DER BIEBRICHER, Nr. 323, Oktober 2018

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 323 / Oktober 2018 / kostenlos

Vizekanzler

Olaf Scholz beim

„Austrinken“ am

Biebricher Weinstand

Partystimmung beim

Wiesbadener Oktoberfest

FRANK HENNIG

Bierprobe bei den „Biebricher Waden“


Thomas Barth

Leiter

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

wenige Tage nach Erscheinen

dieser Ausgabe werden wir

wieder an die Wahlurnen gerufen

– am 28. Oktober findet

die Hessische Landtagswahl

statt. Wie immer vor einer

Wahl möchte ich Sie auch dieses

Mal wieder bitten, von Ihrem

Wahlrecht Gebrauch zu

machen. Dieses Wahlrecht ist

keine Selbstverständlichkeit!

Wir werden an vielen Orten auf

der Welt um dieses Wahlrecht

beneidet. Welches hohe Gut

dieses insbesondere freie Wahlrecht

ist, lernt man erst richtig

schätzen, wenn man es nicht

hat – wollen wir uns allen wünschen,

dass wir diese Erfahrung

niemals machen müssen. Diesmal

habe ich noch eine weitere

Bitte an Sie: Lassen Sie sich bei

Speiselokal oder Wahllokal?

Ihrer Stimmabgabe bitte nicht

ausschließlich von Verärgerung

oder Protest leiten, denn damit

werden keine Probleme gelöst.

Ihre Wahlmotivation sollte alleine

darin bestehen, die Partei

beziehungsweise den Kandidaten

oder die Kandidatin zu

wählen, von der oder dem Sie

glauben, dass er/sie die in den

kommenden fünf Jahren vor

uns liegenden Aufgaben und

Probleme am besten meistern

und lösen wird. Welche Partei

das Ihrer Meinung nach ist, dürfen

Sie zum Glück in unserem

Land in geheimer und freier

Wahl entscheiden.

Themenwechsel: Der verkaufsoffene

Sonntag bei uns in Biebrich

am 14. Oktober war wieder

ein Erfolg und Publikumsmagnet.

Danke an den Biebricher

Gewerbeverein BIG und an alle

Mitwirkenden, die mit ihrem

Engagement an diesem Tag

auch wieder ein Zeichen für die

geschäftliche Vielfalt im von der

Bundesregierung ausgezeichneten

„Ort der Vielfalt“ gesetzt

haben. Schade nur, dass

man beim Bummeln zwischen

Herzogsplatz und Rheinufer

während des verkaufsoffenen

Sonntags an vielen Geschäften

vorbeikam, die doch geschlossen

waren. Es ist bedauerlich,

dass die Inhaber oder Betreiber

der geschlossenen Läden nicht

die Chancen erkennen, die sich

aus dieser gemeinschaftlichen

Aktion auch für ihr Unternehmen

ergeben. Ärgerlich wird es

dann, wenn die

Inhaber genau

dieser Geschäfte

bei anderen

Anlässen die

aus ihrer Sicht

m a n g e l n d e n

Maßnahmen zur

Standortförderung

beklagen.

Ihr

Frank Hennig

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Inhaber: Gustav Gerich

Wilhelm-Tropp-Straße 15

65203 Wiesbaden

Telefon: 06 11 / 6 90 72 76

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Verantwortlicher Redakteur

im Sinne des Presserechts:

Chefredakteur Frank Hennig (fhg)

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Redaktionelle Mitarbeit:

Susanne Stauß (sst)

Anja Baumgart-Pietsch (art)

Robin Eisenmann (rei)

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Carolin Ruckes

Telefon: 06 11 / 6 90 72 76 · Fax: 6 90 72 62

carolin.ruckes@gerichdruck.de

Herstellung:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Druck:

Druckerei Zeidler

Satz und Layout: Carolin Ruckes

Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften,

Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden,

etc. kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Die vom Verlag gestalteten bzw. erstellten

Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt

und dürfen nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des o.g. weiterverwendet

werden. Nachdrucke, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung von

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Redaktionsschluss d. Ausgabe 13.10.2018

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 3


Gärtnerei Hasssenbach schließt – aber Grabpflege-

Aufträge laufen weiter

Seit 117 Jahren besteht die Gärtnerei

Hassenbach am Biebricher

Friedhof in der Bernhard-May-

Straße 23, die 1901 von Heinrich

Hassenbach gegründet wurde.

Die letzten 33 Jahre waren Karl

und Irene Wolf Inhaber des Betriebs

und in dieser Zeit für ihre

Kundschaft ein verlässlicher Partner

als Blumenhaus, Gärtnerei

und Grabpflegespezialist. Nun

haben sich die beiden entschlossen,

zum Jahresende in den Ruhestand

zu gehen, den Betrieb

zu schließen und an die geliebte

Nordseeküste zu ziehen. Ein letztes

Mal wird das Blumenhaus am

29. Dezember geöffnet sein.

Eine wichtige Nachricht vorab:

Wer mit der Gärtnerei Hassenbach

Grabpflegeverträge geschlossen

hat, muss sich keine

Gedanken machen. „Nachdem

wir leider keinen geeigneten

Nachfolger für unseren Betrieb

und an unserem Standort gefunden

haben, war es uns besonders

wichtig, einen Partner

zu finden, der unser vollstes

Vertrauen besitzt und der in unserem

Sinne arbeitet“, betont

Karl Wolf. Mit der Gärtnerei

Lynch „Blüten und Blätter“ von

Matthew und Susanne Lynch

am Friedhof Mainz-Kostheim ist

den Wolfs dies gelungen. Die

Gärtnerei Lynch kann mit 80

Jahren auf eine ebenfalls lange

Tradition zurückblicken und

besitzt eine über 20-jährige Erfahrung

in Grabpflegearbeiten.

PRIVAT

„Alle bei uns abgeschlossenen

Grabpflegeverträge werden ab

Januar 2019 von der Gärtnerei

Lynch in gewohnt verlässlicher

Art und Weise fortgeführt – ein

reibungsloser Übergang ist somit

gewährleistet“, versichert Irene

Wolf. Ein Garant dafür werden

unter anderem die qualifizierten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Gärtnerei Hassenbach sein,

die alle von der Gärtnerei Lynch

übernommen werden. Die Gärtnerei

Hassenbach betreut und

pflegt auf dem Biebricher Friedhof,

dem Erbenheimer Friedhof

und auf dem Südfriedhof insgesamt

weit über 1.000 Gräber.

Der gebürtige Waldsträßer Karl

Wolf hatte an der früheren Lehr-

und Versuchsanstalt Gartenbau

in Klarenthal seine Gartenmeister-Prüfung

abgelegt und in der

Folge in einem größeren Gartenbaubetrieb

in Pforzheim gearbeitet.

Eines Tages bekam er einen

Anruf von seinem früheren Klarenthaler

Lehrer, der ihm mitteilte,

dass Heinz Hassenbach eine

Nachfolge für seinen Betrieb am

Biebricher Friedhof sucht. Von

1984 bis 1986 haben Karl Wolf

und seine Frau Irene, die idealerweise

Floristin ist, zuerst als

Irene und Karl Wolf werden die Gärtnerei Hassenbach am

Biebricher Friedhof zum Jahresende schließen.

Angestellte bei den Hassenbachs

gearbeitet und dann schließlich

den Betrieb übernommen.

In ihrem zuletzt rund 4.300

Quadratmeter umfassenden Betrieb

haben die Wolfs in ihren

Gewächshäusern jährlich über

100.000 Pflanzen in Eigenproduktion

gezüchtet. „Besonders

schön war es immer im Frühjahr,

wenn man den vielen Tausend

neuen Pflanzen beim Wachsen

zusehen und dabei den herrlichen

Duft in den Gewächshäusern

genießen konnte“, erinnert

sich Irene Wolf. Zu recht stolz

sind die Wolfs darauf, dass sie in

den 33 Jahren ihrer Selbstständigkeit

als Ausbildungsbetrieb

insgesamt 27 jungen Menschen

den Weg in den Beruf und in fünf

Fällen davon sogar in die eigene

Selbstständigkeit ermöglicht haben.

Etwas kritisch betrachten

sie die sich in den letzten Jahren

deutlich und ihrer Meinung nach

zum Nachteil verändernde allgemeine

Bestattungs- und Friedhofskultur.

Karl und Irene Wolf möchten sich

an dieser Stelle bei ihren Kundinnen

und Kunden nochmals ausdrücklich

für die jahrzehntelange

Treue bedanken. „Wir hatten

selbst eine große Freude daran,

für Sie tätig zu sein“, erklärt Karl

Wolf. Und seine Frau ergänzt:

„Insbesondere als Friedhofsgärtnerei

haben wir im Laufe der

Jahrzehnte zahlreiche sehr emotionale

Gespräche geführt und

dabei viele berührende Begegnungen

erlebt. Für dieses uns in

all den Jahren entgegengebrachte,

besondere Vertrauen bedanken

wir uns von Herzen.“

(fhg)

4 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


Erstmals fand in diesem Jahr am 15. September grenzüberschreitend

den gesamten Rhein entlang eine Säuberungsaktion unter

dem Motto „Rhine Cleanup“ statt. Auch am Biebricher Rheinufer

beteiligten sich viele freiwillige Helferinnen und Helfer am

großen Reinemachen im Uferbereich des Flusses. Insbesondere

aufgrund des niedrigen Wasserstandes waren viele sonst

unzugängliche Stellen trockenen Fußes zu erreichen. In Höhe

der Schiffsanlegestellen engagierten sich Mitglieder der SPD

Biebrich (Foto oben) sowie Mitglieder der Einsatzabteilung der

Freiwilligen Feuerwehr Biebrich (Foto unten) und entfernten

kleineren und größeren Müll sowie diverses Treibgut, welches

vom Rhein angeschwemmt wurde.

(fhg)

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Titelfoto

Viel Prominenz

beim diesjährigen

„Austrinken“ am

Biebricher Weinprobierstand

(v.l.):

Ortsvorsteher Kuno

Hahn, Oberbürgermeister

Sven Gerich,

Vizekanzler und

Bundesfinanzminister

Olaf Scholz,

BIG-Vorsitzender

Markus Michel

und Bürgermeister

Oliver Franz.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 5


Im Zeichen der Landtagswahl: „Austrinken“ am Biebricher

Weinstand

Bereits um 19 Uhr meldete Winzerin

Christine Keßler, dass die

Gläser langsam knapp werden

und man doch möglichst leere

Gläser wieder zurückgeben sollte.

Zu diesem Zeitpunkt waren

über 1.200 Gläser im Umlauf

und das diesjährige „Austrinken“

am Biebricher Weinprobierstand

– veranstaltet vom

Biebricher Gewerbeverein BIG –

hatte noch nicht einmal die

Halbzeit erreicht.

diesem Jahr für die Außengeländegestaltung

der Kindertagesstätte

der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

bestimmt. Der

reguläre und – um dem auch

wieder eingetretenen Publikumsansturm

Herr zu werden –

ein zusätzlicher Weinstand blieben

mit Winzer-Profis besetzt –

in diesem Jahr hatte die „letzte

Schicht“ das Weingut von Peter

und Christine Keßler aus Hallgarten.

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Freude und Trauer lagen an diesem

Tag wieder dicht beieinander:

Freude über eine sehr erfolgreiche

Saison, die mit dem

„Austrinken“ am 15. Oktober

ihren Höhepunkt erreichte, und

Trauer über die nun beginnende

„trockene“ Winterpause.

Prominente Biebricher und

Wiesbadener aus Politik, Wirtschaft

und Verbänden schenkten

am Saison-Abschlusstag

erneut Wein für die zahlreich

erschienenen Weintrinker und

Freunde des Biebricher Weinstandes

aus. Die Prominenten

waren dazu vor dem Weinstand

zwischen dem Publikum unterwegs,

um den Gästen nachzuschenken.

Dafür hatten wieder

alle am Biebricher Weinprobierstand

beteiligten Winzer Weine

gestiftet. Der Verkaufserlös der

gestifteten und von den Promis

ausgeschenkten Weine ist in

Das einst von diesem Magazin ins Leben gerufene „Austrinken am Biebricher

Weinstand“ hat mittlerweile eine Dimension angenommen, die den Vergleich

mit der Rheingauer Weinwoche nicht scheuen braucht.

Vizekanzler Olaf Scholz (Mitte) am Biebricher Weinstand zusammen

mit dem BIG-Vorsitzenden Markus Michel (links) und dem

Winzer Peter Keßler (rechts).

Einen Tag nach der Landtagswahl

in Bayern und knapp zwei

Wochen vor der Landtagswahl

in Hessen nutzten viele, sehr

viele Politiker die beliebte Veranstaltung

und das dabei immer

große Publikumsinteresse,

um auf sich selbst hinzuweisen

sowie mit den Bürgerinnen und

Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Kurzum: Es wurde intensiver

Wahlkampf betrieben.

Der SPD war es mit Vizekanzler

und Bundesfinanzminister

Olaf Scholz sogar gelungen,

die Bundespolitik ans Biebricher

Rheinufer zu holen. Entsprechend

groß war auch das

Interesse von Parteianhängern

und anderen Politikern, die den

Besuch miterleben wollten und

somit zusätzlich ans Rheinufer

strömten. Das deutlich sichtbare

„Politikerschaulaufen“ wurde

nicht von jedem Weinfreund

positiv bewertet, aber spätestens

nach dem zweiten Glas

Wein interessierten sich die allermeisten

Gäste

ohnehin nicht mehr

für die Politik.

