Immobilia 2007/06 - SVIT

svitschweiz

Juni 2007, 74. Jahrgang,

erscheint monatlich, CHF 6.–

www.svit.ch

Werbung

Seite 5

Aufhebung der Dumont-Praxis?

Seite 15

Neuer KUB-Präsident

Seite 44


E d i t o r i a l / E d i t o r i a l e

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

liebe Mitglieder,

vor zwei Jahren hat die Schweizerische

Maklerkammer (SMK) ihre Arbeit aufgenommen.

Heute sind bereits 48 Firmen

bei der SMK mit dabei. Sie haben alle ein

strenges Aufnahmeverfahren absolviert,

eine zwingende Voraussetzung für die

Mitgliedschaft bei der Maklerkammer.

Der SMK ist es aus meiner Sicht gelungen,

bereits eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Das Team um SMK-Präsident Marco Uehlinger ist mit grossem

Engagement bei der Sache und übertrifft die Erwartungen, die in

das Projekt gesetzt wurden.

Die SMK ist ursprünglich aus dem Wunsch vieler Immobilienfachleute

entstanden, die Reputation der Maklerbranche zu verbessern

und ein Gütesiegel für seriöse Maklerarbeit aufzubauen. Das

bisherige Resultat zeigt, dass die SMK als Fachkammer die Bedürfnisse

der Branche richtig eingeschätzt und umgesetzt hat.

Genau hier liegt das Erfolgsrezept der drei SVIT-Kammern (Makler-,

Bauherrenberater- und Schätzer-Kammer): Sie sind keine virtuellen

Gebilde, losgelöst von den Erwartungen ihrer Mitglieder, sondern

praxisorientierte Zusammenschlüsse, die den Marktteilnehmern

etliche Vorteile verschaffen.

Erfreuliches gibt es auch von der Bauherrenberater-Kammer (KUB)

zu berichten. Mitte April hat sich der Vorstand neu konstituiert.

Präsident ist jetzt Christoph Kratzer. Gleichzeitig wurde ein neues

Leitbild erarbeitet. Die KUB will sich künftig verstärkt in der Öffentlichkeit

positionieren und ihr Dienstleistungsangebot erweitern.

Ein Schwerpunkt wird auf den Know-how-Transfer innerhalb der

Kammer gelegt.

Ich bin überzeugt, dass sich die positive Entwicklung der SVIT-

Fachkammern auch in Zukunft fortsetzen wird. Zum Nutzen des

Verbandes und seiner Mitglieder.

Care lettrici,

cari lettori,

cari membri,

due anni or sono ha iniziato la propria attività la Camera svizzera

dei mediatori immobiliari SMK. Fino ad oggi si sono associate ben

48 ditte del ramo. Tutti i membri hanno assolto un rigoroso

procedimento di ammissione, dettaglio imperativo per diventare

membro della Camera.

Stando al mio parere, questa Camera ha già ottenuto notevoli

successi. Il gruppo di lavoro che coadiuva il presidente, signor

Marco Uehlinger, si impegna con grande entusiasmo ed ha già

superato le aspettative previste da questo progetto. La Camera

svizzera dei mediatori immobiliari SMK è nata dal desiderio di molti

esperti nel campo immobiliare, alfine di migliorare la reputazione

degli intermediari e per garantire un sigillo di qualità per una

seria mediazione immobiliare. Il risultato fin qui raggiunto dimostra

che la SMK, quale Camera professionale dell’intermediazione

immobiliare, ha riconosciuto le necessità dello specifico ramo e le

ha correttamente messe in pratica.

Proprio qui si denota la ricetta del successo delle tre Camere della

SVIT (mediatori immobiliari, consulenti indipendenti al servizio dei

committenti e periti immobiliari): esse non sono delle istituzioni

virtuali, distaccate dalle aspettative dei propri membri, bensì delle

organizzazioni specifiche orientate alla pratica che producono

innumerevoli vantaggi agli operatori del campo immobiliare.

Buone novità sono pure da segnalare anche dalla Camera svizzera

dei consulenti indipendenti al servizio dei committenti KUB. A

metà aprile si è costituito il nuovo comitato. Presidente è ora il

signor Christoph Kratzer. Contemporaneamente è stato elaborato

un nuovo piano direttore. Questa Camera è intenzionata in futuro

a meglio posizionarsi pubblicamente e ad ampliare l’offerta delle

sue prestazioni. Un punto importante consisterà nel trasferimento

del Know-how all’interno della Camera stessa.

Sono convinto che lo sviluppo positivo delle Camere della SVIT

continuerà anche in futuro a vantaggio dell’associazione e dei suoi

membri.

Ihr Urs Gribi

Il vostro Urs Gribi

Offizielles Verbandsorgan des

Schweizerischen Verbandes

der Immobilienwirtschaft

Erscheinungsweise

monatlich, 12x pro Jahr

Einzelpreis

CHF 6.–

Redaktion

SVIT Schweiz

Puls 5, Giessereistrasse 18

8005 Zürich

Telefon 044 434 78 88

Telefax 044 434 78 99

www.svit.ch

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Ständige Mitarbeiter

Dr. Ivo Cathomen

Dr. Boris Grell

Satz, Druck und Verlag

E-Druck AG, PrePress & Print

Lettenstrasse 21

9009 St. Gallen

Telefon 071 246 41 41

Telefax 071 243 08 59

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Titelbild

Ferit Kuyas, Wädenswil

Inserateverwaltung und

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8370 Sirnach

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Konzept und Layout

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SVIT-Mitglieder

CHF 65.– inkl. MWST


I n h a l t

Dossier

«Online ist keine Druckmaschine» 5

Der Schweizer Werbemarkt 9

Was hat Werbung

mit Marketing zu tun? 11

Immobilienbranding 13

Aktuell

Aufhebung der Dumont-Praxis? 15

Erhöhung der Hypothekarzinsen 16

Immobilienmarkt Schweiz 16

Gebäudesanierung 17

Patentierte Architektur? 18

Networking

bedeutet, zusammen mehr zu erreichen als im

Alleingang. So haben alaCasa-Partner Zugang zu

Marketinginstrumenten, welche sie als Einzelunternehmen

kaum realisieren könnten. Damit wird

sowohl der Verkauf der Objekte beschleunigt als

auch die Akquisition neuer Mandate erleichtert. Die

Eigenständigkeit der alaCasa-Partner bleibt dabei

vollständig erhalten. Was uns verbindet, sind unsere

gemeinsame Marke alaCasa.ch sowie das Bekenntnis

zur Qualität: Als Experten für Wohneigentum

legen wir Wert auf professionelle Dienstleistungen

und eine kompetente Beratung unserer Kunden.

Dr. Roman H. Bolliger, CEO der alaCasa.ch:

«Legen Sie Wert auf Qualität?

Dann sprechen wir dieselbe Sprache und sollten uns kennen lernen.»

Für die alaCasa-Partnerfirmen sind über 100 Experten tätig: A. Kenzelmann AG in Brig-Glis, andrea anliker

ag in Winkel ZH, alaCasa Zürichsee Immobilien GmbH in Stäfa, AS Immobilien in Bern, Mühleberg und Murten, Berger

Immobilien Treuhand AG in Chur, Casag Immobilien AG in Luzern, contrust finance ag in Luzern, Cristuzzi Immobilien-

Treuhand AG in Heerbrugg, Die Liegenschafter AG in Brüttisellen, Elliscasis Immobilien GmbH in Hittnau, Fleischmann

Immobilien AG in Weinfelden, Arbon und Stein am Rhein, Göldi Grimm Meier & Partner in Küsnacht, Hammer Retex AG

in Cham, her-immo GmbH in Steffisburg, Hofmann Immobilien in Horgen, Hugo Steiner AG in St.Gallen, ImmoVita AG

in Basel, Intercity in Zürich, Basel, Bern, Luzern und St.Gallen, ITZ Immobilien Treuhand AG in Zofingen, Mosimann

Immobilien Treuhand AG in Wil, Niggli & Zala AG in Pontresina, Noetzli Immobilien AG in Hergiswil, Orgnet Immobilien

AG in Weisslingen, Primobilia AG in Wallisellen, Redinvest Immobilien AG in Luzern, Svito AG in Schwyz, Vassaras

Immobilien in Effingen, Verit Immobilien in Baden, Biel, Chur, Meilen, St. Gallen, Zug und Zürich, von Holzen

Immobilien Treuhand in Sarnen, Wüst und Wüst AG in Zürich, Ziegler Immobilien AG in Thalwil, Zoller & Partner

Immobilien-Management AG in Wil und Wattwil. Durch unsere Partnerschaft mit SwissRéseau, dem führenden

Maklernetzwerk in der Westschweiz, sind wir auch in der französischsprachigen Schweiz flächendeckend präsent.

alaCasa.ch, Dr. Roman H. Bolliger, www.alaCasa.ch, E-Mail info@alacasa.ch, Telefon 044 388 58 79

Service

Jus-News 21

Bestimmung des Liquidationswertes 22

Anstieg der Firmenkonkurse 24

Anhaltend gute Nachfrage

am Wohnungsmarkt 25

«baublatt»-Statistik 27

Nachfragedruck

im Mietwohnungsmarkt 29

Organe, Mitgliederorganisationen 30

Aus- und Weiterbildung 31

Einstiegskurse und Branchenkunde KV 32

Index 33

Aus- und Weiterbildung

Ausschreibungen 39

MREM 40

Seminar Altlasten 41

Verbandsnachrichten

SEK 43

KUB 44

SMK 46

SVIT Solothurn 48

SVIT beider Basel 49

SVIT Zentralschweiz 50

SVIT Zürich 52

FIABCI 53

Publireportagen 54

Bezugsquellen-Register 61

Werbeaufnahme für Furter Systembau AG

Fotografie © Ferit Kuyas

immobilia Juni 2007


Dossier

Interview

«Online ist keine Druckmaschine»

Interview und Bilder: Ivo Cathomen

Zeitungen sind nach wie vor das grösste Werbemedium. Sie sind jedoch

unter Bedrängnis seitens der elektronischen Medien. Hanspeter Lebrument,

Präsident des Schweizer Zeitungsverlegerverbandes Presse Schweiz und

Verleger der Südostschweiz, erklärt im Gespräch mit immobilia, warum Zeitungsinserate

weiterhin ihre Bedeutung haben.

Print – vor allem Zeitungen und Publikumszeitschriften

– weisen einen hohen

Streuverlust auf. Was ist dem entgegenzuhalten?

Der Streuverlust zählt für mich nur bedingt.

Zeitungen werden heute so gemacht,

dass sie bezüglich Sparten, Kaufkraft

oder regionaler Abdeckung eine hohe

Erreichbarkeit der jeweiligen Zielgruppe

aufweisen. Das gibt es in den anderen Medien

nur teilweise. Es existiert kaum mehr

eine Zeitung, die für sich in Anspruch

nimmt, ein Blatt für alle zu sein. Sie sind

viel fokussierter. Bei den Fachzeitschriften

ist der Streuverlust sogar sehr gering. Nehmen

wir beispielsweise die immobilia. Es

gibt kein Medium, mit dem Sie die SVIT-

Mitglieder und damit die Immobilienwirtschaft

besser erreichen. Ausserdem spielt

es dem Leser keine Rolle, ob er die Zeitschrift

heute oder in einer Woche liest. Immer

dann, wenn der Inserent eine präzise

Abdeckung will, entscheidet er sich für

Print.

Mit 335 Mio. CHF Werbeumsatz im 1. Quartal

2007 sind die Zeitungen klarer Leader

im Schweizer Werbemarkt. Gleichzeitig

werden die Printmedien von den elektronischen

Medien bedrängt. Ist Print eine

Gattung in der Defensive?

Hanspeter Lebrument: Seit den achtziger Jahren,

mit dem Start des Privatradios, des Privatfernsehens

und später dem Online haben

die Printmedien kontinuierlich an Marktanteil

zugunsten der elektronischen Medien verloren.

Diese sind mit tiefen Werbetarifen in den

Markt eingestiegen, während die Printmedien

aufgrund der vormaligen Monopolstellung

ein relativ hohes Preisniveau durchzusetzen

versuchten. Wir haben uns aber als stärkster

Werbeträger halten können. Die Voraussagen,

Print werde bedeutungslos, haben sich somit

nicht bewahrheitet. Der jetzige Aufschwung

der Werbeeinnahmen im Print ist konjunkturell

bedingt, nicht strukturell.

«Das kann nur ein Inserat», heisst die Informationskampagne

des Verbandes. Ist

das tatsächlich so?

Über die Werbewirkung kann man immer

geteilter Meinung sein. Es gibt aber klare

Vorteile des gedruckten Inserats. Eine Zeitung

hat eine lange Lebensdauer und eine

lange Verfügbarkeit, im Gegensatz etwa zu

einem Werbespot. Die Zeitung ist im Unterschied

zu Online ein Anreizmedium. Der Leser

will sich überraschen lassen; will neue

Bedürfnisse wecken lassen. Im Internet bewegt

sich der Besucher sehr gezielt und mit

einem vorgängig definierten Bedürfnis.

Nehmen wir das Beispiel Immobilienmarkt.

Der Internetbenutzer hat seinen Entschluss

zum Umzug gefasst und sucht eine Wohnung.

Der Zeitungsleser stösst mehr oder

weniger zufällig auf ein interessantes Wohnungsangebot

und entschliesst sich darauf

zu einem Umzug.

Verschiedene Verlage starten derzeit

neue Formate. Gratiszeitungen wie

«Neue Ideen» werden lanciert. Wie sind

diese angesichts allgemein stagnierender

Leserzahlen einzuordnen?

Wir haben das schon immer gehabt. Mit

viel präziseren Daten über die Leser können

wir die Zielgruppen heute enger eingrenzen

und direkter ansprechen. Aber an

der Grundzusammensetzung des Mediums

Print – Publikumszeitungen und -zeitschriften,

Mitgliederzeitungen und Fachpublikationen

– hat sich wenig geändert.

Gerade die Gratisformate haben aber

eine andere Philosophie...

Die Gratiszeitungen entfalten einen grossen

Einfluss auf die Zeitungslandschaft.

Derzeit steht eine zweite Gratiszeitung

Frühzustellung in die Haushaltungen im

Startblock. Sie bringen die abonnierten

Zeitungen in Bedrängnis. Noch lässt sich

nicht sagen, ob es nur zu Marktanteilsverschiebungen,

wie wir sie mit dem Auftreten

der Privatradios gesehen haben, oder

ob es zu einem eigentlichen Crash der

abonnierten Zeitungen kommt. Ich glaube

eher, dass die Printmedien nebeneinander

Platz finden, wobei die verkauften und

abonnierten Zeitungen schwächer werden.

immobilia Juni 2007


Dossier

Die klassische Zeitung und die Publikumszeitschriften

sind somit auch am

Lesermarkt in der Defensive?

Wir müssen berücksichtigen, dass auch die

Zeitungen in den letzten Jahren einen tiefgreifenden

Wandel durchlaufen haben. Es

sind grosse Zeitungsverbunde entstanden,

Sonntagszeitungen wurden lanciert und sind

in Planung. Immer, wenn die Zeitungen unter

Bedrängnis waren, haben sie sich verändert.

Dass wir selbst mit der Südostschweiz-Gruppe

bis hinunter nach Rapperswil aktiv sind,

hätte ich mir nie träumen lassen. Die klassischen

Zeitungen haben im Lesermarkt

gute Antworten gefunden.

Sie haben an der letzten Generalversammlung

des Verbandes Schweizer Presse

von «Lagermentalität» gesprochen. Ist

die jüngste Übernahme ein Ergebnis dieser

Lagermentalität?

Ja, das ist so. Durch den Verbund der NZZ mit

Publigroupe kam Tamedia in Zugzwang. Nun

sind die Schweizer Lager – einerseits NZZ/

Publigroupe andererseits Tamedia, daneben

einige Unabhängige – gebildet und werden

weiter verstärkt.

Es gibt aber noch Eigenständige.

Das sind Basel, Mittelland und wir. Ich kann

nicht sagen, wie die Zukunft aussieht, ob jeder

dieser drei ebenfalls einen Anschluss suchen

wird. Auch weiss ich nicht, wie sich die betreffenden

Nachfolger entscheiden werden. Der

Verbund NZZ-Publigroupe auf der einen Seite

und Tamedia auf der anderen Seite sind dabei,

die Aufteilung der Schweiz vorzunehmen.

«Zeitungen sind ein Anreizmedium.»

Die grössten elektronischen Rubrikenmärkte

sind häufig branchenfremd. Warum

tun sich die Verlagshäuser hier

schwerer?

Im Rubrikengeschäft haben die Branchenfremden

die grössten Erfolge erzielt. Nun

kaufen sich die Verlagshäuser in die verschiedenen

Werbegattungen ein – nicht

nur im Onlinemarkt. Publigroup übernimmt

Cinecom. Es bleibt abzuwarten, wohin

Goldbach Media geht. Der Aufbau der Online-Rubrikenmärkte

unter dem eigenen

Dach der Verlagshäuser war selten erfolgreich.

Ich erinnere an Swissclick. Fünf

grosse Medienhäuser schlossen sich in einer

Herrschermentalität zusammen, den

gesamten Markt abzudecken. Branchenfremde

haben sich darum fouttiert und eigene

Marktplätze aufgebaut. Die Verlagshäuser

mussten lernen, dass eine andere

Kultur gefragt ist. Inzwischen haben sie

sich ebenfalls gewandelt. Ich glaube darum,

dass die erfolgversprechende Strategie

darauf abzielt, alles aus einer Hand anzubieten.

Internationale Verlagshäuser zeigen ein

grosses Interesse an der Schweiz. Warum

ist das so und wie ist der Einstieg bei

Schweizer Häusern zu beurteilen?

Die Übernahme der Espace Media Groupe

durch Tamedia ist die Schweizer Antwort auf

den Einstieg von Springer bei Jean Frey. Tamedia

ist mit der Transaktion klar die Nummer

1 unter den Medienhäusern im Land. In

Osteuropa stossen die international tätigen

Verlage immer häufiger auf Widerstand gegen

den Ausverkauf. Das ist in der Schweiz

nicht anders. Wäre Espace beispielsweise

von Springer übernommen worden, hätte

das sicherlich zu negativen Reaktionen geführt.

Für die deutschen Medienhäuser ist

die Schweiz jedoch ein attraktiver Markt. Zudem

ist die Zukunft verschiedener Unternehmen

derzeit noch in der Schwebe. Die Frage

war lange offen, wohin Espace gehen würde.

Bei Edipresse und Ringier ist sie es weiterhin.

Die Basler Zeitung, die Mittellandzeitung

und wir bei der Südostschweiz haben die

Nachfolge geregelt. Ich bin gespannt, was

bei Ringier geschieht. Das Unternehmen hatte

immer gute Beziehungen ins Ausland und

insbesondere zu Springer. Würde Ringier ins

Ausland gehen, gäbe das eine Verschiebung

der Medienlandschaft.

Ihr Verband repräsentiert die Printmedien

in der Schweiz. Ist diese Fokussierung

angesichts der Verlagslandschaft noch

zeitgemäss?

Wir haben uns lange überlegt, ob wir uns

«Verband Schweizer Medien» nennen sollen.

Zu unseren Mitgliedern gehören mit wenigen

Ausnahmen alle grossen Privatradios.

Wir vertreten diese Interessen ebenfalls, zuletzt

etwa beim neuen Radio- und TV-Gesetz.

Die Verlagshäuser sind heute praktisch alle

Multimediaunternehmen. Sie verfügen über

ein Produkt, das nur ihnen gehört: die lokale

Information. Diese wird lesend, hörend, sehend

und über verschiedene Kanäle konsumiert.

Wenn die bestehenden Medienhäuser

die unterschiedlichen Bedürfnisse nicht abdecken,

kommt ein anderer. Ursprünglich

waren die Verleger nicht Besitzer der Lokalradios

und Fernsehstationen. Sie haben ihre

Beteiligungen erst später aufgestockt und

die jungen Unternehmen übernommen.

Sie haben es angesprochen: Die Verlagshäuser

sind immer erst später in die neuen

Medien eingestiegen. Das war auch

bei Online so. Mussten sie dieses Zögern

nicht allzu teuer bezahlen?

Am Anfang haben wir jeden Einsteiger in unser

Gebiet bekämpft. Wir waren sicher nicht

jene, welche die neuen Medien begrüssten.

Die Möglichkeiten von crossmedialer Werbung

wurden erst allmählich entdeckt. Heute

konkurrenzieren sich die verschiedenen

Medien unter einem Gruppendach.

Zum Schluss zur Südostschweiz Gruppe:

Steigt der Druck aufgrund der jüngsten

Entwicklung nicht sehr stark?

Die Branche hat sich schon immer bewegt.

Ich bin zwar nicht gelassen, aber auch nicht

aufgeregt. Wir haben das Glück, in einem Gebiet

aktiv zu sein, dass nicht zu den bevorzugten

gehört. Wir waren immer auf Nischen

fokussiert. Ich glaube darum nicht, dass das

Interesse an unserem Gebiet sehr gross ist.

Für mich war gebietsmässig immer in Rapperswil

Schluss. Ich wollte nie in den Kanton

Zürich expandieren und ins Gehege der grossen

Verlagshäuser kommen. In den urbanen

Gebieten braucht es sehr viel Kapital, um die

nötige Verbreitung zu erreichen. Im Schweizer

Mittelland wäre ich jedoch wesentlich

nervöser.

immobilia Juni 2007


Dossier

Der Schweizer Werbemarkt

Trend zu elektronischen Medien

Ivo Cathomen

Vom guten Wirtschaftsgang profitieren praktisch alle Mediengattungen.

Print hält sich im Medienmix, der langfristige Trend zu elektronischen Medien

ist jedoch unübersehbar.

Bruttowerbeumsatz der Mediengattungen

Umsatz in Mio. CHF* 2005 2006 +/-

Total 3394.0 3685.2 + 8.6%

Elektronische Medien 990.3 1089.3 + 10.0%

TV 797.0 878.1 + 10.2%

Radio 135.2 135.8 + 0.4%

Internet 36.1 51.9 + 43.8%

Teletext 13.0 11.4 - 12.3%

Adscreen 9.0 12.1 + 34.4%

Plakat 402.2 410.8 + 2.1%

Kino 49.8 50.3 +1.0 %

Print 1951.7 2134.8 + 9.4%

*Quellen: Für alle Medien ausser Adscreen: Media Focus WizzAd, gesamte Bruttowerbeinvestionen Januar

bis Dezember 2006 vs. 2005. Quelle für Adscreen: WEMF AIS.Adscreen ist in das Total der E-Medien

integriert, ebenfalls in das Total aller Werbeausgaben

Der Schweizer Werbemarkt verzeichnet in Übereinstimmung mit der Konjunktur ein erfreuliches

Wachstum. Die elektronischen Medien profitieren leicht überproportional.

Der Schweizer Werbemarkt hat im vergangenen

Jahr einen Umsatz von rund 3,7 Mrd.

CHF erzielt. Das sind 8,6% mehr als im Vorjahr.

Der Aufschwung ist vor allem konjunkturell

bedingt. Im Unterschied zum internationalen

Umfeld weist die Gattung Print in der

Schweiz eine einsame Spitzenstellung auf,

wobei sie über die Jahre tendenziell Marktanteile

verliert. Nutzniesser sind die elektronischen

Medien, allen voran TV und Radio.

Auf tiefem Niveau legen die elektronischen

Werbemedien Internet, Adscreen (Bildschirme

an Point of Sale, Point of Trafic und

Point of Interest) kontinuierlich und stark zu.

