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SVIT-Immobilien Forum 2006 in Pontresina

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<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> <strong>2006</strong><br />

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<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong><br />

<strong>2006</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a


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Dann sprechen wir dieselbe Sprache und sollten uns kennen lernen.»<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong><br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> <strong>2006</strong> 5<br />

Impressioni dal <strong>Forum</strong> immobiliare 7<br />

Sponsorenbegrüssung 11<br />

<strong>SVIT</strong>-Hymne zur Eröffnung 13<br />

Interview mit Urs Gribi 13<br />

Interview mit Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen 15<br />

Referat von Dr. Marco Freiherr<br />

von Münchhausen 17<br />

V-ZUG AG 18<br />

Referat von Reg<strong>in</strong>a Reiter 19<br />

Party Night <strong>in</strong> der Pitschna Scena 19<br />

Interview mit Mario Pacchioli 20<br />

Interview mit Mart<strong>in</strong> Spitzbart 21<br />

Interview mit Bennie L<strong>in</strong>dberg 23<br />

Roundtable-Gespräch 24<br />

Interview mit der ImmoScout24 AG 27<br />

Interview mit Christa K<strong>in</strong>shofer 29<br />

Stehlunch im Hotel Kronenhof 31<br />

Referat von Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger 32<br />

Referat von Li Edelkort<br />

<br />

NeoVag ATA AG<br />

4<br />

Referat von Dr. Helmut Kohl<br />

5<br />

cablecom GmbH<br />

6<br />

Interview mit Richard Clayderman 39<br />

Galad<strong>in</strong>er 40<br />

Grussworte von Dr. Hanspeter Danuser 41<br />

Referat von Beatrice Weder di Mauro 42<br />

Aareon Schweiz AG 45<br />

Referat von Dr. Christoph Blocher 46<br />

Joschka Fischer kommt! 48<br />

UBS AG 48<br />

Für die alaCasa-Partnerfirmen s<strong>in</strong>d über 100 Experten tätig: A. Kenzelmann AG <strong>in</strong> Brig-Glis, andrea<br />

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Murten, Berger <strong>Immobilien</strong> Treuhand AG <strong>in</strong> Chur, Casag Verwaltungs AG <strong>in</strong> Luzern, contrust f<strong>in</strong>ance ag <strong>in</strong><br />

Luzern, Cristuzzi <strong>Immobilien</strong>-Treuhand AG <strong>in</strong> Heerbrugg, Elliscasis <strong>Immobilien</strong> GmbH <strong>in</strong> Hittnau, Göldi Grimm<br />

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Basel, Bern, Luzern und St.Gallen, IT <strong>Immobilien</strong> Treuhand AG <strong>in</strong> Basel und Liestal, ITZ <strong>Immobilien</strong> Treuhand AG<br />

<strong>in</strong> Zof<strong>in</strong>gen, Niggli & Zala AG <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a, Noetzli <strong>Immobilien</strong>-Treuhand AG <strong>in</strong> Hergiswil, Primobilia AG <strong>in</strong><br />

Wallisellen, Red<strong>in</strong>vest <strong>Immobilien</strong> AG <strong>in</strong> Luzern, Serimo <strong>Immobilien</strong>dienste AG <strong>in</strong> Basel, Genf und Zürich, Svito AG<br />

<strong>in</strong> Schwyz, von Holzen <strong>Immobilien</strong> Treuhand <strong>in</strong> Sarnen, Zoller & Partner AG <strong>in</strong> Wil und Wattwil.<br />

Publireportagen 51<br />

Durch unsere Partnerschaft mit SwissRéseau, dem führenden Maklernetzwerk <strong>in</strong> der Westschweiz, s<strong>in</strong>d wir auch <strong>in</strong><br />

der französischsprachigen Schweiz flächendeckend präsent.<br />

alaCasa.ch, Dr. Roman H. Bolliger, www.alaCasa.ch, E-Mail <strong>in</strong>fo@alacasa.ch, Telefon 044 388 58 79<br />

Titelbild:<br />

Hotel Kronenhof, Pontres<strong>in</strong>a<br />

Fotografie © Ferit Kuyas<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> <strong>2006</strong>:<br />

E<strong>in</strong> voller Erfolg!<br />

Text: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

Das dieses Jahr erstmals <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a durchgeführte Gipfeltreffen der<br />

schweizerischen <strong>Immobilien</strong>branche begeisterte Teilnehmer, Referenten<br />

und Sponsoren gleichermassen. Unbestrittener Höhepunkt des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s <strong>2006</strong> war der Auftritt des früheren deutschen Bundeskanzlers<br />

Helmut Kohl.<br />

Term<strong>in</strong>als, «powered by cablecom», und<br />

WLAN-Hotspots zur freien Verfügung. Der<br />

ganze Anlass wurde laufend <strong>in</strong> e<strong>in</strong>en Weblog<br />

– e<strong>in</strong>e Art multimediales Tagebuch – übertragen<br />

(www.svit-immobilienforum.ch/wp).<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> 2007<br />

18. bis 20. Januar 2007 <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Vor über 400 Zuhörer<strong>in</strong>nen und Zuhörern<br />

hielt Kohl e<strong>in</strong> e<strong>in</strong>drückliches Plädoyer gegen<br />

den um sich greifenden «Europa-Pessimismus».<br />

«Lassen Sie sich nicht täuschen, Europa<br />

kommt weiter voran!», zeigte sich Kohl<br />

überzeugt. Der CDU-Politiker lobte die<br />

Schweiz für ihre deutliche Zustimmung zu<br />

den bilateralen Verträgen und begrüsste<br />

e<strong>in</strong>e enge Zusammenarbeit der Schweiz mit<br />

der Europäischen Union. Kohl nahm am Freitagabend<br />

zudem an e<strong>in</strong>em Galad<strong>in</strong>ner im<br />

Hotel Kronenhof <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a teil, zu dem<br />

sich auch der St. Moritzer Kur- und Verkehrsdirektor<br />

Hanspeter Danuser und der Präsident<br />

des Schweizerischen Verlegerverbandes,<br />

Hanspeter Lebrument, e<strong>in</strong>gefunden<br />

hatten. Das Galad<strong>in</strong>er wurde von e<strong>in</strong>em Konzert<br />

des weltbekannten Pianisten Richard<br />

Clayderman untermalt.<br />

Das diesjährige <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> be<strong>in</strong>haltete<br />

neben dem neuen Austragungsort<br />

im Engad<strong>in</strong> weitere Premieren: Besuchten<br />

bisher rund 150 Personen den Anlass, waren<br />

es dieses Jahr über 400, umfassend betreut<br />

von <strong>in</strong>sgesamt 47 Helfer<strong>in</strong>nen und Helfern.<br />

Die Referate wurden im grossen Saal des<br />

topmodernen Kongresszentrums Rondo abgehalten<br />

und auf Grossle<strong>in</strong>wand projiziert.<br />

Die Sponsoren konnten ihre Gäste im Rondo<br />

<strong>in</strong> geschmackvoll e<strong>in</strong>gerichteten Lounges repräsentativ<br />

empfangen und bewirten. Im<br />

Kongresszentrum sowie <strong>in</strong> den wichtigsten<br />

Hotels standen den Teilnehmern Internet-<br />

Neben Helmut Kohl sprachen die renommierte<br />

Trendforscher<strong>in</strong> Li Edelkoort aus Paris,<br />

Dr. Marco Freiherr von Münchhausen<br />

(«Wie Sie Ihren <strong>in</strong>neren Schwe<strong>in</strong>ehund bezw<strong>in</strong>gen»),<br />

<strong>Immobilien</strong>market<strong>in</strong>g-Spezialist<strong>in</strong><br />

Reg<strong>in</strong>a Reiter, Unternehmensberater Dr. Erw<strong>in</strong><br />

Bischofberger alias Victor Giacobbo,<br />

Wirtschaftsprofessor<strong>in</strong> Beatrice Weder di<br />

Mauro und Bundesrat Christoph Blocher<br />

(Haus bauen, K<strong>in</strong>d zeugen, Baum pflanzen<br />

...und tausend Vorschriften beachten...) zu<br />

den <strong>Forum</strong>sgästen. Ex-Skirennfahrer<strong>in</strong> Christa<br />

K<strong>in</strong>shofer, Gesundheitsspezialist Dr. Mart<strong>in</strong><br />

Spitzbart und Nordic-Walk<strong>in</strong>g-Tra<strong>in</strong>er<br />

Bennie L<strong>in</strong>dberg veranstalteten gut besuchte<br />

Workshops. Auf besonderen Zuspruch stiess<br />

das Skierlebnis mit Christa K<strong>in</strong>shofer, die mit<br />

ihren Workshop-Teilnehmern bei strahlendem<br />

Sonnensche<strong>in</strong> über die tief verschneiten<br />

Hänge des Corviglia-Skigebietes<br />

kurvte, während sich nebenan die Topstars<br />

der Damenkader auf die Weltcup-Rennen<br />

von St. Moritz vorbereiteten.<br />

Kurzum: Das <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> g<strong>in</strong>g<br />

pannenfrei über die Bühne, übertraf alle Erwartungen<br />

und setzte <strong>in</strong> den Reihen der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

neue Massstäbe. Zum<br />

Schluss konnte Verbands- und OK-Präsident<br />

Urs Gribi bereits den VIP-Referenten für das<br />

kommende Jahr ankündigen: Es ist Joschka<br />

Fischer, bis vor kurzem Vizekanzler und Aussenm<strong>in</strong>ister<br />

der Bundesrepublik Deutschland.<br />

Ebenfalls im 2007 als Referenten dabei se<strong>in</strong><br />

werden Swiss-Life-CEO Rolf Dörig und der<br />

führende <strong>in</strong>ternationale Zukunftsforscher Michio<br />

Kaku von der City University <strong>in</strong> New York.<br />

Offizielles Verbandsorgan des<br />

Schweizerischen Verbandes<br />

der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

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immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Impressioni dal <strong>Forum</strong><br />

immobiliare <strong>SVIT</strong> <strong>2006</strong><br />

Text: Franco Trachsel, Presidente <strong>SVIT</strong> Tic<strong>in</strong>o, Bilder: Ferit Kuyas<br />

famoso pianista Richard Clayderman, che ha<br />

riscosso un notevole successo.<br />

Il sabato matt<strong>in</strong>a, dopo il saluto del direttore<br />

dell’ente turistico engad<strong>in</strong>ese, dr. Hanspeter<br />

Danuser, i convenuti hanno assistito alla relazione<br />

della Prof. Beatrice Weder di Mauro<br />

sulle prospettive congiunturali per l’anno<br />

<strong>2006</strong>.<br />

A coronamento della manifestazione, <strong>in</strong> f<strong>in</strong>e<br />

matt<strong>in</strong>ata, è stato accolto il consigliere federale<br />

Dr. Christoph Blocher, la cui relazione è<br />

stata molto apprezzata.<br />

L’<strong>in</strong>vito era accattivante! La mappetta, graficamente<br />

<strong>in</strong>eccepibile, contentente le schede<br />

delle s<strong>in</strong>gole manifestazioni, con le biografie<br />

dei relatori, tutti altamente qualificati,<br />

lasciava presagire che la manifestazione sarebbe<br />

stata coronata da grande successo.<br />

E così è stato! Ormai è evidente che il <strong>Forum</strong><br />

immobiliare <strong>SVIT</strong>, tenutosi quest’anno per la<br />

prima volta a Pontres<strong>in</strong>a, dal 19 al 21 gennaio<br />

<strong>2006</strong>, è ormai assurto a «evento pr<strong>in</strong>cipe»<br />

della nostra associazione.<br />

Durante il <strong>Forum</strong> la località engad<strong>in</strong>ese ha<br />

offerto ai partecipanti la bellezza di giornate<br />

<strong>in</strong>vernali piene di sole e di temperature miti,<br />

anche se la notte il termometro è sceso di<br />

parecchi gradi sotto lo zero.<br />

Giovedì, 19 gennaio <strong>2006</strong>, verso f<strong>in</strong>e matt<strong>in</strong>ata,<br />

le oltre 400 persone iscritte, sono<br />

giunte a Pontres<strong>in</strong>a, chi con l’automobile,<br />

chi con il treno speciale partito da Coira.<br />

Dopo il pranzo, nel primo pomeriggio, il <strong>Forum</strong><br />

è stato <strong>in</strong>augurato dal presidente Urs<br />

Gribi nel centro congressuale Rondo, un’<strong>in</strong>frastruttura<br />

di recente costruzione, perfettamente<br />

attrezzata e architettonicamente<br />

valida. Di seguito si sono tenute le relazioni<br />

del Dr. Marco Freiherr von Münchhausen e<br />

della signora Reg<strong>in</strong>a Reiter. In serata era<br />

possibile scegliere tra tre varianti per la<br />

cena, dalla spaghettata <strong>in</strong> allegra compagnia,<br />

alla cena engad<strong>in</strong>ese presso il passo<br />

del Bern<strong>in</strong>a con susseguente rientro con gli<br />

sci, alla cena «elegante» <strong>in</strong> un ristorante di<br />

St. Moritz.<br />

Il venerdì matt<strong>in</strong>a, gli appassionati di sport<br />

alp<strong>in</strong>i, hanno potuto sciare <strong>in</strong> compagnia di<br />

Christa K<strong>in</strong>shofer (già campionessa del mondo)<br />

o apprendere le nozioni essenziali per il<br />

«Nordic Walk<strong>in</strong>g» sotto la direzione del Dr.<br />

Thomas Wess<strong>in</strong>ghage, specialista di questa<br />

discipl<strong>in</strong>a.<br />

Nel pomeriggio, dopo l’<strong>in</strong>tervento del comico<br />

Victor Giacobbo con un esilarante relazione<br />

sulla comunicazione ai clienti, e della signora<br />

Li Edelkoort, relatrice sui trend<br />

architettonici dell’immediato futuro, i convenuti<br />

hanno potuto assistere all’<strong>in</strong>tervento di<br />

uno dei più grandi statisti europei degli ultimi<br />

decenni: l’ex canceliere germanico Dr.<br />

Helmut Kohl ha tenuto con il fiato sospeso<br />

tutti i partecipanti al <strong>Forum</strong> che hanno potuto<br />

apprezzare la sua accurata relazione sul<br />

futuro dell’Europa.<br />

La serata di gala si è svolta presso il prestigioso<br />

Hotel Kronenhof, costruzione di gran<br />

pregio dell’<strong>in</strong>izio del secolo scorso, completamente<br />

ristrutturata negli scorsi anni. In un<br />

magico ambiente, nelle prestigiose sale dell’albergo<br />

è stata servita la cena, alla quale ha<br />

presenziato il Dr. Kohl. Prima del dessert, i<br />

partecipanti hanno potuto assistere ad un<br />

concerto, durato una trent<strong>in</strong>a di m<strong>in</strong>uti, del<br />

Il <strong>Forum</strong> si è concluso con questo <strong>in</strong>tervento.<br />

Quale moderatrice e presentatrice dei vari<br />

relatori è stata apprezzata la conduzione di<br />

Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen, giornalista, già vicedirettrice<br />

del telegiornale della televisione<br />

svizzera tedesca.<br />

Per aggiornare <strong>in</strong> tempo reale coloro che<br />

non hanno potuto <strong>in</strong>tervenire al <strong>Forum</strong>, è<br />

stato istituito un «blog» sul sito <strong>in</strong>ternet<br />

www.svit-immobilienforum.ch/wp/, grazie<br />

alla collaborazione di Cablecom. Rivolgo a<br />

tutti un <strong>in</strong>vito a visionare le foto ed i testi<br />

accompagnatori di questo «blog».<br />

L’evento ha pienamente soddisfatto le aspettative<br />

di tutti i partecipanti. Il comitato organizzatore,<br />

capeggiato da Urs Gribi e Tayfun<br />

Celiker, coadiuvati da 47 collaboratori, ha<br />

svolto un notevole lavoro per la perfetta riuscita<br />

della manifestazione. A loro, come pure<br />

agli sponsor dell’evento, un particolare r<strong>in</strong>graziamento<br />

per il loro operato ed un <strong>in</strong>vito<br />

a voler partecipare al prossimo <strong>Forum</strong> immobiliare<br />

<strong>SVIT</strong> che si svolgerà nuovamente a<br />

Pontres<strong>in</strong>a dal 18 al 20 gennaio 2007.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Urs Gribi begrüsst die Sponsoren des <strong>SVIT</strong> <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s<br />

Wirtschaft zeigt grosses<br />

Engagement für das <strong>Forum</strong><br />

«e<strong>in</strong>es Traums». Der <strong>SVIT</strong> Schweiz habe sich<br />

zum ambitionierten Ziel gesetzt, e<strong>in</strong>en Anlass<br />

mit grosser Ausstrahlung zu organisieren,<br />

der sich als Gipfeltreffen der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

etablieren werde.<br />

Urs Gribi attestierte den Sponsoren angesichts<br />

der neuen Dimension des <strong>SVIT</strong> <strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s unternehmerischen Geist. Alle<strong>in</strong><br />

die Zahl der angereisten Firmenvertreter belege<br />

das Interesse an diesem Anlass <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a.<br />

Er wünschte den Unternehmen zahlreiche<br />

<strong>in</strong>teressante Kontakte, gute Geschäfte<br />

und e<strong>in</strong>en erfolgreichen Auftritt am <strong>Forum</strong>.<br />

Red. <strong>SVIT</strong>-Präsident Urs Gribi hat sich im<br />

Kreis der Sponsoren sehr erfreut über deren<br />

grosses und mutiges Engagement zugunsten<br />

des <strong>SVIT</strong> <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s gezeigt. Am<br />

Sponsorenempfang unmittelbar vor der eigentlichen<br />

Eröffnung des <strong>Forum</strong>s bedankte<br />

er sich im Namen des Verbandes für die f<strong>in</strong>anzielle<br />

Unterstützung zur Realisierung<br />

Die Sponsoren des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s s<strong>in</strong>d:<br />

– Premium Sponsors: Service 7000 AG,<br />

ImmoScout24 AG<br />

– Executive Sponsors: V-Zug AG,<br />

Aareon Schweiz AG, cablecom GmbH,<br />

UBS AG<br />

– Classic Sponsors: NeoVac AG, E-Druck AG<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

<strong>SVIT</strong>-Hymne zur Eröffnung<br />

des <strong>Forum</strong>s<br />

Text: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

<strong>SVIT</strong>-Präsident Urs Gribi eröffnete das diesjährige<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> <strong>2006</strong> mit e<strong>in</strong>er<br />

besonderen Überraschung: Musicstar-<br />

F<strong>in</strong>alist und Hitparadenstürmer Mario<br />

Pacchioli spielte live den neuen <strong>SVIT</strong>-Song<br />

«Com<strong>in</strong>g home». Pacchiolis Song, den er eigens<br />

für den <strong>SVIT</strong> Schweiz komponiert hat,<br />

stellt das neue emotionale und musikalische<br />

Erkennungszeichen des Verbandes dar, wie<br />

<strong>SVIT</strong>-Präsident Urs Gribi <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Rede erläuterte.<br />

«Der Song soll die Verbundenheit unter<br />

den <strong>SVIT</strong>-Mitgliedern fördern und sich wie<br />

e<strong>in</strong> roter Faden durch unser Verbandsleben<br />

ziehen.» In e<strong>in</strong>er Kurzversion wird «Com<strong>in</strong>g<br />

home» künftig als J<strong>in</strong>gle überall e<strong>in</strong>gesetzt,<br />

natürlich am <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> jeweils zur<br />

Begrüssung der Referenten, aber auch als Telefon-H<strong>in</strong>tergrundsignet,<br />

auf der <strong>SVIT</strong>-Homepage<br />

und generell an allen <strong>SVIT</strong>-Anlässen.<br />

veranstaltung mit über 400 Teilnehmern und<br />

Referenten wie Bundeskanzler a.D. Helmut<br />

Kohl, Wirtschaftsprofessor<strong>in</strong> Beatrice Weder<br />

di Mauro, Trendforscher<strong>in</strong> Li Edelkoort oder<br />

Bundesrat Christoph Blocher e<strong>in</strong>. Gribi sagte<br />

In se<strong>in</strong>er Begrüssungsansprache g<strong>in</strong>g Urs<br />

Gribi auch auf die Entwicklung des <strong>Forum</strong>s<br />

vom ursprünglichen W<strong>in</strong>tersem<strong>in</strong>ar zur Grossdazu:<br />

«Die rasante Entwicklung des <strong>Forum</strong>s<br />

widerspiegelt den Elan, mit dem wir auch<br />

den <strong>SVIT</strong> Schweiz geme<strong>in</strong>sam zu e<strong>in</strong>em modernen<br />

und schlagkräftigen Branchenverband<br />

geformt haben.»<br />

Interview mit <strong>SVIT</strong>-Präsident Urs Gribi<br />

«Wir wollen den Netzwerk- und Plattformgedanken<br />

aufleben lassen.»<br />

Interview: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

immobilia: Letztes Jahr <strong>in</strong> Lenk besuchten<br />

150 Gäste das <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>.<br />

Dieses Jahr s<strong>in</strong>d es <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>in</strong>sgesamt<br />

400 Personen, und mit Helmut Kohl<br />

verfügt das <strong>Forum</strong> erstmals über e<strong>in</strong>en<br />

<strong>in</strong>ternationalen Top-Referenten. Weshalb<br />

dieser Schritt nach vorne?<br />

Urs Gribi: Die Entwicklung hat über mehrere<br />

Jahre stattgefunden, vom so genannten W<strong>in</strong>tersem<strong>in</strong>ar<br />

h<strong>in</strong> zum <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>. Der<br />

Grundgedanke, anerkannte Referenten für<br />

spannende Vorträge und Workshops e<strong>in</strong>zuladen,<br />

stiess immer mehr auf Zustimmung und<br />

Interesse. Deshalb hat sich e<strong>in</strong> weiterer Ausbau<br />

geradezu aufgedrängt. H<strong>in</strong>zu kommt,<br />

dass Pontres<strong>in</strong>a ganz andere Möglichkeiten<br />

bietet: Hier verfügen wir mit dem Rondo<br />

über e<strong>in</strong> modernes Kongresszentrum im<br />

Herzen des Ortes, zudem über hervorragende<br />

Hotels, die fast alle nur wenige M<strong>in</strong>uten<br />

Gehdistanz vom Rondo entfernt s<strong>in</strong>d. Wir<br />

s<strong>in</strong>d nicht mehr isoliert <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Hotel, sondern<br />

Pontres<strong>in</strong>a ist für drei Tage quasi e<strong>in</strong><br />

grosses Begegnungszentrum für die Teilnehmer<br />

des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s.<br />

Was s<strong>in</strong>d die Ziele des <strong>Forum</strong>s – geht es<br />

nur um Network<strong>in</strong>g?<br />

Wir laden e<strong>in</strong> zum Gipfeltreffen der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft.<br />

E<strong>in</strong>mal im Jahr sollen sich die<br />

Op<strong>in</strong>ion Leaders unserer Branche <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em<br />

anregenden, gleichzeitig aber auch gemütlichen<br />

Rahmen treffen können. Wir wollen<br />

den Netzwerk- und Plattformgedanken aufleben<br />

lassen.<br />

Der <strong>SVIT</strong> veranstaltet übers Jahr verschiedene<br />

Anlässe. Was ist für Sie persönlich<br />

daran so wichtig?<br />

Das s<strong>in</strong>d ausgezeichnete Gelegenheiten, um<br />

den <strong>SVIT</strong> <strong>in</strong> der Branche und <strong>in</strong> der Öffentlichkeit<br />

zu positionieren. Wir belegen nicht<br />

zuletzt unsere eigene Leistungsfähigkeit und<br />

zeichnen damit e<strong>in</strong> positives Bild des Verbandes<br />

der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft.<br />

Wie holt man e<strong>in</strong>e Persönlichkeit wie<br />

Helmut Kohl nach Pontres<strong>in</strong>a?<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 13


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Wenn man etwas Rout<strong>in</strong>e mit der Organisation<br />

von Anlässen kriegt, ist es gar nicht<br />

mehr so schwer, an die richtigen Leute zu<br />

gelangen. Wir arbeiten zudem mit e<strong>in</strong>em<br />

kompetenten Partner zusammen, der Referentenagentur<br />

Speakers Excellence <strong>in</strong> Stuttgart.<br />

Nach der ersten Anfrage und der Präsentation<br />

unseres Konzepts haben wir dann<br />

bald grünes Licht von Dr. Helmut Kohl erhalten.<br />

Wie f<strong>in</strong>anziert sich das <strong>Forum</strong>?<br />

E<strong>in</strong>e Quelle ist das Sponsor<strong>in</strong>g, das wir sehr<br />

professionell und erfolgreich angepackt haben.<br />

Dann bezahlen die Gäste e<strong>in</strong>e Teilnahmegebühr,<br />

die <strong>in</strong> verschiedene Kategorien<br />

unterteilt ist und e<strong>in</strong> tolles Preis-/Leistungsverhältnis<br />

aufweist.<br />

Das <strong>Forum</strong> steht neu auch Nicht-Verbandsmitgliedern<br />

offen.<br />

Das war eigentlich schon früher der Fall,<br />

aber es wurde kaum davon Gebrauch gemacht.<br />

Es spricht wohl für die gestiegene<br />

Qualität der Veranstaltung, dass der Anteil<br />

von Nichtmitgliedern am <strong>Forum</strong> wächst. Das<br />

widerspiegelt aber auch e<strong>in</strong> wenig die allgeme<strong>in</strong>e<br />

Öffnung des Verbandes, dem früher<br />

vor allem <strong>Immobilien</strong>treuhänder angehört<br />

haben, heute aber e<strong>in</strong> Querschnitt durch alle<br />

Berufszweige der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft darstellt.<br />

Mit dem Auftritt von Helmut Kohl haben<br />

Sie die Latte für das <strong>Forum</strong> 2007 ziemlich<br />

hoch gelegt!<br />

Es hiess schon letztes Jahr: Das könnt ihr<br />

doch gar nicht mehr toppen! Ich verrate im<br />

Moment nur soviel: Das Rondo und die Hotels<br />

s<strong>in</strong>d bereits wieder reserviert. Und wer<br />

uns kennt, weiss, dass wir das sicher nicht<br />

machen würden, wenn das Zugpferd und damit<br />

die Person, mit der ich dann joggen gehen<br />

werde, nicht bereits feststehen würde.<br />

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kostengünstiger zu arbeiten,<br />

ist enorm.<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview mit der Moderator<strong>in</strong> Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen<br />

«Ich b<strong>in</strong> selbst<br />

Stockwerkeigentümer<strong>in</strong>.»<br />

Interview: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen, Journalist<strong>in</strong> und Mediendozent<strong>in</strong>, Inhaber<strong>in</strong> und Geschäftsführer<strong>in</strong><br />

von Elkman Communications GmbH, führte <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

mit Eloquenz und viel Charme durch das Programm des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s <strong>2006</strong>. E<strong>in</strong>em breiten Publikum ist sie als langjährige Moderator<strong>in</strong><br />

von «Musik für e<strong>in</strong>en Gast» auf Schweizer Radio DRS 2 und vom Schweizer<br />

