FM 07 - fin

finestmanufacturers

FEINES FÜR ALLE SINNE!

Ausgabe 07 · 8,— Euro

EUROPAs BESTE

KULINARIK & KUNST

WEIN AM BERG


Das einzigartige LIBERTÉ ® -Prinzip ermöglicht den Lichteinfall aus ständig wechselnden Positionen und

kann dadurch die maximale Brillanz des Diamanten in einer völlig neuen Dimension zeigen - 360°

Freiheit! Bei der kleinsten Bewegung der Trägerin verändert der Diamant seine Position, fängt mit

seinen vielen Facetten das auftreffende Licht neu ein und wirft es funkelnd auf den Betrachter zurück.

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EDITORIAL

FEINES FÜR ALLE SINNE!

LIEBE LESERIN,

LIEBER LESER,

Wir freuen uns, dass Sie heute FINEST MANUFACTURERS, Ausgabe 07, in der Hand halten.

Mit der Wahl des Magazins zeigen Sie Interesse an den feinen Dingen des Lebens, über die wir

seit nunmehr über zwei Jahren in unserem Unisex Coffee Table Magazine berichten.

Heute haben Sie eine ganz besondere Ausgabe von FINEST MANUFACTURERS erworben.

Von Zeit zu Zeit möchten wir mit Sonderausgaben Themenbereiche aufgreifen, die in den

regulären Magazinausgaben zu wenig berücksichtigt werden können.

Diese erste Sonderausgabe widmet sich unter dem Thema „EUROPAs BESTE“ den besten

Gourmet-Events in Europa, stellt Ihnen eine Auswahl der schönsten Europäischen Märkte vor und

nimmt Sie mit auf die Reise zu einigen der feinsten Gourmet-Hotels in Europa. Und wenn Sie nach

all den schönen Eindrücken an Land einmal Lust auf eine luxuriöse Flußkreuzfahrt haben, dann

bietet Ihnen VIVA Cruises Außergewöhnliches zu Wasser.

Ein ganzes Magazin gespickt voller Ideen für Sie und alle begeisterten Gourmet-Nomaden.

In unseren nächsten Ausgaben stellen wir dann vordergründig wieder europäische Manufakturen

vor. Bestimmt kennen Sie von Ihren privaten und geschäftlichen Reisen auch solche feinen

„Manufakturen-Schätze“. Gerne stellen wir auch Ihre Manufakturen-Tipps vor.

Schreiben Sie an finestmanufacturers@finestchoice.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback zu

FINEST MANUFACTURERS und auf Ihre „Manufakturen-Schätze“.

In diesem Sinne viel Spaß und genussvolle Momente mit EUROPAs BESTE in

FINEST MANUFACTURERS.

Ihr

Philipp Keller

Editor-in-chief

Finestmanufacturers@finestchoice.de

PUBLISHING • PR • NETWORKING • BRAND AWARENESS

www.finestchoice.de

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 1


„FEINES FÜR ALLE SINNE!“

INHALT

Edition 07

FINEST FOOD

MANUFACTURING

40 VULCANO -

SÜDOSTSTEIERMARK

Es ist schön, ein Schwein zu sein!

42 MURNAUER KAFFEERÖSTEREI

Kaffee, ein Lebenselixier.

44 BERNHOFER CHOCOLADEN-

MANUFAKTUR &

GENUSSWERKSTATT

Süßer Begleiter im Alltag

44

06

22

EUROPAs BESTE

06 HÖCHSTER GENUSS

auf der schönsten Yacht der Welt,

der MS EUROPA

12 WEIN AM BERG

Sinneswandel auf über

1.300 Meter Seehöhe

20 ST. ANTON AM ARLBERG

Grenzenlose Möglichkeiten von

Blumenduft bis Winterluft

22 KULINARIK & KUNST

IN ST. ANTON

Ein Gipfelsturm für die Sinne

26 VORSTELLUNG DER WINZER

Zur Eröffnung des KULINARIK & KUNST

Festivals 2018

28 HOTEL TANNENHOF / ST. ANTON

Zimmer mit Aussicht

30 CULINARY OPEN 2018

im Spa & Golf Resort Weimarar Land

32 CHEFS ® EVOLUTION

Stelldichein der Sterneköche aus aller Welt

FINEST MANUFACTURERS

ON TOUR

48 MARCET DE LA BOQUERIA

Barcelona

49 MARCHÉ ALIMENTAIRE

Lyon

50 MERCATO CENTRALE

FLorenz

51 NASCHMARKT

Wien

54 VIVA CRUISES

48

Wo das Besondere schon bezahlt ist

56 KEMPINSKI GRAND HOTEL

DES BAINS IN ST. MORITZ

Die Grande Dame unter den Residenzen

58 LA MAISON HOTEL

Rendezvouz zwischen Tradition und Moderne

60 DAS CENTRAL

Ein Award und unzählige Lorbeeren

62 CARROSSA HOTEL SPA VILLAS

Luxus für Seele & Body

64 BUCHVORSTELLUNG

Captain's Dinner

MANUFACTURERS

Vegan Cuisine

6260

34 CHEFALPS

Gipfeltreffen in Zürich

Verlag: FINEST CHOICE UG, Postfach 1445, D-63204 Langen

30

36 EAT! BERLIN

Kleine Genuss-Feuerwerke in ganz

Berlin verteilt

Publishing / Herausgeber:

FINEST CHOICE UG

Owner of rights / Rechteinhaber:

KELLER · PUBLISHING · PR ·

NETWORKING · BRAND AWARENESS

Editor-in-chief / Chefredakteur:

Philipp Keller V.i.S.d.P.

Editor(s) / Redaktion:

Hans-Jörg Brust (h.j.b.),

Irmi Grasmüller (i.g.), Philipp Keller

(p.k.), Nicole Kleim (n.k.), Daniela

Schaffner (d.s.)

Copy-editing: Ulrike Zielke

Art Direction: Philipp Keller

Sales / Anzeigen:

FINEST CHOICE UG,

keller@finestchoice.de

Druck:

MoreMediaEvent LTD&CO.KG

67227 Frankenthal

Urheberrechtshinweise:

FINEST MANUFACTURERS darf nur mit

Genehmigung des Verlages im Lesezirkel

geführt werden. Alle redaktionellen Angaben

sind nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr.

Der Export von FINEST MANUFACTURERS

und der Vertrieb im Ausland sind nur mit Genehmigung

des Verlages statthaft. Alle Rechte

vorbehalten. Insbesondere dürfen Nachdruck,

Aufnahme in Onlinedienste und Internet sowie

Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM,

DVD-ROM usw. nur nach vorheriger schriftlicher

Zustimmung des Verlags erfolgen. Bei

Nichtbelieferung ohne Verschulden des Verlags

oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens

bestehen keine Ansprüche gegen den

Verlag. Rücksendung nicht erbetener Beiträge

nur gegen Einsendung von Rückporto.


EUROPAs BESTE –

EVENTS FÜR GOURMET-NOMADEN


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

HÖCHSTER GENUSS

AUF DER SCHÖNSTEN

YACHT DER WELT,

DER MS EUROPA

Es ist ein Wortspiel, wie es schöner nicht sein kann: Alljährlich

treffen sich auf der MS EUROPA Europas beste Köche.

„Kleiner als andere. Und doch um Längen voraus“, so lautet

der Slogan des kleinen, feinen 5-Sterne-Plus-Kreuzfahrtschiffes.

In der Tat misst es „nur“ 198,52 Meter und beherbergt

204 Suiten unterschiedlicher Größe für maximal 400

Gäste. Das zu HAPAG Lloyd Cruises in Hamburg gehörende

Schiff ist gerade vom Berlitz Cruise Guide 2018 zum besten

Kreuzfahrtschiff der Welt gekürt worden. Und das bereits

zum 18. Mal in ununterbrochener Folge. Dementsprechend

wird an Bord in jeglicher Hinsicht rund um die Uhr, egal an

welchem Ort, 5-Sterne-Plus-Komfort geboten.

Unter vier Top-Restaurants

können die Gäste des Luxuskreuzfahrtschiffs

wählen und

dennoch wagt es, sich einmal

im Jahr selbst zu übertrumpfen. Und zwar

dann, wenn es zu EUROPAs Beste einlädt:

Dann versammeln sich die besten Gourmetexperten,

Chocolatiers, Pâtissiers,

Fromagers und Winzer aus ganz Europa

auf der MS EUROPA. Dabei verwandelt

sich das Lido Deck zu einer verträumten

Genussmeile, in der sich ein Akteur der

Spitzengastronomie an den anderen reiht,

um die handverlesenen Gäste mit kleinen,

feinen Schleckereien zu verwöhnen. Mit

bunten Lampions, Kerzenlichtern und liebevoll

dekorierten Tischen wird eine Atmosphäre

herbeigezaubert, die einen der romantischsten

Abende im Jahr verspricht.

In wechselnden Häfen legt die MS EUROPA

an, um das kulinarische Feuerwerk zu

feiern. Dieses Jahr war das belgische Antwerpen

Gastgeber, wo für dieses Event

innerhalb einer Kreuzfahrt von Bilbao

nach Hamburg eigens ein Zwischenstopp

eingeplant wurde. Neben den Schiffsköchen

Tillman Fischer und Dieter Müller

gaben sich elf weitere Köche die Ehre, darunter

auch Jan Hartwig vom Restaurant

ATELIER und Kevin Fehling vom Hamburger

THE TABLE. Das Schöne dabei:

EUROPAs Beste ist kein Wettkampf, kein

gegenseitiges Übertrumpfen, sondern ein

gemeinsames Feiern, Schlemmern und

Genießen bis tief in die Nacht, das Gästen

und Akteuren gleichermaßen größte Freude

bereitet.

6 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 7


EUROPAs BESTE

13 SPITZENKÖCHE MIT

GEMEINSAM 21 STERNEN

Eine bunte Vielfalt an kleinen, feinen Speisen

waren geboten, so dass es spannend

blieb, sich vom ersten bis zum letzten

Schmaus überraschen zu lassen. So gab

es bei Jan Hartwig beispielsweise „Jakobsmuscheln

mit Essigkarotten, Eiskraut,

Sesam- & Dashi-Schnittlauchbutter“.

„Zander- Zitronen- Ceviche, Kurkuma und

Fenchel“ inszenierte Tanja Grandits.

Neben Tillman Fischer und Dieter Müller,

die beide für die MS EUROPA kochen,

hatte gewissermaßen auch Kevin Fehling

einen Heimvorteil. Er war auch schon

Küchenchef auf der EUROPA, jedoch zu

Beginn seiner Karriere als Koch, und präsentierte

vor den begeisterten Gästen

„Glasierten Aal mit Dashi, Reisschaum,

Wasabi & Forellen-Kaviar“. Bekannt als

jüngster 3-Sterne-Koch Deutschlands

machte er sich 2015 in Hamburg mit THE

TABLE selbstständig, einer Location, die

gleich zu Beginn für Furore sorgte: An

einem langen geschwungenen Tisch, an

dem bis zu 20 Personen Platz finden, präsentiert

Kevin Fehling dort allabendlich

seine Kochkünste. Dabei konzentriert er

sich gerne auf klassische Gerichte, die

er modern und ideenreich interpretiert.

Eine Art und Weise des Kochens, das ihm

schnell drei Michelin-Sterne sicherte.

Gespannt waren die Gäste aber auch

auf die diesjährigen Newcomer: Martin

Klein vom Restaurant IKARUS in Österreich,

Hendrik Otto vom Lorenz Adlon

Esszimmer in Berlin, Tristan Brandt vom

Mannheimer OPUS V, Sven Wassmer vom

Schweizer Restaurant 7132 Silver und

Dennis Kuipers vom Amsterdamer Restaurant

Vinkeles. Sie waren zum ersten

Mal im Rahmen der EUROPAs Besten an

Bord.

Hendrik Otto nennt seit 2010 das feine

Lorenz Adlon Esszimmer sein Zuhause.

Dank seiner Fähigkeit, aus den besten

Produkten die prägnanten Aromen herauszuarbeiten

und Speisen von allerhöchster

Kreativität und Qualität zu

kreieren, konnte er 2011 zwei Michelin-

Sterne gewinnen und seitdem standhaft

verteidigen. Bei Gault&Millau wurde er

mit 18 Punkten ausgezeichnet, im Feinschmecker

mit 4 F sowie im Gusto mit

10 Pfannen.

Mit Spannung schauten viele auch auf

Dennis Kuipers, den Vertreter der Spitzenköche

aus Amsterdam. Sein Kochstil

ist modern-französisch, kühn, gewagt

einzuordnen. In seinem Restaurant Vinkeles

im Hotel The Dylan in Amsterdam

fällt er mit extravaganten, aber ausgewogenen

Geschmackserlebnissen auf. Das

für ihn bekannteste Spektakel ist wohl

das Hamachi-Crudo. Er pflegt es mit Erdbeeren,

Yuzu, Jalapeño, Kokos, Pistazien

und Lavendel in Szene zu setzen – nur

ein Beispiel seiner grenzenlosen Kreativität.

Im Gault&Millau wurde das Vinkeles

dadurch mit 18 Punkten bewertet.

Im niederländischen Kochmagazin „Lekker“

befindet es sich unter den Top 30.

NASCHEINHEITEN

IN JEDER ECKE

Was aber wäre ein Gourmetfestival ohne

Winzer und dem ein oder anderen Chocolatier,

Pâtissier oder Fromager? Sie

machen das bunte Angebot von exklusiven

Speisen und Snacks perfekt. Der

belgische Chocolatier Nicolas Vanaise

war einer der geladenen Meister. Kein

Witz: Er ist gelernter Archäologe und

Kunsthistoriker! Sein Abenteuerdrang

führte ihn zunächst in ferne Länder.

Erst als er wieder zurückkehrte, besann

er sich auf seine Familiengeschichte,

ließ die Tradition wieder aufleben und

gründete 2003 wie schon sein Ururgroßvater

eine Chocolaterie. Heute hat

er Geschäft, Feinschmeckernase und

Reiseerfahrungen miteinander vermengt.

Nicolas Vanaise liebt es, Schokoladensorten

zu erfinden. Besonders

gerne kreiert er mit Geschmacksnoten

aus Japan und dem Nahen Osten. Aber

auch optisch lässt er sich gerne etwas

einfallen. Er „schmiedet“ außergewöhnliche

Schokoladenfiguren, bei denen

er sich von der Mode, der Schmuckwelt

oder der Kunst inspirieren lässt.

Als Meister des „Weißen Goldes“, dem

Käse, war Bernard Antony von der Fromagerie

Antony aus Vieux-Ferrette geladen.

Auch ihn markiert eine interessante

Geschichte. Er war ursprünglich als fahrender

Lebensmittelhändler tätig und

belieferte abgelegene Dörfer mit Butter,

Zucker, Kaffee, sogar mit Kleidungsstücken.

1979 trafen Bernard und Jeanine

Antony auf Maître Pierre Androuët, dem

damaligen Propheten der Fromagerie. Er

überzeugte das Paar, seine Träume einer

Fromagerie zu erfüllen, was wohl eine

mutige, aber auch richtige Entscheidung

war. So startete Antony 1983 mit einem

ersten Reifekeller, 1986 mit einem ersten

Verkostungskeller. Heute zählt der

Franzose selbst zu den Propheten des

Weißen Goldes und beliefert 16 zum Teil

mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnete

Spitzenrestaurants mit seinem Käse.

Darüber hinaus wurde EUROPAs Beste

Genussmeile auch mit Ständen vom Altonaer

Kaviar Import Haus, BOS FOOD,

Becking Kaffee, YUZU Chocolate Shop,

dem Curtain Club, der Privatbrennerei

Gebhard Hämmerle, L´Olio Secondo

Veronelli und einer Nordischen Eismanufaktur

sowie von Delta Fleisch bereichert.

8 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 9


EUROPAs BESTE

SHOWBUSINESS TRIFFT

WEINGUT

Auch im Bereich der Degustation von

Weinen wurde für EUROPAs Beste in

Antwerpen eine besondere Wahl an geladenen

Winzern getroffen: Aus Deutschland

präsentierten sich die Weingüter

von Othegraven, Karl H. Johner, Dreissigacker,

Leitz und Spreitzer. Aus Italien

war das Weingut Tenuta delle Terre Nere,

aus Frankreich Champagne Pol Roger

vertreten.

Doch wem ist schon bekannt, dass sich

hinter dem Weingut von Othegraven

der bekannte Showmaster Günther

Jauch verbirgt? Das Weingut wurde um

1500 gegründet. Im Grunde genommen

besteht es aus Besitzungen in vier renommierten

Saarlagen: dem Kanzemer

Altenberg, Wawerner Herrenberg, dem

Ockfener Bockstein und der Wiltinger

Kupp. Das herrschaftliche Gutsgebäude,

der Park sowie der Kanzemer Altenberg

sind längst als Ensemble denkmalgeschützt.

Günther Jauch und seine Frau haben das

wertvolle Weingut von Othegraven 2010

übernommen. Sie führen das Weingut

nun in siebter Generation - Jauchs Großmutter

war eine Geborene von Othegraven.

n hl-cruises.de

BITTE VORMERKEN:

EUROPAs BESTE 2019

Erleben Sie EUROPAs Beste 2019 im

Rahmen einer dreitägigen Kreuzfahrt

mit der MS EUROPA. Die Reise geht

vom 2. bis 4. August 2019 von Hamburg

nach Helgoland. Wer bis

13. Dezember 2018 bucht, erhält

übrigens 5 % Frühbucherrabatt.

• MILAN

VERSCHÖNERT jeden MOMENT

Tastefully Italian

Fotocredit „Hapag-Lloyd Cruises“

10 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

sanpellegrino.com


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

WEIN AM BERG

SINNESWANDEL AUF ÜBER

1.300 METER SEEHÖHE

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Natur zum Leben erwacht. Im österreichischen

Sölden ist es der Zeitpunkt, um das Leben zu genießen.

Wie Tränen gleiten die

Tropfen an der Glaswand

des Weinglases

hinunter. Sie versinken

in einer brillant

strahlenden Farbe, in dessen Lichtreflexe

sich das gigantische Bergpanorama Söldens

widerspiegelt. Glückstränen. Vergossen

von einem edlen Tropfen. Wenn

er geschwenkt wird, dann ist die Zeit für

das Gourmet- und Weinfestival „Wein am

Berg“ gekommen.

Zum 17. Mal veranstaltete das 5-Sterne-Hotel

DAS CENTRAL im österreichischen

Sölden heuer das wohl „höchste

Event“ der besonderen Genüsse. Ein Klassiker

im Hotspot der Alpen. Für viele die

beste Weinveranstaltung in Verbindung

mit Kulinarik überhaupt. Eine, die im

Terminkalender eingetragen wird, noch

bevor das neue Jahr angefangen hat. Drei

Tage lang präsentieren ausgewählte Winzer

ihre besten Weine, während internationale

Spitzenköche alles daran setzen,

mit ihren kulinarischen Kompositionen

ihre Kreativität zu beweisen.

Und das zu einer Zeit, in der das Skifahren

in dem auf 1.370 Meter Seehöhe

gelegenen Sölden wunderbar möglich

ist. „It`s good to be alive. Es ist gut, am

Leben zu sein“, möchte man in solchen

Momenten der rauen Bergwelt Tirols entgegenschmettern.

Oder den prominenten

Skiguides wie Frank Wörndl, Thomas

Dressen, Günther Mader oder Andre Arnold,

mit denen eine Pistensafari durch

Söldens weltbekanntes Skigebiet definitiv

zum sportlichen Genuss-Kick gehört.

DER PINO 3000 – DIE DIVA

UNTER DEN REBSORTEN

Jeder Gang bei diesem einmaligen Event ist

ein Highlight. Egal, ob zum privaten Luxuszimmer,

wo Espressomaschine und Federbetten

nur darauf warten, in Augenschein

genommen zu werden, oder zum Restaurant,

wo sich das Spiel der Sinne zur täglichen Gaumenfreude

entfacht. Hier werden zu jedem

Menü der Spitzenköche die exklusivsten Weine

gereicht. Solche, die nationale und internationale

Winzergrößen extra für das Event in

eineinhalb, drei oder sechs Liter großen Flaschen

abgefüllt haben. Richtige „big bottles“.

Mit viel Platz für Poesie und der Erkenntnis,

dass es Tage gibt, an denen alles möglich ist.

Die „BIG BOTTLE PARTY“

ist dann auch traditionell

der krönende Abschluss jedes

einzelnen Hochgenusses,

der im Weinhotel Nummer eins nur das

eine Ziel hat: Gefeiert zu werden. Auf eines

ist man bei diesen Genuss-Gipfeltreffen besonders

stolz: Dass „der Wein auf über 3.000

Meter Seehöhe einfach besser schmeckt“, wie

Hotelchefin Angelika Falkner betont. Und so

kam man auch auf die Idee, einen ganz beson-

12 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 13


EVENTS EUROPAs FÜR BESTE GOURMET NOMADEN

EUROPAs BESTE

deren Wein in Sölden reifen zu lassen:

Eine Weinrarität sozusagen.

DREI WINZER, DREI

LÄNDER, EIN WEIN

Eine, die inzwischen im hoteleigenen

Weinkeller – neben den etwa 30.000

anderen Weinen – wie ein Schatz gehütet

wird: Der Pino 3000 – die Diva unter

den Rebsorten. Dieser kirschrote Wein

hat nicht nur einen dezenten Holztouch

im Geschmack, sondern auch eine unverwechselbare

Extraktsüße, die mit

einem Hauch Röstaroma und salziger

Frische gepaart ist. Genau diese facettenreiche

Struktur macht ihn zum idealen

Speisebegleiter. Eine ganz neue,

erlesene Qualität, die mit viel Herzblut

angebaut und hergestellt wird. Dafür

haben sich drei der besten Weingüter

zusammengeschlossen: Das österreichische

Weingut Paul Achs, die Südtiroler

Kellerei St. Pauls und das deutsche

Weingut Dr. Heger.

Gelagert wird der Pinot Noir in edlen

Barriquefässern im eigens gebauten

Weinkeller des auf 3.048 Meter hoch

gelegenen Gourmetrestaurants „ice

Q“ am Gaislachkogel. Und genau das

macht seinen unverwechselbar kraftvollen

Geschmack aus. Denn der veränderte

Sauerstoffgehalt und der geringe

atmosphärische Druck hoch oben auf

dem Gipfel des Gaislachkogels machen

den Pino 3000 zu einem Meisterwerk

mit außergewöhnlich fruchtigem Charakter.

