Ausbildungsregion Oldenburger Münsterland 2018/2019 - Chancenreiche Ausbildung in Berufen mit Perspektive - kuw.de

kommunikationundwirtschaft

Ausbildungsregion

Oldenburger Münsterland

Chancenreiche Ausbildung in Berufen mit Perspektive Auflage 2018/19

Foto: ©Robert Kneschke – stock.adobe.com

Mit freundlicher Unterstützung durch den Verbund Oldenburger Münsterland

und die Landkreise Cloppenburg und Vechta


„Ich bin ein Pöppelmann.“

Und wann werden Sie einer?

Mit mehr als 2.000 Mitarbeiterinnenn Ausbildungsberuf e (m/w): Integrierte Studiengänge

(m/w):

und Mitarbeitern sowie ca. 550

modernen Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen

•Technischer

Produktdesigner

• Bachelor of Science

Kunststofftechnik

zählen wir zu den • Werkzeugmechaniker

(im Praxisverbund an der Hochschule

Osnabrück)

führenden Unternehmen unseres • Mechatroniker

• Bachelor of Science

Industriezweiges in Deutschland. • Verfahrensmechaniker

Maschinenbau

Weltweit exportieren wir in über

(im Praxisverbund an der Hochschule

90 Länder. Unser Name steht für

Osnabrück)

technische Kompetenz und soziale

Verantwortung. Kurz gesagt: Beste

Aussichten für Ihre berufliche

Zukunft! Wir freuen uns darauf, Sie

kennenzulernen.

für Kunststoff- und Kautschuktechnik

• Elektroniker für Betriebstechnik

• Industriemechaniker

• Industriekaufmann

• Fachlagerist

• Fachinformatiker

• Informatikkaufmann

• Bachelor of Engineering

Wirtschaftsingenieurwesen

(im Praxisverbund an der PHWT Diepholz)

• Bachelor of Engineering

Maschinenbau

(im Praxisverbund an der PHWT Diepholz)

• Bachelor of Business

Administration & IT

(im Praxisverbund an der PHWT Vechta)

Pöppelmann GmbH & Co. KG · Bakumer Straße 73 · 49393 Lohne

Telefon +49 4442 982-1972 · Fax +49

4442 982-1975

ausbildung@poeppelmann.com · www.poeppelmann.com


Inhalt 3

18

Foto: Wernsing Feinkost GmbH

42

Foto: Adobe Stock, industrieblick

62

Foto: Adobe Stock, Köpenicker

77

Foto: VITA AKADEMIE

4 Grußwort von Herbert Winkel, Landrat des Landkreises

Vechta und Johann Wimberg, Landrat des Landkreises

Cloppenburg

6 Das Oldenburger Münsterland

Starke Wirtschaft, starke Gemeinschaft –

starke Zukunft

14 Standort im Kurzüberblick – Landkreis Vechta

16 Standort im Kurzüberblick – Landkreis Cloppenburg

Vorstellung der Wirtschaftsbereiche

18 Ernährungswirtschaft

34 Agrartechnik

42 Maschinen-/Anlagenbau

52 Kunststofftechnik

62 Gesundheitswirtschaft

68 Bauwirtschaft

76 Dienstleistungen

82 Tourismus

86 Logistik

Persönlichkeiten aus dem Oldenburger Münsterland

94 Keine Region wie jede andere

Die Private Hochschule für

Wirtschaft und Technik (PHWT)

96 Wo der Präsident seine Studierenden noch

persönlich kennt

Tipps zur Bewerbung

102 Total digital: die Online-Bewerbung (mit Checkliste)

Funktionierende Netzwerke

104 Geballte Stärke durch gute Kontakte

106 Inserentenverzeichnis

106 Impressum

Übersicht der vorgestellten Berufe nach Alphabet

Anlagenmechaniker/-in 42

Bauzeichner/-in 68

Berufskraftfahrer/-in 86

Fachinformatiker/-in 76

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) 89

Fleischer/-in 18

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in 69

Fremdsprachenkorrespondent/-in 82

Heilerzieher/-in 62

Industriekaufmann/-frau 52

Kanalbauer/-in 71

Konditor/-in 19

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

für Nutzfahrzeuge 35

Maschinen- und Anlagenführer/-in 43

Medientechnologe/-in Druck 77

Medientechnologe/-in

– Fachrichtung Siebdruck 53

Notfallsanitäter/-in 63

Ökotrophologe/-in 65

Rechtsanwaltsfachangestellte/-r 79

Reisebüroassistent/-in 83

Restaurantfachmann/-frau 21

Technische/-r Systemplaner/-in,

– Fachrichtung Versorgungsund

Ausrüstungstechnik 34

Technische/-r Produktdesigner/-in

– Maschinen- u. Anlagenkonstruktion 45

Veranstaltungskaufmann/-frau 85

Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

– Fachrichtung Formteile 55

Zerspanungsmechaniker/-in 37

Zugbegleiter/-in 87






Berufsinfos

Die QR-Codes bei den Berufs bezeichnungen führen zu Filmen zum Beruf

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, www.berufetv.de oder zu weiteren

Texten zum Beruf (Quelle: BMWI.de –> Ausbildungsberufe).


4 Grußwort

Mit einer Ausbildung legt man im Oldenburger Münsterland den Grundstein für beste

berufliche Perspektiven. Davon sind Herbert Winkel (li.), Landrat des Landkreises Vechta,

und Johann Wimberg, Landrat des Landkreises Cloppenburg, überzeugt. Aber auch die

lebenswerten Seiten des Oldenburger Münsterlandes dürften junge Leute begeistern.

Foto: © Verbund Oldenburger Münsterland/Bitter & Co.

Liebe Leserinnen und Leser,

wer eine Ausbildung im Oldenburger Münsterland macht, der

hat beste Chancen für die berufliche Zukunft. Quer durch alle

Branchen melden die Unternehmen und Betriebe in den Landkreisen

Cloppenburg und Vechta freie Lehrstellen – mit steigender

Tendenz.

Das neue Heft der „Ausbildungsregion Oldenburger Münsterland

bietet einen kompakten Überblick über die verschiedenen

Berufsfelder, die unsere heimische Wirtschaft prägen. Von

der kleineren Firma bis zum Global Player werden für das

kommende Ausbildungsjahr wieder junge Nachwuchstalente

gesucht.

unserer Region mit ihren vielen Freizeit- und Erholungsangeboten

für junge Leute. Leben und Arbeit lässt sich hier

perfekt verbinden. Weitere Informationen hierzu gibt es auf

www.oldenburger-muensterland.de.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine spannende

Reise durch die Ausbildungsregion Oldenburger Münsterland

und viel Erfolg beim Einstieg in die berufliche Zukunft!

Mit herzlichen Grüßen

„Viel Grün. Viel drauf.“ – das Motto des Oldenburger Münsterlandes

bezieht sich nicht nur auf unseren starken Arbeitsmarkt.

Es bezieht sich genauso auf die lebenswerten Seiten

Herbert Winkel

Landrat Vechta

Johann Wimberg

Landrat Cloppenburg


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 5

ALDI GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Industriestr. 16

28844 Weyhe

Tel. 0421 84957-0

www.aldi-nord.de/karriere/

Schauen Sie sich

unseren Azubi-Film an

Ansprechpartner/in Ausbildung:

Marina Spencker

marina.spencker@aldi-nord.de

Tel. 0421 84957-312

und

Marc Richter

marc.richter@aldi-nord.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Studentenpraktikum

„4Wochen Zukunft“

Ausbildung

Handelsfachwirt

Duales Studium Bachelor of Arts

(PHWT Vechta)

Duales Studium Master

(Hochschule Bochum)

Auf in die Zukunft

Ihr Start ins Berufsleben beginnt hier!

Sie haben Ihren Schulabschluss schon bald in

der Tasche? Nach der Theorie möchten Sie jetzt

endlich die Praxis kennenlernen? Prima. Dazu

macht es Ihnen Spaß, selbst anzupacken und die

eigene Zukunft zu gestalten? Dann sind Sie bei

ALDI Nord genau richtig.

Wir gehören zu den führenden Handelsunternehmen

in Europa. In Deutschland sind wir die

Nummer eins im Discount. Im Jahr 2013 konnten

wir auf eine 100-jährige Kaufmannstradition

zurückblicken: Vom kleinen Stammgeschäft in

Essen-Schonnebeck haben wir uns sehr erfolgreich

zur Unternehmensgruppe ALDI Nord

entwickelt, die in insgesamt 9 europäischen

Ländern mit über 70 Regionalgesellschaften

vertreten ist. Den entscheidenden Beitrag zum

anhaltenden Erfolg leisten unsere knapp 60 000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ausbildung bei ALDI Nord – das bedeutet eine

abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der Sie sich

jeden Tag neu beweisen können. Während Ihrer

2- oder 3-jährigen Ausbildungszeit durchlaufen

Sie ein vielseitiges Programm und erfahren,

warum wir den Beruf des Kaufmanns so lieben.

Unsere Azubi gehören immer wieder zu den

Besten ihres Jahrgangs. Das ist kein Zufall, wir

bilden seit vielen Jahren aus und vor Ort kümmern

sich unsere engagierten Mitarbeiter um

Sie. Nach Ihrem Abschluss geht es richtig los:

Bei guter Leistung übernehmen wir Sie in

Festanstellung und helfen Ihnen, sich weiterzuentwickeln.

Viele unserer Führungskräfte von

heute haben als Azubi bei ALDI angefangen.

Doch jetzt kommen Sie erst mal zu uns!

Ausbildungsberufe:

Verkäufer (m/w)

Kaufmann im Lebensmitteleinzelhandel

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Mindestens guter Hauptschulabschluss

(Mathe/Deutsch gute Noten)

Benötigte Fähigkeiten:

Spaß an Teamarbeit

Freundlich und Kommunikativ

Zuverlässig und ehrlich

Freude am „Zupacken“

Eigeninitiative

Unsere Benefits für Euch:

Fahrtkostenzuschuss

Kostenerstattung Schulbücher

innerbetriebliche Seminare

Projekt „Azubis leiten eine Filiale“

Gratifikation für sehr gute Prüfungsergebnisse

unbefristete Übernahme bei guten

Leistungen

Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Team

begrüßen zu dürfen. Starten Sie jetzt in Ihre

Zukunft mit einer Bewerbung bei ALDI.

Interesse am Dualen Studium oder der

Ausbildung zum Handelsfachwirt?

Gerne geben wir Ihnen telefonisch Auskünfte,

rufen Sie uns an!


6 Einleitung

Das Oldenburger Münsterland

Blick in den Barßeler Hafen

„Viele Menschen wissen gar nicht, wie gut es uns hier im

Oldenburger Münsterland gehen kann. Wenn wir Besuch aus

dem Ruhrgebiet, dem Rheinland, Berlin oder anderen Re -

gionen Deutschlands haben, dann sind alle immer sehr

erstaunt, wie gepflegt und schön es hier ist und wie alle

zusammenhalten.“ (Jens und Eva Fischer, „Heimat-Rückkehrer“

aus Lohne)

Eine Region, zwei Landkreise, 23 Städte und Gemeinden, rund

300 000 Einwohner – mit solch nüchternen Zahlen kann man das

Oldenburger Münsterland beschreiben. Oder aber auch emotionaler:

Innovationskraft, Kompetenz, Flexibilität, Effektivität, Effizienz,

Bodenständigkeit, Verlässlichkeit, Fleiß. Werte, die die

Menschen hier in der Region auszeichnen.

Beide Beschreibungen charakterisieren einen Landstrich – von

Damme im Süden bis Barßel im Norden, von Goldenstedt im

Osten bis Lindern im Westen –, der sich in den vergangenen Jahrzehnten

zu einer der stärksten Boom-Regionen Deutschlands

entwickelt hat.

Fragt man nach den Gründen, warum das Oldenburger Münsterland

– nach dem Zweiten Weltkrieg noch als „Armenhaus

Deutschlands“ bezeichnet – binnen 60 Jahren zu einem der führenden

Wirtschaftsstandorte in Deutschland geworden ist,

so drängen sich mehrere Erklärungen auf. Spätestens mit der

Fertigstellung der Autobahn 1 Ende der 1960er-Jahre hatte die

Region einen entscheidenden Standortvorteil. Hinzu kamen eine

wachsende, überwiegend junge Bevölkerung und ein gutes Bildungsangebot.

Dies bildete die Basis für ein qualifiziertes und

motiviertes Arbeitskräftepotenzial.

„Unsere Region bietet heute vergleichsweise niedrige Lebens -

haltungskosten, eine hohe Eigenheimquote und ein attraktives

Lebensumfeld mit Natur und Landschaft. Wir haben hervorragende

Schul- und Bildungsangebote, eine Universität in Vechta

und die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta

und Diepholz. Zudem steht die Region wie kaum eine andere für

familienfreundliche, gesunde mittelständische Unternehmen,

die Fach- und Führungskräften beste Karrieremöglichkeiten

bieten. Darüber hinaus arbeiten wir daran, die Mobilität im ländlichen

Raum durch neue Konzepte für den öffentlichen Personennahverkehr

zu verbessern. Beispiel moobil+“, sagt Vechtas

Landrat Herbert Winkel.

Das Bruttoinlandsprodukt als Maß für die wirtschaftliche Leistung

stieg im Oldenburger Münsterland seit der Jahrtausend -

wen de fast doppelt so stark wie im Rest der Bundesrepublik. Die

Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahm seither

um ein Drittel zu. In Deutschland wuchs sie nur leicht. Im Landkreis

Vechta herrscht mit einer Arbeitslosenquote von knapp vier

Prozent nahezu Vollbeschäftigung. Im Landkreis Cloppenburg ist


7

Gemütlichkeit im Café Gut Füchtel

Fotos: Stelljes

das noch zur Verfügung stehende Ar beits kräftepotenzial auch

nicht mehr allzu groß. Zugpferd war und ist die Industrie. Nirgendwo

im Bezirk der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer

(IHK) ist die Industriedichte so hoch wie bei uns.

Auslöser für den Wirtschaftsboom war ausgerechnet die in der

Region einst schwache Landwirtschaft. Eisenbahn und Autobahn

ermöglichten den Import und Transport von Futtergetreide zur

Tiermast – die Region wurde zu einer Hochburg der Veredelungswirtschaft.

Zusammen mit dem Stall- und Landmaschinenbau

hat sich ein Agrar-Cluster gebildet, der längst als „Silicon Valley

der Ernährungswirtschaft“ für Innovationskraft und -stärke steht.

In jüngerer Zeit hat das Oldenburger Münsterland auch eine

hohe Kompetenz in der modernen Kunststofftechnik aufgebaut

und sich zu einem Zentrum der europäischen Kunststofftechnik

entwickelt.

„Das Oldenburger Münsterland ist ganz sicher eine Kompetenzregion

in Sachen Lebensmittelproduktion. Doch in der Tat hat

das Oldenburger Münsterland noch weit mehr zu bieten. Nicht

zu vergessen etwa auch der Dienstleistungssektor mit dem In -

genieurwesen und der wachsende Bereich Tourismus“, sagt Cloppenburgs

Landrat Johann Wimberg.

Motor dieser fulminanten Wirtschaftsentwicklung ist das mittelständische

Unternehmertum. Nicht wenige der großen Firmen

im Oldenburger Münsterland mit teilweise mehr als tausend

Mitarbeitern sind inhabergeführte Familienunternehmen. Tatkräftige

Unternehmerpersönlichkeiten schaffen durch Tradition

und Zusammengehörigkeitsgefühl eine breite Motivationsgrundlage

für ihre Beschäftigten.

Verantwortlich für die außerordentliche Entwicklung des Oldenburger

Münsterlandes sind auch seine Menschen. Auch, wenn

so mancher zunächst aus beruflichen oder privaten Gründen

wegzieht: Viele von ihnen kommen wieder! Die Argumente: verhältnismäßig

günstige Bauplätze, Kinderbetreuung vor Ort, eine

vielfältige Naturlandschaft, sportliche und kulturelle Angebote

wie der Stoppelmarkt in Vechta oder die Veranstaltungen im

Museumsdorf Cloppenburg, ein starkes soziales Netzwerk, eine

gute Infrastruktur sowie die zunehmende Bereitschaft der

Region, an wichtigen gesellschaftlichen Aspekten wie Tierwohl

oder auch der Nährstoffproblematik zu arbeiten.

Die starke Dynamik ist bereits für die Zukunft programmiert.

Während für die meisten Teile Deutschlands für die nächsten 15

Jahre mit einer rückläufigen Bevölkerungszahl gerechnet wird,

lautet die Prognose für das Oldenburger Münsterland nochmals

zehn Prozent Zuwachs bis 2031. Und jung bleibt die Region: Rund

45 Prozent der Einwohner sollen nach der Erhebung auch 2031

jünger als 40 Jahre sein. Die Zukunft, sie ist hier: im Oldenburger

Münsterland.


8 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Hotel Rheinischer Hof

Burgstraße 54

49413 Dinklage

Tel. 04443 1260

info@hotel-rheinischer-hof.de

www.hotel-rheinischer-hof.de

Ansprechpartner:

Bernd Susen

Bewerbungsunterlagen:

Die Unterlagen sollten vollständig

und aussagekräftig sein (Anschreiben,

tabellarischer Lebenslauf,

Lichtbild und Zeugnisse)

Was ist möglich?

Praktikum gern bei uns, dann

können wir uns schon vorher

kennenlernen! Melde DICH!

Kurzporträt:

In unserem Familienbetrieb geben wir unseren

Gästen jeden Tag aufs Neue ein angenehmes

Zuhause auf Zeit und lassen kleine und große

Feierlichkeiten zu einem unvergesslichen Erlebnis

werden. In unserem Restaurant verwöhnen

wir unsere Besucher á-la-carte und lassen ein

Abendessen mit unseren regelmäßigen Themenwochen

zu einem Gaumenschmaus werden.

Mit viel Liebe zum Detail richten wir Ihre

Familienfeiern aus und organisieren professionell

Tagungen und andere Veranstaltungen.

Unsere Kunden bestehen zu einem großen Teil

aus Geschäftsreisenden und Tagungsgästen, am

Wochenende ebenso Freizeitreisende. Wir bieten

mit unserer Küche regionale, bodenständige

und kulinarisch hochwertige Gerichte sowie

Spezialitäten zu verschiedensten Themen mit

unserem beliebten Mittwochsbuffet an.

Ausbildungsberufe:

Hotelfachfrau/-mann

Köchin/Koch

Lust in einem jungen, motivierten Team zu

arbeiten? …Dann suchen wir DICH, unsere neue

Kollegin/unseren neuen Kollegen!

Voraussetzungen für die Ausbildung:

bevorzugt Realschul- oder erweiterter Hauptschulabschluss

Spaß an Dienstleistungen

sympathische Ausstrahlung gepflegtes

Äußeres Praktikum in dem entsprechenden

Bereich

Besondere Fähigkeiten und Kenntnisse:

Teamgeist/-player Fremdsprachenkenntnisse

(mind. Englisch) Kommunikationsfähigkeit

Kontaktfreudigkeit gute Umgangsformen

Belastbarkeit Freundlichkeit

… und für das Fachliche, haben wir ja

gemeinsam die Ausbildungszeit!

Kreishandwerkerschaft

Cloppenburg

Pingel-Anton 10

49661 Cloppenburg

Tel. 04471 1790

info@handwerk-cloppenburg.de

www.handwerk-cloppenburg.de

www.facebook.com/

handwerk.cloppenburg

Team Passgenaue Besetzung:

Maria Niemann, Tel. 04471 179-42

m.niemann@

handwerk-cloppenburg.de

Sigrid Tebben, Tel. 04471 179-20

s.tebben@

handwerk-cloppenburg.de

Handwerk bringt dich überall hin:

Das Handwerk ist Deutschlands vielseitigster

Wirtschaftsbereich. Er bietet Dir mit einer

fundierten Ausbildung beste Berufsperspektiven

und Karrierechancen – gleich ob Haupt-,

Realschüler/in oder Abiturient/in.

Angebot für Ausbildungsplatzsuchende:

Du suchst einen Ausbildungsplatz im Handwerk

und hast

noch keinen passenden Betrieb gefunden?

nicht die optimalste Bewerbung um Betriebe

zu überzeugen?

Unser Service:

Wir führen mit Dir ein Beratungs-/

Bewerbungsgespräch

Wir führen einen ausführlichen Check der

Bewerbungsunterlagen durch

Wir begleiten Dich während der

Bewerbungsphase

Wir geben Dir Infos zum gewünschten Beruf

Wir stellen Kontakte zu möglichen

Ausbildungsbetrieben her

Dein Nutzen:

Du hast ein umfassendes Bild über Ausbildung

im Handwerk und Deinen Wunschberuf

Du bekommst konkrete Hinweise und Tipps

für die Bewerbungsunterlagen

Du wirst bei Eignung an passende

Handwerksbetriebe vermittelt

Übrigens unterstützen wir auch Handwerksbetriebe

bei der Suche nach Auszubildenden.

Die Maßnahme wird aus dem Europäischen

Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union

kofinanziert und vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses

des Deutschen Bundestages gefördert.


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 9

Unsere Benefits für Euch:

Ausbildung in einem jungen Team

• Anspruchsvolle Tätigkeiten

• Prämien für besondere Leistungen

• Förderung individueller Fähigkeiten

• Gute Perspektiven zur Übernahme in

einer Festanstellung

PERSO PLANKONTOR

Nord GmbH

Unnerweg 88

49688 Lastrup

Tel. 04472 6880-0

bewerbung@perso-plankontor.de

www.perso-plankontor.de

Ihr findet uns auch bei

www.facebook.com/

PersoPlankontor

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Silke Biemann

Tel. 04472 6880-0

Was ist möglich?

Ausbildung

Abschlussarbeiten

Schnuppertage

Bachelorarbeiten

Jahrespraktikum

Kurzporträt:

Voller Pläne, Visionen und Begeisterung gehen

wir in unser zwanzigstes Jahr. Und wir planen

und gestalten weiter – weil wir überzeugt sind

und auf die Zukunft vertrauen.

Unser Verständnis von Personalberatung

beruht vor allem auf unbürokratischem sowie

persönlichem Engagement. Verlässlichkeit,

Flexibilität, Schnelligkeit, Transparenz und

Vertrauen sind unsere wichtigsten Säulen.

Und darauf sind wir stolz!

Als führender Personaldienstleister der Region

setzen wir deutliche Zeichen. Vorbildliche

Standards bei Vergütungen, Weiterbildungen

und individuellen Förderungen der Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen machen uns zu einem

außergewöhnlichen Personaldienstleister.

Dies wurde sogar von unabhängiger Stelle mit

dem RAL Gütezeichen Personaldienstleistung

bestätigt.

Außerdem definieren wir wegweisende

Standards für Mitarbeiter, die mit familiären

Interessen gut zu vereinbaren sind. Unabhängige

Zertifikate wie beispielsweise

berufundfamilie® betonen diese Haltung.

Zu unseren Stärken als inhabergeführtes

Unternehmen zählt das Vertrauen das

Menschen in uns setzen und wir sind glücklich

darüber, dass sie uns begleiten.

Dein Erfolg und deine Zufriedenheit sind

unsere tägliche Kraftquelle. Wir bauen darauf,

dass wir gemeinsam mit dir wachsen in eine

erfolgreiche Zukunft.

Du hast Interesse bekommen? Dann bewirb

dich jetzt und werde Teil unseres Teams!

Ausbildungsberufe:

Kaufmann/-frau für

Büromanagement

Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder

Höhere Handelsschule

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Flexibilität, Kommunikations- und

Kontaktfreude

Eigenverantwortliches Arbeiten

Gute Ausdrucksfähigkeit

Gute EDV-Kenntnisse

Deine Stärken:

Teamfähigkeit

Schnelle Auffassungsgabe

Zuverlässigkeit

Verantwortungsbewusstsein

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftliche oder digitale Bewerbungen

Ab Herbst 2018 (bis spätestens zum

30. April 2019) mit Lebenslauf, Passfoto

und Zeugnissen

Besuche uns online auf

www.perso-plankontor.de

und fülle eine kurze Onlinebewerbung

aus. Wir freuen uns auf dich!


10 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Unsere Ausbildungsbenefits

für euch

• Erfahrene Ausbilder

• Modernes Arbeitsumfeld

• Hervorragende Übernahmechancen

• Attraktive tarifgebundene Vergütung

(inkl. Zusatzleistungen wie Urlaubsund

Weihnachtsgeld)

• Individuelle Betreuung und

Unterstützung

• Möglichkeit zu Arbeitseinsätzen

europaweit

• Freie Berufsschulwahl

• Kostenerstattung bei

Schulbüchern

KÜHLA

Kühltechnik & Ladenbau GmbH

Nordkämpe 1a

49377 Vechta-Langförden

Tel. 04447 9633-0

Fax 04447 9633-33

info@kuehla.de

www.kuehla.de

Ansprechpartnerin

Christina Paltinat

Tel. 04447 9633-11

Was ist möglich?

Praktika

Schnuppertage

Schul- und Studentenpraktika

E-Mail-Bewerbung

Bewerbung per Post

Ideen brauchen Raum! Wir sind KÜHLA

Ob Szene-Restaurant, Landbäckerei oder

Snack-Point im Discounter – im Food-Bereich

entscheidet der Geschmack. Aber auch das

Ambiente einer Einrichtung trägt dazu bei,

dass sich Kunden wohlfühlen.

Wir bei KÜHLA realisieren schon seit 30 Jahren

Thekenanlagen und Einrichtungen, vor allem

für Kunden aus der Gastronomie und dem

Lebensmittelhandel. Als Partner der Architekten

gehören die Projektbetreuung, die Fertigung und

Montage zum Aufgabengebiet unseres rund 60-

köpfigen Teams. Die „Stückzahl-eins-Fertigung“

ist unsere Stärke: Keine Objekte von der Stange,

sondern immer individuell geplant und umgesetzt;

das ist unser Anspruch. Mit dieser Vielseitigkeit

gehören wir zu den führenden Ladenbauern

in Deutschland. Das hat sich herumgesprochen –

auch in Europa. Vor allem im skandinavischen

Raum pflegen wir zahlreiche Partnerschaften.

Sogar in die USA und nach Russland haben wir

schon Einrichtungen geliefert.

Viel zu bewegen! Viel zu gestalten!

Ausbildung bei KÜHLA

Mit den eigenen Händen etwas gestalten! Aus

Holz und Edelstahl vielseitige Elemente formen

und verarbeiten! Im Team komplette Einrichtungen

Hand-in-Hand entstehen lassen! Wenn du

dich für das Handwerk begeisterst und Spaß

hast am Umgang mit vielen verschiedenen

Werkstoffen, mit Präzisionsmaschinen und eine

sichere berufliche Perspektive suchst, dann ist

eine Ausbildung bei uns genau das Richtige.

Wir suchen Teamworker, die Spaß haben, sich

einzubringen und Herausforderungen suchen.

Ausbildungsberufe:

Tischler/in

Metallbauer/in

Fachrichtung Konstruktionstechnik

Ausbildungsbeginn ist der 1. August

Dein Profil

Qualifizierter Hauptschulabschluss/

Realschulabschluss

Eine saubere und sorgfältige Arbeitsweise

Zuverlässigkeit und ein freundliches

Auftreten

Begeisterungsfähigkeit für handwerkliche

Tätigkeiten

Interessiert an naturwissenschaftlichtechnischen

Themen

Gutes Verständnis für Mathematik und Physik

Räumliches Vorstellungsvermögen

Das bieten wir dir

Die Arbeit in einem tollen Team – bestehend

aus jungen Küken und alten Hasen

Eine langfristige berufliche Perspektive und

Weiterbildungsmöglichkeiten

Ein europaweites Tätigkeitsfeld mit

interessanten Kunden und Projekten

Ein vielseitiges Aufgabenspektrum und die

Möglichkeit, eigene Talente einzubringen

Seltene „special skills“, z. B. das Bearbeiten

von Mineralwerkstoffen im Ladenbau

Eine leistungsgerechte Bezahlung

Mitmachen! Bewerben! Zukunft gestalten!

Deine Bewerbungsunterlagen schick uns

gerne per Post oder einfach per Mail an

info@kuehla.de


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 11

Was den Betrieb für Azubis

interessant macht:

• Übernahmegarantie bei

guten Leistungen

• Spannende Projekte wie zum Beispiel

die Azubi-Filiale

• Betreuung während der Ausbildung

• Vielfältige Karrierechancen nach

der Ausbildung

• 30 Urlaubstage und ein 13. Gehalt

(Weihnachtsgeld)

Landessparkasse zu Oldenburg

Berliner Platz 1

26123 Oldenburg

Tel. 0441 230-0

info@lzo.com

www.lzo.com

Ihr findet uns auch bei

www.facebook.de/

lzo.meine.sparkasse

www.twitter.com/lzo

www.instagram.com/

lzo_meine_sparkasse

Ansprechpartner Ausbildung:

Sascha Rückbrodt

Tel. 0441 230-3607

Sascha.rueckbrodt@lzo.com

Was ist möglich?

Ausbildung

klassisch oder mit dem Praxisschwerpunkt

„Medialer Vertrieb“

Duales Studium

zum Bachelor in „Bank- und

Versicherungswirtschaft“

Schülerpraktikum

Jahrespraktikum

(FOS-Wirtschaft oder HH dual plus)

Wer wir sind:

Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) ist ein

zuverlässiger Finanzdienstleister, der sowohl

Privat- als auch Firmenkunden der Region betreut.

Unsere rund 110 Filialen verteilen sich auf

die Landkreise Friesland, Wesermarsch, Cloppenburg,

Ammerland, Vechta und Oldenburg

sowie die Städte Delmenhorst und Oldenburg.

Als einer der größten Arbeitgeber der Region

beschäftigen wir 1600 Mitarbeiter, davon etwa

130 Auszubildende. In diesem Jahr starten

50 Auszubildende neu in das Berufsleben.

Durchstarten ist einfach!

Wir bieten jährlich vielen jungen Menschen die

Möglichkeit, einen abwechslungsreichen und

interessanten Beruf zu erlernen.

Zusätzlich zur praktischen Ausbildung in den

Filialen bzw. internen Bereichen lernst Du die

Theorie in der Berufsschule. Dabei erhältst Du

Unterstützung von unseren Trainern und Ausbildern.

Während Deiner Ausbildung beschäftigst

Du Dich mit den Themen Kontoführung

und Zahlungsverkehr, Geldanlagen und Finanzierungen.

Außerdem werden für unsere Auszubildenden

spannende Projekte angeboten,

wie zum Beispiel die Azubi-Filiale. Dort übernehmen

12 Auszubildende zwei Wochen lang

eine LzO-Filiale. Ein weiteres Projekt ist der

„Sichtwechsel“: Alle Azubis gehen für eine

Woche in eine soziale Einrichtung und führen

dort ein selbst gewähltes Projekt durch.

Unbefristete Übernahme –

bei uns Standard!

Denn bei guten Leistungen unserer Auszubildenden

freuen wir uns, wertvolle Nachwuchskräfte

dauerhaft zu unserem Team zählen zu

können.

Und nach der Ausbildung

Mit unserem umfangreichen Bildungsprogramm

können wir unseren Mitarbeitern

frühzeitig mögliche Karrierewege aufzeigen.

Wenn Du

teamfähig, kontaktfreudig, motiviert,

flexibel und engagiert bist,

Schüler der Realschule, der höheren

Handelsschule, des Gymnasiums oder einer

vergleichbaren Bildungseinrichtung bist,

ansprechende schulische Leistungen

vorweisen kannst und

Dich für einen spannenden und anspruchsvollen

Ausbildungsberuf interessierst

dann bewirb Dich online für die Ausbildung als:

Bankkaufmann/-frau oder

Bankkaufmann/-frau

mit dem Praxisschwerpunkt

„Medialer Vertrieb“.

Die Dauer der Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Hast Du das Abitur, verkürzen wir die Ausbildungszeit

auf 2,5 Jahre. Mit einem herausragenden

Abitur kannst Du Dich außerdem für das

duale Studium zum Bachelor „Bank- und Versicherungswirtschaft“

bei der LzO bewerben!

Weitere Infos und die Onlinebewerbung

findest Du unter lzo.com/ausbildung.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!


12 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

WEG Weser-Ems

Erfrischungsgetränke GmbH

Haselünner Straße 45

49624 Löningen

Tel. 05432 809-1590

www.meg-gruppe.com

Kurzporträt:

Die Weser-Ems Erfrischungsgetränke

GmbH (WEG) ist einer der sieben nationalen

Produktionsstandorte der Mitteldeutschen

Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG.

Unsere Unternehmensgruppe zählt zu den

führenden Mineralwasser- und Erfrischungsgetränkeherstellern

in Deutschland.

Alle unsere Standorte bieten

vielfältige Ausbildungsangebote!

Für das Ausbildungsjahr 2019 bietet die WEG

am Standort Löningen Ausbildungsplätze

zum/zur

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik (m/w)

Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w)

Elektroniker Fachrichtung

Betriebstechnik (m/w)

Industriemechaniker (m/w)

Interessiert an dieser

Herausforderung?

Dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen

Bewerbungsunterlagen an:

WEG Weser-Ems

Erfrischungsgetränke GmbH

Haselünner Straße 45

49624 Löningen

bewerbung-weg@meg-gruppe.com

Eine Ausbildung bei der MEG-Gruppe ist

grundsätzlich eine Entscheidung für einen

Beruf in einer Branche mit Zukunft.

Unsere sehr guten Ausbildungsergebnisse

und die zahlreichen Auszeichnungen in den

letzten Jahren sind das Resultat intensivster

Betreuung durch unsere erfahrenen und

hoch motivierten Ausbilderinnen und Ausbilder

denn großzügige Zeitrahmen und

individuelle Förderung bilden bei uns die

Basis für eine moderne und zeitgemäße

Ausbildung.

Mit der WEG in die Zukunft starten!

Modernste Lager- und Fördertechnik sowie

ein Investitionsvorhaben von 50 Millionen

Euro in den Ausbau unseres Löninger Werkes,

machen die WEG zu einem attraktiven

Ausbildungsbetrieb.

Gemeinsam, Weiter!

Ihr Profil:

Sekundarabschluss I

Interesse und Begeisterung für den

angestrebten Beruf

Lernbereitschaft, Engagement, Flexibilität

und Einsatzfreude

Wir bieten:

eine verantwortungsvolle, interessante und

abwechslungsreiche Ausbildung

eine hohe Praxisnähe

ein modernes und angenehmes

Arbeitsumfeld

ein offenes und kooperatives Betriebsklima

… und:

Erstattung der Fahrtkosten zur Berufsschule

Übernahme der Kosten von

Schulbüchern und Arbeitsmaterialien

für den Berufsschulunterricht

eine attraktive Ausbildungsvergütung inkl.

Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Prämierung guter Schulnoten (100,- bis 200,- €)

30 Tage Urlaub pro Jahr


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 13

H. Bröring GmbH & Co. KG

Ladestraße 2

49413 Dinklage

Tel. 04443 970-0

info@broering.com

www.broering.com

Ansprechpartner Ausbildung:

Matthias Fortmann

Tel. 04443 970-256

m.fortmann@broering.com

Was ist möglich?

Schulpraktika

Ferienjobs

Landwirtschaft sucht interessierte Köpfe

Als Partner der Landwirtschaft ist die BRÖRING

Unternehmensgruppe führend auf dem nordwestdeutschen

Mischfuttermarkt. Wir übernehmen

Verantwortung in der Nahrungsmittelkette

und wollen ein attraktiver Partner für alle

Lebensmittelproduzenten sein.

Wir suchen Auzubildende für den Standort

Dinklage:

Industriekauffrau/-mann

Kauffrau/-mann im

Groß- und Außenhandel

Fachkraft für

Lagerlogistik (m/w)

Voraussetzung: Handelsschule und/oder

(Fach-)Abitur

Bachelor of Arts in Business

Administration (Agri-Food)

Voraussetzung: Abitur

Müller/in

(Verfahrenstechnologie Mühlen-/

Futtermittelwirtschaft)

Voraussetzung: mind. Sekundarabschluss I

Wir bieten Ihnen Einblicke in die kompletten

Unternehmensabläufe und vermitteln Ihnen

Ausbildungsinhalte aus sämtlichen Abteilungen.

In einem familiären Arbeitsklima erfahren

unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Anerkennung und Wertschätzung.

Wenn Sie Teil des BRÖRING Teams werden

möchten, senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

bis zum 31. Oktober 2018.

Foto: © industrieblick - stock.adobe


14 Standort im Kurzüberblick – Landkreis Vechta

LEBENSWERT!

Arbeitslosenquote 2017

im Jahresdurchschnitt

(in Prozent)

Junge Menschen fur junge Ideen! Das Erfolgsgeheimnis

des Oldenburger Munsterlandes

sind seine Menschen. Sie zeichnen sich durch

Bodenständigkeit und Verlässlichkeit, Fleiß

und konsequentes Handeln sowie den Mut zu

neuen Wegen aus. Der Landkreis Vechta ist mit

seinen 140 000 Einwohnern in 10 Städten und

Gemeinden als starker Teil einer der erfolgreichsten

Wachstumsregionen Niedersachsens

„Grün und gut drauf“.

n Landkreis Vechta: 3,9 %

Im Vergleich:

n Niedersachsen: 6,0 %

n Bundesrepublik

Deutschland: 5,7 %

3,9

6,0

5,7

Hier lässt sich’s gut leben und arbeiten: Global

Player, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Einzelhändler,

Forscher und Entwickler sorgen für

die berufliche Perspek tiven, die mit zahlreichen

Berufsausbildungen, Berufsfachschulen und

Studienangeboten bestens vorbereitet werden

können. Attraktive Wohngebiete, Vollbeschäf -

tigung und Branchenvielfalt, zentrale Schulstandorte,

eine Universität, Technologie und

Industrie direkt vor Ort sind dabei starke Ar gu -

mente. Ein engmaschiges Radweg netz, inter -

nationaler Sport, Kultur, Erlebnis- und Kultur -

land schaften begründen die hohe Lebens qua -

lität in der jüngsten Region Deutschlands.

Bevölkerungsentwicklung

1970 1989 2010 2011

89.952 103.485 135.374 132.752

2012

133.462

Kein Wunder also, dass immer mehr junge

Menschen – entgegen den bundesweiten

Trends – ein Leben im Landkreis Vechta anstreben.

Der Landkreis Vechta überzeugt mit „Starken

Argumenten“. Es lohnt sich, ihn persönlich

kennenzulernen.


15

Bildung

Allgemeine und

Berufsbildende Schulen,

Universitäten und Hochschulen

Universität: 1

Gymnasien: 5

Berufliche Gymnasien: 3

Fachoberschulen: 5

Oberschulen: 9

Realschulen: 3

Hauptschulen: 2

Grundschulen: 34

Förderschulen: 5

Sportanlagen & Vereine

Sportplätze: 85

Turn- und Sporthallen: 57

Golfanlagen: 2

Schwimmsporthallen: 12

Freibäder: 6

Freibäder in Naturgewässern: 4

Reitsportanlagen: 13

Segelsportanlagen: 2

Schießsportanlagen: 33

Trimmsportanlagen: 3

Squashhallen: 1

Bowlinghallen: 2

Sportvereine: 6

Musikvereine: 48

Schützenvereine: 35

Heimatvereine: 19

Berufsfach- und

Fachschulen: 18

Berufsschulen (Teilzeit): 4

Krankenpflegeschulen: 3

Tagesbildungsstätten: 2

Kultur & Freizeit

im Landkreis Vechta

15 Museen

4 Theater

3 Kinos (Lohne, Vechta, Damme)

3 Informationszentren

Ausgeschilderte Radwege (rund 830 km)

2013

2014

2015

2016

Ausgeschilderte Reitwege (rund 100 km)

134.188

136.184

137.866

140.041

Landkreis Vechta

– eine Region mit großem Freizeitwert

Nichts los im Landkreis Vechta? Weit gefehlt. Hier gibt es Vielfalt

vor der Haustür zu erleben wie Sehenswürdigkeiten, actionreiche

Freizeit beim Segeln, auf Bootstouren, beim Surfen, Schwimmen

oder mit dem Fahrrad. Das dichte Radwegenetz umfasst

rund 830 Quadratkilometern und 15 thematische Radrouten.

Aber auch der Besuch des Stoppelmarktes, des Mittelaltermarktes,

des Elektrofestival „Tante Mia tanzt“ oder das gepflegte Konzert

im Gefängnis sind typische kulturelle Freizeit-Highlights.


16 Standort im Kurzüberblick – Landkreis Cloppenburg

Er ist jung, er ist bodenständig, er boomt – der

Landkreis Cloppenburg. Fast 170.000 Einwohner

machen in 13 Städten und Gemeinden eine der

erfolgreichsten Wachstumsregionen Nieder -

sachsens aus. Als starker Teil des Oldenburger

Münsterlandes ist er „Grün und gut drauf“.

Sport, Freizeit, Kultur, lebendige Vereine und

eine Vielzahl touristischer Highlights versprechen

ein viel fältiges Angebot für Einheimische und

Touristen.

Arbeitslosenquote

2017 im

Jahresdurchschnitt

(in Prozent)

n Landkreis Cloppenburg:

4,8 %

5,8LEBENSWERT!

Im Vergleich:

n Niedersachsen: 5,9 %

n Bundesrepublik

Deutschland: 5,8 %

4,8

Altersstruktur (in Prozent)

5,9

Einen spannenden Blick in die Vergangenheit

gewährt das Museumsdorf Cloppenburg, das

älteste Freilichtmuseum Deutschlands. Wissens -

wertes gibt es auch im Moor- und Fehnmuseum

in Elisabethfehn, dem Postgeschichtlichen Museum

in Friesoythe oder der Kinotechnischen

Sammlung in Löningen zu erfahren.

0 – 15

16,7 %

16 – 25

13,5 %

26 – 40

18,7 %

41 – 65

35,0 %

Bevölkerungsentwicklung

65 +

16,1 %

Dass der „jüngste Landkreis Deutschlands“

durch Familienfreundlichkeit besticht, zeigt die

vergleichsweise hohe Eigenheimquote von rund

80 Prozent. Zum guten Ton gehören optimal

aus-gestattete allgemein- und berufsbildende

Schulen, die den Weg für qualifizierte Nach -

wuchs kräfte ebnen. Schließlich kennzeichnen

Unternehmergeist und innovative Ideen die

überwiegend kleinen und mittelständischen

Unternehmen als verantwortungsvolle Arbeit -

geber.

1970

104.654

1989

117.568

2010

158.194

2011

159.290

2012

160.033

Der Landkreis Cloppenburg: Charmant und

chan cenreich. Es lohnt sich, ihn live zu

erleben.


17

Bildung

Allgemeine und Berufsbildende

Schulen, Universitäten und

Hochschulen

Gymnasien: 8

Oberschulen: 12

Realschulen: 3

Hauptschulen: 6

Grundschulen: 48

Gesamtschulen: 1

Förderschulen: 5

Freizeit und Sport

Freibäder/Badeseen: 4/5

Sportschulen: 1

Kunstrasen-Kleinspielfelder: 3

Turn- und Sporthallen: 56

Hallenbäder: 11

Reithallen: 16

Sportplatzspielfelder: 208

Tennishallen/Tennisfreiplätze: 13/81

Berufsfach- und

Fachschulen: 19

2013

Wirtschaftsschulen: 3

Bevölkerung

165.930 Einwohner gesamt

1420,42 Quadratkilometer Fläche

116,8 Einwohner

pro Quadratkilometer

2014

2015

2016

Kultur & Freizeit

im Landkreis Cloppenburg

Museen: 3

Büchereien: 48

Tier- und Freizeitpark: 1

Reiter- und Ferienhöfe

mit Reitmöglichkeit: 7

Kletterwald: 1

Erholungsgebiete: 3

3 Kinos

Informationszentren: 3

Ausgeschilderte Radwege rund

um Cloppenburg: (rund 1600 km)

Wandertouren: 23 (rund 420 km)

Ausgeschilderte Reitwege: 21

160.176

162.350

164.734

165.930

Landkreis Cloppenburg – eine Region

mit großem Freizeitwert

Mehr als 1600 Quadratkilometer Radwegenetz, thematische Radtouren,

viele Wanderwege erschließen aktive Naturerlebnisse.

Für Freizeitkapitäne bieten die Flußmarschen von Leda, Jümme

und dem Barßeler Tief ausgezeichnete Wassersportmöglichkeiten.

Je nach kulturellen und sportlichen Bedürfnissen, laden der

Tier- und Freizeitpark Thüle, das Niedersächsische Freilichtmuseum

Museumsdorf Cloppenburg, der Kletterwald-Nord und die

Naturgolfanlage Thülsfelder Talsperre zum Verweilen ein.


18 Wirtschaftsbereich Ernährungswirtschaft

Foto: Wernsing Feinkost GmbH

Damit die Ernährungswirtschaft ihre Spitzenstellung halten kann,

braucht sie Fachkräfte. Den Unternehmen im Oldenburger Münsterland

ist das bewusst. Sie sorgen für entsprechend umfassende Ausbildungsmöglichkeiten.

Verantwortung übernehmen im ums

Das Ernährungsgewerbe ist von herausragender Bedeutung

für das Oldenburger Land. Laut IHK-Branchenreport erwirtschaftet

es mit fast 11 Mrd. Euro 38 Prozent des niedersächsischen

und mehr als sieben Prozent des deutschen

Branchenumsatzes.

Fleisch oder Fisch, Kartoffeln oder Karotten, Bio oder konven -

tionell, italienisch oder regional, deftig oder süß, vegan oder glutenfrei?

So bunt wie das Essen selbst, so unterschiedlich sind

inzwischen auch die Essgewohnheiten der Menschen.

Repräsentative Studien belegen dabei den Megatrend: Die Verbraucher

möchten immer häufiger die Herkunft und Erzeuger der

Lebensmittel genau kennen. Essen bedeutet nämlich längst nicht

mehr nur reine Nahrungsaufnahme. Es geht zunehmend auch

um Themen wie Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit

mit Aspekten wie Tierwohl oder Ressourcenschonung. Das

Ernährungsgewerbe trägt demzufolge eine sehr große Verantwortung.

Im Oldenburger Land ist die Ernährungswirtschaft der umsatzstärkste

Industriezweig. Sie erzielt fast die Hälfte des Industrieumsatzes

im Bereich der Oldenburgischen Industrie- und

Handelskammer. Viele bekannte Unternehmen und Marken aus

den Sparten Fleischwaren, Backwaren, Kartoffelerzeugnisse,

Milchwirtschaft und Feinkost haben ihren Sitz hier. Zu diesem Industriezweig

gehört auch die Futtermittelindustrie als Bindeglied

zwischen Rohstoffproduktion und -verarbeitung.

Das Ernährungsgewerbe verfügt über bundesweite und internationale

Absatzbeziehungen. Der Export gewinnt dabei immer

mehr an Bedeutung. Zudem strahlt die Ernährungswirtschaft

auch auf andere Branchen aus: den regionalen Maschinenbau

etwa, der landwirtschaftliche Maschinen herstellt, die Kunststoffunternehmen,

die Folien liefern, die Papier- und Papphersteller,

die Verpackungen produzieren, oder die Druckindustrie, die

verpackte Lebensmittel etikettiert. Über die Häfen in Brake und

Oldenburg erfolgt der Futtermittelumschlag für die Ernährungsindustrie.

