmuck-Unternehmen

beschäftigt und fand Brot und Arbeit entweder im Betrieb selbst

oder als Heimarbeiter. Um 1735 hatte die Firma 240 Mitarbeiter und 600

Stückwerker (Heimarbeiter). Ab dieser Zeit wurden erstmals nach England

und dann in die ganze Welt, wie nach Spanien, Russland, Mexiko oder Aleppo

in Syrien, die gefertigten Waren geliefert. Im 20.Jahrhundert wurden Messen

in Leipzig, Frankfurt besucht und vor allem auf der Nürnberger Spielwarenmesse

die Sterne, Girlanden und Dekorationen ausgestellt und vorranging

exportiert nach Europa, Amerika, Süd-Afrika, in die Karibik und den Nahen

Osten. Auch nahezu alle großen Kaufhauskonzerne in Deutschland führten

den Christbaumschmuck der Firma Gilardi.

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

Beim zweiten Fabriktreff mit ehemaligen Mitarbeitern der Firma Jacob Gilardi,

gewährte der Förderverein den Teilnehmern Einblick in die museale Ausstellung.

Für den Vorstand des Fördervereins Gilardi-Anwesen ist es eine Freude, mit

ehemaligen Beschäftigten der Firma Jacob Gilardi in Verbindung zu sein. In

der Gesprächsrunde spürt man den Teamgeist, der in der einstigen Manufaktur

vorzufinden war, betonte Böckeler. Der Kontakt zu aktiv Beschäftigten,

der so lange als möglich aufrecht erhalten werden soll, hat die Runde auch

erahnen lassen, welche Bedeutung die beiden Drahtzugunternehmen Heckel

und Gilardi für die wirtschaftliche Entwicklung, besonders in der Blütezeit

im 18. Jahrhundert, für die Marktgemeinde gehabt haben. Dieses Erbe ist

gerade auch in stattlichen Bauten wie dem Gilardi-Anwesen, dem Heckelhaus,

Schloss Appelhof oder der Sankt Wolfgangskirche heute noch sichtbar.

Einig waren sich die Teilnehmer des Fabriktreffs darüber, dass der Erhalt des

baukulturellen Erbes des Gilardi-Anwesens mitsamt der Produktionstechnik

in der Gilardiausstellung ein wichtiger und richtiger Schritt der Marktgemeinde

ist. Sie gaben ihrer Freude Ausdruck, dass in den ehemaligen Manufakturräumen,

wo sie einst produziert hatten, jetzt der Dienstleistungssektor

Gesundheit breit Einzug gehalten hat. Seit dem Erwerb des Gilardi-Anwesens

im Jahr 2006 kommt die Marktgemeinde sichtbar Schritt für Schritt voran,

wurde festgehalten und dabei auch für die vielfältigen Aufgaben der

Kommune Verständnis gezeigt.

Text und Fotos: Josef Sturm


VEREINE

Apfel-Basteln – mit OGV Ebenried

Mit dem Titel „Apfel-Basteln“ war die Kinderaktion überschrieben, zu der

der Obst- und Gartenbauverein Ebenried unter Leitung von Vorsitzender

Roswitha Rupp eingeladen hatte. Thema des Kreisverbandes ist in diesem

Jahr die Streuobstwiese, so wurde der Nachwuchs informiert. 24 Kinder im

Alter von 1 bis 13 Jahren kamen zur einmaligen Aktion des Apfel-Basteln

ins Ebenrieder Feuerwehrhaus. Doch zunächst galt es, mit allen gemeinsam,

Äpfel auf der Streuobstwiese in der Nähe des Regenrückhaltebeckens zu

ernten und einzusammeln. Dann ging es zum Mosten, das mit den einzelnen

Gruppen am Feuerwehrhaus durchgeführt wurde. Mit großem Eifer waren

die Kinder am Werk und natürlich probierten sie gleich den frisch gepressten

Beim Apfel-Basteln des Obst- und Gartenbauvereins wurden die auf der

Streuobstwiese gesammelten Äpfel gemostet und kleine Turnbeutelchen bedruckt.

Unser Bild zeigt die Teilnehmer beim Sammeln der Äpfel, beim Drucken und mit ihren

gelungenen Werken.

Apfelsaft, der ihnen köstlich mundete. Den übrigen Saft durften sie in ihre

mitgebrachten Flaschen abfüllen und mit nach Hause nehmen. Danach ging

es ans Basteln. Mit Naturmaterialien, wie zum Beispiel Äpfel, Kartoffeln,

Kork und Holz, galt es, kleine Turnbeutelchen zu bedrucken. Auch die ganz

Kleinen waren, unterstützt von ihren Mamas, mit Begeisterung dabei und

alle präsentierten schließlich stolz ihr Werk und waren sich einig: das war ein

besonderes Erlebnis.

Text und Fotos: Josef Sturm

Ferienschießen bei SG Allersberg

Einem Erinnerungsfoto stellten sich die die Mädchen und Buben die am

Ferienschießens der Schützengesellschaft Allersberg teilgenommen haben mit den Verantwortlichen des Vereins und einigen Eltern.

18 Mädchen und Buben kamen zum Ferienschießen ins Domizil der

Schützengesellschaft Allersberg in der Industriestraße und erlebten

einen wunderschönen Tag. Viele Eltern verfolgten das Geschehen und

zeigten sich interessiert an der Sportart. Am weitesten angereist war

ein Mädchen, das sogar bis aus Zell am See in Österreich stammt und

derzeit im Frankenland ihre Ferien verbringt.

Die Schützenmeister Armin Batz und Rudi Lauber und der Bogenübungsleiter

und Schriftführer Helmut Krauß mit seinen Unterstützern Amelie Brandl,

Cornelius Knab, Jonas Gmelch und Louis Heinloth hatten alle Hände voll zu

tun beim Ferienschießen, das die Schützengesellschaft bereits zum achten

Mal ausrichtete. Gefordert am Schießstand waren Paul Niemand und Helmut

Hofmann, denn gedopt wurde die vorjährige Teilnehmerzahl mit 17 Kindern.

Besonders erfreut waren die Verantwortlichen auch darüber, dass viele der

Eltern bis zur Preisverleihung blieben und damit ihr Interesse am Angebot

des Vereins bekundeten. Auch das Interesse über die Trainingszeiten aller

Disziplinen und Altersgruppen war groß.

Nach dem Abschießen von sechs Probepfeilen konnten Alexandra, Felix, Linn,

Tobias, Hannes, Lukas, Maximilian, Florian, Marco, Timo, Anna, Jan, Elias,

Danil, Tony, Anja, Nina und Tim in sechs Passen á drei Pfeile ihre Zielsicherheit

unter Beweis stellen. Jeder Treffer ab vier Ringe oder besser, wurde mit einem

Punkt gewertet. Beim Luftgewehr gab es fünf Probeschüsse, danach vier Mal

fünf Wertungsschüsse. Auch hier gab jeder Treffer einen Punkt. Die Punkte

beider Disziplinen wurden addiert und ergaben die Rangliste.

Für jeden Teilnehmer gabs eine Urkunde und freie Auswahl bei den Sachpreisen,

die von Gutscheinen über Fußbälle, Uhr, Taschenlampe, USB-Sticks

und –Leuchten bis zum Zinnbecher reichten. Sieger des Ferienschießens

wurde mit 20 Punkten Felix Allgeier. Er durfte sich zusätzlich über eine

Goldmedaille freuen. Eine Silber-Medaille erhielt mit 16 Punkten der Zweitplatzierte

Maximilian Miske und die Bronze-Medaille gabs für den Dritten

Hannes Ruppmit 15 Punkten. Abwechselnd wurde ab dem vierten Platz der

beste Bogenschütze und dann der beste Gewehrschütze zur Abholung des

Preises aufgerufen. In der Wartezeit bis zur Preisverleihung gab es für jeden

ein Eis, so dass die Zeit wie im Flug verging.

Bevor sich alle zum Abschluss einem Erinnerungsfoto stellten, wurde bei der

Siegerehrung festgehalten, dass vor allem wichtig war, dabei gewesen zu

sein beim Ferienschießen. Dass ihnen das Schnupperschießen großen Spaß

gemacht habe, bestätigten die Kinder und Jugendlichen. Besonders darauf

hingewiesen wurde von den Verantwortlichen noch darauf, dass jeder die

Möglichkeit hat, an einem zweimonatigen Probetraining teilzunehmen.

Text und Foto: Josef Sturm

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

19


KIRCHEN

Fußwallfahrt nach Trautmannshofen

Den Blick zur Trautmannshofener Marienkirche gerichtet, sprachen die Wallfahrer beim Abmarsch in die Heimat noch ein Ablassgebet.

Die Pilgergruppe, bei der auch Pfarrer Peter Wenzel und Diakon Korbinian Müller dabei war, bei ihrem Abmarsch am Sonntagfrüh in Trautmannshofen.

20

Diakon Korbinian Müller, der neue Leiter der Allersberger Fußwallfahrt

nach Trautmannshofen, schwärmt, wie sein Vorgänger Karl Heinz

Bachinger, der zum 54. Mal dabei war, von der starken Gemeinschaft

der Teilnehmer, die am Wochenende 70 Kilometer zu Fuß unterwegs

waren in den Marienwallfahrtsort Trautmannshofen. Vor allem lobt er

das große Engagement vieler, die zusammenwirken in einem starken

„Getriebe“ bei dieser zweitägigen Wallfahrt der Gläubigen aus Allersberg

und Umgebung, die sich zum 353. Mal auf den Weg gemacht

haben um das Gelübde zu erfüllen, das die Vorfahren im Jahre 1666

zum Ende der Pestzeit abgelegt haben. Die Fußwallfahrt in den Oberpfälzer

Marienort ist jedes Jahr ein großes Ereignis in Allersberg.

110 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, vier Personen mehr wie im

Vorjahr, folgten diesmal dem Ruf und pilgerten bei Gebet, Meditation und

Gesang zu Fuß nach Trautmannshofen. Doch nicht nur die die aktiv dabei

waren, sondern auch viele andere, die aus gesundheitlichen Gründen oder

altersbedingt nicht mehr mitgehen können, waren in Gedanken mit dabei

und verfolgten im Geiste die Stationen auf der Strecke.

Mit Glockengeläut wurden die Wallfahrer am Samstagfrüh um 5 Uhr in

Allersberg verabschiedet und zunächst mit Bussen zum Maria Hilfsberg in

Neumarkt gebracht. Dort feierten sie eine Heilige Messe mit Pfarrer Peter

Wenzel, der ebenso wie Diakon Müller mitpilgerte, ehe die eigentliche

Fußwallfahrt angetreten wurde. Erstmals nach 40 Jahren war dieses Jahr zur

Freude aller wieder der Ortspfarrer mit dabei. Neu war diesmal auch, dass die

Pilgerreise begleitet wurde von einem auf einem Fahrrad montierten Lautsprecher,

organisiert von Andreas Heinloth. So war gewährleistet, dass von

allen Teilnehmern die Meditationstexte, Gebete und Lieder gut verstanden

wurden. Müller fand es sehr beeindruckend, dass eine so lange Tradition nach

wie vor Aufrecht erhalten wird. Er habe eine sehr schöne Wallfahrt erlebt,

eine gute Mischung aus Gebet, Stille, Betrachtung, Impulsen und Gesprächen

inmitten einer herrlichen Landschaft unter freiem Himmel, sagte er. Neu war

auf dem weiteren Weg eine Andacht in St. Martin in Lengenfeld und von dort

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

ging es weiter über den Herz Jesu Berg, den Habsberg bis schließlich gegen

18.30 Uhr Trautmannshofen erreicht wurde. Am Abend feierte man dort die

Kerwa mit, die mit einem großen Markt an diesem Wochenende in Trautmannshofen

gefeiert wird.

Begonnen wurde der zweite Wallfahrtstag mit einem Gottesdienst mit

Pfarrer Wenzel in aller Frühe, ehe sich die Pilgergruppe nach der Verabschiedung

durch den gebürtigen Lauterhofener, Domvikar Christoph

Wittmann, um 8.30 Uhr auf den Rückweg nach Allersberg machte. In Trautmannshofen

selbst wurde das Fest in der Wallfahrtskirche groß gefeiert.

Wittmann, der Festprediger hielt in seiner beeindruckenden Predigt fest,

dass gehört und erhört zu werden von der Gottesmutter Maria und ihrem

Sohn Jesus Christus das Wichtigste ist. Viele kommen mit einem Dank

aber auch mit ihren Sorgen und Anliegen zum Wallfahrtsort, erinnerte

er. Er forderte auf, vor allem die Jugend in die Pfarreien einzubinden und

ihr mehr Freiraum zu geben und warb um das Gebet für die Synode der

Bischöfe und den Weltjugendtag in Panama. Öffnen wir wieder mehr unser

Herz für Gott und binden wir Gottes Segen und Frieden für alle auf der Welt

in unsere Gebete mit ein, lautete sein Anliegen.

Längst waren die Allersberger Wallfahrer unterwegs Richtung Neumarkt,

ehe sie über den Tyrolsberg und Seligenporten die Anhöhe von St. Wolfgang

erreichten, wo sie von Pfarrvikar Michael Radtke in der Heimat willkommen

geheißen und unter Glockengeläut zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt geleitet

wurden. Dort wurde die Fußwallfahrt mit dem Segen und einem Abschlusslied

feierlich beendet. Dank sagte Wallfahrtsleiter Müller allen Teilnehmern für

ihr gutes Mitmachen und begeistert waren die Frauen und Männer von der

einmaligen Gestaltung durch Korbinian Müller. Vor allem der Einsatz des Lautsprechers

fand Zusstimmung und besonders angetan war man von den auf das

tägliche Leben abgestimmten Impulse beim Rosenkranzgebet , wie uns einige

Teilnehmer versicherten. Es war eine einmalige und unvergessliche Wallfahrt

und dafür gebührt Diakon Müller großer Dank, waren sich die Teilnehmer einig.

Josef Sturm


KIRCHEN

Glaubenswoche Allersberg

Die Morgen-, Mittags- und Abend-Impulse, wie auf dem Foto in der Baumschule

Bittner, das Geocaching für Kinder und Jugendliche und der Weißwurst-Frühschoppen

wurden ebenso gut angenommen wie die vielen weiteren Veranstaltungen die im

Rahmen der Allersberger Glaubenswoche bisher geboten wurden.

Allersberg (st) Die zehntägige Glaubenswoche in Allersberg hat an

Fahrt gewonnen und kommt sehr gut an. Gut besucht werden die

Gottesdienste mit Geistlichen als Predigern, die früher Kapläne in

Allersberg waren. Gerne angenommen werden auch die Impulse, die

an verschiedenen Orten stattfinden, wie etwa in der Baumschule

Bittner, wo der Mittagsimpuls von den Pfarrgemeinderatsmitgliedern

Andrea Meier und Christine Gmelch gestaltet wurde. Musikalisch

umrahmt wurde er von Jonas Gmelch.

Die Geschichte vom kleinen Prinzen, in der es um drei besondere Dinge

geht, den kleinen Prinzen, den Fuchs und die Rose, stellte Gmelch nach der

Begrüßung durch Willy Bittner in den Fokus des Impulses. Unsere Welt ist

kalt und man friert, ist heute die Meinung vieler. Man sieht nur mit dem

Herzen gut, lautet ein bekanntes Zitat. Nur wenn unsere Augen mit dem

Herzen verbunden sind, können wir das Wesentliche im Menschen und in

der Welt sehen. Eines der wesentlichen Dinge ist die Liebe. Liebe verlangt

auch Verantwortung Annäherung, Vertrauen, Aufmerksamkeit, Fürsorge und

Pflege. Trauen wir uns, auf die Welt wieder einmal wie ein Kind zu schauen.

Übernehmen wir Verantwortung für den Nächsten und erkennen wir den

wirklichen Wert unserer Mitmenschen, lautete das Fazit.

Unter Leitung von Hildegard Fischer gab es ein Geo-Caching für Kinder

und Jugendliche. Thematik des Geocachings war die Schöpfungsgeschichte.

An verschiedenen Stationen mussten Aufgaben gelöst oder Geochaches

gefunden werden, die die Koordinaten für die nächste Station enthielten.

Jedem Schöpfungstag war eine Station zugeteilt, einige Stationen beschäftigten

sich auch mit dem Text als Ganzes. Die Station auf dem Spielplatz

bezog sich zum Beispiel auf das Fliegen der Vögel und bei der Station auf

St. Wolfgang musste mithilfe eines Dartpfeiles ein in den Bäumen schaukelnder

Luftballon getroffen werden, der den Hinweis auf die nächste Station

enthielt. Nachstellen mussten die Teilnehmer unter anderem auch eine

Szene aus der Bibel. Auch diverse Geschicklichkeitsaufgaben, Rätsel und

Schätzfragen galt es zu bewältigen an den insgesamt zehn, sehr abwechslungsreichen

Stationen. Bei herrlichem Wetter waren die Kinder mit großem

Spaß über drei Stunden unterwegs, ehe zum Abschluss noch im Hobbykeller

des Kolpinghauses Billard gespielt wurde. Für die Teilnehmer der schnellsten

Truppe gab es eine Tüte mit Süßigkeiten, ein Weidenkreuzchen und ein Buch.

Bei der Predigt am Sonntag stellte Diakon Korbinian Müller heraus, dass es

nicht auf die Verpackung, sondern den Inhalt des Glaubens ankommt. Das

Wort Jesu, wer nicht gegen uns ist, ist für uns, rechtfertigt nicht jedes Tun,

sondern fordert auf das richtige in seinem Namen zu tun. Gemeinde kann

nur dann funktionieren, wenn man nicht versucht, sich gegenseitig auszuspielen,

sondern gemeinsam Unterschiede gelten lässt. Beim anschließenden

Weißwurst-Frühschoppen, der sehr gut besucht war, bestand die Möglichkeit,

das Thema der Predigt weiter zu diskutieren. Alle Predigten der Geistlichen

sind auf der Homepage der Pfarrei nachzuhören. Gut besucht waren auch die

Bibelgespräche am Nachmittag sowie die vielen weiteren Veranstaltungen

die im Rahmen der Glaubenswoche bisher geboten wurden.

Text und Fotos: Josef Sturm

Ökumenischen Herbstwanderung mit Impulsen

Groß war die Beteiligung an der ökumenischen Herbstwanderung mit

Impulsen, zu der der Frauenbund Allersberg eingeladen hatte. Vom Brünnele

aus ging es im Rundkurs entlang des Wald-Lehrpfades und über die Frauenweiher

zurück zum Ausgangspunkt. An drei Stationen wurde mit beeindruckenden

meditativen Texten zum Wald und zur Natur inne gehalten.

Alle Teilnehmerinnen erhielten ein Säckchen mit Blumensamen, ehe die

Wanderung mit einer gemütlichen Einkehr beschlossen wurde.

