R.E. Immo Magazin November 2018

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Ausgabe November 2018 unseres R.E. Immo Magazin

Unsere Themen im November

• Der Wohngipfel: Was hat er gebracht?

• Sauberes Trinkwasser muss selbstverständlich sein

• Temporäres Wohnen im Trend

2018

November


Der Wohngipfel: Was hat er gebracht?

D

er Wohngipfel war noch nicht vorbei, da verbreiteten die verschiedenen

Interessenträger schon ihre Statements. Gipfel sollen akute Probleme beleuchten,

wirbeln die Meinungen durcheinander und werden im Anschluss manchmal – wie der

Dieselgipfel als Gieseldipfel – verhöhnt. Hat der Wohngipfel etwas gebracht, oder war das

wieder nur ein Gohnwipfel?

Anerkennung und Kritik liegen nahe beieinander. Da heißt es beispielsweise „Wer jedem

helfen will, hilft am Ende keinem“. Immobilienkäufer erhalten Baukindergeld. Das ist gut für

die Wohneigentumsquote und macht den Immobilienkauf attraktiv. Die Mietpreisbremse

wird verstärkt und der Betrachtungszeitraum beim Mietspiegel wird verlängert, das

unterstützt die Mieter. Die Bausparkassen erhalten Rückenwind durch eine

Wohnungsbauprämie. Das Wohngeld für Geringverdiener soll zum 1. Januar 2020 erhöht

werden, bis 2021 sollen mehr als 100.000 zusätzliche Sozialwohnungen geschaffen werden.

Bemängelt wird das Fehlen konkreter, wirkungsvoller Maßnahmen für mehr Wohnraum durch

Neubauten.

Je nach Position sind die Wünsche an

die Bundesregierung gegensätzlich.

Letztlich beißt sich die Katze in den

Schwanz, denn: „Wer die in

Deutschland schon sehr starken

Mieterrechte ausbaut, benachteiligt

den Vermieter und macht den Bau und

Erwerb von vermieteten Immobilien

unattraktiver. Wer mit dem

Baukindergeld Subventionen für eine kleine Käufergruppe einführt, sorgt für eine noch höhere

Nachfrage im Markt und damit für steigende Immobilienpreise“, sagt Michael Neumann von

der Dr. Klein AG. Die Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben ein

Eckpunktepapier verabschiedet, das „wenige Anreize, (und) viele Verbote“ enthält, meint ZIA,

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft hätte sich

die Novellierung einer Musterbauordnung, die Unterstützung der Kommunen bei

Genehmigungsverfahren und einen Abbau der hohen Auflagen beim Bauen gewünscht. Der

DDIV, Dachverband der Deutscher Immobilienverwalter, hat dagegen die Reform des

Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) angemahnt und geht davon aus, dass mehr

Eigentumswohnungen den Markt entlasten würden. Nun heißt es abwarten, ob und wie die

Punkte umgesetzt werden.


Deutliche Unterschiede: Jede Stadt hat ihr

eigenes Preisniveau

D

er Weg für das Baukindergeld ist frei. Familien können die neue Förderung seit dem

18. September für den Bau oder den ersten Erwerb einer Wohnimmobilie beantragen

– und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2018. Damit ist ein Punkt des

Koalitionsvertrages der Regierungsparteien umgesetzt.

Das Baukindergeld soll gezielt

Familien mit Kindern

unterstützen, die vor dem

Hintergrund steigender

Immobilienpreise derzeit

besonders schwer Wohnraum

finden. Familien erhalten

künftig für jedes Kind über

einen Zeitraum von zehn

Jahren jeweils 1.200 Euro

Baukindergeld, insgesamt also

bis zu 12.000 Euro je Kind. Eine

Familie mit drei förderfähigen

Kindern kann auf diese Weise

bis zu 36.000 Euro Unterstützung erhalten.

Voraussetzung ist, dass zumindest ein Kind

unter 18 Jahre mit den Eltern im Haushalt

lebt. Außerdem gelten Höchstgrenzen

beim Einkommen: Das

Haushaltseinkommen darf 75.000 Euro

nicht übersteigen, pro Kind steigt das Limit

um jeweils 15.000 Euro. Entscheidend ist

das zu versteuernde Einkommen des

Antragsstellers sowie des Ehe- oder

Lebenspartners nach Abzug von

Sonderausgaben, Kinderfreibeträgen und

sonstigen Belastungen.

Kritiker bemängeln, dass Wirkung und Nutzen des Baukindergeldes vom Wohnort abhängig

ist. In Ballungsräumen deckt die Förderung je nach Höhe des Kaufpreises noch nicht einmal

einen Bruchteil der Kaufnebenkosten, während in Regionen mit niedrigen Immobilienpreisen

ein erheblicher Teil der Gesamtkosten damit bestritten werden kann.

Finanzierungsexperten begrüßen das Fördermittel, weil es jungen Familien mit wenig

Eigenkapital zu Wohneigentum verhelfen kann. Gleichzeitig warnen sie jedoch davor, die

Aussicht auf Förderung als alleinige Grundlage für eine Kaufentscheidung anzusehen.

Für die Abwicklung des Antrags ist die staatliche Förderbank KfW zuständig. Die Förderung

wird auch rückwirkend gewährt bei Erwerb oder bei Erteilung der Baugenehmigung ab dem

1. Januar 2018.


Niederlande: Vorreiter beim Senken der

Baukosten

I

n puncto Ideenreichtum und Pragmatismus

sind uns unsere westlichen Nachbarn seit

langem weit voraus. Scharen von Architekten

und Studenten pilgern über die Grenze und

schauen, was anderswo möglich ist – nur nicht

in Deutschland.

Die Niederlande haben zwar nur rund 17

Millionen Einwohner, sind aber wegen der viel

kleineren Fläche fast doppelt so stark besiedelt

wie Deutschland. Daher zeigen sich die

Herausforderungen des Immobilienmarktes dort noch viel deutlicher als bei uns. Der Blick auf

das Königreich lohnt sich, denn dort wurden Lösungen entwickelt, an denen sich Deutschland

orientieren könnte. Welche das sind, hat das IW-Institut in Köln untersucht und dazu eine

kleine Studie mit dem Titel „Es geht auch günstiger: Vorbild Niederlande“ veröffentlicht.

Wer in Deutschland eine Wohnung baut, muss dafür immer tiefer in die Tasche greifen. Im

Jahr 2007 zahlten Bauherren noch etwa 1.250 Euro je Quadratmeter, ohne Grundstück. Zehn

Jahre später waren es schon 1.700 Euro je Quadratmeter, rund 36 Prozent mehr.

Ein Grund dafür sind die Normen. Rund 3.300 Normen müssen Bauherren in Deutschland

beachten, hinzu kommen Auflagen der Landesbauordnungen und der Kommunen. In den

vergangenen Jahren wurden viele neue Normen erlassen, um die Klimaschutzziele der

Bundesregierung zu erreichen, den Brandschutz zu verbessern oder Neubauwohnungen

besser gegen Lärm zu isolieren. Das treibt die Baukosten an.

Dass es auch anders geht, beweisen die Niederlande. Zwar ist der Bau von Neubauwohnungen

in den vergangenen Jahren dort auch teurer geworden, in den vergangenen zehn Jahren aber

nur um rund sechs Prozent. Die Niederländer haben das unter anderem mit einer Reform der

Bauordnung erreicht, die inzwischen hauptsächlich Ziele vorgibt. Den Bauherren bleibt es

selbst überlassen, wie sie Energie einsparen oder Wohnungen gegen Schall schützen, solange

die Richtwerte erreicht werden. Das weckt das Innovationspotential der Baufirmen. Der

Vorschlag des Instituts für Deutschland lautet: Eine neue Musterbauordnung, die offen für

neue Technologien ist und auf viele Vorgaben verzichtet, könnte den Anstieg der Baukosten

eindämmen.