Fleischer/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Hauptschulabschluss

Immer mehr Menschen schauen heutzutage ganz

genau hin, wenn es wortwörtlich „um die Wurst

geht“. Fragen wie „Wo kommt das Fleisch her, das auf meinem Teller landet?“

oder „Wie wurde das Tier gehalten?“ beschäftigen zunehmend die

Gesellschaft. Dem Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe kommt

demzufolge eine hohe Verantwortung zu. Als Fleischer/in bist Du ein Teil

davon. Wenn Du handwerkliches Geschick zeigst, anpacken kannst und Dir

der Anblick von Blut nichts ausmachst, dann wäre der Beruf etwas für Dich.

Du lernst den gesamten Prozess vom Tier zur Wurst kennen und stehst

dabei mal in der Küche zum Zerlegen, Zerkleinern oder Würzen oder

Foto: ©goodluz – stock.adobe.com

reinigst auch mal Maschinen. Die Kundenberatung,

das Marketing der Produkte oder Teamwork spielen

ebenso eine große Rolle in diesem Ausbildungsberuf.

Dein Tag beginnt dabei meistens schon früh morgens,

oftmals hast Du dann aber am frühen Nachmittag bereits Feierabend.

Gefragt sind: Leidenschaft für Lebensmittel, Verantwortungsbewusstsein,

körperliche Fitness, Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt, Hygieneaspekte,

Umgang mit Maschinen

Aufstieg/Weiterbildung: Meisterbrief, Betriebswirt/in, Fleisch in genieur/

in oder Fleischtechniker/in

Einsatzorte: Fleischerei- und Wurstwarenfachgeschäft, Einzelhandelsgeschäfte,

Großhandel, Schlacht- und Zerlegebetriebe


19

Die Einsatzgebiete einer Fachkraft für Lebensmitteltechnik sind vielfältig:

vom kleinen Familienbetrieb bis zum großen Industrieunternehmen.

Foto: Heidemark GmbH

atzstärksten Industriezweig

All das zeigt: Das Ernährungsgewerbe ist von herausragender

Bedeutung für das Oldenburger Land. Laut IHK-Branchenreport

erwirtschaftet es mit fast 11 Mrd. Euro 38 Prozent des niedersächsischen

und über sieben Prozent des deutschen Branchenumsatzes.

Im Jahr 2017 konnte gegenüber dem Vorjah -

res zeitraum ein Umsatzanstieg in Höhe von fast sieben Prozent

verzeichnet werden. Das Umsatzvolumen stieg auf 10,9 Mrd.

Euro. In der umsatzstärksten Sparte „Schlachten und Fleisc -

hverarbeitung“ stieg der Erlös um sieben Prozent auf 5,8 Mrd.

Euro, bei den Futtermittelherstellern gab es ein Plus von über

zwölf Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Den höchsten Umsatzanstieg

meldete aber die Sparte „Sonstige Nahrungsmittel“: Hier betrug

das Plus 18,3 Prozent (Umsatzvolumen 640 Mio. Euro).

In den 96 Unternehmen des Ernährungsgewerbes ab 50 Mit -

arbeitern stieg die Beschäftigung um acht Prozent. Im Jahresdurchschnitt

waren in dieser Branche mehr als 17 400 Personen

tätig.

Kein Wunder also, dass das Oldenburger Münsterland als renommiertes

Veredelungsgebiet zu den Innovationszentren der internationalen

Agrar- und Ernährungswirtschaft zählt. Die Bereiche Agrartech -

nik, Landwirtschaft und Ernährungsindustrie arbeiten eng zusammen.

Dahinter stehen eine spezialisierte Logistik und Verpackungsindustrie

sowie mit dem Deutschen Institut für Lebensmittel technik (DIL)

in Quakenbrück ein Forschungsinstitut von internationaler Bedeutung.

„Das DIL schließt Lücken zwischen Forschung und Praxis in

der Lebensmittelproduktion“, so der Institutsleiter Dr. Volker Heinz.

„Diese einzigartige Konzentration und Vernetzung von Unternehmen

bietet jungen Menschen hervorragende Chancen. Die Firmen

produzieren heute Lebensmittel auf absolut hohem technischem

Niveau mit den weltweit höchsten Qualitätsstandards – und das

aufgrund neuer innovativer Technologien“, sagt Gert Stuke, Prä -

sident der Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

(IHK). „Besonders spannend ist die Herausforderung, sich auf

den digitalen Transformationsprozess einzulassen und diesen aktiv

gewinnbringend mitzugestalten.“

Konditor/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

Handwerkliches Geschick, der Umgang mit Lebensmitteln, Kreativität

sowie die Kunst, den Kunden das Produkt schmackhaft zu machen – all

das vereint der Ausbildungsberuf des/der Konditors/in. Du erlernst mithilfe

Deiner Hände, einer Waage und Rührmaschinen das Backen mehrstöckiger

Torten, leckerer Kuchen, süßer Plätzchen oder bunter

Cupcakes, hältst dabei Hygienevorschriften ein, wirst in die geheimen

Rezepte Deines Betriebes eingeweiht und kannst Deiner Kreativität auch

mal freien Lauf lassen. In vielen kleineren Betrieben oder Cafés gehören

die Präsentation und der Verkauf der Leckereien zum Aufgabenfeld. Berücksichtigen

solltest Du, dass Du auch am Wochenende arbeiten und

in der Frühe aufstehen musst. Dafür kann schon mal am Nachmittag

Feierabend sein.

Gefragt sind: Leidenschaft für Lebensmittel, handwerkliches Geschick,

frühes Aufstehen, Sorgfalt, Hygieneaspekte, Kreativität

Aufstieg/Weiterbildung: Konditormeister/in, Bachelor in Lebensmitteltechnologie,

Selbstständigkeit

Einsatzorte: Handwerkliche Betriebe, industrielle Produktion (z. B. in

Hotels und Restaurants)

Foto: ©goodluz – stock.adobe.com


20 Interviews

Foto: nadianb - stock.adobe.com

Vielfalt

PETER WOLF (25) UND ALEXANDER TORNO (17)

Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmittel -

technik bei Schne-frost in Löningen

Was gefällt Euch besonders an

der Ausbildung zur Fachkraft

für Lebensmitteltechnik?

Peter Wolf: Ich mag die Vielfalt,

die verschiedenen Aufgabenbereiche,

die dieser Beruf mit sich

bringt. Ich verfolge den Weg der

Kartoffel, also der Rohware, bis hin

zum Endprodukt – das bei Schne-frost

freilich nicht nur die Pommes sind. Schon beim Probetag,

den ich im Anschluss an mein Bewerbungsgespräch gemacht

habe, habe ich gemerkt: In diesem Beruf möchte

ich mich ausbilden lassen.

Alexander Torno: Meine Eltern arbeiten in der Lebensmittelbranche,

mein Onkel ist Lebensmitteltechniker.

Ganz neu war der Beruf für mich also nicht. Mir gefallen

vor allem das Arbeiten im Team sowie die unterschied -

lichen Aspekte im Umgang mit Lebensmitteln, wie etwa

Hygiene und Sauberkeit.

Wie werdet Ihr seitens des Unternehmens in der

Ausbildung begleitet?

Peter: Ich fühle mich sehr gut unterstützt. Sollten sich

mal Schwachstellen in der Berufsschule ergeben, dann

wird uns Unterstützung angeboten. Es gibt zudem eine

Prüfungsvorbereitung.

Alexander: Wir werden nicht alleine gelassen. Im Gegenteil:

Die Kollegen bringen uns alles bei. Natürlich ist es

von Vorteil, wenn man selbst engagiert ist und Fragen

stellt, wenn man nicht weiterweiß.

Warum habt Ihr Euch für einen Ausbildungsplatz in

der Region und nicht woanders entschieden?

Peter: Ich komme aus Löningen-Benstrup. Mein Freundeskreis

ist größtenteils noch hier. Außerdem mag ich

die Menschen mit ihrer Bodenständigkeit.

Alexander: Ich war zu Beginn meiner Ausbildung noch

minderjährig. Da ist ein Job in der Region von Vorteil.

Zudem bietet das Unternehmen Schne-frost seinen Auszubildenden

sehr gute Karrierechancen. Viele Mitarbeiter

sind schon lange hier.

In welchem Bereich möchtet Ihr auf Dauer tätig

werden bzw. Euch weiterentwickeln?

Alexander: Ich würde gerne nach meiner Ausbildung bei

Schne-frost bleiben und mich weiter fortbilden. Es gefällt

mir sehr gut hier.

Peter: Das geht mir genauso. Mein Traum ist es, irgendwann

einmal den Industriemeister in der Fachrichtung

Lebensmittel zu machen.

Foto: Barbara Wagner

Schne-frost

Mehrwert

PROF. DR. NICK LIN-HI,

Inhaber der Professur für

Wirtschaft und Ethik an

der Uni Vechta

Uni Vechta

Nachhaltigkeit – was ist das

eigentlich?

Nick Lin-Hi: Bei Nachhaltigkeit handelt es

sich um eine regulative Idee, welche dem Gedanken

folgt, die Erde als Lebensgrundlage zu erhalten. Es geht

um einen gleichzeitigen Fortschritt der ökologischen,

ökonomischen und sozialen Dimension. Für Unternehmen

heißt das: Wie können sie bei ihrer Geschäftstätigkeit

einen Beitrag in diesen Bereichen leisten.

Warum suchen immer mehr junge Menschen einen

,,Job mit Sinn“?

Lin-Hi: Jüngeren Menschen (Generation Y) ist die Übernahme

von Verantwortung zunehmend wichtig. Sie erwarten

dies auch von ihrem (zukünftigen) Arbeitgeber.

Die Generation Y möchte sich mit ihrem Job identifizieren

und stolz auf ihren Arbeitgeber sein. Gleichzeitig möchte

sie einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten.

Wo gibt es solche Jobs in unserer Region?

Lin-Hi: Es gibt zum einen die klassischen Jobs, bei denen

direkt gesellschaftliche Beiträge geleistet werden: soziale

Einrichtungen oder Unternehmen, deren Kerngeschäftstätigkeit

auf gesellschaftlichen Wandel ausgerichtet ist.

Aber auch klassische Unternehmen können Arbeitsplätze

mit Sinn bieten, etwa ein Anbieter von Erntemaschinen,

der mittels neuer Technologien die Effizienz der Nahrungsmittelproduktion

steigert und damit einen Beitrag

zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation

leistet.

Warum ist es für hiesige Unternehmen wichtig, sich

nachhaltig zu positionieren?

Lin-Hi: Nachhaltigkeit ist ein zentraler Werttreiber, der

die Zukunftsfähigkeit sichert. Unternehmen, welche zum

Beispiel die Nachfrage nach Arbeitsplätzen mit Sinn nicht

erfüllen, werden es schwerer haben, die besten Mitarbeiter

zu gewinnen. Auch verändert sich das Konsummuster

zusehends, Nachhaltigkeit wirkt langfristig zu einem

wichtigen Differenzierungskriterium. Schließlich gibt es

seit 2017 eine gesetzliche Pflicht zur CSR-Berichterstattung

– zwar nur für kapitalmarktorientierte Unternehmen,

diese fordern aber zunehmend Nachhaltigkeitsinfos

von Lieferanten ein.

privat

Foto:


Interview I Zitat 21

Prima Klima

MARTEN SCHLENDER (52)

Werksleiter und Prokurist

bei Schne-frost in Löningen

Schne-frost

Herr Schlender, was ist Ihr Aufgabengebiet

bei Schne-frost?

Marten Schlender: Ein Aufgabengebiet in meiner Position

als Werksleiter und Prokurist ist die Koordination und

Planung der Ausbildung bei Schne-frost. Ich sorge unter anderem

dafür, dass unsere Ausbilder freigestellt und ihnen Lehrgänge finanziert

werden sowie dass unseren derzeit 40 Auszubildenden in Technik, Pro duktion,

Logistik und Verwaltung ein ideales Arbeitsumfeld geboten wird.

Wie gelingt Ihnen das?

Schlender: Es ist sicherlich hilfreich, dass ich die „Sprache der Auszubildenden“

spreche. Ich selbst habe in jungen Jahren drei Jahre lang gelernt

und eine Ausbildung zum Molkereifachmann in Oldenburg absolviert. Ich

komme also aus der Praxis. Danach habe ich studiert und verschiedene Betriebe

kennengelernt, ehe ich vor acht Jahren zu Schne-frost kam.

Welche Rolle spielen die Auszubildenden in Ihrem Unternehmen?

Schlender: Das Thema Ausbildung spielt bei uns eine große Rolle. Wir pflegen

einen wertschätzenden Umgang, schließlich sind unsere Auszubildenden

die Schicht-, Produktions- und Teamleiter von morgen. Deshalb planen

wir langfristig und bieten ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld sowie gute

Übernahme-, Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten. So haben wir beispielsweise

einen Ausbildungscontainer angeschafft, wo wir moderne Arbeitsplätze

für unsere Auszubildenden vorhalten. Auch bieten wir innerbetrieblichen

Unterricht an.

Was zeichnet das Arbeiten bei Schne-frost aus?

Schlender: Bei uns arbeiten rund 500 Beschäftigte an zwei Standorten.

Diese Betriebsgröße sorgt für ein gutes Arbeitsklima. Hier kennt man sich,

bei uns ist die Welt noch in Ordnung. Das Unternehmen ist kerngesund und

stabil, die Hierarchien sind flach und der Inhaber schaut regelmäßig selbst

vorbei. Nicht selten arbeiten gleich mehrere Familienmitglieder bei uns.

Viele kommen aus der Region. All das sind aus meiner Sicht starke Argumente,

um bei Schne-frost zu lernen und zu arbeiten.

Foto: Barbara Wagner

Zitat

GERT STUKE

Präsident der

Oldenburgische

Industrieund

Handelskammer

(IHK)

„Das OM ist eine der

wirtschaftskräftigsten

und prosperierendsten Regionen

Deutschlands. Nirgendwo anders ist

das Cluster Agrar- und Ernährung so

durchgängig mit all seinen vor- und

nachgelagerten Segmenten abgebildet.

Die Verantwortung ist groß, dieses

Business in der Region weiterhin zu erhalten,

zu stärken und zeitadäquat zu

gestalten. Sehr wohl hat die Branche

die Bedürfnisse und die sich veränderten

Verzehrgewohnheiten der Verbraucher

im Blick und ihre Sortimente ent -

sprechend angepasst. Das unterstreicht

nicht zuletzt auch die hohe Flexibilität

der Branche und der Region.“

IHK

Oldenburgische

IHK

Foto:

Restaurantfachmann/-frau

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

„Ihre Bestellung, bitte?“ Als Restaurantfachmann/-frau sollte Dir Freundlichkeit

und ein höfliches Auftreten am Herzen liegen, denn Du stehst in

direktem Kontakt mit den Gästen der Gastronomieszene. Und der Kunde

ist ja bekanntlich König. Doch Du sorgst mit Deinem Organisationstalent

nicht nur dafür, dass sich die Gäste am Tisch und im Restaurant wohlfühlen.

Zu Deinem Aufgabengebiet zählt auch das Vor- und Nachbereiten mit

Auf- und Abdecken, das Dekorieren, das Anrichten oder die Abrechnung.

Du bist viel auf den Beinen, solltest kommunikationsfähig sein und stets

ein Lächeln im Gesicht tragen, wenn Du den Gästen die Wünsche von den

Lippen abliest. Ein gutes Gedächtnis, Geduld, Professionalität und ein gepflegtes

Aussehen solltest Du als Restaurantfachmann/-frau ebenfalls mitbringen.

Es kann durchaus

sein, dass Du im

Schichtdienst tätig wirst

und auch mal bis spät

abends oder am Wochenende

arbeiten musst. Auch das Arbeiten im Team, in dem es heißt,

Absprachen zu treffen und einzuhalten, spielt eine wichtige Rolle.

Gefragt sind: Freundlichkeit, gepflegtes Aussehen, Kommunikations -

fähigkeit, Sorgfalt, Geduld, Umgang mit Zahlen, Organisationstalent, Belastbarkeit

Aufstieg/Weiterbildung: Restaurantmeister/in, Gastronomiebetriebswirt/in,

Selbstständigkeit

Einsatzorte: Restaurants, Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Cafés

Foto: ©Kzenon – stock.adobe.com


22 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Moorgut Kartzfehn von Kameke

GmbH & Co. KG

Kartz-v.-Kameke-Allee 7

26219 Bösel

Tel. 04494 88-188

info@kartzfehn.de

www.kartzfehn.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Frau Sonja Schlangen

Tel. 04494 88-262

personal@kartzfehn.de

Was bieten wir?

Praktikum

Bachelorarbeiten

Kurzporträt:

Das Moorgut Kartzfehn mit Sitz in Bösel (Landkreis

Cloppenburg) und einer Niederlassung in

Neuruppin (Mark Brandenburg) ist Europas

größter unabhängiger Putenvermehrungsbetrieb.

Auf eigenen Farmen werden jährlich

330 000 Elterntiere gehalten, die rund 34 Mio.

Bruteier erzeugen. In den Kartzfehner Brütereien

schlüpfen pro Jahr ca. 22 Mio. Puteneintagsküken.

Kompetenz und Qualität sind das Fundament

einer über 50-jährigen Entwicklung und

der Grund für den Erfolg im Markt. Wir bieten

Dir eine fundierte Ausbildung in einem super

Arbeitsklima! Du lernst jede Abteilung der Firma

kennen und bist schon als Auszubildender ein

wichtiges Mitglied unseres Teams. Dich erwarten

sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten im

Unternehmen und ein motiviertes Team, das

sich auf junge, engagierte Leute freut!

Ausbildungsberuf:

Tierwirt/-in Schwerpunkt Geflügel

Gewünschter Schulabschluss:

Haupt- oder Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Freude im Umgang mit Tieren

Flexibilität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein

Interesse an Technik

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Berufskraftfahrer/-in

Industriekaufmann/-frau

Bitte schicke uns Deine aussagekräftigen

Bewerbungsunterlagen per Post oder an

aufgeführte E-Mail-Adresse.

Big Dutchman

International GmbH

Auf der Lage 2

49377 Vechta

Tel. 04447 801-0

big@bigdutchman.de

www.bigdutchman-ausbildung.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Norbert Bärlein

Tel. 04447 801-337

ausbildung@bigdutchman.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Duales Studium

Abschlussarbeiten

Kurzporträt:

Eine Ausbildung bei Big Dutchman ist ein

solider Grundstein für eine Karriere mit

internationaler Perspektive.

Kein Wunder: Das Familienunternehmen mit

über 3200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

entwickelt und vertreibt weltweit Stalleinrichtungen

und Fütterungsanlagen für die moderne

Geflügel- und Schweinehaltung.

Dual geht auch!

Beliebt ist die Verbindung von betrieblicher

Ausbildung und Studium: Big Dutchman bietet

zusammen mit der privaten Hochschule für

Wirtschaft und Technik (PHWT) in Vechta und

Diepholz Ausbildungsplätze für Bachelor- und

Master-Studenten in den Bereichen Wirtschaft,

IT und Ingenieurwesen an. Wer also sein Studium

mit betrieblicher Praxis verbinden möchte, der

paukt abwechselnd drei Monate an der PHWT

und arbeitet drei Monate im Unternehmen.

Ausbildung bei Big Dutchman:

Fachkraft für Lagerlogistik/Fachlagerist/-in

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker/-in Systemintegration

Mechatroniker/-in

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation

Kaufmann/-frau für eCommerce

Technische/-r Systemplaner/-in

Technische/-r Produktdesigner/-in

Bachelor of Arts in Business Administration

Bachelor of Arts in Business Administration & IT

Bachelor of Engineering

– Fachrichtung Maschinenbau

– Fachrichtung Mechatronik

– Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 23

Appetit auf eine gute Ausbildung?

Unsere Ausbildungsberufe:

Wernsing Feinkost GmbH

Kartoffelweg 1

49632 Addrup-Essen/Oldb.

Tel. 05438 5101

weiterkommen@wernsing.de

www.wernsing.de/karriere

Ob Kartoffelprodukte, Desserts, Dressings, Dips

und Saucen, Pasta und Pikantes, Salate oder

auch Suppen und Eintöpfe: Wernsing bietet

in vielen Kategorien eine feine Auswahl hochwertiger

Lebensmittel.

Mit rund 1100 Mitarbeitern am Standort Addrup

zählen wir zu den größten Unternehmen

unserer Region – und zu den innovativsten der

Branche. Zu unserem Erfolgsrezept gehört es,

immer wieder über den Tellerrand zu blicken

und neue Wege zu gehen. Nur so können wir

gemeinsam wachsen.

Gewerblich-technische Ausbildungsberufe:

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Industriemechaniker/in

(Fachrichtung Instandhaltung)

Mechatroniker/in

Maschinen- und Anlagenführer/in

(Schwerpunkt Lebensmitteltechnik)

Lebensmitteltechnische Ausbildungsberufe:

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in

Maschinen- und Anlagenführer/in

(Schwerpunkt Lebensmitteltechnik)

Erlebe Wernsing-Azubis im Film:

www.wernsing.de/karriere

Ideale Bedingungen für eine Ausbildung,

die dich weiterbringt!

Seit Jahren widmen wir uns intensiv der

Gewinnung und Förderung unseres eigenen

Nachwuchses. Gerade die demographische

Entwicklung zeigt, wie wichtig gut ausgebildete

Mitarbeiter/-innen für die Zukunft eines Unternehmens

sind.

Hungrig auf mehr? Dann sei auch du dabei,

und komm in unsere Wernsing Food Family.

Logistische Ausbildungsberufe:

Berufskraftfahrer/in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Kaufmännische Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann/-frau

Industriekaufmann/-frau mit

AUSBILDUNG.PLUS

Informatikkaufmann/-frau

Fachinformatiker/in für Anwendungstechnik

Unsere Vorteile für dich:

Was ist möglich?

Schülerpraktika

Schnuppertage

Praxissemester

duales Studium

Abschlussarbeiten

Ferienjobs

Ausbildung

Du bist an einer zukunftsorientierten

Ausbildung in der Lebensmittelbranche

interessiert?

Du zeigst Eigeninitiative und bist motiviert,

Verantwortung zu übernehmen?

Wir freuen uns auf deine aussagekräftige

Bewerbung!

• Zeugnisprämie für gute Noten

• Fahrtkostenzuschuss

• hauseigene Kantine

• Gesundheitsprämie

(z. B. für das Fitnessstudio)

• vergünstigtes Tanken

• hohe Übernahmechancen

• Azubi-Shuttle


24 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Schne-frost

Produktion GmbH & Co. KG

Vinner Weg 3

49624 Löningen

Tel. 05432 9481-0

info@schne-frost.de

www.schne-frost.de

Informiere dich im Azubi-Film:

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Claudia Schürmann

Tel. 05432 9481-975

personalbuero@schne-frost.de

Was ist möglich?

Schnuppertage

Schulpraktikum

Jahrespraktikum

Bachelorarbeiten

Kurzporträt:

Pommes, Kroketten und Kartoffelpuffer kennt

jeder. Wir bei Schne-frost können mehr als das.

Über 200 leckere Kartoffel- und Gemüsekreationen

wurden schon bei uns entwickelt und täglich

produziert, verpackt und an unsere Kunden

im In- und Ausland versandt. Gemeinsam mit

unseren Kunden sind wir immer auf der Suche

nach neuen Trends. Das geht nur mit gut ausgebildetem

Personal. Über 400 Menschen arbeiten

bei uns. Viele davon sind schon sehr lange bei

uns beschäftigt, weil ihnen die Arbeit Spaß

macht und das Betriebsklima sehr gut ist. Aber

auch neue Mitarbeiter oder Azubis werden

freundlich im Team aufgenommen und bekommen

eine praxisnahe und wertvolle Ausbildung.

Sie werden von qualifizierten Ausbilderinnen

und Ausbildern angeleitet. Fast alle Azubis werden

anschließend als Fachkräfte übernommen.

Ausbildungsberuf:

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Qualifizierter Haupt- oder Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Spaß an der Arbeit in einem Team

Interesse an Lebensmitteln und Technik

gute Noten in Mathematik und

Naturwissenschaften

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Industriemechaniker/-in

Mechatroniker/-in

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Industriekaufmann/-frau (Ausbildung Plus)

Heidemark GmbH

Lether Gewerbestraße 2

26197 Ahlhorn

www.heidemark.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Tatjana Schulz

Tel. 04435 9730-175

tatjana.schulz@heidemark.de

Was ist möglich?

Praktika

Kurzporträt:

Heidemark ist Anbieter von Geflügelprodukten

und kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken.

Für unsere Geflügelspezialitäten verwenden

wir Geflügel aus kontrollierter Auf zucht. Das

Sortiment umfasst Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel,

für die Industrie und für Groß -

verbraucher. Seit vielen Jahren spielt die Aus -

bil dung bei uns eine sehr große Rolle. Gera de in

der heutigen Zeit ist es von großer Bedeutung,

gutes Personal zu haben. Genau das ist der

Grund, warum wir es uns zum Ziel gemacht

haben, bei einem erfolgreichen Einstieg in das

Berufsleben zu unterstützen.

Unsere Auszubildenden (w/m) übernehmen

Verantwortung, sind engagiert und motiviert.

Genau diese Eigenschaften ermöglichen nach

der Ausbildung auch eine Übernahme in ein

Arbeitsverhältnis.

Ausbildungsberuf:

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik (w/m)

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Gute bis befriedigende Ergebnisse in

Mathematik und Biologie

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen

Unterlagen per E-Mail erwünscht

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)

Industriekaufmann (w/m)

Mechatroniker (w/m)

Tierwirt (w/m)


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 25

PHW-Gruppe

LOHMANN & CO. AG

Paul-Wesjohann-Straße 45

49429 Visbek-Rechterfeld

Tel. 04445 891-0

karriere@wiesenhof.de

www.wiesenhof.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Bei Fragen rund um die Ausbildung

und das duale Studium stehen

Dir unsere Ansprechpartner

Herr Richard Kleen und

Frau Melanie Pohlig-Thomsen

jederzeit gern zur Verfügung.

Tel. 04445 891-0

karriere@wiesenhof.de

Kurzporträt:

Die PHW-Gruppe gehört zu den bedeutendsten

Unternehmen Niedersachsens und zu den

wesentlichsten Unternehmen der Agrar- und

Ernährungswirtschaft in Deutschland, mit rund

6800 Mitarbeitenden und einem Gesamtumsatz

von ca. 2,48 Mrd. Euro. Unser Schwerpunkt liegt

auf der Produktion und Vermarktung hochwertiger

Gefügelspezialitäten, u.a. unter der Marke

WIESENHOF. Des Weiteren sind wir in den Bereichen

Tierernährung und Tiergesundheit sowie

Humanernährung und Humangesundheit tätig.

Zu unserer Gruppe gehören mehr als 35 selbstständige

Unternehmen.

Wir bilden in vielen Berufen und Bereichen

aus, Du kannst Dich auf eine spannende und

abwechslungsreiche Ausbildung freuen, mit

besten Aussichten für Deine Zukunft. Unsere

Philosophie lautet „Learning by Doing“, Praxis

wird bei uns großgeschrieben. Das Motto

Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft“

wird in der gesamten PHW-Gruppe gelehrt und

gelebt – jeden Tag.

Unsere Ausbildungsberufe

und Standorte:

Standort Visbek-Rechterfeld

PHW-Gruppe/LOHMANN & Co. AG

Industriekaufmann (m/w)

Kaufmann für Groß- und Außenhandel (m/w)

– Fachrichtung Außenhandel

Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und

Getreidewirtschaft (m/w)

Berufskraftfahrer (m/w)

Biologielaborant (m/w)

Tierwirt (m/w) – Fachrichtung Geflügel

Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

(m/w)

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w)

Bachelor of Arts in Business Administration

(m/w) – Fachrichtung AgriFood oder Industrie

Bachelor of Arts in Business

Administration & IT (m/w)

Standort Wildeshausen

Geestland Putenspezialitäten GmbH & Co. KG

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Standort Lohne

Oldenburger Geflügelspezialitäten

GmbH & Co. KG

Industriekaufmann (m/w)

Ausbildung.plus:

Industriekaufmann (m/w) mit Weiterqualifzierung

zum Wirtschaftsfachwirt

Bachelor of Arts in Business Administration

(m/w) – Fachrichtung AgriFood

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w)

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Allfein Feinkost GmbH & Co. KG

Industriekaufmann (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

(m/w)


26 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Fleisch-Krone Feinkost GmbH

Waldstraße 7

49632 Essen/Oldbg.

Tel. 05434 9460-0

info@fleisch-krone.com

www.fleisch-krone.com

Ansprechpartner/in Ausbildung:

Claudia Schwindeler

c.schwindeler@fleisch-krone.com

Alfred Bruns

a.bruns@fleisch-krone.com

Wolfgang Hömig

w.hoemig@fleisch-krone.com

Was ist möglich?

Schulpraktika

Ausbildung

Du suchst eine Ausbildung mit

Zukunftsperspektive?

Wir sind ein Unternehmen mit

europaweiten Aktivitäten im Bereich

von Convenience-Produkten mit

modernster Technik.

In über 20 Jahren haben wir uns als

einer der führenden Anbieter im

europäischen Food-Markt etabliert.

Unser Erfolg basiert auf bester Qualität

und hoher Innovationskraft.

Wir bieten dir eine sichere Zukunft

in einem jungen, expandierenden

Unternehmen mit europaweiter

Präsenz.

Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann (m/w)

Ausbildung plus (m/w)

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Leistung lohnt sich!

Zusätzlich zur Ausbildungsvergütung

bieten wir:

Effiziente Prüfungsvorbereitungen

Fahrtkostenbeteiligung

Zeugnisgeld für gute Noten

Starte mit uns zum 1. August 2018

deine berufliche Karriere!

Goldschmaus Gruppe

Industriestraße 10–12

49681 Garrel

Tel. 04474 895-100

info@goldschmaus.de

www.goldschmaus.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Birgit Olthaus

Tel. 04474 895-120

olthaus@goldschmaus.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Duales Studium

Schul- & Studentenpraktika

Ferienjob

Regional. Kontrolliert. Garantiert.

Wir sind ein in Deutschland einzigartiges

regionales Verbundsystem zur Herstellung

von Rind- und Schweinefleischprodukten.

Seit 20 Jahren ist die Goldschmaus Gruppe mit

den stetig steigenden Qualitätsansprüchen

der Kunden gewachsen. Wichtig ist uns, dass

nicht nur alle Produktionsschritte vom Landwirt

bis zur Ladentheke bestens ineinandergreifen,

sondern auch die Menschen unserer Gruppe.

Sowohl mit den Goldschmaus Bauern als auch

mit den 1200 Mitarbeitern verbindet uns eine

Gemeinschaft, die Gold wert ist.

Starte in eine goldene Zukunft!

Wir bieten hervorragende Ausbildungsbedingungen

in einem modernen und zukunftsorientierten

Unternehmen. Wir bieten:

betriebsinternen Unterricht, individuelle

Prüfungsvorbereitung, Prämie zum Azubigehalt

und Übernahme nach der Ausbildung bei guten

Leistungen.

Ausbildungsberufe:

mit Hauptschulabschluss

Fleischer/-in

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Fachlagerist/-in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Berufskraftfahrer/-in

mit Realschulabschluss

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Mechatroniker/-in

Fachinformatiker/-in Systemintegration

mit Berufsfachschule

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

mit (Fach-)Hochschulreife

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Duales Studium (BWL)


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 27

Eifrisch-Vermarktung

GmbH & Co. KG

Gewerbering 31a

49393 Lohne

Tel. 04442 945-0

info@eifrisch.de

www.eifrisch.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Julia Wulf

stellenanzeigen@eifrisch.de

Tel. 04442 945-264

Was ist möglich?

Ausbildung

Praktika

Ferienjob

Qualität rund ums Ei

Die Eifrisch-Vermarktung GmbH & Co. KG ist

Teil der Firmengruppe „Deutsche Frühstücksei“.

Diese ist ein international agierender Unternehmensverbund,

der sich auf die Produktion

und Vermarktung von Eiern und Eiprodukten

spezialisiert hat.

Die Eifrisch-Vermarktung ist mit einem Absatz

von ca. 2 Mrd. Eiern im Jahr einer der größten

Eierproduzenten und -vermarkter in Deutschland.

Seit der Gründung im Jahre 1974 legen

wir den Schwerpunkt auf alternative Legehennenhaltung

und gelten somit als Pionier in diesem

Bereich. Tier- und Umweltschutz haben

höchste Priorität. Vom Küken über die Junghenne

bis zum gelegten Ei – alles stammt aus

einer Hand, wodurch unseren Kunden stets

einwandfreie Qualität geliefert werden kann.

Als Auszubildender bist du in diesem ein wichtiges

Mitglied, das mit motivierten Kollegen

den Start in die Arbeitswelt wagt.

Entfaltungsmöglichkeiten und die Übernahme

von Verantwortung während der Ausbildung

stehen bei uns im Vordergrund. Durch praxisnahe

Aufgaben und Projekte wollen wir unseren

Auszubildenden nicht nur interessante

berufliche Perspektiven, sondern auch eine

spannende Ausbildung bieten.

Ausbildungsberufe:

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Berufskraftfahrer/-in

Tierwirt/-in

Industriekaufmann/-frau

Informatikkaufmann/-frau

Maschinen- und Anlagenführer/-in

OVOBEST Eiprodukte

GmbH & Co. KG

Hörster Wall 1

49434 Neuenkirchen-Vörden

Tel. 05495 955-0

info@ovobest.de

www.ovobest.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Carsten Barlag

stellenanzeigen@ovobest.de

Tel. 04442 945-342

Was ist möglich?

Ausbildung

Praktika

Ferienjob

Wir holen für Sie das Beste aus dem Ei!

Jeden Tag!

Die OVOBEST Eiprodukte GmbH & Co. KG ist

Teil der Firmengruppe „Deutsche Frühstücksei“.

Diese ist ein international agierender Unternehmensverbund,

der sich auf die Produktion

und Vermarktung von Eiern und Eiprodukten

spezialisiert hat.

Ovobest Eiprodukte ist einer der innovativsten

und leistungsfähigsten Produzenten und Vermarkter

von Eiprodukten weltweit.

Von unserem Werk in Neuenkirchen-Vörden

aus beliefern wir das „Who-is-Who“ der gesamten

internationalen Lebensmittelwirtschaft. Ob

mit Flüssig-, Pulver- oder selbstentwickelten

Spezialprodukten – unsere Kunden finden bei

uns alles, was das Herz begehrt.

Als Auszubildender bist du in diesem ein wichtiges

Mitglied, das mit motivierten Kollegen

den Start in die Arbeitswelt wagt. Entfaltungsmöglichkeiten

und die Übernahme von Verantwortung

während der Ausbildung stehen bei

uns im Vordergrund. Durch praxisnahe Aufgaben

und Projekte wollen wir unseren Auszubildenden

nicht nur interessante berufliche

Perspektiven, sondern auch eine spannende

Ausbildung bieten.

Ausbildungsberufe:

Milchtechnologe/-in

Biologielaborant/-in

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik (m/w)

Mechatroniker/-in

Tierwirt/-in für den gesamten

norddeutschen Raum


28 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Vion Emstek GmbH

Wilhelm-Bunsen-Straße 15

49685 Emstek

Tel. 04473 807-0

www.vion-karriere.de

www.vionfoodgroup.com

www.vion-tranzparenz.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Simone von Dreele

Tel. 04473 807-216

simone.von.dreele@vionfood.com

Was ist möglich?

Praktikum nach Absprache

Umschulung

Verkürzung der Ausbildung bei

besonders guten Leistungen

Duales Studium in Zusammenarbeit

mit der PHWT Vechta

Bachelor und Abschlussarbeiten

Vion Food Group:

Vion ist ein internationaler Fleischproduzent mit

Produktionsstandorten in den Niederlanden und

in Deutschland sowie Vertriebsunterstützungsbüros

in dreizehn Ländern weltweit. Unsere drei

Divisionen – Pork, Beef und Food Service – liefern

frisches Schweinefleisch und Rindfleisch sowie

Nebenprodukte für den Einzelhandel, den Foodservice

und die fleischverarbeitende Industrie.

Vion Emstek GmbH:

Emstek liegt im Oldenburger Münsterland in

einer der wichtigsten europäischen Produktionsregionen

für Schweinefleisch. Im Schnitt

beträgt die Entfernung vom Stall zum Vion-

Betrieb nur 50 Kilometer. Es werden wöchentlich

bis zu 70 000 Schweine geschlachtet und zerlegt.

Der Erfolg basiert auf hoher Produktivität und

Wertschöpfung und einem ausgefeilten Qualitätssicherungssystem.

Das moderne Fleischzentrum

mit schlanker Organisationsstruktur

beliefert die Fleischwarenindustrie nicht nur in

Deutschland und Europa, sondern auch in Asien.

Wer bei uns arbeitet, schafft einen Mehrwert

in der Lebensmittelkette. Durch den Einsatz

deiner individuellen Talente und Kompetenzen

unterstützt du unsere Mission: Wir möchten eine

globale Führungsrolle übernehmen und ein verlässlicher

Partner innerhalb der Lebensmittelkette

sein, der Menschen auf der ganzen Welt

mit sicheren Fleischprodukten versorgt.

Mit einer fundierten Ausbildung legst du den

Grundstein für eine erfolgversprechende Zukunft.

Schon während der Ausbildung bist du Teil

unseres Teams und erhältst wichtige Einblicke in

die Abteilungen, in denen du vielleicht zukünftig

arbeiten willst. Mit unserem vielfältigen Ausbildungsangebot

im gewerblichen und kaufmännischen

Bereich sowie dem dualen Studium warten

spannende Einstiegsmöglichkeiten auf dich.

Ausbildungsberufe:

Mechatroniker (m/w)

Was du mitbringen solltest:

Realschulabschluss

Interesse und Verständnis für Technik

Sorgfältige Arbeitsweise

Leistungsbereitschaft

Verantwortungsbereite und teamorientierte

Grundeinstellung

Selbstständige Arbeitsweise und

Lernbereitschaft

Wir bilden auch aus in den Berufen (m/w):

Fachkraft für Abwassertechnik

Fachkraft für Lagerlogistik

Industriekaufmann

Groß- und Außenhandelskaufmann

Unsere Benefits für euch:

Vion Akademie mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten

Firmensport

Online Mitarbeiterrabatte

Sonderzahlungen

Kantine mit vergünstigten Speisen

Betriebliche Altersvorsorge


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 29

Unsere Benefits

• hohe Übernahmechancen

• hauseigene Kantine

• Fahrtkostenzuschuss

• Zeugnisprämie

• Nachhilfeunterricht

• außerbetriebliche Schulungen

H. & .R. Reinert Westfälische

Privat-Fleischerei GmbH

Betriebsstätte Vörden

Schillerstraße 2

49434 Neuenkirchen-Vörden

Tel. 05495 502-0

info@reinert.de

www.reinert.de

Ihr findet uns auch bei

https://www.facebook.com

/Reinert.Wurst

https://twitter.com/

Reinert1931

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Bettina Bohne

Tel. 05495 502-126

bettina.bohne@reinert.de

Was ist möglich?

Praktika

Online-Bewerbung

Abschlussarbeiten

Hier geht’s um die Wurst!

Wir, die H. & E. Reinert Unternehmensgruppe,

ein Familienunternehmen mit 80-jähriger Tradition

und 6 Produktionsstandorten, sorgen

täglich dafür, dass Millionen von Haushalten

unseren Marken Bärchen, Chambelle, Sommerwurst,

Schinken Nuggetz und Rovagnati vertrauen.

Außerdem sind wir Partner vieler Lebensmittelunternehmen

für deren eigene Handelssmarken.

Qualität durch Handwerk und Innovation

und allerhöchste Lebensmittelsicherheit stehen

für uns an erster Stelle.

Der Produktionsstandort in Neuenkirchen-

Vörden ist spezialisiert auf vorverpackte, verbrauchergerechte

Ware in den Bereichen

Bratwurst, Brühwurst und Kochschinken.

Unsere Wurstwaren kommen nicht nur in die

deutschen Kühlregale. Derzeit exportieren wir

unsere Produkte in über 20 Länder Europas.

Nimm Deine Zukunft selbst in die Hand

Ausbildung bei Reinert hat Tradition und ist

wichtiger Bestandteil, um das weitere Wachstum

des Unternehmens zu sichern. Ziel ist

es, die Auszubildenden nach erfolgreichem

Abschluss der Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis

zu übernehmen und ihnen eine

interessante berufliche Perspektive zu bieten.

Willst auch Du Teil eines führenden, fortschrittlichen

und modernen Unternehmens

sein?

Willst Du eine praxisnahe, erstklassige

Ausbildung mit Perspektive?

Hast Du Spaß im Umgang mit

Lebensmitteln?

Dann werde Teil unseres Teams.

Ausbildungsberuf:

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Haupt- oder Realschulabschluss mit guten

Noten in den Fächern Mathematik, Chemie und

Physik

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Teamfähigkeit

Flexibilität

Verantwortungsbewusstsein

Eigeninitiative

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Maschinen- und Anlagenführer (m/w)

(Schwerpunkt Lebensmitteltechnik)

Mechatroniker (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Praktikum:

Zur Orientierung bieten wir Dir gerne ein

Praktikum an. In dieser Zeit erhältst Du einen

ersten Einblick in das Berufsleben und lernst

das Unternehmen genauer kennen.

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bist Du dabei?

Dann möchten wir Dich gerne kennenlernen.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung in

schriftlicher Form oder per E-Mail.


30 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

ForFarmers Langförden GmbH

Industriestraße 7

49377 Vechta-Langförden

Tel. 04447 8080

Fax 04447 1486

info@forfarmers.de

www.forfarmers.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Martin Tellmann

HR Referent

Tel. 04447 808662

martin.tellmann@forfarmers.eu

Was gibt es sonst?

Praktika

Schnuppertage

Kurzporträt:

ForFarmers ist ein international operierendes

Futterunternehmen. Mit einem Absatz von

ca. 9,3 Millionen Tonnen Tierfutter pro Jahr ist

ForFarmers Marktführer in Europa. Effizienz und

Innovationsstärke bilden die Grundlage für

unsere Produkte und Konzepte, die auf eine

nachhaltige, gesunde und wirtschaftlich rentable

Nahrungsmittelproduktion ausgerichtet

sind. Wir wollen unsere marktführende Position

weiter ausbauen und suchen ambitionierte

Auszubildende, die sich in und mit unserem

Unternehmen weiterentwickeln möchten.

Ständig auf der Suche nach neuen Talenten

Mit einer technischen oder kaufmännischen

Berufsausbildung bei ForFarmers schaffen Sie

optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches

Berufsleben. Dabei bilden wir Sie nicht nur in

Ihrem ausgewählten Beruf aus, sondern fördern

auch Ihre persönlichen Fähigkeiten in einem

internationalen Umfeld.

Unsere Ausbildungsberufe:

Verfahrenstechnologe/-in in der

Mühlen- und Getreidewirtschaft

Berufskraftfahrer/-in

Industriekaufmann/-frau

Ihr Profil:

Sie sind für uns die/der ideale Bewerber/-in,

wenn Sie Ihre Schullaufbahn erfolgreich abgeschlossen

haben und mit viel Engagement Ihre

Persönlichkeit einbringen. Ein ausgeprägtes

technisches bzw. kaufmännisches Verständnis

runden Ihr Profil ab.

Unser aktuelles Angebot an Ausbildungsplätzen

finden Sie auf www.forfarmers.de.

Initiativbewerbungen sind jederzeit erwünscht.

Danish Crown Fleisch GmbH

Waldstraße 7

49632 Essen/Oldenburg

Tel. 05434 85-0

bewerbung_essen@danishcrown.de

www.danishcrown.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Ursula Schnabel

Tel. 05434 85-107

ursc@danishcrown.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Praktikum

IT`S ALL ABOUT FOOD

Die Danish Crown Fleisch GmbH mit Sitz in

Essen (Oldenburg) ist ein Tochterunternehmen

des internationalen Danish Crown Konzerns.

Dieser bildet das größte Schweineschlachtsowie

Fleischveredelungsunternehmen Europas

und gehört somit zu den drei größten in

der Welt.

Bei Danish Crown Fleisch GmbH wird großer

Wert darauf gelegt, jungen Menschen einen

guten Start in das Berufsleben zu ermöglichen.

Dafür wird eine umfangreiche und intensive

Ausbildung im kaufmännischen und in verschiedenen

technischen Berufen geboten.

Langfristig ist Danish Crown bestrebt den ausgebildeten

Fachkräften eine Perspektive zu

bieten und diese ins Team zu integrieren.

Also: Du hast Charakter und weißt was du

willst? Du willst Teil eines führenden, fortschrittlichen

und modernen Unternehmens

sein? Du willst eine fundierte, erstklassige Ausbildung

mit Perspektive?

Dann setz’ deiner Zukunft die Krone auf und

bewirb dich! Denn wir suchen Persönlichkeiten

mit neuen Ideen und Pfiff.

Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann/-frau

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik (m/w)

Fachkraft für Betriebstechnik (m/w)

Mechatroniker/-in

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Guter Realschulabschluss Teamfähigkeit

Begeisterungsstärke Wissbegierde

Spaß an neuen Dingen Flexibilität

Verantwortungsbewusstsein


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 31

Bei uns findet ihr:

viele Möglichkeiten zur

Weiterbildung

beste Übernahmechancen

Finanzierung von Meister -

ausbildungen

Steinemann Holding

GmbH & Co. KG

Honkomper Weg 7

49439 Steinfeld

Tel. 05492 960 33-0

info@steinemann.de

www.steinemann.de

Hier spielt die Zukunftsmusik

Ob Du Deine Zukunft eher im Büro siehst, im

Labor oder in der Produktion: Bei Steinemann

ist alles möglich. Wir bieten Dir eine fundierte

Ausbildung, in der Du Deine Stärken weiterent -

wickeln und neue Talente an Dir entdecken

kannst. Steinemann ist bekannt für seine hervorragenden

Absolventen, und Du kannst

schon bald zu ihnen gehören.

Wir möchten Dir einen guten Überblick über

die Berufsfelder verschaffen, in denen wir

regelmäßig ausbilden. Und wenn Du Dich

darin wiederfindest, würden wir uns darüber

freuen, wenn Du Dich um einen Ausbildungsplatz

bei uns bewirbst!

Kaufmännische Berufe, in denen Dich

Steinemann ausbildet:

Industriekaufmann/-frau

Du bist ein Organisationstalent

Du arbeitest gern am Computer

Du fühlst Dich am Telefon richtig wohl

Du bist gut in Deutsch, Englisch und

Mathe

Steinemann ist spezialisiert auf die Produktion

erstklassiger Wurst- und Fleischspezia -

li täten. Da rum findest Du bei uns die Mög -

lichkeit, Dein Hand werk bei einem echten

Fachmann zu er lernen.

Handwerkliche Berufe, in denen Dich

Steinemann ausbildet:

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

Du arbeitest gern im Team

Du hast Spaß an der Entwicklung neuer

Produktkreationen

Du möchtest Produkte analysieren,

kennzeichnen und testen

Du hast ein starkes Verantwortungsbe -

wusstsein

Fleischer/-in

Dir gefällt selbstständiges Arbeiten

Du bist sehr verantwortungsbewusst

Du bist bekannt für Deine Zuverlässigkeit

Eine gute Hygiene ist Dir sehr wichtig

Du verfügst über PC-Kenntnisse

Ansprechpartner Ausbildung:

Herr Ludger Osterhus

Tel. 05492 96033840

Ludger.Osterhus@Steinemann.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Abschlussarbeiten

Kauffrau/Kaufmann für

Büromanagement

Du hast Stärken in Planung und Organi -

sation

Du behältst auch bei dicken Akten die

Übersicht

Zahlen und Daten machen Dir keine Angst

Du arbeitest gern am Computer

Bist Du interessiert?