Fernsehen SF bekannt. immobilia hatte vor dem Auftakt Gelegenheit, e<strong>in</strong><br />

paar Worte zu wechseln.<br />

Die Frauenzeitung FRAZ hat Sie <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er<br />

aktuellen Ausgabe als «verschwundene<br />

Frau» bezeichnet. Was macht Ell<strong>in</strong>or von<br />

Kauffungen heute?<br />

Ich b<strong>in</strong> nur vom Bildschirm weg und damit<br />

nicht mehr jeden Tag im Wohnzimmer von<br />

Herrn und Frau Schweizer. Als Inhaber<strong>in</strong> und<br />

Geschäftsführer<strong>in</strong> von Elkman Communications<br />

schule ich <strong>in</strong> Medientra<strong>in</strong><strong>in</strong>gs Führungskräfte<br />

im Umgang mit den elektronischen<br />

Medien. Das zweite Standbe<strong>in</strong> s<strong>in</strong>d<br />

Moderationen von Tagungen und Workshops.<br />

Haben Sie sich dabei auf gewisse Themen<br />

spezialisiert?<br />

Das Themenspektrum ist sehr breit. Es geht<br />

von Globalisierung über Bildung bis h<strong>in</strong> zu<br />

lokalpolitischen Themen. So komme ich mit<br />

Bereichen <strong>in</strong> Kontakt, von denen ich früher<br />

nicht e<strong>in</strong>mal wusste, dass sie e<strong>in</strong> Publikum<br />

bewegen. Mit dem E<strong>in</strong>stieg wächst aber jeweils<br />

das Interesse für das Thema.<br />

Wie sieht es mit <strong>Immobilien</strong> bzw. mit der<br />

<strong>Immobilien</strong>wirtschaft aus?<br />

Die <strong>Immobilien</strong>wirtschaft ist e<strong>in</strong>e echte Premiere,<br />

mit der Ausnahme, dass ich selber<br />

Stockwerkeigentümer<strong>in</strong> b<strong>in</strong>.<br />

Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen, auf welchen Auftritt<br />

freuen Sie sich persönlich?<br />

Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen: Auf Beatrice Weder<br />

di Mauro b<strong>in</strong> ich besonders gespannt. Es<br />

überrascht vielleicht, dass ich nicht Helmut<br />

Kohl – das Highlight der Veranstaltung – oder<br />

Christoph Blocher nenne. Das hat damit zu<br />

tun, dass von und über diese beiden schon<br />

sehr viel geschrieben und gesprochen wurde.<br />

Bei Frau Weder die Mauro ist das anders.<br />

Interessant ist, dass sie mit der Wahl <strong>in</strong> den<br />

Rat der Weisen plötzlich auch <strong>in</strong> der Schweiz<br />

das öffentliche Interesse auf sich gezogen<br />

hat. Davor war sie hierzulande kaum bekannt.<br />

Der Ruf im eigenen Land gilt bekanntlich<br />

wenig.<br />

Was macht das gute Gel<strong>in</strong>gen des <strong>Forum</strong>s<br />

aus?<br />

E<strong>in</strong> professioneller Ablauf ist das A und O.<br />

Die Professionalität kommt auch dar<strong>in</strong> zum<br />

Ausdruck, dass die Referenten auf die Zuhörer<strong>in</strong>nen<br />

und Zuhörer e<strong>in</strong>gehen. Wichtig<br />

f<strong>in</strong>de ich überdies, dass die Programmzeiten<br />

möglichst strikt e<strong>in</strong>gehalten werden.<br />

Das wird vor allem auch Ihre Aufgabe<br />

se<strong>in</strong>.<br />

Ich nenne das den Perspektivenwechsel. Ich<br />

muss mir jeweils die Frage stellen, was mich<br />

<strong>in</strong>teressieren würde, wenn ich selbst im Publikum<br />

sässe.<br />

Wie hält man auch nach langjähriger<br />

Journalistentätigkeit die Neugier am Leben?<br />

Ich b<strong>in</strong> seit rund 30 Jahren im Journalismus<br />

tätig. Die Neugier und Offenheit für gesellschaftspolitische<br />

Themen ist e<strong>in</strong>e Grundvoraussetzung<br />

des Journalismus. Bei mir gibt es<br />

überdies e<strong>in</strong>e genetische Komponente. Me<strong>in</strong><br />

Vater war Journalist und Chefredaktor. Ich<br />

habe das Interesse für vielfältige Themen <strong>in</strong><br />

unserem Haus tagtäglich miterlebt.<br />

Ist es nicht so, dass der Vater se<strong>in</strong>en K<strong>in</strong>dern<br />

davon abrät, <strong>in</strong> die eigenen Fussstapfen<br />

zu treten?<br />

Das ist wohl bei Künstlerfamilien so. Interessanterweise<br />

s<strong>in</strong>d auch me<strong>in</strong>e beiden Geschwister<br />

im Journalismus und PR-Bereich<br />

tätig. Offenbar haben wir den Journalismus<br />

im Blut.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 15


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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Dr. Marco Freiherr von Münchhausen<br />

Wie man se<strong>in</strong>en <strong>in</strong>neren<br />

Schwe<strong>in</strong>ehund besiegt<br />

Text: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

Dass Dr. Marco Freiherr von Münchhausen e<strong>in</strong>er der gefragtesten Redner<br />

und Coaches Europas ist, davon konnten sich die Teilnehmer<strong>in</strong>nen und Teilnehmer<br />

des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a hautnah überzeugen.<br />

Kaum jemand, der von ihm nicht restlos begeistert war.<br />

«Ich mag die<br />

Schweiz sehr.»<br />

Interview: Simon Hubacher<br />

Dr. Marco Freiherr von Münchhausen<br />

sprach am <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong><br />

<strong>2006</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a zum Thema «So<br />

zähmen Sie Ihren <strong>in</strong>neren Schwe<strong>in</strong>ehund.»<br />

Wie fest haben Sie Ihren eigenen <strong>in</strong>neren<br />

Schwe<strong>in</strong>ehund im Griff?<br />

Marco Freiherr von Münchhausen: Es gibt<br />

Bereiche, da fällt es mir überhaupt nicht<br />

schwer. Seit 30 Jahren laufe ich jeden Tag. Da<br />

ist me<strong>in</strong> <strong>in</strong>nerer Schwe<strong>in</strong>ehund schon vor<br />

der Türe und wartet auf mich. Hier muss ich<br />

mich nicht mehr gross überw<strong>in</strong>den. Selbst<br />

wenn ich nur vier Stunden geschlafen habe,<br />

verspüre ich das Bedürfnis zum Laufen. Me<strong>in</strong><br />

Bereich, wo ich am meisten mit mir r<strong>in</strong>ge, ist<br />

Ordnung schaffen. Ab und zu mache ich es<br />

dann wieder, aber ich habe das Gefühl, das<br />

wächst dann gleich von selber wieder zu.<br />

Gleich zu Beg<strong>in</strong>n schöpft Freiherr von<br />

Münchhausen schon aus dem Vollen. Da<br />

sprach er von Piranhas, die während e<strong>in</strong>es<br />

wissenschaftlichen Versuchs <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e Glaswand<br />

schwimmen – und illustrierte damit<br />

für alle Zuhörer e<strong>in</strong>drucksvoll das Bild der<br />

unsichtbaren Grenzen, die jeder Mensch <strong>in</strong><br />

sich trägt und mit sich schleppt. Freiherr von<br />

Münchhausen zog se<strong>in</strong>e Zuhörer von der<br />

ersten M<strong>in</strong>ute weg <strong>in</strong> se<strong>in</strong>en Bann. Ke<strong>in</strong><br />

Wunder, ist er im Jahr 2002 zum «Tra<strong>in</strong>er des<br />

Jahres» erkoren worden und wurde er 2005<br />

mit dem begehrten «Excellence Award» für<br />

se<strong>in</strong>e herausragenden Leistungen als Referent<br />

ausgezeichnet. Als roter Faden duch<br />

se<strong>in</strong>en Vortrag benützte Freiherr von Münchhausen<br />

den Begriff «<strong>in</strong>nerer Schwe<strong>in</strong>ehund».<br />

Der, so Münchhausen, «futtert am liebsten<br />

menschliche Vorsätze», vorzugsweise an Silvester,<br />

e<strong>in</strong>em richtigen «Schwe<strong>in</strong>ehund-Festival»,<br />

wie er es nannte.<br />

Und wie kriegt man se<strong>in</strong>en <strong>in</strong>neren Schwe<strong>in</strong>ehund<br />

<strong>in</strong> den Griff? Freiherr von Münchhausen<br />

hielt gleich e<strong>in</strong> paar Tipps bereit:<br />

– Nehmen Sie ihn e<strong>in</strong>fach mal an und kämpfen<br />

Sie nicht ständig gegen Ihren persönlichen<br />

<strong>in</strong>neren Schwe<strong>in</strong>ehund!<br />

– Bilden Sie Zeit<strong>in</strong>seln – «Zeiten ohne Zweck»,<br />

nennt sie Freiherr von Münchhausen.<br />

– Lassen Sie den <strong>in</strong>neren Schwe<strong>in</strong>ehund ab<br />

und zu gew<strong>in</strong>nen, dann gew<strong>in</strong>nen Sie selber<br />

auch.<br />

– Fordern Sie sich immer wieder von Neuem!<br />

Wer mehr zum Thema wissen will, dem sei<br />

das gleichnamige Buch von Freiherr von<br />

Münchhausen empfohlen, das längst Bestseller-Status<br />

erreicht hat.<br />

Warum benützen Sie ausgerechnet den<br />

Begriff «<strong>in</strong>nerer Schwe<strong>in</strong>ehund»?<br />

Das hat sich e<strong>in</strong>fach e<strong>in</strong> wenig so ergeben.<br />

Es gefiel mir, dass man mit etwas Humor zu<br />

diesem Thema sprechen kann. Ich habe<br />

dann bald gemerkt, dass es dazu ke<strong>in</strong> Buch<br />

gibt. Inzwischen s<strong>in</strong>d e<strong>in</strong>ige andere auf das<br />

Thema aufgesprungen.<br />

Sie reden 60 M<strong>in</strong>uten ohne Manuskript –<br />

re<strong>in</strong>e Übungssache?<br />

Ich stehe nun seit 20 Jahren vor Publikum.<br />

Im Jahr b<strong>in</strong> ich 100 Tage mit Referaten unterwegs.<br />

Da lernt man se<strong>in</strong>e Texte natürlich <strong>in</strong>und<br />

auswendig kennen. Nur wenn ich neue<br />

Referate halte, brauche ich zu Beg<strong>in</strong>n noch<br />

e<strong>in</strong>e Gliederung, die ich aufs Rednerpult lege<br />

und auf die ich ab und zu e<strong>in</strong>en Blick werfe.<br />

S<strong>in</strong>d Sie oft <strong>in</strong> der Schweiz?<br />

Ich mag die Schweiz sehr. Ich b<strong>in</strong> etwa 10 bis<br />

15 Mal im Jahr für Vorträge hier. Ich muss<br />

heute bereits wieder abreisen, weil ich morgen<br />

me<strong>in</strong> Geburtstagsfest feiere. Wenn ich<br />

aus dem Fenster schaue und das sonnige<br />

Wetter hier im Engad<strong>in</strong> sehe, würde ich eigentlich<br />

ganz gerne noch e<strong>in</strong> wenig langlaufen<br />

gehen! Leider fehlt mir die Zeit dafür.<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Der neue Combair-Steam S<br />

von ZUG<br />

Der neue Combair-Steam S von ZUG bietet sowohl <strong>in</strong> der Anwendung wie<br />

auch beim E<strong>in</strong>bau schier unbegrenzte Möglichkeiten. Bekanntlich gehört es<br />

zu den <strong>in</strong>novativen Stärken der V-ZUG AG, viele Funktionen <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Gerät<br />

zu vere<strong>in</strong>en. Mit dem neuen Combair-Steam S macht das Unternehmen dem<br />

Ruf als Komb<strong>in</strong>ationsmeister alle Ehre. Die elegante Neuheit bietet nicht<br />

weniger als 4 Steamfunktionen und 6 Backofenfunktionen. Zudem passt er<br />

sich jeder E<strong>in</strong>bausituation an.<br />

Immer mehr Menschen folgen dem wohl<br />

vernünftigsten Trend der heutigen Zeit: gesunde<br />

Ernährung. Und je wichtiger ihnen gesundes<br />

schonendes Garen ist, desto mehr<br />

werden sie die überlegene, komfortable<br />

Steam-Technologie von ZUG schätzen, mit<br />

der auch der neue Combair-Steam S ausgestattet<br />

ist.<br />

Primäres Merkmal der überlegenen Steam-<br />

Technologie von ZUG ist der externe Dampferzeuger,<br />

der für e<strong>in</strong>en fe<strong>in</strong>geregelten und<br />

schnellen Dampfaufbau sorgt und den Dampf<br />

jederzeit optimal dem Gargut anpasst. Aber<br />

auch das extrem dampfresistente, exklusive<br />

DualEmail und der grosse Frischwasserbehälter<br />

br<strong>in</strong>gen e<strong>in</strong>zigartige Vorteile.<br />

Er geht mit den lebenswichtigen Vitam<strong>in</strong>en,<br />

Spurenelementen und M<strong>in</strong>eralstoffen besonders<br />

sorgfältig um, kann aber noch viel<br />

mehr: Knuspriges Brot wie vom Bäcker liefern,<br />

vorbereitete Speisen so perfekt regenerieren,<br />

dass sie wie frisch zubereitet auf<br />

den Tisch kommen, und dank echter Heissluft<br />

ist sogar gleichzeitiges Backen auf zwei<br />

oder auf drei Ebenen möglich.<br />

Als generöse Zugabe zu allen Steam-Raff<strong>in</strong>essen<br />

ist der Combair-Steam S auch e<strong>in</strong><br />

vollwertiger Backofen mit den Funktionen<br />

Ober-/Unterhitze, Heissluft, PizzaPlus, Grossflächen-Infrarotgrill,<br />

Heissluft feucht und<br />

Zartgaren.<br />

Schon bevor man am Combair-Steam S arbeitet,<br />

zeigt er e<strong>in</strong>e verblüffende Vielseitig-<br />

keit. Ob die Nische 55 oder 60 cm breit ist,<br />

ob <strong>in</strong> Sichthöhe oder unter der Arbeitsplatte<br />

– der neuste Steamer von ZUG lässt sich<br />

ganz e<strong>in</strong>fach <strong>in</strong> die Küche <strong>in</strong>tegrieren.<br />

«Wer vieles br<strong>in</strong>gt, wird manchem etwas<br />

br<strong>in</strong>gen.» Ohne es zu ahnen, hat Goethe die Erfolgsaussichten<br />

des neuen Combair-Steam S<br />

schon auf den Punkt gebracht.<br />

Antworten auf Ihre Fragen gibt Ihnen gerne<br />

die PR-Verantwortliche der V-ZUG AG, Daniela<br />

Hotz, an die Sie sich auch für alle gewünschten<br />

Unterlagen wenden können.<br />

Tel. 041 767 62 40 (direkt) oder<br />

daniela.hotz@vzug.ch<br />

18 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Reg<strong>in</strong>a Reiter, Bilf<strong>in</strong>ger Berger AG, zu Messeauftritten:<br />

Alles ausser gewöhnlich!<br />

Text: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Bilf<strong>in</strong>ger Berger AG Hochbau ist 2003 im Rahmen der EXPO REAL für die<br />

Messeauftritte mit dem <strong>Immobilien</strong> Market<strong>in</strong>g Award ausgezeichnet worden.<br />

Reg<strong>in</strong>a Reiter, Verantwortliche für die Image- und Leistungspositionierung<br />

des Unternehmens, g<strong>in</strong>g <strong>in</strong> ihrem Referat am <strong>Forum</strong> den Gründen für<br />

die Auszeichnung nach.<br />

Reg<strong>in</strong>a Reiter hat den Schlüssel zum Erfolg<br />

e<strong>in</strong>es Messeauftritts auf e<strong>in</strong>en e<strong>in</strong>fachen<br />

Nenner gebracht: Alles ausser gewöhnlich.<br />

Wer die gewünschte Wirkung se<strong>in</strong>er Unternehmenskommunikation<br />

erzielen wolle, müsse<br />

ausgetretene Pfade verlassen. E<strong>in</strong>e Messe<br />

sei e<strong>in</strong>e Plattform für die unterschiedlichsten<br />

Kommunikationsformen, die es e<strong>in</strong>zusetzen<br />

gelte.<br />

An den Beispielen der Messeauftritte von Bilf<strong>in</strong>ger<br />

Berger erläuterte die Market<strong>in</strong>gfachfrau,<br />

wie es im Rahmen e<strong>in</strong>er langfristig angelegten<br />

Unternehmenskommunikation gel<strong>in</strong>gt,<br />

e<strong>in</strong>e Identität zu stiften und schliesslich e<strong>in</strong><br />

klares, unverwechselbares Profil zu schaffen.<br />

Reiter legte dar, dass e<strong>in</strong> Messeauftritt die<br />

Kommunikation vor, während und nach dem<br />

entsprechenden Event umfasse. Jede Massnahme<br />

müsse auf die Zielsetzung – das Unternehmensprofil<br />

– ausgerichtet se<strong>in</strong>. Dabei<br />

habe es für f<strong>in</strong>stere, übermüdete Firmenrepräsentanten<br />

ebenso wenig Platz wie für kiloschwere<br />

Dokumentationen.<br />

Als Rezept für den Messeerfolg nannte Reg<strong>in</strong>a<br />

Reiter das Vorliegen e<strong>in</strong>er klaren Story,<br />

den Verzicht auf klassische Messebausysteme<br />

und den konzeptionellen E<strong>in</strong>satz von<br />

Materialien, Farbe, Licht und Sound. Der<br />

Messeerfolg sei letztlich die Summe aus<br />

Kundenpflege und «Affection».<br />

Ausgelassene Stimmung <strong>in</strong><br />

der Party Night<br />

Red. Der Abend begann mit Nachtessen <strong>in</strong><br />

verschiedenen Restaurants <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

und Umgebung. Zu Ende g<strong>in</strong>g der erste Tag<br />

des diesjährigen <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s<br />

<strong>2006</strong> <strong>in</strong> der Pitschna Scena, dem In-Lokal<br />

Pontres<strong>in</strong>as. Music-Star Mario Pacchioli und<br />

se<strong>in</strong>e Band spielten bis weit nach Mitternacht<br />

und fesselten die <strong>Forum</strong>steilnehmer<br />

erneut. E<strong>in</strong> weiterer Höhepunkt war der<br />

Gastauftritt von Pacchiolis Manager Peter<br />

Keiser, dem wohl bekanntesten Schweizer<br />

Bassisten, der früher an der Seite von Andreas<br />

Vollenweider, Gianna Nann<strong>in</strong>i, S<strong>in</strong>a oder<br />

Gölä grosse Erfolge feierte. E<strong>in</strong>e besondere<br />

Freude bereitete Keisers Auftritt <strong>SVIT</strong>-Direktor<br />

Tayfun Celiker, der vor rund 30 Jahren mit<br />

Keiser zusammen <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Band gespielt hat.<br />

Wahre Begeisterungsstürme löste schliesslich<br />

der Gesangsauftritt von Mart<strong>in</strong>a Rutschmann<br />

aus, die Direktionsassistent<strong>in</strong> des <strong>SVIT</strong><br />

Schweiz. Begleitet von der Band von Mario<br />

Pacchioli, bewies sie, dass sie nicht nur auf<br />

der <strong>SVIT</strong>-Geschäftsstelle oder am <strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong> die Fäden zusammen hält, sondern<br />

dass sie auch noch e<strong>in</strong>e äusserst begabte<br />

Sänger<strong>in</strong> ist, die mit ihrer charaktervollen<br />

Stimme restlos alle <strong>in</strong> der Pitschna Scena<br />

überzeugte.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 19


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview mit Music Star-F<strong>in</strong>alist Mario Pacchioli<br />

«Ich komme immer wieder<br />

gerne nach Hause.»<br />

Interview: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Sänger Mario Pacchioli hat am <strong>Forum</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a für den eigens kreierten<br />

<strong>SVIT</strong>-Song «com<strong>in</strong>g home» grossen Applaus geerntet.<br />

Ist es aus Marktüberlegungen wichtig,<br />

englisch zu s<strong>in</strong>gen?<br />

Das hängt ganz vom Song ab. Ich werde oft<br />

danach gefragt, warum ich romanisch s<strong>in</strong>ge.<br />

Ich will so s<strong>in</strong>gen, wie es mir liegt. Natürlich<br />

deckt die englische Sprache e<strong>in</strong> grösseres<br />

Publikum ab. Das hält mich aber nicht davon<br />

ab, eben auch romanische Stücke zu schreiviel<br />

unterwegs. Gegen Jahresende habe ich<br />

vor allem zu Hause komponiert. Ich arbeite<br />

vor allem <strong>in</strong> der Nacht.<br />

Gibst du derzeit Konzerte?<br />

Derzeit s<strong>in</strong>d es vor allem punktuelle Auftritte.<br />

Wir möchten aber gerne e<strong>in</strong>e Tournee machen.<br />

Welche Pläne hast du für die Zukunft?<br />

Ich schreibe laufend neue Songs. Dann war<br />

der <strong>SVIT</strong>-Song e<strong>in</strong>e grössere Sache. E<strong>in</strong>e<br />

weitere ist der EM-Song für die Schweizer<br />

Handballnationalmannschaft. E<strong>in</strong> persönliches<br />

Projekt ist, dass ich mich im Ausland<br />

musikalisch weiterbilden will – vor allem Klavier<br />

und Gesang.<br />

Kannst du verraten, woh<strong>in</strong> du gehen<br />

wirst?<br />

Das ist noch nicht ganz klar. Ich schwanke<br />

zwischen den USA und Grossbritannien. In<br />

den USA b<strong>in</strong> ich <strong>in</strong> Kontakt mit e<strong>in</strong>em Pianisten.<br />

Der Song «Com<strong>in</strong>g home» ist bei den Teilnehmern<br />

gut angekommen.<br />

Mario Pacchioli: Ja, die Leute haben positiv<br />

reagiert. Der Applaus hat gut getan.<br />

Wird es e<strong>in</strong> neuer Nummer-E<strong>in</strong>s-Hit?<br />

(lacht) Das wird sich zeigen. Der Song ist eigentlich<br />

speziell für den <strong>SVIT</strong> geschrieben.<br />

Urs Gribi hat mir mitgeteilt, was sich der Verband<br />

vorstellt – ich habe den Song und unser<br />

Gitarrist den Text geschrieben. Ob er auf die<br />

dritte CD kommt, wird sich zeigen.<br />

Schreibst du die meisten Songs selbst?<br />

Die romanischen Songs schreibe ich alle<br />

selbst, englische Texte jedoch <strong>in</strong> Zusammenarbeit<br />

mit unserem Gitarristen oder mit anderen<br />

Leuten.<br />

ben. Es ist die Sprache, die aus me<strong>in</strong>em Herzen<br />

kommt.<br />

Welche Inspiration haben <strong>Immobilien</strong> bei<br />

dir hervorgerufen?<br />

Am ehesten die Erfahrung me<strong>in</strong>er eigenen<br />

Wohnungssuche... Ich b<strong>in</strong> von der Vorstellung<br />

ausgegangen, dass ich mich <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er<br />

Wohnung zu Hause fühlen möchte, dass ich<br />

mich auf zu Hause freue. Das ist die zentrale<br />

Aussage des Songs.<br />

Du bist aber sicher auch gerne unterwegs.<br />

Sich daheim zu fühlen ist e<strong>in</strong> persönliches,<br />

<strong>in</strong>dividuelles Gefühl. Im Italienischen sagt<br />

man «centro di gravità». Das Gravitationszentrum,<br />

zu dem es mich immer wieder zurück<br />

zieht. Ich wohne am Rhe<strong>in</strong>. Immer wenn<br />

ich über die Rhe<strong>in</strong>brücke fahre, fühle ich<br />

mich daheim. Ganz besonders verbunden<br />

b<strong>in</strong> ich aber mit dem Bündnerland, wo ich<br />

aufgewachsen b<strong>in</strong>.<br />

Reist du sehr viel?<br />

Das variiert sehr stark. Letztes Jahr haben<br />

wir die zweite CD produziert. Dafür war ich<br />

Du bist ausgebildeter Lehrer, hast aber<br />

de<strong>in</strong>e Leidenschaft zum Beruf machen<br />

können.<br />

Ich b<strong>in</strong> gerade letzth<strong>in</strong> wieder mal für e<strong>in</strong>e<br />

Kolleg<strong>in</strong> als Aushilfe e<strong>in</strong>gesprungen. Aber die<br />

Musik ist me<strong>in</strong>e Welt. Es ist e<strong>in</strong> hammermässiges<br />

Gefühl, sich vom Morgen bis Abend mit<br />

Musik ause<strong>in</strong>ander setzen zu können. Ab<br />

Ende Januar werde ich auf dem romanischen<br />

Radiosender e<strong>in</strong>e Sendung mit neuer, unbekannter<br />

Musik moderieren.<br />

Wie reagieren die Schüler, wenn du e<strong>in</strong>e<br />

Klasse <strong>in</strong>terimistisch übernimmst?<br />

Die letzte Stellvertretung war e<strong>in</strong>e erste<br />

Klasse. Für diese Schüler liegt Music Star<br />

schon zu weit zurück. Aber die Lehrer kommen<br />

zu mir und fragen, ob ich die S<strong>in</strong>gstunde<br />

übernehme.<br />

Wie war die Zusammenarbeit mit dem<br />

<strong>SVIT</strong>?<br />

Urs Gribi hat me<strong>in</strong>en Produzenten Peter Keiser<br />

angerufen, ob ich e<strong>in</strong>en Song schreiben<br />

würde. Die Zusammenarbeit war überaus<br />

angenehm. Für mich war klar, dass es e<strong>in</strong>e<br />

Ballade mit e<strong>in</strong>em starken Refra<strong>in</strong> wird. Ich<br />

denke, dass ist ganz gut gelungen.<br />

20 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview mit Gesundheitsspezialist Mart<strong>in</strong> Spitzbart<br />

«Körper, Geist und Seele bilden<br />

e<strong>in</strong>e untrennbare E<strong>in</strong>heit»<br />

Interview: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Im Vorfeld zum Nordic-Walk<strong>in</strong>g-Workshop gab Gesundheitsspezialist und<br />

Präventivmediz<strong>in</strong>er Mart<strong>in</strong> Spitzbart e<strong>in</strong>en <strong>in</strong>teressanten und packenden<br />

E<strong>in</strong>blick <strong>in</strong> die Philosophie des «Indivitriums».<br />

Herr Spitzbart, haben Sie heute die Zeitung<br />

gelesen?<br />

Heute nicht. Zu Hause gehört es aber zum<br />

Ritual – Zeitung lesen und Tee tr<strong>in</strong>ken. Man<br />

muss das Pr<strong>in</strong>zip der Selektion verstehen;<br />

ich filtere die Zeitung und mache mir e<strong>in</strong>en<br />

Sport daraus, gute und schlechte Nachrichten<br />

gegenüber zu stellen. Die Übergewichtung<br />

von schlechten Nachrichten bee<strong>in</strong>flusst<br />

unser kollektives Unterbewusstse<strong>in</strong> <strong>in</strong> negativer<br />

Weise.<br />

Können Sie Negatives immer rausfiltern,<br />

auch <strong>in</strong> Ihrem Unternehmen?<br />

Eigentlich werde ich kaum mit Negativem<br />

konfrontiert. Man kann sich das selbst e<strong>in</strong>richten.<br />

In unserer Praxis herrscht e<strong>in</strong>e wunderbare<br />

Stimmung. Ich würde nirgendwo<br />

arbeiten, wo ich jeden Morgen mit e<strong>in</strong>er negativen<br />

Stimmung konfrontiert wäre.<br />

Sie müssen aber bei Ihrer Arbeit mit e<strong>in</strong>er<br />

hohen Arbeitsbelastung und Stress<br />

umgehen können.<br />

Ich möchte es nicht Stress nennen. Ich b<strong>in</strong><br />

sehr viel unterwegs, aber es macht mir<br />

Spass. Wenn ich e<strong>in</strong>en Vortrag halte und h<strong>in</strong>terher<br />

