_flip_joker_2018-11

ArtMediaVerlag2013

November 2018

29. Jahrgang

Die Zukunft Tibets

Im Gespräch: Dr. Lobsang Sangay, exiltibetischer Premierminister

INHALT

THEATER_____________________ 5

Eugen Onegin im Theater Freiburg

LITERATUR___________________ 10

Die BuchBasel

KUNST_____________________ 16

Mumien-Ausstellung in Mannheim

VISION 2025________________ 18

Kunstvereine im Gespräch

KULTOUR___________________ 19

Vom Schatten ins Licht

NACHHALTIG________________ 20

42. Markgräfler Friedenswochen

KULINARISCH________________ 29

chocolART in Tübingen

GESUNDHEIT________________ 31

Herzwochen 2018

MUSIK______________________ 37

ORSO im Konzerthaus Freiburg

VERANSTALTUNGEN_________ 40

100 Jahre Frauenwahlrecht

Lobsang Sangay wurde 1968

in einer exiltibetischen Familie

im indischen Darjeeling

geboren. Er durchlief die traditionelle

tibetische Schulausbildung

im indischen Exil,

danach studierte er englische

Literatur. Ein Fullbright-

Stipendium ermöglichte ihm

das Jura-Studium an der renommierten

Harvard Law

School, das er 2004 mit der

Promotion abschloss. Früh

engagierte er sich für die Sache

Tibets und wurde 1992

zum jüngsten Vorstandsmitglied

des Tibetischen Jugendkongresses

in Dharamsala

gewählt. 2011 kandidierte er

für das Amt des tibetischen

Premierministers im Exil,

genannt Sikyong.

Im März 2016 wurde er für

seine zweite Amtszeit bestätigt.

Im Mai 2018 besuchte

Sangay auf Einladung den

deutschen Bundestag in Ber-

Dr. Lobsang Sangay

Ergebnisse der Dialoge zwischen

den Vertretern seiner

Heiligkeit und Peking in der

Vergangenheit? Gibt es neue

Ansätze von Ihnen oder von

seiner Heiligkeit des Dalai

Lama?

Lobsang Sangay: Die Beziehung

zwischen Dharamsala

und Beijing (Peking), kann

in drei Phasen aufgeteilt werden.

Von 1959 bis 1979 gab es

keinen Kontakt zwischen den

beiden. Ab 1979 wurde ein

formeller Kontakt aufgebaut,

der mehr als ein Jahrzehnt anhielt.

Dieser wurde 1993 wieder

eingestellt. Im Jahr 2002

wurden die formellen Kontakte

erneuert und es fanden insgesamt

neun Gesprächsrunden

zwischen den Gesandten des

Dalai Lama und den Vertretern

der chinesischen Regierung

auf der Grundlage des „Mittleren

Weges“ statt. Nach der 9.

Verhandlungsrunde im Januar-

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19. ̶ 24.11.2018

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lin. In Freiburg wird Lobsang

Sangay am 11. November, 16

Uhr im Tibet Kailash Haus

einen Vortrag halten mit dem

Titel „Die Zukunft Tibets“,

anschließend Diskussion.

Wilfried Pfeffer sprach mit

Lobsang Sangay.

Kultur Joker: Vor 30 Jahren

sprach der Dalai Lama vom

„Mittleren Weg“ als eine angemessene,

wirksame Methode

im Befreiungsstreben der Tibeter

von der chinesischen Besatzungsmacht.

Vielleicht können

Sie kurz dessen grundlegende

Prinzipien beschreiben.

Lobsang Sangay: Der Ansatz

des Mittleren Weges ordnet

sich nach der Auffassung des

Dalai Lama einer politischen

Richtung zu, die eine wahre

Autonomie des Tibetischen

Volkes durch ein vernehmliche

Verhandlungen mit der chinesischen

Herrschaft anstrebt.

Er fundiert auf dem buddhistischen

Gedanken einer Vermeidung

von zwei Extremen und

der daraus folgenden Konvergenz

in/zu einer „Mitte“. Insofern

wäre eine Lösung des

Konfliktes im Sinne des Mittleren

Weges hier zwischen einem

Status Quo und grenzenloser

Unabhängigkeit anzusetzen.

Diese Vorstellung steht allerdings

in einem kategorischen

Widerspruch zur derzeitigen

repressiven, kolonialistischen

Politik der chinesischen Regierung

gegenüber den Tibetern,

die eine Unabhängigkeit von

der gesamten Republik China

(People´s Republic of China

PRC) ausschließt.

Das Ziel wäre dementsprechend

eine Versöhnung durch

Verhandlungen zugunsten einer

friedlichen Koexistenz von Tibetern

und Chinesen. In diesem

Rahmen sollte dem tibetischen

Volk eine ernsthafte Möglichkeit

zur Eigenregierung innerhalb

des verfassungsgemäßen

Rahmens der PRC zukommen,

die auch eine Wiederherstellung

und den Erhalt der einzigartigen

tibetischen Sprache,

des kulturellen Erbes und den

Schutz der bedrohten Natur

dort erlaubt.

Aus all diesen Gründen hat

die Pragmatik des Ansatzes

im Sinne des Mittleren Weges

bislang große Unterstützung

und Anerkennung durch Intellektuelle,

Politiker, Vorsitzende

und Einzelpersonen, inklusive

chinesischer Gelehrter,

Schriftsteller und Buddhisten

erfahren.

Kultur Joker: Was waren die

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Februar 2010 war die Situation

ausweglos.

Die tibetische Exilregierung

bleibt jedoch dem Ansatz des

mittleren Weges verpflichtet

und bekräftigt, dass der Dialog

der realistischste Ansatz und

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 30

Kultur Joker

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VERANSTALTUNGSPROGAMM November 2018

1. - 4.11.: Rhythmus und Repetition in der Malerei: Mal-Workshop mit Annemarie Matzakow

2. - 4.11.: Tänze aus Südosteuropa – mit Live-Musik! -Tanzleitung:

Linda & Klaus Tsardakas-Grimm, Musik: Ulrike Klebahn u. Mathias Berghoff

5. - 10.11.: Porzellanmalen für Anfänger und Fortgeschrittene – mit Klaus Baumgart

9. - 11.11.: Gespräche mit Herz und Verstand: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

nach Marshall B. Rosenberg – mit Ronya Salvason

15. - 18.11.: Malerisches Farbdrucken – mit Sigrid Kiessling-Rossmann

16. - 18.11.: Tango Best Age – Der Reiz der Reife – mit Dr. Kuno Jungkind

23.11.: „Dulde mich, Jupiter, hier…“: Der Protestantische Friedhof in Rom – Vortrag von B. E. Koch

24./25.11.: Die Zeit – rätselhafte 4. Dimension: Lebens- und kosmische Zeiten – mit Dr. M. Rappenglück

30.11.-2.12.: Mozart – der Zauber seiner Klavierkonzerte - mit Carola Zenetti (Musicosophia-Schule)

Im Waldhof 16

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Info und Anmeldung:

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NOVEMBER

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Mo-Sa 10:00-18:00

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.201283

„La Bohème“ / Musiktheater: 1. - 18 Uhr, 24. - 19.30 Uhr.

„Das Nibelungenlied“ / Schauspiel: 2. - 19.30, 4./18. - 18 Uhr, 11. -

15 Uhr.

„Eugen Onegin“ / Musiktheater: 3./23. - 19.30 Uhr

„Die Fledermaus“ / Musiktheater: 10. - 19.30 Uhr PREMIERE! 17./27.

- 19.30 Uhr.

„Acta est Fabula“/ Tanz: 16. - 19.30 Uhr PREMIERE!

„Die kleine Meerjungfrau“ / Kinderstück: 25. - 20 Uhr PREMIERE! 26.

- 11 Uhr, 27./29./30. - 9.30 Uhr + 11.30 Uhr,

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 3./24. - 20 Uhr.

„Wunderland“ / Musiktheater: 4. - 16 Uhr, 11. - 19 Uhr, 12. - 11 Uhr.

„Accusations“ / Tanz: 7. - 20 Uhr PREMIERE! 8. - 20 Uhr.

„Le sacre du printemps“ / Tanz: 9. - 20 Uhr, 17. - 18 Uhr.

„Girls & Boys“ / Schauspiel: 13. - 20 Uh

„Wir sind die Guten“ / Schauspiel: 10./13. - 20 Uhr.

Wallgrabentheater +49.(0)761.2012853

„Faust“ / Schauspiel: 2./3./7./8./9./10./13./14./16./17./20./21. - 20

Uhr, 4./18. - 17 Uhr.

BASEL

Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„König Arthur“ / Semi-Oper: 1./3./7./23. - 19 Uhr, 18. - 16 Uhr.

„Lucia di Lammermoor“ / Oper: 2./6./10./16./19./24. - 19.30 Uhr.

„Peer Gynt“ / Ballett: 4. - 18.30 Uhr.

„Pelléas et Mélisande“ / Oper: 5. - 19.30 Uhr, 11. - 18.30 Uhr.

„Carmen“ / Ballett: 15. - 19.30 Uhr PREMIERE! 17. - 19.30 Uhr, 25. -

18.30 Uhr.

„Tewje“ / Ballett: 28. - 19.30 Uhr.

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Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Othello X“ / Schauspiel: 1./10./17./23./28. - 19.30 Uhr.

„Der Mensch erscheint im Holozän“ / Schauspiel: 9./24. - 19.30 Uhr,

25. - 18.30 Uhr.

„Das Versprechen“ / Schauspiel: 16. - 19.30 Uhr PREMIERE!

22./27./30. - 19.30 Uhr.

„Tartuffe oder das Schwein der Weisen“ / Komödie: 18. - 18.30 Uhr,

21./26. - 19.30 Uhr.

„Romulus der Große“ / Schauspiel: 19. - 19.30 Uhr.

STRASBOURG

Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Geister Europas“ / Ballett: 13./16./17. - 20 Uhr, 18. - 15 Uhr.

MULHOUSE

La Filature +33.(0)389337801

„Pelléas et Mélisandre“ / Oper: 9. - 20 Uhr, 11. - 15 Uhr.

COLMAR

Théâtre municipal, +33.(0)389.337801

„Geister Europas“ / Ballett: 3. - 20 Uhr, 4. - 15 Uhr.


THEATER KULTUR JOKER 3

Dieses Spiel war offenbar nicht

zu gewinnen: Europa, um 1917.

Die Menschen waren vom Krieg

zermürbt, die Fronten verhärtet.

Man hoffte auf Frieden. Tatsächlich

zeichnete sich im Osten

Europas zunächst ein Ende des

Krieges ab. Doch dann sollte

die Russische Revolution einen

Flächenbrand verursachen, der

nichts als graue Asche zurückließ…

Welch paradoxe Entwicklungen

die Geschichte doch

manchmal nimmt. Und wie wenig

braucht es zuweilen, um aus

einer allgemeinen Friedenssehnsucht

ein Inferno zu entfachen.

Das ist auch heute so. Nach

dem Spiel ist vor dem Spiel.

Man sollte es einfach nie vergessen.

Dafür ersannen die Immoralisten

im zweiten Teil ihrer

Weltkriegstrilogie ein probates

Mittel, das tragische Geschichte

mit Humor zu paaren versteht:

Deren Adaption ins Heute. Wir,

die Zuschauer, befinden uns

nämlich inmitten einer Gameshow,

vor uns eine schwarze

Wand mit roten und grauen Kreisen,

ganz im Stil von Dalli-Dalli

& Co. (Bühnenkonstruktion:

Markus Wassmer). Ein quirliger

Moderator (James Foggin) stellt

zunächst seine Assistentin Tatjana

vor (endlich wieder dabei:

Anna Tomicsek), um dann die

Kandidaten aufzurufen. Wer

nun solche à la Otto-Waalkes erwartet,

zuckt unwillkürlich zusammen:

Drei gesetzte Herren in

historischer Uniform und Anzug

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel…

Ein Muss: „1917 – Russisch Roulette“, die neue Inszenierung der Immoralisten

Florian Wetter als Lenin

betreten mit tiefernster Miene

die Bühne. Sie sind niemand

geringerer als Zar Nikolaus (Jochen

Kruß), Pawel N. Miljukov

(Markus Schlüter) und – Lenin

(Florian Wetter).

In Vorfreude bestückt der Moderator

die Pistolentrommel. Das

russische Roulette – die Fragenrunde

– beginnt; und damit der

Überlebenskampf. Die Kandidaten

werden gelöchert, warum

sie 1917 wie gehandelt haben.

Das treibt den ein oder anderen

verzweifelt in die Enge. Immer

wieder stellt sich die Entscheidung

zwischen Rücktritt oder

Selbsttötung. Der Zar ist weg,

seinen Platz am Kandidatenpult

nimmt Alexander Parvus (Daniel

Leers) ein. Miljukov geht,

Kerenski (Jochen Kruß) kommt

und so fort. Mit jeder neuen Runde

hüllt sich Assistentin Tatjana

in ein neues Gewand – erst rot,

dann grün, dann einheitsgrau…

Doch anstelle einer fröhlichen

Show-Zwischenmelodie weht

einem jedes Mal die traurige

Schwermut der gemarterten russischen

Seele entgegen (Sound:

Florian Wetter).

Nur einer behauptet sich, wenn

auch manchmal nur knapp: Lenin.

„Scheiße“, sagt er dann.

„Alles nur Scheiße!“ In dem

Moment hat man kurz das Gefühl

in einer der allabendlichen

Talkrunden zu sitzen, zu der ein

AfD-ler eingeladen wurde. Nun,

ob rechts oder links – das tut hier

ohnehin nichts zur Sache. Was

gleichgeblieben ist, ist die Rolle

des Volkes, ist unsere Rolle:

Das wird uns bewusst, wenn wir

für einen Moment dem Sog der

Claqueure unterliegen und ohne

weiter nachzudenken in den

Begrüßungs-Beifall für Stalin

einstimmen.

Mit ihrem neuen Stück gelang

den Immoralisten ein ganz großer

Wurf. Die Weltgeschichte

wird in einem Studio verhandelt,

das Publikum ist Teil der

Inszenierung (Regie, Bühne

und Kostüm: Manuel Kreitmeier).

Wie fein ist das denn! Kein

bisschen müde wird man in dieser

90-minütigen Inszenierung

ohne Pause, was neben der genialen

Regie-Idee vor allem dem

hervorragenden Spiel sämtlicher

Akteure, die zum Teil Mehrfachrollen

mit einer Unmenge

an Text übernahmen, geschuldet

ist. Diese originelle und dabei so

eindrückliche Geschichtsstunde

möchte man wirklich jedem

empfehlen. Besser kann man

dies komplexe Geschehen um

1917 nicht vermitteln.

Noch bis 15. Dezember. Alle

Termine unter www.immoralisten.de.

Friederike Zimmermann

Zauberduo Soluna

Das Gasthaus Schiff ist längst

Kulturschiff geworden. Im historischen

Gewölbekeller sind

schon seit einiger Zeit Musik

und Theater beheimatet, seit

dem 17. Oktober ist mit dem

Zauberzentrum nun auch eine

wöchentliche Zaubershow dabei.

Der November hält also ein

besonders breites Programm

Ein Gasthaus wird magisch

Das Gasthaus Schiff bringt gute Küche, Musik, Theater und Zauberei

Foto: Karsten Floegel

bereit. Zusammen mit einem

guten Abendessen, Snacks und

Getränken vor Ort kann man

sich also richtig den Herbstabend

versüßen. Als ganz ungewöhnliche

Essensstätte zeigt

sich das Kulturschiff hingegen

am 2. November, 19 Uhr. Dann

gibt es ein Dinner, und zwar

kein gewöhnliches, sondern

eins im Dunkeln: Finsterlebnis!

Für Groove bis Gemütlichkeit

sorgt hingegen die bereits seit

drei Jahren im Kulturschiff ansässige

Freiburger Blues Association.

Jeden Montag, 20.30 Uhr

treten verschiedene Blues-Acts

in gemütlichem Ambiente auf.

Im November mit Konzerten

von Morblus Robert Morbioli

(5. November), einer Open Club

Stage (12. November) oder den

Crazy Boots (26. November).

Beständig ist auch das Impro-

Theater L.U.S.T., das in Freiburg

längst Tradition hat und

immer wieder beste Überraschungen

bietet. Am 10. November

folgt schon ihre nächste

Impro-Show, am 16. November

gibt es einen Krimi à la carte,

bei dem inmitten spannendster

Krimiatmosphäre geschlemmt

werden darf.

Das frischgegründete Zauberzentrum

bringt vor allem

staunende Zuschauer. Das clevere

Zauberduo Soluna (Luna

Lux/Christoph Borer) zeigt

jeden Mittwoch, 20.30 Uhr

trickreiche Shows mit vielen

Gästen. Am 7. November kann

man das Duo selbst erleben,

am 14. November ist der junge

Zauberer Lorenz Schär zu

Gast. Am 21. November bringt

Luna Lux ihre Soloshow, am

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Wann

sehen wir uns?

28. November kommt der Traditionsmagier

Jörg Alexander

nach Freiburg. Und wer selbst

einmal zauberhaft sein möchte,

lernt bei den Zauberkünstlern

persönlich. Schließlich bieten

sie auch Zauberkurse für Kinder

und Erwachsene an.

Weitere Infos:

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4 KULTUR JOKER THEATER

Machtverlust im Nebel

Die Opera Factory Freiburg mit Viktor Ullmanns KZ-Oper „Der Kaiser von Atlantis“ im E-Werk

25. November 2018

Konzerthaus Freiburg, 19 Uhr

Der Feind im Inneren

Episodenstück „Wir sind die Guten“ von Mark Ravenhill im Theater Freiburg

Lauch steht an Lauch, die

Wassermelonen liegen wie aufgeräumt

im Beet und ist das da

hinten nicht sogar Grünkohl? Sicherlich

für Chips, ist ja Superfood.

Doch so ganz kann man

sich nicht vorstellen, dass hier

jemand in der Erde wühlt. Denn

MOMA2

„Mit Flügeln, die ich mir errungen,

werde ich entschweben“

Mozart

Requiem

25 Jahre

ORSO

Mahler

Symphonie Nr. 2

Verschränkung von Mozarts Requiem

mit Mahlers Symphonie Nr. 2 in c-moll („Auferstehungssymphonie“)

Chor & Orchester des ORSOphilharmonic

Leitung: Wolfgang Roese

Kaum eine Oper ist so mit

ihrer Entstehungsgeschichte

verknüpft wie „Der Kaiser von

Atlantis“ von Viktor Ullmann.

Der österreichische Komponist

schrieb sie 1943 im Konzentrationslager

Theresienstadt für

genau die Instrumente, die man

dort zur Verfügung hatte – darunter

Saxofon und Banjo. Die

Anspielungen auf die NS-Diktatur

– u.a. fordert der Kaiser

einen „Krieg aller gegen alle“

– waren der Lagerleitung zu

offensichtlich, so dass die Uraufführung

nach der Generalprobe

verboten wurde. Ullmann

gelang es, die Partitur aus dem

Lager zu schmuggeln. Er selbst

und der Librettist Peter Kien

wurden im Oktober 1944 nach

Auschwitz deportiert und in der

Gaskammer getötet. Erst 1975

erlebte das Werk in Amsterdam

seine Uraufführung.

Nun hat sich die Opera Factory

Freiburg der knapp einstündigen

Oper angenommen und sie um

fünf Lieder Viktor Ullmanns

ergänzt. Außerdem komponierte

der Karlsruher Komponist Anno

Schreier einen „Atlantis“ genannten

Prolog und Epilog, so

dass der Abend im Freiburger

E-Werk rund eineinhalb Stunden

dauert. Klaus Simon (Musikalische

Leitung) und Joachim

Rathke (Regie und Kostüme)

wollten mit diesen Eingriffen

auch eine Distanz schaffen zum

Stück, um es zeitloser zu machen.

Der Abend beginnt stark.

Die Bühne ist leer und dunkel,

Nebel zieht auf. Aufsteigende

Akkorde am Klavier (Marie-

Luise Klewer) werden von Liegeklängen

in Streichern und

Bläsern eingefroren. Eine Frau

mit Pistole dreht bedrohlich ihre

Runden, ehe sich der Vorhang an

der Bühnenrückseite öffnet und

ein fahrendes Stahlgerüst auftaucht,

das an einen Wachturm

erinnert (Bühne: Melanie Kintzinger).

Streben werden ausgefahren,

die Leinen vertäut. Ein

Suchscheinwerfer leuchtet ins

Publikum. Die Klangfläche

des Prologs bereitet das Fundament,

auf dem nun mit dem

markanten Trompetenmotiv und

dem einsetzenden Tutti die Oper

beginnt, die durch die Figur

des Lautsprechers angekündigt

Zurück ins ewige Eis im Nebel

Foto: Sebastian Düsenberg

hier ist man nicht nur sicher –

obgleich durch eine Art Bullauge

in der Wand Kriegslärm und

viel Theaternebel in diese Bungalow-Wohnlandschaft

dringt –,

sondern auf eine ziemlich cleane

Weise abgeschirmt von der Welt.

Eine Gated Comunity in hellem

Pink, davor ein beerenfarben

gekachelter Pool, dahinter ein

gläsernes Foyer mit tropischem

Pflanzenwuchs und dann ist da

noch der Schriftzug, der spiegelverkehrt

zu lesen ist: Wir sind die

Guten (Bühne: Zorana Petrov).

Wie der gleichnamige Stückereigen

von Mark Ravenhill, aus

dem sich Bojana Lazić für ihre

eineinhalbstündige Inszenierung

im Kleinen Haus bedient hat.

Die fünf Darsteller, die gerade

das Publikum völlig ignorieren

und im Chor Richtung Bullauge

in die Mikros sprechen, sind die

Verkörperungen der Guten. Man

achtet auf sich, gesundheitlich

und so, und hat sein Leben im

Griff. Dass die da draußen, die

da drinnen, nicht unbedingt für

die Guten halten, ist vielleicht

verständlich, wenn man bereit

ist, die Perspektive zu wechseln.

Der britische Autor, der

mit seinem Stück „Shoppen und

Ficken“ auch einem größeren Publikum

bekannt wurde, hat die

insgesamt 17 Kurzstücke unter

dem Eindruck des Einmarschs in

wird. Nikolaus Meer stellt mit

schwerem, dumpfem Bassbariton

die Akteure vor, ehe er seinen

Regenmantel ablegt und mit

Silberstock und Lackschuhen

zum Tod mutiert, der sich mit

dem Harlekin (Keith Bernard

Stonum) über das leidvolle Leben

unterhält. Währenddessen

hält der Kaiser (Ekkehard

Abele) die Stellung

im Machtzentrum dieses

Turms. Mit dem Trommler

(Sibylle Fischer) und dem

Bubikopf (Lena Kiepenheuer)

ist das Personal komplett

und die Geschichte, die von

Machtverlust und der Vision

einer friedlichen Zeit erzählt,

kann beginnen.

Je länger der Abend allerdings

andauert, desto mehr

verliert er an Spannung.

Die gewollte Distanzierung

führt zu einer szenischen

Unverbindlichkeit, die

der Oper mehr schadet als

nützt. Musikalisch funktionieren

die eingeflochtenen,

von Klaus Simon für Kammerensemble

arrangierten

Lieder erstaunlich gut. Allerdings

bringen diese lyrischen

Inseln die Balance innerhalb der

Oper ins Wanken. Auch musikalisch

hinterlässt der Abend einen

zwiespältigen Eindruck. Die

Holst Sinfonietta setzt unter der

Leitung von Klaus Simon zwar

die Partitur, die häufig blitzschnell

zwischen romantischer

Überhöhung, Neuer Sachlichkeit

und Einflüssen der Unterhaltungsmusik

wechselt, solide

um – es fehlt aber die Homogenität

im Klang. Im fünfköpfigen

Solistenensemble überzeugt

Ekkehard Abele als sonor klingender

Kaiser, der viel lyrisches

Potential offenbart. Keith Bernard

Stonums heller und leichter

Tenor (Harlekin/Soldat)

kommt in der extremen Höhe

doch ins Schlingern – genauso

wie Lena Kiepenheuers kristalliner

Sopran. Sibylle Fischer ist

da als Trommler intonationssicherer.

Dem darstellerisch sehr

präsenten Nikolaus Meer (Der

Lautsprecher/Der Tod) schließlich

fehlt es an Geschmeidigkeit

und Linie. Am Ende packt

diese fahrende Theatertruppe

wieder ihre Sachen zusammen

und fährt zurück ins Nichts. Ein

paar verstörende Trommelschläge

erinnern noch an Viktor UIlmanns

Partitur, ehe die Musik

Anno Schreiers allmählich ausfadet

und das Licht im E-Werk

erlöscht.

Georg Rudiger

Afghanistan 2007 geschrieben.

Seitdem hat das Gefühl der Verunsicherung

eher zugenommen.

Irgendwann ist das Loch nach

außen gestopft und die Figuren

können sich endlich wieder mit

sich selbst befassen. Da ist die

junge Mutter (Marieke Kregel),

die auf ihre Wohlstandsverwahrlosung

mit autoaggressiven

Magenschmerzen reagiert. Von

ihnen verschafft sie sich Erleichterung

im Pool, der wegen

der besseren Verträglichkeit mit

Saft gefüllt ist. Schön zu sehen,

wie hier Marieke Kregel im Unterkleid

ziemlich entspannt ein

paar Züge mimt. Und da ist das

Paar (Rosa Thormeyer, Thieß

Brammer) mit der kleinen Tochter,

deren Gefühlsleben ziemlich

unausgewogen ist. Nun ist es

heraus, die Tochter wurde nicht

„in Ruhe gezeugt“ (wie soll man

sich das jetzt vorstellen?), die

Frau empfand es als Vergewaltigung.

Der Krieg ist längst Familienmitglied.

Aus zärtlichen

Berührungen wird ein Würgen

und Winden, ihre Worte sitzen

und dass sie die Konflikte regelmäßig

durch einen Aufruf zum

„Knuddeln“ unterbrechen, macht

das alles auch nicht besser.

Später wird das Kind, das hier

noch eine rosafarbene Box ist,

von Alpträumen geplagt, durch

die ein Soldat ohne Kopf geistert.

Streicht dieser die langen

Haare zur Seite, sieht man in das

Gesicht des Kindes, das vor ihm

steht und kurz danach eine Waffe

zieht. Bojana Lazić schafft durch

klaustrophobische Traumspiele

Übergänge zwischen den Szenen.

Das müsste nun keine Familie

in Schwarzwaldtracht sein,

doch die Masken, die jegliche

Gesichtszüge nivellieren, sind

unheimlich genug. Die Erkenntnis,

dass die Gewalt, der Tod und

das Unheimliche längst im Zentrum

dieser Gesellschaft angekommen

sind, auch wenn diese

alles Unangenehme nach außen

projiziert, ist eine Binse. Der

Krieg gegen den Terror hat alles

vergiftet, weil er ihn als gegeben

ansieht: „Leben ohne Krieg hat

noch nie ein Mensch geschafft“,

heißt es da. Doch der Regie gelingt

es, all diesem wirklichen

Schrecken abzuringen oder Trauer,

wenn die Gemeinschaft ihre

Aggression gegen ein bizarres

Fellauge richtet, das unschuldiger

nicht sein könnte. „Wir sind die

Guten“ ist – obwohl eigentlich

eine Reihung von Szenen – eine

runde Sache. Ästhetisch, aber

auch als Ensembleleistung. Lohnend.

Weitere Vorstellungen: 10. und

13. November im Kleinen Haus,

20 Uhr.

Annette Hoffmannn


THEATER KULTUR JOKER 5

Der Himmel so weit

Intendant Peter Carp inszeniert, Generalmusikdirektor Fabrice Bollon dirigiert „Eugen Onegin“

zum Spielzeitstart des Freiburger Theaters

Solen Mainguené und Michael Borth in Eugen Onegin

Fotos: Tanja Dorendorf // T+ T Fotografie

Bei Tschechow ist es der Kirschgarten,

der in der russischen Provinz

die schwere Melancholie ein

wenig aufhellt. In Tschaikowskys

„Eugen Onegin“ fällt der Blick im

Freiburger Theater gleich zu Beginn

auf einen hellblauen, leicht

bewölkten Himmel, der die unerfüllten

Sehnsüchte der Figuren

spiegelt. Für Peter Carp ist dieses

Kammerspiel um eine unerfüllte

Liebe, diese Milieustudie aus dem

zaristischen Russland nach dem

Versroman von Alexander Puschkin

erst die zweite Operninszenierung

überhaupt. Der Freiburger

Intendant, der „Eugen Onegin“

in das Eröffnungswochenende

seiner zweiten Spielzeit platziert

hat, gibt Tschaikowskys

„lyrischen Szenen“ genügend

Raum (Bühne: Kaspar Zwimpfer,

Kostüme: Gabriele Rupprecht).

Sensibel gestaltet er Übergänge

und findet atmosphärisch starke

Bilder. Vor allem aber ist seine

klare Personenführung nah an

der Musik. Arien bereitet er szenisch

vor. Psychologische Genauigkeit

und Authentizität prägen

seine Figurenzeichnung wie im

zweiten Akt, wenn Eifersucht die

Freundschaft zwischen Eugen

Onegin und Lenski zerstört und

aus entspannter Partystimmung

(ein echter Farbtupfer: Roberto

Gionfriddo als Triquet) ein tödliches

Duell wird.

Der Gutshof von Larina (solide,

aber etwas farblos: Satik Tumyan)

hat schon bessere Zeiten erlebt.

Ein größerer Holzschuppen ist der

Schauplatz des Liebesdramas, das

folkloristisch-derb beginnt. Die

Amme Filipjewna (berührend in

ihrer Mischung aus Grobschlächtigkeit

und Empathie: Anja Jung)

wischt nicht den Tisch, sondern

säubert das Gewehr. Beim Dorftanz

geht es rustikal zu – die

Übergänge zwischen Flirt und

Belästigung sind fließend. Das

Philharmonische Orchester Freiburg

unter der Leitung von Generalmusikdirektor

Fabrice Bollon

lässt den Walzer immer schneller

drehen, wobei in der Premiere

die Koordination zwischen Chor

(Einstudierung: Norbert Kleinschmidt)

und Orchester hier und

auch einigen anderen markanten

Stellen aus dem Lot gerät. Überhaupt

hinterlässt die musikalische

Interpretation einen zwiespältigen

Eindruck. Zwar spielt sich

der Klangkörper nach nervösem

Beginn etwas frei und findet

auch über weite Strecken zu einer

Dringlichkeit im Ausdruck, aber

es bleiben zu viele Unzulänglichkeiten.

Celli und Kontrabässe

geraten intonatorisch immer wieder

aus der Spur. Die Holzbläser

sind kaum im Streicherklang gebunden,

so dass die ganz unterschiedlich

präsenten Soli meist in

der Luft hängen. Offen liegende

Anfänge und Schlüsse fransen

aus – der Erzählton verliert so an

suggestiver Kraft.

Peter Carp zeigt die Geschichte

ganz aus der Perspektive von

Tatjana. Sie ist schon beim Vorspiel

im Andante con moto auf

der Bühne, wenn Tschaikowsky

vom ersten Takt einen ganz persönlichen,

schwermütigen Ton

anschlägt. Die französische Sopranistin

Solen Mainguené, Ensemblemitglied

im zweiten Jahr,

verkörpert Tatjana mit jeder Faser

ihrer Stimme und ihres Körpers.

39,-

Komfort-

Hörgeräte

im Abo ab

pro Monat *

(Laufzeit 36 Monate)

Das scheue, sich hinter seinen

Büchern versteckende Mädchen

erwacht nach der Begegnung mit

dem arroganten, weltmännischen

Eugen Onegin. Für die berühmte

Briefszene klappt eine weiße Box

auf, die an eine Isolationszelle in

der Psychiatrie erinnert. In diesem

Schutzraum, in den ihr Brief projiziert

ist, flüchtet sich die schreibende

Tatjana, wälzt sich am

Boden, entdeckt ihre Sexualität.

Die Zurückweisung von Eugen

Onegin kommt unerwartet und

ungeschützt. Mainguené kann ihren

perfekt geführten, gerade im

Leisen ausdrucksstarken Sopran

dramatisch härten, um die Erschütterungen

dieser Enttäuschten

hörbar zu machen. Ganz am

Ende, als diese veränderte Tatjana

als Fürstengattin nochmals auf

den um sie werbenden Onegin

trifft, kehren bei ihr die verloren

geglaubten Gefühle zurück – erst

hier lässt die Regie den Emotionen

freien Lauf. In dieser großstädtischen

Wohnung, die einer

Kunstgalerie gleicht, ist ihr Heimatdorf

nur noch auf gerahmten

Fotos an der Wand zu sehen. Eine

nostalgische Erinnerung, nicht

mehr. Tatjana im schicken blauen

Kostüm ist der Provinz entkommen.

Das Rad lässt sich nicht mehr

zurückdrehen. Ihrem Gatten Gremin

(mit mächtigem, aber etwas

belegtem Bass: Jin Seok Lee) hält

Tatjana die Treue.

Eugen Onegin, den Michael

Borth mit Noblesse und Geschmeidigkeit

versieht, bleibt

alleine zurück als gescheiterte

Existenz. Lenski (mit feinem, differenzierten

Tenor, dem es noch

etwas an Strahlkraft fehlt: Joshua

Kohl) hat er im Duell getötet.

Auch Olgas kurzes Glück (mit

schlankem Mezzo: Inga Schäfer)

ist dadurch zerstört. Selbst den

weiten Himmel sucht man nun

mehr vergeblich.

Die nächsten Vorstellungen:

3./7./16./21./23.12. 2018, 20.1.,

9./20.2. 2019. Tickets unter www.

theater.freiburg.de oder tel. unter

0761 201 28 53.

Georg Rudiger

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6 KULTUR JOKER THEATER

Schon wieder den „Faust“

Das Wallgraben Theater mit einer soliden, konzeptlosen Inszenierung des ersten Teils von Goethes Drama

Zwei Fausts auf der Bühne: Christian Theil (li), Achim Barrenstein (re)

Foto: Mathias Lauble

Goethes großer Faust auf

der kleinen Bühne des Wallgraben

Theaters. Ein mutiges,

im Beigeschmack aber auch

fragwürdiges Unterfangen.

Denn warum all die Inszenierungsmühen

in ein Drama stecken,

das man bereits nur allzu

oft in jeglicher Interpretation

auf jeglicher Bühne genießen

durfte? Ganz richtig reagiert

die Inszenierung unter der

Regie von Hans Poeschl daher

mit Reduktion: Nur der erste

Teil des Faust und ohne großes

Figurenensemble. Dazu ein

drehbares Zimmer und einige

wenige Requisiten am Rande

der schwarzen Bühne als stets

transformierbares Format, das

so auch immer wieder Überraschungen

bietet. (Bühnenbau:

Ronny Neumann) Modern

vielgestaltig wird das Stück

von nur sechs Schauspielern

getragen. Nur bei der Figur

des Faust gibt man sich großzügiger.

Dessen zweiseelige

Brust erhält konsequent zwei

Schauspieler, die die längeren

Monologe unter sich aufteilen

und so eine gelungene Dynamik

stiften: Einmal geben

sich da ein älterer, grummelig-wissbegieriger

Achim Barrenstein,

einmal ein jüngerer,

skeptisch-sprunghafter Christian

Theil die Ehre. Gelungen

auch, weil die teuflische

Transformation Fausts in einen

Jungspund so bereits vorskizziert

ist. Abwechslungsreichtum

bringen auch die

umtriebigen Darbietungen der

anderen Schauspieler. Regine

Effinger spielt den Mephisto

auf den Punkt als aufreizendsardonisches

Zwischenwesen,

Elisabeth Kreßler die Gottesfigur

und Gretchen als naiv-aufgekratztes

Schemen, während

Katharina Rauenbusch becircend

bis vulgär als Gretchens

Nachbarin scharmützelt. Mit

Peter Haug-Lamersdorfs effekthaschenden

Kostümwechseln

(Kostüm: Dina Salák),

die gerade die Travestie in

diversen Figurenkonstellation

probt, ist bisweilen aber auch

die Grenze zum Schenkelklopferhumor

erreicht. Generell

unnötig und angesichts des

feinsinnig spitzen Humors der

Vorlage erst recht.

Das Problem der Inszenierung,

die ansonsten durch

Tempo und Spielfreude überzeugt,

liegt aber vor allem in

ihrer Konzeptlosigkeit. Wohin

die vielen Bühneneinfälle

letztlich führen wird nicht

klar. Mephisto als Frau besetzt

– markant, aber mit welcher

Konsequenz? Techno-Sounds

zum Gruppensex auf Gretchens

Bett – kühn, aber mit

welcher Konsequenz? Die diversen

Kontexte der Vorlage

zu Metaphysik, Gesellschaft

und natürlich dem Problem

der Liebe erhalten eben keinen

Anschluss an aktuelle Thematiken

oder überhaupt neue

Zugänge, obwohl die Inszenierung

in ihrer bemühten Pop-

Art-Collage ständig Suggestionen

schafft. Wie per Twitter-

Hashtag klingen Diskurse an,

werden aber nie vertieft, die

Dramaturgie drängt routiniert

voran. Besonders deutlich

wird das etwa angesichts der

spannenden Soundexperimente

mit live eingespielter

E-Gitarre und Schlagzeug, die

eine drängende Bühnendynamik

stiften, dann aber schlicht

aufgegeben werden. Nicht zuletzt

verliert das Stück so an

Kontinuität und Immersion.

Oder eben: Es wird langatmig.

Schließlich fällt die Leistung

den Schauspielern zu, die den

Text über die Bühne bringen

und am Leben halten und

denen man ja nicht böse sein

will. Man will sie nach der

Show aber trotzdem einmal

fragen: Warum schon wieder

den Faust?

Fabian Lutz

Zurück zur Archaik

Im Theater Freiburg ist „Das Nibelungenlied“ eine Adaption der Vielen

„Wir erzählen Ihnen heute

Abend das Nibelungenlied.“

Wie oft wird dieser Satz wohl

schon gesagt worden sein?

Schließlich geht das Epos vermutlich

in die Zeit des Frühmittelalters

zurück. – Sieht

man davon ab, dass das Nibelungenlied

wohl eine Kollektivleistung

ist, das Erzählen

jedoch Einzelnen vorbehalten

war. Für Jernej Lorenci ist der

Satz symptomatisch für seine

Inszenierung. Theater bedeutet

bei ihm und seinem Dramaturgen

Matic Starina Teamwork.

Und so ist auch diese

Inszenierung, es ist ihre erste

im deutschsprachigen Raum,

in Co-Autorschaft mit dem gesamten

Ensemble entstanden.

Doch in dieser Ankündigung,

bei der im Großen Haus des

Theater Freiburg das Saallicht

an ist, steckt auch das Missverständnis

dieses Abends.

„Das Nibelungenlied“ wird im

Verlauf dieser über vierstündigen

Inszenierung (es wird

zwei Pausen geben) erzählt,

als hörte es das Publikum

zum ersten Mal. Das mag für

manche zutreffen, für andere,

die es kennen, wirkt vieles an

diesem Abend naiv.

Dass Lorencis „Das Nibelungenlied“

derart lange dauert,

hat weniger mit der pathetischen

Wucht der Liebe und

Rache von Kriemhild, Siegfried,

Brünhild, Gunther und

den anderen zu tun, sondern

mit Lorencis Arbeitsweise. Die

Inszenierung folgt der Struktur

der Aventüren, in die das Lied

unterteilt ist, Henry Meyer gibt

dem Erzähler seine Stimme. In

jedem dieser Abenteuer spielt

eine Figur die Hauptrolle, weil

Lorenci jeden der Schauspieler

beauftragte einzelne Szenen

zu entwickeln. Das hat zur

Konsequenz, dass Hagen (Michael

Witte) bramarbasierende

Gewaltfantasien entwickeln

darf und beim Gemetzel in der

Festhalle Kriemhild das eine

ums andere Mal mit Fotze anspricht,

was beides nicht wirklich

gut zu ertragen ist. Siegfried

(Martin Hohner) wiederum

mit weiß gepudertem

Gesicht stirbt einen ziemlich

langsamen Heldentod. Auf die

Gesamtinszenierung gesehen

wirkt sich dies durch unterschiedliche

Töne, Atmosphären

und Rhythmen, aber auch

durch das Fehlen eines Grundkonsens

aus, wohin man will,

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was man voraussetzen darf.

So wundert sich etwa Victor

Calero über die Nibelungen im

Titel, während Laura Angelina

Palacios eine geradezu empathische

Brünhild gibt, zumindest

anfangs. Von der Walküre,

die insbesondere durch die nordische

Variante des Nibelungenlieds,

der Völsunga Saga,

auf der diese Inszenierung

fußt, durchschimmert, keine

Spur. An diesem Abend jedenfalls

scheitert das Prinzip der

kollektiven Autorschaft, die

Inszenierung hätte Straffungen

und Struktur benötigt.

Doch zurück zum Anfang.

Lächelnd sitzt das neunköpfige

Ensemble auf dem Boden und

begrüßt das Publikum, sechs

Strahler, die auf dem Boden der

Bühne stehen, spenden Licht.

Links steht eine gedeckte Tafel,

für Alkohol ist gesorgt. Die

Darsteller geben den Figuren

Kontur, Kriemhild (Janna

Horstmann) ist die mit dem Humor

und überhaupt die Schönste

im ganzen Land. Im goldfarbenen

Abendkleid wird sie sich

an das Klavier setzen und singen.

Wie sie Siegried heimlich

beobachtet und ihr erstes Zusammentreffen

gehört zu den

berührenden Momenten dieser

Inszenierung und beweist,

wie das Nibelungenlied über

die Jahrhunderte hinweg zu

faszinieren weiß. Ein anderer

fragt, für was wir heute unser

Leben lassen würden. Für das

Kapital, freie Märkte, für Gott?

Manchmal sind Verse zu hören,

die den mittelhochdeutschen

Rhythmus ahnen lassen, meist

jedoch wird das mittelalterliche

Epos frei behandelt. Lorenci

strebt eine Art Gesamtkunstwerk

aus Spiel, Bewegung und

Musik an. Diese Sehnsucht

nach dem Archaischen ist auch

so ein Missverständnis. „Das

Nibelungenlied“ ist höfische

Literatur, auch wenn es auf

älteren Quellen beruht und die

Rache Kriemhilds am Ende

christlichen Vorstellungen widerspricht.

Umso überraschender

ist, dass bei diesem letzten

Teil der Rache Kirchenbänke

auf der Bühne stehen, unter

die die getöteten Recken gelegt

werden. Doch das ist nur eine

der Ungereimtheiten dieses

Abends.

Weitere Vorstellungen:

2./4./11./18. November, Theater

Freiburg.

Annette Hoffmannn


THEATER KULTUR JOKER 7

Ein kleines, aber tiefes

Schwimmbecken mit Leitern

und Sprungbrett, über und über

mit quietschbunten Graffitis auf

azurblauem Grund besprüht.

Auf der einen Seite eine Reihe

klappriger Umkleidekabinen mit

Schwingtüren, rechts und links

davon zwei aufsteigende Zuschauerblöcke,

von denen man

wie in einen Boxring blickt. Ein

fantastisches Bühnenbild hat

Bernhard Ott da für die neue

Produktion im Theater im Marienbad

entwickelt: Fröhlich und

wild, intim, aber auch klaustrophobisch

eng. So wie das Leben

im Mädcheninternat St. Helens,

das hier exemplarisch steht für

eine weibliche Gemeinschaft

mit gnadenloser Hackordnung.