Spitzenreiter nach Branchenzugehörigkeit

der Werbeauftraggeber sind die Sektoren

Fahrzeuge und Finanzen. Grösste Werbekunden

der Medien sind Migros, gefolgt von

Coop, L’Oréal, Nestlé und Swisscom. Die

dreissig grössten Werbekunden vereinen

rund 35% des Gesamtwerbemarktes auf

sich. Gemäss einer Studie der Media Research

Group im Auftrag der Handelszeitung

beflügelt die konjunkturelle Entwicklung den

Werbemarkt weiter.* Über zwei Drittel der

Auftraggeber erwarten im ersten Halbjahr

2007 ein steigendes Werbevolumen, gegenüber

gut 60% im Vorjahr und lediglich 42%

vor vier Jahren. Mit einer Stagnation rechnen

nur noch 25%, im Jahre 2004 waren es noch

beinahe die Hälfte aller Befragten. Noch positiver

sehen es die Agenturen. Über 90%

rechnen hier im ersten Semester mit einer

Zunahme des Werbevolumens, vor Jahresfrist

betrug der Anteil der Optimisten erst

54%.

Zeitungen im Medienmix

Der Glaube an die klassische Werbung kehrt

gemäss Handelszeitung offensichtlich wieder

zurück. Im Kommunikationsmix der

Agenturen befindet sich deren Anteil klar im

Aufwind. Bei den Werbeagenturen steigt er

auf über 62%, bei den Mediaagenturen gar

auf über 90%. Auch die Rolle der klassischen

Medien im Mediamix scheint folgerichtig

wieder an Gewicht zu gewinnen.

Von dieser Entwicklung profitieren vor allem

die Zeitungen, und dies wiederum vorwie-

gend dank Aufträgen der Top500-Werbeauftraggeber.

Hier liegt der Marktanteil der Zeitungen

über der 30%-Marke. Gewisse Einbussen

müssen hingegen die Zeitschriften

hinnehmen, deren Anteil nur noch knapp

über der 20%-Marke zu liegen kommt. Auch

wenn es um crossmediale Kommunikation

geht, haben die Zeitungen derzeit die Nase

vorn. Jeder zweite Auftraggeber misst den

Zeitungen eine zentrale Rolle in vernetzten

Kampagnen bei. Nur ein Viertel der Befragten

trauen diese Rolle den Onlinemedien zu, das

Fernsehen spielt für 44% eine zentrale Rolle

in verbundenen Kampagnen. Dass die Online-Medien

aber in naher Zukunft weiter an

Bedeutung gewinnen werden, steht für zwei

Drittel der Auftraggeber ausser Frage.

Auffällig ist hier die Bedeutung der eigenen

Website. Diese wird von 60% der Befragten

sogar als Leadmedium für die eigene Kommunikation

bezeichnet – ob bei der Personalsuche,

der Werbung oder im Direktverkauf.

Den beiden neuen Trendmedien, «Mobile»

und «Adscreen», wird hingegen von der

grossen Mehrheit der Auftraggeber noch

keine grosse Bedeutung beigemessen.

Umsatzsteigerung als Hauptziel

Bei der Frage nach den wichtigsten Kommunikationszielen

liegen seit Jahren die Aussagen

«Umsatz steigern» und «Marktanteil erhöhen»

auf den ersten beiden Plätzen. Vor

einem Jahr schaffte die «Markenführung»

den Sprung mit aufs Podium der wichtigsten

Kommunikationsaufgaben. Dieses Jahr ist

dies dem Kommunikationsziel «Aufmerksamkeit

der Kunden erringen» gelungen.

Dies widerspiegelt die hohen Anforderungen

an die Marketingkommunikation in einer

multimedialen Gesellschaft, wo die Konsumenten

und Investoren täglich mit einer

wachsenden Zahl von Angeboten und Reizen

konfrontiert werden.

* Handelszeitung (Hrsg.): Werbetrends 2007.

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immobilia Juni 2007


Dossier

Was hat Werbung

mit Marketing zu tun?

Dr. Roman H. Bolliger*

Werbung wird noch immer oft mit Marketing gleichgesetzt, obwohl sie nur

die Spitze des Eisbergs ist. Ohne Marketingunterbau droht jede Werbung

unterzugehen und ihre Wirkung zu verfehlen. Gute Werbung ist zielgruppengerecht,

grenzt positiv von Mitbewerbern ab und folgt einem roten Faden.

Werbung

Direct Marketing

Public Relations

Point of Property

Kommunikation

Immobiliennutzung

und -gestaltung

Standort

Events

Faktor Mensch

Preis/Miete

Verkauf/

Vermietung

Vermarktungs-

Konzept

Marketing-

Strategie

Werbung als sichtbare

Spitze des Marketing-

Eisbergs

Werbung als Spitze des Eisbergs

Diejenigen Massnahmen, die gegen aussen

am deutlichsten sichtbar werden, sind die

Werbemassnahmen. Das ist denn auch der

Grund dafür, dass Werbung oft mit Marketing

gleichgesetzt wird. Dabei ist Werbung nur

die Spitze des (Marketing-)Eisbergs: Bei Immobilien

beginnt Marketing schon viel früher

mit der Wahl des Standorts und führt weiter

zur Gestaltung der Immobilie selbst, worunter

auch der Entscheid über die Nutzung

fällt. Ein zentrales Element stellt die Festlegung

des Verkaufspreises oder des Mietzinses

dar. Immobilien sind komplexe Produkte

mit zahlreichen unterschiedlichen Bezugsgruppen

wie etwa Investoren, Nutzer,

Behörden, Nachbarn und Öffentlichkeit. Marwirkungsvoll

aufzuzeigen. Hier zeichnet sich

gute Werbung dadurch aus, dass sie auf den

eigenen Stärken aufbaut und nicht etwa auf

den Schwächen anderer Anbieter. Damit ist

weniger die von Gesetzes wegen verbotene

vergleichende Werbung gemeint, sondern

vielmehr die Erkenntnis, dass ausschliesslich

faire Werbung zu nachhaltigem Erfolg führen

kann.

Das Sprichwort, wonach der Köder dem

Fisch schmecken muss und nicht dem Angler,

umschreibt treffend die Notwendigkeit,

dass sich Werbemassnahmen an der Zielgruppe

orientieren müssen. Ob sie auch dem

Anbieter oder dem Werber gefallen, darf

nicht entscheidend sein. Deshalb ist es auch

so wichtig, den Fisch bzw. den Kunden gut

zu kennen. Die Analyse des Nachfragemarktes

sowie die Auswahl der geeigneten

Kundensegmente (Segmentierung) ist deshalb

für jedes Immobilienprojekt Pflicht. Das

früher oft konsultierte Bauchgefühl reicht

schon lange nicht mehr aus.

Marketing und Werbung sind nicht dasselbe,

aber doch untrennbar miteinander verbunden.

Als Marketing bezeichnet man Aktivitäten,

die den Austausch von Angebot und

Nachfrage ermöglichen und fördern. Solche

Austauschprozesse finden in der Immobilienwirtschaft

beim Verkauf oder bei der Vermietung

einer Liegenschaft, aber auch bei

der Entwicklung eines Projekts oder der Bewirtschaftung

einer Bestandesliegenschaft

statt.

keting für Liegenschaften weist deshalb viele

Elemente eines Dienstleistungsmarketings

auf und muss dem Faktor Mensch eine zentrale

Rolle zuweisen. Die Ausbildung und Fähigkeiten

von Entwicklern, Vermarktern und

Bewirtschaftern sind deshalb so wichtig. In

der Praxis werden diese Faktoren in einer

Marketingstrategie beschrieben und mit

einem daraus abgeleiteten Vermarktungskonzept

die Grundlagen für den erfolgreichen

Verkauf bzw. die erfolgreiche Vermietung gelegt.

Was gute Werbung ausmacht

Gute Werbung fällt auf und bewegt. Gerade

bei Immobilienprojekten, die zeitlich befristet

sind, muss Bekanntheit das erste Ziel

sein. Deshalb muss die Werbung dafür sorgen,

dass man auffällt. Das alleine reicht jedoch

noch nicht aus: Der Kunde muss vielmehr

dazu bewegt werden, den Kontakt mit

dem Anbieter zu suchen, das Objekt zu besichtigen

und letztlich zu kaufen oder zu

mieten.

Aufgabe der Werbung ist es auch, die vorgängig

definierte Positionierung der Immobilie

umzusetzen, d. h. die positive Abgrenzung

gegenüber konkurrenzierenden Angeboten

Werfen Sie einen Kommunikationsanker

aus!

Um die festgelegten Kommunikationsziele

zu erreichen, werden immer mehrere Werbemassnahmen

gleichzeitig eingesetzt: Inserate

werden in Printmedien und online

geschaltet, eine Webseite und eine Dokumentation

präsentiert das Angebot, Plakate

werben am Strassenrand, Give-aways werden

verteilt usw. Damit das investierte Werbegeld

auch tatsächlich rentiert, müssen diese

Werbemassnahmen einem roten Faden

folgen, d. h. sie müssen dieselben Botschaften

transportieren und einer einheitlichen

Gestaltung folgen. Wir nennen diesen

gemeinsamen Nenner Kommunikationsanker,

der sich auf Grund aufeinander abgestimmter

Einzelmassnahmen in der Wahrnehmung

der Zielgruppe festsetzt. Dabei gilt

die Grundregel: Je besser die Werbung abgestimmt

ist, umso stärker ist die Verankerung.

Investitionen in die Werbung

lohnen sich

Die Verlockung, bei der Werbung Geld zu

sparen, ist besonders in der technisch geprägten

Immobilienwirtschaft immer vorhanden.

Im Gegensatz beispielsweise zu

einem Hausdach kann man doch im Notfall

immobilia Juni 2007 11


Dossier

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basiert auf einer

Marketingstrategie

und einem Vermarktungskonzept.

auf Werbung verzichten, so könnte man meinen.

Dies gilt aber nur auf den ersten, oberflächlichen

Blick, denn was nützt die tollste

Immobilie, wenn niemand weiss, dass es sie

gibt? Und selbst wenn ein Immobilienangebot

grundsätzlich bekannt ist, kommt man nicht

darum herum, seiner Zielgruppe zu erklären,

wieso sie gerade das eigene Angebot berücksichtigen

soll. Das Wertvollste an der Werbung

ist ihre Fähigkeit, aus einer Ansammlung von

Backsteinen, Nägeln, Dachziegeln und anderen

Baumaterialien ein begehrenswertes Haus

zu machen, das einen guten Preis wert ist.

*Der Autor ist Partner von acasa Immobilien

marketing.

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12 immobilia Juni 2007


Dossier

Immobilienbranding –

Luxus oder Notwendigkeit?

Carlo Gruber*

Räume und Gebäude, für die ein Vermögen investiert wird, werden oft wie

ein Schraubstock, technisch und sachlich, als rein funktionale Materie mit

harten Fakten am Markt angepriesen. Doch Immobilien sind höchst sensible

Objekte, die eine Persönlichkeit, einen Charakter brauchen, damit man sie

erkennen und voneinander unterscheiden kann.

lienbranding zum Nutzen macht – liefert

einen klaren Mehrwert. Immobilienbranding

vermag die Anziehungskraft eines Gebäudes

langfristig zu halten, sogar zu steigern und

schafft einen Mehrwert auch auf emotionaler

Ebene. Sie ermöglicht langfristig hohe

Renditen, vermeidet Leerstände und verhindert

hohe Fluktuationen. Und damit nicht

genug, denn was ein Gebäude, eine Überbauung,

ein Areal auszeichnet, wird sichtbar

und erlebbar: Das Objekt gewinnt an Einzigartigkeit.

Gute Architektur, hohe Qualität und vernünftige

Kosten werden für Immobilien schon

lange vorausgesetzt: Heute braucht es jedoch

mehr, um Kunden zu gewinnen. Unsichtbare,

weniger fassbare Merkmale gewinnen

für Menschen zunehmend an Bedeutung.

Innovationen – Mangelware

in der Immobilienwelt

Man stelle sich vor, Audi, Nike oder Rolex

würden ein neues Modell mit nur technischen

Informationen lancieren. Stattdessen

wird aus einem funktionalen Produkt

eine dramatisch inszenierte Story gemacht.

Diese wird auf eine Zielgruppe abgestimmt

und attraktiv und begehrlich vermarktet. Wir

als Konsumenten erwerben somit nicht

«nur» ein Auto, einen Schuh oder eine Uhr,

sondern vor allem ein Stück Lebensgefühl.

Was gestern war, wird morgen

undenkbar sein

In Gesprächen mit Investoren und Immobilienfachleuten

zeigt sich, dass bis heute der

Markt ohne derartige Fragen ausgekommen

ist und Immobilien sich rentabel absetzen

oder vermieten liessen. Doch die Lage spitzt

sich zu, Fragen über die Zukunft, über die

Nachhaltigkeit sowie ein Raumüberangebot

verlangen nach Differenzierungsstrategien.

Unternehmen und Produkte behaupten sich

schon seit Jahrzehnten erfolgreich mit Marken

und Markenführung, mit intensiver Kommunikation

und vielen weiteren Massnahmen

am Markt. Doch viele dieser Erfolg

versprechenden Themen nutzt die Immobilienbranche

nicht. Dabei gibt es in dieser Beziehung

fruchtbare Ähnlichkeiten zwischen

Unternehmen, Produkten und Immobilien.

Auch Immobilien verbreiten Lebensgefühl,

schaffen Identifikation, wirken begehrlich

und attraktiv; auch Immobilien kämpfen gegen

Mitbewerber und müssen gesellschaftlichen,

wirtschaftlichen sowie umweltbezogenen

Themen nachkommen.

Wer Immobilien mit einer geschickten Idee

bereichert, diese auf die entsprechende Zielgruppe

abstimmt und über alle Identitätsebenen

(Design, Kommunikation und Verhalten)

erlebbar macht – wer sich also Immobi-

Der Weg zur Einzigartigkeit

Immobilienbranding kommt dann zum Zug,

wenn grössere Objekte neu lanciert oder bestehende

Objekte in ihrer Nutzung verändert

und überarbeitet werden. Ein massgeschneidertes

Konzept definiert die Nutzung, die

zukünftige Ausrichtung, die Zielgruppe und

das Angebot eines Projektes. Damit werden

bereits vor dem ersten architektonischen

Strich Leitplanken für alle Beteiligten gesetzt.

Das Hinterfragen von üblichen Branchenregeln,

ein zielgruppenorientiertes Serviceangebot

und der Mut für neue Ideen - sie

alle ergeben ein einzigartiges Projekt. So wie

man ein Gebäude sieht, so nimmt man es

wahr. Konzept und Visualisierung auf den

Ebenen Design, Kommunikation und Verhalten

müssen auf das gesamte Projekt und die

anvisierte Zielgruppe abgestimmt sein, sonst

bleibt ein Teil der eingesetzten Massnahmen

wirkungslos.

Das noch brachliegende, unterschätzte Gebiet

Immobilienbranding bedeutet für Investoren

und Projektinitianten höhere Renditen,

weniger Leerstände, geringere Fluktuation

und eine einfache, professionelle Vermarktung.

Deshalb geht der Appell an alle Investoren

und Initianten: Verkaufen und vermieten Sie

Ihren Kunden keine reinrassigen Wohnungen,

Häuser oder Büros - verkaufen Sie Ihren Kunden

vor allem ein Lebensgefühl. Immobilienbranding

ist kein Luxus; es ist eine Notwendigkeit.

* Der Autor ist Geschäftsinhaber der Kommunikations-

und Brandingagentur businesskontrast,

Luzern.

immobilia Juni 2007 13


Aktuell

Aus dem Parlament

Aufhebung der Dumont-Praxis?

Ivo Cathomen

Mitte Juni endet das Vernehmlassungsverfahren zu einer Vorlage der nationalrätlichen

Kommission für Wirtschaft und Abgaben zur Aufhebung der so

genannten Dumont-Praxis bei der Abzugsfähigkeit von Unterhaltsarbeiten

bei vernachlässigten Liegenschaften vom steuerbaren Einkommen.

und bildet deshalb einen Beitrag zur Umsetzung

des Verfassungsauftrags der

Wohneigentumsförderung. Mit der Abschaffung

der Dumont-Praxis fällt das

steuertechnische Motiv, – notwendige –

Renovationsarbeiten hinauszuschieben,

weg, womit ein Beitrag zum Erhalt des Immobilienparks

geleistet wird. Es kann nicht

im Interesse von Bund und Kantonen sein,

dass allein aus steuerlichen Gründen sanierungsbedürftige

Liegenschaften nicht

rasch möglichst renoviert werden. Der

Verzicht auf die Dumont-Praxis hat zudem

positive Auswirkungen auf die Bauwirtschaft,

weil damit in dieser Branche die

Aufträge angekurbelt werden.

Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung

(der so genannten «Dumont-Praxis») kann,

wer eine vernachlässigte Liegenschaft erwirbt

und vom früheren Eigentümer unterlassene

Unterhaltsarbeiten während der

ersten fünf Jahre seit dem Erwerb ausführt,

deren Kosten steuerlich nicht in Abzug

bringen. Im Rahmen einer von Nationalrat

Philipp Müller (FDP AG) eingereichten parlamentarischen

Initiative beantragt die

Kommission für Wirtschaft und Abgaben

des Nationalrates mit 13 zu 12 Stimmen,

die Dumont-Praxis bei der direkten Bundessteuer

abzuschaffen. Was die kantonalen

Einkommenssteuern anbelangt, sollen

die Kantone die Möglichkeit haben, die

Dumont-Praxis aufzuheben. Die Kommission

ging mit ihrem Vorschlag, dessen Vernehmlassungsfrist

bis zum 15. Juni läuft,

über die parlamentarische Initiative hinaus.

Philipp Müller hatte darin die Verkürzung

der Laufzeit von fünf auf zwei Jahre gefordert.

Ungleichbehandlung abschaffen

Die knappe Mehrheit der Kommission argumentiert,

dass die Dumont-Praxis ist bei

den Steuerpflichtigen schon immer auf Unverständnis

gestossen sei. Es sei schwierig

Gemäss Initiative von

Nationalrat Philipp Müller

(FDP AG) soll die Dumont-

Praxis eingeschränkt, nach

knapper Mehrheit der

nationalrätlichen Kommission

für Wirtschaft und

Abgaben sogar ganz

abgeschafft werden.

zu verstehen, weshalb einem Alteigentümer

das Recht gewährt werde, die

Unterhaltskosten seiner Liegenschaft uneingeschränkt

abzuziehen, während dies

dem Neueigentümer in den ersten fünf Jahren

nach dem Wohneigentumserwerb nicht

in gleichem Masse zusteht.

Wenn eine Liegenschaft vom vormaligen

Eigentümer zum Beispiel aus Geldmangel

nicht unterhalten wurde und es deshalb

umfangreicher Instandstellungsarbeiten

bedarf, kann der Neuerwerber aufgrund

der Dumont-Praxis diese Arbeit während

fünf Jahren nicht oder zumindest nicht mit

der gleichen steuerlichen Behandlung, wie

sie dem Alteigentümer zuteil wird, ausführen.

Diese Ungleichbehandlung lässt sich

nicht rechtfertigen und muss nach Meinung

der Mehrheit abgeschafft werden.

Die Dumont-Praxis ist ein bedeutendes

Hindernis für den Steuerpflichtigen, der

eine renovationsbedürftige Altliegenschaft

erwerben will. Die Abkehr von der Dumont-Praxis

ist deshalb als Massnahme

zur Wohneigentumsförderung zu verstehen.

Diese Abschaffung kommt ausschliesslich

den Neueigentümern zugute

Die Abschaffung der Dumont-Praxis bringt

wesentliche administrative Vereinfachungen

mit sich. Die Verwaltung und der

Steuerpflichtige müssen nämlich nicht

mehr die schwierige Abklärung vornehmen,

ob es sich bei bestimmten Unterhaltsarbeiten

um periodisch anfallende Unterhaltsarbeiten

handelt oder um Nachholarbeiten

wegen versäumten Unterhalts durch

den vormaligen Eigentümer. Verwaltung

und Eigentümer müssen nur noch abklären,

ob es sich um werterhaltende oder

wertvermehrende Arbeiten handelt.

Kantone mehrheitlich dagegen

Gemäss Information der eidgenössischen

Steuerverwaltung, die mit der Durchführung

und Auswertung der Vernehmlassung

beauftragt wurde, sind per Ende Mai bereits

zehn Antworten von Kantonen einschliesslich

der Finanzdirektorenkonferenz

eingegangen. Wenig überraschend befürworten

jene Kantone, die der Dumont-Praxis

bereits heute keine Folge leisten, die

Abschaffung. Demgegenüber fordert eine

Mehrheit der Kantone die Beibehaltung

und lehnt eine Disharmonisierung zwischen

Bund und Kantonen klar ab. Immerhin ortet

man in den Kantonen gewisse Verbesserungsmöglichkeiten.

Nach Ablauf der Frist wird die Steuerverwaltung

den Vernehmlassungsbericht zuhanden

der nationalrätlichen Kommission

erstellen. Dieser ist es überlassen, ob sie

ihn veröffentlichen wird oder nicht. Mit einer

Publikation wäre etwa im August zu

rechnen. Sodann wird sich auch der Bundesrat

zum Geschäft äussern.

immobilia Juni 2007 15


Aktuell

Erhöhung der Hypothekarzinsen

SVIT gegen Sofortmassnahmen

Red. – Als grösste Kantonalbank hat Anfang

Juni die Zürcher Kantonalbank (ZKB) eine

moderate Erhöhung der variabel verzinslichen

Hypothekardarlehen angekündigt. Für

Sofortmassnahmen, wie sie in der Folge von

Mieterverbandsseite gefordert wurden, besteht

aber nach Ansicht des Schweizerischen

Verbands der Immobilienwirtschaft SVIT

Schweiz derzeit kein Anlass.

Die Frage, ob künftig die Hypothekar- von den

Mietzinsen abgekoppelt werden sollen, wird

in einer von Bundesrätin Doris Leuthard eingesetzten

Arbeitsgruppe intensiv diskutiert.

Red. – Wüst und Wüst, das Tochterunternehmen

der Intercity Group für exklusives

Wohneigentum mit Sitz in Zürich und die

weltweit tätige Firma Christie’s Great Estates

gehen eine neue Kooperation ein. Demnach

wird Wüst und Wüst exklusiver Partner

für die Immobilienvermittlung in der

Deutschschweiz für das Luxussegment im

Wohnbereich. Die beiden Parteien haben

Anfang April nach einem aufwendigen

Auswahlverfahren, durchgeführt von

Christie’s Great Estates, einen entsprechenden

«Affiliate»-Vertrag unterzeichnet.

Christie’s Great Estates ist die für Immobilien

zuständige Tochtergesellschaft des

Auktionshauses Christie’s und verfügt über

ein Netzwerk mit mehr als 135 «Affiliates»

in über 25 Ländern mit insgesamt 650 Büros.

Vermarktung aussergewöhnlicher

Liegenschaften

Ziel der Kooperation ist es, Kunden beim

Verkauf und Kauf von aussergewöhnlichen

Wohnliegenschaften über den Zugang

zum weltumspannenden Netzwerk von

Christie’s Great Estates zu unterstützen.

Angesichts der internationalen Bedeutung

des Standortes Schweiz und der grossen

Nachfrage von wohlhabenden ausländischen

Privatpersonen an einem Wohnsitz

in der Schweiz entspricht die internationale

Zusammenarbeit einem zunehmenden

Bedürfnis seitens der Verkäufer

und Kaufinteressenten.

Auch die Mieterorganisationen sind in dieser

Arbeitsgruppe vertreten. Der SVIT Schweiz erachtet

es als falsch, dass nun im Zuge der angekündigten

Erhöhung der variablen Hypozinsen

offenbar politischer Druck auf das zuständige

Volkswirtschaftsdepartement und die

Arbeitsgruppe ausgeübt werden soll, indem

nun Sofortmassnahmen verlangt werden.