Dann erwarten wir gern Deine Bewerbung

per E-Mail an info@steinemann.de. Gerne

darfst Du Dich auch schriftlich bei uns be -

werben. Bitte reiche in diesem Fall Deine

Unte rlagen in Kopie ohne Mappe und/

oder Folien ein, da die Unterlagen nach

Abschluss der Bewerbungsverfahren ver -

nichtet werden.


Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe

32 Partner in Wirtschaft und Ausbildung


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 33

Unsere Benefits für euch:

• Übernahme bei guten Leistungen

garantiert

• Ein eigenes Tablet für jeden Azubi

• Mitarbeiter-Rabatte

• Sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten

• Mitarbeiter-Events

REWE Markt GmbH

Zweigniederlassung Nord

www.rewe.de/ausbildung

Ihr findet uns auch bei

www.facebook.com/

rewekarriere/

www.instagram.com/

rewekarriere/

www.snapchat.com/

add/rewekarriere

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Frau Eckhoff

Tel. 040 52204-518

Was ist möglich?

Schulpraktika

Teilzeitausbildung

Ausbildung, wo das Leben spielt

REWE ist eines der führenden Handelsunternehmen

in Deutschland. Aber vor allem ein

attraktiver Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern

die Möglichkeit bietet, sich weiterzuentwickeln

und neue Werte zu schaffen. Insgesamt beschäftigt

die REWE Markt GmbH rund 120 000

Mitarbeiter, davon 2500 Auszubildende, die in

unterschiedlichen Funktionen und Bereichen

täglich ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg

leisten. Der Umsatz belief sich im Jahre 2017 auf

21,2 Mrd. Euro.

Was zeichnet die Arbeit bei uns aus?

Den Kern von REWE bilden die genossenschaftlichen

Strukturen mit ihren Grundwerten:

Unternehmertum, Eigenverantwortung, Kundennähe

und Kompetenz. Darüber hinaus ist

bei REWE nachhaltiges Handeln fester Bestandteil

der Firmenphilosophie und wird im gesamten

Unternehmen praktiziert. Das reicht von

nachhaltigen Produkten im Warensortiment

über die Nutzung von Altpapier für Druckerzeugnisse

bis in eine familienfreundliche

Personalpolitik.

Entdecke Ausbildungen & Weiterbildungen

Bei REWE arbeiten – dort, wo das Leben spielt.

So vielfältig wie die Möglichkeiten sind auch

die Weiterbildungsangebote, die wir unseren

Mitarbeitern anbieten. Mit unseren individuellen

Förderprogrammen sorgen wir dafür, dass

aus dir vielleicht bald eine Führungskraft wird.

Wir bei REWE glauben an das Prinzip: Nur wer

fördert, darf auch fordern. Daher bieten wir unseren

Mitarbeitern eine Vielzahl verschiedener

Weiterbildungsmaßnahmen, um sich beruflich

wie auch persönlich weiterzuentwickeln –

selbstverständlich stets individuell auf die

Bedürfnisse jedes Einzelnen zugeschnitten.

Ausbildungsberuf:

Kaufmann/-frau im

Lebensmitteleinzelhandel

Dein Profil:

Guter Haupt- oder

Realschulabschluss

Du hast Freude am Umgang mit

Menschen und Lebensmitteln

Du hast Interesse am Handel und

seinen Kunden

Du hast Teamgeist, bist kontaktfreudig

und kundenorientiert

Du bist belastbar und zeigst gerne

Einsatzbereitschaft

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

– Fachrichtung Feinkost

Abiturientenprogramm

Fleischer/-in

Florist/-in

Duales Studium B.A. Warenwirtschaft

und Handel

Fachlagerist/-in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Berufskraftfahrer/-in

Duales Studium B.A. Warenwirtschaft

und Logistik

Kaufmann/-frau im Groß- und

Außenhandel


34 Wirtschaftsbereich Agrartechnik

Foto: n o r d l u f t Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co KG

Die Mischung aus modernster Technik und traditionellem Handwerk

meistern Spezialisten in der Agrartechnik. Zu den unterschiedlichen

Anforderungsbereichen gehören auch Wärme- und Lüfungstechnik.

Foto: REBO Landmaschinen GmbH

Wer technisch versiert ist und sich leidenschaftlich gern mit modernster

Diagnosetechnik Maschinen mit über 800 PS befassen möchte, erlernt

am besten den Beruf zum Land- und Baumaschinenmechatroniker.

Total digital: Wo Tradition auf Techn

Ohne sie geht heutzutage in der modernen Landwirtschaft

so gut wie gar nichts: die Land- oder Agrartechnik. Im sogenannten

Agribusiness gehört die Agrartechnik zu den wichtigsten

Schlüsselbereichen.

Sebastian Bert sitzt in der Traktorkabine und tippt auf das Touch -

screen-Display, das rechts neben ihm hängt. „Ich kann hier aktuelle

Aufträge einsehen oder die Ertragsdaten des Rübenladers

hinter mir über Sensoren auslesen. Die einstige Zettelwirtschaft

ist Vergangenheit“, sagt der 22-Jährige.

Der Visbeker hat bei der Maschinenfabrik Bergmann, dem inhaber -

geführten Familienunternehmen aus Goldenstedt, das sich auf die

Herstellung professioneller Streu- und Grünlandtechnik sowie effi -

zienter Agrarlogistik spezialisiert hat, eine Ausbildung zum Industrie -

mechaniker absolviert und die Meisterschule besucht. „Die Mi schung

aus modernster Technik und traditionellem Handwerk mit dem Tüfteln

an Hydraulik und Elektrik, die gefällt mir ganz besonders“, sagt er.

Die Firma Bergmann hat die Weichen in Richtung Zukunft gestellt,

wie so viele andere der zahlreichen Unternehmen der Agrartechnikbranche

im Oldenburger Münsterland, das aufgrund seiner

Innovationsfreudigkeit und jahrzehntelanger Erfahrung gerne

auch als „Silikon Valley der Agrartechnik“ bezeichnet wird. „Digitalisierung“

oder auch „Smart Farming“ lautet das große Thema.

„Wir verfügen über eine eigene Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung.

Unsere Ingenieure arbeiten an den neuesten Technologien,

um unseren Kunden bestmögliche Lösungen in einer

zunehmend vernetzten und von gesetzlichen Vorgaben bestimmten

Agrarwelt zu bieten“, sagt Viktor Ripke, Prokurist und Verkaufsleiter

bei Bergmann.

Die Ausbringung von Kalk, Klärschlamm oder Dünger muss immer

präziser erfolgen, kartiert und dokumentiert werden. Lohnunternehmen

wollen bereits auf dem Feld per Getreideüberladewagen

mit Wiegeeinrichtung den Ertrag beim Dreschen erfassen und die

Daten satellitengesteuert an das Büro weiterleiten. Das ist effizient,

Technische/-r Systemplaner/-in, Fachrichtung

Versorgungs- und Ausrüstungstechnik

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Die Ausbildung zum/-r Technischen Systemplaner/-in, Fachrichtung Versorgungs-

und Ausrüstungstechnik, dauert zwar dreieinhalb Jahre, doch dafür

verdienst Du, sobald Du ausgelernt bist, richtig gut. Denn: Du fertigst komplizierte

technische Zeichnungen für Deinen Betrieb an und unterstützt

damit die Arbeit von Ingenieuren und Technikern, die komplizierte Fahrzeuge

oder Maschinen entwickeln. Am Computer lernst Du etwa mithilfe

von Konstruktions- und Grafikprogrammen wie CAD, dreidimensionale

Zeichnungen zu erstellen. So wirst Du zum Experten auf dem Gebiet. Die

Ausbildung zum/-r Technischen Systemplaner/-in – übrigens eine sehr neue

und zeitgemäße – wird mit drei verschiedenen Schwerpunkten angeboten:

Elektronische Systeme, Stahl- und

Metallbautechnik sowie Versorgungs-

und Ausrüstungstechnik.

Allesamt sind in der Region Oldenburger

Münsterland begehrt.

Gefragt sind: technische Affinität, Präzision, räumliches Verständnis, Interesse

an Computer- und Grafikprogrammen, Konzentrationsfähigkeit

Aufstieg/Weiterbildung: Geprüfte/-r Konstrukteur/-in (IHK), Techniker/

-in Maschinentechnik (Konstruktion), Technische/-r Betriebswirt/-in

Einsatzorte: Konstruktions- und Planungsbüros (Betriebe der Gebäudeund

Anlagentechnik), Ingenieur- und Planungsbüros, Hersteller von Klimaund

Heizungstechnik

Foto: ©kinwun - stock.adobe.com


35

Foto: Ludwig Bergmann GmbH

Die Innovationsfreude und jahrzehntelange Erfahrungen in der Agrartechnikbranche

haben dem Oldenburger Münsterland so manches

Mal den Titel „Silikon Valley der Agrartechnik“ eingebracht. Begriffe

wie „Digitalisierung“ und „Smart Farming“ gehören längst zum Alltag.

ik trifft

erspart Zeit, bietet zusätzlich Kontrolle und erhöht im besten Falle

den Ertrag. Und davon profitieren Umwelt und Verbraucher.

Die Digitalisierung hält im Pflanzenbau, bei der Tierhaltung und auch

in Biogasanlagen Einzug. So bietet der Stallausrüster Big Dutchman

mit Sitz in Vechta beispielsweise komplette Systeme samt Hard- und

Software an. Damit lassen sich unter anderem das Stallklima, die

Fütterung sowie die Beleuchtung über Sensoren steuern.

Derlei Hightech gemeinsam mit den Kunden und den Hochschulen

vor Ort zu entwickeln, ist für die Firmen eine Investition in die Zukunft.

Unternehmen wie Grimme in Damme, Big Dutchman oder

auch Prüllage in Holdorf sind Impulsgeber. Sie schauen voraus, sind

auf Messen wie der Agritechnica in Hannover mit aktuellen Pro -

dukten präsent und längst auch international auf den Märkten in

Brasilien, Russland, Malaysia oder China erfolgreich aktiv. Sie beschäftigen

Tausende von Mitarbeitern und bieten ihnen interessante

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – nicht selten auch

mit Einsatzmöglichkeiten

im Ausland.

„Im Laufe der Zeit haben

sich im Bereich Agrarund

Ernährungswirtschaft

vornehmlich in -

habergeführte Unternehmen

im Oldenburger

Münsterland angesiedelt,

die mittlerweile mit

großem Erfolg weltweit

agieren und vernetzt

sind. Dieser Erfolg ist

Fachbereich Agrartechnik

Modernste Agrartechnik ist ein

Garant dafür, dass zukünftig nicht

nur ausreichend gesunde Lebensmittel

zur Verfügung stehen, sondern

auch Biomasse für eine

um weltfreundliche Energiegewinnung

und für alternative stoffliche

Nutzungszwecke. Einen Beitrag zu

der erfolgreichen Entwicklung des

Wirtschaftsstandorts Deutschland

leistet der Verein Deutscher Ingenieure.

Der Fachbereich Max-

Eyth-Gesellschaft Agrartechnik

(VDI-MEG) ist einer von 55 VDI-

Fachbereichen. Sein Fokus ist unmittelbar

auf der

Agrartechnik branche ausgerichtet.

www.vdi.de/meg

nicht zuletzt den Mitarbeitern und Fachkräften der Firmen zu verdanken,

die sich in besonderem Maße mit ihrem Arbeitgeber

identifizieren“, sagt Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen

Industrie- und Handelskammer (IHK).

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

für Nutzfahrzeuge

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

Schlepper, Trecker, Drescher, Häcksler, Hänger oder Streuer – in der Agrarregion

Oldenburger Münsterland kein seltener Anblick. Sie instand zu halten,

zu warten oder zu reparieren ist Aufgabe eines/-r Kraftfahr zeugmechatronikers/-in

für Nutzfahrzeuge. Wenn Du schon immer gerne geschraubt

hast und Dir ölverschmierte Hände nichts ausmachen, dann könnte das

Dein Beruf sein! Anhand von computergestützten Mess- und Prüfsystemen

machst Du Dich auf die Suche nach Fehlern oder Problemen und löst sie

dann gekonnt. Auch berätst Du Kunden im Falle von Sonderwünschen.

Eine gute Voraussetzung ist es, wenn Du technisch geschickt bist. Als

Kraftfahrzeugmechatroniker/in für Nutzfahrzeuge hast Du einen abwechslungsreichen

Job – der übrigens nicht nur Jungs Spaß machen kann.

Gefragt sind: technische Affinität, handwerkliches Geschick, mathe -

matisches, logisches und räumliches Verständnis, körperliche Fitness

und Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft, Präzision

Aufstieg/Weiterbildung: Ausbilder/-in, Kfz-Servicetechniker/-in, Automobil-Serviceberater/-in,

Kraftfahrzeugmeister/-in, Industriemeister/-in

Metall- oder Aluminiumbearbeitung

Einsatzorte: Werkstätten und Betriebe für Pkw-, Nutzfahrzeug, Motorrad-,

Karosserie- oder System- und Hochvolttechnik, Nutzfahrzeughersteller

und Zulieferer

Foto: ©Heiko Küverling - stock.adobe.com


36 Interviews

Frauenpower

NICOLE GÖKEN (19, aus Cloppenburg)

Auszubildende zur Technischen Systemplanerin für

Versorgungs- und Ausrüstungstechnik beim Weltmarktführer

für Stallausrüstung, Big Dutchman

International GmbH, in Vechta

Als junge Frau in einem technischen

Ausbildungsberuf – ist

das für Dich ein Problem?

Nicole Göken: Nein, darüber

habe ich ehrlich gesagt auch gar

nicht nachgedacht, als ich mich

für diesen Ausbildungsberuf entschieden

habe. Wir Mädels sind

zwar in der Berufsschule in Osnabrück

in der Unterzahl, aber der Umgang mit uns ist ganz

selbstverständlich – in der Schule wie auch im Unter -

nehmen Big Dutchman.

Foto: Barbara Wagner

Big

Dutchman

Tradition

JONAS LOGEMANN

(17, Mellinghausen)

Ausbildung zum Industrie -

mechaniker (1. Lehrjahr) bei

der Ludwig Bergmann GmbH,

Maschinen fabrik in Goldenstedt

Ludwig Bergmann

GmbH

Foto: Barbara Wagner

Wer eine Ausbildung zum Industriemechaniker

machen will, der sollte sich nicht

scheuen, seine Hände dreckig zu machen, richtig?

Jonas Logemann: Ja, das stimmt (lacht). Man arbeitet an

und mit Maschinen, schweißt, wechselt Öl oder Lager,

spannt Riemen, baut Hydraulikschläuche an und vieles

mehr. Bei all diesen Tätigkeiten wird man auch mal

schmutzig.

Wie kam es zu Deiner Berufswahl?

Nicole: Ich wusste schon früh, dass ein technischer

Beruf etwas für mich sein könnte. Ich zeichne gerne,

habe ein gutes räumliches Verständnis und hatte in der

Schule eine Vorliebe für die Fächer Mathe, Physik, Chemie,

Bio. Außerdem sind mein Opa und auch mein Vater

Tierärzte. Als Kind war ich mit ihnen viel in Ställen unterwegs

und habe somit auch einen landwirtschaftlichen

Background.

Warum hast Du Dich zu einer Ausbildung als Industriemechaniker

bei Bergmann entschieden?

Jonas: Meine Eltern haben einen landwirtschaftlichen

Betrieb im Landkreis Diepholz. Ich habe schon als Kind

mitgeholfen und beispielsweise geschweißt oder geflext.

Sehr viele hier in der Region fahren Landmaschinen von

Bergmann. Das Unternehmen kennt man einfach, es hat

einen guten Ruf. Deshalb habe ich mich auch dort be -

worben.

Foto: artiemedvedev - stock.adobe.com

Warum hast Du Dich bei Big Dutchman – 15 Minuten

von Deinem Elternhaus entfernt – und nicht in der

weiten Welt beworben?

Nicole: Big Dutchman ist ein Weltunternehmen und genießt

einen ausgezeichneten Ruf. Man gibt mir hier die

Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und mich individuell

zu entfalten. Besonders Spaß machen mir das

Projektieren in 3-D sowie der Blick in die Konstruktion

und den Maschinenbau. Außerdem kann ich auch über

Big Dutchman in die weite Welt: Das Unternehmen

ermöglicht uns Auszubildenden Praktika an seinen in -

ternationalen Standorten – zum Beispiel in Malaysia,

Russland oder den USA.

Und nach der Ausbildung?

Nicole: Die möchte ich natürlich erst einmal erfolgreich

abschließen. Danach würde mich gerne weiterbilden und

vielleicht studieren: Versorgungstechnik oder Maschinenbau

zum Beispiel.

Obwohl das Unternehmen rund 40 Kilometer von

Deinem Elternhaus entfernt ist ...

Jonas: Das war anfangs ganz schön kompliziert. Ich bin

ja noch minderjährig. Meine Großeltern haben mich gefahren,

auch meine Schwester hat mich mal abgeholt. Inzwischen

fahre ich zusammen mit einem Konstrukteur

zur Arbeit, der in der Nähe wohnt. Zum Glück mache ich

jetzt aber den Führerschein.

Was lernt Ihr in der Berufsschule?

Jonas: Neben den allgemeinen Fächern wie Deutsch

oder Englisch, wo wir zum Beispiel Fachbegriffe aus der

Industriemechanik lernen, haben wir Themen wie Pneumatik,

Anlagenbedienung oder Materialkunde. Wer gut

Mathe kann, ist bei diesem Beruf im Vorteil.


Interview I Zitat

37

Spezialisten

H & J Agrartechnik

GmbH

BERNHARD HOLTHAUS

Geschäftsführer der H & J Agrartechnik GmbH in Lindern

Welche Kompetenzen sind in der Agrartechnikbranche

erforderlich?

Bernhard Holthaus: Zuverlässigkeit sowie körperliche und geistige Belastbarkeit.

Weil wir ein Unternehmen mit dem Schwerpunkt ,,Fahrzeugbau mit

Spezialkonstruktion” sind, ist natürlich auch Ideenvielfalt gefragt.

Was macht Ihre Firma aus?

Holthaus: Wir sind ein sehr junges Unternehmen mit aktuell acht Mitarbeitern.

Unser Schwerpunkt ist der Spezialfahrzeugbau. Wir fertigen Fahrzeuge

sowie Komponenten an, die hauptsächlich in der Güllebranche eingesetzt

werden: vom Einachser bis zum Dreiachser mit Behältervolumen von 2000

bis 30 000 Litern. Zudem stellen wir Tankaufbauten für BDF-Fahrgestelle

sowie Aufbauten für Lkws, Ausbringmaschinen wie Schleppschlauch und

Schleppschuhgestänge her. Der Markt boomt, da laut Bundesvorgaben die

Gülle zeitnah, bodennah und mengenreguliert abzulegen ist. Hier passen wir

uns individuell an und entwickeln unsere eigenen Produkte weiter.

Sie sind noch nicht lange am Markt ...

Holthaus: Vor der Selbstständigkeit war ich mehr als 30 Jahre in der Branche

aktiv. So fiel es nicht schwer, 2013 das Unternehmen zu gründen. Es war

immer ein Traum, eigene Produkte auf den Markt zu bringen, auch wenn die

Entwicklung über CAD-Zeichnungen bis hin zur Produktion eine Herausforderung

ist. Mein Sohn wird voraussichtlich 2019 in den Betrieb einsteigen.

So kann ich ihm den Grundstein für seine Zukunft legen.

Wie sind die Perspektiven?

Holthaus: Speziell in der Gülleausbringung sehr gut. Die Auftragsbücher sind

bis Anfang 2019 voll. Aufgrund der Gesetzeslage ist es wichtig, am Ball zu

bleiben. Ich arbeite eng mit der Landwirtschaftskammer sowie anderen

zustän digen Behörden zusammen.

Werden Sie künftig auch ausbilden?

Holthaus: Ja, wir werden zukünftig auch Auszubildende einstellen, da es

unser Ziel sein muss, eigene Mitarbeiter auf unsere Produkte auszubilden

und später auch zu übernehmen.

privat

Foto:

Foto: Barbara Wagner

Zitat

AGCO

PHILIPP GRIMME,

Business Develop ment Manager

(Region Subsahara/Mittlerer Osten)

bei der AGCO (Allis-Gleaner Corporation),

Hersteller von Landmaschinen

mit Hauptsitz in Duluth

(Georgia/USA)

„Die Weltbevölkerung

ist in den vergangenen

100 Jahren von

1,0 auf 7,5 Milliarden

angestiegen – Tendenz

steigend. Ohne

moderne Landwirtschaft

und leistungsstarke

Landtechnik kann die

Welternährung nicht ge währleistet

werden. Der Agrarbereich ist eine

Zukunftsbranche und bietet die wohl

sichersten Arbeitsplätze. Die Ausbildungsvielfalt

in unserer Region ist

enorm hoch. Für die inhabergeführten

Betriebe ist die Betreuung junger

Leute eine Herzensangelegenheit. Als

Dammer sage ich: ,Es macht Spaß, hier

zu arbeiten und zu leben.’ Wir haben

beste Voraussetzungen, die Zukunft

erfolgreich zu meistern."

Zerspanungsmechaniker/-in

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

Zerspanen: laut der freien Enzyklopädie Wikipedia ist dies der Sammelbegriff

für eine Gruppe von Fertigungsverfahren, die Werkstücken eine bestimmte

geometrische Form geben, indem von Rohteilen überschüssiges

Material auf mechanischem Weg in Form von Spänen abgetrennt wird.

Die wichtigsten zerspanenden Verfahren sind das Drehen, Bohren, Fräsen

und Schleifen. Das machst Du – solltest Du eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/-in

in Erwägung ziehen – mithilfe von handgeführten

und computergesteuerten Maschinen. So werden aus Stahlrohlingen Präzisionsbauteile

für den Bau von Maschinen, Fahrzeugen oder medizinischen

Geräten. Wichtig ist, dass Du – mit Schutzkleidung ausgestattet –

sehr genau arbeitest. Zum Aufgabengebiet

zählt auch das

Warten und Reinigen von Maschinen.

Vertiefen kannst Du

Dein Erlerntes dann in den Gebieten Drehautomaten-, Drehmaschinen-,

Fräs maschinen- und Schleifmaschinensysteme.

Gefragt sind: technische Affinität, Präzision, räumliches und mathematisches

Verständnis, Sorgfalt

Aufstieg/Weiterbildung: Industriemeister/-in Fachrichtung Metall, Studium

Maschinenbau oder Produktionstechnik

Einsatzorte: Betriebe in der Agrartechnik und im Stahl-, Fahrzeug- oder

Maschinenbau

Foto: ©nd3000 -

stock.adobe.com


38 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Nordluft Wärme- und

Lüftungstechnik GmbH & Co. KG

Robert-Bosch-Straße 5

49393 Lohne

Tel. 04442 889-0

info@nordluft.com

www.nordluft.com

Kurzporträt:

Die Firma Nordluft Wärme- und Lüftungstechnik

GmbH & Co. KG – der Marktführende Hersteller

von Hallenheizungen – ist ein mittelständisches,

traditionsbewusstes und dennoch modernes

Familienunternehmen aus Lohne/Oldenburg.

Grundsätze versuchen wir auch unseren Auszubildenden

zu vermitteln.

Nach erfolgreich bestandener Prüfung besteht

hier je nach Engagement immer die Möglichkeit

einer Übernahme.

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Ulla Kampers

Tel. 04442 889-0

bewerbung@nordluft.com

Was ist möglich?

Praktika

Betreuung Projekt-, Bacheloroder

Masterarbeit

Unsere Auszubildenden werden vom ersten

Tag an als vollwertiges Mitglied unserer „Nordluft-Familie“

gesehen und dementsprechend

gefördert. Unser Ziel ist es, unseren jungen

Mitarbeitern eine fundierte Ausbildung und

einen soliden Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

„Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“ ist der

Leitsatz der Geschäftsführung. Respekt, Vertrauen

und Toleranz sind wichtig, wenn man

gemeinsam etwas erreichen möchte. Diese

Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann/-frau

Technischer Systemplaner/-in

– Fachrichtung Versorgungs- und

Ausrüstungstechnik

Mechatroniker/-in

Mechatroniker/-in – Fachrichtung Kältetechnik

Konstruktionsmechaniker/-in

– Fachrichtung Feinblech

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Fachkraft für Metalltechnik (m/w)

Technische/-r Produktdesigner/-in

W&M Apparatebau GmbH

Auf der Höhe 1–7

49692 Cappeln/Nutteln

Tel. 04471 180580

info@wm-apparatebau.de

www.wm-apparatebau.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Simone Kammerer

Tel. 04471 18058-25

s.kammerer@wm-apparatebau.de

Kurzporträt:

Seit mehr als 25 Jahren ist die W&M Apparatebau

GmbH kompetenter und leistungsstarker

Spezialist, wenn es um die Fertigung hochwertiger

Produkte aus den Bereichen Stahl-, Edelstahl-

und Apparatebau geht.

Rund 90 Fachleute sind aktuell in unserem

Unternehmen tätig – vom Schlosser bis zum

Ingenieur. Jeder ist in seinem Arbeitsbereich

ein Spezialist. Damit das auch in Zukunft so

bleibt, bilden wir qualifiziertes Fachpersonal

aus.

Wenn Ihr in einer freundlichen Arbeitsatmosphäre

zum anhaltenden Erfolg unseres

Unternehmens beitragen möchtet, freuen wir

uns auf Eure Bewerbung.

Ausbildungsberufe:

Metallbauer/-in

– Fachrichtung Konstruktionstechnik

Feinwerkmechaniker/-in

Technische/-r Produktdesigner/-in

– Fachrichtung Maschinen- und

Anlagenkonstruktion

Was ist möglich?

Schulpraktikum

Ausbildung

Schnupperpraktikum in den

Ferien

Bei uns erwartet Euch eine attraktive und

zukunftsorientierte Ausbildung an modernen

Maschinen. Für engagierte Bewerber bieten

sich beste Perspektiven zur beruflichen

Entwicklung.

Gewünschter Schulabschluss:

Metallbau:

mind. Hauptschulabschluss

Feinwerkmechanik und Technisches

Produktdesign: mind. Realschulabschluss


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 39

Nutzfahrzeuge GmbH

Südbeck Nutzfahrzeuge GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 3

49456 Bakum

Tel. 04446 9620-0

man_suedbeck_bakum@t-online.de

www.suedbeck-nutzfahrzeuge.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Günter Südbeck

Tel. 04446 9620-0

g.a.suedbeck@

suedbeck-nutzfahrzeuge.de

Was ist möglich?

Betriebspraktikum

Wir sind die Experten

Die Südbeck Nutzfahrzeuge GmbH ist ein mittelständisches

Unternehmen und hat sich auf

den Full Service rund um das Nutzfahrzeug

und den Spezialfahrzeugbau spezialisiert.

In den beiden modernen Standorten (Bakum/

Cloppenburg) sind zurzeit 85 kompetente Mitarbeiter

beschäftigt. Dazu verfügt Südbeck

über technische Prüfstände und -einrichtungen,

elektrisch, elektronisch, digital, die zur Zeit

neuesten Prüfeinrichtungen für Motor- und

Fahrgestelldiagnosen angepasst werden.

Damit die Qualität von Wartung, Reparatur

und Service gleichbleibend hohen Ansprüchen

genügt, bildet Südbeck in Bakum und Cloppenburg

in allen Fachrichtungen einer modernen

Lkw-Werkstatt aus – im handwerklichen sowie

im kaufmännischen Bereich.

Ziel ist es, die Auszubildenden nach Abschluss

der Prüfung zu übernehmen und weiterzubilden.

Ausbildungsberufe:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

– Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik

Metallbauer/-in

– Fachrichtung Fahrzeugbau

Kaufmann/-frau für

Büromanagement

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Technisches Verständnis

Gute Computerkenntnisse

Teamfähigkeit

Rebo Landmaschinen GmbH

Am Bahnhof 32

49429 Visbek-Rechterfeld

Tel. 04445 9621-0

mail@rebo.de

www.rebo.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Heinrich Schütte

Tel. 04445 9621-36

schuette.heinrich@rebo.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Qualifizierte Ausbildung

Kurzporträt:

Wir sind seit über 30 Jahren in der Land-, Bauund

Industrietechnik tätig und gehören zu den

größten John Deere und Manitou Händlern in

Deutschland. In unseren sechs Standorten in

Visbek, Aurich, Damme, Edewecht, Schwaförden

und Neuenkirchen-Vörden stellen sich

140 Mitarbeiter – darunter 30 Auszubildende

den Anforderungen der Kundschaft. Unser junges

Team bietet beste Vertriebs- und Serviceleistungen

und wurde sogar zum Bundessieger

des Shell Service Awards ausgezeichnet.

Du bist technisch versiert und möchtest mit

modernster Diagnosetechnik Maschinen mit

über 800 PS betreuen? Oder möchtest du lieber

Deine Karriere in einer unserer kaufmännischen

Abteilungen starten? Kein Problem – bei uns

gibt’s eine STARKE AUSBILDUNG und STARKE

PERSPEKTIVEN.

Ausbildungsberuf:

Land & Baumaschinenmechatroniker

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Mittlere Reife oder höher

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Zuverlässiges, engagiertes Auftreten

Technische Grundlagenkenntnisse

Kaufmännische Grundkenntnisse

Wir garantieren:

Professionelle Fortbildungsmöglichkeiten

Abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld

Hervorragende Arbeitsbedingungen im

jungen Team

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Groß- und Außenhandelskaufmann (m/w)


40 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

ALWID GmbH –

Sondermaschinenbau

Wilder Pool 3

49143 Dinklage

Tel. 04443 96630

info@alwid.de

www.alwid.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Jürgen Wieferig

Tel. 04443 96630

Fax 04443 2949

info@alwid.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Kurzporträt:

Die ALWID GmbH ist spezialisiert auf die

kundenspezifische Entwicklung und Her -

stellung von Abfüll- und Verschließmaschinen

für die Lebensmittel-, Chemie- und Pharma -

industrie.

Die Abfüllmaschinen eignen sich dabei für fast

alle Flüssigkeiten und Pasten, die nicht kohlensäurehaltig

sind. Die Verschließmaschinen

verarbeiten fast alle bekannten Verschlussarten.

ALWID bietet dabei Lösungen für kleine,

mittlere und große Leistungsbereiche.

ALWID versteht sich als Problemlöser der

Kunden und entwickelt ganzheitliche Konzepte

für komplette Abfüllstraßen. Die Qualität und

Wirtschaftlichkeit der Anlagen hat sich weltweit

herumgesprochen.

Der Export der Produkte erfolgt in rund

60 Länder.

Ausbildungsmöglichkeiten

bei ALWID:

Feinwerkmechaniker/-in

(Fachrichtung Maschinenbau)

Mechatroniker/-in

Technische/-r Produktdesigner/-in

(Maschinen- und Anlagenkonstruktion)

Industriekaufmann/-frau

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss

Von Vorteil sind:

räumliches Vorstellungsvermögen

technisches Interesse

Lernbereitschaft

Vogelsang GmbH & Co. KG

Holthöge 10–14

49632 Essen/Oldb.

Tel.: 05434 83-0

germany@vogelsang.info

www.vogelsang.info

Ansprechpartner Ausbildung:

Personalabteilung

Bewerbungen digital an:

bewerbung@vogelsang.info

Was ist möglich?

Qualifizierte Ausbildung

Duales Studium

Praktikum

Zukunftstag

Werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte!

Vogelsang ist nicht nur in seiner Heimat ein

angesehener Hersteller von Pumpen und

Zerkleinerern. Da unsere Maschinen rund um

den Globus in vielen Industriezweigen genutzt

werden, ist Ihr Ausbildungsplatz ein Tor zur

Welt.

In unserem Stammsitz in Essen/Oldb. treffen

Sie auf ca. 650 ebenso erfahrene wie umgängliche

Kollegen, mit denen Sie gemeinsam die

passenden technischen Lösungen für unseren

Kunden aus unterschiedlichen Industriebereichen,

dem Agrarsektor, der Verkehrstechnik

oder der Abwasseraufbereitung entwickeln.

Nach dem Prinzip „Learning by Doing“ helfen

wir Ihnen, Ihre technische Begeisterung in

anwendbares Fachwissen umzuwandeln und

freuen uns auf Ihren kreativen Input!

Ausbildungsberuf:

Feinwerkmechaniker (m/w)

Aufgabenstellungen:

Herstellung von Bauteilen und Werkstücken aus

Metall – konventionell oder mit modernsten

CNC Maschinen

Das erwarten wir:

Guter Hauptschul- oder Realschulabschluss

Gute Noten in Mathematik und Deutsch

Räumliches Vorstellungsvermögen

Selbstständige, genaue und gewissenhafte

Arbeitsweise

Kommunikations- und Teamfähigkeit

Übrigens:

Wir bilden auch Fachinformatiker, Elektroniker,

Technische Produktdesigner, Mechatroniker,

Bachelor of Engineering (Maschinenbau) und

Industriekaufleute (m/w) aus.


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 41

GRIMME Landmaschinenfabrik

GmbH & Co. KG

Hunteburger Straße 32

49401 Damme

Tel. 05491 666-0

grimme@grimme.de

www.grimme.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Anika Niehues

Tel. 05491 666-2274

anika.niehues@grimme.de

Was ist möglich?

Praktika

Ferienjobs

Abschlussarbeiten

Kurzporträt:

Das Familienunternehmen GRIMME steht seit

mehr als 150 Jahren für führende Technologien

in der Landtechnik. Über 2200 Mitarbeiter/innen

weltweit tragen dazu bei, dass die Kartoffel-,

Rüben- und Gemüsetechnik in über 120 Ländern

auf allen 5 Kontinenten begeistert. Seit Jahren

engagiert sich GRIMME und ihre Mitarbeiter für

die gezielte Förderung von jungen Menschen

und Nachwuchskräften. Wir sehen eine fundierte

Ausbildung als wichtigen Grundstein für die berufliche

Zukunft und als Verantwortung gegenüber

der nächsten Generation an. Deshalb

kümmern wir uns zusammen mit einem Team

von Ausbildern persönlich darum. Wenn du dich

für eine vielseitige Tätigkeit in einem lebendigen

Team begeisterst, dann bist du bei uns genau

richtig. Lass uns gemeinsam Großes bewegen.

Bewirb Dich jetzt für eine Ausbildung in 2019!

Berufsausbildung

Mechatroniker/-in

Industriemechaniker/in

Industriekaufmann/-frau

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Fachinformatiker/-in (Systemintegration)

Fachinformatiker/-in

(Anwendungsentwicklung)

Mechatroniker/-in für Land- und

Baumaschinentechnik

Technische/-r Produktdesigner/-in

Duales Studium

Mechatronik

Elektrotechnik im Praxisverbund

Betriebswirtschaft & IT

Wirtschaftsingenieurwesen

Maschinenbau (Konstruktionstechnik)

Maschinenbau (Produktionstechnik)

Franz Tölke GmbH

Fladderweg 15

49393 Lohne

Tel. 04442 9383-0

Fax 04442 9383-23

www.toelke.info

Ansprechpartner Ausbildung:

Markus Kröger

Tel. 04442 9383-139

m.kroeger@toelke.info

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Kurzporträt:

Wo es um das industrielle Zuführen, Sortieren,

Befüllen und Verschließen von Flaschen und anderen

Behältern geht, sind oft Anlagen der

Franz Tölke GmbH aus Lohne im Einsatz. Das

Unternehmen ist spezialisiert auf den Sondermaschinebau

im Automatisierungsbereich und

entwickelt in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern

individuelle Lösungen. Dabei werden je

nach Bedarf bewährte Konzepte optimiert oder

neue Systeme entwickelt.

Auf die Ausbildung im eigenen Betrieb legt das

Lohner Unternehmen größten Wert. „Fachkräfte

sind heute nur schwer zu bekommen, daher

sind wir auf den Nachwuchs aus den eigenen

Reihen angewiesen“, sagt Christian Tölke, einer

der drei Geschäftsführer. Viele langjährige Mitarbeiter

und ein relativ geringer Mitarbeiterwechsel

zeichnen die Franz Tölke GmbH aus.

Nach Ende ihrer Ausbildung haben die Azubis

eine gute Chance auf Übernahme und dauerhafte

Anstellung.

Firmengründung: 1965

Mitarbeiterzahl: 112

Geschäftsführung: Franz-Josef Patzelt,

Christian Tölke, Hubert Kröger

Ausbildungsmöglichkeiten:

Feinwerkmechaniker/-in

Fachrichtung Maschinenbau

Zerspanungsmechaniker/-in

Technischer Produktdesigner (m/w)

Elektroniker/-in

Fachrichtung Automatisierungstechnik

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Mechatroniker/-in


42 Wirtschaftsbereich Maschinen- und Anlagenbau

Foto: Adobe Stock, industrieblick

Ob Abfüll- oder Verpackungsanlagen, Motoren und Turbinen oder auch Pumpen

der/die angehende Maschinenbauer/-in lernt alles über die Entwick lung,

Konstruktion und Produktion von komplexen Maschinen und Anlagen.

Innovationstreiber, Beschäftigungs

Der Maschinen- und Anlagenbau ist in der deutschen Industrie

der größte Bereich – und international die deutsche Vorzeigebranche.

Er spielt auch im Bezirk der Oldenburgischen Industrie-

und Handelskammer (IHK) eine wichtige Rolle.

Welches Unternehmen kann schon von sich behaupten, in einem

seiner Geschäftsbereiche ein Weltmarktführer zu sein? Was den

Maschinen- und Anlagenbau betrifft, finden sich im Oldenburger

Münsterland gleich zwei Firmen, auf die ebendies zutrifft: die

Grimme KG & Co. KG mit Sitz in Damme im Bereich Landmaschinen

für Kartoffel-, Rüben- und Gemüsetechnik sowie die Big Dutchman

AG in Vechta mit seinen Fütterungsanlagen und Stalleinrichtungen

für die moderne Haltung von Schweinen und Geflügel. Beide sind

traditionsreiche, inhabergeführte Traditionsunternehmen – wie es

so typisch ist im Oldenburger Münsterland.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist der Mittelpunkt der deutschen

Investitionsgüterindustrie: Er stellt komplexe Erzeugnisse für die

gesamte Wirtschaft her und verwertet technologisch anspruchsvolle

Vorprodukte. Ein maßgeblicher Innovationstreiber unter

anderem in den Bereichen Industrie 4.0, ressourcenschonender

Umweltschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität.

In Deutschland gibt es mehr als 6700 Unternehmen, die im Maschinen-

und Anlagenbau aktiv sind. Sie erzielten mit über einer Million

Beschäftigten im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz in Höhe von 219,5

Mrd. Euro, wie auf den Seiten des BMWi (Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie) zu lesen ist. Als größter deutscher Arbeitgeber,

insbesondere für größtenteils hoch qualifizierte Beschäftigte,

liegt die Branche gemessen am Umsatz auf dem zweiten Platz

aller Industriezweige. Weltweit gesehen ist Deutschland dritt -

größter Maschinenproduzent.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist sehr stark mittelständisch

geprägt: Rund 87 Prozent der 6700 Unternehmen haben weniger

als 250 Beschäftigte. Und so spielt die Branche vor allem auch im

Anlagenmechaniker/-in

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Betriebe aus dem Sanitär-, Heizungs- oder Klimatechnikbereich, solche, die

Elektroanlagen bauen, Erdöl- oder Erdgas fördern, oder auch Unternehmen

der Metallindustrie: Viele von ihnen benötigen Anlagenmechaniker/-innen.

Solltest Du Dich für diesen technischen Beruf entscheiden, lernst Du, Zeichnungen

zu lesen oder auch zu erstellen, einzelne Bauteile für Maschinen

und Anlagen zu konstruieren und diese dann am Ende auch zusammenzubauen.

Dabei kommst Du auch in Kundenkontakt. Du berätst die Kunden

und weist sie in die Bedienung der Anlagen ein. Zudem wartest und betreust

Du die Anlagen. Weitere Themen in der Ausbildung sind Aspekte wie

Umweltschutz, Sicherheit bei der Arbeit und der Transport der Bauteile.

Zum Einsatz kannst Du

sowohl in großen Fertigungshallen

als auch in

Privathäusern kommen.

Gefragt sind: technisches

Verständnis, hand werkliches Geschick, Teamwork, Kommunikationsfähigkeit

Aufstieg/Weiterbildung: Weiterbildung zum/-r Meister/-in, Techniker/-in

oder Technische/n Fachwirt/in

Einsatzorte: Unternehmen der Metallindustrie, Verkehrsbetriebe, Gas-,

Wasser-, Elektrizitätswerk, Betriebe des Elektroanlagenbaus, Raffinerien,

Unternehmen für Erdöl- und Erdgasförderung

Foto: ©Industrieblickstock.adobe.com


43

Wer den dualen Studiengang im Bereich Maschinenbau erfolgreich

absolviert hat, dem erschließt sich ein umfassendes berufliches Einsatzspektrum.

Foto: Adobe Stock, Joe-L

Eine Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/-in Fachrichtung Maschinen-

und Anlagenbau ist herausfordernd und abwechslungsreich.

Foto: airpool Lüftungs- und Wärmesysteme GmbH

motor, Chancenbieter

Oldenburger Land eine bedeutende Rolle. Besonders stark vertreten

– aufgrund der dominanten Stellung des Agrar- und Ernährungsgewerbes

– sind bei uns die Maschinenbauer für land- und

forstwirtschaftliche Geräte. Sie sind vornehmlich in den Landkreisen

Vechta, Cloppenburg und Oldenburg angesiedelt. Dagegen befindet

sich der Schwermaschinenbau eher in Delmenhorst und

Wilhelmshaven. Zulieferer für die Luftfahrt und den Schiffsbau sind

besonders in den Landkreisen Ammerland, Friesland und Wesermarsch

beheimatet.

Zahlen der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK)

zufolge stieg der Umsatz der Maschinenbau-Unternehmen im Oldenburger

Land 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über

16 Prozent. Das Umsatzvolumen betrug 1,7 Mrd. Euro. Die Exporterlöse

nahmen um 19 Prozent auf 917 Mio. Euro zu. Damit wird

mittlerweile jeder zweite Euro im Ausland verdient (Exportquote:

52,2 Prozent). Das unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen

Maschinenbau-Unternehmen. Die Beschäftigung stieg kräftig

um fast sechs Prozent auf über 8000 Personen im Jahresdurchschnitt.

Händeringend werden Fach- und Führungskräfte gesucht. Auf

sie warten spannende Aufgabenfelder, die künftig vor allem von

Themen wie Digitalisierung, Datenmanagement, GPS-Steuerung

oder auch Nachhaltigkeit und Effizienz geprägt sein werden.

Der Maschinen- und Anlagenbau – eine Branche mit glänzenden

Zukunftsperspektiven also, vor allem auch hier in der Region, sagt

Dr. Michael Hoffschroer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Cloppenburg. Ob es sich lohne, in diesem Bereich

beruflich aktiv zu werden? „Uneingeschränkt: Ja! – mit einem

dicken Ausrufezeichen dahinter! Mit ihren innovativen Betrieben

im Oldenburger Münsterland ist die Branche ein hochspannendes

Feld mit enormer technologischer Affinität, die langfristige

berufliche Perspektiven und Karrierechancen und somit eine

große Jobsicherheit bietet.“

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Dauer der Ausbildung: 2 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

Diese Ausbildung ist etwas für Technikfreaks. Wenn Du Maschinen- und

Anlagenführer/-in werden willst, dann hast Du die Möglichkeit, unterschiedliche

Schwerpunkte zu belegen: Metall- und Kunststofftechnik,

Textil technik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik oder Druckweiterund

Papierverarbeitung. Du überwachst die Produktion unterschiedlicher

Waren an den Maschinen und Anlagen. Dabei richtest Du diese am

Computer ein, steuerst, reparierst und wartest sie. Du bist also verantwortlich

für einen reibungslosen Ablauf in den Produktionshallen und

Werkstätten. Da die Maschinen oftmals 24 Stunden am Tag laufen, musst

Du Dich auf Schichtdienst einstellen. Dafür hast Du die Ausbildung schon

nach zwei Jahren in der Tasche

und kannst Dich ggf. weiterbilden.

Gefragt sind: Interesse an (Computer-)Technik

und Physik, hand -

werk liches Geschick, Sorgfalt,

Flexi bilität, Zupacken

Aufstieg/Weiterbildung:

Ausbilder/-in, Maschinenbaumeister/-in, Industriemeister/-in Fachrichtung

Metall, Techniker/-in Fachrichtung Maschinentechnik, Studium

Produk tionstechnik

Einsatzorte: Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung,

Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und Papierverarbeitung

Foto: ©Monkey Business - stock.adobe.com


44 Interviews

Foto: drsg98 - stock.adobe.com

Dankbar

ISMAEL AL-KATHIB (20)

Ausbildung zum Metallbauer bei der Kröger

Metallbau GmbH in Mühlen

Ismael, was bedeutet die

Ausbildung zum Metallbauer

bei Kröger für Dich?

Ismael Al-Kathib: Ich bin

2015 aus Syrien nach

Deutschland geflüchtet.

Mein Traum war es, mir hier

eine neue Zukunft aufzubauen.

An meinem ersten Standort in

Rheinland-Pfalz habe ich ein Praktikum in einem Metallbauunternehmen

absolviert. Das hat mir viel Spaß

gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich nun

bei Kröger Metallbau in Mühlen – dort, wo meine Familie

inzwischen lebt – die Chance bekommen habe,

in diesem schönen Beruf ausgebildet zu werden.

Foto: Barbara Wagner

Kröger

Metallbau

GmbH

Was macht Dir am meisten Spaß?

Ismael: Ich mag die Abwechslung: zuschneiden,

schweißen, schleifen, montieren und am Ende sehen,

wie beispielsweise eine Treppe vor Ort aussieht und

dass der Kunde zufrieden ist – all das ist mir eine

große Freude.

Wie wirst Du in Deinem Ausbildungsbetrieb begleitet?

Ismael: Ich erfahre eine tolle Unterstützung – sowohl

vom Chef als auch von meinen Kollegen. Das

Vertrauen in mich ist groß, ich darf vieles machen.

Wenn Fehler passieren – und sie passieren definitiv

während einer Ausbildung (lacht) – dann ist das in

Ordnung. Daraus lerne ich und werde besser. Einmal

in der Woche gehe ich zur Berufsschule. Mathe fällt

mir etwas schwer. Aber es ist ein wichtiges Fach, und

so bemühe ich mich, es gut zu machen. Wenn ich

nicht weiterkomme, dann gehe ich zur Nachhilfe

oder darf meinen Chef um Rat fragen.

Hast Du berufliche Ziele?

Ismael: Ich möchte erst einmal meine Ausbildung

gut absolvieren. Wenn der Betrieb mich dann übernimmt,

wäre das natürlich toll. Ich lege aber auch

schon etwas Geld beiseite, um mir meinen Traum zu

erfüllen: auf eigenen Beinen zu stehen und irgendwann

den Meister im Metallbau zu absolvieren.

Facettenreich

HERMANN KAGE (33),

Ausbildungsleiter bei der Zerhusen

Kartonagen GmbH in Damme

Zerhusen

Kartonagen

GmbH

Bevor Sie 2005 Ausbildungsleiter bei

Zerhusen wurden, haben Sie selbst

eine Ausbildung beim Dammer

Familienunternehmen absolviert ...