„Girls like that – Mädchen wie

die“, so der doppeldeutige Titel

des international und 2016 mit

dem Baden-Württembergischen

Jugendtheaterpreis ausgezeichneten

Stücks des kanadischbritischen

Dramatikers Evan

Placey, das sich um Cybermobbing

und Bodyshaming dreht,

beides ausgesprochen fiese Varianten

des pubertären Wahnsinns

im digitalen Zeitalter.

Dazwischen puzzeln sich Retrospektiven

in den feministischen

Kampf für mehr Gleichberechtigung

und Solidarität. Schon das

impliziert einen gewissen aufklärerischen

und moralischen

Impetus, für Jugendtheater ein

gefährliches Pflaster. Ob diese

Cybermobbing und Bodyshaming

„Girls like that – Mädchen wie die“ von Evan Placey im Theater im Marienbad

„Girls like that“: Die Hexenjagd ist eröffnet

beiden Erzählstränge zusammenkommen?

In der Inszenierung

von Tom Schneider (Regie

und Musik) und Alice Gartenschläger

(Choreografie) eher

schlecht.

Der Einstieg ist lahm: Daniela

Mohr sitzt als erwachsene Scarlett

in goldgelbem Patina-Licht

am Beckenrand und sinniert

über ihre damalige Rolle in St.

Helens: Von Anfang an war

sie ganz unten und da blieb sie

auch. Nie war sie auf Geburtstagsfeiern

eingeladen, doch die

Jungs wedelten trotzdem mit

den Schwänzen hinter ihr her.

Mit diesen Worten jedenfalls

erzählen es später ihre Mitschülerinnen.

Die man auch gleich

live erlebt: Zu lautem Sound

entern fünf junge Frauen mit

geballter Zickenpower den Ring

(Ensemblegäste der Freiburger

Schauspielschule: Leah Abele,

Lena Boiral Lieuthier, Malena

Mauch, Julia Schulze, Veronika

Wider): Sie tragen Kniestrümpfe,

Schuluniformen und Zöpfe,

zeigen rotzfreche Gesichter und

Foto: Minz und Kunst

provokante Posen samt Headbanging

und Parkour-Sprüngen.

Eine aufgekratzte Meute, die

dann abwechselnd erzählt, wie

alles begann: Mit einem Summ,

Klick, Plopp und Bing – so platzt

das Nacktfoto von Scarlett mitten

in die Geschichtsstunde.

Dreieinhalb Minuten später hat

es jede in der Schule auf ihrem

Smartphone. Wer dieses Foto

gemacht oder ins Netz gestellt

hat – interessiert nicht, nur der

Skandal. Klar, verreißen sich die

fünf nun die Mäuler, lästern und

kreischen. „Fette, kleine Schlampe!“

so das Kollektivurteil. Im

Marienbad erinnert das an amerikanische

High School-Soaps und

nervt durch hochtourige Schrillheit.

Sofort ist klar, wer hier die

Bösen sind: Verschlagen, eitel,

eifersüchtig oder dumm – keine

der fünf ist eine Sympathie-Trägerin.

Selbst wenn diese Figuren

als Karikaturen gedacht sind,

wird das Stück nun absehbar

und langweilig. Auch wenn dazwischen

immer wieder poetisch

und stark choreografiert erzählt

wird, wie der Himmel in dieser

Mädchenhölle aussieht: Spaß und

Momente tiefster Zusammengehörigkeit

als Meerjungfrauen

oder Synchronschwimmerinnen.

Unvermittelt sind die Einzelszenen:

Schauspielerin Lena

Müller gibt eine junge Frau bei

einer Schwimmbadparty 1928,

eine taffe Rettungspilotin 1945

oder eine Schwangere 1968, die

abtreiben will. Alle lehnen sich

auf gegen Rollenzuweisungen

und Patriarchat, beides haben die

Mädchen von St. Helens trotz zunehmender,

leiser Zweifel längst

internalisiert. Die Hexenjagd

auf Scarlett ist eröffnet. Bei aller

spürbaren Ambition und viel

Dynamik ein moralinsaures und

ödes Stück, bleibt zu hoffen, dass

die jugendlichen Zuschauer das

ganz anders sehen. Ab 14 Jahren.

Termine unter www.marienbad.org

Marion Klötzer

„Eine vernünftige Frau genügt,

damit die Verrücktheit der

ganzen Welt sich an ihr die Zähne

ausbeißt“ ist auf dem Monitor in

der Tiefe der Experimentalbühne

im E-Werk zu lesen – schon das

ein Absurdum, wird hier doch

die märchenhafte Satire „Die Irre

von Chaillot“ von Jean Giraudoux

gespielt, deren Heldin alles andere

als vernünftig ist. Oder doch?

Jedenfalls macht diese Aurelie

(Moira Pawellek) mit skrupellosen

Kapitalisten kurzen Prozess

– und hat dann jede Menge

Leichen im Keller.

Um 1943, im besetzten Paris

geschrieben und 1945 postum uraufgeführt,

bietet dieses groteske

und in mehreren Lesarten schillernde

Stück besten Stoff für das

junge Ensemble der Freiburger

Schauspielschule, das hier in rasenden

Rollenwechseln Gute wie

Böse mimt. Regisseurin Grete

Linz setzt dabei ganz auf den

berühmten Pariser Charme: Aus

dem Off hört man Akkordeon-

Rasante Zickzackwendungen

„Die Irre von Chaillot“ von Jean Giraudoux auf der Experimentalbühne im E-Werk

Musik (Artur Grenz), im Hintergrund

ist ein stimmungsvoller

Straßenausschnitt zu sehen, dazu

blau illuminierte Wände und das

Café-Schild „chez francis“. Hier

baldowern vier zwielichtige Gestalten

am Untergang einer ganzen

Stadt: Mit Strumpfmasken, Anzügen

und expressiver Körpersprache

verkörpern Francesco Riera,

Nils Jensen, Zoë Knapp und Lion

Koch eine Bande von Invasoren

und Ausbeutern, die für Erdöl

das Viertel sofort dem Erdboden

gleichmachen wollen. Immer

wieder gestört vom schrill-bunten

Gauklervolk tritt einer nach dem

anderen ans altertümliche Mikro

am Bühnenrand und stellt sich

vor: Kriminelle und Glücksritter

sind sie, die sich über die „ungeheuerliche

Zusammengehörigkeit

des Abschaums“ beschweren und

das hier „alles nach der Leidenschaft

Lebender riecht“.

Sprachlich verschraubt, etwas

wirr und doch eindrucksvoll

ist der Auftritt dieser „grauen

Herren“, die an Michael Endes

Figuren aus „Momo“ erinnern.

Ihnen gegenüber trubelt, lacht

und lebt eine Gemeinschaft von

Originalen: Geschirrwäscherin

Irma (Jana Ludwig), Blumenmädchen,

Jongleur, Taubstummer

(sowie Polizist und Retter:

Artur Grenz), Chasseur, Lumpensammler

oder Kloakenreinigerin,

sie alle lieben und achten

ihre verrückte Madame Aurelie,

die im Reifrock täglich durch das

Viertel spaziert und aufpasst.

Das ist auch gut so, werden ihr

doch dabei mysteriöse Beobachtungen

zugetragen: Plötzlich

gibt es überall nur noch Macker,

die alles kontrollieren, Macht

und Gold haben und gierig sind.

Schon fliegen die Tauben nicht

mehr, also muss schnell ein Rettungsplan

her um dieses Übel

zu stoppen. Also beruft Aurelie

ein geheimes Treffen mit ihren

Kolleginnen Constance (Jeanine

Amacher). Gabrielle (Selina Farine)

und Joséphine (Aileen Rohde)

ein. Dass dieses durchgeknallte

Kaffeekränzchen es wirklich mit

dem Bösen aufnehmen kann,

bezweifelt man bis zum Schluss.

Aber schließlich ist das Ganze als

Märchen angelegt und dazu gehört

ein Happy End, sei es auch

noch so schräg.

Tempo, Wortwitz, viel Körpertheater,

enorme Wandelbarkeit

und Intensität – diese Inszenierung

mit ihren wilden Zickzackwendungen

macht Spaß, bleibt

kurzweilig und fesselnd, auch

wenn sie als Kapitalismus-Kritik

wenig Biss und der dramaturgische

Bogen einige Hoppler

hat. Fantasievoll sind auch die

Kostüme: Fast durchgängig in

Dunkelrot, Schwarz und Weiß

gehalten, gibt es schwingende

Röcke, viele Punkte und für die

Irren Lichterketten an den Hüten.

Ein guter Plan mit dieser

Inszenierung 2019 wieder zum

Internationalen Theaterfestival

ins rumänische Sibiu zu reisen.

Marion Klötzer


8 KULTUR JOKER THEATER

Alles in allem, ein stilles Tal

Thom Lutz inszeniert am Theater Basel Frischs Prosatext „Der Mensch erscheint im Holozän“

Zwischen Rossinischer Leichtigkeit

und der Dramatik Giuseppe

Verdis – da siedelt der italienische

Dirigent Giampaolo Bisanti am

Theater Basel Donizettis „Lucia

di Lammermoor“ an. Mal schlägt

das Pendel zum einen, mal zum

anderen aus. Aber meistens hält es

Bisanti in der Schwebe – wie überhaupt

der Dirigent genau das richtige

Händchen für diese Belcanto-

Oper hat. Das Sinfonieorchester

Basel klingt an diesem Abend wie

aus einem Guss. Vor allem aber ist

Ziemlich viel Nebel in diesem

Dorf, das nicht das Ende der

Welt ist, wie Elsbeth gesagt hätte.

Fünf Stunden nach Basel, wo

die Tochter lebt und Herr Geiser

ein Unternehmen geführt hat,

dessen Umsätze der Schwiegersohn

nun verdreifacht hat. Drei

Stunden nach Mailand und eine

halbe Stunde zur nächsten Apotheke.

Aber welche Medizin

soll schon helfen, wenn einem

die Welt entgleitet – denn die

Frau ist längst tot und mit den

Gefäßen ist auch etwas nicht

in Ordnung. Und dann das, in

diesem Dorf rutscht der Hang,

die Dorfbewohner sind auf sich

selbst zurückgeworfen,

„Der Mensch erscheint im

Holozän“ ist eine für Max

Frischs Verhältnisse beinahe

schon demütige Erzählung.

Der alternde Mann ist kein

Alleskönner mehr, eher schon

ein bisschen hinfällig und der

Mensch nichts anderes als eine

Randerscheinung in der Erdgeschichte.

Was für ein Aufheben

soll man also machen, wenn

man zwischen Erinnerungen

und absonderlich wirkenden

Handlungen aus der Welt geht?

Dieser Text, in dem sich ein

Ich abhandenkommt, ist konsequent

aus der Perspektive eines

Er-Erzählers geschrieben. „Der

Mensch erscheint im Holozän“

drängt sich nicht zur Dramatisierung

auf. Und ist damit

wohl statisch genug für einen

Regisseur wie Thom Luz, der

bislang noch aus jedem Text

den Spannungsbogen gekickt

hat. Ein Kreis mit erheblichen

Fliehkräften ist die Grundstruktur

von Luz‘ 90-minütiger

Inszenierung, die vor gut zwei

Jahren im Deutschen Theater

Berlin Premiere hatte und nun

auch beim Koproduktionspartner

im Theater Basel zu sehen

ist. Natürlich auf der Drehbühne.

Im Schauspielhaus lichtet sich

der Nebel nur langsam. Bevor

Mehr Opfer als Mörderin

Das Theater Basel begeistert mit einer musikalisch herausragenden „Lucia di Lammermoor“

Rosa Feola & Fabián Lara in „Lucia di Lammermoor“

Foto: Sandra Then

Franziska Machens und Ulrich Matthes in „Der Mensch erscheint im Holozän“

Fotos: Sandra Then

sich überhaupt erst der Vorhang

hebt, ist Daniele Pintaudi

nicht nur von einem Klavier

zum anderen gewandert – sie

stehen vor der ersten Reihe

(auf der Bühne wird es noch

weitere sechs geben) – um die

gedämpften Beethoven-Klänge

von der Bühne aufzunehmen

(Musikalische Leitung: Mathias

Weibel). Er hat auch die

Menschheitsgeschichte in Innovationsschüben

überliefert.

Da ist er wieder der Homo Faber.

An Geiser geht das alles

vorbei. Ulrich Matthes sitzt mit

entspannter Aufmerksamkeit

Giampaolo Bisanti ein Meister des

Rubatos – dieses Dehnens der Zeit

bei Ausdruckshöhepunkten. Immer

wieder staut er das Geschehen, um

dem Gesang die notwendige Freiheit

zu ermöglichen, ohne dabei je

die Orientierung zu verlieren. Auch

die Beschleunigungen und Steigerungen

gelingen organisch, so dass

der Abend am Basler Theater zu

einem musikalischen Fest wird.

Das zweite, vielleicht noch größere

Ereignis ist Rosa Feola als Lucia.

Sie hat in ihrer Stimme jene enorme

Bandbreite, die dem ganzen

Abend zugrunde liegt – von zartem

Mezzavoce bis zu kernigen, traumwandlerisch

sicheren Spitzentönen,

von feinen Legatobögen bis zu

perfekt gestoßenen Koloraturen.

Regisseur Olivier Py stellt sie von

Beginn an auf der Bühne aus. Lucia

sitzt im Krankenbett und ist Gegenstand

einer wissenschaftlichen Vorlesung.

Der Kaplan Raimondo (mit

mächtigem, aber nie rohem Bassbariton:

Tassos Apostolou) ist hier

ein Arzt, der sich um die scheinbar

hysterische Patientin kümmert.

Lucias Liebe zu Edgardo wird von

dieser Männergesellschaft pathologisch

abgewertet, weil sie den

Interessen ihres Bruders Enrico

zuwider läuft. Staatsraison zählt

mehr als das private Glück. Die

Verzweiflung darüber treibt Lucia

in den Wahnsinn. Diese Geschichte

erzählen Olivier Py und sein

Ausstatter Pierre-André Weitz mit

starken Bildern in einer Schwarz-

Weiß-Ästhetik, die den Zuschauer

mit ins 19. Jahrhundert nimmt. Ein

Schattenkarussell mit Menschen,

Tieren und Dämonen verbreitet

düstere Vorahnungen. Selbst der

auf einem Hocker mit dem Rücken

zum Publikum, die Hände

auf die Oberschenkel gestützt.

Der Kopf neigt sich nach rechts,

wenn dort seine verstorbene

Frau Elsbeth (Judith Hofmann)

eine Touristengruppe über die

Bühne führt, die kahl wie ein

Arbeitsraum ist. Er neigt sich

nach links, wenn seine Tochter

Corinne (Franziska Machens)

und Wolfang Menardi mit weißen

Wänden hantieren, aus

denen irgendwann einmal eine

Art Bungalow auf Stelzen entstehen

soll (Bühne: Wolfgang

Menardi, Thom Luz).

Mond verfinstert sich. Das stärkste

Bild gelingt dem Regieteam kurz

vor der Wahnsinns-Arie, wenn

vom Theaterhimmel ein schwarzer

Regen auf die Bühne stürzt und die

Schnipsel am weißen Brautkleid

haften bleiben. Diese Lucia, die

gerade den mit ihr zwangsverheirateten

Gatten (mit leichtem Tenor:

Hyunjai Marco Lee) getötet hat, ist

nicht mehr ganz von dieser Welt.

Rosa Feola lässt sie entschweben

mit lange gehaltenen Tönen und

weichem Stimmansatz. Diese Mörderin

ist Opfer – ihre feinen Koloraturen

erzählen vom Himmel, nicht

von der Hölle. Dass sie dabei von

In Luz‘ Inszenierung wird der

Dialog nicht zwischen den Figuren

geführt, obwohl der Regisseur

zusammen mit David Heiligers

aus der Erzählung diese herauskristallisiert

hat, er entsteht

zwischen Text und Musik. Geiser

berichtet von seinem Tageswerk,

das in Warten übergegangen ist,

er hält sich fest, indem er Lexikonartikel

an die Wände pinnt.

Luz‘ Inszenierung hat ihre Stärken

in den Bildern, ein Darsteller

wie Ulrich Matthes gibt ihr einen

melancholischen Unterton, zögerlich

und zaudernd setzt er

zum Sprechen an, alles sehr zurückgenommen.

Die Inszenierung

greift Geisers Nachdenken

über das All und die Sterne auf,

indem er einen Scheinwerfer auf

mehrere Spiegel richtet, so dass

der Bühnenraum plötzlich durch

fünf Lichtbündel durchschnitten

wird, hält einer der Darsteller

einen von Geisers Zetteln ins

Licht, verschwinden vier, senkt

er das Blatt, sind sie wieder da

(Licht: Matthias Vogel, Tobias

Voegelin). Und wenn am Ende

sich zwischen Geiser, der starr

oben in seinem Haus steht, und

seine Tochter mehrere transparente

Gazen schieben, verblasst

sein Gesicht zu einem Schemen.

Weitere Vorstellungen: 4./9./24.

und 25. November Schauspielhaus,

Theater Basel.

Annette Hoffmann

Tänzern in schwarzen Morphsuits

bedrängt wird, beeinträchtigt ein

wenig die Fokussierung der Szene.

Diese Figuren, die immer wieder

auftauchen, sind Dämonen und

Todesengel, auch mal Edgardo und

Lucia (Mirjam Karvat) als Schattenspiel.

Musikalisch ist diese „Lucia di

Lammermoor“ jedenfalls beglückend.

Ernesto Petti gibt Lucias

intriganten, verschuldeten Bruder

Enrico mit virilem Bariton, ohne

dabei die Gesangslinie zu verlieren.

Fabián Laras Edgardo hat italienisches

Timbre, Strahlkraft und

auch große Wärme – besonders in

„Verrano a te sull‘ aure“, dem Duett

mit Lucia im ersten Akt. Aber auch

die kleineren Rollen wie Normanno

als übergriffiger Hauptmann (Karl-

Heinz Brandt) oder Alisa als beflissene

Krankenschwester (Ena Pongrac)

sind sehr gut besetzt. Und auch

der Chor (Leitung: Michael Clark)

bietet gewohnt hohe Qualität.

Die nächsten Vorstellungen:

2./6./10./16./19./24. Nov., 1./9./15./29.

Dez. 2018., Tickets unter www.theater-basel.ch

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10 KULTUR JOKER LITERATUR

Lesewut und Gedächtnislektüren

Die BuchBasel bietet ein buntes Programm zwischen Literatur, Medien und aktuellen Diskursen

Die BuchBasel bleibt ein

Kontinuum in einer sich rasant

ändernden Welt. Für

diese Welt sucht sie aber auch

Antworten, in Lesungen, Dialogen

und Aktionen. Dieses

Jahr, vom 9. bis 11. November,

geht es beim internationalen

Literaturfesival

schwepunktmäßig um Generationen

und ihre Geschichten.

Oft reicht der Blick weit

zurück, spricht man mit den

Großeltern über Kriege oder

Revolutionen des 20. Jahrhunderts.

Die Zukunft heute

erscheint dabei wenig erbaulich.

Die BuchBasel lenkt den

Blick nach vorne und zurück.

Am 10. November, 12.30 Uhr

im Volkshaus sprechen drei

unterschiedlich alte Frauen

über Russland im Spiegel der

Generationen: Irina Scherbakowa,

Marina Stepanova und

Anna Fatyanova. Francesca

Melandri hingegen erzählt im

Volkshaus um 15.30 Uhr eine

Familiengeschichte, die bis in

die italienische Kolonialzeit

reicht, aber auch über einen

Rassismus, den wir noch

heute erleben. Sie spricht mit

Ivana Sajko aus Kroatien wie

auch mit Werner van Gent

über die „Lost Generation“ in

Süd- und Osteuropa. Von der

Türkei weiß der ehemalige

Chefredakteur der Tageszeitung

Cumhuriyet, Can Dündar,

am 11. November, 14 Uhr

im Volkshaus zu berichten.

In der Klara-Bar am 9. November,

17 Uhr präsentieren

SchülerInnen die Ergebnisse

vieler Gespräche mit Menschen

älterer Generationen.

Am selben Tag findet auch

der furiose Auftakt im Volkshaus

statt. Um 18.30 Uhr

stimmen Festival-Teaser und

Musik auf das Kommende

ein. Und tatsächlich wird großer

Abwechslungsreichtum

geboten. Der Preisträger der

Leipziger Buchmesse Serhij

Zhadan (Kategorie: Übersetzung)

liest am 9. November,

20.30 Uhr im Philosophicum.

Man erfährt von einem fast

vergessenen Krieg in Europa.

Wild und doch kritisch

erzählt Helene Hegemann

am 10. November im Club

im Jazzcampus, 17 Uhr aus

ihrem Nachbarschaftshorror

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9. —11. November 2018

Internationales LiteraturFestival

Bungalow. Büchnerpreisträgerin

Sibylle Lewitscharoff

und Najem Wali unterhalten

sich am 11. November,

15.30 Uhr im Unionssaal

auf unideologische Art über

die Gemeinsamkeiten von

Bibel und Koran. Und auch

der preisumtoste Roman Tyll

wird von Daniel Kehlmann

am 11. November, 17 Uhr im

Festsaal verlesen.

Neben der Literatur gibt es

aber auch weitere spannende

Veranstaltungen. Etwa den

literarischen Klangcomic von

Natascha Gangl zusammen

mit dem Elektroduo rdeča raketa

am 9. November, 20 Uhr

im Fahrradgeschäft Obst und

Gemüse oder die Shot Stories,

eine Bartour zwischen

Erzählung und Alkohol am

10. November, 21 Uhr. Und

überhaupt wird die Nacht

zum Tag. Am 9. November

lädt die achte Basler Buchnacht

zu später Lektüre. Ein

pralles Programm, das man

entdecken sollte.

Weitere Infos:

www.buchbasel.ch

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Viel Worthunger

Das 32. Freiburger Literaturgespräch wird von Herta Müller eröffnet

So ganz kann sich das Freiburger

Literaturgespräch anscheinend

nicht von seinem

angestammten Veranstaltungsort

trennen. Auch die

32. Ausgabe wird im Ratssaal

des Neuen Rathauses eröffnet.

Herta Müller wird diese

Aufgabe am 8. November

übernehmen und das diesjährige

Motto „Lebensangst und

Worthunger“ stammt auch

aus einem Gesprächsband

der deutsch-rumänischen

Autorin mit Michael Lentz.

Es ist ein vieldeutiges und

spielerisches Motto, dürften

Autoren doch gleichermaßen

den Lebenshunger und

die Wortangst kennen. Nach

der Eröffnung zieht das 32.

Freiburger Literaturgespräch

ins Literaturhaus, bis Sonntag

wird es jedoch noch zwei

Abstecher geben. Die Lesung

von Michael Köhlmeier aus

seinem Familienroman „Bruder

und Schwester Lenobel“

wird im Winterer-Foyer des

Theater Freiburg stattfinden

und Katharina Adler aus ihrem

Debütroman „Ida“ in der

Uni-Bibliothek lesen. Kein

unbedachter Ortswechsel,

geht es doch in Adlers Text

um Ida Bauer, besser bekannt

als Freuds Fall Dora, an dem

dieser seine Vorstellung der

Hysterie entwickelte. Und um

Adlers eigene Urgroßmutter.

Ihr Roman ist einerseits Familiengeschichte,

andererseits

Wissenschaftsgeschichte.

Wenn Franz Hohler den

Auftakt im Literaturhaus mit

einer Lesung aus „Am liebsten

aß der Hamster Hugo

Spaghetti mit Tomatensugo“

gestaltet, würdigt dies auch

die jüngsten Leser. Beim Literaturgespräch

denkt man –

und die 32. Ausgabe gibt dazu

Anlass – in Generationen. Insgesamt

sind die Lesungen und

anschließenden Gespräche

kompakter konzipiert geworden

und am abschließenden

Sonntag wird es mit den Lesungen

von Maria Stepanova

und Vladimir Sorokin sogar

einen kleinen Russland-

Schwerpunkt geben. Ansonsten

wurde gut gemischt, mit

Elke Erb und Jan Wagner

findet sich Lyrik zwischen

Romanschwergewichten wie

Michael Lentz‘ Requiem für

seinen Vater „Schattenfroh“

und María Cecilia Barbettas

Roman „Nachtleuchten“ über

ein Viertel in Buenos Aires

1972 oder Karen Duves literarische

Aneignung der Dichterin

Annette von Droste-

Hülshoff als (scheiternde)

Emanzipationsgeschichte in

„Fräulein Nettes kurzer Sommer“.

Auf ihre Lesung am

Samstag folgt um 17 Uhr der

serbische Autor Bora Ćosić,

der sein Buch „Im Zustand

stiller Auflösung“ vorstellen

wird – eine ironische Hommage

an Marcel Proust und

eine Selbstvergewisserung

als Autor. Der Titel von Brigitta

Falkner „Strategien der

Wirtsfindung“ klingt in seiner

schlackenlosen Nüchternheit

wie ein zeitgenössischer Lyrikband.

Tatsächlich ist er das,

was er verspricht: ein Sachbuch.

Falkners 2017 in der

Naturkunden-Reihe des Verlags

Matthes & Seitz erschienener

Band klärt über Zecken

und ähnliche Parasiten in der

Manier der Graphic Novel auf

und zeigt wie auch die Poesiefilme,

ebenfalls am Samstag,

die Bandbreite dieses Leseherbstes

auf.

Das 32. Freiburger Literaturgespräch

findet vom 8. bis

11. November statt. Weitere

Infos www.literaturhaus-freiburg.de

Annette Hoffmann


KUNST KULTUR JOKER 11

Auf dem Höhepunkt

Eine Ausstellung im Kunstmuseum Basel befasst sich mit Heinrich Füsslis Faszination für das Theater und das Dramatische

Vielleicht muss man über

Heinrich Füssli gar nicht mehr

wissen als dies: Salomon Geßner,

der Schweizer Dichter und

Maler von Idyllen war sein

Taufpate, Johann Caspar Lavater

ein guter Freund. Jener Lavater,

auf den die Physiognomie

zurückgeht, die Lehre von der

Identität zwischen Aussehen

und Charakter. Zwischen diesen

Polen, einem ausgeprägten

Interesse an der Literatur und

Malerei sowie exaltierten Seelenzuständen

bewegt sich das

Werk von Füssli, der 1741 in

Zürich geboren wurde und 1825

in London stirbt. Seit Ende der

1770er Jahre lebt der Maler mit

Unterbrechungen in England. Es

kommt dem Schweizer zugute,

dass es dort in der zweiten Hälfte

des 18. Jahrhunderts gefördert

wird, wenn sich Maler mit literarischen

Sujets befassen. Bereits

in Zürich eignet sich Füssli europäische

Literatur an, in England

wird er sich auch mit dem

Volksglauben befassen. Seine

Shakespeare-Adaptionen sind in

London in Literaturgalerien zu

sehen, er selbst wird später eine

Milton-Galerie eröffnen und

sich ausgiebig mit seinem Epos

„Paradise lost“ und der Biografie

John Miltons auseinandersetzen.

Viel Stoff also für die Ausstellung

„Füssli. Drama und Theater“

im Kunstmuseum Basel.

Nicht zuletzt sind es die inneren

Dramen, die Füssli so bekannt

werden ließen und die ihn

als Vorreiter einer schwarzen

Romantik erscheinen lassen.

Sein „Nachtmahr“ ist weithin

bekannt, 1782 sollte er mit diesem

Motiv, von dem es vier Varianten

gibt, schlagartig in London

berühmt werden. Und wirklich

ist die Komposition ja kühn.

Der auf einem Diwan oder Bett

hingestreckte Frauenkörper, das

Pferd und der Affe vor dem rötlichen

Vorhang. Wer wollte da

die Zusammenhänge erkunden.

„Der Nachtmahr“, in Basel ist

eine Bearbeitung des Motivs aus

dem Jahr 1810 zu sehen, hat keine

literarischen Vorbilder. Das

ist selten, geht die Ausstellung

doch den Zusammenhängen

zwischen Bild und Text nach

anhand Füsslis Auseinandersetzung

mit Homer, Shakespeare,

den Nibelungen, Milton und

auch dem Lyriker William Cowper.

„Die wahnsinnige Kate“ von

1806/7 greift dessen Gedicht

„The Task“ auf, das von einer

jungen Frau erzählt, die in einen

Seemann verliebt war und die

nach dessen Tod den Verstand

verliert und am Meer hin und

her irrt. Füssli setzt sie auf eine

Klippe, das Kleid ist zerrissen

und lässt bessere Tage erahnen,

sie ist barfuß. Mit starrem Blick

ignoriert sie den aufziehenden

Sturm, der nicht nur die Wellen

„Dido“, 1781 und „Thetis bittet Hephaistos um die Waffen für Achilleus“ 1803

Foto: Julian Salinas

aufpeitscht, sondern auch ihren

Umhang mitreißt. Innen und außen

sind identisch.

Gut 70 Werke hat das Kunstmuseum

Basel für diese gleichermaßen

theatralische wie

fundierte Ausstellung zusammengetragen,

sieben kommen

aus der eigenen Sammlung. Der

Spannungsbogen ist der einer

ständigen Exaltiertheit. Selten

sind die Figuren Füsslis in sich

gekehrt und wenn, möchte man

ihr Innenleben nicht kennen,

meist sind die Glieder gestreckt

oder hingebungsvoll angewinkelt,

immer weisen die Körper

über sich selbst hinaus. Füssli

geht es dabei nicht um anatomisch

korrekte Darstellungen,

sondern um die leidenschaftliche

Erregung. Bevor er sich endgültig

in London niederließ, reiste

er nach Italien und studierte in

Rom antike heroische Darstellungen,

aber auch den Manierismus

und den Spätbarock. Seine

Körperdarstellungen sind davon

gezeichnet. Und oft glaubt man

im Ton der Haut noch den Marmor

zu erkennen. Die effektvollen

Hell-Dunkel-Kontraste

gehen dann ganz auf die Lichtregie

des Theatralischen zurück.

Und damit die Aufmerksamkeit

bei diesem Reigen dramatischer

Höhepunkte nicht erschlafft, ist

nach der Hälfte eine Videoinstallation

des Basler Hausregisseurs

Thom Luz zu sehen, der mit dem

Ensemble lebende Bilder nachstellte

und so die dramatischen

Posen ironisiert. In seinem Beitrag

für den gleichermaßen lesenswerten

Katalog spricht der

Regisseur von Tableaus und

Raumchoreografien Füsslis.

Und manchmal sind wir

mit im Bild, wenn etwa das

schlechte Gewissen Lady Macbeth

schlafwandeln lässt. Das

Erstaunen ist dem Arzt und der

Zofe ins Gesicht geschrieben,

während Lady Macbeth durch

die Nacht geistert. Die Kerze,

die sie mit sich trägt, ist keine

Fackel der Aufklärung. Und

das macht den Reiz dieser Bilder

aus.

Füssli. Drama und Theater.

Kunstmuseum Basel, Neubau,

St. Alban-Graben 16, Basel.

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18

Uhr, Mittwoch 10 bis 20 Uhr.

Bis 10. Februar.

Annette Hoffmann

„Amor und Psyche“, um 1810

Foto: Kunsthaus Zürich

„Ruhender Frauenakt und Klavierspielerin“, 1899/1800 Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler


12 KULTUR JOKER KUNST

Kritik und Respekt vor dem Tod

Die Ausstellung „Ypern mon Amour“ im Rathaus Ebringen zeigt den 1. Weltkrieg satirisch und in seinem wahren Schrecken

Das Ende des Ersten Weltkriegs

am 8. November vor

100 Jahren bringt viele Bücher

und Ausstellungen, sodass man

schnell von einer Übersättigung

sprechen kann, egal, wie

dringlich das Thema auch ist.

Die Ausstellung „Ypern mon

Amour“ im Rathaus Schloss

Ebringen vom 11. November bis

7. Dezember tritt dem Thema

hingegen mit einem ganz eigenen

Ansatz entgegen. Die Annäherung

an die Urkatastrophe

des 20. Jahrhundert geschieht

nicht wie gemeinhin über die

Abbildung von historischen

Kriegsfotografien, Briefen, Tagebüchern,

Zeichnungen oder

Gegenständen sondern über

kunstvolle Fotomontagen und

kleine Plastiken.

Wesentliches Element dieses

künstlerischen Zugangs ist die

Methode der Verfremdung. In

den vorgestellten Werken wird

diese durch Ironie, Satire, Groteske

und Persiflage sichtbar,

Gattungen, die den Witz und

damit das Konfrontative nicht

scheuen. Als Vorlagen sowohl

für die Inhalte als auch für die

szenisch nachgestellten Arrangements

in den Bildmontagen

dienen den Künstlern Harry

Reusmann und Frank Wolf jene

Postkarten, die zwischen Front

und Heimatland existierten. Gerade

die Suche nach verkitschten

Idealbildern eines grauenhaften

Krieges wird zum Ziel

der kritischen Neukomposition.

Begriffe wie Vaterlandsliebe,

Feindbild, Kaisertreue, Heldentum

oder Heldentod werden in

ihrem Wahnwitz offenbar. Trotz

satirisch-ironischer Darstellung

in den Fotocollagen nehmen die

Künstler den Kriegsopfern aber

nicht die Würde. Nicht zuletzt

Harry Reusmann, Frank Wolf: Ohne Titel

schafft die Kunst, sei sie noch

so satirisch, eigenartig schöne

Momente.

Auch bemüht sich die Ausstellung,

die zugrundeliegenden

schweren Schicksale durch die

Kunstfigur eines Soldaten greifbar

zu machen. Dieser wird, dargestellt

von einem Schauspieler,

in die Fotomontagen aufgenommen.

Die Künstler verbinden so

die einzelnen, teils seriell angeordneten

Bildmontagen miteinander

und ermöglichen dem

heutigen Betrachter den Ansatz

zu einer begrenzten Identifikation.

Das Lachen über die Satire

bleibt so begrenzt, man ahnt

die Schrecken und Verluste und

spürt den bitteren Beigeschmack

jeder Auseinandersetzung mit

dem unsagbaren Krieg.

Der Verein Kultur und Natur

in Ebringen e.V. konnte die Ausstellung

bereits an anderen Orten

zeigen, so der Universitätsbibliothek

Bochum, in Uffholtz

(Frankreich) am Hartmannsweilerkopf

oder im Erich Maria

Remarque Friedenszentrum in

Osnabrück.

„Ypern mon Amour“, Schloss

Ebringen. Geöffnet: Mo-Fr

8-12 Uhr, Di 14-18 Uhr. 11.11.

– 7.12.18. Vernissage: 11.11., 11

Uhr.

Die Ausstellung des Jahres

Die Regionale ist im Dreiländereck vom 22. November bis zum

6. Januar 2019 zu sehen

Traditionell ist das Jahresende

die Zeit der Mitgliederausstellungen.

Die trinationale

Region kann mit einer ganz

besonderen Jahresschau aufwarten.

Seit 18 Jahren praktiziert

sie nun schon den Grenzübertritt.

In diesem Jahr beteiligen

sich an der Regionale 19

Institutionen aus Deutschland,

der Schweiz und Frankreich,

die zwischen dem 22. November

und dem 6. Januar sich

dem regionalen Kunstschaffen

öffnen. Die Kunsthäuser in

Mulhouse machen den Anfang

und geben den Stab am 23. an

Freiburg weiter, am darauffolgenden

Samstag ist dann Basel

dran, am Sonntag folgt Hegenheim

und Strasbourg schließt

am 1. Dezember den Vernissagereigen

ab.

In Freiburg sind mit dem

Kunstverein Freiburg, dem

E-Werk sowie dem Kunsthaus

L6 und dem T66 vier Institutionen

beteiligt. Die Regionaleschauen

mit den langen

Künstlerlisten scheinen vorbei

zu sein, man konzentriert sich

auf eine kleinere Auswahl. Im

WAS IST WAHR

www.kultur-ebfr.de/kunstpreis

Morat-Institut

für Kunst und Kunstwissenschaft

18. 11. 2018 bis 13. 1. 2019,

Sa, So 11.00 –18.00 Uhr

Kunstverein Freiburg wird

sich alles um die Kommunikation

drehen, während sich

die Regionale im E-Werk mit

dem Wetter und anderen Simulationen

befasst. Im Kunsthaus

L6 haben hingegen Nila

Weisser und Nora Minn den

Flaneur des 19. Jahrhunderts

für unsere Zeit adaptiert und

planen neben der Ausstellung

auch einen Stadtsparziergang

am 1. Dezember in Weingarten.

Infos: www.regionale.org

Annette Hoffmann

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Harry Reusmann, Frank Wolf: „Abschied“

Kunst in der

Bettackerstraße

Achtzehn Künstlerinnen und Künstler öffnen

ihre Ateliers

Weit offen stehen die Ateliertüren

am 18. November

von 11-17 Uhr für Gönner

und Kunstinteressierte in der

Bettackerstraße in Freiburg.

Genau genommen sind es

vier Hauseingänge – Bettackerstraße

10, 10a, 10b, 10c

über die man die Ateliers erreicht,

in denen die Malerei

dominiert, aber auch Grafik,

Keramik, Druckgrafik, Musik

und Fotokunst entsteht. Seit

2011 arbeiten hier achtzehn

Künstlerinnen und Künstler

unter einem Dach. Die Fülle

der künstlerischen Themen ist

weit gespannt und reicht von

detailgetreuer, farbintensiver,

klassischer Malerei Alter Meister,

über fast lebensgroße

Darstellungen scheinbar völlig

ausgeflippter Herrschaften in

irrwitzigen Posen bis zu abstrakten

Themen, bei denen

sich die Form nahezu vollständig

verliert, an deren Stelle die

Farbe tritt, um mit spontanem,

gekratztem und geschabtem

Farbauftrag neue Räume zu

eröffnen- und noch viel mehr.

Eingeladen sind auch jene,

die mit Farben und Formen

spielen und ihrer gestalterischen

Seite Flügel verleihen

möchten. Kurse in Malerei,

Keramischem Gestalten, Grafik

u.a. werden angeboten.

Bei Sekt, Selters und scharf

belegten Schnittchen lohnt sich

ein Rundgang durch die Ateliers

allemal: 18. November

11-17 Uhr, Bettackerstraße 10

abc, Freiburg


KUNST KULTUR JOKER 13

Künstler, Kunden, Galerien

Die ST-ART bringt internationale, zeitgenössische Kunst nach Straßburg

Die ST-ART präsentiert vom

16. bis 18. November internationale

Kunst in Straßburg.

Die nunmehr zum vierten Mal

stattfindende Europäische Messe

für zeitgenössische Kunst

bietet einen Treffpunkt für Galeristen,

Künstler, Sammler, vor

allem aber viel Raum für die

Kunst. Ehrengast ist dieses Jahr

das Museu Picasso aus Barcelona.

Prominent aufgestellt

präsentiert es in vier Räumen

Variationen Picassos zu dem

Gemälde „Las Menidas“ von

Diego Velázquez, Linolschnitte,

Keramiken und Fotos.

Daneben sind über 50 Galerien

aus Frankreich, Deutschland,

Belgien, Italien und

Spanien vertreten und zeigen

zeitgenössische Kunst verschiedener

Gattung. Aus Deutschland

sind unter anderem die

Galerie Luzia Sassen, Baden

Art, Artkelch, LDXArtodrome

Gallery sowie die Werk Kunst

Galerie vor Ort. Die Galeristen

auf der ST-ART fungieren als

Vermittler zwischen Künstlern

und ihren Kunden. Ihnen

kommt die Aufgabe zu, Talentscouts,

künstlerische Berater,

Finanzierer und Begleiter in

allen Lebenslagen zu sein. Um

hier tiefere Einblicke zu erhalten,

veranstaltet die ST-ART

eine Reihe von Vorträgen über

Kunst, Kunstmarkt und eben

die Rolle der Galeristen. So versteht

sich die gesprächsoffene

ST-ART auch als freundliche,

freie Messe jenseits eines überreizten

Kunstmarkts und jenseits

der Hypes und horrenden

Preise.

Neben den Galerien präsentieren

sich auf der ST-ART auch

Kulturinstitutionen sowie Städte

und Regionen, darunter die

Städte Straßburg, Basel, Mannheim,

Karlsruhe Tourismus und

die französische Region Grad

Est. Als Einstimmung wird

am Vorabend der Messe der

jährliche Kunstpreis der Stadt

Straßburg vergeben.

Bereits renommiert ist der

Ehrengast, das Museu Picasso

Barcelona. Vorrangiges Ziel

des Museums ist, das Werk

Pablo Picassos zu erforschen

und zu präsentieren. Vor fünfzig

Jahren gegründet, ist das

Museum eine der bedeutendsten

Einrichtungen zum Werk

Zu Gast: Das Museu Picasso in Barcelona

Picassos. Wer sich für die Anfangsjahre

des Künstlers inte-

Picassos zu dem Gemälde „Las

ART präsentierten Variationen

ressiert, ist hier besonders gut Menidas“.

aufgehoben. Aus dieser Zeit Kunstinteressierte von beiden

stammen auch die auf der ST- Seiten des Rheins finden also

Foto: Lourdes Jansana

viel zur Betrachtung und viele

Entdeckungen. Die ST-ART

lädt zur Begegnung ein.

Weitere Infos: www.st-art.

com

Highlights

9. — 11. November 2018

Internationales LiteraturFestival

«Bungalow» von

Helene Hegemann

Samstag, 10. November,

17 Uhr im Jazzcampus Basel

Die Geschichte einer einschneidenden

Beziehung,

die so bereichernd wie

gefährlich ist.

«Alle, ausser mir» von

Francesca Melandri

Samstag, 10. November,

20 Uhr im Volkshaus Basel

Eine italienische Familiengeschichte

über

drei Generationen.

«PUTAIN DE GUERRE! —

LE DERNIER ASSAUT»

von Jaques Tardi

Samstag, 10. November,

20 Uhr im Volkshaus Basel

Der weltberühmte Comiczeichner

Jacques Tardi

ist für dieses Text-Bild-Musik

Spektakel in Basel.

»

«Abraham trifft

Ibrahim» von

Sibylle Lewitscharoff

& Najem Wali

Sonntag, 11. November,

15.30 Uhr im Volkshaus Basel

Ein spannendes Buch

über die Schnittmengen von

Christentum und Islam.

«Tyll» von

Daniel Kehlmann

Sonntag, 11. November,

17 Uhr im Volkshaus Basel

Ein Roman über den

Dreissigjährigen Krieg,

der hochaktuell ist und

das Publikum begeistert.

