Kiwanis Club Bad Ischl Auktionskatalog 2018

KIWANIS4820

Zugunsten der Stadtpfarre Bad Ischl versteigert der Kiwanis Club Bad Ischl Werke namhafter Künstler. Die Auktion findet in Zusammenarbeit mit dem Dorotheum am Sonntag, 4. November 2018 um 11:00 Uhr in der Trinkhalle in Bad Ischl statt.

CLUB BAD ISCHL

XXI. KIWANIS BENEFIZAUKTION

Sonntag, 4. November 2018

11:00 Uhr – Trinkhalle Bad Ischl

Auktionator: Anton Wilhelm, Dorotheum Salzburg

Besichtigung ganztägig

29. Oktober bis 3. November

Samstag, 3. November

17:00: Rundgang durch die Ausstellung

19:00: Orgelkonzert Klaus Sonnleitner

Inge Dick

„BLAU-UNENDLICH“ 2010-18/5


CLUB BAD ISCHL

Kunstauktion für die Ischler Stadtpfarrkirche!

Terminplan und Rahmenprogramm:

MO,

29.10.-SA,

3.11.

SA, 03.11. 17.00

Uhr

SA, 03.11. 19.00

Uhr

SO, 04.11. 09.30

Uhr

Tägl. öffentliche Vorbesichtigung Trinkhalle

10.30

Uhr

Meet & Greet

Rundgang mit Kurator und Künstlern

Präsentation der „Himmlischen“ Schokolade

aus der Konditorei Zauner

Schmankerl Buffet der Bad Ischler

Bäuerinnen

Orgelkonzert

MMag. Klaus Sonnleitner (Stiftsorganist in St.

Florian)

Präsentation der Leinwand

Gottesdienst

mit Dechant Christian Öhler

Musik des Linzer Avantgarde-Komponisten

Alfred Peschek

Treffpunkt Trinkhalle

Präsentation aus der Konditorei Zauner: „Die

Himmlische“ – eine neue Schokolade-

Spezialität

Trinkhalle

Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche

Trinkhalle

SO, 04.11. 11.00 Benefiz-Kunstauktion Trinkhalle

Wir würden Sie gerne persönlich begrüßen!

Wenn Sie unser Anliegen mit einer Spende unterstützen wollen, machen wir

folgendes Angebot: Sie erhalten pro Euro 1.000.- Spende einen Gutschein über 20%,

den Sie bei der Ersteigerung eines Kunstwerkes einlösen können. (Der Kaufpreis eines

Kunstwerkes vermindert sich um 20%) Der Gutschein ist an keine Person gebunden

und kann von Ihnen frei weitergegeben werden.

Der Reinerlös geht an die Pfarre. Der KIWANIS Club und das Dorotheum bekommen

aus der Versteigerung keinen Erlös! Wir leisten unentgeltlich Arbeit!

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Wolfgang Bobowski (wolfgang.bobowski@aon.at Tel: 0664 4053971)

Helmut Loidl (office@loidl-art.com Tel: 0664 4020730) Präsident 2018/19


Was ist, was will KIWANIS?

KIWANIS ist einer der drei größten und ältesten Serviceclubs der Welt und

feierte 2015 das 100-Jahr Jubiläum. Unter dem Motto „Serving the Children of

the World“ ist KIWANIS weltweit in über 80 Ländern der Erde mit ca. 580.000

Mitgliedern, die in 16.000 Clubs organisiert sind, für Kinder aktiv. Der Kiwanis-

Club Bad Ischl hat 42 Mitglieder und wurde 1996 von Horst Kuprian gegründet.

Der KC Bad Ischl führt seit 1997 Kunstauktionen durch, um in Not geratenen

Kindern, Jugendlichen und Familien helfen zu können.

Die XXI. Spezial-Benefizauktion widmen wir dem Kulturdenkmal

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.

Thema der Auktion: Transzendenz

CLUB BAD ISCHL

KULTURGUT BEWAHREN UND GEMEINSAM WERTE FÜR UNSERE KINDER SCHAFFEN

Es ist gelungen, 36 Top Persönlichkeiten aus dem Bereich der Bildenden Kunst

in Österreich dazu zu gewinnen, Ihre Kunstwerke zu Spezial-Rufpreisen zur

Verfügung stellen. Die Arbeiten sind zum Teil extra für den Anlass entstanden.

Einige sind sogar Spenden der Künstler für den speziellen Zweck.

‣ Echtheitsgarantie: Alle Werke werden direkt bei den KünstlerInnen abgeholt.

‣ Die Auktion wird von Auktionatoren des Dorotheum Salzburg geleitet.

Nützen Sie die Gelegenheit, das alte Kaiserstädtchen im Herzen des

Salzkammergutes zu besuchen und mit einem Kunstwerk ganz spezieller Art in

Erinnerung zu behalten.

Abschließend bedanke ich mich bei allen fast 500 Künstlerinnen und Künstlern,

die es innerhalb von 21 Jahren mit Ihren Kunstwerken möglich machten, unsere

karitative Arbeit durchzuführen. Ein ganz spezieller Dank jenen, die uns ihr

Werk als Spende zur Verfügung stellen.

Konsulent Wolfgang Bobowski, Organisator der Auktionen


CLUB BAD ISCHL

KULTURGUT BEWAHREN UND GEMEINSAM WERTE FÜR UNSERE KINDER SCHAFFEN

„Menschen gehen, Zeiten ändern sich, aber gutes Kulturgut bleibt!“ (Sylvia Fontana)

Welche Aufgabe kommt dem Serviceclub KIWANIS bei der Erhaltung von Kulturgut

zu? Unsere Vision ist, Kindern eine Brücke in die Zukunft zu bauen, sie nach

Möglichkeit weltweit vor Leid und Unrecht zu schützen. Somit heißt auch unsere

Mission: „Serving the Children of the World“. Ein weiteres Motto von KIWANIS ist

„We build“ – es drückt aus, dass wir gemeinsam an einer besseren menschlichen

Gesellschaft bauen.

Die 42 Mitglieder des „KIWANIS Club zu Bad Ischl“ helfen nicht nur in

Notsituationen, von denen Kinder meist besonders betroffen sind, sondern fühlen

sich auch verpflichtet, für die Erhaltung wichtigen Kulturgutes für unsere

Nachfahren zu sorgen. Wir unterstützten bereits den Umbau der Kirche, welcher

2017/18 durchgeführt wurde, und beteiligen uns gerne darüber hinaus im Rahmen

unserer diesjährigen Auktion.

Für die Kirche werden eine große Leinwand und ein Datenprojektor angeschafft,

damit einerseits Texte projizierbar sind, andererseits aber auch entsprechende

bildliche Interpretationen von Bibeltexten und Predigten ermöglicht werden.

Außerdem kann dadurch bei Orgelkonzerten der Organist beim Spiel beobachtet

werden. Damit erweisen wir nicht nur den Besuchern der katholischen

Stadtpfarrkirche einen besonderen Dienst, wir tragen auch dazu bei, Kindern und

Jugendlichen eine multivariate Auseinandersetzung zu ermöglichen.

20 Kunstauktionen haben wir bereits durchgeführt. Ihr Erlös wurde

widmungsgemäß zur Durchführung der Sommerakademie für besondere Menschen

und zur Unterstützung von Familien verwendet.

Heuer kommen die Erlöse vollinhaltlich der katholischen Pfarre zugute. Wir hoffen

sehr, dass Sie mit Ihren Geboten helfen, das Kulturdenkmal „Ischler

Stadtpfarrkirche“ zu erhalten.

Strindberg sagt: „Kultur ist eine große, endlose Zusammenarbeit!“ Zu dieser laden

wir Sie ein! Nutzen Sie bitte bei Verhinderung die Möglichkeit der Abgabe eines

schriftlichen oder eines telefonischen Gebotes. Die Formulare finden Sie auf den

folgenden Seiten.

Besonders bedanken möchten wir uns bei den Künstlerinnen und Künstlern, die uns

eine Arbeit für die Auktion zur Verfügung gestellt haben. Ganz besonderer Dank gilt

jenen, die ihr Kunstwerk gespendet haben. Diese Arbeiten finden Sie im Katalog als

„DONATION“ gekennzeichnet.

Wir hoffen auf Ihre besondere Beachtung und Unterstützung!

OSR Helmut Loidl, Präsident 2018


CLUB BAD ISCHL

GRÜSS GOTT !

„Kunst spielt mit den letzten Dingen ein unwissendes Spiel - und erreicht sie

doch.“ Diese Worte, die der Maler Paul Klee notiert hat, haben sich in meinen

Begegnungen mit Kunstschaffenden immer wieder bewahrheitet. Sei es in

meiner ehemaligen Pfarre Marcel Callo in Linz-Auwiesen, wo wir eine

ehemalige, dem Verfall preisgegebene Textilfabrik saniert und in dem neu

geschaffenen Pfarrzentrum viele Begegnungen zwischen Kunst und Kirche

organisiert haben oder in Bad Ischl.

Für die Neugestaltung der Ischler Stadtpfarrkirche konnten wir Frau Inge Dick

gewinnen, die diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit Architekt Christian

Neureiter und der Restauratorin Hilde Maier mit Respekt gegenüber dem

Bestehenden und Konsequenz in der Umsetzung eines zeitgemäßen Konzeptes

verwirklicht hat. Eine von vielen Rückmeldungen von Kirchenbesuchern möchte

ich zitieren, weil ich sie besonders treffend finde: „Eine Kirche, wo man wieder

Platz findet zum Atmen und Denken, ohne sich pausenlos an einer Ansammlung

zu reiben, die den Geruch nach saurer, eingetrockneter Milch an sich hat.“ (C.F.)

Ich danke dem KIWANIS Club zu Bad Ischl für seine Initiative, den

Künstlerinnen und Künstlern für ihre Arbeiten, der Familie Zauner für „Die

Himmlische“ und bitte Sie um Ihre Unterstützung.

Über Ihren Besuch und eine persönliche Begegnung würde ich mich freuen!

Mit freundlichen Grüßen!

Mag. Christian Öhler

Dechant, Stadtpfarrer von Bad Ischl


KUNST, NACHHALTIG

CLUB BAD ISCHL

Der Wert eines Kunstwerks bestimmt sich natürlich immer wieder von neuem in

den abwechslungsreichen Entwicklungen des Kunstmarkts, aber die

Werterfahrung von Kunst ist grundsätzlich ein Beziehungserlebnis – ein ganz

spezielles Begegnungsmoment zwischen Betrachter und Kunstprodukt. Diese

Begegnung kann bei einem guten Kunstwerk immer wieder von neuem mit

bisher unbekannten Aspekten erfolgen, eine emotionelle und intellektuelle

Bereicherung auf lange Sicht, die allerdings eine beständige Kontaktmöglichkeit

mit dem Kunstwerk voraussetzt – also seine konsequente Nähe.