Applaus ernte, denke ich mir oft, dass<br />

ich e<strong>in</strong> sehr schönes Leben habe. Aber letztlich<br />

hat man das selber <strong>in</strong> der Hand.<br />

Sie haben heute Morgen über mentale<br />

und körperliche Gesundheit gesprochen.<br />

Warum kommen viele Leute gesundheitlich<br />

auf e<strong>in</strong>e «schiefe Bahn»?<br />

Es s<strong>in</strong>d sehr viele äussere Zwänge. Die Welt<br />

dreht sich immer schneller; die Informationsverdichtung;<br />

viele s<strong>in</strong>d fremdgesteuert;<br />

viele Menschen s<strong>in</strong>d gezwungen nur zu reagieren.<br />

Irgendwann kommt dann die Unzufriedenheit.<br />

Auf der anderen Seite gibt es<br />

Menschen, die sehr viel arbeiten, aber immer<br />

das Gefühl haben, es aus eigenem Antrieb<br />

zu machen.<br />

Ist der Schlüssel zu Gesundheit auch e<strong>in</strong>e<br />

Lebensphilosophie?<br />

Leider machen sich viele Leute zu wenig<br />

Gedanken über die eigene Lebensphilosophie.<br />

Dabei wären die eigenen Lebensziele<br />

e<strong>in</strong> sehr wichtiges Thema. Es gibt sehr viel<br />

mehr als körperliche Gesundheit. Der<br />

Mensch ist def<strong>in</strong>iert als Individuum. Übersetzt<br />

heisst das die unteilbare Zweisamkeit<br />

von Körper und Geist. Die meisten Menschen<br />

leben auf der körperlichen Ebene.<br />

Albert E<strong>in</strong>ste<strong>in</strong> hat das sehr treffend als<br />

«die hirnlose Masse» bezeichnet. Die meisten<br />

s<strong>in</strong>d Konsumenten, das s<strong>in</strong>d Leute, die<br />

vielleicht zwischen verschiedenen Fernsehprogrammen<br />

zappen. Man müsste eigentlich<br />

den Begriff des Individuums erweitern<br />

zum «Indivitrium» – zur E<strong>in</strong>heit zwischen<br />

Körper, Geist und Seele.<br />

Fussballtra<strong>in</strong>er Othmar Hitzfeld hat letzth<strong>in</strong><br />

bei e<strong>in</strong>em Auftritt auf die Frage, warum er<br />

das Bundestra<strong>in</strong>eramt nicht übernommen<br />

habe, geantwortet, weil dies schlecht für<br />

se<strong>in</strong>e Seele gewesen wäre. Das hat mich<br />

sehr verblüfft und angenehm berührt. Er<br />

hat das Leben als Ganzheit begriffen. Wenn<br />

Sie <strong>in</strong> diesem Leben glücklich werden wollen,<br />

müssen Sie die Balance halten. Es gibt<br />

<strong>in</strong> der Mediz<strong>in</strong> e<strong>in</strong>en neuen Fachbereich<br />

unter dem Namen Psychoneuroimmunologie.<br />

Über die Psyche können die Nerven<br />

das Immunsystem bee<strong>in</strong>flussen. E<strong>in</strong>e gesunde<br />

Psyche gibt dem Immunsystem neue<br />

Kraft.<br />

Welchen Raum nimmt Genuss <strong>in</strong> Ihrer<br />

Philosophie e<strong>in</strong>?<br />

E<strong>in</strong>en sehr grossen. Dafür s<strong>in</strong>d wir auf der<br />

Welt. Wir haben e<strong>in</strong> Recht darauf, Spass zu<br />

haben. Für uns Deutsche ist Arbeit vor allem<br />

Selbstzweck. Ganz anders zum Beispiel die<br />

Südeuropäer. Sie arbeiten um zu leben. Wir<br />

leben, um zu arbeiten.<br />

Man sagt oft, Sport sei Mord. Woher<br />

kommt dieses Bonmot?<br />

Von W<strong>in</strong>ston Churchill stammt die Aussage<br />

«Never do sports». Dabei vergisst man aber,<br />

dass Churchill <strong>in</strong> der Olympiaauswahl für Hockey<br />

war und am Ende se<strong>in</strong>es Lebens be<strong>in</strong>amputiert<br />

an den Rollstuhl gefesselt war.<br />

Wenn Sie über die Limiten gehen, stimmt<br />

das Bonmot. Wer aber leichtes Ausdauertra<strong>in</strong><strong>in</strong>g<br />

macht, der verbessert se<strong>in</strong> Immunsystem.<br />

E<strong>in</strong> paar Worte zu Ihrer Praxis. Wer<br />

kommt zu Ihnen?<br />

Es s<strong>in</strong>d vor allem arrivierte Leute, die die<br />

Früchte ihres Lebens noch etwas länger geniessen<br />

wollen. Me<strong>in</strong> Claim ist, die erste Praxis<br />

<strong>in</strong> Deutschland für Gesunde zu betreiben.<br />

Mit dem Wissen aus der Präventivmediz<strong>in</strong><br />

können wir das Leben um sieben Jahre verlängern.<br />

Heisst das, dass die Konsultation sehr<br />

teuer ist?<br />

Das Problem ist, dass die Konsultation von<br />

der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt<br />

wird. Der Check kostet zwischen 300<br />

und 1500 Euro. Jeder sollte e<strong>in</strong>mal im Leben<br />

die genetischen Risikofaktoren abklären.<br />

Davon kann das Leben abhängen. Wir können<br />

so feststellen, ob es sogenannte Silent<br />

Killer gibt, Risikofaktoren, die Sie u. U. auf<br />

dem Tennisplatz tot umfallen lassen können.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 21


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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview mit Swiss-Power-Gigathlon-Gew<strong>in</strong>ner Bennie L<strong>in</strong>dberg<br />

«Ich verb<strong>in</strong>de sehr gute<br />

Er<strong>in</strong>nerungen mit der Schweiz.»<br />

Interview: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Der Sieger des Swiss Power Gigathlon und Nordic-Walk<strong>in</strong>g-Tra<strong>in</strong>er Bennie<br />

L<strong>in</strong>dberg brachte <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a rund 50 Teilnehmern des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s den Sport aus Skand<strong>in</strong>avien näher. Im Gespräch mit immobilia erzählte<br />

er, wie er selbst zum Modesport kam.<br />

e<strong>in</strong> Schmarren. Damit entfernen wir uns von<br />

dem, was Nordic Walk<strong>in</strong>g eigentlich ist: e<strong>in</strong>e<br />

natürliche Bewegungsform für jedermann.<br />

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es<br />

nicht so e<strong>in</strong>e grosse Rolle spielt, ob die Leute<br />

«richtig» walken oder nicht. Wenn sie durch<br />

Nordic Walk<strong>in</strong>g die Motivation haben, sich zu<br />

bewegen und <strong>in</strong> die Natur zu gehen, ist es<br />

Tausend mal besser, als wenn sie nichts machen.<br />

Welche Modesportart kann heute von<br />

Fünfzigjährigen oder Übergewichtigen überhaupt<br />

betrieben werden? Nordic Walk<strong>in</strong>g<br />

macht das möglich. Man kann e<strong>in</strong>en Trend<br />

mitmachen.<br />

Bennie, wie haben sich die Teilnehmer<br />

des Workshops geschlagen?<br />

Richtig gut. Kopfgesteuerte Menschen bekunden<br />

am Anfang zwar teilweise Mühe, etwas<br />

Neues zu lernen, das man eigentlich mit Gefühl<br />

und Rhythmus machen sollte. Mit dem<br />

Kopf funktioniert es nicht. Man muss loslassen<br />

können. Interessant ist auch, dass der<br />

Mensch e<strong>in</strong> Herdentier ist. Hier kommen wir<br />

als Tra<strong>in</strong>er <strong>in</strong>s Spiel, <strong>in</strong>dem wir auch den Langsameren<br />

sagen, dass sie es genau richtig machen.<br />

Jeder muss se<strong>in</strong>en eigenen Rhythmus<br />

f<strong>in</strong>den. Es muss Spass machen, es muss<br />

Wohlbef<strong>in</strong>den auslösen. Nur etwas, was man<br />

gerne macht, macht man auch ausgiebig.<br />

Machst du viele Workshops mit<br />

Managern?<br />

Ich mache Sem<strong>in</strong>are, <strong>in</strong> denen ich vermittle,<br />

wie Erfolg im Sport entsteht. Die Regeln für<br />

Erfolg s<strong>in</strong>d überall gleich und lassen sich<br />

sehr gut vom Sport auf die Geschäftswelt<br />

übertragen.<br />

Kannst du über de<strong>in</strong>en Werdegang<br />

erzählen?<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>in</strong> F<strong>in</strong>nland mit Sport aufgewachsen.<br />

Nach e<strong>in</strong>em Wirtschaftsstudium war ich<br />

mehrere Jahre Triathlon-Profi. Dann hatte ich<br />

1993 <strong>in</strong> St. Moritz e<strong>in</strong>en schweren Verkehrsunfall<br />

mit der Folge, dass ich nach fünf Operationen<br />

die Profikarriere aufgeben musste.<br />

Ich habe mich anschliessend zum Coach<br />

weitergebildet. Gleichzeitig habe ich auf<br />

e<strong>in</strong>em hohen Niveau weiter tra<strong>in</strong>iert und<br />

2001 vom Power Gigathlon vernommen.<br />

2002 habe ich diesen Wettkampf gewonnen.<br />

1996 b<strong>in</strong> ich dann zum ersten Mal mit Nordic<br />

Walk<strong>in</strong>g <strong>in</strong> Kontakt gekommen. Heute betreibe<br />

ich unter anderem e<strong>in</strong>e Nordic Walk<strong>in</strong>g<br />

Schule <strong>in</strong> Deutschland.<br />

Was macht den grossen Erfolg von Nordic<br />

Walk<strong>in</strong>g aus?<br />

Der Erfolg von Nordic Walk<strong>in</strong>g ist dadurch zu<br />

erklären, dass es jedermann machen kann.<br />

Jogg<strong>in</strong>g belastet die Knie von wenig tra<strong>in</strong>ierten<br />

Personen zu stark und ist für diese zu<br />

anstrengend, Gehen ist umgekehrt zu wenig<br />

<strong>in</strong>tensiv und br<strong>in</strong>gt e<strong>in</strong>en zu ger<strong>in</strong>gen Effekt.<br />

Wie wird sich Nordic Walk<strong>in</strong>g entwickeln?<br />

Nordic Walk<strong>in</strong>g ist e<strong>in</strong>e Modesportart geworden.<br />

In Deutschland gibt es 1,5 Mio. Personen,<br />

die den Sport betreiben. In drei Jahren<br />

werden es 8 Mio. Menschen se<strong>in</strong>. Das ist<br />

e<strong>in</strong> enormes Marktpotenzial für Ausrüster<br />

und Ausbilder. Es geht um sehr viel Geld.<br />

Dieser Trend mit den richtigen Schuhen, den<br />

richtigen Kleidern, den richtigen Brillen ist<br />

Welche weiteren Trends siehst du im<br />

Nordic Walk<strong>in</strong>g?<br />

Es gibt Nordic Blad<strong>in</strong>g oder Nordic Crus<strong>in</strong>g<br />

mit kurzen Skis. Ich halte aber nicht viel davon.<br />

«Back to the roots» wäre besser. In<br />

F<strong>in</strong>nland machen 20% der Bevölkerung Nordic<br />

Walk<strong>in</strong>g, aber man sieht selten jemand,<br />

der es richtig macht. Hauptsache ist Bewegung.<br />

Verb<strong>in</strong>dest du ke<strong>in</strong>e schlechten Gefühle<br />

mit St. Moritz?<br />

Ne<strong>in</strong>. E<strong>in</strong> Unfall hätte mich überall ereilen<br />

können. Aber ich habe sehr gute Er<strong>in</strong>nerungen<br />

an die Behandlung und Betreuung im<br />

Kantonsspital <strong>in</strong> Chur. Daran er<strong>in</strong>nere ich<br />

mich viel eher als an den Unfall, wenn ich <strong>in</strong><br />

die Schweiz komme. Es war fast wie Ferien<br />

(lacht).<br />

Workshop<br />

Nordic Walk<strong>in</strong>g<br />

Red. Nach dem Referat von Gesundheitsspezialist<br />

Michael Spitzbart hiess es für die rund<br />

50 Teilnehmenden des Workshop Material<br />

fassen und ab zum Walk<strong>in</strong>g. Unter der kompetenten<br />

Führung von Benni L<strong>in</strong>dberg, e<strong>in</strong>es<br />

Vorreiters des Nordic Walk<strong>in</strong>g erhielten die<br />

Workshopteilnehmer wertvolle Tipps für den<br />

E<strong>in</strong>stieg und die Verfe<strong>in</strong>erung der Technik.<br />

Den Walkern machte der Workshop sichtlich<br />

Spass.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 23


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Roundtable-Gespräch<br />

«Die überdurchschnittliche Ausstattung<br />

ist e<strong>in</strong> Vermarktungsargument»<br />

Text: Ivo Cathomen, Bilder: Ferit Kuyas<br />

Anlässlich des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s lud Service 7000 AG, e<strong>in</strong>er der beiden<br />

Premium-Sponsoren des <strong>Forum</strong>s, Vertreter der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft zu<br />

e<strong>in</strong>em Roundtable-Gespräch über aktuelle Trends im Mietwohnungsbereich,<br />

über Wohnungsausstattung und Herausforderungen für Vermieter und Verwalter<br />

e<strong>in</strong>. Es diskutierten André G<strong>in</strong>esta, G<strong>in</strong>esta <strong>Immobilien</strong>, Thomas Graf,<br />

graf.riedi ag, Christian Häne, Häne <strong>Immobilien</strong>, Gian-Marco Riedi, graf.riedi<br />

ag, Rudolf Stärkle, Die Liegenschafter, und Alois Weibel, W<strong>in</strong>casa. Durch das<br />

Gespräch führten Mart<strong>in</strong> Reithebuch, Geschäftsführer Service 7000 AG, und<br />

Ivo Cathomen, Redaktor der immobilia.<br />

Raum quasi als «Pubertätszimmer» grösseren<br />

Wohnungen zuzuschlagen. Das ist am<br />

Markt gut angekommen. Allerd<strong>in</strong>gs werden<br />

dies E<strong>in</strong>zelfälle bleiben.<br />

Stärkle: Gleichzeitig verzeichnen wir e<strong>in</strong>e<br />

zunehmende Verschlechterung des Mieterpublikums<br />

für Kle<strong>in</strong>- und Kle<strong>in</strong>stwohnungen.<br />

Das erachte ich als Zeichen für den Wandel.<br />

Wie sieht es mit der zunehmenden Alterung,<br />

ebenfalls e<strong>in</strong>em starken Trend <strong>in</strong><br />

der Demographie aus?<br />

Stärkle: Es ist tatsächlich so, dass der Aspekt<br />

der altersgerechten Gestaltung gegenüber<br />

der K<strong>in</strong>derfreundlichkeit deutlich mehr Gewicht<br />

erhält. Bei der Planung ist es wichtig,<br />

dass die Wohnungen multifunktional verwend-<br />

und veränderbar s<strong>in</strong>d. Das heisst,<br />

dass die Nutzung jedes Zimmers nicht im<br />

vornhere<strong>in</strong> festgeschrieben wird. Wir müssen<br />

Flächen zur Verfügung stellen, die von<br />

den Mietern <strong>in</strong>dividuell und ohne E<strong>in</strong>schränkung<br />

bezüglich der Nutzung bewohnt werden<br />

können.<br />

Weibel: Ausserdem verfügen die Älteren<br />

heute über e<strong>in</strong> höheres verfügbares E<strong>in</strong>kommen<br />

als die Jungen, was sich entsprechend<br />

auf den Wohnraumanspruch auswirkt.<br />

Die demographischen Prognosen sagen<br />

für die Zukunft markante Verschiebungen<br />

der Bevölkerungsstruktur voraus. Wie<br />

wirken sich diese auf die <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

aus? Woh<strong>in</strong> geht der Wohnungsmarkt?<br />

Weibel: Die Veränderungen des <strong>Immobilien</strong>marktes<br />

s<strong>in</strong>d sehr vielschichtig. Heute können<br />

wir mit e<strong>in</strong>iger Sicherheit sagen, dass<br />

die klassische E<strong>in</strong>zimmerwohnung am Markt<br />

marg<strong>in</strong>alisiert wird, um nur e<strong>in</strong>en Aspekt zu<br />

nennen. Es braucht grössere Wohnungen,<br />

die Mieter leisten sich mehr. Die Frage steht<br />

im Raum, was wir mit den E<strong>in</strong>zimmerwohnungen<br />

machen.<br />

G<strong>in</strong>esta: Massgebend ist jedoch die Wohnfläche<br />

und weniger die Zahl der Zimmer. Der<br />

Trend zu S<strong>in</strong>gle-Haushalten, gerade im<br />

Grossraum Zürich, unterstützt kle<strong>in</strong>ere Wohnungen<br />

wieder, die man früher kaum mehr<br />

vermieten konnte. Das Problem sehe ich<br />

eher <strong>in</strong> zu kle<strong>in</strong>en Räumen. Wenn das Wohnzimmer<br />

beispielsweise nur über 18 m 2 verfügt<br />

und man es nicht vergrössern kann,<br />

s<strong>in</strong>kt die Vermietbarkeit. Wir verfügen über<br />

e<strong>in</strong>e eigene Liegenschaft mit 1½-Zimmerwohnungen<br />

mit 65 m 2 . Diese werden <strong>in</strong> der<br />

Stadt rege nachgefragt.<br />

Riedi: Bei der E<strong>in</strong>zimmerwohnung handelt<br />

sich e<strong>in</strong>deutig um e<strong>in</strong> Auslaufmodell. Die<br />

Frage stellt sich, was mit den bestehenden<br />

<strong>Immobilien</strong> geschehen soll. Wir haben <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>em Fall den Weg e<strong>in</strong>geschlagen, die Küche<br />

<strong>in</strong> E<strong>in</strong>zimmerwohnungen zugunsten tieferer<br />

Mietz<strong>in</strong>se wegfallen zu lassen und den<br />

André G<strong>in</strong>esta, G<strong>in</strong>esta <strong>Immobilien</strong>:<br />

«Service 7000 ist e<strong>in</strong>e Erleichterung für<br />

die Verwaltung. Massgebend ist für mich<br />

die hohe Zuverlässigkeit.»<br />

Sie haben unterschiedliche Lebensformen<br />

angesprochen. Wie reagiert die <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

darauf?<br />

G<strong>in</strong>esta: Ich sehe im Bereich der 2½- bis<br />

Dreizimmerwohnungen wieder e<strong>in</strong>en Markt<br />

für S<strong>in</strong>gles. Diese wollen sich immer weniger<br />

b<strong>in</strong>den, leben vor allem mit ihrem Computer.<br />

Suchen sie Gesellschaft, so gehen sie aus<br />

und kehren anschliessend wieder <strong>in</strong> ihr «eigenes<br />

ungestörtes Reich» zurück.<br />

Riedi: Allgeme<strong>in</strong> lässt sich aber sagen, dass<br />

die Vermieter der Bevölkerungsentwicklung<br />

immer h<strong>in</strong>terher h<strong>in</strong>ken. Die Nachfrage verändert<br />

sich <strong>in</strong>nerhalb von wenigen Jahren.<br />

Darauf können die Investoren natürlich<br />

nicht immer sofort reagieren. Ich nehme als<br />

Beispiel die grossen 5½-Zimmer- und Sechszimmerwohnungen:<br />

Vor zwei bis drei Jahren<br />

wurden solche erstellt – heute lassen<br />

sie sich bereits nur noch mit Mühe vermieten.<br />

24 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

G<strong>in</strong>esta: Ich war eigentlich immer der Me<strong>in</strong>ung,<br />

dass es im Mietwohnungsbereich e<strong>in</strong>e<br />

Obergrenze beim Flächenanspruch gibt –<br />

schon aus Gründen der Bewirtschaftung. Offenbar<br />

ist diese Grenze aber noch nicht erreicht.<br />

Aber gleichzeitig herrscht der Trend, dass<br />

die Fläche pro Person steigt.<br />

Häne: Diesen Trend stellen wir ganz klar fest.<br />

Der Flächenbedarf pro Person und die Fläche<br />

pro Zimmer steigt.<br />

Gian-Marco Riedi, graf.riedi ag:<br />

«Ausschlaggebend für unseren Entscheid<br />

war, alles aus e<strong>in</strong>er Hand beziehen zu<br />

können. Dadurch konnten wir e<strong>in</strong>e Prozessoptimierung<br />

erzielen. Ich möchte e<strong>in</strong>en<br />

Ansprechpartner – <strong>in</strong> guten und <strong>in</strong><br />

schlechten Zeiten. Unsere Mitarbeiter<br />

wollen sicher se<strong>in</strong>, dass ihre Probleme<br />

mit e<strong>in</strong>em Anruf gelöst s<strong>in</strong>d. Das ist e<strong>in</strong>es<br />

der wichtigsten Argumente. Dann haben<br />

wir e<strong>in</strong>e W<strong>in</strong>-w<strong>in</strong>-Situation für Verwalter,<br />

Eigentümer und Mieter – und letztlich<br />

auch für die Service 7000.»<br />

Stärkle: In der Stadt Zürich nahm die beanspruchte<br />

Fläche pro Bewohner über längere<br />

Zeit jedes Jahr um 1 m 2 zu. Das waren<br />

350 000 m 2 , die jedes Jahr bereit gestellt<br />

werden mussten.<br />

Graf: Ich b<strong>in</strong> aber der Überzeugung, dass der<br />

Zenit bezüglich Flächenkonsum erreicht und<br />

der Trend gebrochen ist. Nach oben begrenzt<br />

die von André G<strong>in</strong>esta erwähnte Preissperre.<br />

Ist es nicht auch zunehmend so, dass<br />

Mieter von grossen Wohnungen <strong>in</strong>s<br />

Wohneigentum abwandern?<br />

Riedi: Tatsächlich haben die Vermieter das<br />

Problem, dass aus f<strong>in</strong>anzkräftigen Mietern<br />

Wohneigentümer werden. Hier geht Kaufkraft<br />

verloren, die durch andere Mietersegmente<br />

nicht kompensiert werden können.<br />

Hier sehe ich e<strong>in</strong>e grosse Herausforderung.<br />

G<strong>in</strong>esta: Diese Entwicklung steht <strong>in</strong> enger<br />

Verb<strong>in</strong>dung mit der günstigen Z<strong>in</strong>ssituation<br />

der letzten Jahre. Dementsprechend kann<br />

der Trend auch wieder drehen, sobald die<br />

Z<strong>in</strong>sen steigen.<br />

Gleichzeitig stellt die hohe Wohnungsproduktion<br />

von jährlich 40 000 E<strong>in</strong>heiten<br />

und mehr auch e<strong>in</strong>e neue Konkurrenz für<br />

die bestehenden Wohnungen dar.<br />

Alois Weibel, W<strong>in</strong>casa: «Der Ansatz, Serviceleistungen<br />

ausgelagert und nicht über<br />

den Hersteller zu beziehen, erachte ich<br />

als richtig. Die Dienstleistung von Service<br />

7000 funktioniert hervorragend.»<br />

Stärkle: E<strong>in</strong> grosser Teil der Wohnungsproduktion<br />

betrifft das Wohneigentum. Das Vermieten<br />

ist aber generell anspruchsvoller und<br />

der Markt härter geworden, weil das Angebot<br />

im Vergleich zur Nachfrage stark gestiegen<br />

ist. Dies erhöht den Druck auf die Altwohnungen.<br />

Damit sie nicht aus dem Markt<br />

fallen, müssen wir sie «à jour» halten. Denn<br />

die Neuwohnungen s<strong>in</strong>d teilweise billiger als<br />

die bereits bestehenden.<br />

G<strong>in</strong>esta: Die Wohnungsproduktion ist nicht<br />

nur deshalb gross, weil e<strong>in</strong>e Nachfrage besteht,<br />

sondern weil die <strong>in</strong>stitutionellen Investoren<br />

e<strong>in</strong>en Anlagebedarf haben. Diese<br />

Entwicklung erachte ich als sehr gefährlich.<br />

Stärkle: Nehmen wir die Region Zürich. Hier<br />

haben sich die Investoren aus bekannten<br />

Gründen aus dem Bau gewerblicher Liegenschaften<br />

zurückgezogen und dem Wohnungsbau<br />

zugewandt. Im Moment sorgen<br />

tiefe Z<strong>in</strong>sen für Wohneigentum noch für e<strong>in</strong>e<br />

Absorption. Das kann aber schnell ändern.<br />

Wir werden wieder <strong>in</strong> e<strong>in</strong>en Überhang kommen.<br />

Weibel: Es lässt sich bereits jetzt e<strong>in</strong>e spürbare<br />

Zunahme des Leerwohnungsbestandes<br />

feststellen.<br />

Graf: Unter dem Anlagedruck der Institutionellen<br />

werden heute zudem Wohnungen <strong>in</strong><br />

teilweise suboptimalen Lagen erstellt.<br />

G<strong>in</strong>esta: Das hängt auch damit zusammen,<br />

dass man kostengünstigere Lagen sucht, um<br />

die Mietz<strong>in</strong>se tief zu halten.<br />

Riedi: Weil heute zunehmend grosse Überbauungen<br />

mit vielen Wohne<strong>in</strong>heiten produziert<br />

werden, führt dies am betreffenden Ort<br />

sehr rasch zu e<strong>in</strong>er Sättigung. Denn Anlageobjekte<br />

unter 10 Mio. CHF werden vielfach<br />

als suboptimal angesehen.<br />

G<strong>in</strong>esta: Gleichzeitig stelle ich auf Mieterseite<br />

fest, dass diese nicht mehr <strong>in</strong> grosse<br />

Überbauungen ziehen will. Die Interessenten<br />

wünschen sich e<strong>in</strong>e Wohnung <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er überschaubaren<br />

Liegenschaft. Grosse Wohnsilos<br />

s<strong>in</strong>d gestorben.<br />

Weibel: Wir müssen aber berücksichtigen,<br />

dass wir von diesen Objekten noch Tausende<br />

haben.<br />

Was muss man unternehmen, damit Altwohnungen<br />

attraktiv bleiben? Spielt die<br />

Ausstattung e<strong>in</strong>e wesentliche Rolle?<br />

Weibel: E<strong>in</strong>e alte Regel besagt, dass Küche<br />

und Bad den Bedürfnissen entsprechen müssen,<br />

damit e<strong>in</strong>e Wohnung vermietet werden<br />

kann. Diese Regel hat Bestand.<br />

Riedi: Wenn die Ehefrau bei der Besichtigung<br />

von Küche und Bad die Nase rümpft, ist die<br />

Sache gelaufen.<br />

G<strong>in</strong>esta: E<strong>in</strong>e immer grössere Bedeutung erhalten<br />

zudem die Aussenräume.<br />

Weibel: Genau. Waren früher die Parterrewohnungen<br />

wegen den Stockwerkzuschlägen<br />

am günstigsten, so hat sich das Bild geändert.<br />

Die Mieter wünschen e<strong>in</strong>e Terrasse.<br />

Wohnungen mit kle<strong>in</strong>en oder sogar ohne Balkone<br />

s<strong>in</strong>d dagegen <strong>in</strong> der Vermietung chancenlos.<br />