Hermann Kage: Ja, im Anschluss an die Realschule

habe ich eine Ausbildung zum/zur Verpackungsmittelmechaniker/-in,

heute Packmitteltechnologe/-in gemacht. Das hilft mir in

meiner jetzigen Aufgabe als Ausbildungsleiter im Umgang mit den

jungen, derzeit 18 Auszubildenden in unserer Firma.

Kartonagen GmbH

Zerhusen

Der Hauptausbildungsberuf bei Zerhusen ist der des Pack -

mitteltechnologen. Was genau macht dieser?

Kage: Diese Ausbildung dauert drei Jahre. Die Auszubildenden setzen

etwa Maschinen instand, reparieren Werkzeuge und lernen

dabei unterschiedliche Abteilungen in der Produktion kennen: beispielsweise

die Arbeitsvorbereitung, in der die unterschiedlichen

Aufträge an den Maschinen verplant werden, die Entwicklungsabteilung,

in der Zeichnungen über CAD-Programme erstellt und Muster

entwickelt werden, das Labor, wo es um die Qualitätssicherung und

die Zusammensetzung von Wellpappe geht, oder auch die neue Wellpappenanlage,

wo sie lernen, wie aus Papier Wellpappe und schließlich

der fertige Karton entsteht.

Das klingt nach einem facettenreichen Beruf ...

Kage: Das Aufgabenfeld ist umfangreich und spannend, die Weiterbildungsmöglichkeiten

und Berufsperspektiven sind vielfältig. Wenn

man Interesse an technischen Prozessen hat, den Umgang mit Maschinen

mag, handwerklich begabt ist sowie über ein gutes Farbsehund

räumliches Vorstellungsvermögen verfügt, ist man hier an der

richtigen Adresse. Einen Realschulabschluss setzen wir voraus.

Warum sollten sich junge Menschen hier in der Region bei

Zerhusen und nicht woanders für eine Ausbildung zum Packmitteltechnologen

entscheiden?

Kage: Das inhabergeführte Familienunternehmen Zerhusen legt viel

Wert auf das Thema Ausbildung. Mit einem modernen und leistungsstarken

Maschinenpark sowie seinen 400 kompetenten Beschäftigten

zählt es zu den größten Wellpappenherstellern und -verarbeitern

in Deutschland. Hier herrscht ein kollegiales Klima, die Auszubildenden

haben feste Ansprechpartner, können eigenständig Projekte

umsetzen. Zudem bieten wir – wenn nötig – innerbetrieblich Nachhilfe

sowie unseren Beschäftigten viele soziale Vorzüge an. All das

kann man auch auf unserer Website www.zerhusen.de nachlesen.

Foto:


Interview I Zitat 45

Reizvoll

Vogelsang GmbH

& Co. KG

CHRISTIAN GRÜNLOH (30)

Industriekaufmann bei der Vogelsang GmbH

& Co. KG in Essen (Oldb), Spezialist für individuell

konfigurierbare Maschinen, Anlagen

und Systeme in den Segmenten Abwasser,

Agrar, Biogas, Industrie und Verkehr

Sie haben vor 13 Jahren eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei

Vogelsang absolviert. Welche Voraussetzungen sollten junge Menschen,

die im Maschinenbau aktiv werden wollen, mitbringen?

Christian Grünloh: Der Maschinenbau ist eine attraktive Branche, die Qualitätsdichte

bei den Auszubildenden hoch. Da sollte man spontan, aufgeschlossen

und flexibel sein. Auch ist es wichtig, sich mit den Produkten des

jeweiligen Unternehmens auseinanderzusetzen, technisches Interesse mitzubringen

und stets neugierig zu sein. Teamfähigkeit ist ebenfalls ein wich -

tiger Aspekt.

Sie sind nach der Ausbildung bei Vogelsang geblieben. Warum?

Grünloh: Das Unternehmen hat einen sehr guten Ruf als Ausbildungsbetrieb.

Ich habe früh Verantwortung übernehmen und mich persönlich weiterentwickeln

dürfen. Im Vertriebsinnendienst, wo ich für den Service und Vertrieb

von Entsorgungsanlagen für die Deutsche Bahn mitverantwortlich bin, fühle

ich mich sehr wohl. Die Aufgaben sind vielseitig, wir haben ein junges Team.

Teil des Erfolgs zu sein, macht Spaß und den Reiz aus.

Wie sind die Zukunftsperspektiven?

Grünloh: Sehr gut. Gerade Vogelsang hat in den vergangenen Jahren ein gesundes

Wachstum hingelegt. Das Unternehmen ist breit aufgestellt, agiert

über verschiedene Sparten, bietet im kaufmännischen wie im technischen

Bereich immer wieder attraktive Ausbildungsplätze an. Wichtig ist es, im Vorfeld

genau zu wissen, was einen interessiert und welche Affinitäten man hat.

Ist es wirklich der Maschinenbau? Oder eher die Lebensmittel- oder doch die

Fitnessbranche? Sich dies genau zu überlegen, bevor man in eine Ausbildung

startet, kann ich nur jedem raten.

KG

Vogelsang GmbH & Co.

Foto:

Zitat

Adolf-

Kolping-

Schule

ALFONS PILLE (63)

Seit 35 Jahren Berufsschullehrer an

der Adolf-Kolping-Schule in Lohne,

Abteilungsleiter Elektrotechnik/

Mechatronik

„Trotz großer anfänglicher

Skepsis

realisierten wir

im Jahr 2000 als

erste Berufsschule

der Region die Mechatronikerausbildung.

Es wurde eine

Erfolgsgeschichte: Nicht zuletzt wegen

dieser Ausbildung entwickelten wir uns

von einer bis dahin eher durch handwerkliche

Berufe geprägten Schule zu

einem regionalen Kompetenzzentrum

mit einem breiten Ausbildungsangebot

in den modernen Technologien weiter.

Der Beruf Mechatroniker ist sehr angesehen

und absolut nachgefragt in unserer

von Agrar- und Kunststofftechnik,

Maschinen- und Anlagenbau geprägten

Region. Die Zahl der Ausbildungsabbrecher

ist gering, die Weiterbildungsmöglichkeiten

hervorragend."

Foto: Barbara Wagner

Technische/-r Produktdesigner/-in

– Maschinen- und Anlagen -

konstruktion

Foto: ©cat027 - stock.adobe.com

Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Hier ist technische Kreativität gefragt: Als technische/-r Produktdesigner/-in,

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion, entwirfst Du am Computer

Bauteile oder ganze Maschinen und Anlagen in 3-D, die dann Deine Kollegen

aus Produktion und Konstruktion zusammenbauen. Du musst sehr

präzise arbeiten und ein gutes Vorstellungsvermögen haben. Zunächst entstehen

Skizzen anhand konkreter Designvorgaben. Dann schaust Du, welche

Werkstoffe Du brauchst. Über Simulationen und Tests findest Du heraus, ob

alles läuft. Du kannst in zwei Fachrichtungen tätig werden: Im Bereich Produktgestaltung

und -konstruktion, wo Du Gebrauchsgegenstände wie Möbel

oder Autos konstruierst, oder eben im Bereich Maschinen- und Anlagenkonstruktion,

wo Du Bauteile für Werkzeugmaschinen entwirfst. Interessant ist

es auch, dass Du im Team arbeitest, schließlich müssen die Kollegen aus der

Produktion am Ende auch Deine Ideen in die Tat umsetzen. Du sitzt also nicht

nur am Computer, sondern stehst am Ende auch am fertigen Produkt.

Gefragt sind: Interesse an Technik, Spaß am Zeichnen, Kreativität, Sorgfalt,

Teamwork

Aufstieg/Weiterbildung: Ingenieurwesen, Konstruktion oder Produktge stal tung,

Technikerschule, Studium: Maschinenbau oder Produkt- und Industriedesign

Einsatzorte: Planungs- und Entwicklungsabteilungen verschiedener Branchen,

z. B. Maschinen- und Anlagenbau


46 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

ZERHUSEN Kartonagen GmbH

Industriestraße 9

49401 Damme

Tel. 05491 9688-0

info@zerhusen.de

www.zerhusen.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Hermann Kage

Tel. 05491 9688-14

ausbildung@zerhusen.de

Kurzporträt:

Zerhusen Kartonagen GmbH ist ein mittelständisches

Familienunternehmen mit ca.

400 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist in den

vergangenen 30 Jahren kontinuierlich gewachsen.

Durch den Bau eines eigenen Wellpappenwerkes

produzieren wir unseren Rohstoff

Wellpappe, der mit modernsten Maschinen

zu unterschiedlichen Verpackungen weiterverarbeitet

wird, selber. Wir bieten interessante

Ausbildungsberufe mit sehr guten Zukunftsperspektiven.

Unser Anspruch und Ziel ist es,

Auszubildenden nach bestandener Prüfung

einen dauerhaften Arbeitsplatz anzubieten und

die Weiterbildung zu fördern.

Ausbildungsberuf:

Packmitteltechnologe (m/w)

Deine Aufgaben

Planung und Entwicklung von maßgeschneiderten

Verpackungen mit CAD-Systemen

Einrichtung der Fertigungsmaschine für die

anschließende Umsetzung

Steuerung und Überwachung des Herstellungsprozesses

inkl. Qualitätskontrolle

Dein Profil

Technisches Geschick, handwerkliche Begabung,

gutes Farbvermögen und räumliches

Vorstellungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

Gewünschter Schulabschluss

Realschulabschluss

Weitere Ausbildungsberufe (m/w)

Industriekaufmann Maschinen-/Anlagenführer

Mechatroniker Betriebswirt (BA)

Fachkraft für Lagerlogistik

Alfons Diekmann GmbH

Elektroanlagen

Holdorfer Str. 12, 49401 Damme

Tel. 05491 9707-0

ausbildung@diekmann.tv

www.diekmann.tv/ausbildung

www.facebook.com/

ausbildung.bei.diekmann

Ansprechpartner Ausbildung:

Thorsten Diekmann

Tel. 05491 9707-0

ausbildung@diekmann.tv

Was ist möglich?

Schulpraktika

Schnuppertag

Qualifizierte Ausbildung

Ferienjob

Duales Studium

(Bachelor of Engineering)

Jetzt die richtige Berufswahl!

Die Schullaufbahn nähert sich dem Ende und

nun stehst du vor der Berufswahl! Was nun?

Wenn „Strom in deinen Adern fließt“, entscheide

dich für den abwechslungsreichen und zukunftsorientierten

Ausbildungsberuf des

Elektronikers. Diesen bieten wir in drei Fachrichtungen

an.

Überall wo Strom zum Einsatz kommt, sind

Elektroniker/-innen gefragt – sei es bei Arbeiten

an der Trafostation bis zur Lampe, vom Serverschrank

bis zur Netzwerkdose oder bei der

Installation von Sicherheitstechnik.

Es werden immer mehr Profis benötigt, die

diese Aufgaben bewältigen. Mit uns legst du

den Grundstein für deine berufliche Zukunft.

Fortbildung

Wir unterstützen Mitarbeiter bei der Durchführung

der Meisterschule (Masterplan Handwerk),

dem Dualen Studium (PHWT) oder sonstigen

Lehrgängen (EIB/SPS etc.). Neuen Ideen und

Entwicklungen stehen wir aufgeschlossen gegenüber.

Ausbildungsberuf:

Elektroniker/-in

- Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

- Fachrichtung Automatisierungstechnik

- Fachrichtung Informations- und

Telekommunikationstechnik

- Duales Studium (Bachelor of Engineering)

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder Abitur


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 47

airpool Lüftungs- und

Wärmesysteme GmbH

Robert-Bosch-Straße 2–6

49401 Damme

Tel. 05491 9779-0

Fax 05491 9779-11

info@airpool.de

www.airpool.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Dipl.-Ing. Rainer Rolfes

rolfes@airpool.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Schulpraktika

Schnuppertage

Zeig, was in dir steckt!

airpool unterstützt dich dabei. Wir glauben an

deine Stärken: Deshalb darfst du schon früh

Verantwortung übernehmen und mit anpacken.

Dabei kannst du dich immer auf uns verlassen,

denn die individuelle Förderung und Betreuung

unserer Azubis ist uns sehr wichtig. Engagierte

Ausbilder begleiten dich während der Ausbildung

und auch deine Kollegen und Kolleginnen

stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

Das Handwerk ist für uns mehr als nur ein Job

– wir bei airpool schätzen den Wert unserer

Arbeit und verrichten sie mit Stolz. Deutschlandweit

zählen wir zu den führenden Anbietern

von Klimatechnik – und auch in Sachen Arbeitnehmerfreundlichkeit

sind wir ganz weit vorne.

Dafür wurden wir als „Top-Arbeitgeber 2018

ausgezeichnet.

Überzeugt?

Dann mach deine Ausbildung bei uns als:

Technische/-r

Systemplaner/-in

Versorgungs- und Ausrüstungstechnik

Anlagenmechaniker/-in

Heizungs- und Klimatechnik

Mechatroniker/-in

Kältetechnik

Industriekauffrau/-mann

Du möchtest herausfinden, ob dein Wunschberuf

wirklich etwas für dich ist? Dann melde

dich bei uns für ein Praktikum oder einen

Schnuppertag!

Sieverding Heizungs- und

Sanitärtechnik GmbH

Tenstedter Straße 40

49692 Cappeln

Tel. 04478 955-0

Fax 04478 955-202

info@sieverding.de

www.sieverding.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Josef Meyer

info@sieverding.de

Was ist möglich?

Praktika / Schulpraktika

Ferienjob

Ausbildung

Kurzporträt:

Die Sieverding Heizungs- und Sanitärtechnik

GmbH plant und installiert haustechnische Anlagen

in den Bereichen Heizung, Sanitär, Elektro,

Regelungs- und Schaltanlagen, Klima- und

Lüftungstechnik, Schwimmbad- und Brunnenbau,

Solar- und Photovoltaikanlagen, Biogasund

Fernwärmeanlagen, Kleinkläranlagen. Das

Unternehmen beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter,

davon 22 Auszubildende und hat im

Laufe der Jahre über 265 jungen Menschen

eine fundierte Ausbildung ermöglicht.

Ausbildungsberufe:

Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

(3 ½ Jahre)

Anlagenmechaniker/-innen planen und installieren

versorgungstechnische Anlagen und

Systeme. Sie montieren Heizungssysteme,

stellen Heizkessel auf, nehmen sie in Betrieb

und warten oder reparieren sie.

Das solltest Du mitbringen:

Qualifizierter Hauptschulabschluss • Interesse

an Physik, Mathematik und Technik • Zuverlässigkeit

• Leistungsbereitschaft • Teamfähigkeit

Elektroniker/-in

der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

(3 ½ Jahre)

Elektroniker/-innen planen und installieren

elektrotechnische Anlagen der Energieversorgung

und Infrastruktur von Gebäuden.

Diese montieren sie, nehmen sie in Betrieb

und warten oder reparieren sie.

Das solltest Du mitbringen:

Mittlere Reife • Interesse an Physik,

Mathematik und Technik • Zuverlässigkeit •

Leistungsbereitschaft • Teamfähigkeit


48 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Holzmühle Westerkamp GmbH

Norddöllen 31

49429 Visbek

Tel. 04445 987777-0

info@westerkamp-gmbh.de

www.westerkamp-gmbh.de

Ansprechpartner/in Ausbildung:

Gewerblich-technisch:

Jan Suhling 04445 98777750

jan.suhling@westerkamp-gmbh.de

Kaufmännisch:

Ute Goossens 04445 98777719

ute.goossens@westerkampgmbh.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Wir öffnen dir das Tor zur Welt!

Die Holzmühle Westerkamp ist ein Traditionsunternehmen.

Wir haben uns einen Namen

geschaffen mit der Herstellung hochwertiger

Holzmehle, Holzfasern und Holzgranulate für

Anwendungen in der Lebensmittel-, Futtermittel

sowie der technischen Industrie. Die patentierten

Produkte gehen von Norddöllen in die

ganze Welt!

Während einer Ausbildung im gewerblichtechnischen

Bereich lernt man die technische

und produktionstechnische Seite unseres Unternehmens

hautnah kennen. Der kaufmännische

Bereich kümmert sich um das Tagesgeschäft.

Wir vermitteln hier betriebswirtschaftliche

Grundlagen mit praxisnahen Tätigkeiten

in einem weltweit agierenden Unternehmen.

Du möchtest deine Ausbildung in einem international

tätigen, expandierenden Unternehmen

machen? Abwechslungsreich und praxisnah

arbeiten? Werde ein Teil unseres Teams und

bewirb dich!

Wir bilden aus:

Industriemechaniker/-in

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Gewünschter Schulabschluss:

Hauptschulabschluss/Realschule mit guten

Noten in Mathematik, Deutsch und Naturwissenschaften

Kauffrau/Kaufmann für

Büromanagement

Industriekaufrau/-kaufmann

Gewünschter Schulabschluss:

Realschule/Abitur, Berufsfachschule Wirtschaft

mit guten Noten in Mathe, Deutsch, Englisch

Karl Tepe GmbH

Sanderstraße 10

49413 Dinklage

Tel. 04443 9642-0

info@tepe-shk.de

www.tepe.celseo.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Dipl.-Ing. (FH) Georg Tepe

Tel. 04443 9642-0

info@tepe-shk.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Kennenlerntage

Kurzporträt:

Seit 1968 ist unser Familienunternehmen in den

Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Osnabrück

für die Kunden im Einsatz. In den Fachbereichen

Heizung, Bäder-, Sanitär-, Solar-,

Klempner-, Klima- und Lüftungstechnik sind wir

die Profis mit einer eigenen Planungsabteilung.

Unsere Kunden sind Privatleute, Gewerbetreibende

und öffentliche Auftraggeber. Von uns

werden immer wieder kompetente Lösungen

gefordert und ausgearbeitet. Ob Objekt- oder

Privatkundenprojekte, wir sind bekannt für gute

Arbeit und modernste Technik.

Unser Qualitätsbewusstsein spiegelt sich im

Einsatz hochqualitativer Waren, dem Einsatz

qualifizierter Fachkräfte und sauberen Arbeiten

wieder. Zur Zeit beschäftigen wir ca. 18 Mitarbeiter,

davon 4 Auszubildende.

Seit vielen Jahren haben wir uns als Ausbildungsbetrieb

etabliert und nehmen unsere Verantwortung

sehr ernst. Erlebe den kreativen

Alltag des Handwerks! Entscheide dich jetzt für

einen aussichtsreichen Beruf mit einer gesicherten

Zukunft!

Ausbildungsberuf:

Anlagenmechaniker (m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Technisches Verständnis

EDV-Kenntnisse

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Technischer Systemplaner (m/w)

Kaufmann/-frau für Büromanagement


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 49

NW-Niemann GmbH

Elektrotechnik

Schnatgang 3

49377 Langförden

Tel. 04447 9635-5

info@nw-niemann.de

www.nw-niemann.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Tim Lamping

Geschäftsführer

Tel. 04447 9635-5

lamping@nw-niemann.de

Was ist möglich?

gegenseitiges

Kennenlern-Praktikum

Kurzporträt:

Die NW-Niemann GmbH kann stolz auf eine

fast 100-jährige Firmengeschichte zurückblicken.

Vom einstigen Installationsbetrieb hat

sich das Unternehmen im Laufe der Zeit zu

einem modernen Mittelständler entwickelt.

Über sechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

fertigen an den beiden Standorten in Vechta-

Langförden und -Spreda aufwändige Schaltschränke,

die von der kleinsten Steuerung bis

hin zu komplexen Anlagen in den Bereichen

Klima, Industrie, Heizung, Lüftung, Maschinenbau

und Agrartechnik erfolgreich sind.

Daneben bieten wir selbstverständlich auch

Fullservice in Sachen Elektroinstallation für

Haus und Gewerbe.

Um diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben,

wünschen wir uns jeweils 1. August 2019 Auszubildende

mit Biss und Engagement, die sich

gerne in unser eingespieltes Team integrieren.

Bei NW-Niemann erwarten dich freundliche

und entspannte Umgangsformen, denn jeder

bei uns weiß: Du bist keineswegs das kleinste

Licht, sondern eine Nachwuchskraft, auf die wir

setzen, deren Potential wir fördern und die wir

nach deiner Ausbildung gerne übernehmen

möchten.

Ausbildungsberuf:

Elektroniker/in

Fachrichtung Automatisierung/Energie- und

Gebäudetechnik

Dein Profil:

guter Schulabschluss

grundsätzliches technisches Interesse

MKG

Maschinen- und Kranbau GmbH

Daimler-Benz-Straße 6

49681 Garrel

Tel. 04474 897-0

info@mkg-krane.de

www.mkg-krane.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Herr Scheper

Tel. 04474 897-44

Was ist möglich?

Praktika

Weiterbildungen

MKG – Ein Unternehmen mit Tradition

Wir, die MKG Maschinen- und Kranbau

GmbH fertigen seit 1969 hydraulische Ladeund

Montagekrane. Unsere Leistungen überzeugen

im weltweiten Vergleich, da wir auf eine

langjährige Erfahrung, motivierte Mitarbeiter

sowie innovative Technologien zurückgreifen

können. Weiterhin zählt unsere Produktpalette

zu den umfangreichsten weltweit.

Wir suchen dich!

Um auch weiterhin im weltweiten Vergleich

überzeugen zu können, suchen wir dich.

Du wolltest schon immer Teil eines dynamischen

Teams werden und bist interessiert an

einer Ausbildung im handwerklichen Bereich?

Dann melde dich bei uns!

Ausbildungsberufe:

Feinwerkmechaniker (m/w)

Metallbauer (m/w)

Elektriker FR Gebäudetechnik (m/w)

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

technisches Verständnis

handwerkliches Geschick

Teamfähigkeit

Wir bieten dir:

spannende, abwechslungsreiche Tätigkeiten

sehr gute Übernahmechancen

5-Tage-Woche

Bewirb dich!

Wenn du ein Teil unseres Unternehmen werden

möchtest, dann bewirb dich noch heute per

Post bei uns.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!


50 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Warnking Elektrotechnik GmbH

Holzhausen 14

49377 Vechta

Tel. 04441 9235-0

elektro@warnking.de

www.warnking.de/karriere

www.facebook.com/

warnking.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Sebastian Schulte

Tel. 04441 9235-10

job@warnking.de

Was ist möglich?

Praktika

Ferienjobs

Zukunfts- und Projekttag

Duale Ausbildung

Zukunft, die elektrisiert:

Den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen ist

dir zu langweilig? Du stehst lieber unter Strom

und genießt die Abwechslung im Alltag?

Dann bist du bei Warnking genau richtig!

Als erfahrenes Elektro-Unternehmen stehen

wir für innovative Lösungen und qualitativ

hochwertige Handwerksleistung. Eingebettet

in einem starken Unternehmensverbund

bieten wir unseren Kunden zuverlässigen

Service in den Bereichen Gebäude- und

System technik, Schaltanlagenbau und

Anlagenautomation.

Unseren Erfolg verdanken wir in erster Linie

unseren erfahrenen und engagierten Mit -

arbeitern, zu denen wir ein sehr familiäres

Verhältnis pflegen. Werde auch du Teil unseres

Teams und profitiere von einer spannenden

Ausbildung mit tollen Kollegen in einer

elektrisierenden Umgebung! Wir freuen uns

auf deine aussagekräftigen Bewerbungs -

unterlagen!

Ausbildungsberuf:

Elektroniker/-in

– Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik

– Fachrichtung Automatisierungstechnik

Gewünschter Schulabschluss:

Haupt- oder Realschulabschluss, Abitur

Was solltest du sonst noch mitbringen?

Interesse an Elektrotechnischen Zusammenhängen

Körperliche Fitness und Schwindelfreiheit

Handwerkliches Geschick

Maschinen & Metallbau

Claaßen GmbH

Krähenweg 19

26683 Saterland

Tel. 04492 9150-0

info@claassen-maschinenbau.de

www.claassen-maschinenbau.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Thomas Claaßen

Tel. 04492 9150-0

info@claassen-maschinenbau.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Schulpraktika

Freiwilliges Praktikum

Schnuppertage

Sichere dir deine Zukunft bei Claaßen!

Die Maschinen & Metallbau Claaßen GmbH mit

seinen mehr als 250 Mitarbeitern ist seit Jahren

ein kompetenter und leistungsstarker Spezialist

in der Metallverarbeitung. Der Maschinen- und

Anlagenbau ist eine Branche mit Zukunftsperspektiven,

da der Markt immer wieder neue

Produkte und Dienstleistungen fordert. Claaßen

bietet die Möglichkeit eine spannende und abwechslungsreiche

Ausbildung im technischen

bzw. kaufmännischen Bereich zu absolvieren.

Zum einem erlernt ein technischer Auszubildender

die klassischen Handwerksfertigkeiten, zum

anderen bedient und arbeitet er mit computergestützten

Maschinen.

Im kaufmännischen Bereich erlernt der Auszubildende

das Organisieren und Strukturieren

von bürowirtschaftlichen und kaufmännischen

Tätigkeiten.

Ausbildungsberufe:

Metallbauer (m/w) Fachrichtung Konstruktionstechnik

Feinwerkmechaniker (m/w)

Anlagen- und Maschinenführer (m/w)

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Industriekaufmann/-frau

Gewünschter Schulabschluss:

Metallbauer (m/w): mind. Hauptschulabschluss

Anlagen- und Maschinenführer (m/w):

mind. Hauptschulabschluss

Feinwerkmechaniker und Kaufmann für Büromanagement

(m/w): mind. Realschulabschluss

Industriekaufmann/-frau: mind. Realschulabschluss

mit Berufsfachschule Wirtschaft

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Begeisterung für Technik, handwerkliches

Geschick, techn. bzw. kaufm. Verständnis, gute

Kenntnisse in Mathe und Physik, Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 51

AWILA Anlagenbau GmbH

Dillen 1

49688 Lastrup

Tel. 04472 892-0

info@awila.de

www.awila.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Frau Braun

Tel. 04472 892-0

braun@awila.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Kurzporträt:

Als innovativer Entwickler von Konzepten und

Projekten für die spezialisierte Futtermittelindustrie

gehören wir, die AWILA Anlagenbau

GmbH, zu den führenden Anbietern von

Komplettlösungen im Bereich Fördertechnik

und Veredelung in der Mischfutterherstellung.

AWILA® Anlagen und Einzelkomponenten sind

passgenau auf die Wünsche unserer Kunden

zugeschnitten. Sie sind nachweislich wirtschaftlich

effizient, rundum zuverlässig und orientieren

sich an den sich stetig ändernden Marktbedürfnissen.

Unsere Kernkompetenz ist die Planung,

Konstruktion und Errichtung von kompletten,

schlüsselfertigen...

Mischfutterwerken

Mineralfutterwerken

Premixwerken

Getreideanlagen

Holzpelletieranlagen

Anlagen für Gährrestepelletierung

Entwicklung, Bau und Montage von Einzelkomponenten

für die...

Futtermittelindustrie

Kunststoffindustrie

Lebensmittelindustrie

Biogasanlagen

Sondermaschinenbau

Ausbildungsberufe:

Feinwerkmechaniker/-in

Produktdesigner/-in

Industriekaufmann/-frau

HAWITA Gruppe GmbH

Hans-Tabeling-Str. 1

49377 Vechta

www.hawita.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Michaela Völkerding

Tel. 04441 9395-12

bewerbung@hawita.de

Was ist möglich?

Schnuppertage/Praktikum

Ausbildung

Duales Studium

Kurzporträt:

Die Hawita Gruppe ist ein weltweit agierendes

Unternehmen mit aktuell über 400 Mitarbeitern.

Wir produzieren hochwertige Blumenerden,

Substrate und Kunststoffpflanzgefäße, die

zum Besten zählen, was der internationale

Markt zu bieten hat. Möchtest du ein fester Teil

dieser Erfolgsstory sein? Dann komm in unser

Team!

Wir bieten …

• abwechslungsreiche, anspruchsvolle und

spannende Tätigkeiten

• ein junges Team mit reichlich Spaß an der

Arbeit

• beste Perspektiven in einem Top-Unternehmen

Du hast…

Teamgeist, Sorgfalt, Zuverlässigkeit und

Ausdauer

Kaufmännische Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann (m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Höhere Handelsschule oder Gymnasium

Gewerbliche Ausbildungsberufe:

• Verfahrensmechaniker Kunststoff-/Kautschuktechnik

Fachrichtung Formteile (m/w)

• Maschinen- u. Anlagenführer (m/w)

Gewünschter Schulabschluss: gute mittlere

Reife oder guter Hauptschulabschluss

Fähigkeiten: ein ausgeprägtes handwerkliches

Geschick sowie gutes räumliches und technisches

Vorstellungsvermögen

Deine Ausbildung findet im ersten Jahr in Emstek

und danach im Stammsitz in Vechta-Telbrake statt

(kaufm. Ausbildung) bzw. in unserem Werk Emstek

(Verfahrensmechaniker/in) oder im Werk Vechta

(Maschinen- und Anlagenführer/in).


52 Wirtschaftsbereich Kunststofftechnik

Foto: Kubus Fotografie - Remigius Konietzny, Müller-Technik GmbH

Ob in der Verpackungs- oder Autoindustrie – der/die Verfahrensmechaniker/-in

für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist ein gefragter

Spezialist.

Foto: BOGE Elastmetall GmbH

Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

wie Natalia Malitowski verarbeiten z. B. Werkstoffe maschinell und

mit der Hand und überwachen die Fertigungsverfahren.

Europäische Kompetenzregion mit

Die Kunststoffwirtschaft hat sich in nur gut 50 Jahren zur

zweitgrößten Industriebranche des Oldenburger Münsterlandes

entwickelt. Da kann man schon von einer Erfolgsstory

sprechen.

Spender für Gesichtscreme oder Verpackungsfolien für Fertiggerichte,

Zylinderkopfhauben oder Ölwannen für den Motorraum

von Fahrzeugen, Schalterblenden für Waschmaschinen und

Trockner, Sitzhebel, Seitenspiegel, hydraulisch dämpfende Fahr -

werk lager oder Airbaggehäuse in Autos, Jungpflanzen- und Anzuchtpaletten:

Hast Du Dich schon mal gefragt, wer all diese Dinge

des alltäglichen Lebens eigentlich erfindet und für die großen

Marken dieser Welt in Serie produziert? Es sind die Unternehmen

der Kunststoffbranche. Und nicht wenige der ganz großen Player,

sie sind im Oldenburger Münsterland beheimatet.

Kunststoffe sind aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften ein

Markenzeichen der modernen Welt. Ob Energie sparende Leichtbauweise

im Fahrzeug- und Maschinenbau, ob Konstruktionsteile

nach völlig neuartigen Qualitätsanforderungen oder Produkt spezifische

Verpackungen mit visuellem Reiz bei hoher Benutzer- und

Umweltfreundlichkeit: Das Problemlösungspotenzial unserer

regionalen Unternehmen in der modernen Kunststofftechnik ist

nahezu unbegrenzt.

Mit rund 100 Kunststoff verarbeitenden Firmen ist das Olden -

burger Münsterland ein Zentrum der europäischen Kunststofftechnik.

Renommierte Entwicklungspartner der internationalen

Automobilindustrie und führende Unternehmen der Ver -

packungsindustrie in den Bereichen Nahrungsmittel, Pharma -

zeutika und Kosmetika sind hier zu Hause: Sie heißen RPC

Bramlage GmbH, Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co.

KG, POLYTECH PLASTICS Germany GmbH & Co. KG, BOGE Rubber

& Plastics Group, delo: Dettmer Verpackungen GmbH & Co. KG

oder Müller-Technik GmbH – um nur einige von ihnen zu nennen.

Industriekaufmann/-frau

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Wenn Du alle Bereiche eines Unternehmens kennen- und steuern lernen

möchtest, dann bist Du mit einer Ausbildung zum/-r Industriekaufmann/

-frau genau an der richtigen Adresse. In der Materialwirtschaft vergleichst

Du Angebote, verhandelst mit Lieferanten und betreust die Warenannahme

und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planst, steuerst und

überwachst Du die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellst

Auftragsbegleitpapiere. Auch erarbeitest Du Kalkulationen und Preislisten

und führst mit den Kunden Verhandlungen. Zudem schnupperst Du

in die Bereiche Marketing, Rechnungswesen, Controlling und Personalwesen

hinein. Langeweile gibt es also nicht. Nicht wenige Unternehmen aus

der Region Oldenburger Münsterland sind international tätig – hier ergibt

Foto: ©seventyfour -

stock.adobe.com

sich auch mal die Chance auf einen

Auslandsaufenthalt. Als Industriekaufmann/-frau

bist Du in den unterschiedlichsten

Branchen gefragt.

Gefragt sind: Kenntnisse im Umgang mit Office-Programmen, kaufmännisches

Denken, Interesse an Wirtschaft und Mathematik, Kommuni -

kationsfähigkeit, Teamwork, kunden- und serviceorientiertes Denken,

Verhandlungsgeschick

Aufstieg/Weiterbildung: Industriemeister/-in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder eine Weiterbildung als Techniker/-in Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik, Studium: Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik

Einsatzorte: sämtliche Wirtschaftsbereiche


53

Im Berufsfeld Metalltechnik/Kunststofftechnik bzw. in der Fachschule

Technik Schwerpunkt Kunststoff lernen Schüler die präzise Bearbeitung

des Werkstoffs Kunststoff wie u. a. das Bohren.

Foto: Adolf-Kolping-Schule Lohne BBS II des Landkreises Vechta Regionales Kompetenzzentrum, Lohne

Zu den größten Abnehmern von Kunststoffen zählt die Baubranche.

Der Werkstoff kommt u. a. als Dämmmaterial, Bodenbelag, Fassadenelement

oder im Fensterbereich zum Einsatz.

Foto: Adobe Stock, Kadmy

unbegrenztem Potenzial

Sie bieten ein umfassendes Angebotsspektrum an Verpackungsbehältern

und -folien, Profilen und technischen Teilen, Rohren

und Gummiformteilen, Kabeln und Steckverbindungen. Darüber

hinaus sind sie Entwicklungspartner für Markenhersteller der

internationalen Food-, Pharma-, Kosmetik- und Automobilindustrie

sowie dem global agierenden Maschinen- und Anlagenbau

und ziehen komplexe vor- und nachgelagerte Strukturen in den

Bereichen Werkzeugbau, Recycling und Dienstleistungen mit

sich.

Die regionale Kunststoffindustrie hat in den vergangenen

Jahren an internationaler Wettbewerbsfähigkeit gewinnen

können. Das beweist der hohe Exportanteil am Umsatzvolumen.

Der Umsatz hiesiger Unternehmen ist im Jahr 2017 im

Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen konstant geblieben.

Die Unternehmen erzielten 2,1 Mrd. Euro Umsatz. Die

Exporterlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um

über neun Prozent auf 750 Mio. Euro. Jeder dritte Euro

wird nun im Ausland verdient (Exportquote 35,5 Prozent). Die

Beschäftigung in den 38 Kunststoffunternehmen ab 50 Mit -

arbeitern nahm um fast fünf Prozent auf über 9800 Personen

zu.

„Die Mitarbeiter sind unser allerwichtigstes Kapital“, betont

Heinz Dettmer, der vor mehr als 55 Jahren die heutige „delo:

Dettmer Verpackungen GmbH & Co. KG“ in Lohne gründete

und zu einem international agierenden Unternehmen für

individuelle Verpackungsfolien und Folienverpackungen mit

rund 330 Beschäftigten und mehr als 100 Mio. Euro Umsatz aufbaute.

Heinz Dettmer ist der Meinung, dass die Entwicklungen in der

Kunststoffbranche auch in Zukunft rasant weitergehen werden.

„Darauf müssen wir uns einstellen und Tag für Tag aufs Neue

beweisen, dass wir hier in der Region die Besten sind in dem,

was wir tun.“

Medientechnologe/-in

Fachrichtung Siebdruck

Foto: ©A. Hartung -

stock.adobe.com

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Hauptschulabschluss

Als Medientechnologe/-in mit der Fachrichtung Siebdruck bist Du im Oldenburger

Münsterland – Hochburg der Kunststoffindustrie – eine gefragte

Person. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Dabei lernst Du, Materialien wie

Papier, Glas, Keramik, Textilien oder Kunststoff zu bedrucken. Zuvor

nimmst Du Druckaufträge entgegen, sprichst mit Kunden, bereitest Daten

wie Texte, Bilder und Grafiken vor, lernst verschiedene Maschinen und Verfahren

kennen. Auch prüfst Du den von Dir vorbereiteten Druckprozess

und sorgst für eine gleichbleibende Qualität. Solltest Du etwa in der Verpackungsmittelindustrie

unterkommen, kannst Du zwischen verschiedenen

Wahlqualifikationsmöglichkeiten auswählen: beispielsweise Produktverarbeitung,

standardisierter Siebdruck oder rotativer Siebdruck. Ein kreativer

Job in der Medientechnologie.

Gefragt sind: technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Präzision,

Kreativität, Umgang mit Farben und Gerüchen, Teamwork

Aufstieg/Weiterbildung: Weiterbildung zum/-r Siebdruckermeister/-in,

Industriemeister/-in Fachrichtung Printmedien, Weiterbildung zum/-r

Tech niker/-in Fachrichtung Druck- und Medientechnik, Fortbildung zum/-r

Medienfachwirt/-in, Studium Druck- und Medientechnik

Einsatzorte: Unternehmen der Verpackungsindustrie, Druckbranche,

Textilveredelung, Hersteller von Kunststoffwaren


54 Interviews

Foto: Barbara Wagner

Identifikation

ANNA DETERS (20, aus Lohne)

Duales Studium: Bachelor of Engineering

(Wirtschaftsingenieurwesen) an der PHWT in Diepholz

und Ausbildung zur Industriekauffrau bei der

RPC Bramlage GmbH in Lohne

Anna, mit Deinem dualen Studium hat

es Dich eher in eine männerdominierte

Branche verschlagen ...

Anna: Ja, das stimmt. Bei RPC Bramlage

bin ich die einzige Frau, die diese

Kombination gewählt hat. Als Kind

habe ich zusammen mit meinem Bruder

mit Legos gespielt und in der Schule

gerne Mathe gemacht. Die Kombination mit

meinem Faible für Sprachen haben mich zu diesem international

erfolgreich agierenden Unternehmen geführt.

Du reist gerne, warst schon zweimal in Südamerika.

Warum bist Du beruflich dennoch in der Region geblieben?

Anna: Die RPC Bramlage Division hat 43 Standorte weltweit,

in der Zentrale in Lohne ist die englische Sprache an

der Tagesordnung. Im Anschluss an die Ausbildung könnte

sich für mich eine Zeit im Ausland für das Unternehmen

ergeben. Zudem habe ich in Lohne mein soziales Umfeld,

die Familie. Die Kombination fand ich sehr spannend.

Wie sieht Dein Berufsalltag aus?

Anna: Ich habe schon unterschiedliche Bereiche des Unternehmens

kennengelernt: den Vertrieb, den Einkauf, die

Logistik, den Personalbereich oder auch den Werkzeugbau,

wo ich handwerklich tätig war und gefräst, gefeilt, gedreht

habe. Man sollte schon flexibel und offen sein, wenn

man hier arbeiten möchte. Überall haben wir feste Ansprechpartner,

die uns begleiten und unterstützen. Am

besten gefallen hat mir der Vertrieb.

PHWT

Legobauer

RENÉ DÖRING (18, aus Vechta)

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker

für Kunststoff- und Kautschuktechnik

bei der M.O.L.

Gummi verarbeitung GmbH & Co.

KG in Vechta

M.O.L. Gummiverarbeitung

GmbH & Co. KG

Foto: Barbara Wagner

Warum diese Ausbildung?

René: Mir war schon früh klar: kein Bürojob.

Über berufs orientierende Maßnahmen in der Schule sowie

Freunde und die Familie habe ich erfahren, dass die Kunststofftechnikbranche

interessant ist. Als Kind habe ich Legos

zusammengebaut und mit meinem Vater an Autos geschraubt.

Nach dem erweiterten Realschulabschluss habe ich

mich bei der M.O.L. Elastomertechnik beworben.

Keine Lust, in die Ferne zu schweifen?

René: Nein, ich bin hier groß geworden, fühle mich wohl und

habe mein soziales Umfeld. Außerdem spielt die Kunststoffbranche

im OM eine große Rolle.

Was machst Du in Deiner Ausbildung?

René: Ich bin vier Tage pro Woche bei M.O.L. und einen Tag in

der Adolf-Kolping-Berufsschule in Lohne. In meinem ersten

Lehrjahr habe ich in die unterschiedlichen Bereiche wie

zum Beispiel das Labor, die Extrusion oder auch das Misch -

werk reingeschaut. Ich richte zum Beispiel Spritzgussma -

schinen ein, programmiere sie, baue Werkzeuge ein, setze

instand und versuche Probleme zu lösen.

Das Unternehmen begleitet Dich?

René: Absolut. Ich kann jederzeit Fragen stellen und lerne

jede Ecke des Unternehmens kennen. Die Ausbildung kann

ich weiterempfehlen.

Foto: Irina - stock.adobe.com

Kannst Du RPC Bramlage als Arbeitgeber empfehlen?

Anna: Absolut. Das Unternehmen ist zwar sehr groß, dennoch

herrscht hier eine lockere und familiäre Atmosphäre.

Wir duzen uns. RPC Bramlage ist innovativ, hochmodern

und setzt Technologien ein, die es weltweit nicht ganz so

häufig gibt. Im Alltag treffe ich auf zahlreiche Produkte, die

hier im Hause gefertigt wurden: aus dem Kosmetik- und

Foodbereich, in der Medizintechnik, der Fahrzeugbranche.

Da fällt die Identifikation mit dem Unternehmen sehr

leicht.

Was macht am meisten Spaß?

René: Es ist toll, wenn man eine Maschine eingerichtet hat,

die erfolgreich mit der Produktion beispielsweise von Dichtringen

oder -profilen für Beton- und Kunststoffrohre beginnt

– und im besten Fall reibungslos läuft.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

René: Ich würde gerne beim Unternehmen bleiben. Vielleicht

schließe ich die Techniker- oder Meisterschule an.


Interview I Zitat 55

Kreativ

POLYTEC PLASTICS Germany

GmbH & Co. KG

FRANZISKA MOORMANN

HR Specialist Controlling, POLYTEC PLASTICS

Germany GmbH & Co. KG

in Lohne

Zitat

BOGE Rubber

& Plastics

Group

POLITECH PLASTICS

Wie begleiten Sie Ihre Auszubildenden?

Franziska Moormann: POLYTEC bietet einen Einblick in die verschiedenen

Fachbereiche eines weltweiten Zulieferers in der Automobilindustrie. Entwicklung,

Produktion, IT, Logistik und kaufmännische Abwicklungen laufen in

Lohne zusammen. Dies vermitteln wir anhand eines Ausbildungsplanes. Auch

können Auszubildende eigene Projekte umsetzen: von der Idee über die Herstellung

eines Prototyps bis hin zur „kleinen Serienfertigung“. So sind schon

kreative Werbegeschenke aus Kunststoff im POLYTEC-Style entstanden.

Kunststofftechnik – eine Branche mit Zukunft und Perspektive?

Moormann: Angespornt durch unser Leitbild „Passion creates innovation“,

ist vor POLYTEC kein Bauteil sicher. Gewichtsreduzierung, Funktionsintegration

und Leichtbau sind für viele Kunden schlagende Argumente für Kunststoff

und für POLYTEC. Mit einem eigenen Entwicklungszentrum in Lohne

entwickelt POLYTEC richtungs weisende Kunststofflösungen und trägt so zum

positiven Trend bei der Weiterentwicklung und dem Wachstum der Kunststoffbranche

im OM bei.

Was benötigt man für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für

Kunststoff- und Kautschuktechnik?

Moormann: Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und technisches

Verständnis, dazu Spaß an Mathematik, Physik und Chemie sowie Einsatz -

bereitschaft und Leidenschaft für Kunststoff.

Warum eine Ausbildung bei POLYTEC?

Moormann: Unterstützt durch ein breites Bildungsangebot (z. B. BBS Lohne

oder PHWT Diepholz), kann der Auszubildende alles für seinen erfolgreichen

Karrierestart in der Kunststoffbranche erlernen. Bei POYLTEC bilden wir unsere

Fachkräfte von morgen aus und setzen damit unsere Erfolgsgeschichte fort.

Foto:

DR. TORSTEN BREMER

CEO der BOGE Rubber

& Plastics Group

„Das Oldenburger

Münsterland ist

eine Wachstumsregion

und eine

der bedeutendsten

Kunststoffregionen

Europas. Wer eine Ausbildung

bei einem Kunststoff verarbei -

tenden Unternehmen absolviert,

hat vielfältige Möglichkeiten und

sehr gute Chancen, global tätig zu

sein. BOGE Rubber & Plastics als

Automobilzulieferer verfügt über

langjährige Erfahrung in der Kunststofftechnik,

ist Experte im Leichtbau

und bietet jungen Menschen

diverse Entwicklungsmöglichkeiten

an, etwa das duale Studium oder

auch Berufspraxis in anderen Ländern

zu sammeln.“

Rubber & Plastics

Foto: BOGE

Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

– Fachrichtung Formteile

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Hauptschulabschluss

Als Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Fachrichtung

Formteile stellst Du aus Kunststoff und Kautschuk Werkstücke und

Fertigteile her – und bist in der Kunststoffbranche des Oldenburger Münsterlandes

damit sehr gut aufgehoben. Du verarbeitest die unterschiedlichen

Werkstoffe maschinell oder mit der Hand, überwachst die Fertigungsverfahren

und kontrollierst die Ergebnisse nach strengen Qualitätsvorgaben.

Der Beruf ist sehr vielseitig, weil Du aus den verschiedenen Werkstoffen

und Bearbeitungsverfahren die unterschiedlichsten Ergebnisse erzielst,

zum Beispiel Rohrleitungen, Kunststoff-Mischstoffe zur Weiterverarbeitung,

Formteile wie Stoßstangen und Fahrzeugverkleidungen bis hin zu medizinischen

Apparaten, Fenster- und Türrahmen, Folien und Kautschuk-Mischstoffe

für die Fahrzeugausstattung oder für Implantate. Deine Arbeitsschritte:

mischen, schmelzen, formen, pressen, fräsen, kleben, schleifen.

Gefragt sind: räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis,

handwerkliches Geschick, Rechenfertigkeiten

Aufstieg/Weiterbildung: Industriemeister/-in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder eine Weiterbildung als Techniker/-in Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik, Studium: Kunststofftechnik oder Ver -

fahrenstechnik

Einsatzorte: Betriebe der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden

In dustrie

Foto: ©JackF- stock.adobe.com


56 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Dich erwartet:

• Ein Unternehmen, welches international

aufgestellt ist

• Gute Übernahmechancen nach der

Ausbildung

• Fachübergreifende Weiterbildungsmöglichkeiten

und gute Aufstiegschancen

RPC Bramlage –

Verpackungslösungen für

erfolgreiche Produkte

Wir bilden aus!

Ausbildungsberufe 2019:

RPC Bramlage GmbH & Co. KG

Brägeler Straße 70

49393 Lohne

Tel. 04442 881-0

www.rpc-bramlage.com

Ansprechpartner Ausbildung:

Andreas Heitmann

Tel. 04442 881-363

personalwesen@rpc-bramlage.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Berufsbegleitendes Studium

Zur RPC Bramlage Division gehören 43 Standorte

in 18 Ländern.