Vielmehr sollen die Beratungen des Gremiums

weiter verfolgt werden. Ferner ist darauf

hinzuweisen, dass sich die angekündigten

Zinserhöhungen im moderaten Rahmen bewegen

und nach Jahren tendenziell fallender

Hypozinsen seit Längerem abzusehen waren.

Immobilienmarkt Schweiz

«Wüst und Wüst» und Christie’s

schliessen Kooperation

In der Schweiz gehören neben Wüst und

Wüst auch die in Genf ansässige SPG, Société

Privée de Gérance, und die in Lugano domizilierte

Wetag Consulting Immobiliare zum

Netzwerk von Christie’s Great Estates. Zusammen

decken sie alle Regionen der

Schweiz ab.

Für Michael Blaser, CEO Wüst und Wüst, stellt

der Abschluss der Kooperationsvereinbarung

einen richtungsweisenden und logischen

Schritt in der Entwicklung des Unternehmens

dar. «Der Markt für exklusives Wohneigentum

ist zunehmend international ausgerichtet.

Die starke Verankerung in einem weltumspannenden

Netzwerk eröffnet unseren Kunden

verkaufsseitig neue Potenziale. Gleichzeitig

stellen wir eine wachsende Nachfrage

nach sehr exklusiven Liegenschaften aus

dem Ausland fest. Dank der Kooperation

bringen wir diese Bedürfnisse in unserem

Unternehmen in idealer Weise zusammen.»

Für Joachim Wrang-Widén, Director of Real

Estate Europe, Christie’s Great Estates, wird

mit der Zusammenarbeit eine wichtige Lücke

in der Landkarte Europas geschlossen.

«Wir haben angesichts des grossen Käuferinteresses

intensiv nach einem Partner in

der Deutschschweiz gesucht. Mit Wüst und

Wüst haben wir eine ideale Besetzung gefunden.

Ich bin überzeugt, dass wir im vergleichsweise

kleineren, aber exklusiven

Schweizer Markt einen Mehrwert für alle Beteiligten

erbringen können.»

Kurzmeldungen

Neubesetzung im

Vorstand der FM-

Arena. An der Generalversammlung

der FM-Arena vom

12. April wurde

Hans-Peter Huber

in den Vorstand des

Schweizer Facility

Management Vereins

FM-Arena gewählt.

Er ist seit 1997 Leiter Bewirtschaftung

im Immobilienamt der Baudirektion Kanton

Zürich. Im Vorstand ersetzt er Roger Dietz. Die

Leitung setzt sich somit neu wie folgt zusammen:

Remo Schällibaum (Vorstandsvorsitzender),

Wolfgang Perschel (Vize-Vorstandsvorsitzender),

Hans-Peter Huber, Matthias Köhn,

Roger Krieg, Albert Schweizer (Vorstandsmitglieder).

Mibag hat eine neue Eigentümerin. 3i, die

europäische Private Equity Gruppe, und die

von ihr verwalteten Fonds haben ihre Beteiligung

an Mibag an ETDE verkauft. Mibag

zählt zu den führenden Schweizer Facility

Management Dienstleistern. ETDE ist eine

Tochtergesellschaft der Bouygues Gruppe,

die in den Bereichen Bau, Immobilien, Energie

and Facility Management Dienstleistungen

sowie in Medien und Telekommunikation

tätig ist.

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16 immobilia Juni 2007


Aktuell

Gebäudesanierung

3 Milliarden Franken

Sparpotenzial

Tools für erfolgreiches

Immobilien-Marketing

3D-Visualisierung

Die Erfahrungen der Handwerkerplattform renovero.ch zeigen, dass Auftraggeber

bei der Vergabe von Sanierungsarbeiten im Durchschnitt über

30% sparen können. Auf dem vor einem Monat lancierten Vergleichsdienst

haben Kunden 550 Mal Offerten eingeholt und verglichen.

Wichtig sind eine möglichst genaue Beschreibung

der auszuführenden Arbeiten

und die Angabe von Mengen und Flächenmassen.

Fotos können dabei für die Handwerker

eine wichtige Hilfe sein, um sich

einen möglichst zutreffenden Eindruck

von den auszuführenden Arbeiten zu verschaffen.

Sollte trotzdem einmal etwas

unklar sein, können die Handwerker dem

Auftraggeber Fragen stellen. Je nach

Kenntnis über die auszuführenden Arbeiten

können die Handwerker entweder einen

verbindlichen Festpreis offerieren

oder aber zunächst nur einen Kostenvoranschlag

unterbreiten.

(CMS) Website

(Luft) Fotografie

Red. – Was für Krankenkassen- und Versicherungspolicen

schon seit Jahren funktioniert,

gibt es seit einem Monat auch für

jegliche Handwerkeraufträge wie Maler-,

Dach-, Schreiner- oder etwa Gartenarbeiten.

Den Hauseigentümern und Mietern,

die sich auf der Plattform einfach und kostenlos

registrieren können, stehen heute

über 3700 Schweizer Handwerksbetriebe

als potenzielle Auftragnehmer zur Auswahl.

renovero.ch konnte dank diesem breiten

Angebot einen erfolgreichen Start vollziehen.

Es hat sich gezeigt, dass auch in der

Schweiz ein Bedürfnis zum unkomplizierten

Einholen und Vergleichen von Offerten besteht.

Tipps für das erfolgreiche Ausschreiben

Die Erfahrungen des ersten Monats zeigen,

dass Auftraggeber auf renovero.ch je nach

Art und Beschreibung der auszuführenden

Arbeiten heute im Durchschnitt fünf Offerten

erwarten dürfen. Der Erfolg hängt dabei

stark von der Qualität der Offertanfrage ab.

Grosses Sparpotenzial

Die Auswertung der bisherigen Ausschreibungen

zeigt, dass Auftraggeber auf renovero.ch

bei Handwerker-Aufträgen mehr

als 30% einsparen können. Die tiefste Offerte

war im Schnitt 3% günstiger als der

jeweilige Mittelwert der eingeholten Offerten.

Die Preisdifferenzen zwischen den

günstigsten und teuersten Offerten lagen

zwischen 3 und 87% und betrugen im

Durchschnitt sogar 63%. Dies bestätigt,

dass sich auch für Handwerkerarbeiten

ein Vergleich in jedem Fall lohnt. Auf die

rund 10 Mrd. CHF hochgerechnet, die private

Auftraggeber für Umbau- und Erweiterungsarbeiten

jährlich in der Schweiz

ausgeben, ergibt dies ein Sparpotenzial

von 3 Mrd. CHF.

renovero.ch wurde von der Olmero AG

initiiert, der Betreiberin der erfolgreichen Profi-Ausschreibungsplattform

für die Schweizer

Bauwirtschaft. Über die Olmero-Ausschreibungsplattform

laufen jährlich tausende

von Ausschreibungen von Architekten, Generalunternehmungen

und Bauherren. Das

Unternehmen, ein Spin-off der ETH Zürich,

ist im Jahr 2000 aus dem von der ETH Zürich

und McKinsey Schweiz durchgeführten

Existenzgründerwettbewerb Venture 2000

hervorgegangen und wurde von den heutigen

Geschäftsführern, Dr. Markus Schulte

und Dr. Oliver Behnen gegründet.

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Aktuell

Veranstaltungsrückblick

Patentierte Architektur?

Thomas Müller*

Die Frage nach der Zweckmässigkeit des Schutzes geistiger Leistungen der

Architekten durch Patente bietet brisanten Gesprächsstoff. Die Veranstaltung

«Patentierte Architektur» von SIA-Service und des Departementes für

Architektur der ETH Zürich bot Gelegenheit zum Austausch von Überlegungen

zu möglichen beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellen Konsequenzen

von Architekturpatenten.

Publikum hoben die Vorteile der Patentierung

vor allem im Sinne einer zusätzlichen

und nötigen Einnahmequelle für die Planer

hervor. Dahinter stehe ein Refinanzierungsgedanke

für erbrachte intellektuelle Entwicklungsarbeit.

Gerade dadurch solle es

den Architekten unter anderem ermöglicht

werden, wieder verstärkt zu forschen.

Viele Planer müssen sich vermehrt mit Fragen

des Immaterialgüter-, Urheber-, Designund

Patentrechts auseinandersetzen. Der

Einzelne ist ob der Komplexität dieser juristischen

Materie oft überfordert, und die gesamte

Branche ist verunsichert. An der Veranstaltung

«Patentierte Architektur: Zukunftsmusik

oder Utopie» in Zürich

unterhielten sich Fachleute aus der Planungsbranche,

den Berufsverbänden, dem

Rechtswesen und der Wissenschaft.

Wirtschaftliche Chancen

Der Rechtsanwalt und Fürsprecher Peter

Rechsteiner aus Solothurn sieht durchaus

Chancen in der Anwendung von Architekturpatenten

im Sinne neuer Einnahmequellen.

Der verstärkte ökonomische Wettbewerb

habe auch den wirtschaftlichen Druck auf

die Architekten und die Ingenieure erhöht. Er

erachtet es als sinnvoll, dass die oft sehr

teure und wertvolle Entwicklung architektonischer

Ideen geschützt und anschliessend

exklusiv auf dem Markt abgesetzt werden

kann. Selbstverzicht hingegen führe wirtschaftlich

zu wenig Erfolg, und das Urheberrecht

biete diesbezüglich zu wenig Schutz

und Möglichkeiten. Dass die Architektur

nicht unter der Patentvergabe leide, zeige

das Beispiel USA. Auch Stimmen aus dem

Auf Kosten des Lebensraumes

Gemäss Stéphane de Montmollin, Generalsekretär

des BSA, sei gerade in den USA

eine Verarmung der Architekturentwicklung

festzustellen. Doch er steht dem Architekturpatent

auch deshalb äusserst skeptisch

gegenüber, weil für ihn das Argument der

neuen Einnahmequelle nicht nachvollziehbar

sei. Damit klammere man sich an die

Hoffnung auf kurzfristige Gewinne. Ein zunehmender

Aufwand in der Planung für aufwändige

Patentrecherchen und Ausgaben

für das eventuell nötige Erstehen von Lizenzen

werde nämlich diesen Gewinn

schnell übersteigen. Tatsächlich wären Patente

nach einem Votum des Architekten

Jürg Spreyermann, Zürich, wirtschaftlich nur

dann sinnvoll, wenn man entweder das eigene

Produkt ausschliesslich und mehrfach

anbieten könne oder möglichst viele Lizenzen

für die anderweitige Produktion verkaufe.

Beides sei bei der Architektur nicht

gegeben. Nach Meinung Stéphane de Montmollins

und Daniel Kündigs, Präsident des

SIA, sollten für Architektur grundsätzlich

keine Patentanmeldungen erfolgen und

auch keine Patente erteilt werden. Für einzelne

technische Produkte und Verfahren,

die im Bau eingesetzt werden, sei die Patentierung

vertretbar, aber nicht für architektonische

Konzepte und Lösungen. Hinter jeder

Architektur stehe ein historisch gewachsener,

öffentlicher Forschungs- und Entwicklungsprozess.

Für die Weiterentwicklung

der gebauten Umwelt wäre es folgenschwer,

wenn in Zukunft architektonische

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18 immobilia Juni 2007


Aktuell

Graphic Work

Ideen, ästhetische Formen und Gestaltungen

zum Patent angemeldet würden. Das in

der Architektur übliche Vorgehen, Ideen und

Konzepte als Basis zu übernehmen, weiter

zu entwickeln und dem entsprechenden

Kontext anzupassen, würde unterbunden

oder zumindest sehr erschwert. Der historisch

gewachsene Entwicklungsstrang und

die gesellschaftliche Übung, das Entworfene

und Gebaute zur öffentlichen Diskussion zu

stellen, würden stark gehemmt, was zu einer

Verarmung und Ausdünnung der Architekturentwicklung

führen würde. Dies ginge

zulasten der kulturellen Entwicklung und

des ganzen Lebensraums.

Zurechtgebogenes Patent

Daniel Kündig doppelte mit der Frage nach,

ob überhaupt, und wenn ja, unter welchen

Voraussetzungen Architektenleistungen nach

dem Patentrecht bzw. dem europäischen Patentübereinkommen

geschützt werden können.

Es sei zu überprüfen, ob durch den patentrechtlichen

Schutz der Architektenleistung

als äussere und innere Gestaltung,

Formgebung und visuelle Ästhetik das

Rechtsmittel «Patent» an sich nicht zurechtgebogen

werde. So lasse sich in Einzelfällen

feststellen, dass man sich ganz offensichtlich

nicht an die vorgegebenen, klaren Definitionen

wie die neue Erfindung, die Neuheit, das

Naheliegen und der Stand der Technik gehalten

hat. Für Fridolin Stähli, Professor für Kultur

und Kommunikation und Experte für Architekturethik

an der Fachhochschule Nordwestschweiz,

stellen Bauwerke keine

Erfindungen, sondern viel eher Entdeckungen

dar, und deshalb sei eine Patentvergabe fragwürdig.

Innovationspotenzial nicht beschränken

Philipp Meier, Direktor des Cabaret Voltaire

und Gastgeber der Veranstaltung, wunderte

sich als Aussenstehender darüber, dass gerade

die Architekten, die seit je nach dem

Open-source-Verfahren arbeiten, ja dieses

eigentlich erfunden hätten, jetzt im Copyright

die Lösung suchen, und dies zu einem

Zeitpunkt, da die ganze Welt genau das Gegenteil

tue oder es zumindest teste. Im offenen

Wettbewerb und in transparenten Entwicklungsprozessen

entdecke man gegenwärtig

ein grosses Innovationspotenzial, was

letztlich auch wirtschaftliche Vorteile bringe.

Eigentlich müssten dies doch gerade die Architekten

am besten wissen.

* Der Autor ist Mitarbeiter im Generalsekretariat

SIA, Zürich.

Basel • Bern • Brig • Genève • Lausanne • Mezzovico • St.Gallen • Wettswil


Service

Jus-News

Rechtliche Überlegungen

im Umgang mit Radon-Gas

Dr. Peter Burkhalter und Dr. Boris Grell sind Rechtsanwälte bei Hodler & Emmenegger in Bern und Zürich (www.swisslawyersgroup.ch)

Nach der Lehre und Rechtsprechung wird

ein arglistiges Verschweigen im Sinne von

Art. 199 OR jedoch gemeinhin nur angenommen,

falls eine Aufklärungspflicht des Verkäufers

besteht. Sofern der Verkäufer dem

Käufer das Nichtvorhandensein von Radon-

Gas-Vorkommen im zu verkaufenden Gebäude

nicht explizit vertraglich zugesichert

hat, kann man sich fragen, ob es nicht vielmehr

am Käufer liegt, sich über die Gefahr

von Radon-Gas-Vorkommen im Kaufsobjekt

zu erkundigen. Denn der Käufer kann im Internet

unter www.ch-radon.ch oder bei den

zuständigen kantonalen Behördenstellen relativ

einfach das Radon-Risiko beim beabjus

news

Allgemeines

Bei Radon handelt es sich um ein natürliches,

im Boden vorkommendes Edelgas, dessen

instabile Atome sich in andere, ebenfalls radioaktive

Atome verwandeln können. Radon

steigt durch poröse Bodenschichten zur

Oberfläche auf und stellt bei ungehindertem

Austritt aus dem Boden aufgrund der starken

Verdünnung keine Gefahr für Menschen

dar. Gelangt Radon jedoch durch undichte

Fundamente in Gebäude resp. lagern sich

dessen Folgeprodukte allmählich in Innenräumen

ab, kann das Einatmen von damit

versetzter Luft Lungenkrebs verursachen.

Das Bundesamt für Gesundheit hat aufgrund

seiner Erfahrung, dass die Radon-Problematik

in der Bau- und Immobilienbranche eine

zunehmende Rolle spielt, eine Broschüre

herausgegeben, die sich neben allgemeinen

Informationen zu Radon auch mit möglichen

rechtlichen Konsequenzen befasst. 1

Rechtliche Grundlagen

Um die Radon-Exposition zu Hause und am

Arbeitsplatz zu regeln, wurde in der Schweiz

am 1. Oktober 1994 die Strahlenschutzverordnung

(nachfolgend StSV, SR 814.501) mit

verbindlichen Grenz- und Richtwerten in

Kraft gesetzt. Im Folgenden werden die

rechtlichen Grundlagen sowie die daraus

entstehenden Rechte und Pflichten von Liegenschaftskäufern

und -verkäufern näher

erläutert.

massnahmen gehen zulasten des betroffenen

Eigentümers (Art. 116 Abs. 4 StSV).

Rechtliche Überlegungen

bei Liegenschaftstransaktionen

Ein Haus, in welchem der gesetzlich vorgeschriebene

Radongrenzwert überschritten

wird, stellt eine mangelhafte Kaufsache nach

Art. 197 Abs. 1 OR dar, was den Käufer sofort

nach Entdeckung dieses Mangels berechtigt,

eine Reduktion des Kaufpreises zu verlangen

oder den Kauf mit der Wandlungsklage rückgängig

zu machen (Art. 201 und Art. 205 OR;

vgl. zur Geltendmachung der Mängelrüge

den Jus-News-Beitrag in der immobilia-Ausgabe

Februar 2006). Voraussetzung für die

erfolgreiche Mängelrüge ist allerdings, dass

der Käufer den Mangel (nämlich das grenzwertüberschreitende

Vorkommen an Radon-

Gas resp. der Folgeprodukte im Kaufsobjekt)

nicht gekannt hat und es dem Käufer bei Anwendung

gewöhnlicher Aufmerksamkeit

auch nicht möglich war, diesen Mangel zu

erkennen oder der Verkäufer dessen Nichtvorhandensein

nicht zugesichert hat (Art.

200 OR). Weil in Grundstückkaufverträgen

normalerweise die Gewährleistung von

Sachmängeln ausgeschlossen wird, ist das

Mängelrüge-Risiko für den Verkäufer insoweit

gebannt, als nicht erfolgreich geltend

gemacht werden kann, arglistig die Kenntnis

um die besagte Grenzwertüberschreitung

im Zeitpunkt des Verkaufs verschwiegen zu

haben. Denn diesfalls ist ein vertraglicher

Ausschluss der Sachgewährleistung nach

dem Gesetz unbeachtlich (Art. 199 OR).

In Wohn- und Aufenthaltsräumen gilt für Radon-Gas

ein über ein Jahr gemittelter Grenzwert

von 1000 Becquerel pro Kubikmeter

(Bq/m 3 ; Art. 110 Abs. 1 StSV). Für Arbeitsorte

gilt der über die monatliche Arbeitszeit gemittelte

Grenzwert von 3000 Bq/m 3 , um Sanierungen

durchführen zu müssen. Bei Neuund

Umbauten sowie bei Sanierungen gilt

ein verschärfter Richtwert von 400 Bq/m 3 ,

soweit dies mit einfachen baulichen Massnahmen

erreicht werden kann. Wird der gesetzliche

Grenzwert überschritten, legen die

Kantone die zutreffenden Sanierungsmassnahmen

fest (Art. 116 Abs. 1 StSV) und bestimmen

die Frist für die bis spätestens Ende

2014 durchzuführenden Sanierungsmassnahmen.

Die Kosten solcher Sanierungssichtigten

Hauskauf prüfen und entsprechend

den Nachforschungsergebnissen vertragliche

Vorkehren treffen oder zusätzliche

Abklärungen vom Verkäufer verlangen. Jedenfalls

geht es unseres Erachtens zu weit,

vom verkaufenden Hauseigentümer zu verlangen,

sich im Vorfeld eines Verkaufs aktiv

um das Radon-Risiko im zu verkaufendem

Haus zu kümmern. Sinngemäss empfiehlt

auch das Bundesamt für Gesundheit dem

Käufer, vor einem Liegenschaftskauf entsprechende

Nachforschungen anzustellen

sowie Informationen bezüglich Messungen

und Messresultate beim Kanton einzuholen.

Hat jedoch der Verkäufer auch im eigenen

Interesse vor einem Verkauf bereits entsprechende

Nachforschungen angestellt und

grenzwertüberschreitende Vorkommen an

Radon-Gas resp. Folgeprodukten festgestellt,

kann er sich wegen arglistigen Verschweigens

nicht auf einen vertraglichen Gewährleistungsausschluss

berufen, sofern er den

Käufer vor dem Kaufvertragsabschluss darüber

nicht umfassend in Kenntnis gesetzt

hat.

Zusammenfassung

Das Vorkommen des Edelgases Radon resp.

der ebenfalls radioaktiven Folgeelemente in

Immobilien stellen im Zusammenhang mit

dem Abschluss von Verträgen mit Immobilien-

und Baufachleuten Probleme dar, denen

zunehmend Beachtung geschenkt werden

müssen. Bei der Vertragsgestaltung und Vertragsabwicklung

von Immobilientransaktionen

stellt sich insbesondere die Frage, wer

das Risiko des grenzwertüberschreitenden

Auftretens von Radon-Gas in Immobilien

rechtlich zu verantworten hat resp. wie und

wieweit man sich vertraglich gegen eine solche

Verantwortung absichern kann.

1 Die Broschüre kann beim Bundesamt für Bauten

und Logistik (verkauf.zivil@bbl.admin.ch) bezogen

werden.

immobilia Juni 2007 21


Service

SEK

Anspruchsvolle Bestimmung

des Liquidationswertes

David Saxer*

In der Regel sind Bankinstitute Auftraggeber für Liquidationsgutachten,

meistens im Zusammenhang mit notleidenden Positionen. Solche Aufträge

stellen sehr hohe Anforderungen an den Gutachter. Nachfolgender Artikel

gibt eine grobe Übersicht der wesentlichen Merkmale, die in Liquidationsgutachten

berücksichtigt werden.

Vordergrund. Diese Ausgangslage stellt den

Gutachter vor eine sehr schwierige Aufgabe,

erstrecken sich die Szenarien doch von

der Umnutzung bis hin zum Abbruch. Der

Gutachter ist aufgerufen, der Bewertung

ein plausibles Szenario zu unterstellen, das

sich an der Marktnachfrage orientiert.

Wichtige Faktoren

bei Liquidationswerten

Wesentliche Faktoren sind Zeitbedarf und

Kosten, bis sich ein Objekt in verkaufsfähigem

Zustand präsentiert und der Verkauf

tatsächlich erfolgt ist. Die Faktoren Zeitbedarf

und Kosten sind in den unterschiedlichsten

Bereichen anzutreffen, wovon einige

nachfolgend kurz umschrieben werden:

Liquidations-Gutachten erfolgen in der Regel

bei gefährdeten Positionen, oder in Fällen,

wo sich eine Gefährdung abzeichnet. Eine

Gefährdung kann sich in einer Bonitätsverschlechterung

des Kunden wiederspiegeln

(bis hin zu Zins- und Amortisationsausständen),

oder aber bei Wertverlusten am Grundpfand.

Werden Positionen vom Normalgeschäft

in die Abteilung Spezialfinanzierungen

(Credit Workout oder Recovery) übertragen,

wird regelmässig ein Liquidationswert geschätzt.

Bei Spezialobjekten wird oft bereits

im Kreditprüfungsprozess ein Liquidationswert

bestimmt. 1

Die Liquidationswertschätzungen dienen als

Grundlage für eine genauere Risikobestimmung

im Normalgeschäft, für die Strategie

der Positionsbereinigung («Heilung im Zeitverlauf»,

stille Liquidation, amtliche Liquidation)

und für die Bemessung der Rückstellungen.

Anwendbarkeit

der SBVg-Richtlinien

Die Richtlinien 2004 der Schweizerischen

Bankiervereinigung (SBVg) für die Bewertung

Solche Spezialobjekte

sind oft schwierig zu

bewerten, reichen die

Szenarien doch von

einer Umnutzung bis zu

einem Abbruch.

grundpfandgesicherter Kredite gelten in der

Bankenlandschaft als Standard. Ein Liquidationswert

wird wie folgt definiert: «Beim Liquidationswert

handelt es sich um einen

geschätzten realisierbaren Veräusserungswert.

Bei der Bestimmung des Liquidationswertes

wird vom geschätzten Marktpreis

(Marktwert) ausgegangen. Von diesem sind

die üblichen Wertschmälerungen etc. in Abzug

zu bringen.»

Die Richtlinien der SBVg stellen also grundsätzlich

eine normale Marktwertschätzung

in den Vordergrund. Dieser Ansatz ist bedingt

richtig für Objekte, die ohne wesentliche

Investitionen oder Anpassungen an einen

neuen Nutzer vermietet oder verkauft

werden können, und für die eine entsprechende

Nachfrage besteht. Dies trifft in der

Regel zu bei Bauland, Wohneigentum, klassischen

Renditeobjekten und multifunktionellen

Gewerbe- oder Industrieobjekten. 2

Bei Spezialobjekten hingegen, die explizit

auf eine bestimmte Nutzung ausgerichtet

sind, stehen Umnutzungsüberlegungen im

– Verkaufsstrategie

An erster Stelle wird sich der Gutachter

Gedanken machen müssen, ob ein Verkauf

«en bloc» realistisch ist, oder ob der Verkauf

von Teilobjekten die sinnvollere Variante

darstellt. Im Fall von Teilobjekten sind

regelmässig grundbuchliche Anpassungen

nötig (Fahrwegrechte und Zufahrten,

Grundlastverträge bei gemeinsamer Heizanlage,

Benützungsrechte Parkplätze etc.).

Die Einräumung von Dienstbarkeiten ist

mit Abgeltungsbeträgen und Investitionskosten

verbunden.

– Beurteilung Marktnachfrage

Die zugrunde gelegten Berechnungen

müssen sich an der Marktnachfrage orientieren.

Die Absorption der Flächen sollte

innert nützlicher Frist möglich sein. Der

Gutachter muss den Zeitbedarf einer kompletten

Neuvermietung abschätzen (temporäre

Leerstände) und mögliche Sockelleerstände

berücksichtigen 3 .

– Altlasten

Eine detaillierte Prüfung möglicher Altlasten

ist Voraussetzung für eine Verkäuflichkeit.

Der Beizug von entsprechenden Spezialisten

ist anzuraten.

– Aktivieren nicht vermietbarer Flächen

Bei Spezialobjekten sind oftmals grosse

Flächenteile aufgrund von Einrichtungen,

fehlender Zugänglichkeit oder fehlendem

Tageslicht nicht oder nur schlecht nutzbar.

22 immobilia Juni 2007


Service

Der Gutachter muss deshalb Überlegungen

anstellen, ob sich notwendige Investitionen

mit dem Mehrertrag aus diesen

Flächen wirtschaftlich vertreten lassen.

4

– Behördliche Auflagen

Bei Umnutzungen ist mit weitreichenden,

behördlichen Auflagen zu rechnen, z. B.

in den Bereichen Feuerschutz, Personensicherheit,

Hygiene etc. Diese Vorschriften

können sehr hohe Investitionskosten

auslösen. Zudem ist mit einer

längeren Bewilligungsprodezur zu rechnen.

– Einrichtungen/Zugehör

Einrichtungen und Zugehör lassen sich oft

nur mit hohen Kosten ausbauen. Falls das

Zugehör nicht verkauft werden kann, fallen

zusätzlich Entsorgungskosten an. Dass

der Verkaufserlös des Zugehörs die Ausbau-

und Instandstellungskosten zu decken

vermag, ist keineswegs sicher.

– Betriebskosten

Während der ganzen Verkaufsphase fallen

Kosten an, namentlich notwendiger Unterhalt,

Energieaufwand, Service und Pflege

von Maschinen und Einrichtungen, sowie

Verwaltungsaufwand.

– Kooperation Eigentümer

Bei verstrittenen Verhältnissen zwischen

Eigentümer und Grundpfandgläubiger ist

die Wartefrist für einen Verkaufserfolg tendenziell

höher.

1 Beispielsweise projektierte Ferienwohnungen

mit grossem Angebot an Wellness-, Gastro- und

Touristikmöglichkeiten, dessen Nachhaltigkeit

jedoch sehr unsicher ist. Ebenfalls bereits im

Kreditprüfungsprozess werden typische

Betreiberliegenschaften auf Basis eines

Liquidationswertes beurteilt.

2 Im jetzt vorherrschenden Marktumfeld dürfte

der Liquidationswert von Mehrfamilien- und

Geschäftshäusern nahe am Verkehrswert

liegen. Dasselbe gilt für Bauland, jedoch je nach

Region mit unterschiedlichen Wartefristen

(Diskont). Bezüglich Wohneigentum zeigt die

Erfahrung, dass teilweise ein Abschlag

gegenüber einem Verkehrswert resultieren

kann. Dies hängt möglicherweise mit dem

psychologischen Element zusammen, wonach

jedermann an einer Zwangsverwertung ein

«Schnäppchen» erwartet. Multifunktionelle

Gewerbe- und Industrieobjekte erfahren

gegenüber einem Verkehrswert ebenfalls einen

Abschlag. Dies in vielen Fällen aufgrund von

weniger Mietflächen (Neuvermietung an

mehrere Nutzer, entsprechende Verkehrs- und

Zugangsflächen). Zudem spielt auch hier ein

psychologisches Element mit, wonach sich ein

Käufer die Übernahme einer Risikoposition

risikogerecht verzinsen lassen möchte.

Bewertungstechnisch kann dies mit einem

erhöhten Diskontsatz (Basiszinssatz) berücksichtigt

werden.

3 Ganz schwierig wird die Situation bei riesigen

Gewerbeflächen in wirtschaftlich schwachen

Regionen. In diesen Fällen wird auch die

Nachfrage nach Gewerbebauland sehr klein

sein, weshalb die Chancen einer Umzonung

geprüft werden sollten.

4 Achtung: Kosten fallen auch dann an, wenn

Flächen nicht aktiviert werden (beispielsweise

für die Entsorgung von Tankinhalten etc.).

* Der Autor ist Immobilienexperte der St. Galler

Kantonalbank, Vorstandsmitglied SEK und Dozent

Vertiefungslehrgang Bewertung realis.

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immobilia Juni 2007 23


Service

Creditreform

Droht eine neue Konkurswelle?

Die hohe Zahl der Firmengründungen könnte eine Welle von Konkursen nach

sich ziehen. Im April liegen die Pleiten um 8% über dem Vorjahreswert.

Damit ist eine baldige Zunahme der Firmenkonkurse

nicht auszuschliessen. Sollte die

Wirtschaft weiterhin so gut laufen, kann dies

zwar einige Firmen vor der Pleite retten,

aber sicher nicht alle.

Red. – Die Anzahl der Firmenkonkurse im

April 2007 liegt um knapp 8% über den

Vorjahreswerten. Diese Zahl schreckt auf,

denn ein Wert, der so deutlich über dem

Vorjahr liegt, passt so gar nicht in das Bild,

welches die schweizerische Konjunktur

derzeit hinterlässt. Jedoch eines ist klar:

Die Gründungswelle, die seit Jahren über

die Schweiz fegt, wird ihre Konsequenzen

haben. In den letzten fünf Jahren wurden

gemäss SHAB rund 165 000 Firmen neu

Noch liegt die Zahl der

Konkurse im Jahr 2007

kumuliert unter dem

Vorjahr. Die neuesten

Monatswerte deuten

aber auf eine

Trendwende hin.

eingetragen, der Bestand der im Handelsregister

eingetragenen Firmen erhöhte

sich um knapp 36 000 Unternehmen auf total

484 222 Firmen.

Unsere Statistiken zeigen, dass die Unternehmen

insbesondere in den ersten fünf

Jahren ihrer Existenz ein sehr hohes Konkursrisiko

haben. Der Anteil an den Gesamtkonkursen

dieser Altersgruppe erhöhte sich

2006 innert Jahresfrist von 49,6% auf 52,3%.

Weiter mehr Neueintragungen

2873 Neueintragungen im Schweizerischen

Handelsamtsblatt im April 2007 bedeuten

gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres

eine Zunahme von 12,1%. In der Zeitspanne

von Januar bis Ende April können

12 368 Neueintragungen von Unternehmungen

im SHAB festgestellt werden. Damit

wird der höchste Wert nach den ersten vier

Monaten eines Jahres erreicht und der Vorjahreswert

kann um deutliche 6,2% übertroffen

werden. Die positiven Wirtschaftsprognosen

wirken sich im Bereich Neugründungen

deutlich aus.

Mit 1805 Löschungen von Firmen – gemäss

SHAB – wird im April 2007 die tiefste Anzahl

eines Monates im laufenden Jahr erreicht.

Allerdings zeigt der Vergleich mit dem gleichen

Monat 2006 eine Zunahme von 11,3%.

In den ersten vier Monaten 2007 sind 7811

Unternehmen in der Schweiz aus den amtlichen

Handelsregistern verschwunden. Damit

wird der Wert von 2006 knapp unterschritten.

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T: 041 724 65 55, F: 041 724 65 50, E: ifz@hsw.fhz.ch, W: www.hsw.fhz.ch/ifz

24 immobilia Juni 2007


Service

BWO

Anhaltend gute Nachfrage

am Wohnungsmarkt

Die Nachfrage nach Wohnraum ist weiterhin gut und dürfte sich weiter positiv

entwickeln. Die Wohnungsproduktion ist seit 2002 stark angestiegen.

Auch im laufenden Jahr deuten die vorlaufenden Indikatoren auf eine nochmalige

Steigerung gegenüber dem Vorjahr hin.

erwarteten Preissteigerungen in der Westschweiz,

vor allem am Genfersee, höher als

in der Deutschschweiz, da in der Romandie

die Neuproduktion geringer und vor allem

das demografische Wachstum stärker ist,

was sich auch in der tiefen Leerwohnungsquote

manifestiert.

Wohnungen von hoher Qualität

werden häufiger erneuert

Als Webpublikation ist der Bericht «Die Renovation

von Miet- und Eigentümerwohnungen

in der Schweiz 2001 – 2003» erschienen.

Er gibt Auskunft, wie häufig und

mit welchen Massnahmen der Wohnungsbestand

erneuert wird. Renovationen sind

von grosser wohnungspolitischer und gesamtwirtschaftlicher

Bedeutung.

Red. – Seit 2003 steigen die Produktionsziffern

am Wohnungsmarkt an. Sowohl 2003

wie auch 2004 war der Anstieg kräftig. 2005

war ein Zuwachs um rund 1000 Einheiten

gegenüber dem Vorjahr auf rund 38 000

Wohnungen zu verzeichnen. 2006 konnte

wieder ein starker Anstieg auf rund 41 700

Einheiten konstatiert werden. Vorlaufende

Indikatoren lassen im laufenden Jahr nochmals

einen leichten Anstieg der Produktionsziffer

erwarten, bevor ab dem nächsten Jahr

die Zahl der neu erstellten Objekte einen

Rückgang erfahren dürfte, wobei die Produktionsziffer

aber auch im nächsten Jahr noch

40 000 Einheiten erreichen könnte.

Leichter Anstieg

der Wohnungsleerstände

Von 1998 bis 2003 ist die Leerwohnungsquote

stetig gesunken. Nachdem 2004 der gleiche

Wert wie im Vorjahr ausgewiesen wurde

(0,91%), ist die Quote 2005 auf 0,99% und

2006 auf 1,06% gestiegen. Die ausgesprochen

rege Wohnbautätigkeit der letzten drei

Jahre überstieg den Nachfragezuwachs und

liess die Zahl der unbesetzten Wohnungen

wieder leicht anwachsen, speziell bei den

grösseren Wohnungen. Eine Leerstandsziffer

von über 2% weisen die Kantone Glarus, Jura

und Appenzell Ausserrhoden aus. Obwohl

sich die Ziffern in den Kantonen Waadt

(0,64%), Basel-Landschaft (0,59%), Schwyz

(0,58%) und Zug (0,40%) innert Jahresfrist etwas

erhöhten, blieb die allgemeine Lage auf

dem Wohnungsmarkt in diesen Gebieten

weiterhin angespannt. Nach einer kurzen Erholung

im Vorjahr verschärfte sich die Lage

im Kanton Genf erneut (0,16%). Für das laufende

Jahr darf gesamtschweizerisch auf

Grund der hohen Wohnungsproduktion von

einer wiederum leicht steigenden Leerstandsziffer

ausgegangen werden.

Anstieg der Bestandesmieten

Im Jahr 2006 ist der Mietpreisindex der Bestandesmieten

im Jahresdurchschnitt um

2,0% gestiegen, fast doppelt so stark wie der

Konsumentenpreisindex. Im laufenden Jahr

hat sich die Diskrepanz noch verstärkt. Die

tiefen Teuerungsraten dürften in nächster

Zeit einen bremsenden Effekt auf die Steigerung

des Mietpreisindexes haben, während

der Anstieg der mietrechtlichen Referenzsätze

(variable Hypothekarzinsen) eine entgegengesetzte

Wirkung hat.

Seit gut sieben Jahren steigen die Angebotspreise

in allen Wohnungskategorien an. Diese

Tendenz dürfte sich fortsetzen. Bei steigenden

Hypothekarzinssätzen dürften die

Mietpreise eher stärker ansteigen als die

Preise für Wohneigentum. Generell sind die

Altbau-Mietwohnungen werden insgesamt

seltener renoviert als Altbau-Eigentümerwohnungen.

Die jährliche Renovationsquote

der Altbau-Eigentümerwohnungen

ist mit knapp 10% um ein Fünftel

grösser als jene der Mietwohnungen. Bei

Mietwohnungen wird die Renovationsquote

vor allem durch das Gebäudealter beeinflusst,

während bei Eigentümerwohnungen

das Jahr des Einzugs ausschlaggebend

ist. Malerarbeiten, Erneuerung der

Bodenbeläge und der Einbau neuer Fenster

sind mit Abstand die häufigsten Massnahmen.

Im Mittelfeld liegen die Erneuerung

von Heizung, Küche und Bad.

Vergleichsweise selten ist die Wärmedämmung

der Fassade.

Je einfacher eine Wohnung und je tiefer

die Miete oder der Hypothekarzins, umso

weniger wird erneuert. Je gehobener der

Wohnstandard und je teurer die Wohnung,

umso mehr wird in Renovationsmassnahmen

investiert. Erklären lassen sich diese

Unterschiede mit der Qualität der Wohnlage

und der Zahlungskraft der Bewohner. In

einer guten Wohnlage erwartet eine zahlungskräftige

Bevölkerungsschicht eine

hohe Wohnqualität und ist bereit und in

der Lage, für entsprechende Renovationen

zu zahlen.

www.bwo.admin.ch/(Dokumentation/

Publikationen/Forschungsberichte)

immobilia Juni 2007 25


Service

«baublatt»-Statistik

Steigende Investitionen

in die Infrastruktur

Die Anzahl öffentlicher Ausschreibungen hat in den ersten vier Monaten

dieses Jahres um 8,9% zugenommen. Das im Gegensatz zu den Baugesuchen,

die im gleichen Zeitraum um 7,7% einbüssten. Auswirkungen hat das

auch auf die Baubewilligungen, hier beträgt das Minus 10%.

Bauten bewilligt wurden als vor einem Jahr,

sieht die Gesamtbilanz für die ersten vier

Monate mit einem Minus von 10% nicht besonders

gut aus. Die 930 Baubewilligungen,

die in diesem Jahr bis jetzt weniger erteilt

wurden, werden bestimmt eine dämpfende

Wirkung auf das Baugeschehen ab der

zweiten Hälfte dieses Jahres haben. Allzu

dramatisch ist die Situation allerdings nicht,

entsprechen die 8352 bewilligten Bauten

doch auch hier in etwa dem fünfjährigen

Durchschnitt.

Red. – Die Auswertungsbasis von vier Monaten

ist nun gross genug, um von einem

Trend sprechen zu können. Demnach werden

die Höchststände bei den Baugesuchen

und –bewilligungen vom letzten Jahr heuer

wohl nicht mehr erreicht werden. Die beinahe

schon als überhitzt zu bezeichnende

Baukonjunktur setzt demnach zu einer

sanften Landung an. Die Zahlen bewegen

sich jetzt im Mittelfeld der vergangenen

fünf Jahre.

Sanfte Landung

Bei den Baugesuchen gingen die Ausschreibungen

im April, verglichen mit dem gleichen

Vorjahresmonat, um annähernd 10%

zurück (von 2801 auf 2524). Das ergibt, kumuliert

für die ersten vier Monate, ein Minus

von 7,7%. Insgesamt wurden bisher in

diesem Jahr 866 Baugesuche weniger eingereicht

(10 421 statt 11 287). Das hat natürlich

Auswirkungen auf die Baubewilligungen.

Auch wenn im April 4,7% mehr

Erfreuliche Entwicklung

Erfreulicheres ist von der Front der Submissionen

zu vermelden. Der positive

Trend bei den öffentlichen Ausschreibungen,

der sich schon gegen Ende des

letzten Jahres angekündigt hat, hält unvermindert

an. Die Periode Januar bis April

brachte einen Zuwachs von beinahe 9%

(von 1690 auf 1841). Allein der April trug

dabei mit einem Plus von 28% wesentlich

zu diesem guten Ergebnis bei. Die vermehrte

Bautätigkeit der öffentlichen Hand

scheint die These zu bestätigen, dass

nach einem Boom beim Wohnungsbau die

Gemeinden mit einer zeitlichen Verzögerung

vermehrt in ihre Infrastrukturen investieren

müssen. Die Zunahme bei den

öffentlichen Bauvorhaben vermag allerdings

nur zu einem kleinen Teil den Rückgang

bei den privaten Bauvorhaben aufzufangen.

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immobilia Juni 2007 27


Service

Nachfragedruck

im Mietwohnungsmarkt

Anfang Mai stellte Immovista AG eine Studie unter dem Titel «Was hat TOM

mit ROI zu tun?» vor. Als Datenbasis für die Analyse dient die Datenbank advista,

die auch für das gleichnamige Online-Abfragesystem verwendet

wird.

wirkung, da dies bedeutet, dass die Vermarktungsdauer

des Objekts kürzer wird. Umgekehrt

deutet ein Wert über 0 auf eine relativ

entspanntere Marktsituation hin. Hier gilt: Je

höher, desto schwächer tendenziell die

Nachfrage, da die Vermarktungsdauer ansteigt.

Red. – Übersteigt in einem Markt die Nachfrage

das Angebot, werden Objekte schneller

vermietet. Übersteigt das Angebot die

Nachfrage, geht es länger. Es bietet sich daher

an, den Indikator Vermarktungsdauer,

resp. «time on the market» (TOM) für Nachfrageanalysen

zu verwenden. Jeder Markt

verfügt nämlich auch über eine Norm-Vermarktungsdauer,

bei der er im Gleichgewicht

ist. Durch den Vergleich der effektiven Vermarktungsdauer

mit der Norm-Vermarktungsdauer

kann man auf die Marktsituation

schliessen: Negative Abweichung von der

Norm bedeuten Nachfragedruck, positive

Abweichung entsprechen einem Angebotsüberhang.

dann in Relation zu den wesentlichen Objektmerkmalen,

wie Grösse, Ausstattungsmerkmale

und Lage gesetzt. Auch zur Art

der Vermarktung lassen sich mit diesem

Verfahren gewisse Aussagen treffen. Die

zweite Abbildung fasst das Ergebnis dieser

Analyse für die Schweiz zusammen.

Ein Einflussfaktor, dessen Gewicht unter 0 (0

ist in der Abbildung durch die fette Kreislinie

dargestellt) zu liegen kommt, deutet auf eine

relativ knappere Marktsituation hin. Je negativer

der Wert, desto stärker die Nachfrage-

Im Mietwohnungsmarkt sind vor allem

Nutzen stiftende Elemente zu einem vernünftigen

Preis gefragt: Dazu gehören vor

allem Aussenräume wie Balkone oder Terrassen,

keine lärmigen Lagen und normale

Etagenwohnungen mittlerer Grösse. Neubauten

weisen gegenüber Bauten der letzten

20 Jahre deutliche Vorteile auf. Die kleinen

Wohnungen erleben eine Renaissance.

Die Vermarktung der Objekte spielt

schliesslich eine grosse Rolle bezüglich

Marktergebnis. Professionelle Vermarkter

haben eine aktivere Preispolitik, deshalb

sind die Objekte auch länger inseriert.

Überhöhte Preise führen zu deutlich verlängerten

Insertionsdauern und Kreativität

bei der Vermarktung fördert den Vermarktungserfolg.

Individuelle Einschätzung

bleibt wichtig

Bei der Analyse der Insertionsdauer bleibt

aber ein hoher Grad an Unerklärtem. Offensichtlich

spielen die Verhandlungspartner

und Verhandlungspositionen, vor allem aber

wohl auch nicht objektiv messbare «soft factors»,

eine wesentliche Rolle. Nach der Auswertung

der «hard facts» drängt sich für die

erfolgreiche Vermietung also die Entwicklung

einer an «soft factors» orientierten Marketingstrategie

aus.

