FM 07 - fin

finestmanufacturers

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

FINEST MANUFACTURERS ON TOUR

Basilica di San Lorenzo – ein majestätisches

Bauwerk prägt die

Silhouette der toskanischen

Hauptstadt. Der Anblick lockt

die Besucher nach Florenz und

verspricht weitere, architektonische Leckerbissen.

Ponte Vecchio, die steinerne Brücke

aus dem dreizehnten Jahrhundert, gehört

mit ihren vielen Schmuckgeschäften zu dem

exklusiven Stadtbild. Auch die florentinischen

Köstlichkeiten trachten danach, sich

dem Besucher in ganzer Fülle zu offenbaren.

Deshalb ist der Besuch eines Marktes beinahe

Pflicht.

DIE MARKTHALLE

Der größte und beliebteste Markt von Florenz

liegt im Viertel San Lorenzo. Der Mercato

Centrale befindet sich in direkter Nähe

der berühmten Basilica di San Lorenzo, der

„Kirche der Medici“. Seit dem 19. Jahrhundert

herrscht lebendiges Markttreiben in

dem prächtigen, zweistöckigem Bauwerk

aus Gusseisen. Ein ganzer Häuserblock

musste dem Bau der großen Markthalle

weichen und der Verzicht hat sich gelohnt.

Durch seine Größe und die unzähligen Glaselemente

erfreut sich der Markt einer von

Tageslicht durchdrungenen und heiteren Atmosphäre.

In der Nähe wacht der Stammvater

der Medici-Fürsten über die Piazza San

Lorenzo und das prächtige Gotteshaus. Signore

Giovanni delle Bande Nere wurde hier

ein Denkmal gesetzt.

DER EINKAUF

MERCATO CENTRALE

FLORENZ

Andächtig treten wir aus den Hallen der Basilica de San Lorenzo

und fragen uns, ob die Familie de Medici bereits hier

ihre Tischgebete verrichtete. Von unserem nächsten Ziel, dem

Mercato Centrale, trennen uns nur wenige Gehminuten. Wir

finden dort Frische in Hülle und Fülle und gönnen uns den

kulinarischen Genuss von florentinischen Speisen im oberen

Stockwerk der hellen und freundlichen Markthalle.

Florentiner erledigen Einkäufe gerne auf

diesem zentralen Markt und treffen dabei

Freunde und Familienmitglieder. Zu dem

Freundeskreis gehören meist auch viele der

ansässigen Händler, denn so macht das Feilschen

gleich noch mehr Spaß. Die lebendige

Atmosphäre ist verführerisch. Besucher

wünschen sich fast schon, eine Küche in

Florenz ihr Eigen zu nennen. Die dargebotenen

Lebensmittel laden zum Zubereiten

von frischen Speisen ein. Im Untergeschoss

der Markthalle befinden sich alle erdenklichen

Lebensmittel. Köstlicher Käse, leckerer

Schinken, frisches Gemüse, aromatische

Weine, Kräuter, Öle und leckeres Obst warten

auf die hungrigen Käufer. Der Wunsch,

mit großen und prall gefüllten Einkaufskörben

zum heimischen Herd zu eilen, wird fast

übermächtig.

APPETIT BEKOMMEN?

Im Obergeschoss der zweistöckigen Markthalle

finden die Besucher eine große Auswahl

an leckeren Gerichten. Schmackhafte Suppen

aus erlesenen Zutaten, klassische Pizzen mit

frischer Tomatensugo und verschiedene Kreationen

aus Nudeln. Ein Mahl erscheint köstlicher

als das andere und der Duft von verschiedenen

Aromen und würzigen Kräutern macht

die Entscheidung schwer. Vielleicht lohnt sich

auch das Feilschen um ein paar Kostproben

der verschiedenen Leckereien? Ganz mutige

Gourmets probieren die traditionellen Gerichte.

Speisen wie das klassische Lampredotto

oder das toskanische Rezept Trippa basieren

auf Innereien und werden sehr schmackhaft

zubereitet.

d.s.

Wien, die Welthauptstadt der

Musik – ein Mythos? Für Franz

Schubert und später auch

Gustav Mahler waren die

musikalischen Kompositionen noch brotlose

Kunst. Heute führt uns der Wiener Walk of

Fame vom Stephansdom direkt zu dem größten

Marktplatz der Stadt. Hier erwartet uns

ein virtuoses Zusammenspiel der verschiedensten,

verführerischen Angebote.

DER NASCHMARKT

Der Naschmarkt hat sich von einem reinen

Milchmarkt aus dem achtzehnten Jahrhundert

in einen Marktplatz mit dem vielfältigsten

Angebot der Stadt entwickelt. Bereits im

zwanzigsten Jahrhundert wurden die Stände

in den 6. Wiener Gemeindebezirk verlegt und

der Markt erhielt seinen heutigen Namen.

Auf dem Naschmarkt finden wir alles! Diese

Behauptung scheint wahr zu sein, denn

die Wiener sagen: „Was es am Naschmarkt

nicht gibt, brauchen Sie nicht.“ So einfach

kann das Leben sein, und nach einem Besuch

stimmen wir dieser Aussage zu. Mehr als

130 Marktstände erfüllen alle kulinarischen

Wünsche. Außer den Wiener Spezialitäten

finden wir hier südländische, orientalische

und asiatische Leckereien.

DER EINKAUF

Der Naschmarkt öffnet an sechs Wochentagen

und ist stets eine Attraktion. Samstags

steht sogar ein angrenzender Flohmarkt bereit.

Mehr als 400 große und kleine Stände

laden zum Stöbern ein. Das Jugendstil-Ambiente

der Umgebung setzt die dargebotenen

Kunstgegenstände und Antiquitäten so richtig

in Szene. An diesem Tag finden wir auch

Stände, die mit kleinen Fähnchen markiert

sind.

DAS BIOECK.

Hier gibt es Lebensmittel direkt vom Hersteller.

Bio – noch frischer und ursprünglicher

lässt sich das Label kaum umsetzen. Die tierischen

Produzenten werden allerdings noch

von ihren Menschen vertreten.

LUST AUF SCHMANKERL?

NASCHMARKT

WIEN

Mit einschlägigen Walzermelodien im Kopf und auch ein wenig

vom Dreivierteltakt im Blut beschreiten wir Wiens Prachtboulevard

auf der Ringstraße. Unser Weg führt uns vorbei an den

Statuen der kaiserlichen Hoheiten zur berühmten Staatsoper.

Nach so viel Kultur zieht uns die Lust auf üppige Gaumenfreuden

direkt zum Wiener Naschmarkt.

In den hinteren Reihen finden wir kleine, gemütliche

Budenrestaurants. Teilweise im ursprünglichen,

rustikalen Stil und teilweise in

exklusiverer Aufmachung laden sie uns zum

Genießen ein. Fast alle Restaurants bieten

ihre Speisen à la carte an. Besonders urig

sind die kleinen Wirtshäuser. Die gewünschten

Gerichte werden in einer der benachbarten

Marktbuden zubereitet und stilvoll am

Holztisch serviert. Eine Sünde wäre es, den

schmackhaften Tafelspitz, die Wiener Schnitzel

und den berühmten Apfelstrudel zu verschmähen.

d.s.

50 FINEST MANUFACTURERS Ausgabe 07

Ausgabe 07 FINEST MANUFACTURERS 51

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine