LOGO 2018 Sept-Nov

leineweper

Gemeindebrief

Evangelisch-lutherische Trinitatis-

Kirchengemeinde Leine-Weper

September - Oktober - November 2018

LOBT GOTT

Gemeinsam unterwegs

Moringen

Fredelsloh

Großenrode

Espol

Lutterbeck

Nienhagen

Oldenrode

Schnedinghausen

Frieden


Aus der Redaktion

Texte und

Thema

Liebe Leserinnen und Leser!

Texte

Wir suchen immer neue und

interessante Geschichten und

Berichte aus unserer Kirchengemeinde.

Sollten Sie etwas schreiben

wollen, tun Sie es bitte. Es sollte

allerdings schon irgendwie mit

Kirche, Kirchen oder der Kirchengemeinde,

mit Theologie

oder Glauben zu tun haben.

Ein einfaches Textdokument

(eine Word-Datei) ist gut, Bilder

unbedingt separat als Anhang

(als jpg-Datei, in Originalgröße).

Wann und ob es dann zu einer

Veröffentlichung kommt, werden

wir in gemeinsamer Absprache

entscheiden. Bitte sprechen

Sie vor dem Schreiben mit

uns über Thema und Inhalt.

2

Themenschwerpunkt

Bei der Produktion dieser Ausgabe

ist es Hochsommer, mit

zum Teil 36° C im Schatten.

Trotzdem haben wir dabei dann

die Themen dieses Heftes zusammengestellt.

Schwerpunkt

ist die „dunkle“ Zeit in der zweiten

Novemberhälfte, mit Volkstrauertag

und Toten– bzw.

Ewigkeitssonntag. Gerade der

erste Gedenktag zeigt immer

wieder, wie wichtig Frieden für

uns alle ist, überall auf der Welt.

Sie finden auf den nächsten

Seiten verschiedenen Texte zu

diesem Thema: Frieden, Gedenken,

Trauer, Abschied, Tod, Verzweiflung

als Folge von Krieg.

Texte zum Nachdenken und

Miteinanderreden.

Ihre Redaktion

Inhalt

Frieden - Gedenken 6

Das kommt 15

Gruppen und Kreise 20

Gottesdienste 21

Aus der Gemeinde 26

Erntedank 27

Jubiläen 28

Rückblicke 34

Gedicht & Geburtstage 39

Freud und Leid 41

Seligpreisungen 42

Kontakt 43

Impressum

Evangelisch-lutherische Trinitatis-

Kirchengemeinde Leine-Weper

Kirchstraße 2 · 37186 Moringen

05554/2281 · kg.leine-weper@evlka.de

Redaktion: Peter Büttner ·

Klaus Henne · Marita Stadniczuk

redaktion@leine-weper.de

Fotos: Zsuzsanna Bényei-Büttner (1,3),

Peter Büttner (4,8,10,21-24,26r,26m,44),

Jan Friedrich (34), Klaus Henne (26o),

Sascha Pinkale (27u), privat

Sofern nicht anders gekennzeichnet, geben Artikel

die Meinung der angegebenen Autoren wieder.

Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

Druck: Gemeindebriefdruckerei

Auflage: 3.500

Wir danken allen, die den Gemeindebrief

mit Anzeigen unterstützen.

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:

10. Oktober 2018


Für die

Pinnwand

Unsere vielfältigen

Gottesdienste finden

Sie als Beilage

in der Mitte des

Gemeindebriefes.

Sie können sie

leicht herausnehmen

und am Kühlschrank

oder der

Pinnwand befestigen.

F

rieden – das

ist die große Sehnsucht (fast)

aller Menschen. Frieden – das

ist mehr als die Abwesenheit

von Krieg oder Gewalt. Frieden

– das ist auch ein inneres Gefühl:

In Frieden leben mit Gott –

und der Welt. Frieden - ein Zustand,

indem ich mich in Sicherheit

fühle, geborgen, ohne

Angst vor Konflikten und Gefahren.

Frieden bedeutet auch Frieden

mit den Mitmenschen im Allgemeinen,

mit mir selbst und in

Frieden mit Gott zu sein und zu

leben. „Lass ab vom Bösen und

tue Gutes; suche Frieden und

jage ihm nach.“ Oder anders

ausgedrückt: Lass ab vom Teufel,

von allem Teuflischen. Wende

dich hin zu Gott. Das ist es.

Mehr nicht. So einfach.

Oder auch nicht. Denn soo

einfach ist es ja nun wirklich

nicht. Das wusste auch der

Dichter dieser Zeilen, ob es nun

David oder irgendjemand anderes

vor knapp dreitausend Jahren

war. Und er wusste: Frieden

kommt nicht von allein. Ich

muss ihm „nachjagen“, muss

ihn zu erreichen suchen. Muss

es wollen, aus ganzem Herzen.

Anders geht es nicht.

Frieden!

Lass ab vom Bösen und

tue Gutes, suche Frieden

und jage ihm nach.

Psalm 24, Vers 15

Jesus hat viel später so etwas

Ähnliches gesagt. Bei ihm heißt

das Umkehr. Es geht nur ganz

oder gar nicht, mit ganzem

Herzen. Nicht nur mit halbem.

Das hört sich hart an, ist es

wohl auch. Jesus sagt als Beispiel.

Wer die Hand an den

Pflug legt – und schaut zurück:

der ist nicht gemacht für das

Reich Gottes. Nicht zurückblicken,

was das Normalste wäre

beim Pflügen, sondern nur nach

vorne, mit ganz viel Gottvertrauen

– und Mut.

Den brauche ich auch zum

Frieden. Ich muss nach vorne

blicken. „Lass ab vom Bösen“

bedeutet ja auch: Lass ab vom

ewigen Zurückblicken, vom

Aufwärmen alter Streitfragen,

wer was wann irgendwie einmal

gesagt hat. Nein! Schluss damit!

Tue Gutes! Blicke nach vorn.

Suche den Frieden. Nicht nur

das: Jage ihm nach! Denn er ist

ein flüchtiges Ding. Ein paar

unachtsame Augenblicke – und

er ist entschwunden. Suche

Frieden und jage ihm nach.

Peter Büttner

Die Psalmen aus der Bibel sind eine

Sammlung von Gebeten und Liedern,

einige gehen wohl auf den

berühmten König David zurück.


4

„Bring mich nach Hause!“

B ring mich nach

Hause“, flehte mich mein

schwerkranker Vater unentwegt

in seinen letzten Wochen an.

Lass uns nach Hause gehen!“

Der Haken war nur – er war zu

Hause, dort, wo er seit mehreren

Jahrzehnten wohnte. Er

wollte es mir nicht glauben. „Ja,

Ich erkenne die Möbel, die Bücher,

die Bilder. Aber das ist

nicht mein Zuhause.“

Wie recht er hatte in seiner

Krankheit! Es war wirklich nicht

mehr unser Zuhause, es fehlte

das, was ein Zuhause ausmacht.

Die geliebten Menschen aus

der Vergangenheit waren nicht

mehr da. Das tägliche Familienleben

fehlte. Er konnte so keinen

Frieden finden.

von

Zsuzsanna

Bényei-Büttner


Zwischen

Himmel und Erde

Uschi Theiß, Uslar

Die Malerin Uschi Theiß malt

auf diesem Bild eins der höchsten

Güter, das wir bekommen

können: Ein gemütliches Zuhause,

halb verdeckt von einem

grünen Garten, einladend und

friedlich. Es schwebt irgendwo

im Himmel. Ein Stück Himmelreich

auf Erden.

Das Haus im Himmel ist aber

nicht abgeschnitten: es ist optisch

zweifach mit der Erde verbunden.

Von links unten bestrahlen

es goldgelbes Licht

und warme Erdfarben. Die Wärme

der Erde, das Gemisch der

intensiven menschlichen Gefühle

nähren es. Feindschaften und

Angst sind weit weg. Es herrscht

Frieden und Vertrauen.

Auf der rechten Seite und über

dem Haus strahlt der weiße und

blaue Himmel. Kühl, dabei beruhigend.

Von rechts führt eine

blaue Leiter hoch zum Haus, sie

verwandelt sich zum Weg zum

Gebäude. Durch sie öffnet sich

das Haus, lädt alle ein, gefahrlos

hochzuklettern und an diesem

Ort Frieden zu finden.

Wenn ich dieses Bild sehe,

denke ich oft an meinen Vater.

Für ihn blieb so ein geborgenes

Zuhause eine Sehnsucht. Das

teilt er mit vielen anderen Menschen.