Den zuvor vielleicht

unbekannten Anlegepunkt

Biebrich

werden sich die

Gäste eines Flusskreuzfahrtschiffes

ab sofort sicherlich

gut merken, denn

die Reiseleitung des

Schiffes hatte einige

Schwierigkeiten,

ihre mit mehreren

Reisebussen von

Landausflügen zurückkehrenden

Passagiere

an diesem

Abend durch die Hunderten

von „Austrinken“-Fans wieder

auf das Schiff zu geleiten.

Musikalisch umrahmt wurde der

Abend einmal mehr von „Two

And A Box“ während sich das

Lilienpalais, der Fischpalast, die

Biebricher Bratworscht-Buben

sowie die Biebricher Weinstubb

um die Versorgung mit herzhaften

Speisen kümmerten.

Vormerken sollten sich alle

Weinfreunde schon mal den

11. April 2019 – denn an diesem

Tag gehen die Klappen am

Biebricher Weinstand für die

neue Saison erstmals wieder

auf.

Emotionaler Höhepunkt des diesjährigen „Austrinkens“: Der

BIG-Vorsitzende Markus Michel (Mitte) machte Sandra Temmen

(rechts) einen Hochzeitsantrag, den diese in Gegenwart von Vizekanzler

Olaf Scholz auch annahm.

(fhg)

FRANK HENNIG

6 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


Kiedricher Bürgermeister

präsentiert seine Weine

Kolpings Närrische Gesellen

begrüßen traditionell „um den

11.11. herum“ die 5. Jahreszeit

mit einer festlichen Weinprobe.

Dieses Jahr geht es zum Auftakt

der Kampagne bereits am

10. November um 19.11 Uhr im

Saal des Kettelerhauses, Breslauer

Straße 1, wieder hoch

her. Die neue Kampagne steht

unter dem närrischen Motto

„Der Narrenwind bläst mit Gebraus

– durch Biebrich bis ins

Kett‘lerhaus!“.

Die 15 in diesem Jahr präsentierten

Weinproben stammen

allesamt vom Weingut Jakob

Steinmacher aus Kiedrich. Kiedrichs

Bürgermeister Winfried

Steinmacher höchstpersönlich

wird die edlen und leckeren

Tropfen aus dem Familienbetrieb

fachkundig vorstellen. Es

stehen Weine verschiedenster

Qualitätsstufen auf der Probenliste.

Unterstützung erhält er

dabei vom Biebricher Heimatforscher

Peter-Michael Glöckler,

der allerlei Wissenswertes und

Fröhliches rund um Biebrich

und den Rebensaft zum Besten

geben wird.

Wie es sich für den Start in die

närrische Jahreszeit gehört,

spielen natürlich auch Frohsinn,

Scherz sowie die Narretei an

diesem Abend wieder eine Rolle:

So freuen sich Sitzungspräsident

Peter Vorndran und sein

„Vize“ Clemens Hoffmann unter

anderem auf die Auftritte der

„Tanzbärchen“ der Jocus-Garde

Mainz-Kastel, die in diesem Jahr

bei der 3. „German Dance Trophy“

die Silbermedaille gewonnen

haben, der „Ladies“ vom

Carnevalverein Bierstadt, des

PRIVAT

Kiedrichs Bürgermeister Winfried

Steinmacher präsentiert

bei der diesjährigen Weinprobe

von Kolpings Närrischen

Gesellen Weine aus seinem

Familienbetrieb.

Biebricher Tanzsolos Luzie Mae

Schwartz vom Carneval Club

Wiesbaden sowie des Tanzduos

der Narrenlust Waldstraße mit

Luisa Mazzotta und Sabrina

Stritter. Gesanglich werden die

„NoNames Bischem“ für Stimmung

sorgen und auch die über

die Grenzen Biebrichs hinaus

bekannten „Biebricher Waden“

werden ihr neustes Programm

erstmals wieder auf den närrischen

Brettern präsentieren.

Der Eintrittspreis zu diesem sicherlich

sehr unterhaltsamen

Abend beträgt 14 Euro. Darin

ist neben den Proben wie immer

auch ein leckerer, kleiner

Imbiss enthalten. Verbindliche

Anmeldungen sind unter folgenden

Wiesbadener Rufnummern

möglich: 608858 (Andrea

Salwender), 8460436 (Lienhard

Schreiber) und 9600231 oder

unter der E-Mail-Adresse info@

kolpingfastnacht.com. (red/fhg)

Übrigens: Der erste Kartenvorverkauf für die Fastnachtsveranstaltungen

von Kolpings Närrischen Gesellen findet am 1. Dezember

von 14 bis 16 Uhr im Foyer des Kettelerhauses statt. Dort besteht

die Möglichkeit, sich mit den begehrten Karten für die Prunksitzungen,

die am 2. Februar und am 2. März 2019, jeweils ab 19.11

Uhr stattfinden, sowie den „Kreppelkaffee für Jung und Alt“ mit

buntem Programm, der am 17. Februar um 14.11 Uhr beginnt, einzudecken.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 7


ROBIN EISENMANN

Gemeinsam den Gräselberg zukunftsfähig gestalten

Wie kann das Leben vor der eigenen

Haustür attraktiver werden?

Diese und viele weitere Fragen

wurden seit Anfang des Jahres

den Einwohnern auf dem Gräselberg

im Rahmen des Projekts

„Soziale Stadt“ gestellt. Das Ziel:

Die Lebensqualität aller Generationen

im Biebricher Westen

weiter zu verbessern. Wo

der Schuh drückt und

was im Wohngebiet

getan werden muss,

sollte mithilfe von Postkartenumfragen,

Stadtteilspaziergänge

und dem

Dialog mit einzelnen Gruppen,

wie den Gräselberger Kindern

und Jugendlichen, hervorgebracht

werden. Dabei können die

Einwohner und die Projektleiter

mit kräftigen Förderungen rechnen.

Für jeden von der Stadt ausgegebenen

Euro steuern in den

kommenden zehn Jahren Bund

und Land weitere zwei Euro bei.

Projekt

„Soziale

Stadt“

Rund ein halbes Jahr nach dem

Start zogen nun die Projektverantwortlichen

von Stadtentwicklungsgesellschaft

(SEG) und der

„NH Projektstadt“ ein erstes gemeinsames

Fazit. Informationen

über die Stärken und Schwächen

des Wohngebiets, aber auch

konkrete Wünsche wurden zur

Abschlussveranstaltung auf dem

Quartiersplatz „Neue Mitte“

von den Beteiligten

präsentiert. Interessierte

Einwohner hatten zudem

die Chance, ihre

Anregungen dem Wiesbadener

Sozialdezernenten

Christoph Manjura

persönlich zu verdeutlichen. Und

den rund 6.000 Biebrichern, die

auf dem Gräselberg wohnen, ist

die Beteiligung an ihrem Stadtteil

extrem wichtig: Alleine 30

zu realisierende Projekte wurden

den Besuchern auf Karten und

Luftaufnahmen präsentiert, die

persönlichen „Top-5“ durften an

diesem Tag dann nochmals markiert

werden.

„Das Thema Nahversorgung hat

Auf Pinnwänden wurden die 30 zur Realisierung vorgeschlagenen

Maßnahmen im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Gräselberg“

visualisiert.

Sozialdezernent Christoph Manjura weiß: „Die Nahversorgung hat

für die Gräselberger oberste Priorität.“

für die Menschen hier oberste

Priorität. Einen Supermarkt gibt

es zwar an der Erich-Ollenhauer-

Straße, für viele ist das aber ein

ziemlich langer Weg“, bestätigte

Manjura. Bei Jugendlichen kam

überraschenderweise eine ganz

andere Frage auf: Sie bemängelten,

dass das im Stadtteil liegende

Kallebad auf der Beschilderung

keinen Bezug auf den

Gräselberg habe. „So etwas kann

man mit Leichtigkeit ändern,

wenn man weiß mit wem man zu

reden hat“, so Roland Stöcklin.

Besonders einleuchtend sei nach

diesem Sommer der Wunsch einiger

nach einem eigenen Eis-Café

gewesen, betonte der Sozialdezernent.

Generell fehle es der seit

den 50er-Jahren wachsenden Satellitenstadt

an Treffpunkten für

die verschiedenen Generationen.

Das nicht alle Wünsche realisiert

werden können, darüber müsse

man sich natürlich auch im Stadtteil

im Klaren sein. „Das gesamte

Projektvolumen muss auch für

das Rathaus bezahlbar bleiben“,

sagte Manjura beim Abschluss

auf dem Quartiersplatz. Einen

wichtigen Schritt habe man allerdings

schon erreicht. Die Mittel

für den Neubau des Stadtteilzentrums

auf dem Gräselberg sind

schon gesichert. Ein passendes

Grundstück auf der Grünfläche

zwischen der evangelischen Gemeinde,

Haus St. Hedwig und der

Bodelschwingh-Schule habe man

zwar in Aussicht, allerdings sei

das noch nicht unterschriftsreif,

erklärten die Projektbeteiligten

der SEG.

Nun werden aber erst einmal

Planer und Entscheider der Projektgruppe

die Ideen und Anregungen

auf ihre Umsetzbarkeit

prüfen, ehe sie ihr knapp 150

Seiten langes Konzept Anfang

nächsten Jahres der Stadtverordnetenversammlung

vorlegen werden.

Auch SEG-Geschäftsführer

Roland Stöcklin ist sich jetzt

schon sicher, dass die Gespräche

der letzten Monate auf dem Gräselberg

ein großer Schritt sind,

den Biebricher Stadtteil in naher

Zukunft gesellschaftlich weiter

nach vorne zu führen.

(rei)

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8 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


Die Auflösung des Sommerrätsels

von DER BIEBRICHER

und Blumen Peter Glöckler

An unserem diesjährigen Sommerrätsel

nahmen wieder viele

Leserinnen und Leser teil.

Dieses Mal ging es um Plätze

in Biebrich, die aufgrund der

Namensgebung oder der Gestaltung

und Verwendung eine

Bedeutung für die Menschen in

Biebrich haben. Wir drückten

bei den recht unterschiedlichen

Schreibweisen über Dr. Seligmann

Baer alle Augen zu. Wir

konnten aber Robert Krekel-

Anlage und Marienplatz nicht

gelten lassen. Diese Plätze kamen

im Sommerrätsel nicht vor.

Hier nun die Auflösung:

Frage 1: Zu erraten war der

Herzogsplatz. Er erinnert namentlich

an Herzog Adolph

von Nassau. 1890 kam der Exil-

Herzog als Großherzog Adolph

I. von Luxemburg noch einmal

zu Ehren. An ihn erinnert auch

das Landesdenkmal gegenüber

der Sektkellerei Henkell. Frage

2: Die Grünanlage nahe der

St. Marien-Kirche wurde 1945

nach dem Politiker Dr. Walther

Rathenau neu benannt. Am

südlichen Rand steht eine Stele

zur Stadtteilpartnerschaft Biebrich-Glarus.

Im nahen Kettelerhaus

feiert Kolping Fastnacht

und gegenüber ist der Kulturclub

Biebrich. Frage 3: Der Platz

im Parkfeld erinnert namentlich

an den Theologen, Schriftsteller

und Arzt Dr. Albert Schweitzer.

Die dortige Allee und die nahe

evangelische Kirchengemeinde

tragen ebenfalls den Namen

des Pazifisten und Friedensnobelpreisträgers.

Frage 4: Der

schlichte Platz am Bahnhof

Biebrich West wurde nach Dr.

Seligmann Baer als wohl berühmtesten

Biebricher benannt.

Erst 93 Jahre nach seinem Tod

wurde dieser Platz nach dem

Biebricher Ehrenbürger und

jüdischen Gelehrten benannt.

Von ihm stammen verschiedene

Bibeltextausgaben und Werke

zur jüdischen Liturgie.

Aufgrund der vielen Einsendungen

entschied das Los durch

„Glücksfee“ Daphne Meckel.

Einen tollen Präsentstrauß mit

einer schönen Vase als ersten

Preis hat Manuela Schulz gewonnen.

Der zweite Preis ist

eine dekorative Schale mit Zimmerpflanzen

und geht an Petra

Czok. Eine große Zimmerpflanze

mit Übertopf hat als dritten

Preis Gudrun Jäger-Friedrich

gewonnen. Der vierte Preis ist

ein kleines Sortiment an Herbstpflanzen

und darüber kann sich

Brigitte Gardoll freuen.

DER BIEBRICHER und Blumen

Peter Glöckler gratulieren den

Gewinnerinnen ganz herzlich

und wünschen viel Freude an

den blumigen Gewinnen. (red)

DER GLANZ ALTER ZEITEN.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 9


Wandern wirkt Wunder

– Die Gesundheitsseiten –

Das Wandern ist nicht mehr

nur des Müllers Lust: Über 39

Millionen Deutsche machen

sich laut Allensbacher Institut

häufig oder gelegentlich auf

den Weg, um sich draußen für

eine längere Zeit zu bewegen

und die Natur zu genießen.

Dabei ist besonders Wandern

viel gesünder, als manche denken.

„Schon kurze Strecken,

verbunden mit leichten Lockerungsübungen

fördern die Gesundheit

nachweislich“, sagt

Carsten Kuhn vom Serviceteam

der Kaufmännischen Krankenkasse

(KKH) in Wiesbaden. „Dabei

geht es nicht um sportliche

Leistungen, sondern vielmehr

um das Bewegen in freier Natur

und klarer, sauberer Luft sowie

dem Gefühl von Freiheit und

Ungebundenheit.“

Wandern gilt als das Wundermittel

in Sachen Sport und Gesundheitsprävention,

denn es

- stärkt Herz und Kreislauf,

- wirkt effektiv gegen Übergewicht.

Ob moderat im flachen

Gelände oder etwas herausfordernder

im Gebirge – Wanderer

verlieren zwischen 350 bis über

500 Kilokalorien pro Stunde,

- stabilisiert und stärkt den Bewegungsapparat.

Sehnen, Bänder,

Gelenke und Knochen werden

trainiert und verringern das

Verletzungsrisiko – besonders

im Alter,

- stärkt das Immunsystem,

- vergrößert das Atemvolumen

und sorgt für eine bessere

Durchblutung der Lunge,

- verbessert die Stimmungslage

durch Ausschüttung körpereigener

Hormone,

- baut Stress ab und beugt

leichten bis mittleren Depressionen

vor und

- kann bis ins hohe Alter ausgeübt

werden.

Carsten Kuhn: „Nach den vergangenen

heißen Sommertagen

kommt die Natur jetzt langsam

zur Ruhe. Die Tage werden

merklich kühler, so dass jetzt

die ideale Zeit ist, sich ohne große

Gefahr vor Hitzekollaps und

Sonnenbrand auf den Weg zu

machen.“ Dabei ergeben sich

häufig vor der eigenen Haustür

bereits schöne Gelegenheiten,

fernab von Straßenverkehr und

Industrielärm ein paar angenehme

Stunden im moderaten

Wanderschritt zu verbringen.

(red)

Notrufnummern

Apothekennotdienst

22 833

Kinder- und

Jugendtelefon

0800-1110333

Augenärztlicher

Notdienst

0172-6865158

Giftnotruf

06131-19240

Zahnärztlicher

Notdienst

0180 -5607011

Telefonseelsorge

0800-1110111

Gewalt gegen Frauen

0800-116016

Ärztlicher Notdienst

0611-461010

Kinderärztlicher

Notdienst

0611-461020

Zahnärztlicher

Notdienst

0611-46870

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10 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


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Otto-Stückrath-Schule

überzeugt durch

Gesundheitsförderung

Die Otto-Stückrath-Schule im

Biebricher Parkfeld hat sich

der Gesundheit der gesamten

Schulgemeinde verschrieben

und wurde dafür kürzlich von

Hessens Kultusminister Alexander

Lorz mit dem Gesamtzertifikat

„gesundheitsfördernde

Schule“ ausgezeichnet. Bei

einem Rundgang gewann der

Minister einen Überblick über

die verschiedenen Lehrund

Lernkonzepte und

zeigte sich begeistert

von der Kreativität

der Schule: „Die Otto-Stückrath-Schule

überzeugt durch ein

abgestimmtes Konzept,

von dem sowohl

Schülerinnen und Schüler als

auch Lehrkräfte profitieren“, so

Lorz.

Die Schule weist Teilzertifikate

in den Bereichen „Bewegung

und Wahrnehmung“, „Ernährung

und Konsum“, „Suchtund

Gewaltprävention“ sowie

„Lehrkräftegesundheit“ auf. Im

ersten Teilbereich überzeugt sie

durch regelmäßige Bewegungsphasen

im Unterricht und individuelle

Fortbildungen für Lehrkräfte.

Geht es um gesunde

Ernährung, setzt die Biebricher

Grundschule auf Gesundheitserziehung

im Sachunterricht,

Kultusminister

übergibt

Auszeichnung

tägliches gemeinsames Frühstücken

und dank der Kooperation

mit der angrenzenden

Waldorfschule auf eine qualitativ

hochwertige Mittagsverpflegung

der Kinder.

Unter der Rubrik Sucht- und

Gewaltprävention bietet die

Schule Eltern die Möglichkeit,

sich in Vorträgen zu informieren,

stärkt das soziale

Miteinander durch

Theaterprojekte und

stellt den Schülerinnen

und Schülern

bei Fragen eine Beratungslehrkraft

zur

Seite. Die Grundschule

setzt sich darüber hinaus

für die Gesundheit der Lehrkräfte,

deren Identifikation mit

der Schule und einen kollegialen

Austausch bei Problemen

ein. „Man merkt: Das Projekt

der gesundheitsfreundlichen

Umgestaltung des Schulalltags

hat Hand und Fuß und ist das

Verdienst der sehr guten Zusammenarbeit

aller Beteiligten“,

hielt Lorz fest. „Ich wünsche

der Grundschule weiterhin

viel Erfolg auf ihrem eingeschlagenen

Weg und freue mich

schon, auch in Zukunft viel Positives

von ihr zu hören.“

(red)

HKM

Freude bei Schulleiterin Nicola Wolfermann, die für die Otto-Stückrath-Schule

aus den Händen von Kultusminister Alexander Lorz die

Auszeichnung „Gesundheitsfördernde Schule“ entgegennahm.

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 11


50 Jahre Mühltal – und dann ein

Regentag, der erste nach dem

2018er „Bilderbuchsommer“.

Schade, das kleine Fest, das die

Wohnungsgesellschaft GWW,

das Jugendzentrum Biebrich und

der Bewohnerrat zum Jubiläum

der Siedlung am Rande Biebrichs

organisiert hatten, fiel zu Beginn

ein wenig ins Wasser. Doch das

tat der Stimmung kaum Abbruch:

Würstchen, Bier in eigens

entworfenen Jubiläumsbechern

und natürlich Kaffee und Kuchen

wurden gerne verzehrt – spendiert

von der Wohnungsgesellschaft

und dem gut gelaunten

Oberbürgermeister Sven Gerich,

der sich an seine Jugendzeit erinnerte,

als er „aus Biebrich zum

ESWE-Hallenbad gelaufen ist und

dabei immer durchs Mühltal“.

ANJA BAUMGART-PEITSCH

Der ehemalige „Vorderbersch“ feiert

Die Siedlung hatte früher als

städtische Obdachlosensiedlung

einen schlechten Ruf, doch diese

Zeiten seien lange vorbei, sagten

Gerich, GWW-Geschäftsführer

Hermann Kremer, Ortsvorsteher

Kuno Hahn und Gabi Reiter vom

Jugendzentrum, die die Begrüßung

übernahmen. Mittlerweile

wohnen knapp 200 Bewohner in

der Siedlung, die jetzt auch einen

eigenen Jugendcontainer erhalten

hat, der von den Jugendlichen

schön bemalt wurde. Auch

dessen Nutzung organisieren sie

selbst, wie auch andere Verbesserungen

immer mit Beteiligung

der Bewohner geschehen sind:

Die Caritas als Träger der sozialen

Arbeit im Quartier hat es mit

einer „Sanierungswerkstatt“ geschafft,

die Häuser aufzuwerten.

„Dass hier keine Armen mehr

wohnen, habe ich schon daran

Grußworte zu 50 Jahre Siedlung Mühltal (v.l.): Ex-Dezernent Peter

Riedle, GWW-Geschäftsführer Hermann Kremer, Gabi Reiter vom

Jugendzentrum, Oberbürgermeister Sven Gerich mit dem Jubiläumsbecher,

Ortsvorsteher Kuno Hahn und Ex-OB Achim Exner.

Der anfängliche Regen trübte die Jubiläumsstimmung nicht.

gesehen, dass ich keinen Parkplatz

gefunden habe“, sagte Ex-

OB Achim Exner, der in seiner

Amtszeit viel mit der Mühltal-Sanierung

zu tun hatte. Er erinnerte

an die alte Bezeichnung „Vorderbersch“,

wo auch er in seiner

Jugend manches erlebt habe.

Als er 1982 zunächst Sozialdezernent

wurde, habe er mit Hilfe

von Caritas, Diakonischem Werk

und auch dem ehemaligen Dezernenten-Kollegen

Peter Riedle

Vieles für die Siedlung auf den

Weg bringen können – alles unter

Miteinbeziehung der Bewohner

selbst. Die damalige Miete

habe dann eine Mark pro Quadratmeter

betragen, bewusst

niedrig angesetzt, um den Bewohnern

das Gefühl zu geben,

dass sie ihr Wohnen mit ihrem

Einkommen finanzieren könnten

und nicht zum Sozialamt

gehen mussten. Exner schrieb

der GWW ins Stammbuch, dass

sie auch heute Gleiches mit den

Mieten machen müsse und sich

in einem Gebiet wie diesem

nicht unbedingt am Mietspiegel

orientieren dürfe. „Mieten über

acht Euro pro Quadratmeter sind

hier nicht angemessen“, rief er

zum großen Beifall der Anwesenden.

Ortsvorsteher Kuno Hahn berichtet

von Kontakten mit dem

Bewohnerrat, dem es ein Anliegen

sei, dass man sich im

Quartier wohlfühlen könne. „Ich

wünsche Ihnen weiter so eine

positive Entwicklung“, sagte

er. Und auch Sven Gerich lobte

das Engagement der Mühltal-

Bewohner, „das ist eine echte

Gemeinschaftsleistung“. Weggefährten

aus den letzten fünfzig

Jahren waren erschienen,

es gab rege Unterhaltung und

Erinnerungen, zum Beispiel an

den „Roten Club“, an den Achim

Exner erinnerte.

Später trat dann noch der Rheingauer

Soulsänger Dominick Thomas

auf, wobei sich auch die

Sonne wieder zeigte und es sogar

Gelegenheiten zum Tanzen

auf der Straße gab.

(art)

ANJA BAUMGART-PEITSCH


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12 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


ANJA BAUMGART-PEITSCH

Anlässlich der Aktionswoche „Buntes Leben Biebrich“ wurde auch

wieder ein Kinderfest auf dem Jägerhofplatz vor dem Nachbarschaftshaus

mit vielen Angeboten für Kinder und Eltern gefeiert.

Aktionswoche für Kinderrechte

mit vielen Aktionen

begangen

Die Fahnenhissung konnte nur

mit kleinen Hindernissen stattfinden:

Denn Günter Noerpel,

der die drei bunten Kinderrechts-Fahnen

an den drei Masten

an der Robert-Krekel-Anlage

hissen wollte, konnte das nur

an einem Mast tun. Die beiden

anderen waren durch Kabelbinder

von Veranstaltungsplakaten

„blockiert“. „Da muss ich erst

eine Leiter holen“, sagte Noerpel

und hisste zum Auftakt

dann eben nur eine Fahne. Das

sollte aber die einzige Panne in

der „Bunten Woche“ bleiben:

Seit 15 Jahren veranstaltet die

Stadtteilkonferenz Biebrich, ein

Zusammenschluss von über 35

verschiedenen Einrichtungen,

Institutionen und Vereine, die

für Kinder und Jugendliche im

Stadtteil aktiv sind, das Gemeinschaftsprojekt

„Buntes

Leben Biebrich“. Das Projekt

soll ein deutliches Zeichen für

Vielfalt, Demokratie und Toleranz

setzen. Nach wie vor

werden weltweit und mitunter

auch in Deutschland die Rechte

von Kindern beschnitten oder

verletzt. Das Übereinkommen

über die Rechte des Kindes

gehört zu den internationalen

Menschenrechtsverträgen der

Vereinten Nationen. Die Kinderrechtskonvention

wurde am 20.

November 1989 von der Generalversammlung

der Vereinten

Nationen verabschiedet. Bis auf

einen einzigen Staat – die USA –

haben alle Mitgliedsstaaten der

Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention

ratifiziert.

Im Vorfeld der Aktionswoche

haben mehrere Einrichtungen

gemeinsam mit Kindern und

Jugendlichen einzelne Rechte

besprochen und künstlerisch in

Szene gesetzt. Geschäftsinhaber,

vor allem in der Biebricher

Rathausstraße, unterstützen

diese Aktion und stellen die

Werke in ihren Schaufenstern

und in den Läden aus. „Vielleicht

können wir mit diesen

schönen Werken auch mal eine

richtige Ausstellung in Wiesbaden

bestücken“, sagte Benjola

Kapllani vom Jugendzentrum

Biebrich in der Bunsenstraße,

die die Aktion organisiert hatte.

Am 17. September hatte man

für die achten Klassen der Riehl-

Schule das Galli-Theater eingeladen,

am 18. September spielte

es noch einmal für Kleinere

im Toni-Sender-Haus. Der 19.

September gehörte dem traditionellen

Kinderfest auf dem

Jägerhofplatz mit vielen Angeboten

für Kinder und Eltern.

Höhepunkt der Woche war das

Stadtteilfest zum Abschluss der

Aktionswoche am 22. September

auf dem Gelände des Toni-

Sender-Hauses in der Rudolf-

Dyckerhoff-Straße. Dort feierten

alle beteiligten Gruppierungen,

sozialen Einrichtungen und die

Biebricher Menschen ein buntes

Fest. Unter anderem standen

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Das große Abschlussfest der Aktionswoche fand traditionell im

Garten des Toni-Sender-Hauses statt.

auf der Bühne: Die Fidele Elf,

Groovetime, Kinderzirkus Bauhof,

Zauberer Zinnobro, die Flötengruppe

der Steinschule, die

„Birdies“ und Viele mehr. „Es

waren zahlreiche Besucher und

Besucherinnen da“, freute sich

Gabi Reiter vom Jugendzentrum.

„Von Riesenseifenblasen

über Hüpfburg und viele Kreativangebote

zum Thema Kinderrechte

bis zu unserem Pizzawagen

kam alles gut an. Wir

hatten ein entspanntes und abwechslungsreiches

Bühnenprogramm

mit unterschiedlichen

Gruppen aus dem Stadtteil, der

sich damit erneut als lebendiger,

offener und vielfältiger Ort

präsentieren konnte.“ (art)

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 13

GABI REITER


Neuer Wandbehang im

Wohnbereich „Gibb“ des

Katharinenstifts enthüllt

Vor einiger Zeit wurden im

Katharinenstift die Speisesäle

umgebaut, damit die Bewohner

in familiärer Atmosphäre

gemeinsam essen können. Das

brachte aber eine „schwierige

Akustik“ mit sich: Im Speisesaal

ist es laut und es hallt – viele

Bewohner mit Demenz verunsichert

und stört das. Ein textiler

Wandbehang könnte Abhilfe

schaffen, überlegte sich Edith

Mädche, Pflegeexpertin im

Katharinenstift. Bei der Suche

nach Möglichkeiten stießen sie

und die Einrichtungsleitung auf

das Nähstudio „Stich für Stich“

der Wiesbadener Textilgestalterin

Grit Hoff. Gemeinsam entwickelte

man die Idee, einen

großformatigen Quilt anzufertigen.

Das ist vor zwei Jahren bereits

im Wohnbereich „Schlosspark“

verwirklicht worden.

Nun hat die Abteilung „Gibb“

einen ebensolchen Wandbehang

erhalten. Mit einer

kleinen Feierstunde inklusive

Sekt und Musik von vier jungen

Männern aus dem Bachchor

wurde der Wandbehang

enthüllt. Grit Hoff und Sabine

Wiese haben das künstlerisch

gestaltete Stück in monatelanger

Handarbeit hergestellt.

Biebricher Motive sind in

Stoffdruck – und Handstick-

Technik mit einbezogen: Alte

Postkarten mit Reitern im

Schlosspark, mit alten Familienmotiven

oder mit dem Riesenrad

der Gibber Kerb, das

auch das zentrale Motiv in der

Mitte des Wandbehangs darstellt,

der in der „Hausfarbe“

des Wohnbereichs, in Rottönen,

gehalten ist.

Sabine Wiese (links) und Grit Hoff bei der Präsentation des neuen

Wandbehangs im Wohnbereich „Gibb“ des Katharinenstifts.

Damit verbessert sich nicht

nur die wohnliche Atmosphäre

im Speisesaal, sondern

auch die Akustik, denn die

großflächigen Textilien schlucken

einen großen Anteil des

Schalls, der entsteht, wenn

viele Menschen gemeinsam

am Tisch speisen. Die Textilgestalterinnen

haben auch

so genannte „Nesteldecken“

für an Demenz erkrankte

Bewohner hergestellt. Von

diesen überreichten sie nun

auch wieder neun Exemplare

an Anna Eisold, Leiterin

der Einrichtung. Die kleinen

Decken passen gerade auf

den Schoß einer Person. Etwas

zum Sehen, zum Hören

und zum Fühlen, weich und

farbenfroh: ein Spielzeug mit

tieferem Sinn. Farben und

Geräusche sowie verschiedene

Oberflächen dienen dazu,

die Sinne wach zu halten und

damit die Lebensqualität der

Bewohner zu verbessern.

(art)

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14 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


FordStore feiert Richtfest

SUSANNE STAUß

Die Vorverhandlungen mit der

Stadt hatten sich hingezogen,

doch dann ging alles ganz

schnell: Am 28. September feierte

der neue „FordStore“ in

der Äppelallee 94 Richtfest –

zum Jahresende soll das neugestaltete

Autohaus fertiggestellt

sein und für den Ford Konzern

eine Leuchtturmwirkung in

Wiesbaden haben. Die Eigentümer,

Angela und Winfried

Bayer, Inhaber der vor über 50

Jahren gegründeten Bayer Autogruppe

mit heute rund 130

Mitarbeitern und Hauptsitz in

Alzey sowie Niederlassungen

Bayer hatte das Ford Autohaus

in Biebrich 2010 von der

früheren Eigentümerfamilie

übernommen und seit 2013

geplant, den Betrieb durch den

Kauf des städtischen Nachbargrundstücks

zu erweitern. Ende

2016 konnte der Kaufvertrag

abgeschlossen werden, Schön

+ Rückoldt Architekten aus

Wiesbaden wurden mit dem

Bau des neuen Autohauses beauftragt.

Die Gesamtfläche des

Grundstücks beläuft sich auf

knapp 8.000 Quadratmeter, die

Verkaufs-, Service - und Werkstattflächen

erstrecken sich auf

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Biebrich, Erbenheim, auf dem Südfriedhof sowie

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Gut gelaunt beim Richtfest des neuen FordStore (v.l.): Architekt

Torsten Schön, die Inhaber Angela Bayer und Winfried Bayer sowie

Zimmermann Lorenz Baum.

in Nieder-Olm und Wiesbaden,

hoben in ihrer Rede zum Festakt

besonders den reibungslosen

Bauverlauf hervor.

1.800 Quadratmeter. Auf dem

Gelände des ehemaligen Autohauses

entsteht derzeit die große

Halle.

So soll das neue Autohaus der Bayer Autogruppe an der Äppelallee

zum Jahresende aussehen.

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Man habe bei allen Maßnahmen

die Nachbarschaft, insbesondere

die Siedler, mit

einbezogen, betonte Winfried

Bayer. Eine gute Nachbarschaft

sei seinem Unternehmen sehr

wichtig. Das neue Autohaus

wird als „Grünes Autohaus“

errichtet und strebt das Zertifikat

der Deutschen Gesellschaft

für nachhaltiges Bauen

an. So wird es unter anderem

über eine Pelletheizung, eine

selbstreinigende Glasfläche sowie

eine moderne Abwasseraufbereitungsanlage

verfügen.

Die gesamten Außenflächen

werden in eine Grünanlage

eingebettet, sämtliche Dachflächen

werden begrünt und

erhalten teilweise Photovoltaikanlagen.

Zudem werden

ausreichend viele Stromanschlüsse

für E-Zapfsäulen vorgesehen.

In seiner Rede hob

Architekt Torsten Schön besonders

die gute Zusammenarbeit

mit dem Bauunternehmen

Brömer aus Wiesbaden und

der Firma GöSta Hallenbau aus

Kohlberg hervor. Den offiziellen

Festakt beendete Zimmermann

Lorenz Baum mit dem

traditionellen Richtspruch für

die neue Halle.

(sst)

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 15


Dieser Tag zeigt eindrücklich, was Biebrich ausmacht!

Auf Biebrichs „Einkaufsmeile“,

vom Herzogplatz bis zum

Rheinufer, war beim verkaufsoffenen

Sonntag am 14. Oktober

wieder jede Menge los. Rund

50 Fachgeschäfte hatten ihre

Türen von 13 bis 18 Uhr geöffnet

und sorgten mit vielfältigen

Angeboten sowie individuellen

Unterhaltungsattraktionen vor

und in ihren Geschäften für einen

großen Besucherandrang.

Bereits zwei Stunden zuvor

startete das Rahmenprogramm

des Biebricher Gewerbevereins

(BIG) in der Robert-Krekel-Anlage

mit Verkaufs-, Informationsund

Verpflegungsständen sowie

einem Kinderfahrgeschäft.

Zur offiziellen Eröffnung hatten

sich neben dem BIG-Vorsitzenden

Markus Michel auch

Oberbürgermeister Sven Gerich

sowie Biebrichs Ortsvorsteher

Kuno Hahn eingefunden. Hahn

dankte der BIG für ihr Engagement

und bezeichnete diesen

Tag als Geschenk für Biebrich.

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ab Freitag, 19. Oktober

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Dienstag bis Sonntag 15.00 bis 22.00 Uhr

Sonntag ab 10.00 Uhr Brunch

(nach vorheriger Reservierung)

Montag Ruhetag

Oberbürgermeister

Gerich,

der zugleich

als Schirmherr

fungierte, lobte:

„Dieser Tag

zeigt eindrücklich,

was Biebrich

ausmacht.“

Die Vielfalt und

Toleranz des

Stadtteils zeige

sich auch in seiner

Geschäftswelt.

Das schon traditionelle „Biketoberfest“ in der Mainstraße zum verkaufsoffenen

Sonntag ist ein wahrer Publikumsmagnet.

Und davon

konnten sich die

vielen Besucherinnen

und Besucher

– die bei

t r a u m h a f t e m

Sommer- und Sonnenwetter

unterwegs waren – selbst überzeugen.

Und zwar ganz ohne

werktäglichen Stress, Hektik

und Zeitdruck. Wer den Weg

hinunter bis zum Weinstand am

Rheinufer nicht zu Fuß zurücklegen

wollte, konnte kostenfrei

eine der beiden an diesem Tag

durch Biebrich pendelnde Pferdekutschen

nutzen.

Neben der Robert-Krekel-Anlage

war der andere Veranstaltungsschwerpunkt

das schon traditionelle

„Biketoberfest“ – seit

Jahren unter anderem

ein Treffpunkt der

Harley-Freunde – in der

Mainstraße. In diesem Jahr feierte

zudem die dort ansässige

„Gebrauchtwarenbörse“ ihr

20-jähriges Bestehen. In dem

Straßenabschnitt zwischen

Rathaus- und Stettiner Straße

herrschte fast schon Volksfeststimmung.

Und auch die DLRG

Verkaufsoffener

Sonntag

trug zum Erfolg des Festes mit

ihrer gegen eine Spende ausgegebenen,

leckeren und frisch

zubereiteten Gulaschsuppe bei.

„Gemeinsamkeit macht stark“,

so das Tagesresümee des

BIG-Vorsitzenden Markus

Michel während

seines Rundgangs zusammen

mit OB Gerich.

Und so will sich

die BIG auch weiterhin

für eine Stärkung des Standortes

Biebrich einsetzen. Michel

hofft, dass noch weitere Geschäftsleute

die Vorteile eines

gemeinsamen Handelns erkennen

und sich der BIG sowie ihren

Aktivitäten anschließen.

(fhg)

FRANK HENNIG

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Volle Bürgersteige und volle Straßen waren Belege für das Publikumsinteresse.

16 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


Der Wiesbadener Kanu-Verein

(WKV) hat eines seiner

treuesten Mitglieder verloren.

Im Alter von 91 Jahren

verstarb im September die

langjährige Ehrenvorsitzende

Christa Maxeiner. „Mit

ihrer herausragenden

Persönlichkeit

ARCHIV FRANK HENNIG

Ehrenvorsitzende Christa

Maxeiner verstorben

hat sie über Jahrzehnte

hinweg

das Vereinsleben

in unserem Verein

entscheidend

geprägt“, erklärt der

WKV-Vorsitzende Michael

Fuhr in einem Nachruf.

Christa Maxeiner trat 1946

in den Wiesbadener Kanu-

Verein ein und recht schnell

etablierte sich der „gute

Geist“ von der Werksschule

der Firma Kalle im WKV-Vorstand.

1951 wurde sie zur

ersten Kassiererin gewählt

und übte dieses Amt 25 Jahre

lang aus. „In dieser Zeit

der schmalen Kassen schaffte

es Christa Maxeiner meist,

zu jedem Saisonende noch

ein paar Mark aufzutreiben,

um den Besuch der letzten

Kanu-Regatten zu ermöglichen“,

erinnert sich Fuhr.

Nach einer kurzen Verschnaufpause

wurde sie

im Jahre 1978 zur zweiten

Vorsitzenden des Vereines

Wiesbadener

Kanu-Verein

trauert

gewählt. Dieses Amt bekleidete

sie fünf Jahre, bis

sie ihre verantwortlichen

Vereinsaktivitäten in jüngere

Hände übergab. Bis zuletzt

nahm Christa Maxeiner

weiterhin interessiert

am Vereinsleben

teil, organisierte

in regelmäßigen

Abständen

zum Beispiel den

Alten-Nachmittag

im Verein und stand

dem WKV immer wieder

mit Rat und Tat zur Seite.

1982 erhielt sie die goldene

Ehrennadel des Hessischen

Kanu-Verbandes und wurde

zur Ehrenvorsitzenden des

WKV ernannt. „Ihre Freude

am Kanu-Verein gab sie an

ihren Sohn und die Enkelkinder

weiter, die ihre Fröhlichkeit

und ihren Frohsinn

weiter im Verein versprühen.

Dennoch: Wir haben eine

gute Freundin und Kameradin

verloren, die uns immer

in Erinnerung bleiben wird.

Für alles, was sie in unserem

Verein und im Interesse des

Sports und der Menschen

über viele Jahre hinweg

bewirkt hat, sprechen wir

Christa am Ende ihres langen

Lebens Dank und Anerkennung

aus“, so Fuhr.

(red/fhg)

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Christa Maxeiner war Ehrenvorsitzende des Wiesbadener

Kanu-Vereins.

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 17


ANJA BAUMGART-PIETSCH

Stimmungsvolles Konzert mit Biebricher Chören

Zum bereits 35. Mal trafen

sich die Biebricher Chöre zu

einem Herbstkonzert in der

St. Marien-Kirche. Moderator

Günter Noerpel erinnerte an

den verstorbenen Pfarrer Alfred

Bausch, der dieses Konzert

seinerzeit angeregt hatte: „Hier

muss Kultur hin“, habe der Pfarrer

damals gesagt. Und seitdem

zeigen die Chöre ihre Vielfalt

und ihr Können vor einem ziemlich

voll besetzten Auditorium.

