Fortuna-Chronik-bis-2018

kegeln

Fortuna

Rodalben

1953

bis heute

„Die Fünfziger - der Beginn einer Erfolgsgeschichte"

Seit nunmehr 60 Jahren rollt bei Fortuna Rodalben die Kugel. Begonnen aber hat das

Abenteuer Fortuna in einer Zeit, in der mit Begeisterung noch Berge versetzt wurden. Als

damals ein wilder Haufen junger Burschen unseren Kegelklub gründete, war nicht abzusehen,

dass hier ein Klub sich entwickelte, der ein gewichtiges Wort in der regionalen

und überregionalen Kegelszene mitspricht.

Max Abel

Die Wurzeln des Renommierklubs liegen

im Lager der Gesellschaftskegler.

Aus einem losen Zusammenschluss

von Sonntagskeglern im ehemaligen

Keglerheim Ganter, wurde 1953 der

Kegelklub „Hol du ne" gegründet.

Zum ersten Vorstand wurde der „Musikus"

Max Abel gewählt, der auch

vereinzelt Kegellieder arrangierte. Dieser

wurde 1956 von Emil Weber abgelöst.

Emil Weber

Spiele gegen andere Klubs und vor allem Spiele in

der Rodalber Ortsliga mit „De hinnerscht steht noch",

„Böse Buben" und den „Stracken" waren ihr Betätigungsfeld.

Das erste Spiel der Ortsliga bestritt „Hol

du ne" am 5.12.59 gegen die Stracken (heute Eintracht),

das mit 1 785:1 756 gewonnen wurde. Auch

dem Feiern war dieser Klub nicht abgeneigt.

„Hol du ne" von links: Alfons

Bernhard, Helmut Weber, Otto

Conrad, Alois Bernhard und

Seppel Hauck.

Hier müssen vor allem die Grubeerebrod-Feste

in der Gääsedell hervorgehoben

werden, denn dabei

war der junge Kegelklub spitze. Legendär

auch die Weihnachtskegelveranstaltungen

nur unter Männern.

Legendäres Grumbeerebrode in der Gääsedell.

1


Nochmals Grumbeerebrode .. .

Die heitere Zeit ging mit Gründung des Keglervereins

Rodalben 1959 zu Ende. Gleichzeitig

erlangte man dadurch die Aufnahme in den

Landesfachverband Rheinland-Pfalz und den

Deutschen Keglerbund. Ziel war das Kegeln

als Sportart populär zu machen um damit

zugleich die Vorurteile vom feuchtfröhlichen

Kegelspiel abzubauen, denn aus dem ausgelassenen

Spiel sollte Ernst werden. Mit dem

Ernst war das so ne Sache, denn Heiterkeit

war schon immer ein Markenzeichen des jungen

Kegelklubs.

Glückwünsche für Mannschaftsführer

Alois Bernhard.

Auch Singen war in den 50ern

angesagt.

Wir werden das Kind schon schaukeln

Holzhackerbuam

Weihnachtskegeln

Ende

der fünfziger

Jahre.

2


„Die Sechziger” - Von 0 auf 100 -

Fortuna spielt sich in den Vordergrund"

Nachdem sich die Fortuna im Keglerverein

Rodalben sowie im DKB organisiert

hatte, stellten sich sofort auch Erfolge ein.

Im Februar 1960 fiel die Entscheidung

in der Ortsliga. In einem spannenden

Kampf siegte die „Hol du ne" gegen die

„Stracken" mit 1864:1803 Kegel. In einer

Bombenform war schon damals Alois

Bernhard, der mit 426 einen neuen Bahnrekord

aufstellte. Durch diesen Sieg wurde

das Team „1. Mannschafts-Meister der

Rodalber Sportkegler. Später wurde dieser

Wettbewerb als Gräfensteinpokal

ausgetragen, der durch die Gemeinde

Rodalben gestiftet wurde. Der weitere

Weg wurde ab September 1962 in den

Oberligen fortgesetzt, wobei die Fortunen

immer eine gewichtige Rolle spielten.

Den ersten großen Erfolg heimste Alois

Bernhard ein, der 1960 in Mainz als einziger

aus dem Raum Pirmasens zum Landesmeister

avancierte. Bei den danach

folgenden Deutschen Meisterschaften in

Köln belegte er als bester Rheinland-Pfälzer

mit 810 Kegel einen guten 11. Platz.

Josef Dreizehnter, Nachfolger

von Emil Weber

3

Fortuna als Sieger der Rodalber Ortsliga.

Von links: 0. Conrad, R. Tret'er,

Hub. Weber, A. Bernhard, Hel. Weber

Alois Bernhard wird von Bürgermeister Paul Durm

wegen seines Landesmeister-Titels geehrt.

Nachdem der bisherige Vorstand Emil Weber

1960 sich nach Köln veränderte, wurde Josef

Dreizehnter als dessen Nachfolger gewählt, der

dieses Amt bis 1972 bekleidete. Gleichzeitig

wurden neue Klubsatzungen festgelegt. Aus

sportlichen Erwägungen und durch Anordnung des

Deutschen-KeglerBundes mussten die aus dem

gesellschaftlichen Bereich stammenden Namen

1961 geändert werden. So wurde aus „hol du ne „

Fortuna.

Für Aufsehen sorgten im September 1961 die Fortunen

bei einem von 56 Klubmannschaften aus

ganz Deutschland gutbesuchten Stadtpokal-Turnier

in Pirmasens.


Die junge Mannschaft sicherte sich mit

2056 Kegel den hervorragenden 2. Platz,

noch vor den renommierten Klubs, Eppelheim

(dem damals amtierenden deutscher

Meister), Alt-Heidelberg und Gelb Weiß

Frankfurt. Drittbester Einzelspieler wurde

Alois Bernhard mit 435 Kegel.

Zum ersten Mal errang unser Team im Mai

1964 bei den Landesmeisterschaften in

Frankenthal die Bronzemedaille, die farblich

noch besser hätte ausfallen können.

Links die erfolgreiche junge Mannschaff

In der Saison 1964/1965 wurde das Team durch Hans Eisenbach

und Albert Volkemer verstärkt, die sich auch gut

einführten. Immer mehr machte das Team auf sich aufmerksam.

Erster Knaller war der Bahnrekord am 13.2.1965 in

Hutzlers Keglerheim, der bei den damaligen 5er Mannschaften

/100 Wurf auf 2125 Kegel geschraubt wurde. Zum Saisonabschluss

wurde sogar die Qualifikation zur Landesmeisterschaft

in Mainz geschafft. Dort wurde in der Besetzung

Hans Hauck, Helmut Weber, Albert Volkemer, Hans Eisenbach

und Alois Bernhard der 3. Platz erreicht, gleichbedeutend

mit der Qualifikation zur „Deutschen" in Berlin. Hans

Eisenbach wurde im Einzel „Holzgleich" mit dem Zweiten,

Albert Volkemer

Dritter. Im Juni 1965 dann der große Trip nach Berlin, der

abenteuerlich mit Autos (750 km / 5 Mann in einem Auto) und Flugzeug zu dem großen

Event bestritten wurde. Bei der Deutschen Meisterschaft, damals Bundesfest genannt

wurde unter 71 Mannschaften der 35. Platz erreicht. Nur Eisenbach und Bernhard hatten

die Möglichkeit sich vorzubereiten, während H. Weber und H. Hauck erst zwei Tage

vor dem Start aus dem Urlaub kamen. Der Einsatz von G. Schmitt war wegen eines

Verkehrsunfalls bis zum letzten Tage noch fraglich, Volkemer konnte erst gar nicht antreten.

Unter diesen Umständen erscheinen die erzielten 1905 Kegel in einem anderen

Licht.

Am 20.11.1966 wurde sogar der Landesrekord

von Rapid Pirmasens um 2

Kegel auf 2158 erhöht. Mittlerweile

wurde in Rheinland-Pfalz die Regionalliga

installiert, in die das Team 1967

aufstieg und sich immer gut behauptete.

Gegen die Mitkonkurrenten aus

Mainz, Frankenthal, Mutterstadt, Zweibrücken,

Kaiserslautern und vor allem

aus Pirmasens wurden immer „heiße"

Spiele

ausgetragen.

Diese Mannschaft stieg in die Regionalliga auf

4


Zum Abschluss der Dekade erzielte Alois Bernhard

1969 seinen zweiten Landesmeistertitel

in Frankenthal (864 u. 881) vor Rainer Wild

(im Vorlauf Bahnrekord mit 886) und Nationalspieler

Gerhard Ross aus Pirmasens.

Alois In Aktion

Erfolge werden gefeiert

Auch Feiern will gelernt sein

5


„Die Siebziger” - National im Sportgeschehen

Alois Bernhard war Weltklasse, mit 497 Kegel den

Sieg und Landesrekord erspielt, der Rapid wurde im

letzten Durchgang „erschossen" nach 50-Kegel-Vorsprung-so

die Pirmasenser Zeitung (PZ) am Jahresanfang.

Einen Rückstand aufholen oder einen Vorsprung

halten, das ist die Aufgabe eines Finalisten.

Ihn hat Fortuna Rodalben in Alois Bernhard, so die PZ.

So war Alois Bernhard der Ausnahmesportler, liebevoll

„Bomber" genannt, die Leitfigur einer sehr erfolgreichen

Dekade mit vier DM-Teilnahmen. Egal wo

der „Joker" hingestellt wurde, er brachte mehr als

das Optimum.

Joker Alois Bernhard

nach seinem Triumph

Ein weiterer Stein im Erfolgsmosaik

war der voll engagierte Hans

Hauck, ab 1972 Vorstand, Patriarch,

Spielführer und Macher.

Sein Humor ist sogar über die

Landesgrenzen bekannt und wird

allseits geschätzt. Der dritte Erfolgsgarant

war Georg Arenth der

1977 zur Fortuna stieß und mit

Bernhard ein Traumduo bildete.

Erster großer Erfolg war 1973 die

Landesvizemeisterschaft und somit

die Qualifikation zur Deutschen

Meisterschaft in München.

Mittlerweile als absolute Spitzenmannschaft

in der Landesklasse

(Nachfolgeklasse der Regionalliga)

agierend, wurde zwei Jahre

später der gleiche Erfolg gebucht.

Diesmal ging es zur DM nach

Regensburg. Doch wurde bei den

Events das Finale der Besten nicht

erreicht.

Hans Hauck,

Vorstand,

Spielführer,

Macher und

Patriarch, ehrt

seine Besten

Alois Bernhard

und Georg

Arenth

Landesvizemeister 1973, Teilnahme bei der Deutschen

Meisterschaft in München

6


Auch 1976 wieder das gleiche Bild, Rheinland-

Pfalz-Vizemeister und somit Teilnahme an den

„Deutschen" in Augsburg. Mit dem Erreichen des

12. Platzes wurde der Finaldurchgang der besten

8 Mannschaften knapp verpasst.

Landesvizemeister 1975

Teilnahme bei der Deutschen

Meisterschaft in Regensburg

Diese Mannschaft erkämpfte sich die Teilnahme

an der Deutschen Meisterschaft in Augsburg

Ab der Saison 1976/1977 gab es eine große

Umwälzung im Kegelgeschehen, denn ab dieser

Zeit wurde mit Sechser Mannschaften über 200

Wurf in der neu benannten 1. Rheinland-Pfalz-

Liga gespielt. Um dort besser zu bestehen wurde

das weitere Rodalber Kegeldenkmal und Nationalspieler

Georg Arenth aus Viernheim (vorher

Eintracht Rodalben) engagiert.

Auf dem Weg zum

zweiten Vizelandesmeister 1976

im Spiel gegen Rapid Pirmasens

1978: 2. Landesmeister, DM-Teilnehmer in

Augsburg von links: Alois Bernhard, Helmut Weber,

Heinz Ballbach, Gerd Seiler, Georg Arenth, Hans

Hauck, Gerhard Striehl

Gleich nach der ersten Saison wurde Arenth

Landesmeister. Mit ihm stellte sich

der Erfolg in der Mannschaft ein, die Fortunen

wurden 1978 wieder Vizemeister

und somit war das Team zur DM nach

Augsburg qualifiziert.

7


Diesmal war die Qualifikation von noch größerer Bedeutung. Ab der Saison 1978/

1979 war ein neues Gefüge, Einführung einer 1. Bundesliga und zwei 2. Bundesligen im

Spielbetrieb des DKB vorgesehen. Die ersten zehn Mannschaften sollten die 1. Bundesliga

bilden, darüber platzierte Mannschaften sollten in die 2. Bundesligen eingegliedert

werden. Die Hoffnung war groß, unter die ersten 10 Mannschaften zu kommen und

somit erstklassig auf Bundesebene zu agieren. Doch alle Träume fanden ein hartes Ende,

denn der undankbare 11. Platz zerstob alle Hoffnungen.

So wurden die Fortunen ab der Saison 1978/1979 in die 2. Bundesliga Nord eingestuft.

Die neue Umgebung stand unter keinem guten Stern. Als einer von drei Favoriten gehandelt

war die Freude nur von kurzer Dauer. Die Gallionsfigur Alois Bernhard stand

wegen einer Verletzung die ganze Saison nicht zur Verfügung. Da auch Georg Arenth

fast die halbe Spielzeit wegen einer Krankheit fehlte, konnte der Verbleib in der 2. Bundesliga

nicht gesichert werden.

Gerhard Striehl über lange Zeit Sportwart

und aktiver Spieler seines Teams

Alois Bernhard Bernhard

fehlte seinem Team doch sehr

Im geselligen Bereich war die 25-Jahr-Feier 1978 der Höhepunkt, bei der Vorsitzender

Hans Hauck den Weg der Entwicklung „vom Kegelspiel zum Kegelsport" rekonstruierte.

8


„Die Achtziger” - das Jahrzehnt unserer Landesmeister

Georg Arenth qualifizierte

sich zu der Einzel-DM

in Frankfurt

In dieser Zeitspanne ließen die Mannschaftserfolge

etwas nach. Bis zur Mitte

des Jahrzehnts trumpften die Größen

Bernhard und Arenth bei Einzelwettbewerben

auf.

Den Beginn machte Georg Arenth, selten

sah man in den letzten Jahren einen

so unkompliziert wirkenden Georg Arenth

wie auf den Landes-Meisterschaften

in Pirmasens 1981. Sein präzises

Alois Bernhard

Gassenspiel forderte die Zuschauer zu

Beifall auf offener Szene.

Gegen ihn hafte die restliche Konkurrenz nichts zu bestellen

und wurde überlegen Landesmeister. Somit hatte er sich zu

den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt qualifiziert. Dort

als 13. (883) für den Endlauf qualifiziert, drehte er am Finaltag

(921) richtig auf. Lange Zeit in Führung zogen nur noch

W Endres, Wrase und D. Zieher an ihm vorbei. Trotzdem war

der 4. Platz ein überaus beachtlicher Erfolg.

Alois Bernhard 1983 im Seniorenalter angekommen,

triumphierte und errang im ersten A-Seniorenjahr die

Landesmeisterschaft in Mainz. Hoffnungsvoll zu den

Deutschen Meisterschaften nach Ludwigshafen-Oggersheim

gereist wurde er dort zur tragischen Figur.

Holzgleich mit dem Dreien, nur 1 Kegel weniger abgeräumt,

bedeutete den undankbaren 4. Platz. Zwischen

dem ersten und Vierten lagen nur drei Kegel

Abstand.

Danach wurde die Ara Bernhard jäh unterbrochen.

Eine Verletzung im Arm/Schulterbereich ließen keine

Spitzenergebnisse im 200-Wurf-Bereich mehr zu. Die

großen Einzelerfolge wurden in dieser Dekade durch

Alois Bernhard im Seniorenalter die dritte Landesmeisterschaft von Georg Arenth abgeschlossen.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ging es mit mehr oder weniger Erfolg wieder in

der 1. Rheinland-Pfalz-Liga weiter. Obwohl einige Teams aus Rheinland-Pfalz in der 1.

Bundesliga sowie der 2. Bundesliga spielten, wurde nie mehr als der 3. Platz erreicht. (4.

82/83, 3. 83/84, 4. 84/85). Zur Saison 85/86 dann ein „Erdrutsch" von oben, wodurch

die Liga extrem stark wurde. Ausgerechnet in dieser Zeit lief es nicht rund für die

Fortunen, so dass der Abstieg in die 2. Rheinland-Pfalz-Liga nicht zu vermeiden war.

9


Nach dieser bitteren Pille heuerte Georg

Arenth in Eppenbrunn an, denen der

Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang.

Trotz allen Anstrengungen wurde der

Wiederaufstieg in die erste RLP-Liga nicht

geschafft. Man war in der Rheinland-Pfalz-

Liga II West untergetaucht. Zu mehr als

Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle

reichte es nicht mehr. Spitzenplätze

waren in dieser Zeit unerreichbar.

Waren die sportlichen Erfolge geringer,

tat das dem Feiern keinen Abbruch.

Auch die Zweite wurde mal Meister

Unser Alfons

Otto und Hans

Unvergessen unsere Wirtin

Emmchen Holschuh

Unsere Goldstücke

Uns schmeckt‘s

10


Die Neunziger” -

Wieder Entwicklung zur Spitzenmannschaft.

Frisches Blut durch Frauenmannschaften.

Einer Berg- und Talfahrt glichen die Neunziger aus Sicht der Fortunen. Nach einem

dümpeln im Mittelfeld hat sich das Team in der Spielzeit 1992/1993 unerwartet, aber

mit sicherem Spiel, nach der Vorrunde an die Spitze gespielt. Doch dann folgte eine

katastrophale Rückrunde. Erst das letzte Spiel wurde zum Glück wieder gewonnen, sonst

wäre man in die Bezirksliga abgestiegen. Allerdings war der Negativtrend nicht mehr

aufzuhalten. In der Folgesaison dann der schwärzeste Moment in der Fortuna Geschichte.

Es folgte der bittere Abstieg von der Landesebene auf die Bezirksebene.

So wurden in der Saison 1994/1995 alle Kräfte gebündelt um

wieder an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen. Vom Meister der 2.

RLP-Liga wurden Ricky Coressel, sowie Lutz und Michael Wagner

verpflichtet. Erst am letzten Spieltag wurde zuhause gegen den

hartnäckigen, punktgleichen Mitkonkurrenten Markant Pirmasens

die Meisterschaft und somit der sofortige Wiederaufstieg

gesichert. Von nun an sollte es nur noch nach oben gehen. Die

2. RLP-Liga sah man nur als Zwischenstation an. Um in höhere

Gefilde zu gelangen wurde das Team mit Ralf Berger-Goldinger

weiter aufgerüstet.

Ralf Beger-Goldinger

Zur Halbzeit als Herbstmeister gestartet, wurden in der Rückrunde doch ein paar Spiele

verloren, so dass am Ende „nur" der 3. Platz, zwei Zähler hinter dem Meister Heltersberg

erreicht wurde. In der folgenden Saison (96/97) wurde die

Mannschaft durch Heimkehrer Georg Arenth nochmals verstärkt.

Nach holprigem Beginn in den ersten Spielen wurde auch dank

Georg Arenth immer besser agiert und wieder wurde der

Herbstmeistertitel erzielt. Es folgte bis fast zum Schluss ein Kopf

an Kopf-Rennen mit Post SG Kaiserslautern. Einen Spieltag vor

Schluss brachten die Fortunen gegen ihren „Lautrer" Widersacher

den Titel unter Dach und Fach.

Der Kreis war

Georg Arenth

wieder mit dem

Aufstieg in die 1. RLP-Liga geschlossen,

Fortuna war wieder in seiner

gewohnten Umgebung in der in

früheren Zeiten die großen Erfolge

erzielt wurden.

1997 Diese Mannschaft schaffte den

Aufstieg in die Rheinland-Pfalz Liga 1

11


Franz-Josef Niederelz

Zur Saison 1997/1998 dann der

Glücksgriff durch die Verpflichtung von

Franz-Josef Niederelz. Der sympathische

Rheinlandpfälzische Spitzenspieler

sollte in naher Zukunft für große Momente

sorgen. Dieser lebte sich in Rodalben

auch schnell ein und entwickelte

sich zum absoluten Leistungsträger. Die

Klasse wurde gehalten, am Ende ein

guter 4. Platz belegt. Zum Abschluss

dann noch ein Schmankerl, denn der

Liga-Cup wurde errungen. In der Saison

1999/2000 aufgerüstet durch den

Reiner Müller

erfahrenen Reiner Müller wurde die Platzierung

aus der Vorsaison wiederholt, man

war wieder als Spitzenmannschaft richtig

angekommen.

Diese Dekade stand auch im Zeichen der

Freundschaft zu dem VFL 1990 Gera, mit

denen nach der Wende im jährlichen Wechsel

Freundschaftsspiele ausgetragen wurden.

1999 3. Landesmeister: Arenth, Hauck, L.

Wagner, M. Wagner, R. Müller, Niederelz, Berger

Beim 1993 gefeierten Jubiläum „40 Jahre

Fortuna" wurde aus dem reinen Herrenklub ein

gemischter Klub. Durch den Eintritt von 10

Damen konnte eine Damenabteilung gegründet

werden.

Freundschaftspokal von Gera an Hans Hauck

Die Damen feiern 2005 ihren ersten Meistertitel

12


Seit dieser Zeit beleben zwei Damenteams

das Klubgeschehen und brachten

frischen Wind in die Kegelszene des Bezirk

1. Große Unterstützung fanden die

Damen in Alois Bernhard, der sich als

Trainer zur Verfügung stellte und im späteren

Verlauf großen Anteil an den Erfolgen

der Damen hafte. Die 1. Damenmannschaft

stieg innerhalb von 6 Jahren

von der Kreisklasse in die 1. Rheinland-Pfalz-Liga

auf. Ihre damalige Vorzeigespielerin

Traudel Podschwadek errang

1997 den Landesmeistertitel bei den

Frauen.

Erheblichen Anteil an den Erfolgen hatte

Dieter Ranscht, der sich im Hintergrund

enorm bei den Fortunen einbrachte.

1995 Meister der Bezirksliga,

Aufsteiger in die Landesliga 2

Hinten von links: Traudel Podschwadek,

Sybille Haag, Magda Groh,

Trainer Alois Bernhard.

Vorne von links: Christa Ranscht,

Claudia Ruf, Irmi Striehl.

Trainer Alois Bernhard bedankt sich bei

Dieter Ranscht, dem Förderer der Fortunen

v.l.n.r. I. Striehl, C. Ranscht,

S. Zipf, S. Noll

h.l.n.r. M. Groh, C. Venzke, C.

Bold, S. Haag, P. Haber,

Reiseleiterin, C. Helff

13


„Die ersten 10 Jahre nach der Jahrhundertwende” -

Qualität für Bundesligen

1. Damenmannschaft 2001/2002

Oben von links: Traudel Podschwadek,

Christa Ranscht, Bruni Buchmann,

Trainer Alois Bernhard, Lydia Bechberger,

Sitzend: Claudia Amrell, Janet Groh,

Irmtraud Abel

Bedingt durch Personalprobleme stiegen

die Damen am Ende der Saison 2001/

2002 wieder zurück in die Rheinland-

Pfalz-Liga II West. In dieser spielte die

Mannschaft lange eine gute Rolle .

Aufgrund der anstehenden Liga-Reform

ab der Saison 2005/2006 wollten sich

die Damen 2004/2005 eine gute Ausgangsposition

verschaffen um einen Platz

in der neuen, eingleisigen Rheinland-

Pfalz-Liga II zu bekommen. Durch eine

geschlossene Mannschaftsleistung und

geführt durch die beiden herausragenden

Spielerinnen Claudia Amrell und Patsorn

Striehl wurde dieses Ziel souverän erreicht.

Als erster Absteiger gehandelt, bekämpfte

das Damenteam, im neuen Umfeld das

Abstiegsgespenst vom ersten Tag an.

Doch mit einer großen Portion Teamgeist

gepaart mit Tüchtigkeit und etwas Glück

gelang es der Mannschaft das rettende

Ufer zu erreichen. Für das i-Tüpfelchen

sorgte am Saisonende Patsorn Striehl, die

den Vizetitel bei den Landesmeisterschaften

errang.

1. Damenmannschaft 2005/2006

Von links: Ingrid Wander, Christa Ranscht,

Janet Groh, Claudia Amrell, Magda Groh,

Patsorn Striehl

Patsorn Striehl

14


Am Ende der Saison 2007/2008 kam leider der bittere

Abstieg aus der 2. RLP-Liga in die Bezirksklasse. Das Ziel

des Wiederaufstiegs wurde in der kommenden Saison angepeilt,

doch der Lokalrivale Komet Rodalben hatte in den

entscheidenden Duellen immer die Nasenspitze vorne, es

blieb nur der 2. Platz. Auch der zweite Anlauf im folgenden

Jahr war nicht von Erfolg gekrönt, ein Kopf an Kopfrennen

mit ESV III führte zu einem Entscheidungsspiel, das die Pirmasenserinnen

um 9 Kegel gewannen und somit in das

Oberhaus aufstiegen.

Erwähnenswert noch der Landestitel von Lydia Bechberger,

die bei den Damen A die Trophäe nach Rodalben holte.

Lydia Bechberger

2002: Aufstieg in die 2. Bundesliga:

G. Arenth, R. Abel, R. Müller, R. Walter, R.

Berger-Goldinger,knieend: T. Striehl, E-J.

Niederelz, G. Durm

Die Männer waren nach zwei vierten Plätzen

hungrig, Fernziel war der Aufstieg in

die 2. Bundesliga. In der Saison 2000/

2001 wurde bereits der dritte Platz erreicht.

Dann im der Folgesaison der große

Wurf, Vizemeister hinter Mutterstadt

II, die nach den damaligen Bestimmungen

nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen

durfte. So nahmen die Fortunen erfolgreich

an den Aufstiegsspielen zur 2.

Bundesliga Nord in Nußloch teil. Außerdem

wurde zum Rundenabschluss der

Liga Cup auf Landesebene errungen.

Trotz der Zugänge Andreas Jann und des Rodalber Talents Markus

Noll währte die Freude über die Bundesligazugehörigkeit

nur eine Saison. Lediglich ein Punkt fehlte in der Endabrechnung

um die Klasse zu halten.

Markus Noll

2. Bundesliga-Mannschaft 2002/03 von links: Sportwart H. Striehl,

R. Müller, R. Walter, M. Noll, A. Jann, F.-J. Niederelz, R. Berger-

Goldinger

15


Im Jahr eins nach dem Bundesliga-Abstieg konnten

sich die Fortunen trotz der Abgänge von Andreas

Jann und Ralf Berger-Goldinger wieder unter

den ersten vier der Rheinland-Pfalz-Liga I etablieren.

2004/2005 verließ mit Franz-Josef Niederelz

der spielstärkste Fortune den Kader, um

Bundesliga-Luft bei der TSG Kaiserslautern zu

schnuppern. Desweiteren fehlte über einen längeren

Zeitraum Arenth Georg, so dass der Abstieg

gerade noch vermieden werden konnte. Zur Saison

2005/2006 konnten die Fortunen wieder aus

den Vollen schöpfen. Die Rückkehr des Franz-Josef

Niederelz, und die Wiedereingliederung von

Ricky Coressel, sowie die Hereinnahme von Karl-

Heinz Bachmann und Wolfgang Noll über eine

Fusion mit Olympia Rodalben verstärkte die erste

Mannschaft enorm. Fortuna spielte die beste Saison

der Vereinsgeschichte, verbesserte mehrere

Wiederaufstieg in die

3. Bundesliga Nord 2005/2006

Von links: Robert Abel, Franz-Josef

Niederelz, Reiner Müller, Ricky

Coressel, Gerno Durm, Karl-Heinz

Bachmann, Rainer Walter. Es fehlen

Markus Noll und Christian Müller.

Bestleistungen und sicherte sich souverän den Titel, der zum direkten Aufstieg in die 2.

Bundesliga berechtigte.

Dank ihrer Heimstärke spielte der Neuling der 2. Bundesliga Nord immer im gesicherten

Mittelfeld. Mit einem guten 5. Platz endete die Saison 2006/2007. In der folgenden

Saison 2006/2007 gingen mit Arenth Georg, Reiner Müller und Reiner Walter drei Spieler

von Bord des Rodalber Flaggschiffs. So mühte man sich immer gegen den Abstieg.

Erst im letzten Spiel sicherten sie gegen Kelsterbach ein weiteres Jahr die Ligazugehörigkeit,

deren Name aufgrund einer Liganeuregelung sich zur 3. Bundesliga Nord änderte.

Oliver Bärmann

Mit Oliver Bärmann schloss sich 2007/2008 einer

der erfolgreichsten Spieler der der ersten

Rheinland-Pfalz-Liga an. Gefahr kam trotzdem

auf, da Franz-Josef Niederelz nach der Hinrunde

wegen einer Knieoperation ausfiel. Doch durch

den Wiedereinstieg von Reiner Walter wurde der

Klassenerhalt gesichert. In der Saison 2009/2010

dann das Seuchenjahr. Franz-Josef Niederelz

musste nach wenigen Spielen feststellen, dass das

operierte Knie weiterem Leistungssport nicht mehr

stand hielt. Der beste Fortunaspieler der letzten 15 Jahre war gezwungen seine aktive

Karriere zu beenden. Gegen Ende der Hinrunde vergrößerte sich das Lazarett weiter mit

Markus Noll (Knieoperation) und Reiner Walter (Leistenoperation) fielen zwei weitere

Leistungsträger aus. So mussten die Blau-Weißen den bitteren Abstieg in die Rheinland-

Pfalz-Liga antreten.

16


Auch im Einzelbereich wurden von den Männern

wieder große Erfolge erzielt. Zweimal (2001, 2003)

gewann Franz-Josef Niederelz den Titel bei

Landesmeisterschaften. Georg Arenth lief 2004 und

2005 nochmals zu großer Form auf, in dem er beide

Male den Landesmeistertitel einheimste. Nicht

genug, auch die nachfolgenden Deutsche

Meisterschaften waren seine Beute.

Ein weiterer Meilenstein war 2003 die 50-Jahr-Feier,

die mit einem zünftigen Schlachfest begangen

wurd

Franz-Josef Niederelz

Schorsch bei der DM

in Schkopau

mit Betreuer Alois Bernhard

Auszeichnung der Gründungsmitglieder bei der

50-Jahr-Feier durch Hans Hauck und Gerhard Striehl.

Von links: H. Weber, H. Hauck, Alf. Bernhard,

0. Conrad, A. Bernhard, G. Striehl, W. Zwick

Robert Abel, über

lange Jahre ein

Leistungsträger

17


„2010 - 2013” -

Erfolge in der Breite

Den Damen gelang 2010/11 endlich wieder die

Rückkehr in die Landesebene. Ein Kopf an Kopfrennen

mit Fortuna Vollkugel Zweibrücken führte

zu einem Entscheidungsspiel um die Meisterschaft

der Bezirksliga, das unsere Damen auch gewannen.

In den Aufstiegsspielen reichte der dritte Platz

um erneut in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga mitzumischen.

Hier zeigten die Damen der Sportwartin

Christa Ranscht in der Saison 2011/2012,

dass sie nicht gewillt waren, wieder den Weg nach

unten anzutreten. Unsere Spitzenspielerinnen

Patsorn Striehl, Claudia Amrell und Monika Martin

schafften es in die Top 10 der Liga und führten

das Team mit 20.14 Punkten auf Platz 4. Mitentscheidend

für diesen Erfolg war die ausgewogene

Mischung zwischen jugendlichen Ehrgeiz

und langjähriger Erfahrung.

In der vergangenen Saison 2012/2013, von vielen

als Mitfavorit gehandelt lief es ebenso gut

weiter. Fast immer an der Tabellenspitze wurde

überraschend bei der beim Schlusslicht TSG Haßloch

2 verloren. Auch das Heimspiel gegen den

schärfsten Konkurrenten Schott Mainz 2 ging in

die Binsen. Viele sahen schon die Felle davonschwimmen.

Doch eine bewundernswerte Rückrunde

beließ unsere Frauen immer an der Spitze.

Der letzte Spieltag sollte die Entscheidung bringen.

Mit einem 2-Punktevorsprung angereist wurde

trotz hervorragenden Leistungen das „Endspiel"

verloren. Bei Punktgleichheit wurden die „Schotten"

Meister, da sie im direkten Vergleich beide

Spiele gewannen. Doch dann die frohe Kunde

von der Verbandspitze, denn eine zweite Chance

wurde geboten. Es wurde ein Relegationsspiel

gegen den Vorletzten der 1. Rheinland-Pfalz-Liga

SKC Schifferstadt angesetzt, das auch zu Gunsten

der Fortuna-Frauen entschieden wurde, so

dass unser Team in Rheinland-Pfalz wieder erstklassig

spielt.

Aufstieg perfekt

-Paradeschlusspaar-

Da brennt nichts mehr an

„Mir hann`s gepackt“

„Gut gemacht Mäde“ – Vater Ricky

zur Matchwinnerin Katharina Coressel

Eine Runde Sirtaki für alle

18


Nach dem Abstieg der Herrenmannschaft

aus der 3. Bundesliga Nord akklimatisierte

sich diese schnell in der neuen Umgebung

und nahm die Favoritenrolle an. Mit einer

„blütenreinen Heimweste" gelang es

den Fortunen schon drei Spieltage vor

dem Saisonende den Meistertitel der 1.

Rheinlandpfalz-Liga einzufahren, damit

verbunden die Rückkehr in die 3. Bundesliga

Nord.

Mit Andreas Christ wechselte im Sommer

2011 ein absoluter Spitzenspieler zu den

Fortunen.

Andreas Christ wurde zum Abschluss der

Saison noch Vizelandesmeister, was ihm

die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften

in Villingen-Schwenningen ermöglichte.

Dort erzielte er gegen größte

Konkurrenz einen hervorragenden 7. Platz.

Info an den

Papa:

„Ich bin in

der Elite.“

In der Rundenpause

Hochzeit von Rainer und Heike

Andreas Christ

Dies sollte sich auch auszahlen. Sein großes

Können beflügelte auch seine Mitspieler

zu neuen Taten. Anstelle auf Abstiegsplätzen

befand sich das Team kontinuierlich

im Feld des Spitzentrios. Lange Zeit

lag sogar die Meisterschaft in der Luft, die

am Ende knapp verpasst wurde. So wurde

mit der Vizemeisterschaft der größte

Erfolg in der fast sechzigjährigen Geschichte

perfekt gemacht.

Nach langjährigen Querelen im DKBC

über das „Für und Wider" des 120 Wurf-

Spielsystems, gründete sich im Frühjahr

2012 die Deutsche Classic Union (DCU)

um die 200-Wurfdistanz auf Dauer wieder

krisensicher zu machen. Fortuna Rodalben

ein Verfechter der traditionellen Spielweise

wechselte mit der ersten Mannschaft

zur DCU. Das neue Betätigungsfeld war

dann die 2. Bundesliga Süd des neugeschaffenen

Verbandes. Waren vorher

vornehmlich Teams aus Hessen die Gegner,

zählen jetzt überwiegend Teams aus

Baden-Würtemberg zu den Konkurrenten.

19


In dieser Liga (2012/2013) hatte unser Team

von Anfang an einen schweren Stand. Schon

das erste Spiel in Hugsweier ging nach

zwischenzeitlich großem Vorsprung noch in

die Hosen. So kam das Team im ersten Drittel

nicht richtig in die Gänge. Erschwerend

kam der verletzungsbedingte Ausfall von Reiner

Walter hinzu. Auch Andreas Christ konnte

nicht alle Spiele bewerkstelligen, da er Arbeit

und Sport nicht immer verbinden konnte.

Doch über die Heimstärke konnte dann

doch noch ein 9. Platz belegt werden.

Trotz den ersten Platz und war somit der

erste Aufsteiger in die Rheinland-Pfalz-

Liga.

Mit drei überregionalen Mannschaften

vertretet unser Klub bestens seine Heimatstadt

Rodalben und deren Region.

„Großer,

haste

gut

gemacht“

Erich Walker, der seit

2006 mit großem Erfolg

als Sportwart

fungiert, war in dieser

Saison die große

Entdeckung als Spieler

in der Ersten. Hier

im Spiel gegen den

KC 1925 Viernheim.

Fortunas Anhang, begeisterte Fans

Für positive Schlagzeilen sorgte in der Saison

die Zweite, die nach hartem Kampf Meister

in der Bezirksliga wurde. Somit verbunden war

ein Aufstiegsspiel gegen die drei weiteren Bezirksmeister

aus Rheinland-Pfalz, welches in

Oggersheim ausgetragen wurde. Bei diesem

Event belegte die Zweite allen Unkenrufen zu

Oliver freut sich mit seinen größten Fans

„Die Aufsteiger“

„Do steht´s schwarz uff weiß“

20


Fortunas Glanzlichter 2013

Jugend und Alter schützt vor Erfolgen nicht!

Der Wonnemonat Mai brachte den Blau-Weißen Jugendspieler die bisher größten Erfolge

in ihrer noch jungen Kegellaufbahn. Bei den Bezirksmeisterschaften im April zeigte sich

welches Talent in Sebastian Noll, Oliver Martin und Alisha Striehl steckt. Mit einmal

Gold und zweimal Silber wurden die Tickets für die Landesmeisterschaften gelöst. Der

Beginn der Rheinland-Pfalz-Kämpfe machten die Teamwettbewerbe. Hier waren die

Freunde Oliver und Sebastian in der Disziplin U14/m für den KV Rodalben am Start. Der

Rodalber Geheimfavorit wurde seiner Rolle gerecht und auch Dank der konstant guten

Leistungen der beiden Fortunajungs (Oliver 415 Kgl/ Sebastian 410 Kgl u. 427 Kgl).

So brachten die Rodalber Buben mit insgesamt 3243 Kgl den Titel unter Dach und Fach.

Alisha Striehl als Gastspielerin des KV Pirmasens ebenfalls in der Klasse U14 unterwegs

spielte ebenfalls gut mit und steuerte 418 Kgl sowie 380 Kgl zum Vizetitel bei.

In den Einzeldisziplinen lief am folgenden Wochenende noch nicht alles Rund, Alisha

Striehl erreichte mit 396 Kgl nur knapp den Endlauf. In diesem jedoch explodierte sie

förmlich und erreichte mit einer Tagesbestleistung von 442 Kgl den vierten Platz der die

Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften sicherte.

Oliver Martin (435 Kgl) und Sebastian Noll (404 Kgl) starteten besser in ihren Vorlauf

und ihre Ergebnisse bedeuteten am Ende des ersten Tages Platz eins und drei. Mit der

Favoritenbürde kam Oliver am nächsten Tag nicht zurecht und verkrampfte zusehends.

365 Kgl ließen ihn auf den vierten Platz abrutschen. Sebastian fehlten am Finaltag die

letzten Körner und mit 396 Kgl schrammte er knapp am Titel bzw. Vizetitel vorbei. Sechs

Kegel mehr hätten zum Erreichen des ersten Platzes ausgereicht. Der ihm zugeteilte dritte

Platz wurde zwar mit der Bronzemedaille belohnt, größer war jedoch die Enttäuschung

bei den Deutschen im Einzel nicht an den Start zu gehen.

Am Donnerstag vor Pfingsten begann dann die Reise in den Schwarzwald nach Villingen-

Schwenningen und bereits der erste Tag der Mannschaftswettbewerbe startete mit einem

Paukenschlag. Alisha startete am frühen Morgen hellwach und brachte ihre Farben mit

sauberen 435 Kgl in Front.

Erfolgstrio bei den Bezirksmeisterschaften

Erfolgspärchen

21


Kneif uns, wir sind Deutscher Meister

Es ist echt Gold

Durch diese Leistung angestachelt, zeigten auch Marie Scherer (410 Kgl), Juliana Citaku

(411 Kgl) und Luisa-Marie (392 Kgl) was in ihnen steckt. Am Gesamtergebnis von 1648

Kgl bissen sich anschließend alle anderen Mannschaften die Zähne aus und was keiner

zu träumen wagte wurde Wirklichkeit. Die Mädels aus der Südwestpfalz wurden Dank

mannschaftlicher Geschlossenheit völlig überraschend deutscher Meister.

Aber auch die Rodalber Jungs hatten Grund zur Freude 1608 Kgl und der siebte Platz

bedeutete, auch unter Berücksichtigung des fehlenden Oliver Martin, eine gute Platzierung

unter den Top Ten. Sebastian Noll steuerte 399 Kgl zu diesem Erfolg bei.

Nach ihrem tollen Auftritt in der Mannschaftskonkurrenz hatte Alisha Blut geleckt. In dem

Bewusstsein, mitzuspielen im Konzert der „Großen", ging der Rohdiamant in den Vorlauf

des 24er Starterfeld am frühen Pfingstsonntag. Auch hier wieder hellwach legte sie mit

persönlicher Bestleistung von 450 Kegeln eine Hammerleistung vor, an der sich im Lauf

des Tages noch viele die Zähne ausbeißen sollten. Letztendlich musste sie nur ihre

Freundin und Spitzenspielerin Janine Wolf aus Heltersberg an sich vorbeiziehen lassen.

Für absolute Spannung war für den Finaldurchgang der zwölf besten am Montag gesorgt.

Nachdem Citaku unter großem Druck fulminante 440 Kegel vorlegte (Gesamt 883 Kegel)

waren Alisha Striehl und Janine Wolf gefordert. Gut ins Spiel gekommen legte Alisha

156 Kegel in die Vollen, der sie 71 Abräumer folgen ließ (Ges. 227). Zu diesem Zeitpunkt

lag sogar der Titel noch in Reichweite. Doch nach ordentlichem Spiel in die Vollen (146

Kgl) fehlten im abschließenden Räumen die Präzision und auch etwas Glück. Mit insgesamt

Alishas größter Einzelerfolg,

gemeinsam mit Jule und Janine

22

Stolze Eltern


430 Kgl rutschte sie auf den Bronzeplatz ab. Dies tat aber der guten Stimmung keinen

Abbruch. Zumal die Nationaltrainerin, Margit Welker, Alisha mit der Aufnahme in den

nationalen Jugend-Perspektiv-Kader für ihre zurückliegenden Leistungen belohnte. Aber

nicht nur die Jugend sorgte für Aufsehen, auch der jung gebliebene B-Senior Karl-Heinz

Bachmann setzte die Tradition erfolgreicher Seniorenkegler der Fortuna fort. Bereits die

Bezirksmeisterschaften wurden durch ihn dominiert. Mit 478 Kgl im Vorlauf auf Platz

zwei gelandet, ging es am Finaltag auf die TSR-Bahnen, ins „heimische Wohnzimmer".

Hier präsentierte er sich in Topform und deklassierte mit 560 Kgl die Konkurrenz,

gleichzeitig verbesserte er den langjährigen Bahnrekord um 41 Kegel!

Bei den anschließenden Landesmeisterschaften DKBC in Oggersheim erzielte Karl-Heinz

den nächsten großen Erfolg seiner langjährigen Karriere, mit 466 Kgl im Vorlauf und

477 Kgl im Finale musste er lediglich Roland Walther aus Gerolsheim den Vortritt lassen.

Aber auch die Silbermedaille wurde gebührend gefeiert, zumal bereits mit dem 2. Platz

des Landesentscheides der DCU wenige Wochen zuvor die Qualifikation zur deutschen

DCU-Meisterschaft erreicht wurde.

Sofort hellwach trumpfte er am Samstag im Vorlauf dieser Meisterschafften dann auch

auf. Unter tosendem Beifall seiner mitgereisten Fans erspielte er 507 Kegel und setzte

sich an die Spitze des Klassements und dies mit der Tagesbestleistung bei A - und B-

Senioren.Vor ausverkauftem Haus kegelte er am Sonntag im Finale gegen den

Zweitplatzierten Werner Schmer vom KV Hemsbach, der im Vorlauf 485 Kegel erspielte

und für das Finale einen 500er ankündete. Trotz des enormen Drucks war Bachmann

sofort im Bilde und ließ sich durch die vollmundige Ankündigung seines ärgsten Verfolgers

nicht ins Bockshorn jagen. Nach schweißtreibenden 100 Wurf und 480 Kegel wurde für

den großen Sportsmann der Titeltraum wahr.

Herbert und Erich sind stolz

auf ihren Karl-Heinz

- Das war klasse -

Karl-Heinz als Deutscher Meister

Karl-Heinz in seinem Wohnzimmer

23


Die Neuen

Daniel Kudla

Vom Wunsch, dauerhaft 200 Wurf zu spielen,

bekräftigt schloss sich im Februar 2014 der

Lauterer Spitzenspieler, Daniel Kudla, an. Mit

seiner langjährigen Bundesligaerfahrung konnte er

den Blau-Weißen direkt helfen, sich im oberen

Tabellendrittel fest zu setzen. Der junge

Familienvater und eingefleischter FCK-Fan ist auch

in der kommenden Runde für so manchen

„Tausender“ gut.

Florian Semmler

Bereits in der Jugend wurde Florian als großes

Kegeltalent entdeckt und durchlief mit großem

Erfolg die Jugendmannschaften des KV

Pirmasens. Lange Jahre, auch in der Bundesliga,

für Rapid Pirmasens unterwegs, schloss sich der

sympathische Student im Sommer der Fortuna

an. Ein Schnitt von weit über 900 Kegel zeigt das

Potential von Florian, der nun mit dem Wechsel

nach Rodalben, wieder Bundesligaluft schnuppern

möchte.

Steven Maurer

Vielen in der regionalen Kegelszene bekannt, will

sich der immer gut gelaunte „UPS-ler“ nun auch

über die Landesgrenzen hinaus einen Namen

machen. Sollte Steven die notwendige Konstanz in

sein Spiel bringen, wird er aus dem Kader der

Ersten nicht weg zu denken sein. Aber auch in der

Regionalliga wird sein Können dringend benötigt,

um der Mannschaft weitere Substanz zu verleihen.

2 4


Ralf Berger-Goldinger

Vielen Fortunaanhängern noch aus den erfolgreichen

Spätneunzigern bekannt. Konnte Fortuna

im Februar Ralf, nach langen Jahren der Kegelabstinenz,

wieder zu Rückkehr zum Kegelsport

und zur Fortuna bewegen. In den letzten Spielen

der Saison zeigte er auch direkt, dass er das Kegeln

nicht verlernt hat und eine ernsthafte Alternative

für die erste Mannschaft sein wird. Auch

die zweite Mannschaft kann von seiner Erfahrung

und Führungsqualität, in ihrem bevorstehenden

Regionalligadebüt profitieren.

Michelle Hecht

Die Tochter des langjährigen Rapidler, Jürgen

Hecht, ist ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent

des Rodalber Kegelsports. Bisher für Komet

Rodalben an der Kugel, zeigte sie bereits

vereinzelte Spitzenergebnisse. Diverse Erfolge

in B und A-Jugend, u.a. die Teilnahme an

deutschen Meisterschaften, verdeutlichen das

große Potential, welches der „Wildfang“ mit

sich bringt.

Alisha Striehl

Das Kücken der Fortuna wird flügge und darf

endlich an die große Kugel ran. Mit ihren B-

Jugend Erfolgen im regionalen und nationalen

Bereich, gilt sie als der große Rohdiamant der

Fortuna. Im Training stellt sie bereits unter

Beweis, dass mit ihr zu rechnen sein wird.

Jedoch soll sie zunächst behutsam an die erste

Damenmannschaft herangeführt werden.

2 5


Vorschau 2014/15

1. Herrenmannschaft / DCU / 2. Bundesliga Mitte

Mit den Neuzugängen Daniel Kudla, Florian Semmler, Steven Maurer und Ralf Berger-

Goldinger konnten sich die Blau-Weißen in diesem Jahr gezielt verstärken und den

Kader ausgeglichener gestalten. Sportwart Erich Walker, kann nun aus dem Vollen

schöpfen und ist optimistisch Oben mit zu spielen. Sollte die eklatante

Auswärtsschwäche der vergangenen Jahre ausgemerzt werden und die „TSR-

Kegelarena“ wieder zur Bastion werden, könnte auch der Traum vom Titel, verbunden

mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga, realisiert werden. Zum Hemmschuh, so die

regionalen Berichterstatter, könnte die Überflutung der Bahnenanlage im Juli werden.

Aufgrund der Trocknungs- und Sanierungsarbeiten war eine intensive Vorbereitung auf

die neue Saison nicht möglich. Auch die Tatsache, dass die Bahnen komplett

runderneuert wurden und die Auswirkungen auf das Gassenspiel und den Holzfall noch

nicht bekannt sind, sorgt noch einige Zweifler. Jedoch sollte das Team genügend

Erfahrung, Substanz und Ehrgeiz besitzen, dieses

Handicap auszuschalten.

1. Damenmannschaft / DCU / Regionalliga

Nachdem Vizetitel der vergangenen Saison, wollen die Mädels mit ihrem Trainer,

Alois Bernhard, wieder ein gewichtiges Wort um die Titelvergabe mitreden.

Gelingen soll dies mit einer gesunden Mischung aus jungen Talenten und

erfahrenen Spielerinnen. Gerade im Nachwuchsbereich ist Mannschaft gut

aufgestellt. Neben den Schwestern Lisa und Laura Lukas, wird zukünftig auch

Michelle Hecht für die Blau-Weißen zur Kugel greifen. Nachdem die große

Nachwuchshoffnung, Alisha Striehl, in den vergangenen beiden Jahren in der B-

Jugend, regional wie national, für Furore gesorgt hat. Wird auch sie in der

kommenden Runde zur Mannschaft stoßen.

2. Herrenmannschaft / DCU / Regionalliga

Durch den Aufstiegsverzicht des Meisters, AN Thaleischweiler, reichte der

Vizemeistertitel zum Aufstieg in die Regionalliga. In einer bärenstarken Liga wird es

sehr schwer werden die Klasse zu halten. Um das Abstiegsgespenst zu bekämpfen

wird es von entscheidender Bedeutung sein, den Heimvorteil weiter zu nutzen

und in Eichörnchenmanier den einen oder anderen Punkt in der Fremde zu ergattern.

3. Herrenmannschaft / DCU / Gruppenliga West

Nach dem Willen des Sportwartes, Erich Walker, soll dieses Team als Talentschmiede

dienen und der Weiterentwicklung der jungen Spieler dienen. Gelingen soll u.a. durch

die „alten Hasen“ welche die Mannschaft komplettieren. Mit einer gesunden Mischung

aus Jung und Alt wird ein Mittelfeldplatz in der Tabelle angestrebt.

2 6


Rückblick Herren Saison 2013/14

14.09.2013 / SG Fortuna Rodalben : Post SV Ludwigshafen / 5875 :

5664 Der Angstgegner der Fortunen stellt dieses mal kein Hindernis dar und Fortuna

grüßt nach dem ersten Spieltag von der Tabellenspitze. Bereits das Anspielpaar Karl-

Heinz Bachmann (1025) und Andreas Christ (1068) stellen die Weichen auf Sieg.

Gut aus de Startlöcher kumm

Hammer wirklich gewunn?

So kann ’s weitergehe

Hamm mer gut gemach Klänner

21.09.2013 / TuS Gerolsheim : SG Fortuna Rodalben / 55714 : 5619

Der Titelanwärter erstickt auf seinen Heimbahnen jede Gegenwehr im Keim und die Blau-

Weißen kehren mit leeren Händen an die Rodalb zurück.

28.09.2013 / SKC Mehlingen : Fortuna Rodalben / 5545 : 5411

Auch weiterhin krankt das Team von Sportwart Erich Walker an seiner Auswärtsschwäche

und kann trotz Tagesbestleistung von Andreas Christ (984) nicht gewinnen. Fortuna rutscht

durch den Misserfolg auf den 8 Tabellenplatz ab.

27


12.10.2013 / SG Fortuna Rodalben : SG Kelsterbach / 5669 : 5515

Eine kompakte Mannschaftsleistung

reicht aus um die schwächelnden Hessen

in Schach zu halten. Fortuna kann mit

dem 4. Tabellenplatz wieder Anschluss

an die Spitzengruppe herstellen.