EIN STARKOCH MIT DEM

GEWISSEN ETWAS

Auf die kühlen Temperaturen setzen die

drei Spitzenwinzer, wenn sie ihren Pinot

Noir in eisiger Höhe lagern. Zwar dauert

die Reifung auf diese Weise ein klein

wenig länger, aber nur so entfaltet er

seine einzigartige Finesse, Frucht und

Frische. Verkauft wird der Pino 3000

übrigens erst im dritten Jahr nach der

Lese. So ausdrucksstark und einzigartig

wie der Wein selbst sind aber auch die

Gäste, die traditionell zum Gourmetfestival

„Wein am Berg“ kommen.

Hier treffen Sportlegenden und Weinliebhaber

aus aller Welt aufeinander.

Und alle wollen sich von der Tiroler

Genusskultur und der Haute Cuisine

unterschiedlichster Länder verzaubern

lassen. In diesem Jahr stellte Starkoch

Gottfried Prantl seine Kreativität gemeinsam

mit deutschen und britischen

Spitzenköchen unter Beweis. Der 1957

in Oetz im Ötztal geborene Prantl ist

seit 1988 Küchenchef im Hotel DAS

CENTRAL und kulinarisch unglaublich

vielseitig. Prantl liebt die gesunde Feinschmeckerküche

und verwendet vorrangig

heimische Produkte.

EINE KOCHELITE, DIE IHR

FEUER ENTFACHT

Für seine Kochkünste ist Prantl schon

vielfach ausgezeichnet worden. Unter

anderem mit dem „Toque d`Honneur“,

der Ehrenhaube von Gault&Millau, die

nur demjenigen verliehen wird, der

über 20 Jahre hinweg mindestens eine

Haube verteidigt. Nur zehn Restaurants

in Österreich wurde diese Ehre bisher

zuteil. Die Kriterien für die Hauben sind

hart. Wer es geschafft hat, eine zu bekommen,

gehört zur Kochelite.

Prantl hatte seine Kochlehre in Sölden

absolviert. Erfahrungen sammelte er in

verschiedenen Spitzenhotels – und Restaurants.

Er kochte in der Schweiz, in

Frankreich und den USA. Vom rustikalen

Tiroler Schmankerl über raffinierte

Fischspezialitäten bis hin zur japanischen

Küche sind seiner Kochkunst keine

Grenzen gesetzt.

Beim „Wein am Berg“ wurde Prantl in

diesem Jahr von James Baron unterstützt.

Der gebürtige Engländer Baron

ist seit 2015 Chefkoch im Hotel Tannenhof

im Allgäu. Er zählt zu den „Top 20“

der Köche in Österreich, war 2017 „Koch

des Jahres“ und ist von Gault&Millau

mit drei Hauben ausgezeichnet worden.

Ein Gentleman, der zu den Shooting-

Stars in der Topgastronomie gehört.

Auch der 37-jährige Stefan Speiser

stand neben Prantl und Baron am Herd

und ist Dauergast auf der Liste der

besten Köche Österreichs. Der ehemalige

Chefkoch des „Opus“ im Hotel Imperial

konzentriert sich auf regionale

Zutaten und ungewöhnliche Zubereitungsmethoden.

Im Opus-Restaurant,

das mit einem Michelin-Stern und drei

Gault&Millau-Hauben ausgezeichnet

wurde, überraschte Speiser mit seinem

Mut zu neuen Kreationen. 2017 wurde

er zum Gault&Millau-Aufsteiger des

Jahres gekürt.

EIN GIPFELTREFFEN, BEI

DEM NICHT NUR DER

KOCHTOPF BRODELT

An den CENTRAL-Kochtopf geholt wurde

auch Roland Huber. Seit 2015 ist

das Ausnahmetalent Küchenchef im

Restaurant „Le Ciel“ des Grand Hotels

in Wien. Huber hatte sich dort bereits

nach einem halben Jahr seinen ersten

Michelin-Stern erkocht. Die Voraussetzungen

hätten nicht besser sein können:

Spitzenkoch Heinz Winkler hatte

Hubers Geschmackssinn geprägt, das

österreichische Kochgenie Heinz Reitbauer

war der kreative Motor seiner

beruflichen Laufbahn, und Sternekoch

Dieter Müller trichterte ihm Perfektion

ein. 2008 gewann Huber das Junge-

Wilde-Finale – ein Koch-Battle, bei dem

engagierte junge Köche zeigen konnten,

was in ihnen steckt, und wie viel

Leidenschaft und Spaß sie für das, was

sie tun, aufbringen. Mit seinem Enthusiasmus

entzündete Huber auch heuer

im Hotel Central das Feuer unter den

Kochtöpfen.

ÖSTERREICH TRIFFT

GROSSBRITANNIEN

Und weil das Event „Wein am Berg“ heuer

unter dem Motto „Österreich trifft

Großbritannien“ stand, durften natürlich

auch die Kochkollegen aus England

nicht fehlen. Also wurde Hywel Jones

in die gemeinsame Küche geholt. Seit

2004 arbeitet der für seine Kochkunst

mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete

Brite in seinem Restaurant „Hywel

Jones by Lucknam Park“. Schon früh

hatte Jones erkannt, dass er aufgrund

seiner Statur kein Rugby-Spieler sein

würde – also interessierte er sich mehr

fürs Essen und dafür, wie man ein solches

zubereitet. Eine gute Entscheidung,

die ihm 2007 den Titel „Koch des

Jahres“ einbrachte.

Ebenfalls zur Elite der gehobenen Londoner

Sterneküche gehört Jason Atherton.

Auch er war als Gastkoch geladen.

Atherton interpretiert die britische Küche

in seinem eigenen Restaurant „Pollen

Street Social“ völlig modern. Bevor

er sich selbstständig machte, leitete er

als Küchenchef Gordon Ramsay’s Restaurantkette

„Maze“. Atherton besitzt

Restaurants in London, Dubai, Hongkong,

Shanghai, Singapur, Sydney und

New York. Auch seine Küche ist mit

einem Michelin-Stern ausgezeichnet

worden.

14 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 15


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

DAS KANN NICHT GETOPPT

WERDEN

Zu einem perfekten Essen gehört natürlich

auch ein perfekter Wein. Deshalb

trommelt das Hotel für sein Wein- und

Gourmet-Event alljährlich seine Top-Winzer

aus Österreich zusammen. Und das

gelingt mit Unterstützung des Vereins

„Renommierte Weingüter Burgenland“.

Dreizehn burgenländische Top-Winzer

haben sich hier zusammengeschlossen,

um sich ganz dem qualitätsorientierten

Weinbau zu widmen. Die Winzer verbindet

nicht nur eine mehr als 20-jährige

Weinbautradition, sondern auch der

Wunsch nach höchstem Anspruch.

Paul Achs ist einer von ihnen. Seine Weine

gehören immer wieder zu den am besten

bewerteten und nehmen einen fixen

Platz an der österreichen Winzerspitze

ein. Achs wurde bekannt durch sein Feingefühl

beim Anbau von Rot- und Weißweinen.

Seine Philosophie: „Der Wein

muss schmecken wie er ist, und nicht,

wie er sein könnte.“ Sein Weingut liegt

südlich von Wien im burgenländischen

Gols, wo er etwa 42 verschiedene Weingärten

bewirtschaftet. Mit Rebsorten wie

Chardonnay, Sauvignon Blanc, Zweigelt,

Blaufränkisch, Syrah, Sankt Laurent und

Pinot Noir. Die Ernte seiner Trauben erfolgt

ausschließlich per Hand. Auf diese

Weise sollen die Trauben geschont und

eine bestmögliche Selektion gewährleistet

werden.

WO REBEN SICH RANKEN

Ebenfalls zu der Riege der Top-Winzer

gehören Hans Feiler und sein Sohn Kurt.

Ihr Weingut Feiler-Artinger ist genau wie

das Weingut von Paul Achs Mitglied der

„Renommierten Weingüter Burgenland“

(RWB) und liegt im Neusiedlersee-Hügelland,

genauer gesagt im österreichischen

Rust. Seit 1947 werden dort Weine in Flaschen

abgefüllt.

Hohe Bewertungen bekam das Weingut

vor allem für seine Süßweine, von denen

etwa 15 Prozent angebaut werden. 65

Prozent der Anbaufläche ist den roten

Rebsorten vorbehalten, wie beispielsweise

Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot

und Pinot Noir. Die restlichen 20 Prozent

bleiben den trockenen Weißweinen wie

Chardonnay, Neuburger, Weißriesling

oder Weissburgunder. Der bekannteste

Rotwein aus dem Betrieb ist die Cuvée So-

litaire, die von führenden Fachpublikationen

in den höchsten Tönen gelobt wurde.

DIE BESTEN VERGRÖSSE-

RUNGSGLÄSER FÜR DIE FREU-

DEN DIESER WELT SIND JENE,

AUS DENEN MAN TRINKT.

(Joachim Ringelnatz)

Nach dem Motto „Das Bessere ist immer der

Feind des Guten“ verfolgt Waltraud Reisner-Igler

mit Ehemann Wolfgang und Sohn

Clemens die Version eines perfekten Blaufränkischen.

Ihr Weingut liegt in den besten

Rieden von Deutschkreutz, dem Herzstück

des mittelburgenländischen Rotweingebietes,

dem Blaufränkischland. Die Igler’schen

Weine, wie der Blaufränkisch Ried Hochberg,

der Cabernet Sauvignon, Zweigelt und Merlot

zählen zu den Klassikern der Rotweinwelt

Österreichs.

MEHR „SPITZE“ GEHT NICHT

Auch der Name Gesellmann steht für Spitzenrotweine.

Winzer Albert Gesellmann bewirtschaftet

sein Weingut in Deutschkreutz

im Weinbaugebiet Mittelburgenland. Sein

Ziel sind erlesene Jahrgänge, die man zu

schätzen weiß. Ob Blaufränkisch, Cabernet

Sauvignon, Pinot Noir oder Sankt Laurent

– seine Weine haben die Weinlandschaft

geprägt. Sein „Opus Eximium“ ist eine Mischung

aus all diesen Sorten und wurde zum

Markenzeichen. Genauso wie sein Cuvée

„Bela Rex“, der schlagartig zu einem der allerbesten

Rotweine Österreichs gekürt wurde.

Nationale und internationale Auszeichnungen

bekam das Weingut Kerschbaum, das

heuer bei „Wein am Berg“ ebenfalls mit seinen

Weinen zur Gaumenfreude beitrug. Paul

Kerschbaum wurde 2007 vom Weinjournal

„Falstaff“ zum „Winzer des Jahres“ gekürt.

Sein traditionelles Weingut in Horitschon

bietet ideale Voraussetzungen, um das hohe

Qualitätsniveau Jahr für Jahr halten zu können.

Mit Blaufränkisch und internationalen

Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot

verspricht Kerschbaum immer wieder aufs

Neue „Genuss von höchster Qualität“.

ZUVIEL KANN MAN WOHL

TRINKEN, DOCH NIE TRINKT

MAN GENUG.

(Gotthold Ephraim Lessing)

Dieser Tradition folgen auch Paul und Elisabeth

Rittsteuer. Charaktervolle Weine bauen

sie auf ihrem Weingut in Neusiedl am See

an. Der leidenschaftliche Winzer Paul Rittsteuer

war mehr als 18 Jahre zuständiges

Regierungsmitglied für die Weinwirtschaft

im Burgenland und ist jetzt Präsident der

„Renommierten Weingüter Burgenland“.

55 Prozent seiner Weingut-Flächen bepflanzt

er mit Weißwein, den Rest mit Rotwein. Angebaut

werden Chardonnay, Weißburgunder,

Welschriesling und Grüner Veltliner. Seine

Hauptsorten beim Rotwein sind Zweigelt,

Sankt Laurent, Blaufränkisch und Merlot.

Auch er erhielt viele Prämierungen und Auszeichnungen.

Das Weingut Umathum ist im Burgenland

vor allem für seine Rotweine bekannt, darunter

Sorten wie Zweigelt, Sankt Laurent

und Blaufränkisch. Winzer Josef Umathum

keltert aber auch einige sehr faszinierende

Weißweine, zum Beispiel die weiße Rebsorte

Lindenblättriger, genauso wie die seltenen

Sorten Gelber Traminer und Pinot Gris. „Ein

lebendiger Boden und wache Pflanzen weisen

uns den richtigen Weg und geben uns

die Inspiration, wie wir mit ihnen und miteinander

umgehen sollen“, ist Josef Umathums

Einstellung zum Weinbau. Kein Wunder also,

dass jede Traube bei ihm handverlesen wird.

„Hol den Wein. Wir müssen über Gefühle reden.“

Zu den Superstars der österreichischen Winzerpersönlichkeiten

gehört sicherlich das

Weingut Hirtzberger in Niederösterreich.

Dort entstehen Weißweine mit Weltruf. Nicht

umsonst zählt Franz Hirtzbergers Riesling

16 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 17


EUROPAs BESTE

v.l.: Starköche Hywel Jones, Gottfried Prantl,

Jason Atherton, Gastgeberin Angelika Falkner,

FINEST MANUFACTURERS Philipp Keller

von der einzigartigen Lage Singerriedel

in der Wachau regelmäßig zu den besten

Weinen des Landes.

2016 wurde Franz Hirtzberger für sein

Lebenswerk mit dem „Vineus Wine Culture

Award“ ausgezeichnet. Mit diesem

Preis werden Personen und Betriebe geehrt,

die sich um die österreichische Weinkultur

besonders verdient gemacht haben.

Hirtzberger sagt über seine Weine: „Die

Ausdrucksstärke eines Weines entsteht im

Weingarten“. Eine sorgsame Betreuung

der Rebstöcke, ein kurzer Rebschnitt, eine

intensive Laubarbeit sowie eine strenge

Ertragskontrolle seien für einen Qualitätswein

unerlässlich.

„MIT WEIN IST NICHT ZU

SCHERZEN“

Zu den Personen, die Weine von höchster

Qualität erzeugen, gehört auch Manfred

Tement. Sein Familiengut liegt auf einem

kleinen Bergplateau der Riede Zieregg.

Von dort aus genießt man einen herrlichen

Blick ins Nachbarland Slowenien

und die südliche Oststeiermark. Mit seinen

Söhnen Armin und Stefan ist nun

bereits die dritte Generation voll in den

Betrieb integriert. Selektiv bewirtschaftete

Weingärten, niederste Erträge und eine

nachhaltige Handarbeit sind und bleiben

die Eckpfeiler ihres Schaffens.

Da die Südsteiermark ein ausgezeichnetes

Weißweinland ist, liegt der Anbau-

Schwerpunkt mit 96 Prozent bei den

weißen Trauben, wobei Sauvignon Blanc

die wichtigste Rebsorte für das Weingut

ist. Andere gebietstypische Sorten wie

Welschriesling, Gelber Muskateller und

Weißburgunder gibt es zusätzlich auf dem

Weingut. Die restlichen Prozent entfallen

auf Rotweinsorten wie Blauer Zweigelt

oder Pinot Noir.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen renommierte

Weingüter wie Uwe Schiefer,

Ewald Zweytick, Velich, Neumayer,

Wieninger Bernhard Ott, Pfaffl, Hirsch,

Bründlmayer oder der Johanneshof Reinisch.

LASSEN SIE SICH VER-

FÜHREN – NACH ALLEN

REGELN DER KOCH-

UND WEINKUNST

Schon dem inzwischen verstorbenen CEN-

TRAL-Hoteldirektor Gottlieb Waschl lag es

am Herzen, seinen Gästen den österreichischen

Wein näherzubringen. Zunächst

stieß er allerdings auf wenig Gegenliebe.

Erst als im Jahr 1999 der damalige Präsident

der „Renommierten Weingüter Burgenland“,

Anton Kollwentz, zu Gast bei

ihm war, hatten sich zwei Weinliebhaber

gefunden, die von der Idee einer Weinveranstaltung

so begeistert waren, dass sie

sich bis heute zu einer der populärsten

Wein- und Kulinarikevents entwickelt hat.

In entspannter Atmosphäre und ausgelassener

Stimmung heißt es also auch

2019 wieder „Auszeit nehmen vom Alltag“

und „sich verwöhnen lassen“. Zu

einer Jahreszeit, in der die Natur nur ein

Ziel hat: Endlich zum Leben zu erwachen.

Und in der die verantwortlichen Genussproduzenten

nur eines wollen: Ihre Sinne

verführen. Nach allen vorhandenen – und

nicht vorhandenen – Regeln der Kunst.

n.k.

BITTE VORMERKEN:

Da die Gastköche und Gastwinzer

bei „Wein am Berg“ von Jahr zu Jahr

wechseln, darf man überrascht sein,

wer 2019 für höchste Sinnesfreuden

sorgen wird.

Unter dem Motto „Österreich trifft das

Piemont“ werden unterschiedlichste

Meisterköche und renommierte Winzer

das Genießen zum nunmehr

18. Mal neu interpretieren und

zelebrieren. Die Hommage an den

dreitägigen Weingenuss findet vom

25. bis 28. April 2019 statt.

18 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

ST. ANTON AM ARLBERG BEGEISTERT IM SOMMER UND WINTER

GRENZENLOSE MÖGLICHKEITEN VON

BLUMENDUFT BIS WINTERLUFT

St. Anton am Arlberg genießt den Ruf als ganzjähriges Reiseziel mit internationalem Charakter.

Einige der Zutaten für einen unvergesslichen Aufenthalt in der Tiroler Urlaubsregion: Das

Wintersportgebiet der Superlative, ausgezeichneter Gästeservice, eine einzigartige Gondelbahn

mit Riesenrad-Optik, das Wellnesscenter ARLBERG-well.com, Gourmetküche vom Feinsten, ein

schier grenzenloses Wandergebiet, das multifunktionale Sportzentrum arl.rock sowie spannende

Veranstaltungen von Musik über Film und Brauchtum bis hin zu Kulinarik und Sport.

ARLBERG-well.com oder im Wellnesspark

Arlberg-Stanzertal in Pettneu. Wer gerne

zwischen Bäumen kraxelt und wie Tarzan

und Jane von Baum zu Baum schwingt, findet

im Hoch- und Niederseilgarten Verwall

das richtige Areal – und mit dem arl.rock in

St. Anton am Arlberg ein multifunktionales

Sport- und Kletterzentrum, das zahlreiche

Indoor-Aktivitäten, mehr als hundert Kletterrouten

sowie Platz für verschiedenste

Ballsportarten bietet. Bei zahlreichen Veranstaltungen

haben die Urlauber im Sommer

von Ende Juni bis Mitte September

darüber hinaus Gelegenheit, Tradition und

Brauchtum kennenzulernen.

DER WINTER: SKI-ARENA AUF

HÖCHSTEM NIVEAU

Durch die Eröffnung der Flexenbahn ist

St. Anton mit St. Christoph, Stuben, Lech

und Zürs das größte zusammenhängende

Skigebiet Österreichs mit 305 Abfahrtskilometern

sowie 88 Liften und Bahnen. Zudem

warten 200 Kilometer jungfräuliches

Terrain auf Freerider – und jede Menge

Events auf Winterurlauber aller Art. So stehen

zum Beispiel die wöchentliche Skishow

„Schneetreiben“, das Musikfestival „New

Orleans meets Snow“ oder das Kultrennen

„Der Weiße Rausch“ auf dem Programm. St.

Anton am Arlberg ist Mitglied von „Best of

the Alps“, dem Zusammenschluss der zwölf

Top-Destinationen der Alpen. Ortskundige

Skilehrer und Guides stehen den Wintersportlern

gerne mit Rat und Tat zur Seite,

dabei wissen sie auch, wann welcher Hang

optimale Bedingungen bietet. Und nicht nur

Skifahrer kommen in St. Anton am Arlberg

auf ihre Kosten. Langläufer lockt ein rund 40

Kilometer langes Loipennetz. Rodelbahnen

in St. Anton am Arlberg, Pettneu, Schnann,

Flirsch und Strengen sowie Eisflächen zum

Schlittschuh laufen und Eisstock schießen

sorgen für zusätzliche sportliche Alternativen.

Das multifunktionale Sportzentrum

arl.rock lädt mit zahlreichen Indoor-Aktivitäten

und Ballsportarten, aber insbesondere

auch mit über hundert verschiedenen Routen

zum Klettern und Bouldern ein, sogar

mit Klettersteig aufs Dach. Eher gemütlich

geht es zu bei einer romantischen Fahrt im

Pferdeschlitten durch die märchenhaft verschneite

Bergwelt.

Das Tiroler Bergdorf mit

seinen 2.470 Einwohnern

und den Nachbarorten

Pettneu, Flirsch und

Strengen wird höchsten

Ansprüchen gerecht und hat sich dabei

viel von seiner Ursprünglichkeit und seinem

traditionellen Charme bewahrt. Urlauber

in St. Anton am Arlberg schätzen

die alpine Gemütlichkeit auf 1.300 Metern

Höhe genauso wie die Gastfreundschaft

und Internationalität. Ein Bergdorf,

traditionell und modern zugleich,

mit der Natur einer gigantischen Gipfelwelt

und den Annehmlichkeiten eines

weltläufigen Ferienorts.

DER SOMMER: ABENTEUER

AUF ALMWIESEN

St. Anton am Arlberg – die Wiege des

alpinen Skisports – begeistert auch im

Sommer. Wanderer, Bergsteiger und

Kletterer finden eine große Auswahl

an Touren, zwischen leicht begehbar

bis hochalpin. 300 Kilometer markierte

Wanderwege, ausgezeichnet mit dem

Wandergütesiegel des Landes Tirol, bieten

jeden Tag neue Möglichkeiten, die

abwechslungsreiche Bergwelt am Arlberg

zu erleben. Mountainbikern stehen

über 350 Kilometer Wege und zahlreiche

Tourenvarianten offen. Rad-Begeisterte

treten im kommenden Sommer gleich

zwei Mal kräftig in die Pedale: Beim ARL-

BERG Giro Ende Juli sowie dem Arlberger

Bike Marathon im August. Der Neun-

Loch-Golfplatz im Ortsteil Nasserein

ist aufgrund seiner Hanglage auch für

erfahrene Golfer eine Herausforderung.

Familien genießen sanfte Abenteuer

auf Erlebniswanderwegen, die alle Sinne

ansprechen. Der WunderWanderWeg

etwa macht rund um die Sennhütte auf

1.500 Metern Höhe mit der alpinen Natur

vertraut. Ausspannen und sich einfach

mal verwöhnen lassen können Gäste

im Freizeit- und Wellnessbereich des

Fotocredit: Tourismusverband St. Anton am Arlberg

20 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 21


18. August bis

09. September

St. Anton am Arlberg

INFORMATIONEN UNTER

www.kulinarikkunst.org

KULINARIK & KUNST IN ST. ANTON

EIN GIPFELSTURM FÜR

DIE SINNE

der Natur rund um St. Anton hatte TMC

München, Exklusivpartner für PR, Medien

& Sponsoring von Kunst & Kulinarik versprochen

und damit nicht zu viel angekündigt.