Aber die Sehnsucht ist

da, bei allen. Junge Paare bemühen

sich, ein Heim für ihre

Familie zu schaffen, ältere, es

möglichst lange für sich und

Wie köstlich

ist deine Güte,

Gott,

Frieden

dass Menschenkinder

unter dem Schatten

deiner Flügel

Zuflucht haben!

Ps 36, Vers 8

ihre Kinder zu erhalten. Das

Zuhause soll der Zufluchtsort

im Leben sein.

Und wenn die Geborgenheit

des Heims doch fehlt, Sorgen

und Konflikte alles erschüttern,

Angst und Schmerz das Leben

erfüllen – dann gerät alles ins

Wanken. Ohne Frieden zu Hause

ist es schwer, glücklich zu

sein.

Auf der Suche nach Frieden in

und um uns herum zeigt die

Künstlerin noch einen Weg.

Vom Haus führt die blaue Leiter

weiter hinauf in den Himmel.

Wohin genau, ist unsichtbar.

Aber ich weiß es: Direkt zu Gott.

Ich kann mich ihm getrost nähern

– der Weg ist frei. Oder,

wenn es nötig ist, kommt er zu

mir herunter. Hört mir zu, tröstet.

Spendet Geborgenheit und

Frieden, ich fühle mich bei ihm

wie Zuhause.


Gedenken

6


Totengedenken

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg,

an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken

der Soldaten, die in den Weltkriegen starben,

der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder

danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und

Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,

die verfolgt und getötet wurden,

weil sie einem anderen Volk angehörten,

einer anderen Rasse zugerechnet wurden,

Teil einer Minderheit waren oder deren Leben

wegen einer Krankheit oder Behinderung

als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,

die ums Leben kamen, weil sie Widerstand

gegen Gewaltherrschaft geleistet haben,

und derer, die den Tod fanden, weil sie an

ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,

um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung,

um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte,

die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,

die bei uns durch Hass und Gewalt gegen

Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen,

die Leid tragen um die Toten und

teilen ihren Schmerz.

Text des

Totengedenkens

am Volkstrauertag

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung

auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern,

und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den

Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.


8

Abschied

Andacht

Ruhe


Absurdes Spiel

Zwei Wochen liegt er nun schon

im Krankenhaus. Er spürt, wie

seine Kraft nachlässt, jeden Tag

wird es weniger. Und das Essen

schmeckt auch nicht mehr,

mühsam zwingt er sich, ein paar

Bissen hinunterzukriegen. Er

weiß: Er wird nicht wieder gesund.

Seine Krankheit ist unheilbar,

er wird daran sterben. Seiner

Familie aber sagt er: „Das

wird schon wieder. Wenn ich

erst mal zu Hause bin, dann

komme ich auch zu Kräften.“

Und er schmiedet Pläne, was er

dann alles machen will.

Nun weiß aber auch die Familie,

wie krank er ist. Der Arzt hat

ihnen gesagt, dass es keine

Heilung gibt. Das ist schwer für

sie. Sie können sich nicht vorstellen,

ohne den Mann und

Vater zu sein. Und es tut ihnen

weh, zu sehen, wie es immer

weniger mit ihm wird. Zu ihm

selbst aber sagen sie: „Das wird

schon wieder. Unkraut vergeht

nicht.“

Warum tun sie das, könnte man

fragen. Sie wollen einander

schonen, vermute ich. Sie meinen,

es nicht ertragen zu können,

die Wahrheit miteinander

zu teilen. Die Tränen des anderen

zu sehen und seinen

Schmerz auszuhalten.

Und so spielen sie ihr fast schon

absurdes Spiel. Das Spiel mit

dem Namen: „Es wird schon

wieder.“ Jeder bleibt dabei mit

seinem Schmerz und seiner

Trauer allein.

Und es kostet sie alle unendlich

viel Kraft. Eine Tochter findet

schließlich doch noch den Mut,

offen mit ihrem Vater zu sprechen.

„Vater“, sagt sie, „ich

weiß, wie es um dich steht.“ Es

ist schwer, das zu sagen, aber

es tut auch gut. Beide weinen,

der Schmerz löst sich, sie spüren

Erleichterung. Endlich können

sie einander zeigen, wie viel

sie sich bedeuten.

Und wie weh ihnen der Abschied

tut. Die Tochter hilft ihm,

noch manches zu regeln. Und

als er stirbt, hält sie seine Hand.

„Ich konnte es aushalten“, sagt

sie. „Und ich bin froh darüber.

Wir waren einander noch einmal

ganz nah.“

Gott,

wie soll ich denn weiterleben

mit dieser Lücke,

die in meinem Leben klafft?

Ich stehe am Grab

vor dem, was zerbrochen ist,

und kann es nicht

wieder zusammenfügen.

Sei neben mir, halte mich aus,

meine Tränen

und meine Trauer,

meine Zweifel

und meinen Zorn.

von

Tina Willms

Aus dem Buch

„Erdennah -

Himmelweit. Ein

Jahresbegleiter“

von Tina Willms,

Neuenkirchener

Verlag, 12,99 €

Tina Willms war Pastorin

und lebt heute

als freie Autorin in

Hameln. Sie war

schon mehrfach zu

Gast in der Klosterkirche

Fredelsloh und in

der Literaturkirche.


Nachts schlafen die Ratten doch

10

von

Peter

Büttner

D er Zweite Weltkrieg

brachte unbeschreibliches

Leid für Millionen Menschen. So

etwas soll nie wieder vorkommen,

sagten sich damals viele.

Heute gibt es immer wieder

Krieg überall auf der Welt. Das

Fernsehen bringt uns die Bilder

des Leidens tagtäglich in Haus.

So etwas soll nie wieder vorkommen.

Dafür setzen sich

viele Menschen ein. Viele taten

es schon direkt nach dem Ende

des Zweiten Weltkriegs. Einer

davon war Wolfgang Borchert.

Schwer krank kam er aus dem

Krieg zurück. Und schrieb ein

Theaterstück, das ihn unsterblich

gemacht hat: „Draußen vor

der Tür“ heißt es. Dazu Kurzgeschichten.

Eine davon haben wohl viele in

der Schule gelesen. „Nachts

schlafen die Ratten doch“. Ein

paar Seiten nur in seinem Buch.

Die Geschichte spielt während

des Krieges auf einem Trümmergrundstück.

Ein kleiner Junge,

neun Jahre alt, wacht dort.

Er bewacht seinen Bruder. Der

liegt unter den Trümmern, stellt

sich heraus, ist tot. Und er bewacht

ihn. Tag und Nacht – vor

den Ratten. Dann kommt endlich

jemand vorbei und erzählt

ihm: „Nachts schlafen die Ratten

doch.“ Erlöst den Jungen.

Eine bedrückende Geschichte.

Vor einiger Zeit habe ich sie in

einer Lesung gehört. Die Zuhörer

hielten die Luft an, keiner

konnte nach dem letzten Wort

klatschen. So beeindruckend

sind diese paar Seiten, ist das

Schicksal dieses Jungen. Mit

wenigen Sätzen schildert Wolfgang

Borchert das Grauen des

Krieges, die Angst und den

Horror der Menschen. Es entsteht

in den Köpfen der Leser.

Was der Krieg mit unbeteiligten

Kindern macht. Wie sie leiden –

ein Leben lang. Die Seele

kommt nicht zur Ruhe. Frieden.

Das war auch die Sehnsucht

von Wolfgang Borchert. Er

schrieb für diese Sehnsucht. Mit

aller Kraft, die ihm blieb. Ans

Bett gefesselt verfasste er in

wenigen Monaten alle seine

Erzählungen, die Kurzgeschichten,

sein Theaterstück. Zeigte

die Welt des Krieges, wie er sie

erlebt hatte.

Den Erfolg erlebte er nicht

mehr. Mit nur 26 Jahren starb er

einen Tag vor der Uraufführung

von „Draußen vor der Tür“.

Doch seine Geschichten mahnen

immer noch: Friede muss

sein. Ich muss etwas tun für den

Frieden. Zum Beispiel mit ein

paar Worten die Seele dieses

Jungen erlösen, der auf seinen

toten Bruder aufpasst und ganz

allein ist. Friede sei mit Euch,

sagt Jesus.


Friedensgebet

Herr,

mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;

dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde,

sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde,

sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde,

sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen!

Franz von Assisi zugeschrieben


12


Time to say goodbye

Liebe Gemeinde,

einige von Ihnen haben es vielleicht

schon gehört, andere

lesen es jetzt zum ersten Mal.

Ich werde die Kirchengemeinde

Leine-Weper zum 30.9. verlassen.

Hintergrund ist: Ich habe

mich erfolgreich auf die freie

Pfarrstelle in der Kirchengemeinde

Herzberg-Nicolai beworben.

Damit kehre ich in meine Heimat,

in den Altkreis Osterode,

den jetzigen Kirchenkreis Harzer-Land

zurück. Für mich

bringt der Wechsel zum aktuellen

Zeitpunkt auch die Möglichkeit,

meinen Probedienst abschließen

zu können und in ein

dauerhaftes Anstellungsverhältnis

übernommen zu werden.

Darauf schaue ich mit freudigem

Auge.

Gleichzeitig sehe ich den Abschied

von Ihnen und Euch mit

einem traurigen Auge. Ich erinnere

viele tiefgründige Begegnungen

und Gespräche. In den

vergangenen zwei Jahren habe

ich mich bei Ihnen schnell willkommen

und herzlich aufgenommen

gefühlt. Für das mir

entgegengebrachte Vertrauen

und die gute Gemeinschaft

danke ich Ihnen aufrichtig!

Ebenso danke ich für alle Hilfe

und Unterstützung, ohne die

kein Mensch existieren und kein

Pastor jemals gute Gemeindearbeit

leisten könnte. Immer

wieder gibt es im

Leben Ab- und Aufbrüche.

Ich lade Sie und

Euch ganz herzlich zu

meinem Verabschiedungsgottesdienst

am Sonntag, dem 16.

September, um 15

Uhr in die Liebfrauenkirche

zu Moringen

ein. Anschließend

wird es einen Empfang

und die Möglichkeit

zur persönlichen

Begegnung

geben. Superintendent

Jan von Lingen

wird in diesem Gottesdienst

dabei sein.

Wer Zeit und Lust hast, ist

ebenso herzlich zu meiner Einführung

durch Superintendent

Volkmar Keil auf die neue Stelle

in der Nicolai-Kirche in der Junkernstraße

5 in 37412 Herzberg

am Harz am Sonntag, dem 14.

Oktober, um 14 Uhr eingeladen.

Auch dort wird es im Anschluss

einen Empfang geben.

Ich würde mich sehr freuen,

wenn Sie mich zu einem oder

auch beiden Anlässen begleiten.

Bis dahin oder auf Wiedersehen!

Macht’s gut, liebe Gemeinde.

Mögen Engel bei euch sein!

Gute Mächte euch behüten,

und die Engel bei euch sein!

Ihr und Euer Pastor

Gerd Florian Beckert

Gerd Florian Beckert

war auf Grund einer

60er-Regelung gut

zwei Jahre hier, um

Pastor Peter Büttner

zu unterstützen. Nach

Ende der Probezeit

tritt Beckert nun eine

eigene Pfarrstelle an.

Die Stelle hier wird

wohl in Kürze wieder

besetzt werden.


14


Das kommt

Freundschaftssingen der Chöre

Unzählige Sängerinnen und Sänger sind zu Gast

8. September (Sa), 14 Uhr Moringen

Zum 120jährigen Bestehens des Gemischten Chores Moringen

und des 15jährigen Bestehens der More and More Singers

sind benachbarte und befreundete Chöre eingeladen.

Irische Musik auf der neuen Orgel

Whiskey in the Jar, Loch Lomond und viel mehr

8. September (Sa), 19 Uhr Fredelsloh

Tasso Rudolph, Bad Münder

Irische und schottische Musikklassiker auf der Orgel - mit

verblüffend ähnlich klingendem Dudelsack und viel Drive

bietet Tasso Rudolph an der digitalen Orgel in Fredelsloh.

Tag des offenen Denkmals Klosterkirche Fredelsloh

Führungen, Musik, Texte, Andacht, Informationen

9. September (So), 11-17 Uhr Fredelsloh

11 Uhr Beginn mit einer Andacht

Stündlich Führungen, auch zur Maurischen Wendeltreppe

(einmalig nördlich der Alpen, sonst nur mit Führung und

nach Anmeldung zu besichtigen)

Texte aus und zur Geschichte der Kirche und des Klosters

Informationsschriften

Im KERAMK.UM nebenan werden im Mittelalterofen neue

Krippenfiguren gebrannt (Elefant, Kamel, Schafe, Hirten)

Das besondere Konzert in der Klosterkirche Fredelsloh

Anna Markova (Violine), Bremen

Meisterwerke für Violine solo

9. September (So), 17 Uhr Fredelsloh

Die in Kasachstan geborene, in Weißrussland und Deutschland

ausgebildete Violinvirtuosin, Improvisatorin und Komponistin

präsentiert Werke aus drei Jahrhunderten für Violine

allein von Telemann, Bach, Paganini, Kreisler, Piazzolla. Es

moderiert der russische Musikjournalist Gennady Kuznetsov.


Das kommt

Gemeindeschwesternstation

Stadt Moringen

16









Kranken- und Altenpflege

Wundversorgung durch Wundmentor

Medizinische Behandlungspflege

Hauswirtschaftliche Versorgung

Beratung in allen Pflegefragen

Begleitung und Betreuung

Palliativpflege (Begleitung in der

letzten Lebensphase)

Demenzbetreuung

37186 Moringen, Einbecker Straße 22,

Tel.: 05554 / 998155, Fax: 05554 / 998157

E-Mail: schwesternstation@moringen.de

KARL HILLEBRECHT

Bau- und Möbeltischlerei

Erd- und Feuerbestattungen

Wasserstr. 8

37186 Moringen

Tel: 0 55 54/ 414

Fax: 0 55 54/ 25 65


Das kommt

Die Fredelsloher Klosterwiesn

Gaudi rund um die Klosterkirche

22. September (Sa), ab 16 Uhr Fredelsloh

23. September (So), ab 10.30 Uhr

Der Musikzug/Posaunenchor Fredelsloh lädt zum größten

Fest dieser Art in Süd-Niedersachsen ein. Da kommt richtige

Oktoberfeststimmung auf, mitten im Töpferdorf Fredelsloh

im Park vor der historischer Kulisse der Klosterkirche.

Meditatives Klangkonzert in der Klosterkirche Fredelsloh

Werner Worschech

19. Oktober (Fr), 19 Uhr Fredelsloh

Er zählt zu den führenden Klangkünstlern und Pionieren der

Obertonmusik in Deutschland. Meditative, frei fließende, sich

ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde

von beeindruckender Intensität mit Monochord, Koto, Tanpura,

Engelsharfe, Gongs, (Kristall-)Klangschalen, Native-

American-Flute, Fujara, und seiner sanften Stimme.

Reformationstag 2018

Der Weg zum Himmel auf Erden:

95 neue Thesen

31. Oktober (Mi, Reformationstag), 18 Uhr Fredelsloh

Ein Projekt von Bernd Henne & Peter Büttner

Neue Thesen zur Zukunft und zum Miteinanderleben,

Thesen über Hoffnung, Liebe, Aufmerksamkeit, Frieden,

Bewahrung der Schöpfung und und und …

Machen Sie mit. Start ist bei den Klosterwiesn. Vorgestellt

werden die Thesen dann am Reformationstag. Mehr dazu

ab Mitte September auf www.klosterkirche-fredelsloh.de

Meine These:

………………………………………………….

………………………………………………….

Name:

Straße:

PLZ Ort:

Telefon:


Naturheilpraxis

Martina Honig

-Heilpraktikerin-

Hagenbergstr. 21

37186 Moringen

05554 / 99 87 00

www.naturheilpraxis-honig.de

18

Tönniesweg 11

37186 Moringen-Fredelsloh

Tel. 05555-442 / Fax 746

www.windelband-gmbh.de


Das kommt

9. November

Der 9. November

Ein deutscher Schicksalstag? Texte und Musik

9. November (Fr), 18 Uhr Fredelsloh

9. November 1918 – Novemberrevolution in Berlin:

9. November 1923 – Hitler-Ludendorff-Putsch in München:

9. November 1938 – Reichspogromnacht

9. November 1989 – Mauerfall

ab 19.30 Uhr: Tänze des universellen Friedens

Einfache Kreistänze mit mantrischen Worten aus den

spirituellen Welttraditionen. Jede/r ist willkommen, auch

ohne Vorkenntnisse. Mit Gritta Lange, Hardegsen.

Martinsumzüge

Mit Pferd und Reiter durch den Ort

10. November (Sa), 17 Uhr Moringen

10. November (Sa), 17 Uhr Fredelsloh

Sankt Martin, hoch zu Ross, teilt seinen Mantel mit einem

Bettler. Eine Geschichte über christliche Barmherzigkeit.

Am Martinstag gehen Kinder jedes Jahr nachmittags zum

Martinssingen. Und jeweils um 17 Uhr beginnen in Moringen

und Fredelsloh die Andachten in der Kirche, es folgen

die Umzüge. Für Eltern und Kinder jeden Alters.

