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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Nov/Dez 2018

Ausgabe für November + Dezember 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. lingen Lisa Seebach,

. lingen Lisa Seebach, Parallel shifts and aquarium views, 2017 Metall, Keramik, Firnis, Tinte, Papier, 18 x 370 x 272 cm, Courtesy die Künstlerin Lisa Seebach Phantom Spaces and Viscous Fictions 30. November 2018 (Eröffnung: 19 Uhr) bis 17. Februar 2019 Kunsthalle Lingen | www.kunsthallelingen.de New York-Stipendium 2016 des Landes Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Lisa Seebach (geb. 1981 in Köln, lebt in Braunschweig und Potsdam) studierte von 2007 bis 2013 Freie Kunst bei den Professorinnen Corinna Schnitt und Candice Breitz sowie bei Prof. Raimund Kummer, bei dem sie ihr Studium mit dem Diplom abschloss. 2014 absolvierte sie ihr Meisterschülerstudium bei Prof. Thomas Rentmeister. Die Künstlerin erhielt bereits zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem wurde ihr 2016 das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst der Stadt Köln und 2017 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn zugesprochen. Lisa Seebach arbeitet in den Medien Skulptur und Installation. Sie übersetzt in ihren skulpturalen Werken das Faktische in fragile Konstruktionen aus Linie, Masse und Gewicht. Im Spannungsfeld von Räume beschreibenden Linien aus Stahl und erdenschweren Keramikelementen erzählen die Skulpturen von Orten und Augenblicken, von Begegnungen und Situationen. Während in manchen Arbeiten die Körperlichkeit des Menschen durch seine Abwesenheit in der dinglichen Welt Lisa Seebachs schmerzlich spürbar wird, zeugen andere Skulpturen von Figuren in unterschiedlichen Daseinsformen. Durch die meisterliche räumliche Anordnung ihrer abstrakten Protagonisten entwickelt die Bildhauerin eine große Erzählung instabiler Verhältnisse. Die Ausstellung mit Werken von Lisa Seebach entsteht in Kooperation mit dem Kunstverein Braunschweig, der ihre Arbeiten vom 8. März bis 5. Mai 2019 zeigen wird, und stellt vor allem Werke vor, die von einem zwölfmonatigen Aufenthalt der Künstlerin in New York 2016 inspiriert wurden. Das New York-Stipendium wird vom Land Niedersachsen und von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung an herausragende Künstlerinnen und Künstler aus Niedersachsen vergeben. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 44 kunst:stück

. bremen . lingen Kerstin Cmelka „The Animals“, Setfotografie: Eric Bell, © Kerstin Cmelka, 2016 Kerstin Cmelka The Animals 30. November 2018 (Eröffnung: 19 Uhr) bis 17. Februar 2019 Kunsthalle Lingen | www.kunsthallelingen.de Die Künstlerin Kerstin Cmelka (geb. 1974 in Mödling, Österreich, lebt in Berlin) studierte bildende Kunst und Film an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt am Main bei Monika Schwitte, Thomas Bayrle und Simon Starling. Seit 2000 präsentiert sie ihre künstlerische und filmische Arbeit unter anderem in Einzelausstellungen im Kunstverein Langenhagen und in Gruppenausstellungen unter anderem in der Temporären Kunsthalle Berlin oder der conTeMporAry Art Gallery in Vancouver. Weiterhin nahm sie an diversen Filmschauen und –festivals teil, darunter Internationale Kurzfilmtage Oberhausen; Viper, Basel; L´ Alternativa, Barcelona; Clermont-Ferrand Short Film Festival; Ann Arbor, Michigan und am New Yorker Underground Filmfestival. Kerstin Cmelka arbeitet vorwiegend mit Video, Fotografie und Performance. Ihre Arbeiten basieren oftmals auf populären Vorbildern aus Theater, Kunst und Film, die sie adaptiert und reinszeniert. 2016 fertigte sie ihren ersten längeren Spielfilm mit dem Titel „The Animals“, der im Mittel- punkt ihrer Ausstellung im Kabinett der Kunsthalle steht. Im Mittelpunkt dieses Films steh die Entwicklung der Protagonistin „Kerstin“, die von den Erwartungen ihrer Coaches und Spielpartner getrieben, durch verschiedenste Übungen und theoretische Überlegungen mal erfolgreicher, mal verfehlter, wie von einer Insel zur anderen springt, um die weibliche Hauptfigur „Irena“ in dem Film „Cat People“ als Schauspielerin verkörpern zu können. Insofern wird die Frage nach der Möglichkeit der Behauptung weiblicher Protagonistinnen in einer männderdominierten Film-Welt thematisiert und weiterhin der Aspekt eines möglichen doppelten Rollenspiels verhandelt. Parallel werden zu dem Film Fotografien und Requisiten zu sehen sein, die seine Entstehung begleitet haben. Im Art Shop der Kunsthalle werden Merchandising Artikel angeboten. Kunsthalle Lingen Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen kunst:stück 45

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Altlandkreis Ausgabe November/Dezember 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel
November 07 - Das Magazin für Kunst, Architektur und Design
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