Wir sprechen vom Kunstsammeln, vom nachhaltigen Erwerb von Kunstwerken,

wir sprechen von Beziehung. Der Kiwanis-Club Bad Ischl hat nunmehr schon

eine langjährige Tradition in der Organisation seiner Kunstauktionen, stets mit

einem prachtvollen Angebot an nationalen und internationalen Kunstpositionen,

stets ein gesuchtes Ereignis für Kunstinteressierte und speziell für

Kunstsammler, auch für solche, die erst am Beginn ihrer diesbezüglichen

Leidenschaft stehen. Der soziale oder kulturelle Zweck, der immer hinter diesen

Kunstauktionen steht, fokussiert sich im heurigen Jahr auf die umfangreichen

Restaurierungs- und Umgestaltungsarbeiten der Stadtpfarrkirche von Ischl, ein

grosses Kunstprojekt, das eine breite Unterstützung von vielen Menschen für

seine Realisierung braucht. Die Kunstauktion der Ischler Kiwanis steht also ganz

speziell für einen guten Zweck, in erster Linie aber immer für eine gute

Zweckbestimmung der intensiven, nachhaltig bereichernd wirkenden

Kunstbeziehungen eines Kunstwerkerwerbs – denn immer wieder gilt:

“Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.” (Pablo Picasso)

Peter Assmann


WIE KÖNNEN SIE BIETEN ?

DAS PERSÖNLICHE GEBOT IM SAAL

Vor Beginn der Auktion bitten wir Sie, sich an der Auktionskassa

registrieren zu lassen. Damit erhalten Sie Ihre persönliche Bieternummer,

welche Sie für die Gebotsabgabe benötigen. Bei dieser Auktion ruft der

Auktionator jedes einzelne Kunstwerk mit der Nummer und dem Rufpreis

auf. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Auktionskatalog. Die Nummer

(Lotnummer) finden Sie in der Ausstellung am entsprechenden Objekt.

Steigern Sie mit, indem Sie die Bieternummer deutlich sichtbar

hochheben.

DAS TELEFONISCHE GEBOT

Geben Sie uns bis 24 Stunden vor der Auktion schriftlich bekannt, an

welchen Objekten Sie interessiert sind. Wichtig ist Ihre Telefonnummer,

unter der wir Sie zum Zeitpunkt der Auktion erreichen können. Unsere

Mitarbeiter/innen am Telefon informieren Sie über den momentanen

Verlauf der Versteigerung und bieten in Ihrem Auftrag gemäß Ihren

Anweisungen.

MITBIETEN ÜBER EINEN SENSAL

Wenn Sie als Bieter einen Stellvertreter beauftragen wollen, übernimmt

ein unabhängiger Sensal, Dr. Hermann Moser, pensionierter Richter und

KIWANIS Mitglied, gerne gebührenfrei Ihre Aufträge. Der hält Ihre

Kaufwünsche evident und steigert für Sie bei der Auktion als Ihr

Bevollmächtigter mit. (Formular für einen Sensalauftrag siehe

übernächste nächste Seite.

WAS IST FÜR SIE WICHTIG?

Wählen sie zuerst ein Kunstwerk aus, das Sie gerne in der Wohnung

haben und mit dem Sie gerne leben wollen. Es ist gefährlich, mit Kunst zu

spekulieren, denn niemand kann die Entwicklung auf dem Markt sicher

vorhersagen. Was wir sagen können ist, dass die Kunstwerke bei der

Kiwanis-Kunstauktion sehr günstig ersteigert werden können. Der

Rufpreis beträgt 50% des Versicherungswertes der Werke.

Herzlichen Dank!

CLUB BAD ISCHL


TELEFONAUFTRAG

KUNSTAUKTION 2018 KIWANIS CLUB BAD ISCHL

Titel des Werks

Katalog Nummer

CLUB BAD ISCHL

Ich möchte während der Versteigerung angerufen werden

Name Käufer

Straße / Nummer

PLZ / Ort

Sie sind am Tag der Auktion erreichbar unter

Telefonnummer

Mobiltelefon

Datum

Unterschrift

Das Meistgebot ist gleichzeitig der endgültige Kaufpreis. Telefonische Aufträge mit gleich hohem

Ankaufslimit werden in der Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt.

Bitte senden Sie das Formular bis spätestens Samstag, 3. Nov. – 12:00 Uhr

per Fax an 06132/27146, per E-Mail an badischl@kiwanis.at

oder per Post an Kiwanis Club Bad Ischl, Landhotel Hubertushof, Götzstraße 1, 4820 Bad Ischl.

Oder werfen sie es in die Sammelbox im Ausstellungsbereich.


SENSALAUFTRAG

KUNSTAUKTION 2018 KIWANIS CLUB BAD ISCHL

Titel des Werks

Katalog Nummer

Ankaufslimit Euro

CLUB BAD ISCHL

Name Käufer

Straße / Nummer

PLZ / Ort

Telefonnummer

Mobiltelefon

E-Mail

Datum

Unterschrift

Das Meistgebot ist gleichzeitig der endgültige Kaufpreis. Telefonische Aufträge mit gleich hohem

Ankaufslimit werden in der Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt.

Bitte senden Sie das Formular bis spätestens Samstag, 3. Nov. – 12:00 Uhr

per Fax an 06132/27146, per E-Mail an badischl@kiwanis.at

oder per Post an Kiwanis Club Bad Ischl, Landhotel Hubertushof, Götzstraße 1, 4820 Bad Ischl.

Oder werfen sie es in die Sammelbox im Ausstellungsbereich.


01

JOHANNES ANGERBAUER GOLDHOFF

Jahrgang 1958, Studium der Metallplastik und Bildhauerei an der Kunstuniversität

Linz. Diplom 1982. Seit 1989 Arbeit am Goldbegriff. Seit 1996 Erweiterung des

Goldbegriffs zu "Sozialem Gold / Social Gold"

Goldene Ehrenmedaille, Künstlerhaus, Wien

1. Preis bei Kunstwettbewerb "Hommage an das Margaretenfenster" der Stiftskirche

Ardagger

1. Preis beim Kunst am Bau Wettbewerb für das 4+ Verwaltungszentrum in

Oberndorf bei Schwanenstadt

Caesar Werbepreis für "Social Gold Vodka"

Zahlreiche Ausstellungen, Aktionen und Projekte im In- und Ausland

2012: Beteiligung mit Bodeninstallation und Wandobjekte bei GOLD im Unteren

Belvedere, Wien

Beteiligung bei KUNST MACHT POLITIK im Schloß Ulmerfeld, NÖ

2013 Einzelausstellung GOLDENE ZEIT Galerie Steyrdorf, Steyr, OÖ

Kuratierung der Gruppenausstellung SOZIALE GOLDKRISTALLE 1.0, Galerie Forum,

Wels

KUNST AM BAU Sparkasse Neuhofen a.d. Krems, OÖ

2014 Rauminstallation "STEYR Goldene Stadt" Museum Arbeitswelt

Schenkung der GUTkraft Erde an das Attersee Friedensfest und die

Friedensakademie Linz

Kuratierung der Gruppenausstellung SoG 2.0 Schlossgalerie Steyr

Dauerinstallation des "Kristalltag" Goldobjekts Nr. 2 in der "Goldenen

Rathauspassage" Steyr

2015 "Social Gold Carpet" 4-teilige Bodengold Installation, Gold Life Ball, Wien

"Life Ball Gold Relikte" Erstpräsentation, Galerie Gans, Wien

2016 "27 Jahre Social Gold Relikte" Galerie Forum, Wels

"0 Cent - Keine Zeit" eine Wirtschafts-Flucht-Aktion

"ARG - Absolut Reines Gold" Galerie K2, Sierning

"Goldene ZeitVerschiebung" Kunst Quartier, Osnabrück (Zur ZEIT Kulturnacht 2016)

"Social Gold - No Name" Galerie der Kunstschaffenden OÖ, Linz

2017 "KUNSTtraffic" Kunsthandel Pohlhammer, Steyr

"Hommage für 10 Jahre ARTAUSTRIA" courtesy Kunsthaus Wiesinger

20 Jahre Goldene Empore = "HUMAN___gold" Design Center Linz

Einen weiteren biografischen Einblick ermöglicht die Magisterarbeit von Mag.art.

Manuela Schmid mit dem Thema: "Johannes Angerbauer - Die Rückkehr des Goldes

zur Erde", 1999.


„REINES (ZEIT) GOLD KREUZ“ DIPTYCHON,

140 x 60 und 100 x 50 cm, zwei Objekte, teilweise vergoldet

RUFPREIS: € 3.000,-


02

PETER ASSMANN

28.8.1963: geboren in Zams/Tirol

1982-1987: Doppelstudium an der Universität Innsbruck, Deutsch und

Geschichte (Lehramt) sowie Kunstgeschichte (Doktorat)

1992-2000: Leiter der OÖ. Landesgalerie sowie der Galerie im Stifterhaus, Linz

seit 1990: regelmaessige Taetigkeit als Lehrbeauftragter und Gastprofessor an inund

auslaendischen Universitateten

seit 1995: regelmäßige literarische Buchpublikationen in den österreichischen

Verlagen Bibliothek der Provinz und Arovell sowie internationale Lesungen

seit 1995: regelmäßige eigene Ausstellungen zur Bildenden Kunst im In- und

Ausland, Künstlermitglied des Wiener Künstlerhauses, der IG BildendeKunst wie

auch der Gruppen "Sinnenbrand" und "c/o: K“

seit 2005 Direktor des complesso museale Palazzo Ducale di Mantova

Internationale Tätigkeit als Kurator für Kunstausstellungen, Jurytätigkeit für

Museumsfragen, zeitgenössische Kunst sowie Kunst im öffentlichen Raum,

umfangreiche wissenschaftliche Publikationstätigkeit zur internationalen

modernen und zeitgenössischen Kunst sowie zur italienischen Kunst des 16.

Jahrhunderts,

Gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Bildende Kunst.

Siehe auch: www.peter-assmann.info


ZURZEIT BIN ICH NICHT SO GERN

Zeichnung, Mischtechnik, 102 x 72 cm

RUFPREIS: € 500,-


03

PETER BISCHOF

Geboren am 20. Dezember 1934 in Wien. Lebt in Kösslwang, Oberösterreich und

Wien.

1954 – 1957 besucht Bischof die Klasse von Gütersloh und den für ihn so

wichtigen Abendakt bei Herbert Böckl. Gleichzeitig absolviert er eine Ausbildung

zum Dentisten. Diesen Beruf übt Bischof in der Folge stets parallel zu seinem

künstlerischen Schaffen aus.

1948 gab Szyszkowitz Bischof privaten Malunterricht. Er wechselt aber bald als

Landwirtlehrling auf einen Musterhof, angeschlossen der Landwirtschaftsschule

Wieselburg. Während eines Wienaufenthaltes besucht er Albert Paris Gütersloh.

Bischof verfasste in dieser Zeit Novellen (im Stil von Luigi Pirandello), aber auch

das Malen fasziniert ihn. Gütersloh schlug ihm vor, bei ihm an der Akademie zu

studieren.

2011 Verleihung der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich. In den Räumen

der „my art“, Wien hält Peter Bischof an Hand von Werkbeispielen einen Vortrag

zu seinen Arbeiten mit dem Titel „von der Diagonalen zur Vertikalen“.

2013 in seinem öberösterreichischen Atelier erarbeiten Elle Fee, Peter Assmann

mit Peter Bischof an mehreren Tagen gemeinsame Zeichnungen mit dem Titel

„menschenverschränkt“. Nach 13 jähriger „Arbeit mit Menschen mit besonderen

Bedürfnissen“ beendet Peter Bischof seine Tätigkeit an der Sommerakademie in

Bad Ischl.

Letzte Ausstellungen:

Okt. 2017 – Jänner 2018 DIE GESCHICHTE IM ICH, Museum Angerlehner,

Thalheim

2017 Galerie Wolfgang Exner, Wien

2016 Arbeit an großformatigen Bildern. Die Titel: „UMGREIFEN“, „ICH - IN

WELTEN VERSTREUT“, „ALL - UMFASSEN“, weisen auf den Versuch hin, ein

transzendiertes Menschenbild zu zeigen.

2015 Bilder der letzten Jahre gemeinsam mit Arbeiten von Gabriele Kutschera

Galerie in der Schmiede, Linz / Pasching,


BEZIEHUNG, 1985

Öl auf Nepal Bütten, 74 x 51 cm

RUFPREIS: € 900,-


04

TASSILO BLITTERSDORFF

Geboren in Bad Ischl, Studien an den Universitäten Wien u. Salzburg (Kunstgeschichte

u. Archäologie, Promotion 1971) u. d. „Accademia delle belle arti“, Rom

(Malerei, Diplom 1975). Lebt in Ameis bei Staatz, Wien u. Krakau

Meist konzeptuelle, medienübergreifende Inszenierungen, die vielschichtige

Situationen erzeugen u. den Betrachter anregen eigene Position zu reflek-tieren.

Arbeitet mit unterschiedlichen Medien und Techniken, darunter foto-chemischen

und elektrochemischen Verfahren, Fotografie, Kollage, Malerei, Zeichnung u.

Sprache.

Zahlreiche Einzelausstellungen u. Ausstellungsbeteiligungen im In- und Aus-land,

darunter: Teilnahme an der 'Ars Electronica- Genetische Kunst' in der

O.Ö.Landesgalerie , Linz:

1993; „dieses-dasselbe“, Ausstellung im ehemalig-en Virchowhörsaal der Charité,

Berlin

1995; elektrochemische Installation zur Neueröffnung des Technischen Museums

Wien

1999; Ortsgestaltungsprojek-te in in Loosdorf bei Laa/Th.: “Ein Ort baut sein

Wahrzeichen”

2001/02 und 2009 die Fotoinstallation: “Der Ort findet sich“; „Nowa Huta Variations“

im Kulturzentrum „Fort 49 – Kreszlavice“, Nowa Huta/Krakau 2005

2016: 'Zeitstücke-Stückzeiten' , Galerie Frewein-Kazakbaev; Wien

2018 'MACHT-WORTE', Projektraum MAG 3, Wien

http://de.wikipedia.org/wiki/Tassilo_Blittersdorff

Tassilo Blittersdorff:

2141 Ameis, Obere Hauptstrasse 9

0043 2524/2906

0043 676/5008495

e-mail: tassilo.blittersdorff@gmail.com

www.blittersdorff.net


KREUZ-ZEICHEN

Goldtusche auf Zeitungscollage auf Leinwand, 70 x 70 cm

RUFPREIS: € 1.250,-


05

DIETMAR BREHM

1947 in Linz OÖ. geboren, 1967 - 1972 Studium der Malerei an der Kunstschule Linz.

Professor an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz.

„Manchmal suche ich einen Zeichenstift, während ich an die Filmkamera denke und

einen Pinsel finde."

Das künstlerische Werk von Dietmar Brehm umfasst filmische Arbeit, Malerei, Fotografie

und Zeichnung. Im Bereich des Avantgarde-Films zählt Dietmar Brehm seit vielen Jahren

zu den international angesehensten Künstlern dieses Genres. Sein malerisches, grafisches

und fotografisches Werk hingegen wurde erst in letzter Zeit in Verschränkung mit der

Methodik seiner filmischen Arbeiten verstärkt betrachtet.

Obwohl seine Arbeiten als unabhängige Bildzyklen konzipiert sind, verdeutlichen sie das

den verschiedenen medialen Ausdrucksformen zugrunde liegende Interesse von Dietmar

Brehm. Dietmar Brehm bedient sich aus dem Überfluss an Bildangeboten der

internationalen Medienwelt und versucht das in ihnen enthaltene Unterbewusste durch

Verfremdung des Ausgangsmaterials freizulegen. Das vorgefundene Bildmaterial wird

von Dietmar Brehm so lange transformiert, bis sich kein eindeutiger

Interpretationsschlüssel mehr finden lässt. Bewusst vollzieht Dietmar Brehm einen

Zusammenschluss von Bildern aus einem aktuellen wie tradierten Kunstkontext mit

Alltagsbildern; er kombiniert Abstraktion und Gegenstandsorientierung und erzeugt

dadurch eine gefilterte Wirklichkeitsebene. Seine Bilder und Bildabfolgen konstruieren

damit eine neue Erzählwirklichkeit.

Dietmar Brehm hat bis dato ca. 140 Filme geschaffen, die häufig auf gefundenem und

stark verfremdetem Material beruhen und von einem spezifischen Gemisch aus Ironie,

Geheimnis und Selbststilisierung durchdrungen sind. Zufall oder Versehen spielen dabei

oft eine Rolle; sie sind die Assistenten seiner Bilder-Werkstatt. In seiner intensiven Arbeit

mit found footage filmt er Fragmente von Dokumentationen und Action-Streifen oder

ethnografischen Filmen nicht nur ab, sondern taucht mit seiner Kamera regelrecht in sie

ein. So sind die Ergebnisse Dietmar Brehm künstlerischen Schaffens eine

medienreflexive, speziell auf Wahrnehmungsstrukturen bezogene Auseinandersetzung

mit einer reproduzierten Realität, die Dietmar Brehm schon immer mehr interessiert hat

als die Wirklichkeit.

Zahlreiche Ausstellungen und Filmvorstellungen im In- und Ausland [Auswahl],

Einzelausstellungen u.a.

Neue Galerie der Stadt Linz, Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum Linz, Künstlerhaus

Wien, Mühlviertler Festspiele Schwertberg, Galerie 422 Gmunden, Museum Moderner

Kunst Stiftung Wörlen Passau

Seit 1977 mehr als 900 Filmvorführungen in Europa, Nord/Südamerika, Afrika, Japan und

Australien.


ROSE, 2001

Lithographie, 2-färbig, Auflage 4/21,

70 x 50 cm, Druck: Rudi Hörschläger

RUFPREIS: € 200,-


06

HELLMUT BRUCH

Geboren 1936 in Hall in Tirol. Lebt und arbeitet in Hall in Tirol.

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Belgien, Brasilien, Canada, Deutschland,

England, Estland, Frankreich, Holland, Italien, Israel, Japan, Korea, Litauen, Österreich,

Polen, Rußland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Süd-Afrika, Ungarn

und USA.

Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen in Brasilien, Canada, Deutschland,

England, Frankreich, Holland, Italien, Japan, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz,

Slowenien, Südafrika, Ungarn und USA.

Hellmut Bruch zu seiner Ar:beit

Die zentralen Themen sind das Licht und Proportionen, die sich auf Naturgesetzlichkeiten

beziehen und in »offenen Formen« Gestalt annehmen. Edelstahl und transparentes,

farbiges, fluoreszierendes Acrylglas sind meine bevorzugten Materialien.

Die Arbeiten beziehen sich auf das Licht als »offenes Medium«,auf die Gravitation und

auf die Fibonacci-Folge bzw. auf den »Goldenen Schnitt«.

Dieses fast vergessene, universale und klassische Harmoniegesetz, das sich der Mensch

von der Natur abgeschaut hat, gewinnt immer mehr an Aktualität und Bedeutung. Es

wird als Wachstums- und Formbildungsgesetz in den verschiedenen wissenschaftlichen

Disziplinen erkannt. Diese Erkenntnisse begeistern und inspirieren mich.

Ich begegne ihnen auf elementare Weise und wünsche mir, dass dies durch meine Werke

spür- und erfahrbar wird. Der Inhalt zielt auf Proportionen und auf das Licht, das einfach

gesagt, selbst nicht sichtbar ist, aber uns die Welt sichtbar macht. Was mich an beiden

Phänomenen interessiert, ist ihre »Immaterialität« im Zusammenwirken mit der

»Materialität« des Wahrnehmbaren.

Weil ich mich auf die Realität des Immateriellen beziehe, sind meine Plastiken und

Skulpturen keine reduzierten Abbildungen oder Abstraktionen des Sichtbaren, sondern

folgen jenen Voraussetzungen, die der materiellen Welt Gestalt geben und sie prägen.

Die so entstandenen »Offenen Formen« bauen auf universale Konstanten und münden in

die Unendlichkeit.


ENTFALTUNG

Frästechnik in fluoreszierendem Acrylglas, 50 x 50 cm

RUFPREIS: € 850,-


07

HEINZ CIBULKA

1943 in Wien geboren; 1957-61 Graphische Lehr- Versuchsanstalt Wien

Seit 1972 Fotozyklen und Bildgedichte, Objekte und Objektbilder, digitale Bildcollagen

und diverse mediale Arbeiten in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen. Neben den

bildnerischen Arbeiten lyrische und konzeptuelle Texte, Aufführungen und Installationen.

Mehrmals Leitung einer Fotoklasse bei der Internat. Sommerakademie Salzburg und bei

den Weinviertler Fotowochen, sowie Workshops und Vorträge im In- und Ausland, 1989 -

2002 Organisation diverser Veranstaltungen bei FLUSS Nö-Fotoinitiative, 1997-98

Gastprofessur für künstlerische Fotografie in der Hochschule für Angewandte Kunst,

Wien; seit 1980 zahlreiche Dokumentationen der Aktionen von Hermann Nitsch.

Aus bildsprachlichen Reihungen mit S/W Fotografien für die Installation Stammersdorf,

1972, entwickeln sich 1975 jene "Bildgedichte", die als 4er- Blocks bekannt geworden

sind. Die frühen fotografischen Arbeiten sind neben formalen Ansprüchen aus Interesse

an ländlichen Erscheinungsformen entstanden Reizbarkeit-Weinviertel, Stammersdorf-

Essen und Trinken, Kompost, Most-fühlt, Hochgebirgsquartette...

Mit Gemischter Satz und Nachlese entstehen lokal ungebundene bildsprachlich gesetzte

Fotoarbeiten.

Ab 1980 folgen durch rege Reisetätigkeit und besonderes Interesse an urbaner

Strukturen Zyklen, die sich auf diverse Stadtregionen beziehen: Wien, Berlin, Neapel,

Antwerpen, ...

Seit den frühen 90-er Jahren werden künstlerische Konzepte mithilfe von Computern

realisiert. Anfangs werden Videostills, grafische Bilder und Fotografien in Bildkonzepte

eingearbeitet. Mit den ersten digital strukturierten Arbeiten wird der bewährte 4-er

Raster der Bildgedichte mehr oder weniger aufgegeben. In den neuen Bilder-

Formationen werden unterschiedliche Bildermengen und diverse Bildquellen zugelassen,

Bildfragmente, fotografische Bildteile und Strukturen werden in diesen Bildtafeln

kompositorisch zusammengeführt.

Diese Bildkomplexe bleiben aber vorerst ein Angebot für Betrachter/innen welches sich

in der individuellen Rezeption erfüllt. Es gilt wie bei den Bildgedichten, mit den

künstlerisch angeordneten visuellen Strukturen nachschöpferisch umzugehen. Weitere

Arbeiten folgten bis heute, wie z.B. computergesteuerte Bild-Ton Projekte (in

Zusammenarbeit mit anderen Künstler/innen, wie z.B. Doppel-Brenner- Bild-Ton-

Destillation mit Raimund Suchanek).

Digitale Bildcollagen setzen die poetischen Absichten in den fotografischen Bildgedichten

in neuer Form fort. Seit 1997 sind folgende digitale Bildzyklen entstanden: Reizleitung,

jesusche (spätere Fortsetzung als obraz 01-33), hirnkaefer, mex01-12, chinoiserien01-20,

Geschichtes-Gedicht in Zusammenarbeit mit Hanno Millesi und alien productions,

Weinviertel-Fries Gemischter Satz, slow01-08, korea01-22, w.i.e.n. (wird fortgesetzt),

letzebuerg 01-07, susak 01-05, syria 01-12, obraz 01-33.

Mit systematischen Dokumentationen der Aktionen von Hermann Nitsch wird versucht,

das Theaterwerk Hermann Nitschs in fotografischen Bildern nachlesbar zu machen.

Dokumentationen solcher Aktionen auf breiterer Basis wurden oft mit Unterstützung

weiterer Fotograf/innen erarbeitet.


HOCHGEBIRGSQUARTETTE 489

Foto-Bildgedicht, 12/40, 50 x 65 cm

RUFPREIS: € 950,-


08

GUNTER DAMISCH

1958 Geboren in Steyr / Oberösterreich

1977 Matura in Linz

1977 – 1983 Akademie der Bildenden Künste, Wien, Meisterklasse Prof. Max Melcher

und Prof. Arnulf Rainer, Diplom der Grafik

1983 Römerquelle Kunstpreis

1985 Otto Mauer Preis, Max Weiler Preis

1991 Karl Rössing Preis

1992 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Meisterklasse für

Grafik

1995 Preis der Stadt Wien

1996 Anton Faistauer-Preis für Malerei des Landes Salzburg

1998 Ordentliche Professur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Preis bei der

2. Internationalen Graphiktriennale, Prag, Oberösterreichischer Landeskulturpreis für

Graphik

2011 Würdigungspreis Land Niederösterreich

2016 gestorben in Wien

Atelier / Archiv Gunter Damisch

office@gunter-damisch.at

Galerien

Galerie Ernst Hilger/Hilger Contemporary

www.hilger.at

ernst.hilger@hilger.at

Galerie Elisabeth und Klaus Thoman

www.galeriethoman.com

galerie@galeriethoman.com

Galerie 422 Margund Lössl

www.galerie422.at

office@galerie422.at

Galerie VAN DE LOO PROJEKTE

www.galerievandeloo-projekte.de

galerie@vandeloo-projekte.de


O.T., 1999

Tusche, Aquarell auf Papier, 42 x 30 cm

RUFPREIS: € 1.200,-


09

JOHANNES DEUTSCH

Johannes Deutsch wurde 1960 in Linz geboren, studierte Grafik und Medienkunst

von 1975–1980 an der Höheren Lehranstalt für Kunst und Design in Linz und von

1990–1992 am Postgraduate-Institute for New Media am Städel, an der Staatliche

Hochschule für Bildenden Künste in Frankfurt am Main. Als Maler, Regisseur und

Medienkünstler hat Deutsch Medien immer kombiniert und sie zum

Gesamtkunstwerk verbunden. Diese Methodik beschäftigte ihn bereits von 1984–

1989 als Kustos am Sigmund Freud Museum in Wien.

Deutsch gestaltete für das Bruckner Fest 2004 in Linz Wagners Oper Das Rheingold

und 2006 für den WDR in Köln Mahlers II. Sinfonie als interaktive Visualisierungen.

2010 realisierte Deutsch in Düsseldorf die Oper Manfred (Byron / Schumann) als Film

und TV-Version für das ZDF. Von 2007–2012 entwickelte Deutsch mit Wiener

Philharmonikern für das Haus der Musik in Wien und in Puebla in Mexiko die

interaktive Installation Zeit Perlen. Seit 2013 arbeitet Deutsch am Gesamtkunstwerk

Der Raub der Proserpina, der antike Mythos wird unter Einbeziehung verschiedner

Kunstformen von 2017–2019 im Salzkammergut verfilmt. Das Museum Angerlehner

zeigte 2018 erstmalig den gesamten Proserpina-Zyklus.

Einzel- und Gruppenausstellungen (u.a.):

Museum Moderner Kunst – Stiftung Ludwig, Wien (1992), Kunstmuseum Bonn

(1998), Museum Ludwig Köln (2000), Museum der Moderne Mönchsberg, Salzburg

(2006), Opelvillen Zentrum für Kunst, Rüsselsheim (2007), Museo d´Arte Moderna

Ugo Carà, Triest (2012), Museum für Gegenwartskunst Stift Admont (2012),

Ausstellung in der Stadtpfarrkirche Bad Ischl zum Thema Persephone (2014),

Ausstellung im Kongress und Theaterhaus Bad Ischl (2015), Präsentation des

Proserpina Zyklus in der Pfarrkirche Bad Ischl (2016), Albertina Wien (2017),

Museum Angerlehner, Thalheim/Wels (2018).

Galerienvertretung: Lukas Feichtner Galerie, Wien, Galerie Christel Schüppenhauer,

Köln.


RIFLESSIONI ANNEBBIATE, 2003

Ilfoflex auf Alucombound, in Holzrahmen (Esche geschlemmt, 1/3)

102,5 x 121,5 cm

RUFPREIS: € 3.000,-


10

INGE DICK

Wurde 1941 in Wien geboren. Sie lebt und arbeitet in Innerschwand am Mondsee,

Österreich.

2017/18 Künstlerische Ausgestaltung der Stadtpfarrkirche Bad Ischl

2014/15 Film- und Fotoprojekt „winter licht weiss”

2014 Film- und Fotoprojekt „frühlings licht weiss”

2013 Film- und Fotoprojekt „sommer licht weiss”

2012 Film- und Fotoprojekt „herbst licht weiss“

2010 Film- und Fotoprojekt „blau, unendlich“

2007 Film- und Fotoprojekt „zinnober“

1999 Arbeiten mit der größten Polaroidkamera (264 x 133 cm) der Welt in Boston,

USA

Seit 1995 Arbeiten mit der großen Polaroidkamera (92 x 64,5 cm). Fotoarbeiten zu

„Bleu du Ciel”

Seit 1989 Fotoarbeiten zum Thema Wasser

Seit 1979 Foto- und Polaroidarbeiten

Seit 1971 als freischaffende Künstlerin im Bereich Malerei tätig

Ausstellungen im In- und Ausland Zahlreiche Preise, Stipendien und Symposienbeteiligungen.

Ankäufe bedeutender Museen wie Guggenheim New York, Kulturspeicher Würzburg,

MUMOK Wien, Museum Liaunig Neuhaus,... Vertreten durch die Galerie Bender

München.


„BLAU-UNENDLICH“ 2010-18/5

Giclée Druck auf Tecco 230g auf Aluminium/Acrylglas

75 x 75 cm

RUFPREIS: € 3.300,-


11

JULIANA DO

1975 * in Plovdiv, Bulgarien. Juliana Do ist akademische Malerin, hat die Oberschule

für Bildende Kunst in ihrer Heimatstadt besucht und anschließend Malerei an der

Akademie der bildenden Künste in Wien studiert. Später wurde sie Lehrerin für Kunst

an der Nationalen Kunstakademie in Sofia, Bulgarien. Zahlreiche Auszeichnungen, Inund

Auslandsausstellungen, Beteiligungen an Symposien und Kunstmessen, ihre

Werke finden sich in privaten Sammlungen und Museen. Juliana Do befasst sich mit

der Malerei und ihrer Formensprache, der Abstraktion in stets experimentierender

und erforschender Umsetzung. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Since 2010 member of the Association of Austrian Artists, Kuenstlerhaus, Vienna,

AustriaSeit 2010 Mitglied des Österreichischen Künstlerbundes, Künstlerhaus, Wien,

Österreich

Seit 2015 Mitglied der IG Visual Arts, Österreich

Seit 2015 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler, Österreich

Auszeichnungen:

06/2017 NordArt 2017, Büdelsdorf, Deutschland

06/2016 NordArt 2016, Büdelsdorf, Deutschland

10/2014 Austria Kunstpreis "Hofburg: Ein Stück Geschichte", Wien, Österreich

02/2010 "Renaissance" Schloss Parz, Österreich

09/2007 Künstler in Residenz Amsterdam, Holland

03/2007 "Eastern Einflüsse in der westlichen Kunst" NY, USA

09/2006 "Kunst des alternativen" Berlin, Deutschland

12/2000 IBM Art Kalender, Wien, Österreich

10/1999 "Sussmann & Sussmann" Stiftung, Wien, Österreich

Sammlungen:

Museum Angerlehner, Österreich

MOYA Museum, Wien, Österreich

Park Hyatt, Wien, Österreich

Ritz Carlton Budapest, Ungarn

Holmes Place, Wien, Österreich

Sammlung von Imago Mundi "Save the Dreams", Stiftung Giorgio Cini, Venedig,

Italien

Sammlung PANGAEA - Globale Kunstinitiative für den Weltfrieden, IDEA Society,

Wien, Österreich


RAINBOW BODY X

Öl auf Leinwand, 75 x 110 cm

RUFPREIS: € 1.700,-


12

BENJAMIN EICHHORN

Geboren 1982 in Waidhofen an der Thaya; lebt und arbeitet in Wien

Studium

2005 – 2012 Studium der Fotografie an der Universität für angewandte Kunst

Wien,

bei Prof. Gabriele Rothemann

2010 Studium an der Kunstakademie Münster, bei Prof. Daniele Buetti

2007 – 2009 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste

Wien,

bei Prof. Monica Bonvicini

Preise, Förderungen:

2017 Stipendium zur Teilnahme an der Krasnoyarsker Museumsbiennale,

Österreichisches Kulturforum Moskau

2016 Viennacontemporary Zone 1

2015 Stipendium zur Teilnahme an der Mediterranea 17, Bundeskanzleramt,

Wien

Young Artists Biennale Mailand, IT

2014 Sotheby's Artist Quaterly

2013 HYPO NOE Young Art Collection

Vivatis Award

2012 Lenikus Atelierstipendium

2010 Erasmus Auslandsstipendium Münster

MUSA Startgalerie

2009 Otto Prutscher Förderungspreis

2008 Emanuel und Sofie Fohn Förderstipendium

Vertreten in folgenden Sammlungen:

Wien Museum

Stadt Wien

SpallART

Hypo NOE

und in verschiedenen Privatsammlungen


O.T. (ADAPTION) I

Fotografie, Pigmentdruck, kaschiert auf Museumskarton,

gerahmt, hinter Museumsglas, 70 x 50 cm

RUFPREIS: € 1.100,-


13

ELLEFEE

Naturerlebnisse und Tiermotive sind seit jeher wesentliche Motive menschlichen

Kunstschaffens und zeugen von der tiefen Verbundenheit des Menschen zur Natur

und seiner Umwelt. Naturmotive dominieren auch die Arbeiten von Elle Fee. Mit

ihren Zeichnungen, Lichtobjekten und ihrer Malerei will sie den Menschen diese

Verbundenheit ins Bewusstsein rufen und schickt den Betrachter auf eine

vielschichtige Reise in die Welt der Tiere.

Auch die Bilder von Helena Maria Christina Sternstaub a.k.a. Elle Fee sind geprägt

von detailreichen Akt- und Naturstudien, die collageartig mit archetypischen

Symbolen und Schriftbildern und Motiven des Kosmos verbunden werden. Die Basis

bilden Naturholzrahmen, auf denen die Bilder in bis zu hundert Schichten aus Acryl,

handgeschöpftem Papier und Zeichnungen aufgebaut werden. Dabei nimmt Elle Fee

auch gerne die Herausforderung großer Formate an. Gleichzeitig verwandelt Elle Fee

ihre Bilder zu stimmungsvollen Lichtobjekten, die eine Mischung aus Malerei und

einer edlen Lichtskulptur verkörpern.