BGH-Urteil: Fristlose Kündigung kann mit

ordentlicher Kündigung verbunden werden

D

er Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil (BGH VIII ZR 231/17 und VIII

261/17) noch einmal deutlich gemacht, wie schwer Zahlungsrückstände bei der Miete

wiegen. Dabei ging es um zwei Fälle in Berlin, wo Mieter mit der Mietzahlung in Verzug

geraten waren und vom Vermieter die fristlose Kündigung erhalten hatten. In beiden Fällen

zahlten die Mieter daraufhin die ausstehenden Beträge. Damit war die fristlose Kündigung

vom Tisch, nicht aber die fristgerechte, die der Vermieter hilfsweise gleichzeitig mit der

fristlosen Kündigung ausgesprochen hatte. Das höchste Gericht musste klären, ob die

fristgerechte Kündigung wirksam ist und der Mieter ausziehen muss, obwohl er alle

Mietschulden beglichen hat.

Grundsätzlich gilt: Der Vermieter kann den Mietvertrag wegen Zahlungsverzugs kündigen,

wenn der Mieter an zwei aufeinander folgenden Terminen mit mehr als einer Monatsmiete

im Rückstand ist. Er kann fristlos kündigen, wenn der Mieter mit mehr als zwei Monatsmieten

über einen längeren Zeitraum im Rückstand ist. In beiden Fällen kann die Kündigung sowohl

fristlos als auch ordentlich mit der gesetzlichen Kündigungsfrist erfolgen. In der Praxis kommt

es häufig vor, dass der Vermieter beide Kündigungsarten gleichzeitig ausspricht.

Das Gericht bestätigt mit seinem Urteil nochmals seine frühere Rechtsprechung und machte

deutlich, dass auch die vorsorglich ausgesprochene ordentliche Kündigung wegen

Zahlungsverzugs zur Beendigung eines Mietverhältnisses nach Ablauf der gesetzlichen

Kündigungsfrist führen kann. Das ist auch dann der Fall, wenn die fristlose Kündigung durch

eine Schonfristzahlung nachträglich unwirksam wird. Nach dem Gesetz bezieht sich die

Schonfristregelung nur auf die fristlose Kündigung. Die Schonfristregelung wirkt sich nicht auf

die ordentliche Kündigung wegen Zahlungsverzugs aus. Diese bleibt wirksam.


Sauberes Trinkwasser muss

selbstverständlich bleiben

F

ast überall in Deutschland kann man das Wasser aus der Leitung bedenkenlos trinken.

Stiftung Warentest kam sogar zu dem Ergebnis, dass gekauftes Mineralwasser in

Flaschen nicht besser ist als Leitungswasser. Leitungswasser enthalte sogar oft mehr

Mineralstoffe und weniger ungesunde Rückstände. Wer ferne Länder bereist, weiß, dass das

keineswegs selbstverständlich ist.

Abnahme.

Der Zusammenhang zwischen der

Qualität unseres Trinkwassers und

der Gesundheit der Nutzer ist

enorm. Ebenso groß sind daher die

Anforderungen an die Hygiene in

Trinkwasser-Installationen.

Bauherren, Planer, Ingenieure,

Architekten, ausführende

Unternehmer oder Lieferanten

tragen eine große Verantwortung.

Wichtig ist, dass alle Beteiligten

ihre Handlungen und Maßnahmen

sorgfältig aufeinander abstimmen

– von der Planung bis zur

Ein neuer Richtlinienentwurf der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, der Anfang

nächsten Jahres vorgestellt wird, gibt konkrete Hinweise für die Planung, Errichtung, Nutzung,

und Instandhaltung aller Trinkwasser-Installationen.

Die Richtlinie (VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 1) gilt für alle Trinkwasser-Installationen auf

Grundstücken und in Gebäuden und vermittelt, wie sich mikrobiologische, chemische oder

physikalisch-chemische Veränderungen des Trinkwassers in Anlagen wirkungsvoll vermeiden

lassen. Die Anwendung ermöglicht es, die einwandfreie Trinkwasserqualität in Trinkwasser-

Installationen zu bewahren. Sie dient als Entscheidungs- und Bewertungsgrundlage für

Mitarbeiter aller zuständigen Einrichtungen und Behörden.

Die Richtlinie ist bereits seit vielen Jahren die allgemein anerkannte Regel der Technik zur

Trinkwasserhygiene. Nach dem dazugehörigen Schulungsmodell wurden seit dem ersten

Erscheinen mehr als 25.000 Fachleute für das Thema „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“

sensibilisiert und für hygienerelevante Tätigkeiten in Planung, Errichtung und Betrieb solcher

Installationen qualifiziert.