Fotos: Josef Sturm

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

21


KIRCHEN

Ehrung Wallfahrer

Anlässlich der 353. Fußwallfahrt von Allersberg nach Trautmannshofen

und zurück wurden Ehrungen durchgeführt. Für insgesamt 100

Jahre , das sind rund 7000 Kilometer die zu Fuß zurückgelegt wurden,

wurden fünf Frauen und Männer ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der

neue Wallfahrtsleiter Diakon Korbinian Müller vor, deer dabei organisatorisch

unterstützt wurde von Alexander Schmidt.

Zusammen mit Domvikar Christoph Wittmann, einem gebürtigen Lauterhofener,

ehrte er für 25-malige Teilnahme Kerstin Kirchhof und Gertraud

Kraus. Für 20 Jahre zeichneten sie Andrea und Tobias Fiegl aus und für

10-malige Teilnahme Rupert Thumann. Vor der Übergabe an die Geehrten

wurden die Geschenke gesegnet.

Müller und Wittmann freuten sich, dass in diesem Jahr 110 Pilger die

Strapazen der Wallfahrt auf sich genommen haben und darüber, dass die

Teilnahme gegenüber dem Vorjahr sogar etwas angestiegen ist. Als besonders

lobenswert stellten sie heraus, dass die Tradition seit der Zeit aufrecht

erhalten wird, als zum Ende der Pestzeit im Jahre 1666 die Vorfahren das

Gelübde zur Wallfahrt gegeben haben. Dank sagte Wallfahrtsleiter Müller

allen Teilnehmern für ihr gutes Mitmachen und begeistert waren die Frauen

und Männer von der einmaligen Gestaltung durch ihn. Besonders angetan,

Die Geehrten (vordere Reihe) mit Domvikar Christoph Wittmann, Wallfahrtsleiter

Diakon Korbinian Müller, Pfarrer Peter Wenzel, Kreuzträger Anton Mendl und

Alexander Schmidt (2.R.v.l.).

so versicherten die Teilnehmer, waren sie von den auf das tägliche Leben

abgestimmten Impulsen beim Rosenkranzgebet, Es war eine einmalige und

unvergessliche Wallfahrt und dafür gebührt Diakon Müller großer Dank,

waren sich alle einig.

Text und Foto: Josef Sturm

22

Radlwallfahrt DJK- Diözesanverband Eichstätt

Die traditionelle Radlwallfahrt des DJK

– Diözesanverbandes Eichstätt, führte

heuer zum Käppele nach Würzburg.

Los ging es erstmals mit Reisebus

und Fahrradanhänger um 6.30 Uhr,

ab dem Bahnhof Rothsee/Allersberg.

57 Teilnehmer aus der gesamten

Diözese, größtenteils aber wieder aus

den Landkreisen Roth und Neumarkt,

wollten den Weg vom Käppele Würzburg

zurück zum Rothsee-Bahnhof

mit ihren Rädern, in der Gemeinschaft

des DJK- Diözesanverbandes Eichstätt

bewältigen. Die religiöse Gestaltung der Wallfahrt oblag wieder dem Geistliche

Beirat, Pfarrer Richard Hermann.

Nach der Morgenandacht erklärte Gruppenleiter Werner Mederer den Ablauf

der Tour. Dabei appellierte er an die notwendige Disziplin, denn je größer die

Gruppe ist, immerhin waren 19 Neuzugänge zu begrüßen, umso wichtiger

wird auch das verantwortungsvolle Verhalten der Teilnehmer, betonte er. Wer

glaubte nur der Bahntransport einer großen Fahrradgruppe könnte spannend

sein, wurde um ein Erlebnis reicher. Bei Geiselwind stand man so lange im

Stau, dass der Beginn des Wallfahrergottesdienstes um 9.30 Uhr am Käppele

noch in letzter Minute erreicht wurde. Wegen dieser Verzögerung wurden die

Räder erst nach dem Gottesdienst startklar gemacht.

Bei bestem Radlerwetter ging es nun steil ins Maintal hinab und auf dem

Sebastian- Kneipp- Steg über den Main. Mainaufwärts wurde bald Ochsenfurt

und Marktbreit erreicht. War es bis hierher eine sehr leichte, ebene

Radstrecke, so wurde es nun über Iffigheim zum Mittagsziel Bullenheim

etwas hügeliger. Nach der Stärkung bei der Winzerfamilie Schmidt, ging

es weiter durch die unterfränkische Weinlandschaft über Ippesheim nach

Reusch und Weigenheim bis Herbolzheim. Über Feldwege gings zur „St.

Michaels- Kapelle“ auf einer Anhöhe bei Kaubenheim, wo Präsident Nikolaus

Schmidt die Gruppe begrüßte und zur Abendandacht geleitete. Im

Anschluss stand noch ein Referat über die Michaels- Kapelle und die Region

um Ipsheim/Kaubenheim auf dem Programm. Nur noch zehn Minuten war

es dann bis zum Übernachtungsziel dem bekannten Weinort Ipsheim, wo der

Tag mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang.

Weiter ging es nach dem Frühstück um 6.45 Uhr am nächsten Tag, wo sich

nach dem bisher hervorragendem Wetter, Regen abzeichnete. Kaum war

man auf dem Weg zur Morgenandacht an der Weinbergkapelle im Ipsheimer

Weinberg, begann es zu nieseln und so musste die heftigste Steigung, steil

hinauf zur Burg Hoheneck, überwunden werden. Die sonst herrliche Aussicht

hat das trübe Wetter leider vermiest. Auf einem schmalen Wanderweg wurde

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

Zahlreiche Teilnehmer aus dem Landkreisen Roth und Neumarkt nahmen an der Radlwallfahrt des DJK-Diözsanverbandes Eichstätt teil.

die Ausrachquelle erreicht. Der Aurach bis Mettelaurach folgend, wechselte

die Tour zum Ulsenbach und über einen idyllischen Mühlenweg gings nach

Wilhermsdorf. Geprägt war diese Etappe durch den von vielen zwar sehnlichst

erwarteten, für die Radlergruppe aber weniger erbaulichen Regen.

Froh waren alle beim Gottesdienst in der Michaelskirche, den Mesnerin

Laumann ermöglicht hat, im Trockenen zu sein. In der Predigt nahm Pfarrer

Hermann das Fahrrad als Beispiel für eine christliche Gemeinschaft. Einen

kräftigen Schauer gabs nach dem Gottesdienst, doch auf der Weiterfahrt,

die über Meiersberg und Kirchfarrnbach nach Oberreichenbach zur Mittagspause

führte und auch auf dem Rückweg zum Rothsee-Bahnhof Allersberg

herrschte wieder gutes Wetter.