Elle Fee versteht sich als Medium des Zeitgeists. Ihre Arbeiten sind inspiriert von der

Liebe und der Natur, der Evolution des Kosmos und der Vielfalt des Lebens. Mit ihren

Collagen will sie die Aspekte des menschlichen Daseins, das ebenfalls aus Schichtung

unterschiedlicher Wirklichkeits- und Beziehungsfelder besteht, aufgreifen.

Elle Fee lebt und arbeitet in Oberösterreich und Wien und ist seit 18 Jahren in der

österreichischen Kunstszene aktiv und angesehen. Zuletzt war sie mit ihren Arbeiten

unter anderem in Venedig, Amsterdam und New York vertreten.

ElleFee – Helena Sternstaub

Atelier: Gartenstr. 48, 4073 Wilhering

ellefeeart@gmail.com, Tel.: (+43) 676 2808 987


MUTTER ERDE

Mischtechnik, 60 x 60 cm

RUFPREIS: € 400,-


14

VALIE EXPORT

Prof. Dr. h.c., Medienkünstlerin, Performancekünstlerin, Filmemacherin; geb. in Linz, lebt

und arbeitet in Wien, www.valieexport.at

VALIE EXPORT’s künstlerische Arbeit umfasst ua. Video Environments, digitale Fotografie,

Installationen, Body Performances, Spielfilme, Experimentalfilme, Dokumentarfilme,

Expanded Cinema, konzeptuelle Fotografie, Körper-Material-Interaktionen. Persona

Performances, Laser Installationen, Objekte, Skulpturen, Texte zur zeitgenössischen

Kunstgeschichte und Feminismus. VALIE EXPORT gilt als eine der wichtigsten

internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst.

2015 Gründung des VALIE EXPORT Center in Linz

Ankauf des Vorlasses von VALIE EXPORT, dem sogenannten VALIE EXPORT Archiv. Damit

legt die Stadt Linz den Grundstein für den Betrieb eines VALIE EXPORT Centers, einer

internationalen Forschungsstätte für Medien- und Performancekunst. Die Stadt erwirbt

das VALIE EXPORT Archiv, bestehend aus Kunstwerken, Skizzen, Entwürfen,

Negativenund weiteren umfangreichen Archivmaterialien aus dem Schaffen der in Linz

geborenen

Künstlerin.

1967 erfindet die Künstlerin ihren Künstlernamen VALIE EXPORT als künstlerisches

Konzept und Logo, mit der Vorgabe ihn nur in Versalien zu schreiben.

1985 Nominierung von EXPORTs Spielfilm „Die Praxis der Liebe“, Buch und Regie, für den

Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

VALIE EXPORT nimmt an der documenta 12 2007, und an der documenta 6, 1977, in

Kassel teil.

Seit 1975 kuratorische Projekte, internationale Symposien, Ausstellungen und

Filmprogramme.

Sie ist mit signifikanten Werkblöcken in bedeutenden Sammlungen großer Museen,

Centre Pompidou, Paris, Tate Modern, London, Reina Sophia, Madrid, MOMA, New York,

und MOCA, Los Angeles, um nur einige zu nennen, vertreten.

Seit 1968 international Einzelausstellungen, Einzelpräsentationen, Teilnahme an

internationalen Kunstausstellungen ua. Centre Georges Pompidou, Paris; The Museum of

Modern Art, New York, Institute of Contemporary Art, London; Biennale di Venezia,

Venedig; documenta, Kassel; MoCA, Los Angeles; Stedelijk Museum, Amsterdam;

MUMOK, Wien; Generali Foundation, Wien; P.S.1 Contemporary Art Center, New York;

Shanghai Art Museum, Shanghai; Palais des Beaux-Arts, Brüssel; Tate Modern, London;

Metropolitan Museum of Art, Seoul, Korea; Metropolitan Museum, New York; ars

electronica,

Linz

Teilnahme an internationalen Film- und Videofestivals ua. International London

Filmfestival; Filmex, Los Angeles; Internationale Filmfestspiele Berlin, Cannes, Montreal,

Vancouver, San Francisco, Locarno, Hongkong, Sydney, New York, etc.


PRAXIS DER LIEBE I, 2007

Schwarz-Weiß-Fotografie, 103 x 80 cm

© VALIE EXPORT, Courtesy VALIE EXPORT

RUFPREIS: € 150,-


15

ANDREAS FOGARASI

Geboren 1977 in Wien, beschäftigt sich in seinen Installationen, Skulpturen,

Videos und Fotografien mit dem Akt des Zeigens und der Repräsentation. Er

analysiert, wie Orte, Städte, politische Ideen oder historische Ereignisse zu

Bildern werden und welche Rolle die Kultur – Kunst, Architektur und Design – in

diesem Prozess spielt. Formal aus Minimal Art und Konzeptkunst gespeist, sind

Fogarasis Werke dokumentarisch und autonom skulptural zugleich. Der

skulpturale Aspekt ist stark von Architektur geprägt und zitiert immer wieder

temporäre Formen von Architektur wie Messestände, Bühnenbauten und

Pavillons. Seine “Roof Studies” – mit Buchbinderleinen überzogene, gefaltete

Metallobjekte – sind schimmernde Hybride zwischen plastischem Relief,

Farbfeldmalerei, Architekturmodell, Materialmuster und Buchobjekt.

Andreas Fogarasi wurde 2016 mit dem Monsignore Otto Mauer Preis

ausgezeichnet, 2007 mit dem Goldenen Löwen der 52. Biennale di Venezia. Seine

Arbeit wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen international

präsentiert, seine Werke finden sich unter anderem in den Sammlungen des

MUMOK, MAK, Belvedere und Dommuseums in Wien, dem Museum der

Moderne in Salzburg, der Landesgalerie Linz, der Ludwig-Museen in Aachen und

Budapest, dem Museo Reina Sofia, Madrid, dem Centro Andaluz de Arte

Contemporáneo in Sevilla und dem FRAC des Pays de la Loire.


ROOF STUDY 31

Messing, Buchbinderleinen, 25 x 36,5 x 3,5 cm

RUFPREIS: € 2.000,-


16

MARGIT J. FÜREDER

Geboren1954 in Linz, Austria

Ausbildung

Studien bei Prof. H. Staudacher, Austria

Studien bei Prof. Billy, Austria

Studien bei Prof. Jankovitsch, Austria

ONCE UPON A TIME

Margit J. Füreders großflächige Bilder halten eindrucksvolle Momente fest und

bringen dennoch jenes Unsichtbare vor die Augen des Betrachters – den Fluss der

Zeit.

Räumlich und zeitlich schlägt Füreders facettenreiches Oeuvre eine weite Brücke

zwischen visionärer Ästhetik und mystischer Rätselhaftigkeit, oft demonstrativ

vordergründig und plausibel, oft geheimnisvoll chiffriert und verborgen.

Seit Jahren verfolgt die Künstlerin konsequent eine unvergleichliche Technik, die sie

meisterhaft beherrscht und die untrennbar mit ihren Motiven und Themen in

Verbindung steht.

Als Ausgangspunkt ihrer Arbeiten hält Margit J. Füreder fotografische Momente von

Menschen oder eines Aktes aus der Alltagswelt fest, deren Sinnlichkeit,

Extravaganzen und harmonische Farbklänge einen flüchtigen Augenblick darstellen.

Jedes Bild repräsentiert ein narratives Kaleidoskop von reflexiven Figuren,

Schauplätzen und szenischen Darstellungen, welches den Betrachtenden zum

phantasievollen Interpretieren anregt. Während eines dynamischen Malaktes

verdichtet die Künstlerin die Materie, indem sie ein bestimmtes Repertoire von

Schriftzeichen und Textfragmenten in die Bildfläche ritzt und wieder abkratzt.

Bewusst stehen gelassene gestische Malspuren halten ihre Arbeiten in einem

energetischen Schwebezustand zwischen Sein und Vergänglichkeit, zwischen Realem

und Transzendentem. Reliefartige Strukturen und dünne, durchlässige Farbtöne

neben intensiven Farben sind weitere stilistische Merkmale, die sensibel kombiniert

zur Anwendung kommen und eine mystische Wirkung erzeugen.


TRANSZENDENZ

Öl auf Leinen, 120 x 90cm

RUFPREIS: € 2.400,-


BISCHOF HERMANN GLETTLER

Wurde am 8. Jänner 1965 in der Marktgemeinde Übelbach in der Steiermark

geboren. Seine Schullaufbahn schloss er am Bischöflichen Seminar und

Gymnasium in Graz ab. Die Maturareise führte ihn 1983 nach Frankreich, wo er

in Paray le Monial zufällig an einem internationalen Jugendtreffen der

Gemeinschaft Emmanuel teilnahm, der er seit 1987 angehört. Glettler studierte

Theologie und Kunstgeschichte in Graz, Tübingen und München. Am 23. Juni

1991 wurde Hermann Glettler zum Priester für die Diözese Graz-Seckau geweiht.

Nach Kaplansjahren in Judenburg-St. Nikolaus und Wagna verbrachte er ein

Fortbildungsjahr 1998/99 in St. Nicolas des Champs in Paris. Von 1999 bis 2016

war er Pfarrer im Pfarrverband Graz St. Andrä-Karlau.

Als Pfarrer im multikulturellen Bezirk Graz-Gries engagierte er sich besonders

auch für sozial Benachteiligte und Flüchtlinge. Er gehört der Kommission für den

interreligiösen Dialog und der Kunstkommission der Diözese an. Zusätzlich zur

Kunstvermittlung ist er auch als eigenständiger Künstler tätig. Bekannt wurde er

unter anderem auch als „Künstlerpriester“. Seit einigen Jahren ist er Vorsitzender

des Arbeitsausschusses des steirischen Priesterrates. Im September 2016 wurde

er zum Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation in der Diözese Graz-Seckau

bestellt. Als Provisor leitet er die Pfarre Graz-Christus der Salvator.

Am 27. September 2017 wurde Hermann Glettler von Papst Franziskus zum

Bischof der Diözese Innsbruck ernannt, die Bischofsweihe erfolgte am Samstag,

2. Dezember 2017 in der Innsbrucker Olympiahalle.


17

ausmalen (MARIENPLATZ), 1998

Origininal Fineliner auf Papier,

Print auf Folie, Auflage je 2 Stück, 50 x 67 cm

18

ausmalen (XL-MARKT), 1998

Origininal Fineliner auf Papier,

Print auf Folie, Auflage je 2 Stück, 50 x 67 cm

RUFPREIS: je € 400,-


19

FRANZ HAMETNER

1912 - 1998 Akademie d. bild. Kunst/Wien Meisterklasse Josef Dobrowsky

Eigene und Gemeinschaftsausstellungen in Secession u. Künstlerhaus

Ankäufe BM für Unterricht und Kunst, Kulturamt, Landesgalerie

Privatsammlungen im In- und Ausland

1986 Landeskulturpreis für Bildende Kunst

1990 Titelverleihung: Professor

Lichtarme Seelenbilder

Wenn Franz Hametner den Pinsel in die Hand genommen hat, dann sind, ganz

intuitiv, Seelenbilder entstanden. Wie aus dem Nebel tauchen etwa Gesichter

oder Bäume auf seinen lichtarmen Leinwänden auf. Es sind ausdrucksstarke

Werke mit großer Anziehungskraft.