Aktueller Nachfragedruck

im Mietwohnungsmarkt

Dunkle Regionen in der Abbildung zeichnen

sich durch einen hohen Nachfragedruck

aus, das heisst, es bestehen Neubaupotenziale

zum aktuellen Preisniveau oder die

Preise werden in der Tendenz steigen. Durch

eine statistische Analyse auf Ebene der einzelnen

Objekte kann auf Nachfrage treibende

Faktoren geschlossen werden. Für

jedes einzelne Objekt wird die effektive Insertionsdauer

mit der Norm-Vermarktungsdauer

verglichen. Diese Abweichung wird

immobilia Juni 2007 29


Service

Organe, Mitgliederorganisationen, Termine

Geschäftsleitung SVIT Schweiz

Präsident: Urs Gribi, eidg. dipl. IT, gribi theurillat,

Sperrstrasse 42, Postfach, 4005 Basel,

Tel. 061 690 40 13, Fax 061 690 40 00,

ugribi@gribitheurillat.ch

Vizepräsident: Andreas Ingold, Livit AG,

Altstetterstrasse 124, 8048 Zürich,

Tel. 058 360 32 67, Fax 058 360 33 95,

andreas.ingold@livit.ch

Finanzen: (Ressort Finanzen),

Peter Krummenacher, contrust finance ag

Friedentalstrasse 43, Postfach 2549, 6002 Luzern,

Tel. 041 429 09 09, Fax 041 429 09 00,

peter.krummenacher@contrustfinance.ch

Mitglied: (Ressort Aus- und Weiterbildung)

Dr. Peter Burkhalter, Hodler & Emmenegger,

Elfenstrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

Tel. 031 352 11 88, Fax 031 352 11 85

p.burkhalter@hodler.ch

Mitglied: (Ressort Mitgliederservice & Marketing)

Stephan Wegelin, Colliers CSL AG,

Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich

Tel. 044 316 13 00, Fax 044 316 13 94,

stephan.wegelin@colliers.ch

Direktor: Tayfun Celiker,

Puls 5, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich,

Tel. 044 434 78 80, Fax 044 434 78 99,

tayfun.celiker@svit.ch

Schiedsgericht der

Schweizer Immobilienwirtschaft

Sekretariat: Obstgartenstr. 28, 8006 Zürich,

Tel. 044 434 78 88, Fax 044 434 78 99

info@svit-schiedsgericht.ch, www.svit-schiedsgericht.ch

SVIT Aargau

Präsident: Christophe Terrier, dipl. Immobilien-

Treuhänder, Bäderstr. 30, Postfach 1460,

5401 Baden, Mobile 079 321 44 50

Sekretariat: SVIT Aargau, Bahnhofstr. 10, 5000

Aarau, Tel. 062 832 77 46, Fax 062 832 77 43

info@svit-aargau.ch

SVIT beider Basel

Präsidentin: Genoveva Lahmadi-Sutter,

Intercity Verwaltungs AG, Rennweg 40,

Postfach, 4020 Basel, Tel. 061 317 67 60,

Fax 061 317 67 88

Sekretariat: SVIT beider Basel,

Christine Sommerer, Innere Margarethenstr. 2,

Postfach 610, 4010 Basel, Tel. 061 283 24 80,

Fax 061 283 24 81, svit-basel@bluewin.ch

SVIT Bern

Präsident: Urs Wirth, Die Mobiliar

Versicherungen + Vorsorge, Bundesgasse 35

Postfach 8726, 3001 Bern, Tel. 031 389 76 09,

Fax 031 389 68 45, urs.wirth@mobi.ch

Sekretär: Thomas Graf, SVIT Bern,

Sulgenauweg 40, Postfach 8375, 3001 Bern,

Tel. 031 378 55 00, Fax 031 378 55 01,

svit-bern@svit.ch

SVIT Graubünden

Präsident: Alfred Conrad, Verit Verwaltungs- und

Immobilien-Gesellschaft, Hartbertstrasse 10,

7000 Chur, Tel. 081 258 30 80, Fax 081 258 30 81

alfred.conrad@verit.ch

Sekretariat: Hans-Jörg Berger, Berger Immobilien

Treuhand AG, Bahnhofstrasse 8,

Postfach 102, 7002 Chur, Tel. 081 257 00 05,

Fax 081 257 00 01, svit-graubuenden@svit.ch

SVIT Ostschweiz

Präsident: Jonny Hutter, Sonnenbau AG,

Hohenemserstrasse 76, 9444 Diepoldsau,

Tel. 071 737 90 70, Fax 071 737 90 80

Sekretariat: Claudia Zoller, Postfach 174,

9501 Wil, Tel. 071 929 50 50, Fax 071 929 50 51,

svit-ostschweiz@svit.ch

Drucksachenversand: Vreny Egger,

Egger Immobilien-Treuhand, Postfach 40,

8880 Walenstadt, Tel. 081 710 24 30,

Fax 081 735 23 30, egger.immobilien@swissonline.ch

SVIT Romandie

Präsident: Olivier Forestier, Wincasa,

Av. du Grey 38 A, CP 7770, 1002 Lausanne,

Tel. 021 310 06 89, Fax 021 310 06 98,

olivier.forestier@wincasa.ch

Sekretariat: SVIT Romandie, Rue Centrale 9,

1003 Lausanne, Tel. 021 311 48 10,

Fax 021 311 48 13, info@svit-romandie.ch

SVIT Solothurn

Präsident und Sekretariat: Jürg Kocher,

Bielstrasse 20, 4502 Solothurn, Tel. 032 624 55 58,

Fax 032 624 55 56, juerg.kocher@livit.ch

SVIT Tessin

Präsident: Franco Trachsel, Trachsel Fiduciaria

immobiliare SA, Via Besso 27, 6900 Lugano,

Tel. 091 967 63 75, Fax 091 967 63 80,

info@trachsel-immo.ch

Sekretär: SVIT Ticino, Werner Leuzinger,

via Pezzolo 7, CP 58, 6952 Canobbio,

Tel. 091 921 10 73, Fax 091 942 46 83,

svit.ticino@bluewin.ch

SVIT Zentralschweiz

Präsident: Walter Hochreutener, Alfred Müller AG,

Neuhofstr. 10, 6340 Baar, Tel. 041 767 02 31,

Fax 041 767 02 00

Sekretariat: SVIT Zentralschweiz, Verena Kunz,

Hübelistrasse 18, 6020 Emmenbrücke,

Tel. 041 289 63 68, Fax 041 289 63 60,

svit@welimmo.ch

Rechtsauskunft für Mitglieder:

Kummer Bolzern & Partner, Winkelriedstr. 35,

6002 Luzern, Tel. 041 410 05 55, Fax 041 410 05 06

SVIT Zürich

Präsident: Jürg Müller, Colliers CSL AG,

Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich,

Tel. 044 316 13 00, Fax 044 316 13 94,

juerg.mueller@colliers.ch

Sekretariat: SVIT Zürich, Stampfenbachstr. 57,

Postfach, 8035 Zürich, Tel. 043 255 14 10,

Fax 043 255 14 19, svit-zuerich@svit.ch

Rechtsauskunft für Mitglieder

SVIT Zürich: Dr. Raymond Bisang,

Riesbachstr. 57, Postfach 1071, 8034 Zürich,

Tel. 043 488 41 41, Fax 043 488 41 88

bisang@zurichlawyers.com, www.zurichlawyers.com

Schweizerische Schätzungsexperten-

Kammer SEK

Präsident: Daniel Conca, Reflecta AG,

Schwarztorstrasse 56, Postfach, 3000 Bern 14,

Tel. 031 387 37 97, Fax 031 387 37 99,

conca@reflecta.ch

Sekretariat: Puls 5, Giessereistrasse 18,

8005 Zürich, Tel. 044 434 78 83, Fax 044 434 78 99,

sek-svit@svit.ch, www.sek-svit.ch

Kammer Unabhängiger Bauherrenberater

KUB

Präsident: Christoph Kratzer, MMK Immobilientreuhand

AG, Alfred Escher-Strasse 27,

8002 Zürich, Tel. 043 344 34 74, Fax 043 344 34 79,

christoph.kratzer@mmk.ch

Sekretariat: Puls 5, Giessereistrasse 18,

8005 Zürich, Tel. 044 434 78 82, Fax 044 434 78 99,

info@kub.ch, www.kub.ch

Schweizerische Maklerkammer SMK

Präsident und Sekretariat: Marco Uehlinger,

ImmoBaden AG, Stadtturmstrasse 10, Postfach,

5401 Baden, Tel. 056 221 62 10, Fax 056 221 62 72,

welcome@smk.ch, www.smk.ch

Termine SVIT Schweiz

Exekutivrat

18.06.2007, 23.08.2007, 5.10.2007, 10.12.2007

SVIT-Arena

18.06.2007 Hotel Radisson, Luzern

Landeskongress

26.10.2007 Zürich

SVIT-Forum

17. bis 19.01.2008, Pontresina

Termine SVIT-Mitgliederorganisationen

Aargau

25.09.2007 Generalversammlung

Basel

20.06.2007 Monatsveranstaltung zu

«Erdbebenversicherung»

07.12.2007 Niggi-Näggi

Bern

29.06.2007 Frühjahresversammlung, Bern

13.09.2007 Generalversammlung

02.10.2007 Mitgliederlunch, Burgdorf

Graubünden


Ostschweiz


Romandie

14.06.2007 Séminaire realis

28.06.2007 Assemblée générale

Solothurn


Tessin


Zentralschweiz

13.06.2007 Informationsveranstaltung,

Emmenbrücke

Zürich

14.06.2007 Stehlunch, Rapperswil

28.06.2007 Sommerevent, Zürich

13.09.2007 Stehlunch, Zürich

11.10.2007 Stehlunch, Winterthur

Schweizerische Schätzungsexperten-

Kammer SEK

28.06. und Seminar mit Dr. K. Fierz über

06.09.2007 DCF und Ökonometrie, Olten

28.09.2007 Seminar über internationale

u. Feb. 08 Bewertungsstandards und neuem

Swiss Valuation Standard (SVS)

Assessment Aufnahmekommission mit

Kandidaten: 04.10.2007

Kammer Unabhängiger

Bauherrenberater KUB

26.06.2007 Workshop

Schweizerische Maklerkammer SMK

28.06.2007 Anlass «Das Werkzeug des Maklers

– neue Perspektiven», Trafo Baden

20.09.2007 Generalversammlung

30 immobilia Juni 2007


Service

realis-Swiss Real Estate School,

das Bildungszentrum des SVIT

realis koordiniert ab 2006 alle Ausbildungen auf

der Stufe Fachausweis und führt den Lehrgang für

den Immobilien-Treuhänder sowie das Nachdiplomstudium

MREM durch. Einen weiteren

Schwerpunkt bilden Seminare und Tagungen für

die gesamte Immobilienwirtschaft.

Nachdiplomstudium Master of Advanced

Studies in Real Estate Management

(MREM)

3. Durchführung MREM: seit Mitte November 2006

Tagesseminare

realis entwickelt und organisiert regelmässig

massgeschneiderte Seminare zu aktuellen Themen

in der Immobilienbranche. Bitte entnehmen Sie die

Details den Ausschreibungen im Aus- und

Weiterbildungsbereich der immobilia.

Prüfungsdirektionen

Lehrgänge Fachausweise 2007

– Basislehrgang: an 5 Standorten

ab Januar

– Vertiefung Bewirtschaftung: an 5 Standorten

ab Januar

– Vertiefung Bewertung: in Zürich ab 12. Januar

– Vertiefung Vermarktung: in Zürich ab 5. März

– Vertiefung Entwicklung: in Zürich ab 23. Februar

realis-Swiss Real Estate

School

Puls 5

Giessereistrasse 18

8005 Zürich

Tel. 044 434 78 98

Fax 044 434 78 99

www.realis.ch

Für die Romandie:

Rue Centrale 9

1003 Lausanne

Tel. 021 311 48 10

Fax 021 311 48 13

isabelle.mercier@realis.ch

Schweizerische Fachprüfungskommission

der Immobilienwirtschaft SFPKIW

Koordiniert alle eidgenössisch geregelten

Prüfungen (Berufsprüfungen Bewirtschaftung /

Vermarktung / Bewertung / Entwicklung / Höhere

Fachprüfung Immobilien-Treuhänder)

Sekretariat Deutsche Schweiz und Tessin:

Puls 5, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich,

Tel. 044 434 78 94, Fax 044 434 78 99, info@sfpk.ch

Direction pur la Suisse Romande:

Antoine Chappuis

case postale 1215

1001 Lausanne, Tel. 021 796 33 47, Fax 0848 888

456, antchappuis@centrepatronal.ch

Regionale Prüfungsdirektionen

Für Auskünfte wenden Sie sich an die regionalen

Lehrgangsleitungen (Adresse s. unten), sie sind

Kontaktstellen der regionalen Prüfungsdirektionen.

Regionale Lehrgangsleitungen

in den SVIT-Mitgliederorganisationen

Regionale Lehrgangsleitungen

Die regionalen Lehrgangsleitungen beantworten

gerne Ihre Anfragen zum Basislehrgang und zum

Vertiefungslehrgang Immobilien-Bewirtschaftung.

Für Fragen zu den Vertiefungslehrgängen in

Immobilien-Bewertung, -Entwicklung und

-Vermarktung wenden Sie sich an die realis.

Region Aargau

zuständig für Interessenten aus dem Kanton AG

sowie angrenzende Fachschul- und Prüfungsregionen

SVIT-Ausbildungsregion Aargau, c/o Zoma AG Aarau,

Katrin Schmidiger, Bahnhofstr. 10, 5000 Aarau

Tel. 062 832 77 46, Fax 062 832 77 43,

katrin.schmidiger@zoma.ch

Region Basel

zuständig für die Interessenten aus den Kantonen

BS, BL, nach Basel orientierter Teil des Kantons SO,

Fricktal

realis – Swiss Real Estate School

c/o SVIT beider Basel

Innere Margarethenstrasse 2, Postfach 610

4010 Basel, Telefon 061 283 24 80

Fax 061 283 24 81

svit-basel@bluewin.ch

Region Bern

zuständig für Interessenten aus den Kantonen BE,

bernorientierter Teil SO, deutschsprachige Gebiete

VS und FR

realis – Swiss Real Estate School

c/o SVIT Bern, Sulgenauweg 40, Postfach 8375

3001 Bern, Tel. 031 378 55 00, Fax 031 378 55 01

regionbern@realis.ch

Region Ostschweiz

realis – Swiss Real Estate School

c/o Urs Kindler, Postfach 98, 8590 Romanshorn

Tel. 071 460 08 46, Fax 071 460 08 45

regionostschweiz@realis.ch

Region Zentralschweiz

zuständig für die Interessenten aus den Kantonen

LU, NW, OW, SZ (ohne March und Höfe), UR, ZG

realis – Swiss Real Estate School

c/o Anton Theiler, Neuhofstrasse 3A, Postfach 209

6341 Baar, Tel. 041 760 01 26, Fax 041 761 32 93

regionzentralschweiz@realis.ch

Region Zürich / Graubünden

zuständig für Interessenten aus den Kantonen

GL, GR, SH, SZ (nur March und Höfe) sowie ZH

realis – Swiss Real Estate School

c/o SVIT Zürich

Stampfenbachstrasse 57

Postfach, 8035 Zürich

Tel. 043 255 14 11, Fax 043 255 14 19

regionzuerich@realis.ch

Region Tessin

(Lehrgänge und Prüfungen in italienischer Sprache)

Franco Trachsel, Trachsel Fiduciaria immobiliare SA

Via Besso 27, 6900 Lugano,

Tel. 091 967 63 75, Fax 091 967 63 80,

svitticinoformazione@trachsel-immo.ch

OKGT Organisation kaufmännischer

Grundbildung Treuhand / Immobilien

Sekretariatsleitung: Marcel Hug

time2learn, Allgemeines,

Überbetriebliche Kurse (inkl. Administration),

Modelllehrgänge (Bestellungen): Ozan Kaya

zuständig für die neue kaufmännische

Grundausbildung

Steinstrasse 21, 8036 Zürich,

Tel. 043 333 36 65, Fax 043 333 36 67,

info@okgt.ch, www.okgt.ch

immobilia Juni 2007 31


Service

Einstiegskurse und Branchenkunde KV der

SVIT-Mitgliederorganisationen

Die neuen Einstiegskurse – angepasst an Arbeits- und Bildungsmarkt

Die Einstiegskurse sind eine Weiterentwicklung der bisherigen Einführungs- und Grundkurse. Diese bildeten einen festen Bestandteil des Ausbildungsangebotes

innerhalb der verschiedenen Regionen des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft (SVIT).

Im Zuge der schweizerischen Bildungsreformen wurde nun auch diese Ausbildungsstufe neu definiert und den Bedürfnissen des Arbeits- und Bildungsmarktes

sowie den neuen gesetzlichen Richtlinien angepasst.

Gerade deshalb eignen sich die neuen Kurse auch für gestandene Berufsleute, welche ihr Wissen und Können auffrischen und auf den neusten Stand bringen

möchten. Die genauen Angaben und Daten sind auf http://www.svit.ch unter den entsprechenden Regionen ersichtlich.

1. Einstiegskurse

M1: Bewirtschaftung von

Mietliegenschaften

SVIT Aargau

18.8.2007 bis 22.9.2007

Jeweils Dienstagabend und Samstagmorgen

in Lenzburg

SVIT beider Basel

18.4.2007 bis 27.6.2007 (11 Vormittage)

Jeweils Mittwochmorgen 8.30–11.40 Uhr

ABZ UBS, Viaduktstrasse 33, Basel

SVIT Bern

Oktober bis Dezember 2007

Montag 18.00–20.40 Uhr sowie

Samstag 8.30–12.10 Uhr

SVIT Ostschweiz

August/September 2007

SVIT Zentralschweiz

4.9.2007 bis 30.10.2007

jeweils Dienstag- und Donnerstagabend

19.00 bis 21.30 Uhr,

HMZ, Baar

SVIT Zürich

12.5.2007 bis 7.7.2007 (7 Samstage, davon 2 nur

vormittags)

Klubschule Winterthur

31.10.2007 bis 12.12.2007 (2 Abende, 5 Samstage)

Technopark Zürich

M2: Liegenschaftenbuchhaltung

SVIT Aargau

23.10.2007 bis 4.12.2007

Jeweils Dienstagabend in Lenzburg

SVIT beider Basel

15.8.2007 bis 26.9.2007 (7 Vormittage)

Jeweils Mittwochmorgen 8.30–11.40 Uhr

ABZ UBS, Viaduktstrasse 33, Basel

SVIT Bern

August bis September 2007

Donnerstag 18.00–20.40 Uhr

Zur Vorbereitung auf Einstiegskurs Liegenschaftsbuchhaltung:

Rechnungswesenkurs

Mai bis Juli 2007

Donnerstag 18.00–20.40 Uhr

SVIT Ostschweiz

November 2007

SVIT Zentralschweiz

8.1.2008 bis 25.1.2008

jeweils Dienstag- und Donnerstagabend

19.00 bis 21.30 Uhr,

HMZ, Baar

SVIT Zürich

2.6.2007 bis 7.7.2007 (6 Samstagvormittage)

Technopark Zürich

21.9.2007 bis 10.11.2007

(4 Freitage, 2 Samstage)

Klubschule Winterthur

M3: Bewirtschaftung von

Stockwerkeigentum

SVIT beider Basel

17.10.2007 bis 28.11.2007 (7 Vormittage)

Jeweils Mittwochmorgen 8.30–11.40 Uhr

ABZ UBS, Viaduktstrasse 33, Basel

SVIT Bern

Oktober bis November 2007

Donnerstag 18.00–20.40 Uhr

SVIT Zentralschweiz

6.11.2007 bis 4.11.2007

jeweils Dienstag- und Donnerstagabend

19.00 bis 21.30 Uhr,

HMZ, Baar

SVIT Zürich

23.10.2007 bis 11.12.2007 (8 Abende)

Technopark Zürich

M4: Bauliche Kenntnisse

SVIT beider Basel

5.12.2007 bis 27.2.2008 (8 Vormittage)

Jeweils Mittwochmorgen 8.30–11.40 Uhr

ABZ UBS, Viaduktstrasse 33, Basel

SVIT Zentralschweiz

3.3.2008 bis 16.4.2008

jeweils Montag- und Mittwochabend

19.00 bis 21.30 Uhr,

HMZ, Baar

SVIT Zürich

8.5.2007 bis 3.7.2007 (9 Abende)

Technopark Zürich

4.9.2007 bis 2.10.2007 (5 Abende / 2 Samstage)

Technopark Zürich

M5: Immobilien-Vermarktung

SVIT Bern

August bis September 2007

Montag 18.00–20.40 Uhr sowie Samstag

8.30–12.10 Uhr

SVIT Zürich

13.11.2007 bis 23.2.2008 (7 Abende, 4 Samstage,

1 Samstagvormittag)

Technopark Zürich

M6: Immobilien-Bewertung: Grundlagen

und klassische Methoden

SVIT Zürich

Kurs I:

1.9.2007 bis 22.10.2007 (4 Samstage, 1 Abend)

Technopark Zürich

Kurs II:

5.4.2008 bis 13.5.2008 (4 Samstage, 1 Abend)

Technopark Zürich

M7: Immobilien-Bewertung: Dynamische

Methoden

SVIT Bern

August bis September 2007

Dienstag 18.00–20.40 Uhr

SVIT Zürich

27.10.2007 bis 3.12.2007 (4 Samstage, 1 Abend)

Technopark Zürich

M8: Immobilien-Bewertung: Angewandte

Immobilien-Bewertung

SVIT Bern

Oktober bis Dezember 2007

Dienstag 18.00–20.40 Uhr

SVIT Zürich

16.2.2008 bis 17.3.2008 (4 Samstage, 1 Abend)