„Es ist kein Sängerwettstreit,

sondern einfach Gesang für die

Allgemeinheit“, schickte Noerpel

dem Konzert voraus.

Eröffnet hatte den Abend der

Organist von St. Marien, Wolfgang

Nickel. Es folgten Chöre

im „Alter“ von 19 bis 177 Jahren.

Den Anfang machte der

kleine Projektchor der Herz-

Jesu-Gemeinde, der zum ersten

Mal bei diesem Herbstkonzert

dabei war. Acht Sängerinnen

Der kleine Projektchor der Herz-Jesu-Gemeinde wirkte zum ersten

Mal beim Herbstkonzert mit.

Günter Noerpel (links) bei der Begrüßung des Männerquartetts

Nordend.

und Sänger unter der Leitung

von Oliver Weckbacher sangen

drei sakrale Stücke und zum

Schluss sehr berührend das alte

Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“.

Der Kirchenmusiker

der Oranier-Gemeinde, Thomas

Schermuly, und die Querflötistin

Daniela Sarra brachten

eine virtuose Telemann-Sonate,

bevor dann die ersten Männergesangvereine

nach vorne

kamen: Die Gemeinschaft aus

Männergesangverein Fidelio

Biebrich und der Gesangsriege

der Schiersteiner Turner mit

Thomas Wagner am Taktstock

hatten zwei „Untreuen“ von

Friedrich Silcher sowie weitere

Volkslieder mitgebracht. Auch

ein Geburtstagskind, das just an

diesem Tag sein 80. Wiegenfest

feiern konnte, war dabei und

als Solist aktiv. Er erhielt aus der

Hand von Günter Noerpel eine

Flasche Henkell Trocken, wie

auch alle Chorleiter eine bekamen.

Noerpel würdigte auch

das Pflichtbewusstsein der Sänger,

die sich weder durch den

eigenen Geburtstag noch durch

das unweit stattfindende Oktoberfest

abhalten ließen, hier für

die Biebricher Musikfreunde zu

singen.

Das Männerquartett Nordend

mit Istvan Balota hatte ein etwas

moderneres Programm im

Gepäck: Hier erklang „Conquest

of Paradise“ von Vangelis,

„Über den Wolken“ und

„Oh Happy Day“. Ein weiteres

instrumentales Intermezzo von

Thomas Schermuly und Daniela

Sarra war die romantische „Berceuse“

von Gabriel Fauré. Der

jüngste und mitgliederstärkste

Chor war „Chorage“ mit Chorleiter

Jürgen Bott. Sie sangen

eine Gospel-Ballade, ein Stück

von Eric Clapton und einen mitreißenden

„African Call“. Die

Singgemeinschaft aus Männergesangverein

1841 Rheingold

und dem Kalle’schen Gesangverein

mit Wolfgang Rieger

machte den Abschluss: Hier

konnte man noch einmal die

Interpretation von Silchers „Untreue“

vergleichen sowie das

„Vater Unser“ von Hanne Haller

und ein Stück von Santiano mit

Anette Rieger als Violin-Solistin

hören. Noch einmal ertönte die

Orgel, gespielt von Wolfgang

Nickel, von der Empore, bevor

Günter Noerpel allen Mitwirkenden

herzlich dankte und mit

der gesamten Zuhörerschaft

noch „Großer Gott, wir loben

dich“ anstimmte.

Die Biebricher Chöre singen

wieder am 12. Dezember

um 19 Uhr in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche

anlässlich des Adventskonzerts

zusammen mit dem

Landespolizeiorchester.

(art)

ANJA BAUMGART-PIETSCH

18 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


INFRASERV WIESBADEN

Viele Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen

Tür im Industriepark Kalle-Albert

Runde 1.500 Besucherinnen

und Besucher nutzten am 22.

September die Gelegenheit,

den Industriepark Kalle-Albert

in Biebrich zu besuchen. Ein

bundesweit angelegter Tag der

offenen Tür in der Chemieindustrie

bot Gelegenheit zur Besichtigung

und Informationssammlung

auch in den Betrieben des

Industrieparks. Die Besucher

stellten Fragen zu den Unternehmen,

den Produkten, den

Arbeitsplätzen und besonders

häufig zu den Ausbildungsmöglichkeiten.

Von einem zentralen Ausgangspunkt

im Innenhof des historischen

Kalle-Hauses direkt am

Rheinufer starteten Busse zu

den Betrieben im Sicherheitsbereich

des Industrieparks. Helme

und Schutzbrillen wurden ausgegeben

und es wurde auf das

Rauchverbot im Park hingewiesen.

Viele interessante Einblicke ermöglichte der diesjährige Tag der

offenen Tür im Industriepark Kalle-Albert.

In insgesamt sieben Betrieben

des Industrieparks Kalle-Albert

erwarteten stolze, engagierte

Gastgeber die Besucher und

erläuterten Produkte und Arbeitsabläufe.

Der Druckplattenhersteller

Agfa-Gevaert Graphic

Systems GmbH zeigte seinen

Produktionsprozess vom Aluminium-Coil

bis zur konfektionierten

Ware. Mitsubishi Polyester

Film GmbH produziert in Wiesbaden

Spezialfolien, auch hier

bekamen die Besucher Einblick

in die Produktion. Der Industrieparkbetreiber

InfraServ Wiesbaden

öffnete vier Betriebe:

das Bildungszentrum mit technischer,

naturwissenschaftlicher

und kaufmännischer Ausbildung

sowie vielfältiger Weiterbildung,

die Energieerzeugung im parkeigenen

Kraftwerk, die Werkstätten

des Multispezialisten ISW-

Technik und die Werkfeuerwehr.

Das Bildungszentrum entpuppte

sich als Besuchermagnet an

diesem Tag der offenen Tür. Die

meisten der 1.500 Gäste machten

Halt im Bildungszentrum

und erhielten Informationen

und fachkompetente Auskunft

zu den dort angebotenen Programmen.

Nicht jedem Besucher

war bewusst, dass das Bildungszentrum

weit über den Park hinaus

für Institutionen der gesamten

Region ausbildet und mit

280 Auszubildenden einer der

größten Ausbildungsbetriebe in

Wiesbaden und Umgebung ist.

Peter Bartholomäus, Geschäftsleiter

der InfraServ Wiesbaden,

Ein Publikumsmagnet: das Bildungszentrum.

bewertete den Tag der offenen

Tür als vollen Erfolg: „Die Besucherzahl

macht das große Interesse

der Öffentlichkeit am Industriepark

Kalle-Albert, seinen

Unternehmen, Arbeitsplätzen

und Ausbildungsmöglichkeiten

deutlich. Hier schlägt das industrielle

Herz Wiesbadens, hier befinden

sich fast 40 Prozent aller

Industriearbeitsplätze in Wiesbaden.“

Bei leckerem Streetfood vor der

Rheinkulisse diskutierten die Besucher

ihre Erlebnisse und ließen

den Tag der offenen Tür ausklingen.

Die vielen Kinder der angereisten

Familien vergnügten sich

an zahlreichen Attraktionen wie

Hüpfburg, Flipper oder Fussball-

Dart. Die Veranstaltung war von

Beginn an familiengerecht konzipiert

und so kamen alle Altersgruppen

auf ihre Kosten. (red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 19


Schülerzeitungspreis geht zum zweiten Mal in Folge

an die Pestalozzi-Schule

Zweimal im Jahr erscheint in der

Pestalozzi-Schule eine Schülerzeitung.

Und bereits zum zweiten

Mal hat sie eine tolle Auszeichnung

erhalten: „Hessens beste

Schülerzeitung“ – mit der Option,

im Bundeswettbewerb weiter zu

punkten. „Als AG-Leiter bin ich

sehr stolz auf das 12-köpfige Redaktionsteam

aus der 4. Klasse

des Schuljahres 2017/18, da die

Beiträge, Bilder und Illustrationen

komplett von den Kindern eigenständig

erstellt wurden“, sagt Stephan

Renner.

Die Jury lobte die grafische Gestaltung,

das aussagekräftige Inhaltsverzeichnis,

die Themenvielfalt,

das hochwertige Layout, spannende

„Teaser“ und mehr. Die Zeitung

macht auch wirklich Spaß, selbst

wenn man keine weitere Verbindung

zur Pestalozzi-Schule hat:

Gleich auf Seite eins erfährt man

etwas über den Namenspatron

der Schule, dann gibt es eine Reportage

über die Theatergruppe,

über die für zwei Wochen gemieteten

„Schulhühner“, ein Interview

mit einem Vater, der ein Buch geschrieben

hat, einen Artikel über

die Schultanzgruppe „Fantastic

Girls“, die beim Hessentag auftreten

durfte. Etwas Besonderes ist

ein Spiel, das ein Zehnjähriger erfunden

hat und das gleich aus der

Zeitung ausgeschnitten werden

und gespielt werden kann.

Über den Tellerrand geblickt wird

auch, denn es gibt einen Artikel

über den „Müllstrudel“ im Meer

und wie er zustande kommt. Der

Schul-Lesewettbewerb ist ein Thema,

Haarstyling für Mädchen mit

tollen Zopf-Flecht-Fotos, die neuen

Sonnenliegen auf dem Schulhof,

das Kürbisprojekt, und einen

nachdenklich machenden Artikel

über Mobbing gibt es auch: Er

beginnt mit den Worten „Wir

sind doch alle gleich, egal ob man

evangelisch, katholisch, jüdisch

oder muslimisch ist, dunkelhäutig,

hellhäutig, dick oder dünn, langhaarig

oder kurzhaarig.“ Und auch

eine „Witzseite“ fehlt nicht.

Alles ist kreativ mit Zeichnungen

und Fotos bebildert. „Zwölf Kinder

umfasste das Redaktionsteam

der Schülerzeitung-AG an der

Pestalozzi-Schule im Jahrgang

2017/18 – damals Viertklässler,

nun sind alle in den weiterführenden

Schulen in Wiesbaden. Für

das Gruppenfoto kamen alle mit

großer Freude noch einmal zusammen

und haben die Auszeichnung

als Hessens beste Schülerzeitung

gebührend gefeiert“, berichtet

Stephan Renner. Die prämierte

Schülerzeitung war die zweite

Ausgabe des Redaktionsteams im

Schuljahr. „Die Kinder haben in

der ganzjährigen AG alles gelernt

über das Schreiben von Artikeln,

Recherchieren, Fachbegriffe des

Journalismus, fotografieren und

illustrieren, Bildagenturen und -lizenzen

– aber ein großer Fokus

lag auch auf der Vermittlung des

Artikels 5 des Grundgesetzes mit

dem Gesetz zur Pressefreiheit.“

Jede Woche traf sich die AG, um

insgesamt zwei Ausgaben der

Schülerzeitung im Schuljahr zu

produzieren. Gemeinsam wurden

Themen besprochen und ausgewählt.

Daraufhin wurden die Themen

in kleinen Teams bearbeitet,

Artikel geschrieben, Fotos erstellt.

Nach Fertigstellung einer Ausgabe

war es die Aufgabe des Redaktionsteams,

die aktuelle Ausgabe

„an den Mann zu bringen“.

Der Verkaufserlös kam wie in den

letzten Jahren auch dem Förderverein

der Pestalozzi-Schule zu

Gute. Beatrix Greb und Stephan

Renner betreuen die Zeitung-AG

an der Pestalozzi-Schule seit mittlerweile

drei Jahren und werden

das auch in den nächsten Jahren

weiter tun. Besonders stolz sind

die AG-Leiter auf die Auszeichnung,

weil die Schülerzeitung

tatsächlich in Eigenregie der

Viertklässler entstanden ist: „Themenauswahl,

Recherche, Artikel

schreiben, Bildauswahl, Fotografie,

Bildrecherche: Die Kinder haben

das im Rahmen der AG alles

selber ausgedacht, recherchiert,

formuliert, diskutiert“, berichtet

Beatrix Greb. Und Stephan Renner

sagt: „Wir haben den Kindern

die Pressefreiheit natürlich vermittelt,

aber die Kinder haben diese

Freiheit auch wirklich angenommen

und umgesetzt. Die Kinder

des Redaktionsteams haben sich

mit Themen beschäftigt, die sie

interessieren, die sie beschäftigen

– und über diese haben sie

diskutiert, haben sich mit diesen

auseinandergesetzt, haben darüber

Texte geschrieben, haben

eine Stellung bezogen. Darauf bin

ich noch viel mehr stolz als auf die

Auszeichnung als Hessens beste

Schülerzeitung.“

Mit der Auszeichnung ist die Zeitung

der Pestalozzi-Schule Kandidat

für Deutschlands beste Schülerzeitung,

die im Frühjahr 2019

ausgezeichnet wird.

(art)

ARNO FRANK

Das Schülerzeitungsteam der Pestalozzi-Schule (v.l.): Julian M., Fabian S., Jason S., Vasili C., Elena K., Dora S., Anna R., Hermine J., Annika S.,

Louisa B., Lara K., Miriam D. (alle Viertklässler der Pestalozzi-Schule Wiesbaden-Biebrich im Schuljahr 2017/18); im Hintergrund: die Zeitungs-AG-Betreuer

Stephan Renner und Beatrix Greb.

20 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


HENKELL & CO.

Ambulante Krankenpflege

Pflegedienst für Menschen mit Demenz

„Alles fließt“-Eröffnung mit Jan Rock (Pressesprecher der Henkell

& Co.-Gruppe), Künstlerin Alexandra Deutsch, Christine Rother-

Ulrich (Galerie Rother-Winter), Künstlerin Eva Ohlow und Elvira

Mann-Winter (Galerie Rother-Winter) (vl.).

„Alles fließt“ in Werken von

Alexandra Deutsch und

Eva Ohlow

Sekt trifft Kunst – längst ein regelmäßiges

Event bei Henkell

& Co.: Am 13. September öffnete

die Kellerei mit einer Vernissage

erneut die Türen zum

Marmorsaal, um zeitgenössischen

Künstlern

in den historischen

R ä u m l i c h ke i t e n

eine glanzvolle Kulisse

für ihre Werke

zu bieten. Unter

dem Motto „Alles

fließt“ ist die neue Ausstellung,

die in Kooperation

mit der Wiesbadener Galerie

Rother Winter stattfindet, für

jeden geöffnet.

Ausstellung

im Henkell-

Marmorsaal

Die Werke der beiden Künstlerinnen

bringen diese Lebensweisheit

auf den Punkt: Alexandra

Deutsch erforscht mit ihrem

künstlerischen Schaffen

die elementaren Formen des

Organischen und Lebendigen.

Ihre Arbeiten aus Papier und

Textil spielen mit den Elementen

Farbe, Raum, Rhythmus

und Bewegung. Die Ausstellung

präsentiert plastische Objekte,

die signalhaft in vielen

Farben leuchten und Assoziationen

in verschiedenste Richtungen

eröffnen. Zahlreiche

ihrer Stoffobjekte entstanden

unter anderem bei Auslandsaufenthalten

in Südamerika

und sind von der dortigen

Grundenergie und Vegetation

inspiriert. Eva Ohlow befasst

sich in ihrem künstlerischen

Schaffen mit außergewöhnlichen

Materialien und Techniken

und beschäftigt sich in

ihren Werken mit den Elementen.

So steht bei ihrer Serie

der Wasserhähne das Wasser

als „das Leben tragende

Medium“ im Mittelpunkt.

Ihre durch

und durch eigenständigen

Arbeiten

bewegen sich

zwischen Malerei

und Skulptur und sind

durch außergewöhnliche

Techniken und Materialien wie

Kautschuk, Stahlblech, Eisen,

Alu, Plexiglas oder Folien geprägt.

Regelmäßige Events wie Ausstellungen,

Kunst, Musik und

Tanz sind bei Henkell & Co

längst ein fester Bestandteil

des Veranstaltungskalenders.

„Denn nichts passt so gut

zusammen wie feinperlender

Sekt und kulturelle Highlights,

die zum gemeinsamen Erleben

und einem angeregten

Austausch inspirieren – ein

Prickeln für alle Sinne“, erklärt

Unternehmenssprecher Jan

Rock.

Nach vorheriger Anmeldung

kann die Ausstellung montags

bis freitags von 10 bis 18 Uhr,

samstags von 10 bis 16 Uhr

und sonntags von 12 bis 18

Uhr besichtigt werden. Anmeldungen

sind per E-Mail an

willkommen@henkell-gruppe.

de möglich.

(red)

Am Schlosspark 115

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 21


FRANK HENNIG

Das Wiesbadener Oktoberfest ist in Biebrich angekommen

Es ist aus dem Wiesbadener Festkalender

nicht mehr wegzudenken:

Bereits der Eröffnungsabend

des 3. Wiesbadener Oktoberfest

auf der Gibber Kerbewiese am 28.

September war ein voller Erfolg.

Bis zur offiziellen Begrüßung und

dem Fassanstich um 19.30 Uhr

waren fast alle Plätze des Festzelts

belegt und die „Schluchtenkracher“

hatten bereits für beste

Stimmung gesorgt.

Er freue sich sehr über den großen

Erfolg des Festes, betonte Initiator

Frank Ackermann von Festwerk

Event, der mit viel männlicher Verstärkung

zum Fassanstich auf die

Bühne gekommen war, darunter

unter anderem Moderator Rolf

Töpperwien, Biebrichs Ortsvorsteher

Kuno Hahn und Uwe Hubert

vom Vorstand der Gibber Kerbegesellschaft.

Professionell schlug

Hahn mit dem Anschlaghammer

auf den Zapfhahn, das Stiftungsbräu

floss unter großem Applaus

in die Krüge. Zudem stimmte

Hahn, begleitet von allen Gästen,

ein Ständchen auf Töpperwien an,

der zwei Tage zuvor Geburtstag

gehabt hatte.

Ein musikalischer Höhepunkt folgte

im weiteren Verlauf des Eröffnungsabends,

der zugleich unter

dem Motto „Après-Ski-Party“

stand, auf das andere: Ob Timo

Ehmann, Jürgen Milski, Almklausi,

Marc Simon oder Stefan Stürmer

mit seinem Ohrwurm „Scheiß auf

Schickimicki“: Sämtliche Interpreten

rissen das Publikum von den

Bänken, vom Alpen- bis zum Kuschelrock

wurde für jeden Musikgeschmack

etwas geboten. Unter

den Gästen des Eröffnungsabends

befanden sich auch zahlreiche

Weißblaue Partystimmung an drei Wochenenden: Das Festzelt

beim diesjährigen Wiesbadener Oktoberfest war durchgängig gut

besucht.

„Der singende Kult-Friseur aus Kölle“ Tim Toupet rockt bei der

Mallorca-Party das ausverkaufte Festzelt.

Vertreter des Biebricher Ortsbeirats

sowie Repräsentanten aus der

Vereinswelt und aus Wiesbadener

Behörden. So feierte unter anderem

der CDU-Politiker Horst Klee,

langjähriger Vorsitzender des Fußballvereins

Biebrich 02, den Oktoberfestauftakt

mit „seiner“ 1.

Mannschaft.

Man muss nicht unbedingt nach

München reisen, um das Oktoberfest

zu feiern. Seit drei Jahren lässt

sich auch in Wiesbaden – genauer

gesagt in Biebrich – bei Festbier,

Partymusik und bayerischen

Schmankerln echte Wiesn-Atmosphäre

erleben. An insgesamt

drei Feierwochenenden zog es in

diesem Jahr bis zum 14. Oktober

unzählige Männer in Lederhose

und Frauen im Dirndl in das große

Festzelt auf der Gibber Kerbewiese.

Seit der Premiere im Jahr

2016 ist ein stetig steigendes Publikumsinteresse

zu beobachten.

Und in diesem Jahr konnte neben

Veranstalter Frank Ackermann

auch jeder andere Beobachter

feststellen: Das weißblaue Party-

Konzept funktioniert genauso

oberhalb des Mains und jenseits

des Rheins – das Wiesbadener

Oktoberfest ist in Biebrich angekommen

und wird vom Publikum

begeistert aufgenommen.

Neben den ausverkauften Party-

Formaten „Après-Ski-“ und „Mallorca-Party“

mit Liveauftritten

zahlreicher Stars und Sternchen

aus der einschlägigen Szene, wie

beispielsweise „Big Brother“-Star

Jürgen Milski und „Dschungelqueen“

Melanie Müller, fanden

auch die Band-Abende, beispielsweise

mit den „Isartaler Hexen“,

den „Trenkwaldern“ und „Wildbach“,

ihr nicht minder feierwildes

Publikum.

So dürfte es außer Frage stehen,

dass auch im kommenden Jahr

wieder ein Wiesbadener Oktoberfest

in der Gibb gefeiert wird. Wer

im nächsten Jahr erneut oder erstmals

dabei sein will – insbesondere

in den vom Wiesbadener Restaurant

„I-Punkt“ betriebenen und

beliebten „Boxen“ mit All-inclusiv-

Versorgung – der sollte sich rechtzeitig

um Karten kümmern. (sst/fhg)

FRANK HENNIG

SUSANNE STAUß

Horst Klee mit den Spielern „seiner“ 1. Mannschaft vom Fußballverein

Biebrich 02 beim Wiesbadener Oktoberfest.

22 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


20 Jahre Trickfilmfestival in

Wiesbaden

Im Rahmen der Reihe „Filme

im Schloss“ findet vom

31. Oktober bis 4. November

das diesjährige Internationale

Trickfilm-Wochenende Wiesbaden

statt. Das seit Oktober

1999 bestehende Festival

feiert in diesem Jahr sein

20-jähriges Jubiläum und die

Schirmherrschaft hat der Hessische

Ministerpräsident Volker

Bouffier übernommen.

Die Eröffnungsveranstaltung

findet am 31. Oktober um 20

Uhr in der Caligari Filmbühne

statt. Grußworte spricht Axel

Imholz, Kulturdezernent der

Landeshauptstadt Wiesbaden.

Zum Jubiläum

werden Highlights

aus den Programmen

des zurückliegenden

Jahrzehnts gezeigt.

Als Gäste haben sich mit

ihren preisgekrönten Filmen

die Filmemacher Alexandre

Espigares, Oscar-Preisträger

2014, und Nikita Diakur, Gewinner

des Großen Preises

beim Trickfilmfestival Ottawa

2017, angesagt.

Alle weiteren Programme

werden ab 1. November im

Vorführsaal der Deutschen

Film- und Medienbewertung

(FBW) im Schloss Biebrich gezeigt.

Insgesamt werden beim

Festival 94 Filme, darunter drei

Langfilme, laufen: „The Breadwinner“

(Regie Nora Twomey,

Irland/Kanada/Luxemburg),

„Mutafukaz“ (Regie Shôjirô

Nishimi, Guillaume „Run“

Renard, Frankreich/Japan),

„Who Framed Roger Rabbit“

(Regie Roger Zemeckis, Animation

Director Richard Williams,

USA).

Tickets

31. Oktober

bis 4. November

Unter dem Motto „Best

of International Animation

2017/2018“ laufen unter anderen

die Hauptpreisträger

der jüngsten internationalen

Trickfilmfestivals und -wettbewerbe,

unter anderen der

Festivals von Annecy Zagreb,

Ottawa, Hiroshima, Stuttgart,

Krakau, Siggraph Computer

Animation Festival und Oscar.

Durch Abstimmung wird

ein Publikumspreis für einen

Film dieser Kategorie ermittelt,

ebenso ein Preis aus dem

deutschen Programm (jeweils

1.000 Euro) sowie für „Young

Animation“ (500 Euro). In der

Sonntagsmatinee „Tricks

für Kids“ läuft als Vorpremiere

das BBC/

ZDF-Weinachtsspecial

„Räuber Ratte“

in der deutschen Fassung.

Der mit einer Prämie

von 1.000 Euro gekoppelte

„Preis des Kulturamts

der Landeshauptstadt Wiesbaden“

wird an einen Filmemacher,

ein Studio oder eine

Filmschule vergeben.

Das Wiesbadener Trickfilmfestival

ist neben Stuttgart

das einzige Filmfestival in

Deutschland, das ausschließlich

dem Trickfilm gewidmet

ist. Als Veranstalter fungieren

die „Freunde der Filme im

Schloß“ in Zusammenarbeit

mit dem Kulturamt, dem Ortsbeirat

Biebrich, der FBW und

der Omnimago GmbH. Finanziell

unterstützt wird das Festival

vom Kulturamt, der HessenFilm

und Medien GmbH

sowie der Naspa-Stiftung „Initiative

und Leistung“.

Karten zum Preis von sieben Euro für eine Einzelkarte und

60 Euro für eine Festivalkarte gibt es im Vorverkauf unter

anderem in der Gaststätte „Ludwig” in der Wiesbadener

Wagemannstraße 33-35. Vorbestellungen sind auch im Internet

unter www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter

(0611) 840766 möglich.

(red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 23


Trinken für einen guten

Zweck

5. Bierprobe

zugunsten

des Kettelerhauses

Erneut hieß es „gemeinsames

Trinken für

einen guten Zweck“.

Bereits zum fünften Mal

veranstaltete das Kolping-

Männerballett „Die Biebricher

Waden“ am 21. September im

ausverkauften Kettelerhaus neben

der St. Marien-Kirche eine

Bierprobe. Alle Biere und auch

kleine herzhafte Speisen waren

von großzügigen Unterstützern

gespendet worden, so dass der

Gesamterlös des Abends wieder

ohne Abzug für die geplante

Sanierung des Kettelerhauses

gespendet werden konnte.

„Durch die bisherigen vier Bierproben

sind bereits rund 2.500

Euro für das Gemeindehaus zusammengekommen.

Mit dem

heutigen Abend werden wir

sicher die 3.000er-Marke deutlich

überschreiten“, war sich Peter

Vorndran, Sitzungspräsident

von Kolpings Närrischen Gesellen

und Ober-Wade der „Biebricher

Waden“, bei der Begrüßung

sicher.

Zus ammen

mit „Bierkönigin“

Melanie

Brandenburg,

der schlagfertigen Sitzungspräsidentin

des

Carnevalvereins Bierstadt,

führte Vorndran

durch das rund vierstündige

Programm.