Doch erst ging es nach der Stärkung weiter mit der Radtour über Ammerndorf,

Roßtal und Buchschwabach, wo bald der Heimatlandkreis vieler der

Teilnehmer, der Landkreis Roth erreicht wurde. Über Gustenfelden, dem Flüsschen

Schwabach folgend, wurde die gleichnamige kreisfreie Stadt Schwabach

angesteuert. Durch teils verwinkelte Gässchen und Straßen ging es quer

durch die Stadt nach Penzendorf und über die Rednitz zur Kaffeepause nach

Schaftnach. Fam. Nach bester Bewirtung durch die Familie Döllinger in einem

separaten Saal, wurde kurzfristig beschlossen, gleich hier die Wallfahrt zu

beschließen. Pfarrer Hermann brachte Gedanken und Gebete zur Radlwallfahrt

ein und bedankte sich beim Organisationsteam und den vielen Helfern,

ohne die eine solches Gemeinschaftserlebnis nicht möglich wäre. Abschließend

dankte auch Gruppenleiter Mederer allen, besonders den Familien

Lamer und Goll, er lobte den guten Gemeinschaftsgeist der sich auch heuer

erneut gezeigt hat. Es war wieder eine gelungene Radlwallfahrt, waren

sich alle einig. Die Gruppe hat die rund 150 Kilometer lange, teilweise auch

anspruchsvolle Wegstrecke, bei bester Stimmung und gutem Teamgeist, von

kleineren leichten Blessuren abgesehen, unfallfrei und diszipliniert bewältigt.

Text und Foto: Josef Sturm


KIRCHEN

Glaubenswoche gestartet

Mit Weihwasser segneten sich die Gläubigen gegenseitig zum Auftakt der

Glaubenswoche in Allersberg, die mit einem feierlichen Gottesdienst begonnen wurde.

Mit einem feierlichen Gottesdienst, den Pfarrer Peter Wenzel,

Ruhestandspfarrer Alfred Hausner und Diakon Korbinian Müller

hielten, wurde am Donnerstagabend die zehntägige Glaubenswoche

in Allersberg eröffnet.

„Wer glaubt ist nie allein…“ so wurde im Eingangslied gesungen. Pfarrer

Wenzel erinnerte, dass das Kreuzzeichen, das sich jeder mit dem Weihwasser

beim Eintritt in die Kirche auf die Stirn zeichnet, an die Taufe erinnert. Mit

der Taufe sind wir zu Freunden Gottes geworden und er steht immer zu

uns, wenn wir es nur wollen, sagte er. Weiter ging er auch auf den Heiligen

Vinzenz ein, dessen Namenstag an diesem Tag gefeiert werde. Wie bei uns

allen, so hat es auch in dessen Leben Brüche gegeben, aber er hat sich

bekehrt und sein Leben wieder auf Gott hin ausgerichtet. Auch wir sollten

nie vergessen, dass Gott immer für uns da ist und uns seine Hilfe und seinen

Beistand anbietet, wir müssen es nur wollen.

Als Besonderheit am ersten Tag der Glaubenswoche wurden kleine Gefäße

mit Weihwasser verteilt. Segnen wir uns gegenseitig und zeichnen wir

unserem Nachbarn mit einem Segenswunsch das Kreuzzeichen auf die Stirn,

forderte Wenzel alle auf. Wir wollen damit auch aussagen, dass wir nicht nur

über etwas reden sollen, sondern miteinander. Wir wollen auch nicht über

Gott reden sondern mit Gott sprechen und ihn wieder mehr in unser Leben

einbinden, Licht und Frieden in die Welt hinaustragen und die Herzen vieler

begeistern. Lassen wir uns als Gemeinschaft vieler Menschen in diesen Tagen

der Glaubenswoche stärken, damit wir froh und mit einer inneren tiefen

Freude gerade heute als Glaubende unseren Weg gemeinsam gehen können,

lautete der Wunsch der Geistlichen, die alle einluden, zur anschließenden

Begegnung im Hobbykeller des Kolpinghauses.

Text und Fotos: Josef Sturm

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

23


Ist Ihr Auto

winterfit?

Damit Sie Ihr Auto im Winter nicht

in Stich lässt: So umfangreich ist

es gar nicht, was hier zu tun ist. Am

besten, Sie gehen unsere Tipps am

Auto Punkt für Punkt durch.

Kühlerfrostschutz

Mindestens -25° Celsius sollten sichergestellt sein - an der

Tankstelle oder in der Werkstatt lässt sich das mit einem

kleinen Prüfgerät recht einfach kontrollieren. Ist der Kühlwasserstand

unter die Minimum-Markierung abgesunken,

in der Werkstatt die Ursache feststellen lassen!

Frostschutz in der Scheibenwaschanlage

Gute Sicht ist gerade bei frostigem Schmuddelwetter

wichtig! Nach dem Auffüllen mit Winter-Scheibenreiniger

die Anlage so lange betätigen, bis sich die Mischung über

Pumpe und Leitungen bis hin zu den Düsen verteilt hat.

ADAC-WINTERTIPP: Nach dem abendlichen Auto-

Abstellen Wisch/Waschanlage kurz laufen lassen! Scharfkantige

Streumittel-Reste, am nächsten Morgen mit

Eiskratzer und kräftiger Hand über die Scheibe geschoben,

können durchaus Kratzer auf dem Glas verursachen!

• KLIMASERVICE

• BREMSENDIENST

• STOSSDÄMPFERPRÜFUNG

• PKW-/LKW-INSPEKTION

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018

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Fensterputz

Sorgen Sie für Durchblick, insbesondere auch auf der Innenseite der Verglasung!

Sie werden überrascht sein, welche Schmutzschichten im Reinigungstuch

zurückbleiben.

Scheibenwischerblätter

Ist der Wisch-Effekt, insbesondere bei Dunkelheit, nicht mehr optimal

(z.B. Schlierenbildung): Weg damit!

ADAC-WINTERTIPP: Lassen Sie die Wischerblätter nicht auf der Scheibe

festfrieren. Beim Lösen wird die feine Gummikante beschädigt.

Beleuchtungs-Kontrolle

Rundgang ums Auto: Alle Leuchten in Funktion? Die Scheinwerfer-Einstellung

sollte man in Fachbetrieben (im Oktober im Rahmen der Aktion „Licht Test“

kostenlos) oder beim ADAC kontrollieren lassen.

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OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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Foto: AdobeStock / Jürgen Fälchle

Türdichtungen

Damit Sie nicht vor zugefrorenen Türen stehen: Spezielle Pflege-Stifte auf Silikonbasis

für die Gummidichtungen reduzieren die Einfrier-Neigung von Türen

und Heckklappe.

