Dokumentation Demokratiekonferenz 2018 der Partnerschaft für Demokratie im Saale-Orla-Kreis

vielfaltimsok

Zu drei Veranstatlungen trafen sich insgesamt 160 Teilnehmer, 120 Kinder und Jugendliche und 40 Erwachsene, und setzten sich bei Film, Vortrag, Diskussion und Barcamp zu Gegenwart und Zukunft des Saale-Orla-Kreises auseinander.

Politische Bildung

Die engagierten Jugendlichen ausdieser Gruppe diskutierten über

Möglichkeiten der politischen Aufklärung, diese kommt ihnen in der Schule

viel zu kurz. Deswegen fordern sie mehr Projekttage, die Förderung von

praktischen Fähigkeiten (im politischen und wirtschaftlichen Bereich) und

mehr aktuelle Tagespolitik im Unterricht – als positives Beispielnennen sie die

Durchführung derU18-Wahl.


Was braucht mein Ort, damit er lebenswert ist?

Angeregt durch den Input „Wünsche, Sorgen, Ängste, Bedarfe": Was fehlt

euch in eurer Gemeinde/Stadt?, Was braucht es?“ von Sandra Beetz sprachen

die Sessionteilnehmenden über ihre Bedarfe in den Städten Pößneck und

Schleiz – es ging ihnen aber auch um den ganzen Kreis. Heiß diskutiert wurde

der Wunsch nach mehr Läden: Während die einen zufrieden sind, dass es

überhaupt Läden gibt, wünschen sich die anderen noch mehr. Einige

Schülerinnen wünschten sich mehr Vereine für Mädchen, andere wünschten

sich mehr Mülleimer und einen sozialen Treffpunkt.


Nachhaltigkeit

Auch in dieser Session ging es wieder um Nachhaltigkeit, wie schon bereits

bei der Session im ersten Block „Sauberes Pößneck“ – ein großes Thema bei

den Barcamp- Teilnehmenden an diesem Tag. Wieder wurde kritisiert, dass es

zu viel Verpackungsmüll gibt. Auch das Thema Mikroplastik schnitten die

Jugendlichen an. Sie wünschen

sich ein Umdenken der

Konsumenten, vor allem aber

eine politische Lösung.

„Sinnlose

Plastikverpackungen“ sollten

hoch besteuert oder gar

verboten werden, da waren

sie sich einig.

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