Aktuelle Umfragen: Wie wollen wir wohnen

F

ür viele Menschen stellt sich die Frage, wie sie wohnen wollen, erst zweitrangig. Vorher

ist entscheidend, wo sie leben wollen – in der Stadt, auf dem Land oder im Speckgürtel.

Die aktuelle Interhyp-Wohntraumstudie hat ergeben, dass es keine bestimmte,

präferierte Wohnlage gibt. Die Menschen sind nicht eindeutig festgelegt. Die einen zieht es in

kleinere oder mittlere Städte (32 Prozent), andere wollen auf dem Land leben (26 Prozent). In

der Großstadt möchten 16 Prozent leben, im Speckgürtel 26 Prozent.

Welche Lage bevorzugt

wird, hängt unter

anderem von der

aktuellen

Lebenssituation ab:

Singles wählen lieber die

Stadt, Familien den

Speckgürtel oder das

Land, und ältere

Menschen möchten gern

zurück in die Stadt

ziehen. Als Vorteile der

Stadt werden die

Atmosphäre und die

zahlreichen

Freizeitmöglichkeiten genannt. Das Leben auf dem Land dagegen bietet nach Ansicht der

Befragten Ruhe, Natur und Gemeinschaft. Ein Kompromiss ist für viele das Umland, wo es

ruhiger zugeht als in der Großstadt, diese aber nur eine S-Bahn-Fahrt entfernt ist.

Welche Faktoren beim Erwerb von Wohneigentum am wichtigsten sind, hat der

Finanzdienstleister Dr. Klein ermittelt. Danach haben Großstädter und Landbewohner sehr

unterschiedliche Vorstellungen von der perfekten Lage für ihr Zuhause. Mit zunehmendem

Alter verändern sich die Ansprüche an die eigenen vier Wände. Ohne schnelles Internet

möchte kaum mehr jemand leben.

Mehr als 70 Prozent aller Befragten geben an, dass ihnen schnelles Internet wichtig oder sehr

wichtig bei der Wahl des Wohnortes ist. Die digitale Anbindung beeinflusst die Entscheidung

inzwischen mehr als die Verkehrsanbindung (64,5 Prozent), die Versorgungsinfrastruktur

(62,9 Prozent) oder das Freizeit- und Kulturangebot vor Ort (34 Prozent). Noch bedeutsamer

für die Wahl des Eigenheims ist nur eine ruhige Lage (74,7 Prozent). Der Hälfte der Deutschen

ist die Nähe zur Natur wichtig oder sehr wichtig, dagegen spielt die Nachhaltigkeit der eigenen

vier Wände eine eher untergeordnete Rolle.


Temporäres Wohnen im Trend

I

n den vergangenen Jahrzehnten

haben sich Arbeits- und

Lebenswelt deutlich verändert.

Dazu beigetragen haben

Digitalisierung, Wissensgesellschaft

und Mobilität sowie andere

Vorstellungen von der Work-Life-

Balance. Die Auswirkungen dieses

Wandels sind auch auf dem

Wohnungsmarkt spürbar.

Noch bis vor kurzem war von den

Veränderungen vor allem der Markt

für Studentisches Wohnen betroffen. Inzwischen werden Studentenwohnanlagen aber immer

häufiger als ein Teilsegment eines übergeordneten Nischenmarktes angesehen. Anbieter von

Studentischem Wohnen richten ihr Interesse vermehrt auch auf andere Zielgruppen –

Berufseinsteiger oder Young Professionals, Projektmitarbeiter und Mitarbeiter international

operierender Unternehmen sowie Fernpendler. Alle diese Wohnungsnachfrager finden

derzeit oftmals kein passendes Angebot am freien Wohnungsmarkt. In diesen Fällen sind

Mikroapartments für temporäres Wohnen eine mögliche Lösung.

Der Markt für temporäres Wohnen erlebt laut einer Analyse von Savills, einem global

agierenden Immobiliendienstleister, derzeit in Deutschland eine rasante Entwicklung. Im Jahr

2017 lag das Transaktionsvolumen bei über 1,9 Mrd. Euro, das waren über zwölf Prozent des

gesamten Wohntransaktionsvolumens. Die hohe Nachfrage führt dazu, dass immer mehr

Anbieter in diesen Markt drängen.

Der wachsende Wettbewerb am Markt für Studentenapartments des gehobenen

Preissegments könnte dazu beitragen, dass Anbieter ihre Zielgruppe erweitern, vermutet

Savills. Die größte Gemeinsamkeit der verschiedenen Zielgruppen dieses Marktsegmentes

besteht darin, dass sie den Wohnraum nur für einen überschaubaren Zeitraum benötigen. Die

Hauptmerkmale sind ein geringer Platzbedarf und die Möblierung der Räume.

Gemeinschaftseinrichtungen, Freizeit- und Arbeitsräume oder Gemeinschaftsküchen sind

ebenfalls erwünscht, nicht nur aus Platzgründen, sondern auch unter dem Aspekt der

Community.


Baukindergeld erleichtert Familien den

Immobilienbau oder -erwerb

D

er Weg für das Baukindergeld ist frei. Familien können die neue Förderung seit dem

18. September für den Bau oder den ersten Erwerb einer Wohnimmobilie beantragen

– und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2018. Damit ist ein Punkt des

Koalitionsvertrages der Regierungsparteien umgesetzt.

Das Baukindergeld soll gezielt Familien mit Kindern unterstützen, die vor dem Hintergrund

steigender Immobilienpreise derzeit besonders schwer Wohnraum finden. Familien erhalten

künftig für jedes Kind über einen Zeitraum von zehn Jahren jeweils 1.200 Euro Baukindergeld,

insgesamt also bis zu 12.000 Euro je Kind. Eine Familie mit drei förderfähigen Kindern kann

auf diese Weise bis zu 36.000 Euro Unterstützung erhalten. Voraussetzung ist, dass zumindest

ein Kind unter 18 Jahre mit den Eltern im Haushalt lebt. Außerdem gelten Höchstgrenzen beim

Einkommen: Das Haushaltseinkommen darf 75.000 Euro nicht übersteigen, pro Kind steigt das

Limit um jeweils 15.000 Euro. Entscheidend ist das zu versteuernde Einkommen des

Antragsstellers sowie des Ehe- oder Lebenspartners nach Abzug von Sonderausgaben,

Kinderfreibeträgen und sonstigen Belastungen.

Kritiker bemängeln, dass

Wirkung und Nutzen des

Baukindergeldes vom

Wohnort abhängig ist. In

Ballungsräumen deckt die

Förderung je nach Höhe des

Kaufpreises noch nicht einmal

einen Bruchteil der

Kaufnebenkosten, während in

Regionen mit niedrigen

Immobilienpreisen ein

erheblicher Teil der

Gesamtkosten damit

bestritten werden kann.

Finanzierungsexperten begrüßen das Fördermittel, weil es jungen Familien mit wenig

Eigenkapital zu Wohneigentum verhelfen kann. Gleichzeitig warnen sie jedoch davor, die

Aussicht auf Förderung als alleinige Grundlage für eine Kaufentscheidung anzusehen.

Für die Abwicklung des Antrags ist die staatliche Förderbank KfW zuständig. Die Förderung

wird auch rückwirkend gewährt bei Erwerb oder bei Erteilung der Baugenehmigung ab dem

1. Januar 2018.


Impressum

R.E. Immo GmbH

Gollenhoferstraße 51

71397 Leutenbach

Telefon: 07195 412408-0

Telefax: 07195 412408-1

E-Mail: info@re-immo.de

Web: www.re-immo.de

Vertreten durch Patrick Fedel (Geschäftsführer)

Registereintrag:

Eintragung im Handelsregister.

Registergericht: Amtsgericht Stuttgart

Registernummer: HRB 261818

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

gemäß §27 a UStG: DE147327145

Layout und Satz

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Dreisesselstraße 2

94161 Ruderting

Telefon: 08509 9380-155

E-Mail: info@werbepoesie.de

Web: www.werbepoesie.de

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