O.T., 1978

Gouache, 60 x 48 cm

RUFPREIS: € 450,-


20

ROBERT HAMMERSTIEL

1933 Geboren in Werschetz im Banat

1944 – 1947 Internierungslager

1947 Flucht nach Österreich

1956 – 1961 Studien bei Prof. Gerda Matejka-Felden, Wien

1963 – 1966 Studien bei Robert Schmidt, Gerhard und August Swoboda,

Wien

Ab 1972 umfassende Ausstellungstätigkeiten in Europa, den USA, im

Nahen Osten und Japan

1985 Verleihung des Berufstitels "Professor" durch die Republik

Österreich

1989 Studienreisen in ganz Europa, Isreal, Jordanien, Ägypten, den USA

mit Schwerpunkt New York

2006 -2009 Ausstellungen im Leopoldmuseum, Wien, Verhüllung des

Ringturmes, Wien

2009 Ehrenbürgerschaft der Stadt Werschetz

2010 Eröffnung des ROBERT HAMMERSTIEL MUSEUMS in Werschetz

2011 Eröffnung des ROBERT HAMMERSTIELSAALES im Landesmuseum

Vojvodina in Novi Sad als Dauereinrichtung

2013 Ehrenbürgerschaft der Stadt Ternitz


DIE ERSCHEINUNG DES ENGELS

Acryl auf Leinwand, 40 x 30cm

RUFPREIS: € 1.900,-


21

MARKUS HANAKAM und ROSWITHA SCHULLER

Markus Hanakam was born 1979 in Essen, Germany. After studying two years at the

University Essen (Faculty for Art and Design), 2000-2002, he moved to

Vienna, Austria where he graduated at the University of Applied Arts in 2006 with a

Master degree in Art Education, 2009 Master degree in Sculpture and Multimedia.

Roswitha Schuller was born in 1984 in Friesach, Austria. She studied at the University

of Applied Arts Vienna (2002-2007) and graduated 2007 with a Master

degree in Art Education, 2009 Master degree in Sculpture and Multimedia. 2008-

2012 Ph.D. studies at the University of Applied Arts, she holds a Doctoral Degree in

Art Sociology with her thesis “Happy Ending Nature. The role of the Arcadian in

sociocultural space“.

The artefacts made by the two artists who live in Vienna are often shape-shifters,

changing their exterior forms and reappearing in different contexts. As artists and

researchers they are engaged in restructuring the visual art rulebook and building up

idiosyncratic systemic orders and new visions of the world in their videos and

objects. In the process they reflect and make ironic various historical and

contemporary artistic strategies as well as their means of expression. They work

primarily in the realm of video, interactive computer applications, drawing and

applied forms of art.

Since 2004 they collaborate as duo, their work is shown at Museums and Festivals in

an international context, including Haus der Kulturen der Welt, Berlin Eyebeam

Center for Art and Technology, New York, Palais de Tokyo, Paris, ISEA 2011, Istanbul,

4th Moscow International Biennale for Contemporary Art 2011 among others.

They gained several awards like the MAK Schindler Fellowship in Los Angeles as well

as the State Grant for Fine Arts from the Federal Chancellery of Austria. Their short

Film “INVASION” is awarded as Jury Selection Work at Japan Media Arts Festival

2012. Markus Hanakam & Roswitha Schuller are visiting curators at Medienwerkstatt

Wien 2014.

Their first large publication Trickster (Ed. Angela Stief, De Gruyter Publ.) is released in

autumn 2016 featuring conversations with Anselm Franke, Uta Grosenick, Annette

Hünnekens, Wolfgang Ullrich, Lois Weinberger, Stephanie Weber and Oliver Zybok.

Recent shows include their solo “Mobile” at Krinzinger Gallery Vienna 2017, their

participation in 12 th Krasnoyarsk Museum Biennale 2017, solo shows at Meet Factory

Prague, Neuer Kunstverein Vienna

both 2016, as well as Fabrika Moscow in 2015.


KOKOMO WHITE L4

Farbfotografie auf Kodak Endura, 110 x 110 cm

RUFPREIS: € 2.300,-


22

ANDRÉ HELLER

André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten

Multimediakünstlern der Welt. Seine Verwirklichungen umfassen

Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und

Prozessionen ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen

verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und

schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna,

Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die vom

Broadway bis zum Wiener Burgtheater, von Indien bis China, von Südamerika bis

Afrika ihr Publikum fanden. André Heller lebt in Wien, in Marokko, in der

Lombardei und auf Reisen.

André Heller, born in 1947 in Vienna, is one of the most successful multimedia

artists in the world. His realisations include garden artworks, chambers of

wonder, prose publications and processions, as well as revitalising the art of

circus and varieté; his recordings as singer and songwriter have sold in the

millions. Large-scale flying and floating sculptures, the Luna Luna avant-garde

amusement park, moving pictures, pyrotechnic spectaculars and mazes, theatre

pieces and shows directed for stages ranging from Broadway to Vienna’s

venerable Burg theatre, from India to China and all the way to South America

and Africa have drawn crowds of audiences. André Heller lives in Vienna,

Morocco, Lombardy and on his frequent travels.

André Heller est né en 1947 à Vienne. Il compte parmi les artistes multimédia les

plus connus du monde. Ses réalisations comprennent des oeuvres florales, des

chambres des merveilles, des publications en prose et des processions ainsi que

le renouveau du cirque et du théâtre de variétés, des millions de microsillons

vendus où il interprète ses propres chansons, de grandes sculptures volantes et

flottantes, le parc d’attraction Luna Luna, des films, spectacles de feux et

labyrinthes ainsi que des pièces de théâtre et des spectacles, ayant enchanté

leurs publics de Broadway au Burgtheater à Vienne, de l’Inde jusqu’en Chine, de

l’Amérique du sud jusqu’en Afrique. André Heller vit à Vienne, au Maroc, en

Lombardie et en voyages.


VERSTECKT IM GLÜCK, Juli 2000, Gardone

Lithografie, private Auflage von 20 Stück, 70 x 50 cm

Signiert: Heller

RUFPREIS: € 350,-


23

JOHANN JASCHA

Geburtsdatum: 13. 02. 1942

Ferihumerstrasse 33, 4040 Linz, Österreich

Telefon: +43-732-66 59 91, Email: johann@jascha.at; www.jascha.at

1963 - 1967 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Wien

1967 Diplom für Malerei

1975 Diplom für Medailleurkunst, Kleinplastik und Reliefkunst Wien

1976 Diplom für Zeichnung RSA, Atelier in Linz

Ausstellungen:

357 Ausstellungen; davon 97 Einzelausstellungen von 1970-2000

Retrospektive:

1989 "Zeitsprung", Zeichnungen von 1971-1988:

OÖ Landesmuseum Linz/ Wiener Secession/ Kulturhaus Graz/

NÖ Dokumentationszentrum St. Pölten/ Rupertinum und Künstlerhaus Salzburg, 1990

Preise, Stipendien (Auswahl):

1975 Xerox Hauptpreis Wien (Zeichnung)

1976 Hauptpreis "OÖ Bauernkriege" Zeichnung, Arbeitsstipendium BMUK

1977 Anton Faistauer Preis für Zeichnung, Salzburg

1977 Österreichisches Staatsstipendium

1978 Arbeitsstipendium der Gemeinde Wien

1980 1. Preis zur Gestaltung der Eingangshalle LKH Salzburg

1984 Preis der Salzburger Wirtschaft

1985 Rom-Stipendium

1986 1. Preis und Auftrag Universität Salzburg, bzw. Finanzlandesdirektion Salzburg

1986 Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

1987 1. Preis "St. Pölten im 1. Jahr als Landeshauptstadt"

1988 1. Preis und Auftrag im Eingangsbereich des LKH Salzburg

1992 Gestaltung der Arcade Taubenmarkt in Linz

1995 Gestaltung im Pflegeheim Glimpfingerstraße, Linz

1998 2 Deckengestaltungen in der Pluscity bei Linz

1999 Doppelreliefwand, Wels

2000 Wandmalerei mit Reliefelementen, Ferngas Linz, OÖ

Mitgliedschaften:

Wiener Secession

Oberösterreichischer Kunstverein

CdB Linz

Salzburger Kunstverein

Safir: Salzburg, Firenze, Regensburg


HOCHSEHEN (Gran Canaria), 2013

Acryl, Farbstifte, Graphit, 30 x 200 cm

RUFPREIS: € 1.650,-


24

ANNA JERMOLAEWA

Born in St. Petersburg, Russia in 1970. Living in Vienna, Austria since 1989.

1998 graduated from University of Vienna (Faculty of Art History).

2002 graduated from Academy of Fine Arts in Vienna (Painting & Graphic

Art/New Media) at Academy of Fine Arts in Vienna.

2005-2011 Professor for Media Art, University of Arts and Design, Karlsruhe,

Germany.

Her work is held in the collections of the Stedelijk Museum, Friedrich Christian

Flick Collection, Museum of Contemporary Art Kiasma, MUMOK-Museum

Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, Volpinum Kunstsammlung, MUSA,

Museum auf Abruf, Vienna, Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Vehbi Koc

Foundation, Kontakt-The Art Collection of Erste Group, Belvedere, Landesgalerie

Linz, Wien Museum, Collection of Bank Austria, EVN Collection and

Arbeiterkammer Wien.

Awards and Grants

1999 Römerquelle-Preis

2000 Professor-Hilde-Goldschmidt-Anerkennungspreis

2000 SCA Kunstpreis

2002 Pfann-Ohmann-Preis

2002 Ursula Blickle Förderpreis

2004 Förderungspreis der Stadt Wien

2006 T-Mobile art award 2006

2009 Preis der Stadt Wien

2011 outstanding artist award

2014 Artist Residency and New York Studio Grant at ISCP by the Austrian Federal

Ministry for Education, Arts and Culture

2017 MAK-Schindler Scholarship Program at the Mackey Apartments, Los

Angeles


TOWE ART, 2018

Öl auf Canvas, 60 x 80 cm

RUFPREIS: € 1.000,-


25

FRIEDERIKE A. KOZELSKY-SCHARA

Geboren: 1958 – im süd-österreichischen Bergland

Ausbildung: Autodidaktin

Technik: abstrakte Malerei, Acryl, Collagen

Engagement: ihre Kunst stellt sie vorwiegend caritativen Organisationen zur

Verfügung.

Friederike A. Kozelsky-Schara arbeitet mit Acryl auf Leinwand, eine Technik, die

ein sehr spontanes Arbeiten ermöglicht. Die Farbe ist wesentliches

gestalterisches Mittel um abstrakt und informell zu interpretieren. Eine große

Bandbreite von pastellartigen, sich rauchig oder flirrend auflösenden Konturen

bis hin zu kräftigen Farbakzenten und gestischen Strichen ziehen sich durch ihr

Werk und bringen Großzügigkeit aber auch Reduktion auf das Wesentliche

hervor.

Kunst ist aus ihrer Sicht das einzige Medium, das sich den Problemen der Welt

friedlich entgegensetz und sprachliche, soziale und kulturelle Grenzen

überschreitet. Nie ist die Aussage Ihrer Bilder vordergründig, sondern subtil und

lässt viel Raum für individuelle Interpretationen.