Technopark Zürich

2. Branchenkunde

Treuhand- und Immobilien-

Treuhand für KV-Lernende

SVIT Bern

1. Lehrjahr: siehe www.okgt.ch

2. Lehrjahr: Mai bis Juni 2008

3. Lehrjahr: Januar bis Mai 2008

SVIT beider Basel

Für Lernende im 4.+5. Semester

3.1.2007 bis 5.12.2007

Handelsschule KV Basel

Mittwoch 8.00–12.00 Uhr

32 immobilia Juni 2007


Service

Landesindex der Konsumentenpreise

Basis: September 1966=100

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

1966 100,0 100,2 101,4 101,9

1967 102,2 102,0 102,0 102,1 103,2 103,9 104,3 104,7 104,3 104,2 105,2 105,5

1968 105,7 105,9 105,5 105,4 105,7 105,8 105,7 106,0 106,1 106,5 107,5 107,8

1969 108,1 108,3 108,1 107,9 108,4 108,9 108,9 108,7 108,8 109,0 109,9 110,3

1970 110,6 110,6 110,8 110,7 111,8 112,3 112,6 113,0 113,7 114,3 115,8 116,3

1971 117,0 117,5 118,2 118,3 119,6 119,7 120,2 120,4 121,3 121,8 123,4 124,0

1972 124,8 125,4 125,7 125,8 127,1 127,8 127,9 128,4 129,5 130,7 131,8 132,5

1973 134,0 134,9 136,0 136,3 137,3 138,3 138,5 139,0 140,2 143,1 146,1 148,3

1974 149,5 148,4 149,1 148,2 150,8 151,6 152,1 153,6 156,1 157,1 159,3 159,5

1975 160,4 160,9 161,5 161,9 163,1 163,7 163,4 163,9 164,5 164,7 165,2 165,0

1976 165,9 165,8 165,5 165,5 165,2 165,5 165,8 166,4 166,0 166,4 166,7 167,1

1977 167,4 167,5 167,2 167,4 167,3 168,4 168,5 168,5 168,6 169,0 168,8 169,0

1978 169,1 169,3 169,5 169,8 170,0 170,3 170,4 170,4 170,0 169,7 169,9 170,3

1979 170,9 172,8 173,7 174,1 174,8 177,2 177,6 177,3 178,2 178,1 179,7 179,1

1980 179,6 179,9 180,4 181,3 182,2 183,0 183,6 184,8 184,9 184,5 186,3 187,0

1981 188,8 190,6 191,9 191,5 193,2 194,5 195,6 198,6 198,7 198,0 199,4 199,3

1982 200,3 200,6 201,0 202,1 204,7 206,5 207,3 208,9 209,7 210,2 210,8 210,2

1983 209,9 210,2 210,6 211,2 211,4 212,3 211,9 212,4 212,7 213,2 214,6 214,7

1984 215,5 216,2 217,6 218,0 217,5 218,2 217,8 218,6 218,5 219,8 221,0 220,9

1985 223,1 224,9 226,2 225,9 225,7 225,6 225,1 225,1 225,8 226,3 227,9 228,1

1986 228,0 227,9 228,2 228,1 227,4 227,3 226,3 226,7 227,1 227,2 227,7 228,2

1987 229,5 230,2 230,5 230,8 229,5 230,2 230,3 231,2 230,6 231,6 232,5 232,5

1988 233,1 234,2 234,8 235,2 234,6 235,0 234,5 235,3 235,3 235,7 236,6 237,0

1989 238,3 239,5 240,1 241,4 241,6 242,0 241,5 242,3 243,3 244,3 247,1 248,9

1990 250,4 251,2 252,1 252,6 253,8 254,2 254,3 257,0 258,2 259,8 262,1 262,0

1991 264,2 266,8 266,8 267,5 269,7 270,8 270,9 272,3 272,9 273,1 276,4 275,7

1992 277,0 279,0 279,8 280,3 281,0 282,1 281,3 282,0 282,3 282,8 285,5 285,2

1993 286,6 288,5 290,0 290,9 291,1 291,0 290,8 292,2 292,1 292,3 291,9 292,2

1994 292,6 293,8 293,8 293,9 292,6 292,5 292,5 293,8 293,8 293,5 293,5 293,5

1995 295,6 298,2 298,4 298,6 298,1 298,7 298,5 299,1 299,7 299,3 299,1 299,2

1996 300,0 300,5 301,1 301,4 300,2 300,8 300,4 301,2 301,4 301,8 301,3 301,5

1997 302,5 303,1 302,6 302,9 302,0 302,3 302,0 302,6 302,6 302,6 302,5 302,7

1998 302,6 303,0 302,7 302,9 302,2 302,6 302,2 303,0 302,8 302,7 302,3 302,2

1999 302,8 303,8 304,1 304,7 304,0 304,3 304,4 305,9 306,5 306,5 306,2 307,2

2000 307,6 308,8 308,7 308,9 308,8 309,9 310,2 309,4 310,9 310,6 312,0 311,8

2001 311,6 311,2 311,7 312,5 314,2 314,8 314,3 312,6 313,0 312,5 312,9 312,8

2002 313,2 313,2 313,3 316,0 316,3 315,8 314,2 314,1 314,6 316,4 315,8 315,6

2003 315,9 316,2 317,5 318,1 317,6 317,6 315,0 315,8 316,2 317,8 317,4 317,5

2004 316,4 316,5 317,1 319,8 320,6 321,1 317,8 318,9 318,9 321,9 322,2 321,7

2005 320,2 320,9 321,7 324,3 324,0 323,3 321,5 322,0 323,4 326,2 325,3 325,0

2006 324,4 325,4 325,0 327,8 328,4 328,3 326,1 326,7 326,0 327,1 326,9 327,0

2007 324,7 325,3 325,6 329,3 330,0

Basis: September 1977=100

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

1977 100,0 100,2 100,1 100,3

1978 100,3 100,4 100,5 100,7 100,8 101,0 101,0 101,1 100,8 100,6 100,8 101,0

1979 101,4 102,5 103,0 103,3 103,7 105,1 105,4 105,2 105,7 105,6 106,0 106,2

1980 106,5 106,7 107,0 107,5 108,2 108,5 108,9 109,6 109,7 109,5 110,5 110,9

1981 112,0 113,1 113,8 113,6 114,6 115,4 116,0 117,8 117,9 117,5 118,2 118,2

1982 118,8 119,0 119,2 119,9 121,4 122,5 123,0 123,9 124,4 124,7 125,1 124,7

1983 124,5 124,7 124,9 125,3 125,4 125,9 125,7 126,0 126,2 126,5 127,3 127,3

1984 127,8 128,3 129,1 129,3 129,0 129,4 129,2 129,7 129,6 130,4 131,1 131,0

1985 132,3 133,4 134,1 134,0 133,9 133,8 133,5 133,5 133,9 134,3 135,2 135,3

1986 135,2 135,2 135,4 135,3 134,9 134,9 134,2 134,5 134,7 134,7 135,1 135,3

1987 136,1 136,5 136,7 136,9 136,1 136,6 136,6 137,1 136,8 137,4 137,9 137,9

1988 138,2 138,9 139,2 139,5 139,2 139,4 139,1 139,6 139,6 139,8 140,3 140,6

1989 141,4 142,1 142,4 143,2 143,3 143,5 143,2 143,7 144,3 144,9 146,6 147,6

1990 148,5 149,0 149,5 149,8 150,5 150,8 150,8 152,4 153,2 154,1 155,4 155,4

1991 156,7 158,3 158,3 158,7 160,0 160,7 160,7 161,5 161,9 162,0 163,9 163,6

1992 164,3 165,5 166,0 166,2 166,7 167,3 166,8 167,3 167,5 167,7 169,3 169,2

1993 170,0 171,1 172,0 172,5 172,6 172,6 172,5 173,3 173,2 173,4 173,1 173,4

1994 173,6 174,3 174,3 174,4 173,5 173,5 173,5 174,3 174,3 174,1 174,1 174,1

1995 175,3 176,9 177,0 177,1 176,8 177,2 177,0 177,6 177,7 177,6 177,4 177,5

1996 178,0 178,3 178,6 178,7 178,1 178,4 178,2 178,7 178,8 179,0 178,7 178,9

1997 179,5 179,8 179,5 179,7 179,1 179,3 179,1 179,5 179,5 179,5 179,5 179,5

1998 179,5 179,7 179,6 179,6 179,3 179,5 179,2 179,8 179,6 179,6 179,3 179,2

1999 179,6 180,2 180,4 180,7 180,3 180,5 180,6 181,5 181,8 181,8 181,6 182,2

2000 182,5 183,1 183,1 183,2 183,2 183,8 184,0 183,5 184,4 184,2 185,1 185,0

2001 184,8 184,6 184,9 185,4 186,4 186,7 186,5 185,4 185,7 185,4 185,6 185,6

2002 185,8 185,8 185,8 187,4 187,6 187,3 186,4 186,3 186,6 187,7 187,3 187,2

2003 187,4 187,5 188,3 188,7 188,4 188,4 186,9 187,3 187,6 188,5 188,3 188,3

2004 187,7 187,7 188,1 189,7 190,1 190,5 188,5 189,2 189,2 191,0 191,1 190,8

2005 189,9 190,4 190,8 192,4 192,2 191,8 190,7 191,0 191,8 193,5 193,0 192,8

2006 192,4 193,0 192,8 194,4 194,8 194,8 193,4 193,8 193,4 194,0 193,9 193,9

2007 192,6 193,0 193,1 195,3 195,8

Basis: Dezember 1982=100

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

1982 100,0

1983 99,9 100,0 100,2 100,5 100,6 101,0 100,8 101,1 101,2 101,4 102,1 102,1

1984 102,5 102,9 103,5 103,7 103,5 103,8 103,6 104,0 103,9 104,6 105,1 105,1

1985 106,1 107,0 107,6 107,5 107,4 107,3 107,1 107,1 107,4 107,7 108,4 108,5

1986 108,5 108,4 108,6 108,5 108,2 108,2 107,6 107,9 108,0 108,1 108,3 108,5

1987 109,2 109,5 109,7 109,8 109,2 109,5 109,6 110,0 109,7 110,2 110,6 110,6

1988 110,9 111,4 111,7 111,9 111,6 111,8 111,5 111,9 112,0 112,1 112,5 112,8

1989 113,4 113,9 114,2 114,8 114,9 115,1 114,9 115,3 115,8 116,2 117,6 118,4

1990 119,1 119,5 119,9 120,2 120,7 120,9 121,0 122,3 122,8 123,6 124,7 124,7

1991 125,7 126,9 126,9 127,2 128,3 128,8 128,9 129,6 129,8 129,9 131,5 131,2

1992 131,8 132,7 133,1 133,3 133,7 134,2 133,8 134,2 134,3 134,5 135,8 135,7

1993 136,4 137,2 138,0 138,4 138,5 138,4 138,3 139,0 138,9 139,0 138,9 139,0

1994 139,2 139,8 139,8 139,8 139,2 139,2 139,2 139,8 139,8 139,7 139,6 139,6

1995 140,6 141,9 141,9 142,1 141,8 142,1 142,0 142,4 142,6 142,4 142,3 142,3

1996 142,7 143,0 143,2 143,4 142,8 143,1 142,9 143,3 143,4 143,6 143,3 143,4

1997 143,9 144,2 144,0 144,1 143,7 143,8 143,7 144,0 144,0 144,0 143,9 144,0

1998 144,0 144,1 144,0 144,1 143,8 144,0 143,8 144,2 144,1 144,0 143,8 143,8

1999 144,1 144,5 144,7 144,9 144,6 144,8 144,8 145,5 145,8 145,8 145,7 146,2

2000 146,3 146,9 146,8 147,0 146,9 147,4 147,6 147,2 147,9 147,7 148,5 148,3

2001 148,2 148,0 148,3 148,7 149,5 149,8 149,5 148,7 148,9 148,7 148,9 148,8

2002 149,0 149,0 149,0 150,3 150,5 150,3 149,5 149,4 149,6 150,5 150,2 150,2

2003 150,3 150,4 151,0 151,3 151,1 151,1 149,9 150,2 150,4 151,2 151,0 151,0

2004 150,5 150,6 150,9 152,1 152,5 152,8 151,2 151,7 151,7 153,2 153,3 153,1

2005 152,3 152,7 153,1 154,3 154,2 153,8 153,0 153,2 153,9 155,2 154,8 154,6

2006 154,3 154,8 154,6 155,9 156,3 156,2 155,1 155,4 155,1 155,6 155,5 155,6

2007 154,5 154,8 154,9 156,6 157,0

Basis: Mai 1993=100

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

1993 100,0 100,0 99,9 100,4 100,3 100,4 100,3 100,4

1994 100,5 100,9 100,9 101,0 100,5 100,5 100,5 100,9 100,9 100,9 100,8 100,8

1995 101,5 102,5 102,5 102,6 102,4 102,6 102,5 102,9 103,0 102,8 102,8 102,8

1996 103,1 103,3 103,4 103,5 103,2 103,4 103,2 103,5 103,5 103,7 103,5 103,6

1997 103,9 104,1 104,0 104,1 103,8 103,9 103,7 104,0 104,0 104,0 103,9 104,0

1998 104,0 104,1 104,0 104,1 103,8 104,0 103,8 104,1 104,0 104,0 103,8 103,8

1999 104,0 104,4 104,5 104,7 104,4 104,6 104,6 105,1 105,3 105,3 105,2 105,6

2000 105,7 106,1 106,0 106,1 106,1 106,5 106,6 106,3 106,8 106,7 107,2 107,1

2001 107,1 106,9 107,1 107,4 108,0 108,2 108,0 107,4 107,5 107,4 107,5 107,5

2002 107,6 107,6 107,6 108,6 108,7 108,5 107,9 107,9 108,1 108,7 108,5 108,4

2003 108,5 108,6 109,1 109,3 109,1 109,1 108,2 108,5 108,6 109,2 109,1 109,1

2004 108,7 108,7 109,0 109,9 110,1 110,3 109,2 109,6 109,6 110,6 110,7 110,5

2005 110,0 110,3 110,5 111,4 111,3 111,1 110,5 110,6 111,1 112,1 111,8 111,6

2006 111,4 111,8 111,7 112,6 112,8 112,8 112,0 112,2 112,0 112,4 112,3 112,3

2007 111,6 111,8 111,9 113,1 113,4

Basis: Mai 2000=100

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

2000 100,0 100,4 100,4 100,2 100,7 100,6 101,1 101,0

2001 100,9 100,8 100,9 101,2 101,8 102,0 101,8 101,2 101,4 101,2 101,4 101,3

2002 101,4 101,4 101,5 102,3 102,4 102,3 101,8 101,7 101,9 102,5 102,3 102,2

2003 102,3 102,4 102,8 103,0 102,8 102,9 102,0 102,3 102,4 102,9 102,8 102,8

2004 102,5 102,5 102,7 103,6 103,8 104,0 102,9 103,3 103,3 104,3 104,4 104,2

2005 103,7 103,9 104,2 105,0 104,9 104,7 104,1 104,3 104,7 105,7 105,4 105,2

2006 105,0 105,4 105,3 106,2 106,4 106,3 105,6 105,8 105,6 105,9 105,9 105,9

2007 105,2 105,4 105,4 106,6 106,9

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Mietpreise

Basis: Mai 1966=100 (*=Jahresmittel)

Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. *

1966 92,6 92,6 92,6 92,6 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 103,6 103,6 98,1

1967 103,6 103,6 103,6 103,6 108,6 108,6 108,6 108,6 108,6 108,6 112,0 112,0 107,5

1968 112,0 112,0 112,0 112,0 116,4 116,4 116,4 116,4 116,4 116,4 119,5 119,5 115,5

1969 119,5 119,5 119,5 119,5 123,7 123,7 123,7 123,7 123,7 123,7 126,8 126,8 122,8

1970 126,8 126,8 126,8 126,8 131,6 131,6 131,6 131,6 131,6 131,6 136,5 136,5 130,8

1971 136,5 136,5 136,5 136,5 143,2 143,2 143,2 143,2 143,2 143,2 149,4 149,4 142,0

1972 149,4 149,4 149,4 149,4 155,1 155,1 155,1 155,1 155,1 155,1 159,6 159,6 154,0

1973 159,6 159,6 159,6 159,6 164,9 164,9 164,9 164,9 164,9 164,9 170,5 170,5 164,1

1974 170,5 170,5 170,5 170,5 177,0 177,0 177,0 177,0 177,0 177,0 187,1 187,1 176,5

1975 187,1 187,1 187,1 187,1 196,1 196,1 196,1 196,1 196,1 196,1 200,4 200,4 193,8

1976 200,4 200,4 200,4 200,4 202,8 202,8 202,8 202,8 202,8 202,8 204,2 204,2 202,2

1977 204,2 204,2 204,2 204,2 205,0 205,0 205,0 205,0 205,0 205,0 204,9 204,9 204,7

1978 204,9 204,9 204,9 204,9 205,9 205,9 205,9 205,9 205,9 205,9 204,9 204,9 205,4

1979 204,9 204,9 204,9 204,9 205,2 205,2 205,2 205,2 205,2 205,2 205,9 205,9 205,2

1980 205,9 205,9 205,9 205,9 207,4 027,4 207,4 207,4 207,4 207,4 210,8 210,8 207,5

1981 210,8 210,8 210,8 210,8 217,0 217,0 217,0 217,0 217,0 217,0 227,0 227,0 216,6

1982 227,0 227,0 227,0 227,0 240,1 240,1 240,1 240,1 240,1 240,1 247,1 247,1 236,9

1983 247,1 247,1 247,1 247,1 250,7 250,7 250,7 250,7 250,7 250,7 253,4 253,4 250,0

1984 253,4 253,4 253,4 253,4 256,7 256,7 256,7 256,7 256,7 256,7 260,2 260,2 256,2

1985 260,2 260,2 260,2 260,2 265,2 265,2 265,2 265,2 265,2 265,2 269,9 269,9 264,3

1986 269,9 269,9 269,9 269,9 275,2 275,2 275,2 275,2 275,2 275,2 279,3 279,3 274,1

1987 279,3 279,3 279,3 279,3 283,1 283,1 283,1 283,1 283,1 283,1 286,8 286,8 282,5

1988 286,8 286,8 286,8 286,8 291,3 291,3 291,3 291,3 291,3 291,3 295,1 295,1 290,4

1989 295,1 295,1 295,1 295,1 300,4 300,4 300,4 300,4 300,4 300,4 315,8 315,8 301,2

1990 315,8 315,8 315,8 315,8 328,6 328,6 328,6 3286, 328,6 328,6 346,0 346,0 327,2

1991 346,0 346,0 346,0 346,0 363,6 363,6 363,6 363,6 363,6 363,6 375,3 375,3 359,7

1992 375,3 375,3 375,3 375,3 386,5 386,5 386,5 386,5 386,5 386,5 397,2 397,2 384,6

1993 397,2 397,2 397,2 397,2 407,4 407,4 407,4 407,4 407,4 407,4 406,2 406,2 403,8

1994 406,2 406,2 406,2 406,2 404,5 404,5 404,5 405,6 405,6 405,6 406,8 406,8 405,7

1995 406,8 407,4 407,4 407,4 411,1 411,1 411,1 413,5 413,5 413,5 414,8 414,8 411,0

1996 414,8 415,3 415,3 415,3 416,2 416,2 416,2 417,5 417,5 417,5 418,5 418,5 416,6

1997 418,5 419,5 419,5 419,5 418,1 418,1 418,1 418,9 418,9 418,9 418,5 418,5 418,8

1998 418,5 419,4 419,4 419,4 418,6 418,6 418,6 419,2 419,2 419,2 419,0 419,0 419,0

1999 419,0 420,6 420,6 420,6 421,1 421,1 421,1 424,1 424,1 424,1 423,0 423,0 421,9

2000 423,0 425,4 425,4 425,4 427,3 427,3 427,3 429,0 429,0 429,0 435,6 435,6 428,3

2001 435,6 437,9 437,9 437,9 440,8 440,8 440,8 441,8 441,8 441,8 443,2 443,2 440,3

2002 443,2 444,3 444,3 444,3 445,0 445,0 445,0 445,5 445,5 445,5 445,6 445,6 444,9

2003 445,6 445,5 445,5 445,5 445,5 445,5 445,5 446,9 446,9 446,9 447,1 447,1 446,1

2004 447,1 448,8 448,8 448,8 449,9 449,9 449,9 454,0 454,0 454,0 456,4 456,4 451,5

2005 456,4 456,6 456,6 456,6 456,9 456,9 456,9 458,4 458,4 458,4 460,8 460,8 457,8

2006 460,8 464,8 464,8 464,8 467,0 467,0 467,0 468,8 468,8 468,8 470,9 470,9 467,0

2007 470,9 475,4 475,4 475,4

Zürcher Index der Wohnbaupreise *

Entwicklung des Totalindex, 1939–2006

Indexbasis 1.10.90 1.4.91 1.10.91 1.4.92

Juni 1939 = 100 866,5 911,2 903,0 905,2

August 1957 = 100 406,9 427,9 424,0 425,0

Oktober 1966 = 100 272,0 286,0 283,4 284,1

April 1977 = 100 168,2 176,9 175,3 175,7

Oktober 1988 = 100 114,5 120,4 119,3 119,6

Indexbasis 1.10.92 1.4.93 1.10.93 1.4.94

Juni 1939 = 100 874,2 863,8 856,0 853,1

August 1957 = 100 410,5 405,6 402,0 400,6

Oktober 1966 = 100 274,4 271,1 268,7 267,8

April 1977 = 100 169,7 167,7 166,2 165,6

Oktober 1988 = 100 115,5 114,2 113,1 112,7

Indexbasis 1.10.94 1.4.95 1.10.95 1.4.96

Juni 1939 = 100 856,4 874,2 865,2 861,1

August 1957 = 100 402,1 410,5 406,3 404,4

Oktober 1966 = 100 268,8 274,4 271,6 270,3

April 1977 = 100 166,3 169,7 168,9 167,2

Oktober 1988 = 100 113,2 115,5 114,3 113,8

Indexbasis 1.10.96 1.4.97 1.10.97 1.4.98

Juni 1939 = 100 857,2 847,4 845,0 843,8

August 1957 = 100 402,5 397,9 396,8 396,2

Oktober 1966 = 100 269,0 266,0 265,2 264,8

April 1977 = 100 166,4 164,5 164,1 163,8

Oktober 1988 = 100 113,3 112,0 111,7 111,5

Indexbasis 1.10.98 1.4.99 1.4.00 1.4.01

Juni 1939 = 100 842,9 854,4 887,1 929,3

August 1957 = 100 395,8 401,2 416,5 436,3

Oktober 1966 = 100 264,6 268,2 278,4 291,7

April 1977 = 100 163,7 165,9 172,2 180,4

Oktober 1988 = 100 111,4 112,9 117,2 122,8

April 1998 = 100 99,9 101,3 105,1 110,1

Indexbasis 1.4.02 1.4.03 1.4.04 1.4.05

Juni 1939 = 100 928,4 899,2 907,6 929,5

August 1957 = 100 435,9 422,2 426,1 436,4

Oktober 1966 = 100 291,4 282,2 284,9 291,7

April 1977 = 100 180,2 174,6 176,2 180,5

Oktober 1988 = 100 122,7 118,8 119,9 122,8

April 1998 = 100 110,0 106,6 107,6 110,2

April 2005 = 100 100,0

Indexbasis 1.4.06

Juni 1939 = 100 944,5

August 1957 = 100 443,5

Oktober 1966 = 100 296,5

April 1977 = 100 183,4

Oktober 1988 = 100 124,8

April 1998 = 100 111,9

April 2005 = 100 101,6

Gebäudekosten - Kubikmeterpreise (SIA 416 1 )

beträgt am 1. April 2006 CHF 591,03

beträgt am 1. April 2005 CHF 581,54

Statistisches Amt der Stadt Zürich 044 250 48 09

1

Gebäudevolumen (GV) des Zürcher Indexhauses

gemäss SIA 416 = 14 767m 3


Aus- und Weiterbildung

Ausschreibung für Berufsprüfung

Vertiefungskompetenz Immobilien-Entwickler

Im Oktober 2007 findet die Berufsprüfung Vertiefungskompetenz Immobilien-Entwickler statt.

Die Prüfung erfolgt gemäss Prüfungsordnung und Wegleitung vom 9. Februar 2007.

Daten: 22.10. – 26.10.2007 Anmeldeschluss: 30. Juni 2007

Prüfungsgebühr: CHF 2500.–

Ort: 22.10.2007 schriftliche Prüfung: Zürich

23.10.2007 mündliche Prüfungen: Winterthur

Die ausführliche Dokumentation mit Prüfungsordnung,

Wegleitung und Anmeldeformular kann bei der untenstehenden Adresse bezogen werden.

Schweizerische Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft SFPKIW

Sekretariat, Puls 5, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Tel. 044 434 78 94, Fax 044 434 78 99, E-Mail info@sfpk.ch

Ausschreibung für Berufsprüfung

Vertiefungskompetenz Immobilienvermarkter

Im November 2007 findet die erste Prüfung in der Vertiefungskompetenz für Immobilienvermarkter

und -vermarkterinnen statt. Die Prüfung erfolgt gemäss Prüfungsordnung und Wegleitung vom 9. Februar 2007.

Datum: 12. November 2007 (schriftliche Prüfungen) Prüfungsgebühr: Fr. 2 500.–

13. – 16. November 2007 (mündliche Prüfungen) Anmeldeschluss: 31. Juli 2007

Ort:

Zürich (schriftlich), Winterthur (mündlich)

Die ausführliche Dokumentation mit Prüfungsordnung, Wegleitung und Anmeldeformularen

kann bei der unten stehenden Adresse bezogen werden.

Schweizerische Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft SFPKIW

Sekretariat, Puls 5, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Tel. 044 434 78 94, Fax 044 434 78 99, E-Mail info@sfpk.ch

Ausschreibung für Berufsprüfung

Stufe Basiskompetenz in der Immobilienbranche

Im November 2007 findet die Berufsprüfung Stufe Basiskompetenz statt.

Die Prüfung erfolgt gemäss Prüfungsordnung und Wegleitung vom 9. Februar 2007.

Datum: 19. – 20. November 2007 Anmeldeschluss: 30. Juni 2007

Prüfungsgebühr: Fr. 1 000.–

Orte: Basel/Bern/Zentralschweiz/Zürich

Die ausführliche Dokumentation mit Prüfungsordnung, Wegleitung und Anmeldeformular

kann bei der unten stehenden Adresse bezogen werden.

Schweizerische Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft SFPKIW

Sekretariat, Puls 5, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Tel. 044 434 78 94, Fax 044 434 78 99, E-Mail info@sfpk.ch

immobilia Juni 2007 39


HWZ Hochschule für

Wirtschaft Zürich

Martina Markusovic Tel. 043 322 26 60

Postfach Fax 043 322 26 01

8021 Zürich martina.markusovic@fhhwz.ch

www.fhhwz.ch

Realis

Swiss Real Estate School

David B. Fässler Tel. 044 434 78 98

Giessereistrasse 18 Fax 044 434 78 99

8005 Zürich david.faessler@realis.ch

www.realis.ch

Vierte Durchführung: Master of Advanced

Studies in Real Estate Management (MREM)

Ab dem 12. November 2007 bieten HWZ, realis und DIA (Deutsche Immobilien-Akademie

an der Universität Freiburg) die vierte Durchführung des Nachdiplomstudiums

«Master of Advanced Studies in Real Estate Management» an.

Die prozessorientierte und interdisziplinäre Ausbildung auf Hochschulstufe vereint die modernsten wissenschaftlichen

Erkenntnisse und Trends aus dem Immobilien- und Finanzsektor. Angesprochen sind sowohl Interessenten aus

der Immobilien- als auch aus der Finanzbranche.

Für weitere Details laden wir Sie herzlich zu

Info-Anlässen

am Mittwoch, 20. Juni 2007 um 18.00 Uhr sowie

am Donnerstag, 23. August 2007 um 18.00 Uhr

in der HWZ, Lagerstrasse 5, 8004 Zürich, ein.