Strahlemänner

19.10.2013 / KSC Viernheim : Fortuna Rodalben / 5533 :5386

Auch in Viernheim hängen die Trauben zu hoch und das ersatzgeschwächte Team aus der

Pfalz kann den Gegner zu keiner Zeit gefährden. Mit dieser Niederlage kann das Abrutschen

Auf Platz 8. der Tabelle nicht verhindert werden.

26.10.2013 / SG Fortuna Rodalben : SKC Monsheim / 5795 : 5688

Erneut führen Andreas Christ (1039) und Karl-Heinz Bachmann ihr Team zum Sieg, dieses

mal gegen die bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Rheinhessen.

Markus erbittet göttlichen Beistand

Erich wurde erhört

2 8


02.11.2013 / SG Fortuna Rodalben : RW Nauheim / 5811 : 5663

Auch Nauheim schafft es nicht den Heimnimbus der Rodalber zu durchbrechen. Markus Noll

(1009) und Andreas Christ (1058) setzen die Glanzlichter an diesem Tag. Absoluter

Höhepunkt durch Christ, der auf der Schlussbahn noch nie dagewesenes Kegeln, wie es in

Rodalben und darüber hinaus noch niemand sah. Nach 170 ins volle Bild setzte er

galaktische 159 Abräumer drauf und katapultierte sich zu 329 Kegel.

Immer noch in Trance

Erste Gratulanten

Innere Freude beim Mittelpaar

Genießer

09.11.2013 / Olympia Mörfelden II : SG Fortuna Rodalben / 5539 : 5679

Der Auswärtsfluch ist durchbrochen und Fortuna kann wie in den Vorjahren die Punkte bei

der Bundesligareserve der Mörfeldener einheimsen. Mit dem dritten Sieg in Folge

verbessern sich die Mannen von der Rodalb wieder auf den 4. Tabellenplatz.

2 9


30.11.2013 / KSG Darmstadt : SG Fortuna Rodalben / 5726 : 5465

Die Gastgeber beherrschen Bahn

und Gegner. Eine einheitliche

Mannschaftsleistung im Bereich der

Neunhunderter Marke ist an diesem

Tag nicht ausreichend, den

Hausherren gefährlich zu werden.

Hasche gut gemach


„Spitzbub

Mir kännens a noch

3 0


07.12.2013 / KV Grünstadt : SG Fortuna Rodalben / 5820 : 5439

Wie ein Winterorkan fegt die junge Mannschaft aus Grünstadt über die Heimbahnen

und Fortuna findet kein adäquates Mittel sich zur Wehr zu setzen. Lediglich Andreas

Christ (1015) stellt wieder seine Spitzenklasse unter Beweis und erzielt das

Tagesbestergebnis. Durch diese Niederlage findet sich Rodalben nach Abschluss der

Vorrunde auf dem 4. Platz wieder.

Hier war die Welt noch in Ordnung

Club der Tausender

Mer lossen uns die Stimmung nicht verderben

31


14.12.2013 / Post SV Ludwigshafen : SG Fortuna Rodalben / 5684 : 5820

Wiedereinmal sind es Karl-Heinz Bachmann (1040) und Andreas Christ (1038) welche

die Weiche auf Sieg stellen. Beflügelt durch den Vorsprung von 150 Kegel , kämpft sich

die Mannschaft, auch dank des nervenstarken Markus Noll (979), zum zweiten

Auswärtssieg.

Auswärtssieg

Unn Erich - zufrieden?

Unn jetzt gehmer noch

danzen

Mehr kennens auswärts doch noch

32


11.01.2014 / Fortuna Rodalben : Tus Gerolsheim / 5841 : 5836

Die Halle in der Lindersbach bebt unter dem Jubel der zahlreichen Anhänger und Spieler

welche den Kegelkrimi bis zum letzten Wurf durchlebten. Taktisch geschickt stellt Erich

Walker die Mannschaft ein und es gelingt mit furiosem Kampf den Spitzenreiter zu

besiegen. Nach guter Vorarbeit durch Karl-Heinz Bachmann (1074) und Andreas Christ

(1052) sind es die Schlussspieler Markus Noll (941) und Michael Martin (950) welche den

Vorsprung hauchdünn über die Ziellinie retten.

Hammer e Chance?

Wann ’s no uns geht - net

Volle Konzentration . . .

. . . hat sich gelohnt

Jawoll

Ich glaab ich träume

33


18.01.2014 / Fortuna Rodalben : SKC Mehlingen / 5774 : 5645

Mit einem Start-Zielsieg gegen das Schlusslicht revanchiert sich Fortuna gegen die

Hinrundenniederlage und festigt den 4. Tabellenplatz.

Den Kuss hat er verdient

Wiedersehensfreude der Wagners

Diebische Freude

Na Schmaler, hammer gud gemach

25.01.2014 / RW Nauheim : SG Fortuna Rodalben / 5331 : 5309

Lediglich mit 22 Kegel Unterschied mussten sich die Blau-Weißen geschlagen geben und

konnten zwei Schwächephasen der Gastgeber nicht zu ihren Gunsten ausnutzen. Somit

blieb auch die furiose Aufholjagd durch Andreas Christ (1010) unbelohnt.

08.02.2014 / SG Kelsterbach : SG Fortuna Rodalben / 5406 : 5338 Mit drei

Ergebnissen unter 850 Kegel, hatte Fortuna keine Chance gegen die auch nicht immer

fehlerfreien Hessen. Trotz der Niederlage können die Rodalber den 4. Tabellenplatz

behaupten.

A-Note 10.0 B-Note 10.0

3 4


15.02.20014 / SG Fortuna Rodalben : KC 25 Viernheim / 5828 : 5605 Karl-

Heinz Bachmann (1050) und Neuzugang Daniel Kudla (963) legen bereits zum Beginn

der Partie den Grundstein zum späteren Sieg. Schlussspieler Andreas Christ (998)

verhindert mit seiner Leistung ein letztes Aufbäumen der gegnerischen Mannschaft.

Danny hasche gud gemach

Premiere

Ich dät a noch gern

De Chef mit seine Buwe

Fachgespräch

3 5


22.02.2014 / SG Fortuna Rodalben : KV Grünstadt

Markus Noll (995) und Daniel Kudla (1005) drücken dem Spiel ihren Stempel auf und die

Punkte werden sicher eingefahren.

Gau, gau, Supergau (thailändisch)

für Anfänger

So geht Mannschaftsführer

Immer die Hochspringerei

Mit mir hettense a gewunn

36

„ Alte Garde“, die wissens wies geht


08.03.2014 / SKC Monsheim : SG Fortuna Rodalben / 5564 : 5532 In

einem Spiel zweier spielstarken Mannschaften, schenkten sich die Kontrahenten nichts.

Trotz der frühen Verletzung von Karl-Heinz Bachmann und dessen Auswechslung, konnten

die Fortunen die Partie bis kurz vor Schluss offen halten.

15.03.2014 / SG Fortuna Rodalben : Olympia Mörfelden II / 5849 : 5623

Andreas Christ macht sich als erster Rodalber

Spieler der die eintausendeinhunderter Marke

( 1 1 0 4 ) kn ac kt uns t erblich un d l äss t d i e

anwesenden Zuschauer staunen.

Jungspund ich bring der noch was bei

„Der Vernichter“

Super Michel

Net zu fasse

Champion(s)

3 7


05.04.2014 / SG Fortuna Rodalben : KSG Darmstadt / 5714 : 5435 Auch

gegen die spielstarken Darmstädter geben sich die Spieler von Sportwart, Erich Walker,

keine Blöße und gewinnen als heimstärkstes Team der Liga, alle Spiele im heimischen TSR-

Kegelzentrum. Aufgrund des besseren Abschneiden im direkten Vergleich überflügelt

Fortuna noch Monsheim und beendet die Runde mit dem 3. Tabellenplatz.

Dreamteam 1 Dreamteam 2

Beide Basis für den größten Mannschaftserfolg

3 8


Rückblick Damen Saison 2013/14

13.10.2013 / SG Fortuna Rodalben : KV Grünstadt / 2615 : 2526

Gleich im ersten Spiel zeigen die „Lukas

Schwestern“ ihr Potential, Lisa (449) und Laura

(453) sind an diesem Tag die Überflieger

einer gut aufgelegten Mannschaft.

Küken, so kann ’s weiter gehen.

20.10.2013 / TSG Haßloch : SG Fortuna Rodalben / 2585 :2464

Auf den ungeliebten Vorderpfälzer Bahnen

kommen die Damen unter die Räder und

können die insgesamt verdiente Niederlage

gegen die starken Haßlocher Damen nicht

verhindern.

Oh, wie ätzend!

27.10.2013 / SG Fortuna Rodalben : Fortuna – Vollkugel Zweibrücken /

2527 : 2478

Gabi Bärmann (440) nutzt die Schwächephase des gegnerischen Mittelpaares konsequent

und das Paradeduo, Monika Martin (429) und Patsorn Striehl (420), lassen Dank ihrer

Routine nichts mehr anbrennen.

Moi Mäde

Betreuerteam ist stolz auf Gabi

3 9


09.11.2013 / Komet Rodalben : SG Fortuna Rodalben / 2657 : 2658

Hochspannendes Derby in der Lindersbach

welches erst mit dem letzten Wurf

seinen glücklichen Sieger findet. Cornelia

Auer (460) und Karin Ackermann (471)

wachsen für die Rot-Weißen über sich hinaus,

aber Monika Martin (454), Gabi

Bärmann (453) und Patsorn Striehl (450)

können im wieder dagegen halten.

Super Patti

24.11.2013 / SG Fortuna Rodalben : Post SG Kaiserslautern /

2574 : 2564

Gegen ein starkes Lauterer Schlusspaar welches in der Addition 930 Kegel fällt, müssen

Patsorn Striehl (445) und Monika Martin (452) an ihre Grenzen gehen, um den Vorsprung

der beiden vorangegangenen Spielabschnitte über die Ziellinie zu retten.

Nät nur schää, a gut

08.12.2013 / SG Dellfeld-Zweibrücken : SG Fortuna Rodalben /

2503 : 2552

Laura Lukas (474) wird mit einer grandiosen Leistung im Schwarzbachtal zum „Mädel des

Tages“ und kann mit ihrer Leistung, dem Spiel nach Rückstand im ersten Drittel, die

entscheidende Wende geben.

4 0


15.12.2013 / KG Heltersberg : SG Fortuna Rodalben / 2692 : 2506

Der Titelfavorit aus dem Holzland macht

kurzen Prozess mit den Verfolgerinnen von

der Rodalb und unterstreicht eindrucksvoll

seine Meisterschaftsambitionen.

Do kann mer a verliere

09.02.2014 / KV Grünstadt : SG Fortuna Rodalben / 2614 : 2622

Regina Lukas (467), Laura Lukas (448) und Gaby Bärmann (445) sind die Rodalber

Speerspitzen in einem sehenswerten Krimi, der mit einem knappen Sieg der Fortunadamen

endet.

19.01.2014 / SG Fortuna Rodalben : SG Dellfeld-Zweibrücken /

2549 : 2514

Laura Lukas (452) ist der Aktivposten

einer ausgeglichenen Mannschaft, welche

auch das Spitzenergebnis von

Christine Sprengard (472)

kompensieren kann.

Nächstes Mal gibt ’s auch

Gummibärchen

16.02.2014 / SG Fortuna Rodalben : TSG Haßloch / 2591 : 2544

Erneut starkes Spiel der Schwestern Lisa

und Laura Lukas (467/451) und mit

großer Unterstützung der angeschlagenen

Monika Martin (445) werden die

Vorderpfälzerinnen ohne Punkte nach

Haus geschickt.

Klasse, Schwester

41


23.02.2014 / SG Fortuna Rodalben : KG Heltersberg / 2552 : 2711

Der „Holzlandexpress“ ist einfach nicht zu

stoppen. Trotz Heimvorteil wird auch im

Rückspiel gegen den Tabellenführer klar,

dass kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Perfekte Kugelabgabe

- Volle Konzentration -

4 2


09.03.2014 / Vollkugel Zweibrücken : SG Fortuna Rodalben / 2357 :

2515 Ohne Mühe fahren die Damen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die

Punkte ein und verteidigen mit diesem Sieg ihren zweiten Tabellenplatz.

15.03.2014 / SG Fortuna Rodalben : Komet Rodalben / 2595 : 2459

Das Rückspiel der beiden Stadtkontrahentinnen

kann zu keinem Zeitpunkt die

Dramatik des Vorrundenspiels erreichen,

zu dominant spielen die Blau-Weißen mit

ihren Speerspitzen, Lisa Lukas (463) und

Patsorn Striehl (452) .

Hinne leit unsre Stärke

Starke Schulter

Stolzer Trainer

23.03.2014 / Post SG Kaiserslautern : Fortuna Rodalben / 2672 : 2550

Auch die 478, durch Patsorn Striehl gefällte Kegel, reichen nicht aus um die Gastgeber in

Bedrängnis zu bringen. Trotz dieser Niederlage werden die Damen der Fortuna souverän

Vizemeister der DCU Regionalliga Rheinhessen-Pfalz.

4 3


Für die Spielzeit 2014/2015 hatte sich die 1. Herrenmannschaft viel vorgenommen. Der dritte

Platz der Vorsaison weckte Begehrlichkeiten. Mit den Neuzugängen Daniel Kudla, Florian

Semmler, Ralf Berger-Goldinger und Steven Maurer wurde das Team um Kapitän Andreas Christ

gezielt verstärkt und der Kader ausgeglichener gestaltet. Das Ziel hieß Aufstieg in die 1.

Bundesliga. Trotz widriger Umstände, bedingt durch den langen Ausfall der Bahnen wegen eines

Unwetters bis in den November hinein, sowie den vielen berufsbedingten Ausfällen wichtiger

Spieler wurde ein Traum erfüllt. Nach einem langen Kopf an Kopf –Rennen mit dem KSC

Eintracht Frankfurt wurde am vorletzten Spieltag der Aufstieg in die Elite-Liga geschafft.

Doch damit nicht genug. Auch im Pokal-Wettbewerb sorgten die Fortunen landesweit für Furore,

da das Finale der vier besten Mannschaften im DCU-Pokal erreicht wurde und in diesem der

Vizemeistertitel erzielt wurde.

Auch die 2. Herren-Mannschaft fand sich in ihrer neuen Umgebung, der Regionalliga

Rheinhessen-Pfalz zu Beginn gut zu Recht und konnte durch gute Mannschaftsleistungen die

Spiele offen gestalten. Doch war im letzten Drittel der Runde der Wurm drin. Personelle Ausfälle

konnten nicht mehr adäquat kompensiert werden und auch die mannschaftliche Geschlossenheit

begann zu bröckeln. Es konnten keine Siege mehr errungen werden und am letzten Spieltag

stand eigentlich der sportliche Abstieg auf dem vorletzten Platz fest. Da aber „von oben keine

Mannschaft runter kam“ wurde dennoch die Klasse erhalten.

Jubel ohne Grenzen

So sehen Sieger aus

Pokal kenne mer a

In der Saison 2014/2015 wollten die Damen an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. Doch

gelang dies nur bedingt und am Ende wurde der vierte Platz erreicht.

44


Rückblick Herren Saison 2014/15

13.9.2014 / SG Dellfeld/Zweibrücken - Fortuna 5612:5596

Gleich im ersten Spiel wurden alle Hoffnungen in Frage gestellt. Ungenügende Vorbereitung und

eine Verletzung bei Karl-Heinz Bachmann führten zur knappen 17-Kegel-Niederlage beim

Aufsteiger SG Dellfeld/Zweibrücken, der seine beste Heimleistung über die Saison bot.

Jetzt erst recht

Fortuna-Einstand

21.9.2014 / Fortuna - FTV 1860 Frankfurt 5870:5497

Wie Phönix aus der Asche trumpfte das Walker Team in seinem „Exil" auf den ESV-Bahnen auf.

Mit drei Tausendern (Andreas Christ 1001, Markus Noll 1024, Daniel Kudla 1027) und neuem

Bahnrekord wurde der zweite Aufsteiger fast deklassiert.

Moi Jungs kennens

Die Aufholjagd begann

Weibliche Fans

45


27.9.2014 / FB KSC Eintracht Frankfurt - Fortuna 5583:5612

Mit ausgeglichenem Punktekonto ging es zum Favoriten FB KSC Eintracht Frankfurt. Mit

einer, vor allem kämpferischen Energieleistung, wurde der Rückstand in der „zweiten

Spielhälfte" dank der besseren Abräumleistungen in einen Sieg umgewandelt. Das Elite-

Schlusstrio Karl-Heinz Bachmann (938), Daniel Kudla (962) und Andreas Christ (986) griff mit

einem Rückstand von 61 Kegeln in das Geschehen ein und drehte das Spielgeschehen. Nach

diesem Sieg nahmen die Fortunen bereits den zweiten Platz ein.

Denne draa mer häm

Zufriedener Blick in die Zukunft

4.10.21014 / SG Kelsterbach - Fortuna 5503:5532

Auch das Fehlen ihrer Asse Andreas Christ und Daniel Kudla konnte den Schwung der

Fortunen nicht bremsen. Die neu ins Team gekommenen Christian Müller (951) und Steven

Maurer (941) demonstrierten ihre Stärke als bestes Paar der „Blau-Weißen" und hatten somit

erheblichen Anteil an dem 5532:5503 Auswärtssieg, der durch eine geschlossene

Mannschaftsleistung ermöglicht wurde. Lohn dieses schönen Sieges war die erstmalige

Tabellenführung vor der punktgleichen KSG Darmstadt.

46


12.10.2014 / Fortuna - SKC Monsheim 5657:5610

Erster (Fortuna) gegen Dritter (Monsheim), so die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel auf den

„ESV-Heimbahnen" vor dem Aufeinandertreffen der beiden, von vielen Experten als

Titelfavoriten eingestuften Mannschaften. Nach spannendem, nervenaufreibendem

Spielverlauf gewannen die Fortunen die stimmungsvolle Partie. Matchwinner war Markus Noll,

der mit 1006 Kegeln erheblichen Anteil am Sieg hatte.

Im „Exil" in Pirmasens

Markus freut sich mit Schattenmann

19.10.2014 / Fortuna - SKC Mehlingen 5908:5704

Vor einer prächtigen, bundesligawürdigen Kulisse bezwang die Fortuna im Nachholspiel den SKC

Mehlingen mit 5908:5704 Kegel. Herausragend dabei Karl-Heinz Bachmann (1048), Markus

Noll (1037) und Andreas Christ (1017), die alle die Traummarke überboten und wesentlich zur

Tabellenführung beitrugen.

Freude über wichtige Punkte

Deer bring ich's a noch bei

Stolze Eltern

47


8.11.2014/ RW Nauheim— Fortuna 5363:5287

Ohne den kurzfristig erkrankten Markus Noll verloren die Blau-Weißen nach einer zum Teil

desolaten Vorstellung. 144 Kegel Rückstand nach dem ersten Paar und 218 Kegel nach der zweiten

Paarung, selbst für Andreas Christ (963) und Daniel Kudla (948) war dies ein paar Schippen zu

viel. Trotzdem brachten sie die Hausherren zeitweilig arg ins Schwitzen. Doch mehr als

Ergebniskosmetik war nicht mehr möglich. Mit Darmstadt (12:4), Rodalben und KSC Frankfurt

(beide 10:4) hat sich eine Dreiergruppe mit vier Verlustpunkten gebildet.

Optimale Vorbereitung im Party Club

15.11.2014 / Fortuna - Olympia

Mörfelden II 5842:5443

Nach zwei Umstellungen im Team (Noll/Weber

für Maurer/Müller) präsentierten sich die

Fortunen ohne Schwachpunkte im ersten

r icht igen H eims piel der Saiso n auf den

renovierten Rodalber Kegelbahnen. In blendender

Form wurde ein überlegener Dreisatzsieg

errungen. Herausragend Karl-Heinz

Bachmann (999) und Markus Noll (1000). Nach

der Niederlage von Darmstadt führten die

Rodalber punktgleich mit dem KSC Frankfurt mit

12:4 Punkten die Tabelle an.

Alle Entschlossenheit nutzte nichts

Karl-Heinz und Flo eröffneten vorzüglich

Spiel in der halbfertigen Kegelbahn

Tänzchen gefällig

48


29.11.2014 / KSG Darmstadt - Fortuna 5682:5527

Die Befürchtungen wurden bestätigt, die Fortunen können in Darmstadt einfach nicht

gewinnen. Ohne Andreas Christ und Werner Weber wurde es wieder nichts mit einem Sieg in

der Jugendstilstadt. Nach dieser Niederlage verloren die Fortunen (12:6) die

Tabellenführung und fielen hinter der FB KSC Frankfurt (14:4) und der KSG Darmstadt (14:6) auf

den dritten Platz zurück.

6.12.2014 / Fortuna Rodalben - KV Grünstadt 5884:5477

VB KSC Eintracht Frankfurt war für Spannung

gesorgt. Das Highlight der Partie setzte Florian

Semmler, der sich zu seinem 24. Geburtstag mit

1004 Kegel selbst Eine großartige Leistung bot die

Walker-Sechs bei ihrem deklassierenden Sieg

über den Tabellenletzten KV Grünstadt, wodurch

sie nach der Beendigung der Vorrunde den

zweiten Tabellenplatz einnahmen. Bei nur zwei

Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter

beschenkte.

Flo im Klub der Tausender

13.12.2014 / Fortuna - SG Dellfeld/Zweibrücken 5707:5492

Zuhause eine Macht. Trotz des Fehlens von

Andreas Christ, Florian Semmler und Werner

W eber boten di e F o r t un en w ieder eine

großartige Leistung. Es reichten 5707 Kegel zur

Revanche der bitteren Vorspielniederlage.

Glanzpunkte: Karl-Heinz Bachmann mit 1022

Kegel und Markus Noll mit 1004 Kegel. Da auch der

KSC das Frankfurter Stadtduell gewann, änderte

sich nichts an der Tabellenspitze.

Oliver ist stolz auf Markus

49


10.1.2015 / FTV Frankfurt - Fortuna 5197:5218

Das ging gerade noch mal gut. Mit den schwer zu bespielenden Bahnen im

Ravensteinzentrum in Frankfurt hatten alle Fortunen Anpassungsschwierigkeiten. Markus

Noll (904) und Daniel Kudla (926) hatten ihre liebe Not, um die 900er Schwelle zu

übertreffen. Nach der Niederlage von Frankfurt bei Monsheim wurden die Fortunen wieder

Tabellenführer.

Erst mal stärken

Hätt fer die Bahn 4 Ärme gebraucht

17.1.2015 / Fortuna - FB KSC Eintracht Frankfurt 5740:5754

An einem Tag, an dem alles schief ging, musste der Tabellenführer eine empfindliche

Heimniederlage hinnehmen. Drei weniger gute Ergebnisse konnten durch Andreas Christ

(989), Daniel Kudla (995) und Markus Noll (1003) im Spitzenspiel gegen den Zweiten FB KSC

Eintracht Frankfurt nicht mehr ausgebügelt werden. Eine große Chance zum Absetzen in der

Tabelle wurde vertan.

Seine Spitzenleistung reichte

nicht aus

Prominenter Besuch

50


24.1.2015/ Fortuna—SG Kelsterbach 5878:5377

Nach der unnötigen Niederlage in der Vorwoche hatten sich die Fortunen gut erholt und

brachten in der gleichen Besetzung die gewohnte Heimleistung. Karl-Heinz Bachmann (1011)

und Andreas Christ (1028) brannten ein Feuerwerk der Extraklasse ab und führten ihr Team zum

Erfolg. Durch diesen Sieg befanden sich die Fortunen mit einem Rückstand von zwei Punkten

weiterhin in Schlagweite zu Eintracht Frankfurt.

Heit hat's mol beim Christian geklappt

Hab ich den gern

31.1.2015 / SKC Monsheim - Fortuna 5702:5790

Was für eine Leistung. Trotz eines 65-Kegel-Rückstandes

nach dem ersten Paar gewannen die Fortunen nach

großem Kampf, bei toller Einstellung beim Tabellendritten,

der seine Titelambitionen nun Ad Acta legen musste. Ohne

ihren erkrankten Leistungsträger Andreas Christ waren die

Tausender von Markus Noll (1006), Florian Semmler (1008)

und Daniel Kudla (1012), beim wohl beim besten

Auswärtsspiel der Fortunen in den letzten zehn Jahren, die

Säulen des Sieges. Rodalben zog dadurch nach Pluspunkten

mit dem pausierenden Tabellenführer KSC Eintracht

Frankfurt gleich.

Honigkuche-Pferd

Trio Infernale - 3 Tausender

Ralf gratuliert zu Flo's erstem

Auswärtstausender

51


7.2.2015 / SKC Mehlingen - Fortuna 5498:5563

Die „Blau-Weißen" setzten ihre Erfolgsserie auch in Mehlingen fort. Auf Bahnen, die sie in

der Vergangenheit meistens als zweiter Sieger verließen, wurden nach hartem Kampf die

Hausherren in die Knie gezwungen. Belebend das Spiel von Andreas Christ, der mit 975

Kegel die Rolle des „An-Heizers" hatte und erheblich zum Sieg beitrug. Da der KSC Frankfurt

in Nauheim verlor, eroberten die Fortunen vier Spieltage vor dem Saisonende mit 22:8

Punkten die Tabellenführung, gefolgt von Frankfurt, die mit einem Spiel weniger 20:8

Punkte aufwiesen.

Tolles Gespann

Edelreservist Wolfgang

21.2.2015 / Fortuna - RW Nauheim 5716:5493

A u c h o h n e A n d r e a s C h r i s t w u r d e d i e b i t t e r e

Vorspielniederlage ausgemerzt. Zu Beginn lief es noch

nicht so rund, da einige unter ihren Möglichkeiten

spielten. Im weiteren Verlauf setzte sich die Klasse der

Rodalber Spieler durch. Vor allem Markus Noll (1066)

und Karl-Heinz Bachmann (1016) trugen mit ihren

Tausendern erheblich zu dem letztlich klaren Sieg bei.

Da beide Spitzenmannschaften ihre Spiele gewannen,

trat keine Änderung an der Tabellenspitze ein.

Was war denn dess.

