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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Nov/Dez 2018

Ausgabe für November + Dezember 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. emden Helmut Müller,

. emden Helmut Müller, ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 220 x 220 cm Formlose Kunst Werke von Helmut Müller bis Ende Dezember 2018 Galerie Amuthon-Art, Galerie für Gegenwartskunst | www.amuthon-art.de „Mit jedem neuen Pinselstrich leite ich eine Veränderung ein. Das Bild ist dadurch nicht mehr das gleiche wie zuvor. Das alte gehört der Vergangenheit an. Auch die bewusste Zerstörung eines Bildes kann der Beginn eines neuen, anderen Werkes sein. Durch Zerstörung bekommt es einen anderen Charakter. Es zeigt Riefen und Spuren der Bearbeitung. Das Bild zeigt dadurch ‚Gefühle‘, es lebt.“ (Helmut Müller) Auf der Suche nach der eigenen Sprache, nach der ganz eigenen Form des Ausdrucks, fand sich Helmut Müller am Ende changierend zwischen der Abstraktion und dem Informel. Wozu entscheiden, „entweder oder“ sagen? In diesem Bereich der Überlagerung zweier Stile entstehen seine Werke, die dem Betrachter nicht mehr sagen sollen als er selbst darin sieht: Reflexive Spiegelung der eigenen Assoziationen – die Gedanken des Künstlers sind für diese individuelle Auseinandersetzung nicht von Belang. Als einen Teil der Dauerausstellung präsentieren wir Ihnen in unseren umgestalteten Galerieräumen die neusten Werken Helmut Müllers, die stärker denn je vom Stil und der Philosophie des Informel geprägt sind. In seiner bisherigen Schaffenszeit brachte Müller eine Vielzahl von Kunstwerken hervor, die größtenteils durch ihre unterschiedlichen Techniken und verarbeiteten Materialien herausstechen. Öffnungszeiten: Montag – Mittwoch, 11–17 Uhr (Anwesenheit Galeristin) Amuthon-Art Hammer Straße 14, 26723 Emden 42 kunst:stück

. . bremen emden O welche Lust, Soldat zu sein? Ostfrieslands Söhne im Frieden und in „Eiserner Zeit“ 14. Oktober 2018 bis 03. Februar 2019, Sonderausstellung im Rathaus am Delft Ostfriesisches Landesmuseum Emden | wwww.landesmuseum-emden.de Zehntausende Ostfriesen zogen kämpfend in den Ersten Weltkrieg, der vom 2. August 1914 bis zum 11. November 1918 in Europa wütete. Viele von ihnen ließen ihr Leben auf den Schlachtfeldern. Was erlebten die Männer in den mehr als vier Jahre dauernden Kämpfen an den Fronten im Westen und Osten? Was empfanden ihre Angehörigen in der Heimat? Anhand von Biografien und persönlichen Gegenständen werden dem Grauen Gesichter gegeben. Mag am Anfang die Begeisterung für die Angriffe auf die Nachbarstaaten sowohl bei den Soldaten als auch bei deren Familien groß gewesen sein, Briefe und Tagebucheintragungen beweisen, dass sich diese Einstellung über die Jahre zum Negativen veränderte. Der Bogen der Erzählung in der Ausstellung spannt sich vom stolzen, patriotischen Reservisten im „Bunten Rock“ des Kaisers bis zu den feldgrauen Toten des Ersten Weltkrieges. Geschildert werden darüber hinaus jene Ereignisse, die, beginnend mit der Novemberrevolution 1918 und der Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten, der Emder Bevölkerung den Schrecken der revolutionären Gewalt nahebrachten. Die Ausstellung ist Teil des Netzwerkprojektes ‚Revolution im Nordwesten 1918/19‘, das unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil steht. Ostfriesisches Landesmuseum Emden Brückstraße 1, 26725 Emden kunst:stück 43

kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland
Altlandkreis Ausgabe November/Dezember 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel
November 07 - Das Magazin für Kunst, Architektur und Design
kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Sept/Okt 2018
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