Unsere Verpackungsprodukte sind ständig im

Alltag präsent und im Einsatz. Ob im Bereich

Kosmetik, Food, Pharma, technische Produkte

oder in der Automobilindustrie:

Wir schaffen die Lösungen, die auf der ganzen

Welt Tag für Tag das Leben jedes Einzelnen

bereichern.

Karriere bei RPC – das bedeutet:

Ein ausgezeichnetes Arbeitsklima in einem

jungen Team, eine sachkundige Ausbildung

bei Europa’s Marktführer, ausgezeichnete

Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten

sowie abwechslungsreiche und interessante

Aufgaben.

Sei dabei, wenn es darum geht, aktiv die

Zukunft zu gestalten! Deine eigene und

die von RPC Bramlage.

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bewerbungsunterlagen per Post

oder Mail

„RPC Bramlage –

Deine Zukunft“

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Industriekaufmann/-frau

Industriemechaniker/-in

– Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau

Medientechnologe/-technologin

– Fachrichtung Siebdruck

Technisch. Produktdesigner/-in

– Fachrichtung Produktgestaltung und

Produktkonstruktion

Technisch. Produktdesigner/-in

– Fachrichtung Maschinen- und

Anlagenkonstruktion

Verfahrensmechaniker/-in

für Kunststoff und Kautschuk

– Fachrichtung Formteile

Werkzeugmechaniker/-in

– Fachrichtung Formentechnik

Mechatroniker/-in

– Fachrichtung Betriebstechnik

Bachelor of Engineering

– Fachrichtung Maschinenbau

Bachelor of Engineering

– Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelor of Arts

– Fachrichtung Business Administration

Bewirb Dich jetzt und komm in

unser internationales, starkes

Team!


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 57

Unsere Benefits für Euch:

• Qualifizierte und vielseitige Ausbildung

• Ein angenehmes Arbeitsklima

• Hohe Chance auf Übernahme

• Weiterbildungsmöglichkeiten nach der

Ausbildung

• Alljährliches Azubi-Projekt, Azubitage und

interne Schulungen

NORDFOLIEN GmbH

Am Tannenkamp 21

49439 Steinfeld

Tel. 05492 88-0

Fax 05492 88-520

www.nordfolien.com

info@nordfolien.com

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Frau Sarah Schmies

Tel. 05492 88-506

sarah.schmies@nordfolien.com

Was ist möglich?

Schulpraktika

Ausbildung

Dualer Studiengang

Kurzpor trät:

Mit unseren Produkten verpacken und schützen

namhafte Unternehmen ihre Produkte, denn

als NORDFOLIEN GmbH sind wir mit über

50-jähriger Erfahrung der Verpackungspartner

der Industrie. Die Entwicklung und Produktion

kundenspezifischer Lösungen ist unsere Aufgabe;

hiermit haben wir uns als Spezialist und

Trendsetter bei flexiblen Verpackungssystemen

auf nationalen und internationalen Märkten

etabliert.

Das Fundament des Unternehmenserfolges ist

das Team praxiserprobter und hochqualifizierter

Mitarbeiter, die sich flexibel auf alle Kundenwünsche

einstellen. Mit ca. 370 Mitarbeitern an

zwei Standorten arbeiten wir ständig an der

Weiterentwicklung der Produkte, der Qualität

und an Produktneuheiten. Das Arbeitsklima ist

daher geprägt von sozialer Verantwortung,

kurzen Entscheidungswegen und eigenverantwortlichem

Handeln.

Der Erfolg des Unternehmens und die äußerst

geringe Fluktuation der Mitarbeiterschaft sind

ein klarer Beleg für die Tragfähigkeit dieses Leitbildes.

Besonders großen Wert legen wir auf die

persönliche und berufliche Weiterbildung unserer

Mitarbeiter. Eine qualifizierte Ausbildung ist

nur der erste Schritt. Regelmäßige Weiterbildungen

und Nachschulungen sorgen dafür,

dass alle Mitarbeiter immer auf dem neuesten

Wissensstand sind. Eigeninitiative ist im Unternehmen

ausdrücklich erwünscht. Denn das persönliche

Engagement und die Identifizierung

mit der eigenen Arbeit sind die beste Grundlage

für gemeinsame Erfolge.

Ausbildungsberufe:

Verfahrensmechaniker/-in

für Kunststoff- und

Kautschuktechnik

Werkstoffprüfer/-in Fachrichtung

Kunststofftechnik

Industriemechaniker/-in

– Instandhaltung

Fachkraft für Lagerlogistik

(m/w)

Industriekaufmann/-frau

Wir bilden auch aus in dem Beruf:

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

– Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftliche Bewerbungen (gerne auch

per E-Mail als pdf-Datei) bis zum 31.03.2019

mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf,

Passfoto, Zeugnissen und eventuellen Praktikumsbescheinigungen

einreichen.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden

und aus welchen Gründen hast

Du Dich bei NORDFOLIEN beworben?

Für welche Dinge engagierst Du Dich und

was sind Deine Interessen?

Praktika sind nach vorheriger Absprache

möglich.

Bitte erkundige Dich vor Abgabe Deiner

Bewerbung welche Ausbildungsplätze im

aktuellen Jahr angeboten werden.


58 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

BOGE Elastmetall GmbH

Dr.-Jürgen-Ulderup-Platz 1

49401 Damme

Tel. 05491 910

www.boge-rubber-plastics.com

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Tatjana Schiller

Tel. 05491 91-4181

personal-damme@

boge-rubber-plastics.com

Was ist möglich?

Schulpraktika

Zukunftstag

Kurzporträt:

Die BOGE Rubber & Plastics Group mit der

Zentrale in Damme entwickelt und fertigt

Produkte zur Schwingungsdämpfung und

Lagerung von Fahrwerk und Antriebsstrang

sowie Kunststoffprodukte für die Automobilindustrie.

Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet

an weltweit 11 Standorten mit rund

4200 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von

829 Mio. €. Die drei deutschen Standorte in

Damme, Bonn und Simmern firmieren unter

der BOGE Elastmetall GmbH. In Damme sind

über 1000 Mitarbeiter/-innen beschäftigt.

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Mechatroniker (m/w)

Kunststofftechnik B.Sc./

Verfahrensmechaniker (m/w)

Maschinenbau B.Eng./Mechatroniker (m/w)

Ausbildungsberuf:

Verfahrensmechaniker

(w/m)

Voraussetzungen:

Mindestens ein guter Hauptschulabschluss

Gute Noten in allen

naturwissenschaftlichen Fächern

Handwerkliches und technisches

Geschick

Teamfähigkeit

Sicherheits- und

Verantwortungsbewusstsein

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bitte senden Sie die vollständigen Bewerbungsunterlagen

mit Ihrem Lebenslauf sowie

Zeugnissen an folgende Adresse:

personal-damme@boge-rubber-plastics.com

Internorm Kunststofftechnik

GmbH

Robert-Bosch-Straße 5

49401 Damme

Tel. 05491 9691-0

Fax 05491 9691-310

www.internorm.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Johanna Schildmeyer

Personalreferentin/Human

Resources

Tel. 05491 666-2325

bewerbung@internorm.de

Was ist möglich?

Qualifizierte Ausbildung

Duales Studium

Praktika/Ferienjobs

Abschlussarbeiten

Kurzporträt:

Wir setzen seit über 31 Jahren Kundenanforderungen

in zukunftsfähige, marktgerechte

und hochwertige Kunststoffprodukte um.

Unsere Lösungen findet man in nahezu jedem

Industriebereich. Getreu dem Motto: Von der

Idee ... bis zur Serie ... konstruieren und entwickeln

wir zusammen mit den Kunden das

für ihn optimale Produkt.

Wir bieten dir einen abwechslungsreichen

Arbeitsplatz in unserem jungen Team. Unsere

Firma mit aktuell 230 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern entwickelt sich dynamisch und

bietet so viele Herausforderungen und Entwicklungschancen

für die Zukunft. Wir bieten

neben guten Sozialleistungen auch eine überdurchschnittliche

Ausbildungsvergütung.

Ausbildungsberufe:

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Verfahrensmechaniker/-in

Elektroniker für Betriebstechnik

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Hauptschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Teamfähigkeit

Handwerkliches Geschick

Interesse an Kunststoffen

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bewerbung per Post oder per E-Mail


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 59

Müller-Technik GmbH

Portlandstraße 4

49439 Steinfeld

Tel. 05492 9656-0

info@mueller-technik.com

www.mueller-technik.com

Ansprechpartner Ausbildung:

Frank Görbert

Tel. 05492 9656-4241

fgoerbert@mueller-technik.com

Auf einen Blick:

Verfahrensmechaniker

– Kunststofftechnik

→ 3 Jahre

Werkzeugmechaniker/in

→ 3,5 Jahre

Mechatroniker/in

→ 3,5 Jahre

Techn. Produktdesigner/in

– Maschinen- und Anlagenkonstruktion

→ 3,5 Jahre

Industriekaufmann/-frau

→ 2 bzw. 3 Jahre

Fachkraft – Lagerlogistik

→ 3 Jahre

BA „Wirtschaftsingenieurwesen“

(PHWT Diepholz)

→ 7 Semester (3,5 Jahre)

BESTE PERSPEKTIVEN FÜR MOTIVIERTE

MITARBEITER

Nach diesem Grundsatz arbeiten wir bei der

Müller-Technik GmbH Tag für Tag daran, Perfektion

zu erreichen. Als innovatives Unternehmen

der Automobilindustrie im Wachstumsmarkt

Kunststoff, beliefern wir neben zahlreichen regionalen

und internationalen Kunden auch die

großen Automobilhersteller wie Volkswagen,

BMW oder Audi. Um den hohen Ansprüchen

unserer Branche gerecht zu werden, produzieren

wir über 750 000 verschiedene Artikel an unserem

Hauptsitz in Steinfeld sowie an unseren

Betriebsstätten in Koszalin (Polen), Tuchlovice

(Tschechien) und Querétaro (Mexiko).

Unsere Mitarbeiter sind dabei unser wichtigster

Erfolgsfaktor. Um auch zukünftig gut aufgestellt

zu sein, bilden wir unsere Experten von Morgen

in zahlreichen Berufen selbst aus. Viele Mitglieder

unseres gut 300-köpfigen Teams haben ihren

beruflichen Werdegang bei Müller-Technik

begonnen und machen bis heute beständig

den Unterschied aus.

Dir liegt die Technik? Du besitzt ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen, eine sorgfältige

Arbeitsweise und handwerkliches Geschick?

Du bist teamfähig und kennst dich in Mathe

und Physik aus? Dann sind unsere technischen

Ausbildungsberufe genau das Richtige für dich:

Verfahrensmechaniker/in

– Kunststofftechnik

Werkzeugmechaniker/in

Mechatroniker/in

Tech. Produktdesigner/in

– Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Dein Gebiet ist eher die Wirtschaft? Du hast Interesse

an wirtschaftlichen Zusammenhängen und

an der Steuerung eines Industrieunternehmens?

Zudem hast du Freude am Umgang mit Menschen

und besitzt Grundkenntnisse in Deutsch,

Englisch und Mathe? Dann solltest du dich für

eine Ausbildung in unserem kaufmännischen

Bereich entscheiden:

Industriekaufmann/-frau

Auch die Logistik ist ein besonderes Spezialgebiet

im Unternehmen. Du findest es spannend,

den Warenverkehr im Team zu planen und umzusetzen?

Du bist flexibel und besitzt eine hohe

Einsatzbereitschaft? Dann beginne noch in diesem

Jahr deine Ausbildung zur:

Fachkraft – Lagerlogistik

Natürlich werden auch zunehmend „Allrounder“

benötigt, die sowohl im technischen, als auch im

kaufmännischen Bereich glänzen können. Wenn

du die geballte Kompetenz in beiden Themenblöcken

erlangen möchtest, empfehlen wir dir

ein duales Studium in unserem Unternehmen in

Partnerschaft mit der PHWT in Diepholz:

BA „Wirtschaftsingenieurwesen“

(PHWT Diepholz)

Egal, wofür du dich entscheidest – wir bieten dir

eine umfassende Ausbildung mit ausgezeichneten

Perspektiven. Ein familiäres Umfeld zum

Arbeiten und Lernen und nicht zuletzt aufgeschlossene

Kollegen, die sich auf deine Unterstützung

freuen. Also zögere nicht lange und sende

uns deine Bewerbung zu; gerne auch per Mail.

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!


Foto: hedgehog94 - stock.adobe.com

60 Partner in Wirtschaft und Ausbildung


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 61

Graepel Löningen

GmbH & Co. KG

Zeisigweg 2

49624 Löningen

www.graepel.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Martin Goldkamp

Tel. 05432 85-143

goldkamp@graepel.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Graepel ein Unternehmen mit Tradition

Die Graepel Löningen GmbH & Co. KG ist ein

innovativer Spezialist für Einzelteile und Baugruppen

aus Blech, die von 650 Mitarbeitern

und Mitarbeiterinnen in Deutschland und den

USA hergestellt werden. Die Kunden von

Graepel sind namhafte Unternehmen weltweit.

Unseren Auszubildenden bieten wir ein

abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm

mit sehr hohem Praxisbezug und der zusätzlichen

Förderung durch zahlreiche interne

Schulungen.

Wir bieten Ausbildungsplätze in folgenden

Bereichen an:

Industriekaufmann/-frau (Dauer: 2,5 Jahre)

Ausbildung.Plus (Industriekaufmann/-frau

mit geregelter Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt/zur

Wirtschaftsfachwirtin

(Dauer: 4 Jahre)

Werkzeugmechaniker/-in: Einsatzgebiet

Stanztechnik (Dauer: 3,5 Jahre)

Industiemechaniker/-in: Einsatzgebiet

Maschinen- und Anlagenbau

(Dauer: 3,5 Jahre)

Mechatroniker/-in (Dauer: 3,5 Jahre)

Maschinen- und Anlagenführer/-in: Metallund

Kunststofftechnik (Dauer: 2 Jahre)

Fachkraft für Lagerlogistik (Dauer: 3 Jahre)

Bachelor of Engineering Wirtschaftsingenieurwesen

(Dauer: 4 Jahre)

Bachelor of Engineering Maschinenbau

(Dauer: 4 Jahre)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:

Graepel Löningen GmbH & Co. KG

Postfach 11 51, 49618 Löningen

M.O.L. Gummiverarbeitung

GmbH & Co. KG

Gutenbergstraße 12-14

49377 Vechta

Tel. 04441 9245-0

personal@mol-elastomer.de

www.mol-elastomer.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Corinna Erdmann

Tel. 04441 9245-26

corinna.erdmann@

mol-elastomer.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Schnuppertag

Gib Gummi! Starte durch!

Die M.O.L. Gummiverarbeitung GmbH & Co. KG

ist ein mittelständiges Familienunternehmen in

Vechta mit ca. 170 Mitarbeitern. Wir gehören zu

den führenden Herstellern von Elastomer-Dichtungssystemen

und Gummiprofilen aus dem

Spritzguss- oder Extrusionsverfahren. Unsere

Dichtungen sind in nahezu jedem Gebäude in

Deutschland zu finden z. B. in der Grundstücksentwässerung

oder im Sanitärbereich.

Für das dynamische Wachstum und die hohen

Kundenanforderungen werden auch zukünftig

fachlich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter

benötigt. M.O.L. bietet daher für den Berufsnachwuchs

eine anspruchsvolle Ausbildung mit

sehr guten Perspektiven. Nach erfolgreichem

Ausbildungsabschluss ist die Chance einer

Übernahme in ein Arbeitsverhältnis im Unternehmen

sehr hoch.

Ausbildungsberuf:

Verfahrensmechaniker/-in

für Kunststoff- und

Kautschuktechnik

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Technisches Verständnis

Handwerkliches Geschick

Teamfähigkeit

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Aussagekräftige Bewerbungen,

gerne auch per E-Mail

Wir bilden auch aus in dem Beruf:

Industriekaufmann/-frau


62 Wirtschaftsbereich Gesundheitswirtschaft

Foto: Schule fur Pflegeberufe St. Franziskus

Jeder achte Erwerbstätige in der Metropolregion Bremen-Oldenburg

ist im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft tätig. Rund 80 Prozent

davon unmittelbar in der stationären und ambulanten Versorgung.

Foto: Adobe Stock, Köpenicker

Die Ausbildungsdauer zum/-r Ergotherapeuten/-in liegt bei drei Jahren,

nach dem Abschluss öffnen sich viele Türen zu unterschiedlichen Arbeitsorten.

Rosige Aussichten für den Beschäft

Wenn es etwas im Leben der Menschen gibt, das unbestreitbar

ist, dann dies: Wir werden jeden Tag älter. Und statistisch

steigt auch immer noch das Gesamtlebensalter der Deutschen.

Dies erreichen wir vor allem dadurch, dass das Gesundheitswesen

immer besser wird.

Die Gesundheitswirtschaft ist eine Branche, die sich aus vielen Akteuren

zusammensetzt. Der Kernbereich, auch „erster Ge sundheitsmarkt“

genannt, umfasst den Bereich der klassischen Gesund heitsversorgung.

Sie ist vor allem durch die gesetzliche Krankenver -

sicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV) – einschließlich

Pflegeversicherung – und zu kleineren Anteilen auch

durch Arbeitgeber (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall), den Staat (Zuschüsse

zur GKV) und weitere Sozialversicherungsträger geprägt.

Als „zweiter Gesundheitsmarkt“ werden alle privat finanzierten

Produkte und Dienstleistungen rund um die Gesundheit bezeichnet.

Er umfasst nach allgemeinem Verständnis freiverkäufliche

Arzneimittel und individuelle Gesundheitsleistungen, Fitness und

Wellness, Gesundheitstourismus sowie – zum Teil – die Bereiche

Sport/Freizeit, Ernährung und Wohnen.

Weil die Gesellschaft immer länger gesund bleibt und damit älter

wird, steigen die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung.

Zugleich bringt diese Entwicklung vielfältige Chancen für Wachstum

und Beschäftigung sowie für Innovationen mit sich.

Und so hat sich Gesundheitswirtschaft zum Beschäftigungsmotor

entwickelt. Nimmt man die Bereiche Wellness und Gesundheitstourismus

hinzu, arbeiteten laut Bundesministerium für Wirtschaft

und Energie (BMWi) im Jahr 2016 erstmals 7 Millionen Menschen

in der Gesundheitswirtschaft. Demzufolge wäre jeder sechste Erwerbstätige

in dieser Branche tätig. Unter den Erwerbstätigen im

Gesundheitsmarkt haben Frauen einen hohen Anteil: Mehr als drei

Viertel der Beschäftigten sind weiblichen Geschlechts.

In der Metropolregion Nordwest arbeiten dem Gesundheitswirtschaft

Nordwest e. V. zufolge derzeit rund 156 000 Menschen in der

Heilerzieher/-in

Foto: ©mjowra - stock.adobe.com

Dauer der Ausbildung: 2–3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Arbeitszeit: Schichtdienst

Einfühlsam, geduldig und verantwortungsvoll solltest Du sein, wenn Du als

Heilerzieher/-in tätig werden willst. Denn dabei geht es vor allem darum, Menschen

mit Behinderungen zu erziehen, bestmöglich in ihrer Entwicklung zu fördern

oder in ihrem eigenständigen Leben zu unterstützen. Du kümmerst Dich

z. B. um Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Erkrankungen

oder mit geistigen, körperlichen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen. Der

Beruf ist herausfordernd, vielseitig und erfordert von Dir zwischenmensch liche

Fähigkeiten. Zum Aufgabengebiet gehört es, gemeinsam mit diesen Menschen

den Alltag zu bewältigen, sie zu motivieren und zu befähigen, das heißt z. B.

mit ihnen einkaufen zu gehen, Ausflüge zu machen, therapeutische Hilfen

umzusetzen, zur Arbeitsstelle zu begleiten, aber auch bei der Körperpflege

zu helfen. Dabei stehst Du

in regelmäßigem Kontakt zu

den Angehörigen.

Gefragt sind: Geduld, Ein -

fühlungs- und Durchhaltevermögen,

Beobachtungsgabe, Kommunikations- und Teamfähigkeit, organisatorisches

Talent, Verantwortungsbewusstsein

Aufstieg/Weiterbildung: Weiterbildung zur Fachkraft für Heilpädagogisches

Reiten, im Bereich Sprachförderung oder zum Fach- bzw. Betriebswirt im Sozialund

Gesundheitswesen, Studium: Rehabilitations- und Sonderpädagogik, Gesundheits-

und Rehabilitationspsychologie, Soziale Arbeit oder Heilpädagogik

Einsatzorte: soziale und gesundheitliche Einrichtungen, ambulante Dienste,

Senioren- und Pflegeheime, Sonderkindergärten, Wohnheime und Werk -

stätten für Menschen mit Behinderung, Privathaushalte


63

Ökotrophologen sind entsprechend ihrer Ausbildung in unterschied -

lichen Bereichen tätig wie u. a in Leitungen von Kantinen, Krankenhäusern

oder Heimen oder als selbständige Ernährungsberater.

Foto: Adobe Stock, pololia

igungsmotor „Gesundheit“

Gesundheitswirtschaft. Ein großer Teil der Beschäftigten ist in den

Kernbereichen der stationären und ambulanten Versorgung tätig.

Weiterhin zählen zu den Arbeitsstätten der Gesundheitswirtschaft

das Kur- und Bäderwesen, die Apotheken, das Handwerk, Unternehmen

der Medizintechnik sowie der Biotechnologie, die Pharmaindustrie,

die Krankenkassen, Beratungs- und Qualifizie rungsanbieter,

Tourismus- und Freizeiteinrichtungen, Logistikunter -

nehmen sowie spezielle Dienstleistungsanbieter wie z. B. Softwarehersteller

oder Finanzierungsunternehmen.

Ergänzend gibt es an den Universitäten und Hochschulen der Region

die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung in den Bereichen

Medizin, Pflegewissenschaften, Public Health, Psychologie und

krankentherapeutischen Berufen. Hinzu kommen die bundesweit

aner kannte Versorgungs- und Pflegeforschung, die Gesundheitslogistik

sowie die Medizintechnik samt zugehörigen Forschungsund

Entwicklungseinrichtungen. In der Metropolregion sind 40

Forschungs einrichtungen mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft

ansässig.

Die größte Herausforderung in der Gesundheitswirtschaft ist der

drohende Fachkräftemangel: Dem steigenden Bedarf an Ange -

boten und Dienstleistungen steht nämlich ein immer geringeres

Angebot an jungen Arbeitskräften gegenüber. Um dem entgegenzuwirken,

haben sich die beiden Landkreise Vechta und Clop -

penburg 2014 dem Projekt „Gesundheitsregion Niedersachsen“

angeschlossen. Das Ziel: eine wohnortnahe, bedarfsgerechte Versorgung

unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten

sicherzustellen. „Viele Menschen zählen das Thema Gesundheit

zu den wichtigsten Anliegen ihres Lebens. Angesichts einer stetig

steigenden Lebenserwartung wird die Gesundheit ein zentrales

Anliegen“, unterstreicht etwa Cloppenburgs Landrat Johann Wimberg

die Bedeutung dieses Themas.

Die beruflichen Perspektiven: entsprechend rosig. „Für Auszubildende

in der Gesundheits- und Pflegebranche bieten sich hier

viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung“, sagt auch Ulrich

Pelster, Vorstand der Schwester Euthymia Stiftung mit Sitz in

Vechta.

Notfallsanitäter/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Arbeitszeit: Schichtdienst

Wenn Du an einem Einsatz- oder Unfallort eintriffst und jede Sekunde

zählt – dann bist Du als Notfallsanitäter/-in gefragt. Dann heißt es, die medizinische

Erstversorgung vorzunehmen und dem Notarzt bei der Akut -

versorgung von Patienten zu assistieren. Du transportierst Erkrankte

oder Verletzte bis zum nächsten Krankenhaus und überwachst währenddessen

deren medizinischen Zustand. Dabei ist es wichtig, „cool“ zu

bleiben – egal, ob Du auf ein Kind mit Platzwunde oder einen Senior mit

Herzinfarkt triffst. Du beruhigst Patienten oder Angehörige und schreibst

im Anschluss einen Einsatzbericht und das Notfallprotokoll. Du solltest zu

jeder Zeit bereit sein. Das heißt auch, dass 24-Stunden-, Nacht- und Wochenendschichten

zu Deinem Alltag gehören. Früher gab es übrigens noch

Foto: ©CandyBox Images -

stock.adobe.com

die Ausbildung zum/-r Rettungsassistenten/-in.

Durch

das Inkrafttreten des neuen

Notfallsanitätergesetz (Not-

SanG) am 1. Januar 2014 wurde der umfassend anerkannte und neue

Beruf Notfallsanitäter geschaffen.

Gefragt sind: psychische Stabilität, Entscheidungs- und Kommunikationsfähigkeit,

Teamwork, Ruhe bewahren können, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein,

Verschwiegenheit

Aufstieg/Weiterbildung: Betriebswirt/-in für Management im Gesundheitswesen,

Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen, Praxis an leiter/

-in für Notfallsanitäter/-in

Einsatzorte: Rettungsdienste, Krankenhäuser (z. B. Notaufnahme oder

Intensivstation), Pflegestationen


64 Interviews

Perspektive:

Pflege!

PETRA LÜBBERS und TOMKE ZUR BRÜGGE,

Projektleiterinnen von „Perspektive: Pflege!“

für die Landkreise Cloppenburg und Vechta

Perspektive:

Pflege!

Empathisch

FRANZISKA SAATHOFF (21)

Ausbildung zur Gesundheitsund

Krankenpflegerin am

Elisabeth-Krankenhaus in

Damme, Studium „Bachelor

of Science in Pflege“ an

der Hochschule in Osnabrück

Foto: Barbara Wagner

Elisabeth-

Krankenhaus

privat

Was hat es mit dem Projekt „Perspektive:

Pflege!“ auf sich?

Tomke zur Brügge: Es ist ist ein mit Mitteln der

EU und dem Land Niedersachsen gefördertes Projekt.

Bis März 2019 sollen Strukturen geschaffen

werden, um interessierten Menschen den Weg in

die Ausbildung zu erleichtern und das Image der

Pflegeberufe zu verbessern. Angesprochen werden

Schüler, Umschüler oder Wiedereinsteiger. Dies ermöglicht

ein Zusammenschluss der Schulen, Betriebe und übergeordneten

Institutionen zum VereinPerspektive: Pflege! e. V.“, den es in beiden

Landkreisen gibt. Oberstes Ziel: Fachkräfte langfristig hier zu binden.

Foto:

Wie können Schulabgänger profitieren?

Petra Lübbers: Die Ausbildungen in der Gesundheits- und (Kinder-)

Krankenpflege sowie in der Altenpflege beinhalten theoretische und

praktische Lerneinheiten. Die Ausbildung in der Pflege ist nicht unbedingt

für jeden geeignet. Deshalb ist es wichtig, sich zu informieren.

Dies kann im Web (www.perspektive-pflege-om.de) oder bei Facebook

geschehen. Bei Interesse an einem Praktikum oder einer Ausbildung

stellen wir gerne Kontakte her!

Deine Ausbildung fußt auf zwei

Standbeinen. Was genau machst Du?

Franziska: Die zweigleisige Ausbildung dauert vier

Jahre. Zum einen absolviere ich eine Ausbildung

zur Gesundheits- und Krankenpflegerin – für den

praktischen Teil bin ich am Elisabeth-Krankenhaus

in Damme, den theoretischen Teil mache ich an

der Berufsfachschule in Quakenbrück. Daneben

studiere ich an der Hochschule in Osnabrück

„Bachelor of Science in Pflege“.

Mit welchem Ziel?

Franziska: Ich wollte schon immer in die Pflege

und am Pflegebett arbeiten. Deshalb habe ich mich

nach dem Abitur für diesen Weg entschieden.

Nach der Ausbildung und dem Studium möchte ich

mich im Bereich Pflegewissenschaft oder -management

weiterbilden. Auch interessiert mich der relativ

neue Pflegestudiengang „Advanced Nursing

Practice“, den man zum Beispiel in Bielefeld an -

gehen kann.

Foto: spotmatikphoto - stock.adobe.com

Welche Berufsbilder gibt es?

Lübbers: Es gibt derzeit die Ausbildungsmöglichkeiten zur Altenpflegefachkraft,

zur Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege sowie in der

Heilerziehungspflege. Auch ein duales Studium ist möglich. Wer keinen

Realschulabschluss hat, kann die Ausbildung zum Pflegeassistenten

machen. Die Krankenpflegeschulen sind an die Krankenhäuser angegliedert,

die Altenpflegeschulen verteilen sich auf die Landkreise. Beide

Schulformen werden künftig zusammengelegt.

2020 steht eine Reform für Pflegeberufe an. Was ändert sich?

zur Brügge: Ab 2020 wird es die generalistische Ausbildung in den Pflegeberufen

geben. Das bedeutet, die oben genannten Ausbildungen

werden zu einer gemeinsamen zusammengeführt. Der Berufstitel nach

der dreijährigen Ausbildung: Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann.

Weiterhin ist es auch möglich, sich auf die Alten- oder Kinder kranken -

pflege zu spezialisieren.

www.perspektive-pflege-om.de

Petra Lübbers (LK Cloppenburg) Tel. 04471 8503-703,

perspektive-pflege@lkclp.de

Tomke zur Brügge (LK Vechta) Tel. 04441 898-2203,

perspektive-pflege@landkreis-vechta.de

Pflegeberufe gelten als anspruchsvoll. Welche

Erfahrungen hast Du gemacht?

Franziska: Die Arbeit am und mit dem Patienten

sollte man mögen. Auch ist es wichtig, empathisch,

offen, kommunikativ, selbst- und verantwortungsbewusst

zu sein. Aber mit der Zeit reift man. Ich

selbst komme aus Ostfriesland, vom platten Land.

Da hilft es mir bei meiner praktischen Arbeit im

Krankenhaus zum Beispiel sehr, dass ich die plattdeutsche

Sprache spreche.

Ist die Pendelei zwischen Osnabrück, Quakenbrück

und Damme nicht stressig?

Franziska: Das ist mitunter schwierig, kostet Zeit

und gute Organisation. Der Wechsel zwischen

Theorie und Praxis an den verschiedenen Stand -

orten ist aber auch wahnsinnig spannend. Ich

muss wissenschaftlich arbeiten und lerne, die

theore tischen Aspekte in die Praxis umzusetzen.

Das macht unheimlich viel Spaß – zumal die

Gesundheitsbranche stark im Wandel ist.


Einfühlsam

HANNA WICHMANN (21, Hemmelte)

Auszubildende zur Ergotherapeutin an der BBS

am Museumsdorf in Cloppenburg

BBS am

Museumsdorf

Wie sieht die Ausbildung zur Ergotherapeut/-in aus?

Hanna Wichmann: Ich bin im zweiten von insgesamt drei

Ausbildungsjahren. Im ersten Jahr bin ich zur Berufsschule gegangen

und habe mir theoretische Aspekte angeeignet. Im zweiten Jahr

sind nun Schule und dreimonatige Praxisblöcke im Wechsel. Insgesamt

müssen wir drei Praktika absolvieren: in der Arbeitstherapie, im psychosozialen

und im motorisch-funktionellen Bereich.

Foto: Barbara Wagner

Ein Praktikum hast Du schon hinter Dir ...

Hanna: Ich habe in einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen

in Lastrup gearbeitet. Dabei habe ich die beruflichen Tätigkeiten

der Menschen begleitet oder geholfen, ihren Tagesrhythmus zu organi -

sieren und sich ins gesellschaftliche Leben zu integrieren.

Das klingt nach einer herausfordernden Aufgabe ...

Hanna: ... die mir sehr viel Spaß macht, weil man von den Menschen so

viel Dankbarkeit zurückbekommt und die Fortschritte direkt sieht. Sicherlich

hatte ich vor dem Praktikum auch Hemmungen: Wie komme ich mit

den Patienten zurecht? Was zählt zu meinem Aufgabengebiet? Aber ich

fühlte mich durch das Team des St. Elisabeth-Stiftes gut angeleitet – und

dann hat es auch sehr gut geklappt.

Was sollte man mitbringen, wenn man Ergotherapeut/-in werden will?

Hanna: Man muss sich auf Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse

einlassen können, einfühlsam und auch teamfähig sein, weil man auch mit

Logopäden oder Physiotherapeuten zusammenarbeitet. Dass ich dazu in

der Lage bin, habe ich bei einem Praktikum in der 9. Klasse in einer Praxis

für Ergotherapie sowie in meinem Jahr beim Bundesfreiwilligendienst nach

dem Abi festgestellt. Das kann ich auch nur jedem empfehlen: Im Vorfeld

Erfahrungen sammeln und schauen, ob der Beruf etwas für einen ist.

Zitat

ULRICH PELSTER,

Vorstand Schwester

Euthymia Stiftung

Interview I Zitat 65

„Unsere Region

ist in der Gesundheitsversorgung

sehr gut aufgestellt.

Die Menschen

sind im

bundesweiten Vergleich

jung. Das ist erfreulich, wird sich aber

ändern. Anforderungen und Bedarfe

steigen. Auszubildende in der Gesundheits-

und Pflegebranche haben

viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.

Die Job-Vielfalt ist außergewöhnlich:

von der Kinderklinik über

die Arbeit im OP und auf der Intensivstation

bis zur Altenpflege. Die

Ausbildung in der Region ist ausgezeichnet.

Mitunter werben andere

Einrichtungen unsere Absolventen

ab. Das ist bedauerlich, zugleich aber

auch ein Kompliment.“

Lutz

Timo

Schwester

Euthymia

Stiftung

Foto.

Ökotrophologe/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Abitur oder Fachhochschulreife

Ökotrophologen/-innen haben es mit Nahrungsmitteln und Ernährungsfragen

zu tun. Das betrifft sowohl die Herstellung von Produkten als auch

die Versorgung der Menschen mit Verpflegung. Die Bereiche, in denen Du

zum Einsatz kommst, sind vielfältig. Die Ausbildung beispielsweise an den

Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf in Cloppenburg (Berufliches

Gymnasium Gesundheit und Soziales) gliedert sich in eine Einführungsphase

und eine Qualifikationsphase. Vermittelt werden neben einer all -

gemeinen Grundbildung auch berufsbezogene Schwerpunkte mit

Kenntnissen in Ernährung, Betriebs- und Volkswirtschaft sowie Informationsverarbeitung.

Die Ausbildung führt zur allgemeinen Hochschulreife und

erleichtert den Zugang zu Berufen im naturwissenschaftlichen, medizinischen

und pfle gerischen Bereich.

Gefragt sind:

Geduld, Freundlichkeit

und Feingefühl,

physische

und psychische

Belastbarkeit sowie

Flexibilität

Aufstieg/Weiterbildung: Spezialisierung beispielsweise in Form von Organisationsaufgaben

in der Gemeinschaftsverpflegung oder in Restaurants,

Ernährungs- und Diätberatung, Verbraucher- und Marktforschung, Erwachsenenpädagogik,

Aus- und Weiterbildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Einsatzorte: Krankenhäuser, Kliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken,

Gesundheits- und Ernährungsberatung, Entwicklungszusammenarbeit

im Ausland

Foto: ©Fabio Balbi- stock.adobe.com


66 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Deutsche Rentenversicherung

Oldenburg-Bremen

Huntestraße 11–13

26135 Oldenburg

Tel. 0441 927-2308/-2513

Unsere Homepage:

www.drv-oldenburg-bremen.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Arnold Schwermann

Tel. 0441 927-2513

arnold.schwermann@

drv-oldenburg-bremen.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Qualifizierte(s) Ausbildung/

Studium

… aber sicher!

Deine Chancen im öffentlichen Dienst!

Wir sind ein Unternehmen der Sozialverwaltung,

das sich mit sozialen Fragen und Gesetzen beschäftigt.

Bei uns liegt man richtig, wenn man neugierig

ist (und bleibt), Verantwortung übernimmt,

Sorgfalt in der Bearbeitung an den Tag legt, die

digitale Welt nicht scheut, über gute kommunikative

Kompetenzen verfügt, Veränderungen

positiv angeht und ein persönliches und (fast)

familiäres Arbeitsumfeld schätzt.

Als Regionalträger in Weser-Ems betreuen wir

über 800 000 Menschen mit einem Haushaltsvolumen

von 3 Mrd. Euro.

Wir bilden 40 Nachwuchskräfte aus.

Ausbildung zum/r

Sozialversicherungsfachangestellten

Duales Studium

„Management Soziale

Sicherung“

Unser abwechslungsreiches Aufgabenspektrum

bei der Begleitung der Menschen, vom

Berufseinstieg bis ins Rentenalter, findest Du

auf unserer Homepage beschrieben.

Unsere Benefits für Euch

Attraktive Ausbildungsvergütung

Sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst

Regelmäßige Weiterbildung

Hervorragende Übernahmechancen

Auslandspraktika iRv Erasmus+

Was ist möglich?

BFD

FSJ

Praktikum

Ansprechpartner:

Herr Mennen

Tel. 04441 960-255

Andreaswerk e.V.

Landwehrstraße 7

49377 Vechta

Tel. 04441 960-0

info@andreaswerk.de

www.andreaswerk.de

Bundesfreiwilligendienst

beim Andreaswerk

Ob als Praktikantin und Praktikant oder als einer

von jährlich gut 55 Freiwilligen im Rahmen

des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) oder des

Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ): Das Andreaswerk

bietet viele Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Die Freude am Umgang mit Menschen und

das Interesse an einer sozial-caritativen Tätigkeit

sind dabei die besten Voraussetzungen für einen

gelungenen und erfahrungsreichen Freiwilligendienst.

Wesentliches Ziel des Unternehmens ist es, Teilhabe

von Menschen mit Beeinträchtigungen am

Leben in der Gesellschaft zu verwirklichen. Um

eine optimale Hilfe gewährleisten zu können,

unterhält das Andreaswerk über den Landkreis

Vechta verteilte Einrichtungen und Dienste.

Dazu gehören die Frühförderung, differenzierte

Kindergartenangebote, die Erich Kästner-Schule,

Einrichtungen für Arbeit und Wohnen sowie

Assistenzleistungen.

Neben den Freiwilligendiensten bietet das

Andreaswerk die Möglichkeit, Pflichtpraktika im

Rahmen des Studiums oder zum Beispiel der

Heilerziehungspflegeausbildung zu absolvieren.

Zudem bildet das Andreaswerk auch selbst in

kaufmännischen und handwerklichen Berufen

aus.

Von den knapp 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

arbeitet ein großer Teil in sozialen Berufen,

beispielsweise als Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger

oder Erzieher. Außerdem sind mehr

als 70 Handwerker im Andreaswerk tätig, darunter

rund zwanzig Handwerksmeister. Neben der

Vermittlung des erforderlichen Fachwissens wird

im Rahmen der Ausbildung großen Wert auf die

Stärkung der sozialen Kompetenzen gelegt.


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 67

Kontakt:

Schule für Pflegeberufe

St. Franziskus

Krankenhausstraße 13

49661 Cloppenburg

kps.cloppenburg@kh-clp.de

Dr. phil. Jochen Berentzen

Schulleitung

Tel. 04471 16-2090

Fax 04471 16-2983

jochen.berentzen@ses-stiftung.de

Beruf mit Zukunft

Eine Ausbildung in der Gesundheits- und

Krankenpflege gehört zu den besonders zukunftssicheren

Berufsbildern.

Die Schule für Pflegeberufe St. Franziskus bietet

Auszubildenden eine intensive und auf die

Erfordernisse des Berufsalltags ausgerichtete

Fachausbildung und Begleitung an. Mit mehr

als 140 zugelassenen Plätzen ist sie die größte

Ausbildungsinstitution für Gesundheitsberufe

im Oldenburger Münsterland. Die praktische

Ausbildung findet unter anderem im St. Marienhospital

Vechta und im St. Josefs-Hospital

Cloppenburg statt.

Der Weg zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in

bietet eine Vielzahl von Herausforderungen

an der Schnittstelle zwischen Patient

und moderner Krankenhausmedizin. Die in der

Regel dreijährige Ausbildung teilt sich in 2.100

Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis auf.

Am Ende steht mit dem Examen in der Gesundheits-

und Krankenpflege eine staatlich anerkannte

Prüfung.

Vernetzung von Theorie und Praxis

Ein qualifiziertes Kollegium aus Fachlehrern

stellt sicher, dass die Auszubildenden von einer

optimalen Vernetzung von Theorie und Praxis

profitieren. Aufgaben, die im Unterricht gestellt

werden, können auf der Krankenhausstation

unter Anleitung der Lehrkräfte in der Praxis

angewendet werden. Im Vordergrund stehen

bereits früh die eigenständige Planung von

Arbeitsabläufen, die Ermittlung des Pflegebedarfs

und notwendiger Maßnahmen sowie

die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten

und anderen Berufsgruppen.

Wundversorgung, Schmerztherapie und Medikation

sind nur ein kleiner Teil der Aufgabenstellungen

in der Pflege.

Soziale Kompetenz

Auch über die Ausbildungseinheiten hinaus sind

die Lehrkräfte der Schule für Pflegeberufe gerne

für Fragen und Hilfestellungen ansprechbar.

Ein angenehmes Lernklima ist die Basis für den

Ausbildungserfolg. Deshalb setzt die Schule für

Pflegeberufe auf ein gutes Miteinander bei

schulinternen Veranstaltungen, gemeinsamen

Festen oder Kursfahrten. Abgerundet wird das

Angebot durch eine angemessene Ausbildungsvergütung

und Unterstützung bei der Suche

nach einer geeigneten Wohnung.

Weiterbildung und Chancen

Die Schule für Pflegeberufe St. Franziskus steht

für eine zeitgemäße Ausbildung und ein breites

Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. Dazu

zählt unter anderem die Fachweiterbildung für

Anästhesie- und Intensivpflege. In Kooperation

mit der Hochschule Osnabrück und der Krankenpflegeschule

des Christlichen Krankenhauses

Quakenbrück besteht seit dem Jahr 2015

die Möglichkeit, einen dualen Studiengang zum

Bachelor of Science in der Pflege zu absolvieren.

Ob mit oder ohne akademische Zusatzqualifikation:

Der Pflegeberuf bietet die Gelegenheit, bereits

zu Beginn des Berufslebens Verantwortung

zu übernehmen und Karrierechancen zu nutzen.

Fragen zu den Ausbildungsvoraussetzungen

und -zielen beantwortet die Schulleitung gern.


68 Wirtschaftsbereich Bauwirtschaft

Foto: Oldenburger Möbelwerkstätten, Anja Wippich

Die Aussichten für die Bauwirtschaft im Oldenburger Münsterland

sind hervorragend. Die umsatzstärkste Sparte ist der Wirtschaftsbau,

also der gewerbliche Industriebau, gefolgt vom Wohnungsbau.

Foto: ©goodluzi- stock.adobe.com

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum/-r Maurer/-in und

Berufserfahrung bietet sich eine Weiterbildung zum/-r Maurermeister/-in

an.

Stein auf Stein in eine glänzende Zu

Die Bauwirtschaft hat in einer Volkswirtschaft immer eine

Schlüsselfunktion – so auch im Oldenburger Münsterland. Ohne

sie und ihre Produkte – vor allem Gewerbebauten und Wohnhäuser

– können andere Branchen gar nicht arbeiten. Damit ist

die Bauwirtschaft einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige.

Eine hohe körperliche Belastung bei Wind und Wetter, Termin- und

Leistungsdruck: Das Baugewerbe ist mitunter ein hartes Pflaster.

Den Abiturienten Felix Beier schreckt das nicht ab. Im Gegenteil:

Der 17 Jahre alte Mühlener hat zum 1. August 2018 beim Bauunternehmen

Volkmer Bau in Mühlen eine Ausbildung zum Maurer

begonnen. „Zu sehen, wie gemauerte Wände in die Höhe wachsen,

aus einer Zeichnung ein fertiges Haus wird, das über Jahrzehnte

Bestand hat – und daran mithilfe der eigenen Hände mitgearbeitet

zu haben, ist schon ein gutes Gefühl“, sagt er.

Als 15-Jähriger hatte er erstmals in den Ferien auf dem Bau gearbeitet,

Steine getragen und geschnitten, Mörtel, Speis und Beton

gemischt. „Die Arbeit auf dem Bau ist nicht immer nur hart, sondern

durchaus abwechslungsreich“, betont er. Mit dem Abitur im

Rücken kann Felix Beier seine Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen.

Danach möchte er voraussichtlich Bauingenieurwesen studieren.

„Ich bin mit dann 19 Jahren ja immer noch jung und habe den Vorteil,

bereits eine handwerklich fundierte Ausbildung in der Tasche

zu haben. Das wird mir im Studium zugutekommen“, sagt er.

Felix Beier setzt auf eine Branche mit Zukunft. Die Bauwirtschaft

hat eine Schlüsselposition im Wirtschaftsgefüge des Oldenburger

Münsterlandes inne. Vor allem in den Landkreisen Cloppenburg

und Vechta ist sie stark vertreten. Namhafte Hersteller von Baustoffen

und Baukomponenten sowie international tätige, zum Teil

hoch spezialisierte Unternehmen im Wirtschafts-, Wohnungsund

Tiefbau haben hier ebenso ihren Sitz wie jahrhundertealte

Tra di tionsfirmen und haben Zukunftstrends wie die Digitalisierung

sowie nachhaltiges-, energieeffizientes Bauen und Sanieren

längst auf dem Schirm.

Bauzeichner/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Foto: ©Robert Kneschke -

stock.adobe.com

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Du hast schon als Kind mit Begeisterung Sandburgen gebaut, ein räumliches

Vorstellungsvermögen und kannst gut zeichnen? Dann bietet sich der Beruf

des Bauzeichners an. Du konstruierst, also zeichnest und errechnest Baupläne

für Häuser, Straßen, Kanalsysteme oder Kraftwerke nach Vorgaben

von Architekten und Bauingenieuren. Als Unterstützung dienen Dir computergestützte

Programme. Sie haben Papier und Bleistift längst ersetzt. Auch

die Kostenkalkulation für Bauten ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Du

kannst drei Fachrichtungen wählen: Hoch-, Ingenieur- und Tiefbau. Die dreijährige

Ausbildung zum Bauzeichner verläuft dual. In der Berufsschule erlernst

Du alle zeichnerischen Grundfertigkeiten und übst zunächst, mit

Zirkel und Lineal Treppen zu zeichnen und im Freihandzeichnen dreidimensionale

Objekte zu

skizzieren. Dann

kommt der Umgang

mit dem Zeichenprogramm

CAD hinzu. Im Betrieb bist Du die rechte Hand des Ingenieurs oder

Architekten und somit ein wichtiger Teil des gesamten Bauprozesses.

Gefragt sind: zeichnerisches Talent, Umgang mit moderner Software, Einsatz

drinnen und draußen, Konzentrationsfähigkeit, Präzision, räumliches

Vorstellungsvermögen

Aufstieg/Weiterbildung: Ausbilder/-in, Techniker/-in Fachrichtung Bau -

technik oder Vermessungstechnik, Techniker/-in Betriebswirtschaft

Einsatzorte: Architekturbüros, Bauunternehmen, kommunale Bauämter,

Ingenieurbüros, Betriebe im Straßen- und Landschafts- bzw. Tiefbau


69

Der Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in zählt nicht nur zu

den kreativsten Tätigkeiten im Handwerkerbereich, man kann sich auch

in unterschiedlichsten Bereichen persönlich entfalten.

Foto: Adobe Stock, Tatjana Balzer

Foto: DIEPHAUS

Gebäude stehen felsenfest auf dem Boden. Damit das so sein kann,

prüfen Baustoffprüfer Baumaterialen wie Mörtel, Beton oder Asphalt.