KinderBuchFestival

Samstag, 10. November,

ab 9.15 Uhr bis Sonntag,

11. November, 16.00 Uhr

in der KLARA Basel

Das vielseitige Programm für

kleine und grosse Bücherfreundinnen

und Geschichtenlauscher

ist für Kinder ab

5 Jahren und für alle gratis.

Das gesamte Programm und Ticket-Vorverkauf

unter www.buchbasel.ch

Bildnachweis: SujetS: Sarah Gasser. Bilder: Sheehan Beowulf, Claudio Elisabetta, Urban Zintel, Jürgen Bauer und Anaelle Trumka


14 KULTUR JOKER KUNST

Es ist bereits kurz vor Zwölf

Familienausstellung „Mensch Biene!“ im Freiburger

Museum Natur und Mensch

Wie ein großes Stofftier sitzt

sie da und taucht ihren Rüssel

in einen flüssigen Klecks

‚irgendwas’. Wunderschön ist

sie, die Honigbiene. Mit einem

richtigen Pelz um die Beine und

den Oberkörper, den man am

liebsten streicheln möchte. Ja,

Ausstellungsvermittlung wird

heute großgeschrieben – diese

Biene sticht einem beim Betreten

dieser Ausstellung sofort

ins Auge. Wenn auch nur visuell,

denn hierbei handelt es sich

um eine große Nachbildung, die

hinter Glas in einer gelben Holzwabe

sitzt.

Jeder kennt die Geschichte

von den Bienchen und den

Blümchen. Doch die wenigsten

wissen über ihren beträchtlichen

Einfluss auf das Leben

der Menschen Bescheid. Manche

allerdings schon längst und

trotzdem haben sie es soweit

kommen lassen. Nun bedroht

das große Bienensterben auch

unser Leben. Schon Albert

Einstein sagte 1949: „Wenn die

Biene einmal von der Erde verschwindet,

hat der Mensch nur

noch vier Jahre zu leben. Keine

Bienen mehr, keine Bestäubung

mehr, keine Pflanzen mehr, keine

Tiere mehr, keine Menschen

mehr.“

Im Grunde ist das also harter

Tobak, mit dem sich diese

Ausstellung hier befasst. Doch

tut sie es auf derart liebe- und

fantasievolle Weise, dass der

Besuch eine reine Freude ist.

Und man lernt eine ganze Menge

dabei. Zum Beispiel über die

ethnologischen Gebräuche rund

um die Honigerzeugung und

Bienenhaltung von der Antike

bis heute. Und natürlich gibt es

hier auch echte Bienen. „Vorsichtig

öffnen!“ steht auf einem

Holzkasten, der an ein schmales

Nachttischchen erinnert. Darin

wuselt es hinter Glas – ein

überaus geschäftiges Treiben.

Welches genau, ist den ansprechend

gestalteten und akribisch

recherchierten Texttafeln zu

entnehmen.

Demnach ist das Bienenleben

streng durchorganisiert, verschiedene

Funktionen werden

von der Königin über die Arbeiterin,

Hebamme usw. bis hin zur

Drohne übernommen. Unwillkürlich

fragt man sich: Haben

die auch ein bisschen Spaß im

Leben? Doch. Bestimmt genießen

sie es, wenn ihnen die Sonne

auf den Pelz brennt oder sie

in den Duftkreis einer Blume

geraten. Eines aber ist sicher:

Der Mensch, will heißen, die

Landwirtschaft macht ihnen das

Leben ganz schön zur Hölle.

Sogar aus der Perspektive der

Bienen vermag diese Ausstellung

zu vermitteln. Etwa nach

welchen Kriterien sie Pollen

sammeln, welche nicht und warum.

Und natürlich geht es viel

um die Absurdität der intensiven

Landwirtschaft mit ihren Umweltgiften,

verschiedene Bienenarten

und ihre Feinde. Schade,

dass der Mensch erst dann

Interesse für diese unsere Zeitgenossen

zeigt, wenn es schon

kurz vor Zwölf ist. Für etliche

Arten, die bereits ausgestorben

sind, kommt die zunehmende

Geschäftiges Treiben: Das Leben der Bienen ist

streng durchorganisiert

Foto: © Städtische Museen Freiburg, Marco Sepulveda

öffentliche Aufmerksamkeit

bereits zu spät. Auf dem Boden

des Raumes tanzt eine Biene per

Projektion einen Bienentanz.

Was sie uns wohl sagen will?

Noch bis 10. Februar 2019,

Museum Natur und Mensch,

Gerberau 32, Freiburg. Di-So

10-17 Uhr.

Friederike Zimmermann

Von Einem der auszog...

Eine Retro-Schau von Bildern und Zeichnungen (1970-1977) des Musikers

Friedemann Witecka in Bollschweil

2. Mai 1970, Hafen von

Dover / England, Einwanderungsbehörde.

Die Unerbittlichkeit

des Beamten ist erschreckend:

„You cannot enter

the UK. You have to return

to Germany!“ Verstört und

verloren steht der 19-jährige

Friedemann Witecka neben

seinem Gitarrenkoffer und

einer kleinen Reisetasche in

der zugigen Abfertigungshalle

der britischen ‚Immigration

Authority‘. War‘s das jetzt

schon? ... bevor es überhaupt

anfängt? Eine Idee muss her!

Ja, Ideen hatte er, wie sich

in der Folgezeit vielfach und

nachhaltig zeigen sollte. Die

erste war: Rufe Deine englischen

Freunde an. Das sind

‚honorable British Citizens‘.

Und siehe da, sie konnten den

strengen Officer am Telefon

von der Rechtschaffenheit des

mittellosen jungen Mannes aus

Freiburg überzeugen und die

ordnungsgemäße Unterbringung

und Versorgung gewährleisten

– obwohl sie keine Ahnung

von den Einreiseplänen

hatten! Gute Leute!

Alsbald knallte der Stempel

in den Reisepass: zack – drei

Wohnstift

„Augustinum“

Jörg Hilfinger

„Wasser, Nebel und mehr“

Bilder in Öl und Acryl

24. 10. 2018 – 6. 1. 2019

Weierweg 10,

Freiburg-St. Georgen,

täglich 10 – 20 Uhr

Friedemann Witecka:

„Demon“, 1970

Monate Aufenthaltsgenehmigung.

Aus jenen zwölf Wochen

wurden Jahre – schließlich ein

ganzes Jahrzehnt, ausgefüllt

mit Zeichnungen, Bildern, Fotografien

und Musik. Mit letzterer

ist er später einem internationalem

Publikum bekannt

geworden als ‚Friedemann‘.

Schon während des Kunststudiums

an den Londoner

Hochschulen Hornsey College

of Art (1971-1973) und dem

anschließenden Diplomkurs

‚professional Photography‘

„The Road“ 1971

am Ealing Technical College

(1973-1975) wurde der visuelle

Strang von Friedemanns

Kreativität von seinen immer

umfangreicheren musikalischen

Aktivitäten bedrängt.

Für Zeichnungen und Bilder,

an denen er oft wochenlang,

ja monatelang gefeilt und ziseliert

hatte, war bald schon

keine Zeit mehr. Was bis dahin

entstanden war, verschwand

im Keller, verpackt und verschnürt.

Und jetzt, nach knapp

fünf Jahrzehnten, jetzt, wo die

musikalischen Aktivitäten (altersbedingt)

zurück gefahren

werden, jetzt werden einige

dieser Werke aus den 1970er

Jahren im Bollschweiler Alten

Rathaus erstmals gezeigt.

Geöffnet ist die Ausstellung

im Alten Rathaus in

Bollschweil am Sonntag, 18.

November, 15-17 Uhr (Vernissage);

25. November, 15-17

Uhr; 2. Dezember, 15-17 Uhr

(Finissage). Der Künstler ist

anwesend.

OFFENE

ATELIERS

Malerei Grafik Keramik

18. 11. 2018

11 - 17 Uhr

Freiburg

Bettackerstraße

10 • 10a • 10b • 10c


KUnst KULTUR JOKER 15

Nach der Zerstörung: Zeitenwende 1918/19

Grenzüberschreitende Ausstellungsreihe und zentrale Schau im Dreiländermuseum Lörrach

Blick in die Ausstellung „Zeitenwende“ 1918/19

Spätestens seither wissen

wir, dass der Friede ein zerbrechliches

Glück ist, das uns

von einem auf den anderen Tag

genommen werden kann. Der

Erste Weltkrieg hat die Oberrheinregion

tiefgreifend verändert,

ein bis dahin ökonomisch

und kulturell offener Raum

wurde durch nationalstaatliche

Grenzen abgeriegelt, was von

nachteiliger Konsequenz für

die Bevölkerung war, die nun

Pässe und Passagierscheine

benötigte. Millionen Menschen

hatten auf den „Feldern

der Ehre“ ihr Leben gelassen,

waren verwundet, verstümmelt

und fanden sich nun am

Ende des Krieges mit Hunger

und Zerstörung konfrontiert.

Das hatten die fahrlässigen

Konfliktparteien riskiert, als

sie sich mit Risikobereitschaft

und Fehleinschätzung in die

Katastrophe dieses Weltkriegs

katapultierten, der bis zur Erschöpfung

ausgefochten wurde,

nicht nur in Europa, sondern

auch in Asien und Afrika.

Die Zeit danach prägen

Wirtschaftskrisen, aber auch

soziale Errungenschaften wie

Demokratie und Frauenwahlrecht;

in kultureller und künstlerischer

Hinsicht findet international

ein Aufbruch statt,

doch Armut, Elend und Gewalt

prägten weiterhin das zivile

Zusammenleben nach einem

labilen Friedensschluss, der

die nächste aggressive Explosion

nicht verhindern konnte.

Die Sonderausstellung Zeitenwende

1918/19 im Dreiländermuseum

Lörrach beleuchtet

100 Jahre nach diesem

mörderischen Krieg die Zäsur,

die sich danach in der Oberrheinregion

ergeben hat. Drei

Veränderungen sind zentral:

das Elsass kehrt zu Frankreich

zurück, die Schweiz wird zum

europäischen Sonderfall und

Deutschland wandelt sich zur

Republik. Durch die nun kontrollierten

Grenzen entstehen

neue Sprachgrenzen und es

kommt zu einer Entfremdung

der Kontakte über den Rhein

hinweg. Diese Zusammenhänge

thematisiert eine zentrale

Überblicksausstellung im

Dreiländermuseum Lörrach,

indem sie sich der Situation in

den drei Ländern vergleichend

nähert. Ergänzend dazu wird

die „Zeitenwende 1918/19“ in

weiteren 30 Museen der Region,

von Basel über Müllheim

bis Straßburg aus verschiedenen

Perspektiven analysiert;

z.B. wird in Stuttgart und

Karlsruhe das Thema Revolution

aufgerollt, in Colmar

sind die Folgen der brutalen

Kampfhandlungen für die

Natur in den Vogesen Thema,

in Weil am Rhein wird die

wechselvolle Geschichte der

badisch-elsässischen Nachbarschaft

sowie die Vertreibung

von bis zu 150.000 Reichsdeutschen

aus dem Elsass vergegenwärtigt,

das Kunstmuseum

Bern beleuchtet Paul Klees

Weg in die Abstraktion als

Folge seiner Rolle im Krieg, in

Biel beschäftigt man sich mit

dem Schweizer Landesstreik

von 1918. Bewegende Ausstellungen

werden des Weiteren

auf dem Hartmannswillerkopf

und auf dem Lingekopf gezeigt

sowie im Musée Serret

in Saint-Amarin. Die zahlreichen

Ausstellungen wurden

über Jahre hinweg in gemeinsamer

intellektueller Planung

des grenzüberschreitenden

„Netzwerks Museen“ aufeinander

abgestimmt; so wurde

die Möglichkeit geschaffen,

die damalige Situation in den

drei unterschiedlichen Ländern

kennenzulernen. Ein

übersichtliches Faltblatt sowie

ein Katalog bieten zusätzliche

Information zu Themen und

Ausstellungsorten.

Zeitenwende 1918/19 / Le

tournant 1918/19. Dreiländermuseum

/ Musée des trois

pays. Lörrach. www.dreilaendermuseum.eu

und www.netwerk-museen.eu.

Di-So 11-18

Uhr. Bis 3. Februar 2019

Cornelia Frenkel

nachTspiel – oder eine Bank wird zum Kunsttempel

Ein Projekt des dk – Denzlinger Kulturkreises

Die Lichter des alten Gebäudes

der Raiffeisenbank in der

Hindenburgstraße 77 in Denzlingen

sind gelöscht. Der neue

Bau steht schon, ist bezogen

und wird am 18. November

Bernhold Baumgartner:

Foto-Installation „nachTspiel“

eingeweiht. Der dk – Denzlinger

Kulturkreis hat sich der

Alt-Immobilie angenommen

und bespielt sie mit diversen

Kunstaktionen, zu sehen und

zu erleben am 10./11. und

17./18 November, 10-

18 Uhr.

Bernhold Baumgartner,

Barbara

Dennig, Thomas

Hammelmann, Lina

Leoni, Barbara Nies,

Ilse Reichinger, Dirk

Schindelbeck, Axel

Thömmes und Konrad

Wallmeier werden

die Kunden-,

Schalter- und Tresorräume

der alten

Raiffeisenbank mit

Leben erfüllen. Dabei

nehmen sie das gesamte

Spektrum des

Finanz- und Geldwesens

auf, konterkarieren

und persiflieren es

und lassen es in ungewohnten

Sinnzusammenhängen

aufscheinen

– ob als Bitcoin-,

Koks-, Licht- oder

Video-Installation,

als Raumbepflanzung, als Höroder

Tanz-Performance, als

Lesung aus einem Bankraub-

Buch oder als überraschendes

Fotobooth-Vergnügen für die

Besucher. Sogar ein satirisches

Denzlinger Notgeld wird zur

Gemeinschafts-Ausstellung

extra gedruckt und ausgegeben.

Getreu Bert Brechts Frage

aus seiner Dreigroschenoper:

„Was ist der Einbruch in eine

Bank gegen die Gründung einer

Bank?“ gilt also 2018: „Was ist

die pompöse Eröffnung einer

Bank gegen das virtuose Bespielen

ihres Altbaus mit Kunst?

nachTspiel. Ein Projekt des

dk – Denzlinger Kulturkreises

e.V. 10./11. und 17./18. November,

10-18 Uhr, Hindenburgstr.

77, Eintritt frei. Weitere Infos:

www.nach-t-spiel.de


12 KULTUR JOKER KUNST

16 KULTUR JOKER KUNST

Im Zentrum der Mumienforschung

Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zeigen die Ausstellung

„Mumien – Geheimnisse des Lebens“

Die Mumien sind zurück! Dabei

handelt es sich nicht um die zigste

Verfilmung, in der sich Mumien als

gruselige Untote mit unheimlichen

Kräften herum treiben. Die Reiss-

Engelhorn-Museen Mannheim,

kurz rem, ergründen in der Ausstellung

„Mumien – Geheimnisse

des Lebens“ bis zum 31. März

2019 mit neuesten wissenschaftlichen

Methoden alles, was Mumien

über das Leben und Sterben in vergangenen

Zeiten verraten. Und das

ist erstaunlich viel. Natürlich sind

einige altägyptische Mumien zu

sehen, aber die Ausstellung weitet

den Blick und stellt Mumien aus

allen Kontinenten vor. Nicht alle

wurden aufwendig mumifiziert,

manchmal konservieren natürliche

Gegebenheiten einen Körper

ebenso gut und nachhaltig.

Deshalb trifft man erst einmal

auf Dachbodenfunde neuerer Zeit.

Mumifizierte Eichhörnchen, Vögelchen,

Mäuschen, eine Katze,

verunfallt oder eines natürlichen

Todes gestorben und dank einer

trockenen Umgebung bestens

erhalten. Ähnliches trifft auf so

manche Kloster- und Kirchengruft

zu. Natürlich erhaltene verstorbene

Nonnen erzählen vom

Klosterleben im 18. Jahrhundert.

Wie hoch früher das Risiko war,

während oder nach der Geburt

eines Kindes zu sterben, macht

der mumifizierte Leichnam einer

jungen Frau mit ihrem Neugeborenen

auf tragische Weise deutlich.

Ältere Funde sind für allerlei

Überraschungen gut. 1904 wurden

im Bourtanger Moor in den

Niederlanden zwei Leichen aus der

Eisenzeit gefunden. Liebevoll hält

der eine Leichnam den anderen

umschlungen, weshalb sie lange

als Mann und Frau galten. Neue

Untersuchungen verraten: das

Paar besteht aus zwei Männern.

Wie und weshalb sie starben, bleibt

nach wie vor ein Rätsel. Bei der

berühmtesten natürlichen Mumie

Europas weiß man mittlerweile

vieles, aber nicht alles. „Ötzi“ ist

zwar nicht leibhaftig präsent, aber

die detailgetreue Darstellung mit

interaktiven Elementen vermittelt

den Besuchern den aktuellen

Forschungsstand: wir wissen, was

Ötzi gegessen hat, an welchen

Krankheiten er litt, und dass er

von einem Pfeil getroffen wurde.

Nur die Identität und das Motiv

Plakatmotiv zur Ausstellung

German Mummy Project© Curt-Engelhorn-Stiftung

des Täters bleiben im Dunkeln.

Das gilt auch für eine junge Frau

aus dem Ägypten der Römerzeit.

Nur ihr Kopf blieb erhalten. Unter

dem rötlichen Haar fanden

die Wissenschaftler eine massive

Fraktur, die von einem Schlag mit

einem stumpfen Gegenstand herrührt.

Mord, eindeutig. Warum

und durch wen, werden wir leider

nie erfahren. Viele Schicksale werden

dank modernster Technik wie

Computertomografie, Biopsie und

Endoskopie nachvollziehbar, zum

Beispiel das der Mutter, die zwischen

dem 11. und 14. Jahrhundert

nach Christus vermutlich im nördlichen

Chile gelebt hat und an Parasitenbefall

litt. Sie wurde, ebenso

wie ihr kleines Kind, auf natürliche

Weise mumifiziert. Das zweite

Kleinkind auf dem Bauch der Frau

ist aber gar nicht ihres, sondern

wurde ihr posthum, vermutlich im

19. Jahrhundert, beigelegt.

Moderne Technik macht vieles

anschaulich, nicht nur Todesursachen

und Krankheiten, sondern

auch wie der vor Jahrhunderten

1

2 3 4

Gesichtsrekonstruktion der Mumie einer Frau aus Peru

gestorbene Mensch aussah. Schritt

für Schritt zeigt eine 3D-Animation,

wie das Gesicht digital rekonstruiert

wird. Überhaupt sind die

Einblicke in die Arbeitsweise der

Forscher ebenso spannend wie das,

was sie herausfinden. Mannheim

ist ein Zentrum der Mumienforschung,

seit 2004 bei der Neuordnung

der Depots überraschend 19

Mumien wiedergefunden wurden.

Seitdem haben Wissenschaftler im

„German Mummy Project“ mehr

als 100 Mumien aus verschiedenen

internationalen Sammlungen untersucht,

um mehr über die Lebensumstände

in früheren Epochen

und anderen Erdteilen zu erfahren.

In der Präsentation sind die

rem Museen sehr darauf bedacht,

keine Sensationslust zu befeuern,

sondern echtes Interesse an den

über 100 Exponaten zu wecken.

„Mumien – Geheimnisse des Lebens“,

Reiss-Engelhorn-Museen

Mannheim, Museum Zeughaus

C5. Di-So 11-18 Uhr. Info: www.

rem-mannheim.de

Nike Luber

© Curt-Engelhorn-Stiftung / hergestellt von Lukas Fischer, 3D-Construct

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

AUGUSTINUM SENIORENRESIDENZ

- „Jörg Hilfinger - Wasser, Nebel

und mehr” -04.01.19

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Arman Vahanyan - Visuelle

Formationen” -30.06.19

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

- „Tales and Identities - Deine

Entscheidung, deine Geschichte”

-30.06.19

ATELIER 4E GALERIE

- „In Gestalt gegossen - Bronze”

-29.12.

AWO BEGENUNGSSTÄTTE TEN-

NENBACH PLATZ

- „Im Werkhaus - derART”

16.11.-18.11.

E-WERK

- „Regionale 19 - Zeitgenössische

Kunst im Dreiländereck”

24.11.-06.01.19.

FISCHMÜLLERS KABINETT

- „OT - Jacob Ott” -11.11.

GLASHAUS RIESELFELD

- „Sprichtkunst - Ausstellungsreihe

im öffentlichen Raum” -30.11.

IB MEDIZINISCHE AKADEMIE

FREIBURG

- „Beate Krummer - Malerei”

-13.03.19

KUNST KOCH

- „Albi Maier - Malerei” -31.01.19

KUNSTRAUM ALEXANDER

BÜRKLE

- „Ansichtssache - Wie Bilder

werden“ -13.01.19

KUNSTRAUM FOTH

- „Igor Bleischwitz” -15.11.

LANDRATSAMT BR.-HOCH-

SCHWARZWALD, STADTSTR. 3

- „Marco Schuler - Nuff un Nabb”

-04.12.

MECKELHALLE

- „100 Jahre Frauenwahlrecht”

-02.11.

- „Meisterstücke 2018 - Ausstellung

der Handwerkskammer”

12.11.-29.11.

MORAT INSTITUT

- „Was ist wahr - Kunstpreis der

Erzdiöse Freiburg 2018

18.11.-13.01.19

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „To Catch a Ghost” -24.03.19

MUSEUM NATUR UND MENSCH

- „Mensch Biene! - Mitmach-Ausstellung”

-10.02.19

- „Säule der kulturellen Vielfalt

- Interkulturelles Künstlerinnen-

Projekt” -18.11.

PRAXIS ZURMÜHLEN

- „Sigrid Gräser - Farbkompositionen”

18.11.-31.01.19

STIFTUNG FÜR KONKRETE

KUNST ROLAND PHLEPS

- „Roland Phlebs - Kreis- und

Kugelvariationen” 12.11.-04.03.19

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Der Basilisk - Zeus und die verschleppten

Professoren” -23.12.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

- „Nackt! - Die Kunst der Blöse“

-28.04.19

FONDATION BEYELER

- „Balthus” -13.01.19

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

HAUS DER ELEKTRONISCHEN

KÜNSTE

- „Eco-Visionairies” -11.11.

KUNSTHALLE BASEL

- „Sanya Kantarovsky - Disease of

the Eyes” -11.11.

- „Tania Pérez Córdova” -06.01.19

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Beehave - A Summary” -11.11.

- „Vittorio Brodmann - Jahresaussenprojekt

2018” -31.12.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Füssli - Drama und Theater!”

-10.02.19

- „Martha Rosler, Hito Steyerl -

War Games -02.12.

MUSEUM TINGUELY

- „Radiophonic Spheres” -27.01.19

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Design am Weihnachtsbaum

- Art Glass: Baumschmuck um

1920” 17.11.-10.02.19

- „Mut zum Hut - Vom Alltagsobjekt

um 1750 zu Designerkreationen

von heute” -07.04.19

ANDERE ORTE

ABU DHABI

Manarat Al Saadiyat

- „Abu Dhabi Art” 14.11.-17.11.

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Otto mit + ohne Farbe - Otto

Dix, der Pinsel und der Zeichenstift”

-24.02.19

ALTKIRCH (F)

Crac Alsace

- „Edit Oderbolz - Water your

Garden in the Morning” -13.01.19

AMSTERDAM

Moco Museum

- „Iranian Street Artists Icy

and Sot - A Moment Of Clarity”

-15.01.19

Van Gogh Museum

- „Gauguin and Laval in Martinique”

-13.01.19

ANTWERPEN

Museum Platin-Moretus

- „Baroque Book Design” -06.01.19

SnijdersRockox Haus

- „Cokeryen - Foto, Film, Food von

Tony Le Duc” -13.01.19

AUGSBURG

Galerie Noah

- „Günther Baumann” -04.11.

- „Utopie - Zwischen Traum und

Wirklichkeit” -10.01.19

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „Wilhelm Busch - Bilder und

Geschichten” -03.03.19

Museum Frieder Burda

- „Die Brücke -1905-1914“

17.11.-24.03.19

Staatliche Kunsthalle

- „Nicole Eisenmann - Baden

Baden Baden“ 03.11.-17.02.19

BAD-KROZINGEN

Stadtmuseum im Litschgi-Haus

- „Flashlight - So sehe ich Bad

Krozingen” -August 2019

- „Ursula Trefzger & Anita Lüdtke

- Kleine Welt: Puppenstuben- und

Puppensammlung” -06.01.19

Universitäts-Herzzentrum

- „Manuel Frattini” 04.11.-07.12

BERLIN

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

- „Vivian Maier - In her own

hands” -07.01.19

Gropius Bau

- „Bestandsaufnahme Gurlitt”

-07.01.19

- „Bewegte Zeiten - Aräologie in

Deutschland” -06.01.19

- „Lee Bul - Crash” -13.01.19

Museum für Kommunikation

- „Geheimnis - Ein gesellschaftliches

Phänomen“ -10.03.19

Schwules Museum

- „Claudia Reiche - Hijara Fantastik“

-19.11.

- „Coven Berlin - Extra+Terrestrial“

23.11.-14.02.19

- „Out Of Many - Trans* Resistance

in Action“ -06.11.

- „Sex im Alter - Hommage zum

69. Geburtstag von Mahide Lein”

16.11.-25.02.19

Verborgenes Museum

- „Maria Austria 1915-1975”

-10.03.19

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

Zentrum Paul Klee

- „Emil Nolde” -03.03.19

- „Paul Klee - Tierisches” -17.03.19


Kunst KUNST KULTUR JOKER 17 13

BERNAU

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Reinhold Ulmschneider - Kleine

Festung Europa“ -06.01.19

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Simone Westerwinter - Werkschau”

-13.01.19

BONN

Burg Lede

- „The Unstrung Harp”

25.11.-20.01.19

Frauenmuseum

- „Frauenpolitischer Aufbruch

- Vom Frauenwahlrecht zum

Ministerinnen-Amt” -Juni 2019

LVR-LandesMuseum Bonn

- „Heinz-Günter Prager - Zeichnungen

1966-2018” -20.01.19

- „Masoud Sadedin - Vertraut wie

fremd” -06.01.19

BREGENZ

Kunsthaus

- „Tacita Dean” -06.01.19

Voralbergmuseum

- „Wacker im Krieg - Erfahrungen

eines Künstlers” -17.01.19

BREISACH

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRÜSSEL

Museum Bozar

- „Theodoor van Loon - Ein

Carvaggist zwischen Rom und

Brüssel“ -13.01.19

BÜHL

Die Galerie im BITS

- „Beate Rohwetter - Universalideen

Unser Universum“ -31.01.19

CHEMNITZ

Kunstsammlungen Chemnitz

- „Mario Pfeifer - Again / Noch

einmal“ -06.01.19

DARMSTADT

Kunstforum der TU Darmstadt

- „Emmanuele Rapin & Angelika

Krinzinger - Sauvage“

04.11.-24.02.19

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“

-20.01.19

- „Zimoun“ -11.11.

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

- „Rassismus - Die Erfindung von

Menschenrassen” -06.01.19

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Apropos Papier: Nora Schattauer

- Offensichtlich nicht offensichtlich“

-11.11.

- „Paul Sochaki & Raphaela Vogel“

-25.11.

DÜSSELDORF

Kunstpalast

- „Anthony Cragg” -10.02.19

- „PS: Ich liebe dich - Sportwagen-

Design der 1950er bis 1970er

Jahre” -10.02.19

- „Walter Ophey - Farbe bekennen”

-13.01.19

DUDELANGE (LU)

CNA Centre national de l‘audioviduel

- „Michel Medinger’s photographic

universes” -16.12.

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Guido Kucznierz & Vorè”

-25.11.

- „Mythos Leipziger Schule -

Lehrer und Schüler von 1960 bis

heute” 17.11.-24.03.19

EBRINGEN

Badisches Kunstforum Ebringen

- „Hans Benesch & Claus Schneidereit

- Licht” 16.11.-16.12.

Schloss Ebringen / Rathaus

- „Harry Reusmann & Frank Wolf -

Ypern mon Amour” 11.11.-07.12.

Winzerhof Ebringen

- „Benno Blome - Im Gruenen”

-14.11.

EMMENDINGEN

Arkana Forum

- „Rolf Brauchele - Real, impressiv,

meditativ” -01.02.19

Galerie im Tor

- „Helge Emmaneel - H2O/CO2”

04.11.-09.12.

Jüdisches Museum

- „Quelle lebendigen Wassers -

Mekor Majim Chajim” -30.11.19

Rathaus-Foyer

- „Markt - Platz - Geschichten”

-16.11.

FRANKFURT AM MAIN

Höchster Porzellan Manufaktur

- „Kirill - From Russia with Love”

-01.12.

Kunstverein Frankfurt

- „Rückbindung der Welt - Über

das Poetische in Elementen und

Materialien” -13.01.19

Naturmuseum Frankfurt

- „Homo Georgicus - Der Schädel

aus dem Ursprungsland der

ersten Europäer” -18.11.

GRAFENAU

Galerie Schlichtenmaier, Schloss

Dätzingen

- „Thomas Lenk & Friends“ -10.11.

HAMBURG

Galerie Schimming

- „Lois Renner“ -17.11.

HEIDELBERG

Kurpfälzisches Museum

- „Unwirklichkeiten” -17.02.19

Sammlung Prinzhorn

- „Extraordinaire - Werke aus

psychiatrischen Einrichtungen in

der Schweiz um 1900” -20.01.19

HEILBRONN

Kunstverein Heilbronn

- „Carina Brandes - Mother’s

Tongue” -25.11.

Museum im Deutschhof

- „Donnerwetter: Klima schreibt

Geschichte - Familien-Mitmach-

Ausstellung” -31.03.19

HÜFINGEN

Stadtmuseum Hüfingen

- „Eva Rosenstiel & Johann

Nepomuk Heinemann - Vis-à-vis”

-13.01.19

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Island Hopping” -30.12.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

-11.11.

Museum beim Markt

- „Südwestdeutscher Keramikpreis”

-06.01.19

Naturkundemuseum Karlsruhe

- „Eiszeitkunst” -27.01.19.

- „Flusspferde am Oberrhein -

Wie war die Eiszeit wirklich?”

-27.01.19

Staatliche Kunsthalle

- „Bilder Bücher Bohnenranken -

Sagenhaften Geschichten auf der

Spur (Junge Kunsthalle)

-11.03.19

- „Sehen Denken Träumen - Französische

Zeichnungen aus der

Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe”

-13.01.19

Städtische Galerie Karlsruhe

- „Blickkontakt - Gesichter einer

Sammlung” -20.01.19

- „Heinz Pelz - Dust and Trace”

-03.03.19

- „Mit Karl Weysser unterwegs”

- Frühjahr 2019

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019

ZKM

- „Durch den schalldichten

Vorhang - Das Experimentalstudio

des Polnischen Rundfunks”

-06.01.19

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Volker Kriegel” -20.01.19

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

- „Goya - Grafische Meisterblätter”

-13.01.19

KIRCHZARTEN

Kunstverein Kirchzarten

- „Katharina Reschke - Junge

Kunst XVII” -11.11.

KÖLN

Museum Ludwig

- „Doing the Document - Fotografien

von Diane Arbus bis Piet

Zwart” -06.01.19

- „Gabriele Münter - Painting to

the Point” -13.01.19

Parrotta Contemporary Art Köln

- „The Unstrung Harp”

23.11.-20.01.19

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Let‘s Print in Leipzig” -11.11.

LÖRRACH

Burghof

- „20 Jahre Burghof” -06.11.

Dreiländermuseum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -09.12.

- „Zeitenwende 1918/19” -03.02.19

Ibenthaler-Haus

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -11.03.19

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „Anni Albers - Retrospektive“

-27.01.19

- „Edward Burne-Jones“ -24.02.19

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Autofiktion - Zeichnung der

Gegenwart” -17.11.-24.02.19

- „Bild und Blick - Sehen in der

Moderne” -07.07.19

- „Kabinettstücke - Make Love not

War” -18.11.

- „Laura Schawelka - Double

Issues” -06.01.19

MAILAND

Pirelli HangarBicocca

- „Mario Merz - Igloos” -24.02.19

MANNHEIM

Kunsthalle Mannheim

- „Konstruktion der Welt: Kunst

und Ökonomie - Moderne 1919-

1939” -03.02.19

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Abenteuer Anden und Amazonas

- Wilhelm Reiß’ Südamerika-

Expedtion in historischen Fotografien”

(Museum Zeughaus C5)

-20.01.19

- „Einfach tierisch! - Spaß mit

Dino, Panda & Co.” (Museum Weltkulturen,

D5) -10.03.19

- „Jan Banning - Red Utopia:

Kommunismus 100 Jahre nach der

Russischen Revolution” (Zephyr)

-13.01.19

- „Mumien - Geheimnisse des

Lebens” (Museum Zeughaus C5)

-31.03.19

- „Stein(h)art - Altägyptische

Gefäße von ewiger Schönheit”

(Museum Weltkulturen, D5)

11.11.-10.02.19

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankenthaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -02.12.

MERDINGEN

Haus am Stockbrunnen

- „Chris Popovic” 04.11.-02.12.

MERZHAUSEN

Forum, Schaufenstergalerie

- „Wechselrahmen #14: Celia

Brown & Susanne Fritz - Wir träumen

uns über uns selbst hinaus”

-31.11.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Leben und

Werk” -05.05.19

MULHOUSE

La Kunsthalle Mulhouse

- „Mon Nord est Ton Sud” -11.11.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -11.03.19

- „Zeitenwende - Die 20er Jahre in

Müllheim” -24.02.19

MÜNCHEN

Alte Pinakothek

- „Florenz und seine Maler - Von

Giotto bis Leonardo da Vinci”

-27.01.19

Ägyptisches Museum

- „Fiktionen und Fakten”

08.11.-02.12.

Haus der Kunst

- „Joan Jonas” 09.11.- 03.03.19

- „Jörg Immendorff” -27.01.19

Pinakothek der Moderne

- „Um uns die Stadt“ -27.01.19

Villa Stuck

- „Thomas Hirschhorn - Never

Give Up The Spot” -03.02.19

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photography

- „Ezra Stoller - Pioneers of

American Modernism” -02.12.

„Unnatural Selection” -06.01.19

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

- „Faszination Drachen” -11.11.

OBERHAUSEN

LVR-Industriemuseum

- „Stoffwechsel - Die Ruhrchemie

in der Fotografie” -17.03.19

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

- „Stoffwechsel - Die Ruhrchemie

in der Fotografie” -24.02.19

OFFENBURG

Städtische Galerie

- „Rainer Nepita & Jörg Bach”

-10.02.19

OUDENAARDE (B)

Museum Oudenaarde

- „Adrian Brouwer - Meister der

Emotionen” -16.12.

PARIS

Fondation Cartier pour l’Art contemporain

- „Géométries Sud, du Mexique à

la Terre de Feu” -24.02.19

Fondation Marguerite et Aimé

Maeght

- „Jan Fabre - Ma nation

l’imagination” -11.11.

Institut du monde Arabe

- „Age-Old Cities - Virtual Journey

from Palmyra to Mosul”

-10.02.19

Mémorial de la Shoa

- „August Sander - Verfolgt /

Verfolger: Menschen des 20. Jahrhunderts”

-15.11.

Musée d’art moderne de la Ville de

Paris

- „Zao Wou-Ki - L’espace est

silence” -06.01.19

RHEINFELDEN

Haus Salmegg

- „Heidi Nübling & Rolf Zimmermann

- Verwandlungen” -18.11.

RIEGEL

Kunsthalle Messmer

- „5. Internationaler André Evard-

Preis für konkret-konstruktivistische

Kunst” 03.11.-17.02.19

ROTTWEIL

Dominikanermuseum Rottweil

- „Im Dialog - Römerzeit trifft

Gegenwart” -30.12.

Kunst Raum

- „Im Dialog - Römerzeit trifft

Gegenwart” -30.12.

RUST

Europa-Park

- „Rizzis Winterwelt im Europa-

Park” 22.11.-06.01.19/12.01.-13.01.

SALZBURG

Fotohof

- „Thomas Freiler - Frühe fotografische

Untersuchungen” -19.01.19

SINDELFINGEN

Schauwerk

- „Heimvorteil - Deutsche Künstler

aus der Sammlung Schaufler”

-30.06.19

SINGEN

MAC Museum Art & Cars

- „Guido Häfner - Reine Kopfsache”

-26.05.19

- „Starke Frauen” -11.11.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Das Sams und die Helden der

Kinderbücher” -06.01.19

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Die Spitzen der Gesellschaft“

-10.02.19

- „Nina Canell - Reflexologies”

-25.11.

- „Olaf Nicolai” -11.11.

- „The Humans” -24.03.

STAUFEN

Haus der Modernen Kunst

- „Franz Gutmann“ -11.11.

Keramikmuseum

- „Hozana Gomes da Costa - In

der Balance” -25.11.

- „Magische Kristalle” -30.11.

SÉLESTAT

Bibliothèque Humaniste

- „Robert Schad - Zeitrhythmen”

-24.11.

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „C‘est quoi ce truc? - Voyage au

coeur des curiosités de la bibliothèque

” -31.12.

Kunstmuseum

- „Kabinettstücke - Make Love not

War” -18.11.

- „Frischzelle_25: Benjamin

Bronni” -29.09.19

- „Ekstase - In Kunst, Musik und

Tant” -24.02.19

Landesmuseum Württemberg

- „Faszination Schwert”

-28.04.19

- „Räuber Hotzenplotz - Mitmachausstellung

für Kinder und

Familien” (Junges Schloss)

-23.06.19

Staatsgalerie

- „Marcel Duchamp - 100 Fragen.

100 Antworten” 23.11.-10.03.19

TENINGEN

Rebay-Haus

- „Thomas Lefeldt - Color Traces”

-02.12.

ULM

Kunsthalle Weishaupt

- „Ausgang offen - Neues aus der

Sammlung” -06.10.19

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus

- „Keummi Paik-Bauemeister &

Günter Walter - Linear”

-25.11.

WEIL AM RHEIN

Galerie Stahlberger

- „Rosa Lachenmeier & Patrick

Luetzelschwab - Zwei Länder,

gleiche Orte” -16.12.

Städtische Galerie im Stapflehus

- „Christoph Màdico Bosch - Kegelbahn”

-03.11.

Vitra Design Museum

- „Christien Meidertsma - Beyond

the Surface” -20.01.19

- „Stühle der Macht” (Schaudepot)

-17.02.19

- „Victor Papanek - The Politics of

Design” -10.03.19

WIEN

Albertina

- „Claude Monet” -06.01.2019

- „Erwin Wurm - Peace & Plenty”

-21.11.

- „Warhol bis Richter” -24.03.2019

Belvedere

- „Egon Schiele - Wege einer

Sammlung” -17.02.19

Belvedere 21

- „Polly Apfelbaum - Happiness

Runs” -13.01.19

- „Wert der Freiheit” -10.02.19

Kunsthaus Wien

- „Stillleben in der Fotografie der

Gegenwart” -17.02.19

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Peter Bruegel der Ältere”

-13.01.19

Mumok - Museum Moderner Kunst

- „Ernst Caramelle - Welcome To

The Club (Ein Résumé)”

30.11.-28.04.19

Secession

- „Ed Ruscha” 15.11.-15.01.19

WINTERTHUR

Fotostiftung Schweiz

- „Walter Bosshard & Robert Capa

- Wettlauf mit China” -10.02.19

YEREVAN (ARM)

National Gallery of Armenia

- „Day of German Unity” -03.12.

ZELL AM HARMERSBACH

Museum Villa Haiss

- „Eun Nim Ro - Tier-Mensch”

-17.02.19

- „Zhang Yizhi & Zhang Bin - The

History of Co-Construction

-03.03.19

ZÜRICH

Haus Konstruktiv

- „Museum der Wünsche - Züricher

Konkrete aus Schweizer

Sammlungen” -13.01.19

Kunsthaus

- „Koki Tanaka - Vulnerable Histories

(A Road Movie)” -11.11.

- „Robert Delauney und Paris”

-18.11.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Collections on Display: Pipilotti

Rist - Show a Leg” -11.11.

- „Koki Tanaka - Vulnerable Histories

(A Road Movie)” -11.11.

Photobastei

- „Karlheinz Weinberger - Retrospektive”

02.11.-23.12.


18 KULTUR JOKER VISION

Kunstvereine im Gespräch (10):

Neue Heimat: Das Georg-Scholz-Haus Waldkirch

Diese Reihe stellt die Kunstvereine

in Südbaden vor und spürt

ihren jeweiligen Eigenheiten

anhand von Berichten aus der

praktischen Arbeit nach. Denn

diese Initiativen tragen wesentlich

zum Kulturleben der Städte

und Gemeinden bei. Im zehnten

und elften Teil geht es um zwei

geographisch benachbarte, im

Übrigen aber sehr verschiedene

Kunstvereine: Waldkirch und

Gundelfingen.

Die Historie des „Kunstforum

Waldkirch“ ist wechselhaft,

besonders in Bezug auf die

Räumlichkeiten. Doch immer

gelang es, Kraft aus dem Neuen

zu schöpfen. 1985 wurde

die Einrichtung als Städtische

Galerie unter dem damaligen

kunstaffinen Oberbürgermeister

Richard Leibinger gegründet,

die erste Heimstatt war die alte

Gütermann-Villa in der Merklinstraße.

Über den sinnfälligen

Namenspatron des Hauses Georg

Scholz (1890–1945) ist viel

geschrieben worden: Maler der

Neuen Sachlichkeit, Professor

in Karlsruhe, vom NS-Regime

als „entartet“ eingestuft und

aus dem Amt entlassen, nach

Kriegsende für wenige Monate

bis zu seinem Tod Bürgermeister

Waldkirchs, wohin er 1935 übergesiedelt

war. Die Villa weckte

aber Begehrlichkeit und geriet

in Zeiten knapper Finanzen der

Kommune wiederholt in Bedrängnis.

Aus einem Förderverein

zu deren Erhalt wurde 2001

das „Kunstforum Waldkirch“,

das das Haus seitdem in Eigenregie

und als Mieter bei der Stadt

führte, ermöglicht per finanzielle

Unterstützung durch die Ingenieurstochter

und Künstlerin

Waltraut Sick. Zum Jahresende

2017 kam doch der Verkauf,

zwar an die Sick-Stiftung, die

jedoch eigene Pläne verfolgte,

und nun erfolgte der Umzug in

die ebenfalls städtischen Räume

im „Bürgerhaus“, das auch die

Mediathek der Stadt, ein Kinderund

Jugendtheater sowie mehrere

Musikgruppen beherbergt.

Die Fabrikantenvilla mit stuckverzierten

Decken war verloren

gegangen, der schöne Blick auf

die Elz trat an die Stelle.

Anette Pitz-van Ahlen, die im

Verein für die Öffentlichkeitsarbeit

Verantwortliche, beschreibt

lebhaft die Impulse, die der

zunächst nicht gewollte neue

Standort („wir waren entsetzt“)

denn doch bringt: Die ohnehin

guten Besucherzahlen (1.600

pro Jahr) steigen in der jetzt

zum Zentrum fußläufigen Lage

leicht an. Und nach aufwändiger,

durch den Verein ehrenamtlich

geleisteter Renovierung stehen

auf reichlich 200 qm sechs Ausstellungsräume,

ein Bistro im

Foyer, ein kleines Büro und ein

Kunstvereine im Gespräch (11):

Die stete Arbeit in Gundelfingen

Tradition und Kontinuität der

Arbeit. Das ist in Freiburgs

nördlichem Nachbarort Gundelfingen

die Devise, wenn es

um die Kunst geht. Denn naturgemäß

hat es eine 12.000-Seelen-Gemeinde

so nahe beim

Oberzentrum nicht einfach,

ein eigenes kulturelles, zumal

künstlerisches Profil zu entwickeln.