Wie wird sich die Durchschnittsausstattung<br />

entwickeln?<br />

Häne: Die durchschnittliche Ausstattung<br />

steigt laufend. Früher hatten die Wohnungen<br />

noch ke<strong>in</strong>en Geschirrspüler; heute ist er<br />

Standard. Wer mithalten will, muss nachrüsten.<br />

Der Steamer ist beispielsweise noch<br />

nicht Standard und damit derzeit noch e<strong>in</strong><br />

Verkaufs- oder Vermietungsargument.<br />

Rudolf Stärkle, Die Liegenschafter:<br />

«Für mich ist wichtig, dass me<strong>in</strong>e Verwalter<strong>in</strong>nen<br />

und Verwalter gerne mit Service<br />

7000 zusammenarbeiten. Das ist die<br />

Bestätigung, dass die Zusammenarbeit<br />

klappt. Der ganz grosse Vorteil: Wenn<br />

etwas nicht so läuft wie erwartet, kann<br />

ich den Chef direkt kontaktieren und<br />

weiss, dass etwas zur Verbesserung geschieht.»<br />

Riedi: Überhaupt ist im Küchenbereich die<br />

überdurchschnittliche Ausstattung e<strong>in</strong> Vermarktungsargument.<br />

G<strong>in</strong>esta: Es müssen aber nicht nur e<strong>in</strong>zelne<br />

Geräte sondern meist ganze Küchen ersetzt<br />

werden, um den Standard der Wohnung<br />

zu heben. Nur dies generiert e<strong>in</strong>en<br />

höheren Mietz<strong>in</strong>s oder e<strong>in</strong>e bessere Vermietbarkeit.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 25


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Stärkle: Aber dennoch kann im Bereich der<br />

Küche mit vertretbarem Aufwand e<strong>in</strong> relativ<br />

grosser Effekt erzielt werden.<br />

Weibel: Anderseits kann man sich auch zum<br />

Markt «h<strong>in</strong>aus sanieren», wenn die Z<strong>in</strong>se<br />

vorher bereits an der oberen Grenze waren.<br />

Sie haben auch das Bad als Vermietungsargument<br />

genannt. Wie sieht die Entwicklung<br />

hier aus?<br />

Christian Häne, Häne <strong>Immobilien</strong>:<br />

«Wir s<strong>in</strong>d schon lange bei Service 7000.<br />

Der Service klappt. Ich kann e<strong>in</strong> grosses<br />

Kompliment aussprechen.»<br />

G<strong>in</strong>esta: Ich vertrete schon seit Jahren die<br />

Auffassung, dass die Badewanne vor allem <strong>in</strong><br />

kle<strong>in</strong>eren Wohnungen überflüssig ist. Sie verbraucht<br />

zu viel Platz und wird gerade von jungen<br />

Leuten kaum mehr genutzt. Stattdessen<br />

baut man besser grosszügige Duschen e<strong>in</strong>.<br />

Stärkle: In sogenannten S<strong>in</strong>gle-Wohnungen<br />

kann man tatsächlich getrost auf e<strong>in</strong>e Badewanne<br />

verzichten ohne die Vermietbarkeit<br />

zu gefährden.<br />

Riedi: Wir haben bei der Vermietung ke<strong>in</strong>e<br />

Probleme, weil ke<strong>in</strong>e Badewanne, dafür aber<br />

e<strong>in</strong>e grosszügige Dusche <strong>in</strong>stalliert ist. Die<br />

fehlende Badewanne ist ke<strong>in</strong> Argument<br />

mehr.<br />

Stärkle: Auch ältere Leute bevorzugen wegen<br />

der Unfallgefahr e<strong>in</strong>e Dusche.<br />

<strong>in</strong>teressiert es nicht, ob das betreffende Gerät<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>er besonders guten Energieklasse<br />

angesiedelt ist. Den Wohneigentümer dagegen<br />

sehr wohl.<br />

Tatsache ist doch aber, dass besonders<br />

die alten Geräte, die landauf, landab <strong>in</strong><br />

Betrieb s<strong>in</strong>d, Energiefresser s<strong>in</strong>d.<br />

Weibel: Um diese zu ersetzen, müsste e<strong>in</strong><br />

Befehl von oben erteilt werden. Der e<strong>in</strong>zelne<br />

Mieter kann bei der Stromrechnung kaum<br />

differenzieren, welche Kosten sich auf die<br />

Haushaltgeräte beziehen.<br />

Wie sieht es seitens der Investoren aus?<br />

Weibel: Die <strong>in</strong>stitutionellen Investoren achten<br />

heute verstärkt auf die Energieeffizienz,<br />

weil sie dies als PR-Instrument e<strong>in</strong>setzen<br />

können. Das ist wie e<strong>in</strong> «Label». Institutionelle<br />

s<strong>in</strong>d auch bereit, für die höheren Investitionskosten<br />

zu zahlen.<br />

Thomas Graf, graf.riedi ag: « ‹E<strong>in</strong>er für alles›<br />

ist e<strong>in</strong> grosser Vorteil. Im anderen Fall<br />

müsste man sich ständig überlegen, wer<br />

für welche Reparatur zuständig ist.»<br />

Wie sieht es mit dem Energiesparargument<br />

von Elektrogeräten aus? Seitens<br />

des Bundes werden energieeffiziente<br />

Geräte stark gefördert.<br />

Riedi: Miet<strong>in</strong>teressenten fragen aus unserer<br />

Erfahrung nicht nach der Energieklasse.<br />

Stärkle: Man muss zwischen Mieter und<br />

Wohneigentümer unterscheiden. Den Mieter<br />

Stärkle: Es ist wie beim Auto mit Katalysator-<br />

Pflicht. Wenn ke<strong>in</strong>e C- oder D-Geräte mehr<br />

<strong>in</strong>stalliert werden dürfen, wird der Energieverbrauch<br />

automatisch s<strong>in</strong>ken.<br />

G<strong>in</strong>esta: Die Geräte werden heute so schnell<br />

ersetzt, sodass vor allem bei den neuen Geräten<br />

angesetzt werden muss. Diese müssen<br />

energieeffizient se<strong>in</strong>.<br />

G<strong>in</strong>esta: Dies bed<strong>in</strong>gt höhere Mietz<strong>in</strong>se. Da<br />

sehe ich Schwierigkeiten bei der Akzeptanz<br />

durch die Mieter.<br />

Weibel: Eigentlich sollte es für die Mieter<br />

kostenneutral se<strong>in</strong>. Die höheren Investitionskosten<br />

müssten durch die e<strong>in</strong>gesparte Energie<br />

m<strong>in</strong>destens aufgewogen werden.<br />

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<br />

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26 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview ImmoScout24 AG<br />

«In Crossmedia liegt die Zukunft»<br />

Interview: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Unter den <strong>Immobilien</strong>-Marktplätzen gehört ImmoScout24 zu den ganz Grossen.<br />

Anlässlich des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s <strong>2006</strong> unterhielt sich immobilia-<br />

Redaktor Ivo Cathomen mit CEO André Mueller und Verkaufsleiter Jürg<br />

Zesiger über das Erfolgsrezept, Werbung im Internet und über die Zukunft<br />

der <strong>Immobilien</strong>vermarktung. ImmoScout24 ist e<strong>in</strong>er der beiden Premium-<br />

Sponsoren des <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s.<br />

ternet haben sich gegenüber früher deutlich<br />

verändert. Es geht nicht mehr nur um Hits<br />

und «Click Through Rates». Wenn wir uns die<br />

Allokation der Werbemittel bei den grossen<br />

Agenturen vor Augen halten, so stellen wir<br />

e<strong>in</strong>en wachsenden Anteil an den Gesamtbudgets<br />

für Internet-Werbung fest.<br />

E<strong>in</strong> wesentlicher Faktor für die Effizienz der<br />

Internet-Werbung ist, wie zielgenau man<br />

se<strong>in</strong> Publikum ansprechen kann. So können<br />

wir beispielsweise auf ImmoScout24 bereits<br />

auf der E<strong>in</strong>gangsseite Mieter und Kauf<strong>in</strong>teressenten<br />

trennen. Beide Gruppen haben<br />

ganz unterschiedliche Bedürfnisse, die wir<br />

auf den spezifischen Seiten gezielt mit Werbung<br />

befriedigen können. Das ist für Inserenten<br />

besonders attraktiv. Dazu kommt<br />

die Interaktivität des Internets, die bei Pr<strong>in</strong>tmedien<br />

entfällt. Diese Erkenntnis setzt sich<br />

immer mehr durch.<br />

Unter den Marktplätzen hat <strong>in</strong> der Schweiz<br />

e<strong>in</strong>e starke Konsolidierung stattgefunden.<br />

Welche werden Bestand haben?<br />

André Mueller: Nach dem anfänglichen<br />

Boom und dem E<strong>in</strong>stieg zahlreicher Anbieter,<br />

vor allem aus dem Verlagsbereich, hat<br />

die Konsolidierung bereits 2001 e<strong>in</strong>gesetzt.<br />

In den Folgejahren haben wir e<strong>in</strong>e zunehmende<br />

Regionalisierung beobachtet. Besonders<br />

erwähnenswert s<strong>in</strong>d die Marktplätze<br />

der Kantonalbanken, die als Gratismarktplätze<br />

nicht gew<strong>in</strong>norientiert s<strong>in</strong>d. Sie haben regional<br />

teilweise e<strong>in</strong>e grosse Bedeutung erlangt.<br />

Aus me<strong>in</strong>er Sicht gibt es heute nur<br />

noch zwei nennenswerte nationale Marktplätze.<br />

Wir haben aber gleichzeitig den Trend<br />

zur Regionalisierung <strong>in</strong>sofern mitgemacht, als<br />

wir regionalen Betreibern unsere Technologie<br />

im Franchise-System zur Verfügung stellen.<br />

Hat sich das Bus<strong>in</strong>ess-Modell gegenüber<br />

früher verändert?<br />

André Mueller: Vor allem der Blickw<strong>in</strong>kel hat<br />

sich geändert. Die Anbieter haben erkannt,<br />

dass es für den Anbieter und den Käufer<br />

bzw. Mieter unerheblich ist, wie viele Angebote<br />

landesweit <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Marktplatz stehen.<br />

André Mueller,<br />

CEO (l<strong>in</strong>ks) und<br />

Jürg Zesiger,<br />

Head of Sales,<br />

ImmoScout24<br />

Denn 85% aller Wohnobjekte werden an Interessenten<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Umkreis von 25 km<br />

vermittelt. Der Interessent hat also meist<br />

se<strong>in</strong>e eigene Region im Visier. Wichtig ist die<br />

regionale Abdeckung und Reichweite.<br />

Jürg Zesiger: Das Bus<strong>in</strong>ess-Modell hat sich<br />

dah<strong>in</strong>gehend verändert, dass die Betreiber<br />

zur Kenntnis nehmen mussten, dass sich die<br />

Umsatzprognosen für den Internetmarkt<br />

nicht bewahrheiteten. Mit der Internet-<br />

Baisse ist diese Seifenblase geplatzt. Dagegen<br />

stellen wir <strong>in</strong> den letzten zwei Jahren e<strong>in</strong><br />

starkes Wachstum bei den Werbeausgaben<br />

im Internet fest. Das Internet hat das Vertrauen<br />

der Unternehmen wieder zurück gewonnen.<br />

Es wird als alternative Werbeplattform<br />

anerkannt.<br />

Betrifft dieses Wachstum nur Ihr Unternehmen<br />

oder ist es netzweit so?<br />

André Mueller: Es ist sogar e<strong>in</strong> starker globaler<br />

Trend. Die Werbestrategien für das In-<br />

Auf ImmoScout24 leben Sie dieser Erkenntnis<br />

bereits sehr stark nach.<br />

André Mueller: Das ist richtig. Wurden Marktplätze<br />

bisher dafür genutzt, e<strong>in</strong> spezifisches<br />

Bedürfnis zu befriedigen – also e<strong>in</strong>e Wohnung<br />

oder e<strong>in</strong> Haus zu vermitteln – so hat<br />

sich die Perspektive geweitet. Rund um die<br />

Miete oder den Kauf werden heute vermehrt<br />

Dienstleistungen und Produkte beworben –<br />

und die Besucher der Plattform nehmen<br />

dieses Informationsangebot gerne an, weil<br />

sie das betreffende Bedürfnis mit grosser<br />

Wahrsche<strong>in</strong>lichkeit tatsächlich haben. Der<br />

Prozess geht h<strong>in</strong> zu e<strong>in</strong>er ganzheitlichen Bedienung<br />

der Kundenbedürfnisse.<br />

«Die Reise geht Richtung Multimedia.»<br />

André Mueller<br />

Was umfasst Ihr Bus<strong>in</strong>ess-Modell?<br />

André Mueller: Unser Kerngeschäft umfasst<br />

weiterh<strong>in</strong> die Publikation von <strong>Immobilien</strong><strong>in</strong>seraten<br />

für professionelle Anbieter und Private.<br />

Das ist das klassische Geschäft des<br />

Marktplatzes. Darüber h<strong>in</strong>aus bieten wir Zusatzdienstleistungen<br />

für die Verkaufsunterstützung<br />

von Objekten. Sie machen mittlerweile<br />

e<strong>in</strong>en beachtlichen Anteil an unserem<br />

Geschäftsvolumen aus. Das dritte Segment<br />

ist die Werbeplattform und das vierte s<strong>in</strong>d<br />

Services im Webdesign, beispielsweise für<br />

Firmenauftritte, Erstvermietungen und <strong>Immobilien</strong>projekte.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 27


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Crossmedia ist <strong>in</strong> der Werbung e<strong>in</strong><br />

grosses Schlagwort. Was ist darunter <strong>in</strong><br />

Bezug auf e<strong>in</strong>en <strong>Immobilien</strong>marktplatz<br />

zu verstehen?<br />

Jürg Zesiger: Ursprünglich haben vor allem<br />

die Verlage Inserate aus dem Pr<strong>in</strong>t-Bereich<br />

e<strong>in</strong>s zu e<strong>in</strong>s <strong>in</strong>s Internet übernommen. Bei<br />

den Inserenten fand dies aber nie den gewünschten<br />

Anklang, was letztlich dazu<br />

führte, dass die betreffenden Betreiber wieder<br />

vom Markt verschwunden s<strong>in</strong>d. Aus<br />

dieser Erkenntnis heraus s<strong>in</strong>d wir dazu<br />

übergegangen, Internet-Inserate <strong>in</strong> den<br />

Pr<strong>in</strong>t-Bereich zu exportieren. Das ist der logischere<br />

Weg, können doch im Internet<br />

ohne Mehrkosten viel mehr Informationen<br />

publiziert werden. Wir haben <strong>in</strong> den letzten<br />

Jahren <strong>in</strong>tensiv an e<strong>in</strong>er solchen elektronischen<br />

und automatisierten Schnittstelle<br />

unter dem Namen «Media Manager» gearbeitet.<br />

Heute s<strong>in</strong>d die Kunden <strong>in</strong> der Lage,<br />

mit durchschnittlich sechs Mausklicks aus<br />

ihren Daten im Internet ihr Pr<strong>in</strong>t-Inserat zu<br />

generieren und <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Zeitung nach Wahl<br />

zu publizieren.<br />

Mit welchen Partnern arbeiten Sie <strong>in</strong> diesem<br />

Bereich zusammen?<br />

Jürg Zesiger: Es ist <strong>in</strong> erster L<strong>in</strong>ie die Publi-<br />

Groupe sowie zahlreiche Verlage, die nicht<br />

an die Publicitas angeschlossen s<strong>in</strong>d. Wir arbeiten<br />

mit allen Medienhäusern und selbst<br />

anderen Marktplätzen zusammen, die Wahl<br />

überlassen wir unseren Kunden. Wir können<br />

<strong>in</strong> weit über 400 unterschiedliche Pr<strong>in</strong>t -Titel<br />

disponieren.<br />

André Mueller: E<strong>in</strong> zweiter Faktor ist, dass<br />

die Marktplätze schon sehr früh Medienbrüche<br />

überwunden haben. Dies begünstigt die<br />

Crossmedia-Werbung. Wir bieten e<strong>in</strong>e Prozessoptimierung<br />

entlang der ganzen Wertschöpfungskette.<br />

Vor e<strong>in</strong>em Jahr haben sich verschiedene<br />

Verlagsleiter am <strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> an<br />

der Lenk zweckoptimistisch bezüglich<br />

der Entwicklung des Pr<strong>in</strong>t-Bereichs gezeigt.<br />

Durch Ihre Strategie sitzen nun<br />

aber die Marktplätze auf dem Fahrersitz.<br />

André Mueller: Die Verlage haben <strong>in</strong> den<br />

letzten hundert Jahren starke Strukturen geschaffen.<br />

Die e<strong>in</strong>en fahren e<strong>in</strong>e Vorwärtsstrategie<br />

und kaufen Marktplätze, um ihre<br />

Position zu sichern. Andere versuchen aus<br />

eigener Kraft, <strong>in</strong> das Internet-Segment vorzustossen.<br />

Was sich durchsetzen wird, ist<br />

heute noch unklar. Die Verlage haben Handlungsbedarf,<br />

und sie handeln auch.<br />

Am <strong>Immobilien</strong>markt f<strong>in</strong>det e<strong>in</strong>e Professionalisierung<br />

statt. Stellen Sie dies auch<br />

auf ImmoScout24 fest?<br />

Jürg Zesiger: Wir unterscheiden kundenseitig<br />

zwischen Maklern, Verwaltern und Privaten.<br />

E<strong>in</strong> grosses Potenzial bieten die privaten<br />

Verkäufer oder Vermieter. Wie man weiss,<br />

s<strong>in</strong>d über 80% der Wohnobjekte <strong>in</strong> privater<br />

Hand und werden auch zu hohen Anteilen<br />

«Wir arbeiten nach dem Motto<br />

‹Schuster bleib bei de<strong>in</strong>en Leisten›.»<br />

Jürg Zesiger<br />

privat verkauft oder vermietet. Dieses Potenzial<br />

ist noch weitgehend unbearbeitet.<br />

Entsprechend <strong>in</strong>tensiv s<strong>in</strong>d wir hier tätig, <strong>in</strong>dem<br />

wir beispielsweise unser Call Center<br />

ausbauen.<br />

André Mueller: Gleichzeitig arbeiten heute<br />

über 1300 professionelle <strong>Immobilien</strong>firmen<br />

regelmässig mit uns zusammen. Dazu kommen<br />

bei e<strong>in</strong>er durchschnittlichen Insertionsdauer<br />

von 22 bis 23 Tagen 3000 bis 4000<br />

private Anbieter. Wir s<strong>in</strong>d der Auffassung,<br />

dass wir das Segment der Privaten um das<br />

drei- bis vierfache steigern können.<br />

Konkurrenzieren Sie mit Zusatzdienstleistungen<br />

nicht die professionellen Anbieter?<br />

André Mueller: Wir s<strong>in</strong>d e<strong>in</strong>e Onl<strong>in</strong>e-Plattform.<br />

Für Zusatzdienstleistungen suchen<br />

wir darum die Kooperation mit der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

und bieten für diese <strong>in</strong>teressante<br />

Werbemöglichkeiten. Der Private kann<br />

jedoch auf unserer Plattform beispielweise<br />

e<strong>in</strong>e Onl<strong>in</strong>e-<strong>Immobilien</strong>schätzung erstellen.<br />

Hier arbeiten wir mit IAZI zusammen. Wir<br />

konkurrenzieren unsere Kunden nicht, sondern<br />

bieten ihnen e<strong>in</strong>en neuen Absatzkanal.<br />

Wor<strong>in</strong> bestehen die Unterschiede zu anderen<br />

Marktplätzen?<br />

André Mueller: Unseren Crossmedia-Ansatz<br />

und unser Publikationsnetzwerk erachte ich<br />

als die beiden grössten Unterschiede zu<br />

e<strong>in</strong>em herkömmlichen Marktplatz. Damit haben<br />

wir laut WEMF und Demoscope die<br />

grösste Reichweite <strong>in</strong> der Schweiz.<br />

Jürg Zesiger: H<strong>in</strong>zu kommt, dass wir dank<br />

unserer E<strong>in</strong>b<strong>in</strong>dung <strong>in</strong> die <strong>in</strong>ternationale<br />

Scout-Gruppe e<strong>in</strong>e hohe Kundenb<strong>in</strong>dung erreichen.<br />

Mit Auto-, Friend-, Immo- und Job-<br />

Scout24 decken wir viele Facetten des Lebens<br />

ab. Dies hat im Internet-Geschäft e<strong>in</strong>e<br />

tragende Bedeutung.<br />

André Mueller: Wichtig für den Erfolg unseres<br />

Geschäftsmodells ist es zudem, dass<br />

die aktiv nach Wohnobjekten Suchenden<br />

rund 5% bis 7% der Bevölkerung ausmachen.<br />

Für sie ist das Internet das geeignete Medium.<br />

Dazu kommen rund 9% bis 11% die passiv<br />

suchen. Hier kommt der klassische Pr<strong>in</strong>t-<br />

Bereich zum Zug. Wir vere<strong>in</strong>en beides und<br />

verfügen darum über e<strong>in</strong> grösseres Kundenpotenzial.<br />

Schauen wir <strong>in</strong> die Zukunft. Was kommt<br />

auf uns zu?<br />

Jürg Zesiger: Wir werden <strong>in</strong> naher Zukunft<br />

verschiedene neue Services lancieren. E<strong>in</strong>er<br />

ist die Screen Show mit e<strong>in</strong>em direkten Onl<strong>in</strong>e-Zugriff<br />

auf die <strong>in</strong> unserer Datenbank abgelegten<br />

Objekte. Dies bietet sich vor allem<br />

für professionelle Anbieter an, die diese Objekte<br />

bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten<br />

präsentieren wollen, sei dies an e<strong>in</strong>er<br />

Messe, an e<strong>in</strong>er Passantenlage oder <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em<br />

Schaufenster. Im Bereich der Hardware<br />

spannen wir dabei wiederum mit e<strong>in</strong>em<br />

Partner zusammen, damit wir e<strong>in</strong>en Rundum-Service<br />

sicherstellen und e<strong>in</strong>e fixfertige<br />

Lösung anbieten können. Weitere Neuerungen<br />

betreffen Werbemöglichkeiten <strong>in</strong> den<br />

Rückantwort-Mails auf die bei uns h<strong>in</strong>terlegten<br />

Suchanfragen. Diese Form der Bewerbung<br />

von Objekten ist sehr effizient, weil wir<br />

Nachfrage und Angebot sehr präzise abgleichen<br />

können.<br />

André Mueller: Im Weiteren werden wir die<br />

seit drei Jahren bestehende Kooperation<br />

mit Wohntraum-TV ausbauen, <strong>in</strong>dem wir<br />

neben Tele Züri, Tele Tell und Tele Südostschweiz<br />

die Reichweite für dieses Sendegefäss<br />

über weitere Stationen ausdehnen. Im<br />

zweiten Halbjahr lancieren wir auf dem Internet<br />

e<strong>in</strong>e Stream<strong>in</strong>g-Variante für Bewegtbild<br />

<strong>in</strong> Echtzeit. Ich b<strong>in</strong> überzeugt, dass der<br />

Markt jetzt reif dafür ist. Schliesslich wollen<br />

wir auch die Vermittlung von Inhalten über<br />

unsere Zusammenarbeit mit Cash, NZZ und<br />

Beobachter verstärken. Hier geht die Reise<br />

Richtung Infota<strong>in</strong>ment. Für die <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

sehr <strong>in</strong>teressant dürfte schliesslich<br />

se<strong>in</strong>, dass wir die Fülle von Marktdaten,<br />

die uns zur Verfügung steht, aufbereiten<br />

und zugänglich machen. Damit kann die<br />

Wirtschaftlichkeit e<strong>in</strong>es Projektes verifiziert<br />

werden.<br />

28 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Workshop mit Skistar Christa K<strong>in</strong>shofer<br />

Der Glaube an dich lässt<br />

dich zum Sieger werden<br />

«Man darf im<br />

Leben auch mal<br />

h<strong>in</strong>fallen.»<br />

Interview: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

Red. Christa K<strong>in</strong>shofer gehörte weltweit zu<br />

den erfolgreichsten Skirennläufer<strong>in</strong>nen. Sie<br />

war dreifache Olympia-Medaillengew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong><br />

und Weltcup-Gesamtsieger<strong>in</strong>, erlebte aber<br />

nach ihrem Ausschluss aus dem Deutschen<br />

Skiverband auch die Tiefen e<strong>in</strong>er e<strong>in</strong>zigartigen<br />

Karriere. Mit welchen Strategien und<br />

Rezepten sie es wieder an die Spitze des<br />

Profi-Skizirkus schaffte, darüber berichtete<br />

Chista K<strong>in</strong>shofer an e<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>drücklichen<br />

Workshop mitten im Skigebiet Corviglia<br />

oberhalb von St. Moritz, <strong>in</strong> der wunderschön<br />

gelegenen Chesa Chantarella. Zuvor war<br />

Christa K<strong>in</strong>shofer mit rund 40 Teilnehmer<strong>in</strong>nen<br />

und Teilnehmern des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s über die Skihänge von Corviglia<br />

gefahren.<br />

Sie kennt Höhen und Tiefen e<strong>in</strong>er Karriere im<br />

Spitzensport. Heute ist Christa K<strong>in</strong>shofer auf<br />

der ganzen Welt unterwegs und lässt andere<br />

<strong>in</strong> Workshops an ihren Erfahrungen teilhaben.<br />

Welches Publikum sprechen Sie mit<br />

Ihren Workshops an?<br />

Das ist sehr unterschiedlich, aber die meisten<br />

Teilnehmer kommen aus Unternehmen.<br />

Das reicht von mittelständischen bis sehr<br />

grossen Firmen. Ich betreue mit me<strong>in</strong>en Vorträgen<br />

und Workshops hauptsächlich Führungskräfte.<br />

Vor allem <strong>in</strong> den USA ist es derzeit<br />

sehr aktuell, Erfahrungen aus dem<br />

Spitzensport mit unternehmerischen Fragestellungen<br />

zu verb<strong>in</strong>den.<br />

Verraten Sie uns e<strong>in</strong>ige Ihrer Erfolgsrezepte,<br />

die sich <strong>in</strong> der Praxis gut bewährt<br />

haben?<br />

Man darf im Leben auch mal h<strong>in</strong>fallen. Das<br />

habe ich ja selber erlebt, als man mich aus<br />

dem Deutschen Skiverband ausgeschlossen<br />

hat und ich von unten neu beg<strong>in</strong>nen musste.<br />

Aber wer im Leben etwas riskiert, darf auch<br />

mal h<strong>in</strong>fallen. Wichtig ist, dass man danach<br />

wieder aufsteht und e<strong>in</strong>en Neuanfang wagt!<br />

Sonst reicht es nicht mehr zurück an die Spitze.<br />

Wichtig ist, dass man sich dabei Zeit und<br />

Geduld nimmt. Ich sage immer: Erfolg braucht<br />

1000 Tage. Dann: Verdopple die Vorbereitung<br />

und halbiere die Durchführung.<br />

Bei uns <strong>in</strong> Europa haben es Führungskräfte,<br />

die Rückschläge und Tiefen erlebt<br />

haben, viel schwerer, wieder Fuss zu fassen<br />

als etwa <strong>in</strong> den USA.<br />

Deshalb ist es so wichtig, den Menschen<br />

Mut zu machen, dass Fehler oder Ausrutscher<br />

<strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Karriere durchaus erlaubt s<strong>in</strong>d.<br />

Aus Rückschlägen lernt man doch am meisten!<br />

Für mich ist es wichtig, dass man die<br />

eigene Komfortzone mal verlassen muss.<br />

Uns Schweizern geht es als Sk<strong>in</strong>ation<br />

seit e<strong>in</strong>iger Zeit nicht mehr so gut. Haben<br />

Sie uns e<strong>in</strong> paar Tipps, wie wir wieder an<br />

die Spitze gelangen können?<br />

Am wichtigsten ist die Pflege des Nachwuchsbereichs.<br />

Verletzungen gehören im<br />

Skisport e<strong>in</strong>fach dazu. Wenn das Reservoir<br />

an Fahrer<strong>in</strong>nen und Fahrern nicht gross genug<br />

ist, wird’s halt rasch eng, wenn das Verletzungspech<br />

zuschlägt.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 29


SERVICE 7000<br />

DIE MARKE LEBT<br />

Marken prägen unseren Alltag – alle sprechen<br />

von Marken – doch was ist e<strong>in</strong>e Marke und was<br />

lässt e<strong>in</strong> Produkt oder e<strong>in</strong> Unternehmen zu e<strong>in</strong>er<br />

guten Marke werden? Bei Service 7000<br />

beschäftigen wir uns nicht erst seit gestern mit<br />

dieser Thematik: Wir verstehen «Marke» als e<strong>in</strong><br />

Versprechen gegenüber unseren Kunden und<br />

Geschäftspartnern. E<strong>in</strong> Markenversprechen<br />

ist weit mehr als auffallende Anzeigen und e<strong>in</strong><br />

farbiges Logo.<br />

E<strong>in</strong>e Marke muss täglich gepflegt und wie e<strong>in</strong> Akku aufgeladen<br />

werden – sie muss e<strong>in</strong>e Werthaltung transportieren<br />

und gelebt werden. Mitarbeiter<strong>in</strong>nen und Mitarbeiter von<br />

Service 7000 haben e<strong>in</strong>e Fürsorgepflicht für die Marke<br />

«Service 7000». Durch ihre tägliche Arbeit für und mit<br />

unseren Kunden sorgen sie dafür, dass unsere Servicekultur<br />

und die Werte, für die wir e<strong>in</strong>stehen – höchste Erreichbarkeit,<br />

schnelle Reaktionszeiten, Flexibilität, Allmarkenservice<br />

und -austausch –, wahrgenommen und der Marke<br />

«Service 7000» zugeordnet werden.<br />

Mit über 50 000 E<strong>in</strong>sätzen im laufenden Jahr s<strong>in</strong>d unsere<br />

Service-Techniker und damit die Marke «Service 7000»<br />

<strong>in</strong> der ganzen Schweiz präsent.<br />

Rund 90 Mitarbeiter<strong>in</strong>nen und Mitarbeiter, verteilt auf drei<br />

Standorte, sorgen für die Zufriedenheit unserer Kunden.<br />

Diese ist für uns sowohl Motivation wie Leistungsmesser.<br />

Die Marke «Service 7000» lebt e<strong>in</strong>e neue Form der Servicekultur.<br />

«Höchste Erreichbarkeit, schnelle Reaktionszeiten,<br />

Flexibilität, Allmarkenservice und -austausch»<br />

Service 7000 AG<br />

Molliserstrasse 41<br />

Wiggis-Park<br />

CH-8754 Netstal GL<br />

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Wilerstrasse 73<br />

Eichen-Center<br />

CH-9201 Gossau SG<br />

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Schenkstrasse 13<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

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Stehlunch<br />

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Bilder: Ferit Kuyas<br />

Red. Und plötzlich wird aus e<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>fachen<br />

Stehlunch e<strong>in</strong> kurzer Augenblick der Magie<br />

und des Humors. Zauberer Peter Löhmann<br />

aus St. Moritz liess im Hotel Kronenhof se<strong>in</strong><br />

Können aufblitzen, verblüffte mit geschickten<br />

Zaubertricks und würzte se<strong>in</strong>e E<strong>in</strong>lage mit<br />

e<strong>in</strong>er kräftigen Prise Humor.<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Referat von Consultant Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger<br />

Mundspray-Dusche für<br />

Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen<br />

Text: Simon Hubacher, Bilder: Ferit Kuyas<br />

«Etwas Nervosität<br />

ist immer dabei.»<br />

Interview: Simon Hubacher<br />

Mit e<strong>in</strong>er se<strong>in</strong>er ältesten Figuren, dem Unternehmensberater<br />

Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger,<br />

räumte Star-Comedian Victor Giacobbo am<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> e<strong>in</strong>en Lacher nach<br />

dem anderen ab.<br />

Ist die Figur des Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger<br />

eigentlich immer wieder anders e<strong>in</strong>setzbar?<br />

Ich gehe immer auf den Anlass e<strong>in</strong>, an dem<br />

ich auftrete. Wie er sich vorstellt und andere<br />

Elemente bleiben zwar gleich, aber sonst ist<br />

das Programm nie dasselbe. Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger<br />

ist e<strong>in</strong>er me<strong>in</strong>er ältesten Figuren<br />

– wenn ich Ihnen bei dieser Gelegenheit e<strong>in</strong>en<br />

kle<strong>in</strong>en Primeur verraten darf: Es ist<br />

me<strong>in</strong> «Konfirmantentschoppen», den ich auf<br />

der Bühne trage – me<strong>in</strong> am besten amortisiertes<br />

Kleidungsstück, das ich besitze. Der<br />

Veston spannt zwar etwas <strong>in</strong> der Bauchgegend,<br />

sitzt ansonsten aber immer noch tadellos.<br />

Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger? Von der Consult<strong>in</strong>g-<br />

Agentur Bischofberger Russel & Kirchheimer<br />

<strong>in</strong> London? Mit Wohnsitzen <strong>in</strong> Zürich Enge,<br />

auf Madeira und Long Island? Die Angaben<br />

im Programm des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s<br />

<strong>2006</strong> liessen noch ke<strong>in</strong>en Rückschluss zu,<br />

wer da tatsächlich auf der Bühne stehen<br />

wird. Wer die Figur des Dr. Erw<strong>in</strong> Bischofberger<br />

alias Victor Giacobbo nicht schon vorher<br />

kannte, war erstmal ziemlich verwirrt. Mit<br />

Absicht natürlich. Kaum auf die Bühne getreten,<br />

wurde aber allen klar, dass da der absolute<br />

Topstar der Schweizer Comedian-Szene<br />

<strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a se<strong>in</strong>e Aufwartung machte. Und<br />

alle an ihn gestellten Erwartungen voll erfüllte.<br />

Victor Giacobbo lässt niemanden kalt.<br />

<strong>Forum</strong>-Moderator<strong>in</strong> Ell<strong>in</strong>or von Kauffungen<br />

bekam dann sogar noch e<strong>in</strong>e Spezialbehandlung<br />

zuteil: E<strong>in</strong>e Mundspray-Dusche, von Dr.<br />

Erw<strong>in</strong> Bischofberger persönlich ausgeführt.<br />

Spätestens da blieb auch das letzte Auge<br />

nicht mehr trocken!<br />

Und die Hose, stammt die ebenfalls aus<br />

dieser Zeit?<br />

Die habe ich später dazu gekauft, ist aber im<br />

Stil sehr ähnlich.<br />

Ist Dr. Bischofberger eigentlich Hauseigentümer<br />

oder Mieter?<br />

Wahrsche<strong>in</strong>lich ist er Mieter, aber so genau<br />

weiss ich das gar nicht. Ich statte me<strong>in</strong>e Figuren<br />

natürlich nur mit den Eigenschaften<br />

aus, die mir etwas nützen.<br />

Bald gehen Sie mit dem Zirkus Knie auf<br />

Tournee. Wie weit s<strong>in</strong>d Sie mit den Vorbereitungen?<br />

In der Zirkuswelt muss man sehr flexibel<br />

se<strong>in</strong>. Entschieden, wie me<strong>in</strong> Programm genau<br />

aussieht, wird erst etwa 14 Tage vor der<br />

Premiere. Dann, wenn alle Artisten angekommen<br />

s<strong>in</strong>d. Ich habe damit ke<strong>in</strong> Problem,<br />

weil ich gerne mit dem Druck der letzten M<strong>in</strong>ute<br />

im Rücken arbeite.<br />

Reisen Sie im Zirkuswagen mit?<br />

Zum Teil. Ich kann abends aber auch nach<br />

Hause gehen, wenn wir nicht allzu weit weg<br />

gastieren.<br />

Zirkus machen ist auch für Sie etwas<br />

Neues. Nervös?<br />

Etwas Nervosität ist immer dabei, und das<br />

ist auch gut so. Sonst hat man das notwendige<br />

Adrenal<strong>in</strong> nicht im Blut!<br />

32 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Referat von Trendforscher<strong>in</strong> Li Edelkoort<br />

Emotion als Paradigma der Zukunft<br />

Text: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

<strong>Immobilien</strong> und Trends – wie geht das zusammen?<br />

Die renommierte Trendforscher<strong>in</strong><br />

Li Edelkoort zeigte den Teilnehmern des<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a auf,<br />

dass auch langlebige Investitionsgüter wie<br />

<strong>Immobilien</strong> sich durchaus auch Trends unterziehen<br />

können und angesichts der gesellschaftlichen<br />

Entwicklungen auch müssen.<br />

spirationen für den Wohnungs- und kommerziellen<br />

Bau der Zukunft auf. Dass die<br />

Langlebigkeit von <strong>Immobilien</strong> durchaus mit<br />

kurz- und mittelfristigen Trends e<strong>in</strong>her ge-<br />

Unter den Schlagworten «round», «square»,<br />

«shape», «hermetic», «abstract», «organic»<br />

und «colour» zeigte Edelkoort unzählige Inhen<br />

können. Dies bed<strong>in</strong>ge e<strong>in</strong>e erhöhte Wandelbarkeit<br />

von Fassaden, Innenräumen, aber<br />

<strong>in</strong>sbesondere auch den Willen der Bewohner,<br />

Emotionen <strong>in</strong> Gestaltung zu giessen.<br />

Emotionen werden <strong>in</strong> allen Bereichen des<br />

täglichen Lebens zum tragenden Element. Li<br />

Edelkoort, die renommierte Trendforscher<strong>in</strong>,<br />

Herausgeber<strong>in</strong> und Berater<strong>in</strong> von Banken,<br />

Versicherungen, der öffentlichen Hand und<br />

Konsumgüterunternehmen, identifizierte <strong>in</strong><br />

ihrem Referat anlässlich des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s sieben markante Trends als tragende<br />

Entwicklungsl<strong>in</strong>ien des Hochbaus und der<br />

Innenraumgestaltung. Allen ist e<strong>in</strong>e ausgeprägte<br />

Lebens- und Erlebniswelt geme<strong>in</strong>sam,<br />

<strong>in</strong> der die Bewohner und Erbauer ihrer<br />

Individualität Ausdruck verleihen.<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Gerechte Wasserkostenabrechnung<br />

<strong>in</strong> Liegenschaften von Swiss Life<br />

Die Wasserkosten steigen schweizweit markant, und die überwiegenden<br />

Anteile werden von den Wasserversorgern nach Verbrauch <strong>in</strong> Rechnung gestellt.<br />

Das Verursacherpr<strong>in</strong>zip funktioniert aber meist nur bis zum Hausanschluss.<br />

In Mehrfamilienhäusern hört <strong>in</strong> der Regel – <strong>in</strong>folge fehlender Messgeräte<br />

– vor der Wohnungstüre die Gerechtigkeit auf. Swiss Life, die grösste<br />

private <strong>Immobilien</strong>-Eigentümer<strong>in</strong> <strong>in</strong> der Schweiz, rüstet e<strong>in</strong>en Grossteil ihrer<br />

Wohnungen – bis Ende letzten Jahres deren 2000 – mit Messgeräten aus<br />

und verrechnet künftig verbrauchsabhängig. E<strong>in</strong> zukunftsweisender Schritt<br />

<strong>in</strong> der gerechten Abrechnung steigender Betriebskosten.<br />

NeoVac ATA AG erkannte früh die Lücke bei<br />

der Wasserkostenabrechnung und entwickelte<br />

hierfür e<strong>in</strong>e <strong>in</strong>novative Messtechnik<br />

mit e<strong>in</strong>em Zapfstellenmessgerät für die e<strong>in</strong>fache<br />

Nachrüstung – den NeoVac-Wasserkostenverteiler.<br />

In das nur Zigarettenschachtelgrosse<br />

Gehäuse wurde für das Swiss<br />

Life-Projekt das NeoTel-Funksystem <strong>in</strong>tegriert,<br />

welches auf Abruf sämtliche Verbrauchsdaten<br />

an e<strong>in</strong>e stationäre Zentrale<br />

oder e<strong>in</strong> mobiles Funkmodem sendet. Die<br />

Ablesung ist somit ohne Betreten der Wohnungen<br />

jederzeit möglich, und der Verbrauch<br />

bis auf die letzte Zapfstelle transparent. Sogar<br />

Monatswerte werden abgespeichert und<br />

per Funk übermittelt. E<strong>in</strong>e genaue Abgrenzung<br />

von Mieterwechseln oder Leerständen<br />

ist damit gewährleistet. Die Verteilschlüssel<br />

werden im Datenaustauschverfahren von<br />

NeoVac ATA an die Bewirtschaftungsfirma<br />

Livit AG geliefert, wo die Verbrauchspromille<br />

automatisch <strong>in</strong>s Verwaltungssystem und<br />

somit <strong>in</strong> die Betriebskostenabrechnungen<br />

übernommen werden.<br />

Pilotanlagen: Drei Viertel der Mieter<br />

profitieren<br />

Aufgrund von Erfahrungswerten aus Pilotanlagen<br />

wurde das Sparverhalten der Wohnungsnutzer<br />

bei verbrauchsabhängiger Abrechnung<br />

eruiert. Im Durchschnitt kann von<br />

e<strong>in</strong>er Reduktion des Wasserverbrauchs um<br />

20% ausgegangen werden. In Bezug auf die<br />

Verteilgerechtigkeit wurde festgestellt, dass<br />

mit herkömmlichen Verteilschlüsseln (nach<br />

Walter Kuen, verantwortlich für das Portfolio Management bei<br />

der Swiss Life Property Management AG, zur E<strong>in</strong>führung der<br />

verbrauchsabhängigen Wasserkostenabrechnung:<br />

«Zur Bestimmung der Liegenschaften mit verbrauchsabhängiger<br />

Abrechnung wurde zuvor e<strong>in</strong>e Nutzschwelle def<strong>in</strong>iert,<br />

welche die Wirtschaftlichkeit des Systems gewährleistet.<br />

Durch den bewussteren Umgang mit Wasser wird aber auch<br />

dem ökologischen Nutzen Rechnung getragen. Die verbrauchsabhängige Abrechnung ist<br />

kostengerecht und wirkt kostendämpfend; sie erweist sich deshalb für Mieter wie Vermieter<br />

als Erfolg.»<br />

Fläche) im Durchschnitt fast die Hälfte der<br />

Kosten falsch überwälzt werden bzw. von<br />

der verbrauchsabhängigen Abrechnung abweichen.<br />

Die Untersuchungen der Pilotanlagen<br />

zeigten ferner, dass drei von vier Nutzern<br />

bei verbrauchsabhängiger Abrechnung<br />

von e<strong>in</strong>er generellen Kostenreduktion profitieren<br />

können und jährlich zwischen CHF<br />

100 und CHF 1000 weniger bezahlen als bisher.<br />

Und dies nach Abzug der Amortisation<br />

der Messgeräte und des Abrechnungsservice.<br />

Weitere Informationen:<br />

NeoVac ATA AG<br />

Eichaustrasse 1<br />

9463 Oberriet<br />

Tel. 071 763 76 76<br />

Fax 071 763 77 19<br />

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Für Swiss Life im Grosse<strong>in</strong>satz;<br />

NeoVac-Wasserkostenverteiler<br />

zur Nachrüstung bestehender<br />

Bauten und mit Funkablesung.<br />

34 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Referat von Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl<br />

«Die Schweiz ist e<strong>in</strong> guter Platz,<br />

um über Europa zu diskutieren.»<br />

Text: Ivo Cathomen, Bilder: Ferit Kuyas<br />

In e<strong>in</strong>em bewegenden und von grossem Applaus begleiteten Auftritt hat der<br />

ehemalige Bundeskanzler Deutschlands, Dr. Helmut Kohl am <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a e<strong>in</strong> Plädoyer für e<strong>in</strong> weltoffenes Europa gehalten.<br />

die USA – e<strong>in</strong>e Vere<strong>in</strong>heitlichung anstreben.<br />

Vielmehr seien die Eigenheiten und<br />

die Identität der e<strong>in</strong>zelnen Mitgliedländer<br />

zuzulassen.<br />

Helmut Kohl warb für e<strong>in</strong>e visionäre Vertiefung<br />

der Beziehungen <strong>in</strong>nerhalb Europas.<br />

Ohne diese Visionen habe die EU und Europa<br />

ke<strong>in</strong>e Chance für die Zukunft. Den Pessimisten<br />

warf er vor, Skepsis zu schüren. Die jüngere<br />

Generation rief er dazu auf, die Entwicklung<br />

selbst an die Hand zu nehmen und<br />

dieses Jahrhundert zu ihrem Jahrhundert zu<br />

machen. «Wir haben Probleme <strong>in</strong> Europa<br />

und <strong>in</strong> Deutschland. Das zu leugnen wäre<br />

völlig falsch.» Man dürfe aber angesichts<br />

dieser Probleme die Vision EU nicht aus den<br />

Augen verlieren.<br />

Mit dem Auftritt des Bundeskanzlers a.D., Dr.<br />

Helmut Kohl, erreichte das <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a e<strong>in</strong>en Höhepunkt. Der<br />

Staatsmann wurde <strong>in</strong> dem bis auf den letzten<br />

Platz besetzten Rondo mit e<strong>in</strong>er Stand<strong>in</strong>g<br />

Ovation empfangen. E<strong>in</strong> Empfang, der<br />

den Hauptredner des Spitzentreffens der<br />

Schweizer <strong>Immobilien</strong>wirtschaft sichtlich<br />

rührte.<br />

Er liess es sich denn auch nicht nehmen, <strong>in</strong><br />

se<strong>in</strong>er Begrüssung auf die enge Verbundenheit<br />

der Schweiz mit der EU h<strong>in</strong>zuweisen.<br />

Schliesslich sei es ja die Schweiz, genauer<br />

Zürich, gewesen, <strong>in</strong> der 1946 durch die Europa-Rede<br />

von W<strong>in</strong>ston Churchill e<strong>in</strong>er der<br />

Grundste<strong>in</strong>e für das gee<strong>in</strong>te Europa gelegt<br />

worden sei. Helmut Kohl zeigte sich auch<br />

sichtlich darüber erfreut, dass die Schweiz <strong>in</strong><br />

den jüngsten Abstimmungen zu den bilateralen<br />

Verträgen Ja zu e<strong>in</strong>er engen Zusammenarbeit<br />

mit der EU gesagt habe. Auch<br />

wenn die Schweiz noch ke<strong>in</strong> Mitgliedstaat<br />

der EU sei, so halte er dennoch an e<strong>in</strong>er<br />

früheren Aussage fest, dass die Schweiz b<strong>in</strong>nen<br />

Jahren den Euro als Währung übernehme.<br />

Er sei sich durchaus bewusst, dass<br />

diese Prognose für Verärgerung und Irritation<br />

gesorgt habe und sorgen werde.<br />

Plädoyer für Europa<br />

Helmut Kohl gründete se<strong>in</strong> Plädoyer für e<strong>in</strong><br />

weltoffenes Europa vor allem auf der geschichtlichen<br />

Entwicklung dieses Kont<strong>in</strong>ents.<br />

W<strong>in</strong>ston Churchill habe <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er<br />

klugen Rede <strong>in</strong> allen Punkten Recht behalten<br />

- mit e<strong>in</strong>er Ausnahme: Das <strong>in</strong> Zürich<br />

gezeichnete Bild der Vere<strong>in</strong>igten Staaten<br />

von Europa sei missverständlich gewesen<br />

und habe sich <strong>in</strong> dieser Form auch als<br />

falsch erwiesen. Die Europäische Union<br />

dürfe und wolle nicht – wie beispielsweise<br />

Weitere EU-Beitrittsrunde<br />

Mit Blick auf die Erweiterung der EU stellte<br />

sich Helmut Kohl auf den Standpunkt, dass<br />

die jüngste Beitrittsrunde e<strong>in</strong>e logische Entwicklung<br />

sei und dass auch weitere Beitrittskandidaten<br />

den Weg <strong>in</strong> die EU f<strong>in</strong>den werden.<br />

Die kulturellen B<strong>in</strong>dungen und das, was<br />

zusammengewachsen sei, sei stärker als<br />

jede Skepsis. Der Bundeskanzler machte<br />

aber auch ke<strong>in</strong>en Hehl daraus, dass die Versprechen<br />

auf e<strong>in</strong>en Beitritt an die Türkei aus<br />

se<strong>in</strong>er Sicht e<strong>in</strong> Fehler sei.<br />

In der anschliessenden Fragerunde stellte<br />

sich der ehemalige Regierungschef den Fragen<br />

des Sonntagsblick-Redaktors Christian<br />

Dorer und des Publikums.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 35


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Mit Mobiltelefonie zum<br />

kompletten Anbieter<br />

David Meloni, Head of Sales cablecom tv<br />

Vom Triple zum Quadruple Play: Mit Breitband-Internet, (digitalem) Fernsehen<br />

und Festnetz- sowie Mobiltelefonie können Kunden jetzt sämtliche<br />

Kommunikationsdienste von cablecom beziehen.<br />

Acht Jahre nach der Liberalisierung ist der<br />

Schweizer Telefoniemarkt immer noch mehrheitlich<br />

<strong>in</strong> der Hand der ehemaligen Monopolist<strong>in</strong><br />

Swisscom. Trotz höheren Tarifen<br />

beträgt deren Anteil im Mobilfunk rund 60, <strong>in</strong><br />

der herkömmlichen Festnetztelefonie 67<br />

Prozent. Es hat sich deutlich gezeigt, dass<br />

die Kundschaft nur mit zugleich <strong>in</strong>novativen<br />

wie preislich attraktiven Angeboten abzuwerben<br />

ist. Musterbeispiele hierfür s<strong>in</strong>d cablecom<br />

digital phone und hispeed Internet.<br />

Für cablecom s<strong>in</strong>d die Voraussetzungen also<br />

ideal, um als Gesamtanbieter von sämtlichen<br />

gängigen Kommunikationsdiensten – Fernsehen,<br />

Breitband-Internet, Mobil- und Festnetztelefonie<br />

– den Wettbewerb zu verschärfen.<br />

Mit e<strong>in</strong>em eigenen leistungsfähigen<br />

Kabelnetz ist cablecom <strong>in</strong> punkto Internet<br />

und Festnetztelefonie bereits die Alternative<br />

schlechth<strong>in</strong> zur ehemaligen Monopolist<strong>in</strong>.<br />

Mit dem Zugriff auf e<strong>in</strong>e hochmoderne Plattform<br />

<strong>in</strong> der Mobiltelefonie stehen die Chancen<br />

gut, mit kreativen Angeboten auch diesen<br />

Markt nochmals <strong>in</strong> Bewegung zu br<strong>in</strong>gen<br />

– bei e<strong>in</strong>em geschätzten Marktvolumen von<br />

über sechs Milliarden Franken e<strong>in</strong> überaus<br />

lohnendes Vorhaben. Gleiches gilt für das<br />

Geschäftskundensegment, das cablecom <strong>in</strong><br />

diesem Jahr mit konvergenten VoIP-/Datenlösungen<br />

massiv ausbauen will.<br />

E<strong>in</strong>stieg mit Prepaid Mobile<br />

Im Mobilfunkmarkt haben sich bislang weniger<br />

Innovationen etabliert als noch vor e<strong>in</strong>igen<br />

Jahren vermutet. Nach wie vor s<strong>in</strong>d Gespräche<br />

mit GSM-Telefonie und das<br />

Senden/Empfangen von SMS die meist genutzten<br />

Dienste. Datendienste über UMTS/<br />

GPRS – beispielsweise für Videotelefonie –<br />

machen noch e<strong>in</strong>en verschw<strong>in</strong>dend kle<strong>in</strong>en<br />