Nicht das Denken

erlöst die Welt,

sondern die Liebe

Manfred Kyber

Literaturkirche Nr. 51 - Start der 7. Saison 2018/19

Entdeckung

Das patentierte Krokodil

Anne-Lise Eriksen liest Texte von Manfred Kyber

11. November (So), 16 Uhr Schnedinghausen

Der 1933 verstorbene deutsche Schriftsteller Manfred Kyber

hielt am Beispiel von Tieren den Menschen einen Spiegel

vor. Pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit (dem Karneval)

vier seiner unterhaltsamen Geschichten, mit Wüstenbürokratie

und Ehegeschichten, verlegt ins Tierreich.

Zum Vormerken - mehr in der nächsten Ausgabe:

Das Festkonzert zum Advent in der Klosterkirche

Vorstellen der neuen Weihnachts-CD

30. November (Fr), 19 Uhr Fredelsloh

Musikzug/Posaunenchor Fredelsloh


Gruppen & Kreise

20

Regelmäßige Veranstaltungen

in unserer Kirchengemeinde

Alle Gruppen sind offen für Interessierte aus der ganzen Kirchengemeinde.

Kinderchor „Singing Kids“

6-9jährige

Donnerstag, 17.30 Uhr

Moringen

Jugendchor 10-18jährige Donnerstag, 18.15 Uhr Moringen

Gitarrenkurse Mittwoch, 16 - 18.35 Uhr Moringen

Posaunenchor Fredelsloh

Dienstag, 20 Uhr

Feuerwehrgerätehaus

Fredelsloh

Jugend-Teamer Treff Mittwoch, 18 Uhr Moringen

Teenixx

2. Freitag im Monat, 17.30 Uhr

7.9., 12.10., 9.11.

Moringen

Bibliotheks- und Strickcafé Mittwoch, 15 Uhr Großenrode

Frauenstammtisch

Gemeindenachmittag

Gemeindenachmittag

1. Mittwoch im Monat, 20 Uhr

5.9., 3.10., 7.11.

2. Dienstag im Monat, 14.30 Uhr

9.10., 13.11.

Letzter Dienstag im Monat, 14.30 Uhr

25.10., 27.11.

60+ 2. Dienstag im Monat, 14.30 Uhr

11.09., 9.10., 13.11.

Seniorennachmittag

Seniorentreff

Treffen der

junggebliebenen Älteren

Letzter Donnerstag im Monat, 14.15 Uhr

27.09., 25.10., 29.11.

4. Dienstag im Monat, 9.30 Uhr

25.9., 23.10., 27.11.

2. Dienstag im Monat, 14.30 Uhr

11.09., 9.10., 13.11.

Fredelsloh

Lutterbeck

Oldenrode

Nienhagen

Moringen

Fredelsloh

Großenrode


GOTTESDIENSTE

Kirchengemeinde

Leine-Weper

Herbst

2018

Moringen

Fredelsloh

Großenrode

Espol

Lutterbeck

Nienhagen

Oldenrode

Schnedinghausen


2.9.

14. So. n. Trinitatis

8.9.

Samstag

9.9.

15. So. n. Trinitatis

9:30

9:30

10:45

10:45

10:45

14:00

19:00

9:30

10:00

10:45

10:45

11:00

17:00

September

Gottesdienst zum Kartoffelfest

Pastor Dirk Grundmann

Gottesdienst

Pastor Friedrich Schwenger

Gottesdienst

Lektorin Kristina Vogel

Gottesdienst

Pastor Friedrich Schwenger

Gottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Freundschaftssingen der Chöre (s. S. 15)

120 Jahre Gemischter Chor Moringen

Irische Musik auf der Orgel (s. Seite 15)

Tasso Rudolph, Bad Münder

Gottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Gottesdienst zum Sportwochenende

Pastor Peter Büttner

Begrüßung der neuen Konfirmanden

Diakonin Heike Nieschalk

Gottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Tag des offenen Denkmals - Klosterkirche

Andacht zu Beginn - siehe Seite 15

Meisterwerke für Violine solo

Anna Markova, Bremen

Großenrode

Oldenrode

Moringen

Nienhagen

Schnedinghausen

Moringen

Fredelsloh

Espol

Großenrode

Moringen

Lutterbeck

Fredelsloh

Fredelsloh

22

15.9.

Samstag

16.9.

16. So. n. Trinitatis

23.9.

17. So. n. Trinitatis

30.9.

18. So. n. Trinitatis

12:00 Tauffest Pastor Gerd Florian Beckert

anschl. Mittagessen für Familien & Besucher

10:45

11:00

15:00

Singgottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Goldene-, Diamantene-, Eiserne

Konfirmation mit Abendmahl

Pastor Peter Büttner

Gottesdienst zur Verabschiedung von

Pastor Gerd Florian Beckert

10:30 Klosterwiesngottesdienst vor der Kirche

Pastor Peter Büttner

9:30

10:45

Gottesdienst

Lektorin Susanne Westphal

Gottesdienst

Lektorin Susanne Westphal

Moringen

Moringen

Fredelsloh

Moringen

Fredelsloh

Fredelsloh

Moringen


7.10.

Erntedank

14.10.

20. So. n. Trinitatis

18.10.

Donnerstag

19.10.

Freitag

21.10.

21. So. n. Trinitatis

28.10.

22. So. n. Trinitatis

31.10.

Reformationstag

9:30

11:00

11:00

16:00

17:00

10:00

10:45

15:00

Oktober

Erntedankgottesdienst mit Abendmahl

mit Brunch hinterher (siehe Seite 27)

Pastor Dirk Grundmann

Erntedankgottesdienst mit Abendmahl

in der Scheune - mit Imbiss (siehe Seite 27)

Pastor Dirk Grundmann

Ökumenischer Erntedankgottesdienst

in der kath. St. Ulrich Kirche

Erntedankgottesdienst mit Abendmahl

Pastor Dirk Grundmann

Erntedankgottesdienst mit Abendmahl

Pastor Dirk Grundmann

Erntedankgottesdienst mit Abendmahl

mit Brunch (siehe Seite 27)

Pastor Peter Büttner

Gottesdienst zum Abschluss der KiKiTa`s

Pastor Dirk Grundmann und Team

Erntedank- und Apfelfestgottesdienst

mit Abendmahl (siehe Seite 27)

Pastor Peter Büttner

10:15 Erntedank für die Löwenzahnschule

Pastor Dirk Grundmann

19:00 Werner Worschech (siehe Seite 17)

Meditatives Klangkonzert

9:30

11:00

12:00

19:00

Lektorinnen-Gottesdienst

Lektorinnen Zsuzsanna Bényei-Büttner,

Gerda Mickan, Kristina Vogel,

Susanne Westphal

Lektorinnen-Gottesdienst

Lektorinnen Zsuzsanna Bényei-Büttner,

Gerda Mickan, Kristina Vogel,

Susanne Westphal

Taufgottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Taizé Andacht

Lektor Matthias Pahmeier & Taizé-Team

18:00 Fest-Gottesdienst zum Reformationstag

(siehe Seite 17)

Pastor Peter Büttner

Posaunenchor Fredelsloh

Espol

Oldenrode

Moringen

Nienhagen

Schnedinghausen

Großenrode

Moringen

Fredelsloh

Moringen

Fredelsloh

Fredelsloh

Moringen

Ort der ersten

Anmeldung

Fredelsloh

Fredelsloh


November

24

4.11.

23. So. n. Trinitatis

9.11.

Freitag

10.11.

Samstag

11.11.

Drittletzt. So. d. KJ

18.11.

Vorletzter Sonntag

des Kirchenjahres

Volkstrauertag

25.11.

Ewigkeitssonntag

10:45 Gottesdienst zum Frauensonntag

Lektorin Gerda Mickan und Frauenteam

18:00 Der 9. November - ein Schicksalstag

Texte und Musik (siehe Seite 19)

17:00

17:00

Martinsandacht

Pastor Dirk Grundmann

Martinsandacht

Annett Fedderau

16:00 Literaturkirche Nr. 51 (siehe Seite 19)

Anne-Lise Eriksen

9:30

9:30

9:30

10:45

10:45

10:45

11:00

12:15

16:00

9:30

11:00

Gottesdienst

Pastor Peter Büttner

Posaunenchor Fredelsloh

Gottesdienst

Lektorin Susanne Westphal

Gottesdienst

Lektor Werner Waßmann

Gottesdienst

N. N.

Gottesdienst

Lektorin Gerda Mickan

Gottesdienst

Lektorin Susanne Westphal

Taufgottesdienst

Pastor Dirk Grundmann

Gottesdienst

Lektorin Gerda Mickan

Andacht am Ehrenmal mit der Stadt

Pastor Peter Büttner

Gottesdienst zum Totensonntag

mit Verlesen der Verstorbenen

Pastor Dirk Grundmann

Gottesdienst zum Totensonntag

mit Verlesen der Verstorbenen

Pastor Dirk Grundmann

Moringen

Fredelsloh

Moringen

Fredelsloh

Schnedinghausen

Fredelsloh

Espol

Großenrode

Lutterbeck

Nienhagen

Oldenrode

Moringen

Schnedinghausen

Moringen

Fredelsloh

Moringen

30.11.

Freitag

19:00

Vorankündigung

Großes Adventskonzert und Präsentation

der neuen CD mit Weihnachtsmusik

Musikzug/Posaunenchor Fredelsloh

Fredelsloh


KiKiTa / Kinder & Senioren

Kinder-

Kirchen-

Tage

in

Moringen

Basteln, Spielen, Singen

rund um ein

biblisches Thema

12. - 14. Oktober (Fr, Sa, So)

Liebfrauenkirche Moringen

Seit nun 25 Jahren sind die KiKi-

Ta´s in der Liebfrauenkirche ein

Renner: 35 Jugendteamer unter

Leitung von Maren Spangenberg

und Pastor Dirk Grund-

mann bereiten wieder ein tolles

Programm vor. Für Kinder von 6

bis 12 Jahren.

Ohne Anmeldung, einfach kommen.

3 € Eintritt für alle Tage

zusammen, weitere Geschwister

2 €. Am Freitag und Samstag

(12. und 13. Oktober) von 10 bis

13 Uhr.

Am Sonntag findet der abschließende

Familiengottesdienst

um 10.45 Uhr statt.

Die Tauftermine:

28. Okt. (So), 12 Uhr

Ort der ersten Anm.

18. Nov. (So), 11 Uhr

Moringen

27. Jan., 12 Uhr

Ort der ersten Anm.

23. Feb. (Sa), 14 Uhr

Ort der ersten Anm.

31. März (So), 12 Uhr

Ort der ersten Anm.

13. April (Sa), 14 Uhr

Ort der ersten Anm.

KINDER

Gottesdienst

ANDACHTEN

im

Seniorenzentrum

Moringen

Alle Kinder im Alter von 4 bis 11

Jahren sind herzlich zum Kindergottesdienst

eingeladen.

Er ist einmal im Monat in Fredelsloh

im Pfarrsaal (Gemeindehaus).

Die Adresse ist „An der Pfarre 1“,

gleich hinter der Volksbank.

Alle sind herzlich eingeladen zu

den ökumenischen Andachten im

Senio renzentru m Moringen

(Neuemarktstraße 7).

16.9. (So), 11 Uhr

21.10. (So), 11 Uhr

18.11. (So), 11 Uhr

Pfarrsaal

(Gemeindehaus)

Fredelsloh

12.9. (Mi), 10 Uhr

katholisch

10.10. (Mi), 10 Uhr

evangelisch

14.11. (Mi.), 10 Uhr

katholisch


Aus der Gemeinde

26

Abschied:

Kapellenchor

Espol

32 Jahre gab es den Kapellenchor

Espol. Die letzten 16 Jahre

leitete ihn Matthias Pahmeier

mit viel Engagement. Mitgegründet

wurde er 1986 vom

damaligen Pastor Hans-Jürgen

Frauenmahl

Fredelsloh

Cornelia Renders

vom Frauenwerk

des

S p r e n g e l s H i l d e s h e i m -

Göttingen hatte zum 3. Frauenmahl

eingeladen, diesmal in die

Klosterkirche Fredelsloh. Ein

voller Erfolg: 125 Frauen hörten

interessante Tischreden, labten

Kutzner (der

zum Abschied

gekommen war)

und Helmut Barte, Organist und

erster Leiter des Chores. Jetzt

gab der Chor aus Altersgründen

sein letztes Konzert und wurde

mit viel Dank und Beifall für die

vielen Auftritte verabschiedet.

sich am 3-Gänge-Menü in der

mit schöngedeckten Tischen

(statt der Stuhlreihen) geschmückten

Kirche. Die Karten

zum Frauenmahl waren schon

nach kurzer Zeit ausverkauft.

Andachtsecke in

der Klosterkirche

Fredelsloh

Im Juni wurde die

neue Andachtsecke

im Südschiff der

Klosterkirche Fredelsloh

eingeweiht.

Alte Steine, seit der

Renovierung 1970

im hinteren Teil

eingelagert, wurden

aufgestellt, Janne

Klett-Drechsel töpferte

24 Kerzenhalter,

Renate Kunde

nähte die Sitzkissen

für die Stühle.

Seitdem wird die

Andachtsecke viel

genutzt, gebetet,

Kerzen angezündet,

berührende Worte

ins Gästebuch geschrieben.

Susanne Nowakewitz (1959-2018)

„Wenn ihr an mich denkt, seid nicht

traurig, aber erzählt lieber von mir.“

Ihre sympathische, ansteckend freundliche

Art, ihre Fachkenntnisse wurden

von allen geschätzt. 24 Jahre war sie

ununterbrochen für die Kirchengemeinde

tätig, 1994 begann sie mit

dem Kindergottesdienst, 2006-2018

war sie im Kirchenvorstand. Mit ihrem

Gottvertrauen wird sie uns fehlen.


Festgottesdienste überall

ERNTEDANKFEST

7 Gottesdienste

an 2 Wochenenden

5 Suppen für ein Fest!

Scheunen-Erntedank

in Oldenrode

7. Oktober (So), 11 Uhr

Pastor Dirk Grundmann

Das Besondere ist aber nicht

nur die Scheune, sondern auch

das Essen: „5 Suppen für ein

Fest!“ Gereicht werden Gulaschsuppe,

Hochzeitssuppe, Käse-

Lauch-Suppe, Party-Bihuhnsuppe

und vegetarische Gemüsesuppe.

Die Essensgutscheine

können ab sofort für 3 € erworben

werden: In Moringen bei

Schreibwaren-Paeslack, in Oldenrode

bei Brunhilde Klaenhammer

und in Lutterbeck bei

Michael Dörnte. Welche Suppe

man sich aussucht, entscheidet

jeder für sich dann selbst.

Besonders soll auch der bäuerliche

Erntedankaltar werden, von

den Oldenrödern in traditioneller

Weise gestaltet. Achtung:

Wer – egal woher er kommt –

einen alten Trecker besitzt, ist

herzlich mit seinem Gefährt

eingeladen. Dies aber bitte vorher

bei Pastor Grundmann anmelden,

Tel 05554 – 411.

Espol

Erntedankfest

mit anschließendem Brunch

7. Oktober (So), 9.30 Uhr

Pastor Dirk Grundmann

Schon Tradition: Gemeinsames

Essen nach dem Gottesdienst

im Dorfgemeinschaftshaus.

Großenrode

Erntedankfest

mit anschließendem Brunch

14. Oktober (So), 10 Uhr

Gemischter Chor Großenrode

Leitung: Günter Stöfer

Pastor Peter Büttner

Nach dem Gottesdienst gemeinsames

Frühstück, nebenan

im Dorfgemeinschaftshaus.

Fredelsloh

Erntedankfestgottesdienst am

3. Apfeltag in Fredelsloh

14. Oktober (So), 15 Uhr

Günter Stöfer, Orgel

Pastor Peter Büttner

In der Klosterkirche werden

über 100 Apfelsorten ausgestellt

und einen intensiven Duft

verbreiten. Bringen der Erntegaben

und Schmücken des Altars

am 12.10. (Fr) um 18.30 Uhr.

Weitere

Erntedankfestgottesdienste

Moringen

7. Oktober (So)

11 Uhr

Ökumenischer

Erntedankfestgottesdienst

in der katholischen

St. Ulrich-Kirche

Schnedinghausen

7. Oktober (So)

16 Uhr

Pastor D. Grundmann

Nienhagen

7. Oktober (So)

17 Uhr

Pastor D. Grundmann

Alle sieben

Gottesdienste

jeweils mit

Abendmahl.


28

Heilpraktikerin für

Homöopathie und Dorntherapie

Katharina Lissel

Zum Sonnenufer 6, Moringen

Tel.: 05554/207438


Aus der Gemeinde

Heinz Weyhing

Chorleiter jetzt seit 40 Jahren

Seit 1978 leitet Heinz Weyhing den Gemischten

Chor in Moringen und seit

nun bereits 15 Jahren zusätzlich auch

die More-and-More-Singers. Beide Chöre

sind unserer Kirchengemeinde eng

verbunden: Das Singen beim Weihnachtsmarkt,

das Adventskonzert, die

Auftritte bei den WinterLichterNächten.

Und seitdem wir in der Moringer Kirche

die einladenden neuen Räume haben,

proben die Chöre dort immer montags.

Wir haben Heinz Weyhing gebeten zu

erzählen, wie das damals anfing. Er

schreibt:

„1978 trat ich als Studienassessor meine

erste Schulstelle am 1. März im Northeimer

Gymnasium Corvinianum an. Wenige Wochen

danach bekam ich einen Anruf des

damaligen Pastors in Großenrode, Herrn

Sassenberg (senior). Er leitete vorübergehend

den Gemischten Chor Moringen, weil

der ehemalige Chorleiter verstorben war.

Herr Sassenberg lud mich zu einer Tasse

Kaffee ein, Anfang Mai an einem Sonntagnachmittag.

Wir lernten uns kennen und

dann folgte die Einladung, die Chorprobe

am Montag, den 8. Mai 1978 mal zu besuchen.

Der Gemischte Chor Moringen probte

damals noch im Felsenkeller, die Stimmen

saßen an langen Tischen: Sopran, Alt, Tenor

und Bass, fast 70 Sängerinnen und Sänger.

Der Chor nannte sich damals noch

´Männergesangverein mit angeschlossenem

Frauenchor´. Um 21 Uhr machte Herr Sassenberg

eine Pause und meinte dann, ´ich

solle doch mal im zweiten Teil übernehmen,

er fühle sich nicht wohl ...´. Ich übernahm

die Chorprobe. Einstudiert wurde

damals „Venetianisches Gondellied“. Ein

nicht ganz einfach zu singendes Werk mit

zwei Modulationen in andere Tonarten.

Nach dieser Chorprobe stand ich dann ab

diesem Zeitpunkt allein vor dem Chor.

Herzliche Grüße, Ihr Heinz Weyhing“

Ingrid Schlemme, die Vorsitzende des Gemischten

Chors, ergänzt:

„Und so ist es bis heute geblieben. Der Gemischte

Chor verdankt ihm Auftritte bei

den internationalen Chortagen in Prag und

Verona, beim Sonntagskonzert des ZDF und

einer Chorreise nach Prudnik in Polen. Die

More and More Singers erreichten in Graz

das Bronze-Diplom bei den World Choir

Games in Konkurrenz zu 400 Chören aus

93 Ländern. Für diese geleistete Arbeit vom

gesamten Chor ein herzliches: Danke,

Heinz!“

Das Freundschaftssingen der Chöre am 8.

September um ?? Uhr in der Liebfrauenkirche

Moringen ist gleichzeitig die Feier des

Jubiläums „Gemischter Chor 40 Jahre unter

Leitung von Heinz Weyhing“.

Dirk Grundmann


Aus der Gemeinde

30

Erinnerungen an Pastor Fritz Both von Arno Schelle

Meine Erinnerungen an den ehemaligen

Fredelsloher Pastor Fritz Both sind natürlich

persönlich gefärbt und subjektiv. Als

Kindergottesdienst-Kind lernte ich ihn vor

Jahr und Tag kennen. Gemeinsam mit seinem

Team brachte er uns zum Beispiel die

Josephs-Geschichte bei und es gab die

unvergessenen "Für euch" Rätsel- und

Lesehefte. Ein Senfkorn pflanzten wir in

Töpfen, passend zum Gleichnis vom Himmelreich.

Zwei Dinge haben mich besonders

beeindruckt: Er verteilte seine Gemeindebriefe

bei einem Spaziergang

durch die Straßen des Dorfes. Als wir uns

dabei trafen und unterhielten, sagte er mir,

wie wichtig es sei, "dass ein Christ keine

Angst haben müsse". Warum ich mir dieses

authentische Zitat über Jahrzehnte

gemerkt habe, weiß ich nicht. Wir bekamen

als Kigo-Kinder fluoreszierende kleine

Kreuze von ihm geschenkt. „Gott ist Liebe“

und „Fürchte dich nicht“ steht dort und

leuchtet (bis heute bei mir) in der Nacht.

Das Zweite ist seine gar nicht zu unterschätzende

Arbeit als „Baupastor“. Ihm ist

es zu verdanken, dass die Friedhofskapelle

in Fredelsloh gebaut und der Pfarrsaal (das

Gemeindehaus) neu errichtet wurde. Die

Renovierung der Klosterkirche mit der

Wiederherstellung des romanischen Urzustandes

ist seiner Beharrlichkeit zu verdanken.

Nur wenigen ist klar, dass die fünfjährige

Renovierung erst als einjährige Maßnahme

geplant war. Doch Fritz Both blieb

am Ball. Als 1982 die 850-Jahr-Feier des

Töpfer- und Klosterdorfes gefeiert wurde,

hat er innerhalb von nur einem Vierteljahr

die Dorfchronik geschrieben und mit Hilfe

des Ortsrates drucken lassen. Das verdient

alle Achtung. Zumal diese Chronik dank

seiner profunden Kenntnis des Pfarr-

Fritz Both

(1975)

Archives und der realen Wirklichkeit im

Ort noch heute eine Fundgrube der historischen

Erkenntnisse ist.

Both betete für den Ort. Dies predigte

Superintendent Schnell 1986 als Both gestorben

war und die Trauerfeier in der

Klosterkirche begangen wurde. Seine Liebe

zum Ort und zu den Menschen hier

führte auch dazu, dass er im Nordfeld ein

eigenes Haus baute und nicht wegzog aus

dem Ort seines Schaffens. Von seiner Frau

ist überliefert, dass sie einen blumenreichen

Pfarrgarten hegte und pflegte und so

den Altarschmuck garantierte. Die bis heute

bestehende erfolgreiche Vereinsleiter-

Konferenz in Fredelsloh ging aus Boths

Bemühungen hervor. Als 1983 das Urkundenbuch

des Stiftes Fredelsloh vom

Staatsarchiv Hannover (Manfred Hamann)

herausgegeben wurde, beflügelte es Fritz

Both, nun als Pensionär, sich mit den

Grundbesitz- und Vermögensverhältnissen

unseres Klosters zu beschäftigen. 1984

und 1985 legte er zwei Auflagen dieses

maschinenschriftlichen Werkes vor.

Ich habe dafür gesorgt, dass es 2014 in

der Schriftenreihe "Fredelsloher Fundstücke

und Fragmente" (Folge 2) in den Buchhandel

kam. Die Fachwelt hatte ihn aber

längst zitiert und gewürdigt.


Jubiläen von Mitarbeiter/innen

80 Menschen aus unserer großen Gemeinde

von Dirk Grundmann

Aus der Gemeinde

Bärbel Witzke: Vor 45 Jahren (1973) wurde

sie die Leiterin unseres ev. Kindergartens

in Moringen. 22 Jahre lang hat sie

diesen verantwortungsvollen Dienst versehen,

bis Ina Kellner (damals 25 Jahre alt)

die Leitung im Jahr 1995 übernahm.

Detlev Mauritz

und Wolf Dieter

Haardt

(Foto): Vor 45

Jahren (1973)

kamen sie fast

zeitgleich als

Pastoren. Die

beiden waren

die ersten Moringer

Pastoren,

„die durchaus auch bereit waren zu mittelgroßen

Revolutionen“: Damit Kirche auch

eine Offenheit für Neues entwickeln konnte.

Ein Beispiel: Dass sie sich von

ihren Jugendmitarbeitern duzen

ließen, das erschien der damaligen

Elterngeneration noch

„gänzlich unvorstellbar“. Seitdem

ist es aber Standard und völlig

normal. „Du“ sagen dürfen und

nicht „Herr Pastor“ ist in der Jugendarbeit

eine absolute Voraussetzung

für ein Miteinander auf

Augenhöhe.

1950 – hatte er den Pastorendienst in Fredelsloh

mit großem Engagement ausgefüllt.

Besonders mit Jugendlichen machte

er viele Unternehmungen. Er stammte aus

Ostpreußen, und der Titel „Major“ war kein

Zufall: Er war der Boss, aber gleichzeitig

war er innovativ. Er rührt daher, dass er

gerne eine Jacke mit vielen Taschen trug

(für seine Pfeife und das Zubehör), die an

eine Militärjacke erinnerte. Both liebte

seine Pfeife - und seinen Tee.

Während des Hitler-Regimes hatte er zur

Bekennnenden Kirche gehört und sich

damit klar gegen die Nazis positioniert. Er

sorgte für den Bau der Friedhofskapelle

und des Pfarrsaales (Gemeindehaus) in

Fredelsloh. Dank seines unermüdlichen

Wirkens führte die Klosterkammer dann

um 1970 die rundlegende Renovierung

der Klosterkirche Fredelsloh durch. Both

war auch der Chronist des Ortes.

Pastor Both, der „Major“ (was

bitte englisch auszusprechen

ist, siehe auch links): Vor 40

Jahren (1978) endete sein Dienst

in Fredelsloh. 28 Jahre lang – seit


Aus der Gemeinde

Karin Seidler: Vor 35 Jahren (1983) verließ

die Sozialarbeiterin Karin Seidler nach nur

zweijähriger Tätigkeit die Kirchengemeinde

Moringen wieder. Dennoch hat sie bis

heute Bleibendes hinterlassen. Denn sie

gründete damals die kirchlichen Gemeindenachmittage

in Lutterbeck, Oldenrode

und Nienhagen. Alle drei Gruppen haben

immer noch Bestand! In Nienhagen als

„Nachfolgegruppe 60 plus“ mit wunderbaren

30 Teilnehmern.

Ruth und Martin Hornung: Vor 30 Jahren

(am 1. November 1988) begann ihr gemeinsamer

Küsterdienst in der Moringer

Kirche. Ruth war aber vorher schon ehrenamtlich

aktiv gewesen bei Geburtstagsbesuchen

und als Gemeindebrief-

Austrägerin. Und Martin hat in den insgesamt

12 Küsterjahren ebenfalls ehrenamtlich

über seinen Küsterauftrag hinaus gearbeitet,

indem er auch zahlreiche Hausmeistertätigkeiten

verrichtete.

Die Vorvorgängerin von Marita Stadniczuk

im Pfarrbüro war Ruth Quade gewesen.

Ihr Dienst endete vor 30 Jahren (1988) mit

ihrer Pensionierung. Über 20 Jahre lang

war sie die Moringer Pfarramtssekretärin.

Anfang 2016 ist sie in hohem Alter verstorben.

Helmut Barte und Bernhard Behrens:

Vor 25 Jahren (1993) beendete Barte seinen

fast 20-jährigen Organistendienst für

Fredelsloh und Espol. Im gleichen Jahr

folgte ihm Behrens, der die Organistentätigkeit

aber nur gut zwei Jahre versah.

Dirk Grundmann: Vor 25 Jahren (im Mai

1993) kam er nach Moringen. Er kam als

33-Jähriger und geht nun langsam auf die

60 zu.

32

Claudia Hilke und Klaus Henne: Vor 20

Jahren (1998) wurden beide Mitarbeiter im

Moringer Kindergottesdienst. Über viele

Jahre haben sie die Gruppe begleitet, gemeinsam

mit Susanne Nowakewitz, die

von Anfang an dabei war (seit 1993). Damals

wurden die Familiengottesdienste

begründet, die es heute noch gibt: Ostersonntag

mit anschließender Ostereiersuche

und am Martinstag mit anschließendem

Umzug durch die Straßen.

Von 1978 bis 1998 war – 20 Jahre lang –

Karla Sieghan die Küsterin in Fredelsloh

gewesen: Ihr Anfang liegt nun also genau

40 Jahre zurück, ihr Abschied 20 Jahre.

Richard Rohmeier: Ebenfalls vor 20 Jahren

(Ende 1998) beendete Richard Rohmeier

seinen Küsterdienst an der Kirche in

Oldenrode. Unglaubliche 49 Jahre lang

(seit Anfang 1950) hatte er diesen Dienst

wahrgenommen. Damit ist er der

längstgedienteste Angestellte, den unsere

Kirchengemeinde hatte. Und da wird ihn

sicherlich auch niemand mehr

„überholen“.

Wolfgang Meder und Günter Stöfer

(Foto): Vor 15 Jahren (2003) beendete

Meder seinen fast 14-jährigen Dienst als

Organist und Chorleiter

in Großenrode. Dann

übernahm Günter Stöfer

beide Aufgaben

(bereits seit 1995 ist er

in Moringen tätig).

Andrea Bierwirth: Vor 15 Jahren (2003)

begann Andrea Bierwirth als Pfarramtssekretärin

in Fredelsloh. Seit 2009 (Gründung

der Kirchengemeinde Leine-Weper) ist sie

nun mittwochs mit im Moringer Pfarrbüro.


Jubiläen im Zeltlager:

Seit dem 3. Zeltlager im Jahr 1996 bekommen

alle, die häufig im Zeltlager dabei

waren, am Schluss des Lagers eine Urkunde

überreicht. Im Jahr 2018 waren dies:

Für 3-malige Teilnahme die bronzene Urkunde:

Kiran Deifel * Aaron Gramm * Fiona

Lutze * Hannes Marwede * Philip Marwede

* Nele Pajung * André Sölter * Flinn

Thießen * Ida Wildberger

Für 5-malige Teilnahme die silberne Urkunde:

Jan-Ove Boie * Max Borchers *

Pauline Cramer * Leon Deifel * Jeremy

Jürgens * Dominique Jürgens * Kaja Klusmann

* Lina Marx * Greta Pfotzer * Julian

Retzer * Elli Willers

Für 7-malige Teilnahme die goldene Urkunde:

Paulina Adam * Louis Beinsen *

Thilo Beinsen * Fabian Froböse * Anneke

Gesenberg * Ole Gesenberg * Jannik Hampel

* Philip Hilke * Cora Jürgens * Linus

Kiel * Alina Meißner * Maja Meißner * Viktor

Stillig * Sven Thießen * Marthe Zieker

Für 10-malige Teilnahme den kleinen Pokal:

Jan Niklas Cramer * Jonas Komander

Für 15-malige Teilnahme den großen Pokal:

Adrian Kühn

Für 20-malige Teilnahme den Maxi-Pokal:

Sven Gloth * Andrea Kensy

Jubiläen im Ev. Kindergarten

Hier liegen in diesem Jahr keine großen

Jubiläen an. Aber wir erinnern an Elke

Kasten: Sie ist Ende 2016 in Pension ge-

Aus der Gemeinde

gangen, jetzt 2018 wäre sie auf 35 Jahre in

unserem Kindergarten gekommen *** Und

wir erinnern an Susanne Götzke, die im

Februar 2018 verstorben ist. Sie wäre jetzt

auf 40 Dienstjahre in unserem Kindergarten

gekommen.

Jubiläen im

Posaunenchor Fredelsloh

Der Posaunenchor ist gleichzeitig der Musikzug

der Freiwilligen Feuerwehr.

Kerstin Böker, Thomas Böker, Anne-

Kathrin Reinert, Stefan Reinert, Rolf Thielebeule

und Axel Witler (alle seit 10 Jahren)

*** Lukas Henne (seit 15 Jahren) *** Andreas

Wiese (seit 20 Jahren) *** Ulrike

Hengst (seit 30 Jahren !) ***

Dieter Pfüller und Walter Henne (seit 50

Jahren !!)

Jubiläen im

Gemischten Chor Großenrode

Nicole Voigt (seit 10 Jahren dabei) *** Dorothea

und Rudolf Jakob (20 Jahre) ***

Käthe Ude (30 Jahre) *** Inge Arnemann,

Erna Brinkmann, Ida Cyra, Ursula Hampel,

Anneliese Hartmann und Jutta Opolka (alle

seit 40 Jahren; das ist ein halbes Menschenleben)

*** und jetzt seit 50 Jahren als

aktiver Sänger im Chor: Werner Waßmann.

*** Wir erinnern in Dankbarkeit auch an

Karl-Heinz Voigt, der im vergangenen Jahr

verstorben ist: Jetzt, 2018, hätte auch er

sein 50-jähriges Chorjubiläum gefeiert.


Aus der Gemeinde

34

Zeltlager

sind anders

Wenn man sich mit 65 Konfirmanden und

Mitarbeitern in einer Jugendherberge einmietet,

dann ist der Aufwand für solch

eine Freizeit schon ganz schön erheblich:

Von der Programmplanung bis hin zu allem

Material, was mitgenommen werden

muss.

Aber für unsere Zeltlager haben wir nicht

mal ein Haus, in das wir einziehen können,

sondern wir müssen alles selbst vorbereiten

„für ein Leben auf grüner Wiese“. Mit

diesem Vergleich wird jedem schnell klar,

dass der Gesamtaufwand für die Zeltlager

noch sehr viel größer ist, als wenn man in

eine Jugendherberge fährt.

Genau so sind unsere Zeltlager: 40 Mitarbeiter

kommen zwei Tage vor Lagerbeginn

auf die grüne Wiese in Hullersen. Dann

geht es los mit dem Aufbau: Die Brücke

über die Ilme, die großen Zelte, die komplette

Küche, die Vorrichtungen für Frischwasser

und das Fass für die Abwasser-

Entsorgung. Zum Schluss das Einräumen

von allem Spiel- und Bastelmaterial.

Wenn man alle Trecker- und LKW-

Anhänger, die das Material bringen, zusammen

rechnet, wenn man dann noch

die Wasserlieferungen der Feuerwehr einbezieht:

Dann sind wir bei knapp 20 großen

Fahrzeugen, die das Zeltlagerleben für

die insgesamt 240 Teilnehmer unserer

beiden Sommerzeltlager in Hullersen ermöglichen.

Es ist höchst beeindruckend, was engagierte

Jugendliche und Erwachsene da in

Hullersen jedes Jahr auf die Beine stellen!

Und das nun schon im 25. Jahr. Die Zeitungen

in Northeim und Einbeck haben

über dieses Jubiläum berichtet, ebenso

Radio ffn. Und ich meine, das haben die

Zeltlager sich auch verdient.

Herzlicher Dank an Euch alle, liebe Hullersen-Teamer

vom 1. und 2. Lager !

Dirk Grundmann


Neue Gitarrenkurse für Anfänger

Start am 5. September (Mi), von 16.00 Uhr

bis 16.45 Uhr in der Moringer Kirche

Dieser Kurs richtet sich ebenso an Kinder

wie an Jugendliche und Erwachsene. Geleitet

wird er von Henning Grove. Er ist Musiklehrer

und zugleich Pastor im Ehrenamt.

Er hat bereits über 100 kleinen und großen

Leuten in Moringen das Gitarrespielen

beigebracht.

Die Kosten betragen pro Person ca. 7 €

pro Stunde. Mehrere Familienmitglieder

zahlen 5,50 € pro Person. ABER ACH-

TUNG: Niemand soll aus finanziellen Gründen

ausgeschlossen werden! Sollten Eure

Eltern dieses Geld nur schwer aufbringen

können, dann gerne Anruf bei Sekretärin

Marita Stadniczuk (Tel.: 05554-2281) oder

Mail an Dirk.Grundmann@Leine-

Solling.de. Dann kann die Teilnahme am

Gitarrenkurs von unserer Kirchengemeinde

(gern!) bezuschusst werden. Und: Sollte

Eure Familie Hartz IV oder Wohngeld bekommen,

dann können wir aus unserem

Am 17. Mai fand eine Exkursion zum

Kloster Walkenried statt, gelegen am

Rande des Südharzes.

Aus der Gemeinde

Diakonie-Fond „Dabei Sein“ 80% der Kosten

übernehmen, bis zu 100 € pro Jahr.

Anrufen, Mail schicken, dann ist das

schnell geklärt.

Henning Grove schreibt zu dem Kurs: Interessierte

„Saiten-Einsteiger“ lernen Akkorde,

Anschläge und kleine Melodien, um

die eigenen Lieblingslieder spielen zu können.

Wer noch keine Gitarre besitzt und

erst einmal probieren möchte, bekommt

ein Instrument kostenfrei ausgeliehen. Wer

nach den ersten zwei Unterrichtsstunden

aufhört, muss nichts bezahlen. Im Teilnehmerbeitrag

sind alle Übungs- und Liedvorlagen

enthalten. Es müssen also keine Bücher

zusätzlich gekauft werden. Sondertarife

(wie „Familienrabatt“ etc.) sind möglich.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich,

einfach am 5. September um 16 Uhr kommen

und gut. Es besteht außerdem die

Möglichkeit, in verschiedenen Kursen für

Fortgeschrittene weiter zu machen.

Dirk Grundmann

Fahrt zum Kloster Walkenried

Nach der Ankunft hielt Pastor Beckert eine

kleine Andacht im beeindruckenden Kapitelsaal

des Klosters. Der Kapitelsaal wird

auch heute noch von den Bewohnern des

Ortes Walkenried für Gottesdienste genutzt,

da der Ort keine eigene Kirche hat.

In dem anschließenden Rundgang wurden

uns die Baukunst im Mittelalter und das

Klosterleben der Zisterziensermönche näher

gebracht.

Es war ein unvergessliches Erlebnis - dieses

Kloster, gegründet 1129, war ehemals

eines der größten Klöster Europas und hat

einzigartig einen doppelten Kreuzgang, in

dem regelmäßig Konzerte mit hochrangigen

Künstlern stattfinden. Kaffee und Kuchen

im Klostercafé rundeten den Nachmittag

für alle Teilnehmer ab. Unsere

Empfehlung: Dieses Kloster sollte jeder

mal gesehen und erlebt haben!

Gisela Büttner


36


Aus datenschutzrechtlichen Gründen

erscheint diese Seite

nur in der Druckausgabe.

Aus der Kindertagesstätte


38


Gedicht & Geburtstage

Der Herbst

Der Sommer ist längst vorüber,

und Herbst zieht in das Tal.

Der Wind singt seine Lieder,

bringt die bunten Blätter zu Fall.

Die Schwalben sind nach Süden

und letzte Rosen verblüht.

Die Kraniche all schon geflogen,

der Nebel in grauen Schwaden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen

erscheint diese Seite

nur in der Druckausgabe.

Der Garten ist abgeerntet,

alles unter Dach und Fach

Eine gewisse Wehmut

wird nun in uns wach.

Die Tage werden kürzer

die Nächte eisig kalt,

und heftige Stürme ziehen

durch nahen Tannenwald.

Lang wird es nicht mehr dauern,

dann kommt der Winter mit Macht

und streut auf Wald und Felder

seine herrlich weiße Pracht.

Schnell geht die Zeit vorüber,

und Weihnachten steht bevor.

Dann klingen Weihnachtslieder

von einem Kinderchor.

Else Eckert


40


Aus datenschutzrechtlichen Gründen

erscheint diese Seite

nur in der Druckausgabe.

Freud und Leid


Aus der neuen Lutherbibel

42

Die Seligpreisungen

Als Jesus aber das Volk sah, ging er auf einen Berg.

Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.

Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Selig sind, die da geistlich arm sind;

denn ihrer ist das Himmelreich.

Selig sind, die da Leid tragen;

denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind die Sanftmütigen;

denn sie werden das Erdreich besitzen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit;

denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen;

denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Selig sind, die reinen Herzens sind;

denn sie werden Gott schauen.

Selig sind, die Frieden stiften;

denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;

denn ihrer ist das Himmelreich.

Matthäus-Evangelium

Kapitel 5, Verse 1-10

12


Kontakt

Kirchenbüro

Pastoren

Kirchstraße 2 · 37186 Moringen

Marita Stadniczuk · Andrea Bierwirth

0 55 54 / 22 81 · kg.leine-weper@evlka.de

Öffnungszeiten: Mo Di Mi 10-12 Uhr · Do 15-18 Uhr

Dirk Grundmann · Am Burggraben 2 · 37186 Moringen

0 55 54 / 411 · dirk.grundmann@leine-solling.de

Peter Büttner · An der Pfarre 1a · Fredelsloh · 37186 Moringen

0 55 55 / 461 · peter.buettner@evlka.de

Gerd Florian Beckert (bis Sept.) · Berliner Allee 17 · 37154 Northeim

0 55 54 / 57 29 990 · gerd-florian.beckert@evlka.de

Diakonin

Kirchenmusiker

Heike Nieschalk · 0 55 55 / 99 53 16 · hiheike@gmx.de

Günter Stöfer · 0 55 51 / 91 12 05 · g.stoefer@googlemail.com

Küsterinnen Moringen Maria Brak 0 55 54 / 39 08 39

0 157 / 81 50 47 66

Fredelsloh Janne Klett-Drechsel 0 55 55 / 99 57 77

Großenrode Judith Beier 0 176 / 70 96 80 91

Espol Küsterteam 0 55 55 / 99 55 47

Lutterbeck Ilona Westemeier 0 55 54 / 81 50

Nienhagen Melanie Albrecht 0 55 54 / 724 94 48

Oldenrode Edeltraud Hardegen 0 55 54 / 84 69

Schnedinghausen Küsterteam 0 55 54 / 454

Kirchenvorstand Vorsitzender: Gerd Steffen · 0 55 55 / 262

Stellvertreterin: Birgit Nienstedt · 0 55 54 / 99 58 08

Kindergarten

Internet

Bahnhofstraße 2 · Leiterin: Tanja Trümper-Lösekrug

0 55 54 / 19 00 · kts.moringen@evlka.de

www.leine-weper.de

www.literaturkirche.de

www.klosterkirche-fredelsloh.de

Telefonseelsorge 0800 1110 111

Bankverbindung Kirchenkreisamt Northeim

Kreissparkasse Northeim

IBAN: DE25 2625 0001 0000 0238 87 · BIC: NOLADE21NOM

Bei Einzahlungen/Spenden bitte unbedingt den Vermerk

„KG Leine-Weper“ und den Verwendungszweck angeben.


44

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde,

sondern dass ich tröste.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine