Steinheimer Blickpunkt 565

kurierredaktion

Steinheimer Blickpunkt

Heimatliches Informationsblatt für Steinheim, Schieder-Schwalenberg, Nieheim, Marienmünster und Blomberg

2. November 2018 41. Jahrgang Nr. 565 Auflage: 52.000 Verteilung an die Haushalte

Kurier-Verlag Kampstraße 10 32805 Horn-Bad Meinberg Redaktion 05234-2028-22 Anzeigen 05282-969934 Telefax 05234-2028-29

info@kurier-verlag.de www.steinheimer-blickpunkt.de www.kurier-verlag.de

Immer eine

gute

Geschenkidee!

Ein Gutschein

von

Pommesmeier

GutesEssen. GuterService. GuterPreis.

Steinheim - Billerbecker Str. 35

Tel. 0 52 33 / 93 818 www.pommesmeier.de

Täglich von 11.30 - 21.00 Uhr durchgehend geöffnet. Sonn- u. Feiertag von 16.00 - 21.00 Uhr.

Drifte

05233 / 95 11 15

Lakemeierstr. 5 , 32839 Steinheim / Bergheim

Rollstuhfahrten

>>Werksverkauf in Bergheim>> Schlachtefest vom 02.11. bis 03.11.2018 > Schlachtefest vom 09.11. bis 10.11.2018 > Angebot vom 16.11. bis 17.11.2018


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 2

Gespräch an der Theke

Hallo Anton. Am Wochenende ist wieder die große Steinheimer Messe.

Bist du auch dabei?

Natürlich, ich bin schon seit der ersten Messe, früher noch in der

Stadthalle, immer dabei. Obwohl ja in meinem Bekanntenkreis einige

denken, dass sich so eine Messe wie die in Steinheim in der heutigen

Zeit mit Multimedia und zahlreichen Internet-Portalen überholt wäre.

Die großen Versandhäuser machen ja eh alles platt…

Genau das Gegenteil ist der Fall, finde ich. Denn gerade im persönlichen

Kontakt auf einer solchen Messe hat der Einzelhandel, der Versicherungsoder

Finanzdienstleister und der Handwerker vorort seine Chance gegen

die gesichtslose Konkurrenz aus dem Internet. Man muss einfach mehr

sein als nur ein Preis…

Natürlich ist der Preis einer Sache oder eine Dienstleistung wichtig, aber

ich glaube, dass viele Leute für gute Beratung vor und vor allem auch

nach dem Kauf und bei weiteren Käufen auch bereit sind etwas mehr zu

bezahlen. Die Leute sind es einfach Leid in unpersönlichen Callcentern

anzurufen, wo du beim ersten Mal einem alles erklärst und beim nächsten

Mal dann einen anderen Mitarbeiter am Rohr hast und dem wieder alles

von vorne erklären musst.

Wenn man denn in einem solchen Callcenter überhaupt durchkommt...

Ich glaube auch, dass echte Menschen und echte Dienstleistungen vorort

immer mehr an Wichtigkeit gewinnen.

Gerade in der Kombination mit den Schulen und einer Bewerbungsmesse,

ist die Steinheimer Messe eine ganz attraktive Geschichte.

Die Unternehmen müssen heute um qualifizierte Fachkräfte und gute

Auszubildende kämpfen. Da ist es für Unternehmen wichtig den Schülern

zu zeigen, dass sie auch hier attraktive Berufe finden können. Die Messe

ist für Unternehmen eine ebenso große Chance wie für die Schüler.

Und die Messe ist außerdem noch unterhaltsam dazu. Denn es gibt neben

vielen Informationen auch viele Angebote, wo man einfach nur eine gute

Zeit haben kann. Am Samstagabend spielt im Festzelt auf dem Marktplatz

die Top-40-Band Promise, dazu gibt es immer wieder Auftritte von Chören,

Theatergruppen oder heimischen Musikvereinen.

Genau, das ist etwas für uns. Darauf ein Bierchen. Prost, Anton. hf

Die Steinheimer Messe fördert bürgerschaftliches

Engagement

Gemeinwohl und fairer Handel

Mit ihrem ehrenamtlichen Beitrag zum IKEK Prozess haben sich viele

Bürger in den Ortschaften eingebracht und zum Ausdruck gebracht, dass

ihnen die Entwicklung und Zukunftsgestaltung ihrer Heimat am Herzen

liegt. Aus diesem Grund gibt es auf der Steinheimer Messe am 3. und 4.

November mehrere Veranstaltungen, die dem Rechnung tragen.

Samstag, 3. November: im Festzelt:

14.30 Uhr Auszeichnung der Stadt Steinheim zur Fair Trade Stadt

15.30 Uhr Information und Podiumsdiskussion zur Gemeinwohlökonomie.

Die Moderation zu beiden Veranstaltungen übernimmt die

Trägerin der Reinecciusmedaille Dr. Tanja Busse.

Sonntag, 4. November: im Rathaussaal:

14 Uhr Offenes Bürgerforum ,,Gesellschaftliches Handeln neu

denken“. Steinheim diskutiert das alternative Wirtschaftsmodell

der Gemeinwohlökonomie zu den Themen Menschenwürde,

Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit

Demokratische Mitbestimmung. Im Rahmen des offenen

Bürgerforums besteht die Gelegenheit sich aktiv mit der eigenen

Meinung einzubringen.

Grußwort von Steinheims Bürgermeister Carsten Torke zur Steinheimer Messe

Nachhaltigkeit wird „greifbar“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 3. und 4. November findet die

Steinheimer Messe statt. Sie ist ein

wichtiges Instrument – sie eint Industrie,

Handwerk, Handel, Politik,

Verwaltung, Schulen, Bürgerinnen

und Bürger in dem Bestreben, für

die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Sie fragt danach, wie und wohin wir

uns ökonomisch, ökologisch und

in sozialen Bereichen nachhaltig

entwickeln möchten. Im Fokus

stehen die Themen Fairer Handel,

Gemeinwohlökonomie, Energie und

Mobilität, Handwerk und regionale

Entwicklung. In hochkarätig besetzten

Podiumsdiskussionen, Vorträgen

und interaktiven Präsentationen

werden diese aus unterschiedlichen

Perspektiven beleuchtet – Nachhaltig

wird „greifbar“. Wir laden

Sie herzlich ein, im Rahmen dieser

Formate kreativ mitzudenken und

aktiv mitzugestalten. Die Steinheimer

Schulen präsentieren sich,

Schülerinnen und Schüler sind mit

unterschiedlichen Aktionen aktiv am

Programm beteiligt.

Mehr als 50 Betriebe und Unternehmen

– und somit potentielle

Arbeitgeber in der Region – geben

Einblicke in ihre Betriebe und stellen

Produkte, Dienstleistungen sowie

Ausbildungs- und Arbeitsplatzmöglichkeiten

vor. Ein Messewochenende

bedeutet insbesondere für die

Aussteller, aber auch alle anderen

aktiv Beteiligten einen nicht unerheblichen

Aufwand. Ich wünsche

ihnen, dass sie für diesen Einsatz mit

großem Zuspruch und – in punkto

Das Stadtfest Steinheimer Messe präsentiert sich am ersten Novemberwochenende in einem neuen, interaktiven

und innovativen Konzept mit dem Ziel, die Auswirkungen des Wandels als Herausforderung

anzunehmen und zu gestalten, den Wirtschaftsstandort, die Attraktivität und die Stärken der Stadt und der

Region darzustellen. Das Konzept hat sich bereits bei der ersten Auflage 2016 bewährt. Dieses Mal stehen

die Themen Nachhaltigkeit und fairer Handel ganz oben auf der Themenliste. Bürgermeister Carsten Torke

wird bei mehreren Gesprächsrunden dabei sein.

Foto: Manfred Hütte (Archiv)

Ausbildung – dem Interesse vieler

zukünftiger Schulabgänger belohnt

werden.

Die Stadt Steinheim lässt aktuell

ihren Verkehrsentwicklungsplan

fortschreiben, da der bisherige

Plan aus dem Jahr 2006 nicht mehr

den Mobilitätsanforderungen der

Menschen entspricht. Radverkehr,

Fußverkehr, Carsharing, Elektromobilität

sowie die Verknüpfung

verschiedener Verkehrsmittel sind

zentrale Themen die zukünftig auch

in Steinheim eine größere Rolle

spielen werden. Das beauftragte

Planungsbüro IVV aus Aachen hat

bereits seine Arbeit aufgenommen.

Viele haben sicherlich die Kameras

Wie 2016 (Foto) treten Schüler, Politiker und Unternehmen in Dialog. Das Programm lesen Sie auf Seite 4 dieser Ausgabe.

Besuchen Sie uns im Bahnhof Steinheim!

bemerkt, die Mitte September an

zentralen Knotenpunkten in der

Kernstadt die Verkehrsaufkommen

gezählt haben. Eine erste Möglichkeit

sich zu informieren und eigene

Anregungen einzubringen wird es

ebenfalls auf der Steinheimer Messe

geben.

Ihr Bürgermeister Carsten Torke

Feine griechische Küche

Ihre Weihnachtsfeier bei uns!

Betrieblich oder privat

Bis zu 150 Personen

Menue oder à la carte

Reservieren Sie rechtzeitig!

Gerne stellen wir Ihnen ein individuelles

Menue zusammen - Sprechen Sie uns an!

Öffnungszeiten: Täglich von

17.30 - 23.00 Uhr

So. und Feiertage 12.00-14.30 Uhr und

17.30-22.00 Uhr - Dienstag Ruhetag!

Bahnhofsallee 16 - Steinheim - Tel. 0 52 33 / 95 25 366

Alle Gerichte

auch

Außer Haus!


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 3

Steinheimer Messe packt viele Themen an

Wir schreiben das Jahr zwei nach

dem großen Schritt. 2016 wurde die

Gewerbeschau erstmals in die Innenstadt

verlegt, auch weil die Stadthalle

saniert werden musste. Über 50

Aussteller aus Handel, Gewerbe,

Handwerk und Dienstleistungen

wollen sich in diesem Jahr auf der

Messe vorstellen. Dabei macht die

Stadt Steinheim deutlich: Bei uns

bewegt sich vieles. So hat sich die

Stadt auf dem Weg gemacht, nach

den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie

zu wirtschaften und zu

handeln, hat die Anerkennung als

Fair-Trade-Stadt erlangt und tut einiges

in Sachen Energie und Mobilität.

Hier liegt auch der Fokus der Messe.

Mit dem Ingenieur, Theologen und

Philosophen Dr. Christian Berg

(Technische Universität Clausthal)

wurde ein Redner gefunden, der

Nachhaltigkeit als Antriebskraft für

Innovation ansieht. Sein Festvortrag

widmet sich am Sonntag, 4. November

der Rolle von Nachhaltigkeit,

Ressourcen, Klima sowie Energie

für die zukunftsfähige Entwicklung

von Unternehmen.

Anknüpfend an die Auszeichnung

von Christian Felber mit der Reineccius

Medaille vor einem Jahr wird

das Thema Gemeinwohlökonomie

im Rahmen der Steinheimer Messe

platziert. Für Gemeinwohlökologie

als Ziel hat sich Steinheim per Ratsbeschluss

verpflichtet. Mit einem

breiten Spektrum an Fachleuten findet

dazu eine Podiumsdiskussion am

Samstag (3. November) um 15.30 Uhr

statt. Am Sonntag um 14 Uhr folgt

eine Diskussionsrunde mit interessierten

Bürgern. Die Diskussion soll

zwei Fragenkomplexe beleuchten,

„Was brauchen wir in Steinheim wirklich

für ein gutes Leben für alle und

wie ist das zu erreichen?“ und „Wie

wollen wir zukünftig in Steinheim

Die Steinheimer Messe am 3. und 4. November kann kommen. Mit ihren Schwerpunkten Bildung,

Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie wurde sie vorgestellt (von links) Stefan Wiedemeier (Sparkasse),

Bürgermeister Carsten Torke, Birgit Ischen und Cornelia Hartweg (Stadtmarketing), Werner Lödige

(Vereinigte Volksbank), Ulrike Czorny (ZAK) und Eberhard Fischer (Stadtverwaltung).

wirtschaften und handeln?“

Ein Höhepunkt der Messe wird auch

die Auszeichnung Steinheims als Fair

Trade Kommune werden. Die Stadt

hatte sich vor anderthalb Jahren auf

den Weg gemacht. Jetzt sind alle

Voraussetzungen erfüllt, nachdem

auch die Gastronomie ins Boot geholt

werden konnte. Auf der Messe wird

auch die Energieagentur NRW mit

Themen wie Energie, Klimaschutz

und E-Mobilität vertreten sein. Die

Agentur arbeitet als Dienstleister

für die Energie- und Klimapolitik

im Auftrag der Landesregierung.

Hausbesitzer können sich von der

Energieagentur über PV-Anlagen

und Wärmepumpen mit Speicher

informieren lassen. Am Samstag

informiert passend zur Ausbildungsund

Arbeitsplatzbörse als zentralem

Baustein der Messe ein Experte über

Ausbildungsmöglichkeiten der erneuerbaren

Energien. Schüler können

dadurch herausfinden, welche Berufe

sich individuell für sie eignen.

Um auch die musikalische Note und

das Rahmenprogramm der Messe zu

fördern, dafür sorgen die Steinheimer

Banken mit ihrem Sponsoring. In

diesem Jahr hat die Sparkasse einen

Auftritt der aus Niedersachen stammenden

Top-Fourty-Band Promise

ermöglicht, die seit vielen Jahren

die Zelte füllt. So soll es auch am 3.

November im Steinheimer Festzelt

sein. Weiterhin präsentiert die Sparkasse

zum musikalischen Auftakt

der Messe das Blasorchester Himmighausen

mit ihrem Dirigenten

Fernando Cienfuegos. Am Sonntag

wird ein weiterer Musikverein das

„musikalische Mittagessen“ begleiten.

Die Vereinigte Volksbank fördert

getreu ihrem Motto „Wir von hier“ die

Aktivitäten der Schulen. Die Messe

konzentriert sich in diesem Jahr auf

die Innenstadt, damit kurze Wege gesichert

sind. Das große Festzelt steht

in der Fußgängerzone, ein weiteres

auf dem Petersilienparkplatz. Weitere

kleinere Zelte sind vor dem Rathaus

und in der Detmolder Straße aufgestellt.

Der Sonntag ist verkaufsoffen.

Jetzt schon an

Weihnachten denken!

Weihnachten denken!

Am Sonntag, den 04.11.2018

haben wir von 13-18 Uhr

für Sie geöffnet!

G. Lödige & Sohn

Inh.:

Raumausstattermeister G. Lödige jun.

Polsterarbeiten

Gardinendekorationen

Bodenbeläge

Insektenschutz

Sonnenschutz

Lederwaren

Teppiche

Wohnaccessoires

Marktstraße 39 - 41 - 32839 STEINHEIM

Telefon 05233/52 92 · Telefax 05233/3312

www.loedige-steinheim.de

Gesundheit - Fitness - Entspannung - Wohlfühlen

N E U E S K U R S A N G E B OT !

FITin den WINTER!

Sanftes Fitnesstraining mit verschiedenen Handgeräten speziell zur Stärkung der

Rücken- und Bauchmuskulatur. Bei diesem Kurs handelt es sich um ein Schnupperangebot

über 6 x 45 Minuten Gymnastik und anschließendem Schwimmen im

31 Grad warmen Thermalwasser. Gesamter Aufenhalt im Badehaus: 120 Minuten.

Das Angebot ist für Neueinsteiger jeden Alters geeignet.

Kursleitung: Ute Radeck, staatl. gepr. Gymnastiklehrerin

Jeden Dienstag von 18.15 - 19.00 Uhr Gymnastik in der Halle

6 Termine vom 6.11.2018 - 11.12.2018

Kosten 6 x 10,- €- gesamt: 60,- €

Save the Date:

Weihnachtsmarkt

- Lassen Sie sich

überraschen! -

Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist

eine Anmeldung im Badehaus erforderlich!

am Badehaus

30.11.18

mit Musik & Fackel- und Lampignonumzug


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 4

Stadtfest & Gewerbeschau

SAMSTAG, DEN 3. NOVEMBER 2018

FESTZELT FORUM WIRTSCHAFT am Kump

11:30 Uhr Empfang der Ehrengäste

11:45 Uhr Schülerband „The Jones“ Gymnasium

12:00 Uhr Eröffnung der Messe d. Bürgerm. Carsten Torke

Grußwort von Kreisdirektor Klaus Schumacher

12:10 Uhr Fassbieranstich

12:15 Uhr Musikalisches Mittagessen m. Blasorch. Himmighausen

13:30 Uhr Ergebnisse des Berufetages werden vorgestellt

Moderation: Bürgermeister Carsten Torke

ZUKUNFTSAUSSICHTEN – Was hat die Region zu bieten?

Schüler fragen – Politiker antworten

14:15 Uhr Bläser AG Gymnasium, Oberstufenchor Gymnasium

14:30 Uhr FAIRTRADE TOWN Auszeichnung, Mod.: Dr. Tanja Busse

Musik: Frauen-Trommel-Treff der Musikschule

15:30 Uhr GEMEINWOHLÖKONOMIE

Podiumsdiskussion, Moderation: Dr. Tanja Busse

16:15 Uhr Oberstufenchor Gymnasium

16:30 Uhr HANDWERKSBERUFE mit ZUKUNFT - Podiumsdiskussion

17:15 Uhr „Mehrere Stücke Glück“ –Theater AG

20:00 Uhr Party mit der TOP 40 Band PROMISE

ZAK – Zentrum aller Kulturen

G. Leifels: Projekt „Kulturrucksack des Kreises Höxter“

Tische u. Stühle aus alten Büchern kreieren

Bühne im Schülerzelt des Gymnasiums vorm Rathaus

13:45 Uhr Bläser AG, Schülerband „The Jones“

14:30 Uhr Lied „Miteinander“ der Integrationsklasse

14:35 Uhr Bläser AG, Schülerband „The Jones“ und Saxofontrio

15:30 Uhr SMS Chor „Singen mit Sinn“ Kl. 6, Oberstufenchor

16:00 Uhr Lied „Miteinander“ und Interview der Integrationsklasse

Bühne im Zelt „Petersilienparkplatz“

Interaktives Klassenzimmer der Realschule

Kath. Kirche St. Marien

Lesungen heimischer Autoren: 14:00 Uhr J. Schäfer,

14:45 Uhr W. Pfeil, 15:30 Uhr N. Radler,

16:15 Uhr S. Brökel

SONNTAG, DEN 4. NOVEMBER 2018

FESTZELT FORUM WIRTSCHAFT am Kump

10:30 Uhr Begrüßung durch Bürgermeister Carsten Torke

10:40 Uhr Dr. Christian Berg – Festvortrag NACHHALTIGKEIT

als Innovationstreiber - Moderation: Dr. Tanja Busse

12:00 Uhr „Energielenker“ –Intelligente WÄRMENUTZUNG

12:15 Uhr Musikalisches Mittagessen mit Musikzug Halvestorf

13:15 Uhr „Mehrere Stücke Glück“ –Theater AG

13:30 Uhr Energieagentur.NRW – E-Mobilität – Uwe Hofer

13:45 Uhr Gymnasium – Wettbewerb der Energieagentur

14:00 Uhr Handwerksberufe mit Zukunft – Podiumsdiskussion

14:45 Uhr Literaturkurs Gymnasium: „Fake – Viel Lärm um

nichts“ –Komödie v. W. Shakespeare

15:00 Uhr Percussions Gruppe Musikschule Steinheim

15:30 Uhr Tränklers Rollender Zoo

16:15 Uhr JOJO's Kinderentertainment

Rathaussaal

14:00 Uhr Offenes Bürgerforum – Gemeinwohlökonomie

Steinheim diskutiert das Wirtschaftsmodell der GWÖ

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

Archäologische Ausgrabung Detmolder Straße

13:30 Uhr und 15:30 Uhr Führung u. Präsentation der Funde

ZAK – Zentrum aller Kulturen

15:00 Uhr Poetry Slam mit „Opferlamm“ Kristin Kieltsch

Bühne im Schülerzelt des Gymnasiums vorm Rathaus

13:00 Uhr Lied und Interview der Integrationsklasse

14:00 Uhr SMS-Chor „Singen mit Sinn“

14:30 Uhr Musikzug Halvestorf

16:00 Uhr SMS-Chor „Singen mit Sinn“

16.30 Uhr Preisübergabe Ideenwettbewerb Jugendarbeit

Bühne im Zelt „Petersilienparkplatz“

Interaktives Klassenzimmer der Realschule

Katholische Kirche St. Marien

Lesung heimischer Autoren,

14:00 Uhr Anne Steinwart, 14:45 Uhr

Anke Oswald-Meier,

15.30 Uhr Markus Waldhoff,

16:15 Uhr Lisa Richter

Viel Vergnügen wünscht der

Steinheimer Blickpunkt

www.steinheimer-messe.de


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 5


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 6

LAGEPLAN

Teilnehmende Geschäfte:

Berger-Büro-Service

Schröder Augenoptic

Lederwaren Lödige

Schröder‘s Reisetreff

Krüger Kleidung

Bettenstudio Köller

Buchhandlung Wedegärtner

Mode Schulz

Verkaufsstände

der Einzelhändler,

Imbiss und Kinderkarussell

in der

Oberen Marktstraße

SPIER

VEREINIGTE

VOLKSBANK

ROBOTER

PÖHLER DLRG

BADEHAUS

EGO-

FITNESS

REWE

PETER-

SILCHEN

Marktstraße

NEUE

WESTF.

JOHANNES-

WERK

FUHR

HEIM &

HAUS

DRIFTE

LEITERN

KLEINE BUNDESWEHR

HENNING

STÜCKER

VPL

HAKA

Festzelt

Zelt 2

Kunst und

Kultur

KRONOSPAN

STEINHEIMER

BLICKPUNKT

MÜLLER

AGRAVIS

Zelt

2

Zelt

1

MAHLMANN

Zelt 1 PETERSILIEN-PARKPLATZ P

FEUERWEHR

NATUR & TECHNIK

Zelt 3

REBELL BIKES

Zelt 4

SCHULZELT - GYMNASIUM -

MUSIKSCHULE -ECKPUNKT

Zelt

3

SEWIKOM

Detmolder

Straße

SEGELFLIEGER

E-AUTOS

MINT

DIFFERENT

BERUFS-

ORIENTIERUNG

SIEKENDIEK

TECHNIK

MÖBEL-

MUSEUM

BÜHNE

REALSCHULE

GRAF

METTERNICH

QUELLEN

STUTE

STADT

KREIS

HÖXTER

BÜRGER

FAIR TRADE

ENERGIE

AGENTUR

STRATO

NEWS

BESTE

LANGE

KECK ENERGIE

www.steinheimer-messe.de

Steinheimer Blickpunkt

Steinheimer Blickpunkt


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 7

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

„Was einer allein nicht schafft,

das schaffen viele.“ Seit über 160

Jahren verpflichten sich die Volksund

Raiffeisenbanken nach den

Leitmaximen der Gründungsväter

zu handeln. Mit der Crowdfunding-

Initiative „Viele schaffen mehr“

bringen wir die genossenschaftliche

Idee in das digitale Zeitalter.

Viele Menschen haben kreative

Ideen, wie sie das Leben für sich

und ihre Mitmenschen schöner

gestalten können. Doch oft fehlt es

an finanziellen Mitteln. Crowdfunding

kann hier eine Lösung sein.

Was ist

Crowdfunding?

Das Prinzip ist einfach: Über

die Internetplattform www.v-vb.

viele-schaffen-mehr.de können

Menschen kleine und große Projektideen

vorstellen. Das kann eine

neue Torwand für den Fußballverein

sein, ein neues Dach für die

Sporthalle oder ein Klettergerüst

für den Kindergarten, für das kein

Geld vorhanden ist.

Finden andere an dem Projekt

Gefallen, können sie einen finanziellen

Beitrag zu dessen Verwirklichung

leisten.

Dabei gilt aber der „Alles oder

nichts“-Grundsatz. Die Projektsumme

wird nur dann ausgeschüttet,

wenn die benötigte Mindesteinlage

innerhalb von 90 Tagen

erreicht wird. Andernfalls erhalten

die Unterstützer ihr Geld zurück.

Deshalb sollte man in der Vorbereitungsphase

seine Erfolgschancen

in Abhängigkeit zum gewünschten

Finanzierungsziel gut durchdenken

und nicht zu hoch ansetzen.

Für jeden Unterstützer, der mindestens

fünf Euro spendet, gibt die

Volksbank den gleichen Betrag als

Co-Funding dazu – bis maximal

50 Euro.

Das Besondere bei der Crowdfunding-Initiative

ist, dass das

Gemeinwohl der Projekte im

Vordergrund steht. Deswegen haben

nur gemeinnützig anerkannte

Vereine und Organisationen wie

Neue onlinebasierte Finanzierungsmöglichkeit für Projekte im Kreis Höxter

Stellten das „Crowdfunding“-Projekt vor: (v.l.) Vorstandsvorsitzender Paul Löneke, Birger Kriwet (Vorstand) und Marketingchef und Projektbegleiter

Burkhard Sarrazin.

Sportvereine, Kindergärten oder

soziale und kulturelle Einrichtungen

Anrecht auf die Nutzung dieser

Plattform.

Schritt-für-Schritt

Sind alle Voraussetzungen erfüllt,

kann das Projekt auf der

Crowdfunding-Plattform www.vvb.viele-schaffen-mehr.de

hochgeladen

werden.

Um ausreichend Unterstützer für

das Vorhaben zu gewinnen, sind

eine aussagekräftige Projektbeschreibung

mit Fotos und einem

Video grundlegend. Dabei geht es

nicht darum, ein perfektes Video

„Viele schaffen mehr“

zu drehen, sondern darum, die

Menschen hinter dem Projekt und

die Idee authentisch und emotional

vorzustellen.

Angefangen vom Freundes- und

Bekanntenkreis können neben der

Crowdfunding Plattform die Sozialen

Netzwerke, wie beispielsweise

Facebook, dazu genutzt werden,

um über den Projektfortschritt zu

informieren, im Gespräch zu bleiben

und weitere Fans zu generieren.

Nur wenn innerhalb der ersten

14 Tage genügend Fans für das

Projekt gewonnen werden können,

wird es für die anschließende Finanzierungsphase

freigeschaltet.

Ab diesem Zeitpunkt haben alle

Unterstützer Zeit, finanziell ihren

Teil zum Zustandekommen des

Projektes beizutragen.

Ist die Projektsumme komplett

finanziert, wird der Betrag mit

einem zusätzlichen Spendenanteil,

dem Co-Funding der Bank,

bezuschusst. „Bei Zielerreichung

empfehlen wir, sich mit einer

kleinen Aufmerksamkeit bei den

Unterstützern zu bedanken.“ Die

Projektbegleiter Burkhard Sarrazin

und Sandra Neuhann stehen den

Initiatoren für detaillierte Auskünfte

und als Ratgeber unterstützend

zur Seite.

50.000 Euro

Spendentopf für den

Kreis Höxter

„Mit der Bündelung und Stärke

von Gleichgesinnten können wir

Ideen verwirklichen, die zuvor

unmöglich schienen. Die Unterstützung

kommt Projekten in unmittelbarer

Nachbarschaft zugute.

Gemeinsam mit den Menschen

im Kreis Höxter möchten wir so

Vereine und gemeinnützige Initiativen

stärken.

Das ist etwas, was uns seit jeher

antreibt“, so Projektbegleiter Burkhard

Sarrazin.

BUCHHANDLUNG

Wedegärtner

Onlineshop: www.wedebuch.de

Marktstr. 23 - Tel. 0 52 33 / 75 72

32839 Steinheim

?

Crowdfunding-

Informationsabende:

Dienstag, 6. November:

19.00 Uhr Dorfgemeinschaftshaus

Ottenhausen,

Am Anger (Für den Bereich

Steinheim)

Mittwoch, 7. November:

19.00 Uhr Schützenhalle

Bredenborn, Sommerseller

Str. 3 (Für den Bereich

Nieheim und Marienmünster)

Donnerstag, 8. November:

19.00 Uhr Gemeindehalle

Menne, Lange Wanne (Für den

Bereich Warburg)

Freitag, 9. November:

19.00 Uhr Stadthalle Willebadessen,

Borlinghausener

Str. 8 (Für den Bereich Willebadessen)

Dienstag, 13. November:

19.00 Uhr Schützenhaus

Bad Driburg, Schützenstr. (Für

den Bereich Bad Driburg)

Mittwoch, 14. November:

19.00 Uhr Schützenhalle

(DGH) Riesel, In der Bohle

(Für den Bereich Brakel)

Donnerstag, 15. November:

19.00 Uhr Schützenhalle

Borgentreich, Lehmberg 7

(Für den Bereich Borgentreich)

Der nächste Steinheimer Blickpunkt erscheint am 23. November 2018!

www.johanneswerk.de

Helene-Schweitzer-Haus

Flurstraße 2

32839 Steinheim

Tel.: 05233 702 030

Ansprechpartner:

Annette Wennrich

Zum/r staatl.anerk. Altenpfleger/in (3 Jahre)

Beginn jedes Jahr ab 01.04. sowie ab 01.11.

Die Anstellung erfolgt in stationären bzw. ambulanten

Einrichtungen der Altenpflege, z.B. im Ev. Johanneswerk

oder bei einem anderen Träger

Zum/r staatl.anerk. Altenpflegerhelfer/in (1 Jahr)

Beginn: 21.01.2019

Förderung z.B. durch Arbeitsagentur, Jobcenter, Land NRW.

Fachseminar für Altenpflege Lippe

Ulrike Schirrmeister

Detmolder Straße 50, 32825 Blomberg-Istrup

Tel. 05235 502 60-43

E-Mail: ulrike.schirrmeister@johanneswerk.de

Johanneswerk ambulant

Ambulante Pflege und Assistenz

Flurstraße 2a

32839 Steinheim

Tel.: 05233 702 032 00

Ansprechpartner:

Nina Stern

Albert-Schweitzer-Haus

Berliner Straße 16

37696 Marienmünster

Tel.: 05276 9850 0

Ansprechpartner:

Andrea Marx


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeigen -

2. November 2018 Seite 8

Stadtfest

Gewerbeschau

Ausbildungsmesse

Jobbörse Musikevent

FIRMENPORTRAITS

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Sie finden uns in Zelt 1: Fachseminar des

Johanneswerks stellt Schule und Berufsbild vor

Glänzende Berufsaussichten

Der Anteil der alten Menschen an der Bevölkerung steigt kontinuierlich. Deshalb

ist die Altenhilfe ein wachsender Dienstleistungsbereich geworden. „Die berufliche

Zukunft in der Altenpflege ist glänzend“, ist sich Sigrid Mansfeld sicher, die

Schulleiterin des Fachseminars für Altenpflege in Istrup. Weil Pflegekräfte auch

in Ostwestfalen-Lippe zu den gesuchten Berufsgruppen gehören, stellt sich das

Fachseminar für Altenpflege des Evangelischen Johanneswerks bei der Steinheimer

Messe im Zelt auf dem Petersilienparkplatz vor, um für die Schule und das

Berufsbild zu werben. Aufgrund des Pflegenotstands besteht nach bestandenen

Examen für die dreijährige Ausbildung eine 100-prozentige Vermittlungsquote

auf dem Arbeitsmarkt. Altenpflege als Beruf ist eine Form der Beziehungsarbeit,

kombiniert mit pflegerischer Tätigkeit. Die gute Beziehung zum alten Menschen

steht für die Altenpfleger/in im Mittelpunkt der fachlich fundierten Pflege und der

betreuenden Arbeit. Das Fachseminar für Altenpflege des Johanneswerks verfügt

über 150 Ausbildungsplätze; interessant somit auch für den Kreis Höxter. Der Beruf

,,staatlich anerkannte Altenpflegerin/staatlich anerkannter Altenpfleger“ bietet

jungen Menschen, die ihren Abschluss nach Klasse 10 an einer allgemeinbildenden

Schule geschafft haben, eine interessante und zukunftsorientierte Berufsperspektive

mit großen Aufstiegschancen. Jeder Interessent muss sich nicht nur im Fachseminar

selbst, sondern auch in einem Altenheim bzw. einem ambulanten Pflegedienst

bewerben. In diesen Praxiseinrichtungen wird in enger Kooperation mit dem

Fachseminar die praktische Ausbildung gewährleistet. Die nächsten Ausbildungen

starten am 1. April und am 1. November 2019. Diese Ausbildung ist im Jahr

2019 letztmalig möglich, weil ab 2020 auf eine generalistische Ausbildung zur

Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann umgestellt wird. Diese Ausbildung befähigt

die Auszubildenden nach §5 des Pflegeberufegesetzes Menschen aller Altersstufen

in den allgemeinen und speziellen Versorgungsbereichen zu pflegen.

Seit 2006 wird am Fachseminar auch die einjährige Ausbildung zum ,,staatlich

anerkannten Altenpflegehelfer/in durchgeführt. Zugangsvoraussetzung ist ein guter

Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Bis heute wurden bereits 92 Altenpflegehelfer/

innen erfolgreich ausgebildet. Nächster Ausbildungsbeginn ist der 21. Oktober 2019.

Sie finden uns in Zelt 1: REWE informiert

über attraktive Ausbildungs- und

Berufsmöglichkeiten

Teamarbeit ist ansprechend

Die beiden Steinheimer REWE-Märkte von Jörg Kanne (Lipper

Tor) und von Axel Remmert-Bobe (Lother Straße) stellen sich am

Wochenende im Zelt auf dem Petersilienparkplatz ganz im Sinne der

Steinheimer Messe als Ausbildungs- und Jobbörse für die vielfältigen

beruflichen Möglichkeiten im Konzern zu werben. „Wir informieren

ausführlich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei REWE und auch

über die attraktiven Arbeitsmöglichkeiten“, so die beiden Marktleiter.

Dazu steht auch das erforderliche Infomaterial zur Verfügung.

Bei REWE werden nicht nur Kaufleute im Einzelhandel ausgebildet,

die sich (mit Abitur) zu Handelsfachwirten weiterqualifizieren und

auch ins Management wechseln können. Ausbildungen gibt es auch

im Fleisch- oder im Floristikbereich. „Die berufliche Tätigkeit ist

deshalb interessant und wird nie langweilig, denn sie spielt sich im

Team ab und macht dadurch besonderen Spaß“, beschreibt Jörg Kanne

die beruflichen Perspektiven.

Weil bei REWE auch das Thema Nachhaltigkeit hoch im Kurs steht,

gibt es schon seit längerem viele regionale Produkte im Angebot. Es

sei nämlich nicht nötig, Lebensmittel über große Entfernungen zu

transportieren, wo das Gute doch so nah ist. Auch dieser Aspekt passt

hervorragend zur Thematik der Steinheimer Messe. Die Mitarbeiter

der beiden REWE Märkte laden die Besucher der Gewerbe am Stand

zu kostenlosen Probieraktionen ein.

In Zelt 2: Naturprodukt Mineralwasser

Glasklarer Genuss

Die Graf Metternich Quellen waren fester Bestandteil der ehemaligen

Gewerbeschau und sind es auch bei der Steinheimer Messe. Sie laden

am ersten Novemberwochenende wieder zum Probieren und Testen

vieler leckerer Sorten ein.

Die Graf Metternich-Quellen sind in Steinheim und Umgebung tief

verwurzelt, wie das Projekt Lebensbaum zeigt. Das Familienunternehmen

freut sich deshalb auf viele Besucher bei der Messe, um sie

über das Naturprodukt natürliches Mineralwasser sowie über sein

Getränke-Sortiment zu informieren. Einen besonderen Schwerpunkt

legen die Graf Metternich-Quellen bei der diesjährigen Steinheimer

Messe auf die Vorstellung der Frucht-Schorlen: Apfelsaft-Schorle und

Apfel-Rhabarber-Schorle. Die Frucht-Schorlen enthalten ausschließlich

Fruchtsaft und Mineralwasser. Auf einen Zusatz von Zucker und

Süßstoff wird bewusst verzichtet. Die fruchtig-leichten Schorlen

liegen im Trend, denn sie sind aufgrund ihres guten Geschmacks sehr

beliebt, erfrischen und versorgen den menschlichen Organismus mit

wertvollen Spurenelementen. Gerade in Zeiten, wo immer stärker auf

die Reduktion von Zucker geachtet wird, sind die Fruchtschorlen eine

gute Alternative, um weniger Zucker aufzunehmen.

Dazu gehört, dass die Getränke ausschließlich in Glas-Mehrwegflaschen

abgefüllt werden. „Das spart Ressourcen, schont die Umwelt

und das Klima, “ bestätigt Geschäftsführer Andreas Schöttker, der

auf glasklaren Genuss schwört. Unter dem Motto „Rettet die Meere“

können die Kinder am Stand der Graf Metternich-Quellen ihr eigenes

Mineralwasser-Etikett entwerfen und eine Flasche mit ihrem Etikett

nach Hause nehmen. Das Team der Graf Metternich-Quellen freut sich

deshalb auf den Besuch am Stand.

Bei der Steinheimer Messe werden sie über das Fachseminar des Johanneswerks

und das Berufsbild Altenpflege informieren (von links) Ulrike

Schirrmeister, Andrea Marx (Leiterin Albert Schweitzer Haus), Sigrid

Mansfeld, Stephan Kroos, Andrea Sluyterman van Langeweyde, Christa

Isenberg, Anne Hoppe, Natascha Reiter und Jennifer Kretschmann (Pflegedienst

Bad Driburg).

Über die beruflichen Perspektiven bei REWE informieren die

beiden Marktleiter Axel Remmert-Bobe (links) und Jörg Kanne

bei der Steinheimer Messe.

Gesundheit und

Geschmack

kommen ausschließlich

aus

Glasflaschen:

Getränke der

Graf Metternich

Quellen gibt es

nur in Mehrweg-Flaschen,

mit Geschäftsführer

Andreas

Schöttker.

LKW-Oldies im Fahrzeugwerk Spier zu bestaunen / Stand auf der Steinheimer Messe im Zelt 1 auf dem Petersilienparkplatz

Wenn Fahrzeuge Geschichten erzählen

Hautnah konnten zahlreiche Freunde

von Oldie Lastkraftwagen ihre

funkelnden Schätzchen in Bergheim

bewundern. Hier machte die OWL

Kaffeefahrt für historische Nutzfahrzeuge

mit 30 Fahrzeugen am

Samstag Station auf dem Gelände des

Fahrzeugwerks Spier und erzählte

ein Stück LKW Geschichte. Steffen

Müller (aus Lage) ist der Organisator

der Ausfahrten, die immer im

Herbst stattfinden – diesmal mit Ziel

Bergheim.

Mit dem Sammeln und der Pflege

der alten Lastkraftwagen sollen die

historischen Schätze erhalten, aber

auch die Gemeinsamkeit gepflegt

werden. „Geteiltes Hobby bringt

doppelte Freude,“ stellte er für den

Freundeskreis fest. Müller war mit

einem Krupp Laster vom Baujahr

1954 gekommen, einem Dreizylinder-2-Takt-Diesel

mit Kompressor

Aufladung, von dem es nur noch vier

Exemplare gibt - drei in Deutschland,

eines in Spanien. Zur Zeit galten

sie mit dem sparsamen Kompressor

als kleine technische Weltwunder,

erfüllen ihren Dienst aber auch

heute noch. Müller wollte ein solches

Fahrzeug schon als Kind besitzen,

vor 30 Jahren hat er sich den Traum

erfüllen können. Die Begeisterung

darüber könne man kaum in Worte

fassen, so der stolze Besitzer.

Es war aber auch alte Technik zum

Anfassen, die die Herzen vieler

Schaulustiger höher schlagen ließ.

Auch die markanten „Gesichter“ der

Oldies waren faszinierend, die noch

nicht in Windkanälen entstanden sind

und für jedes Fahrzeug eine unverkennbare

Note ausstrahlen. Unter den

ausgestellten Oldies waren namhafte

Hersteller wie Büssing, Hanomag,

Faun, Henschel, Krupp, Kaelble,

Magirus, MAN und Mercedes, von

denen die meisten längst vom Markt

verschwunden sind. Auch mehrere

ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge

und ein Opel Blitz noch aus der

Kriegsproduktion waren zu sehen,

sozusagen ein Vorläufer der heutigen

Spier Transporter.

Für manchen Besitzer verbindet

sich eine große Leidenschaft mit

dem LKW wie für den Nieheimer

Arzt Dr. Matthias Kros. Er hatte

seinen Mercedes NG 1213 (Baujahr

1979) mit 130 Pferdestärken

mitgebracht und schwärmt von

seinem Hobby: „Hätte ich nicht den

Arztberuf eingeschlagen, wäre ich

LKW-Fahrer geworden. Wenn ich auf

Achse bin, erfüllt sich für mich ein

Jugendtraum.“ Die Leidenschaft für

die Laster hat den Nieheimer schon

früh erfasst. „Als Jungen haben wir

nicht den Mädchen, sondern den

Lastkraftwagen hinterher geschaut,“

sagt er schmunzelnd.

Dass die Oldie-Fahrzeuge unglaubliche

Geschichten erzählen können,

dafür lieferte der Versmolder Walter

Höcker mit seinem VOMAG, dem

ältesten Fahrzeug (Baujahr 1940)

ein spannendes schönes Beispiel.

Das Produkt aus der Vogtländer

Motorenfabrik in Plauen hat er auf

einem Bauernhof in der Nähe von

Breslau entdeckt. „Es war eigentlich

ein Schrotthaufen und bestand nur

aus Fahrgestell und Motor.“ Höcker

hat es nach 1994 zerlegt und mit

Zwiebellieferungen aus Polen über

zwei Jahre geschmuggelt und herausgeschafft.

In liebevoller Klein- und

Detailarbeit hat der Oldiefreund

binnen acht Jahren den Vomag bis zur

letzten Schraube wieder hergestellt.

Gleich bei der ersten Fahrt war der

Dieselmotor, der im Krieg mit Holzgas

betrieben wurde, festgelaufen.

„Wir mussten ihn wieder nach Polen

schaffen und haben ihn wieder zum

Laufen gebracht,“ so der findige

Besitzer. Vom VOMAG sind noch

sechs Exemplare bekannt.

Die Verbindung zwischen alten

und neuen Nutzfahrzeugen stellte

Seniorchef Willi Spier her, als er

den Oldiefreunden bei einer Betriebsführung

die Geschichte des

146 Jahre alten Unternehmens und

die Entwicklung von Aufbauten

und Anhängern für die Transportwirtschaft

schilderte. Begonnen

hatte alles mit der Herstellung von

Pferdefuhrwerken und Erntewagen.

Ab 1930 wurden die ersten

luftbereiften Milchwagenanhänger

gebaut. Nach dem Krieg folgte

die Fertigung von Verkaufswagen

für Milch und Lebensmittel, dazu

kamen Viehtransporter und die ersten

Möbeltransporter. Großkunden

wie Autovermieter Europcar und

Paketdienste wie UPS sorgten Mitte

der 1970-er Jahre für den Bau eines

neuen Fahrzeugwerks in Bergheim.

Die Entwicklung der Aufbauten

begann mit Holz, es folgte Stahl,

später Aluminium und Kunststoffe,

aber auch kombinierte Materialien

wie Plywood Platten, Holz mit

Kunststoff-Beschichtung. „Unser

zentrales Ziel ist es, im Dienste der

Kunden optimale Transportlösungen

zu erarbeiten, die den Anforderungen

der Märkte auf Dauer gewachsen

sind,“ so Willi Spier.

30 Laster und Nutzfahrzeuge hatte die Freunde von Oldie-Lastkraftwagen zu ihrer Kaffeefahrt zum

Fahrzeugwerk Spier in Bergheim mitgebracht (von links) Jürgen Spier, Steffen Müller, Willi Spier und

Michael Spier.

Der Nieheimer Arzt Dr. Matthias Kros hatte einen Oldie Mercedes Baujahr 1979 mitgebracht und ist

immer wieder fasziniert von alten LKW.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeigen -

2. November 2018 Seite 9

Stadtfest

Gewerbeschau

Ausbildungsmesse

Jobbörse Musikevent

FIRMENPORTRAITS

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Sie finden uns in Zelt 2: Steinheimer Blickpunkt

Steinheimer Blickpunkt mit

Gastreporter Horst Schlämmer

Seit Beginn der Gewerbeschau ist der Steinheimer Blickpunkt mit

einem Stand vertreten. „Wir sind zum 16. Mal dabei, das drückt unsere

Verbundenheit zu Steinheim aus“, sagt Verlagsleiter Manfred Hütte. Auch

nach dem Umzug der Gewerbeschau in die Innenstadt und die Integration

in die neue Großveranstaltung war es für den Verlag Ehrensache, dass

man mit dem Blickpunkt wieder dabei ist. Auch diesmal war das Team

des Steinheimer Blickpunktes bei der Organisation der Messe beteiligt,

erstellte Plakate, Flyer etc.

Der Blickpunkt präsentiert sich diesmal multimedial auf der Messe.

Und hat einen besonderen Gast zu bieten: „Horst Schlämmer“, alias

Alexander Vandieken, ist vor Ort. Der Steinheimer tritt als Double in die

Fußstapfen des Grevenbroicher Tagblatts. Am Wochenende wollte er sich

bei Krüger nach zehn Jahren einen neuen Mantel kaufen und hilft nun als

Gastreporter bei seinen Freunden vom Steinheimer Blickpunkt aus. Er

ist an beiden Tagen von 14 bis 17 Uhr vor Ort, nimmt am Samstag um

16.30 Uhr an einer Talkrunde teil und gibt am Sonntag um 16.30 Uhr am

Stand des „Blickpunkts“ Autogramme. Seine Interviews werden auf der

Facebookseite der Steinheimer Messe gepostet.

Natürlich können Sie auch mit Redaktion und Anzeigenleitung über den

Steinheimer Blickpunkt sprechen. Der Blickpunkt erscheint jetzt im 41.

Jahrgang in den Gebieten der Städte Blomberg, Schieder-Schwalenberg,

Steinheim, Marienmünster und Nieheim. Zur Steinheimer Messe und den

Musik- und Schlemmertagen wird die Auflage sogar auf 52.000 Exemplare

ausgedehnt. Mit den vier anderen Zeitungen, die im Verlag erscheinen,

wie der Stadt-Anzeiger Horn-Bad Meinberg, Detmolder Kurier, Höxter-

Kurier und Bad Driburger Kurier, erreichen wir zirka 110.000 Haushalte.

In Zelt 2: Bewegung, Ernährung und Entspannung

mit der Physiotherapiepraxis Martin Bürger

„Gesund durchs Leben“

Bereits seit acht Jahren besteht das Gesundheitszentrum Steinheim

in der Bahnhofsallee. Genauso lang hat die Praxis für Physiotherapie

und medizinische Fitness Martin Bürger in den zurückliegenden Jahren

immer wieder neue Ideen und Konzepte zur Versorgung der Patienten

und Kunden entwickelt. Auf der Steinheimer Messe wird auch das

neue Kursprogramm der Praxis vorgestellt. Zahlreiche, von den Krankenkassen

anerkannte und geförderte Präventionskurse können belegt

werden. Auf insgesamt über 500 Quadratmetern Therapiefläche bietet

die Praxis ein komplettes Programm. Dauerhafter Erfolg stellt sich oft

schon durch regelmäßiges, begleitetes Training unter Anleitung eines

Therapeuten ein wie es der Anspruch und die Philosophie der Praxis

mit „Gesund durchs Leben“ beschreibt. Dabei profitieren die Kunden

vom Know-How. Auch sind regelmäßige Trainingsplankontrollen,

Leistungsüberprüfungen und sogar die eine oder andere Entspannung

gratis. Die Praxisschwerpunkte bestehen aus Bewegungsprogrammen,

Ernährungsberatung und Entspannungstherapie wie Yoga. Sie werden

miteinander verknüpft und von den Therapeuten mit den unterschiedlichen

Beratungsschwerpunkten umgesetzt. 15 äußerst qualifizierte

Therapeuten, die sich gut ergänzen, stehen für die Behandlungen und

Kurse zur Verfügung. Die Leistungen der Praxis beinhalten im einzelnen

Krankengymnastik, Massagen, Osteopathie, Manuelle Lymphdrainage,

Nordic Walking, Medizinisches Fitnesstraining, Pilates, Beckenboden-

Gymnastik, Präventionskurse und vieles mehr. „Sprechen Sie uns an!“

lautet der Appell von Martin Bürger. Die Steinheimer Messe bietet dazu

in Zelt 2 vor der katholischen Kirche eine gute Gelegenheit.

Sie finden uns in Zelt 2: Malerbetrieb Heiner

Stute - der zuverlässige Partner

Neue Bodenbeläge mit

hervorragenden Eigenschaften

Die Firma Stute ist regelmäßiger Teilnehmer der Gewerbeschau in

Steinheim. Auch in diesem Jahr ist der Maler-Meisterbetrieb auf der

Messe vertreten, das Fachgeschäft mit bester Beratung, großer Auswahl

an Farben, Tapeten, Designbodenbelägen, Teppichböden, Laminat, Parkett

und Farbmischautomaten, mit denen jeder den richtigen Ton findet.

Zum Leistungsspektrum gehören sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten

im Innen- und Außenbereich mit eigenem Gerüstbau, Ausführung

von Wärmedämm-, Armierungs- und Putzarbeiten. Zu finden ist der

Gewerbestand im Ausstellungszelt vor der Kirche.

Als Spezialist für Bodenbelagarbeiten im Objekt- und Privatkundenbereich

werden die brandaktuellen Bodenbeläge von „COREtec“ vorgestellt. Die

neuen Beläge bestehen aus drei Schichten – Kalkstein, PVC und Holz.

Sie werden wie Laminat verlegt, sind 100 Prozent wasserfest und damit

hervorragend auch für Nassräume geeignet; kratzresistent durch zwei

Schichten UV-Acrylharz; extrem stabil, weil praktisch keine Ausdehnung

oder Verlegung stattfindet; sie reduzieren Geräusche dank der Korkunterlage

und sind somit bestens für Wohn- oder Geschäftsräume und durch ihre

geschützte Oberfläche auch für Räume geeignet, wo mit Chemikalien

umgegangen wird (Friseur).

Für das Verlegen ist sehr praktisch, dass keine Akklimatisierung

erforderlich ist. Geschickte Handwerker können diese Bodenbeläge auch

selbst verlegen. Als geprüfter Fachberater für Wasserschäden leistet der

Betrieb Stute schnelle Hilfe durch die zuverlässige Trocknung. Vorgestellt

wird auch Sanieren im System „3 in 1“ mit Isolier- und Renovierungsfarbe.

Das System mit Filmschutz gegen Schimmelbefall garantiert dauerhafte

Isolierwirkung auch bei späteren Tapezier- und Anstricharbeiten.

„Horst-Schlämmer“, alias Alexander Vandieken aus Steinheim

ist auf der Steinheimer Messe für den „Blickpunkt“ unterwegs.

Viele verschiedene Trainingsgeräte stehen den Kunden für ihr

individuelles Fitnessprogramm in der Physiotherapie-Praxis von

Martin Bürger zur Verfügung.

Frederik Stute und Rainer Probst (rechts) stellen auf der Gewerbeschau

die neuen Bodenbeläge von „COREtec“ vor, die durch ihre vielseitigen

Eigenschaften überzeugen.

Sie finden uns auf dem Freigelände in der

Marktstraße: Traditionsbetrieb Pöhler im

Garten- und Landschaftsbau hat für 2019

zwei Ausbildungsplätze frei

Vielseitig und kreativ

Der Messeauftritt der Firma Pöhler (Gut Reelsen) steht ganz im

Zeichen des Themas Ausbildung. Konkret werden zwei Auszubildende

(m/w) zum Landschaftsgärtner gesucht. Vom Plan bis zur fertigen

Außenanlage, Landschaftsgärtner sind vielseitig und kreativ,

denn ihr Berufsfeld ist enorm breit. „Das macht den Beruf so

abwechslungsreich“, sagt Michael Pöhler, der den renommierten und

alteingesessenen Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau (auch

Straßenbau) mit Sitz in Reelsen bei Bad Driburg vor acht Jahren von

seinem Vater Werner Pöhler übernahm.

Von der Gestaltung und Pflege des kleinen Privatgartens über die

Gestaltung öffentlicher Parks und Außenanlagen bis hin zur Pflege

von Außenanlagen großer Wohn- oder Industriekomplexe reicht

unser umfangreiches Angebot. Natürlich ist der Fachbetrieb auch im

Anlegen von behindertengerechten Eingängen und Außenanlagen

zuhause. Auf der Messe möchten Michael Pöhler und sein Team mit

Kunden ins Gespräch kommen: „Als Fach- und Ausbildungsbetrieb

erstellen wir nicht nur hochwertige Neuanlagen, sondern gestalten

auch bereits vorhandene Gärten individuell nach Ihren Wünschen

um. Unser Unternehmen steht für hohe Qualität, Zuverlässigkeit

und Pünktlichkeit. Erfahrene, gut motivierte Mitarbeiter und ein

hervorragend ausgestatteter, moderner Maschinenpark führen sämtliche

anfallenden Arbeiten mit größtmöglicher Sorgfalt aus. Gern werden

wir auch für Sie tätig sein“.

Auch das Bad Meinberger Badehaus ist wie 2016 wieder mit von der

Partie.

Sie finden uns auf dem Freigelände in der

Marktstraße: Drifte Krankenfahrten

Sicher und sanft zum Ziel

Immer mehr Menschen sind auf zuverlässigen und sicheren

Krankentransport zu den entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten

angewiesen. „Wir bringen Sie sanft und sicher ans Ziel“, verspricht

das Unternehmen Drifte für die übernommenen Krankenfahrten, egal

ob es sich um Fahrten zur Strahlen- oder Chemotherapie, zur Dialyse,

für Schüler oder für Kurierfahrten handelt. Während der Steinheimer

Messe informiert das Unternehmen über seinen Service.

Zwei der drei vorhandenen Transportfahrzeuge bieten die Möglichkeit,

normale Rollstühle oder einen Elektrorollstuhl aufzunehmen, so dass die

Patienten schnell und sicher über eine ausklappbare Rampe ins Fahrzeug

gelangen. Der Passagier kann während der Fahrt in seinem Rollstuhl

sitzen bleiben. Das dritte Fahrzeug ist ein bequemer Siebensitzer. Die

Abwicklung und Abrechnung der anfallenden Kosten übernimmt das

Unternehmen, so dass die Kunden damit nichts zu tun haben. Die

Firma Drifte weist auf die Kriterien hin, die für Rollstuhlfahrten und

Krankenfahrten geachtet werden sollte.

Dazu gehören die Auffahrrampe, um das Fahrzeug bequem zu befahren,

die rutschsichere Rampe, die einen einfachen Zugang ermöglicht, ein

geprüftes Protector- und Rückhaltesystem, eine Future-Safe Kopf- und

Rückenstütze. Das Unternehmen soll Partner aller gesetzlichen und

privaten Krankenkassen sowie anderen Leistungsträgern sein und die

fachgerechte Ausführung der Aufgaben durch die Mitarbeiter. „Wir

erfüllen sämtliche Auflagen, garantieren damit sichere Fahrten und

bringen die Patienten sicher zu ihren Terminen“, beschreibt Ramona

Drifte die Leistungsfähigkeit der Drifte Krankenfahrten. Telefonische

Kontaktaufnahme ist möglich unter der Telefon-Nummer 05233-951115.

Ein Familienbetrieb mit viel Know-How bietet zwei Auszubildenden

einen Platz (von links): Heinz-Werner Pöhler, Daniela Pöhler,

Michael Pöhler und Hildegard Pöhler. Der Stand ist auf dem

Außengelände an der Marktstraße zu finden.

Am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 14.00 Uhr lädt die Stadt

Steinheim zur Podiumsdiskussion „Handwerksberufe mit Zukunft“ ein.

Die beiden Maxi Caddys mit den neuen Logos von Drifte

Krankenfahrten sind mit einer Rampe ausgerüstet, über die

Rollstühle sicher in den Wagen gelangen können, mit Ramona Drifte.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeigen -

2. November 2018 Seite 10

Stadtfest

Gewerbeschau

Ausbildungsmesse

Jobbörse Musikevent

FIRMENPORTRAITS

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Sie finden uns auf dem Freigelände in der

Marktstraße: Landtechnik Stücker ist dabei

Partner der Landwirtschaft

Seit mehr als 80 Jahren macht sich das 1935 in Rietberg gegründete

Unternehmen Stücker stark für die Landwirtschaft. Seit 2008 ist der Betrieb

auch in Bergheim, unmittelbar an der Ostwestfalenstraße ansässig

und hat im Frühjahr das zehnjährige Bestehen gefeiert. Zum zweiten Mal

beteiligt sich der Betrieb an der Steinheimer Messe, auf der ein moderner

John Deere Traktor zu sehen sein wird. Die Zusammenarbeit mit John

Deere begann 1973, seither ist Stücker Haupthändler von John Deere.

„Die Landwirtschaft ist nicht nur unser Partner, sondern unsere Zukunft,

„ heißt die Philosophie des Unternehmens mit seinem jungen, engagierten

Team.“ Neben Traktoren bietet Stücker alles, was die Landwirtschaft an

Technik zur Bodenbearbeitung benötigt“, so Niederlassungsleiter Christian

Rochell über das breite Angebotsspektrum, zu dem der bekannt gute Service

und die Kundennähe gehören. Bei Stücker gibt es nämlich nicht nur

Maschinen, sondern auch qualifizierte Mitarbeiter in der Werkstatt. Durch

ein gut ausgestattetes Ersatzteillager kann diese Werkstatt in Bergheim

bei allen Reparaturen schnell handeln. Dadurch könne man rund um die

Uhr sofort reagieren, was gerade für die Landwirte in den Erntezeiten

existentiell wichtig ist. Rochell: „Schon jetzt sollten Landwirte an die

nächste Saison denken und ihre Maschinen warten lassen.“

Fündig werden aber auch professionelle Nutzer, Kommunen oder

der Hobbygärtner bei einem vielseitigen Angebot an Kleingeräten wie

Rasenmähern, Aufsitzmähern, Kettensägen oder jetzt im Herbst leistungsfähigen

Laubbläsern wie der von Makita mit vier Akkus, die auch

zu anderen Geräten des Markenherstellers kompatibel sind. Zum Thema

der diesjährigen Messe in Steinheim passt das Thema Ausbildung, das im

Familienunternehmen Stücker einen hohen Stellenwert einnimmt. Unter

den 140 Mitarbeitern im Gesamtunternehmen befinden sich zahlreiche

Lehrlinge. Ausgebildet wird zum Land- und Baumaschinenmechaniker

sowie zum Groß- und Einzelhandelskaufmann.

Am Standort Bergheim hat Stücker Niederlassungsleiter Christian

Rochell (links) ein junges Team zur Verfügung, das für Kundennähe

und Engagement steht.

Sie finden uns auf dem Freigelände in der

Marktstraße: Die Profis vom Autohaus Henning

In besten Händen

Seit den 1970-er Jahren ist der Name „Henning“ oder auch „Opel

Henning“ in der Region zu einem Begriff geworden, wenn es um Automobile

geht. Im nächsten Jahr kann das Unternehmen das 40-jährige

Bestehen feiern.

Heute wird das Autohaus Henning an der Billerbecker Straße in zweiter

Generation von Sonja Henning-Lehmeier und Christian Henning geleitet.

Während der Verkauf maßgeblich durch Sonja Henning-Lehmeier gestaltet

und geführt wird, ist Christian Henning Ansprechpartner für den Bereich

Service. Neben dem Vertrieb der Marke Opel ist das Autohaus auch Servicepartner

von Opel. Im nächsten Jahr wird das erste Hybridfahrzeug von

Opel auf den Markt kommen, ein Corsa. „Im Verkauf geben wir unseren

Kunden das Versprechen, jedes Fahrzeug und jede Marke beschaffen zu

können, egal ob EU-Modelle, Jahreswagen oder Gebrauchte,“ so die

beiden Geschäftsführer, die als großes Betriebskapital ihre Mitarbeiter

nennen, die durch ihre langjährige Erfahrung sowie individuelle Schulungen

ideale Ansprechpartner sind und jederzeit mit Rat und Tat bei

Fragen zur Seite stehen. Für die Kunden bedeutet das eine effiziente und

qualitätsbewusste Arbeit im Automobilbereich. „Von der Finanzierung bis

zur Wartung gilt eine kompetente Beratung und ungetrübte Mobilität“,

ist Christian Henning überzeugt.

Bei der Markenvielfalt blickt man im Unternehmen längst über den

Tellerrand hinaus. „Wir besorgen das Modell, das der Kunde wünscht und

welches das beste Preis-/Leistungsverhältnis besitzt. Im Autohaus Henning

kümmert man sich auch nach dem Kauf um die Fahrzeuge und erinnert

an alle notwendigen Termine für die Werkstatt. Größere Reparaturen und

Instandsetzungen werden stets abgesprochen und vorab kalkuliert. Ob

Inspektion oder TÜV: die Autos der Kunden sind in guten Händen. Auch

die jetzt im Herbst fälligen Räderwechsel werden individuell und ohne

lästige Wartezeiten abgestimmt. Am Wochenende ist Henning nicht nur

auf der Steinheimer Messe vertreten, auch das Autohaus ist geöffnet. Bei

Kaffee und Kuchen können interessante Messeangebote genutzt werden.

Im nächsten

Jahr feiert

das Autohaus

Henning sein

40-jähriges Bestehen,

im Bild

die beiden Geschäftsführer

Sonja Henning-

Lehmeier und

Christian Henning

mit einem

trendigen Opal

Adam.

Sie finden uns in der Markstraße 21:

Wedegärtner lädt zum großen Harry Potter

Wochenende am 3. und 4. November

„20 Years of Magic“

Unter dem Slogan „20 Years of Magic“ feiert der Carlsen Verlag (der deutsche

Herausgeber der Harry Potter Reihe) in diesem Jahr das Harry Potter Jubiläum

mit zahlreichen Aktionen. „Auch wir, das Team der Buchhandlung Wedegärtner

in Steinheim, wollen dieses Ereignis gebührend zelebrieren und laden am 3. und

4. November zum großen Harry Potter Wochenende in unsere Buchhandlung

ein, heißt es bei Wedegärtner. „ Entdecken Sie unter anderem die ganz neuen

Ausgaben der Bücher und allerlei Zusatzbände aus dem magischen Universum.

Außerdem können Sie bei einem Quiz testen, ob Sie ein richtiger Zuhörer oder

doch eher ein Muggel sind. Viele weitere zauberhafte Aktionen warten auf Sie,

feiern Sie mit und lassen Sie sich in eine magische Welt entführen.“

1998 veröffentlichte J.K. Rowling den ersten Band der Fantasyreihe rund um

den jungen Zauberlehrling Harry Potter, nachdem sie lange nach einem Verlag

dafür suchen musste. In den nächsten Jahren folgten sechs weitere Bände. Völlig

unerwartet hatte sie mit ihren Büchern einen Riesen-Erfolg und auch hier in

Deutschland verkauft sich die Reihe bis heute großartig. Auch nach 20 Jahren

gibt es Leser aller Altersstufen, die sich von Harry & Co verzaubern lassen.

Das Unternehmen Wedegärtner feiert im nächsten Jahr das 150-jährige

Bestehen und 100 Jahre den Standort in der Steinheimer Marktstraße. Der

Firmengründer hatte sich aus Lage kommend in der Emmerstadt vor 149 Jahren

mit einer Buchbinderei selbstständig gemacht. Als Vollbuchhandlung führt die

heutige Inhaberin Hildegard Wedegärtner das Geschäft, das neben einer gut

sortierten Buchhandlung auch ein großes Angebot an Schreibbedarf bietet.

Zum besonderen Service gehören neben den aktuellen Neuigkeiten auf dem

Büchermarkt die Kurztipps zu vielen Neuerscheinungen. „Die Bücher haben

wir selbst gelesen und können sie empfehlen“, so Hildegard Wedegärtner, für

die Bücher literarisch und leidenschaftlich sind. Auch das Online-Geschäft

gehört zum Tagesgeschäft. Unter wedebuch.de können Bücher im Internet

bestellt und schon am m nächsten Tag nach Hause geliefert oder bei Wedegärtner

abgeholt werden.

Die Steinheimer

Messe

steht in der

Buchhandlung

Wedegärtner

ganz

im Zeichen der

Harry Potter

Bestseller.

Verkaufsstart für den Lions-Adventskalender 2018 auf der Steinheimer Messe im Zelt auf dem Petersilien-Parkplatz

Schenken & Freude bereiten und dazu noch richtig Gutes tun

Er wird sehnsüchtig erwartet. Jetzt

ist er wieder da, der Lions Adventskalender,

den die Fördervereine der

Lions Clubs Bad Driburg und Brakel

bereits zum achten Mal präsentieren.

Mit dem Kalender verbinden sich

zwei tolle Attribute: er bietet die

Möglichkeit, eine gemeinnützige

Organisation zu unterstützen und

eröffnet die Möglichkeit etwas zu

gewinnen.

An mehreren Orten ist der Verkaufsstart

schon erfolgt. Die Steinheimer

Lions werden zur Messe am ersten

November-Wochenende im Zelt auf

dem Petersilienparkplatz den Kalender

mit dem gelungenen Titelfoto

aus Brakel verkaufen. Es ist mehr

als eine gute Idee, diesen attraktiven

Kalender zu kaufen – getreu dem

Motto: Anderen und sich selbst ein

vorweihnachtliches Geschenk mit

besten Gewinn-Chancen auf 120

attraktive Preise im Wert von über

10.000 Euro zu machen. Der komplette

Erlös aus dem Verkauf der auf

4.200 limitierten Adventskalender

geht in diesem Jahr an das Frauen-

und Kinderschutzhaus des Kreises

Höxter. „Damit viele betroffene

Frauen und Kinder im Kreis vorübergehend

sicheren Schutz vor Gewalt

und häuslichem Terror erfahren,

flüchten sie für eine begrenzte Zeit

in ein Frauenschutzhaus, das als

Frauen- und Kinderschutzhaus des

Sozialdienstes katholischer Frauen

Schutzraum und Unterkunft bietet“,

erklärte Fritz Unruhe, Pressesprecher

des Clubs Brakel und Distrikt

Vize Governor.

Alleine im Jahr 2016 haben 52

Der Verkaufsstart für den Adventskalender des Lions Clubs Brakel-Steinheim ist gefallen. Die Käufer können sich wieder auf viele schöne

Preise freuen (von links) Clubpräsident Rüdiger Frin, Rainer Krekeler, Dirk Siekendiek, Fritz Unruhe und Karl-Heinz Menne.

Frauen mit 68 Kindern Zuflucht

und Hilfe gefunden. Weil die Frauen

einen Anteil an den Kosten selbst

leisten müssen, sei die Spende in

guten Händen, sagte Lions-Präsident

Rüdiger Frin. In den letzten Jahren

haben die Brakeler und Bad Driburger

Lionsmitglieder mit den Adventskalendern

ihrer Fördervereine

viele Projekte mit insgesamt 115.000

Euro gefördert, angefangen von den

Tischen in Steinheim, Bad Driburg

und Brakel, über die Förderung

von Schulprojekten, Kindertagesstätten

oder die Hilfe für Nepal.

Der Kalender kostet als Lotterielos

nur fünf Euro und er funktioniert

wie eine Lotterie. Hinter jedem

Fenster des Adventskalenders verbergen

sich Gewinn-Nummern auf

insgesamt 120 Gewinn-Chancen,

die aus exklusiven Gutscheinen für

Menüs in ausgewählten Restaurants,

kostenlosen Aufenthalten in Hotels

oder im Ponyhof oder attraktiven

Waren bestehen. Der attraktive

Hauptgewinn ist eine Kreuzfahrt für

zwei Personen.

Vom 1. bis 23. Dezember 2018 werden

täglich bis zu sechs interessante

Preise und schließlich am 24. Dezember

der wertvolle Hauptpreis in

den Tageszeitungen (an Werktagen)

sowie im Internet veröffentlicht. Gewinne

sollten bei den Sponsoren vom

Tag der jeweiligen Publikation bis

zum 31. Januar 2019 gegen Vorlage

des perforierten Kalenderabschnitts

mit der aufgedruckten Los-Nummer

(unten mittig auf dem Kalender)

eingelöst werden.

Jeder, der die Vorteile dieses

Kalenders nutzen und den guten

Zweck unterstützen möchte, sollte

sich mit dem Kauf beeilen. In den

Vorjahren waren die Kalender bereits

nach wenigen Tagen vergriffen. Die

22 Verkaufsstellen liegen in Brakel:

Kühlert Bauzentrum, Agravis

Kornhaus, LSKM Steuerberater,

Tensi-Wohnen & Schenken. Steinheim:

Buchhandlung Wedegärtner,

Fred Friseur, Center-Apotheke,

Apotheke im Gesundheitszentrum,

Raumausstatter G. Lödige & Sohn,

Praxisgemeinschaft Dr. Nalbach,

Thiele, Dr. Winter, Schill, Stadtcafé

Goeken backen, Raiffeisen-Markt

Steinheim, Praxis für Physiotherapie

Martin Bürger, Der TEEladen

am Markt. Nieheim: Schuhhaus

Reineke, St. Nikolaus-Apotheke.

Bad Driburg: Leder-Gocke, Salon

Ulla Thelaner, Bad Driburger Touristik,

Apotheke Am Alten Markt,

Gemeinschaftspraxis Dr. Pape/Dr.

Seifert, Druckerei Egeling.

Das Engagement der

Lions

Lions stellen sich den aktuellen

sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen

Herausforderungen

vor Ort, in der Region, im Land

und in der ganzen Welt. Sie helfen

persönlich, schnell und unbürokratisch.

Sie fördern die Entwicklung

junger Menschen, tragen zur Völkerverständigung

bei und pflegen

einen freien und freundschaftlichen

Umgang miteinander und weltweit.

Lions – das ist eine außerordentliche

Service-Organisation mit einer bedeutenden

Historie und ganz besonderem

Charakter – eine Mischung

aus Nichtregierungsorganisation,

Wohlfahrtsverband, Stiftung und

Verein, wie sie in Deutschland ihresgleichen

sucht.

Im letzten Jahr gedachten rund 1,45

Millionen Lions in 208 Ländern ihres

100-jähriges Bestehens als inzwischen

größter Service-Organisation

weltweit. Deutschland wird derzeit

von etwa 52.500 Mitgliedern in

fast 1.600 Clubs repräsentiert, die

schon alle ihre Leistung im Leben

erbracht haben und zusätzlich

bei Lions eine wichtige Aufgabe

übernehmen. 52.500 Frauen und

Männer sind in dieser Vereinigung

uneigennützig und ehrenamtlich in

einer Weise tätig, die man sonst nur

von absoluten Profis kennt. Erstmals

ist eine Frau auch Weltpräsidentin.

Allein im Kreis Höxter richten 175

Lionsmitglieder in fünf Clubs ihre

sozialen Zielsetzungen und ethischen

Grundsätze auf das zentrale

Lions-Leitmotiv „We Serve“ (Wir

dienen) aus.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeigen -

2. November 2018 Seite 11

Stadtfest

Gewerbeschau

Ausbildungsmesse

Jobbörse Musikevent

FIRMENPORTRAITS

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Sie finden uns in der Markstraße 34: Beratung

der Kunden mit Erfahrung und Leidenschaft

Mit Schröder‘s Reisetreff in die

ganze Welt

Beim Reisebüro Schröder sind die Wünsche der Kunden nach Urlaub

und Erholung in den besten Händen. Hier wird der Traumurlaub mit

Erfahrung, Kompetenz und Leidenschaft möglich, weil die Mitarbeiter

auf die Wünsche und Vorstellungen eingehen.

1993 von Udo und Brigitte Schröder mit dem Hauptbüro in der

Marktstraße 34 in Steinheim gegründet, feierte Schröder‘s Reisetreff in

diesem Jahr das 25-jährige Firmenjubiläum. Inzwischen gehören noch

zwei weitere Filialen in Bad Driburg und Brakel, sowie ein Busbetrieb

mit vier Reisebussen und einem VW-Kleinbus dazu. Das gesamte

Team besteht neben der Familie Schröder mittlerweile aus über 25

Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Das Unternehmen bildet seit vielen

Jahren erfolgreich junge Leute im Bereich der Tourismuskaufleute aus

und möchte dieses in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen.

Derzeit gibt es eine Auszubildende in der Filiale in Brakel, ab dem

Sommer werden es voraussichtlich zwei Auszubildende in Brakel und

Steinheim werden. In allen drei Reisebüros erwartet die Kunden eine

Vielfalt an touristischen Produkten; Fernreisen, Städtereisen, Kreuzfahrten,

Party- oder Familienurlaub! Dabei wird großer Wert auf eine

neutrale und individuelle Beratung des Kunden gelegt.

Bei den Bus- und Gruppenreisen reichen die Ziele von Tagesfahrten

über Mehrtagesreisen bis hin zu Flugreisen. Besonders beliebt sind

hierbei die begleiteten Fahrrad- und Wanderreisen, die eine tolle Möglichkeit

bieten, Land und Leute, Natur und Kultur auf unmittelbare,

intensive Weise zu erfahren. Aber auch Überraschungsfahrten sind

seit diesem Jahr mit im Programm. Einen weiteren Service bildet der

Flughafentransfer, der von Einzelperson bis hin zu großen Reisegruppen

gebucht werden kann.

Bei Schröder‘s Reisetreff können die Kunden ihre ganz individuelle

Reise buchen.

Sie finden uns in der Neuen Straße 34-36:

Berger Büroservice

Spezialist für Kopierer,

Drucker und Bürobedarf

Im Jahr 1980 haben sich Wolfgang Berger und Bernhard Hofemann

in Steinheim mit ihrem Büroservice selbstständig gemacht. Berger war

für den Verkauf zuständig, Hofemann war der Techniker. Der Betrieb

hat sich in fast vier Jahrzehnten zum Spezialisten für Kopierer, Drucker

und Büromöbel entwickelt. Bei der Steinheimer Messe stellt der Betrieb

sein Leistungsspektrum im Geschäft in der Neuen Straße vor.

„Als Dienstleister und autorisierter Fachhandelspartner von führenden

Herstellern im Bereich Bürokommunikation garantieren wir eine ganze

Reihe von Leistungen für die Bürowelt,“ schildert Bernhard Hofemann

das Angebot, das neben Einrichtungen auch die Bestuhlung, Kopierer

und Drucker so bekannter Hersteller wie Lexmark, Konica, Minolta

und Brother und den Full-Service umfasst, egal ob bei Kauf, Leasing

oder Miete. Der Service beinhaltet die schnelle Reparatur, wenn ein

Kopierer ausfällt, gleichgültig ob im Betrieb oder in einer Schule.

Auch ein Ersatzgerät wird dann umgehend zur Verfügung gestellt.

Zum Angebot gehört auch ein gut sortiertes Büroangebot.

„Weil Kopierer heute zahlreiche neue Möglichkeiten bieten, können

sie in vorhandene Netzwerke eingebunden werden“, erzählt Hofemann.

Seit zwei Jahren gibt es auch die Möglichkeit zur digitalen Archivierung

und damit zum Aufbau eines perfekten Datenmanagements. Besonders

attraktiv ist die Möglichkeit, großer Ausdrucke an einem besonderen

Drucker. An ihm können große Vorlagen digitalisiert (etwa Baupläne,

Zeichnungen) und ausgedruckt werden, bis zu einer Breite von 1,20

Metern und einer Länge bis 50 Meter. Mit dem Großdrucker lassen

sich hervorragend auch Roll-Ups drucken. Zur Messe gibt es eine

Verlosung, Hauptpreis ist ein Farblaserdrucker im Wert von 200 Euro.

Diese Gewinnaktion läuft noch bis zum 30. November.

Sie finden uns in der Markstraße 39-41:

Beliebtes Fachgeschäft und kompetenter

Raumausstatter Lödige

„Zufriedenheit der Kunden

liegt uns am Herzen“

„Wir präsentieren uns im Geschäft in der Oberen Marktstraße“,

kündigt Annette Lödige für das erste Novemberwochenende an. Der

Betrieb gehört zu den Urgesteinen der Gewerbeschau und zeigt sich

beim verkaufsoffenen Sonntag schon mit weihnachtlichen Artikeln.

Im Winterwunderland werden viele Dekorationsmöglichkeiten zur

Vorweihnachts- und Weihnachtszeit der bekannten Hersteller Gilde

und Bolze zu erleben sein. „Lassen Sie sich davon inspirieren“, lädt

Annette Lödige zu einem Besuch ein.

Auch die Lederwarenabteilung hat einiges zu bieten. Hier ist viel

Farbe im Spiel und auch der Rucksack ist wieder in Mode gekommen.

Groß ist das Angebot an Heimtextilien und Wolldecken, die jetzt mit

der kalten Jahreszeit sehr beliebt sind. Als Raumausstatterbetrieb liegt

der Schwerpunkt auf Fußbodenbelägen, Sonnenschutz, Insektenschutz,

Vorhängen und Gardinen, wo den Flächenvorhängen der Rang vom

Wellenvorhang abgelaufen wurde. Großes Augenmerk hat der Lärmschutz.

Dazu gibt es zur Optimierung wohnraumtaugliche Elemente

für einen angenehmen und verbesserten Raumklang. „Wir beraten

gerne“, verspricht Meister Gerd Lödige.

Dazu kommen Polsterarbeiten, die stark in Mode gekommen sind.

Manches alte Schätzchen kommt in der Werkstatt von Gerd Lödige wieder

zu neuen Ehren. „Die Wegwerfmentalität ist out“, weiß Lödige, weil

sich damit Nachhaltigkeit und Wertschätzung alter Möbel verbindet.

Immer mehr Kunden wünschen, dass ältere Stühle oder Sitzgarnituren

aufgearbeitet werden. Selbst größere Stückzahlen stellen hier kein

Problem dar. Der Betrieb erfreut sich bei seinem großen Kundenstamm

größter Beliebtheit, was auch am Verständnis des Handwerksbetriebs

liegt: „Wir setzen auf die Zufriedenheit unserer Kunden.“

Die Uhr vor

Weihnachten

tickt bereits.

Annette und

Gerd Lödige

bereiten

ihre Kunden

mit vorweihnachtlichen

und weihnachtlichen

Dekoartikeln

auf die

schönste Zeit

des Jahres

vor.

Sie finden uns in der Markstraße 44: Augenoptic

Schröder - Nachhaltigkeit ernst nehmen

Hohe Preisnachlässe bei

Brillenfassungen

Die Themen Gemeinwohlökonomie und Fair Trade werden bei der

Steinheimer Messe inhaltlich und thematisch aufgegriffen. Auch Betriebe

der Gewerbeschau haben die Bedeutung und das Gewicht dieser

Themen schon erkannt und handeln danach. Die Firma Augenoptic

Schröder hat unter anderem Brillenetuis im Sortiment, für die es eine

gerechte Bezahlung gibt.

Die Steinheimer Mode Designerin Laura Schlütz wird modische

Kleidung im Schaufenster des Geschäfts ausstellen, die sie aus alten

Kleidungsteilen herstellt. Hinter ihrer Firma „machart manufaktur“

verbirgt sich eine studierte Mode-Textil-Designerin und Medienwissenschaftlerin,

die sich schwerpunktmäßig im textilen Bereich bewegt.

Sie nimmt von Kunden alte, getragene Kleidung entgegen und entwirft

daraus neue Modelle. „Das ist ein wichtiger Beitrag, um Ressourcen

zu schonen,“ freut sich Alexandra Schröder-Reinhard. Während in der

Kleidungsproduktion ein Schnittabfall von 15 bis 20 Prozent anfällt,

geht es bei ihren Anfertigungen darum, die komplette Länge und Breite

des Materials in das Kleidungsstück einfließen zu lassen und so eine

neue Wertschätzung für das Material Stoff zu schaffen. Das bedeutet:

Nachhaltigkeit bei Mode!

„Darauf wollen wir mit unserer Aktion hinweisen und die Gemeinwohlökonomie

thematisieren,“ so Alexandra Schröder-Reinhard, die

darauf hinweist, dass die Hersteller bereits in diese Richtung gehen,

um bei der Produktion von Brillengestellen weg vom Erdöl hin zu

alternativen Materialien zu kommen. „Gut so“, meint Alexandra

Schröder, weil man nur so weg vom Plastikmüll kommt. Am verkaufsoffenen

Sonntag lohnt sich ein Besuch im Optikgeschäft, wo es

einen Inventurverkauf von Fassungen für Brillen und Sonnenbrillen

mit Preisnachlässen zwischen 25 und 50 Prozent gibt

Textil-Recycling:

Im Schaufenster

von Augenoptic

Schröder werden

zur Steinheimer

Messe

Kleidungsstücke

ausgestellt, die

von der Designerin

Laura Schlütz

aus getragenen

Kleidungsstücken

hergestellt

werden, mit Sabine

Viedt-Kühn.

In der Industriestraße 32-34: Erholsamer und

gesunder Schlaf aus dem Bettenstudio Köller

Kompetente Beratung für

100-prozentige Zufriedenheit

Das Bettenstudio Köller in Steinheim steht seit 33 Jahren für alle Aspekte

eines guten, erholsamen und gesunden Schlafs. 1923 als Drechslerei gegründet

wurden bald Lattenroste für Betten produziert und verkauft. Auch heute stellt

der Betrieb hochwertige Lattenroste her und verfügt auf diesem Feld über

große Erfahrung.

Durch ständige Erweiterungen bietet das moderne Bettenstudio auf 500

Quadratmetern ein großes Angebot für alle Bedürfnisse. Das schließt nicht nur

das Angebot und Sortiment ein, das stets auf dem neuesten Stand ist. Es beinhaltet

vor allem die kompetente Beratung, schließlich gibt es eine große Auswahl

an Matratzen, von Kaltschaummatratzen, Latex- bis zu Federkernmatratzen.

„Schlafen gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen in jedem Alter. Da

ist das Beste gerade gut genug, “ weiß Klaus Köller, der darauf hinweist, dass

erst die richtig aufeinander abgestimmten Komponenten – Lattenrost, Matratze

und Bettzeug – den erholsamen Schlaf garantieren. Glaubt man medizinischen

Studien zur Schlaflänge, dann braucht es sieben Stunden Schlafdauer für einen

erholsamen Schlaf. Bereits 20 Minuten zu wenig beeinträchtigen die Leistungsund

die Erinnerungsfähigkeit. Wer also am Morgen ausgeruht aufwacht, hat

mehr Energie für den Tag und kann Anforderungen besser meistern.

Gerade deshalb nehmen sich der Inhaber und sein Team viel Zeit für die

Beratung, die nicht nur Probeliegen einschließt, sondern auch auf technische

Messungen zurückgreift. Dabei wird gemessen, wieviel Druck der Körper

im Liegen ausübt und wie die bevorzugte Liegeposition ist. Auf diese Weise

lassen sich unter Berücksichtigung von Körpergewicht, Statur, Schulterbreite

und Besonderheiten wie Hohlkreuz die Matratzen zusammenstellen, mit

unterschiedlichen Härtegraden in den verschiedenen Zonen. Wenn später

Veränderungen auftreten, lassen sich Stützstempel austauschen und an

geänderte Bedingungen anpassen. „Nur so erreichen wir bei unseren Kunden

hundertprozentige Zufriedenheit“, ist Klaus Köller sicher. Sollte wider

Erwarten eine Matratze einmal nicht gefallen, kann binnen vier Wochen der

Kern ausgetauscht werden.

Der Berger Büro Service ist der Spezialist für Büro, Kopierer und

Drucker. Mit einem Großdrucker können Vorlagen digitalisiert und in

entsprechender Größe ausgedruckt werden, mit Bernhard Hofemann.

Im Bettenstudio Köller in Steinheim bekommt der Kunde dank

ausführlicher Beratung die passende Lösung für gesunden und

erholsamen Schlaf, mit Klaus Köller und Gudrun Breker.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeigen -

2. November 2018 Seite 12

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Ihre Tierarztpraxis in Belle

Im Raiffeisenmarkt Steinheim startet an diesem Wochenende die Adventsausstellung

Viele Angebote laden zum Bummeln

Man kann es sich nach

dem langen, phantastischen

Sommer kaum

vorstellen. Aber der Kalender

zeigt es an: der November steht

vor der Tür und es geht auf das

Jahresende zu und damit auch auf

die adventliche Zeit. Im Raiffeisenmarkt

Steinheim am Lipper

Tor wird an diesem Wochenende

die große Adventsausstellung mit

dem verkaufsoffenen Sonntag,

4. November von 13 bis 18 Uhr

eröffnet.

„Es gibt viele Highlights“, kündigt

Marktleiter Volker Böddeker

an. Darunter ist vor allem LED

Technik bei der Beleuchtung.

Hier haben die Hersteller viel in

neue Entwicklungen investiert.

So gibt es Lichterketten für draußen

mit Timer, die mit Batterie

betrieben werden und so auch

abseits der Stromversorgung zum

Einsatz kommen können. Groß

ist schon das Angebot an Dekorationen

und Adventsartikeln,

die von den Mitarbeiterinnen

Claudia Strato und Tanja Breker

aufgebaut wurden. Im Trend

liegen Braun- und Rosttöne, aber

auch klassisches rot und weiß ist

vorhanden.

Für einen Artikel nach Wahl

wird ein Rabatt von 15

Prozent (außer reduzierte

Ware) gewährt. Dazu einfach den

Beleg in der Raiffeisen-Markt-

Anzeige in diesem Steinheimer

Blickpunkt ausschneiden und an

der Kasse beim Kauf vorlegen.

Das Bummeln durch den Markt

mit seinen tollen Angeboten

lohnt sich also, weil an diesem

Sonntag auch für die Bewirtung

gesorgt ist. Kolpingjugend Steinheim

backt am Sonntag frische

Waffeln.

An diesem Wochenende öffnet

die Adventsausstellung des

Raiffeisenmarkts ihre Pforten.

Claudia Strato (links) und

Tanja Breker haben im Raiffeisenmarkt

alles wunderschön

aufgebaut und dekoriert. Das

große Ereignis im Dezember

wird der große Weihnachtsmarkt

sein, der in diesem Jahr

am zweiten Dezemberwochenende

(8. und 9. Dezember)

stattfindet.

...ihr Catering

vor Ort !!

GmbH & Co. KG

Meilenbrock GmbH & Co. KG

Auf der Stiegel 21 - 32839 Steinheim-Vinsebeck

Tel.: (0 52 33) 78 82 www.meilenbrock.de

Fax: (0 52 33) 10 36 info@meilenbrock.de

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin

mit Ihrem Massivholz-Fertighaushersteller:

Gebr.-Künnemeyer-Straße 9I32805 Horn-Bad Meinberg

0 52 34 / 91 95 34 I post@eggehaus.de I www.eggehaus.de

Wieder durchgeführt

wird der „Bastel-

Workshop mit Claudia

und Tanja“, der am Donnerstag,

29. November ab 16 Uhr

stattfindet. Wie in den Jahren zuvor

können die Teilnehmer unter

Anleitung kreative Kränze oder

Gestecke anfertigen. Sie bringen

dazu einen Adventskranzrohling

mit und kaufen die dazugehörigen

Utensilien aus dem Markt,

um daraus etwas zu machen, was

immer originell und einzigartig

ist. Claudia Strato: „Der Kreativität

sind keine Grenzen gesetzt.“

Scheren oder andere Hilfsmittel

werden vom Markt gestellt. Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt, die

Anmeldungen können ab sofort

im Markt erfolgen. Das große

Ereignis im Dezember wird der

große Weihnachtsmarkt, der in

diesem Jahr am zweiten Dezemberwochenende

(8. und 9.

Dezember) stattfindet.

Auch wenn die Saison

im Garten fast

schon vorbei ist, gilt

es jetzt den Garten

winterfest zu machen. Auch

Blumenzwiebeln sind in großer

Auswahl vorhanden, um für das

nächste Frühjahr ein blühendes

Paradies zu schaffen.

Mehr Infos unter

www.rlw-ag.de/

raiffeisen-maerkte/steinheim/

Sonntag, 04.11.2018

warme Waffeln

mit heißen Kirschen

2.00 €

am Samstag, 03.11.2018 von 9.00 bis 14.00 Uhr und zum

verkaufsoffenen Sonntag am 04.11.2018 von 13.00 bis 18.00 Uhr

Nur am Sonntag 04.11.2018


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 13

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

-Anzeige-

Von der Baufinanzierung bis zu den eigenen vier Wänden

Gute Aussichten für modernes Wohnen

in Steinheim

„Ein neues Bauprojekt begleitet

die OWL Immobilien GmbH

aktuell an der Detmolder Straße“,

bestätigt Christian Franzke,

Immobilienexperte der OWL

Immobilien GmbH. Mit dem

neuen Wohnobjekt bietet die OWL

Immobilien GmbH jetzt neue Aussichten

für modernes Wohnen in

der Steinheimer Innenstadt. Dort

entstehen zehn energetisch hochwertige

Eigentumswohnungen,

die ab 2019 bezugsfähig sind.

Die zehn Wohneinheiten werden

ab sofort durch die OWL

Immobilien GmbH vermittelt. Die

Wohnungen – alle mit Balkon oder

Terrasse – sind zwischen 75 und 127

Quadratmeter groß und laden mit

ihrer modernen und barrierefreien

Gestaltung zum Wohlfühlen ein. Die

zum Teil überdachten Stellplätze und

der Aufzug machen die Wohnqualität

perfekt. „Die Nachfrage ist groß,

aber noch stehen Wohnungen zum

Verkauf. Interessenten sollten schnell

handeln“, empfiehlt Franzke. Der

Immobilienexperte ist unter Telefon

05271/960-241 erreichbar.

„Wer von den eigenen vier Wänden

träumt, für den ist der Zeitpunkt

günstig“, bestätigt auch Matthias

Müller, Leiter der Filiale

Steinheim der Volksbank Höxter,

Zweigniederlassung der

VerbundVolksbank OWL eG,

und empfiehlt: „Jetzt clever sein

und eine Finanzierung zu besten

Konditionen mit günstigen Zinsen

sichern!“ Gerne informieren

die Finanzierungsexperten der

Volksbank Höxter in Steinheim

über Fördermöglichkeiten sowie

maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte.

www.steinheimer-blickpunkt.de

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Die Steinheimer Messe am 3. und

4. November vereint gleich mehrere

Veranstaltungen unter einem Dach.

Sie ist Stadtfest, Gewerbeschau, Ausbildungsmesse,

Jobbörse, Musikevent

und bietet rund 60 beteiligten

Unternehmen die Gelegenheit, sich

vorzustellen und bekannt zu machen.

Zu diesen Unternehmen gehört die

Firma Fuhr, die sich erstmals an der

Steinheimer Messe beteiligt.

Das familiengeführte, mittelständische

Maschinenbau-Unternehmen

ist seit sechs Jahren in Steinheim

ansässig. Es produziert mit mehr

als 50 qualifizierten Mitarbeitern

Im Maschinenbauunternehmen Fuhr wurden die Bausteine für die Steinheimer Messe und das umfangreiche

Rahmenprogramm am 3. und 4. November vorgestellt.

Steinheimer Messe ein Forum für Ausbildung, Beruf und Nachhaltigkeit

Buntes Programm sorgt für viel Abwechslung

hochmoderne Drahtwalzanlagen für

Kunden auf fünf Kontinenten. Der

Betrieb zählt zu einem der führenden

Partner der Konsum-, Logistik-,

Konstruktions-, Energie-, Medizin-,

Automobil- und Textilindustrie in

aller Welt.

Produkte, die mit Maschinen von

Fuhr hergestellt werden, kommen

im Auto, der Erdölförderung oder

bei Gondeln zum Einsatz.

„Als Ausbildungsbetrieb sind wir

auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen,“

erklärt Geschäftsführer

Sebastian König die Teilnahme an

der Steinheimer Messe.

Ausgebildet werden Zerspanungsmechaniker

und Mechatroniker. Auf

der Messe stellt sich der Betrieb

zusammen mit dem „Beruflichen

Ausbildungs-Netzwerk im Gewerbebereich“

(BANG) vor, zu dem sich

kleine und mittelständische, regional

angesiedelte Unternehmen mit der

Absicht zusammengeschlossen haben,

den eigenen Fachkräftebedarf

zukünftig sicherzustellen. Steinheims

Wirtschaftsförderer Ralf Kleine

nannte das Unternehmen Fuhr ein

gutes Beispiel für den Wirtschaftsstandort

Steinheim. „Vom dualen

Studium bis zum gut ausgebildeten

Facharbeiter gibt es beste Berufs- und

Ausbildungschancen.“

Neuer Verkehrs

entwicklungsplan

Das Forum der Messe nutzt die Stadt

auch, um den neuen Verkehrsentwicklungsplan

vorzubereiten. Der

bestehende Plan stammt aus dem Jahr

2006. Er soll jetzt an die Entwicklung

der Siedlungserweiterung, den

Stadtumbau West, neue Radwegeverbindungen,

E-Mobilität, aber auch

Planungen wie die Entlastungsstraße

„Schorrberg“ sowie die vorgesehene

Umwidmung und Umgestaltung des

innerstädtischen Rings angepasst

werden. Mit der Überarbeitung ist das

Büro IVV Aachen beauftragt worden.

Am Stand der Stadt im Zelt 2 in der

Fußgängerzone können sich Bürger

beteiligen und eigene Wünsche und

Anregungen vorbringen. „Wir wollen

das Mobilitätsverhalten erfassen

und in die Planung aufnehmen,“

argumentierte der Klima- und Demografiebeauftragte

Alexander Rauer.

Zum Sammeln weiterer Vorschläge

und Ideen werden Fragebögen ausgegeben.

„Wir nehmen die Bürger ernst,

sie sind oft die besten Experten,“ so

Ralf Kleine zur Begründung.

Die Messe bietet auch ein großes

Kunstprogramm, dafür stehen das

ZAK und das ehemalige City Outlet

mit „Kunst und Café“ zur Verfügung.

Kunst findet auch von „Kirche zu

Kirche“ statt. In der katholischen

Pfarrkirche werden am Samstag

und Sonntag mehrere Autoren (Josef

Schäfer, Werner Pfeil, Norbert

Radler, Sandra Brökel) lesen, in der

evangelischen Kirche findet mit Lyrik

und Musik eine Kunstausstellung

der Gemeinschaft „Die Hummel“

statt, die unter dem Thema „Liebe

contra Angst“ steht. Ralf Kleine

weist auch auf die Führungen an der

Grabungsstätte „Detmolder Straße“

hin. Dort werde am Sonntag (13.30

und 15.30 Uhr) über die bisher bekannten

Ergebnisse aus Steinheims

Stadtgeschichte informiert, unter

anderem mit einigen überraschenden

Erkenntnissen.

Festvortrag von Dr.

Christian Berg

Einer der wichtigsten Beiträge wird

am Sonntag um 10.30 Uhr im Festzelt

der Festvortrag von Dr. Christian

Berg zum Thema Nachhaltigkeit mit

anschließender Diskussionsrunde

sein. Berg richtet seinen Blick bei

Nachhaltigkeit, Ressourcen, Klima

und Energie besonders auf kleine

Unternehmen und den Mittelstand.

Berg: „Wir müssen ganz neue Systeme

von Produktion und Konsum

konzipieren, von Mobilität, von

Wohnen und Arbeiten.“ Im großen

Festzelt bietet Festwirt Elmar

Meilenbrock an beiden Messetagen

deftige Hausmannskost. „Am

Samstagmittag gibt es nach dem

Fassbieranstich und einem Fass

Freibier leckere Erbsensuppe, musikalisch

unterhält das Blasorchester

Himmighausen. Am Sonntagmittag

spielt der Musikzug Halvestorf, zu

Essen gibt es Rinderwurst,“ kündigt

Meilenbrock an.

Im Rahmenprogramm kommt „Tränklers rollender Zoo“ nach

Steinheim, mit vielen Tieren zum Anfassen.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 14

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Concordia Bellersen lädt zum Chorkonzert am 4. November

Sonderbus von Bellersen nach Marienmünster

Dass Gesang Menschen glücklich

machen kann, zeigt sich bei den

Sängerinnen und Sängern immer

dann, wenn das Gesangsstück gut

eingeübt ist und, wie man so schön

in Westfalen sagt: „wenn es sitzt“.

Dieses Empfinden stellt sich immer

mehr bei den Sängerinnen und Sängern

des Gesangvereins Concordia

Bellersen ein. Mit Blick auf das

anstehende Konzert im November

werden bekannte Lieder wieder aufgefrischt

und neue Lieder eingeübt.

Von allen Aktiven ist ein hoher Einsatz

erforderlich, damit diese musikalische

Veranstaltung am Sonntag, 4.

November 2018 um 18:00Uhr, den

Anforderungen gerecht wird. In

der bei Musikfreunden geschätzten

Ackerscheune in der Abtei Marienmünster,

möchte dann der Frauen- und

Männerchor diese Lieder vorstellen

und aufführen.

Eine weitere Bereicherung erhält das

Konzert durch zwei Solisten. Jeanette

Giese, Leiterin der VoiceAkademie

Zwingenberg und der Chordirigent

Volker Schrewe aus Marienmünster,

Baritonsänger der Gesangsgruppe

DROPS, werden Filmschlager von

Michael Jary beisteuern. Um das

Gesangserlebnis noch zu verfeinern,

ist von dem Veranstalter eine musikalische

Begleitung mit einbezogen

worden. Peter Moss, exzellenter

Musiker aus London, wird mit seinen

Instrumenten Gitarre und Keyboard,

Yukinobu Ishikawa, Absolvent der

Musikhochschule Detmold, wird mit

Percussions-Instrumente und Peter

Kros aus Entrup wird mit seinem

Kontrabass dazu beitragen. Peter

Moss hat eigens für das Konzert eine

Reihe wunderbarer Arrangements geschrieben:

u.a.: Abba-Medley, „Dein

ist mein ganzes Herz“, James-Bond-

Medley, Capri-Fischer, „Can you feel

the Love Tonight“.

Der Bellerser Gesangverein lädt alle

Musikfreunde zu diesem Chorkonzert

ein, das wieder in den bewährten Dirigentenhänden

von Volker Schrewe

liegt. Für die Anfahrt von Bellersen

nach Marienmünster setzt der Verein

einen Bus um 16:30 und um 17:15

Uhr ein.

Die Rückfahrt wird vor Ort geregelt.

Eintrittskarten können in Vörden bei

Geschenkartikel Michael Nolte, in

Brakel im Herrenhaus Fischer und

bei der Vereinigten Volksbank e.G.

sowie an der Abendkasse erworben

werden. Ebenso sind sie in Bökendorf

bei Anna Mohr und in Bellersen im

Frischmarkt Schäfer sowie beim Vorsitzenden

Alois Gehlen zu erhalten.

Eine telefonische Reservierung ist

unter Tel. 05276/1529 möglich.

Es ist viel los bei den „kleinen Strolchen“

„Wir sind

Belles Zukunft“

Mit großem Spaß waren „Die kleinen Strolche“ in Belle bei den

Feierlichkeiten zum 900-jährigen Bestehen dabei.

Zum 900-jährigen Bestehen der

Ortschaft Belle gab es ein großes

Programm. Bei den Feierlichkeiten

durfte auch die AWO Kita „Die

kleinen Strolche“ nicht fehlen. Die

Kinder haben im Zelt tatkräftig

gesungen und die „kleinen und

großen Strolche“ sind bei dem großen

Festumzug mitgelaufen. Neben

Bonbons, wurden jede Menge kleine

Geschenke an die Zuschauer verteilt,

die zum Motto „Wir sind Belles bunte

Zukunft“ gepasst haben.

Damit die Strolche zu erkennen

waren, wurden für Klein und

Groß T-Shirts organisiert. Beim

Festumzug war natürlich auch der

neue Kindergarten-Bollerwagen

dabei. Dieser wurde von dem Erlös

der, mittlerweile schon traditionellen,

Tombola des Kindergartens auf dem

Beller Weihnachtsmarkt finanziert.

Von dem Erlös der Tombola wurde

dieses Jahr noch ein weiterer Wunsch

der kleinen Strolche erfüllt.

Mit einem Bus ging es an einem

schönen Tag in den Vogelpark

nach Heiligenkirchen, wo bei einer

Führung viel über die Bewohner

gelernt wurde. Spiel und Spaß

kam an diesem tollen Tag auf

den Spielplätzen aber natürlich

auch nicht zu kurz. Alle kleinen

und großen Strolche freuen sich

schon auf die nächsten tollen

Erlebnisse, ob Kindergartenausflug,

St. Martins Singen oder den Beller

Weihnachtsmarkt.

Der nächste Steinheimer

Blickpunkt erscheint am

23. November 2018!

Elbrinxer Dorfbühne spielt

„Mit Küchenbenutzung“ in Originalbesetzung

Zurück auf 1991

In Originalbesetzung von 1991 spielt die Elbrinxer Dorfbühne das

Stück „Mit Küchenbenutzung“.

Die Elbrinxer Dorfbühne startet in Bis auf eine Rolle seien alle wieder

ihre zweite Spielrunde. Nach den originalbesetzt, sagt Dorfbühne-

Aufführungen im Frühjahr kommt Sprecher Karl-Heinz Blum. „Heute

der Dreiakter „Mit Küchenbenutzung“

passen die Rollen sogar etwas besser

noch einmal auf die Bühne auf das Alter der Schauspieler.“ Er-

und zwar am 16., 17., 23. und 24. zählt wird die Geschichte von Max

November. Der Kartenvorverkauf Piening, der als Pferdeschlachter

läuft bereits.

seinen Lebensunterhalt bestreiten

Das Stück ist in der Zeit nach dem muss und schon bessere Zeiten gesehen

Zweiten Weltkrieg angesiedelt, als

hat. Seiner Familie werden die

vielen Familien wegen knappen Senkpiels ins Haus gesetzt. Wie zu

Wohnraums von den Behörden erwarten, geht das nicht reibungslos

fremde Leute in die Häuser gesetzt über die Bühne.

wurden und einige eben auch die Es geht um Liebe, Geld und das

Küche benutzen durften. 1991 hatte alles mit viel Humor. Die ersten

die Dorfbühne dieses Stück schon Aufführungen im Frühjahr waren

einmal gespielt. Weil es in diesem nahezu ausverkauft. Die Karten

Jahr nicht einfach war, ein neues kosten 10 Euro, im Vorverkauf

Stück zu besetzen, besann sich die erhältlich jeweils dienstags und

Dorfbühne auf diesen Klassiker. Und donnerstags zwischen 16 und 18

sofort war die alte Besetzung von Uhr (Tel.: 05283-949123) oder im

1991 zur Stelle.

Internet unter marktscheune.info.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 15

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Gemeinwohlökonomie auf der Steinheimer Messe im Zelt vor der Kirche / Albrecht Binder: „Unser jetziges Wirtschaftsmodell führt uns geradewegs in den Abgrund“

Im November 2017 wurde Christian

Felber, der Begründer der Gemeinwohlökonomie,

mit der Reinecciusmedaille

in Steinheim ausgezeichnet.

Die Auszeichnung hat eine große

Resonanz hervorgerufen, weil das

Thema ,,Gemeinwohlökonomie“

den Nerv der Zeit getroffen hat. Als

logische Folge hat der Rat der Stadt

Steinheim im April 2017 beschlossen,

dass die Stadtverwaltung nach

den Kriterien der GWÖ bilanziert

werden soll. Die Vorbereitungen

dafür laufen bereits. Professoren

der Fachhochschule Bielefeld und

Minden werden die Stadtverwaltung

bei diesem Prozess intensiv

begleiten, damit die Bilanzierung im

kommenden Jahr stattfinden kann.

Als praktischen Einstieg ins Thema

wird das Thema GWÖ auch im

Rahmen der Steinheimer Messe aktiv

platziert. Vor diesem Hintergrund

initiiert die Stadt Steinheim mit einem

breiten Spektrum an Fachleuten

Podiumsdiskussionen zum Thema

,,Gemeinwohlökonomie“.

Bislang hat weiterhin nur sie

St.Rochus-Apotheke eine Gemeinwohl-Bilanz

vorgelegt und wird

noch dieses Jahr einen Folgebericht

zur Bilanzierung einreichen. Aber

durch die intensiven Gespräche

in Rat und Verwaltung vor und

nach der Reineccius-Medaille im

vergangenen Herbst ist das Thema

inzwischen bekannt und anerkannt.

Der Rat hat einstimmig beschlossen,

dass die Stadtverwaltung als

eine der ersten in Deutschland eine

Gemeinwohlbilanz erstellen soll, das

ist ein Riesenschritt nach vorn. Die

Regionalgruppe Höxter/Lippe trifft

Gesellschaftliches Handeln neu denken

sich monatlich und macht Öffentlichkeitsarbeit

auf Messen und Märkten.

Der Steinheimer Blickpunkt sdtellte

Albrecht Binder von der Gemeinwohl-Regionalgruppe

Höxter-Lippe

und Inhaber der gemeinwohlzertifitzierten

Sankt-Rochus-Apotheke ein

paar Fragen zum Thema.

Was ist das Ziel, das man in

Steinheim umsetzen will?

Der nächste Schritt ist die Gemeinwohlbilanz

der Stadtverwaltung.

Schon bei der Steinheimer Messe

werden dazu auch die „Kunden“ der

Stadtverwaltung, also alle Bürgerinnen

und Bürger mit einbezogen. Im

nächsten Schritt sollen Gespräche

mit Firmen, Landwirten, und Bildungseinrichtungen

stattfinden, um

ein Netzwerk bilanzierender Institutionen

entstehen zu lassen. Dadurch

rückt immer mehr das „Gute Leben

für alle“ in den Blick. Unterstützt

werden diese Gespräche von der

Christian Felber (rechts) ist Begründer der Gemeinwohlökonomie und wird per Video einen Gruß an die

Steinheimer aussprechen. Vor einem Jahr wurde er mit der Reiner-Reineccius-Medaille der Stadt Steinheim

ausgezeichnet. Daraufhin machte sich die Stadt Steinheim mit Bürgermeister Carsten Torke (Mitte) auf

den Weg zur Gemeinwohl-Stadt. Albrecht Binder (links) ist der erste Steinheimer Unternehmer, der sich

mit der St.-Rochus-Apotheke zertifizieren ließ. Ökonomie in ihrem ursprünglichen Sinne, dass es allen gut

gehe. Das Problem bei der Umsetzung erwartet Christian Felber nicht bei den Menschen, wo ökonomische

Wertevorstellungen durchaus mehrheitsfähig seien. Die Zustimmung nehme vielmehr in den Institutionen

mit zunehmender Machthöhe ab. Deshalb müsse einiges vom Kopf auf die Füße gestellt und Demokratie

in Richtung souveräner Demokratie weitergedacht werden mit Spielregeln, die vom Souverän, dem Volk

definiert werden müssten. Am besten beginne man damit auf Kommunalebene. Der Preisträger rief zu

einem kommunalen Wirtschaftskonvent auf und wünschte sich auf Steinheim bezogen, dass die Demokratie

hier im Sinne seiner Vorstellungen weiterentwickelt werde.

Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie

NRW, die für die Koordination und

Durchführung eine Stelle ausschreiben

wird.

Welche Chancen bietet die GWÖ

für die Stadt, die Wirtschaft und

die Bürger?

Immer mehr Menschen wird klar,

dass wir zwingend unser Verhalten

ändern müssen. Die Menschheit lebt

seit 30 Jahren zunehmend über ihren

Verhältnissen, wir verbrauchen mehr

Ressourcen, als uns die Welt mit

ihren begrenzten Möglichkeiten zur

Verfügung stellen kann. Wachstum

als Voraussetzung für Wohlstand

beschleunigt den Weg in die Katastrophe.

Die Lösung kann nur darin

liegen, dass die Leitplanken unserer

Wirtschaft von „Gewinnmaximierung“

umgestellt werden auf das

„Gemeinwohl“. Die Folgen sind

zufriedene BürgerInnen, die gerne

hier leben, und zufrieden Betriebe,

die genügend Arbeitskräfte haben.

Welche Aufgabenteilung zur

Erreichung der Ziele ist in

Steinheim sinnvoll?

Alle können sich an ihrem Platz

engagieren, denn jeder ist entweder

Kunde, Nutzer, Dienstleister oder

Hersteller. Wenn beispielsweise die

Stadtverwaltung eine GWÖ-Bilanz

erstellt, braucht sie die Rückmeldungen

ihrer LieferantInnen und KundInnen.

Aber auch als Angestellte oder

Arbeitssuchender kann ich etwas tun,

beispielsweise in der Regionalgruppe

mitarbeiten.

Wo wollen Sie mit der GWÖ in

Steinheim in fünf Jahren stehen?

Die Vision ist, dass sich die Bilanzierung

von Betrieben, Verwaltungen

und Schulen durchgesetzt hat. Wer

mehr für das Gemeinwohl tut, soll

Vorteile haben gegenüber denen, die

weniger tun. Die Gemeinwohlregion

Steinheim strahlt aus auf den Kreis

Höxter. Die ganze Region ist so attraktiv,

dass Menschen hier unbedingt

leben und arbeiten wollen.

Zum Schluss noch eine persönliche

Meinungsabfrage: Wie beurteilen

Sie unser augenblickliches

Wirtschaftsmodell?

Vieles ist schon angeklungen: unser

derzeitiges Modell spaltet die

Gesellschaft immer mehr und führt

uns geradewegs in den Abgrund. Ein

Kurswechsel ist unvermeidlich.

Gemeinwohl-Ökonomie auf der Messe

Am Samstag, 3. November um 15.30 Uhr (Festzelt) und am Sonntag,

4. November um 14 Uhr (Rathaussaal) findet eine gemeinsame

Diskussionsrunde mit interessierten Bürgern zu diesem Thema

statt. In den Diskussionsrunden sollen zwei Fragenkomplexe

diskutiert werden: „Was brauchen wir in Steinheim wirklich für

ein gutes Leben für alle und wie ist das zu erreichen?“ und „Wie

wollen wir in Zukunft in Steinheim wirtschaften und handeln?“

Zu allen Veranstaltungen sind die Bürger herzlich eingeladen.

Mehr Infos unter ecogood.org


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 16

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

20 Jahre Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“

Thema ins öffentliche Bewusstsein gebracht

„Die zunehmende Gewalt an

Frauen und Kindern - auch im Kreis

Höxter – ist nicht ein individuelles,

sondern ein gesellschaftliches Problem

und eine nicht zu übersehende

Realität.“ Diese Aussage ist heute

aktueller denn je. Der Arbeitskreis

„Gegen Gewalt an Frauen und Kindern

im Kreis Höxter“ blickt auf

sein 20-jähriges Bestehen zurück,

in dem er das Thema „Gewalt an

Frauen und Kindern“ auf vielfältige

Weise thematisierte und veröffentlichte.

Zunehmend wuchs ein

öffentliches Bewusstsein, dass Gewalt

an Frauen und Kindern nicht

an den Grenzen des Kreises Höxter

halt macht. Durch die Vernetzung

verschiedener Institutionen hat der

Arbeitskreis die Öffentlichkeit für

das Thema sensibilisiert und immer

wieder Handlungsmöglichkeiten

für Betroffene und Menschen die

helfen wollen, aufgezeigt. Erklärte

Zielsetzung war und ist es, zum Abbau

bestehender Schwellenängste

und Vorurteile beizutragen, die

Hilfsangebote effektiv zu vernetzen,

auf Defizite hinzuweisen und

deren Abbau zu unterstützen. Darüber

hinaus werden auch weiterhin

Angebote der Intervention und

Prävention für Frauen und Kinder

initiiert und unterstützt.

Durch den regelmäßigen Erfahrungsaustausch

entstand in den

vergangenen Jahren ein effektives,

multiprofessionell zusammenarbeitendes

Netzwerk. Die Bandbreite

der Themen reicht von Umgang

mit der häuslichen Gewalt, Menschenhandel,

Zwangsprostitution

über den Nutzen der aktuellen

Rechtsprechung für die Praxis bis

hin zum allgemeinen Opferschutz.

Neben der Einzelfallhilfe wurden

zahlreiche Aktivitäten und Projekte

initiiert. Die aktuellsten Projekte

waren und sind unter anderem

WenDo Kurse (Selbstbehauptungskurse),

„Gewalt kommt mir nicht

in die Tüte“ (Brötchentütenaktion),

Ausstellungen (zum Beispiel in der

Rosenstraße in Warburg) und „Die

Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ besteht inzwischen seit 20 Jahren.

Hälfte des Himmels“ – 99 Frauen

und du!“ (Höxter). Zudem initiierte

der Arbeitskreis vor einem Jahr

die anonyme, also anzeigenunabhängige

Spurensicherung bei

Vergewaltigungen in Kooperation

mit dem St. Ansgar Krankenhaus

in Höxter.

Zum 20-jährigen Bestehen organisiert

der Arbeitskreis die

Ausstellung „Warnsignale“, die

am Freitag, 23. November 2018,

um 11.00 Uhr in der Sparkasse

in Brakel, Nieheimer Str. eröffnet

wird. Die Ausstellung steht unter

dem Thema „Und das soll Liebe

sein?“ Sie regt dazu an, Warnsignale

häuslicher Gewalt zu erkennen

und entsprechend zu handeln. Zu

sehen ist die Rollbannerausstellung

„Warnsignale“ bis zum 30.

November 2018.

Im Rahmen dieser Ausstellung

organisiert der Arbeitskreis auch

eine Fachfortbildung für Familienhebammen

und Beschäftigte in

der Familienhilfe sowie Schwangerschaftskonfliktberatung,

um

sie für die Fragen „Wie erkenne

ich Signale häuslicher Gewalt und

helfe Betroffenen“ fit zu machen.

Alle Projekte und Aktivitäten erfolgen

auf Spendenbasis oder werden

mit Fördermitteln finanziert. Dem

Arbeitskreis gehören inzwischen

viele Mitglieder an, die aus unterschiedlichen

Professionen ihren

Beitrag zum Schutz vor und zum

Abbau von Gewalt leisten.

Der Advent hat seinen eigenen

Zauber. Das Heim wird für die

letzten Festlichkeiten des Jahres

herausgeputzt, Kerzen haben

Hochsaison und Orangen duften mit

selbstgebackenen Plätzchen um die

Wette. Alle schalten einen Gang zurück

und versüßen sich die Zeit vor

Weihnachten mit schönen Dingen,

zum Beispiel mit einem Bummel

über einen Weihnachtsmarkt. In

Höxter öffnet Viktor V. Herzog von

Ratibor und Fürst von Corvey vom

Adventszauber auf Schloss Corvey vom 30. November bis 2. Dezember 2018

Die Zeit vor Weihnachten versüßen

30. November bis 2. Dezember das

Weltkulturerbe Schloss Corvey zum

zweiten Mal für den Adventszauber

Corvey.

Kalte Füße bekommt hier niemand.

Denn nicht nur draußen

im Schlosshof, auch im Kreuz-,

Geweih- und Äbtegang und in den

Galerieräumen setzen rund 100

Aussteller den Advent wunderbar in

Szene. Sie präsentieren weihnachtliche

Dekorationen, Geschenke für

den Gabentisch, wohlig-warme

Kleidungsstücke, würzige Leckereien

und kunsthandwerkliche

Unikate. An den mit leuchtenden

Sternen geschmückten Ständen

buhlen zum Beispiel Kränze aus

Tannenzweigen oder aus bunten

Kugeln um die Gunst der Besucher.

Aus Holz geschnitzte Elche tragen

stolze Schaufeln, Engelchen aus

Metall und Ton schauen unschuldig

drein, Krippen und glänzender

Baumschmuck kündigen Weihnachten

an. Handschuhe, Mützen

und Schals aus Alpakawolle gibt es

ebenso wie Geschirr, Kerzenhalter

und Textilien für einen festlich

gedeckten Tisch. Tees, Punsch und

Glühwein verströmen ihr Aroma,

Früchtebrot, Stollen und anderes

Gebäck locken Naschkatzen an.

Adventsbasteln für Kinder, ein

Puppendoktor und weihnachtlicher

Chorgesang runden das Ereignis im

Hause des Herzogs stimmungsvoll

ab.

Mehr Informationen unter www.

gartenfestivals.de oder Telefon

0561/2075730.

Weltkulturerbe Kloster Corvey

AdventszAuber

märchenhaft

sch loss corvey

30. Nov. - 2. Dez. 2018

Große

Ausstellung

innen

Vorweihnachtlicher Markt

Rund 100 Aussteller | Fr.-Sa. 11-20 Uhr | So. 10 -19 Uhr

Kunsthandwerk · Weihnachtsdeko · Geschenke

Leckereien · Glühwein · besinnliches Rahmenprogramm

Evergreen GmbH & Co. KG · Telefon 05 61-2 07 57 30

Veranstaltungsort: Schloss Corvey 1 | 37671 Höxter

www.gartenfestivals.de

Adventszauber auf Schloss Corvey.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 17

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Vorbereitungen für den Steinheimer Sessionsauftakt laufen auf Hochtouren

Ehemaliger Blumenhandel wird zur „Man teou-Arena“

In zwei Wochen schallt wieder der

karnevalistische Schlachtruf „Man

teou!“ über den Marktplatz der

Emmerstadt, wenn am 11.11. zahlreiche

große und kleine Jecken des

Steinheimer Karnevals den Beginn

der 5. Jahreszeit feiern. Ab 11.11 Uhr

erwartet die Gäste ein bunt-fröhliches

Programm aus Musik- und Tanzeinlagen.

Ganz gespannt sein werden

die Schülerinnen und Schüler der

Grundschule Steinheim, wenn zum

Höhepunkt des Sonntagvormittags

aus ihrer Mitte das neue Kinderprinzenpaar

ausgelost wird.

Gespannt sind sicherlich auch die

Besucher der diversen Saalveranstaltungen

im Steinheimer Karneval auf

den Ort, an dem in der kommenden

Session die Narrhalla des Frohsinns

stehen wird. Da bekanntlich die umfangreichen

Sanierungsarbeiten in der

Stadthalle begonnen haben und sich

bis zur Prinzenkürung im Januar 2020

erstrecken werden, musste für die nun

kommende Session ein Ausweichquartier

gefunden werden.

„Wir hatten schon vor den Sommerferien

die Zusage des Schulleiters des

Gymnasiums, der Stadt Steinheim

und den Vereinen, in der Sporthalle

im Schulzentrum Karneval zu feiern,

als sich kurz darauf eine weitere

Möglichkeit ergab“, lobte Präsident

Dominik Thiet die Bereitschaft aller

Beteiligten, die Sporthalle dem Karneval

in Steinheim für zwei Wochen

zur Verfügung zu stellen.

„Als wir das Angebot von Klaus

Brusch erhielten, ab sofort und bis

Mitte März 2019 die Räume des ehemaligen

Blumenhandels „Florana“

nutzen zu können, war uns schnell klar,

dass wir an diesem Ort fast perfekte

Möglichkeiten gefunden haben“, so

Fach-

Ausstellung

Verkaufsoffener Sonntag

Besuchen Sie unsere

- Über 60 verschiedene Modelle -

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

INNENTÜREN

FACHMARKT UND AUSSTELLUNG!

Auf Wunsch

gerne mit

MONTAGE!

Industriestraße 14

32839 Steinheim

Tel. 0 52 33 / 70 41

Fax 0 52 33 / 82 36

www.ruesenberg-baustoffe.de

Der Steinheimer Karneval freut sich auf die Man teou Arena, die vorübergehend zur neuen Narhalla im

Karneval der Emmerstadt wird.

Franz-Gerd Brökel weiter, der als

Kanzler der StKG maßgeblich die

großen Saalveranstaltungen samt der

Lokalitäten minutiös plant. Ebenso

freut sich Schatzmeister Christian

Pott auf die Lösung an der Lother

Straße: „Nicht nur, dass es nah an der

Innenstadt und der Karnevalshalle

gelegen ist, wir konnten auch mit Klaus

Brusch, der nebenan ein Unternehmen

für Beschichtungstechnologie leitet,

schnell Einigkeit erzielen. Genauso

unkompliziert waren die Gespräche

mit dem Festwirt „Zum Körter“, der

neben den StKG-Veranstaltungen auch

den KJG-Karneval, den Frauenkarneval

den Kolpingkarneval und den

Karneval der Chöre am selben Ort mit

begleiten wird. „Wir sind froh, dass es

einen Veranstaltungsort gibt und wir

auch im nächsten Jahr den beliebten

Frauenkarneval ausrichten können“,

fügte die Vorsitzende der Kump(el)

stilzchen Michaela Lödige bei einem

Treffen der Vereine mit dem Präsidium

der StKG hinzu. Die ersten Arbeiten in

der „Man teou-Arena“ an der Lother

Straße haben bereits stattgefunden, ein

überdimensionaler Brunnen in der Mitte

der Halle wurde entfernt, so dass ab

sofort die Arbeitsgruppen des Elferrats

aus Bühnenbauern, Dekorateuren und

Tontechnikern ihre Arbeit aufnehmen

können. Nun richtet sich der Blick

der Steinheimer Karnevalisten auf

die kommenden Veranstaltungen im

Jahr 2018: Die Närrische Nacht der

„Man teou“-Renner am 31. Oktober,

der Sessionsauftakt am 11.11. in der

Innenstadt und der Kommers der StKG

am 28. Dezember, der erstmalig in der

Karnevalshalle stattfinden wird.

Sie sind zu einer Party

eingeladen. Es gibt richtig

coole Musik, es wird getanzt.

Manche rocken für sich

alleine ab, doch Sie sehen

nur die Paare. Es sieht

verdammt gut aus,

wie sie sich bewegen,

lachen, sich freuen.

Discofox ist lebendig und

sehr aktuell - auf jeder

Veranstaltung oder Party

unentbehrlich. Er ist

geeignet zur tänzerischen

Interpretation jeder Art

von Popmusik und bietet

eine Vielfalt an Figuren und

Kombinationen.

Sie fragen sich: Was kann

ich tun, um so tanzen zu können?

Der direkte und einfachste Weg

ist ein Discofox Kurs bei uns.

Tanzen mit Partner macht

unglaublich viel Spass.

Discofox pur

Steinheim (Tanzschule)

D

Alle

sonntags 11.11.18/2.12.18/6.1.19- 19.30 Uhr

dienstags 13.11.18/4.12.18/ 8.1.19 - 20.00 Uhr

donnerstags 15.11.18/6.12.18/ 10.1.19 - 21.00 Uhr

samstags 17.11.18/8.12.18/ 12.1.19 - 16.00 Uhr

Blomberg (Schiesshalle)

dienstags 13.11.18/4.12.18/ 8.1.19 - 18.30 Uhr

mittwochs 14.11.18/5.12.18/ 9.1.19 - 20.00 Uhr

Der Tanz, der zu jedem Anlass passt...

Lügde (Westfälischer Hof)

sonntags 11.11.18/2.12.18/6.1.19 - 16.30 Uhr

montags 12.11.18/3.12.18/ 7.1.19 - 20.00 Uhr

Dauer: 3 x 60 Minuten - nur 49,- € /Person -

bitte NUR mit Voranmeldung!

ACHTUNG: Practise Night Discofox pur

ab 14. Januar 2019 starten unsere

hierzu passenden

passendenTanzpartys!

rot markierten Termine eignen sich bestens als Geschenkgutschein zu Weihnachten!

Alle Infos über Grundkurse für Paartanz, Kindertanzen und Hiphop, Line Dance u.v.m. finden Sie auf www.tanzschule-krugmann.de


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 18

NEU

BAU

eröffnet

Wir führten die Erdarbeiten aus.

Auf dem Schild 9 · 37688 Beverungen-Blankenau

Telefon: 0 52 73 / 36 365 · Mail: info@erdbau-hake.de

www.erdbau-hake.de

Ausführung der

der

Dachabdichtungen

Trapezblecharbeiten

und der

Wandverkleidungen!

Müller & Heße

Müller & Heße GmbH & Co.KG

Billerbecker Str. 71 - 32839 Steinheim -Tel. 0 52 33 / 95 00 50

Fax: 0 52 33 / 95 00 55 - info@dach-mueller.de

Profectus Films GmbH im Industriepark Lippe freut sich über einen erfolgreichen Produktionsstart

und setzt auf Nachhaltigkeit bei den Verpackungen

Folie „Made in Belle“ erobert die Supermärkte

Kompostierbare Bio-Abfallbeutel,

Frischverpackungen für Gemüse wie

z.B. Kartoffeln oder Möhren, Verpackungsfolien

und Beutel für Lebensmittel

– immer häufiger kommen die

Folien in den Supermarktregalen aus

Belle. Die Profectus Films GmbH ist

ein neues Unternehmen, gegründet

von erfahrenen Führungskräften aus

der Kunststoffverarbeitungsindustrie.

Und es ist in einem stark wachsenden

Zukunftsmarkt tätig: Sehr dünne, aber

stabile Folien mit nachwachsenden

Rohstoffen, die kompostierbar sind.

Passend zu den Zukunftsaussichten

wurde der Firmenname gewählt: „Profectus“

kommt aus dem lateinischen

und heißt „Erfolg“ oder „Fortschritt“.

Guter Standort

„Das neue Unternehmen passt hervorragend

in unseren Branchenmix

aus innovativen Unternehmen mit dem

Baustoffhersteller Velosit und dem

Elektronikhersteller Exor Belle. Alle Unternehmen

sind zudem auch international

aktiv“, sagt der Wirtschaftsförderer

der Stadt Horn-Bad Meinberg, Rüdiger

Krentz. Er beriet das Unternehmen von

der Standortwahl bis zur Eröffnung.

Die gute Infrastruktur, die Nähe zu

Hochschulen und die Rahmenbedingungen

des Industrieparks als reines

Industriegebiet gaben den Ausschlag

für die beiden Geschäftsführer Jörg

Söhngen und Christian Claes.

Neuanfang

Nach mehr als 25 gemeinsamen Jahren

in einem kunststoffverarbeitenden

Unternehmen packte sie der Ehrgeiz.

Die beiden wollten gemeinsam etwas

Neues machen. Nach dem Start der

Bauarbeiten im April 2017 und dem

Richtfest im August 2017 konnte bereits

Anfang Januar 2018 produziert werden.

2019 soll noch eine 500 Mbit-Leitung

fürs Internet kommen. Inzwischen sind

auch die Büros und Besprechungsräume

eingerichtet und das Unternehmen

präsentierte sich der Öffentlichkeit.

Landrat macht sich

ein Bild

Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann

brachte seinen Kreis-Wirtschafts-

Beim Rundgang durch die Firmenräume machten sich auch Landrat Dr. Axel Lehmann (links) und der Wirtschaftsförderer

Uwe Gotzeina (rechts) sowie Rüdiger Krentz (Wirtschaftsförderung Horn-Bad Meinberg, 2.v.r.)

ein Bild von den neuen Produktionsanlagen und Produkten und prüften die Qualität der kompostierbaren Müllbeutel.

Die Firma Profectus Films hat sich mit besonders dünnen Folien aus nachwachsenden Rohstoffen einen

Anteil an einem zukunftsträchtigen Markt gesichert. Christian Claes und Jörg Söhngen (2. und 3.v.l.) leiten das

Unternehmen, Claes ist zugleich Vizepräsident des IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., hier

mit Carsten Kiessler, stellvertretender Vorsitzender des Verein Kunststoffe in OWL e.V. (3.v.r.).

Klare Formensprache: Das neue Firmengebäude der Firma „Profectus Films“ im Beller Industriepark.

förderer Uwe Gotzeina mit nach

Belle und erkundigte sich nach den

Unternehmenszahlen: Das Ende 2016

gegründete und im Industriepark Lippe

ansässige Unternehmen beschäftigt

sich in erster Linie mit der Entwicklung,

der Produktion und dem Verkauf von

Kunststofffolien für spezialisierte Anwendungen

in der Verpackungs- und

Konsumgüterindustrie. Mit über 30

Mitarbeitern, die in einem „intelligenten“

Schichtsystem mit 35-Stunden-

Woche rund um die Uhr an sieben

Tagen in der Woche arbeiten, strebt

das Unternehmen in diesem Jahr einen

Umsatz im niedrigen zweistelligen

Millionenbereich an. Das Unternehmen

wird derzeit nach DIN EN ISO 9001:2015

für Qualitätsmanagement und DIN EN

ISO 14001:2015 für Umweltmanagement

zertifiziert.

Wir waren zuständig für die

Ausführung der Fliesenarbeiten!

Wir bedanken uns für die

Zusammenarbeit und wünschen

weiterhin viel Erfolg!

Weissferdt Ingenieur GmbH

Billerbeck 1

37603 Holzminden

info@weissferdt-gmbh.de

WEISSFERDT INGENIEUR GmbH

Ingenieurbüro für Bauwesen


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 19

Wir bedanken uns sehr für die erfolgreiche

und angenehme Zusammenarbeit bei allen

am Bau beteiligten Firmen!

Erst vor kurzem konnte der Bürotrakt eingeweiht

werden. Die Produktion läuft bereits seit Januar.

Profectus Films GmbH im

Industriepark Lippe

Sparsame Produktion

Mikroplastik in den Körpern, Kunststoffe

in den Weltmeeren, Nachhaltigkeit

und Klimawandel – diese

Themen fördern Innovationen in der

Kunststoffindustrie und somit auch

in der Folienproduktion. Das Thema

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben

und ist integraler Bestandteil der

Profectus Films-Unternehmenspolitik,

so die Firmenleitung. So werden

ressourcenschonende Produktionsprozesse

und Materialen eingesetzt,

um nachhaltige Produkt- und Verpackungslösungen

zu entwickeln und zu

produzieren. Eigene Kunststoffabfälle

beispielsweise werden bei der Produktion

in neue Folien integriert. Der

Spezialist für mehrschichtige Kunststofffolien

erreicht mit den innovativen

Mehrschicht-Extrusions-Anlagen, die

nach neuesten Erkenntnissen konzipiert

sind, eine hohe Wertschöpfung

dank Einsparungen bei Energie und

Rohstoffen.

-- Wir lieferten die Haustechnik --

„Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen“ ist eine der Botschaften

des Unternehmens.

Innovationen für die

Umwelt

Auch bei den modernen Druckanlagen

setzt Profectus Films von Anfang an

auf umweltfreundliche Lösungen. Sie

wurden für die Verarbeitung von wasserbasierten

Druckfarben konzipiert

und ersetzen damit lösemittelbasierte

Farben. So kann bei der Verarbeitung

von wasserbasierten Farben im

Druckprozess ein großer Anteil von

CO 2

, im Vergleich zur Verarbeitung

von Lösemittelfarben, eingespart

werden. „Der Mensch muss sich von

dem Wegwerfgedanken verabschieden

und in Kreisläufen denken“, sagt

Söhngen beim Rundgang durch die

riesig anmutende Produktionshalle

mit haushohen Anlagen für die Folienherstellung.

Da kommen Biokunststoffe

ins Spiel, die beispielsweise aus

Rohstoffen wie Stärke, Distelöl oder

Sonnenblumenöl bestehen. „Immer

deutlicher ist ein stark steigender Trend

hin zum Einsatz von Kunststoffen aus

nachwachsenden Rohstoffen, also

auch von Biokunststoffen, zu erkennen“,

spricht Geschäftsführer Jörg

Söhngen und weist damit auf eine

der derzeitigen Fokussierungen des

jungen Unternehmens hin. „Diesen

ständig steigenden Anforderungen

an die Biokunststofffolien gerecht zu

werden, steht im Zentrum unseres

täglichen Handelns“.

Recycling und Bio

Die Profectus Films GmbH blickt nach

Aufnahme des Produktionsbetriebes

im Januar dieses Jahres bereits heute

auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung

zurück. Profectus Films

geht davon aus, dass das Geschäft für

nachhaltige Verpackungslösungen

weiterhin wachsen wird. Das neue

Verpackungsmittelgesetz wird 2019

gültig und fordert eine deutliche Erhöhung

der Quoten für das werkstoffliche

Recycling. Andere europäische Länder

setzen ebenfalls auf einen größeren

Recyclinganteil. „Dementsprechend

werden Pläne für weitere Investitionen

zur Erhöhung der Produktionskapazität

vorangetrieben und auf die zukünftige

Marktnachfrage abgestimmt“, erläutert

Geschäftsführer Christian Claes. Im

Kontext nachhaltigen Handelns wird

auch das Thema Weiterbildung und

Ausbildung bei Profectus großgeschrieben.

Zum nächsten Ausbildungsbeginn

im September 2019 sucht das

Unternehmen weitere Auszubildende

für den Beruf des Verfahrensmechanikers

(m/w) für Kunststoff- und

Kautschuktechnik.

Fachgespräch in der Lagerhalle: Landrat Dr. Axel Lehmann und Wirtschaftsförderer Uwe Gotzeina besprachen

mit Jörg Söhngen Möglichkeiten der Zusammenarbeit, beispielsweise mit der Hochschule OWL. Außerdem ging

es um die Recyclingwirtschaft in Lippe. Hier empfiehlt Söhngen, eher auf Belohnungssysteme als auf Strafen

und Verbote zu setzen. So könnte das Sammeln von Wertstoffen als neuer Rohstoff belohnt werden.

Wir führten die Elektroinstallation aus.

Vielen Dank für die

gute Zusammenarbeit!

WWW.ENGSTFELD.DE

Wir führten die Schlosserarbeiten

aus und danken für die gute

Zusammenarbeit.

Lilienthalstraße 2 - 37603 Holzminden

Telefon 0 55 31 - 93630

info@just-metallbau.de

www.just-metallbau.de


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 20

Gesund gehen wie ein Gepard

Seit fast 140 Jahren wissen wir, wie es geht. Unser langjähriges Traditionshandwerk,

die enge Zusammenarbeit mit Fachärzten und der Einsatz modernster Vermessungstechnik

machen uns zu Ihrem Kompetenzpartner für »Gesundes Gehen«.

Um uns für Ihr Vertrauen zu bedanken, ist diese Anzeige als 10 €-Gutschein

bis zum 17. November 2018 für unseren Ladenverkauf in Steinheim nutzbar.

Gültig ab 50 €-Einkaufswert (außer für orthopädische Arbeiten und Rezeptartikel).

Machen Sie sich jetzt auf den Weg zu uns und lassen Sie sich richtig beraten.

BROCKMANN Orthopädie-Schuhtechnik · T E L E F O N 05233 · 73 48 · W E B brockmann-1882.de · M A I L hallo@brockmann-1882.de


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 21

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

- Anzeige - Generationswechsel im Orthopädie- und Schuhfachgeschäft Brockmann

- Anzeige -

Beim Orthopädie- und Schuhfachgeschäft Brockmann in Steinheim

hat sich ein Generationswechsel vollzogen. Seit August 2018

führt Stefan Brockmann in fünfter Generation das Orthopädie-

Schuhmacher Handwerk fort. Seine Eltern Bernd und Mathilde

Brockmann haben das Orthopädie- und Schuhfachgeschäft mit

seiner seit 1882 bestehenden Tradition an ihren Sohn Stefan

übergeben.

Zur Person:

„Ein alter Scheibenwischermotor

mit einer runden Gummischeibe war

die erste Schleifmaschine, die mein

Vater Bernd mir als kleinem vierjährigen

Jungen in seiner Werkstatt

gebaut hat. Und damit fing alles an,“

erinnert sich Stefan Brockmann. Den

Eltern sei es immer wichtig gewesen,

Stefan Brockmann übernimmt

dass der Mensch im Vordergrund

stehe. Daraus entwickelten sie die

Maxime und den Anspruch: „Wir

lieben unser Handwerk und jeder

Kunde soll zufrieden sein.“

Durch den Generationswechsel

ändert sich für die Kunden kaum

etwas. Bernd und Mathilde Brockmann

bleiben im Betrieb und stehen

Stefan weiterhin beratend zur Seite.

Mit dem Generationswechsel wurde

das Erscheinungsbild überarbeitet,

denn stehen zu bleiben ist für Stefan

Brockmann das Schlimmste, was

passieren kann. „Es sei denn, ich

muss an die Füße ran, dann geht es

natürlich nicht anders,“ meint der

neue Inhaber lachend. Es gibt deshalb

einen neuen Markenauftritt mit dem

Gepard im Logo als Markenzeichen.

„Gesund gehen wie ein Gepard ist,

was unsere Kunden spüren sollen,“

so das Versprechen. Insgesamt wirkt

zwar alles moderner und frischer.

„Die Tradition bleibt aber bestehen,

so wie es immer war.“

Kompetente Beratung rund ums

Gehen, Laufen und Stehen, Statik

und Dynamik von Kopf bis Fuß,

ist das Spezialgebiet von Schuh-

Brockmann. In den vielen Jahren

familiärer Unternehmensgeschichte

galt immer die Feststellung, dass

„empfohlen werden“ einfach die

stabilste Werbung für einen Betrieb

ist. Und ganz viele Kunden kommen

auf Empfehlung von Menschen,

denen geholfen werden konnte und

die zufrieden waren. Diese Tradition

wird jetzt weitergeführt.

Schuh Brockmann -

Firma mit Tradition seit

1882

Seit jeher verbindet man mit dem

Namen „Brockmann” in Steinheim

und Umgebung das Schuhmacher-

Handwerk. 1882 eröffnete Bernhard

Brockmann das erste Schuhgeschäft

in Steinheim. Im Jahr 1925 legte

Josef Brockmann dann als erster

Orthopädie-Schuhmachermeister

den Grundstein für die Tradition

der Orthopädie-Schuhtechnik im

Unternehmen, die heute eine der

Kernkompetenzen des Leistungsspektrums

darstellt.

Bereits in fünfter Generation zählt

der Betrieb zu den modernsten Orthopädie-

und Schuhfachgeschäften

der Region.

Dass dabei alles eine Spur persönlicher

zugeht, hat System. „Schließlich

erfahren wir immer wieder, dass

Kundenzufriedenheit der beste

Garant für gemeinsamen Erfolg mit

unseren Partnern ist!“ fasst Stefan

Brockmann die Firmenphilosophie

zusammen.

Tradition seit 1882 wird beim Orthopädie- und Schuhfachgeschäft Brockmann in Steinheim auch nach

der Übernahme durch Stefan Brockmann (rechts) nahtlos fortgesetzt, mit Mathilde Brockmann und

Bernd Brockmann.

Beim Orthopädieschuhtechniker-Meister Stefan Brockmann sind die Füße seiner Kunden in den besten

Händen.

Michaela Hansmann und Martin Bürger demonstrieren die neue

FMS Funktional Movement Score Methode. Mit diesem Test können

die Physiotherapeuten einen Trainingsplan für die individuellen Bedürfnisse

entwickeln.

Physiotherapie und medizinische Fitness Martin Bürger im Gesundheitszentrum

- Anzeige - - Anzeige -

therapie Martin Bürger. Neueste

Einbindung in das Konzept

Neuigkeiten zur Steinheimer Messe

ist der Funktional Movement

Score, ein Testprozess mit dem

die wesentlichen funktionellen

Einschränkungen von Menschen

erhoben werden können.

Nach Durchführung dieser

Testung ist es dem Physiotherapeuten

und Bewegungsanalysten

möglich, einen Trainingsplan

für die individuellen

Bedürfnisse des Kunden zu

entwickeln.

Zur Steinheimer Messe freut

sich auch das Team der Praxis,

neue Mitarbeiter vorzustellen.

Alica Müller und Mariana Peters

sind neu in das erfahrene

Team der Praxis aufgenommen

worden.

Beide verstärken ab sofort das

Therapeutenteam. „Wir freuen

uns sehr, wieder frische Kräfte

in unserer Praxis zu begrüßen,“

berichtet Dorothée Schlüter, die

leitende Therapeutin der Praxis.

Ausbildung wird in der physiotherapeutischen

Praxis groß

geschrieben.

Die Therapieschüler der Schule

in Höxter werden im Gesundheitszentrum

Steinheim ausgebildet

und auf ihre Prüfung und

das Arbeitsleben vorbereitet.

Die fachpraktische Ausbildung

durch die Therapeuten der Praxis

ist für alle Mitarbeiter eine

wertvolle Bereicherung und He-

FMS Funktional Movement

Score jetzt neu in der Physiorausforderung

gleichermaßen.

Ebenso profitieren Patienten

bei den Übungsbehandlungen

durch die Therapieschülerinnen.

Zur Steinheimer Messe wird

auch das neue Kursprogramm

der Praxis vorgestellt. Zahlreiche,

von den Krankenkassen

anerkannte Präventionskurse

können hier belegt werden.

Präventives Rückentraining,

Beckenbodengymnastik, Nordic

Walking, Wirbelsäulengymnastik,

Pilates und Yoga

stehen ebenso im Programm

wie autogenes Training als

Entspannungsprogramm.

Auch sportspezifische Kurse

wie Skigymnastik werden angeboten.

Abgerundet wird das

Programm durch den Fitnesskurs

„Bodypower“.

„Wir freuen uns, Sie auf unserem

Stand im Zelt 2 vor der

kath. Kirche zu begrüßen! Mit

uns bleiben Sie gesund!“, so

Martin Bürger mit seinem Team

der Praxis für Physiotherapie

und medizinische Fitness.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 22

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

„Synergien heben, doppelte

Zuständigkeiten vermeiden, Steinheim

stärken“ ist das Ziel beim

geplanten Zusammengehen von

Werbegemeinschaft Steinheim

und Stadtmarketing. Seit vielen

Monaten beraten die Akteure aus

Politik, Wirtschaft und Verwaltung

über dieses Thema. Dieser Zustand

ist nicht gut für Steinheim. „Ein

Vakuum, das so schnell wie möglich

aufgelöst werden muss“, sagt

Wirtschaftsförderer Ralf Kleine

(Stadt Steinheim) und drängt zum

Handeln. Mit der jüngsten Zusammenkunft

der Steinheimer Werbegemeinschaft

im Oktober wurde

ein Stimmungsbild abgefragt. Alle

25 anwesenden Mitglieder stimmten

für ein Zusammengehen. Für

einen konkreten Beschluss reichte

die Zahl aber nicht, dafür hätten

zwei Drittel der 60 Mitglieder (also

40) stimmen müssen.

Die Voraussetzungen

In Steinheim gibt es zwei Einrichtungen,

die sich um verwandte

Themen kümmern. Zum einen ist

da die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Steinheim mbH & Co. KG, die es sich

zur Aufgabe gemacht hat, Steinheim

als interessanten Wirtschaftsstandort

für Industrie, Handel, Handwerk und

Dienstleistungsgewerbe zu fördern.

Sie wird von Ralf Schwager geleitet.

Dann ist da die Steinheimer Werbegemeinschaft

e.V. mit 60 Mitgliedern

aus den Bereichen Einzelhandel,

Handwerk und Dienstleistungen

mit Daniel Krüger als Vorsitzenden.

Beide Einrichtungen wollen in der

Zukunft enger zusammen arbeiten

und suchen nach Wegen, eine

gemeinsame Plattform zu finden.

Die Gründung einer gemeinsamen

Genossenschaft scheint ein Weg zu

sein, die Interessen zu bündeln.

Die Gründe

Die Werbegemeinschaft führte in

den letzten Jahren viele neue Formate

ein. Es gab die Sterntage, den

Hüttenzauber, das Duell der Wirte,

die Western Night, ein Piratenfest,

Alice im Wunderland, ein Mittelalter

Spektakel, einen Schlemmertag im

Orient, ein Kinderfest „Unter dem

Meer“ und zuletzt ein Food Truck

Festival. Sie gab Coupon-Hefte

heraus, richtete einen Blog ein und

Werbegemeinschaft und Stadtmarketing wollen neue Genossenschaft gründen

Mit einer Stimme sprechen

baute eine Facebook-Seite auf. Die

Gewerbeschau (heute: Steinheimer

Messe) wanderte in den Aufgabenbereich

der Stadtmarketing GmbH

& Co. KG. Die Werbegemeinschaft

hat nach Meinung des Vorsitzenden

Daniel Krüger viel bewegt. Trotzdem

fehlte das Geld in den Kassen, um für

Steinheim ein überregionales Marketing

zu ermöglichen. „Wir haben

nicht genug Geld, um wirklich etwas

zu bewegen“, stellte Daniel Krüger

fest. Zudem stelle der zunehmende

Handel im Internet und geändertes

Kaufverhalten die Werbegemeinschaft

vor große Herausforderungen,

die nur durch den gemeinsamen

Einsatz der gesamten städtischen

Gemeinschaft zu begegnen seien.

Auf der Suche nach Sponsoren

gab es Konkurrenzsituationen zur

Stadtmarketing GmbH & Co. KG.

Auch die Stadt Steinheim als Hauptgesellschafter

der Stadtmarketing

sieht ein Zusammengehen positiv.

Gemeinsam wurde ein Modell erarbeitet,

das jetzt Schritt für Schritt

umgesetzt wird.

Die ersten Schritte

Die Gesellschafterversammlung

der Stadtmarketing Steinheim

GmbH & Co. KG hat den Weg frei

gemacht für deren Umwandlung in

eine Genossenschaft. Einstimmig

sprachen sich die Mitglieder dafür

aus, die Kommanditgesellschaft zum

Jahreswechsel in eine eingetragene

Genossenschaft umzuwandeln.

Darin sollen die bisherigen Aktivitäten

der Gesellschaft sowie die der

Steinheimer Werbegemeinschaft e.V.

gebündelt werden.

Der Bereich der Wirtschaftsförderung

hingegen wird allein zu

den Aufgaben der Stadtverwaltung

gehören. Die neue Gesellschaft, so

soll den Mitgliedern der Genossenschaft

vorgeschlagen werden, wird

von Ralf Schwager und Daniel

Krüger geleitet. Sie sollen dabei von

zwei 450-Euro-Kräften unterstützt

werden.

Positives Votum

Rechtsanwalt Michael Ahls aus

Steinheim erläuterte das weitere

Prozedere. Eine Auflösung der

Werbegemeinschaft und ein anschließender

Beitritt der Mitglieder zur neu

zu gründenden Genossenschaft sei

der richtige Schritt. Ein Beitritt der

Werbegemeinschaft zur Genossenschaft

„en bloc“ sei zu kompliziert,

so der Experte. „Wir wollen die

Mitglieder der Werbegemeinschaft

nicht schlechter stellen als in der Werbegemeinschaft“,

so Ralf Schwager.

In der neuen Genossenschaft

haftet nur das Vermögen, es gibt

keine persönliche Haftung. Jeder

„Genosse“ in der Genossenschaft

hat unabhängig vom eingezahlten

Kapital nur eine Stimme. Damit hat

das kleine Nagelstudio genauso viele

Mitwirkungsrechte wie das große

Kreditinstitut.

„Eine Auflösung der Werbegemeinschaft

und der Eintritt in die neue

Genossenschaft bietet sehr viel mehr

Mitwirkungsmöglichkeiten“, sagt

Ralf Schwager (Stadtmarketing).

Einnahmen erzielt die Genossenschaft

über Werbekostenzuschüsse

und Sponsoring und für die ersten

drei Jahre durch Zuschüsse durch

die Stadt Steinheim.

Auf dem Weg

Mit dem einstimmigen Votum

werden jetzt die nächsten Schritte

legitimiert: Es wird nach Eintragung

der Genossenschaft im Januar 2019

eine außerordentliche Mitgliederversammlung

der Werbegemeinschaft

geben, in der die Auflösung

der Werbegemeinschaft auf der

Tagesordnung steht. Außerdem

muss die Werbegemeinschaft

noch ihr letztes Wirtschaftsjahr

2018 abrechnen und prüfen lassen.

Zum 1. 1. 2019 wird eine neue

Genossenschaft gegründet, in der

ein Vorstand und ein Aufsichtsrat

gebildet werden. Alle Mitglieder

gemeinsam bilden die Generalversammlung.

Die Genossenschaft ist eine

Rechtsform mit einer sogenannten

„offenen Mitgliedschaft“.

Das heißt, dass neue Mitglieder

ohne Änderung der Satzung

oder Eintragung beim Genossenschaftsregister

aufgenommen

werden können. Dies erfolgt durch

Beitrittserklärung durch einen

Beschluss der Genossenschaft. Mit

der Aufnahme verpflichten sich

die Mitglieder, einen Beitrag zum

Eigenkapital der Genossenschaft

zu leisten, durch die Einzahlung

von Geld auf den in der Satzung

festgelegten Geschäftsanteil.

- Anzeige - - Anzeige -

Zur Steinheimer Messe: Verkaufsoffener Sonntag im Köller-Bettenstudio

Angebote, Tipps und Aktionen

für den erholsamen Schlaf

„Wie man sich bettet, so liegt

man“, hatte schon immer seine

tiefere Bedeutung. Erste Adresse

ist seit 33 Jahren das Köller

Bettenstudio in der Emmerstadt,

wo sämtliche Ansprüche an den

guten Schlaf erfüllt werden. Auf

500 Quadratmetern stimmen das

Angebot, die Qualität, vor allem

aber die Beratung und der Service.

„Unsere Kompetenz liegt in der

ganzheitlichen Beratung, denn

beim Kauf des richtigen Betts

müssen mehrere Komponenten

zusammenpassen,“ weiß Inhaber

Klaus Köller.

Für den verkaufsoffenen

Sonntag am 4. November werden

eine ganze Reihe interessanter

und günstiger Angebote

geboten. Im Angebot befindet

sich die Wärmedaunendecke

„feel it spezial“ vom deutschen

Hersteller Spessarttraum aus

Gemünden am Main, die vom

Hohenstein Institut mit der

Bestnote 1.0 getestet wurde. Die

Decke (100 Prozent Daunen und

weicher Außenhülle), die in allen

Standardgrößen erhältlich ist,

eignet sich nicht nur bei kaltem

sondern auch bei warmem Wetter.

Die Daunendecke kostet als

Messeangebot beim Standardmaß

135/200 nur 229 Euro.

Spezialist ist das Bettenstudio

auch bei Boxspringbetten vom

Markenhersteller Velda, die

immer beliebter werden. Beim

Kauf eines solchen Bettes gibt

es ein Topperlaken und zwei

Nackenkissen gratis sowie ein

Topperupgrade ohne Aufpreis.

Weil das Bettenstudio die Optimo

Markenmatratzen neu in sein

Programm aufgenommen hat,

gibt es ein Einführungsangebot

plus zusätzlich ein Gratiskissen.

Im Köller Bettenstudio sind die

Optimo Matratzen mit ihren guten

Eigenschaften und Qualitäten

schon ab 299 Euro erhältlich.

Am 4. November kommt der

Optimo- Schlafberater Bernd

Korsmeier in das Bettenstudio

und steht für Fragen zur

Verfügung. Ein Besuch im

Köller Bettenstudio lohnt sich am

verkaufsoffenen Sonntag auch,

weil viele Garnituren Bettwäsche

und leichte Sommerdecken bis

zu 50 Prozent reduziert sind. Am

Sonntag erhalten Sie für Ihren

Besuch ein Nackenhörnchen

ohne Kaufverpflichtung als

Geschenk.( Solange der Vorrat

reicht )

Boxspringbetten sind sehr beliebt, mit und ohne Motor. Klaus Köller stellt mit den Kunden die ideale

Lösung zusammen. Dazu zählt auch die große Auswahl an Stoffen oder Kunstleder.

33

1985-2018

Jahre KÖLLER

BETTENSTUDIO

Aktionen - Tipps -

Angebote

Die mit Bestnoten getestete Winterdaunendecke vom deutschen

Hersteller „Spessarttraum“ gibt es an Sonntag, 4. November im

Bettenstudio zum Sonderpreis.

Standardmaße

90/100x200

Spitzenmatratze

OPTIMO Kaltschaum

„Ergosan E 500"

18 cm-Kern, 7 Zonen, 55-er RG,

in Härten soft - medium - fest

ca. 21 cm

€ 666,-

709,-

+ Gratiskissen

bis 4.11.18

Verkaufsoffener Sonntag von 13.00-18.00 Uhr

Boxspringbetten

in Spitzenqualität!

Marken-

Matratzen

ab 299,- €

Große Auswahl zu Jubelpreisen

bis zum 04. November 2018:

-- gratis Topperlaken

-- gratis Nackenstützkissen

-- gratis Topperupgrade

Bettwäsche

Viele Garnituren und

leichte Sommerdecken

Für Ihren Besuch

am Sonntag

ein

Gratis-Nackenhörnchen!

bis zu

50%

reduziert!

Wertvolles Daunen Kassettenbett

feel it „Spezial“ geprüft mit Note 1,0

Made in Germany

299,-

€ 229,-

(ohne Kaufverpflichtung) ...solange Vorrat reicht

(135/200)

vom Hohenstein Institut

720 g, 100% Daunen

alle Standardgrößen erhältlich

www.koeller-bettenstudio.de

Tel.: 05233 / 7467 - H. Köller GmbH

Industriestraße 32-34, Melkeweg


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 23

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Heimatpreise des Lippischen Heimatbundes gehen nach Belle, Schieder und

Heiligenkirchen

Einsatz für die Heimat

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Inh. Ralf Cieslak

Galgenkämpen 32 ·

32839 Steinheim/Vinsebeck

Tel.: 0 52 33 / 95 43 36

info@rebell-bikes.de

www.rebell-bikes.de

Rebell-Bikes steht für

Qualität und Service

rund um Ihr Fahrrad!

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sa: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

LHB-Vorsitzender Albert Hüser (2.v.l) mit den Vorsitzenden der geehrten

Vereine (v.l. mit Urkunde) Rudi Radtschun (HV Belle), Hans-Ulrich

Opel (Schieder), Gerd Engstfeld (Heiligenkirchen) sowie den Laudatoren

Roman Weber, Hans-Georg Hartmann und Stefan Wiesekopsieker.

Der Lippische Heimatbund verlieh

im Rahmen seiner Verbandsausschusssitzung

seinen 5. Heimatpreis

für besondere Objekte. Geehrt

wurden die drei Heimatvereine in

Belle, Heiligenkirchen und Schieder.

Sponsor des mit jeweils 500 Euro

dotierten Heimatpreises ist der Sparkassenverband

Westfalen-Lippe.

Heimatverein Belle

Der Heimatverein Belle e.V. organisierte

mit Unterstützung aller

Beller Vereine die 900-Jahrfeier

des Ortes Belle im August. Das

Jubiläumsfest stand unter dem

Motto „Gestern-Heute-Morgen“. In

allen Festtagen fand sich das Motto

wieder. Ganz besonders galt dieses

für den Dorfaktionstag am Samstag.

Auf einer Fläche mit der Größe eines

Fußballfeldes waren ca. 40 Stände

zu den Themen Landwirtschaft und

Handwerk aufgebaut.

Die Stände zeigten den Besuchern

die Entwicklung der Arbeiten im

Laufe des Jahrhunderts. So wurde

gepflügt mit Pferden, mit einem

kleinen Trecker aus den 1960er

Jahren und schließlich mit einem

modernen Großtraktor. Gezeigt

wurde auch die Getreideernte mittels

Sense, Dreschflegel, Selbstbinder,

Dreschmaschine und schließlich

einem großem Mähdrescher neuesten

Standes. Für Arbeit, die früher mit

etlichen Arbeitskräften in mühevoller

tagelanger Handarbeit erledigt

wurde, ist heute eine Maschine nur

wenige Stunden im Einsatz. Gezeigt

wurden auch alte handwerkliche

Arbeiten des Schmiedes, Besenmachers,

Seilmachers, Drechslers

usw. Das ganze Dorf nahm an dem

Fest teil, dessen weitere Höhepunkte

die Aufstellung eines Denkmals

und der Festabend am Freitag, das

Unterhaltungsprogramm „Beller für

Beller“ Samstagabend und der große

Festumzug am Sonntag waren.

Heimatverein Schieder

Der Heimatverein Schieder e.V.

kümmert sich vornehmlich um den

Erhalt der Papiermühle Plöger. Seit

2014 gibt es ein weiteres Projekt,

für das der Heimatpreis verliehen

wurde: Die alten Meilensteine an den

überörtlichen Straßen. Zuerst wurde

2014 der Meilenstein an der L 948

Bahnhofstraße am Bahnübergang

wieder aufgearbeitet und aufgestellt,

diesem folgte der Meilenstein in der

Ortsmitte von Siekholz ebenfalls an

der L 948.

An der früheren Grenze zwischen

Lippe und Preußen an der L 614 in

der Nähe der früheren Zollstation und

heutigen Gasstätte Fischanger wurde

der Landeshoheitsstein aufgestellt.

Zuletzt folgte 2017 an der früheren

B 239 zwischen Nessenberg und

Wöbbel ein großer Meilenstein, für

den ein gut sichtbarer neuer Standort

direkt am Radweg geschaffen

wurde. Der Heimatverein Schieder

kooperiert mit der Forschungsgruppe

Meilensteine und benachbarten

Vereinen. Vereinsvorsitzender Hans-

Ulrich Opel bedankte sich für die

Unterstützung der Arbeiten bei in

Schieder lebenden Flüchtlingen und

dem städtischen Bauhof, der mit

schwerem Gerät geholfen hat.

Heimat- und

Verkehrsverein

Heiligenkirchen

Ein weiterer Heimatpreis wurde

verliehen an den Heimat- und Verkehrsverein

Heiligenkirchen e.V.

für das Projekt „Wanderkonzept

für Familien“. Diesem Thema hat

sich der Verein bereits 2015 im

Vorfeld des Deutschen Wandertages

angenommen. Ergänzend

zu den bestehenden überörtlichen

Rad- und Wanderwegen wurde nach

Möglichkeiten zur Wanderung im

Ort gesucht. Diese sollten insbesondere

kleine Spaziergänge für

Familien und Senioren aufzeigen,

wobei die einzelnen Denkmäler

im Ort erwandert werden konnten.

Zunächst entstand eine Wanderkarte

„Baudenkmäler in Heiligenkirchen“,

inzwischen gibt es sechs Faltblätter

mit acht Rundwanderwegen. Die

Karten sind kostenlos erhältlich in der

Tourist-Info Detmold, in Heiligenkirchener

Geschäften und auch unter

www.1000jahreheiligenkirchen.de.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 24

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Schulen bei der Steinheimer Messe 2019

Die Steinheimer Messe, die mit

ihrer neuen Ausrichtung vor zwei

Jahren Stadtfest, Gewerbeschau, ein

Forum für den Arbeitsmarkt und kulturelle

Angebote unter einem Dach

vereinte, rückt in diesem Jahr das

Thema Bildung und Ausbildung stark

in den Fokus. Das Städtische Gymnasium

und die Städtische Realschule

werden am 3. und 4. November in

mehreren Zelten ihre Arbeit, Ziele

und Schwerpunkte vorstellen und

setzen auf den Dialog Schule Wirtschaft.

Weil sich alle Zelte auf die

Innenstadt konzentrieren, verspricht

das kurze Wege.

Ein ganz zentraler Ansatz sei dabei,

die Schulen mit den Betrieben und

der Arbeitswelt zu vernetzen, erklärte

der bei der Stadt für Schulen

zuständige Fachbereichsleiter Gerd

Engelmann bei der Vorstellung des

umfangreichen Programms. „Das

gibt den Schülern nicht nur Hilfen

für ihre zukünftigen Perspektiven

oder bei der Berufswahl. Es stärkt

Steinheim auch als Schulstandort.“

Die Messe mit ihrem Bildungsangebot

biete gerade den Betrieben

im Zeitalter des Fachkräftemangels

viele Möglichkeiten, um für geeigneten

Nachwuchs zu werben.

Realschule

„Wir stellen unseren Beitrag

für die Messebesucher unter das

Bildung steht im Fokus

Ein umfangreiches Programm zeigen die weiterführenden Schulen Steinheims, das Gymnasium und die

Realschule bei der Steinheimer Messe am 3. und 4. November. Großer Wert liegt auf dem Dialog zwischen

Schule und Wirtschaft.

Diese Händler sind textile Könner ihres Fachs

Simply the best

Motto „Realschule Steinheim -

Ein Stück Zukunft gestalten“,

beschreibt Schulleiterin Verena

Speer-Ramlow den Beitrag ihrer

Schule, der im Festzelt auf dem

Petersilienparkplatz präsentiert

wird. Der Stand ist so ausgelegt,

dass der Weg durch die Realschule

aufgezeigt wird. „Den Fokus legen

wir auf die „Leuchttürme“ der

Realschule“, so die Rektorin.

Vorgestellt wird ein digitales

Klassenzimmer Schule 4.0 mit einem

elektronischen Tafelsystem. Weitere

Schwerpunkte bilden der Sport mit

der Demonstration eines zeitgemäßen

Sportunterrichts; der MINT-Bereich

zum Zuschauen und Mitmachen; das

Fächerangebot mit Differenzierung

mit Technik, Französisch

als zweiter Fremdsprache,

Sozialwissenschaften und Biologie.

Die Arbeitsgemeinschaft „school

bikes“ wird ihren Sport zeigen.

Aus der Jahrgangsstufe 9 und 10

wird die Berufsorientierung als

besonderer Leuchtturm dargestellt,

insbesondere die Kooperationen

mit Phoenix Contact, dem Spier

Fahrzeugwerk und der Vereinigten

Volksbank. Auch ausgewählte

Aspekte des Landesprogramms

KAoa („Kein Abschluss ohne

Abschluss“) zeigt die Schule. Mit

verschiedenen Facetten des Themas

Glück haben Schüler der Klassen 5

und 6 aus beiden Schulen eine kleine

szenische Aufführung einstudiert.

Dabei wechseln sich Textvorträge

und Darstellungen ab. „Es ergeben

sich mehrere Stücke Glück,“

beschreibt Lehrer Michael Conrad

die Aufführung, die am Samstag um

17.15 Uhr und am Sonntag um 13.15

Uhr zu sehen sein wird, jedes Mal auf

der Bühne im Hauptzelt.

Gymnasium

Die Aktionen des Gymnasiums

können die Messebesucher im Schulzelt

vor dem Rathaus, aber auch im

Hauptzelt auf dem Marktplatz erleben.

Die Schülerband „The Jones“

wird am Samstag Mittag die Messe

im großen Festzelt musikalisch

eröffnen. Weitere musikalische Akzente

setzt um 14.15 Uhr die Bläser

AG und der Oberstufenchor, der um

16.15 Uhr noch einmal auftritt. Eine

wichtige Rolle nimmt der Dialog

zwischen Schulen und der Wirtschaft

ein. Am 3. November um 13.30

Uhr werden ebenfalls im Festzelt

die Ergebnisse des Berufetages am

Gymnasium vom Vormittag (25 Berufe

und Studiengänge) vorgestellt,

ehe es anschließend heißt „Schüler

fragen – Politiker antworten“. Dabei

geht es um berufliche Aussichten

in der Region. Um 16.30 Uhr folgt

eine weitere Diskussion unter dem

Thema „Handwerksberufe mit

Zukunft“. Schüler können dann die

Vertreter des Handwerks mit ganz

konkreten Fragen löchern, auch wie

der Nachwuchs möglichst vor Ort

in Ausbildung und Arbeit gehalten

werden kann.

Nach der Vorstellung der Ergebnisse

am Wettbewerb der Energieagentur

(Sonntag, 13.45) zeigt der Literaturkurs

des Gymnasiums um 14.45 Uhr

Ausschnitte aus der Shakespeare Komödie

„Fake – Viel Lärm um nichts“.

An beiden Tagen können die

Besucher zahlreiche Beispiele aus

der ungewöhnlich vielseitigen kulturellen

und schulischen Arbeit des

Städtischen Gymnasiums erleben:

die Bläser AG, den SMS Chor - Singen

mit Sinn, das Saxofontrio, den

breit aufgestellten MINT-Bereich.

Weitere Stände stellen die Kalemie

AG vor, junge Forscher geben Einblicke

in ihre Arbeit, der Kunstkurs

demonstriert Portrait Zeichnen.

Vorstellen wird sich die Integrationsklasse

mit Interviews unter der

Fragestellung „Warum lohnt es sich

in Steinheim zu leben“. Die Klasse

hat dafür auch ein spezielles Lied

„Miteinander“ eingeübt.

Musikschule

Auch die Städtische Musikschule ist

dabei. Mehrere Lehrer informieren

über das musikalische Angebot und

die Frauen-Trommelgruppe unter

Leitung von Jupp Tiemann liefert

eine Kostprobe.

Raumausstatter Pott freut sich über die Auszeichnung als ADO-

Fachhändler des Jahres.

Besonders mit Textilien lassen sich

Räume schnell und ansprechend

umgestalten: eine Fensterdekoration

in neuem Design, ein raffiniert strukturierter

Bezug fürs Sofa oder eine

Tagesdecke im aktuellen Trendkolorit

wirken wie eine Frischzellenkur

fürs Interieur und verbreiten im

Handumdrehen pure Lebensfreude

in den eigenen vier Wänden.

Wer textile Ideen in die Tat umsetzen

möchte, ist bei unseren Fachhändlern

in den besten Händen. Diese

kennen das ebenso vielseitige wie

umfangreiche ADO-Sortiment bis

ins Detail und setzen es mit Kreativität,

Know-how und technischer

Raffinesse gekonnt in Szene. So

entstehen einzigartige Dekorationen,

die im Gedächtnis bleiben.

Zum zweiten Mal zeichnet ADO

Goldkante diejenigen Raumausstatter

und Inneneinrichter, die sich

durch Kompetenz und Kreativität

besonders hervortun, für ihren Einsatz

aus. Unter mehr als 5000 Händler

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz werden die führenden

ausgewählt und mit Urkunde und

Pokal prämiert:

Fünfundzwanzig Mal wird das

Prädikat „Kreativster Fachhändler

des Jahres“ verliehen, für den man

außergewöhnlich inspirierende

Leistungen in der aktuellen Raumausstattung

erbringen muss – von der

Realisierung neuartiger Ideen über

wegweisende innovative Ansätze bis

zur Gestaltung noch nicht gesehener

Fensterdekorationen.

Wir sind begeistert, welche Fülle

an kreativen Ideen die ADO-Fachhändler

ihren Kunden in diesem Jahr

geboten haben. In Ihrer Region zählt

Raumausstatter Markus Pott aus Bad

Driburg zum exklusiven Kreis der

Ausgezeichneten, deren exklusive

Beratung wir nur wärmstens empfehlen

können. Der Weg lohnt sich,

denn er ist „Simply the best“.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 25

STEINHEIMER

Stadtfest Gewerbeschau Ausbildungsmesse Jobbörse

MESSE

Musikevent

3. & 4. NOVEMBER

2018

Verkaufsoffener Sonntag

Steinheimer

Blickpunkt

www.kurier-verlag.de

Drifte

Krankenfahrten

Rollstuhfahrten

05233 / 95 11 15

Lakemeierstr. 5 , 32839 Steinheim / Bergheim

Wenige Restplätze für den 24. November /

Zusatztermin am 14. Dezember

Gemütlicher Kaminabenden der

besonderen Art

Zu gemütlichen Kaminabenden der besonderen Art lädt das Holz & Pellet

Ofenzentrum NRW ein: Am Samstag, 24. November ab 19:30 Uhr und am

Freitag, 14. Dezember ab 20:30 Uhr stellt Inhaber Stephan Kunstein die

neusten Ofentrends vor, beantwortet Fragen rund um das Thema Feuerstätten

und gibt Tipps zum effizienteren Heizen. Passend zur laufenden

Heizsaison möchte Firmenchef Kunstein auf diesem Wege die ohnehin

schon enge Bindung zum Kunden noch weiter vertiefen: „Beim entspannten

Gespräch nach Feierabend und außerhalb eines Vor-Ort-Termins fällt einem

in lockerer Atmosphäre doch die ein oder andere Frage ein, die sonst nicht

gestellt wird”, so Kunstein. „Da unser erster Kaminabend innerhalb weniger

Stunden ausgebucht war, haben wir spontan zwei weitere Termine geplant,

bei denen der Abend am 24. November ebenfalls fast voll ist”, fügt er ergänzend

hinzu. Abgerundet werden die Abende durch das Weingut Aloys

Klöckner, das zur Weinprobe lädt, die Schaukäserei Menne, die ihre Käsespezialitäten

zum Probieren anbietet und die Bäckerei & Konditorei Rieks,

die das kulinarische Angebot mit leckeren Teigvariationen komplettiert.

Interessierte können sich telefonisch unter 05274-1784 anmelden. Es sind

nur 24 Plätze verfügbar. Der Kostenbeitrag von 5 Euro je Person wird beim

Kauf von Wein verrechnet. Alle Infos gibt es unter www.ofenzentrum-nrw.

de/kaminabend.

Mehr als 70 neue Öfen sind in der großen Ausstellung des Holz- und

Pellet-Ofenzentrum NRW in Nieheim zu sehen.

St. Johannes-Schützenbruderschaft Vinsebeck

organisiert zum dritten Mal das Dorfschießen

Fynn Müller gewinnt

erneut bei der Jugend

In vier Kategorien wurden auf dem Schießstand in der Vinsebecker Grundschule

die besten Schützen des Dorfes ermittelt. Andreas Gemke, Oberst

der ausrichtenden St.-Johannes-Schützenbruderschaft, war zufrieden mit

dem Ablauf und dem Besuch der 3. Dorfschießens. „Im letzten Jahr waren

es zwar mehr Teilnehmer, aber diesmal waren noch andere Veranstaltungen

und natürlich auch das gute Wetter. Wir haben aber sehr viele gute Schießleistungen

gesehen“, sagte Gemke. Jeder Teilnehmer hatte zehn Schuss.

Bei den Jugendlichen setzte sich wie im Vorjahr Fynn Müller durch. Der

14-jährige Schüler erzielte 96 von 100 möglichen Ringen. Luc Hoppe,

Sieger von 2016, wurde mit 94 Ringen Zweiter vor Charlotte Schäfers (92),

Anna Rüther und Katharina Rüther, die beide jeweils auf 90 Ringe kamen.

20 Frauen ermittelten untereinander ihre Siegerin. Ronja Hülsmann gewann

mit knappem Vorsprung. Sie kam auf 97 Ringe und die zweitplatzierte

Nicole Schäfers auf 96 Ringe. Dritte wurde Silvia Regier mit 94 Ringen.

Beim Herrenwettbewerb gab es zwei Sieger. Sowohl Gerd Elsner als

auch Andreas Gemke, beide im Vorstand der Altschützen, erzielten 97

Ringe. Den dritten Rang sicherte sich Wolfgang Jacke, der 95 Ringe auf

dem Konto hatte. Die Besten des Frauen- und Herrenwettbewerbs stellten

auch den Sieger im Mannschaftswettbewerb. Ronja Hülsmann und Gerd

Elsner kamen zusammen mit Radoslaw Lewandowski auf 285 Ringe und

gewannen das Dorfschießen als „Mannschaft ohne Namen“. Der VSC,

bestehend aus Silvia, Hans und John Regier, sicherte sich mit 277 Ringen

den zweiten Platz vor dem Spielmannszug Vinsebeck (268 Ringe), der von

Wolfgang Jacke, Christoph Wiechers und Sven Hülsmann vertreten wurde.

Beim Knobeln gewann Noah Lohöfer bei den Jugendlichen und Kindern

und Klaus Schnelle bei den Erwachsenen.

25 %

Inventur-Verkauf

vom 3.11 - 10.11.2018

Sichern Sie sich tolle Rabatte! *

50 %

Rabatt

Rabatt

* Auf ausgewählte Fassungen und Sonnenbrillen

Kreishandwerkerschaft ehrt die besten Gesellen des Jahrgangs 2018

Leistungen sind Beleg für Einsatzwillen, Zielstrebigkeit und

außergewöhnliche Fähigkeiten

„Arbeiten im Handwerk bringt Erfüllung

pur. Sie verbindet Selbstverwirklichung

und Stolz auf die eigene

kreative Arbeit,“ sagte Peter Eul, der

Vizepräsident der Handwerkskammer

Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld

bei der Besten-Prüfungsfeier der

Kreishandwerkerschaft Höxter-

Warburg. Die Kreishandwerkerschaft

ehrte auf Gut Holzhausen in feierlichem

Rahmen die Auszubildenden,

die ihre Gesellenprüfung mit der

Note „gut“ oder „sehr gut“ gemeistert

haben. Musikalisch begleitet wurde

die Feierstunde von Lea Brakowski

mit ihrer Band.

Die Ehrung war am bundesweiten

„Tag des Handwerks“ gut gewählt, zu

der Kreishandwerksmeister Martin

Knorrenschild neben den Obermeistern

der Innung, den Ausbildern in

den Betrieben und der Politik mit

MdB Christian Haase und MdL Matthias

Goeken, vor allem die erfolgreichen

jungen Gesellen begrüßte, die

unter den 199 abgelegten Prüfungen

die Spitzenleistungen erzielt haben.

Der Kreishandwerksmeister wies

darauf hin, dass mit dem erfolgreichen

Abschluss die lebenslange

Weiterbildung nicht beendet sei.

Doch auf dem durch die Ausbildung

in den Betrieben gelegten Fundament

lasse sich bestens aufbauen. Mit einer

qualifizierten Ausbildung stünde die

Berufswelt offen und könne man

nicht nur Meister werden, sondern

auch ohne Abitur studieren.

Gleichzeitig brach Knorrenschild

eine Lanze für die berufliche Ausbildung,

für die kleine und mittlere

Betriebe die Basis legten. Diese

duale Ausbildung habe den gleichen

Stellenwert wie die akademische und

müsse sich nicht verstecken. Das

zeige sich an den abgeschlossenen

Ausbildungsverträgen im Bereich

der Innung Höxter-Warburg, die

das Vorjahresniveau wahrscheinlich

übertreffen. „Das Handwerk ist ein

stabiler wirtschaftlicher Faktor mit

besten Zukunftschancen,“ freute sich

Knorrenschild.

„Als Gesellen mit hervorragenden

Prüfungsleistungen sind Sie große

Vorbilder auch für junge Menschen,

die oft planlos vor der Berufswahl

stehen,“ so Eul in Richtung der

Prüfungsbesten. Längst schätzten die

Menschen das Handwerk, das durch

räumliche Nähe wie hohe fachliche

Kompetenz den sympathischen Betrieb

um die Ecke verkörpere und sich

als bedeutender Wirtschaftsfaktor

präsentiere: 158.000 Mitarbeiter im

Kammerbezirk erwirtschaften einen

Umsatz von 17 Milliarden Euro. Den

Auszubildenden des neuen Ausbildungsjahres

rief Eul zu. „Sie haben

mit der Ausbildung alles richtig

gemacht und können beweisen, die

Zukunft des Handwerks zu sein.“

Die Neuen wurden in Holzhausen

von Knorrenschild mit Handschlag

begrüßt.

Folgende Prüfungsbeste wurden

durch Lehrlingswart Andreas Gogrewe

und Matthias Betz, Arbeitnehmer

im Gesellenprüfungsausschuss der

Innung für das Metallhandwerk

geehrt und mit Urkunden sowie

Buchpreisen ausgezeichnet: die

Bäckereifachverkäuferinnen Nina

Klassen (Brakel) und Rebecca

Ritzenhoff (Brakel), beide Goeken

Backen Bad Driburg; der Elektroniker

Fabian Diekmann (Steinheim),

Elektrobetrieb Tobias Hannibal

Steinheim; Elektroniker Dominic

Kieneke (Beverungen), Elektro

Potthast Höxter; Fleischer Philipp

Balluf (Warburg), Fleischerei Balluf

Warburg; Friseurin Andrea Kröning

(Steinheim), Friseur Gerd Leifels &

Claudia Tralls Steinheim; Friseurin

Luljeta Schroller (Warburg), Betrieb

Uwe Beine Warburg; Maler- und

Lackierer Johann Abrams (Höxter),

Betrieb Thomas Schöning Höxter;

Maler und Lackierer Niklas Kosching

(Holzminden), Betrieb Jörg

Lange Marienmünster; Maler und

Lackiererin Ewgenija Shiskanow

(Bad Driburg), Betrieb Michael

Amstutz Brakel; Metallbauer für

Nutzfahrzeugbau Abram Cernych

(Blomberg), Spier Fahrzeugbau

Steinheim.

Metallbauer Andrej Fetter (Hofgeismar),

BFI Stahlbausysteme

Warburg; Metallbauer Albert Penner

(Brakel), Betrieb Peter Dewald Höxter;

Metallbauer Marco Stellpflug

Borgentreich-Manrode, Metallbau

Gockeln Warburg; Metallbauer

Christoph Warschun (Nieheim), Gebrüder

Ruberg Nieheim; Raumausstatterin

Lisa Dolstra (Liebennau),

Betrieb Klaus Riepen Borgentreich;

Raumausstatterin Patricia Hartmann

(Beverungen), Betrieb Andreas

Gogrewe Beverungen; Anlagenmechaniker

Henrik Bröker (Brakel),

PA-BRA Brakel,; Tischler Roman

Brodthage (Heinsen), Holz Specht

Höxter; Tischlerin Ilka Maria Weber

(Kassel), FS Sievers Willebadessen;

Zimerer Christian Dehne (Negenborn),

Zimmerei J. Büse Brakel;

Kaufmann für Büromanagement

Stefan Greitemeier (Willebadessen),

Hartmann Bau Borgentreich;

Kauffrau für Büromanagement

Annalena Schulz (Brakel), Röttger

Trocknungsservice Bad Driburg.

Kreislehrlingwart Gogrewe zu den

Geehrten: „Die Leistungen sind

Beleg für besonderen Einsatzwillen,

Zielstrebigkeit und außergewöhnliche

Fähigkeiten.

Jeder kann stolz sein auf das,

was er erreicht hat.“ Als Beste der

Besten wurden durch die Stiftung

der Kreishandwerkerschaft der

Tischler Roman Brodthage und die

Raumausstatterin Lisa Dolstra mit

Goldmünzen ausgezeichnet. Sie

erreichten bei der Prüfung mehr

als 94 Prozent. Durch Losentscheid

gewann Rebecca Ritzenhoff eine

von Christian Haase gestiftete Fahrt

für zwei Personen nach Berlin zum

Bundestag; Andrej Fetter kann ein

Bundesligaspiel in der Signal Arena

besuchen, ebenfalls mit Begleitung.

Verabschiedet wurde Handwerks-

Hauptgeschäftsführer Holger Benninghoff,

der nach achteinhalb

Jahren die Kreishandwerkerschaft in

Richtung Wesel verlassen hat.

„Er hat sich Respekt und Anerkennung

verschafft und die Kreishandwerkerschaft

zu einem gewichtigen

Player gemacht,“ würdigte Knorrenschild

sein Wirken unter großem

Beifall.

Die Prüfungsbesten des letzten Prüfungsjahrgangs wurden bei der Besten-Prüfungsfeier der

Kreishandwerkerschaft auf Gut Holzhausen geehrt.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 - Anzeige-

2. November 2018 Seite 26

Graf Metternich Quellen – Glasklarer Genuss

Fruchtschorlen sind eine echt gute Alternative

Am 3. und 4. November findet

zum zweiten Mal die „Steinheimer

Messe“ statt, die als Nachfolgerin

der beliebten Steinheimer Gewerbeschau

gilt. Die Graf Metternich-

Quellen nehmen das zum Anlass,

sich als heimischer Mineralbrunnen

den Besucherinnen und Besuchern

mit seinem umfangreichen

Sortiment auf dieser Messe zu

präsentieren, Mineralwasser und

die große Fülle der Produktpalette

verkosten zu lassen und für Fragen

und Information rund um das Thema

„Mineralwasser“ zur Verfügung

zu stehen.

Aufgrund der besonderen Geologie

verfügen die Graf Metternich-

Quellen über sehr unterschiedliche

Mineralwässer, so dass fast jeder

Verbraucherwunsch erfüllt werden

kann, da jede Mineralquelle eine

Besonderheit aufweist. So können

Die Graf Metternich Quellen

zeichnen sich durch ein breites

Sortiment aus. Vor allem Frucht-

Schorlen sind sehr beliebt, weil

die ohne Zusätze von Zucker

hergestellt werden.

die Graf Metternich-Quellen zum

einen ein klassisches Mineralwasser

mit einem hohen Gehalt an

Calcium und Magnesium bieten,

zum anderen wird aus der Graf

Metternich-Varus Quelle ein natürliches

Mineralwasser abgefüllt,

das durch seinen geringen Gehalt

an Kochsalz und die besonders

ausgewogene Mineralisation für die

Zubereitung von Säuglingsnahrung

geeignet ist.

Mineralien wie Natrium, Calcium

oder Magnesium erfüllen eine

wichtige Aufgabe im Körper: als

Bausteine für Skelett und Gewebe,

für den reibungslosen Ablauf aller

Stoffwechselfunktionen, sie regulieren

den Säure-Basen-Haushalt,

sind Bestandteil von Hormonen,

Enzymen und dem roten Blutfarbstoff

Hämoglobin, sie wirken

mit bei der Erregungsleitung der

Nerven, sie koordinieren Muskelaktivitäten

und Muskelentspannung.

Je nach Belieben kann der

Verbraucher auch zwischen Mineralwässern

mit unterschiedlichen

Gehalten an Kohlensäure wählen.

Besonderen Schwerpunkt legen

die Graf Metternich-Quellen bei der

diesjährigen Steinheimer Messe auf

die Vorstellung der Frucht-Schorlen:

Apfelsaft-Schorle und Apfel-

Rhabarber-Schorle. Die Frucht-

Schorlen enthalten ausschließlich

Fruchtsaft und Mineralwasser.

Auf einen Zusatz von Zucker

und Süßstoff wird verzichtet. Die

fruchtig-leichten Schorlen liegen

im Trend, denn sie sind aufgrund

ihres guten Geschmacks sehr

beliebt, erfrischen und versorgen

den menschlichen Organismus mit

wertvollen Spurenelementen. Gerade

in Zeiten, wo immer stärker auf

die Reduktion von Zucker geachtet

wird, sind die Fruchtschorlen eine

gute Alternative, um weniger Zucker

aufzunehmen.

Schon Anfang der 2000-er Jahre

haben sich die Graf Metternich-

Quellen entschieden, aus Liebe zur

Natur Ihre Erzeugnisse ausschließlich

in Glas-Mehrweg-Flaschen

anzubieten. Damals wurde von

vielen diese Entscheidung teilweise

belächelt und nicht als zeitgemäß

angesehen. „Doch heute sehen wir,

wie wichtig, nachhaltiges und ressourcenschonendes

Wirtschaften

ist,“ erklärt dazu Geschäftsführer

Andreas Schöttker. Themen

wie Klimawandel, Mikroplastik,

Plastikmüll in den Weltmeeren

nehmen heute einen immer größeren

Stellenwert ein. Aus diesem

Grund werden die Graf Metternich-

Quellen die Vorteile der Glas-

Mehrweg-Flaschen am Stand auf

der Steinheimer Messe hinweisen.

Jede Glasflasche kann in der Regel

50 Mal wieder befüllt werden, so

dass dadurch eine riesige Menge

an Verpackungsmüll eingespart

wird. Unter dem Motto „Rettet

die Meere“ dürfen die Kinder am

Stand der Graf Metternich-Quellen

ihr eigenes Mineralwasser-Etikett

entwerfen und eine Flasche mit

ihrem gestalteten Etikett nach

Hause nehmen. Das Team der Graf

Metternich-Quellen freut sich auf

den Besuch am Stand!

Die fruchtig-leichten Schorlen liegen im Trend, denn sie sind aufgrund

ihres guten Geschmacks sehr beliebt.

Schon auf der Messe 2016 herrschte reger Andrang auf dem Stand

der Graf Metternich Quellen.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 27

Impressum Festausgabe

Steinheimer Blickpunkt

Heimatliches Informationsblatt für Steinheim, Schieder-Schwalenberg, Nieheim, Marienmünster und Blomberg

Kurier-Verlag

GmbH & Co. KG

www.kurier-verlag.de

info@kurier-verlag.de

32805 Horn-Bad Meinberg

Kampstraße 10

Telefon: 0 52 34 / 20 28-22

Telefax: 0 52 34 / 20 28-29

Email:

info@steinheimer-blickpunkt.de

Internet:

www.steinheimer-blickpunkt.de

Verteilungsgebiet

Brüntrup Höntrup Tintrup Glashütte Elbrinxen

Herrentrup Maspe

Wörderfeld

Reelkirchen Siekholz

Henkenbrink

Sabbenhausen

Belle Wöbbel Schieder

Paenbruch

Ratsiek

Billerbeck

Brakelsiek

Biesterfeld

Falkenhagen

Ottenhausen Schwalenberg

Hummersen

Lothe

Rischenau

Ruensiek

Köterberg

Kollerbeck

Löwendorf

Vinsebeck Steinheim Hagedorn Kariensiek Papenhöfen

Eichholz Rolfzen Born

Bergheim Eversen Münsterbrock

Kleinenbreden

Sandebeck

Großenbreden

Entrup Sommersell

Himmighausen Oeynhausen

Vörden Hohehaus

Eilversen

Grevenhagen Merlsheim Nieheim Marienm. Bremerberg

Langeland

Schöneberg

Bredenborn Altenbergen

Erpentrup

Holzhausen

Pömbsen

Bökendorf

Bellersen

kostenlos an

die Haushalte

in der Region

Bergheim

Eichholz

Grevenhagen

Hagedorn

Ottenhausen

Rolfzen

Sandebeck

Steinheim

Blomberg

Entrup

Erwitzen

Eversen

Himmighausen

Holzhausen

Merlsheim

Nieheim

Oeynhausen

Schönenberg

Redaktionsleitung:

M. Hütte (verantwortlich)

Redaktion:

Holger Fretzer (hf)

Anzeigen-Gestaltung:

Steinheim, Nieheim, Marienmünster,

Schieder-Schwalenberg:

Norbert Kreuzer (verantw.)

Telefon: 0 52 82 / 96 99 34

Telefax: 0 52 82 / 96 99 0 44

Blomberg:

Uwe Volmert

Telefon: 0 52 34 / 20 28-28

Erscheinungstermin für den nächsten

Steinheimer Blickpunkt ist

Freitag,

23. November 2018

Anzeigenschluss: Fr., 16. November 2018

Diese Auflage des Steinheimer Blickpunktes

enthält in Gesamt- u. Teilauflage

Beilagen folgender Firmen:

Stadtmarketing Steinheim (Steinheimer Messe);

IHG Horn (Kläschenmarkt);

Maler Lange, Kollerbeck;

St. Rochus-Apotheke, Steinheim;

TV Köller, Rischenau.

-- Wir bitten um Beachtung --

Alle Erscheinungstermine und Mediadaten unter www.steinheimer-blickpunkt.de

Altenbergen

Born

Bredenborn

Bremerberg

Eilversen

Großenbreden

Hohehaus

Kleinenbreden

Kollerbeck

Löwendorf

Münsterbrock

Papenhöfen

Brakelsiek

Glashütte

Lothe

Schieder

Schwalenberg

Siekholz

sowie in Blomberg und den Ortschaften Belle, Bellersen, Billerbeck,

Elbrinxen, Falkenhagen, Fürstenau, Hummersen, Köterberg, Langeland,

Niese, Rischenau, Sabbenhausen und Wörderfeld.

Die Festausgabe wird zusätzlich in Horn-Bad Meinberg, Bad Driburg,

Brakel, Altenbeken mit Ortschaften sowie in Ortsteilen der Stadt Höxter

verteilt.

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte, insbesondere für Texte, Bilder, Zeichnungen

und Anzeigen, liegen beim Kurier-Verlag. Das Reproduzieren ist ohne Genehmigung

des Verlages nicht gestattet und wird strafrechtlich verfolgt. Der Verlag behält sich das

Recht vor, eingereichte Texte und Bilder auch im internet zu veröffentlichen. Es besteht

kein Anspruch auf Veröffentlichung eingereichter Texte und Bilder. Bei Nichterscheinen

aus von dem Kurier-Verlag nicht zu vertretenden Gründen entsteht kein Anspruch auf

Haftung bzw. Schadenersatz durch den Verlag. Für unverlangt eingesandte Bilder und

Manuskripte kann keine Haftung übernommen werden; diese verbleiben im Verlag. Zur

Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 1/2018. Druckauflage: 53.000 Stück

Herbstsammlung des

Volksbundes Deutsche

Kriegsgräberfürsorge

Spenden

unterstützen

wichtige

Friedensarbeit

Der Volksbund Deutsche

Kriegsgräberfürsorge führt noch

bis 19. November 2018 seine

traditionelle landesweite Hausund

Straßensammlung durch.

„Unterstützen Sie bitte diese

wichtige Aktion mit Spenden an

die ehrenamtlichen Sammler“,

ruft Landrat Friedhelm Spieker,

Vorsitzender des Kreisverbandes

Höxter, zur Beteiligung an der

Sammlung auf.

„Jeder Spender leistet einen

wertvollen Beitrag, um Ruhestätten

der Opfer von Krieg und

Gewaltherrschaft zu erhalten und

unterstützt damit die so wichtige

Friedensarbeit.“

„Vor 100 Jahren, am 11. November

1918, endete der Erste Weltkrieg.

Er kostete mindestens 17

Millionen Menschen das Leben

und brachte unermessliches Leid

über Soldaten und Zivilbevölkerung

in ganz Europa“, erinnert

Armin Laschet, Ministerpräsident

des Landes Nordrhein-

Westfalen, in seinem Aufruf zur

diesjährigen Sammlung.

Am 1. September 1939 entfesselte

die NS-Diktatur den

Zweiten Weltkrieg, der über 60

Millionen Menschen das Leben

kostete, und den Holocaust, bei

dem mindestens sechs Millionen

Menschen jüdischen Glaubens

und jüdischer Herkunft in ganz

Europa auf grausamste Weise

umgebracht wurden.

„Unsere Geschichte führt uns

vor Augen, wie wertvoll Demokratie

und Frieden sind. Beides

genießen wir seit mehr als 70

Jahren in Deutschland und in

Europa.

Aus der Geschichte zweier Weltkriege

haben wir die Lehre gezogen,

dass wir Frieden, Freiheit

und Wohlstand nur gemeinsam

mit allen Europäerinnen und Europäern

erzielen können“, mahnt

Laschet. Diese Erkenntnis werde

umso wertvoller in einer Zeit, in

der Europa und die Europäische

Union von Populisten jeglicher

Couleur verächtlich gemacht und

bekämpft werde. „Dabei steht

Europa für Versöhnung und Frieden,

für Demokratie und Freiheit,

für Wohlstand und Sicherheit.

Auch der Jahrestag des Endes

des Ersten Weltkriegs vor 100

Jahren mahnt uns, den Feinden

Europas beherzt entgegenzutreten“,

so Laschet.Es gibt immer

weniger Zeitzeugen, die aus

eigenem Erleben und Erleiden

von der Grausamkeit des Krieges

berichten können. Doch viele

historische Dokumente, Museen,

Gedenkstätten und

Denkmale legen

davon Zeugnis ab.

Hierzu zählen die

Gräber der 2,8 Millionen

Kriegstoten

auf mehr als 800

Friedhöfen in 45

Staaten Europas

und Nordafrikas,

die der Volksbund

Deutsche Kriegs-

Eine Spende bei der

Haus- und Straßensammlung

des

Volksbundes Deutsche

Kriegsgräberfürsorge

unterstützt

die wertvolle

Friedensarbeit. Auf

dem Foto ist eine

Granitstele mit Namen

der Gefallenen

auf der deutschen

Kriegsgräberstätte

in Apscheronsk am

westlichen Rand

des Kaukasus/

Russland zu sehen.

gräberfürsorge pflegt. Neben

der Pflege der Gräber sorgt der

Volksbund dafür, dass die Gräber

jährlich von bis zu 20.000 jungen

Menschen aus 30 Staaten besucht

werden. Damit trägt er dazu

bei, besonders bei den jüngeren

Generationen das Bewusstsein

für den unschätzbaren Wert des

friedlichen Zusammenlebens aller

Menschen zu schaffen, gleich

wo, gleich welcher Herkunft und

gleich welchen Glaubens.

Mehrere tausend Ehrenamtliche

engagieren sich bundesweit für

die vielfältigen Aufgaben der

Organisation.

„Wir hoffen auf eine große

Spendenbeteiligung und darauf,

dass diese Sammlung wesentlich

zur Arbeit des Volksbundes

beitragen möge“, sagt Landrat

Friedhelm Spieker und spricht

den zahlreichen ehrenamtlichen

Sammlern seinen Dank aus.

Darüber hinaus weist er schon

jetzt auf das große Jubiläumskonzert

„100 Jahre Volksbund“

für Ostwestfalen-Lippe am

Dienstag, 20. November, in Bad

Salzuflen hin. Um 19.30 Uhr wird

das Heeresmusikkorps Hannover

dort in der Konzerthalle Musik

der Extraklasse zugunsten der

Friedensarbeit des Volksbundes

darbieten. Damit wird das

eigentliche Jubiläumsjahr 2019

im November schon mal musikalisch

eingeläutet.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 28

Neues Teilkonzept bei Kronospan vorgestellt

Steinheim macht ernst

beim Klimaschutz

Beim Klimaschutz ist die Stadt Steinheim schon seit vielen Jahre aktiv.

Die Auszeichnung mit dem European Energy Award, das seit 2013 gültige

Klimaschutzkonzept und die Beschäftigung eines kommunalen Klimaschutzmanagers

sind ein Beleg für das Engagement. Nun stehen erstmals

mit einem Klimaschutzteilkonzept die Unternehmen im Fokus.

Wie sehr Unternehmen schon Vorreiter beim Klimaschutz sind, zeigte

die Bilanz, die bei der Vorstellung des Teilkonzepts im Sandebecker

Spanplattenbetrieb Kronospan vorgestellt wurde, ein Unternehmen, das

auf 120-jährige Erfahrung blicken kann. Alleine in den letzten fünf Jahren

wurden 40 Millionen Euro für Energieeffizienz, Recyclingholzaufbereitung

und Qualitätssicherung aufgebracht. In der Faserplattenproduktion konnte

der Energieverbrauch seit Einführung des Energie-Managementsystems

um 15 Prozent, in der Spanplattenfertigung sogar um 28 Prozent gesenkt

werden. „Gleichzeitig folgte eine Umstellung von fossilen Brennstoffen auf

Biomasse, die beim Energieeinsatz schon 89 Prozent einnimmt,“ erklärte

der neue Geschäftsführer Christian Witte, der den jährlichen Energiebedarf

am Standort auf 550 Millionen Kilowattstunden bezifferte.

Christian Witte ist der neue Geschäftsführer des Kronospan-Standorts

Sandebeck. Der 41-jährige Blomberger ist bereits seit zehn Jahren im Betrieb

beschäftigt, war Leiter der Buchhaltung und Prokurist. Das Sandebecker

Werk hat 300 Mitarbeiter, an 40 Standorten beschäftigt das Unternehmen

weltweit insgesamt 14.000 Mitarbeiter, wobei das Produktportfolio die

größte Stärke ausmacht. Witte: „Ständig sind wir auf der Suche nach

Verstärkung, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen.“ Deshalb werde

man erstmals an der Steinheimer Messe teilnehmen, um sich darzustellen

und für die Berufe im Unternehmen zu werben. Ausgebildet wird im

kaufmännischen und technischen Bereich (derzeit 30 Auszubildende wie

Industriekaufleute, Fachinformatiker, Elektroniker, Industriemechaniker)

mit größtmöglicher Übernahmegarantie.

Marc Henschel vom Planungsbüro „energielenker Die Berater“ stellte das

Projekt „Integrierte Wärmenutzung Steinheim“ als zentraler Bestandteil des

Klimateilschutzkonzepts vor. Das Büro verfügt über große Erfahrungen,

kennt die Gegebenheiten in Steinheim schon aus vorherigen Untersuchungen

und hat 300 Städte in der Kartei. Untersucht wird das ganze Stadtgebiet mit

Fokus auf den Industriegebieten. Die Vorarbeiten haben mit der Sammlung

von Dateien bereits mit dem Ziel begonnen, Potenziale für Wärmeverbünde

zu schaffen. Erzielt ein Unternehmen einen großen Wärmeüberschuss, den

ein anderes gut brauchen könnte, sollen gemeinsame Lösungen aufgezeigt

und entwickelt werden, bis hin zu Blockheizkraftwerken. Ein Zwischenstand

des Verfahrens wird am Messesonntag, 4. November um 12 Uhr im

Festzelt nach dem Festvortrag von Professor Christian Berg zum Thema

„Nachhaltigkeit als Informationstreiber“ unter dem Thema „Intelligente

Wärmenutzung“ präsentiert.

Ende März 2019 sollen die Ergebnisse endgültig vorliegen. Das Konzept

wird sich an den nationalen Klimaschutzzielen orientieren, die Treibhausgase

in Deutschland bis 2020 um 20 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95

Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Für den Plan und müssen

viele Akteure einen Beitrag leisten, von den Stadtwerken zur Landwirtschaft,

die Industrie und Gewerbebetriebe bis zu den privaten Eigentümern. Angesichts

der ehrgeizigen Ziele sieht Bürgermeister Carsten Torke die Stadt

Steinheim mit den eingeschlagenen Maßnahmen auf einem guten Wege.

Präsenz auf der Steinheimer Messe zeigt auch die Energieagentur NRW,

die für Klimaschutz und CO 2

-Reduzierung steht. „Wir sind zuständig

für die Initialberatung und informieren über Fördermöglichkeiten, um

die Energiewende vor Ort voran zu treiben,“ führte Uwe Hofer (Klima-

Netzwerker für OWL ) aus. Die Energieagentur informiert auf der Messe

über Berufschancen im Bereich erneuerbarer Energien. Am Sonntag (13.30

Uhr im Festzelt) stehen ein Vortrag von Uwe Hofer zur E-Mobilität und die

Moderation eines Workshops beim offenen Bürgerforum zur Gemeinwohlökonomie

auf dem Programm. Am Samstag und Sonntag sind mit einem

BMW i3 und einem Renault Zoe Probefahrten nach Absprache möglich.

„Wir nehmen unsere Verantwortung zum Klimaschutz, zum Ressourcenverbrauch

und zur E-Mobilität ernst“, so der Eindruck von Wirtschaftsförderer

Ralf Kleine. Das Klimateilkonzept fügt sich hervorragend in das Programm

der Steinheimer Messe ein und bekommt so eine große Außenwirkung. Auf

diesem Weg sollen auch die Bürger mitgenommen werden. Bürgermeister

Carsten Torke ist sicher. „Man vergibt Chancen für die Zukunft, wenn man

diesen Weg jetzt nicht geht.“

Steinheim macht

ernst beim Klimaschutz.

Marc Henschel

(von links,

Planungsbüro

„energielenker“),

Alexander Rauer,

Uwe Hofer (Energieagentur

NRW),

Stephanie Sauer,

Christian Witte,

Emanuela Mendes,

Bürgermeister

Carsten Torke und

Wirtschaftsförderer

Ralf Kleine

stellten das Klimateilschutzkonzept

im Sandebecker

Spanplattenbetrieb

Kronospan

vor.

Verteiler

gesucht!

Schnell verdientes

Extrageld!

1 x im Monat

in meinem Ort

verteilen

Aktuellsuchen wir

Verteiler in:

Jetzt

ANRUFEN!

Jetzt starten!

Bewerbungen telefonisch an Frau Vera Klare,

05234-2028-18, per Fax an 05234-2028-29,

per Email an buchhaltung@kurier-verlag.de.

Schriftlich an den Kurier-Verlag GmbH & Co. KG,

Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg.

verteil‘ den

Bad Driburger Kurier

BRAKEL

BELLERSEN


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 29

„Warum bis zum nächsten Sommer auf

das Stimmenfestival Voices warten, wenn

auch die Wintermonate aufregende musikalische

Momente bieten können?“ Dieser

Gedanke liegt den Winter-Voices und

einem neuen Konzertformat in Nieheim

zugrunde. Vier Konzerte unterschiedlicher

Couleur sollen die Musikfreunde

aus nah und fern begeistern.

Nachdem in der neuen Nieheimer

Grundschule eine multifunktional

nutzbare Aula entstanden ist, steht eine

wunderbare Konzerthalle zur Verfügung,

die durch ihre super Akustik beste Voraussetzung

bietet. Bürgermeister Rainer

Vidal hatte für die Idee sofort ein offenes

Ohr. Den Auftakt der Winter Voices bildet

ein weihnachtliches Mitsingkonzert. Es

folgen französische Chansons, Pago

Balkes Programm „Liebeslieder“ und eine

Revue. „Lassen Sie sich durch unseren

neuen Veranstaltungsreigen die langen

Wintertage musikalisch verzaubern,“ so

Leonore von Falkenhausen, die überzeugt

ist, dass der Markenname „Voices“ auch

auf die neue Konzertreihe ausstrahlen

Winter-Voices in der Aula der Grundschule Nieheim

Vier interessante Konzertsonntage

werde.

„Und sonntags ins Konzert,“ heißt es

in jedem Monat von Dezember bis März

gibt es ein Konzert, das jeweils um 17 Uhr

beginnt. Singen macht bekanntlich glücklich,

insbesondere wenn man gemeinsam

singt. Den Auftakt bildet deshalb am 2.

Dezember ein Mitsingkonzert mit Leonore

von Falkenhausen, Georg Thauern, dem

Heartchor Rolfzen und Matthias Koch am

Klavier (Schulleiter der Brede). Gesungen

werden die schönsten Weihnachtslieder

von Klassik bis zu Pop und Musical. Vom

Chorsänger bis zum Spaßsänger sei jeder

willkommen.

Französische Chansons präsentieren

und interpretieren am 13. Januar das Duo

„Entre nous“ Chislaine Seydler (Gesang)

und Thorsten Seydler (Klavier, Akkordeon,

Moutpercussion) mal nah am Original,

mal neu arrangiert. Altbekanntes wie „La

mer“ ist ebenso zu hören wie Modernes

(Le sac des filles“ von Camille´). Charmant

und humorvoll führt das Paar durch

das Programm und bittet das Publikum

um mehrstimmige Unterstützung. „Liebeslieder“

heißt es am 10. Februar mit

amourösen, seriösen und bösen Songs,

von und mit Pago Balke und Gerhard

Stengert, die dem Voices Publikum schon

bestens bekannt sind. Dabei geht es um

Fragen wie die Mühen der Ehe-Ebene,

dem Reich der Mitte. Das besingt der

Kabarettist, Schauspieler und Entertainer

Pago Balke, virtuos begleitet von Gerhard

Stengert mit Marimba und Piano.

„Etwas glücklich sein“ lautet das Motto

der Revue mit Annette Jahr (Gesang)

und Bettina Höger-Loesch (Klavier“).

am 10. März, die sich mit Liedern und

Geschichten von Friedrich Hollaender

auseinandersetzt. Es ist ein Programm

zum Lachen, Weinen, Nachdenken,

Staunen - zum etwas glücklich sein. Die

Eintrittspreise liegen zwischen sieben und

18 Euro, der Eintritt zum Mitsingkonzert

liegt bei zehn Euro. Für das Catering an

den Konzertabenden sorgt der Förderverein

der Grundschule. Karten gibt es

im Modehaus Stamm, telefonisch unter

05274-952094 oder per E-Mail: karten@

voices-holzhausen.de.

Stellten die neue Konzertreihe „Winter Voices“ vor (von links) Leonore von Falkenhausen, Georg Thauern, Bürgermeister

Rainer Vidal und Claudia Westerwelle (Förderverein der katholischen Grundschule).

Hilfe für Flutopfer im indischen Kerala

40.500 Euro an Erzbischof übergeben

22.000 Euro hat der Verein „Kinder- und Jugendhilfe Trichur“ dem indischen Erzbischof Andrews Thazhath

für die von einer schweren Flutkatastrophe getroffenen Menschen in der Erzdiözese Thrissur übergeben

(von links) Alexandra Kleine, Franz-Josef Böhm, Marina Overkott, Elke Hannibal-Pott, Nadine Wakup

und Sandra Meyer.

ranten in der Messfeier waren

Pastoralverbundsleiter Pfarrer

Ansgar Heckeroth, Pastor Geo

Pallipurathukaran, Vikar Franclin

Kannanaikal aus Marsberg und

Diakon Michael von Boeselager.

Die Hilfsakton soll im Pastoralverbund

weitergeführt werden.

Auch der Bürgerschützenverein

Steinheim hat mit einem Kirchenkonzert

des Reservistenmusikzuges

Weser-Lippe in der Pfarrkirche

St. Marien inzwischen einen

Beitrag geleistet.

Der Verein hatte in den letzten

Wochen unermüdlich Spenden

gesammelt und dem Bischof in

Bergheim 22.000 Euro übergeben.

Das Vorstandsteam hatte

Hören Sie die

Zukunft. Jetzt!

Vereinbaren Sie jetzt einen

Termin zum kostenlosen und

unverbindlichen Probetragen!

Hörgeräte Baschlebe GbR ∙ Inhaber Astrid Baschlebe und Carsten Baschlebe

Hauptgeschäft: Mittelstraße 22 ∙ 32657 Lemgo ∙ Tel.: 05261 / 4384

STYLETTO

MEHR ALS NUR

EIN HÖRGERÄT.

Hightech trifft Lifestyle.

• Lithium-Ionen-Akkutechnologie mit mobiler Ladebox

• Hochwertiges Design mit gebürsteter Metalloptik

• Ultradünn mit 6 mm Durchmesser

• Innovativste Audiologie mit patentiertem OVP

• Diskret steuerbar per Smartphone App oder Fernbedienung

*Own Voice Processing (OVP) für natürlichsten Klang der eigenen Stimme.

Hören DETMOLD Sie die Zukunft. ∙ 2 X IN LEMGO Jetzt! ∙ DÖRENTRUP ∙ STEINHEIM ∙ WWW.BASCHLEBE.DE

Vereinbaren Sie bis zum XX.XX.XXXX

einen Termin bei uns zum kostenlosen

und unverbindlichen Probetragen!

Eine fürchterliche Flutkatastrophe

hat den indischen Bundesstaat

Kerala im südlichen Indien

schwer heimgesucht, in dem auch

die Erzdiözese Thrissur (früher

Trichur) liegt). Zwei große Spenden

haben den Menschen gezeigt:

sie sind in ihrer Not nicht alleine.

Der Verein Kinder- und Jugendhilfe

Trichur überreichte dem auf

Besuch weilenden Erzbischof

von Kerala, Andrews Thazhath

eine Spende über 22.000 Euro.

Einen Spendenscheck in Höhe

von 18.500 Euro konnte im

Anschluss an ein Pontifikalamt

in der St. Kosmas und St. Damian

Kirche Oeynhausen Sandra

Heutger stellvertretend für eine

Reisegruppe, die Indien besucht

hatte, und Elmar Kleine vom

Kirchenvorstand übergeben.

Der sehr gut deutsch sprechende

Erzbischof war auf Deutschlandreise,

auf der er die zehn indischen

Priester aus dem Erzbistum Thrissur

besuchte. Organisiert war

ein großes Treffen bei Pastor Geo

Pallipurathukaran in Oeynhausen,

bevor die Eminenz weiter

nach Augsburg reiste. Auch an

einer Audienz im Generalvikariat

Paderborn nahm er teil. In seiner

Predigt in Oeynhausen erzählte

Erzbischof Thazhath von der

schwersten Flutkatastrophe seit

langem in Kerala und wie sehr

sein Erzbistum Thrissur betroffen

sei. „Diese Flutkatastrophe

hat Dunkelheit über mein Land

gebracht“. 400 Menschen starben,

mehr als eine Million sind

obdachlos geworden.

Er bedankte sich bei allen Spendern

hier vor Ort, die die Menschen

in Kerala ohne Bitten und

Fragen in ihr Herz geschlossen

und mit großzügigen Spenden

unterstützt haben. Konzelebden

Erzbischof in indischer Landestracht

willkommen geheißen.

„Das Schicksal der Menschen

in Indien hat aufgerüttelt,“

beschrieb Elke Hannibal-Pott

die große Spendenbereitschaft.

Das Geld soll unter anderem für

die Küche und die Geräte eines

zerstörten Kinderheims in der

Heimatgemeinde von Pfarrer

Davis Kannampuzha zum Einsatz

kommen, der zehn Jahre in Steinheim

tätig war, vor zwei Jahren

info@hoergeraete-mustermann.de

01234/5678910

Hörakustik Mustermann

Muster-Str. 123,

nach Indien zurückkehrte und den

Menschen jetzt zur Seite steht.

Über den Pastor besteht weiter

enger Kontakt zu seiner früheren

Gemeinde.

Dadurch gibt es auch die Gewissheit,

dass jeder gespendete

Euro vor Ort ankommt. Der

Verein führt am 6. November

(20 Uhr) im Pfarrheim Steinheim

seine Jahreshauptversammlung

durch. Dazu seien Interessierte

herzlich willkommen.

Anti-Aging !

Fruchtsäure - Needling

Microdermabrasion

Uschi M. Buchfeld

KOSMETIK-STUDIO

Reiner-Reineccius-Str. 8 · Steinheim ·Telefon 1391

LOGO


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 30

Sanitätshaus -

Orthopädietechnik

BierbüsseGmbH

Bandagen · Orthesen · Einlagenversorgung ·Kompressionsstrumpfversorgung

· Reha- und Pflegeartikel · Lymphatische Versorgung

Telefon:

0 52 33 /

93 66 8

Herzlich Willkommen!

Schulstraße 25 · 32839 Steinheim

Fax 0 52 33 / 93 65 5 · e-mail:

Bierbuesse-Steinheim@t-online.de

Realschule Steinheim öffnet am 24. November ihre

Türen für Viertklässler und alle Interessierten

Hilfestellung bei der Schulwahl

Hereinspaziert und Willkommen! So heißt es wieder am Samstag, den 24.

November 2018 zwischen 10 und 13 Uhr bei der Städtischen Realschule

Steinheim. Wie jedes Jahr öffnet die Realschule traditionell im November

ihre Türen für die jetzigen Viertklässler und deren Eltern, ehemalige Schüler,

Lehrer der umliegenden (Grund-)Schulen und alle Interessierten.

Der Tag der offenen Tür gehört neben den Informationsabenden und den

Schnuppertagen der Steinheimer und Vinsebecker Grundschüler zum festen

Programm der Realschule Steinheim, um die Viertklässler und ihre Eltern

beim Schulwechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule

bestmöglich zu unterstützen. Schüler und Lehrer der Realschule Steinheim

haben im Vorfeld einiges vorbereitet, um das Schulleben anschaulich

darzustellen und freuen sich auf viele Gäste.

„Celtic Songs

für die Seele“

Garten- u. Landschaftsbau

Meisterbetrieb

Erdbau- u. Baggerarbeiten

Pflasterarbeiten aller Art

Carportbau und andere

Holzarbeiten

Baumfällungen,

Gehölzschnitt

Pflanz- u. Pflegearbeiten

Kanalarbeiten

Tel.: 0170 / 2955974

Viele Städte und Ballungszentren

platzen aus allen Nähten während die

ländlichen Räume und die Dörfer ausbluten.

Der Förderverein Gesamtdeutsche

Bildungsstätte hatte deshalb mit

seinem Vorsitzenden Heinz Vathauer das

Gesprächsforum mit dem Thema „Leere

Dörfer, volle Städte“ in der alten Schule

zum Gegenstand gemacht. Mit dem

FDP-Landtagsabgeordneten Stephen

Paul, Landrat Friedhelm Spieker und

Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal

war das Podium gut besetzt, um die Problematik

mit den zahlreichen Bürgern

sowie Vertretern der AfD, der Grünen,

der FPD und der Linken zu diskutieren.

Das Thema bewegt sich in einem brisanten

Spannungsfeld. In den Städten

ist der Druck auf den Wohnungsmarkt

Der Konzertchor Vocale aus Steinheim

verkürzt einen dunklen Novemberabend

durch keltische Songs

aus Schottland und Irland. Am 18.

November tritt der Chor im Dorfgemeinschaftshaus

in Sommersell

auf. Das Konzert beginnt um 16 Uhr.

Zuhörer dürfen bei Liebesliedern die

Seele baumeln lassen, bei Balladen

träumen und bei den Trinkliedern

wird sie nichts mehr auf ihren

Stühlen halten. Dass die Sänger

und Sängerinnen keltische Kleidung

tragen, in den Pausen Guinness Bier

angeboten wird, unterstreicht den

gedanklichen Ausflug nach Irland.

Der Kartenvorverkauf erfolgt in

der Buchhandlung Wedegärtner in

Steinheim.“

Gesprächsforum in Himmighausen mit MdL Stephen Paul

Tischlerei Reker Lothe

Moderne Fenstertechnik in Holz und Kunststoff Treppen

Insektenschutz Türen Innenausbau Leeb Balkone

Raus mit den Ü-30 Fenstern!

Sind Ihre Fenster älter als

30 Jahre? Dann sollten Sie über

einen Austausch nachdenken.

Das spart Energie, bringt Sicherheit

gegen Einbrecher und sorgt

für Wohlfühlatmosphäre.

Beim ersten Termin bei Ihnen zu

Hause gucke ich mir Ihre Fenster

an und mache Vorschläge. Kostenlos. Beim Einbau der

Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster können Sie

sich auf unsere Meisterqualität verlassen.

Ihr Tischlermeister

Jens Reker

Bitte besuchen Sie auch

unsere Ausstellung in Lothe!

- Terminabsprache erbeten -

QUALITÄT VOM MEISTERBETRIEB

Mit dem Thema „Leere Dörfer, volle Städte“ hat der Förderverein Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen

ein aktuelles Thema diskutiert (von links) Erwin Nowak, Landrat Friedhelm Spieker, Heinz

Vathauer (Vorsitzender Förderverein), Referent Stephen Paul und Bürgermeister Rainer Vidal.

Am Köllerberg 12 (Lothe) 32816 Schieder-Schwalenberg

Tel.: 0 52 33 / 84 47 Fax: 0 52 33 / 36 23

Internet: www.tischlerei-reker.de e-Mail: tischlerei.reker@t-online.de

Diskussion um „Leere Dörfer, volle Städte“

und mit verstopften Straßen besonders

groß. Gleichzeitig belegen Umfragen,

dass der Trend zum Wohnen in kleinen

Ortschaften für Menschen mittleren

Alters wieder wächst. Paul, Sprecher

der FDP für Heimat, Bauen, Wohnen

und Stadtentwicklung und Kreisvorsitzender

seiner Partei in Herford: „Die

neue Landesregierung hat die Brisanz

des Themas erkannt und gehandelt.“

Gerade Ostwestfalen sei vorher stiefmütterlich

behandelt worden obwohl die

Hälfte der Bürger im ländlichen Raum

lebten. Paul zählte ein ganzes Bündel

von Maßnahmen auf, das die schwarzgelbe

Landesregierung seit einem Jahr

auf den Weg gebracht habe.

Die Antragsstellung für Dorferneuerungsmaßnahmen

wurde erleichtert.

Sponsorenlauf von Realschule und Gymnasium

16.000 Euro für

Schulkindergarten in Äthiopien

Tausende von Runden haben

Schülerinnen des Steinheimer

Gymnasiums und der Steinheimer

Realschule bei einem Sponsorenlauf

zurückgelegt, um die Äthiopienhilfe

zu unterstützen. 15.986 Euro sind

dabei zusammengekommen, die vor

wenigen Wochen den Vertretern des

Vorstands übergeben wurden.

Am 10. Juli fand der Sponsorenlauf

statt, es war das erste Projekt dieser

Art, das beide Schulen gemeinsam auf

die Beine stellten. „Es war so ziemlich

der einzige Regentag in diesem

Sommer,“ erzählt Realschulleiterin

Verena Speer-Ramlow. Dem Erfolg

hat es keinen Abbruch getan. Bereits

am Tag danach kamen die ersten

Schüler, um ihr Geld abzugeben.

Aufgabe der Schüler war es, für

jede gelaufene Runde Geld bei

Eltern, Verwandten, Freunde oder

Bekannten zu sammeln. Manche

Schüler schafften bis zu 15 Runden,

es gab Schüler, die bis zu 300

Euro aufbrachten. Vertreter der

Dafür müsse der Finanzbeitrag zwar

noch gesteigert werden, aber es könnten

jetzt schon zahlreiche Maßnahmen mit

bürgerschaftlichem Engagement gefördert

werden. Eine neue Kulisse biete

auch die Heimatförderung, die mit dem

Heimatscheck, dem Ehrenamtspreis,

dem Heimatfond und dem Heimatzeugnis

ein ganzes Paket von Maßnahmen

biete. Die Heimatförderung lasse sich

Äthiopienhilfe hatten im Vorfeld

an den Schulen über ihre Projekte

und die Lebensbedingungen in

dem afrikanischen Land informiert.

Das hat bei den Schülern viel

Empathie ausgelöst. Marko Harazim,

Schulleiter des Gymnasiums, hat

nach dieser Information viele positive

Schülerreaktionen festgestellt.

Seit acht Jahren engagieren sich

die Mediziner für Äthiopien und

unterstützen drei Kliniken, damit

die ihre medizinische Arbeit in

Burat, Dakuna und Galiye Rogda

leisten können. Längst wurde die

Arbeit auf soziale Projekte und

Bildungsprojekte ausgeweitet.

„Bildung ist der Schlüssel, um dem

Teufelskreis von Not und Armut zu

entrinnen und Arbeit zu bekommen,“

ist Dr. Bernd Nalbach überzeugt. Die

Unterstützung gibt den Menschen

aber auch die nötige Anerkennung,

weil sie sich wertgeschätzt fühlen.

Nachdem bereits vor einem Jahr

ein Schulkindergarten mit Hilfe aus

sogar mit anderen Fördertöpfen ergänzen.

Auch das Bauen wurde nach den

Worten des Referenten leichter gemacht.

So können Landwirte Gebäudeteile für

Wohn- und Gewerbezwecke umnutzen,

die sieben-Jahres-Frist sei abgeschafft

worden. Auch eine neue Eigentumsförderung

(über die NRW Bank) wurde

gestaltet. „Wir wollen den Weg zum

Wohneigentum gerade für junge Familie

erleichtern.“

Um junge Menschen vor Ort zu halten

sei ein Azubi-Ticket im Gespräch und

das Projekt „Bauland an der Schiene“. Es

brauche aber mehr, so Paul: eine bessere

Finanzausstattung im Gemeindefinanzierungsgesetz,

eine größere Unterhaltungspauschale.

Für vitale Dorfkerne

sei das Bauordnungsrecht modernisiert

(kleinere Abstandsregelungen) und das

Steinheim gebaut werden konnte, hat

der Bau eines zweiten für etwa 120

Kinder im Alter von drei bis sechs

Jahren begonnen. Bisher wurden die

Kinder in einem Gebäude unterrichtet,

das mit Kuhmist errichtet war und

durch das es hineinregnete. Die Kosten

des massiven Neubaus „Stein auf

Stein“ belaufen sich auf rund 40.000

Euro, die mit der Unterstützung der

Steinheimer Schulen fast zusammen

sind. Wichtig ist es auch, dass die

Kinder in dieser Einrichtung ein

Mittagessen bekommen, weil das die

Akzeptanz bei den Eltern beträchtlich

steigert, ihre Kinder zur Vorschule

zu schicken. Wenn die Mitglieder

der Äthiopienhilfe im kommenden

Februar wieder in das afrikanische

Land reisen, wird der Bau fertig

sein und kann mit ihnen eingeweiht

werden.

Mit der Hilfe des Sponsorenlaufs

des Steinheimer Gymnasiums und

der Realschule ist die Finanzierung

des Schulkindergartens für 120

Kinder gesichert.

Baugenehmigungsverfahren vereinfacht

worden. Zur Kritik an der Internetversorgung

wies Landrat Spieker auf die

laufende Verlegung von 400 Kilometer

Glasfaserkabeln hin.

Spieker sprach schon von einer Renaissance

des ländlichen Raums, was

Perspektiven für Homearbeitsplätze

eröffne. Die Lösung für den ÖPNV liege

nicht in einem Subventionswettlauf oder

einem kostenlosen Angebot, sondern in

autonomen Systemen. „Ein Fahrzeug

wird einfach per Handy geordert.“ Die

Jungen bekämen mit dem Abtreten der

Babyboomer beste Chancen auf einen

qualifizierten Beruf in der Region, so

Spieker, der sich auch für einen Wunsch

einsetzen wollte, der in der Diskussion

mehrfach geäußert wurde: den Bahnhof

Himmighausen wieder zu aktivieren.

Bürgermeister Vidal wagte im Hinblick

auf die ärztliche Versorgung bereits den

Blick auf die Telemedizin oder den Einsatz

von Drohnen für den Lieferservice.

Vor den Veränderungen dürfe man keine

Angst haben, so seine Einschätzung.

Weitere Wünsche in der Diskussion

waren die Förderung von Dorfläden

und ein besseres Funknetz. Insgesamt

zeigte sich, dass in Himmighausen die

Einwohner gerne in ihrem Ort leben,

der erst vor wenigen Wochen mit dem

ersten Platz beim Wettbewerb „Unser

Dorf hat Zukunft“ als Landesgolddorf

als Ausdruck einer funktionierenden

Dorfgemeinschaft ausgezeichnet

wurde.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 31

Regierungspräsidentin besucht Landesgolddorf Himmighausen

Marianne Thomann-Stahl von Leistungen

der Dorfgemeinschaft begeistert

Obwohl Regierungspräsidentin

Marianne Thomann-Stahl viel in

ihrem Regierungsbezirk herumkommt,

hat sie bei ihrem Besuch

in Himmighausen etwas zum ersten

Mal gemacht. Sie durfte die doppelstöckige

Landes-Golddorftorte 2018

anschneiden. „So etwas habe ich

noch nie gemacht,“ so die überraschte

Präsidentin über ihre Premiere.

„Ich habe vom großartigen Erfolg

Himmighausens als Landesgolddorf

in der Zeitung gelesen, wollte mich

aber mit eigenen Augen überzeugen,

was eine sehr gut funktionierende

Dorfgemeinschaft geleistet und

erreicht hat. Darauf bin ich richtig

neugierig,“ so Thomann-Stahl, als

sie auf dem Platz der Generationen

von vielen Bürgern zu einem Dorfrundgang

empfangen wurde. Der

Regierungpräsidentin wurden wie

bei der Dorfbegehung des Wettbewerbs

die markanten Stellen der

Ortschaft gezeigt, die auch die Jury

des Wettbewerbs „Unser Dorf hat

Zukunft“ überzeugt haben, darunter

die Flechthecke, die mit dem Heimatforum

eingebunden wurde, um

ein wichtiges Element der früheren

Landschaft zu beleben. Sehr beeindruckt

zeigte sich die Regierungspräsidentin

vom Ehrenmal, das nicht nur

der Gefallenen aus Himmighausen

beider Weltkriege, sondern auch

toten russischen Kriegsgefangenen

Beeindruckt zeigte sich die Präsidentin beim Dorfrundgang von den Leistungen der Dorfgemeinschaft

Himmighausen wie dem Ehrenmal, mit Alfons Lange, dem Vorsitzenden des Heimatschutzvereins.

Regierungspräsidentin Marianne

Thomann-Stahl durfte bei ihrem

Besuch in Himmighausen die von

Katja Lohr gebackene doppelstöckige

Landesgolddorf Torte 2018

anschneiden, rechts Ortsheimatpflegerin

Monika Hölscher-Darke.

gedenkt und vor einigen Jahren mit

einem Vertreter der russischen Botschaft

in Berlin eingeweiht wurde.

Der Rundgang bot einen herrlichen

Blick über das Dorf, das sich dabei

wie in einem Amphitheater an die

Landschaft anschmiegt. Weitere

Stationen waren der Gutshof, die

Scheune und die Baumallee, die

zum 1000-jährigen Bestehen der

Ortschaft gepflanzt wurde. Informiert

wurde auch über erfolgreiche

Maßnahmen, Gebäude zu sanieren

und so den Leerstand zu bekämpfen.

Heimatgebietsleiter und Kreisheimatpfleger

Hans-Werner Gorzolka

lobte gegenüber unserer Zeitung die

rasante Dorfentwicklung in Himmighausen.

„Die hat mit der Vorbereitung

und Durchführung der 1000-Jahr-

Feier richtig Fahrt aufgenommen

und zum großen Erfolg beigetragen.“

Im Dorfcafé in der Alten Schule

fand nach der Dorfbegehung eine

Bürgerversammlung statt, an der

die Regierungspräsidentin teilnahm.

Davor wurde die von Katja Lohr

gebackene Landes-Golddorftorte

angeschnitten. In der Versammlung

wurde noch einmal ein Rückblick

auf den Landeswettbewerb gehalten

und ein kurzer Ausblick auf den

Bundeswettbewerb gegeben. „Wir

warten noch auf die Vorgaben, dann

starten wir mit den Vorbereitungen,“

erklärte Ortsausschuss-Vorsitzender

Thomas Müther. Ende Mai/Anfang

Juni 2019 wird die Bundeskommission

im Golddorf erwartet. Nach den

Erfolgen als Kreisgolddorf 2016 und

Landesgolddorf 2018 heißt es dann in

Himmighausen: „Nichts ist unmöglich.“

Auch für den Bundesgolddorf

Wettbewerb will die Dorfgemeinschaft

alles für einen Erfolg geben.

Der kürzeste Weg zur Gesundheit

ist der Weg in den eigenen Garten!

Pieper‘s

GRÜN

hat viele Farben!

Größtes Pflanzensortiment in Westfalen/Lippe!

Grüne Kostbarkeiten, Raritäten an Formgehölzen,

Großbonsais, Hausbäume, Solitärgehölze, dazu das

volle Baumschulsortiment mit Fachberatung!!

Steinheimer Straße 32 · 32805 Horn-Bad Meinberg

Telefon 05234/84 05-0 · www.pieper-pflanzen.de

Wanderung nach Bergheim am 17. November

Schnatgang des

Heimatschutzvereins

Sommersell

Alle Mitglieder und Freude des Heimatschutzvereins Sommesrell

sind zum diesjährigen Schnatgang am Samstag, 17. November

eingeladen. Treffen ist um 13.15 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus,

wo eine Wanderung nach Bergheim beginnt. In Bergheim ist eine

interessante Führung durch das Fahrzeugwerk Spier vorgesehen. Für den

Rücktransport ist gesorgt, so dass um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

ein gemeinsames Abendessen beginnen kann. Für die Planungen ist

eine verbindliche Anmeldung mit Zahlung des Kostenbeitrags bis

zum 3. November nötig. Anmeldungen an Michael Dubbert, Telefon

05276/1375 oder Patrick Böddeker Telefon 05276/985114.

SONNTAG,

4.11.2018

von 13-18 UHR

geöffnet!

32839 Steinheim

Lipper Tor 6

VERKAUFSOFFENER SONNTAG!

Startschuß

in die

Weihnachtszeit!

Unsere

Floristinnen

stehen mit

den neuesten

Trends für Sie

zur Verfügung!


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 32


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 33

1983 gründete Elisabeth Winkelhagen

die Seniorengemeinschaft

Holzhausen. Sie wurde deren erste

1. Vorsitzende und leitete die Vereinsarbeit

mehrere Jahre mit großem

Erfolg. Nach ihrem Ausscheiden

übernahm Gerda Scheips den Vorsitz.

Als diese im Jahr 2009 viel zu früh

verstarb, übertrugen die Senioren

Annemarie Lensdorf die Leitung.

Vor etwa 20 Jahren nahmen die Holzhäuser

die Senioren aus Erwitzen auf

und bilden nun mit diesen eine gut

funktionierende ortsübergreifende

Gemeinschaft.

Die Treffen finden einmal monatlich

im Pfarrheim in Holzhausen statt. Bei

Kaffee und Kuchen gibt es dort Bingo-Nachmittage,

Weihnachts- und

Karnevalsfeiern sowie Singstunden.

„Es werden aber auch Referenten

eingeladen, die zu aktuellen Themen

(Gesundheit, Politik, Religion etc.)

Stellung beziehen und informieren“,

berichtet Annemarie Lensdorf von

anregenden Treffen und Veranstaltungen.

Ein- bis zweimal im Jahr

unternehmen die im Herzen jung

gebliebenen Damen und Herren im

vorgerückten Alter Wallfahrten und

Besichtigungen.

Das 35-jährige Bestehen ihrer

fröhlichen Gemeinschaft feierten sie

Seit 35 Jahren pflegen die Senioren aus Holzhausen eine muntere Gemeinschaft

Ein Grund zum Feiern

Seit 35 Jahren leben die Seniorinnen und Senioren in Holzhausen und Erwitzen eine lebendige und

lebensbejahende Gemeinschaft.

bei Kaffee und frischen Waffeln im

Landgasthof Nolte in Erwitzen. Am

Anfang der Feier stand eine von Pastor

Hubert Matziol in der St. Agatha

Kapelle zelebrierte heilige Messe.

Den aktuellen Vorstand bilden Annemarie

Lensdorf, Renate Ridder,

Irene Krelaus, Rita Drewes, Ulrike

Benteler sowie Krimhild Krawinkel.

Ausstellung von Marion Ute Rosenow

Farbenfrohe und lebhafte Bilder

Im Möbelmuseum Steinheim wird

am 4. November um 15 Uhr eine

Ausstellung mit Kunstwerken von

Marion Ute Rosenow eröffnet. Die

Ausstellung ist bis zum 6. Januar

2019 immer sonntags und mittwochs

von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der

Eintritt ist frei.

Marion Ute Rosenow wuchs in den

50-er Jahren in Süddeutschland auf

und kam über viele Stationen ihrer

Kindheit und in ihrem medizinischtechnisch

geprägten Berufsleben erst

spät nach Ostwestfalen. Heute lebt

sie in Paderborn.

Ihr künstlerisches Interesse wird

früh geweckt, unter anderem durch

den Großvater, der Anfang 1900 an

der Düsseldorfer Kunstakademie

studierte. Kunst, Mode, Design und

Musik prägen früh ihr Leben.

Obwohl eine künstlerische Ausbildung

vom Elternhaus nicht unterstützt

wird, zieht sich das künstlerische

Tun wie ein roter Faden durch

ihren Lebenslauf.

Mit 60 Jahren macht die Künstlerin

dann einen weiteren Schritt: die erste,

eigene Kunstausstellung, weitere

sollen folgen. Marion Ute Rosenows

Werke sind meist großflächig,

vielfarbig, mit lebendigen Strichen,

Formen und Kreisen in abstrahierter

Form, häufig beeinflusst vom maritimen

Flair der Nordsee. Landschaften

und Motive aus der Natur sind feste

Bestandteile ihrer oft farbenfrohen,

lebhaften Bilder.

Die Künstlerin arbeitet ausschließlich

mit Acrylfarben, mit Kreide,

Spray oder Lack. Sie spachtelt,

pinselt, rollt auf unterschiedlichen

Untergründen. Es darf auch mal ein

Backblech sein.

Am 4. November wird im Steinheimer

Möbelmuseum eine Kunstausstellung

mit Bildern von Marion

Ute Rosenow eröffnet.

Zweitbestes ABACUS-Nachhilfeinstitut bundesweit

Erneute Auszeichnung

Bei der diesjährigen Jahrestagung in

Berchtesgaden erhielt das ABACUS-

Institut HarzWeserLand unter der

Leitung von Herrn Steffen Ludwig

für seine Leistungen im abgelaufenen

Schuljahr eine Auszeichnung für

den 2. Platz in der Wertung „Franchisenehmer

des Jahres“. Damit

konnte der Sieg aus dem Vorjahr

zwar nicht ganz wiederholt werden,

aber „nach einem schwierigen Jahr“

war Institutsleiter Ludwig „dennoch

sehr zufrieden mit der Leistung

seines Teams“.

Entscheidende Kriterien für den

Titel „Franchisenehmer des Jahres“

waren hierbei unter anderem: Notensteigerungen

der Nachhilfeschüler

im Anmeldezeitraum, Qualität der

Nachhilfe vor Ort, Erfolgsquoten,

Zufriedenheit der Schüler und Eltern

sowie das Engagement des Institutsleiters

im Gesamtsystem. Für diesen

großartigen Erfolg im internen Wettbewerb

wurde Institutsleiter Steffen

Ludwig Anfang Oktober anlässlich

der Jahrestagung in Berchtesgaden

mit einem Präsent und einer Urkunde

durch den ABACUS-Gründer und

Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd

Garmaier sowie den Geschäftsführer

Nord, Frank Hopp, ausgezeichnet.

Vom Stammsitz in Uslar aus betreut

das ABACUS-Team HarzWeser-

Land seit vielen Jahren neben dem

Kreis Höxter auch die Landkreise

Hameln-Pyrmont, Holzminden, Göttingen,

Goslar und Northeim. Allen

interessierten Eltern bietet das Team

von Herrn Ludwig an, sich in einem

persönlichen Gespräch vor Ort beim

Schüler ausführlich beraten zu lassen.

Terminvereinbarungen für den

gesamten Kreis Höxter können unter

der Rufnummer (05271) 180 160

vereinbart werden. Vorab kann man

sich im Internet unter www.abacusnachhilfe.de/hoexter

informieren.

Institutsleiter Steffen Ludwig (rechts) und der ABACUS-Geschäftsführer

Nord, Frank Hopp.

Foto: ABACUS

-Anzeige-

Dr. Hauschka Kometik –

Ein Pflegekonzept, so rhythmisch wie

das Leben

Ihre Haut

am Tag – Ihre

Haut bei Nacht

Ihre Haut übernimmt am Tag andere Aufgaben als

in der Nacht. Tagsüber richtet sich ihre Aktivität nach

außen: Sie lässt uns die Welt hautnah fühlen, setzt aber

gleichzeitig schützende Grenzen. Nachts muss sie uns

keine Reize vom Leibe halten. Jetzt wendet sie ihre Kraft

nach innen, um sich zu regenerieren. Diesen Rhythmus

respektiert und unterstützt Dr. Hauschka mit einem

einzigartigen Pflegekonzept.

Basispflege für Tag und Nacht: Die Gesichtspflege von

Dr. Hauschka begleitet Ihre Haut volle 24 Stunden. Sie

sieht morgens und abends drei Schritte vor: Am Morgen

benötigt die Haut nach Reinigung und Stärkung eine

Tagespflege, die sie vor Umwelteinflüssen,

Wind und Wetter schützt und zu ihren individuellen

Bedürfnissen passt. Während der Nacht aber genießt

sie eine fettfreie Pflege, mit der sie befreit durchatmen,

sich aufbauen und regenerieren kann.

Deshalb geben alle Nachtpflegeprodukte von Dr.

Hauschka Ihrer Haut Impulse, die ihre natürlichen

Regenerationsprozesse unterstützen – damit sie am

nächsten Morgen mit einem frischen Teint erwacht. Als

100-prozentig echte Naturkosmetik sind Dr. Hauschka

Produkte nach dem „Nature“-Standard zertifiziert.

Neben der Gewissheit, wertvolle

und lebensnotwendige Hilfe zu

leisten, haben Blutspender auch

ganz praktische Vorteile: die Blutgruppe

wird bestimmt und das Blut

auf mögliche Infektionskrankheiten

untersucht.

258 Spender haben sich beim

jüngsten Termin in der Realschule

Steinheim Blut entnehmen lassen.

„Darunter waren elf Erstspender, die

wir brauchen, um auch in Zukunft

immer genügend Blutreserven zu

haben,“ so Rotkreuzleiterin Ulrike

Schwarzer-Breker.

Blutspenden folgen klaren Regeln.

In einem Gespräch entscheidet ein

Arzt vor jeder Blutspende, ob an

diesem Tag gespendet werden kann.

Die Spender erhalten aber auch einen

Blutspendeausweis, der im Notfall

sehr wichtig sein kann.

Das alles wissen langjährige

Blutspender, die regelmäßig die

Spendentermine wie in Steinheim

beim Deutschen Roten Kreuz nutzen.

258 Spender beim Herbsttermin des DRK Steinheim

Blut spenden heißt Leben schenken

Beim Herbsttermin in der Realschule Steinheim wurden oftmalige Blutspender geehrt (von links) Franz-

Josef Böhm, Meik Prädel, Sylvia Müller, Maria Kleine, Claudia Hülskötter, Gabriele Otto, Claudia Kaiser

und Rotkreuzleiterin Ulrike Schwarzer-Breker.

Geehrt wurden auch wieder zahlreiche

oftmalige Spender: Wiebke Fust,

Gabriele Otto, Maria Kleine, Claudia

Hülskötter, Christian Kronenberg,

Claudia Kaiser (je 25 Spenden);

Hans-Peter Multhaup, Franz-Josef

Böhm (50); Ralf Kropp, Marcus

Sondermannn (60); Sylvia Müller

und Meik Prädel (75).

16


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 34


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 35

Sie versprühen ein Gefühl zwischen

Gruseln und Neugierde, wenn die

Oberpfälzer Schlossteufel am Samstagabend,

den 10. November 2018

um 19 Uhr auf dem Horner Burgplatz

ausschwärmen. Mit ihrer fulminanten

Show mit schaurig-schönen

Gestalten ziehen sie die Besucher in

ihren Bann und machen Eindruck.

Der Auftritt der Schlossteufel ist der

diesjährige Höhepunkt des „Kläschen

mit Bardentreffen“ vom 9. bis

11. November rund um die Horner

Burg. „Diesen Höhepunkt haben

wir unserem neuen Marktmeister

Manfred Schleicher zu verdanken“,

sagt Manfred Hütte vom Organisationsteam

des Vereins „In Horn

Gemeinsam“ (IHG). Dieser stammt

aus dem Frankenland und konnte

die attraktive Gruppe verpflichten.

Feixende Fratzen und

himmlische Wesen

Die Jahrhunderte alte Tradition

des Krampus-Laufens geht zurück

auf die christlich-mythologischen

Figuren des gütigen Bischofs Nikolaus

und seinem Begleiter Krampus

als Abgesandter des Bösen, der

schlechte Zeitgenossen und ungezogene

Kinder bestraft. Die Show

der über 30-köpfigen Gruppe aus der

Oberpfalz wird mit Feuer und Musik

begleitet. Imposant die Kostüme. Die

Hexen mit ihren wurzeligen Nasen

und schwarzen Filzhüten tanzen

wild umher und verteilen Feuer und

Zaubersprüche. „Ein irre Show mit

Feuer, Musik und Action“, verspricht

Manfred Hütte.

Überregionale

Bedeutung

„Die Veranstaltung lockt viele Auswärtige

nach Horn“, betont Schirmherr

Landrat Dr. Axel Lehmann bei

der Programmvorstellung im Burgmuseum

Horn die überregionale Bedeutung

des Kläschenmarktes. Den

Schritt zum 425-jährigen Jubiläum

vor zehn Jahren das damals historische,

aber auch etwas angestaubte

Fest mit neuen Ideen zu beleben, hat

für den Landrat „Vorbildcharakter“.

Auch Bürgermeister Stefan Rother

freut sich über die vielen Attraktionen

in seiner Stadt, besonders angetan

Kläschen mit Bardentreffen vom 9. bis 11. November in Horn mit den Oberpfälzer Schloßteufeln

„Irre Show mit Feuer, Musik und Action“

hat ihm der Mittelalter-Markt. Hier

stellte er sich vor einigen Jahren

dem Zweikampf mit dem Landrat

in historischen Waffen. Durch die

Illumination der Burg in der Mitte

der Stadt habe das Fest zudem „eine

ganz besondere Atmosphäre“. Eine

ständige Weiterentwicklung des

Konzeptes hält er für wichtig, um

modern und attraktiv zu bleiben.

Eine ganze Burg für

Familien

Zentrum des Treibens ist der Mittelaltermarkt

auf dem Burgplatz (Freitag

bis Sonntag) mit Barden, Gauklern,

Spielleuten und einer Zeitenwandlerin.

Die „Freye Ritterschaft zu Lippe“

schlägt hier zum 5. Mal ihr Lager auf

und bietet eine Rüst-Show mit 18

Waffentypen. Die Ritterschaft zeigt

ein möglichst authentisches Mittelalter-Leben.

„Ich möchte ausprobieren

wie das eigentlich damals war“, sagt

Manuel Liebermann von der Freyen

Ritterschaft. Dazu gehört dann auch

mal bei Minus-Temperaturen direkt

auf einem schlichten Holzbett zu

schlafen. Besucher können die Freye

Ritterschaft auch beim Kampf mit

(stumpfen) historischen Waffen

heraus fordern. „Kinder gewinnen

immer, Erwachsene müssen sich

aber anstrengen“, sagt Manuel Liebermann.

Die Oberpfälzer Schloßteufel sorgen am Samstag, dem 10. November

2018 ab 18 Uhr für Aufsehen. Foto: privat

Modernes Museum

Der Mittelaltermarkt wird vom

Burgfest des Heimatvereins in der

Burg ergänzt, dort wird viel für

Kinder geboten. Denn das komplett

neu gestaltete Burgmuseum

kommt modern daher. „Wir wollen

Geschichte vermitteln“, sagt Anne

Oelers-Albertin, Vorsitzende des

Heimatvereins. Dabei liegen dem

Verein besonders die Kinder am

Herzen. Seit 10 Jahren ist ihr Verein

daher mit einem Familienfest

vertreten. Diesmal steht auch der

neue Ausstellungraum, der nach

10 Monaten Bauzeit gerade fertig

wurde, im Mittelpunkt. Mit einem

modernen, zeitgemäßen Konzept ist

das Museum nun auch attraktiv für

Kinder und Jugendliche geworden.

Deshalb meint der Landrat Dr. Axel

Lehmann: „Ich bin mir sicher, dass

nicht nur die Oberpfälzer Schlossteufel

für anregende Gespräche und

magische Momente bei der Zeitreise

ins mittelalterliche Horn sorgen

werden. Insbesondere für Familien

wird wieder einiges geboten. Hier

wird kindgerechte Unterhaltung mit

charmanter Wissensvermittlung verbunden“.

Geradeaus in der Burg im

Rittersaal gibt es Kinderschminken

mit Motiven von Rittern und Burgfräuleins

mit dem „Team einfallsreich“

von Marion Weber. Die Schule

am Teutoburger Wald bietet Produkte

aus den Werkstätten Holzverarbeitung

und Garten (Sonntag). Ein

paar Treppenstufen den Burgturm

hinauf öffnet das neue Burgmuseum.

Der neue Raum zur Stadtgeschichte

will entdeckt werden. Hier gibt es

Kalligrafie und Siegelherstellung,

Verkleidungsfotos für Burgfräulein

und Ritter, eine Fotoaktion von „Innogy“

und Gobelinsticken mit Gräfin

Amalia (Sonntag). Vom Burgturm hat

man einen sensationellen Blick auf

das mittelalterliche Spektakel und

die Silhouette Horns.

Kläschen-Heiligabend

(Freitag ab 20 Uhr)

Bereits am Freitag, 9. November

um 20 Uhr startet der Kläschen-

Heiligabend in acht Locations. „Es

ist schon seit Beginn des Kläschenmarktes

Tradition, am Vorabend von

Kneipe zu Kneipe zu ziehen“, erklärt

Manfred Hütte vom Arbeitskreis

„Kläschen mit Bardentreffen“. In den

Kneipen gibt es Musik – live oder

vom Plattenteller. In den Gaststuben

wird gejazzt, gebluest, gerockt und

gesoult. In der Burgscheune spielt

TOM BRAKER SYKE ab 21.30 Uhr

(Abendkasse 5 Euro). Vorher gibt es

hier die beliebte Rinderwurst. Es machen

mit: Eggestein (Musik der 80er

und 90er Jahre), Osteria La Taverna

(Italienische Momente), Gaststätte

Schlobeit (Unterhaltungsmusik),

Burgscheune (Tom Braker Syke,

ab 21.30 Uhr, Eintritt 5 Euro), San

Remo (Musical Emotion mit Gianni),

Altes Wirtshaus (DJ Nobody

legt auf), Sportsbar Matchpoint

(Unterhaltungsmusik) und Gelateria

Michelangelo (DJ Malte).

Eingebettet ist „Kläschen mit Bardentreffen“

in das Stadtfest der IHG.

Wenn am Sonntag, 11. November

Programmvorstellung

im neuen

Burgmuseum

mit Landrat,

Bürgermeister,

Sponsoren

und Helfern.

Dabei testeten

Ilka Cohrs

und Marion

Hohnschopp

die Halsgeige,

die früher bei

zänkischen

Weibern zum

Einsatz kam.

Foto: Holger

Fretzer

von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte

geöffnet haben, wird ein Besuch des

Marktes mit einem Einkaufsbummel

und einen Besuch des „Marktes der

Möglichkeiten“ verbunden. Wir

empfehlen einen Rundgang in der

Innenstadt mit einem Besuch des

Mittelaltermarktes an der Burg zu

verbinden.

Kirmes mit „Happy

Hour“ am Freitag

Am Nachmittag wird bereits der

große Lunapark in der Innenstadt

eröffnet (9. bis 11. November). Ab

15 Uhr gibt es eine Stunde „Happy

Hour“. Das heißt: Man kauft eine

Fahrkarte und kann damit zwei Mal

fahren.

Marktzeiten (Burgplatz):

Freitag bei freiem Eintritt:

15.00 – 23.00 Uhr

Samstag (Eintritt 1 Euro):

11.00 – 23.00 Uhr

Sonntag (Eintritt 1 Euro):

11.00 – 20.00 Uhr

Für Kinder unter Schwertmaß

(1,20 Meter) ist der

Eintritt frei

Das komplette

Programm finden

Sie unter

www.bardensprung.de


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 36

ÜBER DIESE SEITEN

DAS SAGT DER BÜRGERMEISTER

Die Seiten BLICKPUNKT SCHIEDER-SCHWALENBERG sind

ein gemeinsames Projekt des Steinheimer Blickpunktes und der Stadt

Schieder-Schwalenberg. „Die erweiterte Berichterstattung über Schieder-

Schwalenberg dient nicht nur der Information der Bürgerinnen und Bürger,

sie verbessert auch die Resonanz insbesondere in den Städten Steinheim,

Lügde, Blomberg, Nieheim und Marienmünster“, so Bürgermeister Jörg

Bierwirth zur Kooperation. Geplant sind Portraits Schieder-Schwalenberger

Bürger, Infos aus Rat und Verwaltung, ein Veranstaltungskalender und

Aktuelles aus den Vereinen. Damit wird die bisherige Berichterstattung

aus Schieder-Schwalenberg ausgebaut und aufgewertet. Die neuen Seiten

schaffen gleichzeitig eine attraktive Plattform für Vereine und die werbetreibende

Wirtschaft in Schieder-Schwalenberg und Umgebung.

Kurier-Verlag GmbH & Co. KG

Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg

Redaktion: Telefon 05234-2028-22

Anzeigen und Beilagen: Telefon 05234-2028-10

Vertrieb: Telefon 05234-2028-20

Email:

info@kurier-verlag.de

Internet:

www.kurier-verlag.de

Die nächsten Seiten BLICKPUNKT SCHIEDER-SCHWALENBERG

erscheinen am Freitag, den 23. November 2018, Anzeigen- und Redaktionsschluss

ist am 16. November 2018. Übrigens - Sie können diese Zeitung

auch online lesen. Unter www.kurier-verlag.de, Rubrik „Online-Zeitung“

finden Sie alle Zeitungen aus dem Kurier-Verlag bequem zum Blättern am

Computer, Laptop oder Smartphone.

AUS RAT UND VERWALTUNG

Straßenreinigung und Winterdienst

Wenn es trocken ist, ist das bunte Herbstlaub durchaus schön anzusehen.

Bei Nässe können laubbedeckte Wege und Straßen aber schnell zur

Rutschpiste werden. Deswegen muss auch mal dafür gedankt werden, dass

die Anlieger und auch ehrenamtlichen Helfer zumeist sehr gewissenhaft

dafür sorgen, dass das Laub beseitigt wird. Das gilt insbesondere dort, wo

durch große Bäume auch große Laubmengen anfallen. Allerdings häufen

sich im Moment wieder die Beschwerden darüber, dass vereinzelt Grundstückseigentümer

ihrer Pflicht zur Straßenreinigung nicht nachkommen.

Grundsätzlich ist es so, dass die Reinigung der Gehwege den Eigentümern

der angrenzenden Grundstücke obliegt. Mit Ausnahme der Hauptverkehrsstraßen

gilt das auch für die Fahrbahnen. Die Reinigungspflicht umfasst

nicht nur das Beseitigen von Verunreinigungen, sondern auch das Entfernen

von sogenanntem Unkraut.

Wird das aktuell anfallende Herbstlaub nicht beseitigt, kann es bei feuchter

Witterung schnell rutschig werden und der Grundstückseigentümer trägt

das Haftungsrisiko. Auch setzen sich die Straßeneinläufe zu, was bei

Regenfällen ebenfalls zu Problemen führt. Die Straßenreinigungspflicht

umfasst auch das Räumen von Schnee. Entlang des Grundstücks ist der

Schnee in ausreichender Breite für Fußgänger wegzuräumen und zwar

auch dann, wenn kein Bürgersteig vorhanden ist. Auch hier kommt es

immer wieder zu Beschwerden, weil vereinzelt Grundstückseigentümer

diese Verpflichtung missachten und auch hier tragen sie im Zweifel ein

nicht unerhebliches Haftungsrisiko.

Anmeldungen für Kindergärten

Für das nächste Kindergartenjahr beginnen in Kürze die Anmeldeverfahren.

Wer sein Kind für einen Kindergartenplatz ab dem 1. August 2019 anmelden

möchte, sollte dies in der Zeit vom 19. November bis 19. Dezember

bei dem jeweiligen Kindergarten tun. Bei Rückfragen steht auch Frau

Koch-Lensdorf unter der Telefonnummer 05282 601-51 oder per E-Mail

g.koch-lensdorf@schieder-schwalenberg.de zur Verfügung.

Hunde sind anzumelden

Unter dem Motto „von klein an mit dabei“ möchten wir allen Hundebesitzern

in Schieder-Schwalenberg dafür danken, die ihre Hunde ordnungsgemäß

angemeldet haben. Zurzeit prüfen wir die Durchführung einer

Hundebestandsaufnahme und bitten daher zugleich diejenigen Hundehalter,

die ihren Hund noch nicht angemeldet haben, dies bei der Stadtverwaltung

nachzuholen. Für Hunde, die aus einem Tierheim stammen, kann für das

erste Jahr eine Steuerbefreiung beantragt werden.

Von der steuerlichen Anmeldung ist übrigens die Anmeldung nach dem

Landeshundegesetz zu unterscheiden. Hiernach müssen große Hunde,

die eine Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimeter haben oder Hunde,

die schwerer als 20 Kilogramm sind auch ordnungsrechtlich angemeldet

werden. Das Halten solcher Hunde ist auch an bestimmte Voraussetzungen

geknüpft (Tierhalterhaftpflicht, Sachkundenachweis usw.). Eine steuerliche

Anmeldung bedeutet nicht automatisch auch eine Anmeldung nach dem

Landeshundegesetz.

Volkstrauertag am 18. November

Auch in diesem Jahr wird es anlässlich des Volkstrauertages am 18.

November wieder einige Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen in

Schieder-Schwalenberg geben. Um den Stellenwert dieses Gedenktages

zu unterstreichen, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an den

Veranstaltungen teilzunehmen. Die jeweiligen Termine werden noch

bekanntgegeben.

Aus Rat und Verwaltung Laubfegen:

Anlieger sind verpflichtet, dass das Laub beseitigt wird. Hier Reinhard

Nesemeier aus Lothe beim Fegen des Bürgersteigs Steinheimer Straße.

Hundehütte, Hundehütte - wau, wau, wau!

40 Jahre

Schäferhundeverein

Wöbbel

Seinen 40. Geburtstag konnte jetzt

der Schäferhundeverein Ortsgruppe

Wöbbel feiern. Bei der Jubiläumsveranstaltung

wurden dann auch

zahlreiche Geschichten zu den

sportlichen Erfolgen und lustige

Anekdoten aus den vergangenen vier

Jahrzehnten zum Besten gegeben.

Bemerkenswert ist die Tatsache,

dass bereits rund 700 Hunde ein

Ausbildungskennzeichen erworben

haben. Außerdem sind die Hunde aus

der Ortsgruppe Wöbbel international

zum Beispiel in den USA, Südamerika,

Israel, Südkorea, Vietnam und

China sehr gefragt. Seit seiner Gründung

im Jahr 1978 gab es bei den

Hundesportlern übrigens erst drei

verschiedene Vorsitzende, was auch

für eine gute Vorstandsarbeit und

Kontinuität spricht. Besonders gut

gefällt mir auch der „Schlachtruf“

der Hundefreunde, bei dem zumindest

theoretisch die Hunde selbst

einstimmen können: „Hundehütte,

Hundehütte – wau, wau, wau!

Dänen und das

Deutschlandbier

Immer wieder habe ich das Vergnügen,

dänische Reisgruppen im

Schwalenberger Malkasten mit

einem zünftigen Kellerbieranstich

begrüßen zu dürfen. Jüngst hatte

sich ein neues Reiseunternehmen

eingefunden und die Reiseleitung

war doch sehr aufgeregt, als sie mir

berichtete, dass sie beim Rundgang

durch die wunderschöne Altstadt

am Brauhaus der Schwalenberger

Brauzunft ein Bild vom Deutschlandbier

entdeckt habe. Natürlich

kenne man das Deutschlandbier auch

in Dänemark, schließlich sei auch in

den dortigen Medien vielfach darüber

berichtet worden. Dass dieses

Deutschlandbier in Schwalenberg

entwickelt wurde, das wollte mir

die aufgeregte Dänin erst gar nicht

glauben. Dabei lässt sich das doch

beim Patentamt in München unter

dem Aktenzeichen 10 2009 021 552

nachlesen.

Die Idee vom Deutschlandbier

stammt nachweislich von der

Schwalenberger Brauzunft. Wenn

man ehrlich ist, ist es allerdings auch

eher durch die lippische Tugend der

Sparsamkeit entstanden. Denn ein

nicht ganz gelungenes Bockbier,

dem die gewisse Spritzigkeit fehlte,

wollte man nicht einfach weggießen

und zapfte ein helles Kellerbier

dazu. Beide Biere vermischten sich

allerdings nicht miteinander. Vielmehr

schichtete sich das Kellerbier

sauber getrennt über das Bockbier.

Von diesem Zufall war es dann nicht

mehr weit bis zum dreischichtigen

Deutschlandbier, wobei das alles einfacher

klingt, als es in Wahrheit ist.

Eine ganz wesentliche Rolle spielt

dabei nämlich der Anteil der gelösten

Kohlensäure im Bier, also der

„Spundungsdruck“ und schließlich

müssen die Farben ja auch in der

richtigen Reihenfolge im Glas erscheinen.

Genaueres kann man unter

www.schwalenberger-brauzunft.de

nachlesen. Und wer einmal selbst

Bier brauen möchte, kann dies am

18. November und 15. Dezember in

Schwalenberg einmal machen. In

Gruppen von vier bis zwölf Personen

lässt sich einiges zum Bierbrauen

lernen und eine Bierverkostung

mit einer deftigen Brotzeit gehört

natürlich auch dazu. Und nicht nur

weil ich heiße, wie ich heiße, kann

ich das nur wärmstens empfehlen.

Selbstständig in

Schieder-Schwalenberg

Ein großer Teil der Schulabgänger

wünscht sich einen Beruf im öffentlichen

Dienst. Auch wenn ich bei

dieser Frage befangen bin und ich

40 Jahre Schäferhundeverein Wöbbel: Bürgermeister Jörg Bierwirth

(links) beim Überreichen einer Urkunde an Stefan Bierwirth (1. Vorsitzender).

das gar nicht sagen darf, glaube ich

aber, dass das keine gute Entwicklung

ist. Ich werbe vielmehr dafür,

beruflich selbständig zu sein, frei

entscheiden zu können, auf eigene

Rechnung zu wirtschaften und sein

eigener Chef zu sein. Das ist ganz

bestimmt nicht einfach, aber wer

das möchte, findet Unterstützung

dafür auch bei uns im Rathaus. Und

wie in jedem Jahr veranstaltet das

Gründungsnetzwerk Lippe hierzu

einen Gründertag. Bei diesem Gründertag

am 10. November bei der IHK

Lippe zu Detmold erhalten Sie viele

Informationen und Anregungen für

Ihre Selbstständigkeit, die natürlich

am besten in Schieder-Schwalenberg

zu realisieren ist. Weitere Informationen

finden Sie unter www.

gruenden-in-lippe.de.

Aktive Bürgerstiftung

Zur 16. Stiftungsversammlung

hatte die Bürgerstiftung Schwalenberg

eingeladen und auch wenn der

Sonntagmittag nicht die günstigste

Zeit für eine solche Versammlung ist,

sind der Einladung wieder zahlreiche

Interessierte sowie Stifterinnen

und Stifter gefolgt. Die Bürgerstiftung

Schwalenberg ist nicht nur die

erste Bürgerstiftung, die im Kreis

Lippe gegründet wurde, sie ist darüber

hinaus auch sehr erfolgreich.

In den 16 Jahren ihres Bestehens

hat die Bürgerstiftung insgesamt 39

eigene Projekte verwirklicht und 89

Projekte Dritter gefördert. Insgesamt

wurden für diesen Zweck 146.200

Euro ausgeschüttet.

Das Stiftungskapital, das mittlerweile

mehr als 300.000 Euro

beträgt, gilt es dabei nicht nur zu

erhalten, sondern zu erhöhen, um die

Erträge, die daraus erzielt werden,

in neue Projekte fließen zu lassen.

Im abgelaufenen Jahr waren dies

zum Beispiel das Trachtenfest der

Trachtengilde, die neue Galerie

im Haus Bachrach, die mit Hilfe

der Bürgerstiftung eröffnet werden

konnte, Aktionen in der Alexander-

Zeiß-Grundschule und im SOS-

Kindergarten oder Maßnahmen der

Schwalenberger Brauzunft. Die

Bürgerstiftung tut also sehr viel

Gutes, vor allem für Schwalenberg.

Und deswegen sollte es eigentlich

selbstverständlich sein, dass

jede Schwalenbergerin und jeder

Schwalenberger die Bürgerstiftung

unterstützt und sei es nur ideell.

Außerdem kann die Stiftung sehr

gut neue Mitstreiter gebrauchen.

Denn es mangelt der Stiftung nicht

an Geld und auch nicht an Ideen,

es mangelt der Stiftung allerdings

an tatkräftiger Unterstützung. Es

ist übrigens nicht notwendig, dass

man zunächst stiftet, um sich zu

engagieren. Obwohl ich aus eigener

Erfahrung berichten kann, dass das

Stiften gar nicht weh tut und sogar

ein gutes Gefühl erzeugt, kann sich

gleichwohl jeder in der Bürgerstiftung

aktiv einbringen. Wer weitere

Informationen benötigt, findet

diese unter www.buergerstiftungschwalenberg.de.

Wir brauchen mehr

Babys!

Ministerpräsident Armin Laschet

und die Düsseldorfer Staatskanzlei,

das Ministerium für Heimat, Kommunales,

Bau und Gleichstellung

des Landes NRW, die Bezirksregierung

Detmold und der Kreis Lippe

haben etwas gemeinsam. Das sind

die Stellen, die sich bisher mit einer

Schwalenberger Str. 25

32816 Schieder-Schwalenberg

Tel. 05282 - 6205

www.Reisebüro-Lehmann.de

Das Deutschlandbier kommt wirklich aus Schwalenberg: Hier das

Deutschlandbier der Schwalenberger Brauzunft.

Beschwerde gegen mich beschäftigt

haben. Inhalt dieser Beschwerde ist

unter anderem der Vorwurf, dass ich

beabsichtige, neue Baugrundstücke

zu erschließen, um die Einwohnerzahl

zu erhöhen. Dieses Ziel verfolge

ich deshalb, weil meine Bezahlung

von der Einwohnerzahl abhängig ist.

Ich bin etwas überrascht über diesen

Vorwurf und ich bin noch viel mehr

überrascht, womit sich deutsche Behörden

ernsthaft beschäftigen. Aber

selbstverständlich werde ich pflichtbewusst

den angeforderten Bericht

abliefern. Es ist übrigens richtig,

dass die Höhe meiner Entlohnung

von der Einwohnerzahl abhängig

ist, wobei die Erschließung von ein

paar neuen Baugrundstücken und der

damit hoffentlich verbundene Zuzug

von ein paar Neubürgern nicht ausreichend

sein dürfte. Außerdem ist

dieser Plan ja nun aufgeflogen. Das

einzige was wirklich helfen würde,

damit ich mehr Geld bekomme, wäre

es, wenn in den nächsten zwölf Monaten

ungefähr 1.400 Babys geboren

würden. Wenn Sie mir also wirklich

einen Gefallen machen möchten,

dann könnten Sie mir bei diesem

Vorhaben helfen.

Näheres möchte ich an dieser Stelle

nicht ausführen. Ich gehe aber davon

aus, dass Sie wissen was ich meine.

Sollte dieses Vorhaben erfolgreich

sein, werde ich mir dann als nächstes

Gedanken dazu machen, wo wir

kurzfristig 1.400 neue Kindergartenplätze

herbekommen. Auch für

die 50 neuen Schulklassen in sechs

Jahren müssten rechtzeitig Klassenräume

gebaut werden.

Vorsicht Elche!

Die Theatergruppe des Jugendzentrums

Church hat wieder fleißig geübt.

Unter dem Titel „Es ist ein Elch entsprungen“

wird sie am Samstag, 17.

November um 17 Uhr und Sonntag,

18. November um 14 Uhr und 17

Uhr für gute Unterhaltung sorgen.

Der Vorverkauf erfolgt direkt beim

Jugendzentrum Church in Schwalenberg.

Da die Karten erfahrungsgemäß

sehr schnell vergriffen sind, sollte

man schnell sein. Ich freue mich auf

das Theaterstück!

Ihr Bürgermeister Jörg Bierwirth


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 37

Das war eine Premiere: Zum ersten

Mal gab es eine Veranstaltung

aller Schützenvereine im Stadtgebiet

von Schieder-Schwalenberg – eine

Sternwanderung mit gemeinsamen

Ausklang. Rund 400 Schützen waren

dabei. Die Idee dazu hatten Frank

Schröder von der Schützengesellschaft

Schwalenberg und Olaf Liebig

(Schützengesellschaft Brakelsiek).

Vor rund drei Jahren kam den

beiden die Idee einer ortsteilübergreifenden

Veranstaltung. Sie holten

die Vorstände der Schützenvereine

mit „ins Boot“ und gewannen den

Bürgermeister Jörg Bierwirth als

Schirmherrn. Zwei Jahre Planungen

und Vorbereitungen waren vorausgegangenen,

bis es kürzlich dann

soweit war.

Die einzelnen Schützenvereine

machten sich von ihrem Ort auf

den Weg hinauf auf das Mörth zur

Schutzhütte Waidmannsheil. Aus

allen Richtungen erreichten sie den

höchsten Punkt der Wanderung. Hier

konnten sich die Grünröcke und

Freunde der Schützen erst einmal

stärken, bevor es dann gemeinsam in

Richtung Brakelsiek zur Mergelkuhle

ging. Nach einer Begrüßung der

Vereinsvorsitzenden, den Initiatoren

und dem amtierenden König von

Brakelsiek, Dirk Steinmeier sprach

Bürgermeister Bierwirth zur Veranstaltung.

Er betonte: „Wir sind eine

Stadt und müssen zusammenhalten,

ich glaube diese Erkenntnis wächst

mehr und mehr. Wenn wir zukünftig

etwas bewegen wollen, dann werden

wir automatisch dahin kommen. Mit

Blau-weiße Partystimmung pur

herrschte beim dritten Oktoberfest

in der Mehrzweckhalle Brakelsiek.

Wieder mal freuten sich die Veranstalter

über ein ausverkauftes Haus.

Stilecht in Dirndl und Lederhosen

feierte die Meute ausgelassen unter

einem blau-weiß dekorierten Dach.

Mit nur zwei Schlägen beim Fassbieranstich

eröffnete der Bürgermeister

der Stadt Schieder-Schwalenberg,

Jörg Bierwirth, den Abend. Die ersten

zwei Stunden unterhielt die Blaskapelle

Sommersell die Feierwütigen

und heizte mit fetzigen Klängen

ordentlich ein. Das Publikum sang,

klatschte und schunkelte fleißig mit

und ließ die Musiker letztlich nur

nach einigen Zugaben ziehen.

„Es ist erstaunlich was so ein kleiner

Ort auf die Beine stellt“, war Dominik

Brunnert aus Paderborn überrascht.

„Ich finde es klasse, dass hier die bayrische

Tradition mit Blasmusik und

Speisen auch richtig „gelebt“ wird“,

betonte er. Währenddessen konnten

sich die Brakelsieker und ihre Freunde

mit bayrischen Speisen stärken.

Dann eroberten die „Rotzlöffel“ die

Bühne. Zum dritten Mal gastierten

sie in dem 1000-Einwohner-Ort und

werden dort immer mit großer Freude

erwartet. Sie waren gerade frisch

eingeflogen aus Brasilien, wo sie

Erste gemeinsame Veranstaltung der Schützenvereine im Stadtgebiet

Sternwanderung war Erfolg

Stadt Schieder-Schwalenberg

Anmeldung für das

Kindergartenjahr 2019/2020

Für das Kindergartenjahr 2019/2020 wird das Anmeldeverfahren für alle

Kindertageseinrichtungen in Schieder-Schwalenberg in den nächsten Tagen

eröffnet. Demnach müssen die Kinder, deren Aufnahme zum 1. August 2019

in einer Kindertageseinrichtung gewünscht wird, vom 19. November bis

zum 19. Dezember 2018 dort verbindlich angemeldet werden.

Die Anmeldung ist in der gewünschten Einrichtung vorzunehmen, in der

AWO Kindertagesstätte „Drachennest“ in Wöbbel, im DRK-Kindergarten

„Wurzelhöhle“, in Lothe, im evangelischen Kindergarten „Wildblume“,

Schwalenberg, im Familienzentrum Schieder-Schwalenberg, in Schieder,

Tel. 052828246, im Kindergarten „Rappelkiste“, Schieder oder der Tageseinrichtung

für Kinder im SOS-Kinderdorf, Schwalenberg.

Um den Trägern Planungssicherheit zu geben, muss die Anmeldung in

diesem Zeitraum, oder sofern die Anmeldung bereits erfolgt ist die Aktualität

bestätigt werden. Später eingehende Anmeldungen können eventuell nicht

mehr berücksichtigt werden. Weitere Informationen von den Leiterinnen

der Kindertageseinrichtungen bei der Anmeldung. Außerdem steht bei

Rückfragen auch Gerlinde Koch-Lensdorf, Telefon 05282 601-51 und per

E-Mail G.Koch-Lensdorf@SchiederSchwalenberg.de gerne zur Verfügung.

Initiator Frank Schröder, Bürgermeister Jörg Bierwirth, Frank Golüke (Schützengesellschaft Lothe),

Norbert Steinhage (Schützenverein Siekholz), Hartmut Rissiek (Schützenverein Harzberg-Glashütte),

Rainer Schriegel (Schützengesellschaft Brakelsiek) und Sven Ridder (Schützengesellschaft Schwalenberg)

mit dem neu aufgelegten Fahnenband.

dieser Veranstaltung fördern wir den

Zusammenhalt und immer dann

wenn wir zusammenhalten sind wir

stark – dann sind wir gut“.

Anschließend gab es für jede Vereinsfahne

ein eigenes aufgelegtes

Fahnenband, auf dem alle Vereine mit

dem Datum der ersten Sternwanderung

verewigt sind. Was bietet sich

Abermals ausverkauftes Haus beim Oktoberfest in Brakelsiek

Feier in Dirndl und Lederhosen

noch einen Tag zuvor ein Gastspiel

hatten. Jetzt ging die Sause richtig

ab. Mit den vier Musikern stieg das

Stimmungsbarometer immer weiter

bei Schützen mehr an als ein Schießwettbewerb?

An der Scattanlage

traten Teams aller Vereine sowie eine

gemischte Mannschaft mit jeweils

einem Schützen aus jedem Verein,

an. Den ersten Platz belegte die

Schützengesellschaft Schwalenberg,

vor der Mixed-Mannschaft und der

Schützengesellschaft Lothe. Im Einzel

hieß der Sieger André Neuhäuser,

gefolgt von Marcus Stock und Dennis

Zobel (alle Schützengesellschaft

Schwalenberg). Nach der positiven

Resonanz zu der Veranstaltung soll

es eine Fortsetzung geben. Ein Schützenverein

hat bereits signalisiert die

nächste Sternwanderung aller Schützenvereine

ausrichten zu wollen.

an, sodass die Halle bis in die Morgenstunden

„kochte“.

Mit zwei Schlägen hatte Bürgermeister Jörg Bierwirth (vorne links) den Abend eröffnet. Dieter Vogel,

Ulrich Loke, Wolfgang Ridder (hinten von links), sowie Peter Meinberg (vorne rechts) als Vertreter der

Vereine zeigten sich sehr zufrieden mit dem Besucherzuspruch.

Bücher-Nacht-Flohmarkt mit Illumination

Lesewerke im

Lichterglanz

Der 14. Bücher-Nacht-Flohmarkt in Schwalenberg fand erstmals auf der

Burg statt. Das brachte den Veranstaltern nicht nur mehr Platz, sondern auch

ein neues Ambiente ihres Marktes, welches sich gerade in den Abendstunden

zeigte, denn die illuminierte Burg hoch über der Trachten- und Malerstadt

bot weit über den Ort hinaus, einen imposanten Anblick.

„Wir wollten mal einen neuen Platz ausprobieren“, erklärt Sigrid Wendschuh

von den Initiatorinnen den Standortwechsel „und wir hatten dadurch auch

noch weitere Möglichkeiten zusätzliche Aussteller aufzunehmen“. Waren

es bisher in der Altstadt maximal 32 Anbieter, so freuten sich die Organisatorinnen

jetzt über 44 Aussteller. Und bei denen war alles an Literatur

zu finden, über Kinderbücher, Romane, Ratgeber, Kochbücher und vieles

andere. Es war eine richtige Oase für Leseratten. Diese ließen sich dann

auch nicht lange bitten und strömten gleich zu Beginn in Scharen in den

Burghof, um ein Schnäppchen zu ergattern. Ein Shuttleservice erleichterte

zudem den Bücherwürmern den Weg hinauf zur Burg.

WAS, WO, WANN

Freitag, 2. November:

Ausstellung in Schwalenberg, Städtische Galerie, „Auf den Spuren

der Künstlerkolonie“ (bis 4. November, 15 Uhr)

Ausstellung Harald Frehen: Einblick, Einzelausstellung No.1 in der

Galerie Haus Bachrach, Schwalenberg, Marktstr. 5 (verlängert bis

18. November, 17 Uhr)

Ausstellung „Stipendiat & friends“, Schwalenberg, Robert Koepke

Haus (bis 4. November, 18 Uhr)

Samstag, 3. November:

19.30 Uhr Primetime Party, Jugendkreis Lothe e.V.

Samstag, 10. November:

Jahreshauptversammlung Schützengesellschaft Brakelsiek, „Zum

Postillion“, Brakelsiek

11.00 Uhr Geführte Wanderungen, Wanderung des Heimatvereins

Schieder (Grünkohlwanderung)

Sonntag, 11. November:

Fahrt des Seniorenclubs „Die Zugvögel Schieder-Schwalenberg“.

Fahrt zum Kaffee-Trinken mit anschließendem Besuch eines Theaterstückes

einer Laienspielgruppe

Dienstag, 13. November:

09:30 Uhr Runder Teppich, Selbsthilfegruppe für Mütter/Väter

und Großeltern, Bürgersaal im Bürger- und Rathaus Schieder (bis

11.30 Uhr)

Samstag, 17. November und Sonntag, 18. November:

Ausstellung des Rassegeflügelzuchtvereins Lothe, Gaststätte Zur

Post

Sonntag, 18. November:

Braukurs für Einsteiger am Brauhaus in Schwalenberg, Brauhaus,

In der Tränke 8

11:00 Uhr Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Brakelsiek,

Gedenkstunde auf dem Friedhof in Brakelsiek

11:15 Uhr Kranzniederlegung in Schieder, Gedenkstunde in der

Friedhofskapelle Schieder unter Mitwirkung des Männergesangvereins,

anschließend Kranzniederlegung am Ehrenmal

12:30 Uhr Kranzniederlegung in Wöbbel, Gedenkstunde

am Ehrenmal in Wöbbel

14:00 Uhr Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Lothe, Gedenkstunde

in der Friedhofskapelle in Lothe unter Mitwirkung der

Vereine

14:00 Uhr Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in

Glashütte, Gedenkstunde in Glashütte am Ehrenmal

14:00 Uhr Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Schwalenberg.

Gedenkstunde in Schwalenberg am Ehrenmal unter Mitwirkung der

Vereine (Treffen der Vereine um 13.45 Uhr am Feuerwehrgerätehaus

Schwalenberg)

14:30 Uhr Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Siekholz,

Gedenkstunde am Ehrenmal in Siekholz

Abrudern beim RC Schieder am 4. November

12 neue Mitglieder

Der RC Schieder wird eine außerordentlich erfolgreiche Saison am Sonntag,

4. November mit dem Abrudern beenden. Für 2018 ist eine Steigerung

der Ruderaktivität um ca. 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr von 13.000

auf ca. 20.000 Kilometer zu erwarten. Dazu hat der Verein aktuell einen

Zuwachs um 12 auf aktuell 76 Mitglieder zu verzeichnen. Daneben gibt

es einen Rückblick auf die Regatten im Oktober. Da der Vereinsaufbau

Vorrang hat, verzichten die qualifiziertesten Ruderinnen und Ruderer vor

dem Herbst auf intensiveres Training und die Teilnahme an Regatten und

bringen sich stattdessen vorrangig in die zeitaufwändige und anspruchsvolle

Ausbildung neuer Mitglieder ein.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Taufe eines neuen GIG-Doppelzweiers. Das

neue Boot in moderner Leichtbauweise wiegt nur 35 Kilogramm und wird

ein etwa 70 Jahre altes Boot mit einem Gewicht von 65 Kilogramm ersetzen.


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 38

Ehrungen beim Vereinstag des MGV Liederkranz

Richard Gellhaus seit 65 Jahren,

Rudolf Nölker seit 60 Jahren im MGV

Zahlreiche Sangesbrüder und Gäste

konnte der Vorsitzende des MGV

Liederkranz, Uli Schriever begrüßen.

Sein besonderer Gruß galt den

Ehrenmitgliedern Hermann Pott, Rudolf

Nölker, Richard Gellhaus, dem

Ehrenvorsitzenden Heiner Spilker

sowie den Förderern Käthe Struck,

Gerhard Lödige sen., Karl Hartmann

und Willi Gemmeke.

Ein herzliches Willkommen galt

auch den Vertretern des Bürgerschützenvereins,

des Konzertchors Vocale

und des Shanty-Chors.

Ein regelmäßiger Gast beim Vereinstag

ist der Vorsitzende des

Chorverbandes Höxter-Warburg,

Heinz Hartmann.

In seinem kurzen Rückblick erwähnte

Uli Schriever den Karneval

der Chöre, das Singen am Totensonntag

in der evangelischen Kirche und

zu Allerheiligen auf dem Friedhof,

das hervorragende Sommerkonzert

„Ein Abend in der Oper“ mit der Solistin

Svenja Rissiek und dem Männerchor

Wöbbel und die gemeinsame

Probe mit Sängern des Männerchores

Elbrinxen in Allersheim.

„Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche

zu beschreiben, wo die

Augen versagen, das Unabwendbare

zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche

nicht fassen können,

Richard Gellhaus ist 65 Jahre aktiver Sänger im MGV Liederkranz.

Vorsitzender Ulrich Schriever (links) und sein Stellvertreter Antonius

Schriegel zeichneten ihn mit einer Goldenen Ehrennadel und Urkunde

aus.

bleibt einzig die Gewissheit, dass

die Verstorbenen für immer in unseren

Herzen weiterleben werden.“

Mit diesen Worten gedachten die

Anwesenden der im vergangenen

Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder

Paula Kruse, Helga Gemmeke, Paul

Löneke sen., Karl-Josef Lödige,

Rochus Grolle, Christoph Henker

Alle Jahre wieder....

Kennen gelernt habe ich Rudy

2000 in Kastelruth und seitdem

besteht unsere Freundschaft. Ich

habe Rudy dann in seinem

Heimatort besucht, und dort habe

ich beschlossen, ihm zu helfen.

Im Jahr 2001 habe ich für ihn das

erste Solokonzert im Lipperland

gegeben, und damit hat alles

angefangen. In diesem Jahr hat er

sein 25.Konzert nur im Kurtheater

Bad Meinberg.

- Anzeige -

Am 8. Dezember 2018 ist es wieder soweit!

Rudy Giovannini zum 25. Mal im

Kurtheater Bad Meinberg – das ist schon

eine Leistung, und den Termin sollte man

sich merken!

Stimme und Stimmung - bei Rudy

Giovannini sind diese beiden

Worte untrennbar miteinander

verbunden. Sowohl getragenen

Balladen, die ein hohes Maß an

Stimmvirtuosität erfordern, als

auch Stimmungsschlagern drückt

er seinen persönlichen Stempel auf

und hat sich so einen ganz eigenen

Stil geschaffen.

Zu Hause ist er in Leifers, nur

wenige Kilometer von der Südtiroler

Landeshauptstadt Bozen

entfernt. Seine zahlreichen Auftritte

führen ihn inzwischen durch

fast ganz Europa. Wo immer man

ihn einmal erleben durfte, ist er

immer wieder ein gern gesehener

und gehörter Gast. Selbst australische

Radiohörer dürfen sich

mittlerweile an Rudy Giovanninis

Stimme erfreuen.

Rudy Giovannini gilt als einer der

beliebtesten Südtiroler Schlagermusiker,

und er kann einige Preise

sein Eigen nennen: Die "Meraner

Rose in Gold", zwei dritte Plätze

beim "Grand Prix der Volksmusik"

und den ersten Platz beim "Lied

für Südtirol".

2005 wurde er gleich zwei Mal

„Musikantenkönig“ Auch der

verstorbene Papst konnte sich

seiner Stimme nicht entziehen.

Bereits vier Mal hatte Rudy die

Ehre, im Vatikan vor dem Papst zu

singen. 2006 wurde für Rudy sein

erfolgreichstes Jahr.Im Juli wurde

er wieder Musikantenkönig und im

August gewann er mit Belsy den

„Grand Prix der Volksmusik“ mit

seinem komponierten Lied„Salve

Regina“. Auch wurde er 2006

wieder in den Vatikan eingeladen,

und durfte vor unserem Papst

Benedikt XVI seine Lieder

präsentieren. Welcher Künstler

kann das schon von sich

behaupten. Weil er oft die Nähe

zum Publikum sucht, gibt es bei

seinen Auftritten selten wirklich

schlechte Plätze. Bei seinen

Wanderungen durch den Saal

findet er immer wieder Gelegenheit,

das Publikum ins Geschehen

einzubeziehen. Auch sonst

gestaltet er seine Auftritte mit sehr

viel Humor, Langeweile hat bei

Rudy Giovanninis Konzerten

keine Chance. Selbst Leute, die

sonst eher andere Musik

bevorzugen, sind von Rudy

Giovanninis Mischung aus

Professionalität und Natürlichkeit

beeindruckt.

Wer einmal die Gelegenheit hat

diesen Ausnahmekünstler in

Aktion zu erleben, sollte sich das

nicht entgehen lassen. Es wird

wieder ein unvergessener Abend,

und wir hoffen auf viele, musikbegeisterte

Menschen.

Rudy- Giovannini Fanclub

Ilona Gärtner

Am 8. Dezember 2018

wieder in Bad Meinberg!

Kurtheater Bad Meinberg,

Einlass: 18.30 Uhr - Beginn: 19.30 Uhr

Kartenverkauf bei Ilona Gärtner

(0 52 35 / 994 733 / 0160 / 949 61 383)

oder bei Gitta Pautsch (0 52 65 / 78 28)

Eintritt: € 29,-; € 27,-; € 25,-

und Alois Lammersen.

Zahlreiche Ehrungen wurden

durchgeführt: seit 25 Jahren gehören

Alfred Gemmeke und Michael Spier

dem Verein an.

Michael Spier unterstützt den

Verein als förderndes Mitglied und

setzt damit die enge Verbindung der

Familie Spier mit dem Liederkranz

fort. Beruflich bedingt konnte Alfred

Gemmeke in den letzten Jahren nicht

mehr an den Chorproben teilnehmen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Liederkranz,

davon 33 Jahre aktiv auch

im Karneval wurde Gerd Schlösser

geehrt.

In Abwesenheit wurden die fördernden

Mitglieder Peter Böning

(25 Jahre) und Heinz Becker, der seit

50 Jahren dem Liederkranz angehört

und in all den Jahren stets ein großzügiger

Förderer des Vereins war.

Viktor Justus ist seit 25 Jahren

aktiver Sänger im 1. Tenor. Er

kümmert sich um die Verteilung der

Notenblätter und packt stets an, wenn

Hilfe gebraucht wird. Uli Schriever

überreichte ihm die Anstecknadel

und die Urkunde für 25-jährige

Mitgliedschaft. Rudolf Nölker (2.

Tenor) gehört zu den treuen und

zuverlässigen Sängern und hat sich

immer mit Wort und Tat für seinen

Verein eingesetzt.

Für diese Treue und Einsatzbereitschaft

bekam Rudolf Nölker die Goldene

Ehrennadel und die Urkunde

für 60-jährige Mitgliedschaft. Seit

1953, also seit 65 Jahren, ist Richard

Gellhaus aktiver Sänger im MGV

Liederkranz. Mit Freude und großem

Engagement ist er bei den Chorproben

dabei und kommentiert schon

mal mit mahnenden und lobenden

Worten das Geschehen. Uli Schriever

überreichte Richard Gellhaus für die

langjährige Treue und sein Wirken

die Goldene Ehrennadel und die

entsprechende Urkunde.

Hans Thiet

Ehrenmitglied

Zum Abschluss der Ehrungen

wurde Hans Thiet auf Grund seiner

Verdienste um den MGV Liederkranz

- er ist seit 1995 im Vorstand,

versendet Kartengrüße zu freudigen,

aber auch zu traurigen Anlässen,

erledigt die Pressearbeit und führt

seit 2001 die Chronik des Vereins

- zum Ehrenmitglied ernannt. Mit

dem Hinweis des Vorsitzenden auf

das Weihnachtskonzert am 26. Dezember

in der Pfarrkirche St. Marien

Steinheim und dem musikalischen

Hoch auf alle Geehrten endete ein

harmonischer Vereinstag.

Hans Thiet

Das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber haben (von links) Christian Kröger, Sören Clamors, Tobias

Hillen, Matthias Sondermann, Laura Stiewe, Stephan Pollmann, Jan Krawinkel, Maik Prädel, Malte

Janßen, Michael Lange bestanden, mit Ausbildungsleiterin Michaela Kröger.

Zehn Steinheimer Feuerwehrleute mit Rettungsschwimmerabzeichen

in Silber ausgezeichnet

In Theorie und Praxis sichere Retter

Retten, Löschen, Bergen, Schützen!

Die Feuerwehr muss auf fast jeden

Notfall vorbereitet sein, wenn es zu

einem Notfall zu Lande oder auf dem

Wasser kommt, ruft die Bevölkerung

die Feuerwehr und erwartet dass sie

helfen kann. Auch in Steinheim gab

und gibt es immer wieder Einsätze

im Zusammenhang mit Gewässer

wie zum Beispiel Suchaktionen von

Personen im oder am Gewässer, Wasserentnahme

aus offenen Gewässern,

Ölfilm auf Gewässern, Tierrettungen

oder auch Hochwassereinsätze.

Hier müssen die Feuerwehrleute

am oder auch auf dem Gewässer

arbeiten, kommt es hier dann zu

einem Notfall, kann nicht auf andere

Rettungskräfte wie zum Beispiel

die DLRG gewartet werden. Die

Feuerwehrunfallkasse empfiehlt

bei Ausflügen der Jugendfeuerwehr

selbst an bewachten Badestellen,

mindestens eine zusätzliche rettungsfähige

Aufsichtsperson unter

den Betreuern zu stellen. Weil der

Eigenschutz der Feuerwehrkameraden

der Führung des Löschzugs der

Kernstadt sehr wichtig ist, hatte man

sich in Verbindung mit dem DLRG

Ortsverband Steinheim für eine

Rettungsschwimmer-Ausbildung

ausgesprochen. Unterstützung erhielt

die Löschzugführung von der

Wehrführung und der Stadt Steinheim,

sie übernahmen die Kosten

für zehn Ausbildungsplätze. Die

Ausbildung führten Nico Mertens

und die Ausbildungsleiterin Michaela

Kröger durch.

Mehrere praktische Übungen und

zehn Theorie-Einheiten muss ein

angehender Rettungsschwimmer

ablegen und dazu eine Erste Hilfe

Ausbildung vorweisen, die nicht älter

als zwei Jahre sein darf. Die praktische

Ausbildung und die Prüfungen

erfolgte im Freibad Steinheim oder

im Hallenbad Nieheim. Die theoretische

Ausbildung und Prüfung konnte

mit weiteren DLRG Mitgliedern im

Schulungsraum der Feuerwache

Steinheim an einem Samstag durchgeführt

werden.

Zu den praktischen Prüfungen

gehörte unter anderem mehrmaliges

Tieftauchen mit Heraufholen von Gewichten,

25-Meter Streckentauchen,

Streckenschwimmen in vorgegebener

Zeit, Kleiderschwimmen, Transport

und Schleppen von simulierten

Opfern und Befreiungsgriffen aus

Umklammerung im Wasser. Zum

Abschluss musste jeder Prüfling

noch eine Rettungsübung bestehen.

Diese Kombiübung besteht aus 20

Meter Anschwimmen, Tieftauchen

mit Gewicht heben, Befreien aus

einer Umklammerung, 25 Meter

Schleppen, an Landbringen des

Geretteten und einer dreiminütigen

Wiederbelebung.

Nieheimer Karnevalisten starten am 11.11. in die Session

Standarte wird feierlich geweiht

Zum diesjährigen Sessions-Auftakt

am 11.11. freut sich Pastor Jürgen

Bischof über den Besuch von zahlreichen

Rotjacken und Freunden

des Nieheimer Karnevals, die mit

ihrem Präsidenten Josef Schunicht

den Beginn der fünften Jahreszeit

in der katholischen Kirche begehen.

Gemeinsam mit den Karnevalisten

erwartet die katholische Kirchengemeinde

ein unbeschwerter und

unterhaltsamer Gottesdienst zu einem

besonderen Anlass, den Pastor

Jürgen Bischof und der Vorstand der

Nieheimer Karnevalsgesellschaft

gemeinsam angehen wollen.

Vor einem Jahr wurde in aufwändiger

Arbeit eine Standarte für

feierliche Anlässe fertiggestellt. Das

Besondere an dieser Standarte ist,

dass sämtliche Arbeiten in Nieheim

ausgeführt wurden. Sowohl die

Nähkonfektion und Bestickung, als

auch das Material und die Veredelung

wurden von Nieheimer Bürgern und

Firmen ausgeführt. Während des

Gottesdienstes wird diese Standarte

feierlich geweiht. Mit Gottes Segen

und der frisch geweihten Standarte

geht es für die NKG und allen

Karnevalsfreunden dann auf den

Richterplatz, wo es mit Begleitung

des Musikzuges der freiwilligen

Feuerwehr Nieheim zum Grünkohl-

Essen in die Stadthalle geht.

Nach der Begrüßung durch Josef

Schunicht und dem gemeinsamen

Verzehr der winterlichen Spezialität

läutet die Präsidentenglocke zum unterhaltsamen

Bühnenprogramm. Mit

dabei sind Büttenredner mit Nieheimer

Insider-Wissen, Sketchen, die

Nieheimer Tanzgarden, das Solo-

Mariechen und das Tanzpärchen der

NKG. Und für beste musikalische

Stimmung sorgen natürlich wieder

die Emmersingers. „Wenn das offizielle

Programm vorüber ist, wird

fröhlich weiter gefeiert“, verspricht

Josef Schunicht voller Erwartung.

Die Karten für das Grünkohlessen

und das anschließende Programm

gibt es im Modehaus Stamm für 12,50

Euro. Wegen der Essens-Planung

sind die Karten nur bis einschließlich

5. November zu erwerben. Wer nicht

essen will, zahlt fünf Euro für den

Eintritt. Tickets gibt es im Modehaus

Stamm und an der Kasse.

Die Nieheimer NKG startet mit der Weihe der neuen Standarte in die

Session, mit Standartenträger Marcel Nebelung sowie Vizepräsident

Dirk Guse (links) und Matthias Lemke (rechts).


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 39

IKEK Abschlussbericht übergeben - Arbeit geht nahtlos weiter

Bürger brachten viele Ideen ein

Im Sandebecker Vincenzhaus war

vor einem Jahr der Startschuss für

das Steinheimer Integrierte Entwicklungskonzept“

(IKEK) gefallen.

Engagierte Bürger aus acht Ortschaften

haben sich seither auf den Weg

gemacht, für ihre Orte Konzepte zu

entwickeln, um sie zukunftsfähig

und für spätere Generationen lebenswert

zu erhalten. Im Dorfgemeinschaftshaus

Bergheim hat die mit

der Konzepterstellung beauftragte

ARGE Dorfentwicklung jetzt den

Abschlussbericht an Bürgermeister

Carsten Torke übergeben.

„Hier planten die Bürger gemeinsam

und nicht die Stadt,“ freute

sich Torke über das Ergebnis und

das große Feedback zu allen Veranstaltungen.

Nach dem Auftakt

folgten zur Bestandsaufnahme

Dorfrundgänge in den acht Ortschaften,

Zukunftswerkstätten, Foren

zur Vernetzung der verschiedenen

Ideen, schließlich die Ausarbeitung

und Abstimmung im ausführlichen

Bericht, mit dessen Übergabe es

aber nicht vorbei ist. Jetzt geht es

wie in einer Regieanweisung um

das „wie“ der Umsetzung. Dafür

werden entsprechende Haushaltsmittel

in Steinheim bereitgestellt.

Das Konzept beinhaltet nicht nur

Maßnahmen für die acht Steinheimer

Ortschaften, für die nicht nur Ideen

gesammelt und priorisiert wurden,

sondern auch dorfübergreifende

Projekte. Bereits 2019 sei mit der

Umsetzung der ersten kleineren

Maßnahmen zu rechnen.

Etwa 250 Bürger haben an dem

Prozess teilgenommen und so als

aktive Bürgergesellschaft ihr großes

Interesse an der künftigen Entwicklung

ihrer Heimat und der Dorfentwicklung

deutlich gemacht, aber

auch Aufbruchstimmung signalisiert.

Helge Jung von der ARGE: „Ich hatte

gleich ein gutes Gefühl, dass das ein

besonderes Projekt wird, weil bei

allen Überlegungen das Gemeinsame

im Vordergrund stand.“ Grundlage

der IKEK-Inhalte waren Ortsteilprofile,

Stärken-Schwächen-Analysen,

ein Leitbild bis hin zu konkreten

Einzelprojekten, deren Umsetzung

und Verstetigung.

Für die acht Ortschaften wurden

jeweils eigene Ziele formuliert, die

auch zeitnah zu realisieren seien.

Es gibt aber auch ortsübergreifende

Vorstellungen wie eine Dorf-App,

Dorfbüros, WLAN, Probleme des

Leerstands und der Siedlungsentwicklung

bis hin zu einem Vitalisierungsfonds,

Willkommenspakete

für Neubürger oder die Vermarktung

heimischer Wanderwege. Auch junge

Leute konnten sich in einem separaten

Workshop einbringen. Ihre Forderung

nach einer BMX Strecke hat die

Politik bereits auf den Weg gebracht,

wenn im nächsten Jahr zwischen

Gymnasium und Dreifachturnhalle

ein Bike- und Skatepark entsteht.

Die Arbeit am Konzept soll nun

sofort nahtlos weitergehen. Sie beinhaltet

die Bildung einer Steuerungsgruppe

und projektverantwortlicher

Arbeitsgruppen, um die antragsreife

Ausarbeitung mit Bürgern und Stadtverwaltung

bis zur Antragsstellung

und zur Genehmigung durch die

Bezirksregierung auf den Weg auf

den Weg zu bringen. Die Maßnahmen

müssen einschließlich der

Förderungen immer einzeln beantragt

werden. Landesweit gibt es 90

IKEK-Konzepte, deshalb brauchen

die Projekte gute Argumente, um an

die Fördermittel zu gelangen, ohne

die es trotz des eigenen städtischen

Beitrags nicht gehe. Bürgermeister

Carsten Torke sieht einer erfolgreichen

Umsetzung jedoch zuversichtlich

entgegen: „Steinheim nimmt

IKEK nicht nur sehr ernst. Es gibt

dafür große Kompetenz und kreative

Köpfe.“

Für die IKEK-Projekte und die

Laufzeit bis 2022 stehen verschiedene

Fördertöpfe zur Verfügung,

unter anderem in Millionenhöhe vom

Land Nordrhein-Westfalen. Mit den

Maßnahmen darf vor Bekanntgabe

der Bewilligung allerdings nicht

begonnen werden.

„Eine Förderung für kleinere Maßnahmen

bietet ein Heimatscheck,“

informierte Steinheims IKEK Beauftragte

Cornelia Hartweg. Das

Ministerium für Heimat, Kommunales,

Bau und Gleichstellung stellt

jährlich 1000 solcher Schecks zu

jeweils 2000 Euro zur Verfügung.

Antrag und Verwendungsnachweis

sind sehr unbürokratisch gehalten

und auf ein Minimum reduziert, so

dass Motivation vor Ort zügig in die

Tat umgesetzt werden kann.

Die Abschlussveranstaltung in Bergheim verzeichnete eine große Beteiligung.

Viele Bürger haben sich in den Prozess eingebracht.

Der IKEK Abschlussbericht der acht Steinheimer Ortschaften wurde im Dorfgemeinschaftshaus Bergheim

im Rahmen einer feierlichen Schlussveranstaltung von der ARGE Dorfentwicklung an Bürgermeister Carsten

Torke (2. von links) übergeben, mit Cornelia Hartweg (von links), Eberhard Fischer (Stadtverwaltung),

Andrea Klädtke (Bezirksregierung), Alexander Rauer (Demografiebeauftragter), Hartmut Lüdeling, Helge

Jung und Stefan Hasenbein (alle Arge).

Neues Regionalteam der Caritas Frauen im Dekanat Brakel-Steinheim

Einsatz für Müttergenesungswerk

Geistlicher Begleiter Detlef Stock, Gabi Reineke, Brunhild Jonk, Emmy Blomeier, Caritas Koordinatorin

Gabi Pipiale und die ausgeschiedenen Vorstandsdamen Monika Drengk, Gertrud Hornemann und

Schwester Baptista.

Im Pfarrheim Altenbergen hat

die Caritaskonferenz des Dekanats

Brakel-Steinheim ihr neues Regionalteam

gewählt. Es besteht aus

Brunhild Jonk, Gabi Reineke und

Emmi Blomeyer, Geistlicher Begleiter

ist Pfarrer Detlef Stock. Zum

Thema „Müttergenesungswerk - alter

Zopf oder noch zeitgemäß“ referierte

Klaus Tintelott, Geschäftsführer des

Werks in der Diözese. Er berichtete

über das von der ehemaligen Bundespräsidentengattin

Elly Heuss-Knapp

eingerichtete Müttergenesungswerk,

das zu 80 Prozent in der aktiven

Mutterphase genutzt wird und immer

noch zeitgemäß ist. Nach einer Studie

der Universität Hannover liegen den

Kuren häufig Erschöpfungszustände,

eingeschränkte Leistungsfähigkeit,

funktionale Störungen oder chronische

Erkrankungen und dadurch

soziale Einschränkungen zugrunde.

Bis zu 20 Prozent aller Kinder und

Jugendlichen seien bereits von

psychischer und sozialer Vernachlässigung

betroffen. Die Studie kam

zu dem Ergebnis, dass nach Kuren

der Gesundheitszustand verbessert,

die Medikation verringert und damit

Kosten im Gesundheitssystem

eingespart werden können. „Bei

hohen Energieverlusten, die nicht

mehr durch eigene Anstrengungen

und die der Umgebung ausgeglichen

werden können, ist es höchste Zeit

einen Antrag zur Vorsorge oder

Rehabilitation in einer Mütterklinik

zu stellen,“ wies Tintelott auf die

Bedeutung des Müttergenesungswerks

hin. Seit 2007 sind Mutter/

Vater-Kind-Kuren Pflichtleistung

der gesetzlichen Krankenkassen.

Mutter-Kind-Kliniken im Erzbistum

Sie besitzen

einen

Führerschein

und sind

Paderborn gibt es in Winterberg und

in Bad Wildungen. Der Referent

machte darauf aufmerksam, dass es

zu den Aufgaben der ehrenamtlich

tätigen Caritasfrauen gehöre, die

Gesundheit von Frauen, Müttern

und jungen Familien im Blick zu

haben, auf die Vorsorge wie Rehabilitationsmaßnahmen

aufmerksam

zu machen, die Zugangsbarrieren

zu den Beratungs- und Vermittlungsstellen

abzubauen, sich aber auch

aktiv an den Müttergenesungswerk-

Sammlungen zu beteiligen. Auch

eine Sammelbüchse im Supermarkt

oder beim Bäcker sei eine Möglichkeit,

Geld zu sammeln. Der größte

Anteil der gesammelten Mittel werde

für direkte Zuschüsse aufgebracht.

Ein neues Vorstandsteam hat die Caritaskonferenz

des Dekanats Brakel-

Steinheim gewählt (von rechts)

Ausstellungseröffnung in der Tierarztpraxis Dr. Dagmar Heer in Belle

„Tierisch gute“ Malerei ist an dem

11. November in der Tierarztpraxis

Dr. Dagmar Heer, Pyrmonter Str.

143in Belle zu sehen. Ab dann sind

Malereien der Grafik-Designerin

Bernhild Westerdick aus Lemgo zu

sehen. Eröffnet wird die Ausstellung

am Sonntag, 11. November um 14.00

Uhr in der Tierarztpraxis Dr. Dagmar

Heer in Belle. Eingeladen wird zu

einem gemütlichen Nachmittag bei

Kaffee und Kuchen. Auch Nicht-

Tierhalter sind willkommen und

können sich die Ausstellung gerne

täglich zwischen 15.30 und 16.30

Uhr anschauen; die Nachmittagssprechstunde

beginnt um 16.30 Uhr.

Bernhild Westerdick wurde 1964

in Südlohn im Münsterland geboren.

Aufgewachsen auf einem westfälischen

Bauernhof hat sie schon in

ihren Jugendjahren die Leidenschaft

zum Zeichnen und Malen entdeckt.

Nach ihrem Abschluss 1992 mit dem

Diplom für Kommunikationsdesign

abschloss machte sie sich 1997 mit

einem eigenen Werbebüro in Lemgo

Tierisch gute Bilder

Ein Bild von Bernhild Westerdick,

durch eine harmonische

Formen- und Farbsprache hat

die Künstlerin eigenständige und

ausdrucksstarke Tierportraits

geschaffen.

selbstständig. Mitten in einer grünen

Oase befindet sich hier ihr Atelier.

Mit dem Bilderzyklus „Tierisch

Gut“ hat die Dipl. Grafik-Designerin

Tierportraits authentisch auf die

Leinwand gebannt. Es sind heimische

Tierarten, die sie konkret und

nicht abstrakt darstellt. Dabei handelt

es sich nicht um die naturgetreue Wiedergabe

des Gesehenen. Durch eine

harmonische Formen- und Farbsprache

hat die Künstlerin eigenständige

und ausdrucksstarke Tierportraits

geschaffen. Ihre bevorzugte Farbe

ist wasserlösliche Ölfarbe, die sie

sowohl stark mit Wasser verdünnt

als auch pastos unverdünnt aufträgt.

Dadurch erhalten ihre Bilder eine

skizzenhafte Lebendigkeit.

Stellenmarkt und Kleinanzeigen

Steinheim Weststadt

3 Zi., K, B, 66 qm, 1. OG, Keller,

Gartenparzelle ab sofort zu

vermieten. Tel. 0 52 33 / 64 46

Bestellen Sie Kleinanzeigen unter 05234-2028-23 oder

www.steinheimer-blickpunkt.de/Kleinanzeigen

Steinheim

3 ZKB, Balkon, Keller,

sep. Wasch- und Trockenraum,

ab sofort oder später zu vermieten.

Tel. 0 52 33 / 43 19

(Anrufbeantworter/Rückruf)

Steinheim

Büro, Lager und Ausstellungsflächen

bis ca. 2.000 m², auch Teilflächen ab

sofort oder später zu vermieten.

Tel. 0 52 33 / 43 19

(Anrufbeantworter/Rückruf)

Auslieferungsfahrer gesucht

(Vollzeit für FS-Klasse 3 (alt) 7,5 Tonnen - ab sofort

Schriftliche Bewerbung an Getränke Betke

oder telefonisch vormittags bei Frau Hütte

32805 Horn-Bad Meinberg

Kampstraße 43

Fon 0 52 34 / 10 55

getraenke-betke@t-online.de

www.getraenke-betke.de

Seit über 50 Jahren

Partner für Getränke

Getränke-Fachmarkt

Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30-19.00 Uhr, Sa 8.30-16.00 Uhr

individuell

einsetzbar

Wir suchen Sie als

?


Steinheimer Blickpunkt Nr. 565 2. November 2018 Seite 40

Einen Zuwendungsbescheid über 221.100 Euro für die neue Bushaltestelle am St. Rochus Krankenhaus hat

NWL Verbandsvorsteher Dr. Ulrich Conradi (links) an die Stadt Steinheim übergeben (von links) Heinz-Josef

Senneka, Thierry Brever (Planbüro), Andrea Nolte und Friedhelm Borgmeier (Bauamt Stadt Steinheim).

Barrierefreie Bushaltestelle am St. Rochus Krankenhaus

Zuwendungsbescheid von 221.100 Euro

Die Haltestelle „Krankenhaus

Steinheim“ wird barrierefrei ausgebaut.

Die beiden bisherigen Haltestellen

an der Nieheimer Straße fallen

dadurch weg. Dr. Ulrich Conradi, der

Verbandsvorsteher des Nahverkehrs

Westfalen Lippe (NWL) hat im

Rahmen der zuwendungsfähigen

Kosten von 245.700 Euro einen Zuwendungsbescheid

von 221.100 Euro

an die Stadt Steinheim übergeben.

Es wird bereits kräftig gebaut

auf der Fläche der alten, eingezogenen

Landesstraße, auf der eine

Buswendeschleife entsteht, die zur

Fahrplanoptimierung beiträgt und

zugleich einen Buswarteplatz für

mehrere Buslinien nach Nieheim,

Bad Driburg, nach Lippe und die

Stadtlinie bietet.

Die Haltestelle wird mit Busborden,

taktilem Leitsystem, Wartehalle

und Beleuchtung ausgestattet. Die

Wendeschleife war ein besonderer

Wunsch der Busunternehmen.

Die Lage der neuen Haltestelle ist

so gewählt, dass das St. Rochus

Krankenhaus und das angrenzende

Seniorenhaus ohne lange Wege einen

sicheren, barrierefreien Zugang zum

öffentlichen Verkehrsnetz erhalten.

Durch Randbepflanzung wird die

Buswendeschleife in die vorhandene

Situation eingebunden. Fertiggestellt

sein wird die neue Bushaltestelle zum

Fahrplanwechsel Mitte Dezember.

Conradi sieht für den ÖPNV im

ländlichen Raum gute Rahmenbedingungen,

die mit der aktuellen

Förderung nochmals verbessert

werden.

Der NWL setze sich seit Jahren für

eine Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur

gerade auch im ländlichen

Raum ein. Hiervon habe die Stadt

Steinheim schon mehrfach profitiert.

„Bereits heute biete der öffentliche

Nahverkehr im ländlichen Raum

gute Angebote als gute Ergänzung

zum Auto.

Ich empfehle jedem, sich die

konkreten Angebote einmal genau

anzuschauen,“ sagte Conradi.

„Mobilität im ländlichen Raum

ist ein Thema, das die Menschen

bewegt, insbesondere im Hinblick

darauf, wie wir im Alter leben wollen.

Die Förderung barrierefreier

Haltestellen ist daher sehr zu begrüßen.

Die neue Haltestelle stellt

einen wichtigen Baustein für die

Stadt dar,“ begrüßte Heinz-Josef

Senneka, allgemeiner Vertreter des

Bürgermeisters, die Maßnahme. Mit

dem NWL habe man als Kommune

einen starken Partner an der Seite, der

die kommunalen Versorgungsaufgaben

mit größtmöglicher Flexibilität

unterstütze.

Der NWL organisiert den Schienenpersonennahverkehr

für mehr

als fünf Millionen Einwohner in 16

Kreisen und drei kreisfreien Städten

in Westfalen-Lippe und ist der flächenmäßig

größte Aufgabenträger

in NRW. Zusätzlich fördert er Infrastrukturvorhaben

für den gesamten

öffentlichen Personennahverkehr,

wofür ihm jährlich rund 25 Millionen

Euro zur Verfügung stehen. Vorrangig

werden Vorhaben der Barrierefreiheit

gefördert, die Personen mit

Mobilitätseinschränkungen, aber

auch Eltern mit Kinderwagen die

Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs

ermöglichen oder

vereinfachen. Viele Städte haben die

Förderquoten von 90 Prozent bereits

genutzt und Haltestellen modernisiert

und barrierefrei hergerichtet.

60 Jahre Kaninchenzuchtverein Nieheim in Verbindung

mit 22. Emmerauenschau

Alexandra und Jürgen Nagel sind Vereinsmeister

60 Jahre Liebe zum Tier kennzeichnen

die Vereinsgeschichte des Kaninchenzuchtvereins

W 869 Nieheim,

der mit der 22. Emmerauenschau

in Verbindung mit der Lokalschau

und der Kreisverbandsschau des

Kreises Paderborn seinen Geburtstag

gefeiert hat. Damit leistete der Verein

auch einen gelungenen Beitrag zum

775-jährigen Stadtjubiläum der

Weberstadt.

Mehrere hundert Besucher kamen

an beiden Tagen in die Schützenhalle

Holzhausen, wo 25 Aussteller insgesamt

205 Kaninchen aus 15 Rassen

und 30 Farbschlägen präsentierten.

Bürgermeister Rainer Vidal bescheinigte

dem Kaninchenzuchtverein

zwar ein kleiner Verein, aber einer

mit großer Außenwirkung zu sein.

„Die Teilnehmer der Schau könnten

für sich in Anspruch nehmen, dass

ihre Tiere im Jahr des Stadtjubiläums

in die Annalen der Stadtgeschichte

eingehen.“ 60 Jahre seien es deshalb

wert, gefeiert und gewürdigt zu

werden. „Die Nieheimer hätten diese

Schau lieb gewonnen, weil hier einfach

alles passe - bis zur Bewirtung,“

freute sich der Bürgermeister, der

auch die vielen Pokale gesehen hatte.

„Gegen so viele Auszeichnungen

sind Fußballer ja Waisenknaben, das

ist fast Champions League Format“.

Grüße bekam der Verein auch mit

einem karnevalistischen Vierzeiler

von Josef Schunicht, der als Präsident

der Nieheimer Karnevalsgesellschaft

die Schirmherrschaft übernommen

hatte.

Der langjährige ehemalige Vorsitzende

Michael Krämer erinnerte an

die Gründung vor 60 Jahren. „Beim

Sonntagsstammtisch haben sich unter

anderen Franz Amelunxen, Anton

Pollmann, Josef Nolte, Franz Grimme

und Heinz Pollmann verabredet,

einen Verein für Kaninchenzucht zu

gründen. Die Gründer vereinte nicht

nur die Förderung von Kaninchenrassen.

Auch der wirtschaftliche Aspekt

mit der Fleischerzeugung spielte

damals noch eine wichtige Rolle.

Der Paderborner Kreisverbandsvorsitzende

Johannes Henneke lobte den

Nieheimer Verein, der zu den aktivsten

im ganzen Kreisverband gehört

und alle drei Jahre die Kreisschau

ausrichtet. Auch die Qualität der

Ausstellung und die guten Ergebnisse

der ausgestellten Kaninchen fanden

seine Anerkennung. Viel Anklang

fand eine Tombola mit 450 Preisen.

„Jedes Los hat gewonnen,“ so Ausstellungsleiterin

Tanja Stamm.

Lokalschau W 869: Die Vereinsmeisterschaft

sicherten sich Alexandra

und Jürgen Nagel mit ihren

Dalmatinern Rexe. Die Freude über

den Erfolg war besonders groß,

weil es für die Zuchtgemeinschaft

die erste Meisterschaft in 40 Jahre

Vereinszugehörigkeit bedeutet. Auch

Platz zwei blieb in der Familie, die

Vizemeisterschaft holte Sohn Kevin

Nagel mit seinen Blaue Rex. Der

20-Jährige erwies sich damit bereits

als erfolgreicher Nachwuchszücher.

Auf dem dritten Platz landeten Thomas

und Tanja Stamm. Die besten

Dem sechsjährigen Pablo und seinem zehnjähriger Bruder Santiago

(rechts) hatten es die kuscheligen Kaninchen bei der Ausstellung in

Holzhausen angetan.

Erfolgreiche Züchterfamilie: Alexandra Nagel gewann (mit Ehemann

Jürgen) die Vereinsmeisterschaften des W 869 Nieheim mit Dalmatiner

Rexe, Sohn Kevin wurde zweiter mit Blaue Rexe.

Wurfgeschwister und die beste Familie

stellten Alexandra und Jürgen

Nagel, die besten Jungtiere Thomas

und Tanja Stamm; bester 1.0 Alexandra

und Jürgen Nagel, beste 0.1

Kevin Nagel; beste 1.1 Alexandra

und Jürgen Nagel.

Vereinsemmerauenmeister: Den

Titel holte W 710 Bad Wünnenberg/

Fürstenberg vor W 381 Salzkotten

und W 51 Altenheerse. Die Emmerauenmeister

der Rassen: Blaue

Wiener Winfried Meise; blaugraue

Wiener Zuchtgemeinschaft Wilfried

und Claudia Grothe/Schlick; Weiße

Neuseeländer Wilhelm Hartung;

Alaska Zuchtgemeinschaft Maria

und Hans-Jürgen Hoffmann; Kleinschecken

Thorsten Finke; Seperator

Stephan Lippe; Deutsche Kleinwidder

Roland Waerder; Sachsengold

Friedel Rustemeier; Perlfeh Josef

Temme; Lohkaninchen schwarz

Heiner Schopp; Lohkaninchen

braun Zuchtgemeinschaft Thomas

und Tanja Stamm; Zwergwidder

eisengrau Blaue Rexe Kevin Nagel;

Dalmatiner Rex Zuchtgemeinschaft

Alexandra und Jürgen Nagel.

Kreisschau Kreisverband Paderborn:

Kammermedaille Wilhelm

Hartung; Landesverbandsehrenmedaille

Josef Temme; Landesverbandsmedaille

Josef Kettelgerdes

und Friedel Rustemeier; Kreisverbandsehrenmedaille

Tim und

Christina Meise/Schmidt sowie

Alexandra und Jürgen Nagel. Den

Kreiswanderpokal gewann W 710

vor W 869 Nieheim und W 381 Salzkotten;

Scheckenpokal Alexandra

und Jürgen Nagel (Dalmatiner Rexe);

Bester 1.0 Tim und Christina Meise;

beste 0.1 Kevin Nagel.

Vereinigte Volksbank Regionalmarktleiter Werner Lödige (rechts) bei der Spendenübergabe an die

Sandebecker Beachfreunde, die ihren Platz bereits gut genutzt haben.

Die Vereinigte Volksbank macht den Weg frei

Beach-Volleyballfeld für Sandebeck unterstützt

In der Dorfwerkstatt Sandebeck

wurde der Plan für ein Beach-

Volleyballfeld mit der Jugendgruppe

entwickelt. Dank einer 500-Euro-

Spende konnte die Idee auch realisiert

werden. Den Sand für das Spielfeld

hat die Stadt geliefert.

„Das Feld wurde sofort gut angenommen

und von den Jugendlichen

auch gepflegt,“ bestätigt die für die

Jugendgruppe zuständige Simone

Otto dem Regionalmarktleiter Werner

Lödige, der sich vom Spielfeld

bei der Spendenübergabe überzeugte.

„Wir unterstützen als Bank

solche Initiativen immer gerne,“ so

Lödige. Das Feld liegt hinter dem

Feuerwehrgerätehaus und kann von

allen Sportbegeisterten jederzeit

genutzt werden. Durch die Nähe

zur Tennisanlage und einen Fußballbolzplatz

ist ein kleines vernetztes

Sportzentrum entstanden. Um das

Beachfieber noch besser anzufachen,

soll die nächste Saison bereits mit

einem Turnier samt einer Beachparty

gestartet werden.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine