FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 8

FINDORFF.GLEICH.NEBENAN

Im Herbst 2018 | Ausgabe 08 | Kostenlos, aber nicht umsonst

GLEICH NEBENAN Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil

®

» Hunde sind auch nur Menschen. «

JINGLE BELLS !

JANINE DE VRIES

ERC AN YILDIRIM

ESTHER MARAHRENS Auf nach Tansania ! HARTWIG KOMAR Europaweit auf Tour

SIMEON BUß Über Menschen, Affen und Bier DANIELA PATAJ-VOGT Mit allen fünf

Sinnen VAPE CONVENTION Bremen dampft BAUSTELLE FINDORFF Ein Wunschzettel


q AUS FINDORFF. FÜR FINDORFF.

Lass uns

schnacken.

Starten wir mit Sokrates !

E

in Leben ohne Selbsterforschung

verdient gar nicht

gelebt zu werden.« ist ein

Zitat des griechischen Philosophen,

das der britische

Schriftsteller William Boyd

seinem Roman »Brazzaville

Beach« voranstellt. Dieser Anspruch

an das eigene begrenzte

Leben ist ein hoher Anspruch, während wir in Wahrheit

täglich all die unsinnigen oder sinnigen Dinge tun, die wir eben

so tun. Der Roman erzählt übrigens anhand einer vertrackten

Paarbeziehung über Schimpansen und deren soziales Verhalten

– das unserem Verhalten ja ähnlich sein soll. Das Buch zum Vorwort

gibt‘s zum Weihnachtsfest in Ihrer Buchhandlung vor Ort.

Auch in Ausgabe Nr. 8 möchten wir Ihnen wieder interessante

Menschen aus und um Findorff vorstellen, die in ihrem Leben

ganz besondere Dinge tun. Ist es beispielsweise unsinnig oder

sinnig, Tiere von unten oder etwa Grimassen ziehende Hunde

zu fotografieren, wie Ercan Yildirim und Janine de Vries es in

ihrem Findorffer Studio tun ? Wie auch immer, wir finden die

fotografischen »Forschungsprojekte« der beiden, die ein großes

Medienecho ausgelöst haben, einfach klasse. Mehr ab Seite 4.

wichtig: Während wir diese Ausgabe konzipieren,

schreiben, layouten und reinzeichnen, spielen Rock,

Jazz, Blues oder Folk im Hintergrund – aber so gut

wie nie die Superhits der 80er, der 90er und das

Beste von … nun ja, Sie kennen diesen Dauersound

von einschlägigen Dudelfunksendern, bei

deren Positionierung man glauben könnte, es gebe

seit Jahrzehnten nur zehn InterpretInnen, die für alle

Hits dieser Welt verantwortlich sind. Über ganz andere

MusikerInnen abseits des Mainstreams erzählt hingegen Promoter

Hartwig Komar, der von seinem Standort Findorff aus europaweit

Touren organisiert – und Musik live lebt. Er promotet

Bands und SolistInnen, die ihre Fans hatten und haben. Seine

Kriterien für eine gute Zusammenarbeit verrät er uns ab Seite 10.

»You say ›Goodbye‹ and I say ›Hello‹«: Tom Grote guckt – nun

leider nicht mehr. Wir bedanken uns herzlich für ein Jahr mit

wunderbaren Kolumnen und hören von dem Hörfunkjournalisten

natürlich weiter auf »Bremen Zwei« in »Der Morgen«.

Wir begrüßen Simeon Buß als neuen Kolumnisten. In der Poetry-

Slam-Szene ist er als »Sim Panse« angesagt. In Schwachhausen

und auf Tourneen frei und wild lebend, wird er ab sofort mit dem

Blick von außen Findorffer Stadtteilleben zu Papier bringen. Wie

Sim Panses Sozialverhalten ist ? Antworten gibt er ab Seite 14.

Wie wichtig ist eigentlich Musik in unserem Leben ? Bei jeder

Produktion von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« ist sie sehr

Wir wünschen allen LeserInnen besinnliche Weihnachten und

freuen uns über Leserbriefe auf www.findorff.info/leserbriefe

GLEICH NEBENAN

04 l ERCAN YILDIRIM UND JANINE DE VRIES

Unter Tieren: als Fototeam witzig auf den Hund gekommen

08 l ESTHER MARAHRENS

Afrika ruft: unterwegs zwischen Findorff und Tansania

10 l HARTWIG KOMAR

Oldies but Goldies: Der Promoter erzählt, warum viele

MusikerInnen von früher auch heute noch gut dabei sind

14 l SIM PANSE

Simeon Buß slamt und schreibt. Jetzt auch für uns

18 l SPARKASSE BREMEN

Interessante Events in der Findorffer Filiale

20 l DANIELA PATAJ-VOGT

Das hat Stiel: von der Architektur zur Eis-Manufaktur

23 l JA ODER NEIN ?

Zwei Jahre »FINDORFF GLEICH NEBENAN«: Ein großes

Dankeschön an alle AnzeigenkundInnen, durch die diese für die

LeserInnen kostenlose Stadtteilzeitschrift finanziert wird

24 l SCHÖNE GESCHENKIDEEN

24 x mit besten Empfehlungen zu Weihnachten

26 l DIRK UND KEVIN SCHÄFER

Vater und Sohn veranstalten die »Vape Convention«

30 l EIN WUNSCHZETTEL

Baustelle Findorff: was 2019 passieren sollte

34 l ZWISCHENRUF

Martina Baden über die Bremer Bäder

36 l UND ES WAR SOMMER

Rückblick: Meinungen über Findorff

40 l DORFFKLATSCH

44 l FINDORFF GEHT AUS

Extrabreite Kulturtipps zu Weihnachten

46 l SIM SCHAUT HIN

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 03


PROFILE

q ERCAN YILDIRIM UND JANINE DE VRIES FOTOGRAFIEREN HUNDE UND MEHR

»Wie das geht ? Ganz einfach: Tier auf Platte ! «

JANINE DE VRIES

ERC AN YILDIRIM

FOTOTEAM

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 04

E

rcan, Du fotografierst seit der ersten Ausgabe

von FINDORFF GLEICH NEBENAN unsere

Rubrik »Lieblingsorte« in Findorff. Deutschlandweit

bist Du allerdings als Hundefotograf

bekannt geworden. Wie bist Du auf die Idee

gekommen, Hunde in originellen Posen zu fotografieren

und was passiert bei den Shootings,

bei denen Dich Janine de Vries unterstützt ?

Ercan: Wir fotografieren Hunde in allen

erdenklichen Situationen. Angefangen hat alles, als ich vor einigen

Jahren bei einer Hundetrainerin gearbeitet habe und mir irgendwann

meine erste Spiegelreflexkamera kaufte. Ich begann,

Hunde zu fotografieren und fand sehr schnell Gefallen daran.

Die Grimassen-Shootings von Hunden entstanden dadurch,

dass Leute zuvor ähnliche Bilder auf facebook posteten und

toll fanden, aber der Fotograf der Bilder für sie viel zu weit weg

wohnte. Wir haben die Lücke im norddeutschen Raum gesehen

und genutzt, indem wir solche Bilder angeboten haben.

Während der Shootings in Deinem Studio in Findorff arbeitest

Du mit Janine zusammen, die Dir assistiert und mit ihrer

positiven Art für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Wie kam

es zu Eurer Zusammenarbeit ?

Janine: Es gab ein Shooting bei meiner Schwester, das Ercan

fotografiert hat. Ich durfte als »Lichtschlumpf« helfen. Dabei

sind wir ins Gespräch gekommen über »Special-Makeup«, das

ich gut leisten kann. Wir haben dann gleich ein großes Projekt

realisiert, bei dem ich die Effekt-Schminke gemacht habe. Es

gab dann sehr schnell weitere Projekte, bei denen wir gut zusammengearbeitet

haben – und so ist das bis heute.

Ercan, was schätzt Du an Janine besonders ?

Ercan: Sie ist in der Zusammenarbeit quasi meine »bessere

Hälfte«, die mich unterstützt, viele eigene Ideen einbringt und

mich auch ab und zu in den Allerwertesten tritt, wenn ich bei

einem Projekt am Anfang nicht gleich so richtig loslegen will.

Janine, was schätzt Du an Ercan besonders ?

Janine: An Ercan schätze ich, dass er tatsächlich sofort loslegt,

wenn man ihn in den Allerwertesten tritt. Oft ist er es aber, der

sagt: »Komm, wir machen das jetzt einfach«, während ich noch

zu viel nachdenke, weil ich mich zum Beispiel um die Finanzierung

sorge. Und Ercan denkt von Anfang an immer sehr groß

– eine Eigenschaft, die ich extrem faszinierend finde.

Eure Grimassenfotos von Hunden haben ein gewaltiges Medienecho

ausgelöst. Wo wurde überall über Euch berichtet ?

Ercan: Alles fing mit einem großen Bericht in der BILD an,

durch den Fernsehsender wie RTL, ZDF, NDR, SAT.1, RBB,

Euromaxx und Euromaxx international auf uns aufmerksam geworden

sind. Bei Radio Bremen in »buten un binnen« waren wir

auch. Zeitungen wie der Weser-Kurier, Nordbuzz, das Magazin

Löppt! und die Nordsee-Zeitung aus Bremerhaven haben über

uns berichtet. Schön war auch eine Talk-Show, zu der wir nach

Warnemünde in das Hotel Neptun zum Promi-Frühstück am

Meer eingeladen worden sind.

Es geht auf Weihnachten zu. Originelle Geschenke sind gefragt.

Kann Euch jeder als Hundefotografen für ein Shooting buchen ?

Ercan: Klar ! Wir freuen uns über jeden Auftrag.

Was kostet eine Session und was bekommen Herrchen oder

Frauchen für ihr Geld ?

Ercan: Das ist davon abhängig, was gebucht wird. Das Angebot

»Grimassen-Shooting« kostet beispielsweise 99,99 Euro. Dafür

bekommt man das gewählte Foto in digitaler Form. Weitere Bilder

gibt es gegen Aufpreis. Auf Wunsch lassen wir Bilder auch

auf Leinwand produzieren und achten darauf, dass die Reproduktion

qualitativ exakt so wird, wie wir uns das vorstellen.

Euer neuestes Projekt eröffnet uns ganz neue Sichtweisen. Es

heißt »Unter Tieren«. Dabei fotografiert ihr Tiere von unten.

Welche Intention verfolgt ihr damit, zum Beispiel Hunde

oder Schildkröten aus dieser ungewöhnlichen Perspektive

zu fotografieren – und wie geht das überhaupt ?

Ercan: Wie das geht ? Ganz einfach: Tier auf Platte !

Ich muss investigativ nachfragen: Herdplatte oder Glasplatte ?

Ercan: Nein, es ist schon eine ganz spezielle, sehr starke Glasplatte.

Darauf wird das Tier gesetzt. Wir versuchen, es dazu zu

animieren, möglichst einen Blick nach unten zu riskieren. Bei

Hunden legen wir Futter auf die Glasplatte, damit das passiert.

Muss man ganz viel Erfahrung haben, um das Verhalten der

Tiere gut einschätzen zu können – oder reagieren alle gleich,

wenn es ein Leckerli gibt ?

Janine: Nein, Tiere sind ganz unterschiedlich. Man könnte

fast sagen: Hunde sind auch nur Menschen. Manche Models

brauchen tierisch lange, um mit der Situation warm zu werden.

Andere widerum sind sofort dabei.

Fotografiert Ihr ausschließlich Models aus dem Tierreich oder

kann man Euch beispielsweise auch ganz konventionell als

Hochzeitsfotografen verpflichten ?

Janine: Wir sind breit aufgestellt, lieben es, neue fotografische

Herausforderungen technisch und kreativ anzugehen und sind

für alle Fotoideen offen, die wir gern realisieren – von den ganz

klassischen Hochzeits-, Outdoor- oder Homeshootings bis zu

ganz speziellen Aufträgen wie zum Beispiel »Bodypainting«.

Ercan, hast Du Vorbilder, die Dich beeinflusst haben ?

Ercan: Heute sind wir unsere eigenen Vorbilder. Anfangs war

das Calvin Hollywood, ein deutscher Foto- und Digitalkünstler.

Er hat mich zu Beginn sehr beeinflusst. Durch ihn bin ich dahin

gekommen, wo ich heute bin. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 05


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RETEP

MHAD

q ERCAN YILDIRIM UND JANINE DE VRIES

» Wir haben einen Shop.«

Will man Dich live erleben, kann man als interessierter Amateur

auch Lehrgänge und Workshops über »Grundlagen der Fotografie«

bei Dir belegen. Was kann man dabei konkret lernen,

wann und wo finden die Kurse statt und wie kann man sich

darüber informieren ?

Ercan: Meistens melden sich bei uns AnfängerInnen in der

Fotografie, die wenig wissen. Andere können gut fotografieren,

aber beherrschen die Bildbearbeitung nicht. Manche können

Bildbearbeitung, aber noch nicht so gut fotografieren. In meinen

Lehrgängen und Workshops kann man beides lernen. Wer

buchen möchte: Wir haben einen Shop. Alle weiteren Informationen

gibt es auf unserer Internetseite.

Was ist für Euch Euer persönlicher »Lieblingsort« in Findorff

und warum ?

Ercan: Früher war es der Bürgerpark, in dem ich gern fotografiert

habe, aber seit ich beim Fotografieren jüngst von einem

Verantwortlichen auf einem Fahrrad aus der Ferne grundlos

übel angebrüllt wurde, was ich denn da machen würde, bin ich

dort nicht mehr. Dieses merkwürdige Verhalten fand ich wenig

korrekt. Es hat mich sehr geärgert. Heute ist mein Lieblingsort

in Findorff das Studio, weil ich die Arbeit dort liebe.

Janine: Ich habe da keinen festen Ort. Ich finde, Findorff ist

immer und überall einen Spaziergang wert.

Was würdet Ihr Euch für Findorff wünschen ?

Ercan: Ich wünsche mir einen »SATURN Markt« mit einer ganz

großen Fotoabteilung, in der es alles gibt, was man sich als

Fotograf wünscht.

Janine: Ich bin in meinem Stadtteil Findorff tatsächlich absolut

wunschlos glücklich.

▼ ÜBER EY! FOTOGR AFIE

Ercan Yildirim zog 2011 von Ahaus in Nordrhein-Westfalen

nach Findorff. Der gelernte Mechatroniker im Maschinenbau

begeistert sich seit Jahren für die Fotografie. Neben Kompetenz,

Know-how und Fachwissen bringt Ercan Yildirim viel

Ehrgeiz mit. Janine de Vries kommt aus Findorff. Gemeinsames

Ziel des eingespielten Duos ist es, aus jedem Shooting gemeinsam

das Beste herauszuholen. Dazu zählt auch der gekonnte

und entspannte Umgang mit den zweibeinigen KundInnen.

Ercan Yildirim gilt als der Hundefotograf in Bremen und umzu

– und hat mit »Hundefotografie für Anfänger und Fortgeschrittene«

eine DVD veröffentlicht, um sein Wissen weiterzugeben.

In naher Zukunft ist eine weitere DVD zum Thema »Retusche

von Tierbildern« geplant. Weitere Infos über EY! Fotografie in

Findorff gewünscht ? Alles Wissenswerte über Tierfotografie

und alle Möglichkeiten für Fotoshootings sowie ausgesuchte

Referenzen gibt es auf www.ey-fotografie.de

Interview: Mathias Rätsch, Fotos: Ercan Yildirim ▲

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PROFILE

q DIE UNTERNEHMERIN AUS FINDORFF VERANSTALTET PRIVATSAFARIS

» Tansania hat die schönsten Nationalparks in Afrika.«

ESTHER MARAHRENS

TANSANIA

INSIDERIN

D

ie Serengeti darf nicht sterben« heißt eine

Anfang der Sechzigerjahre erfolgreiche Dokumentation

der Tierfilmer Bernhard und

Michael Grzimek. In dem Kinofilm geht es

über die Anfänge des Serengeti-Nationalparks.

Woran denken Sie, wenn Sie an

das heutige Tansania denken ?

Natürlich auch an die Serengeti, an die

Migration der großen Gnuherden und

an Grzimek. Durch die Spenden, die durch seine Sendung

»Ein Platz für Tiere« gesammelt wurden, werden bis heute

Schutzprogramme in der Serengeti finanziert.

Wie sieht es in den Nationalparks in Tansania heute aus ?

Tansania hat die schönsten Nationalparks mit der höchsten

Raubtierdichte in ganz Afrika. Nirgendwo findet man so große

zusammenhängende Tiergebiete und die große Migration der

Gnus ist ein einzigartiges Naturschauspiel. Aber auch weniger

bekannte Parks bieten beeindruckende Tiervielfalt – wie beispielsweise

riesige Elefantenherden im »Tarangire Nationalpark«.

Mit »AfriPassion« veranstalten Sie maßgeschneiderte Privatsafaris.

Welchen Ansatz haben Sie im Vergleich zu »Ajimba

African Tours«, die wir zuletzt interviewt haben ?

