Stadtmagazin CLP Ausgabe 27

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg

5. Jahrgang Ausgabe 27 | Oktober 2018 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

Unser Wald

50 Jahre Altherren des BVC

Mit Oma in Roma

Crackerjacks

Im Dampfkornbranntweinbrennereimuseum

Sanddorn und Justiz-Irrtum

Foto : Cayla1 on Unsplash

und viele andere ...


JUBILÄUMSKONZERT

5 BIRTHDAY BASH

Live CD Aufnahme

STADTHALLE CLOPPENBURG

01.12.2018 20:00 UHR

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Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

Unser Wald: Trockenstress und Borkenkäfer 4

Eine neue Glocke für Bethen 8

Die Altherren des BVC 10

Modisches Cloppenburg 14

Bäume der Erinnerung 16

Bald ist wieder Weihnachten 20

Mit Oma in Roma 23

Quadro macht einzigartig & Werbung 26

5 Jahre Crackerjacks 29

Mehr Spaß am Wintergrillen 31

Sanddornsträucher 32

Vechtaer Justiz-Irrtums Torte 34

Halloween Cake Pops 35

Herbst am Haff 38

Altes Handwerk – Weidenflechten 40

Korrekt gekleidet ins Büro 42

Watt mutt dat mutt – Winterreifen 43

Weltschmerz adé 46

Dr. Franziska Zumbrägel 48

Fingerfertig bleiben 50

Willkommen in unseren Kirchen 51

Kunst & Architektur 54

Mackintosch´s Atem 57

Garten im Herbst 58

Chance genutzt 60

Wohlbehagen 61

Dampfkornbranntweinbrennereimuseum 64

Von Festlichkeiten und der Schönheit 68

Kamine & Kaminöfen 72

Begräbnisbräuche 74

Pia & Henry 82

Veranstaltungen 84

Impressum/Wichtige Telefonnummern 90

UND… ganz viele Buchtipps im Magazin verteilt

Liebe Leserinnen

und Leser,

wussten Sie, dass wenn Sie 110 oder 112 wählen, dass Ihr

Notruf in der GOL, der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg

ankommt? Zur Koordinierung mit den zuständigen

Stellen in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg

und Wesermarsch sowie in den Städten Delmenhorst

und Oldenburg. Wir hatten davon schon in der letzten

Ausgabe des Stadtmagazins berichtet, jedoch nur kurz, waren

aber in diesem Kontext auf die Arbeit der Großleitstelle

in Oldenburg aufmerksam geworden. Und sicher, dass sich

damit ein spannendes Thema bieten würde. Hat es auch,

doch waren die Ergebnisse der Recherche vor Ort so verblüffend,

dass nicht „einfach eine Geschichte“ daraus wird.

Vielmehr ist das, was wir dort erfahren haben, vielfältig und

an etlichen Stellen so unglaublich, dass daraus eine lange,

ausführliche und stellenweise sehr emotionale Geschichte

entstehen wird.

Damit man glauben kann, dass es tatsächlich Weicheier gibt,

die bei der 112 anrufen, damit die Feuerwehr kommen soll,

um ein paar Zentimeter Wasser aus dem Keller zu pumpen -

anstatt es selber rauszufeudeln. Oder Typen, die nach einem

Sturm einen Ast auf ihrem Joggingpfad vorfinden und den

Notruf wählen, damit „der wegkommt“. Aber partout nicht

auf die Idee kommen, selbst Hand anzulegen.

Hier ist nicht von schweren Beeinträchtigungen des Alltags

die Rede, sondern von Bürgern, die ihre fehlende Eigenverantwortung

damit kompensieren, dass sie behaupten

„die von Feuerwehr und Polizei werden doch von meinen

Steuern bezahlt, dann sollen sie auch was dafür tun!“ Während

just zu dieser unnütz vertanen Zeit eines solchen Bagetelleinsatzes

andernorts ein Mensch in wirklicher Not

nicht die dringende Hilfe bekommen kann, die er zum Überleben

benötigt. Von diesen Einsätzen wird mehr die Rede

sein, denn was in der GOP in Oldenburg an Hilfe geleistet

wird, ist Dank der hochprofessionellen Ansprechpartner von

100-prozentiger Effizienz. Zum Wohl derer, die in wirklicher

Not sind.

Sie sehen, wie sehr uns das Thema berührt und aufregt. Was

Grund genug ist, ihm in der nächsten Ausgabe ausreichend

Platz zur Berichterstattung zu geben.

Hier und jetzt verlosen wir Eintrittskartengutscheine für den

AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Schreiben Sie uns auf media@

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Ihre Stadtmagazin´ler

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Editorial

3


eportage

Trockenstress und Borkenkäfer

Ein Katastrophenjahr für den Wald

Vom Borkenkäfer befallene Wälder

Das Telefon steht nicht still im

Forstamt Ahlhorn. Eine Hiobsbotschaft

folgt der nächsten,

denn nach dem warmen und trockenen

Sommer herrschen dramatische

Zustände in den deutschen Wäldern.

Die ungewöhnlich langanhaltende

Dürre, die auch Landwirten und Gartenbesitzern

zu schaffen macht, könnte

für den Wald fatale Folgen haben

und für einen enormen, noch nicht abschätzbaren

wirtschaftlichen Schaden

sorgen. Hinzu kommt noch eine Borkenkäferplage,

die für besorgte Minen

und Katastrophenstimmung in den

Forstämtern sorgt – auch in Ahlhorn.

Die Wälder des Forstamtes Ahlhorn

erstrecken sich über die Landkreise

Diepholz, Cloppenburg, Vechta und

Oldenburg und umfassen eine Fläche

von circa 15.500 Hektar. Außerdem betreuen

die Mitarbeiter des Forstamtes

weitere 800 Hektar Wald, die sich im

Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent des

Niedersächsischen Forstamtes Ahlhorn

Privatbesitz befinden. „Alle sprechen

noch heute von dem großen Orkan

Quimburga mit seinen verheerenden

Folgen für den Wald und für den großen

wirtschaftlichen Schaden daraus.

Aber die Folgen der aktuellen Trockenheit

– die werden schlimmer sein!“,

betont Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent

des Niedersächsischen Forstamtes

Ahlhorn.

In diesem Jahr kommen zwei Faktoren

zusammen, die dafür gesorgt

haben, dass der Borkenkäfer zu einer

Plage werden konnte: Windwurfholz

und für den Schädling ideale klimatische

Bedingungen. Schuld daran ist

unteranderem „Friederike“. Nachdem

das Sturmtief Mitte Januar über Niedersachsen

hinweggefegt war, lagen

zehntausende Bäume in den Wäldern.

Sie waren wie Streichhölzer umgeknickt

und aufgrund des großen

Angebots waren die Holzpreise stark

gesunken. Hier fanden die Borkenkäfer

große Mengen an bruttauglichem

Material – vorzugsweise Fichte – in

den Wäldern vor. Zusammen mit der

warmen und vor allem trockenen Wit-

4 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Vom Borkenkäfer befallen

Borkenkäfer

terung bot dies ideale Bedingungen,

die zu einer wahren Explosion der Käferpopulation

geführt haben.

Die ersten Anzeichen für einen Borkenkäferbefall

sind nur schwer zu entdecken.

Kleine, zwei Millimeter große

Löcher und etwas „Sägemehl“ am Fuß

der Fichte weisen darauf hin, dass sich

Borkenkäfer im betroffenen Baum eingenistet

haben. Die Käfer bohren sich

in die Baumrinde, legen dort ihre Eier

ab und zerstören dabei die Wasserund

Nährstoffleitbahnen der Bäume.

Aus den Eiern schlüpfen Larven, die

sich ihrerseits zu Borkenkäfern entwickeln,

dabei den Baum weiter schädigen

und ihn absterben lassen.

Durch die große Trockenheit in den

vergangenen Monaten aber sind die

Bäume bereits geschwächt. Sie leiden

unter den Folgen von Trockenstress

und können den Borkenkäfer, der vorzugsweise

geschwächte Bäume befällt,

nicht abwehren. Dabei würde eine gesunde

Fichte auf den Befall mit Borkenkäfern

mit einem verstärkten Harzaustritt

reagieren, um die Käfer aus dem

Bohrloch heraus zu schwemmen. Aufgrund

der aktuellen Trockenheit kann

die Fichte aber nicht mehr genügend

Harz absondern und stirbt ab.

Der Käferbefall dehnt sich auch auf

die Nachbarbäume aus und so sind

immer mehr Fichten betroffen – eine

Katastrophe, die die Forstmitarbeiter

einzudämmen versuchen. Eine unkontrollierte

Ausbreitung, wie in diesem

Sommer, kann die befallenen Wälder

großflächig zerstören. Die Wälder des

Forstamtes Ahlhorn bestehen zwar

nur zu 13 Prozent aus Fichtenbeständen,

aber dennoch sind auch hier

enorme Verluste und ein großer finanzieller

Schaden zu befürchten.

Um die Ausbreitung der Käfer einzugrenzen,

werden die befallenen

Bäume gefällt und entrindet, um den

Borkenkäfern die Lebensgrundlagen

zu entziehen. Das ist so viel Arbeit,

dass die Forstmitarbeiter personell,

aber auch aufgrund der technischen

Ausrüstung an ihre Grenzen stoßen.

Fast rund um die Uhr sind die Mitarbeiter

des Forstamtes ebenso wie

ihre Kollegen in den Wäldern in ganz

Deutschland unterwegs und versuchen

die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers

durch frühzeitige Entnahme

der betroffenen Bäume einzudämmen.

Aktuell ist ein Teil der Mitarbeiter

aus dem Ahlhorner Forstamt nicht nur

in den heimischen Wäldern, sondern

auch im Solling und im Harz unterwegs

und unterstützen dort tatkräftig

ihre Kollegen.

Denn dort gibt es große Fichtenwälder,

die massiv vom Borkenkäfer

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

5


eportage

Vernichtende Bilanz in unseren Wäldern nach dem langen trockenen Sommer

bedroht sind. „Es besteht die Gefahr,

dass ganze Waldgebiete vor allem im

Solling und im Harz vom Borkenkäferbefall

betroffen werden. Die Mitarbeiter

arbeiten den ganzen Tag und

entnehmen die befallenen Bäume,

um eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

Aber der Käfer vermehrt sich

aufgrund des trockenen Wetters ungehindert,

so dass die Schäden immer

größer werden. Dies ist eine enorme

physische und auch psychische Belastung

für unsere Mitarbeiter“, so Stefan

Grußdorf.

Aber der Borkenkäfer ist nur ein

Problem. Zu allem Überfluss ist aufgrund

der großen Dürre ein Großteil

der Neuanpflanzungen, die den Wald

in den kommenden Jahren verjüngen

sollten, vertrocknet. Dies wirft das

Forstamt im Bestreben um eine langfristige

ökologische Waldentwicklung

um Jahre zurück. Hinzu kommt, dass

aufgrund der großen Nachfrage und

der Trockenheit Jungpflanzen, die

nicht vertrocknet sind, nur schwer zu

bekommen sind.

Darüber hinaus sind gar nicht genügend

Pflanzen auf dem Markt, um

die Schäden auszugleichen. Niemand

sei auf eine derartige Entwicklung vorbereitet

gewesen, betont Stefan Grußwort.

So werden in den kommenden

Monaten und auch Jahren viel Arbeit

und hohe Investitionskosten auf die

Forstämter und auch auf die privaten

Waldbesitzer zu kommen.

Kaum zu sehen – das Loch des Borkenkäfers

Aber nicht nur die Fichten sind von

den klimatischen Bedingungen betroffen.

Auch viele Laubbäume reagieren

auf das extreme Wetter mit sogenanntem

Trockenstress. In vielen Parks, Wäldern

und Gärten sieht es aus, als hätte

der Herbst schon im Hochsommer

Einzug gehalten. Viele Bäume sind

bereits kahl, oder es hängt nur noch

braunes, welkes Laub an den Ästen.

Üblicherweise verdunsten Bäume viel

Feuchtigkeit über ihre Blätter und warfen

daher in diesem Sommer vorzeitig

das Laub ab. Damit verringerten sie

die Verdunstungsoberfläche und reduzierten

ihren Wasserverbrauch.

Zusätzlich bewirken der Wassermangel

und der damit verbundene

niedrigere Zelldruck in den Pflanzen

auch eine Beeinträchtigung der Stabilität.

So kann es passieren, dass Bäume

ganze Äste abwerfen – auch ohne

Sturm oder andere äußere Einflüsse.

Die Mehrzahl der Bäume wird allerdings

im kommenden Frühjahr wieder

austreiben, betont der Forstfachmann.

Falls dann allerdings erneut ein warmes

und trockenes Frühjahr folgt, sind

die Schäden nicht mehr kalkulierbar.

Langfristig werden sich die Forstämter

den sich verändernden Klimabedingungen

anpassen müssen. Fichten-Monokulturen

werden nach und

nach durch einen gemischten und damit

weniger wind- und schädlingsanfälligen

Wald ersetzt werden müssen,

denn die „grüne Lunge“ der Wald ist

wichtig für den Klimaschutz. Denn ein

gesunder Wald bindet große Mengen

an CO2, was bedeutet, dass Waldschutz

und Waldpflege unabdingbare

Faktoren zum Schutz des Klimas sind.

Sigrid Lünnemann

6 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


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Ein schönes Lächeln dank

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Gück im Unglück

Glück im Unglück –

Eine neue Glocke für Bethen

Ein kleines Loch auf der Pflasterung des Kirchvorplatzes ist geblieben und

zeugt noch von einem Vorfall, der leicht in einem Unglück hätte enden können.

Im Juni 2017 tritt ein Goldhochzeitspaar mit ihren Gästen

aus der kleinen Gnadenkapelle und verharrt kurze Zeit vor

der Eingangstür. Es werden Fotos für das Erinnerungsalbum

geschossen und die kleine, aber immerhin fast 40 Kilogramm

schwere Glocke oben auf dem Dach beginnt zu läuten. Es ist

ein feierlicher Moment!

Doch plötzlich unterbrechen ein lautes Poltern und ein

Knall die festliche Stimmung. Die Glocke, die gerade noch für

eine andächtige Stimmung sorgte, liegt zerbrochen auf dem

Kirchvorplatz. Der Schreck beim Goldpaar und seinen Gästen

ist groß, als ihnen bewusst wird, dass sie nur knapp einem

Unglück entgangen sind.

Als Monsignore Dr. Dirk Költgen, der das Paar in der Basilika

erwartet und nach dem Rechten schaut, wird er mit den

Worten: „Gut, dass Sie kommen. Wir haben hier ein kleines

Problem“, empfangen, erinnert sich der Geistliche noch gut

an diesen Moment. Das Bild, das sich ihm bot, wird Monsignore

Költgen so schnell wohl nicht vergessen. Die Glocke

und der gesamte Glockenstuhl lagen völlig zersprungen auf

dem Boden.

Trotz des Schreckens wurde aber erst einmal feierlich die

Goldene Hochzeitsmesse gefeiert. „Mir wurde erst später bewusst,

was alles hätte passieren können. Hier hat Maria wohl

ein kleines Wunder vollbracht“, erinnert Monsignore Dr. Költgen

sich mit einem Lächeln.

Die Glocke, die gemeinsam mit den Glocken der Basilika zu

besonderen Anlässen und zur Begrüßung der Wallfahrtsteilnehmer

geläutet wird, war mitsamt dem Glockenstuhl herabgestürzt.

Auch die vier Gummipuffer, auf denen das Geläut

auflag, um die Vibrationen und Schwingungen zu dämpfen,

waren zerrissen.

Zum Glück für alle Anwesenden war die Verankerung in

dem Moment gebrochen, als sie Glocke nach hinten geschwungen

war. So kippte sie zunächst auf das Dach der

Kapelle, rutschte daran hinunter und landete erst dann mit

einem lauten Krachen auf dem Boden. Wäre das Gebälk nur

wenige Sekunden früher oder später gebrochen, wäre die

Glocke und der Glockenstuhl eventuell nach vorne auf den

Platz vor der Eingangstür gestürzt.

Die Glockenanlage war erst wenige Wochen vor dem Unglück

überprüft und gewartet worden und damals hatten die

Fachleute keinerlei Beanstandungen festgestellt. Aber die

Zerstörung der Glocke war für viele Gläubige aus der Pfarrgemeinde

St. Marien Bethen mehr als nur ein technisches Problem.

Sie verbanden zahlreiche Erinnerungen an den Klang

der kleinen Glocke, die zu Hochzeiten, Taufen und auch bei

Beerdigungen erklang.

Eine besondere Beziehung hat Gerda Mayhaus zur Basilika

und der Gnadenkapelle. Fast 40 Jahre lang war ihr verstorbener

Mann Hermann Mayhaus als Küster und Chorleiter in der

Kirchengemeinde aktiv. Zu seinen Aufgaben zählte neben

vielen weiteren Tätigkeiten auch dafür Sorge zu tragen, dass

die Glocken pünktlich erklangen.

Gerda Mayhaus, Monsignore Dr. Dirk Költgen, Wilma Pöppelmann

und Benedikt Möller (v.l.) freuen sich über die neue Glocke

Eine Aufgabe die Hermann Mayhaus gewissenhaft und mit

Freude verrichtet hat. Zu Beginn seiner Tätigkeit musste er

die Glocke noch mit Hand und mit Hilfe eines langen Seiles

läuten. Aufgrund ihrer Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde

St. Marien und als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann,

8

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Glück im Unglück


Buchtipp

Häuser aus

Sand

Nun klingt sie wieder – die Glocke der Gnadenkapelle

war es Gerda Mayhaus ein wichtiges Anliegen, die Kosten für

die neue Glocke zu übernehmen.

Benedikt Möller, Ratsherr in Cloppenburg, ist ebenfalls eng

mit der Pfarrgemeinde verbunden und war schon seit längerer

Zeit von der alten und traditionsreichen Handwerkskunst

des Glockengießers fasziniert. Schnell stand für ihn und seine

Großmutter Wilma Pöppelmann fest, dass sie auch einen

Beitrag zur Gestaltung und Finanzierung der Glocke leisten

möchten. Durch ihr Engagement und ihre Unterstützung

wurde die Glocke zusätzlich mit dem Relief des Bether Gnadenbildes

und der Inschrift „Salve Regina!“ verziert. Hinzu

kam noch der Spruch „Mutter der Gnaden, o reich uns deine

Hand, auf all unsern Wegen durchs irdische Land“.

Schnell wurde Kontakt zur Glockengießerei „Petit & Gebr.

Edelbrock“ im münsterländischen Gescher aufgenommen,

die bereits seit 1690 besteht. In der 12. Generation stellt Petit

& Gebr. Edelbrock Kirchenglocken nach dem traditionellen

Lehmverfahren her. Dort wurde die neue Glocke im Beisein

von etwa 40 Gläubigen der Pfarrgemeinde und in Begleitung

von Monsignore Dr. Költgen gegossen.

„Das war ein unvergesslicher und sehr feierlicher Moment“,

erinnert sich Benedikt Möller noch gerne an den Besuch der

traditionsreichen Glockengießerei (wir berichteten darüber

im Stadtmagazin). Ein ganz besonderer Moment sei das von

einem Segensgebet begleitete Einfüllen der flüssigen Glockenspeise

in die vorbereitete Form gewesen, so Möller.

Am Ostermontag dieses Jahres wurde die neue Glocke

während des Hochamtes feierlich durch Weihbischof Wilfried

Theising und Monsignore Dr. Dirk Költgen und im Beisein

zahlreicher Gläubigen geweiht.

Heute hat sie wieder ihren angestammten Platz auf der

Gnadenkapelle inne und ruft – gut sichtbar von außen – die

Gläubigen und die Pilger zum Gebet.

sigrid lünnemann

Aktueller kann ein Buch zu den

Themen Vertreibung und Flucht

kaum sein. Dabei beginnt die

Geschichte schon im Jahr 1963. In Nablus

im Westjordanland, wo Selma Yacoubs Tochter Alia

am nächsten Tag heiraten soll. Schon an dieser Stelle des Buches

wird bewusst, dass die Gegenwart der Vertreibung in dieser

Region zu dieser Zeit schon 15 Jahre älter ist. Denn Selma war

während des Palästinakrieges 1948 aus ihrer Geburtsstadt Jaffa,

südlich von Tel Aviv von den Israelis vertrieben worden.

Zwar war das Haus in Nablus auch für Selma ein Hort für die

Familie geworden, doch es war in ihren Beschreibungen, in ihren

Betrachtungen immer das „neue Haus“. Das wirkliche, einzige

Zuhause hatte sie verlassen müssen.

Für ihre Tochter Alia hingegen war Nablus das Zuhause, doch

um sich mit ihrem Ehemann Atef ein eigenes Leben aufzubauen,

verlässt sie es und muss im Sechstagekrieg 1967 nach Kuwait

zu fliehen. Es steht uns nicht zu beurteilen zu wollen, ob es Alia

und ihrer Familie dort besser geht als den zahlreichen anderen

Palästinensern, die in einem der Flüchtlingslager im Nahen Osten

irgendwie leben müssen. Auf den ersten Blick ist das Dasein

in Kuweit natürlich lebenswerter, doch der Verlust des Zuhause,

der ureigenen intimsten Umgebung schmerzt ebenso. Auf andere

Weise doch nicht weniger eindringlich.

Und auch Salma findet kein wirkliches Glück. Oberflächlich ist

bei ihr zwar „alles in Ordnung“, doch hat sie ihren Sohn an der

Front des Sechstagekriegs für immer verloren, während die

Tochter weit weg ist und dort, in ihrer neuen Umgebung dieselbe

Sehnsucht nach der Heimat durchlebt wie ihre Mutter. Und

auch Alias Kinder bäumen sich gegen die Konventionen der Familie

auf. In der Person der Urenkelin Manar werden auch diese

Konflikte sehr deutlich.

Zwanzig Jahre später verliert Alias Familie ihr Zuhause erneut

und diesmal mit der Folge, dass alle sich in eine andere Himmelsrichtung

retten. Nach Boston, nach Paris, nach Beirut… Nicht

freiwillig, sondern erneut als Vertriebene.

Hala Alyan, die Autorin dieses wahrlich bemerkenswerten Buches,

ist Amerikanerin palästinensischer Abstammung. Sie ist

Psychologin und lässt die einzelnen Protagonisten ihre Erfahrungen

mit dem Trauma von Vertreibung, Flucht und dem Verlust

der Heimat selbst erzählen.

„Das Buch zeigt, wie unterschiedlich die Familienmitglieder zu

verschiedenen Zeitpunkten mit dem Verlust ihrer Heimat und

mit dem Exil umgehen,“ sagt sie. „Einige rebellieren, einige trinken,

andere verleugnen fast ihre palästinensischen Wurzeln und

übernehmen die westliche Lebensweise.“

„Die Sehnsucht nach dem Vergangenen ist eine Qual,“ sagte

jemand einmal zu Alia. Zwar kann man sich als Unbeteiligter diesen

Kummer nicht vorstellen, man kann aber versuchen, denen

zuzuhören, die von ihrem Trauma berichten wollen. usch

Hala Alyan: Häuser aus Sand. Dumont Verlag.

ISBN 978-3-8321-9855-8. EUR 24,00

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Stadtgeschichte

Altherren des BVC

Wie aus einem traurigen Anlass ein sehr lebendiger, neuer Anfang entstand.

Die Altherren heute

Von Heiner Ortmann & Ulla Schmitz

Die „Altherren“ des BVC sind in diesem Jahr 50 Jahre

alt geworden. Was Grund genug ist, diesen Traditionsverein

an präsenter Stelle zu Wort kommen zu

lassen. Im wahrsten Sinne des Begriffs, denn der folgende

Beitrag wurde angeregt von Heiner Ortmann, dem Initiator

der „BVC-Altherren“ Idee und langjährigem 1. Vorsitzenden

des Vereins. Darüber hinaus stellte Heiner Ortmann uns

sämtliche gesammelte Informationen zu dem Thema zur

Verfügung. So akribisch ausgeführt, dass die Empathie des

heute 83-jährigen Ortmann zu der „Altherrenbewegung“

aus jedem Detail ersichtlich ist.

Heiner Ortmann

Dazu passte auch die aufgeschlossene

Atmosphäre, in

dem die Treffen mit ihm und

anderen „Altherren“ stattfanden.

Die sich humorvoll gerne

auch „UHU´s“ nennen, da sie

alle unter Hundert sind (u Hu).

„Noch“, sagt Ortmann, lacht

und verweist auf seine „Notizen“

zu den Aktivitäten der

UHU´s in den vergangenen 50

Jahren.

Die in der Tat so prall und in ihrer Vollständigkeit viel mehr

als nur „Notizen“ sind. Dabei so ausgiebig und anschaulich

zu Papier gebracht, dass sich mit der so dargestellten Historie

des Vereins „BVC-Altherren“ ein weiteres Stück Cloppenburger

Stadtgeschichte erschließt.

Es war am 25. Juli 1968, als sich einige der ehemals aktiven

Spieler des BVC trafen. Diesmal aus einem traurigen Anlass,

musste doch Theodor Eder, der langjährige Vorsitzende,

Spielausschussobmann, Freund und Förderer des BV Cloppenburg

an diesem Tag zu Grabe getragen werden. Natürlich

saß man hinterher noch im damaligen Vereinslokal, der

„Stadtschänke Liedtmeyer“ zusammen – etliche Fußballfreunde

und eine ganze Reihe ehemaliger Spieler des BVC.

Und wie es so ist, wenn man einen solchen Verlust betrauert,

lässt man gerne die Gemeinsamkeiten Revue passieren.

So auch zu diesem Anlass, mit dem Ergebnis, dass man statt

des alleinigen Erinnerns auch das Zusammensein festhalten

wollte. Wohl wissend, dass dies auch im Sinne von Theodor

Eder wäre.

Also beschloss man eine Altherrenmannschaft zu gründen

und einen Spielbetrieb für ehemals Aktive des BVC aufzubauen.

Das Gründungsprotokoll für die „BVC-Altherren“

fertigten Bruno Ebel, Manfred Klowat, Heinz Gerst, Josef

und Karl-Heinz Baro sowie der Initiator der Idee, Heiner Ortmann

an. Und zwar noch vor Ort, zum selbigen Anlass, so

dass das Schriftstück auch gleich dem ebenfalls anwesenden

Spielausschussobmann Gert Hafer überreicht werden

konnte.

Gesagt, aufgeschrieben und getan – denn die Gruppe war

sich sicher, den Verein mit allen Anforderungen realisieren

zu können. „Sonst hätten wir ja nicht damit angefangen“, betont

Heiner Ortmann, denn inhaltsloses Geschnacke kennt

10

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


man in diesem Kreis nicht. Das war auch schon während

ihrer aktiven Zeit als noch jüngere Fußballer so. Gewohnt,

sich zu einem Engagement zu bekennen und loyal dazu zu

stehen.

Darum fand auch schon wenige Tage nach dem 25. Juli

1968 im damaligen Hotel „Walhalla“ die offizielle Gründungsversammlung

des Vereins der BVC-Altherren in Anwesenheit

von Bruno Ebel, Gerd Hollitzner, Hubert Kollek,

Manfred Klowat, Jochen Gebel, Franz Rüwe, Heinz Gerst

und Heiner Ortmann statt. Letztgenannter wurde von der

Versammlung zum 1. Vorsitzenden der „Altherren des BV

Cloppenburg“ gewählt und offiziell beauftragt, mit dem

Vorstand zusammenzuarbeiten sowie sich um die Organisation

und Austragungen von Freundschaftsspielen zu

kümmern.

Mit 13 Spielern wurde der Spielbetrieb aufgenommen,

denn nicht alle die von den angesprochenen ehemaligen

Aktiven des BVC konnten sich dem Spielerkader anschließen.

Einige nicht aus gesundheitlichen Gründen, andere

hatten sich bereits Nachbarvereinen angeschlossen. Dennoch,

hier die Namen des Wunschkaders: Hans Hochartz,

Josef Kern, Karl-Heinz Baro, Josef Landwehr, Otto Niemöller,

Paul Thoben, Bernd Neteler, Bubi Stuckenberg, Roland

Meyer, Gert Hafer, Theo Rüwe, Erich Koslowski, Horst Welzer,

Heinz-Richard Müller, Josef Gertzen, Rudi Siemer, Hans Hellmann,

Benno Bögershausen, Sepp Fangemann, Josef Westerkamp,

Paul Brinkmann, Charly Douwes, Piet Sandmann,

Arnold Mädche, Josef Fresenborg und Hans Kuper.

Bis zum Jahresende 1968 dann zählte die Abteilung bereits

33 Mitglieder. Zudem konnte man im Rückblick auch

auf das erste Freundschaftsspiel verweisen: Gegen den S.V.

Herzebrock/Gütersloh, wo Gerd von Hammel als ehemaliger

BVC-ler aktiv war. Mit 3:2 wurde dieses Premierenspiel

anlässlich der Einweihung der neuen Herzebrocker Sportanlage

von den Cloppenburgern gewonnen.

Dass man als sportliche Altherren anfänglich so weit und

noch weiter fahren musste, um auf Gleichgesinnte zu treffen,

das wurde schnell zur Gewohnheit, da es im Umkreis

kaum andere Altherrenfußballmannschaften gab, die sich

mit der spielerischen Klasse der Cloppenburger messen

konnten, beziehungsweise wollten. Denn von vorne herein

als vermutliche Verlierer angesehen zu werden – welche

Mannschaft würde das denn schick finden?

Also wurden Begegnungen mit dem S.V. Wilhelmshaven,

dem S.V. Hansa Rahlstedt, dem TUS Versmold und dem

holländischen VV Emmen, dem F.C. Fredericia aus Dänemark

und auch dem B.V. Quakenbrück ausgetragen. Die

BVC-Altherrenmannschaft fuhr unter anderem nach Schwerin,

nach Hammelburg, Altenburg oder Rostock und war

auch außerhalb der sportlichen Aktivitäten oft unterwegs

und viel zusammen.

Wie auch mit der ersten Partnermannschaft aus der räumlichen

Nachbarschaft: den Altherren des Blau/Weiß Galgenmoor,

zu denen es viele Jahre lang freundschaftliche Kontakte

gab.

Getreu dem Sinn und Zweck der BVC-Altherrenbewegung,

der nicht unbedingt der sportliche Erfolg zugrunde

lag. Vielmehr stand mehr noch im Vordergrund, „den älteren

Aktiven die Chance zu geben, auch weiterhin ihrem Sport,

dem Fußball nachzugehen“ – so, wie es jedem einzelnen

von ihnen noch möglich war. Denn die Altherrenbewegung

sollte ein Auffangbecken für alle Mitglieder und Freunde des

Vereins sein. Und ihnen ein sportliches Zuhause geben.

Die Aufnahme von vor 50 Jahren spricht für sich ...

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

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Stadtgeschichte

Die Vorsitzenden waren Heiner

Ortmann (Gründer), Arnold

Hochartz (verstorben),

danach kommissarisch Heiner

Ortmann, Bruno Rosenboom,

Frank Witt und amtierend Günter

Nietfeld. Als Frauenbeauftragte

gehörte Margret Gebel

dem Vorstand der Altherren an.

Die Altherren und ihre besseren Hälften zusammen unterwegs

Wo natürlich auch Geselligkeit gepflegt wird. Mit den jeweiligen

Partnerinnen begibt man sich auch im Heute noch

traditionsgemäß zum gemeinsamen Kohlessen, unternimmt

einen alljährlichen Maigang, richtet Skatturniere aus, Weihnachtsfeiern

und trifft sich zu zahlreichen anderen Gemeinsamkeiten

mehr. Weil man sich mag und versteht. So wurde

Realität aus dem Ziel, demnach gerade die älteren Ehemaligen

der Gruppe nicht verloren gehen durften.

Wie das in jeder Gesellschaft der Idealzustand ist, wenn

die Senioren mit ihrer Erfahrung und ihrem loyalen Engagement

auch Führungsaufnahmen übernehmen und

verantwortlich ausüben. So organisierte der BVC-Altherren

Vorstand über 25 Jahre lang die regelmäßigen Trainingslager

in der Kreissportschule Lastrup, an dem immer 15 bis 20

Spieler teilnahmen. Und aus dem von ihnen aus der Taufe

gehobenen, nunmehr schon legendären „Alfons-Schewe-Pokalturnier“

entwickelte sich das noch immer vom NfV

durchgeführte Niedersachsen-Pokal-Turnier für Altherrenmannschaften.

Man sieht, dass es gerade den Altherren des BV Cloppenburg

hervorragend gelungen ist, das Vereinsleben einerseits

lebendig und spannend zu gestalten und es auf diese Weise

zu erhalten. Außerdem war zu jeder Zeit des Bestehens der

Altherrenabteilung zumindest einer der verantwortlichen

Altherren aktiv im Vorstand des BVC oder im Spiel- oder Jugendausschuss

tätig. Und auch in Sachen „Marketing“ war

man schon früh erstklassig, denn noch heute ist die fußballerisch-freundschaftliche

Spielbegegnung mit der damaligen

Prominentenmannschaft des Westdeutschen Rundfunks

(WDR) als Highlight in bester Erinnerung.

Von Cloppenburger Seite her waren der Bürgermeister

und der Stadtrat, etliche Geschäftsleute und Promi-Bürger

sowie natürlich die Altherren gegen die gegnerischen Protagonisten

aufgelaufen wie Ernst Huberty (Sportjournalist

und Fernsehmoderator), Gerhard Harpers (einer der Helden

von Bern), Willy Quatuor (Boxer), Werner Luchs (Sportkommentator),

Pit Flick (Karikaturist), Horst Tappert und Werner

Schumacher (beide Schauspieler), Ernst Furler (Pferdesportexperte)

und Klaus Töpperwien (Sportreporter). Damit waren

echte Medien-Promis nach Cloppenburg gekommen

und dass man sich nicht schonte, zeigt auch der Vorfall, dass

Pit Flick sich während des Spiels verletzte und drei Tage im

Krankenhaus verbringen musste.

Wenn man bedenkt, wie das Spiel ausgegangen ist, so

war das sportliche Ergebnis von 4 : 4 nicht so wichtig wie

die Tatsache, dass die BVC-Altherren von den Einnahmen der

Begegnung einen Fernseher für das Pius-Stift anschafften.

Den ersten, als Gruß an die dort lebenden Senioren zu deren

Unterhaltung.

So und mit zahlreichen anderen Aktivitäten waren die

BVC-Altherren schon bald nach ihrer Gründung und bis zur

Generalversammlung im Februar 2018 fester Bestandteil der

sportlichen Szene Cloppenburgs. Zu Spitzenzeiten hatte

die „Altherren“ 83 Mitglieder, doch weil eben nichts ewig

währt, war der Kader Anfang dieses Jahres auf 40 Mitglieder

geschrumpft. Deshalb wurde 2018 beschlossen, den Spielbetrieb

einzustellen. Dafür wird sich nunmehr vermehrt um

gesellschaftliche Aktivitäten gekümmert. In Planung ist die

Gründung einer Traditionsmannschaft des BVC mit ehemaligen

Aktiven.

Der „harte Kern“ : v.l. Hans-Georg Luttmann, Heiner Ortmann,

Bernd Neteler, Jobel Gebel, Hubert Kollek, Eugen Kroogmann,

Arnold Mädche

Das wird zu beobachten sein, doch was die zahlreichen

gelebten Facetten der BVC-Altherren angeht, dazu werden

wir uns in der nächsten Ausgabe des Stadtmagazins in eine

weitere Retrospektive begeben. Heiner Ortmann und die

anderen Altherren erinnern sich an so manche Begebenheit

und so manche Anekdote. Nicht immer waren sie amüsant,

doch stets das pralle Leben – die Altherren des BV Cloppenburg

wissen genau, wovon die Rede ist und werden uns daran

teilhaben lassen.

12

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


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Spezialsehhilfen bei Optik Bergner

Wenn durch Augenerkrankungen wie Makuladegeneration

oder Glaukom das Sehen stark eingeschränkt

ist, erreicht der Betroffene mit einer Brille

häufig nicht mehr die erforderliche Sehleistung.Selbst das

Lesen von Zeitungen oder Büchern fällt sehr schwer oder ist

gar nicht mehr möglich.

Auf diese Fälle hat sich die Firma Optik Bergner spezialisiert.

Mithilfe von Lupen, Spezialbrillen oder anderen Hilfsmitteln

kann das Lesen wieder möglich gemacht werden. So stehen

in dem Fachgeschäft diverse unterschiedliche elektronisch

vergrößernde Sehhilfen zum Test zur Verfügung.

Was sind elektronisch

vergröSSernde Sehhilfen?

Elektronisch vergrößernde Sehhilfen helfen Menschen mit

einer Sehbehinderung. Diese Sehhilfen können durch die

eingebaute Kamera Lesevorlagen stark vergrößern, so dass

ein Lesen von Texten oder das Anschauen von Fotos wieder

möglich ist. Auch die einstellbaren Lesefarben, z. B. gelber

Text auf schwarzem Hintergrund, können das Lesen wesentlich

erleichtern.

Hier gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen:

Das Bildschirmlesegerät

Das Bildschirmlesegerät ist

eine stationäre Lesehilfe und

wird überwiegend an einem

festen Standort genutzt. Diese

Geräte verfügen über einen

integrierten, beweglichen

Lesetisch, der unterhalb

der Kamera angebracht ist. So

können Sie Ihre gewünschten

Texte positionieren um einfacher

die Zeitung zu lesen, einen

Brief zu schreiben oder

Ihren Hobbys nachzugehen.

Sie können z.B. die Größe des Bildschirms, die Kamera-Auflösung

(z.B. HD- oder Full-HD-Auflösung) oder erweiterte

Funktionen wählen, ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Die elektronische Handlupe

(Leselupe)

Die elektronische Handlupe

ist eine kleine und

handliche Lesehilfe. Wegen

den kleinen Abmessungen

und dem geringen

Gewicht kann sie einfach

schnell eingesteckt und

überall eingesetzt werden. Sie können mit der elektronischen

Handlupe Objekte vergrößern und auch Lesefarben

einstellen. Vergrößern Sie einfach ein Preisschild, den Busfahrplan

oder eine Speisekarte.

„Durch die Zusammenarbeit mit dem Berater erhalten wir

immer wieder sehr gute Tipps und Hinweise, wie wir unsere

Arbeit noch verbessern können und wie die Wünsche der

Kunden.

Das Vorlesegerät

Vorlesegeräte kommen

dann zum Einsatz, wenn

die Lesefähigkeit sehr

starkbeeinträchtigt ist.

Mit dieser Technologie

werden Schriften bzw.

Texte mit einer Kamera

erfasst und direkt in

Sprache umgewandelt.

Für eine ausführliche Beratung sollte ein Termin vereinbart

werden. So kann sich Dirk Bergner die Zeit nehmen, auf die

Wünsche genau einzugehen.

e.K.

EschstraSSe 4 · 49661 Cloppenburg · Inh. Dirk Bergner · Tel.: 0 44 71/42 71 · www.optik-bergner.de

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13


MODISCHES CLOPPENBURG

Modehaus Schwarte lässt Modeherzen höherschlagen

Das traditionsreiche Modehaus

Schwarte holt die topaktuelle

Mode führender Markenhersteller

zum Teil exklusiv für die Region

nach Cloppenburg. Das renommierte

Modefachgeschäft in der Bahnhofstraße

56-60 wird seit 12 Jahren gemeinsam

von Rainer und Madeleine Hencke

geleitet, denen hochwertige Mode

und gute Fachberatung eine Herzensangelegenheit

sind. Dabei werden sie

tatkräftig und mit vielen neuen Ideen

von ihrem Sohn Peter und seiner Frau

Swetlana Hencke unterstützt.

Nach grundlegenden Modernisierungsmaßnahmen

erstrahlt das Fachgeschäft

nun in neuem Glanz. Helle

und warme Farben sowie ausgesuchte

edle Materialien unterstreichen das

moderne und elegante Ambiente des

Hauses. Eine moderne Lichttechnik mit

energie- und ressourcensparenden

LEDs setzt die Mode auf zwei Etagen

gekonnt in Szene. Hier fühlt man sich

wohl und das Stöbern, Anprobieren

und Einkaufen wird zu einem entspannten

Erlebnis. Auffällig sind die

vielen liebevollen Details wie historische

Fotografien, ein Billardtisch, eine

alte Werkbank als Präsentationstisch

sowie kleine, gemütliche Sitzecken,

mit denen die Familie Hencke eine

entspannte Wohlfühlatmosphäre geschaffen

hat. Wer sich die Wartezeit

vertreiben will, kann auch an der stilvoll

eingerichteten Kaffee-Bar oder

in den einladenden Lounge-Möbeln

Platz nehmen und dort einen Espresso

oder Cappuccino genießen.

Auf einer großzügigen Verkaufsfläche

können sich die Kundinnen und

Kunden jede Saison aufs Neue von den

aktuellsten Trends aus den Bereichen

Freizeit, Business und Mode für den

besonderen Anlass inspirieren lassen.

Das breitgefächerte Sortiment ist die

Basis für ein gelungenes Einkaufserlebnis,

denn das Fachgeschäft holt die

neuesten Modetrends nach Cloppenburg

von klassisch-schick über sportlich-legere

bis hin zu festlich-elegant -

und auch etwas Extravaganz darf nicht

fehlen. Dabei legt die Familie Hencke

großen Wert auf hochwertige Stoffe,

sorgfältige Verarbeitung sowie hohe

Qualität bei Schnitt und Design bei einem

angemessenen Preis.

Das Erdgeschoss bietet eine große

Auswahl an hochwertiger Damenbekleidung

führender Modelabels. Wer

zu jedem Anlass gut und passend gekleidet

sein möchte, kann sich auf die

Beratung und Empfehlung der speziell

14

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | ModischesCloppenburg


geschulten und erfahrenen Modeberaterinnen

und Modeberater verlassen.

Mit sicherem Gespür für Farben, Stoffqualitäten

und die perfekte Passform

werden die Kundinnen und Kunden

individuell und persönlich beraten.

Wichtig ist, dass sie sich in ihrer Mode

wohlfühlen, denn hier steht vor allem

der Mensch im Mittelpunkt. Perfekter

Service und Freundlichkeit verbunden

mit höchster fachlicher Kompetenz

– dies schätzen die Kunden vor allem

an ihrem Modefachgeschäft. „Unserer

geschultes Personal legt großen Wert

darauf, dass unsere Kundinnen und

Kunden typgerecht und passend zum

jeweiligen Anlass beraten werden. Viele

Kunden sind unsicher, welches Outfit

zu einem besonderen Anlass passt.

Hier können sie sich ganz auf unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen.

Sie verfügen über viel Erfahrung

und finden das passende Outfit

für jeden Anlass und für jeden Typ“,

betont Inhaber Rainer Hencke.

Auch die Herren-Abteilung überzeugt

mit einer großen Auswahl an

legerer, aber hochwertiger Freizeitmode,

schicker Business-Mode sowie Anzügen

für jeden Anlass - für den Mann

mit Stil und Selbstbewusstsein. Eine

riesige Auswahl an modischen Marken-Hemden,

Krawatten und den wieder

angesagten Fliegen ergänzen das

bestens aufgestellte Sortiment. Auch

Kunden, die aufgrund ihrer Größe oft

enttäuscht andere Fachgeschäfte wieder

verlassen, finden hier schlank-geschnittene,

modische Hemden und

Sakkos mit extralangen Ärmeln.

Die Markenvielfalt kann sich sehen

lassen. So führt die Damenabteilung

eine Auswahl der aktuellen Herbstund

Winterkollektionen von Comma,

Drykorn, Fuchs Schmitt, Monari, Marc

Aurel, Vera Mont, Joseph Ribkoff, Cinque,

Wellenstein, Gerry Weber, Parajumpers

sowie Sportalm Kitzbühel und

viele mehr.

In der Herrenabteilung ergänzen

die Labels Joop, Gant, Ralph Lauren,

Bogner, Brax, Digel sowie Roy Robson

das gut geführte Sortiment. Passende

Schuhe von angesagten Marken wie

Floris van Bommel oder UGG sowie

modische Accessoires ergänzen und

komplettieren das Angebot.

Zahlreiche kostenlose Parkplätze

stehen den Kundinnen und Kunden

direkt am Haus zur Verfügung.

www.modehaus-schwarte.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Modisches Cloppenburg

15


eportage

Fotos: Ludger Heuer

Bernd Winter bot Mario Dieringer in

Langförden einige Tage Quartier

Bäume der Erinnerung

Gegen das Stigma des Suizides ankämpfen, denn „Menschen, die Suizid begehen,

wollen nicht sterben. Sie können einfach nur nicht mehr leben.“

Warum wirft ein Mann ein

erfolgreiches Leben weg,

trennt er sich von seinem

Besitz und läuft mit einem Handkarren

durch Deutschland? Nur, um Bäume

zu pflanzen für Menschen, die Suizid

begangen haben. Für Mario Dieringer

(51) war es der einzige Weg. Der Frankfurter

Fernsehjournalist hatte ein abwechslungsreiches

und interessantes

Leben. So jedenfalls schien es. In seiner

Seele aber sah es anders aus.

Seit Jahren kämpfte Dieringer mit

Depressionen. Dass sein alkoholabhängiger

Stiefvater, „der mich wirklich

extrem geprügelt und mir nichts

zugetraut hat“, dafür den Grundstein

gelegt hat, wurde ihm erst im Erwachsenenalter

klar. Als Kind hatte er es sich

angewöhnt, immer besser zu sein, um

diesem Mann zu gefallen. Vier Berufsausbildungen

hat er daher gemacht.

Ständig unruhig, ständig weiter. Doch

dann hatte er einen Partner gefunden,

für lange 12 jahre. Die Trennung von

ihm aber hatte ihn für Monate halbtot

gemacht. „Aber keiner hat bei mir

Depressionen diagnostiziert“, sagt er.

„Irgendwann bin ich im Supermarkt

zusammengebrochen“. Freiwillig ging

er in die Psychiatrie, dann für sechs

Monate in die Uniklinik Frankfurt. Anschließend

hatte auch seine zweite

Beziehung keine Chance mehr und

lief aus. „Am 28.12.2014 hat mir mein

Gehirn eine Lösung vorgeschlagen,

der ich mich nicht entziehen konnte.“

Stundenlang heulte er. Dann nahm er

Tabletten.

Marios neuer Freund Jürgen war damals

auf dem Weg in den Urlaub. Der

Ingenieur kennt sich aus mit Depressionen,

denn er selbst eine, war schon

seit seinem 16. Lebensjahr von Suizidgedanken

verfolgt. Marios Depressionen

hatte er wohl wahrgenommen,

war aber nicht darauf eingegangen.

Doch dann, als Mario die Tabletten

nahm, drehte Jürgen seinen Wagen auf

der Autobahn um. Weil er wohl etwas

geahnt hatte. Er fand Mario und holte

ihn zurück ins Leben. „Ich war froh darüber“,

sagt Mario heute. Zweieinhalb

Jahre ist er danach noch mit Jürgen

zusammen. Eine schöne Zeit, doch Jürgens

Depressionen werden schlimmer,

immer öfter ist er aggressiv. Irgendwann

zieht Mario aus. Jürgen bombardiert

ihn mit Nachrichten. Mario will,

dass sein Freund zur Ruhe kommt und

macht das Handy für einige Tage aus.

Als er es wieder anschaltet, findet er

über einhundert Sprachnachrichten

vor. „Das ist der letzte Kuss für dich“,

lautet die letzte. Verzweifelt versucht

er, Jürgen anzurufen. Aber der ist seit

zwei Tagen tot.

Sechs Monate heulte sich Mario

durch den Tag. Nahm Psychopharmaka

zu sich anstatt Brot. Schuldgefühle

plagten ihn. Und plötzlich der Gedankenblitz.

„Lauf um die Welt und pflanze

Bäume für Suizidopfer.“ Von da an gab

es kein Zurück. Sechs Meter „sündhaft

teure Klamotten“ verschenkte er, dazu

seine Möbel, seine Kunst. Sein heutiger

gesamter Besitz passt in einen Handkarren.

„Man stellt damit die Existenz

16 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


auf den Kopf, aber ich trete gerade den

Beweis an, dass es trotzdem geht“, sagt

Mario.

Um Hilfe für Hinterbliebene oder

Präventionsmaßnahmen anbieten zu

können, ist der Verein auf Spenden

und Mitglieder angewiesen. Infos unter

www.treesofmemory-ev.com.

Konto: Trees of Memory e.V., IBAN:

DE18 6735 2565 0002 2517 26, BIC: SO-

LADES1TBB.

​Ludger Heuer

Trees of memory

Vor zwei Jahren hat sich ein Verein

gebildet, der ihn in der Öffentlichkeitsarbeit

unterstützt. „Trees of memory“

(= Bäume der Erinnerung) nennt er

sich. Mit den Bäumen für Suizidopfer

oder ihre Angehörige sollen Betroffenen

neue Lebensperspektiven geboten

werden. „Wir möchten auch die unterstützen,

die selbst Suizidgedanken

entwickelt haben. Dazu gehören Informationen

darüber, wie Selbstmordgedanken

entstehen, wie Freunde und

Verwandte in solchen Situationen

reagieren können und was Betroffene

selbst tun können“, sagt Mario.

Denn Hinterbliebene würden nicht

nur selbst massiv unter dem Suizid leiden,

sondern vielfach auch noch von

ihrer Umgebung dafür verantwortlich

gemacht und ausgegrenzt. „Die Menschen,

die Suizid begehen, wollen

nicht sterben. Sie können einfach nur

nicht mehr leben“, weiß Mario.

Geöffnet vom 01. August bis zum 31. Oktober

Trachtendiele Badbergen

Tel. 0 54 33 91 38 36

info@trachtendiele-badbergen.de

www.trachtendiele-badbergen.de

Öffnungszeiten:

Mo.- Fr. 14:00 – 18:00 Uhr

Do. 14:00 – 20:00 Uhr

Sa. 10:00 – 14:00 Uhr

Außerhalb der Saison können

telefonisch Termine vereinbart werden

Mario Dieringer pflanzt Bäume der Erinnerung

Der Bedarf an Aufklärung ist groß,

circa 10.000 Suizide werden jedes Jahr

in Deutschland registriert. 55 Baumbestellungen

aus 13 Ländern liegen

inzwischen vor. „Um die abzuarbeiten,

brauche ich 20 Jahre und muss 75.000

Kilometer laufen.“ Den Baum, den man

über die Vereinshomepage bestellen

kann, bringt er mit oder die Leute besorgen

ihn selbst. Auf seiner Wanderschaft

freut er sich über jedes Quartier.

Nach dem Gespräch im Esszimmer

von Bernd Winter, der ihn in Langförden

aufgenommen hat, zieht er nach

Wildeshausen, den nächsten Baum zu

pflanzen. „Ich war selten glücklicher als

jetzt“, sagt Mario beim Abschied.

Mit Sicherheit

Sportmedizinische

Untersuchung

Arnd Peiffer, Biathlon-Olympiasieger: „Eine sportmedizinische

Untersuchung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Sie schützt vor

Überlastungen und beugt bestenfalls Verletzungen vor.“ Das

geht mit der neuen AOK-Mehrleistung* ganz unkompliziert

alle 2 Jahre bei einem Sportmediziner.

* Wir erstatten 80 % des Rechnungsbetrages, bis zu 250 Euro im Jahr für alle Mehrleistungen

zusammen. Jeder Kunde, der vom 01.01. – 31.05.2018 mindestens einen

Tag bei der AOK Niedersachsen versichert war, verdoppelt seinen Anspruch

auf 500 Euro im Jahr 2018.

aok.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

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eportage

Das Team von Gartenbau Denz Kristof Derke, Ansgar Denz, Pierre Hanke

und Alexander Prenger gestaltet und pflegt Gartenträume.

Kreative Gartenträume zum Wohlfühlen

Der Garten als eigene Wohlfühloase,

in der man seine Seele baumeln lassen

kann – dies ist für viele Gartenbesitzer

ein Traum.

Das erfahrene und kreative Team

von Gartenbau Denz erfüllt getreu ihrem

Motto „Wir bringen Ihnen den Urlaub

nach Hause!“ diesen Wunsch und

bietet ein Rundum-Wohlfühlpaket zur

Gestaltung des neuen Traumgartens.

„Wir sind ein junges, erfahrenes

Team, das schon seit vielen Jahren

zusammenarbeitet“, betont Inhaber

Ansgar Denz. Im vergangenen Jahr

hat sich der Landschaftsgärtner mit

einem eigenen Betrieb selbstständig

gemacht und seine ehemaligen Kollegen

und Landschaftsgärtner Kristof

Derke, Pierre Hanke und Alexander

Prenger mit ins Boot geholt. Eine gute

Entscheidung, denn das Team arbeitet

perfekt zusammen und setzt die Wünsche

ihrer Kunden mit viel Fachwissen

und Kreativität um. Ob ein farbenfroher

Garten mit üppig blühenden Blumenbeeten,

oder lieber eine ruhige

Gartenoase in harmonischen Farben

– das Team zaubert mit Knowhow und

Liebe zum Gestalten ganz persönliche

Gartenträume.

Der erste Schritt zum neuen Garten

ist einfach: Nach einem Anruf kommt

der Gartenexperte Kristof Derke von

Gartenbau Denz vorbei, schaut sich

den vorhandenen Garten an, macht

Fotos und nimmt den Ist-Zustand für

die spätere Planungsarbeit auf. Das

Wichtigste ist aber das persönliche

Gespräch. „Wir möchten die individuellen

Wünsche und Vorstellungen

der Gartenbesitzer kreativ umsetzen.

Dafür ist ein persönliches Gespräch

sehr wichtig, denn wir möchten, dass

die Kunden am Ende rundum zufrieden

sind und ihren ganz persönlichen

Gartentraum genießen können“, betont

Kristof Derke, der für die Planung

und die Entwurfsgestaltung zuständig

ist.

Vor kurzem wurde das neu errichtete

Büro in Emstek/Halen bezogen.

Hier bringt Kristof Derke die Wünsche

der Kunden aufs Papier. Mit Hilfe modernster

Grafikprogramme und spezieller

Software erstellt er einen detaillierten

Gartenplan, der den Kunden

bereits vorab einen guten Einblick in

die spätere Gestaltung gibt. Dabei

legt der Gartenexperte auch großen

Wert darauf, dass vorhandene Bäume,

Gehölze oder auch Stauden, die dem

Gartenbesitzer ans Herz gewachsen

sind, harmonisch in die neue Gartengestaltung

miteinbezogen werden.

Auf Wunsch sorgen die Fachleute

für die passende Beleuchtung und

setzen so den neuen Garten gekonnt

Kristof Derke bei der Planung eines Traumgartens

18 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


eportage

Der Garten der Familie Schenk aus Delmenhorst vor und nach der Umgestaltung durch Gartenbau Denz

in Szene. Auch die Gestaltung von Einfahrten,

Stellplätzen und Terrassen sowie

dem passenden Sichtschutz ist bei

den Gartenprofis in den besten Händen.

So können die Kunden ihren neuen

Garten auch am Abend mit einem

Gläschen Wein auf der Terrasse oder

auf einem kleinen lauschigen Sitzplatz

mit Blick in den Garten genießen.

Wasser ist ein faszinierendes Element

und belebt jeden Garten. So legen

die Gartenprofis naturnah gestaltete

Teichanlagen ebenso wie kleine

Wasserspiele oder Springbrunnen an.

Ansgar Denz und sein Team haben

bereits viele neue Traumgärten in den

Landkreisen Cloppenburg, Vechta

und im gesamten Oldenburger Land

gestaltet. Die Gartenbesitzer sind

rundum zufrieden, denn hier stimmt

alles von der Planung über die Ausführung

bis zum Service – alles aus

einer Hand!

Je nach Kundenwunsch übernimmt

das Team auch die Gartenpflege.

Vom Vertikutieren im Frühjahr über

den Heckenschnitt bis hin zum Rückschnitt

von Gehölzen und Baumfällungen

reichen die Arbeiten, die

schnell, termingerecht und fachmännisch

durchgeführt werden. Dafür

verfügt das Unternehmen über eine

umfangreiche Ausstattung mit den

notwendigen technischen Geräten

von der Heckenschere über den Radlader,

Minibagger oder Rüttler bis hin

zum Steiger zum Beschneiden hoher

Bäume.

Gerade der Oktober ist die ideale

Zeit, um Gehölze wieder in Form zu

schneiden, große Bäume zu lichten

und den Garten auf die bevorstehende

kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Auch für Neugestaltung der Gärten

oder einzelner Beete ist jetzt der perfekte

Zeitpunkt. Denn Herbstzeit ist

Pflanzzeit.

Sprechen Sie die Fachleute der Firma

Gartenbau Denz an und lassen Sie

sich unverbindlich beraten – es lohnt

sich!

Sigrid Lünnemann

Leistungen

• Gartengestaltung

• Pflasterarbeiten

• Natursteinarbeiten

• Gartenpflege

• Teichbau / Wasserspiele

• Gartenbewässerung

• Baumfällungen

… und vieles mehr rund um einen

schönen Garten!

Gartenbau Denz

Cappelner Damm 7

49692 Cappeln

info@gartenbau-denz.de

www.gartenbau-denz.de

0162/7683829

Der Garten der Familie Grotelüschen aus Großenkneten vor und nach der Umgestaltung durch Gartenbau Denz

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eportage

Bald ist wieder

Weihnachten

Geschenktipps aus

KurSeni –

das sind Kochrezepte, Geschichten,

Beobachtungen und Portraits,

angereichert mit vielen Fotos.

Kurz: KurSeni ist ein Spiegelbild

und großartiges Beispiel für ein

lebendiges Zusammensein im

Rahmen gelungener Integration.

Und ein ebenso spannendes

Kochbuch, das einlädt zum Ausprobieren

exotischer und hiesiger

Gerichte, zum Schlemmen und

sich wohl fühlen. Zu einem derart

kleinen Preis von 5,00 €, dass man

es gerade zu Weihnachten oft verschenken

kann.

Erhältlich ist „KurSeni“

im Familienbüro im

Rathaus in Cloppenburg

Tel. 04471 185 337

Freese

49632 Essen/Olbd.

Tel. 05434 923750

Freese

49635 Badbergen

Tel. 05433 242

20 Das Das Stadtmagazin für für Cloppenburg & umzu & umzu | Geschenketipps

| Reportage


Zeit für

reportage

Geschenke!

Cloppenburg & umzu

Das Stadtmagazin Das Stadtmagazin für Cloppenburg für Cloppenburg & umzu & umzu | Geschenktipps

| Reportage 21


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Kunsthandwerkermarkt am Sonntag, 28.10.2018,

in der Münsterlandhalle Cloppenburg

Über 100 Aussteller – von der Malerei bis hin zum Drechsler

„Bummeln, einkaufen und genießen“, ist auch dieses Mal

wieder das Motto in der Münsterlandhalle in Cloppenburg,

wenn wieder über 100 Ausstellern am Sonntag, 29.10.2018,

ihr kunsthandwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Die

Kunsthandwerker freuen sich wieder darauf, in der Zeit von

11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, ihr Kunstgewerbe den Besuchern

näher zu bringen. Dabei zeigen viele Künstler ihr Können

vor Ort. Die Besucher haben die Gelegenheit den Ausstellern

bei der Herstellung verschiedenster Kunstwerke über

die Schultern zu schauen. Auch dieses Mal ist wieder vom

Drechsler bis hin zur Tiffanyglaskunst wieder alles vertreten,

was Rang und Namen hat. In wunderschöner Handarbeit

hergestellte fantasievolle Figuren aus Holz, Keramiken

und Gestecke, kunsthandwerkliche Textilbekleidung und

Schmuckverarbeitung fehlen nicht in dem breit gefächerten

Angebot. Auch die Adventszeit wirft ihre Schatten voraus.

Wer schon bereit ist für weihnachtliche Dekorationsartikel,

wird ebenfalls sicherlich fündig werden. Natürlich können

die Kunstwerke auch käuflich erworben werden.

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MUSTER

Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 2,50 EUR pro Person!

Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr haben

freien Eintritt.

Wer vor oder nach dem stöbern noch Zeit und Lust für eine

Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen hat, hat auch hierfür die

Möglichkeiten in der Münsterlandhalle.

MUSTER

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Mit oma in Roma

Petersdom von der Ferienwohnung – am Abend

Oma Guste im Flugzeug...

... und auf der St. Angelusbrücke

Mit Oma in Roma

Oma Guste hat von uns zum 80. Geburtstag eine Reise

nach Rom geschenkt bekommen. Und wenn einer

eine Reise tut dann kann er was erzählen. Und wenn

einer eine Reise plant dann wissen andere viel zu erzählen.

Tipps und Ratschläge gab es vorab schon genug. Einige waren

begeistert von der Aktion, andere wiederum meinten,

dass Fliegen doch viel zu gefährlich sei, vor allem in dem

Alter...

In den letzten 80 Jahren ist Oma nicht so viel aus dem Haus

gekommen. Landwirtschaft, fünf Kinder und Schwiegereltern

ließen keinen Platz für Urlaub. Erst in den letzten Jahren

ging es einmal im Jahr zur Wallfahrt nach Kevelaer. So war

diese Reise in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung.

Doch das Fliegen selbst war nicht das schwierigste, erst einmal

war packen angesagt. Was muss man mitnehmen, was

darf man mitnehmen?

Da wir im Juli sicherlich nicht viel warme Kleidung brauchten,

sollte für vier Tage das Handgepäck reichen. Die großen

Packungen Shampoo, Duschgel und so weiter mussten aber

draußen bleiben. Man darf ja nur kleine Flaschen bis maximal

100ml mitnehmen. Diese müssen dann auch noch in

einen kleinen Plastikbeutel. Alles umständlich, aber so sind

die Bestimmungen.

Sonntagmorgen ging es los Richtung Flughafen Düsseldorf.

Dort stellten wir das Auto auf einem bewachten,

vorher gebuchten Parkplatz ab und wurden von dort zum

Flughafen gebracht. Oma war recht entspannt, auch wenn

die Größe des Flughafens sie schon beeindruckte. Als wir im

Flugzeug saßen schaute sie aus dem Fenster und wunderte

sich über die großen Freiflächen zwischen den Landebahnen.

Dabei fragte sie sich, wie viele Hektar ungenutztes

Ackerland dort wohl verschwendet werden. Der Flug selber

verlief sehr lässig. Oma genoss die Aussicht und schlummerte

sogar ein bisschen.

Am Flughafen in Rom holte uns ein Fahrer ab, der uns zur

Ferienwohnung brachte. Die Fahrt war dann wesentlich

furchteinflößender als der Flug. Der Verkehr in Italien ist so

impulsiv, wie man auch allgemein die Italiener einschätzt.

Vollgas und Vollbremsung wechselte sich in unregelmäßigen

Abständen ab. Teilweise kamen wir den anderen Autos

so nahe, dass man deren Kilometerstand mühelos hätte ablesen

können. Schweißgebadet kamen wir dann südlich vom

Vatikan in einer Seitenstraße an unserer Wohnung an. Unser

Vermieter Andrea wartete schon auf uns. Oma war etwas

irritiert, dass Andrea ein Mann war. Doch erschöpft von der

Reise und den Temperaturen war sie sichtlich froh, dass ihre

Tochter und ihr Schwiegersohn in der Schule in Englisch aufgepasst

hatten und alles mit dem Vermieter klären konnten.

Gemeinsam inspizierten wir dann die Küche des Appartements.

Dabei vermissten wir schmerzlich eine Kaffeemaschine.

Für den Gasherd war nur ein Espressokocher vorhanden.

Den wussten wir jedoch nicht zu bedienen. Nun gut, besorgen

wir uns im Supermarkt eben Filtertüten und kochen

uns den Kaffee mit Hilfe eines Trichters, den wir gefunden

hatten. Im Supermarkt gab es vieles, aber keine Filtertüten!

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Mit Oma in Roma

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Mit oma in Roma

Oma bei der Schweizer Garde

So gab es am nächsten Morgen Tee und weißes Brot mit

Marmelade. Gestärkt starteten wir unsere Erkundungstour

mit einem Hopp-on-Hopp-off-Bus. Der Weg zur Haltestelle

führte uns über den Petersplatz. Es war schon beeindruckend

den Balkon in „echt“ zu sehen, auf dem der Papst im

Fernsehen immer erscheint! Weiter an der Engelsburg vorbei

und über die St. Angelo Brücke ging es zur Haltestelle. Vom

Bus aus konnten wir dann auch andere Sehenswürdigkeiten

bestaunen. Wir kamen am Kolosseum vorbei, und an ungewöhnlich

vielen und schönen Brunnen.

Abgesehen von den zahlreichen geschichtlichen Attraktionen

waren wir auch wieder erstaunt über das Verkehrsverhalten

der Italiener. Es war sehr laut, weil jeder ständig hupte.

Anscheinend gibt es einen geheimen Code, der per Hupsignal

verbreitet wird. Ansonsten kann man sich nicht erklären,

dass bei dem Verkehrschaos nicht mehr Unfälle passieren.

Ampel und Verkehrszeichen scheinen nur eine Empfehlung

zu sein. Zwischen den Autos schlängeln sich zudem auch

noch viele Rollerfahrer durch.

Am Trevibrunnen sind wir dann ausgestiegen. Wir wollten

doch eine Münze hineinwerfen. Aber es war kein Durchkommen.

Es standen so viele Menschen davor, dass wir dabei

wohl eher Jemanden die Münze an den Kopf geworfen hätten,

als dass wir den Brunnen getroffen hätten.

Nach der Sightseeingtour gönnten wir uns ein original italienisches

Eis in einer kleinen Eisdiele am Straßenrand. Oma

wollte zwei Kugeln. Aber Kugeln gibt es in dort nicht. Mit einem

Löffel wird das Eis auf die Waffel gestreift. Es war sehr lecker,

doch wir mussten sagen, dass die Eisdielen in Deutschland

durchaus mithalten können. Kulinarisch gesehen waren

wir in Rom besonders beeindruckt von deren Pizza. In einer

kleinen Pizzaria in der Nähe des Vatikans gab es keine Speisekarte.

Nach Anzahl der Gäste wurde uns eine große Platte

mit verschiedenen Pizzastücken verschieden belegt serviert.

Hauptzielpunkt unserer Reise aber war der Besuch der Vatikanischen

Museen, der Sixtinischen Kapelle und des Petersdoms.

Wir hatten vorab schon eine Führung gebucht,

die eine Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit begann. Um

Überfüllter Trevibrunnen

7.30 Uhr trafen wir uns mit unserer Führerin Emanuela und

vier weiteren Touristen. Als wir gemeinsam zum Eingang der

Vatikanischen Museen gingen, wurden wir schnell desillusioniert.

Dort standen bereits viele andere Besuchergruppen.

Alle mussten erst einmal durch die Sicherheitskontrolle, die

jedoch relativ fix ging. Emanuela lotste uns zuerst in die Sixtinische

Kapelle, um dort vor dem großen Ansturm in Ruhe

die Bilderflut genießen zu können. Sicherlich ist die Sixtinische

Kapelle ein beeindruckendes Kunstwerk, doch beeindruckend

war auch die Anzahl der Menschen, die sich in

diesem Raum drängten. Fotos und Filmaufnahmen sind dort

strengstens verboten. Obwohl das allen vorher genau gesagt

wird, versuchen immer wieder Leute Fotos zu machen. Dafür

sind Aufpasser da, die immer wieder „No Foto“ in die Kapelle

rufen. Oma bemerkte dabei: “Anscheinend hört man das hier

häufiger als Amen.“

Danach bestaunten wir die Kunstwerke der Vatikanischen

Museen. Die Geschichten, die Emanuela uns dazu erzählten

machten deutlich, dass die Päpste der Vergangenheit mehr

den Prunk als die Armut bevorzugten. Viele extravagante

Kunstwerke, die die Päpste bei den Künstlern in Auftrag gegeben

hatten waren nur dazu da, um sich unsterblich zu machen.

Im Petersdom sieht man dann die sterbliche Hülle des

einen oder anderen Papstes unter den Altären aufgebahrt

liegen. Dort drängen sich Massen von Menschen vorbei und

viele machen noch kurz vor dem Leichnam des Papstes ein

Der deutsche Friedhof im Vatikan

24

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Mit Oma in Roma


Mit oma in Roma

reportage

Das Kolosseum

Selfie. Wenn man nicht aufpasst, wird einem schon mal ein

Selfiestick um die Ohren gehauen. Man kann auch im Petersdom

heiraten oder sein Kind taufen lassen. Das kostet dann

rund 50.000 Euro und die Wartezeit beträgt acht Jahre. In

Anbetracht solcher Informationen sah die Muttergottes der

Pieta von Michelangelo eher resigniert aus.

Während der Führung passierten wir nochmal die Sixtinische

Kapelle. War es vorher schon voll gewesen, hätte jetzt

und nur eineinhalb Stunden später niemand mehr umfallen

können. Wer Besinnlichkeit oder Andacht sucht, sollte die

Hauptattraktionen im Vatikan meiden. Oma hatte sich vorgenommen

dort einige Kerzen anzuzünden, doch das ist dort

nicht möglich. Gegen halb elf haben wir den Petersdom verlassen.

Dort sah man eine lange Menschenschlange, die alle

noch in den Petersdom wollten, und das bei 35° Grad in der

Mittagssonne. Wir waren erschöpft und machten erst einmal

Siesta in unserer klimatisierten Ferienwohnung.

Konstantinbogen

Doch es gibt auch Oasen der Ruhe und Besinnlichkeit im

Vatikan. Wenn man an der Schweizer Garde vorbeigeht, kann

man zum Deutschen Friedhof. Der ist wunderschön gelegen

und ist wohl eher wenigen Leuten bekannt. Dort konnten wir

etwas verschnaufen und die Ruhe genießen. Anbei ist auch

eine Kapelle, in der es kühl und ruhig war.

Fazit der Reise: Der Vatikan während der Hauptferienzeit ist

so voll wie auf dem Oktoberfest. Aber: Oma Guste war da.

Fährt jedoch dann lieber wieder nach Kevelaer.

michaela mense

Gegen Abend gingen wir noch Souvenirs einkaufen. Überall

gab es Massen an Rosenkränzen, Karten, Figuren und was

nicht noch alles. Sogar einen Papst Franziskus mit Wackelkopf.

Der wirkliche Papst Franziskus war gar nicht da, als wir

in Rom waren. Er war in Urlaub. In Anbetracht der Menschenmassen,

denen er sich immer wieder stellen muss, kann man

auch gut verstehen, dass er mal Urlaub braucht.

Piazza Venezia am Fuß des Kapitol

Petersplatz in Vatikanstadt

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Mit Oma in Roma

25


eportage

Direkt an der B69 in Vechta-Langförden laufen die Fäden auf 1.200 m² zusammen

QUADRO macht einzigartig & Werbung...

...der Slogan der Werbeagentur in

Vechta-Langförden weckt Interesse. Ist

es in dieser Branche doch eher üblich,

die Werbung in den Vordergrund zu

stellen. QUADRO aber rückt Einzigartigkeit

in den Fokus und öffnet damit

Raum für Ideen und Gedankenspiele.

Wenn nämlich QUADRO grundsätzlich

einzigartige Werbung macht, dann

würde das ja bedeuten, dass man hier

den Kunden als Individuum sieht. Einzigartig

wie die Produkte, die er seinen

zukünftigen Kunden vorstellen will...

Doch wurde nicht (fast) alles schon erfunden?

Worin also befindet sich der

Anhaltspunkt für die Einzigartigkeit?

„In den Menschen selbst, die uns

ihre Produkte vorstellen und uns somit

Einblick in ihre Arbeit gewähren“, sagt

Ingo Malinowski, der neben Cordula

Richter einer der beiden Geschäftsführer

von QUADRO ist. Und hat damit

gleich eine der Andersartigkeiten

von QUADRO als Werbeagentur benannt.

Denn hier geht es primär um

Menschen, um ihre Individualität und

damit um die Einzigartigkeit dessen,

was sie verkaufen wollen. „Das kann

ein noch so simples Erzeugnis sein“,

Quadro macht Wertschätzung & Präsente

führt Malinowski weiter aus, „wovon

schon zig-fache Ausführungen auf

dem Markt sind.“ Dass dies für QUAD-

RO eine Herausforderung ist, bestätigt

Ingo Malinowski, aber eine spannende,

denn „genau das ist unsere Auffassung

und Art von Werbung.“

„Es ist für uns nicht wichtig, ob ein solcher

Artikel schon hinlänglich bekannt

ist“, ergänzt Cordula Richter, „denn wir

erfahren von dem Produzenten direkt,

was er sich bei der Herstellung gedacht

hat und setzen diese besonderen Aspekte

um. So, dass dieses Produkt einen

einzigartigen Touch haben und logischerweise

damit auffallen wird.“

So einfach ist das? Ja, wenn man

Einfachheit über Begeisterungsfähigkeit,

Kreativität, Verständnis und

Bodenständigkeit definiert. Über Professionalität,

Stringenz, Verlässlichkeit

und Logik. Mit Ehrlichkeit, Integrität

und der ebenso absoluten Loyalität

zum Kunden. Die schon ihren Anfang

nimmt, wo man sich kennenlernt.

Das kann gerne auch dort sein, wo

das Produkt hergestellt wird oder wo

es wächst, denn genau da laufen die

Fäden zusammen, entsteht aus einer

Idee das Fabrikat. Und wenn das eine

Werkstatt ist oder eine Sparkasse, ein

Bauernhof oder das Büro eines Steuerberaters,

eine Maschinenfabrik oder

eine Ballettschule ... hier wie da wird

man nicht nach demselben Muster

agieren, hat grundverschiedene Professionalitäten

und ebensolche Auffassungen.

All das in der Summe der

Unterschiedlichkeiten zu erkennen –

das ist eine große Stärke von QUADRO.

Eine andere ist die der Umsetzung.

Mit jahrelangem Know-how, angereichert

von Weltoffenheit und Neugier

und mit allen modernen Mitteln

26 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Im ganzen Unternehmen wird Wiedererkennung

groß geschrieben

Quadro liefert und bestickt Lloyd Schuhe

Ingo Malinwoski – Geschäftsführer

der Quadro GmbH

Fragen und Aufgaben werden gemeinsam gelöst

Cordula Richter – Geschäftsführerin

der Quadro GmbH

des Marketings. Die bei QUADRO auch

über die üblichen Darstellungsformen

hinausgehen. Sich darum auch auf Arbeitsbekleidungen

wiederfinden oder

in großartigen Fotodokumentationen.

In spannenden Imagefilmen, anspruchsvollen

online-Auftritten oder,

oder ... Stets in einzigartiger Weise dargestellt.

Auf der Basis von individueller

Wertschätzung gegenüber dem Kunden,

dem Produkt und dem Verbraucher

gleichermaßen.

Umgesetzt mit Kreativität, die konsequent

profilbezogen ist. „Schließlich

geht man auch nicht mit Lackschuhen

in den Stall!“, sagt Ingo

Malinowski und veranschaulicht auch

mit diesem Symbol das Leitbild von

QUADRO perfekt. Laut dem unter anderem

jede Marketingmaßnahme der

Vertrauensbildung dient. Denn „wir

denken und arbeiten im Sinne unserer

Kunden.“

Mit dieser Ausrichtung bekennt sich

die 2004 gegründete Agentur in Vechta-Langförden

zu einer ganz anderen

Einstellung, als in dem Metier üblich.

Wo die Welt der Werbeprofis sich gerne

unnahbar gibt. Jeder der Strategen

sich aber als „The One & Only“ im Verstehen

von Marketing und PR sieht

und Schickimicki ebenso zum Tagesablauf

dazu gehört wie die „vegane

echte Currywurst“ im pünktlich gelieferten

Mittags-Menu.

Bei QUADRO gibt es keinen Dünkel,

weil hier Qualität den Tagesablauf

bestimmt. In jeder Form und unter jedem

Aspekt. Denn hier versteht man

sich als Mittler zwischen dem der sein

Produkt vermarkten und dem, der es

letztendlich kaufen will. Weil es haptisch

ist, ansprechend und praktisch.

Weil man es gerne gebraucht. Weil es

einen Mehrwert darstellt.

Welch ein Erfolgsrezept! Dargestellt

und in Szene gesetzt von einem

Team, das aufgrund seiner kreativen

und handwerklichen Möglichkeiten eigentlich

„Mila“ (tausend) heißen müsste,

den Namen QUADRO jedoch trägt,

weil mit vier Menschen im Februar

2004 alles anfing: Mit Cordula Richter,

der gelernten Schriftsetzerin, die für

ihre unmissverständliche Offenheit

bekannt ist und sagt, wo´s lang geht.

Bei allem, was mit Folie, Farbe und Produktion

zu tun hat. Dabei ist sie ihrer

freundlichen, aber direkten und ehrlichen

Art allen eine stets verlässliche

Der moderne und helle 120 m² große

Showroom steht jederzeit zur Verfügung

Quadro macht Qualität & Wareneingangskontrolle

Quadro macht nachhaltig & Stickerei

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

27


eportage

Auf über 3.000 Artikel kann im Musterlager

zurückgegriffen werden

Quadro macht anhaltend & Fahrzeugfolierung

Partnerin. Sei es im eigenen Betrieb

oder für die Geschäftskunden.

Das männliche Pendant dazu ist

Ingo A. Malinowski. Er hört zu, schaut

hin und verknüpft dabei in Gedanken

schon die Möglichkeiten, die sich daraus

innerhalb seines umfangreichen

und erstklassigen Netzwerk von Kunden

und Lieferanten ergeben könnten.

Meist hat er das symbolische „Ei

des Columbus“ schon nach kurzer Zeit

entdeckt und für den Kunden typisiert

– wie bei dem jüngsten Coup, der

Marken-Sneakers und hochwertige

Businessschuhe mit individuellen Firmenlogos

hervorbrachte. So nämlich

wird für jede Corporate Identity (CI) ein

Schuh draus!

Glücklicherweise behält Malinowski

diese Durchblicke nicht für sich, sondern

teilt sie mit – nicht selten auch

leidenschaftlich. In Gesprächen, bei

Beratungen, auf dem QUADRO-eigenen

Youtube Kanal und seit einer Weile

auch als Coach.

Man frage Cordula Richter und Ingo

Malinowski nach den Möglichkeiten

für eine Produktwerbung und kann sicher

sein, die beste Lösung präsentiert

zu bekommen. Die natürlich nicht auf

Anhieb bis ins Detail in Stein gemeißelt

sein muss. Schließlich arbeitet man an

einem Projekt und das setzt immer Gemeinsamkeit

voraus. Von allen Beteiligten

bitte, denn Einzigartigkeit kreiert

man nicht eingleisig.

Es war diese Flexibilität, die vor nunmehr

fast 15 Jahren zur Gründung

von QUADRO führte. Damals noch

mit Christa gr. Rebel und Josef Frye

als weitere Gesellschafter und geprägt

von dem Wunsch, die verschiedenen

werbe- und werbetechnischen Professionen

in einem Betrieb zusammenzubringen.

Denn während Cordula

Richter in Wildeshausen ihre eigene

Werbetechnik und Siebdruckerei betrieb,

war Ingo Malinowski schon in

Vechta tätig. An einer anderen Adresse,

doch bereits in der Stickerei und

Gestaltung von Werbemitteln. Man

kannte sich schon von früher, arbeitete

bereits zusammen und wusste darum,

dass die Kombination funktionieren

würde. Auf kreativer Ebene und betriebstechnisch

ebenso wie privat.

Also starteten Richter und Malinowski

mit QUADRO in Vechta-Langförden

mit damals fünf Mitarbeitern durch. Im

Hintergrund Josef Frye, in dessen altem

Haus die Agentur zunächst auch untergebracht

war. Und zwar genau da,

wo sich heute das zweieinhalbstöckige,

fast quadratische (quadro!), helle

Gebäude erhebt. In seiner schlichten

und dennoch dominanten Architektur

stellt das Bauwerk ein faszinierendes

Beispiel von Kreativität und gleichzeitiger

Einfachheit dar.

Ein Eindruck, der sich im Inneren

fortsetzt und trotz der Vielzahl der Angebote

an Werbeartikeln, an Kleidung

– funktional und im Business-look –

an Papeterie, Bildern und witzigem

Schnickschnack den Eindruck von Einheit

vermittelt. Die sich in allen Formen

darstellt, bunt ist und unterschiedlich

bis in jedes Detail. Sei es mit einer eleganten

Taschenkollektion aus recyceltem

Papier, dem man das Ursprungsmaterial

partout nicht mehr ansehen

kann. Oder so genannte Give-Aways

wie beispielsweise Thermobecher, Taschenlampen,

Feuerzeuge oder Kugelschreiber.

Wobei man gerade Werbeartikel

wie diese nur noch naserümpfend betrachtet

– bis man in der Auswahl bei

QUADRO auch hochwertige Marken

wie Rastal, Koziol, WMF, Brandt oder

Schwarzwolf vorgelegt bekommt.

„Wertschätzung“ definiert sich eben

ganz einfach über Qualität. Inklusive

aller Facetten, die diesen Begriff ausmachen.

Mit Leben füllen bei den Begegnungen

mit dem heute 21-köpfigen

QUADRO-Team, mit Kreativität bei

der Umsetzung individueller Einzigartigkeit

– von QUADRO zu einer Einheit

umgesetzt.

Wie das bei QUADRO selbst der Fall

ist. In den nächsten Ausgaben der

Stadtmagazine werden Sie alles dazu

erfahren.

Ulla Schmitz

28 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Jubiläumskonzert

5 Jahre CRACKERJACKS – Jubiläumskonzert in der Heimat!

Sie sind die CRACKERJACKS: Chris, Jessy & Henky. Die

aus dem Landkreis Cloppenburg stammenden Musiker

feiern am 01.12.2018 in der Stadthalle Cloppenburg ihren

fünften Geburtstag als Band! Nach rund 300 gespielten

Auftritten deutschlandweit lassen die drei es noch einmal

richtig krachen, bevor es in eine schöpferische Pause geht.

Ein Live-Album wird produziert und Kamerateams werden

mit dabei sein, um diesen Abend wirklich unvergesslich werden

zu lassen. „Dieser Abend bedeutet uns so viel – Schweiß,

Energie und lange Touren haben uns zu einer kleinen Familie

geformt“, sagt Chris, der die Band vor rund fünf Jahren ins

Leben gerufen hat.

Angefangen im Jahr 2013 hat Chris ein paar Solo-Auftritte

gespielt. Nur mit seiner Gitarre und dem Mikrofon bewaffnet

ging es zu Gartenpartys oder kleineren Geburtstagen.

Sehr schnell wurde ihm jedoch klar, dass alleine Musik machen

dann doch langweilig ist. Er nahm seinen alten Bandkollegen

Henky mit ins Boot. Als Begleitung auf der Cajon

war es optimal. Die Beiden spielten 2013 unter dem Namen

„Spitfire Acoustic“ in einer ganz kleinen Ecke auf dem Cityfest

in Cloppenburg. Nur einen Monat später wurden sie

im Bernay’s vorstellig und wollten in der Bar den ersten öffentlichen

Auftritt spielen. Nach dem ersten „Vorspielen“

vor dem Geschäftsführer Markus Acquistapace wurde der

erste Termin festgemacht. Zu diesem Auftritt luden Chris &

Henky ihre Freundin Jessy ein. Während des Auftrittes gab

es dann vier Minuten, die das Leben der drei, damals noch

unwissentlich, umkrempeln würden. Und das kam so: Chris

& Henky waren eifrig dabei zu spielen, Song für Song, und

dachten mittendrin doch Jessy aus dem Publikum mit auf

die Bühne zu holen. Spontan spielten die drei zusammen

„Dear Mr. President - P!nk“. Der Moment, als der Song vorbei

war, wird den dreien noch lange in Erinnerung bleiben.

Nicht zuletzt als Geburtsstunde der CRACKERJACKS.

Von da an ging´s im Dreierteam weiter, denn bald schon

trafen sich Chris, Jessy & Henky regelmäßig, um zusammen

neue Songs zu proben. „Ich werde nie vergessen, wie ich zu

den Beiden sagte: ich möchte mit euch zusammen deutschlandweit

Auftritte spielen!“, sagt Chris. Und dazu ist es dann

ja auch gekommen. Im ersten Jahr als CRACKERJACKS waren

es etwa 15 Auftritte. Im zweiten Jahr konnte man schon

die ersten 30 bis 40 Performances spielen. Und im dritten

Jahr wurden über 65 Auftritte deutschlandweit gespielt.

2016 war das bisher erfolgreichste Jahr für die drei Musiker.

Mit ihrem Album „goes…“ konnten sich die CRACKER-

JACKS im November 2016 den zweiten Platz beim 34. Deutschen

Rock & Pop Preis sichern. Und der Name der Band

wurde über den Landkreis hinaus bekannt. In 2017 gab es

dann die erste Babypause. Jessy brachte eine gesunde Tochter

zur Welt und es wurde erst einmal ruhig um die Band.

Aufhören wollten die drei aber nie, so dass nach nur vier Monaten

Babypause die ersten neuen Auftritte gespielt wurden.

Jetzt, Ende 2018, erwartet Jessy mit ihrer Familie erneut

Nachwuchs. Daher verabschieden sich die CRACKERJACKS

am 01.12.2018 zu ihrem 5-jährigen Jubiläum erneut in die

Babypause, bevor es dann in 2019 mit einem neuen Live-Album

weitergeht. Davor sehen und hören wir uns aber am

1.12.2018 in der Stadthalle Cloppenburg!

Karten gibt es an folgenden Stellen für 10,00 € zu erwerben:

Stadthalle Cloppenburg, Bernay’s, Chris Bruns Musikschule-

Website der Crackerjacks (www.crackerjacks.de), Nordwestticket

und an der Abendkasse: 13,00 €.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Jubläumskonzert

29


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Dein Rücken freut sich

Joya hat einen Schuh

geschaffen, bei dem ein

gesunder und starker

Rücken im Vordergrund

steht. Darüber hinaus

unterstützt Joya eine

gesunde Körperhaltung,

was zu einer Entlastung

des Rückens und der

Gelenke führen kann.

Der moderne Mensch bewegt

sich heute vor allem auf harten

Industrieböden wie Beton

und Asphalt und trägt oft Schuhe,

die das aktive Gehen und Stehen

einschränken. Der positive Effekt von

weichem, elastischem Untergrund auf

den Bewegungsapparat wird in vielen

Studien bewiesen. Joya hat eine

Technologie entwickelt, die sich dieses

Prinzip zu Nutze macht und gesundes,

muskulär aktives Gehen und Stehen im

Alltag ermöglicht. Das weich-federnde

Material der Joya Sohle verwandelt einen

harten und flachen Boden in einen

weich elastischen. Joya Schuhe entlasten

den Rücken, verwöhnen die Füße

und fördern gesundes Gehen.

ZERTIFIKAT DIENT ALS

ORIENTIERUNGSHILFE

Der Verein „Aktion Gesunder Rücken“

(kurz AGR) empfiehlt Joya als besonders

rückenfreundlichen Schuh. Das

AGR- Gütesiegel zeichnet Produkte

aus, welche die Prüfung einer unabhängigen

medizinischen Kommission

bestanden haben. Weil nur ergonomische

und gesunde Produkte dieses

Gütesiegel erhalten, dient es Kunden

sehr gut als Orientierungshilfe bei

der Auswahl des passenden Schuhs.

Alle der vier verschiedenen Sohlen-

technologien von Joya haben dieses

Zertifikat erhalten. Die neue Joya

Herbst-/Winter-Kollektion 2018 kombiniert

gekonnt Bequemlichkeit und

Komfort mit modischem Auftreten.

Wie immer setzt Joya auf hochwertige

Materialien und eine präzise Verarbeitung.

Egal ob Arbeit oder Freizeit; mit

den verschiedenen Halbschuh-Modellen

aus Premium-Leder macht

man immer eine gute Figur und das

einzigartige Joya Gehgefühl kommt

natürlich auch nicht zu kurz. Dank der

klassischen Farben sind diese Modelle

ganz einfach kombinierbar. Etwas

sportlicher wird es mit den immer beliebteren

Joya Sneaker-Modellen in

angesagten Farben. Dank ihrer guten

Passform sind die sportlich-schicken

Sneakers für jeden Fuß gemacht und

bringen Sie unbeschwert und stylisch

durch den goldenen Herbst. Die

Winterstiefel „Cortina PTX“ und „Iglo

PTX“ für Damen mit der flauschigen

Schafwoll-Fütterung und der wasserabweisenden

PTX-Membrane halten

die Füße auch an den kältesten Tagen

warm und trocken.

www.joyashoes.swiss

Modell „Innsbruck“

Sportlich; das Modell „Tina“.

30

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


Foto: djd/Brainstream GmbH

Leckere Rezepte und pfiffige Helfer geben dem Grillgenuss neuen Pfiff

Mehr Spaß am Wintergrillen

Leckere Rezepte und pfiffige Helfer geben dem

Grillgenuss neuen Pfiff

Wintergrillen ist "in" - dabei kann sich die kalte Jahreszeit von

ihrer leckersten Seite zeigen. Das ganze Jahr kann man neue

Rezepte ausprobieren, egal ob es um Fleischgenuss oder

vegetarische Schlemmereien geht. Weil gerade die Abwechslung das

Grillen immer wieder zum besonderen Ereignis macht, sind beispielsweise

bunt gesteckte Spieße ein großer Partyspaß. Am einfachsten ist

es, wenn Fleisch, Fisch und Gemüse in Schalen so präsentiert werden,

dass sich jeder seinen Lieblingsspieß herbeizaubern kann. Fleisch, das

im Winter ruhig kräftig marmoriert sein darf, und Fisch werden in Würfel

geschnitten, gesalzen, gepfeffert und weiter nach Belieben gewürzt.

Lecker ist für beides eine Curry-Marinade. Dazu einfach Speiseöl mit Salz

und Curry mixen und die Würfel kurz darin einlegen. Auch Paprika und

Zucchini können auf diese Weise gewürzt werden - etwa mit duftendem

Oregano. Experimentierfreudige Genießer bereiten am winterlichen

Grillabend sogar eine Gans oder ähnlich große Bratenstücke zu. Wer am

Grill einen Glühwein oder einen alkoholfreien Gewürzpunsch serviert,

sollte auch das Grillgut ein bisschen kräftiger würzen.

Ruckzuck aufgespieSSt

Mit dem "FireWire" geht das Aufspießen dann schnell über die Bühne.

Optisch ähnelt dieser biegsame Spieß einer Stricknadel, gefertigt ist

er aus einem speziellen, lebensmitteltauglichen Edelstahl, das macht

ihn langlebig und hitzebeständig. Weil er so biegsam ist, kann er auf

jedem Grill eingesetzt werden. Erhältlich ist der biegsame Spieß im

Online-Shop unter shop.brainstream.de. Wie eine Schlange nutzt er

den zur Verfügung stehenden Platz entweder in voller Länge oder zur

Schnecke aufgerollt. Auch das Marinieren ist mit dem 70 Zentimeter langen

Spieß ganz einfach, denn er lässt sich sogar in einer Schüssel oder

einem Plastikbeutel marinieren. Der spezielle Edelstahl sorgt zudem für

puren Genuss, weil er nicht auf Säuren der Marinade reagiert. Das verhindert

einen metallischen Geschmack. (djd)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Wintergrillen

31


Sanddorn

„Pflanzen Sie doch mal ein

paar Sanddornsträucher“...

… das ließ Diana Fieberg sich nicht zweimal sagen.

Diana Fieberg kennt die „Zitronen des

Nordens“ seit ihrer Kindheit

Also legte die Gartenbaumeisterin

und Leiterin des JVA-Shops

in Vechta im Jahre 2001 im Rahmen

der Maßnahme „Gartenbau und

Floristik“ in Zusammenarbeit mit

der Justizvollzugsanstalt für Frauen,

der Agentur für Arbeit und der Volkshochschule

Vechta den Grundstock für

die größte Sanddornplantage in den

alten Bundesländern an.

Alles fing mit 20 Sanddornsträuchern

an. Der damalige Leiter der Justizvollzugsarbeitsverwaltung(JVAV)

Celle

kam zu Besuch in die Justizvollzugsanstalt

für Frauen und brachte dem

damaligen Anstaltsleiter, Ullrich Krenz,

Sanddorn mit. Wohl wissend um die

Vorliebe des Kollegen für Sanddorn

kam man auf die Idee, ein paar Bäumchen

anzupflanzen. Mit diesem Anliegen

hatte er bei Diana Fieberg genau

die Richtige angesprochen, da die gebürtige

Rostockerin mit den „Zitronen

des Nordens“ groß geworden ist und

um die gesundheitlichen wie auch die

geschmacklichen Qualitäten der orangefarbenen

Beeren wusste.

“Meine Großmutter hat die Sanddornhecken

auf den Deichen immer

gemolken. Mit dicken Handschuhen

zum Schutz vor den Dornen wurde der

Saft aus den Beeren herausgedrückt“,

erinnert sie sich und weiß natürlich

noch genau, wie aus den matschigen

Beeren Sanddornsaft gemacht wurde,

und dass es jeden Morgen vor der

Schule einen Teelöffel davon gab, der

Vitamine wegen.

Vier Jahre später wurde die Maßnahme

eingestellt, weil sich ein Träger

zurückgezogen hat. Doch war dies für

Diana Fieberg kein Grund, das Projekt

zu vergessen. Im Gegenteil: sie setzte

sich an den Schreibtisch und entwickelte

das heutige Konzept zur Abnahme

und Verarbeitung der Jahresernte

bis zum fertigen Produkt. Die JVA für

Frauen hat in Zusammenarbeit mit

der JVAV diese Resozialisierungsmaßnahme

für Frauen im offenen Vollzug

genehmigt.

2006 erfolgte dann die Anpflanzung

von insgesamt 3460 Sanddornsträu-

Die Beeren werden mit den Zweigen abgeschnitten ...

... und später auf kleinere Stücke gekürzt

32 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sanddorn


Die ersten Sanddornsträucher 2001

Foto: Diana Fieberg

Foto: Diana Fieberg

Früher standen auf dem heutigen Plantagengelände Gewächshäuser

Einer der ältesten Sanddornsträucher

in der Plantage

chern. 2009 erhielt die Sanddornplantage

der JVA für Frauen dann auch

die angestrebte und verdiente Zertifizierung

für kontrolliert biologisch angebauten

Sanddorn – damit war das

Projekt zukunftssicher.

Jeweils zehn bis 15 Frauen sind an

der Sanddornernte beteiligt. Dabei

werden die ganzen Zweige mit den

Beeren abgeschnitten und anschließend

schockgefrostet. In einem Kühlcontainer

gelangen die gefrorenen

Zweige zur Weiterverarbeitung an

eine Firma in Ost-Deutschland. Dort

werden die Beeren über ein Rüttelband

schonend von den Zweigen getrennt

und später zu Gelee, Tee und

Likör weiterverarbeitet.

Der Name „Justiz-Irrtum“ macht die

Produkte unverwechselbar. „Justiz-Irrtum“

– Diana Fieberg lacht, wenn sie

erzählt wie es dazu kam, denn die Frauen

im Justizvollzug haben ihn eigentlich

geprägt. „Darauf angesprochen

warum sind sie hier, gaben etliche an,

dass sie das partout nicht wüssten, also

ein Justiz-Irrtum sind.“

Die Bio-Produkte sind sämtlich im

JVA Shop in Falkenrott erhältlich und

erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Die Sanddornserie ist das Aushängeschild

der Angebotspalette,

die auch hochwertige handgefertigte

Edelstahlgrills und viele andere JVA

Produkte enthält.

karin niemöller

Trotz des trockenen Sommers 2018

gab es eine reichhaltige Ernte

Mit einem kleinen Traktor geht es zum nächsten Ernteplatz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Sanddorn

33


Justiz Irrtum Torte

Vechtaer Justiz Irrtum – Sanddorn Torte

Dieses Rezept wurde von Theresia Steinkamp zur Verfügung gestellt.

Biskuitboden

Zutaten

• 6 Eier

• 200 g Mehl

• 1 Paket Backpulver

• 1 Paket Vanillezucker

Zubereitung für den Biskuitboden

Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Mehl

mit Backpulver mischen, vorsichtig unter die Eimasse heben.

Den Backofen auf 1600 Grad vorheizen und die Teigmasse in

einer 28er Form, 30 Min. backen.

Tortenfüllung

Zutaten

• 4 Becher Sahne

• 2 Päckchen Vanillezucker

• 3 Blatt Gelantine

• 2 Gläser Sanddorngelee

• 1 Flasche (0,2 ltr.) Sanddornlikör

• 1 Tüte geröstete Mandeln

Zubereitung der Füllung

Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, anschliessend

den Sanddorngelee unterrühren. Die Gelantine einweichen.

Den fertigen Boden zweimal durchschneiden. Den ersten

Boden in einen Tortenring legen, mit Sanddornlikör beträufeln

und mit Sahne bestreichen. Den zweiten Boden auflegen

und wie den ersten belegen. Deckel auflegen und den

Tortenring entfernen. Nun den Deckel mit Sanddorn Sahne

bestreichen. Den restlichen Sanddornlikör mit der Gelantine

etwas andicken. Den äußeren Rand der Torte mit Sahnetupfern

verzieren. In der Mitte den angedickten Sanddornlikör

verteilen. Den Rand mit den Mandeln garnieren. Mindestens

zwei Stunden kalt stellen.

Foto: Ulrich Steinkamp

Foto: Ulrich Steinkamp

Zitadelle 17

49377 Vechta

Öffnungszeiten:

Mo.–Do. 13:00 bis 16:00 Uhr

und nach telefonischer

Vereinbarung unter:

04441 9160178

Justiz Irrtum Kiste

bestehend aus:

• Handgefertigter Holzkiste

• Sanddornlikör*

• Ostfriesischem Sanddorntee

• Sanddorngelee

Justiz Irrtum

Kiste XL

24,95 €

*gem. § 9 Jugendschutzgesetz, Verkauf nur vor Ort in den Verkaufsshops „Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten“

34

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Justiz Irrtum Torte


Halloween Rezept

Cake-Pops sind Kuchenlollis am Stiel, die aus gekrümeltem Kuchen

hergestellt werden. Hierfür kann man entweder extra einen Kuchen

selber backen oder für die schnelle Variante einen fertigen Kuchen

verwenden.

Für eure Halloween-Party stellen wir eine von vielen Varianten vor:

die Cake-Pops

(spp-o)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Halloween Rezept

35


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auf ein kostenloses Beratungsgespräch bei einem

Vertragsanwalt rund um die Themen Auto, Straßenverkehr

und Reise. Dafür stehen zum einen die Juristen der

ADAC-Rechtsberatung in München persönlich oder auch

telefonisch zur Verfügung. Es besteht aber auch die Möglichkeit,

einen von mehr als 600 bundesweit praktizierenden

ADAC-Vertragsanwälten zu kontaktieren und - unabhängig

von einer Rechtsschutzversicherung - ein erstes

kostenloses Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen.

Diese Serviceleistung des ADAC ist personenbezogen und

erfolgt ausschließlich durch unabhängige und frei praktizierende

ADAC-Vertragsanwälte.

In Cloppenburg ist Rechtsanwalt Henrik Siemer bereits

seit vielen Jahren ADAC-Vertragsanwalt. Er steht jedem

ADAC-Mitglied persönlich oder telefonisch für ein erstes

Beratungsgespräch zur Verfügung. „Viele Menschen haben

eine Scheu, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden und sich

über ihre Rechte und auch Pflichten informieren zu lassen.

„Durch die kostenlose Erstberatung jedes ADAC Mitglieds

wird diese Hemmschwelle gesenkt und so kommen mehr

Menschen zu ihrem wohlverdienten Recht“, so Henrik Siemer,

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht sowie

Ehrenrichter des Anwaltsgerichts Oldenburg. Als Partner

in der angesehenen Anwalts-Kanzlei Mählmeyer & Partner

in Cloppenburg, Hagenstraße 16, kann er zusätzlich auf ein

breitgefächertes Fachwissen seiner Kolleginnen und Kollegen

zurückgreifen, die sein Engagement für die Rechte der

ADAC-Mitglieder unterstützen.

Das erste Beratungsgespräch ist in keinerlei Weise an die

Vergabe eines eventuellen Mandats gebunden. Sollte sich

das ADAC-Mitglied nach dem Beratungsgespräch für weitere

juristische Schritte entscheiden, ist es völlig frei in der

Wahl seines Rechtsanwaltes. Möchte das Mitglied, dass der

ADAC-Vertragsanwalt über diese erste Beratung hinaus für

ihn tätig wird, fallen die gesetzlich festgelegten Gebühren

an. Diese Kosten müssen entweder privat oder durch eine

eventuell vorhandene Rechtsschutzversicherung getragen

werden.

Die Namen und Anschriften der ADAC-Vertragsanwälte

sind auf der Homepage www.adac.de zu finden. Eine telefonische

Vereinbarung des Beratungstermins ist erwünscht.

36

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


eportage

Erst vergleichen

dann wechseln!

Zur ADAC Auto-

versicherung

Tipps vom ADAC, worauf es

bei der KfZ-Versicherung ankommt

Es ist wieder so weit. Zum 30. November kündigen

wieder viele Autofahrer ihre KfZ-Versicherung,

um zu einem günstigeren Anbieter

zu wechseln. Im Kampf um Kunden setzen die

Versicherer auch 2019 auf den Preis. Er ist die

Hauptmotivation für einen Wechsel. Doch bedeutet

ein guter Preis nicht automatisch auch

gute Leistungen? Die Leistungen sollten daher

ein mindestens ebenso wichtiges Entscheidungskriterium

sein. Denn auf diese kommt es

letztlich im Schadensfall an. Was also sollte eine

zuverlässige KfZ-Versicherung bieten?

Empfehlenswert ist eine Deckungssumme von

mindestens 100 Millionen Euro. Außerdem sollte

sie Kasko-Schäden auch bei grober Fahrlässigkeit

übernehmen, z. B. wenn der Versicherte,

abgelenkt von Kindern, einen Unfall verursacht

hat. Der sogenannte Rabattschutz garantiert

im Schadensfall gleichbleibende Beträge. Wie

bei vielen anderen Produkten, ist auch bei der

KfZ-Versicherung Vorsicht geboten, wenn der

Preis bemerkenswert niedrig ist. Denn oft fallen

in solchen Policen Rückstufungen schlechter

aus als marktübich. Zudem sollten Autofahrer

darauf achten, dass sie im Schadensfall eine

freie Werkstattwahl haben.

Ein sorgfältiger Vergleich der Anbieter lohnt

sich in jedem Fall. Im Zweifel sind Autofahrer

immer gut beraten, wenn sie sich für mehr

Leistungen entscheiden. Denn das erspart ihnen

im Schadensfall böse Überraschungen.

ADAC Servicestelle Cloppenburg, Thujaweg 1, 49661 Cloppenburg

adac-cloppenburg@wem.adac.de, T 04471 701 37 70, Di. bis Do. von 9.00 bis 17.30 Uhr

Das Das Stadtmagazin für für Cloppenburg & umzu & umzu | Reportage | Anzeige

37


Herbst Am haff

Herbst am Haff

Kräuterwanderungen und Hochmoortouren können Balsam für die Seele sein

Fotos: djd/Fremdenverkehrsverein Mönkebude am Stettiner Haff

Vom Frühaufsteher bis zum Nachtschwärmer: Das Stettiner

Haff im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns

zieht im Herbst jeden Naturfan in seinen Bann.

Denn der Wechsel der Jahreszeiten hat zwischen den riesigen

Wäldern, unberührten Mooren und verschwiegenen Wasserläufen

einen ganz besonderen Reiz.

Hier sind fünf Tipps für kleine Auszeiten –

von tiefenentspannt bis super spannend:

Morgens im Moor: Wo Hase und Reh sich zum Frühstück

treffen, das zeigen zertifizierte Natur- und Landschaftsführer

ihren Gästen im Hochmoor am Anklamer Stadtbruch. Los

geht’s um 7 Uhr im kleinen Fischerdorf Mönkebude. Und es

lohnt sich, schon hellwach zu sein, jetzt lassen sich nämlich

sogar Adler, Kranich und Kormoran an den verwunschenen

Wasserflächen beobachten. Die „Guten Morgen Wanderung“

dauert drei bis vier Stunden inklusive Picknick. Feste Schuhe

und Fernglas nicht vergessen. Start ist immer donnerstags,

Anmeldung zwei Tage vorher unter Tel. 039774-20323.

Kräuterwandern: Schnittlauch und Petersilie kennt jeder

– aber Bitteres Schaumkraut, Vogelmiere oder Gundermann?

Was auf herbstlichen Wiesen wächst und prima in die Küche

passt, erklärt das „Kräuterlieschen“ bei geführten Wanderungen

rund ums Haff, alle 14 Tage montags. Anmeldung und

weitere Informationen unter www.moenkebude.de.

Bilderbuch-Botanik: Der „Indian Summer“ bringt den Botanischen

Garten Christiansberg zum Leuchten. In Gold, Rot

und Bronze schimmern die Blätter und Blüten auf dem rund

30.000 Quadratmeter großen Areal um die Wette. Der Garten,

der als Hobby begann, gilt heute als einer der schönsten des

Nordens. Hier kommt man zur Ruhe – beim Spazierengehen

oder Rasten in einer der gemütlichen Sitzecken. Mehr Informationen

unter www.botanischer-garten-christiansberg.de.

Die Pommernkogge „Ucra“ wurde

originalgetreu nachgebaut.

Wenn sich die Blätter langsam färben, zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite.

38

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Herbst am Haff


Buchtipp

Kampfsterne

Spannend und lecker – Kräuterwanderungen

Sich treiben lassen: Wenn es zu kühl zum Baden ist, wird

einfach ganz entspannt geschippert. Ob auf dem Floß, im

Kanu oder im historischen Zeesenboot bleibt jedem selbst

überlassen. Ein Muss allerdings ist es, einmal an Bord der

„Ucra- Die Pommernkogge“ zu gehen, die im Stadthafen

von Ueckermünde liegt. Die Führung durch den imposanten

Nachbau lässt Geschichte lebendig werden. Mehr Informationen

unter www.ukranenland.de.

Auszeit im Stillen: Nach so viel Zeit an der frischen Luft

ist eine wohlige Wellnessauszeit genau richtig, um den Tag

ausklingen zu lassen. Abtauchen kann man beispielsweise in

einer der Salzgrotten von Ueckermünde und Mönkebude. Bei

meditativer Musik und sanftem Licht entfaltet die salzreiche

Luft ihre heilsame Wirkung. Bereits eine Stunde soll den gleichen

positiven Effekt haben wie ein zweitägiger Urlaub direkt

an der See.

(djd)

Nichts ist uns Eltern doch

wichtiger, als unseren

Kindern die besten Erinnerungen

an eine wunderbare

Kindheit mitzugeben. Und

nichts hilft unseren Kindern

mehr auf ihrem Werdegang

zum Erwachsenwerden als diese

Erinnerungen. Die angefüllt

sind mit Liebe und Lachen und

Lernen. Mit bezaubernden Ereignissen

und den weniger Guten bis hin

zu den ganz Blöden. Jenen, die man am liebsten gleich wieder

vergessen möchte, stattdessen jedoch Zeit seines Lebens

daran denken wird mit dem Unterton des „Wie konnte

ich nur so viel Schwachsinn verfassen?“

So weit so menschlich und auch gar nicht schlimm, da die

Erkenntnis dem Unsinn ja schon den Boden entzogen hat.

Doch wie schrecklich wäre es, wenn das Fehlverhalten Methode

hätte, als Rahmen für die Familie, dargestellt als Lifestyle.

Verlassen wir das Konjunktiv und erinnern uns daran, wie

falsch das angeblich richtige Leben sich anfühlen kann.

Wenn trotz aller Bildung und Aufgeklärtheit, trotz der Zugehörigkeit

zur bürgerlichen Gesellschaft und trotz des sorgsam

geplanten Lifestyles sich alle unfrei fühlen. Die Kinder,

Frauen und Männer. Gefangen in Konventionen, die in den

Nach-Achtundsechzigern eigentlich abgeschafft waren, als

Einheits-Lebensstil jedoch in den Achtzigerjahren wiederauftauchten:

„Wohnst du schon in schwedischem Design?“

„War dein Kind schon zum Intelligenztest?“ oder „Wie bitte?

Du kochst nicht nach Wolfram Siebeck?“ und „Hast du nun

ein Verhältnis mit deiner Sekretärin oder doch? Hahahaha,

mein Gutester!“

Hahahaha – und die Kinder sitzen auf den matt polierten

Treppen und sehen und hören zu. Sehen Mama zur Nachbarin

laufen und dort schon am Mittag Wein und Sekt trinken

und hören der Nachbarin zu, wenn sie ihrem Papa erzählt,

was Mama ihr anvertraut hat. Dass sich beide dabei im

Busch verstecken und betatschen gehört wohl dazu.

Der Botanische Garten Christiansberg gehört zu den schönsten

des ganzen Nordens.

Die Frage des Buches, ob es überhaupt einen Ort gibt, an

dem man größer scheitern kann als in den Erinnerungen

seiner Kinder – diese Frage beantwortet das Buch selbst. In

logischer und lakonischer Weise. Ob man darüber den Kopf

schütteln will hängt von den Erinnerungen an die eigene

Kindheit ab. Und von den Entschlüssen, die man deshalb

gefasst hat und glücklich genug war, sie umsetzen zu können.

usch

Alexa Hennig von Lange: Kampfsterne

Dumont Buchverlag

ISBN 978-3-8321-9774-2

EUR 20,00

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Buchtipp

39


Hobby

Die Kursteilnehmerinnen des Weidenflechtens am Ende eines kreativen Tages,

der sehr viel Spaß gemacht hat.

Altes Handwerk, neu erlernt

Wie man aus Weidenzweigen etwas Unverwechselbares

macht – mit den eigenen Händen natürlich und jeder

Menge Kreativität.

Zunächst erhalten alle acht Kursteilnehmerinnen

eine kurze Übersicht zu den Weidenzweigen.

Weidenflechten – Dekoration

für Haus und Garten, so heißt

der Kursus im Museumsdorf.

Treffpunkt ist vor der Stallmacherei im

Ahrens Hof und Günter Ballmann, der

passionierte Korbflechter aus Bramsche,

passt mit seiner freundlichen,

weltoffenen und bodenständigen Art

so recht in die Kulisse der historischen

Szenerie.

„Günner“, wie er sich vorstellt, verarbeitet

bereits seit 25 Jahren Weiden

zu unterschiedlichen Gegenständen

oder Kunstobjekten. Seit 17 Jahren

gibt er sein Wissen weiter und trägt so

dazu bei, dass dieses jahrhundertealte

Handwerk nicht in Vergessenheit

gerät. Dazu gehört auch, dass selbst

er sich immer wieder zu Fortbildungen

begibt, denn längst geht es nicht

mehr ausschließlich um das Flechten

von Gebrauchsgegenständen, auch

wenn diese sich gerade wieder großer

Beliebtheit erfreuen. Wie die Dekorationen

aller Art, Hauptsache aus Weidenzweigen

und eben dabei muss der

eine und andere Trick gelernt sein.

Claudia, Anja und Hilde wagen sich

an einen Weidenkorb, der für Anfänger

schon eine gewisse Herausforderung

darstellt, sagt Günner. Merle bekam

den Kurs zum Geburtstag von ihrer

Mutter Hilde geschenkt und möchte

nun eine in die Jahre gekommene

Rankhilfe durch eine Neue ersetzen.

Claudias fertiger Korb. Sie ist total begeistert

von ihrer Arbeit und der Stabilität des Korbes.

Hilde und Claudia beim individuellen Teamwork.

Zu ihrer Rankhilfe hat Merle einen Tannenbaum

geflochten. Hildes Korb vervollständigt

die Dekoration.

40 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hobby


Hobby

Anja´s Herbstdeko

Die Weidenzweige noch im Rohzustand

Uschi ist sich noch nicht sicher, was sie

diesmal, bei ihrem fünften Kursus, machen

möchte. Schlussendlich entscheidet

sie sich für eine Dekokugel (links) als

neue Erfahrung.

Christine will ebenfalls eine Rankhilfe

flechten, während Marion sich einen

urigen Haselnusszweig ausgesucht

hat, um daraus ein Kunstobjekt für ihren

Garten zu gestalten.

Claudia macht bei den Korbflechterinnen

das Rennen als Erste. Begeistert

schwärmt sie von der Stabilität ihres

Korbes, denn „damit könnte ich Steine

transportieren!“

Anja beschließt spontan, den Korb

nicht vollständig fertigzustellen: „Der

bleibt so wie er ist, für meine Herbst-

deko!“ Und auch das Zierelement von

Marion ist fertig und sieht spektakulär

aus.

Schneller als gedacht neigt sich der

Tag dem Ende, gemeinsam blicken

nun alle Kursteilnehmerinnen auf die

geschaffenen Werke.

Obwohl es für einige der erste Kurs

war und andere wiederum schon einige

Erfahrungen mit diesem Handwerk

vorweisen konnten, haben alle etwas

Einzigartiges geschaffen. Und das ist

unbezahlbar. kanie

Auch Ute gehört zu den Fortgeschrittenen

der Gruppe. Sie hat eine Astgabel

mitgebracht – zur freien Gestaltung, mit

viel Fantasie.

Marion und Christine sind Mitarbeiterinnen des Museumsdorfes und

witzigerweise auch die einzigen Cloppenbürgerin diesem Kurs.

Marion´s Zierelement ist fertig und sieht

spektakulär aus.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hobby

41


eportage

Korrekt gekleidet ins Büro

Trend beim Business-Outfit für den Mann:

Schlanke Silhouette gefragt

Um im Arbeitsleben eine gute Figur zu machen, legen immer mehr

Männer Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Das bedeutet auch, die richtige

Garderobe fürs Büro zu finden. Wer kompetent und zuverlässig

rüberkommen möchte, sollte bei Hosen und Sakkos auf eine tadellose

Passform und solide Qualität achten. Schlecht sitzende Anzüge sind

tabu. Denn Sakkos mit zu enger Rückenpartie, zu kurze Hosenbeine oder

Flecken fallen nicht nur negativ auf. Sie ruinieren eine kompetente Ausstrahlung

und lassen schlimmstenfalls Rückschlüsse auf eine schlampige

Arbeitsweise zu.

Auch

MÄNNERHAUT

will gepflegt

sein . . .

Foto: djd/ETERNA

Figurbetonte Hemden und Sakkos sorgen für einen modernen Auftritt im

Büro.

JETZT bei uns

Termin sichern.

Eigenen Stil wahren – auf die Kragenform achten

Als Orientierungshilfe für einen korrekten Auftritt im Berufsalltag kann

die Kleiderordnung des Unternehmens dienen. Allerdings besteht die

Gefahr, dass so ein Office-Outfit gleichförmig oder langweilig aussieht.

Positiv heben sich diejenigen ab, die es schaffen, trotz konservativer

Basics ihren eigenen Stil zu wahren. Basis für eine trendbewusste Business-Garderobe

ist in der Regel ein weißes oder hellblaues Hemd mit

einem figurbetonten Schnitt. Es lässt sich gut mit klassischen Kleiderstücken,

wie einem schmal geschnittenen, dunklen Anzug in Anthrazit und

Dunkelblau und Lederschuhen kombinieren.

Osterstr. 6

49661 Cloppenburg

Tel. 04471 702 505

www.dell-cosmetic.de

Um den eigenen modischen Stil zu unterstreichen, bedarf es oft nur

Kleinigkeiten. Wer bei der Wahl des Hemdes auf die richtige Kragenform

achtet, kann sein Erscheinungsbild bereits positiv beeinflussen. Derzeit

liegen kleine Kent-Kragen im Trend, wie sie auch an sogenannten Super-Slim-Hemden

zu finden sind. Männer, die figurbetonte Anzüge mit

entsprechenden Hemden kombinieren, können sicher sein, stylisch und

doch individuell zu erscheinen. Ein Hemdenberater auf www.eterna.de

gibt weitere Tipps für den perfekten Look. (djd)

42 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Watt mutt dat mutt – Winterreifen!

Eine allseits bekannte Empfehlung lautet: von A bis O – Allerheiligen bis Ostern.

Bald ist es wieder soweit, denn

kaum kommt der erste Bodenfrost,

ist ganz Cloppenburg & umzu auf den

Beinen/Rädern, um dem Auto ein paar

neue „Schuhe“ für den Winter zu gönnen

oder die alten aufziehen zu lassen.

Da gilt es jedoch zügig zu sein, denn

die Erfahrungen sagen, dass die meisten

Fahrer sich erst darum kümmern,

wenn bereits der erste Schnee da ist.

Wartezeiten in den Werkstätten sind

dann kaum zu umgehen.

Winterreifen sind ein strittiges Thema.

Nicht nur privat nein, auch von

Gesetzes wegen: Wann darf ich noch

mit Sommerreifen fahren? Wann MUSS

ich Winterreifen haben? Noch dazu

kommt das eigene Ermessen des Fahrers.

Bei manchen beginnt der Winter

beim ersten Bodenfrost, bei anderen

beim ersten Schnee. Glücklicherweise

gibt es seit dem 04.12.2010 die so genannte

„situative Winterreifenpflicht.“

Wie bitte?

„Situative Winterreifenpflicht“, das

bedeutet konkret, dass das Fahrzeug

bei entsprechenden Straßenverhältnissen

nur mit M + S (mud + snow oder

Matsch + Schnee) Reifen fahren darf,

unabhängig von der Jahreszeit. Diese

Reifen weisen besondere Eigenschaften

im Vergleich zu normalen Reifen

auf. Das Profil der Lauffläche ist größer

(mindestens 4 mm), die Zwischenräume

sind ebenfalls größer und teils mit

Stollen versehen. Diese Eigenschaften

sind besonders bei frischem oder

schmelzendem Schnee von Vorteil

und sie sind erkennbar an dem Symbol

der Schneeflocke und den drei

Bergspitzen.

Die Antwort auf die Frage „Wann

denn nun?“ gibt uns dieses Gesetz

aber nicht. Eine allseits bekannte Empfehlung

lautet: von A bis O – Allerheiligen

bis Ostern. Die Wetterlage in

unseren Breitengraden lässt eine genauere

Angabe kaum zu.

Ein Wort noch zur Qualität, denn wie

bei vielen anderen Dingen gilt auch

bei Winterreifen „günstig ist nicht

gleich gut“. Den Unterschied macht

der Kautschukanteil im Reifen, der

beim Bremsen zusammen mit dem

Profil des Reifens den Bremsweg ausmacht.

Die spezielle Gummimischung

bleibt auch bei niedrigen Temperaturen

flexibel, gleichzeitig erzeugen

zahlreiche Lamellen Angriffkanten

– womit sich die Reifen besser in

Schnee und Matsch krallen!

So klar und einleuchtend sind die

Argumente für Winterreifen – die Details

für „Ihre Besten“ kann Ihnen nur

der Fachhändler mitteilen. Denn: Die

Reifen unserer Autos entscheiden im

Notfall über unsere Gesundheit oder

gar das Leben!

usch

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

43


Anzeige

Service statt Abzocke

Beim „Auto Service Cappeln“ wird

Service tatsächlich „Groß“ geschrieben.

Melanie und Jürgen Otten

Wenn unser Auto streikt, sind wir auf schnelle und

fachkundige Hilfe angewiesen. Ohne Auto läuft in

unserer Region, das wissen wir allzu gut, nicht viel.

Was bleibt, ist die Qual der Wahl bei der Werkstattsuche. Die

Angebote von Vertragswerkstätten, freien Kfz-Werkstätten

und Werkstattketten unterscheiden sich auf den ersten Blick

durch den Preis, über das Preisleistungsverhältnis geben sie

keine Auskunft. Gute und günstige Reparaturen sowie einen

Rundum - Kundenservice versprechen alle, doch ob dieses

Versprechen immer gehalten werden kann, bleibt offen und

kann im negativen Fall zur bösen Erfahrung werden.

Komplett anders ist das beim „Auto Service Cappeln“, wo

man hält was man verspricht. Mit qualitativ hochwertiger

Arbeit und hervorragendem Service zu einem fairen Preis.

Das nötige Know-how hat sich Inhaber Jürgen Otten während

seiner Ausbildung in einer VW-Vertragswerkstatt und

den darauf folgenden Gesellenjahren angeeignet.1994

absolvierte er erfolgreich seine Meisterprüfung. Fünf Jahre

später wagte er den ersten Schritt in die Selbstständigkeit.

2015 dann war es an der Zeit für weitere Veränderungen

Jürgen Otten und seine Frau Melanie eröffneten gemeinsam

den „Auto Service Cappeln“, am noch heutigen Standort

Bokeler Str.14 in Cappeln. Gemeinsam bedeutet, dass Melanie

Otten fortan als Mitglied des Teams zuständig ist für alle

schriftlichen Belange rund um Reparaturannahmen, Autofinanzierungen

sowie das Rechnungswesen. Mit im Team seit

2015 ist auch Bernhard Menke, der Geselle und seit August

2017 Maik Ideler, der seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

nun mehr im zweiten Lehrjahr in der Werkstatt absolviert.

Hier ist man nicht nur professionell, zuverlässig und effizient,

auch werden in der kundenfreundlichen Werkstatt

alle gleichermaßen zuvorkommend und fair behandelt. Da

spielt es auch keine Rolle ob ein Führerscheinanfänger oder

ein Senior Probleme mit dem Fahrzeug hat. Ob das Gefährt

schon viele Kilometer auf dem Tacho hat oder als schnittige

Limousine des neuesten Modells einen gewissen Status seines

Halters darstellen soll.

Der „Auto Service Cappeln“ ist eine Allround-Werkstatt, wo

alle Reparaturen unabhängig vom Fahrzeugtyp ausgeführt

werden können. Dank einer speziellen Hebebühne auch an

Transportern oder Wohnmobilen. Neben den unterschiedlichen

Fahrzeugen können auch Motorräder wieder fahrtauglich

gemacht werden. Die anfallenden Reparaturen werden

Maik Ideler ist Auszubildener im zweiten Lehrjahr

Der Geselle Bernhard Menke ist seit der Eröffnung im Team

44

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


Ohne Rücksprache werden keine zusätzlichen oder gar

unnötigen Arbeiten vorgenommen.

im Vorfeld klar und ohne Fachchinesisch besprochen. Ohne

Rücksprache werden keine zusätzlichen oder gar unnötigen

Arbeiten vorgenommen. Ein böses Erwachen beim Rechnungseingang

etwa, ist also nicht zu befürchten.

Wie der Firmenname schon sagt, nimmt der Service beim

„Auto Service Cappeln“ einen weiteren besonderen Stellenwert

ein. Das umfangreiche und gut durchdachte Dienstleistungsangebot

deckt alle wichtigen Bereiche für Kunden

jeder Altersgruppe und jedes Budget ab.

Wie der kostenlose Hol- und Bringservice beispielsweise,

der besonders attraktiv ist für Senioren oder Wenigfahrer von

umzu. Das Einzugsgebiet dieses speziellen Services erstreckt

sich von Cappeln nach Bakum, Emstek sowie Cloppenburg

mit allen Ortsteilen.

Für alle die plötzlich ohne Auto da stehen und nicht wissen

wie sie zur Arbeit oder sonstwohin kommen sollen, stehen

gleich drei Leihwagen zur Verfügung. Für diese Zielgruppe

ist auch das tägliche TÜV- und AU- Angebot von Vorteil. Und

wer keinen Platz hat seine Winter- oder Sommerreifen einzulagern,

der kann das beim „Auto Service Cappeln“ erledigen

– kostenlos!

Beim „Auto Service Cappeln“können alle Reparaturen

unabhängig vom Fahrzeugtyp ausgeführt werden.

Und auch die Bereiche des An- und Verkaufs von Gebraucht-

und Jahreswagen erfreuen sich immer größerer

Resonanz, obwohl es reichlich Angebote im Internet gibt.

Allerdings bleibt der Autokauf für die meisten Menschen

eine Vertrauenssache und wer wäre da als Vertragspartner

besser geeignet als die Werkstatt des Vertrauens.

Für Cappeln und umzu werden diese Ansprüche vom „Auto

Service Cappeln“ komplett abgedeckt. Schließlich handelt es

sich hier um eine Meisterwerkstatt, in der die Möglichkeit

besteht, die vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungen

durchführen zu lassen, um die gültige Herstellergarantie

abdecken zu können. Was ein bedeutender Zugewinn in

vielerlei Hinsicht ist und das Vertrauen bis ins Detail erfüllt.

Denn wenn Service tatsächlich „Groß“ geschrieben wird,

profitieren davon alle. Das beginnt beim Beratungsgespräch

und schon das ist beim „Auto Service Cappeln“ kostenlos.

Warum also noch lange herumsuchen? Kommen Sie

nach Cappeln, informieren Sie sich vor Ort im „Auto Service

Cappeln“ und machen Sie sich ein Bild von dem gut durchdachten

und qualitativ hochwertigen Dienstleistungsangebot

des Meisterbetriebs. Einfacher kann man es sich in Sachen

Auto nicht machen.

REPARATUR

FINANZIERUNG

Reparaturen bis

4000 EUR ohne

finanziellen Engpass

zinsfrei finanzieren

Sprechen Sie uns im Vorfeld

an, wir beraten Sie gerne.

Tel: 04478 953 8733

Bokeler Straße 14

49692 Cappeln

E-Mail: info@ auto-service-cappeln.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 08:00–18:00 Uhr

Samstag: 08:00–12:00 Uhr

RABATT

Gültig bis zum 28. Februar 2019. Ausgenommen Reifen -

und Fahrzeugverkauf sowie Fremdleistungen ( TÜV, AU etc.)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

45


Gegen den Winterblues

Weltschmerz adé!

Von der Lust und Laune an trüben Tagen.

Es ist einer dieser Herbsttage. Nieselregen,

es könnte auch Nebel

sein, versperrt die Sicht nach draußen.

Trübsinn erfasst die Seele, Wohlbefinden

stellt sich trotz Kuscheldecke

nicht ein und die Endorphine scheinen

in den kahlen Geästen der Landschaft

zu hängen. Bonjour Tristesse!

Doch nein, was soll die Resignation?

Gibt es doch mindestens ein Rezept,

das eine solche feindliche Übernahme

konsequent ins Aus stellt, ein Rezept,

das in seiner Einfachheit ebenso unübertrefflich

ist, wie in seiner Wirkung:

Schokolade und Wein, von beidem so

viel man mag!

Das making of ist simpel: Man packe

die Schokolade aus, breche sie hübsch

in mundgerechte Stücke, gieße den

wohltemperierten Wein (wir empfehlen

zu dieser Causa unbedingt Rotwein)

in ein Glas und setze sich noch

einmal kurz zurück. Um sich auf das

zu freuen, was gleich kommt und um

dazu die Düfte der Schokolade mit denen

des Weins vorab zu genießen.

Da räkelt die Seele sich schon erwartungsvoll

und die Glückshormone machen

sich zum Sprung zurück bereit.

Mitten hinein ins Wohlbehagen, das

sich mit dem ersten Stück Schokolade

auf der Zunge und dem ersten Schluck

Rotwein darüber einstellt. Wenn die

Schokolade auf der Zunge schmilzt,

dabei eine Melange mit dem Charakter

des Weines eingeht und so Genuss

in einer seiner wirksamsten Formen

entsteht: Gegen Weltschmerz, für Lust,

gegen Trübsinn, für Sinnlichkeit und

für das erneute Eintreten in die Wunderwelt

des Lebens.

Auch wenn die Seele nicht gleich

wieder Samba tanzt, weil ein Walzer

viel besser zur Stimmung passt, so

sind die kleinen Endorphinchen doch

alle wieder dort angedockt, wo in den

ganz privaten Gehirnwindungen die

positiven Wahrnehmungen zu Hause

sind.

Und wenn´s beim ersten Mal nicht

gleich geklappt hat – macht doch

nichts! Denn auch hier gilt das Gleiche

wie bei allem, was mit sinnlichem Genuss

zu tun hat: Selbst (aus-) probieren,

so oft, so vielfältig und so lange

wie´s Lust & Laune macht. In jedem Fall

pro Frohsinn!

usch

Ihre

arko GmbH · Dr.-Hermann-Lindrath-Straße 28 · 23812 Wahlstedt

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Irrtümer vorbehalten. www.arko.de

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46

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gegen den Winterblues


eportage

WeihnachTSbuffet

Genießen Sie am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag

unser großes Weihnachtsbuffet in unserer Festhalle

Am 25. & 26.12.2018 um 12 Uhr.

Anmeldung unbedingt erforderlich. 27,50 € p.P.

Silvestergala

Feiern Sie mit uns in das Jahr 2019 –

Silvestergala an der Thülsfelder Talsperre.

Kommen Sie und genießen Sie unser köstliches

5 Gänge-Menü inkl. begleitender Getränke* & DJ

in unserer Festhalle. Beginn & Empfang um 18.30 Uhr

*(Aperitif / Weißwein / Rotwein / Bier / Digestif / Kaffee)

Anmeldung unbedingt erforderlich. 99,00 € p.P.

Damit Sie die ersten Tage desneuen Jahres entspannt und erholt beginnen, freuen

wir uns Ihnen verschiedene Silvester Arrangements mit Übernachtungen anbieten

zu können. Näheres dazu auch auf unserer Webseite.

„Das Haus mit dem Charme der besonderen Herzlichkeit“

Drei-Brücken-Weg 10 | 49681 Garrel / Petersfeld | An der Thülsfelder Talsperre

Tel.: +49 (0) 4495 89 0 | Fax: +49 (0) 4495 89 100 | www.hotel-heidegrund.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

47


Porträt

Dr. Franziska Zumbrägel bringt frischen Wind ins

Umweltzentrum Stapelfeld

Eine neue Generation an Dozenten

und Führungskräften wird in den

kommenden Jahren die Katholische

Akademie und auch das dazugehörige

Umweltzentrum mit jungen,

frischen Ideen prägen. Ab dem kommenden

Jahr wird die promovierte

Biochemikerin Dr. Franziska Zumbrägel

die Leitung des Umweltzentrums

übernehmen und ist bereits seit dem

1. Juli 2018 hier als Dozentin aktiv an

den Planungen und Vorbereitungen

für das kommende Jahresprogramm

beteiligt.

Bernd Kleyboldt, der das Haus seit

1992 sehr erfolgreich leitete, wird zu

Beginn des Jahres in den wohlverdienten

Ruhestand verabschiedet. Das

Umweltzentrum ist überregional als

Bildungszentrum anerkannt und hat

sich zu einem attraktiven Lernort für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

entwickelt. Jedes Jahr besuchen ca.

3.500 Schüler aus 140 Schulen im Rahmen

von außerschulischen Projekttagen

das Haus mit seinem weitläufigen

Außengelände und informieren sich

zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten

im Bereich Umweltbildung.

Lange Str. 42

49632 Essen/Oldb.

Tel. 05434 923750

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Beim Kauf von 3 Knäuel

gibt es das 4 geschenkt

Beim Kauf von 6 Knäuel

gibt es 2 Knäuel und das

Bastelbuch dazu

Foto: Rico Design

Creative Bubble Funny – Lustige Spülschwämme häkeln

Zugabe beim Kauf

von Bubbel Funny Wolle

Dr. Franziska Zumbrägel, die in

Ihorst (Landkreis Vechta) aufgewachsen

ist, studierte nach ihrem Abitur an

der Liebfrauenschule Vechta im Jahr

2007 Biochemie an der Leibniz Universität

sowie an der Medizinischen

Hochschule Hannover. Schon während

ihrer Schulzeit auf dem Gymnasium für

Mädchen begeisterte sich die zukünftige

Leiterin des Umweltzentrums für

Mathematik und Naturwissenschaft

– besonders Chemie und Biologie hatten

es ihr angetan. „Unser Lehrer auf

dem Gymnasium hat uns sehr gefordert,

aber auch unterstützt. Er betonte

immer, dass Mädchen mindestens

die gleichen Leistungen in Naturwis-

48

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


senschaften bringen können und wir uns nicht einschüchtern

lassen sollen. Das hat mich sehr geprägt und motiviert“, erinnert

sich Dr. Zumbrägel, die selbstbewusst und erfolgreich

ihren beruflichen Weg geht. Dass ihr Lehrer Recht hatte, hat

sie längst unter Beweis gestellt. Die junge Wissenschaftlerin

promovierte im Bereich der Protein-Biochemie und erforschte,

welchen Einfluss Änderungen in der dreidimensionalen Struktur

auf die Funktion der Proteine haben.

Aber neben ihrer fachlichen Kompetenz bringt die Dreißigjährige,

die nun mit ihrem Mann in Cloppenburg lebt, auch große

Erfahrung in der Wissensvermittlung sowie im Umgang mit

Kindern und Jugendlichen mit an ihren neuen Wirkungskreis.

Bereits als 13-Jährige trat sie der Gruppe der Jungpfadfinder

bei den Steinfelder Pfadfindern bei und setzte dieses Engagement

in den kommenden Jahren intensiv fort. In ihrer Freizeit

organisierte sie Pfadfinder-Veranstaltungen und leitete unter

anderem ihre eigene Rover-Gruppe mit jugendlichen Pfadfindern

im Alter von 16 bis 21 Jahren. „Wir Pfadfinder möchten

den Kindern und Jugendlichen das Leben im Einklang mit der

Natur näherbringen und sie für Umweltthemen sensibilisieren.

So haben wir in Hannover verschiedene Projekte gestartet und

eine eigene Fair-Trade-Gruppe gegründet“, so Dr. Zumbrägel,

die ihre Erfahrungen und Projekt-Ideen auch in ihre zukünftige

Arbeit als Leiterin des Umweltzentrums einbringen möchte.

„Ich hatte schon länger die Ideen mein ehrenamtliches Engagement

für die Umwelt und die Jugendarbeit mit meiner

wissenschaftlichen Arbeit zu verbinden. Ich habe aber eigentlich

nicht geglaubt, dass das möglich ist. Daher war es für mich

ein Glücksfall, dass ich diese Stellenausschreibung gesehen

habe. Das ist sozusagen meine Traumstelle“, freut sich die

sympathische Wissenschaftlerin, die vor allem Kindern und

Jugendlichen die Natur und den Umweltschutz näherbringen

möchte. Denn nur wenn die heranwachsende Generation die

Natur und die gesamte Schöpfung kennen und lieben, hat sie

auch den Wunsch, sie zu schützen und zu bewahren.

In den letzten Wochen standen vor allem die Planungen für

das neue Jahresprogramm auf dem Plan. Neben einer großen

Vielfalt von Angeboten, bei denen Kinder und Jugendliche

die Natur in ihrer ganzen Vielfalt erforschen und kennenlernen

können, sind auch Angebote zu den Themen gesunde

Ernährung, Landwirtschaft, Energie, Ökologie, fairer Handel

und vieles im Programm zu finden. Ein wichtiges Projekt ist

für Dr. Zumbrägel auch das Programm der Kirchen in Deutschland

'Zukunft einkaufen', das sie auch in Stapelfeld umsetzen

möchte. Das Ziel ist eine nachhaltige Reduktion des Energieund

Ressourcenverbrauchs in Kirchen und ihren Einrichtungen

sowie die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien

in allen Bereichen des kirchlichen Alltags.

Privat ist sie mit einem ganz persönlichen Umwelt-Projekt

beschäftigt: Sie gestaltet den ersten eigenen Garten neu und

möchte dort gerne selbst verschiedene Gemüsesorten und

Kräuter anpflanzen – denn gesünder und frischer als aus dem

eigenen Garten geht es nun mal nicht.

Sigrid Lünnemann

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

49

MICRO NEEDLING

Für dermazeutisch höchste Ansprüche

Faltenreduktion

Milderung von Dehnungsund

Schwangerschaftsstreifen

Porenverkleinerung und

Verfeinerung des Hautbildes

Hautfestigung

Milderung von Narben

verschiedenster Art

Hautverjüngung von

sonnengeschädigter Haut

Aufhellung von Pigmentstörungen

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Pen ist ein sehr erfolgreiches

Verfahren im Bereich der Anti-

Aging- und Problemhaut-

Behandlungen.

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GEsundheit

Foto: djd/CH Alpha-Forschung/RFBSIP - Fotolia

Steifigkeit und Schmerzen in den Händen treten besonders häufig bei Frauen in reiferem Alter auf.

Fingerfertig bleiben

Wenn Arthrose in den Händen viele Alltagstätigkeiten erschwert

Schmerzen, Steifigkeit und Spannungsgefühle in den Fingern

schränken den Alltag spürbar ein. Schwierigkeiten bei

einfachen Tätigkeiten wie dem Aufschrauben einer Flasche

oder dem Auswringen eines Lappens belasten die Betroffenen:

Fingerarthrose gehört zu den häufigsten Formen des

Gelenkverschleißes, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen

sind als Männer. Da die Erkrankung beträchtliche

Einschränkungen im täglichen Leben mit sich bringt, ist es

wichtig, frühzeitig etwas für den Erhalt der Fingerfertigkeit

zu tun.

Ergonomische Hilfsmittel &

gezielte Nährstoffe

Zunächst wird geraten, Über- und Fehlbelastungen möglichst

zu vermeiden. So sollte man keine schweren Tüten

oder Taschen tragen und einseitige Bewegungsabläufe wie

Stricken vermeiden. Darüber hinaus erleichtert ergonomisches

Werkzeug viele Tätigkeiten, ebenso Hilfsmittel wie

elektrische Dosenöffner, spezielles Besteck, Flaschenöffner,

Stifthalter oder Auswringhelfer. Orthopädische Daumenschienen

können bei Arbeiten mit den Händen zudem unterstützen

und entlasten. Auch empfinden viele Betroffene

Wärmeanwendungen wie Bäder, Paraffinpackungen oder

Umschläge als wohltuend. Bei akuten Beschwerden können

schmerzstillende Salben kurzfristig lindernd wirken. Um

aber etwas gegen die Ursache zu tun, ist es sinnvoll, die angegriffenen

Gelenkknorpel gezielt mit Nährstoffen zu versorgen

– Experten empfehlen die Einnahme von bioaktiven

Kollagen-Peptiden in Trinkampullen zur Anregung der

körpereigenen Kollagenproduktion. In einer neuen Studie

mit rund 600 Personen mit Arthrose, die über drei bis sechs

Monate täglich eine Trinkampulle des Prüfpräparats CH-Alpha

Plus (rezeptfrei, Apotheke) einnahmen, konnte eine

deutliche Verbesserung der Symptome herbeigeführt werden:

Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden

wie Druckschmerz und Bewegungseinschränkung

signifikant verbessert. Unter www.ch-alpha.de gibt es

mehr Informationen.

Sanfte Gymnastik für die Hände

Patienten mit Arthrose in den Händen sollten ihre Fingerfertigkeit

außerdem mit spezieller Gymnastik üben: Beispielsweise

die Fingerspitzen einer Hand der Reihe nach kurz gegen

den Daumen tippen. Oder die Hände sanft zur Faust

einrollen, wieder strecken und weit spreizen. Gut ist es auch,

die Hände in warmem Wasser zu schwenken und dabei behutsam

einen Schwamm zu kneten. Leichtes Ziehen an den

einzelnen Fingern ist ebenfalls angenehm, genauso das Rollen

der Handflächen über einen Noppenball. Einen besonderen

Wellness-Effekt hat schließlich eine entspannende

Handmassage mit Kräuteröl.

(djd)

50

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gesundheit


eportage

Willkommen in unseren Kirchen

Kirchenführer für Muslime jetzt auch in Arabisch, Farsi und Türkisch

Im vergangenen Jahr hatten Bischof

Jan Janssen und Weihbischof Wilfried

Theising einen Kirchenführer für Muslime

vorgestellt. Die 40-seitige Broschüre

sollte Muslimen in leicht verständlicher

Form die Architektur und

Einrichtung von Gotteshäusern, liturgische

Elemente und Elemente christlicher

Religion näherbringen. Schnell

stellte sich heraus, dass sie auch Christen

ansprach, die mit der Liturgie oder

der Bedeutung sakraler Gegenstände

nicht mehr so vertraut waren. Die Auflage

von 10.000 Stück ist daher fast

vergriffen. Von Anfang an war auch

eine eigene Auflage in den Sprachen

vieler Migranten geplant. Jetzt liegt sie

in Arabisch (Auflage: 3.000), Türkisch

(Auflage: 2.000) und Farsi (Auflage:

1.500) vor.

v.l. Pfarrer Olaf Grobleben, Dr. Gabriele Lachner, Weihbischof Wilfried Theising und

Oberkirchenrat Thomas Adomeit freuen sich über die Übersetzungen des Kirchenführers

für Muslime.

Foto: Ludger Heuer

Die Suche nach geeigneten Übersetzern

hatte sich für Pfarrer Olaf Grobleben,

Islambeauftragter der Ev.-Luth.

Kirche in Oldenburg, und Dr. Gabriele

Lachner, Beauftragte für den interreligiösen

Dialog im Bischöflich Münsterschen

Offizialat, als Herausforderung

erwiesen. „Wir mussten für jede

Sprachgruppe eine Person finden, die

auf sehr hohem Niveau sowohl der

deutschen als auch der jeweiligen

anderen Sprache mächtig ist. Zudem

musste sie selbst gut im Christentum

beheimatet sein, um auch Begriffe wie

Dreifaltigkeit oder Tabernakel übersetzen

zu können“, sagte Lachner.

v.l. Die deutsche Fassung (3.v.r.) mit den

Übersetzungen in (v.l.) Türkisch, Arabisch

und Farsi

Für das Arabische konnte die Übersetzerin

Jamele Yahkup aus Bad

Godesberg gewonnen werden. Die

Übersetzung in Farsi übernahm Fariba

Nikzat aus Hannover, Mitarbeiterin der

Iranerseelsorge der Ev.-luth. Landeskirche

Hannovers. Die Übersetzung

ins Türkische machte Robert K. Kaya

aus Linz. Alle Übersetzer, bestätigten

Grobleben und Lachner, hätten sich

sehr engagiert gezeigt. „Die Sache

war ihnen ein Anliegen, bis hinein in

die Zusammenarbeit mit der Grafikerin,

was ja wegen der Rechtsbindung

bei Farsi und Arabisch und damit einer

anderen Leserichtung nochmals viel

Arbeit bedeutete“, betonte Lachner.

Grobleben freute sich vor allem über

die ökumenische Zusammenarbeit für

die Broschüre. „Das ist ein Ausdruck

dafür, dass katholische und evangelische

Christen mehr verbindet als

trennt. Sie laden ihre muslimischen

Gesprächspartner/innen gemeinsam

ein zur Begegnung mit christlichen

Vorstellungen und Überzeugungen“,

sagte er.

„Die Orientierungshilfe trägt dazu

bei, Brücken zwischen Menschen

unterschiedlichen Glaubens zu bauen.

Die Übersetzungen sprechen

Menschen an, die mit der deutschen

Sprache noch nicht so vertraut sind“,

betonte Oberkirchenrat Thomas Adomeit,

Vertreter im Bischofsamt der

Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. „Den

beiden großen christlichen Kirchen ist

es wichtig, dass sich Christen und Muslime

gegenseitig wertschätzend wahrnehmen

als Grundlage eines respektvollen

Zusammenlebens zwischen

Christen und Muslimen im Oldenburger

Land.“ „Ich freue mich sehr, dass

dieser hervorragende Kirchenführer

jetzt in drei Übersetzungen vorliegt“,

bestätigte auch Weihbischof Wilfried

Theising. „Die damit verbundene Arbeit

ist bestimmt gut investiert und

wird ihn noch mehr zu einer Erfolgsgeschichte

machen. Denn wenn wir Menschen

aus anderen Kulturen unseren

Glauben und unsere Kirchen erklären

wollen, müssen wir sie dort abholen,

wo sie stehen. Und das geht am besten

in ihren eigenen Sprachen.“

Die Broschüre ist für Kirchengemeinden

und Einrichtungen der beiden

Kirchen kostenlos. Für andere

Einrichtungen und Personen erfolgt

der Versand gegen eine Schutzgebühr

von zwei Euro. Bestellungen bei

der Ev.-luth. Landeskirche unter Tel.

0441/7701-111, bischofsbuero@kirche-oldenburg.de

oder beim Bischöflich

Münsterschen Offizialat unter Tel.

04441/872-112, info@bmo-vechta.de.

Oder zum Download auf unter www.

offizialat-vechta.de erhältlich aber in

den Pfarrbüros und Kirchen.

Ludger Heuer

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

51


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Gemacht für ein Ganzes Leben –

Gehlenborg Sitzmöbel Manufaktur

Wer das Außergewöhnliche mit gewissen Etwas sucht, wird in Lindern fündig. In der

kleinen Gemeinde im Landkreis Cloppenburg entstehen Sitzmöbel der besonderen Art.

Das Familienunternehmen Gehlenborg fertigt keine Großserien und nicht X Varianten,

sondern maßgeschneiderte Produkte, die genauso sind, wie der Kunde es wünscht.

Qualitativ hochwertige Sitzmöbel,

die durch zeitlosen Schick

ebenso wie Nachhaltigkeit

überzeugen kommen aus Lindern. Genauer

gesagt aus dem Hause Gehlenborg.

Und das bereits seit mehr als 25

Jahren. Ursprünglich produzierte das

1972 von Hans Gehlenborg gegründete

und mittlerweile in zweiter Generation

geführte Familienunternehmen

zunächst Blusen, Hosen und Röcke.

Nachdem sich die Textilproduktion ab

Ende der 1980er Jahre jedoch immer

mehr in die Billiglohnländer der so genannten

Ostblockstaaten verlagerte,

galt es sich neue Märkte zu eröffnen.

Bereits bestehende Kontakte zur Möbelindustrie

schließlich ließen 1992

die Idee aufkommen, fortan Polstermöbelbezüge

für namhafte deutsche

Möbelmarken anzufertigen. Die eigenen

Mitarbeiter wurden aufwendig

umgeschult, fehlende Fachkräfte in

dieser Region wurden in den folgenden

Jahren in Osteuropa abgeworben

und haben in Lindern eine neue Heimat

gefunden.

Doch damit nicht genug. Der Sohn

des Gründers und jetzige Inhaber

Raphael Gehlenborg traf vor sieben

Jahren die strategische Entscheidung,

die hauseigene Kompetenz und Handwerkskunst

nicht nur für die Möbelindustrie

zu nutzen. Und so werden seitdem

unter dem Label „Sitzwerke“ auch

hochwertige Polstermöbel, Relaxsessel,

Stühle und Bänke nach eigenen

Standards oder nach Kundenwunsch

auf Maß gefertigt und vertrieben. „Wir

möchten unseren Kunden damit erschwingliche

Produkte in vergleichbarer

Qualität bieten, ohne dass sie vor

allem einen Markennamen bezahlen“,

so Raphael Gehlenborg. Basis jedes

Sitzwerks ist ein solider Buchenholzrahmen,

auf den das Unternehmen 15

Jahre Garantie gibt. Dieser wird zentimetergenau

auf das Maß des Kunden

gebaut. Breite der Armlehne, Höhe

der Rückenlehne, Tiefe des Sitzkissens,

Härte der Polsterung und vieles

mehr – der Kunde entwirft darauf sein

Sitzwerk selbst, einfach durch Probe-

52

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


sitzen. Als Bezug stehen die verschiedensten

Stoffe zur Auswahl – oder

eben beste Leder von bis zu 5 Millimeter

Stärke. „Damit verfügen wir über

ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Die

Industrie verwendet in der Regel Leder

mit einer Stärke zwischen einem und

1,8 mm“, ergänzt Sohn Niclas Gehlenborg.

Nicht nur die Langlebigkeit der

eigenen Sitzmöbel zeugt von der auf

Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie.

Dazu zählt auch,

dass alle, die mit dem Design und

Komfort ihrer alten Sitzmöbel unzufrieden

sind, sich aber nur ungern von

ihnen trennen möchten, können diese

bei Gehlenborg restaurieren lassen. In

der hauseigenen Polsterei werden die

Lieblingsstücke mit großem Fachwissen

neu aufgearbeitet und bezogen.

Durch dieses Aufpolstern bekommt

so manches Schätzchen ein zweites

Leben und wird im Sitzkomfort besser

als vorher.

Raphael, Ute und Niclas Gehlenborg

Großen Wert legt man bei Gehlenborg

außerdem auf das Thema

Umweltschutz. Bei der Wahl der Materialien

wird neben der Qualität vor

allem auf Herkunft sowie eine umweltschonende

Herstellung geachtet.

„Wir verwenden ausschließlich Holz

aus dem deutschen Raum und unser

Leder beziehen wir über zwei deutsche

Gerbereien, die mit dem „Blauen

Engel“ ausgezeichnet worden sind“,

erklärt Niclas Gehlenborg weiter. Und

auch beim Transport fährt der Umweltgedanke

stets mit. Die Polsterbezüge

etwa werden in Mehrweg-Kisten transportiert;

der Polsterschaum in wiederverwendbaren

Stoffsäcken. Die eigenen

Möbel liefert das Unternehmen

in selbst hergestellten Schutzbezügen

aus Stoff. „Unser Ziel ist es, weitgehend

auf Plastik zu verzichten“, sagt

Niclas Gehlenborg. Deshalb erhalten

Kunden anstelle von Plastiktüten ab

sofort ausschließlich Stofftaschen in

unterschiedlichen Farben gratis zu ihrem

Einkauf dazu.

Bequemes

Sitzen gefällig?

Bänke und Stühle nach

Wunschmaßen.

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53


Kunst

– ein künstlerisches Multitalent

Sirenen heulen auf und Feuerwehren rasen im Juni 2018

durch die Stadt. Schon von weitem sieht man dunkle

Rauchwolken über Glasgow aufsteigen. Bald wird klar,

die Glasgow School of Art, eine beliebte Sehenswürdigkeit

und ein Denkmal der modernen Architektur, ist zum zweiten

Mal durch einen Brand stark beschädigt worden.

Bereits zwei Jahre zuvor war das Gebäude, das als Meisterwerk

des schottischen Architekten, Designers und Künstlers

Charles Rennie Mackintosh gilt, schon einmal fast ein

Raub der Flammen geworden. Der Wiederaufbau des architektonischen

Wahrzeichens der Stadt hatte bereits fast 40

Millionen Euro verschlungen und die aufwendigen Restaurationsarbeiten

waren noch nicht ganz abgeschlossen. Die

Kosten für einen erneuten Wiederaufbau sind noch kaum

abzuschätzen. Das Jugendstil-Gebäude war in zwei Bauabschnitten

von 1896 bis 1910 nach den Entwürfen von Charles

Mackintosh errichtet worden und machte den Architekten

international berühmt.

Mackintosh wurde 1868 in Glasgow geboren und schon

früh zeigte sich sein künstlerisches Talent. Er begann eine

Ausbildung im angesehenen Architekturbüro Honeyman &

Keppie und besuchte zusätzlich Abendkursen an der Glasgow

School of Art. Schnell gewann er Preise für seine Entwürfe

und konnte dank eines Stipendiums sogar eine Studienreise

nach Italien unternehmen.

Glasgow, School of Art

54

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kunst


The Hill House

Gemeinsam mit seinem Freund und Architektenkollegen

Herbert MacNair lernte er die beiden Künstlerinnen Margaret

und Frances MacDonald kennen. MacNair heiratete die

jüngere Schwester Frances und Mackintosh und Margret

MacDonald wurden ein Paar, das sich künstlerisch hervorragend

ergänzte. Als "The Four" wurde die Künstler-Gruppe

für ihre bahnbrechenden Ausstellungen bald über weit über

die Grenzen Glasgows bekannt. Sie prägten den Glasgow

Style – eine besondere Form des Jugendstils.

Die erste Wohnung von Mackintosh und Margret MacDonald

wurde von den beiden vollständig nach ihren eigenen

künstlerischen Ansprüchen gestaltet. Von den Gardinen

über die Möbel bis hin zu Tischbesteck, Vorhängen und Tapeten

wurde alles von dem Künstlerpaar entworfen. Hier

verwirklichten sie ganz in Weiß, ergänzt mit einigen Farbakzenten,

ihren Traum vom ästhetischen Wohnen. Das Gebäude

mit der gesamten Innengestaltung wurde allerdings 1963

abgerissen und erst später weitestgehend originalgetreu

wiederaufgebaut. Heute ist dort die Hunterian Art Gallery

untergebracht.

Tulpenmuster von

Mackintosh

Glasgow’s House

for an Art Lover

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kunst

55


Kunst

Glasfenster

in Hill House

von Mackintosh

Sein erster großer Erfolg als Architekt erreichte er mit

dem Erweiterungsbau der School of Art in Glasgow aus

Jahr 1896, die mit ihrer Sandsteinfassade und den hohen

Sprossenfenstern noch immer als sein Meisterwerk gilt. Auf

seine ganz eigene Art kombinierter der Elemente der traditionellen

Burgenarchitektur Schottlands mit den modernen

Einflüssen des Jugendstils. Ein Schmuckstück war besonders

die mehrgeschossige Bibliothek, für die Mackintosh auch die

gesamte Inneneinrichtung entwarf. Sogar die eckigen Deckenleuchten

wurden von Mackintosh im Wolkenkratzer-Stil

selbst entworfen.

So konnte die Church at Queen’s Cross, die einzige Kirche

die Mackintosh je entworfen und gebaut hatte, vor dem

Abriss bewahrt werden. Ein weiterer Höhepunkt seines

Schaffens war der Bau des legendären "Hill House" für die

Familie des Verlegers Walter Blackie. Das Haus mit seiner harmonisch

abgestimmten Einrichtung und den speziell dafür

entworfenen Möbeln, Teppichen und Tapeten ist ein architektonisches

Gesamtkunstwerk. Jedes Detail, jede Lampe,

jedes Möbelstück und sogar die Gartengestaltung lagen in

den Händen von ihm und seiner Frau Margret.

Aber seine Erfolgszeit währte nur kurz, was zum einen an

der wirtschaftlich schweren Zeit, aber auch an Mackintoshs

Unwillen lag, sich in künstlerischen Belangen den Wünschen

seiner Auftraggeber zu beugen. Er war exzentrisch, eigenwillig

und wurde alkoholkrank. Es folgten finanziell schwere

Jahre. Mackintosh krankte an Zungenkrebs und verstarb

1928 verarmt und vergessen in London. Als seine Frau Margaret

im Januar 1933 starb, bestand ihr Nachlass aus einigen

Architekturentwürfen, Einrichtungsgegenständen und Bildern,

die für knapp 88 Pfund versteigert wurden.

Heute sind ihre Kunstwerke und Möbel längst Designklassiker

und erzielen bei Auktionen Höchstwerte.

Sigrid Lünnemann

Um die Jahrhundertwende gestaltete er auch die Innenausstattung

für einige aufsehenerregende Teesalons, für die

er seine berühmtesten Möbeldesigns entwarf. So entstand

der noch heute bei vielen Designliebhaber gefragte Argyle-Stuhl

mit hoher Rückenlehne und ovalem Kopfstück. Aber

auch der Willow Chair wurde mit seiner gebogenen Rückenlehne

und den zu einem exakten geometrischen Muster zusammengefügten

Holzstäben zu einem Designklassiker.

Noch heute sind einige seiner berühmtesten Gebäude zu

besichtigen.

Der Willow Chair

56

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kunst


Buchtipp

Jugendstil. Die Leser*innen tauchen

ein in diese faszinierende Zeit, in der

Design und Architektur entstanden,

die bis heute als Klassiker der Moderne

begeistern.

Mackintoshs Atem

Karen Grol

„Künstler wären sie, wenn sie etwas

Eigenes kreieren und nicht nur bloßes

Schmuckwerk schaffen würde …

wenn sie einem eigenen Ideal folgen

und aus einem tiefen Bedürfnis heraus

handeln würden“ – mit diesen Worten

verdeutlicht der junge Charles Rennie

Mackintosh in dem biografischen Roman

„Mackintoshs Atem“ von Karen

Grol die hohen Ansprüche, die er an

die Kunst, den Künstler und auch sich

selbst stellt.

Im Jahr 2018 jährt sich der Geburtstag

des schottischen Architekten,

Designers und Malers zum 150. Mal.

Pünktlich zu diesem Jubiläum erinnert

die Autorin Karen Grol mit einem stilvoll

gestalteten Roman, der im Verlag

„Stories & Friends“ erschienen ist, an

den lange Zeit zu Unrecht vergessenen

Künstler. Auf 443 Seiten zeichnet

sie nicht nur sein Leben und Wirken

nach, sondern lässt ganz nebenbei

eine Epoche wieder lebendig werden.

Gekonnt lässt Karen Grol zeitgenössische

Zeitungsartikel, Kritiken und

Briefe in den Text miteinfließen, ohne

dass sie als störende Elemente wirken.

Sie erhöhen vielmehr die Authentizität

der Lektüre.

Das beginnende 20. Jahrhundert ist

eine spannende, innovative Zeit. Neue

bahnbrechende Ideen greifen um

sich – Kunst und Architektur in Europa

sind geprägt von der „Arts & Craft“-Bewegung,

der „Art Nouveau“ und dem

Die Autorin nimmt die Leser mit auf

eine vielschichtige Reise durch das

Leben des schottischen Ausnahmekünstlers,

der am Ende nicht nur am

Unverständnis des gesellschaftlichen

Umfeldes, sondern auch an seinen eigenen

hohen künstlerischen Ansprüchen

scheiterte. Gerade zu versessen,

entwarf Mackintosh öffentliche Gebäude

und Privathäuser, die Aufsehen

erregten, ihn weit über die Grenzen

Schottlands berühmt machten, aber

auch vielfach Kopfschütteln bei seinen

Auftraggebern verursachten.

Karen Grol gelingt es auf subtile Art

und Weise dem Leser nicht nur den Architekten,

sondern auch den Menschen

näher zubringen. Mackintosh wuchs in

einfachen Verhältnissen und hatte Zeitlebens

mit seiner angeschlagenen Gesundheit

zu kämpfen. Bereits in jungen

Jahren wurde er erfolgreicher Architekt

in einem renommierte Glasgower Architekturbüro.

Aber Mackintosh stand

sich oft selbst im Weg, denn er war nur

schwer in der Lage Kompromisse einzugehen;

er neigte zu Wutausbrüchen,

begann zu trinken und stieß seinen

Auftraggebern immer wieder mit seiner

direkten Art vor den Kopf.

Zugleich entwarf er noch heute

bewunderte architektonische Gesamtkunstwerke

wie Queen’s Cross

Church, Glasgow School of Art, Willow

Tearooms oder Hill House. Aber sein

Erfolg währte nur kurze Zeit. Es folgten

finanziell schwierige Jahre, in denen er

kaum noch Aufträge erhielt. Auch sein

Gesundheitszustand wurde immer

schlechter; er krankte an Zungenkrebs

und starb verarmt und von der Öffentlichkeit

vergessen.

Karen Grol erinnert mit ihrem lesenswerten

Buch an einen faszinierenden

Wegbereiter der Moderne, der es wert

ist, neu entdeckt zu werden.

Sigrid Lünnemann

Karen Grol: Mackintoshs Atem. Stories

& Friends. ISBN 9783942181877. EUR

22,00

Event Highlights

25. Oktober

9te Komische Nacht

27. Oktober

New York Dinner

24. November

Non(n)sens Dinner

29. November

Dr. Anne Fleck

Vorschau 2019

02. Februar

James Bond Night

09. März

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06. April

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Buchtipp

57


Garten im Herbst

Wertvoller Stoff

Dafür ist Herbstlaub im Garten gut

Im Herbst herrscht im Garten noch einmal Hochbetrieb:

Der Rasen wird gedüngt und ein letztes Mal vor der kalten

Jahreszeit gemäht, nicht winterharte Knollen kommen zum

Überwintern aus dem Boden, Topfpflanzen in die Garage

oder den Keller, Pumpen und frostempfindliche Wasserpflanzen

werden aus dem Teich genommen und wurzelnackte

Gehölze sowie Blumenzwiebeln von Frühlingsblühern

gepflanzt. Die meisten Herbstarbeiten dienen dazu,

schon jetzt das nächste Gartenjahr vorzubereiten. Nicht

zuletzt bittet auch das herabgefallene Laub der Bäume um

Aufmerksamkeit. Schon allein, weil Haus- und Grundstücksbesitzer

dazu verpflichtet sind, Gehwege und Eingänge regelmäßig

von Laub zu befreien.

Wieso verliert der Baum seine Blätter?

Die meisten Bäume, Sträucher und Stauden haben spezielle

Mechanismen entwickelt, um sich vor Frost, Eis und

Schnee zu schützen. Aufgrund der Kälte ist flüssiges Wasser

im Winter Mangelware. Die Pflanzen- und Tierwelt geht mit

dieser Knappheit ganz unterschiedlich um. Sommergrüne

Laubpflanzen werfen beispielsweise ihre Blätter ab, denn

über ihre Oberfläche verdunstet die meiste Feuchtigkeit. So

wären sie im Winter gefährdet, zu vertrocknen, da der Nachschub

fehlt. Im Vorfeld entnehmen sie ihrem Laub aber noch

wichtige Nährstoffe und lagern diese als Reserve für den

Winter ein. So entsteht als schöner Nebeneffekt die herbstliche

Rot-, Orange- oder Gelbfärbung. Anschließend bildet

sich zwischen Blattstiel und Ast eine Korkschicht, mit der die

Versorgung der Blätter unterbunden wird: sie vertrocknen

und fallen ab. Am Boden wird das Laub nun von Mikroorganismen

zu wertvollem Humus verarbeitet, der als natürlicher

Dünger den Garten mit Nährstoffen anreichert.

Von Rasenflächen sollte das Laub entfernt werden, denn sie

brauchen Licht und Luft, damit sie gut trocknen können, sich

keine Pilze bilden und die Halme nicht gelb werden.

Laub im Garten – was tun?

Im Garten sollte man das Laub nicht einfach liegenlassen,

jedoch ist es hilfreich zu wissen, wo das Laub gut tut und

wo es doch aufgesammelt werden sollte „Es ist besser, die

Blätter vom Rasen zu entfernen", erklärt Andreas Stump

vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

e.V. (BGL), „denn dieser braucht Licht und Luft, damit er

gut trocknen kann, sich keine Pilze unter den Blättern bilden

und die Halme nicht gelb werden. An anderen Stellen

übernimmt das Laub dagegen eine wichtige Aufgabe, zum

Beispiel als Mulch für Pflanzen, deren natürlicher Standort

im Wald oder an dessen Rand liegt. Auf Beeten, unter Sträu-

Foto: BGL Foto: BGL

58

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Garten im Herbst


Garten im Herbst

chern oder rund um frostempfindliche Pflanzen ist Falllaub

ein guter Winterschutz und hält die Feuchtigkeit länger im

Boden." Laub ist jedoch nicht gleich Laub. Die Blätter von

Obstbäumen, Ahorn, Hainbuchen und Linden verrotten

zum Beispiel sehr schnell, Eichen- und Walnusslaub dagegen

benötigt relativ viel Zeit. Außerdem enthält es einen

hohen Anteil Gerbsäure, was den ph-Wert des Bodens

senkt. Manche Pflanzen mögen das gar nicht, andere blühen

dadurch erst richtig auf. Landschaftsgärtner verteilen

Eichenblätter daher unter Sträuchern, die einen Boden mit

geringem ph-Wert bevorzugen, wie Rhododendron. Weiterer

positiver Effekt: Auch Unkraut mag den hohen Säureanteil

nicht und wächst deshalb nur schwach oder gar nicht.

Foto: BGL

Frühlingstrauben

Muscari werden jetzt gepflanzt!

Bevor sommergrüne Laubpflanzen im Herbst ihre Blätter abwerfen,

entnehmen sie ihnen wichtige Nährstoffe und lagern

diese als Reserve für den Winter ein. So entsteht als schöner Nebeneffekt

die herbstliche Rot-, Orange- oder Gelbfärbung.

Tiere und Insekten freuen sich ebenfalls über die herbstlichen

Blätter. Denn im Innern eines Laubhaufens herrschen

angenehmere Temperaturen als außerhalb. Zudem bietet

er Schutz in einer Zeit, in der Rückzugsorte aufgrund kahler

Sträucher selten sind. Daher empfehlen die Experten

für Garten und Landschaft, an einer Stelle im Garten etwas

Laub anzusammeln. Ideal ist ein abgelegener, sonniger

Standort. Dort ist der Laubhaufen nicht im Weg und die

tierischen Gartenbewohner können den Winter ungestört

verbringen. Übrigens sollte man aus Rücksicht auf Insekten

auch auf Laubsauger im Garten verzichten. Die Geräte

saugen die Kleinlebewesen zusammen mit den Blättern ein

und werden für sie zur Falle. Aber auch die Nachbarn sind

dankbar, wenn die Sauger nicht zum Einsatz kommen, denn

in der Regel sind diese sehr laut.

Wohin mit dem restlichen Laub?

Abhängig von der Anzahl laubabwerfender Gehölze

kann sich im Laufe des Herbstes eine große Menge Laub ansammeln.

Wohin damit, wenn alle Beete bereits gemulcht

und frostempfindliche Pflanzen geschützt sind? Das Verbrennen

von Laub ist verboten und die grüne Tonne schnell

voll. Praktisch ist hier das Angebot der Landschaftsgärtner:

Sie sammeln die Blätter nicht nur ein und verteilen sie bei

Bedarf im Garten, sondern sie entsorgen im Anschluss das

restliche Laub auch fachgerecht. Weitere Informationen auf

www.mein-traumgarten.de.

Quelle: BGL

Foto: BGL

Sie recken im April ihre Blütentürmchen aus dem Boden

und verbreiten im Garten einen dezenten Duft: Muscari sind

eine wahre Zierde im Frühlingsbeet. Die im Volksmund auch

als Blaue Traubenhyazinthen bezeichneten Zwiebelblumen

erfreuen jedes Jahr aufs Neue und breiten sich fröhlich aus. Gepflanzt

werden ihre Zwiebeln jetzt im Herbst.

Blühender Fluss im Garten

Muscari kommen ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa,

Nordafrika und Südwestasien. Mittlerweile haben sich die

Muscari neglectum (Weinbergs-Traubenhyazinthe) und die

Muscari armeniacum (Armenische Traubenhyazinthe) aber

auch in Deutschland angesiedelt. Man findet sie in Weinbergen,

Wäldern, Wiesen und felsigen Gegenden. Schon seit

Jahrhunderten blühen sie in Parks und Gärten. Dort faszinieren

sie mit ihren unzähligen Schattierungen von Blau, einige

imponieren aber auch in einem reinen Weiß. Muscari mögen

sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigem, nicht

zu nassem Boden. Ist die Erde sehr lehmig oder fest, kann sie

mit Sand aufgelockert werden. „Die Zwiebeln kommen circa

acht Zentimeter tief in den Boden und sollten nicht zu nah

zusammen gepflanzt werden, denn sie breiten sich gerne aus

und brauchen dafür Platz. Ein Abstand von zehn Zentimetern

ist ein guter Richtwert", erklärt Blumenzwiebelexperte Carlos

van der Veek von Fluwel. „Mein Tipp: Setzen Sie die Muscari mit

anderen Frühlingsblumen zusammen. Die zweifarbige Muscari

latifolium wirkt zum Beispiel besonders gut im Zusammenspiel

mit der pinkfarbenen Tulpe ‘Negrita‘ und der Tulipa clusiana

‘Lady Jane‘. Schön ist auch die Mischung ‘Sail Away‘: Darin ergänzen

sich harmonisch die fast weiße Narzisse 'Sailboat' mit

der tiefblauen Muscari armeniacum." Möchte man den Effekt

eines blauen Bandes oder Teichs erzeugen, legt man das Augenmerk

auf eine Muscari-Sorte und pflanzt diese dicht und in

großer Stückzahl. Mit der himmelblauen 'Valerie Finnis' kann

man die Illusion einer blühenden Wolke schaffen, die 'Ocean

Magic' lässt mit ihrem sanften Übergang von Weiß zu Blau an

ein helles Meer mit zarten Wellen denken, während die royalblaue

Muscari armeniacum in Masse gepflanzt wie ein Fluss

wirkt, der sich durch den Garten schlängelt. Quelle: fluwel.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Garten im Herbst

59


Jobcenter

Chance genutzt!

Petra Gerasch startet trotz Handicap und

langer Arbeitslosigkeit beruflich wieder durch

Es gibt sie: Die Geschichten, bei denen Menschen trotz erheblichen

körperlichen Einschränkungen und langer beruflicher

Perspektivlosigkeit wieder ins Erwerbsleben zurückfinden.

Eine davon ist die von Petra Gerasch aus Lastrup. Die

48-Jährige leidet seit ihrer Geburt an einer Spastik, die sie

beim Laufen stark beeinträchtigt und den Einsatz von Gehhilfen

erfordert. Die alleinerziehende Mutter arbeitet seit

Juni 2018 als Technische Produktdesignerin Tiefbau bei der

Firma Osterhus in Molbergen.

Dabei sah es für die alleinerziehende Mutter lange nicht

gut aus, um nach vielen Jahren ohne Job, beruflich wieder

Fuß zu fassen. Nach Schule und Ausbildung zur Gestaltungstechnischen

Assistentin war sie drei Jahre beruflich tätig, bevor

sie 2002 ihre Arbeit verlor. Seit dem war sie auf Jobsuche,

lediglich unterbrochen von einer dreijährigen Erziehungszeit

und einigen vom Jobcenter geförderten Qualifizierungen.

In einem CAD-Kurs erlernte die Lastruperin die technische

Umsetzung ihres Wissens am Computer. Gelernt hatte

sie das technische Zeichnen bisher nur am Zeichenbrett.

Zum Guten wendete sich das Blatt nach einem 2 ½-wöchigen

Praktikum bei der Firma Osterhus im Rahmen einer

Maßnahme des Jobcenters Cloppenburg. „Wir suchen

Fachkräfte und waren mit Frau Gerasch im Praktikum sehr

(v. l.) Markus Jakoby (Jobcenter), Klemens Miosga, Silke Zickfeld

und Clemens Osterhus (alle Fa. Osterhus) dürfen Petra Gerasch

am neuen Arbeitsplatz über die Schulter schauen.

zufrieden“, erklärt Geschäftsführer Clemens Osterhus. Begleitet

und gefördert wurde die Einstellung von Markus Jakoby

vom Jobcenter Cloppenburg: „Das Jobcenter beteiligt

sich zwei Jahre lang an den Lohnkosten für Frau Gerasch in

Form eines Eingliederungszuschusses an den Arbeitgeber,

begründet durch das körperliche Handicap und die lange

Arbeitslosigkeit.“

Die Einstellung der neuen Kollegin erforderte auch erste

Umbaumaßnahmen im Unternehmen. Beispielsweise musste

die Stempeluhr tiefer angebracht werden und eine neue

spezielle Computermaus angeschafft werden. Geplant ist

der Einbau von automatischen Türöffnern. „Die Kosten für

behindertengerechte Umbaumaßnahmen werden in der

Regel komplett übernommen“, erläutert Arbeitsvermittler

Jakoby.

Die ersten Monate der Beschäftigung in der NIS-(Netz-Informations-System)

Abteilung stimmen alle Beteiligten

zuversichtlich. „Mir macht es richtig Spaß und ich bin froh,

endlich wieder etwas tun zu können“, sagt Petra Gerasch.

„Der Einstieg in den Job bei uns lief problemlos“, erzählt Silke

Zickfeld, NIS-Gruppenleiterin und direkte Vorgesetze von

Gerasch. Auf Hinweis von den Mitarbeitern wurde auch ein

Behindertenparkplatz eingerichtet. Derzeit arbeitet Gerasch

in Teilzeit 25 Stunden in der Woche, da der dreizehnjährige

Sohn noch betreut werden muss. „Wenn es die persönliche

Situation von Frau Gerasch zulässt, kann die Arbeitszeit

gern aufgestockt werden. Wir haben genug zu tun“, meint

Firmenchef Osterhus. Die guten Erfahrungen des Unternehmens

mit Petra Gerasch sind kein Einzelfall. „Wir beschäftigen

seit vielen Jahren schwerbehinderte Arbeitnehmer.

Derzeit sind es zehn Mitarbeiter, wovon auch drei im Handwerk

tätig sind“, erläutert Clemens Osterhus.

Bild: Jobcenter im Landkreis Cloppenburg, Frank Halbsguth

P.S. Arbeitgeber, die ebenfalls Interesse an der Einstellung

von Menschen mit Handicaps haben, können sich an

den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit

und des Jobcenters wenden oder direkt Markus Jakoby

telefonisch unter 04471-18053 264 oder per E-Mail an

Markus.Jakoby@jobcenter-ge.de kontaktieren.

60

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Jobcenter


wohlbehagen

Aus der Badewanne ein

Luxus-Spa machen

Pflegezusätze für jeden Wellness-Typ:

Von verwöhnend bis belebend

Die einen mögen es am liebsten richtig heiß mit extra viel Schaum, andere

schwören auf ein Plus an Pflege oder belebende Zusätze. Gut, dass

es für jeden Typ die passenden Badezusätze gibt. Manche sind übrigens

so verlockend, dass man sie ruhig einmal ausprobieren sollte. Diese hier

zum Beispiel:

Einfach abtauchen – die Wanne wird mit den richtigen Badezusätzen zum

Luxus-Spa.

Kleopatra lässt grüßen: Man muss nicht die ganze Wanne mit Eselsmilch

füllen, um sich wie eine Königin zu fühlen. 250 Milliliter Vollmilch

genügen. Einfach ins einlaufende Wasser geben. Wer mag, verfeinert das

Bad mit einem Teelöffel Mandelöl.

Gute-Nacht-Bad: Nach einem turbulenten Tag kommt der Kopf nicht

zur Ruhe? Dann können einige Tropfen Lavendel- oder Rosenöl im Badewasser

helfen. Ihr Duft wirkt ausgleichend und beruhigend. Außerdem

fördert das warme Wasser die Entspannung. Tipp: Anschließend nur kurz

trocken tupfen, dann mit Wollsocken oder einer Wärmflasche ins Bett -

warme Füße helfen nachweislich dabei, schneller einzuschlafen.

Erkältung ade: Zusätze mit Eukalyptusöl, Thymian und Latschenkiefer

können helfen, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist. Ein heißes Bad

kann dann die Körpertemperatur leicht ansteigen lassen und dafür sorgen,

dass das Immunsystem im Kampf gegen Viren und Bakterien angefeuert

wird. Anschließend ausruhen und schonen. Achtung: Sind Husten,

Schnupfen und Fieber bereits da, wäre ein heißes Bad zu anstrengend.

Dann lieber mit ätherischen Ölen inhalieren.

Luxus für alle Sinne: Es gibt wohl kaum jemanden, der bei Rosenduft

nicht genüsslich die Augen schließt. Die zarten Blüten verwöhnen unsere

Sinne. Schöner als fertige Zusätze sind selbst gemachte Bäder, zum

Beispiel mit aromatisiertem Meersalz. Es lässt sich aus 200 g Salz, 2 Esslöffeln

Natron und 2 Tropfen Rosenextrakt leicht anmischen. Zum Schluss

noch einen halben Teelöffel neutrales Öl, zum Beispiel Mandelöl, und

einige getrocknete Rosenblätter unterheben. Das Rosensalz in einem

Weckglas aufbewahren und vor Gebrauch gut schütteln. Pro Bad gibt

man zwei bis drei Esslöffel ins Wasser. (djd)

Foto: djd/Jentschura International/rh2010 - stock.adobe.com

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Wohlbehagen

61


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Energieverband Nordwest

Bodenständig und innovativ verfolgt unser Unternehmen

seit 2005 strategisch und kontinuierlich die Entwicklung

der Energiepreise auf dem Markt. Als Energieverband beraten

wir unsere Kunden aus Industrie, Gewerbe, Handel und

Kommunen sowie dem privaten Bereich stets zuverlässig

und persönlich.

Mit uns vom Energieverband – M.R Nordwest GmbH profitieren

Sie von einer starken Gemeinschaft aus überwiegend

mittelständischen Betrieben. Wir können Ihnen daher sehr

günstige Rahmenverträge anbieten, die sonstige Vereinbarungen

mit Handwerkskammern oder ähnlichen Einrichtungen

deutlich unterbieten.

Als Energieverband arbeiten wir für Sie

jeden Tag aufs Neue:

• unabhängig von bestimmten Energieunternehmen. So

werden uns die günstigsten Preise des Marktes angeboten,

die genau unseren Kriterien entsprechen.

• gemeinschaftlich als Verbund aus einer Vielzahl regionaler

Betriebe. Mit dieser starken Gemeinschaft werden

die günstigsten Tarife erzielt.

• verlässlich gegenüber unseren Kunden. Mithilfe eines

Vertragsüberwachungssystems werden Konditionen,

wie Preise, Kündigungsfristen sowie AGB-Änderungen,

ständig für Sie kontrolliert. So sichern wir Ihnen stets

die besten Angebote des Marktes, ohne dass Sie selbst

tätig werden müssen!

Was uns von den anderen Energieberatern unterscheidet?

Wir handeln im Interesse unserer Kunden, ohne auf die jährlichen

Abschlussprovisionen der Anbieter angewiesen zu

sein. Das bedeutet:

Objektivität

Wir haben die angebotenen, finanziellen Vorteile für unsere

Kunden stets im Blick und wechseln erst dann den jeweiligen

Lieferanten, wenn es wirklich zu Ihrem Vorteil ist. Andere

Mitbewerber müssen den Kunden jährlich wechseln,

um eine neue Provisionen zu generieren, und handeln daher

oftmals nicht mehr objektiv. Eine geringe jährliche Gebühr

für unsere Dienstleistungen ermöglicht uns, die Wechselprozesse

aus der Perspektive des Kunden zu betrachten

und objektiv zu urteilen.

Gute Rahmenverträge & wenig Bürokratie

Die Bündelung unserer Kunden gibt uns die Möglichkeit,

sehr gute Konditionen und Rahmenverträge auszuhandeln

– meist sogar mit Preissicherheit und damit verbundener

Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Alljährliche Wechsel sowie

bürokratischer Aufwand jedes Einzelnen entfallen. Eine zuverlässige

und verantwortungsbewusste Überwachung anfallender

Vertragsanpassungen sind durch uns dennoch gewährleistet.

Gute Verhandlungsmöglichkeiten & Erreichbarkeit

Durch unseren stetig wachsenden Kundenstamm (ca. 7000

Zähler) profitieren wir von besseren Verhandlungsmöglichkeiten

sowie optimalen Konditionen für Bestands- und Neukunden,

die wir an Sie weitergeben. Der konstante Zuwachs

begründet sich in dem uns entgegengebrachten Vertrauen

und der Kundenzufriedenheit. Für jeden Einzelnen sind wir

persönlich vor Ort erreichbar und stehen hilfsbereit zur Seite

– damit die Zähleranzahl weiter steigt!

Trügerische Lockangebote anderer Anbieter

auf Vergleichsportalen umgehen

Im Gegensatz zu uns als Energieverband arbeiten viele Vergleichsportale

grundsätzlich im Interesse des Energieanbieters.

Der Grund: Zum Teil werden die Portalanbieter direkt

62

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


von den Versorgern bezahlt. So erhalten die Energieversorger

eine der oberen Platzierungen im Vergleich oder erschleichen

sich diese mit falschen Versprechen, wie hohen

Bonuszahlungen. Diese werden in der Regel erst gar nicht

ausgezahlt, da Voraussetzungen wie die Toleranzgrenze eines

Minimal- oder Maximalverbrauchs nicht erfüllt wurden.

Auf den ersten Blick scheinen diese „Lockangebote“ günstig

und attraktiv. Spätestens im verflixten zweiten Jahr entpuppen

sie sich jedoch als Trug. Die Anbieter kaufen sich

im ersten Jahr den Verbraucher und müssen spätestens im

Folgejahr Geld verdienen, um den Verlust wieder einzufahren.

Dies machen die zweifelhaften Energieanbieter auf verschiedenste

Arten.

Verschleierte Preisanpassungen erkennen

Eine gängige Methode ist es, die Preisanpassung so zu gestalten,

dass diese Erhöhung als solche überhaupt nicht zu

erkennen ist. Der Kunde erhält einen Brief oder eine E-Mail

als Informationsblatt getarnt, welches nur beiläufig die Anpassung

erwähnt. Diese beläuft sich zum Teil auf bis zu 30

Prozent! Oftmals landen die Schreiben direkt im Papierkorb

oder Spam-Ordner, da sie mit Absicht einen Betreff enthalten,

der die Preisanpassung nicht thematisiert. So wird dem

Kunden die Möglichkeit genommen, rechtzeitig zu reagieren

und den Vertrag zu kündigen.

Gegen solche Vorgehensweisen hat die Verbraucherzentrale

vereinzelt bereits erfolgreich geklagt. Immer neu erscheinende

Anbieter und noch findigere Methoden erschweren

jedoch die Unterbindung. Als Energieverband helfen wir unseren

Kunden, trügerische Lockvogelangebote zu erkennen

und zu umgehen.

Persönlich vor Ort

Der Energieverband Nordwest ist aus der Region und für

die Region! In Kooperation mit dem TVC Cloppenburg unterstützt

der Energieverband die Jugendarbeit. Denn die

Zukunft der Jugend liegt uns am Herzen. Wir fördern die 1.

Herren Handball-Mannschaft sowie die 1- Damenvolleyballmannschaft

und gratulieren den Mannschaften zu den gefeierten

Siegen!

Am 15.09.2018 fand im Anschluss an das Handballspiel der

1. Herrenmannschaft gegen SG HC Bremen/Hastedt eine

Verlosung statt. Gesponsert durch den Energieverband

Nordwest gab es viele tolle Preise zu gewinnen. Unter anderem

zwei Karten für das Final Four mit einer Übernachtung

in einem ****Hotel. Darüber hinaus konnten andere

Gewinner sich über viele weitere Preise freuen. Spontan

agierte der Energieverband Nordwest auch als Trostspender.

Ein kleines Mädchen hat leider während des Spiels einen

Ball abbekommen. Der Energieverband hat zur Aufmunterung

ein Trikot an den kleinen Fan unserer TVC

Mannschaft überreicht. Dies hat unter tobendem Jubel der

Fangemeinschaft zur Aufmunterung des Mädchens beigetragen.

Was uns sehr freut.

Sponsern Sie mit! Fördern Sie die Jugendarbeit indem Sie sparen!

Nutzen Sie den günstigen RotWeiß Strom Tarif und wir bezuschussen

den TVC.

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63


Blick über den Tellerrand

Vom Korn zum Korn

Das Dampfkornbranntweinbrennereimuseum in Wildeshausen

lässt Geschichte lebendig werden

Aus der ehemaligen Dampfkornbranntweinbrennerei in

Wildeshausen wurde ein sehenswertes Museum.

Der hohe Schornstein in Wildeshausen

war für viele Jahre das

weithin sichtbare Zeichen für

die Kornbrennerei. Denn wenn im

landwirtschaftlich geprägten Nordwesten

ein Schornstein in die Höhe

ragte, hatte dies meist einen hochprozentigen

Grund: Hier wurde Korn zu

Korn gebrannt.

So war es auch in Wildeshausen. In

der Wittekindstraße ist noch heute die

ehemalige Brennerei der Familie Kolloge

zu besichtigen, in der während der

Brennzeit von Oktober bis April der

von den Bauern angelieferte Roggenschrot

zu Alkohol verarbeitet wurde.

Das Museum trägt den wohl rekordverdächtigen

Namen: „Dampfkornbranntweinbrennereimuseum“,

und

nach ein paar Gläsern des dort heute

verkauften Kräuterbitters „Schlotputzer“

ist er sicher nicht mehr ganz so

einfach auszusprechen.

In den Eichenfässern lagerte der Korn

und wurde mit per Hand in die Flaschen

gefüllt.

An diesem Tag wird eine 16-köpfige

Gruppe auf Initiative des Seniorenbeirats

Cloppenburg von Karin Holtmann-Kolloge,

der Ehefrau des heutigen

Besitzers Karsten Kolloge, und

Heinrich Voß durch das historische Gebäude

geführt. Die beiden ehrenamtlichen

Museumsführer lassen das oft

harte Arbeitsleben und die Geschichte

der Brennerei mit ihren anschaulichen

Erläuterungen und kleinen Anekdoten

wieder lebendig werden und vermitteln

so ein spannendes Stück regionaler

Geschichte.

Hier im Museum ist die Zeit stehen

geblieben. Seit der Betriebsstilllegung

im Jahr 1979 wurde hier Dank der Initiative

der Familie Kolloge nichts Wesentliches

mehr verändert und so finden

die Besucher in den historischen

Anlagen ein anschauliches und authentisches

Beispiel für Industriekultur

im ländlichen Raum.

Aber zunächst zurück zur Historie:

Im Jahr 1857 erwirbt der 30-jährige

Johann Heinrich Kolloge mit der finanziellen

Unterstützung seines Vaters

in Wildeshausen einen Gasthof samt

Brennhaus und errichtete dort eine

Dampfkornbrennerei. Auch ein Bullenstall

mit 50 Bullen gehörte bald zum

Betrieb, da die anfallende Maische gut

64

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand


Ehrenamtliche führen die Besucher durch das Museum.

Heinrich Voß die Funktionsweise des Henzedämpfers.

Die Besuchergruppe des Seniorenbeirats Cloppenburg erlebte einen

interessanten und informativen Nachmittag.

als Viehfutter genutzt werden konnte.

Im Jahr 1895 wurde das alte Brennhaus

allerdings bei einem der großen

Stadtbrände zerstört. Noch im selben

Jahr errichtete Wilhelm Kolloge, der

Sohn des Firmengründers, das noch

heute bestehende Brennereigebäude

und führte die Dampfkornbranntweinbrennerei

fort. Die Brennmeister

der nachfolgenden Generationen

waren durchaus geschäftstüchtig und

kreativ. So füllten sie Spirituosen mit

rund 200 unterschiedlichen Namen

in ihre Flaschen ab. Etiketten mit so

fantasievollen Namen wie Goldbrand,

Choleratropfen, Halber Hund, Puebla

oder Malakoff zeugen davon.

Die Führung durch die Fabrikgeschichte

beginnt unterm Dach. Der

ehemalige Kornboden wird heute als

Ausstellungsraum und für kulturelle

Veranstaltungen genutzt. In den unteren

Stockwerken sind die Arbeitsabläufe

noch heute nachzuvollziehen,

denn es sieht aus, als sei die Arbeit gerade

erst unterbrochen worden.

Die gesamte Fabrikanlage von der

Getreidemühle, den großen Gärbehältern,

dem beeindruckenden Rührwerk

über die Hefebottiche für die eigene

Hefezucht bis hin zur Abfüllanlage,

der Flaschenreinigung und der Etikettier-Maschine

sind noch vollständig

erhalten. Auch die Probierstube, in

der neue Rezepturen entwickelt und

verkostet wurden, sowie der Keller mit

den großen Eichenfässern, dem über

Jahrzehnte fest verplombten Zolllager

und nicht zu vergessen die Zoll-Uhr

zur Ermittlung der anfallenden Steuer

sind hier noch zu sehen.

Das Herzstück des Museums: die noch funktionsfähige Einkolbenfliehkraftregulator-Dampfmaschine

aus dem Jahr 1887.

Das Herzstück der Anlage ist und

war die etwa 15 PS starke, noch funktionsfähige

Einkolbenfliehkraftregulator-Dampfmaschine

aus dem Jahr

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand

65


Blick über den Tellerrand

Im Museum scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Werkzeug und Einrichtung sind noch vollständig erhalten und zeugen von der

anstrengenden und nicht immer ungefährlichen Arbeit.

1887. Sie betrieb vor allem die große

Getreidemühle. Mit beeindruckenden

circa 130 Umdrehungen pro Minute

zerkleinerte sie zwischen zwei großen

Mühlsteinen mehr als 600 Kilogramm

Feinschrot pro Stunde.

Mächtig unter Druck standen die Kessel

der Dampfkornbranntweinbrennerei.

Die Dampfmaschine wird auch

heute noch für die Gäste in Betrieb

genommen. Allerdings wird sie nicht

mehr mit Dampf, sondern mit einem

Kompressor angetrieben. Die Maschine

setzte über Transmissionen, die

durch das gesamte Gebäude führten,

den gesamten Maschinenpark des Betriebes

in Bewegung. Dazu gehörten

neben der Getreidemühle auch der

Lastenfahrstuhl, das Rührwerk sowie

der sich konisch nach unten verengende

Henzedämpfer, der über zwei Etagen

reicht.

Der Orkan Quimburga, der mit unglaublicher

Zerstörungskraft am 13.

November 1972 über das Land fegte,

zerstörte auch den 32 Meter hohen

Schornstein der Brennerei. Am Morgen

nach dem Orkan waren nur noch

16 Meter des Schornsteins stehengeblieben.

Für die Weiterführung des Betriebes

hätte der Schornstein wieder

auf seine ursprüngliche Höhe aufgemauert

werden müssen.

Daraufhin entschieden sich die

Inhaber die Destillerie zu schließen.

Stattdessen wurde der Roh-Alkohol

zugekauft und in Wildeshausen nur

noch in bewährter Form verschnitten

und gemixt. 1978, nach dem Tod des

letzten Brennmeisters Ulrich Kolloge,

wurde der Betrieb komplett eingestellt.

Sein Sohn Karsten Kolloge,

Ururenkel des Firmengründers und

Brennerei-Besitzer in der fünften Generation,

entschied sich, das historische

Gebäude mitsamt seinem Inventar

unverändert zu erhalten und dieses

beeindruckende Stück Regional- und

Stadtgeschichte für die Öffentlichkeit

zugänglich zu machen.

Auch die alte Malzquetsche steht da, als

ob sie gerade erst benutzt wurde.

Heute wird das Museum von den

ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des

Museumsvereins für die Dampfkornbranntweinbrennerei

in Wildeshausen

e. V. betrieben und ist Teil der Route

der Industriekultur im Nordwesten.

P.S. Besichtigungen sind nach vorheriger

Anmeldung möglich. www.brennerei-museum-wildeshausen.de

Sigrid Lünnemann

66

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Blick über den Tellerrand


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Ein starkes Team für Ihre Gesundheit: Zahnärztin Melissa Elma, Dr. Nicolai Böhme und neu im Team Zahnärztin Maike Ellerbrock

Feste Zähne an einem Tag –

DENTEUM macht´s möglich, für mehr Lebensqualität.

Bei DENTEUM in Emstek steht die optimale Betreuung der

Patienten im Vordergrund und so ist es dem Team um Dr.

Böhme wichtig, sich von Anfang an nach Ihren Wünschen

zu richten. Das fängt schon bei Ihrem Wunschtermin (s.u.) an

und setzt sich in der Planung des Eingriffs fort.

Planung

Mittels 3D-Röntgenaufnahmen analysieren wir Ihre individuelle

Mundsituation. Mit dem Digitalen Volumentomograph

(DVT) bestimmen wir die Höhe und Breite des

Kieferknochens. Auch stellen wir dabei fest, ob eine Implantation

überhaupt möglich ist. Während dieses Behandlungsabschritts

ist Frau Dittmann Ihre zuverlässige Ansprechpartnerin.

Anhand der Planung fertigt unser Zahntechniker eine

Bohrschablone an, mit der die künstlichen Zahnwurzeln

während des Eingriffs präzise an der vorausberechneten

Stelle eingesetzt werden.

Implantation

Am Tag der Operation kommen Sie morgens in unsere Praxis.

Während des gesamten Eingriffs sorgt unser kompetentes

Team dafür, dass Sie sich rundum wohlfühlen. Aleksandra

Michaelis begleitet Sie durch die OP und betreut Sie nach

Ihren individuellen Bedürfnissen. Nachdem wir die für Sie

geeignete Narkose einleiten, entfernen wir nicht erhaltungswürdige

Restzähne schonend. Mit einem Softlaser desinfizieren

wir die Wunden sanft, sodass sie keimfrei bleiben und

schneller heilen. Dann setzen wir die Implantate in den Kiefer

ein. Nach der OP erwachen Sie in der Regel völlig schmerzfrei

im Aufwachraum. Das Ergebnis: Ästhetischer und festsitzender

Zahnersatz, der sofort belastbar ist. In der Regel erhalten

Sie dann nach wenigen Monaten die hochwertige endgültige

Versorgung.

Nachsorge

Damit Ihre neuen Zähne lange erhalten bleiben, empfehlen

wir Ihnen im Rahmen unseres Prophylaxe-Programms

halbjährlich zur Kontrolle zu kommen und professionelle

Zahnreinigungen durchführen zu lassen. Alle zwei Jahre

kontrollieren wir anhand von Röntgenbildern den Knochenverlauf

rund um die Implantate, um den langfristigen Erfolg

zu gewährleisten.

Wunschtermin vereinbaren

Hierfür steht Ihnen unsere Praxismanagerin Sonja Oesen

und ihr Verwaltungsteam gerne zur Verfügung. Ebenso

können Sie bequem von zu Hause aus online Ihren Termin

buchen. Unter www.denteum.de wählen Sie unter verschiedenen

Auswahlmöglichkeiten Ihren persönlichen Termin aus

und erhalten die Bestätigung direkt per E-Mail oder SMS. Wir

beraten Sie ausführlich zum Behandlungskonzept und klären

alle Ihre Fragen rund um den neuen Zahnersatz. Kommen

Sie vorbei oder rufen Sie uns an unter 04473 943145-46.

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Sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne, auch im

Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober

2018 um 19.00 Uhr in den Räumen unserer Praxis.

Denteum ∙ An der Brake 2 ∙ 49685 Emstek ∙ Telefon: 0 44 73 - 94 31 45 ∙ info@denteum.de ∙ www.denteum.de

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67


eportage

Von Festlichkeiten und der Schönheit

Es gibt einige Gründe, warum wir

uns auf die Winterzeit freuen können

und da denken wir nicht nur

an gemütliche Kaminabende, an aufwändige

Schlemmereien oder mittags

schon einen Bratapfel mit Vanillesauce

essen zu können. Natürlich mit Rosinen

und Mandelsplitter drin – weil´s

draußen kalt ist, ganz einfach.

Wir denken auch nicht nur an die

Geschenke, die es zu Nikolaus und

Weihnachten geben wird, sondern an

die Festlichkeiten, die wir in den kommenden

Monaten feiern werden. An

das Weihnachtsfest natürlich und an

Silvester, aber auch an die anstehenden

Besuche von Theater, Oper und

Karnevalsbällen. Darüber hinaus haben

wir wahrscheinlich mittlerweile

sogar Karten für die Elphi (Elbphilharmonie)

ergattert.

Wie schön und wie schön, dass all das

endlich mal wieder Gründe sind sich

fein heraus zu putzen. Mit einem neuen

Abendkleid, der passenden Clutch, dem

passenden Haarschmuck oder Hut und

dem passenden Schuh-Chic dazu, denn

das Ganze gilt natürlich auch für ihn

und für den Nachwuchs im richtigen Alter

ebenso. Für die Tochter eventuell im

ersten „großen Outfit“ und der Youngster

im neuen (vielleicht auch dem ersten)

coolen Anzug.

68

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Anfassen, anziehen, ein weiteres Kleidungsstück anfassen, anprobieren

und das nächste hinterher. Eventuell jetzt schon alles nebeneinanderlegen

oder hängen, um vergleichen zu können? Die Farben,

die Stoffe, das Design, noch mal an die Haut halten und die Haarfarbe

einbeziehen oder lieber noch ein paar Kleider, Anzüge, Jacketts & Co

anprobieren? Mit Hut oder ohne, mit Haarschmuck, Schuhen und

allem, was bei ihm und ihr dazu gehört. Sich bei der Auswahl ganz

viel Zeit und sich auch beraten lassen, sich nach jedem weiteren Anprobieren

anschauen und sehen, wie schön man ist – das ist echte

Sinnlichkeit. Ein Erlebnis, das sich online in gar keinem Fall vermitteln

lässt. Im Fachgeschäft aber erlebt man sie hautnah, im Sinne des Begriffs.

Es gibt keinen Grund, sich dieser zauberhaften Erfahrung entziehen

zu wollen. Keinen, denn zu denken, dass festliche Mode teuer

sein muss – das ist ein Vorurteil. Das man am besten selbst und/oder

mit den Lieben ausräumt. Für immer.

gerade und selbstbewusst,“ sagt sie,

„weil man schön ist und so im Mittelpunkt

steht.“ Das ist auch so, wenn alle

Anwesenden bei diesem Event schön

gekleidet ist. Jede und jeder auf eine

besondere und individuelle Art.

Bei den Damen steht Weiblichkeit

im Mittelpunkt der aktuellen Ball- und

Abendmode. Fließende Stoffe und

Designs, mit transparenten Cut-Outs,

romantisch, aber auch im stets wunderbar

jungen BOHO-Stil. Zarte Farben

dominieren einerseits, lassen jedoch

auch Raum für Inspirationen mit kräftigen

Akzenten. Raffinierte Dekolletés

und Rückenausschnitte sind ebenso

en vogue wie klassische Eleganz oder

Kombinationen von jugendlichem

Übermut und Schlichtheit.

Denn die Zeiten, dass die Modediktate

gerade in diesem Genre der Ballund

Abendmode besonders streng

waren, sind vorbei. Wobei ihr Stil noch

immer ein Besonderer ist. Edel und

schmeichelnd. Victoria Beckham stellte

ihre Affinität zu Abend- und Ballmode-Designs

so in den Vordergrund,

dass sie sagte, dass jeder Mensch sich

verändert beim Tragen der feinen Kleider

und Anzüge. Weil die Stoffe der

Haut schmeicheln und die Schnitte

jeder Figur. „Da geht man automatisch

Die sich natürlich auch in kurzen

Outfits zeigen kann, denn der „Zwang

zu lang“ ist nur noch im Fall eines solchen,

ausdrücklichen Dress-Codes

angebracht. So haben das „kleine

Schwarze“ oder das Etuikleid wunderschöne

Renaissancen erfahren und

auch mit den heutigen Cocktailkleidern

ist man zu jeder stilvollen Festlichkeit

perfekt gekleidet. Besonders

die Girls, die sich einfach noch nicht

„alt genug“ für das Lange fühlen.

Wobei diese Ansicht sich schnell

zum Vorurteil erweisen kann – einmal

im Show Rooms eines der „schönen

Geschäfte“ angekommen. Wo die Welt

sich anfühlt wie in einem wunderbaren

Traum.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

69


eportage

Diesem Zauber kann auch „Mann“

sich nicht entziehen, zumal wir in einer

Zeit leben, in der Herrenmode

wie noch nie in allen nur möglichen

Designs und Sortimenten geradezu

gefeiert wird. Vorbei die Zeiten vom

irgendwie immer unförmig wirkenden

schwarzen Anzug mit dem Vatermörder

am Kragen. Heute sind Jackett

und Hose figurbetont und keineswegs

eintönig. Farben dominieren auch

hier das Bild, in Kombinationen oder

einheitlich. Bei Hemd, Weste & Co, bis

hin zu den Schuhen und Strümpfen,

zu den Gürteln, Manschettenknöpfen

und den Variationen am Kragen – offen

oder mit Binder oder im Shirt-Look

oder ganz anders: Klassisch in Frack,

Smoking oder Cut.

Schick am Mann bedeutet heute

eben nicht mehr, im Einheitslook aufzutreten

– dem Himmel sei Dank. Und

dass die Männer auch hier den Damen

nicht mehr hinterherhinken, auch das

ist eine Sache des Selbstvertrauens.

So gehört es zum gepflegten Äußeren

dazu, sich den passenden Haarschnitt

verpassen zu lassen. Und endlich auch

die Haare in Nase, Ohren und auf der

Brust entfernen zu lassen. Ob man die

Achselhaare im Winter nachwachsen

lässt ist eine Frage des eigenen Anspruches

(oder des der Partnerin) an

die Ästhetik – wobei dieses Thema wie

auch die Beinbehaarung in der Frauenwelt

schon längst zugunsten von glatter

und makelloser Haut ausdiskutiert

ist.

Apropos makellos, da jede(r) von

uns der festen Überzeugung ist, hier

einen Makel im Aussehen zu haben

oder dort und überhaupt sind Haut,

Augenbrauen, Lippenkonturen oder

der Wimpernkranz bei anderen immer

viel perfekter. Abgesehen von diesen

Aging-Malen.

Nun, da nutzt Jammern und immer

Draufgucken gar nichts. Wohl aber

der Besuch im Beauty-Studio, selbst

wenn der erste Schritt dorthinein der

70

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Anfang einer längeren Behandlung

ist. Die unreine Haut oder die ausgefranste

Augenbraue war ja auch nicht

das Werk eines Tages. Und die Falten

erst recht nicht. Also begibt man sich

am besten in die fachkundigen Hände

professioneller Kosmetiker*innen,

Friseur*innen und Beauty-Experten,

denn gerade jetzt im kommenden

Herbst und Winter ist die Zeit da, um

sich der eigenen Schönheit in Ruhe zu

widmen. Nachhaltig, denn die Feste

2019 wollen auch gefeiert werden –

wie schön!

Ulla Schmitz

Schon das Aussuchen der feinen Garderobe ist eine Art Festlichkeit,

denn umgeben von all dem Wunderschönen bleibt der Alltag außen vor.

Da wird der Besuch in den Wunderwelten der Show-Rooms zu einem Trip

für die Sinne – den man sich auf jeden Fall ausgiebig gönnen sollte. Denn

das Leben da draußen ist eintönig und „normal“ genug. Und einmal dabei,

lohnt es sich auf jeden Fall, schon an die „übernächsten“ Feste zu denken:

An die eigene Hochzeit möglicherweise oder an die anstehenden Hochzeiten

im Familien- und Freundeskreis, an die Kinderkommunion und die

Konfirmation und auch schon an den Abi- oder den Abtanzball. Denn das

heute bezauberndste und schickste Outfit wird selbst im nächsten Jahr

noch das persönliche Non-Plus-Ultra sein, schließlich sind die neuen Styles

auch schon eingetroffen.

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN

IN DER HAND ...

Edel Leut - das Studio für Schönheit | MühlenstraSSe 10 | 49661 Cloppenburg

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

71


Service

Gemütlichkeit und Wohlbefinden im Hier und Jetzt

Zu einem guten und positiven Lebensgefühl können auch moderne Holzfeuerstätten

wie Kamine und Kaminöfen beitragen

Foto: djd/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod

In Skandinavien nennt man das besondere

Lebensgefühl „Hygge“, bei

uns ist es muggelig, wohltuend und

ganz und gar positiv. Dabei geht es

um ein Kuschel-Feeling und um gemeinsam

verbrachte, entspannte Zeit

mit der Familie, mit Freunden und

Bekannten in gemütlicher Atmosphäre,

mit Geborgenheit, Wärme und mit

Kerzenlicht, wann immer man mag.

Als Gegenstück zur Beschleunigung

und Digitalisierung des Lebens setzt

man dabei auf Achtsamkeit und auf

die einfachen Dinge, die glücklich machen

können. Dazu gehört unter anderem

auch das Aufwärmen vor dem

prasselnden Kaminfeuer. Wer sich also

einen Kachelofen, einen Heizkamin

oder Kaminofen anschafft, der holt

sich dazu auch das muggelige Lebensgefühl

ins Haus.

Wohltuend heizen mit

Kachelofen, Heizkamin

und Kaminofen

Mit einer modernen Holzfeuerstätte

kann man Wärme und Gemütlichkeit

fest im Mittelpunkt des Wohnraums

verankern. Es erzeugt ein besonderes

Glücksgefühl, am eigenen Kachelofen

zu sitzen, ins flackernde, knisternde

Feuer zu blicken, die Lichtstimmung

auf sich wirken zu lassen und die kuschelige

Wärmestrahlung auf dem

Körper zu spüren. Entspannung und

Zufriedenheit machen sich schnell

breit, man vergisst die Ansprüche der

schnelllebigen Zeit und kann die Momente

des Alleinseins oder der Gemeinsamkeit

genießen. Dabei werden

alle menschlichen Sinne angesprochen.

Vom ersten Anfeuern bis zum

gemütlichen Sitzen auf der Ofenbank

aus hochwertiger Ofenkeramik: mit

einem Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen

kommen neben faszinierender

Lagerfeuerromantik auch Geborgenheit

und positive Lebensenergie

ins Haus.

Individuelles Design und

Umweltfreundlichkeit vom

Fachmann

Moderne Holzfeuerstätten wie Kachelöfen,

Heizkamine und Kaminöfen

verbinden individuelles Ofendesign

mit hocheffizienter CO2-neutraler

Feuerungstechnik nach neuesten Umweltvorschriften

und können mit

konventionellen und regenerativen

Wärmeerzeugern vernetzt werden.

Sie lassen sich in Design und Technik

individuell auf die räumlichen

Gegebenheiten, den Wärmebedarf

und die Bedürfnisse der Nutzer abstimmen.

Bei der Anschaffung sollte

man die Beratung eines Ofen- und

Luftheizungsbauers nutzen, der auch

die fachmännische Planung, Ausführung,

Installation und den Service

übernimmt. Und das können nur die

Profis – schließlich will man den neuen

Lebensstil bis ins Detail genießen

können.

(djd)

72

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eportage

Schlafkomfort – Nacht für Nacht

Exklusive Boxspringbetten bei Betten Schlömer

Boxspringbetten sind exklusiv

und komfortabel zugleich. Ob

für Matratze und Box eine Bonell-

oder Taschenfederung in Frage

kommt, wie viele Federn verbaut

sein sollen, welchen Härtegrad die

Matratzen haben und aus welchen

Materialien der Topper gearbeitet

sein soll, entscheidet sich letztendlich

erst im Fachgeschäft. Vermeiden

Sie also besser „Blindkäufe“ aus dem

Internet und nehmen Sie sich beim

Fachhändler genügend Zeit zum

„Probeliegen“, bevor Sie sich für ein

Boxspringbett entscheiden. Schauen

Sie bei einem Boxspring-Spezialisten

vorbei, wie z. B. bei Betten

Schlömer in Lastrup. Die Schlafexperten

nehmen sich für eine Fachberatung

außergewöhnlich viel Zeit

und achten nicht nur auf körperliche

Faktoren, sondern auch auf gesundheitliche

Probleme (Schulter-, Rücken-,

und Nackenschmerzen).

Familie Schlömer freut sich auf Ihren

Besuch!

Immer eine gute Nacht

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73


Begräbnisbräuche

Begräbnisbräuche in unserer Region –

die Grabkeller in der Wesermarsch

Friedhöfe und ihre Grabstellen sind Orte der Trauer und der Besinnung.

Sie waren – oder vielleicht sind sie es noch immer – aber auch ein Ort

der gesellschaftlichen Repräsentation und Selbstdarstellung.

Friedhöfe und ihre Grabstellen sind Orte der Trauer und

der Besinnung. Sie waren – oder vielleicht sind sie es

noch immer – aber auch ein Ort der gesellschaftlichen

Repräsentation und Selbstdarstellung.

So entwickelte sich in den wohlhabenden Gebieten der

Wesermarsch eine ganz eigene Friedhofskultur. Auf alten

historischen Friedhöfen stoßen Besucher noch heute auf

Grabkeller mit beindruckenden Steinplatten, die sich seit

Jahrhunderten im Besitz ortsansässiger Familien befinden.

So ist die circa 900 Jahre alte evangelisch-lutherische

St.-Hippolyt-Kirche in Nordenham-Blexen nahe der Wesermündung

umgeben von einem alten Wurtenfriedhof mit

noch zahlreichen erhaltenen und für die Marschregion so

charakteristischen Grabkellern.

Eine Wurt oder Warft ist ein von Menschenhand aufgeschütteter

Siedlungshügel, der in früheren Jahrhunderten

Wurtenfriedhof mit charakteristischen Grabkellern

den Bewohner und dem Vieh Schutz vor Sturmfluten und

Hochwasser bot. Auf den Wurt-Friedhöfen war unter diesen

Umständen der Platz knapp bemessen, so dass in diesen Gräbern

mehrere Generationen bestattet wurden.

Die gemauerten Grabkeller wurden entweder in die Erde

eingelassen oder wurden erhöht gebaut. Sie bestanden aus

einem gemauerten Raum, der mehrere Grabplätze enthielt.

Nach dem Tod eines Familienmitgliedes wurde das Grab

geöffnet und im Grabkeller wurde Platz für den neuen Sarg

geschaffen.

Ein weiterer Vorteil der massiv gemauerten Grabkeller mit

ihren schweren Steinplatten als Abdeckung war sicher auch,

dass bei einer Flut – wie beispielsweise der großen Weihnachtsflut

vom 24. auf den 25. Dezember 1717 mit Tausenden

von Toten – die Gräber mitsamt der Verstorbenen nicht

weggespült werden konnten.

Die Bauern der Marschregion waren von den verheerenden

Folgen des Dreißigjährigen Krieges, der ganze Landstriche

verwüstet und menschenleer zurückgelassen hatte, weitestgehend

verschont geblieben. Stattdessen waren die Marschbauern

durch Milchwirtschaft und Viehhandel reich geworden,

und so entwickelte sich bereits in der frühen Neuzeit

eine unabhängige und selbstbewusste bäuerliche Schicht,

die ihren Reichtum und gerne auch nach außen darstellte.

Die Bauern trieben regen Handel und belieferten die umliegenden

Regionen mit Milch, Milchprodukten, Fleisch und

Vieh. Die Handelsverbindungen reichten bis nach England,

wo aufgrund der beginnenden Industrialisierung und Ver-

Ihr Blumenfachgeschäft

• kreative und außergewöhnliche Floristik zu jedem Anlass

• Friedhofsgärtnerei

• Saisonpflanzen aus eigener Gärtnerei

• Grabpflege und -gestaltung

• Vorsorge für Dauergrabpflege

• Mustergräber in unserer Ausstellung

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 08.00–18.00 Uhr

Samstag: 08.00–14.00 Uhr

Sonntag: 10.00–12.00 Uhr

Hermes Blumenfachgeschäft und Friedhofsgärtnerei

Kirchhofstr. 47 (am St. Andreas Friedhof)

49661 Cloppenburg • Tel: 0 44 71 22 19

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www.hermes-grabpflege.de

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Begräbnisbräuche


Gegen alle Regeln

Ein schonungsloses Selbstporträt,

eine Autobiografie,

die unter die Haut geht.

Friedhof in Blexen/Nordenham

städterung die Nachfrage nach Lebensmitteln stieg. Noch

heute erinnert der Wander- und Radwanderweg „Nordenhamer

Ochsenpfad“ quer durch die Stadt Nordenham, an die

Zeit, als im großen Stil Ochsen von den saftigen Weiden der

Wesermarsch nach England verschifft wurden.

Ihren wachsenden Wohlstand zeigten die Bauernfamilien

gerne mit ihren prunkvoll ausgestatteten Häusern, ihren

wertvollen Kleidern und importierten Luxusgegenständen

wie kostbare Möbel und Geschirr, die dank der Schifffahrt

auch aus entlegeneren Regionen importiert wurden.

Aber nicht nur das Wohnhaus sollte ihren Reichtum demonstrieren,

sondern auch die letzte Ruhestätte. Als repräsentabler

Ausdruck ihres gesellschaftlichen Status für die

Zeitgenossen und die kommenden Generationen. Stand

früher nur dem Adel und dem Klerus eine Grabstätte innerhalb

der Kirche zu, die mit großen Grabplatten aus Stein

verschlossen wurden, wünschten sich die selbstbewussten

Marschbauern ähnliche Grabstätten und errichteten daher

außerhalb der Kirchen Grabkeller, die mit oft aufwändig verzierten

Grabplatten verschlossen wurden.

Sie gaben Zeugnis vom Leben und Wohlstand der jeweiligen

Bauernfamilie und spiegelten auf eindrucksvolle Weise

auch die dörfliche Hierarchie wider. Die wuchtigen und teuren

Grabsteine wurden aus dem Oberweserraum importiert

und von Steinmetzen in Bremen bearbeitet. Diesen Luxus

konnten sich nur die reichen Bauernfamilien leisten. Die

Grabkeller gehörten zum Hof der jeweiligen Bauernfamilie,

wurden gemeinsam mit dem Hof vererbt und sind heute anschauliche

Beispiele einer fast vergessenen Friedhofskultur.

sigrid lünnemann

Ariel Levy macht sich ihre eigenen

Regeln. Sie führt ein aufregendes

Leben als Journalistin bei dem Kulturmagazin

„New Yorker“. Glücklich

verheiratet mit ihrer großen Liebe Lucy,

führt sie ein aufregendes Doppelleben, da sie eine eine Affäre

mit einer Exfreundin hat. Die sich, pikanterweise, einer Geschlechtsumwandlung

unterzogen hat und nunmehr Mann ist.

So weit so aufregend und für Ariel das wahre Leben, doch als

das Ticken ihrer biologischen Uhr nicht mehr zu überhören ist, will

sie eine Familie gründen. Auch dies gelingt mithilfe eines reichen

Freundes mühelos und Ariel wird mit 38 Jahren schwanger. Eine

moderne selbstbestimmte Frau die sich nimmt, was sie will. Alles

ist möglich, so scheint es. Doch der Schein trügt. Ariels perfektes

Leben gerät aus den Fugen.

Im fünften Monat schwanger reist sie in die Mongolei. Es gibt

Komplikationen bei der Schwangerschaft, so dass sie in Ulan-Bator

in ihrem Hotelzimmer ihren Sohn viel zu früh zur Welt bringen

muss. Und selber fast bei der Geburt verblutet. In den wenigen Minuten

jedoch, die sie gemeinsam mit ihrem Sohn verbringen darf,

fühlt sie sich zutiefst mit ihm verbunden. Als er stirbt, ist taub vor

Trauer.

Derart traumatisiert fliegt sie nach wenigen Tagen zurück nach

Hause. Hier trifft sie die bittere Erkenntnis, dass nichts mehr so

sein wird, wie es war. Ihr selbst definiertes perfektes Leben liegt in

Trümmern. Ihre Ehe mit Lucy ist zerbrochen, nicht zuletzt weil jene

dem Alkoholismus verfallen ist. Zudem muss ein riesiger Schuldenberg

abgetragen werden und Ariel droht, das Haus zu verlieren.

Unbedingt will sie ihren Sohn zurück, den ihr aber niemand

wiedergeben kann.

Was bleibt, ist ihre Liebe zur Sprache, sie verarbeitet ihren

Schmerz, die tiefe Trauer und ihren Verlust in diesem fesselnden

Buch. Sie erzählt, radikal und zutiefst emotional jedoch ohne jemanden

anzuklagen. Ihre Geschichte berührt zutiefst und erinnert

daran, dass unser Handeln Konsequenzen hat, die wir nicht

immer vorhersehen und die unsere Lieben verletzen können.

Ariel Levy hat ihre Lebenslektion gelernt und sie mit der Welt geteilt.

Dafür verdient sie tiefen Respekt.

In einem Interview mit der F. A.Z., in dem man sie fragt, ob ihr

die Privatsphäre egal sei, antwortet sie: „Ja, ganz offensichtlich.

Es ist mir einfach egal. Ich glaube nicht, dass es moralisch besser

oder schlechter ist, ein privater Mensch zu sein. Ich erzähle nur die

Wahrheit.“

So nachhaltig fesselnd kann nur die Wahrheit sein.

kanie

Aufwändig verzierte Grabplatten

Ariel Levy: Gegen alle Regeln - Eine Geschichte von Liebe und

Verlust. Knaur Verlag. ISBN 978-3-426-21430-5. EUR 19,99

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75


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S.-S.B. Systemtechnik

Automatisierungstechnik für mehr Qualität und Sicherheit

S.-S.B. Systemtechnik GmbH & Co. KG ist ein starker Partner

für innovative technische Lösungen. Das Unternehmen

mit Sitz am Industriezubringer in Cloppenburg ist ein kompetenter

Komplettanbieter rund um Elektrotechnik, Schaltanlagenbau,

Programmierung und Antriebslösungen. In

den Bereichen Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft hat

er sich etabliert und ist für seine Kunden ein innovativer und

zuverlässiger Partner.

Ein höherer Automatisierungsgrad bedeutet nicht nur

mehr Effizienz in den Produktionsabläufen, sondern auch

mehr Sicherheit und geringere Instandhaltungskosten.

S.-S.B. Systemtechnik entwickelt effiziente und flexible

Software-Lösungen für komplexe Herausforderungen in

unterschiedlichen Branchen. Dazu gehört neben einer spezifischen,

auf den Kunden zugeschnittene Programmierung

der Steuerungsabläufe auch die Einbindung von Steuerungen

in bestehende Anlagen.

Die komplette technische Anlage und die darin ablaufenden

Prozesse werden je nach Kundenwünschen grafisch dargestellt,

sodass eine übersichtliche Überwachung und Bedienung

der Anlage möglich ist. Eine sichere und geschützte

Datenübertragung auf mobile Endgeräte ist ebenfalls möglich.

So hat der Kunde seine Anlage stets im Blick und kann

im Problemfall schnell und präzise eingreifen.

Der Kundenstamm beschränkt sich nicht nur auf das Oldenburger

Münsterland. S.-S.B. agiert deutschlandweit

sowie im europäischen Ausland. Das Unternehmen ist der

Partner für systemübergreifende Lösungen. Programmierung,

Automatisierung, Sicherheits-, Netzwerk- und Elektrotechnik

werden von den SSB-Technikern zu innovativen

Konzepten verknüpft.

76

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S.-S.B. Systemtechnik bietet zur Vernetzung von Maschinen und Anlagen

in Richtung Zukunft und Industrie 4.0 folgende Leistungen an:

Automatisierung:

• Planung von individuellen Automatisierungskonzepten

nach Kundenwunsch

• Retrofit bestehender Anlagen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit

(z.B. Umstellung Siemens S5 auf S7)

• Vernetzung von bestehenden Anlagen zur Produktionsdatenerfassung,

um die Gesamteffektivität zu steigern. (OEE)

• Auftragsprogrammierung aller gängigen Systeme (Siemens,

Beckhoff, Wago…)

• Individuelle, kundenorientierte Steuerungsprogrammierung

• Einbindung von Steuerungen in bestehende Anlagenstrukturen

• Programmierung von sicherheitsgerichteten Steuerungen

• Grafische Darstellung der Prozesse zur übersichtlichen Überwachung

und Bedienung der Anlage unter Berücksichtigung

individueller Vorgaben des Kunden

Service:

• Prüfung von elektrischen Anlagen nach DGUV Vorschrift 3

• Fachkundige Beratung und Dokumentation in Bezug auf Explosionsschutz,

Betriebssicherheitsverordnung und den Maschinenrichtlinien

nach EN ISO 13849-1 und IEC 62061

• Wartung und Instandhaltung sicherheitsrelevanter elektrischer

Komponenten in gewerblichen Anlagen

• Schnelle und sichere Störungsanalyse und -behebung im

Schadensfall durch unser qualifiziertes Serviceteam

• 24 Stunden Notdienst

Schaltanlagenbau:

• Bau von Schaltanlagen mit Hersteller- und Typenvorgabe

• Bau von Einzelstücken und Serien dank modernem Bearbeitungszentrum

• Schaltanlagen mit erhöhten Anforderungen (SIL, PL, Ex)

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Tag des Grabsteins

Das Zeichen der Erinnerung

Tag des Grabsteins am 20.10.2018

Erstmals überhaupt findet dieses

Jahr der Tag des Grabsteins

statt. Am 20.10.2018 steht der

Gedenkstein, wie der Grabstein auch

oft genannt wird, im Mittelpunkt. Bereits

in der Antike wurden außerhalb

der Städte von griechischen, griechisch-römischen

und römischen Gesellschaften

sogenannte Gräberstraßen

mit Grabsteinen angelegt. Später

übernahmen die Christen diese Sitte

und etablierten diese als Tradition.

Grabsteine haben sich als sichtbares

Gedenkzeichen in verschiedenen Kulturen

und Religionen auf Friedhöfen

weltweit als Zeichen des Andenkens

und der Dankbarkeit unverzichtbar

gemacht.

Rituale und Symbole geben Menschen

Halt. Vor allem dann, wenn nur

noch die Erinnerung lebt. Das Grab ist

der Ort der Erinnerung, ein Ort, an dem

Trauer erlebt und verarbeitet werden

kann. Einem guten Grabstein gelingt

es, die Identität des Verstorbenen zu

bewahren und mit ihm über den Tod

hinaus in Verbindung zu bleiben. Der

Besuch am Grab ist ein wichtiges, ein

zentrales Trauerritual für die Trauerbewältigung.

120 Jahre

Filiale Lohne: Küstermeyerstr. 17 . 49393 Lohne

Tel. 0 44 42 - 88 79 815

www.dierkes-steinmetz.de

Schön gestaltete, personenbezogene

Grabsteine werten nicht nur den

Friedhof optisch auf, sie sind auch die

letzte Möglichkeit, einem Verstorbenen

gegenüber Liebe, Respekt und

Dankbarkeit für dessen Lebensleistung

auszudrücken. Heute werden oft

moderne Grabsteine im Materialmix

aus verschiedenen Natursteinen kombiniert

und gefertigt. Man kann überrascht

sein wie schön, schlicht und

zeitlos elegant Grabsteine heute sein

können. Auf den Friedhöfen zeigt es

sich bereits, dass bundesweit sehr viele

Hinterbliebene die Möglichkeiten der

modernen Grabmalgestaltung gerne

nutzen.

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Tag des Grabsteins


Initiiert wird der Tag des Grabsteins

vom Friedhofsexperten Alexander

Hanel, der ebenfalls den Friedhofskulturkongress,

einen Fachkongress über

die Zukunft der Friedhöfe, ins Leben

gerufen hat. Auch schuf er das „Erste

Fashionlabel für Grabsteine - Rokstyle“,

für das er mit mehreren Preisen für Innovation,

Design, Nachhaltigkeit und

Qualität ausgezeichnet wurde wie beispielsweise

dem German Brand Award,

German Design Award, Plus X Award,

Bestattungen-Award und dem Green

Product Award. Mehr Informationen

finden Sie unter www.tagdesgrabsteins.de

Herzenssache

Organspende: Wenn der Tod Leben rettet

„Ich wollte das starke,

gute Herz nicht einfach

so sterben sehen.

Wenn schon der Kopf gestorben

und damit der

Mensch gestorben ist,

dann soll doch zumindest

das Herz weiterleben“,

sagt die Mutter ihrer

tödlich verunglückten

14-jährigen Tochter. Der Herzschlag steht wie nichts anderes

für den Beginn und für das Ende des Lebens. Der Herzschlag

des Fötus ist das Erste, was wir auf einem Ultraschallbild erkennen.

Ein gesundes Herz kann, wie auch andere Organe, transplantiert

werden, kann das Leben eines anderen Menschen erhalten.

„Warum also sollten wir das Herz unserer Tochter

auch sterben lassen?“ Das verunglückte Kind war tot, seit die

Funktionen des Gehirns unwiederbringlich erloschen waren

– das wussten die Eltern, weil sie sich zuvor mit der Möglichkeit

einer Organspende und damit auch mit den Merkmalen

des „Hirntodes“ beschäftigt hatten. Selbst Organspender

sind und mit diesem Wissen und in diesem Bewusstsein

auch für ihre Tochter die Entscheidung für die Organentnahme

treffen konnten.

Das ist eine der Seiten der Organspende, wenn der Tod Leben

rettet oder retten kann. Denn nichts an diesem Vorgang

ist selbstverständlich. Weder die Feststellung des Hirntodes

– die mehrfach und nach festen Kriterien erfolgen muss –

und auch nicht Organentnahme und Transplantation, da am

Anfang der Prozedur die Zustimmung des spendenden Menschen

oder des Vormundes stehen muss. Also sollte man Bescheid

wissen, worum es in Wahrheit geht. Um nicht von

vorne herein Opfer von Gerüchten und Halbwahrheiten zu

werden – egal, von welcher Seite sie verlautbart werden.

Eine hervorragende „Anleitung“ zur Auseinandersetzung mit

dieser existentiellen Frage und der ganz persönlichen Antwort

darauf ist dieses Buch „Herzenssache“, wird darin doch

auf alle Facetten rund um das Thema Organspende eingegangen.

Von Autor*innen, die Betroffenen und Beteiligten

den Raum lassen, ihre Sicht auf das Geschehen zu schildern:

Einem Mediziner, der von den Anforderungen der Hirntod-Diagnostik

berichtet, ein Chirurg, der das eben transplantierte

Herz zum Schlagen bringt, ein Empfänger vom

schwierigen Umgang mit dem fremden Organ und einer

OP-Schwester, die an der Dramatik (vor) der Organentnahme

keinen Zweifel lässt. Sie alle, die Psychologin oder die Seelsorgerin,

die hier zu Wort kommen, berichten auch von ihren

eigenen Zweifeln an dem was vor ihren Augen geschieht. In

„Herzenssache“ werden die Skandale um die Organverteilung

nicht verschwiegen, ein Insider zu dem fragwürdigen

System der Organverteilung in Deutschland kommt zu Wort

und – eine junge Mutter von den Monaten des Wartens auf

ein neues Herz.

Um es zusammenfassend mit den Autoren zu sagen: Das Für

und Wider zur Organspende gehört zu den anspruchsvollsten

gesellschaftlichen Debatten und persönlichen Entscheidungen,

die weitaus komplexer sind als die Frage nach dem

Ja oder Nein zu einem Organspendeausweis.

(usch)

Nataly Bleuel, Christian Esser, Alena Schröder: Herzenssache.

Organspende: Wenn der Tod Leben rettet. Verlag C. Bertelsmann.

ISBN 978-3-570-10109-4. € 20,00

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79


Anzeige

„CURA VITALIS – der

Name für erstklassige

Altenpflege

Zimmer von circa 25 Quadratmeter pro Bewohner sind Standard

Zum zweiten Mal seit Bestehen des CURA VITALIS

Pflegezentrums in Emstekerfeld wurde die herausragende

Leistungsfähigkeit der modernen Einrichtung

vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen mit der Note

„Sehr gut“ (1,0) bewertet. Damit liegt das Unternehmen über

dem niedersächsischen Durchschnitt von 1,2 und führt auch

die Rangliste der Pflegeinrichtungen mit stationärer Versorgung

in der Stadt Cloppenburg an.

Dass diese Auszeichnung nun schon zum zweiten Mal hintereinander,

an das CURA VITALIS Pflegezentrum in Emstekerfeld

vergeben wurde, beweist den herausragend hohen

Standard der Einrichtung.

Seit 2011 finden alljährlich unangemeldete, vom Gesetzgeber

vorgeschriebene Qualitätsprüfung in Pflegeeinrichtungen

statt. In der stationären Pflege werden dabei die Punkte

- Pflege und medizinische Versorgung

- Umgang mit dementen Bewohnern

- Betreuung und Alltagsgestaltung

- Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

- Qualität der Arbeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit

80

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überprüft. Dabei machen die Prüfer sich vor Ort ein umfangreiches

Bild von der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

– und das natürlich im Beisein der Patienten.

Über das erneut so positive Ergebnis freuen sich besonders

die Geschäftsführung des Hauses Agnieschka Otremba, sowie

Martin Guderle aus der Einrichtungsleitung. Agnieschka

Otremba fasst ihren Stolz über die Auszeichnung so zusammen:

„Ein solches Ergebnis wie dieses lässt sich nur erreichen,

wenn Mitarbeiter sich mit ihrem Unternehmen, ihrer

Aufgabe und den Menschen, für die sie täglich Leistungen

erbringen, voll und ganz identifizieren“. Und sie weist darauf

hin, dass die hohe Bewertung der Punkte „Qualität der

Arbeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit“ gerade den Pflegekräften

ein besonderes Kompliment für ihren Einsatz macht.

Und auch Martin Guderle weiß das Lob an eine besondere

Stelle weiterzugeben, indem er Dennis Klammt, den Pflegedienstleiter

im CURA VITALIS Pflegezentrum in Emstekerfeld

und dessen Team ausdrücklich lobend erwähnt.

Neben der beispielhaften Pflegequalität zeichnet sich das

CURA VITALIS Pflegezentrum auch durch die, auf diesem

Gebiet, herausragende Größe der Bewohnerzimmer aus. So

sind Zimmer von circa 25 Quadratmeter pro Bewohner Standard

– und das zu dem ausgesprochen günstigen Eigenanteil

der Pflegegrade 2-5 von 1295,28 Euro pro Monat.

Alter Emsteker Weg 38

49661 Cloppenburg

Fax: 0 44 71 / 92 90 01

E-Mail: info@curavitalis.de

www.curavitalis.de

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81


eportage

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

in der letzten Ausgabe des Stadtmagazins habt ihr schon Einiges

über uns erfahren können. In diesem Artikel werden

wir euch noch weitere Einblicke in unser Leben mit unseren

Pferden geben.

Die Sommersaison ist fast vorbei und wir hatten tolle und

natürlich auch nicht so schöne Momente dieses Jahr mit

den Pferden. Die Turniere laufen mal super und im nächsten

Moment klappt leider gar nichts. Das ist das Besondere

am Reitsport; es gibt nicht nur den Sportler der fit sein muss,

sondern auch der vierbeinige Partner muss fit sein und so

sein Bestes geben können. Und wie bei uns Menschen haben

die Pferde auch einfach mal einen schlechten Tag. Es

muss bei den Pferden überhaupt nicht aufgrund von Verletzungen

sein. Manchmal reicht es schon, wenn das Wetter

so heiß ist wie bei uns vor ein paar Wochen. Das eine Pferd

kommt besser damit klar und ein anderes nicht so.

Im Juli waren die Landesmeisterschaften in Rastede, an

denen ich teilgenommen habe, mit verschiedenen Pferden

von jung bis alt. Pia ist dort nicht geritten, weil sie den Donnerstag

und Freitag beim Reitturnier in Aachen, dem größten

Reitturnier der Welt war. Da sie deswegen nicht an den

Landesmeisterschaften teilnehmen konnte, hat sie mir für

die Wertungsprüfungen mein altes Erfolgspferd „Quinaro“

geliehen. Von dem haben wir im letzten Stadtmagazin ja

auch schon erzählt.

Das Wochenende für mich und „Quinaro“ verlief sehr gut.

Ich hatte ihn schon lange kein Turnier mehr geritten, aber als

wir dann gestartet sind, haben wir bewiesen, dass wir immer

noch ein gut eingespieltes Team sind! Wir qualifizierten uns

mit einer fehlerfreien Runde im Normalumlauf für das Stechen

und gaben unser Bestes.Für den Sieg reichte es leider

nicht aber für den 4. Platz in der Meisterschaftswertung. Mit

meinem anderen Pferd „I know it“ lief es nicht so gut. Aber

man muss auch sagen, dass er erst acht Jahre alt ist und es

dafür trotzdem gut gemeistert hat. Zum Vergleich: Mein damaliges

Erfolgspferd „Quinaro“, den nun meine Freundin Pia

reitet, ist 16 Jahre alt. Er hat schon die gewisse Routine für

schwere Springen über 1,40 Meter Höhe und mehr – und die

muss „I know it“ eben noch sammeln.

Ein weiteres Turnier-Highlight war das internationale Reitturnier

in Klein-Roscharden auf dem Zuchthof Klatte. Pia

hatte zwei Pferde am Start und ich hatte drei Pferde dabei.

Auch dieses Turnier verlief für uns durchwachsen, aber im

Großen und Ganzen können wir zufrieden mit unseren Pferden

sein. Pia belegte am Sonntag im Finalspringen mit „Quinaro“

den 8. Platz von circa 80 Teilnehmern und „I know it“

kam auf den 7. Platz von circa 70 Teilnehmern. Meine beiden

jüngeren Pferde „Chateau Lafite“ und „Sunset Strip“ wurden

von Tag zu Tag besser und man konnte gut merken, dass

die jungen Pferde auf ihrem ersten internationalen Turnier

wieder dazu gelernt haben. Ein internationales Turnier ist

etwas anderes als ein Nationales, auch weil die Pferde zum

Beispiel in Stallzelten übernachten müssen. Zudem ist meistens

mehr Publikum da ist und alles tüchtig geschmückt.

Das sind Eindrücke, die den Pferden zunächst fremd sind

und dadurch erstmal aufgeregter sind als sonst. Wir haben

jetzt im September nur noch wenige Turniere, die draußen

stattfinden und dann beginnt die Hallensaison. Auch das ist

dann erstmal wieder eine Umstellung für Pferd und Reiter.

In der nächsten Ausgabe werden wir dann berichten, wie

die ersten Hallenturniere abgelaufen sind und wie wir unsere

Pferde im Winter bei den ungemütlichen und kalten

Tagen trotzdem bei Laune halten.

Bis dahin!

Pia & Henry

82 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


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„Ich habe ein Hörgeheimnis –

ein winzig kleines!”

In Deutschland haben schätzungsweise

15 Millionen Menschen eine

Hörminderung, aber nur 3 Millionen

tragen Hörgeräte. Einer der

Hauptgründe: Viele befürchten,

dass die Hörgeräte gesehen werden

könnten und möchten lieber ein Geheimnis

daraus machen.

Wird eine Hörminderung festgestellt,

warten viele Menschen noch bis zu 7

Jahre, bevor Sie sich für Hörgeräte entscheiden.

Mit der Zeit verlernt das Gehirn,

bestimmte Klänge zu erkennen

und einer Unterhaltung in lauter Umgebung

zu folgen.

Gutes Hören kann ein

Geheimnis bleiben

Häufig hat das lange Warten mit Vorurteilen

zu tun, die nicht begründet

sind. „Ich dachte, wenn ich Hörgeräte

trage, fällt das jedem auf“, bestätigt

Mette H. (47), die seit kurzem Oticon

Opn Hörgeräte trägt. „Aber den anderen

fällt nur auf, dass ich wieder besser

höre und mehr mitdiskutiere. Warum,

das bleibt mein Geheimnis ...“

Modernste Technologie –

weltweit einzigartig

Dank des technischen Fortschritts sind

Hörgeräte inzwischen so klein, dass sie

für andere fast unsichtbar sind – besonders,

wenn sie direkt im Ohr platziert

werden. Was vor einigen Jahren

noch undenkbar war, ist heute Realität:

Die Wissenschaftler und Ingenieure

des weltweit führenden Herstellers

Oticon haben mit Oticon Opn modernste

Technologien in ein winziges

Hörgerät gepackt, das 50 × schneller

arbeitet als der Vorgänger. Die Nutzer

erleben ein 360°-Hör-Erlebnis. Sie nehmen

Klänge und Stimmen aus allen

Richtungen wahr, ohne dass etwas

störend wäre. Viele berichten begeistert

von einem natürlichen Hören „so

wie früher“.

Oticon Opn gibt es jetzt erstmalig als

kleines Im-Ohr-Hörgerät, das quasi unsichtbar

im Ohr verschwindet und von

anderen nicht wahrgenommen wird.

Die kleinen Alltagshelfer sind durch

den direkten Sitz im Ohr auch für Brillenträger

bestens geeignet.

Dank Oticon Opn

wieder mitten im Leben

„Ich hatte mich vorher im Internet informiert

und festgestellt, dass die einzigartige

Technologie von Opn viele

Hörgeräteträger begeistert. Ich schließe

mich dem sofort an“, strahlt Mette

H. „Oticon Opn war eine echte Investition

in mein Lebensglück. Besonders

auf Familienfeiern bin ich jetzt wieder

mittendrin und höre alles um mich

herum – auch die leisen Töne. Vorher

dachten alle, ich höre das eh nicht.“

Auch Sie möchten etwas für Ihre

Hörgesundheit tun? Sprechen Sie

Ihren Hörakustiker auf Oticon Opn

an. Er wird Sie unverbindlich beraten.

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gibt, ist jetzt ganz klein:

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Sie gerne und ermöglichen

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83


Veranstaltungen

reportage

Oktober

07. Oktober 2018

„Gebet - Musik - Segen“ mit

Rosenkranzgebet und eucharistischer

Anbetung am Fest

„Unser Lieben Frau vom Rosenkranz“.

Mit Mechthild Werner,

Violine, Christian Kienel, Orgel,

und Msgr. Dirk Költgen, Liturgie

17:00 Uhr

Basilika Bethen

11. Oktober 2018

Nebulöses – Mysteriöses.

Waldwanderung für Familien mit

bekannten, unbekannten und

nicht immer wahren Geschichten,

mit Taschenlampen Verblüffendes

erspähen. Laternen oder

Taschenlampen mitbringen,

keine Handys. (ca. 1,5 Stunden)

18:00 Uhr

Parkplatz am Spielplatz

Baumstadt, Große Tredde, Dwergte

13. Oktober 2018

Repair-Café Cloppenburg

«Selbsthilfewerkstatt» zur

Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

14:00–17:00 Uhr

Schwedenheim

DanceAbility – Tanzaufführung

des Ensembles „BewegGrund“

mit Maja Hehlen und Team Trier

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

14. Oktober 2018

Buchvorstellung „Der behinderte

Gott“ mit Prof. Dr. Dr. Werner

Schüßler u. Pfarrer Dr. Marc Röbel

11:15–12:45Uhr

Akademie Stapelfeld

15. Oktober 2018

Cloppenburger Kneipengespräche

mit Polizeidirektor Andreas

Sagehorn

19:00 Uhr

Gaststätte Bernay´s

16. Oktober 2018

Telefontraining – zielorientierte

Kommunikation am Telefon.

Seminar mit Doris Böckmann

08:30–16:30 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg

17. Oktober 2018

Fenstererneuerung: Födermittel,

Energieeinsparung und

Wirtschaftlichkeit

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

Philosophische Temperamente:

Die Aufmerksame – Simone Weil.

Mit Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:45 Uhr

Akademie Stapelfeld

18. Oktober 2018

Nadelklappern für einen guten

Zweck – Stricken und Häkeln

in geselliger Runde

15:00–17:00 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg

Jugendparlament – Sitzung

im historischen Ratssaal

18:00 Uhr

Rathaus Cloppenburg

Kohlfahrt mit dem Drahtesel

zum Gemüsebauern,

gemeinsamer Einkauf für das

Kohlessen, Zubereitung

schmackhafter Kohlgerichte

(ca. 5 Stunden, 20 km)

15:30 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg

Fit für den Vorstand!

Wertschätzende Gesprächsführung

in der Vorstandsarbeit.

Seminar mitClaudia Hollander,

Mediatorin und Coach

18:30 Uhr

VHS Cloppenburg

19. Oktober 2018

Iss dich fit... So schmeckt der

Herbst. Mit Kirsten Nipper

17:00–21:00 Uhr

Umweltzentrum Stapelfeld

20. Oktober 2018

Lauras Stern – Kindertheater

nach Klaus Baumgart

15:00 Uhr und 17:00 Uhr

Jugendtreff Rote Schule

21. Oktober 2018

Antikmarkt und Design

10:00–17:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Spiegel – Edelstahlblock

„gefinisht“. Von Herdfeuer,

Frankfurter Küche und

Statussymbol. Vortrag und

Führung Dipl.-Ing. Winfried Prieß

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Spurensuche - Stadtführung zur

1000jährigen Baugeschichte

der St- Vitus Kirche in Altenoythe,

eine der ältesten und baugeschichtlich

interessantesten

Dorfkirchen der Region

14:30–15:30 Uhr

Eingangsportal St. Vitus Kirche,

Altenoyther Straße 11, Friesoythe

Lauras Stern – Kindertheater

nach Klaus Baumgart

15:00 Uhr

Jugendtreff Rote Schule

24. Oktober 2018

Neues aus der Herzchirugie:

koronare Herzkrankheit, Herzklappen,

Herzrythmusstörungen.

Vortrag von Dr. Paul Meyer

20:00 Uhr

Rathaus Cloppenburg

25. Oktober 2018

Fit für den Vorstand!

Projektmanagement.

Seminar mit Bernd

Bochmann, Projektmanager

18:30 Uhr

VHS Cloppenburg

9. Komische Nacht Cloppenburg

der Comedy-Marathon

19:30 Uhr

Bernay´s, Dorfkrug Museumsdorf,

Fleming, Grand Verace, Hotel Schlömer,

Hotel Taphorn, Kulturbahnhof

84 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


27. Oktober 2018

Plattdüütschh Warkstäe –

Ein Dag för Schrievers.

Wor kummst du dann her?

Leitung: Heinrich Siefer

09:30–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

28. Oktober 2018

Herausgeputzt – Festtagskleidung

im Museumsdorf. Führung

durch die Ausstellung mit

Dr. Eike Lossin

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Angelika Milster singt Musical

Live in Begleitung von Musikern

18:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

30. Oktober 2018

Stapelfelder Trauerforum.

Märchen, Gedichte und Erzählungen

zum Sterben und zum

Tod. Leitung: Heimrich Siefer

14:30–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

November

01. November 2018

Fit für den Vorstand! – Steuern,

Satzung, Gemeinnützigkeit,

Spenden im Verein. Steuerfachwirt

Sascha Willoh vermittelt

Grundlagenwissen zur

Gemeinnützigkeit,

Vereinssteuerrecht und

Buchführung im Verein

18:00 Uhr

VHS Cloppenburg

02. November 2018

„Wem die Stunde schlägt“

Geschichte und Geschichten

vom Nachtwächter mit Gang

durch die nächtlichen Straßen

und Plätze und in die

„Unterwelt“ der Stadt.

Gemeinsamer Schlummertrunk,

Laternen können mitgebracht

werden. (ca. 2,5 Stunden)

20:00 Uhr

Soestebrücke/Mühlenstraße

03. November 2018

70er/80er-Jahre-Party

21:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

04. November 2018

Wenn ein Museum erbt...

Zwischen Plastikblumen und

Luftgewehr. Vorträge:

Hannah E. Drissen, M.A.,

Fabia Popken, M.A.,

Sabine Dittmer, Dipl.-Des.

14:30 Uhr

Museumsdorf

05. November 2018

Montagswanderung für

Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

09:00 Uhr

Parkplatz, Zweirad Willenborg

06. November 2018

„Zukunft Einkaufen“ – Glaubwürdig

wirtschaften im Oldenburger

Münsterland. Initiative für

Kirchengemeinden und kirchliche

Einrichtungen.

Referent/in: Dr.Franziska

Zumbrägel,

Thomas Kamp-Deister

11:00–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Trau dich, es ist dein Leben. Die

Kunst, mutig zu sein. Von der

Kunst, mit sich selbst befreundet

zu sein. Eine Lesung mit

Dr. Melanie Wolfers SDS

19:30–22:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Barboskini

18:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

07. November 2018

Dachsanierung – winddicht und

wärmebrückenfrei?

Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

Patientenverfügung und

Vorsorgevollmacht.

Leitung: Renate Niemann,

Betreungsverein

17:30 Uhr

VHS Cloppenburg

Bastelnachmittag

Igel-Zettelhalter aus

alten Büchern basteln

Für alle!

09.Oktober 2018

15:00 Uhr

Aktionsnachmittag

Grundschulkinder

Sternenritter

24. Oktober 2018

16:00 Uhr

Die drei ???

Kids – Die Geistervilla

21. November 2018

16:00 Uhr

Haus Edith Stein

Löninger Str. 12

Lesezeit für Lesezwerge, für Mütter

u. Väter mit Kleinkindern ab 1 Jahr.*

Hallo, kleines Pony

04. Oktober 2018

16:00 Uhr

05. Oktober 2018

16:00 Uhr

Schlaf schön, kleiner Igel

01. November 2018

16:00 Uhr

02. November 2018

16:00 Uhr

Lasst uns Nikolaus feiern

29. November 2018

16:00 Uhr

30. November 2018

16:00 Uhr

Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren

Ein Einhorn für Greta

12. Oktober 2018

16:00 Uhr

Am Schneesee

16. November2018

16:00 Uhr

Bilderbuchkino für

Kindergartenkinder

Der Räuber Hotzenplotz

und die Mondrakete

17. Oktober 2018

16:00 Uhr

Die Geschichte von Sankt Martin

07. November 2018

16:00 Uhr

*Lesezeit für Lesezwerge

Wir bitten hier um telefonische

Anmeldung, da jeweils max. nur

10 Kinder teilnehmen können!

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

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Veranstaltungen

Studio-Bühne-Cloppenburg

Ein Käfig voller Narren

Komödie von Jean Poiret

05.–14. Oktober 2018, täglich

19:30 Uhr

Konzert des St. Andreas

Kinder- und Jugendchores

21.Oktober 2018

17:00 Uhr

art n more - Paul Bowler und

Georg Weißbach. Raum und

Lichtinstallation – Mixer Media.

Einführung Carsten Tabel,

Leipzig. Ausstellungseröffnung

21.Oktober 2018

11:30 Uhr

Christine Prayon – Die Diplom-

Animatöse Kabarett

26. Oktober 2018

20:15 Uhr

Theaterverein „DieTrotzköpfe“

e.V.: Oma Hilde rockt das Ding.

Lustspiel in dreiAkten von

Mike Kinzie

02. bis 10. November 2018,

wöchentlich Freitags und Samstags

19:30 Uhr

LZO Infotreff –Kapital & Kabarett

08. November 2018

19:00 Uhr

Axel Vandenabeele – Best of

Trifolie Visuelle Comedy

15. November 2018

20:15 Uhr

Lesung mit Krimi-Autorin

Mechthild Lanfermann

VHS Cloppenburg und

Buchhandlung Terwelp

16. November 2018

19:00 Uhr

ASTHMATEUFEL – Livemusik

30. November 2018

20:00 Uhr

08. November 2018

Fit für den Vorstand! – Die neue

Datenschutzrichtlinie.

Unternehmensberater Christoph

Schultejans berät, wie in einem

Verein eine sorgfältige Datenverarbeitung

ohne großen Aufwand

gewährleistet werden kann

18:30 Uhr

VHS Cloppenburg

09. November 2018

Philosophische Lese-Lust.

Leitung: Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

„Ut Barlach sien Warkstäe“ – Een

literarisch-musikalischen Aobend

to Biller un Figuren van Ernst Barlach.

Leitung: Heinrich Siefer

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

10. November 2018

No stress, no tests – Easy English.

Tagesseminar mit Ashley Northall

10:00 Uhr

VHS Cloppenburg

Dicht an de Lüüe ehr Hart! Die

Gestaltung von plattdeutschen

Wort-Gottes-Feiern und Eucharestiefeiern

in Gemeinden.

Leitung: Heinrich Siefers

10:00–16:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

Stressbewältigung mit Yoga

Leitung: Marion de Vries

14:00 Uhr

VHS Cloppenburg

Gruß- und Glückwunschkarten

gestalten. Anne Kalvelage

14:00 Uhr

VHS Cloppenburg

11. November 2018

Waschort, Wasserclosett und

Traumbad – Ein Raum und

seine Funktion wandeln

sich. Vortrag mit Führung:

Dipl.-Ing. Winfried Prieß1

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

14. November 2018

Kirche und Kirchengarten

St. Andreas. Besuch der wunder

schönen barocken St. Andreas

Kirche und des neu gestalteten

Kirchhofs mit Geschichten aus

längst vergangenen Tagen. Eine

gemeinsame Kaffeetafel bildet

den Abschluss, (ca. 2 Stunden)

14:00 Uhr

Tourist-Info am Marktplatz

15. November 2018

Nadelklappern für einen

guten Zweck – Stricken und

Häkeln in geselliger Runde

15:00–17:00 Uhr

Bildungswerk Cloppenburg

Fit für den Vorstand! – Vorstandsarbeit

mit Facebook, WhatsApp

und Co. Bernd Deeken zeigt

Beispiele und Ansätze auf, wie

Vereine mit neuen sozialen

Medien umgehen können und

was dabei unbedingt beachtet

werden muss

18:30 Uhr

VHS Cloppenburg

The Beatbox – A tribute to

the Beatles, Konzert

19:30 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Schlagkräftig! Konzert mit

Schülern der Schlagzeugklassen

19:00 Uhr

Kreismusikschule, Chorsaal, Bült 6

Systemisch erziehen – ein

neuer Weg? Vortrag von

Nicole Gombert

20:00 Uhr

VHS Cloppenburg

16. November 2018

Ein Fall für Miss Marple – Ein

Mord wird angekündigt

Hauptrolle: Erol Sander

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

„Iss dich fit“ ... Weihnachtsgeschenke

aus der Küche.

Leitung: Bernd Kleyboldt

17.00–21:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Wir übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit der

angegebenen Termine. Diese stammen aus folgenden Quellen:

www.cloppenburg.de • www.kulturbahnhof-cloppenburg.de •

www.bernays.de • VHS • www.museumsdorf.de • www.buecherei-cloppenburg.de

• Bildungswerk CLP • www.thuelsfelder-talsperre.de

Akademie Stapelfeld • CM Marketing Cloppenburg

86 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


Jazz- und Bluesfreunde Cloppenburg proudly presents

The HAMBURG BLUES BAND “and FRIENDS Tour” featuring:

Micky Moody*Krissy Matthews*Ali Maas

Beginn 20:00 Uhr

Cloppenburg mäht… und kräht!

06. Oktober 2018

14.00 – 18.00 Uhr

Tanz in der City II.

13. Oktober 2018

14.00 – 18.00 Uhr

Kleinkunsttheater

20. Oktober 2018

14.00 – 18.00 Uhr

Hey! Wir wollen die

Eisbahn sehen –

Eisstockschießen

in der Innenstadt

27. Oktober 2018

14.00 – 18.00 Uhr

Die Amigos - Das erfolgreichste Schlager-

Duo Europas 2018 gastiert mit seinem

Jubiläumsprogramm „Gold“ live in

Cloppenburg!

Cloppenburger Action-Tag

03. November 2018

14.00 – 18.00 Uhr

„Wie ein Feuerwerk, Richtung himmelwärts

Und die Liebe zu dir war geboren

Wie ein Feuerwerk, mitten in mein Herz

Und entflammt war die Liebe zu dir.“

Am Freitag, den

12. Oktober 2018

und am Samstag, dem

13. Oktober 2018

wird das erfolgreichste

Schlagerduo Deutschlands in

der Stadthalle Cloppenburg

ab 19:30 Uhr wieder für

beste Unterhaltung bei

seinem Publikum sorgen.

Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr.

Mit diesen Worten bringen die Amigos“

die Stimmung unter ihren Fans zum

Explodieren!

Buntes Treiben in der Stadt

10. November 2018

14.00 – 18.00 Uhr

echt.engagiert – Cloppenburg tut

Gutes! Verkaufsoffener Sonntag

11. November 2018

13.00 – 18.00 Uhr

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

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88

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


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Telefon: 0 44 71/22 35

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Aquascaping

Gärtnern unter Wasser

„Im Gegensatz zu einem Gesellschaftsaquarium

stehen im hier die

Pflanzen im Vordergrund, Fische

werden nur in Maßen eingesetzt“,

erklärt Jürgen Klinkenberg vom

Verband Deutscher Vereine für

Aquarien- und Terrarienkunde e.V.

(VDA) das Aquascaping. Daraus ergeben

sich einige grundlegende

Unterschiede in der Einrichtung:

„Die meisten Pflanzen benötigen

viel mehr Licht als Fische. Auch sind

für ein Pflanzenaquarium eine Bodenheizung,

spezieller Bodengrund

sowie eine CO2-Düngeanlage

empfehlenswert“, so Klinkenberg.

Das passende Aquaristik-Zubehör

und passenden Hardscape für Ihre

Naturaquarien hält Ihr ZOO & Co.

Fachmarkt für Sie bereit. Diese

Tipps helfen bei der Ersteinrichtung

eines Pflanzenaquariums:

„Damit jede Pflanze genug Licht

bekommt, sollte man darauf achten,

dass niedrige Pflanzen nicht von hohen

Pflanzen beschattet werden“,

rät Jürgen Klinkenberg Aquaristik-Begeisterten

für den Aquascape.

„Am besten macht man sich vorher

eine Zeichnung davon, wie das

Aquarium später aussehen soll und

plant bei Bedarf auch eine Terrasse

mit Absatz ein.“

Natürlich dürfen beim Aquascaping

in einen Unterwassergarten

des Naturaquariums auch Fische

einziehen: „Die Zierfische in einem

Pflanzenaquarium sollten an die Lebensbedingungen

der Pflanzen angepasst

sein, keine Pflanzen fressen

oder im Boden wühlen“, erläutert

Jürgen Klinkenberg. Typischerweise

bieten sich Weichwasserfische

für das Aquascaping an. Dazu zählen

die meisten Salmler-Arten oder

Bärblinge. Dies liegt darin begründet,

das sehr viele Wasserpflanzen

saures und weiches Wasser

bevorzugen und dass die meisten

Aquascapes mit aktivem Bodengrund

ausgestattet sind.

Achten Sie bei der Auswahl der

Aquarienfische zudem darauf, dass

der Fischbesatz farblich zu Ihrem

Aquascaping passt. Besonders harmonisch

wirkt die Gestaltung des

Naturaquariums, wenn die Farben

der Fische sich in markanten Dekoelementen

des Hardscapes wiederfinden.

Eine andere Herangehensweise

besteht darin, mit dem

Fisch-Besatz beim Aquascaping

einen Kontrast zur Bepflanzung zu

kreieren.

Wichtig beim Aquascaping: Auch

ein reines Pflanzenaquarium benötigt

regelmäßige Pflege. Teilwasserwechsel,

das Reinigen der Scheiben

sowie des Hardscapes und das Entfernen

von Algen sind Grundvoraussetzungen

für eine lange Freude

an den Wassergärten des Aquascapings.

Quelle: IVH

Jetzt neu:

Aquascaping

– Gute Beratung

– Kompetente Wasseranalysen

– große Pflanzenauswahl

– ausgefallene Dekoelemente

– zahlreiche Zierfische

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Wir freuen uns auf

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49661 Cloppenburg

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu

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