St. Anton bot auch in diesem Jahr

wieder den spektakulären Rahmen für

dieses Festival der Extraklasse für einen

kleinen Kreis internationaler Gourmet-

Nomaden und Kunst-Connaisseurs aus

aller Welt.

HÖCHSTER GENUSS AM

SEHNSUCHTSORT

ST. ANTON AM ARLBERG

„Kulinarik & Kunst ist ein Mix aus Evergreens

und Newcomern, das dem Gast

einzigartig und auf außergewöhnliche Art

und Weise präsentiert wird“, so Axel Bach,

Präsident des Vereins Kulinarik & Kunst

St. Anton am Arlberg.

Der Verein wurde vor fünf Jahren von vier

Hoteliers gegründet: Barbara und Mathias

Kometer vom Drei-Sterne-Hotel „Sonnbichl“,

Andrea und Michael Ladner vom

Vier-Sterne-Hotel „Der Waldhof", Edith

und Franz Tschol vom Vier-Sterne-Superior

Hotel „Schwarzer Adler“, und Axel Bach

vom Fünf-Sterne-Superior Hotel „Tannenhof".

Patricia und Manuel Hoffman vom

Museum (Restaurant und Café) und Tanja

und Markus von der „Sennhütte“ haben

sich den Kulinarik & Kunst-Mitgliedern

später angeschlossen. Mit dem Verein und

dem Festival möchten die Mitglieder „die

Wiege des Skilaufes“ auch im Sommer als

hochwertige Urlaubsdestination positionieren

und dadurch ein Gleichgewicht zum

Winter schaffen.

Kulinarik & Kunst ist so konzipiert, dass der

Gast aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.

Es ist ganz außergewöhnlich und

es ist so singulär, wie man es in der Form

sonst wahrscheinlich nirgendwo erleben

wird. „Einfach charmant, locker, wunderbar!“,

schwärmt der Dauergast und Genießer

Elmar Wepper, der natürlich auch

heuer zum 4. Mal dabei war.

Wenn das Kulinarik & Kunst Festival

nach St. Anton ruft, lassen es sich die

Schirmherren wie Jahrhundertkoch Eckart

Witzigmann, Sternekoch und Verdienstkreuzträger

Heinz Winkler, der Connaisseur

Gérard Depardieu und Erlebnisgast-

49 (Sterne-) Köche, 21 Top Winzer und

53 internationale Künstler

Summa Summarum waren das

schon 123 sehr gute Gründe für

einen Besuch des 4. Kulinarik &

Kunst Festivals in St. Anton am

Arlberg.

In einer wahren Lobeshymne titulierte die

Neue Zürcher Zeitung Kulinarik & Kunst

als „Eines der 10 besten Gourmet & Kulinarik

Festivals weltweit“. Und damit hat

die NZZ nicht übertrieben. Trotz meiner

jahrzehntelangen, internationalen Eventerfahrung

kam ich als Besucher von Kulinarik

& Kunst im August 2018 in St. Anton

aus dem Staunen nicht heraus.

Einzigartig, was der hinter der Veranstaltung

stehende und aus nur sechs Mitgliedern

bestehende Verein zusammen mit

seinen Markenpartnern und Dienstleistern

unter der Regie von Vereinspräsident

Axel Bach zum vierten Mal auf die Beine

gestellt hat. Vom 18. August bis 09. September

2018 standen das Tiroler Bergdorf

und seine sensationelle Alpenkulisse drei

Wochen lang im Zeichen kulinarischer Extraklasse

und kreativen Darbietungen aus

aller Welt.

„Höchstgenuss an 14 Locations, Weltklassekunst

aller Genres und die Einbindung

PHILIPP KELLER IM GESPRÄCH MIT

ECKART WITZIGMANN

KOCH DES JAHRHUNDERTS

P.K.: Was hat Sie veranlasst, das Kulinarik & Kunst

Festival als Schirmherr zu unterstützen?

E.W.: Ich bin immer dabei, wenn es um die Breitenwirkung

engagierter Köche geht. Und das Festival in

St. Anton hat sich immer bemüht, die Spitze der Köche

zu präsentieren, wie ja auch im benachbarten Ischgl

der kulinarische Jakobsweg eine wunderbare

Veranstaltungsreihe geworden ist.

P.K.: Wie sieht Ihre operative Unterstützung für Kulinarik

& Kunst als Schirmherr aus?

E.W.: Ich werde mir an dieser Stelle nicht auf die

Schultern klopfen, aber nachdem ich sehr gut in der

nationalen und internationalen Kochszene vernetzt bin,

helfe ich gerne im Hintergrund, den einen oder anderen

Koch nach St. Anton zu lotsen.

P.K.: Kennen Sie irgendwo auf der Welt vergleichbare

Veranstaltungen mit einer ähnlich vielfältigen

Starbesetzung?

E.W.: Solche Veranstaltungen schießen weltweit wie

Pilze aus dem Boden, die Köche, die in

St. Anton an den Herd treten, gehören zum Besten, was

in Europa organisiert werden kann.

P.K.: Wer hat aus Ihrer Sicht beim Festival 2018 das

absolut kulinarische Highlight kreiert?

E.W.: Ich werde mich hüten, hier jemanden hervorzuheben.

Das müssen die Gäste entscheiden und, nachdem

die Geschmäcker sehr verschieden sind, gibt es da

schwerlich einen einsamen Höhepunkt. Die ungemeine

Breite des Angebotes macht den Reiz des Festivals in

St. Anton aus.

P.K.: Und welcher der anwesenden Winzer hatte den

außergewöhnlichsten Wein im Ausschank?

E.W.: Auch da werde ich mich hüten jemanden hervorzuheben.

Jeder Winzer bemüht sich, einen guten Wein

in die Flasche zu bekommen, und auch hier regiert

am Ende des Tages der persönliche Geschmack des

Kosumenten. Das ist ja auch toll so, denn sonst würden

wir alle das gleiche trinken.

P.K.: Wer sollte beim nächsten Kulinarik & Kunst

Festival 2020 am Herd nicht fehlen?

E.W.: Ich will mich hier nicht in die Detailplanung

einmischen, die Verantwortlichen haben es in den

letzten Jahren geschafft, eine beeindruckende Zahl von

Gastköchen an den Arlberg zu bringen, das wird sicher

auch in Zukunft so bleiben.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Witzigmann.

22 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 23


EVENTS FÜR GOURMET NOMADEN

EUROPAs BESTE

FESTIVAL DER STERNE-

STARS

PHILIPP KELLER IM GESPRÄCH MIT

AXEL BACH

PRÄSIDENT DES VEREINS

„KULINARIK & KUNST“

ronom Hans Peter Wodarz nicht nehmen,

das Festival auch persönlich zu unterstützen.

„Ich finde es eine tolle Idee und

ich hoffe, dass da noch viele erfolgreiche

Jahre anknüpfen“, so Eckart Witzigmann,

der bereits von dem ersten Festival überzeugt

war. Als Ehrengäste gerne dabei u.a.

Geraldine Chaplin, Elmar Wepper, Francis

Fulton-Smith, Rosi Mittermaier und Christian

Neureuther.

P.K.: Hat St. Anton das Kulinarik & Kunst Festival

im Ursprung Ihrer Idee zu verdanken?

A.B.: Man ist nie alleine bei solch einem Vorhaben,

aber in der Tat entsprang die Ursprungsidee und

Konzeption meinem Kopf.

P.K.: Gibt es in diesem Premiumsegment vergleichbare

Veranstaltungen auf der Welt, oder

inszenieren Sie in St. Anton sogar DAS Kulinarik

& Kunst Festival überhaupt?

A.B.: Nach eingehenden Recherchen aus den letzten

5 Jahren ist es so, dass das Kulinarik & Kunst

Festival in St. Anton in dieser Zusammensetzung

und mit diesem breiten Spektrum an High-Class-

Aktivitäten weltweit einzigartig zu sein scheint.

P.K.: Eine unglaubliche Vielzahl herausragender

Sterneköche und Winzer, hochkarätiger Künstler

und exzellenter Dienstleister, woher haben Sie

das Know-how eine solch außergewöhnliche

internationale (Star-)Besetzung aus den unterschiedlichsten

Branchen zusammenzustellen?

A.B.: 40 Jahre Gastronomie, Hotellerie und Events,

gepaart mit Arbeitsstellen in 26 Ländern dieser

Erde, sowie meine langjährige Tätigkeit bei

Cirque du Soleil haben Wirkung gezeigt, und ich

hatte die wohl einzigartige Möglichkeit, mir in all

diesen Jahren ein tolles Netzwerk aufzubauen,

von welchem ich nun zehren kann. Man muss

eben Kontakte weltweit pflegen und bereit sein

auch Dinge zu geben, dann kann man manchmal

auch nehmen. Der Spruch „eine Hand wäscht die

andere" ist hier wörtlich zu nehmen.

Die vierte Ausgabe des Kulinarik & Kunst

Festivals garantierte Feinschmeckern

und Kunstsinnigen erneut ein abwechslungsreiches

Programm. Dazu zählten der

Gourmet Gondel Gipfelsturm – eine Gondelfahrt

mit sechs Sterneköchen – eine

kulinarische Men’s sowie Ladie’s Night

und ein literarisches Chic-Nic, um nur einige

zu nennen. Hauben- und Sterneköche

wie Tanja Grandits, Anna Matscher, Rebecca

Clopath, Ralph Schelling, Kevin Fehling,

James Baron, Andrea Tortora, Nenad

Mlinarevic oder Norbert Niederkofler verwöhnten

bei verschiedensten Events mit

ihren kulinarischen Köstlichkeiten. Dazu

gehörte, neben dem „Sterne am Arlberg-

Gourmet Dinner“ mit dem Drei-Sterne-

Koch Klaus Erfort, der 1. Arlberger Genuss

Campus. 18 internationale Meisterköche,

Winzer und Bartender aus dem In- und

Ausland luden an verschiedenen Hütten

P.K.: Wie stellen Sie sich Kulinarik & Kunst in

Zukunft vor, können Sie das in 2018 Gebotene

noch übertreffen?

A.B.: Es geht nicht darum, sich stets zu übertreffen,

und wir als Verein verweigern uns auch dem steten

„schneller, höher, weiter". Daher geht es uns in erster

Linie um die Qualität und die Kompatibilität für unsere

Gäste und Besucher. Die Zukunft wird, da bin ich

mir sicher, schön und spannend sein. Mehr kann und

möchte ich dazu momentan noch nicht verraten.

P.K.: Die Anzahl der Gäste-Tickets zu den verschiedenen

Veranstaltungen ist teilweise sehr begrenzt.

Bleibt dem Festival dieser exklusive Charakter des

„kleinen, feinen Festivals“ erhalten, oder sehen

Sie durchaus auch die Entwicklung des Festivals

hin zu einem Groß-Event mit Zigtausend Gästen

während der Veranstaltungstage?

A.B.: Auf keinen Fall Mega-Events, keine Masse.

Davon gibt es schon ausreichend an der Zahl und

anonym in ihrer Art bestehende Festivals und

Veranstaltungen. Der Charme und Reiz, sowie

das Besondere an Kulinarik & Kunst ist eben

gerade diese „Kleinheit“. Der persönliche Kontakt

mit Winzern, Köchen, Künstlern ist das, was es

ausmacht für den Gast.

P.K.: Ab wann und wie erfahren unsere interessierten

Leser die jeweiligen Neuigkeiten zum

Planungsstand von Kulinarik & Kunst 2020?

A.B.: Ich denke, dass im Sommer/Herbst 2019 die

ersten News durchsickern werden.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Bach.

und Marktständen zum Probieren ein.

Bei der urigen Hüttensafari mit „Chefs,

Kunst & Musi“ ließen sich die Köche des

österreichischen KochCampus vom Kunstwerk

zum Gericht inspirieren, und bei Funky

Knödel bot die lachlederne Wirtshausmusi

„Knedl & Kraut“ den Rahmen für eine

besondere Knödelei.

KUNST

Neben der Kulinarik spielt auch die Kunst,

Musik und Literatur unter der Leitung des

künstlerischen Kurators Peppi Spiss aus

St. Anton eine große Rolle beim Festival.

70 Künstler aus den Bereichen LandArt,

Musik, Schauspiel, StreetArt und bildende

Kunst begeisterten Gäste aus 19 Nationen.

Angeführt wurde das künstlerische Programm

2018 von der Neo-Expressionistin

Elvira Bach, Michael Fischer-Art, der Megastar

der Neuen Leipziger Schule, sowie

dem Maler Nikolai Makarov aus Moskau

und dem Fotokünstler und Top-Gastronom

Michel Würthle aus Berlin. Zur Lesung am

Rosanna Wildwasserfluss luden Vorstadtweiber-Drehbuchautor

Uli Brée gemeinsam

mit den Bestsellerautoren Christiane

Tramitz und Robert Schneider. Im stillgelegten

Herminenstollen im Verwalltal

präsentierte Luis Trenker seine neueste

Kollektion, abgerundet von einem Auftritt

der Austro-Pop- Band Hoamspue. Piano as

its best präsentierten die zwei Klavier spielenden

Schwestern, Karolin und Friederike

Stegmann, eine Lichtshow mit hochkarätigen

Akrobaten rundeten den Abend ab.

Kulinarik & Kunst vereinte auch in seiner

4. Auflage Kulinarik, Musik, Kunst, Natur

und Menschen – jung und alt, aus aller

Welt – in außergewöhnlichen Locations

und bot ein Erlebnis, das jedem Gast für

immer unvergesslich sein wird.

P.K.

BITTE VORMERKEN:

Bleiben Sie über die Website

www.kulinarikkunst.org/ informiert

über das Programm und den Termin

des Kulinarik & Kunst Festivals 2020.

Fotocredit "Michael Wilfling Photography"

Fotocredit "Michael Wilfling Photography"

PHILIPP KELLER IM GESPRÄCH MIT

PEPPI SPISS

KÜNSTLERISCHER KURATOR

DER KULINARIK & KUNST

P.K.: Wie lange begleiten Sie schon Kulinarik &

Kunst als künstlerischer Kurator?

P.S.: Seit 2015

P.K.: Die Bandbreite der Kunst für die Gäste von

Kulinarik & Kunst ist super spannend von Ihnen

zusammengestellt. Sicherlich, um mit dem

Programmmix aus Kunst, Musik und Literatur

möglichst viele unterschiedliche „Kunst-Geschmäcker“

zu erreichen und zu begeistern, oder?

P.S.: Ja, stimmt, unser Konzept ist Qualität in der

Vielfalt.

P.K.: Insbesondere das Thema LandArt spielte ja

eine große Rolle. Spannend der Werdegang der

Kunstwerke von der Anlieferung des Rohmaterials

bis hin zur Fertigstellung. Konnten die Künstler

ihre Arbeiten am Berg fertigstellen?

P.S.: Die meisten Künstler haben hier gearbeitet,

von Anfang an.

P.K.: War es schwer, die hochkarätigen Künstler

und Akteure für das Festival 2018 zusammenzustellen?

P.S.: Meine vielen internationalen Kontakte haben

mir geholfen die Künstlerinnen und Künstler zu

finden.

P.K.: Haben Sie schon Ideen für die künstlerische

Ausgestaltung von Kulinarik & Kunst 2020?

P.S: Ideen habe ich genug. Die werden gemeinsam

mit dem Team besprochen.

Vielen Dank für das Gespräch, Peppi Spiss.

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Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 25


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

VORSTELLUNG DER WINZER

ZUR ERÖFFNUNG DES

KULINARIK & KUNST FESTIVALS 2018

1981-1985 Erste weibliche Sommelière Deutschlands

im „Hotel Intercontinental“, Restaurant

Bergische Stube, Köln

1985-1991 Chef Sommelière im Restaurant „Victorian“,

Düsseldorf

1991-2011 Chef Sommelière im Restaurant „TANTRIS“,

München

Publikationen / Bücher

1996-2003 Freie Mitarbeiterin bei der Süddeutschen

Zeitung für die Wein-Auslese im Wochenendmagazin

SZ

1997/98 „Wegweiser f. den Weineinkauf –

500 Weine unter 20 DM“

1999 „Auslese – 100 Weintipps“ in Kooperation

mit dem Magazin der Süddeutschen

Zeitung, Heyne Verlag

2001 „Weingenuss“, Econ Verlag

2003 „Weinentdeckungen u. Küchengeheimnisse

mit Eckart Witzigmann“, Econ Verlag

2013 „Rotwein – eine Genussreise durch 30 Weingüter

in Europa“, Brandstätter Verlag

2015 Deutscher Wein u. Deutsche Küche m.

Tim Raue, Callwey Verlag

2018 Wein genießen, Callwey Verlag

Zahlreiche Artikel im Wein-Gourmet des Feinschmeckers

sowie für Life-Style-Magazine (GQ), Selects-Magazin von

American Express sowie dem Online-Portal Selects.

Auszeichnungen

1984/85 Bester Sommelier Deutschlands –

Gastronomische Akademie Berlin

1988 Bester Sommelier Deutschlands –

Gault&Millau

2006 Meininger-Award

„Excellence in Wine & Spirit“

2007 Bacchus-Preis ÖWM - Österreich

2013 5-Star-Award für Paula Bosch: „One of the

Finest Sommeliers Worldwide. Selected for

her Expertise in Fine Wine.”

2016 Steinfeder-Preis I Vinea Wachau

2017 Silberne Ehrennadel des VDP (Verein der

Prädikatsweingüter Deutschland)

Seit 2011

selbstständig als Sommelière, Weinautorin,

Weinberatung für Restaurants, Moderatorin

bei Weinverkostungen

PAULA BOSCH

Fotocredit "Michael Wilfling Photography"

KUNST – spiegelt sich auch in kulinarischen

Bereichen wie der Küche,

sowie im Weinkeller wider.

Deshalb sind für mich Weinmacher

und Winzer Künstler im Umgang mit

ihren Reben im Weinberg und ihren

Trauben im Weinkeller.

Viele Wein-Kunstwerke, Meisterwerke

des Weines, könnte man auch Charakterbilder

der Önologen, Weinmacher

oder Weinbauern nennen.

Ein paar ganz besonders gelungene

Beispiele, können Sie heute Abend

und die kommenden Wochen beim

Kunst & Kulinarik Festival in vollen

Zügen und hoffentlich stets vollen

Gläsern genießen.

Ich habe heute Abend die Ehre, die

anwesenden Winzer und Weingüter,

mit ihren Weinen, kurz in alphabethischer

Reihenfolge vorzustellen.

Ca del Bosco, aus der Franciacorta, eröffnet

mit uns das 4. feierliche, künstlerische sowie

genussvolle Festival am Arlberg in St. Anton,

hier oben am Gampen auf 1.850 Metern. Ca

del Bosco ist DAS Weingut Italiens, wenn

es um Perlen und feinste Bläschen geht. In

Frankreich trinkt man zum Feiern Champagner,

in Italien Franciacorta, wann immer

möglich Ca del Bosco.

Ernst Bernhard, aus dem Mittelburgenland,

an der Grenze zu Ungarn, ist mit seinen nur

8 Hektar Reben als Garagenweingut bekannt,

für das die Herkunft, Herkunft und nochmals

die Herkunft, sprich „die Lage“ oberste Prioritäten

hat. Seine Weinberge sind allesamt

Schmuckstücke, aus denen er edelste Weine,

ganz besonders Rotweine, bereitet.

Künstler Franz, im Rheingau zu Hause, genauer

gesagt in Hochheim am Main, nicht

am Rhein wohlgemerkt, ist mit seinen Rieslingen,

aber auch Besonderheiten wie Sauvignon

Blanc oder Grünem Veltliner, bei

Weinkennern in aller Munde. Seine kompromisslose

Art in der Qualität setzt sich auch

im Reifepotenzial, sprich Alterungsfähigkeit,

durch. Mit traditionellem Wissen und Gespür

für neue Kellertechnik schafft er einen interessanten

Mix erstklassiger Weine, die zu

den besten Deutschlands gezählt werden

müssen.

Polz, die Polz Brüder, Erich und Walter, die

Eigentümer des gleichnamigen Weingutes,

haben mit ihren Familien, in den letzten drei

Jahrzehnten, viel geschaffen. Ich kenne die

Erfolgsmanager des Weines aus Spielfeld in

der Steiermark seit 1992. Ihre Sauvignons

und Morillons Barrique, gereift aus besten

Lagen, sind meine bevorzugten Weine aus

dem Weingut.

Preisinger, wer kennt ihn nicht, den Helmut

Preisinger aus Gols im Burgenland? 20

Hektar Reben treibt er um. „Wann der Boden

spricht, seine Erzählungen beginnt, führt

diese der Wein zu Ende! Die Kapitel dieser

natürlichen Geschichte berichten von behutsamer

Bodenpflege, Sorgfalt im Umgang mit

Nützlingen oder dem Erhalt der Artenvielfalt.

So lautet Preisingers Devise, wie er selber

sagt.

St. Annaberg, das 1998 gegründete Riesling-

Weingut, ist im Besitz der Familie Lergenmüller,

die auf ihrem Hauptweingut überhaupt

keinen Riesling, sondern ausschließlich

Burgundersorten und Rotweine produziert.

Julia Lergenmüller ist mit ihren Eigenschaften

Leidenschaft, Lust und Lebensart für den

Erfolg in der Zukunft ein Garant. Die Falstaff

Wein Trophy, Newcomer des Jahres, sind ihre

ersten, aber sicher nicht die letzten Anerkennungen.

St. Michael, die erfolgsverwöhnte Winzergenossenschaft

aus Eppan in Südtirol, zählt

340 Winzerfamilien. Sie bilden das Rückgrat

der großen Kellerei, welche sage und schreibe

in Summe 370 Hektar Reben bearbeiten.

Und wer je einen des zigmals mit den berühmten

„Tres Bicchieri des Gambero „Rosso“

ausgezeichneten Sauvignon St. Michael

getrunken hat, weiß, dass „Groß“ nicht mit

kleiner Qualität gleichgesetzt werden kann.

Ornellaia! Wenn die Italiener mit Sassicaia

aus der Toskana die Ikone des italienischen

Weines feiern und verehren, wird es höchste

Zeit, Ornellaia, den gleichwertigen Nachbar,

den längst international geschätzten

Weltklasse-Wein, auf die gleiche Stufe zu

stellen und das Paar gleichermaßen zu feiern.

Die Produktionsphilosophie dreht sich

bei Ornellaia mit jeder Entscheidung um Detailgenauigkeit,

Streben nach Vorzüglichkeit,

damit am Ende eines jeden Jahres das Bestmögliche

in die Flasche gefüllt werden kann.