Der Kunstverein am Ort

wurde gleichwohl bereits 1984

gegründet. „Von Kunstfreunden

und künstlerisch aktiven

Personen“, wie Ulrike Bach, die

Vorsitzende, betont. Sie amtiert

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

seit 2008. Deutlich länger dabei

ist Erika Gothe van der Zwaag,

schon Gründungsmitglied und

immer noch im Vorstand aktiv.

Seinerzeit gab der langjährige

Bürgermeister der Gemeinde

Reinhard Bentler den Anstoß zur

Vereinsgründung. Mit Einweihung

des neuen Rathauses 1990

wurde in der Eingangshalle ein

abschließbarer lichtdurchfluteter

Raum (150 qm) geschaffen, der

dem Kunstverein für Ausstellungen

zur Verfügung steht.

Und der Verein hat Priorität: Er

meldet seine Termine zu Jahresbeginn

an – und bekommt

sie dann.

Erstaunlich ist nicht nur das

Durchhaltevermögen, sondern

auch die Frequenz der Veranstaltungen:

Pro Jahr gibt es

bis zu sieben Ausstellungen,

als Abschluss im Herbst stets

die Mitgliederausstellung. Zusätzlich

werden meist zwei

Konzerte, ein klassisches und

eines aus dem Bereich Jazz realisiert;

außerdem gelegentliche

Autorenlesungen. Für Musik

und Literatur nutzt man das

ebenfalls 1990 errichtete Kulturund

Vereinshaus der Gemeinde,

für die beliebten Matinée- oder

Soirée-Termine gern auch das

Rathaus-Foyer (der Flügel, der

in dem Raum steht, gehört dem

Verein).

Die Vita der Seniorin Erika

Gothe (85) zeigt beispielhaft die

enge Verquickung der Aktiven

mit den Belangen der Kunst:

Schon als Jugendliche besuchte

sie den Abendunterricht an der

Malschule in Siegen/Westfalen,

in den 1950er Jahren folgte

ein reguläres Studium an den

Staatlichen Kunstakademien in

Stuttgart und Düsseldorf. Der

Lebensweg als Künstlerin war

vorgezeichnet. Nach Wanderjahren

fand sie in Löffingen und

eben Gundelfingen eine Heimat.

Künstlerisch aktiv blieb sie

ohnedies bis heute: Das Plakat

der aktuellen Jahresausstellung

der Mitglieder ziert die schöne

Schwarz-Weiß-Monotypie eines

Stilllebens von der Hand Gothes.

Auch Ulrike Bach kann ihre

künstlerischen und kunstpädagogischen

Wurzeln nicht

Die neue Heimat des „Kunstforum Waldkirch“

Atelier zur Verfügung.

Mit den anderen

Nutzergruppen

des Bürgerhauses

können Synergien

entstehen wie kürzlich

bei der Waldkircher

Museumsnacht

erprobt. Die insgesamt

gestiegene

öffentliche Wahrnehmung

scheint

sich auszuzahlen:

Jetzt reagierte auch

der Gemeinderat

und bewilligte zur

Finanzierung der

Miete einen Zuschuss. Hinzu

kommen die Mitgliedsbeiträge,

Spenden und Firmen-Sponsorings.

Die Stärke des Vereins liegt

zweifellos darin, dass er organisatorisch

und programmatisch

breit aufgestellt ist. Im Zentrum

stehen vier reguläre- und zwei

Sonderausstellungen pro Jahr.

Das Selbstverständnis orientiert

sich am Wirken des Namensgebers,

weshalb das Engagement

für zeitgenössische und im Idealfall

politisch-sozialkritische

Kunst besonders im Blick ist.

Der Künstlerische Beirat des

Vereins, derzeit sechs Personen,

organisiert und kuratiert. Eine

unabhängige Jury wählt aus den

Bewerbungen aus, ein Mal im

Jahr soll es dezidiert überregional

sein. Die Liste der zurückliegenden

Projekte auf der Vereinshomepage

ist eindrucksvoll.

Viele freiwillige Helfer wirken

in der Regel mit. Und es gibt

ein umfangreiches ‚Begleitprogramm‘

(das über den Begriff

längst hinausreicht): Konzerte

von Klassik über Jazz bis zum

Pop, Theater, Performances,

Lesungen, Kunstgespräche,

Schüler- und Erwachsenenworkshops,

die Schreibnacht, einen

Kunststammtisch, Kunstfahrten.

Besonders Musik und Literatur

haben sich auf diese Weise zum

eigenständigen Pfeiler des Angebots

entwickelt.

Was sind die Zukunftswünsche?

Pitz-van Ahlen: „Noch

mehr „Aufreger“; auch mal

Kunst zeigen, die neue Wege

verschweigen: „Ich studierte am

Institut der Bildenden Künste

der Pädagogischen Hochschule

in Freiburg bei Peter Staechelin

und Eberhard Brügel.“ Dann

war sie als Lehrerin tätig, heute

steuert sie die Geschicke

des Kunstvereins, hält in der

Regel die Einführungen bei

den Vernissagen. Über Franziska

Reisen-Veith, das dritte

Vorstandsmitglied neben

Schriftführer und Kassenwartin,

könnte eine ähnliche Biographie

erzählt sein: PH-Studium in

Heidelberg und später auch Freiburg,

einst aus Überlingen am

Bodensee kommend – und bis

heute mit reger eigener Produktion,

Schwerpunkt: Acryl- und

Mischtechniken.

„Ziel des Kunstvereins ist es,

künstlerische Aktivitäten in

Gundelfingen zu fördern und

öffentliche kulturelle Veranstaltungen

durchzuführen und

zu unterstützen“, so Bach – ein

klares Bekenntnis also zur lokalen

Arbeit, mit der Präsentation

von Künstlern durchaus aus

der gesamten Republik und

Foto: Roland Krieg

geht und nicht jedem gefallen

muss; Schwellenängste abbauen

– und natürlich: ein geeignetes

Domizil, wenn unsere Zeit im

Bürgerhaus vorbei ist.“ Denn

dort soll, nach jetzigem Stand der

Dinge, schon 2020 wieder alles

vorbei sein.

Info: Georg-Scholz-Haus

Kunstforum Waldkirch e. V.

Email: info@georg-scholz-haus.

de.www.georg-scholz-haus.de

Aktuelle Ausstellung: „Linear“,

mit Arbeiten von Günter Waller

und Keummi Park-Bauermeister,

bis 28. Nov. 2018.

Bürgerhaus Waldkirch, Schlettstadtallee

9, 79183 Waldkirch.

Fr-Sa, 15-18 Uhr / So u. Feiertag

11-16 Uhr

Martin Flashar

sogar dem Ausland (eine eigens

eingesetzte Jury wählt aus).

Unter den Mitgliedern finden

sich zahlreiche KünstlerInnen

der Gemeinde und Region.

Trotz der in den letzten Jahren

leicht steigenden Tendenz „gibt

es viele ältere Menschen in

dem Verein, die schon seit dem

Gründungsjahr dabei sind.“ Wie

man Jüngere animiert, ist, wie

andernorts, ein Thema; mit der

Jugendmusikschule besteht die

Kooperation. Jedenfalls reichen

die Beiträge und gelegentlichen

Spenden aus, um das Programm

zu finanzieren. Denn die Räume

stellt die Gemeinde kostenfrei.

Freundschaftliche Kontakte

zu anderen Kunstvereinen der

Regio sind selbstverständlich.

Info: Kunstverein Gundelfingen

e. V. Email: info@kunstvereingundelfingen.de.

www.kunstverein-gundelfingen.de.

Aktuelle Ausstellung:

Mitgliederausstellung 2018

Rathaus Gundelfingen, Foyer:

Mo-Fr, 8-18 Uhr, bis 28. Nov.

2018. Martin Flashar


Kultour KULTUR JOKER 19

Vom Schatten ins Licht

Wie Gesetzesgeber das Sexgewerbe weiter ins Abseits drängen

Es zählt als das älteste Gewerbe

der Welt und setzt gerade

auch in Deutschland jährlich

Milliarden hohe Beträge

um. Die deutsche Erotikbranche

boomt wie nie zuvor und

lockt Kunden aus allen gesellschaftlichen

Schichten in Bordelle

und Stundenhotels, um

sexuelle Dienstleistungen zu

beziehen. Tatsächlich hat sich

in den letzten Jahren ein stetig

wiederkehrender Satz medial

etabliert: Deutschland ist das

größte Bordell Europas.

Ein Service, von dem man

oft nur hinter vorgehaltener

Hand spricht, wenn überhaupt.

Es hat sich in gutbürgerlichen

Kreisen etabliert, dass Handlungen

und Entwicklungen,

über die man nicht redet,

dementsprechend wohl auch

nicht existieren können. Doch

sollte man mittlerweile nicht

auch begriffen haben, dass

totschweigen und wegschauen

nie hilfreich, sondern stets nur

Nährboden für unrechtes und

inakzeptables Verhalten sind?

Tatsächlich wehrt sich diese

Branche nun. Man möchte

aus dem Schatten treten,

heißt es von Seiten des BSD,

dem Bundesverband Sexuelle

Dienstleistungen e.V., der 2002

... wurde mit fünf Kronen ausgezeichnet

von selbstständigen Prostituierten

und Bordellbetreibern

in Berlin gegründet wurde.

Anlass dazu stellte das ebenfalls

im Jahr 2002 in Kraft

getretene Prostitutionsgesetz,

kurz ProstG, welches sexuelle

Dienstleistungen erstmals

offiziell als Beruf anerkannte

und somit den Grundstein für

einen selbstverständlicheren

Umgang mit Sexualdienstleistungen

legen sollte.

De facto hat das ProstG die

rechtliche Stellung von Prostitution

als Dienstleistung mehr

oder minder geregelt, sodass

Prostitution und das Schaffen

eines geeigneten Arbeitsumfeldes

nicht mehr strafbar sind

oder als sittenwidrig gelten

(sollten). Das erlassene Gesetz

zeigte jedoch nicht nur

Auswirkungen auf das Zivil-,

sondern auch Strafrecht. Seit

2002 können Prostituierte

Strafanzeigen gegen Freier

erheben, die beispielsweise

Endgeldaufforderungen nicht

nachkommen. Außerdem können

sich Sexarbeiter/Innen

regulär in den gesetzlichen

Arbeitslosen-, Renten-, und

Krankenversicherungen versichern

und genießen so die

gleichen Rechte wie andere

Arbeitnehmer und Dienstleister

in Deutschland.

Weitaus umstrittener, und

bis heute auch aus der eigenen

Branche scharf kritisiert,

ist das 2017 in Kraft getretene

Prostituiertenschutzgesetz

(ProstSchG). Im Mittelpunkt

dieses Gesetzes steht die Einführung

einer Erlaubnispflicht

für alle Prostitutionsgewerbe.

Außerdem entstanden ist eine

Anmeldebescheinigung für

Prostituierte, fragwürdiger

Weise in der Umgangssprache

auch als „Hurenpass“

betitelt. Laut Gesetzesgeber

sollen Prostituierte so besser

vor Ausbeutung und Zwang

geschützt werden. Tatsächlich

stehen Sexarbeiter/Innen in

vielen Fällen einem unübersichtlichen

Berg an Bürokratie

gegenüber und treffen dahinter

leider auch oft auf Sachbearbeitern/Innen

ohne nötige

Kompetenz oder Verständnis

für explizite Werdegänge.

Mit dem ProstSchG wurde

zusätzlich eine schon lang geforderte

Kondompflicht (§32

Abs. 1 ProstSchG) eingeführt.

Zuwiderhandlungen dieser

Gesetzgebung von Seiten des

Dienstleisters aus, können mit

Bußgeldern von bis zu 10.000

Euro geahndet werden; verstoßen

dagegen Freier gegen

diese Verordnung, ist ein Bußgeld

bis 50.000 Euro möglich.

Und erforderlich, denn immer

wieder kommt es zu sexuellen

Übergriffen, auch und gerade

in diesem Milieu. Aber bietet

dieses Gesetz tatsächlich so

viel Schutz wie es namentlich

verspricht?

Viele Vereinigungen wehren

sich gegen die schwammigen

Auflagen des ProstSchG, so

auch der Bundesverband für

Sexuelle Dienstleistungen.

Tatsächlich schaut man heute

auf einen Flickenteppich

in Deutschland, wenn es um

rechtliche Umsetzung im

Rahmen des Prostitutionsschutzgesetzes

geht. Auflagen,

die in München

gang und gäbe

sind, können in

Schleswig-Holstein

abgelehnt

werden. Dies hat

zur Folge, dass

eine Prostituierte,

die in München

eine Anmeldebescheinigung

erhalten

hat, in Schlesw

i g - H o l s t e i n

abgelehnt wird,

da das Gesetz in

diesem Fall keine

klaren Normen

Die Villa Deluxe in Freiburg ...

oder Prüfungsverfahren standardisiert

hat.

Nicht selten arbeiten selbstständige

Prostituierte in verschiedenen

Städten gleichzeitig

oder wechseln diese nach

ein paar Monaten; per Gesetz

ist man in diesem Fall dazu

verpflichtet, in jedem Bundesland

eine neue Anmeldegenehmigung

zu erbitten.

Ein Umstand, der nicht nur

Zeit- und Kostenaufwand be-

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

deutet. Es herrscht

eine Ungleichheit

in dieser Gesetzgebung,

denn

tatsächlich gibt

es kaum einen

anderen Berufsstand,

der zu diesen

Maßnahmen

verpflichtet wird.

Ungleichheit

durch gesellschaftliches

Wegsehen,

der nur mit

Debatten und aktivem

Hinschauen

entgegengewirkt

werden kann. Um

den Schutz von

Prostituierten und

Sexarbeitern tatsächlich

zu fördern,

gilt es einen

aktiven Diskurs

zu führen; nicht

über die Köpfe der Betroffenen

hinweg, sondern gemeinsam

mit Verbänden und Organisationen,

die stellvertretend für

diese Branche sprechen und

agieren können. Gesellschaftliche

Tabuthemen sind stets

selbstauferlegte Schranken,

welche wir ausschließlich und

zu aller erst in unseren eigenen

Köpfen öffnen müssen.

Text und Fotos:

Elisabeth Jockers

Um Licht ins Dunkle zu bringen hat der BSD ein Gütesiegel

entwickelt, das teilnehmende Bordelle unter anderem auf

dienstleistende Ausstattung, Notrufsysteme, Hygiene, Barrierefreiheit

oder auch den Service für die SexarbeiterInnen

prüft. Nach einem detaillierten Kriterienkatalog haben sich

die ersten Betriebe überprüfen lassen und werden jetzt mit

einem Gütesiegel mit bis zu 6 Kronen ausgezeichnet. Hierzu

mehr unter: www.bsd-ev.info

Layout :

Christian Oehms

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Fax: 0761 / 74972

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Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

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schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.


20 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Die virale Babydecke: Frau Professor häkelt den Klimawandel

Wenn die Klimawissenschaftlerin Prof. Ellie Highwood sich nicht mit der Physik der Atmosphäre beschäftigt, entspannt

sie sich gern beim Handarbeiten. Die „nachfolgenden Generationen“ – so der ungriffige Terminus, der die

Enkeltauglichkeit umschreibt, wurden beim Häkeln einer Decke für ein echtes kleines, kulleräugiges Baby so konkret,

dass sie sich vor Reaktionen auf das virale Handarbeits-Foto kaum retten konnte

„Das ist die erschreckendste

Handarbeit, die ich in diesem

Jahr gesehen habe.“ Lautete einer

der Kommentare. Worum

geht’s? Die mittlere globale

Temperatur ist seit der Mitte

des 19. Jahrhunderts stetig gestiegen.

Elli Highwood suchte

nach Möglichkeiten, diese

Entwicklung zu visualisieren.

Anhand der Daten des amerikanischen

Instituts für Ozeanographie

und Atmosphärenkunde

NOAA von 1880 bis heute,

entwickelte sie eine Farbskala

mit 15 Farben, bei der jede

Farbe ein Temperatur-Intervall

von einem Zehntel Grad repräsentiert.

Im Prinzip war es eine Variante

der „Warming Stripes“,

die ihr Forscher-Kollege Ed

Hawkins erdacht hat, der wie

sie an der britischen University

Reading tätig ist. Sie zeigen die

globalen Durchschnittstemperaturen

als farbige Streifen

vom dunklen Blau für das kälteste

Jahr der Aufzeichnungen

bis zum dunklen Rot für das

wärmste.

Zwar wird die Entwicklung

des menschengemachten Klimawandels

schon seit den

1950er-Jahren – auch im Auftrag

der Verursacher wie z.B.

Exxon Mobil – erforscht, doch

offenbar sind Farben deutlich

besser geeignet, die Herzen

der Menschen zu erobern, als

die unbestechlichen, nackten

Zahlen.

Eine spektakuläre Warming-

Stripes Aktion fand zum diesjährigen

Tag der Sommersonnenwende,

am 21 Juni 2018

statt. Jeff Berardelli, TV-Wetterfrosch

der CBS-Station in

West Palm Beach/Florida lancierte

einen globalen Aufruf.

Sinngemäß wurde der Apell

„Meteorologen aller Länder

vereinigt Euch“ auf den knackigen

Hashtag #MetsUnite

eingedampft. Hunderte MeterologInnen

zeigten sich an

diesem Abend zur Wettervorhersage

mit allen nur erdenklichen

Warming-Stripe Accessoires:

Krawatten, Ohrringe,

Die Babydecke der Klimaforscherin Prof. Elly Highwood

Manschettenknöpfe, Ketten,

Kaffeetassen oder gleich dem

ganzen Bildschirm. „Ich habe

die Warming-Stripes gesehen

und die Schlichtheit hat in

mir etwas zum Klingen gebracht“,

sagte Berardelli gegenüber

dem Forbes Magazin.

Die häkelnde Professorin

hat das Foto ihrer Baby-Decke

mit kleinen Pfeilen markiert:

„Wenn man genau hinschaut,

kann man dem wärmeren El

Niño zwischen 1997 und 1998

sehen und auch die Abkühlungswirkung

vom Ausbruch

des Pina Tubo 1991 bis 1992.“

Häkel- und Strick-Liesen aus

der ganzen Welt haben schon

Handarbeiten mit den Warming-Colours

entsprechend der

Temperaturänderungen ihres

jeweiligen Standortes kreiert:

„Sie sehen fantastisch aus und

zeigen sowohl den jährlichen

Zyklus als auch die tägliche

Variabilität.“ sagt Prof. Highwood,

die es ganz toll fände,

wenn sich noch mehr Menschen

überall auf der Welt mit

den Warming-Colours kreativ

betätigen würden.

Die Autorin ist dem Aufruf

gefolgt und hat angefangen

einen Schal zu stricken: Nadelstärke

8, je zwei Reihen pro

Jahr, eins Rechts, eins Links.

Der Schal wird schön, doch

aufgrund des ungewöhnlich

langen Sommers ist die Strick-

Euphorie etwas eingeknickt.

Bis Redaktionsschluss ist sie

immerhin in den 1970-er Jahren

angekommen, in denen der

Übergang in wärmere Maschen

schon recht deutlich wird.

Sollte es für ein schönes Foto

für den November-Kultur Joker

nicht mehr reichen, findet sich

der Text nebst Schal-Foto und

Strickanleitung, rechtzeitig vor

der kreativen Adventszeit unter

https://www.freitag.de/autoren/

evastegen/frau-professor-haekelt-den-klimawandel

.

Eva Stegen

42. Markgräfler Friedenswochen

Für Frieden und entschieden gegen rechte Hetze

Zum 42. Mal organisiert der

Friedensrat Markgräflerland

im November die Markgräfler

Friedenswochen, die in diesem

Jahr zwei Themenschwerpunkte

haben.

Zum einen ist es die Auseinandersetzung

mit dem

Erstarken rechter autoritärer

Kräfte in Deutschland. Dazu

gibt es gleich zur Eröffnung

der Friedenswochen am 5.

November im Neuenburger

Stadthaus eine Veranstaltung

des DGB Markgräflerland mit

dem Thema „Rechtspopulismus

unter der Lupe“. Andrea

Schiele vom DGB Bund setzt

sich insbesondere mit der Politik

der AfD auseinander und

entwickelt Vorschläge, wie

dieser Partei entgegenzutreten

ist.

Im November 1942 wurde

in Niederweiler der polnische

Zwangsarbeiter Julian Garlewicz

von Nazis gehängt, weil

er eine deutsche Frau liebte.

Anne-Katrin Vetter und Uli

Rodewald vom Friedensrat

Markgräflerland waren jüngst

in Polen, um in der Heimatstadt

von Julian Garlwicz Spuren

seines Lebens zu suchen.

Über diese Spurensuche berichten

sie am 6. November.

Am Jahrestag der Hinrichtung

von Julian Garlewicz, am 13.

November findet eine Gedenkveranstaltung

auf dem Alten

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Friedhof in Niederweiler statt.

Am 9. November, dem 80.

Jahrestag der Reichspogromnacht

veranstaltet der Friedensrat

einen Schweigemarsch

zum Gedenken an die Opfer

der Pogrome von gestern und

heute.

Zwei große Krieg erlebten

die Menschen im letzten Jahrhundet.

Der 1. Weltkrieg endete

vor 100 Jahren im November

1918. Und kaum war er

beendet, hetzten rechte Kreise

schon zum zweiten großen

Krieg. Am Volkstrauertag,

den 18. November, wird den

Opfern von Krieg und Gewalt

gedacht. Der Friedensrat setzt

sich ein für einen Volkstrauertag

ohne Militär, weil den

bisherigen Opfern keine neuen

hinzugefügt werden sollen.

Kriege kommen nicht aus

einer grauen Wolke, Kriege

werden gemacht. Von denen,

die sich davon Gewinn versprechen,

in ökonomischer

oder politischer Hinsicht. Der

größte deutsche Waffenproduzent

Rheinmetall unterhält

auch in Neuenburg eine Produktionsstätte.

Im Rahmen der

Kampagne „Aufschrei – stoppt

den Waffenhandel“ findet am

15. November vor der Rheinmetall

Waffe Munition eine

Mahnwache gegen die Produktion

von Kriegsgerät statt.

Wie es in der heutigen Welt

um die Fragen von Krieg und

Frieden bestellt ist, damit beschäftigt

sich am 15. November

Andreas Zumach. Insbesondere

geht er den Fragen

nach, was die Alternativen zur

NATO und ihrer kostspieligen

Aufrüstung und Konfrontationspolitik

wären und wie

Lieber gleich zum FACHMANN

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realitätstauglich das Konzept

„Sicherheit neu denken“ der

Badischen Landeskirche ist.

Der Spielfilm „90 Minuten,

bei Abpfiff Frieden!“, der sich

heiter-ironisch mit dem ernsten

Hintergrund des palästinensich-israelischen

Konflikts

beschäftigt, beschließt die 42.

Markgräfler Friedenswochen

mit dem Hinweis auf friedliche

Lösungen von Konflikten.

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NACHHALTIG KULTUR JOKER 21

Gesunder Schlaf in guten Betten

Thomas Bethmann von der Freien Holzwerkstatt klärt über die Vorteile guter Betten, Matratzen und Schränke auf

Bei der heutigen, hohen Alltagsbelastung

ist die Regeneration

des Körpers sehr wichtig. Viele

Manschen klagen über schlechten

Schlaf und damit verbundene

gesundheitliche Probleme. Dabei

kann man bereits durch die Möbelwahl

wesentliche Impulse für

einen gesunden und erholsamen

Schlaf schaffen. Das weiß Schreinermeister

Thomas Bethmann

von der Freien Holzwerkstatt aus

langer Erfahrung. Im zweiten Teil

unserer Serie „Gesund Schlafen -

Besser Leben“ stellt er das Bett als

wesentliches Schlafzimmermöbel

vor. Aber auch der Stauraum darf

nicht vergessen werden.

So frei man bei der ästhetischen

Gestaltung des Schlafzimmers ist,

so unverzichtbar ist die richtige

Ergonomie der Möbel. Beim Bett

ist neben einer ausreichenden Stabilität

der Konstruktion die richtige

Höhe wichtig. Man sollte morgens

nicht mit einem Rundrücken aufstehen

müssen, sondern sich wie

von einem hohen Stuhl erheben.

Die Matratze sollte ausreichend

aus dem Bett herausstehen, sodass

man nicht auf der Bettseite, sondern

auf der Matratze aufsitzen kann.

Ein gesundes Raumklima ohne

Atembelastungen oder Allergien

wird gewährleistet durch die Auswahl

der richtigen Baumaterialien.

Das Bett sollte, wie alle Schlafzimmermaterialien

aus offenporigem,

giftstofffreiem Material bestehen,

etwa aus naturbelassenem oder

lösungsmittelfrei geöltem Massivholz.

Spanplatten oder lackierte

Möbel können Giftstoffe abgeben,

die in einem kleinen, intensiv benutzten

Raum wie dem Schlafzimmer

eine erhöhte Gesundheitsbelastung

bedeuten. Die nachts von jeder

Person als Dampf abgegebenen

Massivholzschlafzimmer in Rotkernbuche

Thomas Bethmann

circa 0,5 Liter sollten durch eine

geeignete Zudecke nach oben und

durch eine dampfdurchlässige Matratze

nach unten entweichen können.

Nur so kann ein gesundes, trockenes

Schlafumfeld garantiert werden.

Ein großräumiger, ergonomisch

gut zugänglicher Schlafzimmerschrank

bietet viel Platz für die

eigenen Kleider. Werden diese

gefaltet, lassen sie sich bequem in

höhenverstellbaren Fächern unterbringen.

Hierzu gibt es Schränke,

die nur 450 mm tief sind. Kleinteiligere,

oft gebrauchte Kleidungsstücke,

lassen sich in Vollauszugs-

Schubladen auf Augenhöhe unterbringen,

die man ohne Bücken

erreichen kann. Für Menschen mit

viel aufzuhängender Kleidung bietet

sich ein 650 mm tiefer Schrank

mit einer Kleiderstange auf etwa

1 Meter an, darüber befinden sich

rückengerecht die Fächer mit gefalteter

Kleidung. Auf jeden Fall

sollte man Fächer und Schubladen

variabel montieren können.

Für eine gute Zugänglichkeit des

Schranks lassen sich Dreh- oder

Schiebetüren verwenden. Der Shoji-Schiebetürschrank

mit der Wahl

zwischen zwei Bautiefen bietet

dabei in beengten Schlafzimmern

eine platzsparende Lösung.

Für ein gesundes Liegen empfiehlt

Thomas Bethmann ein sensibles

punktelastisches Matratzensystem,

das jeden Körper sowohl

stützt als auch einfedern lässt. „Zu

weich ist nicht gut, weil der Körper

durchhängt, zu hart ist nicht gut,

weil Schulter und Hüfte aufliegen.

Im Seitenschlaf beispielsweise

müssen Schulter und Hüfte individuell

eintauchen können, damit die

Fotos: Holzschmiede / freie Holzwerkstatt

Wirbelsäule orthopädisch gesund

aufliegt.“ Bei individuellen Wünschen

oder speziellen Rückenproblemen

kann Thomas Bethmann

Wir feiern: 40 Jahre

ökologische & nachhaltige Möbel

die Unterfederung auch nachjustieren.

„Probeliegen ist wichtig.

Zuerst spreche ich mit meinen

Kunden über ihre bevorzugte Liegehaltung.

Dann kann ich individuell

darauf reagieren.“ Denn für ihn

ist klar: Gesunde Schlaflösungen

brauchen eine gute, umfassende

und persönliche Beratung. In der

Dezember-Ausgabe gibt es die –

mit einem konzentrierten Blick auf

Matratze, Decke und Kissen, drei

entscheidende Zutaten für einen

gesunden Schlaf.

Im Rahmen ihres 40-jährigen

Jubiläums veranstaltet die Freie

Holzwerkstatt eine Aktion zum

Thema „Gesundes Schlafzimmer“.

Bis zum 30. November kann man

Schlafzimmermöbel und damit verbundene

Angebote zu Sonderkonditionen

erwerben.

Fabian Lutz

Gesundes Schlafzimmer

Aktionswochen bis 30.11.18

Gutscheine und Rabatte auf Hüsler Nest Bettsysteme,

Japanische Shojischränke und Massivholzbetten.

Jetzt Termin machen und vorbeikommen!

Freie Holzwerkstatt, Habsburgerstr. 9, 79104 Freiburg

0761 - 54 531, kontakt@freie-holzwerkstatt.de

Digitalisierung in Grün

Steffen Lange und Tilman Santarius zeigen in ihrem Buch Smarte Grüne Welt wie man nachhaltig digitalisieren soll

Wir stehen vor einer „Megaherausforderung“.

So salopp sie auch

formuliert ist, so wenig Mut macht

die Eröffnung des Buchs Smarte

Grüne Welt? Digitalisierung zwischen

Überwachung, Konsum und

Nachhaltigkeit, das sein Fragezeichen

im Titel zu recht trägt. Denn

der vielerorts schieren Begeisterung

über die Digitalisierung wollen sich

die Autoren Steffen Lange und

Tilman Santarius nicht hingeben.

Um die Digitalisierung sozialökonomisch,

also nachhaltig zu gestalten,

muss noch viel getan werden.

Gut zwei Drittel des 200-seitigen

Buchs sind mit einer umfassenden

Problemdiagnose beschäftigt. Und

die schüchtert ein. Mitnichten

nämlich erscheint die ach so immaterielle

Digitalisierung als ressourcensparendes

Konzept, zumindest

nicht ohne weitere Voraussetzungen.

Der regenwaldfreundliche

Griff zum E-Book macht etwa nur

dann etwas aus, wenn er wirklich

intensiv erfolgt, am besten, wenn

sich viele Menschen langfristig

einen E-Reader teilen und nicht

alle immer wieder zum neuesten

Modell greifen. Denn klar wird,

dass die Herstellung, Nutzung und

Verschrottung von eher kurzlebigen

Geräten wie Smartphones

einen enormen Ressourcenverbrauch

bedeutet. Die eindeutig

nachhaltigen Konzepte, die von der

Digitalisierung profitieren, etwa

Gebrauchtwarenbörsen, Car- oder

Foodsharing, bleiben angesichts

des erhöhten Konsums durch das

Internet hingegen eine Randerscheinung.

„Letztlich spiegeln sich

in der Digitalisierung des Konsums

das gegenwärtige wirtschaftliche

Machtgefüge und die bestehenden

Konsuminteressen wider.“ Ideale

Bedingungen für Konzerne wie Facebook

oder Google, die sich durch

Steuersparmodelle oder transnationale

Organisationsstrukturen ihrer

Verantwortung gegenüber der Bevölkerung

und Wirtschaft einzelner

Länder entziehen, von deren Daten

sie wiederum profitieren.

Die profunden, einleuchtenden

Analysen des Buchs bringen 130

Seiten lang wenig Hoffnung, 70

Seiten Platz also für Gegenvorschläge,

nämlich „Digitale Suffizienz“,

also die Idee, nicht-nachhaltige

Dinge durch nachhaltige

zu ersetzen, Datenschutz und Gemeinwohlorientierung.

Klar wird

dabei, dass die Verantwortung

dieses Buches darin liegt, einen

gesamtgesellschaftlichen Gegenentwurf

zur vorherrschenden Digitalisierung

zu schaffen und nicht

nur ökologische Fragen zu erörtern.

Klar ist auch die Schwierigkeit, auf

den verbleibenden 70 Seiten nicht

bloß Zukunftsmusik zu spielen.

Dabei sind die Ideen der Autoren

greifbar nah, etwa die Offenlegung

von Algorithmen für Transparenz,

die Re-Regionalisierung von (Wirtschafts-)Strukturen,

kooperative

Plattformen oder die Vermittlung

digitaler Kompetenzen an Schulen.

Frage bleibt nach all den schlechten

Aussichten nur, wer die „sanfte Digitalisierung“

der Autoren denn angehen

wird? Doch das liegt nicht in

ihrer Verantwortung. Sie haben ein

kenntnisreiches und kluges Buch

geschrieben. Vielleicht kommt es

nur etwas zu spät.

Steffen Lange/Tilman Santarius:

„Smarte Grüne Welt?“ oekom

Verlag 2018

Fabian Lutz


22 KULTUR JOKER NACHHALTIG

„Going beyond sustainability – Über Nachhaltigkeit hinaus!“

5. Auflage des Greenmotions Filmfestival im Kommunalen Kino in Freiburg

„End of meat – Eine Welt ohne Fleisch von M. Pierschel

Vom 15.-18. November findet

wieder das grüne Filmfestival

Greenmotions im Kommunalen

Kino in Freiburg statt. Der gemeinnützige

Verein lädt zu Mut

machenden Dokumentationen

und Kurzfilmen rund um die

Themen Umweltschutz, Gesundheit

und Energiewende in

den Alten Wiehrebahnhof ein.

Im Anschluss zu jeder Filmvorführung

kommen Filmschaffende

und aktive PartnerInnen

des Festivals zu Wort, das unter

dem Motto Going Beyond

sustainability – Über Nachhaltigkeit

hinaus steht. Neben

dem Schutz des Planeten Erde

geht es in diesem Jahr um die

Frage, wie die Menschen ein

gesundes Leben im Einklang

mit der Natur führen und eine

Regeneration zerstörter Ökosysteme

fördern können.

Das Festival eröffnet am

15. November, 18 Uhr mit der

deutschen Dokumentation Zeit

für Utopien des Regisseurs

Kurt Langbein, die sich lebensbejahenden,

positiven Beispielen,

die mit Gemeinschaftssinn

eine Alternative zu Kapitalismus

und Profitstreben anbieten,

widmet. Eine inspirierende

filmische Entdeckungsreise zu

den Einsteigern in eine neue

Gesellschaft. Insgesamt werden

14 Dokumentationen und

10 Kurzfilme zu sehen sein.

Filme zu den physiologischen

Prozessen der Geburt, der Idee

des bedingungslosen Grundeinkommens,

einer Zukunft

ohne Fleischkonsum sowie

friedlichem Umweltaktivismus

erweitern dieses Jahr die

nachhaltigen Themen des Programms.

Der Sonderpreis Millennials

in Motion richtet sich an die

Jugend und deren Aktionismus

in Bezug zum Klimawandel.

„Kamtchatka bears“ von I. Zhuravleva und V. Grishin

Kurzfilme und Dokumentationen,

die für diesen Preis nominiert

sind, werden am 16.

November ab 17 Uhr gezeigt.

Auch das Fahrradkino ist

wieder Teil des Programms:

am 18. November, ab 11 Uhr

in der katholischen Akademie

erstrampeln sich abwechselnd

die ZuschauerInnen auf 10

Die Oekogeno, eine der größten

Bürgerbeteiligungs-Genossenschaften

in Deutschland,

wird 30 Jahre alt und will weiterhin

zum Nachdenken bringen.

Am 16. November, 19.30

Uhr veranstaltet sie im Forum

Merzhausen dafür einen Themenabend

„Solidarisch leben -

gemeinsam handeln“. Der bietet

aber kein strikt durchstrukturiertes

Programm, sondern ein

entspanntes Informationsangebot

mit Unterhaltung aber auch

Diskussion. Dass sich beides

gut vereinen lässt, beweisen

die Slampoeten Nektarios Vlachopoulos

und Julian Heun,

die gern zum Lachen bringen,

aber auch tief schlucken lassen.

Weniger lustig, aber umso eindringlicher

berichtet der Fotojournalist

und Mundologia-Initiator

Tobias Hauser in seinem

Vortrag „Costa Rica - Faszination

und Vielfalt. Was der

Fahrrädern den Strom für den

Projektor und die Soundanlage

selbst. Gezeigt wird der

Film The end of meat – Eine

Welt ohne Fleisch von Marc

Pierschel.

Um 13 Uhr geht es weiter im

Kommunalen Kino mit dem

Film Im Abseits von Green

City. Die Bauern vom Dietenbach

und das Wohnen von

Bodo Kaiser und Georg Löser,

der Alternativen zum stark

diskutierten Bauprojekt Dietenbach

zeigt.

In dem 52-minütigen Stummfilm

Kamtchatka Bears. Life

Begins begleiten Irina Zhuravleva

und Vladislav Grishin

eine sibirische Braunbärfamilie

über 7 Monate lang. Der Film

läuft am Sonntag um 16 Uhr

und eignet sich auch für Kinder.

Zum Finale des Festivals

am Sonntag Abend finden der

Kurzfilmwettbewerb und die

Preisverleihung statt. Geboten

wird ein bunter Abend mit

Geschichten und Zukunftsvisionen

rund um die Themen

Ökologie, Klimawandel und

Ozeanverschmutzung.

Eintrittskarten sind nach dem

Pay-After System organisiert:

Jede*r entscheidet selbst, wie

viel er/sie nach der Vorstellung

bezahlen möchte.

Umwelt, Unterhaltung, Solidarität

Themenabend der Oekogeno im Forum Merzhausen

Klimawandel zerstört.“ Neben

die faszinierenden Naturaufnahmen

von Costa Rica tritt

die Frage, wie man verhindern

kann, dass dieses Paradies vom

fortschreitenden Klimawandel

zurückgedrängt wird. Was können

wir tun, um solidarisch mit

all jenen zu sein, die aktuell an

der Zerstörung der Erde leiden?

Mit diesen und vielen weiteren

Fragen ist so viel Raum für Diskussion

geboten.

WANDERN

IN DEUTSCHLAND

Klaus-Peter Kappest

So 4.11. | Denzlingen

NEUSEELAND

P.+G. Zwerger-Schoner

So 25.11. | Denzlingen

TRANSSIB

Holger Fritzsche

Mi 28.11. | Seepark

Weitere Vorträge,

Seminare, Infos & Tickets:

Programmauszug:

SKANDINAVIEN

Klaus-Peter Kappest

So 4.11. | Denzlingen

SÜDTIROL

Steffen Hoppe

M0 26.11. | Seepark

AZOREN

Alexander Goebels

D0 10.01. | Seepark

BALTIKUM

Dirk Bleyer

So 25.11. | Denzlingen

KORSIKA

Walter Steinberg

Di 27.11. | Seepark

MIT DEM FAHRRAD

ZUM

ZUM 8000er

Christian Rottenegger

FR 11.01. | Seepark

MUNDOLOGIA.DE

Städte gegen die Todesstrafe

Weltweiter Aktionstag am 30. November auch in Freiburg

Auf Initiative der Freiburger

Hochschulgruppe von Amnesty

International hat der Gemeinderat

2013 beschlossen, dass sich

die Stadt Freiburg der internationalen

Städtekampagne Cities for

Life – Cities against the Death

Penalty (Städte für das Leben –

Städte gegen die Todesstrafe) anschließt.

Weltweiter Aktionstag

ist der 30. November. In diesem

Jahr haben das Kulturamt der

Stadt und die Freiburger Gruppe

von Amnesty International die

Schauspieler Renate Obermaier

und Heinzl Spagl sowie die

beiden Musikerinnen Cordula

Sauter (Akkordeon) und Sylvia

Oelkrug (Violine) mit einem eigens

für diesen Aktionstag zusammengestellten

Programm ins

Winterer-Foyer, Theater Freiburg

eingeladen. Die musikalische Lesung

mit dem Titel Danton und

Mumia Abu-Jamal. Literarisches

und Faktisches zur Todesstrafe

ist ein bewegendes und informatives

Plädoyer für die Abschaffung

der Todesstrafe. Renate

Obermaier und Heinzl Spagl

verbinden literarische Texte quer

durch die Jahrhunderte, etwa

von Büchner, Dickens, Melville

oder Jandl, bis hin zur Lyrik des

chinesischen Schriftsteller Liao

Yiwu. Sie porträtieren auch den

amerikanischen Gerichtsreporter

Don Rice, der Augenzeuge bei

189 Hinrichtungen war und sich

von einem glühenden Befürworter

der Todesstrafe in einen entschiedenen

Gegner verwandelte.

Zu Beginn der Veranstaltung

spricht Oberbürgermeister Martin

Horn für die Stadt. Nach der

Lesung informieren VertreterInnen

von Amnesty International

über den aktuellen Stand im

Kampf gegen die Todesstrafe.

Zum ersten Mal wurde der Welttag

Cities for life – Cities against

the Death Penalty von der christlichen

Laienbewegung Gemeinschaft

Sant‘Egidio am 30. November

2002 veranstaltet. Das Datum

erinnert an die erste Abschaffung

der Todesstrafe durch das Großherzogtum

Toskana am 30. November

1786. Allein in Deutschland

haben sich seitdem fast 200

Städte am Aktionstag beteiligt.

Infos:

www.freiburg.de/citiesforlife.


MUNDOLOGIA-Reihe in Südbaden · November 2018 bis März 2019

In über 30 Live-Vorträgen rund um die Welt

Reise-Reportagen und verrückte Abenteuer in der MUNDOLOGIA-Reihe

Die MUNDOLOGIA – Synonym für ausdrucksstarke Fotografie und packende Reisegeschichten, live von

großen Erzähltalenten und Abenteurern präsentiert. Über 30 außergewöhnliche Reportagen stehen von November

bis März in Freiburg, Denzlingen und Müllheim auf dem Programm. Hier sind die Highlights.

Mal anders unterwegs sein,

nicht per Flieger oder Auto.

Das reizte Fotograf Klaus-Peter

Kappest. Er schnürte die Stiefel

und lief, entschleunigt und mit

wachen Sinnen, von der Ostsee

bis zum Königssee. Wandern

in Deutschland heißt

seine Reisedokumentation, die

am 4. November im Kulturund

Bürgerhaus Denzlingen

Deutschlands landschaftliche

Vielfalt zeigt und ein echter

Tipp für alle Naturgenießer

ist. Der mehrfach ausgezeichnete

Alpinfotograf Christian

Rottenegger hat ebenfalls das

Abenteuer dem Komfort vorgezogen.

Am 11.1.2019 berichtet

er im Bürgerhaus am Seepark

von seinen Radexpeditionen,

die ihn von Augsburg über die

Seidenstraße bis zum Karakorum-Gebirge

und weiter nach

Tibet führten. Ultratour - Mit

dem Fahrrad zum 8000er

ALEXANDER HUBER von den berühmten „HUBERBUAM“ zeigt die steile

Welt der Berge am Sonntag, 13. Januar 2019 im Paulussaal

Dirk Bleyer berichtet über das BALTIKUM: Litauen, Lettland, Estland, Königsberg | Sonntag, 25.11.2018, Denzlingen

ist der Titel seiner spektakulären

Live-Reportage.

14.000 km, 459 Tage, 26 Länder

– die Pilgerreise des katholischen

Priesters Johannes

Schwarz war ein Mammutprojekt.

In Zu Fuß von Lichtenstein

nach Jerusalem

– und zurück nimmt er das

Publikum mit auf eine Reise, die

ihn über die schneebedeckten

Alpen, durch schlammige Wälder,

in russische Straßengräben,

georgische Höhlenklöster,

kurdische Wohnzimmer und ans

Lagerfeuer jordanischer Beduinen

führte, bis er schließlich in

der israelischen Wüste einen

unfassbaren Sternenhimmel

über sich hatte. Am 13.1.2019

wird er im Paulussaal auf der

Bühne stehen. Am Abend des

gleichen Tages tritt Alexander

Huber ins Rampenlicht.

Der Extremkletterer bewegt

sich in vertikalen Grenzbereichen.

