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EVENTS EUROPAs FÜR BESTE GOURMET NOMADEN

EUROPAs BESTE

deren Wein in Sölden reifen zu lassen:

Eine Weinrarität sozusagen.

DREI WINZER, DREI

LÄNDER, EIN WEIN

Eine, die inzwischen im hoteleigenen

Weinkeller – neben den etwa 30.000

anderen Weinen – wie ein Schatz gehütet

wird: Der Pino 3000 – die Diva unter

den Rebsorten. Dieser kirschrote Wein

hat nicht nur einen dezenten Holztouch

im Geschmack, sondern auch eine unverwechselbare

Extraktsüße, die mit

einem Hauch Röstaroma und salziger

Frische gepaart ist. Genau diese facettenreiche

Struktur macht ihn zum idealen

Speisebegleiter. Eine ganz neue,

erlesene Qualität, die mit viel Herzblut

angebaut und hergestellt wird. Dafür

haben sich drei der besten Weingüter

zusammengeschlossen: Das österreichische

Weingut Paul Achs, die Südtiroler

Kellerei St. Pauls und das deutsche

Weingut Dr. Heger.

Gelagert wird der Pinot Noir in edlen

Barriquefässern im eigens gebauten

Weinkeller des auf 3.048 Meter hoch

gelegenen Gourmetrestaurants „ice

Q“ am Gaislachkogel. Und genau das

macht seinen unverwechselbar kraftvollen

Geschmack aus. Denn der veränderte

Sauerstoffgehalt und der geringe

atmosphärische Druck hoch oben auf

dem Gipfel des Gaislachkogels machen

den Pino 3000 zu einem Meisterwerk

mit außergewöhnlich fruchtigem Charakter.

EIN STARKOCH MIT DEM

GEWISSEN ETWAS

Auf die kühlen Temperaturen setzen die

drei Spitzenwinzer, wenn sie ihren Pinot

Noir in eisiger Höhe lagern. Zwar dauert

die Reifung auf diese Weise ein klein

wenig länger, aber nur so entfaltet er

seine einzigartige Finesse, Frucht und

Frische. Verkauft wird der Pino 3000

übrigens erst im dritten Jahr nach der

Lese. So ausdrucksstark und einzigartig

wie der Wein selbst sind aber auch die

Gäste, die traditionell zum Gourmetfestival

„Wein am Berg“ kommen.

Hier treffen Sportlegenden und Weinliebhaber

aus aller Welt aufeinander.

Und alle wollen sich von der Tiroler

Genusskultur und der Haute Cuisine

unterschiedlichster Länder verzaubern

lassen. In diesem Jahr stellte Starkoch

Gottfried Prantl seine Kreativität gemeinsam

mit deutschen und britischen

Spitzenköchen unter Beweis. Der 1957

in Oetz im Ötztal geborene Prantl ist

seit 1988 Küchenchef im Hotel DAS

CENTRAL und kulinarisch unglaublich

vielseitig. Prantl liebt die gesunde Feinschmeckerküche

und verwendet vorrangig

heimische Produkte.

EINE KOCHELITE, DIE IHR

FEUER ENTFACHT

Für seine Kochkünste ist Prantl schon

vielfach ausgezeichnet worden. Unter

anderem mit dem „Toque d`Honneur“,

der Ehrenhaube von Gault&Millau, die

nur demjenigen verliehen wird, der

über 20 Jahre hinweg mindestens eine

Haube verteidigt. Nur zehn Restaurants

in Österreich wurde diese Ehre bisher

zuteil. Die Kriterien für die Hauben sind

hart. Wer es geschafft hat, eine zu bekommen,

gehört zur Kochelite.

Prantl hatte seine Kochlehre in Sölden

absolviert. Erfahrungen sammelte er in

verschiedenen Spitzenhotels – und Restaurants.

Er kochte in der Schweiz, in

Frankreich und den USA. Vom rustikalen

Tiroler Schmankerl über raffinierte

Fischspezialitäten bis hin zur japanischen

Küche sind seiner Kochkunst keine

Grenzen gesetzt.

Beim „Wein am Berg“ wurde Prantl in

diesem Jahr von James Baron unterstützt.

Der gebürtige Engländer Baron

ist seit 2015 Chefkoch im Hotel Tannenhof

im Allgäu. Er zählt zu den „Top 20“

der Köche in Österreich, war 2017 „Koch

des Jahres“ und ist von Gault&Millau

mit drei Hauben ausgezeichnet worden.

Ein Gentleman, der zu den Shooting-

Stars in der Topgastronomie gehört.

Auch der 37-jährige Stefan Speiser

stand neben Prantl und Baron am Herd

und ist Dauergast auf der Liste der

besten Köche Österreichs. Der ehemalige

Chefkoch des „Opus“ im Hotel Imperial

konzentriert sich auf regionale

Zutaten und ungewöhnliche Zubereitungsmethoden.

Im Opus-Restaurant,

das mit einem Michelin-Stern und drei

Gault&Millau-Hauben ausgezeichnet

wurde, überraschte Speiser mit seinem

Mut zu neuen Kreationen. 2017 wurde

er zum Gault&Millau-Aufsteiger des

Jahres gekürt.

EIN GIPFELTREFFEN, BEI

DEM NICHT NUR DER

KOCHTOPF BRODELT

An den CENTRAL-Kochtopf geholt wurde

auch Roland Huber. Seit 2015 ist

das Ausnahmetalent Küchenchef im

Restaurant „Le Ciel“ des Grand Hotels

in Wien. Huber hatte sich dort bereits

nach einem halben Jahr seinen ersten

Michelin-Stern erkocht. Die Voraussetzungen

hätten nicht besser sein können:

Spitzenkoch Heinz Winkler hatte

Hubers Geschmackssinn geprägt, das

österreichische Kochgenie Heinz Reitbauer

war der kreative Motor seiner

beruflichen Laufbahn, und Sternekoch

Dieter Müller trichterte ihm Perfektion

ein. 2008 gewann Huber das Junge-

Wilde-Finale – ein Koch-Battle, bei dem

engagierte junge Köche zeigen konnten,

was in ihnen steckt, und wie viel

Leidenschaft und Spaß sie für das, was

sie tun, aufbringen. Mit seinem Enthusiasmus

entzündete Huber auch heuer

im Hotel Central das Feuer unter den

Kochtöpfen.

ÖSTERREICH TRIFFT

GROSSBRITANNIEN

Und weil das Event „Wein am Berg“ heuer

unter dem Motto „Österreich trifft

Großbritannien“ stand, durften natürlich

auch die Kochkollegen aus England

nicht fehlen. Also wurde Hywel Jones

in die gemeinsame Küche geholt. Seit

2004 arbeitet der für seine Kochkunst

mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete

Brite in seinem Restaurant „Hywel

Jones by Lucknam Park“. Schon früh

hatte Jones erkannt, dass er aufgrund

seiner Statur kein Rugby-Spieler sein

würde – also interessierte er sich mehr

fürs Essen und dafür, wie man ein solches

zubereitet. Eine gute Entscheidung,

die ihm 2007 den Titel „Koch des

Jahres“ einbrachte.

Ebenfalls zur Elite der gehobenen Londoner

Sterneküche gehört Jason Atherton.

Auch er war als Gastkoch geladen.

Atherton interpretiert die britische Küche

in seinem eigenen Restaurant „Pollen

Street Social“ völlig modern. Bevor

er sich selbstständig machte, leitete er

als Küchenchef Gordon Ramsay’s Restaurantkette

„Maze“. Atherton besitzt

Restaurants in London, Dubai, Hongkong,

Shanghai, Singapur, Sydney und

New York. Auch seine Küche ist mit

einem Michelin-Stern ausgezeichnet

worden.

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