Das Nachdiplomstudium interessiert mich!

Bitte senden Sie mir weitere Informationen über das Nachdiplomstudium Master

of Advanced Studies in Real Estate Management (MREM).

Ich melde mich gerne für den Info-Anlass vom Mittwoch, 20. Juni 2007 an.

Ich melde mich gerne für den Info-Anlass vom Mittwoch, 23. August 2007 an.

Name:

Vorname:

Firma:

Funktion:

Abteilung:

Adresse:

PLZ/Ort:

E-Mail:

Telefon:

Bitte an folgende Anschrift senden oder faxen:

HWZ, Hochschule für Wirtschaft Zürich

Ursina Meier, Postfach, 8021 Zürich

Tel. 043 322 26 17, Fax 043 322 26 01, E-Mail ursina.meier@fhhwz.ch

40 immobilia Juni 2007


Aus- und Weiterbildung

Seminar am 26. Juni 2007 in Olten

Altlasten

Landesweit gibt es heute etwa 50 000 belastete

Standorte. Darunter finden sich bis zu

4000 Altlasten, die durch den Austritt von

Schadstoffen früher oder später eine Gefahr

für Mensch und Umwelt darstellen. Bei Bauprojekten

ist dieses Thema für Bauherren,

Eigentümer sowie Behörden oft eine grosse

Herausforderung.

Es stellen sich vor allem

folgende Fragen:

– Wie sieht der Ablauf von Altlastenbearbeitung

aus?

– Wer soll die Altlasten berappen, der Verursacher

oder der Eigentümer?

– Auf was soll geachtet werden und was

läuft in der Praxis oft falsch?

– Wie regelt das neue Umweltgesetz die Situation,

wenn die Verursacher nicht mehr

ermittelbar oder zahlungsunfähig sind?

– Wer trägt die Kosten für die Untersuchung

und Entsorgung von verunreinigtem Aushubmaterial?

– Wie sieht der Baubewilligungsprozess bei

den kantonalen Behörden beim Auftreten

von Altlasten aus?

– Wie sehen die Erfahrungen mit belasteten

Standorten aus Sicht des Kant. Thurgau

aus?

– und weitere

Wenn Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld

immer wieder diese und weitere Kernfragen

stellen, ist dieses Seminar genau das Richtige!

Renommierte Persönlichkeiten berichten

mit Hilfe von Fallbeispielen aus der Praxis.

Diese dienen für Sie als mögliche

Lösungsansätze und Ideen für Ihr Tagesgeschäft.

Zielpublikum

Profis aus der Bauherrenberatung, Immobilien-Entwickler,

Bauingenieure, Immobilien-

Treuhänder, Architekten usw.

Referenten

– Dr. Christoph Wenger, Chef Sektion Altlasten

und Industrieabfälle, BAFU

– Dr. Jürg Hertz, Kanton Thurgau

– Dr. Hans Ulrich Liniger, Ecosens AG, Environmental

Management Consultants

ANZEIGEN

OBEN.

SIE NACH

BEGLEITEN

WIR

MAS Master of Advanced Studies

in Real Estate Management (MREM)

Studienbeginn: 12. November 2007

Studiendauer: 4 Semester

Informationsabende:

Mi., 20. Juni 2007

Do., 23. August 2007

Der Studiengang wird in Kooperation mit Realis (swiss

Real Estate School) und DIA (Deutsche Immobilien-

Akademie an der Universität Freiburg) durchgeführt.

Studieren Sie in Zürich, nur drei Minuten vom HB Zürich entfernt –

an der HWZ, neben der Sihlpost. Wir führen Sie berufsbegleitend vom

Bachelor zum Master. Telefon 043 322 26 88, www.fhhwz.ch

immobilia Juni 2007 41


– Dr. Fritz Krieg, BMG Engineering AG

– Martin Sohm, Wenger Plattner Rechtsanwälte

Programm

8.30 Empfang mit Kaffee und Gipfeli, Ausgabe

der Unterlagen

9.00 Altlasten – was kommt auf den

Grundeigentümer zu? (Dr. Christoph

Wenger)

– Wie sieht der Ablauf von Altlastenbearbeitung

aus?

– Fakten, Risiken und Chancen für die

Inhaber von belasteten Standorten

und Altlasten

– Revidiertes Umweltschutzgesetz:

Neuerungen für die Inhaber bei der

Kostenverteilung

10.00 Pause

10.30 Vollzug auf kantonaler Ebene

(Dr. Jürg Hertz)

– Wie geht der Kanton Thurgau mit

belasteten Standorten um?

– Welche Herausforderungen bestehen

in der Praxis?

– Fallbeispiele

11.30 kurze Pause

11.40 Altlasten aus der rechtlichen Perspektive

(Dr. Hans Ulrich Liniger)

– Gesetzliche Bestimmungen und

Definitionen?

– Realleistungspflichten: wer saniert?

– Kostentragung: «die Letzten beissen

die Hunde»

– Ausblick

12.30 Mittagessen

Anmeldetalon:

14.00 Fallbeispiele aus der Altlastenpraxis

(Dr. Fritz Krieg)

– Was läuft in der Praxis oft falsch und

wie kann man es richtig anpacken?

15.00 Pause

15.30 Altlasten – Optik des Investors

(Martin Sohm)

– Wie gehen institutionelle Investoren

mit der Altlastenproblematik um?

– Lösungsansätze aus der Praxis

16.30 Ende

Veranstaltungsort

Hotel Arte, Olten

Seminarbeitrag (exkl. MWSt.)

CHF 670. - (SVIT-Mitglieder), CHF 840.–

(übrige Teilnehmende) exkl. MWSt.

Darin inbegriffen sind: Seminarunterlagen,

Pausengetränke und Mittagessen.

An- bzw. Abmeldekonditionen

– Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die

Anmeldungen werden in chronologischer

Reihenfolge berücksichtigt.

– Kostenfolge bei Abmeldung: Eine Annullierung

(nur schriftlich) ist bis 14 Tage vor

Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich,

bis 7 Tage vorher wird die Hälfte der Teilnehmergebühr

erhoben. Bei Absagen danach

wird die volle Gebühr fällig. Ersatzteilnehmende

werden ohne zusätzliche

Kosten akzeptiert.

– Programmänderungen aus dringendem

Anlass behält sich der Veranstalter vor.

That‘s

the way

I like IT.

❑ Ich melde mich definitiv für das Seminar Altlasten vom 26. Juni 2007 an:

Name:

Vorname:

SVIT-Mitglied: ❏ ja ❏ nein Funktion

–FM

über das Internet für

ein paar Rappen/m 2

Firma:

Adresse:

Tel.:

E-Mail:

PLZ/Ort:

Bitte an folgende Anschrift senden oder faxen: realis – Swiss Real Estate School

Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Tel. 044 434 78 98, Fax 044 434 78 99, kathrine.jordi@realis.ch.


Verbandsnachrichten

Schweizerische Schätzungsexpertenkammer SEK/SVIT

Erfahrungsaustausch

Stephan Wegelin, Colliers CSL AG

Am Mittwoch, 18. April 2007, folgten rund 20 SEK/SVIT-Schätzungsexperten

der Einladung von Stephan Wegelin zum Erfahrungsaustausch der Regionen

Zürich, Zentralschweiz und Tessin, ins Au Premier im Zürcher Hauptbahnhof.

Die ERFA Zürich, Zentralschweiz und Tessin

konnten die Herren Felix Thurnheer und Daniel

Stocker, Research bei Colliers, für ein

Gastreferat über das Thema «Der Schweizer

Büromarkt» gewinnen. Während den äusserst

interessanten Ausführungen entstand

eine angeregte Diskussion rund um dieses

Themenfeld. Einige zentrale Aspekte des Anlasses

sollen kurz umrissen werden.

Im Büroflächenmarkt nimmt das Angebot ab.

Die Nachfrage konzentriert sich dabei auf

die Zentren. Grössere Flächen werden hier

bereits wieder knapp und die Mietpreise beginnen

zu steigen. Die Nachfragesteigerung

nach Büros ist vor allem im Wirtschaftsraum

Zürich und Basel spürbar und vermehrt

durch Wachstum motiviert. Auch Zuzüge von

Firmen sind immer häufiger zu verzeichnen.

Die Verhandlungen zwischen Mieter und Anbieter

sind nach wie vor hart. Die Vermieter

erwartet Beteiligungen am Ausbau, dafür

haben sich die mietfreien Zeiten auf durchschnittlich

3 Monate reduziert.

Ein Markt entwickelt Zyklen wenn er ausgereift

ist und eine gewisse Mindestgrösse erreicht.

In der Schweiz sind die Büromärkte

Zürich, Genf, Bern und Basel in dieser Reihenfolge

am volatilsten. Die kleinen Agglomerationen

zeigen sich relativ stabil. Der

Büromarkt befindet sich derzeit in der Erholungsphase.

Wie ausgeprägt die Expansionsphase

sein wird, ist schwierig vorherzusagen.

Beobachtet man die Mietpreise, so sind

Zyklen im Gesamtmarkt kaum feststellbar

(Mietindex). Die Mietpreise sind in den Zentren

am beweglichsten. In der Zürcher City

schwanken sie zwischen CHF 600 und CHF

1200 pro Quadratmeter pro Jahr. Im Rahmen

der Mietzinsbeurteilung gehen Bewerter immer

von den mittelfristigen Erfahrungswerten

von Mietpreisen aus und weniger

von spekulativen Mietzinsbetrachtungen.

Die fehlende Liquidität und der grosse Anlagedruck

haben zu einem starken Preisanstieg

bei kommerziellen Immobilien geführt.

Es zeigt sich, dass ausländische Investoren

viel aggressiver finanzieren als schweizerische.

Im Rahmen von Bewertungen steht

man kurzfristigen Marktentwicklungen vorsichtig

gegenüber. Man geht nach wie vor

von einem mittelfristigen Kapitalzinssatz von

rund 4% aus.

Das Hauptinteresse institutioneller Investoren

liegt auf grossen Volumen ab CHF 15 bis

20 Millionen. Im kommerziellen Bereich sind

Klasse A Büroimmobilien, Einkaufszentren

und zunehmend auch grosse, neue Logistikparks

von Interesse. Es erstaunt, dass Klasse

B und Klasse C Objekte nicht vermehrt im

Fokus sind, da diese Immobilien bei einer

passenden Strategie und notwendigen Sorgfalt

ebenfalls gute Renditeobjekte sein können.

Der nächste Erfahrungsaustausch findet

am 24. Oktober 2007 um 9.00 Uhr, im Au

Premier (Bahnhofbuffet, Hauptbahnhof

Zürich) statt.

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immobilia Juni 2007 43


Verbandsnachrichten

Neuer KUB-Präsident Christoph Kratzer

«Wir gehören zum SVIT»

Interview und Bilder: Ivo Cathomen

An der diesjährigen Generalversammlung der Kammer Unabhängiger Bauherrenberater

(KUB) ist Christoph Kratzer zum Präsidenten gewählt worden.

immobilia unterhielt sich mit ihm über die Ziele der Kammer und seine persönliche

Herausforderung, die er mit seinem Amt verbindet.

Kommunikation bedeutet finanziellen

und zeitlichen Aufwand.

Wir haben bis jetzt den Bereich Sponsoring

vernachlässigt. Im SVIT laufen diese Bemühungen

bereits. Wir wollen unsererseits Firmen

ansprechen, welche die Kammer oder

einzelne Veranstaltungen unterstützen. Ich

gehe davon aus, dass verschiedene Organisationen

und Firmen ein Interesse an einer

solchen Zusammenarbeit haben. Wenn wir

über mehr finanzielle Mittel verfügen, können

wir auch aktiver am Markt auftreten – intern,

aber auch nach aussen.

Bedeutet aber nicht das Sponsoring auch

einen Spagat zwischen Unabhängigkeit

und den Interessen der Unternehmen?

Wir achten bei der Wahl der Unternehmen

darauf, dass dieser Eindruck gar nicht entsteht.

Wenn nun aber ein bestimmtes Unternehmen

einen Anlass finanziell unterstützt,

bedeutet das noch nicht, dass wir nicht mehr

unabhängig sind. Es geht vielmehr darum,

dass wir im Projekt unabhängig urteilen und

dort für den Bauherren das Beste erwirken.

Sie treten das Erbe Ihres Vorgängers Heiner

Kern an. Werden Sie dieses verwalten

oder mehren?

Christoph Kratzer: Als mein persönliches Ziel

habe ich formuliert, dass ich das Erbe nicht

nur verwalten, sondern neue Ziele setzen

und erreichen will. Im Vorstand mussten wir

konstatieren, dass die KUB nach aussen zu

wenig bekannt ist. Es geht also zum einen

darum, den Bekanntheitsgrad nach aussen

zu vergrössern. Nach innen schwebt mir zum

anderen vor, eine klarere Positionierung und

einen intensiveren Know-how-Transfer zu erwirken.

Wie gross schätzen Sie heute die Mitgliederbasis

der KUB im Verhältnis zum Markt

ein?

Das ist schwierig zu sagen. Die Zahl der echt

unabhängigen Bauherrenberater – also Unabhängigkeit

punkto Produkten und Unternehmen

– ist nicht sehr gross, wächst jedoch

zunehmend. Viele Bauherrenberater arbeiten

jedoch bei Planungsfirmen oder bei Auftraggebern

(Bsp. IPB, Pensionskassen, etc.). Unser

Fokus liegt künftig stärker auf der eigentlichen

Beratertätigkeit. Wir wollen möglichst

viele Mitglieder generieren, die – in welcher

rechtlichen Stellung auch immer – in unserem

Tätigkeitsbereich aktiv sind. Momen-

tan zählen wir rund 70 Mitglieder. Ziel muss

es sein, die Zahl auf ca. 100 bis 120 zu erhöhen.

Damit verwässern Sie jedoch den Aspekt

Unabhängigkeit...

Das ist richtig. Nach meiner Meinung ist aber

die Funktion und nicht die Zugehörigkeit

wichtig. Ein Bauherrenberater bei einem Auftraggeber

gehört ebenso zur KUB. Dies gewährleistet

den notwendigen Know-how-

Transfer.

Sie haben die Öffentlichkeitsarbeit erwähnt.

An welche Zielgruppe denken Sie

besonders?

Es gibt zwei Zielgruppen der externen Kommunikation.

Die professionellen Bauherren

brauchen Unterstützung, wenn sie bezüglich

Ressourcen – Zeit oder Personal – unter Druck

stehen. Dabei denke ich besonders an die Koordination

grösserer Projekte, an denen viele

Parteien beteiligt sind. Als zweite Zielgruppe

sehe ich die Privaten, bis hin zum Einfamilienhaus-Bauherrn.

Auch hier wollen wir unser

Know-how einbringen. Wir stellen nämlich

fest, dass viele Bauherren an ihre Grenzen

stossen, wenn es etwa darum geht, GU- oder

TU-Verträge zu prüfen. Häufig werden wir beigezogen,

wenn es bereits zu spät ist.

Stehen in der KUB weitere Kurskorrekturen

an?

Wir haben uns wie erwähnt zum Hauptziel

gesetzt, die KUB bekannter zu machen und

aktiver am Markt aufzutreten. Wir wollen zu

gewissen Fragen Stellung nehmen, ich nenne

das Beispiel PPP oder gewisse Normen,

wie Schallschutz- oder Erdbebennormen.

Hier hat sich beispielsweise der SIA sehr stark

positioniert. Der SVIT und die KUB sind dagegen

noch zu wenig aktiv. Wir müssen uns als

Bauherrenberater stärker einbringen.

Bedeutet das auch finanziellen Mehraufwand

für die Mitglieder?

Ich rechne damit, dass wir den finanziellen

Mehraufwand über das erwähnte Sponsoring

decken können. Ein Ziel geht auch dahin,

dass die Leistungen, die für die KUB erbracht

werden, entschädigt werden können. Vieles

wurde bisher in Fronarbeit erledigt.

Was bedeutet der SVIT für Sie und für die

KUB?

In der KUB wurde in den vergangenen Jahren

immer wieder über einen Austritt aus dem

SVIT diskutiert. Verschiedene Mitglieder haben

diese Haltung vertreten. Mit der neuen

Auslegeordnung und der Neubesetzung des

Vorstandes haben wir den Grundsatzent-

44 immobilia Juni 2007


Verbandsnachrichten

scheid «pro SVIT» gefällt. Die KUB gibt es nur

mit dem SVIT. Ohne den Dachverband hat die

KUB keine Berechtigung mehr. Wir wären viel

zu klein, um etwas zu bewegen. Wir wollen

uns positionieren. Das geht nur mit einem

starken Dachverband im Rücken.

Natürlich haben wir anders gelagerte Interessen

als die regionalen Mitgliederorganisationen.

Wir orientieren uns darum eher an

den anderen Kammern. Wir haben dabei

festgestellt, dass wir viele Gemeinsamkeiten

haben und auch Einiges gemeinsam angehen

können, beispielsweise das erwähnte Sponsoring.

Schliesslich sind wir heute noch stark Zürichlastig.

Wir wollen die Mitgliederbasis auf die

gesamte Schweiz ausweiten und auch in der

lateinischen Schweiz stärker werden.

Wie sehen die Ziele im Bereich Aus- und

Weiterbildung aus?

Ziel ist es, dass wir im nächsten Jahr rund

vier Workshops durchführen, damit der

Know-how-Transfer tatsächlich funktioniert.

Als weitere Form der Weiterbildung wollen

wir bei Anlässen noch häufiger als Mitorganisator

und mit eigenen Referenten auftreten.

Der Bau boomt derzeit. Ist das auch in der

Auftragssituation der Mitglieder spürbar?

Wir sind dabei, eine Umfrage unter den Mitgliedern

über die Auftragssituation durchzuführen.

Was ich sicher sagen kann, ist, dass

unsere Mitglieder derzeit sehr gut ausgelastet

sind.

Ist auch hinsichtlich der Komplexität der

Bauvorhaben ein zunehmender Bedarf

festzustellen?

Die Komplexität des Bauens steigt, nicht zuletzt

wegen des erhöhten Kosten- und Termindrucks.

Daneben sind auf dem Bau immer

mehr Spezialisten tätig. Daher steigt

der Anspruch an die Koordination, insbesondere

auf Bauherrenseite. Es ist natürlich

nicht so, dass wir in all diesen Disziplinen

Experten wären. Wir wissen aber, wer in

welchen Fragen beizuziehen ist. Nicht zuletzt

darum haben wir die KUB auch für solche

Spezialisten (Bsp. Haustechnik-Koordinatoren)

geöffnet.

Was reizt Sie persönlich am Präsidium?

Ich bin kein Fan von Organisationen, die

einfach nur verwalten. In meinen fünf Jahren

als KUB-Mitglied musste ich feststellen,

Zur Person

Christoph Kratzer, Jahrgang 1962, verheiratet,

2 Kinder, wohnhaft in Binz (Gemeinde

Maur), Mitinhaber MMK Immobilientreuhand

AG, Zürich.

dass wir zu wenig aktiv sind. Wir haben

kaum etwas bewegt. Wir haben uns vielleicht

zweimal pro Jahr getroffen – «that’s

it». Mich reizt es, etwas an die Hand zu nehmen.

Ich will die KUB so weit bringen, dass

man die Kammer kennt – und zwar nicht

nur als Mitglied, sondern auch als private

und institutionelle Bauherrschaft. Wichtig

ist, dass die Mitglieder hinter den Zielen

und den Aktivitäten der KUB stehen können.

Wie nehmen Sie die Stimmungslage in

der KUB wahr?

Ich habe eine gewisse Ungeduld gespürt. An

der diesjährigen Generalversammlung waren

dann erfreulich viele Mitglieder anwesend.

Daraus entnehme ich, dass den Mitgliedern

viel an der Weiterentwicklung der KUB liegt.

Wir wollen diese Stimmung nutzen und pflegen.

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Verbandsnachrichten

SMK

Makler besuchen Sihlcity

Rund hundert Mitgliedervertreter und Partner der Schweizerischen Maklerkammer

(SMK) haben Ende April der «kleinsten Grossstadt» der Schweiz einen

Besuch abgestattet und sich über die Projektierung und den Bau informieren

lassen.

der ersten Idee bis hin zur Eröffnung aus der

Sicht des Totalunternehmers und des Investors

auf. Wie steinig dieser Weg war, zeigte

Markus Brunner daran auf, dass im Jahr 2000

ein Nutzungskonzept «über den Haufen geworfen»

und damit ein zweistelliger Millionenbetrag

abgeschrieben werden musste.

Red. – Die SMK hat am 24. April ihre Mitglieder

zu einem Informationsanlass in die Sihlcity in

Zürich eingeladen. Präsident Marco Uehlinger

konnte rund hundert Vertreter von Mitgliedfirmen,

Partnern und Sponsoren begrüssen. Die

«kleinste Grossstadt» der Schweiz hatte erst

einen Monat zuvor ihre Tore geöffnet, womit

sich die SMK als eine der ersten Gruppen an

Ort über das Immobiliengrossprojekt informieren

lassen konnte.

Steigende Mitgliederzahl

In seiner Begrüssung informierte Marco Uehlinger

über die Aktivitäten der Kammer. Inzwischen

zählt diese 48 Mitglieder; verschiedene

Anträge zur Aufnahme sind in der Pipeline,

mit zehn Unternehmen werden Aufnahmegespräche

geführt. Auffallend ist für den Präsidenten,

dass sich die Mitglieder und Interessenten

auf die Ballungszentren der Schweiz

konzentrieren. Ein Zuwachs ist auch seitens

der Fördermitglieder zu verzeichnen. So unterstützen

mittlerweile 15 Unternehmen die

Aktivitäten der SMK finanziell, neu sind dies

Helvetia Versicherungen, Sanitas Troesch und

BSH Haushaltsgeräte.

Punkto Aktivitäten des Vorstandes konnte der

Präsident auf die Lancierung der Imageinseratekampagne

und verschiedene redaktionelle

Beiträge aus der Feder von SMK-Mitgliedern

verweisen. Die Veranstaltung «Der Weg zur

professionellen Verkaufsdokumentation»

stiess auf reges Interesse. Zu verschiedenen

Banken wurden Kontakte geknüpft und die

Vorzüge einer Zusammenarbeit der Bankkunden

mit den Mitgliedern der SMK aufgezeigt.

Die Positionierung der SMK – so konstatierte

Marco Uehlinger – schreite kontinuierlich voran.

Bereits in naher Zukunft stehen zwei weitere

Termine der Kammer auf der Agenda. Zum einen

die Veranstaltung «Werkzeuge des Maklers

– neue Perspektiven» vom 28. Juni 2007

in Baden, an der über die Berufshaftpflicht im

Maklerwesen und Maklersoftwarelösungen

informiert wird. Zum anderen die Generalversammlung

vom 20. September 2007 ebenfalls

in Baden, an der Gastreferent Christoph Zaborowski,

Wüest und Partner, über die «Entwicklung

des Immobilienmarktes» sprechen wird.

Projektinformationen aus erster Hand

Im Anschluss an die präsidialen Informationen

aus der Kammer zeigten Markus Brunner, Karl

Steiner AG, und Conradin Stiffler, Credit Suisse,

den Entstehungsprozess von Sihlcity von

Erst der Neubeginn brachte eine allseits tragbare

Lösung, die die Interessen der Stakeholder

mit den Ansätzen der modernen Stadtentwicklung

verbindet. Das Ergebnis ist ein

Mischnutzungskonzept, in dem sowohl kommerzielle

als auch kulturelle, Wohn- und Freizeitnutzung

ihren Platz finden. Eine besondere

Herausforderung war gemäss Markus

Brunner die Bodenbelastung auf dem Planungsgebiet,

die einen sorgfältigen Rückbau

der alten Gebäude und des Aushubs erforderte.