Anteil aus. Im Geschäftbereich s<strong>in</strong>d mobile<br />

Datendienste primär für die Datenübertragung<br />

zum Pocket PC oder Laptop gefragt,<br />

wobei hier WLAN kräftig im Aufw<strong>in</strong>d ist.<br />

den verdeutlicht. Und Prepaid ist weit mehr<br />

als e<strong>in</strong> Zeitgeistphänomen: Laut dem Konsumentenportal<br />

comparis.ch, das Nutzerverhalten<br />

und Preise <strong>in</strong> der Mobiltelefonie seit<br />

Jahren überprüft, stellt Prepaid gar für die<br />

Mehrheit der Mobiltelefonierer den richtigen<br />

Angebotstyp dar.<br />

Mobilabonnements noch <strong>2006</strong><br />

Noch im laufenden Jahr wird cablecom eigene<br />

Postpaid-Abonnements für Privat- und<br />

Geschäftskunden e<strong>in</strong>führen und die Palette<br />

an mobilen Diensten <strong>in</strong> den kommenden<br />

Mit Telefonie von<br />

cablecom s<strong>in</strong>d<br />

Kund<strong>in</strong>nen und<br />

Kunden stets und<br />

überall mit ihren<br />

Welten <strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung.<br />

Jahren weiter ausbauen. E<strong>in</strong> besonderes Augenmerk<br />

gilt dabei der Konvergenz von Festnetz-<br />

und Mobiltelefonie (fixed-mobile convergence),<br />

die die lästige Trennung zwischen<br />

den beiden Netzen für den Benutzer weitgehend<br />

aufheben wird. Als erste Massnahme<br />

ist die E<strong>in</strong>führung e<strong>in</strong>er portablen Variante<br />

von cablecom digital phone vorgesehen, bei<br />

der die Reichweite der cablecom VoIP-Lösung<br />

mittels WLAN-Zugang deutlich erweitert<br />

wird.<br />

Das Potenzial der «fixed-mobile convergence»<br />

zeigt sich alle<strong>in</strong> dar<strong>in</strong>, dass bis zu 30<br />

Prozent der Mobilfunkanrufe von zu Hause<br />

aus getätigt werden – und dies zumeist aus<br />

re<strong>in</strong>er Bequemlichkeit. Als Beispiel sei hier<br />

der Zugriff auf Adressdaten erwähnt. E<strong>in</strong><br />

entscheidendes Erfolgskriterium für e<strong>in</strong><br />

Für den E<strong>in</strong>stieg <strong>in</strong> die Mobiltelefonie hat cablecom<br />

e<strong>in</strong> Prepaid-Angebot gewählt. Dieser<br />

Service entspricht e<strong>in</strong>em grossen Bedürfnis,<br />

wie der wachsende Anteil an Prepaid-Kunechtes<br />

Konvergenzmodell ist deshalb die<br />

Verfügbarkeit von Dual Mode Handsets, mit<br />

denen sowohl über das herkömmliche GSM-<br />

Netzwerk als auch mit Voice-over-IP (via<br />

WLAN) telefoniert werden kann. Laut führenden<br />

Herstellern werden erste Geräte noch <strong>in</strong><br />

diesem Quartal ausgeliefert.<br />

Mehr als Telefonieren<br />

Die zunehmende Konvergenz von Mobil- und<br />

Festnetztelefonie ist wichtig, doch Quadruple<br />

Play steht für weit mehr. Entscheidend<br />

für die erfolgreiche Differenzierung ist<br />

die Fähigkeit e<strong>in</strong>es Anbieters, den eigenen<br />

Kunden über alle Plattformen h<strong>in</strong>weg attraktive<br />

gebündelte Angebote zu unterbreiten.<br />

Bei cablecom etabliert s<strong>in</strong>d beispielsweise<br />

Bundles für den schnellen Internetzugang<br />

mit hispeed und die Telefonie mit digital<br />

phone. Für die Zukunft denkt man über e<strong>in</strong>e<br />

Reihe von gebündelten Produkten nach, wie<br />

etwa spezielle Ausland-Telefontarife für Kunden<br />

von digital tv mit den entsprechenden<br />

Länderoptionen. Im Klartext könnte das heissen:<br />

Wer das Senderpaket «albanica» abonniert<br />

hat, soll günstiger <strong>in</strong> se<strong>in</strong>e Heimat telefonieren<br />

können.<br />

Mehr als nur fernsehen<br />

E<strong>in</strong> grosser Wandel steht <strong>in</strong> naher Zukunft<br />

nicht nur der Telefonie bevor, sondern auch<br />

dem Fernsehen. Das analoge Fernsehen, wie<br />

wir es seit Generationen kennen, wird abgelöst<br />

durch e<strong>in</strong> digitales Angebot und neue<br />

Funktionalitäten, die das Nutzerverhalten<br />

e<strong>in</strong>schneidend verändern werden. Künftig<br />

wird der Benutzer sich das Fernsehverhalten<br />

36 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

kaum noch vom gerade aktuellen Sendeangebot<br />

diktieren lassen. Vielmehr wird er sich<br />

mit Hilfe e<strong>in</strong>es Elektronischen Programmführers<br />

(Electronic Program Guide EPG) e<strong>in</strong><br />

<strong>in</strong>dividuelles Programm zusammenstellen,<br />

das er zu e<strong>in</strong>em selbst gewählten Zeitpunkt<br />

ansieht. cablecom liefert dazu nicht bloss<br />

attraktive und vielfältige Inhalte, sondern<br />

gibt den Kund<strong>in</strong>nen und Kunden e<strong>in</strong> e<strong>in</strong>fach<br />

zu bedienendes Werkzeug <strong>in</strong> die Hand, mit<br />

dem sich das Angebot gezielt nutzen lässt.<br />

Nicht mehr, aber «<strong>in</strong>telligenter fernsehen»,<br />

das ist der grosse Vorteil der Digitalisierung.<br />

Für viel Gesprächsstoff gesorgt hat auch der<br />

HDTV-Standard, der e<strong>in</strong>e deutlich verbesserte<br />

Bild- und Tonqualität mit sich br<strong>in</strong>gt.<br />

Die Verfügbarkeit von Inhalten vorausgesetzt,<br />

wird cablecom noch <strong>2006</strong> mit der<br />

Übermittlung beg<strong>in</strong>nen.<br />

Die Zukunft gehört dem<br />

Quadruple Play<br />

Dem Quadruple Play gehört die Zukunft. Zum<br />

e<strong>in</strong>en ist cablecom dadurch <strong>in</strong> der Lage, attraktive<br />

Produktpakete zu schnüren und das<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis laufend zu verbessern.<br />

Zum andern, und das ist ebenso<br />

entscheidend, entspricht es e<strong>in</strong>em echten<br />

Kundenbedürfnis, für die verschiedenen<br />

Kommunikationsdienste nicht Beziehungen<br />

mit mehreren Anbietern e<strong>in</strong>gehen zu müssen.<br />

In e<strong>in</strong>er Kundenumfrage hat sich über<br />

die Hälfte der Befragten für Mobiltelefonie<br />

von cablecom <strong>in</strong>teressiert, und dies, obwohl<br />

der Mobilfunkmarkt bereits e<strong>in</strong>e hohe Penetration<br />

von 85 Prozent aufweist.<br />

E<strong>in</strong>e weitere Chance für cablecom liegt <strong>in</strong><br />

der Vere<strong>in</strong>fachung der Installation und Bedienung<br />

der Geräte. Da es sich bei VoIP-<br />

Telefonie um e<strong>in</strong>e Softwarelösung handelt,<br />

wird gerade die Konvergenz im Telefoniebereich<br />

die Anforderungen an den Kunden<br />

eher erhöhen. Wie bereits mit dem digital tv<br />

recorder demonstriert, ist es möglich, e<strong>in</strong>e<br />

technisch komplexe Lösung mit e<strong>in</strong>er benutzerfreundlichen,<br />

<strong>in</strong>tuitiven Bedienung auszustatten.<br />

So positioniert wird cablecom die<br />

Digitalisierung nutzen und ihre Pionierrolle<br />

im Schweizer Markt auch <strong>2006</strong> erfolgreich<br />

wahrnehmen.<br />

www.cablecom.ch/mobile<br />

www.digitaltv.ch<br />

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Immobilia_21.02.<strong>2006</strong>.<strong>in</strong>dd 1 20.01.<strong>2006</strong> 15:30:43<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 37


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Interview mit dem Pianisten Richard Clayderman<br />

Ich b<strong>in</strong> oft <strong>in</strong> Asien auf<br />

Konzerttournee<br />

Interview: Tayfun Celiker und Ivo Cathomen, Bilder: Ferit Kuyas<br />

Anlässlich des Galad<strong>in</strong>ers vom Freitag Abend gab Richard Clayderman e<strong>in</strong><br />

Konzert. immobilia hatte Gelegenheit, im Vorfeld mit dem Pianisten e<strong>in</strong> paar<br />

Worte zu wechseln.<br />

Könnten Sie uns bitte <strong>in</strong> e<strong>in</strong>igen Worten<br />

Ihre Karriere während der vergangenen<br />

zehn, fünfzehn Jahre schildern?<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>in</strong> den vergangenen Jahren sehr viel<br />

gereist und habe unzählige Konzerte gegeben<br />

– vor allem <strong>in</strong> Asien, Südamerika und<br />

auch <strong>in</strong> Europa. Das Schwergewicht lag auf<br />

Ländern wie Australien, Japan und Ch<strong>in</strong>a. Ich<br />

hatte die Gelegenheit, <strong>in</strong> diesen Ländern<br />

aussergewöhnliche Konzerte zu geben.<br />

Hatten Sie auch Konzerte <strong>in</strong> der Schweiz?<br />

Die Zahl Ihrer Fans hier <strong>in</strong> unserem Land<br />

dürfte sehr gross se<strong>in</strong>.<br />

Es ist etwas schwierig, <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em kle<strong>in</strong>en Land<br />

wie der Schweiz e<strong>in</strong>e Tournee zu organisieren.<br />

Aber es ist richtig, ich habe sehr viele<br />

Fans <strong>in</strong> Ihrem Land. Die Konzerte liegen aber<br />

bereits e<strong>in</strong>ige Zeit zurück. Erfreulicherweise<br />

verkaufen sich me<strong>in</strong>e Alben <strong>in</strong> der Schweiz<br />

aber weiterh<strong>in</strong> sehr gut.<br />

Wie war Ihre Anreise?<br />

Es ist grossartig hier <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a. Me<strong>in</strong>e Familie<br />

wohnt <strong>in</strong> der Nähe von Nizza. Es gibt<br />

zwar auch dort e<strong>in</strong>ige Berge, die Szenerie<br />

hier ist aber aussergewöhnlich. Etwas kalt,<br />

aber sehr schön. Ich selbst wohne haupt-<br />

sächlich <strong>in</strong> Paris und b<strong>in</strong> gestern über Zürich<br />

angereist. Die Reisezeit von Paris nach Zürich<br />

war kürzer als die Fahrt von Zürich nach<br />

Pontres<strong>in</strong>a (lacht) – aber sehr, sehr schön.<br />

Morgen Samstag werden wir hier noch e<strong>in</strong>en<br />

kle<strong>in</strong>en Ausflug machen.<br />

Wie ist die Reaktion <strong>in</strong> asiatischen Ländern<br />

auf Ihren Musikstil?<br />

Sie kennen me<strong>in</strong> Repertoire und me<strong>in</strong>en<br />

Musikstil sehr gut. Die Reaktionen s<strong>in</strong>d von<br />

Land zu Land sehr unterschiedlich. Das ch<strong>in</strong>esische<br />

Publikum reagiert zum Beispiel viel<br />

wärmer als das japanische.<br />

Wie haben Sie als Künstler Ihren Musikstil<br />

<strong>in</strong> den vergangenen Jahren weiterentwickelt?<br />

Ich suche nicht aktiv nach e<strong>in</strong>em Wechsel.<br />

Me<strong>in</strong> Stil hat sich <strong>in</strong> sehr natürlicher Weise<br />

weiterentwickelt. In den Konzerten trage ich<br />

ältere bekannte Stücke gleichsam wie neuere<br />

vor.<br />

Was planen Sie für den Auftritt von heute<br />

Abend?<br />

Die Zuhörer werden verschiedene Klassiker,<br />

darunter natürlich auch «Balade pour Adel<strong>in</strong>e»,<br />

aber auch zahlreiche andere Klavierund<br />

Orchesterstücke hören. Nicht nur Balladen.<br />

Sie spielen normalerweise mit Orchester.<br />

Haben Sie e<strong>in</strong>e ganze Truppe dabei?<br />

Richtig, normalerweise habe ich e<strong>in</strong> Orchester<br />

zur rhythmischen Unterstützung. Hier<br />

war das natürlich nicht möglich. Aber es<br />

wird e<strong>in</strong>e gute Sache heute Abend.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 39


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Galad<strong>in</strong>er als<br />

gesellschaftlicher Höhepunkt<br />

Bilder: Ferit Kuyas<br />

Red. Die Damen mehrheitlich im edlen<br />

Abendkleid, die Herren im dunklen Anzug<br />

oder gar im Smok<strong>in</strong>g: Zum zweiten Abend<br />

des diesjährigen <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s gehörte<br />

- zum<strong>in</strong>dest am Galad<strong>in</strong>er im Hotel<br />

Kronenhof - ausgesuchte Garderobe e<strong>in</strong>fach<br />

dazu. Nach dem Hauptgang im wunderschönen<br />

Grand Restaurant des Kronenhofs spielte<br />

der weltbekannte Pianist Richard Claydermann,<br />

zusammen mit vier Streicher<strong>in</strong>nen<br />

und Streichern, während rund 40 M<strong>in</strong>uten<br />

e<strong>in</strong>e Reihe bekannter Lieder aus se<strong>in</strong>em<br />

breit gefächerten Repertoire. Clayderman ist<br />

e<strong>in</strong> absoluter Klaviervirtuose, dem die grosse<br />

Rout<strong>in</strong>e nie anzumerken war, sondern der<br />

se<strong>in</strong>e Zuhörer mit H<strong>in</strong>gabe, viel Fe<strong>in</strong>gefühl<br />

und e<strong>in</strong>er grossen Portion Charme aus der<br />

Reserve lockte. Richard Claydermans Konzert<br />

war e<strong>in</strong> weiterer, unbestreitbarer Höhepunkt<br />

des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s <strong>2006</strong>!<br />

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40 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Grussworte von Dr. Hanspeter Danuser, Kur- und Verkehrsdirektor St. Moritz<br />

Mit Christoph Blocher e<strong>in</strong>st auf<br />

dem selben Bauernhof<br />

Text: Simon Hubacher, Bild: Ferit Kuyas<br />

Mit e<strong>in</strong>em Grusswort eröffnete der St. Moritzer<br />

Kur- und Verkehrsdirektor Hanspeter<br />

Danuser den letzten Tag des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s <strong>2006</strong>. Danuser betonte die anhalgative<br />

Aspekte, die beispielsweise durch die<br />

hohe Nachfrage nach Zweitwohnungen entstanden<br />

seien. Zwei Drittel von Danusers Mitarbeitenden<br />

beim St. Moritzer Kur- und Verkehrsvere<strong>in</strong><br />

haben ihren Wohnsitz ausserhalb<br />

des weltberühmten Skiortes – weil der<br />

Wohnraum für E<strong>in</strong>heimische knapp und oft<br />

unbezahlbar geworden sei. Das sei auch der<br />

Grund, weshalb das Oberengad<strong>in</strong> letztes<br />

Jahr auf Gesetzesebene Beschränkungen im<br />

Zweitwohnungsbau erlassen habe.<br />

Sursee190x135.qxd 23.01.<strong>2006</strong> 10:05 Seite 1<br />

tend hohe Bautätigkeit im Engad<strong>in</strong>: Jährlich<br />

werden <strong>in</strong> St. Moritz und Umgebung 100 Millionen<br />

Franken <strong>in</strong> Bauten und Infrastrukturen<br />

<strong>in</strong>vestiert. Danuser erwähnte aber auch ne-<br />

Zum Schluss se<strong>in</strong>er kurzen Begrüssungsansprache<br />

lüftete Danuser noch e<strong>in</strong> kle<strong>in</strong>es Geheimnis:<br />

Vor 40 Jahren war er zusammen mit<br />

dem heutigen Bundesrat Chistoph Blocher,<br />

der e<strong>in</strong>e Stunde nach Danuser zu den <strong>Forum</strong>sgästen<br />

sprach, auf e<strong>in</strong>em Bauernhof<br />

tätig gewesen – Blocher als Knecht, Danuser<br />

als Praktikant. «Wer hätte damals gedacht,<br />

dass wir uns hier <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a an Ihrem <strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong> wieder begegnen werden»,<br />

sagte Danuser.<br />

Mit unserer Mehrmarkenpolitik haben wir uns <strong>in</strong> den bald<br />

15 Jahren unseres Bestehens e<strong>in</strong>en vielschichtigen Kundenkreis<br />

geschaffen. In hellen Ausstellungsräumen begegnen<br />

unsere Kund<strong>in</strong>nen und Kunden e<strong>in</strong>er Erlebniswelt der<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Referat von Wirtschaftswissenschafter<strong>in</strong> Beatrice Weder di Mauro<br />

Facettenreiche Reformagenda<br />

der Schweiz<br />

Text: Ivo Cathomen, Bild: Ferit Kuyas<br />

Seit 2004 ist sie Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der<br />

gesamtwirtschaftlichen Entwicklung <strong>in</strong> Deutschland (Rat der Wirtschaftsweisen):<br />

In Pontres<strong>in</strong>a zog Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro <strong>in</strong>teressante<br />

Parallelen zu den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen <strong>in</strong><br />

Deutschland und der Schweiz.<br />

«Ich hoffe, dass der Druck auf die Schweiz<br />

für Reformen gross genug ist.» Mit dem<br />

scharfen Skalpell der Ökonom<strong>in</strong> legte Prof.<br />

Dr. Beatrice Weder di Mauro anlässlich des<br />

diesjährigen <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s die verschiedenen<br />

Herde der schweizerischen wie<br />

auch der deutschen Wirtschaft frei.<br />

Dass das Wachstumspotenzial der beiden<br />

Nachbarländer seit mehreren Jahren, ja sogar<br />

Jahrzehnten unter demjenigen vergleich-<br />

barer Wirtschaftsnationen liegt, führte die<br />

schweizerisch-italienische Staatsbürger<strong>in</strong><br />

auf verschiedene strukturelle Missstände<br />

zurück. Mit Blick auf die Situation <strong>in</strong> der<br />

Schweiz attestierte das jüngste Mitglied des<br />

deutschen Rat der Weisen implizit auf e<strong>in</strong>e<br />

zu ger<strong>in</strong>ge Steigerung der Arbeitsproduktivität.<br />

Im Vergleich zu Deutschland sei die Reformagenda<br />

<strong>in</strong> der Schweiz ungleich schwieriger<br />

und facettenreicher, machte Weder di<br />

Mauro klar.<br />

Während der Wettbewerb im <strong>in</strong>ternationalen<br />

Geschäft spiele und die Schweiz konkurrenzfähig<br />

sei, leide das Land unter e<strong>in</strong>em zu<br />

schlecht funktionierenden B<strong>in</strong>nenmarkt. Im<br />

Bereich der Produktmärkte nehme die Eidgenossenschaft<br />

e<strong>in</strong>e zweifelhafte Spitzenposition<br />

der restriktivsten Länder e<strong>in</strong>. Die<br />

Aufrechterhaltung der Leistung im Innovationsbereich,<br />

die Bildung auf tertiärer Ebene<br />

und die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen<br />

seien mitunter die grössten Herausforderungen.<br />

Zwar sei das Pr<strong>in</strong>zip des<br />

Schweizer Gesundheitssystem für Deutschland<br />

e<strong>in</strong>e Option, e<strong>in</strong> Exportschlager sei es<br />

aber bei weitem nicht: So habe es die<br />

Schweiz verpasst bzw. bis jetzt nicht erreicht,<br />

e<strong>in</strong>e taugliche Kostenkontrolle bei der<br />

Leistungserbr<strong>in</strong>gung zu etablieren. Weder<br />

Deutschland noch die Schweiz könne für<br />

sich <strong>in</strong> Anspruch nehmen, trotz höherer Aufwendungen<br />

im Vergleich zu kostengünstigeren<br />

Systemen von Drittstaaten e<strong>in</strong>en besseren<br />

Leistungsausweis vorzulegen.<br />

«Besonders schwierig ist die Situation der<br />

Schweiz, weil sie e<strong>in</strong>e Liberalisierung aus eigener<br />

Kraft erreichen muss,» weil der äussere<br />

Druck des <strong>in</strong>ternationalen Wettbewerbs<br />

weitgehend fehle. Stellvertretend führte Weder<br />

di Mauro den Bereich der Landwirtschaft<br />

auf, <strong>in</strong> dem die Produzenten besser organisiert<br />

seien als die Konsumenten.<br />

Interview mit Beatrice Weder di Mauro<br />

«Dies ist e<strong>in</strong>e me<strong>in</strong>er Heimaten»<br />

Interview: Hans Bärtsch, Bild: Ferit Kuyas<br />

Beatrice Weder di Mauro gehört seit rund e<strong>in</strong>e<strong>in</strong>halb Jahren dem wichtigsten<br />

wirtschaftlichen Beratergremium der deutschen Regierung an. E<strong>in</strong> Gespräch<br />

mit der «Wirtschaftsweisen» nicht nur über Deutschland. Das Interview<br />

führte «Südostschweiz»-Wirtschaftsredaktor Hans Bärtsch.<br />

der <strong>in</strong> der Südostschweiz – am World<br />

Economic <strong>Forum</strong> (WEF) <strong>in</strong> Davos. Fühlen<br />

Sie sich hier besonders wohl?<br />

Es ist Zufall, dass ich aus der Region so viele<br />

E<strong>in</strong>ladungen bekommen habe. Aber auch Ab-<br />

Frau Weder di Mauro, nach Ihrem Auftritt<br />

am 5. Vaduzer Wirtschaftsforum Anfang<br />

Dezember und Ihrem Auftritt vom Samstag<br />

am <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

weilen Sie diese Woche bereits wiesicht,<br />

dass ich diese E<strong>in</strong>ladungen besonders<br />

gerne annehme. Ich fühle mich <strong>in</strong> der Tat wohl<br />

hier – dies ist e<strong>in</strong>e me<strong>in</strong>er Heimaten.<br />

Stehen Ihre Term<strong>in</strong>e am WEF bereits oder<br />

schauen Sie auch spontan vor Ort, welche<br />

Kontakte und Gespräche möglich s<strong>in</strong>d?<br />

Ne<strong>in</strong>, spontan liegt nicht viel dr<strong>in</strong>, ich habe<br />

e<strong>in</strong>e ziemlich volle Agenda. Das WEF ist mehr<br />

oder weniger durchgeplant.<br />

42 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Zu Ihrem Referat vor den Mitgliedern des<br />

Schweizerischen Verbandes der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft,<br />

<strong>in</strong> dem Sie für Deutschland<br />

ja e<strong>in</strong>en Hoffnungsschimmer ausmachten,<br />

zum<strong>in</strong>dest was die kurzfristige<br />

Konjunkturentwicklung betrifft. Als besondere<br />

Stärke Deutschland erwähnten<br />

Sie die Exportwirtschaft. Nun kann ja <strong>in</strong><br />

anderen Ländern, speziell asiatischen,<br />

bedeutend günstiger produziert werden.<br />

Wie geht das auf?<br />

Man könnte tatsächlich me<strong>in</strong>en, dies sei e<strong>in</strong><br />

Paradox. E<strong>in</strong>erseits die verbreitete Befürchtung,<br />

die Produktion könnte weiter abwandern,<br />

andererseits die <strong>in</strong>ternationale Wettbewerbsfähigkeit<br />

des Landes (wie übrigens<br />

auch anderer europäischer Staaten), die<br />

sehr gut ist – <strong>in</strong> bestimmten Gütergruppen.<br />

In welchen?<br />

Bei den sogenannten Mediumtech-Produkten.<br />

Das s<strong>in</strong>d drei, vier Gütergruppen, <strong>in</strong><br />

denen Deutschland hoch spezialisiert ist.<br />

Dazu gehört zum Beispiel die Automobil<strong>in</strong>dustrie.<br />

Für den ganzen Mediumtech-Bereich<br />

war die Nachfrage weltweit sehr robust<br />

<strong>in</strong> den letzten Jahren. Dazu ist die<br />

preisliche Wettbewerbsfähigkeit <strong>in</strong> Deutschland<br />

angestiegen, <strong>in</strong>sbesondere auch gegenüber<br />

andern Ländern im Euroraum.<br />

Hohe Spezialisierung heisst ja auch top<br />

Qualität.<br />

Ja, Spezialisierung und hohe Nachfrage haben<br />

natürlich viel zu tun mit Qualität. Nicht<br />

umsonst s<strong>in</strong>d Autos aus Deutschland besonders<br />

geschätzt.<br />

Nun ist aber nicht jede Automobilfirma <strong>in</strong><br />

Deutschland gleich gut aufgestellt.<br />

Innerhalb der Branche ist der Druck des <strong>in</strong>ternationalen<br />

Wettbewerbs natürlich sehr<br />

gross. Und damit auch die Verlockung, die<br />

Produktion an günstigere Orte zu verlagern.<br />

Diese Option wird aber nur dann wahrgenommen,<br />

wenn es sich tatsächlich lohnt. Die<br />

Löhne s<strong>in</strong>d dabei nur e<strong>in</strong> Faktor, und nicht<br />

der grösste. Stimmen muss <strong>in</strong> erster L<strong>in</strong>ie die<br />

Produktivität – und die war bisher gross genug,<br />

um relativ hohe Löhne zu bezahlen. Das<br />

trifft übrigens auch auf die Schweiz zu. Wir<br />

müssen nicht befürchten, dass die Schweizer<br />

Löhne auf asiatisches Niveau abs<strong>in</strong>ken –<br />

solange die Produktivität der Arbeit stimmt.<br />

Stichwort hohe Ölpreise: Die müssten<br />

doch eigentlich auch die Produkte aus<br />

Billiglohnländern verteuern.<br />

Bisher haben sich die hohen Ölpreise praktisch<br />

nirgends spürbar <strong>in</strong> der Inflation niederschlagen.<br />

Das hat damit zu tun, dass es<br />

ke<strong>in</strong>e grossen Zweitrundeneffekte gegeben<br />

hat. Das heisst, die Inputpreise s<strong>in</strong>d angestiegen,<br />

nicht aber die Löhne. Dazu kommt,<br />

dass gewisse Güter weiter fallen im Preis.<br />

Die Internationalisierung führt dazu, dass<br />

beispielsweise Computer immer noch günstiger<br />

werden - relativ und sogar nom<strong>in</strong>ell. Mit<br />

andern Worten: Der Preisdruck ist immer<br />

noch relativ ger<strong>in</strong>g, besonders wenn man<br />

bedenkt, dass die Ölpreise <strong>in</strong> kurzer Zeit um<br />

50 Prozent gestiegen s<strong>in</strong>d.<br />

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Wie beurteilen Sie eigentlich die Situation<br />

<strong>in</strong> den USA? Die Lokomotive der Weltwirtschaft<br />

lebt derzeit ja weit über ihre<br />

Verhältnisse, wenn man sich den Verschuldungsgrad<br />

anschaut.<br />

Es wird e<strong>in</strong>e Anpassung geben müssen, weil<br />

<strong>in</strong> den USA <strong>in</strong> den privaten Haushalten viel<br />

zu viel auf Pump konsumiert und viel zu wenig<br />

gespart wird. Es ist e<strong>in</strong>e eigentliche Entsparung<br />

im Gang <strong>in</strong> den Vere<strong>in</strong>igten Staaten.<br />

Auch das Land als Ganzes hat e<strong>in</strong> Spardefizit,<br />

es verschuldet sich im Ausland. Für e<strong>in</strong>e<br />

gewisse Zeit funktioniert das, aber <strong>in</strong> der Regel<br />

kann man sich nicht für immer weiter<br />

verschulden. Irgendwann muss man die<br />

Schulden zurückzahlen.<br />

Wie müsste die USA das jetzt konkret anpacken?<br />

In erster L<strong>in</strong>ie von der F<strong>in</strong>anzpolitik her,<br />

da wird ja auch entspart mit den laufenden<br />

Budgetdefiziten. Es müsste Druck rausgenommen<br />

werden, <strong>in</strong>dem das Haushaltsdefizit<br />

reduziert wird. Weiter sollte auf der<br />

privaten Seite etwas weniger konsumiert<br />

werden – dies könnte durch e<strong>in</strong> Abflachen<br />

der Häuserpreise geschehen. Schliesslich<br />

sollten die Investitionen ansteigen und sich<br />

der Dollar abwerten. Alles zusammen könnte<br />

dann e<strong>in</strong>e «sanfte Landung» zur Folge haben.<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 43


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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Aareon Schweiz AG<br />

Spezialist für umfassende<br />

<strong>Immobilien</strong>lösungen<br />

Die Aareon Schweiz AG (vormals RIMO Consult<strong>in</strong>g AG) ist Marktführer für<br />

immobilienwirtschaftliche Software <strong>in</strong> der Schweiz. Rund 700 Kunden mit<br />

etwa 1, 4 Millionen Objekten nutzen die IT-Lösungen des Software-Experten<br />

<strong>in</strong> der Schweiz. Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und gehört seit<br />

Februar 2000 zu 100% zur deutschen Aareon-Gruppe. Die Aareon-Gruppe<br />

ist mit rund 8 Millionen Wohne<strong>in</strong>heiten Europas führendes Beratungs- und<br />

Systemhaus für die <strong>Immobilien</strong>wirtschaft. Um die Konzernzugehörigkeit zu<br />

unterstreichen, firmiert das Schweizer Unternehmen seit Mai 2005 als Aareon<br />

Schweiz AG.<br />

Umfassendes Lösungs- und Dienstleistungsportfolio<br />

Vorrangiges Unternehmensziel der Aareon<br />

Schweiz ist es, dem Anwender Beratung, benutzerfreundliche<br />

Systeme und IT-Werkzeuge<br />

zum Management von <strong>Immobilien</strong> zur<br />

Verfügung zu stellen. Die Aareon Schweiz AG<br />

bietet ihren Kunden Komplettlösungen mit<br />

Hardware, Software und allen dazugehörigen<br />

Dienstleistungen.<br />

nern, Lieferanten und Kunden sichert e<strong>in</strong>e<br />

optimale Kommunikation und ermöglicht automatisierte<br />

Abläufe mit diesen Geschäftspartnern.<br />

Dies geschieht unter anderem<br />

durch e<strong>in</strong>e Anb<strong>in</strong>dung an das Service-Portal<br />

VIAM. Es ermöglicht Rimo R4 e<strong>in</strong>e unternehmensübergreifende<br />

IT-Vernetzung. Das Service-Portal<br />

VIAM verb<strong>in</strong>det alle Kreditoren<br />

der <strong>Immobilien</strong>unternehmen wie Handwerker,<br />

Versorger, Versicherungen und Energie<br />

auf e<strong>in</strong>er virtuellen Plattform und bildet Geschäftsprozesse<br />

über Firmengrenzen h<strong>in</strong>weg<br />

ab. Durch die Vernetzung der Geschäftspartner<br />

und durch die E<strong>in</strong>b<strong>in</strong>dung von VIAM<br />

<strong>in</strong> deren ERP-System, werden Informationswege<br />

und Durchlaufzeiten verkürzt und die<br />

Auftragsabwicklung effizienter gestaltet. Zudem<br />

wird der Verwaltungsaufwand halbiert,<br />

da Geschäftsvorfälle nicht mehr doppelt (im<br />

System des Auftraggebers und des Auftragnehmers)<br />

abgebildet werden müssen.<br />

Vervollständigt wird das Angebot der Aareon<br />

Schweiz durch Aareon Consult<strong>in</strong>g mit Ma-<br />

Die Software Rimo R4 ist die führende <strong>Immobilien</strong>software<br />

der Schweiz. Das ERP-(Enterprise<br />

Resource Plann<strong>in</strong>g-)Standardsystem ist<br />

e<strong>in</strong>e <strong>in</strong>tegrierte Gesamtlösung für das kaufmännische<br />

und technische Management<br />

von Liegenschaften sowie Wohn- und Gewerbeimmobilien.<br />

Rimo R4 deckt alle wesentlichen<br />

Prozesse der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

ab. Die Software kann durch ihren<br />

modularen Aufbau im Leistungsumfang optimal<br />

auf die <strong>in</strong>dividuellen Bedürfnisse des jeweiligen<br />

Kunden abgestimmt und bei Bedarf<br />

erweitert werden. Die Anb<strong>in</strong>dung von Partnagement-,<br />

ERP- und IT- Beratung sowie IT-<br />

Dienstleistungen wie ASP (Application Service<br />

Provid<strong>in</strong>g)/Outsourc<strong>in</strong>g und Host<strong>in</strong>g.<br />

Angeboten werden zudem umfangreiche<br />

Schulungen und Support.<br />

Entwicklung und E<strong>in</strong>führung der neuen<br />

SAP-basierten <strong>Immobilien</strong>lösung Blue<br />

Eagle<br />

Als <strong>in</strong>novatives Unternehmen verfolgt die Aareon<br />

Schweiz AG e<strong>in</strong>e Zwei-Produkt-Strategie<br />

<strong>in</strong> der Schweiz. Das zweite zentrale Produkt<br />

für die weitere Geschäftsentwicklung<br />

ist neben Rimo R4 die E<strong>in</strong>führung der neuen<br />

Software-Generation Blue Eagle. Die umfassende<br />

Branchenlösung für die Abwicklung<br />

sämtlicher Prozesse <strong>in</strong> der <strong>Immobilien</strong>wirtschaft<br />

wird <strong>in</strong> Partnerschaft mit der SAP<br />

Schweiz AG und der Cirrus Consult<strong>in</strong>g AG<br />

entwickelt. Blue Eagle basiert auf der Plattform<br />

mySAP ERP (mit Real Estate flexible, RE-<br />

FX) und erweitert die SAP-Basismodule durch<br />

branchenspezifische Add-ons: Weiter- und<br />

Zusatzentwicklungen, die Standardfunktionen<br />

ergänzen oder ersetzen. Erst mit diesen<br />

Add-ons können die Prozesse der Branche<br />

auf ideale Weise abgewickelt werden.<br />

Blue Eagle wird das Produktportfolio der Aareon<br />

Schweiz AG erweitern und bei Unternehmen<br />

zum E<strong>in</strong>satz kommen, die bereits<br />

SAP im Kerngeschäft e<strong>in</strong>setzen oder zukünftig<br />

ihre Systeme umstellen. Die Markte<strong>in</strong>führung<br />

<strong>in</strong> der Schweiz ist für <strong>2006</strong> geplant. In<br />

Deutschland ist Blue Eagle bereits seit Anfang<br />

2004 erfolgreich im Markt etabliert.<br />

Kontakt:<br />

Aareon Schweiz AG, Herr Carm<strong>in</strong>e De Masi<br />

Feldstrasse 99, CH-8180 Bülach<br />

Tel.: +41 44 864 32 00, Fax: +41 44 864 32 01<br />

E-Mail: Carm<strong>in</strong>e.Demasi@Aareon.com<br />

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immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 45


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Referat von Bundesrat Dr. Christoph Blocher<br />

Der Staat hat den<br />

Auftrag, das Privateigentum<br />

zu schützen<br />

Text: Simon Hubacher, Bilder: Ferit Kuyas<br />

Bundesrat Christoph Blocher wehrte sich <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Rede am letzten Tag des<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong>s gegen die zunehmende Beschneidung der Freiheits-<br />

und Eigentumsrechte. «Staat und Politik s<strong>in</strong>d für den Bürger da und<br />

nicht umgekehrt», sagte Blocher <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a.<br />

«Die Regulierungsdichte<br />

ist<br />

heute zu hoch.»<br />

Interview: Simon Hubacher<br />

Bundesrat Christoph Blocher über<br />

die Freiheit, die Bedeutung des Privateigentums<br />

und se<strong>in</strong>e Zeit als Bauernknecht.<br />

Herr Bundesrat, welche volkswirtschaftliche<br />

Bedeutung messen Sie der schweizerischen<br />

<strong>Immobilien</strong>wirtschaft zu?<br />

Die Freiheit des <strong>Immobilien</strong>marktes ist die<br />

Grundlage für das ganze Wirtschaftswachstum.<br />

Ohne freie <strong>Immobilien</strong> gibt es ke<strong>in</strong>e<br />

Wirtschaft. Alle absolutistischen Länder haben<br />

die <strong>Immobilien</strong> verstaatlicht. Alle diese<br />

Länder s<strong>in</strong>d denn auch an wirtschaftlichen<br />

Problemen zugrunde gegangen. E<strong>in</strong> freier<br />

<strong>Immobilien</strong>markt ist für unser Land von<br />

grösster Bedeutung.<br />

«Haus bauen, K<strong>in</strong>d zeugen, Baum pflanzen…<br />

und tausend Vorschriften beachten»: Bundesrat<br />

Blochers Redetitel war Programm. Anhand<br />

der Schweizer Nationalfigur Wilhelm<br />

Tell unterlegte Blocher se<strong>in</strong>e These, dass<br />

«Freiheit sich immer auch über die Eigentumsfrage<br />

def<strong>in</strong>iert». Jede Zwangsherrschaft<br />

zu jeder Zeit habe es auf das Eigentum der<br />

Bürger abgesehen. Dem gesellschaftlichen<br />

Umbau - ob Nationalsozialismus oder Sozialismus<br />

- sei immer e<strong>in</strong> radikaler Verlust von<br />

Eigentum und Eigentumsrechten voran gegangen.<br />

«Offensichtlich schafft Eigentum<br />

dem Eigentümer e<strong>in</strong> Mass an Unabhängigkeit,<br />

das sich der staatlichen Bevormundung<br />

konsequent entziehen kann», sagte Blocher.<br />

Wer über die Bürger folglich une<strong>in</strong>geschränkt<br />

herrschen wolle, müsse den E<strong>in</strong>zelnen se<strong>in</strong>er<br />

materiellen Freiheit berauben und ihn auf<br />

diese Weise <strong>in</strong> se<strong>in</strong>e Abhängigkeit zw<strong>in</strong>gen.<br />

Blocher prägte <strong>in</strong> diesem Kontext den Begriff<br />

des «Halbtax-Sozialismus», denn heute verfüge<br />

der schweizerische Staat über direkte<br />

und <strong>in</strong>direkte Steuern, Zwangsabgaben, Prämien<br />

oder Gebühren über fünfzig Prozent<br />

des privaten E<strong>in</strong>kommens. Der Staat habe<br />

aber primär den Auftrag, das Privateigentum<br />

zu schützen und nicht, möglichst «raff<strong>in</strong>ierte<br />

Mittel und Wege zu f<strong>in</strong>den, wie er dem Bürger<br />

das Eigentum wieder abluchsen kann»,<br />

sagte der Justizm<strong>in</strong>ister zu den <strong>Forum</strong>teilnehmern.<br />

Blochers Bekenntnis zu Freiheit<br />

und Eigentum mündete <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er klaren Stellungnahme<br />

zu e<strong>in</strong>er «leistungsorientierten<br />

Gesellschaftsordnung» auf der Grundlage<br />

der Freiheit, der Selbstverantwortung, des<br />

Schutzes der Privateigentümer und persönlicher<br />

Leistung.<br />

Worte, die <strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a auf fruchtbaren<br />

Boden fielen, wie der lang anhaltende<br />

Schlussapplaus nach Bundesrat Christoph<br />

Blochers e<strong>in</strong>drücklicher Rede bewiesen.<br />

Ist der <strong>Immobilien</strong>markt aus Ihrer Sicht<br />

von Regulierungen übermässig betroffen?<br />

Ich me<strong>in</strong>e ja. Der landwirtschaftliche Boden<br />

ist beispielsweise sehr stark reguliert. Aber<br />

auch wenn sie an die ganzen Zonene<strong>in</strong>teilungen<br />

und Bauvorschriften denken, besteht<br />

dort ke<strong>in</strong>e grossräumige, sondern vielmehr<br />

e<strong>in</strong>e kle<strong>in</strong> karierte Regulierung. Ich habe ke<strong>in</strong>e<br />

Probleme damit, wenn beispielsweise<br />

e<strong>in</strong>e Bündner Berggeme<strong>in</strong>de die Vorschrift<br />

erlässt, dass ke<strong>in</strong>e Häuser mit Flachdächern<br />

gebaut werden dürfen. Das ist relativ e<strong>in</strong>fach<br />

zu erfüllen. Wenn die Vorschriften aber dermassen<br />

kompliziert werden, so dass sie<br />

kaum mehr zu verstehen s<strong>in</strong>d, ist die Regulierungsdichte<br />

im <strong>Immobilien</strong>sektor zu hoch.<br />

Selbst bei e<strong>in</strong>facheren Bauten benötigen sie<br />

heute rasch e<strong>in</strong>en Rechtssachverständigen.<br />

Das ist ke<strong>in</strong> gutes Zeichen. Am Schluss muss<br />

man sich fragen: Wer war eigentlich wichtiger,<br />

der Architekt oder der Anwalt?<br />

Wo wird dereguliert, wo ist etwas<br />

geplant?<br />

Das landwirtschaftliche Bodenrecht wird<br />

derzeit dah<strong>in</strong>gehend untersucht. Gegen e<strong>in</strong>e<br />

Grobe<strong>in</strong>teilung, also die Unterscheidung <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>e Landwirtschafts- und e<strong>in</strong>e Bauzone,<br />

habe ich nichts e<strong>in</strong>zuwenden. Es wird heute<br />

kaum mehr Spekulanten geben, die <strong>in</strong> der<br />

Landwirtschaftszone Land kaufen um es e<strong>in</strong>mal<br />

bebauen zu können. Denn damit kann<br />

heute ke<strong>in</strong>er mehr ernsthaft rechnen. Man<br />

könnte also <strong>in</strong> diesem Bereich weiter liberalisieren.<br />

Aber es gibt auch neue Regulierungen,<br />

denken sie etwa an die ganzen Al-<br />

46 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

penkonventionen. Man ist bei uns seit dem<br />

Zusammenbruch der sozialistischen Staaten<br />

h<strong>in</strong>ter dem eisernen Vorhang gegenüber<br />

Eigentumse<strong>in</strong>schränkungen viel sensibler<br />

geworden. Wenn ich aber an die vielen kle<strong>in</strong>lichen<br />

Vorschriften <strong>in</strong> manchen Geme<strong>in</strong>den<br />

und Städten denke, dann sehe ich dort im<br />

Bauwesen noch ke<strong>in</strong>en Ges<strong>in</strong>nungswandel.<br />

Sie haben sich <strong>in</strong> Ihrer Rede am <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong>forum<br />

<strong>in</strong> Pontres<strong>in</strong>a stark mit<br />

dem Eigentumsgedanken ause<strong>in</strong>andergesetzt.<br />

Wo kann der Staat das Eigentum<br />

noch mehr fördern?<br />

Leider sprechen heute zu wenig Politiker<br />

vom Schutz des Privateigentums. Als Grundsatz<br />

ist dieser Schutz zwar anerkannt, aber<br />

manchmal habe ich das Gefühl, die grundsätzliche<br />

Zustimmung ist gleichzeitig die höflichste<br />

Form der Ablehnung. Wer Eigentum<br />

immer mehr e<strong>in</strong>schränkt, nimmt die Verantwortung<br />

vom Bürger weg, oder der Bürger<br />

schiebt die Verantwortung selber ab. Das<br />

lähmt letztlich die Eigen<strong>in</strong>itiative und die<br />

Selbstverantwortung des Menschen, die aber<br />

notwendig s<strong>in</strong>d für den Wohlstand. Es ist unsere<br />

Aufgabe, den Stellenwert des Eigentums<br />

als Fundament des Staates zu erklären. Gerade<br />

gegenüber jüngeren Menschen, welche<br />

die Bedrohung des Eigentums durch den Sozialismus<br />

nicht mehr erlebt haben.<br />

Sie plädieren für e<strong>in</strong>en Paradigmenwechsel:<br />

Der Schutz des Eigentums soll wieder<br />

<strong>in</strong> den Mittelpunkt gestellt werden.<br />

Jawohl, das ist richtig. Es braucht e<strong>in</strong>e Änderung,<br />

deshalb spreche ich auch oft über<br />

dieses Thema. Ich halte nie e<strong>in</strong>en wirtschaftspolitischen<br />

Vortrag, ohne dass ich<br />

den Schutz des Privateigentums – nicht nur<br />

der <strong>Immobilien</strong> – betone.<br />

Der St. Moritzer Kur- und Verkehrsdirektor<br />

hat <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Begrüssungsansprache vor<br />

den Teilnehmern des <strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong><br />

<strong>Forum</strong>s erwähnt, dass er mit Ihnen vor 40<br />

Jahren auf demselben Bauernhof gearbeitet<br />

hat – er als Praktikant, Sie als Knecht.<br />

Denken Sie gerne an diese Zeit zurück?<br />

Ja, sehr gerne. Man könnte im Rückblick<br />

me<strong>in</strong>en, dass seien verlorene Jahre gewesen.<br />

Aber ich vergesse nie, wie es ist, wenn<br />

man e<strong>in</strong>mal richtig unten durch muss. Ich<br />

muss den Kopf nie hoch tragen, habe ich als<br />

Industrieller immer gesagt, der Arbeiter<br />

bleibt e<strong>in</strong> Teil von mir. Ich hatte nie das Gefühl,<br />

über dem Arbeiter zu stehen. Ich trug<br />

e<strong>in</strong>fach e<strong>in</strong>e grössere Verantwortung. Damals<br />

g<strong>in</strong>g ich aus Überzeugung <strong>in</strong> die Landwirtschaft,<br />

weil ich nahe bei der Natur se<strong>in</strong><br />

wollte. Und von der Natur lernt man sehr<br />

viel, glauben Sie mir.<br />

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<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

<strong>SVIT</strong>-<strong>Immobilien</strong> <strong>Forum</strong> 2007<br />

Joschka Fischer kommt!<br />

Text: Simon Hubacher; Bild: Ferit Kuyas<br />

<strong>2006</strong> sei e<strong>in</strong> neuer Standard gesetzt worden,<br />

den man auch <strong>in</strong> Zukunft halten wolle.<br />

Die Messlatte habe man mit dem Auftritt<br />

von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl zwar<br />

bereits ziemlich hoch gesetzt. Umso glücklicher<br />

zeigte sich Gribi, bereits heute mit<br />

Joschka Fischer den VIP-Referenten des<br />

nächsten <strong>Forum</strong>s ankündigen zu können.<br />

«Fischer ist e<strong>in</strong> Mann, der ebenfalls Geschichte<br />

geschrieben hat und die Menschen<br />

von l<strong>in</strong>ks bis rechts zu fasz<strong>in</strong>ieren weiss»,<br />

sagte Gribi.<br />

In se<strong>in</strong>er Schlussansprache zog Verbandspräsident<br />

Urs Gribi e<strong>in</strong>e überaus positive Bilanz<br />

– und kündigte bereits den VIP-Referenten<br />

des nächstens <strong>Forum</strong>s an: Joschka<br />

Fischer, bis vor kurzem Aussenm<strong>in</strong>ister und<br />

Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland<br />

und e<strong>in</strong>er der po<strong>in</strong>tiertesten Redner <strong>in</strong> deutscher<br />

Sprache.<br />

Urs Gribi zeigte sich von den Referaten,<br />

Workshops, Konzerten und den gesellschaftlichen<br />

Anlässen begeistert. Mit dem <strong>Forum</strong><br />

Das Echo von Seiten der <strong>Forum</strong>gäste war<br />

rundum ebenfalls sehr erfreulich. Die Teilnehmer<strong>in</strong>nen<br />

und Teilnehmer waren mit<br />

der Mehrzahl der Referate und Workshops<br />

äusserst zufrieden. Sie attestierten den<br />

Redner<strong>in</strong>nen und Rednern, durchwegs<br />

höchste Qualitätsansprüche erfüllt zu haben.<br />

Auch die <strong>Forum</strong>sponsoren zogen e<strong>in</strong>e<br />

positive Bilanz und zeigten sich sehr <strong>in</strong>teressiert,<br />

beim nächsten Mal wieder dabei<br />

se<strong>in</strong> zu können.<br />

Bevölkerungstrends werden <strong>in</strong><br />

Bewertung nicht berücksichtigt<br />

Christian Unternährer, Leiter Real Estate Research & Strategy, UBS Wealth Management<br />

Viele Regionen Europas weisen wegen zu ger<strong>in</strong>ger Geburtenrate und Abwanderung<br />

abnehmende Bevölkerungszahlen auf. Die Trendprognosen gehen<br />

bis <strong>in</strong> ca. 25 Jahren auch <strong>in</strong> der Schweiz von e<strong>in</strong>er rückläufigen Entwicklung<br />

aus. Die Folgen für die <strong>Immobilien</strong>märkte treten schleichend e<strong>in</strong>,<br />

können aber gravierend se<strong>in</strong>. In die Bewertungen f<strong>in</strong>den sie jedoch noch<br />

kaum E<strong>in</strong>gang.<br />

Gemäss den Trendprognosen der UNO wird<br />

sich das Bevölkerungsbild <strong>in</strong> den nächsten<br />

50 Jahren hauptsächlich <strong>in</strong> Europa markant<br />

ändern. Trotz e<strong>in</strong>em prognostizierten weiteren<br />

Wachstum der Weltbevölkerung um<br />

2,6 Mrd. E<strong>in</strong>wohner bis 2050 wird Europa im<br />

selben Zeitraum voraussichtlich um 75 Mio.<br />

Personen schrumpfen. Während der Osten<br />

Europas bereits heute mit klar negativen<br />

Veränderungsraten konfrontiert ist, fängt<br />

das Schrumpfen <strong>in</strong> Südeuropa erst an. Im<br />

Westen Europas s<strong>in</strong>d ab dem Jahr 2030 rückläufige<br />

Bevölkerungszahlen zu erwarten.<br />

Schrumpfende Regionen als<br />

europäisches Problem<br />

Während man aufgrund der Entwicklung <strong>in</strong><br />

den vergangenen Jahrzehnten ziemlich genau<br />

weiss, welche Implikationen e<strong>in</strong> anhaltendes<br />

Wachstum der Nachfrage auf die <strong>Immobilien</strong>märkte<br />

hat, sammelt man heute z. B. <strong>in</strong> Ostdeutschland<br />

erste Erfahrungen mit schrumpfenden<br />

<strong>Immobilien</strong>märkten. Diverse Märkte<br />

s<strong>in</strong>d dadurch aus dem Lot geraten und viele<br />

Wohnungen haben wegen diesem massiven<br />

Überangebot ihre Marktfähigkeit verloren<br />

oder es mussten deutliche Preise<strong>in</strong>brüche<br />

h<strong>in</strong>genommen werden. Mit dem Ziel, die<br />

Märkte wieder <strong>in</strong>s Gleichgewicht zu br<strong>in</strong>gen,<br />

haben Wohnbaugenossenschaften und die<br />

öffentliche Hand mit e<strong>in</strong>em riesigen Abbruchprogramm<br />

begonnen. Fast 700 000 Wohnungen<br />

sollen bis 2010 dem Bagger zum Opfer<br />

fallen. Insgesamt wurden Mittel von 2,7 Mrd.<br />

Euro bereitgestellt, um private Eigentümer<br />

zum Abriss zu bewegen oder Verbesserungen<br />

am verbleibenden Bestand vorzunehmen.<br />

Nebst dem Nachfragerückgang hat der<br />

demographische Wandel noch e<strong>in</strong>e weitere<br />

Dimension für die <strong>Immobilien</strong>märkte. Trotz<br />

langfristig voraussichtlich rückläufiger Bevölkerungszahlen<br />

wird auch künftig neuer Wohnraum<br />

erstellt, da u. a. durch die schnell voranschreitende<br />

Alterung der Bevölkerung und<br />

die Migrationsbewegungen neue Wohnbedürfnisse<br />

punkto Lage, Grösse und Standard<br />

entstehen. Die Gefahr langfristig steigender<br />

48 immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


<strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a<br />

Wertbeitrag der jährlichen Cashflows (schematisch)<br />

Wertbeitrag der jährlichen Cashflows 100%<br />

90%<br />

80%<br />

70%<br />

60%<br />

50%<br />

40%<br />

30%<br />

20%<br />

10%<br />

0%<br />

0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50<br />

Quelle: UBS<br />

Jahr<br />

Die Mieterträge der ersten zehn<br />

Jahre tragen nur rund 40% zum<br />

<strong>Immobilien</strong>wert bei, die ersten<br />

20 Jahre rund 65%. E<strong>in</strong> wichtiger<br />

Wertbeitrag wird durch die<br />

Cashflows (Nettomiete<strong>in</strong>nahmen)<br />

nach dem Jahr 20 generiert,<br />

nämlich rund 35%.<br />

Leerstände im Gesamtwohnungsbestand verschärft<br />

sich dadurch zusätzlich. Es dürfte nur<br />

e<strong>in</strong>e Frage der Zeit se<strong>in</strong>, bis sich die Erkenntnis<br />

durchsetzt, dass die heutigen Probleme im<br />

ostdeutschen <strong>Immobilien</strong>markt und die erwartete<br />

Entwicklung der <strong>Immobilien</strong>märkte <strong>in</strong><br />

vielen Regionen Europas ähnliche Ursachen<br />

und Wirkungen haben.<br />

Schweiz ist ke<strong>in</strong> Sonderfall<br />

Gemäss den Trendprognosen des Bundesamtes<br />

für Statistik muss <strong>in</strong> der Schweiz analog<br />

zu Westeuropa ab ca. 2030 mit e<strong>in</strong>er<br />

rückläufigen Bevölkerung gerechnet werden.<br />

Infolge <strong>in</strong>nerer Migration akzentuiert sich die<br />

Bevölkerungsproblematik <strong>in</strong> vielen Regionen<br />

zusätzlich und bereits sehr viel früher: Der<br />

Zuwanderung <strong>in</strong> die Grossregionen Zürich<br />

und Genfersee steht e<strong>in</strong>e Abwanderung aus<br />

den übrigen Gebieten gegenüber. Was bedeutet<br />

dies für die <strong>Immobilien</strong>märkte? Wird<br />

man wie heute <strong>in</strong> Ostdeutschland lernen<br />

müssen, wie man e<strong>in</strong>e Stadt schrumpft bzw.<br />

rückbaut, um die Märkte im Gleichgewicht<br />

halten zu können? Solche Szenarien s<strong>in</strong>d für<br />

e<strong>in</strong>ige Schweizer Regionen nicht von der<br />

Hand zu weisen. Der voraussichtlich weiter<br />

wachsende Wohnflächenverbrauch pro Person<br />

(um rund 0,5 m 2 pro Jahr) wird zwar e<strong>in</strong>e<br />

wichtige Stütze des Wohnungsmarkts bleiben<br />

und e<strong>in</strong>en grossen Teil des neuen Angebots<br />

absorbieren, die Ursachen für diesen<br />

Mehrverbrauch dürften sich jedoch ändern.<br />

Waren bisher steigende Kaufkraft und sich<br />

ändernde Sozialstrukturen die treibenden<br />

Faktoren, so könnte künftig der Flächenkonsum<br />

vor allem aufgrund von Preisvergünstigungen<br />

<strong>in</strong>folge e<strong>in</strong>es Überschussangebotes<br />

weiter anwachsen. Die Mieter wären somit<br />

die Gew<strong>in</strong>ner dieser Entwicklung.<br />

Bewertungen s<strong>in</strong>d zu optimistisch<br />

Da es sich bei der aufgezeigten Entwicklung<br />

nicht um irgendwelche theoretische Szenarien,<br />

sondern um e<strong>in</strong>e aus heutiger Sicht<br />

sehr wahrsche<strong>in</strong>liche Entwicklung handelt,<br />

ist es wenig verständlich, dass die daraus<br />

abzuleitenden Konsequenzen kaum <strong>in</strong> die<br />

heutige <strong>Immobilien</strong>bewertung mit e<strong>in</strong>fliessen.<br />

Obwohl sich die Discounted-Cashflow-<br />

Methode (DCF) <strong>in</strong>zwischen auf breiter Front<br />

durchgesetzt hat, werden me<strong>in</strong>es Erachtens<br />

für die langfristigen Mieterträge zu positive<br />

Annahmen getroffen, <strong>in</strong>dem man sich allzu<br />

sehr an den aktuell vorherrschenden Preisspektren<br />

orientiert. Zugegebenermassen<br />

ist es schwierig, langfristige Mietpreisprognosen<br />

zu erstellen und diese, sofern sie<br />

allzu sehr vom aktuellen Niveau abweichen,<br />

auch noch glaubhaft den Auftraggebern zu<br />

kommunizieren. Die Anwendung der DCF-<br />

Methode verpflichtet me<strong>in</strong>es Erachtens jedoch<br />

dazu, sofern mit dieser Methode nicht<br />

nur e<strong>in</strong>e Sche<strong>in</strong>genauigkeit der Bewertung<br />

vorgespielt werden soll.<br />

Da die Käufer und Verkäufer von Liegenschaften<br />

die langfristige Bevölkerungsentwicklung<br />

noch nicht antizipiert haben, widerspiegeln<br />

die aktuellen DCF-Bewertungen<br />

durchaus die momentane, me<strong>in</strong>er Ansicht<br />

nach jedoch zu positive allgeme<strong>in</strong>e Markte<strong>in</strong>schätzung.<br />

Sollten künftig jedoch Studien<br />

von renommierten Marktbeobachtern ersche<strong>in</strong>en,<br />

die mögliche regionale Mietpreisszenarien<br />

u. a. basierend auf den angesprochenen<br />

Bevölkerungsprognosen glaubhaft<br />

darlegen, so würde die aufgezeigte Entwicklung<br />

mit entsprechend notwendiger Bewertungskorrektur<br />

wahrsche<strong>in</strong>lich relativ unmittelbar<br />

vom Markt antizipiert. Davon wären<br />

dann mit grosser Wahrsche<strong>in</strong>lichkeit nicht<br />

nur die Wohnungsmärkte <strong>in</strong> Abwanderungsgebieten,<br />

sondern wegen Rückkoppelungseffekten<br />

auch die übrigen Märkte betroffen.<br />

Prognosen s<strong>in</strong>d immer schwierig zu erstellen,<br />

dies entb<strong>in</strong>det aber die Bewertungsbranche<br />

nicht von ihrer Pflicht, es trotzdem<br />

mit der notwendigen Seriosität zu tun.<br />

Bevölkerungsprognosen nach Kantonen<br />

Bevölkerungsprognosen nach Kantonen<br />

30<br />

25<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

Ständige Wohnbevölkerung<br />

der Kantone (<strong>in</strong> Tausend)<br />

am 31. Dezember, gemäss<br />

dem Szenario «Trend»<br />

(AR-00-2002), Entwicklung<br />

von 2001 bis 2040<br />

Quelle: BFS; Medienmitteilung<br />

vom 13. Februar 2004<br />

0<br />

-5<br />

-10<br />

-15<br />

-20<br />

-25<br />

CH SZ FR ZG GE NW OW AI ZH VS AG VD TG TI LU SG NE SO GR BL JU SH AR BE UR GL BS<br />

Kantone<br />

immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 49


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Datum: Ausgabe vom 21. Januar <strong>2006</strong><br />

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Die nukleare Entsorgung braucht Entscheide<br />

Rund 40 Prozent des Schweizer Stroms<br />

stammen aus Kernkraftwerken. Dabei<br />

entstehen radioaktive Abfälle; zusätzlich<br />

fallen solche aus der Mediz<strong>in</strong>, Industrie<br />

und Forschung an. Diese Abfälle s<strong>in</strong>d zu<br />

e<strong>in</strong>em grossen Teil bereits vorhanden<br />

und deren Entsorgung <strong>in</strong> geologischen<br />

Tiefenlagern muss heute geplant werden<br />

– unabhängig von der Energiezukunft<br />

unseres Landes.<br />

Verpflichtung unserer Gesellschaft<br />

Die Entsorgungskosten werden von den Verursachern<br />

getragen. Der Umgang mit nuklearen Materialien verlangt<br />

Fachwissen, Sicherheits- und Umweltbewusstse<strong>in</strong>.<br />

Die sorgfältige Aufbereitung radioaktiver Abfälle<br />

und deren Lagerung beg<strong>in</strong>nt mit dem Wissen über deren<br />

Entstehen, Menge und Zusammensetzung. Dafür<br />

hat die Nagra e<strong>in</strong> Inventar erstellt und Verantwortung<br />

für die permanente Betreuung übernommen. In den<br />

Kernkraftwerken und dem zentralen Zwischenlager <strong>in</strong><br />

Würenl<strong>in</strong>gen (ZWILAG) werden die Abfälle sicher und<br />

von der Umwelt isoliert gelagert. Sie werden später <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong> geologisches Tiefenlager gebracht.<br />

Forschen für e<strong>in</strong>e sichere Zukunft<br />

Rund 80 Frauen und Männer bei der Nagra planen<br />

zusammen mit ihren <strong>in</strong>- und ausländischen Partnern<br />

den dauernden und sicheren E<strong>in</strong>schluss <strong>in</strong> geologischen<br />

Tiefenlagern. Die Nagra pflegt e<strong>in</strong>e <strong>in</strong>tensive<br />

Zusammenarbeit mit Hochschulen und vielen<br />

anderen Institutionen. E<strong>in</strong> Schwerpunkt der Arbeiten<br />

bildet die Beteiligung an <strong>in</strong>ternationalen Forschungsprojekten,<br />

viele davon <strong>in</strong> den beiden<br />

schweizerischen Felslabors Grimsel und Mont Terri.<br />

Fachwissenschaftlich gelöst<br />

Verbrauchter Uranbrennstoff aus Kernkraftwerken<br />

ist hochaktiver Abfall. Er muss im ZWILAG für e<strong>in</strong>ige<br />

Jahrzehnte abkühlen, bevor dieser <strong>in</strong>s geologische<br />

Tiefenlager e<strong>in</strong>gebracht werden kann. Die Verursacher<br />

s<strong>in</strong>d verpflichtet, die Machbarkeit der langfristig<br />

sicheren Entsorgung aufzuzeigen. Die Nagra hat<br />

dazu seit 1978 mehrere Studien zuhanden des<br />

Bundes verfasst. Ende 2002 – nach e<strong>in</strong>em 30-jährigen<br />

Forschungsprogramm und <strong>in</strong> Erfüllung weiterer<br />

Auflagen – wurde der so genannte «Entsorgungsnachweis»<br />

dem Bundesrat e<strong>in</strong>gereicht. Dar<strong>in</strong><br />

wurde am Beispiel des Opal<strong>in</strong>ustons im Zürcher<br />

We<strong>in</strong>land die Machbarkeit und Langzeitsicherheit<br />

e<strong>in</strong>es geologischen Tiefenlagers <strong>in</strong> der Schweiz aufgezeigt.<br />

Die Berichte wurden von Experten <strong>in</strong>ternationaler<br />

Fachorganisationen wie auch von der Aufsichtsbehörde<br />

und Fachkommissionen des Bundes<br />

geprüft. E<strong>in</strong> öffentliches Auflageverfahren hat bereits<br />

stattgefunden.<br />

Verantwortung beim Bund<br />

Der Bundesrat wird zum Entsorgungsnachweis <strong>2006</strong><br />

Stellung nehmen und das weitere Vorgehen zur Standortwahl<br />

festlegen. Wie <strong>in</strong> der neuen Kernenergieverordnung<br />

gefordert, werden <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Sachplan für die<br />

geologische Tiefenlagerung vorerst die Auswahlkriterien<br />

und das schrittweise Vorgehen verb<strong>in</strong>dlich festgelegt.<br />

Nachher kann die Nagra im Namen der Entsorgungspflichtigen<br />

das Auswahlverfahren für weitere<br />

mögliche Standorte umsetzen. Der Bundesrat hat bereits<br />

für das Zürcher We<strong>in</strong>land Alternativen gefordert.<br />

Diese müssen evaluiert und mit dem We<strong>in</strong>land verglichen<br />

werden. Für die beiden Abfallkategorien –<br />

schwach- bis mittelaktive (SMA) und hochaktive Abfälle<br />

(HAA) – werden im Sachplan unter Mitwirkung der<br />

Kantone die Standorte bezeichnet. Erst dann kann e<strong>in</strong><br />

Rahmenbewilligungsgesuch e<strong>in</strong>gereicht werden.<br />

Nagra<br />

Hardstrasse 73<br />

5430 Wett<strong>in</strong>gen<br />

Telefon: +41 (0)56 437 11 11<br />

E-Mail: <strong>in</strong>fo@nagra.ch<br />

Arbeiten zu Versuch im Granit des Felslabor Grimsel. (Comet)<br />

Installation im Opal<strong>in</strong>uston des Felslabors Mont Terri. (Comet)<br />

Blick vom Irchelturm über das Zürcher We<strong>in</strong>land gegen Norden.<br />

Immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong> 51


Brennwerttechnik macht Heizen mit Öl noch attraktiver<br />

Energiee<strong>in</strong>sparungen ohne E<strong>in</strong>bussen beim Wärmekomfort<br />

Mit der Brennwerttechnik, der zusätzlichen Nutzung der Wärme im Wasserdampf der Abgase, ist<br />

Heizen mit Öl nochmals um e<strong>in</strong>en Sprung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher geworden.<br />

Dank dieses technologischen Fortschritts, der zu mehr Energieeffizienz und damit zu ger<strong>in</strong>gerem<br />

Heizölverbrauch führt, leisten Öl-Brennwertkessel e<strong>in</strong>en Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität<br />

und zum Klimaschutz.<br />

Neben Verbesserungen der<br />

Heizölqualitäten s<strong>in</strong>d es vor allem<br />

die Neuentwicklungen <strong>in</strong><br />

der Brenner- und Kesseltechnik,<br />

die dazu geführt haben,<br />

dass die Ölheizung ihre Leaderposition<br />

behaupten konnte. E<strong>in</strong><br />

Beispiel e<strong>in</strong>er zukunftweisenden<br />

Innovation stellt die Entwicklung<br />

des Öl-Brennwertkessels<br />

dar. Praktisch alle renommierten<br />

Heizungshersteller<br />

bieten heute Öl-Brennwertkessel<br />

an. Während konventionelle<br />

Heizkessel e<strong>in</strong>en Nutzungsgrad<br />

von rund 90% aufweisen,<br />

wandeln Brennwertkessel<br />

nahezu 100% des Brennstoffs<br />

<strong>in</strong> Heizenergie um, weil<br />

sie zusätzlich die Wärme im<br />

Wasserdampf der Abgase nutzen.<br />

Die Kondensation des<br />

Wasserdampfs br<strong>in</strong>gt e<strong>in</strong> Plus<br />

an Wärme von rund 6%, und<br />

wegen der tieferen Abgastemperaturen<br />

reduzieren sich<br />

die Abgasverluste nochmals<br />

deutlich. Brennwertkessel s<strong>in</strong>d<br />

zwar etwas teurer als vergleichbare<br />

konventionelle Geräte,<br />

doch stehen dem Mehraufwand<br />

Heizöle<strong>in</strong>sparungen von bis zu<br />

10% gegenüber. Robert Peter<br />

von der Informationsstelle<br />

Robert Peter: “Dem Heizöl die<br />

Treue zu halten, lohnt sich auf<br />

jeden Fall”.<br />

Heizöl bestätigt: „Weniger aufwändig<br />

s<strong>in</strong>d bei Brennwertgeräten<br />

dafür vor allem die<br />

Abgas<strong>in</strong>stallationen, weil auf<br />

Grund der tiefen Abgastemperaturen<br />

anstelle e<strong>in</strong>es klassischen<br />

Kam<strong>in</strong>zugs Kunststoffrohre<br />

e<strong>in</strong>gesetzt werden können.<br />

Dies wirkt sich besonders<br />

bei der Erneuerung e<strong>in</strong>er Heizung<br />

vorteilhaft aus, da auf die<br />

Sanierung des Kam<strong>in</strong>s verzichtet<br />

werden kann.“ Neben den<br />

bereits gut e<strong>in</strong>geführten Standkesseln<br />

gibt es neu auch<br />

Öl-Brennwertkessel für an die<br />

Wand. Diese Geräte, die im<br />

E<strong>in</strong>familienhaus und im kle<strong>in</strong>en<br />

Mehrfamilienhaus zum<br />

E<strong>in</strong>satz kommen, beanspruchen<br />

wenig Platz und können<br />

bequem betrieben und gewartet<br />

werden.<br />

sätzlich entlastet werden. Ideal<br />

und <strong>in</strong> der Praxis bewährt hat<br />

sich die Komb<strong>in</strong>ation e<strong>in</strong>er Ölheizung<br />

mit Solarkollektoren.<br />

Damit wird die Energie der<br />

Sonne genutzt, um Warmwasser<br />

aufzubereiten und Heizwärme<br />

zu erzeugen, womit <strong>in</strong> der<br />

Übergangszeit der Heizbetrieb<br />

unterstützt werden kann.<br />

Bessere Luft dank<br />

moderner Ölheizung<br />

Der Fortschritt <strong>in</strong> der Verbrennungstechnik,<br />

der durch die<br />

Luftre<strong>in</strong>halteverordnung (LRV<br />

92) <strong>in</strong> Gang gesetzt wurde, hat<br />

die Ölheizung zu e<strong>in</strong>em sauberen<br />

Wärmeerzeugungssystem<br />

mit hoher Energieausnutzung<br />

werden lassen. Dies wirkt sich<br />

positiv auf die Luftqualität aus.<br />

Insbesondere <strong>in</strong> Ballungsgebieten<br />

hat dadurch die Luftbelastung,<br />

verursacht durch den<br />

Heizbetrieb, markant abgenommen.<br />

Moderne Ölheizungen<br />

weisen zudem e<strong>in</strong>en höheren<br />

Wirkungsgrad auf, sodass sie<br />

für die geforderte Nennleistung<br />

weniger Brennstoff verbrauchen<br />

und dadurch e<strong>in</strong>e ger<strong>in</strong>gere<br />

Menge CO2 ausstossen, womit<br />

sie auch e<strong>in</strong>en Beitrag zum<br />

Klimaschutz leisten. Besonders<br />

gut schneidet die Ölheizung ab,<br />

wenn man alle klimarelevanten<br />

Gase von der Quelle bis zum<br />

Kam<strong>in</strong> erfasst. Bei der Betrachtung<br />

des Treibhauspotenzials<br />

über 20 Jahre ist Heizen mit<br />

Öl nicht klimarelevanter als<br />

Heizen mit Erdgas, wie aus<br />

e<strong>in</strong>er Untersuchung, die das<br />

Interessierte können<br />

sich kostenlos beraten<br />

lassen:<br />

Informationsstelle Heizöl<br />

Telefon 044 218 50 16<br />

Fax 044 218 50 11<br />

www.heizoel.ch<br />

<strong>in</strong>fo@swissoil.ch<br />

<strong>in</strong>ternational anerkannte Ingenieurunternehmen<br />

Fichtner,<br />

Stuttgart, durchführte, hervorgeht.<br />

Die Studie zeigte ausserdem,<br />

dass beim kumulierten<br />

Energieaufwand von Öl- beziehungsweise<br />

Gasheizungen, der<br />

die energetische Effizienz des<br />

gesamten Prozesses widerspiegelt,<br />

die Vorteile auf Seiten von<br />

Heizöl liegen, und zwar speziell<br />

beim E<strong>in</strong>satz der Brennwerttechnik.<br />

Unter den Öl-Brennwertkesseln<br />

gibt es auch Wandgeräte.<br />

Sonne und Heizöl<br />

Wer über die Brennwerttechnik<br />

h<strong>in</strong>aus noch e<strong>in</strong>en Schritt weiter<br />

<strong>in</strong> Richtung umweltfreundliche<br />

Wärmeerzeugung gehen<br />

will, der wird auch den E<strong>in</strong>bezug<br />

von erneuerbaren Energien<br />

<strong>in</strong> se<strong>in</strong>e Überlegungen mit e<strong>in</strong>beziehen.<br />

Die Ölheizung stellt<br />

<strong>in</strong> dieser Beziehung absolut<br />

ke<strong>in</strong> H<strong>in</strong>dernis dar. Auf diese<br />

Weise kann nochmals Brennstoff<br />

gespart und die Luft zu-<br />

Ideale und bewährte Komb<strong>in</strong>ation: Ölheizung und Solarkollektoren.


Publireportagen<br />

Behagliches Wohnen im Dachgeschoss<br />

Der Wohnraum unter dem Dach ist beliebter denn je.<br />

Orig<strong>in</strong>elle Nischen, schräge Decken und Sichtbalken<br />

verleihen jeder Dachwohnung e<strong>in</strong>e persönliche Note.<br />

Ob modern, rustikal oder konventionell – jeder Dachausbau<br />

bietet Ihnen grosse <strong>in</strong>dividuelle Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Um das Ziel Ihrer Vorstellungen zu<br />

erreichen, benötigen Sie die richtige Dachraumbelichtung.<br />

Damit Sie bei der Wahl der Belichtungsmöglichkeit<br />

ke<strong>in</strong>e Qualitätse<strong>in</strong>bussen <strong>in</strong> Kauf nehmen<br />

müssen, s<strong>in</strong>d folgende Punkte zu beachten:<br />

– Direkte Sonnene<strong>in</strong>strahlung vermeiden<br />

– Lärmimmissionen verh<strong>in</strong>dern<br />

– Regensichere Belüftungsmöglichkeit prüfen<br />

– Hohe und e<strong>in</strong>fache Funktionalität der Fenster<br />

– Wärme- und Schalldämmwerte sollten im Bereich<br />

des Gesamtausbaus liegen<br />

– Das richtig gewählte Belichtungselement steigert<br />

die Ambiance <strong>in</strong> Ihrer Dachwohnung<br />

– Den Sternenhimmel bewundern ist schön, gleichzeitig<br />

die herrliche Aussicht geniessen ist jedoch<br />

noch viel schöner<br />

Wohnraum-Dachgauben entsprechen den hohen ästhetischen,<br />

gestalterischen und energietechnischen<br />

Anforderungen des Bauherren und Planers. Sie<br />

schätzen die idealen Gestaltungsmöglichkeiten, die<br />

dieser Fertigbauteils.<br />

Wohnraumgew<strong>in</strong>n / Ambiente<br />

Mit den verschiedenen Dachgauben-Modellen erreichen<br />

Sie e<strong>in</strong>e optimale Belichtung und Belüftung der<br />

Dachräume. Es entstehen architektonische reizvolle<br />

Wohnungen mit viel Ambiance.<br />

Welche Vorteile bieten Wohnraum-Dachgauben:<br />

– Sie ermöglichen Ihnen die <strong>in</strong>dividuelle Raumgestaltung<br />

und den Gew<strong>in</strong>n von Wohnraum<br />

– Dank den komfortablen, bedienerfreundlichen<br />

Fenster geniessen Sie e<strong>in</strong>en ungetrübten Ausblich<br />

auf die Natur oder auf die Dächer der Stadt<br />

– Weder Lärmimmissionen, direkte Sonnene<strong>in</strong>strahlung<br />

oder Schmutz bee<strong>in</strong>trächtigen das<br />

Wohnklima ihrer Dachwohnung<br />

DIE Lösung für Ihren Neubau, Dachausbau<br />

und Altbaumodernisierung<br />

Die vorgefertigten Wohnraum-Dachgauben bieten<br />

dem Bauherrn und Architekten e<strong>in</strong>e ausgezeichnete<br />

Alternative zu Dachflächenfenstern oder zu am Bau<br />

gefertigten Dachgauben. Mit den guten Wärmedämmwerten<br />

der Dachgauben können Sie verh<strong>in</strong>dern,<br />

dass die gemütliche Dachwohnung im Sommer<br />

zur Sauna wird.<br />

STRUB – Wohnraum-Dachgauben helfen Ihnen Ihre<br />

Vorstellungen und Ideen für den Ausbau der Dachräume<br />

zu verwirklichen.<br />

Was bieten die wärmegedämmten Dachgauben für<br />

weitere Vorteile:<br />

– Ästhetisch perfekte Gestaltung der Dachflächen<br />

– Hochstehendes Schweizer Qualitätsfenster mit<br />

m<strong>in</strong>imalen Flügelholzdimensionen für maximalen<br />

Lichte<strong>in</strong>fall<br />

– Interessantes Preis – Leistungsverhältnis<br />

– In e<strong>in</strong>em Tag montiert, dank Modulkonstruktion<br />

– 5jährige Gewährleistungsgarantie<br />

– e<strong>in</strong>e hochwertige, dauerhafte Investition, die Ihnen<br />

viele Jahre Freude bereitet und Ihnen ebenso<br />

viele Komplimente e<strong>in</strong>br<strong>in</strong>gt.<br />

Der Unternehmer (Spengler, Dachdecker oder Zimmermann)<br />

<strong>in</strong> Ihrer Region baut die nach Ihren Wünschen<br />

gefertigte Dachgaube fachgerecht e<strong>in</strong>.<br />

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Nach oben klappende Falttüren ermöglichen<br />

freies Arbeiten bei geöffneten Schrän ken.<br />

Die Küche ist <strong>in</strong> vielerlei H<strong>in</strong>sicht Ausdruck des <strong>in</strong>dividuellen<br />

Wohn- und Lebensstils. Mit der Programml<strong>in</strong>ie<br />

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zu <strong>in</strong>teressanten Preisen verwirklichen.<br />

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Publireportagen<br />

Los<strong>in</strong>ger Construction AG<br />

«Innovative Projektentwicklung ist unsere Stärke»<br />

Hansjörg Pedrett, Direktor Akquisition &<br />

Entwicklung Nordostschweiz bei der<br />

Los<strong>in</strong>ger Construction AG <strong>in</strong> Zürich, setzt<br />

für e<strong>in</strong>e erfolgreiche Projektentwicklung<br />

auf Kreativität, F<strong>in</strong>anzkraft und se<strong>in</strong><br />

Team.<br />

Los<strong>in</strong>ger ist spezialisiert auf die Entwicklung<br />

und Realisierung von Bauprojekten.<br />

Was muss man sich darunter vorstellen?<br />

Dank unserer F<strong>in</strong>anzkraft und unseren 35 Projektentwicklern<br />

an den Standorten Zürich, Bern, Lausanne<br />

und Genf führen wir Projekte von der Umnutzung<br />

von Industriebrachen, über die Revitalisierung von<br />

leer stehenden Gebäuden bis zur F<strong>in</strong>dung von Nutzern<br />

und Investoren. Anschliessend realisieren wir<br />

das Projekt als Totalunternehmer<strong>in</strong>. Im übertragenen<br />

S<strong>in</strong>n könnte man sagen, dass wir Rohl<strong>in</strong>ge –<br />

also Grundstücke – suchen, daraus e<strong>in</strong>en Edelste<strong>in</strong>,<br />

d.h. e<strong>in</strong> Projekt entwickeln und dieses schliesslich<br />

zu e<strong>in</strong>em Schmuckstück, e<strong>in</strong>em Objekt verarbeiten.<br />

Bis e<strong>in</strong> Bauprojekt entwickelt und<br />

realisiert ist, dauert es m<strong>in</strong>destens drei<br />

Jahre. Welchen Herausforderungen<br />

begegnen Sie <strong>in</strong> dieser Zeit?<br />

Herausforderungen wie Altlasten, E<strong>in</strong>sprachen oder<br />

auch die Entwicklung von markttauglichen Produkten<br />

s<strong>in</strong>d auf dem Papier planbar. Die Realität<br />

sieht aber bei aller Vorsicht manchmal anders aus.<br />

Es ist undenkbar, vor Baubeg<strong>in</strong>n das ganze Baugelände<br />

zu perforieren, um sicherzustellen, dass das<br />

Grundstück über ke<strong>in</strong>e Altlasten verfügt. Alle Gespräche<br />

s<strong>in</strong>d ke<strong>in</strong> Garant dafür, dass der Nachbar<br />

auf e<strong>in</strong>e E<strong>in</strong>sprache verzichtet, und bei aller Sensibilität<br />

für die Entwicklung e<strong>in</strong>er Region besteht das<br />

Risiko, dass das entwickelte und realisierte Projekt<br />

bei Bezug nicht mehr dem aktuellen Bedürfnis entspricht.<br />

Im Wissen um diese Herausforderungen<br />

diskutieren wir <strong>in</strong> jeder Lebensphase des Projektes<br />

über dessen Risiken zusammen mit unseren Partnern,<br />

den Architekten, Planern, Vermarktern,<br />

Grundeigentümern, Nachbarn, Behörden und natürlich<br />

mit unserem Kunden, dem Investor.<br />

Können Sie uns e<strong>in</strong> Beispiel nennen?<br />

E<strong>in</strong>es unserer <strong>in</strong>novativen Projekte ist die Wohnüberbauung<br />

PIC <strong>in</strong> Allschwil bei Basel, welches von<br />

unserer Projektleiter<strong>in</strong> Christ<strong>in</strong>e Schreiber betreut<br />

wird. Durch die Umzonung des Industrieareals mittels<br />

der Instrumente Quartier- und Gestaltungsplan<br />

entstand e<strong>in</strong> neuer Stadtteil mit 300 Wohnungen<br />

am Rande der Naherholungszone. In wenigen Wochen<br />

beg<strong>in</strong>nt der Bau der dritten von vier Etappen<br />

dieser Überbauung.<br />

Welche Besonderheiten zeichnen die<br />

Überbauung PIC aus?<br />

Los<strong>in</strong>ger hat aus e<strong>in</strong>em Nonvaleur e<strong>in</strong>e nachhaltig<br />

funktionierende Siedlung entwickelt und realisiert.<br />

Wir s<strong>in</strong>d überzeugt, dass dieses Werk den Bewohnern<br />

und Investoren noch lange Freude bereiten<br />

wird.<br />

Wo liegen generell die Stärken von<br />

Los<strong>in</strong>ger <strong>in</strong> der Projektentwicklung?<br />

Die Faktoren für e<strong>in</strong>e erfolgreiche Projektentwicklung<br />

s<strong>in</strong>d e<strong>in</strong> gutes Beziehungsnetz, F<strong>in</strong>anzkraft,<br />

Risikobereitschaft, führungsstarke Projektentwickler<br />

sowie <strong>in</strong>novative Architekten und Planer. Dank<br />

den Investitionen der letzten Jahre können wir heute<br />

ernten. Mit e<strong>in</strong>em Umsatz 2004 von schweizweit<br />

360 Mio. CHF und e<strong>in</strong>em Nettoergebnis über 4%<br />

des Umsatzes liegen wir vorne im Konkurrenzfeld.<br />

Und im Geschäftsjahr 2005 s<strong>in</strong>d Umsatz und Nettoergebnis<br />

noch weiter gestiegen. Daneben eröffnet<br />

die Konzentration auf die Projektentwicklung unternehmerischen<br />

Spielraum für jeden e<strong>in</strong>zelnen unserer<br />

Mitarbeitenden.<br />

Was braucht denn e<strong>in</strong> Projektentwickler,<br />

um Erfolg zu haben?<br />

Es braucht vor allem Führungsqualitäten, um sozusagen<br />

als Manager <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Boot mit Leuten mit<br />

unterschiedlichsten Interessen – Grundeigentümern,<br />

Vermarktern, Architekten, Planern, Investoren,<br />

Behörden und Nutzern – im Gleichtakt <strong>in</strong> dieselbe<br />

Richtung zu rudern. Kreativ, kommunikativ,<br />

<strong>in</strong>novativ, verlässlich und unternehmerisch s<strong>in</strong>d Kriterien,<br />

nach welchen wir unsere Mitarbeitenden<br />

rekrutieren.<br />

Sitzen auch Natur- und Umweltschutz <strong>in</strong><br />

diesem Boot?<br />

Ja, wir legen sehr grossen Wert auf nachhaltige<br />

Bauweise und den Schutz der Umwelt. Wir s<strong>in</strong>d unter<br />

anderem ISO 14001 zertifiziert und setzten auf<br />

erneuerbare Energien und ökologische Baumaterialien.<br />

Mit erneuerbaren Energien wie Erdwärme,<br />

Seewassernutzung oder Abwasserwärme lösen wir<br />

uns von e<strong>in</strong>er unberechenbaren Abhängigkeit. Bewohner<br />

und Investoren s<strong>in</strong>d uns dafür dankbar –<br />

bereits heute vor dem Ölschock.<br />

Hansjörg Pedrett (48)<br />

Funktion: Direktor Akquisition & Entwicklung<br />

Nordostschweiz, Zürich<br />

Ausbildung: Ingenieur HTL und Market<strong>in</strong>gplaner<br />

PIC Areal, Allschwil<br />

54 Immobilia Sondernummer <strong>Forum</strong> Pontres<strong>in</strong>a <strong>2006</strong>


Ich stelle mir e<strong>in</strong> System vor, dass wir -<br />

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