Daniel war nicht zufrieden

Gern gesehene Gäste

Strahlende Tausender

52


Rückblick Frauen Saison 2014/15

14.09.2014 / SG Dellfeld/Zweibrücken - SG Fortuna Rodalben 2505:2596

Gleich im ersten Spiel zeigen die Fortuna-

Damen ein Start nach Maß. Mit einer geschlossenen

Mannschaftsleistung im Schwarzbachtal

werden die ersten Punkte eingefahren

Mutter und Tochter

21.09.2014 / SG Fortuna Rodalben - SG Miesau Brückenll 2594:2451

Auch die Heimpremiere gelingt, da allen voran Ampha Kohl (455) und Gabi Bärmann (445) die

vereinzelten Defizite ihrer Gegnerinnen eiskalt ausnutzen. Mit optimaler

Punkteausbeute aus zwei Spielen sichert sich Fortuna erstmals den Platz an der Sonne.

28.09.2014 /

Fortuna Vollkugel Zweibrücken - SG Fortuna Rodalben 2515:2491

Zum ersten mal ereilt das Team um Sportwartin Christa Ranscht Sand im Getriebe. Ampha Kohl

(390) kann nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und auch der Rest des Teams hat mit

den schweren „Ochsenbahnen" zu kämpfen.

12.10.2014 / SG Fortuna Rodalben - SG KSG Mainz/Essenheim 2608:2598

Einen hochspannendes Kampf liefern sich die

Pfälzerinnen mit den Rheinhessen in der

„Lindersbach-Arena". Erst mit den letzten Würfen

können Patsorn Striehl (447) und Laura Lukas

(452) die bereits verloren geglaubte Partie noch

drehen.

Siegermädels mit Erfolgstrainer

19.10.2014 / TSV Carlsberg - SG Fortuna Rodalben 2436:2464

Lisa Lukas (436) und Patsorn Striehl (436) sind die Aktivposten ihres Teames. Auch der

Einsatz des Rohdiamanten, Alisha Striehl (412), zahlt sich aus und die Punkte aus der

Vorderpfalz gehen mit auf die Heimreise. Durch diesen Sieg wird Platz zwei in der Tabelle

gefestigt.

61


08.11.2014 / TSG Haßloch - SG Fortuna Rodalben 2615:2487

In einem einseitigen Spiel ohne Chance auf den Sieg, können die Damen aus dem Rodalbtal, dem

verlustpunktfreien Tabellenführer, kein Paroli bieten.

16.11.2014 / SG Fortuna Rodalben - Post SG Kaiserslautern 2569:2554

In einem spannenden Spiel legen im

Anspielpaar das Jungduo Alisha Striehl

(443) und Lisa Lukas (425) den Grundstein

zum späteren Sieg, welcher im Schlusspaar

durch Patsorn Striehl (438) trotz

heftiger Gegenwehr der Lautrer verteidigt

wird.

Jugendpower

07.12.2014 / SG Fortuna Rodalben - KV Grünstadt 2628:2690

Grünstadt spielt wie entfesselt und findet immer

wieder entsprechende Antworten auf die

Topergebnisse von Laura Lukas (465), Alisha

Striehl (451) und Lisa Lukas (446). Durch diese

erneute Niederlage findet sich Fortuna zum Ende

der Hinserie auf dem 4. Tabellenplatz wieder.

Seniorenpower

14.12.2014 / SG Fortuna Rodalben - SG Dellfeld/Zweibrücken 2542:2471

Gabi Bärmann (452) ist der Aktivposten einer ausgeglichenen Mannschaft, welche durch

diesen Sieg wieder ein komfortables Punktepolster zu den hinteren Plätzen aufbauen

kann.

62


11.01.2015 / SG Miesau-Brücken II - SG Fortuna Rodalben 2457:2383

Außer Regina und Laura Lukas (422/435) sind die Spielerinnen der Fortuna vollkommen von der

Rolle. Trotz eines bezwingbaren Gegners verlassen die Frauen der Fortuna das Kegelcenter

in Landstuhl deutlich geschlagen.

War mer net gut?

18.01.2015 / SG Fortuna Rodalben - Fortuna Vollkugel Zweibrücken 2542:2475

Das Mutter-Tochter-Gespann Patsorn und

Alisha Striehl (446/443) ist bestens aufgelegt

und führt sein Team zu einem ungefährdeten

Sieg, gegen die phasenweise indisponierten

Gäste.

Traumhaftes Schlusspaar

Lucky Girls

01.02.2015 / SG KSG Mainz/GN Essenheim - SG Fortuna Rodalben 2228:2400

Auf den ungeliebten rheinhessischen Bahnen finden sich Alisha Striehl (426) und Monika

Martin (423) am besten zu Recht und die Rodalberinnen rücken in der Tabelle wieder auf den

dritten Platz vor.

63


08.02.2015 / SG Fortuna Rodalben - TSV Carlsberg 2504:2433

In einem an Höhepunkten armen Spiel zeigt lediglich Monika Martin (451) ihr Können.

Dennoch werden die Vorderpfälzerinnen mit einer klaren Dreisatzniederlage nach Hause

geschickt.

22.02.2015 / SG Fortuna Rodalben - TSG Haßloch 2581:2632

Haßloch findet sich auf den Rodalber Bahnen bestens zu Recht und auch Gabi Bärmann, kann

mit ihrem Topergebnis (461), an der deutlichen Überlegenheit der Gegnerinnen nichts ändern.

Haßloch untermauert mit diesem Sieg seine Titelambitionen während die Fortunadamen

sich auf Platz vier der Tabelle wiederfinden.

01.03.2015 / Post SG Kaiserslautern - SG Fortuna Rodalben 2601:2598

In einem dramatischen Finale entreissen die Damen aus der Barbarossastadt den

Rodalberinnen den möglichen Sieg. 465 Kegel durch die neue A-Seniorin Patsorn Striehl

reichen nicht aus und werden durch die Energieleistung von Manuela Bäcker (481)

entwertet.

08.03.2015 / KV Grünstadt - SG Fortuna Rodalben 2718:2731

In einem furiosen Saisonfinale überbieten sich die Akteurinnen mit tollen Ergebnissen. Allen voran

die Grünstädterin, Ronja Hafke, welche magische 509 Kegel fällt. Dennoch bleibt der Sieg in

Rodalber Hand, da auch Laura Lukas (481), Regina Lukas (461) und Monika Martin (465) sich

von ihrer besten Seite präsentieren. Durch diesen Sieg beenden die Damen die Saison 2014

/2015 auf dem vierten Tabellenplatz.

Ausblick Saison 2015 / 2016

Auch in der kommenden Saison wollen die Damen wieder im oberen Drittel der Tabelle

angreifen. Mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und erfolgshungrigen

Talenten könnte die eine oder andere Überraschung gelingen. Laura Lukas und Alisha Striehl

zeigten bereits im Sommer bei den DCU-Junioren- bzw. Jugendmeisterschaften ihre

aufsteigende Form und konnten diese bei den Stadtmeisterschaften nochmals eindrucksvoll

bestätigen.

Dennoch können Vorschusslorbeeren sehr schnell welken und sollten die Fortuna-Frauen als

Geheimfavorit auf den Titel schielen, geht dies nur über eine konstant gute Leistung über die

gesamte Saison.

64


Rückblick Herren 2 Saison 2014/15

In der neuen Umgebung der Regionalliga Rheinhessen-

Pfalz konnte die zweite Mannschaft zum Beginn der

Runde durch gute Mannschaftsleistungen die Spiele

offen gestalten und lag am 5. Spieltag auf einem guten

5. Platz im Mittelfeld der Tabelle. Zum Ende der

Hinrunde war der Kräfteverschleiß dem Team jedoch

schon merklich anzumerken und mit der schwerwiegenden

Verletzung von Oliver Bärmann, drohte eine

wichtige Stütze längerfristig auszufallen. Am 9. Spieltag

im Kellerduell gegen den Lokalrivalen KG Heltersberg,

konnte dank einer Energieleistung aller Spieler, der

Gegner aus dem Holzland bezwungen werden und die

Fortuna überwinterte auf einem Nichtabstiegsplatz.

Die Rückrunde begann wiederum passabel und durch

erste Erfolge konnte der knappe Anschluss ans

Mittelfeld erarbeitet werden. Bis zum 15. Spieltag war

diese trügerische Sicherheit gegeben. Optisch gesichert

a u f P l a t z s e c h s , b e t r u g d e r A b s t a n d z u d e n

Abstiegsplätzen lediglich 2 Punkte. In den nun folgenden

Spielen war der sprichwörtliche Wurm drin.

Personelle Ausfälle konnten nicht mehr adäquat

kompensiert werden und auch die mannschaftliche

Geschlossenheit begann zu bröckeln. Es konnten keine

Siege mehr errungen werden und am letzten Spieltag

stand der sportliche Abstieg auf dem vorletzten Platz

fest.

2. Mannschaft

Gute Freunde

Siegen kann so schön sein

Großkampftag der Zweiten gegen Rapid I

65


Ausblick -2. Herrenmanschaft-

Saison 2015/2016

Aufgrund der Tatsache, dass der pfälzische 2. Bundesliga-Vertreter KV Grünstadt den

sportlichen Abstieg in die Regionalliga nicht vollziehen musste, wird auch die 2. Mannschaft wieder

in der Regionalliga starten.

Dass der Klassenerhalt in dieser ausgeglichenen Liga schwer wird, konnten die Blau-Weißen

bereits im vergangenen Jahr am eigenen Leib erfahren. Dieses Unterfangen wird 2015 / 2016

nicht einfacher, der personelle Aderlass u.a. mit dem Abgang von Ralf Berger-Goldinger

konnte nicht kompensiert werden und somit gelten die Fortuna von Beginn an als krasser

Außenseiter auf den Ligaerhalt.

66


Rückblick/Ausblick 3. und 4. Mannschaft

3.Mannschaft:

In der Gruppenliga West unterwegs, hatte die dritte Mannschaft den schon traditionell

schweren Stand. 5 Heimsiegen standen 3 Heim- und 8 Auswärtsniederlagen entgegen. Die

Punkteausbeute von 10:22 bedeutete, nach Berücksichtigung des direkten Vergleiches mit

Heltersberg II u. TT Hinterweidenthal, den ungeliebten letzten Platz.

2015 / 2016 muss auch die Dritte dem personellen Aderlass Tribut zollen, der Wechsel in die

„Vierer Liga —Männer- 200 Wurf- die Folge. Neue Mannschaften aus der Vorderpfalz

bereichern die Liga und auch die Dritte, wird weitere Auswärtsfahrten auf sich nehmen.

Sportwart Erich Walker strebt, sofern die Personaldecke hält, einen Platz im oberen

Mittelfeld an.

3.Mannschaft

4.Mannschaft:

Die Vierte erreichte mit dem 4. Platz ihr selbstgestecktes Ziel, „oben" mitzuspielen. 13:15 Pukte

erreichte das Team, welches in einer ausgeglichenen Liga so manch engen „Fight" lieferte.

Auch in der kommenden Runde gehen die Jungs und Mädels wider in der„ Gemischten 4er Liga

Südwest" ins Rennen. Mit der bewährten, bunten Mischung aus Jung und Erfahren, Damen

und Herren, soll mit viel Leidenschaft das Punktekonto gefüllt werden.

67


Fortuna Vizemeister im DCU-Pokal

Nach imponierenden Leistungen im Liga-Spielbetrieb sorgten die Fortunen neben dem Aufstieg in die

erste Bundesliga auch im DCU-Pokal für großes Aufsehen. In dem Wettbewerb mit Vierer-Mannschaften über

die 100-Wurf-Distanz wurde bei ihrer ersten Teilnahme der Vizemeistertitel errungen.

In der ersten Runde, in der jeweils fünf Mannschaften an acht Spielorten teilnahmen, qualifizierten

sich die beiden ersten jeder Gruppe für das Viertelfinale. Die Fortunen mussten im badischen Brühl gegen

den Zweitligisten SG Dellfeld/Zweibrücken sowie den drei Landesligisten SKC Brühl (Baden), KK

EinigkeitElxleben (Thüringen) und SV Fahner Höhe Gierstädt (Thüringen) antreten. Es entwickelte sich ein

Zweikampf zwischen dem Zweitligisten Rodalben und dem Zweiten der Verbandsliga Baden, dem SKC

Brühl. Schnell war klar, nur die beiden kamen für das Viertelfinale in Frage.

Das Abschlussklassement der 1. Runde:

1. SKC Brühl 1957, 2. SG Fortuna Rodalben 1914, 3. SG Dellfeld/Zweibrücken 1828, 4. SV Fahner Höhe 1825, 5. KK

Einigkeit Elxleben 1808

Zum Viertelfinale im fränkischen Neustadt wurden der aktuelle

Deutsche Meister VKC Eppelheim, ExBun des li gis t F ra nk en

Neustad t sow ie d er thüringische Zweitligist SV

Mühlhausen zugelost. In ein e m wahr en Ke ge lk rim i ha t

sich d er Tabellenführer der 2. Bundesliga Mitte mit 1917

Kegel hinter dem amtierenden Deutschen DCUMeister und

aktuellen Tabellenführer VKC Eppelheim (1963 Kegel) vor

den Gastgebern und Spitzenreiter der 2. Bundesliga-Nord,

Franken N e u s t a d t ( 1 9 1 5 ) u n d d e m t h ü r i n g i s c h e n

Zweitligisten SV Mühlhausen (1826) auf Platz zwei gespielt. Als

Lohn dieser großartigen Leistung hatte sich das Team für das

Halbfinale der besten acht Mannschaften qualifiziert, welches

am 2. Mai im Felix-Center in Ludwigshafen stattfand.

Der Vernichter - mit Bahnrekord das

Weiterkommen ermöglicht

Ludwigshafen wir kommen

Sieggaranten

68


Für dieses qualifizierten sich neben den Fortunen der VKC Eppelheim, Olympia Mörfelden, FH

Plankstadt, TuS Gerolsheim, RW Viernheim, SKC Brühl und der KKV Hainhausen, von denen sich die

vier besten für das Finale am Sonntag qualifizieren mussten. Das Erreichen des Halbfinales war noch

nicht das Ende der Fahnenstange. Vor einer großen Kulisse behaupteten sich Viernheim (1890),

Fortuna Rodalben (1881), Hainhausen (1869) und Plankstadt (1856). Die Favoriten Eppelheim (5.)

und Mörfelden (7.) und Gerolsheim (8.) waren gescheitert

Dürfen wieder auf den Balkon

Flo bester Spieler an

beiden Tagen

War mer net gut?

Edelfan Thomas mit Tross

Hat's gereicht?

69


Es hat gereicht

Es kann schon mal gefeiert werden

Finale oho, Finale oho

Dess muss gefeiert werden

70


Im Finale, bei wiederum stimmungsgeladener

Kulisse wurden die Karten neu gemischt. Es

entwickelte sich ein knallharter Wettbewerb,

am Ende rettete sich die Überraschungsmannschaft

aus Hainhausen über die „Ziellinie".

Nach dem Spielverlauf wäre der Pokalsieg durch

die Fortunen möglich gewesen, doch im

entscheidenden Moment hat es ihnen an

Cleverness gefehlt. Nur 18 Kegel fehlten zum

absoluten Triumph, doch waren alle mehr als

zufrieden. „Ein Treppenplatz war unser Ziel und

das haben wir erreicht", so das Fazit des Fortuna-

Spielführers Andreas Christ. Völlig glücklich der

an zwei Tagen beste Fortune Florian Semmler:

„Super Erfahrung, vor so einer Kulisse zu spielen

war schon ein Erlebnis. Es macht einfach Spaß in

dieser Truppe zu spielen."

Siegerehrung

Ergebnisse Finale:

1. SKV Hainhausen 1854 Kegel, 2. Fortuna

Rodalben 1836 Kegel, 3. Frei Holz Plankstadt 1817

Kegel, 4. KC Viernheim 1796 Kegel.

Pokalhelden

Klasse Abschluss

Mit meer hettense de Pott

71


Fortunas Supergirls greifen an

Laura Lukas und Alisha Striehl die jüngsten Sterne am Fortuna-Himmel, spielten sich mit ihren

beherzten Auftritten bei den Deutschen Meisterschaften ihrer DCU- Altersklassen in den Fokus.

Laura Lukas erzielte am ersten Tag 446 Kegel bei den Juniorinnen und blieb mit dem 6. Platz in

Lauerstellung aufs Treppchen. Am Finaltag packte das Energiebündel noch eine Schippe drauf und

erkämpfte sich mit 459 Kegel den Bronzeplatz.

Dass ihr Plan der kleinen Schritte aufgegangen war und die erhoffte Medaille Wirklichkeit wurde,

ließ sie Anschluss an die Siegerehrung mit ihren mitgereisten Fans vor Freude um die Wette

strahlen.

Das Küken der Fortuna, Alisha Striehl, war in

ihrem ersten Jahr A-Jugend, neben der

Einzelmeisterschaft, auch als Gastspielerin der

KG Helters ber g zur Mannschaftsmeisterschaft

in Lampertheim qualifiziert. Als

Startspielerin überbot sie in einem

hochklassigen Feld mit 477 Kegel ihre

persönliche Bestleistung und sorgte mit dem

zweitbesten Tagesergebnis für einen Beginn

nach Maß. Ihre Teamkameradinnen spielten

furios und abgeklärt weiter und als Lohn

wurden die Goldmedaillen und der Meisterschaftspokal

abgeräumt.

Mit dem Erfolg des Vortages im Rücken zeigte

Alisha auch im Vorlauf der Einzelmeisterschaften

ihr Können. Eigentlich nur mit

Außenseiterchancen angereist, legte sie

wieder los wie die Feuerwehr und erzielte auf der

ersten Bahn 241 Kegel. Auch 151 Kegel ins Volle-

Spiel der zweiten Bahn ließen keine Wünsche

offen. Doch dann musste sie der Hitze und

stickigen Luft Tributzollen und rettete sich mit

452 Kegel als Siebte in den Endlauf.

Hier glänzte die 15 Jährige mit 466 Kegel und

arbeitete sich auf den 5. Platz vor.

Nach einer harten Saison und mit einigen

Selbstzweifeln, zeigte sie sich nach dem

Wettkampf sichtlich gelöst. Immerhin hatte ihr

„Kampfspiel", ihr eine Goldmedaille und eine

Topplatzierung beschert.

Unsere Mädels mit ihrem Trainer

Otto König

72


Saison 2015/2016

Die Saison in der Eliteliga stand für die Fortunen unter keinem guten Stern. Bedingt durch

Krankheiten, langwierige Verletzungen und berufliche Verpflichtungen konnte selten mit

dem stärksten Teams in die Spiele gegangen werden. Trotz dieser widrigen Umstände war

der Klassenerhalt immer noch in Reichweite. Zuhause wurden trotz alledem hochklassige

Ergebnisse erzielt und fast immer auf Augenhöhe nur gegen die ersten Vier (Mörfelden;

Eppelheim, RW Sandhausen, Wolfsburg) und gegen den Achten GH/GW Sandhausen

verloren. Erst am letzten Spieltag kam in München das Aus und man hat sich anständig aus

der Liga verabschiedet, in der viele neue Freundschaften geschlossen wurden.

Auch die 2. Herrenmannschat musste in der Saison 2015/2016 unter den personellen

Problemen ihrer 1. Mannschat leiden. Oft nur mit dem letzten Aufgebot angetreten

stand man fast immer mit dem Rücken zur Wand. War man vollzählig wurden sogar

Spitzenmannschaften besiegt und Mitte der Runde war man im Mittelfeld angesiedelt.

Letztlich wurde mit dem vorletzten Platz zwar noch der Klassenerhalt gesichert, doch

musste das Team Mitte August vom Spielbetrieb in der Regionalliga abgemeldet

werden. Zwei Jahre Kampf um den Klassenerhalt zollten ihren Tribut, so dass sich

Werner Weber, Steven Maurer, Oliver Weber zu neuen Ufern begaben. Da auch der

altgediente Oliver Bärmann gesundheitsbedingt seine Kegelschuhe an den Nagel hängte

und aus von der Ersten Andreas Christ und Florian Semmler der Fortuna den Rücken

kehrten, herrschte akuter Spielermangel. So besteht der Unterbau nur noch aus einer 4er

Mannschaft, die in der 200-Vierer-Liga eine gewichtige Rolle spielen will.

Die Saison 2015/2016 stand für die Damen unter keinem guten Stern. Zwar erbrachten sie

in der laufenden Saison außerordentliche Leistungen, bei denen sogar ein Klubrekord zu

Buche stand. Bis zum vorletzten Spieltag spielte das Team von Christa Ranscht noch um

den Titel, doch durch die Heimniederlage gegen den späteren Meister KV Grünstadt

wurde letztlich ein guter dritter Platz erreicht. Da im Vorfeld Regina Lukas und ihre

Töchter Lisa und Laura ihre Mitgliedschaft kündigten und die Stammspielerinnen Gabi

Bärmann und Monika Marin aus gesundheitlichen Gründen während der Saison ihre

Kegelschuhe an den Nagel hängten, musste die Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet

werden. Nicht genug der Misere, denn auch die langjährige Sportwartin Christa

Ranscht warf das Handtuch, so dass mit Patsorn und Alisha Striehl, sowie Ampha Kohl

nur noch drei Frauen die Treue zur Fortuna halten und nur noch im gemischten Team

zum Einsatz kommen.

73


Rheinpfalz interview mit Erich Walker am 24.02.2016

74


Rückblick Herren Saison 2015/2016

12.09.2015 / Fortuna – GH 78/GW Sandhausen / 5830 : 5904

Drei Tausender reichen nicht, um die Bundesligapremiere erfolgreich zu gestalten. Vor einer großen, lautstarken

Heimkulisse wissen vor allem Andreas Christ (1016 Kegel) und Heimkehrer Bernd Rohr (1031Kegel) zu gefallen.

Die BL beginnt – große Erwartungshaltung

Lass Dich schmatzen ……………..

18.09.2016 / VKC Eppelheim – Fortuna / 6226 : 5757

Trotz der vielen mitgereisten Schlachtenbummler, traten beim amtierenden DCU-Meister die schlimmsten

Befürchtungen ein. Chancenlos waren die Blau-Weißen und Mannschaftsführer, Andreas Christ, erkannte

den Klassenunterschied neidlos an. Insbesondere Daniel Aubelji verzauberte mit 1121 Kegeln das Publikum.

Hoffentlich ist die Deckenstatik in Ordnung

Andi in Aktion

26.09.2015 / Fortuna – KSC Frammersbach /

5962 : 5749

Kegeln in allen Facetten wurde an diesem Samstag

geboten. Einem ausgeglichenen Beginn mit leichten

Gästevorteilen, folgte im Mittelpaar ein Einbruch

und Frammersbach konnte sich etwas absetzen.

Andreas Christ (1082 Kegel) und Bernd Rohr (1063

Kegel) spielten sich in einen Rausch und

dominierten im Schlussdrittel das Geschehen nach

belieben. Die ersten Bundesligapunkte konnten

durch diesen Sieg eingefahren werden.

Die Jungs voller Erwartung im 2. Heimspiel

75


03.10.2015 / SG Etlingen – Fortuna

6266 : 5910

Etlingen spielte seine gefürchtete Heimstärke

klar aus und letztendlich konnte nur das Startpaar

Andreas Christ (1069 Kegel) und Oliver Bärmann

(1014 Kegel) Paroli bieten. Die weiteren

Sätze gingen deutlich an die Badenser.

Tausender Starter Paar Andy und Oli

17.10.2015 / KC BG Nußloch : Fortuna

5586 : 5487

Ein Andreas Christ ist nicht genug. Trotz seiner

Spielbestleistung (1009) verliert die personell stark

gebeutelte SG Fortuna Rodalben das DCU-Bundesliga-Aufsteigerduell

bei Blau-Gelb Nußloch.

Andreas mit einzigem 1000er des Spiels,

Erich voll fokussiert

Toller Einstieg von Daniel Kudla

24.10.2015 / Fortuna : RW Sandhausen

5756 : 5829

Ohne den kurzfristig erkrankten Werner Weber mit

den angeschlagenen Karl-Heinz Bachmann und Florian

Semmler, verliert Fortuna zuhause gegen den

Tabellenzweiten RW Sandhausen.

Die große Aufholjagd des Schlusspaares Andreas Christ

und Bernd Rohr führt nicht mehr zum gewünschten

Erfolg.

Bernd u. Andy, abgekämpft nach großer Aufholjagd

„Kleener, haste gut gemacht“

76


31.10.2015 / KV Wolfsburg : Fortuna /

5939 : 5408

Die Vorahnungen werden bestäigt. Ohne vier

seiner Leistungsträger verliert der Aufsteiger SG

Fortuna Rodalben beim übermächigen Tabellenvierten

der DCU-Kegel-Bundesliga KV Wolfsburg.

Die Niedersachsen sind den Blau-Weißen

von Beginn an in allen Belangen überlegen,

die ungewohnten Asphaltbahnen und das

glatte Kugelmaterial geben der Fortuna, lt.

Sportwart Erich Walker, den „Rest“.

Die Wolfsburgfahrer

Michael’s Erstligadebüt

07.11.2015 / Fortuna : FH Plankstadt / 5872 : 5791

Im ersten ausgerufenen Endspiel gegen den früheren Weltpokalsieger führt der unbändige Wille des Aufsteigers zum

Sieg. Markus Noll und Florian Semmler verletzungsbedingt stark angeschlagen quälten sich durch und bereiteten

den Boden für das Rodalber Paradeschlusspaar Christ (1024 Kegel) und Bernd Rohr (1024 Kegel). Durch den Sieg

wurde der Kontakt zum Untern Mittelfeld wieder hergestellt.

Das Mittelpaar Markus u. KH hielten den Vorsprung

Voller Siegesfreude

Mit dem früheren Weltpokalsieger auf Du und Du

„Isch zeig ders, wiemers zappt“

77


21.11.2015 / Fortuna : Olympia Mörfelden /

5973 : 5992

Der große Kampf gegen den späteren Meister

bleibt unbelohnt. Der verletzungsbedingte Ausfall

von Markus Noll nach 50 Wurf konnte zwar durch die

Hereinnahme vom Erich Walker kompensiert

werden. Aber in den entscheidenden Momenten

waren die Hessen die abgezocktere Mannschat.