Sie hält es mit Paul Cézanne „Nicht das Gesehene, sondern der Blick darauf ist

das Wesentliche in der Kunst“.

E-Mail F.Kozelsky@gmx.at

www.friederike-kozelsky-schara.com


Der Glanz des Goldenen Vlies, 2018

Acryl auf Leinwand, 80 x 60 cm

RUFPREIS: € 400,-


26

MICHAEL LAUSS

1955 in Linz geboren/ lebt in Wegscheid, Bayer. Wald / Autodidakt,

seit 1984 freiberuflicher Bildhauer und Maler

ab 1991 Mitglied im BBK Bayern

1994 – 2000 Atelier in Passau

ab 2000 Atelier in Linz

ab 2001 Mitglied der Künstlervereinigung Maerz, Linz

2003 Atelierstipendium des Landes Oberösterreich in Krumau, Tschechien

2007 Kulturpreis vom Landkreis Passau

Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl)

2017 „Begegnung“ Konradinum Passau zusammen mit Stefan Mittlböck-Fohringer

2016 „Auferstehungschristus“ Kirche Passau Neustift

2015 „Bierkönigin Bavaria“ Bayern; „Innengestaltung der Pfarrkirche Kollerschlag",

„Kunst am Bau“ Landratsamt Passau Aussenstelle Salzweg

2014 „Nixe ISA“, Jochenstein, Bayern, „Kunst am Bau“ Kindergarten Kirchberg-Thenning,

Oberösterreich

2013 „Soutane“, Domazlice Tschechien

2012 „Der Unbekannte Dichter“, Plattling

2011 „Schatzkiste“ Vilsbiburg

2011 „Der strenge Ludwig“ Stadtmuseum Fürstenfeldbruck

2010 „Präsidentenstuhl“ Platzgestaltung, Dr.Rudolf Kirchschläger, Wanderweg,

Niederkappl O.Ö.

2010 „Vitus“ Glockengestaltung Pfarrkirche Kollerschlag

2010 „Freibühne“ Hofkirchen im Traunkreis

2008 „Metamorphose“ Bad Goisern

2007 „Panoramastraße“ Aussichtsplätze entlang der Donau im Innviertel

2007 „Hausen“ Fisch im „Donauwelt“ in Engelhartszell

2006 „Grenzstein“ Hauzenberg, 200 Jahre Bayern

etc.

Beteiligung an Internationalen Bildhauersymposien (Auswahl)

2013 Symposium Domazlice, Tschechien

2012 Nibelungensymposium Plattling „Der Unbekannte Dichter“

2011 Vilsbiburg, Bayern; Kunst und Bier, Kloster Andechs; Zwanzigelf, Haus 10

Fürstenfeldbruck

2010 Wegscheid, Bayern

2008 Aldersbach, Bayern

2008 Bad Goisern, Landesausstellung Oberösterreich

2007 Hauzenberg, Bayern

1998 Braunau, O. Österreich

1997 Untergriesbach, Bayern

etc.


STREIFEN, 2017

Lärchenholz, Acrylfarbe, 36 x 120 x 6 cm

RUFPREIS: € 500,-


27

JOSEF LINSCHINGER

1. August 1945 in Gmunden, Österreich, geboren

1968 erste konstruktive Abeiten

1970-75 Studium an der Hochschule für Gestaltung Linz

1975-2003 Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Linz, zuletzt als Universitätsprofessor

1976-80 Hörer an der Intern. Freien Hochschule für Farbe und Umwelt Salzburg

seit 1977 konstruktiv/konkrete Arbeiten

seit 1981 über 60 Einzelausstellungen und ca. 40 Ausstellungen (bis fünf Teilnehmer)

sowie

seit 1982 mehr als 500 Ausstellungsbeteiligungen in den meisten europäischen Ländern,

Israel, Japan, Kanada, Korea, Südafrika, der Sowjetunion und den USA

seit 1987 Arbeiten visueller/konzeptueller Poesie

1989 Pilotprojekt „Konstruktive Strömungen“ mit 9 Ausstellungen in OÖ und Passau zur

Gründung des Gmundner Symposions für Konkrete Kunst

1990-2009 Organisator der Gmundner Symposien für Konkrete Kunst mit internationaler

Beteiligung

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN (Auswahl)

2000 Realisation des Wettbewerb-Beitrages „Diphthonge“, Wandgestaltung in der

Volksschule Bad Goisern

2001 Japan-Stipendium des Bundeskanzleramtes

2003 1. Preis und Realisation der Plastik „Trinität II“, Wettbewerb für das Tunnelportal in

Losenstein

2009 1. Preis und Realisation des Wettbewerb-Beitrages „Elemente“ im Festsaal des

Power Tower

der Energie AG, Linz

2009 Kulturmedaille des Landes Oberösterreich für Verdienste um die Bildende Kunst

2010 1. Preis und Realisation beim Wettbewerb der Plastik „Zeichen“ für FF Eferding

2015 OÖ. Landeskulturpreis für Bildende Kunst

etc.

MITGLIEDSCHAFTEN

seit 1982 Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, Linz

1982 - 2013 Mitglied der Künstlergilde Salzkammergut, Gmunden

1985 - 2009 Präsident der Künstlergilde Salzkammergut und somit Programmgestalter

der Kammerhofgalerie der Stadt Gmunden

seit 1986 Mitglied der losen Gruppe „vertikal-diagonal-horizontal“

1997 - 2004 im OÖ. Landeskulturbeirat


ALPHA & OMEGA, 2014

Edelstahl, gestrahlt, Auflage: 3 Exemplare mit Zertifikat,

36 x 36 x 42 cm

RUFPREIS: € 1.000,-


28

HERMANN NITSCH

Am 29. August 1938 in Wien geboren. Er ist entscheidender Gründer des Wiener

Aktionismus und zählt zu den vielseitigsten zeitgenössischen Künstlern: Aktionist, Maler,

Grafiker, Komponist (Sinfonien, Orgelkonzerte), Bühnenbildner. Sein Gesamtkunstwerk

das Orgien Mysterien Theater umfasst das breite Spektrum seiner Kunst, indem es den

Einsatz aller fünf Sinne erfordert – das Tragische führt zur Auseinandersetzung mit

Fleisch, Blut und Eingeweiden.

Nach einer diplomierten Ausbildung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in

Wien (1953-58) übernimmt Nitsch 1957 eine Stelle als Gebrauchsgrafiker am

Technischen Museum der Stadt Wien. Privat orientiert sich Hermann Nitsch zunächst am

Expressionismus, den er mit großteils religiösen Figurenszenen verbindet. Ab 1960, nach

einer Zeit der Hinwendung Nitschs zur Literatur, kehrt er mit Werken, die dem Informel

verpflichtet sind, zur Malerei zurück. In diesem Jahr finden auch erste Malaktionen statt,

die die Idee des Orgien Mysterien Theaters umzusetzen versuchen. Die Aktionen, bei

denen es um das intensive sinnliche Erleben verschiedenster Substanzen und

Flüssigkeiten geht, werden in den folgenden Jahren immer provokativer. Nach Schreiund

Lärmaktionen als Abreaktionsspiele realisiert Nitsch Lammzerreissungen, die zu

weiteren Aktionen mit Fleisch führen. Nach großen Erfolgen des Orgien Mysterien

Theaters Ende der 60er Jahre in den USA und Deutschland führt Nitsch während der 70er

Jahre in vielen europäischen und nordamerikanischen Städten Aktionen durch.

1971 gelingt der Ankauf des niederösterreichischen Schlosses Prinzendorf aus dem Besitz

der Kirche, wo Nitsch im Zuge groß angelegter Aktionen auch seine Vorstellungen von

der Musik zu seinem Theater verwirklicht. Bei den Aktionen werden Lärmorchester,

Schreichöre und elektronisch verstärkte Instrumente eingesetzt. Nitsch deutet das Leben

als Passion an, sowie den Malprozess als verdichtetes Leben und damit als Inbegriff der

Passion. Der Künstler selbst bleibt durch seine an zentraler Stelle im Bild eingefügten

Malhemden, die er während der Arbeit trägt, anwesend und animiert den Betrachter,

sich mit dem Malvorgang zu identifizieren und mit ihm ins Bild einzutreten.

Höhepunkte von Hermann Nitschs Projekten sind das „Drei Tage Spiel“ 1984 in

Prinzendorf oder der Zyklus von Schüttbildern, die er 1987 in der Wiener Secession

herstellen konnte. Das Ideal des „6 Tage Spiels“ verwirklicht Nitsch 1998. Seit den 90er

Jahren wird seine Kunst auch immer häufiger in Ausstellungen gewürdigt, die häufig von

Aktionen des Künstlers begleitet werden. In einer veränderten politischgesellschaftlichen

Situation kann Nitsch sich als anerkannter Kunstschaffender

etablieren.

Hermann Nitsch lebt und arbeitet auf seinem Schloss in Prinzendorf an der Zaya,

Niederösterreich sowie in Asolo, Italien. Seine Werke sind in zwei monografischen

Museen in Mistelbach und Neapel sowie in der Nitsch Foundation in Wien und in den

renommiertesten internationalen Museen und Galerien ausgestellt.


DIE ARCHITEKTUR DES ORGIEN MYSTERIEN THEATERS, 1993

Auflagennummer: A/P (Gesamtauflage: 50+10A/P), Farblithographie in Rot, Grün

und Blau auf Büttenpapier, montiert auf Foamboard ohne Rahmen („Floater“),

persönliches Exemplar aus dem Archiv des Künstlers, 65 x 48 cm

RUFPREIS: € 700,-


29

ONA B.

ONA B. eigentlich Susanne Kibler; * 27. Jänner 1957 in Wien, ist eine österreichische

Malerin, Fotografin und Installationskünstlerin. ONA B. begann ihre Karriere nach dem

Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst 1980 in Wien, wo sie ihr

Diplom bei Adolf Frohner erwarb.

1979 gründete sie die Künstlergruppe phoenix production. Seit 1987 bildet sie mit

Evelyne Egerer, Birgit Jürgenssen und Ingeborg Strobl bzw. ab 1993 mit Lawrence Weiner

die Künstlerinnengruppe Die Damen. Seit 2003 ist sie Mitglied der Gesellschaft bildender

Künstlerinnen und Künstler Österreichs (Wiener Künstlerhaus).

ONA B. lebt heute in Wien, Bisamberg und Strasshof als freischaffende Künstlerin und

Kuratorin.

ONA B. ist eine interdisziplinär schaffende Künstlerin, die mit vielen unterschiedlichen

Medien arbeitet. Ihre Spezialgebiete sind die Malerei, Installation, Land Art, Foto, Film,

Sound, Zeichnung und Konzeptkunst.

Wichtige Stationen

Biennale von Ankara 1990 und Biennale Venedig 1993 mit Den Damen

Biennale von Kairo 1997 mit Tone Fink (Film Roll Over)

Biennale in Peking 2008

Biennale von Sinop 2014 – Sinopale 5 mit DREAM STORE (interaktives Projekt)

Einzelausstellungen (Auswahl)

2000 Kameralamt, Museum der Stadt Waiblingen

2004 Kunstmuseum Shanghai

2003 Gallery Omotesando Tokyo

2005 MAK Nite, MAK Wien

2006 Wiener Künstlerhaus und NAMOC-Museum, Peking

2009 NH Museum Maastricht

2010 Egon Schiele Art Centrum, Český Krumlov

2012 Siemens Sanat Istanbul

2013 Interaktive Gallery Villa Becher Carlsbad

2014 Lomography Embassy Vienna

2015 Artothek Krems

2018 Beteiligung am Festival „Der andere Franz“ Bad Ischl, Kurpark

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)

Staatsstipendium für bildende Kunst

Bundesatelier für bildende Kunst

1. Preis Biennale Ankara (mit Den Damen)

Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Wien

Preis Musikland Österreich

Artist in Residence-Atelier Sammlung Leube – Salzburg

Artist in Residence-Atelier Egon Schiele Art Centrum – Krumau

Artist in Residence-Atelier Istanbul

Artist in Residence-Schloss Klatovy/Klenova


O.T.