Insgesamt 17 000 Pläne, verwaltet über ein

zentrales System, sorgen für die nötige Gewähr,

dass sämtliche Bauphasen trotz des engen

Raums mehr oder weniger reibungslos

einhergingen und zugleich ein Minimum an

Zu- und Wegfahrten nötig waren. Hinsichtlich

der Komplexität des Projektes sei das Projekt

Sihlcity auch für das Totalunternehmen Karl

Steiner AG einzigartig gewesen.

Investitionsentscheid

unter Unsicherheit

Selbst im Jahr 2003, zum Zeitpunkt des Einstiegs

von Credit Suisse, war es für den Hauptinvestor

ein Entscheid unter erheblicher Unsicherheit.

Sie machte ihn schliesslich vom

Vertrag mit dem Ankermieter Coop und von

der Prüfung von ähnlich gelagerten «Urban

Entertainment Centers» und Shopping Malls

rund um den Globus abhängig, wie Conradin

Stiffler ausführte. Schliesslich überzeugte das

Projekt die interessierten Investoren, und es

kam zur Unterzeichnung mit der Miteigentümergemeinschaft.

Heute sind Swiss Prime

V.l.n.r.: Marco Uehlinger, Markus Brunner und Conradin Stiffler.

46 immobilia Juni 2007


Verbandsnachrichten

Site mit 24,2% und die von Credit Suisse verwalteten

Immobilienfonds Credit Suisse 1a

Immo PK, CSA Real Estate Switzerland, Credit

Suisse Real Estate Fund Interswiss, Credit Suisse

Real Estate Fund Siat und Credit Suisse

Real Estate Fund Property Plus mit zusammen

75,8% an Sihlcity beteiligt.

Zeitzeuge und Trendsetzer

Die mechanische Papierfabrik an der Sihl wurde

1836 gründeten. Die Absätze stiegen stetig,

Maschinen wurden hinzugekauft, die Gebäude

laufend erweitert. 1931 wurde das Unternehmen

von der Weltwirtschaftskrise

heftig getroffen. Die Fabrik überlebte nur dank

einer soliden finanziellen Basis und setzte von

da an immer erfolgreicher auf die Herstellung

hoch qualitativer Spezialpapiere. 1973 baute

das florierende Unternehmen die weltweit

grösste Maschine für Transparentpapier. Nun

arbeiteten gegen 500 Leute in Schichten rund

um die Uhr. Doch in der Rezession nach dem

Ölschock ging es bergab: Kurzarbeit, Stilllegung

vieler Maschinen, nur die Ausrüsterei lief

noch bis 1990 weiter. Dann wurde es still um

das Papierunternehmen. Unterdessen entwickelte

der Totalunternehmer Karl Steiner

AG zusammen mit dem Architekten Theo Hotz

eine neue Nutzung. 2003 kaufte die heutige

Miteigentümergemeinschaft das Projekt. Vom

früheren Gebäudekomplex auf dem Areal

blieben vier Bauten erhalten, die als Zeitzeugen

an ein bewegtes Stück Zürcher Geschichte

erinnern.

Mit der Eröffnung am 22. März 2007 fand das

vorläufig grösste Hochbauprojekt der Schweiz

seinen Abschluss. In einer Bauzeit von knapp

vier Jahren entstand im Süden Zürichs ein

Stadtteil, der neue Massstäbe in der Umnutzung

von Industriearealen, der Stadtentwicklung

und der Investitionen in Immobilienprojekte

setzen dürfte. Herausragendes Merkmal

von Sihlcity ist die Nutzungsvielfalt. Sie manifestiert

sich u. a. mit rund 80 Geschäften auf

einer Verkaufsfläche von 41 000 m 2 , 13 Gastrobetrieben,

einem Multiplexkino, einer Disco,

verschiedenen Wellness- und Gesundheitsangeboten,

einem Hotel mit 132 Zimmern, 16

Stadtwohnungen und 24 000 m 2 Dienstleistungsflächen.

Agenda

Mittwoch, 12. September 2007

19.30–21.30 Uhr

Öffentliche Veranstaltung in Zürich

Montag, 12. November 2007

19.30–21.30 Uhr

Öffentliche Veranstaltung in Bern

Schweizer Stockwerkeigentümerverband

Gegründet 25. November 1955

Sekretariat:

Romang & Partner Rechtsanwälte

Holbeinstr. 20, 8008 Zürich

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Rechtsauskunft betreffend

Stockwerkeigentum

(nur für Mitglieder)

Telefonische Auskunft

Erster Montag im Monat, 15 bis 17 Uhr

Persönliche Besprechung

(nach Voranmeldung)

Erster Mittwoch im Monat, 15.30 bis 17 Uhr

Adresse:

Romang & Partner Rechtsanwälte

Holbeinstr. 20, 8008 Zürich, Tel. 044 265 60 60

Beitrittserklärung zum Schweizer Stockwerkeigentümerverband

q Ich interessiere mich für die Mitgliedschaft beim Schweizer

Stockwerkeigentümerverband

q Ich trete dem Schweizer Stockwerkeigentümerverband als Mitglied bei

q Einzelmitglied

q Kollektivmitglied (juristische Personen und

Stockwerkeigentümergemeinschaften)

Der Mitgliederbeitrag von CHF 75.– (Einzelmitglieder) bzw. CHF 125.–

(Kollektivmitglieder) wurde auf das Verbandskonto einbezahlt.

ZKB 8010 Zürich, 1100-5843.466 700

Schweiz. Stockwerkeigentümerverband, Konto 80-151-4

Schweizer Stockwerkeigentümerverband

Sekretariat: Romang &

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Holbeinstr. 20,

8008 Zürich

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immobilia Juni 2007 47


Verbandsnachrichten

SVIT Solothurn

Kocher für Della Giacoma

Text und Bilder: Joseph Weibel, SVIT Solothurn

Die Solothurner Mitgliederorganisation des Schweizerischen Verbandes der

Immobilienwirtschaft (SVIT) hat mit Jürg Kocher einen neuen Präsidenten

gewählt. Er löst Carlo Della Giacoma ab, der seit 2001 den Solothurner Verband

präsidierte.

Vorne der neue und abtretende Präsident des SVIT Solothurn Jürg Kocher

(links) und Carlo Della Giacoma. Hinten die bisherigen Vorstandsmitglieder

(von rechts nach links): Peter Treier, Erich Brand, Myriam Merkle, Carolina

von Däniken, Gerhard Roth und Urs Grütter

Seit seiner Wahl 2001 in Olten habe sich in

der Immobilienbranche einiges gewandelt,

sagte der scheidende Präsident Carlo Della

Giacoma (Kappel) an der Generalversammlung

in Solothurn. Die Hypothekarzinse seien

über Jahre unvermindert tief, der Leerwohnungsbestand

im Kanton Solothurn dagegen

ebenso konstant hoch. «Er liegt klar über

dem schweizerischen Schnitt.» Seit zehn

Jahren sei ausserdem in der Schweiz nicht

mehr so viel Wohnraum neu realisiert worden

wie 2006. Della Giacoma führt dies auf

die nach wie vor tiefen Zinsen und den Boom

auf Stockwerkeigentum zurück.

Jürg Kocher neuer Präsident

Zum Nachfolger von Carlo Della Giacoma

wählte die gut besuchte Versammlung den

57-jährigen Immobilientreuhänder Jürg Kocher.

Der gebürtige Bürener (BE) lebt heute

mit seiner Familie (vier Kinder) in Lohn-Ammansegg

und ist in der Beratung und im

Handel für das Unternehmen Livit (Solothurn

und Bern) tätig. Der gelernte Bankfachmann

arbeitet seit 1985 erfolgreich in der Immobilienbranche.

Bestätigt wurden die bisherigen

Vorstandsmitglieder Myriam Merkle (Vizepräsidentin,

Balsthal), Carolina von Däniken

(Finanzen, Niedergösgen), Gerhard Roth (Bellach,

Öffentlichkeitsarbeit), Joseph Weibel

(Solothurn, Presse) sowie die Beisitzer Erich

Brand (Feldbrunnen) und Peter Treier (Bern).

Die politischen Interessen im Vorstand vertritt

der Grenchner Bauunternehmer Urs

Grütter.

Starker Auftritt

Die Wichtigkeit einer kontinuierlichen Präsenz

betonte auch Gerhard Roth. Der Begriff

SVIT sei noch vor wenigen Jahren kaum bekannt

gewesen. «Nur mit einer starken Präsenz

in den Medien und an öffentlichen Anlässen

können wir nachhaltig dafür sorgen,

dass die Mitglieder des SVIT die Seriosität

und die Qualität ihres Berufsstandes unterstreichen

können». Während im oberen Kantonsteil

eine regelmässig erscheinende

Fach- und Beratungsseite in einer Tageszeitung

erscheint, habe man in der Region Olten

in dieser Beziehung nach wie vor ein

Defizit. Es seien aber derzeit Gespräche im

Gange um dieses Vakuum aufzufüllen, sagte

Roth. Auch 2008 soll der SVIT Solothurn an

der Wohnmesse Socasa vertreten sein. «Allerdings

werden wir den diesjährigen Auftritt

gewiss noch steigern.»

Fachvorträge, Golf und Plausch

Der SVIT Solothurn zählt rund 60 Mitglieder,

die neben den Dienstleistungen des Dachverbandes

auch von einem gut durchmischten

Tätigkeitsprogramm der Mitgliederorganisation

profitieren können. Zwei bis drei Fachvorträge

stehen ebenso auf dem Programm

wie ein Golf-Turnier, die geplante Besichtigung

einer Holzpellet-Produktionsanlage,

Jassplausch und dem traditionellen Neujahrs-

Apéro. Die Fachvorträge mit Lunch finden

dieses Jahr am 13. Juni sowie am 7. November

statt. Das Golf-Turnier in Stüsslingen ist

für den 22. Juni geplant, Besichtigung der

Holzpellet-Produktionsanlage am 14. September,

der «Bänzenjass» am 13. Dezember

und der Neujahrs-Apéro am 11. Januar 2008.

Neun Verbandssponsoren

Seit 2006 darf der SVIT Solothurn ausserdem

auf eine Gruppe von neun Sponsoren zählen,

die dem Verband in irgendeiner Form als

Dienstleister oder Zulieferer zur Verfügung

stehen. Dank dessen Engagement kann der

Verband seither auch seine Aktivitäten finanziell

etwas unverkrampfter angehen, da

die verschiedenen Abstimmungskämpfe der

letzten drei Jahre auch in finanzieller Hinsicht

einen starken Einsatz forderten. Andreas

Ingold, Vizepräsident des SVIT Schweiz

wies ebenfalls auf den wichtigen Umstand

hin, dass ein professioneller Auftritt nicht

nur nötig sei, «sondern unserem Verband ein

überaus positives Image verleiht.»

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48 immobilia Juni 2007


Verbandsnachrichten

SVIT beider Basel

Generalversammlung

Andreas Biedermann, Vorstandsmitglied

Am 25. April 2007 fand im Restaurant zum Schützenhaus in Basel die ordentliche

Generalversammlung des SVIT beider Basel statt, zu welcher gegen

100 Mitglieder und Gäste anwesend waren.

Bereits in ihrem treffenden und pointierten

Grusswort verstand es die Präsidentin, Genoveva

Lahmadi, die anwesenden Mitglieder

und zahlreichen Gäste in ihren Bann zu ziehen

und im Anschluss zügig die vorliegenden

Geschäfte zu behandeln.

Das zurücktretende Vorstandsmitglied, Patric

Caillat, wurde von Genoveva Lahmadi für

seine grosse Arbeit in den vergangenen Jahren

im Lehrlingswesen und der damit verbundenen

Ausbildungsreform gewürdigt. Als

neue Vorstandsmitglieder wurden Andreas

Biedermann und Adrian Müller mit Applaus

gewählt. Grussworte richtete Urs Gribi, Präsident

SVIT Schweiz und Peter Malama, Direktor

des Gewerbeverbandes Basel-Stadt

an die Versammlung. Im Anschluss genossen

alle bei frühsommerlichen Temperaturen einen

feinen Apéro im Garten. Es bot sich die

Gelegenheit, sich kennen zu lernen oder einfach

Gespräche zu führen. Zum Abschluss

erwartete die Teilnehmer auf der Gartenterrasse

ein Nachtessen.

Ein spezieller Dank geht an den SVIT-Partner

IWB, welcher allen Teilnehmenden ein Präsent

überreichte.

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Verbandsnachrichten

SVIT Zentralschweiz

Generalversammlung

Marcel Grab, Vorstandsmitglied SVIT Zentralschweiz

Dieses Jahr konnte der SVIT Zentralschweiz bereits zum 70-igsten Mal zur

Generalversammlung einladen. Die 110 Mitglieder, Begleitpersonen und

Gäste wurden um 17.00 Uhr im Seehotel Waldstätterhof in Brunnen mit

einem kleinen Begrüssungstrunk empfangen. Anschliessend begaben sich

die Mitglieder zur Generalversammlung in den grossen Mythen-Saal. Währenddessen

besuchten die Begleitpersonen das Museum Kirschstrasse mit

der Kirschbrennerei der Firma Dettling. Selbstverständlich fehlte dabei auch

die Verkostung mit verschiedenen Produkten der Kirschbrennerei nicht.

Präsident Walter Hochreutener begrüsste

die anwesenden Verbandsmitglieder zur Generalversammlung

und freute sich, den Vizepräsidenten

des SVIT Schweiz Andreas Ingold

als Gast willkommen zu heissen. Wie

immer in den letzten Jahren war auch der

Direktor des SVIT Schweiz Tayfun Celiker an

der Veranstaltung anwesend.

Zentralschweiz bekannt gegeben. Leider

musste auch eine Firma zufolge Konkurs aus

dem Verband ausgeschlossen werden.

Wie bereits an der GV 2006 konnten erfreulicherweise

auch dieses Jahr folgende sieben

Firmen bzw. Privatpersonen neu in die Mitgliederorganisation

aufgenommen werden:

Amt für Hochbauten und Immobilien Luzern,

Auf der Maur Stephan, Lauerz, Casa Panorama

immo, Hergiswil, R & R Asset Management

AG, Beckenried, Grand Hotel National

AG, Luzern, Pelli Mario Immobilientreuhand,

Sins und PV GmbH St. Urban. Vorstandsmitglied

und Verantwortlicher Weiterbildung –

Thomas Ineichen – gab zur diesjährigen ZEBI

(Zentralschweizer Bildungsmesse), welche

wiederum im Herbst stattfindet, einige Eckdaten

bekannt. Im Besonderen hat er auch

zum Mitmachen am Stand der SVIT-Mitgliederorganisation

Zentralschweiz aufgerufen.

Nachdem die traktandierten Geschäfte abgeschlossen

waren, übergab der Präsident

das Wort dem Vizepräsidenten des SVIT

Schweiz Andreas Ingold. In seinem kurzen

Referat erwähnte dieser insbesondere den

vor kurzem erfolgten Neustart des SVIT Romandie.

Er bedankte sich beim Vorstand für

die gute Zusammenarbeit mit dem SVIT

Schweiz sowie bei Walter Hochreutener für

sein grosses Engagement im Interesse des

Verbandes.

Der gemütliche Teil

Nach der Generalversammlung wurde den

Teilnehmenden im Fronalp-Saal ein Apéro

Die Versammlung

Erstmals wurde die Generalversammlung in

diesem Jahr mit dem Abspielen des SVIT-

Songs von Mario Paccioli eröffnet. Den Jahresbericht

des Präsidenten haben alle Mitglieder

zusammen mit der Einladung zur

diesjährigen GV erhalten. Somit konnte sich

Walter Hochreutener auf eine kurze Zusammenfassung

sowie einzelne Ergänzungen

über die Aktivitäten im abgelaufenen Verbandsjahr

beschränken. Die traktandierten

Geschäfte wurden zügig und mit einstimmigen

Beschlüssen abgewickelt. Zu Handen

der GV 2007 hat Edi Fankhauser, Arth, seinen

Austritt aus der SVIT-Mitgliederorganisation

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50 immobilia Juni 2007


Verbandsnachrichten

serviert. Anschliessend begab sich die Gesellschaft

zum feinen Diner in den schön dekorierten

Mythen-Saal. An den einzelnen Tischen

wurden wie immer angeregte Diskussionen

und Gespräche geführt. Das Duo

«Orange-Music» begleitete mit seinem abwechslungsreichen

rockigen Partysound aus

den 70-iger Jahren durch den Abend. Während

der Schwyzer Landammann Alois Christen

zwischen Hauptgang und Dessert ein

kurzes Referat hielt, richtete Brunnen’s Gemeindepräsident

Urs Koller nach dem Dessert

einige Worte an die Anwesenden.

Dank an die Organisation

Ein grosses Dankeschön soll an dieser Stelle

an den OK-Präsidenten Daniel Montandon

gehen, welcher den Anlass praktisch im Alleingang

hervorragend organisiert hat.

Selbstverständlich gilt der Dank auch allen

Sponsoren, die zum guten Gelingen der Veranstaltung

beigetragen haben.

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Verbandsnachrichten

SVIT Zürich

Sommerliche Hitze und interessierte

Besucher an der IMEX 2007

Sabrina Flückiger, Kommission Marketing / Kommunikation SVIT Zürich

Erneut fand die IMEX 2007 im bewährten Puls 5 statt. Die Aussteller waren

sowohl kleinere wie auch grössere Immobiliendienstleister und Finanzdienstleister.

Das Angebot war vielfältig und dieses Jahr besonders

attraktiv.

Wettbewerbs-Gewinnerin

Die glückliche Gewinnerin

(welche namentlich

nicht erwähnt

werden möchte) meinte:

«Glück in der Liebe;

Pech im Spiel... Dieses gängige Sprichwort

trifft auf mich nicht zu! Ich hatte das

Glück, dass meine Wettbewerbskarte von

einem kleinen Mädchen gezogen wurde

und ich nun stolze Besitzerin eines Reisegutscheins

im Wert von 1500 Franken

bin! Als angefressene Wintersportlerin

setze ich diesen mit Freude für die nächsten

Skiferien in Zermatt ein. Herzlichen

Dank.»

an der IMEX eine Ausstellmöglichkeit bieten.

Klein aber fein konnten diese ihre Angebote

an der SVIT-Wand, in einem mit ihrem

Logo angebrachten Fächli, ausstellen.

Das Schlussfazit lautet wie im Titel bereits

erwähnt: «Sommerliche Hitze und interessierte

Besucher an der IMEX 2007».

Die Reise durch den Puls 5 führte am kleinsten

Haus der Welt vorbei, dem so genannten

«UBS Haus», zeigte die Postfinance und die

Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausens

im gelben Kleid, ebenfalls war die

Wincasa mit einem Angebot an erfrischenden

Drinks dabei und viele andere Stände mit interessanten

Angeboten und Attraktionen.

Die Besucher blieben aufgrund der bereits

sommerlichen Temperaturen eher rar, doch

dafür waren diejenigen, welche den Weg zur

Messe gefunden hatten, tatsächlich ernsthafte

Interessenten. Dies bestätigten fast

unisono alle Ausstellerinnen und Aussteller.

Dankbar waren sowohl die Standbetreuer

wie auch das Publikum, dass die V-Zug wiederum

für kleine Köstlichkeiten und kühlende

Getränke sorgte und diese wie immer

auch kostenlos anbot.

Die Besucher am SVIT-Stand konnten sich

prächtig amüsieren. Angefangen beim heissen

«SVIT-Draht», über das geschenkte Popcorn

und dem sehr attraktiven Give-Away

fehlte es den Leuten an nichts. Ebenfalls

konnten alle Personen am SVIT-Wettbewerb

mitmachen und hatten so die Chance einen

Reisegutschein im Wert von 1 500 Franken

zu gewinnen. Der Messestand des SVIT Zürich

war ein Volltreffer und kam beim Publikum

sehr gut an.

Das bewährte IMEX Podium musste dieses

Jahr in den ersten Stock verlegt werden, was

zu geringerem Publikumsbesuch führte. Die

Referate, welche allesamt von etablierten

Fachleuten gehalten wurden, sind dennoch

sehr gut angekommen. Auch unseren fördernden

Mitgliedern konnten wir erstmals

52 immobilia Juni 2007


Verbandsnachrichten

FIABCI

«Connecting People und Markets»

Josef Mathys, Vorstandsmitglied FIABCI Schweiz

Die Weltorganisation FIABCI World hat ihrem Webauftritt in den vergangenen

Wochen ein neues, helleres und moderneres Layout verpasst. Zudem

wurde die Seite wesentlich ausgebaut und dient ihren Mitgliedern nun noch

mehr als bisher als Auskunftsmittel über das globale Geschehen auf dem

Immobilienmarkt. Zu finden unter www.fiabci.org.

Unter dem Slogan «Connecting People und

Markets» hat FIABCI Schweiz nachgezogen

und den eigenen Internet-Auftritt in diesen

Tagen aufgefrischt. Ein klares, übersichtlicheres

Seitenbild ohne jeglichen Schnick-

Schnack soll es dem Besucher erlauben, sich

schnell und mühelos in die Schweizer Seiten

einzulesen.

Speziell die im Hinblick auf die von FIABCI

Schweiz und erstmals von derselben organisierten

«December Business Meetings» (4.

bis 6. Dezember 2007 in Genf), die üblicherweise

in Paris, Brüssel oder Monaco stattfinden,

verlangen eine Erweiterung der Internetseite.

Rechtzeitig zum FIABCI-Weltkongress

in Barcelona (28. Mai bis 2. Juni 2007) wird

die Seite nun präsentiert. Sie soll es FIABCI

Schweiz erlauben, sich auch in einem internationalen

Rahmen sehen zu lassen.

Der Zuwachs an Mitgliedern – mittlerweile

hat FIABCI Schweiz rund 150 Mitglieder gegenüber

knapp 100 Mitglieder vor zwei Jahren

– gibt dem Vorstand die Bestätigung,

dass er auf dem richtigen Weg ist.

Einem Spendenaufruf unter den FIABCI-Mitgliedern

zur Finanzierung der neuen Seite

wurde mit erfreulich hohem Echo gefolgt.

Die Credit Suisse hat die für die Arbeitstage

in Genf notwendigen und relativ kostenintensiven

Zusatzseiten mit einem Spezialbeitrag

grosszügig mitfinanziert.

Der Vorstand FIABCI Schweiz arbeitet derzeit

sehr intensiv an den Vorbereitungen zu

den oben erwähnten Dezember-Arbeitsta-

gen 2007 in Genf (December Business Meetings).

An diesen treffen sich die Delegierten

aller Landesorganisationen und erarbeiten

im Rahmen von verschiedenen Kommissionen

die künftigen Richtlinien für die Geschicke

des Weltverbandes. Die erarbeiteten

Vorschläge werden in der Generalversammlung

am Ende der Tagung verabschiedet. Die

Schweiz ist mit sieben Stimmen an der Tagung

beteiligt und wird die Interessen der

Schweiz wahrnehmen.

Eine, durch Kommunikationsfachleute unterstützte

Arbeitsgruppe aus dem Vorstand von

FIABCI Schweiz, hat das neue Aussehen definiert

und visuell umsetzen lassen. Neu wird

die Seite nicht nur in deutscher und französischer

sondern auch in englischer Sprache

aufgeschalten. Dabei darf der Nutzer erwarten,

dass die Seite in derjenigen Sprache erscheint,

aus deren Sprachregion heraus er

die Seite aufruft.

Wechselnde Bilder in der Fusszeile (siehe

Beispielfoto) sollen die weitreichenden

«Connections» aufzeigen, die mit FIABCI

Schweiz aufgebaut werden können. Über

alle Grenzen hinweg, mit vielen Projekten

und Menschen aus der grossen globalen

Welt der Immobilien.

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immobilia Juni 2007 53

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