Gruppenbild mit dem Weltmeister

Duell auf Augenhöhe

trotz Enttäuschung Applaus für den Sieger

28.11.2015 / BF Damm Aschaffenburg : Fortuna

/ 5944 : 5669

Bereits nach dem ersten Spieldrittel war die Partie nicht

mehr zu gewinnen, mit 202 Kegel war die Last des

Rückstandes für den Bundesliganeuling zu schwer. Aber

auch der Ausfall der Schlüsselspieler Markus Noll und

Daniel Kudla war an diesen Tag nicht gleichwertig zu

ersetzen.

„wo geht dann die Kuchel hie“

Überzeugender Auftritt von Steven

78


05.12.2015 / Fortuna : SKK Alt-München / 5742 : 5703

Das Spiel gegen den gern gesehenen Besuch der Säbener Straße, entwickelte sich vor der großen

Heimkulisse zu einem wahren Krimi. Unachtsamkeiten im Rodalber Spiel brachten die Bayern immer

wieder gefährlich nah heran. Die letzten Angriffe wurden jedoch von Bernd Rohr und Daniel Kudla

erfolgreich abgewehrt.

München – wir haben Rodalben gefunden

Vorrundenabschluss geglückt

Experten unter sich

Strahlemänner

12.12.2015 / GH 78/GW Sandhausen : Fortuna / 5662 :5067

Vier Stammspieler waren einfach nicht zu ersetzen. Mit einer Rumpftruppe angetreten, waren die

Fortunen kein Prüfstein für die überlegenen Badener, die sich keine Blöße gaben und die Rodalber

tiefer in den Abstiegsstrudel zogen.

16.01.2016 / Fortuna : VKC Eppelheim /

5880 : 6051

Tausenderfestival auf den TSR-Bahnen endet mit

einem neuen Bahnenrekord aufgestellt durch

den gleichmäßig aufspielenden deutschen

Meister. Andreas Christ merkte an, auch wenn wir

100 Kegel mehr getroffen hätten, wäre die

Niederlage nicht zu vermeiden gewesen.

pure Freude

„Gerhard“ – super gemacht

gekämpft, toll geräumt und doch verloren

79


23.01.2016 / KSC Frammersbach : Fortuna / 5775 :5750

Eine große Chance im Abstiegskampf bleibt ungenutzt. In einem Kampf auf Biegen und Brechen

verlieren die Rodalber beim Tabellenletzten KSC Frammersbach mit 5750:5775. Ärgerlich auch deshalb,

da durch den möglichen Sieg der Anschluss an das untere Mittelfeld wieder hergestellt worden wäre.

30.01.2016 / Fortuna : SG Etlingen /

5905 : 5764

Andreas Christ ist das Maß aller Dinge, mit 1103

erzielten Kegel verwandelt er die TSR-

Bahnen in ein Tollhaus und haucht der

totgeglaubten Fortuna wieder Leben ein.

Durch den wichtigen Sieg können die Pfälzer

wieder Tuchfühlung zu den

Nichtabstiegsplätzen herstellen.

„War Bernd im Sanitätshaus?“

„Des war noch net de Vertraach für die neie

Rund, nur die Wimpel“

Daniel peilt den

1000er an

1103, so gut war

Andreas noch nie

13.02.2016 / Fortuna : KC BG Nussloch / 6027 : 5703

Fortuna im Angriffsmodus und mit historischer Mannschaftsbestleistung lässt Spieler, Funktionäre

und Anhänger wieder vom Klassenerhalt träumen. Karl-Heinz Bachmann (1074 Kegel) und Bernd Rohr

(1023 Kegel) stellen in diesem Spiel schon früh die Weichen auf Sieg

Bei dem Auftakt lässt es sich gut lachen

Bernd u. Markus die starke Mittelfeldachse

„Mit uns deten die

kä Spiel verliere!“

80


20.02.2016 / RW Sandhausen : Fortuna /

5845 : 5465

Sportwart Erich Walkers Befürchtungen wurden

Gewissheit, dass für Rodalber Verhältnisse problemaische

Geläuf und die Heimstärke des Tabellenzweiten,

sorgten für eine deutliche Niederlage. Auch

Andreas Christ der mit 997 Kegel die Tagesbestleistung

des Sandhäusers Chrisian Cunow

einstellte, konnte an der Niederlage nichts mehr ändern

27.02.2016 / Fortuna : KV Wolfsburg /

5936 : 5976

Trotz verletzungsbedingten Ausfällen fighten die

Fortunen um ihre Chance das Abstiegsgespenst zu

vertreiben. Die bärenstarken Niedersachsen des KV

Wolfsburg wissen dies jedoch mit Können und dem

notwendigen Quäntchen Glück zu verhindern

Wir lassen uns die

Laune nicht verderben

Jungs, wir gewinnen

auch wieder

Es hat halt net gereicht

980 – Karl-Heinz, wieder mal ne Bank Schwarzer Tag für Erich

12.03.2016 / Olympia Mörfelden : Fortuna / 5995 : 5516

Beim späteren deutschen Meister bleibt der Underdog aus der Pfalz auf der Strecke. Zu Allem Überfluss kann

der Rodalber Ausnahmekegler, Andreas Christ, die Partie nicht beenden. Auf Tausender Kurs gelegen muss er

nach 168 Wurf verletzungsbedingt aufgeben. Die Chancen in der ersten Liga zu bleiben schwinden durch diese

Niederlage zusehends

81


19.03.2016 / FH Plankstadt : Fortuna /

5736 : 5540

Die Blau-Weißen können im Abstiegsendspiel ihr

Vorhaben nicht umsetzen und können keinen Druck

erzeugen. Das letzte Aufbäumen durch Andreas

Christ (1013 Kegel) führt letztlich nur noch zur

Ergebniskorrektur

Andreas sieht die Felle davonschwimmen

gebrauchter Tag für Andreas

Steven mit 987er Auswärtsbestleistung

02.04.2016 / Fortuna : BF Damm Aschafenburg

5936 : 5690

Im letzten Heimspiel der Saison wird erkennbar was

ohne Verletzungspech und sonstigen Ausfällen der

Stammmannschaft möglich gewesen wäre. Von Beginn

an beherrschen die Pfälzer das Geschehen. Karl-Heinz

Bachmann (1021 Kegel), Daniel Kudla-Dahmen (1021

Kegel) und Andreas Christ (1032 Kegel) sind die

Säulen ihres Teams und die Fans werden mit einem

abschließenden Heimsieg belohnt.

Tausender Trio

Dem Abstiegsgespenst die Zunge rausgestreckt

Was der Peter wieder abzieht

82


09.04.2016 / SKK Alt-München : Fortuna / 6190 : 5871

Zum Saisonabschluss an der Säbener Straße kann Fortuna auf einige Schlachtenbummler aus der

Heimat zurückgreifen. Dies beeindruckt die Münchner jedoch kaum und sie nutzen ihren Heimvorteil

gnadenlos aus. Andreas Christ verabschiedet sich in seinem vorerst letzten Bundesligaspiel für

Rodalben mit 1053 Kegel und beweist wieder einmal mehr, warum die halbe Liga um seine

Dienste buhlt.

Fortuna Rodalben kann dem Abstieg nicht entrinnen und muss dem großen Verletzungspech seiner

Spieler Tribut zollen.

Seidl und Petrowisch, Münchener Spitzenspieler

Team zur Abschiedsvorstellung

Saison 2016/2017

Nachdem das Abenteuer 1. Liga nur ein Jahr dauerte, werden die Blau-Weißen nun mit einer Zäsur des

Kaders vor eine neue Herausforderung gestellt. Andreas Christ der Topspieler der Fortunen folgte dem Ruf

des Bundesligisten SG Ettlingen und wird nicht zu ersetzen sein. Hinzu kommen die Abgänge von Steven

Maurer und Florian Semmler welche neue Herausforderungen suchten. Oliver Bärmann seit Jahren ein

zuverlässiger Spieler und tadelloser Sportkamerad, muss seinem Körper Tribut zollen und wird nicht mehr

zur Kugel greifen.

Dennoch wird die Kugel weiterrollen. In der 2. Bundesliga Süd werden die Pfälzer auf neue Gegner

insbesondere aus Baden treffen. In einer starken Liga strebt die Fortuna einen gesicherten Mittelfeldplatz

an. Dieser sollte nach Dafürhalten von Sportwart Erich Walker über die bisherige Heimstärke erreichbar sein.

Dies setzt jedoch voraus, das der dünn besetzte Spielerkader vom Verletzungspech des Vorjahres

verschont bleibt.

Mannschaftskader v.l. Sebasian Noll, Markus Noll, Michael Marin, Patrick Leiner,

Daniel Kudla, Erich Walker, Karl-Heinz Bachmann, Bernd Rohr

es fehlt Bernd Martin

83


Das war’s, letzte Erstliga-Begegnung in München

Florian nach vielen Weizen

am Vorabend „do geht

noch was“

strapaziöse Reise

Wann kommt die Tram?

Pfälzer Grazien in München

Anfangstrio

Bundesliga würdiges Schlußtrio

Spitzenspieler unter sich

Bundesliga – wir waren dabei

„Un jetzt duschen“

84


Rückblick Damen Saison 2015 / 2016

13.09.2015 / Fortuna – KSV Kuhardt / 2552 : 2374

Die Damen der Fortuna deuten bereits im ersten Spiel ihre Heimstärke an. Dank der mannschaftlichen

Geschlossenheit und Ergebnissen jenseits der 400-er Grenze, haben die Damen aus der

Vorderpfalz keine Chance.

27.09.2015 / Fortuna – TSG Haßloch / 2658 : 2525

Gegen die Bundesligareserve der Hasslocher läuft von Beginn an alles Rund und die Blau-

Weißen fahren den zweiten Heimsieg ein.

18.10.2015 / SG KSG Mainz / GN Essenheim : Fortuna / 2332 : 2497

Mit einem ungefährdeten Sieg bei den Rhein-Hessinen fesitgt Fortuna ihre Position im oberen Tabellendritel.

Laura Lukas (437 Kegel) und Patsorn Striehl (435 Kegel) sind an diesem Tag die

Topspielerinnen ihres Teams.

25.10.2015 / Fortuna : Post SG Kaiserslautern

2616 : 2568

Im ersten Spitzenspiel der Saison werden die

Lautrer-Mädels abgekocht. Doch der Sieg tritt am

Abend in den Hintergrund. Gabi Bärmann Stunden

zuvor eine der Sieggaranten, überlebt Dank des

beherzten Eingreifen ihrer Familie und der

behandelnden Ärzte einen Herzinfarkt. Die

Gefäßerkrankung bedeutet für die beliebte und gern

gesehene Gabi das abrupte Ende ihres Kegelsports.

Trainer Alois mit seinen Küken

01.11.2015 / KV Grünstadt 2 : Fortuna /

2404 : 2720

Ein perfekter Tag für Fortuna, Alisha Striehl

(466 Kegel), Laura Lukas (465 Kegel) und

Patsorn Striehl (460 Kegel) trumpfen groß

auf.

Ein perfekter Tag der Damen

85


08.11.2015 / Fortuna : SG Miesau-Brücken 2 /

2592 : 2530

Alisha Striehl bestätigt ihre gute Leistung der Vorwoche und erzielt

die Tagesbestleistung. Gemeinsam mit KV Grünstadt 1 belegen die

Rodalberinnen den ersten Tabellenplatz.

glückliche Siegerinnen

Michelle trumpft groß auf

15.11.2015 / SKC Monsheim 2 : Fortuna

2432 : 2537

An einem windigen Herbstag stürmen die Fortunen

die Monsheimer Bahnen in Großkarlbach und

bleiben im Rennen um den Titel ungeschlagen.

Alois mit seinen Siegermädels

endlich mal die Mama gepackt

22.11.2015 / Fortuna : SG Dellfeld-Zweibrücken

2577 : 2531

Michel Hecht (473 Kegel) und Patsorn Striehl (472 Kegel) müssen

all ihr Können aufbieten, insbesondere da Gästespielerinn Chrisine

Sprengard mit phantastischen 492 Kegel nicht gewillt war das

Spiel zu verschenken.

Michelle mit 473 topp

86


29.11.2015 / KV Grünstadt 1 : Fortuna / 2700 : 2655

Patsorn Striehl (480 Kegel) und Alisha Striehl (469 Kegel) können mit guten Leistungen die

Niederlage im Spitzenspiel nicht verhindern.

06.12.2015 / Fortuna : Fortuna/Vollkugel Zweibrücken / 2555 : 2612

Kalt erwischt werden die Damen von Sportwarin Christa Ranscht. Trotz 477 Kegel von Michelle

Hecht ist es nicht möglich die impulsive Schlussatacke der Gäste abzuwehren.

13.12.2015 / KSV Kuhardt : Fortuna / 2518 :2584

Einen ungefährdeten 3-Satzsieg zur Winterpause fahren die Mädels in der Vorderpfalz ein. Durch

Diesen wichigen Sieg überwintern die Damen auf dem zweiten Tabellenplatz mit Tuchfühlung zur

Spitze.

17.01.2016 / Fortuna : SKC Monsheim 2

2744 : 2349

Patsorn Striehl bringt die TSR-Bahnen zum

Kochen. Mit persönlicher Bestleistung von 506

Kegel spielt sie an diesem Tag in einer eigenen

Welt und setzt sich an die Spitze der Liga-

Schnittliste. Fortuna bleibt durch den Sieg

weiter im Rennen um den Titel.

Wir bleiben oben dabei

23.01.2016 / TSG Hassloch : Fortuna / 2414 : 2508

Das technisch schwierige Geläuf in Hassloch kriegt die Fortuna an diesem Tag besser als die Gegnerinnen

in den Griff. Regina Lukas erkämpft starke 448 Kegel und legt den Grundstein zum Sieg.

die Siegesserie hält an

bin zufrieden

87


14.02.2016 / Fortuna :

SG KSG Mainz/GN Essenheim / 2673 : 2585

Auch im Heimspiel gegen die Mainzer Spielgemeinschaft

läuft alles rund. Insbesondere Michelle

Hecht bestätigt mit ihren 477 Kegeln ihre

gute Rückrundenform. Fortuna bleibt durch den

Heimsieg im Rennen um den Aufstieg.

gut gespielt

21.02.2016 / Post SG Kaiserslautern : Fortuna / 2733 : 2580

Das erste und zweite Dritel konnten von beiden Seiten, in einer bis dato hochspannenden Parie, ofen

gehalten werden. Im Schlussdritel konnte Patsorn Striehl in Folge einer Verletzung nicht richig ins

Geschehen eingreifen und musste ausgewechselt werden. Die Gegnerinnen nutzen dieses Handicap

und sicherten mit einem fulminanten Schlussspurt den Sieg und ziehen an Rodalben in der Tabelle vorbei.

28.02.2016 / Fortuna : KV Grünstadt 2 / 2589 : 2357

Fortuna wird ihrer Favoritenrolle gerecht und spielt von Beginn an druckvoll. In allen drei Durchgängen

haben die Mädels von der Rodalb ihre Vorteile und nutzen diese zu einem ungefährdeten Sieg.

13.03.2016 / SG Dellfeld/Zweibrücken : Fortuna / 2472 : 2576

Durch den deutlichen Auswärtssieg bleiben die Fortunen im Rennen um die Meisterschat. Insbesondere

die wieder genesene Patsorn Striehl kann mit 487 Kegel der Parie ihren Stempel aufdrücken.

20.03.2016 / SG Miesau-Brücken 2 : Fortuna /

2367 : 2420

Auf den technisch anspruchsvollen Bahnen kommen

die Blau-Weißen besser zu Recht. Fortuna bleibt

vorne dabei. Jedoch kristallisiert sich heraus, dass

Regina Lukas und ihre Töchter Lisa und Laura aus

beruflichen bzw. privaten Gründen die Fortuna zum

Saisonende verlassen werden.

Die Post war zu stark

88


03.04.2016 / Fortuna : KV Grünstadt / 2656 : 2683

Alisha Striehl ist im wichtigen Spiel um den Titel von der Rolle und kann nur 403 Kegel beisteuern. Diese

eine Schwäche reicht den Grünstadter Mädels zum Sieg, insbesondere da Katharina von Krog einen

Sahnetag erwischt und 493 Kegel fällt.

Vorzeigeschlußpaar Lukas – Mäde Christa, die langjährige

Sportwartin

10.04.2016 / Fortuna–Vollkugel Zweibrücken : Fortuna / 2589 : 2486

Nachdem nun auch Michelle Hecht und Christa Ranscht ihr Ausscheiden bekannt geben, ist die Luft raus

und die Fortunamädels verlieren zum Saisonabschluss in Zweibrücken. Mit 30:10 Punkten platziert sich die

vorerst letzte reine Damenmannschat auf dem 3. Platz der Regionalliga.

Ausblick – Saison 2016/2017

Mit Patsorn Striehl, Alisha Striehl und Ampha Kohl stehen nur noch 3 Akive zur Verfügung. Für ein

Damenteam zu wenig. Aus diesem Grund werden sie die Gemischte Mannschaft in der „gemischten 4er

Klasse Südwest „ unterstützen.

Die Mama Patsorn mit Tochter Alisha

89


Rückblick Herren 2. Mannschaft Saison 2015 / 2016

13.09.2015 / Fortuna : SG Rapid/GW-Pirat Pirmasens / 5514 : 5344

Mit einer faustdicken Überraschung startet die Zweite in die Saison. Gegen den hochgehandelten

Favoriten aus Pirmasens führen die Brüder Michael Martin (950 Kegel) und Bernd Martin (940

Kegel) ihre Farben zum Sieg.

19.09.2015 / KSG Zweibrücken : Fortuna / 5216 : 5175

In der Stadt der Rosen und Rösser ist kein Blumentopf zu gewinnen. Nach verheißungsvollem

Beginn, durch Daniel Kudla (897 Kegel), bauen die Fortunen kontinuierlich ab und verlieren die

Begegnung.

26.09.2015 / SKC Mehlingen : Fortuna / 5404 : 5398

Alles andere als mit Fortuna im Bunde war an diesem Septembertag die Reserve der Fortuna.

Trotz der Einwechslung von Oliver Martin (100 Wurf / 477 Kegel) reichte es am Ende nicht zum

Sieg.

17.10.2015 / SG KSG Mainz/GN Essenheim : Fortuna / 5446 : 5149

Der spätere Meister zeigt seine Klasse und dominiert das Spielgeschehen. Durch die klare Dreisatzniederlage

rutscht Rodalben in den Tabellenkeller.

25.10.2015 / Fortuna : TuS Gerolsheim 2 / 5669 : 5358

Die Leihgabe der Ersten, Andreas Christ erzielt mit 1039 Kegel das Topergebnis des Tages. Aber

auch alle anderen Spieler können an diesem Tag zufrieden sein mit Ergebnissen, teils deutlich über

Neunhundert Kegel, geht jeder an seine Grenzen.

31.10.2015 / TSG Hassloch : Fortuna / 5361 : 5134

Trotz schwierigem Hasslocher Geläuf ziehen sich die Fortunen ordentlich aus der Affäre. Dennoch

behalten die Hausherren die Oberhand und Fortuna bleibt im Bereich der Abstiegsplätze.

08.11.2015 / Fortuna : KSC 56 Pirmasens / 5410 : 5582

Im Derby gegen die jungen Wilden aus der Schuhstadt bleibt nur das Anfangsdrittel spannend.

Zu stark ist in den weiteren Sätzen die Überlegenheit des KSC, der sich anschickt die Tabelle von

hinten aufzurollen.

22.11.2015 / Fortuna : PSV Ludwigshafen / 5401 : 5451

In einer spannenden Partie blasen Michael Marin (936 Kegel) und Oliver Bärmann (878 Kegel) zur

Aufholjagd. Im weiteren Verlauf der Schlussphase können die Vorderpfälzer den verlorenen Boden

wieder gutmachen und Fortuna bleibt in der Tabelle unten.

28.11.2015 / KG Heltersberg : Fortuna / 5393 : 5377

Daniel Kudla (937 Kegel) und Markus Noll (935 Kegel) versuchen der Partie ihren Stempel aufzudrücken.

Die mannschaftliche Geschlossenheit der Holzländer reicht jedoch aus, die Oberhand zu

behalten.

06.12.2015 / Fortuna : SKC Monsheim 2 / 5543 : 5540

Sportwart Erich Walker erzielt an diesem Sonntagmorgen hellwache 987 Kegel und hat großen

Anteil am Überraschungscoup des elften Spieltages. Mit 8:14 Punkten beschließt Fortuna die

Hinrunde auf dem 10. Platz.

90


12.12.2015 / SG Rapid/GW Pirmasens : Fortuna / 5462 :5465

Beim Tabellenzweiten wachsen die Fortunen über sich hinaus und bringen dem Lokalrivalen eine

knappe, aber schmerzliche Niederlage bei. Markus Noll (971 Kegel) und Bernd Rohr (948 Kegel)

sind die Aktivposten ihrer Mannschaft.

17.01.2016 / Fortuna : KSG Zweibrücken / 5357 : 5520

Fortuna gelingt es nicht den Schwung zum Abschluss der Vorrunde ins neue Jahr zu retten. Auch

fantastische 983 Kegel, welche Werner Weber fällt, verhindern nicht die Niederlage.

31.01.2016 / Fortuna : SKC Mehlingen 2 / 5424 : 5419

Die zweite Mannschaft bleibt das Team der engen Spiele. Auch gegen Mehlingen beweisen die

Rodalber ihre Nervenstärke. Oliver Weber (920 Kegel) und Oliver Bärmann (942 Kegel) reißen das

Ruder nach einem stürmischen Schlussakt herum.

14.02.2016 / Fortuna : SG KSG Mainz/GN Essenheim / 5625 : 5598

Erich Walker lässt mit seiner persönlichen Bestleistung von 1021 Kegel den Tabellenführer

straucheln. Gegen starke Rheinhessen, kniet sich aber auch der Rest der Mannschat rein und

erkämpft einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg.

20.02.2016 / TuS Gerolsheim 2 : Fortuna / 5532 : 4982

Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Oliver Weber, der mangels

Personalalternativen nach 133 Wurf nicht ersetzt werden konnte, war die Partie gelaufen und

Rodalben musste geschlagen den Heimweg antreten.

28.02.2016 / Fortuna : TSG Hassloch / 5315 : 5430

Das wichtige Heimduell gegen den Tabellennachbarn im Abstiegskampf geht voll in die Hose. Zu

viele Patzer im Spiel kosten wichtige Punkte um die Liga zu halten.

12.03.2016 / PSV Ludwigshafen : Fortuna / 5421 : 5382

Fortuna gelingt es nicht die Vorderpfälzer tiefer in den Abstiegsstrudel zu ziehen. Oliver Bärmann

(947 Kegel) und Markus Noll (942 Kegel) kämpfen im Schlussdrittel ohne Erfolg gegen die

Niederlage an.

19.03.2016 / KSC 56 Pirmasens : Fortuna / 5196 : 4847

Auf den technisch anspruchsvollen Weislogel-Bahnen kommen die Blau-Weißen nicht zu Recht.

Hinzu kommt das eklatante Verletzungspech, welches Florian Semmler und Michael Martin zum

Ausscheiden zwingt.

03.04.2016 / Fortuna : KG Heltersberg / 5422 : 5308

Im letzten Heimspiel der Saison wird der Rivale aus dem Pfälzer Holzland besiegt. Letztlich sorgt

dieser Sieg jedoch nicht mehr für große Änderungen in der Tabellenkonstellation.

22.04.2016 / SKC Monsheim 2 : Fortuna / 5542 : 5375

Eine Niederlage zum Abschluss setzt es bei der SKC Monsheim. Mit einem Rumpfteam angetreten,

war das erziehlte Ergebnis für alle Beteiligten zufriedenstellend. Mit 14:26 Punkten beenden die

Fortunen in einer spielstarken Liga den 10. Und damit vorletzten Tabellenplatz.

Ausblick -2.Herrenmannschaft- Saison 2016 / 2017

Wegen Spielermangel musste das Team Mitte August vom Spielbetrieb in der Regionalliga

abgemeldet werden. So besteht der Unterbau nur noch aus einer 4er Mannschaft, die in der 200

Wurf-Vierer-Liga eine gewichtige Rolle spielen wird.

91


die 2. Mannschaft hinten: Steven Maurer, Olli Bärmann,

Bernd Marin; vorne: Olli Weber, Erich Walker, Marc Sefrin

Rückblick 3. Mannschaft und Ausblick

In der gemischten Klasse 4er Südwest, mit einer bunten Mischung aus Jung und Erfahrenen,

Damen und Herren konnten 5 Siege eingefahren werden. In Summe mit 8 Niederlagen

bedeutete dies den 7. Platz in der Endabrechnung. Durch den „Zuwachs“ aus dem

Damenteam sollte in der Runde 2016 / 2017 durchaus die Eine oder Andere Überraschung

möglich sein.

Die 4. Mannschaft 2015 / 2016, hinten: Jürgen Andrie, Stefan Stolberg; vorne: Heinz Müller,

Ampha Kohl und Christa Ranscht

92


Im Blickpunkt

Gerhard Striehl, der unermüdliche Kämpfer für seine Fortuna.

Ein Kegler mit Herz für seine Fortuna - so lebt seit 50 Jahren der fast 72jährige

Gerhard Striehl sein Hobby aus. Bevor beim 1.FC Kaiserslautern die

Herzblutkampagne ins Leben gerufen wurde, wurde diese von dem ehemaligen

Autoverkäufer bei seinem Kegelsport schon verinnerlicht. Dessen

Engagement begann 1971 mit dem Eintrit in den Tradiionsklub Fortuna

Rodalben. Zuvor schob er bereits fünf Jahre die Kugel für den Gesellschatsklub

Alle Neune (ehemals Junge Union), der sich mit großem

Erfolg an einer privaten Kegelrunde in Rodalben/Thaleischweiler und

Eppenbrunn beteiligte. Schon nach fünf Jahren als Spieler übernahm er

Verantwortung mit der sportlichen Leitung. Souverän bekleidete er das

Amt des Sportwartes bis 1994. Als Spieler schate er sogar den Sprung

in die 1. Mannschat, in der er 1978/79 in der 2.Bundesliga und viele

Jahre in der obersten Rheinland-Pfalz-Liga spielte.