Dieser entscheidet, ob das jeweilige Material für den Bau geeignet ist.

kunft

Hatte die regionale Bauindustrie in den vergangenen Jahren

noch mit Überkapazitäten und unter der Zurückhaltung der

öffentlichen Hand in Infrastrukturmaßnahmen zu kämpfen, so

hat sich das Blatt mit den Konjunkturprogrammen während der

Krise 2009 inzwischen gewandelt. Seitdem befindet sich die regionale

Baukonjunktur im Aufwind. Vor allem der Wohnungsbau

kam durch die niedrigen Zinsen und als Anlagemöglichkeit

vieler Investoren wieder in Fahrt. Von der steigenden Investitionstätigkeit

vieler Unternehmen profitierte der Wirtschaftsbau.

Das Jahr 2017 verlief für die Bauunternehmen erfolgreich: Der Umsatz

stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast vier Prozent

auf 1,2 Mrd. Euro. Die Beschäftigung in den 174 Bauunternehmen

ab 20 Mitarbeitern nahm um fast zwei Prozent zu. Die Zahl der Mitarbeiter

stieg auf über 7900 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt.

Etwa jeder zehnte sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im

Oldenburger Münsterland arbeitet somit in der Bauwirtschaft.

Insgesamt zählte das deutsche Baugewerbe im Jahr 2017 rund

2,5 Mio. Erwerbstätige.

„Die Baukonjunktur befindet sich derzeit auf Rekordniveau“, sagt

Mirko Rolfes, Obermeister der Maurer-Innung Vechta und Geschäftsführer

der Rolfes Bau GmbH & Co. KG in Goldenstedt. Jeden

Tag entstünden neue Bauwerke in der Region, die Unternehmen

benötigten dafür gute Nachwuchskräfte, so Rolfes und wirbt: „Die

Arbeit am Bau ist nicht zu vergleichen mit einem Bürojob. Alltagstrott

gibt es hier nicht und Teamarbeit wird großgeschrieben.

Unsere Lehrlinge verdienen während der Ausbildung mehr als

Bankkaufleute.“

Mit vielen Fortbildungsmöglichkeiten könne man richtig Karriere

machen. Die Zukunftsaussichten seien sehr gut, ergänzt Rolfes. „Im

Landkreis Vechta legen wir sehr viel Wert auf eine solide Ausbildung

mit fachlicher Kompetenz. Wer in unserer Region das Maurerhandwerk

erlernt, der hat in der Branche überall gute Perspektiven.”

Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

In dem sehr abwechslungsreichen, aber auch körperlich anspruchsvollen

Job des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers/-in hast Du viele gestalterische

und kreative Möglichkeiten. Fliesen sind ein sehr praktischer Belag z. B. aus

Kera mik, Naturstein oder Betonwerksteinplatten, der eine Wand oder einen

Bo den schön aussehen und sich gleichzeitig leicht reinigen lässt. Sie kommen

in Wohnhäusern ebenso zum Einsatz wie in Schwimmbädern, Krankenhäusern

oder Laboren. Zu Deinen Aufgabengebieten zählen die Be ratung

der Kunden in Bezug auf Material, Formen und Farben, die Vorbereitung

der Baustelle, die Erstellung von Verlegeplänen, die Bearbeitung des Fliesenuntergrundes

mit Maschinen sowie das Zuschneiden und Verlegen der

Foto: ©Kadmy -

stock.adobe.com

Fliesen. Auch kann es sein, dass Du

mal dünne Trennwände herstellst

oder Fertigbauteile wie Wannen oder Duschkabinen baust. Dabei musst Du

auch mal längere Zeit gebückt oder in Schichten arbeiten. Dafür blickst Du

am Ende Deiner Arbeit aber auch oftmals in glückliche Kundengesichter.

Gefragt sind: körperliche Fitness, technisches, handwerkliches und räumliches

Verständnis, Teamfähigkeit, Präzision, Sorgfalt

Aufstieg/Weiterbildung: Prüfung als Fliesen-, Platten- und Mosaiklegemeis -

ter/-in, Ausbilder/-in, Weiterbildung zum/-r Techniker/-in Fachrichtung Bautechnik

im Bereich Ausbau, Studium Architektur oder Bauingenieurwesen

Einsatzorte: Betriebe im Innenausbau, Handelsunternehmen für Fliesen

und Baustoffe


70 Interviews

Begeisterung

DR. CHRISTINA SCHWERTER

Personalreferentin bei Remmers in Löningen

Remmers

Stolz

Paul Mrotzek

Baugeschäft GmbH

MELISSA BECKER (18, Lohne) und

MOHSAN BASHARAT (17, Dinklage)

Ausbildung zur/-m Hochbaufacharbeiter/-in bei der

Paul Mrotzek Baugeschäft GmbH in Dinklage (1. Lehrjahr)

Foto: Petair - stock.adobe.com

Remmers

Warum lohnt es sich, sich bei Remmers für eine

Ausbildung zu bewerben?

Dr. Christina Schwerter: Vielfalt ist das Stichwort: Bei

Remmers haben wir die Möglichkeit, unsere mehr als 80

Auszubildenden in verschiedenen Abteilungen auszubilden.

Im kaufmännischen Bereich sind das

beispielsweise mehr als 30 Abteilungen:

vom Vertrieb über das E-Commerce

bis hin zur Logistik. Wir haben viele

Einsatzmöglichkeiten, auch im

technischen Bereich sowie bei den

Laborberufen. Hierdurch erhalten

unsere Auszubildenden einen tollen

Überblick über unser Unternehmen.

Foto:

Was erwarten Sie von Bewerbern neben den schulischen

Voraussetzungen?

Dr. Schwerter: Uns ist vor allem das Interesse am Ausbildungsberuf

wichtig. Dieses zeigt sich etwa durch absolvierte

Praktika und eine intensive Beschäftigung mit den

Ausbildungsinhalten. Auch außerschulisches freiwilliges

Engagement ist gerne gesehen. Im Vorstellungsgespräch

möchten wir die Begeisterung für den Beruf und die

Aufgaben spüren. Ist sich ein Kandidat noch unsicher,

überlegen wir gerne gemeinsam, ob der jeweilige Ausbildungsberuf

der passende ist.

Wie und mit welchem Ziel begleiten Sie die Auszu -

bildenden?

Dr. Schwerter: Das Thema Ausbildung hat bei uns einen

sehr hohen Stellenwert. Unsere Ausbilder sorgen dafür,

dass die theoretischen und praktischen Anforderungen

des Ausbildungsrahmenplanes erfolgreich vermittelt werden.

Gleichzeitig bieten wir eine Vielzahl an Zusatzangeboten,

wie beispielsweise Teambildung-Veranstaltungen,

MS-Office-Schulungen, Soft-Skill-Schulungen, Auslandspraktika,

Sprachzertifikate. In allen Ausbildungsberufen

verfolgen wir das Ziel, unseren Personalbedarf langfristig

zu decken.

Foto: Barbara Wagner

Foto: Barbara Wagner

Als Frau auf dem Bau: Warum hast Du Dich dafür entschieden?

Melissa Becker: Mein Patenonkel ist auch Maurer. In der

Firma, in der er arbeitet, habe ich ein Praktikum und Ferienjobs

gemacht, um zu schauen, ob das was für mich ist. Ich kann zupacken,

es hat mir sehr gefallen. Und so habe ich mich bei

Mrotzek beworben. In meiner Klasse bin ich zwar das einzige

del, das stört mich aber nicht.

Und wie war es bei Dir, Mohsan?

Mohsan Basharat: Ich wusste schon in der Schule, dass ich im

Baugewerbe arbeiten möchte. Nach ein paar Ferienjobs bei

Mrotzek hat mir mein Chef gesagt, dass ich meine Sache gut

mache, und mich gefragt, ob ich eine Ausbildung bei ihm machen

möchte. Es läuft alles sehr gut und macht Spaß.

Die Arbeit auf dem Bau ist körperlich anstrengend ...

Melissa: Anfangs hatte ich Respekt davor. Steine schneiden

und schleppen, Mörtel anmischen, handlangen – das ist

anstrengend und hart. Aber man gewöhnt sich daran. Vom

Unternehmen werden wir sehr gut unterstützt. Ich freue mich

darauf, selbst kreativ werden und mauern zu können. Das

dürfen wir im zweiten Lehrjahr.

Mohsan: Du musst auf dem Bau selbstbewusst sein und auch

mal einstecken können. Aber wir lernen jeden Tag dazu. Das Ar -

beiten im Team macht Spaß. In der Schule, die wir zwei Tage pro

Woche besuchen, lernen wir neben der Theorie auch das Mauern.

Das macht am meisten Spaß. Wenn man sieht, was man am

Ende mit den eigenen Händen erschaffen hat, ist man stolz.

Welche Ziele habt Ihr?

Melissa: Ich möchte meine Ausbildung erfolgreich abschließen,

die Meisterprüfung ablegen und anschließend auch mal

in andere Bereiche des Baugewerbes hineinschnuppern.

Mohsan: Wenn es mir im Anschluss an meine Ausbildung weiter -

hin so gut gefällt, werde ich versuchen, meinen Meister zu machen.


Neuer Ausbildungs -

beruf bei Remmers

TOBIAS REQUARDT, Abteilungsleiter Produktion bei Remmers in

Löningen

Remmers

Zitat

Interview I Zitat 71

Rolfes Bau

GmbH &

Co. KG

Warum hat Remmers sich entschieden, künftig

auch Chemikanten auszubilden?

Tobias Requardt: Die Anforderungen an unsere

Produkte und Mitarbeiter steigen stetig, die Prozesse

werden immer komplexer. Die Zeit war reif,

dass wir auch in dieser Richtung unseren eigenen

Nachwuchs ausbilden. So können wir dem wachsenden

Fachkräftemangel aus eigener Kraft entgegenwirken.

Remmers

Foto:

MIRKO ROLFES

Obermeister der

Maurer-Innung

Vechta und

Geschäftsführer

der Rolfes Bau

GmbH & Co. KG

in Goldenstedt

Foto: Heil

Wo liegt der Unterschied zwischen der Ausbildung zum Chemikanten

und der zum Chemielaboranten?

Tobias Requardt: Die Berufsbilder klingen ähnlich, es gibt aber gewaltige

Unterschiede. Allgemein kann man sagen, die Chemielaboranten arbeiten

im XS-Reagenzglas-Format und die Chemikanten mit XL-Mengen. Die

Chemielaboranten arbeiten vorwiegend im Labor und eher am Detail. Sie

führen Versuche durch und sind in der Forschung und Entwicklung tätig.

Die Chemikanten sind für den gesamten Fertigungsprozess zuständig:

vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Sie setzen Rezepturen an und bedienen

selbstständig die Abfüllanlagen. Dazu gehören auch die Wartung,

Reinigung und Reparatur der Anlagen. Sie entnehmen Proben für die

chemische und physikalische Anlayse, somit sind sie ebenfalls für die

Abprüf-Prozesse und Nachstellungen verantwortlich.

Wer Chemikant werden will: Was sollte er mitbringen?

Tobias Requardt: Er oder sie sollte einen Fabel für Technik und Chemie

mitbringen. Praktisches Verständnis sowie chemisches Interesse sollten

vorhanden sein, um Prozesse ganzheitlich betrachten zu können. Genauso

wertvoll ist hierbei ein gutes Gespür für Verbesserungen und angewandte

Verfahrenstechnik sowie ein Hang zum genauen Arbeiten gepaart mit dem

Wunsch, sich lebenslang weiterzubilden.

„Die Arbeit am Bau ist nicht zu vergleichen

mit einem Bürojob. All -

tagstrott gibt es hier nicht und

Teamarbeit wird großgeschrieben.

Nur wenige Berufe sind so abwechslungsreich

wie die im Bauhandwerk.

Noch dazu verdienen unsere Lehrlinge

während der Ausbildung mehr

als Bankkaufleute. Mit vielen Fortbildungsmöglichkeiten

kann man richtig

Karriere machen. Die Zukunftsaussichten

sind sehr gut, denn gebaut

wird immer. Wer im Oldenburger

Münsterland das Maurerhandwerk

erlernt, der kann überall dem Beruf

nachgehen.“

Kanalbauer/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: alle Abschlüsse

Wasser ist zum Waschen da – und zum Duschen, Kochen, für die Produktion

von Waren und vieles mehr. Damit das Wasser zu uns in die Häuser und

Unternehmen kommt und wieder abgeleitet wird, braucht es ein dichtes

und verlässliches Netz aus unterirdischen Rohren und Kanälen. Diese zu

bauen und instandzuhalten, ist die Aufgabe des/-r Kanalbauers/-in. Hierfür

solltest Du gerne draußen arbeiten (und zwar bei Wind und Wetter), körperlich

fit sein und vor allem ein technisches und handwerkliches Verständnis

mitbringen. Zum Aufgabengebiet zählt es, anhand von Bauplänen und

mit Lasermessgeräten die genaue Position der Baustelle zu ermitteln, sie

abzusichern und zu vermessen. Dann geht es ans Rohre verlegen: Dafür

brauchst Du auch schweres Gerät wie Bagger, Steinbohrer, Wasserpumpen

oder eine Planierraupe. Als Kanalbauer/-in bist Du aber auch für die Reinigung

und Sanierung verstopfter oder undichter Rohrleitungen zuständig.

Gefragt sind: handwerkliches Geschick, Interesse an Technik, Spaß an Outdoor-Arbeit,

körperliche Fitness, Präzision, Teamwork

Aufstieg/Weiterbildung: Vorarbeiter/-in, Polier/-in im Bereich Tiefbau,

Meister- oder Technikerschule

Einsatzorte: Tief- und Kanalbaubetriebe, Abwasserbetriebe

Foto: ©fototheobald - stock.adobe.com


72 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Oldenburger Interior

GmbH & Co. KG

Goethestraße 4

49413 Dinklage

Tel. 04443 972-0

info@oldenburger.com

www.oldenburger.com

Kurzporträt:

Die Oldenburger Interior GmbH & Co. KG

fertigt mit ihren Tochterunternehmen Einrichtungen

exklusiver Lebensräume im Yacht-,

Laden- und Flugzeugbau.

Ausbildungsberuf:

Tischler/-in

Ausbildungsdauer:

2 bzw. 3 Jahre

Ansprechpartner/in Ausbildung:

Katrin Rück

Tel. 04443 972-217

Was ist möglich?

Ausbildung

Schulpraktikum

Zukunftstag

Von der Konstruktion aufwendiger Designs,

über die Fertigung, bis hin zur weltweiten

„turnkey“-Installation vor Ort, bieten wir als

Unternehmen alle Bausteine für einen effizienten

Projektverlauf und ein faszinierendes

Ergebnis.

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild,

Zeugnissen und evtl. Praktikumsbescheinigungen

bis zum 30.11.2018 per Post einreichen

oder online senden an:

bewerbung@oldenburger.com

Gewünschter Schulabschluss:

Mindestens qualifizierter

Hauptschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse/

Fähigkeiten:

Handwerkliches Geschick

Technisches Verständnis

Teamfähigkeit

Starte deine berufliche Karriere

bei den Oldenburgern!

Bergmann GmbH & Co. KG

Portlandstraße 5, 49439 Steinfeld

Tel. 05492 810

Filiale Bersenbrück

Ankumer Straße 5–7

49593 Bersenbrück

Tel. 05439 80910-0

info@bergmann-online.de

www.bergmann-online.de

Ihr findet uns

auch bei

Ansprechpartner Ausbildung:

Bernhard Middelkamp

Tel. 05492 8110

b.middelkamp@

bergmann-online.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Ausbildung

Wir sind für Sie da!

Es ist die Dienstleistung und Fachkundigkeit,

die das Handwerk heute vom Baustoff-

Fachhandel fordert. Die Novellierung der

Handwerksordnung, die Profilierung und

Spezialisierung in den einzelnen Gewerken

und die Entwicklungen im Baugewerbe

stellen völlig neue Anforderungen an unser

Unternehmen.

Für Problemlösungen aller Art steht Ihnen ein

überdurchschnittlich motiviertes Team aus

Fachberatern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Gemäß unserem Motto „Eine Idee besser“

werden wir alles daransetzen, um das in unser

Unternehmen gesetzte Vertrauen durch Kompetenz

weiterhin kontinuierlich auszubauen.

Also komm’ ins Bergmann-Team!

Ausbildungsberuf:

Kauffrau/-mann im

Groß- und Außenhandel

(Fachrichtung Großhandel)

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Ein guter Realschulabschluss mit guten

Noten in den Hauptfächern, der Abschluss an

einer Wirtschaftsschule ist hierbei ein Vorteil

Kommunikationsfähigkeit

Ein kundenfreundliches Auftreten und gutes

Ausdrucksvermögen

Teamfähigkeit/Hilfsbereitschaft

Motivation/Leistungsbereitschaft

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftlich mit den üblichen Unterlagen

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Kauffrau/-mann im Einzelhandel

Berufskraftfahrer/-in


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 73

Diephaus Betonwerk GmbH

Zum Langenberg 1–3

49377 Vechta

Tel. 04441 9302-0

info@diephaus.de

www.diephaus.de

Ihr findet uns auch bei

Ansprechpartner Ausbildung:

Markus Bocklage

personal@diephaus.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Schul- und Studentenpraktika

Zukunftstag

Kurzporträt:

Seit 1932 widmen wir von DIEPHAUS uns intensiv

dem Werkstoff „Beton“. Wir entwickeln und

produzieren ein variantenreiches Gartenbauprogramm

mit Terrassenplatten, Pflastersteinen,

Mauersteinen, Hang- und Randbefestigungen

sowie Stufen, die das Leben schöner und auch

etwas leichter machen. Mit handwerklichem

Können, jeder Menge Erfahrung und Begeisterung

ist es uns gelungen, eine schöne Optik mit

den Vorteilen des Werkstoffs „Beton“ aufs Beste

zu verbinden und sich als einer der führenden

Hersteller im Markt zu etablieren.

Technische Auszubildende haben die Möglichkeit,

verschiedene Bereiche der Produktion

kennenzulernen und auch kaufmännische

Auszubildende bekommen einen interessanten

Einblick ins Unternehmen – ob Einkauf, Vertrieb,

Marketing oder Logistik. Außerdem bieten

wir nach der erfolgreichen Ausbildung aussichtsreiche

berufliche Perspektiven in unserem

Unternehmen.

Ausbildungsberufe:

Industriekaufmann/-frau

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Industriemechaniker/-in

Fachlagerist/-in

Baustoffprüfer/-in

Wichtige Voraussetzungen für eine

Ausbildung:

ein guter Schulabschluss

Lern- und Leistungsbereitschaft

Zuverlässigkeit

Kooperations- und Teamfähigkeit

Freundlichkeit und

Verantwortungsbewusstsein

Helmut Kallage

Bauunternehmen GmbH

Füchteler Straße 13

49377 Vechta

Tel. 04441 921383

info@kallage-vechta.de

www.kallage-vechta.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Andrea Themann

Tel. 04441 921383

andrea.themann@

kallage-vechta.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Kurzporträt:

Hochwertig gebaut, pünktlich geliefert – dafür

steht die Helmut Kallage Bauunternehmen

GmbH in Vechta. Seit 1953 ist Kallage ein qualifiziertes

Bauunternehmen, jetzt in der zweiten Generation,

das professionelles Bauen in höchster

Qualität garantiert. Dazu gehören der Rohbau

mit allen zugehörigen Maurer- und Stahlbetonarbeiten

sowie der Hoch- und Tiefbau für private

Auftraggeber, für den Wohnbau, Kommunen,

Industrie und Gewerbe im gesamten Raum

zwischen Bremen und Münster.

Als mittelständisches Familienunternehmen fühlen

wir uns persönlich dem Gelingen jedes

Bauvorhabens verpflichtet. Unsere langjährigen

Kunden und Partner wissen, dass ihr Bauvorhaben

von einem kompetenten und schnell

handelnden Ansprechpartner ausgeführt wird.

Bautechnische Perfektion nach neuesten Erkenntnissen,

fortschrittliche Methoden und die laufende

Weiterbildung unserer Mitarbeiter bilden

die Grundlage unserer erfolgreichen Arbeit.

Für die Kundennähe sorgt Dipl. Ing. Bernfried

Kallage selbst. Er ist der Ansprechpartner für Bauherren

und Architekten, der alle Projekte betreut,

der für die Umsetzung individueller Wünsche

sorgt und die konsequente Einhaltung der Termine

garantiert.

Ausbildungsberufe:

Maurer/-in

Beton- und Stahlbetonbauer/-in

Gewünschter Schulabschluss:

Haupt- oder Realschule

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bitte schriftlich mit den üblichen Unterlagen.


Foto: Drobot Dean - Adobe Stock,.com

74 Partner in Wirtschaft und Ausbildung


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 75

Karl Ahmerkamp Vechta

GmbH & Co. KG

Oldenburger Straße 109

49377 Vechta

Tel. 04441 950-0

info@holz-ahmerkamp.de

www.holz-ahmerkamp.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Herr Fritz Rietkötter

Tel. 04441 950-115

f.rietkoetter@ahmerkampvechta.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

Ausbildung

Duales Studium

Kurzporträt:

Die 1964 gegründete Ahmerkamp-Gruppe

ist ein international tätiges Holzimportunternehmen

mit fast 300 Mitarbeitern an fünf

Standorten in Deutschland (Vechta, Taucha,

Everswinkel, Langenhagen, Hamburg). Der

Hauptsitz befindet sich in Vechta.

Die Einkäufer der Ahmerkamp-Gruppe sind

auf allen Kontinenten der Welt unterwegs, um

den Kunden bestmögliche Qualitäten und

optimale Produktsysteme zu bieten. Im Verkauf

betreuen die Ahmerkamp-Spezialisten Kunden

aus allen Segmenten der Holzwirtschaft:

Holzbau, Innenausbau, Treppen-, Messe- und

Ladenbau, Garten- und Landschaftsbau.

Außerdem bietet Ahmerkamp Logistiksysteme

für den Holzfach-, Baustoff- und Dachbaustoffhandel.

Großen Wert wird auf eine qualifizierte

und fundierte Ausbildung gelegt, um daraus

den eigenen Nachwuchs für das stark expandierende

Unternehmen zu rekrutieren.

Wer Spaß am Umgang mit Menschen hat, internationale

Kontakte pflegen möchte und seinen

Arbeitsplatz kreativ gestalten will, der sollte sich

jetzt bewerben!

Ausbildungsberufe:

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Duale Ausbildung: Bachelor of Arts (BA)

– Holz-Betriebswirtschaft

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Schriftliche oder digitale Bewerbungen

bitte mit Passfoto, Zeugnissen und eventuell

Praktikumsbescheinigungen einreichen.

m & s GmbH Haustechnik

Brägeler Straße 180

49393 Lohne

Tel. 04442 70255-0

info@mshaustechnik.de

www.mshaustechnik.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Heinrich Meyer

Tel. 04442 70255-0

Was ist möglich?

Praktika

Schulpraktika

Schnuppertag

Spezialisten rund um moderne Haustechnik

Beste handwerkliche Qualität mit einer ausgeprägten

Orientierung auf Zukunftstechnologien

kennzeichnet m & s GmbH Haustechnik in

Lohne.

Das Unternehmen legt großen Wert auf qualifizierte

Ausbildung. Derzeit erlernen sieben Auszubildende

den Beruf Anlagenmechaniker/-in.

„Nach der Ausbildung ist fast immer eine Übernahme

möglich, denn wir wissen, was wir an

unseren eigenen Leuten haben“, sagen die

Geschäftsführer Heinrich Meyer und Konrad

Sieverding.

Nach Bestehen der Ausbildung sowie Übernahme

in ein Beschäftigungsverhältnis stellt

m & s individuelle betriebliche Fördermöglichkeiten

zum Erreichen des Meistertitels bereit.

Ausbildungsberuf:

Anlagenmechaniker/-in

für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik

Ausbildungszeit:

3,5 Jahre

Gewünschter Schulabschluss:

guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss,

gleichwertiger Abschluss oder

höher

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

gute Noten in Mathematik, Physik und

Werken/Technik

technisches Verständnis und handwerkliches

Geschick

Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft


76 Wirtschaftsbereich Dienstleistungen

Foto: Adobe Stock, Svetlana

Eine Tanzlehrerausbildung umfasst nach Angaben des Tanz-Verbandes

ADTV eine praktische, tänzerische, fachlich-theoretische und überfach -

liche Ausbildung, die sich am Berufsbildungsgesetz orientiert.

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker Systemin -

tegration, IT-Systemkaufmann, IT-Systemelektroniker und viele mehr –

allein im Bereich IT und EDV stehen 115 Ausbildungsberufe zur Wahl.

Foto: Adobe Stock, Myvisuals

Wirtschaftlich boomende Branche

Der Dienstleistungsbranche kommt für die Gesamtwirtschaft

eine immer stärkere Bedeutung zu, seit die Produktion

von Waren weitgehend automatisiert wurde. Dabei

entwickelt sich die Branche von den klassischen Dienst -

leistungsberufen wie der Reparatur von Gegenständen

immer mehr hin zu beratenden und Servicetätigkeiten.

Der wirtschaftlich bedeutendste Sektor Deutschlands ist auch im

Oldenburger Münsterland stark im Kommen.

Was haben eigentlich das Andreaswerk e. V. in Vechta, die Hartwig

Rei nigungssystem GmbH in Damme, die Boom Software

GmbH in Visbek, die Kühling Personalberatung aus Lohne,

die Kaapke Marketing GmbH in Drantum, die Volksbank in

Cloppenburg oder die Wäscherei Schulte GmbH in Löningen

gemeinsam? Richtig: Sie sind sieben von inzwischen mehr als

200 südoldenburger Unternehmen in der Dienstleistungs -

branche.

Laut Bundeszentrale für politische Bildung ist eine Dienstleistung

„eine besondere Art wirtschaftlicher Güter, bei der eine Leistung

er bracht wird, die nicht lagerfähig ist und bei der Herstellung und

Verbrauch gleichzeitig stattfinden. Unterschieden werden personenbezogene

Dienstleistungen (z. B. Arztbehandlung) und sachbe

zogene Dienstleistungen (z. B. die Reparatur einer Tür).“ Der

Erbringer einer solchen Leistung wird als Dienstleister bezeichnet.

Der Dienstleistungssektor ist der in Deutschland wirtschaftlich bedeutendste:

Er erwirtschaftet 69 Prozent des Bruttoinlandsproduktes

und schafft fast drei Viertel aller Arbeitsplätze. Das Spektrum

von Dienstleistungen ist vielfältig. So sind laut Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie (BMWi) rund 80 Prozent aller Unternehmen

in Deutschland Dienstleistungsunternehmen. Die größten

Dienstleistungsbranchen – gemessen an der Bruttowertschöpfung

sowie am Anteil der Erwerbstätigen – stellen die öffentlichen

Dienst-, Immobilien- und Unternehmensdienstleistungen sowie

der Handel dar.

Fachinformatiker/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Fast jedes Unternehmen braucht heutzutage Computer.

Mit dem Kauf allein ist es aber nicht getan.

Computer müssen auch sinnvoll eingesetzt werden.

Gut, wer hier eine/-n Fachinformatiker/-in fragen kann. Als Computerprofi

arbeitest Du in Unternehmen, die Computertechnik und Informations- und

Telekommunikations-Systeme (IT-Systeme) herstellen oder auch Dienstleistungen

rund um diese Technik für andere Firmen anbieten. Dabei geht es

fast immer um die Lösung folgender Frage: Wie können Mitarbeiter untereinander

und mit ihren Kunden und Lieferanten besser kommunizieren?

Fachinformatiker können bis ins kleinste Bit auf die Hightech-Bedürfnisse

ihrer Kunden eingehen und werden in einer der beiden Fachrichtungen

ausgebildet: Systemintegration und Anwendungsentwicklung. Du lernst die

Foto: ©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Konzeption und Realisierung komplexer EDV-Systeme

und erfährst, wie Du diese benutzergerecht

anpasst. Darüber hinaus bringst Du deinen Kunden

in Schulungen die richtige Nutzung von Anwendungen

bei. Als Fachinformatik-Azubi kannst

Du in den unterschiedlichsten Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige

Beschäftigung finden.

Gefragt sind: Kommunikationsstärke, Serviceorientiertheit, Technikaffinität,

Durchhaltevermögen, Neugier, gute Noten in Mathe und Informatik

Aufstieg/Weiterbildung: Spezialisierungen und Weiterbildungen, Studium

oder Duales Studium zum/-r Informatiker/-in, Führungs- oder Leitungspo -

sitionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Einsatzorte: IT-Systemhersteller, Hard- und Softwarehäuser, EDV-Abtei -

lungen aller Branchen


77

Foto: VITA AKADEMIE

Nicht nur Unternehmen profitieren davon, wenn sich ihre Mitarbeiter

qualifizieren, repräsentativen Untersuchungen zufolge wächst auch

die Zufriedenheit des Personals.

Ein expandierender Produktionsstandort wie das Oldenburger

Münsterland stellt für Dienstleistungen ein ausgesprochen attraktives

Marktumfeld dar. Und so konnte dieser Sektor seinen Wertschöpfungs-

und Beschäftigungsbeitrag in den vergangenen Jahren

erheblich ausbauen. Viele neu entstandene Dienstleistungsbetriebe

unterstützen die hiesigen Unternehmen insbesondere bei der Opti -

mierung der eigenen Wertschöpfungskette. Das sind vor allem pro duk -

tions- und produktnahe Dienstleister aus den Bereichen Wer bung,

Marketing, Kommunikation, Logistik und Informationstechnologie.

Das Berufsspektrum in der Dienstleistungsbranche ist dementsprechend

enorm vielfältig. So kann man hier in der Region beispielsweise

eine Ausbildung

zum/-r Veranstaltungstechniker/-in,

Gebäude rei niger/

-in, Schornstein feger/-in,

Bankangestellte/-r, Fachangestellte/-r

für Medienund

Informationsdienste,

Eldorado an Berufen

Der Dienstleistungssektor ist der in

Deutschland wirtschaftlich bedeutendste:

Er schafft fast drei Viertel

aller Arbeitsplätze. Laut Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie

(BMWi) sind rund 80 Prozent aller

Unternehmen in Deutschland Dienst -

leistungsunternehmen. Die größten

Dienst leistungsbranchen – gemessen

an der Bruttowertschöpfung

sowie am Anteil der Erwerbs tätigen

– stellen die öffentlichen, Im mobi -

lien - und Unternehmensdienstleistungen

sowie der Handel dar.

Softwareentwickler/-in, Medientechnologen/-in, Tanzlehrer/-in, Heil -

pädagogen/-in und vieles mehr absolvieren.

„Aber auch die beratenden Dienstleistungen wie etwa die Wirtschafts-,

Rechts- und Steuerberatung oder die Personalberatung

werden zunehmend in Anspruch genommen und verzeichnen ein

stetiges Wachstum“, weiß Matthias Kühling, Inhaber der gleich -

namigen Personalberatung aus Lohne.

Kühling: „Innerhalb der Dienstleistungsbranche haben sich in unserer

Region viele Experten in ihrem Gebiet entwickelt, sodass nicht

mehr zwangsläufig die ‚Werbeagentur aus Dortmund‘ oder die ‚Personalberatung

aus Hamburg‘ beauftragt werden muss.“ Aus der Vielzahl

der Wachstumsgründe sei somit „ein wichtiger und großer

Arbeitsmarkt für die Region entstanden, der dienstleistungsorientierten

Menschen eine breite Auswahl an interessanten und viel -

fältigen Arbeitsmöglichkeiten verschafft“, so Matthias Kühling.

Medientechnologe/-in Druck

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Haupt-/Realschulabschluss

Zeitungen, Comics oder Bücher, alles wird gedruckt. Mit Hilfe von rechnergestützten

Druckmaschinen werden diese Printmedien in hoher

Auflage hergestellt. Diese Maschinen und Anlagen werden von Me dien -

technologen/-innen geführt, gesteuert und gewartet. Im Verfahren

bedruckst Du nicht nur Papier, sondern auch zum Beispiel Ver -

packungsmaterialien, Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Ver fahren.

Du triffst alle Vorbereitungen für den Druck und richtest die Maschinen

ein. Während des Drucks achtest Du zum Beispiel darauf, ob die Farben

richtig abgestimmt sind, und korrigierst Fehler. Ebenfalls prüfst Du die

Qualität der fertigen Produkte. Du betreust also den gesamten Druckprozess

– vom Anfang bis zum Ende.

Foto: ©rh2010 - stock.adobe.com

Gefragt sind: Technikaffinität,

mathematisches Verständnis,

Team- und Kommunikations -

fähigkeit, Farbunterschiede erkennen

können

Aufstieg/Weiterbildung:

Ausbilder/-in, Druckermeister/-in

(Voraussetzung für die Selbst -

ständigkeit im Handwerk), Industriemeister/-in, Techniker/-in; nach Abschluss

einer Fachoberschule ist ein Studium an einer Fachhochschule (FH)

möglich: Ingenieur/-in in der Druck- und Medien technik (Bachelor/Master)

Einsatzorte: Zeitungsdruckereien, Verpackungsdruckereien, Akzidenz -

druckereien (erstellen Kleindrucksachen wie Prospekte, Programme,

Totenbriefe), Tapetendruckereien, Verlagshäuser


78 Interviews

Andreaswerk

Offen für

Neues

CAROLIN TAPHORN (20), Bundesfreiwilligendienst (BFD)

in einem Wohnheim des Andreaswerkes in Vechta

Wieso hast Du Dich für den Freiwilligendienst

entschieden?

Carolin Taphorn: Ich wusste eigentlich

schon vorher, dass ich später im

sozialen Bereich arbeiten möchte,

und wollte noch etwas Praxiserfahrung

sammeln. Der BFD oder das FSJ

sind da eine gute Möglichkeit – vor

allem weil man sich hier viel mit anderen

austauschen kann. Dadurch habe ich auch gemerkt, dass

eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin eher das Richtige

für mich ist als ein Studium.

Foto:

Andreaswerk

Warum wolltest Du gerade in diesen Bereich?

Carolin: Ich konnte schon während der Ferien ein Praktikum

in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Vechta

machen, das mir sehr gut gefallen hat. Dort ging es vor allem

darum, die Menschen mit Beeinträchtigungen an ihre Arbeit

heranzuführen und sie dabei zu unterstützen. Hier im Wohnbereich

bin ich jetzt noch einmal deutlich mehr mit der

Pflege in Kontakt. Dazu kommen hauswirtschaftliche Aufgaben,

Freizeitgestaltung oder das Begleiten zu Terminen. Das

wollte ich gerne kennenlernen. Auch um festzustellen, ob

diese Tätigkeit überhaupt etwas für mich ist.

Ohne Scheu

AMELIE HINTZE, Heilerziehungspflegeschülerin,

Praktikum in der Erich-Kästner-Schule des

Andreaswerkes in Vechta

Wie sieht die Ausbildung zur Heilerziehungspflegeschülerin

aus?

Amelie Hintze: Ich mache eine

dreijährige Vollzeitausbildung zur

Heilerziehungspflegerin in Quakenbrück.

Pro Ausbildungsjahr ist

dabei ein drei- bis viermonatiges

Praktikum vorgesehen, die restliche

Zeit ist man in der Schule. Alternativ gibt

es die duale Ausbildung, bei der man einige Tage pro Woche

in der Schule und einige Tage in der Einrichtung verbringt.

Die Form wird von der Schule vorgegeben.

Andreaswerk

Foto:

Erich-Kästner-

Schule

Welche Möglichkeiten hat man nach der Ausbildung?

Amelie: Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in diesem

Bereich hast Du zum Beispiel die Möglichkeit, auch ohne

Abitur Fächer wie Sonderpädagogik zu studieren. Oder Du

startest direkt in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Das kann eine Krippe sein, ein Kindergarten,

eine Schule, eine Werkstatt oder ein Wohnheim. Im Grunde

könnte ich später in jeder Einrichtung des Andreaswerkes

arbeiten.

Foto: yurolaitsalbert - stock.adobe.com

Was sollte man für den Freiwilligendienst im Andreaswerk

mitbringen?

Carolin: Man sollte sich auf jeden Fall für die Arbeit mit

Menschen mit Beeinträchtigungen interessieren und keine

Angst davor haben. Vorerfahrungen, zum Beispiel durch ein

freiwilliges Praktikum, können hilfreich sein, sind aber keine

Voraussetzung.

Glaubst Du, dass Du Dich auch persönlich weiterent -

wickelt hast?

Carolin: Ja! Früher war ich zum Beispiel eher schüchtern.

Aber bei der Tätigkeit hier kommst Du ganz von selbst mehr

aus Dir heraus. Du traust Dich mehr. Bist vielleicht auch ausgeglichener.

Einfach, weil Du weißt, dass Dir die Arbeit mit

den Menschen Spaß macht und Du dabei ganz du selbst sein

kannst.

Was hat Dich an der Ausbildung gereizt?

Amelie: Nach meinem Abitur habe ich hier in der Werkstatt

ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Die Arbeit mit diesen

offenen, herzlichen Menschen hat mir so viel Spaß gemacht,

dass für mich sofort klar war: Ja, das willst Du werden!

Was sind aktuell Deine Aufgaben?

Amelie: Vor allem kümmere ich mich natürlich um die Schüler.

Dazu gehört die Pflege, mit den Kindern spielen oder zum

Beispiel mit zum Schwimmen fahren. Kurz gesagt: Ich unterstütze

im Schulalltag, kann diesen aber auch mitgestalten.

Wer ist hier richtig?

Amelie: Er oder sie sollte auf jeden Fall genauso aufgeschlossen

sein wie das Klientel, gut mit Menschen umgehen können

und keine Scheu vor dem pflegerischen Aspekt haben.

Wichtig ist ein freundliches, aber bestimmtes Auftreten.


Interview I Zitat 79

Lebenslanges

Lernen

MELANIE PHILIP, Geschäftsführung

VITA Akademie GmbH in Emstek

Vita

Akademie

VITA Akademie

Wie gelingt eine erfolgreiche Ausbildungszeit?

Melanie Philip: Es ist wichtig, von Anfang an aufmerksam zu sein, Interesse zu zeigen

und möglichst viel mitzunehmen. Ausbildungsbetriebe planen die Probezeit so, dass

für die Azubis ein tieferer Einblick in den Beruf und Betrieb vermittelt und den Ausbildern

ein Eindruck über Lernfähigkeit, Durchhaltevermögen, Motivation des jungen

Menschen ermöglicht wird. Für das „Fußfassen im Berufsleben“ ist die Startphase sehr

wichtig. Sie bildet den Grundstein für das „Ankommen im Beruf“.

Danach heißt es, weiter am Ball zu bleiben ...

Philip: Die Berufsbilder haben sich durch die technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche

Entwicklung stark verändert. Ohne die regelmäßige Anpassung der vormals

erworbenen Fertigkeiten kann man schnell den Anschluss und einen sicheren Arbeitsplatz

verlieren. „Lebenslanges Lernen“ ist das Motto. Es steht für ein Konzept der Anpassung

und Neuorientierung, um zu überleben.

Inwieweit sollte man bei Fort- und Weiterbildungen Eigeninitiative zeigen?

Philip: Fort- und Weiterbildung liegt auch im Interesse des Arbeitgebers, aber jeder muss

hier eigenverantwortlich handeln. Besser ist es, sich selbst auf dem Laufenden zu halten.

Wettbewerbsfähige Unternehmen sind auf mitdenkende Beschäftigte angewiesen.

Wie schaffen Sie es, junge Menschen für „Lebenslanges Lernen“ zu sensibilisieren?

Philip: Als Bildungsunternehmen sind wir darauf angewiesen, unsere Produkte auf zukünftige

Bedarfe hin auszurichten und neu zu entwickeln, um im Prozess des „Lebenslangen

Lernens“ mitzuwirken. Die Sensibilisierung beginnt mit den Inhalten unserer

Angebote: Sie sind innovativ und orientieren sich am aktuellen und zukünftigen Bildungsbedarf.

Wir gehen aktiv auf die Unternehmen zu, entwickeln gemeinsam passgenaue

Konzepte und erreichen die jungen Menschen im Arbeitsprozess. Im Kern ist

das „Lebenslange Lernen“ der Ursprungsgedanke unseres Unternehmens.

Foto:

Zitat

HERIBERT MÄHLMANN,

Vorstandsvorsitzender

des Caritas-

Sozialwerkes

St. Elisabeth

in Lohne

„Das Oldenburger

Münsterland ist

eine wirtschaftliche

Boom-Region mit niedrigen

Arbeitslosen- und hohen Eigen -

heim quoten, starken Geburten -

raten, einer anpackenden Gemeinschaft.

Ein Landstrich auf

der Überholspur. Gleichwohl

gibt es auch hier Menschen, die

sich aus vielerlei Gründen auch

mal auf dem Standstreifen befinden.

Menschen, die Rat suchen,

gehandicapt, hilfsbedürftig,

vernachlässigt, verlassen,

ver-schuldet, einsam, orientierungslos

sind. Sich in der

Dienstleistungsbranche beruflich

für diese Menschen einzusetzen,

kann Sinn stiftend und

überaus bereichernd sein.“

Foto: Caritas-Sozialwerk

Caritas-Sozialwerk

St. Elisabeth

Rechtsanwaltsfachangestellte/-r

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Realschulabschluss

Arbeitszeit: 40-Stunden-Woche

Als Rechtsanwaltsfachangestellter/-in bist Du die rechte Hand der Rechtsanwälte

und die gute Seele in der Kanzlei. Du schaust gerne Anwaltsserien

und bist stets darauf aus, dass immer alles gerecht zugeht? Und Du hast

Interesse daran, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen? Dann könnte die

Ausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten das Richtige sein. Du

vereinbarst Besprechungen mit Mandanten, führst Akten und hast stets

den Überblick über den Terminkalender. Darüber hinaus fertigst du Schriftsätze

an, das heißt schriftliche Stellungnahmen gegenüber einem Gericht.

Auch sonst zählt das Aufsetzen anwaltlicher Schreiben zu deinen Hauptaufgaben.

Rechtsanwaltsfachangestellte sind außerdem dafür zuständig, dass

alle Mandanten optimal betreut werden und ein reibungsloser Arbeitsablauf

in der Kanzlei gewährleistet wird. Indem Du regelmäßig alle Zahlungseingänge

auf das Unternehmens -

konto überprüfst, achtest Du darauf,

dass deine Kanzlei für ihre Leistungen

entsprechend entlohnt wird.

Gefragt sind: höfliches, freundliches Auftreten, Spaß am Organisieren/

Planen, keine Scheu vor Gesetzestexten, Ausdrucksfähigkeit schriftlich

wie mündlich, gutes Personen- und Namensgedächtnis, Interesse an

Wirtschaft und Recht, Sorgfältigkeit, Zuverlässigkeit

Aufstieg/Weiterbildung: In der Weiterbildung zum/zur Rechtsassis ten -

ten/-in qualifizierst Du Dich etwa für die eigenständige Bearbeitung von

Problemstellungen aus den drei Hauptrechtsgebieten Strafrecht, Zivilrecht

und öffentliches Recht.

Einsatzorte: Rechtsanwaltskanzleien mit den unterschiedlichsten

Schwerpunkten, zum Beispiel Erb- oder Unterhaltsrecht, Arbeits- oder

Baurecht, Familien- oder Verkehrsrecht

Foto: ©Gina Sanders - stock.adobe.com


80 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Druckerei Ostendorf GmbH

Gutenbergstraße 1

49377 Vechta

Tel. 04441 9260-0

Fax 04441 9260-60

info@druckerei-ostendorf.de

www.die-allesdrucker.de

Schau dir hierzu auch

unseren Azubifilm an!

Ihr findet uns auch bei:

www.facebook.com/

OstendorfDieAllesdrucker

Kurzporträt

Vom Klein- bis zum Großauftrag: Wir, Ostendorf

– Die Allesdrucker, „drucken“ immer unser

Bestes und das bereits seit 50 Jahren!

Neben den klassischen Druckverfahren bieten

wir auch XXL Digitaldruck, Werbemittel,

Werbetechnik... und vieles, vieles mehr!

Bis heute bestimmen Innovation, Mut und

Leidenschaft die stetige Entwicklung unseres

Familienunternehmens.

Wir suchen aktuell Azubis als:

Medientechnologe/-in

„Druck“

Gewünschter Schulabschluss:

Guter Hauptschulabschluss oder höher

Mediengestalter/-in

„Digital und Print“

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder höher

Ansprechpartner Ausbildung:

Frank Ostendorf

Tel. 04441 9260-30

f.ostendorf@druckereiostendorf.de

Wenn du diese Leidenschaft teilst und dein

Engagement und deine Ideen in unser

Unternehmen mit einbringen möchtest,

dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Industriekaufmann/-frau

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder höher

optikett GmbH

Gutenbergstraße 1

49377 Vechta

Tel. 04441 9260-70

Fax 04441 9260-66

info@optikett.de

www.optikett.de

Schau dir hierzu auch

unseren Azubifilm an!

Ihr findet uns auch bei:

www.facebook.com/

optikett

Ansprechpartner Ausbildung:

André Gabler

Tel. 04441 9260-74

andre.gabler@optikett.de

Kurzporträt

Haftet und bleibt haften: Wir, optikett, drucken

seit über 25 Jahren Etiketten und Verpackungen

die im Gedächtnis haften bleiben. Vom Einzelhändler

bis zum großen Konzern können wir

Unternehmen aus der Nahrungs- und Genussmittel-,

Kosmetik-, Pharmazie, Sicherheits- und

Logistikindustrie zum Kundenkreis zählen.

Durch höchste Qualität, Innovation, modernste

Drucktechnik und einem motivierten Team gehören

wir zu den Marktführern unserer Branche.

Und auch du kannst Teil dieses Teams werden.

Du bist motiviert und zuverlässig? Möchtest in

einem dynamischen Team mitwirken?

Dann zögere nicht lange und bewirb dich jetzt!

Wir freuen uns auf deine aussagekräftige

Bewerbung.

Wir suchen aktuell Azubis als:

Medientechnologe/-in

„Druck“

Gewünschter Schulabschluss:

Guter Hauptschulabschluss oder höher

Mediengestalter/-in

„Digital und Print“

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder höher

Industriekaufmann/-frau

Gewünschter Schulabschluss:

Realschulabschluss oder höher


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 81

ppg > flexofilm GmbH

An der Bahn 23

49451 Holdorf

Tel. 05494 803-0

Fax 05494 803-150

azubi.prepacgroup.de

www.prepacgroup.de

Ansprechpartner Ausbildung:

(technische Berufe)

Frank Haier

frank.haier@ppg-flexofilm.de

Tel. 05494 803-174

oder

(kaufmännische Berufe)

Hanni Düvel

hanni.duevel@ppg-flexofilm.de

Tel. 05494 803-134

Was ist möglich?

Ausbildung

Schulpraktika

Kurzporträt:

Die ppg > ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe,

die sich auf die Herstellung und

das Bedrucken von Verpackungsfolien für

Lebensmittel und Konsumgüter spezialisiert

hat. Was hier produziert wird, findet sich durch

die bekannten Marken der Kunden im Supermarkt

wieder.

Das gesunde Wachstum der Unternehmen

ppg > flexofilm, ppg > wegoflex und

ppg > noltemeyer bietet abwechslungsreiche

Aufgaben in einem zukunftssicheren Umfeld

mit zahlreichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten

sowie einer fairen Bezahlung.

Am Standort Holdorf arbeiten bei der

ppg > flexofilm rund 140 Mitarbeiter, davon

zehn Auszubildende. Kaufmännisch oder technisch

– die ppg > bietet echte Perspektiven und

ein angenehmes Arbeitsklima.

Medientechnologe Druck (m/w)

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Realschulabschluss

Spaß an Technik, handwerkliches Geschick

gutes Farbsehvermögen

EDV-Grundkenntnisse

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

Hauptschulabschluss

Spaß an Technik, handwerkliches Geschick

EDV-Grundkenntnisse

Industriekaufmann/-frau

Hinweise zum Bewerbungsverfahren:

Bewirb dich jetzt vorzugsweise online!

Wir freuen uns darauf, dich persönlich

kennenzulernen.

Weitere Informationen findest du unter:

azubi.prepacgroup.de

Druckerei Rießelmann GmbH

Industriering 4

49393 Lohne

Tel. 04442 9270-0

info@riesselmann-druck.de

www.riesselmann-druck.de

Unser Philosophie –

über Perfektion hinaus

Die Druckerei Rießelmann aus Lohne ist ein

erfolgreich geführtes Familienunternehmen

und zeichnet sich durch seine stetige Innovation

aus.

Wir bilden aus zum 1. August 2019:

Medientechnologe Druck

(m/w)

Gewünschter Schulabschluss:

Realschul- oder Hauptschulabschluss

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Irmtrud Rießelmann

Tel. 04442 9270-11

ir@riesselmann-druck.de

Was ist möglich?

Schulpraktika

„Wir verstehen uns als Spezialist für das Außergewöhnliche“.

Dafür steht die neueste Technik

zur Verfügung und eine intensive Ausbildung

wartet auf Dich. Wir legen großen Wert auf eine

fundierte, praxisorientierte Ausbildung.

Durch das super Arbeitsklima macht die Arbeit

Spaß und jeder einzelne trägt zum Erfolg der

Firma bei. Kreativität, Leistungsbereitschaft und

gute Laune sind gefordert. Die Chance zur Übernahme

bei bestandener Prüfung wird gegeben.

Gewünschte Kenntnisse/Fähigkeiten:

gutes technisches Verständnis

hohe Auffassungsgabe

gutes „Farbauge“

Belastbarkeit

Teamgeist

Wir bilden auch aus in den Berufen:

Medientechnologe Druckverarbeitung

Mediengestalter/-in

Kaufmann/-frau für Büromanagement


82 Wirtschaftsbereich Tourismus

Foto: Adobe Stock, Alphacandy

In der Reiseregion Oldenburger Münsterland kann man Zeuge eines

spektakulären Naturschauspiels werden, wenn Zehntausende Kraniche

in einer der wertvollsten Moorlandschaften Deutschlands Rast machen.

Foto: Tourismus Marketing Niedersachsen, Verbund Oldenburger Münsterland e. V./Thorsten Brönner

Fahrrad fahren ohne Ende und eine abwechslungsreiche Landschaft

genießen: Die 265 Kilometer lange Hase-Ems-Tour führt bis nach

Nordrhein-Westfalen.

Niedersachsens Top-Reiseregion oder

„Wo die Kraniche tanken und tanzen“

Das Oldenburger Münsterland hat sich zu einer der am

schnellsten wachsenden Tourismus-Regionen in Nieder -

sachsen entwickelt. 2017 wurden insgesamt von Januar bis

Dezember 302 661 Gäste gezählt. Sie verbrachten 738 427

Nächte im Oldenburger Münsterland.

Im Herzen Nordwestdeutschlands – die Großstädte Bremen, Oldenburg

und Osnabrück liegen jeweils weniger als eine, die Nordseeküste,

der Teutoburger Wald und die Niederlande weniger als

zwei Autostunden entfernt – befindet sich die Reiseregion Oldenburger

Münsterland. Die vielfältige und einzigartige Naturlandschaft

lässt sich vor allem in den fünf regionalen Er holungsgebieten

Barßel-Saterland, Hasetal und Thülsfelder Talsperre (im

Landkreis Cloppenburg gelegen) sowie der Ausflugsregion Nordkreis

Vechta und dem Erholungsgebiet Dammer Berge im Landkreis

Vechta erkunden. Sie laden zum Radfahren, Wandern, Pilgern

und Entspannen ein und sind geprägt von Moor, Heide, Geest,

Wald, Flussniederungen und Höhenzügen auf kleinstem Raum.

Und das gefällt immer mehr Menschen. Das Oldenburger Münsterland

verzeichnete 2017 weit überdurchschnittliche Zuwächse

bei der Zahl der Gäste und der Übernachtungen. Wie das Landesamt

für Statistik Niedersachsen mitteilt, lag das Plus bei den Gästeankünften

im Vergleich zum Vorjahr bei 6,1 Prozent. Damit

belegt das Oldenburger Münsterland unter den 13 Reisegebieten

in Niedersachsen Platz 1. Bei den Übernachtungen liegt das

Fremdsprachenkorrespondent/-in

Dauer der Ausbildung: 2 Jahre

Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss

Fremdsprachenkorrespondenten bearbeiten fremdsprachliche Handelskorrespondenzen

mit dem Ausland, dolmetschen und übersetzen. Daneben

übernehmen sie auch kaufmännische Tätigkeiten. Als Fremdsprachenkorrespondent

bist Du die Verbindung Deines Unternehmens zum Ausland.

Du löst Sprachbarrieren einfach auf und hinterlässt einen guten Eindruck

bei Geschäftspartnern, indem Du bei einem Telefonat nicht nur Englisch

sprichst, sondern Dich mit dem Kunden auch in seiner Muttersprache unterhältst.

Du organisierst den Schriftverkehr mit ausländischen Partnern,

schreibst E-Mails und verfasst Briefe auf der Grundlage von Entwürfen und

Vorlagen in ausländischer Sprache. Dabei hat natürlich jedes Land etwas

andere Vorgaben, wie ein Brief oder eine E-Mail gestaltet sein sollte. Aber

keine Angst – Du musst nicht jedes Detail auswendig können, sondern nur

Foto: ©fcontrastwerkstatt - stock.adobe.com

wissen, wo Du die Richtlinien für die einzelnen

Länder nachschauen kannst. Neben dem

normalen Schriftverkehr übersetzt Du auch

wichtige Unterlagen (zum Beispiel Verträge)

in die richtige Sprache. Auch kleine Dolmetschertätigkeiten

bei Konferenzen oder Kundengesprächen kommen vor.

Gefragt sind: gute Sprachkenntnisse in Englisch und mindestens einer

weiteren Fremdsprache, Spaß an betriebswirtschaftlichen Fragen, Kommunikationsfreudigkeit,

Spaß am Umgang mit anderen Menschen, Genauigkeit,

Sprachgefühl

Einsatzorte: international aktive Unternehmen, um deren Korrespondenz

mit dem Ausland zu übernehmen, Briefe zu schreiben, Telefonate mit Geschäftspartnern

zu führen und allgemein das Import- und Exportgeschäft

zu organisieren


83

Das Museumsdorf Cloppenburg gehört zu den ältesten Museumsdörfern

Deutschlands mit vielen alten Fachwerkhäusern und histo -

rischen Handwerkseinrichtungen.

Oldenburger Münsterland unter den 13 Reisegebieten auf Platz

zwei Im Oldenburger Münsterland kletterte die Zahl der

Übernach tungen fast dreimal so stark wie im Landesschnitt.

Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 302 661 Gäste gezählt.

Sie verbrachten 738 427 Nächte im Oldenburger Münsterland,

blieben also im Schnitt 2,6 Tage. „Der Trend zum Kurzurlaub

und zu Reisen innerhalb Deutschlands hat sich fortgesetzt“, sagt

Marc Klinke, Abteilungsleiter Tourismus beim Verbund Olden -

burger Münsterland.

Die Region punktet dabei vor allem mit einer guten Anbindung

(A 1, Nordwestbahn, Fernbus). Aber auch zahlreiche Freizeit- und

Foto: Tourismus Marketing Niedersachsen, Verbund Oldenburger Münsterland e. V./Heidi Freymann

Foto: © DEHOGA/Cordula Giese

„Südoldenburg“ zählt

zu den 13 Top-Reisegebieten.

Die Top 5 Ausflugsziele der

Reiseregion Oldenburger

Münsterland:

• Museumsdorf Cloppenburg –

das größte in Niedersachsen

• Thülsfelder Talsperre – ein

Hauch von Schweden

• Dammer Berge und Dümmer

See – Natur pur im Doppelpack

• Goldenstedter Moor – Wo

Kraniche tanken und tanzen

• Hasetal – Ein Bilderbuch-

Urstromland

Kulturangebote wie der

Stop pelmarkt in Vechta,

der Dam mer Karneval oder auch das Museumsdorf Cloppenburg

mit seinen Veranstaltungshighlights haben eine erhebliche Zugkraft

über das Oldenburger Münsterland hinaus. Ebenso schlägt

die Zahl der Geschäftsreisen positiv zu Buche.

Sich hier im Bereich Tourismus auf die Suche nach einem Arbeitsplatz

zu begeben, lohnt sich, sagt Bernd Stolle, Geschäftsführer

der Tourist-Information Erholungsgebiet Dammer Berge e.V.:

„Vom Koch über Fachkräfte im Hotelgewerbe bis hin zum Eventmanager:

Auszubildende in der Tourismusbranche werden im Oldenburger

Münsterland derzeit händeringend gesucht.“

Reisebüroassistent/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empfohlener Schulabschluss: Pflichtschulabschluss

Reisebüroassistenten arbeiten beispielsweise in

Reisebüros, bei Reiseveranstaltern, in Tourismusbüros

und bei Tourismusverbänden. Sie beraten die Kunden, informieren

über das Reiseziel, nehmen Buchungen vor und vieles mehr. Die eigentliche

Reisevorbereitung erfordert Verwaltungsarbeit: das Einholen notwendiger

Informationen (wie z. B. Visavorschriften, gesundheitliche

Auflagen), das Zusammenstellen von Reiserouten, das Nachschlagen in

Fahr- und Flugplänen, das Ausstellen oder Bestellen von Fahr- und Flugscheinen,

die Reservierung von Plätzen, die Bestellung von Hotelzimmern

usw. Hierbei verwendest Du moderne Arbeitsmittel (z. B. Telefon, Fax,

Computer, Internet). Auch die Kalkulation der Gesamtreisekosten unter

Foto: ©WavebreakmediaMicro -

stock.adobe.com

Berücksichtigung der eingeholten Informationen

und der getroffenen Vereinbarungen

gehört dazu. Für die Abrechnung

sowie für den anfallenden Schriftverkehr

verwendest Du branchenspezifische EDV-

Programme (z. B. Reservierungs- und Buchungssysteme).

Gefragt sind: Reisebereitschaft, Organisationsfähigkeit, Fremdsprachenkenntnisse,

kaufmännisches Verständnis, Engagement, Verlässlichkeit,

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft

Aufstieg/Weiterbildung: in größeren Reisebüros: Prokuristen/-innen, Verkaufsleiter/-innen,

Abteilungsleiter/-innen, Filialleiter/-innen und Geschäftsführer/-innen,

Selbstständigkeit

Einsatzorte: Reisebüros und Reiseveranstalter, Kurverwaltungen, Fremdenverkehrsämter,

Verkehrsvereine


84 Interviews

Abwechslung

MARIA OLOEW, Geschäftsführerin Zweckverband

Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre und Erholungsgebiet

Thülsfelder Talsperre e. V.

Zweckverband Erholungsgebiet

Thülsfelder Talsperre

Foto: Martin Dewenter/ZVETT

Foto: VadimGuzhva - stock.adobe.com

Warum lohnt es sich, sich im Er -

holungsgebiet Thülsfelder Talsperre

auf die Suche nach

einem Ausbildungsplatz im

Tourismus zu begeben?

Maria Oloew: Weil die schärenartige

Seenlandschaft rund

um die einzige norddeutsche Talsperre

zu den schönsten Ferienregionen

im Nordwesten Deutschlands

gehört und die touristischen Betriebe die unterschiedlichsten

beruflichen Möglichkeiten bieten für einen sicheren

Arbeitsplatz in einer weltweiten Wachstumsbranche.

Häufig bilden diese Ausbildungen auch die Grundlage für

ein weiterführendes Studium.

Wo und in welchen Bereichen gibt es im Erholungs -

gebiet TT Ausbildungsplätze im Tourismus?

Oloew: Vornehmlich in der Gastronomie und der Hotellerie.

Ausbildungsplätze bei kommunalen Tourismus -

orga nisationen sind sehr rar. Kaufleute für Tourismus

und Freizeit, ein im Verhältnis recht junges Berufsbild,

könnten praktisch von allen touristischen Unternehmen

ausgebildet werden. Eine Möglichkeit ist, den Wunschbetrieb

direkt anzusprechen.

Warum arbeiten Sie selbst gerne für den Zweckverband

und das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre?

Oloew: Es handelt sich um ein spannendes und sehr abwechslungsreiches

Aufgabenfeld mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

Der tägliche Umgang mit Menschen, die

Kreativität im Marketing, die Zusammenarbeit mit lokalen

und regionalen Partnern und die Mitwirkung an der

Entwicklung des Erholungsgebietes verbinden sich ideal.

Die Zufriedenheit der Gäste ist ein toller Erfolg.

Welche Kompetenzen/Fähigkeiten/Interessen sollte

man als Auszubildende/-r mitbringen, um im Tourismus

beruflich erfolgreich zu sein?

Oloew: Interesse an Tourismus, Kultur, Natur, Freude

am Umgang mit und ein Gespür für Menschen, Service

und Kundenorientierung, Kreativität, Flexibilität, Kommunika

tions- und Ausdrucksfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Teamfähigkeit, Sprachkenntnisse sind für

die Beratung ausländischer Gäste notwendig.

Fernweh

Höffmann

Touristik

JULIA GIEHOFF-PIEPER (19, Mühlen)

Ausbildung zur Tourismus-Kauffrau für Privat- und Geschäfts -

reisen bei Höffmann Touristik in Vechta

Julia, mehr als jede dritte Reise wird

online gebucht. Warum hat Dein

Ausbildungsberuf Zukunft?

Julia Giehoff-Pieper: Viele Reisebüros

spüren die Online-Konkurrenz. Höffmann

Touristik hat seit vielen Jahren einen loyalen

Kundenstamm in der Region. Wir bieten vor

allem individuelle Tagestouren und Kurzreisen in

Deutschland und ins europäische Umland mit dem Bus an. Hiermit

haben wir eher weniger Konkurrenz.

Foto: Barbara Wagner

Warum arbeitest Du im Tourismusbereich?

Julia: Ich habe Fernweh und reise gerne. Während meiner Schulzeit

war ich für drei Monate in Bolivien. Ich mag es, mit Menschen

zu arbeiten, kreativ zu sein, Dinge zu planen, zu organisieren. Ich

habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Was zählt zu Deinem Aufgabengebiet?

Julia: Bei Höffmann Touristik sind wir rund 40 Beschäftigte. Die Atmosphäre

ist persönlich, familiär. Als Auszubildende war ich gleich

mittendrin. Man hat mich Schritt für Schritt an die Aufgaben her -

angeführt. Zuerst habe ich Karten kopiert und Schilder ausgeschnitten,

dann erste Anfragen – zum Beispiel an einen Pub in Irland –

bearbeitet. Inzwischen telefoniere ich mit Kunden und Partnern,

auch in englisch. Zuletzt durfte ich eigenverantwortlich kleine Touren

planen. Das macht mir am meisten Spaß.

Gibt es auch herausfordernde Aspekte?

Julia: Es gibt viel Lob und Anerkennung für unsere Arbeit, aber

auch mal Kritik am Telefon. Damit umzugehen, muss man lernen.

Wovon träumst Du?

Julia: Ich möchte meine Ausbildung erfolgreich abschließen. Ich

träume davon, irgendwann auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten

und zum Beispiel Landausflüge zu planen.


Interview I Zitat 85

Ausstrahlung

Dorfkrug im

Museumsdorf

MAMOON HOTAK (30, Cloppenburg)

Ausbildung zum Gastronomiefachmann im

„Dorfkrug im Museumsdorf“ in Cloppenburg

Foto: Dorfkrug im Museumsdorf

Was genau machst Du bei der historischen Gaststätte

„Dorfkrug im Museumsdorf“?

Mamoon Hotak: Dort werde ich zum Gastronomiefachmann ausgebildet. Die Ausbildung

dauert insgesamt vier Jahre – meine Lehre endet am 31. Dezember 2019. In

den Berufsbildenden Schulen III in Oldenburg werde ich parallel ausgebildet.

Immer lächeln, immer freundlich sein: Fällt das nicht manchmal schwer?

Mamoon: Nein, da ich eine positive Lebenseinstellung habe. Mit meiner freund -

lichen Ausstrahlung bin ich gleich in einem angenehmen Blickkontakt zum Gast.

Was gefällt Dir ganz besonders an Deinem Beruf?

Mamoon: Mir gefällt es, mit Menschen zu tun zu haben und nette Gäste zu bedienen,

die unser Essen, den Service und das Ambiente im Dorfkrug besonders genießen.

Warum hast Du Dich für eine Ausbildung entschieden?

Mamoon: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung habe ich die Chance, mich

beruflich weiterzuentwickeln und ich habe bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Warum hier in der Region und ausgerechnet der Dorfkrug?

Mamoon: Die Menschen hier sind bodenständig, ich liebe deren Mentalität. Ich

komme aus Afghanistan und fühle mich hier wohl. Der Dorfkrug hat einen sehr guten

Ruf als Ausbildungsbetrieb. Hier lerne ich sehr viel und es macht mir Spaß, mit dem

gesamten Team zusammenzuarbeiten.

Wer Interesse, Lust und Freunde hat, sich als Gastronomiefachmann/-frau

oder als Koch oder Köchin ausbilden zu lassen, kann sich im Dorfkrug im

Museumsdorf bei der Geschäftsführerin Ute Schlömer, Museumstraße 25,

49661 Cloppenburg, Tel.: 04471 2726, E-Mail: info@dorfkrugimmuseumsdorf,de,

www.dorfkrugimmuseumsdorf.de melden.

Wir freuen uns über Dein Interesse!

Zitat

BERND STOLLE

Geschäftsführer Tourist-

Information Erholungsgebiet

Dammer Berge e. V.

Stolle

Foto:

Tourist-Information

Erholungsgebiet

Dammer Berge e. V.

„Vom Koch über

Fachkräfte im

Hotelgewerbe

bis hin zum

Eventmanager:

Auszubildende

in der Tourismusbranche

werden im

Oldenburger Münsterland derzeit

händeringend gesucht. Denn: Unsere

Region – wirtschafts- und geburtenstark,

die sowohl maritimes

als auch bergiges Flair hat, vielfältigste

Freizeitmöglichkeiten bietet

und wo die Menschen noch plattdeutsch

sprechen, bodenständig,

zuverlässig und heimatliebend sind

– sie hat Zukunft. Werdet ein Teil

davon! In die Ferne schweifen

könnt Ihr immer noch.“

Veranstaltungskaufmann/-frau

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss

Ein Job, der auch in der Region Oldenburger Münsterland zunehmend an

Bedeutung gewinnt, ist der von Veranstaltungskaufleuten. Wenn Du Organisationstalent

hast, gerne Feste und Veranstaltungen planst, kommunikationsfähig

und kreativ bist und Kosten im Blick halten kannst, dann wäre

das doch vielleicht etwas für Dich! Du kalkulierst Personal- und Verpflegungskosten,

buchst und dekorierst Räumlichkeiten, weist Personal ein,

kümmerst Dich um das Marketing – sprich: Der gesamte Ablauf von Konzerten,

Festivitäten, Sport- oder Kulturveranstaltungen liegt in Deinen Händen!

Dabei müssen mitunter auch Aspekte wie die Sicherheit der Gäste,

Genehmigungen von Behörden oder die Information von Anwohnern berücksichtigt

werden. Stets auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, ist

ebenso wichtig wie eine Dokumentation über die Veranstaltungen, die Du

betreut hast – damit im Zweifel von Fehlern die Dinge beim nächsten Mal

besser laufen können. Ein

spannender, kreativer und

abwechslungsreicher Job,

bei dem Du auch mal den einen oder anderen Promi kennenlernen kannst.

Aufstieg/Weiterbildung: Messe- und Veranstaltungsmanagement, Marktforschung,

Public Relations, Veranstaltungsfachwirt/-in, Musikfachwirt/-in,

Betriebswirt/-in für Event-Management, Ausbilder/-in, Studium: Bachelor

of Arts Eventmanagement, Bachelor of Arts Sport- und Eventmanagement,

Bachelor of Arts Tourismus- und Eventmanagement

Gefragt sind: gute Sprachkenntnisse in Englisch, Organisations- und Improvisationstalent,

Kreativität, Kommunikationsfähigkeit, Spaß am Umgang

mit anderen Menschen, selbstbewusstes Auftreten

Einsatzorte: Reisebüros, Unternehmen mit Marketing- oder Eventabteilungen,

Hotels, Catering-Unternehmen, Eventagenturen, Stadtmarketing,

Sport- oder Kulturveranstalter

Foto: ©elnariz -

stock.adobe.com


86 Wirtschaftsbereich Logistik

Foto: Adobe Stock, Monkey Business

Einfacher, schneller und alles automatisch – das sind die Zukunftstrends

im Bereich Logistik. Die digitale Unterstützung ist schon heute

– wie zum Beispiel bei der Kommissionierung – tägliche Praxis.

Foto: Adobe Stock, kamonrat

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der

Automobilwirtschaft und dem Handel. Rund 60 000 überwiegend mittelständische

Unternehmen arbeiten in diesem Bereich.

Mehr als nur „Transport, Umschlag

Logistikdienstleistungen spielen im globalen Wirtschaftsgeschehen

eine zentrale Rolle; die Branche hat eine Schlüsselfunktion

für die gesamte Wirtschaft. Die Lagerung und der

fristgerechte Transport von Waren und Gütern zu Lande, zu

Wasser und in der Luft sind heute mitentscheidend für den

wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Ohne Logistikleistungen

kämen Wertschöpfungsketten schnell ins Stocken.

Logistik – auch auf den Straßen des Oldenburger Münsterlands begegnet

einem dieser Begriff fast überall und jederzeit. Kein Wunder:

Die Logistikbranche ist eine der führenden Wirtschaftszweige

unserer Region und mitverantwortlich für die wachsenden Beschäftigungszahlen

im Oldenburger Münsterland.

Doch was bedeutet „Logistik“ eigentlich? Der Begriff leitet sich aus dem

altgriechischen Wort logistikē her und bedeutete ursprünglich

„praktische Rechenkunst“. Erst während der Napoleonischen Krie ge

wurde der Begriff spezifischer verwendet und umfasste die Verwaltung,

Lagerung sowie die Transportsteuerung kriegsnotwen -

diger Güter. Heutzutage ist der Logistikbegriff längst nicht mehr auf

das Militärwesen begrenzt, sondern beinhaltet alle arbeitsteiligen

Wirtschaftssysteme, in denen es auf die zeit-, kosten- und mengenoptimierte

Verteilung von Gütern und Dienstleistungen ankommt.

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) hat folgende Definition geprägt:

„Logistik ist ein System, das zunächst im Unternehmen, aber

auch unternehmensübergreifend mit Lieferanten und Kunden eine

optimale Versorgung mit Materialien, Teilen und Modulen für die

Produktion – und auf der anderen Seite natürlich der Märkte bedeutet.“

Dabei ist Logistik nicht nur unternehmens-, sondern auch

branchenübergreifend und eine Schnittstellen-Disziplin. Das bedeutet,

sie verbindet unterschiedliche Bereiche in und von Unternehmen

miteinander. Eine weitere kurze, aber präzise Defi nition

logistischer Ziele ist die „Seven-Rights-Definition“ nach Plowmann.

Dieser versteht Logistik als die Sicherung der Verfügbarkeit des

richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am

richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden und zu

den richtigen Kosten.

Berufskraftfahrer/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Hauptschulabschluss

Arbeitszeit: Schichtdienst

Du hast Freude am Fahren, kannst gut organisieren, hast ein technisches

Grundverständnis, bist kommunikativ und zuverlässig sowie bereit, längere

Reisen – auch mal nachts – auf Dich zu nehmen? Dann ist der Beruf Berufskraftfahrer/-in

vielleicht etwas für Dich. Ein Beruf, der Zukunft hat: im

Güterverkehr mit dem Lkw oder auch im Personenverkehr mit dem Bus. In

der Ausbildung transportierst Du als Berufskraftfahrer Waren oder Personen

quer durch Deine Stadt, ans andere Ende von Deutschland oder sogar

durch ganz Europa. Du sorgst dafür, dass Personen und Güter pünktlich

und unbeschadet ans Ziel kommen. Die Ausbildung ist dual und findet in

der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Im Fokus steht das

Führen sowie das Be- und

Entladen modernster Fahrzeuge

in einer zukunfts -

orientierten Branche.

Gefragt sind: Reisebereitschaft, technisches Grundverständnis, organi -

satorische Fähigkeiten, Freude am Fahren, Verantwortungsbewusstsein,

Konzentrationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit

Aufstieg/Weiterbildung: Schulung zu Logistikern/-innen und Administratoren/-innen,

Spezialisierung zum/-r Kurierfahrer/-in, Vorbereitung auf die

Meisterprüfung, Studiengänge wie Fahrzeugtechnik, Logistik, Verkehrs -

ingenieurswesen oder Verkehrsbetriebswirtschaft

Einsatzorte: Spedition, Logistikunternehmen, Personenverkehr, Ent -

sorgungsunternehmen, Kurierdienste

Foto: ©Africa Studio - stock.adobe.com


87

und Lagerung“

Die Aufgabe von Logistik ist es also, die Beschaffung, Bereitstellung

und Verteilung von Gütern, Personen, Geld, Informationen und

Energie sicherzustellen. Dazu gehören ganz offensichtlich Transport

und Lagerung. Die damit verbundenen Arbeitsabläufe müssen jedoch

auch geplant, gesteuert, kontrolliert und gegebenenfalls verbessert

werden. Und bei diesen Tätigkeiten wird es richtig

spannend. Der Bereich Logistik verändert sich ständig und bringt

immer wieder neue Teilbereiche hervor. So gibt es etwa eine Beschaffungs-,

eine Produktions-, eine Distributions- oder Absatz -

oder auch eine Entsorgungslogistik.

Foto: Tobias Trapp

Die Logistikbranche bietet zahlreiche

Ausbildungsberufe und

auch vielfältige Karrierechancen.

In Deutschland ist die Logistik einer der größten Wirtschafts -

bereiche nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert

noch vor der Elektronikbranche sowie dem Maschinenbau

und beschäftigt rund drei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Rund 264 Mrd. Euro Umsatz werden im Jahr 2017 branchenübergreifend

erwirtschaftet. Der Logistikmarkt Europa beläuft sich

auf 1050 Mrd. Euro (2017). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent

einen hohen Anteil. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen

agieren in Deutschland

rund 60 000 Unternehmen,

die ganz überwie gend mittelständisch

geprägt sind.

Kontakte über Branchenmesse

Wer Interesse an dieser Branche

hat, sollte sich den „Tag

der Logistik“ vormerken. Dieser

findet in ganz Deutschland

statt und hat zwischen 300

und 400 einzelne Veranstaltungen,

bei denen Teilnehmer

unkompliziert mit Unternehmen

in Kontakt treten können.

Informationen hierzu unter

www.tag-der-logistik.de

Der nächste Termin ist der

11. April 2019.

Quelle: www.bvl.de

Nicht wenige von ihnen sind im Oldenburger Münsterland beheimatet

– auch aufgrund der guten Anbindung der Region an die Han -

salinie 1. Hier wurden gerade in den vergangenen Jahren riesige

Logistikzentren gebaut – etwa im Niedersachsenpark im südlichen

Landkreis Vechta oder im ecopark im Landkreis Cloppenburg.

„Logistik ist eine Zukunftsbranche! Gut ausgebildete Fachkräfte kön -

nen den Veränderungsprozess der Logistik aktiv mitgestalten. Speziell

bei der Spedition Schockemöhle mit ihrem breiten Leistungsspek -

trum im Bereich der Transport- und Kontraktlogistik können wir unse -

ren Auszubildenden einen sicheren Arbeitsplatz und beste Karriere -

chancen bieten“, sagt Karsten Bley, Geschäftsführer eines der großen

Player in der deutschen Logistikbranche: der „Paul Scho cke möhle

Logistics GmbH & Co. KG“ mit Sitz in Mühlen (siehe auch Interview).

Zugbegleiter/-in

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Fachoberschulreife

Arbeitszeit: Schichtdienst

Zugbegleiter/-innen haben viel Kontakt zu Menschen und sind zumeist innerhalb

von Zügen unterwegs. Zum Aufgabengebiet zählt nicht nur die

Kontrolle von Fahrausweisen. Verantwortlich bist Du darüber hinaus für

die Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit in Schienenfahrzeugen. Zugbegleiter/-innen

geben Auskünfte, beantworten Fragen der Fahrgäste und informieren

über Preise, Streckenverlauf, Störungen im Schienenverkehr,

Fahrplanänderungen, Anschlusszüge und vieles mehr. Dabei solltest Du

auch mit kritischen Fahrgästen umgehen können. Außerdem unterstützen

Zugbegleiter/-innen die Lokführer/-innen hinsichtlich Zugabfertigung und

sonstigen betrieblichen Erledigungen. Hast Du Spaß am Reisen und bist

Foto: ©AboutLife - stock.adobe.com

kommunikativ? Der Schichtdienst

macht Dir nichts aus?

Dann könnte der abwechslungsreiche

Beruf des/der

Zugbegleiters/-in etwas für

Dich sein!

Gefragt sind: Abgeschlossene

Ausbildung (Bereich

Transport und Verkehr), Reisebereitschaft, organisatorische Fähigkeiten,

Freude am Reisen, Sicherstellen von Servicequalität, Kommunikations -

fähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Schlichtungsvermögen

Aufstieg/Weiterbildung: Zugchef

Einsatzorte: Bahnunternehmen


88 Interviews

Foto: juergenphilipps - stock.adobe.com

Foto: Barbara Wagner

Geplant

Paul Schockemöhle

GmbH & Co. KG

OLIVER WILLENBRINK (19), Ausbildung zum

Speditionskaufmann bei der Paul Schockemöhle

GmbH & Co. KG in Mühlen

Auf „Tour“ gehen statt Bürojob:

Würdest Du tauschen?

Oliver Willenbrink: Ich bin

schon als Beifahrer im Truck

mitgefahren. Das war interessant.

Aber ich habe mich bewusst

für die Ausbildung zum

Speditionskaufmann und einen

Bürojob entschieden. Das entspricht

eher meinen Kompetenzen. Am PC arbeiten, Einsätze

für die Fahrzeuge und das Personal planen, Kundengespräche

führen, Subunternehmer betreuen, Probleme

lösen, im Team arbeiten – die Vielfalt und

unterschiedlichen Aufgaben machen viel Spaß.

Was lernst Du in der Berufsschule?

Oliver: Im ersten Lehrjahr war ich zwei Tage pro

Woche in der Berufsschule, im dritten einen. Neben

Deutsch oder Politik eignen wir uns Spezialwissen

aus der Logistikbranche und in Bezug auf alle Verkehrsträger

an: Zollangelegenheiten oder Details in

der Luft- und Seefracht sowie der Binnenschifffahrt.

Was ist in Deiner Ausbildung herausfordernd?

Oliver: Gerade im Ostergeschäft, wenn wir Eier-,

Fleisch- oder Tiefkühltransporte planen, kann es

stressig werden. Wichtig ist es, die Fahrzeuge so effektiv

und kostengünstig wie möglich einzusetzen.

Die Touren, die beispielsweise nach Köln, München

oder Berlin rausgehen, müssen möglichst zeitnah

und voll beladen wieder zurück in die Heimat kommen.

Auch aus Umweltaspekten sollen so wenig

Leerkilometer wie möglich entstehen.

Macht es Dich stolz, für ein europaweit agierendes

Unternehmen zu arbeiten?

Oliver: Ja, das kann man so sagen. Ich selbst bin ein

Mühlener Junge. Wo ich auch bin: Wenn ich erzähle,

für wen ich arbeite, wissen die Leute Bescheid. Das

Unternehmen hat einen sehr guten Ruf. Deshalb

würde ich langfristig auch gerne dort bleiben und

mich weiterentwickeln.

Schlüsselbranche

mit

Zukunft

Paul Schockemöhle

GmbH & Co. KG

KARSTEN BLEY, Geschäftsführer bei der Paul Schockemöhle

GmbH & Co. KG in Mühlen

Herr Bley, die Logistikbranche im Oldenburger Münsterland

eine innovative, spannende Logistik im OM – eine innovative

Branche mit Zukunft?

Karsten Bley: Die Logistik als Bindeglied und Schlüsselrolle zwischen

Produzent und Verbraucher zählt zu den wachstumsstärksten

Sparten der deutschen Wirtschaft – die Zahl des Bedarfs an Fachkräften

steigt jährlich um etwa ein Fünftel. In Zukunft wird die Logistik

geprägt werden von spannenden Veränderungen. Themen wie

die Digitalisierung, autonomes Fahren, 3-D-Druck und Robotic verändern

die Logistik positiv.

Warum ein Ausbildungsplatz gerade hier?

Bley: Von der Lebensmittelindustrie über Agrartechnik, Maschinenbau,

Kunststofftechnik, Bauwirtschaft und Logistik hat sich das

Oldenburger Münsterland zu einer der stärksten Boom-Regionen

entwickelt. Durch diese Vielfalt an Branchen können sich junge

Menschen zukunftsfähig ausbilden lassen.

Welche Perspektiven bietet die Spedition Schockemöhle?

Bley: Logistik ist eine Zukunftsbranche! Gut ausgebildete Fachkräfte

können den Veränderungsprozess der Logistik aktiv mitgestalten.

Speziell bei Schockemöhle mit dem breiten Leistungsspektrum im

Bereich der Transport- und Kontraktlogistik können wir unseren

Auszubildenden einen sicheren Arbeitsplatz und beste Karrierechancen

bieten.

Wie begleiten Sie Ihre Auszubildenden?

Bley: Im Rahmen einer partnerschaftlichen Berufsausbildung auf

Augenhöhe arrangieren wir uns mit den individuellen Bedürfnissen

unserer Auszubildenden in den unterschiedlichen Berufen. Das Ziel:

unsere Ausbildungsqualität kontinuierlich verbessern. Wir fördern

aktiv den abteilungsübergreifenden Austausch und verknüpfen

bereichsübergreifend ausbildungsrelevante theoretische und

praktische Tätigkeiten. Wir haben für die gewerblich-technische

Berufsausbildung zwei freigestellte Ausbilder. Auch Ausbilder-/

Elternsprechtag und der wöchentliche interne Betriebsunterricht

in Verknüpfung mit den Berufsbildenden Schulen und den

externen Bildungsträgern gehören zur theoretischen Berufsausbildung

dazu.


89

Perspektive

Weser-Ems

Erfrischungsgetränke

GmbH

DOMINIK SCHRANDT, Auszubildender zur Fachkrast für Lagerlogistik

bei der Weser-Ems Erfrischungsgetränke GmbH, Löningen

Warum hast Du Dich für diese Ausbildung entschieden?

Dominik Schrandt: Durch ein Praktikum bei der Graepel AG bin ich auf den Be -

ruf aufmerksam geworden. Er ist für mich bestimmt. Von der WEG habe ich über Be -

kannte viel Positives gehört. Auch die Zusatzleistungen für Auszubildende (Fahrt -

kosten zur Berufsschule, Prämie für gute Zeugnisse) haben mich

angesprochen.

Was ist Dein Aufgabengebiet?

Dominik: Ich arbeite im Technischen Einkauf, kümmere

mich um die Einlagerung ankommender Ersatzteile,

die Warenannahme und die korrekte Lagerhaltung.

Auch bestelle ich Werkzeuge und führe Re -

klamationen defekter Ersatzteile durch.

Erfrischungsgetränke GmbH, Löningen

Foto: Dominik Schrandt, Weser-Ems

Was macht Spaß, was ist herausfordernd?

Dominik: Kein Tag ist wie der andere. Ich mag gerne Aufgaben, die mich beanspruchen.

Das Arbeitsklima ist super, man bekommt Unterstützung. Ich habe den

Freiraum, Aufgaben selbstständig zu erledigen. Aufgaben und Projekte, die nicht

binnen weniger Stunden erledigt werden können, sind eine Herausforderung.

Man muss stets wissen, wie der aktuelle Stand ist und man weiter fortfährt.

Welche Ziele hast Du?

Dominik: Ich möchte in eine leitende Position und als Meister tätig werden. Diesbezüglich

möchte ich mich weiterentwickeln, sodass ich mal bei einer Firma, die

sich neu aufbaut, mein Wissen einbringen kann.

Warum eine Ausbildung in der Region?

Dominik: Ich lebe hier und bin sehr heimatverbunden. Durch die Ansiedlung

großer Gewerbegebiete habe ich gute Chancen, eine Stelle als Fachkraft oder

später als Meister zu bekommen. Ich fühle mich wohl. Und wo kann man am

besten arbeiten? Genau: dort, wo man zu Hause ist.

Zitat

Gerhard

Wilmering

GmbH

GERHARD WILMERING,

Geschäftsführer des Omnibusbe -

triebes Gerhard Wilmering GmbH

& Co. KG in Vechta

„Mobil sein, gerade

in Zeiten des demografischen

Wandels

sowie zunehmender

Landflucht, ist ein

wich tiges Kriterium für

die Lebensqualität der Bevölkerung

ländlicher Regionen.

Die Voraussetzungen für neue Mobilitätskonzepte

im Oldenburger Münsterland

sind – im Gegensatz zu anderen

ländlichen Gebieten Deutschlands –

recht gut. Die Region wächst, ist wirtschaftlich

stark. Viele Menschen bleiben

hier, neue Bewohner kommen

hinzu – und die wollen in Zeiten ökologischen

Bewusstseins zunehmend

auch wieder bewegt werden, statt sich

selbst hinter das Steuer zu setzen. Das

ist Eure Chance!“

privat

Foto:

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Empf. Schulabschluss: Haupt- oder Realschulabschluss

Arbeitszeit: zumeist 5-Tage-Woche und Schichtdienst

Als Fachkraft für Lagerlogistik arbeitest Du in Speditionen sowie in In -

dustrie- und Handelsbetrieben, die Güter unterschiedlichster Art lagern,

kontrollieren, kommissionieren und versenden. Ob in Hochregalen, Containern

oder Fässern – die Unternehmen müssen ihre Waren und Rohstoffe

lagern und für den Versand, den Verkauf oder die Verarbeitung

vorbereiten. Als Fachkraft für Lagerlogistik weißt Du, was dabei zu beachten

ist und wie Du Waren fachgerecht für den Transport vorbereitest. Rücksendung,

Reklamation oder die Anlieferung von Rohstoffen – all diese

Prozesse müssen koordiniert und durchdacht sein. Das gilt auch für eingehende

Waren, die weiterverarbeitet oder weiterverkauft werden. Als

Fachkraft für Lagerlogistik organisierst Du mithilfe von Gabelstaplern,

Brückenkränen oder auch Beförderungsbändern und automatischen

Sortieranlagen die Entladung

von Lkws. Die Dokumentation

erfolgt per Com -

puter und Datenerfassungs -

geräten. Auch die Kommissionierung

fällt ins Auf gabengebiet.

Gefragt sind: organisatorische Fähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein,

logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen, Koordinationsfähigkeit,

Zuverlässigkeit

Aufstieg/Weiterbildung: Geprüfte/-r Logistikmeister/-in, Betriebswirt/-in

für Logistik, geprüfte/-r Fachwirt/-in für Logistiksysteme, geprüfte/-r Handelsfachwirt/-in,

Ausbilder/-in

Einsatzorte: Spedition, Transportunternehmen, Industrie- und Handelsbetriebe

Foto: ©Syda Productions - stock.adobe.com


90 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Erzeugergroßmarkt

Langförden-Oldenburg e.G.

Mittelwand 17

49377 Vechta -Langförden

Tel. 04447 9620–0

sekretariat@elo-online.de

www.elo-online.de

Ihr findet uns auch bei:

www.facebook.com/

erzeugergrossmarkt/

Ansprechpartner Ausbildung:

Walter Meyer

Tel. 04447 9620–204

w.meyer@elo-online.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Duales Studium

Schulpraktika

Kurzporträt:

Der Erzeugergroßmarkt Langförden-Oldenburg

liefert seit mehr als 60 Jahren im Bereich Anbau

und Vermarktung von Beerenfrüchten und Gemüse

täglich einen wichtigen Beitrag zu einer

bewussten und ausgewogenen Ernährung.

Der direkte Draht zu unseren Erzeugern ist uns

wichtig, denn nur durch den persönlichen

Kontakt und unkomplizierte Kommunikation

können alle gleichermaßen profitieren.

Wir verkaufen und beliefern sowohl den LEH

als auch Großhändler im In- und Ausland mit

unseren frischen Produkten. Unser Erfolgskonzept

beruht auf der Basis einer Erzeugergenossenschaft,

in der Vertrauen, Zuverlässigkeit und

ein hoher Qualitätsanspruch gleichermaßen

großgeschrieben wird.

Durch unsere innovativen Produktionstechniken

werden Obst und Gemüse direkt nach

der Ernte der schonenden Nass- oder Vakuumkühlung

zugeführt. Bei unserer Kühlkapazität

von 10 000 Palettenstellflächen bleiben nicht

nur wir sondern auch unsere Produkte immer

„cool“ und garantieren unseren Kunden gleichermaßen

landfrische Qualität.

Ausbildungsberufe:

Kaufmann/-frau im

Groß- und Außenhandel

Kaufmann/-frau für

Spedition und

Lagerdienstleistung

Gewünschter Schulabschluss:

Handelsschule und/oder (Fach-)Abitur

Weiterer Ausbildungsberuf:

Berufskraftfahrer

SFB Fleisch- und Kühlcentrale

GmbH & Co. KG

Industriestraße 22

49451 Holdorf

Tel. 05494 984-0

info@sfbholdorf.de

www.sfbholdorf.de

Ansprechpartner Ausbildung:

Florian Schnäker

Tel. 05494 984-116

florian.schnäker@sfbholdorf.de

Was ist möglich?

Praktika

Ausbildung

Wir bleiben cool!

Unseren Slogan haben wir uns vor einigen Jahren

auf unsere „Fahnen“ geschrieben und wir

stehen dazu. Wir sind ein kontinuierlich wachsendes

Dienstleistungsunternehmen im Bereich

der Tiefkühllagerung. Wir schockfrosten Lebensmittel

– bevorzugt Fleisch – und versenden die

Ware in die ganze Welt. Mit rund vierzig Jahren

Erfahrung – seit 1979 – gewährleisten wir

höchste Qualität der Produkte und den Erhalt

der reibungslos funktionierenden Kühlkette.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter/-innen sind bei

uns das Herzstück des Unternehmens und somit

die Basis für unseren Erfolg.

Wir bieten DIR eine fundierte, qualifizierte Ausbildung

in einem familiären Arbeitsklima, mit

Einblicken in die kompletten Unternehmensabläufe,

mit guten Übernahmechancen und

attraktiven Sozialleistungen.

Werde auch DU ein Teil von unserem Team

und bewirb DICH jetzt!

Wir bilden aus:

Fachkraft für

Lagerlogistik (w/m)

Gewünschter

Schulabschluss:

Hauptschulabschluss

Gewünschte Kenntnisse und

Fähigkeiten:

Teamfähigkeit

Zuverlässigkeit und ein freundliches

Auftreten

Verantwortungsbewusstsein

Flexibilität

hohe Auffassungsgabe


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 91

Unsere Benefits für Euch:

• Persönliche Mentoren

• Eigene Azubi-Projekte

• Exklusive Azubi-Events

• 1-a-Betriebsklima

• Regelmäßige Familienfeste

und andere Betriebsfeiern

MIAVIT GmbH

Robert-Bosch-Straße 3

49632 Essen (Oldb.)

Tel. 05434 820

info@miavit.de

www.miavit.com

Ansprechpartner Ausbildung:

Ralf Sieverding

Tel. 05434 82-257

ralf.sieverding@miavit.de

Was ist möglich?

Kennenlern-Praktika

Schulpraktika

studentische Abschluss- und

Projektarbeiten

Erfolg versprechend:

die Ausbildung bei MIAVIT

Seit mehr als 50 Jahren dreht sich bei uns schon

alles um die richtige Mischung.

Aus Mineralien, Aminosäuren und Vitaminen

entstehen Vormischungen und Spezialprodukte

für die Futtermittel- und Lebensmittelindustrie

sowie Additive für Biogasanlagen.

Die Mischung macht’s weltweit

Aus der einstigen Garagenproduktion ist im

Laufe der Zeit eine mittelständische Unternehmensgruppe

geworden. Über 400 Mitarbeiter

an unseren beiden Standorten in Essen (Oldb.)

und Tarragona (Spanien) sowie in verschiedenen

Vertriebsbüros sorgen dafür, dass wir mittlerweile

in über 80 Ländern auf dem gesamten

Globus mitmischen.

In der Region fest verwurzelt

Trotz aller Internationalität sind wir im

Oldenburger Münsterland fest verwurzelt.

Wir engagieren uns in Wissenschaft und

Forschung ebenso wie in der Kultur- und

Sportförderung. Langjährige Partnerschaften

wie zum Beispiel mit Rasta Vechta pflegen wir

besonders gerne.

Mitarbeiter als Erfolgsfaktor

Unsere Mitarbeiter tragen seit jeher wesentlich

zur Erfolgsgeschichte unseres Familienunternehmens

bei. Deswegen legen wir allergrößten

Wert auf ein gutes Betriebsklima und zufriedene

Angestellte – und können zu Recht stolz

auf unseren guten Ruf als Arbeitgeber sein.

Ausbildung in mehr als zehn Berufen

Die Mitarbeiter von morgen bilden wir am liebsten

selbst aus. Rund 30 Auszubildende in mehr

als zehn Berufen starten gleichzeitig ins Berufsleben,

alle mit besten Chancen, später übernommen

zu werden. Über 50 Praktikantinnen

und Praktikanten lernen unser Unternehmen

jährlich kennen. Hinzu kommen diverse studentische

Abschluss- und Projektarbeiten.

Frischer Wind durch Azubis

Unsere jungen Mitarbeiter fördern wir mit

vollem Einsatz. Denn ihre Dynamik motiviert

uns alle und ihre unvoreingenommenen Sichtweisen

mischen hier einiges auf. Jede einzelne

erfolgreiche Abschlussprüfung ist für uns ein

Grund zu besonderer Freude, denn das zeigt

uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Jetzt bewerben!

Wir freuen uns über jede Bewerbung. Aber

ganz besonders gute Perspektiven können wir

gerade in unseren gewerblichen und technischen

Ausbildungsberufen bieten.

Und auch da haben wir für jede Interessenlage

den richtigen Job (m/w):

• Mechatroniker

• Pharmakant

• Hauswirtschafter

• Fachpraktiker in der

Hauswirtschaft

• Fachkraft für Lagerlogistik


92 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Kurt Weigel GmbH

Daimlerstraße 6

49661 Cloppenburg

info@weigel.de

www.weigel.de

Ihr findet uns auch bei:

www.facebook.com/

weigelihrprofipartner/

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Margret Busse

Tel. 04471 959-182

m.busse@weigel.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Schulpraktika

Schnuppertag

Profis arbeiten für Profis

Unsere Kunden sind Profis im Handwerk. Und

Weigel ist dafür da, dass sie optimal arbeiten

können. Als Fachgroßhändler für Farben,

Tapeten, Bodenbeläge und Werkzeug helfen

wir unseren Kunden mit Knowhow, Service

und den richtigen Produkten.

Unser Unternehmen ist mit mehr als 300 Mitarbeitern

an zwei Zentralstandorten in Cloppenburg

und Bremen sowie in weiteren 11 Niederlassungen

vor Ort. Mehr als 50 eigene LKWs

sorgen dafür, dass Weigel-Kunden ihre Produkte

pünktlich geliefert bekommen.

Unsere Kunden wollen mit Leuten zusammenarbeiten,

die sich auskennen. Mit anderen

Profis eben. Darum bilden wir Leute aus, die in

ihrem Job selber Profis werden wollen. Leute,

die Lust haben auf ein richtig starkes Fundament

für ihre Zukunft.

Wenn Du Profi werden willst, dann bewirb

Dich!

Im Ausbildungsjahr 2019 bilden wir in Bremen

und Cloppenburg diese Berufe aus:

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

(guter Realschulabschluss und

Berufsfachschule Wirtschaft oder Abitur)

Informatikkaufmann/-frau

(Abitur)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

(Realschulabschluss und

Berufsfachschule Logistik)

Fachlagerist/-in

(guter Hauptschulabschluss)

Berufskraftfahrer/-in

(guter Hauptschulabschluss)

GS agri eG

Raiffeisenstraße 4

49685 Schneiderkrug

Tel. 04447 802-0

info@gs-agri.de

www.gs-agri.de

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Martina Meyer-Bothe

Tel. 04447 802-524

martina.meyer-bothe@gs-agri.de

Was ist möglich?

Ausbildung

Duales Studium

Praktikum

Kurzporträt:

Die GS agri eG ist eine traditionsreiche

Genossenschaft

Dienstleistungsgedanke, Lebensmittel -

sicherheit, Qualität und Vermarktungskompetenz

bestimmen den Großteil der Aktivitäten

unseres Unternehmens.

Wir betreuen die Kunden in der gesamten Nährstoff-

und Produktionskette von der Herstellung

von Futtermitteln bis hin zur Vermarktung

hochwertiger Convenience-, Bio- und konventioneller

Fleischprodukte.

Unser Sortiment wird ergänzt durch die

Bereiche Baustoffe, Energie und Brennstoffe

sowie Haus- und Gartenmärkte.

Beratung und Service von hoher Qualität ist

das Markenzeichen des GS agri-Verbundes,

der im Markt, beim Handel und bei den

Verbrauchern hohes Vertrauen genießt.

Ausbildung bei der GS agri

Wir bilden seit Jahren erfolgreich in diversen

Ausbildungsberufen aus:

Berufskraftfahrer/-in

Verfahrenstechnologe/-in in der Mühlenund

Futtermittelwirtschaft

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Einzelhandelskaufmann/-frau

Informatikkaufmann/-frau

Bachelor of Arts

in Business Administration (m/w) –

Fachrichtung AgriFood oder Großhandel

Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter

liegt uns sehr am Herzen. Diese fördern wir

durch weiterführende Seminare zum Beispiel

an der Genossenschaftsakademie Weser-Ems

in Rastede und durch frühen eigenverantwortlichen

Einsatz in den einzelnen Abteilungen.


Partner in Wirtschaft und Ausbildung 93

Unsere Benefits für euch:

Regelmäßige Azubi-Treffen

Azubi-Truck

Hohe Übernahmechancen

Zusätzliche Weiterbildungskurse

Prüfungsvorbereitungskurse

Überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung

Driven by logistics.

®

WBG-Poolin

Pooling | Washing & Sanitizing | Recycling | Trade | Warehousing

LHM-Poolin

Pooling | Washing & Sanitizing | Recycling | Trade | Warehousing

Rubetrans Transport GmbH

Gewerbering 1

49439 Steinfeld

Tel. 05492 5574-0

info@rubetrans.de

www.rubetrans.de

Ihr findet uns auch bei

www.facebook.com/

rubetrans

de.linkedin.com/company/

lhm-pooling-gmbh

www.xing.com/companies/

wbg-poolinggmbh

Ansprechpartnerin Ausbildung:

Mareike Barna

Tel. 05492 5574-222

personal@rubetrans.de

Was ist möglich?

Praktikum

Ausbildung

Studium

Abschlussarbeiten

Starte mit uns in deine Zukunft!

Die Familie Runden ist seit Jahrzehnten im

Logistikgeschäft tätig. Die von B. Runden

gegründete Rubetrans Transport GmbH ist das

Herzstück der Unternehmensgruppe, die auf

nationale und internationale Kühl- und Lebensmittellogistik

spezialisiert ist, aber auch Lagerund

weitere Transportlösungen anbietet.

Das kontinuierlich wachsende Unternehmen

hat sich in Nordwestdeutschland und darüber

hinaus zu einem unverzichtbaren Logistikpartner

für produzierende und Handel treibende

Unternehmen entwickelt.

Moderne Ladungsträgersysteme

Die WBG-Pooling GmbH und die LHM-Pooling

GmbH haben sich ganz dem modernen Ladungsträgersystem

verschrieben. Mehrwegbehälter,

die optimal zur beförderten Ware

passen, sind für Produktionsunternehmen eine

Möglichkeit, ihre Logistikprozesse zu optimieren.

Ob Holzpalette, Gitterbox oder Kunststoffbehälter

– je nach Warenart und Transportbedarf

werden die passenden Ladungsträger

in einer Art Kreislauf bewegt. Der Kunde wählt

die von ihm benötigten Ladungsträger aus

und verpackt damit seine Fracht. Sie werden

am Zielort geleert und wieder in den Kreislauf

zurückgeführt.

Qualifiziertes Personal

Um diese Leistungen täglich auf dem geforderten

Qualitätslevel zu erbringen, braucht es vor

allem qualifiziertes Personal. Daher arbeiten

hier Akademiker und Praktiker Hand in Hand.

Doch auch in der Logistikbranche macht sich

der Fachkräftemangel bemerkbar.

Dem begegnet man in Steinfeld nicht lamentierend,

sondern pragmatisch. Im hauseigenen

Bildungszentrum werden neue Berufskraftfahrer

umfangreich ausgebildet und im Hinblick

auf die spezifischen Anforderungen in der

Unternehmensgruppe regelmäßig weiter qualifiziert.

Ebenso wird im kaufmännischen Bereich

sowie in der Lagerlogistik ausgebildet. Nach

der Ausbildung stehen die Chancen auf einen

sicheren und abwechslungsreichen Job mit

Zukunft, bei der Rubetrans Transport GmbH,

der WBG-Pooling GmbH oder der LHM-Pooling

GmbH, sehr gut.

Du möchtest ein Teil unseres Teams werden?

Dann bewirb dich bei uns!

Berufskraftfahrer/-in

Kaufmann/-frau für

Spedition- & Logistikdienstleistung

Kaufmann/-frau für

Büromanagement

Fachkraft für Lagerlogistik

(m/w)

Duales Masterstudium

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94 Persönlichkeiten aus dem Oldenburger Münsterland

SYLVIA BREHER

Rechtsanwältin aus Löningen, CDU-Bundes -

tagsabgeordnete für den Wahlkreis Cloppenburg-Vechta

„Das Oldenburger Münsterland ist eine dynamische Wirtschaftsregion

mit hochmodernen Ausbildungs- und

Arbeitsplätzen auf internationalem Top-Niveau. Viele Weltmarktführer

sind hier zu Hause. Besonders schätzen die

Menschen aber auch unsere hohe Lebensqualität – vitale

ländliche Räume, die eine Vielzahl von Freizeit- und Erholungs -

möglichkeiten bieten, eine hervorragende Infrastruktur für

Familien, niedrige Lebenshaltungskosten sowie ein aktives

Gemeinschafts- und Vereinsleben. Es ist das Gesamt paket, das

uns und unsere Unternehmen so attraktiv und liebenswert

macht.“

Foto: S. Breher

Foto: Jörg Sarbach

DR. VOLKER HEINZ

Leiter „Deutsches Institut für

Lebensmitteltechnik e. V.“

mit Sitz in Quakenbrück

„Das Oldenburger Münsterland verfügt

über eine enorm leistungs -

fähige Ernährungswirtschaft, die

in der Lage ist, Produkte von

hoher Qualität zu produzieren

und diese stetig zu verbessern.

Wichtig ist, dass neue, disruptive

Technologien und ihre Potenziale

rechtzeitig erkannt

werden. Aus diesem Grund ist

es von Bedeutung, neue Entwicklungen

wie die Digitalisierung

und Industrie 4.0, das Netz der

Dinge, mit den vorhandenen Innovationspotenzialen

unserer Branche zu

verbinden und in technologischen Entwicklungen

sowie der Aus- und Weiterbildung

von Fachkräften zu verankern.“

Keine

Region

wie

jede

andere

KRISTINA BRÖRING-SPREHE

BWL-Studium in Oldenburg, Olympiasiegerin, Welt- und

Europameisterin im Dressur-Reiten aus Dinklage

„Es ist hinreichend bekannt, dass unser Oldenburger Münsterland

eine wirtschaftlich starke Region darstellt. Es ist eine sehr sichere

Region (z. B. recht wenig Kriminalität), bietet gute Lebensbedingungen

– einfach auch ein wenig ländlich – und hat lebensfrohe

Menschen. All das sind gute Voraussetzungen, mit denen ich mich

auch identifiziere. Ausbildungsplätze gibt es reichlich. Das sind gute

Gründe, hier in der Region eine Lehrstelle anzunehmen.“

Schupp

Foto: Holger


Foto: Fotostand

95

OLIVER HÜSING

Fußballprofi bei Hansa Rostock,

gebürtiger Bührener

„Das Oldenburger Münsterland bedeutet für mich

persönlich eine Heimat, die mich durch das auf christlichen

Werten basierte Leben im Erwachsenwerden

stark geprägt hat. Darüber hinaus ist das OM eine stetig

wachsende und somit zukunftsfähige Region, die außer -

dem über ein breites Freizeit- und Vereinsangebot verfügt.“

Was

Persönlichkeiten

über ihre Heimat

beziehungsweise

das Oldenburger

Münsterland

sagen ...

SARAH DHEM

Geschäftsführerin der Kalieber GmbH,

Fleischer Handwerkskunst in Lastrup

„Das Oldenburger Münsterland ist mein Zuhause, ich wollte

nie woanders hin. Ich mag die Gegend hier, ich mag die

Menschen – oft stur, immer ehrlich und vor allem „anpa -

ckend“. Das ist es meiner Meinung nach die Basis des Erfolgs

unserer Region. Hier wird nicht lange geredet, hier wird einfach

gemacht! Das Fleischerhandwerk ist hier genauso zu

Hause wie überall in Deutschland. Unser Beruf und

unsere Produkte leben von der Vielfalt, von Geschmack

und Qualität. Aber wir haben hier

unsere Heimat, darum sehen wir hier unsere

Zukunft mit unserem Betrieb. Eben

auch, weil es hier Menschen gibt, die

sich für unseren Beruf begeistern und

mit uns Gas geben wollen. #fleischersindcool

ist unser Lieblingshashtag in

den sozialen Medien und genau so

ist das auch. Wir Fleischer arbeiten

mit dem hochwertigsten Lebensmittel

und das machen wir mit Verantwortung

und Kreativität. Und am Ende

steht immer auch ein Stück Lebensqualität,

durch den Genuss von guten

Fleisch- und Wurstwaren und dem gemeinsamen

Essen.“

Foto: Kalieber

ANDRÉ ROHE

Abitur am Gymnasium Lohne, Mathestudium in Bonn,

heute Engineering Director bei YouTube in San Bruno/

Silicon Valley, Kalifornien – USA

„Ich arbeite jetzt seit fast drei Jahren bei YouTube und bin seit insgesamt

elf Jahren bei Google angestellt. Mein Job in diesem hochspannenden

Umfeld in Kalifornien, in dem sich ständig so vieles

verändert, macht super Spaß. Und doch genieße ich es, immer mal

wieder in meine Heimat nach Lohne zurückzukehren. Dort setzen

sich die Leute Ziele und machen dann einfach, ohne lang‘ zu schna -

cken. Das System – so scheint es mir von außen – funktioniert: Eine

starke Wirtschaft und geringe Arbeitslosenzahlen sprechen für sich.“

Foto: Barbara Wagner


96 Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT)

Foto: Private Hochschule fur Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz

Foto: Private Hochschule für Wirtschaft

und Technik (PHWT)

Neben dem Studium und der dualen Ausbildung mit Ausbildungsplatz

in einem Betrieb und Besuch einer berufsbildenden

Schule hat sich in den vergangenen Jahren das

duale Studium zunehmend etabliert.

Neues Hochschulgebäude der PHWT in Diepholz: Das Zentrum für

Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) neben dem in 2014eröffneten Zentrum für

Werkstoffe und Technik (ZWT).

Wo der Präsident seine Studierenden

noch persönlich kennt

Professor Dr. Ludger Bölke, Präsident der PHWT

„Aus der Region für die Region“ – so lautet das Motto der PHWT.

„Klein, aber fein“, könnte man nach den Eindrücken vom Campus

auch sagen. An der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik

(PHWT) Vechta/Diepholz ist alles überschaubar: Junge Menschen

schlendern – ein freundliches „Moin“ murmelnd – die

Treppen hoch, in den Vorlesungsräumen herrscht konzentriertes

Lernen in kleinen Gruppen.

„Mit den großen Hochschulen im Land können und wollen wir uns

gar nicht vergleichen“, sagt PHWT-Präsident Professor Dr. Ludger

Bölke. Es sei das Persönliche, das Verbindliche und die Qualität, die

das Studium an der PHWT ausmachen. Werte, die das Oldenburger

Münsterland an sich sehr prägen. „Es besteht enger Kontakt zwischen

den Lehrenden und den Studierenden, aber auch dem Präsi -

dium, die Türen stehen bei uns offen. Das ist mir wichtig“, betont der

gebürtige Lastruper, 54 Jahre und Vater zweier erwachsener Töchter.

Das kommt auch bei den Studierenden an. Der Mühlener Lukas

Kröger (25) etwa, der seinen „Bachelor of Engineering“ (Maschi-


Interview 97

„Die perfekte Kombination macht es aus“

Der Vechtaer ARNE HAUPT (26) studiert seit

April 2018 den neu eingeführten Masterstudiengang

Systems Engineering (MSE)

an der Privaten Hochschule für Wirtschaft

und Technik (PHWT) in Diepholz

und arbeitet parallel in der Elektronikentwicklung

des Weltmarktführers für

Stallausrüstung Big Dutchman International

GmbH in Vechta.

privat

Arne, Du hast von 2012 bis 2016 ein duales Studium

Bachelor of Engineering (Mechatronik) an der PHWT

absolviert, jetzt hängst Du dort auch das Masterstudium

an. Warum ausgerechnet die PHWT?

Arne Haupt: Das hat verschiedene Gründe. Nach dem Abitur

war mir klar: Ich möchte ein duales Studium aufnehmen, um

eine fundierte Ausbildung samt Vergütung mit einem Studium

verbinden zu können und schnell auf eigenen Beinen

zu stehen. Die Bereiche Mechanik, Elektronik und Informatik

haben mich interessiert, was Mechatronik als optimale Lösung

kombiniert ermöglicht. Und ich wollte gerne in der Nähe

meiner Heimat Vechta bleiben. All diese Aspekte führten mich

schnell zur PHWT, die einen guten Ruf genießt. Ich habe am

Standort Oldenburg studiert und meine Ausbildung beim

weltweit und erfolgreich agierenden Unternehmen Big Dutchman

absolviert. Eine perfekte Kombination. Und im Nach -

hinein eine sehr gute Entscheidung.

Was macht das Studium an der PHWT so besonders?

Arne: Der Kontakt zum Lehrpersonal ist eng, der Austausch

sehr gut. Jeder kennt hier jeden, das sorgt für eine familiäre

Atmosphäre. Das trifft insbesondere jetzt auch auf den neu

eingeführten Masterstudiengang Systems Engineering zu, für

Foto:

den ich mich entschieden habe. Wir sind in Diepholz

bislang nur zu sechst. Doch davon profitieren

wir auch: Für den neuen Studiengang

wurden hochmoderne Geräte und Maschinen

angeschafft, an denen wir testen, messen,

entwickeln können. Wir Studierenden

haben die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung

des Studienganges mitzuwirken, indem wir

Ideen einbringen oder Feedback darüber geben,

was gut oder vielleicht noch nicht ganz so rund läuft.

So etwas ist natürlich nur an einer eher kleinen Hochschule

wie der PHWT möglich.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen der PHWT und

den Unternehmen aus?

Arne: Die Firmen stehen in engem Austausch mit der PHWT,

auch in Bezug auf den Lehrplan. Das theoretische Wissen, das

wir uns an der Hochschule aneignen, können wir direkt im

Betrieb anwenden und umsetzen. Bei Big Dutchman hatte ich

während meiner Ausbildung gleich einen kompletten Einblick

in die Entwicklungsabteilung. Das war sehr spannend und abwechslungsreich.

Ich durfte bohren, schweißen, fräsen, habe

Schaltungen aufgebaut und konnte auch mal mit aufs Feld

fahren und vor Ort assistieren.

Kannst Du ein duales Studium an der PHWT weiterempfehlen?

Arne: Ja, sicher. Man sollte sich bewusst sein, dass man sowohl

handwerkliches Geschick zeigen als auch bereit sein

sollte, sich aus eigenem Antrieb für sein Studium hinzu -

setzen und in die Bücher zu schauen. Das kann in Prüfungsphasen

durchaus auch mal stressig sein. Die Kombination

und die Abwechslung machen das duale Studium an der

PHWT aus.

nenbau) an der PHWT absolvierte und im April 2018 den neu eingeführten

Masterstudiengang „Systems Engineering“ (MSE) in Angriff

genommen hat, sagt: „Die PHWT ist eine verhältnismäßig

kleine Hochschule, die jedoch einen sehr guten Ruf genießt. Die

Betreuung durch die Dozenten erfolgt individuell und in kleinen,

interaktiven Gruppen. Am Campus herrscht eine lockere Atmosphäre.

Ich kann das duale Studium hier auf jeden Fall weiterempfehlen.

Es macht sehr viel Spaß.“

Die PHWT ist eine staatlich anerkannte, akkreditierte und privat

finanzierte Hochschule mit dualen Studiengängen an zwei Standorten.

Angeboten werden sechs Bachelor- und zwei Master -

studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft und In -

genieurwesen. Dual heißt: Die Studiengänge werden ausbildungsbzw.

berufsintegrierend absolviert, im Praxisverbund mit einem

(regionalen) Unternehmen. Theorie- und Praxisphasen wechseln

sich ab, und während des Bachelorstudiums wird eine zum Stu -

dienfach passende Ausbildung absolviert, inklusive Prüfung vor

der zuständigen Kammer.

In der Rombergstraße in Vechta werden die Bachelorstudiengänge

Business Administration – auch mit dem Schwerpunkt Agri-Food

(Dauer: sechs Semester) – und Business Administration & IT (sieben

Semester) angeboten sowie der Master Management in Mittelständischen

Unternehmen. In Diepholz sind seit Jahresbeginn

die Ingenieurwissenschaften zusammengefasst: Dort können die

Bachelorstudiengänge Elektrotechnik, Mecha tronik, Maschinenbau

und Wirtschaftsingenieurwesen (je sieben Semester) absolviert

werden – letztere beide auch mit dem Schwerpunkt

Kunststofftechnik. Ganz neu ist der von Arne Haupt gewählte

Masterstudiengang Systems Engineering (siehe auch Interview).

Eine private Initiative von Repräsentanten der Wirtschaft hatte

sich vor 30 Jahren zum Ziel gesetzt, jungen Menschen ein herausragendes,

praxisorientiertes Qualifizierungsangebot in der

Region Nordwestdeutschlands zu eröffnen. Es entpuppte sich

als Erfolgsmodell. Das sieht auch Dr. Jörg Mielke, Leiter der Niedersächsischen

Staatskanzlei, der die PHWT anlässlich der Eröff-

>>> Seite 98


98 Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT)

PHWT-Studierende in einer Vorlesung zum Thema Führung: Die Übernahme

von Führungsverantwortung erfordert neben Fachkompetenz

auch eine entsprechende Führungskompetenz.

Foto: Private Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz

Die Derby Cycle Holding GmbH pflegt seit Jahren eine enge Kooperation

mit der PHWT. (v. li.) Anna-Lena Emke, Bastian Gröppel, Lukas Kläne und

Simon Beuse absolvieren ein duales Studium.

Foto: Derby Cycle Werke GmbH

Seite 97 >>>

nung des neuen Zentrums für Mechatronik und Elektrotechnik

(ZME) besuchte, so: „Die PHWT liefert mit der Welt formel ,Aus

der Region – für die Region’ eine spannende Antwort auf den

regionalen Fachkräftebedarf und leistet mit der potenziellen

Fachkräftebindung durch ihr Angebot mit dem Kontakt zu Arbeitgebern

einen Beitrag zur gesunden Regio nalentwicklung.“

Derzeit sind rund 600 Studierende an der PHWT eingeschrieben.

Sie kommen vorrangig aus der Region Oldenburger Münsterland

und Diepholz. Betreut werden sie von ca. 75 Lehrkräften – darunter

Professoren, Dozenten, Laboringenieure und erfahrene Gast-

Dozenten aus den Unternehmen, selbstverständlich Frauen und

Männer. „Dabei ist es uns sehr wichtig, nicht nur Faktenwissen,

sondern vor allem Methoden und Verfahrenskompetenzen zu vermitteln“,

sagt Dr. Ludger Bölke. Bei den Studieninhalten orientiert

sich die PHWT auch an den Anforderungen der hiesigen Unternehmen.

Bölke: „Durch den engen Austausch sind wir sozusagen

immer am Puls der Zeit.“ Zurzeit kooperiert die PHWT mit 180 Firmen

vorrangig aus der Region.

Die durch das duale Studium an der PHWT gegebene ideale

Kombination von Theorie und Praxis hat somit für beide

Seiten Vorteile: Die Studierenden sind bei ihrem Praxispartner

angestellt, erwerben neben dem Studienabschluss eine

Berufs ausbildung und erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Die Unternehmen können in planbarer Zeit hoch qualifiziertes

und motiviertes Personal gewinnen, sich untereinander

vernetzen, Studieninhalte und Projekte mitgestalten. „Es

sind noch viele Firmen aus den Anfangszeiten an Bord“,

sagt Bölke nicht ohne Stolz. „Auch dies ist ein Beispiel für

die südoldenburger Verbindlichkeit und ein Zeichen dafür,

dass beim Konzept und der Durchführung weiterhin alles

stimmt.“

Für die Zukunft ist die PHWT bestens aufgestellt: 2014 eröffnete

in Diepholz das Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT), im

März 2018 folgte die Einweihung des Zentrums für Mechatronik

und Elektrotechnik (ZME). „Damit forschen wir gemeinsam mit

den Studierenden und den Unternehmen an aktuellen tech -

nischen Fragestellungen und bieten Weiter bildungsmög lich -

keiten und Seminare an“, sagt Bölke. Auf Dauer soll an der PHWT

Vechta/Diepholz ein reges Campusleben entstehen, so das Ziel –

ohne dabei den typisch südoldenburgischen, familiären und

verbindlichen Charakter zu verlieren.

Forschungslabor im neuen Diepholzer ZME: Bereiche von Forschung und

Lehre am sind hier zum Beispiel automatisiertes Fahren, Batteriemanagement-Systeme,

Alternative Antriebssysteme und Gesundheits-Monitoring.

Foto: Private Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz


Interview 99

Enge Kooperation, kurzer Draht

Die Derby Cycle Holding GmbH mit Sitz in

Cloppenburg ist – gemessen am Gesamtumsatz

der größte Fahrradproduzent

in Deutschland und

mit den Marken Focus, Kalkhoff,

Raleigh, Univega und Rixe

sogar einer der führenden

Hersteller Europas. Allen

voran stehen die E-Bikes und

Pedelecs, bei denen Derby

Cycle in Deutschland marktund

innovationsführend ist.

Aber auch Wettkampf-Renn -

maschinen, Mountainbikes, qualitativ

hochwertige Trekking-, City-,

Offroad- und Kinderräder für Alltag

und Reise umfasst das Sortiment.

Foto: Barbara Wagner

Das Unternehmen pflegt seit vielen Jahren eine enge Kooperation

mit der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik

(PHWT). Acht junge Menschen befinden sich derzeit bei Derby

Cycle in Kooperation mit der PHWT in einem dualen Studium in

den Studiengängen Business Administration, IT, Wirtschaftsingenieurwesen

und Maschinenbau. Fünf weitere duale Studierende

werden in diesem Jahr beginnen. Was die Kooperation

konkret ausmacht und das Unternehmen jungen Abiturienten

bietet, lesen Sie im folgenden Interview mit Andreas Förster

(Personalleiter), Brigitte Goldbach (Personalentwicklung) und

Martina Blum (Personalreferentin) von der Derby Cycle Holding

GmbH.

Wie gestaltet sich die Kooperation mit der PHWT ganz

konkret?

Andreas Förster: Die Zusammenarbeit fußt derzeit auf zwei

Säulen: Zum einen bildet die PHWT unsere dualen Studen -

tinnen und Studenten theoretisch aus. Derzeit sind acht Studierende

in den Bereichen Business Administration , IT und

Engineering bei uns. Sie bringen immer wieder wertvolle theoretische

Aspekte von der Hochschule in unsere Arbeit mit ein.

Zum anderen kooperieren wir mit dem Weiterbildungsbereich

der PHWT, insbesondere mit Professor Dr. Dieter Gerhold im

Bereich Führungstrainings und Coaching. Die Zusammenarbeit

klappt sehr gut, so das Feedback unserer Studenten und Beschäftigten,

die mit der Hochschule zusammenarbeiten.

(v. l.) Andreas Förster, Martina Blum

und Brigitte Goldbach

Derby Cycle ist zudem Mitglied im „PHWT Mitglieder- und

Unternehmensverbund e. V.“ ...

Martina Blum: Das ist richtig, bereits seit mehreren Jahren.

Unser Finanzdirektor Markus Ratermann ist dort auch im Vorstand

aktiv. Es gibt einen entsprechend

kurzen Draht zur PHWT,

den wir auch über die regelmäßigen

Koordinierungssitzungen

hinaus nutzen, wenn es Wich -

tiges zu besprechen gibt.

Was macht Ihr Unternehmen für

duale Studierende so attraktiv?

Brigitte Goldbach: Derby Cycle ist

ein Cloppenburger Unternehmen, das

mit seinen rund 970 Beschäftigten hier

sowie weiteren 40 Mitarbeitern an den Standorten

in Stuttgart, Australien und der Schweiz international

agiert und sich auf Wachstumskurs befindet. Junge

Abiturienten, die erst einmal in der Region bleiben, gleichzeitig

aber bei einem international erfolgreich tätigen Unternehmen

arbeiten wollen und Lust auf vielfältige Einsatzgebiete haben –

von Sales und Vertrieb über Marketing und Events bis hin zu

Logistik, Finanzen oder auch mal einen Auslandseinsatz –, sind

bei uns an der richtigen Adresse.

Ist ein Faible für Fahrräder, Technik oder Radsport ein

„Muss“, wenn man bei Ihnen durchstarten möchte?

Blum: Nein, überhaupt nicht. Klar, wir haben auch mal Weltmeister

im Radsport in unseren Abteilungen und nehmen zum

Beispiel regelmäßig am 24-Stunden-Rennen am Alfsee teil,

aber das ist alles kein Muss. Viele werden davon dann automatisch

angesteckt, wenn sie erstmal ein paar Wochen bei uns

sind.

Welche Aufstiegschancen bietet Ihr Unternehmen?

Först er: Wenn die Studierenden Initiative zeigen, fachlich

kompetent und motiviert sind, dann haben sie alle Möglichkeiten

bei uns. Unser Ziel ist es, unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter so gut auszubilden, dass sie später – In teresse

natürlich vorausgesetzt – zu Managementaufgaben befähigt

sind. Wir fördern früh, nehmen die Studierenden beispielsweise

auch zu Messen mit. Zudem halten wir Talentmanagement-Tools

vor. Professor Dr. Gerhold von der PHWT fördert

junge Talente in Führungskräftetrainings. Wer noch höher

hinaus will, hat die Chance, an einem Trainee-Programm

unseres Mutterkonzerns teilzunehmen, der Pon-Holding in

den Niederlanden, das drei Projekte in drei Jahren auf drei

Kontinenten umfasst.


100 Partner in Wirtschaft und Ausbildung

Krapp

Beteiligungsgesellschaft mbH

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Tel. 04442 940-543

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Was ist möglich?

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Ausbildung

Duales Studium

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troniker (m/w) Mediengestalter (m/w)

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Private Hochschule für

Wirtschaft und Technik

Rombergstraße 40

49377 Vechta

Tel. 04441 915-0

info@phwt.de

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Studium oder Ausbildung?

Studium UND Ausbildung!

Studium oder Ausbildung ist eine häufig gestellte

Frage vieler Abiturientinnen und Abiturienten.

Warum nicht beides kombinieren?

Das Duale Studium an der PHWT beinhaltet

eine berufliche Ausbildung und verbindet über

die beiden Lernorte PHWT und Unternehmen

das Studium mit der betrieblichen Praxis. Jedes

Semester ist unterteilt in eine Theoriephase an

der Hochschule und eine Praxisphase in den

Unternehmen, in denen die Studierenden angestellt

sind. Am Ende des Bachelor-Studiums

verfügen unsere Studierenden über einen

Bachelor-Abschluss und über einen Berufsabschluss

und Berufserfahrung.

Im Rahmen des Studiums werden spannende

praktische Projekte in Gruppen bearbeitet, wie

z. B. die Entwicklung eines Rennwagens im

Projekt Formula Student, die Durchführung und

Planung des Norddeutschen Wirtschaftskongresses

oder die Lösung konkreter Aufgabenstellungen

aus den Unternehmen. Durch die

Projekte und die betrieblichen Arbeiten erkennen

unsere Studierenden sofort den praktischen

Bezug und können ihr theoretisches

Wissen unmittelbar in die Praxis umsetzen!

Duale Bachelor-Studiengänge:

Business Administration

(auch mit Schwerpunkt Agri-Food)

Business Administration & IT

Wirtschaftsingenieurwesen sowie

Maschinenbau (jeweils auch mit Schwerpunkt

Kunststofftechnik)

Elektrotechnik Mechatronik

Duale Master-Studiengänge:

Management in mittelständischen

Unternehmen Systems Engineering


102 Tipps für die elektronische Bewerbung

Foto: VadimGuzhva - stock.adobe.com

Total digital:

die Online-Bewerbung

Eine Bewerbung im Webformular oder per Mail muss genau so sorgfältig

aufbereitet werden wie die klassische Bewerbungsmappe aus Papier.

Immer mehr Unternehmen bevorzugen digitale Bewer -

bungen. Statt Schnellschuss heißt es auch hier: Vorbereitung

ist alles!

Im Zeitalter der Digitalisierung hat die klassische Papierbewerbung

zusehends ausgedient. Viele Unternehmen nehmen in -

zwischen nur noch per E-Mail oder über ihre firmeneigenen

Online-Bewerbungsformulare Bewerbungen entgegen. Sie sind

einfach günstiger, praktischer und umweltfreundlicher. Doch

aufgepasst: Wer meint, sich beim Surfen mal eben schnell auf

eine Anzeige zu bewerben, dem sei gesagt: Nimm Dir – wie bei

der Papierbewerbung – ausreichend Zeit und verzichte auf

Schnellschüsse!

Bei der E-Mail-Bewerbung wird grundsätzlich zwischen zwei

unterschiedlichen Varianten unterschieden: der Kurzbewerbung

und der vollständigen Bewerbung. Nimmst Du erstmals

Kontakt zu einem Unternehmen auf und möchtest Dich

nach freien Ausbildungsstellen erkundigen, dann schickst

Du eine Kurzbewerbung. Achte dabei darauf, Dein An -

schreiben in der E-Mail zu verfassen oder es als Anhang im PDF-

Format mitzuschicken. Deinen Lebenslauf fügst du als Anhang

im PDF-Format bei. Dein digitales Bewerbungsfoto platzierst

Du am besten im Dokument oben rechts, wie bei einer ,,Papierbewerbung”.

Biete an, auf Wunsch weitere Unterlagen zuzu -

schicken.

Die vollständige E-Mail-Bewerbung ähnelt im Inhalt und Aufbau

einer normalen Papierbewerbung. Folgende Punkte solltest Du

dabei berücksichtigen:

Persönliche Daten

Hier werden die sogenannten „Kommunikationsdaten“ gefordert,

das heißt Name, Anschrift, E-Mail-Adresse usw., damit die

Firma mit Dir in Kontakt treten kann. Wichtig ist nur das

Ausfüllen der Pflichtfelder, die explizit gekennzeichnet sind.

Angaben zur Nationalität oder zum Familienstand sind frei -

willig.


Alles berücksichtigt?

Dann hier noch eine Checkliste:

4

103

Ich bin sicher, dass eine E-Mail-Bewerbung erwünscht

ist.

Meine E-Mail-Adresse ist seriös und enthält meinen

Namen, z. B. max.mustermann@muster.de.

Das Anschreiben habe ich in der E-Mail oder in

einem Textverarbeitungsprogramm verfasst.

Die E-Mail enthält keine Sonderzeichen wie z. B.

Smileys.

Mein Bewerbungsfoto habe ich digital vom Fotostudio

erhalten und bestenfalls rechts oben auf

meinen Lebenslauf im Dokument platziert (oder

auf meinem Deckblatt, falls ich eines verwende).

Alle Anhänge habe ich zu einer PDF-Datei zu -

sammengefasst und aussagekräftig benannt,

z. B. Bewerbung_Max_Mustermann.

Ich habe mir selbst eine Test-E-Mail geschickt und

sie hat funktioniert.

Unter dem Punkt „Anlagen“ in meinem Anschreiben

sind alle beigefügten Dokumente aufgelistet (Lebens -

lauf, Zeugniskopien, Praktikumsnachweise usw.).

Die E-Mail-Adresse des/der Ansprechpartners/-in

ist richtig geschrieben.

Im Betreff steht deutlich, um welchen Ausbildungsplatz

ich mich bewerbe.

Das Anschreiben habe ich sorgfältig und fehlerfrei

formuliert. Ich habe es z. B. von meinen Eltern und/

oder meinen Lehrkräften Korrektur lesen lassen.

In der E-Mail sind keine Formatierungen wie z. B.

fett, kursiv oder unterstrichen.

Meine Zeugnisse und Bescheinigungen habe ich

eingescannt und als Anhang hinzugefügt.

Die Größe meines Anhangs beträgt maximal

3 MB.

Ich habe einen Testausdruck gemacht.

Alles hat gut ausgesehen.

Du glaubst, Du bist jetzt bestens auf eine Online-

Bewerbung vorbereitet? Dann geh’ doch mal ins

Netz und mache folgenden Test:

http://bwt.planet-beruf.de/online-bewerben/

online-und-e-mail-bewerbungen.html

Viel Spaß dabei!

Quelle: Bundesagentur für Arbeit:

bwt.planet-beruf.de/online-bewerben.html

Schulbildung/Noten

Zur Eingabe gibt es häufig Auswahl- oder Anklickfelder. Freitextfelder

(z. B. für die Namen der besuchten Schulen) sind selten.

Angaben über Schulnoten können abgefragt werden, auch

wenn ein Schulzeugnis als Anlage beigefügt ist. Auf Richtigkeit

achten! Viele Personalverantwortliche schauen zuerst auf

Noten.

Berufspraxis/Praktika

Für die praktischen Erfahrungen stehen Auswahl- und Freitextfelder

für eigene Formulierungen zur Verfügung. Wie bei einer

schriftlichen Bewerbung wollen die Unternehmen das Interesse

für den Ausbildungsberuf sehen. Kurz und stichpunktartig

formulieren!

Kenntnisse/Fähigkeiten

Hier trägt man Qualifikationen wie Sprach- oder Computerkenntnisse

sowie Hobbys und freiwillige Engagements ein bzw.

kann sie auswählen oder anklicken. Zum Teil ist eine eigene Einschätzung

erforderlich über beispielsweise Tabellen als Bewertungshilfe.

In Stichpunkten formulieren! Ehrlich sein und ggf.

Felder auslassen!

Anschreiben/Motivationsschreiben

Bei manchen Firmen können Anschreiben hochgeladen oder

Freitextfelder ausgefüllt werden. Individueller ist es, das Anschreiben

in einem Textverarbeitungsprogramm zu erstellen

und hochzuladen, sofern möglich. Es gilt: Gewissenhaft sein

sowie Rechtschreib- und Grammatikfehler vermeiden! Tipp:

Eltern oder Freunde bitten, noch einmal über den Text zu

schauen.

Die „3. Seite“

Auf der sogenannten ,,3. Seite’’ hast du die Möglichkeit, Dein

Können und Deine Fähigkeiten noch einmal extra hervorzu -

heben. Dazu gibt es meist ein Freitextfeld. Nicht jedes Unternehmen

bietet diese Möglichkeit an, da sich der Inhalt aus dem

Anschreiben oder dem Lebenslauf oft wiederholt.


104 Funktionierende Netzwerke und Ansprechpartner

Foto: ©Robert Kneschke – Fotolia.com

Geballte Stärke durch gute Kontakte

Das wohl umfassendste Netzwerk des Oldenburger Münsterlandes

ist der Verbund Oldenburger Münsterland. 23 Städte und Gemeinden

der Landkreise Cloppenburg und Vechta haben sich hier 1995

zusammengeschlossen, um im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte

und Reiseregionen gemeinsame Stärken zu nutzen. Ziel ist es

laut Eigenbeschreibung, „Aufmerksamkeit für Produkte und Dienstleistungen

aus der Region zu schaffen, Investitionsinteresse zu wecken

und die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Heimat zu

stärken“. Mit eigenen Veranstaltungen und Beteiligungen an Veranstaltungen

soll ein Bewusstsein der Bevölkerung für die eigene Region

und ihren Zusammenhalt geschaffen werden. Ein weiterer

Schwerpunkt ist die Wirtschaftskommunikation. Durch Informations-,

Kommunikations- und Organisationsdienstleistungen wirbt der

Verbund außerhalb der Region auf Messen oder mit Veranstaltungen

um Aufmerksamkeit für das Leistungsangebot der ansässigen Unternehmen

und der 23 Standorte. Rübergebracht werden soll die

Botschaft: Das Oldenburger Münsterland ist ein innovationsstarker,

exportorientierter Produktionsstandort von agrartechnischen Maschinen

und Anlagen, Lebensmitteln, Kunststoff- und Baulösungen

mit besonderer Attraktivität für verwandte Dienstleistungen. Der

Verbund tritt aber auch als touristischer Dachverband auf – für die

regionalen Erholungsgebiete Barßel-Saterland, Dammer Berge, Hasetal

und Thülsfelder Talsperre sowie der Ausflugsregion Nordkreis

Vechta unter der Marke „Reiseregion Oldenburger Münsterland“.

Klassische und über einhundert Jahre alte Netzwerke sind die Oldenburgischen

Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer

Oldenburg mit ihren Kreishandwerkerschaften Cloppenburg

und Vechta und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen

mit zahlreichen Gebietsstellen. Die Oldenburgische IHK hat im Oldenburger

Münsterland rund 22 300 Mitgliedsunternehmen; die

Handwerkskammer Oldenburg kommt in den beiden Landkreisen

auf gut 4100 Mitgliedsfirmen. Bei der Landwirtschaftskammer sind

alle Landwirte der Region Mitglied. Ein noch junges Netzwerk ist die

Metropolregion Nordwest, in dem die beiden Landkreise Cloppenburg

und Vechta Mitglied sind. Sie wurde 2005 gegründet mit dem

Ziel, Wachstum und Innovation in der Nordwest-Region gezielt zu

fördern und damit die Zukunft der Region zu sichern.

Ganz auf den wichtigsten Wirtschaftszweig der Region, den Ernährungssektor,

ausgerichtet ist das Netzwerk Agrar- und Ernährungsforum

Oldenburger Münsterland. Dem Forum gehören derzeit etwa

80 Unternehmen der regionalen Agrar- und Ernährungswirtschaft

an. Es sieht sich als Sprecher der Branche und politisches Sprachrohr

für die Mitgliedsunternehmen. Dazu gehört der Austausch mit politischen

Vertretern auf kommunaler sowie auf Landes- und Bundes-


105

Internetadressen

ebene sowie die Entwicklung von Positionspapieren zu strategisch

relevanten Themen. Themenschwerpunkte sind Tierwohl und Tiergesundheit

sowie die Förderung intelligenten Wachstums durch Innovation

und Wissenschaft. Außerdem widmet man sich der Nährstoffproblematik

im Oldenburger Münsterland und ist Träger des

Projekts „Bioenergie-Region Südoldenburg“.

Wissensvernetzung in Weser-Ems 2020

Mit dem Projekt „Wissensvernetzung in Weser-Ems 2020“ wollen

die zwölf Landkreise und fünf kreisfreien Städte des Weser-Ems-

Gebiets in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und der

Wissenschaft seit 2014 eine Strategie entwickeln, die darauf abzielt,

das in der Region vorhandene Wissen optimierter miteinander zu

verknüpfen, um daraus zusätzliche Effekte für Wettbewerbsfähigkeit,

Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze zu erreichen. Im

Mittelpunkt stehen dabei die drei regionalen Kompetenzfelder Bioökonomie/Agrarsystemtechnik,

Energie und Maritime Wirtschaft

im Fokus der Aktivitäten.

Ein Branchennetzwerk Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft

bau- en derzeit die in der „Wachstumsregion Hansalinie“ zusammengeschlossen

Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg,

Osnabrück und Vechta auf. Es will Wachstumsimpulse geben zur

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungswirtschaft in der

Region, zur Erhöhung der Innovationsfähigkeit sowie zur Sicherung

und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Ernährungsbranche. In

Vechta, auf dem Gelände der Universität, zu Hause ist das Niedersächsische

Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (NieKE). Es

bündelt für ganz Niedersachsen Kompetenz und Know-how in allen

Bereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Seit 2010 ist NieKE

auch Kern der Landesinitiative Ernährungswirtschaft – ein branchen-

und technologieübergreifendes Kompetenznetz. Zu den

Aufgaben der Geschäftsstelle der Landesinitiative Ernährungswirtschaft

in Vechta gehören neben der Netzwerkbildung die Initiierung

und Begleitung von Kooperationen und Projekten sowie Aktivitäten

gegen den Fachkräftemangel. Eines dieser Projekte ist das Expertennetz

„Forschung“, ein Zusammenschluss niedersächsischer

Wissenschaftler aus der Agrar- und Ernährungsforschung. Die Wissenschaftler

decken mit ihren Forschungsschwerpunkten die gesamte

Wertschöpfungskette von der Primärproduktion bis zum

Verbraucher ab – also vom Acker bis zum Teller. Das Expertennetz

versteht sich auch als wissenschaftlicher Ansprechpartner für Unternehmen,

Verbände, Politik, Medien und Nichtregierungsorganisationen.

„Das Netzwerk kann mit Hilfe der Wissenschaftler

Informationen zu aktuellen Themen besorgen, Projekte planen und

realisieren, wissenschaftliche Gutachten besorgen oder wissenschaftliche

Vorträge vermitteln“, zählt NieKE-Geschäftsführerin

Doris Schröder einige Möglichkeiten auf. Speziell um Frauen kümmert

sich das Netzwerk Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft

in Vechta, eine Einrichtung, die Berufsrückkehrerinnen durch Beratung

und Qualifizierung unterstützt und sich als Bindeglied zum

Arbeitsmarkt des Oldenburger Münsterlandes sieht. „Am Ball bleiben

und den beruflichen Anschluss nicht verpassen gilt insbesondere

für Frauen, die aus familiären Gründen ihre Berufstätigkeit

unterbrochen haben. Hier unterstützt die Koordinierungsstelle“, erklärt

Geschäftsstellenleiterin Renate Hitz.

Oldenburgische Industrie- und Handelskammer:

www.ihk-oldenburg.de

Landwirtschaftskammer Niedersachsen:

www.lwk-niedersachsen.de

Handwerkskammer Oldenburg:

www.hwk-oldenburg.de

Kreishandwerkerschaft Cloppenburg:

www.handwerk-cloppenburg.de

Kreishandwerkerschaft Vechta:

www.handwerk-vechta.de

Arbeitsagentur Vechta:

www.arbeitsagentur.de

Verbund Oldenburger Münsterland:

www.om23.de

Initiative „Fachkräftemangel im Oldenburger

Münsterland“ (Herr Simon Harenbrock):

www.personal-schwerdtfeger.de

Ems-Dollart-Region:

www.edr.eu

Innovationsnetzwerk Niedersachsen:

www.innovationsnetzwerk-niedersachsen.de

Metropolregion Nordwest:

www.metropolregion-nordwest.de

Wachstumsregion Hansalinie:

www.hansalinie.eu

Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft

im Oldenburger Münsterland:

www.koordinierungsstelleom.de

Agrar- und Ernährungsforum

Oldenburger Münsterland:

www.aef-om.de

Transferzentrum Oldenburger Münsterland:

www.tzom.de

NieKE – Niedersächsisches Kompetenzzentrum

Ernährungswirtschaft:

www.ernaehrungswirtschaft.de


106 Verzeichnis der Partner in Wirtschaft und Ausbildung I Impressum

Inserenten

A Airpool Lüftungs- und Wärmesysteme GmbH, Damme 47

ALDI GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Weyhe 5

Alfons Diekmann GmbH, Damme 46

ALWID GmbH, Dinklage 40

Andreaswerk e. V., Vechta 66

AWILA Anlagenbau GmbH, Lastrup 51

B

C

D

E

F

G

H

I

K

Bergmann GmbH & Co. KG, Steinfeld (Oldenburg) 72

Big Dutchman International GmbH, Vechta 22

BOGE Elastmetall GmbH, Damme 58

Claaßen Maschinen- & Metallbau GmbH, Saterland 50

Danish Crown Fleisch GmbH, Essen (Oldenburg) 30

Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen,

Oldenburg 66

Diephaus Betonwerk GmbH, Vechta 73

Druckerei Ostendorf GmbH, Vechta 80

Druckerei Rießelmann GmbH, Lohne (Oldenburg) 81

Eifrisch-Vermarktung GmbH & Co. KG, Lohne (Oldenburg) 27

ELO – Erzeugergroßmarkt Oldenburg eG, Vechta 90

Fleisch-Krone Feinkost GmbH, Essen Oldenburg 26

ForFarmers Langförden GmbH, Vechta 30

Franz Tölke GmbH, Lohne (Oldenburg) 41

Goldschmaus Gruppe, Garrel 26

Graepel Löningen GmbH & Co. KG, Löningen 61

Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, Damme 41

GS agri eG, Schneiderkrug 92

H. & E. Reinert Westfälische Privat-Fleischerei GmbH,

Neuenkirchen-Vörden 29

H. Bröring GmbH & Co. KG, Dinklage 13

Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburg Umschlagseite 4

HAWITA-Gruppe GmbH, Vechta 51

Heidemark GmbH, Großenkneten 24

Helmut Kallage Bauunternehmen GmbH, Vechta 73

Holzmühle Westerkamp GmbH, Visbek 48

Hotel Rheinischer Hof Karl-Heinz und B