In seinem neuen Vortrag

Die steile Welt der Berge

zeichnet er ein lebendiges Bild

des modernen Alpinismus und

zeigt extremes Freiklettern an

den großen Bergen der Welt.

Im Rhythmus der Natur durch

die Wildnis Kanadas und

Alaskas treiben – der weitgereiste

Globetrotter Mario Goldstein

hat genau das getan. Mit

einem selbstgebauten Floß fuhr

er 3000 km auf dem gigantischen

Yukon River bis zur Beringsee

und berichtet davon am

14.2.2019 im Bürgerhaus Müllheim.

Auch Doris Renoldner

und Wolf Slanec waren auf dem

Wasser unterwegs. Auf einer 13

Meter langen Aluminiumyacht

segelten die Seenomaden sieben

Jahre lang um die Welt.

Sie durchquerten den Atlantik,

umrundeten Kap Hoorn,

erkundeten die wilden Fjorde

Patagoniens, streunten durch

die unendliche Weite des Pazifiks

und besuchten Atolle fern

der Zivilisation. Frei wie der

Wind - 7 Jahre Weltreise

wird am 17.3.2019 im Kultur &

Bürgerhaus veranstaltet.

Weitere erstklassige Vorträge

zeigen unter anderem Eindrücke

aus der Toskana, Südtirol,

Korsika, Schottland,

Irland, Norwegen, Neuseeland,

Japan, Südengland,

Kuba, Nepal,

Mittelamerika, und aus der

Sahara. Ausführliche Infos,

alle Termine, Ticketpreise und

VVK-Stellen sind in den ausliegenden

Broschüren und im Internet

zu finden:

mundologia.de

Reiner Harscher hat die Schönheit der TOSKANA mit der Kamera eingefangen

und präsentiert dies am Samstag, 12. Januar im Bürgerhaus Seepark


24 KULTUR JOKER musik


musik KULTUR JOKER 25


26 KULTUR JOKER musik


weihnachtlich / Kulinarisch KULTUR JOKER 27

Eine ganze Stadt voll Schokolade

chocolART – Deutschlands größte Schoko-Erlebniswelt in der

malerischen Altstadt von Tübingen

Ein Erlebnis der süßesten

Art erwartet Besucherinnen

und Besucher vom 4.-9. Dezember

in Tübingen bei der

chocolART“.

Das internationale Tübinger

Schokoladenfestival lädt ein,

vor historischer Kulisse die

süßen Angebote von über 100

exklusiven Chocolatiers und

Manufakturen aus aller Welt

zu erleben und auf eine schokoladige

Entdeckungsreise zu

gehen.

Handgeschöpfte Tafeln, Figuren,

Schoko-Cremes, Schoko-Werkzeug,

Trinkschokoladen,

Schokobier, Pralinen,

Trüffel, Nougat, Dragees in

den Geschmacksrichtungen

süß, bitter, herb, scharf oder

exotisch, ob bio, fairtrade,

vegan oder zuckerfrei können

entdeckt werden.

Eine märchenhafte Altstadtbeleuchtung

und mehrere dutzend

Leuchtobjekte verzaubern

den Bummel hin zu den

weißen Pagodenzelten und

ihrem süßen Inhalt.

Im chocolateROOM auf

dem Tübinger Marktplatz

werden in der gläsernen Schokowerkstatt,

in Kooperation

mit dem Landesinnungsverband

des Konditorenhandwerks

Baden-Württemberg,

Top-Konditoren filigrane

Schokokunstwerke live fertigen

und Konditorenlehrlinge

beim 4. chocoKONDI – Wettbewerb

ihr handwerkliches

Können und ihre Kreativität

unter Beweis stellen. Am

7./8. Dezember werden die

Kreationen auch im Tübinger

Rathaus zur Bewertung durch

die chocolART Besucher ausgestellt

sein.

Kinder und Erwachsene haben

die Gelegenheit im Rahmen

von Kursen Interessantes

über den Kakaobaum und seine

bunten Früchte zu erfahren

und eigene Schokoköstlichkeiten

zu kreieren.

Außerdem laden weitere

Aktionen wie z.B. chocoKI-

NO, chocoKULINARIUM

mit ausgefallenen Schokomenüs

in Tübinger Restaurants

und der lange chocolART

– Shoppingabend am 8. Dezember

(bis 22 Uhr) zum Genießen

und Bummeln ein.

Infos: www.chocolART.de

Messeerlebnis für Genießer

Die 15. Plaza Culinaria bringt Kulinarik mit Unterhaltungswert

Die 15. Plaza Culinaria ist

eine echte Genießermesse.

Vom 9. bis 11. November gibt

es in der Messe Freiburg ein

pralles Programm mit Wettbewerb,

Shows, Präsentationen

und natürlich vielen Leckerbissen.

Seit ihrer Gründung 2004

hat das Format breiten Zulauf.

„Die Messe lockte vom Fleck

weg 12.000 Besucher an“, so

FWTM-Geschäftsführer Daniel

Strowitzki. Im nunmehr

15. Jubiläumsjahr soll daher

viel geboten werden. Neu ist

etwa die Barista Challenge

der Dallmayr Academy mit

hohen Preisgeldern. Das umfangreiche

Kaffeeduell begeistert

Amateure und Profis.

Ebenfalls frisch im Programm

ist die Förderung von

jungen Start-Ups. Dieses Mal

darf das Freiburger Start-Up

„Food Rockerz“ seine Produkte

aus dem Bereich Food,

Food-Tech, Logistik- und

Hospitality präsentieren. Über

die frischen Unternehmer darf

aber auch gelacht werden,

wenn etwa am 10. November

bei der „Fuck Up Night“ über

die unvermeidlichen Niederlagen

auf dem Weg zum Erfolg

spaßig berichtet wird.

Ein Genussmarkt mit

Vorweihnachtszauber, eine

Charity-Night am 8. November,

wertvolle Kochtipps von

Spitzenkoch René Schudel

und vieles mehr versprechen

größte Abwechslung und

großes Vergnügen. Und satt

wird man auf der Messe auch.

Weitere Infos: www.plazaculinaria.de

Foto: Achim Kaeflein








Internationales

Schokoladenfestival

4. bis 9. Dezember 2018

Tübinger Altstadt

09.-11.

NOVEMBER

FOOD

Rockerz

START-UP PLATTFORM

Plaza Culinaria

Start-Ups

CRAFTBEER

Bühne + Musik

NEU In #halle 4

Plaza

Culinaria

Samstag,

8. 12.

Lange

Einkaufsnacht

Dienstag: 13 - 20 Uhr

Mittwoch bis Freitag: 10 - 20 Uhr

Samstag: 10 - 22 Uhr

Sonntag: 11 - 18 Uhr

www.chocolart.de

Eintritt frei


28 KULTUR JOKER weihnachtlich

Kunst, Köstlichkeiten und Kultur

Weihnachtsmarkt mit Einweihung der neuen Dauerausstellung

„TalGeschichte(n)“ im Elztalmuseum Waldkirch

Im außergewöhnlichen

Ambiente des Elztalmuseums

können sich BesucherInnen

vom 15. bis

18. November auf die

vorweihnachtliche Zeit

einstimmen. Bereits zum

12. Mal findet in den Räumen

des barocken Hauses

ein Weihnachtsmarkt

statt, bei dem der Fokus

auf Kunsthandwerk und

lokalen Besonderheiten

liegt. Zahlreiche Kunsthandwerker,

bieten ihre

Produkte an. Dabei werden

nicht nur Schmuckbzw.

Filzkreationen oder

Weihnachtsaccessoires,

sondern auch Springerle

und antike Schätze zu

sehen bzw. zu erwerben

sein. Weihnachtsschmuck

aus Séléstat und Krippenkunst

aus dem Erzgebirge

runden das Spektrum ab.

Im kulturellen Rahmenprogramm

kommen neben

Jazzklängen und Pianomusik

von Wim Mauthe auch

Liebhaber der Panflötenmusik

von Jürgen Schultis

auf ihre Kosten. Aus dem

literarischen Nachlass von

Georg Scholz wird Schauspieler

Peter Ritter rezitieren

und die Künstlerin und

Buchautorin Helga Bauer

wird aus ihrer neuesten

Geschichte vorlesen. Für

Kinder gibt es zusätzliche

Angebote.

Lokale Gastronomen,

die Landfrauen aus Waldkirch-Suggental

und das

ehrenamtliche Museumscafé-Team

sorgen für das

leibliche Wohl. Getränke

bietet der Förderverein

Elztalmuseum e. V. an.

Bereits ab 4. November

kann nach umfangreicher

Umbauphase der

stadt- und regionalgeschichtlichen

Abteilung

des Elztalmuseums die

neue Dauerausstellung

Weihnachtsmarkt im Elztalmuseum

TalGeschichte(n) besichtigt

werden. Ein Rundgang

führt durch die über

1100jährige Siedlungsgeschichte

des Elztals und

zeigt Besiedlung, Brauchtum

und Leben der Bewohner

der Region. Zwölf

Räume und viele Geschichten

rund um Stadt

und Tal warten darauf entdeckt

zu werden.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt

am 15. November

von 18-21 Uhr, am

16./17. November jew. von

13-19 Uhr und am Sonntag

von 11-18 Uhr. Weitere

Info: www.elztalmuseum.

de.

MESSEPLATZ

GROSSE FAMILIENVORSTELLUNG

ZU SONDERPREISEN:

Mi., 19.12. um 15.30 Uhr

FESTLICHE GALA-PREMIERE:

Mi., 19.12. um 19.30 Uhr

VON MITTWOCH

19.

DEZEMBER

BIS SONNTAG

6.

JANUAR

täglich: 15.30 Uhr und 19.30 Uhr

Heiligabend, 24.12. und Neujahrstag,

01.01. keine Vorstellungen

So., 06.01. um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr

TEL. 0700 - 599 000 00 (ab 12.11.) - www.offenburger-weihnachtscircus.de

Eine Musik wie das Firmament

Weihnachtskonzert im Forum Merzhausen

Beim Weihnachtskonzert

im Forum Merzhausen, am

8. Dezember, 20 Uhr, mit

dem Tarkovsky Quartet stehen

Kompositionen von Anja

Lechner, François Couturier,

Jean-Marc Larché und Jean-

Louis Matinier auf dem Programm.

Das französisch-deutsche

Quartet, das sich nach

dem russischen Filmemacher

Andrey Tarkovsky benannt

hat, hat eine ganz eigene assoziative

Traumsprache für sich

entwickelt. Für Bandleader

François Couturier sind die

„Ruhe und die Langsamkeit

bei Tarkovsky“ eng verwandt

mit der „ECM-Ästhetik“, die

auf dem dritten Album der

Gruppe, Nuit Blanche, noch

weiter entwickelt wurde.

Die Stücke, ob von François

Couturier komponiert, oder

von Couturier, Cellistin Anja

Lechner, Saxophonist Jean-

Marc Larché und Akkordeonist

Jean-Louis Matinier aus

dem Moment heraus geschaffen,

erforschen die Textur von

Träumen und Gedächtnis und

beziehen sich dabei weiter

auf Tarkovsky. „Die ganze

soghafte Schönheit dieser

Kompositionen über Kopfhörer

zu erleben ersetzt sieben

Jahre Achtsamkeitstraining.

Die Klappengeräusche des

Saxophons, ein kristallklares

Klavier, das Schwingen der

Cellosaiten – all das vermischt

sich im Kopf zu einer einzigartigen

Klangmeditation“ (Tobias

Schmitz, Stern).

Eine Veranstaltung von forum

jazz e.V. (Merzhausen)

Info/Tickets: www.forumjazz.de,

www.reservix.de und

allen bei Geschäftsstellen der

Badischen Zeitung.

Samstag,

1. Dezember 2018

ab 10:00 Uhr im FORUM | Merzhausen

und auf dem Markt- und Festplatz

Über 70 Anbieter freuen sich auf Ihren Besuch.

Eröffnung: 11:00 Uhr durch Bürgermeister Dr. Christian Ante

Musikalische Umrahmung

auf dem Markt- und Festplatz:

• Musikverein Merzhausen

• Männergesangverein „Eintracht“

• Hermann Vonderstraß · Drehorgel

und vieles mehr...

Tarkovsky Quartet

Eintreffen

Nikolaus:

ca.

16:30 Uhr

Merzhausen verbindet.

Eine Veranstaltung der Gemeinde Merzhausen


weihnachtlich KULTUR JOKER 29

Weihnachtsmarkt

Münsterplatz & Barfüsserplatz

Täglich 11 – 20.30 Uhr

22. November –

23. Dezember 2018

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buchbar unter:

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30 KULTUR JOKER Interview

Vetono

der einzige Weg ist, eine für

beide Seiten vorteilhafte Lösung

der Tibet-Frage zu finden.

Kultur Joker: Was sind die

größten Leiden der in Tibet lebenden

Tibeter heutzutage?

Lobsang Sangay: Die Tibeter

in Tibet leiden unter politischer

Unterdrückung, wirtschaftlicher

Ausgrenzung, sozialer

Diskriminierung und Umweltzerstörung.

Grundlegende

Freiheit und Menschenrechte

sind non-existent – den Tibetern

wird das Recht verwehrt,

selbstbestimmt zu leben.

Kultur Joker: Die Einschüchterungspolitik

der Chinesen

ist immer noch sehr mächtig

auf der ganzen Welt. Sehen sie

Chancen auf eine Veränderung

in der Zukunft?

Lobsang Sangay: China ist

kontinuierlich dabei seine

Machtwerkzeuge auszubauen,

um die Verbreitung von Wissen

in der Welt zu beeinflussen und

zu kontrollieren. Chinas zunehmend

aggressive Bemühungen,

den öffentlichen Diskurs über

sie zu kontrollieren, nicht nur

in China selbst, sondern auch

in anderen Ländern, ist ein

Hinweis auf die Anfälligkeit

Chinas trotz seines Machtanstiegs.

Sie missbrauchen ihre

Macht durch Propaganda, um

ihr Bild zu ändern, anstatt ihr

Fehlverhalten zu korrigieren.

Ich denke, dass der Wandel

unmittelbar bevorsteht, denn

die Chinesen wollen Demokratie,

Menschenrechte, Umweltrechte

usw., so wie jeder andere

Mensch auch.

Kultur Joker: Auf der einen

Seite hat die chinesische Regierung

wirklich Angst vor

dem Friedensnobelpreisträger,

dem Dalai Lama, und spielt

auf Zeit, um Konfrontationen

zu vermeiden. Auf der anderen

Seite ist seine Heiligkeit immer

noch sehr optimistisch, in seinen

Lebzeiten noch nach Tibet

zurückkehren zu können. Darf

ich sie um eine Aussage hierzu

bitten?

Lobsang Sangay: Die chinesische

Regierung hat Angst,

weil die Wahrheit auf unserer

Seite ist. Egal wie lange die

chinesische Regierung die

Tibet-Frage beiseite schiebt,

sie wird nicht mit der Zeit verschwinden.

Letztendlich wird

sich die Wahrheit durchsetzen.

Am Vorabend der Flucht seiner

Heiligkeit des Dalai Lama

nach Indien, 1959, hatte er drei

Träume. Der erste handelte von

Bei uns finden Sie

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Dr. Lobsang Sangay, exiltibetischer Premierminister

Blutvergießen. Kurz danach,

während der Invasion und Besetzung

Tibets durch China

starben eine Million Tibeter.

Der zweite Traum seiner Heiligkeit

des Dalai Lama handelte

von ihm selbst wie er weiße

Menschen traf. Als seine Heiligkeit

am 31. März 1959 in

Bomdila in Arunachal Pradesh

eintraf, traf er dort Inder in weißen

Kleidern. Jawaharal Nehru

und Rajendra Prasad, die er

kurz darauf kennenlernte, trugen

weiße Khadi.

Der dritte Traum seiner Heiligkeit

war, dass er mit Licht in

den Potala-Palast zurückkehrte

und „mit dem tibetischen Volk

wiedervereint würde“. Ich bin

mir sicher, dass die Zeit auch

diesen dritten Traum erfüllen

wird. Wir setzen alles daran,

dass der Traum seiner Heilligkeit,

in den Potala-Palast

zurückzukehren, wahr werden

wird.

Kultur Joker: Seine Heiligkeit

der 14. Dalai Lama – der große

Visionär – hat 1960 im Exil die

erste demokratische tibetische

Regierung eingeführt. In einer

ihrer letzten Reden sagten Sie:

„Die tibetische Demokratie ist

so stark wie nie. Vielleicht sind

wir sogar die aktivste Demokratie

der Welt.“ Könnten Sie

diese Aussage genauer erklären?

Lobsang Sangay: Die tibetische

Demokratie ist einzigartig

und interessant zugleich.

Der Wechsel zu einer säkularen

Demokratie wird vom Dalai

Lama unterstützt, der 2011

freiwillig seine Autorität an

ein gewähltes Amt übertrug.

Seine Heiligkeit musste 2010

gegen den Willen der Tibeter

seine Entscheidung zu einer

vollständigen Demokratisierung

der tibetischen Staatsform

durchsetzen, was an sich

ein eher ungewöhnlicher Akt

war. Auch der Aufbau der tibetischen

Exilregierung ist

besonders, denn sie besteht

aus Repräsentanten der drei

traditionellen Regionen Tibets

sowie vier religiösen Zweigen

des Buddhismus und der alten

tibetischen Staatsreligion, Bön.

Da überall auf der Welt Tibeter

im Exil leben, werden während

der Wahlen des tibetischen Parlaments

überall auf der Welt

Wahlkabinen aufgestellt. Sehr

ermutigend ist außerdem die

Tatsache, dass die Beteiligung

des tibetischen Volkes am demokratischen

Prozess der Exilregierung

weiter wächst.

Kultur Joker: Was ist der Kern

ihrer politischen Aktivitäten

als Premierminister? Auf Welche

Erfolge können Sie in ihrer

6-jährigen Amtszeit zurückblicken?

Lobsang Sangay: Als Präsident

der tibetischen Exilregierung

arbeiten mein Kabinett

und ich unter der Maxime: Einheit,

Innovation und Selbständigkeit.

Unser Hauptziel ist es,

das Leiden der Tibeter in Tibet

zu mildern und im Exil lebende

Tibeter zu unterstu tzen. Unsere

„Five-Fifty-Vision“ hat außerdem

das Ziel, Wünsche und

Ziele der Tibeter in Tibet zu

verwirklichen – dazu gehören

die Wiederherstellung der eigenen

Freiheit der Tibeter sowie

die Rückkehr des Dalai Lama

in seine Heimat. Gleichzeitig

steht diese Vision für Möglichkeiten

und soll die Tibet-Bewegung

für die nächsten 50 Jahre

stärken, wenn nötig. Zu meinen

Haupterfolgen zähle ich mein

globales Agieren und die Einführung

von Programmen, die

Stabilität und Lebensunterhalt

der im Exil lebenden Tibeter

erhalten und sichern sollen.

Kultur Joker: Vielen Dank für

das Gespräch


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 31

Darmkrebs – Prävention und moderne Therapie

Gesundheitsforum am 8. November 2018 im Bürgerhaus Zähringen in Freiburg

Jährlich erkranken in Deutschland

ca. 75.000 Menschen an

Darmkrebs. Im Rahmen des RKK

Klinikum-Gesundheitsforums

„Darmkrebs – Prävention und

moderne Therapie“ am 8. November,

19 Uhr im Bürgerhaus

Zähringen (Lameystr. 2 in Freiburg)

mit Prof. Dr. med. Thorsten

Vowinkel, Chefarzt der Klinik für

Allgemein- und Viszeralchirurgie,

Dr. Konrad van Aaken, Komm.

Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie

und PD Dr. Christian

Weissenberger, Leiter des Zentrums

für Strahlentherapie, haben

Interessierte die Möglichkeit sich

aus erster Hand zu informieren. Im

Vordergrund stehen Ursachen, erfolgreiche

Früherkennung und moderne

Therapieverfahren für eine

der zwei häufigsten Krebsarten in

den Industriestaaten. Der Eintritt

ist frei; aufgrund der begrenzten

Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich

unter Telefon 0761/7084-

2001 oder per E-Mail an Susanne.

Schemmer@rkk-klinikum.de

Darmtumore wachsen langsam

und machen sich gewöhnlich erst

spät bemerkbar. Beschwerden treten

nicht selten erst dann auf, wenn

der Krebs sich bereits ausgebreitet

hat. Die Heilungschancen hängen

deshalb maßgeblich vom Zeitpunkt

der Erkennung und Behandlung

ab: Wird Darmkrebs im

Anfangsstadium behandelt, kann

er häufig geheilt werden. „Die

Darmkrebstherapie gestaltet sich

für jeden Patienten individuell und

hängt von der Größe und Lokalisation

des Tumors sowie von der

Ausbreitung in andere Organe ab“,

betont Prof. Dr. Thorsten Vowinkel

und ergänzt:“ Beim Enddarmkrebs

kann die Qualität der

Operation in vielen Fällen durch

eine vorbereitende, neoadjuvante

Therapie gesteigert werden“. „Eine

optimale Strahlentherapie stellt sicher,

dass der Behandlungsstrahl

möglichst zielgenau in den Tumor

gebracht und umgebendes Gewebe

weitgehend geschont wird“,

erklärt PD Dr. Christian Weißenberger.

Vor dem Hintergrund, dass

in den letzten 10 Jahren durch die

Früherkennungs-Koloskopie bundesweit

über 100.000 Darmkrebsfälle

verhütet werden konnten,

ergänzt Dr. Konrad van Aaken:

„Die Vorsorge-Koloskopie kann

Darmkrebs verhindern oder in

einem sehr frühen Stadium, lange

bevor Symptome sichtbar sind,

erkennen. Das verbessert die Heilungschancen

erheblich.“

Dank der umfangreichen interdisziplinären

Kompetenzen im

RKK Klinikum kann Patienten

bei Darmerkrankungen wie der

Divertikelkrankheit (Ausstülpungen

der Darmschleimhaut

durch Lücken in der Darmwandmuskulatur),

Polypen oder Tumorerkrankungen

zusammen mit

seinen niedergelassenen Partnern

schnell und zuverlässig geholfen

werden. Mit der Erfahrung von

über 6.000 Endoskopien im Jahr

können dabei nicht nur Krankheiten

diagnostiziert, sondern in

den meisten Fällen auch durch

schmerzlose Eingriffe unmittelbar

behandelt werden. So werden

beispielsweise Polypen im Verdauungstrakt,

die eine Vorstufe

zu bösartigen Geschwulsten sein

können, häufig während einer

Darmspiegelung entfernt. Können

im Ausnahmefall Polypen

einmal nicht endoskopisch mit

der Schlinge abgetragen werden,

wird das während der Endoskopie

markierte Darmstück

zusammen mit den innen hängenden

Polypen operativ, meist

in Schlüsselloch-Technik, entfernt.

Große Polypen im Mastdarm

können mit Hilfe von chirurgischen

Instrumenten durch

den After entfernt werden. Der

Heilungsprozess verläuft meist

rasch und es ist je nach Behandlung

nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt

notwendig. Bei

der Entstehung von Darmkrebs

Prof. Dr. Thorsten Vowinkel Dr. Christian Weißenberger Dr. Konrad van Aaken

Foto: RKK Klinikum Foto: Zentrum für Strahlentherapie Foto: RKK Klinikum

spielen verschiedene Faktoren

eine Rolle. Die meisten Darmkrebsfälle

treten auf, ohne dass

für den Einzelfall eine Ursache

bekannt ist. Falsche Ernährung,

eine ungesunde Lebensweise und

chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

können die Entwicklung

von Darmkrebs begünstigen.

Manche Darmkrebsformen

sind darüber hinaus vererbbar.

Tradition trifft Moderne

Yogazentrum Waldkirch

Volkskrankheit Vorhofflimmern

Herzwochen 2018 am 19. November im St. Josefskrankenhaus

Dass Yoga positive Auswirkungen

hat, ist inzwischen unbestritten und

wird auch von den Krankenkassen

in der Prävention anerkannt.

Auch em. Univ. Prof. Dr. Joachim

Bauer (Freiburg/Berlin)betonte in

einem Vortrag im November letzten

Jahres die positiven Aspekte auf

das Gehirn und wie Yoga und Meditation

in Kliniken und Therapien

erfolgreich angewendet werden.

Yogalehrer/innen und Yogatherapeut/innen

unterrichten aktuell

in vielen Gesundheitsbereichen.

Im Yogazentrum Waldkirch werden

unter der Leitung von Madhuha R.

Brünjes mit seiner über 40-jährigen

Erfahrung Yogalehrer/innen und

Yogatherapeut/innen ausgebildet.

Die klassischen Themen von Yoga

Asanas, Anatomie, Psychologie,

Philosophie, Ayurveda, Chakralehre

mit Klang, Pranayama und

Bhakti Yoga treffen auf die modernen

Erkenntnisse der Spiraldynamik®.

Brünjes Frau Astrid Fischer

und ein Team qualifizierter, erfahrener

Dozenten bilden den Hintergrund.

Das Studieren der Asanas in Bezug

zu den häufigsten im Yogaunterricht

auftretenden Krankheitsbildern

steht im Mittelpunkt der Yogatherapieausbildung.

Ein besonderes

Augenmerk gilt der Atmung. Yoga

ist kein Sport, sondern mit der

Konzentration auf Yoga Asana und

Atmung entsteht eine tiefe Verbindung

von Körper, Geist und Seele.

Die Teilnehmer lernen ihren Körper

mehr und mehr zu spüren, ihren

Geist zu mehr Ruhe zu bringen,

auch Selbstheilungskräfte können

aktiviert werden. Die Voraussetzung

für eine Yogatherapieausbildung

ist eine 500 Unterrichtseinheiten

umfassende Yogalehrausbildung

oder ein medizinischer

Grundberuf mit Yogaerfahrung.

Yogatherapeut/in ist kein Heilberuf.

Ein Yogatherapeut begleitet

Klienten in ihrem persönlichen

Prozess. Die neue berufsbegleitende

Yogalehrausbildung (500 UE)

findet im März 2019 statt und die

neue Yogatherapieausbildung (300

UE) im September 2019.

Infos: www.yoga-vedanta-schule.

de , www.yoga-zentrum-waldkich.de

Das RKK Klinikum bietet

im Rahmen der bundesweiten

„Herzwochen 2018“ am 19. November,

19 Uhr im St. Josefskrankenhaus

(Sautierstraße 1)

Expertenvorträge an: Prof. Dr.

Michael Brunner, Chefarzt der

Klinik für Kardiologie im St.

Josefskrankenhaus, erläutert Ursachen

und Symptome von Vorhofflimmern

und stellt moderne

Diagnose- und Therapiefahren

bei Vorhofflimmern sowie die

Gerinnungshemmung (Schlaganfallprävention)

vor. Dr. Jochen

Schiebeling-Römer, niedergelassener

Kardiologe (Praxis „Die-

Kardiologen“) und Experte für

Herzrhythmusstörungen wird

über die Therapie des Vorhofflimmerns

mittels Katheterablation

sprechen. Aufgrund der

begrenzten Kapazität ist eine

Anmeldung erforderlich (Telefon:

0761 / 2711-2701, E-Mail:

Innere@rkk-klinikum.de)

Allein in Deutschland haben

nach Expertenangaben 1,8 Millionen

Menschen Vorhofflimmern

und jedes Jahr kommen Tausende

dazu. In den 80er Jahren glaubte

man noch, diese Rhythmusstörung

sei ein „Schönheitsfehler

des EKGs“. Heute weiß man:

Vorhofflimmern ist eine ernst zu

nehmende Herzrhythmusstörung,

die unbemerkt und unbehandelt

lebensbedrohlich für Herz und

Gehirn werden kann, bis hin zu

Herzschwäche und Schlaganfall.

„Im Gesundheitsforum werden

Prof. Dr. Michael Brunner

Foto: Conny Ehm

wir vorstellen, welche Therapie

zur Beseitigung dieser Rhythmusstörung

am besten geeignet ist und

wie Patienten dadurch Lebensfreude

zurückbekommen“, betont

Chefarzt Professor Dr. Michael

Brunner.

Die Klinik für Kardiologie des

St. Josefkrankenhauses (RKK

Klinikum) vereint alle Kompetenzen

zum Angebot modernster

Therapieoptionen für Herz- und

Kreislauferkrankungen. Da Herz-

Dr. J. Schiebeling-Römer

Foto: Die Kardiologen

und Lungenerkrankungen häufig

gemeinsam auftreten ist die Klinik

mit der im gleichen Haus untergebrachten

Klinik für Pneumologie

und Beatmungsmedizin eng verzahnt.

Die Ärzte im St. Josefskrankenhaus

führen gemeinsam

jährlich über 1.500 diagnostische

und therapeutische Eingriffe am

Herzen durch. Die Fachärzte für

Innere Medizin und Kardiologie

vereinen spezialisiertes Wissen mit

individuellen Therapiekonzepten.

Hochmoderne Technik ermöglicht

nicht nur präzise Diagnosen, sondern

auch eine moderne Therapie

von eingeengten oder verschlossenen

Herzkranzgefäßen und von

Herzrhythmusstörungen.


32 KULTUR JOKER GESUNDHEIT

Erfolgreiches Therapiekonzept

Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

Im Mai diesen Jahres hat das

Sigma-Zentrum Bad Säckingen

sein Therapiekonzept um die

pferdegestützte Therapie erweitert.

Schon heute hat das in dieser

Form seltene Therapieangebot

eine sehr hohe Anziehungskraft:

Immer mehr Patienten aus ganz

Deutschland nehmen unter fachtherapeutischer

Leitung im Stall

und auf der Koppel unweit der

Klinik diese Zusatzleistung der

Privatklinik in Anspruch. Indem

Patienten dem Pferd Orientierung

geben, erfahren gerade sie

Selbstwirksamkeit und bauen

Sicherheit, innere Klarheit und

Selbstbewusstsein auf.

„Die speziell auf die Arbeit mit

Patienten ausgebildete Stute Amy

wird zum Beispiel bei Patienten

mit Burnout, Depression, Traumafolgestörungen

oder Angststörungen

eingesetzt“, erläutert

der Ärztliche Direktor Professor

Dr. Christoph Bielitz und ergänzt:

„Da die in der Natur stattfindende

pferdegestützte Therapie den

Menschen in seiner momentanen

Situation abholt und ganzheitlich

auf emotionaler, körperlicher und

kognitiver Ebene fordert, ist sie

schon heute ein wichtiges Zusatzangebot

in unserem höchstindi-

Hintergrundinformationen

zur Pferdetherapie

Von den eleganten und gutmütigen

Tieren geht für den

Menschen eine unmittelbare

Wirkung aus. Mensch und Pferd

sind schon seit Tausenden von

Jahren eng verbunden. Bereits

der Arzt Hippokrates berichtete

im 4. Jahrhundert vor Christus

Pferdegestützte Therapie Fotos: Sigma-Zentrum „über den heilsamen Rhythmus Prof. Dr. Christoph Bielitz

des Reitens und die Stärkung

vidualisierten Therapierepertoire

mit dem Patienten als Partner im

Behandlungsprozess.“

Über den begrenzten Rahmen

der Angebote gesetzlicher

Krankenversicherungen hinaus,

nimmt sich im Sigma-Zentrum

Bad Säckingen ein persönlicher

Ansprechpartner (Bezugs-Psychologen-System)

die erforderliche

Zeit, um über die Aktivierung

vorhandener Ressourcen des

Patienten und die Integration aller

patientenwirksamen Modelle und

Methoden den nachhaltigen Therapieerfolg

abzusichern. „Zu den

Therapiezielen im Umgang und

in der Kommunikation mit dem

Pferd gehört das Erfahren von sozialen

Kompetenzen und Handlungskompetenzen;

aber auch

Beziehungsarbeit, Erlernen von

Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen

zur Persönlichkeitsentwicklung

und Stärkung

des Selbstvertrauens gehören zum

Therapieansatz bei der Arbeit mit

Pferden“, betont Fachtherapeu-

des Menschen beim Umgang mit

Pferden“. Pferde werden auch

mit Gefühlen wie Freiheit, Stärke,

Unabhängigkeit, Sanftmut,

Schönheit, Treue, Freundschaft

assoziiert. Als Herdentiere leben

sie in festen Familienstrukturen

und sind an Kontakten interessiert.

Sie sind äußerst soziale

Tiere und gehen wertfrei auf jeden

Menschen zu. Darin liegt der

therapeutische Ansatz für das Erfahren

von Sozialkompetenzen,

Interaktionen, Kommunikation

oder unterdrückte Emotionen

wahr und spiegeln diese über ihr

eigenes Verhalten und ihre Reaktion.

Der Therapeut fungiert

dabei anfangs als „Übersetzer“

zwischen Pferd und Patient, die

eine zunehmend direktere Beziehung

miteinander aufbauen. Dies

ermöglicht so ein direktes Reflektieren

ohne Fremdbewertung, das

auch „therapiemüde“ Patienten

sehr gut auffängt. Unter www.

sigma-zentrum.de ist ein aktuelles

Erklärvideo abrufbar.

tin Dorothea Kundel. Waren es

zum Start des Therapieangebotes

überwiegend weibliche Patienten,

sind heute über die Hälfte der Patienten

männlich. Auch der Anteil

Jugendlicher und junger Erwachsener

ist überproportional hoch.

und Beziehungsarbeit. Weil sie

über Körpersprache kommunizieren,

reagieren sie nonverbal auch

beim Menschen äußerst fein und

direkt. Sie nehmen „versteckte“


Musik KULTUR JOKER 33

Zu Ehren Leonard Bernsteins

Freiburger Kammerchor

Vor einhundert Jahren wurde

das Multitalent Leonard Bernstein

geboren. Der Freiburger

Kammerchor trägt am 16./17.

November, jew. 19.30 Uhr in der

Christuskirche Freiburg mit zwei

Aufführungen seiner MASS. A

Theatre Piece for Singers, Players

and Dancers in der Kammerfassung

zu diesem Jubiläum

bei. Als Dirigent und Pianist,

Komponist und kreativer Musikvermittler

polarisierte Bernstein

die Musikwelt seiner Zeit.

Zu seinen Hauptwerken zählte

der Komponist mit jüdisch-russischen

Wurzeln auch die selten

aufgeführte „Messe für Sänger,

Spieler und Tänzer“. In dieser

szenischen Aufführung, zu deren

lateinischen Texten immer wieder

hinterfragende, zeitgenössische

Einwürfe hinzutreten (Texte:

Stephen Schwartz und Leonard

Bernstein), werden viele religiöse

Facetten präsentiert, einschließlich

drängender Friedens- und

Umweltfragen. Zwischen Oratorium

und Musical, Zwölftonmusik

und Rock-Nummern wechselnd,

ermöglicht MASS einen

ebenso tiefen wie vielschichtigen

Blick auf unsere moderne Gesellschaft.

Der Freiburger Kammerchor

wird begleitet durch das

Freiburger Kammerorchester.

Die Rolle des Zelebranten übernimmt

der Tenor Neil Banerjee.

Inszenierung und musikalische

Leitung: Lukas Grimm.

Bekannte Acts und Geheimtipps

Das Rolling Stone Park Festival im Europa Park Rust

Zwischen Sommer- und Wintersaison

geht es im Europa

Park indoor zur Sache, mit dem

Rolling Stone Park Festival, das

im Confertainment Center mehr

als 30 Konzerte von internationalen

wie nationalen Interpreten

auf ingesamt vier Bühnen bietet.

Am 16. und 17. November treten

bekannte Acts und Geheimtipps

vor die Kulissen des beliebten

Freizeitparks. Header des Festivals

sind die Psychedelic-Pop-

Pioniere The Flaming Lips am

16. November und die legendäre

Das Konzertprojekt Stadtpfeifers

Traum wird am 10./11.

November, jew. 17 Uhr vom

Kammerchor Müllheim in der

Martinskirche in Müllheim

aufgeführt. Es werden instrumentale

und vokale Werke von

Dvořák, Brahms, Mendelssohn-

Bartholdy, Frank Michael,

Unter dem Titel Jesu, meine

Freude stellt das William Byrd

Ensemble Freiburg sein Konzert

am 10. November, 18 Uhr, in

der Kirche St. Landelin in Ettenheimmünster,

in dem das Ensemble

neben J. S. Bachs gleichnamiger

Motette Werke von

deutsche Gruppe Element of

Crime am 17. November. Weitere

beliebte Acts wie Kettcar, Father

John Misty, Nada Surf, The

Decemberists oder Motorpsycho

bringen ein breites Programm

unterschiedlicher Stile und

Bühnenshows. Ein Rahmenprogramm

bietet Lesungen, etwa

von Oliver Polak und Thorsten

Nagelschmidt, eine Talkrunde,

Aftershow-Partys, eine Plattenbörse

und vieles mehr. Und wer

den Kurzlaub sucht, kann zu den

Konzertbesuchen auch einen

Astor Piazzolla, Albrecht Haaf

und weiteren Komponisten zur

Aufführung gebracht. Das Programm

spannt einen großen

Bogen über die Jahrhunderte

und Genres hinweg bis in unsere

Zeit, wobei auch den Improvisationskünsten

eines Mike

Schweizers (Saxophon) oder Tilo

Wachters (Hang) Raum gegeben

wird. Ein Kammerorchester mit

Fachlehrern der städtischen Musikschule

Müllheim und Gästen

bildet die Basis für das reiche

Klangfarbenspektrum. Als Vokalsolisten

werden Annelie und

Levin Rieber von der Freiburger

Domsingschule sowie Dianne

Johann Michael Bach, Johann

Bach und Heinrich Schütz interpretiert.

Das Thema Tod, Zuversicht

und ewiges Leben zieht

sich hierbei wie ein roter Faden

durchs Programm. Das William

Byrd Ensemble, geleitet von

Cornelius Leenen, wurde erst

The Flaming Lips

Aufenthalt in den Themenhotels

des Europa Park buchen.

Infos: www.rollingstone-park.de

„Stadtpfeifers Traum“

Konzertprojekt mit dem Kammerchor Müllheim

„Jesu, meine Freude“

Konzert des William Byrd Ensembles

Rübsamen zu hören sein.Der

Konzerttitel Stadtpfeifers Traum

ist zugleich eine im Konzert erklingende,

von Chorleiter Albrecht

Haaf komponierte Fantasie

über einen mittelalterlichen

Spielmannstanz in exotischer

Besetzung.Stadtpfeifers Traum

spielt aber auch auf die sozial

definierte Position eines Musikers

in einer Stadt oder einer

Gemeinde an, die sich seit Menschengedenken

in einem breiten

Spektrum vom am Baum gefesselten

„Troubadix“ oder vom als

vogelfrei erklärten Spielmann

bis hin zum allseits hofierten

„Maestro“ bewegen konnte.

im vergangenen Jahr gegründet

und stellt nun sein zweites

großes Konzertprogramm vor.

Eine weitere Aufführung des

Programms findet am 11. November,

18 Uhr, in der Friedenskirche

Freiburg statt. Der Eintritt

ist frei, Spenden sind erbeten.

„C‘est la vie“

Liederabend im depot.K

Im Rahmen der Ausstellung

mit Bildern und Zeichnungen von

Verena Fuchs sowie Skulpturen

von Harald Björnsgard findet

im depot.K, in Freiburg, am 17.

November, 19 Uhr ein Liederabend

mit der Sopranistin Andrea

Nübel statt. Sie wird begleitet

von Philip Dahlem am Klavier.

Mit dem schwedischen Tubisten

Jörgen Welander und

dem deutschen Posaunisten Uli

Binetsch haben sich zwei virtuose

Individualisten gefunden,

die sich in ihrer Improvisationslust

aus einem riesigen Fundus

bedienen. Bei Low Planet sind

Eigenkompositionen und Jazzstandards

genauso zu hören wie

Pop, Blues-, oder Latin-Songs.

Plötzlich bauen die Musiker

Die beiden Musiker arbeiten seit

einigen Jahren als Duo zusammen.

Unter dem Titel C‘est la vie

erklingen Lieder u. a. von Bernstein,

Debussy, Eisler und Wolf.

Dabei geht es quer durch die

schönen und unschönen Themen

des Lebens – mit einer gesunden

Prise Absurdität. Eintritt frei.

Virtuose Individualisten

Low Planet im GeorgScholzHaus

akustisch ein ganzes Orchester

auf der Bühne auf, spielen ungewöhnliche

Instrumente und

überraschen mit kleinen kabarettistischen

„Bonbons“. Das Konzert

ist eine Begleitveranstaltung

zur aktuellen Ausstellung mit

Arbeiten von Keummi Paik-Bauermeister

und Günter Walter und

findet am 3. November, 20 Uhr

im GeorgScholzHaus Kunstforum

in Waldkirch statt.

Merasim Percussion-Trio

Musik aus Persien und der Türkei

Mit Carmen La Cubana

kommt vom 30. Oktober bis 11.

November das erste Musical aus

Kuba nach Zürich ins Theater

11. Es ist die atemberaubende

Neuinterpretation des legendären

Carmen-Stoffs und der

vertrauten Melodien Georges

Bizets. Opulente, farbenprächtige

Tableaus und dichte Szenen

führen am Vorabend der Revolution

von einer Zigarrenfabrik

im ländlichen Südosten der Insel

in das lebendige Treiben der

Bars und Clubs Havannas. Eine

14-köpfige Latin-Big-Band gibt

dieser Carmen musikalisch ihre

Merasim (auf Türkisch und

Persisch „die Feier, der Ritus“)

ist ein gemeinsames Percussion-

Projekt des Worldpercussionisten

Murat Coşkun mit dem

virtuosen Meister-Trommler

Mohsen Taherzadeh aus Isfahan

und seiner Frau und musikalischen

Partnerin Maryam

Hatef. Die drei MusikerInnen

laden ihr Publikum am

11. November, 18 Uhr, in die

Altkatholische Kirche St. Ursula

in Freiburg (Rathausgasse

50) zu einer musikalischen Feier

ein. Meisterhaft, voller Energie

und Witz geben sie ihren

Instrumenten und ihrer Musik

eine lebendige Seele. Dabei bewegen

sie sich nicht nur in ihren

türkischen oder persischen

Musiktraditionen. Ihre Musik

lässt eine feinsinnig-spirituelle

Tiefe entstehen und geht dabei

eine klangvolle Verbindung von

purer Lebensenergie, konzentrierter

Ernsthaftigkeit und einer

guten Prise Humor ein.

„Carmen La Cubana“

Erstes Musical aus Kuba

einzigartige kubanische Note.

Karten: www.eventim.de

Foto: © Johan-Persson


34 KULTUR JOKER Musik

Neue Klangwelten

Konzert mit Guitarra a Seis

Das Ensemble Guitarra a Seis

(portugiesisch/spanisch: Gitarre

zu sechst) besteht aus sechs

renommierten Solisten, die sich

zusammen schlossen, um neue

Klangwelten für die Gitarre zu

entdecken. Neben dem Freiburger

Matthias Kläger sind dies

Jens Stibal, Aliéksey Vianna,

Harald Stampa, Edmauro de

Oliveira und Adam Oleńczak.

Am 24. November, 18 Uhr ist

das Gitarrensextett zu Gast in

der Michaelskapelle am Alten

Friedhof in Freiburg. Veranstalter

ist der Freiburger Gitarrenverein.

Die Musiker spielen

eigene Bearbeitungen von Bach

bis Frank Zappa, außerdem

schrieben u.a. Sergio Assad,

Atanas Ourkouzounov sowie

Tobias Krebs Werke für Guitarra

a Seis. Im Freiburger Konzert

werden Werke von Rossini, Ravel,

Assad, Ginastera und Zappa

erklingen.

Nelson Mandela wäre dieses

Jahr 100 Jahre alt geworden,

Zeit also diesen Anlass und

sein Engagement für Bürgerund

Menschenrechte mit einem

ordentlichen Konzert zu feiern.

Der Afrikaba Kulturkreis organisiert

daher das „African

Music Festival Celebrating

Mandela“, bei dem die südafrikanischen

Grammy Award Gewinner

Ladysmith Black Mambazo

auftreten. Die A-Capella-

Mandela zu Ehren

Konzert von Ladysmith Black Mambazo

Gruppe war Nelson

Mandela eng verbunden

und präsentiert

dem Publikum besondere

Gesangsmelodien

und effektvolle

Tänze. Ihre Botschaft

kündet von Frieden,

Liebe und Harmonie.

Das Konzert findet

am 5. November, 20

Uhr in der Steinhalle

Emmendingen statt.

Foto: Bugs Steffen

Guitar Crusher & Band

Konzert in der Wodan Halle

Unverkennbar authentisch,

der Mann

aus Carolina, 1931 als

Sidney Selby geboren,

ist Entertainer der alten

Schule; überzeugend

und ausdrucksstark.

Er singt mit Leidenschaft

von Geldnot,

Frauen, Verrat und

Gewalt oder gefühlvoll

von Schmerz, Liebe und

Hoffnung; denn seine Wurzeln

liegen im Gospel. Sein Künstlername

Guitar Crusher sagt übrigens

nichts über sein

Gitarrenspiel aus,

sondern entstand in

den rauhen Clubs

der ersten Tage, als

man als Musiker

noch erinnerungswürdige

Auseinandersetzungen

mit

harten Clubbesitzern

und ungebärdigen

Gästen hatte. Live erleben kann

man Guitar Crusher & Band am

2. November, 20.30 Uhr, in der

Wodan Halle in Freiburg.

Eine lange Konzertnacht

El Flecha Negra und Äl Jawala

Doppelt hält besser. Daher

bringt das E-Werk von nun an

die Konzertreihe „Doubletrouble“,

die zwei Konzerte hintereinander

liefert und die Zuschauer

so beim Tanzen hält. Als Auftakt

am 23. November, 21 Uhr kommen

El Flecha Negra mit ihrem

wilden Cumbia-Reggae Mestizo

Sound und Äl Jawala mit ihrer

Mischung aus Balkan Bläsern

und treibenden Beats auf die

Bühne. Beide Ex-Straßenmusikergruppen

bringen gute Laune

und fetzige Stimmung, die ab 0

Uhr von den DJs Myron Prestige

und Sumakari im Foyer aufgefangen

und bis in die tiefe Nacht

weitergetragen wird.

Am 18. November, 17 Uhr

wird in der Emmendinger Stadtkirche

das Brahms-Requiem

in einer Fassung von Joachim

Linckelmann für mehrfach besetzte

Streicher, Bläserquintett

und Pauke aufgeführt. In der

Fassung, die in Emmendingen

gespielt wird, übernehmen

fünf Holzbläser den Klang. Die

Standardbesetzung Bläserquintett

(Flöte, Oboe, Klarinette,

Fagott, Horn) hat dadurch eine

anspruchsvolle Aufgabe, die in

diesem Fall vom Pocket-Orchestra

Freiburg mit Joachim Linckelmann

an der Querflöte gut

gelöst werden wird. Brahms

Benefizkonzert

Ohrwürmer singen für „Herzenssache“

Ein gutes Dutzend

A-Cappella-Männer

sind seit über 15

Jahren als Ohrwürmer

im Land und

in der Region unterwegs.

Unter der

Leitung von Michael

Weh ist die

Abteilung des Männergesangvereins

Oberried längst Kult

mit ihrem Wortwitz,

ihrer Stimmgewalt

„Schwanengesang“

Liederabend im Pianohaus Lepthien

Das Publikum erwartet am

25. November, 19 Uhr im Pianohaus

Lepthien in Freiburg ein

etwa einstündiger Liederabend

mit romantischer Musik auf

höchstem Niveau. Der Schwanengesang

(D 957) ist eine

Sammlung von Liedern des

Komponisten Franz Schubert

(1797–1828). Die Werkzusammenstellung

beinhaltet vertonte

Gedichte von Ludwig Rellstab,

Heinrich Heine und

eines von Johann Gabriel

Seidl. Da es sich um Schuberts

letzte größere Komposition

handelt, erhielt

die posthum veröffentlichte

Sammlung nachträglich

den Namen Schwanengesang.

Interpreten sind Jakob

Mack (Bass-Bariton)

und Gio Abuladze (Klavier).

Eintritt frei.

und einer Portion Selbstironie.

Zum Repertoire gehören

A-Cappella-Hits mit deutschen

Texten und Popmusik

von Queen bis Eurythmics.

Mit ihrem Benefizkonzert

am 24. November, 19 Uhr im

Schlossbergsaal des SWR-Studio

Freiburg unterstützen die

Ohrwürmer die Kinderhilfsaktion

„Herzenssache“ von

SWR, SR und Sparda-Bank.

Der komplette Erlös wird für

Kinderprojekte verwendet.

Jakob Mack

Brahms Requiem

Evangelische Stadtkirche Emmendingen

Gio Abuladze

selbst hat mit Chören von über

200 Sängerinnen und Sängern

gerechnet, eine damals

in den großen Musikvereinen

übliche Größe. Nachdem die

ungefähr 80-köpfige Kantorei

der Stadtkirche gute Erfahrungen

mit der Uraufführung

des Dvořák-Requiems

in einer Kammerorchester-

Fassung von Linckelmann

gemacht hat, lag es nahe,

diese Variante auch für das

Brahms-Requiem zu wählen.

Katharina Persicke und

Richard Logiewa sind die Vokalsolisten.

Die Leitung hat

Bezirkskantor Jörn Bartels.


Musik KULTUR JOKER 35

Musikalische Erinnerungen

Die Badenweiler Musiktage bringen ein besonderes Programm

Der Freiburger Bachchor führt

zusammen mit dem Freiburger

Bachorchester sowie den Solisten

Johanna Winkel, Mirella

Hagen, Renée Morloc, Sebastian

Kohlhepp und Hanno Müller-

Brachmann am 10. November, 19

Uhr, im Konzerthaus Freiburg das

weltliche Oratorium Das Paradies

und die Peri von Robert Schumann

auf. Nach einem langen

Sarah Lesch hat einen umfassenden

Blick auf die Welt. In

ihren Songs steckt daher alles:

Starke, schöne, aber auch zerbrechliche

Momente. Denn die

Welt macht uns alles möglich,

aber bringt uns auch an die Grenzen.

Für Sarah Lesch ist aber

klar: Diese Welt ist alles, was wir

Die Badenweiler Musiktage vom

8. bis 11 November tragen den Titel

„Echos – Ferne Erinnerungen“

und beschreiben einen wichtigen

Aspekt von Musik. Denn was

wäre die Musik ohne Erinnerung?

Jede einzelne, neue Aufführung

ist nicht ohne den Bezug auf Vorausgegangenes

denkbar. Konkret

stammt die Formulierung aus dem

fünften Streichquartett von Hans

Werner Henze, das vom legendären

Arditti-Quartett im Rahmen der

Musiktage am 10. November auch

zur Aufführung gebracht wird.

Die Musiktage unter der Leitung

von Lotte Thaler haben aber noch

mehr zu bieten. Etwa der Auftritt

des Minguet-Quartetts, das Eröffnungskonzert

am 8. November. Zur

Aufführung kommt das Streichquartett

des großen Bach-Pianisten

Glenn Gould. Erstmalig bietet Pianist,

Komponist und Hochschullehrer

Stefan Litwin am 11. November

ein Gesprächskonzert an. Dabei

wird der politisch hochaktuelle

Klavierzyklus des amerikanischen

Komponisten Frederic Rzewski

The people united will never be

defeated aufgeführt und diskutiert.

Ebenso am 11. November kommt

der große Debussy-Bewunderer

Bernd Alois Zimmermann über

eine Aufführung seiner Monologe

zu Ehren. Bettina Zimmermann

stellt an diesem Tag auch ihr neuerschienenes

Buch zu ihrem Vater

Lotte Thaler leitet die

Badenweiler Musiktage

„Das Paradies und die Peri“

Schumann mit Bachchor und Solisten

Lieder über die Welt

Sarah Lesch im Bürgerhaus am Seepark

haben. Auf ihrem neuen Album

Da draußen blickt die nachdenkliche

Künstlerin aber nicht nur

hinaus, sondern auch zurück,

auf Konzerte, Gespräche und Erlebnisse.

Mit einer gereiften Perspektive,

einer klareren Haltung

und vielen neuen Songs kommt

Sarah Lesch am 22. November,

Fetzige Liedermacher

Monsters of Liedermaching in Freiburg

Die Monsters of Liedermaching

bringen Paraxodes zusammen.

Das Liedermachersextett schafft

es doch tatsächlich, sitzende

Menschen wild schwelgend zum

Pogen zu bringen. So passt die

ambitionierte Gruppe sowohl in

die Herzen harter Headbanger

als auch zarter Feingeister. Eine

Grenze zwischen balladesker

Kleinkunst und rauem Punk

gibt es für sie nicht. Ihre Energie

macht vor nichts Halt: fetzige

Bühnenshows garantiert. Nun

gibt es die Gruppe schon seit 15

Jahren und das will gefeiert werden.

Am 21. November, 20 Uhr

kommen die Monsters of Liedermaching

dafür nach Freiburg ins

E-Werk.

Aufgepasst: Wir verlosen für die

Show 2x2 Karten. Schicken Sie

uns eine Mail mit dem Stichwort

„Monsters of Liedermaching“

an: redaktion@kulturjoker.de.

Nennen Sie bitte auch Ihre Telefonnummer,

damit wir Sie über

Ihren Gewinn benachrichtigen

können. Viel Glück! Einsendeschluss:

14. November 2018.

vor. Alle Konzerte beginnen um 18

Uhr im Kurhaus Badenweiler.

Weitere Infos: www.badenweilermusiktage.de

Dornröschenschlaf erfreut sich

das in seiner lyrischen Tiefe berührende

weltliche Oratorium in

den letzten Jahren zunehmender

Beliebtheit. So setzte es zum

Beispiel Simon Rattle in seiner

letzten Saison bei den Berliner

Philharmonikern auf den Spielplan.

Schumann selbst nannte es

„ein Oratorium, aber nicht für den

Betsaal, sondern für heitre Menschen“.

Das Werk basiert auf einer

persischen Sage, in der ein gefallener

Engel, eine Peri, nur dann ins

Paradies zurück kann, wenn sie

„des Himmels liebste Gabe“ mitbringt.

Das Blut eines Helden und

der letzte Seufzer einer Jungfrau

werden zurückgewiesen, erst die

Tränen eines reuigen Verbrechers

öffnen ihr das Tor zum Paradies.

Konzerteinführung: 18 Uhr.

20 Uhr, nach Freiburg ins Bürgerhaus

am Seepark.

Foto: Florian Berger

Datenschutz-Hinweis: Ihre Daten werden lediglich zur Abwicklung der

Verlosung erhoben. Ihr Name wird an den Veranstalter weitergegeben, damit

die Karten an der Abendkasse hinterlegt werden können. Nach Abschluss

der Verlosung werden Ihre Daten gelöscht. Durch Ihre Teilnahme erklären

Sie sich damit einverstanden.

Foto: Marcus Mlynek

Unerhörter Großer

Eine Hommage an Claude Vivier

Einen schwungvollen

Abend mit Gypsy Note

mit der Akkordeonistin

und Sängerin Christine

Schmid und dem

Gitarren-Virtuosen

Gaetano Siino gibt‘s

am 18. November,

19 Uhr, auf der Alemannischen

Bühne in

Freiburg. Frech, Frech,

Claude Vivier, der wohl bedeutendste

kanadische Komponist

des 20. Jahrhunderts,

hat am 3. November seinen

70. Geburtstag oder auch 35.

Todestag. Zu diesem Anlass

interpretiert das Holst-Sinfonietta-Orchester

zusammen

mit Sopransolistin Lena Kiepenheuer

einige seiner großen

Werke: Greeting Music, Hymnen

an die Nacht, Paramirabo,

Ojikawa und Pulau Dewata

als Uraufführung der Fassung

von Klaus Simon, der die musikalische

Leitung hat sowie

Klavier spielt. Ziel ist, Viviers

selten gespielte Werke der Öffentlichkeit

bekannter zu machen.

Das Konzert findet um

20 Uhr im Schlossbergsaal des

SWR statt.

Chansons goes Chipsy

Herbstkonzert

Romantische Musik am Seepark

Der Gitarrist Fabian Cardozo

und die Geigerin

Anna Rebekka Ritter

führen in ihrem

Konzert am 25. November,

11 Uhr im

Kurhaus Badenweiler

durch ein klassisches,

von Gesängen und

Tänzen der Menschen

inspiriertes

Repertoire von Bach

frivol und witzig geht

die musikalische Reise

von französischen

und deutschen Chansons

bis hin zu napolitanischen

Canzone,

gespickt mit rhytmischen

Gypsy-Solos à

la Django Reinhardt.

Einlass und Bewirtung

ab 17.30 Uhr.

Die Freiburger Orchestergemeinschaft

lädt am 24.

November, 20 Uhr zu ihrem

Herbstkonzert ins Bürgerhaus

am Seepark in Freiburg.

Unter der künstlerischen Leitung

von Lukas Grimm wird

ein abwechslungsreiches Programm

mit Musik aus der Romantik

geboten. Gespielt werden

die „Ouvertüre“ aus Carl

Marie von Webers legendärer

Heimatoper Der Freischütz,

„Orpheus“ aus Franz Liszts Sinfonischen

Dichtungen, Bedrich

Smetanas „Vyšehrads“ aus seiner

sinfonischen Dichtung Mein

Vaterland sowie die Variationen

über ein Thema von Haydn von

Johannes Brahms.

„Windwurzeln“

Konzertmatinée in Badenweiler

bis Bartók und Piazzolla, von

der Musik der Sinti

und Roma bis zum

argentinischen Tango.

Die Kombination

von Gitarre und Geige

ist eine Seltenheit.

Das preisgekrönte

Duo macht die tiefe

Verbundenheit aller

Menschen mit Musik

spürbar.


36 KULTUR JOKER Musik

Mythischer Folkzauber

Fairytale kommen nach Denzlingen

Fairytale spielen Folk und

zwar solchen, der weit zurückweist,

in eine Welt voller

keltischer Mythen und wilder

Fantasy. Dabei geht es zunächst

ganz unmittelbar zur

Sache, mit akustischer Gitarrenmusik,

Elementen aus Irish

Folk, Pop, Folk, aber auch

ganz eigenen Ideen. Zum Auftritt

der Band gehören nämlich

auch Theaterelemente und

damit ganze Konzeptbühnenshows,

Kostüme und Kulissen.

Am 17. November, 20 Uhr

kommt die atmosphärische

Folkshow nach Denzlingen,

ins roccafé.

Tastenkonzert

Heinrich Walther in St. Trudpert

Clavichord, Chororgel und

Emporenorgel erklingen beim

Konzert mit dem Organisten

Heinrich Walther in St. Trudpert

in Münstertal. Die Zuhörer erleben

wie verschieden Stücke auf

unterschiedlichen Tasteninstrumenten

klingen. Walther wird

das Clavichord im Chorraum

von St. Trudpert spielen. Später

wechselt er zur Chororgel und

anschließend

zur Emporenorgel.

Gespielt

werden Werke

von J. S. Bach,

Buxtehude,

Brahms und

Li s z t . D a s

Konzert ist das

achte im Rahmen der 2018-Reihe

„Konzerte St. Trudpert“.

Neue Klänge und Literatur

Konzert in der Stadtbibliothek

Am 29. November, 20 Uhr veranstaltet

die Interessengemeinschaft

Freiburger Komponisten

(IFK e.V.) in der Stadtbibliothek

am Münsterplatz in Freiburg ein

Konzert mit Werken elektronischer

Musik, die einen Bezug

zu Literatur haben. Die überwiegende

Zahl der Texte sind dabei

Klassiker der Antike und Klassiker

der Moderne, u.a. Hesiod,

Petrarca und Gertrude Stein.

Die Theaterregisseurin Ingeborg

Waldherr wird die Texte

lesen und sie somit der vertonten

Form an die Seite stellen.

Faschismus und Gewalt

Jour fixe musical in Breisach

Der zweite Jour fixe musical

im Blauen Haus zu Breisach

am 11. November, 18 Uhr

steht unter der Überschrift

„Faschismus und Gewalt“.

Ein Streichquartett, bestehend

aus Studierenden der Musikhochschule

Freiburg (J. Choi,

A. Spegg, J. Schümmer, M.

Rickenbach), führt Schostakowitschs

8. Streichquartett

auf, das den Untertitel „Im

Gedenken an die Opfer von

Faschismus und Gewalt“

trägt. Als historische Aufnahme

erklingen, vom Tonband,

Auszüge aus dem Zyklus „Aus

jüdischer Volkspoesie Opus

79“ von Schostakowitsch. Es

ist eine Privataufnahme aus

dem Moskauer Archiv des Pianisten

Svjatoslaw Richter, in

der sowohl er selbst, wie auch

Schostakowitsch, als Pianisten

mitwirken. Kurator der Reihe

ist Dirk Nabering. Eintritt frei.

Der Liederabend Canzoni

italiene, der am 17. November,

19.30 Uhr im Kreuzgang von

St. Martin (Rathausplatz) stattfindet,

ist ein Tribut an die italienische

Gesangstradition und

stellt Werke dreier sehr unterschiedlicher

italienischer Komponisten

vor. Darunter Rossini

und Puccini. Als weiterer Programmpunkt

sind Lieder von

Franco Alfano zu hören, einer

Der Frauenchor Vauban Vokal

wurde von Almut Schuster im Jahr

2002 gegründet und singt seitdem

unter ihrer Leitung Frauenchor-

Literatur, die übrigens im 18. Jht.

ihren Anfang nahm. Schwerpunkt

sind daher Lieder der Romantik bis

Anfang des 20. Jht., die in der Originalsprache

gesungen werden. Beim

Magische Momente

Mariza Konzert im Burghof Lörrach

Sie ist der portugiesische Superstar

der Weltmusik und wird

als die „Königin des Fado“ gefeiert.

Am 6. November, 20.30

Uhr, wird Mariza im Burghof

Lörrach zu Gast sein.Vor allem

live auf der Bühne weiß Mariza

ihr Publikum nachhaltig zu

begeistern und mit unvergleichlicher

Stimme und atemberaubender

Bühnenpräsenz, geradezu

magische Momente zu kreieren,

mit deren Hilfe es ihr stets

aufs Neue gelingt, das Publikum

einzufangen. Charlie Gillett

„Alles gut Motherfucker“

Funny van Dannen mit neuem Album

© Jaro Suffner

Nachdem er sich im Sommer

auf seiner „Theatertour“ vor allem

den B-Seiten und unveröffentlichten

Stücken widmete, wird Funny

van Dannen im Herbst 2018 eine

Deutschland-Tournee mit über

20 Terminen starten. Bereits seit

den 80ern überzeugt der gebürtige

Rheinländer mit chansonartigen

Folk-

Songs über

L i e b e ,

Leid und

Wahnsinn

und auch

auf seinem

15. Album

Alles gut

Canzoni italiane

Liederabend im Kreuzgang von St. Martin

der italienischen Komponisten,

die vornehmlich Opern schrieben,

aber ein reichhaltiges Werk

für Singstimme und Klavier

Konzert, am 10. November, 18 Uhr

in der Freien Waldorfschule Rieselfeld,

liegen Lieder des Abends und

der Nacht von Elgar, Debussy, Rachmaninoff

u.a. im Fokus. Es kommen

aber auch schwedische Volkslieder

oder die Najaden aus Ariadne auf

Naxos von Richard Strauß zu Gehör.

Begleitet wir der Chor von Bernd

von BBC Radio beschreibt es

so: „Wenn Mariza singt, steht

die Zeit still. Jedes Wort wird

mit intensiver Konzentration

gesungen, jede

Note trifft einwandfrei.

Wenn sie für einen dramatischen

Effekt innehält,

sind wir alle bei

ihr, gefangen in ihrer

Falle.“

Foto: @ João Portugal

Motherfucker kommt der Liedermacher,

Maler und Geschichtenerzähler

in gewohnt skurrilphantasievoller

Art daher. Die

neuen Songs wird er im Rahmen

seiner Tour durch Deutschland,

Österreich und der Schweiz am

17. November, 20 Uhr, auch im

Freiburger Jazzhaus vorstellen.

hinterlassen haben. Der Vokalpart

verlangt höchstes an Kondition

und Gestaltungskraft ab,

wohl auch deswegen wagten es

bisher kaum Sänger, dieses Repertoire

zu pflegen. Die mehrfach

preisgekrönte australische

Sopranistin Alexandra Flood

wird mit diesem Programm ihr

Freiburg Debut geben. Am Klavier

wird sie von Klaus Simon

begleitet.

Abend- und Nachtlieder

Konzert mit dem Frauenchor Vauban Vokal

Grußendorf am Klavier und Friederike

v. Foster an der Violine. Eintritt

frei, Spenden sind willkommen.

Drei Trompetenkonzerte

Drei Termine, drei Kirchen

Der Solotrompeter des Basler

Sinfonie Orchesters Immanuel

Richter und der Organist Hans

Jürg Bättig werden am 27. November,

20.15 Uhr in der Martin

Luther Kirche in Staufen, am 28.

November, 20.15 Uhr in der Ludwigskirche

in Freiburg und am 29.

November, 20.15 Uhr in der kath.

Kirche St. Gallus in Kirchzarten

Werke von Johann Wilhelm Hertel,

Luigi Otto, Michael Haydn,

Carl Philipp Emanuel Bach, Mozart

und Justin Heinrich Knecht

zu Gehör bringen. Das Besondere

dieser Abende ist, dass von den

Künstlern an jedem Abend drei

virtuose Trompetenkonzerte des

deutschen Komponisten Johann

Wilhelm Hertel aufgeführt werden.

Pro Eintrittskarte gehen 3 €

an den Zonta-Club Freiburg zugunsten

ihres aktuellen Projektes

„10 Tage gegen Gewalt!“


Musik KULTUR JOKER 37

Zwei Meisterwerke verschränkt

ORSO im Konzerthaus Freiburg

Im Konzert des ensemble recherche,

am 22. November, 20

Uhr im Ensemblehaus (Schützenallee

72) in Freiburg treffen

drei für die Geschichte der

Kammermusik entscheidende

Werke, das wegweisende Dérive

1 von Pierre Boulez, Franco

Donatonis auf einzigartige

Weise packendes Ronda und

ein frei notiertes Multiple von

Roman Haubenstock-Ramati

Tim Beam kommt aus Freiburg

und schreibt sich die

Vielseitigkeit auf alle Fahnen.

Ob mit Band oder solo, ob akustisch

oder mit breitem Sound,

er hat sich schon überall ausprobiert.

Mit seinem neuen

Album Nie wieder wir wendet

er sich nun dem schnörkellosen

Bluesrock zu. Zum ersten Mal

auch in deutscher Sprache zeigt

Sonaten von Beethoven

Konzert im Tuniberghaus FR-Tiengen

Staemmler u. Teichmanis

Foto: © Markus Grimm

Gegenüberstellung

Konzert mit dem ensemble recherche

Nachdenklich rocken

Tim Beam im Waldsee

er, dass sich Singer/Songwriterkunst

und Hardrock nicht

ausschließen, sondern sich

sogar gegenseitig befördern

können. Am Ende sind seine

Songs aber vor allem Hymen

an und über das Leben, das

hart, schön, meist beides zugleich

ist. Tim Beam ist am 16.

November, 20 Uhr im Waldsee

Freiburg zu erleben.

Nach einem ereignisreichen

Sommer mit Tanz,

Filmmusik und Rock Symphony

wendet sich ORSO

am 25. November, 19 Uhr

wieder der klassischen Sparte

zu und gastiert im Konzerthaus

in Freiburg. Auf

dem Programm stehen Mozarts

Requiem und Mahlers

2. Symphonie, inszeniert in

der Verschränkung. Mit Flügeln,

die ich mir errungen,

werde ich entschweben! – So lautet

eine der betörenden Chorphrasen

im Finale der 2. Symphonie in

c-moll von Gustav Mahler, besser

bekannt als Auferstehungssymphonie.

Welche Gestalt, Art oder

Beschaffenheit werden diese Flügel

in der Zukunft haben? Bereits

2011 verschränkte Wolfgang Roese

die zwei Meisterwerke zu einer

beeindruckenden

Collage. Mozarts Totenmesse

durchdringt

die Auferstehungssymphonie

Mahlers,

indem die einzelnen

Sätze beider Werke

im Wechsel aufgeführt

werden. Über

200 Mitwirkende,

ein großes Symphonieorchester

und ein

großer gemischter

Chor versprechen ein aufregendes

Konzerterlebnis! Einlass 18 Uhr.

Tickets: www.reservix.orso.co

oder direkt im ORSO Büro unter

T.: 0761-7073-200.

Die beiden Freiburger Musiker

Juris Teichmanis (Violoncello)

und Hansjacob

Staemmler (Klavier) gastieren

am 24. November, 20 Uhr,

beim Kulturverein Tiengen

im dortigen Tuniberghaus.

Dem Freiburger Publikum ist

Teichmanis als künstlerischer

Leiter des Festivals Bach Pur

bekannt. Hansjacob Staemmler

hat seit 2009 eine Dozentur

an der Hochschule für Musik

Freiburg sowie einen Lehrauftrag

für Kammermusik an der

Hochschule für Musik Karlsruhe.

Auf dem Programm des

Abends stehen drei Sonaten

für Klavier und Violoncello

von Beethoven. Neben der

g-moll Sonate op. 5 und der

C-Dur Sonate op. 102 ist die

A-Dur Sonate op. 69 zu hören,

die Beethoven seinerzeit

seinem Freund Freiherr Ignaz

von Gleichenstein gewidmet

hat. Das Weingut Gleichenstein

aus Oberrottweil hat

einen „Beethoven” Wein mit

dem Etikett op. 69 in seinem

Sortiment. Dieser wird in der

Pause ausgeschenkt.

Foto:© Marc Doradzillo

auf drei Ensemblestücke, die in

diesem Jahr von David Hudry,

Zbigniew Bargielski und Marco

Quagliarini komponiert wurden.

Ob uns die vor Jahrzehnten

komponierten Werke dadurch

näher kommen, oder ob sie – unantastbar

– in den „Klassikhimmel“

der neuen Musik rücken,

sind Fragen, denen das ensemble

recherche in diesem Programm

nachgeht. Vorkonzert: Die Zukunft

beginnt um 19.15 Uhr

mit Stefan Beyers Blauprozess

(2017) für Violoncello.

Foto: Gaylord Sasse

Virtuose Laute

Konzert in Waldkirch

Am 25. November, 11 Uhr findet

im Saal der Gemeinschaft

„Am Bruckwald“ in Waldkirch

das zweite Kammerkonzert des

diesjährigen Jahreszyklus‘ statt.

Birgit Schwab und Daniel Ahlert

überraschen ihr Publikum mit

Zum Abschluss der Orgelkonzerte

2018 Herbstserie spielen

Bernhard Marx und Marjorie

Frances Mayo, die beiden Organisten

der Johanneskirche Freiburg,

ein Konzert am 6. November,

20.15 Uhr. Am Orgelpositiv

im Chorraum und an der großen

Metzler – Orgel erklingen Werke

für zwei Orgeln von Ludovico

Musik des 18. Jahrhunderts aus

Deutschland und Italien für Mandoline

und Laute. Auf dem Programm

stehen u.a. Sonaten von

Vivaldi, Händel und Locatelli

sowie die große A-Dur-Suite von

Johann Sebastian Bach.

Freiburger Cello-Ensemble

Stiftung für Konkrete Kunst in Freiburg

Zur Vernissage der Jahresausstellung

von Roland Phleps spielt

das Freiburger Cello-Ensemble

um Walter-Michael Vollhardt

am 11. November, 11.15 Uhr in

der Skulpturenhalle der Stiftung

für Konkrete Kunst in Freiburg-

Zähringen.Neben Stücken von

Scott Joplin, Kurt Weill und David

Ashbridge stehen zwei Uraufführungen

auf dem Programm:

Preview of a very special Romance

von Mark Scheibe und

Rumba-Ähnliches des Tuttlinger

Komponisten Siegfried Burger,

der schon mehrere Stücke für das

Ensemble geschrieben hat. Das

Programm steht ganz im Zeichen

des Ausstellungthemas „Schwünge

und Tänze“

Orgelkonzert

Konzert in der Johanneskirche

Grossi da Viadana und von Josef

Blanco, von J. S. Bach (Konzert

d-moll nach Antonio Vivaldi),

Mozart (Andante F-dur) Louis

Vierne (Clair de lune und Carillon

de Longpont) sowie von Charles

Arnould Tournemire (Cantilène

improvisée, Choral - Improvisation

sur le „Victimae paschali

laudes“).

Spanische Lieder

Konzert im Humboldtsaal

Einen vielfältigen Liederreigen

präsentieren der russische Opernund

Konzertsänger Alexander

Vassiliev und die lettische Pianistin

Karina Cveigoren im Konzert

am 22. November, 20 Uhr im

Humboldtsaal im Freiburger Hof.

Von drei eigenen Vertonungen

von Gedichten von Federico Garcia

Lorca bis zum höchst amüsanten

Liederzyklus Kinderstube

von Modest Mussorksky spannt

sich der Bogen, den das Progarmm

umfasst. Russische, deutsche

und französische Liedtexte

in Vertonungen von Schumann,

Wolf, Ravel und Schostakowitsch

werden zu hören sein.

Sinnliches Harfenkonzert

St. Cyriak in Sulzburg

Herbstwinde, die

bunte Blätter über

die Straßen und

Wiesen wehen, Vogelschwärme,

die

sich für einen weiten

Weg sammeln,

um in der Wärme zu überwintern...

das sind Bilder die in den Klängen

der Harfe zu hören und zu spüren

sind. Frauke Horn lädt in ihrem

Harfenkonzert am 3. November,

20 Uhr, in St. Cyriak in Sulzburg

dazu ein, der Königin der Instrumente

zu lauschen

und die Gedanken

schweifen zu lassen.

Die Kompositionen

von Horn bestechen

in ihrer Vielfältigkeit

und Improvisationsfreude.

Sie schöpfen aus der

Ursprünglichkeit der asiatischen

Klassik, der Musik der Renaissance

und der Moderne. In St. Cyriak

wird Frauke Horn Kompositionen

ihrer CDs und ihrer aktuellen Arbeit

„Birds path“ vorstellen.


38 KULTUR JOKER TRAUERKULTUR

Der Friedhof im Herbst

Die kältere Jahreszeit und die Totengedenktage bringen herbstliche Grabdekorationen

Pflanzenpracht im Herbst

Foto: GdF, Bonn

Im Herbst und vor den Totengedenktagen

haben die

Friedhofsgärtner viel zu tun.

Wenn die Temperaturen sinken,

die Luft frischer wird,

entdeckt man auf vielen Gräbern

neuen Wuchs, neue

Pflanzen und eine neue Farbenpracht.

Mit dem Blick auf

Totensonntag und Allerheiligen

weichen die verblühten

Sommerblumen robusten

Pflanzen wie Stiefmütterchen,

Eriken, Callunen oder Alpenveilchen.

Pflanzen, die in ihrer

Farbvielfalt den Sommerblumen

in nichts nachstehen.

Ihr Farbspektrum reicht von

weiß, über rosa, bis hin zu

gelb, rot oder violett. Mit seiner

ausgeprägten Struktur ist

ihr Laub nicht zuletzt sehr dekorativ.

Kombinieren lassen

sich die Blütenpflanzen etwa

mit Gräsern oder winterharten

Blattschmuck-Pflanzen

wie Silberblatt, Purpurglöckchen

oder Dickblatt.

Wer das Grab seiner Angehörigen

nicht selbst an die kältere

Jahreszeit anpassen will,

kann auf die Hilfe der örtlichen

Friedhofsgärtner zählen.

Für individuelle Wünsche

bleibt dabei viel Raum. Für

den Winter lassen sich zum

Beispiel kunstvolle Winterabdeckungen

anbringen. Dafür

kann auch im Rahmen einer

Dauergrabpflege gesorgt werden.

Wenn schließlich an den

Gedenktagen auf den Gräbern

hunderte Lichter erstrahlen,

ist das ein beeindruckender

und friedvoller Anblick. Der

gepflegte Friedhof erscheint

Natürlich Faller-Heudorf

Dorfstraße 20

als ein besonderer Ort zwischen

Leben und Tod.

Weitere Informationen zum

Thema Grabpflege unter:

www.grabpflege.de

Adalbert Faller

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veranstaltungen VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 39

Do 1. November

Freiburg

Literatur

20:15 h: Archil Kikodze – Der Südelefant. Theater

Freiburg, Passage 46

Musik

17 h: Chor Cappella Nova – Verdi: Messa

da Requiem. 6. Hospiz Benefizkonzert.

Mutterhauskirche Vinzentinerinnen

20 h: Death by Shotgun – Indie, Punk. White

Rabbit

20 h: The Green Apple Sea + Joe Astray –

Country, Singer Songwriter, Indie-Folk. Jos

Fritz Café

Theater & Tanz

18 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20:15 h: Novecento – Die Legende des

Ozeanpianisten. Alemannische Bühne

Basel

Musik

20 h: Brit Floyd – The World`s Greatest Pink Floyd

Show. Musical Theater Basel

21 h: Nachtstrom 90: Paul Clouvel – Piano Objets

Sonores. Werke von Béranger, Jodlowski, Filidei

u.a. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Bits und Bites: Je röter desto töter? –

Expertengespräch mit Martin Forter. Eintritt frei.

Haus der elektronischen Künste Basel

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Abenteuer Reisen: Kreta – Vortrag von

Ralf Adler. Anm.: 07633 4008163. Kurhaus Bad

Krozingen

Horben

17 h: Cogli la Rosa – Werke von Händel, Vivaldi,

Telemann u.a. Eintritt frei. Kirche St. Agatha

Horben

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

Fr 2. November

Freiburg

Allgemein

20 h: Chippendales – About last night. Sick-Arena

Musik

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20:30 h: Guitar Crusher & Band – Soul, Blues.

Wodan Halle

22 h: Totengeläut + Ouchène + RAS-Showcase –

Dark Wave, Post-Rock, EBM, Industrial. Slow Club

Theater & Tanz

19:30 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Impro-Theatergruppe OnePlayWonder –

November-Show. Reservierung: oneplaywonder.

de. Theater Hans Dürr

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Die feisten – Adam & Eva. Song-Comedy.

Vorderhaus

Basel

Musik

20 h: Baloise Session 2018: Tribalistas + Maria

Gadú – Pop, MPB. Messe Basel

20 h: Camerata Variabile – Signs, Games &

Messages. Werke von Kurtag, Moser, Mahler u.a.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

20 h: The Hirsch Effekt – Metal. Sommercasino

21 h: Minsk + Zatokres – Metal. Kaserne Basel,

Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: PREMIERE: Die Verschwörerin – Schauspiel

von Joël László. Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Abenteuer Reisen: Sizilien – Vortrag

von Ralf Adler. Anm.: 07633 4008163. Kurhaus

Bad Krozingen

19:30 h: Schlosskonzerte – Jean-Christophe

Dijoux. Schloss Bad Krozingen

Pratteln

20 h: Eye In The Sky – Classic Rock. Konzertfabrik Z7

Todtnau

18 h: Cogli la Rosa – Werke von Händel, Vivaldi,

Telemann u.a. Eintritt frei. Kirche St. Jakobus

Todtnauberg

Sa 3. November

Freiburg

Literatur

20:15 h: Lasha Bugadze: Putins Mutter – Lesung.

Theater Freiburg, Passage 46

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Godehard

Weithoff. Freiburger Münster

15 h: Interkulturelles Trommel Cafè – Offener

Treffpunkt. Haus 197

17 h: Voltaire & Friedrich der Große: Ah!

Monseigneur, warum sind Sie ein Fürst? –

Freundschaft in Briefen und Musik. Historisches

Kaufhaus Freiburg

20 h: Die Haiducken – Klezmer, Balkan. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Holst Sinfonietta – Hommage à Claude

Vivier. SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal

21 h: Matt Howden + She Pleasures Herself +

DJ Bleakphil – Post-Punk, Dark Wave. Slow Club

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Peter Iljitsch

Tschaikowsky. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. May-Bellinghausen-Halle

20 h: Girls & Boys – Schauspiel von Dennis Kelly.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: PREMIERE: Wer hat Angst vor Virginia

Woolf? – Schauspiel von Edward Albee. Theater

Harrys Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Café Jenseits: Aufbruch zur

Unmöglichkeit – Theater R.A.B. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

19:30 h: Lars Reichow – Lust. Paulussaal

20 h: Gabriel Vetter – Hobby. Stand up. Vorderhaus

Führungen

20 h: Nächtliches Geocaching – Suchet, so werdet

ihr finden! Treffpunkt wird bei Anm. bekannt

gegeben. Dreisam3

Partys

22:30 h: Clubgeschichten – Deutschrap special.

DJ Mirko Machine, DJ Emilio, Mr. Mar, Aphroe.

Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Xenakis Plus.

Werke von Xenakis. Gare du Nord (im Bad.

Bahnhof)

20 h: The Gardener & The Tree – Indie-Folk.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry

Purcell und John Dryden. Theater Basel,

Große Bühne

19:30 h: Edmond – Komödie von Alexis Michalik.

In französischer Sprache. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Don‘t tell the kids – Tanzabend von Richard

Wherlock. Mit Musik von The Velvet Underground.

Theater Basel, Kleine Bühne

Partys

23:59 h: DJ Lag – Gqom, Afro, House. Kaserne

Basel, Rossstall 1 & 2

andere Orte

Baden-Baden

19 h: Welttanz-Gala – Rendezvous der

Weltmeister. Kurhaus Baden-Baden, Bénazetsaal

Breisach

10 h: Martinimarkt 2018 – Markt der schönen

Dinge. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Colmar

20 h: Geister Europas – Choreographie von

Bruno Bouché / Kurt Jooss. Théâtre municipal

de Colmar

Riegel

20 h: Arnim Töpel – Nur für kurze Zeit, alles gloffe?

Musikkabarett. Theater Kumedi

Staufen

19:30 h: Mondhörnig schüttelt sein Haupt das

Rind – Huchel und Haushofer vertont. Stubenhaus

Staufen

20 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Sulzburg

20 h: Frauke Horn – Harfenkonzert. Klosterkirche

St. Cyriak

Titisee-Neustadt

19 h: Kino unter Palmen – Eventnacht.

Badeparadies Schwarzwald

Weil am Rhein

20:15 h: Frosch mich – Beziehungskomödie mit

Emine Akman und Peter Huber. TAM Theater

am Mühlenrain

So 4. November

Freiburg

Literatur

19 h: Brilka – Musikalische Lesung. Im Rahmen

der Georgischen Woche. Theater Freiburg,

Kammerbühne

Musik

11 h: Musik im Treppenhaus: Dóra Szilágyi

(Geige) – Werke von Biber, Telemann und Bach.

Archäologisches Museum Colombischlössle

19 h: Pop-Oratorium Luther – Projekt der tausend

Stimmen von Michael Kunze und Dieter Falk.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Maceo Parker – Funk. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

16 h: PREMIERE: Wunderland – Song-Zyklus von

Anno Schreier nach Alice im Wunderland. Für Kids

ab 10 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

17 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

18 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

19:30 h: Café Jenseits: Aufbruch zur

Unmöglichkeit – Theater R.A.B. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Trommel Cafè

Im Bürger- und Jugendforum

Schwarzwaldstr. 197 findet am

3. November (15-17.30 Uhr) ein

interkulturelles Trommel Cafè

statt. Ein offener Treffpunkt für

Künsterleben revisited

Mit dem Café Jenseits wagt das

Theater R.A.B. einen Aufbruch

zur Unmöglichkeit. An diesem

weltabgekehrten Ort treffen sich

vier verstorbene KünstlerInnen

und blicken mit Distanz auf ihr

Leben zurück. Oskar Schlemmer,

Else Laskaer-Schüler, Ernst

Toller und Sophie Taeuber-Arp

Lesung und Gespräch

„Mali Blues“ Foto: K. Waldmann

Im Zentrum des Romans Ma

von Aya Cissoko steht die Mutter,

Massiré Dansira. Sie war im

Alter von 15 Jahren ihrem Mann

nach Frankreich gefolgt und

muss sich nach dessen Tod durch

Martinimarkt

Im Schloss Rimsingen findet am

3./4. November jew. von 10-18 Uhr

wieder der Martinimarkt statt.

Neben regionalen und überregionalen

Ausstellern mit

feinem Käse- und Wurstsortiment

finden BesucherInnen viel

Hausgemachtes, Konfiserie in

Kindertransporte

Lilly Maier

Die Flucht jüdischer Kinder vor

dem Holocaust und ihre Folgen

titelt ein Vortrag von Lilly Maier

am 11. November, 11.45 Uhr im

Simon-Veit-Haus (Kirchstraße 11).

Freiburg

Menschen aus allen Kulturen,

für Jung und Alt, für Geflüchtete,

MigrantInnen und Einheimische,

die Lust am gemeinsamen

Trommeln, Singen und Tanzen

haben. Einige Trommeln und

Kleinperkussion stehen bereit,

eigene Instrumente können aber

gern mitgebracht werden. Die

Teilnahme ist kostenfrei, Spenden

sowie Beiträge für das Bufet

sind willkommen!

Freiburg

setzen sich mit essenziellen Fragen

des Menschseins auseinander.

In surrealem Ambiente stellt

sich die Frage: Wie harmlos oder

gefährlich kann Kunst sein, wie

gefährlich kann sie werden.

Uraufführung des Stücks am

2./3./4. November, jeweils 20.30

Uhr im E-Werk.

Freiburg

einen rassistischen Anschlag als

Alleinerziehende durchschlagen.

Ma ist die Geschichte einer mutigen

Frau und die Liebeserklärung

einer Tochter, denn trotz

allem pubertären Widerstand bewundert

sie die Mutter für ihren

Mut und ihre menschliche Stärke.

Am 7. November, 19 Uhr im

Kommunalen Kino wird Ariane

Zeuner aus dem Roman lesen.

Übersetzung und Moderation:

Beate Thill. Im Anschluss an das

Gespräch, gegen 21.30 Uhr, wird

der Film Mali Blues (Regie: Lutz

Gregor, D 2016) gezeigt.

Oberrimsingen

unterschiedlichen Sorten, Edelbrände,

Liköre, Whisky, Öle

und vieles mehr. Ausgesuchte

Kunsthandwerker haben viele

schöne Dinge im Sortiment und

für den Gaumen stehen Cocktails,

Weine, beste Kuchen und

anderes Feines bereit.

Emmendingen

1938 fanden die Novemberpogrome

in Nazi-Deutschland

statt. Im Dezember wurden die

Kindertransporte ins Leben

gerufen. Über 15.000 jüdische

Kinder aus Deutschland, Österreich,

Polen und der Tschechoslowakei

konnten gerettet

werden, weil ihre Eltern

bereit waren, sie alleine auf

einen Kindertransport in die

Fremde zu schicken. Der Vortrag

basiert auf Zeitzeugen-

Interviews, die die Forscherin,

Autorin und Referentin der

KZ-Gedenkstätte Dachau mit

amerikanischen Holocaust-

Überlebenden geführt hat.


40 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Basel

Kunst

14:30 h: Dieter Roth – Selbstturm; Löwenturm.

Anm.: schaulager.ch. Schaulager

Musik

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Xenakis Plus.

Werke von Xenakis. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

18:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

18:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Breisach

10 h: Martinimarkt 2018 – Markt der schönen

Dinge. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Colmar

15 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché / Kurt Jooss. Théâtre municipal de Colmar

Denzlingen

14:30 h: Mundologia: Wandern in Deutschland

– Vortrag von Klaus-Peter Kappest. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen

18 h: Mundologia: Skandinavien – Vortrag von

Klaus-Peter Kappest. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Riegel

11 h: Mein Vater, der Klavierspieler – Renate

Obermaier und Heinzl Spagl. Matinée. Theater

Kumedi

St. Ulrich

17 h: Jubiläumskonzert der Jugendmusikschule –

Italian Delights and Golden Sonatas. Werke von

Merula, Castello, Purcell u.a. Eintritt frei, Spenden

erbeten. Kirche St. Peter und Paul St. Ulrich

Staufen

17 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Sulzburg-Laufen

19 h: Josep Colom (Piano) & Nicolas

Chumachenco (Violine) – Werke von Brahms.

Kulturzentrum3klang

Weil am Rhein

19:15 h: Frosch mich – Beziehungskomödie mit

Emine Akman und Peter Huber. TAM Theater

am Mühlenrain

Mo 5. November

Freiburg

Literatur

19:30 h: Ute Wehrle – Bächle, Gässle,

Bombenstimmung. Regio Krimi Lesung. Cala Theater

Musik

20:30 h: Roberto Morbioli – Monday Life Club.

Blues. Gasthaus Schiff

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open

Mic Session. Live-Opener: Liner Notes. The Great

Räng Teng Teng

Film

19 h: Woche der Stille: Leaning into the Wind –

Dokumentation. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Was ist Glück – Vortrag von Wilfried

Pfeffer. Tibet Kailash Haus

Basel

Literatur

19 h: An der Grenze – Lesezirkel mit Rudolf

Bussmann. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Baloise Session 2018: Ms. Lauryn Hill +

Marius Bear – HipHop, R‘n‘B. Messe Basel

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Lasst uns reden! – Diskussionsreihe.

Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Denzlingen

19 h: Die Amigos – Schlager. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Pratteln

20 h: Fish + Doris Brendel – Progressive Rock.

Konzertfabrik Z7

Di 6. November

Freiburg

Musik

20 h: Bukahara – Swing, Folk, Reggae. Jazzhaus

20 h: Luca Siseras Roofer – Jazz ohne Stress.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche –

Marjorie Frances Mayo und Bernhard Marx.

Johanneskirche

Kabarett & Comedy

20:15 h: Die internationale Witzparade – Wettstreit.

Theater Freiburg, Passage 46

Vorträge & Gespräche

20 h: Vista Tour Jubiläumsabend – Mit Bildvortrag

von Joachim Scheck. Eintritt frei. Gasthaus

Schützen

20:15 h: U.S. Midterm Election Night 2018 – Mit

Vortrag, Lesung, Liveübertragung und Musik. In

engl. und dt. Sprache. Eintritt frei. Carl-Schurz-Haus

Basel

Musik

19:30 h: Let it be – Die grössten Hits der Beatles.

Musical Theater Basel

20 h: Baloise Session 2018: Walking On Cars +

LP – Indie. Messe Basel

20 h: Knabenkantorei Basel – Im Nebel. Gare du

Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

18:45 h: Lucia di Lammermoor – Wise-Heiten.

Eintritt frei. Theater Basel, Foyer große Bühne

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse

Bühne

andere Orte

Lörrach

20:30 h: 20 Jahre Burghof: Mariza – Weltmusik.

Burghof Lörrach

100 Jahre Frauenwahlrecht

Veranstaltungen und Ausstellung in Freiburg

„Die Suffragette D 1913“

Foto: Dt. Kinemathek

Am 12.11.1918 erklärte der Rat

der Volksbeauftragten in Berlin

das allgemeine, gleiche Wahlrecht

für Frauen und Männer.

Gala zum 100. Jahrestag

Zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts

findet im Alten

Wiehrebahnhof am 12. November,

18-24 Uhr, eine Gala statt.

Hierzu sind alle Geschlechter

eingeladen, einen Montagabend

mit vielen blauen Stunden zu

erleben. Im Filmprogramm läuft

der Stummfilm Die Suffragette

(1913) mit Asta Nielsen in der

Hauptrolle und live Musikbegleitung

am Klavier. Die Femwerkstatt

wird ihre Gepäckablage für

Taschen aller Art und deren Geschichten

eröffnen und DJanes

legen auf zum Tanz, es gibt kleine

Köstlichkeiten und sicher die

eine und andere Überraschung.

VeranstalterInnen: Feministische

Geschichtswerkstatt e.V.

und Koki mit Freiburgerinnen

aus aller Welt; Freiburger Wahlkreis

100%; Centre Culturel

Français Freiburg.

„Die göttliche Komödie“

Die Amnesty-Frauenrechtsgruppe

zeigt am 12. November,

Plakat: „Votes for women“

20 Uhr im Kollegiengebäude II

der UNI Freiburg, in Kooperation

mit dem aka Filmclub, den

Film Die göttliche Ordnung.

Ein Drama, das in der Schweiz

im Jahre 1971 spielt und die damalige

Situation der Frauen mit

viel Charme widerspiegelt, bis

diese sich am 7. Februar 1971

das Wahlrecht erkämpften. Als

fachkundige Referentin ist Zita

Küng, Gründerin und Inhaberin

von „EQuality“, ein Beratungsunternehmen

für Organisationen

und politiknahe Institutionen,

eingeladen. Sie wird dem Publikum

eigenen Input geben und

Parallelen aus dem Film zur Situation

der damaligen Frauenbewegung

in Deutschland ziehen.

Ausstellung in der

Meckelhalle

Zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts

in Deutschland

präsentieren die bildenden

Künstlerinnen der GEDOK Freiburg

in Zusammenarbeit mit der

Stelle zur Gleichberechtigung

der Frau die Ausstellung 100

Jahre Frauenwahlrecht – Kunst

im Plakat in der Meckelhalle

im Sparkassen-FinanzZentrum

(Kaiser-Joseph-Straße).

Mi 7. November

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Soluna.

Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

19 h: Aya Cissoko: Ma – Lesung mit anschließender

Filmvorführung. Kommunales Kino Freiburg

Musik

20 h: Bukahara – Swing, Folk, Reggae. Jazzhaus

20 h: Candida Schlabach-Uhl (Mezzosopran),

Susanne Keck (Fagott), Marie-Luise Klewer

(Klavier) – Huchel und Haushofer vertont.

Elisabeth-Schneider Stiftung

20:30 h: Supreme – Podium für Slamkünstler,

Kabarettisten, Musiker u.a. Mensa Rempartstraße,

Freiburg

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

Die öffentlichen Medien spielten

im Jahrzehnte langen Kampf

für das Frauenwahlrecht eine

entscheidende Rolle. Gerade

durch Wahlplakate wurde auf

das Wahlrecht für Frauen und

öffentliche Versammlungen kandidierender

Frauen aufmerksam

gemacht. Das „in die Öffentlichkeit

tragen“ war die Grundlage

der erfolgten Gesetzesänderung,

die im Jahr 1918 den Frauen in

Deutschland das Wahlrecht zugestand.

Kaum eine andere Errungenschaft

der Frauenbewegung

hat zu so viel nachhaltiger Veränderung

im Leben von Frauen geführt.

82 Prozent der weiblichen

Wahlberechtigten gaben am 19.

Januar 1919 dem ersten demokratischen

Reichstag ihre Stimme.

Die Frauen forderten in ihrem

politischen Programm zum Beispiel

eine radikale Reform des

Familienrechts, die Gleichstellung

in allen Berufen, ein Ende

der Ächtung lediger Mütter und

den gesetzlichen Schutz vor Vergewaltigung

in der Ehe.

Die Ausstellung ist noch bis

6. November während der Öffnungszeiten

in der Meckelhalle

des Sparkassen-FinanzZentrums

in Freiburg zu sehen.

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Film

20 h: European Outdoor Film Tour – E.O.F.T.

18/19. Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

20 h: European Outdoor Film Tour – Outdoorsportund

Abenteuerfilme. Konzerthaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Anthropozän oder: das Zeitalter des

Menschen und die Entdeckung der Umwelt –

Vortrag mit Prof. Dr. Regine Kather. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Nashorn

Basel

Musik

18:30 h: Let it be – Die grössten Hits der Beatles.

Musical Theater Basel

20 h: Knabenkantorei Basel – Im Nebel. Gare du Nord

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

Vorträge & Gespräche

19 h: Roundtable – Balthus und die Frage der

Kunstfreiheit. Fondation Beyeler

andere Orte

Lörrach

20 h: Herbert Schuch – Klavierwerke von Ligeti

und Beethoven. Burghof Lörrach

Merzhausen

13 h: 100 Jahre Evangelische Hochschule

Freiburg – Festakt. Forum Merzhausen

Do 8. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik, Kleinkunst

und Comedy. Bürgerhaus am Seepark, Varieté

19 h: Sensorikseminar – Mit Bernhard Huber.

Staatsweingut Freiburg

Literatur

19:30 h: 32. Freiburger Literaturgespräch –

Herta Müller: Lebensangst und Worthunger.

Eröffnungslesung. Neues Rathaus

Musik

20 h: Ed Motta – Soul, Funk, MPB. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

17:10 h: Operation Breisgauland 2048 –

Zeitgenössisches Operndrama in einer

Straßenbahn. Treffpunkt: VAG Zentrum, Linie 3

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19 h: Operation Breisgauland 2048 –

Zeitgenössisches Operndrama in einer

Straßenbahn. Treffpunkt: VAG Zentrum, Linie 3

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Impro Krimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Schauspiel

von Edward Albee. Theater Harrys Depot

20:15 h: Novecento – Die Legende des

Ozeanpianisten. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Mauerbrecher – Impro-Crime: Die

MordArt. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Vorträge & Gespräche

20 h: Arbeiter- und Soldatenräte: Die Anfänge der

Weimarer Republik – Vortrag mit Prof. em. Dr. Frank

Deppe. Eintritt frei. Landeszentrale für politische Bildung

20 h: Wer profitiert vom Freihandel? – Ein

Instrument zur Sicherung wirtschaftlicher

Vorherrschaft. Vortrag von Yessika Hoyo. 50

Jahre iz3w. Eintritt frei. Südwind e.V. Lorettostraße

20:15 h: Das Selbst in der digitalen Kultur –

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Bernard. Reihe

Konturen der nächsten Gesellschaft. Anm.

erbeten. Katholische Akademie

20:15 h: Viertel nach acht – Polittalk in der Passage.

Simon Waldenspuhl und Rudi Raschke im Gespräch

mit Sahra Wagenknecht. Theater Freiburg, Passage 46


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 41

Basel

Musik

19:30 h: Let it be – Die grössten Hits der Beatles.

Musical Theater Basel

20 h: Knabenkantorei Basel – Im Nebel. Gare du

Nord (im Bad. Bahnhof)

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Uli Masuth + Queenz of Piano – Kabarett.

Kurhaus Baden-Baden, Bénazetsaal

Badenweiler

18 h: Badenweiler Musiktage – Minguet Quartett.

Werke von Bach, Gould und Dvorak. Kurhaus

Bollschweil

19 h: Hochwasserschutz im Hexental – Effizient

und landschaftsverträglich? Bolando Dorfgasthaus

Kirchzarten

20 h: Bodo Kirchhoff: Dämmer und Aufruhr –

Lesung. Buchladen in der Rainhof Scheune

Straßburg

20 h: Cycle Claude Debussy – Orchestre

philharmonique de Strasbourg. Werke von

Debussy, Ravel, Schönberg u.a. Palais de la

musique et des congrès, Salle Erasme

Fr 9. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik, Kleinkunst

und Comedy. Bürgerhaus am Seepark, Varieté

Literatur

18 h: Katharina Adler: Ida – Lesung und Gespräch.

Eintritt frei. Universität Freiburg

20 h: Michael Lentz: Schattenfroh – Lesung und

Gespräch. Literaturhaus Freiburg

Musik

11 h: Das Klangbad – Percussive Meditation.

Anm.: info@petergraef.com. Marienkapelle auf

dem Lorettoberg

19:30 h: Round Table Freiburg mit Prof.

Dombrowski – Benefizkonzert. Historisches

Kaufhaus Freiburg

20 h: Beyond musical borders – Im Rahmen des

Symposiums Interkulturalität, Musik, Pädagogik.

Hochschule für Musik Freiburg, Kammermusiksaal

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Lethal Creation + Nexus – Metalcore, Power

Metal. Freizeichen (Artik in ehem. Schmitz Katze)

20:30 h: Jaques Stotzen & Biber Herrmann –

Akustik Blues, Folk, Rock. Wodan Halle

21 h: The Dead Lovers + Special Guest – Indiefolk,

Blues. 10 Jahre Räng Teng Teng. The Great

Räng Teng Teng

21 h: The Lombego Surfers – Surf, Rock‘n‘Roll.

Slow Club

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

20 h: 10. Kulturbühne Weingarten – Klezmer,

Kleinkunst & Theater. Mehrgenerationenhaus

EBW

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Le sacre du printemps – Strawinsky

unplugged. Junges Theater. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Als ich fliegen konnte – Cargo-Theater.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Fatih Çevikkollu – FatihMorgana. Vorderhaus

Führungen

20 h: Verantwortung vor der Geschichte kennt

keinen Schlussstrich! – Stadtrundgang. 50 Jahre

iz3w. Eintritt frei. Treffpunkt: Platz der Alten

Synagoge, Brunnen

Vorträge & Gespräche

18 h: Ausschluss oder Auflösung? – Die Goethe-

Gesellschaft und ihre jüdischen Mitglieder

nach dem Novemberpogrom 1938. Eintritt frei.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

Messen & Märkte

14 h: Plaza Culinaria 2018 – Deutschlands

schönste Genussmesse. Messe Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Let it be – Die grössten Hits der Beatles.

Musical Theater Basel

22 h: Idris Ackamoor & The Pyramids – Cosmic

Jazz, Funk. Kaserne Basel, Rossstall 1 & 2

Theater & Tanz

19:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Badenweiler

18 h: Badenweiler Musiktage – Jean-Efflam

Bavouzet. Werke von Haydn und Debussy.

Kurhaus Badenweiler

Breisach

20 h: Volkmar Staub – Lacht kaputt, was Euch

kaputt macht. Polit-Kabarett. Kleinkunstbühne

Schloss Rimsingen

Donaueschingen

20 h: Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die guten

Tage kommen können. Kunst- und Musikschule

Donaueschingen

Merzhausen

20 h: Jimmy Scott: I go back home – Film und

Gespräch zwischen Regisseur Ralf Kemper und

Peter Disch. Forum Merzhausen

Mulhouse

20 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. La Filature

Riegel

20 h: Flügel trifft Flügelhorn – Stephen Altoft &

Elmar Schrammel. Theater Kumedi

Waldkirch

20 h: Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80

Jahren – Mit Navid Kermani. Georg Scholz-Haus

Kunstforum Waldkirch e.V.

Weil am Rhein

20:15 h: Peter Vollmer – Er hat die Hosen an, sie

sagt ihm welche…. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 10. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik,

Kleinkunst und Comedy. Bürgerhaus am Seepark,

Varieté

Literatur

10 h: Jan Wagner, María Cecilia Barbetta & Brigitta

Falkner – Kurzlesungen mit Gespräch. Freiburger

Literaturgespräch. Literaturhaus Freiburg

15 h: Elke Erb, Karen Duve & Bora Cosic

– Kurzlesungen mit Gespräch. Freiburger

Literaturgespräch. Literaturhaus Freiburg

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Boris

Böhmann. Freiburger Münster

18 h: Albert Konzerte: Frank-Peter Zimmermann

(Violine) & Martin Helmchen (Klavier) – Werke von

Beethoven. Werke von Beethoven und Brahms.

Paulussaal

19 h: Freiburger Bachchor: Robert Schumann –

Das Paradies und die Peri. Konzerthaus Freiburg

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Naturally 7 – A cappella. Jazzhaus Freiburg

20:15 h: Ottmar Traber – Wir schaffen das. Jazz

& Kabarett zur Lage der Nation. Theater Freiburg,

Passage 46

21 h: Girls Names + The Deadnotes + Maria

Somerville – Indiefolk, Blues. 10 Jahre Räng Teng

Teng. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: Aaron Löchle: König Ödipus – Solotheater.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Korczak-Haus

Freiburg

19:30 h: PREMIERE: Die Fledermaus – Operette

von Johann Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. May-Bellinghausen-Halle

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Als ich fliegen konnte – Cargo-Theater.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: BlöZinger – Bis morgen. Vorderhaus

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt: Bühneneingang

15 h: 100 Jahre gleiche Rechte? – Ein

frauengeschichtlicher Rundgang mit Birgit

Heidtke. Treffpunkt: Café Bicicletta, Brombergstr.

17

Partys

21 h: BFTC Allnighter Vol. 10 – Early Reggae,

Rocksteady. Mit Mr Fried-G, Lou, DJ Emperor,

O.Love Sorrow. McNamara‘s Irish Pub

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

23 h: Rabbit Klubnacht: Warning Pt. 2 – DJs: Erik

Jäähalli, Klex, AA. White Rabbit

Film

18 h: In der Pose – Kurzfilm. Galerie Atelier 4e

20 h: Poesiefilme – Aus dem Zebra Poetry Film

Wettbewerb 2018. Freiburger Literaturgespräch.

Literaturhaus Freiburg, Kino

Messen & Märkte

10 h: Plaza Culinaria 2018 – Deutschlands

schönste Genussmesse. Messe Freiburg, Halle 3

Basel

Musik

14:30 + 19:30 h: Let it be – Die grössten Hits der

Beatles. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse

Bühne

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Die Verschwörerin – Schauspiel von Joël

László. Theater Basel, Kleine Bühne

Partys

21 h: Cumbia Ritual x Nocturna Visión – Kumbia

Boruka Sound System. Kaserne Basel, Rossstall

1 & 2

Vorträge & Gespräche

10:30 h: Carmen – Ballett-Extra. Theater Basel,

Foyer große Bühne

andere Orte

Baden-Baden

21 h: 17. Argentinische Tango-Nacht – Konzert,

Show und Ball. Kurhaus Baden-Baden,

Bénazetsaal

Badenweiler

18 h: Badenweiler Musiktage – Jake Arditti &

Arditti-Quartett. Werke von Berg, Peredes, Henze

u.a. Kurhaus Badenweiler

Denzlingen

20 h: Alte Bekannte – A capella. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen

Ettenheimmünster

18 h: William Byrd Ensemble Freiburg – Jesu,

meine Freude. Wallfahrtskirche St. Landelin

Hartheim

20 h: Redhouse Hot Six – Oldtime-Jazz. Salmen

Hartheim, Theatersaal

Müllheim

17 h: Stadtpfeifers Traum – Kammerchor Müllheim

& Orchester. Martinskirche Müllheim

Riegel

20 h: Ingo Börchers – Immer Ich. Theater Kumedi

Staufen

20 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Straßburg

20 h: MC Solaar – HipHop, Rap. Zénith de Strasbourg

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 11. November

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik, Kleinkunst

und Comedy. Bürgerhaus am Seepark, Varieté

Kunst

11:15 h: Vernissage: Jahresausstellung Roland

Phleps – Mit Freiburger Cello-Ensemble. Stiftung

für Konkrete Kunst Roland Phleps

Literatur

10 h: Kaffee mit Schuss – Holger Weinbach:

Eiswolf. Frühstück und Lesung. Café & Restaurant

Die Bergstation

10:30 h: Maria Stepanova & Vladimir Sorokin

– Kurzlesungen mit Gespräch. Freiburger

Literaturgespräch. Literaturhaus Freiburg

10:30 h: Michael Köhlmeier: Bruder und Schwester

Lenobel – Lesung und Gespräch. Freiburger

Literaturgespräch. Theater Freiburg

16 h: Literatur-Café – Deutschland: Ein

Wintermärchen. Lesung mit Natalia Herrera &

Dirk Schröter. Wallgraben Theater

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton & Heilgesang.

Marienkapelle auf dem Lorettoberg

18 h: Merasim Percussion Trio – Musik aus

Persien und der Türkei. Kirche St. Ursula/

Altkatholische Kirche

18 h: William Byrd Ensemble – Werke von J.S.

Bach, J.M. Bach, Schütz u.a. Eintritt frei, Spenden

erbeten. Friedenskirche Freiburg

19 h: Inflagranti Vocal – Schlager, Pop, Swing.

Alemannische Bühne

Theater & Tanz

15 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

17 h: Follies 2018 – Tanz-Show zum 30-jährigen

Bestehen der Musical-TAP-Company. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

19 h: Wunderland – Song-Zyklus von Anno

Schreier nach Alice im Wunderland. Für Kids ab

10 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

19 h: Freiburger Kleinkunstpreis für Studierende

2018 – Musikkabarett, Comedy und Zauberei.

Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

11 h: Sonntagsmatinee – Geleitete Meditation

mit Marlot Prester und Videovortrag. Tibet

Kailash Haus

Messen & Märkte

10 h: Plaza Culinaria 2018 – Deutschlands

schönste Genussmesse. Messe Freiburg

Basel

Musik

13:30 + 18:30 h: Let it be – Die grössten Hits der

Beatles. Musical Theater Basel

andere Orte

Baden-Baden

17 h: Thomas Hengelbrock – Mozart: Requiem.

Werke von Kerll und Mozart. Festspielhaus

Badenweiler

18 h: Badenweiler Musiktage – GrauSchumacher.

Werke von Debussy, Bach, Zimmermann u.a.

Kurhaus Badenweiler

Breisach

18 h: Jour fixe musical 2: Faschismus und Gewalt

– Studierenden-Quartett der Hochschule für

Musik. Werke von Schostakowitsch. Blaues Haus

Emmendingen

11:45 h: Kindertransporte 1938/39 – Die Flucht

jüdischer Kinder vor dem Holocaust und ihre

Folgen. Vortrag und Gespräch mit Lilly Maier.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Simon-Veit-Haus

Lörrach

19 h: Was sagen mir meine Zahlen? – Vortrag über

Numerologie von Monika Andres. Kulturwerkstatt

Dreiländereck e.V.

Müllheim

17 h: Stadtpfeifers Traum – Kammerchor Müllheim

& Orchester. Martinskirche Müllheim

Mulhouse

15 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. La Filature

Riegel

11 h: Abschied 1918 – Mit Martin Graff und Herta-

Siebler Ferry. Matinee. Theater Kumedi

Staufen

17 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

Weil am Rhein

19:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Mo 12. November

Freiburg

Literatur

20 h: Klaus Brinkbäumer: Nachruf auf Amerika –

Lesung und Gespräch. Universität Freiburg, KG

II, Hörsaal 2004

Musik

20 h: Kammerchor & Jazztrio – Werke von Brahms

bis Belafonte. Hochschule für Musik Freiburg,

Konzertsaal

20 h: Stanley Clarke – Jazz. Jazzhaus Freiburg

20 h: SWR Symphonieorchester – Abokonzert.

Werke von Beethoven und Schostakowitsch.

Konzerthaus Freiburg

20:30 h: Open Club Stage– Monday Life Club.

Freiburger Blues Asscociation e.V. Gasthaus

Schiff

20:30 h: The Slackers – Ska, Rocksteady, Soul,

Rock‘n‘Roll. Cafe Atlantik

21 h: Occam‘s Razor – Blue Rabbit 0112. Jazz.

White Rabbit

Theater & Tanz

11 h: Wunderland – Song-Zyklus von Anno

Schreier nach Alice im Wunderland. Für Kids ab

10 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

Film

19:30 h: Die Suffragette – Stummfilm mit Live-

Musik. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg,

Theater

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Abenteuer Reisen: Cuba – Vortrag von

Pascal Violo. Anm.: 07633 4008163. Kurhaus

Bad Krozingen

Di 13. November

Freiburg

Musik

19:30 h: Akiko Okabe: Autour de Lili Boulanger

– Klavierkonzert. Eintritt frei. Centre Culturel

Français Freiburg

20 h: Chromatic Trio – Jazz ohne Stress. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Popa Chubby – Blues-Rock. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Hammond Jazz Night – Bucher‘s Organ

Book. Jos Fritz Café

21 h: Rotor – Psychedelic Rock. Slow Club

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

Film

20 h: European Outdoor Film Tour – E.O.F.T.

18/19. Konzerthaus Freiburg, Rolf Böhme Saal

Vorträge & Gespräche

13:45 h: Erinnern für die Zukunft:

Novemberpogrome 1938 – Mit Zeitzeugin Inge

Auerbacher. Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule

20 h: Afrin: Der Berg der Kurden unter türkischer

Besetzung – Vortrag von Thomas Schmidinger. 50

Jahre iz3w. Eintritt frei. Peterhof, Keller

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de


42 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Teenie-Rittertum

Alex Wheatle wird als preisgekrönter

britischer Jugendbuchautor

auch gern als „Barde von Brixton“

bezeichnet. In seinem Roman Die

Ritter von Crongton erzählt er von

einer ungewöhnlichen Heldenreise

durch das nächtliche Problemviertel

South Crongton. Der Teenager

McKay schlittert aus seinem

Zerstörte Illusionen

Theater Harrys Depot

Das Theater Harrys Depot zeigt

am 3. November, 20 Uhr,

unter der Regie von Barbara

Literatur Café

Aufgrund seiner jüdischen

Herkunft und seiner politischen

Einstellung wurde

Heinrich Heine zeitlebens angefeindet

und ausgegrenzt.

Diese Außenseiterrolle prägte

sein Werk. Heine war 47 Jahre

alt und seit 13 Jahren nicht

mehr in Deutschland gewesen,

als er auf der Rückreise ins

französische Exil den ersten

Hirnklopfen

Felix Oliver Schepp

Foto: Michael Haggenmüller

Stille in der Stadt

Die Woche der Stille findet

zum vierten Mal in Freiburg

vom 4.-11. November statt

und bietet zahlreiche Veranstaltungen

und Angebote an

– langsamer zu werden, genauer

wahrzunehmen, Ruhe

zu finden. Z.B. im Freiburger

Münster vom 5.-10. November,

jew. 12.15 Uhr bei

„Impuls zu Stille und Musik“

Freiburg

schwierigen Familienumfeld in

eine rasante Odyssee zwischen

einem Diebstahl und dem Kampf

um die Ehre seiner Angebeteten.

Freilich mit viel Witz und einer

guten Moral am Ende.

Die Lesung mit Gespräch findet

am 14. November, 19 Uhr im Carl-

Schurz-Haus statt.

Freiburg

Zimmermann Edward Albees

Theaterstück Wer hat Angst vor

Virginia Woolf? in Alissa und

Martin Walsers aktueller Übersetzung.

In einem furiosen Feuerwerk

aus Dialogen und Konfrontationen

zweier Spezialisten

der psychologischen Ehekriegsführung

führt das Stück die Abgründigkeiten

zwischenmenschlicher

Beziehungen vor Augen.

Weitere Aufführungen: bis Mitte

Februar 2019. Infos: www.

ensemble-harry.de

Freiburg

Entwurf zu Deutschland. Ein

Wintermärchen verfasste und

damit der deutschen Literatur

das wohl berührendste Gedicht

eines Emigranten schenkte.

Am 11. November, 16 Uhr, lesen

Natalia Herrera und Dirk

Schröter im Wallgraben Theater

in der Reihe Literatur Café

das Versepos. Kaffee und Kuchen

ab 15 Uhr.

Freiamt

Mit seinen schrägen Liedern und

seinen skurril-poetischen „scheppsons“,

macht Felix O. Schepp sich

auf die Suche nach dem richtigen

Maß. Er singt von Kindern, die bis

zur Kritikunfähigkeit hochgelobt

werden und bittet den Heiligen

Perfektus um Ablass. Er treibt

die Geltungssucht der Generation

Individuell so weit, dass das narzistische

Mauerblümchen seinen

Ausweg im Pflanzendünger sucht.

Dabei begleitet Schepp sich auf der

Gitarre und dem Klavier.

Zu erleben ist er am 10. November,

20.30 Uhr in der Alten Kochschule.

Eine Veranstaltung des

Fördervereins Jugend und Kultur

Freiamt e.V.

Freiburg

oder Schweigen für den Frieden

täglich von 12 bis 12.05

Uhr, an dem Ort an dem man

sich gerade befindet.

Es ist ein für alle Interessierten

offenes Projekt. Freiburger

Gruppen und Einzelpersonen,

denen Stille wichtig

ist, können das Programm

mitgestalten. Weitere Infos:

www.stille-in-freiburg.de.

Basel

Musik

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

20 h: SoloVoices & Daniele Pintaudi – Pas de cinq.

Werke von Bach, Mozart, Wolf u.a. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

andere Orte

Straßburg

20 h: Geister Europas – Choreographie von

Bruno Bouché / Kurt Jooss. Opéra national

du Rhin

Mi 14. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik,

Kleinkunst und Comedy. Bürgerhaus am Seepark,

Varieté

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Lorenz

Schär. Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

19 h: Alex Wheatle: Crongton Knights – Lesung

und Gespräch. In dt. und engl. Sprache. Carl-

Schurz-Haus, Konferenzraum

Musik

19:30 h: Wir geh‘n auf thauumperltem Pfad... –

Ein romantischer Waldspaziergang mit Robert

Schumann. Haus zur Lieben Hand

20 h: Johannes Mössinger US Quartett – Jazz.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Mad Meadows – Country, Bluegrass. Eintritt

frei. Gasthaus Kybfelsen

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Die Spontanellen improvisieren –

Improtheater. Großer Meyerhof

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

20:15 h: Microband – Klassik für Dummies.

Musikcomedy. Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

14 h: Erinnern für die Zukunft: Novemberpogrome

1938 – Mit Zeitzeugin Inge Auerbacher. Richard-

Fehrenbach-Gewerbeschule

19 h: Calibration – Vortrag von Róisín Heneghan.

In engl. Sprache. Architekturforum Freiburg.

Konzerthaus Freiburg

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Eintritt frei. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

20 h: Brauchen wir eine neue Erinnerungskultur?

– Podiumsdiskussion zum 80. Jahrestag der

Reichspogromnacht. Mit Ulrich von Kirchbach

und Prof. Dr. Wolfram Wette. Katholische

Akademie

20:15 h: Transatlantic Stress Tests: Eine

Analyse – Vortrag mit Dr. Jackson Janes. In

dt. Sprache. Eintritt frei. Universität Freiburg,

KG I, Hörsaal 1098

Basel

Musik

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

20 h: SoloVoices & Daniele Pintaudi – Pas de cinq.

Werke von Bach, Mozart, Wolf u.a. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

20:30 h: Imarhan – Rock, Funk, World Music.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Gregory Porter & Orchester – A Tribute

To Nat King Cole. Festspielhaus Baden-Baden

Do 15. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik,

Kleinkunst und Comedy. Bürgerhaus am Seepark,

Varieté

Literatur

19:30 h: Liu Cixin: Die drei Sonnen – Lesung

und Vortrag von Martina Hasse. Stadtbibliothek

Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz, UG

20 h: Sebastian Lehmann – Elternzeit. Lesung

und Therapie. Vorderhaus

Musik

19:30 h: Gilles Marie Buscot: Le Récital de

Verdun – Musikalische Lesung. Centre Culturel

Français Freiburg

19:30 h: La Dolce Vita – Benefizkonzert von

LiveMusicNow-Freiburg e.V. Hochschule für Musik

Freiburg, Kammermusiksaal

19:30 h: Reinhold-Schneider-Preis 2018

Verleihung in der Sparte Musik. Eintritt frei.

Historisches Kaufhaus Freiburg

20 h: Nik Bärtsch‘s Ronin – Jazz. Jazzhaus

Freiburg

21 h: Listener + Hope – Rock, Indie. White Rabbit

Theater & Tanz

19:30 h: Die Klatschmohnfrau – Nach Noëlle

Châtelet. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg,

Theater

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: PREMIERE: Chiltic – Vaya Movements,

Tanzperformance. Südufer

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20:30 h: PREMIERE: Bruno Schulz: Eine

Annäherung – Im Dialog mit Tanz und Musik.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Partys

19:30 h: After Work Party – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

Film

18 h: Greenmotions Filmfestival – Eröffnung.

Kommunales Kino Freiburg

Vorträge & Gespräche

20 h: Der technologische Mensch: Über

Selbstkolonisierung – Vortrag von Klaus

Theweleit. 50 Jahre iz3w. Eintritt frei. El Haso,

Leopoldring 1

20 h: Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit –

Vortrag von Prof. Dr. Sighard Necke. Konturen

der nächsten Gesellschaft. Katholische

Akademie

Basel

Musik

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: PREMIERE: Carmen – Ballett von Johan

Inger. Theater Basel, Große Bühne

20 h: Die Verschwörerin – Schauspiel von Joël

László. Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Echoes of Swing – Swing, Jazz, Klassik, Pop.

Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Bollschweil

20 h: Inflagranti Vokal – Schlager, Pop, Wing.

Bolando Dorfgasthaus

Denzlingen

20 h: Witz vom Olli – Comedy. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen

Fr 16. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik,

Kleinkunst und Comedy. Bürgerhaus am Seepark,

Varieté

Musik

18:30 h: Dead Like Juliet + Discoveries + Noija +

Elyne + Broken compass – Hardcore, Metalcore.

KTS Freiburg

19:30 h: Freiburger Kammerchor – Leonard

Bernstein: Mass. Christuskirche Freiburg

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Dunkelbunt – Elektro-Swing. Jazzhaus

20 h: SWR Experimentalstudio & Enex – Frauen

Stimmen. SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Tim Beam + The Finer Stuff – Rock. Waldsee

Gaststätte

20:30 h: Brian Chartrand Trio – Folk-Rock.

Wodan Halle

21 h: Blind Delon + Whazho – Synthwave,

Coldwave, EBM. Slow Club

21 h: Don Diego Trio + Handsome Apes –

Rockabilly, Country, Blues. The Great Räng

Teng Teng

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Acta est Fabula –

Choreografie von Yuval Pick. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Chiltic – Vaya Movements, Tanzperformance.

Südufer

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Michael Hatzius – Echstasy. Puppentheater.

Vorderhaus

20 h: Rock‘n‘Rollator – Zum 35-jährigen

Bühnenjubiläum Hans Dürrs als Regisseur.

Theater Hans Dürr

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Bruno Schulz: Eine Annäherung – Im

Dialog mit Tanz und Musik. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

21:30 h: Hotel Burlesque – Mit Dita Whip, Elena

La Gatta. Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: 15 Jahre Mediothek Rieselfeld – Dance &

Crime. Mit Anne Grießer und DJ Markus. Kinderund

Jugendmediothek Rieselfeld

23 h: Käthes Ballpalast – Elektro-Swing. Jazzhaus

Freiburg

Film

17 h: Greenmotions Filmfestival – Going beyond

sustainability: Über Nachhaltigkeit hinaus!

Kommunales Kino Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: PREMIERE: Das Versprechen –

Schauspiel nach dem Roman von Friedrich

Dürrenmatt. Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Abenteuer Reisen: Südamerika – Vortrag

von Martin Leonhardt. Anm.: 07633 4008163.

Kurhaus Bad Krozingen

Colmar

11 h: 23. St-Art – Europäische Messe für

zeitgenössische Kunst Straßburg. Parc des

Expositions

Denzlingen

19:30 h: Denzlinger Kulturkreis – Arnold

Schönberg: Pierrot Lunaire. Kultur- & Bürgerhaus


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 43

Ettenheim

15 h: Erinnern für die Zukunft: Novemberpogrome

1938 – Mit Zeitzeugin Inge Auerbacher. Kunsthalle

Altdorf

Merzhausen

19:30 h: Solidarisch leben, gemeinsam gestalten –

30 Jahre Oekogeno. Forum Merzhausen

Riegel

20 h: Lydie Auvray – Die Grande Dame des

Akkordeons. Theater Kumedi

Rust

16 h: Rolling Stone Park – The Flaming Lips +

Kettcar + Father John Misty + Nada Surf u.a.

Europa-Park

Schluchsee

19:30 h: Mundologia: Island – Vortrag von Dirk

Bleyer. Kurhaus Schluchsee, Großer Kursaal

Straßburg

20 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché / Kurt Jooss. Opéra national du Rhin

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Impro-Crime: Die

MordArt. Theater am Kastelberg

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 17. November

Freiburg

Allgemein

16 + 20 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik,

Kleinkunst und Comedy. Bürgerhaus am Seepark,

Varieté

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Ingmar Winkler und

Shakir Ertek – Gitarre und Percussion. Eintritt ist

frei. Wallgraben Theater

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Stephan

Kreutz. Freiburger Münster

19 h: Andrea Nübel (Sopran) & Philip Dahlem

(Klavier) – Liederabend: C‘est la vie. Werke

von Bernstein, Debussy, Eisler u.a. Eintritt frei.

Depot.K

19 h: Musikkollegium Freiburg – Werke von

Mozart, Mahler und Mendelssohn. Freie

Waldorfschule Rieselfeld

19:30 h: Freiburger Kammerchor – Leonard

Bernstein: Mass. Christuskirche Freiburg

19:30 h: Kreuzgangkonzert: Canzoni italiane

– Werke von Rossini, Puccini und Alfano.

Martinskirche Freiburg, Kreuzgang

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Otto Normal feat. Junior Jazzchor – Pop, Hip

Hop. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Swutscher – Garage-Rock, Surf, Blues,

Country. The Great Räng Teng Teng

20:30 h: Hannes, Falk und Ich + Prison Train –

Rock. Walfisch

Theater & Tanz

18 h: Le sacre du printemps – Strawinsky

unplugged. Junges Theater. Theater Freiburg,

Kleines Haus

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Chiltic – Vaya Movements, Tanzperformance.

Südufer

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

20 h: Follies 2018 – Tanz-Show zum 30-jährigen

Bestehen der Musical-TAP-Company. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. May-Bellinghausen-Halle

20 h: Rock‘n‘Rollator – Zum 35-jährigen

Bühnenjubiläum Hans Dürrs als Regisseur.

Theater Hans Dürr

20 h: Theater Zitadelle – Sag mal geht‘s noch?

Die Berliner Stadtmusikanten II. Figurentheater.

Vorderhaus

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Bruno Schulz: Eine Annäherung – Im

Dialog mit Tanz und Musik. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Partys

22:30 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Film

12 h: Greenmotions Filmfestival – Going beyond

sustainability: Über Nachhaltigkeit hinaus!

Kommunales Kino Freiburg

Messen & Märkte

10 h: Instrumenten-Flohmarkt – Gebrauchte

Instumente und Zubehör. Haus der Jugend

Basel

Musik

19 h: Basler Gesangverein – Haydn: Die

Jahreszeiten. Basler Münster

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Carmen – Ballett von Johan Inger.

Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Medea – Schauspiel nach Euripides. Theater

Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Achern

13 h: 28. Acherner Spieletage – Über 1000 Spiele

zum Ausprobieren. Hornisgrindehalle

Baden-Baden

20 h: Robert Kreis – Großstadtfieber. Kurhaus

Baden-Baden, Runder Saal

Colmar

11 h: 23. St-Art – Europäische Messe für

zeitgenössische Kunst Straßburg. Parc des

Expositions

Denzlingen

20 h: Fairytale – Celtic Folk. Roccafé

Emmendingen

20:30 h: SpielArt: Wahrheiten und andere Lügen –

Komödie von Sam Bobrick. Maja Bühne

Kippenheim

14 h: Erinnern für die Zukunft: Novemberpogrome

1938 – Mit Zeitzeugin Inge Auerbacher. Ehemalige

Synagoge Kippenheim

Rust

11 h: Rolling Stone Park – Ryan Adams + The

Decemberists + Motorpsycho + Die Höchste

Eisenbahn u.a. Europa-Park

Straßburg

20 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché / Kurt Jooss. Opéra national du Rhin

23:45 h: Etienne de Crécy – House. La Laiterie

Sulzburg-Laufen

18 h: Harald Hobelsberger – Kymantik:

Vortrag mit Klängen zum Experimentieren.

Kulturzentrum3klang

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

So 18. November

Freiburg

Allgemein

15 + 19 h: Varieté am Seepark 2018 – Artistik, Kleinkunst

und Comedy. Bürgerhaus am Seepark, Varieté

Musik

18 h: Freiburger Blasorchester – Helden: Von

der Antike bis zur Neuzeit. Konzerthaus Freiburg

18 h: Hearoes – Helden im Ohr. Konzerthaus

Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

20 h: Haze – HipHop, Rap. Waldsee Gaststätte

20:30 h: Sheer Terror – Hardcore. Walfisch

Theater & Tanz

11 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 2.

Kammerkonzert. Werke von Janácek, Brahms.

Theater Freiburg, Winterer-Foyer

16 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. May-Bellinghausen-Halle

17 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

18 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel. Theater

Freiburg, Großes Haus

19 h: Bea von Malchus – Die 7 Todsünden.

Erzähltheater. Vorderhaus

20 h: Chiltic – Vaya Movements, Tanz. Südufer

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

Film

11 h: Greenmotions Filmfestival – Going beyond

sustainability: Über Nachhaltigkeit hinaus!

Kommunales Kino Freiburg

Atemberaubende Landschaften

Die Mundologia-Reihe im November in Denzlingen und Freiburg

Neuseelands Schönheit

Unberührte Natur und kulturelle

Vielfalt finden sich am 25.

November in der Mundologia-

Reihe im Kultur- und Bürgerhaus

in Denzlingen dicht beieinander.

Um 14.30 Uhr präsentiert Fotograf

Dirk Bleyer seine kontrastreiche

Bilderreise „Baltikum“.

Estland, Lettland, Litauen und das

Gebiet um das russische Kaliningrad

sind von großartigen, noch

weithin unberührten Landschaften

geprägt. Eingebettet in diese

stimmungsvolle Natur finden

sich kulturelle Stätten mit jahrhundertealter

Tradition. Oft sind

sie von der Geschichte der Hanse

geprägt, die einst im Ostseeraum

blühenden Handel trieb. Noch

ältere Spuren der Vergangenheit

sind die trutzigen Burgen und

Schlösser der Kreuzritter.

Wenig später (19.30 Uhr) zeigen

die Reisejournalisten Petra

& Gerhard Zwerger-Schoner

die atemberaubende Natur Neuseelands,

des Landes „der langen

weißen Wolke“, wie es in der

Sprache der Maori genannt wird.

Traumstraßen entlang unberührter

Küsten, schneebedeckte

Gipfel über immergrünem Regenwald,

rauchende Vulkane und

thermale Wunderwelten, idyllisches

Farmland und geschichtsträchtige

Orte mit stolzer Maorikultur

auf heiligem Land – Neuseelands

Schönheit hat unzählige

Gesichter.

In der Mundologia-Reihe Freiburg

im Bürgerhaus Seepark

gibt es an zwei Tagen, jew. 19.30

Uhr, einzigartige Landschaften

zu entdecken. Der Fotojournalist

Steffen Hoppe führt die Zuschauer

am 26. November nach

Südtirol, die nördlichste Provinz

Italiens. Einst wurden sie die

„Bleichen Berge“ genannt. Wer

jedoch einmal einen Sonnenaufgang

oder Sonnenuntergang in

den Dolomiten erlebte, wird das

Farbenspiel niemals vergessen.

Friedenswege führen heute auf

ehemaligen Kriegssteigen durch

senkrechte Wände. Ausgesetzte

Kletterrouten und Klettersteige

in den Sextener Dolomiten und

im Rosengarten scheinen direkt

in den Himmel zu leiten.

Fotos: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Auf gut 100 Kilometern umrundet

der Meraner Höhenweg den

Naturpark Texelgruppe. Am Weg

liegen urwüchsige Bergbauernhöfe,

blühende Alpenrosenfelder

und die weltentrückten Spronser

Seen. Am 27. November porträtieren

Profi-Fotograf Walter

Steinberg und seine Frau, die Biologin

Siglinde Fischer, die faszinierenden

Regionen Korsikas,

seine Menschen und ihre Traditionen.

Quirlige Städte existieren

neben ursprünglichen Dörfern.

Schneebedeckte Zweitausender

erheben sich kaum zwanzig Kilometer

vom glasklaren Meer

entfernt. Schroffe Felsküsten im

Westen stehen den schier endlosen

Sandstränden der Ostküste

gegenüber. Bergbäche waschen

seit Urzeiten ihr Bett in den Granit,

gesäumt von einer Flora und

Fauna, die oft nur hier auf dieser

Insel anzutreffen ist. Korsika ist

touristisch erschlossen, dennoch

dominieren einsame Bergwildnis,

menschenleere Küstenabschnitte

und urige Wälder die Insel. Weitere

Infos: www.mundologia.de.

Vorträge & Gespräche

10 h: Unsere erleuchteten Ich-Anteile – Vortrag

mit Wilfried Pfeffer. Tibet Kailash Haus

Basel

Musik

11 h: Intime Briefe – Promenaden. Werke von

Haydn und Janácek. Gare du Nord (im Bad.

Bahnhof)

17 h: Basler Gesangverein – Haydn: Die

Jahreszeiten. Basler Münster

19:30 h: Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue.

Musical Theater Basel

20 h: Yuna – Folk, Pop, R‘n‘B. Kaserne Basel,

Rossstall 1

Theater & Tanz

16 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Achern

11 h: 28. Acherner Spieletage – Über 1000 Spiele

zum Ausprobieren. Hornisgrindehalle

Colmar

11 h: 23. St-Art – Europäische Messe für

zeitgenössische Kunst Straßburg. Parc des

Expositions

Denzlingen

16:30 h: Männerchor Concordia Chöre Denzlingen

– Jahreskonzert: Musikalische Tour durch Europa.

Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Emmendingen

17 h: Johannes Brahms – Ein Deutsches

Requiem. Ev. Stadtkirche Emmendingen

Freiburg

19 h: Christine Schmid & Gaetano Siino –

Chanson goes Gypsy. Alemannische Bühne

Müllheim

19 h: Musikkollegium Freiburg – Werke von

Mozart, Mahler und Mendelssohn. Martinskirche

Müllheim

Münstertal

16:30 h: Tastenkonzert – Werke von Bach,

Buxtehude, Brahms u.a. Kirche St. Trudpert

Merdingen

11 h: Christa Ludwig: Ein Bündel Wegerich –

Lesung. Merdinger Kunstforum

Straßburg

15 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché / Kurt Jooss. Opéra national du Rhin

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Vive la France! –

Katharina Treutler. Werke von Rameau, Ravel,

Debussy u.a. Gutshof Güntert

Sulzburg-Laufen

19 h: Bolivien: Ein Dschungel voller Geigen

– Lichtbildervortrag von Christiane Teske.

Kulturzentrum3klang

Weil am Rhein

19:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Mo 19. November

Freiburg

Musik

20 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

The Great Räng Teng Teng

20 h: Wirtz – Rock. Musikklub in der Sick-Arena

20:30 h: Peter Oehler Band – Monday Life Club.

Blues. Gasthaus Schiff

Film

19:30 h: Bertrand Tavernier: La vie et rien d’autre

– Ciné-club. Centre Culturel Français Freiburg

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Werdet Rebellen des Friedens – Vortrag

mit Wilfried Pfeffer. Tibet Kailash Haus

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus


44 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Di 20. November

Freiburg

Literatur

20:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Dark Buddha Rising + Fuoco Fatuo – Doom,

Drone, Black Metal. Slow Club

20 h: Granada – Indie. Jazzhaus Freiburg

20 h: Lammel-Lauer-Bornstein – Jazz ohne

Stress. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 2.

Sinfoniekonzert. Werke von Janácek, Bartók,

Dvorák u.a. Konzerthaus Freiburg

20 h: Von einfachen Dingen – Annett Kuhr singt

Liedpoesie in deutscher Sprache. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

21 h: Nikki Hill – Bluesrock, Rock‘n‘Roll. The Great

Räng Teng Teng

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Meine Daten, meine Informationen,

mein Wissen, meine Werte – Wege zur digitalen

Selbstbestimmung. Vortrag mit Dr. Stefan Brink.

Eintritt frei. Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum

19 h: Jernej Lorenci und Matic Starina: Das

Nibelungenlied – Gespräche über aktuelle

Inszenierungen. Anm. erbeten: www.katholischeakademie-freiburg.de.

Katholische Akademie

20 h: Wahrnehmung: Der Schlüssel zum Autismus –

Vortrag von Aleksander Knauerhase. Stadtbibliothek

Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz, EG

Basel

Literatur

19 h: Juan Gabriel Vásquez: Die Gestalt

der Ruinen – Lesung mit Sebastian Arenas.

Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

Mi 21. November

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Luna Lux.

Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

20 h: Christopher Schacht: Mit 50 Euro um die

Welt – Lesung. Pauluskirche Freiburg

Musik

19:30 h: Dichterliebe and Poet‘s Darlings –

Liederabend mit Joshua Kohl. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

20 h: Albert Konzerte: Sächsische Staatskapelle

Dresden & Herbert Blomstedt – Werke von

Brahms. Werke von Janácek, Bartók, Dvorák u.a.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Monsters of Liedermaching – Liedermacher,

Punk. E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Mensa

Rempartstraße

21 h: Klangformator: Lammel, Lauer, Bornstein –

Piano Trio Extended. Jazz, Klassik, Pop. E-Werk

Freiburg, Foyer

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

Eintritt frei. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Johann Wolfgang von

Goethe. Wallgraben Theater

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20 h: Bunter Israel-Abend – Bilderbericht,

israelische Musik, Tanz und Snacks. Dreisam3

Basel

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Liberté. Werke

von Penderecki, Chopin, Sibelius. Theater Basel,

19:30 h: Symphonic Rock in Concert – Mit Neue

Philharmonie Frankfurt & Band. Musical Theater

Theater & Tanz

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

Do 22. November

Freiburg

Allgemein

19 h: Kulinarische Weinprobe – Mit fünf Weinen

und Vesperteller. Staatsweingut Freiburg

20 h: Siegfried & Joy – Zaubershow. Freizeichen

(Artik in ehem. Schmitz Katze)

Literatur

19 h: Thommie Bayer: Das innere Ausland –

Lesung. 40 Jahre Stadtteilbibliothek Haslach.

Stadtteilbibliothek Haslach

19:30 h: Maria Stepanova: Ich schicke meinen

Schatten voraus – Lesung mit Ilma Rakusa und

Renate Obermaier. Freiburger Literaturgespräch.

Literaturhaus Freiburg, Kino

Musik

20 h: Alexander Vassiliev (Bass) & Karina

Cveigoren (Klavier) – Spanische Lieder. Werke

von Mussorksky, Schumann, Wolf u.a. Kultur im

Freiburger Hof. Humboldtsaal Freiburg

20 h: Das Lumpenpack – Die Zukunft wird groß.

Musik-Comedy. Jazzhaus Freiburg

20 h: Ensemble Recherche – Konzert 2:

Vorblättern. Zurückblättern. (Löschen.). Werke

von Boulez, Hudry, Qualiarini u.a. Morat-Institut

20 h: Orchesterkonzert – Werke von Debussy,

Steiner, Ravel u.a. Hochschule für Musik Freiburg,

Konzertsaal

20 h: Sarah Lesch – Singer/Songwriter.

Bürgerhaus am Seepark

20 h: Symphonic Rock in Concert – Mit Neue

Philharmonie Frankfurt & Band. Konzerthaus

Freiburg

20:30 h: RC-X – Blues-Rock. Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

20 h: PREMIERE: 1968 – Schauspiel by Proxy.

Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Eugen Onegin

– Gespräche über aktuelle Inszenierungen.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

Basel

Literatur

19 h: Maurizio Pinarello: Wildschäden –

Buchvernissage. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Konstantin Wecker – Poesie und Musik

mit Cello und Klavier. Musical Theater Basel

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Liberté. Werke

von Penderecki, Chopin, Sibelius. Theater Basel,

Große Bühne

20 h: Ann Allen – End of the Line. Werke von

Jarrell, Hellemont und Poulenc. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

21 h: Pablo Nouvelle + Cella – Electronica, Soul.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Das Versprechen – Schauspiel nach dem

Roman von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

andere Orte

Freiburg

19:30 h: Patchwork Theater: Toc Toc – Komödie

in französischer Sprache. Alemannische Bühne

Lörrach

20 h: Youn Sun Nah – Jazz. Für Kids ab 6 Jahren.

Burghof Lörrach

Fr 23. November

Freiburg

Literatur

19 h: In einer guten Stunde um die Welt – Travel

Slam in Freiburg. 40 Jahre Stadtteilbibliothek

Haslach. Stadtteilbibliothek Haslach

20 h: Gerhard Hanloser: Lektüre und Revolte – Der

Textfundus der 68er-Fundamentalopposition.

Buchvorstellung und Diskussion. Jos Fritz Café

Musik

20 h: Alexander Knappe – Pop. Waldsee

Gaststätte

20 h: Alexander Knappe – Pop. Waldsee

Gaststätte

20 h: Andreas Gabalier – Volksmusik. Musikklub

in der Sick-Arena

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Empowerment – Hardcore, Punkrock.

Kiez 57

20 h: Ezio – Singer/Songwriter. Musik-Comedy.

Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Steven Bailey Band – Pop, Rock, Country.

Wodan Halle

21 h: El Flecha Negra + Äl Jawala – Balkan Pop,

Cumbia, Reggae. E-Werk Freiburg, Saal

Theater & Tanz

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Peter Iljitsch

Tschaikowsky. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

19:30 h: Christian de la Motte – Magie trifft

Comedy. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg,

Theater

20 h: Peter Spielbauer – DunkHell. Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

17 h: Der Protestantische Friedhof in Rom –

Vortrag von Birgit Ella Koch. Waldhof Akademie

für Weiterbildung

18:30 h: 1968 entziffern – Beiträge zum Theater

heute und vor 50 Jahren. Mit Jörg Hauser. Anm.

bis 14.10.: tanz@theater.freiburg.de. Theater

Freiburg, Passage 46

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de

Basel

Musik

20 h: Ann Allen – End of the Line. Werke von

Jarrell, Hellemont und Poulenc. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

20 h: Leoniden – Indie-Rock. Sommercasino

20:30 h: Soweto Gospel Choir – African Gospel.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David

Calis nach William Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Daniel Harding: Eroica – Janine Jansen und

Swedish Radio Orchestra. Werke von Berlioz,

Berg und Beethoven. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

20:15 h: Den Tod überleben??? – Ernst-heiterer

Theaterabend. Das LiteraTheater. Kurhaus

Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

Breisach

20 h: Chin Meyer – Macht! Geld! Sexy?

Finanzkabarett. Kleinkunstbühne Schloss

Rimsingen

Pratteln

19:30 h: Lordi – Hardrock. Konzertfabrik Z7

Rheinfelden

20 h: Frank Muschalle Quartett – Jazz. Schützen

Kulturkeller

Riegel

20 h: Der Zug der Zeit – Unmögliche Talkshow mit

Eisenbahnpionier Robert Gerwig. Mit Jo Jung und

Klaus Gülker. Theater Kumedi

Weil am Rhein

20:15 h: Die VokaLiesen im Netz – Der Blogbuster.

Musik-Kabarett. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 24. November

Freiburg

Literatur

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Stefan Mahr.

Freiburger Münster

14 h: Slayer – Thrash Metal. Final World Tour

2018. Sick-Arena

18 h: Guitarra a Seis – Werke von Assad, Ravel,

Rossini u.a. St.-Michaels-Kapelle (Alter Friedhof)

80. Jahrestag der Reichspogromnacht

Zukunft der Erinnerung

Die „Ideenwerkstatt Waldkirch

in der NS-Zeit“ und das „GeorgScholzHaus

Kunstforum“ erinnern

mit einer Veranstaltung

am 9. November an die verheerenden

Brände jüdischer Geschäfte

und Synagogen in ganz

Deutschland. Da die letzten

ZeitzeugInnen allmählich aussterben,

stellt sich die Frage, wie

die Erinnerung an die Verbrechen

der NAZI-Zeit auch an die

heutige, gemischt-kulturelle Generation

in Deutschland weitergegeben

werden kann. Ein idealer

Vermittler in dieser Frage ist

der in Köln lebende deutsch-iranische

Schriftsteller, Journalist

und Orientalist Navid Kermani,

der nach einem erschütternden

Besuch des KZ Ausschwitz u.a.

den Fragen nachging, ob die NS-

Verbrechen eine rein deutsche

Angelegenheit seien oder ein

bis heute generelles Menschheitsthema

und ob wir eine neue

Erinnerungskultur brauchen.

Kermani ist Träger des „Friedenspreises

des deutschen

Buchhandels von 2015“, und

verfasste die Schrift Zukunft

der Erinnerung – Auschwitz

morgen. Der Freiburger Rezitator

und Schauspieler Bernd Kolarik

als Moderator und einige

Mitglieder der Ideenwerkstatt

werden in verteilten Rollen am

9. November, 20 Uhr im Georg

Scholz-Haus in Waldkirch Auszüge

daraus zu Gehör bringen.

Inge Auerbacher kommt

Anlässlich des 80. Jahrestages

der Novemberpogrome findet

in Freiburg das Gedenkprojekt

Erinnern für die Zukunft – Novemberpogrome

1938 statt, konzipiert

als eine Kooperation zwischen

der „Initiative Nazi-Terror

gegen Jugendliche“ im Verbund

mit „Gegen Vergessen – Für Demokratie

e.V. Berlin“ sowie mit

der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule

und der Gertrud-

Luckner-Gewerbeschule als

Kooperationspartner.

Im Zentrum des Gedenkprojekts

stehen Teile der Ausstellung

Nazi-Terror gegen Jugendliche,

die 2015 mit großer Resonanz

in der Katholischen Akademie

der Erzdiözese Freiburg

gezeigt wurde und die nun vom

8. November bis 14. Dezember

in der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule

zu sehen sein wird.

Eine zweite Ausstellung in

der Luckner-Gewerbeschule

umfasst die Themenfelder Widerständiges

Handeln, Erinnern

und Gedenken und Wehret den

Anfängen.

Begleitend finden lokal- und

regionalgeschichtliche Vorträge

über den Nationalsozialismus

statt, jeweils um 19 Uhr

donnerstags in der Richard-

Fehrenbach-Gewerbeschule

und mittwochs in der Gertrud-

Luckner-Gewerbeschule. Die

Begegnungen finden dienstags

an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule,

sowie mittwochs

an der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule

statt.

Neben vielen weiteren Zeitzeugen

der Shoah kommt die

1934 in Kippenheim geborene

Inge Auerbacher aus New York

und wird auch im Bildungszentrum

Ettenheim am 12. November

sowie in der ehemaligen Synagoge

– heutigen Kunsthalle

Altdorf am 16. November (15

Uhr) über ihre Internierung im

Lager Theresienstadt sprechen.

Weitere Stationen sind Richard-

Fehrenbach-Gewerbeschule,

Freiburg (13.11., 13.45 Uhr),

Getrud-Luckner-Gewerbeschule

(14.11., 14 Uhr) sowie Synagoge

Kippenheim am 17.11., 16 Uhr.

Am 11. November wird um

19.30 Uhr im Kino Friedrichsbau

in Freiburg der Zeitzeugen

– Dokumentarfilm Günther

Stein, die Lebensgeschichte

eines deutschen Juden vorgeführt.

Stolperstein-Führungen,

ein Filmprogramm im Kommunalen

Kino u.a. runden das Programm

ab. Weitere Infos: www.

rfgs.de/ausstellung und www.

kulturforum-freiburg.de


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 45

19 h: Klavierduo Lya Goldner & Thomas Lefeldt – All

ungherese. Werke von Brahms. Eintritt frei. Depot.K

19 h: Ohrwürmer Oberried – Benefizkonzert für

„Herzenssache“. SWR Studio Freiburg

20 h: Bosse – Songwriter. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Freiburger Orchestergemeinschaft – Werke von

Liszt, Smetana, Haydn u.a. Bürgerhaus am Seepark

20 h: Juris Teichmanis (Violoncello) & Hansjacob

Staemmler (Klavier) – Werke von Beethoven.

Tuniberghaus

20 h: Juris Teichmanis (Violoncello) und

Hansjacob Staemmler (Klavier) – Beethoven.

Tuniberghaus

20 h: Leoniden – Indie-Rock. Freizeichen (Artik in

ehem. Schmitz Katze)

20:30 h: Pöbel & Gesocks + King Kaos – Oi-

Punk. Walfisch

21 h: The Last Bandoleros – Southern Rock. The

Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: PREMIERE: Silent Service – Theaterprojekt

mit Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

19:30 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. May-Bellinghausen-Halle

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? –

Schauspiel von Edward Albee. Theater Harrys

Depot

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Faltsch Wagoni – Auf in den Kampf, Amore!

Musikkabarett. Vorderhaus

20 h: Hagen Rether – Liebe. Veranstalter:

Vorderhaus. Konzerthaus Freiburg

Partys

22 h: Schwarzes Freiburg – Gothic Rock, EBM,

Synth-Pop, Industrial. Hans-Bunte-Areal

22:30 h: Goldkinder # 6.0 – Tech House, Deep

House. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

14 h: 82. Nachtflohmarkt – Mit 200-400 Ausstellern.

Messe Freiburg, Halle 2

Basel

Musik

19:30 h: Swiss Junior Drum Show – Jugendmusik.

Musical Theater Basel

20 h: Ann Allen – End of the Line. Werke von

Jarrell, Hellemont und Poulenc. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

20 h: Knöppel, Jack Stoiker & The Lombego

Surfers – Punk, Rock. Sommercasino

Theater & Tanz

19:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Junges Theater Basel & Schauspielhaus

Zürich – Sweatshop: Deadly Fashion. Kaserne

Basel, Reithalle

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Schlosskonzerte: Conrad Graf und seine

Komponisten – Werke von Beethoven, Schubert,

Chopin u.a. Schloss Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: Les Musiciens du Louvre – Werke von

Mendelssohn. Festspielhaus Baden-Baden

Hartheim

20 h: Stefan Pflaum & Jazzchor Vocalise –

Mundart, Jazz. Salmen Hartheim, Theatersaal

Riegel

20 h: Joanne Calmel: Un peu d’Amour ! et d’Anarchie...

– französische Chansons. Theater Kumedi

Staufen

20 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

So 25. November

Freiburg

Musik

17 h: Kammerorchester der Neuen Philharmonie

Hamburg – Vivaldi: Die vier Jahreszeiten.

Historisches Kaufhaus Freiburg

19 h: Jakob Mack (Bass-Bariton) und Gio

Abuladze (Klavier) Schwanengesang – Werke

von Schubert. Pianohaus Lepthien, Flügelsaal

21 h: Triptides – Psychedelic Rock, Pop. Swamp

Theater & Tanz

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Vorderhaus

20 h: ORSOphilharmonic – MoMa2. Mozarts

Requiem im Dialog mit Mahlers 2. Symphonie.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Rainald Grebe – Das Elfenbeinkonzert.

Musikkabarett. Veranstalter: Vorderhaus. Theater

Freiburg

Vorträge & Gespräche

15 h: 5. Café Totentanz – Gespräche über den

Tod. Café Satz

Basel

Musik

17 h: Philharmonisches Orchester Basel –

Herbstkonzert. Werke von Götz, Massenet,

Márquez. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Carmen – Ballett von Johan Inger.

Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

17 h: Offenbach: Hoffmanns Erzählungen – Oper.

Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

11 h: Windwurzeln – Raices del viento. Kurhaus

Badenweiler

Denzlingen

14:30 h: Mundologia: Baltikum – Vortrag von

Dirk Bleyer. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen,

Großer Kursaal

18 h: Mundologia: Neuseeland – Vortrag von

Petra & Gerhard Zwerger-Schoner. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen, Großer Kursaal

Donaueschingen

19 h: Ensemble Nevermind – Musikalisches

Gipfeltreffen. Donauhallen Donaueschingen

Lörrach

11 h: Einstiegskurs – SWR-Hörspiel. Bar Dreikönig

17 h: Abgeflogen: Der amerikanische Kontinent

– Live-Multivision von Andreas Zmuda & Doreen

Kroeber. Für Kids ab 6 Jahren. Burghof Lörrach

Staufen

17 h: Furcht und Elend des dritten Reiches – von

Bertolt Brecht. Auerbachs Kellertheater

18 h: Stubenhauskonzerte – Trio Parnassus.

Stubenhaus Staufen

Waldkirch

11 h: Virtuose Laute: Musik an deutschen

Adelshöfen – Werke von Vivaldi, Händel, Locatelli

u.a. Konzertsaal „Am Bruckwald“

Weil am Rhein

19:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Mo 26. November

Freiburg

Literatur

21 h: Das große Ereignis – Lesebühne mit Marius

Loy. The Great Räng Teng Teng

Musik

20 h: Lisa Streich – Komponistinnenportrait. Eintritt

frei. Humboldtsaal Freiburg

20:30 h: Crazy Boots – Monday Life Club. Blues.

Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Mundologia: Südtirol – Vortrag von

Steffen Hoppe. Bürgerhaus am Seepark

Basel

Literatur

19 h: An der Grenze – Lesezirkel mit Rudolf

Bussmann. Literaturhaus Basel

Musik

12:30 h: Kammerorchester Basel – Kostprobe I.

Werke von Schumann. Volkshaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

18:45 h: FernsehfilmFestival – TV-Preis mit

Filmvorführungen. Eintritt frei. Anm: www.

fernsehfilmfestival.de. Kurhaus Baden-Baden,

Runder Saal

19 h: Konzert hinter den Kulissen – Lieder

und Texte passend zum Expressionismus der

„Brücke“. Festspielhaus Baden-Baden

Di 27. November

Freiburg

Literatur

20:15 h: Georg Büchner: Lenz – Lesung mit

Hartmut Stanke. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: 22° Halo – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

19:30 h: Die Fledermaus – Operette von Johann

Strauss. Theater Freiburg, Großes Haus

Führungen

15 h: Freiburg in Trümmern – Führung mit Carola

Schark. Treffpunkt: Münsterladen, Herrenstr. 30

Vorträge & Gespräche

18 h: Tierschutz zwischen Anspruch und

Wirklichkeit – Vortrag und Diskussion. Katholische

Akademie

19:30 h: Mundologia: Korsika – Vortrag von Walter

Steinberg. Bürgerhaus am Seepark

Messen & Märkte

09 h: Spätjahrmarkt – In der Kanderner Innenstadt.

Kandern (verschiedene Orte)

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Das Versprechen – Schauspiel nach dem

Roman von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

Vorträge & Gespräche

19 h: Corina Caduff – Wozu Vergänglichkeit?

Literaturhaus Basel

andere Orte

Baden-Baden

09:30 h: FernsehfilmFestival – TV-Preis mit

Filmvorführungen. Eintritt frei. Anm: www.

fernsehfilmfestival.de. Kurhaus Baden-Baden,

Runder Saal

Staufen

20:15 h: Immanuel Richter (Trompete) & Hans

Jürg Bättig0 (Orgel) – Werke von Herten, Otto,

Haydn u.a. Martin-Luther-Kirche Staufen

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de

Blick eines Wanderers

Wjatscheslaw Kuprijanows neuer

Lyrikband Ein Denkmal für

den unbekannten Feigling beschreibt

die Erfahrungen eines

Wanderers zwischen den Welten

West und Ost. Das ist weniger

naturalistisch als in Sprachbilder,

Gedankenblitze oder Szenen aufgespalten,

die mal entlarven, mal

Ertanzte Körper

Die Dagada Dance Company

sucht mit ihrer Produktion Myth

nach dem unmittelbarsten Ausdruck

im Tanz. Unter der künstlerischen

Leitung von Karolin

Stächele gehen fünf internationale

TänzerInnen in abstrakten Prozessen

auf und stoßen zugleich

auf ihr ureigenes Menschliches.

Über allem steht die Bewegung

der voneinander getrennten und

wieder zusammenfindenden

Körper der TänzerInnen.

Premiere ist am 29. November,

20 Uhr im E-Werk. Weitere Aufführungen:

30. November, 1./2.

Dezember, jew. 20 Uhr.

Autorenlesung

Am 18. November, 11 Uhr hat

das Merdinger Kunstforum

die Autorin Christa Ludwig

in die Stockbrunnengasse 2a

eingeladen. Nach zahlreichen

Veröffentlichungen im Kinder-

und Jugendbuch-Bereich

ist im Herbst 2018 ihr Roman

Ein Bündel Wegerich über Else

Herdermer Kunst

„Auf gleicher Höhe“

Acherner Spieletage

Der SpieleClub Achern e.V.

veranstaltet am 17./18. November

die traditionellen Acherner

Spieletage in der Hornisgrindehalle.

Mitveranstalter sind die

Stadt Achern und die Sparkasse

Offenburg/Ortenau.

Am Samstag von 13 Uhr bis 24

Uhr und am Sonntag von 11 Uhr

bis 18 Uhr warten wieder mehr

Badenweiler

verblüffen, machmal schieren

Lebenswillen bieten, der bisweilen

auch ins Spirituelle reicht.

Und das kennt keine Grenzen

oder Nationalitäten.

Die Lesung des Lyrikbandes findet

am 21. November, 20.15 Uhr

im Annette-Kolb-Saal des Kurhauses

Badenweiler statt.

Freiburg

Foto: Dagada Dance Company

Merdingen

Lasker-Schüler in Jerusalem

erschienen, der nicht nur einen

Blick auf die letzten Jahre

der Dichterin wirft, sondern

auch die schwierige Situation

des damaligen Palästina unter

Britischem Mandat als Keimzelle

der Probleme von heute

betrachtet.

Freiburg

Die Kunstausstellung des

Herdermer Bürgervereins

zeigt am 16./17./18. November

Arbeiten von 24 Künstlerinnen

und Künstlern aus Herdern

sowie von Schülerinnen

und Schülern des Kunstzuges

des Droste-Hülshoff-Gymnasiums

und der Weiherhof-

Realschule. Präsentiert werden

Werke aus den Bereichen

Malerei, Skulptur, Fotografie

und Druckgrafik. Neu ist die

Ehrung von drei Künstlern

mit einem Publikumspreis.

Die Ausstellung in der Aula

der Weiherhofschule ist geöffnet

am 17./18.11., jew.

14-18 Uhr. Zur Vernissage

am 16. November, 20 Uhr,

gibt es Musik, Finger-Food

und Getränke. Die Finissage

mit Vergabe des Publikumspreises

findet am 18.11., 16.30

Uhr statt, traditionell mit

Schmalzbroten, hausgemachten

Kuchen und Prosecco.

Achern

als 1500 Spiele auf ein begeistertes

Publikum. Auf ca. 1000

Quadratmeter kann nach Herzenslust

gespielt werden: Familienspiele,

Kartenspiele, 2-Personen-Spiele,

Kinderspiele,

Quiz- und Partyspiele und Fantasyspiele

machen die Spieletage

zu einem Spielemekka.

Info: www.spieleclub.achern.de


46 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Consonanzen pur!

Alte und Echsen

Michael Hatzius Foto: C. Fiedler

BlöZinger machen dort Kabarett,

wo es auch mal weniger lustig

zugeht. Zum Beispiel im Altersheim.

Dort mimt das österreichische

Duo in ihrer Show „bis

Flow-Kommunikation

„Gewaltfrei & Schlau Kommunizieren“

ist der Titel eines Vortrags

von Dr. Johannes Gasser

am 28. November, 19.30 Uhr

bei Die Schönen, Musiktheater

im E-Werk.

Kommunikation ist die Grundlage

dafür, Verbindungen aufzubauen,

Krimi und Delikatessen

„Chiltic“

Chiltic – „Rot“ in Nahuatl, einer indigenen

Sprache Mesoamerikas –

titelt das neue Stück der Freiburger

Tanzcompany Vaya Art of Human

Movement unter Leitung von Raul

Martinez und Tina Halford. Nach

erfolgreicher Russland-Premiere

Mitte Oktober ist Chiltic vom 15.

bis 18. November im Freiburger

Südufer zu sehen. Die Performance

Kirchzarten/Burg

Zum fünfjährigen Bestehen der

Veranstaltungsreihe „Consonanzen“

Zusammenklänge in

der Rainhofscheune präsentiert

der dortige Buchladen am 22.

November, 19.30 Uhr Jubiläums-

Consonanzen ganz besonderer

Art: Hanns Zischler, der sich selber

einmal pointiert als Schreiber

und Darsteller von Geschriebenem

bezeichnete, unternimmt es, zusammen

mit der Sängerin Györgyi

Dombradi und dem Pianisten

Lambert Bumiller Gesprochenes,

Gesungenes und Gespieltes (mit

und ohne Text) zu kombinieren.

Freiburg

morgen“ verschiedene Figuren

auf ihrem Weg zum Ende des

Lebens. Die schwarzhumorige

Nummer ist am 10. November,

20 Uhr im Vorderhaus zu sehen.

Ebenfalls tritt dort am 16. November,

20 Uhr Michael Hatzius

mit seinem charismatischen Puppentheater

auf. „Echstasy“ heißt

die Puppenshow und bringt

eine mürrisch-charmante

Echse ins Rampenlicht. Drum

herum gruppieren sich allerhand

skurrile Figuren und Ereignisse,

aus denen schließlich eine wahnwitzige

Impro-Show entsteht.

Freiburg

sich auszutauschen und Neues

kennenzulernen. Bei jedem verbalen

Austausch schwingen auch

averbale Nachrichten mit. Heimliche

Erwartungen, Druck, Unsicherheit

oder Machtansprüche

sind vitale Energieformen, welche

die Lust auf Zuhören verschütten.

Mehrere Orte

Mordfall und 3-Gänge-Menü passen

tatsächlich zusammen. Beim

Kriminal Dinner entspinnt sich eine

interaktive Mörderhatz bei bestem

Essen. Das Publikum darf nicht nur

essen, sondern auch knifflige Ermittlungsarbeit

leisten. Im November

geht es um einen Mord in einer

Promiklinik. Zuvor noch ein Resort

für gestresste Stars, wird die Klinik

Seelenglück schnell zum Schauplatz

einer unerklärlichen Serie von

Todesfällen. Oder handelt es sich

um Mord? Schnelles Handeln ist

gefragt, denn eine grausame Wendung

bringt die Dinge noch stärker

ins Rollen.

Das Kriminal Dinner findet im November

an mehreren Orten statt.

Infos: www.das-kriminal-dinner.de

„Sherlock Holmes und die vergiftete Maultäschlesupp“

Freiburg

spielt mit der ambivalenten Symbolik

der Farbe Rot, um auf soziale

Prozesse hinzuweisen und diese zu

hinterfragen. Das für Vaya typische

Bewegungsmaterial ist geprägt von

physisch starken, explosiven und

komplexen Bewegungen, die den

Körper an seine Grenzen bringen.

Weitere Aufführungen: 16./17./18.

Nov., jew. 18 Uhr im Südufer.

Mi 28. November

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Mit Jörg

Alexander. Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

20 h: Freiburger Andruck – Simone Regina

Adams: Flugfedern. Stadtbibliothek Freiburg,

Hauptstelle Münsterplatz, EG

20 h: Zwischen/Miete: Mareike Schneider – Junge

Literatur in WGs. Freiburg (verschiedene Orte)

Musik

20 h: Ebonit Saxophone Quartet – Far from Home.

Werke von Glasunow, Dvorak u.a. Kultur im

Freiburger Hof. Humboldtsaal Freiburg

20 h: Kilian Heitzler Big Band – Afterwork Big Band

Jazz. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg, Theater

20 h: Oldtime Jazz Session – Jazz. Eintritt frei.

Gasthaus Kybfelsen

20 h: Reflexionen – Gesprächskonzert.

Hochschule für Musik Freiburg, Kammermusiksaal

20:15 h: Immanuel Richter (Trompete) & Hans

Jürg Bättig (Orgel) – Werke von Herten, Otto,

Haydn u.a. Ludwigskirche

20:15 h: Lietz & Lotte – Chansons und

Geschichten. Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

16:30 h: Freiburger Münsterbauverein –

Jahresrückblick. Historisches Kaufhaus Freiburg

20 h: Kriegsverbrechen an Frauen: Hintergründe,

Strafverfolgung und Auswirkungen – Vortrag &

Diskussion von Rita Schäfer. 50 Jahre iz3w. Eintritt

frei. Volkshochschule im Schwarzen Kloster

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran David Calis

nach Shakespeare. Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Tewje – Handlungsballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Baden-Baden

09:30 h: FernsehfilmFestival – TV-Preis mit

Filmvorführungen. Eintritt frei. Anm: www.

fernsehfilmfestival.de. Kurhaus Baden-Baden,

Runder Saal

20 h: Kian Soltani & Shiraz Ensemble –

Europäische und persische Klassik. Festspielhaus

Baden-Baden

Lörrach

17 h: Bluegrass Jamboree – Festival of Bluegrass

& Americana 2018. Für Kids ab 6 Jahren. Burghof

Lörrach

Müllheim

19:30 h: Mundologia: Transsib – Vortrag von

Holger Fritzsche. Bürgerhaus Müllheim

Weil am Rhein

20:15 h: Christian de La Motte – Illusion &

Comedy. TAM Theater am Mühlenrain

Do 29. November

Freiburg

Literatur

20 h: Slam Poetry – Moderation: Marvin Suckut.

Cafe Atlantik

Musik

20 h: Neue Klänge und Literatur – Werke von

Hesiod, Petrarca, Stein u.a. Stadtbibliothek

Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz

Theater & Tanz

10 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im

Marienbad

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: PREMIERE: Myth – Dagada Dance

Company. Tanz Performance. E-Werk Freiburg,

Saal

20 h: PREMIERE: Varieté Crossover – Theater

Komplex. E-Werk Freiburg, Kammertheater

20 h: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Schauspiel

von Edward Albee. Theater Harrys Depot

Basel

Musik

20:15 h: Jan Garbarek Group – Feat Trilok Gurtu.

Werke von Götz, Massenet, Márquez. Musical

Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Wir sind die Neuen – Komödie von Ralf

Westhoff. Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Martin Zimmermann: Eins Zwei Drei – Cirque

Nouveau. Kaserne Basel, Reithalle

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Music-Factory-Night: Werner Acker &

Band – Soul Jazz. Litschgi Keller

Baden-Baden

09:30 h: FernsehfilmFestival – TV-Preis mit

Filmvorführungen. Eintritt frei. Anm: www.

fernsehfilmfestival.de. Kurhaus, Runder Saal

20 h: Anna Netrebko – Verdi. Festspielhaus

Kirchzarten

20:15 h: Immanuel Richter (Trompete) & Hans

Jürg Bättig (Orgel) – Werke von Herten, Otto,

Haydn u.a. Kirche St. Gallus Kirchzarten

Lörrach

20 h: Christine Prayon – Die Diplom-Animatöse.

Für Kids ab 6 Jahren. Burghof Lörrach

Weil am Rhein

20:15 h: Sex isch gsünder als Kopfsalat – Lustspiel

von Yvette Kolb. TAM Theater am Mühlenrain

Fr 30. November

Freiburg

Literatur

21 h: Poesie Musik & Du – Poesie, Musik, Theater.

The Great Räng Teng Teng

Musik

19:30 h: Serenus Quartett – Benefizkonzert für

Amica e.V. St.-Michaels-Kapelle (Alter Friedhof)

19:30 h: Zhdanov-Konzerte – 1. Kammerkonzert.

Collegium Borromaeum

20 h: Albert Konzerte – Balthasar-Neumann-

Chor, -Solisten & -Ensemble. Werke von Bach,

Mendelssohn, Reger u.a. Konzerthaus Freiburg,

Rolf-Böhme-Saal

20 h: Fools Garden – Pop. Musik-Comedy. Jazzhaus

20:30 h: Klaus Major Heuser Band – Rock. Wodan Halle

Neue Vinothek

Blick in die neue Vinothek

Theater & Tanz

10 h: Girls like that / Mädchen wie die – Marienbad-

Team und Nachwuchstalente. Theater im

Marienbad

19 h: Silent Service – Theaterprojekt mit

Pflegenden in der Ausbildung. Junges Theater.

Theater Freiburg, Werkraum

20 h: 1917 Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: 1968 – Schauspiel by Proxy. Theater

Freiburg, Kammerbühne

20 h: Impro Krimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: Myth – Dagada Dance Company. Tanz

Performance. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Varieté Crossover – Theater Komplex.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Matthias Reuter – Glühwein-Spezial.

Vorderhaus

Partys

23 h: Panda Party – Hip-Hop, Dancehall, Funk,

Reggae, Trap. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

16:30 h: Kaisersaal-Konzerte 2018 – Der rote

Tod. Werke von Caplet, Ravel, Debussy u.a.

Historisches Kaufhaus Freiburg

20 h: Agrobusiness und Ernährungssicherheit –

Gespräch mit Tina Goethe und Luciano Ibarra. 50

Jahre iz3w. Eintritt frei. Weingut Andreas Dilger

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Das Versprechen – Schauspiel nach dem

Roman von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Martin Zimmermann: Eins Zwei Drei – Cirque

Nouveau. Kaserne Basel, Reithalle

andere Orte

Baden-Baden

09:30 h: FernsehfilmFestival – TV-Preis mit

Filmvorführungen. Eintritt frei. Anm: www.

fernsehfilmfestival.de. Kurhaus Baden-Baden,

Runder Saal

20 h: Sir András Schiff & Budapest Festival

Orchestra – Mit Sir András Schiff. Werke von

Dvorak und Beethoven. Festspielhaus Baden-

Baden

Lörrach

20 h: Charles Brauer, Abi Wallenstein & Günther

Brackmann – Satire & Blues in Dur & Moll. Für

Kids ab 6 Jahren. Burghof Lörrach

Riegel

20 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Theater Kumedi

Freiburg

Am 20. Oktober eröffnete das Staatsweingut

Freiburg die neue Vinothek

in der Merzhauser Straße 119.

Mit zeitlosem Design, einer größeren

Verkaufsfläche sowie einem

neuen Degustations- und Selbstbedienungsbereich

bietet die neue

Vinothek ein noch komfortableres

Einkaufserlebnis. Durch die Lage

direkt an der Merzhauser Straße

ist die Vinothek nun auch beim

Vorbeifahren gut zu sehen. Direkt

vor der Tür gibt es ab sofort

ausreichend Kundenparkplätze

um den Einkauf ganz bequem mit

nach Hause zu nehmen. Durchgeführt

wurde die Baumaßnahme

von Vermögen und Bau Baden-

Württemberg, Amt Freiburg. Der

Entwurf für den Umbau und die

Inneneinrichtung stammt von

Fuchs Maucher Architekten.

Weitere Infos: www.staatsweingutfreiburg.de


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 47

Do 1. November

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und das kleine

Schlossgespenst – Freiburger Puppenbühne.

Für Kids ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Lenzkirch

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: T. 0761 52313.

Kurhaus Lenzkirch

Fr 2. November

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und das kleine

Schlossgespenst – Freiburger Puppenbühne.

Für Kids ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

20 h: PREMIERE: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für

Kids ab 8 Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Löffingen

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: T. 0761 52313.

Tourist-Information Löffingen

Sa 3. November

Freiburg

16 h: Freiburger Puppenbühne – Das Geheimnis der

Waldfee. Für Kids ab 3 Jahren. Haus der Jugend

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Schluchsee

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: T. 0761 52313.

Kurhaus Schluchsee

So 4. November

Freiburg

14 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Für Kids ab 7 Jahren.

Theater Freiburg, Start: Foyer Großes Haus

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von Daniil

Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Titisee-Neustadt

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: T. 0761 52313.

Kurhaus Titisee

Mo 5. November

Freiburg

15:30 h: Lieselotte ist krank – Bilderbuchkino. Für Kids

ab 4 Jahren. Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld

Di 6. November

Freiburg

15 + 16:30 h: Babykonzert – Auf Takt! Für Kids

von 0-2 Jahren. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Baden-Baden

09 + 11 h: Himmel – Magisches Tanztheater für Kids

zwischen 2 und 5 Jahren. Festspielhaus Baden-Baden

Mi 7. November

Freiburg

10 h: Babykonzert – Auf Takt! Für Kids von 0-2

Jahren. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

10 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von Daniil

Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Basel

20 h: Junges Haus – Crime Time. Theater Basel

Do 8. November

Freiburg

15:30 h: Schneeweißchen und Rosenrot –

Märchenstunde. Für Kids ab 3 Jahren.

Stadtteilbibliothek Haslach

20 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Fr 9. November

Freiburg

15 h: Wilder Freitag – Franz Hohler: Am liebsten

aß der Hamster Hugo Spaghetti mit Tomatensugo.

Für Kids ab 4 Jahren. Literaturhaus Freiburg

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Sa 10. November

Freiburg

16 h: Prinzessin auf der Erbse – Mitspiel-Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. Cala Theater

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Bad Krozingen

11 h: In finsterschwarzer Nacht – Bilderbuchkino.

Für Kids ab 4 Jahren. Eintritt frei. Mediathek Bad

Krozingen

So 11. November

Freiburg

11 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Für Kids ab 7 Jahren.

Theater Freiburg, Start: Foyer Großes Haus

11 + 15 h: Plopp – Cargo Theater. Für Kids ab 4

Jahren. Alter Wiehrebahnhof

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von Daniil

Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

16 h: Prinzessin auf der Erbse – Mitspiel-Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. Cala Theater

20 h: Mä Hyrrä – Cirque Niveau. Für Kids ab 8

Jahren. E-Werk Freiburg, Saal

Baden-Baden

14 h: Trommelfeuer: Cajón für Einsteiger –

Workshop für Kids zwischen 8 und 10 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

Weil am Rhein

16 h: Sterntaler – Mitspiel-Theater. Für Kids ab 4

Jahren. TAM Theater am Mühlenrain