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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Nov/Dez 2018

Ausgabe für November + Dezember 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. rastede Ausschreibung

. rastede Ausschreibung Kunstpreis der Gemeinde Rastede 2019 „Die Nacht“ – verbunden mit einer Ausstellung im Palais Rastede 23. Juni bis 1. September 2019 | www.palais-rastede.de Für das Jahr 2019 wird der Kunstpreis der Gemeinde Rastede, der 1986 ins Leben gerufen wurde und im zweijährlichen Rhythmus verliehen wird, erneut ausgelobt. Es können Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst und Neue Medien eingereicht werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Eine Aufteilung auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger ist möglich. Zeit- und themengleich lobt die Gemeinde einen Jugendkunstpreis aus. Mit dem Licht entsteht in vielen Religionen und Schöpfungsmythen aus dem anfänglichen Dunkel die sichtbare Welt, die geprägt ist durch die Polarität von Tag und Nacht, Leben und Tod, Gut und Böse, Wachheit und Schlaf. Dieser Rhythmus zwischen Hell und Dunkel bestimmt das Leben von Mensch, Tier und Natur. Bis zur Erfindung des elektrischen Lichts zum Ende des 19. Jahrhunderts und seiner allmählichen Verbreitung in den Wohnungen und im öffentlichen Raum wurde die Nacht als pechschwarz und bedrohlich erlebt. Nur Mond, Sterne, Fackeln und Kerzen gaben spärliches Licht. In der bildenden Kunst bilden die Geheimnisse der Nacht seit jeher ein faszinierendes Thema und die Darstellung von Dunkelheit eine Herausforderung. Finsternis erweitert die Sinne, potenziert die Einbildungskraft und verwandelt Orte, Dinge und Menschen. Die Nacht wird zum Grenzbereich menschlicher Erfahrung und zur Welt der Träume und Fantasien. Wir assoziieren sie mit den dunklen Seiten der menschlichen Seele, mit Wahnsinn und Verderben, aber auch mit einem romantischen Bild von der unendlichen Weite des Sternenhimmels und der Leuchtkraft des Mondes, mit Gefühlen von Einsamkeit und Melancholie. Die Nacht dient dem Schlaf und der Besinnung. Aber die Nachtstunden gehören auch der Liebe, dem Vergnügen und Feiern, sind Stunden der Zwang- und nicht zuletzt der Gesetzeslosigkeit. Das pulsierende Leben der nächtlichen Großstädte mit ihren Lichteffekten in der Dunkelheit und ihren Nachtschwärmern ist eine weitere Facette des Themas. Der Bewerbungsschluss für die Einreichung der Unterlagen zum Kunstpreis ist der 24.04.2019. Die Bewerbungs- und Teilnahmebedingungen sind auf der Internetseite www.rastede.de abrufbar. Palais Rastede Feldbreite 23, 26180 Rastede 32 kunst:stück

.. bremen rastede Tobias Duwe, Weststrand Sylt, 2018, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm Norddeutsche Realisten Tobias Duwe, Lars Möller, Ulf Petermann, Frank Suplie und Till Warwas 14. Oktober bis 09. Dezember 2018 Palais Rastede | www.palais-rastede.de Seit gut drei Jahrzehnten besteht die lebendige Künstlergruppe der „Norddeutschen Realisten“, die in wechselnder Besetzung Symposien und Ausstellungen realisiert. Was die Mitglieder verbindet, sind die realistische Malweise, die Liebe zur norddeutschen Landschaft und die Begeisterung im Freien zu malen. In unregelmäßigen Abständen treffen sich Mitglieder zum „gemeinsamen Malen nach Sicht“ - also Pleinair - und zum freundschaftlichen Wettbewerb. Die nordfriesischen Inseln und die Küste Schleswig-Holsteins zählen dabei zu den bevorzugten Malorten. Fünf Künstler dieser Gruppe sind mit ausgewählten Arbeiten im Palais Rastede zu Gast: Till Warwas, Tobias Duwe, Lars Möller, Ulf Petermann und Frank Suplie. Für die in Norddeutschland verwurzelten Künstler ist das vorrangige Motiv die Küstenlandschaft. Das Zusammentreffen von Himmel, Meer und Land, das sich nach Jahres- und Tageszeit, durch Wind, Wetter und wechselndes Licht ständig verändert, stellt künstlerisch eine besondere Herausforderung und großen Reiz dar. Auf meist kleinem und mittlerem Format präsentiert die Ausstellung daneben auch Ansichten der norddeutschen Geest, von Feldern mit gelbblühendem Raps, von Alleen und Hafenszenen. Auf Malpappe hält Ulf Petermann seine Eindrücke von Strandgängern im Nebel und von Passanten fest, die über regennassen Asphalt eilen. Frank Suplie und Lars Möller widmen sich auch dem Sujet der Aktmalerei und studieren in der Ateliersituation die menschliche Figur in unterschiedlichen Posen und Haltungen. Vorzugsweise in den Wintermonaten widmet sich Till Warwas der Stillleben-Malerei. Diese Arbeiten bestechen durch ihre leuchtende Farbigkeit und die Wiedergabe der Stofflichkeit der sorgfältig arrangierten verschiedenen Gefäße, Blüten, Obst- und Gemüsesorten. – – – Öffnungszeiten Mi–Fr und So 11.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung. Am 31. Oktober (Feiertag) von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Palais Rastede Feldbreite 23, 26180 Rastede kunst:stück 33

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Altlandkreis Ausgabe November/Dezember 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel
November 07 - Das Magazin für Kunst, Architektur und Design
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