Ott Bernhard – Feuersbrunn am Wagram ist

die Heimat des inzwischen 45 Hektar großen

Familiengeführten Weingutes. Mein erster

Ott’sche Grüner Veltliner war aus dem Jahrgang

1993 das Fass 4, den ich seinerzeit auf

der Vinova in Wien entdeckte. Eine Weinfreundschaft

mit der Familie Ott entstand,

die mit dem Jahrgang 2017, nach 25 Jahren

also, mit einem gemeinsamen Weinprojekt,

der Edition Paula Bosch, ein weiteres Ziel

erreichte. Der Grüne Veltliner Engabrunn aus

dem Kamptal ist ein kleines Meisterwerk, das

wie Fred Astaire auf der Zunge im Gaumen

tanzen kann.

Völcker Wilfried & Charlotte, Mussbach

bei Neustadt in der Pfalz, ist die Heimat der

Völcker’schen Präzisionsprodukte, die von

Sorgfalt, Handarbeit, Bodenständigkeit und

natürlich Liebe zum Produkt geprägt sind.

Leidenschaft und Herzblut sind weitere

Ingredienzien, dieselben eben wie bei den

Otts, weshalb wir meinen ersten Rotwein, die

Cuvée 9 aus 2015 als „Edition Paula Bosch“

selektiert und benannt haben. Cabernet

Franc und Merlot sind die Protagonisten, in

feinster Tuchqualität wie Samt und Seide.

Zweytick Ewald – ein Südsteiermärker

Weinmacher aus Ratsch, der nicht authentischer

sein kann wie er selbst. Eine Frohnatur,

ein kompromisslos und unermüdlich

nach Spitzenqualität strebender Zweifler.

Als Quereinsteiger vom Automechaniker bis

zum UNO-Soldaten, hat er im Wein seine Berufung

gefunden. Guns n' Roses-Songs sind

des Hobbymusikers, Namensgeber für seine

Weine: Don’t cry, Tosca, oder November Rain.

p.b.

26 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 27


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

HOTEL TANNENHOF / ST. ANTON

ZIMMER MIT AUSSICHT

Wenn Sie auf der Überholspur fahren

wollen, steigen Sie ein.

Wir entführen Sie ins Tiroler Bergdorf

St. Anton am Arlberg.

Sie wollten schon immer mal mit

einem Maserati fahren? Oder

mit einem Helikopter fliegen?

Das 5-Sterne-Hotel Tannenhof

im Tiroler Bergdorf St. Anton

am Arlberg gibt Ihnen die Möglichkeit

dazu. 2018 von Gault&Millau Österreich

zum „Hotel des Jahres“ gekürt, zählt es zu

den Top-Adressen, wenn es um exklusive

Unterkünfte und außergewöhnliche Arrangements

geht.

Eigentümer und Gastgeber des kleinen,

aber feinen Hotels sind Judith Volker

und Axel Bach. Von deren Streben nach

Luxus, Qualität und Individualität profitieren

alle Gäste, die sich auf den Weg in

das Refugium der beiden begeben. 2011

haben Judith Volker und Axel Bach ihr

Kleinod auf 1.350 Metern Seehöhe mit

nur sieben Suiten eröffnet. Schon die

Anreise wird zum Erlebnis. Auf Wunsch

holt Sie ein Chauffeur mit einem Maserati

am Heliport in St. Anton ab. Kaum eingecheckt,

steht Ihnen ein „Personal Assistant“

zur Seite, der bei der Planung des

Urlaubs behilflich ist.

INTIMITÄT, DIE MAN SICH

WAS KOSTEN LÄSST

Die Suiten in diesem kleinen Luxushotel

haben alle einen offenen Kamin, einen

Fotocredit "Birgit Koell / Markus Gmeiner / Felix Steck"

großzügigen Wohnraum mit Wänden aus

Altholz, geräucherte Eichenböden sowie

Möbel aus massivem Holz. Der Blick auf

die Berge ist überall garantiert. Nachts

schlafen Sie auf maßgeschneiderten Boxspringbetten,

wobei das passende Kopfkissen

aus einem Kissenmenü ausgewählt

werden kann. In den Badezimmern finden

sich freistehende Wannen und Erlebnisduschen.

Eine andere Wohlfühloase ist der

hoteleigene Spa-Bereich mit Whirlpool,

Aroma-Dampfbad, fünfzehn Meter langem

Swimmingpool sowie drei Saunen. Das

Spa-Team verwöhnt Sie mit biologischen

Pflege- und Kosmetikprodukten, Massagen

und ganzheitlichen Behandlungen.

Wer absolute Erholung sucht oder Skifahren

will, der ist im Tannenhof genau richtig.

Aber auch Feinschmecker kommen auf

ihre Kosten. Denn an den Kochtöpfen steht

kein geringerer als Sternekoch James Baron.

Der gebürtige Engländer war Sous-

Chef beim Schweizer Meisterkoch Andreas

Caminada, zählt heute zu den 20 besten

Köchen Österreichs, war 2017 „Koch des

Jahres“ und ist von Gault&Millau mit drei

Hauben ausgezeichnet worden. Auf konstant

hohem Niveau bietet er seit 2015

im Tannenhof eine Koch-Performance,

die Disziplin, Variabilität, Kreativität und

Vielfalt voraussetzt. Seine kulinarischen

Highlights können Sie sich auf der Zunge

zergehen lassen.

Als Speisebegleiter kommt das erlesene

Sortiment von Deutschlands erstem und

bestem weiblichen Sommelier zum Tragen:

Das von Paula Bosch. Die passionierte

Weinkennerin und Buchautorin ist seit 35

Jahren im Geschäft. 20 Jahre davon war sie

Chef-Sommelière im Münchner Gourmet-

Tempel Tantris. Jetzt bestimmt sie gemeinsam

mit James Baron die gastronomische

Linie des Luxusrefugiums und achtet mitunter

darauf, dass der hauseigene Fahrdienst

die Gäste sicher nach Hause bringt.

Am Service wird es schon deshalb nicht

mangeln, weil die 24 Mitarbeiter des

Hotels den maximal 16 Gästen rund um

die Uhr zur Verfügung stehen und ihnen

jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Wandern, Skifahren, Fitness, Relaxen,

Gesundheit, Beauty und Well-Aging – all

diese Begriffe entdecken Sie auf 1.350

Metern über dem Meer. Es ist also angerichtet

– steigen Sie ein! Den Rest serviert

Ihnen das Hotel Tannenhof.

n hoteltannenhof.net/de/

28 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 29


EVENTS FÜR GOURMET EUROPAs NOMADEN BESTE

CULINARY

OPEN

2018

im Spa & Golf Resort Weimarar Land

Fotocredit im Spa & Golf Resort Weimarar Land

Einmal im Jahr schreiben wir

das Schlemmen ganz groß.

Zum Weihnachtsfest etwa?

Ja, auch dann! Das ist jedoch

nur die Einstimmung

auf das Culinary Open. Wir trainieren

die Geschmacksnerven und weiten den

Magen an den Feiertagen, um uns im

Januar ganz dem Genuss dieser hervorragenden

Walking-Dinner-Veranstaltung

hinzugeben.

Im Weimarer Land, genauer im schönen

Thüringen, haben sich am 19. Januar

2018 zehn Spitzenköche und fünf der

besten Winzer zusammengetan. An einunddreißig

Probier-Stationen erwartete

uns jeweils die höchste Form der kulinarischen

Genüsse. Die lustvolle Freude

begann bereits beim Zusehen. Alle Sinne

wurden angesprochen und die hervorragenden

Ergebnisse höchster Kochkunst

wanderten zum Glück direkt auf unsere

Teller. Im Anschluss an den kulinarischen

Tag verdauten wir unsere geschmackvollen

Erlebnisse bei einem Abend voller

unterhaltsamer Shows. Ein weiteres gutes

Tröpfchen Wein durfte nicht fehlen.

Der Veranstalter und Initiator ist auch

zukünftig das Spa & Golf Resort Weimarer

Land mit dem Ziel, Thüringen als

Standort für exzellente Kulinarik zu etablieren.

Das ist ihnen mit dieser gelungenen

Veranstaltung geglückt. Neben den

berühmten Thüringer Würstchen und

den hausgemachten Klößen des Weimarer

Landes gab es während der Culinary

Open viele besondere und raffinierte

Gaumenfreuden zu entdecken. Marcel

Fischer, der Küchenchef im Resort, freute

sich über die rege Beteiligung seiner

herausragenden Kollegen, die dieses

Event zu einem der exklusivsten Veranstaltungen

rund um die Kochkunst hervorhoben.

Mit einem Angebot von 94 Zimmern und

Suiten wird die luxuriöse Unterkunft auf

Wunsch zu einem weiteren Highlight der

Veranstaltung. Das Spa & Golf Resort

Weimarer Land ist ein Familienhotel und

liegt innerhalb einer der schönsten Golfanlagen

Deutschlands. Ein phänomenaler

Ausblick lässt neben dem exklusiven

Spa-Bereich kaum Wünsche offen.

Die Thüringer Landschaft ist geprägt

von den Eindrücken der National- und

Naturparks. Hier gibt es viel Raum für

ausgiebige Verdauungsspaziergänge,

falls wir das Golfspielen und Schlemmen

gelegentlich unterbrechen möchten.

d.s.

BITTE VORMERKEN:

Nächster Veranstaltungstermin

19.01.2019

Location

Spa & Golf Resort Weimarer Land

Ticketverkauf: Gestartet

Preis: EUR 195,00 inkl. MwSt.,

exkl. Übernachtung

Übernachtung: Auf Anfrage

Spa & Golf Resort Weimarer Land

Adresse: Weimarer Str. 60,

99444 Blankenhain, Tel: 036459 61640

30 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 31


Fotocredits: De Librije, Zwolle Marketing.

EUROPAs BESTE

Eingang des ***Restaurants „De Librije“, NL-Zwolle

CHEFS®EVOLUTION

STELLDICHEIN

DER STERNEKÖCHE

AUS ALLER WELT

Das Festival zeigt internationale

Avantgarde-Küche. In Holland in der

alten Hansestadt Zwolle.

Die besten Köche der Welt geben

diesem kulinarischen Event der

Superlative die Ehre. Das spektakuläre

Line Up zeigt die Elite

der internationalen Avantgarde-Kochstars.

Den Start meisterten die Number One der

Niederlande: Thérèse & Jonnie Boer mit

ihrem Drei- Sterne-Restaurant „De Librije“.

Sie repräsentieren die Nummer 38, der 50

besten Restaurants der Welt. Der Chefkoch

wird seit 2004, also seit mehr als 15 Jahren,

mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Die Küche gilt als äußerst regional und immer

stärker biologisch orientiert. Der Guide

Michelin attestiert Jonnie Boer´s Koch-

Meisterwerke eine frivole Kreativität und

eine hervorragende Produktqualität.

OLÉ VIVA ESPAÑA

Spannend auch die Kochdemonstration

einer der besten, spanischen Küchenchefs,

Oliver Peña vom Restaurant „Enigma“

von Albert Adria. Enigma, der Restaurant-

Name bedeutet im Griechischen Rätsel,

öffnete 2017 ist Teil des kulinarischen Vergnügungsparks

El Barri von Albert Adria im

Herzen Barcelonas. Es bietet avantgardistische

Sterne-Fine-Dining-Küche.

Den Stab übernahm ein weiterer, großer

Spanier. Der 3-Sterne-Koch Engel León aus

dem Restaurant „Aponiente“ aus El Puerto

de Santa Maria in der Nähe der andalusischen

Hafenstadt Cádiz. Die avantgardistischen

Küchenkreationen sind fast alle dem

Meer gewidmet. Seine unvergleichlichen

Algen-Kombinationen entwickelte er mit

Universitäten.

SÜDAMERIKA IN DER

MITTE DER SHOW

Thérèse & Jonnie Boer

(vom ***Restaurant

„De Librije“, NL-

Zwolle.)

Mitsuharu Tsumura hat sich mit seinem stylischen

Gourmet-Tempel „Maido“ in Lima/

Peru mit japanischem Flair an die Spitze,

also zur Nr. 1 der 50 besten Restaurants in

Lateinamerika und in die Top Ten, genau auf

Platz 8 der 50 besten Restaurants weltweit

gekocht. Seine neue Anden-Küche ist geprägt

von heimischen Produkten, und vermischt

in wundersamer Weise peruanische

und japanische Elemente.

DIE BRÜCKE NACH BERLIN

Drei „Junge Wilde“ kreieren deutsche Avantgarde-Küche.

Drei Berliner Teams zeigten

ihr Können, mit kompromissloser, regionaler

Gourmet-Küche. Modern, kreativ und

anders. Sie stehen für die neue deutsche

Küche.

SCHWEIZER HEXER

Seit 2008 erkocht sich Stefan Wiesner, auch

„der Hexer“ genannt, in seinem Restaurant

„Rössli“ in Echolzmatt im Kanton Luzern

einen Michelin-Stern und 17 Gault&Millau-

Punkte. Seine Küche kann man als kompromisslose,

avantgardistische Naturküche

bezeichnen. Er verarbeitet scheinbar Ungenießbares

wie Moos, Holz oder Torf, und

Fotocredit "chefsrevolution Zwolle"

rostige Nägel, um nur einige seiner Naturprodukte

zu nennen, zu kulinarischen

Kunstwerken. Auf der Suche nach immer

neuen Geschmackskombinationen arbeitet

der Schweizer, als einer der innovativsten

Köche Europas. Der Einstein der Kreativität.

NORDISCHE INSELKÜCHE

Poul Andrias Ziska ist der junge Chefkoch

des Sterne-Restaurants „Koks“ in Tórshavn,

der Hauptstadt der Färöer-Inseln. Das

„Koks“ gehört zu den besten nordischen

Restaurants. Ziskas Koch-Stil steht für die

neue Generation der Nordic Cuisine. Er beschreibt

sich am besten mit: „Innovativer

Tradition.“ Es werden in erster Linie nur

färöische Produkte verwendet. Vom wilden

Meer und den dänischen Inseln. Der Wikinger

unter den Avantgardisten.

DIE ALPENREPUBLIK

RUFT !

Thomas Dorfer kocht im „Landhaus Bacher“

in Mautern in der schönen Wachau

in Österreich. Seine Schwiegermutter Lisl

Wagner-Bacher ist die „Grande Dame“ der

österreichischen Spitzenküche. Michelin

adelte das Landhaus Bacher schon einmal

mit zwei Sternen. Dorfers Mentoren waren

keine geringeren als der berühmte 3-Sterne-

Koch Claus Peter Lumpp und der Schweizer

Ausnahmekoch Andreas Caminada. Mit

diesem Potenzial zelebriert er seinen eigenen

Stil. Der Chefkoch hat ein provokantes

Credo: „Eine zeitgemäße, kreative Küche,

mit besten Produkten, perfekt zubereitet, ist

Billy Wagner und

Micha Schäfer vom

Berliner *Restaurant

Nobelhardt &

Schmutzig

modern genug!“ Dorfer gehört zu der Generation

von jungen Küchenchefs, die mutig

genug sind eigene Wege einzuschlagen.

Kritiker und Genießer nennen den Stil des

jungen Talents: „unverwechselbar genial“.

Der österreichische Revolutionär.

LAST BUT NOT LEAST

Der Spitzenkoch Paul Pairet wurde in Frankreich

geboren, sein 3-Sterne-Gourmet-Restaurant

„Ultraviolet“ befindet sich in China,

genauer in Shanghai. Es liegt auf Platz

Nr. 8 der 50 besten, asiatischen Restaurants

und ist die Nummer 41 der Welt-Elite. Hinter

dem Genusstempel steht ein Multivisions-

Konzept, das Speisen mit multisensorischen

Technologien vereint. Um ein kühnes, exklusives

und vollkommenes kulinarisches

Erlebnis zu bieten, das alle Sinne anspricht,

werden Besonderheiten geboten: Ein einziger

Tisch mit nur zehn Sitzplätzen. Ein

Esszimmer mit High-End-Technologie. Ein

20-Gänge-Menü "Avant-Garde". Alle Gäste

sitzen zusammen. Zu den kulinarischen

Meisterwerken wird eine Vielzahl von „Atmosphären“

durch Lichter, Klänge, Musik,

Düfte, Projektion, Bilder und Fantasie ... und

natürlich die Speisen geschaffen. Insgesamt

sollen durch die Gesamtheit der Eindrücke

Emotionen fühlbar gemacht werden. Außergewöhnlich!

INSIDERWISSEN AUF

HÖCHSTEM NIVEAU

Diese internationalen Top-Köche präsentierten

„Live on Stage“ ihre hohe, revolutionäre

Ivo Ebert und Andreas

Rieger vom Restaurant

*Einsunternull

EUROPAs BESTE

Kochkunst. Dabei inspirierten und begeisterten

sie mit ihren Ideen das sichtlich beeindruckte,

große Publikum.

Ein Mekka der avantgardistischen Küchenlandschaft.

BOERENMARKT XL

Neben den visionären Kochvorführungen

war das Publikum eingeladen, auf dem Bauernmarkt

XL um das Theater „De Spiegel“

die Vielfalt der regionalen, niederländischen

Produkte und Zutaten zu entdecken. Auch

viele traditionelle Lieferanten der Gastronomie

offerierten feine Getränke und Leckereien.

Zudem wurden kleine Gerichte aus jeder

der 12 niederländischen Provinzen zu fairen

Preisen angeboten und konnten mit dem jeweils

passenden Weinen verkostet werden.

Ein wundervolles Gaumenfest.

HANSESTADT ZWOLLE

Neben dem Kulinarik-Festival ist aber auch

Zwolle in der Provinz Overijssel selbst einen

Besuch wert. Die mittelalterliche Stadt

zählt zu den neun niederländischen Hansestädten

und beeindruckt durch den historischen,

sternenförmigen Stadtkern. Auch

einen Besuch wert, ist das „Waanders In de

Broeren“ eine um-genutzte alte Kirche, die

heute eine größere Buchhandlung und ein

Café-Bistro mit leckerer Küche beherbergt.

h.j.b.

Sebastian Frank vom

Restaurant **Horváth

Foto Thomas Ruhl.

32 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Foto: Marko Seifert.

Foto Thomas Ruhl.

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 33


EVENTS EUROPAs FÜR BESTE GOURMET NOMADEN

EUROPAs BESTE

SCHÄRFEN DER SINNE

GIPFELTREFFEN

IN ZÜRICH

Was für ein Gipfeltreffen der international besten Köche!

Alljährlich lädt Zürich beim International Cooking Summit

ChefAlps erneut Spitzenköche aus aller Welt ein. Live on

Stage zeigen sie ihr Können und beeindrucken Hunderte von

Zuschauern.

Das Konzept des

zweitägigen Fachsymposiums

ist

vielseitig und bunt

angelegt. Ziel ist,

Inspiration, Kreativität,

Fachwissen

und Handwerk in einer lockeren Atmosphäre

zu vermitteln und auszutauschen.

Deswegen bietet die ChefAlps einen unvergleichlichen

Mix: Bei den Bühnenshows

präsentieren sich ausgewählte

Starköche, wobei Zuschauer jeden ihrer

Handgriff live mitverfolgen können. Die

Markthalle bietet Raum und Zeit, außergewöhnliche

Produkte kennenzulernen

und sich innerhalb der Branche auszutauschen.

Und das Speed Dating bietet

als besondere Extravaganz eine neue

Form des Forums, sich im persönlichen

Vieraugen-Gespräch auszutauschen.

Aber dies gar nicht mal so zwischen Köchen

und privaten Genießern, sondern

allem voran im B2B-Bereich. Angesprochen

werden Kochprofis, Nachwuchstalente,

Hobbyköche und Foodblogger.

CHEFALPS

FACHWISSEN AUF

HÖCHSTEM NIVEAU

„Wo sonst kann man live so viele unterschiedliche

Spitzenköche erleben?“,

fragt Ryan Clift vom Restaurant Tippling

Club in Singapur. Er ist einer der Stargäste

und lässt die Gelegenheit nicht

ungenutzt, sich beim Programmpunkt

Masterclasses dem internationalen Publikum

zu präsentieren. Der gebürtige

Brite, der zur Gourmetspitze Singapurs

gehört, schäumt nur vor „Let‘s have

fun“-Attitüde. Mit seinen auffälligen

Tattoos liebt er es, aufzufallen – nicht

nur als Person. Auch sein Kochstil fällt

auf. Seine Spezialität ist das Pairing von

progressiven Cocktails zu avantgardistischen,

verspielten und geschmacklich

intensiven Gerichten. Im Publikum verteilt

er mehrere Duftstreifen, die das

Publikum auf Stichwort beschnuppern

soll. Ziel ist, die Gäste auf Gerichte und

Cocktails emotional einzustimmen.

Legende um Legende versammelt sich auf

dieser Bühne um zu unterhalten, philosophieren,

und dogmatisieren. Es wird nicht

langweilig. Und zum Schluss ist einem

schleierhaft, wie es sein konnte, dass der

Tag so schnell vergangen ist. Keine Sekunde

ist die Show langatmig. Titti Qvarnström

aus Schweden ist das pure Gegenteil zu

Ryan Clift. Zwar redet auch sie gerne und

das in fließendem Deutsch, doch sie stellt

sich als Naturkind vor, das am liebsten barfuß

über das Moos läuft, Kräuter im Wald

sammelt oder mit einer Flinte in der Hand

selbst Wild erlegt. Sie ist eine der wenigen

Frauen an der Spitze der Köche, insbesondere

in Schweden. 2015 wurde sie als erste

Frau Skandinaviens mit einem Michelin-

Stern ausgezeichnet. Da in Malmö, wo ihr

eigentliches Zuhause ist, kein Wert auf Genuss

gelegt wird – es ist eine Hafenstadt mit

Arbeitern, die Fischstäbchen bevorzugen

– wechselte sie nach Kopenhagen, um dort

freiberuflich zu kochen.

Ihr Weg zur Köchin führte sie über Dosenravioli

– mit der Absicht, sich davon zu distanzieren.

Traditionell wird in Schweden kalorienreich

gekocht, erzählt sie, um für die

harten Winter gestärkt zu sein. Die schwedische

Küche sei eine rustikale Küche mit viel

Kartoffeln, Speck und eingelegtem Gemüse.

Frisches Gemüse gab es so gut wie nie. So

hat sie sich aufgemacht, Südschwedens Produkte

in ein neues Licht zu rücken und diese

mit Nachhaltigkeit und Sorgfalt zu kochen,

um ihren besonderen Eigengeschmack hervorzuheben.

Sie gehört zu den bodenständigen

Köchinnen. Und so wagt sie, vor dem

gehobenen ChefAlps-Publikum eher banal

wirkende Hasselback-Kartoffeln zuzubereiten,

serviert mit Crème fraîche und Rogen.

Das Brot mischt sie mit gesäuerter Milch,

Malz, einer gehörigen Portion Natron und

einer Anis-Kräutermischung an. Am liebsten

esse sie Käse oder Butter zu Roggenbrot, erklärt

sie und fragt in das Publikum: „Ist die

Butter schon fertig?“ Zu Beginn der Show

hatte sie ein Glas mit Rahm ins Publikum gegeben

und gebeten, es zu schütteln, bis sich

die Butter trennt.

Und so stellt sich im Laufe der beiden Tage

auch noch Nicolai Nørregaard vom Restaurant

Kadeau aus Bornholm und Kopenhagen

vor, der minutiös Schälchen um Schälchen

anrichtet. Und auch Dominique Persoone,

der aus seinem Auftritt eine Stand-up-Comedy

macht und sich für mehr Crazyness

und verrückte Kreationen ausspricht. Sven

Wassmer präsentiert sich wiederum auf ganz

andere Art. Er suche die Nähe zur Natur, erzählt

er aus seinem Leben. Beispielsweise

gehe er gerne in den Wald und sammele zarte

Tannenzweige, um mit deren Nadeln sein

Öl und Salz zu bereichern. Vor dem Publikum

bereitet er einen Lumare-Saibling vor, wobei

er betont, den Züchter persönlich zu kennen.

An seiner Seite steht seine Frau Amanda, die

zu den besten Sommelièren des Landes gehört

und sich für das Fine Dining einsetzt.

Harald Irka aus Österreich, der jüngste Drei-

Hauben-Koch der Welt, bereitet Forelle, in

Orangensaft gegart zu. Paco Morales aus

Spanien ist dafür bekannt, die Andalusische

Küche neu zu definieren, er zeigt seine

Methode, gebratene Tauben zuzubereiten.

Massimo Bottura ist der Vertreter aus Italien.

Seine Osteria Francescana ist einst zum

„Best Restaurant“ in Europa gekürt worden

und unter den World’s 50 Best Restaurants

gelistet. Er transformiert vor dem Publikum

Meerwasser in essbares Papier – Seezunge

„en pappilotte“ auf Botturas Art heißt sein

Gericht. Dazu kredenzt er Kapern, Tomaten,

schwarze Oliven, Zitronen. „Essen ist nicht

nur die Qualität der Zutaten und der Techniken“,

erklärt er, „es geht um die Idee“.

TRAUT EUCH RUHIG!

Wieder zurück in die Menge: Im Anschluss

an ihre Shows genießen die meisten Protagonisten

das Bad in der Menge und erfüllen

Selfie-Wünsche. Sie nutzen wie alle Besucher

des Symposiums die Zeit für Gespräche

und den Austausch von neuen Materialien

und Produkten. Gut angenommen wird die

NewcomerZone, eine Markthalle, in der

Start-ups und Kleinproduzenten ihre Neuigkeiten

vorstellen können.

Besonderes Highlight aber ist das Speed-

Dating. Nein, hier geht es nicht um Partner-

Vermittlung. Unter dem Motto „Traut euch

ruhig!“ bekommt das Publikum die Möglichkeit,

sich mit einem Experten seiner Wahl

über Themen aus der Gastronomie und Hotellerie

auszutauschen und professionelle

Informationen und Anregungen aus erster

Hand zu erfragen. i.g.

n chef-alps.com

BITTE VORMERKEN:

ChefAlps 2019

Das 8. International Cooking Summit

ChefAlps wird am 19. + 20. Mai

2019 stattfinden. Das Programm

und die geladenen Speaker finden

Sie unter

www.chef-alps.com.

Fotocredit "Chef Alps/Nadine Kägi"

34 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 35


EUROPAs BESTE

EUROPAs BESTE

eat! berlin

KLEINE GENUSS-FEUERWERKE

IN GANZ BERLIN VERTEILT

dern auch Plätze und Orte vorzustellen und

diese außergewöhnlich zu inszenieren“, erklärt

Bernhard Moser. Als Beispiel nennt er

das Bühnendinner in der Komischen Oper.

Bei dieser Veranstaltung wurde zunächst

eine Vorstellung angesehen, wobei für die

Gäste ausschließlich edle Logenplätze reserviert

wurden. Nach der Vorstellung wurden

die Festivalgäste auf die Bühne geleitet.

Dort wurde ihnen an einer Tafel inmitten des

Bühnenbildes ein feines abendliches Menü

serviert.

Ein weiteres Highlight der eat! berlin 2018

war das Dinner im Berliner Stadtbad Pool

Position. Dieses Bad befindet sich in einem

wunderschönen, historischen Gebäude

aus dem Jahr 1898. Frisch saniert wird es

üblicherweise tatsächlich als öffentliche

Schwimmhalle genutzt. Doch für besondere

Anlässe kann das Wasser ausgelassen und

ein Boden eingezogen werden, so dass die

Schwimmhalle im Handumdrehen zu einer

prachtvollen Party-Location verwandelt

wird. In diesem Etablissement warteten die

Sterneköche Marco Müller, Alexander Dressel

und Nils Henkel mit einem gemeinsamen

Menü auf. Sie widmeten sich dem Thema

„Wasser“ und bereiteten dementsprechend

Fisch, Algen, Wasserbüffel und Wasserkastanien

zu.

TRISTAN & TRISTAN

Spannend-skurril war die Veranstaltung

im Naturkundemuseum. Hier trafen nicht

Tristan & Isolde, sondern Tristan & Tristan

aufeinander. Gemeint war das Skelett von

T. Rex (Tristan Rex), das etwa 66 Millionen

Jahre alte Dinosaurier-Skelett. An seiner

Seite präsentierte sich der mit 18 Punkten

im Gault&Millau ausgezeichnete Sternenkoch

Tristan Brandt, im Gegensatz nur 33

Jahre alt. Bei diesem Event lernten die Gäste

zunächst das Naturkundemuseum und Details

über Tristan Rex kennen, im Anschluss

Details über Tristan Brandt. Schließlich

wurden um das alte Skelett herum Tische

aufgestellt, dekoriert und bestuhlt und unter

Leitung von Tristan Brandt ein schmackhaftes

5-Gänge-Menü bereitet und serviert.

Aber auch Newcomer werden bei eat! berlin

bewusst angesprochen. Junge Leute, die

nicht viel Geld für exklusives Essen ausgeben

wollen oder können. Für sie wurde 2018

einen Abend lang die Astor Filmlounge

gebucht. Zwischen 5 Kurzfilmen wurden

5 Gänge präsentiert, Wasser und Wein serviert.

ABSCHLUSSGALA MIT PREIS-

VERLEIHUNG

Mit Spannung aber wird jedes Jahr die Abschlussveranstaltung

erwartet. Sie findet

traditionell im Waldorf Astoria mit rund 200

Gästen statt. Auch sie werden mit einem

hochwertigen Menü beglückt. Doch dies

nur am Rande, denn das große Augenmerk

liegt auf der Preisverleihung. Die bekanntesten

Preise sind die Auszeichnungen „Lebenswerk“

und „Förderer der Genusskultur“.

Bei „Lebenswerk“ wird in ganz Deutschland

nach einer Person gesucht, die das Land

kulinarisch nachhaltig beeinflusst hat, wie

zum Beispiel Eckart Witzigmann. Mit „Förderer

der Genusskultur“ werden dagegen

Regionalmatadore ausgezeichnet, Menschen,

die die Genusskultur in und um Berlin

verändert haben.

Neu eingeführt wurde der Publikumspreis,

bei dem die Gäste abstimmen können, welche

Veranstaltung der eat! berlin zu ihrem

beliebtesten Event gehört. Der Siegfried-

Rockendorf-Preis zeichnet junge Nachwuchsköche,

der Henry-Busch-Preis Nachwuchskellner

aus.

i.g.

n eat-berlin-festival.de

BITTE VORMERKEN:

Die nächste eat! berlin findet vom

21. Februar bis 3. März 2019 statt. Wie

immer, wird das Programm zunächst

geheim gehalten. Nur eines sei schon

vorab verraten: Die eat! berlin 2019 wird

noch größer und fantasievoller. Sie wird

über 70 Veranstaltungen haben, wird

ganze 11 Tage lang sein und eine vegetarische

und vegane Serie beinhalten.

Wenn das Programm Mitte November

kurz vor Eröffnung des Online-Ticket-

Shops bekannt gegeben wird, heißt es

wieder: Schnell sein! Denn für manche

Veranstaltungen sind die Karten innerhalb

von Stunden vergriffen!

Fotocredit "eat! berlin"

Klein aber fein, groß und oho! Auch

so könnte man die eat! berlin, die

traditionell im Frühjahr stattfindet,

umschreiben. Die eat! berlin hebt

sich von anderen Veranstaltungen

ihrer Art stark ab. Nicht nur, dass

sie sich über ganze 10 Tage erstreckt.

Sie findet auch an vielen

verschiedenen Orten statt und

sendet so Lichter über die ganze

Hauptstadt ab. Gekocht wird nicht

am Restaurant-Herd, sondern auf

provisorisch aufgebauten Küchenzeilen

an vielen, exklusiven, ungewöhnlichen

Orten.

Initiator der eat! berlin ist Bernhard Moser.

Er war ursprünglich Koch und Kellner,

später Sommelier, dann Leiter der

Berliner Weinschule. Als er den Weg zum

Schreiben fand, versuchte er, Berlins Profi-Köche

vorzustellen. Aber es war nicht

einfach. Berlin war anno dazumal nur als

Currywurst-Stadt bekannt und tat sich

schwer, diesen Ruf loszuwerden. Doch

es gab sie, die Genießer, die Newcomer,

die Sterneköche. Akteure wie Michael

Kempf, Stefan Hartmann und Marco

Müller. Sie waren bereits untereinander

vernetzt und versuchten, ihren eigenen

Kochstil zu entwickeln und bekanntzumachen.

Da kam ihnen Bernhard Moser

als neugieriger, ideenreicher Journalist

gerade recht. „Ein jeder vermittelte mich

und gleichzeitig seine Kollegen weiter“,

erinnert sich Bernhard Moser. „Ich wurde

von einem Koch zum anderen weitergereicht.

Es war toll, ohne gegenseitigem

Konkurrenzdenken.“

In einem Feinschmecker-Festival sah

man die Lösung, Berlins Köche bekannt

zu machen. So entstand die eat! berlin.

2011 fand sie zum ersten Mal mit insgesamt

400 Gästen statt. Ein bisschen

verfeinert, ein bisschen erweitert, ist sie

nun weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt. Bei der eat! berlin 2018, die

von 23. Februar bis 4. März stattfand,

wurden 7.800 Tickets verkauft. Fast alle

Veranstaltungen, über 50 Stück, waren

ausverkauft. Für manche Veranstaltungen

waren die Karten gar innerhalb einer

halben Stunde vergriffen.

INDIVIDUELLE ORTE,

FANTASIEVOLLE MENÜS

„Unser Ansatz ist, nicht nur Köche, son-

36 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 37


FINEST FOOD MANUFACTURING

Bitte trinken Sie verantwortungsvoll. | DRINKiQ.com

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 39


FINEST FOOD MANUFACTURING

tur kaum am Schinken vorbei. Die

Leckereien der Vulcano-Schinkenmanufaktur

sind bis weit über die

Landesgrenzen bekannt.

VULCANO – SÜDOSTSTEIERMARK

ES IST SCHÖN,

EIN SCHWEIN ZU SEIN!

Können sich Schweine in der Nähe einer Schlachterei

wohlfühlen? Ja! Denn die hauseigenen Schweine der Vulcano-

Schinkenmanufaktur wirken rundum glücklich. Dieses zufriedene

Leben schmecken wir.

Eine artgerechte

und stressfreie

Tierhaltung garantiert

feine und

schmackhafte Fleischaromen.

Nur wenige Gewürze unterstreichen

den ursprünglichen Geschmack,

der durch ein ausgewogenes Konzept und liebevolle

Hingabe zu dem Handwerk entsteht.

Vulcana, das niedliche Maskottchen der

Vulcano-Schinkenmanufaktur, trägt seinen

Wanderstab nur zum Spaß. Ihre Heimat auf

dem Hof in der Oststeiermark zu verlassen,

das kommt für sie gar nicht in Frage. Die Philosophie

von Vulcano wird in der Manufaktur

konsequent umgesetzt und so entstehen exquisite

Produkte im harmonischen Einklang

mit der Natur. Diese Achtung vor dem Leben

erfahren die Tiere in einer artgerechten

Haltung, ausgewogenem Futter und kuscheligen

Ställen mit freiem Auslauf. Die kleine,

feine Welt von Vulcano liegt im malerischen

Örtchen Auersbach bei Feldbach, nur 53 Kilometer

von Graz entfernt. Wer seinen Urlaub

im Vulkanland verbringt, kommt neben den

Burgen, Thermen und der ursprünglichen Na-

Der Einstieg in die Welt der steirischen

Genüsse gelingt durch

einen riesigen Edelstahlschinken.

Direkt nach dem Durchschreiten

öffnen sich alle unsere Sinne für

den Genuss. Das erinnert ein wenig

an das Märchen vom Schlaraffenland.

Auf der Suche nach einem ultimativen Erlebnis

für den umami haben wir uns zu einer

Verkostungstour angemeldet. Der Umami

ist neben süß, sauer, bitter und salzig

unser Geschmackssinn für Fleischaromen

und andere, herzhafte Gaumenfreuden.

Mit dem optimal abgestimmten Vulcano-

Schinken erleben wir eine Geschmacksexplosion.

Auch die restlichen Geschmacksknospen

kommen, dank dem dargebotenen

Georgiberg-Wein und den geschmackvollen

Beilagen aus dem steirischen Vulkanland,

absolut auf ihre Kosten. Der hervorragende

Geschmack der Vulcano-Spezialitäten ist

das Ergebnis von beständiger Handarbeit.

Handwerkliches Können vereint sich mit

viel Feingefühl und jahrzehntelanger Erfahrung

in der Manufaktur. Die Fleischqualität

hängt stark vom respektvollen Umgang

mit den Tieren ab. Eine sanfte Schlachtung

führt zu der stets ausgewogenen Fettverteilung

und einem reinen Geschmack des

Fleisches. Eine hauseigene Mischung aus

Edelgewürzen unterstreicht die natürlichen

Aromen und reichert den Geschmack mit

wenigen, leichten Nuancen an.

JEDES STÜCK IST

EIN UNIKAT!

Von links: GF Franz Habel mit Töchtern Laura (QM),

Klara (Azubi) und Katharina (Vertrieb DE und GF

Vulcanothek) sowie Bettina Habel.

Diese Aussage trifft auf die Produkte aus der

Vulcano-Manufaktur zu. Mit luftgetrocknetem

Rohschinken in unterschiedlichen

Reifegraden, milden und zart geräucherten

Karreestücken, aromatischen Kaiserteilen

und dem würzigen Schopf ist für jeden

Geschmack etwas dabei. Ergänzt wird das

umfangreiche Angebot mit herzhafter Salami

in ausgefallenen Geschmacksvariationen

und weiteren, feinen Spezialitäten.

Verführerische Speckfrüchte eignen sich

hervorragend als Beilage. Für die kleinen

Genussmomente zwischendurch knabbern

wir leckere Vulcano-Crisps. In der familiengeführten

Manufaktur hat jeder seine

Aufgaben. Ein Organisationstalent vereint

sich mit visionärer Begabung und die jüngere

Generation ist durch eine ausgeprägte

Zahlenaffinität ein weiterer Garant für den

geschäftlichen Erfolg. Alle Bereiche der

Manufaktur werden von treuen und engagierten

Mitarbeitern ausgefüllt. So werden

die Vulcano-Produkte liebevoll vor Ort und

auch weit über die Landesgrenzen hinaus

angeboten. Die vorzüglichen Produkte aus

der südöstlichen Steiermark sind ebenfalls

in Wien erhältlich. Die Wiener Vulcanothek

finden wir im Palais Ferstel. Diese Adresse

liegt im ersten Gemeindebezirk. Die Vulcanothek

bereichert die Stadt mit kleinen,

herzhaften Schmankerln zum Mitnehmen

oder sofort Genießen, und ausgefallenen

Geschenkideen rund um den guten Fleischgeschmack.

Auch in den Onlineshops zum

Thema Feinkost finden die Gourmets die

gängigsten Vulcano-Produkte, so dass niemand

auf den Genuss von ursprünglichem

Fleischgeschmack verzichten muss.

d.s.

Fotocredit "VULCANO-Schinkenmanufaktur"

40 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 41


FINEST FOOD MANUFACTURING

FINEST FOOD MANUFACTURING

MURNAUER KAFFEERÖSTEREI

KAFFEE,

EIN LEBENSELIXIER.

VOR LANGER, LANGER ZEIT

ENTDECKTE EINE ZIEGE

DEN KAFFEE.

Nach einer Legende hat so die Geschichte

der Kaffeepflanze ihren Anfang

genommen. Wenn die Sage wahr

ist, sind die Hirten durch das fröhliche

Gebaren ihrer Schützlinge auf die Beeren

der Pflanze aufmerksam geworden.

Die ursprünglichen Entdecker der Kaffeefrüchte

waren kaum wählerisch. Es

reichte ihnen völlig aus, schneller zu

sein als ihre Kollegen.

Der Weg zu den aromatischen Bohnen,

wie wir sie heute kennen, war kreativ

- und lang. Zur damaligen Zeit warfen

die Ziegenhirten die Beeren der Kaffeepflanze

einfach in das Lagerfeuer und

labten sich an dem herrlichen Duft. Die

erste und ursprüngliche Art des Röstens

ist entstanden. Im Laufe der Jahre verfeinerte

sich das Verfahren. Das Herstellen

der perfekten Aroma-Bohnen und auch

das Zubereiten des Kaffees hat sich heute

fast schon zu einer Wissenschaft entwickelt.

Wir kommen nun in den Genuss

von sämtlichen Geschmacksnuancen,

die eine Kaffeesorte zu bieten hat.

Behaglich vertraut und inspirierend neu.

Auch die Murnauer Kaffeerösterei entstand

aus der intensiven Leidenschaft

für die würzigen Früchte der Kaffeesträucher.

Der Besuch einer Plantage

auf Hawaii entfachte die Begeisterung

des Founders für den Plantagenkaffee.

Im Jahre 2004 begann Thomas Eckel

diese besonderen Sorten im Freundes-

und Bekanntenkreis zu vertreiben.

Der studierte Betriebswirt entschied

sich 2006 seiner Berufung zu folgen

und absolvierte seine Ausbildung am

„Institut für Kaffee-Experten“ in Wien.

Heute verfügt Thomas Eckel über das

international anerkannte Zertifikat des

Chef-Diplom-Kaffeesommeliers und des

Röstmeisters. Die Qualität seiner Manufaktur

beweist der Inhaber mit seiner

erfolgreichen Qualifzierung zum Q-Grader,

der weltweit renommierten Kaffee-

Sensorik-Ausbildung. Er gehört damit

als erster deutscher Röstmeister zu der

Oberklasse der Kaffeewelt. Erstklassige

Rohstoffe und das exklusive Know-how

garantieren die hervorragende Qualität

der Produkte.

Der perfekte Kaffeegenuss wird durch

exakte Röstverfahren und die aufmerksame

Auswahl der Rohstoffe perfektioniert.

Nur handverlesene Kaffeebohnen

finden ihren Weg in die Kaffeerösterei.

Das Ernteverfahren in Handarbeit garantiert,

dass keine unreifen oder faulen

Früchte den harmonischen Geschmack

der erstklassigen Sorten trüben. Rohe

Kaffeebohnen aus den besten Anbaugebieten

unserer Welt versammeln sich

in Murnaus exquisiter Rösterei. Für jede

einzelne Sorte gibt es ein eigenes, schonendes

Verfahren. So entfalten sich die

speziellen Aromen perfekt. Wir sind

überrascht, wie intensiv Kaffeearomen

an Schokolade, Nüsse und sogar Marzipan

erinnern. Der Röstmeister sorgt

dafür, dass die Bohnen jeweils nur in

kleinen Mengen den Vorgang durchlaufen.

Nach dem abkühlen an der frischen

Luft verliest dann der Röster die Bohnen

in liebevoller Handarbeit und sorgt so für

eine permanent hohe Qualität.

Die Murnauer Kaffeerösterei hat sich

dem Rösten der Kaffeebohnen und dem

schmackhaften Zubereiten des Kaffees

mit viel Herz und Verstand angenommen.

Das Ergebnis: Kaffeesorten der

Spitzenklasse verwöhnen unsere Geschmacksnerven.

Langjährige Erfahrung,

liebevolle Hingabe, meisterliches

Können und abgestimmte Brühverfahren

zaubern den jeweils unvergleichlichen

Geschmack der einzelnen Sorten in unsere

Tassen.

Entspannte Momente für den absoluten

Kaffeegenuss finden wir im Kaffeehaus

der Rösterei. Hier sorgt der Inhaber

Thomas Eckel mit seinen Baristas für

die entsprechende Liebe zum Kaffeedetail

und selbstverständlich für einen

unvergleichlichen Kaffeegenuss. Wer

hier seinen Kaffee erlebt, bekommt viele

interessante Informationen zu den verschiedenen

Aromen der Kaffeewelten.

Für die perfekte Zubereitung zu Hause

gibt es viele Tipps vom Chef-Diplom-Kaffeesommelier

Thomas Eckel.

KAFFEE AUS DEN

BESTEN ANBAUGEBIETEN

DER WELT!

Im Kaffeehaus der Murnauer Rösterei

fällt uns die Wahl schwer, erscheinen

uns doch gleich alle dargebotenen Aromen

mehr als verführerisch. Kaffeesorten

aus Indien, Äthiopien und Kolumbien

mit Aromen von Milch- oder Zartbitterschokolade,

Marzipan, Walnuss und verschiedenen

Gewürzen. Gut, dass wir eine

professionelle Beratung erfahren und

auf Wunsch alle Sorten zumindest das

Herzchen im Milchschaum gemeinsam

haben. Auch wenn wir nur eine kleine

Auswahl probieren, möchten wir nichts

verpassen und kaufen uns gleich einen

Vorrat an ausgewählten Kaffeeschätzen.

Mit den vielen Hinweisen für die perfekte

Zubereitung freuen wir uns darauf, die

leckeren Kaffeesorten nach und nach zu

Hause auszuprobieren. Für Nachschub

sorgt der gut bestückte Onlineshop. Dort

finden wir neben den Kaffeespezialitäten

sogar individuelle Geschenkideen

samt Gutscheinen und viel spannendes

Zubehör für die Zubereitung. Selbst

eine Barista-Grundaustattung ist dabei.

Auch unseren weiteren Besuchen

im Kaffeehaus der Rösterei sehen wir

mit viel Freude entgegen. Verschiedene

Kurse rund um die professionelle Zubereitung

des Kaffees locken uns zu einem

regelmässigen Besuch der Rösterei. Hier

erfahren wir mehr über das richtige

Wasser für die perfekte Zubereitung und

erlernen auf Wunsch auch die Sensorik

nach dem Vorbild der internationalen

Q-Grader. Sogar ein Barista-Grundkurs

findet sich im Angebot.

d.s.

Fotocredit "Murnauer Kaffeerösterei"

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Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 43


FINEST FOOD MANUFACTURING

FINEST FOOD MANUFACTURING

BERNHOFER CHOCOLADEN-

MANUFAKTUR & GENUSSWERKSTATT

SÜSSER BEGLEITER IM ALLTAG

Isst man nun mit den Augen oder mit dem Mund? Das ist gar nicht

so leicht zu beantworten, wenn man die neue Chocoladenmanufaktur

& Genusswerkstatt von Georg Bernhofer betritt. Ein Besuch in

seinem Laden in Wolfratshausen, einem kleinen Städtchen südlich

von München, ist für beide Sinne ein Hochgenuss. Sowohl der Anblick

der Räume als auch der köstlichen Nascheinheiten überwältigt

vom ersten Moment an.

Bei der Gestaltung

des Ladens ist dem

36-jährigen Chocolatier

eine tolle Mischung

von Shabby

und Modern-Chic

gelungen. Spannende

Wandfarben treten geschmackvollen

Tapeten gegenüber. Ein festlicher Kronleuchter

wetteifert mit geräumigen, modern

beleuchteten Regalen. Eine Kombination,

die gelungen ist. Und dennoch

stiehlt die Einrichtung dem Produkt

nicht die Schau, sondern arbeitet Hand

in Hand zusammen, um zu demonstrieren,

dass es sich hier, bei Bernhofers

Chocoladenmanufaktur, nur um das Beste

vom Besten handelt.

Georg Bernhofer ist der Inhaber dieser

neuen Schokoladenmanufaktur in dem

oberbayerischen Städtchen. Sie befindet

sich mitten in der schmucken Altstadt,

einer Flößerstadt. Denn hier werden die

Flöße zusammengebaut, die in den Sommermonaten

täglich in die Isar gelassen

werden und Partylustige Richtung München

transportieren – in Anlehnung an

die viele Jahrzehnte währende Tradition,

als auf Flößen von der Alpenregion Bier,

Kalk und Holz in die bayerische Hauptstadt

gebracht wurde.

Bernhofer nimmt dieses Wahrzeichen auf

und kreiert daraus eine leckere Schokoladen-

Nascheinheit mit Holzstruktur. Auch das

Wolfratshausener Stadtwappen adaptiert er

und ziert damit seine köstlichen Törtchen.

Bernhofer ist kreativ und spielt nicht nur mit

verschiedenen Schokoladenrezepten, sondern

auch Formen, Verzierungen und Dekorationen.

KREATIVITÄT UND IDEEN-

REICHTUM

Der gebürtige Weilheimer lernte in Aachen

in einem Tochterwerk des Schweizer Schokoladeunternehmens

Lindt und studierte

anschließend Lebensmitteltechnik an der

Fachhochschule Trier. Dann wagte er zunächst

den Schritt in die Selbstständigkeit im

Nebengewerbe.

Kreativität, aber auch Erfolg seiner Produkte

ließen ihm bald keine andere Chance mehr

und forderten von ihm, sich voll und ganz auf

dieses süße Geschäft einzulassen. So eröffnete

er 2017 seine eigene Schokoladenmanufaktur.

Seitdem steht sein Schaffensdrang

keinen Tag mehr still. Er liebt es, Neues zu

wagen. Und so experimentiert er und mischt

in seine Schokoladenkompositionen so kostbare

Zutaten wie Pistazie, Rosenöl, Kumquats

oder Kürbiskernöl. Es entstehen Paletten

voller Pralinen – und man wünscht sich nur

noch: Hätten diese edlen Leckereien doch

nur nicht so viele Kalorien und könnte man

sie tagtäglich als Mittagessen verspeisen.

So besinnt man sich und lässt sich lediglich

zwei, drei Geschenkpaketchen zusammenstellen

– für ein oder zwei liebe Menschen,

und eines für sich selbst.

Seine Nascheinheiten sind Kombinationen

aus dunkelbrauner, hellbrauner und weißer

Schokolade, unterschiedlich verziert

und dekoriert. Da gibt es klassische Tafeln

Schokolade, aber auch edle Pralinen, kleine

Törtchen, Trinkschokoladen, Mousse und

Brotaufstriche. Wenn es dabei bliebe – Georg

Bernhofer ist noch am Anfang seiner Karriere.

Da kommt regelmäßig etwas Neues hinzu,

verspricht er! Unter anderem eine Revolution

unter den Schokoladen.

SCHOKOHOLICS

LIEBEN DEN DUFT

Georg Bernhofer gehört zu den ersten Chocolatiers

Deutschlands, die die Ruby-Chocolade

vermarkten. Sie ist eine rötliche Schokoladensorte

und Chocolatiers flüstern sich

in der Tat weltweit zu: eine Revolution! Man

möge sich daran erinnern, dass es zunächst

nur eine dunkel- und später eine hellbraune

Schokolade gab. Als in den 1930er Jahren

die weiße Schokolade bekannt wurde, fragte

man sich: Handelt es sich noch um Schokolade,

wenn man dem Produkt das Kakaopulver

entzieht? Heute ist die weiße Schokolade

nicht mehr wegzudenken.

Und nun wird die himbeerrote Ruby-Schokolade

entdeckt, mit einem Farbton, der nicht

auf künstliche Zusatzstoffe zurückzuführen

ist, sondern lediglich auf die Beschaffenheit

der Kakaobohne. Die Bohne stammt aus einem

Anbaugebiet in Ecuador und Brasilien

und gehört zu den traditionellen Sorten Criollo,

Trinitario und Forastero. Bremer Forscher

der Jacobs University entdeckten diese

ungewöhnliche Bohne. Und wie so oft beruht

die Entdeckung auf einem Zufall, denn bei

dem Versuch, die Inhaltsstoffe zu entschlüsseln,

gelang es einem der Forscher, das rote

Kakaopulver als Nebenprodukt herzustellen.

Er ahnte sicherlich nicht, für wie viel Furore

er noch sorgte. Vergangenes Jahr erst feierte

die erste rote Ruby-Tafel ihre Premiere in

Shanghai. Innerhalb einer halben Stunde war

sie ausverkauft. Im Anschluss daran wurde

sie in Australien, Malaysia, den USA und Europa

vorgestellt. Seitdem ringen Chocolatiers

darum, dieses neue, exotische Kakaopulver

zu erhalten und mit ihr experimentieren zu

können. Doch noch sind die Ruby-Kakaobohnen

rar, es gibt sie nur in begrenzten Mengen.

Und Georg Bernhofer gehört zu den wenigen,

der sie aufgrund seiner vielen Kontakte schon

jetzt im Sortiment führen kann. Na, neugierig

geworden? Der smarte Chocolatier bietet die

Ruby-Chocolade mit fruchtiger Geschmacksnote

als Schokoladentafel an, als kunstvolle

dekorierte „Flamingo-Schokolade“ und als

Trüffelpraline. i.g.

n chocoladenmanufaktur.de

Fotocredit "Bernhofer Schokoladenmanufaktur"

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FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

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FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

MARCHÉ ALIMENTAIRE

LYON

MARCET DE LA BOQUERIA

Gerade noch flanieren wir

entspannt auf der La Rambla

und bewundern die Straßenkünstler.

Im nächsten Moment

ziehen uns intensive und unwiderstehliche

Aromen durch

ein schmiedeeisernes, mit

Glasornamenten verziertes Tor.

Plötzlich stehen wir mitten in

einer anderen Welt, in der Welt

der katalanischen Genüsse.

BARCELONA

Barcelona! Diese Stadt vereint unwiderstehliche

Lebenslust und

reine Sinnlichkeit. Die Rambla de

las Flores betört uns mit Blütendüften

und dem herrlichen Anblick

von bunten Sträußen. Architektonische

Überraschungen in Form von unkonventionellen

Bauwerken sorgen für das malerische

Flair der Stadt. Auf der fünf Kilometer langen

Barcelona Shopping Line erreichen wir das

Quadrat d'Or. Hier vereint sich Shopping der

exklusiven Art mit interessanten Bauwerken

wie dem Werk des Meisters Antoni Gaudí, dem

prächtigen Casa Batlló. Ein weiteres Highlight

sind die Märkte der Stadt. Der größte und

schönste ist der Marcet de la Boqueria.

DIE MARKTHALLE

La Boque bedeutet „Der Mund“ - und Mercat

de la Boqueria ist ein treffender Name für einen

Ort von überquellender Frische und vielen,

unverarbeiteten Lebensmitteln. Hier finden

wir katalanische Spezialitäten, soweit das

Auge reicht. Liebevoll arrangierte Früchte, verheißungsvolle

Fruchtbecher, kandiertes Obst,

und viele weitere Leckereien vereinen sich

unter der Kuppel der Markthalle. La Boqueria

bezeichnet sich stolz als der „beste Marktplatz

der Welt“. Zu Recht, denn die riesige Markthalle

wurde 1840 erbaut und hat sich im Verlauf

der Zeit auf einer Fläche von annähernd

2.580 m² ausgedehnt. Das exquisite Warenangebot

hat sich im Laufe der Jahre stetig erweitert.

DER EINKAUF

Die einheimischen Katalanier besorgen ihre

Wocheneinkäufe auf dem La Boqueria. Fisch

und fangfrische Meeresfrüchte, Obst, Gemüse,

Wurst, Käse, Eier und Brot. Sie wissen,

was gut ist und wo die delikatesten Spezialitäten

zu finden sind. Es macht Freude, den

Menschen beim Begutachten, Diskutieren,

Riechen und Abwägen zuzusehen. Wir erleben

hier den Spirit der Stadt hautnah und spüren

ein klein wenig die Lebensart der Einheimischen

in Barcelona.

SNACKS FÜR

„ZWISCHENDURCH“

Delikatessen, soweit das Auge reicht. Der

Anblick macht hungrig! Zum Glück bieten

viele Händler süße und herzhafte Snacks an.

Besonders empfehlenswert sind die herzhaftdeftigen

Fuet y Jamon de Bellota. Wer das

aussprechen kann, erhält weiche, köstliche

Salamischeiben und luftgetrocknete Schinkenstückchen,

kombiniert mit leckerem Brot

an einem Holzspieß. Alle anderen zeigen

ganz einfach auf die gewünschte Leckerei und

kommen so ebenfalls in den Genuss der wohlschmeckenden

Spieße.

APPETIT AUF MEHR

Viele Bars und Restaurants in der Markthalle

eignen sich für eine entspannte Mahlzeit. Die

klassiche Paella, die beliebten Tapas, verschiedene

Fischgerichte und wohlschmeckenden

Suppen stehen zur Auswahl. Garantiert ist

hier für jeden Geschmack etwas dabei, denn

die Frische der Speisen ist im Mercat de la Boqueria

stets garantiert.

d.s.

Wir besuchen Lyon und entscheiden uns früh am Morgen für

den Aufstieg in das Quartier der Seidenweber, la Croix-Rousse.

Malerisch schmiegen sich die Häuser an den Hügel und wir

erreichen das Plateau durch die Traboules. Unser nächstes Ziel

ist der Boulevard de la Croix-Rousse, denn hier entsteht an

jedem Morgen ein ganz besonderer Markt.

„Lyon, la charmante Ville“ - die geschichtsreiche

Stadt besteht aus vier Quartieren, einer

Menge Kultur, architektonischen Abenteuern

und dem ursprünglichen Flair der französischen

Lebensweise. Ist alles gesagt? Nein!

Das ist nur ein Versuch, die Essenz aus einer

lebendigen und vielseitigen Stadt zu ziehen,

die sich kaum mit wenigen Worten beschreiben

lässt. Diese einzigartige Metropole ist außerdem

ein Weltkulturerbe der UNESCO. Im

Stadtteil Croix-Rousse schrieben die Arbeiter

schon vor den Aufständen von 1831 architektonische

Geschichte und das Quartier Lugdunum

ist die Heimatstadt von Asterix. Vielleicht

bezeichnen Gourmets ja deshalb Lyon als kulinarische

Hauptstadt?

MARCHÉ ALIMENTAIRE

Endlich angekommen werden wir sofort eingesogen

in das bunte Geschehen auf dem

Boulevard. Bereits seit sechs Uhr in der Frühe

herrscht hier reges Markttreiben. Auf einer

Länge von einem Kilometer reiht sich ein

Stand an den anderen. Jeden Tag quillt dieser

Markt fast über von frischen Waren. Ein Angestellter

der Stadt achtet auf die Vielfalt der

angebotenen Produkte, weist neuen Händlern

einen geeigneten Platz zu und neben dem

Einnehmen der Standmieten muss natürlich

auch noch genug Zeit für die „Conversation“

sein.

EINKAUF

Wir finden viele Produkte aus regionaler Herstellung

und fast jedes Angebot der Landwirte

aus dem Umland ist etwas ganz Besonderes.

Da gibt es den Getreidebauern, der aus seinem

eigenen Getreide frische Brotkreationen

zaubert. Sein Kollege hat sich auf den Anbau

und natürlich die Ernte alter, fast vergessener

Gemüsesorten spezialisiert. Der Ziegenhirte

wiederum gewinnt die Milch für seinen angebotenen

Käse von seinen eigenen Zuchttieren.

Natürlich aus glücklicher und freilaufender

Haltung. Das sehen wir dem Käse fast

schon an und der Duft ist einfach unvergleichlich

gut. Nicht unerwähnt lassen möchten wir,

dass dieser Markt ausschließlich saisonale

Produkte anbietet, so dass sich die Auslagen

je nach Jahreszeit unterscheiden. Auf diesem

Markt darf Fleisch nicht fehlen und auch dieses

stammt überwiegend von glücklichen und

freien Tieren, die keine langen Transportwege

kennen. Einige der alt eingesessenen Lyoner

und die ganz mutigen Gourmets versammeln

sich an dem Stand mit Innereien. Dort holen

sie sich neben Zunge, Hirn und Kutteln auch

Tipps, Tricks und Rezepte für das Zubereiten

der fast vergessenen Speisen.

SCHLEMMEN

Frische Austern in Lyon! Vom Herbst bis zum

Frühjahr beherbergt der Markt einen Stand

mit Meeresfrüchten direkt vom Atlantik. Verzehren

können wir diese Leckereien mit einem

Gläschen Wein in einem, direkt an den Markt

angrenzenden, Café. Serviert bekommen wir

die Austern direkt vom Stand und wir frönen

dem Genuss in direkter Nachbarschaft der

Einheimischen. Bon appétit!

d.s.

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 49


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

Basilica di San Lorenzo – ein majestätisches

Bauwerk prägt die

Silhouette der toskanischen

Hauptstadt. Der Anblick lockt

die Besucher nach Florenz und

verspricht weitere, architektonische Leckerbissen.

Ponte Vecchio, die steinerne Brücke

aus dem dreizehnten Jahrhundert, gehört

mit ihren vielen Schmuckgeschäften zu dem

exklusiven Stadtbild. Auch die florentinischen

Köstlichkeiten trachten danach, sich

dem Besucher in ganzer Fülle zu offenbaren.

Deshalb ist der Besuch eines Marktes beinahe

Pflicht.

DIE MARKTHALLE

Der größte und beliebteste Markt von Florenz

liegt im Viertel San Lorenzo. Der Mercato

Centrale befindet sich in direkter Nähe

der berühmten Basilica di San Lorenzo, der

„Kirche der Medici“. Seit dem 19. Jahrhundert

herrscht lebendiges Markttreiben in

dem prächtigen, zweistöckigem Bauwerk

aus Gusseisen. Ein ganzer Häuserblock

musste dem Bau der großen Markthalle

weichen und der Verzicht hat sich gelohnt.

Durch seine Größe und die unzähligen Glaselemente

erfreut sich der Markt einer von

Tageslicht durchdrungenen und heiteren Atmosphäre.

In der Nähe wacht der Stammvater

der Medici-Fürsten über die Piazza San

Lorenzo und das prächtige Gotteshaus. Signore

Giovanni delle Bande Nere wurde hier

ein Denkmal gesetzt.

DER EINKAUF

MERCATO CENTRALE

FLORENZ

Andächtig treten wir aus den Hallen der Basilica de San Lorenzo

und fragen uns, ob die Familie de Medici bereits hier

ihre Tischgebete verrichtete. Von unserem nächsten Ziel, dem

Mercato Centrale, trennen uns nur wenige Gehminuten. Wir

finden dort Frische in Hülle und Fülle und gönnen uns den

kulinarischen Genuss von florentinischen Speisen im oberen

Stockwerk der hellen und freundlichen Markthalle.

Florentiner erledigen Einkäufe gerne auf

diesem zentralen Markt und treffen dabei

Freunde und Familienmitglieder. Zu dem

Freundeskreis gehören meist auch viele der

ansässigen Händler, denn so macht das Feilschen

gleich noch mehr Spaß. Die lebendige

Atmosphäre ist verführerisch. Besucher

wünschen sich fast schon, eine Küche in

Florenz ihr Eigen zu nennen. Die dargebotenen

Lebensmittel laden zum Zubereiten

von frischen Speisen ein. Im Untergeschoss

der Markthalle befinden sich alle erdenklichen

Lebensmittel. Köstlicher Käse, leckerer

Schinken, frisches Gemüse, aromatische

Weine, Kräuter, Öle und leckeres Obst warten

auf die hungrigen Käufer. Der Wunsch,

mit großen und prall gefüllten Einkaufskörben

zum heimischen Herd zu eilen, wird fast

übermächtig.

APPETIT BEKOMMEN?

Im Obergeschoss der zweistöckigen Markthalle

finden die Besucher eine große Auswahl

an leckeren Gerichten. Schmackhafte Suppen

aus erlesenen Zutaten, klassische Pizzen mit

frischer Tomatensugo und verschiedene Kreationen

aus Nudeln. Ein Mahl erscheint köstlicher

als das andere und der Duft von verschiedenen

Aromen und würzigen Kräutern macht

die Entscheidung schwer. Vielleicht lohnt sich

auch das Feilschen um ein paar Kostproben

der verschiedenen Leckereien? Ganz mutige

Gourmets probieren die traditionellen Gerichte.

Speisen wie das klassische Lampredotto

oder das toskanische Rezept Trippa basieren

auf Innereien und werden sehr schmackhaft

zubereitet.

d.s.

Wien, die Welthauptstadt der

Musik – ein Mythos? Für Franz

Schubert und später auch

Gustav Mahler waren die

musikalischen Kompositionen noch brotlose

Kunst. Heute führt uns der Wiener Walk of

Fame vom Stephansdom direkt zu dem größten

Marktplatz der Stadt. Hier erwartet uns

ein virtuoses Zusammenspiel der verschiedensten,

verführerischen Angebote.

DER NASCHMARKT

Der Naschmarkt hat sich von einem reinen

Milchmarkt aus dem achtzehnten Jahrhundert

in einen Marktplatz mit dem vielfältigsten

Angebot der Stadt entwickelt. Bereits im

zwanzigsten Jahrhundert wurden die Stände

in den 6. Wiener Gemeindebezirk verlegt und

der Markt erhielt seinen heutigen Namen.

Auf dem Naschmarkt finden wir alles! Diese

Behauptung scheint wahr zu sein, denn

die Wiener sagen: „Was es am Naschmarkt

nicht gibt, brauchen Sie nicht.“ So einfach

kann das Leben sein, und nach einem Besuch

stimmen wir dieser Aussage zu. Mehr als

130 Marktstände erfüllen alle kulinarischen

Wünsche. Außer den Wiener Spezialitäten

finden wir hier südländische, orientalische

und asiatische Leckereien.

DER EINKAUF

Der Naschmarkt öffnet an sechs Wochentagen

und ist stets eine Attraktion. Samstags

steht sogar ein angrenzender Flohmarkt bereit.

Mehr als 400 große und kleine Stände

laden zum Stöbern ein. Das Jugendstil-Ambiente

der Umgebung setzt die dargebotenen

Kunstgegenstände und Antiquitäten so richtig

in Szene. An diesem Tag finden wir auch

Stände, die mit kleinen Fähnchen markiert

sind.

DAS BIOECK.

Hier gibt es Lebensmittel direkt vom Hersteller.

Bio – noch frischer und ursprünglicher

lässt sich das Label kaum umsetzen. Die tierischen

Produzenten werden allerdings noch

von ihren Menschen vertreten.

LUST AUF SCHMANKERL?

NASCHMARKT

WIEN

Mit einschlägigen Walzermelodien im Kopf und auch ein wenig

vom Dreivierteltakt im Blut beschreiten wir Wiens Prachtboulevard

auf der Ringstraße. Unser Weg führt uns vorbei an den

Statuen der kaiserlichen Hoheiten zur berühmten Staatsoper.

Nach so viel Kultur zieht uns die Lust auf üppige Gaumenfreuden

direkt zum Wiener Naschmarkt.

In den hinteren Reihen finden wir kleine, gemütliche

Budenrestaurants. Teilweise im ursprünglichen,

rustikalen Stil und teilweise in

exklusiverer Aufmachung laden sie uns zum

Genießen ein. Fast alle Restaurants bieten

ihre Speisen à la carte an. Besonders urig

sind die kleinen Wirtshäuser. Die gewünschten

Gerichte werden in einer der benachbarten

Marktbuden zubereitet und stilvoll am

Holztisch serviert. Eine Sünde wäre es, den

schmackhaften Tafelspitz, die Wiener Schnitzel

und den berühmten Apfelstrudel zu verschmähen.

d.s.

50 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 51


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS

IM GESPRÄCH MIT

ANDREA KRUSE

se. Unsere Chefköche setzen der Genussvielfalt

keine Grenzen und verwöhnen nach allen

Regeln der Kochkunst mit mehrgängigen

Menüs und regionalen Highlights. Eine vielfältige

und hochwertige Auswahl an Getränken

ist bereits im Reisepreis inklusive, genauso

wie eine stets gefüllte Minibar auf der Kabine

und/oder Suite.

Stadt Land Fluss

LEGERER LIFESTYLE

INTERNATIONALE GÄSTE

PERFEKTES CREW-/GÄSTEVERHÄLTNIS

LICHTDURCHFLUTETE KABINEN MIT ELEGANTEM INTERIEUR

STETS GEFÜLLTE MINI-BAR

GOURMET-RESTAURANTS MIT HOCHWERTIGEN GETRÄNKEN

EXKLUSIVE BEAUTY-PRODUKTE

WLAN

FM: Zunächst einmal die grundsätzliche

Frage, worin der Charme einer Flusskreuzfahrt

im Vergleich zu einer Kreuzfahrt auf

den Weltmeeren besteht?

AK: Eine Flusskreuzfahrt bedeutet Entschleunigung.

Dennoch bietet die Flusskreuzfahrt

eine unendliche Vielfältigkeit – Kultur, Natur,

Lifestyle, immer im Zentrum einer pulsierenden

Metropole und den Fluss an sich.

Das haben wir mit unserem Katalogtitel sehr

einfach und eindeutig kommuniziert: Stadt

Land Fluss.

FM: VIVA Cruises ein neuer Anbieter im

Markt für Flusskreuzfahrten?

AK: Ja, aber mit der Mutter Scylla im Hintergrund

können wir auf 45 Jahre professioneller

Erfahrung zurückgreifen.

FM: Startet VIVA Cruises mit einem Schiff

auf zunächst nur einem Fluss?

AK: In die Saison 2018/2019 starten wir mit

9 Schiffen auf Rhein, Mosel, Donau, Elbe,

Rhône und Seine.

FM: Womit möchte VIVA Cruises die Flüsse

erobern, Anbieter gibt es im Markt ja schon

einige?

AK: Ja, das ist richtig. Dennoch sehen wir mit

VIVA Cruises viel Potenzial, um auch einen

entsprechenden legeren Lifestyle attraktiv für

die zu gestalten, die sich heute noch nicht für

Flusskreuzfahrten interessieren. Lange Zeit

galt eine Flussreise als Urlaub für das ältere

Klientel, aber es ist so viel mehr. Eher ein

Treffen mit Gleichgesinnten, einem Drink mit

neu gefundenen Freunden an der Bar oder einem

Gourmet-Menü im entspannten Rahmen

– ohne starre Tischzeiten oder Sitzplätzen.

Eben Freiheit pur.

ren Lifestyle. Denn bei uns ist vieles einfach

eine Selbstverständlichkeit und bereits im

Reisepreis inkludiert. Wir möchten auf unseren

faszinierenden Stadt- und Naturreisen mit

einer ganz besonderen Atmosphäre die Gäste

begeistern.

FM: Welche Gäste und welche Altersgruppen

sprechen Sie mit VIVA Cruises an?

AK: Unsere Gäste nach dem Alter zu klassifizieren

liegt uns fern. Das Alter hat nichts zu

tun mit Lebensfreude oder neugierig auf was

Neues zu sein. Wie eingangs beschrieben,

geht es vielmehr um ein Zusammentreffen

von Gleichgesinnten, die sich für den VIVA

Lifestyle erfreuen können. Nichtsdestotrotz

liegt unser Ziel bei 50 plus.

FM: Wie wichtig sind VIVA Cruises eine

exzellente Küche und eine feine Getränkeauswahl

an Bord?

AK: Kulinarik und Genuss haben bei uns einen

ganz hohen Stellenwert. Denn bekanntlich

begeistert eine gute Küche die Sinne und hat

einen grossen Anteil an einer gelungenen Rei-

VIVA Cruises,

Director Sales & Marketing

FM: Bietet VIVA Cruises die bekannten Standartausflüge

an, oder haben Sie sich hierzu

auch etwas Besonderes einfallen lassen?

AK: Natürlich bieten wir Standardausflüge an.

Denn ein Gast, der zum ersten Mal beispielsweise

in Wien ist, möchte sich einen Überblick

verschaffen, und da bietet sich eine Standrundfahrt

an. Allerdings möchten wir auch

einen anderen Kreis von Ausflügen anbieten,

um hierdurch eine andere Zielgruppe – von

zukünftigen Gästen – begeistern zu dürfen

wie z. B. einen Helikopterrundflug über

Budapest o. ä.

FM: Welches ist Ihre persönliche Lieblingsroute

im Bereich der Flusskreuzfahrten,

Frau Kruse?

AK: Sich für wirklich eine Route/Destination

zu entscheiden ist schwer. Ich bin ein großer

Fan der Donau und der Rhône.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg

für Sie und VIVA Cruises!

FM: Und wie werden Sie mit VIVA Cruises die

Herzen Ihrer Gäste erobern?

AK: Bei VIVA Cruises verbindet sich Leichtigkeit

mit Lebenslust zu einem einzigartig lege-

viva-cruises.com


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

VIVA CRUISES

WO DAS BESONDERE

SCHON BEZAHLT IST

Es gibt Zeiten, in den man Geld ausgibt und trotzdem

reicher wird. Solche Momente verspricht VIVA Cruises.

Ab November ist die Veranstalter-Tochter der renommierten

Schweizer Reederei Scylla auf Europas Flüssen

unterwegs. Seien Sie dabei, wenn die VIVA-Flotte

Fahrt aufnimmt, um Ihren Hunger zu stillen:

Nach Exklusivität, Leben, Freiheit und mehr.

Raus aus dem Alltag, rein ins Weg-

Sein. Diesen Luxus bietet der

junge Düsseldorfer Flussreiseveranstalter

VIVA Cruises, Tochter

der renommierten Schweizer Reederei

Scylla. VIVA Cruises soll die Flussschiffe

der Reederei, die derzeit in Deutschland

unter anderem von Phoenix Reisen und

Nicko Cruises vermarktet werden, vor allem

in der Nebensaison füllen.

An Deck von VIVA Cruises werden Sie Ihren

Horizont erweitern und alles vergessen,

was Sie bisher über Flusskreuzfahrten

wussten. Einmal an Bord, treiben Sie

auf den Wellen europäischer Flüsse zu

einzigartigen Plätzen. Auf Donau, Elbe,

Mosel, Rhein, Rhône, Seine und dem

Main-Donau-Kanal passieren Sie atemberaubende

Uferlandschaften und erleben

eine spannende Reise auf einem schwimmenden

Premium-Hotel, das entlang der

deutschen und polnischen Ostseeküste

schippert.

START LIVING

Es sind außergewöhnliche Schifffahrten,

die mit herkömmlichen Traditionen brechen:

Es gibt keine starren Sitzordnungen

mehr, keine Kleiderordnung an Bord, und

auch die Tischzeiten im Gourmet-Restaurant

sind – anders als auf anderen Kreuzfahrtschiffen

- frei wählbar. Arno Reitsma,

Scylla-Manager und VIVA-Geschäftsführer,

ist davon überzeugt, mit diesem Konzept

eine Marktnische abzudecken. Wer

die Unabhängigkeit sucht, ist hier also genau

richtig und kann seinen Termindruck

am Hafen zurücklassen. Und sich stattdessen

von den regionalen Highlights und

Menüs der VIVA-Chefköche verwöhnen

lassen. Hier sind der Genussvielfalt weder

auf der Reiseroute noch in der Küche Grenzen

gesetzt.

HÄNGEN SIE IHR JACKET

DOCH EINFACH AN DEN

SCHIFFSNAGEL!

Ein Alterslimit gibt es nicht. Das Konzept

richtet sich an alle, die einen legeren Lifestyle

bevorzugen. Nichtsdestotrotz liegt

die Zielgruppe bei der Generation 50plus, die

durch dieses Konzept die Lust an Flusskreuzfahrten

entdecken soll. Es bleibt Ihnen überlassen,

ob Sie Ihren Koffer an Bord von VIVA

Cruises auspacken oder nicht. Genauso wie

Sie Ihr Jacket beim Betreten des Schiffes an

den Nagel hängen dürfen, wenn sie wollen.

Bei so viel Laissez-faire liegt der Geruch von

Freiheit in der Luft, ist der Hauch von Gelassenheit

zu spüren, während der Fahrtwind

jeden Tag woanders Ihre Haare umspielt. Und

trotzdem werden Sie nichts lieber tun, als Ihren

Koffer auszupacken, wenn Sie erst einmal

ihr Zuhause an Bord dieser Flusskreuzfahrtschiffe

gefunden haben. Auf Ihren mehrtägigen

Rundreisen zu den schönsten Metropolen

Europas erfahren Sie eine Vielfalt, die Sie

völlig stressfrei genießen können. Gewöhnen

müssen Sie sich nur an eines: Ans Uhrenumstellen.

Denn Ihre Fahrt geht mit dem

Versprechen einher, dass die Uhren definitiv

langsamer ticken, wenn Sie mit VIVA Cruises

unterwegs sind.

EXKLUSIVITÄT IST

INKLUSIVE

Vermissen werden Sie nichts. Jedes Schiff der

Flotte – und davon gibt es insgesamt neun –

ist mit geräumigen, lichtdurchfluteten Kajüten

ausgestattet. Die Kabinen sind zwischen

14 und 27 Quadratmeter groß und haben bodentiefe

Panoramafenster, teilweise mit französischem

Balkon.

Hochwertige Materialien und durchdachte

Raumkonzepte machen aus jeder Kabine eine

Wohlfühloase mit bestem Komfort. Alle Aussenkabinen

haben Flat-Screen-TV, Minibar,

Safe, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon,

Dusche und WC. Feinste Beauty-Produkte

runden das Angebot ebenso ab wie kostenfreies

WLAN. Das in dieser Form einzigartige

All-Inklusive-Angebot beinhaltet zudem hochwertige

Getränke wie Champagner und eine

stets gefüllte Minibar. Die erste Fahrt beginnt

am 3. November 2018 mit voller Kraft voraus

auf der Donau. Hier reisen Sie vom Flussdreieck

Passau zum Weihnachtsmarkt nach Linz,

bevor sie – eingestimmt in den Zauber der

Vorweihnachtszeit – weitercruisen zu einem

klassischen Konzert nach Wien.

EIN HIGHLIGHT:

DAS BERÜHMTE

LICHTERFEST IN LYON

Anfang Dezember hätten Sie die Möglichkeit,

vier Tage lang dem Lauf der Rhône zu folgen.

VIVA Cruises fährt Sie zu Frankreichs schönsten

Weihnachtsmärkten und macht mit Ihnen

Halt sowohl in der Bischofsstadt Viviers als

auch in Lyon, wo 150 funkelnde Holzchalets

nur darauf warten, Sie in eine Welt voller

Lichtzauber zu entführen. Entspannt in Richtung

Besinnlichkeit ablegen können Sie aber

genauso auf den Adventsfahrten auf Rhein

und Elbe. Steht auf Ihrem Wunschzettel das

Mittelrheintal mit seinen Ritterburgen und

Schlössern? Oder zieht es Sie eher in Sachsens

Landeshauptstadt Dresden zu barocker

Kulisse, Kunst und Kultur? Wie auch immer

Sie sich entscheiden, eine Prise Nostalgie bieten

sowohl Vater Rhein als auch Mutter Elbe,

wenn sie ihre Arme für Sie ausstrecken. Sie

müssen nur zugreifen.

SUCHEN SIE NICHT IM

HAFEN SCHUTZ, WENN DER

JAHRESWECHSEL KOMMT

Wenn Sie schon immer mal eine spektakuläre

Silvesternacht in Wien erleben wollten, dann

setzen Sie Ihren guten Vorsatz doch bei einer

achttägigen Silvesterreise von Passau über

Ungarn und das prunkvolle Budapest in die Tat

um. Wer lieber nur zu einer Stadtbesichtigung

aufbrechen will, für den hat VIVA Cruises Ausflugsfahrten

nach Amsterdam, Antwerpen,

Avignon, Bamberg, Bonn, Brandenburg oder

Bernkastel im Programm. Die ganz Gewieften

unter Ihnen können sich aber auch vom

Gesang der Loreley anziehen lassen. Doch

seien Sie gewarnt: Vermutlich werden Sie Ihr

Herz auf der „VIVA-Special“-Rhein-Mosel-Tour

verlieren, wenn Sie sich für diese Flussreise

im kommenden Jahr entscheiden. Hier führen

Sie die Spuren der Mosel vorbei an einer

Landschaft, die Dichterträumen entsprungen

ist. Was auch immer Sie tun, lassen Sie sich

treiben. Schwimmen Sie entspannt mit dem

Strom, auch wenn Sie an Bord das Gefühl bekommen:

Das hier ist irgendwie anders. Das

ist kein Trend, dem Sie folgen.

ENTSCHEIDEN SIE,

WO ES LANGGEHT

Auf den ersten Reisen der VIVA-Schiffe wird

der Einzelkabinen-Zuschlag nur zehn Prozent

betragen. Alle Routen sind im Katalog „Stadt

Land Fluss“ für die Wintersaison 2018/2019

buchbar. VIVA Cruises setzt bei seinen Flusskreuzfahrten

auf Schweizer Charme und

höchsten Komfort – und das in einem Preissegment,

das sowohl der jüngeren als auch

der älteren Generation die Chance bietet, dem

Alltag für ein paar Tage vom Wasser aus den

Rücken zu zeigen. Was bleibt zu sagen? Tauchen

Sie mit VIVA Cruises wie ein hungriges

Krokodil ein in die Welt der Flusskreuzfahrten,

und erleben Sie das Verlangen nach mehr!

n.k.

n viva-cruises.com

Fotocredit "VIVA Cruises"


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

KEMPINSKI GRAND HOTEL

DES BAINS IN ST. MORITZ

DIE GRANDE DAME UNTER

DEN RESIDENZEN

Kein Haus hat die gehobene Hotellerie und Gastronomie so sehr

geprägt wie das Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz.

Sein Charakter ist genauso unverwechselbar wie seine inspirierende

Dynamik, die inmitten der Schweizer Bergwelt entspringt.

Stilvoll. Legendär. Luxuriös. Das

Kempinski Grand Hotel des

Bains liegt in einem der berühmtesten

Ferienorte und Wintersportplätze

der Welt: in St. Moritz in

der Schweiz. Von hier aus ist es nur ein

Katzensprung in die Berge. Aber nicht

das Bergsteigen oder das Skifahren lockte

die ersten Urlauber im 19. Jahrhundert

ins Engadin, sondern die Mineralquelle

St. Mauritius.

Ihrem kohlensäure- und eisenhaltigen

Quellwasser ist es zu verdanken, dass

sich das Grand Hotel des Bains zu einem

der exklusivsten Treffpunkte der Haute

Volée Europas entwickelte. Die Kohlensäuremineralquellen

von St. Moritz sind

die höchstgelegenen Heilquellen der

Schweiz. Seit Jahrtausenden sind sie –

zusammen mit dem intensiven, alpinen

Reizklima – die natürlichen Kurmittel des

Ferienortes. Diesen Ursprung sprudelnder

Exklusivität hat sich das Grand Hotel

des Bains bis heute durch einen Brunnen

im Spa-Bereich bewahrt. Eine Quellfassung

aus dem Jahr 1466 vor Christus

zeigt, dass bereits in der Bronzezeit die

Kelten das heilende Wasser der Quelle

nutzten. Im Mittelalter folgten zahlreiche

Kurgäste, die zu den eisenhaltigen

Mineralquellen reisten. Später wurde St.

Moritz mit seiner Quellkirche des heiligen

Mauritius zu einem der beliebtesten

Wallfahrtsorte Europas.

STAY WITH STYLE

Man schrieb das Jahr 1864, als das Grand

Hotel des Bains erstmals seine Pforten

öffnete. Bis heute hat es seinen traditionellen

Charme aufrechterhalten. Ergänzt

wurde es nur mit dem Komfort der Mo-

derne. 184 Zimmer und Suiten, 27 Residenzen

mit einem bis fünf Schlafzimmern, drei

prämierte Restaurants, eine Skischule, vier

Tagungsräume und eine Wellness-Oase, die

über die Hälfte eines kleinen Fußballfeldes

ausmacht, sprechen für europäischen Luxus,

der seinem anspruchsvollen Gästekreis

zu jeder Jahreszeit mehr als gerecht wird.

Kulinarisch verwöhnen die drei prämierten

Restaurants: Les Saisons mit Grill & Dine,

die Enoteca mit besten Spezialitäten aus der

Region, sowie das mit einem Michelin-Stern

ausgezeichnete Gourmetrestaurant Cà

d’Oro. Letzeres hat nur in der Wintersaison

geöffnet und ist ein Ort des Versprechens

an die hohe, mediterrane Kochkunst. Hier

zeigen der mit einem Michelin-Stern und

17 Gault&Millau-Punkten geadelte Chefkoch

Matthias Schmidberger und sein

Team, was in ihnen brodelt. Der kulinarische

Schwerpunkt des Kempinski Grand

Hotel des Bains liegt auf dem Besten, was

die Region und der mediterrane Markt zu

bieten haben. Die Menükarte besticht durch

einfache, perfekt zubereitete Produkte, wie

beispielsweise Gletscher-Saibling, hausgemachte

Pasta, Antipasti oder Schweizer

Hochland-Rinderfilet. Gäste dürfen dabei

zuschauen, wie der Bergkäse, Schinken und

andere Engadiner Delikatessen vor ihren

Augen angerichtet werden. Auch die große,

regionale und internationale Weinauswahl

lässt keine Wünsche offen. Das Zusammenspiel

zwischen Wein und feinsten Aromen ist

perfekt aufeinander abgestimmt. Ein Abend

in der Enoteca verspricht, genussvoll und

gemütlich zu werden.

KEMPINSKI-GRUPPE

ÜBERNIMMT

Seit nunmehr 17 Jahren ist die Kempinski-

Gruppe für den Erfolg des Grand Hotels

verantwortlich. Bis 1982 war die Graubündener

Kantonalbank Geldgeber und Besitzer

des Hotels. Dann ging das Haus nach

einer Volksabstimmung an die Gemeinde

St. Moritz über. Ein Jahr später wurden

die Bäder des Hotels renoviert und ein zusätzlicher

Flügel erworben. Nach einem

weiteren Volksentscheid wurde das Hotel

reprivatisiert. Die St. Moritz Bäder AG und

die Gemeinde St. Moritz übernahmen das

Haus, traten es aber im Jahr 2001 an die

Kempinski-Gruppe ab. Und die renovierte

und modernisierte nicht nur die Fassade des

Hotels, sondern auch das Interieur.

AUFS INNERE

KONZENTRIERT

In allen 184 Zimmern und 44 Suiten sowie

27 Residenzen spiegelt sich seither stilvolle

Klassik und unkomplizierter Luxus wider.

Elegant. Geräumig. Komfortabel. Mit diesem

Hauch königlicher Finesse, der einem

das Gefühl gibt, den Schlüssel zum Schloss

zu besitzen. Die Kategorien der Suiten teilen

sich in Classic und Deluxe Junior Suiten, in

Deluxe und Grand Deluxe Suiten bis hin zu

Tower Suiten auf. Die Präsidentensuite mit

320 Quadratmetern und separatem Eingang

ist dabei die größte Suite des Hotels. Das

Interieur des Grand Hotels ist eine Melange

aus Antiquitäten und modernen Elementen.

Eine Mischung aus Tradition und Fortschritt,

Zeitgeist und Nostalgie. Die alten

Kronleuchter in den Restaurants sind in den

80er Jahren sogar von Swarovski nachgebaut

worden. In der Eingangshalle finden

sich sowohl vergoldete Stuckrosetten als

auch goldgestrichene Decken- und Wandleuchter.

Zeitgenössische Bilder und avantgardistische

Sitzgelegenheiten versetzen

den Besucher in eine Zeit, in der Bewegung

ins Alteingesessene kam.

In der imposanten Eingangshalle wurde auf

schwere Stoffe und dunkle Farben verzichtet,

sodass der lichtdurchflutete Raum besser

zur Geltung kam. Die Decke hingegen ist

noch vollständig im Original vorhanden, genauso

wie die jahrzehntelang geschlossene

Library fast vollständig erhalten geblieben

ist. An ihrer Decke ist eine besonders gut

erhaltene Biermalerei zu erkennen. Sie

stammt von dem Maler Donazzi aus Celerina.

ZEITZEUGEN AN DER WAND

Besonders schöne Wandmalereien kamen

während der Restaurierungsmaßnahmen

auch in der Enoteca und im Gourmet

Restaurant Cà d’Oro zum Vorschein. Als ein

Maler zu dieser Zeit anmerkte: „Kommt ihr

schauen, oder sollen wir drübermalen?“

entschloss man sich dazu, lieber noch einmal

zu schauen. So konnten wunderschöne

Deckengemälde freigelegt und erhalten

werden. Zeitzeugen, die heute an die alte

Pracht des Grand Hotels erinnern. Genauso

wie das blaue Zimmer oder auch Musikzimmer,

der heutige Durchgangs- und Eingangsbereich

zum St. Moritzer Casino.

Das Markenzeichen des Grand Hotels sind

seine beiden Türme. Früher Wäscherei und

Schlafraum der Hausmädchen, beherbergen

die Türme heute über drei Etagen die

beiden Tower-Suiten mit Aussicht über

St. Moritz. Die Suiten wurden designt im

Schweizer Chalet-Stil, sind geprägt von

warmen Farben, viel Holz und klassischem

Mobiliar.

AN DER WIEGE

DES WINTERTOURISMUS

St. Moritz war zweimal Austragungsort der

Olympischen Winterspiele: 1928 und 1948.

Aus diesem Grund hat der alpine Ferienort

neben seinen Ski- und Snowboardgebieten

und Langlaufloipen einen Eiskanal, eine

Bobbahn aus Natureis und eine olympische

Eisbahn. Polo- und Cricketturniere sowie

Pferderennen finden auf dem zugefrorenen

See statt.

Diese unbegrenzten Sportmöglichkeiten,

kombiniert mit dem eleganten Lifestyle

und den Weltklasse-Events wie beispielsweise

das British Classic Car Meeting, der

Surfmarathon oder das Food-Festival „La

Tavolata“, machen das Engadin zu einem

der schönsten und inspirierendsten Hochtälern

der Schweiz.

Immer mehr junge Menschen zieht es inzwischen

nach St. Moritz. Sie wollen Berge

erklimmen, Mountainbike fahren, Langlaufen,

Skifahren, Shoppen gehen, Wellness

machen oder sich dem berühmten Malojawind

mit ihren Segelbooten stellen. Dieses

vielfältige Freizeitangebot, das die populärste

Destination der Welt bietet, hat St.

Moritz zu Weltruhm

verholfen. Der Ort

hat nicht umsonst

322 Sonnentage im

Jahr. Die erstklassige

Qualität und der exklusive

Service, den

eine „Grande Dame“

wie das Kempinski-

Hotel dazu liefert,

sind das Geheimnis

der Definition von

Glück. n.k.

n kempinski.com/

stmoritz

Fotocredit "Kempinski"

56 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 57


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

Die LOUS bar & bibliothek ist

Treffpunkt oder Rückzugsort,

Lounge oder Arbeitsplatz.

LA MAISON HOTEL

RENDEZVOUS ZWISCHEN

TRADITION UND MODERNE

Jung, aber kein bisschen schüchtern. Chic und stilvoll, aber genauso

entspannt und unverkrampft. Im LA MAISON hotel in Saarlouis treffen

viele Gegensätze aufeinander, gesteht Günter Wagner. Mit Absicht.

Günter Wagner ist der Eigentümer und Geschäftsführer von LA MAI-

SON hotel. Er schenkte dem historischen Gebäude, das einst das Oberverwaltungsgericht

beherbergte, 2015 ein gelungenes Comeback.

Das Pastis Bistro weiß, Savoir-Vivre

zu vermitteln. Ein Marktplatz inmitten

von Saarlouis, der in echt französischer

Bistro-Manier empfängt.

Zeit für Aperitif, Cocktail,

Digestif oder einen klassischen

Drink? An der LOUIS

bar ist die Stimmung gerne

gesellig und ausgelassen.

Als Wagner das Gebäude übernahm,

besann er sich zunächst einer

neuen Aufgabe für dieses Haus. Er

ließ es kernsanieren, stellte eine

Verbindung zum benachbarten Neubau her

und gestaltete das Innenleben neu. Mit viel

Enthusiasmus, Qualitätsbewusstsein und

Respekt vor der Tradition ließ er ein Hotelensemble

mit angeschlossener Gastronomie

entstehen, einen neuen, beliebten Eyecatcher

für die an Frankreich grenzende Stadt.

Zwangsweise kommt es bei der Kombination

dieser beiden Gebäude zu einer schwierigen

Konfrontation: Historische Bauweise trifft

auf moderne Formensprache. Doch Wagner

ging darauf gekonnt ein. Er thematisierte

diese Unterschiedlichkeit, generierte bewusst

abwechslungsreiches Ambiente, um

vielseitige Kundschaft anzusprechen. „Ein

Rendezvous zwischen Tradition und Moderne“

eben. Und so lädt er Business- und Individualreisende

gleichermaßen ein. Fachtagungen

sind bei ihm genauso gut wie private

Veranstaltungen aufgehoben. „Es ist ein Ort

für gesellige Begegnungen zwischen Menschen“,

erklärt er, wo Gastfreundschaft, Genuss

und Gemütlichkeit zu Hause sind und

jeder willkommen ist.

GASTFREUNDSCHAFT,

GENUSS & GEMÜTLICHKEIT

Günter Wagner geht es um das „Savoir-Vivre“.

Sein Herz gehöre Saarlouis, so der Hotelier.

Was beinhaltet, dass er sich – entsprechend

der bewegten Geschichte des Städtchens –

gerne von der französischen Lebensart beeinflussen

lässt und es leger, ungezwungen, aber

dennoch stilvoll mag. In dem gleichen Stil,

wie er sein Hotel führt, präsentiert er auch

seine Gastronomie: Kultiviert, in bester Tradition,

aber mit erkennbarer Lust auf Leben.

„Wir möchten zeigen, dass Essen Vielfalt ist

und auch ein Gourmet-Restaurant nicht steif

sein muss“, sagt er. In Martin Stopp, dem Küchenchef,

hat er einen idealen Partner gefunden.

Er zollt der französischen Küche höchsten

Respekt, traut sich aber auch, sie neu und

modern zu interpretieren. Die Vielfältigkeit

seiner Küche lässt er in den verschiedenen

Etablissements des Hotels aufleben, dazu gehören

ein Restaurant, eine Bar genauso wie

ein Bistro und ein kleiner Feinkost-Laden.

CHIC, STILVOLL UND

IMMER ENTSPANNT

Die größte Aufmerksamkeit gilt sicherlich

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

dem LOUIS restaurant. Es ist im ehemaligen

Gerichtssaal angesiedelt. Allein die Deckenhöhe

von knapp sechs Metern und der

schwere Kronleuchter verleihen dem Raum

eine besondere Würde. Küchenchef Martin

Stopp serviert hier gerne klassische, französische

Küche. Selbstverständlich setzt er

auf beste, frische, regionale Produkte. Doch

damit nicht genug. Er behauptet: „Ein Gericht

ist nur dann gut, wenn man es auch mit

Herz und Verstand zubereitet.“ Man lässt es

sich gerne beweisen, und gibt dann genauso

gerne zu: In seinen zubereiteten Gerichten

liegen wahrhaftig viel Geschmack, Individualität

und Herzblut, „egal ob Kaviar oder Mehlknödel“,

wie der Kochprofi selbst ergänzt.

Nur wenige Schritte weiter eröffnet sich der

LOUIS salon. Er kann entweder als Private

Dining Room oder als Billardzimmer genutzt

werden. Der Raum imponiert durch seine

goldfarbene Tapete in Aalhaut-Optik in Ergänzung

von kontemporärem Interieur und

einem Mix aus verschiedenen Vintagestücken.

Schließlich folgt die LOUIS bar. Sie ist der

Raum für lebendiges, gemütliches Zusammenkommen.

Bei einem offenen Kommen

und Gehen werden leckere Drinks serviert,

es wird geredet, gelacht, gelesen oder gearbeitet

– je nach Vorliebe und Tageszeit. Um

eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre

zu generieren, ist der Raum mit einem Kamin

und gemütlichen Sitzmöbeln ausgestattet.

Exklusive Bücher, Bildbände bis hin zu Brettspielen

laden zum Schmökern und Verweilen

ein.

Im PASTIS bistro darf es schließlich auch mal

quirlig sein, ohne Zwang und Etikette. Hier

steht Essen auf dem Tisch, das sich traut, einfach

zu sein. „Klassiker ohne Firlefanz“, fasst

Martin Stopp zusammen, von Flammkuchen,

verschiedenen Baguettes oder Croques über

Marseiller Fischsuppe, Risotto aux fruits de

mer, Boeuf Bourguignon bis hin zu Salade

Niçoise. Für die Kinder gibt es Kleinigkeiten

á la Kinderkarte.

Die Gastronomie des LA MAISON hotels

bietet für jeden Geschmack etwas. Gibt es

da dann nicht einen Geheimtipp, für die

Entscheidungsschwierigen? Martin Stopp

zögert etwas, gesteht dann aber doch: „Ich

empfehle gerne den King Louis Burger mit

US Black-Angus-Patty. Ich bereite ihn mit unserem

Big Green Egg zu, einem Grill in Form

eines Hühnereis.“ Das muss man erst einmal

verstehen. „Das ist ein Grill, der dem traditionellen

südostasiatischen Erd- und Lehmofen

nachempfunden ist.“ Das macht Lust auf

mehr. Wo gibt es so etwas noch einmal? i.g.

n lamaison-hotel.de

58 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 59


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

durch Gault&Millau verliehen. Eine solche

Haube bekommen nur Betriebe, die

20 Jahre lang ununterbrochen mit mindestens

einer Haube ausgezeichnet wurden.

Zwei Jahre später erhält der Direktor des

Hotels, Gottlieb Waschl, den Bacchuspreis.

Ein von der „Österreich Wein Marketing

GmbH“ und dem „Österreichischen

Weinbauverband“ gestifteter Preis für

Persönlichkeiten, die sich um den österreichischen

Wein besondere Verdienste

erworben haben.

EIN 5-STERNE-HOTEL

MIT WEIN-APPEAL

DAS CENTRAL

EIN AWARD UND

UNZÄHLIGE LORBEEREN

Luxus ist das Gegenteil von

Gewöhnlichkeit, sagte einst die

französische Modedesignerin

Coco Chanel. Vermutlich war sie

im Hotel DAS CENTRAL im österreichischen

Sölden. Denn das ist

alles andere als gewöhnlich.

Das CENTRAL ist DAS 5-Sterne-Hotel

im österreichischen

Sölden. Eingebettet in die

Ötztaler Alpen liegt es auf

1.370 Metern Seehöhe, umgeben von

einer atemberaubenden Natur. Seine

Lage lässt nicht nur Wanderbegeisterte

aufatmen, sondern auch Alpinisten. Nur

zwölf Gehminuten sind die Liftanlagen

der Bergbahnen Sölden entfernt, nur

vierzehn Kilometer der Rettenbachgletscher.

Auch das Interieur des Hotels bringt Erholungssuchende

zum Seufzen. Mitten

in den Tiroler Bergen offenbart sich hier

eine Oase der Vollkommenheit. Großzügig

und edel ausgestattete Zimmer und

Suiten sind nur eines der Verwöhngeheimnisse

dieses Luxus-Quartiers. Mit

seiner Wellness- und Spa-Oase weiht

es seine Gäste in die Kunst des Ent- und

Ausspannens ein. Individuell auf die

Bedürfnisse der Erholungssuchenden

abgestimmte Spa-Behandlungen sind

nur einer der Gründe, um hier auf Wolke

sieben zu schweben.

Neben einer dreistöckigen Wasserwelt

mit Indoor-Pool gibt es zehn verschiedenen

Sauna- und Dampfbäder. Das Ange-

bot präsentiert sich auf einem Niveau, bei

dem selbst der Abgebrühteste ins Schwitzen

gerät. Für einen gebuchten Zeitraum

genießt man hier ein Luxusleben, das keine

Wünsche offenlässt.

EIN WECHSELBAD

DER GEFÜHLE

Hinzu kommen die vielfach ausgezeichneten

Kompositionen des Küchenteams unter

der Leitung von Haubenkoch Gottfried

Prantl. Die Menüs stimulieren alle Sinne

und bringen den Gast im CENTRAL dazu,

sich wie neugeboren zu fühlen. Bei einem

Weinkeller mit mehr als 30.000 Flaschen

namhafter Winzer kann man davon ausgehen,

dass ein edler Tropfen zum Essen

Programm ist.

Doch nicht nur kulinarisch befindet sich

das Hotel an der gastronomischen Spitze.

Weltklasse ist auch die zurückhaltende,

aufmerksame Dienstleistung am Gast, die

in Verbindung mit der Tiroler Herzlichkeit

über das hinausgeht, was der anspruchsvolle

Reisende gewohnt ist. Dabei beweisen

Gastgeberin Angelika Falkner und ihr

Team immer wieder Innovationsgeist. So

beispielsweise 2013, als das futuristische

Gourmetrestaurant „ice Q“ auf dem Gipfel

des Gaislachkogels auf 3.048 Metern

Höhe eröffnete. Puristisch. Faszinierend.

Spektakulär. Und so filmreif, dass sogar

ein kleiner Ausschnitt davon im James

Bond-Blockbuster „Spectre“ zu sehen ist.

ZUR GESCHICHTE

1969 wurde das Sporthotel Central mit

80 Betten eröffnet. Damals verfügte es lediglich

über eine Tagesbar, ein Schwimmbad

und eine Nachtbar, die „Taverne“. In

der Taverne traten internationale Stars

wie die Jacob Sisters oder Roberto Blanco

auf. Achtzehn Jahre später bekam das Hotel

seinen fünften Stern von der Österreichischen

Hotelklassifizierung verliehen.

Angebaut wurde 1994, unter anderem mit

einem Spa-Bereich.

2002 eröffnet die neue Wellness-Residenz.

Der Küche, schon damals unter der

Leitung von Gottfried Prantl, wird zeitgleich

die Ehrenhaube „Toque d`Honneur“

Wieder zwei Jahre später wird das

CENTRAL zum „Weltweit luxuriösesten

Skihotel 2006“ gekürt und mit dem VIP

Reader’s Travel Award auszgezeichnet. Im

gleichen Jahr erhält die Küche drei Hauben

von Gault&Millau. 2008 wird das CENTRAL

von Gault&Millau zum „Besten Wellnesshotel“

ausgezeichnet. 2016 schafft es das

Hotel, den Travellers‘ Choice Award in der

Kategorie „Top 25 Luxushotels – Österreich“

zu bekommen. Auch Trivago.at zeichnet das

Hotel als eines der „Zehn bestbewerteten

5-Sterne-Hotels in Österreich“ aus.

Im Jahr 2016 wird das 5-Sterne-Hotel

beim 7. Vineus Wine Culture Award um

seine Verdienste für den Wein ausgezeichnet.

Es folgen Auszeichnungen zum

„Besten Luxury Mountain Hotel 2017“ in

Europa und „Besten Wellness Hotel 2017“

in Österreich. Noch im gleichen Jahr verleiht

Gault&Millau der Küche zwei Hauben.

Zu den aktuellen Nominierungen

gehören die „Wellness Heaven Awards“ in

den Kategorien „Kulinarik & Gourmet“ sowie

„Service & Extras“. Im CENTRAL ist es

ein wenig wie in einer anderen Welt. Man

könnte sie auch als Genuss-Welt bezeichnen,

in der Leidenschaft und Harmonie

die Hauptrolle spielen. n.k.

Fotocredit "DAS CENTRAL"

60 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 61


FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

Allgäuer Innenarchitekt Florian Keck hat

auch hier (wie bei den anderen Hamacher-

Hotels) perfekt Stil und Stimmung vereint.

CARROSSA HOTEL SPA VILLAS

LUXUS FÜR

SEELE & BODY

Entspannen, wohlfühlen und genießen in Mallorcas

neuester 5-Sterne-Oase „Carrossa Hotel Spa Villas“

Schon der Empfang hier

ist wie ein Blumenstrauß!

Im Nordosten Mallorcas,

entfernt von allen touristischen

„Hotspots“ der

Insel und nahe des romantischen

Städtchens Artà, liegt auf

einem der sanften Hügel der Levanten

der herrschaftliche Landsitz „Carrossa“

– mit Traumblick auf den einzigartigen

Felsen „Ferrutx“ und in die umliegenden

Buchten von Alcúdia bis Cala Millor. Und

mit einer Stille, die wie Natur-Medizin

auch hektische Manager-Seelen beruhigt.

Rund um das sorgfältig restaurierte

Herrenhaus ist ein einzigartiges

5-Sterne-Domizil entstanden, das allerhöchsten

Ansprüchen an Ausstattung,

Servicequalität und Ambiente gerecht

wird. Eine Oase im ursprünglichen Teil

Mallorcas.

Oase – diese altägyptische Bezeichnung

für „Siedlungsinsel in ansonsten

kaum besiedelten Räumen, mit Palmen

und einer Wasserstelle“ – trifft genau,

was hier im Mai 2018 von der Kölner

Hoteliersfamilie Hamacher eröffnet

wurde, die seit vielen Jahren schon mit

ihren Osttiroler Domizilen im Defereggental

und dem Dolomitengolf Resort

Erfolg hat. „Carrossa“ ist eine gelungene

Kombi aus Tradition und Moderne:

hier der luxuriös renovierte Landsitz, in

dem nach spanischem Baurecht – gottlob!

– alles Historische erhalten bleiben

musste, und gleich neben einem Kakteen-

und Orangengarten 25 nagelneue Junior-Suiten

(45m 2 ), sechs Superior-Suiten

(55m 2 ) sowie fünf Bay-View-Suiten

(50m 2 ) mit perfekter Sonnenausrichtung

und jeweils kleinen Privatterrassen. Der

Alle insgesamt 75 Zimmer & Suiten begeistern

mit hochwertigen Materialien wie edlem

Naturstein oder aufwendig verarbeiteten

Hölzern und zeitgemäßer Ausstattung

mit Klimaanlage, Nespresso-Maschine,

begehbarer Dusche u.v.m. Ob im Herrenhaus

oder in den neuen Suiten – überall ein

stilvoller Material-Mix aus Holz, Stein und

Stoffen mit harmonischen Farbkonzepten

im edlen Mobiliar. Und gleich neben der

Carrossa-Hauptterrasse ein kleiner „Weinberg“

von Garten-Architekt Frank Dietrich,

einem Experten für mediterrane, sinnliche

Gärten...

Man taucht hier förmlich ein in eine Wohlfühlwelt

mit zahlreichen verwunschenen

Rückzugsorten, die zum Entspannen einladen.

Nicht nur in der kleinen, historischen

Kapelle... Auch vom Panorama-Pool

(20x6m) genießt man einen geradezu inspirierenden

Weitblick Richtung Artà und

der Bucht von Alcúdia! Perfekt zum „Runterkommen“...

SPA-RADIES FÜR

KÖRPER & SEELE

Ein Highlight im „Carrossa Hotel Spa Villas“

ist der 1.500m 2 Luxus-Spa. Wellness vom

Feinsten: Hier bekommt das Kunstwort der

70er Jahre wieder seine originäre Bedeutung:

Well-being und Fitness werden im

Carrossa Spa in stylisch-edlem Ambiente

regelrecht zelebriert. Das lichtdurchflutete

Hallenbad (17x5m) lädt wetterunabhängig

zum Schwimmen ein, die Sauna-Oase mit

eleganter Spa-Lounge und herrlichem Ausblick

in die Natur verspricht Regeneration

pur, und unzählige Massage-, Beauty- und

Spezial-Anwendungen mit den hochwertigen

Pflegelinien „QMS“ und „St Barth“

verwöhnen in den fünf Behandlungsräumen

jeden Hauttyp. Ebenso wie das moderne

Fitness-Center (mit Technogym-Geräten) jeden

unserer 626 Muskeln verwöhnt...

FANGFRISCHER FISCH,

WUNDERBARE WEINE

Auch die Gaumen werden verwöhnt: Unter

der kulinarischen Leitung von Küchenchef

Ramon García bietet das „Fine Dining“-

Restaurant „Carrossa“ täglich wechselnde

Kreationen der mediterranen Küche. Und

im Bistro „Badia“ mit herrlicher Panorama-

Terrasse und Cocktail-Bar locken u.a. fangfrischer

Fisch aus der Bucht von Alcúdia

und eine sommerliche Küche mit südamerikanischen

Einflüssen. Und ausgewählte

Tropfen... das 1a-Weinangebot zum Dinner

oder in der hauseigenen Bodega ist hier

„state of the art“ – und natürlich auch für

alle Gäste ganzjährig offen, die nicht im Hotel

wohnen...

HIGHTECH-CENTER FÜRS

BUSINESS

Auch Incentives, Hochzeiten und andere

Feiern finden im Carrossa Resort einen erstklassigen

Rahmen: Das Konferenz Center

mit Ballsaal, Lounge und Bar fasst 85 Bankett-

und 130 Theaterplätze. Und alleine

das Catering „inhouse“ garantiert auch hier

erste Qualität.

„GOURMET-GOLF“ IN DER

NACHBARSCHAFT

Golfern bieten sich im Nordosten Mallorcas

gleich vier attraktive 18-Loch-Golfplätze in

nur 15 Fahrminuten entfernt: Capdepera

Golf, in den Hügeln der Levanten und mit

Meerblick einer der schönsten Plätze der

Insel, Canyamel (anspruchsvoll und mit abwechslungsreichem

Design), Pula und Son

Servera. Alle Carrossa-Gäste erhalten hier

20 Prozent Greenfee-Ermäßigung! Ebenso

wie auf einem der attraktivsten Golfplätze

der Insel, Alcanada, nur ca. 40 Autominuten

nördlich in der Bucht von Alcúdia. Zudem

ist der Championship-Course von Son

Gual, einer der bestgepflegtesten Plätze im

Mittelmeerraum (vom Münchner Designer

Thomas Himmel) nur 45 Minuten entfernt.

Fotocredit "CARROSSA"

62 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07 Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 63


CAPTAIN'S DINNER

ABENTEUERLUSTIG &

MEERHUNGRIG

Ob strahlender Sonnenschein entlang

der Adriaküste oder zweieinhalb

Meter hoher Seegang in der

Bretagne: Captain’s Dinner nimmt

uns mit auf eine maritime Entdeckungstour

in die Welt der Fischerei. Was bedeutet

es, tagtäglich von den Launen der Natur abhängig

zu sein oder bei Windstärke 8 und Regen die Fischernetze

einzuholen? Und wie landen fangfrische

Doraden und Heringe auf unseren Teller?

Auf der Suche nach Antworten hat der abenteuerlustige

Fotograf Paul Pflüger Wind und Wetter getrotzt,

27 verschiedene Fischer monatelang in ganz

Europa an Bord begleitet und ihnen bei der täglichen

Arbeit über die Schulter und in die Kombüse

geschaut. Entstanden ist ein lebendiges, unverfälschtes

Logbuch, das nicht nur durch mitreißende

Bildstrecken in die Tiefe geht: In spannenden

Porträts kommen die Protagonisten an Deck selbst

zu Wort, berichten über ihr Handwerk, Herzblut

und Herausforderungen in Zeiten schrumpfender

Fischbestände – und geben ihre ganz persönlichen

Lieblingsrezepte preis: Von gebratenem Zwiebel-

Kräuterhering über Irish Surf & Turf bis hin zu kalt

geräucherter Meeräsche. Captain’s Dinner vereint

mehr als 50 herrlich einfache und leckere Fischgerichte

für Genießer, die genauso einzigartig sind

wie ihre Köche. Eines ist garantiert: Captain’s Dinner

macht Lust auf Meer! i.g.

n teneues.com

Paul Pflüger: Captain's Dinner - Eine

maritime Entdeckungsreise mit original

Seemannsrezepten. 2018, Hardcover,

22,3 x 28,7 cm, 192 Seiten,

ca. 100 Farbfotografien, Text in

Deutsch, ISBN: 978-3-96171-149-9.

VEGAN CUISINE

VEGAN & ERFINDUNGSREICH

Vegane Küche ist gesund und vielseitig

– und kann auf allen Ebenen mit der internationalen,

klassischen Spitzenküche

mithalten. Wie das geht, zeigt der neue

Bildband Vegan Cuisine. Spitzenkoch Jean-Christian

Jury, der viele Jahre erfolgreich als internationaler

Veganchef tätig war und zuletzt das Mano Verde

in Berlin geführt hat, hat hier über 800 Rezepte

gesammelt und kreativ in Szene gesetzt. Seine Gerichte

reichen von klassischen Vorspeisen, Suppen

und Smoothies über veganen Käse, Kräcker und

sättigende Hauptgerichte bis hin zu köstlichen,

gar sündhaften Desserts. Mit dabei sind zahlreiche

Tipps, wie es gelingt, mit Erfindungsreichtum die

natürlichen Aromen intensiv herauszuarbeiten.

Für die perfekte Inszenierung der kulinarischen

Highlights sorgte Food-Fotograf Joerg Lehmann.

Ob Asiatischer Algensalat, vegane Croissants oder

Jean-Christians berühmte Mano Verde Chocolate

Tarte – schon beim Durchblättern läuft einem das

Wasser im Mund zusammen. Ein Muss für alle Teiloder

Vollzeitveganer und eine Aufforderung, sofort

Hand anzulegen und auszuprobieren. i.g.

n teneues.com

Jean-Christian Jury, Jörg Lehmann:

Vegan Cuisine. 2018, Hardcover, 24,5 x

34 cm, 496 Seiten, 130 Farbfotografien,

Text in Deutsch,

ISBN: 978-3-8327-3439-8.

64 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07


JUNTO

www.rosenthal.de


Unerwartet. Überraschend. Und doch so, als ob sie schon immer da

gewesen ist. Eine Küche, die sich in jedes Leben einfügt und sich doch

durch ihre Einzigartigkeit bemerkbar macht. +VENOVO

poggenpohl.com

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