Aufallend dabei sein ökonomischer Kegler-Stil, der seine Knochen und Gelenke schonte. Ein Gast

beim Kegeln, der von diesem Sport keine Ahnung hatte, machte folgerichtig die Aussage: „Bei

deem Stil kann deer noch lang kechle“. Und er hatte Recht, denn mittlerweile betreibt Gerhard

Striehl diesen Sport 50 Jahre. Zwar zwickt es am Körper an verschiedenen Stellen immer mehr,

doch veranlassten ihn andere Gründe beim Kegeln kürzer zu treten und nur noch im Notfall zur

Verfügung zu stehen, da er sich privat nach Mannheim veränderte. Doch ist dies kein Grund als

Funktionär kürzer zu treten, da er seit 1980 bis dato die Kasse der Fortuna verwaltet. Dabei scheut

er auch nicht die neuen Medien, da er über seinen Computer mit der ganzen Kegelwelt verbunden

ist und über Online-Banking seine „Kassengeschäfte“ erledigt. Restliche Informationen tauscht er

telefonisch mit seinem Bruder Herbert, dem 1. Vorsitzenden aus, mit dem er vier bis fünfmal in der

Woche kommuniziert. Die Entfernung zu seinem Heimatort ist allerdings kein Hindernisgrund um

die Heim-Spiele seiner Fortuna zu besuchen. Da viele Auswärtsspiele im badischen fast vor seiner

Haustüre ausgetragen werden, unterstützt er mit seiner Partnerin Inge sein Team auch immer

wenn er kann.

93


Im Blickpunkt

Doch nicht nur für seine Fortuna hatte er immer ein offenes Ohr, denn von 1990 – 2012

bekleidete er das Vorstandsamt beim Keglerverein Rodalben. Keine Ämterhäufung, sondern

Engagement für seinen geliebten Kegelsport veranlassten ihn nach Anfrage von Alois Hauck,

dessen Posten als Kassenwart des mittlerweile aufgelösten Kegelbezirk Süd-Westpfalz zu

übernehmen, den der ausgebildete Kaufmann von 1992 – 2012 bekleidete. Für seine Verdienste

wurde der unermüdliche Funktionär im vergangenen Jahr auf der Bühne des Otfried-von-

Weißenburg-Gymnasium in Dahn von dem Landrat Hans Jörg Duppre und dem Kreisbeigeordnete

Peter Spitzer als Sportförderer für sein besonderes Engagement geehrt. Weitere Ehrungen erfuhr er

vom Sportbund Pfalz als er zu seinem 60.Geburtstag von Karl Hutzler mit der Goldenen Ehrennadel

für seine Verdienste ausgezeichnet wurde, sowie vom Kegelbezirk Süd-Westpfalz für sein

unermüdliches Engagement im Kegelsport.

Die Fortunen können nur hoffen, dass sie

noch lange solch eine Persönlichkeit in ihren

Reihen haben, der mit Rat und Tat ihnen zur

Seite stehen wird.

Ehrung Gerhard Striehl Bezirk 1

Überreichung des Sportlerehrenbriefs an Gerhard Striehl

94


Im Blickpunkt

Jürgen Andrie – Webmaster der Fortuna.

An dieser Stelle gilt es einen Menschen zu ehren, der für die Außendarstellung

eines Vereins außerordentlich wichig ist.

Als Jürgen Andrie mit seiner Lebensgefährtin Ampha Kohl der Fortuna-Familie

beitrat, konnte noch keiner ahnen mit welchen Fähigkeiten

er über das Kegeln hinaus sich in der Fortuna-Familie einbringen kann.

Mit der Zeit entwickelte sich der technische Angestellte immer mehr

zur guten Seele des Vereins, der stets im Hintergrund engagierte. Seine

Arbeit ist vielfälig und nie ist ihm was zu viel. Als Webmaster gestaltete

er die Fortuna-Homepage auf den neuesten Stand. Bei seiner Planung,

graphische Gestaltung, Entwicklung, Wartung und Administraion ist er

der erste Ansprechpartner für die toll gestaltete Homepage und bringt diese bei guter „Fütterung“

immer auf den neuesten Stand. Täglich 80 - 120 getätigte Klicks zeugen von der großen Aufmerksamkeit

vieler Kegelinteressierten. Selbst achtwöchige Aufenthalte in seinem zweiten Wohnsitz Thailand halten ihn

nicht von seiner Tätigkeit ab. In dieser Zeit wird dann die Homepage aus Fernost gefüttert.

Nicht genug: Bei den Heimspielen organisiert er mittels

Computer die Ergebnisverwaltung und sorgt für

die Füllung des Live-Tickers, damit sich die einzelnen

Mannschaften am Spieltag auf ihr Spiel konzentrieren

können. Gefragt ist auch Jürgen bei sonstigen graphischen

Arbeiten. So gestaltet er Plakate, Schilder und

alles was sonst noch benötigt wird.

unser Webmaster in Aktion

Auch die menschliche Seite kommt bei ihm

nicht zu kurz. Er hat immer ein offenes Ohr für

die kleinen und großen Wehwehchen seiner

Kegelschwestern- und Brüdern. Im internen

Familienwettstreit zieht er allerdings des

Öfteren den Kürzeren, gegenüber seiner

besseren Hälfte.

Wir hoffen, dass sein Lebenstraum nach

Thailand umzusiedeln, sich noch ein paar Jahre

hinziehen wird und er uns noch lange erhalten

bleibt.

Jürgen mit seiner besseren Hälfte

95


Fortuna 1 von links: Sebastian Noll, Markus Noll, Michael Martin,

Patrick Leiner, Daniel Kudla, Erich Walker, Karl-Heinz Bachmann, Bernd Rohr

Nach dem Bundesligaabstieg mussten die Fortunen in der Saison 2016/ 2017

große Umwälzungen im Spielbetrieb hinnehmen, da viele Spieler und

Spielerinnen dem Klub den Rücken kehrten. Als Folge musste die zweite

Herrenmannschaft und das Damenteam abgemeldet werden. Entgegen aller

Unkenrufe zum Trotz belegte das 1. Herrenteam in der 2. Bundesliga – Süd

einen guten vierten Platz. Basis dazu war die enorme Heimstärke, gegen die

Gastmannschaften kein Mittel fanden.

Als Unterbau diente die 3. Mannschaft, die in der Vierer Liga 200 Wurf agierte.

Da das Team aber des Öfteren mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen

hatte, war der Erfolg durchwachsen. Am Ende wurde der Rang vier im 11er Feld

belegt.

Drei verbliebene Frauen stellten das Gerüst der 4. Mannschaft. War das Team

komplett, wurden fast immer starke Ergebnisse erzielt. Am Ende belegte das

Team in der gemischten Klasse Südwest 100 Wurf mit Vierer Mannschaften

den vierten Platz.

96


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

10.09.2016 / TSG Heilbronn – Fortuna / 5475 : 5486

Mit Glück und Können gestaltete die Fortuna ihren Auftakt in Heilbronn.

Insbesondere Daniel Kudla (967 Kegel) und Karl-Heinz Bachmann (953 Kegel)

erwiesen sich als Felsen in der Brandung und der knappe Auftaktsieg wurde mit

einem Vorsprung von elf Kegeln eingetütet.

17.09.2016 / Fortuna – SK Walldorf / 5767 : 5727

Gegen einen der Aufstiegsfavoriten mussten sich die Fortunen mächtig

strecken. In einer guten Mannschaft ragten Michael Martin (987 Kegel) und

Bernd Rohr (1038 Kegel) heraus.

Michael

Martin’s

Heimspiel-

Premiere

geglückt

Fachgespräch

24.09.2016 / KSG Ebersweiher-Gengenbach – Fortuna /

5732 : 5532

Der schöne Schwarzwald war für die Blau-Weißen keine Reise wert. Zu gut

eingespielt waren die Badener auf ihren Heimbahnen und die Fortunen traten

klar geschlagen die Heimreise an.

03.10.2016 / Fortuna – RW Sandhausen 2 / 5709 : 5435

Karl-Heinz Bachmann (996 Kegel) und Daniel Kudla (937 Kegel) starteten furios.

Markus Noll (973 Kegel) und Bernd Rohr (980 Kegel) sorgten dafür, dass der

Gegner auf Distanz gehalten wurde. Großer Wermutstropfen der Partie war die

Knieverletzung von Michael Martin, welche das Hinrunden-Aus für ihn bedeutete.

Pure

Freude

97


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

15.10.2016 / Fortuna – VKC Eppelheim 2 / 5714 : 5373

Ungefährdet blieben die Fortunen in

Lauerstellung zur Tabellenspitze. In

seinem Bundesligadebüt steuerte Marc

Sefrin, 905 Kegel, zum klaren Heimsieg

bei.

Trainer Robert Abel stolz auf seinen

Schützling Marc Sefrin

22.10.2016 / FH Plankstadt – Fortuna / 5995 : 5391

Beim späteren Meister hingen für Fortuna die Trauben zu hoch. Die Badener mit

drei Ergebnissen jenseits der 1000er Marke dominierten das Geschehen auf den

Bahnen nach Belieben. Dadurch verabschiedete sich das Team von Sportwart

Erich Walker aus dem Spitzentrio.

29.10.2016 / Fortuna – KC BG Nußloch / 5764 : 5484

Markus Noll mit 1049 Kegeln zu Beginn

und Bernd Rohr mit einem glatten

Tausender zum Ende der Partie waren die

Aktivposten ihres Teams. Auch die

restlichen Spieler untermauerte die

Heimstärke der Rodalber Fortuna.

„ich hab’s euch vorgemacht“

Marc: „Bernd kanns“

Spielanalyse der Altmeister

98


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

12.11.2016 / SG KSG/SG Zweibrücken - Fortuna / 5425 :

5297

Das Derby auf den gefürchteten Bahnen des Gasthauses „Zum roten Ochsen“

verlief nicht nach den Vorstellungen der Blau-Weißen. Der misslungene Auftakt

mit einem Rückstand von 165 Kegeln erwies sich für die folgenden

Mannschaftsteile als zu hoch.

„dess war wohl nicht’s“ „dehäm greifmer widder a“

19.11.2016 / SKC Hugsweier - Fortuna / 5543 : 5379

Durch eine erneute Niederlage auf auswärtigem Geläuf konnten die Pfälzer den

Anschluss an die Spitzengruppe nicht mehr halten. Karl-Heinz Bachmann (965

Kegel) und Markus Noll (940 Kegel) waren an diesem Tag die Besten im Fortuna

Dress.

26.11.2016 / Fortuna – SKC FH Eppelheim / 5845 : 5658

Karl Heinz Bachmann (1020 Kegel) und Bernd Martin (956 Kegel) gingen gegen

einen guten Gegner direkt in die Offensive und brachten ihre Farben mit 43

Kegeln in Front. Im weiteren Verlauf gefiel insbesondere wieder Markus Noll

(1004 Kegel), der seine bestechende Form erneut unter Beweis stellen konnte.

Klasse Wieder-Einstand Bernd

Daniel’s Edelfan

99


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

10.12.2016 / 1.HKO Young Stars Karlsruhe – Fortuna / 5744

: 5484

Zum Abschluss der Vorrunde setzte es

erneut eine deutliche Auswärtsniederlage.

Dieses Mal bei den „jungen Stars“ aus

Karlsruhe, welche den Fortunen in allen

Belangen überlegen waren. Mit 12:10

Punkten stand nach der Vorrunde der 4.

Platz zu Buche und der Abstand nach

„Unten“ und nach „Oben“ betrug 6 Punkte.

Ein Pfennig für seine Gedanken

17.12.2016 / Fortuna – TSG Heilbronn / 5781 :5511

Mit einem deutlichen Heimerfolg verabschiedeten sich die Fortunen in die

Weihnachtspause und bescherten Ihren Fans nochmals ein Schmankerl. Aus

einer geschlossenen Mannschaftsleistung stachen die Fortuna-Asse Karl Heinz

Bachmann (1016 Kegel), Markus Noll (1008 Kegel) und Bernd Rohr (995 Kegel)

hervor.

Jetzt kann der Weihnachtsmann

kumme

„geb ruh“

28.12.2016 / RW Sandhausen 2 – Fortuna / 5662 : 5458

Neues Jahr, altes Leid. Die Auswärtsschwäche hielt auch in Sandhausen an. Eine

deutliche Niederlage mit einer Differenz von 204 Kegeln war die Folge. Nach

langer Verletzungspause freuten sich Fans und Mannschaft über das Mitwirken

ihres Kameraden Michael Martin, der 880 Kegel fällte.

14.01.2017 / SK Walldorf – Fortuna / 5727 : 5420

Auch in Walldorf gelang es nicht auf den Gegner Druck aufzubauen. Zu groß war

die Überlegenheit des Gastgebers, der in allen Durchgängen klar überlegen war.

Trotz der Niederlage konnten die Rodalber den vierten Tabellenplatz halten.

100


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

21.01.2017 / Fortuna – KSG Ebersweiher-Gengenbach /

5823 : 5540

In einer einseitigen Partie zeigten sich alle Mannschaftsteile auf den Punkt Top-

Fit, wodurch der Gegner nach Belieben beherrscht wurde. Karl-Heinz Bachmann

(1038 Kegel) knackte hierbei zum 50. mal die magische Tausendermarke und

wurde anschließend gebührend gefeiert.

Legales Doping

Bernd will auch ein Bier

04.02.2017 / VKC Eppelheim II – Fortuna / 5775:5563

Trotz einigen guten Ergebnissen wurde es nichts mit dem zweiten Auswärtssieg.

Alle Rodalber Hoffnungen zerstörte Erstligaspitzenspieler Jürgen Cartharius, den

sich der VKC aus der Ersten ausgeliehen hatte.

Da war die Welt noch in Ordnung

Ehemalige Spitzenspieler aus drei

Generationen

Gutes Ergebnis

Speckmäuschen

101


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

11.02.2017 / Fortuna – FH Plankstadt / 5849 : 5774

Auch die als Spitzenreiter angereisten Plankstädter mussten die heimische

Überlegenheit der Fortuna anerkennen. In einer hochspannenden Partie und

unter dem tosenden Applaus der Fans, drehten Markus Noll (1048 Kegel) und

Daniel Kudla (1017 Kegel) das Ergebnis zu ihren Gunsten.

Starkes Stück Arbeit

Erstligareifes Duell, Daniel vs

Andreas Tippl

18.02.2017 / KC BG Nußloch – Fortuna / 5712 : 5521

Trotz passabler Ergebnisse konnten die Pfälzer auch in Nußloch nicht punkten.

Auf den Bahnen in der Olympiahalle hatten die Fortunen noch 15 Jahre zuvor

mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ihren bis dato größten Erfolg gefeiert.

Grund zum Feiern hatte der Gegner, der mit diesem Sieg punktemäßig zu

Fortuna auf Platz fünf aufschloss.

04.03.2017 / Fortuna – SKC Hugsweier / 5952 : 5611

Bernd Rohr spielte sich in einen Rausch und verlies mit gefällten 1078 Kegel

unter stehenden Ovationen gefeiert die Bahnen. Im Durchgang zuvor hatte

bereits Markus Noll mit seinen 1015 Kegel die Fans in Verzückung gebracht.

Da lacht das Honigkuchenpferd

„hast ein Bier verdient“

102


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

11.03.2017 / Fortuna – SG KSC/SG Zweibrücken / 5844 :

5614

Eine deutliche Revanche für die Hinspielniederlage im Derby gelang den

Fortunen gegen die Rosenstädter, die keineswegs enttäuschten, bei denen Jörg

Dietz mit 1024 Kegel seine große Klasse bewies. Karl-Heinz Bachmann (1041

Kegel) ließ sich jedoch nicht ins Bockshorn jagen und konterte direkt. Im

weiteren Verlauf setzten sich die Blau-Weißen dank ihrer Heimstärke immer

weiter ab.

„Jörg, bei uns hann schunn

annre verlor“

geschafft

25.03.2017 / SKC FH Eppelheim – Fortuna / 5664 : 5538

In auswertigen Gefilden war 2016/2017 für die

Pfälzer Jungs einfach nichts zu holen. In Eppelheim

kassierten sie die 10. Niederlage und verpassten so

die Chance auf den dritten Tabellenplatz.

„isch will a ins Bild“

„in Zukunft spiel ich nur

noch dehäm“

103


Rückblick Herren Saison 2016 - 2017

01.04.2017 / Fortuna – 1.HKO Young Stars Karlsruhe /

5941 : 5648

Mit 11 Siegen in der TSR-Arena behielten die

Rodalber auch gegen ihren direkten

Tabellennachbarn aus Karlsruhe ihre weiße Weste.

Daniel Kudla (1045 Kegel), Bernd Rohr (1020

Kegel) und Markus Noll (1001 Kegel) zeigten dabei

ihre individuelle Klasse. Aber auch Marc Sefrin - der

während der Runde ins kalte Wasser der 2.

Bundesliga geworfen wurde – zeigte, dass er immer

besser mit Drucksituationen umgehen kann. Seine

persönliche Bestleistung (960 Kegel) stellte dies

unter Beweis.

Mit einem guten vierten Platz und 24:20 Punkten

bewiesen die Fortunen, dass mit mannschaftlicher

Geschlossenheit viel zu erreichen ist.

„do draa kennt ich misch gewäne“

„„ „Alois, wolle mer nett widder

angreife“

Tausender-Trio

104


Ausblick 1. Mannschaft 2017 – 2018

Der große personelle Aderlass zur Saison 2016/2017 führte zu viel Ungewissheit

der eigenen Leistungsstärke und nährte die Befürchtungen eines miserablen

Saisonverlaufes. Diese Ängste sind gewichen und Zuversicht ist wieder

eingekehrt. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit wurden alle Gegner in der

„TSR-Arena Lindersbach“ geschlagen. Diese Heimstärke soll auch 2017/2018 die

Trumpfkarte sein. Andreas Christ, Spitzenspieler beim Erstligisten Ettlingen, ist

nach einjähriger Abstinenz, trotz einer Vielzahl von Anfragen an die Rodalb

zurückgekehrt und soll hier helfen, dass es auch Auswärts wieder besser klappt.

Für viele ist dies ein „Sechser im Lotto“, dass sie ihren Andy wieder bejubeln

können. Sollten die Punkte in der Ferne wieder eingefahren werden, ist Vorstand

Herbert Striehl sogar überzeugt, dass seine Fortuna ein gewichtiges Wort an der

Tabellenspitze mitreden kann. Sportwart Erich Walker teilt diese Überzeugung,

mahnt aber auch nicht leichtsinnig zu werden und wünscht sich eine Saison, in

der seine Spieler von Verletzungen verschont bleiben. Er hofft weiterhin, dass

auf den heimischen Bahnen wieder die sechstausender Marke geknackt wird. Mit

fünf Spielern, die bereits mehrmals die tausender Marke deutlich übertroffen

haben, muss dieser Wunsch, den auch viele Fans der Fortuna hegen, keine

Utopie bleiben.

Herbert Striehl und Erich Walker eint auch die Vorfreude auf die „rassig, ewig

jungen Derby´s“ gegen den alten Weggefährten Rapid Pirmasens. Mit großem

Zuschauerandrang auf beiden Bahnen, verbunden mit einer excellenten

lautstarken Stimmung, kann jetzt schon gerechnet werden, wenn die beiden

Aushängeschilder der Region aufeinander treffen.

Gefragt nach den Zielen der kommenden Runde ist die Parole klar - ein Platz im

Spitzentrio wird anvisiert. Die klaren Favoriten auf den Titel, verbunden mit dem

Erstligaaufstieg, sind jedoch andere Mannschaften. SKC Walldorf und der KSV

Kuhardt liegen nach Ansicht der Rodalber Kegler vorne.

105


Fortuna-Kegel

Fortuna 1 von links, Markus Noll, Michael Martin,

Bernd Rohr, Erich Walker, Marc Sefrin, Karl-Heinz

Nachmann, Siegfried Burosch

106


Rückblick 3. Mannschaft Saison 2016 - 2017

Im Vorfeld des Rundenbeginns, hatte Fortuna weitere personelle Ausfälle und

war gezwungen die 2. Mannschaft vom Spielbetrieb der Regionalliga

abzumelden. Dementsprechend kegelte die 3. Mannschaft als nächsthöheres

Männerteam.

1. Spieltag / SKC Mehlingen 2 – Fortuna 3 / 3589 : 3483

Im ersten Auswärtsspiel der Saison verkaufte die Fortuna ihr Fell teuer,

letztendlich war der Heimvorteil der Gastgeber eine zu hohe Bürde.

2. Spieltag / Fortuna 3 – BSG Bornheim 3 / 3483 : 3180

Das exakte Mannschaftsergebnis vom 1. Spieltag reichte dieses Mal zu einem

deutlichen Sieg. Rückkehrer Patrick Leiner erzielte 962 Kegel und war somit der

„Man of the Match“.

3. Spieltag / Fortuna 3 – spielfrei

Durch die Abmeldung der SG AV Speyer- KV Schifferstadt 2 waren die Herren

am 3. Spieltag arbeitslos.

4. Spieltag / Fortuna 3 – 1. SKC Mundenheim 2 / 3534 : 3320

Bernd Marin (922 Kegel) und Marc Sefrin (898 Kegel) spielen groß auf und sind

die Säulen des Erfolges.

5. Spieltag / Fortuna 3 – SKC GH Hohenecken / 3526 : 3372

Wieder sind es Marc Sefrin (921 Kegel) und Bernd Martin (937 Kegel), welche

die TSR-Bahnen mit Abstand am Besten im Griff haben.

6. Spieltag / SG Rapid Pirmasens 3 – Fortuna 3 / 3454 : 3399

Spitzenspieler Wolfgang Metzger (969 Kegel) dominierte das Geschehen und

sicherte Rapid den Sieg im „kleinen Derby“.

7. Spieltag / Fortuna 3 – TSG Haßloch 3 / 3477 : 3372

Mit dem vierten Sieg im vierten Heimspiel sicherte sich die Fortuna den 4.

Tabellenplatz. Bernd Martin (959 Kegel) bestätigte erneut seine Heimstärke der

vergangenen Wochen.

8. Spieltag / Fortuna 3 – spielfrei

Durch die Abmeldung der SG AV Speyer- KV Schifferstadt 2 waren die Herren

auch am 8. Spieltag arbeitslos.

9. Spieltag / KG Heltersberg 2 – Fortuna 3 / 3375 : 3289

An diesem Tag lief einfach nichts zusammen und folgerichtig verließen die Blau-

Weißen als Verlierer die Heltersberger Bahnen.

107


Rückblick 3. Mannschaft Saison 2016 - 2017

10. Spieltag / Fortuna 3 – TT Hinterweidenthal / 3399 : 3404

Durch die knappe Niederlage gegen die gerngesehenen Freunde aus

Hinterweidenthal bekam der Heimnimbus die ersten Schrammen. Mit einem

ausgeglichenen Punktekonto (8:8) liegen die Rodalber auf dem 5. Tabellenplatz.

11. Spieltag / GW Contwig – Fortuna 3 / 3217 : 3220

Ein spannender Krimi in zwei Akten, fand in Rodalben den glücklicheren

Gewinner, der in den entscheidenden Momenten das bessere Ende für sich

hatte.

12. Spieltag / Fortuna 3 – SKC Mehlingen 2 / 3406 : 3535

Die Mehlinger erweisen sich als der erwartet starke Gegner und verliesen als

verdiente Sieger die TSR-Arena. Dennoch konnte sich auch ein Fortune etwas

freuen, Stefan Stolberg erzielte nach langer Durststrecke 884 Kegel und blieb

nur knapp unter seiner bisherigen Bestleistung.

13. Spieltag / 1. SKC Mundenheim 2 – Fortuna 3 /

3517 : 3516

Verflixt und zugenäht dachten viele Spieler der Fortuna, die denkbar knappste

Niederlage war dann doch sehr ärgerlich. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass

die dritte Mannschaft ihren bis dato besten Auftritt in der Ferne ablieferte.

14. Spieltag / BSG Bornheim 3 – Fortuna 3 / 2634 : 0

Krankheit, Verletzung und anderweitige wichtige Termine verhinderten den

Auftritt bei den Bornheimern und die Punkte verblieben kampflos in der

Vorderpfalz.

15. Spieltag / Fortuna 3 – spielfrei

16. Spieltag / SKC GH Hohenecken – Fortuna 3 / 3338 : 3283

Fortuna angesichts der letzten Woche von der Rolle, hatte auch in Hohenecken

nichts zu bestellen und rutschte auf den 8. Tabellenplatz ab.

17. Spieltag / Fortuna 3 – SG Rapid Pirmasens 3 /

3508 : 3332

Die Revanche für die Hinspielniederlage in Pirmasens glückte dank einer

geschlossenen Mannschaftsleistung, in der besonders Erich Walker (901 Kegel)

und Bernd Martin (902 Kegel) hervorstachen.

18. Spieltag / TSG Haßloch 3 – Fortuna 3 / 2833 : 3353

Wenig Mühe hatten die Blau-Weißen in der Vorderpfalz. Dies war aber auch dem

Ausscheiden eines gegnerischen Akteurs geschuldet. Michael Martin mit 911

Kegel zeigte, dass er nach seiner Verletzungspause immer besser in Tritt kam.

108


Rückblick 3. Mannschaft Saison 2016 - 2017

19. Spieltag / Fortuna 3 – KG Heltersberg 2 / 3527 : 3424

Souverän agierte die Mannschaft von Sportwart Erich Walker, der selbst 932

Kegel zum glanzvollen Heimsieg beisteuerte.

20. Spieltag / Fortuna 3 – spielfrei

21. Spieltag / TT Hinterweidenthal 1 – Fortuna 3 /

3389 : 3242

Es mehrten sich nach dem Spiel wieder die Stimmen, welche die Bahnen des

Sportpark Dahn lieber mit einem Bagger befahren würden, als darauf zu kegeln.

Dass aber auch auf diesen Bahnen gute Ergebnisse erzielt werden können

bewies der „junge, alte Teufel“ Martin Metzger, der 887 Kegel fällte.