Acryl, Leinen 100 x 100 cm

RUFPREIS: € 2400,-


30

MARKUS RIEBE

Geboren 1955 in Gmunden, Oberösterreich, aufgewachsen in Linz.

• Studium an der Kunstuniversität Linz.

• Seit 1986 Atelier für computerunterstützte Kunst und digitale Medien in

Gallneukirchen.

• Mit Kunstproduktionen aus den Serien „digital/analog“, „D/A-Wandler“,

„Avatare“, und „Territorien“ und "Form/Code/Maps" bei Siggraph

ArtShow/Chigago, TISEA/Sydney, ComputerArt/BRD, Ars Electronica

Festival u.a. vertreten.

• Tätigkeit in der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Akademie

des Bundes und an der Kunstuniversität Linz.

• Museumspädagogische Projekte und Publikationen für das

Kunsthistorische Museum Wien, Künstlerhaus, Wien, O.Ö.

Landesmuseum, Ars Electronica Center, Linz, O.K Centrum für

Gegenwartskunst, Linz, Roemer-Pelizaeus Museum Hildesheim.

• Seit 1997 am Landesschulrat für Oberösterreich für den Bereich

Bildende Kunst verantwortlich.

• Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen in in- und

ausländischen Galerien und Museen.

atelier@riebe.at

www.riebe.at


LUFTZEICHEN 117, 2017

3D Lentikularbild, Unikat, UV-beständiger Ultrachrome Pigmentprint

auf Lentikularscheibe, Acryl 20 lpi laminiert, 71 x 56 cm

RUFPREIS: € 800,-


31

HUBERT SCHEIBL

www.hubertscheibl.com

Geboren unter Wasser, 360-mal gedreht, studiert.

Lebt und arbeitet lieber woanders und in Wien.

Born under water, 360 times turned, studied.

Lives and works better elsewhere and in Vienna.

Foto: Didi Sattmann


FOUND AND LOST, 2015

Mischtechnik auf Papier, 57 x 38 cm

RUFPREIS: € 3.000,-


Familie Panhuber

Götzstraße 1, 4820 Bad Ischl

+43 6132 24445

hotel@hubertushof.co.at

www.hubertushof.co.at


32

MARTIN SCHNUR

Martin Schnur wurde 1964 in Vorau (Österreich) geboren. Er lebt und arbeitet in Wien.

1982-85 Kunstgewerbeschule in Graz

1985-90 Akademie der bildenden Künste, Wien, Meisterklasse Bildhauerei Joannis

Avramidis

Einzelausstellungen (Auswahl)

2017

„Zonen-Netzwerk“, Galerie Jahn, Landshut,BRD

„Natiral Metapher“, Kunsthalle Nexus, Saalfelden

„Imagina“, Galerie Bechter Kastowsky,Galerie Wien

2016

„Desillusion“, Bechter Kastowsky Galerie, Wien

2013

Martin Schnur. Vorspiegelung, Essl Museum, Wien/Klosterneuburg

2008

Martin Schnur. Schein, Belvedere/ Augarten Contemporary, Wien

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2018

„Schönheit &Anspruch“, Stift Admont, Museum für Gegenwartskunst

„Umrahmung, schräg gekippt, die Sammlung Liaunig in Bewegung“, Museum Liaunig

2016

„Body & Soul“, Essl Museum, Klosterneuburg

2014

„Figuration zwischen Traum und Wirklichkeit“, Museum Angerlehner, Wels

2013

Land in Sicht! Landschaftsdarstellungen aus der Sammlung, Museum der Moderne

Mönchsberg,

Salzburg


BLANCO #5, 2015

Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm

RUFPREIS: € 3.700,-


33

ANNA STANGL

1961 in Salzburg, Österreich, geboren, aufgewachsen in Oberösterreich und

Salzburg

1983-1987 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien

und an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris

Reisen durch Mittel-, Zentral- und Ost-Asien, Nord-und Südamerika, Nordafrika,

Australien, Melanesien

Stipendien und Arbeitsaufenthalte in Japan, Indien, China, Kirgistan, Kasachstan,

Spanien, Paris, Rom, Elba, Ankara und Budapest

Letzte Ausstellungen / Symposien / Stipendien

2018

„Wald“, Anna Stangl, Michaela Mück, Galerie Wolfrum, Wien

ART AUSTRIA 2018, Galerie Lang, Wien

„Die Neunziger Jahre“, WIEN MUSEUM MUSA, Wien

2017

Galerie 422, Gmunden, Österreich

ARTONPAPER, Deutschvilla, Strobl, Österreich

2016

"Anna-Traumwach‘, Kunstverein Taunus, Bad Soden, Deutschland

"The Capricious Line“, Galerie Gerersdorfer, Wien, Österreich

"Innenland“, Galerie Wolfrum, Wien, Österreich

2015

"Unter Füchsen II", Gebrüder-Grimm-Museum, Marburg a d. Lahn, Deutschland

"Unter Füchsen“, Galerie Wolfrum, Wien, Österreich

"Wilde Träume“, Galerie Schafschetzy, Graz, Österreich

2014

“DAS KLEINE FORMAT“, Galerie 422, Gmunden, Österreich

„das maß aller dinge“, galerie gölles, Fürstenfeld, Österreich

„Drawings II“, Galerie Schafschetzy, Graz, Österreich

„Anna Stangl-Stefan Zsaisits-Andrea Schnell“ - Galerie Lang Wien, Wien,

Österreich


FUCHSBAU, 2017

Pastell, Ölpastell, Kohle, Tusche, Schwarzkreide,

Farbstift, Wachs, auf Karton, 70 x 54 cm

RUFPREIS: € 950,-


34

ISA STEIN

Studio für Kunst und Architektur

ISA STEIN studierte in Graz, Paris und New York Kunst gleichsam wie Architektur.

Sie hat national und international ausgestellt und ist bereits in renommierten

Sammlungen bestens vertreten.

Ihr Studio wurde mit dem Staatspreis Design ausgezeichnet. Weitere

Anerkennung wurde Ihr durch nationale und internationale Preise zugesprochen.

AUSSTELLUNGEN

2016/2017/2018 Arbeit an Liveperformances

2016 interdisziplinäres Projekt INNER DRESS, Palazzo Mora, 15.

Architekturbiennale in Venedig

2016 LTR-RTL Gruppenausstellung, artmark Galerie Wien, Lajvardi Art Center

Isfahan und Tehran Museum of Contemporary Art, Iran

AUSBILDUNG

Pratt Institute New York (USA), Columbia University New York (USA), Art

Students League New York (USA), L´architecture de Paris Tolbiac (Frankreich),

Beaux Arts (Paris, Frankreich), Technische Universität Graz (Österreich)


Aus der Serie „GEDANKENFELD“

Tusche, Kohle auf Papier, 50 x 50 cm

RUFPREIS: € 350,-


35

IV TOSHAIN

1980 in Sofia, Bulgarien geboren. Seit 2001 lebt und arbeitet sie in Wien. Nach

dem Studium an der Accademiadelle Belle Arti di Brera in Mailand, Italien und an

der Nationalen Kunstakademie in Sofia, Bulgarien sowie dem MA-Abschluss in

der Meisterklasse von Franz Graf an der Akademie der Bildenden Künste Wien,

nahm sie teil an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in den USA,

Dänemark, Tschechien, Rumänien, Polen, Österreich, Bulgarien, Italien,

Deutschland u.v.m..

Sie stellte unter anderem im Lentos Museum, Museum für Angewandte Kunst

(MAK) in Wien; Belvedere Museum in Wien; Laznia Zentrum für zeitgenössische

Kunst in Danzig, Polen; Kunstraum Innsbruck; Künstlerhaus Wien; Kunsthalle

Wien, Museo della Permanente in Mailand, Italien; Art Expo / MNAC in Bukarest,

Rumänien aus.

Seit 2012 ist sie Mitbegründerin des Art-Labels FXXXi̶s̶m̶ Toshain / Ceeh (Vienna –

Sofia – St. Petersburg), welches eine kritische Position gegenüber Ideologien

einnimmt und als Plattform für das Hinterfragen institutioneller Aktivitäten

dient.

www.fxxxx.me


SHOOTING STAR – DAPHNE GROENEVELD, 2016

Holz, Farbe, Druck, Edelstahl Wurfsterne,

Pulverbeschichtung , 44,5 x 34 cm

RUFPREIS: € 1.400,-


36

WALTER WEER

1941 geboren in Wien

Naturwissenschaftliches Studium Universität Wien

Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien

1995/96 Gastprofessur an der Hochschule der Bild. Künste Budapest

1998 Bühnenbild an der Elisabethbühne Salzburg

Mitglied Künstlerhaus Wien und Int. Künstlergremium Köln

Auszeichnungen

2012 Goldener Lorbeer Künstlerhaus Wien

2004 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

1996 1. Preis der Biennale für Kleinplastik Hilden

1993 Preis Sammlung Nordstern Köln

Preis Mannesmann Wien

Werke besitzen

Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Graphische Sammlung der Albertina Wien

Lentos Kunstmuseum Linz

Landesgalerie OÖ Landesmuseum Linz

Niederösterreichisches Landesmuseum St.Pölten

Rupertinum Salzburg

Bundesministerium für Unterricht und Kunst

Kulturamt der Stadt Wien

Land Niederösterreich

Museum Liaunig Neuhaus/Suha

Sammlung der Stadt Villach

EA Generali Foundation Wien

Kunstsammlung der Bank Austria

Sammlung Nordstern Köln

Museo Casa Bianca Malò

Nicolas Roeg Collection London

Kettle‘s Yard Collection Cambridge

Graphische Sammlung der ETH Zürich

Collection Edward Albee New York

Privatsammlungen


OHNE TITEL

Tusche/Acryl auf Papier, Signiert Weer 17, 30 x 40 cm

RUFPREIS: € 550,-


XXI. KIWANIS BENEFIZAUKTION

Große Meister bei Kiwanis

KünstlerInnen

CLUB BAD ISCHL

Angerbauer Goldhoff

Assmann

Bischof

Blittersdorff

Brehm

Bruch

Cibulka

Damisch

Deutsch

Dick

Do

Eichhorn

Ellefee

EXPORT

Fogarasi

Füreder

Glettler

Hametner

Hammerstiel

Hanakam & Schuller

Heller

Jascha

Jermolaewa

Kozelsky-Schara

Lauss

Linschinger

Nitsch

ONA B.

Riebe

Scheibl

Schnur

Stangl

Stein

Toshain

Weer

IMPRESSUM:

Herausgeber und Eigentümer:

KIWANIS Club Bad Ischl, 4820 Bad Ischl

Präsident OSR Helmut Loidl

F.d.I.v.: Konsulent Wolfgang Bobowski

Layout und Gestaltung: Robert Gratzer MBA

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