Wir bieten ausschließlich Reisen nach Tansania an und decken

einen ganz anderen Bereich Afrikas ab als »Ajimba African

Tours«. Insofern sind wir eine wunderbare Ergänzung. Nachhaltigkeit

ist auch bei uns ein Thema. Unsere Camps betreiben wir

mit 100 % Solarenergie, 100 % Regenwasser und wir haben seit

Juli die ersten solarbetriebenen E-Cars Ostafrikas in Betrieb.

Wie kann ich mir von Ihnen eine ganz persönliche Traumreise

nach Tansania zusammenstellen lassen ?

Auf unserer Internetpräsenz www.afripassion.com kann man

sich einen ersten Eindruck über unsere Angebote verschaffen.

Normalerweise organisiere ich Safaris nur für Reiseveranstalter,

aber für PrivatkundInnen aus Findorff und umzu mache ich

eine Ausnahme – weil ich hier wohne. Rufen Sie mich einfach

an ! Wenn wir persönlich miteinander sprechen, überlegen wir,

wie diese Traumreise aussehen soll und was sie kosten darf.

Welche touristischen Highlights darf man erwarten ?

Auf jeder Safari besteht die nahezu hundertprozentige Wahrscheinlichkeit

die »Big Five« zu sehen: Löwe, Leopard, Nashorn

und in besonders hoher Zahl Elefant und Afrikanischer Büffel.

Dazu die berühmte Wanderung der Gnus und Zebras und zudem

gibt es Geparden, Giraffen und mehr Antilopenarten, als

ich hier aufzählen kann. Es gibt aber auch Begegnungen mit der

lokalen Bevölkerung und Stämmen wie etwa den Massai oder

Hadzabe, die noch eine sehr traditionelle Lebensweise haben.

Wie bewegen sich die Safari-TeilnehmerInnen in Tansania fort

und wo übernachten sie? In der Wildnis ?

Ja, sie übernachten tatsächlich in der Wildnis – aber mit allen

Annehmlichkeiten. Das macht unsere Reisen so besonders.

Als Gäste schlafen sie in Luxus-Lodge-Zelten, die ausgestattet

sind mit Betten, Tisch und Stühlen und fließendem Wasser. Die

Matratzen und die Bettwäsche kommen übrigens aus Findorff

von der Firma »Kindervater« ! Tagsüber werden sie von einem

Fahrer, der Deutsch spricht, durch die Nationalparks gefahren.

Der Tour-Guide holt unsere Gäste vom Flughafen ab und bringt

sie am Ende der Reise selbstverständlich auch sicher zurück.

Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Reise nach Tansania ?

Tansania ist ganzjährig großartig. Für Fotografen lohnt sich

besonders der März und der November, weil der Himmel in

dieser Zeit großartige Wolkenbilder zaubert.

In Tansania werden über 120 Sprachen gesprochen – wie

verständigt man sich als TouristIn dort ?

In den Camps wird Englisch gesprochen und unsere Gäste

haben einen deutschsprechenden Guide, der überall dort

übersetzt, wo nur Suaheli gesprochen wird.

Was versuchen Sie Ihren Gästen zu vermitteln ?

Sensationelle Tierbeobachtungen in unberührter Wildnis,

gepaart mit allem Komfort, um unsere Gäste zu verwöhnen.

Der Tourismus ist für die Wirtschaft im Land sicher nicht unbedeutend.

Arbeiten Sie mit den EinwohnerInnen zusammen ?

Wir haben ausschließlich tansanisches Personal – und die am

besten ausgebildeten Afrikaner sind die Fahrer unserer Gäste.

Der Standort Ihres Unternehmens ist in Findorff. Sie sind die

meiste Zeit im Jahr in Afrika. Wo geht es wilder zu ?

Wilder? Wilder geht es in Afrika zu ! Aber ich muss auch sagen:

Wenn man länger im Ausland gelebt hat, wird man der bessere

Deutsche und weiß seine Heimat zu schätzen. Aber ich liebe

den afrikanischen Busch und habe das Beste aus beiden Welten !

▼ ÜBER ESTHER MARAHRENS

Esther Marahrens hat viele Talente: Sie ist Sängerin, Schauspielerin

und Reiseunternehmerin – und das alles mit sehr viel

Leidenschaft. Die gebürtige Frankfurterin lebt heute in Findorff

und einen großen Teil des Jahres in Tansania. Dort hat sie vor

15 Jahren ihren Mann kennengelernt, einen Findorffer, der in

den tansanischen Wildreservaten Luxus-Lodges baut. Esther

Marahrens kümmert sich gemeinsam mit einer Mitarbeiterin

um die Vermarktung und um die Organisation von Safaris in

diese Gegend. Wie einst Robert Redford und Meryl Streep in

dem US-amerikanischen Spielfilm »Out of Africa« sollen die

ReiseteilnehmerInnen in den tansanischen Naturparks zugleich

das schöne aber auch abenteuerliche Afrika kennenlernen.

Ausführliche Informationen gibt es auf www.afripassion.com

Interview: Benjamin Krause, Foto: Kerstin Rolfes ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 08 | PROMOTION FINDORFF GLEICH NEBENAN | 09 | PROMOTION


PROFILE

q LIVE-AUFTRITT: MIT HARTWIG KOMAR IM »MEISENFREI BLUES CLUB«

» Kontakte entwickeln sich, wenn man sauber arbeitet. «

HARTWIG KOMAR

TOURPROMOTER

H

artwig Komar, Sie sind Gründer und Inhaber

von »On Stage tour & concert promotion«

mit Sitz in Findorff. Wie wird man

eigentlich Tour-Promoter und wann hatten

Sie die Idee, eine Agentur zu gründen ?

Die Voraussetzung dafür ist, dass man einfach

musikverrückt sein muss. Mein erstes

Konzert habe ich mit 18 Jahren veranstaltet.

Die Agentur »On Stage« gibt es unter diesem Namen seit 25

Jahren. Heute ist mein Sohn Leonard der Geschäftsführer,

während ich mich um die zweite Firma »On Stage Records«

kümmere. Unter diesem Label vertreiben wir Tonträger und

DVDs von KünstlerInnen, die ich persönlich sehr mag.

Welche Eigenschaften sollte man unbedingt für das heutige

Musikbusiness mitbringen ?

Man muss den Musikmarkt sehr gut kennen. Erforderlich ist ein

tiefes Wissen über die Zusammenhänge im Business. Man sollte

angstfrei sein, über die Fähigkeit zur Improvisation verfügen

und nicht nur den »Mainstream« im Auge haben.

Wie haben Sie sich die Kontakte zu den MusikerInnen und

VeranstalterInnen aufgebaut – oder entwickelt sich sowas ?

Kontakte entwickeln sich zwangsläufig immer dann, wenn man

seriös, transparent und sauber arbeitet. Nur dadurch wird man

auch weiterempfohlen. Es ist leider in dieser Branche allerdings

nicht unbedingt üblich, dass so gearbeitet wird. Bei mir gab es

einen ersten Kontakt zu einem Musiker, der unzufrieden mit

dem Promoter seiner Tournee war. Nach dem dritten Bier sagte

ich: »Das kann ich besser.« Wenn man das Vertrauen erhält

loszulegen und dann fair und zuverlässig arbeitet, ist das wie ein

Schneeball, der irgendwann zu einer Lawine wird.

Sie betreuen vorrangig Bands und Solisten aus den Sechzigerund

Siebzigerjahren, darunter Helden meiner Jugend wie The

Godfathers, Chris Spedding, Hugh Cornwell (Ex-Stranglers)

oder Russ Ballard. Aber auch aus der Fraktion »Funk« haben

Sie Shakatak oder Marceo Parker im Konzert-Repertoire.

Dazu kommt mit Extrabreit eine Größe der »Neuen Deutschen

Welle« aus den Achtzigern. Once a musician, always

a musician: Viele MusikerInnen sind auch Jahrzehnte nach

der Dekade, in der sie ihre größten Erfolge feierten, immer

noch live gut dabei – und ohne Karrieredruck spielen sie viel

entspannter als früher. Ist das so oder täuscht der Eindruck ?

Überwiegend ist das so. Ich habe persönlich noch keine Enttäuschung

erleben müssen. Die Bands und KünstlerInnen sind alle

noch gut dabei. Natürlich muss man manchmal altersbedingt

Abstriche machen. Das bedeutet beispielsweise, dass man nach

drei Konzerten auf einer Tour einen Tag Pause einlegt, um die

Stimme zu schonen. Das ist auch völlig in Ordnung.

Sind Sie als Promoter eigentlich auch immer zugleich ein Fan

der Bands, die Sie betreuen ?

Ja, das bin ich. Fan muss man sein. Eine Band, die zwar viel

Geld bringen würde, die mir aber nicht liegt, würde ich nie

promoten. Der Grund ist ganz einfach: Ich könnte dann meinen

Job nicht gut machen. Ich arbeite daher ausschließlich mit MusikerInnen

aus den Genres, von denen ich etwas verstehe. Seit

meinem 14. Lebensjahr beschäftige ich mich mit Musik. Bis heute

ist eine sehr große Sammlung an Vinyl und CD‘s entstanden.

In Bremen wurde mit dem »Beat-Club« Fernsehgeschichte

geschrieben – rückblickend ein völlig innovatives Fernsehformat,

das 1965 gestartet wurde, weil es im öffentlichrechtlichen

Rundfunk keine Sendung für englischsprachige

Pop-Musik gab und die jungen ZuschauerInnen zu Soldatensendern

abwanderten. Bereits vor über 50 Jahren traten im

»Beat-Club« auch die Pretty Things auf, die heute von Ihnen

promotet werden. Spielt die damalige popkulturelle Pioniertat

von Radio Bremen noch eine Rolle, um MusikerInnen zu

überzeugen, sich von Ihrer Agentur in Bremen vertreten zu

lassen – oder ist der Standort für »On Stage« ziemlich egal ?

Der Standort ist diesbezüglich heute völlig egal, weil die große

»Beat-Club«-Geschichte heutzutage so wenig öffentlich präsent

ist, dass die MusikerInnen sie aus dem Fokus verloren haben.

Ein Beispiel: Ich war mit Chris Spedding bei Radio Bremen.

Erst im Studio fiel ihm ein, dass er vor vielen Jahren mit Radio

Bremen eine Live-Produktion in Bremen aufgenommen hat. Die

Platte heißt übrigens »Gesundheit!«. Ich behaupte: Die »Beat-

Club«-Geschichte ist ein ungehobener Schatz, mit dem Radio

Bremen europaweit strahlen könnte. Der WDR hat es mit der

Vermarktung der legendären Rockpalast-Konzerte, die wir als

Musikfans in den Siebzigerjahren alle stundenlang bis tief in

die Nacht gesehen haben, vorgemacht.

Was war Ihre schönste Anekdote, die Sie mit einer Band, einer

Künstlerin oder einem Künstler erlebt haben ?

Wir haben noch nie ein Konzert absagen müssen. Toi, Toi, Toi !

Ich hoffe, es bleibt dabei. Aber einmal war es fast so weit: Auf

der Solo-Tournee mit Chris Spedding ging auf dem Weg nach

Belgien ins »Spiriti of 66« in Verviers bereits in Hamburg der

Tourbus kaputt. Wir mussten kurzfristig einen Van mieten,

weil wir das Konzert auf keinen Fall absagen wollten. In dem

Jahr gab es in Belgien mehrere terroristische Anschläge. Wir

hatten ungezählte Verkehrskontrollen und kamen endlich in

Verviers an, wo das Publikum treu ausgehalten hatte. Alle Fans

hatten auf der Straße gewartet. Sie empfingen uns mit großem

Applaus, als unser Van immerhin drei Stunden zu spät endlich

vorgefahren kam. Das war als Erlebnis unglaublich toll und ein

emotionaler Moment, der mich sehr gerührt hat. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 10

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▼ HARTWIG KOMAR IM INTERVIEW

» Ab und zu verlaufen sich auch jüngere Leute zu uns. «

Wer in Bremen in die »Rock and Roll-Zeitmaschine« steigen

möchte, um Rockmusik live wie früher direkt und unmittelbar

zu erleben, ist im wunderbaren »Meisenfrei Blues Club« in der

City bestens aufgehoben. Das Meisenfrei ist auch ein bevorzugter

Auftrittsort für Ihre KünstlerInnen. Warum ist das so ?

Das hat schlicht und ergreifend mit dem passenden Fassungsvermögen

zu tun, das man braucht um ein atmosphärisch richtig

gutes Konzert zu veranstalten. Niemand hat etwas davon,

wenn eine Halle halb leer ist. Außerdem ist das »Meisenfrei« ein

Club, der dafür bekannt ist, dass es dort nahezu jeden Tag ein

Konzert gibt; ein Angebot, das in Deutschland heute seinesgleichen

sucht. Dadurch arbeitet dort für den Konzertbetrieb eine

routinierte »Maschine«, wie ich die absolute Professionalität des

Teams dort beschreiben würde. Das ist ein großer Vorteil. Auch

wichtig: Mit dem Inhaber besteht ein sehr gutes Verhältnis. Wir

teilen die gleiche Philosophie und vertrauen uns blind.

Welches Publikum kommt zu den Auftritten »Ihrer« Bands und

MusikerInnen: Vorrangig die jungen Fans von damals, die ja

mittlerweile zum Teil im Rentenalter sind oder auch jüngere,

denen die heute oftmals glatte Musik ihrer eigenen Generation

vielleicht eher fremd ist ?

Nach meiner Erfahrung ist das Publikum für die von uns

veranstalteten Konzerte 40 plus. Aber ab und zu verlaufen sich

zu den Konzerten auch jüngere Leute, die irgendwie und durch

welchen Einfluss auch immer zu uns gefunden haben. Vielleicht

haben sie durch die Eltern oder einen guten Musiklehrer Zugang

zu analoger Live-Musik bekommen, die sie dann auch richtig

gut finden – wer weiß es so genau. Heute gibt es mittlerweile

durchaus auch einen Markt für sogenannte »neue« Retro-Rockbands,

wobei auch die nicht unbedingt ein jüngeres Publikum

finden, das mit Rockmusik bisher nichts am Hut hatte, sondern

Retro-Rock ist einfach ein weiteres Genre im Business.

Als kostenlose Zugabe: Ihr Konzerttipp für den Dezember ?

Man sollte sich Montag, den 3. Dezember im Rockkalender notieren.

An diesem Tag werden die Hardrock-Fans auf ihre Kosten

kommen. Dann steht mit Tony Franklin ein in Deutschland

eher unbekannter, aber sehr hochkarätiger Musiker mit seiner

Band im »Meisenfrei Blues Club« auf der Bühne. Er ist berühmt

für sein bundloses Bassspiel. Viele Stars haben seine Dienste in

Anspruch genommen – darunter Whitesnake, David Gilmour

von Pink Floyd oder Kate Bush, um nur einige zu nennen. Zum

Jahresabschluss sollte man am Samstag, den 29. Dezember

»Extrabreit« im Bremer Lagerhaus erleben. Ich sage nur »Hurra,

Hurra, die Schule brennt!«, »Polizisten« oder »Flieger, zeig‘ mir

die Sonne«. Diese unverwüstliche Band zelebriert ihren unvergleichlichen

Punk-Hardrock ganz wie in den goldenen Zeiten

der damals völlig angesagten »Neuen Deutschen Welle« in den

frühen Achtzigerjahren.

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www.findorff-gleich-nebenan.de/jobs

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rätsch communications, www.raetsch.de

▼ ÜBER HARTWIG KOMAR

Promoter Hartwig Komar (56) ist der Gründer und Inhaber von

»On Stage tour & concert promotion« am Findorffer Standort

in der Hamelner Straße. Der Tour-Promoter versteht sich als

Dienstleister für die Veranstaltungsbranche und örtlichen

Durchführer von Konzerten und Veranstaltungen – speziell

im norddeutschen Raum, aber auch im Rest der Republik und

im angrenzenden Ausland. Das Repertoire an KünstlerInnen

besteht vorrangig aus MusikerInnen und Bands aus den Sechziger-,

Siebziger- und Achtzigerjahren, aber auch außergewöhnliche

Coverbands wie »The Ramonas« als einzig wahre All Girl

Ramones Tribute Band sind dabei. Zudem hat Hartwig Komar

eine Kooperation mit einem der letzten Mailorder-Versandhäusern

für Musik in Deutschland: »Music Network« vertreibt

ausgesuchte CD-Veröffentlichungen exklusiv und stellt diese im

Katalog auch in Rezensionen vor. Bei »Hot Shot Records« in der

Knochenhauer Straße sind die CD‘s ebenfalls gelistet. Alle

Vinyl-Schallplatten kann man nur im Shop erwerben über

www.hotshotrecords.com. Auf den Konzerten ist immer alles

zu haben. Weitere Infos gibt es auf www.onstage-promotion.de

und auf www.soundsbest.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Thomas Borchardt ▲

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 13


PROFILE

q DER SLAM-POET BRINGT NICHT NUR LESE- UND BÖLKSTOFF GEKONNT ZUSAMMEN

» Ich denke, der Mensch ist ein Affe.«

SIMEON BUß

SPRACHKÜNSTLER

Inhaltsreich: Die neue Findorff-Kolumne startet auf Seite 46

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 14

S

imeon, Du bist deutschlandweit bekannt als

Poetry Slam-Autor. Viele wissen nicht, was das

ist. Also fragen wir Dich gleich mal: Was ist

eigentlich Poetry Slam ?