Türschlösser

Wohl dem, der die Türen über eine Fernbedienung entriegeln kann.

Ansonsten sollte man für Notfälle ein Enteisungsspray „griffbereit“, also

nicht im Fahrzeug-Innenraum, bereithalten!

Autobatterie

Sie führt im Winter die Pannen-Hitliste der ADAC-Straßenwacht unangefochten

an! Wenn die Batterie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt

den Anlasser nur noch müde durchdreht, dann sollte sie unbedingt

geprüft und, falls nötig, rechtzeitig ersetzt werden.

Bereifung

Warten Sie nicht bis zum ersten Wintereinbruch: Montieren Sie Winterräder

bereits ab November, Sie vermeiden so auch Wartezeiten bei Werkstätten und

Reifendiensten. Das Profil der eingelagerten Winterräder schauen Sie sich am

besten gleich an: Unter 4 mm Profiltiefe sind sie, obwohl gesetzlich zulässig,

für den Wintereinsatz kaum mehr brauchbar.

Lack

Hartwachs, nach der Autowäsche mit der Hand aufgetragen, gibt der

Karosserie-Oberfläche für die kommenden Monate den nötigen Schutz. Steinschlagschäden

gleich mit ausbessern, damit das Salz bis zum Frühjahr keinen

größeren Schaden anrichtet.

Quelle: ADAC.de

Bei uns vom 01. bis 31. Oktober 2018

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26

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


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DAS SOLLTEN SIE IM AUTO HABEN

Nicht immer braucht man alles - wir haben aber

einmal aufgelistet, was hilfreich sein kann:

Eiskratzer/Schneebesen/Scheibenenteisungs-Spray

Abdeckfolie für die Windschutzscheibe

Türenteisungs-Spray (besser in der Manteltasche!!)

Warme Decke

Foto: AdobeStock / Christian Schwier


28

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


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Allersberg

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NOVEMBER 2018 ab 16.11.2018

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DEZEMBER 2018 ab 13.12.2018

Anzeigenschluss: 30.11.2018

JANUAR 2019 ab 23.01.2019

Anzeigenschluss: 11.01.2019

IMPRESSUM

Herausgeber: Seifert Medien

Verantwortliche Schriftleitung:

Jürgen Seifert

Verantwortlich für die Anzeigen:

Jürgen Seifert

Anzeigenverwaltung und

Gesamtherstellung:

Seifert Medien, Wendelstein

90530 Wendelstein

Marktstraße 10

Tel. 09129/7444, Fax

09129/270922

Email: info@seifert-medien.de

Verteilung: Monatlich einmal

kostenlos in jeden erreichbaren

Haushalt. Dieses Mitteilungsblatt

ist kein Amtsblatt im Sinne

der gesetzlichen Bestimmungen.

Es ist politisch unabhängig

und wird ohne Zuschüsse der

Kommune allein vom Verlag aus

den Anzeigenerlösen finanziert.

Daraus kann sich ein unterschiedlicher

Seitenumfang

ergeben. Aus diesem Grund sind

Kürzungen der Textbeiträge

möglich. Wie versuchen dies

jedoch zu vermeiden. Zuschriften

sind dennoch willkommen,

eine Haftung für unverlangt

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Telefon (0 91 22) 63 22 66

Telefax (0 91 22) 63 23 06

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eingesandte Manuskripte und

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Bilder und Texte werden nur

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des Herausgebers gestattet.

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Haftung übernommmen werden.

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Passendes Dach für Jedermann

Mit den unterschiedlichsten Farben, Materialien und Formen lassen

sich Dächer individuell gestalten. Aber welches Dach passt zu

welchem Haus? Und welches erlaubt das Bauamt? Ein Blick von oben.

DÄCHER SIND VIEL MEHR ALS NUR EIN

SCHUTZ VOR UNWETTER

Menschen urteilen schnell. Meist genügt ein erster Blick, um Sympathie zu

erzeugen oder Missfallen zu erregen. Besser also, man bemüht sich gleich um

ein freundliches Erscheinungsbild – und das gilt vor allem für das Haus, in

dem wir leben. Es ist eine Botschaft an Nachbarn, Passanten, Freunde – und

das Dach hat bei dieser Botschaft ein Wörtchen mitzureden. Denn natürlich

sind Dächer viel mehr als nur ein Schutz vor Regen und Schnee. Sie schmücken

Häuser und sollten im Stil zu ihren Bewohnern passen. Ob sie sich

prächtig hervortun, bescheiden wegducken, sich in verspielte Landschaften

auflösen – all das erzählt eine Menge über die Menschen, die sich darunter

geborgen fühlen. Und deswegen ist es keine ganz leichte Aufgabe, aus der

großen Vielfalt der Formen, Farben und Materialien das Passende herauszufiltern.

ERSTE FRAGE: WELCHE DACHFORM?

Die erste Wahl betrifft die Dachform. Zeitlos und am meisten verbreitet ist

das Satteldach, bekannt vom „Haus vom Nikolaus“. Es kann in vielerlei Arten

auftreten: von der schlichten Grundform bis zu raffinierten Varianten mit den

verschiedensten Gauben. Ein Klassiker ist das Walmdach, das zu den ältesten

Formen gehört. Es besteht aus vier geneigten Dachflächen, die das Haus gut

vor der Witterung schützen. Der Nachteil gegenüber dem Satteldach: der

kleinere nutzbare Raum im Dachgeschoss. Das Krüppelwalmdach kombiniert

die Vorteile von Sattel- und Walmdach. Denn eine hochgesetzte Traufhöhe

– dort laufen die Regenrinnen entlang – und geneigte Giebelspitzen sorgen

nicht nur für optimalen Schutz, sondern auch für eine gute Nutzbarkeit des

Dachgeschosses.

Das seit einigen Jahren immer beliebtere Pultdach besticht durch seine

Schlichtheit – und funktionale Vorteile: Das Dachgeschoss ist ein Vollgeschoss,

und an der höheren Seite des Daches entsteht bei großzügiger Verglasung

ein toller Raumeindruck. Dass auch das Flachdach wieder im Kommen

ist, liegt an der Renaissance des Bauhauses, konstruktiv hat es wegen der

schwierigen Abdichtung gegen Feuchtigkeit seine Nachteile. Eher verspielt

wirkt dagegen das barocke Mansarddach. Der untere Teil dieses Dachtyps

verläuft zunächst sehr steil, flacht dann jedoch im oberen Part ab. Diese

Zweiteilung unterscheidet das Mansarddach von der nüchternen Gradlinigkeit

anderer Dachformen.

NATÜRLICHES ZIEGELROT ODER KNALLBLAU MIT GLANZ?

ZWEITE FRAGE: EINDECKMATERIALIEN UND -FARBEN

Die zweite Entscheidung betrifft die Eindeckmaterialien und -farben. Das

klassische Rot der Tonziegel oder das Anthrazit von Schiefer sind natürliche

Farbtöne. Bauherren mit einem Hang zum Traditionellen werden sich

für diese Naturfarben entscheiden. Ziegelrot gibt es in vielen Varianten,

denen eines gemeinsam ist: die warme, energievolle und lebhafte Wirkung.

Schiefer steht dagegen für Eleganz und Seriosität. Je experimentierfreudiger

Bauherren sind, desto eher möchten sie farblich etwas wagen.

Auf diese Zielgruppe hat sich die Industrie eingestellt und bietet Dachsteine

und -ziegel in Grün, Blau und Braun an – und nicht nur in zurückhaltenden

Tönen, sondern auch in leuchtend-knalligen Ausführungen mit glänzender

Oberfläche. Riskant – solche Dächer polarisieren stark!

30

MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Ebenfalls ein Bekenntnis zum Anderssein: Dächer aus Metall wie Titanzink,

Kupfer, Aluminium oder Edelstahl. Metall lässt sich gut in Form bringen und

eignet sich somit als Eindeckmaterial für spezielle Dachkonstruktionen oder

Gauben. So lassen sich optisch schöne Akzente setzen.

DRITTE FRAGE: FORM UND VERLEGEART

Bleiben noch Form und Verlegeart. Bei Schiefer sind symmetrische Verlegearten

wie die ruhige Altdeutsche Deckung und asymmetrische wie die Wilde

Deckung klassisch. Wer klare Formen bevorzugt, sollte Glattziegel, engobierte

Ziegel, Tegalitdachsteine oder Metallschindeln in Betracht ziehen.

Traditionsbewusste wählen dagegen klassische Dachziegelformen wie den

historischen Biberschwanz oder die norddeutsche Hohlpfanne.

Unbedingt beachten: Oft geben die örtlichen Behörden Richtlinien vor, um

den regionaltypischen Charakter einer Siedlung zu erhalten. Der Gang zum

Bauamt ist also Pflicht – und endet häufig mit einer Enttäuschung für Experimentierfreudige.

„Geht gar nicht“, heißt es da. Aber geben Sie nicht zu früh

auf: Manche Bauprüfer lassen durchaus mit sich reden.

Quelle: Schwäbisch Hall

MATERIALKUNDE:

Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel

Die Eindeckmaterialien für Dächer unterscheiden sich nicht nur in ihrem

Aussehen. Sie haben im Vergleich auch handfeste Vor- und Nachteile – so

zum Beispiel bezüglich des Preises, der Langlebigkeit oder der Durchlässigkeit

von Wasserdampf (Diffusion), die bei Tonziegeln am besten ausgebildet

ist. Besonders haltbar: Schiefer.

Metall wie Titanzink, Kupfer

oder Edelstahl ist schön,

langlebig, aber nicht ganz

billig

TONZIEGEL werden bei

1.000 Grad aus Wasser,

Luft und Tonerde gebrannt.

Schöne Wirkung, wenn sie

verwittern..

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SCHIEFER ist ein sehr

robustes Sedimentgestein.

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OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

31


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

(vz). Dämmskeptiker hatten es in den vergangenen Jahren leicht, den Nutzen

und Sinn der Dämmung von Wohnhäusern generell in Frage zu stellen. Zu

teuer, zu ineffektiv, zu wenig ökologisch, schlecht für das Raumklima - so

argumentierten zahlreiche vermeintliche Fachleute.

Dämmen:

wenn, dann

aber richtig

Zumindest die Kosten-Nutzen-Rechnung der Skeptiker basierte in den

vergangenen Jahren meist auf dem permanent niedrigen Energiepreis.

Niedrige Öl- und Gaskosten waren das Wasser auf den Mühlen vieler Kritiker.

Doch jetzt scheinen auch jenen Kritikern die Argumente auszugehen. Steigende

Preise auf dem Ölmarkt und trotz Wegfall der Preisbindung ebenfalls

steigende Erdgaspreise rücken das Thema Energieeinsparung auch unabhängig

von ökologischen Faktoren erneut in den Fokus der Endverbraucher.

Zum Vergleich: Waren im Januar 2016 100 Liter Heizöl noch für deutlich

unter 40 Euro (brutto) zu haben, lag der Heizölpreis im Bundesdurchschnitt

am 19. Juni 2018 bereits bei 68,60 Euro pro 100 Liter. Und auch die langfristigen

Prognosen deuten auf steigende Preise hin. „Grund genug, für

Besitzer von älteren Immobilien über eine entsprechende Fassadendämmung

nachzudenken“, empfiehlt der Verein für Qualitäts-Controlle am Bau e.V.

(VQC). Dabei muss laut VQC auf eine ausgesprochen saubere Ausführung der

Dämmarbeiten geachtet werden.

„Nur ausgewiesene Fachleute bzw. Meisterbetriebe verfügen über die

Fachkompetenz und können eine fehlerfreie Ausführung garantieren. Wird

beim Anbringen der Außendämmung gepfuscht, können schwerwiegende

Schäden durch Schimmelbildung die Folge sein. Außerdem muss das Haus als

Gesamtsystem betrachtet werden - „es ist kontraproduktiv, wenn die Fassade

gedämmt wird, die Fenster, Haustür und Dach aber noch den technischen

Stand der 70er Jahre aufweist.

45

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Die eindeutige Empfehlung des VQC: „Keine Planung, ohne einen

unabhängigen Sachverständigen.“ Nur ein kompetenter Bausachverständiger

kann im Vorfeld genau erkennen, welche individuellen

Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit am Ende kein Pfusch

herauskommt.

Neu gebaute Häuser entsprechen

Dem Stand der Technik - zumindest theoretisch. Eine gänzlich andere

Ausgangssituation haben Käufer von neuwertigen Bestandsimmobilien.

VQC zufolge können Käufer davon ausgehen, dass die angebotenen

Häuser den Anforderungen der Energieeinsparverordnung von

2016 entsprechen, wenn dies entsprechend in dem Energieausweis

dokumentiert ist. „Häuser der letzten Baujahre sind zumindest theoretisch

bei der Bauausführung in Sachen Dämmung auf der sicheren

Seite und erfüllen die aktuellen Anforderungen“, weiß Schumacher-

Ritz zu berichten. Dennoch lohnt sich auch hier, genau hinzuschauen

und vor dem Kauf ebenfalls einen Sachverständigen einzubinden.

Denn nicht selten finden VQC-Sachverständige bei ihrer Gutachter-

Tätigkeit Mängel in der Verarbeitung der Dämmmaterialien. „Mängel,

die vielleicht nicht heute, aber in ein paar Jahren für erhebliche

Schäden sorgen können“, so der VQC. Es ist natürlich hilfreich, wenn

derartige Verarbeitungsmängel bekannt sind, bevor die Unterschrift

unter den Kaufvertrag gesetzt wird.

VORTEIL FÜR BAUHERREN: Fehlerprävention statt teure Nachbesserung

Während beim Kauf einer Bestandsimmobilie bestehende Fehler

im Idealfall korrigiert werden können, haben Bauherren noch die

Möglichkeit, präventiv handeln zu können. Die Kontrolle der Dämmarbeiten

ist Bestandteil der bewährten Vorgehensweise der VQC-

Sachverständigen. Sie weisen die ausführenden Handwerker sowie

den Bauleiter auf mögliche Verarbeitungsmängel noch während der

Bauphase hin, damit bereits vor weiteren Arbeitsschritten - wie zum

Beispiel von Putzarbeiten - Verarbeitungsfehler gänzlich verhindert

werden können. Besonderen Augenmerk legen die VQC-Sachverständigen

dabei auf eine saubere und exakte Ausführung bei der Verarbeitung

der Baumaterialien, damit schädliche Wärmebrücken vermieden

werden.

Quelle:

Qualitäts-Controlle am Bau e.V.

Foto: AdobeStock/ GaToR-GFX

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

33


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Jetzt die

Gartensaison 2019

planen

Das Wetter wird schlechter und

die Gartensaison ist vorbei:

ein guter Zeitpunkt, um über

eine neue Terrasse nachzudenken

und die Ideen im Kreis der

Familie zu diskutieren.

An erster Stelle steht meist die Frage

nach dem geeigneten Material. Es

sollte möglichst haltbar sein, darf

bei Nässe nicht zu rutschig werden

und auch der Pflegeaufwand sollte

sich in Grenzen halten. Kein Wunder

also, dass Pflastersteine und Platten

aus Beton besonders häufig verbaut

werden.

Das natürliche Material, dessen

Ausgangsstoffe Wasser, Sand und

Kies sind, ist besonders robust, langlebig

und widerstandsfähig. Selbst

nach einem harten Winter sind

Betonsteine sofort wieder einsatzbereit.

So fällt auch der Frühjahrsputz

hier deutlich kürzer aus.

Neben seinen funktionellen

Aspekten sprechen auch die vielseitigen

Gestaltungsmöglichkeiten für

den Baustoff Beton. Form, Größe

und Oberflächenstruktur können

nahezu beliebig gewählt werden.

Ob quadratisch, rechteckig oder

rund – durch gut geplante Kombinationen

lassen sich optisch hochwertige

Verlegemuster realisieren,

die alle Vorteile des Materials

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2017 / Die kleine Markthalle Felix Kraus

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2017 / Die kleine Markthalle Felix Kraus

Felix Kraus

Felix Kraus

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MARKT ALLERSBERG • OKTOBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

perfekt ausspielen. Das dadurch

entstehende harmonische Außenbild

erhöht nicht nur den Wohlfühlfaktor

des Outdoor-Wohnzimmers, es steigert

auch den Wert des Eigenheims.

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Feuchte Mauern?

Abfallender Verputz?

Schimmel? Salpeter?

Trockene Wände mit dem bjk-Dicht-System

ohne Aufgraben. Auch für Häuser ohne Keller.

Beratung vor Ort? Einfach anrufen bei:

bautenschutz katz GmbH 0 91 22 / 79 88-0

Ringstraße 51 · 91126 Rednitzhembach

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und Neubau

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und Heizungsanlagen

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Bäderausstellung und unverbindliche Beratung: Firma G. Hoffmann ∙ Edisonstraße 77 ∙ 90431 Nürnberg

Terminierung des Ausstellungsbesuchs über Fa. Mengele

OKTOBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

35


• Terrassendächer

• Seitenelemente aus Glas

• Drehlamellendächer

• Markisen

• Markisen Neubespannungen

• Beschattung für Wintergärten

• Carports

• Unterglasmarkisen

• Jalousien

Markisen, Terrassenüberdachungen und Sonnenschutzsysteme, mit individueller Beratung,

detaillierter Planung und fachgerechter Ausführung vom Familienunternehmen aus der Region.

Die Firma Markisen Seitz bietet ihren Kunden

alles rund um das Thema Markisen, Terrassenüberdachungen

und Sonnenschutzsysteme.

Größten Wert legt das Familienunternehmen

dabei auf höchste Qualität, von der Beratung

über die Produkte bis zum Service.

Für jede Situation die optimale Lösung

Bei einem Rundgang durch die ansprechende

Ausstellung in Allersberg können Sie

sich einen Überblick über die vielfältigen

Möglichkeiten für Überdachungen und Sonnenschutzsysteme

verschaffen.

Bei Terrassendächern ermöglicht ein

modulares Baukastensystem eine enorme

Vielfalt von Kombinationen. Glaselemente

ebenso wie der Sonnenschutz können auch

später erst nachgerüstet werden.

Für jeden Geschmack das richtige Tuch

Wählen Sie in der Ausstellung aus den neu

entworfenen Markisentuch-Kollektionen in

den aktuellen Farben wie zum Beispiel

Sunsilk Markisentücher mit Nano-Technologie,

Visutex exclusiv oder dem altbewährten

Klassiker Acryl Dralon.

Fachmännische Montage und top Service

Langjährige Erfahrung und die regelmäßige

Weiterbildung der Meister und Mitarbeiter

garantieren schließlich den perfekten Aufund

Einbau nach den neuesten Richtlinien

und stehen für den Service bereit.

Damit Sie die für Sie optimale Lösung bekommen,

nimmt sich das kompetente Seitz-Team

gerne Zeit Sie umfassend zu beraten und für

Sie ein individuelles Konzept auszuarbeiten.

Das Team von Markisen Seitz freut sich auf

Ihren Besuch.

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