Neun verschiedene

Biere aus Deutschland

und Belgien wurden

bei der diesjährigen

Probe verkostet. Das

hörte sich anfangs

nicht so viel an, doch

alle Besucherinnen und Besucher

der Veranstaltung konnten

am Ende des unterhaltsamen

Abends bestätigen, dass es eine

ganze Menge war. Verkostet

wurden in diesem Jahr die Sorten

„Helles Vollbier“, zweimal

„Pils“, „Naturtrübes Landbier“,

„Bernsteinfarbenes Lager“,

Die fleißigen und zahlreichen Helferinnen und Helfer der „Biebricher Waden“,

die sich um die Versorgung der Gäste kümmerten. In der Mitte (mit

den Füßen auf den Bierkästen) „Bierkönigin“ Melanie Brandenburg und

„Ober-Wade“ Peter Vorndran.

„Weißbier, Hefe hell“, „Altbier“,

„Naturtrübes Kellerbier“

und – als Höhepunkt – „Dunkler

Doppelbock“. Zu jeder Probe

wurden einige wissenswerte

Details vermittelt, doch spätestens

zur Hälfte der Probe stieg

der Lärmpegel im Saal deutlich

hörbar an und nur noch wenige

Bierfreunde interessierten sich

für diese Informationen. Dafür

nahm der Heiterkeitsfaktor unter

den Gästen deutlich spürbar

zu. Am Ende waren sich alle einig:

Ein unterhaltsamer Abend

und durstig wird bestimmt niemand

nach Hause gegangen

sein.

(fhg)

FRANK HENNIG

Russische Volks- und Liebeslieder sowie Stummfilm-

Klassiker in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Am 4. November findet um 17 Uhr in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche am Biebricher

Rheinufer ein Konzert mit dem Newa-Ensemble

aus St. Petersburg/Russland statt.

Dabei erklingen Werke aus der russischorthodoxen

Liturgie sowie russische Volksund

Liebeslieder. Die Leitung hat Boris Kozin.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei,

jedoch wird zur Deckung der Kosten um

eine Spende gebeten.

Am 10. November findet um 19 Uhr in

der Oranier-Gedächtnis-Kirche der nächste

Stummfilm-Abend mit Orgelbegleitung

statt. Dieses Mal steht der Film „Das Cabinet

des Dr. Caligari“ von Robert Wiene aus

dem Jahr 1920 auf dem Spielplan. Der Film

wird auf eine Großbildleinwand im Kirchenschiff

projiziert – die Organisten Evert

Groen, Thomas Schermuly und Bernhardt

Brand-Hofmeister begleiten den Film mit

Livemusik auf der großen Walcker-Orgel.

Der Eintritt kostet zwölf Euro, Karten gibt

es an der Abendkasse.

(red)

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24 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


FRANK HENNIG

Freie Waldorfschule

Wiesbaden

„Denis Wittberg & seinen Schellack Solisten“ auf der Bühne des

„Lilienpalais“ im Haus des Turnvereins Biebrich.

FRANK HENNIG

Musikgenuss im Stile der

20er Jahre

„Zeitlos“ so der passende Titel

des Programms von „Denis

Wittberg & seinen Schellack

Solisten“, die am 6. Oktober

gemeinsam auf der Bühne des

„Lilienpalais“ im Haus des

Turnvereins Biebrich für einen

höchst musikalischen und unterhaltsamen

Abend im

Stile der 20er-Jahre

sorgten. Spritzig wie

Champagner erklangen

Foxtrott, Walzer

sowie Tango und

vermittelten dem Publikum

ein ganz besonderes

Seh- und Hörerlebnis.

Unter anderem mit Werken aus

der „Neuen Deutschen Welle –

NDW“ erfreute die Band mit

ihrem charismatischen Sänger

und bewies, dass die Schlagerwelt

der frühen 80er-Jahre nie

an Popularität verloren hat. Wer

hätte sich damals träumen lassen,

dass „Der Kommissar“ von

Falco oder „Völlig losgelöst“

Kultur im

„Lilienpalais“

von Peter Schilling so klingen

könnten, als hätten bereits die

Großväter in jungen Jahren

dazu gepfiffen. Aber auch die

allseits bekannten Schlager

und Couplets aus den 20er-

Jahren kamen nicht zu kurz

und erstrahlten im neuen, orchestralen

Klang. Fast so,

als wären sie aus dem

goldenen Trichter eines

Grammophones

entsprungen, wobei

man lediglich das

Rauschen und Knistern

einer Schellack-Platte

vermisste.

Insgesamt war es ein höchst

vergnüglicher und unterhaltsamer

Abend, der Lust auf weitere

Veranstaltungen auf der Kleinkunstbühne

des „Lilienpalais“

in der Turnhalle des Turnvereins

Biebrich machte. Informationen

über weitere Veranstaltungen

gibt es im Internet unter www.

lilien-palais.de/events. (fhg)

Herbstmarkt

Die Eltern der Schule laden ein.

Samstag, 24. November 2018, 12 - 17 Uhr

Ein adventliches Markttreiben mit Verkauf von selbstgefertigten

Spielsachen und liebevoll hergestellten Dingen aus Wolle und

Naturmaterialien, Strick- und Märchenwolle, Büchern und

Adventskalendern, Adventskränzen, Honig, Kerzen und vielem

mehr. Mit zahlreichen Kinderaktivitäten und Cafés.

Freie Waldorfschule Wiesbaden

Albert-Schweitzer-Allee 40 · 65203 Wiesbaden-Biebrich

www.waldorfschule-wiesbaden.de

ERLEBE,

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LIEBEN!

VCW-HEIMSPIELE!

Mittwoch

31. Oktober

19:10 Uhr

Erste Liga

Samstag

3. November

19:00 Uhr

DVV-Pokal

Spieltermine & Tickets unter

www.vc-wiesbaden.de

oder im neuen Fanshop

Kleine Schwalbacher Straße 7,

65183 Wiesbaden

Foto: Detlef Gottwald

Originalgetreuer Auftritt im Stile der 20er-Jahre: Denis Wittberg.

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 25


ANJA BAUMGART-PIETSCH

Die Kunst hat einen hohen Stellenwert an der Waldorfschule

Sonnenblumen, Kastanien,

Herbstfrüchte und Astern: Die

Waldorfschule hat sich für ihren

jährlichen „Tag der offenen Tür“

fein herausgeputzt und viele

Gäste nutzten die Gelegenheit,

die Schule in der Albert-Schweitzer-Allee

kennenzulernen. Eltern

haben Kuchen gebacken oder

schöne Bastelarbeiten hergestellt

und natürlich sind

auch viele Arbeiten der

Schüler zu sehen, denn

Werken, Handarbeiten

und Kunst spielen eine

große Rolle im Lehrplan

der Waldorfpädagogik.

Handarbeitslehrerin Eva Heinelt

zeigt in einem Raum die Tische

mit den Arbeiten, die die Schüler

Tag der

offenen

Tür

hergestellt haben: Bestickte Taschen,

gehäkelte Mützen, niedliche

Plüschtiere, Puppen in allen

Farben, gestrickte Strümpfe und

gefilzte Schuhe. „Es sind aber

nicht einfach nur Handarbeiten,

sondern wir erarbeiten das Thema

richtig“, sagt Heinelt. Bei den

Tieren gibt es beispielsweise erst

einmal eine virtuelle „Weltreise“,

um festzustellen,

was es überhaupt für

Tiere gibt und wie sie

aussehen. „Dann wird

erst einmal gezeichnet,

bevor es an die Herstellung

der Figuren geht.“ Auch

die bestickten Taschen brauchen

Monate bis zur Fertigstellung.

Einige Räume weiter näht Erika

Fischer Wollquadrate zusammen.

Lehrerin Susanne Hummel präsentierte beim „Tag der offenen

Tür“ den großen Instrumentenfundus der Schule und spielte ein

paar Töne auf der Leier.

Waldorfschülerinnen einer siebten Klasse präsentierten ein leckeres

Vitaminbüffet mit „gerettetem Essen“.

„Daraus entsteht eine Decke, die

wir beim Herbstmarkt versteigern

werden“, erklärt die Werklehrerin.

Die Wolle ist von den Schülern

selbst gesponnen worden.

Auch Buchbinde- und Kupferarbeiten

sind in diesem Raum zu

sehen. Kunstlehrer Arvid Grosse

ist „sehr zufrieden mit meinen

Schülern“, wie er im Kunst-Ausstellungsraum

erklärt. Fotoreportagen

von den Kunstfahrten nach

Italien, Österreich oder Spanien

sind ausgestellt, dazu auch Plastiken,

Gemälde und Architekturzeichnungen.

Auch die Kunst hat einen hohen

Stellenwert an der Schule, ebenso

wie die Musik: Lehrerin Susanne

Hummel zeigt den großen

Instrumentenfundus der Schule

und spielt ein paar Töne auf der

Leier. Im Gartenbaubereich lockt

ein „Apfelcafé“ und in der Schulmensa

eine riesige Kuchentheke.

Schulführungen und Infostände,

speziell auch zur Oberstufe und

zum Abitur, runden das Informationsangebot

ab.

Und auch einige Schülergruppen

haben eigene Stände aufgebaut,

so grillen die zukünftigen Abiturienten

und verkaufen die Würstchen

zugunsten ihres Abiballs.

Und eine siebte Klasse hat ein

Projekt mit „gerettetem Essen“

begonnen: „Eine Mutter in unserer

Klasse ist in einem Verein, der

Essen aus Supermärkten rettet,

das sonst weggeworfen würde“,

erklärt eine Schülerin. Für den

Tag der offenen Tür haben sie mit

solchem „geretteten“ Obst und

Gemüse ein leckeres Vitaminbüffet

zusammengestellt und informieren

die Besucher darüber,

dass man längst nicht alles wegwerfen

muss, nur weil das Haltbarkeitsdatum

erreicht ist. „Am

Ende des Schuljahres möchten

wir arme Menschen mit einem

mehrgängigen Menü aus diesem

geretteten Essen bekochen“, erklären

die Mädchen.

Schülerdarbietungen in der Turnhalle,

Kinderspiele auf dem Gartenhügel,

Volkstanz für alle: Ein

interessanter Überblick zum Angebot

der Waldorfschule, und

wer sich für die tollen Schülerarbeiten

interessiert, sollte sich den

Herbstmarkt am 24. November

vormerken – dann kann man sie

auch kaufen.

(art)

ANJA BAUMGART-PIETSCH

26 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


PRIVAT

U N S E R E N Ä C H S T E V E R A N S T A L T U N G:

HANS BÜHLER

Mitglieder des Clubs der Akkordeonfreunde Wiesbaden.

Kirchenkonzert mit dem

Club der Akkordeonfreunde

und dem Chor Chorage

Akkordeon-Klänge in einer Kirche?

Das bedeutet für den Zuhörer

immer wieder eine Überraschung,

denn so sehr ähneln

sie der wohlbekannten Königin

der Instrumente: der Orgel. Und

zudem kann das Akkordeon

viele weitere klangliche Facetten

zeigen. Eindrucksvoll demonstrieren

möchte dies der in

Biebrich beheimatete Club der

Akkordeonfreunde Wiesbaden

bei seinem diesjährigen Kirchenkonzert,

das am 4. November

um 15 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche

in der Gibb, Kreitzstraße 1,

stattfindet. Dabei stehen neben

klassischen Werken von Händel,

Dvorak und Bach auch modernere

Musikstücke aus Operette

und Filmmusik auf dem Programm

und werden ihre klangliche

Vielfalt in der besonderen

Akustik der Kirche entfalten.

Weitere klangliche Leckerbissen

erwarten die Konzertbesucherinnen

und -besucher beim Auftritt

des bekannten Biebricher

Chors Chorage mit seinen rund

Sängerinnen und Sänger des Chores Chorage.

40 Sängerinnen und Sängern,

unter der Leitung von Jürgen

Bott. Neben eigenen Darbietungen

lassen Chor und Akkordeonorchester

das Publikum unter

anderem gemeinsam die Welt

des Gospels eintauchen. Auch

weitere stimmungsvolle Melodien

werden sicherlich noch lange

im Ohr des Publikums nachklingen.

Die Herz-Jesu-Kirche wird ab

14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt

zum Konzert ist frei, jedoch wird

um Spenden gebeten. Platzreservierungen

nimmt unser Kassierer

des Akkordeonorchesters

Wolfgang Knöffel ab dem 29.

Oktober in der Zeit von 10 bis 17

Uhr unter der Telefonnummer

(06128) 5428 entgegen. Reservierte

Sitzplätze behalten bis 15

Minuten vor Konzertbeginn ihre

Gültigkeit; danach werden die

Plätze frei vergeben. Ein Zugang

für mobilitätseingeschränkte

Gäste (Rollstuhlrampe) ist vorhanden.

(red/fhg)

In den Räumen der Kanzlei

Willy-Brandt-Allee 18, 65197 Wiesbaden

„Übertragung zu Lebzeiten –

Schenken mit warmer Hand“

Rechtsanwalt und Notar Martin Sarris

und Steuerberater Maik Althoff

am Mittwoch, 14.11.2018 um 18:15 Uhr

(Diskussion ab ca. 19.00 Uhr)

! kostenfrei !

Die deutsche Sprache und das Bürgerliche Gesetzbuch machen es

möglich. Der eiskalte Tote schenkt etwas. Das Schenkungsversprechen

von Todes wegen, die Schenkung auf den Todesfall und das

Vermächtnis sind die Instrumente, die dafür vorgesehen sind. Dabei

wäre es so viel schöner, wenn der Verstorbene das glückliche Lächeln

des Beschenkten noch hätte erleben können.

Aber was wenn der Beschenkte gar nicht lächelt, wenn er undankbar

ist oder wird? Was wenn der Schenkende eine unausgesprochene

Gegenleistung (Pflege, Gesellschaft, ...) erwartet und diese Erwartung

enttäuscht wird? Was wenn der heute wohlhabende und großzügig

Schenkende zum Pflegefall wird und selbst dringend Geld

braucht? Wehe wenn das beschenkte Kind mit dem Haus/Geschäft

nicht umgehen kann und schließlich - fühlen sich meine anderen

Kinder nicht benachteiligt, brechen vielleicht sogar beleidigt den

Kontakt zu mir ab?

Voller Zweifel sehen viele Menschen davon ab, ihr Vermögen schon

zu Lebzeiten zu verteilen. Erst im hohen Alter setzen sich das Steuersparinteresse,

die Angst vor der Einsamkeit und vielleicht auch die

Überforderung mit der Verwaltung des Vermögens durch. Dann können

10 Jahre allerdings sehr knapp sein.

Wenn Sie sich darüber informieren wollen, wie man formvollendet

und steuerlich sinnvoll unter Lebenden schenken kann, wie man

trotzdem die Kontrolle über das eigene Vermögen behält und Streit

mit und unter den Erben vermeidet, können Sie das im Rahmen der

Veranstaltung „Übertragung zu Lebzeiten - Schenken mit warmer

Hand“ in der Kanzlei klein sarris engel saraf partnerschaft mbb

rechtsanwälte notare am 14. November 2018 um 18:15 Uhr in der

Willy-Brandt-Allee 18, 65197 Wiesbaden tun.

An diesem kostenlosen Informationsabend wird die rechtliche Seite

beleuchtet von Herrn Rechtsanwalt und Notar Martin Sarris. Da

das Recht nicht ohne Steuern auskommt, bringt Herr Steuerberater

Maik Althoff von Dr. Penné & Pabst Licht in die Besteuerung von

Schenkungen. Anschließend ab ca. 19:00 Uhr können Ihre Fragen zur

Diskussion gestellt werden.

Um Anmeldung wird gebeten unter:

veranstaltungen@ranowi.de oder Telefon 0611 - 1 66 66 0

Willy-Brandt-Allee 18 (Europaviertel) · 65197 Wiesbaden

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 27


„SomeSingers“ präsentieren in der Oranierkirche

„The Book of Love”

Ein Konzertprogramm voller

Gefühle präsentiert das Vokalensemble

„SomeSingers“

unter Leitung ihres Chorleiters

Ernie Rhein am 23. November

um 19.30 Uhr in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche am Biebricher

Rheinufer.

Die „SomeSingers“ wurden

2013 Kulturpreisträger des

Rheingau-Taunus-Kreises und

widmen sich besonders gerne

ausgefallener Chorliteratur. Mit

ihrem Chorleiter stellen die elf

Sängerinnen und acht Sänger

aus dem Rheingau-Taunus und

Wiesbaden im aktuellen Programm

Lieder über die Liebe

quer durch Epochen und Genres

vor. Mal mit viel Gefühl,

sanft und nur gehaucht, bis

hin zu Stücken mit viel Rhythmik

und Kraft, mal „a cappela“

oder auch mit Klavierbegleitung

durch Arne Bernstein. Vom 16.

Jahrhundert mit einer Shakespeare-Vertonung

wird der musikalische

Bogen in deutsch und

weiteren Sprachen über die

Jahrhunderte bis zum Superhit

„I Believe I can Fly“ (R. Kelly),

dem titelgebenden „The Book

of Love“ (Peter Gabriel) oder

dem groovigen „Easy“ (Lionel

Richie) gezogen.

SOMESINGERS

Eintrittskarten zum Preis von

zwölf Euro gibt es im Vorverkauf

in der „Teeperle“ in der

Galatea-Anlage. Kartenreservierungen

sind auch telefonisch

unter (06124) 1547 oder online

mit weiteren Informationen

zum Chor über die Homepage

www.somesingers.de möglich.

Rest- und reservierte Karten

werden an der Abendkasse vorgehalten.

(red)

Die „SomeSingers“ aus dem

Rheingau-Taunus-Kreis freuen

sich auf viele Konzertbesucher in

der Oranier-Gedächtnis-Kirche.

Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich und

Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel (2.

und 3. von links) empfingen am 20. September

im kleinen Festsaal des Wiesbadener Rathauses

eine 20-köpfige Reisegruppe aus der Schweizer

Partnergemeinde Glarus sowie Vertreterinnen

und Vertreter des Partnerschaftsvereins Wiesbaden-Biebrich

– Glarus. Bei den Gästen aus

der Schweiz handelte es sich unter anderem um

Politiker, Unternehmer, Ärzte und Handwerker

aus dem Hauptort des gleichnamigen Kantons

Glarus – allesamt verbunden im „Jassclub Fortis“.

Das Jassen gilt in der Schweiz als Nationalspiel

– es ist ein Kartenspiel, das vor allem im

alemannischen Sprachraum verbreitet ist.

(fhg)

SILKE BÜCHSENSCHÜTZ

Klaus-Uwe Pagel, Heilpraktiker

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28 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


ADLER

TV-Moderatorin Birgit

Schrowange präsentiert

im Adler-Markt ihre

eigene Kollektion

Von der lässigen Jeans bis

zum feinen Anzug begeistert

die Modemarkt-Kette Adler

bereits seit 70 Jahren seine

treue Kundschaft. Ihren 60.

Geburtstag feierte in diesem

Jahr Markenbotschafterin

und RTL-Moderatorin

Birgit Schrowange.

Dass sie damit noch

lange nicht zum alten

Eisen gehört,

bewies sie bei ihrem

Besuch in der Biebricher

Adler-Filiale Anfang Oktober.

Denn neben ihren Tätigkeiten

im Fernsehen ist die gebürtige

Sauerländerin nicht nur Autorin

und Namenspatin eines

eigenen Personality-Magazins,

sie startet jetzt auch als Modedesignerin

durch.

„Schick, tragbar und gut kombinierbar“,

so umschreibt die

60-Jährige die eigene Kollektion,

die ausschließlich bei Adler

verkauft wird. Die Auswahl

dabei ist vielfältig: von der

schicken Lederjacke bis zum

klassischen „kleinen Schwarzen“

können sich Frauen aller

Größen problemlos einkleiden.

Dass die 22 Kleidungsstücke

nicht nur den Models auf dem

Laufsteg stehen, war Schrowange

besonders wichtig:

Promialarm

an der

Äppelallee

„Gott hat uns ja zum Glück

alle unterschiedlich gebaut.

Trotzdem sollen wir alle, von

Größe 34 bis 50, dieselbe

Chance haben, Mode zu leben

und zu lieben.“

Nach der Präsentation

stand der beliebte

TV-Star dann noch

ihren Fans für Fotos

und Autogrammen

zur Verfügung.

Heimatgefühle kamen

bei dem Besuch übrigens

auch auf: Schließlich arbeitete

Schrowange knapp zehn

Jahre als Programmansagerin

beim ZDF in Mainz, ehe die

Power-Frau nach Köln zu RTL

wechselte und dort zu einer

von Deutschlands beliebtesten

Moderatorinnen aufstieg.

Besonderes Aufsehen erregte

sie im vergangenen Jahr, als

sie sich von heute auf morgen

mit grauer Kurzhaarfrisur vor

die TV-Kameras traute. Für

diese Aktion erhielt sie nicht

nur Zuspruch, in ihr reifte auch

die Idee, ihre neu gewonnene

Lebenslust mit Frauen im gleichen

Alter zu teilen. Mit der

eigenen Kollektion möchte sie

sich nun ihrer nächsten Herausforderung

stellen.

(rei)

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Hahn begrüßten Birgit Schrowange im Adler-Markt in Biebrich.

Den aktuellen BIEBRICHER und frühere

Ausgaben können Sie auch im Internet abrufen

unter www.yumpu.com/kiosk/biebricher

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018 29


Terminübersicht

27. und 28. Oktober 2018

19.30 Uhr (Samstag) und 18

Uhr (Sonntag), Kolping-Theater

im Kettelerhaus, Breslauer Straße

1 (weitere Termine am 2., 3.

und 4. November)

28. Oktober 2018

8 – 18 Uhr, Landtagswahl

und Volksabstimmungen in

Hessen

1. November bis 4.

November 2018

20. Internationales Trickfilm-

Wochenende Wiesbaden im

Vorführsaal der Deutschen

Film- und Medienbewertung

(FBW) im Schloss Biebrich,

Eingang Parkseite

3. November 2018

20 Uhr, Discoparty „Musik für

Erwachsene“, Gemeindesaal

der Heilig-Geist Kirchengemeinde,

Am Kupferberg/Drususstraße

4. November 2018

15 Uhr, Kirchenkonzert mit dem

Club der Akkordeonfreunde

und dem Chor Chorage, Herz-

Jesu-Kirche in der Gibb, Kreitzstraße

1

4. November 2018

17 Uhr, Konzert mit dem Newa-

Ensemble aus St. Petersburg/

Russland, Oranier-Gedächtnis-

Kirche, Biebricher Rheinufer

6. November 2018

16 – 17 Uhr, Sprechstunde des

Ortsvorstehers im Biebricher

Rathaus, Rathausstraße 63, 1.

OG, Zimmer 23

8. November 2018

16.45 Uhr, Laternenfest im

Toni-Sender-Haus, Rudolf-Dyckerhoff-Straße

30, zuerst Laternenliedersingen

im Saal, gegen

17.15 Uhr Laternenumzug

im Außengeländer der Kindertagesstätte,

anschließend gibt

es Kakao, Weckmänner, Glühwein,

Brezeln und Schmalzbrote

10. November 2018

19 Uhr, Stummfilm-Abend mit

Orgelbegleitung „Das Cabinet

des Dr. Caligari“, Oranier-

Gedächtnis-Kirche, Biebricher

Rheinufer

11. November 2018

14.30 – 17.30 Uhr, Tanznachmittag

mit Lutz Riebensahm bei

Kaffee und Kuchen, Treffpunkt

Aktiv (Martin-Hörner-Zentrum),

Galatea-Anlage

14. November 2018

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich durch das Schloss Biebrich,

Treffpunkt Rotunde, Parkseite

15. November 2018

14.30 Uhr, musikalischer Nachmittag

mit Friedel Anschau im

Saal des Toni-Sender-Hauses,

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 30,

zu Kaffee und Kuchen erklingen

bekannte Melodien

16. November 2018

19.30 Uhr, „Konzerte bei Henkell“:

Saison-Einstiegskonzert

mit dem Pianisten Haiou Zhang,

Henkell & Co.-Sektkellerei an

der Biebricher Allee

16. November 2018

20 Uhr, Daniel-Honsack-Gedächtniskonzert

im Biebricher

Rathaus, Rathausstraße 63

18. November 2018

11.30 Uhr, Volkstrauertag auf

dem Biebricher Friedhof, Trauerhalle

23. November 2018

19.30 Uhr, Konzert der „Some-

Singers“, Oranier-Gedächtnis-

Kirche, Biebricher Rheinufer

28. November 2018

20 Uhr, Übergabe des Weihnachtsbaums

am Biebricher

Schloss (Rheinseite) mit kleinem

Programm

Alle Angaben ohne Gewähr! Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl

– weitere Termine sind den Artikeln in dieser

BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

Närrischer Fahrplan für

den Kampagnenstart

10. November 2018

19.11 Uhr, Weinprobe der

Närrischen Gesellen der Kolpingfamilie

Biebrich, Kettelerhaus,

Breslauer Straße 1

11. November 2018

11.11 Uhr, Start in die neue

Fastnachtskampagne am Alten

Rathaus in der Wiesbadener

Innenstadt

16. November 2018

20 Uhr, Eröffnungssitzung

der Dacho, Christian-Bücher-

Halle, Weidenbornstraße 1

17. November 2018

18.11 Uhr, Kampagnenstart

bei der Wiesbadener Närrischen

Garde, Bürgersaal,

Galatea-Anlage

Sporttermine in Biebrich

Verbandsliga Hessen Mitte / Heimspiele der 1. Mannschaft

des Fußballvereins Biebrich 1902 auf dem

Dyckerhoff-Sportplatz:

3. November 2018, 14 Uhr,

gegen SF/BG Marburg

11. November 2018, 14 Uhr,

gegen SV Zeilsheim

17. November 2018

19.11 Uhr, Eröffnungssitzung

der Carnevalsgemeinschaft

Fidele Elf, Turnerheim Dotzheim,

Stegerwaldstraße

17. November 2018

19.11 Uhr, Kampagnenstart

des Carnevalvereins Narrenlust

Waldstraße, Gemeindesaal

St. Kilian, Waldstraße/

Holsteinstraße

17. November 2018

19.11 Uhr, Kampagnenstart

bei den Fidelen Narren von

ESWE, Christian-Bücher-Halle,

Weidenbornstraße 1

Den aktuellen BIEBRICHER und frühere

Ausgaben können Sie

auch im Internet abrufen unter

www.yumpu.com/kiosk/biebricher

25. November 2018, 14 Uhr,

gegen FV 09 Breidenbach

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns den Termin

vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise senden Sie bitte,

ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

DER

BIEBRICHER – Termine 2018

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

November 10. 11. 2018 12. 11. 2018 23. 11. 2018

Dezember 06. 12. 2018 06. 12. 2018 14. 12. 2018

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

30 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2018


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DER BIEBRICHER / JUNI 2018 31


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32 DER BIEBRICHER / NOVEMBER 2016

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