22. Spieltag / Fortuna 3 – GW Contwig 1 / 3725 : 3511

Bernd Martin zündete am letzten Spieltag eine Rakete, im Duell mit dem

langjährigen Bundesligaspieler der Fortuna, Oliver Bärmann (883 Kegel),

zimmerte er 1028 Kegel auf die Bahn und legte den Grundstein zum grandiosen

Saisonabschluss. Mit 18:18 Punkten landeten die Fortunen auf dem 4. Platz der

Tabelle.

Markus ist sprachlos, bedingt durch die Leistung von

Bernd Martin

109


Ausblick 2. Mannschaft

Nachdem der personelle Aderlass zur letzten Saison ungeahnte Dimension

annahm, waren die Blau-Weißen zur Sicherstellung eines geregelten

Spielbetriebes gezwungen, die zweite Mannschaft abzumelden. Die Lage hat sich

nunmehr deutlich entspannt und Fortuna wird in der Landesliga-West der

Männer den 200 Wurf – Spielbetrieb wieder aufnehmen. Möglich war dies unter

anderem durch die beiden Neuzugänge Sigfried Burosch und Harald Holz. Beide

sind in der lokalen Kegelszene keine Unbekannten und sind mit ihrem

keglerischen Niveau die benötigten Verstärkungen und erweitern den Kader der

1. und 2. Mannschaft enorm.

Im zehner Feld der arrivierten Mannschaften, möchten die Spieler durch

beherzte Heimauftritte einen Platz im oberen Tabellenfeld erobern. Aber auch in

der Fremde sollen wieder vermehrt Punkte eingefahren werden. Mit einer

ausgewogenen Mischung aus Erfahrung und dem jugendlichen Elan sollte das

Vorhaben, in der Liga eine ordentliche Rolle zu spielen, realistische Chancen

haben.

Fortuna 2 hinten von links: Wolfgang Noll, Marc Sefrin,

Siegfried Burosch, vorne von links: Michael Martin, Erich

Walker, Jürgen Andrie. Es fehlen Bernd Martin und Patrick Leiner.

110


Rückblick / Ausblick Gemischte Mannschaft

Nach dem Aus der Damenmannschaft zum Ende der Saison 2016 schickten die

Fortunen im Sportjahr 2016/2017 ein gemischtes Team als 4. Mannschaft in der

Gemischten Klasse Südwest 4er / 100 Wurf ins Rennen. Ein dritter Platz mit 20 :

12 Punkten war der verdiente Lohn der engagierten Auftritte. Patsorn Striehl mit

einem Gesamtschnitt von 437,9 Kegel gehörte wieder einmal zu den

Topspielerinnen der Liga. Auch 2017/2018 werden Ampha Kohl, Alisha Striehl,

Patsorn Striehl, mit der Unterstützung der „alten Garde“, ausziehen, um das

männliche Geschlecht, das Fürchten zu lehren.

Sollten alle gesund bleiben, ist die Wiederholung des Vorjahreserfolges möglich,

wobei mit Fortuna im Bunde auch mehr möglich sein kann.

Ampha und Jürgen

Stützen der gemischten

Mannschaft

Weiterhin dominierend das

Mutter/Tochtergespann

Patsorn und Alisha

111


Andreas Christ ist zurück.

Riesen-Verstärkung für die SG Fortuna

Rodalben: Der Pirmasenser Andreas Christ

kehrt nach seinem einjährigen Gastspiel beim

Kegel-Erstligisten SG Ettlingen zurück zur

Fortuna. Als Hauptgrund für den Rückwechsel

gab der Altenpfleger den hohen Zeitaufwand

an, der ihm beruflich und privat zu schaffen

gemacht habe. „Eigentlich hatte ich durch die

Anreise immer Auswärtsspiele. Dazu kam

noch wöchentlich der Trainingsbesuch. Meine

Leistungen litten immer mehr durch den

Stress“, erläutert Christ die Beendigung

seines Engagements in Baden. Er fällte in der

gerade beendeten Erstligasaison im Schnitt

1012 Kegel. Nach Christs Worten riss der

Kontakt zu seinen alten Fortuna-Kollegen nie

ab, und er lobt diese, dass sie ihm den

Wechsel nach Ettlingen nie krummnahmen.

Obwohl er von vielen Vereinen umworben

wurde war für ihn selbstverständlich, dass er

nur zu seinen alten Kollegen zurückkehren

wollte. Christ dazu: „Ich gehe dorthin, wo ich mich Zuhause fühle. Zuhause ist

ganz klar bei den Fortunen in Rodalben“. Nun will der Vierte des Deutschen

Classic-Cups 2016 in der kommenden Saison mit seinen Rodalbern noch mal

ganz vorne angreifen.

Fortuna-Sportwart Erich Walker prognostiziert: „Durch Andreas Christ gewinnt

unser Team enorm an Auswärtsstärke.“ Während Rodalben diese Saison jedes

Heimspiel gewann, gelang auswärts nur ein Sieg.

Mittlerweile hat sich Andreas Christ wieder in seinem alten Umfeld gut eingelebt.

Er trainiert fleißig und freut sich immer wieder auf Trainingsduelle mit seinen

Kameraden. Erste Früchte erntete er bei den Stadt- und Vereinsmeisterschaften

des KV Rodalben, bei denen er sich in blendender Spiellaune präsentierte. Im

ersten Durchgang trumpfte er mit 1032 Kegeln auf. Ihm am nächsten kam

Fortuna-Mannschaftskollege Bernd Rohr, der mit 1012 Kegeln Klasse bewies. In

respektvollem Abstand das weitere Feld, das vom Komet-Akteur Michael König

(959) angeführt wurde. Im Finale setzte Christ seine Überlegenheit fort. Er

zeigte vor allem auf den mittleren zwei Bahnen (176 in die Vollen/107 im

Abräumen sowie 169/108) sein Können. Letztlich standen 1057 zu Buche,

wodurch er die 200-Wurf-„Königsdisziplin“ mit 2091 klar vor Rohr beherrschte.

Dieser war der trotz 1003 Kegeln (insgesamt 2015) unzufrieden und musste so

die Überlegenheit seines Spezis anerkennen.

112


Im Blickpunkt

Bernd Rohr – e i n G l ü c k s f a l l - für die Blau-Weißen.

Bernd Rohr, seit Dezember 2009 mit

dreijähriger Unterbrechung für die Fortuna an

der Kugel, erweist sich immer mehr als

Glücksfall für die Blau-Weißen. Mit ihm spielt

in Rodalben ein Kegler, der mit hohem

persönlichen Einsatz und

Leistungsbereitschaft, sowohl im sportlichen

als auch im gesellschaftlichen Bereich kaum

wegzudenken ist. Schon während der ersten

Phase seines Engagements fasste er schnell

Fuß und wurde fester Bestandteil der

Mannschaft. Dabei entwickelte sich Bernd zu einem wichtigen Spieler, der vor

allem auswärts seinem Team Stabilität einhauchte. Mit viel Energie und

Tatendrang sorgte der Vater von Zwillingen auch neben der Bahn mit der

Erstellung der ersten Fortuna-Homepage für eine gute Außendarstellung der

Fortunen. Mit der Devise: „Geht nicht, gibt’s nicht, sorgte er für den

reibungslosen Betrieb und die notwendige Pflege des neuen Internetauftrittes.

Nach drei erfolgreichen Jahren kehrte er leider den Rodalbern den Rücken und

schloss sich Alle Neune Dellfeld an, die mit der SG Zweibrücken eine

Spielgemeinschaft bildete. Dort entwickelte er sich zu einem wertvollen Zweit-

Bundesligaspieler. Nachdem die Fortunen 2015 den Aufstieg in die 1. Bundesliga

realisierten, wechselte der Projektleiter der Schäffler-Gruppe in Homburg wieder

zurück an die Rodalb. Sofort entwickelte er sich zu einem absoluten Ass und

verblüffte intern und extern als drittbester Fortune die Kegelwelt. Nach dem

Erstligaabstieg bildete der 54-jährige mit Karl Heinz Bachmann, Markus Noll und

Daniel Kudla das von vielen gefürchtete Quartett der „Tausender“ und trug so

meistens als Schlussspieler maßgeblich zu der weißen Heimweste in der 2.

Bundesliga Süd bei. Höhepunkt dabei seine Bestleistung von 1074 Kegeln. Dabei

gilt sein Lieblingsspruch: „Die Toten zählen wir am Schluss“. Er steht auf dem

Standpunkt, dass egal was man macht, alles für den Erfolg auf und neben der

Bahn alles geben muss. „Man kann nur in einem guten Team, in dem es stimmt,

so große Leistungen abrufen“, unterstreicht Bernd Rohr.

Entspannung findet der Familienmensch gemeinsam mit seiner Frau beim

Wandern und beim gemeinsamen Kochen von kulinarischen Genüssen der

mediterranen Küche. Dabei kommen auch seine studierenden Zwillinge nicht zu

kurz, für deren Nöte er sich immer als ihr Ansprechpartner und Freund erweist.

113


Im Blickpunkt

Robert Abel – v o m S p i e l e r z u m T r a i n e r.

Sein Keglerherz schlägt bereits seit 45 Jahren für

Fortuna Rodalben. Zuvor schob er bereits fünf Jahre die

Kugel für die Gesellschaftsklubs Junge Union, Alle

Neune und Jim Beam, die sich in einer

Gesellschaftsrunde schon sportlich betätigten. Doch das

forderte den 33-jährigen zu wenig und so schloss er

sich 1972 gemeinsam mit dem heutigen Vorstand

Herbert Striehl dem Rodalber Traditionsklub Fortuna

an. Dort erkämpfte er sich über die Jahre einen

Stammplatz in der 1. Mannschaft. Doch nicht nur als

Spieler, den man nachts zum Kegeln wecken konnte,

war er gefragt, auch als Sportwart hielt er von 2003 –

2006 den Kopf hin. Größter Erfolg war die Meisterschaft

in der Rheinland-Pfalz-Liga und der damit verbundene

Aufstieg in die 3. Bundesliga. Mit der Zeit trat er etwas kürzer, war aber immer

noch im hohen Alter ein Stützpfeiler der 2. Mannschaft. Doch dann bekam er ab

2013 die Schattenseiten des Lebens zu spüren. Zwei schwere Krankheiten und

der Tod seiner geliebten Hanelore trafen den mehrmaligen Seniorenmeister des

KV Rodalben bis ins Mark, so dass er dem aktiven Sport Ade sagen musste.

Robert ließ sich aber nicht entmutigen. Als im vergangenen Jahr der Bundesliga

– Abstieg erfolgte, engagierte sich das Urgestein als Trainer und Betreuer in

seinem Klub. Sein gezieltes Training trug immer mehr Früchte so hatte er einen

erheblichen Anteil an der Frühform zu Beginn der vergangenen Saison. Wenn

möglich übernahm er auch die Betreuung einzelner Spieler bei den

Auswärtspielen. Auch in der bevorstehenden Runde will er sich einbringen und

mit Rat und Tat seinen Klub zu unterstützen.

Robert 2006 im 3. Ligaspiel gegen

SG Zweibrücken

Robert als Trainer beim Spiel in

Karlsruhe

114


Im Blickpunkt

Klub der Sechziger

Sechzig ist das neue Vierzig. Dieser oder ein ähnlicher Gedanke drängt sich auf,

wenn man Ampha Kohl, Erich Walker oder Peter Weisbrod begegnet. Neben

ihrer Leidenschaft zum Kegeln teilen sie auch dasselbe Geburtsjahr 1957.

Ampha Kohl´s immer gute Laune wirkt auf alle ihre

Mannschaftskameraden und Kameradinnen ansteckend.

Seit knapp zehn Jahren kegelt sie mit ihrem Mann Jürgen

Andrie im blau-weißen Dress. In den familiären Duellen

mit ihm steckt sie nie auf. Egal ob im Training oder im

Spielbetrieb zeigt sie den nötigen Ehrgeiz und geht nicht

selten als strahlende Siegerin von der Bahn. Mit ihrem

Mann Jürgen teilt sie eine weitere Leidenschaft, die Liebe

zu ihrem Heimatland Thailand. Im Schnitt zwei

mehrwöchige Aufenthalte im Jahr in der Nähe von Chiang

Mai müssen es schon sein.

Ihren bis dato größten Erfolg feierte Sie kürzlich mit der

Seniorinnenmannschaft des KV Rodalben bei den

Deutschen Meisterschaften in Lampertheim. Der vierte

Platz reichte zwar nicht für eine ersehnte Medaille, war

Ampha bereit zum

Fight

jedoch im Angesicht der Leistungsstärke des Teilnehmerfeldes sehr beachtlich.

Auch wenn Peter Weisbrod eigentlich „kein ewiger Fortune“ ist, zeigt der alte

Olympianer stets für die Blau-Weißen Präsenz. Nachdem er lange Jahre als

aktiver Spieler in der Region unterwegs war, tanzen seit drei Jahren alle nach

seiner Pfeife. Als Schiedsrichter leitet er die Heimspiele der Fortuna und hat sich

unter anderem durch seine unkomplizierte Art die

Anerkennung vieler Spieler erarbeitet. Sein

Stehvermögen wird aber nicht nur bei seinen

stundenlangen Schiri-Einsätzen bewundert, auch bei

Feierlichkeiten aller Art hält er länger als der Rest durch.

Dies liegt aber auch daran, dass ihm in der

Organisation, Durchführung und Nachbearbeitung der

Feste keine Arbeit zu viel ist und er immer mit Hand

anlegt.

Ebenso wie Peter, kann man auch Erich Walker nicht

genug danken. Als Sportwart und Spieler der Fortuna ist

er einfach ein „Sechser im Lotto“. Unter seiner Ägide

wurde sogar der Aufstieg in die 1. Bundesliga möglich.

Auch wenn der Zauber der ersten Liga nur ein Jahr hielt,

so sind die Erinnerungen an den erfolgreichen Weg in

die Königsklasse und die anschließenden Feierlichkeiten

mit Erich untrennbar verbunden. Schmerzende Knochen

Erich und Peter feiern

mit ihren Fortunen den

Sechzigsten

halten ihn nach wie vor nicht ab zur Kugel zu greifen. Ein bisschen Schmerzsalbe

auf die betroffenen Stellen und spätestens mit dem ersten „Neuner“ ist die Pein

vergessen. Zur Not gibt’s ja immer noch ein bisschen häusliche Pflege bei seiner

Frau Maria.

115


Im Blickpunkt

Dass der Hundeliebhaber aber auch nicht ohne Fehl und Tadel ist, zeigt seine

große Zuneigung zu einem süddeutschen Fußballklub unterhalb des

Weißwurstäquators. Wobei die großen Wortgefechte mit ihm, aufgrund des

Niederganges des pfälzischen Traditionsvereines, letztendlich immer mehr der

Vergangenheit angehören.

Fortuna Rodalben ist sehr stolz, solche Mitglieder in seinen Reihen zu wissen und

den Jubilaren gilt es noch zu sagen: „Weiter so, der 70er Klub wartet auf Euch“

116


Im Blickpunkt

Klub der Achtziger

Der Kegelsport erfordert gute Bewegungsabläufe, hohe Konzentration und ein

gutes Koordinationsvermögen. Er ist somit eine ideale Möglichkeit sich auch im

höheren Alter sportlich in einer gleichgesinnten Gruppe zu betätigen.

Zwei unserer Kegler beweisen dies. Giorgio Basile und Heinz Müller werden nun

2017 ehrenvoll in den „Club der 80er“ aufgenommen.

Giorgio, von seinen Freunden gerne Gino genannt,

verbreitet mit seiner unkomplizierten und lockeren Art

viel Heiterkeit. Insbesondere sein sizilianisch-pfälzischer

Dialekt hat schon vielen ein Lächeln auf die Lippen

gezaubert. Dabei war es ein Zufall, dass er den Weg zum

Kegeln fand. Nach über 15 Jahren fern der sizilianischen

Heimat hatte ein Freund ihn mit zum Kegelabend zu den

Kegelfreunden Pirmasens mitgenommen. Er war infiziert

von der Geselligkeit, die auch den Reiz des Sportes

ausmacht. Nach folgenden Maximen startete er durch:

“Ich mach mol so lang wie´s geht“. Fügt dann hinzu: „Es

geht jo immer noch, awwer net immer wie ich will“. Nach

Schließung der Hutzler - Bahnen auf dem Sommerwald,

begann eine Odyssee bei verschiedenen Klubs und Vereinen, ehe er in den 80-

iger Jahren seine sportliche Heimat bei Olympia Rodalben fand. Seit Olympia die

SG der Fortuna bereicherte hat Sportwart Erich Walker einen zuverlässigen

Spieler. Wenn er es einrichten kann, hält er noch immer gerne die alten

Knochen hin und schaut, ob es noch geht.

Auch unser Müller Heinz ist ein Spätberufener, erst im

zarten Alter von 63 Jahren begann er mit dem Kegeln

beim ESV Pirmasens. Nach neun Jahren wechselte er zu

Markant Pirmasens, bevor er 2012 den Wechsel zur

Fortuna vollzog. Zwei Jahre später erzielte er seinen

größten Erfolg mit dem Bronzeplatz bei den rheinlandpfälzischen

Landesmeisterschaften der C-Senioren. Ob

dies seiner professionellen Rundenvorbereitung

geschuldet war (er absolviert jedes Jahr ein

Trainingslager in den Heilbädern des ungarischen Ortes

Harkany) war ihm bis heute nicht zu entlocken. Heinz ist

aber nicht nur wegen seiner mitunter saloppen Art auf

den Bahnen der Region bekannt, er gilt auch als

geschickter Handwerker, der industriell gefertigte Kegelkugeln zu Unikaten

verfeinert. Leider teilten aber nicht alle Funktionäre diesen Sinn für Ästhetik und

Handlichkeit, so können diese Kugeln nur im Privaten verwendet werden.

Die Fortunen freuen sich sehr, zwei solch faire, zuverlässige Sportskameraden in

ihren Reihen zu wissen und freuen sich auf hoffentlich viele gemeinsame Spiele

mit den frischgebackenen jungen Achtzigjährigen.

117


Weihnachtsfeier 2016

Junge Liebe

„die frische Liebe hamer hinner

uns“

rausgeputzte Damen

Vorfreude auf`s Fest

“super, es gebt Schnitzel“

“jetzt iss moi Mäde a unner“

Eröffnung mit Traditionsgetränk

“simmer net e schänes Paar“

118


Sommerfest

„meer steht das Deiwelsrode

besser“

Ericht ruft und alle kommen

„hoffentlich schmeckt`s“

119


Ausflug zum Schnepfenried (Vogesen)

„fast so schä wie kaade spiele“

Patsorn genießt die Aussicht

120

Ruhe vor dem Sturm


2017/18

Fortuna 1 von links: Bernd Rohr, Andreas Christ, Markus Noll, Michael Martin,

Marc Sefrin, Erich Walker und Karl-Heinz Bachmann

Bevor die Saison 2017/18 angegangen wurde, bekamen die Fortunen einen

großen Dämpfer verpasst, da Daniel Kudla Ende Juni sich der Old School

Kaiserslautern anschloss. Trotz der Rückkehr von Andreas Christ ein herber

Verlust, wie sich im Rundenverlauf herausstellte. Mit großen Ambitionen

angetreten, wurde wie im Vorjahr Rang vier erreicht, der den wahren

Rundenverlauf nicht wiedergibt. Bedingt durch vier Heimniederlagen war die 1.

Mannschaft bis zum vorletzten Spieltag mit weiteren sechs Mannschaften akut

abstiegsgefährdet. Erst nach dem überraschenden Sieg bei RW Sandhausen II

konnte der Klassenerhalt gefeiert werden.

Die zweite Mannschaft startete nach der vorjährigen Abmeldung aus der

Regionalliga einen Neustart in der Landesliga West. Trotz der Ausfälle von Bernd

Martin, Stefan Stolberg (beide Krankheit) und Harald Holz (Knieoperation), war

das Team bis kurz vor dem Saisonende auf Titelkurs. Doch gingen gegen

Schluss immer mehr die Spieler aus. So war man froh, dass man als Vierter die

Qualifikation zur neugeschaffenen ungeteilten 1. Landesliga schaffte.

Positiv das das Auftreten der 4. Mannschaft (Dritte vor Rundenbeginn

abgemeldet), da mit teils imposanten Ergebnissen der dritte Rang erreicht

wurde.

121


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

9.09.2017 / Fortuna – TSG Heilbronn / 5709 : 5639

Das Schlusspaar machte den Unterschied: In einer aufreibenden Begegnung, die

Fans beider Lager eine Berg- und Talfahrt zumuteten, sorgten Bernd Rohr (967)

und vor allem der Rückkehrer Andreas Christ (1008) noch für den Auftaktsieg.

gewonnen?, klar doch!

Dream-Team wieder vereint

Royalblau gab sich die Ehre

16.09.2017 / Fortuna – SG Rapid/GW-Pirat Pirmasens /

5819 : 5667

Alles, was das Keglerherz begehrt, bot das Derby gegen den Nachbarn aus

Pirmasens. Zwei Drittel hatte der Gast vor 70 Zuschauern auf den TSR-Bahnen

die Nase vorn, doch nach einer fulminanten Aufholjagd avancierte Bernd Rohr

mit 1058 Kegeln zum Matchwinner.

122


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

Patrick

stark nach

Einwechslung

Michael und Markus sorgten im

Mittelpaar für den Umschwung

durch grandiosen Schlussspurt

dieser Asse den Sieg gesichert.

Synchron-Kegeln

„geschde ball in die Gass“

23.09.2017 / FH Eppelheim - Fortuna / 5505 : 5736

Erstes Auswärtsspiel gewonnen, Tabellenführung verteidigt: Mit gesteigerten

Selbstvertrauen trat unser Team mit grandioser Leistung zum ersten Mal als

Sieger auf den Eppelheimer Bahnen die Heimreise an.

123


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

Michael

nachdenklich

starkes Trio, Basis zum Sieg.

30.09.2017 / Fortuna – HKO Young Stars Karlsruhe /

5814 : 5838

Nach 14 Heimsiegen in Folge wurde gegen HKO überraschend eine

Heimniederlage bezogen und unser Team rutschte auf Rang vier ab. Höhepunkt

der dramatischen Partie war das Duell des Fortunen Bernd Rohr mit Silvio

Albrecht (1066:1061).

Kegelstudie

rassiges Duell vor guter Kulisse

7.10.2017 / Fortuna – Ebersweier/Gengenbach /

5710 : 5319

Nach zähem Beginn gelang noch ein deutlicher Sieg über die Südbadener.

Überragend gegen das noch sieglose Schlusslicht: Andreas Christ mit 1010 und

Bernd Rohr mit 1006 Kegeln.

124


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

„still number one“

14.10.2017 / BG Nußloch – Fortuna / 5649 : 5306

Bereits beim zweiten Anlauf, eine Auswärtshürde zu überwinden, kam unser

Team ins Strauchelen. Bis auf die Ausreißer nach oben durch Andreas Christ

(1010) und Markus Noll (966) spielten alle vier restlichen Spieler schlecht, da sie

die 900er Marke verfehlten.

21.10.2017 / VKC Eppelheim 2 – Fortuna / 5808 : 5556

Nach dem Spiel in Nußloch gab‘s auch beim VKC 2 nichts zu erben. Trotz zweier

Top-Ergebnisse von Andreas Christ (1000 Kegel) und Markus Noll (999) wurde

in der Classic-Arena verloren.

ahnen sie, was auf sie zukommt?

Duell auf Augenhöhe

11.11.2017 / KSV Kuhardt – Fortuna / 5686 : 5353

Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge ging in die Hosen. Beim Tabellenzweiten,

Erstligaabsteiger Kuhardt setzte es ohne Spitzenspieler Andreas Christ eine

saftige Niederlage.

125


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

18.11.2017 / Fortuna – RW Sandhausen 2 / 5716 : 5522

Wieder machte das Schlusspaar Bernd Rohr (1006) und Andreas Christ (1029)

den Unterschied. Nach einer aufreibenden Zweitliga-Begegnung sorgten die

beiden Fortunen für den klaren Sieg über die bis dato punktgleiche Mannschaft

vom Hardtwald.

Marc : „geht’s hochhewwe

ned zärdlicher

„der kennt a Rugby spiele“

Hardtwaldt-Duo(mitte)

chancenlos gegen Andi und

Bernd

02.12.2017 / SK Walldorf - Fortuna / 5762 : 5489

Auch beim Meisterschaftsfavoriten gab‘s für die Fortunen beim vorletzten

Vorrundenspiel nichts zu erben. Ohne den beruflich verhinderten Bernd Rohr fiel

die Entscheidung bereits in der ersten Hälfte des Spiels auf sechs Bahnen, da die

Fortunen in diesem Abschnitt mit 269 Kegeln in Rückstand gerieten.

16.12.2017 / SG Rapid/GW-Pirat Pirmasens – Fortuna /

5594 : 5505

Diesmal ging der Derby-Sieg an die Pirmasenser, da sie sich konstanter

präsentierten. Zwei Ergebnisse unter 900er Kegeln konnten bei den Fortunen

nicht verkraftet werden. Wieder wurde nahtlos an die zuletzt schlechten

Auswärtsspiele geknüpft.

126


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

Markus Noll auf

gutem Weg zur

Spitzenleistung

haben nach starker Leistung gut

lachen

rassiges Duell

13.01.2018 / TSG Heilbronn – Fortuna / 5663 : 5241

Durch das Debakel am Neckar, beim Tabellendritten, sind die Fortunen auf Platz

sechs abgedriftet und befinden sich nur noch vier Punkte vor einem

Abstiegsrang. Schon in der Eröffnung geriet unser Team ohne Andreas Christ auf

die Verlierestraße.

20.01.2018 / Fortuna – FH Eppelheim / 5715 : 5542

Über zwei Drittel der aufreibenden Partie hatte der Gast die Nase vorn. Doch

Bernd Rohr (1020) und Andreas Christ (1045) spielten sich in einen Rausch und

machten mächtig Druck, so dass sie als Sieger von den Bahnen gingen.