Ein Poetry Slam ist ein moderner Wettstreit

unter DichterInnen, bei dem PoetInnen gegeneinander

antreten. Dabei gibt es drei Regeln,

die sie befolgen müssen. Regel Nummer Eins

besagt: Es müssen selbstgeschriebene Texte

sein. Nach Regel Nummer Zwei dürfen auf der Bühne keine

Verkleidungen und Requisiten genutzt werden. Und Regel

Nummer Drei ist ein festgeschriebenes Zeitlimit, das von Slam

zu Slam unterschiedlich ausgelegt wird. Die Länge eines Poetry

Slam-Textes umfasst in der Regel fünf bis sechs Minuten. Es

gibt auch richtige Meisterschaften. Anfang November fand zum

Beispiel die deutschsprachige Meisterschaft in Zürich statt.

Sind Deine Texte mehr Slam oder mehr Poetry ? Oder beides ?

Tatsächlich sind meine Texte mehr Kabarett. Sie sind politisch,

aber auch lyrisch. Diese Mischung versuche ich hinzukriegen.

Gibt es bestimmte Themen, die Dich besonders interessieren

oder die Dir besonders wichtig sind ?

Alles worüber ich schreibe sind Themen, die mir besonders

wichtig sind. Es geht viel um soziale Ungerechtigkeit und die

Ungleichheit in dieser Gesellschaft. Und es geht um ein bisschen

Revolution und ein bisschen Reformation des politischen

Systems, in dem wir leben – und auch darum, linke Standpunkte

so zu vertreten, dass sie für Menschen, die eigentlich nichts

damit am Hut haben wollen, einleuchtender klingen.

Wie entstehen Deine Texte ? Im stillen Kämmerlein oder wie

bei Erich Kästner im laut lärmenden Café ?

Sowohl als auch. Manchmal stehe ich auf einer Party, habe

eine Idee und tippe die in mein Handy und keiner darf mich

mehr ansprechen. Ich schreibe aber auch in Ruhe zu Hause.

Und ich sitze viel im Zug, weil ich sehr viel unterwegs bin. Da

sitze ich dann sechs Stunden im Zug – und was soll ich da groß

machen ? Ich nutze die Zeit zum Schreiben, wenn gerade keiner

neben mir sitzt. Laptop-Bildschirme ziehen die Leute scheinbar

magisch an. Ich schreib dann schon immer: »Bitte nicht auf den

Bildschirm gucken: Das ist unhöflich !« Es nützt aber nichts !

Was ist eigentlich Dein Lieblingstier ?

Ich liebe Hunde. Ich weiß, Du hättest jetzt gerne »Affe« gehört,

nehme ich an. Ich mag Affen sehr gern, aber ich liebe Hunde.

Hunde begeistern mich einfach mit allem, was sie tun. Die

sind so trottelig und lieb dabei. Es gibt keine bösen Hunde,

außer das Herrchen hat es böse gemacht.

Ich frage in der Tat auch, weil Dein Künstlername »Sim

Panse« ist. Passt der Name überhaupt, denn als engagierter

Künstler ist Dir sicherlich nicht alles Banane ?

Der Name ist als Pseudonym für meinen »facebook«-Account

entstanden. Daraufhin hat mich ein Moderator auf der Bühne

einfach so bezeichnet. Ich habe den Namen aus dem simplen

Grund angenommen, weil ich denke, dass der Mensch ein

Affe ist. Wir sind trotz allen freien Willens und Intellekts sehr

instinktgeleitete Tiere. Sich dieser Tierlichkeit immer wieder

bewusst zu sein, finde ich hilfreich, um manches zu verstehen.

Du lebst in Bremen im Stadtteil Schwachhausen. Ist Bremen

ein gutes Pflaster für Slam-Poeten ?

Bremen ist ein gutes Pflaster, weil wir in der Stadt mit dem

»Slam-Bremen« einen der ältesten Slams Deutschlands haben.

Der ist eine echte Hausnummer ! Und da wir eine kleine und

kompakte Szene sind, können wir sehr nett zusammen

arbeiten. Es ist alles miteinander abgesprochen. Außerdem gibt

es in Bremen ein beständiges, wohlwollendes Slam-Publikum.

Du bist als Nachfolger von Tom Grote der neue Kolumnist

für FINDORFF GLEICH NEBENAN. Hast Du Dich aus dem

bürgerlichen Schwachhausen schon nach Findorff gewagt ?

Ja ! Ich bestelle sehr regelmäßig bei »Asia Nha Trang« in der

Hemmstraße. Das ist der beste Lieferservice in Bremen und der

sitzt in Findorff ! Dort gibt es sehr leckere asiatische Gerichte.

Im Schlachthof bin ich schon öfter aufgetreten. Und auch in

der »veganbar« finde ich es ausgesprochen nett. Ich hätte schon

einmal fast in Findorff gewohnt. Ich habe mir im Stadtteil eine

WG angeschaut, bin aber letztendlich nicht eingezogen, weil

ich gemerkt habe, dass ich lieber alleine wohne. Wenn ich fünf

Tage in der Woche auf Tour bin, möchte ich zuhause nicht

schon wieder so viele Menschen um mich haben.

Auf einigen Fotos präsentierst Du Dich lässig mit Zigarette

im Mundwinkel und ein wenig unausgeschlafen aussehend.

Ist man als Slam-Poet besonders cool oder ist das Leben als

Slam-Poet so anstrengend, dass es nur mit ganz viel Zigaretten

und Alkohol auszuhalten ist ?

Ich bin besonders cool ! (grinst) Tatsächlich hast Du innerhalb

einer Szene von Menschen, die gerne auf die Bühne gehen, ein

hohes Aufmerksamkeitspotential und damit zusammenhängend

zum Teil auch ein hohes Suchtpotential. Es gibt innerhalb der

Slam-Szene viele Menschen, die viel rauchen. Außerdem gibt

es überall Freibier. Oft sind die KünstlerInnen auch noch sehr

junge Leute, die nach dem Slam Spaß haben und die am nächsten

Morgen nichts zu tun haben, weil erst abends die nächste

Veranstaltung ist. So trinkt man noch zwei, drei Bier und ist

ein bisschen unausgeschlafen. Auf den Fotos mit der gesunden

Banane sehe ich übrigens gleich wesentlich wacher aus !

Du gibst Workshops im »Kreativen Schreiben«. Was vermittelst

Du den TeilnehmerInnen ?

Das ist abhänging von der Zeit, die ich habe. Ich gebe unter

anderem Workshops, die sich an SchülerInnen richten. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 15


q SIMEON BUß IM GESPRÄCH

» Es macht Spaß. Du siehst viel von der Welt. «

Ich möchte in den Workshops durch kleine Schreibübungen

vermitteln, dass jeder schreiben kann. Es geht mir darum, nicht

nur bei Kindern Blockaden und Ängste aufzubrechen. In den

längeren Workshops erarbeite ich mit den TeilnehmerInnen ein

Konzept für einen Text – als Richtschnur, an der sie sich beim

Schreiben orientieren können. Das hilft ganz vielen Leuten. Es

kommt natürlich noch der Slam Poetry-Gedanke mit hinein. Ich

mache mit den TeilnehmerInnen Vorlese- und Stimmübungen

– und auch ganz einfache Dinge, die man auf der Bühne gut

gebrauchen kann: Wie benutze ich ein Mikrofon ? Was kann

ich noch neben meiner Stimme benutzen, wenn ich einen Text

vorlese. Es geht darum, dass alle Spaß daran haben, etwas vorzulesen

und das nötige Selbstvertrauen dazu entwickeln. Wenn

man mit Schulen arbeitet, hat man heute Kinder, die wenig

lesen und schreiben. An einem Gymnasium habe ich neulich

gefragt, wer denn noch Bücher liest. Das waren etwa die Hälfte

der SchülerInnen. Die anderen spielen lieber Videospiele oder

schauen Serien. Genauso groß ist natürlich auch der Abstand

zum Schreiben geworden. Schreiben kennen die SchülerInnen

nur noch durch Aufsätze und Hausarbeiten, die sie machen

müssen. Ein Grund ist sicher auch die Ökonomisierung von

Schule. Als ich in der elften Klasse war, hatten wir ein halbes

Jahr »Kreatives Schreiben«. Das hat mich unheimlich gepusht

und auch auf den Weg gebracht, mit meinen Texten irgendwann

als Slam-Poet aufzutreten. Dafür bin ich meiner Lehrerin immer

noch dankbar. Jemanden intensiv zu unterstützen – dafür haben

die LehrerInnen heute einfach keine Zeit mehr. Das ist vorbei.

Deine Tätigkeit als Slam-Lehrer hat Dich auch nach Kuala

Lumpur, Tokyo und Hongkong geführt. Fühlst du Dich als

»Sim Panse« im asiatischen Raum besonders wohl ?

Nein, nicht wirklich. Tatsächlich war es in Japan eine richtig

anstrengende Woche, weil ich nach der Ankunft völlig gejetlagt

war. Als Vegetarier hatte ich Probleme, überhaupt etwas ohne

Fleisch zum Essen zu finden. Kuala Lumpur hingegen war einfach

großartig – da will ich auch auf jeden Fall wieder hin. Dort

war meine erste Erfahrung, dass es in der Nähe unseres Hostels

eine Straße ausschließlich mit vegetarischen Restaurants gab.

Hongkong widerum ist mir einfach zu groß. Diese Reisen sind

über einen Freund möglich geworden. Er hat eine Agentur, die

sich »Die Zeilenschmiede« nennt. Gemeinsam vermitteln wir

KünstlerInnen weltweit an Goethe-Institute, die Workshops für

Schreiben geben. In den nächsten Jahren stehen auch wieder

einige Projekte an. Es macht Spaß. Du siehst viel von der Welt.

Auf Deiner Internetpräsenz kann man nachlesen, dass Du als

Jugendlicher Kinderbuchautor werden wolltest …

Das will ich immer noch !

Welche künstlerischen Ziele hast Du noch ?

Mein künstlerisches Ziel Nummer Eins ist: Wenn die AfD an

die Macht kommt, dann will ich einer der ersten KünstlerInnen

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 16

sein, die verboten werden. Die werden definitiv Kunst verbieten.

Hoffen wir einfach, dass diese Leute nicht an die Macht kommen.

An einem Kinderbuch schreibe ich gerade. Den Anfang

für die Geschichte hatte ich auf einen Block geschrieben und

den Block habe ich liegen gelassen. Das ärgert mich ziemlich,

denn es war ein sehr schöner Anfang. Aber ein Kinderbuch

werde ich definitiv noch schreiben. Drehbücher würde ich auch

gern schreiben – und Theaterstücke. Ein Roman steht ganz

hinten auf der Liste. Zur Zeit arbeite ich daran, in die Kabarettszene

einzusteigen. In spätestens zwei Jahren möchte ich ein

eigenes Solo-Programm für die Bühne erarbeitet haben und

damit auftreten. Es gibt schon ganz viele Ideen und Programmanfänge

in meinem Kopf. Auch kann ich das, was ich bisher

im Slam-Bereich gemacht habe, wunderbar dafür verwenden.

Vieles davon ist auch für das Kabarett Eins-zu-Eins kompatibel.

In der Neustadt, einem bekannten Nachbardorf von Findorff,

veranstaltest Du einmal im Monat »Lesen für Bier«. Wie geht

das und wann und wo kann man Dich dort live erleben ?

»Lesen für Bier« findet in der Kulturkneipe »Gastfeld« statt. Es

funktioniert folgendermaßen: Ich muss nicht arbeiten, da ich

nichts vorzubereiten habe. Ich komme an dem Abend einfach

und das Publikum bringt mit, was wir als Slam-Poeten vorlesen.

Ich lade mir dafür immer einen Gast ein und dann können die

Leute nach und nach ihre Texte einreichen. Wir lesen die dann

im Wechsel vor. Das Publikum darf uns dazu Regieanweisungen

geben – und wir spielen mit jedem Text um ein Bier. Das heißt,

wenn die Performance besser ist als der Textinhalt, dann gibt es

ein Bier für uns. War ein Text inhaltlich besser als die Performance,

mit der wir ihn vorgelesen haben, dann gibt’s ein Bier

für den Besucher oder die Besucherin. Das macht viel Spaß !

Vielen Dank für das Gespräch.

▼ ÜBER SIMEON BUß

Simeon Buß wurde 1987 in Unna geboren. Seit 2013 bereist er

die deutschsprachigen Slam-Bühnen, stand seitdem häufig im

Teilnehmerfeld der deutschsprachigen Meisterschaften und

wurde 2015 Landesmeister im Poetry Slam für Bremen und

Niedersachsen. Ausgezeichnet mit zahlreichen ersten Plätzen

bei Poetry Slams präsentiert er sein Programm auf Kabarettbühnen

und in Solo-Shows. Seine Dichtkunst hat ihn bereits

nach Kuala Lumpur, Hongkong und Findorff geführt. Buß hat

einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und ihre Schattenseiten

– fast liebevoll schaut er hingegen auf die einzelnen

Menschen und ihre Geschichte. In der Bremer Szene ist er mit

einer weiteren Veranstaltungsreihe bekannt. Mit seiner außergewöhnlichen

Leseshow »Lesen für Bier« bringt er Lese- mit

Bölkstoff als »zwei der schönsten Dinge der Welt« in einer vollendeten,

endgültigen Symbiose zusammen. www.simpanse.de

Interview: Benjamin Krause, Foto: Kerstin Rolfes ▲

Für Sie in Findorff:

Ihre Stadtteilmakler

Beim Immobilienkauf und -verkauf

von regionalen Kenntnissen und

exzellentem Marktwissen profitieren.

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q AM MONTAG, DEN 3. DEZEMBER STARTET EINE NEUE VERANSTALTUNGSREIHE

Das Team der Sparkasse Bremen bewegt etwas in Findorff !

▼ DIENSTLEISTERTIPP: »SP COMPUTER« IN DER FALKENSTRASSE 56

» Professionelle Reparatur Ihres Computers und Laptops. «

G

anz nah dran an den Menschen – das ist die

Filiale der Sparkasse Bremen in der Fürther

Straße 8. Leiterin Janine Bittkau hat einen

tiefen Einblick in den lebendigen Stadtteil.

Zum Ende des Jahres startet sie die neue

Veranstaltungsreihe. Los geht es bereits am

Montag, den 3. Dezember. »Hier gibt es viel

Nachfrage... «, sagt Janine Bittkau. Die Filialleiterin

hat zum 1. April 2017 das

Team der Sparkassenfiliale in der Fürther Straße

übernommen und freut sich über das lebendige

Treiben in Findorff. »Das Schöne ist,

dass die Menschen bei uns die gesamte

Bandbreite abfordern – vom Zahlungsverkehr,

über die Geldanlage bis hin

zur Immobilienfinanzierung.«, freut sich

Bittkau über den regen Zulauf.

Insgesamt 14 Mitglieder hat ihr Team,

dazu kommen noch Auszubildende und

Praktikanten. Vernetzt seien sie alle vor Ort,

darauf legt Bittkau großen Wert. »Wir wollen

uns aktiv einbringen – nicht nur als Filiale, sondern

zusätzlich im Alltag der Menschen, auf

Augenhöhe.«, erklärt sie. Egal, ob im

Verein, in der Elterninitiative oder bei den

Findorffer Geschäftsleuten. Die Sparkasse

Bremen bewegt etwas in Findorff. So war es selbstverständlich,

dass die Sparkasse Mitte August mit einem Stand auf dem

Sommerfest vertreten war. Unzählige Baumwolltaschen und

Ballons wechselten den Besitzer, Kinder bemalten Sparschweine.

So präsentiert sich die Filiale außerhalb der gewohnten

Umgebung und diese Nähe zum Stadtteil kam sehr gut an. Auch

in den eigenen Räumen ist das Team aktiv und führt Veranstaltungen

durch. »Wir probieren viel aus.«, sagt Bittkau, »Dabei

nehmen wir immer auch Impulse aus dem Stadtteil auf.« So

hätten viele Menschen, die sich für eine Geldanlage interessieren,

Vorbehalte gegenüber Wertpapieren. »Themen rund um

die Börse klingen kompliziert. Deshalb beschäftigen sich viele

Menschen einfach nicht weiter damit. Wir haben als Reaktion

darauf eine Veranstaltung entwickelt, die wir Ende Oktober

erstmals durchgeführt haben.« Beraterinnen und Berater haben

dabei unabhängig von den strikten Dokumentationspflichten in

der Beratung die Funktionsweise von Wertpapieren erklärt und

Fragen beantwortet. Eine Veranstaltung, die allen Beteiligten

Spaß gemacht hat.

In der Woche vom 3. bis 7. Dezember heißt es »Entdecken

Sie eine neue Welt – so nutzen Sie unser digitales Angebot«.

Natürlich gibt es ausreichend Gelegenheit, eigene Fragen zu

stellen. Es wird sich lohnen: . »Selbst wer es schon nutzt, kann

dazulernen.«, versichert Bittkau. Schließlich gebe es über 60

AKTIV VOR ORT

Services, die online bei der Sparkasse Bremen abrufbar seien –

von der Kartennachbestellung bis hin zum Kontowecker. Auch

mobil gibt es immer wieder Neuerungen, wie die Fotoüberweisung

oder mobiles Zahlen im Supermarkt. Im Frühjahr rücken

die Immobilien in den Fokus. Eine kleine Messe wird dann in

der Filiale durchgeführt. Es geht um die Themen Kaufen, Bauen,

Modernisieren. Zielgruppe sind Eigenheimbesitzer und Mieter,

die sich vorstellen können, Wohneigentum zu erwerben. Auch

Sicherheit und Themen speziell für Senioren und Studierende

sind für das kommende Jahr in Planung.

Die Spannbreite der Vorträge erklärt sich

aus den unterschiedlichen Lebenssituationen

der Kundschaft in Findorff. Da gebe

es viele junge Familien, die Geld für den

Nachwuchs sparen möchten, sich aber

auch schon nach größerem Wohnraum

umsehen. Da kommt schnell die Frage

»Wie viel Haus kann ich mir leisten ?«

Dahinter verbergen sich die Ermittlung von

Kaufpreisen, Berechnung der Einnahmen und

Ausgaben, Nebenkosten und das Ansparen eines

Eigenanteils. Dagegen möchten viele ältere Kunden ihre

zu großen Häuser verkaufen und eine

kleinere Eigentumswohnung erwerben.

Hier gibt es zwischen dem Kauf und

Verkauf eine vorübergehende Lücke zu

finanzieren. Dafür gibt es, ebenso wie für den Immobilienkaufund

verkauf, eine individuelle Lösung. Im Service treten viele

Fragen rund um das Girokonto auf. Ganz oben auf der Liste:

Online-Banking einrichten, Kreditkarten für den Urlaub oder

Allgemeines zum Zahlungsverkehr. Bei der Geldanlage interessieren

sich die Menschen für Alternativen zum klassischen

Sparkonto, da es hier nahezu keine Zinsen gibt.

Aber auch die Förderung wird in Findorff immer wieder nachgefragt.

Es gibt viele Vereine und Initiativen, die etwas auf die

Beine stellen. Förderer sind gerne gesehen. »Dafür sind unsere

Wettbewerbe ›Bremen macht Helden‹ und ›gemeinsam gut !‹

große Hilfen«, sagt Bittkau, die nach 2017 bereits zum zweiten

Mal an der Feierstunde der Stadtteil-Jury »gemeinsam gut !«

teilgenommen hat. Zahlreiche Projekte hat sie dabei kennengelernt

und nicht zuletzt mit den Preisträgern zusammen gefeiert.

18.250 Euro gingen nach Findorff, Walle und Gröpelingen.

»Wir sind am direkten Austausch mit den Mensch hier vor Ort

interessiert.«, sagt Bittkau und spricht dabei eine Einladung aus:

»Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns ganz unverbindlich

kennen !« Ganz nah an den Menschen ist für sie keine Floskel.

Infos zur Veranstaltungsreihe in der Findorffer Filiale unter:

https://blog.sparkasse-bremen.de/veranstaltungen

Foto: Kerstin Rolfes ▲

Was tun, wenn sich das dringend benötigte

Programm nicht installieren lässt oder der

Bildschirm des Computers plötzlich schwarz

bleibt und nichts mehr geht ? Dann ist es für

den unerfahrenen Laien in der Regel weder

sinnvoll noch ratsam, sich selbst als »PC-Heimwerker«

zu versuchen, um irgendwann endgültig

entnervt aufzugeben, weil weiterhin nichts richtig

funktioniert. Viel besser und effizienter ist es, gleich

zu erfahrenen IT-Profis zu gehen, die, ausgestattet

mit umfangreichen Erfahrungen und großem

Know-how, sehr schnell wissen, was zu tun ist.

»SP Computer« leisten für KundInnen kompetenten

IT-Support für nahezu alle Reperaturen. Geboten wird

auch eine individuelle Beratung und Betreuung zu allen computerund

laptopbezogenen Aufgabenstellungen und Fragen.

Ergänzend zu Reparatur von Laptops und Computern bietet der

IT-Dienstleister auch den technischen Support für Smartphones.

Schnelle Hilfe gibt es unter Telefon 0421 / 56 59 06 52 oder Mobil

0172 / 7 09 45 77 – oder man kommt direkt vorbei. Der Besuch in

der Falkenstraße lohnt sich aber auch aus ganz anderen Gründen.

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Sie möchten günstig einen Computer, Laptop oder

ein Smartphone kaufen – individuell auf Ihre

Anforderungen abgestimmt ? Dann sind Sie

bei den erfahrenen Profis von »SP Computer«

genau richtig. Einmal stadtauswärts durch den

Findorfftunnel und anschließend wenige Meter

links bis zur Falkenstraße 56 sind die Spezialisten

für Hardware & IT-Support schnell zu erreichen.

Neben einer großen Auswahl an hochwertigen,

gebrauchten Business-Laptops der Marken

Fujitsu, HP, Dell und Lenovo finden sich an

diesem Standort sowohl neue als auch Renewund

Vorführgeräte verschiedener Markenhersteller

– selbstverständlich mit Garantie. Zudem führt man bei

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Geöffnet ist Montag bis Samstag von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

»SP Computer« in der Falkenstraße 56 ist mit dem Auto von

Findorff aus in nur wenigen Minuten erreichbar. Auch mit der

Buslinie 25 Richtung Osterholz kann man bequem bis zur Haltestelle

»Daniel-v.-Büren-Straße« fahren. www.digitel-world.de

Text: Mathias Rätsch, Illustration: wir-sind-klein ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 18 | PROMOTION


PROFILE

q DANIELA PATAJ-VOGT PRODUZIERT UND VERKAUFT HANDGEMACHTES STIELEIS

» Wenn man stehen bleibt, passiert nichts.«

DANIELA PATAJ-VOGT

EISDIELERIN

D

aniela Pataj-Vogt, Sie hatten im Sommer

2017 die Idee für die Stieleis-Manufaktur

»Fiev Sinn«. Als kleines Familienunternehmen

sind Sie heute mit Manufaktur und

Ladengeschäft im Schnoor sehr erfolgreich.

Welche »Eisbrocken« hatten Sie auf dem

Weg zu einer erfolgreichen Selbstständigkeit

aus dem Weg zu räumen ?

Eisbrocken gab es so nicht. Die einzige

Hürde war, sich selbst noch einmal zu überreden und an seine

Vision zu glauben. Das hat ganz gut geklappt. Ich habe mit der

Planung begonnen und mit vielen Ideen und dem Blick nach

vorne weitergemacht.

Warum sollte gerade Stieleis das Produkt Ihrer Wahl sein ?

Dass es handgemachtes Stieleis wurde, war eher ein Zufall. Es

war nicht meine erste Idee. Zunächst stand das Bedürfnis im

Raum, sich im Leben noch einmal mit etwas völlig anderem

als Architektur selbständig zu machen. 2016 fasste ich den

Entschluss, ein Ladengeschäft mit schönen Dingen zu eröffnen.

Welche Dinge es sein würden, war noch unklar. Im Schnoor

fand ich durch Zufall den passenden Ort für meine noch nicht

zu Ende gedachte Idee. Ich fing an, ein schönes Raumkonzept

zu entwickeln. Vor Beginn der Renovierungsarbeiten blieb

noch etwas Zeit für einen Urlaub in Italien. In Turin entdeckten

meine Familie und ich durch Zufall eine Eisdiele der besonderen

Art. Dort gab es selbstgemachtes Eis am Stiel. Wir waren

sofort fasziniert von dem Eis: Es war optisch ansprechend und

unfassbar köstlich. Eis am Stiel in seiner natürlichsten und leckersten

Form ! Der Inhaber der Eisdiele hatte selbst die Maschine

zur Herstellung seines eigenen Stieleises entwickelt und stellte

dieses in Handarbeit her. So kam mir spontan die Idee, handgemachtes

Stieleis anzubieten. Das Produkt hatte mich vollkommen

überzeugt – auch weil es nur mit natürlichen Inhaltsstoffen

hergestellt wird. Ich bin dann einfach in Turin geblieben, um

dort das Eismachen zu erlernen. Der Urlaub war somit auf den

Kopf gestellt und mein Mann hat ihn während meiner »Lehrzeit«

kurzerhand mit Kindern und Hund allein fortgesetzt. Mit

ihm habe ich einen großen Stieleis-Unterstützer und Sparringspartner

an meiner Seite – das ist großartig und wichtig.

»Fiev Sinn« ist eine kleine, feine Qualitätsmarke, die mir positiv

aufgefallen ist, weil Sie für »Fiev Sinn« eine klare Positionierung

verfolgen, das Erscheinungsbild professionell gestaltet ist und

Sie auf eine Multi-Channel-Strategie setzen. Was können Sie

ExistenzgründerInnen aus Ihren Erfahrungen empfehlen ?

Der eigenen Kreativität zu vertrauen, eine klare Linie zu verfolgen

und gute PartnerInnen zu haben sind wichtige Grundlagen

– dann kann es funktionieren. Wenn man von »seinem« Produkt

überzeugt ist und dafür brennt, entsteht eine gute Art der Kreativität.

Bei mir spielt auch das Bauchgefühl eine große Rolle.

Sie waren im ersten Beruf Architektin. Ist das mit ein Grund,

warum Sie eine hohe Sensibilität für eine bewusst gesteuerte

Außendarstellung Ihrer Marke haben ?

Das ist möglich. Ich bin ein kreativer Geist und habe mich

schon immer auf verschiedenen Ebenen für Gestaltung interessiert.

Deshalb bin ich auch Architektin geworden. Gestaltung

hat natürlich auch immer mit der Außendarstellung zu tun. In

Bezug auf meine Marke habe ich natürlich den Anspruch ein

ansprechendes und überzeugendes Design und Marketing zu

entwickeln. Mein erster Beruf hilft mir heute ganz sicher.

Zur Markenentwicklung zählt ja auch die Namensfindung.

»Fiev Sinn« heißt »fünf Sinne«. Ist der Name Programm ?

Der Name ist definitiv Programm. »Fiev Sinn« ist allerdings

zunächst für mein Ladengeschäft im Schnoor im Brainstorming

entstanden. Es geht darum, mit allen »fünf Sinnen« einzukaufen.

Das zweite Unternehmen, die »Stieleis Manufaktur«, darf

den Namen »Fiev Sinn« als Verbindungsglied tragen. Es sind

zwei verschiedene Unternehmen unter einem Dach.

Speiseeis ist banal definiert eine gefrorene Süßware, die aus Zutaten

wie Wasser, Milch, Sahne, Zucker und bestimmten Aromen

besteht. Es ist ein klassisches Me-too-Produkt. Wie gelingt

es Ihnen, die Exklusivität des eigenen Produktes zu schützen ?

Zum einen durch die eingetragene Marke, die Exklusivität ist

zum anderen aber auch durch das hervorragende Produkt und

eine klare Markenkommunikation gegeben, in der die Qualitäten

von »Fiev Sinn« betont werden. Im Gegensatz zu anderen

Stieleis-Anbietern, insbesondere der Industrie, besteht es nur

aus natürlichen Inhaltsstoffen. Zur Identität gehört die unverwechselbare

Stieleis-Form. Ein großer Vorteil ist, dass Eis als

Genussmittel absolut positiv besetzt ist. Fast jeder mag Eis.

Ihr Produkt liegt im gehobenen Segment. Warum akzeptieren

KundInnen die etwas höheren Preise für Stieleis von »Fiev Sinn« ?

»Fiev Sinn«-Stieleis ist im Vergleich zu dem, was an Zutaten

enthalten ist und im Vergleich zur Herstellungsweise durchaus

preiswert. Unsere KundInnen sind ÜberzeugungstäterInnen

oder werden zu solchen. Sie sind bereit, besondere Qualität zu

honorieren. Und unser Eis ist definitiv besonders und lecker.

Alles wird in echter Handarbeit hergestellt. Die Zutaten werden

genau abgewogen, dann zu Mischungen angerührt, in die

Formen der Eismaschine portioniert, gefroren, herausgenommen

und sortenrein in die Tiefkühlschränke sortiert. Wir sind

darauf bedacht, qualitativ gute Zutaten zu verwenden, nach

Möglichkeit regionale. »Fiev Sinn«-Stieleis ist etwas Besonderes

und wird von den meisten KundInnen sehr wertgeschätzt.

Ihr Unternehmen gehört zu den »Bremer Stadtfabrikanten«,

eine Vereinigung von rund 30 unabhängigen handwerklich

arbeitenden Manufakturen, die familien- oder personengeführt

sind und sich für ehrliche, faire Produkte engagieren. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 20 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 21


q DANIEL A PATA J -VOGT IM GESPR ÄCH

» Unser Eis ist handgemacht.«

▼ DAS WIRD MAN DOCH WOHL NOCH FRAGEN DÜRFEN

Gehört das zusammen: Gedichte und Weihnachten ?

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Fashion Polka Dots Woman, © Evgeniya Porechenskaya, www.shutterstock.de

Welche Vorteile und Synergien hat ein Netzwerk aus lokalen

AnbieterInnen ?

Zunächst ist es großartig zu wissen, dass auch andere sich mit

selbstherzustellenden Produkten beschäftigen. Es ist gut, dass

man jederzeit im Austausch sein kann, gemeinsam Veranstaltungen

bespielt oder neue Produktkombinationen kreiert – und zum

Beispiel ein Stieleis aus einem »Stadtfabrikanten« -Likör herstellt.

Ist lokale Kleinteiligkeit aus Ihrer Sicht ein neuer Trend ?

Ich glaube, viele Menschen legen Wert auf lokale Produkte – nicht

nur die BremerInnen. Diese Nachfrage kann dann durchaus

einen Trend setzen. Viele KundInnen möchten etwas besonderes

erwerben, das es nicht überall gibt und möglicherweise besser

schmeckt als die Massenware – offeriert von AnbieterInnen, die

von dem überzeugt sind, was sie verkaufen.

Um neue Zielgruppen zu gewinnen, gehen Sie mit dem Produkt

»Stieleis« spielerisch um, bieten beispielsweise Eventboxen,

gestalten Serviervorschläge oder machen maßkonfektioniertes,

individualisiertes »Custom-Ice«. Bewegung statt Stillstand: Sind

kreative Ideen heute immer wieder notwendig, um als kleine

Manufaktur zu überleben ?

Absolut. Genau das braucht es. Wenn man stehen bleibt, passiert

nichts. Man sollte seine Produkte mit Ideen stets in Bewegung

halten, sie besonders machen.

Rückblickend betrachtet: Welcher Beruf hat Sie mehr erfüllt –

Architektin oder »Eisdielerin« ?

»Mehr erfüllt« kann ich gar nicht sagen... Zum einen bin ich erst

seit einem Jahr »Eisdielerin«, zum anderen hat alles seine Zeit.

Der Beruf als Architektin hat mich zu einer bestimmten Zeit sehr

erfüllt. Der Wunsch nach einer Veränderung war eines Tages

einfach da. Ich bin nach wie vor Architektin. Aber die Kombination,

den Wünschen der Familie und dem Gedanken, im Leben

irgendwann noch einmal etwas ganz anderes zu machen, gerecht

zu werden, sorgte für Veränderung. So war im letzten Jahr für

mich genau der richtige Zeitpunkt da.

Liefern Sie mir mein Wunscheis auch nach Findorff ?

Na, klar ! Einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben. Vielleicht

doch lieber per Anruf bestellen. Das ist persönlicher – und das

mag ich.

▼ ÜBER DANIELA PATAJ-VOGT

»Fiev Sinn« ist zugleich Stieleis-Manufaktur und Ladengeschäft

im Schnoor 30 – und ein echtes Familienunternehmen mit einem

engagierten Team aus leidenschaftlichen QuereinsteigerInnen.

Gründerin Daniela Pataj-Vogt vertreibt das handgemachte Stieleis

von »Fiev Sinn« über ausgewählte Handels- und GastronomiepartnerInnen

in Bremen und umzu. Mehr Informationen gibt es auf

www.stieleis-manufaktur.de und www.stadtfabrikanten.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Martin Bockhacker ▲

G

edichte wurden in meiner Familie an Weihnachten

zwar nie vorgetragen, aber dafür sangen wir

jedes Jahr »Oh Tannenbaum«. Heute kämpfe ich

dafür, dass wenigstens diese kleine Familientradition

erhalten bleibt, wenn schon alles andere

langsam aber sicher aufgegeben wurde. Nicht,

dass ich etwas dagegen hätte, alte Gewohnheiten

zu hinterfragen. Im Gegenteil, mit allzu fragwürdigen Traditionen

sollte ruhig guten Gewissens gebrochen werden. Aber

es gibt eben auch die Art von Traditionen, die einfach schön

sind. Warum wäre der Mensch schließlich ein Gewohnheitstier,

wenn uns ein paar Gewohnheiten

nicht gut tun würden ?

Durch Gedichte unter dem Weihnachtsbaum

kommt in aller Regel

niemand (ernsthaft) zu Schaden

und als Erwachsener erwartet

sowieso niemand mehr von

einem, dass man etwas vorträgt,

womöglich noch etwas

selbst Verfasstes. Gedichte von

Kindern hingegen sind nicht

nur viel niedlicher, sondern oft

auch die kreativsten, witzigsten

und ehrlichsten Werke im schriftstellerischen

Leben eines Menschen

– und falls das nicht zutrifft, dann sind

sie zumindest immer noch niedlich. Anstatt

sich über die nervige Dichterei zu beschweren,

sollte man lieber voller Stolz

den kreativen Nachwuchs in der eigenen

Verwandtschaft loben. Auch, wenn es

sich bloß um auswendig gelernte Poesie handelt, ist die Leistung

nicht zu unterschätzen, wenn sich jemand vor versammelter

Mannschaft traut, dem oft mäßig interessierten Publikum etwas

Kultur näherzubringen.

Warum ist mittlerweile die Einstellung verbreitet, Weihnachten

wäre umso besser, je weniger man hinein investierte ? Das Gegenteil

ist der Fall: Weihnachten einfach nur ȟber sich ergehen

zu lassen« führt nicht zu einem entspannteren Fest. Man sollte

sich darauf einlassen, denn drum herum kommt man doch

ohnehin nicht. Dann lieber mit Motivation auf die Feierlichkeiten

stürzen, jede Tradition voll auskosten und auch mal das

Familienmitglied sein, dass die anderen nervt, anstatt genervt

zu sein – ganz nach dem Motto: »Angriff ist die beste Verteidigung«.

Die Tradition mit den Weihnachtsgedichten werde ich

meiner Familie nun trotzdem nicht mehr aufdrängen, aber bei

»Oh Tannenbaum« sind dieses Jahr gefälligst wieder alle dabei !

Leona Ilgner ist in Findorff aufgewachsen. Sie studiert Psychologie

in Göttingen und hat gerade ihren Bacholor gemacht. ▲

JA ODER NEIN ?

A

ls ich als Kind zum ersten Mal Gedichte von

Heinz Erhardt und Wilhelm Busch im Radio

hörte, hat mich das zu eigenen Werken

inspiriert. Leider waren meine am Weihnachtsabend

vorgetragenen Gedichte zwar lang,

aber nicht annähernd so gut wie die meiner

Vorbilder. Meine Verwandtschaft hat dennoch

zugehört und sogar freundlich applaudiert, was ich ihnen bis

heute hoch anrechne. »In nur vier Zeilen was zu sagen, das

scheint uns leicht, doch ist es schwer. Man braucht ja nur mal

nachzuschlagen: Die meisten Dichter brauchen mehr.«

Mittlerweile wünsche ich mir, ich hätte mich

damals an diese Zeilen gehalten, die ebenfalls

von Heinz Erhardt sind. Oder meine

Mutter hätte mich auf ihre sanfte,

freundliche Art davon abgebracht,

mich auf dem jährlichen Jahrmarkt

der Eitelkeiten zu prostituieren.

Heute sitze ich wie auf Kohlen,

wenn ich mir ein schlechtes

Gedicht bis zum Ende anhören

muss und es ist lustigerweise meine

eigene Verwandtschaft, die mich zu

Weihnachten damit triezt. Das nennt

man wohl ausgleichende Gerechtigkeit.

Ich versuche es dann wie ein Mann zu

ertragen und die Sache einfach auszusitzen.

Unglücklicherweise sieht man es mir an, wenn

ich mich fremdschäme.

»Onkel, geht es Dir nicht gut ?« fragt meine

Lieblingsnichte und bietet mir ein Stück

von ihrem Schokoladenweihnachtsmann

an. Ich grinse gequält und nehme stattdessen einen großen

Schluck vom Weihnachtspunsch. Die Kinder können nichts

dafür. Für sie ist es das Tollste auf der Welt, wenn sie am Heiligen

Abend vor der versammelten Familie Selbstgeschriebenes

vorführen können. Wer es noch nicht schafft, ein eigenes Werk

zu verfassen, lernt eben ein Gedicht auswendig. Zumindest bin

ich dann sicher, dass es sich am Ende auch reimt. Solange, bis

der Vortragende sich das erste Mal verhaspelt. Dann schließe

ich wieder die Augen und leide innerlich mit.

Gedichte und Weihnachten, das ist wie Pech und Schwefel, wie

Regen und Traufe, wie Kopfschmerz und Schnupfen: Am besten

erträgt man sie getrennt. Zusammen sind sie die Reiter der

Apokalypse, die genussvoll das Nervenkostüm zertrampeln, bis

nichts mehr davon übrig ist, als ein zitterndes Häufchen Elend.

Ich halte es heute lieber mit Dicki: »Zickezacke Hühnerkacke !«.

Detlef Moller ist Administrator der geschlossenen Facebook-

Gruppe »Du kommst aus Good Old Bremen Findorff...«. ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 23


01 02 03

13 14 15

24 SCHÖNE GESCHENKIDEEN

01 Esther Marahrens empfiehlt Bettwäsche und Handtücher von »Kindervater«: unschlagbare Qualität, auch nach vielen

Wäschen wie neu. 02 Schnaps und Likör im Einmachglas: »O‘Donnell Moonshine« gibt‘s im Findorffer Weinladen.

03 Daniela Pataj-Vogt ist Fan der »Manufaktur am Emmaplatz«. Dort werden Möbel gerettet und neu in Szene gesetzt.

04 05 06

04 In jedem Hund steckt ein Kasper. Auch in Deinem. Entdecke ihn mit einem Foto-Shooting von EY! Fotografie – buchbar

auf www.ey-fotografie.de 05 Matthias Kunzes Geschenktipp: Tickets für Max Raabe live im Januar im »Metropol Theater«

06 Vorweihnachtszeit ist Käseplattenzeit... natürlich aus dem Findorffer Käsekontor ! www.findorffer-kaesekontor.de

07 08 09

07 Stefan Brockmann holt sich auch im Winter eiskalt Stiel-Eis bei »Fiev Sinn«im Schnoor 30. 08 2018 ist das Lieblingsbuch

des unabhängigen Buchhandels »Alle, außer mir« von Francesca Melandri. Gibt‘s im Findorffer Bücherfenster. 09 Trainingsziele

erreichen und 100 % spenden mit der Charity-Box für »Löwenherz«. Erhältlich in der »ULC Fitness Company«, Admiralstr. 54

10 11 12

13 Ercan Yildirim hat einen Tipp für tolle Aufnahmen: Die neue »GoPro Hero 7 Black«. 14 »Der kleine Rabe Socke« ist

eine Wärmflasche für kleine und große Kinder und es gibt ihn für 24,95 € in der Findorff-Apotheke in der Admiralstr. 159.

15 Katrin Grosch wünscht sich einen Seifensiedekurs in »Martha‘s Corner« Seifenmanufaktur in der Münchener Straße 51.

16 17 18

16 Second Hand, Mode & mehr gibt es in der »La Ola Boutique« in der Magdeburgerstraße 1A. www.laola.boutique

17 Claudia Schreiber wünscht sich, im »Kitchens of India« in der Hemmstraße 240 gemütlich essen zu gehen. Infos auf

www.kitchensofindia.de 18 »Imola« heißt dieser spacige Sessel. Probesitzen live bei »BoConcept« in der City Wegesende 2 - 4

19 20 21

19 Mädels: Ab zu »Patty‘s Gym« – und dann den Festschmaus in vollen Zügen genießen ! www.pattysgym.de 20 Dieses

Jahr wird die Weihnachtsfeier indisch: Jetzt frühzeitig reservieren bei »Kitchens of India« in der Hemmstraße 240

21 Silke Iber empfiehlt feine Pralinen der Genusshandwerker aus der Confiserie Schriefer. www.confiserie-schriefer.de

22 23 24

IN FINDORFF

WEIHNACHTEN

10 Handgemachte Seifen und Pflege ohne Firlefanz – von Martha’s Corner Seifenmanufaktur in der Münchener Straße 51

11 Zum guten Essen gehört guter Wein: Sabashkaran Thevarajeh kauft guten Wein im Findorffer Weinladen. 12 Eis geht

immer: Für 39,90 € liefert »Fiev-Sinn« die Wunsch-Eistorte innerhalb Bremens sogar nach Hause ! www.fiev-sinn.de

22 Winterurlaub in Afrika ? »AfriPassion« möchte, dass Ihre Tansania-Reise unvergesslich wird. Infos: www.afripassion.com

23 Gabriele Greger empfiehlt »MiniLi Spielwaren« in der Admiralstr. 124. Dort gibt es Lego und Spiele für Groß und Klein !

24 Ein Klavier, ein Klavier ! Das kleine Schwarze von C. Ebel & Sohn ab 2.690,00 € bei www.klavierstimmer-kunze.de

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 25 | PROMOTION


q DAMPFPLAUDEREI MIT DIRK SCHÄFER ÜBER DIE ERSTE »VAPE CONVENTION« IN BREMEN

Foto: ID 116260606 © Roman Stetsyk | Dreamstime.com










1. Dampfermesse Bremen

Fachmesse für E-Zigaretten & Zubehör








B2B für Fachhändler: Sa: 15.12.18 von 9-11 Uhr

Tickets und Buchungen unter:

www.vapeconvention.de

MESSE BREMEN / Halle 4

Theodor-Heuss-Allee · 28215 Bremen



Eintritt ab 18 Jahren !

Aromen I Liquids I Nikotin-Bundle I Akkus I u.v.m.

»Eine Dampfermesse hat nichts mit Schiffen zu tun.«

D

irk Schäfer, Sie veranstalten mit Sohn Kevin

am 15. und 16. Dezember vor den Toren

Findorffs in Halle 4 auf der Bürgerweide

die erste »Dampfermesse« in Norddeutschland.

Was ist eine »Dampfermesse« ?

Eine Dampfermesse hat, wie im Internet

bereits als Irrglaube verbreitet, nichts mit

Schiffen zu tun. Die Nutzer und

Nutzerinnen von E-Zigaretten bezeichnen sich

als Dampfer. Die »Vape Convention« richtet

sich an die Fachbranche und an die EndverbraucherInnen.

Was unterscheidet E-Zigaretten von

klassischen Zigaretten ?

Mit der E-Zigarette wird eine Flüssigkeit

verdampft. Der dadurch entstehende

Dampf wird inhaliert. Im Unterschied

zur klassischen Zigarette findet

beim Dampfen kein Verbrennungsprozess

statt. Bei der klassischen Zigarette wird Tabak

verbrannt – und der Rauch der verbrennenden

Tabakinhaltsstoffe bis in die tieferen Atemwege

und die Lunge aufgenommen. Der Rauch

einer herkömmlichen Zigarette enthält im

Vergleich zum Dampf der E-Zigarette nachweislich wesentlich

mehr schädliche Stoffe wie Teer, Blausäure und vieles mehr.

Können Sie kurz erklären, wie E-Zigaretten funktionieren ?

In ganz einfachen Worten ausgedrückt: Die E-Zigarette beinhaltet

einen glühenden Draht. In diesem glühenden Draht befindet

sich im Kopf der E-Zigarette eine Watte. Diese Watte saugt sich

voll mit dem jeweiligen »Liquid« aus dem Tank der E-Zigarette.

Das »Liquid« wird dann durch das Drücken des Startknopfes

verdampft und anschließend vom Dampfer inhaliert.

Was sind »Liquids« und welche Funktion haben »Aromen « ?

MESSEZEIT

»Liquids« bestehen als Grundbasis aus den Stoffen Glycerin und

Propylenglykol, die nicht gesundheitsschädlich sind, urspünglich

aus der Lebensmittelindustrie kommen und in sämtlichen

Produkten des täglichen Lebens wie beispielsweise Zahncremes

und Seifen enthalten sind. Diese Trägerstoffe erzeugen

den Dampf und sind Geschmacksträger. Dazu kommen die

sogenannten »Aromen«. Diese Aromen gibt es in sämtlichen

Geschmacksrichtungen von Tabak über Früchte bis hin zu

süßlichen Mischungen. In den Tank der E-Zigarette füllt man

ganz nach Geschmack das passende »Liquid« ein. »Liquids«

kann man fertig kaufen oder mischen. Man kann sie online und

offline in Stores und natürlich auf der »Vape Convention« bei

den AusstellerInnen erwerben. Auch die »Liquids« gibt

es mittlerweile in unendlich vielen Geschmacksrichtungen.

Enthalten »Liquids« für E-Zigaretten immer auch Nikotin ?

Nein, es gibt »Liquids« mit und ohne Nikotin. Bevorzugt man

»Liquids« mit Nikotin, kauft man einen Nikotin-Shot dazu. Das

ist eine kleine Flasche, die etwas höher dosiertes Nikotin enthält.

»Liquids« ohne Nikotin werden als »0er-Liquids« bezeichnet.

Mit Hilfe von Mischungstabellen kann man sich dann bei

Bedarf in abgestimmter Dosierung Nikotin in sein »0er-Liquid«

dazumischen – oder eben auch nicht.

Das britische Gesundheitsministerium schätzt,

dass der Konsum von E-Zigaretten bis zu 95

Prozent weniger schädlich als konventionelles

Tabakrauchen ist. Können Sie das

bestätigen oder birgt auch das Dampfen

mit E-Zigaretten Risiken ?

Tja, in dieser Frage streiten sich die

Gelehrten. Weil die Szene der Dampfer in

den letzten fünf Jahren rasant gewachsen

ist, gibt es noch keine Langzeitstudien. Die

Meinungen vieler ExpertInnen gehen da zur

Zeit noch sehr auseinander.

Ist das Dampfen eine Alternative für RaucherInnen,

um sich Tabakzigaretten abzugewöhnen ?

In die Dampfer-Stores kommen viele KundInnen,

die sich so das Rauchen von Tabakzigaretten

abgewöhnen wollen. Wir beraten dann entsprechend, aber es

ist wie beim Abnehmen: Man muss es wollen und den inneren

Schweinehund überwinden. Viele UmsteigerInnen berichten

uns allerdings: »Mit der E-Zigarette fühle ich mich körperlich

fitter und habe morgens nicht mehr diesen üblen Raucherhusten.«

Nach dem Wechsel müssen sich Lunge und Körper

entsprechend umstellen. Das Feedback der UmsteigerInnen ist

in unserem eigenen Store zu 80 bis 90 Prozent positiv.

Man kann mittlerweile bei E-Zigaretten der neuesten Generation

die »Leistung« regulieren. Welchen Vorteil hat das ?

Ja, das war früher nicht möglich und geht jetzt. Mit den neuen

Modellen können Sie die Temperatur und die Menge des zu

inhalierenden Dampfes individuell nach Ihren Bedürfnissen

regulieren. Qualitativ höherwertige Dampfen haben viel mehr

Variationsmöglichkeiten im Vergleich zu den normalen Einstiegsgeräten

im niedrigen Preissegment.

KünstlerInnen wie Leonardo DiCaprio, Udo Lindenberg,

Britney Spears und Johnny Depp bekennen sich klar zur

E-Zigarette. E-Zigaretten liegen im Trend. Die Dampfer-Szene

ist groß, vielfältig aufgestellt und tauscht sich im Internet auf

Seiten wie www.facebook.com/Vapeconvention aus. Es

gibt Dampferstammtische und Zeitschriften. Warum ist es

interessant, dass sich die norddeutschen Dampfer auf einer

»analogen« Messe vor Ort in Bremen treffen können ? u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 27 | PROMOTION


q DIRK SCHÄFER IM INTERVIEW

»Dampfer sind eine eigene Szene; eine Art ›Community‹.«

Der Schwerpunkt der Dampferszene befindet sich im Großraum

von Nordrhein-Westfalen, wo es bisher die meisten Messen

gab. Weitere Messen gab es in Stuttgart oder München. Mein

Sohn sagte irgendwann zu mir: »Warum gibt es eigentlich noch

keine Messe für die Szene im norddeutschen Raum ?« Da war

Bremen, auch dank des Supports der »MESSE BREMEN«, ein

idealer Standort. Das Einzugsgebiet der »Vape Convention« hat

einen Umkreis von ungefähr 200 Kilometern.

Was dürfen wir auf der »Vape Convention« erwarten ?

Zwei Monate vor der Messe sind wir jetzt bei ca. 70 Labeln,

die ausstellen. Die Halle 4 ist mit 60 AusstellerInnen nahezu

komplett ausgebucht. Alle namhaften Marken aus Deutschland

sind bei uns vertreten. Es wird viele Präsentationen von neuen

Produkten und sogenannte »Give-Away«-Zeiten geben: AusstellerInnen

kommen auf die Bühne und werden ihre Muster im Publikum

verteilen. Alles will ich heute aber noch nicht verraten.

Es wird auch eine integrierte Tattoo-Area geben. Warum ?

Wir haben auf den Messen, auf denen wir mit unserem eigenen

Label »Liquid-Helden« vertreten waren, festgestellt, dass viele

Dampfer auch tätowiert sind. Dampfer sind eine ganz eigene

Szene; quasi eine Art »Community«. Daraus entstand bei uns

der Gedanke, dass auch die »Vape Convention« keine reine

Dampfer-Messe werden soll. Wir wollten eine ganz eigene Ausrichtung

wagen, die der Szene entspricht. Weil Dampfen und

Tattoos sehr oft zusammengehören, haben wir dann die ersten

Studios kontaktiert und einige haben sofort spontan zugesagt.

Ist die Tattoo-Area eine Messe in der Messe ?

Nein, beides gehört zusammen. Die Tattoo-Studios sind im

vorderen Bereich der Halle 4 zentral eingebunden – und einige

Anbieter bringen ihre KundInnen gleich mit. Man kann sich

informieren oder auch »just-in-time« ein Tattoo stechen lassen.

Es hat sich auch ein »Trickvaper« angesagt, der direkt aus den

USA nach Bremen kommt. Wird das eine richtige Show ?

Ja, es wird eine kleine Showeinlage. Unser »Trickvaper« kommt

vom amerikanischen Aussteller »VGOD«. Er wird dem Publikum

ein paar wirklich abgefahrene Vape-Tricks präsentieren.

Es gibt auch Musik. Welcher Act wird auftreten ?

Es wird ein DJ-Set geben, das für den Sound im Hintergrund

sorgt, aber auch richtig aufdrehen wird, wenn der »Trickvaper«

kommt oder es ein besonderes Bühnenprogramm gibt.

Weihnachten steht vor der Tür. Welche Geschenkidee haben Sie ?

E-Zigaretten sind als Überraschungsgeschenk nicht zu empfehlen.

Das Gerät sollte von dem Nutzer unbedingt selbst getestet

werden. Gute Beratung geht nur vor Ort auf der Messe oder im

Einzelhandel. Mein Geschenk-Tipp: eine Eintrittskarte für die

Messe, um sich zu informieren. Es gibt zwei Kategorien: 11,90

Euro und 14,90 Euro. Zum höheren Preis gibt es ein »Überraschungs-Liquid«

dazu, das exklusiv zur »Vape Convention«

von der Firma »Vaporist/Treibstoff« angemischt wird. Dieses

»Liquid« wird es nach der Messe so nicht mehr gehen. Das ist

mit der Eintrittskarte ein exklusives Geschenk-Goodie für alle,

die bereits begeisterte Dampfer sind oder werden wollen.

▼ ÜBER DIRK UND KEVIN SCHÄFER

Dirk und Kevin Schäfer sind die Veranstalter der ersten »Vape

Convention« in Bremen, die Samstag, den 15. und Sonntag,

den 16. Dezember in der Messehalle 4 stattfindet. Der Besuch

ist ab 18 Jahren gestattet. Neben HerstellerInnen und HändlerInnen

mit neuen Produkten rund um Liquids, Hardware und

Zubehör wird es auch eine Tattoo-Area geben. Entstanden ist

die Idee zur »Vape Convention« dadurch, dass Vater und Sohn

als Betreiber ihres eigenen Labels »Liquid Helden« nach der

Teilnahme an einigen Messen feststellten, dass die Anfragen

in den sozialen Netzwerken nach einem solchen Event auch

im norddeutschen Raum unglaublich groß waren. Es werden

einige Tausend BesucherInnen erwartet. Weitere Infos gibt es

auf www.vapeconvention.de. Tickets online buchen kann man

über www.liquid-helden.de und www.dampfalarm.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Pressefoto ▲

Text & Gestaltung: rätsch communications, www.raetsch.de, Foto: »Beautiful colourful parrots sitting on the perch« © Canon Boy, www.shutterstock.com

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2019

EIN WUNSCHZETTEL

W

orum es geht: Der Findorfftunnel

ist als einzige direkte Verbindung

von Findorff in die City unattraktiv

und wird oft als »Angsttunnel«

empfunden. Vor rund vier Jahren

war die Neugestaltung des mit

170 Metern sehr langen Tunnels

bereits Thema. Im Rahmen eines

Workshops wurde seinerzeit verabredet,

den Findorfftunnel aufzuwerten und sicherer zu gestalten

– ein Bauwerk, das eigentlich eine Brücke ist und auch gar

nicht zu Findorff gehört, sondern Teil der Bahnhofsvorstadt ist.

Geplant waren eine attraktive Farbgestaltung, eine verbesserte

Beleuchtung und eine Neugestaltung der Eingangsbereiche

sowie der davor liegenden Freiflächen.

Warum es nicht vorangeht: Leider sind die geplanten Verbesserungen

bisher nicht umgesetzt worden. Ein wesentliches

Problem ist, dass es in der Bau- und Verkehrsbehörde nicht

ausreichend Personal gibt, das die Planung verfolgt. Außerdem

müssen die verschiedenen betroffenen Akteure gemeinsam an

q WAS IM NEUEN JAHR IM STADTTEIL ENDLICH PASSIEREN SOLLTE

» Findorfftunnel aufwerten und sicherer gestalten «

einem Strang ziehen – insbesondere die Deutsche Bahn, der das

Bauwerk »gehört« und die sich an der Umsetzung beteiligen

soll. Eine Anschubfinanzierung gibt es bereits, aber für einen

Umbau des Tunnels werden weitere finanzielle Mittel benötigt.

Was wir uns wünschen: Der Findorfftunnel muss als zentrale

Verbindung von Findorff in die Innenstadt endlich aufgewertet

und sicher gestaltet werden. Dazu gehört besonders eine helle

Atmosphäre mit attraktiver farblicher Gestaltung und einer

verbesserten Beleuchtung.

Das bereits vorliegende

Konzept muss jetzt zügig

umgesetzt werden.

Gerade im Zusammenhang

mit der weiteren Entwicklung

der Plantage und der

Sanierung der Findorffstraße

sind diese

Maßnahmen im

kommenden Jahr

dringend geboten.

BAUSTELLE

» Ein Plan für die Plantage «

FINDORFF

Worum es geht: Das Gewerbegebiet Plantage war einmal

Findorffs erstes Wohnviertel. Nach der Zerstörung im Zweiten

Weltkrieg ist die Plantage heute eine unattraktive Mischung aus

Wohnbebauung, Gewerbe, Dienstleistung und Kultur.

Mit einem neuen Bebauungsplan wollte die Baubehörde bereits

vor über drei Jahren die Neugestaltung des Areals anstoßen.

Warum es nicht vorangeht: Es ist löblich, dass die Baubehörde

mit einem neuen Bebauungsplan überdimensionierten Einzelhandel

und auch mögliche Spielhallen und Bordelle verhindert

hat, doch mit Blick auf die eigentlich geplante Wiederbelebung

ist so gut wie nichts passiert. Grundproblem ist, dass der Stadt

nur ein kleiner Teil der Flächen gehört. Die Umgestaltung kann

nur mit den privaten Eigentümern gelingen, die in die Planungen

einbezogen werden müssen.

Was wir uns wünschen: Statt mehr grüne Freiflächen zu bebauen,

brauchen wir neue Ideen für die bereits bebaute Stadt.

Das gilt auch und besonders für die zentral gelegene Plantage

in Findorff. Die Neuplanung der Plantage mit dem Ziel eines

modernen Quartiers mit Wohnungen und Dienstleistungsangebotensollte

endlich aufgenommen werden – denn wir können es

uns nicht leisten, solche wertvollen Areale mitten in der Stadt

un(ter)genutzt zu lassen. Neben der baulichen Aufwertung des

Quartiers sind attraktive öffentliche Räume, Grünflächen und

Durchwegungen zu gestalten. Ganz vorn auf der Wunschliste

stehen auch kulturelle Angebote, umrahmt von öffentlichen

Plätzen, die durch Aufenthaltsqualität zum Verweilen einladen.

FINDORFFGLEICH NEBENAN | 30

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 31


q WAS IM NEUEN JAHR IM STADTTEIL ENDLICH PASSIEREN SOLLTE

» Stadtpark statt Findorffer Müllhalde «

Worum es geht: Seit vielen Jahren liegen auf dem ehemaligen

Bahngelände an der unteren Hemmstraße zwei Flächen von vier

und drei Hektar Größe brach. Die Gebiete in zentraler Lage

zwischen Güterbahnhof, Findorff und Utbremen / Walle bieten

viele Chancen für neue Nutzungsformen, allerdings sind sie

nicht – wie jüngst politisch gefordert – als Gewerbegebiet geeignet.

Das kleinere Gelände zwischen Hemmstraße und Münchener

Straße hat sich zu einer schützenswerten ökologischen

Oase entwickelt und sollte so erhalten bleiben. Mitten in der

Stadt sind hier bspw. über 100 Pflanzenarten und viele Vogelarten

und Insekten zu finden. Die Fläche Richtung Güterbahnhof

hingegen bietet echte Chancen für neue Nutzungsformen.

Warum es nicht vorangeht: Das Gelände ist zum größten Teil

im Besitz der Deutschen Bahn, deren Zustimmung erforderlich

ist. Durch die niedrige Brückenhöhe über der Hemmstraße

ist es nur bedingt erreichbar. Der Flächennutzungsplan lässt

zudem ausschließlich eine Natur- und Erholungsnutzung zu.

Was wir uns wünschen: Die direkt von der Hemmstraße

erreichbaren Flächen Richtung Güterbahnhof sollten dauerhaft

zugänglich gemacht und gesichert werden. Das Gelände könnte

bspw. mit Erdwällen so gestaltet werden, dass der Bahnlärm

gedämpft wird. Hier wäre dann der ideale Platz für Spielflächen

und zum »Stadtgärtnern«. In anderen Bereichen sind ein Freiflächensolarpark

und Hundeauslaufzonen denkbar. Statt eines

neuen Gewerbegebiets an dieser Stelle sollte man sich auf die

vorhandenen Standorte am Güterbahnhof und der Plantage konzentrieren,

um Gewerbe, Handwerk und Kultur anzusiedeln.

Texte: Ulf Jacob

Ihr Ansprechpartner

Sören Bohlmann, Residenzleitung

Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen.

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sowie stationären Pflegeplätzen in unserer hochwertig

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» Einfälle gegen Leerstände«

Worum es geht: Die Admiralstraße wurde vor wenigen Jahren

neu strukturiert und saniert. Dennoch gibt es heute auffällig

viel Leerstand in den Ladenlokalen. Besonders schmerzlich:

Der Wegzug von »Meyerhof« mit einer Verkaufsfläche von fast

2.000 qm. Erfreulicherweise gibt es Neuzugänge wie »Miss

Molly« oder »Teilzeithippie«, aber die Leerstände waren in der

Admiralstraße in den letzten Monaten nicht zu übersehen.

Warum es nicht vorangeht: Die Preise für Einzelhandels- und

Gewerbeflächen sind insgesamt stark gestiegen. Wer als ExistengründerIn

hohe Mieten akzeptiert, muss diese ständigen Kosten

erstmal erwirtschaften. Das heißt: hohes Risiko.

Was wir uns wünschen: Im Vergleich zu anderen Stadtteilen

hat Findorff einen funktionierenden Einzelhandel. Es gilt, die

Qualitäten des Stadtteils zu definieren und offensiv und gezielt

zu kommunizieren, um ExistenzgründerInnen für den Standort

Findorff zu begeistern. Wie seitens des Ehrenvorsitzenden

des Findorffer Geschäftsleute e. V. angeregt, aber bisher nicht

umgesetzt: Ein Leerstandsmelder für alle Einzelhandels- und

Gewerbeflächen in Findorff wäre sinnvoll. Zudem erforderlich:

statt Einzelaktionen ein professionelles Gesamtkonzept zur gezielten

Außendarstellung des Stadtteils. An die VermieterInnen

von Gewerbeflächen kann man allerdings nur appellieren, die

Mietpreise zu senken, wenn sie sich nicht als marktfähig erweisen.

Mutige ExistenzgründerInnen würden es ihnen danken.

Text: Mathias Rätsch, Fotos: shutterstock ▲

Anwaltsbüro Christiane Ordemann

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 33


q ENTGEGNUNG: MARTINA BADEN ÜBER DIE UMSETZUNG DES NEUEN BÄDERKONZEPTS

» Die Bremer Schwimmbäder der Zukunft.«

I

n den Siebzigerjahren gab es einen regelrechten

»Bäderboom« in Deutschland. Auch viele

Bremer Bäder wurden damals eröffnet. Diese

Bäder wurden im Laufe der Zeit erweitert,

saniert oder modernisiert. Gleichwohl nagt

trotz intensiver Pflege, regelmäßiger Instandhaltung

und Wartung der »Zahn der Zeit«

an den stark beanspruchten Gebäuden und

Anlagen. Die Folge ist, dass die Bäder

keine unbegrenzte Nutzungsdauer haben und

teilweise geschlossen werden müssen. Die

Freie Hansestadt Bremen hat daher ein

Bäderkonzept verabschiedet, sodass auch

zwei neue Kombibäder entstehen: Das

Horner Bad sowie das Westbad. Beide

Bäder werden nach neuestem Stand der

Technik gebaut. Dies gilt insbesondere

hinsichtlich energetischer Aspekte.

Um dieses Bäderkonzept verabschieden

zu können, wurde in einer Arbeitsgruppe,

bestehend aus VertreterInnen der damals

zuständigen Senatsressorts, der Verbände und

Institutionen des Schwimm- und Wassersports

sowie Nutzergruppen und der

Bremer Bäder GmbH verschiedene Varianten

einer Bädersanierung bzw. deren

Neubau diskutiert. Öffentlich wurden in einem Hearing sowie

in den Beirats- und Deputationssitzungen die Vor- und Nachteile

sowie die Investitions- und Betriebskosten erörtert. Der Senat

beschloss dann im Jahr 2014 das Bäderkonzept. Anschließend

wurde die Bädergesellschaft mit den Planungen beauftragt und

für den Außenbereich des Horner Bades eine Bürgerbeteiligung

durchgeführt. Die Anregungen und Ideen sind in die Arbeit des

Architektenteams eingeflossen.

Die Schwimmfans dürfen sich nun im Horner Bad auf ein Kombibad

freuen, welches eine Schwimmhalle mit 10 x 50 m-Bahnen,

Zuschauerkapazitäten bei Wettkämpfen mit bis zu 199 Personen

und ein Kursbecken für Aquakurse vorsieht. Im Außenbereich

wartet ein vielseitiges Multifunktionsbecken, welches drei 50 m-

und fünf 25 m-Bahnen, eine Rutsche und einen Nichtschwimmerbereich

aufweist – ergänzt durch ein Beachvolleyballfeld,

einen Kleinkindbereich und zwei Spielplätze.

Im Stadtteil Walle entsteht voraussichtlich 2020 ein neues

Kombibad am Standort des Westbades. Gemäß Ausschreibung

sind ein Schwimmbecken mit 6 x 25 m-Bahnen (inklusive Hubboden),

eine Sprunganlage (1 m und 3 m), ein Kursbecken mit

Hubboden (60 m²), ein Lehrschwimmbecken mit Wassergewöhnungstreppe

und Schrägboden (100 m²) und ein Eltern-Kind-

Bereich (160 m², inklusive ca. 40 m² Wasserfläche) vorgesehen.

Beide Bäder weisen eine deutlich größere Wasserfläche auf als

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 34

ZWISCHENRUF

die meisten Bremer Bäder. Entscheidend ist aber das Nutzungskonzept.

Und hier unterscheiden sich beide Bäder. Am Standort

des Horner Bades entsteht eine Trainingsstätte für das Vereinsund

Schulschwimmen, welche für alle sportlichen SchwimmerInnen

ein Highlight sein soll. Hinzu kommt ein besonders

für Familien attraktiver Außenbereich mit großer Liegewiese.

Das Westbad ist ein Treffpunkt für alle – insbesondere der

Familien. Mit den wachsenden Schülerzahlen wird das Schulschwimmen

hier noch ausgebaut. Der Schwimmsport ist

eine feste Größe und selbst »kleine« Wettkämpfe

sind möglich. Mit der Eissporthalle »Paradice«

zusammen ist es eine Sport- und Begegnungsstätte,

die in Bremen einmalig ist. Aber auch

das Angebot der Gesundheitskurse wird

erweitert. Die Bremer Bäder GmbH verzeichnet

im Westbad jährlich über 60.000

Kursbesuche mit steigender Tendenz. Mit

dem neuen Kursbecken und einem Hubboden

im Schwimmerbecken ist auch das

Angebot aktuellster Trendkurse möglich.

Das Konzept für das neue Westbad sieht etwa

300.000 Besuche vor. Dem Wachstum des

Stadtteils, aber auch dem großen Einzugsgebiet

wird damit Rechnung getragen.

Weniger als die Ausstattung ist aber die

Zusammenarbeit mit den BesucherInnen

des Westbades gefragt. Dazu ist die Bädergesellschaft seit vielen

Jahren mit den Gästen des Bades im Austausch und lässt die

Anregungen und Ideen einfließen. Man kann sich über alle

Bäderbauprojekte informieren und den Baufortschritt

nachvollziehen unter www.bb-bauen.de

In den nächsten Jahren wird es die Aufgabe der Bädergesellschaft

sein, Menschen jeden Alters für das Schwimmen zu

begeistern. Dafür werden unterschiedliche Bäder und eine ausreichende

Wasserfläche benötigt. Dazu werden die Becken mit

Hilfe neuester Techniken sehr variabel betrieben und zu jeder

Tageszeit können andere Beckentiefen oder -abgrenzungen bereitgestellt

werden. Diese Flexibilität im Badbetrieb ermöglicht

es, sich bestmöglich auf alle BesucherInnen einzustellen.

Mit der Umsetzung des Bäderkonzepts werden so nicht nur

technisch hochwertige Bäder und Becken erlebbar, sondern

auch der Komfort des individuellen Schwimmvergnügens.

▼ ÜBER MARTINA BADEN

Martina Baden ist seit 2012 Geschäftsführerin der Bremer

Bäder GmbH. Über 270 MitarbeiterInnen sind für die zehn

Bäder, Unibad und die Kursbäder zuständig. Jährlich werden

bis zu 1,6 Mio. Besuche gezählt. www.bremer-baeder.de

Text: Martina Baden, Foto: Jan Seebeck ▲


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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 35


RÜCKBLICK

»Findorff ist für mich Heimat.«

q STATEMENTS ZU FINDORFF

Die Tage sind wieder kürzer und die Nächte länger, aber wir erinnern uns

noch gern an den Sommer 2018 zurück: Es waren ungezählte Sonnentage

und ein tolles Findorffer Sommerfest! Mit einem eigenen Stand und einer

Interview- und Fotoaktion für »FINDORFF GLEICH NEBENAN« war auch

der Findorff Verlag vor Ort. Wir baten unsere Gäste am Stand folgende

Sätze zu ergänzen: »Findorff ist für mich… «, »Mein Lieblingsort in Findorff

ist… « und »Ich wünsche mir für den Stadtteil… «. Danke an alle Beteiligten,

die mitgemacht haben. Wir freuen uns auf das Findorffer Sommerfest 2019 !

»Findorff ist für mich Heimat.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist Findorff.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil,

dass die schöne Atmosphäre hier weiterhin

so bleibt. Ich bin sehr zufrieden.«

Sarkan Samraoglu

»Findorff ist für mich mein Zuhause.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

der Bioladen ›Flotte Karotte‹.«.

»Ich wünsche mir für den Stadtteil

mehr Spielflächen und Freiräume für Kinder

und Jugendliche.«

Beatrice Claus

…UND ES

WAR SOMMER

MENSCHEN UND MEINUNGEN

»Findorff ist für mich gemütlich

und familiär.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

der ›Jan-Reiners-Park‹.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil

Beleuchtung für den ›Jan-Reiners-Park‹.«

Jeanette Gerdes

»Findorff ist für mich der Wochenmarkt.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

der Torfhafen.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil

viele Aktionen, wo BürgerInnen zusammen

kommen, um sich zu treffen und zu reden –

wie zum Beispiel das Findorffer Stadtfest.«

Derik Eicke

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 36

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 37


q SAGEN SIE ES UNS

»Mein Lieblingsort in Findorff ist die ›veganbar‹.«

q STATEMENTS ZU FINDORFF

»Ich wünsche mir für den Stadtteil viele engagierte Leute.«

»Findorff ist für mich mein Zuhause.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

die ›Lilie‹, um einen guten Kaffee zu trinken

und die Hemmstraße, um einzukaufen.«

»Ich wünsche mir für unseren Stadtteil

noch mehr junge Leute, die hierher

ziehen wollen.

Milena Grüger

»Findorff ist für mich eine grüne Lunge.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

mein Kleingarten.«.

»Ich wünsche mir für den Stadtteil

mehr Stadtgrün und Flächen, wo man

sich erholen kann.«

Helmut Schellhammer

»Findorff ist für mich ein Stadtteil mit

sehr viel Leben, sehr bunt und sehr sauber.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist meine

schöne Wohnung und der Bürgerpark.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil,

dass er so bleibt, wie er ist: so bunt, so

freundlich und voll mit Menschen.«

Julia-Lena Pietryga

»Findorff ist für mich der schönste Stadtteil

in Bremen. Ich habe hier schon als Kind

in der Landshuter Straße gewohnt und

bin 1994 wieder zurückgekommen.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

die ›ULC Fitness Company‹.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil mehr

Sauberkeit. Zudem wünsche ich mir, dass

nicht soviel geklaut wird. Man hat mir schon

einmal den ganzen Keller leergeräumt.

Aber ansonsten wohne ich gern hier.«

Karin Laackmann

»Findorff ist für mich der schönste Ort

der Welt.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

der Bürgerpark und dort, wo meine

Freunde sind.«.

»Ich wünsche mir für den Stadtteil

mehr kulturelle Ereignisse wie Konzerte,

Theater oder auch ein Kino.«

Matthias Urbschat

»Findorff ist für mich ein sehr entspannter

Ort ganz in der Nähe zum Bahnhof,

der ein paar Alternativen bietet.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

die ›veganbar‹.«

»Ich wünsche mir für den Stadtteil mehr

Menschen auf der Straße und Orte mit Sitzbänken,

an denen man zusammen kommt,

um zu schnacken oder einfach da zu sein.«

Frederike Kohlmeyer

»Findorff ist für mich

der schönste Stadtteil in Bremen.

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

der Findorffmarkt.«.

»Ich wünsche mir für den Stadtteil,

dass eines Tages das GESTRA-Gelände

mit Wohnungen bebaut wird. Wünschen

darf man sich das.«

Lilli Hening

Konzept: Mathias Rätsch, Interviews

und Fotos: Ercan Yildirim und Janine

de Vries, www.ey-fotografie.de ▲

»Findorff ist für mich Heimat geworden.«

»Mein Lieblingsort in Findorff ist

das KlimaCafé in der Münchener Straße,

wo man bestens Kaffee trinken und sich

über Klimaschutz informieren kann.«.

»Ich wünsche mir für den Stadtteil noch

verstärkt ein buntes Miteinander, weiter so

viele engagierte Menschen und tolle

Projekte, die Findorff nach vorne bringen.«

Ulf Jacob

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 38

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 39


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DORFFKLATSCH

+++ Nachdem Katharina Assies nach zwei Jahren als Inhaberin

von ARINAS CAFÉ von Findorff leider ihren Abschied genommen

hat, gibt es einen Nachfolger. Das Café läuft jetzt unter dem

Namen IHRETWEGEN unter neuer Leitung der Schlachthofkneipe

weiter. Die Gäste erwarten viele Neuerungen sowie auch

viel Bewährtes. Zudem gibt es deutlich verlängerte Öffnungszeiten:

Findorff erhält mit dem neuen Gastronomiekonzept auch

eine Cocktailbar für die Abendstunden.

Hauptthema sind Longdrinks und

Kuchen. Beide Angebote findet man

nunmehr nach der Neueröffnung in

der Neukirchstraße 44 am Findorffmarkt.

+++ Im Februar 2019 ist es soweit:

MODISIGN zieht um, bleibt der Admiralstraße

aber weiterhin erhalten. Inhaberin

Simone Stöbel plant bereits gedanklich

den Umzug, möchte Ihr Angebot erweitern und ist begeistert

über mehr Ausstellungsfläche, die dann für neue Modeideen zur

Verfügung stehen wird. »Wir werden die größeren Räumlichkeiten

in der Admiralstrasse 158, dem ehemaligen Findorffer

Weinladen, neben dem Bäcker Müller & Egerer beziehen. Ich

freue mich !« Freuen dürfen sich die KundInnen auch auf eine

tolle Eröffnungsfeier. Genaueres wird frühzeitig bekannt gegeben

sowohl auf www.fb.com/Modisign als auch auf der Homepage

www.modisign.de

konnten sie am Heinrich-Klencke Weg /Ecke Hemmstraße

einkaufen und sich beraten lassen. Hier bahnt sich für die Zukunft

eine Veränderung an. Frau Warnken sucht für das

GARTENFACHGESCHÄFT WARNKEN baldmöglichst

einen Nachfolger. Interessenten bitte im Geschäft melden

oder einfach anrufen: Telefon 0421 / 35 11 56.

+++ Zur Veranstaltung »Zukunft Kleingarten«

platzte das KLIMACAFÉ in Findorff aus allen

Nähten: Groß war das Interesse an einem

Austausch mit DR. MAIKE SCHAEFER,

die als Spitzenkandidatin der »GRÜNEN«

mit VertreterInnen von Kleingartenvereinen

und dem »Landesverband der Gartenfreunde

Bremen e.V.« engagiert diskutierte. Die einhellige

Meinung war, dass Planungssicherheit

im Umgang mit Kleingärten geschaffen werden

muss. Kleingärten sind die grüne Lunge Bremens, wichtig

für Begegnung, Integration, Umweltbildung. Außerdem

braucht es eine attraktive, familienfreundliche und ökologische

Ausgestaltung der Kleingartenregeln, damit sich auch künftig

genügend Menschen für einen Kleingarten interessieren. Der

»Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V.« hat zugesagt,

die Kleingartenordnung in engem Austausch mit den Vereinen

noch einmal deutlich zu überarbeiten.

q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

+++ Zu einem voradventlichen Basar lädt das ZENTRUM

FÜR BETREUUNG UND PFLEGE Im Weidedamm in der

Ricarda-Huch-Straße 1, für Samstag, den 24. November von

11:00 bis 17:00 Uhr ein. Teddys und Socken, Schmuck, Taschen

und Kissen, Postkarten, Advents- und Weihnachtsdekoration,

Marmeladen sowie Liköre, und alles

aus eigener Herstellung – für jeden Geschmack

ist etwas dabei. Einen Flohmarktstand

organisieren BewohnerInnen. Hier

können alte Schätzchen und Kostbarkeiten

günstig erworben werden. Der Eintritt ist

frei. Der Erlös wird für einen guten Zweck

gespendet. Zudem gibt es die Gelegenheit,

das Seniorenstift mit dem Appartementbereich,

Pflegewohnbereich, Bibliothek, Gymnastikraum

und Restaurant zu besichtigen.

+++ Wie kann man gemeinsam für den Klimaschutz

im Alltag aktiv werden ? Die KLIMAZONE FINDORFF

bietet jetzt viele neue Angebote und Ideen zum Mitmachen an.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen daran teilzunehmen,

auszuprobieren und dabei zu sein. Wichtig: Eigene Ideen,

was einem immer schon auf den »Nägeln« brannte, was man immer

schon einmal machen wollte, sind ausdrücklich erwünscht !

www.klimazone-findorff.de/mitmachangebote u

+++ Auch in diesem Jahr führte der Bremer Marathon Anfang

Oktober durch Findorff. Und wie immer war die Stimmung großartig

– besonders beim inoffiziellen Straßenfest an der Hemmstraße,

zu dem Leben in Findorff und die Klimazone aufgerufen hatten.

Highlight war das MARATHON-AKTIONSPICKNICK:

Nachbarn stellten Tische und Stühle raus und nahmen die Straße

in Beschlag – dieses Jahr unter dem Motto: Bienenfreundliches

Findorff, es gab selbstgemachten Findorffhonig der Marke »Buten

und Bienen«. Passend dazu war BUTEN UN BINNEN von

»Radio Bremen« vor Ort und berichtete ausführlich.

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 40

+++ Kurz ergänzt zu unserem Artikel »Baustelle Findorff«

ab Seite 30: Kommt jetzt endlich die Sanierung des düsteren

FINDORFFTUNNELS? Auf der letzten Beiratssitzung hat der

zuständige Stadtplaner angekündigt, dass Maßnahmen zur Verbesserung

der Attraktivität der 170 Meter langen Unterführung

zwischen Findorff und Innenstadt im Frühjahr 2019 umgesetzt

werden sollen. Der dunkle Tunnel soll gereinigt und mit Licht

und Kunst attraktiver und sicher gestaltet werden. Sogar an einen

Kunstwettbewerb wird gedacht. Ob aus den Plänen, die seit fast

vier Jahren in der Schublade liegen, wirklich etwas wird, hängt

aber letztlich von der Eigentümerin, der Deutschen Bahn ab.

+++ Dringend NachfolgerInnen für ein Gartenfachgeschäft in

Findorff gesucht: Viele Findorffer KleingärtnerInnen und GartenbesitzerInnen

möchten gern ein gutes Angebot an Pflanzen,

Dünger und Co. in fahrradnaher Umgebung haben – bis jetzt u

Jetzt Ihre Weihnachtsfeier buchen !

Rufen Sie uns an: Tel. 57 72 68 68

Wochentäglich Mittagstisch ab 6,90 €

Sonntags- u. Feiertagsbuffet 12,90 €

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Spezialitäten Vegetarische Spezialitäten Tandoori Thali Dosa

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Hemmstr. 240 · 28215 Bremen

Geöffnet täglich 11:30 bis 15:00 Uhr und 17:30 bis 22:30 Uhr


DORFFKLATSCH

+++ Puppentheater im JAN-REINERS-CENTER: Valentinos

nostalgisches Kasperletheater gastiert am Montag, 26. November

sowie Dienstag, 27. November, jeweils um 15:00 Uhr, 16:00 Uhr

und 17:00 Uhr an der Hemmstraße 240 in Findorff. Die Puppenbühne

aus dem westfälischen Ahlen hat spannende und zugleich

lustige Geschichten mitgebracht wie beispielsweise»Der Bösewicht«

oder »Kunibert der Koboldkönig« und – das darf in der

Adventszeit natürlich nicht fehlen – »Kasper und die gestohlenen

Weihnachtsgeschenke«. Der Eintritt ist übrigens frei.

+++ Das SANDER CENTER ist nicht nur zur Weihnachtszeit

der Einkaufspark zum »clever Shoppen« ! Direkt an der A27

am Autobahndreieck Industriehäfen findet man viele attraktive

Anbieter: Asiarestaurant Phönix, Bistro, Garten+Blumen Birkemeier,

Dänisches Bettenlager, Ernsting‘s family, Euronics XXL,

FitX, Fressnapf, Friseur Capelli, Getränke Hol Ab, Görtz-Outlet,

Immobilien-Prodomo, IMO-Waschanlage, Ingenieurbüro Nord-

West Plan, JAWOLL, Kik, Mc Donalds, Wettbüro tipico, ARENA

Sportbar, Architekturbüro Kleinschmidt, Arztpraxis Dr. Heer,

ROLLER, Shell, Subway, Spielstation, SmartVet, REWE, Miller&

Monroe, Weltbild-Outlet. Vor den einzelnen Geschäften sorgen

über 1.000 kostenfreie Parkplätze für entspanntes Einkaufen mit

kurzen Wegen. Der Überichtsplan soll eine erste Orientierungshilfe

sein. Das Sander Center freut sich auf Ihren Besuch ! Mehr

Infos unter www.sandercenter.de

+++ Das hört sich gut an: Laut eines

Berichtes im »Weser Report« kann

die JAN-REINERS-LOK gerettet

werden. Erfreulich, dass darüber berichtet

wurde, wie es um die Anfang

März 2018 vom Findorffer Bürgerverein

initiierte Rettungsaktion steht,

an der sich auch der Beirat Findorff mit

8.000,00 Euro Beiratsmitteln zum Erhalt der

Lok beteiligt hat. Leider wurde in dem Artikel nicht kommuniziert,

welche Summe bisher zusammengekommen ist, wie lange

die Aktion noch dauert und wie viel Geld noch fehlt. Auf unsere

schriftliche Anfrage antwortete Birgit Busch, 1. Vorsitzende des

Bürgervereins, wie folgt, ohne den von uns nachgefragten Stand

der Spendensumme transparent

nennen zu wollen: »Der Sach- und

Spendenstand zur Jan-Reiners-Lok

hat sich positiv entwickelt. Dazu

haben nicht nur Unternehmen

aus Findorff, sondern sehr viele

private SpenderInnen beigetragen.

Und natürlich trägt auch

der Bürgerverein Findorff e. V.

einen großen Teil der Kosten.

Spenden für die Lok sind jederzeit

möglich.« Laut Frau Busch ist der

Auftrag für die Sanierung bereits

erteilt worden. Der Zeitpunkt u

für die dafür erforderliche Abholung der Jan-Reiners-Lok steht

laut Busch noch nicht fest. Infos über das Spendenkonto sowie

den Stand der Dinge erfährt man vielleicht demnächst auf der

neuen Homepage des Vereins: www.buergervereinfindorff.de

+++ Wir befinden uns im Jahre 2018. Ganz Bremen ist mit

von gigantischen Menschenmassen frequentierten Weihnachtsmärkten

besetzt. Ganz Bremen ? Nein ! Ein von unbeugsamen

FindorfferInnen bevölkertes Dorff hört nicht auf, den verzweifelt

Suchenden, die es eher lokal und vor Ort mögen, eine Alternative

zu bieten. Die spinnen, die FindorfferInnen ? Natürlich

nicht, denn ihr WINTERDORF kehrt zurück. Ab dem 14. November

bis Januar gibt es am Schlachthof wieder die gemütliche

Location mit Glühwein, Feuerzangenbowle, Knipprollo, Feuer,

Licht, Atmosphäre und allem, was sonst noch dazu gehört um

den Eingangsbereich des Schlachthofs. Neben einer liebevoll

gestalteten Deko werden alle Hütten selbst aus Holz gebaut

und durch Licht und Feuerinstallationen in Szene gesetzt. Dazu

kommt die natürliche Umrandung mit echten Bäumen, welche

den Biergarten der Schlachthofkneipe so unverwechselbar

und gemütlich werden lassen. Der Weihnachtsmarkt wird zu

knapp einem Drittel vegan sein und größtenteils auf Fairtrade-Produkte

setzen. Der Winzerglühwein wurde in diesem Jahr

geschmackssicher von GABY GREGER, der Weinexpertin aus

dem FINDORFFER WEINLADEN, ausgesucht und auch

q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

die Hot-Cocktailbar der Schlachthofkneipe darf nicht fehlen.

Geöffnet ist Sonntag bis Donnerstag von 17:00 bis 23:00 Uhr

sowie Freitag und Samstag von 17:00 bis 24:00 Uhr – und wer

mag, darf auch Wildschweine jagen, wenn er welche entdeckt.

+++ »Es muss doch weitergehen!« fanden vier Freundinnen

nach der Schließung der ESPRESSOSTATION an der Magdeburger

Straße aufgrund des Todes der bisherigen, langjährigen

Inhaberin BIRTE BRINKMANN – denn köstlicher

Kaffee und der beliebte Treffpunkt am Findorffmarkt gehören

einfach zum Stadtteil. Tina Heinemann, Annika Sauermann,

Anne Starke und Anne Kösters, alle mit Beruf und Kindern,

haben nun die Seiten des Tresens gewechselt und Mitte September

neu eröffnet. Die vier einstigen Stammkundinnen haben

bereits geübt, sich eingearbeitet und hoffen auf Verständnis und

ein wenig Geduld, wenn am Anfang noch nicht alles rund läuft

oder es ein wenig länger dauert. Man ist allerdings fest davon

überzeugt, dass der Neustart klappt: »Wir freuen uns, bekannte

Gesichter bei uns zu sehen!« sagt Anne Kösters. Das Quartett

ist offen für Anregungen und Verbesserungsvorschläge und

freut sich auf viele nette Marktgespräche. Nachdem sich das

Team der Espressostation eingespielt hat, soll 2019 auch das

ESPRESSOMOBIL die Garage verlassen und frisch poliert

wieder regelmäßig auf dem Findorffmarkt stehen.

Texte: Ulf Jacob und Mathias Rätsch, Fotos: Pressefotos ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 42


FINDORFF GEHT AUS

TIPP l SA 29.12 l LAGERHAUS

Sie verspotteten die Polizei, zündeten die Schule an und besangen düster den Tod des

Präsidenten. Sie ließen auf Partys den Flieger abheben, beschworen die Wonnen der

Kleptomanie und die Abgründe des Kokains: Ende der 70er entdeckten fünf Jungs aus

Hagen die Schönheit der 3-Minuten-Gitarrenhymne mit rotzig-subversiven Texten und

eroberten bald darauf damit die Charts. 40 Jahre nach Gründung soll das Jubiläumsjahr

die eine oder andere Überraschung bieten und beweisen, dass die »Elder Statesmen« der

legendären »Neuen Deutschen Welle« nach wie vor eine Intensität und Ausdruckskraft

entwickeln, die ihresgleichen sucht. EXTRABREIT: Nie waren sie so wertvoll wie heute.

Jetzt kommt die Band auf Weihnachts-Blitz-Tournee auch nach Bremen. Der Verantwortliche

dieses Konzert-Tipps, dem die Extrabreiten 1981 einst in der unwirklichen Atmosphäre

der »Rotation« in Hannover erstmals erschienen, befindet auch Jahre später: Eine

wahrhaft schöne Bescherung in der Nachweihnachtszeit, an der man teilhaben sollte.

Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr u www.kulturzentrum-lagerhaus.de

DO 06.12 l MODERNES

Wer serviert uns heute die »Vorspeise zum

jüngsten Gericht« ? Es ist der DIETM AR

WISCHMEYER persönlich, der uns vom

Verschwinden seiner Lebenswelt erzählt.

20:00 Uhr u www.modernes.de

SA 17 .11 l SENDESAAL

DAISY CHAPMAN ist wieder einmal

zu Gast in Bremen. Die Singer-Songwriterin

aus Bristol verfügt über eine glasklare

Stimme und einen unverkennbaren Klaviersound.

An Chapmans Seite ist die Violinistin

Sue Lord. Auf dem Programm stehen

Songs aus dem letzten Album »Good Luck

Songs«, aber auch Klassiker wie »The Piano«

oder die wunderbare Coverversion von

Rihannas »Umbrella«. Das letzte Konzert

an gleicher Stelle war komplett ausverkauft:

Also rechtzeitig Karten sichern !

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

u www.sendesaal-bremen.de

SO 02 .12 l ÖVB ARENA

In diesem Jahr können sich die BesucherInnen

von THE NIGHT OF THE PROMS

wieder auf illustre musikalische Gäste wie

Milow, Bryan Ferry, die Pointer Sisters,

John Miles und viele mehr freuen. 2018 ist

MO 03 .12 l MEISENFREI

Man nennt ihn das »Fretless Monster«:

TONY FRANKLIN hat mit MusikerInnen

wie Jimmy Page, Paul Rodgers, David

Gilmour, David Coverdale und Kate Bush

gearbeitet – und sagt: »Ich fange gerade

erst an.« Das wollen wir sehen !

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

u www.meisenfrei.de

SA / SO 15. / 16.12 l HALLE 4

das 25. Jahr der Geschichte dieser erfolgreichen

Klassik-trifft-Pop-Tournee – und

es gibt diesmal die Essenz der Idee dieses

Crossover-Erlebnisses in Vollendung.

18:00 Uhr u www.oevb-arena.de

MI 05 .12 l GLOCKE

»Möchtens noch eine Melange ?« Mit

typisch wienerischer Klangfarbe serviert

HARALD KRASSNITZER, bekannt als

Chefinspektor Moritz Eisner im österreichischen

»Tatort«, seine »Wiener Melange« aus

hintergründigen Texten, die er melancholisch

und charmant zugleich präsentiert.

20:00 Uhr u www.glocke.de

SA 05.01 l MEISENFREI

Wenn Elvis lebt, kann dann Ziggy Stardust

wirklich tot sein ? STARMEN, die David

Bowie Tribute-Band, widmet sich dem

gesamten Repertoire aus Bowies verschiedenen

Schaffensphasen und performt die

gewählten Songs erstaunlich authentisch.

20:00 Uhr u www.meisenfrei.de

AUTOR/INN/EN

Martina Baden, Simeon Buß, Leona Ilgner, Ulf Jacob,

Benjamin Krause, Detlev Moller und Mathias Rätsch

© Nutzung durch Nachdruck oder digital, auch auszugsweise,

sind nur mit vorheriger Genehmigung gestattet. Sämtliche

Rechte der Vervielfältigung liegen beim Findorff Verlag.

Zuwiderhandlungen in Form von Urheberrechtsverletzungen

werden strafrechtlich verfolgt.

FOTOGRAFIE

Martin Bockhacker, www.bildplantage13.de,

Thomas Borchardt, www.fobo-bremen.de,

Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de,

Ercan Yildirim und Janine de Vries, www.ey-fotografie.de

ART DIRECTION

Rätsch Communications, www.raetsch.de

LEKTORAT

Leona Ilgner

BILDNACHWEIS

Titel, Seite 4/36/37/38/39 © Ercan Yildirim, Janine de Vries,

www.ey-fotografie.de, Seite 3: »Chimp chimpanzee monkey

ape sad (Pan troglodytes)« © Lorna Roberts und »Decorated

Christmas tree with presents under it isolated on white« ©

Africa Studio, beide www.shutterstock.com, Seite 8/14/18/46

© Kerstin Rolfes, Seite 10 © Thomas Borchardt, www.

fobo-bremen.de, Seite 19 © Pressefoto © daniel.schoenen,

www.photocase.de, Seite 20: »Fiev Sinn« © Martin Bockhacker,

www.bildplantage13.de, Seite 23 »artoon Santa is sitting

in his chair, listening to a kid talk through a megaphone« ©

Mark Stay, www.shutterstock.com, Seite 27: © Pressefotos,

Seite 30 »poster style vector illustration construction worker

with jackhammer« © svkv, www.shutterstock.com, Seite

31-32 »Helmet for builder worker. « © Lyudmyla Kharlamova,

www.shutterstock.com, Seite 33: »man with bowler holding

empty newspaper«, © frankies, www.shutterstock.com, eite

40-43: Pressefotos, »Lok« © Mathias Rätsch, Seite 44/45

Extrabreit © Fischauge, Laesker, Chapman © Kerstin Rolfes,

Proms © Pressefotos, Franklin © Greg Logan, Krassnitzer

© Thomas Ramsdorfer, Seizer © Konstantin Kern, Dahm ©

Dorina Koebele-Milas, Vape Convention © Pixabay, Starmen

© Pressefoto, sonstige © Pressefotos

DRUCK

BerlinDruck GmbH + Co KG,

www.berlindruck.de, FSC ® -mixed

produziert. Es wurden Materialien

aus FSC-zertifizierten Wäldern

und/oder Recyclingmaterial sowie

Material aus kontrollierten

Quellen verwendet.

DRUCKAUFLAGE

10.500 Exemplare

ERSCHEINUNGSWEISE

Alle Erscheinungstermine 2019 auf www.findorff.info

DISTRIBUTION

Verteilung in Briefkästen von ausgesuchten Haushalte in

28215 Findorff sowie über Arztpraxen und 60 »Hotspots«

im Stadtteil. Infos unter www.findorff.info/das-magazin/

hotspots. Sie haben kein Exemplar erhalten ? Mailen Sie uns

Namen und Anschrift an kontakt@findorff.info

ANZEIGENBUCHUNG

Beratung per Telefon 0421 / 579 55 52 oder E-Mail unter

kontakt@findorff.info. Ansprechpartner ist Herr Rätsch.

Online buchen ? www.findorff.info/anzeige-buchen.

Anzeigenschluss für die kommende Ausgabe, die ab dem

26. Januar 2019 erscheint, ist der 15. Januar 2019. Unser

Dank an alle AnzeigenkundInnen aus und um Findorff,

ohne die diese Ausgabe so nicht möglich gewesen wäre.

HERAUSGEBER

Mathias Rätsch

IMPRESSUM

VERLAG

Findorff Verlag

Magdeburger Str. 7, 28215 Bremen

Telefon 0421 / 579 55 52

Telefax 0421 / 579 55 53

E-Mail kontakt@findorff.info

KOOPERATION

Der Findorff Verlag kooperiert mit der Stadtteilinitiative

»Leben in Findorff«. Wir betreuen für die Initiative ehrenamtlich

das Stadtteilportal www.findorffaktuell.de

®

DO 06.12 l SENDESAAL

Der Saxofonist JASON SEIZER

verweigert sich jeder Effekthascherei.

Jazz-Musik ist bei ihm pure Substanz.

20:00 Uhr u www.sendesaal-bremen.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 44

FR 07.12 l ALTES PUMPWERK

PETER DAHM featuring Susanne Paul

& Jan-Olaf Rodt nehmen das Publikum mit

auf eine musikalische Weltreise und geben

uns wunderbare Einblicke in die kulturelle

Vielfalt des Jazz.

20:00 Uhr u www.altespumpwerk.de

Premiere: Mit der »Vape Convention«

findet erstmals in Bremen eine Dampfermesse

für Fachbranche und EndverbraucherInnen

statt. Neben Herstellern und

Händlern mit ihren neuen Produkten

rund um Liquids, Hardware und Zubehör

wird es auch eine Tattoo-Area geben.

Infos u www.vapeconvention.de

MITGLIEDSCHAFT

Der Findorff Verlag ist Mitglied der »Findorffer Geschäftsleute

e.V.«. und der Handelskammer Bremen. Infos unter

www.findorff.de und www.handelskammer-bremen.de

FACEBOOK

Gefällt ! Sie finden den Findorff Verlag auf »facebook«:

https://www.facebook.com/FindorffVerlag

L ESERBRIEFE

Wir freuen uns über Anregungen, konstruktive Kritik,

Ideen oder ganz einfach Ihre Meinung zu dieser Ausgabe

als digitalen Leserbrief auf www.findorff.info/leserbriefe

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 45


q DIE FINDORFF KOLUMNE

28215 Bremen/Findorff

Hemmstraße 157b + 212-214 + 344-346

» Nahrung, Wärme und etwas Platz.«

W

»Wie, einzeln ?«

»Etwa so wie in einer

Wohngemeinschaft, Jürgen ?«

»Genau so, Bernd, nur, dass die MieterInnen

sich eben nicht aussuchen können

mit wem sie die WG teilen.»

»Das kriegen wir doch niemals im

Leben vermietet; Jürgen, also ich weiß

nicht ...«

»Klar kriegen wir das vermietet,

Bernd. Angebot, Nachfrage, Wohnungsmangel,

Knick Knack – Tschubberlubber

– weißte doch, nech ? Und das Schöne ist,

wir verdienen doppelt so viel !«

»Doppelt so viel, Jürgen ?«

»Doppelt so viel, Bernd.«

eißt Du, Bernd, was wäre denn,

wenn wir das Haus einfach einzeln

vermieten?«

»Naja, wir vermieten nicht das ganze

Haus an eine Partei, sondern wir

bieten die Räume einzeln an.«

Dann sehen sich beide zufrieden an,

fast ein wenig wie ein Paar, das sich

gerade gegenseitig einen Heiratsantrag gemacht hat.

So, oder so ähnlich, stelle ich mir vor, muss wohl das Gespräch

in der Maklerfirma gelaufen sein, als die sich darüber austauschten,

wie sie das Haus nicht nur vermietet bekämen, sondern

eben eine möglichst hohe Marge heraushandeln könnten.

Immer noch etwas fassungslos blicke ich auf den Bildschirm

meines Laptops, der mir bei der Suchanfrage nach bezahlbarem

Wohnraum in Findorff genau neun Angebote ausgespuckt hat;

alle in einem Haus, allesamt vom gleichen Anbieter. 15 qm für

knapp 400,00 € Gesamtmiete in einem Haus, das man mit

Menschen teilt, die man nicht kennt. 400,00 € für ein Zimmer,

bei dem man natürlich Bad und Küche mitbenutzen kann, die

anderen, die man erst einmal kennen lernen muss, aber ja auch.

Eigentlich habe ich nur aus Spaß schauen wollen, was es wohl

kosten würde nach Findorff zu ziehen. Jetzt aber bin ich begeistert

von der Fülle dieses Angebots, lecke mir über die Lippen

vor Vorfreude und beginne in Gedanken bereits den Umzug

zu planen. Läppische 400,00 € für die Möglichkeit mit völlig

Fremden auf äußerst beengter Fläche zu wohnen. 400,00 €

für den Nervenkitzel sich an Menschen zu gewöhnen, die man

ansonsten niemals kennen lernen wollen würde.

Dieses Knistern, das entsteht, wenn Weltanschauungen aufeinander

treffen, breitet sich in mir aus. Mich erfüllt die Vorfreude

SIM SCHAUT HIN

auf den Streit, der daraus resultiert, dass unterschiedliche

Vorstellungen von Sauberkeit sich aneinander reiben. Endlich

streiten statt zu chillen. Endlich wohnen statt zu leben.

Ich klappe meinen Laptop entnervt zu und freue mich, dass ich

schon in einer Wohnung lebe, die ich bezahlen kann und die

mit einem Mietvertrag daher gekommen war, in dem es nicht

darum ging, möglichst viel Profit aus ihr zu schlagen. Wenn es

nicht so traurig wäre, müsste man fast schon darüber lachen,

wie viel Geld Menschen anderen Menschen dafür

abknöpfen, dass diese wohnen wollen. Aber wenn

man sehr lange über das Konzept des »Mietens«

nachdenkt, wird es ohnehin immer absurder.

Da wird man als Wunder der Natur und

nach Milliarden Jahren Evolution in diese

Welt geboren mit dem Versprechen, dass

die Welt eigentlich alles bereithält, was

man zum Überleben braucht: Nahrung,

Wärme und etwas Platz. Nur kommt man

dann auf diese Welt und alle, die vor einem

da waren, hatten nichts Besseres zu tun, als diese

Welt unfair unter sich aufzuteilen, anstatt sie zu

verteilen und dann, dann kommt jemand und verlangt

400,00 € für ein 15 qm Zimmer in

einem Haus, das man sich mit Menschen

teilt, die man nicht kennt und

man denkt sich: Immerhin. Immerhin

vermieten sie dieses Haus, anstatt es leer stehen zu lassen, um

künstlich die Mieten in der Stadt steigen zu lassen, denn:

»Das Angebot bestimmt heute die Nachfrage, Bernd, Knick-

Knack, wenn Du eine Sache nur rar genug machst, kannst Du

sie auch teurer verkaufen, so läuft der Hase. Und wenn Du

eine Sache aber nicht rar machen kannst, dann teil sie halt auf

und verkauf sie in Einzelteilen. Irgendeinen Bedürftigen, der

sie zu sehr braucht, findest Du immer.«

Bernd und Jürgen schauen verliebt auf die Bilder der Immobilie,

die sie wie einen Schrein in ihrem Büro an die Wand gehängt

haben.

»Bernd ?«

»Ja, Jürgen ?«

»Bernd, ich glaub... ich glaub, das wird richtig, richtig gut.«

»Gut im Sinne von profitabel, meinst Du, Jürgen ?«

»Yes, Bernd. Gut halt. Richtig, richtig gut.«

▼ ÜBER SIMEON BUß

Simeon Buß kennt sich aus in Findorff. Er selbst lebt auf der

anderen Seite des Bürgerparks in Schwachhausen und betrachtet

den Stadtteil aus der nahen Distanz von außen. www.simpanse.de

Text: Simeon Buß, Foto: Kerstin Rolfes ▲

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