127


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

Markus

leitete den

Umschwung

ein

Bernd und Andreas

geschafft, aber glücklich

B-Note 9,8

27.01.2018 / HKO Young Stars Karlsruhe – Fortuna /

5412: 5656

Die Hoffnungen, in Karlsruhe den Auswärtssieg einzufahren, waren nicht

unbegründet. Nach chronischer Auswärtsschwäche gelang der zweite

Auswärtssieg, durch den sich die Fortunen auf den fünften Platz verbesserten.

Herausragend beim Sieger Marc Sefrin (959), Markus Noll (969), Bernd Rohr

(988) und Andreas Christ mit 1033 Kegeln.

03.02.2018 / Fortuna – BG Nußloch / 4989 : 5622

Mit solch einem Debakel hat keiner gerechnet: Nach einer Verkettung

unglücklicher Umständen verloren die Fortunen gegen die im Abstiegskampf

steckenden Kurpfälzer. Schon in der Eröffnung hatte Andreas Christ

Kreislaufprobleme und musste nach seiner zweiten Bahn durch Erich Walker

ersetzt werden. Da zudem Markus Noll nach 100 Würfen seiner Krankheit Tribut

zollen musste und aufgab und kein weiterer Ersatzspieler zur Verfügung stand,

schwammen alle Felle davon.

128


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

selbst ein Maschinendefekt

kann unsere „Techniker“ nicht

aufhalten

„alter Schnauzer in gute,

pflegende Hände abzugeben

17.02.2017 / Fortuna – VKC Eppelheim 2 / 5604 : 5690

Zweite Heimniederlage in Folge: Nach dem Desaster gegen Nußloch gab’s auch

gegen den SKC II nichts zu erben. Trotz der Topergebnisse von Andreas Christ

(1014) und Bernd Rohr (990) wurde eine überraschende Niederlage bezogen.

Ein bitterer Nachgeschmack hinterließ der Gegner, da er sein Team im

Abstiegskampf mit Marlon Bühler (3. der 1. Bundesliga-Schnittliste) und Tobias

Lacher aus deren 1. Mannschaft verstärkte.

„wir haben unsere Haut teuer

verkauft“

„gegen die hätten wir lieber in

der 1. Liga gespielt“

03.03.2018 / Fortuna – KSV Kuhardt / 5678 : 5782

Trotz der Topergebnisse von Andreas Christ (1035), Markus Noll (995) und

Bernd Rohr (990), musste die dritte Heimniederlage in Folge hingenommen

werden. Doch drei Ergebnisse unter 900 Kegeln waren zu wenig, um dem

Tabellenführer Paroli zu bieten.

129


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

Markus Noll,

Hoffnungsschimmer

nach

Katastrophenbeginn

Andreas leidet trotz starker

Vorstellung

Partner richten sich auf

Karl Heinz voll fokussiert

Patrick im „Warm-up“

130


Rückblick Fortuna 1, 2. Bundesliga (2017/18)

17.03.2018 / RW Sandhausen 2 - Fortuna / 5322 : 5349

Nach der Abmeldung von Ebersweier/Gengenbach wurde der Abstiegskampf

enorm verschärft, da die Tabelle neu ausgerichtet wurde. So mussten die

Fortunen im Hardtwald bestehen, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Durch

den überraschenden Sieg wurde die Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Süd

gesichert.

24.03.2018 / Fortuna – SK Walldorf / 5613 : 5723

Es ist wie verhext, auch gegen den Titelaspiranten zogen die Fortunen den

Kürzeren. Trotz des Topresultates von Andreas Christ (1033) verloren die noch

in der Vorsaison so heimstarken Rodalber.

Vater und Sohn endlich im Team

vereint

Erich: „nach diesen Leistungen

bin ich urlaubsreif“

07.04.2018 / Fortuna – wegen der Abmeldung von

Ebersweier/Gengenbach spielfrei

Was von vielen erhofft, ist noch eingetreten. Da am 22. und letzten Spieltag, die

mit den Fortunen punktgleichen Mannschaften von HKO Karlsruhe, Rapid/Grün

Weiß/Pirat Pirmasens RW Sandhausen II sowie der zwei Punkte

dahintergelegene VKC Eppelheim II alle ihre Spiele verloren und die SG Fortuna

spielfrei war, hat das Walker-Team in der Abschlusstabelle wie in der

Vorjahrsaison den vierten Platz erklommen. Dies wurde möglich, da bei

Punktgleichheit mehrerer Mannschaften eine Extra-Tabelle erstellt wurde. In

dieser lagen die Fortunen mit 8:4 Punkten vor den Pirmasensern (6:6 Punkte,

33417 Kegel), auf die Karlsruhe (6:6 Punkte, 32025 Kegel) und RW Sandausen

II (4:8 Punkte) folgten.

131


Rückblick Fortuna 2, Landesliga West (2017/18)

Nachdem zur Spielrunde 2016/17 die Zweite in der Regionalliga abgemeldet

wurde, wurde sie in der Vorsaison als erster Absteiger den Spielbetrieb in der

Landesliga-West eingestuft. Mit engen Kader versuchte sie ihr Glück, wurde am

Ende Vierter, wodurch sie die Qualifikation zur neugeschaffen eingleisigen

Landesliga 1 vollbrachte.

16.09.2017 / Fortuna 2 – SG KSG/SGZweibrücken 2 /

5216 : 5114

Überraschend klarer Sieg gegen den Vorjahresmeister, bei dem Erich Walker mit

927 Kegeln glänzte.

Kugeln geputzt, jetzt

geht’s los

23.09.2017 / AN Dellfeld 1 – Fortuna 2 / 5272 : 5258

Unglückliche knappe Niederlage, bei der Harald Holz nach mehrjähriger Pause bei

den Fortunen im 200-Wurf-Bereich seinen Einstand gab.

01.10.2017 / Fortuna 2 – KF Sembach 2 / 5331 : 5269

Zweites Highlight, auch Sembach 2 wurde überraschend besiegt. Erich Walker

(955) Patrick Leiner (930) und Marc Sefrin (906) waren die Garanten des Sieges.

15.10.2017 / KSC Pirmasens 2 - Fortuna 2 / 5077 : 5108

Mit kompakter Mannschaftsleistung wurde überraschend der Vorjahresdritte auf

den Weislogel-Bahnen in die Knie gezwungen.

21.10.2017 / ESV Pirmasens 1 - Fortuna 2 / 5280 : 5106

Drei schwache Ergebnisse zwischen 784 und 803 Kegeln konnten durch Harald

Hol (886), Patrick Leiner (905) und „Leihgabe“ Karl Heinz Bachmann (930) nicht

mehr ausgeglichen werden.

132


Rückblick Fortuna 2, Landesliga West (2017/18)

28.10.2017 / Fortuna 2 - SG Rapid/GW-Pirat Pirmasens 2 /

5488 : 5313

Da die Zweite personalbedingt Mal wieder einen Engpass hatte, erklärte sich

Andreas Christ bereit, am spielfreien Tag der Ersten einzuspringen. Das war auch

gut so, letztlich trugen seine phantastisch gespielten 1038 Kegel dazu bei, dass

Derby zu gewinnen. Durch den Sieg wurde mit 8:4 Punkten die Tabellenführung

vor dem punktgleichen Team von Post Kaiserslautern übernommen.

gut gekämpft Jungs

„mer kennen nimmie higugge“

Andi, du darfst

wiederkommen

11.11.2017 / SG AN Thaleischweile/RW Pirmasens 1 - Fortuna

2 / 5138 : 5166

Andreas Christ sei Dank: Beruflich in der Ersten verhindert, sicherte er in einem

spannungsgeladenen Finish den Sieg. Dabei musste er alle Routine aufbieten, um

gegen Kai Jung (jetzt Fortuna) den Sieg zu sichern.

133


Rückblick Fortuna 2, Landesliga West (2017/18)

19.11.2017 / Fortuna 2 – TSG Haßloch 2 / 5358 : 5178

Patrick Leiner (938), Siegfried Burosch (902) und Sebastian Noll (901) waren

die Garanten zum Sieg.

mit Kraft

voran

Patrick

stellte

alle in

den

Schatten

03.12.2017 / Post Kaiserslautern – Fortuna 2 / 5415 : 5358

Trotz dem Fehlen der Langzeitverletzten Bernd Martin und Harald Holz, sowie

dem erkrankten Erich Walker, bot die Zweite in Sembach der Post Kaiserslautern

ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der 13-Kegelführung der Fortunen vor der letzten

50-Wurf-Serie kam dann doch das Aus, da die Postler mächtig Gas gaben und so

das Spiel zum Sieg drehten.

17.12.2017 / SG KSG/SG Zweibrücken 2 – Fortuna 2 /

4767 : 4924

Trotz engem Spielerkader gewann die Zweite beim Rückrundenauftakt auf den

kniffligen „Ochsen-Bahnen“. Überraschend dabei, dass die Fortunen bei fünf

ihrer sechs Duellen die Oberhand behielten.

21.01.2018 / Fortuna 2 - AN Dellfeld 1 / 5260 : 5240

Ein spannender Krimi in drei Akten fand in Rodalben den glücklicheren

Gewinner, der in den entscheidenden Momenten das bessere Ende für sich

hatte.

27.01.2018 / KF Sembach 2 - Fortuna / 5508 : 5470

Beinahe hätte es noch zum Sieg gereicht, doch letztlich gewann Sembach das

hochklassige Duell. Matchwinner Tiedemann, der 983 Kegel fällte. Trotzdem

bleiben die Fortunen Tabellenführer.

134


Rückblick Fortuna 2, Landesliga West (2017/18)

04.02.2018 / Fortuna 2 - KSC Pirmasens 2 / 5337 : 5149

Leichter als im Vorfeld befürchtet, hat die Zweite den Stolperstein KSC

Pirmasens II aus dem Weg geräumt. Mit einer ausgewogenen Leistung wurde

der Tabellendritte auf den TSR-Kegelbahnen auf Distanz gehalten und so die

Tabellenführung verteidigt.

Vorentscheidung durch

Patrick und Wolfgang

18.02.2018 / Fortuna 2 – ESV Pirmasens 1 / 5189 : 5325

Nach der Niederlage gegen den ESV wird es trotz Tabellenführung eng mit dem

anvisierten vierten Platz zum Saisonende - ganz zu schweigen mit der Erringung

der Meisterschaft. Nur vier Minuspunkte sind die Fortunen vom achten Rang

getrennt, den aktuell die SG Rapid/GW-Pirat inne hat.

do lachense noch, am

Schluss am Bodde

24.02.2018 / SG Rapid/GW-Pirat Pirmasens 2 – Fortuna 2 /

5284 : 5073

Zu bieder der Auftritt der Zweiten. Nur Michael Martin (898) und Siegfried

Burosch konnten den Pirmasensern Paroli bieten.

135


Rückblick Fortuna 2, Landesliga West (2017/18)

04.03.2018 / Fortuna 2 - SG AN Thaleischweile/RW

Pirmasens 1 / 5214 : 5275

Da wäre mehr drin gewesen: Da jedoch kein einziges Ergebnis über 900 Kegel

erspielt wurde, war die Zweite fast über den gesamten Spielverlauf in

Rückstand, gegen einen Gegner, der bis auf einer Position das Maximale

herausholte. So verlor der Tabellenführer gegen den Tabellensiebten.

17.03.2018 / TSG Haßloch 2 – Fortuna 2 / 5187 : 5169

Die große Aufholjagd des Fortuna-Schlusspaares Michael Martin (927) und

Siegfried Burosch (921) wurde nicht belohnt. Die wacker kämpfenden Fortunen

verlieren einen Spieltag vor dem Saisonende die Tabellenführung.

25.03.2018 / Fortuna 2 – Post Kaiserslautern 1 /

5044 : 5248

Im letzten Saisonheimspiel, bei dem es um die Eingliederung der neuen,

eingleisigen Landesliga 1 ab der Saison 2018/19 ging, hat die Zweite durch die

Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten Post Kaiserslautern einen

argen Dämpfer erlitten. Über lange Zeit die Tabelle angeführt, stand man fast

mit leeren Händen da. Bei einem Sieg wären sie Zweiter geworden. Nach einem

Hickhack, der sich über Wochen hinzog, wurde das Walker-Team nach einer

separaten Tabelle von sechs punktgleichen Mannschaften doch noch als Vierter

in die neugeschaffene, eingleisige Landesliga 1 eingestuft.

Ergebniszwillinge

nächsdes Johr wird’s besser

136


Rückblick Fortuna 3, Gemischte Klasse (2017/18)

Nach dem immer noch keine Frauenmannschaft installiert werden konnte,

spielten unsere drei verbliebenen Frauen Ampha Kohl, Patsorn und Alisha Striehl

in der gemischten Klasse Süd-West–Vierermannschaften, bei der das 100-Wurf-

System angewendet wird. Schon ab dem fünften Spieltag feierte Laura Martin

nach langer Abstinenz erfolgreich ihr Comeback bei den Fortunen. So bildeten

vier Frauen vorwiegend das Gerüst, das des Öfteren durch männliche Spieler

ergänzt wurde. Spielten alle vier Frauen gemeinsam, war man auch sehr

erfolgreich. Letztendlich wurde zum Abschluss der dritte Rang mit 20:12

Punkten in der spielstarken Liga erreicht. Wären sie immer als Frauenteam

aufgetreten, wäre sogar der Titel möglich gewesen. Highlight war das Spiel

gegen die SG Rapid/GW-Pirat III, da man auf den ESV-Bahnen sagenhafte 1805

Kegel (im Schnitt 451,3) auf die Bahnen bretterte und Patsorn Striehl in diesem

Spiel mit 504 Kegeln einen Bahnrekord aufstellte. Positiv auch der Einstand des

„Rohdiamanten“ Sina Burosch, die im letzten Spiel mit 415 Kegeln ein

Ausrufezeichen setzte.

Unsere vier großartigen Frauen

Alisha, Patsorn, Laura und

Ampha

Toller Einstand, Trainer Robert

und Schützling Sina strahlen

aus vier

wurden

fünf

Innigkeit

steigert

die

Leistung

Einstand von Harald

Holz

137


Ausblick 1. Mannschaft

Da einige Mannschaften aufgerüstet haben und der SK Walldorf in der

vergangenen Runde den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasste, kann man

getrost von einer engen Geschichte um die Meisterschaft und den Abstieg

ausgehen. So wird sich vermutlich kaum ein Mittelfeld herauskristallisieren.

Wahrscheinlich werden zwei bis drei Mannschaften um den Titel und den

Relegationsplatz streiten. Die restlichen Mannschaften werden wohl mehr oder

weniger in den Abstiegskampf verstrickt sein. Deshalb gilt für das Walker-Team,

rechtzeitig die Weichen zum Klassenerhalt zu stellen. Bahnt dieser sich an, kann

man auch nach oben schielen.

Die Chancen zu einer hoffnungsvollen Runde stehen gut, da gegenüber der

vorigen Saison der Kader mit den veranlagten jungen Spielern Kai Jung und

Tobias Weber erheblich erweitert wurde. Dennoch muss man abwarten, ob die

Spieler von Verletzungen verschont bleiben. Hinzu kommt, dass einige Spieler

beruflich, das eine oder andere Spiel nicht bestreiten können. Halten sich die

Unwägbarkeiten gegen ein Minimum, sollten wir eine gute Runde spielen. In der

Vorsaison wurden zuhause überraschend fünf Spiele verloren. Hier sollten alle

Hebel angesetzt werden, um die Heimbilanz zu verbessern. Mit mannschaftlicher

Geschlossenheit soll die „TSR-Arena“ wieder zur „Bastion“ ausgebaut werden.

Auch in der Fremde stehen die Chancen mit dem neuformierten Team gut, das

eine oder andere Spiel mehr zu gewinnen. Zumindest will sich das Team

auswärts besser verkaufen. Ob allerdings in der Fremde mehr als drei Siege wie

in der Vorsaison erzielt werden, bleibt abzuwarten. Mehr als nur ein

Wermutstropfen ist der krankheitsbedingte Ausfall von Trainer Robert Abel.

Dessen Part werden sich Bernd Rohr und Andreas Christ teilen.

Das Team 2018/19

v,l. Patrick Leiner,

Marc Sefrin, Kai

Jung, Bernd Rohr,

Tobias Weber,

Michael Martin, Karl

Heinz Bachmann,

Maskottchen Kian

Hilbert. Es fehlt

Andreas Christ und

Markus Noll.

138


Ausblick 2. Mannschaft

Nachdem der Spielerkader gegenüber der Vorsaison sich wesentlich verbreiterte,

gehen wir entspannt und mit Zuversicht in die neue Saison. Doch bleibt

abzuwarten, wie sich die Mannschaften präsentieren in der neu installierten Liga.

Viele unserer Spieler betreten auf den Bahnen von Bornheim, Essenheim II,

Grünstadt II und Monsheim III in der Vorderpfalz unbekanntes Terrain. Ein

Highligt wird bestimmt das Bahnen-Duell gegen TS Rodalben sein, auf das sich

die Spieler beider Lager schon riesig freuen. Bei den weiteren Teams aus der

Westpfalz muss man Post Kaiserslautern beachten, dessen Team homogen

aufgestellt ist. Fragezeichen stehen hinter dem ESV Pirmasens und dem KSC

Pirmasens. Der ESV verlor gegenüber der Vorsaison mit Tobias Weber einen

ihrer Leistungsträger. Spielerverluste musste auch der KSC Pirmasens in seiner

ersten Mannschaft hinnehmen, was in der Regel nicht ohne Folgen in der

nächsttieferen Mannschaft bleibt. Trotz alledem gilt es primär für die Fortunen

um den Klassenerhalt, kommt mehr, kann das als eine willkommene Zugabe

angesehen werden.

Das Team 2018/19

V.l. Erich Walker, Patrick Leiner, Marc Sefrin, Wolfgang Noll, Thomas Brenner,

Karl-Heinz Müller, Reiner Jung, es fehlen Sebastian Noll und Siegfried Burosch

139


Ausblick 3. und 4. Mannschaft

Mit ganz kleinen „Brötchen“ muss bei der Dritten gerechnet werden, deren

Spieler in der Viererliga-200 Wurf nach einjähriger Pause wieder Fuß fassen

wollen. Mittlerweile hat sich das Gesicht der Liga wesentlich verändert. Bleibt

abzuwarten wie sich die Fortunen hier präsentieren können.

Vielleicht noch schwerer als der 3. Mannschaft, wird es der 4. Mannschaft in der

Gemischten Klasse Südwest 100 Wurf ergehen, denn da tummeln sich

einige Hochkaräter in dieser Klasse. Erschwerend kommt hinzu, dass die

weiblichen Leistungsträger vom Vorjahr nicht mehr in diesem Team spielen

werden, da ein Frauenteam gebildet wurde. Von Vorteil ist, dass alle Spiele im

Kreis Pirmasens ausgetragen werden. Vier der zehn Mannschaften sind sogar in

Rodalben beheimatet, so finden mit Komet Rodalben II und III, sowie TS

Rodalben diverse Bahnen-Derbys auf den TSR-Bahnen statt.

Das Team 2018/19 der 3. Und 4. Mannschaft

Stefan Stolberg, Erich Walker, Jürgen Andrie, Marcel Eberle, Elmar Eberle,

Thomas Brenner, Wolfgang Noll.

140


Im Blickpunkt

Fortuna durch Neuzugänge breit aufgestellt.

Die SG Fortuna Rodalben ist mit der Verpflichtung von neun Neuzugängen (zwei

Frauen und sieben Männer) die Weichen für die kommende Saison gestellt. Mit

Kai Jung (27 Jahre, Alle Neune Thaleischweiler, Bestleistung 1021 Kegel) und

Tobis Weber (25, ESV Pirmasens, 998) wechseln junge Spieler mit großem

Potential zum DCU-Zweitbundesligisten. „Unser Ziel war die Verjüngung unseres

Kaders. Mit ihnen sind wir enorm gut aufgestellt und können in der kommenden

Saison eine bessere Rolle spielen als in der Vorsaison“ sieht Sportwart Erich

Walker großes Potential in den Neuen. In der vergangenen Saison musste er

aufgrund personeller Engpässe öfters Spieler trotz Verletzungen einsetzen.

Eklatant in der Vorsaison die Misere bei der 2. Mannschaft, da einige Spieler

durch Krankheit und Verletzungen ausfielen und man gegen Ende der Saison mit

dem letzten Aufgebot die Runde beendete. Mit dem ehemaligen Fortunen Karl-

Heinz Müller (Alle Neune Thaleischweiler, Bestleistung 963), Reiner Jung (Post

Kaiserslautern, Bestleistung 913) und Thomas Brenner (Alle Neune

Thaleischweiler, Bestleistung 906) soll in der neugeschaffenen 1. Landesliga für

eine bessere Breite im Team gesorgt werden. Doch auch Kegelneulinge fanden

mit Elmar und Marcel Eberle den Weg zu den Fortunen, die sich im Training

immer besser entwickeln und in der neuen Saison ins “kalte Wasser“ geworfen

werden.

Auch die Trainingsleistungen von Nicole Hilbert (Alle Neune Thaleischweiler,

Bestleistung 481) und Eigengewächs Sina Burosch - der Tochter von Siegfried –

(Bestleistung 415) stimmen hoffnungsvoll, so dass die Reaktivierung des

Frauenteams mit Zuversicht angegangen werden kann.

141


Im Blickpunkt

Fortuna Rodalben hat wieder ein Frauenteam.

Die SG Fortuna Rodalben hat wieder ein Frauenteam. Nach zweijähriger Pause

kehren sie wieder in den Spielbetrieb der DCU-Regionalliga Rheinhessen zurück.

Nach 23 erfolgreichen Jahren, in denen man in Rheinland-Pfalz sowohl auf

DKBC- als auch DCU- Ebene fast immer zu den Spitzenmannschaften gehörte,

wurde zum Ende der Saison 2015/2016 durch den Abgang von sieben

Spielerinnen ihr Team aufgelöst, weil Spielerinnen wegen Krankheiten aufhörten

und vier weitere aus beruflichen und privaten Gründen die Fortuna verließen.

Verblieben waren nur noch Patsorn und Alisha Striehl sowie Ampha Kohl, die nur

noch unterklassig in einer gemischten Mannschaft, wenn auch erfolgreich, an

die Kugel gingen. Doch war man in den vergangenen zwei Jahren immer

bestrebt, den Frauen-Kegel-Sport bei den Fortunen wieder aufleben zu lassen.

Jetzt ist es soweit, denn mit der reaktivierten Laura Martin und dem talentierten

Kegelneuling Sina Burosch sowie Neuzugang Nicole Hilbert (AN Thaleischweiler)

steht jetzt ein wieder ein komplettes Frauenteam zur Verfügung, mit dem der

Neuanfang in der Regionalliga-Rheinland Pfalz gestartet werden soll. Bei

personellen Engpässen stehen die ebenfalls reaktivierten Monika Martin, Inge

Schaffner und Irmtraud Striehl bereit. Man ist sich in den Reihen der Fortunen

der Schwere der Aufgabe bewusst, doch will man kein Kanonenfutter sein.

Immerhin besitzen sie einige Spielerinnen, die immer zu Spitzenergebnissen

fähig sind. „Wir freuen uns riesig, dass wir wieder ein Frauen-Team aufbauen

konnten. Wir müssen nicht gleich eine Spitzenmannschaft sein. Dennoch bin ich

zuversichtlich, dass wir mit dem neuen Team bestehen können“, sagt Laura

Martin, die gemeinsam mit Nicole Hilbert auf Wunsch der Mannschaft die

sportliche Leitung übernommen hat.

Der Kader der SG Fortuna Rodalben für die neue Regionalligasaison:

(hinten von links) Irmtraud Striehl, Sina Burosch, Inge Schaffner, Alisha Striehl,

Ampha Kohl, Patsorn Striehl, (vorne) Nicole Hilbert und Laura Martin mit Tochter

und Maskottchen Hanna.

142


Im Blickpunkt

Stefan Stolberg – der ruhende Dauerbrenner

Mit Stefan Stolberg besitzt die Fortuna ein Mitglied der eher

ruhigen Art, der nach Gerhard Striehl und Sportwart Erich Walker

als Dienstältester an der Kugel ist.

Der Vater zweier Töchter – von Beruf Fahrlehrer – wurde von

seinem Vater Lothar, dem Ex-Mitglied 1990 zum Kegeln bei den

Fortunen animiert. Schnell fasste er Fuß und hat in den

folgenden 28 Jahren in allen Mannschaften gespielt. Vor allem

bestach er durch seine Zuverlässigkeit. In Notzeiten ins kalte

Wasser geworfen, stand er seinen Mann bei Einsätzen Mitte der

90er Jahren in der 1. Mannschaft. Dabei enttäuschte er nie, brachte Ergebnisse

(Bestleistung 902 Kegel), mit denen keiner rechnete. Trotzdem hat er seine

Möglichkeiten über die lange Zeit als Spieler nicht ganz genutzt, da er ein

gewisses Phlegma nicht abschütteln konnte und er nie den Ehrgeiz hatte, sich im

oberen Bereich zu beweisen. Ihn kann scheinbar nichts aus der Ruhe bringen,

warum auch? - das ist halt Mal seine Natur. Ihm war auch die Spielerkarriere

egal, sein Augenmerk galt hauptsächlich zu spielen, wo er gebraucht wurde. Als

Hobby gibt der bescheidene Akteur aus Ruppertsweiler mit feinem Humor

ausgestattet, seine Familie und das Kegeln an.

Doch im vergangenen Jahr erlitt unser Stefan einen großen Einschnitt in seinem

Leben, da er mit 44 Jahren eine schwere Herzerkrankung erlitt. Wieder auf dem

Weg zur Besserung möchte er, wenn möglich, demnächst im 100-Wurf-Bereich

wieder im Sportbetrieb einsteigen.

Doch nicht nur als Aktiver, der in seinem Leben nur bei den Fortunen an die

Kugel ging, spannte sich unser Stefan ein, denn vor drei Jahren übernahm er

Verantwortung im Klubgeschehen, da er das Amt des 2. Vorsitzenden

übernahm. Auch beim KV Rodalben ist er seit zwei Jahren als Schriftführer tätig.

Die Fortunen können glücklich sein, dass sie solch

einen wertvollen Menschen in ihren Reihen haben.

Wenn auch kein „Lautsprecher“, aber

immer dabei. Rechts Vater Lothar.

143

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine